Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Und täglich grüßt das Hitler-Tier

„Du bist nichts, dein Volk ist alles“ (Foto:Imago)

Wenn der Zahnarztbohrer auf einen noch unbetäubten Nerv trifft: So ähnlich muss es sich für Sympathisanten der sozialistischen Ideologie anfühlen, wenn auf Parallelen zwischen Sozialismus und Nationalsozialismus hingewiesen wird. Ein jäher Schmerz und ein schriller Schrei, das ist gemeinhin die Folge. Üblicherweise folgt daraus der Vorwurf, jemand habe „den Nationalsozialismus relativiert” – die ultimative Waffe gegen jeden, der den unschuldigen Blick auf die Geschichte aller sozialistischen und kommunistischen Ideologien verloren hat. Jüngst passiert ist dies der Journalistin Anna Dobler, auf Twitter als „Die Doblerin” bekannt. Anlässlich des Jahrestags der Wannseekonferenz twitterte sie zunächst, die Beteiligten seien durch und durch Sozialisten gewesen. Auf den einsetzenden Proteststurm hin löschte sie den ersten Tweet und schrieb stattdessen, sie sehe Parallelen zwischen Nationalsozialismus und Sozialismus. Deshalb verlor sie nun ihre Anstellung.

(Screenshot:Twitter)

Nun kann man sicher darüber diskutieren, ob ein schrecklicher Anlass wie die Wannseekonferenz der richtige Zeitpunkt für eine Debatte über ideologische Systeme ist. Allein die Nennung dieser Konferenz löst bei mir eine Mischung aus Entsetzen und Wut aus, wenn ich an die eiskalte Planung des Massenmordes an den europäischen Juden denke. Der Anlass hätte aber auch ein anderer sein können, um einen allgemeinen Vergleich zwischen den Strukturen des NS-Regimes und denen sozialistischer und kommunistischer Staaten der Geschichte anzustellen. Schon Hannah Arendt löste bekanntlich Empörung aus, als sie als Beispiele totalitärer Systeme sowohl den Nationalsozialismus als auch den Stalinismus benannte – wie konnte sie es wagen, da Stalin doch nach allgemeiner linker Doktrin Deutschland befreit hatte? Obwohl Arendt selbst nur knapp mit dem Leben davongekommen ist, als sie vor den Nationalsozialisten aus Europa fliehen musste, wurde ihr derselbe Vorwurf gemacht: Sie relativiere die Nazis. Ihr ging es jedoch um die Analyse der zugrundeliegenden Denkweisen, nicht um einen historischen Vergleich; sie wollte warnen und nicht abwiegeln.

Es geht ihnen nicht um NS-Verbrechen

Es geht jenen, welche eine „Relativierung des Nationalsozialismus” beklagen, im eigentlichen Sinne gar nicht um die Verbrechen Hitlers und seiner Anhänger, sondern darum, sich aus der Schusslinie zu bringen und das Image des Sozialismus als grundsätzlich menschenfreundlicher Idee zu pflegen. Es geht auch nicht um die ermordeten Juden, denn jeder Linke, der einmal hinter einem „Palestine will be free – from the river to the sea”-Banner hergelaufen ist, stimmt damit der erneuten Ermordung von Juden zu. Vielmehr will man einen möglichst großen Abstand zwischen sich und die Nazis bringen, die man im Grunde nur benötigt, um die Verbrechen der eigenen Idole verharmlosen zu können. Denn jeder Verblendete ist grundsätzlich bereit, zur Durchsetzung seiner Idee auch Gewalt anzuwenden.

Nun haben Anhänger Hitlers und des Sozialismus schon einmal eine offensichtliche Gemeinsamkeit: Die Flucht in Illusionen über die Natur der von ihnen vertretenen Ideologie. Was dem Apologeten Hitlers sein „Wenn der Führer das gewusst hätte, wäre es nie so weit gekommen” ist, zeigt sich bei glühenden Sozialisten in der Ignoranz aller krachend gescheiterten Versuche, einen funktionierenden, sozialistischen Staat aufzubauen. Das ist nicht nur Verdrängung, die bei jedem eintritt, der sich einer Idee mit Haut und Haar verschrieben hat und deren Schattenseiten um jeden Preis ableugnen will – vor allem vor sich selbst. Eine weitere Gemeinsamkeit beider Ideologien führt darüber hinaus in letzter Konsequenz zum absoluten Verlust des Respekts vor menschlichem Leben: Der sowohl vom Nationalsozialismus als auch vom Sozialismus vertretene Kollektivismus, der sich zum Beispiel in den Versuchen zeigte, Familienstrukturen weitgehend zu zerschlagen und die Bürger in Kadern zu erfassen. Beide wussten bereits sehr gut mit dem Vorwurf des „Egoismus” zu operieren, der jeden traf, der sein näheres Umfeld über die „Volksgemeinschaft” stellte. Kommt uns das nicht ein wenig bekannt vor? „Du bist nichts, dein Volk ist alles” oder „Sag mir, wo du stehst”?

Störfaktor auf dem Weg zum ideologischen Endsieg

In letzter Konsequenz bedeutet das nichts anderes, als auf Menschen den Blick eines Produktionsleiters zu entwickeln, der mit seiner Maschine ein neues Produkt herstellt. Während dieser aber schon im finanziellen Eigeninteresse möglichst rasch seine Fehlversuche beenden will, findet der Ideologe immer einen neuen Feind, den er auslöschen will. Die Ermordeten und Drangsalierten verlieren aus seiner Sicht jeden Status als Mensch, sondern werden nur noch als Störfaktor auf dem Weg zum ideologischen „Endsieg“ betrachtet. Deshalb halte ich auch nichts davon, Opferzahlen gegeneinander aufzurechnen. Denn egal, wie viele es sind – wer einmal die Mordmaschinerie angeworfen hat, um seine Ideologie durchzupeitschen, hört nicht damit auf, es sei denn, man stoppt ihn. Weniger Tote sind nicht Zeichen eines „besseren Systems”, sondern lediglich der Mangel an Gelegenheit, mit dem Morden fortzufahren.

Es erstaunt mich immer wieder, wie leicht es Linken fällt, die historischen Erfahrungen mit ihrem System von sich abzuschütteln wie ein Stäubchen auf der Kleidung. Noch schlimmer ist eigentlich nur, dass es ihnen immer wieder auch von der Gesellschaft abgekauft wird und viele jederzeit bereit sind, ihnen wieder und wieder eine Chance einzuräumen. Man kann mit dem Konterfei des Massenmörders Che Guevara auf einem T-Shirt durch die Stadt laufen und wird wohl kaum gefragt „Spinnst du?”, sondern höchstens „Cool, wo hast du das her?”. Links sein ist romantisch verklärt, denn der Ruf nach Gerechtigkeit und Abschaffung der Armut trifft nahezu bei jedem einen Nerv. Es ist auch nicht so, dass man sich große Mühe geben würde, die Mittel zu verschweigen, die man zur Erreichung dieser Ziele anzuwenden bereit wäre. Linke sind in dieser Hinsicht die wahren Populisten, ein bisschen Enteignung und Zwang geht immer, wenn man es der Bevölkerung nur als Weg in eine bessere Gesellschaft verkauft.

So sehr ich den Nationalsozialismus schon aus eigener Betroffenheit verachte, so wenig halte ich von einer Verharmlosung linker Ideologie. Stalin, Pol Pot oder auch Ceaucescu haben in einer Liga des Verbrechens gespielt, aus der sie auch mit dem Hitler-Vergleich nicht auf ein harmloses Level gebracht werden können. Alle vier haben sich als Linke gesehen und ihre Heimat in dieser Ideologie gefunden. Wer in dieser Beziehung von „Relativierung” spricht, streut anderen lediglich Sand in die Augen und verweigert sich der Realität. Umso schlimmer, wenn er dann auch noch mit unhaltbaren Unterstellungen die Existenz des Kritikers zu vernichten versucht – und damit seinen eigenen Totalitarismus unter Beweis stellt.

Gesamtmetall-Präsident warnt: Impfpflicht führt zum “totalen Kollaps” der Industrie

Gesamtmetall-Präsident warnt: Impfpflicht führt zum “totalen Kollaps” der Industrie

Heute debattiert der Deutsche Bundestag über die Einführung der allgemeinen Impfpflicht in Deutschland. Nicht nur die Bevölkerung tut im Rahmen von Demonstrationen und Spaziergängen ihren Unmut über dieses erwiesenermaßen sinnlose Vorhaben kund, das nach Ansicht von Politikern wie Hendrik Wüst (CDU) als “Zeichen an die Geimpften” dienen soll: Auch Wirtschaftsexperten sind in Sorge. Einer von ihnen ist Gesamtmetall-Präsident Dr. Stefan Wolf, der vor einem Zusammenbruch der Industrie warnt.

Im Interview bei “Bild Live” am gestrigen 25. Januar wies Wolf darauf hin, dass eine Impfpflicht, die mit Betretungsverboten für Ungeimpfte bei den Betriebsstätten einherginge, zum Zusammenbruch der Industrie führen würde. Er geht augenscheinlich nicht davon aus, dass die Impfpflicht die Leute zum Schuss bewegen wird. Er schätzt, dass rund 700.000 Fachkräfte in der Metall- und zugehörigen Zulieferindustrie ungeimpft sind. Seine Befürchtung:

Wenn die Impfpflicht kommt und sie nicht weiterarbeiten können, droht uns der totale Kollaps.

In vielen Industriebereichen käme die Produktion zum Erliegen, Lieferketten würden unterbrochen werden. Auch der Maschinenbau und die Elektroindustrie würden leiden. Der Chip-Mangel beeinträchtigt die Autoindustrie schon jetzt massiv:

Wenn jetzt durch einen Impfzwang noch zusätzliche Unterbrechungen kämen, würde Deutschland kein einziges Auto mehr produzieren.

Gegen die allgemeine Impfpflicht stellen möchte Wolf sich im Interview nicht – doch von einem Betretungsverbot für Ungeimpfte rät er aus den genannten Gründen ab. Er plädiert dafür, den psychologischen Druck auf Ungeimpfte weiter zu erhöhen. Dabei vergisst er freilich, dass all jene, die bis heute Covid-impffrei geblieben sind, überdurchschnittlich gut in der Lage sein dürften, psychologischem Druck standzuhalten. Diesen Widerstand wird auch eine gesetzliche Impfpflicht nicht brechen. Im Gegenteil: Kassenärztechef Andreas Gassen gab bereits zu bedenken, dass die allgemeine Impfpflicht “außer massivem Ärger, aggressiven Demonstrationen und einer Klageflut” nicht viel bringen dürfte. Je mehr der Druck auf ungeimpfte Menschen erhöht wird, desto weniger Priorität wird für diese der Erhalt einer Arbeitsstelle haben, die den Impfzwang mitträgt. Ungeimpfte Fachkräfte sind nicht zuletzt in Ländern mit weniger faschistischer Covid-Politik immerhin durchaus willkommen. Und wenn sämtliche Produktions- und Lieferketten mehr und mehr zum Erliegen kommen, verlieren auch die “braven” geimpften Mitarbeiter ihre Jobs.

Forderung nach Verhältnismäßigkeit

Die Präsidenten von Industrie- sowie Arbeitgeberverband (BDI und BDA) derweil fordern bei der Einführung einer Impfpflicht die Wahrung der Verhältnismäßigkeit: Sollte es “nach Ausschöpfung aller anderen Mittel” doch zu einer verpflichtenden Corona-Impfung kommen, so müsse diese “verhältnismäßig, nachvollziehbar und praktikabel sein”. Das dürfte vor dem Hintergrund der mangelnden Wirksamkeit der Vakzine tatsächlich unmöglich sein. BDI und BDA fordern außerdem, dass die Kontrolle und Durchsetzung einer Impfpflicht nicht auf Unternehmen abgewälzt wird. Da vielen Politikern die Einrichtung eines nationalen Impfregisters zur Kontrolle des Impfstatus der Bürger zu langwierig scheint, könnte es aber durchaus dazu kommen, dass beispielsweise Arbeitgeber als Impfkontrolleure herhalten sollen. Das von Stefan Wolf gefürchtete Szenario der Betretungsverbote für Ungeimpfte scheint also nicht unwahrscheinlich.

Podiumsdiskussion im US-Senat: Fehlgeburten und Krebsfälle sind um 300 % gestiegen, neurologische Probleme um mehr als 1000 %

Während einer Podiumsdiskussion im US-Senat am Montag enthüllte Rechtsanwalt Thomas Renz, Mitglied des Rechtsteams von America’s Frontline Doctors, mehrere alarmierende Signale für die Sicherheit von Impfstoffen, die von der US-Regierung ignoriert wurden. Die Informationen wurden von drei Militärärzten geliefert, die Zugang zu Impfdaten haben, die der Öffentlichkeit vorenthalten wurden.

Senator Ron Johnson (R-Wis.) berief eine Gruppe von weltweit anerkannten Ärzten und Experten ein, um ihre Sichtweise der globalen Pandemiebekämpfung darzulegen, einschließlich ihrer Ansichten über „Früh- und Krankenhausbehandlung, Wirksamkeit und Sicherheit von Impfstoffen, was richtig und was falsch gelaufen ist, was jetzt getan werden sollte und was langfristig angegangen werden muss“.

Die Podiumsdiskussion trug den Titel „COVID 19: A Second Opinion“.

Nach Angaben der Informanten – Oberstleutnant Theresa Long, Dr. Samuel Sigoloff und Oberstleutnant Peter Chambers – ist die Zahl der Fehlgeburten und Krebserkrankungen im vergangenen Jahr im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt um 300 Prozent gestiegen. Darüber hinaus zeigen die Daten, dass die Zahl der neurologischen Probleme um 1.000 Prozent gestiegen ist.

If you only watch one thing today make it this pic.twitter.com/kTmtuPpraj

— Yvonne Burton Ephesians 6:12 (@_YvonneBurton) January 24, 2022

„Unsere Soldaten werden geschädigt, Experimenten unterworfen und manchmal sogar getötet“, sagte Renz. Oberstleutnant Long erzählte Johnson, dass einige geimpfte Piloten, die Symptome einer Myokarditis zeigten, am Boden behalten musste, weil sie befürchteten, in der Luft an Herzversagen zu sterben. Als sie ihre Bedenken bei ihren Vorgesetzten anmeldete, wurde sie ignoriert.

Rechtsanwalt Renz führte weiter aus, dass 71 Prozent der positiv getesteten Personen vollständig geimpft waren und dass 60 Prozent der älteren Menschen, die mit Corona ins Krankenhaus eingeliefert wurden, vollständig geimpft waren. Dies, während Fauci und Joe Biden von einer „Pandemie der Ungeimpften“ sprachen.

„Das ist Korruption auf höchstem Niveau“, sagte der Anwalt. „Es muss Untersuchungen geben. Eine Untersuchung gegen den Verteidigungsminister sollte eingeleitet werden, das CDC (US National Institute of Public Health, Anm. d. Red.) sollte auch untersucht werden.“

KH-Abrechnungen belegen Impfschäden – Punkt.PRERADOVIC mit Tom Lausen

Politik und Medien verbreiten weiterhin: die Impfung ist sicher. Aber wie sieht es in den Krankenhäusern aus? Werden dort auch Impfschäden abgerechnet? Ja, zeigt der Datenanalyst Tom Lausen, der seit Beginn der Krise die Zahlen von Kliniken, Divi und RKI analysiert. Die offiziellen Daten belegen, daß viele Menschen wegen schwerer Impf-Nebenwirkungen im Krankenhaus landen. Ebenfalls spannend: die Zahl der Patienten in den Kliniken sinkt. Aber die Zahlen der Pflegebedürftigen auf den Intensivstationen ist abseits von Corona enorm gestiegen. Stellt sich die Frage: warum? Wurde da für die offizielle Belegung aufgefüllt?

Unterdrückung des angeborenen Immunsystems durch SARS-CoV-2-mRNA-Impfungen: Die Rolle von G-Quadruplexen, Exosomen und microRNAs

Unterdrückung des angeborenen Immunsystems durch SARS-CoV-2-mRNA-Impfungen: Die Rolle von G-Quadruplexen, Exosomen und microRNAs

Eine bei ResearchGate veröffentlichte wissenschaftliche Studie thematisiert die Unterdrückung des Immunsystems durch die sogenannten „Corona-Impfungen“: „Innate Immune Suppression by SARS-CoV-2 mRNA Vaccinations: The role of G-quadruplexes, exosomes and microRNAs„.

Das Abstract der Studie auf Deutsch:

„Die mRNA-Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 wurden als Reaktion auf die weithin wahrgenommene Krise der öffentlichen Gesundheit von Covid-19 auf den Markt gebracht. Der Einsatz von mRNA-Impfstoffen im Zusammenhang mit Infektionskrankheiten war ohne Präzedenzfall, aber verzweifelte Zeiten schienen verzweifelte Maßnahmen zu erfordern. Bei den mRNA-Impfstoffen wird gentechnisch veränderte mRNA verwendet, die für Spike-Proteine kodiert. Diese Veränderungen verbergen die mRNA vor der zellulären Abwehr, fördern eine längere biologische Halbwertszeit der Proteine und bewirken eine höhere Gesamtproduktion von Spike-Proteinen. Experimentelle Untersuchungen und Beobachtungen zeigen jedoch, dass die Immunantwort auf die Impfstoffe ganz anders ausfällt als die Reaktion auf eine Infektion mit SARS-CoV-2. Wie wir zeigen werden, sind die durch den Impfstoff eingeführten genetischen Veränderungen wahrscheinlich die Ursache für diese unterschiedlichen Reaktionen. In diesem Beitrag präsentieren wir den Nachweis, dass eine Impfung im Gegensatz zu einer natürlichen Infektion eine tief greifende Beeinträchtigung der Typ-I-Interferon-Signalisierung hervorruft, die verschiedene negative Folgen für die menschliche Gesundheit hat. Wir erklären den Mechanismus, durch den Immunzellen große Mengen von Exosomen in den Blutkreislauf freisetzen, die Spike-Proteine zusammen mit kritischen microRNAs enthalten, die eine Signalreaktion in Empfängerzellen an entfernten Stellen auslösen. Wir identifizieren auch potenziell tiefgreifende Störungen in der regulatorischen Kontrolle der Proteinsynthese und der Krebsüberwachung. Diese Störungen stehen möglicherweise in direktem Zusammenhang mit neurodegenerativen Erkrankungen, Myokarditis, Immunthrombozytopenie, Bellscher Lähmung, Lebererkrankungen, beeinträchtigter adaptiver Immunität, erhöhter Tumorigenese und DNA-Schäden. Wir zeigen Beweise aus Berichten über unerwünschte Ereignisse in der VAERS-Datenbank, die unsere Hypothese unterstützen. Wir sind der Meinung, dass eine umfassende Risiko-Nutzen-Bewertung der mRNA-Impfstoffe ausschließt, dass sie einen positiven Beitrag zur öffentlichen Gesundheit leisten, selbst im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie.“

Autoren der Studie (akademische Titel wie Doktor oder Professor bitte selbst nachschlagen):

Stephanie Seneff,
Senior Research Scientist, Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory, MIT,Cambridge MA USA 02139

Greg Nigh,
Naturopathic Oncologist, Immersion Health, Portland, OR 97214, USA

Anthony M. Kyriakopoulos,
Director and Head of Research and Development, Nasco AD Biotechnology Laboratory,Department of Research and Development, Sachtouri 11, 18536, Piraeus, Greece

Peter A McCullough,
Chief Medical Advisor, Truth for Health Foundation, Tucson, AZ USA.

Autoritäre Maßnahmen erinnern an Unrechtsstaat: Sachsen zurück Richtung DDR?

Autoritäre Maßnahmen erinnern an Unrechtsstaat: Sachsen zurück Richtung DDR?

In gesamten deutschsprachigen Raum wird gegen Corona-Maßnahmen demonstriert, mal im Rahmen von abendlichen Spaziergängen, mal auf regulär angemeldeten Versammlungen. Den Altparteien und den Mainstreammedien fällt es dabei zunehmend schwerer, die Teilnehmer als „Nazis“, „Schwurbler“ oder – in Anspielung auf Holocaustleugner – als Coronaleugner zu beschimpfen. Und mancher Politiker entpuppt sich als echter Verfassungsfeind, der ausgewählten Demonstranten nicht die grundgesetzlich garantierte Versammlungsfreiheit zugestehen möchte. Auch so manche Kommune erinnert in ihrem Verhalten an DDR-Zustände.

Von Achim Baumann

Der Innenminister wird regelmäßig auch Verfassungsminister genannt. Kein Wunder, ist der Innenminister auch Hüter der Verfassung, seinem Ministerium untersteht beispielsweise auch der umstrittene Verfassungsschutz. Aktuelle Amtsinhaberin ist die Sozialdemokratin Nancy Faeser, die ihres Zeichens Volljuristin ist und damit im Verfassungsrecht kundig sein sollte. Indes meinte sie kürzlich: „Man kann seine Meinung auch kundtun, ohne sich gleichzeitig an vielen Orten zu versammeln“, wobei sie auf die zahlreichen Spaziergänge sowie angemeldeten Versammlungen anspielte und damit offen kritisierte, dass Bürger ihr Recht auf Versammlungsfreiheit in Anspruch nehmen – geht es doch um offene Kritik an den Corona-Maßnahmen. Im Prinzip ist es ein Skandal, dass sich eine Ministerin derartig kritisch zur Versammlungsfreiheit zu Wort meldet.

Bundespräsident fabuliert vom Ende der Unschuld von Spaziergängen

Selbst der Bundespräsident Walter Steinmeier trägt zur weiteren Spaltung der Gesellschaft bei, indem er meinte: „Der ‘Spaziergang’ hat seine Unschuld verloren.“ Auch diese Äußerung lässt auf ein gestörtes Verhältnis zum Recht auf freie Versammlung schließen. Aber weder die Einheitspresse noch Vertreter der anderen Altparteien kritisieren diese oder andere untragbare Äußerungen des Politestablishments. Und nicht nur Politiker überschlagen sich mit freiheitsfeindlichen Wortmeldungen gegenüber Kritikern der Corona-Maßnahmen.

Auch Kommunen mit fragwürdigen Maßnahmen gegen Spaziergänger

In Sachsen demonstrierten in den vergangenen Tagen auf rund 196 Versammlungen 54.370 Spaziergänger, wie das Landespolizeipräsidium auf Anfrage bekannt gab. „Allein in den Landkreisen Görlitz und Bautzen beteiligten sich 11.040 Personen an den angemeldeten und nicht angemeldeten Demonstrationen“, heißt es in dem Bericht. Offenbar gefällt dies nicht allen kommunalen Funktionsträgern. So hatte die Pegida-Stadt Dresden für vergangenen Samstag ein rechtlich äußerst fragwürdiges stadtweites Verbot „von nicht angemeldeten Versammlungen des maßnahmenkritischen Klientels“ verhangen. „Untersagt sind alle Versammlungen, welche den gemeinschaftlichen Protest gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie (Hygienemaßnahmen, Impfungen etc.) zum Gegenstand haben bzw. darauf Bezug nehmen“, hieß es überaus deutlich. Nur werden stadtweite Versammlungsverbote regelmäßig von deutschen Gerichten kassiert. Und auch ein generelles Demonstrationsverbot für bestimmte Gruppen ist in der Regel nicht zulässig.

Dresden geht hart gegen Spaziergänger vor

Nun liegt es in der Sache, dass man Spaziergängern nicht in den Kopf schauen kann und daher nicht beweisen kann, ob derjenige, der spaziert, Anhänger oder Kritiker von Corona-Maßnahmen ist. Die Beweislast liegt hier eindeutig bei der Kommune. Das hinderte Polizeibeamte am vergangenen Samstag nicht, verstörende Bilder zu produzieren. Beispielsweise wurde ein einzelner Mann, der am Samstagnachmittag auf dem Dresdner Altmarkt völlig gewaltfrei aus dem Grundgesetz las, unsanft daran gehindert. Seine Personalien wurden aufgenommen. So verwundert es nicht, wenn Beobachter den Herrschenden ein Verhalten wie in der DDR attestieren.

Bild: Screenshot Sächsische Zeitung

Gefährderansprachen und andere Drohgebärde

Potenzielle Terroristen werden regelmäßig von Mitarbeitern von Sicherheitsbehörden angesprochen, verbunden mit dem Ziel, diejenigen von möglichen Terrortaten abzubringen. Man vermittelt ihnen das Gefühl, „Wir haben Dich im Visier“. Dass es nun sogar Gefährderansprachen gegenüber einfachen Bürgern, die lediglich demonstrieren könnten, gegeben hat, gibt die Polizei offen zu (siehe Screenshot). Dass hier die Verhältnismäßigkeit nicht gewahrt wird, ist das eine. Das andere: Damit erinnert die Polizei an den DDR- Unrechtsstaat. Auch dort gab es solche Ansprachen durch die Staatssicherheit.

Bild: Screenshot Twitter

Die Stimmung kippt

Es ist nicht verwunderlich, dass gerade Bürger auf dem Gebiet der ehemaligen DDR ein sehr sensibles Gespür dafür haben, wie sich der Staat ihnen gegenüber verhält. Denn Trotz oder vielleicht sogar wegen der rechtlich fragwürdigen Maßnahmen, nehmen immer mehr Bürger an friedlichen Spaziergängen und Demonstrationen teil. Und die Einheitsfront der Impfbefürworter bekommt deutliche Risse: Der Vize-Landrat der sächsischen Stadt Bautzen kündigte vor den protestierenden und dann jubelnden Bürgermassen bereits an, dass die Impfpflicht im Medizin- und Pflegebereich im sächsischen Landkreis Bautzen nicht durchgesetzt wird (Der Landkreis selbst musste zwischenzeitlich dementieren). In der sächsischen Metropole Dresden versucht Heiko Müller (AfD) die Impfpflicht ebenfalls zu verhindern. Wenige Tage nach Start seiner Petition haben bereits 8.000 Dresdner unterschrieben. Die Stimmung kippt, das ist offensichtlich!

Doug Casey über den Aufstieg Chinas… und was das für die Welt bedeutet

Von Douglas Robert Casey: Er ist ein amerikanischer Schriftsteller, Spekulant und der Gründer und Vorsitzende von Casey Research. Er beschreibt sich selbst als Anarchokapitalist, der von den Werken der Schriftstellerin Ayn Rand beeinflusst ist. Caseys Buch Crisis Investing aus dem Jahr 1979 stand 1980 knapp 29 Wochen in Folge auf Platz 1 der New York Times Non-Fiction-Bestsellerliste. Es war das meistverkaufte Finanzbuch des Jahres 1980 mit 438’640 verkauften Exemplaren.

Der internationale Mensch: Lee Kuan Yew, der ehemalige Staatschef von Singapur, sagte einmal:

Das Ausmaß der Verschiebung des Weltgleichgewichts durch China ist so groß, dass die Welt ein neues Gleichgewicht finden muss.

Es ist nicht möglich, so zu tun, als sei dies nur ein weiterer großer Akteur. Dies ist der größte Akteur in der Geschichte der Welt.

Was ist Ihre Meinung?

Doug Casey: China hat 1,4 Milliarden Menschen in einer einzigen politischen Einheit vereint, also haben sie natürlich ein großes Gewicht. Aber allein die Tatsache, dass man Massen von Menschen unter seiner politischen Kontrolle hat, bedeutet nicht mehr so viel wie früher.

Ohne die Reformen, die Deng Xiaoping ab 1980 durchführte, wäre China immer noch ein von Armut geplagtes Nichtgebilde. Massen von ungebildeten, verzweifelt armen Bauern sind in der modernen Welt eher eine Belastung als ein Vorteil. Deng hat Chinas Wirtschaft in etwas verwandelt, das ziemlich genau so funktioniert wie die des Westens. Aber jetzt scheint Xi Jinping zur Philosophie des Vorsitzenden Mao zurückzukehren, mit einer viel stärkeren zentralisierten Kontrolle. Das ist sehr negativ für das Land.

Zweitens ist die demografische Situation in China katastrophal. Die durchschnittliche Frau hat heute nur 1,4 Kinder. Niedrige Reproduktionsraten sind zu erwarten, wenn eine Gesellschaft urbanisiert wird. Aber China hatte auch eine drakonische Ein-Kind-Politik, die 1980 begann und erst 2015 beendet wurde. Das und die Tatsache, dass die Chinesen aus kulturellen Gründen Männer bevorzugen, haben das Phänomen noch verstärkt.

Nur wenige Menschen im Westen sind sich darüber im Klaren, dass die chinesische Bevölkerung aufgrund dieser Faktoren stark rückläufig ist. UN-Prognosen – die zwar nicht viel wert sind, aber dennoch interessant – besagen, dass die Bevölkerung bis zum Ende dieses Jahrhunderts auf 600 oder 700 Millionen Menschen schrumpfen könnte. Da es sich dabei größtenteils um alte Menschen handeln wird, wird sich die Bevölkerung nicht so schnell wieder erholen.

Ich habe echte Zweifel, ob Chinas Wirtschaftswunder der letzten 40 Jahre anhalten wird. Vielleicht wird es sich sogar umkehren. Das liegt daran, dass Chinas enormer Wandel das Ergebnis der Übernahme einiger Aspekte der westlichen Zivilisation ist, die die Vereinigten Staaten und Westeuropa von allen anderen Ländern der Weltgeschichte unterscheidet und besser macht als diese.

Meiner Meinung nach gibt es mindestens 12 Merkmale, die dem Westen zugrunde liegen. Dazu gehören freies Denken, freie Meinungsäußerung, freie Märkte, Eigentumsrechte, eine begrenzte Regierung, Individualismus, Rationalität, persönliche Freiheit, das Konzept des Fortschritts, Privatsphäre, Rechtsstaatlichkeit und Unternehmertum.

Die Menschen überall auf der Welt wissen um ihren Wert und halten sich sporadisch an sie; ohne sie ist keine Zivilisation möglich. Aber nur der Westen hat sie zu einem festen Bestandteil seiner selbst gemacht, zu Prinzipien. Sie haben uns einzigartig gemacht.

Es gibt noch viel mehr, was ich zu diesem Thema sagen möchte. Ich habe mehrere Reden darüber gehalten und darüber, wie die westliche Zivilisation selbst weggespült wird, aber ich habe noch nie einen Artikel darüber geschrieben. Das werde ich bald nachholen.

Internationaler Mensch: Seit 2013 arbeitet China an seiner Belt and Road Initiative, die sich von Ostasien bis nach Europa erstreckt. Dabei handelt es sich in erster Linie um ein von Peking kontrolliertes Handelsnetz aus Seehäfen und Eisenbahnstrecken, das an die alte Seidenstraße erinnert. Bislang haben sich mehr als 100 Länder der umfangreichen Handels- und Infrastrukturinitiative angeschlossen.

Welche geopolitischen und wirtschaftlichen Auswirkungen hat sie?

Doug Casey: Kurzfristig hat sie den chinesischen Unternehmen eine Menge Gewinne beschert und den chinesischen Arbeitern, die diese Dinge bauen, Beschäftigung verschafft. Einheimische werden meist als Kulis eingestellt – was ich amüsant und ironisch finde.

Im Westen scheint jeder zu glauben, dass die Chinesen die Welt erobern werden. Ich erkenne zwar Chinas hyperbolischen Aufstieg in den letzten 40 Jahren an, aber ich frage mich, ob der Gürtel und die Straße nicht eine gewaltige Übertreibung darstellen werden. Es könnte aus mehreren Gründen nach hinten losgehen.

Erstens sind die Vorteile der Belt and Road-Initiative in erster Linie politischer Natur. Sie wird mehr auf politischer als auf wirtschaftlicher Basis geplant und durchgeführt. Im Grunde handelt es sich um ein staatliches Täuschungsmanöver – so ziemlich das größte in der Geschichte. Der Bau von Infrastrukturen in instabilen Ländern der Dritten Welt ist aus vielen Gründen eine riskante Angelegenheit, die wahrscheinlich schockierend unrentabel ist. Es könnte zum Bankrott vieler chinesischer Banken und Unternehmen führen, die daran beteiligt sind.

Zweitens beginnen viele Länder, dies als chinesischen Neokolonialismus zu betrachten. Ich glaube, die Einheimischen werden die Chinesen als viel unangenehmere Kolonialherren empfinden als die Europäer. Unter anderem wandern Chinesen in großer Zahl nach Afrika ein. Das ist eine garantierte Formel für Konflikte.

Ich vermute, dass es für die Chinesen politisch und wirtschaftlich schlecht ausgehen wird, vor allem in Afrika, das nichts als Rohstoffe und arme Menschen produziert. Wenn Europäer und Amerikaner aufhören, Milliarden an Kapital, Technologie und Nahrungsmitteln in den dunklen Kontinent zu schicken, wird der Fortschritt, den er gemacht hat, ins Gegenteil umschlagen, weil seine politischen und kulturellen Sitten hoffnungslos sind. Deshalb ist die Infrastruktur in den meisten Orten südlich der Sahara – Eisenbahnen, Straßen, Wasserwege, Versorgungseinrichtungen – in den Jahren seit dem Abzug der Europäer trotz Billionen an Hilfe und Investitionen zusammengebrochen. Sie können es jetzt in Südafrika sehen, dem bei weitem fortschrittlichsten Land des Kontinents. Die Chinesen werden noch weniger erfolgreich sein als die Europäer.

Die lokale politische Nomenklatura hat in der Anfangsphase der Belt-and-Road-Projekte mächtig von Bestechung und Korruption profitiert. Sobald sie auf die eine oder andere Weise aus dem Amt gejagt werden und sich in Villen in Frankreich oder der Schweiz zurückziehen, werden die neuen Regierungen mit den Tischabfällen und dem einseitigen chinesischen Eigentum unzufrieden sein. Sie werden versuchen, den Chinesen eine Lektion zu erteilen, und die Chinesen werden ihnen eine Gegenlektion erteilen müssen.

Das könnte dazu führen, dass die Chinesen in viele Buschkriege verwickelt werden. Ich rechne damit, dass die Rote Armee so agieren wird, wie es die US-Marines in Mittelamerika und der Karibik getan haben. Natürlich werden die USA ihre Nase sinnlos in das Geschehen stecken und damit die Wahrscheinlichkeit eines globalen Flächenbrandes erhöhen.

Der internationale Mensch: Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind die USA die dominierende Macht in der Welt.

Wird die Hegemonie der USA in der Welt weiter bestehen?

Doug Casey: Die Antwort ist nein.

Der Hauptgrund dafür ist vielleicht, dass sich die amerikanische Kultur radikal verändert hat, sie hat sich verschlechtert. Die USA sind nicht mehr das Land, das sie einmal waren. Sie sind zu einem multikulturellen Imperium geworden, das von Natur aus instabil und dysfunktional ist. Die USA haben sich von einem Leuchtturm der Freiheit in einen hoch besteuerten und regulierten politischen Müllcontainer verwandelt. Ich zögere, sie als Polizeistaat zu bezeichnen – noch. Aber sie bewegen sich in diese Richtung.

Mit anderen Worten, die Dinge, die die USA anders und großartig gemacht haben, verschwinden. Die zwölf Dinge, die ich vorhin aufgezählt habe, verschwinden. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die USA kaum besser als jeder der 200 anderen Nationalstaaten, die sich wie eine Hautkrankheit über den gesamten Globus erstrecken.

Das Einzige, was die US-Regierung hat, das noch mehr oder weniger funktioniert, ist ihr Militär. Aber das US-Militär befindet sich im steilen Niedergang. Und niemand mag oder respektiert ein Land, das einen Großteil seiner Macht auf das Militär stützt.

Wir rufen überall auf der Welt Hass hervor. Früher hat jeder Amerika geliebt. Mit Truppen und aktiven „Geheimdienst“-Operationen in vielleicht 100 Ländern der Welt hat sich das geändert. Die Welt ist dazu übergegangen, die US-Regierung abzulehnen und zu verachten. Die Amerikaner scheinen zu glauben, dass es nach dem D-Day immer noch Paris ist. Doch weit gefehlt.

Inzwischen steht die US-Regierung selbst vor dem Bankrott, ebenso wie viele ihrer Bürger. Die Situation wurde sozusagen überspielt, indem Billionen von Dollar gedruckt wurden – vor allem in den letzten Jahrzehnten. Die internationale Akzeptanz des US-Dollars war für die wirtschaftliche Vorherrschaft der USA von entscheidender Bedeutung. Der Export von über einer Billion Dollar pro Jahr im Tausch gegen realen Reichtum hat den nationalen Lebensstandard künstlich um ein Vielfaches angehoben.

Aber der Dollar ist nur eine weitere uneinlösbare Fiat-Währung geworden. Wenn er zusammenbricht, wird das überall einen Wirbelsturm von Hass und Chaos auslösen.

Die Dominosteine sind also alle falsch ausgerichtet.

Ich fürchte, dass die USA ihren derzeitigen Weg fortsetzen werden – mit Sicherheit in den nächsten drei Jahren, solange in Washington DC echte Jakobiner an der Macht sind, die versuchen, diese Trends zu beschleunigen, anstatt sie umzukehren.

Internationaler Mensch: Was werden die USA gegen den Aufstieg Chinas unternehmen?

Doug Casey: Lassen Sie uns auch fragen: Was sollten die USA gegen die Tatsache tun, dass die Sonne morgen früh aufgehen wird?

Vor ein paar Jahren wurde ein Konzept namens Thukydides-Falle zum geflügelten Wort, das auf einem Buch von Graham Allison basiert. Seine historische Grundannahme war, dass untergehende Mächte in der Regel aufsteigende Mächte angreifen, solange sie es noch können, solange sie noch stark sind und noch gewinnen können.

Die USA sind definitiv im Niedergang begriffen. Die Chinesen sind immer noch auf dem Vormarsch. Allerdings ist es, wie ich bereits sagte, sehr fraglich, wie lange dieser Trend noch anhalten wird. Zusätzlich zu den Problemen mit dem Gürtel und der Straße steht ihr Bankensystem am Rande des Zusammenbruchs, zusammen mit ihrer auf Exporten und Immobilienspekulationen aufgebauten Blasenwirtschaft. Das alles könnte zusammenbrechen, selbst wenn Xi zum Welthegemon aufsteigt. In zwanzig Jahren könnte China in ein halbes Dutzend Satrapien zerfallen, die von Kriegsherren regiert werden, so wie es noch vor 100 Jahren der Fall war.

Ich vermute, dass die große Gefahr eine Konfrontation zwischen den USA und China im Südchinesischen Meer ist. Es spielt keine Rolle, dass es uns nichts angeht; Washington hat das Gefühl, Peking zeigen zu müssen, wer der Boss ist. Eine zweite Gefahr besteht darin, dass China versucht, Taiwan zu erobern, obwohl ich das für unwahrscheinlich halte, da sie viel zu verlieren und relativ wenig zu gewinnen haben. Auch hier geht es uns nichts an. Auf lange Sicht wird Afrika ein Schlachtfeld sein.

Selbst wenn es nicht zu einem heißen Krieg kommt, werden die USA wahrscheinlich Handelsbarrieren einsetzen, um die Chinesen zu bestrafen. Wenn die Chinesen nicht mehr in die USA und die von ihnen kontrollierten Länder exportieren können, werden sie in eine echte Wirtschaftskrise geraten. Sie werden sich gezwungen sehen, zu reagieren.

Handelskriege sind sehr gefährlich. Denken Sie an den Zweiten Weltkrieg. Die Japaner haben Pearl Harbor nicht angegriffen, weil sie einen Krieg mit den USA wollten, sondern weil die USA, ihr Hauptlieferant von Erdöl und anderen Rohstoffen, sie abgeschnitten haben. Sie waren der Meinung, dass sie keine andere Wahl hatten, als anzugreifen, solange sie noch konnten. Ähnlich könnte es sich mit den Chinesen verhalten.

Hinzu kommt, dass Regierungen, wenn es in einem Land schwierig wird, immer gerne einen Schuldigen im Ausland suchen, um die Bevölkerung zu einen und von internen Problemen abzulenken. Jedes Land oder beide Länder könnten das tun.

Für beide Länder sieht es düster aus. Aber wahrscheinlich schlimmer für die USA. Ein heißer Krieg würde in der Nähe Chinas ausgetragen werden, und die USA hätten einen enormen Heimvorteil – man denke nur an die vielen gesunkenen US-Flugzeugträger. Gleichzeitig gewinnt China im Cyberspace in überwältigender Weise, sowohl durch heimliche Cyberangriffe als auch durch die Nutzung sozialer Medien für einen psychologischen Krieg. Plattformen wie TikTok werden über künstliche Intelligenz gesteuert, um den USA auf subtile Weise destruktive, den Chinesen im eigenen Land aber konstruktive Werte einzuprägen. Die Chinesen sind dafür bekannt, dass sie auf lange Sicht spielen. Sie wissen, dass gute Zeiten weiche Männer und harte Zeiten harte Männer hervorbringen.

Der internationale Mensch: China hat enorme Fortschritte in den Bereichen Technologie, Handel und mehr gemacht.

Vieles davon ist auf dem Rücken des leichten Geldes und himmelhoher Schulden geschehen.

Wie viel besser geht es China als dem untergehenden US-Imperium?

Doug Casey: Ein großer Teil der Antwort könnte auf das Timing ankommen.

Wie ich bereits sagte, wendet sich China unter Xi von der Politik ab, die dem Land in den letzten 40 Jahren so viel Wohlstand beschert hat.

Ich beeile mich, darauf hinzuweisen, dass das „kommunistische“ China in Wirklichkeit nicht kommunistisch ist. Und das ist es seit 40 Jahren nicht mehr. Sein Wirtschaftssystem ist ein Staatskorporatismus oder Faschismus, ganz nach dem Vorbild Mussolinis. Es ist unserem eigenen System erstaunlich ähnlich, wenn auch mit viel mehr autoritärer Kontrolle von oben nach unten. Leider bewegen wir uns in ihre Richtung, weg vom echten Kapitalismus – auch wenn Xi versucht, sich zu einem neuen Mao zu machen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Finanzierung der Belt and Road-Initiative und der Bau von Städten mitten im Nirgendwo das chinesische Bankensystem zerstören könnte. Das chinesische Bankensystem wurde von einer Milliarde Mr. und Mrs. Wus aufgebaut, die 50 % ihres Einkommens sparen. Wenn es in China zu massiver Arbeitslosigkeit kommt, was im Falle eines Handelskriegs mit Sicherheit der Fall sein wird, wird Frau Wu nicht sparen, sondern sich zurückziehen. Und sie wird sehr unglücklich sein, wenn sie entweder ihre Yuan nicht bekommt oder wenn sie aufgrund der Inflation wertlos sind.

Ich wette, dass die mittelfristige Zukunft für China düster aussieht. Vielleicht sogar noch düsterer als die der USA, und das will schon etwas heißen. Wir sind uns dessen nur noch nicht bewusst, zum einen, weil die Berichterstattung aus China lückenhaft und politisch sehr kontrolliert ist, und zum anderen, weil wir so sehr mit unseren eigenen, sehr ernsten Problemen beschäftigt sind.

Leben in epochemachenden Zeiten: Ernährung, Landwirtschaft und die neue Weltordnung

off-guardian.org: Farmen ohne Landwirte, die von fahrerlosen Maschinen bemannt, von Drohnen überwacht und mit Chemikalien übergossen werden, um Nutzpflanzen aus patentiertem, gentechnisch verändertem Saatgut für die industrielle „Biomaterie“ zu produzieren, die dann zu etwas verarbeitet wird, das an Lebensmittel erinnert. Datenplattformen, Private-Equity-Firmen, E-Commerce-Giganten und KI-gesteuerte Agrarsysteme.

Das ist die Zukunft, die sich Big Agritech und das Agribusiness vorstellen: eine Zukunft der „datengesteuerten“ und „klimafreundlichen“ Landwirtschaft, die ihrer Meinung nach unabdingbar ist, wenn wir eine wachsende Weltbevölkerung ernähren wollen.

Die oben skizzierte transformative Vision, die unter anderem von der Bill and Melinda Gates Foundation propagiert wird, kommt einer Machtübernahme gleich.

Ob durch alle Aspekte der Datenkontrolle (Bodenqualität, Verbraucherpräferenzen, Wetter usw.), Monopole im elektronischen Handel, Landbesitz von Konzernen, Biopiraterie und Patentierung von Saatgut, synthetische, im Labor hergestellte Lebensmittel oder die Abschaffung der Rolle des öffentlichen Sektors bei der Gewährleistung der Ernährungssicherheit und der nationalen Ernährungssouveränität – das Ziel besteht darin, dass eine relative Handvoll von Konzernen die vollständige Kontrolle über das gesamte globale Lebensmittelsystem erlangt.

Die kleinbäuerliche Landwirtschaft soll ausgerottet werden, wenn die Big-Tech-Giganten und das Agrobusiness ihre „disruptiven“ Technologien durchsetzen.

Diese Vision ist symptomatisch für eine reduktionistische Denkweise, die auf ein enges Ertragsparadigma fixiert ist und nicht in der Lage oder eher nicht willens ist, einen integrierten soziokulturell-wirtschaftlich-agronomischen Systemansatz für Ernährung und Landwirtschaft zu begreifen, der viele verschiedene Faktoren berücksichtigt, darunter lokale/regionale Ernährungssicherheit und -souveränität, eine vielfältige Nährstoffproduktion pro Hektar, die Stabilität des Grundwasserspiegels und die Förderung der ländlichen Entwicklung auf der Grundlage florierender lokaler Gemeinschaften.

Stattdessen wird das, was geplant ist, zu einer weiteren Zerstörung der ländlichen Wirtschaft, Gemeinschaften und Kulturen führen. Eine Vision, die das Recht auf gesunde und kulturell angemessene Lebensmittel und das Recht der Menschen, ihre eigenen Lebensmittel- und Landwirtschaftssysteme zu bestimmen, kaum berücksichtigt.

Aber ist das alles notwendig oder unvermeidlich?

Es gibt keine globale Nahrungsmittelknappheit. Selbst bei einem plausiblen Bevölkerungsszenario wird es keine Knappheit geben, wie der Wissenschaftler Dr. Jonathan Latham in seinem Papier „The Myth of a Food Crisis“ (2020) darlegt.

Darüber hinaus gibt es bewährte Ansätze zur Bewältigung der Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht – nicht zuletzt die Agrarökologie.

Neugestaltung der Agrarnahrungsmittelsysteme

Ein ökologisches Agrarnahrungsmittelsystem könnte in Europa eingeführt werden und würde eine ausgewogene Koexistenz zwischen Landwirtschaft und Umwelt ermöglichen.

Dies würde die Autonomie Europas stärken, die für 2050 prognostizierte Bevölkerung ernähren, dem Kontinent ermöglichen, weiterhin Getreide in Länder zu exportieren, die es für den menschlichen Verzehr benötigen, und die Wasserverschmutzung und die Schadstoffemissionen der Landwirtschaft erheblich reduzieren.

Dies ist die Botschaft des Papiers „Reshaping the European Agro-food System and Closing its Nitrogen Cycle: The potential of combining dietary change, agroecology, and circularity“ (2020), das in der Zeitschrift „One Earth“ erschienen ist.

Das Papier von Gilles Billen et al. reiht sich in eine lange Reihe von Studien und Berichten ein, die zu dem Schluss kommen, dass der ökologische Landbau für die Gewährleistung von Ernährungssicherheit, ländlicher Entwicklung, besserer Ernährung und Nachhaltigkeit von entscheidender Bedeutung ist.

In dem 2006 erschienenen Buch „The Global Development of Organic Agriculture: Challenges and Prospects“ argumentieren Neils Halberg und seine Kollegen, dass es immer noch mehr als 740 Millionen Menschen gibt, die von Ernährungsunsicherheit betroffen sind (heute sind es mindestens 100 Millionen mehr), von denen die meisten im globalen Süden leben.

Sie sagen, dass eine Umstellung von etwa 50 % der landwirtschaftlichen Fläche im Globalen Süden auf ökologischen Landbau zu einer höheren Selbstversorgung und einem Rückgang der Nettoeinfuhren von Nahrungsmitteln in die Region führen würde.

Im Jahr 2007 stellte die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) fest, dass ökologische Modelle die Kosteneffizienz erhöhen und zur Widerstandsfähigkeit gegenüber klimatischen Belastungen beitragen.

Die FAO kam zu dem Schluss, dass ökologische Landwirte durch ein zeitliches (Fruchtfolgen) und räumliches (Mischkulturen) Management der biologischen Vielfalt ihre Arbeitskraft und Umweltfaktoren nutzen, um die Produktion auf nachhaltige Weise zu intensivieren, und dass die ökologische Landwirtschaft den Teufelskreis der Verschuldung der Landwirte für eigene landwirtschaftliche Betriebsmittel durchbrechen kann.

Natürlich sind ökologischer Landbau und Agrarökologie nicht unbedingt ein und dasselbe. Während die ökologische Landwirtschaft immer noch Teil des vorherrschenden globalisierten Lebensmittelsystems sein kann, das von riesigen Lebensmittelkonzernen beherrscht wird, nutzt die Agrarökologie ökologische Praktiken, ist aber idealerweise in den Grundsätzen der Lokalisierung, der Ernährungssouveränität und der Eigenständigkeit verwurzelt.

Die FAO erkennt an, dass die Agrarökologie zu einer verbesserten Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln, zur Wiederbelebung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und zu besseren Beschäftigungsmöglichkeiten beiträgt. Sie hat argumentiert, dass die ökologische Landwirtschaft pro Kopf der derzeitigen Weltbevölkerung genügend Nahrungsmittel produzieren könnte, jedoch mit geringeren Umweltauswirkungen als die konventionelle Landwirtschaft.

Im Jahr 2012 erklärte der stellvertretende Generalsekretär der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD), Petko Draganov, dass die Ausweitung der Umstellung Afrikas auf den ökologischen Landbau positive Auswirkungen auf den Ernährungsbedarf des Kontinents, die Umwelt, das Einkommen der Landwirte, die Märkte und die Beschäftigung haben wird.

In einer vom UN-Umweltprogramm (UNEP) und der UNCTAD (2008) durchgeführten Meta-Analyse wurden 114 Fälle von ökologischem Landbau in Afrika bewertet.

Die beiden UN-Organisationen kamen zu dem Schluss, dass der ökologische Landbau die Ernährungssicherheit in Afrika stärker fördern kann als die meisten konventionellen Produktionssysteme und dass er auf lange Sicht wahrscheinlich nachhaltiger ist.

Der Bericht „Agriculture at a Crossroads“ [Landwirtschaft am Scheideweg“, Anm. d. Übersetzers] der „International Assessment of Agricultural Knowledge, Science and Technology for Development“ [Internationale Bewertung von landwirtschaftlichem Wissen, Wissenschaft und Technologie für Entwicklung, Anm. d. Übersetzers] aus dem Jahr 2009, der von 400 Wissenschaftlern erstellt und von 60 Ländern unterstützt wurde, empfiehlt die Agrarökologie, um die Produktivität der weltweiten Landwirtschaft zu erhalten und zu steigern.

Sie zitiert die größte Studie über „nachhaltige Landwirtschaft“ im globalen Süden, in der 286 Projekte mit einer Fläche von 37 Millionen Hektar in 57 Ländern analysiert wurden und die zu dem Ergebnis kam, dass die Ernteerträge im Durchschnitt um 79 % gestiegen sind (die Studie umfasste auch „ressourcenschonende“, nicht-ökologische konventionelle Ansätze).

Es gibt zahlreiche weitere Studien und Projekte, die die Wirksamkeit des ökologischen Landbaus belegen, darunter solche des „Rodale Institute“, des „Oakland Institute“, der „UN Green Economy Initiative“, des „Women’s Collective of Tamil Nadu“, der Newcastle University und der Washington State University. Auch die Ergebnisse des ökologischen Landbaus in Malawi sind nicht zu übersehen.

In Äthiopien wurde die Agrarökologie in der gesamten Region Tigray ausgeweitet, was zum Teil auf aufgeklärte politische Führer und das Engagement wichtiger Institutionen zurückzuführen ist.

Kuba ist jedoch das Land, das in kürzester Zeit die größten Veränderungen beim Übergang von der chemieintensiven industriellen Landwirtschaft zum ökologischen Landbau vollzogen hat.

Miguel Altieri, Professor für Agrarökologie, stellt fest, dass sich Kuba aufgrund der Schwierigkeiten, die es infolge des Zusammenbruchs der UdSSR hatte, in den 1990er Jahren auf ökologische und agrarökologische Techniken umgestellt hat. Von 1996 bis 2005 stieg die Pro-Kopf-Erzeugung von Lebensmitteln in Kuba um 4,2 % pro Jahr, während die Produktion in der gesamten Region stagnierte.

Im Jahr 2016 gab es in Kuba 383.000 städtische Bauernhöfe, die 50.000 Hektar ansonsten ungenutztes Land bewirtschafteten und mehr als 1,5 Millionen Tonnen Gemüse produzierten. Die produktivsten städtischen Farmen produzieren bis zu 20 kg Lebensmittel pro Quadratmeter, die höchste Rate der Welt, und das ohne synthetische Chemikalien. Städtische Farmen liefern 50 bis 70 % oder mehr des gesamten Frischgemüses, das in Städten wie Havanna und Villa Clara verzehrt wird.

Altieri und sein Kollege Fernando R. Funes-Monzote haben errechnet, dass Kuba genug produzieren könnte, um seine Bevölkerung zu ernähren, die Tourismusindustrie mit Lebensmitteln zu versorgen und sogar einige Lebensmittel zu exportieren, um Devisen zu erwirtschaften, wenn alle bäuerlichen Betriebe und Genossenschaften diversifizierte agrarökologische Konzepte anwenden würden.

Im Dienste einer Unternehmensagenda

Die globale Agrarindustrie und Agrartechnologieunternehmen versuchen jedoch nach wie vor, den ökologischen Landbau an den Rand zu drängen, öffentliche Einrichtungen zu vereinnahmen und ihre chemieintensiven, hochtechnologischen Ansätze durchzusetzen.

Obwohl der ökologische Landbau und natürliche Anbaumethoden wie die Agrarökologie echte Lösungen für viele der drängenden Probleme der Welt (Gesundheit, Umwelt, Beschäftigung, ländliche Entwicklung usw.) bieten, stellen diese Ansätze eine Herausforderung für die Interessen der Unternehmen dar und bedrohen ihre Gewinne.

Im Jahr 2014 veröffentlichte „Corporate Europe Observatory“ einen kritischen Bericht über die Europäische Kommission in den vergangenen fünf Jahren. Der Bericht kam zu dem Schluss, dass sich die Kommission willig in den Dienst der Unternehmensagenda gestellt hat. Sie hatte sich in Bezug auf genetisch veränderte Organismen (GVO) und Pestizide auf die Seite der Agrarindustrie gestellt. Weit davon entfernt, Europa zu einem nachhaltigeren Lebensmittel- und Landwirtschaftssystem zu führen, war das Gegenteil der Fall, da das Agrobusiness und seine Lobbyisten weiterhin die Brüsseler Szene dominierten.

Die Verbraucher in Europa lehnen gentechnisch veränderte Lebensmittel ab, aber die Kommission hatte verschiedene Versuche unternommen, den Forderungen der Biotech-Branche nach Zulassung von GVO in Europa nachzukommen, unterstützt von großen Lebensmittelkonzernen wie „Unilever“ und der Lobbygruppe „FoodDrinkEurope“.

Der Bericht kam zu dem Schluss, dass die Kommission in allen untersuchten Bereichen eifrig eine Unternehmensagenda verfolgte und auf eine Politik drängte, die mit den Interessen des Großkapitals übereinstimmte. Sie hatte dies in dem offensichtlichen Glauben getan, dass diese Interessen gleichbedeutend mit den Interessen der Gesellschaft im Allgemeinen sind.

Seitdem hat sich wenig geändert. Im Dezember 2021 stellte „Friends of the Earth Europe“ (FOEE) fest, dass die große Agrarindustrie und die Biotech-Konzerne derzeit darauf drängen, dass die Europäische Kommission jegliche Kennzeichnung und Sicherheitsprüfung für neue Genomtechniken abschafft.

Seit Beginn ihrer Lobbyarbeit (2018) haben diese Konzerne mindestens 36 Millionen Euro für Lobbyarbeit bei der Europäischen Union ausgegeben und 182 Treffen mit EU-Kommissaren, ihren Kabinetten und Generaldirektoren abgehalten: mehr als ein Treffen pro Woche.

Laut FOEE scheint die Europäische Kommission mehr als bereit zu sein, die Forderungen der Lobby in ein neues Gesetz einzubringen, das schwächere Sicherheitskontrollen und eine Umgehung der GVO-Kennzeichnung beinhalten würde.

Der Einfluss von Unternehmen auf wichtige nationale und internationale Gremien ist nichts Neues. Von der „Ermöglichung der Landwirtschaft“ durch die Weltbank über den Einfluss des ausländischen Einzelhandels auf den indischen NITI Aayog (die einflussreiche Denkfabrik der indischen Regierung) bis hin zur Rolle der Gates-Stiftung bei der Öffnung der afrikanischen Landwirtschaft für globale Lebensmittel- und Agraroligopole werden demokratische Verfahren auf der Ebene souveräner Staaten umgangen, um den Landwirten Saatgutmonopole und geschützte Betriebsmittel aufzuzwingen und sie in eine von mächtigen Konzernen beherrschte globale Agrar- und Lebensmittelkette einzubinden.

Aber es gibt jetzt auch neue Akteure auf dem Markt. Amazon, Google, Microsoft, Facebook und andere nähern sich dem globalen Agrar- und Lebensmittelsektor, während Konzerne wie Bayer, Syngenta, Corteva und Cargill ihren Würgegriff weiter festigen.

Der Einstieg der Tech-Giganten in den Sektor wird zunehmend zu einer für beide Seiten vorteilhaften Integration zwischen den Unternehmen führen, die den Landwirten Produkte liefern (Pestizide, Saatgut, Dünger, Traktoren usw.), und denjenigen, die den Datenfluss kontrollieren und Zugang zur digitalen (Cloud-)Infrastruktur und zu den Lebensmittelkonsumenten haben. So entstehen milliardenschwere Märkte für das Agrarnahrungsmittel-Datenmanagement.

In Indien könnten Walmart und Amazon am Ende den E-Retail-Sektor dominieren. Diese beiden US-Unternehmen wären auch im Besitz der wichtigsten indischen Verbraucher- und anderer Wirtschaftsdaten, was sie neben Google und Facebook zu den digitalen Oberherren des Landes machen würde.

Die Regierung begünstigt die Dominanz riesiger Konzerne, nicht zuletzt durch digitale oder E-Commerce-Plattformen.

E-Commerce-Unternehmen kontrollieren nicht nur Daten über den Konsum, sondern auch Daten über die Produktion, die Logistik, wer was braucht, wann er es braucht, wer es produzieren soll, wer es transportieren soll und wann es transportiert werden soll.

Diese Plattformen haben die Fähigkeit, die gesamte physische Wirtschaft zu gestalten. Wir erleben die Abschaffung des Marktplatzes zugunsten von Plattformen im Besitz globaler Konzerne, die alles von der Produktion bis zur Logistik, einschließlich der Landwirtschaft, kontrollieren werden.

Dem Landwirt wird mitgeteilt, wie viel Produktion erwartet wird, wie viel Regen zu erwarten ist, wie die Bodenqualität ist, welche Art von (gentechnisch verändertem) Saatgut und welche Betriebsmittel erforderlich sind und wann die Produkte fertig sein müssen.

Sobald die künstliche Intelligenz beginnt, all dies zu planen und zu bestimmen, werden E-Commerce-Plattformen fest integriert sein.

Im April 2021 unterzeichnete die indische Regierung ein „Memorandum of Understanding“ (MoU) mit Microsoft, das es dem lokalen Partner „CropData“ ermöglicht, eine Stammdatenbank von Landwirten zu nutzen. Die Absichtserklärung scheint Teil der politischen Initiative „AgriStack“ zu sein, die die Einführung „disruptiver“ Technologien und digitaler Datenbanken im Agrarsektor vorsieht.

„CropData“ wird Zugang zu einer staatlichen Datenbank mit 50 Millionen Landwirten und deren Grundbucheinträgen erhalten. Im Zuge des Ausbaus der Datenbank wird diese die persönlichen Daten der Landwirte, das Profil des Landbesitzes, die Produktionsdaten und die finanziellen Details enthalten.

Neben der Erleichterung der Datenerfassung und der Schaffung eines Datenverwaltungsmarktes versucht die indische Regierung, ein System zur „eindeutigen Titulierung“ aller Grundstücke im Lande einzuführen, so dass die Eigentumsverhältnisse festgestellt werden können und das Land dann bewertet, gekauft oder weggenommen werden kann.

Der Plan ist, dass Landwirte, die den Zugang zu Land verlieren oder als rechtmäßige Eigentümer identifiziert werden können, von räuberischen globalen institutionellen Investoren aufgekauft und zusammengelegt werden, was die weitere Ausbreitung der industriellen Landwirtschaft mit hohem Input und in Abhängigkeit von Unternehmen erleichtert.

Dies ist ein Beispiel für den vom Weltwirtschaftsforum propagierten Kapitalismus der Stakeholder-Partnerschaft, bei dem eine Regierung das Sammeln solcher Informationen durch einen privaten Akteur erleichtert, der dann in diesem Fall die Daten für die Entwicklung eines Landmarktes (mit freundlicher Genehmigung der von der Regierung erlassenen Änderungen des Bodenrechts) für institutionelle Investoren auf Kosten der Kleinbauern nutzen kann, die dadurch verdrängt werden.

Durch das Sammeln von Informationen – im Rahmen der gut klingenden Politik der datengesteuerten Landwirtschaft – werden private Unternehmen besser in der Lage sein, die Situation der Landwirte für ihre eigenen Zwecke auszunutzen.

Stellen Sie sich ein Kartell aus Datenbesitzern, Lieferanten von Betriebsmitteln und Einzelhandelskonzernen an der Spitze der Weltwirtschaft vor, das mit giftigen industriellen (und im Labor hergestellten) „Lebensmitteln“ und den damit verbundenen verheerenden Gesundheits- und Umweltauswirkungen hausieren geht.

Die Rolle der gewählten Vertreter und der souveränen Regierungen der Staaten wird sich stark auf die technokratische Überwachung dieser Plattformen und der künstlichen Intelligenz beschränken, die all das planen und bestimmen.

Aber nichts davon ist in Stein gemeißelt oder unvermeidlich. Der Sieg der Landwirte in Indien bei der Aufhebung der konzernfreundlichen Landwirtschaftsgesetze zeigt, was erreicht werden kann, auch wenn dies nur als ein kleines Hindernis für die unerbittliche globale Maschinerie betrachtet wird.

Neue Weltordnung

Und diese Maschine besteht aus dem, was der Journalist Ernst Wolff den digital-finanziellen Komplex nennt, der jetzt die Agenda der Globalisierung einer einzigen Landwirtschaft vorantreibt.

Zu diesem Komplex gehören viele der oben genannten Unternehmen: Microsoft, Alphabet (Google), Apple, Amazon und Meta (Facebook) sowie BlackRock und Vanguard, transnationale Investment-/Vermögensverwaltungskonzerne.

Diese Unternehmen üben die Kontrolle über Regierungen und wichtige Institutionen wie die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-Notenbank aus. Laut Wolff verfügen BlackRock und Vanguard über mehr Finanzvermögen als die EZB und die Fed zusammen.

Um die Macht und den Einfluss von BlackRock und Vanguard zu verstehen, sollten wir uns den Dokumentarfilm „Monopoly: An Overview of the Great Reset“ ansehen, in dem behauptet wird, dass die Aktien der größten Unternehmen der Welt denselben institutionellen Anlegern gehören. Das bedeutet, dass „konkurrierende“ Marken wie Coke und Pepsi keine wirklichen Konkurrenten sind, da sich ihre Aktien im Besitz derselben Investmentgesellschaften, Investmentfonds, Versicherungsgesellschaften und Banken befinden.

Kleinere Investoren sind im Besitz von größeren Investoren. Diese sind im Besitz von noch größeren Investoren. An der sichtbaren Spitze dieser Pyramide befinden sich nur zwei Unternehmen: „Vanguard“ und „BlackRock“.

In einem Bloomberg-Bericht aus dem Jahr 2017 heißt es, dass diese beiden Unternehmen im Jahr 2028 zusammen ein Anlagevermögen von 20 Billionen Dollar haben werden. Mit anderen Worten: Sie werden fast alles besitzen, was es zu besitzen gibt.

Der digital-finanzielle Komplex will die Kontrolle über alle Aspekte des Lebens. Er will eine bargeldlose Welt, die Zerstörung der körperlichen Unversehrtheit durch eine Impfpflicht in Verbindung mit neuen digital-biopharmazeutischen Technologien, die Kontrolle über alle persönlichen Daten und digitales Geld und er verlangt die vollständige Kontrolle über alles, einschließlich Lebensmittel und Landwirtschaft.

Wenn uns die Ereignisse der letzten zwei Jahre etwas gezeigt haben, dann, dass eine zügellose, autoritäre globale Elite weiß, welche Art von Welt sie schaffen will; dass sie in der Lage ist, ihre Agenda global zu koordinieren und dass sie Täuschung und Doppelzüngigkeit einsetzen wird, um dies zu erreichen.

Und in dieser schönen neuen Orwellschen Welt, in der die kapitalistische „liberale Demokratie“ ausgedient hat, wird es keinen Platz für wirklich unabhängige Nationalstaaten oder individuelle Rechte geben.

Die Unabhängigkeit der Nationalstaaten könnte durch die „Finanzialisierung der Natur“ und die „grüne Profilierung“ von Ländern und Unternehmen durch den digitalen Finanzkomplex weiter ausgehöhlt werden.

Nehmen wir noch einmal das Beispiel Indien: Die indische Regierung hat unermüdlich versucht, ausländische Investitionen in Staatsanleihen anzuziehen (und damit einen lukrativen Markt für globale Investoren geschaffen).

Es braucht nicht viel Phantasie, um zu erkennen, wie Investoren die Wirtschaft durch große Bewegungen in oder aus diesen Anleihen destabilisieren könnten, aber auch, wie Indiens „grüne Glaubwürdigkeit“ berücksichtigt werden könnte, um seine internationale Kreditwürdigkeit herabzustufen.

Und wie könnte Indien seine „grüne Glaubwürdigkeit“ und damit seine „Kreditwürdigkeit“ unter Beweis stellen? Vielleicht, indem es herbizidresistente GVO-Monokulturen zulässt, die von der GVO-Branche irreführend als „klimafreundlich“ dargestellt werden.

Konzepte wie Lokalisierung, Ernährungssouveränität, Eigenständigkeit und partizipatorische Demokratie – Schlüsselbegriffe der Agrarökologie – werden einfach mit Füßen getreten.

Olivier De Schutter, ehemaliger UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, legte 2011 dem UN-Menschenrechtsrat seinen Abschlussbericht vor, der sich auf eine umfassende Auswertung der wissenschaftlichen Literatur stützte.

Er kam zu dem Schluss, dass wir durch die Anwendung agrarökologischer Grundsätze bei der Gestaltung demokratisch kontrollierter landwirtschaftlicher Systeme dazu beitragen können, Nahrungsmittelkrisen zu beenden und Klimaschwankungen und Armutsprobleme anzugehen.

De Schutter argumentierte, dass agrarökologische Ansätze den Nahrungsmittelbedarf in kritischen Regionen decken und die Nahrungsmittelproduktion innerhalb von 10 Jahren verdoppeln könnten. Er stellt jedoch fest, dass die ökologische Landwirtschaft nicht ausreichend unterstützt wird, was den Fortschritt ernsthaft behindert.

Aber es ist nicht nur ein Fall von unzureichender Unterstützung. Globale Agrarindustrie- und Agrarkonzerne haben sich in strategische Positionen gebracht, und ein wesentlicher Bestandteil ihrer Strategie sind Angriffe auf die ökologische Landwirtschaft, die sie als Nischenmodell darstellen, das die Welt nicht ernähren könne.

Von der falschen Behauptung, dass die industrielle Landwirtschaft notwendig sei, um eine wachsende Bevölkerung zu ernähren, bis hin zur Bereitstellung großzügiger Forschungsgelder und der Besetzung wichtiger politischer Institutionen haben sich diese Unternehmen eine starke Legitimität innerhalb der politischen Entscheidungsmechanismen gesichert.

Diese Konglomerate betrachten ökologische Ansätze als Bedrohung, insbesondere die Agrarökologie, die ein nicht-industrielles, kleinbäuerliches Modell verfolgt, das auf lokalen, unabhängigen Betrieben und Gemeinschaften basiert und auf dem Prinzip der Lokalisierung beruht.

Wenn Leute wie De Schutter die Notwendigkeit einer „demokratisch kontrollierten“ Agrarökologie beteuern, steht dies im Widerspruch zur Realität der großen Agrarunternehmen, ihrer geschützten Produkte und ihrer Globalisierungsagenda, die auf langen Lieferketten, Marktabhängigkeit, Enteignung und der Einbindung von Höfen und Landwirten in ihr Agrarnahrungsmittelregime beruht. Und wie wir sehen können, hat „Demokratie“ keinen Platz in der Welt des digital-finanziellen Komplexes.

Die Erklärung des Internationalen Forums für Agrarökologie aus dem Jahr 2015 plädiert für den Aufbau lokaler Ernährungssysteme an der Basis, die neue Verbindungen zwischen Stadt und Land schaffen und auf einer wirklich agrarökologischen Lebensmittelproduktion basieren. Sie besagt, dass die Agrarökologie nicht zu einem Instrument des industriellen Lebensmittelproduktionsmodells gemacht werden darf, sondern die wesentliche Alternative dazu sein muss.

In der Erklärung heißt es, dass die Agrarökologie politisch ist und von den lokalen Erzeugern und Gemeinschaften verlangt, die gesellschaftlichen Machtstrukturen in Frage zu stellen und zu verändern, nicht zuletzt dadurch, dass die Kontrolle über Saatgut, biologische Vielfalt, Land und Territorien, Gewässer, Wissen, Kultur und Gemeingüter in die Hände derjenigen gelegt wird, die die Welt ernähren.

Laut Pat Mooney von der „ETC Group“ geht es dabei um die Entwicklung gesunder und gerechter agrarökologischer Produktionssysteme, den Aufbau kurzer (gemeinschaftsbasierter) Versorgungsketten und die Umstrukturierung und Demokratisierung von Governance-Systemen, was 25 Jahre dauern könnte: in der Tat eine „lange Lebensmittelbewegung“.

Wir erleben derzeit epochale Veränderungen, und der Kampf um die Zukunft der Ernährung und der Landwirtschaft ist integraler Bestandteil des umfassenderen Kampfes um die zukünftige Ausrichtung der Menschheit. Es besteht die dringende Notwendigkeit, zu einem Konzept der Ernährungssouveränität überzugehen, das auf agrarökologischen Prinzipien, dem lokalen Eigentum und der Verwaltung gemeinsamer Ressourcen beruht. Tags: Agrarökologie, Bill and Melinda Gates Foundation, Blackrock, Dezentralisierung, Ernährung, Globalisierung, Korpokratie, Landwirtschaft, Lieferketten, Lokale Ernährungssysteme, Monopolisierung der Ernährung, Monopolisierung der Landwirtschaft, Neue Weltordnung, Vanguard, Weltwirtschaft

Mit oder ohne „Pandemie“: Impfungen alle 3 (!) Monate in Vorbereitung

In einer ganzen Reihe von Artikeln haben wir hier berichtet, dass es wohl das „Endziel“ der Pharmalobby und politischen Drahtzieher ist, in Zukunft die Bevölkerung alle drei Monate durchzuimpfen. Hierzu gibt es eine Reihe von Aussagen maßgeblicher Persönlichkeiten, wie bespielsweise den Chef von Biontech.

 

Nun könnte man „hoffen“, dass nach Abklingen der sogenannten „Pandemie“ auch diese Pläne auf Eis gelgt werden. Doch weit gefehlt: Denn das Abklingen oder gar Aussetzen wird man als Erfolg der Impfungen darstellen.

Es könnte ja in der Tat so sein, dass die Impfstoffe ein paar Monate den Ausbruch von Corona- oder Grippeerkrankungen unterbinden – allerdings um den Preis eines nicht mehr intakten Immunsystems. Das Resultat wäre dann, dass der Impfling, einem Junkie gleich, auf Dauer an der Nadel hängt. Sollte er das Impfen unterbrechen, hätte er schlechtere Karten als der natürlich Immuniserte – das könnte ja bereits jetzt schon der Fall sein, wie Studien aus Großbritannien belegen.

Nach relegmäßigem Impfen wäre dann wieder ein halbwegs normales Leben gesetzlich gestattet, die Ungeimpten wären dann allerdings weiter im Fokus der Impfbefürworter, denn für jede Grippewelle, oder eine noch so harmlose Mutation, würde man sie verantwortlich machen und die Folgen solcher Wellen, wie wir sie seit Bestehen der Menschheit kennen, würde man ihnen in die Schuhe schieben.

Und nun zu unserem UME-Faktencheck

> Beginnen wir mit Deutschland:

„Vergangene Woche wurde der Genesenenstatus bundesweit von sechs auf drei Monate verkürzt“ berichtet die WELT.

Das bedeutet nichts anderes, als dass ein Genesener bereits drei Monate nach der Genesung zur Impfung antreten muß, will er nicht voll schikaniert weiterleben „dürfen“. Dass diese Maßnahme medizinisch nicht begründet ist, beweist der Umstand, dass die Regelung im Bundestag nicht gilt. Dort gilt der Genesenstatus nämlich sechs (!) Monate. Wir zitieren die WELT dazu:

„Trotz der Verkürzung des Genesenenstatus von sechs auf drei Monate für die Bürger gilt im Bundestag teilweise weiter die alte Frist. Dies betreffe den Zugang zum Plenum und zu den Ausschüssen, sagte ein Sprecher am Dienstag. Geregelt werde dies durch die Allgemeinverfügung von Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD).“

Zur Auflockerung ein kleines Quiz dazu – was trifft zu:

a)  Trifft hier die lateinische Sentenz „Quod licet Iovi, non licet bovi“ („Was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen nicht erlaubt“) zu, oder

b)  die Viren meiden weitgehend den Bundestag. Aus der Sicht eines Virus duchaus vorstellbar, denn sich beispielsweise in einem Grünen Spinner einzunisten, kostet sicher viel Überwindung.

Fällt Ihnen, geschätzer Leser noch eine dritte Möglichkeit ein? Uns nicht.

> Jetzt weiter nach Österreich:

„Ab 1.2. wird der vorgeschriebene Mindestabstand zwischen zweiter und dritter Impfung von 120 Tagen auf 90 Tage reduziert“ berichtet krone.at.

Das bedeutet nichts anderes, dass man sich jetzt schon nach drei Monaten „boostern“ kann, was eben bis zum 1.2. nicht möglich war. Die entsprechenden Empehlung sich nach vier Monaten „aufzufrischen“ gibt es schon und lange wird es nicht dauern, dass „Expertinnen und Experten“ uns 90 Tage ans Herz legen.

Weiteres Boostern (vierte Impfung) verordnet:

Aber es kommt noch dicker. Dass auch die Gültigkeit des Impfpasses immer kürzer wird, steht ebenfalls im Artikel auf krone.at:

„Weil sich die medizinischen Empfehlungen geändert haben, ändert sich ab 1. Februar auch die Gültigkeit der Impfzertifikate im Grünen Pass. Mit 1. Februar 2022 ist das Impfzertifikat über die erste Impfserie (zwei Impfungen oder Genesung + eine Impfung) nur noch 180 Tage (also sechs Monate) gültig.“

Und das bedeutet nichts anderes, dass dann jemand trotz drei Impfungen nach 6 Monaten wieder als ungeimpft eingestuft wird und sich, nach geltender Rechtslage in Österreich, dann den vierten Stich holen muß.

Es bleibt abzuwarten, ob zu den jetzt Ungeimpften sich dann die dreifach Geimpften als Personen dazugesellen werden. die da nicht mehr mitmachen wollen. Denn spätestens jetzt sollte den Belogenen und Betrogenen die Augen aufgehen.


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