Kategorie: Nachrichten
EU-Forschungsprojekt lässt Kritiker denunzieren
Ein Netzwerk namens Covinform hat sich dem Kampf gegen Massnahmenkritiker in Europa verschrieben. Der Name sei nicht zu verwechseln mit Cominform, Stalins Kommunistischem Informationsbüro, schreibt der Wirtschaftsjournalist Norbert Häring, der über das Netzwerk ausführlich berichtete.
Covinform steht für «COronavirus Vulnerabilities and INFOrmation dynamics Research and Modelling» (Forschung und Modellierung von Coronavirus-Verletzlichkeiten und Informationsdynamik). Dabei handelt es sich um ein mit fünf Millionen Euro von der EU finanziertes Pandemieprojekt, das von November 2020 bis Ende Oktober 2023 läuft. Häring schreibt:
«Zu den Arbeitsschwerpunkten gehört es, in meinen Worten gesprochen, Kritiker der autoritären Pandemiepolitik zu diskreditieren, gern auch mit der grössten zur Verfügung stehenden Keule, dem Antisemitismusvorwurf.»
Gefördert wird das Projekt vom Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020. Auf der Internetseite wird das Projekt wie folgt beschrieben:
«Die Folgen von COVID-19 für vulnerable Gruppen: Fachleute aus Politik und Gesundheitswesen weisen darauf hin, dass COVID-19 überproportional für vulnerable soziale Gruppen gefährlich ist, was die gesellschaftliche Ungleichheit und soziale Trennungen verschärfen könnte. Als Hauptgründe kristallisieren sich heraus: das intersektionale Wesen von Gesundheit per se, soziale und ökonomische Schwachstellen sowie die Risikokomplexität der modernen sozioökologischen Systeme. Ausgehend von der Intersektionalitätstheorie und mithilfe komplexer Systemanalyse will das EU-finanzierte Projekt COVINFORM die Reaktionen auf COVID-19 auf der Ebene der Regierung, der öffentlichen Gesundheit, der Gemeinschaft sowie von Information und Kommunikation auswerten.»
Covinform betont, wie wichtig eine «effektive Kommunikation» in der «Pandemie» sei. Diese sei insbesondere auch mit Blick auf Minderheiten wichtig. Schliesslich sei die richtige Kommunikation zentral, dass sich diese an die von den Behörden vorgeschriebenen Verhaltensweisen halten würden. Dies auch gerade deshalb, weil Minderheiten aufgrund ihrer Geschichte oftmals den öffentlichen Gesundheitsbehörden misstrauten.
Häring kommentiert:
«Unter dem Vorwand, Behinderte und sonstige Minderheiten vor nicht regierungsamtlichen Botschaften zu schützen, geht es also um effektive Kommunikation, ein schönfärberischer Ausdruck für Propaganda. Die grosse Nähe des Namens zu dem von Stalins Propagandamaschine hatte schon so etwas vermuten lassen.»
Besonders interessant: Covinform sieht innerhalb der Kritiker der Corona-Massnahmen zahlreiche «Antisemiten» am Werk. Jüngst veröffentlichte Covinform einen Aufsatz mit dem Titel «Antisemitic narratives find ground in COVID-19 anti-vax conspiracy theories» (Antisemitische Narrative finden Nährboden in Covd-19-Anti-Impf-Verschwörungstheorien).
Artikel dieser Art gibt es viele. Häring weiter: «Covinform und ähnliche EU-finanzierte Netzwerke und Institutionen gehören zu den wichtigsten Quellen solcher Narrative, die dann über die etablierten Medien weiterverbreitet werden.»
Als Belege, dass Massnahmenkritiker häufig antisemitische Äusserungen tätigten, nennt Covinform:
- «Impfgegner verwenden häufig Holocaust-Vergleiche und betrachten sich selbst als die ‹neuen Juden›.
- Variationen etablierter antisemitischer Verschwörungsideologien wie ‹The Great Reset› und die ‹Neue Weltordnung› spielen eine wichtige Rolle.
- Antisemitische verschlüsselte Sprache, die Wörter wie ‹Globalisten› anstelle von ‹Juden› verwendet, sind in ganz Europa verbreitet.
- Das Schüren von Angst ist eine der wichtigsten Methoden, um Verschwörungstheoretiker zu vereinen.
- Die Opfermentalität ist bei Impfgegnern weit verbreitet.
- Verbindungen zur extremen Rechten sind in mehreren Ländern vorhanden.»
Besonders interessant: Verfasst wurde der Text von Marianna Karakoulaki vom Media Diversity Institute. Über das Institut schreibt Häring: «Dieses in London beheimatete Institut wird von der britischen Regierung, dem US-Aussenministerium, der EU-Kommission und dem Open Society Institute finanziert. Es startete laut Eigenbeschreibung als ‹European Centre for War, Peace and the News Media› mit der Mission, Journalisten im Balkan, Russland und Südkaukasus zu unterweisen.»
In den letzten Jahren habe das Institut zusammen mit den grossen IT-Technologieunternehmen daran gearbeitet, «die Verbreitung von Hassrede und Disinformation zu stoppen und gleichzeitig die Meinungsfreiheit zu bewahren».
Doch es wird noch besser: Beim genannten Text von Marianna Karakoulaki handelt es sich letztlich um die Zusammenfassung einer Studie, die das Media Diversity Institut mit Unterstützung von weiteren teils staatsnahen Organisationen im November 2021 verfasst hatte. Die Studie «Antisemitism and anti-vax discourse in Europe» wurde mit Hilfe der Amadeu Antonio Stiftung erstellt. Vorstandsvorsitzende der Stiftung ist Anetta Kahane, frühere Informantin des Staatssicherheitsdienstes der DDR («Stasi»).
Und über den Stiftungsrat der Amadeu Antonio Stiftung berichtet Häring weiter: «Zu den Stiftungsräten, die darüber wachen, dass sie alles richtig macht, gehört auch der Präsident der Thüringischen Verfassungsschutzes.»
«Von Impf-Nebenwirkungen ist nie die Rede»
Seit 13 Jahren praktiziert Ina Stück als Heilpraktikerin im nordhessischen Rechtebach. Sie kritisiert, dass Nebenwirkungen und Impfschäden nicht an die Öffentlichkeit gelangen und auch Ärzte zu den Themen schweigen. Im Interview mit Corona-Transition erklärt sie, wie sie Nebenwirkungen von Covid-Impfungen behandelt.
Corona-Transition: Unter welchen Beschwerden leiden Ihre geimpften Patienten?
Ina Stück: Frauen klagen oft über Unterbauchbeschwerden. Ich hatte zwei Patientinnen, die beim Gynäkologen, Urologen und Gastroenterologen waren. Keiner der Spezialisten konnte etwas feststellen. Nach Ausleitung der Impfnebenwirkungen verschwanden die Beschwerden sofort, die schon sechs Monate anhielten. In einigen Fällen klagten Patienten zwei Wochen nach der Impfung über Übelkeit oder Magenbeschwerden. Auch der Östrogenspiegel war bei einigen Frauen in die Höhe geschnellt. Den Hormonspiegel messe ich anhand eines Speicheltests. Der Speicheltest zeigt an, mit welcher Menge an Hormonen der Körper arbeiten kann. Zyklusstörungen sind nach den Impfungen auch oft aufgetreten. Frauen hatten nach der Impfung keine Periode mehr. Ich bin in einer Netzwerkgruppe, in der es um das Thema Hormone geht. Kolleginnen berichteten, dass sie bei ihren geimpften Patientinnen ebenfalls einen erhöhten Östrogenspiegel festgestellt hatten. Ich habe beobachtet, dass die Nebenwirkungen nach den Auffrischimpfungen erneut aufgetreten sind. Andere Patienten entwickelten zwei Wochen nach der Impfung eine schwere Gürtelrose, weitere litten unter anhaltenden Kopf- und Gliederschmerzen. Alle Beschwerden verschwanden nach einer Impfausleitung (nicht der Impfschutz wird ausgeleitet, sondern nur die Nebenwirkungen).
Wie behandeln Sie die Impf-Nebenwirkungen?
Ich wende das Bioresonanz-Verfahren an. Mithilfe von Frequenz-Ampullen der jeweiligen Impfstoffe kann ich die Nebenwirkungen aufheben. Dieses Verfahren gleicht der Allergiebehandlung. Dem Körper wird signalisiert, dass er nicht gegen den inizierten Stoff ankämpfen muss. Dieses energetische Testverfahren kann jedoch nur die Nebenwirkungen auffangen. Eine (möglicherweise) genetische Veränderung im Körper, kann auch die Bioresonanz nicht ausleiten.
Bis zum 15. März müssen auch Sie sich gegen Covid impfen lassen, denn ab dem Zeitpunkt gilt in Deutschland die Impfpflicht für Gesundheitsberufe. Wie werden Sie sich entscheiden?
Damit ich meinen Beruf weiterhin ausüben kann, werde ich mich wohl mit dem Novovax-Impfstoff impfen lassen, sobald er verfügbar ist. Ich denke, dass er die geringsten Nebenwirkungen verursacht.
Was hilft, um das Immunsystem zu stärken?
Generell ist es sehr wichtig, eine gute Vitaminbasisversorgung zu haben. Hier scheitert es bei sehr vielen Patienten. Die meisten haben einen signifikanten Vitamin-D-Mangel. Hier ist es wichtig, den Vitamin-D-Spiegel im Labor bestimmen zu lassen und bei nachgewiesenem Mangel individuell zu dosieren. Bei einer Covid-Erkrankung hilft eine Hochdosis Vitamin C, Vitamin D und Magnesium. Auch Zink, Quercetin (ist zum Beispiel auch in Zwiebeln enthalten) und NAC (N-Acetyl-L-Cystein) unterstützen einen positiven Krankheitsverlauf und verhindern mögliche schwere Verläufe. In Kempten (Allgäu) stellt die Bahnhof-Apotheke ein Mittel aus der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin, Red.) her, welches bei Covid-Infektionen eingesetzt werden kann, um schwere Lungenschäden zu vermeiden. Es heisst CC08. Hierzu finden sich Quellen im Internet.

Ina Stück praktiziert seit 2009 als Heilpraktikerin. Sie ist verheiratet, hat zwei Töchter und lebt im nordhessischen Rechtebach.
Kommentar Corona-Transition:
Fremdes genetisches Material (mRNA bzw. DNA) gelangt in unsere Zellen (gewollt). Dort kommt es nicht wieder heraus. Es wird mit der Zeit dort abgebaut. Wenn wir Pech haben, wird es in unsere DNA eingebaut, ist unwahrscheinlich aber theoretisch möglich.
In unseren Zellen wird dann ein fremdes Protein – das Spike-Protein – produziert und ausgeschleust. Dieses – wie wir heute wissen schädliche – Protein gelangt in die Blutbahn und wird im Körper verteilt. Wenn es irgendwo andockt oder andere Bindungen eingeht, gelangt es nicht mehr aus dem Körper heraus. Solange es im Blut schwimmt, kann man theoretisch mit viel Aufwand eine Art «Blutwäsche» machen und diese Spike-Proteine herausfiltern (z.B. zentrifugieren). Das wäre nach meinem Verständnis eine Art «Ausleitung». Das müsste aber kurz nach der Impfung geschehen, bevor alle Spike-Proteine irgendwo andocken. Auch eventuell in die Blutbahn gelangte mRNA oder DNA-Stücke überleben nicht lange im Blut.
Ich möchte nicht, dass sich Menschen impfen lassen, weil sie denken, sie könnten das ja hinterher folgenlos wider «ausleiten». Das geht – zumindest wissenschaftlich – nicht! Natürlich spielt die Psyche eine Rolle. Ob ich davon ausgehe, die Impfung schädigt mich – oder ob ich fest davon überzeugt bin, mein Körper kommt damit klar, macht einen Unterschied.
Zweifeln verboten? Nachdenken zu riskant?
Warum hören sich zahlreiche Menschen die variantenreichen Virus-News der Regierungsbehörden und Medien immer noch an? Mittlerweile haben sicher die meisten mitbekommen, dass die Impfung tödlich enden kann. 178 Profisportler sind kurz nach der Covid-Impfung verstorben (wir berichteten). Der Tod oder Zusammenbruch dieser Sportler wurde teilweise auch in den Mainstream-Medien thematisiert.
Bereits im Juli 2021 sprach das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) von 1028 Todesfällen nach Covid-Impfungen in Deutschland. Mögliche tödliche Folgen der Impfung sind also offiziell bekannt – von den Nebenwirkungen ganz zu schweigen. Die meisten wissen inzwischen auch: Die Impfung hat nicht die Wirkung, die anfangs versprochen wurde.
Trotzdem gibt die Mehrheit dem Druck nach und lässt sich impfen. Und Ungeimpfte werden stigmatisiert. Die Schuldzuweisungen werden gar noch von den höchsten Politikern im Lande geschürt. Wer sich nicht impfen lässt, wird sozial geächtet. Im Kampf gegen das Virus gibt es keine roten Linien mehr. Es stellt sich die Frage: Welche roten Linien sollen bei den «Ungeimpften» noch überschritten werden?
Anders als die Ungeimpften sind die Geimpften eben einfach schlau. Sie verstehen die Kommunikationsmuster der Macht, die Drohungen zwischen den Zeilen. Sie kapieren auf alle Fälle, dass es hier nicht um Kleinigkeiten geht. Und dass es jetzt «richtig» ist, zu gehorchen. Auch wenn die Impfungen ein Risiko für Leib und Leben bedeuten können.
Wie ist das alles möglich, fragt man sich verwundert. Antworten auf die genannten Fragen suchten wir beim Psychologen Professor Klaus-Jürgen Bruder aus Berlin, mit dem wir gesprochen haben (wir berichteten). Bruder, der das Corona-Narrativ seit Beginn der Krise in all seinen Ausformungen beobachtet und analysiert, erklärt das Ganze wie folgt:
«Wir haben es hier mit einem autoritären Diskurs zu tun, einem Diskurs, dem es nicht darum geht, den Adressaten argumentativ zu überzeugen, der es riskiert, dass die vorgebrachten Argumente widerlegt werden können oder der den Adressaten einlädt, mit eigenen Überlegungen, Wahrnehmungen, Einwänden zur gemeinsamen Erkenntnisgewinnung beizutragen. [1] Über andere Sichtweisen wird noch nicht einmal berichtet. Der autoritäre Diskurs verwendet seine Behauptungen wie Befehle (Deleuze & Guattari), Anweisungen, Drohungen. [2] Er schaltet jeden Widerspruch, jeden Einspruch aus, kurz die Subjektivität des Adressaten. Üblich ist ein solches kommunikatives Muster in totalen Institutionen: beim Militär, im Gefängnis, in Schulen oder im Krankenhaus.»
Panikmache schaltet Denken aus
Der Psychologe macht deutlich, dass Behörden anhand von Zahlen, die nicht in Kontext gesetzt wurden, und schockierenden Bildern Panik erzeugten. Dies sei auch ganz bewusst gemacht worden. Weiter Bruder: «Die blosse Behauptung der Neuartigkeit und Gefährlichkeit eines Krankheitserregers kam einer Überrumpelung gleich, die durch ihre Schockwirkung jene Panik erzeugt hat, die für die Corona-Pandemie-Inszenierung charakteristisch wurde. Panik schaltet das Denken aus. Sie dreht das Verhältnis von Handeln und Denken um, so dass das Denken dem Handeln folgt, ja – dem Handeln nachträglich die Begründung liefert. So erscheint das Handeln im Nachhinein ‹vernünftig›. Eine solche Umkehrung bezeichnet man als ‹Rationalisierung›.»
Die Menschen gehorchten dadurch in der Schockstarre. Und die Maske und das Abstandhalten schienen dabei die Gefährlichkeit des Virus zu bestätigen und weckten den Eindruck von Evidenz und Plausibilität. «Der autoritäre Diskurs», so Klaus-Jürgen Bruder, «wurde inzwischen ergänzt durch den erpresserischen: ‹Wenn Du dich nicht impfen lässt, dann kannst Du nicht (am sozialen Leben teilhaben)›. Es ist nicht mehr das Milgram-Experiment, das hier Pate steht, sondern das behavioristische Ratten-Experiment.»
Befreiung des Denkens
«Das Denken muss sich nach dem Schock erst wieder befreien», meint der Psychologe. «Dann erst kann es die verkehrte Beziehung ändern und sich vor das Handeln setzen beziehungsweise das Handeln anleiten. Dazu muss man sich von den Narrativen und den Folgen des Diskurses der Macht befreien. Um eine Selbstbefragung, eine Reflexion dessen, was ich bereits gemacht habe, kommen wir alle nicht umhin, gerade die tapferen Impfbürger nicht.»
Ganz unabhängig ist niemand von diesem autoritären Kommunikationsmustern, die uns zur Zeit vorexerziert werden. Der Diskurs der Macht bestimmt die öffentliche Diskussion nahezu überall. Er verschmilzt alle Teil-Diskurse zu einem Ziel. Er will die Herrschaft über die Köpfe erreichen. Es ist ein «herrschsüchtiger» Diskurs (Derrida). [3] Die Sprache der Macht, der Diskurs der Macht, versucht sich dabei freundlich und demokratisch zu verkleiden und spricht von «Impf-Angeboten»: Du darfst dich impfen lassen! Der Diskurs scheint uns gewinnen, überzeugen, verführen oder anstacheln zu wollen. Er spricht uns als Subjekt des Diskurses an (Foucault) und tut damit so, als ob er uns als gleichberechtigt sieht und uns auf Augenhöhe mit einbeziehen möchte (Adler). [4; 5]
Kein Impf-«Angebot», sondern Erpressung
«Das ‹Impf-Angebot› stellt sich jedoch als zynisch heraus», erklärt Klaus-Jürgen Bruder, «denn es lässt sich erkennen, dass das ‹Angebot› gleichzeitig mit einer Erpressung verbunden ist. Wer das Angebot nicht annehmen will, darf auch am Diskurs nicht mehr teilnehmen. Der Ausschluss aus dem Diskurs wurde ergänzt und gleichzeitig legitimiert durch den Ausschluss aus der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, bis hin zur Unmöglichkeit der Berufsausübung und zum Verbot von Demonstrationen.»
Dieser Ausschluss aus dem Diskurs und vom gesellschaftlichen Leben ist zugleich mit der Diffamierung der Ausgeschlossenen verbunden, mit der Behauptung, sie seien unfähig, irregeleitet, glaubten an jenseitige Mächte, die uns bedrohten, stünden ausserhalb jeder Wissenschaft. Ihre Anti-Haltung gegen den wohlmeinenden Staat sei letztlich antisemitisch. Damit wurde der Weg freigemacht, um sie als Sündenböcke darzustellen.
Als die Impfkampagne ins Stottern kam, weil die Zahl der Nebenwirkungen und der Toten nach Impfungen unübersehbar zunahmen, wurden dann diejenigen, die sich dem Druck, sich impfen zu lassen, nicht fügten, verantwortlich gemacht für das Versagen des Impfstoffs.
Aus den Kommunikationsmustern der Macht aussteigen
«Die Kommunikationsstruktur in dieser Coronasituation erinnert mich etwas an die Geschichte vom Hasen und Igel», sagt Klaus-Jürgen Bruder. Und weiter:
«Während der schlaue, kritische Hase auf dem öffentlichen Feld dem Corona-Narrativ hinterherrennt, und sich alle Mühe gibt, um es immer wieder aufs Neue argumentativ zu widerlegen und sich dabei völlig erschöpft, haben die Mächtigen ihre Igel auf beiden Seiten des Feldes positioniert. Die Macht-Igel sind schon immer da, wenn der Hase ankommt und wissen auf alles eine Antwort. Sie können ihr Narrativ immer abstützen und jede Panne irgendwie erklären, Widersprüche vernebeln und neue Geschichten und Variationen dazu erfinden. Man darf also als Verführter oder Missbrauchter nicht dem Machtdiskurs und seiner Sprache verhaftet bleiben, wenn man sich befreien möchte. Victor Klemperer stellt über die Sprache des Dritten Reichs fest: ‹man spricht sie nicht ungestraft, man atmet sie ein und lebt ihr nach›.» [6]
Kann der Hase den Wettlauf gewinnen?
Laut Bruder gibt es jedoch Anzeichen dafür, dass der Wettlauf zwischen Hase und Igel nicht mit der Erschöpfung des Hasen, sondern damit enden könnte, dass der Betrug des Igels auffliegt.
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung konnte kürzlich ihre Befürchtung nicht länger verbergen, dass die Kritik an der Freiheitsberaubung durch das Pandemieregime «das bürgerliche Lager längst erreicht hat». Diese Befürchtung teilt der Soziologe Oliver Nachtwey, der eine Studie über die «Querdenker»-Szene in Baden-Württemberg im Auftrag der Heinrich Böll-Stiftung der Grünen durchgeführt hat.
Nachtwey stellte fest, dass viele Demonstranten über ein hohes «Sozial- und Bildungskapital» verfügten. Auch seien sie sich gewohnt, «eigenverantwortlich zu handeln». Für sie stellte die Pandemie eine Situation dar, in der der Staat einschränkend auf sie einwirke, woraus «ein generelles Staats-Misstrauen» entstanden sei. Viele der Demonstranten seien «erstmals überhaupt politisch aktiv geworden. Rund 50 Prozent hatten zuvor noch nie an einer Demonstration teilgenommen», schrieb die Zeitung junge Welt mit Verweis auf Nachtweys Untersuchungen.
Wie nicht anders zu erwarten war, wurden die Demonstranten dann als politisch «rechts» hingestellt. Äussert sich das Volk in grösseren Gruppen politisch, wird diese demokratische Willensäusserung gerne als rechts abgewertet und der Protest somit kastriert. Hierzu erklärt Psychologe Bruder: «Alle, die sich aus dem ‹bürgerlichen Lager› zu den Querdenkern äussern, diffamieren in übelster Weise, verdrehen deren Begriffe und Ziele ins Gegenteil, und unterstellen ihnen also ihr eigenes Tun oder ihre Absicht.»
Und weiter:
«Selbst die Freiheit, für die die Querdenker kämpfen, wird als individualistisch, und deshalb als egoistisch diffamiert, als Freiheit, die gegen das ‹immunologische Gemeinwesen› gerichtet ist. Gleichzeitig wird die Grundlage, aus der diese Inszenierung ihre Wirksamkeit bezieht, mit keinem Wort auch nur gestreift: die unwissenschaftliche Verwendung von Statistik und Tests, die unverantwortliche Verabreichung eines ungeprüften Impfstoffs. Dazu kommt der Zynismus, die millionenfachen Injektionen als Impfungen zu präsentieren, die wissenschaftlich überprüft worden seien. Das gleiche gilt für die Ignoranz gegenüber alternativen Heilungsmöglichkeiten und die Verleugnung des Schutzes durch das Immunsystem und die Notwendigkeit seiner Stärkung.»
Ablenkung vom Umbau der Gesellschaft
Dieses Pandemienarrativ, das nun schon zwei Jahre andauert und als millionenschwere PR-Kampagne gefahren wird, soll ablenken von dem, was die Regisseure der Inszenierung lange geplant haben und im Hintergrund tatsächlich durchführen, nämlich vom grundlegenden Umbau der Gesellschaft. «Dafür dient die Impfkampagne zugleich auch als Vorbereitung: zur Einübung in die Compliance, das schweigende Mitmachen der Bevölkerung», sagt Klaus-Jürgen Bruder. Und er schliesst ab:
«Möglicherweise hauen die Regisseure der Pandemieinszenierung deshalb dermassen auf die Pauke, weil sie sehen, dass ihre unerbittliche Impfkampagne sich selbst widerlegt: mit der Zahl der Impfungen steigt die Zahl der Nebenwirkungen und der Todesfolgen. In besinnungsloser Realitätsverleugnung setzen sie die Loyalität der verängstigten Bürger aufs Spiel und gefährden selbst ihr Ziel des gesellschaftlichen Umbruchs.»
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Literaturhinweise:
(1): Zum Thema repressive Toleranz: Siehe Herbert Marcuse. In: Robert Paul Wolf, Barington Moore and Herbert Marcuse: Critique of Pure Tolerance. Beacon Press, Boston 1965 [dt.: Suhrkamp, Frankfurt/M. 1966]
(2): Gilles Deleuze und Felix Guattari (1980): Mille Plateaux. Paris: Minuit [dt.: Tausend Plateaus – Kapitalismus und Schizophrenie. Berlin: Merve (1992), 107f.]
(3): Derrida, J. (1993): Spectres de Marx. Paris [dt.: Marx’ Gespenster: Der verschuldete Staat, die Trauerarbeit und die neue Internationale. Frankfurt a. M.: Fischer 1995]
(4): Michel Foucault (1982): The Subject and Power. In Hubert L. Dreyfus & Paul Rabinow (Eds.), Michel Foucault: Beyond Structuralism and Hermeneutics. Chicago, 2o8-226 [dt.: Das Subjekt und die Macht. In: Hubert L. Dreyfus & Paul Rabinow (Hrsg.): Michel Foucault: Jenseits von Strukturalismus und Hermeneutik. Frankfurt/M. 1987, 241-261].
(5): Alfred Adler (1919): Die andere Seite. Eine massenpsychologische Studie über die Schuld des Volkes. Wien: Verlag von Leopold Heidrich. [Faksimile-Nachdruck, broschiert, mit einem Vorwort von Almuth Bruder-Bezzel (Berlin) 1994, Alfred Adler Studienausgabe, Band 7 Gesellschaft und Kultur, Herausgegeben von Almuth Bruder-Bezzel, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht]
(6): Klemperer, Viktor: Tagebuch 1947/2007, S. 269
Didier Raoult: Omikron ist weniger gefährlich als vorherige Varianten
In seinem neusten Newsletter vom 4. Januar 2022 erklärt Prof. Dr. Raoult, dass Omikron allmählich die Oberhand gewinnt und höhere Spitzenwerte liefert als bisherige Varianten. Am 3.2. wurden an der IHU mehr positive Fälle gezählt als je zuvor. Er bezeichnet diese Entwicklung als normal.
Die Krankheit breitet sich stark aus, aber mit milden Formen. Wie bei vielen anderen Viren, die überwiegend von Mensch zu Mensch übertragen werden, hat man den Eindruck, dass sie «domestiziert» werden.
Omikron ist ansteckender und greift auch Kinder an, ist aber weniger gefährlich als vorherige Varianten: weniger Krankenhausaufenthalte, weniger Wiederbelebungsmassnahmen, weniger Todesfälle. Von 2000 bislang am IHU untersuchten Fällen gab es lediglich einen Todesfall, nämlich eine sehr alte Person mit 3 Impfdosen. Es stellt sich also die Frage nach der Wirksamkeit der Impfungen. In Frankreich haben 90 Prozent der Menschen zwei Dosen und jeder Zweite die dritte Dosis erhalten.
Am IHU sind zwei Drittel der getesteten Personen «asymptomatisch» und ein grosser Teil von ihnen «positiv». Man darf nicht vergessen, dass Omikron nicht das gleiche Virus ist. Es ist nicht Alpha, Delta und schon gar nicht «Marseille 4». (Anmerkung der Redaktion: «Marseille 4» erreichte die Schweiz nicht.)
Viele Impfstoffstudien sind veraltet, da sie für Viren erstellt wurden, die es nicht mehr gibt und die durch andere ersetzt wurden. Man darf nicht vergessen, dass es sich bei SARS-2 oder Covid-19 nicht um ein Objekt, sondern um ein Virus handelt mit einer Vielzahl von Mutationen und Varianten, die sich mit der Zeit erschöpfen.
Für Omikron zeigt der Impfschutz gemäss einigen Studien (Eurosurveillance, Norwegen, Dänemark, Stanford), dass rund ein Drittel der Geimpften innerhalb von drei Wochen nach der Impfung eine Infektion bekommen – was laut Raoult unterschätzt wird – und andere nach drei bis vier Monaten. Raoults Hypothese: Junge Menschen infizieren sich schneller als ältere. Der Grund, den wir dafür vermuten, ist ADE, das heisst begünstigende Antikörper, wie Professor Jacques Santinis Präsentation auf der IHU-Website darlegt.
Er fügt hinzu, dass die Impfstoffe gegen Omikron so gut wie gar nicht wirken, da diese gegen andere Viren vorbereitet wurden.
Zitate von Raoult:
– «Impfen» scheint zur Religion geworden zu sein.
– Wir müssen jetzt etwas auch für Zukunft lernen. Es geht um Wissen, nicht ums Meinen.
– Eine Impfpflicht hat nichts mit Wissenschaft zu tun, sondern ist eine Weltanschauung. Die Menschen müssen gehorchen, weil jemand zu wissen meint, was gut für sie ist.
– Wenn man trotz gegenteiliger Fakten meint zu wissen, was gut für die Menschen sei, und die Fakten nicht mehr zur Kenntnis nehme, dann habe man sich auf eine gefährliche Sache eingelassen.
Prof. Dr. Raoult schloss mit den Worten: «Wenn man mit einer neuen Krankheit konfrontiert ist, wäre es Zauberei, vorherzusagen, wie sie sich entwickelt.»
Buchtipp: «Die Intensiv-Mafia»
Die Autoren Tom Lausen und Walter van Rossum gehen in ihrem neuen Buch «Die Intensiv-Mafia» der Frage nach, wie in der Pandemie mit Milliarden von Euro Korrumpierung durch die Politik betrieben wird: mittels frisierter und manipulierter Zahlen.
Daran hänge der gesamte Apparat des Pandemiemanagements: Ärzte, Klinikleitungen, Krankenhausbetreiber, Intensivmediziner, Medizinerverbände, Militär, Gesundheitsministerium und Robert Koch-Institut. Es handle sich um einen «gigantischen Raubzug gegen Bürger, Gesundheitsvorsorge und Volksvermögen». Van Rossum hatte kürzlich auch das Buch «Meine Pandemie mit Professor Drosten» veröffentlicht (Corona-Transition berichtete).
Im ersten Teil nach dem Prolog von Alexander Christ begibt van Rossum sich «auf die Suche nach den Intensivbetten». Anschliessend beschäftigt sich Lausen mit der «Buchhaltung des Bettenschwunds». Die Thematik rund um die Spitalkapazitäten ist eine der wichtigsten des gesamten Pandemiemanagements. Seit dem Frühjahr 2020 werden die Massnahmen von der Politik damit begründet, eine Überlastung des Gesundheitswesens verhindern zu wollen. Nur: Hat jemals eine Überlastung wegen Covid-19-Patienten gegeben? Van Rossum verweist auf das Schrappe-Papier, welches daran erinnert, dass 2020 durchschnittlich 4% der Intensivfälle eine Covid-19-Diagnose hatten.
Massiver Abbau mitten in der Pandemie
Die Autoren zeigen im Buch, dass die Politik die Massnahmen auf unbrauchbaren Zahlen und Statistiken abstützt. So sei das Gesundheitsministerium laut Bundesrechnungshof bis heute nicht in der Lage, die Zahl der tatsächlich aufgestellten Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit verlässlich zu beziffern.
Ausserdem habe die stationäre Versorgung insgesamt zu keinem Zeitpunkt seit Beginn der Pandemie einen kritischen Punkt erreicht. Die Zahlen zeigen nie eine Auslastung aller Intensivstationen von über 70% an. Im Jahr 2017 seien die Intensivbetten im Jahresmittel zu 79% ausgelastet gewesen. Und 2020 sei die Gesamtauslastung deutlich unter derjenigen von 2019 gelegen.
Dabei würde jeder Krankenhaus-Ökonom bestätigen, dass eine Auslastung von 85% nicht nur normal, sondern betriebswirtschaftlich wünschenswert oder gar notwendig sei, schreibt van Rossum. Jedoch habe die Politik spätestens seit Ende 2020 durch verschiedene Massnahmen dafür gesorgt, dass der Eindruck entsteht, insbesondere die intensivmedizinische Versorgung stehe vor dem Kollaps, schreibt Alexander Christ. Van Rossum fragt:
Wie ist es möglich, dass der Gesamtbestand der unmittelbar zur Verfügung stehenden Intensivbetten von etwa 34’000 im Mai letzten Jahres [2020] zwölf Monate später auf unter 24’000 sinkt – und das bei angestimmten Triage-Gesängen?
In diesem Zusammenhang werde immer wieder begründet, es fehle das entsprechende Personal, um die Betten betreiben zu können. Aber auch hier habe man jeden Versuch unterlassen, das Problem zu lösen. Zahlreiche Krankenhäuser hätten durch finanzielle Fehlanreize seitens der Politik verdient – und deswegen Intensivbetten abgemeldet und kein zusätzliches Personal eingestellt.
Zahlen lügen eben doch
«Zahlen lügen nicht», schreibt Matthias Burchardt im Epilog, der sich der Wahrnehmung von Zahlen annimmt. Das ist jedenfalls die Vorstellung in der Öffentlichkeit. Sie würden im Vergleich zu Wort und Bild aufgrund ihrer Verwurzelung in der Mathematik ein erstaunliches Ansehen geniessen, ja man spreche ihnen «eine universelle Geltung und quasi-aussermenschliche Existenzweise» zu.
Im politischen Raum sind Zahlen vermeintlich nicht dafür anfällig, ideologisch instrumentalisiert zu werden. Doch «inwieweit ist es sinnvoll oder auch nur möglich, ein soziales Phänomen durch Zahlen darzustellen?». Es sei nicht gewährleistet, «dass die Realität im Medium der Zahlen zur Geltung käme».
Dann gibt es noch zu beachten, dass Quantität alleine noch nichts aussagt. Dieser liegt noch ein qualitatives Merkmal zugrunde. Burchardt schreibt: «Wie zuverlässig ist der PCR-Test? Müssen die Ct-Werte normiert werden? Welche Zahlen werden in den Rang eines Indikators erhoben?»
Es sollte deutlich geworden sein, dass interessengeleitete Politik im Feld der Zahlen ein dankbares Instrument zur Legitimation des eigenen Handelns errichten kann. (…) Letztlich beruht dieser Irrglaube auf einer diskursiv hergestellten Kopplung von vermeintlich konsensfähigen politischen Zielen mit moralischem Mehrwert und einem interessenunterlegten Indikator, der in der Lage ist, konkurrierende Indikatoren auszuschalten und, schlimmer noch, die politische Wahrnehmung der Realität zu steuern.
Wer verdient?
Das Buch liefert viele nachprüfbare Quellen zu Fakten und Zahlen zum immer wieder beschworenen Kapazitätskollaps im Gesundheitswesen, und insbesondere zum Bettennotstand auf den Intensivstationen. Tatsache ist, dass die Pflegekräfte schon seit Jahren überlastet sind und der Staat keine günstigeren Arbeitsbedingungen schafft. Es fördert auch zu Tage, wie die zuständigen Behörden Datentransparenz verhindern.
Offen bleibt die Frage, ob es sich bei den Tricksereien mit den Zahlen um Unfähigkeit, politisch-ideologische Instrumentalisierung, Missmanagement oder um vorsätzlichen Betrug handelt. Wahrscheinlich ist es eine Mischung davon. Wer genau ausser den Pharmafirmen und Kliniken an den Milliarden-Subventionen verdient, bedarf deshalb einer tiefergehenden Analyse.
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Zu den Autoren:
Tom Lausen, Jahrgang 1967, arbeitet seit 1987 als Programmierer und Datenanalyst. Im August 2020 begann er auf Bitten seines Bruders, des Hamburger Rechtsanwaltes Sven Lausen, vertiefende Recherchen zum Corona-Datenchaos und zur politisch behaupteten Überlastung des Gesundheitssystems anzustellen. Mittlerweise wird seine Arbeit von einem weltumspannenden Netzwerk verschiedener Fachleute unterstützt — unter anderem Informatikern, Statistikern, Notärzten, Krankenhauscontrollern, Richtern, Staats- sowie Rechtsanwälten.
Walter van Rossum, Jahrgang 1954, studierte Romanistik, Philosophie und Geschichte in Köln und Paris und promovierte 1988. Er schrieb als freier Autor für zahlreiche Medien, von WDR bis DLF, von ZEIT bis FAZ. 2007 kritisierte er den Fernsehjournalismus («Meine Sonntage mit Sabine Christiansen»), und legte 2007 nach («Die Tagesshow: Wie man in 15 Minuten die Welt unbegreiflich macht»). Die herrschende Testpandemie veranlasste ihn nun, sich die Arbeiten eines anderen Doktors genauer anzusehen. 2021 veröffentlichte er bereits «Meine Pandemie mit Professor Drosten» (Corona-Transition berichtete).
Buch-Hinweis:

Tom Lausen und Walter van Rossum: Die Intensiv-Mafia. Von den Hirten der Pandemie und ihren Profiten. Rubikon, 2021. ISBN 978-3-96789-026-6, 223 Seiten. 18,00 €.
Weitere Infos und Bestellung beim Verlag.
«Ich denke, also bin ich» – wird dieser Satz in Zukunft noch Gültigkeit haben?
Die Freiheit ist weiterhin ein umstrittenes Thema in den modernen Gesellschaften, und das ist auch notwendig. Der wissenschaftliche Fortschritt, insbesondere in den Neurowissenschaften, stellt uns vor neue Herausforderungen. Ohne eine gründliche Diskussion über die schleichenden Entwicklungen im Hintergrund könnte unser Geist bald nur noch eine ferne Erinnerung sein.
Die Neurowissenschaften, d. h. die wissenschaftliche Erforschung des Nervensystems von der molekularen Ebene bis zum Gehirn, bringen wesentliche philosophische Probleme mit sich oder rücken diese wieder in den Vordergrund. Dazu gehört in erster Linie die Frage nach dem Recht auf die Privatheit unserer Gedanken. Oder die Problematik des freien Willens.
Was ist noch privat in unserem Kopf ?
Die Neurowissenschaften haben in den letzten Jahren unglaubliche Fortschritte gemacht, und es geht ihnen nicht mehr nur um Erkenntnisgewinn, sondern zunehmend darum, ihr Wissen in die Tat umzusetzen und damit zu experimentieren.
In einem Beitrag des Westschweizer Fernsehens wurde kürzlich erklärt, wie Hirnimplantate in naher Zukunft z.B. die Heilung von Blindheit oder Taubheit ermöglichen sollen. Dank Hirnschrittmachern soll auch möglich werden, das Leben von Patienten zu verbessern, die an Alzheimer, Parkinson oder Schizophrenie leiden. Neurotechnologien ermöglichen es auch amputierten Patienten, künstliche Glieder mit ihren Gedanken zu steuern.
Aber auch die Anhänger des Transhumanismus stürzen sich auf diese Entdeckungen. Die gleiche Technologie, die bei einem Schlaganfallpatienten eingesetzt wird, könnte auch bei einem gesunden Menschen verwendet werden, um eine bestimmte Funktionalität zu verbessern. Das könnte zum Beispiel die Möglichkeit sein, drei Arme gleichzeitig zu kontrollieren, einen elften Finger oder einen dritten Daumen», erklärte der Neuro-Ingenieur Solaiman Shokur in der erwähnten Fernsehsendung.
Angesichts dieser Erweiterung des technologischen Horizontes gilt es äusserst wachsam zu sein. Denn immer grösser wird die Versuchung für Hacker und andere verdrehte Individuen oder Staaten, sich intensiver mit unserem Gehirn zu beschäftigen. Auch im Namen des Guten, wie so oft – was dann in den schlimmsten Handlungen enden kann, sei es bewusst oder unbewusst. Es ist nicht weniger als die Privatheit unseres Geistes, die in Gefahr ist.
Freiheit und Determinismus
Es stellt sich ausserdem die Frage nach dem freien Willen. Hier haben wir es mit einer philosophischen Debatte zu tun, die älter ist als die vorherige, aber eine neue und schwindelerregende Dynamik annimmt. In der Physik wissen wir, dass jedes Ereignis eine Ursache hat.
Doch was uns die Neurowissenschaften im Detail sagen, ist, dass jede geistige «Handlung» das Ergebnis von neurochemischen Reaktionen in unserem Gehirn ist. Die Neurowissenschaften sagen uns nicht nur das, sondern beschreiben uns auch mit zunehmender Genauigkeit, um welche neurochemischen Reaktionen es sich handelt. Ist unser Gehirn lediglich eine neurochemische Fabrik?
Wenn jedes mentale Ereignis durch physische Ereignisse erklärt werden kann, die ihm vorausgehen, gibt es dann noch einen Platz für geistige Freiheit? Haben wir noch einen freien Willen? Können wir noch geistig unabhängige Entscheidungen treffen? Zwingen uns die gewaltigen Fortschritte der Neurowissenschaften nicht dazu, eine Form des Determinismus zu akzeptieren?
Tatsächlich geht es immer und immer wieder darum, Fortschritt und Freiheit miteinander zu verbinden. Fortschritt ist nur wünschenswert, wenn die Freiheit für alle garantiert ist. Oder wie es Rabelais vor langer Zeit sagte: Wissenschaft ohne Gewissen ist der Ruin der Seele. …
zum vollständigen Artikel (auf Französisch)
Kommentar Corona-Transition: Chile hat sich dieser Herausforderung bereits gestellt. Es ist weltweit das erste Land, welches das Recht der Bürger auf ihre Gedanken und den Schutz dieser Gedanken in seiner Verfassung verankert hat (wir berichteten). Auch der Europäische Rat und die OECD beschäftigen sich mit diesem Thema.
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Dieser Artikel wurde uns von unseren Freunden bei Bon pour la tête zur Verfügung gestellt, dem führenden alternativen Medium der französischsprachigen Schweiz. Von Journalisten für wache Menschen.
Zahlen zu Covid-Hospitalisationen sind künstlich aufgebläht
Viele stationär behandelte sogenannte Covid-Patienten sind nicht wegen des Virus ins Spital eingeliefert worden. Das berichtete Léman Bleu neulich. Das Onlineportal zeigte auf, dass das Universitätsspital Genf rund 46 Prozent aller Covid-Patienten eigentlich wegen anderer Beschwerden behandelt hatte. Weil die Patienten jedoch noch positiv auf das Virus getestet wurden, gelten sie aber als sogenannte Covid-Patienten.
Die Geschichte nahm die Boulevardzeitung Blick unlängst zum Anlass, um der Sache näher nachzugehen. Das Ringier-Blatt stellte fest: Das Universitätsspital Genf ist keine Ausnahme. Ähnlich ist die Situation am Universitätsspital Zürich (USZ). «50 Prozent der positiv auf Sars-CoV-2 getesteten Personen im USZ sind wegen Covid-19 hospitalisiert, die anderen 50 Prozent werden wegen einer anderen Krankheit behandelt und haben als Nebendiagnose eine Corona-Infektion», erklärte das Spital auf Anfrage von Blick.
Tiefer ist die Zahl der positiv Getesteten im Kanton Nidwalden. «Zirka 10 bis 15 Prozent der Covid-Fälle werden aufgrund einer anderen Diagnose wie beispielsweise einer Blinddarmentzündung oder eines Unfalls hospitalisiert und erst im Spital aufgrund von Fieber auf Covid positiv getestet und dann isoliert», schrieb das Spital Nidwalden auf Anfrage von Blick.
Und was sagt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) dazu? Die Behörde rechtfertigte sich gegenüber dem Blick wie folgt: «Nur weil die primäre Ursache für die Hospitalisierung nicht Covid-19 war, bedeutet dies nicht, dass kein Zusammenhang zwischen der Hospitalisierung und Covid-19 bestand.»
Corona-Transition machte wiederholt darauf aufmerksam, dass die Daten hinsichtlich der Covid-Hospitalisationen verzerrt sind und positiv Getestete unabhängig von ihren tatsächlichen Leiden ebenfalls mitgezählt werden. Dies gilt längst nicht nur für die Schweiz. Auch in Schottland mussten die Behörden unlängst zugeben, dass massiv zu viele Patienten zu Unrecht als Covid-Patienten erfasst wurden. Schätzungen zufolge mussten rund 50 Prozent der Patienten nicht wegen Corona, sondern aufgrund anderer Beschwerden oder Erkrankungen hospitalisiert werden (wir berichteten).
Kommentar Corona-Transition
Die Erkenntnisse des Blicks sind also alles andere als neu. Interessant ist vielmehr, dass sich das Boulevardblatt, das sich bisher wie keine andere Zeitung als Megafon der Regierung betätigt hat, nun plötzlich die Daten der Behörden auch kritisch zu hinterfragen beginnt.
Bemerkenswert ist auch der Zeitpunkt: Erst Ende Dezember enthüllte Philipp Gut im Nebelspalter, dass Ringier-CEO Marc Walder seine Redaktoren in der «Pandemie» zwang, regierungstreu zu berichten (wir berichteten). Versucht der Blick hier gerade Schadensbegrenzung zu betreiben? Will man den Vertrauensverlust in die Boulevardzeitung, den sicherlich einige Bürger im Zuge der «Pandemie» erlitten haben, möglichst wieder reparieren?
Doch etwas Positives darf trotz allem gesagt werden: Artikel wie der oben erwähnte schaden Ringier sicherlich weniger als die fragwürdigen Rechtfertigungs- und Erklärungsversuche, die Verleger Michael Ringier (wir berichteten) und zuletzt auch Blick-Chefredaktor Christian Dorer aus dem Hut zauberten.
Costa Rica: Widerstand gegen obligatorische «Impfung» von 5- bis 11jährigen Kindern
Lateinamerikanische Mainstream-Medien haben sich seit Beginn der «Pandemie» als höchst regierungstreu gezeigt. Dass sie über den Widerstand gegen Covid-Massnahmen berichten, ist eher eine Seltenheit. Am 6. Januar machte die panamaische Zeitung La Prensa eine Ausnahme, sie informierte über eine Demonstration in Costa Rica, die sich gegen die Zwangsimpfung 5- bis 11jähriger Kinder richtete.
Etwa hundert Impfgegner hätten sich vor dem Gebäude des Verfassungsgerichts in der Hauptstadt San José versammelt, «Freiheit, Freiheit!» gerufen und Transparente getragen mit Parolen wie «Lasst die Kinder in Ruhe» und «Ich habe das Recht, Nein zu sagen», teilte die Zeitung mit. Sogar Kinder hätten an der Demonstration teilgenommen; eines von ihnen habe ein Schild mit der Aufschrift «Ich will nicht geimpft werden» hochgehalten.
«Unser Ziel ist es, dass die Impfung von Kindern und Jugendlichen unter keinen Umständen obligatorisch sein darf, sondern eine Entscheidung der Eltern sein muss, die für sie verantwortlich sind», wurde einer der Demonstranten zitiert.
Nach Angaben von La Prensa hat sich das Verfassungsgericht schon Mitte Dezember geweigert, die Richtlinie zur obligatorischen Impfung dieser Altersgruppe aufzuheben. Diese Entscheidung fiel, nachdem rund hundert Bürger eine Nichtigkeitsklage gegen die Zwangsmassnahme der Regierung eingereicht hatten. Das Argument der Impfgegner: Der Impfstoff sei aufgrund der darin enthaltenen «toxischen Substanzen» ein Gesundheitsrisiko.
Doch die Sorgen der Eltern fanden bei den Verfassungsrichtern kein Gehör. In ihrem Urteil kamen sie zu dem Schluss, «dass der obligatorische Charakter der Impfung auf den notwendigen Schutz des Menschenrechts eines jeden Kindes auf Gesundheit, den Schutz des Kindeswohls sowie den Schutz der öffentlichen Gesundheit zurückzuführen» sei.
Laut La Prensa liegt die Impfrate der 12- bis 19jährigen bei 88,7 Prozent mit einer Dosis und 73,8 Prozent mit zwei Dosen. Die Impfung der Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren soll Mitte Januar oder Anfang Februar beginnen.
KSK-Oberleutnant a.D. kündigt Schutz der Spaziergänge durch Veteranen an
Der Militärische Abschirmdienst beobachtet nach dem an die Politik gestellten Ultimatum eines Oberfeldwebels ein “Netzwerk der Querdenker in Uniform”. Parallel rufen weitere Soldaten dazu auf, gegen die Impf-Duldungspflicht und die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Diesmal sind es zwei langgediente Soldaten der Eliteeinheit ‘KSK’. Von Mario Martin.
Der Beitrag KSK-Oberleutnant a.D. kündigt Schutz der Spaziergänge durch Veteranen an erschien zuerst auf reitschuster.de.
Gates-Foundation „spendete“ Robert-Koch-Institut seit 2019 fast 1 Mio. Euro – u.a. für „Impfstoff-Entwicklung“
Dass die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung weltweit ihre Finger mit Millionen und Milliardenbeträgen im Spiel hat, von Medien bis Politik, ist ein offenes Geheimnis. Und auch Forschungsinstitute sowie „Experten“ dürften zu den großzügig alimentierten Günstlingen von Herrn Gates zählen, der unter anderem den Plan verfolgt, die gesamte Weltbevölkerung zu impfen. Das Geld dürfte im Umkehrschluss die gewünschten Ergebnisse bringen, um Agenden der Eliten leichter durchsetzen zu können. Und auch das immer wieder – besonders seit der Corona-Pandemie – in der Kritik stehende Robert-Koch-Institut (RKI) aus Deutschland durfte sich seit 2019 über hundertausende Euro freuen.
Gelder für „Impfstoff-Entwicklung“?
So erhielt das „unabhängige“ RKI im Jahr 2019 unter dem Titel „Vaccine Development“ über 253.000 Dollar. Und das auf die Dauer von 59 (!) Monaten, also knapp 5 Jahre. Interesannt auch ein „Nachschuss“ im Jahr 2021 um knapp 500.000 Dollar. Diesmal unter dem schwammigen und nichtssagenden Titel „Research and Learning Opportunities“, Dauer: 12 Monate.
Seid dankbar gegenüber der Bill-and-Melinda-Gates-Stiftun: sie haben dem unabhängigen wenngleich notleidenden Robert-Koch-Institut (RKI) auch im November 2021 mit einem Nachschuss von knapp 500.000 US-Dollar unter die Arme gegriffen. t.co/SjLcHumoEF pic.twitter.com/4iuLMtIAch
— henning rosenbusch (@rosenbusch_) January 7, 2022
Was tatsächlich mit den Geldern geschieht ist jedenfalls unklar. Dubios mutet auch an, dass eine deutsche Bundesbehörde Zuwendungen einer privaten Stiftung erhält, Beamte aber beispielsweise keine Geschenke und Zuwendungen annehmen dürfen.
Gates-Foundation sponsort auch BionTech sowie deutsche Medien
Aber nicht nur das RKI kommt in Deutschland in den Genuss hoher „Spenden“ durch Bill Gates und seine Stiftung. Bekanntlich ging BionTech im Jahr 2019 (kurz vor Ausbruch der Corona-Pandemie) eine Kooperation mit der Gates-Foundation ein. Es ging damals um nicht weniger als 100 Millionen Dollar!
„Wir sind begeistert von der Partnerschaft mit der Gates Foundation und dem hervorragenden Netzwerk von Spezialisten für Infektionskrankheiten, das sie aufgebaut hat“, sagte damals Prof. Ugur Sahin, CEO von BioNTech
Das Bild wird abgerundet von Millionenzahlungen der Stiftung an Mainstream-Medien in Deutschland, wie den Spiegel, der die nächsten Jahre 2,5 Millionen Dollar erhält, um über „soziale Kluften weltweit zu berichten und ein Verständnis für deren Überwindung zu vermitteln“.
„In Polen atmet die Seele Europas noch“
Ein Film wie ein sanfter Hammerschlag: Ein deutsch-libanesischer Filmemacher fährt durch Polen auf der Suche nach einer europäisch-christlichen Kultur, während muslimische Migranten schon zu Tausenden an der EU-Außengrenze versuchen, über diese einzureisen. Von Alexander Wallasch.
Der Beitrag „In Polen atmet die Seele Europas noch“ erschien zuerst auf reitschuster.de.
Das Ende des schwedischen Sonderwegs?

Seit kurzem werden auch in Schweden diejenigen Menschen, die sich nicht mit den mRNA-Präparaten behandeln lassen wollen, vom gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt. Was steckt dahinter?

