Kategorie: Nachrichten
Diese Wundermittel könnten die wahren „Gamechanger“ sein
Nach steigenden Impfdurchbrüchen forderte FPÖ-Parteichef Herbert Kickl zuletzt, verstärkt auf bestehende und in Entwicklung befindliche Medikamente zu setzen. Dafür wurde er vom Mainstream belächelt. In Wirklichkeit kommt gerade Ivermectin in anderen Erdteilen erfolgreich zum Einsatz. Aber auch andere „Hausmittel“ wie viruzide Sprays deuten an, dass gegen Corona wohl doch „ein Kraut gewachsen“ ist.
Im Juni sprach das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) von einer „tödlichen Corona-Welle“ in Afrika. Es malte den Teufel an die Wand, weil die Impfraten im einstelligen Prozentbereich waren. Nun weiß man: Das große Sterben blieb aus. Denn neue Studien deuten an, dass die Mehrheit der Afrikaner bereits eine Corona-Infektion überstand – ohne Massenimpfung. Sogar der „Spiegel“ musste berichten.
Corona-Wunder dank Ivermectin?
Für die kenianische Hauptstadt Nairobi macht Studienautor Isaac Ngere eine „Durchseuchung“ von 70 Prozent aus. Zugleich beträgt die Fallsterblichkeit ein Zwanzigstel jener in Europa oder den USA. Auch gibt es in Kenia keine Übersterblichkeit. Der Epidemiologe stellt die These auf, dass es in Afrika mehr Kreuzimmunitäten mit anderen Corona-Viren geben könnte.
Ein weiteres Indiz übersieht er aber: Den jahrelangen Einsatz von Ivermectin, für den seine Entwickler 2015 den Nobelpreis erhielten. Im Westen als „Entwurmungskur für Pferde“ und „umstrittene“ Medizin verunglimpft, wird es in Ostafrika seit Jahrzehnten gegen Tropenkrankheiten eingesetzt. Bei der Flussblindheit wirkt es prophylaktisch, kann aber auch Symptome lindern. Die aus Kenia stammende Parasitologin Claire Njeri Wamae war im Mai 2020 eine der ersten, die Ivermectin auch für Corona empfahl.
Im Dezember folgte eine Hammer-Studie: Die Fall- und Todesrate war im innerafrikanischen Vergleich in 19 Staaten, darunter Kenia, auffällig niedrig. Alle erhielten von der WHO zwischen 1995 und 2002 zur Flussblindheit-Bekämpfung Ivermectin im großen Stil. Mit Burundi, Malawi und der Demokratischen Republik Kongo sind drei der fünf ärmsten Länder der Welt darunter. Ein japanisches Forscherteam analysierte im März 31 afrikanische Länder und fand eine ähnliche Korrelation.
Weltweit erfolgreicher Einsatz
Auch in Ländern, die erst im Kampf gegen Corona darauf setzen, zeigten sich Effekte. Bei einer Studie in Mexiko erhielten 18.074 Probanden Ivermectin. Die Hospitalisierungen gingen in dieser Gruppe um 74 Prozent zurück. Auf ähnliche Ergebnisse kam eine Studie in Peru. (Zwischen 64 und 91 Prozent.) Eine britische Studie bescheinigte der vorbeugenden Einnahme eine Effektivität von 86 Prozent. Der indische Bundesstaat Uttar Pradesh (249 Mio. Einwohner) verwendet Ivermectin seit April. In der Vorwoche infizierten sich täglich weniger als 10 (!) Leute. Auch Brasilien verwendet es – am 5. November lag die 7-Tages-Inzidenz bei 31,7 Fällen je 100.000 Einwohner, bei einer mit Österreich vergleichbaren Impfquote. Sogar die Impfallianz GAVI gab im April zu: „Es wäre verfrüht, abschließend festzustellen, dass Ivermectin keinen Platz in der Behandlung von Covid-19 hat.“
Für den Mainstream kein Grund, seine Negativ-Kampagne abzubrechen. Im September erfand ein US-Regionalsender eine vermeintliche Serie von Ivermectin-Vergiftungen. Es war eine Zeitungsente, trotzdem übernahmen es Medien weltweit ungeprüft. Der Artikel eines Inseratenkaiser-Blattes („Impf-Skeptiker legen Ambulanzen mit Gift lahm“) ist nach zwei Monaten immer noch im Netz. Auch die Arzneimittelagentur EMA ziert sich vor einer Freigabe in Europa – anhand einer Pannen-Studie aus Kolumbien, für die Gelder etwa vom Impfstoff-Hersteller Janssen flossen.
Ebenfalls unter deren Financiers: Der Pharmakonzern Gilead, der das Konkurrenzprodukt Remdesivir am Markt hatte – und Merck, Sharp & Dohme. Das ist zwar einer der Hersteller, welche selbst ein Ivermectin-Präparat vertreiben. Doch die gerade in ärmeren Regionen der Welt beliebte Arznei ist vergleichsweise billig. Als die Firma im Feber vor dem Ivermectin-Einsatz „warnte“, war die Phase 2/3-Studie für das lukrative Molnupiravir längst im Gange.
Wegen dessen Einführung in Großbritannien erhält die Forma derzeit viel Aufmerksamkeit. Nach der Aufnahme wandelt der Körper es in virusähnliche Bausteine um, die das Virus dann in sein Erbgut einbaut (RNA-Polymerase). Für eine Molnupiravir-Behandlung veranschlagt Merck über 600 Euro pro Therapie – eine Gewinnspanne von 4.000 Prozent.
Zwischen Pillen und Spülung
Der Plan bei der neuen Merck-Pille ist, schwere Verläufe zu verhindern oder Symptome zu lindern. Ob es angesichts seiner RNA-Basierung gerade für Impfkritiker vertrauenswürdig wirkt, sei dahingestellt. Auch Pfizer hat den Braten bereits gerochen und will eine Anti-Corona-Pille auf den Markt werfen. Das Unternehmen will einmal mehr zeitnah eine Notfallzulassung einreichen. Ob man der positiven Wirksamkeitsstudie trauen kann, ist nach den Enthüllungen über gefälschte Daten in seiner Impfstoffstudie mit Vorsicht zu genießen. Eines ist gewiss: Ganz kampflos will Pfizer den Platz an der Sonne nicht räumen und sein milliardenschweres Behandlungs-„Monopol“ aufgeben.
Doch schon länger existieren auch prophylaktische Ansätze. Etwa solche, die auf Mundspülungen setzen. Die Ruhr-Universität Bochum wies im September 2020 nach, dass antiseptische Lösungen die Viruslast senken, teils infektiöse Viren gänzlich abtöten. Infrage kommen laut der „Deutschen Apotheker-Zeitung“ dafür Mittel mit den Wirkstoffen Chlorhexidin, Ocenindin oder Povidon-Iod. Im Frühjahr sorgte eine Studie aus Argentinien unter 400 Krankenhaus-Mitarbeitern für Aufsehen. Ein Nasenspray, das auf dem in Rotalgen vorkommenden natürlichen Wirkstoff Carragelose basiert, bildet einen Schutzfilm auf den Zellen der Schleimhaut.
Hoffnungsschimmer Nasenspray
Dadurch können sich die Viren nicht mehr anheften. Trotz täglichen Kontakts der Probanden mit Corona-Patienten war eine 80-prozentige Risikoreduktion feststellbar. Das Wirkprinzip könnte auch auf schulmedizinische Versuche anwendbar sein. Einem Team der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) gelang es unlängst, dimere IgA-Antikörper herzustellen, die in der Nasenschleimhaut, dem Haupteintrittsort des Virus, wirken. Im Vergleich zu monomeren – also in Einzelmolekülen vorhandenen – Antikörpern neutralisierten sie das Virus 240-fach effizienter. Der kritische Wissenschaftsjournalist Dr. Peter F. Mayer (tkp.at) erkennt einen „neuen, besonders aussichtsreichen Therapieansatz“.
Die Wirksamkeit von Nasensprays in der Corona-Bekämpfung stellen Mainstream-Virologen nicht in Abrede. Eine Forscherin der Medizin-Uni in Wien konnte sich diese als zusätzliche Maßnahme vorstellen. Für einen Impfersatz hält sie diese aber nicht – wegen „begrenzter Wirkdauer“. Diese kristallisiert sich zwar auch bei den Vakzinen heraus – doch der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht. Und so empfiehlt das Nationale Impfgremium bereits den Drittstich für alle und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) rechnet längst fix mit einer vierten oder fünften Teilimpfung. Das Impf-Abo ist also da …
Das könnte Sie auch interessieren:
- Dank Ivermectin: Dieser indische Bundesstaat ist jetzt frei von Corona
- Wie der Mainstream Ivermectin bekämpft – und sich dabei lächerlich macht!
- Ivermectin: Hochwirksam gegen Corona, aber von WHO & Mainstream bekämpft
- Pandemie der Geimpften: Impfdurchbrüche bei Intensivpatienten in OÖ explodieren
- Wirksames Corona-Heilmittel statt Impfung: Mediziner-Petition fordert Zulassung
- Skandal: Keine Haftung für Pharmariesen – für alles zahlt der Steuerzahler
- Hinterfragen Sie alles: Wieso wird Covid behandelt, als wäre es Ebola?
Weiterlesen: Diese Wundermittel könnten die wahren „Gamechanger“ sein
Warum ich als Geimpfter gegen den Druck auf Ungeimpfte bin
Mit dem Druck auf Ungeimpfte durch die 3G-Regel oder in vielen Bereichen bereits die 2G-Regel haben die politisch Verantwortlichen die Spaltung der Gesellschaft weiter vorangetrieben, und treten die Freiheit als unser höchstes Gut mit Füßen. Um der Spaltung der Gesellschaft eine Gegenstimme zu geben, spricht PP-Gastautor Daniel Schweizer für all diejenigen, die sich persönlich für eine Covid-19-Impfung entschieden haben, aber die Freiheit derjenigen verteidigen, die eine gegensätzliche Entscheidung getroffen haben. Ein Gastbeitrag von Daniel Schweizer.
Der Beitrag Warum ich als Geimpfter gegen den Druck auf Ungeimpfte bin erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Wissen wir, wer kontrolliert, was wir wissen?
Wissen ist bekanntlich Macht. Teilweise wurde es wie ein Schatz gehütet, zu dem niemand Zugang haben sollte, auf der anderen Seite soll es – gerade heutzutage – möglichst frei und für alle zugänglich sein. Doch dabei ist längst nicht alles an Wissen verfügbar gemacht. Doch wer bestimmt eigentlich darüber und hält die Fäden bei diesen Entscheidungen in der Hand?
Vom Matthias Hellner
Angeblich ist die Gesellschaft offener geworden, dass verfügbare Wissen und Informationen sind dank Internet überall und zu jederzeit abrufbar. Alles ist wunderbar transparent und auch der Bürger kann jederzeit Informationen auch zu staatlichen Belangen erhalten. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie ist dieser Wunschtraum ausgeträumt. Zahlen oder Statistiken, also wesentliche Informationen zur Einschätzung der tatsächlichen Lage, sind teilweise einfach nicht zu bekommen oder werden so veröffentlicht, dass sie schlicht nicht nachvollziehbar sind. Der Staat behält einfach eine Informationshoheit und entscheidet, was er den Bürgern an Wissen zukommen lässt oder nicht. Die Macht der Information liegt also in wenigen Händen. Und wer jetzt glaubt, dies hätte sich durch die Ära des Internets völlig geändert, irrt.
Das Internet als Ratgeber
Wurden früher Fachbücher, Enzyklopädien oder andere Nachschlagewerke bemüht, ist für viele Menschen heutzutage das Internet der Wissensspeicher Nummero I. Bei vielen Fragen wird es ganz einfach bemüht. Dabei hat die Suchmaschine Google weltweit einen Marktanteil von 92 Prozent und kann so natürlich schon wesentlich eine Vorauswahl der abgerufenen Informationen vornehmen und sei es durch die bloße Reihung der angezeigten Seiten. Und dahinter steckt natürlich ein Riesengeschäft.
Denn auch viele der Internetseiten sind kommerziell, auch wenn dies auf den ersten Blick nicht unbedingt ersichtlich scheint. Ein Beispiel für häufige Internetsuchen sind etwa Krankheitssymptome. Bei einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung gaben 2018 rund 46 Prozent der Deutschen an, dass sie vor einem Arztbesuch ihre Symptome googeln. 2017 ergab eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom, dass sogar bis zu 70 Prozent der Befragten regelmäßig Gesundheitsthemen wie Ernährung, Krankheitssymptome oder Fitnessthemen im Internet suchen.
Medizintipps von Dr. Google
Eine der beliebtesten Seiten ist dabei NetDoktor. Ursprünglich aus Dänemark stammend, gab es bald auch Ableger in Norwegen, Schweden, in Deutschland und auch in Österreich. Den wenigsten Gesundheitsbeflissenen, die auf der Seite nach Rat suchen, dürfte allerdings bekannt sein, wer diese Seite eigentlich betreibt. Die deutsche Seite gehört mittlerweile der Hubert Burda Medien GmbH, die auch Anfang diesen Jahres die Seiten NetDoktor.at und NetDoktor.ch von Eva Dichand – Herausgeberin von „Heute“ und Gattin des Krone-Chefs Christoph Dichand – erwarb. Die Burda Medien GmbH gibt unter anderem auch die Zeitschriften Bunte, Focus, Chip heraus und ihr gehören auch die Bewertungsseite Holiday Check und das soziale Netzwerk Xing. Und dabei gehört die GmbH, die sich nach wie vor im Familienbesitz befindet, bei Weitem noch nicht zu den wirklich „Großen“ am Markt.
Monopole der Verlage
Als einer der größten Verlage in Europa gilt das Medienunternehmen Gruner + Jahr. Es gibt unter anderem auch die Zeitschriften Brigitte, Capital, GEO, das PM Magazin, den Stern heraus. Beteiligt ist das Unternehmen auch an der Spiegel Gruppe, Prisma Media (einem der führenden digitalen Medienunternehmen in Frankreich), der Manager Magazin Verlagsgesellschaft und vielen mehr, insgesamt über 60 Beteiligungen. Gruner + Jahr befindet sich selbst im vollständigen Besitz von Bertelsmann, wurde aber im August von RTL Deutschland erworben. RTL Deutschland gehört zur RTL Group, die wiederum – richtig – zu Bertelsmann gehört.
Zu Bertelsmann gehört auch die Verlagsgruppe Penguin Random House mit Sitz in New York, die aus mehr als 250 Einzelverlagen besteht und hauptsächlich im englisch- und spanischsprachigen Raum präsent ist. Als Ende 2020 bekannt wurde, dass Penguin Random House auch die US-Verlagsgruppe Simon & Schuster übernimmt, wurde Kritik laut, da somit rund 25 Prozent der weltweiten Buchproduktion fortan von der Gruppe kontrolliert würden.
Was wir wissen dürfen und was nicht
Bei so viel geballter Marktmacht stellt sich natürlich die Frage, wie frei und ungefiltert die Informationen und das Wissen sind, welches dem Bürger im Internet, in Zeitschriften und Magazinen oder in Büchern dargeboten wird. Was nicht passt, wird nicht veröffentlicht oder nicht gedruckt und kommt auch nicht in den Buch- und Zeitschriftenhandel. Dabei kann man auch auf den Handel bauen, wenn es um unliebsame Inhalte geht. So ging es dem Buch „Die große Verschwulung“ von Akif Pirinçci, Buchgroßhändler und Filialketten weigerten sich, es zu verkaufen. Und das ist bei weitem kein Einzelfall: So klaffte etwa bei dem Buch „Finis Germania“, welches auch in den Spiegel-Bestseller-Listen zu finden war, in Thalia-Regalen eine Lücke. Schließlich hätte ja sonst die Gefahr bestanden, dass es auch noch gekauft wird. Auch andere Bücher – etwa Corona-kritische – verschwanden schon aus den Buchhandlungen oder aus dem Angebot von Online-Buchhändlern oder werden von vielen Verlagen gleich ganz abgelehnt.
Das könnte Sie auch interessieren:
- Das Druckwerk wird eine Renaissance erleben
- So manipulieren sie das Denken: Die Geheimdienstler bei Wikipedia
- „Für die Wissenschaft“: Uni-Rektor verwehrt Ungeimpften Bildung mit Papst-Zitat
- Google-Aufdecker: „Big-Tech-Zensur ist existenzielle Bedrohung für Demokratie!“
- „Hass im Netz“ als Vorwand: Hier bespricht Medien-Stasi ihre Zensur-Pläne
- WEF & Agenda 2030: Corona als Treiber der Kulturrevolution
- Cancel Culture: Umbenennung von juristischen Standardwerken ist fix
- Einheitspresse im freien Fall: Kaum jemand liest noch Mainstream-Medien
Weiterlesen: Wissen wir, wer kontrolliert, was wir wissen?
Lockdown für Ungeimpfte ab Montag: Impf-Pflicht in Vorbereitung
Ab Montag gilt der „Lockdown für Ungeimpfte“. Auch er wird nicht das Ende der Corona-Diktatur sein. Ein Ärzte-Chef fordert bereits den Lockdown für alle und eine Impfpflicht! Innenminister Karl Nehammer kündigte aggressiv an, radikal gegen Ungeimpfte vorzugehen – und gegen „Fake News“. Jetzt soll es uns allen an den Kragen gehen. Etwa 1.000 Menschen demonstrieren bereits auf dem Ballhausplatz vor dem Bundeskanzleramt. Vize-Ärztekammerchef Mayer gab bereits bekannt: Noch vor Weihnachten soll Lockdown für alle und Impfpflicht kommen.
- Wenig Änderungen zu 2G-Impfzwang: Ungeimpfte dürfen auch nicht mehr in Handel
- Supermärkte und Geschäfte für dringende Besorgungen bleiben erhalten
- Rest muss online bestellt werden
- Protest gegen Corona-Diktatur vor Bundeskanzleramt
- Regierung fördert damit Amazon und schädigt Handel – Dafür wenig Veränderung für Ungeimpfte
- Vize-Ärztechef: Lockdown für alle und Impfpflicht in Vorbereitung
Nachdem die 2G-Pflicht bereits für fast jede Art von Freizeitaktivitäten für Ungeimpfte eingeführt wurde, fragten sich viele, was man den Ungeimpften von politischer Seite überhaupt noch nehmen will. Jetzt zeigt sich: Sie dürfen ab morgen auch nicht mehr in Non-Food-Geschäfte. Der Schaden wird durch diesen „Lockdown für Ungeimpfte“ also vor allem beim Handel liegen. Freuen dürfen sich die Online-Händler Amazon und Co.
+++ Infos zur MEGA-Demo am 20.11.: Kickl ruft zum Protest gegen CORONA-DIKTATUR +++
Ungeimpften drohen bis zu 1.450 Euro Strafe
Innenminister Karl Nehammer kündigte an, dass die Polizei den Lockdown für Ungeimpfte verstärkt kontrollieren werde. Schreitet die Exekutive außerdem aus anderem Grund ein (Bsp. Ruhestörung) so wird sie auch bei dieser Gelegenheit den Impfstatus kontrollieren. Wer sich nicht den 2G-, 3G- und neuen Lockdown-Regeln unterwerfe und dabei erwischt werde, habe mit Strafen von 500 bis 1.450 Euro zu rechnen. Bundeskanzler Alexander Schallenberg appellierte außerdem an alle Geimpften, sich die 3. Impfung abzuholen. Welche Abstände dabei normalerweise einzuhalten sind zu den vorherigen mRNA-Spritzen ignorierte er in seinem Appell.
Politik weiß längst, dass Impfung sinnlos ist: In Wien herrscht nun in der Nachtgastronomie übrigens die 2G+ Regel. Sie bedeutet, dass Geimpfte um ihren „2G“-„Freiheits“-Luxus auskosten zu können, erst recht PCR-Tests machen müssen.
Demos am Ballhausplatz – MEGA-Demo am 20. November
Schon gestern protestierten in Österreichs Städten einige hundert Menschen, vielfach aus der Pflege, gegen die Corona-Diktatur. Heute sind bereits rund 1.000 Menschen am Ballhausplatz, sie wollen sich lautstark gegen das Impf-Regime wehren. Am Samstag, den 20. November soll der Widerstand richtig groß werden. FPÖ-Chef Herbert Kickl ruft mit bekannten Demo-Veranstaltern zur MEGA-Demo gegen den Corona-Wahnsinn auf.
+++ Infos zur MEGA-Demo am 20.11.: Kickl ruft zum Protest gegen CORONA-DIKTATUR +++
Lockdown für alle und Impfpflicht in Vorbereitung
Der Vize-Ärzte-Chef der Ärztekammer Harald Mayer ließ bereits aufhorchen: Noch vor Weihnachten kommen die Impfpflicht und der Lockdown für alle, droht er. Die Politik würde derzeit noch „zaudern“, erklärte er. Die bestehende Diktatur mit empfindlichen Grundrechtseinschränkungen reicht ihm offensichtlich noch nicht aus. Mayer argumentierte mit den vielen „Infektionen“. Dabei beruhen diese vielen „Infektionen“ wohl vor allem auf dem Umstand, dass sich alle Berufstätigen Menschen seit 3G nun mehrmals wöchentlich testen lassen müssen. Mehr Erkrankte lassen sich aus diesen Zahlen nicht schließen. Etwa 30% der Corona-Toten sind überdies geimpft. Es wird spannend: Wie lange wird die Politik das Impf-Mantra noch halten können? Die Berichte darüber, dass immer mehr Geimpfte auf den Intensivstationen liegen, lassen die Impf-Erzählung langsam, aber stetig, wie ein Kartenhaus zusammenbrechen. Immer mehr Menschen wird außerdem bewusst, dass die Impfstoffe beträchtliche Nebenwirkungen bis hin zum Tod haben können. Gerade deswegen wird der Ton der Politik wohl rauer. Die Republik hat noch Millionen gekaufter Impfdosen, die spätestens mit der Einführung des Totimpfstoffes voraussichtlich wertlos sind. Alleine diese Geldverschwendung wird die Regierung in Erklärungsnot bringen, wenn sie erst einmal zum Thema wird.
- New Yorker Impfpflicht rächt sich: Chaos bei Müllabfuhr und Einsatzkräften
- MEGA-Demo am 20.11.: Kickl ruft zum Protest gegen CORONA-DIKTATUR
- FPÖ-Haimbuchner fordert: Keine weiteren Lockdowns!
- Gut gemeint gefährlich: 5.500 Wiener geben Kinder ab 5 Jahren für…
- Total-Eskalation in Wien: Impfung für 5-Jährige, Impfpflicht für den Friseur
- Corona: Experte fordert Impfpflicht und Drittstich nach nur 5 Monaten
- Drohgebärde bleibt: Mückstein will Oberösterreich mit Lockdown strafen!
Weiterlesen: Lockdown für Ungeimpfte ab Montag: Impf-Pflicht in Vorbereitung
Der Untergang: Letzte Nacht im Kanzleramt
Merkels Corona-Endspiel (Screenshot:Youtube/KekeMemes)
„Wer sind Sie, dass Sie es wagen, sich meinen Befehlen zu widersetzen? So weit ist es also gekommen…“
„Meine Kanzlerin, die Vorstöße der noch nicht verbotenen neuen Medien, darunter gefährliche Blogs wie Ansage.org, und neuerdings gar der Springer-Presse bereiten uns zunehmend Sorgen…“
„Mit der neuen 3-I-Regel, Impfen, Intensivbetten und Inzidenz des RKI und Dr. Drostens sowie dem Einsatz der Lambda-Supermutante unter Lauterbach wird das wieder in Ordnung kommen.“
„Meine Kanzlerin…“
„Springer hat mich betrogen! Jeder hat mich belogen, sogar den braven Laschet musste ich einmal zur Ordnung rufen, bevor er gehorchte und den Brückeneinschluss vorschlug. Unser gesamtes Kartell ist nichts weiter als ein Haufen niederträchtiger, treuloser Feiglinge! Ich bin nicht bereit hinzunehmen, dass Berlin in die Hände der Corona-Leugner und Freiheitlichen fällt. Ich erwarte eine klare Abgrenzung aller Demokratinnen und Demokraten gegenüber denjenigen, die unter dem Deckmantel der Versammlungs-, Meinungs- und Pressefreiheit unser System, das ich selbst erschaffen habe, verächtlich machen. Schreiben Sie das mit, Genosse Seibert, und gehen Sie mit diesem Wortlaut an unsere Presse!“
„Meine Kanzlerin, das ist ja ungeheuerlich. Noch eine schlechte Nachricht. Die Impf-Kampagne mit den experimentellen Stoffen, die Sie höchstpersönlich befohlen haben, ist ins Stocken geraten. Es gibt vereinzelte Stimmen sogar in unserer Qualitätspresse, die den Ungeimpften die Grundrechte zurückgeben wollen.“
„Waas, sowas in unserer Presse? Trotz Gleichschaltung??“
„Ja, auch BILD ist teilweise betroffen.“
„Nein! Ausgerechnet die treue BILD-Zeitung. Was ist mit Friede Springer? Haben wir Reichelt denn nicht gerade gefeuert? Bringen Sie mir den Tierarzt Wieler und den treuen Karl! Ich will Lauterbach! Lauterbach! Lauterbach!!“ (brüllt und hämmert auf den Tisch)
Ein Bote kommt herein: „Meine Kanzlerin, Dr. Drosten konnte nicht genügend Fakten für eine Argumentation für die Spritzung massieren. Die Impfbereitschaft sinkt. Der Angriff ist nicht erfolgt. Drostens profilierungssüchtiger Zwillingsbruder sprach gar davon, dass es keine ‚Pandemie der Ungeimpften‘ ist, sondern nur eine Pandemie.“
„Alles Verräter und Versager! Das gesamte Kartell ist ohne Ehre! Sie nennen sich Politiker und Virologen, weil Sie angeblich Jahre auf Universitäten zugebracht haben. Nur um zu lernen, wie man Messer und Gabel hält! Jahrelang hat jetzt noch die AfD meine Aktionen nur behindert! Sie hat mir jeden nur erdenklichen Widerstand in den Weg gelegt. Nun kommen noch diese Querdenker hinzu und sogenannte Wissenschaftler vom Schlage Schrappe und Stöhr. Ich hätte gut daran getan, vor Jahren alle Oppositionellen wegen Hassrede verhaften zu lassen, wie Maas es vorgeschlagen hat! Wenigstens auf die SPD ist – anders als noch 1933 – heute Verlass. Ich war nie auf einer Akademie. Und doch habe ich allein, allein auf mich gestellt, das Volk Masken tragen lassen und ganz Deutschland in Gespritzte und Ungespritzte gespalten! Und nun sind meine Befehle wohl in den Wind gesprochen?“
„Meine Kanzlerin…“
„Lauterbach! Schwärmen Sie aus! Klonen Sie sich! Sie müssen in jeder unserer Gesprächssendungen zeitgleich präsent sein! Schüren Sie Panik! Kündigen Sie den massenhaften Tod des Engländers durch die Öffnungen an und selbiges für Deutschland. Spahn, preisen Sie die Spritzung als patriotischen Akt – als letzte Rettung vor dem Feind! Seien Sie nicht kleinlich, stellen Sie jedem Deutschen eine gratis Rostbratwurst in Aussicht. Oder jetzt zu Weihnachten ein kostenloses Spritzgebäck. Man wird Ihnen die Spritze aus den Händen reißen! Der widerspenstige Rest gehört ausgeschlossen von allen Lustbarkeiten des Lebens. 2G! Lasst sie weder in Lichtspiel- noch Wirtshäuser! Sollen sie jämmerlich zugrunde gehen! Eines sage ich Ihnen: Wenn Sie, meine Herren, glauben, dass ich wegen ein paar Widrigkeiten Berlin vorzeitig verlasse und nach Brüssel gehe oder gar in die Uckermark, irren Sie sich gewaltig! Gebt mir noch Zeit bis Nikolaus, die vierte Welle herbeizureden und mein Werk zu vollenden.“
„Meine Kanzlerin, bitte behalten Sie Ihren Glauben an die gigantische Transformation von historischem Ausmaß und den Erfolg der rotgrünen Ampel, der sie selbst den Boden bereitet haben!“
Ein älterer grauer Herr mit Alltagsmaske bringt Tee: „Danke, das war sehr gut, Herr Harbarth. Bereiten Sie schon mal das Abendessen vor, das Sie nach der Besprechung auftragen können. Für mich wie immer vegetarisch.“
„Meine Kanzlerin…“
„Es bleiben im Raum: Spahn, Wieler, Seibert, Braun, Kleber und Lauterbach!“
«Neue Wege aus dem Trauma» – Zusammenfassung des 78. Corona-Ausschusses vom 12. November
«Neue Wege aus dem Trauma» – so lautet der Titel der 78. Sitzung des Corona-Ausschusses vom 12. November 2021. Viviane Fischer leitet die Sitzung, Dr. Reiner Füllmich ist zugeschaltet.
Themen: Der französische Autor und Betreiber der Website www.francesoir.fr Xavier Azalbert spricht über die Rolle der Medien in der «Pandemie» und die Verbreitung von Fake News. Virginie de Araujo-Recchia, Anwältin für Steuerrecht aus Frankreich, beleuchtet eine von der Ärztevereinigung eingereichte Klage, die sich gegen die Verbreitung von Falschnachrichten richtet.
Die klinische Psychologin und Autorin Dr. Ariane Bilheran bietet einen Einblick darin, welche psychologischen Pathologien der Mensch in einem totalitären System entwickelt und verdeutlicht, wie sich die Schikane durch Bedrohung, Erpressung und Unterdrückung auf die menschliche Psyche auswirkt. Traumatherapeutin Meredith Miller erzählt über das die gesamte Welt umspannende Trauma und darüber, wie sehr die Manipulation durch Regierungen und die ihnen treuen Medien zu einer Spaltung geführt hat. Der bulgarische Tierarzt und Politiker Plamen Paskov spricht über die aktuelle Lage in Bulgarien. Zum Schluss stellen zwei Deutsche die Organisation Connectinglife.org vor, mit der sie darauf zielen, die soziale Distanz zu überwinden.
Zu Beginn schickt Viviane Fischer voraus, dass es in der Sitzung auch um juristische Verquickungen gehen werde. Im Mittelpunkt stehe jedoch das Thema Trauma. Dr. Reiner Füllmich spricht über einen Rechtsstreit vor Gericht, der bereits vor über einem Jahr anhängig gemacht wurde. Es handelt sich um die Klage von Europas grösster Karaoke-Bar, Green Mango, in Berlin.
Die Bar habe inzwischen schliessen müssen, weil während des Lockdowns die Gäste wegblieben. Als der Lockdown aufgehoben wurde, blieb die Karaoke-Bar weiterhin leer, da es keinen Sinn mache, mit einer Maske Karaoke zu singen, so Füllmich. Der Beklagte war der Virologe Christian Drosten, da Füllmich habe beweisen können, dass die Erklärungen zu den asymptomatischen Infektionen und PCR-Tests vorsätzlich falsch waren.
Die zweite Falschbehauptung bestehe darin, so Füllmich, dass Drosten gesagt hat, dass man mit seiner Version des PCR-Tests unter den Asymptomatischen feststellen könne, wer denn nun wirklich erkrankt sei. Dabei steht Füllmich zufolge auf fast allen Beipackzetteln der PCR-Tests, dass sie nicht für diagnostische Zwecke zugelassen sind.
Füllmich weist darauf hin, dass sich die Klage auch dagegen richtet, dass Drosten als wichtiger Regierungsberater fungiert habe. Deshalb stelle sich die Frage, ob Drosten zu den Lockdowns geraten hat. «Als Politikberater muss man neutral und objektiv sein und über die notwendige Sachkunde verfügen», meint der Rechtsanwalt.
Füllmich wurde im Gerichtssaal dazu angehalten, eine Maske zu tragen. Als er sagte, er habe ein medizinisches Masken-Attest, akzeptierte es der vorsitzende Richter nicht. Füllmich musste den Gerichtssaal verlassen. Danach hat der vorsitzende Richter zu Protokoll gegeben, dass er das Attest nicht habe prüfen können. Der Richter erliess Füllmich zufolge ein Versäumnisurteil und sorgte damit dafür, dass die Klagepartei wehrlos war, weil er den Anwalt des Saales verwies. Füllmich meint, hier liege ein klassischer Fall von Rechtsbeugung vor.
«Im deutschen Recht ist die Justiz bereits derart verkümmert, dass man im Zweifel bei solchen wichtigen Rechtsstreitigkeiten, die keiner anfassen will, auf eine einzige mündliche Verhandlung reduziert wird.» (ab Min: 00:40:18)
Füllmich betont, dass er sich geweigert habe, die Maske aufzusetzen, da seine Mandantin ja genau gegen die oktroyierten Massnahmen wie Maskenpflicht und Lockdown klagt. Deshalb war es für Füllmich grotesk, sich diesen Massnahmen zu beugen.
«In einer solchen Situation knickt man auf keinen Fall ein und signalisiert dem Gericht, dass es tun kann, was es will. Wir begegnen uns im Gericht auf Augenhöhe und sind unabhängige Organe der Rechtspflege. Wir sind keine Befehlsempfänger.» (ab Min: 00:45:48)
(Min. 00:51:54 – 01:11:44) Xavier Azalbert, Autor und Betreiber der Website www.francesoir.fr, hält die Verteidigung der Bürgerrechte in diesen Zeiten für besonders wichtig. Zusammen mit einer Ärztevereinigung hat er eine 100-seitige Klageschrift verfasst. Die Klage richtet sich nicht gegen bestimmte Personen, sondern gegen eine Person X. Darin kritisiert Azalbert die Rolle der Massenmedien, die durch Falschinformationen dazu beigetragen hätten, Regelungen wie die Einhaltung des Sicherheitsabstands zu treffen und Impfkampagnen zu starten.
Azalbert zufolge ist ein Teil des Narrativs unterdrückt worden, um einen medizinischen Konsens zu erzielen und bestimmte Behandlungsmethoden auszuschliessen. Wenn die Medien nur Teilinformationen verbreiten, so Azalbert, werden sie schnell zum Instrument der Propaganda. Azalbert meint, dass die Chefredakteure den Wahrheitsgehalt der Nachrichten überprüfen müssen und bei Fake News ein Dementi folgen müsse.
Der Autor wirft die Frage auf, welche Ärzte hinter diesen Botschaften und Falschnachrichten stehen. Stärke man durch Informationen nicht die Fakten, sondern den Glauben, so werde die Art der Informationsverbreitung Azalbert zufolge schnell zu einer Religion. Deshalb sei es wichtig, sich auf die Fakten zu berufen und diese nicht zu verzerren.
Viviane Fischer bemerkt, dass solche Klageschriften in Deutschland wenig vielversprechend seien, es jedoch wichtig sei, solche Zusammenhänge zu dokumentieren. Denn sollte sich das Blatt wenden, so Fischer, könnte es künftig durchaus für Richter Möglichkeiten geben, sich der Klagen anzunehmen und die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Die französische Anwältin für Steuerrecht, Virginie de Araujo-Recchia, fügt hinzu, dass auch die Zensur ein wichtiges Thema sei. Dagegen habe es in Frankreich jüngst eine Klage gegeben. Für sie sei es eine neue Situation, eine solche Art der Klage einzureichen.
(Min. 01:11:44 – 02:26:02) Ariane Bilheran, klinische Psychologin und Autorin aus Frankreich, spricht über den psychologischen Standpunkt und erklärt, weshalb Menschen dieser kollektiven Täuschung und Wahnvorstellung anheimfallen. Bilheran warnt davor, dass wir in einen Totalitarismus hineinlaufen, der alle persönlichen und privaten Sektoren betrifft.
Der Totalitarismus sei ein Glaubenssystem, das darauf zielt, die Realität durch eine neue zu ersetzen. Um das kollektive Delirium zu verstehen, müsse man sich die Funktionsweise psychologischer Krankheiten anschauen. Die Psychologin unterstreicht, dass sich totalitaristische Systeme dieser drei wesentlichen Pathologien bedienen: Paranoia, Perversion und Psychopathie. Bei der Paranoia handelt es sich um einen Verfolgungswahn, ein Feindbild wird aufgebaut.
Bilheran meint, dass es vollkommener Quatsch sei, ein Virus als Feind zu betrachten, denn jeder Mensch trage Viren in sich. Regeln der Logik greifen in einem solchen System nicht mehr, so Bilheran. Charakteristisch für totalitäre Systeme sei auch, dass auf den Einzelnen Druck ausgeübt wird und die Menschen durch Manipulation eingeschüchtert werden.
Viviane Fischer fragt die Psychologin, ob der Druck auf die Ungeimpften wachse, um die totalitären Ziele zu erreichen. Bilheran antwortet darauf, dass man diese Paranoia mit der Hypochondrie vergleichen könne. Das Delirium des Hypochonders müsse nach vorne getrieben werden, die Menschen sollen glauben, sie seien krank, sind es aber gar nicht.
«Angst muss in die Menschen hineingetrieben werden. Paranoia ist der Status, bei dem keiner dem anderen mehr vertrauen kann. Es gilt das Prinzip jeder gegen jeden.» (ab Min.: 01:36:50)
Bilheran unterstreicht, dass die Paranoia von den Menschen an der Macht dazu genutzt wird, um Misstrauen zu säen. Die Politiker nutzten die Paranoia als Instrument, um sich zu schützen, denn insgeheim wüssten sie, dass sie nicht im Sinne des Volkes handeln. Auf Fischers Frage, weshalb es Menschen gibt, die diesem falschen Narrativ nicht verfallen, antwortet Bilheran, dass diese Personen autonom und in der Lage sind, sich von der Masse abzuheben. Diese Gruppe von Menschen lasse sich von einem inneren, moralischen Kompass leiten. Laut Bilheran ist es wichtig, dass das Individuum in der Realität verankert ist und zwischen Lüge und Wahrheit unterscheiden kann.
Totalitaristische Systeme verwehren den Menschen, zwischen Lüge und Wahrheit zu unterscheiden, so Bilheran. Der Totalitarismus basiere auf Ungerechtigkeit und Willkür. Das Narrativ des Totalitarismus gebe dem Menschen vor, dass das Handeln der Regierung positiv für den Menschen ist und er ihr blind vertrauen kann.
(Min. 02:33:05 – 3:18:57) Meredith Miller ist Coach und Traumatherapeutin. Detailliert geht die US-Amerikanerin auf die kognitive Dissonanz ein und erklärt, weshalb Menschen Informationen, die ihnen geboten werden, unkritisch hinnehmen. Miller zufolge wollen diesen Personen glauben, dass die Regierungen alles für sie tun. Der Sprachgebrauch sei seit Anfang 2020 irreführend und missbräuchlich:
«Als diese hypnotische Situation anfing, wurde das Wort social distancing benutzt. Dieser Begriff löst an sich schon eine kognitive Dissonanz aus, weil es sich um komplett gegenteilige Begriffe handelt. Der Begriff Abstand wird mit dem Begriff sozial verknüpft. Sozial bedeutet, dass man sich mit anderen Menschen verbindet. In unserem Nervensystem löst der Begriff sozial ein Gefühl von Sicherheit aus. Distanz ist genau das Gegenteil. Es entstehen widersprüchliche Gefühle und das Gehirn erfährt eine Art Kurzschluss. Es wird schwierig zu erkennen, dass man in diesem Zustand steckt.» (ab Min. 02:37:11)
Miller räumt ein, dass es lichte Momente gibt, aber da eine Krise wie die Energiekrise, der drohende Engpass der Lieferketten und Nahrungsmittel, die nächste überlagern, sei es schwierig, die Wahrheit zu erkennen. Laut Miller hat der Mensch in einem Zustand der Ablehnung und Verteidigung keinen Zugang zu seinem logischen Denken. Panik- und Überlebensmodus schalten sich ein, in dem die Botschaften gebetsmühlenartig wiederholt werden.
Einerseits schaffe die Regierung finanzielle Anreize und verspreche, den Menschen zu helfen, andererseits entwerte sie den Bürger, in dem sie ihm Angst einflösst und ihm sagt, dass er gefährlich sei und das Leben anderer riskiere. Sobald die Regierungen erkannt hätten, dass sie es mit den Lockdowns etwas übertrieben haben, gestatte sie den Bürgern wieder etwas mehr Freiheit, indem sie den Bürgern erneut erlaube, zu reisen und die Masken abzunehmen.
Die sozialen Medien spielen für Miller eine Schlüsselrolle. 2009 hätten Facebook-Verantwortlichr öffentlich darüber gesprochen, dass diese Taktik damals noch nicht funktionierte. Inzwischen seien die sozialen Medien angepasst worden, um bestimmte Verhaltensweisen zu provozieren.
«Angst ist die mächtigste Emotion. Sie führt zu einer emotionalen Reaktion. Die Leute betteln darum, dass sie von dieser Angst erlöst werden.» (ab Min. 02:45:27)
Die Traumatherapeutin hofft, dass mehr Menschen aufwachen. Obwohl die Wahrheit allmählich ans Tageslicht komme, wirke noch immer das Gaslighting, die manipulative Fehlleitung. Der Begriff beschreibt die Wahrnehmung einer verzerrten Realität. Dieser Mechanismus solle dazu führen, dass wir unserer inneren Stimme nicht trauen. Alles ziele darauf ab, das Narrativ zu unterstützen, um dieser manipulativen Fehlleitung zu folgen.
«Viele Menschen sind so stark traumatisiert, dass sie nicht in der Lage sein werden, die Realität zu sehen, wenn sie ihnen enthüllt wird. Diese Personen werden dann unter psychischen Problemen leiden.» (ab Min. 02:48:09)
Selbstzerstörerische Gewohnheiten wie Alkohol- und Drogenmissbrauch seien oftmals die Folge. Zwischen den Menschen entstehe eine grosse Polarität. Das System entwickle eine Art Kult, der dazu führe, dass der einzelne seine Individualität aufgebe, um sich der Gruppe anzupassen. Es sei auch eine Infantilisierung zu beobachten. Viele Personen würden Regierungen als Eltern ansehen und die Verantwortung abgeben. Diesem Abhängigkeitsverhältnis stehe die Selbstrealisierung gegenüber.
«Ich hoffe, dass es eine Art Nürnberger Prozesse geben wird und die Verantwortlichen vor Gericht gebracht werden, statt wie nach den Nürnberger Prozessen in andere Länder exportiert zu werden, wo sie einen noch grösseren Schaden angerichtet haben. Die Geschichte wiederholt sich, weil wir nichts daraus gelernt haben.» (ab Min. 03:07:23)
Für Miller steht die Menschheit an einem Wendepunkt: Entweder werden wir in den Totalitarismus hineinschlittern und in einer Katastrophe enden oder wir kommen irgendwann gemeinsam in die Lage, einen anderen Weg einzuschlagen.
(Min. 03:21:05 – 04:31:45) In Bulgarien lehnen viele Bürger die Corona-Massnahmen und Impfungen ab. Plamen Paskov, Tierarzt, geopolitischer Analyst und Politiker, spricht über die Lage in dem osteuropäischen Land. Er erklärt den Widerstand der Bulgaren damit, dass die Regierung zurzeit schwach sei. Am 14. November gab es zum dritten Mal in diesem Jahr eine Parlamentswahl in Bulgarien. Somit könne die Regierung nicht so einfach Gesetze durchdrücken wie in Deutschland. Die bulgarische Regierung habe nicht die rechtliche Basis, Dekrete durchzusetzen, sagt Paskov.
Laut Paskov bedienen sich die bulgarischen Politiker der Medien, um ihre Informationen zu verbreiten, kritische Stimmen würden unterdrückt. Im Parlament sässen nur Politiker, die an das Coronavirus glauben. Paskov organisiert Proteste und hat mit seinen Mitstreitern ein Regierungsgebäude gestürmt, um mit einem Regionalpolitiker zu sprechen. Es gebe Empfehlungen von der Regierung, die verbreitet werden, so Paskov, obwohl klar sei, dass sie nicht dem bulgarischen Gesetz entsprechen.
«Die Menschen sind sehr verärgert, weil sie merken, dass die Politiker sie nicht vertreten.» (ab Min. 03:44:29)
In Bulgarien stehe die Polizei der Regierung kritisch gegenüber. 85 Prozent der Polizisten seien geimpft. Von den restlichen 15 Prozent hätten rund acht Prozent gefälschte Impfzertifikate. Offiziell seien etwa 20 Prozent der Bulgaren geimpft, in Wirklichkeit seien es jedoch nur zwischen sieben und acht Prozent.
Laut Paskov misstrauen die osteuropäischen Völker ihren Politikern. «Wenn sie sehen, dass Kinder drangsaliert werden, wird für sie eine rote Linie überschritten», so Paskov. Offizielle Zahlen zu Covid-Kranken und Personen, die nach Impfungen erkrankt sind, gibt es Paskov zufolge in Bulgarien nicht. Rund fünf Millionen Bulgaren leben laut Paskov im Ausland. Deshalb gebe es in Bulgarien ausreichende Informationen darüber, was sich zurzeit im Rest der Welt abspielt.
Paskov verweist auf Belarus, wo es weder Maskenpflicht noch Lockdown noch die Schliessung von Läden gegeben habe. In Turkmenistan sei alles wie eh und je. Das Land sei von Corona-Massnahmen verschont geblieben. Viviane Fischer fragt Paskov, ob es in Bulgarien ein Potenzial des Widerstands gibt. Die Regeln stünden zwar auf dem Papier, aber viele Bulgaren würden sich dagegen stemmen, diese einzuhalten, meint der Tierarzt. Es gebe auch einige bulgarische Ärzte, die sich weigern würden, nach dem Covid-Protokoll der WHO zu behandeln.
(Min. 04:32:39 – 05:00:02) Hoffnung und Lebensfreude wollen die beiden Deutschen Wilfried Schmitz und Eleonore Fischer verbreiten. Mit ihrer Organisation Connectinglife.org bieten sie Menschen die Möglichkeit, wieder zusammenzukommen. Wilfried Schmitz ist Anwalt und rechtlicher Vertreter von Connectinglife.org. Er wollte nicht nur gegen Mühlen der Justiz kämpfen, sondern etwas Positives hervorbringen.
Über die Website können Menschen Lebenspartner suchen, sich zum Sport, gemeinsamen Musizieren oder Essen verabreden und Spielkameraden für ihre Kinder suchen. Eltern von Kindern, die von den Corona-Massnahmen betroffen sind, können sich über die Plattform vernetzen. Fischer engagiert sich beim Elternnetzwerk. Sie betont, dass die Website zum Ziel hat, den Menschen wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. «Nothing is as healing as human touch» – laut Schmitz beschreibt diese Aussage des Schachspielers Bobby Fischer das Motto der Website. Für Schmitz gebe es nur ein Gesetz: das Gesetz der Menschlichkeit.
„Wir sind Lobbyisten der wissenschaftlichen Wahrheit“ (JF-TV Direkt von der 14. EIKE-Konferenz)
Während sich in Glasgow Regierungen und Nichtregierungsorganisationen treffen und darum streiten, wie viel Geld es zur Rettung der Erde vor der angeblich drohenden Klimakatastrophe braucht, geht es im thüringischen Gera deutlich beschaulicher, dafür aber auch deutlicher sachlicher zu.
Auf Einladung des Europäischen Instituts für Klima und Energie, kurz EIKE, treffen sich im dortigen Kultur- und Kongresszentrum die Kritiker des gängigen Klimaalarmismus, jene also, die in Leitmedien als „Klimaleugner“ verunglimpft werden. Die Liste der Redner hat es allerdings in sich: von bekannten Klimaskeptikern wie Dr. Sebastian Lüning und Prof. Fritz Vahrenholt bis hin zu Wissenschaftlern international renommierter Universitäten wie der Princeton University oder des Massachusetts Institute of Technology (MIT) reicht das Spektrum derer, die den einfachen Antworten des grünen Klimamainstreams die komplexen Sachverhalte der Klimaforschung gegenüberstellen. Die Vorträge zeigt EIKE im Livestream auf seiner Website (hier Tag 1 und hier Tag2) .
Die Junge Freiheit ist mit JF-TV vor Ort und präsentiert übers Wochenende Video-Interviews mit diversen Protagnisten der Veranstaltung. Den Auftakt macht Michael Limburg, Vize-Präsident von EIKE und bekannt aus der JF-TV-Dokureihe Medienmythen. Im Interview stellt er sich der Kritik, die an EIKE in Leitmedien geäußert wird, und führt aus, wie er sich die Energieversorgung der Zukunft vorstellt.
Wegen hoher Inzidenzen: Feiern von Silvester wohl auch 2021 wieder verboten
Nach einem traurigen und vielerorts sehr ruhigen Jahreswechsel ins Jahr 2021 hinein, bleibt Deutschland Ähnliches für die bald anstehenden Silvester- und Neujahrstage wohl nicht erspart. Tierarzt und Chef der obersten deutschen Seuchenbehörde Lothar Wieler werde „keine Silvesterparty besuchen“, wie er am Freitag bekannt gab – womit er Pläne für den großen Befreiungsschlag für das Jahr 2022 faktisch obsolet machte. Die Begründung wie so oft: Die „hohen Inzidenzen“.
Ein Kommentar von Max Bergmann
Auch die Polizeigewerkschaften DPolG und GdP forderten ein weitläufiges Böllerverbot für ganz Deutschland und damit die Fortführung des faktischen Silvester-Verbots aus dem vergangenen Jahr. Als Begründung wird die sogenannte Pandemie angeführt, wegen derer man Sicherheitsbedenken habe. Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft DPolG, Rainer Wendt, sagte gegenüber der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ): “Wir fordern die Kommunen auf, sogenannte Böllerverbote möglichst restriktiv auszusprechen und genügend Ordnungskräfte zur Überwachung bereitzuhalten.” Wendt ergänzte außerdem im Hinblick auf die täglich veröffentlichten Panikzahlen: “Angesichts der steigenden Infektionszahlen durch Corona ist es ohnehin derzeit nicht angezeigt, sich in großen Gruppen zu treffen und die Risiken noch zu vergrößern.”
GdP-Chef: Feuerwerk belastet Intensivstationen
Auch die GdP äußerte sich ablehnend gegenüber einer regulären Silvester- und Neujahrsnacht mit Feuerwerk. Der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek erklärte in der „NOZ“, in den Niederlanden gebe es bereits flächendeckende Böllerverbote und verwies auf die Sicherheitslage. “Eine Entscheidung, die unter dem Aspekt der Sicherheit total nachvollziehbar und aus unserer Sicht nachahmenswert ist”, sagte Radek. In Amsterdam dürfen Bürger erneut das neue Jahr nicht mit Böllern und Raketen begrüßen, wie es sonst immer Tradition war. Schon Anfang Oktober beschloss man im Nachbarland ein vollständiges Böllerverbot und begründete dies mit den zahlreichen Verletzungen durch Knaller, Raketen und Brände, die in der Folge die Intensivstationen weiter belasten würden.
Böllerverbot ist Raub an Kultur, Traditionen und Identität
Radek beschwichtigte in der „NOZ“: “Niemand will den Menschen die Feierfreude an Silvester nehmen.” Die GdP bevorzuge aber ein “kontrolliertes Abbrennen von Feuerwerk an zentralen Orten”, erklärte er. „Es muss ja nicht immer knallen. Eine Laser-Show mit musikalischer Untermalung ist auch eine denkbare Alternative.” In Köln empfahl man der Bevölkerung vergangenes Jahr, zu Mitternacht einfach 5 Minuten lang zuhause das Licht immer wieder an und aus zu machen – und nannte das „größtes Lichtfeuerwerk der Welt“. Auch eine Möglichkeit der Verarschung. Mit dieser nicht nachvollziehbaren Haltung zerstört die GdP eine langjährige Tradition. In Deutschland wünscht man sich zu Silvester traditionell einen „Guten Rutsch“ und begrüßt das folgende Jahr in Gesellschaft von Familie und Freunden, meist wird gut gegessen, getrunken und gefeiert. Zu Mitternacht sind Feuerwerk und Glockenläuten nicht mehr wegzudenken. Das Feuerwerk sollte im vorchristlich-animistischen Glauben früher „böse Geister“ vertreiben, drückt aber heute auch Vorfreude auf das neue Jahr aus. Silvester wie wir es kennen ist Teil unserer Kultur und Identität, die uns im Zuge der andauernden Corona-Zwangsmaßnahmen immer mehr geraubt wird.
Verkaufsverbot von Pyrotechnik führte zu massiver Schieflage in Branche
Zum vergangenen Jahreswechsel 2020/2021 hatte es wegen der Pandemie-Zwangsmaßnahmen ein spontan erlassenes deutschlandweites Verkaufsverbot von Feuerwerk gegeben. Dies führte zu erheblichen Umsatzeinbrüchen in der Branche, zumal die Verkaufsverbote für Pyrotechnik äußerst kurzfristig und erst am 13. Dezember 2020 beschlossen und nach einer erfolglosen Klage am 28. Dezember durch das Oberverwaltungsgericht Berlin bestätigt wurden. „Die Behandlung der Verletzten würde somit das zurzeit ohnehin in besonderer Weise in Anspruch genommene Krankenhauspersonal zusätzlich treffen und die Behandlung der zahlreichen COVID-19-Patienten potenziell beeinträchtigen“, argumentierte das Gericht in seiner Begründung.
In Berlin waren auch Wunderkerzen verboten – könnten Intensivstationen belasten
Das Böllern auf öffentlichen und belebten Plätzen war strengstens untersagt, sämtliche öffentliche Feuerwerke wurden verboten. Ziel des Silvester-Verbots war es, Ansammlungen von Menschen auf Grund der hohen Infektionszahlen zu verhindern. Eine Begründung, die nun auch dieses Jahr erneut angeführt wird und eine Entwicklung, die abzusehen war. Schon damals war hinreichend bekannt, ein Ansteckungsrisiko an der frischen Luft bestehe kaum bis gar nicht. Feuerwerk wird üblicherweise nur an der frischen Luft und mit Abstand gezündet, meist eher nicht im heimischen Wohnzimmer. Der rot-rot-grün regierte Senat von Berlin sah sich außerdem mit Blick auf die Intensivstationen dazu gezwungen, den Berliner Bürgern sogar das Abbrennen absolut ungefährlicher Wunderkerzen zu verbieten.
Trotz Verkaufsverbot: Erfolgreicher Jahreswechsel nach Tradition durch Grenznähe
Das Ziel war also eindeutig: Die Bevölkerung soll gar nicht erst in Feierlaune geraten. Nicht verboten war vergangenes Jahr zumindest das Böllern auf privaten Grundstücken mit Restbeständen an Feuerwerk, die in Privathaushalten noch lagernd waren. Insbesondere in Grenznähe zu Polen sorgten pfiffige Berliner natürlich spontan für „zahlreich lagerndes Feuerwerk“ auf Privatgrundstücken rechtzeitig vor dem Jahreswechsel. In der Hauptstadt gab es so trotz Böllerverbot ein ansehnliches Feuerwerk zu sehen. In ländlichen und grenzfernen Gebieten Deutschlands blieb es aber meist trist und ruhig zum Jahreswechsel.
Spontan eingeführte Zwangs-Quarantäne sollte Feuerwerk-Tourismus unterbinden
Das SPD-regierte Land Brandenburg zeigte sich damals übrigens von seiner besonders autoritären Seite. Die Feuerwerk-Einkaufstouren nach Polen hatte man durch eilige Einführung einer verpflichtenden Quarantäne nach Aufenthalt in Polen schlichtweg unterbunden. Für Bürger mit Wohnsitz in Berlin galt dies aber nicht, solange die Reise nicht länger als 24 Stunden dauerte. Es entstand die paradoxe Situation, dass in direkter Grenznähe lebende Brandenburger nicht mehr folgenlos nach Polen reisen konnten, der aus dem 80km entfernten Berlin angereiste Bürger aber schon. Später argumentierte auch der Berliner Senat, Feuerwerk-Einkaufstouren seien gemäß aktueller Zwangsmaßnahmen auch für Berliner Bürger untersagt. Man verwies auf die damals geltende Ausgangssperre in Berlin, Feuerwerk in Polen einkaufen sei kein triftiger Grund, die eigene Wohnung zu verlassen. “Das Verlassen der eigenen Wohnung oder gewöhnlichen Unterkunft ist nur aus triftigen Gründen zulässig“, hieß es in der damals geltenden Zwangsverordnung in Berlin.
Wieler warnte bereits 2020: Silvester-Party erst, wenn genügend Menschen geimpft sind
Im Rahmen der Bundespressekonferenz in Berlin sagte Tierarzt Lothar Wieler am vergangenen Freitag, er werde dieses Jahr keine Silvester-Party besuchen. „Jeder muss sich überlegen, ob man sich in Innenräumen diesem Risiko aussetzt“, ergänzte er. Auch im Dezember 2020 rief Wieler die Bevölkerung dazu auf, alle Kontakte radikal zu reduzieren, Abstand voneinander zu halten und keine Silvester-Partys zu besuchen. Das mache über Silvester niemandem Spaß, sei aber notwendig, sagte er heute vor etwa 11 Monaten zum Jahreswechsel 2020/2021. Es werde auch noch Monate dauern, bis so viele Menschen geimpft sind, dass auch die Zirkulation des Virus in der Bevölkerung reduziert werde, so der Tierarzt und RKI-Präsident Ende 2020.
Trotz Wieler-Versprechen: Offenbar kein Silvester, bis nicht die ganze Welt geimpft ist
Derzeit haben etwa 70 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mindestens eine sogenannte Impfung erhalten, 67,5 Prozent gelten als „vollständig geimpft“ und sind dem Narrativ nach „geschützt“. Unklar bleibt, warum Silvester im Hinblick auf die hohe Impfquote auch im Jahr 2021 nicht stattfinden soll und Kontakte nun erneut auf Wielers Empfehlung hin radikal reduziert werden müssen. “Lassen Sie sich bitte impfen. Reduzieren Sie Kontakte”, verlautbarte er auch in diesem Jahr zum Jahresende. Es ist davon auszugehen, dass Silvester bis zur vollständigen Durchimpfung, notfalls per Zwang, nicht mehr wiederkehren wird – und vielleicht auch dann nicht. Noch sind übrigens 6 Wochen Zeit bis zum Jahreswechsel. Genug Zeit, sich zu überlegen, wie man diesem Wahnsinn für wenigstens eine Nacht entkommen kann. Auf ein Neues im Jahr 2022 – doch kaum jemand glaubt mehr daran, dass es besser werden wird.





