Kategorie: Nachrichten
Türkise Rücktrittswelle: Finanzminster Blümel geht, wer noch?
Das türkise Kartenhaus bricht zusammen. Nach dem überraschenden Rückzug von Sebastian Kurz geben sich immer mehr seiner ehemaligen Vertrauten die Klinge in die Hand. Türkis hat offenbar ausgedient und die ÖVP färbt wieder in schwarz um.
Nachdem Sebastian Kurz sich aus der Politik zurückzieht, folgt am Abend der nächste Paukenschlag. Finanzminister Gernot Blümel, ein enger Kurz-Vertrauter wirft ebenfalls das Handtuch und kündigt seinen Rückzug an. Ob er seinen Laptop mitnimmt, ist derzit noch unbekannt. Auch er gibt familiäre Gründe für den plötzlichen Rückzug an. Aber auch gegen ihn wird von Seiten der Staatsanwaltschaft ermittelt. Zudem sei er schon länger amtsmüde gewesen, wie Insider laut Krone wissen wollen.
Das Ende der türkisen Familie
Nach diesem überraschenden Rückzug werden bereits weitere Namen aus der türkisen Familie genannt, die ihres Amtes müde sein könnten. So wird bereits darüber spekuliert, ob sich nicht auch bald Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger, Integrationsministerin Susanne Raab oder Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck aus der Politik verabschieden. Ob dies internen Säuberungsmaßnahmen der mächtigen schwarzen Landesfürsten geschuldet sein könnte, wie eventuell auch der Rückzug des zweimaligen Alt-Kanzlers Sebastian Kurz und seines Intimus Blümel, kann nur gemutmaßt werden.
Kommen Neuwahlen?
Alle Oppositionsparteien sind sich zumindest einig, dass nach den türkis-schwarzen Skandalen und Personalrochaden ein Neuanfang unumgänglich ist. Sowohl der mächtige burgenländische SPÖ-Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, als auch seine Parteichefin Pamela Rendi-Wagner sprachen sich bereits für Neuwahlen aus. Ebenso fordert auch die FPÖ Neuwahlen des Nationalrats. „Ich habe am Beginn des Jahres gesagt, Kurz muss weg, jetzt ist er weg“, kommentierte FPÖ-Obmann Herbert Kickl den Rückzug von Kurz. Wenig zu vernehmen ist stattdessen von Seiten der Grünen. Deren Vizekanzler Werner Kogler wollte den fliegenden Wechsel von Schallenberg zu Nehammer offenbar nicht kommentieren. Er betonte allerdings überraschenderweise, dass es mit dem bisherigen ÖVP-Innenminister eine „herrvoragende Arbeitsbasis“ gebe. Böse Zungen werfen den Grünen inzwischen zum wiederholten Male Sesselkleberei und das Klammern an Posten vor, statt sich wirklich für die Belange der Österreicher stark zu machen.
Das könnte Sie auch interessieren:
- +++ #kurzistweg: Kurz verkündet seinen Rücktritt +++
- Opposition fordert den Rücktritt: Wie lange klebt Kurz noch am Kanzler-Sessel?
- Böhmermann droht: Zwingt er heute Blümel zum Rücktritt?
- Postenschacher: Geht es Kurz, Blümel & Co. jetzt an den Kragen?
- „Türkise Republik“ hat Satire längst überholt: Herr Blümel, treten Sie zurück!
Weiterlesen: Türkise Rücktrittswelle: Finanzminster Blümel geht, wer noch?
2G-Diskussion für Supermärkte und Discounter
Ob Supermärkte und Discounter in Hessen nur noch Geimpfte und Genesene reinlassen, obliegt den einzelnen Filialen. Die Option zeigt, dass auch der Einzelhandel mehr Freiraum haben könnte, würde er sich gegen die bestehenden Regeln auflehnen. Von Dana Samson.
Der Beitrag 2G-Diskussion für Supermärkte und Discounter erschien zuerst auf reitschuster.de.
Merkel sagt der Ampel, wo es langgeht
Ich gebe zu, dass die Ampel nicht meine Wunschregierung ist. Ich habe mir weder die Grünen, noch die SPD gewünscht. Aber was das „Merkel-Regime“ mit dieser sich konstituierenden Regierung macht, erweckt mein Mitgefühl. Die Kanzlerin diktiert immer noch den Kurs in der Pandemie. Von Sönke Paulsen.
Der Beitrag Merkel sagt der Ampel, wo es langgeht erschien zuerst auf reitschuster.de.
Großer Zapfenstreich für Angela Merkel
Heute beginnt das Ende der Ära Merkels. Nina Hagens Hit „Du hast den Farbfilm vergessen, mein Michael“, den Merkel selbst zu ihrem Zapfenstreich gewählt hat, lässt einiges zwischen den Zeilen erkennen. Eine Analyse von Vera Lengsfeld.
Der Beitrag Großer Zapfenstreich für Angela Merkel erschien zuerst auf reitschuster.de.
Schluss mit Türkis – schwarze Landeshauptleute erobern Macht in ÖVP zurück
Am 2. Dezember 2021 ging es Schlag auf Schlag. Nach Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz, der nach seinem Rückzug noch als ÖVP-Parteichef tätig gewesen sein soll, traten Platzhalter Alexander Schallenberg sowie Rechen- und Gedächtnisgenie Gernot Blümel zurück. Der nicht unbedingt mit großen Sympathiewerten ausgestattete Karl Nehammer soll die Partei und das Kanzleramt übernehmen.
Von Michael Mayrhofer
Als würden die Rücktritte noch nicht reichen: Auch auf EU-Ebene droht Ungemach – Kommissar Hahn steht unter Korruptionsverdacht. Alle Zeichen deuten auf einen Rückbau der Partei hin. Die Zeit der türkisen Buberlpartie scheint vorbei zu sein. Wahrscheinlich hat die innerparteilich mächtige niederösterreichische Landesfürstin Johanna Mikl-Leitner ein Machtwort gesprochen, unterstützt von den anderen schwarzen Landeschefs. Das „türkise Experiment“ scheint auf ganzer Linie gescheitert zu sein. Die aktuellen Umfragewerte könnten nicht katastrophaler sein.
Einzigartiger Absturz der ÖVP
Ob es heute einen traurigen Umtrunk in irgendeinem Keller eines asiatischstämmigen Wiener Szenewirts gibt? Es sieht so aus, als würde die ÖVP die türkisen Jungen rund um den 35-jährigen Ex-Kanzler Sebastian Kurz mit dem Reisigbesen aus ihren Funktionen fegen. Dabei dürfte in der ÖVP das große Zittern begonnen haben. Das SPÖ-nahe Medium feixt bereits wegen eines „Totalabsturzes“. Eine Umfrage von Unique Research habe ergeben, dass nur noch 3% der befragten Österreicher „großes Vertrauen“ in ÖVP und Grüne habe. Drei von vier oder 75 Prozent der Befragten halten die Regierung für nicht mehr handlungsfähig. (Insider behaupten übrigens auch, dass die Herbert Kickl zurzeit die stimmenstärkste Partei des Landes anführt.)
71 Prozent haben schlechte Meinung von Kurz
Jede Großpartei lässt regelmäßig auch Umfragen durchführen, deren Ergebnisse nicht veröffentlich werden. Möglicherweise haben diese Richtungsbestimmungen der letzten Wochen den Ausschlag gegeben, um einen Bruch mit der „neuen, türkisen Volkspartei“ zu vollziehen. Bislang äußerten sich zahlreiche Partei-Insider dahingehend, dass man zwar mit der Politik der Kurz-ÖVP nicht zufrieden wäre, diese aber zähneknirschend ertrage, solange an den Wahlurnen Gewinne eingefahren werden. Nun haben in der oben zitierten Umfrage 71 Prozent der Österreicher eine schlechte Meinung von Sebastian Kurz. Angeblich der schlechteste Wert aller Zeiten für einen Spitzenpolitiker. Das ist das türkise Ende.
Die Türkisen wird man nie gekannt haben wollen
So wird wohl aus Niederösterreich das Handtuch in den Ring geworfen worden sein, welches das Schicksal der „Türkisen“ besiegelt. Ab sofort wird man wieder als „Schwarze ÖVP“ auftreten, welche mit den Türkisen nie etwas zu tun hatte. Karl Nehammer gilt als neuer Kronprinz. Der extreme Corona-Hardliner, der rund um die Uhr bemüht ist, Andersdenkende zu kriminalisieren und ihnen – fälschlich – Gewaltbereitschaft zu unterstellen, dürfte eine Notlösung für die ÖVP darstellen, über die man als Außenstehender nur den Kopf schütteln kann. Der in Wien geborene Politiker ist nicht unbedingt für sein sympathisches Wesen oder große Redegewandtheit berühmt.
Karli Katastrofsky
Dass Herr Nehammer mit den ihm möglicherweise in Kürze übertragenen Positionen als Parteichef und Kanzler heillos überfordert sein dürfte, scheint die ÖVP-Granden und die schwarzen Bünde nicht wesentlich zu stören. Die Frage ist allerdings, wie sehr Nehammer der türkisen Riege zugeordnet wird – sollte hier ein weiteres Großreinemachen anstehen, dürfte jeder Politiker Geschichte sein, der in der türkisen Riege Karriere machte.
Richtungsänderung der ÖVP?
Spannend wird, wie sich diese Veränderung auf die politische Ausrichtung der Partei auswirkt. Unter Sebastian Kurz hat die ÖVP ja stets rechts geblinkt, um dann heimlich links abzubiegen. Vielleicht wird auf solche Täuschungsmanöver zukünftig wieder mehr verzichtet. Erinnert man sich an das Verhalten von Johanna Mikl-Leitner während der Flüchtlingskrise, dann relativiert sich diese Hoffnung gleich wieder beträchtlich.
Der Beitrag Schluss mit Türkis – schwarze Landeshauptleute erobern Macht in ÖVP zurück erschien zuerst auf Info-DIREKT.
Merkel bleibt sich treu – dreister Zynismus und Aufruf zur Spaltung zum Abschied
Bei ihrer Verabschiedung schüttet die Kanzlerin noch einmal einen Kanister Benzin ins Feuer der gesellschaftlichen Spaltung, die sie mit Inbrunst betrieben hat. Noch im Weggehen diffamiert sie Kritiker und lässt sich vom ZDF heilig malen.
Der Beitrag Merkel bleibt sich treu – dreister Zynismus und Aufruf zur Spaltung zum Abschied erschien zuerst auf reitschuster.de.
„Egal, ob geimpft oder ungeimpft – wir sind alle Menschen“
Sie haben entschieden, welche Aufschrift das nächste “reitschuster.de”-T-Shirt bekommt. Hier das Ergebnis der Abstimmung mit vielen Tausend Teilnehmern – und die glücklichen Gewinner.
Der Beitrag „Egal, ob geimpft oder ungeimpft – wir sind alle Menschen“ erschien zuerst auf reitschuster.de.
Ungeimpfte werden ausgesperrt: 2G-Regel an Universitäten
Polizei: Bei Lockdown-missachtenden Politikern Hosen voll – gegen traditionelle Krampusläufe stark
Während nahezu die gesamte Riege der österreichischen Bundesregierung mitten in ihrem eigenen Lockdown im Staatsfernsehen ausgelassen feierte – ohne Masken, Abstand und sonstige Maßnahmen, dafür mit reichlich Alkohol und Gelächter – und damit das gesamte Volk verhöhnte, war die Polizei offenbar mit wichtigeren Dingen beschäfitgt. Nämlich einfache Bürger nach den Corona-Regime-„Gesetzen“ zu drangsalieren. Etwa wenn es gegen die in Österreich beliebte Tradition der Perchten- und Krampusläufe geht.
„Aktion scharf“ gegen „aufmüpfige Krampusse“
Da sich vor allem in Osttirol zahlreiche Bürger gegen ein Verbot der Krampus- und Perchtenläufe wehrten und diese einfach veranstalteten, schritt die „mutige“ Polizei nun „rigoros“ ein. Mit einer „Aktion scharf“, eigenes angeforderten Einsatz- und Spezialkräften (!) und strengen Kontrollen will man dem traditionellem Weihnachtsbrach den Garaus machen. Die „aufmüpfigen Krampusse“ könne man angesichts der Corona-Lage nicht dulden. Betrunkene Politiker im Staatsfernsehen, die sich über geltende Gesetze hinwegsetzen, offenbar aber schon.
- Polizei: Bei LGBTQ-Szene die Hosen voll – bei demonstrierenden Schulkindern (!) stark (VIDEO)
- Polizei: Bei Straßendealern die Hosen voll – bei gassigehender Oma stark (Video)
- Polizei: Bei „Jugendlichen“ und „Männern“ die Hosen voll – bei Rentnerin stark
- Polizei: Bei Clan-Hochzeit die Hosen voll – bei Rollstuhlfahrer stark
- Polizei: Bei Dealern in Parks die Hosen voll – bei Hetzjagden mit Polizeiautos auf Kinder stark
- Polizei: Bei Islamisten Hosen voll – gegen älteres Ehepaar mit 20 Mann stark!
- Polizei: Bei asylsuchenden Straßenblockierern die Hosen voll – beim Eisläuferverjagen stark
- Polizei: Bei Migranten Hosen voll – gegen Geburtstag feiernde Kinder stark
- Polizei: Bei Dealern die Hosen voll – Bei „gefährlicher“ Radfahrerin zu sechst stark
- Polizei: Bei Drogendealern in Parks die Hose voll – bei 70-jähriger Gefesselter stark
- Polizei: Bei jugendlichen Moslems Hosen voll – gegen wehrlose Frauen stark
- Polizei: Bei Migranten Hosen voll – bei nicht „anständigen Masken-Trägerinnen“ stark
- Polizei: Bei Drogendealern Hosen voll – gegen im Schnee spielende Kinder stark
- Polizei: Bei Araber-Gangs Hosen voll – gegen musizierenden Pianisten stark
- Polizei: Bei Migranten Hosen voll – gegen Apfel essenden Passanten stark
- Polizei: Bei Migranten die Hosen voll – bei „Hausbesuch“ bei Paar mit Kleinkind stark
- Polizei: Bei Migranten Hosen voll – gegen unschuldige Kinder bei Martinsumzug stark!
- Polizei: Bei Migranten Hosen voll – gegen wehrlose Frau stark (VIDEO)!
- Polizei: Bei Migranten und Linken Hosen voll – gegen „Masken-Verweigerer“ und
- „Corona-Demonstranten“ stark
- Polizei: Bei Migranten die Hosen voll – gegen wehrlose Wirtin stark!
- Polizei: Bei Araber-Gangs die Hosen voll – bei Frauen stark
- Polizei: Bei Araber-Gangs die Hosen voll – bei Rentnern stark
Ein Freibrief vom Bundesverfassungsgericht
Macht und Recht in Corona-Deutschland (Foto:Imago)
Da hat sich das alles letztendlich doch noch ausgezahlt: Die geschickte Lancierung des Parteisoldaten, umtriebigen CDU-Bundestagsabgeordneten (2009-2009) und zeitgleichem Vorstand einer Wirtschaftsanwaltskanzlei, Stephan Harbarth, seine umstrittene und gerichtlich angefochtene Berufung im Juni 2020 als Präsident des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG), seine Einladung (mit Entourage) ein Jahr später zum ominösen Kanzlerdinner trotz und während der laufenden Prozesse gegen die Bundesregierung (Eilanträge gegen die „Corona-Notbremse“) und schließlich die von Herrn Herbarth persönlich vom Bundeskanzleramt gewünschte Umstellung des Abendprogramms, nach der auch das Thema „Entscheidungen unter Unsicherheiten“ von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht behandelt werden sollte.
Zur Einordnung: Nach Auffassung des Staatsrechtlers K.-A. Schwarz könnte der Vortrag als „Handlungsempfehlung der Exekutive an das Bundesverfassungsgericht“ aufgefasst werden, zumal er sich als „flammende Rede auf die deutsche Corona-Politik“ herausstellte. Haben die oberste Exekutive und Judikative bei Antipasti, Rindergeschnetzeltem, Schokoladenmousse und Käseplatte (noch nicht mal Kaviar!) den Weg zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts geebnet, der Regierung rückwirkend ab Ende November 2020 quasi den Freibrief für eine künftige, kreativere Gestaltung der Corona-Politik zu geben? Für Lockdown III, Impfpflicht, Impfzwang, Green Card oder gar Quarantänecamps (Internierungslager) und Militäreinsatz nach australischem Muster? Auf jeden Fall ist die höchstrichterliche Bewertung der massiven Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen der Bundesregierung vom Frühjahr 2021 als „verhältnismäßig“ ein dramatischer Schritt zur weiteren Entwertung des Grundgesetzes, zum Niedergang der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und zur weiteren Aufgabe der Gewaltenteilung, dem Kern unserer Demokratie.
„Es wird in dieser Pandemie keine Impfpflicht geben“
Dieses Versprechen gab Bundesgesundheitsminister Jens Spahn deutlich und eindeutig am 18. November 2020 im Deutschen Bundestag ab („Ich gebe Ihnen mein Wort!“). Auch die amtierende Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel erklärte noch am 13. Juli 2021 im ZDF-Interview ausdrücklich, dass niemand gezwungen werde, sich impfen zu lassen (“Es wird keine Impfpflicht geben!“). Nun ist ja bekannt, dass es Politiker seit eh und je nicht sonderlich interessiert, was sie noch einige Zeit zuvor versprachen, und dass sie mit der Wahrheit nicht gerade pfleglich umgehen. Ein gebrochenes Politiker-Ehrenwort ist keine Überraschung, denn die Halbwertzeit politischer Wahrheiten liegt meist bei dener von Iod-Isotopen.
Im Grunde, wörtlich genommen, wird Spahns Versprechen ja sogar eingehalten – denn eine Impfpflicht kann es nur für eine „Impfung“ geben. Eine solche ist jedoch nicht ersichtlich – handelt sich bei den derzeitigen Covid-Vakzinen doch nach wie vor um eine gentherapeutische Injektion innerhalb der dritten klinischen Phase zur Erprobung der verabreichten Substanz. Erst vor wenigen Tagen hatte die European Medical Agency (EMA) die Notbremse gezogen, und kurz vor Ablauf der Frist die Verlängerung der bedingten Zulassung von Comirnaty – wie der Pfizer/Biontech-Impfstoff heißt – bis zum 21.12.2022 genehmigt (so der Durchführungsbeschluss der Europäischen Kommission vom 3.11.2021). Dass die bedingte Zulassung „an Auflagen geknüpft ist und … vom Zulassungsinhaber (verlangt), bestimmte Verpflichtungen zu erfüllen”, ging in der öffentlichen Wahrnehmung so gut wie unter, ebenso wie die Vorgabe, dass der Hersteller z.B. „umfassende Daten” vorzulegen hat, die bestätigen, dass „die Nutzen-Risiko-Bilanz weiterhin positiv ist“.
Eine positive Kosten-Nutzen-Bilanz? Das Gegenteil scheint eher der Fall zu sein; denn jüngst offenbarte die – unverzüglich darauf entlassene – Pfizer-Regionaldirektorin Brook Jackson gegenüber dem „British Medical Journal“, dass Pfizer bei den klinischen Studien in mehreren der 153 Standorten der klinischen Zulassungsstudie in den USA erheblich getrickst, d.h. gefälscht haben soll (die Rede war von „Unregelmäßigkeiten“) – und damit die wissenschaftlichen Voraussetzungen für den „Impfstoff“ wegfallen könnten. Aber da sogleich wird flugs vom Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk Entwarnung gegeben und dekretiert: „Die Wirksamkeit der Impfstoffe stehe nicht in Frage“ und es würden „kaum geimpfte Personen wegen Covid-19 stationär aufgenommen”, woran sich die „Wirksamkeit jeden Tag erkennen” lasse. Wirklich?
Nix Genaues weiß man … halt besser!
Hier wird der vorauseilende Gehorsam der polit-medialen Kabaleinstanzen samt ihrem gegenüber Big Pharma willfährigen, ökonomisch abhängigen wissenschaftlichem Anhang überdeutlich. Wie kann man als Wissenschaftler solches behaupten, wenn selbst das Bundesgesundheitsministerium (BGM) und das Robert-Koch-Institut (RKI) wenige Tage später in der Bundespressekonferenz bekennen müssen, dass man entsprechende Daten zur Hospitalisierung überhaupt noch nicht erhoben habe, dass man derzeit gar nicht wisse, wie viele stationär behandelte Covid-Patienten geimpft bzw. ungeimpft seien? Und was muss man von der Aussage halten, dass man „bald” (!) darangehen wolle, dies „gemeinsam zu realisieren”?
Wie passt dies zu Meldungen, wonach aktuell zumindest jeder Dritte Covid-Patient doppelt „geimpft“ ist – mit offensichtlich stark steigender, vermutlich in Kürze sogar explodierender Tendenz? Wo konkrete Zahlen fehlen, muss der unbeirrbare Glaube an die Pharma-Industrie herhalten: „Daten aus mehreren Bundesländern” (die Formulierung belegt, dass nicht alle Länder überhaupt den „Impf“-Status erheben) „deuten” auf einen wesentlich höheren Anteil an Neuinfektionen unter Ungeimpften hin als unter Menschen mit vollständigem Impfschutz. Zwar werden Ungeimpfte vermutlich viel häufiger getestet – doch aus Expertensicht sollendie Werte eine grobe Einschätzung des Pandemiegeschehens getrennt nach Impfstatus dennoch zu lassen, suggeriert das ZDF.
Die Wirklichkeit sieht anders aus, wie selbst das RKI konstatiert: 145.185 „Impfdurchbrüche“ (vulgo: Impfversagen) wurden 2021 alleine nur bis Ende Oktober gezählt, 1.500 Todesfälle „im Zusammenhang mit der Impfung” wurden von der EMA registriert. Tierversuche wären bei solchen Zahlen längst beendet. Uwe Janssens, der Generalsekretär der Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) diktierte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ ins Mikrofon, dass vor allem die Zahl der Patienten mit „Impfdurchbrüchen“ bei Ü-60-Intensivpatienten auf fast 45 Prozent angestiegen sei.
Scheinwissenschaftliche Nabelschau
Auch Dr. J. P. Keil, Chefarzt am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg, berichtete dies in einem Interview immerhin mit dem „Norddeutschen Rundfunk” (!). Zudem wies er – erstmals im Staatsfunk – darauf hin, dass die Behandlungsdauer der an Covid-19 erkrankten „Geimpften“ deutlich länger sei als bei den „Nichtgeimpften“. Man darf gespannt sein, wie lange Keil seinen Job noch behalten darf. Seine Kritiker aber sollten ihre scheinwissenschaftliche Nabelschau lieber sein lassen – und einen Blick ins Ausland werfen: Im Vereinigten Königsreich waren 80 Prozent aller Covid-19-Patienten doppelt geimpft, in Israel über 50 Prozent. Ganz ähnlich sieht es in Portugal und Spanien aus, wo die Impfquote bei 80 bis 90 Prozent liegt (in Portugal bei den Erwachsenen sogar bei annähernd 100 Prozent). Dort wächst inzwischen die Einsicht, dass mit jeder „Impfung“, insbesondere mit der Booster-„Impfung“, das körpereigene Immunsystem weiter geschwächt werden könnte. Statt dies intensiv und wissenschaftlich zu untersuchen und genauestens verfolgen, werden Zweifel weggebissen und Zweifler geächtet, angeprangert, gefeuert und verfolgt.
Nach Untersuchungen von Prof. Dr. John Ioannidis von der Stanford University liegt die Sterblichkeitsrate bei Covid-Infektionen gerade einmal bei 0,15 Prozent. Dies bewegt sich deutlich unter der Größenordnung mancher saisonaler Grippewellen der Vergangenheit. Hingegen zeigen die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes und des RKI einer wissenschaftlichen Studie, dass zwischen Impfquote und Übersterblichkeit offensichtlich ein signifikanter Zusammenhang besteht – und dieser kann nicht mit den geburtenstarken Jahrgängen und dem steigenden Durchschnittsalter erklärt werden, sondern resultiert aus immer noch nicht erforschten, inzwischen aber höchst dringlich erklärungsbedürftigen Gründen. Vermutlich, so die Wissenschaftler, führe vor allem die vollständige Impfung zu einer erhöhten Sterbewahrscheinlichkeit.
Diese passt zu der bereits bekannten Forderung von Dr. P. Schirmacher, Direktor des Pathologischen Instituts der Universitätsklinik Heidelberg, der schon im August dieses Jahres forderte, viel häufiger die Leichname von Menschen, die im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung sterben, zu untersuchen. Von den meisten Patienten, die nach und möglicherweise konkret an einer Impfung sterben, bekämen die Pathologen gar nichts mit; eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit bei einer laufenden Impfkampagne mit nur bedingt zugelassenen neuartigen Vakzinen. Schirmacher kam nach seinen Untersuchungen an 40 Leichnamen zu dem verstörenden Schluss, dass mindestens zwischen 30 und 40 Prozent der Todesfälle auf die „Impfung“ zurückzuführen seien. Schützenhilfe bekommt er vom Bundesverband Deutscher Pathologen, die schon lange auf mehr Obduktionen dringen, um einmal mehr „von den Toten zu lernen“.
Orchestrierte Einführung der Impfpflicht
Dabei ist nach Ansicht vieler Experten noch eine immense Dunkelziffer zu berücksichtigen, weil Ärzte überhaupt nur sehr ungern und selten eine Meldung an das Paul-Ehrlich-Institut absetzen. Auch hierüber gibt es Untersuchungen, die von einer Melderate von lediglich ca. 5 Prozent ausgehen! Grund hierfür: Solange die Meldungen nicht nach der Gebührenordnung der Ärzte abgerechnet werden können oder anderweitig vergütet werden, ist von einem ordentlichen Meldeverhalten und somit einer realistischen Fallzahl kaum auszugehen. Der Zeitaufwand für das Ausfüllen einer korrekten PEI-Meldung zu Nebenwirkungen, auch von tödlichen Nebenwirkungen, wird auf im Schnitt mindestens 15 bis 20 Minuten taxiert; kein Wunder, wenn mit bürokratischen Pflichten schon jetzt massiv belastete Ärzte hier wenig Interesse verspüren, sich zusätzliche Mühe zu machen, und in Kliniken das Personal zuweilen sogar angewiesen wird, Meldungen ganz zu unterlassen, und das medizinische Personal vertraglich zum Schweigen verdonnert wird.
Statt Aufklärung bekommen wir nun die „Impfpflicht“. Das BMG selbst gab den stillen Wegbereiter: Auf der Regierungs-Internetseite „Fakten gegen Falschmeldungen zur Corona-Schutzimpfung“ verschwand letzte Woche sang- und klangslos die Aussage: „Wird es eine gesetzliche Impfpflicht geben?“ – „NEIN. Es wird keine Impfpflicht geben!“ Die entsprechenden Grafiken wurden gelöscht, dafür findet sich dort nun eine wortreiche und im Kern verlogene Umschreibung: „Langjährige Beobachtungen haben gezeigt, dass Nebenwirkungen bei Impfstoffen in der Regel in kurzem Abstand zur Impfung auftreten. Impfstoffe werden auch nach ihrer Zulassung weiterhin überwacht und geprüft. So können Erkenntnisse über seltene Nebenwirkungen gesammelt und die Langzeitsicherheit der Impfstoffe sichergestellt werden.“
Ja, es stimmt, dass die Bundesregierung Anfang 2020 „mit einem ‚Erkenntnisvakuum‘ konfrontiert“ und dennoch zwingend verpflichtet war, der Corona-Pandemie entschlossen entgegenzutreten, wie Bundesjustizministerin Lambrecht es in dem Referat beim Kanzlerinnendinner beschwor. Inzwischen müsste dieses Erkenntnisvakuum dank internationaler Erkenntnisse aber längst gefüllt sein – auch, was Impfstoffe anlangt, und auch dann, wenn über eine Langzeitsicherheit überhaupt noch nichts ausgesagt werden kann. Man weiß zumindest mit Sicherheit, dass auch „Geimpfte” sich mit Covid-19 anstecken (und auch stationär behandelt werden) und ebenso auch andere anstecken können. Dass hingegen Adipositas (erhebliches Übergewicht) das Risiko eines schweren Covid-19-Verlaufes bis hin zum tödlichen Ausgang drastisch steigert, mehr noch als bei „Ungeimpften”, wird verdrängt. Ähnliches gilt für Raucher, Alkoholiker, Diabetiker, Extremsportler. Was soll also diese Covid-Apartheit ausgerechnet gegen Ungeimpfte?
Schlachtruf 2G
Davon unbeeindruckt und markig wie stets fordert der bayerische Ministerpräsident Markus Söder von der kommenden Bundesregierung: „Einigt euch auf eine Impflicht ab dem neuen Jahr, ab dem 1. Januar!“. Auch immer mehr Ministerpräsidenten stimmen in den Schlachtruf „2G“ – oder gar „2G plus“ – ein, ebenso der künftige Bundeskanzler Scholz. Die von unserem Grundgesetz gar nicht vorgesehen Konferenz der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten hat heute der neuen Regierung den Auftrag erteilt, die „Impfpflicht“ gesetzlich vorzuschreiben. Die Bundestagsabgeordneten werden gewiss in das infernalische „Auf sie mit Gebrüll!“ gegen Impfverweigerer und Corona-Leugner mit einstimmen und entsprechend für das neue Gesetz stimmen. Die Berliner Gesundheitssenatorin Kalayci spricht sich bereits für eine Kontaktsperre aus („Kontakte nur noch mit Geimpften”). Politik, NGOs und Mainstreammedien sekundieren: „Ungeimpfte“ seien per se „asozial“ (so die „Heute-Show„), oder „ungeimpfte“ Pfleger seien „Todesengel” (so eine österreichische ÖVP-Landesrätin). Manche sprechen von einer „Tyrannei der Ungeimpften” (Weltärztebund-Chef Frank-Ulrich Montgomery), und der Göttinger Staatsrechtler Professor Dr. Alexander Thiele hält sogar Freiheitsstrafen und Zwangsimpfung rechtlich für möglich.
Selbst der Deutsche Ethikrat entpuppt sich inzwischen nicht nur als Steigbügelhalter der Impf-Mafia, sondern fordert darüberhinaus zum Teil derart extreme Ausgrenzungen, dass sie schon an die Zeiten von 1935 ff. erinnern: „Ungeimpfte“ sollen auf lebensrettende Maßnahmen und Intensivbett verzichten und keine (Auslands-)Reisen mehr machen dürfen, weil sie so unsolidarisch auf ihre Freiheit pochen; daher soll man die Maßnahmen gegen sie schrittweise hocheskalieren: All dies sind O-Töne von so genannten „Ethik”-Räten. Offenbar merken diese Akteure gar nicht, wie sie nationalsozialistisches Vokabular schleichend internalisieren, wie der „gesunde Volkskörper“ durch ihre Argumente hindurchschimmert, wie Assoziationen zur Stigmatisierung und Ausgrenzung der Juden wach werden, wie der Mensch zum bloßen Objekt staatlichen Handelns herabgewürdigt wird; kurz gesagt: Wie, , frei nach Nietzsche, unsere „Werte umgewertet“ werden – für angeblich höhere Ziele?
Das demokratische Ende kommt nur selten mit einem lauten Knall daher, sondern fast immer schleichend und leise, oftmals gekleidet in viele, für sich genommen vielleicht sogar verfassungskonforme/-verträgliche Maßnahmen. Die Schuldzuweisungen – sichtbar in dem Paradoxon „Pandemie der Ungeimpften” -, Ausgrenzung, Spaltung, Hetze und Diskriminierung gehen dabei kaum von den „Impf”-Skeptikern aus, sondern maßgeblich von der polit-medialen Gruppensphäre und inzwischen von fast allen „Impf“-Befürwortern, eben: den bereits „Geimpften“. Das Bundesverfassungsgericht darf konstatieren: Mission accomplished, alles verhältnismäßig, die Hexenjagd 2.0 ist eröffnet! Es wird spannend sein zu sehen, wie man 2022 den „Impfzwang“ gegen 15 Millionen „hier lebende „Ungeimpfte“ durchsetzen will (plus all die „vollständig Geimpften“, die nach sechs Monaten die dritte, vierte… (und so weiter) „Impfung“ verweigern werden, weil sie einsehen mussten, dass diese ihnen die versprochenen Freiheiten nicht zurückbrachte und womöglich doch nicht so harmlos ist wie erhofft. Kommt Gewalt zum Einsatz, Militäreinsätze inklusive? Auf in den finsteren Orkus!
Klaus‘ Große Erzählung: Das Volk in Platons Höhle für das 21. Jahrhundert einsperren – Matthew Ehret
Quelle: Klaus’ Great Narrative: Locking the Plebs in the 21st Century Plato’s Cave – OffGuardian…
The post Klaus‘ Große Erzählung: Das Volk in Platons Höhle für das 21. Jahrhundert einsperren – Matthew Ehret first appeared on Axel B.C. Krauss.



