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Autoritäre Maßnahmen erinnern an Unrechtsstaat: Sachsen zurück Richtung DDR?
In gesamten deutschsprachigen Raum wird gegen Corona-Maßnahmen demonstriert, mal im Rahmen von abendlichen Spaziergängen, mal auf regulär angemeldeten Versammlungen. Den Altparteien und den Mainstreammedien fällt es dabei zunehmend schwerer, die Teilnehmer als „Nazis“, „Schwurbler“ oder – in Anspielung auf Holocaustleugner – als Coronaleugner zu beschimpfen. Und mancher Politiker entpuppt sich als echter Verfassungsfeind, der ausgewählten Demonstranten nicht die grundgesetzlich garantierte Versammlungsfreiheit zugestehen möchte. Auch so manche Kommune erinnert in ihrem Verhalten an DDR-Zustände.
Von Achim Baumann
Der Innenminister wird regelmäßig auch Verfassungsminister genannt. Kein Wunder, ist der Innenminister auch Hüter der Verfassung, seinem Ministerium untersteht beispielsweise auch der umstrittene Verfassungsschutz. Aktuelle Amtsinhaberin ist die Sozialdemokratin Nancy Faeser, die ihres Zeichens Volljuristin ist und damit im Verfassungsrecht kundig sein sollte. Indes meinte sie kürzlich: „Man kann seine Meinung auch kundtun, ohne sich gleichzeitig an vielen Orten zu versammeln“, wobei sie auf die zahlreichen Spaziergänge sowie angemeldeten Versammlungen anspielte und damit offen kritisierte, dass Bürger ihr Recht auf Versammlungsfreiheit in Anspruch nehmen – geht es doch um offene Kritik an den Corona-Maßnahmen. Im Prinzip ist es ein Skandal, dass sich eine Ministerin derartig kritisch zur Versammlungsfreiheit zu Wort meldet.
Bundespräsident fabuliert vom Ende der Unschuld von Spaziergängen
Selbst der Bundespräsident Walter Steinmeier trägt zur weiteren Spaltung der Gesellschaft bei, indem er meinte: „Der ‘Spaziergang’ hat seine Unschuld verloren.“ Auch diese Äußerung lässt auf ein gestörtes Verhältnis zum Recht auf freie Versammlung schließen. Aber weder die Einheitspresse noch Vertreter der anderen Altparteien kritisieren diese oder andere untragbare Äußerungen des Politestablishments. Und nicht nur Politiker überschlagen sich mit freiheitsfeindlichen Wortmeldungen gegenüber Kritikern der Corona-Maßnahmen.
Auch Kommunen mit fragwürdigen Maßnahmen gegen Spaziergänger
In Sachsen demonstrierten in den vergangenen Tagen auf rund 196 Versammlungen 54.370 Spaziergänger, wie das Landespolizeipräsidium auf Anfrage bekannt gab. „Allein in den Landkreisen Görlitz und Bautzen beteiligten sich 11.040 Personen an den angemeldeten und nicht angemeldeten Demonstrationen“, heißt es in dem Bericht. Offenbar gefällt dies nicht allen kommunalen Funktionsträgern. So hatte die Pegida-Stadt Dresden für vergangenen Samstag ein rechtlich äußerst fragwürdiges stadtweites Verbot „von nicht angemeldeten Versammlungen des maßnahmenkritischen Klientels“ verhangen. „Untersagt sind alle Versammlungen, welche den gemeinschaftlichen Protest gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie (Hygienemaßnahmen, Impfungen etc.) zum Gegenstand haben bzw. darauf Bezug nehmen“, hieß es überaus deutlich. Nur werden stadtweite Versammlungsverbote regelmäßig von deutschen Gerichten kassiert. Und auch ein generelles Demonstrationsverbot für bestimmte Gruppen ist in der Regel nicht zulässig.
Dresden geht hart gegen Spaziergänger vor
Nun liegt es in der Sache, dass man Spaziergängern nicht in den Kopf schauen kann und daher nicht beweisen kann, ob derjenige, der spaziert, Anhänger oder Kritiker von Corona-Maßnahmen ist. Die Beweislast liegt hier eindeutig bei der Kommune. Das hinderte Polizeibeamte am vergangenen Samstag nicht, verstörende Bilder zu produzieren. Beispielsweise wurde ein einzelner Mann, der am Samstagnachmittag auf dem Dresdner Altmarkt völlig gewaltfrei aus dem Grundgesetz las, unsanft daran gehindert. Seine Personalien wurden aufgenommen. So verwundert es nicht, wenn Beobachter den Herrschenden ein Verhalten wie in der DDR attestieren.
Bild: Screenshot Sächsische Zeitung
Gefährderansprachen und andere Drohgebärde
Potenzielle Terroristen werden regelmäßig von Mitarbeitern von Sicherheitsbehörden angesprochen, verbunden mit dem Ziel, diejenigen von möglichen Terrortaten abzubringen. Man vermittelt ihnen das Gefühl, „Wir haben Dich im Visier“. Dass es nun sogar Gefährderansprachen gegenüber einfachen Bürgern, die lediglich demonstrieren könnten, gegeben hat, gibt die Polizei offen zu (siehe Screenshot). Dass hier die Verhältnismäßigkeit nicht gewahrt wird, ist das eine. Das andere: Damit erinnert die Polizei an den DDR- Unrechtsstaat. Auch dort gab es solche Ansprachen durch die Staatssicherheit.
Bild: Screenshot Twitter
Die Stimmung kippt
Es ist nicht verwunderlich, dass gerade Bürger auf dem Gebiet der ehemaligen DDR ein sehr sensibles Gespür dafür haben, wie sich der Staat ihnen gegenüber verhält. Denn Trotz oder vielleicht sogar wegen der rechtlich fragwürdigen Maßnahmen, nehmen immer mehr Bürger an friedlichen Spaziergängen und Demonstrationen teil. Und die Einheitsfront der Impfbefürworter bekommt deutliche Risse: Der Vize-Landrat der sächsischen Stadt Bautzen kündigte vor den protestierenden und dann jubelnden Bürgermassen bereits an, dass die Impfpflicht im Medizin- und Pflegebereich im sächsischen Landkreis Bautzen nicht durchgesetzt wird (Der Landkreis selbst musste zwischenzeitlich dementieren). In der sächsischen Metropole Dresden versucht Heiko Müller (AfD) die Impfpflicht ebenfalls zu verhindern. Wenige Tage nach Start seiner Petition haben bereits 8.000 Dresdner unterschrieben. Die Stimmung kippt, das ist offensichtlich!
Doug Casey über den Aufstieg Chinas… und was das für die Welt bedeutet
Von Douglas Robert Casey: Er ist ein amerikanischer Schriftsteller, Spekulant und der Gründer und Vorsitzende von Casey Research. Er beschreibt sich selbst als Anarchokapitalist, der von den Werken der Schriftstellerin Ayn Rand beeinflusst ist. Caseys Buch Crisis Investing aus dem Jahr 1979 stand 1980 knapp 29 Wochen in Folge auf Platz 1 der New York Times Non-Fiction-Bestsellerliste. Es war das meistverkaufte Finanzbuch des Jahres 1980 mit 438’640 verkauften Exemplaren.
Der internationale Mensch: Lee Kuan Yew, der ehemalige Staatschef von Singapur, sagte einmal:
Das Ausmaß der Verschiebung des Weltgleichgewichts durch China ist so groß, dass die Welt ein neues Gleichgewicht finden muss.
Es ist nicht möglich, so zu tun, als sei dies nur ein weiterer großer Akteur. Dies ist der größte Akteur in der Geschichte der Welt.
Was ist Ihre Meinung?
Doug Casey: China hat 1,4 Milliarden Menschen in einer einzigen politischen Einheit vereint, also haben sie natürlich ein großes Gewicht. Aber allein die Tatsache, dass man Massen von Menschen unter seiner politischen Kontrolle hat, bedeutet nicht mehr so viel wie früher.
Ohne die Reformen, die Deng Xiaoping ab 1980 durchführte, wäre China immer noch ein von Armut geplagtes Nichtgebilde. Massen von ungebildeten, verzweifelt armen Bauern sind in der modernen Welt eher eine Belastung als ein Vorteil. Deng hat Chinas Wirtschaft in etwas verwandelt, das ziemlich genau so funktioniert wie die des Westens. Aber jetzt scheint Xi Jinping zur Philosophie des Vorsitzenden Mao zurückzukehren, mit einer viel stärkeren zentralisierten Kontrolle. Das ist sehr negativ für das Land.
Zweitens ist die demografische Situation in China katastrophal. Die durchschnittliche Frau hat heute nur 1,4 Kinder. Niedrige Reproduktionsraten sind zu erwarten, wenn eine Gesellschaft urbanisiert wird. Aber China hatte auch eine drakonische Ein-Kind-Politik, die 1980 begann und erst 2015 beendet wurde. Das und die Tatsache, dass die Chinesen aus kulturellen Gründen Männer bevorzugen, haben das Phänomen noch verstärkt.
Nur wenige Menschen im Westen sind sich darüber im Klaren, dass die chinesische Bevölkerung aufgrund dieser Faktoren stark rückläufig ist. UN-Prognosen – die zwar nicht viel wert sind, aber dennoch interessant – besagen, dass die Bevölkerung bis zum Ende dieses Jahrhunderts auf 600 oder 700 Millionen Menschen schrumpfen könnte. Da es sich dabei größtenteils um alte Menschen handeln wird, wird sich die Bevölkerung nicht so schnell wieder erholen.
Ich habe echte Zweifel, ob Chinas Wirtschaftswunder der letzten 40 Jahre anhalten wird. Vielleicht wird es sich sogar umkehren. Das liegt daran, dass Chinas enormer Wandel das Ergebnis der Übernahme einiger Aspekte der westlichen Zivilisation ist, die die Vereinigten Staaten und Westeuropa von allen anderen Ländern der Weltgeschichte unterscheidet und besser macht als diese.
Meiner Meinung nach gibt es mindestens 12 Merkmale, die dem Westen zugrunde liegen. Dazu gehören freies Denken, freie Meinungsäußerung, freie Märkte, Eigentumsrechte, eine begrenzte Regierung, Individualismus, Rationalität, persönliche Freiheit, das Konzept des Fortschritts, Privatsphäre, Rechtsstaatlichkeit und Unternehmertum.
Die Menschen überall auf der Welt wissen um ihren Wert und halten sich sporadisch an sie; ohne sie ist keine Zivilisation möglich. Aber nur der Westen hat sie zu einem festen Bestandteil seiner selbst gemacht, zu Prinzipien. Sie haben uns einzigartig gemacht.
Es gibt noch viel mehr, was ich zu diesem Thema sagen möchte. Ich habe mehrere Reden darüber gehalten und darüber, wie die westliche Zivilisation selbst weggespült wird, aber ich habe noch nie einen Artikel darüber geschrieben. Das werde ich bald nachholen.
Internationaler Mensch: Seit 2013 arbeitet China an seiner Belt and Road Initiative, die sich von Ostasien bis nach Europa erstreckt. Dabei handelt es sich in erster Linie um ein von Peking kontrolliertes Handelsnetz aus Seehäfen und Eisenbahnstrecken, das an die alte Seidenstraße erinnert. Bislang haben sich mehr als 100 Länder der umfangreichen Handels- und Infrastrukturinitiative angeschlossen.
Welche geopolitischen und wirtschaftlichen Auswirkungen hat sie?
Doug Casey: Kurzfristig hat sie den chinesischen Unternehmen eine Menge Gewinne beschert und den chinesischen Arbeitern, die diese Dinge bauen, Beschäftigung verschafft. Einheimische werden meist als Kulis eingestellt – was ich amüsant und ironisch finde.
Im Westen scheint jeder zu glauben, dass die Chinesen die Welt erobern werden. Ich erkenne zwar Chinas hyperbolischen Aufstieg in den letzten 40 Jahren an, aber ich frage mich, ob der Gürtel und die Straße nicht eine gewaltige Übertreibung darstellen werden. Es könnte aus mehreren Gründen nach hinten losgehen.
Erstens sind die Vorteile der Belt and Road-Initiative in erster Linie politischer Natur. Sie wird mehr auf politischer als auf wirtschaftlicher Basis geplant und durchgeführt. Im Grunde handelt es sich um ein staatliches Täuschungsmanöver – so ziemlich das größte in der Geschichte. Der Bau von Infrastrukturen in instabilen Ländern der Dritten Welt ist aus vielen Gründen eine riskante Angelegenheit, die wahrscheinlich schockierend unrentabel ist. Es könnte zum Bankrott vieler chinesischer Banken und Unternehmen führen, die daran beteiligt sind.
Zweitens beginnen viele Länder, dies als chinesischen Neokolonialismus zu betrachten. Ich glaube, die Einheimischen werden die Chinesen als viel unangenehmere Kolonialherren empfinden als die Europäer. Unter anderem wandern Chinesen in großer Zahl nach Afrika ein. Das ist eine garantierte Formel für Konflikte.
Ich vermute, dass es für die Chinesen politisch und wirtschaftlich schlecht ausgehen wird, vor allem in Afrika, das nichts als Rohstoffe und arme Menschen produziert. Wenn Europäer und Amerikaner aufhören, Milliarden an Kapital, Technologie und Nahrungsmitteln in den dunklen Kontinent zu schicken, wird der Fortschritt, den er gemacht hat, ins Gegenteil umschlagen, weil seine politischen und kulturellen Sitten hoffnungslos sind. Deshalb ist die Infrastruktur in den meisten Orten südlich der Sahara – Eisenbahnen, Straßen, Wasserwege, Versorgungseinrichtungen – in den Jahren seit dem Abzug der Europäer trotz Billionen an Hilfe und Investitionen zusammengebrochen. Sie können es jetzt in Südafrika sehen, dem bei weitem fortschrittlichsten Land des Kontinents. Die Chinesen werden noch weniger erfolgreich sein als die Europäer.
Die lokale politische Nomenklatura hat in der Anfangsphase der Belt-and-Road-Projekte mächtig von Bestechung und Korruption profitiert. Sobald sie auf die eine oder andere Weise aus dem Amt gejagt werden und sich in Villen in Frankreich oder der Schweiz zurückziehen, werden die neuen Regierungen mit den Tischabfällen und dem einseitigen chinesischen Eigentum unzufrieden sein. Sie werden versuchen, den Chinesen eine Lektion zu erteilen, und die Chinesen werden ihnen eine Gegenlektion erteilen müssen.
Das könnte dazu führen, dass die Chinesen in viele Buschkriege verwickelt werden. Ich rechne damit, dass die Rote Armee so agieren wird, wie es die US-Marines in Mittelamerika und der Karibik getan haben. Natürlich werden die USA ihre Nase sinnlos in das Geschehen stecken und damit die Wahrscheinlichkeit eines globalen Flächenbrandes erhöhen.
Der internationale Mensch: Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind die USA die dominierende Macht in der Welt.
Wird die Hegemonie der USA in der Welt weiter bestehen?
Doug Casey: Die Antwort ist nein.
Der Hauptgrund dafür ist vielleicht, dass sich die amerikanische Kultur radikal verändert hat, sie hat sich verschlechtert. Die USA sind nicht mehr das Land, das sie einmal waren. Sie sind zu einem multikulturellen Imperium geworden, das von Natur aus instabil und dysfunktional ist. Die USA haben sich von einem Leuchtturm der Freiheit in einen hoch besteuerten und regulierten politischen Müllcontainer verwandelt. Ich zögere, sie als Polizeistaat zu bezeichnen – noch. Aber sie bewegen sich in diese Richtung.
Mit anderen Worten, die Dinge, die die USA anders und großartig gemacht haben, verschwinden. Die zwölf Dinge, die ich vorhin aufgezählt habe, verschwinden. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die USA kaum besser als jeder der 200 anderen Nationalstaaten, die sich wie eine Hautkrankheit über den gesamten Globus erstrecken.
Das Einzige, was die US-Regierung hat, das noch mehr oder weniger funktioniert, ist ihr Militär. Aber das US-Militär befindet sich im steilen Niedergang. Und niemand mag oder respektiert ein Land, das einen Großteil seiner Macht auf das Militär stützt.
Wir rufen überall auf der Welt Hass hervor. Früher hat jeder Amerika geliebt. Mit Truppen und aktiven „Geheimdienst“-Operationen in vielleicht 100 Ländern der Welt hat sich das geändert. Die Welt ist dazu übergegangen, die US-Regierung abzulehnen und zu verachten. Die Amerikaner scheinen zu glauben, dass es nach dem D-Day immer noch Paris ist. Doch weit gefehlt.
Inzwischen steht die US-Regierung selbst vor dem Bankrott, ebenso wie viele ihrer Bürger. Die Situation wurde sozusagen überspielt, indem Billionen von Dollar gedruckt wurden – vor allem in den letzten Jahrzehnten. Die internationale Akzeptanz des US-Dollars war für die wirtschaftliche Vorherrschaft der USA von entscheidender Bedeutung. Der Export von über einer Billion Dollar pro Jahr im Tausch gegen realen Reichtum hat den nationalen Lebensstandard künstlich um ein Vielfaches angehoben.
Aber der Dollar ist nur eine weitere uneinlösbare Fiat-Währung geworden. Wenn er zusammenbricht, wird das überall einen Wirbelsturm von Hass und Chaos auslösen.
Die Dominosteine sind also alle falsch ausgerichtet.
Ich fürchte, dass die USA ihren derzeitigen Weg fortsetzen werden – mit Sicherheit in den nächsten drei Jahren, solange in Washington DC echte Jakobiner an der Macht sind, die versuchen, diese Trends zu beschleunigen, anstatt sie umzukehren.
Internationaler Mensch: Was werden die USA gegen den Aufstieg Chinas unternehmen?
Doug Casey: Lassen Sie uns auch fragen: Was sollten die USA gegen die Tatsache tun, dass die Sonne morgen früh aufgehen wird?
Vor ein paar Jahren wurde ein Konzept namens Thukydides-Falle zum geflügelten Wort, das auf einem Buch von Graham Allison basiert. Seine historische Grundannahme war, dass untergehende Mächte in der Regel aufsteigende Mächte angreifen, solange sie es noch können, solange sie noch stark sind und noch gewinnen können.
Die USA sind definitiv im Niedergang begriffen. Die Chinesen sind immer noch auf dem Vormarsch. Allerdings ist es, wie ich bereits sagte, sehr fraglich, wie lange dieser Trend noch anhalten wird. Zusätzlich zu den Problemen mit dem Gürtel und der Straße steht ihr Bankensystem am Rande des Zusammenbruchs, zusammen mit ihrer auf Exporten und Immobilienspekulationen aufgebauten Blasenwirtschaft. Das alles könnte zusammenbrechen, selbst wenn Xi zum Welthegemon aufsteigt. In zwanzig Jahren könnte China in ein halbes Dutzend Satrapien zerfallen, die von Kriegsherren regiert werden, so wie es noch vor 100 Jahren der Fall war.
Ich vermute, dass die große Gefahr eine Konfrontation zwischen den USA und China im Südchinesischen Meer ist. Es spielt keine Rolle, dass es uns nichts angeht; Washington hat das Gefühl, Peking zeigen zu müssen, wer der Boss ist. Eine zweite Gefahr besteht darin, dass China versucht, Taiwan zu erobern, obwohl ich das für unwahrscheinlich halte, da sie viel zu verlieren und relativ wenig zu gewinnen haben. Auch hier geht es uns nichts an. Auf lange Sicht wird Afrika ein Schlachtfeld sein.
Selbst wenn es nicht zu einem heißen Krieg kommt, werden die USA wahrscheinlich Handelsbarrieren einsetzen, um die Chinesen zu bestrafen. Wenn die Chinesen nicht mehr in die USA und die von ihnen kontrollierten Länder exportieren können, werden sie in eine echte Wirtschaftskrise geraten. Sie werden sich gezwungen sehen, zu reagieren.
Handelskriege sind sehr gefährlich. Denken Sie an den Zweiten Weltkrieg. Die Japaner haben Pearl Harbor nicht angegriffen, weil sie einen Krieg mit den USA wollten, sondern weil die USA, ihr Hauptlieferant von Erdöl und anderen Rohstoffen, sie abgeschnitten haben. Sie waren der Meinung, dass sie keine andere Wahl hatten, als anzugreifen, solange sie noch konnten. Ähnlich könnte es sich mit den Chinesen verhalten.
Hinzu kommt, dass Regierungen, wenn es in einem Land schwierig wird, immer gerne einen Schuldigen im Ausland suchen, um die Bevölkerung zu einen und von internen Problemen abzulenken. Jedes Land oder beide Länder könnten das tun.
Für beide Länder sieht es düster aus. Aber wahrscheinlich schlimmer für die USA. Ein heißer Krieg würde in der Nähe Chinas ausgetragen werden, und die USA hätten einen enormen Heimvorteil – man denke nur an die vielen gesunkenen US-Flugzeugträger. Gleichzeitig gewinnt China im Cyberspace in überwältigender Weise, sowohl durch heimliche Cyberangriffe als auch durch die Nutzung sozialer Medien für einen psychologischen Krieg. Plattformen wie TikTok werden über künstliche Intelligenz gesteuert, um den USA auf subtile Weise destruktive, den Chinesen im eigenen Land aber konstruktive Werte einzuprägen. Die Chinesen sind dafür bekannt, dass sie auf lange Sicht spielen. Sie wissen, dass gute Zeiten weiche Männer und harte Zeiten harte Männer hervorbringen.
Der internationale Mensch: China hat enorme Fortschritte in den Bereichen Technologie, Handel und mehr gemacht.
Vieles davon ist auf dem Rücken des leichten Geldes und himmelhoher Schulden geschehen.
Wie viel besser geht es China als dem untergehenden US-Imperium?
Doug Casey: Ein großer Teil der Antwort könnte auf das Timing ankommen.
Wie ich bereits sagte, wendet sich China unter Xi von der Politik ab, die dem Land in den letzten 40 Jahren so viel Wohlstand beschert hat.
Ich beeile mich, darauf hinzuweisen, dass das „kommunistische“ China in Wirklichkeit nicht kommunistisch ist. Und das ist es seit 40 Jahren nicht mehr. Sein Wirtschaftssystem ist ein Staatskorporatismus oder Faschismus, ganz nach dem Vorbild Mussolinis. Es ist unserem eigenen System erstaunlich ähnlich, wenn auch mit viel mehr autoritärer Kontrolle von oben nach unten. Leider bewegen wir uns in ihre Richtung, weg vom echten Kapitalismus – auch wenn Xi versucht, sich zu einem neuen Mao zu machen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Finanzierung der Belt and Road-Initiative und der Bau von Städten mitten im Nirgendwo das chinesische Bankensystem zerstören könnte. Das chinesische Bankensystem wurde von einer Milliarde Mr. und Mrs. Wus aufgebaut, die 50 % ihres Einkommens sparen. Wenn es in China zu massiver Arbeitslosigkeit kommt, was im Falle eines Handelskriegs mit Sicherheit der Fall sein wird, wird Frau Wu nicht sparen, sondern sich zurückziehen. Und sie wird sehr unglücklich sein, wenn sie entweder ihre Yuan nicht bekommt oder wenn sie aufgrund der Inflation wertlos sind.
Ich wette, dass die mittelfristige Zukunft für China düster aussieht. Vielleicht sogar noch düsterer als die der USA, und das will schon etwas heißen. Wir sind uns dessen nur noch nicht bewusst, zum einen, weil die Berichterstattung aus China lückenhaft und politisch sehr kontrolliert ist, und zum anderen, weil wir so sehr mit unseren eigenen, sehr ernsten Problemen beschäftigt sind.
Leben in epochemachenden Zeiten: Ernährung, Landwirtschaft und die neue Weltordnung
off-guardian.org: Farmen ohne Landwirte, die von fahrerlosen Maschinen bemannt, von Drohnen überwacht und mit Chemikalien übergossen werden, um Nutzpflanzen aus patentiertem, gentechnisch verändertem Saatgut für die industrielle „Biomaterie“ zu produzieren, die dann zu etwas verarbeitet wird, das an Lebensmittel erinnert. Datenplattformen, Private-Equity-Firmen, E-Commerce-Giganten und KI-gesteuerte Agrarsysteme.
Das ist die Zukunft, die sich Big Agritech und das Agribusiness vorstellen: eine Zukunft der „datengesteuerten“ und „klimafreundlichen“ Landwirtschaft, die ihrer Meinung nach unabdingbar ist, wenn wir eine wachsende Weltbevölkerung ernähren wollen.
Die oben skizzierte transformative Vision, die unter anderem von der Bill and Melinda Gates Foundation propagiert wird, kommt einer Machtübernahme gleich.
Ob durch alle Aspekte der Datenkontrolle (Bodenqualität, Verbraucherpräferenzen, Wetter usw.), Monopole im elektronischen Handel, Landbesitz von Konzernen, Biopiraterie und Patentierung von Saatgut, synthetische, im Labor hergestellte Lebensmittel oder die Abschaffung der Rolle des öffentlichen Sektors bei der Gewährleistung der Ernährungssicherheit und der nationalen Ernährungssouveränität – das Ziel besteht darin, dass eine relative Handvoll von Konzernen die vollständige Kontrolle über das gesamte globale Lebensmittelsystem erlangt.
Die kleinbäuerliche Landwirtschaft soll ausgerottet werden, wenn die Big-Tech-Giganten und das Agrobusiness ihre „disruptiven“ Technologien durchsetzen.
Diese Vision ist symptomatisch für eine reduktionistische Denkweise, die auf ein enges Ertragsparadigma fixiert ist und nicht in der Lage oder eher nicht willens ist, einen integrierten soziokulturell-wirtschaftlich-agronomischen Systemansatz für Ernährung und Landwirtschaft zu begreifen, der viele verschiedene Faktoren berücksichtigt, darunter lokale/regionale Ernährungssicherheit und -souveränität, eine vielfältige Nährstoffproduktion pro Hektar, die Stabilität des Grundwasserspiegels und die Förderung der ländlichen Entwicklung auf der Grundlage florierender lokaler Gemeinschaften.
Stattdessen wird das, was geplant ist, zu einer weiteren Zerstörung der ländlichen Wirtschaft, Gemeinschaften und Kulturen führen. Eine Vision, die das Recht auf gesunde und kulturell angemessene Lebensmittel und das Recht der Menschen, ihre eigenen Lebensmittel- und Landwirtschaftssysteme zu bestimmen, kaum berücksichtigt.
Aber ist das alles notwendig oder unvermeidlich?
Es gibt keine globale Nahrungsmittelknappheit. Selbst bei einem plausiblen Bevölkerungsszenario wird es keine Knappheit geben, wie der Wissenschaftler Dr. Jonathan Latham in seinem Papier „The Myth of a Food Crisis“ (2020) darlegt.
Darüber hinaus gibt es bewährte Ansätze zur Bewältigung der Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht – nicht zuletzt die Agrarökologie.
Neugestaltung der Agrarnahrungsmittelsysteme
Ein ökologisches Agrarnahrungsmittelsystem könnte in Europa eingeführt werden und würde eine ausgewogene Koexistenz zwischen Landwirtschaft und Umwelt ermöglichen.
Dies würde die Autonomie Europas stärken, die für 2050 prognostizierte Bevölkerung ernähren, dem Kontinent ermöglichen, weiterhin Getreide in Länder zu exportieren, die es für den menschlichen Verzehr benötigen, und die Wasserverschmutzung und die Schadstoffemissionen der Landwirtschaft erheblich reduzieren.
Dies ist die Botschaft des Papiers „Reshaping the European Agro-food System and Closing its Nitrogen Cycle: The potential of combining dietary change, agroecology, and circularity“ (2020), das in der Zeitschrift „One Earth“ erschienen ist.
Das Papier von Gilles Billen et al. reiht sich in eine lange Reihe von Studien und Berichten ein, die zu dem Schluss kommen, dass der ökologische Landbau für die Gewährleistung von Ernährungssicherheit, ländlicher Entwicklung, besserer Ernährung und Nachhaltigkeit von entscheidender Bedeutung ist.
In dem 2006 erschienenen Buch „The Global Development of Organic Agriculture: Challenges and Prospects“ argumentieren Neils Halberg und seine Kollegen, dass es immer noch mehr als 740 Millionen Menschen gibt, die von Ernährungsunsicherheit betroffen sind (heute sind es mindestens 100 Millionen mehr), von denen die meisten im globalen Süden leben.
Sie sagen, dass eine Umstellung von etwa 50 % der landwirtschaftlichen Fläche im Globalen Süden auf ökologischen Landbau zu einer höheren Selbstversorgung und einem Rückgang der Nettoeinfuhren von Nahrungsmitteln in die Region führen würde.
Im Jahr 2007 stellte die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) fest, dass ökologische Modelle die Kosteneffizienz erhöhen und zur Widerstandsfähigkeit gegenüber klimatischen Belastungen beitragen.
Die FAO kam zu dem Schluss, dass ökologische Landwirte durch ein zeitliches (Fruchtfolgen) und räumliches (Mischkulturen) Management der biologischen Vielfalt ihre Arbeitskraft und Umweltfaktoren nutzen, um die Produktion auf nachhaltige Weise zu intensivieren, und dass die ökologische Landwirtschaft den Teufelskreis der Verschuldung der Landwirte für eigene landwirtschaftliche Betriebsmittel durchbrechen kann.
Natürlich sind ökologischer Landbau und Agrarökologie nicht unbedingt ein und dasselbe. Während die ökologische Landwirtschaft immer noch Teil des vorherrschenden globalisierten Lebensmittelsystems sein kann, das von riesigen Lebensmittelkonzernen beherrscht wird, nutzt die Agrarökologie ökologische Praktiken, ist aber idealerweise in den Grundsätzen der Lokalisierung, der Ernährungssouveränität und der Eigenständigkeit verwurzelt.
Die FAO erkennt an, dass die Agrarökologie zu einer verbesserten Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln, zur Wiederbelebung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und zu besseren Beschäftigungsmöglichkeiten beiträgt. Sie hat argumentiert, dass die ökologische Landwirtschaft pro Kopf der derzeitigen Weltbevölkerung genügend Nahrungsmittel produzieren könnte, jedoch mit geringeren Umweltauswirkungen als die konventionelle Landwirtschaft.
Im Jahr 2012 erklärte der stellvertretende Generalsekretär der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD), Petko Draganov, dass die Ausweitung der Umstellung Afrikas auf den ökologischen Landbau positive Auswirkungen auf den Ernährungsbedarf des Kontinents, die Umwelt, das Einkommen der Landwirte, die Märkte und die Beschäftigung haben wird.
In einer vom UN-Umweltprogramm (UNEP) und der UNCTAD (2008) durchgeführten Meta-Analyse wurden 114 Fälle von ökologischem Landbau in Afrika bewertet.
Die beiden UN-Organisationen kamen zu dem Schluss, dass der ökologische Landbau die Ernährungssicherheit in Afrika stärker fördern kann als die meisten konventionellen Produktionssysteme und dass er auf lange Sicht wahrscheinlich nachhaltiger ist.
Der Bericht „Agriculture at a Crossroads“ [Landwirtschaft am Scheideweg“, Anm. d. Übersetzers] der „International Assessment of Agricultural Knowledge, Science and Technology for Development“ [Internationale Bewertung von landwirtschaftlichem Wissen, Wissenschaft und Technologie für Entwicklung, Anm. d. Übersetzers] aus dem Jahr 2009, der von 400 Wissenschaftlern erstellt und von 60 Ländern unterstützt wurde, empfiehlt die Agrarökologie, um die Produktivität der weltweiten Landwirtschaft zu erhalten und zu steigern.
Sie zitiert die größte Studie über „nachhaltige Landwirtschaft“ im globalen Süden, in der 286 Projekte mit einer Fläche von 37 Millionen Hektar in 57 Ländern analysiert wurden und die zu dem Ergebnis kam, dass die Ernteerträge im Durchschnitt um 79 % gestiegen sind (die Studie umfasste auch „ressourcenschonende“, nicht-ökologische konventionelle Ansätze).
Es gibt zahlreiche weitere Studien und Projekte, die die Wirksamkeit des ökologischen Landbaus belegen, darunter solche des „Rodale Institute“, des „Oakland Institute“, der „UN Green Economy Initiative“, des „Women’s Collective of Tamil Nadu“, der Newcastle University und der Washington State University. Auch die Ergebnisse des ökologischen Landbaus in Malawi sind nicht zu übersehen.
In Äthiopien wurde die Agrarökologie in der gesamten Region Tigray ausgeweitet, was zum Teil auf aufgeklärte politische Führer und das Engagement wichtiger Institutionen zurückzuführen ist.
Kuba ist jedoch das Land, das in kürzester Zeit die größten Veränderungen beim Übergang von der chemieintensiven industriellen Landwirtschaft zum ökologischen Landbau vollzogen hat.
Miguel Altieri, Professor für Agrarökologie, stellt fest, dass sich Kuba aufgrund der Schwierigkeiten, die es infolge des Zusammenbruchs der UdSSR hatte, in den 1990er Jahren auf ökologische und agrarökologische Techniken umgestellt hat. Von 1996 bis 2005 stieg die Pro-Kopf-Erzeugung von Lebensmitteln in Kuba um 4,2 % pro Jahr, während die Produktion in der gesamten Region stagnierte.
Im Jahr 2016 gab es in Kuba 383.000 städtische Bauernhöfe, die 50.000 Hektar ansonsten ungenutztes Land bewirtschafteten und mehr als 1,5 Millionen Tonnen Gemüse produzierten. Die produktivsten städtischen Farmen produzieren bis zu 20 kg Lebensmittel pro Quadratmeter, die höchste Rate der Welt, und das ohne synthetische Chemikalien. Städtische Farmen liefern 50 bis 70 % oder mehr des gesamten Frischgemüses, das in Städten wie Havanna und Villa Clara verzehrt wird.
Altieri und sein Kollege Fernando R. Funes-Monzote haben errechnet, dass Kuba genug produzieren könnte, um seine Bevölkerung zu ernähren, die Tourismusindustrie mit Lebensmitteln zu versorgen und sogar einige Lebensmittel zu exportieren, um Devisen zu erwirtschaften, wenn alle bäuerlichen Betriebe und Genossenschaften diversifizierte agrarökologische Konzepte anwenden würden.
Im Dienste einer Unternehmensagenda
Die globale Agrarindustrie und Agrartechnologieunternehmen versuchen jedoch nach wie vor, den ökologischen Landbau an den Rand zu drängen, öffentliche Einrichtungen zu vereinnahmen und ihre chemieintensiven, hochtechnologischen Ansätze durchzusetzen.
Obwohl der ökologische Landbau und natürliche Anbaumethoden wie die Agrarökologie echte Lösungen für viele der drängenden Probleme der Welt (Gesundheit, Umwelt, Beschäftigung, ländliche Entwicklung usw.) bieten, stellen diese Ansätze eine Herausforderung für die Interessen der Unternehmen dar und bedrohen ihre Gewinne.
Im Jahr 2014 veröffentlichte „Corporate Europe Observatory“ einen kritischen Bericht über die Europäische Kommission in den vergangenen fünf Jahren. Der Bericht kam zu dem Schluss, dass sich die Kommission willig in den Dienst der Unternehmensagenda gestellt hat. Sie hatte sich in Bezug auf genetisch veränderte Organismen (GVO) und Pestizide auf die Seite der Agrarindustrie gestellt. Weit davon entfernt, Europa zu einem nachhaltigeren Lebensmittel- und Landwirtschaftssystem zu führen, war das Gegenteil der Fall, da das Agrobusiness und seine Lobbyisten weiterhin die Brüsseler Szene dominierten.
Die Verbraucher in Europa lehnen gentechnisch veränderte Lebensmittel ab, aber die Kommission hatte verschiedene Versuche unternommen, den Forderungen der Biotech-Branche nach Zulassung von GVO in Europa nachzukommen, unterstützt von großen Lebensmittelkonzernen wie „Unilever“ und der Lobbygruppe „FoodDrinkEurope“.
Der Bericht kam zu dem Schluss, dass die Kommission in allen untersuchten Bereichen eifrig eine Unternehmensagenda verfolgte und auf eine Politik drängte, die mit den Interessen des Großkapitals übereinstimmte. Sie hatte dies in dem offensichtlichen Glauben getan, dass diese Interessen gleichbedeutend mit den Interessen der Gesellschaft im Allgemeinen sind.
Seitdem hat sich wenig geändert. Im Dezember 2021 stellte „Friends of the Earth Europe“ (FOEE) fest, dass die große Agrarindustrie und die Biotech-Konzerne derzeit darauf drängen, dass die Europäische Kommission jegliche Kennzeichnung und Sicherheitsprüfung für neue Genomtechniken abschafft.
Seit Beginn ihrer Lobbyarbeit (2018) haben diese Konzerne mindestens 36 Millionen Euro für Lobbyarbeit bei der Europäischen Union ausgegeben und 182 Treffen mit EU-Kommissaren, ihren Kabinetten und Generaldirektoren abgehalten: mehr als ein Treffen pro Woche.
Laut FOEE scheint die Europäische Kommission mehr als bereit zu sein, die Forderungen der Lobby in ein neues Gesetz einzubringen, das schwächere Sicherheitskontrollen und eine Umgehung der GVO-Kennzeichnung beinhalten würde.
Der Einfluss von Unternehmen auf wichtige nationale und internationale Gremien ist nichts Neues. Von der „Ermöglichung der Landwirtschaft“ durch die Weltbank über den Einfluss des ausländischen Einzelhandels auf den indischen NITI Aayog (die einflussreiche Denkfabrik der indischen Regierung) bis hin zur Rolle der Gates-Stiftung bei der Öffnung der afrikanischen Landwirtschaft für globale Lebensmittel- und Agraroligopole werden demokratische Verfahren auf der Ebene souveräner Staaten umgangen, um den Landwirten Saatgutmonopole und geschützte Betriebsmittel aufzuzwingen und sie in eine von mächtigen Konzernen beherrschte globale Agrar- und Lebensmittelkette einzubinden.
Aber es gibt jetzt auch neue Akteure auf dem Markt. Amazon, Google, Microsoft, Facebook und andere nähern sich dem globalen Agrar- und Lebensmittelsektor, während Konzerne wie Bayer, Syngenta, Corteva und Cargill ihren Würgegriff weiter festigen.
Der Einstieg der Tech-Giganten in den Sektor wird zunehmend zu einer für beide Seiten vorteilhaften Integration zwischen den Unternehmen führen, die den Landwirten Produkte liefern (Pestizide, Saatgut, Dünger, Traktoren usw.), und denjenigen, die den Datenfluss kontrollieren und Zugang zur digitalen (Cloud-)Infrastruktur und zu den Lebensmittelkonsumenten haben. So entstehen milliardenschwere Märkte für das Agrarnahrungsmittel-Datenmanagement.
In Indien könnten Walmart und Amazon am Ende den E-Retail-Sektor dominieren. Diese beiden US-Unternehmen wären auch im Besitz der wichtigsten indischen Verbraucher- und anderer Wirtschaftsdaten, was sie neben Google und Facebook zu den digitalen Oberherren des Landes machen würde.
Die Regierung begünstigt die Dominanz riesiger Konzerne, nicht zuletzt durch digitale oder E-Commerce-Plattformen.
E-Commerce-Unternehmen kontrollieren nicht nur Daten über den Konsum, sondern auch Daten über die Produktion, die Logistik, wer was braucht, wann er es braucht, wer es produzieren soll, wer es transportieren soll und wann es transportiert werden soll.
Diese Plattformen haben die Fähigkeit, die gesamte physische Wirtschaft zu gestalten. Wir erleben die Abschaffung des Marktplatzes zugunsten von Plattformen im Besitz globaler Konzerne, die alles von der Produktion bis zur Logistik, einschließlich der Landwirtschaft, kontrollieren werden.
Dem Landwirt wird mitgeteilt, wie viel Produktion erwartet wird, wie viel Regen zu erwarten ist, wie die Bodenqualität ist, welche Art von (gentechnisch verändertem) Saatgut und welche Betriebsmittel erforderlich sind und wann die Produkte fertig sein müssen.
Sobald die künstliche Intelligenz beginnt, all dies zu planen und zu bestimmen, werden E-Commerce-Plattformen fest integriert sein.
Im April 2021 unterzeichnete die indische Regierung ein „Memorandum of Understanding“ (MoU) mit Microsoft, das es dem lokalen Partner „CropData“ ermöglicht, eine Stammdatenbank von Landwirten zu nutzen. Die Absichtserklärung scheint Teil der politischen Initiative „AgriStack“ zu sein, die die Einführung „disruptiver“ Technologien und digitaler Datenbanken im Agrarsektor vorsieht.
„CropData“ wird Zugang zu einer staatlichen Datenbank mit 50 Millionen Landwirten und deren Grundbucheinträgen erhalten. Im Zuge des Ausbaus der Datenbank wird diese die persönlichen Daten der Landwirte, das Profil des Landbesitzes, die Produktionsdaten und die finanziellen Details enthalten.
Neben der Erleichterung der Datenerfassung und der Schaffung eines Datenverwaltungsmarktes versucht die indische Regierung, ein System zur „eindeutigen Titulierung“ aller Grundstücke im Lande einzuführen, so dass die Eigentumsverhältnisse festgestellt werden können und das Land dann bewertet, gekauft oder weggenommen werden kann.
Der Plan ist, dass Landwirte, die den Zugang zu Land verlieren oder als rechtmäßige Eigentümer identifiziert werden können, von räuberischen globalen institutionellen Investoren aufgekauft und zusammengelegt werden, was die weitere Ausbreitung der industriellen Landwirtschaft mit hohem Input und in Abhängigkeit von Unternehmen erleichtert.
Dies ist ein Beispiel für den vom Weltwirtschaftsforum propagierten Kapitalismus der Stakeholder-Partnerschaft, bei dem eine Regierung das Sammeln solcher Informationen durch einen privaten Akteur erleichtert, der dann in diesem Fall die Daten für die Entwicklung eines Landmarktes (mit freundlicher Genehmigung der von der Regierung erlassenen Änderungen des Bodenrechts) für institutionelle Investoren auf Kosten der Kleinbauern nutzen kann, die dadurch verdrängt werden.
Durch das Sammeln von Informationen – im Rahmen der gut klingenden Politik der datengesteuerten Landwirtschaft – werden private Unternehmen besser in der Lage sein, die Situation der Landwirte für ihre eigenen Zwecke auszunutzen.
Stellen Sie sich ein Kartell aus Datenbesitzern, Lieferanten von Betriebsmitteln und Einzelhandelskonzernen an der Spitze der Weltwirtschaft vor, das mit giftigen industriellen (und im Labor hergestellten) „Lebensmitteln“ und den damit verbundenen verheerenden Gesundheits- und Umweltauswirkungen hausieren geht.
Die Rolle der gewählten Vertreter und der souveränen Regierungen der Staaten wird sich stark auf die technokratische Überwachung dieser Plattformen und der künstlichen Intelligenz beschränken, die all das planen und bestimmen.
Aber nichts davon ist in Stein gemeißelt oder unvermeidlich. Der Sieg der Landwirte in Indien bei der Aufhebung der konzernfreundlichen Landwirtschaftsgesetze zeigt, was erreicht werden kann, auch wenn dies nur als ein kleines Hindernis für die unerbittliche globale Maschinerie betrachtet wird.
Neue Weltordnung
Und diese Maschine besteht aus dem, was der Journalist Ernst Wolff den digital-finanziellen Komplex nennt, der jetzt die Agenda der Globalisierung einer einzigen Landwirtschaft vorantreibt.
Zu diesem Komplex gehören viele der oben genannten Unternehmen: Microsoft, Alphabet (Google), Apple, Amazon und Meta (Facebook) sowie BlackRock und Vanguard, transnationale Investment-/Vermögensverwaltungskonzerne.
Diese Unternehmen üben die Kontrolle über Regierungen und wichtige Institutionen wie die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-Notenbank aus. Laut Wolff verfügen BlackRock und Vanguard über mehr Finanzvermögen als die EZB und die Fed zusammen.
Um die Macht und den Einfluss von BlackRock und Vanguard zu verstehen, sollten wir uns den Dokumentarfilm „Monopoly: An Overview of the Great Reset“ ansehen, in dem behauptet wird, dass die Aktien der größten Unternehmen der Welt denselben institutionellen Anlegern gehören. Das bedeutet, dass „konkurrierende“ Marken wie Coke und Pepsi keine wirklichen Konkurrenten sind, da sich ihre Aktien im Besitz derselben Investmentgesellschaften, Investmentfonds, Versicherungsgesellschaften und Banken befinden.
Kleinere Investoren sind im Besitz von größeren Investoren. Diese sind im Besitz von noch größeren Investoren. An der sichtbaren Spitze dieser Pyramide befinden sich nur zwei Unternehmen: „Vanguard“ und „BlackRock“.
In einem Bloomberg-Bericht aus dem Jahr 2017 heißt es, dass diese beiden Unternehmen im Jahr 2028 zusammen ein Anlagevermögen von 20 Billionen Dollar haben werden. Mit anderen Worten: Sie werden fast alles besitzen, was es zu besitzen gibt.
Der digital-finanzielle Komplex will die Kontrolle über alle Aspekte des Lebens. Er will eine bargeldlose Welt, die Zerstörung der körperlichen Unversehrtheit durch eine Impfpflicht in Verbindung mit neuen digital-biopharmazeutischen Technologien, die Kontrolle über alle persönlichen Daten und digitales Geld und er verlangt die vollständige Kontrolle über alles, einschließlich Lebensmittel und Landwirtschaft.
Wenn uns die Ereignisse der letzten zwei Jahre etwas gezeigt haben, dann, dass eine zügellose, autoritäre globale Elite weiß, welche Art von Welt sie schaffen will; dass sie in der Lage ist, ihre Agenda global zu koordinieren und dass sie Täuschung und Doppelzüngigkeit einsetzen wird, um dies zu erreichen.
Und in dieser schönen neuen Orwellschen Welt, in der die kapitalistische „liberale Demokratie“ ausgedient hat, wird es keinen Platz für wirklich unabhängige Nationalstaaten oder individuelle Rechte geben.
Die Unabhängigkeit der Nationalstaaten könnte durch die „Finanzialisierung der Natur“ und die „grüne Profilierung“ von Ländern und Unternehmen durch den digitalen Finanzkomplex weiter ausgehöhlt werden.
Nehmen wir noch einmal das Beispiel Indien: Die indische Regierung hat unermüdlich versucht, ausländische Investitionen in Staatsanleihen anzuziehen (und damit einen lukrativen Markt für globale Investoren geschaffen).
Es braucht nicht viel Phantasie, um zu erkennen, wie Investoren die Wirtschaft durch große Bewegungen in oder aus diesen Anleihen destabilisieren könnten, aber auch, wie Indiens „grüne Glaubwürdigkeit“ berücksichtigt werden könnte, um seine internationale Kreditwürdigkeit herabzustufen.
Und wie könnte Indien seine „grüne Glaubwürdigkeit“ und damit seine „Kreditwürdigkeit“ unter Beweis stellen? Vielleicht, indem es herbizidresistente GVO-Monokulturen zulässt, die von der GVO-Branche irreführend als „klimafreundlich“ dargestellt werden.
Konzepte wie Lokalisierung, Ernährungssouveränität, Eigenständigkeit und partizipatorische Demokratie – Schlüsselbegriffe der Agrarökologie – werden einfach mit Füßen getreten.
Olivier De Schutter, ehemaliger UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, legte 2011 dem UN-Menschenrechtsrat seinen Abschlussbericht vor, der sich auf eine umfassende Auswertung der wissenschaftlichen Literatur stützte.
Er kam zu dem Schluss, dass wir durch die Anwendung agrarökologischer Grundsätze bei der Gestaltung demokratisch kontrollierter landwirtschaftlicher Systeme dazu beitragen können, Nahrungsmittelkrisen zu beenden und Klimaschwankungen und Armutsprobleme anzugehen.
De Schutter argumentierte, dass agrarökologische Ansätze den Nahrungsmittelbedarf in kritischen Regionen decken und die Nahrungsmittelproduktion innerhalb von 10 Jahren verdoppeln könnten. Er stellt jedoch fest, dass die ökologische Landwirtschaft nicht ausreichend unterstützt wird, was den Fortschritt ernsthaft behindert.
Aber es ist nicht nur ein Fall von unzureichender Unterstützung. Globale Agrarindustrie- und Agrarkonzerne haben sich in strategische Positionen gebracht, und ein wesentlicher Bestandteil ihrer Strategie sind Angriffe auf die ökologische Landwirtschaft, die sie als Nischenmodell darstellen, das die Welt nicht ernähren könne.
Von der falschen Behauptung, dass die industrielle Landwirtschaft notwendig sei, um eine wachsende Bevölkerung zu ernähren, bis hin zur Bereitstellung großzügiger Forschungsgelder und der Besetzung wichtiger politischer Institutionen haben sich diese Unternehmen eine starke Legitimität innerhalb der politischen Entscheidungsmechanismen gesichert.
Diese Konglomerate betrachten ökologische Ansätze als Bedrohung, insbesondere die Agrarökologie, die ein nicht-industrielles, kleinbäuerliches Modell verfolgt, das auf lokalen, unabhängigen Betrieben und Gemeinschaften basiert und auf dem Prinzip der Lokalisierung beruht.
Wenn Leute wie De Schutter die Notwendigkeit einer „demokratisch kontrollierten“ Agrarökologie beteuern, steht dies im Widerspruch zur Realität der großen Agrarunternehmen, ihrer geschützten Produkte und ihrer Globalisierungsagenda, die auf langen Lieferketten, Marktabhängigkeit, Enteignung und der Einbindung von Höfen und Landwirten in ihr Agrarnahrungsmittelregime beruht. Und wie wir sehen können, hat „Demokratie“ keinen Platz in der Welt des digital-finanziellen Komplexes.
Die Erklärung des Internationalen Forums für Agrarökologie aus dem Jahr 2015 plädiert für den Aufbau lokaler Ernährungssysteme an der Basis, die neue Verbindungen zwischen Stadt und Land schaffen und auf einer wirklich agrarökologischen Lebensmittelproduktion basieren. Sie besagt, dass die Agrarökologie nicht zu einem Instrument des industriellen Lebensmittelproduktionsmodells gemacht werden darf, sondern die wesentliche Alternative dazu sein muss.
In der Erklärung heißt es, dass die Agrarökologie politisch ist und von den lokalen Erzeugern und Gemeinschaften verlangt, die gesellschaftlichen Machtstrukturen in Frage zu stellen und zu verändern, nicht zuletzt dadurch, dass die Kontrolle über Saatgut, biologische Vielfalt, Land und Territorien, Gewässer, Wissen, Kultur und Gemeingüter in die Hände derjenigen gelegt wird, die die Welt ernähren.
Laut Pat Mooney von der „ETC Group“ geht es dabei um die Entwicklung gesunder und gerechter agrarökologischer Produktionssysteme, den Aufbau kurzer (gemeinschaftsbasierter) Versorgungsketten und die Umstrukturierung und Demokratisierung von Governance-Systemen, was 25 Jahre dauern könnte: in der Tat eine „lange Lebensmittelbewegung“.
Wir erleben derzeit epochale Veränderungen, und der Kampf um die Zukunft der Ernährung und der Landwirtschaft ist integraler Bestandteil des umfassenderen Kampfes um die zukünftige Ausrichtung der Menschheit. Es besteht die dringende Notwendigkeit, zu einem Konzept der Ernährungssouveränität überzugehen, das auf agrarökologischen Prinzipien, dem lokalen Eigentum und der Verwaltung gemeinsamer Ressourcen beruht. Tags: Agrarökologie, Bill and Melinda Gates Foundation, Blackrock, Dezentralisierung, Ernährung, Globalisierung, Korpokratie, Landwirtschaft, Lieferketten, Lokale Ernährungssysteme, Monopolisierung der Ernährung, Monopolisierung der Landwirtschaft, Neue Weltordnung, Vanguard, Weltwirtschaft
Der größte Medizinskandal der Weltgeschichte (I)
Eine Spritze mit fatalen Folgen (Symbolbild:Imago)
Nein, eine Nummer kleiner als in der Überschrift geht es nicht – weil die Aussage tatsächlich zutrifft, nach allem, was in den letzten Monaten herauskam. Die Beweise und Indizien sind erdrückend: Corona-Impfungen töten und schaden immer wieder. Zwar ist es korrekt, daß die allermeisten Menschen die Impfung unbeschadet überstehen. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, daß sie für einen gewissen Prozent- oder Promillesatz der Geimpften fatale Folgen hat. Da die Impfungen aber weltweit und in einem nie vorher dagewesenen Ausmaß stattfinden, gibt es, rein mathematisch bedingt, auch dementsprechend viele Tote und Schäden. Das dürfte so jedoch nicht sein und ist inakzeptabel. Dieser Beitrag soll wichtige Informationen zusammentragen, die immer noch nicht genug Beachtung finden.
Was ist hier los? Manch einer hat es längst mitbekommen, manch anderer weiß es jedoch immer noch nicht: Mit folgenden Schlagzeilen bezüglich der Schäden – und etlichen anderen – ging 2021 zu Ende, und 2022 begann:
- „Welt am Sonntag„, 5.9.2021: „Die leise Sorge zwischen dem lauten Lob. Immer wieder äußern einzelne Ärzte Zweifel an der Sicherheit der Covid-Vakzine.”
- Prof. Paul Cullen in „Tichys Einblick„, 26.11.2021 (ebenfalls in der Print-Ausgabe 01/22, S.24-27): „Impfung als einziger Weg aus dem Corona-Dilemma?”
- Indubio-Podcast Nr. 188, als Audio-Datei auf „Achse des Guten„, 16.12.2021: „Impfschäden werden deutlicher”
- Peter Haisenko auf „Ansage„, 21.12.2021: „Die Übersterblichkeit steigt auf 28 Prozent”
- Holger Douglas in „Tichys Einblick„, 27.12.2021: „Hospitalisierungsrate bei Omikron und ‚Impf‘-Nebenwirkungen”
- Andreas Zimmermann auf „Achse des Guten„, 29.12.2021: „Wann entgleist der Impfzug?„
- Daniel Matissek auf „Ansage„, 15.1.2022: „Immer mehr Herzmuskelerkrankungen: Die Impfung als Zeitbombe?”
- Gunter Frank auf „Achse des Guten„, 17.1.2022: „Bericht zur Corona-Lage: Ein Blick auf das Sterbegeschehen”
Eindeutige Lage
Ferner gibt es inzwischen im Internet ganze Listen von Todesfällen, dokumentiert etwa hier und hier. Und nun erschien auch noch kürzlich die erschütternde Doku des österreichischen Senders „Servus TV“, „Im Stich gelassen – die Covid-Impfopfer”„.
Die Lage ist eindeutig: Die Bekundungen, die Impfungen seien „sicher“, sind falsch.
Im oben zitierten Indubio-Podcast Nr. 188 interviewt der Moderator Burkhard Müller-Ullrich zwei Ärztinnen und einen Arzt. Letzterer erzählt aus seiner eigenen Praxisarbeit von Todesfällen nach der Corona-Impfung. Man beachte insbesondere die Passage zwischen Minute 7:23 bis 9:03 (hier vor allem bei 7:52); Ausschnitte: Nebenwirkungen „bis hin zum Tod”, „ein junger Mensch, 35, Myokarditis”. Andreas Zimmermann (im zitierten Werk) schätzt: „Die Unsicherheiten sind groß, doch es könnte in Deutschland, vorsichtig geschätzt, bereits 1.500 bis 30.000 Impftote geben.” Wie Gunter Frank im oben zitierten „Achse“-Beitrag berichtet, hält ein Kollege von ihm sogar 100.000 Impftote für möglich und sagt weitere Tote voraus.
Laut Peter Haisenko auf Ansage (siehe oben, identisch aber auch in anderen Quellen, etwa dem Statistischen Bundesamt) war in der Kalenderwoche 48 (28.11. bis 5.12.2021) eine Übersterblichkeit von 28 Prozent feststellbar; Cullen (siehe oben, S. 27) verweist auf eine „beunruhigende Erhöhung der Gesamtmortalität um etwa zehn Prozent in den jüngsten Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, welche nicht durch die Corona-Sterblichkeit erklärt werden kann„. Ebenfalls eine auffällige Übersterblichkeit wird z. B. aus Israel und Großbritannien gemeldet (siehe Gunter Frank, idem). Bezüglich Großbritannien stellte Professor Christof Kuhbandner fest, daß es nach dem Impfen der über 80-jährigen in deren Altersgruppe einen Peak in der Sterblichkeit gab, und später dann nach dem Impfen der über 70-jährigen in deren Altersgruppe ebenfalls einen Peak in der Sterblichkeit, und so weiter – was auf einen klaren Kausalzusammenhang hindeutet. Der US-Lebensversicherer One America verzeichnet 40 Prozent mehr Todesfälle als sonst, seine Branchenkollegen ähnliches. Die WHO warnte bereits vor zu vielen Booster-Impfungen. (Hingegen hat die „Tagesschau“ bis heute meines Wissens noch keinen einzigen Impf-Toten gemeldet – was aber nichts besagt; ihre Stärken liegen mehr bei den Toren in der Fußball-Bundesliga und bei den Lottoziehungen, und da stimmen die gemeldeten Zahlen sogar.)
Es trifft Menschen jedes Alters
Weitere Beweisstücke und Indizien, daß hier etwas schiefläuft, sind nicht schwer zu finden. Zuhauf lauten Kommentare im Internet beispielsweise wie dieser (zitiert von den Seiten der „Jungen Freiheit„: „Fast jeder kennt aus seiner Umgebung Fälle von unerklärlichen Gesundheitsschäden nach der Impfung.” Immer wieder trifft es übrigens Sportler und durchtrainierte Menschen – und es trifft Menschen jeden Alters, auch junge. In Zeitungen fallen schon seit Monaten verstärkt Todesanzeigen auf, bei denen von „plötzlich und unerwartet” die Rede ist. Konkret ließ sich das z. B. am „Hamburger Abendblatt“ beobachten. Es würde mich brennend interessieren, woran das liegt, dachte ich mir irgendwann; erst einig Wochen später fiel es mir dann wie Schuppen von den Augen. Ein Kommentar im Internet zu dem oben zitierten Artikel von Gunter Frank empfahl: „Einfach mal im örtlichen, kostenlos verteilten Käseblättchen die Todesanzeigen anschauen und man weiß was los ist. Jede Woche mehrere Personen U50 dabei, was sonst eine absolute Ausnahme und oft auf Unfälle zurückzuführen war. Sehr viele knapp unter bzw. über 60. Sehr oft der Euphemismus ‚Plötzlich und unerwartet‘.” Aus Schweden lese ich über einen Todesfall folgendes: „Plötsligt och utan förvarning”, „plötzlich und ohne Vorwarnung„. Es ist ein Phänomen aller Länder, in denen geimpft wird. Noch vor einigen Wochen argumentierten Menschen, die sich nicht impfen lassen wollten, damit, daß die Langzeitfolgen zwangsläufig unbekannt seien. Das ist nach wie vor wahr. Inzwischen sind aber auch die unmittelbaren Schäden schon klar genug.
Dabei treten insbesondere immer wieder vier Diagnosen auf: Thrombose, Myokarditis, Perikarditis und Gürtelrose. Wir sparen uns hier die Besprechung im Detail, worum es sich dabei jeweils handelt, denn fest steht doch: Nichts davon will man haben. Zu jeder Diagnose läßt sich natürlich trefflich recherchieren – aber das muss auch nicht sein: Solange man sich nicht impfen läßt, kann einem manches gleichgültig sein. Neben dem Robert-Koch-Institut (RKI), das seit 2020 allseits bekannt ist, gibt es in Deutschland noch ein Paul-Ehrlich-Institut (PEI), das für Impfnebenwirkungen zuständig ist. In früheren Jahren meldete man dort Werte von um die 10 bis 20 Toten durch Impfungen pro Jahr – insgesamt . Nun aber wurden beim PEI bis Mitte Januar 2022 alleine an Todesfall-Verdachtsmeldungen 2.000 an der Zahl (!) gemeldet, die auf die Corona-Impfung zurückzuführen seien. Folgendes kommt nun erschwerend hinzu: In den Niederlanden und Dänemark liegt diese Zahl, umgerechnet auf die Bevölkerungsgröße, viermal so hoch (siehe Cullen im zitierten Werk, S. 27). Das deutet darauf hin, daß in Deutschland eine erhebliche Dunkelziffer besteht und die Zahl der Todesfälle in Wirklichkeit viermal so hoch (oder in anderer Form höher) liegt. Ein Grund dafür mag sein, dass in Deutschland das Melden kompliziert und für die Ärzte arbeitsintensiv ist, das Klima in gewissen Kreisen fanatisch Pro-Impfung ist und zugleich feindlich gegenüber jeder Nachricht, die als Angriff auf das große Projekt verstanden werden könnte – auch wenn sie die unbequeme Wahrheit darstellt.
Unbequeme Wahrheit
Und wie reagiert darauf nun das PEI? Wie Elias Huber am 30. Dezember auf „Tichys Einblick“ darlegte, rechnet es die Zahlen nicht etwa hinauf – sondern herunter, auf 78 Fälle (!). Dies bedeutet: Es leugnet nicht nur die Dunkelziffer, sondern behauptet sogar noch, daß die meisten dieser rund bekanntgewordenen 2.000 Todes-Verdachtsfälle gar nicht auf die Impfung zurückzuführen seien – was allerdings wenig überzeugend ist, denn warum sonst sterben sonst urplötzlich auch gerade junge gesunde Menschen nach der Impfung? Fälle in dieser Bevölkerungsgruppe sind indes besonders tragisch, da diese im Fall einer Covid-Infektion überhaupt keinen Schaden genommen hätten. Das PEI praktiziert damit auch das genaue Gegenteil von dem, was bei „Corona-Toten“ getan wird – wo bekanntlich jeder „an und mit“ Verstorbene gezählt wird und die Zahlen ohnehin eher hochgerechnet werden.
Ganz anders stellt sich die neueste Entwicklung in den USA dar, wo inzwischen über 7.400 Todesfall-Verdachtsmeldungen als Folge der Corona-Impfungen gemeldet sind: Dort ist man bereits den Impfnebenwirkungen bereits auf der Spur. Der Impfstoff wird in Chargen geliefert, und das behördliche Pendant zum PEI, das sich mit den dortigen Impfnebenwirkungen zu befassen hat, ist das US-amerikanische Meldesystem VAERS (Vaccine Adverse Event Reporting System). VAERS fand vor einigen Tagen heraus, daß einzelne Lieferchargen offenbar erheblich öfter tödliche Folgen aufweisen, andere wiederum öfter schädliche Nebenwirkungen aufweisen als andere; von Abweichungen um den Faktor 50 vom Durchschnittswert ist die Rede. Eigenartigerweise sei dies bei allen Herstellern der Vakzine der Fall. Es wurde bereits in Erwägung gezogen, dass es sich hierbei um Absicht handeln könnte. Wie die Kausalzusammenhänge allerdings genau sind, bleibt abzuwarten oder herauszufinden; mehr investigativer Journalismus ist hier gefordert.
Blick auf den Beginn der Corona-Impfungen
Einige Überlegungen helfen jedoch fürs Erste schon weiter: Jeder erinnert sich bestimmt noch an den Beginn der Impfungen. Bekanntlich gab es gleich nach Beginn erste Todesfälle und andere Komplikationen – und diese wurden damals durchaus auch von den Mainstream-Medien vermeldet. Aus diesem Grund wurden damals in verschiedenen Ländern – auch in Deutschland oder Schweden – einzelne Impfungen immer wieder Impfungen ausgesetzt; auch das weiß vielleicht der eine oder andere noch. So sollte AstraZeneca etwa im Frühjahr 2021 zeitweilig nur an Personen unter 60 Jahren, dann wieder zeitweise nur an Personen über 60 Jahren verimpft werden. In Wirklichkeit hatte dies mit einer Altersgrenze 60 nichts zu tun: Das Mittel kann unabhängig vom Alter töten. Damals äußerte sich eine Grazer Notärztin wie folgt: „Wir müssen aufhören, diesen Dreck zu verimpfen.” Aber anstatt ihr zuzuhören, wurde sie entlassen.
In der weiteren Folge geschah dann etwas Eigenartiges: Medien und Impf-Politik ignorierten schlicht, wie die Kampagn eigentlich begonnen hatte; stattdessen wurde munter weitergeimpft. Todesfälle und Komplikationen hörten jedoch nie auf, im Gegenteil. Dazu hätte es auch keinen logischen Grund geben können – und so kam es dann auch nicht. Vielmehr wird seitdem nur mehr verschwiegen und vertuscht. Die Todesfälle und Komplikationen verschwanden also lediglich aus der öffentlichen Wahrnehmung und den Nachrichten (außer in solchen Medien, die dafür höufig diskreditiert werden – man kann von ihnen auf Spaziergängen hören).
Rückschau in die Geschichte
Medizinskandale hat es immer wieder gegeben. Bei Contergan dauerte es quälend lange, bis die Zusammenhänge zwischen dem von Schwangeren eingenommenen Schlafmittel und den Mißbildungen ihrr dann geborenen Kinder ans Licht kamen. Cullen weist in seinem oben zitieren Corona-Artikel (S. 26) darauf hin, daß es vier unverantwortlich lange Jahre waren – von 1958 bis 1962 -, in denen Contergan weiter verschrieben wurde, bis es endlich vom Markt genommen wurde. Und quälend lange dauert es auch jetzt wieder. Natürlich war Contergan ein Medikament, kein Serum. Doch entsprechende Beispiele mit Impfstoffen sind nicht schwer zu finden. Zur Spanischen Grippe existiert die Theorie, daß damals viele Soldaten an der Impfung starben – und nicht an der Spanischen Grippe. Diese Theorie zirkulierte schon lange vor der Erfindung der Corona-Impfstoffe; sie also also nicht nachträglich erfunden. Dazu kommt der Fall der Schweinegrippe-Impfung vor etwas mehr als einem Jahrzehnt in Schweden: Von dieser ist sogar erwiesen, daß sie reale Schäden verursachte – nämlich Tausende von Narkolepsie-Fällen. Niemand bestreitet dies – und in dieser Erfahrung wurzelt auch einer der Hauptgründe für den völlig anderen Umgang Schwedens mit der Corona-Pandemie seit 2020; man setzte von vornherein eher auf natürliche Herdenimmunität. Aus all dem folgt für die Corona-Impftoten und -schäden die Erkenntnis: Wir müssen diesmal schneller sein als bei Contergan und den Irrweg stoppen.
Was hier geschehen ist, ist eigentlich nicht weiter verwunderlich: Denn die Entwicklung eines Impfstoffs benötigt ansonsten viele Jahre und unterläuft seriöse Tests. Zudem herrschte 2020, noch kurz vor dem ersten Erscheinen der mRNA-Stoffe, der Konsens vor, es sei eine medizinische Unmöglichkeit, einen Impfstoff gegen Corona-Viren zu entwickeln (so wie sie es bei HIV bis heute ist). Plötzlich aber waren die Impfstoffe dann angeblich doch da. Das funktioniert wohl in etwa so: Wie man aus der Mathematik weiß, ist die Division durch Null nicht möglich. Wenn’s aber ganz dringend ist, tauchen vielleicht Experten auf, die es doch geschafft haben wollen. Und so war auch hier also ein Impfstoff in großer Hast entwickelt worden, der praktisch ungetestet notzugelassen und seitdem im Eiltempo Unmassen von Menschen verabreicht wurde (alleine in über 60 Millionen). Eigentlich ist es ganz logisch, dass Tote und schwere Schäden hier die Folge sind. Zumal vor der mRNA-Technik ausdrücklich gewarnt worden war.
Ist die Entwicklung wirklich überraschend?
Es stellt sich also die Frage, ob – im schlimmsten Fall – die Impfstoffe nur Scharlatanerie sind (schließlich ist die Alltäglichkeit der „Impfdurchbrüche“, des Impfversagens, mittlerweile hinreichend bekannt)? Ganz so wird es wohl nicht sein; dennoch sind den Chancen die Risiken gegenüberzustellen. Selbst ein nicht oder kaum wirksames Mittel mag einen gewissen Placebo-Effekt haben, nach dem oft gehörten Motto: „Ich bin geimpft, ich fühle mich sicher.“ Manches an den berühmten „milderen Verläufen“ könnte aber auch darauf zurückzuführen sein, daß die Virusvarianten schwächer geworden sind. Oder die Impfung hat doch einige Wirkung – was durchaus möglich ist.
Aber sie hat eben auch schwerwiegende Nebenwirkungen. Dazu ist folgendes festzuhalten: Auch Covid-19 kann gefährlich ausfallen und muß bekämpft werden; dies ist keine Frage. Nur folgt daraus rein gar nichts für die Wirksamkeit und die Nebenwirkungen der Impfstoffe. Eventuell haben wir die Wahl „zwischen Pest und Cholera“ – nur wird eben das eine von beidem nicht überall als solches erkannt oder benannt. Das Problem der Impftoten und -schäden aber ist real – und zwar ganz unabhängig davon, wie gefährlich Covid selbst ist. Zudem ist die Omikron-Variante weit weniger gefährlich. Auch sind Impfungen, schon vor langer Zeit erfunden, nicht per se etwas Schlechtes, sondern – sofern sie wohlerprobt und unbedenklich sind, ein Segen. Es hätte alles so schön sein können: Corona, und dann die Lösung in Form der Impfung. So ist es jedoch nicht.
Man hört deswegen immer öfter: Wir haben den größten Medizinskandal der Weltgeschichte. Hat man von folgenden Begleitumständen bei Tetanus-Vakzinen oder ähnlichen Impfungenn schon einmal gehört?
Die seltsamste Impfung aller Zeiten
- Man muß alle paar Monate erneut zur Auffrischung, hat sozusagen ein „Impf-Abo“; nach kurzer Zeit ist die Wirkung der Spritze bereits stark gesunken.
- Die Hersteller übernehmen keine Haftung für eventuelle Impfschäden. Anscheinend haben sie selbst nur wenig Vertrauen in ihr Produkt.
- Wo bleibt überhaupt das Nachforschen der Hersteller bezüglich der Schäden? Wenn man ein Produkt herstellt, ganz gleich welches, sollte man sich doch dafür interessieren, wie dieses wirkt. Ein Ingenieur will wissen, ob die Brücke gehalten hat, die er konstruiert hat; ein Software-Programmierer will wissen, ob sein Programm erfolgreich läuft. Ein Dozent will wissen, ob sein Student etwas gelernt hat, und so weiter und so fort, mutatis mutandis.
- Es ist laut Politikern immer der andere schuld – der, der sich nicht impfen läßt Er ist „unsolidarisch“, „bekloppt“, ein „Tyrann“ (um einige O-Töne von Politikern und Funktionären zu zitieren). Dasselbe Prinzip galt schon bei den Masken. Vor allem hier stellt sich die Frage: Hat man bei einer der klassischen Impfungen jemals solches gehört?
- Ständig gibt es „Impfdurchbrüche“ – auch mit Toten, in Wirklichkeit also handelt s sich um Impfversagen. Die Impfung wirkt anscheinend wenig bis gar nicht. Man predigt, es gebe mildere Verläufe. Dabei ist jedoch, wie oben schon angesprochen, auch zu berücksichtigen, daß durch die Mutationen des Virus mildere Verläufe entstehen. Die Kausalzusammenhänge sind nicht unmittelbar klar (so auch Cullen, siehe oben S. 24).
Abnorme Reklame
- Geimpfte können nach wie vor andere anstecken.
- Es wurde in Deutschland ein umfangreiches Unrechtssystem errichtet, daß Menschen nach ihrem Impfstatus in Klassen / Kasten einteilt. Dieses erstreckt sich sogar auf Kinder. In einem „wirkt“ die Impfung jetzt also doch – „juristisch“, soll heißen: Man hat wieder mehr Rechte. Das lenkt von der Frage nach ihrem rein medizinischen Nutzen ab und wirkt kaschierend.
- Es wird eine abnorme Reklame gemacht und Drangsalierung betrieben wie noch nie zuvor. In diesem Kontext wird im Internet immer wieder folgendes, fälschlicherweise dem Autor Ian Watson zugeschriebene, treffende Zitat genannt: „Wenn du überredet, ermahnt, unter Druck gesetzt, belogen, durch Anreize gelockt, gezwungen, gemobbt, bloßgestellt, beschuldigt, bedroht, bestraft und kriminalisiert werden mußt (…), wenn all dies als notwendig erachtet wird, um deine Zustimmung zu erlangen – kannst du absolut sicher sein, daß das, was da angepriesen wird, nicht zu deinem Besten ist.”
Impfen selbst ist nicht unbedingt eine schlechte Sache. Diese medizinische Errungenschaft gibt es schon sehr lange. Der Grundgedanke ist das absichtliche Infizieren des Organismus und die Stimulation des Immunsystems mit einer geringen, unschädlichen Erregerdosis. Dieses wohlerprobte, klassische Verfahren und damit das gesamte „traditionelle“ Impfen könnte nun durch die Ereignisse, die uns in Atem halten, in Verruf geraten.
Teil 2 folgt morgen
Mit oder ohne „Pandemie“: Impfungen alle 3 (!) Monate in Vorbereitung
In einer ganzen Reihe von Artikeln haben wir hier berichtet, dass es wohl das „Endziel“ der Pharmalobby und politischen Drahtzieher ist, in Zukunft die Bevölkerung alle drei Monate durchzuimpfen. Hierzu gibt es eine Reihe von Aussagen maßgeblicher Persönlichkeiten, wie bespielsweise den Chef von Biontech.
Nun könnte man „hoffen“, dass nach Abklingen der sogenannten „Pandemie“ auch diese Pläne auf Eis gelgt werden. Doch weit gefehlt: Denn das Abklingen oder gar Aussetzen wird man als Erfolg der Impfungen darstellen.
Es könnte ja in der Tat so sein, dass die Impfstoffe ein paar Monate den Ausbruch von Corona- oder Grippeerkrankungen unterbinden – allerdings um den Preis eines nicht mehr intakten Immunsystems. Das Resultat wäre dann, dass der Impfling, einem Junkie gleich, auf Dauer an der Nadel hängt. Sollte er das Impfen unterbrechen, hätte er schlechtere Karten als der natürlich Immuniserte – das könnte ja bereits jetzt schon der Fall sein, wie Studien aus Großbritannien belegen.
Nach relegmäßigem Impfen wäre dann wieder ein halbwegs normales Leben gesetzlich gestattet, die Ungeimpten wären dann allerdings weiter im Fokus der Impfbefürworter, denn für jede Grippewelle, oder eine noch so harmlose Mutation, würde man sie verantwortlich machen und die Folgen solcher Wellen, wie wir sie seit Bestehen der Menschheit kennen, würde man ihnen in die Schuhe schieben.
Und nun zu unserem UME-Faktencheck
> Beginnen wir mit Deutschland:
„Vergangene Woche wurde der Genesenenstatus bundesweit von sechs auf drei Monate verkürzt“ berichtet die WELT.
Das bedeutet nichts anderes, als dass ein Genesener bereits drei Monate nach der Genesung zur Impfung antreten muß, will er nicht voll schikaniert weiterleben „dürfen“. Dass diese Maßnahme medizinisch nicht begründet ist, beweist der Umstand, dass die Regelung im Bundestag nicht gilt. Dort gilt der Genesenstatus nämlich sechs (!) Monate. Wir zitieren die WELT dazu:
„Trotz der Verkürzung des Genesenenstatus von sechs auf drei Monate für die Bürger gilt im Bundestag teilweise weiter die alte Frist. Dies betreffe den Zugang zum Plenum und zu den Ausschüssen, sagte ein Sprecher am Dienstag. Geregelt werde dies durch die Allgemeinverfügung von Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD).“
Zur Auflockerung ein kleines Quiz dazu – was trifft zu:
a) Trifft hier die lateinische Sentenz „Quod licet Iovi, non licet bovi“ („Was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen nicht erlaubt“) zu, oder
b) die Viren meiden weitgehend den Bundestag. Aus der Sicht eines Virus duchaus vorstellbar, denn sich beispielsweise in einem Grünen Spinner einzunisten, kostet sicher viel Überwindung.
Fällt Ihnen, geschätzer Leser noch eine dritte Möglichkeit ein? Uns nicht.
> Jetzt weiter nach Österreich:
„Ab 1.2. wird der vorgeschriebene Mindestabstand zwischen zweiter und dritter Impfung von 120 Tagen auf 90 Tage reduziert“ berichtet krone.at.
Das bedeutet nichts anderes, dass man sich jetzt schon nach drei Monaten „boostern“ kann, was eben bis zum 1.2. nicht möglich war. Die entsprechenden Empehlung sich nach vier Monaten „aufzufrischen“ gibt es schon und lange wird es nicht dauern, dass „Expertinnen und Experten“ uns 90 Tage ans Herz legen.
Weiteres Boostern (vierte Impfung) verordnet:
Aber es kommt noch dicker. Dass auch die Gültigkeit des Impfpasses immer kürzer wird, steht ebenfalls im Artikel auf krone.at:
„Weil sich die medizinischen Empfehlungen geändert haben, ändert sich ab 1. Februar auch die Gültigkeit der Impfzertifikate im Grünen Pass. Mit 1. Februar 2022 ist das Impfzertifikat über die erste Impfserie (zwei Impfungen oder Genesung + eine Impfung) nur noch 180 Tage (also sechs Monate) gültig.“
Und das bedeutet nichts anderes, dass dann jemand trotz drei Impfungen nach 6 Monaten wieder als ungeimpft eingestuft wird und sich, nach geltender Rechtslage in Österreich, dann den vierten Stich holen muß.
Es bleibt abzuwarten, ob zu den jetzt Ungeimpften sich dann die dreifach Geimpften als Personen dazugesellen werden. die da nicht mehr mitmachen wollen. Denn spätestens jetzt sollte den Belogenen und Betrogenen die Augen aufgehen.
Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte. Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber portofrei und gratis! Details hier.
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Nehammers „Blendmanöver“ geht nach hinten los
In Österreichs Online-Foren geht heute ein Satz „viral“, der den Sachverhalt wohl auf den Punkt bringt: „Verarschen können wir uns selber“.
Derb aber wahr, angesichts der Ankündigung von Kanzler Nehammer, den Lockdown für die Ungeimpften per Montag für beendet zu erklären.
Was dabei eigentlich nicht erstaunt, die 2G Regel im Handel und Gastronomie bleibt weiter aufrecht. Getreu dem „Chaosmuster“ in der Corona-Politik der Regierung.
Impffreie weiter ausgesperrt
Trotz Hunderttausender auf Österreichs Straßen, die sich offen gegen die Politik und die Maßnahmen der Regierung äußern, glaubt man von Seiten „Nehammers Chaos-Truppe“ noch immer, die Bevölkerung für dumm verkaufen zu können.
De facto ändert sich für Impffreie in diesem Lande nichts.
Sie werden weiterhin von Gastronomie, Handel Touristik und körpernahen Dienstleistern ausgeschlossen bleiben.
Dabei geht es, nur um dies in Erinnerung zu rufen, um gesunde, jedoch ungeimpfte Menschen.
Der NÖ FPÖ Klubobmann und Landtagsabgeordnete Udo Landbauer meinet dazu, „der Lockdown für gesunde, ungeimpfte Menschen ende nur auf dem Papier, die gesundheitspolitische Sicherungshaft gehe weiter“.
Druck wird größer, Chaos regiert in Nehammer-Riege
Erst gestern war von Seiten des Gesundheitsministers zu hören, dass kein Ende des Lockdown für Ungeimpfte in Sicht sei, da dieser ja als epidemiologisch sinnvoll zu erachten sei.
Da sich allerdings das „Inzidenzen-Konstrukt“ seit gestern nicht geändert hat, die. Mit Vorsicht zu genießenden, gemeldeten Zahlen sogar gestiegen sind, erhebt sich nun die Frage nach dem Sinneswandel Mücksteins.
Oder war es ganz einfach wieder ein Vorpreschen des militärisch geschulten Kanzlers, der seine Truppe nun völlig verwirrt zurückgelassen hat um „General Mückstein“ dem Sperrfeuer des Volkes aus zu setzen.
Hier lässt die Kampftaktik der Regierung eher auf unkontrolliertes „Rückzugsgefecht“, denn auf planmäßigen „Vormarsch“ schließen.
Ende der 2G Regel dringend angebracht
Auch von Seiten der FPÖ und deren NÖ Klubobmannes Landbauer wird nun vehement ein Ende der 2G „Schikanen“ gefordert. „2G schadet den Menschen und den heimischen Betrieben.
Bis heute kann die Regierung keine Evidenz für die Wirksamkeit dieser Maßnahme vorlegen“, betont Landbauer. Ebenso fordert man das Ende der Sperrstundenregelung. „Auch hier kann uns kein Regierungspolitiker die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme erklären. Die Menschen weichen eben in den privaten Bereich aus, während die krisengebeutelten Wirte nicht mehr wissen, wie sie ihren Betrieb aufrechterhalten sollen.
Wer Zeichen zu deuten weiß wird sich so Manches aus dieser chaotischen Vorgehensweise der Regierung, im „Angesicht der Massen“ im Widerstand, zusammen reimen können, oder wollen.
In jedem Fall die Tage einer derart dilettantisch agierenden Regierungsmannschaft können nur und müssen auch, gezählt sein.
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„Räuberbande“: Als Papst Benedikt XVI. alles vorhersagte…
(David Berger) Vor gut 10 Jahren hat Papst Benedikt XVI. eine Rede im Deutschen Bundestag gehalten, deren prophetische Weitsicht erst in diesen diesen dunklen Tagen der Missachtung der Menschenrechte, des vor dem Staat geltenden Individuums und der Freiheit als grundlegendem Gedanken der westlichen Welt so recht zur Geltung kommt.
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Berliner Klima-Hungerstreiker wollen jetzt Essen retten und blockieren dafür Autobahnen

von AR Göhring
Die B.Z. meldet, daß die Hungerstreiker aus dem Tiergarten in Berlin, die vor der letzten Bundestagswahl die berühmten 15 Minuten Ruhm ernteten, nun die Zufahrt von Berliner Autobahnen blockierten, was einen erheblichen Straftatbestand darstellt. „Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr“? – mitlesende Juristen werden es präziser formulieren können.
Nun wollen sie weggeworfene Lebensmittel retten und fordern von der Ampelregierung daher harte Gesetze. Ein ganz alter Hut, den sich progressive Akademiker der NGO-Szene seit Jahrzehnten aufsetzen. Warum auch nicht? Irrsinnige Verkaufstrategien, z.B. die von Supermärkten verlangen, auch abends ein reichhaltiges Angebot von frischen Backwaren bereitzuhalten, sind reine Ressourcenverschwendung, und erzeugen Mangel an anderer Stelle.
So richtig interessiert es aber niemanden aus der „Retter“-Szene, da man damit keinen ordentlichen Reibach machen kann. Das geht mit „Klima“ und CO2-Zertifikaten/Steuern deutlich besser.
Das Thema Lebensmittelvernichtung taugt aber ganz gut, ab und zu einmal Medienaufmerksamkeit hervorzurufen, ähnlich Tierschutz und Vegetarismus. Die Pseudo-Aktivisten hockten sich daher in Steglitz auf die Autobahn 103, wurden aber nach etwa 60 min. von der Polizei abgeführt. Häufig werden sie das sicher nicht machen, da sie schon um 8:00 morgens den Arbeitsverkehr blockierten. Es bleibt zu hoffen, daß der Eingriff in den Verkehr vor Gericht landet und ordentlich bestraft wird. Wenn die Pseudoaktivisten, die ja meist von den Steuertransfers der Werktätigen leben, die sie auch noch blockieren und beleidigen, ihr Steuergeld wieder an den Staat zurückgeben müssen, suchen sie sich vielleicht eine Arbeit im Nettosteuerzahler-Sektor.
Mit Realsatire zum Weltuntergang: Corona-Diktatur verspottet Bürger mit Lockdown-Trick
Seit dem Aufkommen der Omikron-Variante versucht die Regierung die Panik am Laufen zu halten, doch immer mehr Bürger verlassen den Angst-Zug vor der Endstation. Doch statt den Krisenmodus weiter zu verschärfen, scheinen Türkis und Grün zu resignieren. Das Contact-Tracing – in der Pandemie angeblich überlebenswichtig – wird einfach eingestellt. Zudem sorgt man mit dem Ende des “Lockdowns für Ungeimpfte” aber der Aufrechterhaltung der 2G-Regel für Realsatire.
Kommentar von Matthias Hellner
Seit Corona haben Weltuntergangs-Propheten Hochkonjunktur und dazu braucht es nicht einmal einen Kometen. Ein Virus genügt, um Angst und Panik zu verbreiten. Ganz vorn mit dabei die türkis-grüne Bundesregierung, die eifrige Geschäftigkeit vortäuscht. Doch wer glaubte, in Schilda wäre es hoch hergegangen, muss beim Blick nach Österreich nur noch ungläubig mit dem Kopf schütteln. Während ÖVP-Bundeskanzler Nehammer und sein grüner Gesundheitsminister Mückstein sowie unzählige Regierungsexperten die Gefahr von Omikron beschwören, wackelt nicht nur das Corona-Regime gewaltig. Denn, wie prophezeit, bricht auch die Infrastruktur zusammen, aber die Politik schaut nur zu.
Contact-Tracing am Ende
Gerade zu der Zeit, wenn die Inzidenzen in ungeahnte Höhen schnellen und man die Politik seit Wochen vor den furchtbaren Folgen warnt, versagt sie gänzlich. Nicht nur, dass die “Stopp Corona App” eingestellt wird – bisher verschlang sie 4 Millionen Euro bei ganzen 17.000 Warnungen. Auch Contact-Tracing findet in einigen Bundesländern einfach nicht mehr statt. Stattdessen setze man auf Eigenverantwortung der Bürger, heißt es etwa aus dem Büro der oberösterreichischen Gesundheitsreferentin Christine Haberlander (ÖVP). Aufgrund der vorherigen Horrormeldungen hätte man eigentlich eine Mobilmachung des Bundesheeres, einen harten Lockdown für alle und Lebensmittelrationierungen erwartet…
Von wegen Eigenverantwortung
Zwar ist jetzt, wenn das staatliche Nachverfolgungsystem in die Knie geht, wobei es auch mit den Tests landauf und landab gewaltig hapert, plötzlich wieder Eigenverantwortung gefragt. Wenn es darum geht, ob man sich eine eher wirkungslose aber nebenwirkungsreiche Gen-Spritze verabreichen lassen soll, ist mit der Mündigkeit des Bürgers schnell wieder Schluss. Schließlich ist, um bei den panikverbreitenden Worten der Regierung zu bleiben, Omikron deshalb so gefährlich, weil es hochinfektiös ist und zudem fast jeder Dritte völlig symptomlos ist und die vermeintlich tödliche Seuche daher unwissentlich weiterverbreiten kann, wie man an den sinkenden Zahlen der Spitalsbelegungen sieht.
Schildbürgerstreiche gehen weiter
Mit dem von der Regierung eingeführten Stufenplan – von dieser bald überhaupt nicht mehr beachtet – auch nicht vereinbar war der andauernde Lockdown für Ungeimpfte. Hier leistete sich die Bundesregierung nun den nächsten Narrenstreich. Wie Bundeskanzler Karl Nehammer nun mitteilte, werde der Ungeimpften-Lockdown nicht weiter verlängert und daher am kommenden Montag enden. Die 2G-Regeln für Gastronomie, Handel, Freizeiteinrichtungen und Veranstaltungen bleiben jedoch weiter aufrecht. Man fragt sich also, was sich da wirklich ändert? Aber das ist der Regierung vermutlich auch nicht ganz klar.
„Dummer Hurensohn“: Wütender Biden beschimpft Fox-News-Journalist
Blöd gelaufen! US-Präsident Joe Biden beschimpfte jetzt anlässlich einer Pressekonferenz einen Journalisten des TV-Senders Fox News als „dummen Hurensohn“ (Stupid son of a bitch). Das Mikrofon war noch eingeschaltet, unklar ist, ob der Präsident das bemerkt hatte. Das Ganze wurde auch auf Kamera festgehalten. Biden kam offenbar mit der Frage nach der Inflation in den USA nicht klar. Mit 7 Prozent hat die Teuerungsrate seit 1982 in den USA einen neuen Höchststand erreicht.
Auszucker wegen Frage zu Inflation
„Glauben Sie, die Inflation könnte eine politische Belastung zu den Midterms werden?“, lautete die Frage von Peter Doocy, Fox-News-Korrespondent des Weißen Hauses. Biden murmelte sarkastisch: „Nein, es ist eine große Bereicherung…noch mehr Inflation. Was für ein dummer Hurensohn“. Die Midterm-Wahlen stehen am 8. November 2022 an. Dabei werden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 34 der 100 Sitze im Senat neu besetzt. Die Midterms sind entscheidend für die Aufteilung der politischen Macht zwischen Demokraten und Republikanern in beiden Häusern. Für die Biden-Regierung steht dabei viel auf dem Spiel.
Biden-Telefonat: Nichts Persönliches…
Doocy erzählte später seinem Kollegen Bret Baier von Fox News, andere Reporter haben ihm den „Sager“ des Präsidenten mitgeteilt, denn er hatte ihn im lauten Wortwechsel bei den Pressevertretern des Weißen Hauses nicht gehört. Er trat später in der Talk-Show von Sean Hannity in Fox-News auf und erzählte, der Präsident habe ihn eine Stunde nach der flegelhaften Beschimpfung angerufen und ihm gesagt: „Es ist nichts persönliches, Kumpel“. Auf die Frage, ob Biden sich entschuldigt habe, sagte Doocy: Biden habe die Sache bereinigt, er wisse das zu schätzen. Es sei ein netter Anruf gewesen“.
Kritisch Fragen unerwünscht
Das Weiße Haus äußerte sich in der Sache noch nicht. Doocey ist bekannt für seine direkte Art der Fragen im Weißen Haus. Biden-Sprecherin Jen Psaki ist bekannt dafür, unangenehme Fragen, etwa zum Thema Inflation, Einwanderung oder Kriminalität zu überhören, abzuwürgen oder ausweichend und belehrend zu beantworten. Bei Doocey kommt sie nicht durch damit, er fragt beharrlich nach. Biden, der letzte Woche eine fast zweistündige Pressekonferenz mit Reportern abhielt, war zeitweise sichtbar frustriert über deren Fragen. Im Pressegespräch erhob er einmal die Stimme, als ein Journalist unangenehme Fragen stellte.
Lehrbeispiel: Putins jährlicher Fragen-Marathon
Biden und seine Sprecherin Psaki könnten in diesem Punkt von Russlands Präsident Vladimir Putin lernen. Dieser stellt sich alljährlich einem Fragenmarathon von in- und ausländischen Journalisten und beantwortet diese faktisch, intelligent und oft mit beißendem Humor. Er beeindruckt mit großem historischen Wissen und der Kenntnis komplexer Zusammenhänge. Man darf aber nicht zu hart ins Gericht mit Biden gehen. Mit seinen 79 Jahren ist er nicht mehr der Jüngste und hat eben ab und zu seine Aussetzer. Es ist bekannt, dass er sich manchmal im Garten des Weißen Hauses verirrt oder bei seinen Reden den Faden verliert.
Ärzte zerlegen Szekeres’ “Faktencheck”: Impfpflicht ist nicht vertretbar!
Am 2. Dezember wollte der Präsident der Österreichischen Ärztekammer Prof. Thomas Szekeres in einem Rundbrief die universelle Empfehlung der Covid-Impfung zur Berufspflicht für Ärzte erheben – und erntete daraufhin scharfe Kritik. In einem Offenen Brief widersprachen zahlreiche Mediziner Szekeres’ Versuch, individuelle Beratungen zu den Vakzinen zu unterbinden und wiesen auf eine mangelhafte Datenlage zu Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe hin. Szekeres “konterte” daraufhin mit einem “Faktencheck” der Kammer und sogenannter Experten der MedUni Wien sowie des Nationalen Impfgremiums und wollte die Argumente der kritischen Ärzte widerlegen. Erfolglos.
355 Ärzte haben den sogenannten “Faktencheck” nun detailliert in einem Schreiben zerlegt. Die Mediziner bleiben dabei: Es fehlen nach wie vor wesentliche Daten zu den Covid-Vakzinen für eine abschließende Beurteilung. Eine generelle Impfpflicht, wie sie vom Nationalrat beschlossen wurde, ist auf der Basis der derzeit vorliegenden Studien und Erkenntnisse weder gerechtfertigt noch ethisch vertretbar.
Die Ärzte argumentieren wie folgt:
Positive Tests sind keine “Inzidenz”
Das, was die „Experten“ der Ärztekammer als „Inzidenz“ bezeichnen, ist nicht die Häufigkeit einer Erkrankung, sondern die Häufigkeit eines positiven Corona-Tests. Der Nachweis eines Erregers ist jedoch nicht zwangsläufig mit einer Infektion oder Erkrankung verbunden. Ferner ist die Häufigkeit von positiven Corona-Tests fundamental davon abhängig, wie viele Tests durchgeführt werden, auch aufgrund der Zunahme falsch positiver Befunde. “Wichtig ist folglich nicht nur die Anzahl positiver Testergebnisse, sondern auch der Anteil positiver Testergebnisse an der Gesamtzahl der durchgeführten Tests. Dieser lag im Herbst 2021 bei 2-3%, während er im Vorjahr noch ca. 20% betrug” erklärt dazu DDr. Christian Fiala, der den Brief mitunterzeichnete.
Geringe Impfeffektivität bei Omikron
Hier zeigen die Daten, dass eine Infektion mit Omikron zu deutlich geringeren Raten an schweren Fällen und Hospitalisierungen führt als die bisherigen SARS- CoV-2-Varianten, und dass weder Impfung noch Booster einen relevanten Effekt auf die Hospitalisierungsrate aufweisen. Es wird nicht bestritten, dass auch jüngere Patienten mit COVID auf den Intensivstationen behandelt werden. Die Altersstruktur der PCR-Test-positiven Intensivpatienten alleine ist jedoch ohne zuverlässige Angaben zu Behandlungsursachen und Impfstatus nicht geeignet, eine Impfpflicht für die gesamte Bevölkerung zu begründen. Eine Studie von Onder et al. hat außerdem gezeigt, dass 99,2% der an COVID verstorbenen Patienten relevante Begleit- bzw. Vorerkrankungen aufwiesen. Fast 75% der Verstorbenen wiesen sogar zwei oder mehr Erkrankungen auf.
Mehr Transparenz gegenüber Patienten gefordert
Festgehalten wird auch, dass das Nebenwirkungsrisiko der COVID-Impfungen durch Underreporting unterschätzt ist. So geht selbst die Pharmig davon aus, dass nur 6% der Impfkomplikationen überhaupt gemeldet werden. “Wir verwahren uns ausdrücklich dagegen, Daten aus dem Kontext zu reißen und stehen für eine transparente Vermittlung aller medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnisse vom Arzt zum Patient, damit dann eine partizipative, informierte und individuelle Entscheidung über die Durchführung einer medizinischen Maßnahme getroffen werden kann”, so Sönnichsen abschließend.
Corona-Spaziergänge: Musiker “Yellow Pfeiffer” starb nach Polizeimaßnahme
Am Montag, den 24. Januar, verstarb im Rahmen eines friedlichen Spazierganges gegen die Corona-Maßnahmen im brandenburgischen Wandlitz ein 53-jähriger Mann nach einer Polizeimaßnahme. Schon am folgenden Tag kursierten in den sozialen Netzwerken Gerüchte, dass es sich bei dem Toten um einen bekannten deutschen Musiker aus der Mittelalter-Szene handelte. Mittlerweile wurde dies bestätigt: Boris Pfeiffer, ehemaliges Mitglied der Band In Extremo, ist tot.
Er hatte am Montagabend gemeinsam mit rund 200 anderen Personen an einem friedlichen Spaziergang gegen Corona-Maßnahmen und Impfzwang teilgenommen. Für die Mainstream-Presse war der 53-jährige Familienvater zunächst nicht mehr als “ein Querdenker“, der versucht hatte, eine Polizeikette zu durchbrechen und schließlich aus heiterem Himmel kollabierte. Hier sollte und soll vor allem die Polizei schadlos gehalten werden.
Physische Gewalt soll es seitens der Beamten tatsächlich keine gegen den 53-Jährigen gegeben haben. Nicht erwähnt wird allerdings, dass die gesamte Polizeimaßnahme entsprechend sämtlicher Augenzeugenberichte – einige finden sich etwa in der Wandlitzer Telegram-Gruppe – mehr als fragwürdig schien. Nachdem die Polizei mit mehr als einem Dutzend Einsatzwagen angerückt war, hat man die Spaziergänger kurzerhand eingekesselt. Angeblich sollen die Beamten zuvor gefordert haben, dass die Gruppe von Demonstranten sich auflöst – doch sämtliche Schilderungen von Teilnehmern des Spaziergangs stimmen darin überein, dass ein “Auflösen” schlicht unmöglich war. Ausweichmöglichkeiten bestanden nicht – außer in fremde Privatgrundstücke oder eine Böschung hinab. Diese Taktik ist von anderen Corona-Demonstrationen wohlbekannt: Den Kessel verlassen darf nur, wer seine Personalien angibt. Bis dahin steckt man in der Masse fest. Ob eine derartige Maßnahme bei einem friedlichen Spaziergang – egal, ob dieser nun angekündigt war oder nicht – notwendig und verhältnismäßig ist, darf an dieser Stelle hinterfragt werden.
Boris Pfeiffer soll kollabiert sein, nachdem Beamte (ohne jeden Widerstand seinerseits) seine Personalien erfasst hatten. Die Polizei gibt an, umgehend Erste Hilfe geleistet und die Rettung alarmiert zu haben. Mehrere Augenzeugen sahen diese Behauptung eher kritisch und bemängelten, dass zu viel Zeit verstrichen sei, bis Hilfe kam. Der 53-Jährige soll im Krankenhaus verstorben sein. Die genaue Todesursache scheint bisher unklar, es wird auf einen Herzinfarkt spekuliert. Eine Obduktion wurde angeordnet.
Ein Freund des Musikers beschrieb ihn als “immer friedlich, vermittelnd und positiv” – was sich mit den Erfahrungen zahlloser Besucher von In Extremo-Konzerten decken dürfte, die “Yellow Pfeiffer” vor und nach den Auftritten kennenlernen durften. Der Freund schrieb weiter: “Es ist traurig genug, dass jemand bei einer Demo verstorben ist, und da ist es erst mal egal ob durch Gewalt oder an einem Herzinfarkt. Es ist ein Vorfall, der nur passiert ist, weil friedliche Menschen einfach an ihren Rechten gehindert werden.”
Band distanzierte sich von “rechten Verschwörungsideologien”
Im Mai 2021 war publik geworden, dass Pfeiffer die Band In Extremo nach 24 Jahren verlassen hat. In einer Stellungnahme der Band hieß es:
Über die vielen Jahre der Zusammenarbeit verändern sich Lebensumstände, Sichtweisen und Prioritäten. An den vielen Kreuzungen, an denen wir in der gesamten Zeit zusammen als Band standen, haben wir es immer geschafft, uns für einen Weg zu entscheiden, mit dem der Einzelne und auch die Band leben konnte. Leider war es diesmal nicht mehr möglich und wir konnten keinen Konsens finden.
Schon damals lag nahe, dass die Mainstream-konforme Band Probleme mit kritischen Ansichten zur Corona-Politik hatte. Im Dezember distanzierte man sich etwa von “rechten Verschwörungsideologien” und sagte einen Auftritt in der Docks Konzerthalle in Hamburg ab: Bei den sogenannten “Wandzeitungen” vor der Tür des Clubs erlaubte man nach Ansicht obrigkeitshöriger Veranstalter zu viel Meinungsfreiheit. Die Betreiber hatten damit Wissenschaftlern Gehör verleihen wollen, die in der Corona-Berichterstattung sonst nicht zu Wort kommen.
Hartes Vorgehen der Polizei am selben Tag in Bernau
Für berechtigte Empörung sorgten derweil Videoaufnahmen von einem Spaziergang am selben Tag aus dem benachbarten Bernau, das zeigt, wie ein Polizist einen älteren Mann brutal zu Boden stößt, sodass dieser hart mit dem Hinterkopf auf dem Boden aufschlägt. Fälschlicherweise wurde dieses Video zunächst mit dem Todesfall in Wandlitz in Verbindung gebracht. Der Mainstream bemühte sich um eine “Klarstellung”, schob die Verbreitung des Videos sogenannten Rechtsextremen in die Schuhe und hielt fest, dass gegen das angeblich aggressive Opfer ermittelt werde – ebenso wie gegen die “Verbreiter des Fake-Videos”. Bloß, dass es sich keinesfalls um Fake handelt. Der Vorfall fand statt: Nur eben nicht in Wandlitz. Das Video ist beispielsweise hier zu sehen (die Beschreibung ist nicht korrekt, der Mann ist nicht verstorben):
Spaziergang in #Bernau, ein Mann stirbt bei Polizeieinsatz.
Polizei spricht von “erlittenen medizinischen Notfall”.Höhepunkt der #polizeigewalt scheint erreicht. pic.twitter.com/l5NdMf0c8l
— kickout / ungeimpft (@kickout55711802) January 25, 2022
Die Polizei Brandenburg bestätigte selbst die Echtheit des Videos:
Das in sozialen Medien kursierende Video zeigt einen Ausschnitt aus einer Demo am 24.01. in Bernau. Es hat ?????? Bezug zur gestrigen Versammlung in #Wandlitz (BAR) und steht in keinem Zusammenhang mit dem Todesermittlungsverfahren eines 53-jährigen Mannes.
— Polizei Brandenburg (@PolizeiBB) January 25, 2022
Dass derartige Aufnahmen nicht dazu beitragen, das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei zu steigern, steht außer Frage. Zumindest die Spaziergänger in Wandlitz sind sich einig: Alles war ruhig und friedlich – bis die Polizei eintraf. Auch wenn zweifelsfrei nicht bei allen Protesten direkte körperliche Gewalt gegen Demonstranten ausgeübt wird, so wirft das Vorgehen gegen regierungskritische Spaziergänger doch viele Fragen auf.


