Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Bald schon künstlich hochgetriebene Hospitalisierungs-Inzidenzen dank Omikron

Das Corona-Regime will endlich auch von Omikron profitieren (Foto:Imago)

Die Omikron-Welle zwingt die in ihrer Corona-Blase, im Wahnbild eines historisch beispiellosen Seuchenszenarios gefangene Weltuntergangssekte von Tag zu Tag mehr zu einer Einsicht, zu der skeptische und staatskritische Zeitgenossen schon spätestens nach dem ersten Lockdown gelangt waren: Dass es sich bei der sogenannten Pandemie um eine künstliche Krise, um die Umdeutung eines zuvor immer dagewesenen Normalzustands handelte. Die Fixierung auf ein bestimmtes Virus, das in seinen Varianten einmal mehr, einmal weniger infektiös oder gefährlich ist und die Menschheit in Wellen befällt, ehe es irgendwann vom nächsten dominanten Erkältungsvirus abgelöst wird: das war schon immer – und ist nach wie – vor das Natürlichste der Welt. Entweder hätte auch vor Corona schon immer der Ausnahmezustand mit all seinen Schutzmaßnahmen bis hin zum Impfterror gelten müssen (es gibt ja Gesundheitsfaschisten, die dies ernsthaft bejahen – ohne sich die Frage zu stellen, wie sie eigentlich bis März 2020 überleben konnten?). Oder: Das ganze Brimborium ist auch jetzt entbehrlich – und gehört darum sofort und ausnahmslos abgeschafft.

Nun entlarvt Omikron nach und nach die miesen und unseriösen Mechanismen, mit denen das Corona-Regime bislang seine eigenen Fallzahlen fabriziert hat: Indem die Zahl derer, die nun als statistisches Kanonenfutter herhalten müssen, exponentiell durchschießt, ist Corona nicht mehr der abstrakte, unheimliche Fluch, der nur die anderen betrifft – sondern jeden. Der Unterschied zu früheren Wellen ist der, dass diesmal nicht mehr Promille-, sondern fast zweistellige Prozentzahlen der Gesamtbevölkerung positiv sind – und sich die meisten derer, die sich auf einmal selbst als „Erkrankte“, „Infizierte“ oder gar „Hospitalisierte“ wiederfinden (oder wegen zumeist asymptomatischer Verläufe zumeist topfit und kerngesund, mit etwas Schnupfen oder Halskratzen, tagelang in häuslicher Absonderung weggesperrt vorfinden), verwundert die Augen reiben, wegen was für einer „Krankheit“, die sie nun selbst kennenlernen, sie hier seit zwei Jahren verrückt gemacht wurden.

Unseriöse Mechanismen

Die ertestete Katastrophe betrifft diesmal schlicht viel mehr Menschen gleichzeitig als je zuvor – und ihnen beginnt ein Lichtlein aufzugehen. Auch wenn sich viele von ihnen ernsthaft mit der Behauptung tapfer weiter selbst belügen, bestimmt seien sie nur deshalb so glimpflich davongekommen, weil sie ja geimpft bzw. geboostert waren. Es ist ein bisschen wie bei der Bach-Blütentherapie oder der Hardcore-Homöopathie: Das Ausbleiben einer Krankheit wird auf die zuvor verabreichte „Essenz“ zurückgeführt. Diese muss gewirkt haben – auch wenn die Krankheit auch ganz ohne esoterischen Hokuspokus niemals eingetreten wäre.

Ein besonders drastischer Realitätsschock dürfte dem Gesundheitssystem allerdings noch bevorstehen – wenn es nämlich bald ein weiteres Mal – durchaus beabsichtigt – zum Opfer der eigenen irreführenden Zählmethodik wird: Noch sind die Klinikbelegungen mit Covid-Fällen, trotz ansteigender Neuinfektionen, weiter rückläufig. In Kürze aber dürfte die „Hospitalisierungsinzidenz“ tatsächlich explodieren (auch wenn dies überhaupt nichts besagt über den Krankheitswert). Weil nämlich als Covid-Fall ausnahmslos jeder positiv abgestrichene Patient zählt – egal, ob er wegen Schrumpfhoden, Blinddarm oder Brandverletzungen im Krankenhaus liegt -, wird die Omikron-Ausbreitung auch unter diesen Klinikpatienten zu einem unweigerlichen Anstieg der „Fallzahlen“ führen. Umso eher, als bei den meisten Corona-Patienten in Krankenhäusern die Infektion ohnehin nur „ein Zufallsfund” ist, wie sogar das ZDF einräumt. Bei der Berechnung der Hospitalisierungsrate unterscheidet das Robert-Koch-Institut (RKI) nämlich nicht, ob jemand wegen Corona eingeliefert oder nach der Aufnahme positiv getestet wurde, aber aus völlig anderen Gründen in die Klinik kam.

Getürkte Fallzahlenzunahme

Der Sender stellt daher die Frage: „Wie zuverlässig ist noch die Hospitalisierungsrate?” – und diese ist durchaus berechtigt: Denn die Landesregierungen wollen diesen Wert künftig noch stärker als bisher zum Hauptkriterium für Maßnahmen und Einschränkungen machen. Kein Wunder: Hier bietet sich für die Politik die vielversprechende Chance, ihrer irrationalen und kontrafaktischen Omikron-Panikmache endlich die „passenden“ Zahlen zuzuordnen – zum Beispiel, um damit die Impfkampagne weiter zu forcieren. Und auch für die Kliniken lohnt sich die getürkte Fallzunahme – sichert ihnen diese doch kräftige zusätzliche Einnahmen. Wenn dies bisher noch nicht geschehen ist, dann lag dies nur daran, dass auch hier wieder die katastrophale Datenerfassung die Nutzbarmachung des statistischen Artefakts „Klinikbelastung durch Omikron” vereitelt hat: „Genaue Zahlen gibt es nicht”, klagt das ZDF.

Nur punktuell gibt es Hinweise darauf, bei wievielten Klinikpatienten Corona überhaupt irgendetwas mit der Einweisung zu tun hat – und soweit sie vorliegen, beziehen sie sich noch auf die Delta-Variante. Im Saarland etwa teilte das Gesundheitsministerium vorige Woche mit, dass von 382 Corona-Patienten, die zwischen November und Mitte Dezember in den Kliniken behandelt wurden, weniger als die Hälfte wegen Covid eingeliefert worden sei. Durch Omikron dürfte sich der Anteil dieser „Nebendiagnosen“ massiv erhöhen; auch wenn man belastbare Daten dazu nicht erwarten darf. Das ist in der künstlichsten Pandemie aller Zeiten anscheinend wohl zu viel verlangt.

Österreich: Regierung fordert Schutzmaßnahmen für „Staatsberichterstatter“ vor „Corona-Demonstranten“

Angesichts der nunmehr bröckelnden Impfpflicht und der immer transparenter werdenden Unsinnigkeit von Covid-Maßnahmen der Regierung, bangen nun auch die bislang eifrigst im Staatsinteresse berichtenden Mainstream-Medien und Journalisten um ihre Pfründe.

 

Antrag auf Schutz der Medienvertreter im Parlament

Auf Antrag des Menschenrechtsausschusses befasste man sich gestern im Parlament mit dem „Schutz von Journalisten in der Corona-Berichterstattung“. Nicht etwa mit der Unterdrückung objektiver Berichterstattung, wie nicht anders zu erwarten war, sondern vielmehr mit dem Schutz und er Sicherheit der Staatsjournalisten.

ÖVP, Grüne und die endlich auch einmal am Regierungstopf naschen wollenden NEOS, haben die Angriffe auf Medienvertreter rund um Demonstrationen gegen die Anti-Corona-Maßnahmen der Regierung als inakzeptabel auf das Schärfste verurteilt. Sie fordern einhellig den verstärkten Schutz von „Medienvertretern“ im Zuge von Protesten gegen die Corona-Maßnahmen.

Die selbst erzeugten und möglichst drastisch in Szene gesetzten Bilder der Staatsmedien, im Zusammenhang mit angeblichen Angriffen auf diese Medienvertreter, haben zumindest also bei den Gönnern in der Regierung Wirkung gezeigt.

Man erinnert sich dabei mit Schmunzeln an Schneebälle (die zu „geschleuderten Eisbrocken gegen Medienvertreter“ wurden), die in Richtung der „Berichtkonstrukteure“ geworfen wurden oder den von OE24 zum Skandal hochstilisierten „Kuss auf die Schulter“ einer Journalistin durch einen Demonstranten. Auch die offen skandierten Sprechchöre „Lügenpresse“ sind uns dabei noch in „wahrheitsverplichteter“ Erinnerung. Die verbalen Attacken hätten im Zuge der Berichterstattung über die Pandemie drastisch zugenommen, so eine der Begründungen.

Dies alles stellen also aktuell Gründe für die Regierung dar, diese Medienvertreter unter „besonderen Schutz“ zu stellen, ob der außerordentlichen Gefährdung ihrer Erfüllungsgehilfen.

Innenminister mit  Schutzmaßnahmen beauftragt

Unter mehrheitlicher Zustimmung von ÖVP, Grünen und NEOS wurde der selbst in vorderster Schusslinie befindliche ÖVP-Innenminister Gerhard Karner mit der „dringenden Umsetzung konkreter Schutzmaßnahmen“ für diese Journalisten beauftragt.

Unabdingbar sei es dabei auch weiterhin eine gefahrlose, unabhängige Berichterstattung abzusichern, so das „Triumvirat“. Die jüngsten Vorfälle bei Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen seien der Anlass für den Antrag gewesen, erklärte Reinhold Lopatka (ÖVP).

Der Antrag sei ein Zeichen des Parlaments an Journalisten und würde den Innenminister in seiner Arbeit bestärken, betonte Nurten Yilmaz (SPÖ).

Man  versucht nun ganz klar, den braven Erfüllungsgehilfen weiterhin den größtmöglichen Spielraum in der staatstreuen Berichterstattung einzuräumen (was natürlich auch gezielte Provokationen gegen Demonstranten bedeutet), unter tatkräftiger Unterstützung des Innenministeriums und damit der Exekutive. Von Seiten der NEOS wurde ergänzend noch ein aktiveres Einschreiten der Polizei in diesen Belangen explizit gefordert.

FPÖ fordert Generalamnestie bei Covid-19-Strafen

Die FPÖ fordert in einem eigenen Entschließungsantrag, Generalamnestie bei allen auf Basis von COVID-19-Verordnungen und ‑Gesetzen eingeleiteten Verwaltungsstrafverfahren. Diese sollten eingestellt, bereits verhängte Strafen nachgesehen und schon bezahlte Strafen rückerstattet werden. Verfassungssprecherin Susanne Fürst (FPÖ) und weitere Abgeordnete begründen dies im Antrag mit der fehlenden Eindeutigkeit der „schnell entstandenen Gesetze und Verordnungen“.

Der Regierung wird dabei bewusstes Inkaufnehmen von Fehlinformationen, speziell im Zusammenhang mit Pressekonferenzen vorgeworfen, was zu Unklarheiten bezüglich der geltenden Ge-und Verbotsnormen geführt und sich folglich negativ auf das polizeiliche Handeln ausgewirkt habe, vor allem bei der Durchsetzung der Betretungsverbote.

Weitere Anträge der Opposition zu COVID-19, Fluggastdaten, Abschiebungen und Themen zu Afghanistan wurden, mit den Stimmen der Regierungsparteien ÖVP und Grünen, vertagt.

Transparenzbericht über Menschenrechtseingriffe im Zuge der Pandemie gefordert

Die Freiheitlichen beanstanden in einem weiteren Entschließungsantrag, dass es unter dem „Deckmantel von Corona-Maßnahmen“ zur Einschränkung von Menschenrechten sowie von Grund- und Freiheitsrechten komme. Dabei werden Befürchtungen angeführt, dass solche Maßnahmen künftig auch in anderen Bereichen eingeführt werden könnten.

Antragstellerin Fürst (FPÖ) fordert daher die Bundesregierung auf, einen Transparenzbericht über Eingriffe in die Menschenrechte sowie in Grund- und Freiheitsrechte im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie zu erstellen und dem Nationalrat zugunsten einer offenen Diskussion über mögliche Eingriffe in der Zukunft vorzulegen. Der Antrag wurde selbstredend mit den Stimmen der Regierungsparteien vertagt.

Als abschließender, angesichts der Maskenpflicht offenbar als „Faschingsscherz“ zu wertender Antrag, wurde von den NEOS gestellt.

Sie forderte in einem Entschließungsantrag ein europaweites, temporäres Moratorium für den Einsatz von Software zur automatisierten und massenhaften Gesichtserkennung im öffentlichen Raum.

 



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Aufstand bei den Grünen: Offener Brief an die Parteispitze gegen Gentherapie-Zwang

Aufstand bei den Grünen: Offener Brief an die Parteispitze gegen Gentherapie-Zwang

In den Parlamenten scheint die Einheitsfront aus ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS unerschütterlich. Oppositionspolitik gegen die diktatorischen Corona-Maßnahmen und den radikalen Bruch mit den Grund- und Freiheitsmaßnahmen betreibt derzeit einzig die FPÖ. Das bleibt in der polarisierten, österreichischen Bevölkerung nicht unbemerkt. Während sich die FPÖ vor Neueintritten kaum retten kann, geraten ÖVP, SPÖ und Grüne zunehmend bei ihren eigenen Mitgliedern. So droht der SPÖ bereits die Spaltung, während der ÖVP die Funktionäre davon laufen, wie Wochenblick berichtete. Nun regt sich auch zunehmend Widerstand unter den Grünen. Seit längerem schon spricht Ex-Grüne-Bundessprecherin Madeleine Petrovic auf Anti-Maßnahmen-Demos. Sie reichte eine 19-seitige Stellungnahme gegen die kommende “Impfpflicht” auf der Seite des Parlaments ein. Doch die grüne Klubchefin Sigrid Maurer bleibt hart auf Koalitionskurs und steht weiter für die Zwangs-Gentherapierung der Österreicher ein. In einem Offenen Brief üben nun gleich mehrere grüne Politiker Kritik an der “Impfpflicht” und machen sogar vernünftige Vorschläge.

An die Grüne Parteispitze

Grüne gegen Impfpflicht und 2G

Wir fordern Sofort-Maßnahmen zur Deeskalation und nachhaltige Investitionen in das Gesundheitssystem

Als grüne Mitglieder, Sympathisant*innen und Funktionär*innen beobachten wir
mit großer Besorgnis eine zunehmende gesellschaftliche Spaltung seit die Regierung in den Maßnahmen zwischen geimpften und ungeimpften Menschen unterscheidet und in weiterer Folge die Impfpflicht angekündigt hat. Wir halten es für Unrecht, Menschen durch existenzgefährdende Maßnahmen (z.B. Jobverlust, Ausschluss vom gesellschaftlichen Leben) zu einem körperlichen Eingriff zu zwingen, dessen Wirksamkeit als Maßnahme der Pandemiebekämpfung nur eingeschränkt wissenschaftlich nachgewiesen ist. Wir halten die Vorgangsweise der Regierung auch für demokratiepolitisch und verfassungsrechtlich unhaltbar. Sie widerspricht unseren Grünen Grundwerten. Wir sind täglich mit der Verzweiflung von Menschen konfrontiert, die durch Jobverlust, Ausschluss aus dem Gesellschaftsleben und hohe Strafzahlungen in ihrer Existenz gefährdet sind. Wir können es nicht mit unserem Gewissen vereinbaren, dazu zu schweigen.

Dass kritische Stimmen zu den derzeitigen Maßnahmen in den Medien nur sehr eingeschränkt vorkommen, erfüllt uns mit Besorgnis. Umso mehr legen wir unsere Hoffnung in eine gute Gesprächskultur innerhalb der grünen Bewegung und fordern eine interne, ergebnisoffene und seriöse Auseinandersetzung mit diesem komplexen Thema. Wir an der Basis sehen, wie sich viele Wähler*innen derzeit enttäuscht von den Grünen abwenden. Wir möchten einen konstruktiven Beitrag zur Verbesserung der schwierigen sozialen und gesundheitlichen Situation leisten und fordern daher folgende Sofort-Maßnahmen:

1. Individuelle Risikoabwägung statt Impfpflicht

Nach aktueller Datenlage ist die Einführung einer Impfpflicht unverhältnismäßig und verstößt gegen Artikel 3 Abs. 2 der Charta der Grundrechte der EU. Es gibt keine wissenschaftliche Evidenz, dass die angestrebte Erhöhung der Impfquote durch eine Impfpflicht erreicht oder die Pandemie beendet werden kann. Stattdessen schlagen wir vor, die bekannten Risikogruppen zu Beratungsterminen bei Ärzt*innen ihres Vertrauens einzuladen, um eine individuelle Nutzen-Risiko-Einschätzung vorzunehmen und daraus jeweils bestmöglichen Empfehlungen zur Verhinderung schwerer Krankheitsverläufe abzuleiten.

2. 3G statt 2G

Es ist wissenschaftlich nicht nachvollziehbar, dass ungeimpfte Getestete ein größeres Risiko für ihre Mitmenschen darstellen als Genesene und Geimpfte. Die 2G-Regel führt dazu, dass Cluster viel später erkannt werden. Gleichzeitig erzeugt die Unterscheidung zwischen Geimpften und Ungeimpften eine Spaltung der Gesellschaft, die auf Dauer den sozialen Frieden gefährdet. Wir schlagen daher vor, die 2G-Regel mit sofortiger Wirkung zunächst wieder durch die 3G-Regel (bundesweit einheitlich für Personen ab 12 Jahren) zu ersetzen und diese um eine Testpflicht in Risiko-Settings (Krankenhäuser, Altenheime, Nachtgastronomie) zu ergänzen. Es ist zu berücksichtigen, dass Genesene nachweislich eine umfangreichere und länger anhaltende Immunität als Geimpfte haben. Es gibt keine Evidenz dafür, dass das Genesungszertifikat kürzer gültig ist als das Impfzertifikat.

3. Normalität für Kinder und Jugendliche

Bei jungen Menschen übersteigen mittlerweile die psychischen und physischen Schäden durch Corona-Maßnahmen die Gefahren einer Covid-Erkrankung. Daher schlagen wir vor, alle Maßnahmen und Impfkampagnen an Kindergärten, Schulen und Jugendzentren zu beenden.
Eine Impfpflicht für Kinder und Jugendliche lehnen wir strikt ab. Die EMA empfiehlt, in dieser Gruppe in erster Linie jene mit erhöhtem Risiko zu impfen.

4. Keine Einschränkungen im Freien

Infektionen im Freien spielen keine relevante Rolle im Infektionsgeschehen. Daher schlagen wir vor, alle Einschränkungen im Freien aufzuheben.

5. Schnellstmögliche Behandlung zu Hause

Wir schlagen vor, Maßnahmen zu setzen, um flächendeckend die schnellstmögliche Behandlung von positiv Getesteten, die Symptome einer Covid-Erkrankung aufweisen, durch Vertrauensärzt*innen zu gewährleisten. Dabei sollten vielfältige medizinische Methoden genutzt werden. Dies führt zu einer deutlichen Minimierung des Risikos einer Hospitalisierung.

6. Kommunikation auf Augenhöhe

Wir schlagen vor, durch einen vorurteilsfreien Umgang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, umfassende Transparenz und eine Kommunikation auf Augenhöhe das Vertrauen in Politik und Wissenschaft wieder herzustellen. Alle Maßnahmen sollen risikogruppengerecht vermittelt werden. Interessenskonflikte bei hinzugezogenen Expert*innen sind zu vermeiden.

7. Ausrichtung der Politik auf die Förderung der Gesundheit

Wir schlagen vor, die gesamte Gesundheitspolitik auf die Förderung einer nachhaltig gesunden Lebensweise und der individuellen Gesundheit auszurichten. In diesem Kontext ist die Forschung und Lehre im Bereich Gesundheitsbildung zu fördern. Um eine Überlastung der Intensivstationen zu vermeiden, schlagen wir außerdem vor, das Gesundheitssystem im Spitals- und Pflegebereich zu stärken, indem die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung der dort arbeitenden Menschen massiv verbessert werden.

Liste der Unterzeichnenden:

Johannes Falch 6800 Feldkirch, Grüne Wirtschaft Vorarlberg

Dr. Anselm Fleischmann, Wien, Bezirksrat, BO18

Martin Hämmerle, Dornbirn, Stadtvertreter und Stadtrat Stefan Haring, Deutschfeistritz GR GRÜNE

Otto Knaus, 8461 Gamlitz, ehemaliger Bezirkssprecher der Grünen Leibnitz

Dr. Christian Kozina, Graz, Gemeinderat

Thomas Matzer, St.Ruprecht/Raab, Obmann der SÖG und Vizebürgermeister von St.Ruprecht

Maximilian Moser, Graz, Gründungsmitglied der Alternativen Liste Graz

Elisa Papst-Lackinger, Ritzing, Grünwählerin

DI Angelika Pauer, Wien, Bezirksrätin der Grünen Floridsdorf

Jutta Spitzmüller, MA, 7432 Oberschützen, Mitglied der Grünen

Droht künftig dauerhafte Sperrung von „nicht genehmen“ Internetseiten?

Droht künftig dauerhafte Sperrung von „nicht genehmen“ Internetseiten?

Pornos im Netz? Keiner will sie sehen, aber angeblich beruht rund ein Viertel des Internetaufkommens auf Verkehr mit Pornoseiten. Wie man auch zu den anzüglichen Schmuddel-Seiten steht: In Deutschland hat ein Gericht aktuell über drei prominente Seiten geurteilt, nun könnten Sperren die Folge sein. Wer das für ein Randthema hält, könnte eines Besseren belehrt werden: Werden künftig auch andere unerwünschte Seiten mit Sperren belegt?

Von Achim Baumann

Zur Freiheit im Internet gehörte bislang auch, dass es Seiten im Netz gibt, die man besser nicht besucht – oder das Besuchen dieser Seiten eher nicht zugibt. Dazu gehören natürlich auch Seiten, auf denen Pornographie zu finden ist. Diese Seiten werden in der Regel nicht von Deutschland aus ins Netz gestellt; zahlreiche solcher Seiten werden indes in den USA oder – in Europa – in Zypern gehostet, also von dort aus betrieben.

Trotzdem sind sie im Internet, und damit auch in Deutschland ohne Probleme frei erreichbar. Das könnte sich in Zukunft ändern. Denn kürzlich hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf entschieden, dass die drei Anbieter „Pornhub“, „Youporn“ und „Mydirtyhobby“, die in Deutschland angeblich zu den meistbesuchten Internetseiten überhaupt gehören, für hiesige Nutzer gesperrt werden können.

Altersverifizierung ist Streitpunkt

Gestritten wird über die Altersverifizierung: In Deutschland wird von solchen Seiten rechtlich gefordert, eine echte und umfangreiche sowie nachvollziehbare Altersverifizierung durchzuführen. Den Seiten reicht aber oftmals nur ein Drücken auf ein auf der Seite befindliches „Ja, ich bin über 18 Jahre alt“. Daher hatte die Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen bei der Kommission für Jugendschutz ein Verfahren eingeleitet.

Diese stimmte zu und beschloss im vergangenen Jahr die Sperrung der drei Seiten. Die Betreiber wehrten sich jedoch, stellten sich auf den Standpunkt, dass einzig und allein das Land darüber richten könne, in dem das jeweilige Unternehmen sitzt, dies sei das übliche Rechtsprinzip in Europa. Und dort gelten die Vorschriften des deutschen Jugendmedienschutzstaatsvertrages nicht.

Vor Gericht: Urteil gegen europäisches Rechtsprinzip

Ist Europa in anderen Belangen stets Leitschnur der Behörden, kam es diesmal anders. Das Gericht urteilte, dass die Seitenbetreiber länderspezifische Seiten in der jeweiligen Sprache anböten und in Deutschland gezielt um deutsche Nutzer werben würden. Damit müssten sie auch die Anforderungen deutscher Altersverifikations-Anforderungen befriedigen. Begründet wurde das Urteil mit dem deutschen Jugendschutz, das einzuhalten sei. Denn dabei handele es sich um ein “besonders wertvolles Schutzgut” und sei besonders zu würdigen.

Was passiert bei einer Sperrung?

Bereits im vergangenen Jahr wurde gegen die Pornoseite „XHamster“ eine Sperrung ausgesprochen. Als „XHamster“ nicht reagierte, versuchte man die Seite über die entsprechenden Server abschalten zu lassen. Das misslang, da die Betreiber den Sitz ihrer Server verschleiert hatten. Dann wurden die Provider in Deutschland aufgefordert, die Seiten zu sperren. Diese reagierten allerdings zögerlich, da unklar war, ob dies rechtlich zulässig ist.

Wird nun gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf kein Einspruch eingelegt, gilt das Prozedere als rechtlich zulässig – und könnte auch bei anderen Seiten so durchgeführt werden. Mit einer deutschen IP-Adresse wäre der Zugriff dann nicht mehr möglich. Das könnte allerdings der Anfang von der Sperrung weiterer unliebsamer Seiten sein – auch politische, beispielsweise Seiten, die Corona-Maßnahmen kritisieren.

Jugendschutz Tor zur Unfreiheit?

Das Zauberwort lautet immer „Jugendschutz“. Für die Behörden ist es einfach, dies bei Internetseiten ins Feld zu führen, die Pornographie anbieten. Aber der Jugendschutz wird auch regelmäßig ins Feld geführt, wenn herrschaftskritische Bücher, Tonträger, Filme indiziert werden. Diese dürfen dann nicht mehr beworben werden, unterliegen faktisch einem Verkaufsverbot.

Das aus diesem Bereich bekannte Vorgehen, unliebsame Inhalte als „jugendgefährdend“ einzustufen, könnte auch auf Internetseiten ausgeweitet werden. Dann würden Provider gezwungen, den Zugang zu den Seiten zu sperren. Vorbild wären Staaten wie China. Noch widersetzen sich Provider gewünschten Maßnahmen, aber mit diesem Urteil – auch wenn es Pornoseiten betrifft – ist das Internet wieder einmal stärker eingeschränkt worden.

Künstliche Intelligenz (KI) und die COVID-Pandemie: Die Explosion einer “Wahrheitsbombe” zur Erhellung des Kriegs gegen die Menschheit

Von Prof. Anthony J. Hall
Übersetzung©: Andreas Ungerer

7. Januar 2022, Global Research
Seit fast zwei Jahren erleben wir Angriffe einer ganz neuen Form der Kriegsführung. Mit Ausnahme eines winzigen Prozentsatzes der Weltbevölkerung sind wir zum Ziel des Feindes geworden. Dieses angegriffene Wir erstreckt sich auf den größten Teil der Weltbevölkerung.

Wir werden aussortiert, um uns, neben einer massiven Roboterisierung, auf eine neue politische Ökonomie vorzubereiten, die durch ein Verhältnis der Unterwerfung unter die Künstliche Intelligenz gekennzeichnet ist. Es wird zunehmend klarer, daß der Übergang zu diesem Vorhaben – das de facto eine Entvölkerung darstellt – mit den brutalen wirtschaftlichen und gesundheitlichen Auswirkungen der Lockdowns und dann mit den Todesfällen und Schädigungen durch die COVID-Injektionen auf den Weg gebracht worden ist.

„Milliardäre versuchen die Weltbevölkerung zuammenzuschrumpfen”

Das schrieb: Wall Street Journal schrieb: “Billionaires Try to Shrink World’s Population”.

Im Mai 2009 haben sich die Milliardärs-Philanthrophen hinter verschlossenen Türen im Haus des Präsidenten der Rockefeller University in Manhatten getroffen.

Dieses geheime Treffen ist von Bill Gates finanziert worden. Sie nannten

Vernichtende Daten auch aus Kanada: Boostern taugt nichts gegen Omikron

Vernichtende Daten auch aus Kanada: Boostern taugt nichts gegen Omikron

Überall bestätigt sich dasselbe Bild: Boostern bringt gegen Omikron so gut wie nichts. Dennoch wird die neue Variante als Argument zur Intensivierung der Impfkampagne bemüht.

Neue Untersuchungen aus Kanada deuten einmal mehr darauf hin, dass die Covid-19-Impfstoffe weitestgehend wirkungslos gegen die Omikron-Variante sind. Wenn die Forscher dabei auch die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen betonen, zeichnen ihre Ergebnisse doch schon ein sehr eindeutiges Bild: Basierend auf der Auswertung von 3.442 mit der Omikron-Variante und 9.201 mit der Delta-Variante infizierten Fällen aus der Provinz Ontario ergab sich, dass der Impfschutz gegen Delta nach kurzer Zeit zurückging, nach Empfang einer dritten Dosis binnen weniger Tage jedoch wieder auf 93 Prozent anstieg. Dagegen war eine doppelte Impfdosis gegen Omikron völlig wirkungslos, während die dritte Dosis nur einen „Schutz” von 37 Prozent bot. Bedenkt man, dass schon die angeblich “hohe” Schutzwirkung der Vakzine gegen vorherige Varianten sich mit der Zeit als massiv übertrieben herausstellte und schlussendlich nur noch von einem (fragwürdigen) Schutz vor schweren Krankheitsverläufen die Rede war und ist, dürfen selbst diese 37% wohl skeptisch betrachtet werden.

Diese Zahlen bringen die amerikanischen Gesundheitsbehörden Food and Drug Administration (FDA) sowie Centers for Disease Control and Prevention (CDC) freilich in Erklärungsnöte: Die FDA hatte 2020 noch erklärt, keine Impfstoffe mit einer Wirksamkeit von weniger als 50 Prozent akzeptieren zu wollen. Dennoch halten die US-Behörden im Kampf gegen Omikron vehement an den Auffrischungsimpfungen fest – bei einer Wirksamkeit von bestenfalls gerade einmal einem Drittel.

Pre Vax 2020, FDA said ? they would not accept vaccine efficacy less than 50% (minimum bar)

Ontario data now suggesting a 3rd dose (booster) has Vax effectiveness of 37% for Omicron?

Yet FDA & CDC advising booster FOR omicron?

Few thoughts ?https://t.co/sANwRBmKpj pic.twitter.com/rEJxuBpYIv

— Vinay Prasad, MD MPH ?? (@VPrasadMDMPH) January 4, 2022

Dennoch sollen weiterhin nicht nur in Kanada und den USA, sondern generell Impfungen und vor allem Booster-Spritzungen gegen die nun fast überall zunehmend dominante Omikron-Variante erzwungen werden – obwohl deren Wirkungslosigkeit immer deutlicher zutage tritt. Aus immunologischer Sicht gleicht dieses politische Handeln einer verzweifelten Flucht nach vorne; aus impflobbyistischer Perspektive hingegen macht sie durchaus Sinn…

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Den Bann brechen: MindSpace, Trance-Kriegsführung und Neurolinguistisches Programmieren

„Obwohl diese Wissenschaft sorgfältig erforscht wird, wird sie streng auf die regierende Klasse beschränkt sein. Die Bevölkerung wird nicht wissen dürfen, wie ihre Überzeugungen zustande gekommen sind. Wenn die Technik vervollkommnet ist, wird jede Regierung, die eine Generation lang für die Erziehung zuständig war, in der Lage sein, ihre Untertanen sicher zu kontrollieren, ohne Armeen oder Polizisten zu benötigen.

Bertrand Russell – Der Einfluss der Wissenschaft auf die Gesellschaft (1951)

Dieser Artikel richtet sich an alle, die frustriert waren, als sie versuchten, mit Familienmitgliedern, Freunden, Kollegen oder völlig Fremden über die offizielle Covid-19-Darstellung und die Reaktion auf die Pandemie zu sprechen, und dabei feststellten, dass jede Art von rationaler Diskussion nahezu unmöglich ist. Dieser Artikel richtet sich an diejenigen, die ihre Besorgnis über die totalitäre Machtübernahme durch die Regierungen zum Ausdruck gebracht haben und feststellen mussten, dass ein großer Teil der Menschen „gebannt“ ist und ihre Geschichten und Identitäten so umgestaltet, dass sie in das Narrativ passen.

Von kollektiven Opfern für das Gemeinwohl, die in Form von „Zoom-Anrufen“ zwischen atomisierten Individuen und Familien, die durch „Lockdowns“ getrennt gehalten werden, ritualisiert werden, bis hin zu den kunstvoll vagen und ständig wechselnden Botschaften rund um das „Stoppen der Ausbreitung“ eines Virus mit einer 99-prozentigen Überlebensrate, wird dieser Artikel die Versuche aufzeigen, die Menschheit durch eine neue Form der Massenhypnose „umzuformen“. Er wird aufzeigen, wie der gesunde Menschenverstand als krankhaft exzentrisch angesehen wird, weil ein erheblicher Teil der Bevölkerung mit einer Reihe von Trance-induzierenden öffentlichen Nachrichtenbeschwörungen“ umprogrammiert wurde. In diesem Artikel soll vor allem aufgezeigt werden, wie die in den letzten zwei Jahren ausgesprochenen Zaubersprüche endlich gebrochen und die Beschwörungen rückgängig gemacht werden können.

Trotz der Fülle von Hollywood-„Spionage“-Thrillern und karikaturhaften Darstellungen von angloamerikanischen Geheimdiensten wie dem MI6 und der CIA, die die Bürger schützen, die Welt retten oder einen ihrer eigenen „abtrünnigen“ Elemente in die Schranken weisen, werden Art und Umfang echter Geheimdienst-PSYOPS (Psychologische Operationen) nur selten erforscht. Es gibt zwar viele Verschwörungstheorien, aber sie mögen wahr sein oder auch nicht. Andererseits sind PSYOPS und das, was der ehemalige KGB-Agent Juri Bezmenow als „ideologische Subversion“ bezeichnete, sehr real, werden aber nur selten sinnvoll diskutiert.

Dies gilt insbesondere, wenn wir uns ansehen, wie die neuesten „verhaltenswissenschaftlichen Erkenntnisse“ aus der Sozialpsychologie und den Verhaltenswissenschaften in den letzten zwei Jahren in der gesamten westlichen Welt eingesetzt wurden. Unter dem Vorwand, einen Virus mit einer Überlebensrate von 99 % zu bekämpfen, wurde die Bevölkerung mit einer aggressiven Kombination aus „Neurolinguistischem Programmieren“, „Nudging“ und öffentlichen „Beschwörungsformeln“ bombardiert. Wie wir noch zeigen werden, wurden all diese Techniken – auf die eine oder andere Weise – entwickelt, um auf das abzuzielen, was Sozialingenieure „automatische Motivationen“ nennen, d. h. auf unser Unterbewusstsein (oder Vorbewusstsein).

Wie wir im vorigen Artikel erörtert haben, haben viele beobachtet, wie ein erheblicher Teil der Bevölkerung unter einem „Bann“ zu stehen scheint. Dieser Zauber hat dazu geführt, dass der Versuch einer ehrlichen und rationalen Diskussion unter Freunden, Familienangehörigen und Arbeitskollegen zu einer sinnlosen Übung geworden ist. Das alles ist kein Zufall. Öffentliche Nachrichtenagenturen und hochrangige Regierungsbeamte nutzen die neuesten Erkenntnisse des „Neurolinguistischen Programmierens“ (NLP) – erstmals dargelegt in dem Buch „The Structure of Magic“ von John Grinder und Richard Bandler – sowie die „Nudge-Theorie“, um die Gedanken und das Verhalten der Menschen aktiv zu verändern, ohne dass diese es merken oder zustimmen. Wie wir zeigen werden, wurde dieses neue Zeitalter der Trance-Kriegsführung und Massenhypnose von den Five Eyes angeführt, beginnend im Jahr 2010 mit der Gründung des Behavioural Insights Team durch die obersten Ränge der politischen Elite Großbritanniens.

Auftritt der Magier

Bevor wir uns mit den Zauberbüchern und den Mitteln zur Umkehrung der Zaubersprüche befassen, wollen wir kurz die Geschichte des NLP und die Nutzung dessen, was seine Schöpfer als „magische“ Eigenschaften der Sprache betrachten, sowie die Ursprünge der „Nudge-Theorie“ (die zuerst von Cass Sunstein von der Obama-Regierung und dem Verhaltensökonomen Richard Thaler entwickelt wurde) rekapitulieren. Einerseits wurden die NLP-Techniken als formales System zur Veränderung des „Meta-Modells“ eines Patienten, d. h. seiner sprachlich geformten Landkarten der Realität, entwickelt. NLP-Praktiker haben oft die magischen Qualitäten der Sprache hervorgehoben, die in den richtigen Händen die Fähigkeit verleihen, die sprachlichen Landkarten der Menschen zu verändern und ihre Realität zu „reframen“. In jüngster Zeit wurde diese Arbeit mit der „Nudge-Theorie“ kombiniert, die die neuesten Erkenntnisse der Verhaltenswissenschaft und der Sozialpsychologie nutzt, um direkt auf das Unterbewusstsein der Menschen einzuwirken und es auf subtile Weise zu lenken, ohne dass deren „Reflexionsprozesse“, d. h. der bewusste Verstand, eingeschaltet werden müssen.

Das erste Buch, das diese Erkenntnisse und ihre Anwendung durch Regierungen systematisch darlegt, ist das MindSpace-Dokument des britischen Institute for Government aus dem Jahr 2010. Das britische Institute for Government beschreibt sich selbst als „führende Denkfabrik, die daran arbeitet, Regierungen effektiver zu machen“. Im Zuge des MindSpace-Dokuments und seines neuen Ansatzes für eine wirksame und „kosteneffiziente“ Verhaltensänderung wurde das Behavioural Insights Team als neuer Knotenpunkt für die psychologische Kriegsführung in den Five Eyes-Ländern, d. h. Australien, Kanada, den USA, Neuseeland und Großbritannien, eingerichtet.

Die Idee des „Nudging“ wurde erstmals von Cass Sunstein und Richard Thaler in dem 2008 erschienenen Buch Nudge: Improving Decisions About Health, Wealth, and Happiness“ vorgestellt. Cass Sunstein gilt als einer der meistzitierten Rechtswissenschaftler der letzten Zeit. Während seiner Zeit in der Obama-Regierung stand Sunstein im Mittelpunkt des Vorgehens gegen „Verschwörungstheorien“ und die „realen Risiken“, die sie für Regierungen und ihre „Antiterrorismuspolitik“ darstellen.

In einem 2008 von Cass Sunstein und Adrian Vermeule verfassten Papier schreiben die Autoren:

„…die Existenz von in- und ausländischen Verschwörungstheorien ist, wie wir meinen, keine triviale Angelegenheit und stellt ein echtes Risiko für die Antiterrorismuspolitik der Regierung dar, wie auch immer diese aussehen mag.“

Anschließend werden mehrere Schritte aufgelistet, die Regierungsbehörden unternehmen könnten, um der wachsenden Bedrohung durch Verschwörungstheorien zu begegnen:

„Die Regierung könnte das Aufstellen von Verschwörungstheorien verbieten“.

„Die Regierung könnte diejenigen, die solche Theorien verbreiten, mit einer Art finanzieller oder anderer Steuer belegen.

Die Regierung könnte selbst Gegenreden halten und Argumente sammeln, um Verschwörungstheorien zu diskreditieren.

„Die Regierung könnte glaubwürdige private Parteien formell damit beauftragen, Gegenreden zu halten.

„Die Regierung könnte informell mit solchen Parteien kommunizieren und sie ermutigen, zu helfen“.

Auf diese Weise haben Sunstein und seine Mitstreiter dafür gesorgt, dass Verschwörungstheorien als existenzielle Bedrohung für die Demokratie und die Terrorismusbekämpfung dargestellt werden, wobei sie sehr sorgfältig Nudging- und NLP-Praktiken einsetzen, um starke kognitive Dissonanzen in den Köpfen derjenigen zu erzeugen, die sich mit falschem Denken beschäftigen. Heute werden praktisch alle wichtigen politischen Themen so umgestaltet, dass die Menschen dazu gebracht werden, unbewusst Entscheidungen zu treffen, die nicht nur ihr Leben, sondern auch den Aufbau der Gesellschaft grundlegend verändern. Sunstein arbeitet jetzt im Ministerium für Innere Sicherheit der Regierung Biden.

Im Anschluss an die Arbeit von Sunstein und Thaler zum Thema Nudging wurden diese Erkenntnisse von hochrangigen Vertretern des politischen Establishments im Vereinigten Königreich aufgegriffen und vorangetrieben. Das Behavioural Insights Team (BIT), das das MindSpace-Dokument und seine Fortsetzungen erstellte, wurde von der britischen konservativen Partei gegründet, die mit George Osborne als neuem Schatzkanzler an der Spitze des Finanzwesens steht. In eigenen Worten beschreibt das BIT seine Geschichte in einem Bericht über das Verhalten der Regierung aus dem Jahr 2018 wie folgt:

Das BIT wurde 2010 in Downing Street 10 als weltweit erste Regierungseinrichtung gegründet, die sich der Anwendung der Verhaltenswissenschaften auf die Politik widmet.

Laut der eigenen Website des BIT ist es „gemeinsamer Besitz des britischen Kabinettsbüros, der Innovationsstiftung Nesta und der BI-Mitarbeiter“. Es überrascht nicht, dass das britische Kabinettsamt dieselbe Institution ist, die einige Jahre zuvor MindSpace in Auftrag gegeben hat.

In seinen eigenen Worten beschreibt das BIT sein Netz von Verhaltenswissenschaftlern wie folgt:

„Zu unserem internationalen Gremium von weltweit führenden akademischen Partnern gehören Professor Richard Thaler, Gewinner des Wirtschaftsnobelpreises 2017, und Theresa Marteau, Direktorin der Behaviour and Health Research Unit an der Universität Cambridge. Wir haben auch eine formelle Partnerschaft mit der Behavioral Insights Group (BIG) der Harvard University und enge Beziehungen zu mehreren Universitäten, darunter Harvard, Oxford, Cambridge, UCL und University of Pennsylvania.“[1]

Bei einem Treffen der Fabian Society im Jahr 2009 äußerte sich Ed Miliband von der britischen Labour Party wie folgt über „Nudging“:

„Erinnern Sie sich an etwas namens Nudge. Nudge war vor der Finanzkrise einige Monate lang im Guardian in Mode. Bei Nudge ging es darum, dass man den Staat nicht wirklich braucht, um große Dinge zu tun. Man braucht nur hier und da ein paar Anreize. Heute spricht man nicht mehr viel über Nudge.[2]

In einem Artikel vom 8. April 2009 zitiert The Guardian George Osborne, den Schatzkanzler, der die Bedeutung von „Nudge“ erörtert:

„Osborne sagte, dass das Nudge-Denken für die Bankenkrise relevant sei, weil Thaler und Sunstein im Gegensatz zu konventionellen Ökonomen akzeptieren, dass Menschen irrational handeln, und eine Bankenreform auf der Annahme basieren muss, dass Märkte ebenfalls irrational sind.“

Schon bald nach ihrer Gründung wurde die BIT zur führenden Institution, die die öffentliche Nachrichtenübermittlung in der gesamten westlichen Welt prägt und über Büros in allen Five-Eyes-Ländern verfügt. Nach diesem kurzen geschichtlichen Abriss wollen wir uns nun den „Zauberbüchern“ zuwenden, die von den angehenden Zauberlehrlingen des 21.

Die Struktur der Magie

Zusammengenommen können NLP- und Nudging-Techniken zu Recht als eine neue hybride Form der „Trance-Kriegsführung“ bezeichnet werden. Sie kann mit früheren Epochen der psychologischen Kriegsführung verglichen werden, unterscheidet sich aber auch dadurch, dass in den letzten zehn Jahren ein neues Maß an wissenschaftlicher Präzision erreicht wurde.

An dieser Stelle sollten wir feststellen, dass nichts davon neu ist. Wie Bertrand Russell selbst feststellte – ein Nachkomme einer der ältesten kaiserlichen Linien von Großbritanniens erblichen „Blaublütern“ -, gibt es die massenpsychologischen Tricks und Techniken schon seit einiger Zeit:

„Ich denke, das Thema, das politisch am wichtigsten sein wird, ist die Massenpsychologie. Die Massenpsychologie ist wissenschaftlich gesehen nicht sehr weit fortgeschritten, und ihre Professoren waren bisher nicht an den Universitäten, sondern in der Werbung, in der Politik und vor allem in der Diktatur tätig. Dieses Studium ist für den Praktiker von großem Nutzen, ob er nun reich werden oder die Regierung übernehmen will. Als Wissenschaft stützt sie sich natürlich auf die Psychologie des Einzelnen, aber bisher hat sie sich auf Faustformeln gestützt, die auf einer Art intuitivem gesunden Menschenverstand beruhten. Ihre Bedeutung hat durch die Entwicklung moderner Propagandamethoden enorm zugenommen. Die einflussreichste dieser Methoden ist die so genannte „Erziehung“. Die Religion spielt eine Rolle, wenn auch eine abnehmende; die Presse, das Kino und das Radio spielen eine zunehmende Rolle.

Bertrand Russell – Der Einfluss der Wissenschaft auf die Gesellschaft (1951)

Was wir jetzt erleben, ist der Höhepunkt eines jahrhundertelangen Prozesses der massenpsychologischen Kontrolle. Diese neue Präzision erklärt die zauberhafte Qualität, die so viele Menschen in ihren Bann gezogen zu haben scheint, oft sogar hochgebildete oder wohlmeinende Bürger, darunter Ärzte, Lehrer, Gesetzeshüter usw. Die Strukturen dieser „Zaubersprüche“ sind jedoch nicht magisch, sondern auf wissenschaftliche Präzision in der Verhaltenswissenschaft und Sozialpsychologie zurückzuführen. Im Gegensatz zu traditionelleren und früheren Formen der Informations- und psychologischen Kriegsführung, bei denen bestimmte Faustregeln für die Manipulation von „Gruppen“, unterschwellige Botschaften usw. angewandt wurden, verfolgt das neue „Kontextmodell“, das im MindSpace des britischen Kabinettsbüros entwickelt wurde, einen anderen Ansatz. Es geht nicht darum, den Menschen falsche oder verwirrende Informationen zu geben oder zu versuchen, ihren bewussten Verstand und ihre Fähigkeiten zu beeinflussen, sondern darum, ihr Unterbewusstsein direkt zu steuern, indem man die „magische“ Sprache des NLP, unbewusstes „Nudging“ und Trance-induzierende „Beschwörungsformeln“ für öffentliche Mitteilungen verwendet. Die Grundlage für diese Konzepte und ihre Anwendung findet sich in der Pionierarbeit von John Grinder und Richard Bandler, die sie in The Structure of Magic I & II formuliert haben. Selbst unter den Kapiteln von The Structure of Magic I finden sich Titel wie „Becoming a Sorcerer’s Apprentice“ und „The Final Incantation“.

Kurz gesagt, die anfänglichen Forschungen von Grinder und Bandler lassen sich folgendermaßen zusammenfassen. Die Pioniere des Neurolinguistischen Programmierens (NLP) hatten die scheinbar magischen Ergebnisse von sehr effektiven und mächtigen Therapeuten wie Virginia Satir, Fritz Perls und anderen beobachtet. Diese Therapeuten besaßen eine so starke Fähigkeit, die Identität und das Verhalten ihrer Patienten grundlegend zu verändern, dass Bandler und Grinder versuchten, zu modellieren, wie ihre intuitiven Ansätze es ihnen ermöglichten, solch tiefe und „magische“ Veränderungen zu bewirken. NLP wurde zu einer formalisierten und ausgefeilten Version der vielen intuitiven Einsichten, die von diesen therapeutischen „Zauberlehrlingen“ praktiziert wurden.

40 Jahre später, mit der Hinzufügung der „Nudge-Theorie“, sind wir in das Zeitalter der „Trance-Kriegsführung“ eingetreten. Vereinfacht ausgedrückt können wir beobachten, dass Menschen im täglichen Leben auf verschiedene Weise in Trance geraten, sei es beim Autofahren, beim Spazierengehen oder beim Sport – all diese Aktivitäten beinhalten „automatische Prozesse“, die nicht bewusst gesteuert werden müssen. In der Trance-Kriegsführung haben Sozialtechniker die Möglichkeit, die verschiedenen automatischen Prozesse, die in Trancezuständen auftreten, direkt auszulösen und zu steuern, ohne dass die Menschen dies bewusst wahrnehmen oder damit einverstanden sind. Diese Techniken beinhalten die Verwendung von NLP-„Framing“-Techniken, die Ausrichtung auf natürliche „Vorgaben“ im menschlichen Entscheidungsprozess, die Verwendung von „Cues“, „Priming“, die Ausnutzung von Autorität und die vielen „Abkürzungen“, die der Verstand nimmt, wenn er vor verschiedenen Entscheidungen steht. Dieser Artikel soll es den Menschen ermöglichen, all diese Trance-induzierenden Techniken zu benennen und die „Rahmen“ zu benennen, die von der öffentlichen Nachrichtenübermittlung verwendet werden, wodurch auch Laien in die Lage versetzt werden können, den Zauber zu brechen und Beschwörungen rückgängig zu machen, fast so magisch, wie sie ursprünglich ausgesprochen wurden.

Das Öffnen der Zauberbücher

In den richtigen Händen kann die Sprache eine magische Kraft haben. Diejenigen, die intuitiv wissen, was sie zum richtigen Zeitpunkt sagen müssen, können immense Macht über andere ausüben, vor allem, wenn die anderen nicht wissen, welche Art von „Zauber“ sie sprechen. Durch die Verwendung verschiedener Arten von Sprache können Menschen ihre Geschichten, ihr Leben und die Probleme, mit denen sie konfrontiert sind, auf sehr unterschiedliche Weise darstellen. Sorgfältig kultivierte Sprache hat also die Fähigkeit, unsere bewusste und unbewusste Wahrnehmung der Realität auf tiefgreifende Weise zu beeinflussen.

Vor diesem Hintergrund bezeichnen NLP-Praktiker unsere primäre Schnittstelle zur Realität als unsere sprachlichen Landkarten. Diese Landkarten werden im Laufe unserer Kindheit und unseres Erwachsenwerdens formalisiert (wie gut oder schlecht auch immer). Wir verwenden diese Landkarten unabhängig davon, ob wir jemals in der Lage sein werden, sie bewusst zu beschreiben. Von einem positiven Standpunkt aus betrachtet, erlaubt uns NLP zu untersuchen, wie diese Landkarten geformt oder schlecht geformt werden, wie wir Situationen, Ereignisse und unsere Gefühle beschreiben, und wie all diese Dinge verzerrt, verallgemeinert oder gelöscht werden können, je nachdem, wie die Landkarten ursprünglich geformt wurden. Vereinfacht ausgedrückt, identifizieren NLP-Praktiker drei Hauptwege, auf denen unsere sprachlichen Landkarten „missgebildet“ werden: Streichungen, Verzerrungen und Verallgemeinerungen. Eine einzige Löschung oder Verallgemeinerung einer Erfahrung kann unsere Landkarten der Realität für alle zukünftigen Zeiten grundlegend verändern; diese Landkarten werden dann folglich die Art und Weise verändern, wie wir in der realen Welt zu jeder Zeit reagieren und handeln.

Vielleicht haben wir bestimmte Erfahrungen aus der frühen Kindheit verallgemeinert und behalten eine bestimmte Art von Sprache und Voreingenommenheit bei, die wir wahllos verwenden, unabhängig davon, ob neue Erfahrungen tatsächlich dazu passen. In jedem Fall verstärken diese Karten bestimmte Vorurteile. Vielleicht haben wir entscheidende Informationen aus unseren Beschreibungen vergangener Erfahrungen gestrichen, so dass neue, differenziertere und anpassungsfähigere Reaktionen auf künftige ähnliche Erfahrungen unmöglich sind. Es kann sein, dass wir unsere Wahrnehmung der Realität und damit auch unsere Gefühle und Gedanken so lange verzerren, bis wir uns diese Karten erneut ansehen und die verarmten Teile identifizieren.

Heute ist die Neudefinition der sprachlichen Landkarten der Bevölkerung durch Beschwörungsformeln in öffentlichen Mitteilungen zur „neuen Normalität“ geworden. Von der „Neudefinition der Polizeiarbeit“ über „zwei Wochen, um die Kurve abzuflachen“ bis hin zum „Schutz der Angehörigen“ vor einem Virus mit einer Überlebensrate von 99 % wurden diese Beschwörungsformeln von den Medien rund um die Uhr verbreitet und dann durch eine Reihe von Hinweisen, Ankern und anderen Anstößen verstärkt.

Wie bereits erwähnt, war das erste Zauberbuch das MindSpace-Dokument des UK Institute for Government aus dem Jahr 2010, das wir in „MindsSpace, Psyops, and Cognitive Warfare“ untersucht haben: Winning the Battle for the Mind“. Seitdem gab es zwei Fortsetzungen: EAST (2012) und Behavioural Government (2018). Diese Handbücher verdeutlichen vielleicht mehr als alles andere die „Strukturen der Magie“, die den öffentlichen Botschaften zugrunde liegen. Ohne diese Techniken wären die radikalen Veränderungen, die in der westlichen Welt stattgefunden haben, höchstwahrscheinlich niemals möglich gewesen. Jetzt, wo Verhaltenswissenschaftler und Sozialingenieure darüber diskutieren, wie man mit „Nudging“ die Reaktionen auf die Finanzkrise, die Umwelt, das Gesundheitswesen, die Bildung und die Gesetzgebung gestalten kann, ist es höchste Zeit, dass die Bürger genau verstehen, wie diese „Nudger“ und NLP-Zauberer nicht nur die aktuellen, sondern auch die zukünftigen Zaubersprüche gestalten.

Wie wir im vorigen Artikel beschrieben haben, enthält das MindSpace-Dokument von 2010 ein Diagramm, in dem die verschiedenen Merkmale der beiden grundlegend unterschiedlichen Teile des menschlichen Geistes detailliert dargestellt sind:

Wie in dem Dokument erläutert wird, stellt die Betrachtung politischer Fragen und der Realität unter dem Gesichtspunkt „automatischer Motivationen“ anstelle des „traditionellen“ Ansatzes, Menschen mit Informationen zu versorgen und sie bewusste Entscheidungen treffen zu lassen, eine neue, bahnbrechende Möglichkeit dar, menschliches Verhalten grundlegend zu ändern:

„Im Großen und Ganzen gibt es zwei Möglichkeiten, das Verhalten zu ändern. Die erste basiert auf der Beeinflussung dessen, worüber Menschen bewusst nachdenken. Wir könnten dies das „rationale“ oder „kognitive“ Modell nennen. Die meisten traditionellen Interventionen in der öffentlichen Politik gehen in diese Richtung, und es ist das Standardmodell in den Wirtschaftswissenschaften. Man geht davon aus, dass Bürger und Verbraucher die verschiedenen Informationen von Politikern, Regierungen und Märkten sowie die zahlreichen Anreize, die uns geboten werden, analysieren und so handeln, wie es ihren Interessen am besten entspricht (wie auch immer sie ihre Interessen definieren, oder – paternalistischer – wie auch immer die politischen Entscheidungsträger sie definieren).

Das gegenteilige Modell der Verhaltensänderung konzentriert sich auf die eher automatischen Prozesse der Beurteilung und Beeinflussung – das, was Robert Cialdini als „Klick, Schnurren“-Prozesse des Geistes bezeichnet. Der Schwerpunkt liegt dabei nicht auf Fakten und Informationen, sondern auf der Veränderung des Kontextes, in dem die Menschen handeln. Wir könnten dies das „Kontext“-Modell der Verhaltensänderung nennen. Das Kontextmodell erkennt an, dass Menschen manchmal scheinbar irrational und inkonsequent in ihren Entscheidungen sind, weil sie oft von den sie umgebenden Faktoren beeinflusst werden. Daher konzentriert es sich mehr auf die „Verhaltensänderung ohne Bewusstseinsänderung“. Dieser Weg hat bei Forschern und politischen Entscheidungsträgern eher weniger Beachtung gefunden.

(MindSpace – Seite 14)

Das Verständnis des grundlegenden Unterschieds zwischen den traditionellen Mitteln der öffentlichen Kommunikation und dem „Kontextmodell“ ist entscheidend für das Verständnis, wie diese neuen Formen der Propaganda, des „Trancekriegs“ und der Massenhypnose wirksam neutralisiert werden können. MindSpace weist sogar ausdrücklich auf das Scheitern früherer Versuche von Regierungen hin, Politik in der Annahme zu machen, man könne den Menschen zutrauen, die richtigen „rationalen“ Entscheidungen zu treffen:

„Instrumente wie Anreize und Informationen sollen das Verhalten ändern, indem sie „den Verstand ändern“. Wenn wir Zuckerbrot und Peitsche sowie genaue Informationen bereitstellen, werden die Menschen die geänderten Kosten und Vorteile ihres Handelns abwägen und entsprechend reagieren. Leider gibt es Hinweise darauf, dass die Menschen nicht immer auf diese „vollkommen rationale“ Weise reagieren.

Im Gegensatz dazu haben Ansätze, die auf „veränderten Kontexten“ basieren – dem Umfeld, in dem wir Entscheidungen treffen und auf Hinweise reagieren – das Potenzial, mit relativ geringem Aufwand erhebliche Verhaltensänderungen zu bewirken.

Die MindSpace-Autoren stellten dann neun mächtige Einflüsse auf unsere automatischen Prozesse, d. h. unser Unterbewusstsein, in Form einer Eselsbrücke vor: MINDSPACE:

Das Ziel von MindSpace war es, hochrangigen politischen Entscheidungsträgern beizubringen, wie sie Botschaften verfassen können, die die „automatischen Motivationen“ der Menschen in vollem Umfang nutzen können, um die Bevölkerung in eine gewünschte politische Richtung zu lenken, ohne dass dafür bewusstes Wissen und Zustimmung erforderlich sind. Von „zwei Wochen, um die Kurve abzuflachen“ bis hin zu „die Vorteile überwiegen die Risiken“ sind alle öffentlichen Botschaften mit „Anstößen“ versehen, die das Unterbewusstsein in eine gewünschte Richtung lenken.

So verwenden die meisten Mainstream-Medien in ihren Schlagzeilen Formulierungen wie „laut Forschung“ und „Wissenschaftler sagen“. Trotz des wissenschaftlichen Anstrichs handelt es sich dabei jedoch nicht um wissenschaftliche Aussagen, sondern um Appelle an das Gruppendenken; die Aussagen sind so konzipiert, dass sie unsere Wahrnehmung von Autorität aushebeln und unseren Verstand dazu bringen, eine mentale „Abkürzung“ zu nehmen. Diese Arbeit wurde von Michael Cialdini, dem Autor von Influence, erforscht. Cialdini erklärte, dass die Wahrnehmung von Autorität einen starken Einfluss auf das Verhalten haben kann, da Autorität oft als eine mentale Abkürzung für Menschen wahrgenommen wird.

Wir gehen zum Beispiel zum Arzt und folgen seinem Rat, weil er Medizin studiert und viele Jahre lang eine formale Ausbildung erhalten hat. Cialdinis Untersuchungen zufolge haben Physiotherapeuten, die ihre Abschlüsse, Auszeichnungen und Diplome an den Wänden ihrer Praxis anbringen, die Befolgung der empfohlenen Übungsprogramme durch die Patienten um 30 % erhöht. Die Ausnutzung des Anscheins von Autorität in den Augen der Bevölkerung wird somit zu einem Schlüsselfaktor, um sie dazu zu bringen, eine mentale „Abkürzung“ zu nehmen, wenn sie mit komplexen und vielschichtigen Problemen konfrontiert werden. Wir können dies an der plötzlichen Zunahme der Verwendung von vereinfachenden Phrasen wie „laut Experten“, „Wissenschaftler sagen“, „die Forschung sagt“ erkennen, um die wahrgenommene Autorität einer Quelle oder eines „Boten“ zu erhöhen – ohne dass dies in irgendeiner Weise etwas über die Wahrheit oder Gültigkeit der Ergebnisse aussagt.

Die Empfehlungen eines Arztes oder Wissenschaftlers sind eine „Abkürzung“. Wer jedoch schon einmal mehreren Ärzten bei der Diagnose eines Gesundheitsproblems oder der Empfehlung verschiedener Behandlungen zugehört hat, wird wahrscheinlich feststellen, dass die individuellen Meinungen der Ärzte stark voneinander abweichen können, insbesondere wenn es um neue und experimentelle Behandlungen geht.

Das Unterbewusstsein nimmt jedoch viele „Abkürzungen“ und hat viele „Voreinstellungen“. Der zweite Einfluss in der MindSpace-Checkliste sind „Anreize“. In der Checkliste werden Anreize folgendermaßen beschrieben: „Unsere Reaktionen auf Anreize sind durch vorhersehbare mentale Abkürzungen geprägt, wie z. B. das starke Vermeiden von Verlusten.“

Auf Seite 20 von MindSpace beschreiben die Autoren diesen starken Einfluss auf das Verhalten – „Verluste sind wichtiger als Gewinne“ – wie folgt:

„Wir lehnen Verluste mehr ab als wir Gewinne in gleicher Höhe mögen. Die meisten aktuellen Anreizsysteme bieten den Teilnehmern Belohnungen, aber eine kürzlich durchgeführte Überprüfung von Studien zur Behandlung von Fettleibigkeit, bei denen finanzielle Anreize eingesetzt wurden, ergab keine signifikanten Auswirkungen auf die langfristige Gewichtsabnahme oder -erhaltung. Eine Alternative könnte darin bestehen, die Anreize als eine Gebühr zu gestalten, die erhoben wird, wenn die Teilnehmer etwas nicht tun. In einer kürzlich durchgeführten Studie zur Gewichtsabnahme wurden einige Teilnehmer aufgefordert, Geld auf ein Konto einzuzahlen, das sie (mit einem Zuschlag) zurückerhielten, wenn sie ihre Gewichtsabnahmeziele erreichten. Nach sieben Monaten wies diese Gruppe im Vergleich zu ihrem Ausgangsgewicht einen erheblichen Gewichtsverlust auf. Bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe wurde keine Gewichtsveränderung festgestellt. Die Angst, Geld zu verlieren, könnte einen starken Anreiz zum Abnehmen geschaffen haben. Daher könnten die politischen Entscheidungsträger das Geld betonen, das die Menschen verlieren, wenn sie eine Maßnahme nicht ergreifen, und nicht den Betrag, den sie sparen könnten.

Spulen wir vor zum Behavioural Insights Team’s 2018 Behavioural Government Report. Darin wird der Einsatz von NLP-„Framing“-Techniken in Bezug auf das Framing von politischen Entscheidungen in Bezug auf Todesfälle statt auf gerettete Leben beschrieben und die tiefgreifenden Auswirkungen, die dies auf Entscheidungsträger haben kann:

Framing-Effekte beziehen sich darauf, wie die Darstellung eines Themas, nicht sein Inhalt, bestimmen kann, ob es wahrgenommen und wie es interpretiert wird. Die nachstehende Abbildung zeigt beispielsweise, dass Politiker und Beamte sich eher für eine risikoreiche politische Option entschieden, wenn sie in Bezug auf die Zahl der zu verhindernden Todesfälle (und nicht der zu rettenden Leben) dargestellt wurde.

Obwohl die Überlebensrate des Virus bei 99 % liegt, besteht der wichtigste Bezugspunkt für die gewählten Vertreter und die Bürger darin, dass sie jemanden verlieren könnten, der ihnen wichtig ist, und dass sie das Virus an ihre eigenen „Angehörigen“ weitergeben könnten, was zum Tod führen würde. Die Computer-„Modellierung“ der prognostizierten Todesfälle durch das Londoner Imperial College hat ein Weltuntergangsszenario geschaffen, das sich auf die Zahl der Todesfälle konzentriert, nicht unähnlich der Modellierung des Weltuntergangs des Klimas durch eine andere britische Universität.

Wie Brian Gerrish von der britischen Kolumne berichtet, wurden zwei Teams als federführend bei der Covid-19-Reaktion in Großbritannien identifiziert:

Das erste ist das Team am Imperial College unter der Leitung von Neil Ferguson, das behauptet, mit seinen Computermodellen die Ausbreitung und die Auswirkungen der Krankheit vorhersagen zu können. Das zweite ist das Heer der Verhaltens „wissenschaftler“, die uns bei jeder Gelegenheit dazu bringen, Entscheidungen zu treffen, die den von den globalen Entscheidungsträgern bevorzugten Optionen entsprechen.

Im letzten Artikel haben wir uns mit „Vier Botschaften, die die Akzeptanz von COVID-19-Impfstoffen erhöhen können“ beschäftigt. Diese Botschaften wurden entwickelt, um den starken Einfluss der natürlichen „Vorgaben“ im menschlichen Entscheidungsprozess zu nutzen. Es überrascht nicht, dass die wirksamste Botschaft zur Steigerung der Impfrate der „Schutz von Angehörigen“ war:

Nach der Untersuchung der MindSpace-Ergebnisse zu „automatischen Motivationen“ überrascht die wichtigste Aussage nicht: Wenn jemand vor die Wahl gestellt wird, „geliebte Menschen“ vor einer existentiellen Bedrohung zu schützen – ob real oder vermeintlich -, fällt die Entscheidung automatisch. Unter dem Gesichtspunkt der „Vorgaben“ (Verluste sind größer als Gewinne) werden die meisten einfühlsamen Menschen nicht riskieren wollen, geliebte Menschen zu verlieren – ein großer Verlust -, um (z. B.) an einer sozialen Veranstaltung teilzunehmen – ein kleiner Gewinn. Darüber hinaus sind sie bereit, große Opfer zu bringen, um noch größere Verluste zu vermeiden, seien sie nun real oder vermeintlich.

Ein weiteres, besonders schändliches und bösartiges Beispiel für diese zwanghaften „Framing“-Techniken ist eine Rede, die der derzeitige kanadische Premierminister Justin Trudeau bei einem Wahlkampfauftritt für die kanadischen Bundeswahlen 2021 hielt. Unter Bezugnahme auf die „Impfgegner“ außerhalb der Wahlkampfveranstaltung machte Trudeau folgende Bemerkungen: „Sie gefährden ihre eigenen Kinder, und sie gefährden auch unsere Kinder.“ Mit Blick auf die Verpflichtungen der Bevölkerung fügte Trudeau hinzu: „Die Kanadier haben in den letzten anderthalb Jahren unglaubliche Opfer gebracht.“

Diese scheinbar einfachen Aussagen geben der Realität einen sehr konkreten Rahmen. Sie zielen auf die natürlichen „automatischen Motivationen“ ab, die in allen gesunden Menschen zu finden sind, und zwar auf den Wunsch, die eigenen Nachkommen zu schützen. Das Narrativ suggeriert, dass es zwei grundsätzlich gegensätzliche Gruppen gibt – willkürlich definiert als Geimpfte und Ungeimpfte – und suggeriert, dass die eine Gruppe tatsächlich die Kinder der anderen Gruppe bedroht. Dies ist vielleicht eine der aggressivsten, aufrührerischsten und spalterischsten Äußerungen, die ein Regierungsvertreter machen kann, denn sie zielt direkt auf einen der ursprünglichsten Instinkte des Menschen ab: den Wunsch, seine Nachkommen zu schützen. Alle wissenschaftlichen Beweise zeigen jedoch eindeutig, wie gering das Risiko für Kinder ist, denn die Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu sterben, liegt bei den unter 18-Jährigen bei über 99 %. Trotz dieser Tatsachen wird die Gefahr, die den Kindern der eigenen Gruppe droht, als existenzielle Bedrohung durch die Außengruppe, d. h. „die Ungeimpften“, dargestellt.

In Bezug auf „zwei Wochen, um die Kurve abzuflachen“, können wir außerdem die Verwendung von NLP-„Zeitlinien“ beobachten. NLP-Praktiker könnten das Beispiel anführen, dass die Zeit als mächtiger Bezugsrahmen dient, um die Motivation und den mentalen Zustand einer Person zu beeinflussen. Wenn jemandem gesagt wird, er habe eine Stunde Zeit, um einen Aufsatz zu schreiben, und zwei Wochen, um denselben Aufsatz zu schreiben, werden die emotionale Reaktion und der mentale Zustand deutlich unterschiedlich sein. In dieser Hinsicht hätte praktisch niemand zwei Monate oder zwei Jahre akzeptiert, um die Kurve abzuflachen, aber „zwei Wochen“ war eine anfängliche Verpflichtung, die die meisten vernünftigen, gutwilligen Menschen bereit waren einzugehen. In der NLP-Sprache wurden die emotionalen Reaktionen auf die Sperrungen und die „Zeitpläne“ für die Abflachung der Kurve dann einfach „kalibriert“, wobei neue „Zeitpläne“ verwendet wurden, um zukünftige Szenarien und Reaktionen neu zu gestalten.

Während einige dieser Techniken als intuitiv und definitiv nicht neu angesehen werden können, sollte man die Verwendung von „Zeitlinien“ zur Verhaltensbeeinflussung im Allgemeinen betrachten. Während Warnungen vor klimatischen Weltuntergangsszenarien mit biblischen Überschwemmungen und Bränden schon seit einiger Zeit im Umlauf sind, haben die Medien und die ihnen nahestehenden Klima „experten“ der Menschheit kürzlich „12 Jahre“ gegeben. 12 Jahre wurden plötzlich zu der Zahl, die den Zeitrahmen für die Schaffung globaler, rechtlich verbindlicher, von supranationalen Institutionen diktierter Klimareaktionen definiert.

Man gibt uns einen Zeitrahmen von 12 Jahren, bevor es zu spät ist, um die biblischen Überschwemmungen, Brände und Tornados zu verhindern. Aber ist das „die Wissenschaft“, oder ist es eine NLP-„Zeitleiste“, die die Menschen in eine bestimmte Richtung lenken soll, ohne dass es eine wirkliche Wissenschaft oder Alternativen gibt?

Was, wenn wir nicht nur 12 Jahre Zeit haben, um die Welt vor dem Überkochen zu bewahren? Was ist, wenn wir 20 oder 50 Jahre haben? Was ist, wenn die 12-Jahres-Schlussfolgerung grundlegend falsch ist, weil ihre Annahmen und Methoden grundlegend fehlerhaft sind und zu früheren falschen Schlussfolgerungen geführt haben? Was ist, wenn wir Zeit haben, eine Fusionswirtschaft einzuführen, bevor wir von fossilen Brennstoffen wegkommen?

Die vielen Beschwörungsformeln der Regierungen der Five Eyes nutzen heute NLP-Frames und NLP-Techniken wie Cues, Anker, unbewusstes Priming und das Ansprechen natürlicher „Standardeinstellungen“ in unserem Entscheidungsprozess. Mit diesen verschiedenen Techniken haben die MindSpace-Autoren einen Rahmen geschaffen, der es politischen Entscheidungsträgern ermöglicht, das „Kontextmodell“ zu nutzen, um die Macht der Beeinflussung und Lenkung des Unterbewusstseins der Menschen so zu nutzen, dass sie Entscheidungen treffen, die sie sonst nicht treffen würden, wenn sie mit dem „traditionellen“ Modell der Verhaltensänderung angesprochen würden.

Leider wurden seit der Erstveröffentlichung von MindSpace zwei weitere Zauberbücher veröffentlicht: EAST und Behavioural Government. Beide bauen auf den ursprünglichen Erkenntnissen von MindSpace auf. Heute sprechen die führenden Köpfe dieser neuen Programme zur Verhaltensänderung davon, dass sie sogar „über das Nudging“ hinausgehen, so dass das Verhalten und die Struktur der Gesellschaft in allen Lebensbereichen in bisher ungeahntem Ausmaß verändert werden können, einschließlich der Wirtschaft, der Umwelt, des Gesundheitswesens und sogar der Umstrukturierung des Finanzsystems. UN-Organisationen und andere supranationale Gremien sind inzwischen damit beschäftigt, diese Erkenntnisse einzusetzen, um die Gestalt der Menschheit grundlegend zu verändern.

Dies führt uns zu unserem nächsten Beispiel, das im EAST-Handbuch zu finden ist.

EAST

Auf das MindSpace-Dokument aus dem Jahr 2010 folgte das mnemonische Hilfsmittel EAST. Es baute auf den ursprünglichen Erkenntnissen von MindSpace auf und führte zusätzliche Erkenntnisse wie die Idee „Make it social“ ein, die nun überall in die Praxis umgesetzt wird.

In der EAST-Einführung heißt es dazu:

„In den ersten Jahren haben wir häufig den MINDSPACE-Rahmen verwendet, und tatsächlich waren einige aus dem Team maßgeblich an seiner Entwicklung beteiligt. Wir verwenden diesen Rahmen immer noch. In Seminaren stellten wir jedoch fest, dass seine neun Elemente für vielbeschäftigte politische Entscheidungsträger schwer im Gedächtnis zu behalten waren (was wiederum auf ‚kognitives Chunking‘ zurückzuführen ist). Gleichzeitig stellten wir in unserer täglichen Arbeit fest, dass einige der zuverlässigsten Effekte von Veränderungen herrührten, die weder von MINDSPACE noch von einem Großteil der akademischen Literatur leicht erfasst werden konnten. Wir haben zum Beispiel oft festgestellt, dass die Vereinfachung von Nachrichten oder die Beseitigung selbst kleinster „Reibungsverluste“ in einem Prozess große Auswirkungen haben können. Aus diesen Gründen wollten wir eine kürzere, einfache Eselsbrücke entwickeln – den EAST-Rahmen[3].

Der EAST-Rahmen enthält vier grundlegende Strategien, um die Einhaltung der Regierungspolitik durch die Bevölkerung zu verbessern:

  • Es einfach machen
  • Mach es attraktiv
  • Sozial gestalten
  • Rechtzeitig handeln

Die Beschreibung von „Mach es sozial“ in der Zusammenfassung auf Seite 5 dient als nützliches Beispiel für den Gesamtansatz und seine Wirkung.

Man denke nur an die plötzliche Zunahme von „Zoom-Anrufen“, die das kollektive Opfer der Bevölkerung ritualisieren, indem sie es „sozial machen“. Das plötzliche Aufkommen von Wohlfühlmomenten, die auf der Einhaltung der von der Regierung verordneten Maßnahmen beruhen, wurde zu rituellen sozialen Ereignissen, bei denen die von der Regierung ergriffenen Notfallmaßnahmen als Mittel zur kollektiven Aufopferung der Menschen zum „Schutz der Angehörigen“ und der Menschheit als Ganzes dargestellt wurden. Zoom-Anrufe zwischen atomisierten Individuen wurden zu einem Mittel, um ihre „Verpflichtungen“ zur Abflachung der Kurve zu erfüllen. Ein beträchtlicher Teil aller Covid-19-Botschaften wurde als Frage der persönlichen und kollektiven Aufopferung für das Allgemeinwohl formuliert – und ritualisiert – und nutzte im Grunde den angeborenen guten Willen und die gute Natur der Menschen aus.

An dieser Stelle sollten wir darauf hinweisen, dass diese Bemühungen nicht neu sind. Sie sind der Höhepunkt einer jahrhundertelangen Bemühung um die Perfektionierung der psychologischen Kriegsführung durch die obersten Ränge der angloamerikanischen Oligarchie. In seinem 1931 erschienenen Werk The Scientific Outlook skizzierte Lord Bertrand Russell, ein Nachkomme einer der ältesten imperialen Linien Großbritanniens, diese Perspektive:

„Die wissenschaftlichen Herrscher werden eine Art von Bildung für gewöhnliche Männer und Frauen bereitstellen und eine andere für diejenigen, die Inhaber der wissenschaftlichen Macht werden sollen. Von gewöhnlichen Männern und Frauen wird erwartet, dass sie fügsam, fleißig, pünktlich, gedankenlos und zufrieden sind. Von diesen Eigenschaften wird wahrscheinlich die Zufriedenheit als die wichtigste angesehen werden. Um sie zu erzeugen, werden alle Forscher der Psychoanalyse, des Behaviorismus und der Biochemie ins Spiel gebracht… alle Jungen und Mädchen werden von klein auf lernen, „kooperativ“ zu sein, d.h. genau das zu tun, was alle anderen auch tun. Eigeninitiative wird bei diesen Kindern unterbunden, und Ungehorsam wird ihnen, ohne bestraft zu werden, wissenschaftlich abtrainiert.

Bertrand Russell – Der wissenschaftliche Ausblick (1931)

Ob persönliche Aufopferung, die Verpflichtung, „geliebte Menschen zu schützen“, oder der Hinweis, dass „die meisten Beschäftigten im Gesundheitswesen“ sich impfen lassen, fast alle öffentlichen Informationsmaßnahmen zielen darauf ab, diese „automatischen Motivationen“ anzusprechen und die unbewussten und mühelosen Teile unseres Verstandes zu aktivieren, um eine „kooperative“ Bevölkerung zu schaffen.

Trance-Kriegsführung

Diesen Techniken einen Namen zu geben, ist der Schlüssel, um die unbewussten Prozesse in die reflektierenden Teile des Verstandes zu zwingen. In Bezug auf Trance und Hypnose sollten wir darauf hinweisen, dass der Pionier der Hypnose, Milton Erickson, seinen Ansatz der Hypnose auf eine Sprache stützte, die „kunstvoll vage“ war, aber absichtlich und systematisch so. Heute werden wir mit Botschaften zur öffentlichen Gesundheit bombardiert, die angeblich von führenden Gesundheitsexperten und hochrangigen politischen Entscheidungsträgern verfasst wurden und die trotz all ihrer Referenzen und ihres Fachwissens konsequent und präzise ein „kunstvoll vages“ Narrativ aufrechterhalten.

Dieses Narrativ ermutigt die Menschen zu Impfungen, die „die Ausbreitung stoppen“ sollen, die aber die Übertragung nicht verhindern, sondern nur die Symptome lindern. Definitionen wie „Herdenimmunität“ und „vollständig geimpft“ werden offenbar ständig überarbeitet. In einem Moment werden die Menschen dazu gebracht, in einer Schlange zu stehen und sich an strenge Abstandsprotokolle zu halten, um sich dann Augenblicke später in ein Flugzeug, ein Geschäft oder sonst wohin zu drängen. Die Bevölkerung wird gezwungen, sehr strenge Maskierungsvorschriften zu befolgen, obwohl es keine Studien gibt, die die Wirksamkeit von Masken belegen.

Die instinktive Reaktion vieler vernünftiger Menschen besteht darin, systemische Inkompetenz zu unterstellen. Davon mag es viele geben, aber es gibt auch viele Stupser und Trance-induzierende Techniken, die darauf abzielen, die Kraft automatischer Motivationen zu nutzen, die von Natur aus mit natürlichen Trancezuständen einhergehen. Wie der Mitbegründer des Neurolinguistischen Programmierens und weltweit führende Hypnotiseur Richard Bandler in seinem Leitfaden zur Trancebildung feststellt: „Das Herbeiführen von Verwirrung erhöht die Suggestibilität“[4] Er studierte die hypnotischen Muster von Milton Erickson, die als absichtlich „kunstvoll vage“, aber systematisch, beschrieben wurden. Dies erlaubte es dem Patienten, seine eigene Bedeutung zu liefern, und verstärkte den Anschein von Souveränität bei der Entscheidungsfindung.

Je mehr Mehrdeutigkeiten eine Aussage enthält, insbesondere im Trancezustand, desto offener werden Patienten, Klienten oder Zielpersonen für neue Suggestionen und entwickeln die Fähigkeit, ihre eigene Bedeutung zu liefern, wodurch sich Überzeugungen in den „Tiefenstrukturen“ ihrer Psyche verfestigen und ihre Entscheidungen frei erscheinen. Auch wenn die Entscheidung, Masken zu tragen, einfach das Ergebnis von Inkompetenz sein mag, so fungieren aus der Sicht des Nudging und des Neurolinguistischen Programmierens Masken, Pfeile auf dem Boden, die den Menschen sagen, wo sie hingehen sollen, und Schilder, die die Menschen ständig daran erinnern, ihr Verhalten genau zu beobachten, als wirksame „Hinweise“ und „Grundierungen“ im Nudging-Prozess.

Wir können dem Behavioural Insights Team und der „Armee von Verhaltenspsychologen“ danken. Diese jüngsten Entwicklungen spiegeln wider, was einer der Väter aller psychologischen Kriegsführung und Gehirnwäsche, Brigadier John Rawlings Rees vom Tavistock Institute, als die Notwendigkeit einer Armee von „psychologischen Schocktruppen“ beschrieb, die in der gesamten Gesellschaft strategisch positioniert werden könnten, um die Bevölkerung dazu zu bringen, die politischen Entwürfe einer herrschenden Klasse zu akzeptieren – eines kleinen angloamerikanischen internationalen Finanzestablishments, dessen Zentrum in London und seinem verlängerten Arm, der Wall Street, lag und liegt.

Da die Covid-19-Botschaften nach diesen spezifischen Konzepten und Begriffen formuliert werden, sollten die Menschen unserer Meinung nach die Sprache der Zauberer kennen. Die Kenntnis dieser Sprache scheint auch der einfachste Weg zu sein, die Beschwörungen rückgängig zu machen. Denn sobald man diesen Stößen und „Strukturen der Magie“ einen Namen gegeben hat, werden sie zu bewussten Objekten der Aufmerksamkeit, was bedeutet, dass sie nicht mehr in ihrer automatischen „Klick-Surr“-Geschwindigkeit funktionieren können.

Wenn man weiß, was die Rahmenbedingungen sind, wie z. B. die Zeit, oder auf welche Vorgaben man abzielt, wie z. B. unser Wunsch, Verluste zu vermeiden, anstatt Gewinne zu erzielen, kann man leicht erkennen, wie die Menschen in Trance versetzt werden, um willkürlichen Anweisungen Folge zu leisten.

Leider werden aus zwei Wochen zwei Jahre (oder vielleicht auch länger). Solange die anfänglichen unbewussten Anstöße und automatischen Prozesse nicht auf bewusste Weise wieder aufgegriffen werden, können viele Menschen für unbestimmte Zeit mit ihren ursprünglichen Verpflichtungen weitermachen. Auf Seite 14 haben die MindSpace-Autoren besonders darauf hingewiesen, dass diese unbewussten Prozesse, wenn sie erst einmal aktiviert sind, ohne bewusste Kontrolle bis zum Abschluss weiterlaufen können.

„Die beiden Systeme haben unterschiedliche Fähigkeiten: Der reflektierende Verstand hat eine begrenzte Kapazität, bietet aber eine systematischere und „tiefere“ Analyse. Der automatische Verstand verarbeitet viele Dinge getrennt, gleichzeitig und oft unbewusst, ist aber „oberflächlicher“: Er nimmt Abkürzungen und hat tief verwurzelte Vorurteile. In einer akademischen Quelle heißt es: „Sobald sie durch Umweltmerkmale ausgelöst werden, laufen [diese] vorbewussten automatischen Prozesse ohne bewusste Überwachung zu Ende“[5].

Durch den Einsatz anderer NLP-Techniken wie „Ankern“, „Cues“ und „Priming“ kann der Prozess nicht nur ablaufen, ohne dass sich die Person bewusst ist, dass ihre unbewussten Prozesse angesprochen werden, sondern sie können auch in Echtzeit gesteuert werden.

Genauso wie die Heilung einer Seelenkrankheit eine andere Herangehensweise erfordert als die Heilung einer Herzkrankheit, so erfordert auch das Brechen von Trance, NLP-Zauber und Massenhypnose eine nuanciertere und zweifache Herangehensweise: Zuerst müssen die unbewussten Rahmen, Stupser und Anker, die in den Köpfen hypnotisierter Menschen platziert sind, benannt werden; und dann, sobald eine neue Verbindung zwischen den automatischen und den reflektierenden Prozessen hergestellt ist, sollten Versuche, den Zauber mit vernünftigen Argumenten zu brechen, die in der Vernunft wurzeln, folgen. Mit einem Wort: Die automatischen und die reflektierenden Teile des Verstandes sind unterschiedlich verdrahtet und reagieren folglich auch unterschiedlich auf Sprache. Die Annahme, man könne den gefühlsbetonten und „automatischen“ Teil des Verstandes mit rationaler Sprache und Argumentation beeinflussen, täuscht über die Tatsache hinweg, dass die öffentlichen Botschaften von Covid-19 auf den unbewussten „automatischen“ und gefühlsbetonten Teil des Verstandes ausgerichtet sind. Diese beiden Teile müssen angesprochen werden, wenn ein rationaler Diskurs unter den Hypnotisierten stattfinden soll.

Wie bei der Hypnose, wo bestimmte Personen für Trance-induzierende Techniken empfänglicher sind als andere, sind auch bestimmte Teile der Bevölkerung empfänglicher für die Trance-induzierenden Beschwörungsformeln der öffentlichen Nachrichtenübermittlung, die oft diejenigen ausnutzen, die sich für gute, einfühlsame Bürger halten. Die Kenntnis der „Struktur“ dieser Beschwörungen ist die Grundlage dafür, dass man weiß, wie sie rückgängig gemacht werden können.

Den Bann brechen

Wenn wir über die gegenwärtige und künftige Anwendung dieser Art von Techniken zur „Verhaltensänderung“ nachdenken, insbesondere im Hinblick auf die „Klimakrise“, sollten wir uns an die Worte des frühen Social-Engineering-Enthusiasten und Abkömmlings einer der ältesten kaiserlichen Linien Englands, Lord Bertrand Russell, erinnern. Vor über einem halben Jahrhundert bemerkte Russell:

„Die Sozialpsychologen der Zukunft werden eine Reihe von Schulklassen haben, an denen sie verschiedene Methoden ausprobieren werden, um eine unerschütterliche Überzeugung zu erzeugen, dass Schnee schwarz ist. Man wird bald zu verschiedenen Ergebnissen kommen. Erstens, dass der Einfluss des Elternhauses hinderlich ist. Zweitens, dass nicht viel getan werden kann, wenn die Indoktrination nicht vor dem zehnten Lebensjahr beginnt. Drittens, dass vertonte und wiederholt vorgetragene Verse sehr wirksam sind. Viertens, dass die Meinung, Schnee sei weiß, ein Zeichen für einen krankhaften Hang zur Exzentrik ist. Aber ich nehme es vorweg. Es ist Sache künftiger Wissenschaftler, diese Maximen zu präzisieren und herauszufinden, wie viel es pro Kopf kostet, Kinder glauben zu machen, Schnee sei schwarz, und wie viel weniger es kosten würde, sie glauben zu lassen, er sei dunkelgrau.“

Bertrand Russell – Der Einfluss der Wissenschaft auf die Gesellschaft (1951)

Während die Freudsche Psychologie und ihre Anwendung durch Leute wie Edward Bernays einen bedeutenden Sprung in der Fähigkeit des Establishments zur Beeinflussung der „Volksmeinung“ und des Unterbewusstseins der Bevölkerung bedeutete, stellt die Entwicklung und Anwendung der Sozialpsychologie und der Verhaltenswissenschaft in den letzten zehn Jahren ein grundlegend neues Zeitalter der Präzision in der psychologischen Kriegsführung und der Techniken zur Verhaltensänderung dar: ein Zeitalter der „Trance-Kriegsführung“ und der „Massenhypnose“, die durch die subtile Steuerung „automatischer Motivationen“ gesteuert wird. Neurolinguistisches Programmieren und Nudging sind somit zu den wichtigsten Instrumenten geworden, um die Menschen davon zu überzeugen, dass „Schnee schwarz ist“.

Zum Abschluss seiner optimistischen Überlegungen über die Zukunft der Social-Engineering-Techniken schrieb Russell:

„Obwohl diese Wissenschaft fleißig studiert wird, wird sie streng auf die regierende Klasse beschränkt sein. Die Bevölkerung wird nicht wissen dürfen, wie ihre Überzeugungen zustande gekommen sind. Wenn die Technik vervollkommnet ist, wird jede Regierung, die eine Generation lang für die Erziehung zuständig war, in der Lage sein, ihre Untertanen sicher zu kontrollieren, ohne Armeen oder Polizisten zu benötigen.

Bertrand Russell – Der Einfluss der Wissenschaft auf die Gesellschaft (1951)

Damit schließt sich der Kreis. Trotz der scheinbaren Raffinesse dieses neuen Zeitalters der Trance-Kriegsführung beruhen diese Propagandamethoden jedoch auf einem sehr formelhaften Ansatz, der nur schwer zu durchschauen ist. Von der Bedeutung der Zeit über „Verluste sind größer als Gewinne“ bis hin zu „sozialen Beweisen“, z. B. dass 97 % der Wissenschaftler zustimmen, wird unsere Welt ständig „umgestaltet“.

Anstatt einfach nur die Falschheit einer bestimmten Information zu entlarven, sollten wir die Frames identifizieren und bewusst entscheiden, ob wir mit der Wahl des Frames zufrieden sind oder damit übereinstimmen. Wir sollten andere fragen, ob sie mit den Frames einverstanden sind, oder sie fragen, was sie von subtilen alternativen Frames halten, die ganz andere Auswirkungen haben können. Wir sollten selbst experimentieren, um herauszufinden, wie einfach es ist, die Welt „neu zu rahmen“. Jeder durchschnittliche Student des kreativen Schreibens auf College-Niveau könnte mit einer einfachen Anleitung zum „Reframing“ leicht zu einem hochkarätigen Sozialingenieur werden.

Wenn neue Informationen auftauchen, sollten wir uns, bevor wir versuchen, sie überhaupt zu bewerten, fragen, was die Rahmen sind. Denn der „Zauber“ liegt in der Art und Weise, wie die Beschwörungsformeln formuliert sind, und nicht in der Information selbst. Sobald der Name genannt wird, verblasst die Magie.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass PSYOPS im Gegensatz zur typischen „Verschwörungstheorie“, bei der jeder „mit drinsteckt“, als das Gegenteil eines Hollywood-Verschwörungsthrillers verstanden werden sollte: Die meisten Beteiligten stecken nicht „mit drin“, weil die Operationen so konzipiert sind, dass sie organisch erscheinen und Veränderungen fast „magisch“ bewirken. Die Menschen glauben wirklich, dass sie ihre eigenen Entscheidungen treffen, und sind sich der Mechanismen und „Kontextmodelle“ der Umwelt nicht bewusst, die beeinflussen, wie sie unbewusst auf Rahmen reagieren.

Die Bürger sollten das Recht haben, selbst zu entscheiden, ob sie in eine vorgegebene Richtung gedrängt werden wollen oder ob sie die Rahmenbedingungen weiter prüfen und selbst entscheiden wollen, ob es eine differenziertere Realität und einen vernünftigeren Ansatz geben könnte. Stellen Sie sich andernfalls vor, welche „Zeitpläne“ wir im Falle einer neuen Krise, vielleicht einer plötzlichen systemischen Krise im Finanzsystem, die durch einen plötzlichen „Cyberangriff“ verursacht wird, in Zukunft haben könnten.

Der Autor ist zwar der festen Überzeugung, dass sich rationale Argumente, die Wissenschaft und das Licht der Vernunft durchsetzen sollten und können, aber ein Teil dieser Aufgabe besteht notwendigerweise darin, zu ermitteln, wo und welcher Art die emotionalen und psychologischen Blockaden sind, die die Menschen daran hindern, rationale Argumente zu verinnerlichen. Wie wir schon sagten, ist das, was wir mit der Anwendung dieser neuen, hochmodernen Erkenntnisse des 21. Jahrhunderts aus der Verhaltenswissenschaft und der Sozialpsychologie erleben, eine Art Trance-Kriegsführung, die auf „automatische Motivationen“ abzielt.

Um den Krieg zu gewinnen, müssen wir den Bann brechen.

[1] https://www.bi.team/about-us/who-we-are/

[2] https://www.theguardian.com/politics/blog/2009/jan/17/fabian-conference-blog

[3] Page 3

[4] Bandler, Richard.

[5] Todorov and Bargh (2002) Automatic sources of aggression. Aggression and Violent

David B. Gosselin ist Dichter, Übersetzer und Linguist und lebt in Montreal. Er ist der Gründer der Lyrik-Website The Chained Muse und der Gründer des New Lyre Podcast. Seine neue Gedichtsammlung trägt den Titel Modern Dreams.

Dr. Robert Malone: „COVID-19 Massenbildungspsychose“ – Warum so viele die Impfstofflüge glauben

Das Folgende wurde von Dr. Robert Malone, MD, MS, über die offensichtliche Massenpsychose im Zusammenhang mit den COVID-19-„Impfstoffen“ und die Unfähigkeit oder den Unwillen der Öffentlichkeit, den Tod und die Zerstörung zu sehen, die durch diese Impfstoffe verursacht werden, geschrieben. . .

Beginnen Sie, Dr. Malone:

Wie viele von Ihnen wissen, habe ich viel Zeit damit verbracht, über die Theorie der Massenpsychose zu forschen und zu sprechen. Das meiste von dem, was ich gelernt habe, stammt von Dr. Mattias Desmet, der erkannte, dass diese Form der Massenhypnose, der Wahnsinn der Massen, das seltsame Phänomen erklären kann, dass etwa 20-30% der Bevölkerung in der westlichen Welt von den Edellügen und der vorherrschenden Erzählung über die Sicherheit und Wirksamkeit der genetischen Impfstoffe, die von Politikern, Wissenschaftsbürokraten, Pharmafirmen und den etablierten Medien propagiert und durchgesetzt werden, hingerissen sind.

Was man bei der Massenhypnose beobachten kann, ist, dass ein großer Teil der Bevölkerung völlig unfähig ist, neue wissenschaftliche Daten und Fakten zu verarbeiten, die zeigen, dass sie über die Wirksamkeit und die nachteiligen Auswirkungen der obligatorischen Maskenverwendung, der Aussperrungen und der genetischen Impfstoffe, die den Körper der Menschen dazu bringen, große Mengen an biologisch aktivem Coronavirus-Spike-Protein herzustellen, getäuscht wurden.

Diejenigen, die durch diesen Prozess hypnotisiert wurden, sind nicht in der Lage, die Lügen und Falschdarstellungen zu erkennen, mit denen sie täglich bombardiert werden, und greifen aktiv jeden an, der die Frechheit besitzt, ihnen Informationen mitzuteilen, die der Propaganda widersprechen, die sie übernommen haben. Und für diejenigen, deren Familien und soziale Netze durch diesen Prozess auseinandergerissen wurden und die feststellen, dass enge Verwandte und Freunde sie gehirngewaschen haben, weil sie die offiziell bestätigte „Wahrheit“ in Frage stellen und tatsächlich der wissenschaftlichen Literatur folgen, kann dies eine Quelle tiefer Ängste, Sorgen und psychologischer Schmerzen sein.

Mit diesen Seelen im Hinterkopf habe ich während eines Vortrags, den ich kürzlich in Tampa, Florida, vor etwa 2.000 Zuhörern gehalten habe, auch die Massenbildungstheorie von Dr. Mattias Desmet diskutiert. Als ich in das Publikum blickte und sprach, konnte ich auf vielen Gesichtern Erleichterung sehen, und sogar Tränen liefen aus den Augen starker Männer.

Ohne dass ich es wusste, nahm jemand die Rede auf und fügte die Gesangsspur zu einer Reihe beruhigender Bilder von Naturlandschaften hinzu, woraus ein Video entstand, das sich weltweit verbreitet hat. Im Folgenden finden Sie einen Link zu dem Video sowie einige Anmerkungen, die den Vortrag verdeutlichen und ergänzen. Viele haben mir gesagt, dass sie es als sehr heilsam empfinden. Ich hoffe, es kann auch Ihnen helfen.

Ein kurzer Überblick über Mass Formation, die von Dr. Mattias Desmet entwickelt wurde. Er ist Psychologe und Statistiker. Er arbeitet an der Universität von Gent in Belgien. Ich glaube, Dr. Mattias ist dem, was hier geschieht, auf der Spur, und er nennt dieses Phänomen:

MASSENBILDUNGSPSYCHOSE

Wenn er also von „Massenbildung“ spricht, kann man sich dies als Äquivalent zur „Massenbildung“ vorstellen. Man kann sich das vorstellen als:

MASSENPSYCHOSE

Zu den Bedingungen für die Entstehung einer Massenbildungspsychose gehören ein Mangel an sozialer Verbundenheit und Sinnstiftung sowie große Mengen latenter Angst und passiver Aggression. Wenn Menschen mit einer Erzählung überschwemmt werden, die ein plausibles „Angstobjekt“ und eine Strategie zu dessen Bewältigung präsentiert, schließen sich viele Menschen zusammen, um das Objekt mit kollektiver Zielstrebigkeit zu bekämpfen. Auf diese Weise können die Menschen aufhören, sich auf ihre eigenen Probleme zu konzentrieren, und vermeiden persönliche psychische Ängste. Stattdessen konzentrieren sie all ihre Gedanken und Energie auf dieses neue Objekt.

Mit fortschreitender Massenbildung wird die Gruppe immer enger zusammengeschweißt und verbunden. Ihr Aufmerksamkeitsfeld wird eingeengt, und sie werden unfähig, alternative Standpunkte in Betracht zu ziehen. Die Anführer der Bewegung werden verehrt und können nichts falsch machen. 

Eine Gesellschaft, die unter dem Bann der Massenbildung steht, wird eine totalitäre Regierungsstruktur unterstützen, die zu sonst unvorstellbaren Grausamkeiten fähig ist, um die Konformität zu erhalten. Ein Hinweis: Massenbildung ist etwas anderes als Gruppendenken. Das Gruppendenken lässt sich leicht beheben, indem man einfach abweichende Stimmen einbringt und ihnen eine Plattform bietet. Bei der Massenbildung ist das nicht so einfach. Selbst wenn das Narrativ auseinanderfällt, wenn Risse in der Strategie das Problem nicht lösen, kann sich die hypnotisierte Menge nicht von dem Narrativ lösen. Genau das scheint jetzt mit COVID-19 zu geschehen. Die Lösung für diejenigen, die das Narrativ kontrollieren, besteht darin, immer größere Lügen zu produzieren, um die Lösung zu stützen. Diejenigen, die von der Massenbildung kontrolliert werden, sind nicht mehr in der Lage, die Vernunft zu gebrauchen, um sich von der Gruppenerzählung zu befreien.

Das offensichtliche Beispiel für Massenbildung ist natürlich Deutschland in den 1930er und 40er Jahren. Wie konnten die Deutschen, die hochgebildet und im klassischen Sinne sehr liberal waren, westlich denkende Menschen, so verrückt werden und das tun, was sie den Juden angetan haben? Wie konnte das geschehen?

Einem zivilisierten Volk? Ein Anführer einer Massenbildungsbewegung wird die Plattform nutzen, um die Gruppe weiterhin mit neuen Informationen zu versorgen, auf die sie sich konzentrieren kann. Im Fall von COVID-19 verwende ich gerne den Begriff „Angstporno“. Die Anführer füttern die „Bestie“ über die Mainstream-Medien und die Regierungskanäle kontinuierlich mit weiteren Botschaften, die ihre Anhänger fokussieren und weiter hypnotisieren.

Studien legen nahe, dass die Massenbildung einer allgemeinen Verteilung folgt:

  • 30 % werden durch das Gruppennarrativ einer Gehirnwäsche unterzogen, hypnotisiert und indoktriniert.
  • 40 % in der Mitte sind überredbar und können sich anschließen, wenn keine würdige Alternative gesehen wird.
  • 30% kämpfen gegen das Narrativ.

Diejenigen, die rebellieren und gegen das Narrativ ankämpfen, werden zum Feind der Gehirngewaschenen und zum primären Ziel von Aggressionen.

Eine der besten Möglichkeiten, der Massenbildung entgegenzuwirken, besteht darin, dass diejenigen, die sich gegen das Narrativ auflehnen, sich weiterhin dagegen aussprechen, was dazu beiträgt, die Hypnose einiger Mitglieder der gehirngewaschenen Gruppe zu durchbrechen und die überzeugbare Mitte davon zu überzeugen, die Vernunft der Gedankenlosigkeit vorzuziehen.

Dr. Desmet ist der Meinung, dass bei einem so großen Ereignis wie COVID-19 die einzige Möglichkeit, die Psychose der Massenbildung zu durchbrechen, darin besteht, der Menge etwas Größeres zu geben, auf das sie sich konzentrieren kann. Er glaubt, dass der Totalitarismus dieses größere Thema sein könnte. Natürlich könnte nach COVID-19 der globale Totalitarismus das größte Problem unserer Zeit sein.  

Pentagon-Dokumente: SARS-CoV-2 wurde in Wuhan mit Geldern der US-Regierung künstlich erschaffen

Pentagon-Dokumente: SARS-CoV-2 wurde in Wuhan mit Geldern der US-Regierung künstlich erschaffen

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Die Dokumente, die das Project Veritas veröffentlicht hat, sind Sprengstoff, wenn ihr Inhalt sich als wahr erweist. Da ich kein Mediziner bin, leite ich diesen Artikel mit einer Bitte an die Schwarmintelligenz meiner Leser ein, denn ich weiß, dass sich darunter einige Fachleute auf diesem Gebiet befinden. Ich bitte die Experten unter meinen Lesern daher, […]

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Die Familie, die sie meinen: Ex-Finanzminister Blümel wird zum Chef-Spekulanten

Die Familie, die sie meinen: Ex-Finanzminister Blümel wird zum Chef-Spekulanten

Nur kurz nach Ex-Sonnenkanzler Sebastian Kurz (ÖVP) nahm auch sein Intimus Gernot Blümel seinen Hut als Finanzminister. Beide beriefen sich darauf, mehr Zeit mit der Familie verbringen zu wollen. Viele vermuteten bereits damals, dass das nicht stimmt und unterstellten, dass die Ermittlungen gegen die beiden Ex-Spitzenpolitiker der wahre Stein des Anstoßes waren. Nur einen Monat später steht fest: Beide heuern bei Investment-Riesen an und werden dabei die Welt bereisen, anstatt zuhause bei ihren Frauen und Babys zu sein. So wird Blümel demnächst als CEO für die “Superfund” Gruppe agieren. Diese stand aufgrund ihrer Praktiken öfters selbst im Fokus öffentlicher Kritik – und beschäftigt nun einen Ex-Politiker, der unter Korruptionsverdacht steht.

Blümel heuert bei umstrittener Investmentfirma an

Bereits ab März soll Blümel für die Gruppe tätig sein, die in den 90er-Jahren vom Wiener Christian Baha gegründet wurde und mit vollautomatisierten Computer-Handelssystemen arbeitet. Diese sind darauf angelegt, Hedgefonds für “Privatanleger” zugänglich zu machen. Investoren sollen dabei von der Spekulation auf steigende und fallenden Kurse gleichermaßen profitieren. Gehandelt auf regulierten Märkten. Laut einer Aussendung pendelt Blümel künftig zwischen Wien, Tokio, Hongkong, New York, Vaduz und Zürich.

Mit der vermeintlichen Familienzeit wird es also eher schlecht ausschauen. Aber der Ex-Finanzminister freut sich “mit engagierten Menschen rund um den Globus zusammenarbeiten” und die “Erfolgsgeschichte einer “bekannten Marke in der globalen Finanzwelt” fortzuschreiben. Baha wiederum freut sich dass man mit Blümel einen “CEO, der in der internationalen Finanzwelt exzellent vernetzt ist”, an Land ziehen konnte. Unumstritten ist der neue Arbeitgeber aber nicht: Vor Jahren sorgte für Kritik, dass die Firma auch Kleinanlegern in medialen Inseraten das Blaue vom Himmel versprach.

Die Familie, die sie meinen: Firmengründer pflegte Kontakt zu ÖBAG-Schmid

Tatsächlich würden diese für die Investoren aber erst bei 12 Prozent Zuwachs pro Jahr etwas abwerfen. Firmengründer Baha, der sich selbst damit brüstet, quasi vom Gemeindebau zum Millionär – und zeitweise auch Sport-Mäzen – aufgestiegen zu sein, stellte dies in Abrede. Immerhin bräuchten solche “Managed Futures” besonderes Know-How und das habe eben seinen Preis. Baha behauptete einst auch, dass Hedgefonds “zu klein” seien, um weltweite Rohstoffpreise zu beeinflussen. Experten verwiesen damals als Gegenbeispiel etwa auf die Rolle von US-Börsenspekulant George Soros und seine Wette gegen das britische Pfund im Jahr 1992.

Die Familie, die sie meinen: Unter der türkisen ÖVP-Führung durch Kurz und Blümel erlebte der ÖVP-“Familien”-Begriff eine Abkehr von der traditionellen Vater-Mutter-Kind Definition, die man der konservativen Partei zurechnen könnte. So erklärte Blümel in den aufsehenerregenden Chats mit dem Ex-Generalsekretär des Finanzministeriums Thomas Schmid (der später – mutmaßlich aufgrund türkiser Korruption – zum ÖBAG-Alleinvorstand avancierte) bereits 2017: “Du bist Familie”.

Baha wiederum soll Medienberichten zufolge regen Kontakt ins Finanzministeriums gepflegt haben. Im Oktober 2018, also bevor Thomas Schmid mutmaßlich per Postenschacher zum ÖBAG-Chef bestellt wurde, schrieb Baha an Schmid: Bald bist der höchste Capitän bei der ÖBIB. Wie wärs im Jänner nach LA oder Palo Alto?” Darauf schrieb Schmid: “Klingt wie ein genialer Traum.” Zur Erklärung: In Palo Alto im Silicon Valley befinden sich wichtige BigTech-Firmen und Risikokapital-Unternehmen. Damals firmierte auch Peter Thiels Imperium noch dort.

Blümel und Kurz: Im globalen Risikokapital vereint

Das ist nicht zuletzt deshalb eine mögliche pikante Querverbindung, weil es sich bei Thiel um den neuen Chef von Sebastian Kurz handelt. Der Ex-Kanzler soll dort künftig als “Global Strategist” fungieren und zwischen San Francisco und Österreich pendeln. Auch diese Tätigkeit scheint sich mit “Familienzeit” nur im übertragenen Sinne in Einklang bringen zu lassen. Nebenbei soll Kurz noch gemeinsam mit dem britischen Ex-Premier Tony Blair eine NGO gegen Antisemitismus führen. Blair tauchte selbst in den Pandora Papers als Aktionär, Begünstigter oder Direktor von Offshore-Gesellschaften negativ auf.

In Kurz’ Fall konzentrierten sich die Mainstream-Analysten hauptsächlich auf dessen konservative politische Ausrichtung, weil er auch Trump unterstützte. So fiel aber kaum ein Schlaglicht auf dessen Investments im Technologiesektor, etwa als jener Investor, der den Aufstieg von Facebook früh begünstigte. Thiel gilt als Fan von wirtschaftlichen Monopolen, ist damit mittelbar Begünstiger der globalistischen Zensur-Maschinerie. Dass Kurz diesen Karriereweg einschlagen würde, ahnte die stellvertretende Wochenblick-Chefredakteurin Bernadette Conrads bereits im Oktober voraus:

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“Denunzierung von friedlichen Demonstranten”: ÖVP-Abgeordneter wechselt zu FPÖ

“Denunzierung von friedlichen Demonstranten”: ÖVP-Abgeordneter wechselt zu FPÖ

Mit ihrer irren Corona-Politik manövriert sich Österreichs Volkspartei zunehmend selbst in eine immer tiefere Krise. Immer mehr alteingesessene Funktionäre kehren der Partei den Rücken. Lange waren sie der ÖVP treu, doch jetzt können sie eine weitere Unterstützung nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinbaren. Sie wollen sich mit der gefährlichen Politik, die die Gesellschaft zugunsten von Pharma-Konzerninteressen in eine tiefe Spaltung, die Freiheitsrechte ins Aus und viele in mitunter grässliche “Impf”-Schäden treibt, nicht weiter gemein machen. Heute wechselte nun auch der Wiener ÖVP-Landtagsabgeordnete Wolfgang Kieslich aufgrund der Corona-Politik in die FPÖ.

Mit Dominik Nepp und Maximilian Krauss verkündete Kieslich seinen Wechsel zur FPÖ:

“Denunzierung von friedlichen Demonstranten”

Schon länger haderte er nach eigenen Aussagen mit dem Gedanken, der “bevormundenden” ÖVP-Politik aufgrund der Corona-Maßnahmen den Rücken zu kehren. Die kommende “Impfpflicht”, die Anfang Februar laut Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein trotz des breiten, gesellschaftlichen Widerstands fix kommen soll, gab nun den Ausschlag. “Hier wurde eine rote Linie überschritten”, erklärte Wolfgang Kieslich bei der heute von der FPÖ-Wien einberufenen Pressekonferenz.

Die vorherrschende “Bevormundung” durch die ÖVP – sie schafft durch ihre Politik derzeit wesentliche Grund- und Freiheitsrechte wie das Recht auf körperliche Unversehrtheit ab – hätte er zuvor eher bei Linksparteien verortet, erklärte Kieslich. “Einfach letztklassig” empfindet Kieslich auch die „Denunzierung von friedlichen Demonstranten“ als „Rechtsradikale und Staatsverweigerer“ durch die ÖVP.

“Vor den Grünen in die Knie gegangen”: Vermisst rechten Kurs der Partei

Mittlerweile sei die ÖVP zu einer Partei ohne Kanten und ohne Profil geworden, eine “reine Mitte-Partei”, wie Kieslich sagt. Er vermisst den früheren Mitte-Rechts-Kurs und zeigt sich auch über die Zuwanderungspolitik der Regierung enttäuscht. Kieslich erklärte: “Auf dem Papier ist die ÖVP noch mitte-rechts, in der Realität nicht mehr.” Die ÖVP sei vor den Grünen in die Knie gegangen und das in mehrerlei Hinsicht, wie Kieslich bestätigt. So seien einerseits “die Flüchtlingsrouten nicht geschlossen”. Andererseits kritisierte der bisherige Verkehrssprecher der Wiener ÖVP, dass deswegen auch die Straßenprojekte Lobautunnel und Stadtstraße scheiterten.

Immer mehr Austritte aus ÖVP

Immer mehr Funktionäre verlassen die ÖVP aufgrund ihrer autokratischen Corona-Politik. Sie ist für sie nicht mehr die Partei, der sie einmal beigetreten sind. Wochenblick berichtete bereits über den Austritt eines Mühlviertler Parteifunktionärs, der die Politik nach dem Gentherapie-Tod eines 20-Jährigen aus seinem Bekanntenkreis nicht mehr mittragen konnte. Er rechnete in einem Offenen Brief mit der ÖVP ab und prophezeite, dass die “Impfpflicht” scheitern werde.

Ebenfalls verließ die Ex-Obfrau der Jungen ÖVP in Osttirol im November die Partei und nannte als Grund deren “Spaltung der Gesellschaft, Diskriminierung und Hetzjagd auf Ungeimpfte”. Auch eine niederösterreichische ÖVP-Ortsvorsteherin trat medienwirksam aus der Partei aus. Den Austritt aus der Volkspartei kann man mittlerweile niederschwellig online abwickeln. Online-kuendigen.at hat hierfür sogar ein Formular bereitgestellt.

“Rote Linie überschritten”: Auch immer mehr SPÖ-Funktionäre treten aus

Wie Wochenblick aktuell berichtet, kriselt es auch in der SPÖ aufgrund ihrer Befürwortung des Gentherapie-Zwangs ordentlich. Auch die Sozialdemokraten verlieren immer mehr Mitglieder und Funktionäre, seitdem sie die Politik der Pharma-Lobby um jeden Preis perpetuiert. So fordert die Parteichefin Pamela Rendi-Wagner regelmäßig noch schärfere Maßnahmen und das rot-pink geführte Wien tat sich bisher auch in der Praxis mit noch strengeren Lockdowns hervor.

Nun ist auch Urgestein Roswitha Bauer aufgrund der “Impfpflicht” aus der SPÖ ausgetreten. Die Welserin war bis 2021 sogar Landtagsabgeordnete für die Partei, doch die Befürwortung des Genspritz-Zwangs ist für sie ein “No-Go”. Auch für sie ist damit eine “rote Linie überschritten”. Denn die Sozialdemokratin ist überzeugt: “Mein Körper gehört mir” muss auch in Bezug auf die Corona-Spritzen gelten.