Kategorie: Nachrichten
„Weltwoche Daily“: Djokovic entlarvt das Corona-Theater

„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Mo-Fr ab 6 Uhr 30 mit der Daily-Show von Roger Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe: Neue Weltwoche. Heldenvolk der Serben. Interview mit Omikron-Entdeckerin. Vernünftiger Drosten. Djokovic entlarvt das Corona-Theater. Der dramatische Niedergang der deutschen Autoindustrie. Direkte Demokratie für Deutschland! […]
Eine weitere unerzählte Geschichte von Menschenversuchen in den Vereinigten Staaten
Im Oktober dieses Jahres berichtete die New York Times über die zögerliche Haltung von Afroamerikanern gegenüber Impfstoffen. In dem Artikel wird behauptet, dass sich dieses Zögern zum Teil gelegt hat, aber das Misstrauen zwischen Afroamerikanern und der US-Regierung sowie verschiedenen Vertretern in Bezug auf Impfstoffe und das medizinische Establishment bleibt bestehen, und vieles davon ist wohlbegründet. Die Times verweist auf den vielleicht berüchtigtsten Missbrauch afroamerikanischer Männer in den USA, die „Tuskegee Study of Untreated Syphilis in the Negro Male“, ein Experiment, bei dem afroamerikanische Männer von 1932 bis 1972 mit Syphilis infiziert wurden. Es wurde erst eingestellt, nachdem es in der Presse aufgedeckt worden war. Selbst nachdem Penicillin als Mittel zur Behandlung der Krankheit entdeckt wurde, erhielten die meisten der mit Syphilis infizierten Probanden das Antibiotikum nicht.
Auch wenn dies eine der berüchtigtsten Geschichten über die Ausbeutung einer Gemeinschaft durch die Regierung ist, so ist sie sicherlich nicht die einzige. In Anbetracht der Geschichte der Rassenbeziehungen in den Vereinigten Staaten liegt die Vermutung nahe, dass die Experimente an einer armen und einer Minderheit angehörenden Bevölkerung im Süden stattfinden würden. So wie es in Tuskegee geschehen ist. Aber das ist nicht der Fall, denn eine große unethische Studie fand direkt im Big Apple statt.
Es scheint, dass die Rasse nicht der einzige Faktor ist. Offenbar bietet die Verwundbarkeit auch Vorteile für die Unethischen. Im Jahr 2004 produzierte die BBC einen Film mit dem Titel „Guinea Pig Kids“. Der Dokumentarfilm spielt nicht im tiefen Süden, sondern in der urbanen Landschaft von New York City. Das Hauptaugenmerk des Films liegt auf der New Yorker Behörde für Kinderbetreuung (ACS). Die ACS steht auf dem Prüfstand, seit die Befugnisse der Behörde in den 90er Jahren unter dem damaligen Bürgermeister Rudy Giuliani erweitert wurden. In dem BBC-Artikel wird zwar erwähnt, dass einige der Behauptungen in dem Film „irreführend“ sind, aber der Film gab 2005 Anlass zur Einleitung einer Untersuchung.
In dem Film wurde behauptet, dass Kindern in New York City, bei denen HIV oder AIDS diagnostiziert wurde und die sich in der Obhut von ACS befanden, experimentelle Medikamente verabreicht wurden, die dazu führten, dass die Kinder krank wurden und unter den Nebenwirkungen der Medikamente litten. Die Kinder, bei denen es sich meist um ethnische und rassische Minderheiten wie Afroamerikaner und Latinos handelte, wurden auch von Eltern betreut, die von illegalen Substanzen abhängig waren.
Bemerkenswerterweise gab es keine Erlaubnis der Familie, die Kinder dem „Experiment“ zu unterziehen. Wie der Film hervorhebt, spielt sich all dies in einer zivilisierten Nation ab – den Vereinigten Staaten. Und es geschah in der liberalen, hoch gebildeten Stadt New York. All dies geschah unter der Zuständigkeit der ACS, die sich eigentlich um die Kinder kümmern sollte. Laut Vera Sherav, einer Sprecherin der Alliance for Human Research Protection, „wurden diese hoch experimentellen Medikamente getestet. Warum haben sie diese Kinder nicht mit der derzeit besten Betreuung versorgt? Das ist die Frage.“ Die Folgen des Films führten unter anderem dazu, dass über 23.000 Kinder in Pflegefamilien untergebracht wurden.
Auch hierzulande ist es nicht ungewöhnlich, dass Kinder zum Gegenstand von Experimenten werden. Der Film „Three Identical Strangers“ beschreibt die Trennung von eineiigen Drillingen und wie sie Gegenstand eines „Experiments“ waren, um ihre Entwicklung in getrennten Haushalten und unter verschiedenen Umständen zu untersuchen. Als die Drillinge Jahre später wieder zusammengeführt wurden, waren die Ergebnisse tragisch.
Fairerweise muss man sagen, dass die BBC einiges von dem, was in „Guinea Pig Kids“ ausgestrahlt wurde, zurückgenommen hat. Dies geschah jedoch, nachdem sich prominente AIDS-Wissenschaftler über die Art und Weise beschwert hatten, wie sie dargestellt worden waren.
TrialSite News hat mehrere Artikel zur medizinischen Ethik während der Zeit von COVID-19 verfasst. Dies ist eine Zeit der Krise. Aber sollte es nicht auch eine Zeit der Vorsicht und vor allem des Einverständnisses sein, besonders wenn man mit den Schwächsten der Gesellschaft arbeitet?
Bitte reagieren Sie nicht auf diesen Herrn!
Der CEO sagt klar, wie es läuft: Die Journalisten des Verlags Ringier haben den Staat gefälligst nicht zu hinterfragen. Das hat einige Kritik hervorgerufen. Nun meldet sich der Verleger persönlich zu Wort. Aber wie es bei einem König so ist: Widerrede ist nicht gestattet.
Michael Ringier ist ein Verleger. Ein sehr mächtiger. Ihm gehört Ringier, ein Unternehmen, das in vielen Ländern publizistisch tätig ist. Dass man ihn dennoch kaum kennt, hat zwei Gründe. Grund 1: Sein Vertrauter Marc Walder, CEO von Ringier, ist das Gesicht nach aussen. Grund Nummer 2: Michael Ringiers Frau Ellen Ringier mag das Rampenlicht auch mehr als ihr Ehemann. Hinter diesen zwei kann man sich ziemlich komfortabel verstecken.
Aktuell hat Ellen Ringier aber gerade nichts zu sagen, und CEO Marc Walder betätigt sich derzeit als Sargnagel eines vom Staat unabhängigen Journalismus, nachzulesen hier. Höchste Zeit also, aus der Deckung hervorzukommen und ein Machtwort zu sprechen. Michael Ringier meldet sich in seinem eigenen Flaggschiff, dem «Blick», zu Wort.
Was er sagt, ist nun nicht wirklich überraschend. Natürlich agiert die «Blick»-Redaktion völlig unabhängig, jeder kann schreiben, was er oder sie will. Wie das zusammenpasst mit der Direktive von CEO Marc Walder, wonach die Zeitung die
Lauterbachs irre Logik: Mehr Infektionen, kürzere Quarantäne
Von Peter Haisenko
Jetzt drehen sie völlig durch. Lauterbach will die Quarantänezeit verkürzen, weil es mehr Infektionen geben wird. Lindner will die gesamte Bevölkerung innerhalb eines Monats durchimpfen können. Wegen Omikron. Und das, obwohl die Zahlen des RKI beweisen, dass Geimpfte ein höheres Risiko haben, Omikron-positiv zu werden.
Das gesamte Impfregime droht auseinanderzufliegen. Eine Impfpflicht ist angesichts der offiziellen Zahlen nicht haltbar. Die Zulassung für ein Medikament gegen Corona steht kurz bevor. Wenn es zugelassen wird, muss die Impfung mit den experimentellen Spritzen sofort eingestellt werden, denn die ist nur zulässig, solange kein wirksames Medikament zur Verfügung steht. Das ist dann auch der Grund, warum das als hochwirksam nachgewiesene und seit etwa 20 Jahren erprobte Ivermektin verteufelt und nicht gegen Corona zugelassen wird. Täten sie das, wären alle „Impfungen“ mit einer Notzulassung illegal.
HINTERGRUND: Staatsumsturzversuch in Kasachstan
So wie es aussieht zerlegt es Kasachatan in mehrere Teile wie die Clans aufgeteilt sind. Es gibt 3 Stämme der Kasachen (sog. „Dschuz“). Der „Dschuz“ von Nasarbaew / Tokaew die seit dem Zerfall der Sowjetunion ununterbrochen an der Macht ist, ist der sog. „mittlere“ Clan / „mittlere Dschuz“. Dann gibt es noch den „ältesten“ Clan (die sich als eigentliche Vorherrscher der Nation sehen) aber kaum und eher selten an der Macht beteiligt sind. Sie stammen aus dem Süden, aus dem Bereich Schymqent und Alma-Ata (Alma-Aty), wo auch die heftigsten Gefechte & Proteste stattfinden. Alma-Ata ist eine wunderschöne Stadt, erinnert etwas an München, bloß direkt vor den hohen Bergen mit eigenen modernen Ski-Gebieten. Dort leben noch recht viele Russen (in ganz Kasachstan noch rund 3,5 bis 3,7 Millionen), Russlanddeutsche (noch bis zu 150.000) und auch sehr viele russisch-sprachige Kasachen in der Region (generell können die aller meisten Kasachen sehr gut Russisch sprechen, teils besser als manche Russen in Russland). Im bevölkerungsreichen Umland von Alma-Aty leben sehr viele „Juzhani“ (das sind überwiegend Kasachen vom „ältesten Dschuz“), viele in Kleinstädten und in den Dörfern, aber auch in der Metropole wie Alma-Aty. Und dann gibt es den sog. „kleinsten Dschuz“ (den „jüngsten“), die sind im Westen Kasachstans (Bereich Kaspisches Meer und Grenze zu Usbekistan). Dort sind die reichen Öl-Vorkommen Kasachstans Die Öl-Arbeiter verdienen dort zwar durchaus gut, aber die „Elite“ dieses „kleinsten / jüngsten Dschuz“ ist nahezu komplett von der Macht in Kasachstan und den Entscheidungsprozessen ausgeschlossen, weshalb sie sich sich als benachteiligt fühlt.
Aber alles auf eine nationale Spaltung der sog. „Dschuz“ (der drei „Stämme“ bzw. „Clans“) zu schieben, wäre auch nicht ganz korrekt. Einer der Gründe, dass durchaus viele Bewohner Kasachstans unzufrieden sind, ist die Inflation (ein weltweites und weltweit bekanntes Problem, ein weltweiter negativer Trend). Die Teuerung schlägt natürlich vor allem auf die Geldbeutel der einfachen Bürger und den Niedriglohnsektor, sowie die kinderreichen Familien (und die leben traditionell im Süden Kasachstans). Seit der Coronavirus-Pandemie (aber auch schon davor) folgen die Zentralbanken der Welt der US-amerikanischen Notenbank FED und drucken unheimlich viel billiges Geld – und werfen es auf den Markt. Irgendwann folgt dem eine Inflation – und die eher schwächeren Staaten dieser Welt trifft es zuerst, und dort wiederrum die Schwächsten und am wenigsten verdienenden Bürger. Eine Spirale.
Und im Jahr 2022 / 2023 dürfte der „Hunger“ in der Welt zurück sein und eine weltweite Lebensmittel-Krise starten – und das wird viele schwache Staaten treffen. Hohe Energie- und Gaspreise erhöhen die Preise für Dünger und Ammoniak massiv, was wiederrum die Ernte massiv verteuern wird. Zudem gibt es aktuell viel zu wenig Düngermittel – und die schwächsten Staaten bekommen aktuell kaum noch Dünger für nächstes Jahr. Deutschland wird 10-20 % weniger Dünger zur Verfügung haben und andere Staaten bis zu 50 % oder gar 100 % weniger, weil sie es sich entweder nicht leisten können oder es keines gibt.
Aber zurück nach Kasachstan und dem wohl wahren Problem:
In Kasachstan agieren offiziellen Angaben zufolge rund 16.000 ausländische NGOs darunter auch die des US-Oligarchen und „Maidan“-Finanzierers George Soros. Viel Geld mit fragwürdigen Zielen fließt seit Jahren nach Kasachstan. Zudem interessant: Das „Nasarbaew“-Stipendium (sog. Präsidenten-Stipendium) hat bis zu 5.000 kasachischen Studenten jährlich den Aufenthalt und Studium in den USA finanziert. An sich ja nichts Schlechtes, aber im heutigen geopolitischen Gefüge mehr als fragwürdig, bedenkt man, dass die USA die Präsidenten von Kasachstan als „Autokraten“ bezeichnet. Und die NGOs bauen seit Jahren an dem „Korruption“-Image von Kasachstans Regierung, was aber auch stimmt, da die Clans / Stämme / „Dschuz“ sog. „soziale Lifte“ oft nur für viel Geld „öffnen“.
Zudem: Seit ca. 20 Jahren ist auch NATO-Mitglied Türkei (und dahinter Großbritannien und die USA) sehr aktiv unter den „gemäßigten“ Islamisten und sog. kasachischen Nationalisten. Sie bauen für viel türkisches Geld „Koranschulen“ und Moscheen. An sich auch nichts schlechtes, aber wenn dir Fremde Koranschulen bauen und seit Jahren zahlreiche in der Türkei ausgebildete Imame entsenden, ist auch das im Zusammenhang des aktuellen geopolitischen Gefüge durchaus als fragwürdig zu betrachten. Die Türkei agiert natürlich nicht selbstständig bzw. allein. Im Hintergrund ist Großbritannien mit ihrem „Teile und Herrsche“ sowie die USA und ihrer anti-russischen „Anakonda“-Strategie (Russland schritt für Schritt zu „umzingeln“).
Sozial und wirtschaftlich betrachtet ist Kasachstan pro Kopf rund 10 % schwächer als Russland, aber trotzdem deutlich besser als alle anderen Staaten der ehemaligen Sowjetunion, auch besser als Weißrussland. Zum Vergleich: Russland hatte 2020 einen pro-Kopf-BIP (in Kaufkraftparität) in Höhe von ca. 28.200 $ / Kopf und Jahr (Deutschland 54.100 $ pro Kopf), Kasachstan ca. 26.500 $ und Weißrussland knapp 20.000 $ pro Kopf und Jahr. Das bedeutet dass die „Gas“-Preiserhöhung wohl eher als ein „volkswirksamer“ Auslöser gegen die Regierung genutzt wurde.
Das Erdgas ist in Kasachstan sehr billig, relativ günstig besser gesagt. Und sogar deutlich billiger als beim Nachbar und weltweit größten Erdgas-Exporteur Russland. Billiger als in Kasachstan ist es nur in Venezuela. Auch wenn es taktisch betrachtet durchaus dämlich war die Gaspreise (nicht für das Heiz-Gas sondern für Tankstellen-Flüssigas, welches bei Autos / Bussen verwendet wird) über Nacht um +50 % anzuheben, statt es wie viele andere Staaten über Monate „sozial verträglich“ langsam und unscheinbar anheben zu lassen. Das passierte entweder aus Dummheit oder aus Verrat in eigenen Reihen. Damit wurde den wohl längst vorbereiteten „Protestlern“ ein medial- und volkswirksamer Auslöser geliefert, wie auf einem Silbertablett. Womöglich deshalb hat Kasachstand Präsident Tokaew gestern Nacht die Regierung zurücktreten lassen.
Was soll ein Zerfall oder Destabilisierung Kasachstans bringen? Es geht natürlich um die fast 7.000 Kilometer Grenze Kasachstans zu Russland und vorallem auch um China. An Kasachstan grenzen die von den USA und der EU viel besagten „Uiguren-Gebiete“ Chinas, die ja auch aktuell als Auslöser der „diplomatischen Boykotts“ der anstehenden Olympia-Spiele in China gelten. Russland und China investieren viel in Kasachstan. Russland hat mit Kasachstan mehr als 8.000 gemeinsam über Beteiligungen geführte wirtschaftliche Betriebe und Firmen.
China investiert vor allem viel in die „Seidenstraße“, Infrastruktur, Logistik, sowie Metallindustrie und Erdöl / Erdgas. Chinas Präsident Xi Jinping hatte den Start der chinesischen (strategisch wichtigen) „Seidenstraßen-Initiative“ im Jahr 2013 in der kasachischen Hauptstadt Astana (heute Nur-Sultan) verkündet – und als Drehscheibe soll dabei die heute von den Protestlern massiv „umkämpfte“ süd-kasachische Metropole Alma-Aty spielen, mit vielen gemeinsamen Projekten aus Infrastruktur, Industrieproduktion und Logistik. Und wer stört sich an Chinas „Expansion“ der „Seidenstraßen-Iniative“, die ja China (und ja auch über Russland) mit Europa / EU logistisch (ohne die durch die USA & Großbritannien kontrollierten Schiffsrouten) verbinden soll.
Übrigens, die Kasachen hatten vor dem Zerfall der Sowjetunion nie einen eigenen Staat. Sie waren ein durch die Steppe ziehendes Nomadenvolk. Der erste und langjährige Präsident Kasachstans Nasarbaew (der sich beim Zerfall der Sowjetunion als einziger ranghohe Politiker stark gegen die Auflösung der Sowjetunion aussprach) vorallem Russland und den Russen gedankt, dass sie nach dem Zerfall der Sowjetunion den Kasachen es ermöglicht haben zum ersten Mal in der kasachischen Volksgeschichte einen eigenen Staat zu gründen (mit vielen Landesteilen, die eigenltichen Jahrhunderte lang Teil des russischen Imperiums waren!).
Heute steht Kasachstan als Staat und die Kasachen als Volk, als Staat und als geeintes Volk vor einer Bewährungsprobe – zu bestehen oder in „Drei Dschuz“ (womöglich in einem Bürgerkrieg) zu zerfallen. Ein Staat der gerade mal 30 Jahre jung ist – steht vor der Zerreißprobe seiner Staatlichkeit. Eine Zukunftsfrage.
Robert Malone und die Meinungs-Polizei von Google: Verfolgen Sie live, wie der Tech-Gigant um die Deutungs-Hoheit ringt
Google ist gross geworden als weltbeste Suchmaschine. Lange konnte sie am effizientesten aus den Weiten des Internets jene Inhalte herausfischen, die auf einen Suchbegriff passten.
Den Zauber vollbrachte eine vollautomatische Software – blind für links und rechts, für politisch korrekt oder inkorrekt: Der Google-Algorithmus brachte das Brauchbare zuerst.
Kasachstan: Die nächste Farbrevolution? Der kasachische Präsident spricht von einem Angriff aus dem Ausland
In Kasachstan eskalieren Unruhen, der Präsident spricht von einem Angriff aus dem Ausland und bittet seine militärischen Verbündeten, darunter Russland, um Hilfe.
Da Kasachstan ein Land ist, über das viele in Deutschland nur wenig wissen, will ich zunächst Informationen über das Land geben, bevor ich auf die aktuellen Ereignisse komme. Im Westen wird Kasachstan zwar nicht explizit als Diktatur bezeichnet, aber der Vorwurf schwingt in der Berichterstattung über das Land unterschwellig mit. Der Grund ist, dass Präsident Nasarbajew das Land von 1989 bis 2019 regiert hat und dass der inzwischen ehemalige Ex-Präsident als Vorsitzender des Sicherheitsrates des Landes immer noch an den Hebeln der Macht ist. Präsident des Landes ist seit 2019 der ehemalige Außenminister Tokajew.
Kasachstan ist kein reiches Land, aber im Vergleich zu den meisten Nachbarländern geht es den Kasachen recht gut. Nasarbajew hat es in seiner Regierungszeit geschafft, das Land zusammenzuhalten, das man durchaus als Vielvölkerstaat bezeichnen kann, wobei die größte Minderheit Russen sind.
Kasachstan ist Mitglied des militärischen Verteidigungsbündnisses Organisation für kollektive Sicherheit (OVKS), in dem sich einige ehemalige Sowjetrepubliken, unter anderem auch Russland und Weißrussland, zusammengeschlossen haben. Dieser Punkt ist wichtig, weil Präsident Tokajew am 5. Januar erklärt hat, es handle sich um aus dem Ausland organisierte Unruhen, er betrachte die Vorgänge als feindlichen ausländischen Angriff und er bat die Verbündeten aus der OVKS um Unterstützung.
Nie wieder voller Immunschutz für Geimpfte?
Daten aus England deuten auf eine fehlende Immunantwort des Körpers nach der Impfung hin. Ein wichtiger Typ Antikörper wird bei Geimpften nicht produziert, obwohl dieser für eine langfristige Immunantwort gegen das Virus benötigt wird. Die Daten führen eine Impfpflicht ad absurdum. Von Mario Martin.
Der Beitrag Nie wieder voller Immunschutz für Geimpfte? erschien zuerst auf reitschuster.de.
Daniel Koch: «Vielen Menschen geht es wegen der Massnahmen schlecht»
Bis in den Frühsommer 2020 war er «Mister Corona». Widersprach sich damals mehr als einmal, bezeichnete etwa Gesichtsmasken zu Beginn als nutzlos, um sie dann – nach überwundenen Engpässen – zu propagieren. Ihm war es aber auch mitzuverdanken, dass die Schweiz während der «ersten Welle» im Vergleich zu den meisten anderen Ländern einen relativ moderaten Kurs fuhr.
Aktuell stand der ehemalige Leiter der Abteilung «Übertragbare Krankheiten» beim «Bundesamt für Gesundheit» den Tamedia-Zeitungen Red und Antwort. Einige seiner Aussagen sind durchaus bemerkenswert. Wenig überraschend prognostiziert er zwar, dass die Zahl der Ansteckungen in den kommenden Tagen noch weiter in die Höhe schnellen dürfte, und zwar einerseits wegen der «hochansteckenden» Omikron-Variante, wegen der Festtage und vor allem aufgrund der hohen «Positivitätsrate».
Diese ist derzeit bei über 30 Prozent angelangt. Das heisst, jede dritte Person weist aktuell einen Corona-positiven Befund auf. Dazu kommt: «Wir verpassen in der Schweiz mit Sicherheit einen grossen Teil der Fälle», wie Koch sagt. Anders gesagt: Weit mehr Leute als offiziell publiziert (heute wurden gemäss BAG 20’742 Infizierte neu gemeldet) stecken sich zurzeit täglich neu an.
Ist das dramatisch? Nein, betont Daniel Koch im Interview. Wichtig und richtig sei, dass man sich jetzt auf die Hospitalisationen konzentriere. «Diese Zahl hat sich über die Feiertage eher positiv entwickelt. Sie ist verlässlicher als die Fallzahlen.» Die Schere zwischen der Zahl der Angesteckten und der Hospitalisierten gehe so stark auseinander wie noch nie in dieser Pandemie. Auch in Südafrika oder in England gebe es diese Schere. «Das ist ein gutes Zeichen.»
Fazit des Arztes: Im Moment sehe die Situation weniger dramatisch aus als noch vor kurzem. Den Nutzen von Kinderimpfungen relativiert er insofern, dass bei Kindern schwere Verläufe «äusserst selten» seien und die durchgemachte Krankheit einen «sehr guten Schutz» biete. «Das heisst: Genesene Kinder verbreiten danach das Virus auch nicht mehr.»
Der pensionierte BAG-Experte äussert auch die Hoffnung, dass sich die Schweiz nicht nur an den Ländern mit den schärfsten Massnahmen orientiere: «Denn auf der Welt geht es vielen Menschen wegen der Massnahmen schlecht und nicht wegen der Fallzahlen.» Beim Tourismus etwa könne man es sich hierzulande noch leisten, den eigenen Destinationen finanziell unter die Arme zu greifen. «An den meisten Orten auf der Welt ist dies nicht annähernd so möglich, und die Menschen leiden darunter. Da geht es um die nackte Existenz.»
Und wie geht es in den Augen von Daniel Koch weiter? «Die Fälle steigen momentan schnell und dürften dann ebenfalls schnell runterkommen», sagt er im Interview. Und dann? «Es gibt irgendwann eine neue Normalität», antwortet er: «Das Virus wird zirkulieren. Im Herbst und Winter wird es jeweils Wellen geben, aber mit weniger Spitaleinweisungen.» Vulnerable Personen werde man auch künftig mit Impfungen schützen müssen, ist Koch zwar überzeugt. «Aber ich denke nicht, dass wir alle uns weiterhin alle vier oder sechs Monate impfen lassen müssen.»
«Wir können den Planeten nicht alle sechs Monate impfen»
Die vierte Covid-«Impfung» sollte erst dann angeboten werden, wenn es mehr wissenschaftliche Daten gäbe, sagte der Leiter des britischen Impfausschusses Joint Committee on Vaccination and Immunisation (JCVI), Professor Sir Andrew Pollard. Dies berichtete The Daily Sceptic mit Bezug auf ein Interview mit The Telegraph.
In Zukunft müssten gezielt die Schwächsten anvisiert werden, anstatt allen über 12-Jährigen Auffrischungsimpfungen zu geben, so Pollard weiter. Es sei sinnlos, zu versuchen, alle Infektionen zu verhindern. Die Gesellschaft müsse «sich irgendwann öffnen».
«Wir können nicht den ganzen Planeten alle vier bis sechs Monate impfen. Das ist weder nachhaltig noch bezahlbar. In Zukunft müssen wir die Schwachen ins Visier nehmen», erklärte Pollard.
Die Äusserungen von Pollard würden zu einem Zeitpunkt kommen, an dem in England und Wales nach den Feiertagen die Arbeit wieder aufgenommen wird und die Schulen wieder öffnen, merkt The Telegraph an. Es werde befürchtet, dass durch die Verbreitung der Omikron-Variante wieder Schliessungen nötig werden.
Um dies zu verhindern, sei die Regierung dabei, entsprechende Pläne abzuschliessen, die auch beschleunigte Tests für bis zu 10 Millionen «kritische» Arbeitnehmer beinhalten.
Bis zu 50 Prozent des Personals in wichtigen Bereichen wie Pflegeheimen und Polizei seien «durch Covid» gezwungen, ihrer Arbeit fernzubleiben, konstatiert The Telegraph. Die Engpässe seien noch verschärft worden, weil Arbeitnehmer Schwierigkeiten hatten, zu Antigen-Tests zu kommen oder falsche PCR-Ergebnissen erhielten. Dadurch habe sich die Rückkehr an den Arbeitsplatz verzögert.
Was die Schulen anbelangt, habe der Bildungsminister am Montag versprochen, sie mit Tests zu versorgen. Dafür seien 45 Millionen Stück bestellt worden. Tory-Abgeordnete und Eltern forderten zudem, die Selbstisolierung für Schulkinder von sieben auf fünf Tage zu reduzieren, um den Lernausfall zu minimieren.
Boris Johnson sagte am Montag, dass Grossbritannien am «Plan B» festhalten müsse, anstatt neue Beschränkungen aufzuerlegen. Er warnte jedoch davor, dass der National Health Service (NHS) mehrere Wochen lang unter «erheblichem» Druck stehen werde.
Anlässlich des ersten Jahrestages der Einführung des Impfstoffs von AstraZeneca im vergangenen Januar sagte Andrew Pollard:
«Das Schlimmste liegt hinter uns. Wir müssen nur noch durch den Winter kommen.»
Für Pollard liegt das grösste Risiko allerdings immer noch bei den Ungeimpften. Doch er warnte davor, blindlings dem Beispiel Israels und Deutschlands zu folgen, die grünes Licht für eine zweite Auffrischungsimpfung für alle über 60-Jährigen gegeben haben.
«Wir wissen, dass die Menschen nach der dritten Impfung noch einige Monate lang starke Antikörper haben, aber wir brauchen mehr Daten, um zu beurteilen, ob, wann und wie oft die gefährdeten Personen zusätzliche Dosen benötigen», hielt Pollard fest.

