Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

«Wir sind alle David» – Zusammenfassung der 87. Sitzung des Corona-Ausschusses

Friedlicher Widerstand regt sich global und die Massensteuerung durch Propaganda ist so nicht mehr ohne Weiteres möglich. Sachliche Datenanalyse zwingt das widersprüchliche Impfnarrativ in die Knie. Die Menschen überwinden die Spaltung und merken, dass sie nur gemeinsam etwas erreichen können.

Viviane Fischer, Dr. Reiner Füllmich und Dr. Wolfgang Wodarg sprachen bei der 87. Sitzung des Corona-Ausschusses am 14. Januar 2022 mit vier Experten. Ein Psychologieprofessor beleuchtete die Bedingungen und Auswirkungen der Massensteuerung, ein Politiker berichtete über die Situation in Australien, eine kanadische Forscherin beurteilte die Sicherheit der «Impfung» aufgrund der bisher vorliegenden Herstellerdaten von Pfizer und ein rumänischer Aktivist ging auf die aktuelle Situation in seinem Land ein.

Rechtsanwältin und Volkswirtin Viviane Fischer glaubt nicht, dass der Ausschuss die politische Lage zu optimistisch beurteile. Sie denkt, dass eine Änderung des Corona-Regimes relativ zeitnah anstehe. Die immer verzweifelteren Bemühungen des Regimes seien sichtbar. Sollte es tatsächlich zu einer zwangsweisen Blutabnahme durch die Polizei in Augsburg gekommen sein, um so Impfzertifikate zu verifizieren, so sei dieses Vorgehen Körperverletzung und verfassungswidrig. Ausserdem werfe es die Frage auf, wie man eine «Impfung» im Blut nachweisen könne.

Auch für den Anwalt für Verbraucherschutz Dr. Reiner Füllmich ist die geplante Jagd auf Spaziergänger in Brandenburg als desperat einzuordnen. «Die Nummer ist durch», sagte er, die Veränderung greifbar und nicht mehr umkehrbar. Er wies auf vorliegende Musteranschreiben an Behörden hin, anhand derer man Auskunft über seine personenbezogene Daten einholen könne, etwa beim BKA. Damit würde man dort den Arbeitsaufwand erhöhen und eine Verlangsamung der Abwicklungsprozesse erreichen.

Viviane Fischer machte auf ein Zitat von Sophie Scholl aufmerksam, das die «kleinen Schurken» benennt, die man nicht vergessen und ebenfalls zur Rechenschaft ziehen sollte, wenn das Corona-Regime überstanden ist. Jeder könne sich Notizen machen zu den ungerechten Vorkommnissen, die er in seinem Alltag erlebe.

Reiner Füllmich sprach das internationale Tribunal mit professionellen Teilnehmern aus Richter- und Anwaltschaft an, das demnächst stattfinden und die Corona-Geschichte aus juristischer Sicht aufarbeiten wird. Er ging kurz auf drei Einspieler am Ende der Sitzung ein, die alle zum Widerstand anregen. Wie immer nahm auch Wolfgang Wodarg, Internist, Pneumologe und Sozialmediziner an der Sitzung teil.

Steuerung der Bevölkerung durch Angst

(Min: 00:11) Mattias Desmet, Professor für Psychologie und psychoanalytischer Psychotherapeut, Gent, erklärt, dass der Begriff Massenpsychose zwar schon ganz treffend sei, er aber doch eher von einer gesteuerten Massenpsychose sprechen würde. Es liesse sich schwer sagen, an welchem Punkt der gesellschaftlichen Entwicklung wir stünden. Sicher sei aber, dass die Steuerung und Beeinflussung der Massen weiter betrieben würde. Man bedenke nur den QR-Code, der jetzt den Zutritt zum öffentlichen Raum regle.

Kinder werden reglementiert und auch die Personen, die sich konform verhalten wollen, erreichen keine Freiheit. Die Restriktionen halten weiter an und erschweren das Leben jedes einzelnen, auch das der angepassten Menschen.

«Man denkt ja immer, wenn ich mich brav verhalte, wenn ich systemkonform bin, mich damit identifiziere, bin ich sicher. Ich werde nicht in Schwierigkeiten geraten. Aber das ist genau der Unterschied zwischen einem totalitären Staat und einer klassischen Diktatur. In einer klassischen Diktatur ist es vielleicht wahr, aber in einem totalitären Staat ist das überhaupt nicht wahr. Das ist ein Trugschluss.» (Min: 00:15)

In einem totalitären Staat ist man nie sicher. Es gibt nur eine Option, man müsse sich der Massensteuerung entziehen, sich aussprechen und friedlichen Widerstand üben, unter anderem durch Demonstrationen im öffentlichen Raum. Dies sei bei solcher Art Staatstotalitarismus möglich und effektiv. Wird man mit totalitärem Denken konfrontiert, muss man ganz klar organisiert sein und eindeutig friedlich vorgehen, um eine Gewaltspirale zu vermeiden.

Bedingungen der Massensteuerung: Die Menschen verlieren zu Beginn des totalitären Prozesses das eigenständige kritische Denken und ihre Intelligenz, sie verwenden die gleiche Begrifflichkeit. Das gilt für alle Intelligenzgrade. Es werden Gräueltaten als heilige Pflicht zum Wohle des Kollektivs begangen.

«Massensteuerung geschieht nur, wenn die Bevölkerung sich in einem ganz bestimmten Zustand befindet. In einem Zustand, der durch vier Bedingungen bestimmt ist. Zuerst einmal – das ist die grundlegendste: Viele Menschen müssen sich gesellschaftlich abgeschottet fühlen … in der Corona-Situation war diese Bedingung sicherlich erfüllt.» (Min: 00:19)

In den USA stellte der oberste Gesundheitsbeamte zum Beispiel fest, dass 15 Prozent der Bevölkerung gar keine direkten Kontakte mehr hatten, nur noch über das Internet. Die gesellschaftliche Isolation korreliert dabei mit dem Stand der Industrialisierung und Technisierung in einem Land. Seit 300 Jahren nimmt dieses Gefühl der sozialen Isolation zu. Die Industrialisierung der Welt begründete die materialistische Sichtweise. So wurden die Menschen immer anfälliger für die Massensteuerung.

Totalitäre Staaten sind also mit der Industrialisierung verknüpft und historisch somit relativ neu. Die zweite Bedingung für eine effektive Massensteuerung ist das Gefühl von Sinn- und Bedeutungslosigkeit, das die Menschen empfinden. Die dritte Bedingung ist eine latente Angst, die nicht zielgerichtet ist. Dazu gesellen sich als vierte Bedingung diffuse Aggressionen.

Wird dann ein Angstobjekt – zum Beispiel das Coronavirus – durch ein Narrativ benannt und werden Strategien zur Bewältigung dieser Angst geliefert, fühlen sich diese Massen angesprochen und sind bereit, auch extreme Massnahmen – wie den Lockdown – zu akzeptieren und daran teilzuhaben. «Es entsteht eine neue kollektive Solidarität.» Es entstehen keine neuen sozialen Bindungen zwischen Menschen, sondern eine soziale Bindung des Einzelnen an das Kollektiv.

«Und je länger diese Massensteuerung anhält und voranschreitet, desto mehr kommt es dazu, dass alle Verbindungen zwischen den einzelnen Personen zerstört und zerschlagen werden. Und das ist ganz wichtig. Das ist das, was ganz typisch passiert in einem totalitären Staat. Am Ende gibt es eine vollkommen paranoide Atmosphäre, in der jede Verbindung zwischen Einzelpersonen abgebrochen und die Bindung des Einzelnen an das Kollektiv immer stärker und stärker wird.» (Min: 00:25)

Das Kollektiv bekommt eine bevorzugte Stellung. George Orwell sagt nicht umsonst, das erste Opfer in einem totalitären Staat sei die Liebe. Eine solche gesellschaftliche Entwicklung wird zum grossen Teil von aussen nach bestimmten ideologischen Vorstellungen – aktuell von fanatischen technokratischen oder transhumanistischen Ideen – gesteuert, mit feinen Antennen für die sozialen Prozesse und Muster.

Mentale Vergiftung: Die Menschen haben jetzt also eine neue Sinngebung, die Ängste werden auf bestimmte Objekte gerichtet. Das Aufmerksamkeitsfeld wird verengt und die Aggressionen richten sich gegen die, die den gesellschaftlichen Konsens nicht teilen. Die Masse leidet unter einer Art mentaler Vergiftung und ist für Argumente ausserhalb des Feldes nicht mehr zugänglich. Absurde Massnahmen sind für sie ein Initiationsritus und werden beklatscht. Wird ein Opfer verlangt, kann der Einzelne zeigen, dass er seine individuellen Interessen zurückstellt und tut dies gerne.

Rituale werden nicht mehr als solche erkannt, sondern unreflektiert als elementar und notwendig erlebt, deshalb ist Totalitarismus selbstzerstörerisch. Mit Ritualen kann und muss man ausserdem seine Gruppenzugehörigkeit demonstrieren. Es müsste nach Meinung von Mattias Desmet immer eine Balance bestehen zwischen der Freiheit des Einzelnen und dem Kollektiv, eine Gesellschaft ist dann human. Aber im totalitären System – unter dem Risiko der Technokratie oder des Transhumanismus – findet eine Dehumanisierung statt. Für ein menschliches Leben braucht der Mensch jedoch einen eigenen Entscheidungs- und Gestaltungsraum, das ist essenziell. Diesen verwehrt das totalitäre System dem Menschen.

Individueller Entscheidungsraum, essenziell wichtig für eine humane Gesellschaft

Für Wolfgang Wodarg gehört der Entscheidungsraum zur menschlichen Würde. In anderen Ländern kämen andere Rituale zur Geltung. Zum Beispiel glaube man in den Ländern, in denen viel Korruption herrsche, der Regierung weniger und sei damit gegen die Corona-Propaganda resistenter. Dazu der Psychologieprofessor: «Das erste, was totalitäre Systeme machen, ist deshalb die Beschränkung der Reisefreiheit.»

Viviane Fischer fragt sich, wie die Massenhypnose beendet werden kann. Zum Beispiel gibt es Ärzte, die jetzt nicht mehr impfen wollen, aber sie möchten dazu nicht öffentlich Stellung nehmen. Dabei wäre ihre öffentliche Positionierung so wichtig. Hierzu sagte Mattias Desmet:

«Ich glaube, dass diese Entscheidung, sich öffentlich zu äussern oder nicht, eine der grundlegenden Entscheidungen des Menschen ist, auf die man nicht so viel Einfluss nehmen kann. (…) Man kann ein Pferd zur Tränke führen, aber man kann es nicht zum Trinken zwingen.» (Min: 00:49)

Drücken wir als Menschen unseren Kern nicht aus, verlieren wir jedoch unsere Seele, meint der Psychologe. Man müsse daher einen Raum schaffen, in dem die Menschen den Mut haben, sich zu äussern – und ihre Antwort dann auch akzeptieren.

Totalitarismus ist durch und durch zerstörerisch. Die Angst- und Aggressionsobjekte werden im Totalitarismus immer wieder erneuert und ausgewechselt, so dass immer neue und mehr Bevölkerungsgruppen von der Zerstörung betroffen sind, wie im Stalinismus. Die Gräueltaten werden immer extremer. Will man diesen Zyklus stoppen, muss man sich öffentlich dazu äussern und sichtbar bleiben.

Viviane Fischer fragt sich, ob künftig noch aggressiver gegen die Bevölkerung vorgegangen wird. Einige Kräfte könnten aggressiver werden, meint der Psychologe. Macron wollte den Ungeimpften das Leben unmöglich machen, was auf Widerstand stiess, denn viele Befürworter haben das Bedürfnis einen «Heiligen Krieg» für das Gute zu führen. Hannah Ahrendt hat schon früh erkannt: der neue Totalitarismus wird von Bürokraten und Technokraten ausgehen, nicht von Gangstern.

Die offene Aggression von Seiten der Machthaber passt nicht mehr ins Bild. Erfolgreich ist hingegen die Stigmatisierung und Marginalisierung der Menschen, die nicht konform gehen. Vielleicht wird dies noch weitergehen, aber die physische Zerstörung der Nicht-Konformen wird wohl nicht angestrebt.

Wolfgang Wodarg weist auf die «gefallenen» Prominenten – zum Beispiel Sportler – hin. Diese seien wichtige Vorbilder. Viviane Fischer merkt an, dass durch das Erlöschen des Impfzertifikats und das Dauerboostern jeder betroffen sei und ins Nachdenken komme. Dies sei ein gutes Beispiel dafür, dass sich das System selbst zerlege, meint Mattias Desmet dazu. Er geht davon aus, dass die Personen, die für dieses totalitäre gesellschaftliche Vorgehen stehen und es vorantreiben, durchaus auch dafür verantwortlich zeichnen.

Die grundsätzliche Frage sei: Wer hat ethische Regeln überschritten? Der Professor zitiert dazu Freud, der einmal sagte, man sei auch für sein eigenes Unterbewusstsein verantwortlich. Jeder habe die innewohnende Fähigkeit, Gutes vom Bösen zu unterscheiden, schliesst Reiner Füllmich ab.

Situation in Australien

(Min: 01:11) Riccardo Umberto Guerrino Bosi, Vorsitzender der Partei Australia One, strebt mit seinen Parteifreunden eine christlich-liberale Gesellschaft und souveräne Demokratie an. 50 Prozent der Australier sind christlich, das prägt die Kultur des Landes. Man muss sich als moralisches Volk überlegen, was man erreichen möchte, und auch als Land erwachsen werden. Wir befinden uns in einer beispiellosen historischen Phase. Viele Menschen merken, dass man sich auf nichts mehr verlassen kann. Das ist zwar einerseits schockierend, kann aber auch befreiend sein.

Laut Guerrino Bosi sieht die aktuelle Regierung die Bürger als Schlafschafe, aber er ist überzeugt, dass das nicht stimmt. Die Australier wachen auf und sind mittlerweile wütend, bekommen aber natürlich negative Presse. Man wehrt sich gegen das Diktat der Globalisten und zeigt Durchhaltevermögen. Die Globalisten, die bisher das Narrativ dominierten, haben verloren. Zum Beispiel traten Parlamentsabgeordnete zurück, der Ministerpräsident von New South Wales wurde aus dem Amt entfernt, ein Polizeichef entlassen.

Strafen wirken geradezu lächerlich und verrückt, so soll man 25’000 Dollar bezahlen, wenn man ungeimpft zur Arbeit geht. Es wird nur noch Angst verbreitet. Es könnte in wenigen Wochen beziehungsweise Monaten vorbei sein, denn jetzt werden Kinder geimpft. Es sind schon fünf Kinder daran gestorben und die Australier werden wach. Es passieren schlimme Dinge, aber die Menschen sind motiviert und wehren sich, auch Geimpfte tun dies. Mit der «Impfung» von Kindern wurde eine rote Linie überschritten.

Bei Demonstrationen wurden Menschen auf den Boden geworfen und wie Gewaltverbrecher behandelt, sie waren sehr erschrocken. Man provozierte die Menschen, bezeichnete sie als Rassisten und Weltzerstörer, aber diese liessen sich nicht zu Gewalt hinreissen, was die Gegenseite sehr frustriert habe. Man brauche viel Geduld und viele Menschen, die zusammenhalten.

Viviane Fischer schildert die Psyche der Menschen, die sich «impfen» lassen, als weich und anpassungsbereit. Geimpfte wollen laut Mattias Desmet keinen Ärger haben, sind wenig aggressiv. Die Menschen im Widerstand glauben an die Grundrechte, die Menschenwürde und die Freiheit, sie wollen ebenfalls keine Gewalt. Der Parteivorsitzende dazu:

«Das Verständnis der Menschen [von Seiten der Globalisten] ist einfach Studentenniveau. (…) Die, die von der Masse akzeptiert werden wollen, haben externe Steuerungsmechanismen, wir haben interne Steuerungsmechanismen. … Der Plan [der Globalisten] ist gescheitert aus Unkenntnis der menschlichen Psyche, aus Unkenntnis, wie menschlicher Geist funktioniert.» (Min: 01:27)

Die Australier halten als Christen die andere Wange hin, eine Strategie, die die andere Seite nicht einschätzen kann. Drastisch ausgedrückt: «Es ist ein Unterschied, ob man für seine Ziele tötet oder stirbt.» Bestimmte Grenzen werden nicht überschritten und es muss noch viel Aufräumungsarbeit geben. Aber mittlerweile ist die bisher wenig bekannte Partei Australia One angewachsen und hat Tausende von Unterstützern.

Reiner Füllmich wirft ein, dass mit dem Corona-Regime von den verbrecherischen Machenschaften der Finanzbranche abgelenkt werden soll, die die Staaten ausplündert. Mittlerweile funktioniert diese Ablenkung nicht mehr und die Menschen werden weltweit noch mehr aufstehen.

Die Polizei in Australien ist völlig der Regierung untergeordnet, berichtet Riccardo Bosi weiter, vor allem auf den Spitzenpositionen. Denn sonst kann man innerhalb der Polizei keine Karriere machen. Ähnlich ist es beim Militär. Man will an der Spitze jemanden haben, der Befehle ausführt und nicht jemanden, der selbst denkt. Man müsse in diesem Zusammenhang von Hochverrat sprechen und schliesslich die entsprechende Bestrafung einfordern.

Auch Geheimbünde spielen eine Rolle, bei Generälen, Polizeichefs und Marschällen, schon seit Jahrzehnten. Das muss man auch überwinden, da muss man politische Lösungen finden. Die Partei Australia One versteht sich als Angebot für alle australischen Demokraten, die etwas ändern möchten. Hierzu Reiner Füllmich: Auch die Partei Die Basis wurde von Freimaurern unterwandert. Die Unterwanderung stellt sich als systemisch heraus. Er pflichtet dem australischen Politiker bei: Wenn die Bevölkerung verstanden hat, dass sie die Macht hat, kann sie den Stecker ziehen. Man kann und darf die Demokratie nicht auf dem Altar des Totalitarismus opfern.

Die Chinesen sind die Versuchskaninchen in den Augen des australischen Politikers. In China wurde und wird das soziale System ausprobiert, das dann global ausgerollt werden soll. China ist keine Bedrohung, aber es hat diese Rolle. Ein konventioneller Krieg gegen China ist sinnlos. Man muss sich der Militärmacht Chinas gewahr sein und die Regierung mit ihrem sozialen Kontrollsystem loswerden. Reiner Füllmich hat bei einer Reise nach China festgestellt, dass die Chinesen die penetrante elektronische Überwachung ablehnen. Vielleicht sollte man den Chinesen helfen, diese zu beenden?

Mehr Schaden als Nutzen

(Min: 01:58) Deanna McLeod, Expertin für medizinische Peer-Review-Veröffentlichungen, berichtet über die Überprüfung der Hersteller-Daten von Pfizer, den «Phase III-trial». Die CCCA, Canadian Covid Care Alliance, die diese Überprüfung unterstützte, besteht aus etwa 500 unabhängigen kanadischen Ärzten, Wissenschaftlern und Gesundheitsmitarbeitern. Die Vereinigung überprüft, ob die offiziell ausgegebenen Anweisungen durch ausreichende medizinische Daten untermauert sind und setzt sich für die Patientenaufklärung sowie eine personalisierte ärztliche Versorgung ein.

Eine ausreichende Untersuchung der Impfstoffe steht noch aus. Vor- und Nachteile einer Behandlung müssen nach Meinung der CCCA auf den Tisch, auch die Nicht-Behandlung muss besprochen werden, die ja bei dieser «Impfung» gänzlich beiseite geschoben wurde. Die Impfpflicht lässt wenig Ausnahmen zu, der Impfstoff wurde nicht einmal an schwangeren Frauen getestet. Die Daten zum Pfizer-Impfstoff, der Pfizer’s original trial report vom 31. Dezember 2020, veröffentlicht Anfang 2021 im New England Journal of Medicine, wurden untersucht.

Pfizer wird in Kanada am meisten verimpft, dies gilt sowohl für Kinder als auch Erwachsene. Die Gruppe von CCCA möchte, dass alle noch anstehenden Untersuchungen des Impfstoffs rigoros durchgeführt werden. Sie geht davon aus, dass die «Impfungen» wissenschaftlich überprüft werden müssen, bevor sie genehmigt werden.

An der Phase III-Studie waren etwa 40’000 Personen beteiligt. Phase III-Studien sind klinische Studien, bei denen das Arzneimittel an einem grösseren Patientenkollektiv erprobt wird, um zu sehen, ob sich die Wirksamkeit und die Unbedenklichkeit auch bei vielen unterschiedlichen Patienten bestätigen lässt.

Die Effizienz der Pfizer-«Impfung» wurde meistens mit 95 Prozent kommuniziert. Dabei ging man aber immer von der relativen Risikoreduktion aus. Die absolute Risikoreduktion betrug jedoch nur 0,84 Prozent. Durch diese Verzerrung in der Berichterstattung entstand in der Öffentlichkeit ein falsches Bild.

Vorsichtsprinzip wird nicht beachtet: Durch Massenimpfungen können nur eine geringe Anzahl an Corona-Fällen beziehungsweise an schweren Verläufen verhindert werden, nur 23 Fälle bei 40’000 Menschen. Hingegen gibt es deutlich mehr Nebenwirkungen, mehr Menschen wurden durch die Massenimpfung kränker. Sie müssen zum Beispiel wegen Schmerzen im Impfarm ins Krankenhaus.

Die Krankheit Covid-19 stellte sich als weniger schwerwiegend heraus als die Nebenwirkungen durch die «Impfung». Auch die schweren Verläufe wurden durch die «Impfung» nicht verhindert, es gab sogar mehr Geimpfte, die schwere Verläufe hatten als Ungeimpfte.

«Da braucht man eigentlich gar keine tiefgreifenden Analysen durchführen, wenn wir uns die beiden Gruppen hier anschauen. Da braucht man kein Wissenschaftler sein, um zu sehen, dass das hier nicht die richtige Richtung ist (…) auch nach sechs Monaten sieht man, dass die «Impfung» nicht so sicher ist, wie behauptet», meint die Expertin. (Min: 02:21)

Eine Empfehlung der «Impfung» müsse sehr vorsichtig gehandhabt werden, denn die Daten seien doch sehr vorläufig. Und es sieht eher nach einer Risikosteigerung durch die «Impfung» aus.

Todesfälle nach «Impfung»

Deanna McLeod fand Schockierendes in der Studie, an der gesunde Erwachsene mit wenig Vorerkrankungen teilnahmen.

«Innerhalb eines Monats während dieses Versuchs hatte man 15 Todesfälle unter den Geimpften und 14 Todesfälle in der Placebogruppe. (…) Wenn der Impfstoff Covid verhindert oder schwere Verläufe, dann sollte man weniger Todesfälle erwarten.» (Min: 02:26)

Sieht man sich die Todesursache an, dann waren es in jeder Gruppe jeweils zwei Covid-Fälle und ansonsten zum Beispiel kardiovaskuläre Probleme – und das bei gesunden Erwachsenen. Problematisch in der Untersuchung war, dass die Kontrollgruppe nach zwei Monaten aufgelöst wurde und die Mitglieder aus dieser Gruppe ebenfalls geimpft wurden. Aus Sicherheitsaspekten hätte der Fortbestand der Kontrollgruppe über einige Jahre gewährleistet werden müssen, um auch langfristige Folgen erkennen zu können. Es ist unverständlich, dass die Aufsichtsbehörden diesen Wechsel in die Impfgruppe zuliessen, angeblich aus ethischen Gründen. Man sollte diese Behörden zur Verantwortung ziehen.

Ausserdem wurden in die Studie keine natürlich Immunisierten aufgenommen, so dass es zu keinem Vergleich zwischen Geimpften und natürlich Immunisierten kommen konnte. Man weiss also nicht, ob Geimpfte besser dastehen als Menschen, die die Krankheit durchlaufen haben und dadurch immunisiert sind. Um die Sicherheit der Impfstoffe zu überprüfen, hätte man auch die klinischen Auswirkungen auf die Geimpften überprüfen müssen, unabhängig vom PCR-Test. Aber auch das geschah nicht. Das wäre wichtig gewesen, um die Daten wirklich robust zu machen.

Covid-Folgen wurden zudem nur sieben Tage beobachtet, schwere Nebenwirkungen nur einen Monat. Während Covid-Symptome im Laufe der gesamten Studie beobachtet wurden, ging man auf die Nebenwirkungen nur stichprobenartig ein. Die Übertragbarkeit des Coronavirus war überhaupt nicht Teil der Studie. Man weiss also nicht, ob die Übertragung des Virus wirklich unterdrückt wird. Die Datenerhebung zur Sicherheit entsprach damit auf mehreren Ebenen nicht den normalen Standards.

Manipulation der Daten

Um die Wirksamkeitswerte zu erhöhen, hat man die Ergebnisse der Erwachsenen und der jungen Menschen integriert und so höhere Werte erzielt, eine Form der Datenmanipulation in den Augen der Expertin. Kinder und Jugendliche haben eindeutig ein höheres Risiko, an den Nebenwirkungen der «Impfung» als an Covid-19 zu erkranken. Man sollte auch keinesfalls davon ausgehen, dass Myokarditis nur ein kurzfristiges Problem ist. Myokarditis erhöht die Sterbewahrscheinlichkeit.

«Warum impfen wir dann Kinder und Jugendliche und warten nicht erst einmal auf langfristige Daten? Warum wurden die Tierversuche nicht vorangestellt?», fragt Deanna McLeod.

Menschen wurden innerhalb der Studie einem hohen Risiko ausgesetzt, um die Produktion dieses Impfstoffes voranzutreiben. Die Toxizitätsstudien (zu Geburtsschäden, Krebsentstehung, Einfluss auf die Genetik) waren noch nicht abgeschlossen, als es die bedingte Zulassung gab. Man kann also nichts über die langfristigen Folgen sagen, wobei die Daten nicht so gut aussehen. «Warum machen wir das weiter?», fragt die Expertin. Es werden zwar wie besinnungslos Daten gesammelt, aber für die Nebenwirkungen ist man blind. Es gibt keine wirkliche Regulation und Aufsicht.

Nebenwirkungen werden kaum an das offizielle Überwachungssystem gemeldet, eine verlässliche Messung der Sicherheit findet also nicht statt. Es sieht so aus, als ob das Immunsystem von Geimpften durch die «Impfung» eher geschädigt wird. Das Spikeprotein kann Entzündungen fördern, die Durchblutung hemmen und damit auch das Krebswachstum anschieben. Es sind insgesamt noch sehr viele Fragen offen, zum Beispiel weiss man nicht, welche Kriterien zur gründlichen Untersuchung der Covid-19-Impfstoffe aufgestellt werden.

Und nicht nur Deanna McLeod fragt sich am Ende ihres Vortrags: «Steckt hinter all dem hier Absicht oder Inkompetenz? Wir praktizieren Medizin über Propaganda.»

Situation in Rumänien

(Min: 03:26) Aurelian Popa, IT- und Marketingspezialist und rumänischer Aktivist, hat im Frühjahr 2020 gemerkt, dass es in seinem Land Richtung Diktatur läuft. Später erkannte er, dass das auch global passierte. In seinen ersten zwölf Lebensjahren hat der Aktivist die rumänische Diktatur persönlich erlebt. Er hat sich an allen aktuellen Protesten in seinem Land beteiligt – und es gab viele davon. Das Highlight war für ihn der 21. Dezember 2021. An diesem Tag gingen die Demonstranten auf die Stufen des Parlaments und konnten einen Erfolg verzeichnen. Der grüne Pass, der den Zugang zur Arbeit und zur Öffentlichkeit regeln sollte, wurde doch nicht eingeführt.

Die Einführung des grünen Passes war für die Demonstranten die rote Linie. Übrigens war der letzte Tag der Ceaucescu-Diktatur der 21. Dezember 1989. Und genau am 21. Dezember 2021 wollte die jetzige Regierung das Gesetz zum Impfzertifikat im Parlament durchwinken, ein provokatives Spiel mit Symbolen und Ritualen.

Die Rumänen gehen nicht millionenweise auf die Strasse, wie die Menschen in Berlin. Sie protestieren lieber passiv, deshalb gibt es eine Impfquote von nur etwa 40 Prozent. Etwa acht Millionen haben sich impfen lassen, davon wurden drei Millionen dazu genötigt – einige Ärzte sind so gestorben – fünf Millionen haben es freiwillig gemacht. Die Corona-Fälle stiegen mit jeder Welle trotz «Impfung» an. Das heisst, das Narrativ der Regierung funktioniert nicht, das muss sie unter Verwendung ihrer eigenen Parameter eingestehen.

Je mehr man impft, desto höher gehen die Inzidenzen und Todesfälle. Es sind mehr Menschen krank und im Krankenhaus. Niemand lässt sich gerne impfen, nicht mehr. Selbst die doppelt Geimpften machen nicht mehr mit und klagen über Nebenwirkungen. Bezüglich der Mortalität wird in Rumänien gelogen und man gibt den Ungeimpften die Schuld, aber den offiziellen Organen glaubt niemand. Man sagt, neun von zehn Covid-Toten sind ungeimpft, aber das stimmt nicht. Aus den Krankenhäusern hört man ganz andere Zahlen.

«Die belügen uns von vorn bis hinten in Bezug auf Geimpfte und Ungeimpfte. Die Todesrate in Rumänien ist jetzt höher als vor der «Impfung».» (Min: 03: 34)

Die Impfrate ist ausserdem nicht ausschlaggebend, sondern die Leistung der Intensivstationen. Aurelian Popa weist auf eine Studie im European Journal of Epidemiology hin, in der klar zum Ausdruck kommt, dass die Fallzahlen bei Corona nicht mit der Impfrate korrelieren.

Klage gegen die Regierung

Unter anderem auf dieser Grundlage wollen die rumänischen Aktivisten jetzt die Regierung samt Hintermännern verklagen, die eine zweite Regierung bilden. Aurelian Popa selbst ist der Beschwerdeführer.

«Jede Form von Zertifikat sollte abgeschafft werden. Nicht nur das Impfzertifikat, sondern die gesamten Zugangsbeschränkungen, genesen, geimpft etcetera.» (Min: 03:37)

Er selbst konnte durch eine Klage eine Aufhebung aller Beschränkungen für sich selbst erreichen. Er hat dazu seine natürliche Immunität bewiesen und Studien vorgelegt. Der Richter gab ihm recht und sagte, dass die Regierung falsch liege. Aurelian Popa weist darauf hin, dass die nationale Notlage in Rumänien alle 30 Tage verlängert wird, so dass man es zeitlich nicht schafft, juristisch dagegen vorzugehen. Der Aktivist liess sich deshalb vom Richter für alle noch folgenden Massnahmen diesen Ausschluss bestätigen. Er müsse im Gegensatz zu den Geimpften ständig Geld ausgeben, wenn er sich frei bewegen wolle. Das sei Diskriminierung.

In Rumänien haben sich zehn bis fünfzehn Personen zusammengeschlossen, um Demonstrationen zu organisieren, und zwar in den fünf grössten Städten. Dort werden kleinere regelmässige Proteste abgehalten. «Denn hier sind nicht alle auf Facebook vernetzt, aber jeder hat zwei Ohren und kann unsere Informationen auf den öffentlichen Plätzen hören.» Informationen öffentlich zu kommunizieren, ist nach Ansicht von Aurelian Popa viel effektiver als ständiges Posten.

Die wichtigste Demonstrationsform für den Aktivisten ist aber, sich nicht impfen zu lassen und keinen QR-Code zu generieren. Der Bürger weigert sich und sagt: Ich stelle meinen Körper der Regierung nicht zur Verfügung, denn der Impfstoff wurde nicht ausreichend überprüft. Es war nicht genügend Zeit dafür. Das ist echter ziviler Ungehorsam. Das ist David.

Taliban verbrennen Musikinstrumente: Unterwegs in die islamische Hölle

Besten Dank und Grüße nach Germoney für die Islamophilie! (Symbolfoto:Shutterstock)

Wer nicht kämpfen will, muss fühlen. Oder zusehen, wie dank der eigenen Feigheit nun andere leiden. Deutschland steht auf allen Ebenen der politische Offenbarungseid bevor – vor allem international. Ein dauerhafter miserabler Umgang mit dem eigenen Militär ohne jede militärische Logik zahlt sich auch bei Auslandseinsätzen unter diversen Flaggen der Anderen nicht aus. Der katastrophale Abzug des maroden Westens aus Afghanistan – in diesem Fall unter der falschen Flagge der UN und der USA – hat, wie sich seit über einem halben Jahr zeigt, enorme Auswirkungen auf die verhängnisvolle Entwicklung dort. Der gar nicht heimliche, sondern ganz offen geführte Krieg von Djihadisten gegen die westliche Freiheit und Lebensart eilt nun auch dort von Triumph zu Triumph.

Das Muster ist wohlbekannt: Seit mit Sympathien, Rückendeckung und unverhohlener Unterstützung von Sozialisten und linksgerichteten westlichen Regierungen der Schah von Persien 1979 aus dem Amt gekippt wurde und an seiner Statt der satanisch-sadistische Greis Ayatollah Khomeini an die Macht gelangte, mitsamt seiner Rachsucht und einem Islamverständnis, das mehr von der irren Anbetung eines teuflischen Blutgottes hatte, hat der fanatisch-politische Islam mit seinen zahlreichen Gruppierungen, trotz temporärer Rückschläge (siehe zuletzt den „Islamischen Staat“) weltweit Oberwasser. Vor allem, dass es ihm gelang, seine Anhängerschaft – ob als lautstarke Fundamentalisten oder als stumme Schläfer – über die Flüchtlingsströme in fast alle westlichen Länder zu exportieren, war ein nachhaltiger, womöglich am Ende „kriegsentscheidender“ Erfolg, der dank der ungebrochenen „Willkommenskultur“ weiter anhält.

Ohnmächtige Kapitulation

Der Rückzug und die ohnmächtige Kapitulation vor den fusselbärtigen Neandertal-Islamisten in Afghanistan markierte allerdings mehr als bloß ein fatales Kriegsende; er ist eine Gezeitenwende und möglicherweise ein historisches Signal: Stell dir vor, es ist Krieg, und der Westen hat Besseres vor – nämlich Klima retten, Sprachen und Gesellschaften durchgendern, Männlichkeits- und Familienidentitäten zerstören, die eigene verhasste „weisse Rasse“ diskriminieren und sich in seinen längst schrumpfenden heimischen Lebensräumen zum Paria durchmischter Buntgesellschaften zu machen. Stell dir vor, der Westen ist verrückt geworden – und keine helfende Medizin ist in Sicht.

Berichte aus dem von uns preisgegebenen Land wie diese kursieren derzeit etliche diversen medialen Kanälen: „In den sozialen Medien sorgt ein Videoclip aus Afghanistan für Aufsehen, der militant-islamistische Taliban beim Verbrennen von Musikinstrumenten zeigen soll. In dem Clip ist zu sehen, wie die Islamisten zwei in der Nähe der Flammen stehende Musiker beleidigen. Die Künstler werden von einer umstehenden Menschenmenge ausgelacht und gefilmt. Die Taliban sehen das Musizieren als unislamisch an. Die in sozialen Medien verbreiteten Aufnahmen zeigen, dass die Kleidung der von den Taliban beleidigten Musiker zerrissen ist, die Haare sind kurz. Das Abschneiden der Haare ist eine typische Strafe, mit denen die Taliban diejenigen maßregeln, die geringfügiger Verbrechen verdächtigt werden. Nach Machtübernahme der Islamisten im August 2021 sind viele Musiker aus Angst um ihr Leben und ihre Existenz aus dem Land geflohen.

Doch solche Meldungen eigentlich auch die letzten Hoffnungen der „Der-Islam-hat-mit allem-nichts-zu-tun”-Fraktion auf Zivilisiertheit zunichte machen müsste und eine neue, ertäglichere Epoche mit den angeblich gemäßigteren, soften „Taliban light“ als naive Illusion entlarvt, regt sich kein Widerspruch – erst recht nicht unter denen, die den massierten Import solcher Verhältnisse nach Deutschland gerade als Regierungsziel definiert haben. Die Grün*innen mit ihrer Außenweltdarstellerin Baerbock schweigen. Doch, noch schlimmer: Auch der Deutsche Musikrat – immerhin der größte Musikverband der Welt – schweigt feige. Udo Lindenberg popelt in der Nase, Grönemeyer glotzt in seiner Londoner Villa vielleicht Softpornos, und Campino wälzt mutmaßlich die Kataloge von Herrenausstattern, weil ihm seine tote Hose inzwischen etwas zu tot geworden ist und er im Frühjahr mal wieder in frischen Klamotten seine Millionen auf der Bank besuchen will. Die Antifa sondiert derweil in DGB- und Arbeiterwohlfahrt-Erholungsheimen die Privatadressen von AfD-Mitgliedern, und Bundeskanzler Olaf Scholz erörtert wahrscheinlich mit SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert, ob man den Taliban bei der nächsten Regierungskonsultation in Bahrein nicht vielleicht ein neues deutsches Bauspar-Modell andrehen könnte , damit die neuen Machthaber in Kabul dort auch ein so prächtiges Regierungsviertel errichten können, wie es die Deutschen in ihrem Shithole an der Spree bereits haben.

Wiederauferstehung des Islamfaschismus

Kurzum, auf gut Deutsch: Es geht allen deutschen Gut- und Bessermenschen der politisch korrekten Art völlig am Arsch vorbei, ob im gerade noch „umkämpften” Afghanistan, wo 59 deutsche Soldaten in einer sinnlosen Mission ihr Leben für das Nullresultat eines politischen Nirwanas ließen, Zivilisten im wiederauferstandenen Islamfaschismus gequält, eingesperrt, gefoltert, verjagt, unterdrückt, ermordet und erniedrigt werden. Dem Gewissen wird durch Erholung sogenannter „Ortskräfte“ Genüge getan; und weil aber nicht – oder zumindest noch nicht – alle 38 Millionen Afghanen als Ortskräfte gelten können, muss sich der Rest der im Stich Gelassenen dort eben mit den neuen Verhältnissen arrangieren. Eigentlich müsste sich angesichts dessen, was aus Talibanistan an die Weltöffentlichkeit dringt (und es ist wohl nur die Spitze eines riesigen Eisbergs) auch der dümmste linke Antifa-Scherge hierzulande sagen: „Boah ey, das ist ja voll Nazi!” – aber nein: Nazi ist per se immer nur deutsch. Eher muss alles dafür getan werden, dass in Wanne-Eickel niemals wieder ein 12jähriger ein Hakenkreuz in seinen Pressholztisch in der Schulklasse ritzt; hier lauert die eigentliche, die einzige Gefahr. Oder im Rassismus bei deutschen Kinderliedern, in Jugendbüchern oder einer nicht gendergerechten Sprache. Die Taliban sind exotisch, aufregend, divers, ethno-chic. Und das Verhüllen von Frauen gegen männlichen Sexismus ist aus Sicht der Linken im übrigen ja auch gar nicht sooo schlecht…

Zur Unterwerfung einer degenerierten, geistig verwirrten, wehrlosen Gesellschaft wie der unseren braucht man gar keine Armee mehr; diese lässt sich inzwischen mit dem Küchenmesser angreifen und unterwerfen, vermutlich noch nicht einmal das. Doch noch simpler ist die Methode der Infiltration. Der heutige Islam kommt nicht mehr mit dem Schwert; er hat hierzulande ganz einfach, so wie einst die Grünen, seinen langen Marsch durch die Institutionen begonnen und kommt auf ihm mit Siebenmeilenstiefeln seinen Zielen näher. Selbst radikalste Musels haben geschnallt, dass man in Deutschland keine Gewalt benötigt, um die Ungläubigen zu unterwerfen. Vielleicht blieben wir ja deshalb bislang von schwereren islamistischen Terroranschlägen verschont – von einzelnen Ausrastern frisch eingereister und deshalb noch fehlinformierter Merkelgäste (wie etwa Anis Amri) abgesehen. Für den weltweiten Siegeszug des „politischen Islam“, man könnte auch von totalitärem Islam mit weltlichem Allmachtsanspruch reden, ist Ampeldeutschland der perfekte nützliche Idiot.

Schweigen im Walde

Und auch wenn zuweilen inzwischen sogar Mainstream-Medien wach werden und ahnen, dass doch irgendetwas mit ihrer heiligen Hätschelkuh Islam nicht stimmen kann, weil sie einen extremistischen „-ismus” nach dem anderen erzeugt, herrscht rücksichtsvolles Schweigen im Walde. Natürlich wissen auch die Verfassungsschützer längst viel mehr – doch es ist politisch nicht opportun, hier allzu viel öffentlich zu äußern – kriechen doch deutsche Spitzenpolitiker den Mullahs im Iran, palästinensischen Judenmördern und Terrorhelfern oder bevorzugt Erdogans Kalifen-Türkei im Wettlauf in den Enddarm und vergolden ihnen mit Steuergeldern die Rosetten. Da ist der „Kampf gegen Rechts“ doch viel wohlfeiler und weniger delikat.

Manchmal aber kommt dann doch ein Quentchen Aufschlussreiches an die Oberfläche: „Verfassungsschützer zählen die Furkan-Gemeinschaft zum Spektrum des sogenannten legalistischen Islamismus… Im Gegensatz zu dschihadistischen Organisationen wie dem IS agierten legalistische Islamisten gewaltfrei, um dauerhaft Gesellschaften zu unterwandern und islamische Staaten zu errichten. Laut Bundesamt für Verfassungsschutz achten legalistische Islamisten darauf, weder durch Handlungen noch durch öffentliche Äußerungen einen justiziablen Fehler zu begehen: ‚In internen Zirkeln, Schulungsmaßnahmen und Fortbildungsveranstaltungen wird jedoch eine islamische Rechts-, Gesellschafts- und schließlich auch Staatsordnung propagiert, die mit wesentlichen Aspekten des Grundgesetzes nicht zu vereinbaren ist.‘

Werden also bald auch bei uns, im sterbenden Land der Dichter und Denker, der Richter und Henker, der irren Lichter und wirren Lenker, Klaviere angezündet und Gitarren zum Heizen islamischer Kamine in Wohnungen oder muslimische Kulturvereine zweckentfremdet? Werden auch hierzulande bald alle Frauen verhüllt und Musiker auf offener Straße erschlagen? Kontrolliert bald überall die Scharia-Polizei? Wird man auch bei uns irgendwann die Brauereien und Winzerbetriebe schließen, und an die Stelle von humanistischen oder christlichen Bildungseinrichtungen Koranschulen errichten? Wie weit will man es in Deutschland eigentlich noch kommen lassen? So lange, bis wieder einmal alles zu spät ist? Und wo bleibt eigentlich der Widerstand der Internationale des Rock’n’Roll? Wieso verliert die musikalische Künstlerszene kein Wort über – bzw. gegen – das brutale Anti-Woodstock der satanischen Talibanverbrecher?

Causa Djokovic: Peinliche Polit-Posse im Namen der Pandemie

Causa Djokovic: Peinliche Polit-Posse im Namen der Pandemie

Nach einem knapp zehn Tage andauernden Ringen hat Novak Djokovic in seiner Visums-Frage vor dem australischen Bundesgericht verloren. Derweil zeigt eine aktuelle Umfrage, dass eine knappe Mehrheit der Australier lieber den Premierminister abschieben würde als den weltbesten Tennisprofi. Von Daniel Weinmann.

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Paul-Ehrlich-Institut evaluiert Antigen-Schnelltests: 92% der Tests sind Schrott

Es gibt eine Liste von Antigen-Schnelltests, die beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geführt wird. Auf dieser Liste waren 245 Antigenschnelltests der unterschiedlichsten Hersteller verzeichnet. Mit Schnelltests, die großflächig zum Einsatz kommen, lässt sich schnell Geld verdienen und angesichts der angeblichen Pandemie, der Notlage nationaler Tragweite, für deren Aufrechterhaltung Antigen-Schnelltests sehr wichtig sind, denn […]
Die Grausamkeit der Taliban

Die Grausamkeit der Taliban

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Unter dem Titel dieses Textes gäbe es vieles zu berichten aus dem Musterland des Islam, aus Afghanistan. Das Teeren und Federn vermeintlicher Diebe oder die Bestrafung von Mädchen für den Schulbesuch und von Frauen für die Arbeit, mit der sie ihre Familie durchbringen wollen. Wie viel das jeweils mit dem Islam zu tun hat, mag […]

Neue Mutanten werden herbeigeimpft: Virologe warnt vor unabsehbaren Folgen der Impfkampagne

Neue Mutanten werden herbeigeimpft: Virologe warnt vor unabsehbaren Folgen der Impfkampagne

Der belgische Virologe Geert Vanden Bossche hat sich zum zweiten Mal mit einer öffentlichen Botschaft an die Weltgesundheitsorganisation WHO gewandt, um deren Impfpolitik zu kritisieren.

Der weit über Benelux hinaus renommierte Wissenschaftler wirft der Weltgesundheitsorganisation vor, die langjährige Erfahrung und Expertise vieler Fachleute, unter anderem aus den Gebieten Immunologie, Virologie, Epidemiologie und Evolutionsbiologie, schlichtweg ausgeblendet zu haben und weiterhin ignorieren. Viele davon – Vanden Bossche eingeschlossen – hätten schon früh gewarnt, dass Massenimpfungen mit den derzeitigen Impfstoffen inmitten einer Pandemie unvermeidlich zur Entstehung weiterer Covid-Varianten führen würden. Stattdessen hätten die Wissenschaftler der WHO das „simplizistische Mantra“ gepredigt, das Virus werde sich umso weniger replizieren, je mehr man impfe, und umso geringer sei die Wahrscheinlichkeit neuer Varianten. Dies widerspricht tatsächlich allen Grundlagen – und unter anderem auch der Binsenweisheit, die Mediziner und Krankenpfleger früh in ihrer Ausbildung lernen: Man impft nicht in eine Epidemie, also erstrecht nicht in eine Pandemie.

Nächste Varianten könnten deutlich gefährlicher sein

Die Konsequenz aus der sträflichen Missachtung dieser Regel sei aktuell, dass man es nun mit Omikron zu tun habe – einer zum Glück zwar milden und harmlosen dafür aber bislang ansteckendsten Covid-Variante. Vanden Bossche befürchtet, dass mit dieser Mutante Corona zum „vielleicht ansteckendsten Virus, das wir bisher gesehen haben“, geworden ist. Die unausgesprochene Warnung dahinter ist deutlich vernehmbar: Es könnte nur eine Frage der Zeit sein, bis eine Mutante mit ähnlich hoher Infektiosität, aber deutlich höherer Mortalität „auf den Markt“ kommt. Damit hätte sich die Pandemiepolitik in quasi selbsterfüllender Prophezeiung die Gefährlichkeit erst herbeigeimpft, die Sars-CoV2 ohne dieses fahrlässige Genexperiment nie entwickelt hätte .

Angesichts der Tatsache, dass man es nun mit einer Vielzahl von Varianten und einer Masse von Unter-Varianten zu tun habe, dass die Infektionsraten „durch die Decke“ gingen und es höchstwahrscheinlich auch diverse Tierpopulationen gebe, die „als Reservoir für das Virus“ dienen, hält Vanden Bossche die Wahrscheinlichkeit, dass es immer neue Viruskombinationen innerhalb desselben Wirtes geben werde, sehr hoch. Die Impfung ist für das Virus erstrecht Herausforderung und „Einladung“ zugleich, immer weiter zu mutieren.

Und darum werde es auch zunehmend schwieriger, die Ursprünge neuer Varianten zurückzuverfolgen und deren Charakteristik, etwa in Bezug auf Ansteckungsgefahr, Krankheitsverlauf und Resistenz gegen die Impfung vorherzusagen. Trotz alledem sei es eine gute Nachricht, dass die Omikron-Variante ein „substanzielles Level“ an Resistenz gegen die Impf-Antikörper entwickelt habe, weil es dann unwahrscheinlicher sei, dass diese die natürlichen Antikörper verdrängten, die vor Covid schützten. Diese natürlichen Antikörper könnten trainiert werden und ihre Abwehrfähigkeit gegen das Virus dadurch noch verbessern. Im Klartext: Am Ende ist das die beste Abwehr gegen das Virus, was man von vornherein als wesentliches Instrument anstelle einer Experimentalimpfung hätte fördern und einsetzen sollen (statt es durch künstliche Unterforderung via Masken oder Abstandsregeln zu schwächen): das menschliche Immunsystem.

Keine Impfungen gegen Omikron

Und so plädiert Vanden Bossche folgerichtig vehement dafür, auf Impfungen gegen die Omikron-Variante zu verzichten – weil diese glücklicherweise glimpfliche „Erkältungsvariante“ ideal sei, um eine natürliche Herdenimmunität für das Virus zu entwickeln. Setze man die Impfungen hingegen fort, so befürchtet der Experte, dass nicht nur eine womöglich einzigartige Chance nur vertan wird, sondern man das Virus so immer stärker mache und die Entstehung immer neuer, potentiell gefährlicherer Varianten begünstige – von der Modifizierung, Verdrängung oder womöglich (Zer-)Störung des natürlichen Immunsystems und der körpereigenen Antikörper durch die Impfstoffe ganz zu schweigen. Dies seien genau die „katastrophalen Konsequenzen“, vor denen er bereits zu Jahresbeginn 2021 gewarnt habe. 

Wenn man also nicht umgehend handle und diese Effekte einzudämmen oder zu verhindern suche, resümiert Vanden Bossche, würden am Ende mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Entscheidungsträger der WHO zur Rechenschaft gezogen werden – für die „dramatischen Konsequenzen, die dieses biologische Experiment an menschlichen Wesen nach sich ziehen könnte.“ (DM)

Blackout für die Ampel: Deutscher Kanzler Scholz im Cum-Ex-Skandal der Lüge überführt?

Eine wahrhaft überraschende Wende im dritten Cum-Ex-Prozess in Bonn lieferte wohl die Aussage eines Angeklagten, der sowohl Fehler als auch „Mitläufer-Mentalität“ zugab.

Somit scheint nun erstmalig die Verteidigungslinie der Wartburg-Eigner ins Wanken zu geraten. Düstere Aussichten für SPD-Kanzler Olaf Scholz, als damaliger „Teamplayer“ in dieser Affäre.

Angeklagter gesteht auf „Anraten des Richters“

Am 13. Verhandlungstages des dritten Cum-Ex-Prozesses platzte nach massivem „Nachhaken“ des Richters schlussendlich die Bombe. Ein ehemaliger Geschäftsführer von Wartburg-Invest, einer Tochterfirma der Wartburg Bank, räumte überraschend ein, an den Cum-Ex-Deals beteiligt gewesen zu sein. Auf dringliches Anraten des Richters, der ihn mehrmals ermahnte, zu seinem eigenen Besten endlich die Wahrheit zu sagen, würde der Angeklagte schließlich geständig. Offenbar agierte er hier entgegen des Anratens seiner vier Anwälte.

„Er habe die Ereignisse jahrelang schöngeredet, um sein Handeln vor sich selbst, vor Anderen und der Justiz gegenüber zu rechtfertigen“, so der Angeklagte Manager. „Dies sei falsch gewesen, er habe die Augen geschlossen, aus Sorge um seine Karriere, seine Bedenken betreffend der Deals zurückgestellt.

„Er bedauere zutiefst dadurch eine wesentliche Voraussetzung für die Durchführung der hier behandelten Transaktionen und den dadurch verursachten immensen Steuerschaden geschaffen zu haben“, erklärte er abschließend.

Verteidigungsstrategie wankt

Bislang standen alle im Fall Warburg Beschuldigten noch loyal zusammen. Im ersten Prozess gegen einen früheren Warburg-Banker war die Verteidigung noch auf Linie der Konfrontation. Die nunmehrigen Aussagen des Angeklagten lassen die Verteidigungslinie nun erstmals bröckeln.

Diese spektakuläre Aussage, entgegen der bisher eisern „gefahrenen“ Verteidigungslinie, könnte weitreichende Folgen haben, nicht zuletzt für Kanzler Olaf Scholz. Einer der Angeklagten, Paul Mora, wird wegen solcher Cum-Ex-Geschäfte international gesucht.

Der mutmaßliche Schaden für den Fiskus und somit für den Staat beträgt dabei mehr als 100 Millionen Euro.

Darunter waren in den Jahren bis 2010 auch Fonds, die für Cum-Ex-Deals genutzt wurden. Mit diesen haben Banker, Anwälte und ungezählte Finanzinstitute jahrelang Aktien vor und nach dem Dividendenstichtag gehandelt.

Dabei ließen sie sich zuvor nicht gezahlte Kapitalertragsteuer erstatten und erleichterten den Fiskus damit insgesamt um schätzungsweise mehr als zehn Milliarden Euro.

Diese sogenannten Cum-Ex-Deals waren strafbare Steuerhinterziehung, urteilte der Bundesgerichtshof (BGH) im Sommer 2021.

Allein mit den beiden Fonds im aktuellen Prozess soll der Staat damals um mehr als 100 Millionen Euro geprellt worden sein.

Scholz schon bald als „Lügner“ überführt?

Nachdem das Verfahren gegen den nunmehrigen Kanzler Olaf Scholz, über seine Verflechtungen in diesem Skandal, „gerade noch rechtzeitig“ vor der Bundestagswahl eingestellt wurde, droht nun erneutes Unheil in dieser Causa.

Zuvor hatte die Hamburger Staatsanwaltschaft nach mehr als anderthalb Jahren ein Vorermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Untreue gegen den heutigen Bundeskanzler Olaf Scholz geführt.

Grund waren unter anderem insgesamt neun Strafanzeigen von Bürgerinnen und Bürgern im Zusammenhang mit Scholz‘ Rolle im Hamburger Cum-Ex-Skandal. Scholz war von 2011 bis 2018 erster Bürgermeister von Hamburg gewesen.

Aufgrund des nunmehrigen Geständnisses eines Angeklagten, stellt sich nun die Frage, hat Deutschland bald einen Kanzler, der einer kriminellen Vereinigung die Steuerschulden erlassen hat?

Sieht so aus, als sei der Quarterback bald weg.

Im Strafprozess gesteht unerwartet ein Warburg Banker, und @OlafScholz ist als Lügner überführt.t.co/VEMUJdeygU

— Stefan Homburg (@SHomburg) January 15, 2022

Nicht nur die Bürger dieses Landes, auch Investigativjournalist Oliver Schröm stellte sich diese berechtigte Frage in seinem (von uns beigefügten) Tweet.

Schröm hatte die vergangenen acht Jahre maßgeblich an der Aufdeckung des Cum-Ex-Skandals mitgewirkt.

Der Kampf gegen die Technokratie ist entscheidend für das Leben

Pro-Leben-Aktivisten und -politiken werden von den Eliten des Westens unerbittlich bekämpft. Die Vereinten Nationen fördern den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen als internationale Norm. Führende Politiker der Europäischen Union kritisieren ständig die Pro-Life-Gesetze in Polen und Ungarn und versuchen, sie zu unterdrücken.1 Alle einflussreichen medizinischen Fachzeitschriften der Welt – das „New England Journal of Medicine“, das „Journal of the American Medical Association“, das „British Medical Journal“ usw. – betrachten die Angemessenheit der Abtreibung als eine Frage der grundlegenden Patientenrechte, und einige gehen jetzt dazu über, den assistierten Suizid zu unterstützen.2 Und natürlich lehnen praktisch alle Mainstream-Medien die Befürwortung der Unantastbarkeit des Lebens als eine Selbstverständlichkeit ab.

Trotz dieses heulenden Gegenwinds hat die Pro-Life-Bewegung die im Westen verfügbaren internationalen Freiheiten genutzt, um die gegen die Heiligkeit des Lebens gerichteten Orthodoxien und Politiken im öffentlichen Raum und in den Hallen der Regierung anzufechten – und nicht nur die Abtreibung zu bekämpfen, sondern auch die Legalisierung der Euthanasie/des assistierten Suizids, die moralische Angemessenheit der embryonalen Stammzellenforschung und anderer Biotechnologien, die Bedrohung des medizinischen Gewissens und ähnliches. Aber wenn die „Technokratie“ kommt, könnte eine Zeit kommen, in der „Verbotszonen“ Aktivisten, die sich für die Heiligkeit des Lebens einsetzen, daran hindern, der Allgemeinheit gegenteilige Ideen zu präsentieren und öffentliche Maßnahmen im Rahmen der üblichen demokratischen Prozesse zu ergreifen.

Die Gefahr der Technokratie

Was meine ich mit „Technokratie“? Im Wesentlichen bedeutet das Wort „Herrschaft durch Experten“. Aber in seiner derzeitigen Ausprägung bedeutet es viel mehr als das. Die sich abzeichnende Technokratie droht, den „Experten“ – Wissenschaftlern, Bioethikern und gesellschaftlichen „Influencern“ – eine umfassende Kontrolle über die meisten wichtigen Aspekte des Lebens aufzuerlegen, aber sie birgt auch die Gefahr einer eisernen Durchsetzung kultureller Orthodoxien und Politiken, nicht nur per Gesetz, sondern auch durch freiwillige Maßnahmen mächtiger Teile des privaten Sektors.

Die Technokratie ist ein sanfter Autoritarismus. Sie richtet keine Gulags ein, um Andersdenkende zu inhaftieren, und verhängt keine tyrannischen Hinrichtungen, um die Aufmüpfigen zu bestrafen. Stattdessen erstickt eine Technokratie die demokratische Willensbildung, indem sie den Großteil der Entscheidungsfindung über wichtige politische Maßnahmen vom Volk durch seine gewählten Vertreter auf eine Expertenklasse überträgt, deren Entscheidungen auf ihrer Ausbildung und Erfahrung sowie auf den Daten beruhen, die sie für wichtig halten. Mit anderen Worten: Anstelle von Gesetzen, die von den Vertretern des Volkes verabschiedet werden, werden Vorschriften von Bürokraten auf der Grundlage technokratischer Meinungen und Ratschläge erlassen. Wie der Autor John H. Evans vor einigen Jahren schrieb:

Das erste Merkmal der Technokratie … ist eine „tief sitzende Feindseligkeit gegenüber der Politik selbst“ und gegenüber der Fähigkeit der Öffentlichkeit, Entscheidungen zu treffen. Aber es ist nicht nur so, dass in der Technokratie die Experten regieren werden. Das zweite und wichtigere Merkmal der Technokratie besteht darin, dass die Herrschaft der Experten dadurch gerechtfertigt wird, dass politische Entscheidungen scheinbar nur über Fakten getroffen werden, die feststehen, und nicht über Werte, die sich von Gruppe zu Gruppe unterscheiden. Dies wird dadurch erreicht, dass Debatten über Werte aus der Politik verschwinden und politische Entscheidungen nur noch über die Auswahl der effizientesten Mittel zur Durchsetzung angenommener Werte getroffen werden.3

Wie sind wir an den Punkt gelangt, an dem Experten drohen, die tatsächliche Kontrolle über die Gesellschaft zu übernehmen? Schuld daran ist die Covid-Krise, die bei den Möchtegern-Technokraten eine gewisse Kühnheit und bei den Menschen, die sich in Sicherheit wiegen wollen, eine gewisse Ängstlichkeit ausgelöst hat. Die Globalisten haben den einmaligen Moment genutzt, um ihre Macht auf internationaler Ebene in einem noch nie dagewesenen Ausmaß auszubauen. Wie Klaus Schwab, Gründer und geschäftsführender Vorsitzender des Weltwirtschaftsforums, erklärte, bestand der „Silberstreif“ der Pandemie darin, zu zeigen, „wie schnell wir unseren Lebensstil radikal ändern können“.4

Um eine noch stärkere Unterwerfung der Öffentlichkeit zu erreichen, hat das WEF die „Great Reset Initiative“ ins Leben gerufen, mit dem Ziel, „alle Aspekte unserer Gesellschaften und Volkswirtschaften, von der Bildung bis hin zu Sozialverträgen und Arbeitsbedingungen“ zu erneuern und „jede Branche, von Öl und Gas bis hin zur Technologie, zu verändern“.

Mit dem „Great Reset“ soll die Wirtschaft weltweit neu geordnet werden, indem neue technokratische Imperative als Mittel zur Bekämpfung des Klimawandels eingeführt werden. In Bezug auf das Thema dieses Artikels hat Dr. Anthony Fauci kühn erklärt, dass die Bekämpfung künftiger Infektionskrankheiten die verblüffende Aufgabe erfordert, „die Infrastrukturen der menschlichen Existenz neu aufzubauen“, indem internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen und die Weltgesundheitsorganisation ermächtigt werden, die „radikalen Veränderungen“ durchzusetzen, die seiner Meinung nach erforderlich sind.5 Das bedeutet, so Fauci und sein Mitautor David M. Morens, dass praktisch alles in der Gesellschaft umgestaltet werden muss, „von Städten über Wohnungen und Arbeitsplätze bis hin zu Wasser- und Abwassersystemen sowie Freizeit- und Versammlungsorten“.

Der Umfang und das Ausmaß ihrer Ambitionen sind verblüffend anmaßend. „Bei einer solchen Umgestaltung“, so schreiben sie, „müssen wir vorrangig die menschlichen Verhaltensweisen ändern, die ein Risiko für das Auftreten von Infektionskrankheiten darstellen. Dazu gehören vor allem die Verringerung des Gedränges zu Hause, am Arbeitsplatz und an öffentlichen Plätzen sowie die Minimierung von Umweltbelastungen wie Abholzung, intensive Verstädterung und intensive Tierhaltung.“

Überlegen Sie, was das alles bedeuten würde! Zumindest würde die gigantische Aufgabe beispiellose und einschneidende staatliche Regulierungen und die Verlagerung der politischen Kontrolle von der nationalen auf die internationale Ebene erfordern – nichts Geringeres als ein internationales technokratisches und autoritäres übergeordnetes Regierungssystem – mit der Macht, zu bestimmen, wie wir als Familie, Freunde und in der Gemeinschaft miteinander umgehen. Wer glaubt, dass sich eine solche übergreifende Macht auf die Bekämpfung des Klimawandels oder die Abwehr künftiger Pandemien beschränken würde, hat die menschliche Natur und die Verführungskraft der Macht nicht verstanden.

Technokratie und die Fragen des Lebens

In einer Technokratie wären Bioethiker bei Themen, die Pro-Leben-Aktivisten am meisten am Herzen liegen – d.h. Politiken wie Abtreibung und Sterbehilfe, die sich auf die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens auswirken – wahrscheinlich die einflussreichsten „Experten“, auf die man sich bei der Beeinflussung der öffentlichen Politik verlassen würde. Dies wirft zwei Fragen auf: Was ist Bioethik und wer sind Bioethiker?6

Bioethik ist eine Kurzform von „biomedizinische Ethik“. Es handelt sich um eine Disziplin, die hauptsächlich aus einer elitären Gruppe von akademischen Moralphilosophen, Ärzten, Juristen, Theologen und anderen Mitgliedern der medizinischen Intelligenz besteht, die sich der Aufgabe verschrieben haben, den öffentlichen und fachlichen Diskurs über die medizinische Ethik und die allgemeineren Fragen der Gesundheitspolitik so zu beeinflussen, dass er ihren ideologischen Wünschen entspricht. Sofern ein Bioethiker nicht einen Modifikator wie „katholisch“ oder „konservativ“ vor seinem Namen trägt, stehen Bioethiker im Allgemeinen den traditionellen moralischen Werten und ethischen Traditionen der Unantastbarkeit des Lebens feindselig gegenüber, die Pro-Leben-Befürworter zu vertreten pflegen.

Während sich die Medizinethik auf das Verhalten von Ärzten in ihrem Berufsleben gegenüber ihren Patienten konzentriert, ist die Bioethik breiter angelegt und konzentriert sich auf die Beziehungen zwischen Medizin, Gesundheit und Gesellschaft. Dieses letzte Element erlaubt es Bioethikern, sich ein moralisches Fachwissen von atemberaubender Ambition und Hybris anzumaßen. Viele sehen sich buchstäblich als die Schmiede des „Rahmens für moralische Urteile und Entscheidungen „7, die „die moralischen Prinzipien“ schaffen, die bestimmen, wie „wir leben und handeln sollen“, und sich dabei auf eine „Weisheit“ stützen, die sie als „besonders geeignet für die medizinischen Wissenschaften und die medizinischen Künste“ ansehen.8 Einige behaupten sogar, dass „Bioethik über die Ethikkodizes der verschiedenen betroffenen Berufsgruppen hinausgeht. Sie impliziert ein neues Denken über Veränderungen in der Gesellschaft oder sogar globale Gleichgewichte.“9 (meine Hervorhebung). Mit anderen Worten: Technokratie.

Die Gefahr, die die Technokratie für die ethische Medizin darstellt

Bioethik-Technokraten glauben nicht an den Hippokratischen Eid. Wie der verstorbene Dr. Sherwin Nuland im „New England Journal of Medicine“ zugunsten der Legalisierung der Euthanasie feststellte:

Diejenigen, die sich auf den Eid berufen, um ihre ethischen Standpunkte zu formulieren oder zu legitimieren, müssen sich darüber im Klaren sein, dass die Erklärung in den letzten 200 Jahren eher als Symbol für den beruflichen Zusammenhalt denn wegen ihres Inhalts angenommen wurde. Ihre prägnanten Sätze können nicht als allumfassende Maximen verwendet werden, um die persönliche Verantwortung zu umgehen, die mit der Ausübung der Medizin verbunden ist. Letztlich ist das Verhalten des Arztes am Krankenbett eine Frage des individuellen Gewissens.

Was für ein erschreckender Gedanke. Wenn ich meinen Zuhörern erzähle, dass nur etwa 13 Prozent der Ärzte den hippokratischen Eid ablegen – wenn überhaupt -, reagieren sie stets mit lautem, schockiertem Aufschrei. Die Patienten sind der Meinung, dass Ärzte gegenüber ihren Patienten bestimmte unumstößliche berufliche Verpflichtungen haben, die nicht verletzt werden dürfen, unabhängig von den individuellen Überzeugungen des Arztes. In der Tat betrachten die Patienten den Hippokratischen Eid zu Recht als eine ihrer wichtigsten Verteidigungsmaßnahmen gegen die überwältigende Macht über unser verletzliches Leben, die wir zwangsläufig in die Hände unserer Ärzte legen. Diese Verpflichtung wird in dem hippokratischen Grundsatz zusammengefasst, dass ein Arzt einem Patienten „keinen Schaden zufügen“ darf – auch wenn der Patient dies vielleicht anders wünscht.

Doch die meisten Bioethiker sehen das anders. Die einflussreichsten unter ihnen halten sich eher an einen utilitaristischen Ansatz der „Lebensqualität“, bei dem einige Leben mehr zählen oder einen größeren Anspruch auf rechtlichen Schutz haben als andere. Hier liegt das Problem: Überlegungen zur Lebensqualität sind in Ordnung, wenn sie ein Faktor bei der medizinischen Entscheidungsfindung sind, d.h. wenn der Patient der Meinung ist, dass die potenziell schädlichen Auswirkungen einer vorgeschlagenen Behandlung das Risiko wert sind, um den angestrebten gesundheitlichen Nutzen zu erzielen. Es wird jedoch zu einer Form von Bigotterie, wenn die beurteilte Lebensqualität eines Patienten zu einem Bestimmungsfaktor für seinen moralischen Wert wird.

In dieser Form wird sie oft als „Lebensqualitätsethik“ bezeichnet. Nach dieser Auffassung muss sich ein Mensch seinen Wert durch bestimmte Fähigkeiten und Eigenschaften verdienen. Der Princetoner Bioethiker Peter Singer erklärt in „Rethinking Life and Death“:

Wir sollten Menschen entsprechend ihrer ethisch relevanten Eigenschaften behandeln. Einige dieser Eigenschaften sind in der Natur des Menschen angelegt. Dazu gehören das Bewusstsein, die Fähigkeit zur körperlichen, sozialen und geistigen Interaktion mit anderen Lebewesen, die bewusste Entscheidung für ein Weiterleben und die Möglichkeit, angenehme Erfahrungen zu machen. Andere relevante Aspekte hängen von der Beziehung des Wesens zu anderen ab, z. B. dass man Verwandte hat, die um einen trauern werden, oder dass man so in einer Gruppe verankert ist, dass die anderen um ihr eigenes Leben fürchten, wenn man getötet wird. All diese Dinge haben Einfluss auf die Achtung und den Respekt, den wir einem solchen Wesen entgegenbringen sollten.11

Die Gefahr von Singers Ansatz sollte für jeden Leser offensichtlich sein. Die Maßstäbe, die Singer anwendet, um den menschlichen Wert zu messen, sind seine Maßstäbe, die darauf beruhen, was er für wichtig und „relevant“ hält. Und genau hier liegt der Kern des Problems. Bei subjektiven Vorstellungen vom menschlichen Wert geht es letztlich um rohe Macht und darum, wer das Urteil fällen darf.

In unserer nicht allzu fernen Vergangenheit wurden beispielsweise Entscheidungen getroffen, die den moralischen Wert einer Untergruppe von Menschen, nämlich der Schwarzen, herabsetzten, um deren Unterdrückung und Ausbeutung auf der Grundlage der angeblich relevanten Merkmale der Hautfarbe und kultureller Stereotypen zu rechtfertigen. Bei der Ethik der Lebensqualität ist es nicht anders – nur die „relevanten Merkmale“ haben sich geändert, nicht die Falschheit des Ansatzes. Lebensqualität als moralischer Maßstab entzieht Menschen aufgrund von Gesundheit oder Behinderung ebenso sicher Wert und Würde wie Rassismus aufgrund von Hautpigmentierung, Haarbeschaffenheit oder Augenform.12

Okay, Wesley. Ich verstehe die theoretische Gefahr. Aber wie könnte sich das in der realen Welt auswirken, wenn Bioethiker in einer Technokratie befugt wären, die Gesundheitspolitik zu bestimmen? Ich bin froh, dass Sie gefragt haben. Hier sind nur ein paar mögliche Beispiele:

  • Schwangerschaftsabbruch bis zum neunten Monat: Mainstream-Bioethiker sind nicht nur der Meinung, dass die Abtreibung legal sein sollte, sondern sie betrachten sie als ein positives Recht, auf das jede schwangere Frau moralisch Anspruch hat, wenn sie es wünscht. Das bedeutet, dass alle zeitlichen und methodischen Beschränkungen der Abtreibung aufgehoben werden müssen.

New York hat bereits ein solches Gesetz erlassen. Wie von Richard Doerflinger im „Catholic Standard“ beschrieben:

Es erweitert die legalen Abtreibungen ab der 24. Schwangerschaftswoche bis zur Geburt aus Gründen der „Gesundheit“ (was im Zusammenhang mit Abtreibung emotionales und soziales „Wohlbefinden“ bedeutet, ein Rezept für Abtreibung auf Verlangen). Das Gesetz erlaubt die Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen durch andere „Gesundheitspraktiker“ als Ärzte. Außerdem werden 10 Bestimmungen des New Yorker Gesetzes aufgehoben. Darunter: Eine Bestimmung, die besagt, dass eine Abtreibung nur mit der Zustimmung der Frau legal ist; ein Gesetz, das eine Anklage wegen Totschlags gegen einen Abtreiber ermöglicht, der den Tod der Frau während der Abtreibung verursacht; ein Gesetz, das von selbst herbeigeführten Abtreibungen (die Miller als „selbst verwaltet“ bezeichnet) abrät; ein Gesetz, das die Versorgung eines Kindes vorschreibt, das bei einer versuchten Spätabtreibung lebend geboren wird; ein Gesetz, das es verbietet, einer anderen Person ein Medikament oder ein anderes Instrument zur „rechtswidrigen Herbeiführung einer Fehlgeburt bei einer Frau“ zur Verfügung zu stellen.13

In einer Technokratie könnte man erwarten, dass eine solche abtreibungsfreundliche Politik auf internationaler Ebene durchgesetzt wird.

  • Legale Suizidhilfe/Euthanasie: Die Legalisierung von Euthanasie und assistiertem Suizid ist die Standardeinstellung in der Mainstream-Bioethik, wobei die meisten prominenten Praktiker das unterstützen, was sie euphemistisch „Hilfe beim Sterben“ nennen. Natürlich gibt es Ausnahmen. Ironischerweise spricht sich Ezekiel Emanuel – einer der einflussreichsten Bioethiker des Landes und ein führender Berater von Präsident Joe Biden – trotz seiner Ablehnung der Ethik der Unantastbarkeit des Lebens gegen die Legalisierung des assistierten Suizids aus (mehr zu Emanuels Ansichten weiter unten).
  • Rationierung der Gesundheitsversorgung: Die meisten Bioethiker befürworten auch eine Rationierung der Gesundheitsversorgung. Eine solche Politik könnte verschiedene Formen annehmen. Zum Beispiel die „vergebliche Pflege“, bei der Bioethikausschüsse in Krankenhäusern ermächtigt werden, Patienten auf der Grundlage einer Beurteilung der Lebensqualität von einer gewünschten lebensverlängernden Behandlung abzuschneiden.14 Vergebliche Pflege ist mehr oder weniger eine Ad-hoc-Rationierung. Viele Bioethiker würden eine formale Rationierung bevorzugen, wie z. B. das System des „qualitätsbereinigten Lebensjahres“ (QALY), bei dem der Zugang zu einer bestimmten Behandlung auf der Grundlage von Lebensqualitätsformeln, die von Bürokraten des Gesundheitswesens festgelegt werden, erlaubt oder verweigert wird.15
  • Zerstörung des medizinischen Gewissens: Bioethiker setzen sich zunehmend dafür ein, dass der Zugang zu Abtreibung oder assistiertem Suizid zu einem einklagbaren Recht wird. Dies ist ein riesiger Schritt über das hinaus, was ich als „bloße Legalisierung“ bezeichne, denn es würde erfordern, dass die Regierung den Zugang garantiert – was in der Praxis bedeuten würde, dass medizinisches Fachpersonal rechtlich gezwungen würde, sich daran zu beteiligen, selbst wenn es gegen ihre religiösen Überzeugungen oder ihr moralisches Gewissen verstößt. Das würde bedeuten, dass Gesetze und ethische Regeln erlassen werden müssten, die Ärzte und andere Angehörige der Gesundheitsberufe dazu verpflichten, entweder die Tat auf Anfrage auszuführen oder eine andere Fachkraft zu vermitteln, von der der ursprüngliche Arzt weiß, dass sie abtreiben, euthanasieren usw. wird – manchmal auch als „wirksame Überweisung“ bezeichnet.

Der Angriff auf das ärztliche Gewissen hat bereits begonnen. Emanuel hat sich im „New England Journal of Medicine“ für einen solchen Zwang ausgesprochen.16 Der australische Bundesstaat Victoria verlangt eine solche Beteiligung an Abtreibungen und hat mindestens einen Arzt bestraft, weil er sich weigerte, an einer Abtreibung mit Geschlechtsselektion teilzunehmen.17 Die erzwungene Teilnahme an allen legalen medizinischen Verfahren – insbesondere an Abtreibung und Euthanasie – wird in Ontario, Kanada, durch medizinische Ethikregeln vorgeschrieben, die durch ein Urteil des Berufungsgerichts bestätigt wurden 18 (ein erwünschter Nebeneffekt solcher Maßnahmen wäre aus Sicht der Technokraten, dass Ärzte, Krankenschwestern und Apotheker, die für das Leben eintreten, aus ihren Berufen gedrängt würden).

Die Gefahr für die Versammlungs- und Meinungsfreiheit

In letzter Zeit mache ich mir Sorgen, dass eine Technokratie im Westen viele der sozialen Kontrollstrategien übernehmen wird, die von der Kommunistischen Partei Chinas eingesetzt werden, um die Konformität der Menschen in China zu erzwingen. Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich glaube nicht, dass ein technokratischer Autoritarismus Andersdenkende in Lager stecken oder heterodoxe Ideen gewaltsam unterdrücken wird. Aber ich glaube, dass wir eine Form von privatwirtschaftlich erzwungener sozialer Exkommunikation derjenigen erleben könnten, die sich nicht an „akzeptable“ Ideen halten oder etwas vorschlagen, was als diskriminierende – d. h. lebensbejahende – Politiken definiert wird.

Das grobe Modell wäre das „Sozialkreditsystem“, das im kommunistischen China aufgebaut wird. Diese bösartige Tyrannei soll folgendermaßen funktionieren, sobald sie vollständig online ist: Durch den Einsatz leistungsfähiger, hochmoderner Computertechnologien wie Gesichtserkennung, künstliche Intelligenz und GPS überwacht die Regierung das individuelle Verhalten und die Verbindungen des chinesischen Volkes – und belohnt diejenigen, die sich sozial konform verhalten, und bestraft diejenigen, die sich an missliebigen „asozialen“ Aktivitäten beteiligen – insbesondere Christen oder andere religiöse Gläubige.19 Computeralgorithmen analysieren die gesammelten Daten und berechnen die „sozialen Punkte“ jedes chinesischen Bürgers.

Das Sozialkreditsystem könnte zum effektivsten Mittel der sozialen Kontrolle werden, das je entwickelt wurde, da die „Punktzahl“ dazu dient, die Einhaltung der Vorschriften zu belohnen oder Widerstand zu bestrafen. Zu den Vorteilen eines hohen Sozialkredits können niedrigere Mieten gehören. Die Folgen eines niedrigen Punktestands sind jedoch drakonisch: Verlust des Arbeitsplatzes, Unmöglichkeit, eine Wohnung zu mieten, sogar der Ausschluss vom Busfahren in der Innenstadt. Aber es kommt noch schlimmer. Die sozialen „Sünden“ der Eltern werden von den Kindern getragen. Ein Kind kann von der Universität geworfen und seiner eigenen Arbeitsfähigkeit beraubt werden, was wiederum die Zukunft des Kindes zerstören kann, indem es zum Beispiel nicht in der Lage ist, einen Ehepartner zu finden oder an den sozialen Gruppen einer Gemeinschaft teilzunehmen. Es ist eine Sache, die Konsequenzen zu akzeptieren, wenn man seine persönlichen Überzeugungen auslebt, aber es könnte eine ganz andere sein, wenn das Leben der eigenen Kinder als Folge des eigenen Handelns ruiniert wird.

Ich erwarte nicht, dass die Regierungen im Westen so despotisch vorgehen. Die Verfassung würde es hier sicher verbieten. Aber ich mache mir Sorgen, dass eine weniger strenge Form der technokratisch implementierten und vom Privatsektor erzwungenen sozialen Kontrolle von „woken“ Großunternehmen eingesetzt werden könnte, um sozial konservative Einzelpersonen und Gruppen, die sich den herrschenden politischen Orthodoxien widersetzen, zu isolieren und zu marginalisieren.

Hören Sie mich an. Was wäre, wenn der private Sektor damit beginnen würde, die von einer bioethischen Technokratie auferlegten Nützlichkeits- und Lebensqualitätsgrundsätze durchzusetzen? Darüber brauchen wir uns nicht zu wundern. Es hat bereits mit dem begonnen, was oft als „Cancel Culture“20 bezeichnet wird.

Als Indiana ein Gesetz zur Wiederherstellung der Religionsfreiheit (Religious Freedom Restoration Act) erließ, um die freie Religionsausübung im Staat zu schützen, drohten einige der mächtigsten Unternehmen der Welt mit einem Boykott des Staates, bis die Gesetzgeber das Gesetz änderten.21 Dasselbe geschah, als North Carolina ein „Toilettengesetz“ verabschiedete, das Menschen dazu verpflichtete, öffentliche Toiletten zu benutzen, die ihrem biologischen Geschlecht entsprechen.22

In jüngerer Zeit haben wir die Unterdrückung heterodoxer Ideen auf dem Universitätscampus erlebt. Versuchen Sie einmal, eine Einladung zu einem Vortrag auf einem säkularen Universitätscampus anzunehmen, wenn Sie ein bekannter Befürworter der Abtreibung sind. Die Chancen stehen gut, dass die Progressiven auf dem Campus wütende Proteste organisieren werden, die die Verwaltung dazu veranlassen, die Einladung zu stornieren.

Oder stellen Sie ein YouTube-Video ein, das bei Themen, die für Pro-Leben-Aktivisten von Interesse sind, gegen die orthodoxe Meinung verstößt. Nicht nur, dass das Video wahrscheinlich vom Netz genommen wird, die Technologieunternehmen werden auch verhindern, dass eine Organisation, die das Video gesponsert hat, ihre Ansichten zu Geld macht.23

Es könnte noch schlimmer kommen. Wir erleben bereits, dass Finanzinstitute unter Druck gesetzt werden, keine Geschäfte mit missliebigen Branchen wie Waffenherstellern oder Einzelhändlern zu machen.24 Was wäre, wenn Banken in ähnlicher Weise erfolgreich unter Druck gesetzt würden, keine Geschäfte mit „bigotten“ Gruppen zu machen, die für eine Einschränkung der „reproduktiven Freiheiten“ eintreten oder die sich gegen Transgender-Agenden oder andere sozial korrekte Agenden wehren? Das könnte nicht nur passieren, sondern es geschieht bereits. Sehen Sie sich an, was dem Bäcker in Colorado beinahe passiert wäre, der sich weigerte, eine Torte für eine gleichgeschlechtliche Hochzeit zu backen. Es bedurfte eines Urteils des Obersten Gerichtshofs der USA, um ihn vor dem Ruin zu bewahren.25

Schlussfolgerung

So viel ist sicher: In dem Maße, wie die internationale Technokratie an Macht und Einfluss gewinnt – von der Auferlegung verbindlicher Covid-Politiken über die Annahme utilitaristischer Ansichten zu bioethischen Fragen bis hin zur Unterdrückung der Kommunikation heterodoxer Meinungen und Perspektiven -, könnte es für Pro-Leben-Aktivisten schwieriger denn je werden, „ihre Sache durchzusetzen“.

Das bedeutet jedoch nicht, dass wir die demokratischen Grundsätze zugunsten der Herrschaft von Experten aufgeben sollten. Aleksandr I. Solschenizyn, der große sowjetische Dissident, schrieb in Bezug auf unsere aktuelle Situation: „Sollte man darauf hinweisen, dass seit der Antike nachlassender Mut als der Anfang vom Ende gilt?“ Eine Technokratie der oben beschriebenen Art kann nur erfolgreich sein, wenn sie einem feigen Volk aufgezwungen wird. Wenn die Pro-Life-Bewegung etwas bewiesen hat, dann, dass ihre Aktivisten keine Feiglinge sind.

Das bedeutet natürlich nicht, dass sie rücksichtslos handeln oder in einer Weise um sich schlagen, die den Normen des Engagements in einer freien Gesellschaft zuwiderläuft. Aber in dieser sich anbahnenden Krise sollten wir nicht davor zurückschrecken, trotz der möglichen Kosten voll und ganz als freie Männer und Frauen zu leben – und dazu gehört auch der Widerstand gegen die Auferlegung einer internationalen Herrschaft durch Experten. Denn wenn sich ein solcher Autoritarismus erst einmal durchgesetzt hat, wird er kaum noch rückgängig zu machen sein.

Quellen und Verweise

1. Reuters, “European Parliament says Polish Government Influenced Abortion Ruling,” November 26, 2020 (European Parliament says Polish government influenced abortion ruling, yahoo.com).

2. For example, see Elizabeth Nash, “Abortion Rights in Peril—What Clinicians Need to Know,” August 8, 2019 (N Engl J Med 2019; 381:497-499) (Abortion Rights in Peril—What Clinicians Need to Know | NEJM, www.nejm.org).

3. John H. Evans, The History and Future of Bioethics, a Sociological View (2011, Oxford University Press), pp.122-123.

4. Klaus Schwab, “Now is a Time for a ‘Great Reset’ The World Economic Forum,” June 3, 2020. (Now is the time for a ‘great reset’ of capitalism | World Economic Forum, weforum.org).

5. David M. Morens and Anthony S. Fauci, “Emerging Pandemic Diseases: How We Got toCovid-19,” Cell, 182, 1077-1092, September 3, 2020 (Emerging Pandemic Diseases: How We Got to Covid-19, cell. com).

6. Some of the immediately following material was adopted from Wesley J. Smith, Culture of Death: The Age of ‘Do Harm’ Medicine (New York, Encounter Books, 2016).

7. Tom L. Beauchamp and James F. Childress, The Principles of Biomedical Ethics, Fourth Edition (New York: Oxford University Press, 1994), 3.

8. Joseph Fletcher, Humanhood: Essays in Biomedical Ethics (Buffalo, NY: Prometheus Books, 1979), 5.

9. “Bioethics and Its Implications Worldwide for Human Rights Protection,” United Nations Educational Scientific and Cultural Organization (UNESCO), 93rd Inter-parliamentary Conference, Madrid, March 1995.

10. Sherwin Nuland, MD., “Physician-Assisted Suicide and Euthanasia in Practice,” N Engl J Med 2000; 342:583-584, February 24, 2000 (Physician-Assisted Suicide and Euthanasia in Practice | NEJM, nejm. org).

11. Peter Singer, Rethinking Life and Death, supra., p. 191.

12. For a chilling, first-person view of how the “quality of life ethic” endangers the most weak and vulnerable, see, Wesley J. Smith, “The Deadly Quality of Life Ethic,” First Things, July 6, 2020 (The Deadly “Quality of Life” Ethic | Wesley J. Smith | First Things, www.firstthings.com).

13. Richard Doerflinger, “Building a Wall Against Life,” Catholic Standard, January 25, 2019 (Building a wall against life Catholic Standard Multimedia Catholic News, cathstan.org).

14. See, for example, Wesley J. Smith, “Medicare and Medical Futility,” Washington Examiner, November 16, 2015. (Medicare and Medical Futility, washingtonexaminer.com).

15. Many medical journals have already published editorials supporting QALY systems. See, for example, Peter J. Neumann and Milton C. Weinstein, “Legislating against Use of Cost-Effectiveness Information,” N Engl J Med 2010; 363:1495-1497, October 14, 2010. (Legislating against Use of Cost-Effectiveness Information | NEJM, nejm.org).

16. Ronit Y. Stahl and Ezekiel J. Emanuel, M.D, “Physicians not Conscripts—Conscientious Objection in Medicine,” N Engl J Med 2017; 376:1380-1385, April 6, 2017 (Physicians, Not Conscripts—Conscientious Objection in Health Care | NEJM, nejm.org).

17. See, Wesley J. Smith, “In Defense of Medical Conscience Rights,” The Plough, August 29, 2018. (In Defense of Medical Conscience Rights by Wesley J. Smith, plough.com).

18. Court of Appeals of Ontario, Christian Medical and Dental Society of Canada v. College of Physicians and Surgeons of Ontario, 2019 ONCA 393 DATE: 20190515 DOCKET: C65397

19. See, for example, Nina Shea, “The State of Religious Liberty in China,” Hudson Institute, July 12, 2019 (The State of Religious Liberty in China by Nina Shea, hudson.org).

20. Neha Banka, “Explained: What is ‘Cancel Culture’?” The Indian Express, August 23, 2020 (Explained: What is ‘cancel culture’?, msn.com).

21. Nichole Hensley, “Corporations, cities and celebrities drive push to boycott Indiana after governor signs controversial religious freedom bill,” New York Daily News, March 27, 2015 (Corporations, cities and celebrities drive push to boycott Indiana after governor signs controversial religious freedom bill New York Daily News, nydailynews.com).

22. Savannah Pointer, “Netflix Boycotts North Carolina Over ‘Controversial’ Bathroom Bill,” The Western Journal, January 12, 2019 (www.westernjournal.com/netflix-boycotts-north-carolinabathroom-bill).

23. Bill McMorris, “YouTube Deletes Pro-Life Video from Site,” May 26, 2017 (YouTube Deletes ProLife Video From Site, freebeacon.com).

24. Polly Mosendz, “Banks Refusing Gun Industry Business Is ‘Troubling,’ CFPB Chief Says,” Bloomberg, April 12, 2018 (Banks Refusing Gun Industry Business Is ‘Troubling,’ CFPB Chief Says bloomberg.com).

25. MASTERPIECE CAKESHOP, LTD. v. COLORADO CIVIL RIGHTS COMM’N 370 P. 3d 272 16-111 (Masterpiece Cakeshop, Ltd. v. Colorado Civil Rights Comm’n ,06/04/2018, supremecourt.gov).

Ein linearer Exkurs

Ein linearer Exkurs

Willis Eschenbach

In meinem vorigen Beitrag mit dem Titel [übersetzt] „Wo ist die Obergrenze der Atmosphäre?“ [in deutscher Übersetzung hier] habe ich die so genannte „Ordinary Least Squares“ (OLS) lineare Regression verwendet. Dies ist die Standardmethode der linearen Regression, die den Trend einer Variablen angibt. Hier ist zum Beispiel der Trend der linearen OLS-Regression der CERES-Oberflächentemperatur von März 2000 bis Februar 2021:

Abbildung 1. OLS-Regression, Temperatur (vertikale oder „Y“-Achse) gegen Zeit (horizontale oder „X“-Achse). Die roten Kreise markieren die Enden der korrekten Regressionstrendlinie.

Es gibt jedoch eine wichtige Einschränkung bei der linearen OLS-Regression, die mir nicht bekannt war. Dank eines statistisch versierten Kommentators zu meinem letzten Beitrag habe ich herausgefunden, dass bei der Verwendung der linearen OLS-Regression immer etwas beachtet werden muss:

Sie liefert nur dann die richtige Antwort, wenn die Daten auf der X-Achse keine Fehler aufweisen.

Wenn Sie eine Variable auf der Y-Achse gegen die Zeit auf der X-Achse betrachten, ist das kein Problem. Obwohl die Werte einer Variablen wie der in Abbildung 1 dargestellten globalen Durchschnittstemperatur in der Regel mit einer gewissen Unsicherheit behaftet sind, kennen wir den Zeitpunkt der Beobachtungen im Allgemeinen recht genau.

Nehmen wir jedoch an, wir verwenden genau dieselben Daten, setzen die Zeit auf die Y-Achse und die Temperatur auf die X-Achse und verwenden eine OLS-Regression, um den Trend zu ermitteln, bekommen wir das hier:

Abbildung 2. OLS-Regression, Zeit (vertikale oder „Y“-Achse) gegen Temperatur (horizontale oder „X“-Achse). Wie in Abbildung 1 markieren die roten Kreise die Enden der korrekten Regressionstrendlinie.

HILFE! Das ist ganz, ganz falsch. Sie unterschätzt Der wahren Trend wird erheblich unterschätzt.

Glücklicherweise gibt es eine Lösung. Sie heißt „Deming-Regression“ und setzt voraus, dass Sie die Fehler in den Variablen der X- und Y-Achse kennen. In Abbildung 2 ist die Deming-Regressions-Trendlinie in rot dargestellt:

Abbildung 3. OLS- und Deming-Regression, Zeit (vertikale oder „Y“-Achse) gegen Temperatur (horizontale oder „X“-Achse). Wie in Abbildung 1 markieren die roten Kreise die Enden der korrekten Regressions-Trendlinie.

Wie man sieht, liefert die Deming-Regression die richtige Antwort.

Und das kann sehr wichtig sein. In meinem letzten Beitrag habe ich zum Beispiel die OLS-Regression in einem Streudiagramm verwendet, in dem ich die aufsteigende Langwellen-Strahlung (Y-Achse) über der Atmosphäre (TOA) mit der Oberflächentemperatur (X-Achse) verglichen habe. Das Problem besteht darin, dass sowohl die TOA-Aufstiegs-LW als auch die Temperaturdaten Fehler enthalten. Hier ist das Diagramm:

Abbildung 4. Streudiagramm, monatliche aufsteigende Langwellen-Strahlung an der Obergrenze der Atmosphäre (TOA LW) gegen Oberflächentemperatur. Die blaue Linie ist die falsche OLS-Regressions-Trendlinie.

Sie ist aber wegen des Fehlers auf der X-Achse nicht korrekt. Nachdem der Kommentator auf das Problem hingewiesen hatte, habe ich sie durch die korrekte Deming-Regressions-Trendlinie ersetzt:

Abbildung 5. Streudiagramm, monatliche aufsteigende Langwellen-Strahlung oberhalb der Atmosphäre (TOA LW) gegen Oberflächentemperatur. Die gelbe Linie ist die korrekte Deming-Regressions-Trendlinie.

Und das ist ziemlich wichtig. Unter Verwendung des falschen Trends, der durch die blaue Linie in Abbildung 4 dargestellt wird, habe ich die Gleichgewichts-Klimasensitivität fälschlicherweise mit 1°C für eine Verdoppelung des CO2 berechnet.

Mit dem korrekten Trend, der durch die blaue Linie in Abbildung 5 dargestellt wird, berechne ich die Gleichgewichts-Klimaempfindlichkeit als 0,6 °C für eine Verdoppelung des CO2 … ein signifikanter Unterschied.

Ich liebe es, für das Internet zu schreiben. Egal, über welches Thema ich schreibe, ich kann garantieren, dass meine Beiträge von Leuten gelesen werden, die viel mehr über das betreffende Thema wissen als ich … und so lerne ich ständig Neues dazu. Das ist die beste Peer-Review der Welt.

Aktualisierung

Ein befreundeter Kommentator machte darauf aufmerksam:

Zunächst einmal ist der CERES-Datensatz viel zu kurz, um eine ECS abzuschätzen.

Ich habe geantwortet, dass die Klimasensitivität von der Vorstellung abhängt, dass die Temperatur steigen muss, um den Verlust an aufsteigender TOA-LW auszugleichen. Was ich getan habe, ist die Beziehung zwischen Temperatur und TOA-LW zu messen. Ich bat ihn, den Beweis zu erbringen, dass sich diese Beziehung im Laufe der Zeit verändert hat … denn wenn das nicht der Fall ist, warum sollte uns dann ein längerer Datensatz helfen?

Da musste ich natürlich einen Blick auf einen längeren Datensatz werfen. Die NOAA verfügt über Aufzeichnungen der aufsteigenden langwelligen TOA-Werte seit 1979, und Berkeley Earth verfügt über globale, gerasterte Temperaturen seit 1850. Also habe ich mir den Zeitraum angesehen, in dem sich die beiden Daten überschneiden, also von Januar 1979 bis Dezember 2020. Hier ist das Diagramm:

Abbildung 6. Streudiagramm, NOAA monatliche aufsteigende Langwellen-Strahlung über der Atmosphäre (TOA LW) gegen Berkeley Erdoberflächentemperatur. Die gelbe Linie ist die korrekte Deming-Regressions-Trendlinie.

Anstatt CERES-Daten für die Grafik zu verwenden, habe ich zwei völlig unterschiedliche Datensätze verwendet: die aufsteigende TOA-Langwelle von NOAA und die globalen, gerasterten Temperaturdaten von Berkeley Earth. Und trotzdem erhalte ich auf ein Zehntel Watt pro Quadratmeter genau dasselbe Ergebnis – 3,0 W/m² pro °C.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/01/09/a-linear-digression/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

US-Urteil gegen Impfpflicht in Firmen: Letzte Warnung auch für Deutschland

Nächste gravierende Niederlage für Biden (Foto:Imago)

Kein Jahr ist „Sleepy Joe“ Biden jetzt im Amt, doch im deutschen Medienzirkus fällt signifikant auf, dass über seine bisherige US-Präsidentschaft ein großzügiger, grenzenlos wohlwollender Mantel des Schweigens gebreitet wird – und damit das genaue Gegenteil dessen vollführt wird, was zuvor Donald Trumps Amtszeit begleitete: Damals wurde jede noch so unvorteilhafte Kleinigkeit, jedes doppeldeutige Zitat, jede Stilblüte, jeder vermeintliche Skandal genüsslich zelebriert, um die Hassfigur von Europas Linken in einem möglichst negativen Licht zu zeichnen. Nichts dergleichen findet sich der glacébehandschuhten Rücksichtnahme auf die Biden-Administration – obwohl diese von einer politischen Niederlage zur nächsten eilt, obwohl sich der Präsident erkennbar im Zustand geistiger Umnachtung befindet – und obwohl vor allem sein Umgang mit Corona (dem Thema, das – neben Wahlungereimtheiten – im November 2020 Trump erfolgreich das Genick brach) von einer Blamage zur nächsten jagt.

Nichts davon erfährt der wie üblich miserabel informierte Konsument „etablierter“ und öffentlich-rechtlicher Medien hierzulande. Weder der derzeitige atemberaubende Paradigmenwechsel in den USA, wo Pfizer-Manager reihenweise vor Gerichte und Ausschüsse geladen werden (und es nur eine Frage der Zeit sein dürfte, bis die ersten über die wahren Hintergründe des lange vor Covid angebahnten mRNA-Impfprogramms auspacken werden), noch die Machenschaften von Gesundheitschef Anthony Fauci, der unter Eid über seine Verwicklung in die Finanzierung von Wuhan-Experimenten log (und deshalb aktuell vom Senat massiv unter Druck gesetzt wird), sind in deutschen Sendern und Corona-Feuilletons Thema, ebenso wenig wie die verhängnisvolle Rolle, die die Bill-&Melinda-Gates-Stiftung bei der Ausrufung der Pandemie spielte. In Deutschland ist inzwischen erfolgreich der mentale „Shortcut“ in die Hirne gepflanzt worden, bei Chiffren-Begriffen wie „Labortheorie“ oder „Gates“ oder „Great Reset“ Augenblick die Assoziationskette Aluhut – Verschwörungstheorie – Echsenmenschen – Attila Hildmann – Reichsbürger in Gang zu setzen. Auf diese Weise wird Debatte verhindert und kritische Hinterfragung effektiv verunmöglicht.

Desinteressierter deutscher Corona-Michel

Und so nimmt es auch kaum Wunder, dass diese Woche die Nachricht über eine weitere herbe Niederlage der Biden-Regierung mit wenigen Ausnahmen (etwa hier) nicht – oder wenn doch, dann allenfalls verschämt und schmallippig – ans Ohr des desinteressierten durchschnittsdeutschen Coronamichels gelangte: Am Donnerstag hatte der Supreme Court bekanntlich mit einer deutlichen Richtermehrheit von 6 gegen 3 Stimmen die von Biden US-bundesweit verhängte Covid-19-Impf- oder Testpflicht für Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern blockiert. Mit der von der Occupational Safety and Health Administration (OSHA) erlassenen Verordnung habe die Bundesregierung ihre Kompetenzen überschritten, argumentierte das Gericht. Sie habe keine Befugnis, 84 Millionen Amerikaner zur Impfung zu zwingen, nur weil diese zufällig für Unternehmen mit mehr als 100 Angestellten arbeiten würden. Deutsche Impfpflicht-Fanatiker wie der Bundeskanzler und sein Gesundheitsminister wären gut beraten, würden sie sich die Entscheidungsbegründung des Obersten Gerichtshofs  zu Gemüte zu führen – denn auch wenn in Deutschland, anders als in den USA, der Verfassungsgerichtshof erfolgreich auf Regierungslinie gebracht und somit „gleichgeschaltet“ wurde, weiß man letztlich nie, wie am Ende der EuGH urteilen wird.

Unangetastet ließ der Oberste Gerichtshof allerdings den Teil von Bidens Verfügung, der all jene Mitarbeiter von Krankenhäusern und Pflegeheimen zur vollständigen Impfung zwingt (ohne die ersatzweise Möglichkeit, sich regelmäßig testen zu lassen!), welche Patienten behandeln, die über die staatlichen Krankenkassen Medicare und Medicaid versichert sind, . Davon sind nach Regierungsangaben immerhin rund 17 Millionen Menschen in rund 76.000 Einrichtungen betroffen. Und wie in Deutschland zeichnet sich auch in den USA bereits ein Massenexodus dieser Beschäftigten aus ihren Berufen ab, weil sich ein unbeugsamer, willensstarker und selbstbestimmter Teil der Betroffenen eben kategorisch nicht einer experimentellen Gentherapie unterziehen will.

Herber Rückschlag

Allerdings handelte es sich bei der Entscheidung des Supreme Court hierüber um keine inhaltliche Frage, sondern eine der Normen und Zuständigkeiten : Die Mehrheit der konservativen Richter begründete ihr Urteil damit, dass Bundesstaaten und Kommunen weitgehende Befugnisse bei der Gesundheitsvorsorge hätten, und deshalb auf dieser Ebene solche Verfügungen statthaft seien. „Die Frage, die uns vorliegt, ist nicht, wie auf die Pandemie zu antworten ist, sondern wer die Befugnis hat, das zu tun”, so das Gericht. In den zwei Jahren, die die Pandemie andauere, habe der Kongress keiner Bundesbehörde das Mandat zur Verhängung einer Impfpflicht erteilt. Nach heutigem Recht liege diese Befugnis alleine beim Kongress und den Bundesstaaten.

Für Biden war das Urteil eine herbe Niederlage – und eine Ohrfeige für seine bisherige Impfpolitik. „Ich bin enttäuscht, dass der Supreme Court sich entschlossen hat, lebensrettende Vorgaben für Beschäftigte großer Unternehmen zu blockieren, die dem gesunden Menschenverstand entsprechen und sowohl auf der Wissenschaft als auch dem Gesetz fußen”, las er emotionslos vom Blatt ab – und rief prompt die Unternehmen dazu auf, dann eben stattdessen eigene Impflichten einzuführen. Auch seine Arbeitsminister Marty Walsh bezeichnete das Urteil als „heftigen Rückschlag für die Gesundheit und Sicherheit von Angestellten.

Hingegen frohlockte Bidens Vorgänger Trump lauthals über die Entscheidung des Obersten Gerichtes: „Der Supreme Court hat gesprochen und bestätigt, was wir alle wussten: Bidens verheerende Mandate sind verfassungswidrig.” Und stellvertretend für zehntausende Kampagnen und Initiativen gegen die Impfung und die Impfpflicht begrüßte auch Karen Harned vom US-Wirtschaftsverband National Federation of Independent Business das Urteil: Das Letzte, was kleine Unternehmen bräuchten, die versuchten, sich nach zwei Jahren wirtschaftlicher Erschütterungen zu erholen, sei eine Verordnung, die nur noch mehr Probleme schaffen würde. Auch auf diese Worte sollten deutsche Politiker dringen hören – bevor es zu spät ist und auch hier Fakten geschaffen werden, die ein soziales und gesundheitspolitisches Desaster zur Folge haben.

Neuronales Notstandsgebiet: Die Allstars der Denkbehinderung

Das Ausmaß an Unsinn, das von “Personen des öffentlichen Lebens” emittiert wird, hat jedes erträgliche Maß hinter sich gelassen. Wir reagieren seit Wochen auf die intellektuelle Notlage internationaler Tragweite durch die wöchentliche Wahl zu Denkbehinderten der Woche. Denn: Unsinn wird unerträglich, wenn er von öffentlichen Unsinnverbreitern in belehrender Absicht über ihre Mitbürger ausgeschüttet wird. Als […]