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Die Gasreserven in Europa sind unter 50 gefallen

Die Gasreserven in Europa schrumpfen weiter, nun sind sie bereits unter 50 Prozent gefallen, was im Falle eines kalten Winters nicht ausreichen wird. Zum Vergleich: Vor einem Jahr lagen die Reserven noch bei 65 Prozent, da der Winter jedoch kalt und lang war und teilweise bis Mai geheizt werden musste, wurde Gas schon damals knapp. […]
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Cambridge University befürwortet Tyrannei im Namen des Klimawandels
Ein kürzlich von der Cambridge University Press veröffentlichtes Papier mit dem Titel Political Legitimacy, Authoritarianism, and Climate Change (Politische Legitimität, Autoritarismus und Klimawandel) wirft ernste und besorgniserregende Fragen über die Rolle der Wissenschaft in unserer nationalen politischen Debatte über den Klimawandel auf.
Der Artikel wurde von Ross Mittiga verfasst, der sich selbst als „Assistenzprofessor für politische Theorie an der Pontificia Universidad Católica de Chile, spezialisiert auf Klimaethik“ bezeichnet. Er bezeichnet sich selbst auch als „Umweltschützer, Veganer und gelegentlicher Querulant“.
Mittigas Papier argumentiert ausdrücklich, dass die Gesellschaft dem Klimaschutz Vorrang vor demokratischen Prinzipien einräumen und eine autoritäre Regierung einsetzen muss, wenn die Gesellschaft es versäumt, politisch gegen den Klimawandel vorzugehen. Oder, mit den Worten der politischen Linken: „my way or the highway“.
Dies ist beunruhigend, weil es den Willen des Volkes zur Selbstverwaltung völlig ignoriert und einen totalitären Ansatz bevorzugt, um das zu bewältigen, was Mittiag als „Klimakrise“ bezeichnet.
Die wichtigsten Punkte des Papiers in der Zusammenfassung:
Ist autoritäre Macht jemals legitim? Die zeitgenössische politiktheoretische Literatur, in der Legitimität größtenteils in Form von Demokratie oder Grundrechten konzeptualisiert wird, scheint dies zu verneinen. Ich behaupte jedoch, dass es einen weiteren, übersehenen Aspekt der Legitimität gibt, der die Fähigkeit einer Regierung betrifft, Sicherheit zu gewährleisten. Während unter normalen Bedingungen die Aufrechterhaltung von Demokratie und Rechten in der Regel mit der Gewährleistung von Sicherheit vereinbar ist, kann es in Notsituationen zu Konflikten zwischen diesen beiden Aspekten der Legitimität kommen, was auch häufig geschieht. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist die COVID-19-Pandemie, bei der strenge Einschränkungen der Freizügigkeit und der Vereinigungsfreiheit zu legitimen Methoden der Regierung wurden. Der Klimawandel stellt eine noch schwerwiegendere Bedrohung für die öffentliche Sicherheit dar. Folglich, so argumentiere ich, könnte die Legitimität einen ähnlich autoritären Ansatz erfordern. Dies ist zwar beunruhigend, zeigt aber die politische Bedeutung von Klimaschutzmaßnahmen. Denn wenn wir vermeiden wollen, dass autoritäre Macht legitimiert wird, müssen wir handeln, um zu verhindern, dass Krisen entstehen, die nur durch solche Mittel gelöst werden können.
Das Problem mit Mittigas Arbeit ist, dass er keinen einzigen Hinweis oder Beweis dafür liefert, dass eine „Klimakrise“ tatsächlich existiert. Es scheint, dass er einfach davon ausgeht, dass es sich dabei um eine Tatsache handelt, die auf der Häufigkeit politischer Diskussionen beruht, in denen der Begriff seit einigen Jahren verwendet wird.
Wenn es tatsächlich eine „Klimakrise“ gäbe, dann gäbe es Daten über die Auswirkungen des Menschen, die diese Behauptung stützen. Mittiga führt jedoch keine solchen Beweise an.
Dieser Mangel an Beweisen hat ihn jedoch nicht davon abgehalten, diese kühne Behauptung aufzustellen:
„Ein hervorstechendes Beispiel dafür ist die COVID-19-Pandemie, bei der strenge Einschränkungen der Freizügigkeit und der Vereinigungsfreiheit zu legitimen Methoden der Regierung wurden. Der Klimawandel stellt eine noch größere Bedrohung für die öffentliche Sicherheit dar.“
Wir sollten in der Lage sein, die „schwerwiegende Bedrohung der öffentlichen Sicherheit“ zu testen, die die „Klimakrise“ angeblich verursacht.
Wenn die weltweite „Klimakrise“ die öffentliche Sicherheit beeinträchtigen würde, wäre mit Sicherheit ein Anstieg der weltweiten Todesfälle im Zusammenhang mit angeblich klimabedingten Ereignissen zu verzeichnen. Um festzustellen, ob dies der Fall ist, wenden wir uns den Daten zu, die von der vertrauenswürdigsten globalen Datenbank über Ereignisse, die zu Todesfällen führen, gesammelt wurden, der International Disaster Database.
Diese Datenbank umfasst alle Arten von Naturkatastrophen, einschließlich meteorologischer, hydrologischer, geologischer und vulkanischer Katastrophen.
Dr. Bjorn Lomborg hat seit 1920 klimabezogene Katastrophen in der Datenbank erfasst. Dazu gehören Überschwemmungen, Dürreperioden, Stürme, Waldbrände und extreme Temperaturen.
Seine Schlussfolgerung aus den Daten ist klar und einfach: Immer weniger Menschen sterben heute an vermeintlich klimabedingten Naturkatastrophen.
Wie in der Abbildung zu sehen, ist der Trend eindeutig:
Abbildung: Diese Grafik von Dr. Bjorn Lomborg zeigt uns, dass unser gestiegener Wohlstand und unsere erhöhte Anpassungsfähigkeit alle potenziellen negativen Auswirkungen des Klimas bei weitem überschattet haben. Aktualisiert aus Lomborgs von Experten begutachtetem Artikel aus dem Jahr 2020.
Lomborg schreibt:
In den letzten hundert Jahren sind die jährlichen klimabedingten Todesfälle um mehr als 96 % zurückgegangen. In den 1920er Jahren starben im Durchschnitt 485.000 Menschen pro Jahr durch klimabedingte Katastrophen. Im letzten vollen Jahrzehnt (2010-2019) waren es durchschnittlich 18.362 Tote pro Jahr, also 96,2 % weniger.
Dies gilt sogar für das Jahr 2021 – trotz atemloser Klimaberichterstattung starben in diesem Jahr fast 99 % weniger Menschen als vor hundert Jahren.
Warum wird darüber nie berichtet?
Im ersten Jahr des neuen Jahrzehnts, 2020, war die Zahl der Toten mit 14.885 sogar noch geringer – 97 % weniger als im Durchschnitt der 1920er Jahre.
Für das Jahr 2021, das nun abgeschlossen ist, ergibt sich eine noch niedrigere Gesamtzahl von 6 134 Toten, was einem Rückgang von 98,7 % seit den 1920er Jahren entspricht.
Die Medien berichteten im Jahr 2021 über zahlreiche tödliche Wetter- und Klimakatastrophen – die tödliche Hitzewelle in den USA und Kanada, riesige Waldbrände im Westen der Vereinigten Staaten, der Tornadoausbruch in den Vereinigten Staaten im Dezember 2021, großflächige Überschwemmungen in Europa und der Wintersturm am Valentinstag. Alle diese Ereignisse und die damit verbundenen Todesfälle sind in der Katastrophen-Datenbank und in der Grafik enthalten.
Und es gibt noch weitere Katastrophen. Viele Menschen im Westen haben nie Medienberichte über die katastrophalen Überschwemmungen in Indien während des Monsuns gesehen, bei denen mehr als tausend Menschen ums Leben kamen. Oder die Sturzfluten in Afghanistan, bei denen Dutzende von Menschen starben. Oder die Taifune, die China, Vietnam, Indonesien und Indien heimsuchten und insgesamt 776 Menschen töteten. Die Datenbank enthält außerdem mehr als 200 weitere Katastrophen im Jahr 2021.
Es gibt eine bekannte Verzerrung in der Datenbank, in der viel mehr über Todesfälle durch Hitze berichtet wird, aber eine aktuelle wissenschaftliche Studie der angesehenen medizinischen Fachzeitschrift The Lancet berichtet, dass weltweit die Todesfälle durch Kälte im Verhältnis 9:1 überwiegen, was darauf hindeutet, dass die „globale Erwärmung“ kein so großes Problem für die menschliche Sterblichkeit ist, wie uns gesagt wird.
Die Zahl der gemeldeten Wetterkatastrophen nimmt zu, aber das ist vor allem auf die bessere Berichterstattung und die bessere Zugänglichkeit zurückzuführen, d. h. auf den 24/7/365-CNN-Effekt. Nur weil heute mehr über solche Ereignisse berichtet wird, bedeutet das nicht, dass mehr Ereignisse zu mehr Todesfällen führen. In den Daten ist sogar das Gegenteil zu beobachten.
Die in der Abbildung dargestellten Mortalitätsdaten zeigen, dass die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Katastrophen zurückgegangen ist, und zwar drastisch. Das liegt daran, dass unsere wohlhabenderen, technologisch fortgeschrittenen und widerstandsfähigeren Gesellschaften viel besser in der Lage sind, vor solchen Ereignissen zu warnen, ihre Bürger zu schützen und Schäden und Todesfälle zu begrenzen. Jüngste begutachtete wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass ein „abnehmender Trend sowohl bei der menschlichen als auch bei der wirtschaftlichen Verwundbarkeit zu beobachten ist“.
Ich frage also: Wo ist die so genannte „Klimakrise“, die von Mittiga in der Cambridge University Press als Gewissheit dargestellt wird?
[Hervorhebung im Original]
Laut der Katastrophen-Datenbank gibt es überhaupt keine „Klimakrise“. Tatsächlich hat sich die Sterblichkeit in den mehr als 40 Jahren mäßiger Erwärmung, in denen uns gesagt wurde, dass die globale Erwärmung alias der „Klimawandel“ die Lage der Menschen verschlechtern wird, dramatisch verbessert.
Trauriger- und erschreckenderweise, wie Mittiga in der Cambridge University Press illustriert, macht sich die grün-sozialistische Linke zunehmend die Tyrannei in Form von autoritärer Macht zu eigen, um ihren Standpunkt zum Klimawandel durchzusetzen. Aber die realen Daten stützen eindeutig nicht ihren Standpunkt, geschweige denn ihren Aufruf zum Handeln.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
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Die COVID-19 Schutzimpfung, die schwere Erkrankungen an COVID-19 zur Folge hat: 17.289 Tote nach Impfung in Datenbank der WHO erfasst
Wir waren etwas voreilig letzte Woche, als wir getitelt haben: Kaum Nutzen, viel Schaden: Fast 3 Millionen Nebenwirkungen nach COVID-19 Impfung in WHO Datenbank. Die Überschrift ist nicht falsch, denn es waren letzte Woche 2.933.902 Meldungen, die in die Datenbank aufgenommen worden waren. Indes, das seltsamen Muster, das die Datenaufnahme seit ein paar Wochen begleitet, es […]COMPACT-Spezial: „Das Große Erwachen“ gegen die Impfdiktatur
Parallele Strukturen in der Kulturbranche
In der deutschen Kulturszene regt sich Widerstand. Durch die 2G/3G-Regeln war während der letzten 20 Monate künstlerisches Schaffen kaum möglich. Besonders schwer haben es Künstler, die kritisch gegenüber den Corona-Massnahmen eingestellt sind. Einige Agenturen und Organisationen haben nach alternativen Wegen gesucht, um Kulturschaffenden parallele Strukturen zu bieten.
Eine davon ist die Agentur A-MAZE-ING music mit Sitz in Stuttgart. Seit sechs Jahren vermittelt das Unternehmen zwischen grossen Labels und Nachwuchsmusikern. Im Interview mit Corona-Transition erklärt der Geschäftsführer Matthias Niemyt die Philosophie der Agentur.
Corona-Transition: Welche Künstler wenden sich an Sie?
Matthias Niemyt: Vor allem Musiker, die von ihren Labels rausgeworfen wurden, weil sie sich in den sozialen Netzwerken kritisch zu den Restriktionen geäussert haben. Teilweise sind es auch Musiker von kleinen und Independent Labels, die sich an uns wenden. Sie haben keine Auftrittsmöglichkeiten mehr, weil sie sich nicht impfen lassen wollen. Selbst Leiter von Kirchenchören haben uns kontaktiert, weil sie nicht mehr weiter wissen.
Wie ist die momentane Situation für Musiker und Bands derzeit in Deutschland?
Für Musiker, die sich nicht der 2G-Regel beugen wollen, gibt es im Moment kaum Möglichkeiten, aufzutreten. Ihnen bleibt oft nur, ihre Konzerte als private Veranstaltungen zu deklarieren. Der Haken daran ist, dass sie diese nicht langfristig ankündigen und kaum dafür werben können.
Wie ist die Resonanz der Menschen auf diese kritischen Lieder?
Wir erhalten viele Dankesschreiben und E-Mails, in denen unsere Kunden uns Mut zusprechen. Unser Projekt «Protestnoten» haben wir über Crowdfunding finanziert. In der alternativen Medienszene und auf den entsprechenden Telegram-Kanälen stösst unsere Projekt ebenfalls auf positive Resonanz. Ich denke, dass viele Menschen es gut finden, dass wir unter dem Deckel der Restriktionen parallele Strukturen für die Kulturszene schaffen. Wir bieten solchen Künstlern eine Plattform, die einen Beitrag zum Widerstand leisten möchten. Wir freuen uns über jegliche kreativen Beiträge. Das können Gedichte, Bilder, Songtexte oder Poetry Slam-Beiträge sein.
Welches sind Ihre jüngsten Projekte?
An Weihnachten haben wir eine CD mit Kinderliedern herausgebracht. Die Texte wurden von Kindern für Kinder geschrieben. Es geht darum, die Kinder fernab von Covid-Tests, Gesichtsmasken und Sicherheitsabstand dazu zu motivieren, sich zu umarmen, zu lachen und zu tanzen. Im Moment arbeiten wir an dem Projekt Protestnoten. Es handelt sich um ein lyrisches Projekt, das sich an Menschen richtet, die sich mit den Hintergründen der Pandemie beschäftigen. Am 18. Februar erscheint das Album auf www.protestnoten.de – darüber hinaus auch deutschlandweit im Handel als CD im Sleeve und digital auf allen Plattformen. Das gleichnamige Buch – eine künstlerische Bestandsaufnahme in fünf Sätzen – wird Mitte März im Rubikon-Verlag erscheinen. Herausgeber ist Gunnar Kaiser. Im Buch werden Songtexte sowie kritische Beiträge von Künstlern und Aktivisten zu finden sein – und als Beilage natürlich auch die CD.
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Matthias Niemyt Matthias Niemyt ist Kaufmann für audiovisuelle Medien und studierter Musikfachwirt (IHK). Derzeit lebt er in Stuttgart und ist seit 2012 als Head of A&R bei der 7us media group tätig. Im Jahr 2016 hat er die Musikagentur A-MAZE-ING music ins Leben gerufen.
TransitionTV: News vom 12. Januar 2022
In der aktuellen Sendung halten wir Rückschau und stellen fest, dass man mit offiziellen Quellen das gesamte Corona-Narrativ demontieren kann. Zudem sprechen wir über aktuelle Demos und einen möglichen Generalstreik in der Schweiz und fassen Verstrickungen diverser Panik-Akteure zusammen. Was passiert momentan auf dem Arbeitsmarkt? Bei uns erfahren Sie es.
✔️ Zerbröselndes Corona – Narrativ (00:44)
✔️ Bunte Meldungen (Demos, Generalstreik, Verstrickungen) (08:13)
✔️ «Wir können anders» – Kommentar von Prisca Würgler (13:19)
✔️ «Big Quit» und der Jobmarkt (16:04)
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„Gesunde Erde. Gesunde Menschen“ heißt eine Stiftung, gegründet von Eckart von Hirschhausen
Stiftung finanziert Stiftung. Ein Hirsch, wer böses dabei denkt
12.01.2022, 17:27 Uhr. Corona Doks – https: – „Gesunde Erde. Gesunde Menschen“ heißt eine Stiftung, gegründet von Eckart von Hirschhausen („Nicht ständig über Nebenwirkungen reden“). Bill und Melinda Gates finden das gut. Und spenden der kleinen Schwester 1,4 Millionen Dollar: Siehe auch „Nicht ständig über Nebenwirkungen reden“ – Hirschhausen war Impfproband Was das Bundesgesundheitsministerium…
Warum erinnert mich „Gesunde Erde. Gesunde Menschen“ irgendwie an das hier:
Bald schon künstlich hochgetriebene Hospitalisierungs-Inzidenzen dank Omikron
Das Corona-Regime will endlich auch von Omikron profitieren (Foto:Imago)
Die Omikron-Welle zwingt die in ihrer Corona-Blase, im Wahnbild eines historisch beispiellosen Seuchenszenarios gefangene Weltuntergangssekte von Tag zu Tag mehr zu einer Einsicht, zu der skeptische und staatskritische Zeitgenossen schon spätestens nach dem ersten Lockdown gelangt waren: Dass es sich bei der sogenannten Pandemie um eine künstliche Krise, um die Umdeutung eines zuvor immer dagewesenen Normalzustands handelte. Die Fixierung auf ein bestimmtes Virus, das in seinen Varianten einmal mehr, einmal weniger infektiös oder gefährlich ist und die Menschheit in Wellen befällt, ehe es irgendwann vom nächsten dominanten Erkältungsvirus abgelöst wird: das war schon immer – und ist nach wie – vor das Natürlichste der Welt. Entweder hätte auch vor Corona schon immer der Ausnahmezustand mit all seinen Schutzmaßnahmen bis hin zum Impfterror gelten müssen (es gibt ja Gesundheitsfaschisten, die dies ernsthaft bejahen – ohne sich die Frage zu stellen, wie sie eigentlich bis März 2020 überleben konnten?). Oder: Das ganze Brimborium ist auch jetzt entbehrlich – und gehört darum sofort und ausnahmslos abgeschafft.
Nun entlarvt Omikron nach und nach die miesen und unseriösen Mechanismen, mit denen das Corona-Regime bislang seine eigenen Fallzahlen fabriziert hat: Indem die Zahl derer, die nun als statistisches Kanonenfutter herhalten müssen, exponentiell durchschießt, ist Corona nicht mehr der abstrakte, unheimliche Fluch, der nur die anderen betrifft – sondern jeden. Der Unterschied zu früheren Wellen ist der, dass diesmal nicht mehr Promille-, sondern fast zweistellige Prozentzahlen der Gesamtbevölkerung positiv sind – und sich die meisten derer, die sich auf einmal selbst als „Erkrankte“, „Infizierte“ oder gar „Hospitalisierte“ wiederfinden (oder wegen zumeist asymptomatischer Verläufe zumeist topfit und kerngesund, mit etwas Schnupfen oder Halskratzen, tagelang in häuslicher Absonderung weggesperrt vorfinden), verwundert die Augen reiben, wegen was für einer „Krankheit“, die sie nun selbst kennenlernen, sie hier seit zwei Jahren verrückt gemacht wurden.
Unseriöse Mechanismen
Die ertestete Katastrophe betrifft diesmal schlicht viel mehr Menschen gleichzeitig als je zuvor – und ihnen beginnt ein Lichtlein aufzugehen. Auch wenn sich viele von ihnen ernsthaft mit der Behauptung tapfer weiter selbst belügen, bestimmt seien sie nur deshalb so glimpflich davongekommen, weil sie ja geimpft bzw. geboostert waren. Es ist ein bisschen wie bei der Bach-Blütentherapie oder der Hardcore-Homöopathie: Das Ausbleiben einer Krankheit wird auf die zuvor verabreichte „Essenz“ zurückgeführt. Diese muss gewirkt haben – auch wenn die Krankheit auch ganz ohne esoterischen Hokuspokus niemals eingetreten wäre.
Ein besonders drastischer Realitätsschock dürfte dem Gesundheitssystem allerdings noch bevorstehen – wenn es nämlich bald ein weiteres Mal – durchaus beabsichtigt – zum Opfer der eigenen irreführenden Zählmethodik wird: Noch sind die Klinikbelegungen mit Covid-Fällen, trotz ansteigender Neuinfektionen, weiter rückläufig. In Kürze aber dürfte die „Hospitalisierungsinzidenz“ tatsächlich explodieren (auch wenn dies überhaupt nichts besagt über den Krankheitswert). Weil nämlich als Covid-Fall ausnahmslos jeder positiv abgestrichene Patient zählt – egal, ob er wegen Schrumpfhoden, Blinddarm oder Brandverletzungen im Krankenhaus liegt -, wird die Omikron-Ausbreitung auch unter diesen Klinikpatienten zu einem unweigerlichen Anstieg der „Fallzahlen“ führen. Umso eher, als bei den meisten Corona-Patienten in Krankenhäusern die Infektion ohnehin nur „ein Zufallsfund” ist, wie sogar das ZDF einräumt. Bei der Berechnung der Hospitalisierungsrate unterscheidet das Robert-Koch-Institut (RKI) nämlich nicht, ob jemand wegen Corona eingeliefert oder nach der Aufnahme positiv getestet wurde, aber aus völlig anderen Gründen in die Klinik kam.
Getürkte Fallzahlenzunahme
Der Sender stellt daher die Frage: „Wie zuverlässig ist noch die Hospitalisierungsrate?” – und diese ist durchaus berechtigt: Denn die Landesregierungen wollen diesen Wert künftig noch stärker als bisher zum Hauptkriterium für Maßnahmen und Einschränkungen machen. Kein Wunder: Hier bietet sich für die Politik die vielversprechende Chance, ihrer irrationalen und kontrafaktischen Omikron-Panikmache endlich die „passenden“ Zahlen zuzuordnen – zum Beispiel, um damit die Impfkampagne weiter zu forcieren. Und auch für die Kliniken lohnt sich die getürkte Fallzunahme – sichert ihnen diese doch kräftige zusätzliche Einnahmen. Wenn dies bisher noch nicht geschehen ist, dann lag dies nur daran, dass auch hier wieder die katastrophale Datenerfassung die Nutzbarmachung des statistischen Artefakts „Klinikbelastung durch Omikron” vereitelt hat: „Genaue Zahlen gibt es nicht”, klagt das ZDF.
Nur punktuell gibt es Hinweise darauf, bei wievielten Klinikpatienten Corona überhaupt irgendetwas mit der Einweisung zu tun hat – und soweit sie vorliegen, beziehen sie sich noch auf die Delta-Variante. Im Saarland etwa teilte das Gesundheitsministerium vorige Woche mit, dass von 382 Corona-Patienten, die zwischen November und Mitte Dezember in den Kliniken behandelt wurden, weniger als die Hälfte wegen Covid eingeliefert worden sei. Durch Omikron dürfte sich der Anteil dieser „Nebendiagnosen“ massiv erhöhen; auch wenn man belastbare Daten dazu nicht erwarten darf. Das ist in der künstlichsten Pandemie aller Zeiten anscheinend wohl zu viel verlangt.


