Kategorie: Nachrichten
Italien: Zusammenstösse mit der Polizei, weil Anwälten der Zugang zum Kassationsgerichtshof verweigert wurde
Unglaubliche Szenen spielten sich letzten Mittwoch vor dem Kassationsgerichtshof auf der Piazza Cavour in Rom ab, wie Byoblu berichtet. Eine Gruppe von Anwälten, die eine Petition und eine Beschwerde beim Kassationsgerichtshof einreichen wollte, wurde von einem grossen Polizeiaufgebot am Betreten des Gebäudes gehindert.
Die Anwälte hatten sich einige Stunden zuvor versammelt, um gegen den «Green Pass» zu demonstrieren, der auch für den Zugang zu den Gerichten obligatorisch ist. Gleichzeitig lehnen sie alle andere Massnahmen ab, die die Freiheit zunehmend beeinträchtigen und darauf abzielen, abweichende Stimmen zu unterdrücken.
Die Abgeordnete Sara Cunial, die den Anwälten zu Hilfe gekommen war, wurde ebenfalls gewaltsam zurückgedrängt. Nur durch ihr Durchsetzungsvermögen sei es ihr gelungen, die Polizeikette zu überwinden. Schliesslich sei eine Delegation von zwei Rechtsanwälten in dem Gebäude empfangen worden, so Byoblu.
«Digitalisierung ist die beste Schutzimpfung gegen die Krise»
In Österreich wurde am 19. Januar 2022 die Digitalisierungsinitiative «Mach heute Morgen möglich» vorgestellt. Mit an Bord seien 100 Firmen und Organisationen, darunter die Wirtschaftskammer (WKÖ), die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) oder das Start-up Female Founders. Microsoft sei der Gastgeber, berichtete das Onlineportal Vienna.at unter Berufung auf die Austria Presse Agentur.
Unter dem Motto «Corona-Krise und Digitalisierung» wird in diesem Rahmen propagiert, es gehe um «Innovation für nachhaltiges Wachstum, digitale Kompetenzen für mehr Chancengleichheit, das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen dank neuer Technologie und Sicherheit als Grundlage der Digitalisierung».
Der Appell der Pressekonferenz: Österreich solle mutig und offen die Chancen der digitalen Transformation ergreifen. Denn diese sei der Schlüssel zu wirtschaftlichem Erfolg. Erste Schritte seien erfolgt, nun müsse man aber die «digitale Handbremse» lösen.
«Digitalisierung ist die beste Schutzimpfung gegen die Krise», betonte Microsoft-Österreich-Chef Hermann Erlach. Die Krise habe die «Digitalisierung geboostert, und dieses Momentum gehöre genutzt».
Auch Lisa-Maria Fassl von Female Founders verwendete bei der Pressekonferenz das bedeutungsschwangere «Impfwort»: «Für uns war die Digitalisierung ein totaler Boost». Digitales erreiche eine viel grössere Reichweite. Alles sei partizipativer, jeder könne mitreden: «Digitalisierung kann wirtschaftlich und privat der Schlüssel dazu sein, teilzuhaben.» Der ökologische Aspekt sei auch nicht zu unterschätzen.
Erlach setzte noch eins oben drauf:
«In der Corona-Zeit gab und gibt es viel Depression, Leid und Schwierigkeiten, aber wir wollen den Fokus auf etwas Positives legen und einen positiven Digitalisierungsschub erzeugen.»
Denn die Pandemie habe für Antrieb in der Digitalisierung gesorgt. «Man denke an modernes Arbeiten, Homeoffice, dass die Grosseltern im Internet videotelefonieren. Die Furcht vor digitalen Instrumenten ist gesunken, in einem Teilbereich ist das ein positiver Impuls durch Corona.» Diesen Rückenwind wolle man nun ausnutzen.
Man müsse auf die Bevölkerung zugehen, es gebe Ängste, die ausgeräumt werden müssten, erklärte Erlach. Das will er über «das Darstellen von Chancen» erreichen. Die Digitalisierung solle als «Regler» für die Themen Nachhaltigkeit, «Skilling» (Qualifizierung), Datenschutz und Innovation für die Zukunft eine entscheidende Rolle spielen.
Laut Erlach sollen die Menschen «digital trainiert» werden. «Man kann nicht überall warten, bis das Bildungssystem reagiert, es nachzieht. Wir brauchen kurzfristig Massnahmen, um Leute an das Digitalisierungsthema heranzubringen.»
«Der Pass ist der edelste Teil von einem Menschen»
Brechts «Flüchtlingsgespräche», entstanden in dessen Exil im Jahre 1941, beginnen damit, dass Begriff und Sache in eklatanter Weise auseinanderfallen. Im «Bahnhofsrestaurant von Helsingfors» sitzen zwei vor dem Krieg in Europa geflohene Männer und reden, «sich ab und zu vorsichtig umblickend», über Politik.
DER GROSSE: Das Bier ist kein Bier, was dadurch ausgeglichen wird, dass die Zigarren keine Zigarren sind, aber der Pass muss ein Pass sein, damit sie einen in das Land hereinlassen.
DER UNTERSETZTE: Der Pass ist der edelste Teil von einem Menschen. Er kommt auch nicht auf so einfache Weise zustand wie ein Mensch. […]
DER GROSSE: Man kann sagen, der Mensch ist nur der mechanische Halter eines Passes. Der Pass wird ihm in die Brusttasche gesteckt wie die Aktienpakete in das Safe gesteckt werden, das an und für sich keinen Wert hat, aber Wertgegenstände enthält.
DER UNTERSETZTE: Und doch könnt man behaupten, dass der Mensch in gewisser Hinsicht für den Pass notwendig ist. Der Pass ist die Hauptsach, Hut ab vor ihm, aber ohne dazugehörigen Menschen wär er nicht möglich oder mindestens nicht ganz voll. […]
Der «Pass» ist zur notwendigen Bedingung des Überlebens geworden, denn «der Pass muss ein Pass sein, damit sie einen in das Land hereinlassen», während alles andere nicht das ist, was es zu sein scheint. Die Begriffe sind willkürlich geworden, teilweise in ihr Gegenteil verkehrt worden.
Obwohl der Einzelne im «totalen Krieg» vollkommen austauschbar ist und als Einzelner nicht zählt, muss er dennoch eindeutig identifiziert werden können. Die Pässe, so einer der beiden Gesprächspartner,
«gibts hauptsächlich wegen der Ordnung. Sie ist in solchen Zeiten absolut notwendig. Nehmen wir an, Sie und ich liefen herum ohne Bescheinigung, wer wir sind, so dass man uns nicht finden kann, wenn wir abgeschoben werden sollen, das wär keine Ordnung».
Der Pass dient also keinesfalls dessen Trägern, sondern lediglich jenen, die an der Aufrechterhaltung der Illusion einer «Ordnung» interessiert sind, welche es ohnehin längst nicht mehr gibt.
Es würde einen ziemlichen geistigen Aufwand erfordern, die Ähnlichkeiten zur Gegenwart nicht zu erkennen. Nahezu jede Seite, jeder Absatz dieses grossartigen, subtil humorvollen Textes konfrontiert uns beim Lesen nicht nur mit unserer Geschichte, sondern auch mit unserer aktuellen Realität.

Das Foto zeigt eine Karte, auf die jemand mit einem Füller das wohl wichtigste Zitat dieses Textes geschrieben hat, vermutlich in den 60er-Jahren, denn aus dieser Zeit stammt die antiquarisch erworbene Ausgabe, in der die Karte sich befindet.
Das Papier leicht vergilbt und die Schrift schnörkelig und buchstäblich aus einem anderen Jahrhundert, fällt die Karte beim Aufschlagen aus dem Buch heraus wie eine Mahnung an uns «Nachgeborene». (Brecht hat auch ein berühmtes Gedicht «An die Nachgeborenen» verfasst!)
Vielleicht ist es nun an der Zeit, wieder vermehrt alte Bücher aufzuschlagen. Dabei kann man feststellen, dass alles schon da war: die Probleme, die Verbrechen, aber auch die Lösungen und die Auswege.
Einer der beiden Gesprächspartner in Brechts Dialog, Ziffel, hat beispielsweise grosse Zweifel am Prinzip der «Ordnung»:
«Ich erkenne bloss die ungeheuren Vorteile der Schlamperei. Die Schlamperei hat schon tausenden von Menschen das Leben gerettet. Im Krieg hat oft die kleinste Abweichung von einem Befehl genügt, dass der Mann mit dem Leben davongekommen ist.»
Jener Unordnung, die durch das Auseinanderfallen von Begriff und Sache, durch das Zerbrechen der alten Ordnung, entstanden ist, wäre im Rahmen einer klugen Strategie also damit zu begegnen, dass man sich nicht blindlings einer neuen «Ordnung» (hier einer des Krieges) unterwirft, sondern diese vielmehr durch «Schlamperei» unterläuft.
Erst dadurch kann man nicht nur mit dem Leben «davonkommen», sondern womöglich auch vorankommen. Und das auch noch auf heitere Weise.
Warum begehen die NATO-Staaten energiepolitischen Selbstmord?
Die zunehmend aggressive militärische Haltung der USA und der NATO gegenüber Russland und China ist ein grosses Paradoxon, wenn man sie mit der eindeutig selbstmörderischen nationalen Wirtschaftspolitik der Grünen Agenda der USA und der EU- und NATO-Staaten vergleicht. Eine erstaunliche Transformation der Volkswirtschaften der fortschrittlichsten Industrieländer der Welt ist im Gange und nimmt Fahrt auf.
Das Herzstück dieser Transformation ist die Energie und die absurde Forderung nach einer «kohlenstofffreien» Energieversorgung bis 2050 oder früher. Den Kohlenstoff aus der Energiewirtschaft zu eliminieren, ist derzeit nicht möglich und wird es vielleicht auch nie sein. Dieses Ziel zu verfolgen, bedeutet jedoch, die produktivsten Volkswirtschaften der Welt in Stücke zu reissen. Ohne eine funktionierende industrielle Energiebasis werden die NATO-Länder zu einem militärischen Witz. Wir können bei Solar- und Windkraftanlagen sowie Batteriespeichern nicht von «erneuerbarer» Energie sprechen. Wir müssen von unzuverlässiger Energie sprechen. Dies ist eine der kolossalsten wissenschaftlichen Wahnvorstellungen in der Geschichte.
Am 31. Dezember schaltete die neue deutsche Koalitionsregierung drei der sechs verbliebenen Kernkraftwerke endgültig ab. Sie taten dies zu einem Zeitpunkt, als die Erdgasreserven zu Beginn eines harten Winters extrem niedrig waren und jede schwere Kaltfront zu Stromausfällen führen kann. Aufgrund der deutschen Weigerung, die Inbetriebnahme einer zweiten russischen Gaspipeline, Nord Stream 2, zu genehmigen, sieht sich Deutschland mit einem Anstieg des Spotpreises für Strom um 500% im Vergleich zum Januar 2021 konfrontiert.
Windmühlen und Massenwahn
Für Deutschland, ein Land mit nicht optimaler Sonneneinstrahlung, ist die Windkraft die wichtigste Alternative. Das Problem mit Windkraftanlagen ist, wie der Winter 2020/21 gezeigt hat, dass der Wind unregelmässig bläst. Das führt zu Stromausfällen. Es braucht also ein zuverlässiges Notfallsystem, zum Beispiel basierend auf Kohle oder Erdgas, da die Kernkraft verdrängt wird. Windkraftanlagen werden irreführenderweise nach ihrer theoretischen Bruttokapazität bewertet, wenn Staaten wie Deutschland mit ihren Fortschritten im Bereich der erneuerbaren Energien prahlen wollen.
In Wirklichkeit kommt es auf die im Laufe der Zeit tatsächlich erzeugte Elektrizität an oder auf den sogenannten Kapazitätsfaktor oder Lastfaktor. Bei der Solarenergie liegt der Kapazitätsfaktor in der Regel nur bei etwa 25%. In Nordeuropa oder Nordamerika scheint die Sonne nicht rund um die Uhr. Auch der Himmel ist nicht immer wolkenlos. Ebenso weht der Wind nicht immer und ist kaum zuverlässig. Deutschland rühmt sich damit, 45% der Bruttoenergie aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen, doch das täuscht über die Realität hinweg.
In einer Studie aus dem Jahr 2021 schätzt das Frauenhofer-Institut, dass Deutschland mindestens sechs- bis achtmal so viel Solarenergie wie heute installieren muss, um das Ziel von null Kohlenstoffemissionen bis 2045 zu erreichen. Die Regierung weigert sich, die Kosten dafür zu schätzen, aber private Schätzungen gehen in die Billionen. Dem Bericht zufolge muss die derzeitige Bruttosolarkapazität von 54 GW bis 2045 auf 544 GW anwachsen. Das würde eine Landfläche von 1,4 Millionen Hektar bedeuten, was mehr als 16’000 Quadratkilometern fester Solarpaneele im ganzen Land entspräche. Hinzu kämen grosse Windkraftanlagen. Das ist ein selbstmörderisches Rezept.
Der Betrug mit Wind- und Solarenergie als vernünftige kohlenstofffreie Option beginnt sich zu realisieren. Am 5. Januar dieses Jahres, in Alberta (Kanada), wo die Regierung wie wahnsinnig Wind- und Solaranlagen baut, lieferten an einem sehr kalten Tag mit Temperaturen von fast -40°C die 13 an das Netz angeschlossenen Solaranlagen mit einer Nennleistung von 736 Megawatt lächerliche 58 Megawatt ins Netz. Die 26 Windparks mit einer kombinierten Nennkapazität von 2269 Megawatt lieferten sagenhafte 18 Megawatt an das Netz. Das waren nur 76 Megawatt der theoretischen Gesamtmenge von 3005 Megawatt an vermeintlich grüner und erneuerbarer Energie (2,5%!). Texas hatte während der starken Schneefälle im Februar 2021 die gleichen Probleme mit Solar- und Windenergie wie Deutschland. Übrigens sind Solarfarmen, wenn es schneit, nutzlos.
Ebenso müssen riesige Landflächen mit Solarreflektoren bedeckt oder für Windparks genutzt werden, um eine CO₂-freie Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen zu erreichen. Schätzungen zufolge beträgt die Fläche, die für die 46‘480 geplanten Photovoltaikanlagen in den USA benötigt wird, 650‘720 Quadratmeilen. Dies entspricht der Fläche von Texas, Kalifornien, Arizona und Nevada zusammengenommen. Allein im US-Bundesstaat Virginia hat ein neues grünes Gesetz, der Virginia Clean Economy Act (VCEA), zu einem enormen Anstieg der Anträge für Solarprojekte geführt, die bislang 780 Quadratmeilen Solarpanels umfassen. Wie David Wojick betont, entspricht dies etwa 500‘000 Morgen Land, Ackerland oder Wald, die zerstört und gepflastert werden, mit etwa 500 einzelnen Projekten. Diese werden einen grossen Teil des ländlichen Virginia abdecken und eine erstaunliche Anzahl von 160 Millionen Solarpanels erfordern, die grösstenteils aus China stammen und alle dazu bestimmt sind, zu tausenden Tonnen Sondermüll zu mutieren.
Millionen von Arbeitsplätzen?
Die Biden-Administration und der Zar für erneuerbare Energien, John Kerry, haben fälschlicherweise behauptet, dass ihr grünes Programm (oder «Build Back Better») zu Millionen neuer Arbeitsplätze führen würde. Sie verschweigen, dass diese Arbeitsplätze in China geschaffen werden, das die meisten Solarpanels herstellt – ein Quasi-Monopol, nachdem es vor zehn Jahren die amerikanische und europäische Konkurrenz mit subventionierten, in China hergestellten Billigpanels vernichtet hat.
In der Zwischenzeit setzt China Rekordmengen an Kohle ein und verschiebt sein Versprechen, das «Null-Kohlenstoff-Ziel» zehn Jahre nach der EU und den USA zu erreichen, auf 2060. Es will seine industrielle Vorherrschaft nicht zugunsten einer Klimatheorie aufs Spiel setzen, die auf falschen Daten und Lügen beruht, wonach CO₂ dabei ist, den Planeten zu zerstören.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB hat kürzlich geschätzt, dass das Land seit 2011 allein im Bereich der erneuerbaren Energien rund 150’000 Arbeitsplätze verloren hat, hauptsächlich weil mit den chinesischen Solarmodulen die grössten deutschen Solarunternehmen zerstört wurden. Und Deutschland ist das umweltfreundlichste Land der EU. Weil die weniger energieintensiven erneuerbaren Energien, Wind- und Solarenergie, per Definition die Grundkosten für Strom in die Höhe treiben, vernichten sie in der Gesamtwirtschaft mehr Arbeitsplätze als sie schaffen.
Der industrielle Zusammenbruch der NATO
Da Solar- und Windenergie in Wirklichkeit viel teurer sind als konventionelle Kohlenwasserstoffe oder Atomstrom, werden die Gesamtkosten der Industrie für elektrische Energie ansteigen. Dies zwingt viele Unternehmen zur Schliessung oder zum Umzug. Nur der offizielle Statistikbetrug verschleiert dieses Phänomen. Europa und die USA werden riesige Mengen an Stahl und Beton benötigen, um die erwarteten Millionen von Solarpanels oder Windparks zu bauen. Dafür werden riesige Mengen an konventioneller Kohle oder Kernenergie benötigt. Wie viele Ladestationen für Elektroautos werden gebraucht, um 47 Millionen deutsche Elektroautos zu Hause aufzuladen? Wie hoch ist der zusätzliche Strombedarf?
Eine grosse US-amerikanische Denkfabrik für grüne Energie, RethinkX, veröffentlichte eine Propagandastudie für erneuerbare Energien im Jahr 2021 mit dem Titel «Rethinking Energy 2020-2030: 100% Solar, Wind and Batteries is only the beginning» (Energie 2020-2030 überdenken: 100% Solar, Wind und Batterien sind erst der Anfang). Ihre Antwort auf die Probleme der geringen Kapazität bei Wind- und Solarenergie ist, dass sie 500% oder sogar 1000% mehr als geplant bauen, um den geringen Kapazitätsfaktor von 25% auszugleichen. Sie behaupten absurderweise ohne jeden konkreten Beweis:
«Unsere Analyse zeigt, dass 100% sauberer Strom aus einer Kombination von Solar-, Wind- und Batterieenergie (SWB) bis 2030 auf dem gesamten Kontinent der USA sowie in der überwältigenden Mehrheit der anderen bevölkerten Regionen der Welt sowohl physisch möglich als auch wirtschaftlich erschwinglich ist … Diese Überfülle an sauberer Energieerzeugung – wir nennen sie Super Power – wird während des grössten Teils des Jahres zu Grenzkosten nahe Null verfügbar sein».
Diese Aussage wird ohne ein Jota an Daten oder einer konkreten wissenschaftlichen Machbarkeitsanalyse präsentiert. Sie bleibt eine dogmatische Behauptung.
Der verstorbene kanadische Architekt der Agenda 21 der Vereinten Nationen, Maurice Strong, ein milliardenschwerer Ölfreund von David Rockefeller, war Untersekretär der Vereinten Nationen und Generalsekretär der Earth Day-Konferenz, die im Juni 1972 in Stockholm stattfand. Ausserdem war er Mitglied des Kuratoriums der Rockefeller-Stiftung. Mehr als jeder andere ist er für die Deindustrialisierungs-Agenda der kohlenstofffreien «nachhaltigen Wirtschaft» verantwortlich. Auf dem UN-Erdgipfel in Rio 1992 verkündete er offen die brutale Agenda der Anhänger der radikalen Eugenik wie Gates und Schwab:
«Ist es nicht die einzige Hoffnung für den Planeten, dass die industrialisierten Zivilisationen zusammenbrechen? Liegt es nicht in unserer Verantwortung, ihn herbeizuführen?»
Dieses Programm ist grösstenteils der Great Reset von heute.
Gibt es jetzt einen Krieg?
Wenn die ehemals fortschrittlichen und energieintensiven Volkswirtschaften der NATO-Mitgliedsländer in Europa und den USA diesen selbstmörderischen Weg weitergehen, wird ihre Fähigkeit, eine überzeugende Verteidigung oder einen militärischen Angriff zu organisieren, zu einer Fata Morgana werden. Kürzlich erklärte die korrupte Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, dass die deutsche Hightech-Rüstungsindustrie und ihre Zulieferer keine Bankkredite erhalten sollten, weil sie nicht «grün» oder «nachhaltig» genug seien. Es scheint, dass die Banken die Botschaft bereits verstanden haben. Zusammen mit Öl und Gas wird nun auch die Rüstungsproduktion ins Visier genommen. Von der Leyen war als deutsche Verteidigungsministerin dafür bekannt geworden, dass sie die deutsche Verteidigung bis zu einem katastrophalen Zustand zusammenbrechen liess.
In ihrer einseitigen Verfolgung der Agenda 2030 und des Null-Kohlenstoff-Programms bringen die Biden-Administration und die EU ihre Industrie schon lange vor dem Ende dieses Jahrzehnts auf den Weg der Zerstörung. Führt dies wiederum die aktuelle NATO-Agenda in Richtung Russland in die Ukraine, nach Weissrussland, Armenien und nun nach Kasachstan? Wenn die NATO-Mächte wissen, dass sie in naher Zukunft nicht über die grundlegende militärisch-industrielle Infrastruktur verfügen werden – könnten sie es dann vorziehen, jetzt einen möglichen Krieg mit Russland zu provozieren, um deren potenziellen Widerstand gegen ihre Deindustrialisierungs-Agenda auszuschalten? Neben China ist Russland das einzige Land, das der NATO im Falle einer Provokation einen verheerenden Schlag versetzen könnte.
Massenbildungspsychose oder Massenwahn
1852 schrieb der englische Historiker Charles Mackay einen Klassiker mit dem Titel «Memoirs on extraordinary popular deliries and mass madness». Er gab darin einen wenig bekannten Einblick in die Massenhysterie, die den grossen religiösen Kreuzzügen des 12. Jahrhunderts, der Hexenverfolgung oder dem holländischen Tulpenwahn und vielen anderen Volkswahnsystemen zugrunde liegt. Es ist relevant, den weltweiten irrationalen Ansturm auf den wirtschaftlichen und politischen Selbstmord zu verstehen.
Die gleichen Schlüsselakteure, die hinter den Covid-Massenimpfmandaten für einen experimentellen, genetisch veränderten Impfstoff und den damit verbundenen weltweiten Lockdowns stehen, darunter Bill Gates und Papst Franziskus, stehen hinter Klaus Schwabs grossem Reset des Weltwirtschaftsforums und seinem grünen Null-Kohlenstoff-Wahnsinn der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Diese soll die Welt dazu bringen, beispiellose drakonische wirtschaftliche Massnahmen zu akzeptieren.
zum Originalartikel (auf Französisch)
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William F. Engdahl ist ein US-amerikanischer Autor, Ökonom und Experte in Geopolitik und Risikoanalyse.
Australien will auch Haustiere gegen «Covid» impfen
Medienberichten zufolge arbeitet der australische Tierarzt Dr. Sam Kovac zusammen mit den Aufsichtsbehörden intensiv daran, die Zulassung eines in Russland entwickelten Impfstoffs zu erwirken, um die Haustiere des Landes gegen Covid impfen zu können. Eine Genehmigung der australischen Behörde für Pestizide und Tierarzneimittel stehe noch aus.
Laut dem Daily Mail erklärte Kovac jedoch, er habe ein «positives» Gespräch mit einem hochrangigen Mitarbeiter der Behörde geführt. Insgesamt seien vielversprechende Gespräche im Gange, um eine schnelle Genehmigung zu erhalten. Für die Zulassung des Medikaments werde eine Antragsgebühr von 105’000 Dollar fällig.
In Australien gebe es etwa 5,1 Millionen Hunde und 3,8 Millionen Katzen als Haustiere, informiert der Daily Mail. Laut Kovac müsse man jedoch nicht erst eine Million Impfstoffe importieren, um loslegen zu können. Es reiche, wenn nur ein paar Tausend Haustierbesitzer Interesse zeigen würden.
Entgegen der landläufigen Meinung ist Kovac davon überzeugt, dass sich Haustiere mit «Covid» anstecken können. Zwar liege kein Beweis dafür vor, dass sie die Krankheit auf den Menschen übertragen könnten und nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation ist das Risiko gering, doch gebe es viele Berichte aus dem Ausland, dass Hunde, Katzen, Frettchen und Nerze sich mit Covid-19 infizieren und in einigen Fällen daran sterben könnten.
Der russische Impfstoff für Haustiere ist laut dem Daily Mail bereits in Japan, Brasilien und anderen südamerikanischen Ländern zugelassen.

Hunde mit Masken in der Innenstadt von Shanghai, China, 16. Februar 2020. Quelle: Reuters/Daily Mail
Der künstliche Mensch

Gibt es eine Logik in all dem Unlogischen der Coronakrise – eine Wahrheit in all den Lügen? Es scheint, als ob vieles auf einen gemeinsamen wunden Punkt zuläuft, eine allen gemeinsame Wunde oder Geisteshaltung, die den globalen gleichschritthaften Reflex wie automatisch auslöst. Ob Drosten, Merkel, Lauterbach, ob Macron, Johnson oder Biden: Sie sind Kreuzritter in einem Krieg, den die Menschheit schon lange heimlich führt und der jetzt von der kalten in die heiße Phase geht. Der Feind ist viel größer und vielfältiger als dieses Virus. Es geht um die menschliche Natur beziehungsweise den natürlichen Menschen, um dessen Tötung und Ersetzung durch einen künstlichen Menschen. Die Natur ist der eigentliche Feind.
«Wort zum Sonntag» oder: Der umwandelbare Mensch
Das Votum von Prof. Harald Walach am vergangenen Mittwoch, 19. Januar, hatte mich beeindruckt. Er brachte es ein bei der Video-Konferenz der Gesellschaft der «Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V.», MWGFD, als diese ihr Corona-Ausstiegskonzept vorstellte:
«Wir tun das nicht, weil wir etwas davon haben. (…) Jeder von uns hat massive Einschränkungen erlebt durch das, was er tut. Was wir hier machen, geschieht aus Überzeugung und nicht, weil wir irgendwelche Vorteile haben.» Noch prägnanter formuliert: «Wer hat recht? Sind es die, die sich dafür einsetzen, daß etwas bekannt wird, obwohl sie darunter leiden, oder sind es diejenigen, die sich für etwas einsetzen, weil sie etwas davon haben?» (ab 4 h 22 min)
«Was nichts kostet, ist nichts wert», sagt der Volksmund. Wer also einen Preis zahlt, ist glaubwürdiger als der, der an seiner Meinung verdient, und sei es «nur» in Form von Applaus und Anerkennung. Was bringt einen Menschen dazu, eher einen Preis zu akzeptieren als einen Lohn, Nachteile «in Kauf» zu nehmen statt Streicheleinheiten, mit dem Vertrauten zu brechen und dafür das Unbekannte zu wagen?
Nach Eugen Rosenstock-Huessy ist eben dies sogar ein Kennzeichen wahren Menschseins: dass einer «aus dem Gleis geworfen werden kann. Homo convertibilis ist der durch eine Not umwandelbare Mensch.» (Heilkraft und Wahrheit, 1951, Seite 61)
Er fährt fort: «Erfahrung lehrt, dass nur drei Wege uns aus unserer Gewohnheit herausreissen: Liebe, Leiden, Gebet.» Dem Leidenden geschieht es gänzlich unfreiwillig, der Liebende «kann sich selbst über die Liebe vergessen», und der Beter lässt seinen Willen von einem Grösseren führen. Sie alle drei sind die «Träger neuer Frage. Sie können sich widmen.»
Die neue Zeit braucht genau solche Menschen, die einer Not nicht ausweichen, die ihrer Begeisterung Raum geben und die Größeres anerkennen als sie selbst; Menschen, die bekennen: «Ja, ich will mich darauf von nun an ansprechen und stellen lassen.» (Heilkraft und Wahrheit, 1951, Seite 62)
Auf diese Weise wird das Jesuswort in Lukas 9, Vers 24 in der Breite und für eine neue Generation fruchtbar:
«Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s erhalten.»
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Lothar Mack war als Gemeindepfarrer und bei verschiedenen Hilfswerken und Redaktionen tätig. Sein kritischer Blick auf Kirche und Zeitgeschehen hat ihn in die Selbständigkeit geführt. Er sammelt und ermutigt Gleichgesinnte über Artikel und Begegnungen und ruft auch an Kundgebungen zu eigenständigem gläubigem Denken auf.
Telegram-Kanal: @StimmeundWort
Website: www.stimme-und-wort.ch
Corona-Ausstiegskonzept
MWGFD: Corona-Ausstiegskonzept (Video und PDF)
„Die Gesellschaft der „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V.“ (MWGFD) ist ein Zusammenschluss von in Medizinberufen tätigen Personen und Wissenschaftlern, die sich in Forschung und Lehre mit den Themen Gesundheit, Freiheit und Demokratie beschäftigen. Wir haben uns während der Coronakrise in unserer Kritik an den überzogenen Beschränkungen zusammengefunden.“
Verspäteter CDU-Chef Merz: Eigentlich eher eine Tragödie
21 Jahre zu spät am Ziel: Friedrich Merz (Foto:Imago)
Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Stunde gekommen ist – und nichts trauriger als eine verpasste historische Chance. Vor rund gut 20 Jahren wäre der Moment gewesen, in dem die CDU unter Friedrich Merz einen Neuanfang hätte wagen können, der sie ganz gewiss nicht in eine andauernde Selbstentleibung, programmatische Aushöhlung und sozialistische Leichenstarre geführt hätte. Bekanntlich kam es anders, Merkel setzte sich damals durch, Merz ging resigniert ins – zuerst innere, dann wörtliche – Exil und machte jenseits der Bundespolitik Karriere bei Blackrock, derweil die Union zunächst zu einem Schatten ihrer selbst wurde und schließlich sogar SPD und Grüne links überholte. Dass Friedrich Merz glücklich heute, zwei Jahrzehnte zu spät und selbst weit jenseits des Rentenalters, zum aus seiner Zeit gefallenen CDU-Vorsitzenden gemacht wurde und fortan versuchen wird, dem von Merkel restlos abgenagten und zurückgelassenen Gerippe wieder Leben einzuhauchen, ist eigentlich eine Tragödie, kein Anlass für Aufbruchstimmung.
Wie großartig sich die Bundesrepublik unter einem Realpolitiker, Pragmatiker, vernunftbasierten Wirtschaftsexperten wie Merz hätte entwickeln können – sein Aufstieg ins Kanzleramt als Nachfolger des abgehalfterten Rotgrün-Pioniers Gerhard Schröder vorausgesetzt, kann man man nur mutmaßen. Was aus Deutschland im 21. Jahrhundert geworden wäre unter ihm, der im freien Westen und nicht in der DDR sozialisiert wurde und damals in der Blüte seiner Durchsetzungs- und Gestaltungskraft stand – es bleibt für immer ein Gedankenspiel des historischen Irrealis.
Merkels Gift wird wirken
Leider kam es anders, die Union und mit ihr Deutschland wurden unter einer kaltherzigen, rückgratlosen und machtversessenen Opportunistin zuerst gelähmt und dann demontiert, und das Gift, das Merkel in dieses Volk geträufelt hat – ideell durch Spaltung und ethnisch durch eine destruktive Masseneinwanderung – wird seine eigentliche Wirkung erst noch entfalten. Sicher ist: Es wird final tödlich wirken, und Deutschland als große Geistes- und Kulturnation mit einem autochthonen Volk als Abstammungsgemeinschaft, das in vielen Jahrhunderten von Christentum und Aufklärung geprägt wurde, mit einer reichen Sprache und Geschichte, wird aufhören zu existieren. Das ist eine biologische ebenso wie mathematische Gewissheit. Für eine Umkehr ist es zu spät.
Und selbst wenn Merz, was nicht der Fall ist, einen radikalen Kurswechsel schrittweise anstrebte: Es würde ihm nie gelingen – weil jeder Schritt in diese Richtung zwangsläufig in öffentlichen Empörungsstürmen zerfräst würde, als „Rechtsruck“ und verteufelt als scheinbare Annäherung an die toxischen Forderungen der AfD (in der heute das fortlebt, wofür die Union einst stand), und weil die CDU diese abermalige Kurskorrektur nicht mehr mittragen würde. Und selbst wenn Merz es in homöopathischen Dosen versuchte (so wie ja auch Merkel ihre Linksverschiebung nicht ruckartig, sondern in unmerklichen Kleinetappen vollendete): 16 Jahre Zeit werden Merz kaum bleiben. Und der unumstrittene Lichtbringer ist in der CDU auch keineswegs.
Sein traumhaftes heutiges Wahlergebnis von fast 95 Prozent der Delegierten des digitalen CDU-Parteitags spiegelte zum einen die Erleichterung darüber wider, dass die unsägliche Fehlbesetzung seines Vorgängers Laschet endlich ihr Ende fand, doch es war zum anderen auch eine Folge der Selbstweichspülung von Merz‘ während seiner über zwei Jahre langen Ochsentour, auf der er seinem Lebensziel des Parteivorsitzes nachjagte und darüber so manche Kröte schluckte. Wenn es ihm jetzt endlich gelang, diese biographische Scharte von einst auszuwetzen, so war dies nur unter Verstellung und schließlich Anpassung möglich; der Zwang zum Konsens nötigte auch ihm buchstäblich die Aufgabe früherer liberal-konservativer Kernpositionen ab. Hätte Merz nämlich an all dem festgehalten, was er einst vertrat – von der Ablehnung des gesetzlichen Mindestlohns, über Kritik an der Willkommenskultur bis zum Nein zur Abschaffung der Wehrpflicht oder des Atomausstiegs -, dann wäre er auch heute in seiner Partei noch ein Paria. Der „neue Merz“ hingegen hat nicht einmal mehr ein Problem mit 2Gplus, Masken- und sogar Impfpflicht.
Wie ergeht es fortan der Werte-Union?
Da überraschte es wenig, dass das erste war, was er nach seinem heutigen Kantersieg (mit dem der zuvor eingeholte Wille der Parteibasis endlich exekutiert worden war) tat, Eintracht zu bekunden und „Offenheit für alle Lager” zu signalisieren. Er wolle, so Merz, als Vorsitzender „die gesamte Partei repräsentieren”. Man darf gespannt sein, was dies für die unter Merkel und ihren installierten Interims-Nachfolgern marginalisierten innerparteilichen Oppositionsgruppierungen wie vor allem die Werte-Union bedeutet. Werden diese bei Merz nun ein offenes Ohr finden, oder setzen sich Zwangsdistanzeritis und Ausgrenzung fort? Und wie will Merz er die Gräben zwischen substanzentfremdeten einstigen Unionsanhängern und der linksmutierten Zeitgeistjüngertruppe schließen, die diese Partei inzwischen bis in die kommunalen Niederungen hinab dominiert? Wie will er die verlorenen Wähler remobilisieren?
„Volkspartei ist immer ein Spagat“, sagte Merz heute – und definiert in seiner Antrittserklärung den Konservatismus gleich mal eben nonchalant neu: Konservativ sein bedeute heutzutage, „das Gute zu bewahren und offen für Neues zu sein”. Eine kaum merkliche, jedoch subtil vermerkelte Variation der korrekten Definition, nach der „konservativ“ dafür steht, das „Alte (im Sinne von Bestehendem/Tradierten) zu bewahren und offen für Neues zu sein“. Moralbegriffe tauchen in dieser Beschreibung aus gutem Grund nicht auf – denn „das Gute“ ist ein ebenso wachsweicher und beliebiger Begriff wie „Wahrheit“. Und wer immer meint, beides gepachtet zu haben, ist bereits auf dem ideologischen Holzweg. Man könnte hier auch noch „Alternativlosigkeit“ mit aufzählen.
Gleicher als gleich: ÖVP-Sobotka braucht für Dienstreise keinen PCR-Test
Es ist grotesk, wie sehr die herrschende Klasse uns durch ihre Corona-Politik vorführt. Immer offener zeigt sie, dass die diktatorischen Maßnahmen für sie selber nicht gelten. Das zeigt auch der nun bekannt gewordene Fall des Nationalratspräsidenten Wolfgang Sobotka (ÖVP). Dieser flog einfach ohne PCR-Test zu einem Begräbnis nach Italien. Um dabei unbehelligt zu bleiben, forderte die Parlamentsdirektion die Polizei am Linzer Flughafen dazu auf, keine Corona-Kontrollen bei Sobotka durchzuführen.
Parlamentsdirektion: Sobotka-Dienstreisen von Covid-Einreiseverordnung ausgenommen
Die Parlamentsdirektion erkärte zu Sobotkas Verhalten: „Die von der Parlamentsdirektion gemeldeten Dienstreisen des Nationalratspräsidenten fallen rechtlich nicht unter die Anwendung der Covid-Einreiseverordnung“. Man setzte auch nach, dass Sobotka vier Mal “geimpft” sei. Was das mit der 2G+ Vorschrift, die ansonsten für alle Bürger Österreichs gilt zu tun haben soll, ließ man seitens der Parlamentsdirektion offen. Während die Österreicher schon von klein auf Masken-, Test- und Impfzwang unterworfen sind, kann es sich die Spitzenpolitik offenbar ungestraft richten, so wie es ihr beliebt. Der normale Bürger kann die Horror-Maßnahmen der Regierung, wie etwa den Genspritz-Zwang nicht etwa durch doppeltes Testen, oder gar das Tragen mehrerer FFP2-Masken auf einmal kompensieren. Selbst mit einem 10-Fach-Booster würde man als Normalsterblicher wohl ohne gültigen PCR-Test keine Flugreise antreten können.
Staatsbegräbnis von geimpftem Europa-Parlaments-Präsidenten nach Immun-Versagen
Bereits am 14. Jänner soll Sobotkas Flug zu einem Staatsbegräbnis in Italien stattgefunden haben. Erst jetzt wurde medial bekannt, dass dieser die Gemüter am Flughafen in Hörsching erhitzt. So habe die Parlamentsdirektion die Polizei in einem Schreiben dazu aufgefordert, keine PCR-Kontrolle durchzuführen. Denn Sobotka war nicht getestet, weder beim Flug zum Begräbnis des Präsidenten des Europäischen Parlaments, David Sassoli, noch beim Rückflug. Sassoli, der sich Berichten zufolge zuvor mit den experimentellen Impfstoffen gegen das Corona-Virus behandeln ließ, erlitt bereits im vergangenen September eine Pneumonie. Im Jänner starb er nun im Alter von 65 Jahren an einem Versagen seines Immunsystems in einem italienischen Spital. Der progressive Sozialdemokrat Sassoli war ein Verfechter des Genspritzzwangs und rief im Jänner 2020 beim Weltwirtschaftsforum in Davos den Klima-Ausnahmezustand aus. Im Zuge dessen sprach er im klassischen Agenda 2030-Sprech von einer “Transition”, die vollzogen werden müsse.
Sassoli, zu dessen Begräbnis Sobotka privilegiert ungetest flog, war ein Verfechter der Agenda 2030-Ideologie:
The EU showed leadership on addressing the climate emergency. Now the world must act together and ensure no one is left behind in this process. Next week, I will convey the @Europarl_EN‘s strong stance to world leaders at the @wef meeting in Davos https://t.co/nQc9r8OpqV #WEF20 pic.twitter.com/iUyizNUYyL
— Roberta Metsola (@EP_President) January 17, 2020
Nicht der einzige: Sie richten es sich, wo sie nur können
Sobotka ist nicht der erste Spitzenpolitiker, der durch derartige Privilegien bei den Corona-Maßnahmen auffällt. Nach Neujahr sorgte Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) mit seiner Corona-Infektion für Kopfschütteln, wie Wochenblick berichtete. Unentwegt warb er für die Genspritzen, indem er argumentierte, dass er nur keinen schweren Verlauf habe, weil er dreifach gespritzt sei und dennoch erkrankt. Eine Logik, die viele nicht nachvollziehen können, verlaufen Corona-Infektionen doch ohnehin in mehr als 90% der Fälle ohne gröbere Zwischenfälle. Sein Image wurde dadurch massiv beschädigt, weil herauskam, dass er, der zuvor vorgab das Neujahrskonzert wegen der Corona-Pandemie auszulassen, in Wahrheit bei feucht-fröhlicher Skihütten-Gaudi in Kärnten gesellig abfeierte. Auch für ihn und sein Umfeld galten in Folge allerhand Sonderregeln. So musste seine Ehefrau keine Quarantäne absolvieren, weil sie bei Freunden untergebracht gewesen sei, wie es hieß. In Folge irritierte GECKO-Leiterin Katharina Reich, die scheinbar großmütig erklärte, sich “freiwillig” selbst zu isolieren, obwohl sie per Gesetz ohnehin dazu verpflichtet war, durch ihren Auftritt “im Zentrum”. Reich war virtuell aus dem Gesundheitsministerium zugeschaltet und nicht etwa, wie man bei einer “Isolation” annehmen würde, von Zuhause aus.
ÖVP-Impfpass-Bastel-Stunde im Parlament warf Fragen auf
Bereits im November schockierte Eva-Maria Himmelbauer (ÖVP) durch ihre Impfpass-Sticker-Aktion mitten im Plenum während einer Nationalratssitzung. Vor den laufenden ORF-Kameras brachte sie einen Impfchargen-Aufkleber in ihrem gelben Impfpass an und behauptete auf Wochenblick-Nachfrage, dass es sich um eine Grippe-Impfung gehandelt habe. Das wollten viele nicht glauben und Wochenblick fragte erneut nach und erbat ein Beweisfoto ihres Impfpasses. Dieses blieb uns Himmelbauer jedoch bis heute schuldig und so bleibt unklar, was sie in den Impfpass klebte. So oder so blieb die Aktion für die Mandatarin ohne Konsequenzen. Stehen österreichische Bürger hingegen im Verdacht, bei den Corona-Genspritz-Zertifikaten zu betrügen, haben sie die brutale Verfolgung durch die Behörden und bei einer Verurteilung gemäß Dokumentenfälschung bis zu zwei Jahre Haft zu befürchten.
Von Dresden bis Passau: Auch Großaufgebot der Polizei kann Spaziergänger nicht mehr aufhalten
(David Berger) Bilder, als ob die Invasion tausender Terroristen bevorstehen würde. Alles, was an Polizisten, Wasserwerfern, Pfefferspray-Pistolen, Räumfahrzeugen etc. verfügbar ist, wird derzeit in Deutschland gegen friedliche Spaziergänger aufgefahren. Besonders krasse Bilder erreichen uns derzeit aus Dresden.
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