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US-Richter entscheidet: FDA muss Pfizer-Daten innert acht Monaten vorlegen
Ein Bundesrichter ordnete am Donnerstag an, dass die US-Arzneimittelbehörde FDA die Dokumente, auf die sie sich bei der Zulassung des Covid-«Impfstoffs» von Pfizer/BioNTech stützte, in einem Umfang von 55’000 Seiten pro Monat herausgeben muss, berichtet The Epoch Times.
Bei diesem Tempo hätte die FDA etwas mehr als acht Monate Zeit, um alle Sicherheitsdaten, die vor der Zulassung erstellt wurden, vollständig vorzulegen, rechnet The Epoch Times vor. Die FDA hatte hingegen beantragt, 500 Seiten pro Monat zu veröffentlichen. Damit hätte die Behörde etwa 75 Jahre Zeit gehabt, um die Daten vollständig vorzulegen.
Der US-Bezirksrichter Mark Pittman ordnete an, dass die FDA bis zum 31. Januar mehr als 12’000 Seiten vorlegen muss, was die FDA zum Teil vorgeschlagen hatte. Pittman wies die Behörde auch an, «die restlichen Dokumente in einem Rhythmus von 55’000 Seiten alle 30 Tage vorzulegen», beginnend am 1. März 2022.
Der Antrag wurde von der Public Health and Medical Professionals for Transparency (PHMPT) unter dem «Freedom of Information Act» (FOIA) eingereicht, laut dem jeder das Recht hat, Dokumente von staatlichen Behörden zu verlangen. Die Gruppe forderte die schnelle Veröffentlichung der Daten, da die FDA nur 108 Tage zur Datenprüfung brauchte, bevor sie dem Pfizer/BioNTech-Präparat die volle Zulassung erteilte.
Das Gericht erkennt die «unangemessenen» Herausforderungen an, die dieser FOIA-Antrag für die FDA mit sich bringen kann, kommt jedoch zum Schluss, dass er «von überragender öffentlicher Bedeutung ist», so Pittman in der Verfügung.
Die FDA erwiderte auf die Anfrage von The Epoch Times, dass sie sich nicht zu «möglichen, anstehenden oder laufenden Rechtsstreitigkeiten» äussert.
Zu PHMPT, die sich aus Fachleuten des öffentlichen Gesundheitswesens, Medizinern, Wissenschaftlern und Journalisten zusammensetzt, gehören Dr. Harvey Risch, Professor für Epidemiologie an der Yale School of Public Health, Dr. Aaron Kheriaty, der bis vor kurzem Professor für Psychiatrie an der School of Medicine der University of California Irvine war, sowie Dr. Peter McCullough, ein Kardiologe, Epidemiologe und Internist.
«Alle in der FOIA-Anfrage angeforderten Dokumente werden dringend benötigt, um unabhängigen Wissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, die Arbeit der FDA zu überprüfen und der Öffentlichkeit die Gewissheit zu geben, dass der haftungsfreie Impfstoff, den die Amerikaner erhalten sollen, wirklich die strengste Prüfung bestanden hat», sagte die Gruppe bei ihrer Einreichung im Dezember und fügte hinzu: «Der Bedarf an diesen Informationen geht verloren, wenn nicht alle Dokumente umgehend vorgelegt werden, da die Menschen und Regierungen jetzt Entscheidungen über den Pfizer-Impfstoff treffen und nicht erst in 75 Jahren».
Gemäss The Epoch Times hat die FDA dem Richter im Dezember mitgeteilt, dass das Center for Biologics Evaluation and Research (CBER), welches die angefragten Unterlagen verwaltet, nur 10 Mitarbeiter in der für die Bearbeitung von FOIA-Anfragen zuständigen Abteilung hat, von denen zwei neu sind und «noch nicht in der Lage sind, die Unterlagen in der gleichen Geschwindigkeit zu prüfen wie erfahrenere Mitarbeiter».
Die FDA habe hinzugefügt, dass sie sicherstellen muss, dass bestimmte vertrauliche Informationen gemäss den gesetzlichen Bestimmungen geschützt werden, sowie auch andere Informationen, die aufgrund von Ausnahmeregelungen des FOIA zurückgehalten werden können, so dass sie die Dokumente sorgfältig Zeile für Zeile überprüfen muss, um die Schwärzungen anzuwenden. «Alles in allem ist der von der FDA vorgeschlagene Bearbeitungszeitplan für den Kläger fair», argumentierte die Behörde damals.
Kommentar Corona-Transition:
Der Entscheid ist zu begrüssen und war mehr als notwendig, denn die bis anhin gezwungenermassen veröffentlichten Dokumente offenbarten, dass in den ersten 90 Tagen nach der Notfallzulassung des «Impfstoffs» 1223 Todesfälle und 158’000 unerwünschte Reaktionen registriert wurden (wir berichteten).
„Weltwoche Daily“: Nach Djokovic-Vorverurteilung Entschuldigung fällig

„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Mo-Fr ab 6 Uhr 30 mit der Daily-Show von Roger Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe: Sie müssen keine Zeitung mehr lesen. Baerbock fördert illegale Zuwanderung. Covid: institutionalisierte Unfähigkeit des Staates. Djokovic massiv vorverurteilt: Entschuldigung fällig. Es kommen gute Zeiten […]
Wie will der Bundesrat das Vertrauen der Bevölkerung wieder herstellen?
(auszugsweise:)
Innerhalb von zwei Jahren wurden politisch Dinge durchgedrückt, die man sich in den schlimmsten Träumen nicht hätte vorstellen können. Begonnen hat es damit, dass der Bundesrat mit Hilfe des Epidemiengesetzes die «Ausserordentliche Lage» ausgerufen, das Parlament in einer Panik während der Frühjahrssession 2020 davongelaufen ist, und damit die Exekutive innert kürzester Zeit einen enormen Machtzuwachs erhalten hat. So konnte der Bundesrat den Lockdown verhängen, den Menschen vorschreiben, zu wievielt sie sich im privaten Rahmen treffen dürfen, unter Androhung von Bussen Restaurants, Bars, Fitnesscenter, Kinos, Theater und Museen schliessen, Milliarden an Hilfsgeldern (wohlgemerkt Steuergelder) sprechen, Kinder vom Unterricht verbannen und Menschen in die Isolation zwingen – eine Einschränkung der persönlichen Freiheit, wie es unsere Gesellschaft noch nie erlebt hat.
Als innert kürzester Zeit ein Impfstoff vorhanden war, obwohl verschiedene Experten davor warnten, alles auf einen unausgereiften Impfstoff zu setzen, der bis heute nur eine provisorische Zulassung erhalten hat, wurde dieser mit einem riesigen Propagandaaufwand, flankiert von den Medien – Marc Walder lässt grüssen – zum Allheilmittel erhoben. Sollten sich anfänglich laut Bundesrat Berset vor allem die «Vulnerablen», also Betagte und solche mit Vorerkrankungen impfen lassen, macht man heute im Fernsehen Werbung für die Impfung von 5jährigen. Bisher hiess es immer, Kinder seien keine Gefahr, sie steckten sich selten an und spielten bei der Verbreitung des Virus keine Rolle. Heute soll alles anders sein?
…
Was stimmt denn eigentlich noch? Wem kann man noch trauen? Was passiert, wenn noch mehr Unwahrheiten ans Tageslicht kommen? Was heisst das für unser Staatswesen, für unsere direkte Demokratie, die auf Vertrauen basiert? Wie lange soll die Bevölkerung noch im ungewissen gelassen werden?
Der Bundesrat muss alle Fakten ungeschminkt auf den Tisch legen, von den Verträgen mit den Pharmafirmen bis hin zu den falschen Zahlen über Infektion, Hospitalisierung und Sterblichkeit. Auch das Parlament ist in der Pflicht und muss seine Verantwortung als Kontrollinstanz gegenüber dem Bundesrates und als gewählte Volksvertretung wahrnehmen, nur so wird das Vertrauen wieder hergestellt werden können.
Zeitgeschen im Fokus ist eine 16 mal jährlich erscheinende online-Zeitschrift. Über sich selber schreibt sie: «Historiker, Pädagogen, Finanz- und Wirtschaftsexperten, Ärzte und Vertreter anderer Berufe, haben uns entschlossen, mit «Zeitgeschehen im Fokus» einen bescheidenen Beitrag zur Meinungsdiversität zu leisten.»
Die online-Ausgabe kostet Fr. 45.-, print und online zusammen Fr. 75.-.
Wolgang Wodarg: «Das alles war nie erlaubt und stellt ein Verbrechen dar»
Vieles spricht dafür, dass die grossen Pharmakonzerne mit der gegenwärtige Impfkampagne bewusst unzählige schwerwiegende Nebenwirkungen und Todesfälle in Kauf nehmen. Das deckte der Forscher Craig Paardekooper bereits Ende Oktober 2021 auf. Gemeinsam mit weiteren Mitstreitern hat er die US-amerikanische Datenbank Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS) einer genauen Analyse unterzogen. In dieser werden Nebenwirkungen dokumentiert, die im zeitlichen Zusammenhang mit der Verabreichung der Präparate von BioNTech/Pfizer, Moderna und Janssen stehen.
Paardekooper fand heraus, dass die einzelnen Chargen der sogenannten Impfungen eine unterschiedliche Toxizität aufweisen. Die schockierenden Informationen riefen jüngst auch den Gesundheitsexperten Wolfgang Wodarg auf den Plan.
«Die Abweichungen sind so extrem, dass es sich dabei nicht um zufällige oder anwendungsbedingte Toxizitätsschwankungen handeln kann. Es spricht vielmehr einiges dafür, dass derzeit im Schutze der behaupteten Notlage gentechnische Grossversuche an der breiten ahnungslosen Bevölkerung durchgeführt werden und dass dies durch die rechtlich-politische Vorarbeit und Mithilfe der Regierungen und Behörden ermöglicht, gar befördert worden ist», schrieb Wodarg am 9. Januar in einem ausführlichen Bericht auf 2020 News, dem Medienportal des Corona-Ausschusses.
Bei einigen Chargen sei die Toxizität bis zu 3000-fach erhöht. Die Impfentscheidung werde dabei zum «Russisch Roulette». Die Daten zeigten klar, dass sämtliche in den USA gemeldeten ernsten Nebenwirkungen und Todesfälle nur auf einen sehr kleinen Teil der Chargen (Batches or Lots) zurückzuführen seien. Dies hätten zuletzt immer mehr Ergebnisse bestätigt. Anhand der VAERS-Daten erstellten die Forscher ein Diagramm, das aufzeigt, wie die Toxizität der Chargen über das gesamte Jahr 2021 zeitlich und örtlich variierte.
Dazu Wodarg: «Aus den Diagrammen geht hervor, wann die toxischen Chargen eingesetzt wurden und wie toxisch sie waren. Man kann auch sehen, wer sie eingesetzt hat und wie die teilnehmenden Pharmafirmen offenbar abgestimmt gehandelt haben, um nicht in das vorgegebene Zeitfenster des jeweils anderen einzugreifen. Schliesslich kann man sogar den Zweck dieser Verteilungen erkennen, zum Beispiel die Prüfung der Auswirkungen unterschiedlicher Dosierungen (Art der Schäden und Todesfälle) usw.»
Wodarg verweist auf den ehemaligen Forschungschef von Pfizer, Mike Yeadon. Dieser sagte jüngst, dass es «angesichts der strengen Anforderungen an die Konsistenz eines zugelassenen Produkts absolut unmöglich sei, dass es sich dabei um ein zufällige Ereignisse handle». Vielmehr seien dies eindeutige Beweise für ein «geplantes Fehlverhalten». Über die Ungereimtheiten sprach Yeadon auch im Zuge der Corona-Ausschuss-Sitzung vom 8. Januar (wir berichteten).
Wodarg macht darauf aufmerksam, dass bei einer «Reihe von Chargen des Pfizer-Impfstoffs» eine «Systematik» erkennbar sei, die üblicherweise bei «Studien zur Dosisfindung angewendet» würden. «Zwischen den einzelnen tödlichen Chargen lagen jeweils unauffällige Chargen.»
Erschreckend sei, dass alle drei Unternehmen ähnliche Studien mit stark erhöhter Toxizität durchführten. «Sie gehen dabei offenbar so vor, dass sie sich nicht gegenseitig in die Quere kommen, und verteilen ihre toxischen Experimente so, dass es auf den ersten Blick kaum auffällt», erklärt der ehemalige SPD-Abgeordnete.
Der Gesundheitsexperte verweist darauf, dass die in den USA beobachteten Dosisfindungsstudien üblicherweise vor den Zulassungsstudien der Phase III längst abgeschlossen sein müssten. «Die sollten mit einer sehr begrenzten Zahl von gut aufgeklärten Freiwilligen als Phase II-Studien vorgenommen werden», schreibt Wodarg. Und weiter: «Wir haben aber jetzt durch VAERS die amtlichen Beweise für zahlreiche erst nach der Zulassung massenhaft und geplant durchgeführten Studien-Strukturen in den staatlich verordneten und finanzierten Massenimpfungen mit völlig neuen Produkten von Biontech, Janssen und Moderna.»
Laut Wodarg ist das gegenwärtige Vorgehen verboten und strafbar. Es breche eindeutig den Nürnberger Kodex und alle entsprechenden Gesetze zur Durchführung von Studien beziehungsweise zur Vermarktung von Arzneimitteln.
«Es handelt sich offensichtlich nicht um ein Versehen oder eine Vernachlässigung von Qualität, sondern um ein geplantes Vergehen.»
Die Sicherheitsstufen der Studienphasen würden nun unter dem Begriff «teleskopiertes» Verfahren mit amtlicher Billigung ausgehebelt. Schlimmer noch: «Auch die sonst in Phase IV (Postmarketing) übliche strenge Überwachung und transparente, planmässig erfolgende Dokumentation der chargenbezogenen Inhaltskontrollen wird offenbar völlig den Sponsoren, sprich den Pharmafirmen überlassen. Sie dürfen ja unter dem Vorwand der mutierenden Erreger sogar neue Rezepturen (Nukleinsäuresequenzen?) anwenden», schreibt Wodarg weiter.
Trotz der enormen Risiken würde eine entsprechende Aufklärung der Millionen Probanden nicht mehr stattfinden. «Man nötigt diese sogar unaufgeklärt zur Teilnahme. Das alles war nie erlaubt und stellt ein Verbrechen dar, wie es zum Beispiel Gegenstand der Nürnberger Prozesse war. (…) Die Erfindung des teleskopierten Verfahrens stellt sich als Trick zu Lasten der Sicherheit dar. Dieser Trick wird jedoch zum Verbrechen, wenn Millionen Ahnungslose dabei ihr Leben riskieren müssen.»
Interessant: Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat bis zum heutigen Tage eine Anfrage vom 15. Oktober 2021 nach dem Informationsfreiheitsgesetz hinsichtlich der Inhaltsüberwachung von Impfstoffchargen nicht beantwortet.
Den ganzen Bericht von Wolgang Wodarg lesen Sie hier.
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Craig Paardekooper hat die Datenbank ins Internet gestellt. Hier können Sie selbst überprüfen, welche Chargen zu wie vielen Nebenwirkungen beziehungsweise Todesfällen geführt haben.
Wir Ungeimpften sind die Kontrollgruppe – warum wir beseitigt werden sollen
Der weltweite Hass auf Ungeimpfte ist politisch gesteuert. Man beschuldigt sie quasi, die Ursache für Covid zu sein. In Wahrheit sind sie die Kontrollgruppe in diesem Experiment. Was bedeutet das?
Bei allen pharmazeutischen Versuchen wird eine Kontrollgruppe ausgewählt: Sie dient als Vergleichsmassstab zwischen denen, die als Versuchskaninchen dienen, und denen, die nicht als Versuchskaninchen dienen.
Die Kontrollgruppe ist diejenige, die ein Placebo erhält. Oder wie in unserem Fall, nicht gespritzt ist. Und wenn statistisch gesehen dieses oder jenes Phänomen in der Gruppe der Versuchskaninchen auftritt, dann kann man vermuten, dass es sich um Nebenwirkungen handelt, die durch die Behandlung erzeugt werden, da die Kontrollgruppe nicht darunter leidet.
Die Kontrollgruppe als Störenfriede
Übertragen auf ein ganzes Land entspricht dies ziemlich genau der Situation, die wir zwischen Geimpften und Ungeimpften haben. Offiziell hat eine sehr grosse Mehrheit der Bevölkerung die magische Behandlung erhalten, die uns als «einzige Möglichkeit, wieder ein normales Leben zu führen» angepriesen wurde.
Eine winzige Minderheit, die immerhin 5 Millionen Menschen in Frankreich ausmacht, lebt noch im Naturzustand, d. h. ohne Impfung. Es gibt also eine Gruppe, die behandelt wird, und eine andere Gruppe, die nicht behandelt wird.
Es wird bisher nicht genug betont, wie beunruhigend diese Situation für die Hersteller der experimentellen Präparate sein muss, und für die Regierungen, die die Injektionen auf Teufel komm raus vorantreiben. Die bedingte Marktzulassung der Impfungen könnte sich langfristig als schädlich für die öffentliche Gesundheit erweisen. Die Kontrollgruppe würde dabei einen überwältigenden, unwiderlegbaren und lebensgrossen Beweis für den Betrug liefern, den die Zauberlehrlinge begangen haben, die uns zur Spritze zwingen wollen.
Angenommen, die Zahl der Krebserkrankungen würde im nächsten Jahr bei den Geimpften um 20 % steigen, während sie bei den Ungeimpften unverändert bliebe, dann würden alle Regierungen grosse Probleme bekommen. Sie müssten erklären, warum sie einerseits die Menschen vergiftet haben, und andererseits versucht haben, die übrigen Leute dazu zu zwingen, sich dieses Gift verabreichen zu lassen.
Die Gefahr einer unkontrollierbaren Revolte der Geimpften
Aber meisten Angst haben die Regierungen natürlich vor der Reaktion der Geimpften, wenn diese feststellen müssten, dass ihr Vertrauen in ihre geliebten Führer missbraucht worden ist.
Wir Ungeimpften staunen, wieso sich die Mehrheit doppelt, dreifach und vierfach spritzen lässt. Mit einem Produkt, über das sie nichts wissen. Aber all diese Menschen werfen uns vor, wir seien die Gefährder, die das Recht beanspruchen, andere zu töten. Und da Macron ihnen Straffreiheit garantiert, sind sie nicht weit davon entfernt, uns lynchen zu wollen, mit dem Eifer kleiner Kriecher, die ihrem Lehrer Freude bereiten wollen.
Aber in ihrer konformistischen Verblendung können sie sich nicht vorstellen, dass der gute Papa Staat und die liebe Mama Sozialversicherung sie belogen haben könnten. Sie würden vom Stuhl fallen, wenn sie eines Tages entdeckten, dass die Entscheidung für Massenimpfungen nicht von Menschen getroffen wurde, die sich um ihren Schutz sorgten, sondern von inkompetenten, zynischen Marionetten. Und dass die Dekrete, die diese Marionetten unterzeichnen, von einem tiefen Staat verfasst wurden, deren Räderwerk geschickt verdeckt wird.
Nächste Woche werden wir auf die Rolle eingehen, die internationale Beratungsfirmen bei der Vorbereitung dieser Entscheidungen gespielt haben. In der Zwischenzeit kann man sich vorstellen, dass ein Macron, ein Véran, ein Castex und auch ein Draghi oder Johnson eine schwere Zeit haben werden. Der Impfstoff könnte im Laufe der Zeit katastrophale Nebenwirkungen hervorrufen, ein Anstieg der Krebserkrankungen ist nicht unwahrscheinlich.
Wir dürfen nie vergessen, dass dieses Land im September 1944 von Kommunisten in Brand gesteckt wurde, die keinen Finger rührten, als Pétain im Juli 1940 die Macht übernahm. Und dass sie bei dieser «Säuberung» oft von Widerstandskämpfern unterstützt wurden, die nach einer zweifelhaften Haltung während der Besatzung ihr Verhalten wieder gutmachen mussten.
Die Schafe von heute können sich sehr wohl in die Liquidatoren von morgen verwandeln und selbst abschaffen, was sie einst geliebt haben. Und das wissen die Macrons, Castex’ und Vérans ganz genau.
Die Dringlichkeit, die Kontrollgruppe zu beseitigen
Sollte also alles schiefgehen, besteht das erste Notfallmanöver natürlich darin, die Zahl der «Zeugen» so weit wie möglich zu reduzieren. Dies, um zu verhindern, dass sie eine statistisch signifikante Gruppe bilden, die in der Lage wäre, einen eindeutigen Beweis für die von den Regierungen und ihren pharmazeutischen Helfern begangenen Verfehlungen zu liefern.
Daher der grosse Eifer, mit dem weltweit gegen die Ungeimpften vorgegangen wird. In allen Ländern werden Sanktionen eingeführt, von der Verweigerung der Teilnahme am öffentlichen Leben, über monatliche Geldstrafen bis zur Sperrung von SIM-Karten und Abschaltung des Internetzugangs.
Diese täglichen Demütigungen, die einer Minderheit zugefügt werden, sind natürlich nicht allein Produkt eines elitären Sadismus, sondern wohlüberlegt: Je mehr Ungeimpfte es gibt, desto stärker sind die Beweise, falls es tatsächlich zu einer allgemeinen Verschlechterung des Gesundheitszustands der Bevölkerung durch die «Impfungen» kommt. Nicht in den nächsten sechs Monaten, sondern in den nächsten zwei bis zehn Jahren.
Man muss sich nur ansehen, was die 10’000 Australier, die ihre Regierung bereits wegen der Nebenwirkungen des Impfstoffs auf Schadenersatz verklagen, kosten werden. Sollten bei uns irgendwann Millionen von Betroffenen klagen, so könnte das für den Staat bitterböse enden.
Um die Flutwelle einzudämmen, muss man also die Beweise verschwinden lassen: impfen, impfen, impfen und notfalls die Endlösung für die zu Nichtbürgern gewordenen «Verantwortungslosen» finden, die sich immer noch widersetzen. Die Kristallnacht lässt grüssen.
Die Prämisse einer geplanten Eliminierung
Ich höre schon die Skeptiker, wie sie wieder «Verschwörungstheorie!» rufen. Die gleichen Leute sprachen von Verschwörungstheorie, als ich im März 2021 ankündigte, dass in Restaurants bald eine Passierschein-Pflicht eingeführt werden würde. Damals wurde mir sogar von Faktencheckern erklärt, dass das Unsinn sei. In Wahrheit war ich den Nachrichten nur vier Monate voraus.
Die gleichen Leute schrien «Verschwörungstheorie», als ich im Frühjahr eine Impfpflicht ab November ankündigte. Und schliesslich war es die sozialistische Fraktion im Senat, die diesen Idee im Oktober einbrachte …
Ich kündige Ihnen heute an, dass die französische Regierung in den nächsten sechs Monaten den Ausschluss der Nichtgeimpften und die Beschlagnahmung ihres Geschäftsvermögens vorschlagen wird, wenn sie nicht gestoppt wird. Bis dahin wird sie sich bemühen, alles zu verschleiern.
Schauen Sie sich an, wie hartnäckig sich die vom Steuerzahler subventionierten Medien (ganz im Sinne der globalistischen Kaste) weigern, die Millionen von Fällen von Nebenwirkungen zu erwähnen, die von den öffentlichen Arzneimittel-Überwachungsstellen erfasst wurden. Dabei handelt es sich ja nicht um verschwörungstheoretische Behauptungen, sondern um die offiziellen Zahlen des US-amerikanischen VAERS oder der europäischen Eudravigilance.
Aber die Angst, welche die Mächtigen bei Journalisten auslösen, reicht aus, um Scheinargumente in Dauerschleife laufen zu lassen, im Stil von: «Das sind keine Nebenwirkungen, sondern nur Verdachtsfälle von Nebenwirkungen, der Zusammenhang ist nicht erwiesen».
Das alles stinkt zum Himmel, meine Freunde
Wie ein Mantra wird wiederholt, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs bewiesen sei. Obwohl die Länder mit den höchsten Impfquoten sich gezwungen sehen, erneut Schutzmassnahmen zu ergreifen. Und zwar sowohl gegen die steigende Zahl der «Neuinfektionen», wie auch gegen die zunehmend grösser werdende Zahl der Impfnebenwirkungen. Das soll alles verschleiert werden mithilfe der von den Pharma-Unternehmungen organisierten Lügen.
Mittlerweile stellen all die subventionierten Medien die Frage nach der Pflichtimpfung in den Vordergrund stellen. Und ich versichere Ihnen: Sobald die Präsidentschaftswahlen vorbei sind, werden dieselben Medien, ohne mit der Wimper zu zucken, die Frage nach der endgültigen Eliminierung der Ungeimpften stellen.
Eine Agenda, die anderswo geschrieben wurde
Diese Ereignisse sind nicht nur das Ergebnis eines Zufalls oder einer Logik, die sich uns bisher entzieht. Sie sind das konkrete und unmittelbare Resultat einer Agenda, die von langer Hand geplant wurde.
Wir werden nächste Woche darauf zurückkommen. Das Ziel ist die Globalisierung eines industriell formalisierten Impfprozesses. Was früher von Land zu Land, von Verwaltung zu Verwaltung angegangen wurde, ist heute Gegenstand einer «multilateralen Koordination», die es ermöglicht, weltweit gleichzeitig dieselben Zwangsmassnahmen durchzusetzen.
Und in der Agenda von Mc Kinsey ist der Prozess der physischen Ausgrenzung der Nichtgeimpften bereits verankert … Wir behalten das im Auge!
Der Originalartikel (auf Französisch) erschien im Le Courrier Des Stratèges.
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Éric Verhaeghe ist ein Funktionär, Essayist, Wirtschaftsjournalist und Autor. Er ist gebürtiger Belgier mit französischer Staatsbürgerschaft. Als Buchautor erschien von ihm 2021 «Le great reset: mythes et réalités».
Österreichischer General bezeichnet die Impfung als «strategische Waffe»
«Bill Gates forderte öffentlich die Schaffung einer weltweiten, militarisierten, supranationalen Behörde, die in der Lage ist, entschlossen auf Ausbrüche von Infektionskrankheiten zu reagieren», schrieb Jacob Levich 2015 im American Journal of Economics and Sociology. Gates habe diese Forderung im Zuge der Ebola-Krise von 2014 bis 2015 gestellt und dabei einen weltweiten «Gesundheitsimperialismus» propagiert.
Laut Jacob Levich sei das Ziel «die finanzielle und militärische Vorherrschaft des Westens über den Umweg und Vorwand, Seuchen zu bekämpfen», wie Report24 nun berichtet. Dass die Militarisierung jetzt auch in der Corona-Krise vorangetrieben wird, ist in diversen europäischen Staaten zu erkennen (wir berichteten u.a. hier und hier).
Die militärische Ausdrucksweise verdeutlicht, welches Spiel gespielt wird. So lasse die Sprache des österreichischen GECKO-Generals Rudolf Striedinger die «Nackenhaare zu Berge stehen», schreibt Report24. GECKO ist die Gesamtstaatliche Covid-Krisenkoordination, die seit Mitte Dezember als «Krisenstab» zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Österreich fungiert.
«‹Impfen› ist die Hauptwaffe, die strategische Waffe gegen das Virus. Und ich verwende absichtlich die Diktion ‹Waffe›, weil hier ist nicht Gewaltfreiheit angesagt. Das Virus fragt uns auch nicht, ob es kommen darf oder nicht», liess der General an einer Pressekonferenz vom 6. Dezember verlauten.
Report24 veröffentlicht hierzu eine deutliche Antwort von Oberst i. R. Gottfried Pausch, gerichtet an General Striedinger:
«Herr Striedinger!
Ihre bisherigen Auftritte im Rahmen der GECKO-Pressekonferenzen sind meiner Wahrnehmung nach beschämend! Allein schon das Tragen des Kampfanzugs suggeriert, dass die ‹Einsatz›-Organisation BH (Anm. d. Red.: Bundesheer) zur Durchsetzung der allgemeinen Impfpflicht in Österreich fähig ist. Wie erbärmlich und realitätsfremd ist doch diese Symbolik! Dass Sie sich als stv. Chef des Generalstabes in so ein Schauspiel-Drama hineinziehen lassen, lässt erahnen, wie wenig weitblickend und noch weniger militärstrategisch Ihr Handeln ist!
Bislang freute mich die Kameradschaft mit Ihnen, nunmehr hoffe ich, dass wir uns NIE mehr begegnen! Für mich sind Sie ein abschreckendes Beispiel für einen Offizier geworden, der sich devot und kritiklos für parteipolitische Machenschaften missbrauchen lässt.
Sie haben wesentliche Aspekte unseres Treue-Gelöbnisses nicht verstanden, u.a. die eingegangene Verpflichtung, das Volk zu schützen und mit allen Kräften dem österreichischen Volk zu dienen! Sie verfolgen miese parteipolitische Zwecke und tragen mit dieser verwerflichen Haltung zur weiteren Spaltung unserer Gesellschaft bei! Schämen Sie sich!»
Warnung vor vierter Auffrischungsimpfung
Länder wie Israel versprechen sich von den fortlaufenden Auffrischungsimpfungen eine effiziente Bekämpfung der Pandemie. Seit dem 3. Januar propagiert Israel die vierte Covid-Impfung. Wissenschaftler haben indes Ende Dezember gegenüber der New York Times erklärt, dass der zusätzliche Booster möglicherweise mehr schadet als nützt. (wir berichteten.)
Wie das Medienportal The Defender berichtete, warnten Wissenschaftler davor, dass zu viele Impfungen dazu führen könnten, dass der Körper nicht mehr in der Lage ist, Covid-19 zu bekämpfen. Ausserdem könnten weitere Impfungen das Immunsystem schwächen.
Die israelischen Behörden bieten seit dem 3. Januar allen über 60-Jährigen die Möglichkeit, eine vierte Impfung oder eine zweite Auffrischung des «Impfstoffs» zu erhalten. Bevor Israel die vierte Impfung angeboten hat, erklärten die Wissenschaftler gegenüber der Times of Israel, dass noch nicht klar sei, ob es eine zusätzliche Spritze gegen die neue Omikron-Variante geben wird.
Nach Informationen von The Defender gibt es einen offiziellen Bericht über einen Israeli, der an Omikron gestorben sei. Der Times of Israel zufolge ist jedoch noch unklar, ob Omikron tatsächlich den Tod dieser Person verursacht hat. Der etwa 60 Jahre alte Mann soll mit Vorerkrankungen ins Krankenhaus eingeliefert worden sein.
Aus einem neuen Bericht der britischen Gesundheitsbehörde geht hervor, dass Auffrischungsimpfungen zwar gegen frühere Varianten wirksam sind, nicht aber gegen Omikron. Dem Bericht zufolge soll ihre Wirksamkeit zudem nach zehn Wochen nachlassen.
Professor Hagai Levine, Epidemiologe und Vorsitzender der israelischen Vereinigung der Ärzte für öffentliche Gesundheit, erklärte gegenüber der New York Times, dass bis heute nicht klar sei, ob eine vierte Impfung angemessen ist, um schwere, durch Omikron verursachte Krankheitsverläufe zu verhindern. Bislang gebe es dafür keine offiziellen wissenschaftlichen Beweise.
«Bevor man eine vierte Impfung verabreicht, sollte man lieber abwarten, welche Erkenntnisse die Wissenschaft liefert», sagte Levine.
Benny Muchawsky, ein in Israel ansässiger Architekt, sagte der Times, das Propagieren der Auffrischungsimpfungen gegen die Omikron-Variante gleiche einer «Hysterie». «Israel ist das Labor für den Coronavirus-Impfstoff», sagte Muchawsky.
Dr. Robert Malone, der Erfinder der mRNA-Technologie, bestätigte dies laut The Defender in einem Interview mit dem Journalisten Joe Rogan: «Heutzutage heisst das Land eigentlich . Es ist nicht mehr Israel. Ihre Regierung hat ein finanzielles Abkommen mit Pfizer, und sie verwenden lediglich den Pfizer-Impfstoff.»
Malone erklärte Rogan, die wissenschaftlichen Daten würden darauf hindeuten, dass Auffrischungsimpfungen mehr schaden als nützen. Dabei berief er sich auf Daten aus Dänemark. Der Wissenschaftler sagte, dass es offenbar eine «negative Wirksamkeit in Korrelation mit erhöhten Dosen» gebe. Je mehr Dosen oder Auffrischungsimpfungen eine Person erhalte, so Malone, desto höher sei die Wahrscheinlichkeit, dass sie infiziert werde.
Wir sind nicht allein: Die Revolte gegen die Gesundheitsbürokratie findet weltweit statt!
Am Montag, den 4. Januar, hat Emmanuel Macron einem Teil der französischen Gesellschaft den Krieg erklärt. Einen Bürgerkrieg, der hauptsächlich durch psychologischen Druck und administrativen Zwang geführt wird.
Am Samstag, den 8. Januar, gingen als Antwort darauf viele Menschen auf den Strassen Frankreichs friedlich demonstrieren, genau wie die mitteleuropäischen Gesellschaften in den 1980er Jahren, als sie den Machthabern auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs gewaltfrei entgegentraten.
Inspiration erhalten wir nicht nur von den Polen, Ungarn oder Tschechen von vor einer Generation, sondern auch von allen ähnlichen Bewegungen, die weltweit begonnen haben, um sich innerhalb eines jeden Landes der Gesundheitsbürokratie und ihren Anordnungen zu widersetzen.
Ob in Italien, Grossbritannien, Serbien, Israel, Deutschland, Österreich oder Australien, überall erheben sich die Bürger. Werden wir uns der Kraft bewusst, die dieser Beginn einer weltweiten friedlichen Revolution für die Freiheit und die Würde der Menschen haben kann?
«Wir sind das Volk – Wir sind das Volk!», riefen die Demonstranten in der DDR im Herbst 1989. Und genau das ist der Ruf, den die Franzosen, die durch die Äusserungen von Emmanuel Macron in ihrer Würde verletzt wurden, aufnehmen können. Macron bekannte sich am Freitag, dem 7. Januar, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Ursula von der Leyen zu seinen eigenen Äusserungen.
Der Bewohner des Elysee-Palastes erklärte einem Teil der französischen Gesellschaft den Krieg. «Wir befinden uns im Krieg», erklärte er bereits im Frühjahr 2020.
Achtzehn Monate später hat Macron schliesslich erklärt, gegen wen er Krieg führt: Nicht etwa gegen das Virus, nicht gegen die Bürokratie, die seit 15 Jahren unaufhörlich wächst und gleichzeitig Krankenhausbetten abbaut, sondern gegen fünf Millionen Franzosen, die sich an die Rechtsgrundsätze halten und der legitimen Ansicht sind, dass keine Macht sie zwingen kann, sich einer experimentellen medizinischen Behandlung zu unterziehen.
Am 8. Januar waren viele Menschen in französischen Städten auf der Strasse. In Paris konnte man beobachten, wie normalerweise getrennte Demonstrationszüge zusammenliefen, für die grosse Gesamtdemonstration, ausgehend vom Palais Royal.
Natürlich sind Provokationen und Manipulationen zu befürchten, mit denen versucht wird, gewalttätige Zwischenfälle zu provozieren. In den sozialen Netzwerken gibt es Aufrufe zur Besonnenheit und zur Ablehnung jeglicher Provokation.
Die französischen Demonstranten tun gut daran, sich an den grossen, friedlichen Aufstand zu erinnern, der vor fünfunddreissig Jahren ganz Mitteleuropa ergriffen hatte. Neben den Ostdeutschen bewiesen auch die Polen, Ungarn, Tschechen und andere Völker der Region, dass friedliche Revolutionen möglich sind. 1989 wurde zu einer Alternative zu den gewalttätigen Revolutionen von 1789 oder 1917.
Wichtig ist, dass wir verstehen, dass es sich um eine Revolution handelt. Und dass die Franzosen, die sich seit Juli 2021 zur Verteidigung ihrer Freiheit erhoben haben, nicht allein sind.
Der Aufstand der Bürger ist global und beginnt Früchte zu tragen
In vielen Städten der Welt wird seit Monaten jeden Samstag gegen die Gesundheitsdiktatur demonstriert. Dies ist ein Phänomen, das sich nicht auf die jeweiligen Hauptstädte beschränkt. In Italien, Deutschland und Frankreich etwa wird in vielen Städten demonstriert, da die Menschen dort merken, dass die Abschaffung der Freiheit durch eine weltweite gesteuert wird.
Nun können wir sehen, dass der Aufstand beginnt, Früchte zu tragen:
- In Israel beginnt der Staat ernsthaft zu zögern, was die Verabreichung einer vierten «Impf»-Dosis betrifft. Die Demonstranten sind nur die Vorreiter einer breiten gesellschaftlichen Ablehnung der allgemeinen «Impfung»: Weniger als 50% der Israelis haben sich die dritte Dosis spritzen lassen. Und man beginnt über die Nebenwirkungen zu reden.
- In Deutschland berichtete die Bild-Zeitung am 6. Januar, dass die Regierung Scholz nicht mehr sicher sei, ob sie die Diskussion über die Impfpflicht im Februar 2022 ins Parlament bringen werde. Seit Wochen schon versammeln sich, dem Demonstrationsverbot der Landesregierungen zum Trotz, im ganzen Land «Spaziergänger», um die Gesundheitspolitik anzuprangern. Die Polizei ist an mehreren Orten gewaltsam gegen sie vorgegangen, aber die Regierung Scholz sieht immer weniger, wie sie die Impfpflicht durchsetzen könnte, wenn sich Omicron als wenig gefährlich erweist.
- Es wird berichtet, dass die österreichische Regierung die Impfpflicht bis April verschoben hat – «aus technischen Gründen». Laut einer meiner Quellen in Österreich, weiss die Regierung genau, dass in einer Reihe von Branchen Streiks drohen, und dass «in Österreich Zehntausende von Klagen beim Verfassungsgerichtshof eingereicht würden», wenn ein Gesetz über die Impfpflicht verabschiedet würde.
- In Grossbritannien wächst der Druck der Konservativen Partei auf Boris Johnson, ihn davon abzubringen, verbindliche Gesundheitsmassnahmen beizubehalten.
Natürlich ist das technokratische System, das die Impfung vorschreibt und sie gerne zur Pflicht machen würde, bereit, die Gewalt zu steigern. Die Art und Weise, wie die australische Regierung das Visum von Novak Djokovic annulliert hat, zeigt, wie schwer es sein wird, die globalistische Herrschaft zu besiegen.
Mit ihrem Vorgehen verwandelt die australische Regierung Djokovic jedoch in ein Symbol für den Freiheitskampf. Und die Nummer 1 des Welttennis hat nun ihre ganze Nation, Serbien, hinter sich. In Australien lebende Serben sind heute vor der Residenz, in der er unter Quarantäne steht, auf die Strasse gegangen, um zu demonstrieren.
All diese Beispiele – und es gibt Dutzende weitere – zeigen, dass sich der Kampf auszahlt. Im französischen Fall betonen viele Kommentatoren die Entschlossenheit von Emmanuel Macron. Man kann jedoch auch das Verhalten des Elysée-Insassen, von Jean Castex und Olivier Véran in der Woche vom 4. Januar während der Debatte in der Nationalversammlung als Ausdruck wachsender Besorgnis interpretieren.
Emmanuel Macron spricht verächtlich von fünf Millionen Menschen. Er weiss aber genau, dass die Zahl der nicht geimpften Franzosen steigen wird, da eine zunehmende Ablehnung der dritten Dosis einsetzt.
Wie in Israel, sind die Demonstrationen nur ein Aspekt einer vielgestaltigen Unzufriedenheit der Gesellschaft, die sich auch in sozialen Netzwerken oder am Apothekenschalter äussert, wenn Apotheker, die über die Anzahl und Schwere der Impfnebenwirkungen entsetzt sind, anfangen, frei zu sprechen.
Die Menschen müssen ihr Bewusstsein schärfen: Der Aufstand ist global und überall, und auch wenn sie in der Minderheit sind, tragen Nicht-«Geimpfte» und Demonstranten dazu bei, dass das Bewusstsein allmählich und zunehmend wächst.
Es ist an der Zeit, die Technokratenkaste und die international erzeugte Angst zu überwinden. Emmanuel Macron provozierte am 7. Januar weiter, indem er sich auf Europa berief:
«Es gibt eine Bewegung in ganz Europa, die sich mit den Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens gegen Ungeimpfte auseinandersetzt».
Nun, der Kampf ist kein europäischer, lieber «Emmerdeur» Nr. 1! Er ist in Wirklichkeit global. Wenn die «Superklasse», der Sie wie ein Portier im Grand Hotel von Davos dienen, besiegt ist, werden auch Sie auf dem Müllhaufen der Geschichte landen, der für Herrscher Ihrer Art unerbittlich ist.
Lasst uns die Tyrannei stürzen! Tun wir es friedlich, wie die Europäer 1989. Überall organisiert sich der Widerstand nach ähnlichen Mustern und der Kampf wird global. Lassen wir zum Schluss den Vater von Novak Djokovic zu Wort kommen:
«Die gesamte freie Welt muss sich mit Serbien erheben, es ist kein Kampf für Serbien oder Novak, es ist ein Kampf für 7 Milliarden Menschen.»
Der Originalartikel (auf Französisch) erschien am 8.1.2022 im Le Courrier Des Stratèges.
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Edouard Husson ist ein französischer Historiker. Er war Berater im französischen Bildungsministerium und Generalsekretär des Council for the Development of Humanities and Social Sciences. Husson lehrt als Professor für Geschichte der internationalen Beziehungen an der Université de Picardie Jules Verne und ist spezialisiert auf den Themenbereich Nationalsozialismus.
Chinesischer Support für «SRF»
Es ist eine nicht endende technische Pannenserie beim Schweizer Fernsehen (SRF). Bereits vor einem Jahr wurde bekannt, dass die Reparatur von SRF-Studios Unsummen verschlingt. «SRF-Pannen-Studios kosten die Gebührenzahler 400’000 Franken pro Monat», titelte etwa das Portal Watson. Denn die Studios hätten schon 2019 ihren Betrieb aufnehmen sollen. Das Problem? «Das Schweizer Fernsehen setzt bei den neuen Studios auf eine Technologie, die noch kaum erprobt worden ist und bisher nicht funktioniert.»
Nun, ein Jahr später, kommt es noch dicker: Besagte Technologie funktioniert noch immer nicht. Weitere Millionen wurden dafür aufgewendet, dass sich Techniker damit beschäftigen. Aber ohne Erfolg. Denn nun müsse SRF gar «chinesische Spezialisten» einsetzen, schreibt 20 Minuten unter Berufung auf die Aargauer Zeitung.
Ursache des Problems sei das neue Schnittsystem «Hive» von Sony. Da Sonys Kundenservice die Probleme auch nicht habe lösen können, «sei nun die dritte Stufe zum Einsatz gekommen», so Andreas Lattmann, Leiter Technologie Management bei SRF, gegenüber der Aargauer Zeitung.
«Aufgeboten wurde der technische Support von Sony Europa mit Sitz in Holland und einem operativen Techniker aus Deutschland. Dieser hat dann auf Spezialisten in China zurückgegriffen», erklärt Lattmann. Denn die Techniker arbeiteten für das Unternehmen Sobey mit Hauptsitz in Chengdu, China. SRF bemühe sich aktuell darum, ein Visum für einen chinesischen Spezialisten zu erhalten, der das Problem vor Ort löse.
Eine brisante Angelegenheit angesichts der Spionage-Gefahr, die von China ausgeht. Genau davor warne der Schweizer Nachrichtendienst in seinem aktuellen Lagebericht, wie 20 Minuten schreibt: «Spionageaktivitäten Chinas stellen eine bedeutende Bedrohung für die Schweiz dar. (…) China verfolgt konsequent seinen Ansatz der zivilen und militärischen Fusion. Güter, die es in der Schweiz zu beschaffen versucht, weisen regelmässig eine technische Nähe zu laufenden Fähigkeitserweiterungen des Militärs auf.»
SRF will davon nichts hören: Supportmitarbeitende hätten keinerlei Zugang zu Inhaltsdaten oder «anderen datenschutztechnisch relevanten Informationen», so Andreas Lattmann.
Der 5. Januar in Kasachstan war viel schlimmer als der 6. Januar in den USA
Diejenigen, die das, was am 5. Januar in Kasachstan geschah, unterstützen, aber gegen das sind, was am 6. Januar in den USA geschah, sind daher schamlos heuchlerisch und von einer explizit ideologischen Doppelmoral getrieben.
Der hybride Terrorkrieg gegen Kasachstan, der am 5. Januar entfesselt wurde, möglicherweise von der subversiven antirussischen „Deep State“-Fraktion der USA in einem verzweifelten Versuch, die anstehenden Gespräche mit Russland über europäische Sicherheitsfragen zu verhindern, war weitaus schlimmer als der 6. Januar in den USA. Nichtsdestotrotz sind viele derjenigen, die sich entschieden gegen die Geschehnisse an diesem zweitgenannten Tag aussprechen, leidenschaftliche Befürworter dessen, was gerade in Kasachstan geschehen ist.
Die objektiv vorhandene und leicht nachprüfbare Tatsache ist, dass es sich bei beiden Beispielen um bewaffnete Protestbewegungen handelt, die auch als Farbrevolutionen bekannt sind. Unabhängig davon, wie man zu dem einen oder anderen Ereignis stehen mag, so viel ist unbestreitbar. Ob es sich nun um politisch unzufriedene Anhänger des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump handelte oder um ähnlich unzufriedene Kasachstaner, die über die von ihrer Regierung geplante Streichung von Treibstoffsubventionen wütend waren, beide Ereignisse sind durch einen zunehmend randalierenden Mob gekennzeichnet.
Der entscheidende Unterschied besteht jedoch darin, dass die Trump-Anhänger nur teilweise die Kontrolle über das Kapitol ihres Landes übernahmen, nachdem die Regierung sich geweigert hatte, vor ihren politischen Forderungen zu kapitulieren, und später von den Sicherheitsdiensten erfolgreich und mit minimalen Verlusten aus dem Gebäude entfernt wurden. Die kasachische Mafia hingegen bekam von der Regierung alles, was sie wollte, nachdem diese die Preiskontrollen wieder eingeführt hatte, doch die radikalsten Mitglieder der Mafia verstärkten ihre Destabilisierungsmaßnahmen.
Was folgte, war eine Welle des städtischen Terrorismus, die derjenigen nicht unähnlich war, die während des „EuroMaidan“ in der Ukraine oder während des ähnlichen hybriden Terrorkriegs der Antifa und der „Black Lives Matter“ im Sommer 2020 in ganz Amerika wütete. Mehr als 12 Angehörige der kasachischen Sicherheitsdienste wurden getötet (drei von ihnen wurden enthauptet), mehrere Regierungsgebäude wurden beschlagnahmt und sogar in Brand gesetzt, und auch der internationale Flughafen von Almaty wurde kurzzeitig eingenommen, was zu mindestens 1.000 Verletzten an diesem Tag führte.
Diejenigen, die das, was am 5. Januar in Kasachstan geschah, unterstützen, aber gegen das sind, was am 6. Januar in den USA geschah, sind daher schamlos heuchlerisch und von einer eindeutig ideologischen Doppelmoral getrieben. Es gibt keine andere glaubwürdige Erklärung dafür, warum sie gegen die vergleichsweise viel mildere und weniger gewalttätige Farbrevolution in Washington DC im letzten Jahr sind, aber die viel intensivere und gewalttätigere, die gerade gestern in Almaty stattfand, voll und ganz unterstützen.
Dies deutet darauf hin, dass, wie das Klischee besagt, „der Zweck die Mittel heiligt“. In diesem Fall ist der Einsatz von Technologien der farbigen Revolution zum Zwecke des Regimewechsels akzeptabel, wenn er sich gegen eine Regierung richtet, die als in Russlands so genannter „Interessensphäre“ liegend betrachtet wird, aber absolut inakzeptabel, wenn er sich gegen die eigene Regierung richtet. Darüber hinaus unterstützen diejenigen, die gegen den 6. Januar sind, in der Regel den städtischen Terrorismus des Sommers 2020, der von der Antifa und „Black Lives Matter“ durchgeführt wurde.
Der Grund für diese zweite Beobachtung ist derselbe wie für die erste: „Der Zweck heiligt die Mittel“. Zu dieser Zeit würden diejenigen, die Trump verachten, vor nichts zurückschrecken, um seine Regierung zu destabilisieren, in dem Versuch, seine Wähler bei den bevorstehenden Wahlen zu manipulieren, in der verzweifelten Hoffnung, dass Bidens Sieg diesem besonderen hybriden Krieg des Terrors ein Ende bereiten würde. „The Anti-Trump Regime Change Sequence Is Worth Worthing Studying“ (Die Anti-Trump Regime Change Sequenz ist es wert, genauer studiert zu werden) für diejenigen, die daran interessiert sind, mehr darüber zu erfahren.
Der gemeinsame Nenner, der die Doppelmoral einiger Leute gegenüber dem 5. Januar in Kasachstan, dem 6. Januar in den USA und dem hybriden Terrorkrieg gegen Amerika im Sommer 2020 verbindet, ist ihre subjektive Überzeugung, dass Regimewechsel mit allen Mitteln – einschließlich des Einsatzes von Technologien der farbigen Revolution – nur dann gerechtfertigt sind, wenn sie ihre ideologische Vision im In- oder Ausland voranbringen. Wenn die gleichen Techniken von ihren Gegnern gegen ihre Vision eingesetzt werden, sind sie vehement dagegen.
Die Meinung dieser Leute wird sich auch dann nicht ändern, wenn andere sie unverhohlen auf ihre Heuchelei hinweisen, doch kann die Beschäftigung mit diesen Beobachtungen zu weiteren Einsichten in die größeren Trends führen, die im Spiel sind. Einfach ausgedrückt: Die Doppelmoral in Bezug auf den Einsatz der Color-Revolution-Technologie als Mittel zur Erreichung eines bestimmten Ziels wird in absehbarer Zeit nicht verschwinden, da sich diese Techniken in den letzten zwei Jahrzehnten so weit verbreitet haben, dass nahezu jede Interessengruppe versuchen kann, sie einzusetzen.
Ideal wäre es daher, wenn es eine Art zwischenstaatliche Übereinkunft – wenn nicht gar ein formelles Abkommen – gäbe, das den ausländischen Einsatz dieser Technologien gegen andere Staaten regelt und die Bandbreite der akzeptablen Reaktionen der geschädigten Regierungen festlegt. Dieser Vorschlag ähnelt im Geiste strategischen Waffenregimen wie dem Nuklearpakt zwischen den USA und Russland, würde aber natürlich viel mehr Länder einbeziehen, im besten Fall sogar alle, da jeder diese Technologie nutzen kann.
Der Grund, warum dies ein praktischer Vorschlag ist, liegt darin, dass auf internationaler Ebene weiterhin mit zweierlei Maß gemessen wird, wenn es darum geht, wie die geschädigten Regierungen auf die Bedrohung durch die Farbrevolution und die damit verbundenen Hybridkriege reagieren. Ihre Reaktionen werden manchmal als Vorwand für die Verhängung von Sanktionen gegen sie oder für die Ausübung von Druck auf diese Staaten mit anderen Mitteln ausgenutzt. Es würde zur Stabilisierung des internationalen Systems beitragen und die vorherrschende Unsicherheit beseitigen, wenn es vereinbarte „Spielregeln“ gäbe.
Natürlich bedeutet das Fehlen glaubwürdiger Durchsetzungsmechanismen und des politischen Willens, solche gegen alle Verletzer zu verhängen, dass dieser vorgeschlagene Pakt letztlich nur ein so genanntes „Gentleman’s Agreement“ wäre, aber er könnte dennoch einen großen Beitrag dazu leisten, guten Willen zu signalisieren, um über andere wichtige Themen auf sinnvollere Weise zu verhandeln. Jeder Mensch hat ein Recht auf seine Meinung zu jedem Ereignis, aber es wäre das Beste, wenn die Staaten in ähnlichen Fragen eine einheitliche Haltung einnehmen würden.
Die geschädigten Regierungen sollten die Freiheit haben, auf die von der Farbenrevolution ausgehenden Bedrohungen eines hybriden Krieges so zu reagieren, wie sie es für notwendig erachten, um die Sicherheit ihrer mehrheitlich friedlichen Bürger zu gewährleisten, die durch diese Provokationen terrorisiert werden, ohne sich um den Druck ausländischer Medien oder Sanktionen zu sorgen. Terrorismus hat keine spezifische Identität (ethnische Zugehörigkeit, Religion, Region, politisches Anliegen usw.), da er nur eine Sammlung von Taktiken und Strategien ist, die auf die Erreichung eines bestimmten Ziels ausgerichtet sind.
Da der Terrorist des einen ein Freiheitskämpfer des anderen ist“, wie ein anderes Klischee besagt, ist es unvermeidlich, dass einige Regierungen objektiv nicht-terroristische Aktionen und Bewegungen als terroristisch eingestuft haben, um ein unverhältnismäßiges Vorgehen gegen sie zu rechtfertigen. Es gibt kein Patentrezept, um dies zu verhindern oder angemessen darauf zu reagieren, wenn es doch passiert, da solche Einstufungen je nach Sichtweise weiterhin umstritten sein können.
Wie dem auch sei, es gibt einige Aktionen, die zweifellos terroristischer Natur sind, wie die Ermordung (ganz zu schweigen von der Enthauptung) von Mitgliedern der Sicherheitsdienste, die Beschlagnahme und das Verbrennen von Regierungsgebäuden, die Übernahme von Flughäfen und das mutwillige Abfackeln der Stadt. Es sollte keine Vorbehalte geben, die Reaktion eines betroffenen Staates auf diese Terrorakte zu unterstützen, da man sich mit einer Politisierung implizit auf die Seite der Terroristen stellen würde, genau wie diejenigen, die gegen die kasachische Mission der OVKS sind.
Das Fazit ist, dass die ideologisch motivierte Doppelmoral gegenüber dem Einsatz von Technologien der Farbrevolution als Mittel zum Zweck auf zivilgesellschaftlicher Ebene nicht verschwinden wird, aber möglicherweise auf zwischenstaatlicher Ebene geregelt werden könnte, und sei es nur durch ein „Gentleman’s Agreement“. Diejenigen, die eine eklatante Doppelmoral gegenüber verschiedenen Farbrevolutionen an den Tag legen, ohne zwingend zu erklären, warum, sollten als Heuchler bezeichnet und als die parteiischen Schreiberlinge diskreditiert werden, die sie sind.
Pfizer, J&J gehören zu den Pharmaunternehmen, die der Finanzierung des Terrorismus im Irak beschuldigt werden
childrenshealthdefense.org: Ein Gremium aus drei Richtern hat am 4. Januar eine Klage gegen fünf Pharmaunternehmen wieder aufgenommen, die beschuldigt werden, während des „Kriegs gegen den Terror“ Terroranschläge gegen US-Soldaten im Irak mitfinanziert zu haben.
Eine Klage aus dem Jahr 2017, in der fünf Pharmaunternehmen beschuldigt wurden, während des „Krieges gegen den Terror“ an der Finanzierung von Terroranschlägen gegen US-Soldaten und andere Amerikaner im Irak beteiligt gewesen zu sein, wurde von einem Dreiergremium des Berufungsgerichts in Washington einstimmig wieder aufgenommen und zurückverwiesen.
Die Klage gegen die fünf fraglichen Unternehmen – Pfizer, AstraZeneca, Johnson & Johnson, Roche und GE Healthcare – wurde im Juli 2020 von einem Bundesbezirksgericht in Washington, D.C., abgewiesen, bevor sie letzte Woche wieder aufgenommen wurde.
In der Klage wird behauptet, die fünf Unternehmen hätten zwischen 2005 und 2011 regelmäßig Bestechungsgelder an Beamte des irakischen Gesundheitsministeriums gezahlt, unter anderem in Form von kostenlosen Medikamenten und medizinischen Geräten, um sich Arzneimittelverträge zu sichern.
Im Gegenzug, so die Klage, hätten die Verträge dieser Unternehmen mit dem irakischen Gesundheitsministerium dazu beigetragen, den „Terrorismus“ einer schiitischen Miliz zu finanzieren, die in diesem Zeitraum Amerikaner getötet habe.
Die betreffende Miliz, Jaysh al-Mahdi oder die „Mahdi-Armee“, kontrollierte zu dieser Zeit das Gesundheitsministerium.
Die geänderte Klage wurde im Namen von 395 Amerikanern eingereicht, die während des Sechsjahreszeitraums im Irak getötet oder verletzt wurden.
Die Kläger fordern Schadenersatz gemäß dem Anti-Terrorismus-Gesetz (ATA), das besagt, dass die Kläger nachweisen müssen, dass die Terroranschläge von einer Organisation verübt wurden, die von der US-Regierung offiziell als terroristische Vereinigung eingestuft wurde.
Die Mahdi-Armee wurde zwar nicht offiziell als terroristische Vereinigung eingestuft, doch wird in der Klage behauptet, dass die von der Armee im Irak verübten Anschläge von der Hisbollah „geplant und organisiert“ wurden, die 1997 von den USA als terroristische Vereinigung eingestuft wurde.
Die ursprüngliche Klage war auch Anlass für eine Untersuchung der Pharmaunternehmen durch das US-Justizministerium (Department of Justice, DOJ) im Jahr 2018.
Ein angebliches Netz aus Korruption und Schmiergeldern
Die in der Klage erhobenen Vorwürfe stützen sich auf Informationen, die von 12 vertraulichen Zeugen, öffentlichen und privaten Berichten, Verträgen, E-Mail-Verkehr und von WikiLeaks veröffentlichten Dokumenten stammen.
Die Klage enthält eine 27-seitige Aufstellung der Todesfälle und Verletzungen, die US-Soldaten bei Angriffen der Mahdi-Armee zwischen 2005 und 2009 erlitten haben, sowie Schmerzensgeldforderungen von Familienangehörigen und Verwandten der Opfer.
Einer der Hauptpunkte der Klage bezieht sich auf Bestechungs- und Schmiergelder, die die fünf in der Klage genannten Unternehmen zwischen 2005 und 2011 an die Terroristen gezahlt haben sollen, die das irakische Gesundheitsministerium kontrollierten.
In der Klage wird behauptet, die fünf Unternehmen hätten durch die illegalen Zahlungen Verträge mit dem Ministerium erhalten, die dann zur „Beihilfe“ zu Terroranschlägen gegen Amerikaner verwendet worden seien.
Das Hauptargument in der ursprünglichen Klage lautet, dass die Unternehmen gewusst haben müssen, dass das irakische Gesundheitsministerium de facto als terroristische Organisation agierte, und dass dieses Wissen dazu hätte führen müssen, dass die fünf Unternehmen darauf bestanden hätten, dass alle Verträge mit dem Ministerium so gestaltet werden, dass sie dieses Wissen widerspiegeln und vor möglicher Korruption und Missbrauch von Geldern schützen.
Dieser Punkt ist von entscheidender Bedeutung, da es nach amerikanischem Recht illegal ist, wissentlich Terrorgruppen zu finanzieren.
Nach der US-Invasion im Irak im Jahr 2003 stieg das Budget für das irakische Gesundheitsministerium dank der US-Finanzhilfe von 16 Millionen Dollar im Jahr 2003 auf etwa 1 Milliarde Dollar im Jahr 2004 an.
Der Klage zufolge übernahm die Mahdi-Armee 2004 die Kontrolle über das irakische Gesundheitsministerium, zu einer Zeit, als verschiedene politische Gruppierungen im Lande die Regierungsministerien übernahmen, da die USA die Macht an die Iraker zurückgaben.
Nachdem die Mahdi-Armee das Ministerium übernommen hatte, nutzte sie es angeblich als Mittel zur Finanzierung terroristischer Handlungen, indem sie lokale Agenten einsetzte, um Terroristen vor Ort Schmiergelder zukommen zu lassen, und indem sie medizinische Güter „inoffiziell“ auf dem Schwarzmarkt verkaufte, um die Terroroperationen weiter zu finanzieren.
In der Tat wird in der Klage behauptet, dass viele der damals im Ministerium beschäftigten Beamten führende Mitglieder der Mahdi-Armee waren. Diese Gruppe unterhielt Hochburgen in Teilen der irakischen Hauptstadt Bagdad und im Süden des Landes und kämpfte um die Kontrolle von Städten wie Basra und Amara.
Die Mahdi-Armee wiederum war loyal zu Moktada al-Sadr, einer politischen Figur, die von der New York Times als „feuriger“ Geistlicher beschrieben wurde, der Todesschwadronen gegen irakische Sunniten und Amerikaner einsetzte.
Die Gruppe entstand 2003 nach dem Sturz von Saddam Hussein und fungierte als Sicherheitsgarant in den von al-Sadr beherrschten Stadtvierteln. Im Jahr 2004 kämpfte die Mahdi-Armee gegen die US-Truppen in Nadschaf und Sadr City.
Der Klage zufolge haben die Pharmaunternehmen die Mahdi-Armee auf zweierlei Weise finanziell unterstützt. Zum einen durch Bestechungsgelder in Form von „Rabatten“, die von den Unternehmen nicht in Form von Preisnachlässen, sondern durch die Bereitstellung „kostenloser“ medizinischer Güter in Höhe von bis zu 20 % des Gesamtwerts des Vertrags gezahlt wurden.
Diese Bestechungsgelder, so die Klage, beliefen sich jährlich auf Millionen von Dollar. Es wird darauf hingewiesen, dass diese Form der Bestechung im Nahen Osten gang und gäbe ist, da die Unternehmen im Gegensatz zu direkten Bargeldtransfers diese „kostenlosen“ Waren als „wohltätige“ Spenden geltend machen können, falls solche Transaktionen entdeckt werden.
Eine weitere angebliche Form der finanziellen Unterstützung seitens der fünf Unternehmen bestand in der Beauftragung lokaler Vermittler, um ihre Unternehmen zu registrieren, die staatliche Genehmigung für die Verwendung ihrer Produkte im Inland zu erhalten und Verträge auszuhandeln.
Die Klage beschreibt die an diese Vermittler geleisteten Zahlungen als „dünn getarnte Bestechungsgelder“.
Zwischen 2004 und 2013 sollen die fraglichen Unternehmen auch einen „Schmiergeldfonds“ betrieben haben, unter dem Vorwand, für Kundendienst und andere Dienstleistungen im Zusammenhang mit den von ihnen verkauften Produkten zu zahlen.
Diese Leistungen waren „illusorisch“ und die Gelder flossen stattdessen in die Taschen korrupter Beamter des Gesundheitsministeriums und lokaler Vertreter, so der Vorwurf der Kläger.
Zu den Waren, die in diesem Zeitraum an das irakische Gesundheitsministerium verkauft worden sein sollen, gehören Elektrokardiogrammgeräte von GE, Katheter und Medikamente gegen Epilepsie von Johnson & Johnson, Depo-Provera, eine von Pfizer hergestellte Verhütungsspritze, Seroquel, ein von AstraZeneca hergestelltes antipsychotisches Medikament, und Herceptin, ein von Roche hergestelltes Brustkrebsmedikament.
Aufgrund der „Provisionen“ und „kostenlosen“ Waren, die den Mitgliedern der Mahdi-Armee zur Verfügung gestellt wurden, wurde die Miliz bei den US-Beamten als „Pillenarmee“ bekannt, da ihre Kämpfer häufig verschreibungspflichtige Medikamente als Arzneimittel erhielten. Diese Medikamente konnten dann weiterverkauft werden.
In einem Berichtsentwurf der US-Botschaft in Bagdad vom August 2007 wurde das irakische Gesundheitsministerium beschuldigt, „ein System zur Abzweigung von Arzneimitteln“ zu betreiben und „offen unter der Kontrolle der Mahdi-Armee“ zu operieren.
Pharmagelder finanzierten Gewalttaten gegen Amerikaner
In der Klage wird behauptet, dass Bestechungsgelder der Mahdi-Armee den Erwerb von Waffen sowie die Ausbildung und logistische Unterstützung erleichtert haben.
Tatsächlich behauptet die Klage, dass das irakische Gesundheitsministerium und die Mahdi-Armee zu dieser Zeit im Wesentlichen austauschbar waren. Ende 2004 war das Ministerium für Amerikaner zu gefährlich, um es zu betreten, und „funktionierte mehr als terroristischer Apparat denn als Gesundheitsorganisation“, wobei das Hauptquartier und die Krankenhäuser mit Plakaten von al-Sadr beklebt waren, die mit Slogans wie „Tod für Amerika“ versehen waren.
Krankenhäuser und Krankenwagen sollen als Teil der von der Mahdi-Armee verübten Terroranschläge genutzt worden sein, während das Ministerium etwa 15.000 bewaffnete Männer beschäftigt haben soll, die als „Facilities Protection Service“ bekannt waren und Material des Ministeriums, wie Fahrzeuge und Uniformen, für Terrorismus und andere kriminelle Aktivitäten, einschließlich Entführungen, nutzten.
In der Klageschrift werden zahlreiche solcher Vorfälle detailliert aufgeführt.
So verhafteten die US-Streitkräfte im April 2006 sieben Leibwächter des damaligen Gesundheitsministers Ali al-Shemari, nachdem ein sunnitischer Gesundheitsbeamter unter dem Vorwand, sich für einen Ministerposten bewerben zu wollen, das Ministerium betreten hatte und nie wieder gesehen wurde.
Massenentführungen, die in den Jahren 2006 und 2007 in Bagdad wiederholt stattfanden, wurden ebenfalls dem „Facilities Protection Service“ angelastet, wobei die Opfer häufig in den Keller des Gesundheitsministeriums gebracht wurden, wo sie gefoltert und manchmal auch ermordet wurden.
Der damalige stellvertretende Gesundheitsminister Hakim al-Zamili wurde damals ebenfalls von den US-Truppen festgenommen und des Verschwindens eines anderen stellvertretenden Ministers, Ammar al-Saffar, beschuldigt, dessen Leiche nie gefunden wurde.
In einem Bericht des internationalen Nachrichtendienstes Stratfor wird al-Zamili beschuldigt, „Gesundheitsdienste und Ausrüstung gegen Millionen von Dollar verkauft zu haben, die er später an schiitische Milizen weiterleitete“.
Bei anderen Vorfällen wurden vom Dach des Gesundheitsministeriums aus Mörsergranaten auf die US-Streitkräfte und auf sunnitische Wohnviertel abgefeuert.
Die Gewalt, die vom Gesundheitsministerium ausging, ging so weit, dass es in einem auf WikiLeaks verfügbaren Kabel des Außenministeriums aus dem Jahr 2006 als „Ministerium für Waffentransporte“ bezeichnet wurde.
Bei der Wiederaufnahme der Klage stellten die Richter des D.C. Circuit fest:
In der Klage wird beschrieben, wie Jaysh al-Mahdi das Ministerium kontrollierte und es als terroristisches Hauptquartier nutzte.
Nimmt man diese Behauptungen an, so war der Umgang der Beklagten mit dem Ministerium gleichbedeutend mit einem direkten Umgang mit der terroristischen Organisation. Das Ministerium war daher kein unabhängiger Mittelsmann, der die Kausalkette unterbrochen hätte, sondern eine Fassade für Jaysh al-Mahdi.
Pharmaunternehmen müssen auf die wieder aufgenommene Klage reagieren
Die Klage wurde im Anschluss an eine Untersuchung der Anwaltskanzleien Sparciano & Andreson und Kellogg, Hasen, Todd, Figel & Frederick aus Washington, D.C. eingereicht.
In der Klage behaupten die Kanzleien, dass die fünf genannten Unternehmen sich bewusst waren, dass ihre Geschäftspraktiken unangemessen und möglicherweise illegal waren, und zwar auf der Grundlage von Vergleichen, die sie zuvor für frühere Anschuldigungen abgeschlossen hatten, bei denen identische Taktiken und sogar einige der gleichen Vermittler als Teil eines von den Vereinten Nationen geförderten Öl-für-Lebensmittel-Programms vor der Irak-Invasion im Jahr 2003 verwendet wurden.
Nach der Wiederaufnahme der Klage gaben die betreffenden Unternehmen eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie jegliches Fehlverhalten bestritten.
Im Jahr 2018 leitete das DOJ eine separate Untersuchung gegen die Unternehmen ein, die ans Licht kam, als AstraZeneca die Klage in einer Wertpapieranmeldung 2018 erwähnte.
Pfizer, Roche und Johnson & Johnson bestätigten die Ermittlungen ebenfalls in den SEC-Einreichungen des Jahres.
Es ist unklar, wie der aktuelle Stand der DOJ-Untersuchung ist oder warum die Klage eineinhalb Jahre nach ihrer ursprünglichen Abweisung wieder aufgenommen wurde.
Vergleiche in Fällen angeblicher Korruption im Ausland sind zumindest für einige der in der Klage genannten Unternehmen nichts Neues.
So stimmte Johnson & Johnson 2011 einem Vergleich in Höhe von 70 Millionen US-Dollar zu, der sich aus zivil- und strafrechtlichen Vorwürfen ergab, dass seine Tochtergesellschaften Schmiergelder an Beamte in Ländern wie Griechenland, Polen und Rumänien sowie im Rahmen des irakischen Programms „Öl für Lebensmittel“ gezahlt hatten.
Und 2010 zahlte GE einen Vergleich in Höhe von über 23 Millionen Dollar, um die von der US-Börsenaufsichtsbehörde erhobenen Vorwürfe zu klären, das Unternehmen habe im Rahmen des Programms „Öl für Lebensmittel“ Schmiergelder gezahlt.

