Kategorie: Nachrichten
300 Milliarden gegen die Seidenstrasse
Das Vorhaben namens «Global Gateway», das insbesondere den Bau von Strassen, Schienen und Datenleitungen finanzieren soll, ist nach holprigen, als weitgehend unzulänglich kritisierten Vorbereitungen am vergangenen Mittwoch offiziell vorgestellt worden.
Es zielt prinzipiell auf Infrastrukturprojekte in aller Welt; sie sollen in hohem Mass von Firmen aus der EU realisiert werden. Der Druck auf Brüssel, die Initiative zu starten, ist zuletzt gestiegen: Chinas neue Seidenstrasse (Belt&Road-Initiative, BRI) gestaltet sich ungeachtet zeitweiliger Schwierigkeiten wegen der Coronakrise recht erfolgreich für China; an ihr beteiligen sich mittlerweile 142 Staaten. Lediglich mit Beijing rivalisierende Mächte – die USA, die Mächte Westeuropas (Ausnahme: Italien), Australien, Indien, Japan – bleiben ihr fern.
Beobachter warnen allerdings: Noch ist kein konkretes Global Gateway-Projekt bekannt; erhebliche Teile der Finanzierung sind noch nicht gesichert. Ein Vorläuferprojekt der EU gilt längst als gescheitert.
Impfen als neuer Verkaufsschlager? 150 Konzerne ändern Marketingkampagnen auf Impf-Propaganda
Vor den Karren der globalen Impf-Propaganda haben sich nun auch 150 weltbekannte Konzerne spannen lassen und ihre aktuellen Marketingkampagnen diesbezüglich abgeändert. Offenbar müssen auch die letzten verbliebenen Ungeimpften mit Nachdruck in die Nadel getrieben werden, warum, darüber kann nur spekuliert werden. Falls man sich von den Geimpften neue Absatzmärkte erwartet, muss man jedenfalls schnell sein. Denn mit den an Fahrt und Intesität gewinnenden Nebenwirkungen ist es fraglich, wie lange der Geimpfte überhaupt noch Konsument sein kann.
Impfen um jeden Preis
Dass nun plötzlich Fast-Food-Restaurants oder Backwarenhersteller für medizinische und pharmazeutische Produkte (nichts anderes sind die Corona-Impfungen) öffentlich und offenbar ohne jegliche Bedenken und Regulierung Werbung machen dürfen, zeigt bereits die Perfidität der Kampagne auf. Laut dem Wirtschaftsmagazin Horizont ist die Kampagne derzeit nur in Deutschland geplant. Ziel ist folgendes:
„Das Boostern nimmt zwar endlich Fahrt auf, dennoch gibt es in Deutschland immer noch Millionen von Impfskeptikern. Die angekündigte Impfpflicht wird bei ihnen die Bedenken im Zweifel eher verstärken als zerstreuen. Deshalb braucht es eine neue Welle der Solidarität – ähnlich wie im Frühjahr 2020, als alle gemeinsam an einem Strang gezogen und zu Hause geblieben sind. Nur, dass es jetzt ums Impfen geht.“
Die Kampagnen sind dabei dermaßen plump, dass sie offenbar besonders „einfache Menschen“ ansprechen sollen. So etwa Dr. Oetker, der via Twitter schreibt:
Nach Propaganda für LGBTQ nun für Corona-Impfung
Dass auf die Gesundheit und gar ein intaktes Immunsystem ohnehin gepfiffen werden kann, ist während der gesamten Impf-Debatte augenscheinlich geworden (Bratwurst, McDonalds-Menue oder gratis-Bordellbesuche für die Spritze bzw. das „schädliche starke Immunsystem bei Covid“). Daher verwundert es auch nicht, dass nun Fastfood-Ketten wie Burger King oder McDonalds Propaganda für die Impfung betreiben. Ebenso die Süßwarenhersteller Katjes und Rittersport oder Fahrzeughersteller wie Mercedes oder BMW.
Somit vollziehen die im Staatsdienst und der Eliten stehenden Großkonzerne einen Schwenk, weg von der omnipräsenten „Diversity- und LGBTQ-Propaganda“ in ihren Marketingstrategien, hin zur Corona-Propaganda. Diese dürfte offenbar noch einträglicher sein. Und unerträglicher für Personen, die noch geradeaus denken können.
Begegnungen mit Angela Merkel
Die Akte Karl Lauterbach: Dringende Warnung vor dem neuen Gesundheitsminister!
Seit Beginn der Corona-Krise präsentieren die Massenmedien Karl Lauterbach als Gesundheitsexperte und Epidemiologe. Trotz skandalträchtiger Vergangenheit und sehr fragwürdigem Verhalten bieten sie ihm eine Plattform für oft haltlose Behauptungen und Horrorszenarien. Die in der „Akte Lauterbach“ dokumentierten Hintergründe zeigen ein anderes Bild als die Medien, die diesen Mann zu einer Schlüsselfigur in Corona-Fragen erhoben haben. Deshalb würde Lauterbach auch davor warnen, diese Sendung zu verbreiten.
Provinz pfeift auf Datenschutz: Walloniens 3G-Pass bleibt trotz Verbot
Bei der Durchsetzung der Total-Kontrolle der Bürger über einen „Impf- oder Gesundheitspass“, werden Regierungen immer dreister und ignorieren auch Gerichtsurteile. So geschehen im belgischen Namur (Provinz Wallonien), wo ein Gericht den seit 1. November geltenden 3G-Pass (Covid Safe Ticket) wegen Verstoß gegen den Datenschutz und Diskriminierung verboten hat. Die Provinz-Regierung erhob Einspruch und erklärte das Urteil für irrelevant. Der Pass bleibt bis der Einspruch durch ist. Das Gericht verfügte eine Aufhebung des Passes innerhalb von einer Woche mit einer Geldbuße von 5000 Euro pro Tag Verzögerung.
- Wallonien pfeift auf Gerichtsurteil
- Provinz-Regierung erhebt Einspruch
- 3G-Pass-Verbot irrelevant
- Der Pass bleibt bis auf weiteres
- Gericht: Diskriminierung und Datenschutz
- Hohe Fallzahlen in Belgien
- Trotz hoher Impfrate
- Vor allem in Flandern
- Verschärfte Maßnahmen
- 4 Tage Homeoffice/Woche
- Impfpflicht für Gesundheitspersonal
- Anhaltende Massenproteste
Regierung pfeift auf Urteil
Laut Pass gilt die 3G-Regel, also: „Voll geimpft“, kürzlich getestet oder – innerhalb der letzten 6 Monate – von Covid-19 genesen. Damit erhält man Zugang u.a. zu Restaurants, Fitnessstudios und für Events mit über 50 Besuchern. Wird dagegen verstoßen, hagelt es Geldstrafen zwischen 500 bis 2.500 Euro für die Veranstalter. Das Gerichtsurteil von Namur fiel letzte Woche, die wallonische Provinz-Regierung dazu: Sie werde den Pass nicht abschaffen, egal, wie das Gerichtsurteil laute. Der Pass bleibe auch in der Einspruchsphase aufrecht.
Datenschutz/Diskriminierung
Wallonien macht einen Großteil von Süd-Belgien aus und hat 3,5 Millionen Einwohner. Die rechtlichen Einwände des Gerichtes lauteten: Es gebe einen klaren Widerspruch zum Recht auf den Schutz persönlicher Daten, was nicht im Einklang mit EU-Gesetz sei. Zudem könnte die Anordnung gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit verstoßen. Es werde eine Diskriminierung verfügt, „ohne objektive und wissenschaftliche Begründung“, auch das sei gesetzeswidrig.
Steifende Infektion trotz hoher „Stichrate“
Die Klage wurde auf Initiative der belgischen Freiheitsorganisation „Notre Bon Droit“ (NBD – unser gutes Recht) eingebracht. Die Gruppe kündigte eine ähnliche Aktion gegen den Gesundheitspass in Brüssel an. Ein Hearing dazu findet am 8. Dezember statt. Die NBD beruft sich u.a. auf kritische Expertenmeinungen zum Pass. Vor allem reduziere er die Infektionen nicht, was die Behörden sogar zugegeben: Trotz Pass und Impfung könne man begleitende „Schutzmaßnahmen“ nicht aufheben, sagen sie. Obwohl sich im 11,6 Millionen-Einwohner zählenden Belgien über 75% einer doppelten Covid-19 Genbehandlung unterzogen haben, stiegen die Fallzahlen in den letzten Wochen rapide. Vor allem in Flandern, wo die „Impfrate“ sehr hoch ist. Impfpflicht für Gesundheitspersonal
Die Zahl der belegten Intensivbetten habe sich innerhalb einer Woche verdoppelt, sagte Belgiens Premier Alexander De Croo den Medien. Wie viele Intensivbetten es gibt und wie viele der dort untergebrachten Patienten Covid-19 genbehandelt sind, sagte er nicht. Belgien hat angesichts steigender Fallzahlen die Maßnahmen verschärft. Im November wurde die Impfpflicht für Gesundheitspersonal angeordnet, was bis heute andauernde Proteste auslöste. Zudem gilt Home Office für vier Tage pro Woche bis 19. Dezember, ab dann drei Tage pro Woche.
- Italienischer Ärzte-Chef: Ansteckungen trotz Impfung, Grüner Pass ist sinnlos
- „Grüner Pass“ ist der erste Baustein eines globalen Überwachungssystems
- Und es wird uns als „Befreiung“ verkauft: Grüner Pass ab Mai
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Von Klimapanik zu kluger „Innodaption“

Das Ziel dieser Analyse ist es, eine kurze Zusammenfassung des neuen Buches des renommierten Klimaökonomen Bjorn Lomborg – „False Alarm: How Climate Change Panic Costs Us Trillions, Hurts the Poor, and Fails to Fix the Planet“ (2021) zu geben, hauptsächlich Kapitel 4 und 5. [1]
von Jurij Kofner, Ökonom, MIWI Institut. München, 4. Dezember 2021.
Der Struktur von Lomborgs Buch folgend, untersucht dieser Beitrag zunächst vergangene und zukünftige globale extreme Wettertrends und ob sie mit der globalen Erwärmung zusammenhängen; betrachtet dann die vergangenen und zukünftigen wirtschaftlichen und menschlichen Kosten der globalen Erwärmung; bevor schließlich die wirtschaftlichen Kosten der Klimaschutzbemühungen genauer untersucht werden. Der Autor ergänzt die Argumentation Lomborgs, indem er Beispiele und Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen des Klimawandels auf Deutschland und die Klimapolitik der Bundesregierung einbringt.
Extremes Wetter? Eher extreme Übertreibung.
In Kapitel 4 seines neuen Buches zeigt Bjorn Lomborg überzeugend und basieren auf Forschungsergebnissen, dass im letzten 20. Jahrhundert und Anfang des 21. Jahrhunderts, extreme Wetterereignisse wie Dürren, Überschwemmungen, Waldbrände und tropische Stürme, weder in Intensität noch Häufigkeit zugenommen haben. Dies könnte erst teilweise innerhalb der nächsten 80 Jahre passieren. Vor allem aber gibt es kaum wissenschaftliche Belege für einen signifikanten menschlichen Einfluss auf die Häufigkeit oder Intensität extremer Wetterereignisse.
Dürren
Verschiedene Studien zeigen, dass Dürren auf globaler Ebene vom 20. Jahrhundert bis zum frühen 21. Jahrhundert zurückgegangen sind.[2],[3],[4],[5]
Forscher des IPCC stellen fest: „es besteht geringes Vertrauen, die Veränderungen von Dürre auf globalen Landflächen seit Mitte des 20. Auf einen menschlichen Einfluss (d.h. auf menschliche CO2-Emissionen, – Kofner) zuzuschreiben“.[6]
Sie argumentieren auch, dass das Dürrerisiko in bereits trockenen Gebieten bis zum Jahr 2100 nur in Szenarien mit unrealistisch hohen globalen Kohlenstoffemissionen zunehmen könnte.[7]
Untersuchungen zum Wassermanagement (Stauseen und Bewässerung) aus Kalifornien zeigen, dass eine Dürredefizit um 50 Prozent mithilfe von Stauseen reduziert oder auch wegen umfangreicher Bewässerung fast verdoppelt werden kann.[8] Somit wäre eine Anpassung an das Klima viel schneller und effektiver im Umgang mit Dürren, als zu versuchen, den globalen atmosphärischen CO2-Gehalt zu ändern.
Überschwemmungen
Klimaforscher des IPCC kommen zu dem Schluss, dass es im 20. und frühen 21. Jahrhundert „einen Mangel an Beweisen und damit ein geringes Vertrauen in Bezug auf die Trends in der Größenordnung und/oder Häufigkeit von Überschwemmungen auf globaler Ebene“ gibt.[9]
Sie argumentieren, dass Änderungen in „der Stromstärke der meisten der größten Flüsse seit der Welt seit 1950 statistisch nicht signifikant sind“ und dass die Stromstärke eher abnimmt als zunimmt.[10]
Das US-Forschungsprogramm für globale Veränderungen gibt an, dass keine nachweisbaren Änderungen in Höhe, Dauer oder Häufigkeit von Überschwemmungen festgestellt werden können. Sie sagen auch, dass es Änderungen bei Überschwemmungen nicht auf den atmosphärischen CO2-Gehalt zurückgeführt, werden kann.[11]
IPCC-Forscher gehen davon aus, dass die Häufigkeit starker Regenfälle bis 2100 zunehmen wird, was zu einer erhöhten Überschwemmungsgefahr führen wird.[12] Allerdings weisen sie auch darauf hin, dass Veränderungen in der Flussbewirtschaftung einen viel größeren Einfluss auf zukünftige Hochwassertrends haben werden.[13]
Die relativen Schäden durch Überschwemmungen sind im letzten Jahrhundert zurückgegangen. Obwohl beispielsweise zwischen 1903 und 2018 die durchschnittliche Wohndichte in den Vereinigten Staaten um das 7,5-Fache gestiegen ist, sanken die durchschnittlichen Überschwemmungsschäden im gleichen Zeitraum von 0,5 Prozent des US-amerikanischen BIP auf nur noch 0,05 Prozent des BIP.[14]
Deutsche Politiker, insbesondere aus dem links-grünen Spektrum, machten den „vom Menschen verursachten Klimawandel“ schnell für die Überschwemmungen 2021 in Westdeutschland verantwortlich. Jedoch kann zwischen 1881 und 2021 der Deutsche Wetterdienst in den Sommermonaten keinen steigenden Niederschlagstrend feststellen.[15] Nach einem aktuellen Bericht des Umweltbundesamtes sind Überschwemmungen im Einzugsgebiet großer deutscher Flüsse zwischen 1961 und 2017 nicht häufiger geworden.[16]
Auch weltweit sind Überschwemmungen nicht tödlicher geworden. Trotz der wachsenden Weltbevölkerung ist die durchschnittliche Zahl der weltweiten Todesfälle nach gemeldeten Überschwemmungen zwischen 1988 und 2016 nicht gestiegen.[17] Als Grund dafür nennen die Forscher ein besser funktionierendes Katastrophenschutzsystem, darunter moderne Frühwarnsysteme.[18]
Auch hier ist Lomborg zufolge sind Anpassungen an den Klimawandel in Form eines proaktiven Flussmanagements und Katastrophenschutzes bei der Reduzierung zukünftiger Überschwemmungsgefahren viel wirksamer als kostspielige Maßnahmen zur CO2-Verringerung.[19]
Waldbrände
Die Aufzeichnungen von Sedimentkohle, welche man zurück bis zum Jahr 0 gemessen hat, zeigen, dass Brände weltweit seit 1870 stark zurückgegangen sind.[20]
Zwischen 1901 und 2007 ist die weltweit verbrannte Fläche von 1,9 Millionen auf 1,4 Millionen Quadratmeilen zurückgegangen.[21]
Nach einem Simulationsmodell hat sich zwischen 1900 und 2010 die weltweite jährliche Brandfläche um ein Drittel verringert.[22]
Eine US-amerikanische Studie aus dem Jahr 2017 ergab, dass das Klima dort, wo sich Menschen aufhalten, für die Brandaktivität weniger wichtig ist. Es stellte sich heraus, dass die menschliche Präsenz, wie die Nähe zu Städten und Straßen, die Anzahl der in einem Gebiet lebenden Menschen und die Menge an bebautem Land, viel ausschlaggebender sind für eine Brandwahrscheinlichkeit als das Klima.[23]
Zwischen 1966 und 2017 sind die Schäden durch Waldbrände in Australien, bereinigt um die Wohndichte und den Wert der Häuser, leicht zurückgegangen.[24]
Nach einem unrealistischen Worst-Case-Szenario einer starken globalen Erwärmung wird die weltweit verbrannte Fläche im Jahr 2050 um 8 Prozent und im Jahr 2100 um 33 Prozent gegenüber dem Jahr 2000 zunehmen; aber selbst im Jahr 2100 wäre dies immer noch weniger als die gesamte verbrannte Fläche im Jahr 1950.[25]
Lomborg argumentiert hier wieder, dass direkte Anpassungsmaßnahmen wie eine vorausschauendere Landplanung, strengere Versicherungspolicen und ein besseres Feuermanagement die Schäden durch Waldbrände wirksamer reduzieren als kostspielige und sehr indirekte Versuche zur globalen CO2-Verringerung.
Tropische Stürme
Beobachtungen zeigen, dass zwischen 1900 und 2017 weder die Häufigkeit noch die Intensität der kontinentalen US-amerikanischen Hurrikane zugenommen hat.[26]
Auf globaler Ebene sind Hurrikane im Laufe des 20. Jahrhunderts nicht häufiger geworden. Es gibt „keinen signifikanten beobachteten steigenden Trend bei der weltweiten Häufigkeit tropischer Wirbelstürme“, heißt es im Bericht des IPCC (2013).[27]
Der Bericht stellt auch fest, dass „es wenig Vertrauen gibt, Veränderungen der Hurrikanaktivität auf erhöhte anthropogene Kohlendioxidemissionen zurückzuführen“.[28]
Laut Forschern der US-amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration „liefern historische Aufzeichnungen der Hurrikan-Häufigkeit im Atlantik zwischen 1880 und 2010 keine maßgeblichen Beweise für einen erheblichen langfristigen Anstieg durch die Treibhauserwärmung“.[29]
Das Wachstum der Küstenbevölkerung und der gestiegene Wert der Küstenimmobilien sind die überwältigenden Faktoren für die beobachtete Zunahme von Hurrikan-bedingten Schäden. Eine Anpassung dieser hurrikanbedingten Kosten für die Wohndichte und den Wohlstand in den Küstengebieten der Vereinigten Staaten, Australiens und Chinas zeigt, dass diese Schäden zwischen 1900 und 2019 nicht gestiegen sind.[30],[31]
Klimatologen des IPCC prognostizieren, dass Hurrikane aufgrund der globalen Erwärmung in Zukunft weniger häufig auftreten, dafür aber stärker werden.[32]
Im Jahr 2016 betrugen die weltweiten Kosten und Schäden durch Hurrikane 0,04 Prozent des weltweiten BIP. Das weltweite BIP wird sich bis zum Jahr 2100 verfünffachen, aber auch die Widerstandsfähigkeit gegenüber Naturkatastrophen wird sich verbessern. Ohne die globale Erwärmung werden im Jahr 2100 die Schäden durch Hurrikane 0,01 Prozent des globalen BIP ausmachen, mit der globalen Erwärmung – 0,02 Prozent. Dies bedeutet, dass die globale Erwärmung zwar die nominellen Hurrikankosten verdoppeln wird, die realen Kosten im Vergleich zum weltweiten Bruttosozialprodukt jedoch doppelt so niedrig wie heute ausfallen werden.[33]
Lomborg stellt hier erneut fest, dass zunehmende Anpassungsbemühungen wie „Bauvorschriften, Hochwasserkarten, Infrastruktur und Versicherungen in gefährdeten Gemeinden“ die negativen Auswirkungen tropischer Stürme viel effektiver reduzieren werden als CO2-bezogene Klimaschutzbemühungen. [34]
Die Kosten der Erderwärmung schrumpfen und sind nicht „das Ende der Welt“
Als nächstes zeigt Lomborg in Kapitel 5, dass die humanitären und wirtschaftlichen Kosten der globalen Erwärmung in den letzten 120 Jahren deutlich zurückgegangen sind. Anhand von Ergebnissen einer Metastudie zeigt er dann, dass auch die erwartete Erderwärmung nicht das Ende der Welt bedeutet, sondern dessen Kosten eher überschaubar sein werden.
Klimabedingte Todesfälle in der Vergangenheit und wirtschaftliche Kosten
Unter Verwendung von Daten aus der EN-DAT-Datenbank[35] zeigt Lomborg, dass von den 1920er bis 2010er Jahren die Gesamtzahl der klimabedingten Todesfälle um 96 Prozent von durchschnittlich fast 500.000 pro Jahr auf durchschnittlich weniger als 20.000 pro Jahr zurückgegangen ist. Bereinigt um die Vervierfachung der Weltbevölkerung im gleichen Zeitraum „ist das durchschnittliche persönliche Risiko, bei einer klimabedingten Katastrophe umzukommen, um 99 Prozent gesunken“.[36]
Anhand von Daten der Münchener Repo und der Weltbank zeigt Lomborg, dass die durchschnittlichen weltweiten wetterbedingten Katastrophenschäden von 0,26 Prozent des weltweiten Bruttosozialprodukts im Jahr 1990 auf 0,18 Prozent des weltweiten BIP im Jahr 2019 zurückgegangen sind.[37]
Eine weitere Studie bestätigt den deutlich abnehmenden Trend sowohl der menschlichen als auch der wirtschaftlichen Vulnerabilität durch klimabedingte Gefahren: „durchschnittliche weltweite Sterblichkeitsraten und wirtschaftlichen Verlustraten sind von 1980–1989 bis 2007–2016 um das 6,5 bzw. fast das 5-fache gesunken“. [38]
Wirtschaftliche Kosten der zukünftigen globalen Erwärmung
Eine Metastudie des berühmten, mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Klimaökonomen William Nordhouse (2017), welche 39 Forschungsstudien zu klimabedingten Wirtschaftskosten bewertet, zeigt, dass ein Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um 2 °C (verglichen mit der durchschnittlichen globalen Temperatur in „vorindustriellen Zeiten“, d.h. vor 1850-1900) das globale BIP um 2,04 Prozent verringern wird. Ein Temperaturanstieg von 4 °C wird das globale BIP um 3,64 Prozent senken.[39]
Um dies in die richtige Perspektive zu rücken: Im Vergleich zu 2010 wird das globale BIP bis zum Jahr 2100 schätzungsweise um das 3,1- bis 9,1-fache wachsen.[40] Wenn also die globale Durchschnittstemperatur bis zum Jahr 2100 um 4 °C ansteigt, wird das globale BIP stattdessen „nur“ um das 3,0 bis 8,7-fache wachsen.
Der IPCC-Bericht vom 2018 schätzt, dass das „business as usual“-Worst-Case-Szenario der globalen Erwärmung bis zum Jahr 2100 die Weltwirtschaft 2,6 Prozent kosten wird.[41]
Anzumerken ist hier, dass es mehrere Studien gibt, die der globalen Erwärmung positive wirtschaftliche Effekte zuschreiben. Zum Beispiel die viel zitierte, aber auch viel kritisierte Studie von Richard Tol (2002).[42]
Der Fall Deutschland: Klimakosten oder sogar Klimanutzen?
Der Ökonom Jörg Guido Hülsmann (2020) geht davon aus, dass die Vorteile der globalen Erwärmung dessen Nachteile überwiegen könnten. Diese positiven Auswirkungen der globalen Erwärmung dürften sich besonders auf der Nordhalbkugel bemerkbar machen.[43]
Laut einer Gravitationssimulation des niederländischen Amtes für Wirtschaftspolitik (CPB) beispielsweise wird die Öffnung der arktischen Nordseeroute durch das Auftauen der Nordpol-Eisschilde Deutschlands BIP um fast 0,3 Prozent steigern.[44] Eine deutsche Studie schätzt, dass die Erderwärmung und der CO2-Düngeeffekt die heimischen Ernteerträge verbessern und damit das landwirtschaftliche Nettoeinkommen Deutschlands im Jahr 2040 um 5–6 Prozent steigern werden. Das entspräche einem Anstieg des deutschen BIP um 0,1 Prozent.[45]
Der richtige Policy-Mix? Vermeidung, Anpassung, Innovation.
Eine kürzlich durchgeführte gemeinsame Studie von 17 führenden Forschungszentren auf der ganzen Welt kam zu dem Schluss, dass die durchschnittlichen weltweiten CO2-Vermeidungskosten im Jahr 2030 zwischen -0,5 (aktuelle Pariser Zusagen) und -1 Prozent des globalen BIP (langfristiges Pariser Temperaturziel) liegen werden. Die Einhaltung der CO2-Reduktionsziele wird der Studie zufolge das deutsche BIP im Jahr 2030 um 1 bis 1,5 Prozent reduzieren.[46]
Der Fall Deutschland: Vermeidung, Adaption oder Innovation?
Nach Berechnungen des IfW Kiel hatte Deutschland 2019 den zweithöchsten Netto-Kohlenstoffpreis weltweit – durchschnittlich 55 Euro pro Tonne CO2 (471 Euro pro Kopf).[47] Bis 2030 könnte dieser Preis 115 Euro pro Tonne CO2 erreichen (zwischen 606 und 981 Euro pro Kopf im Jahr 2030).[48]
Das MIWI-Institut[49] und das öko-Institut[50] schätzen die Gesamtsteuerbelastung der deutschen Wirtschaft für Zwecke des Klimaschutzes auf durchschnittlich 47,1 bis 54,6 Milliarden Euro pro Jahr (als Summe aus: nationale CO2-Umlage, EEG Zuschlag und deutscher Anteil am EU-ETS). Das entspricht zwischen 1,4 und 1,6 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2019 oder zwischen 570 und 660 Euro pro Kopf und Jahr.
Eine neue umfassende Studie im Auftrag der KfW-Bank beziffert die Höhe der deutschen Klimaschutzinvestitionen, also die Summe aus staatlichen (inklusive Subventionen) und privaten Investitionen für die Ziele der CO2-Neutralität, darunter beispielsweise für E-Autos der Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung und für den Umbau der deutschen Industrie, etc., auf rund 119 Milliarden Euro pro Jahr (1430 Euro pro Kopf) oder 3,1 Prozent des nationalen BIP.[51]
Um die „Klimaneutralität“ Deutschlands als erklärtes Ziel der Bundesregierung bis 2045 zu erreichen, müssen laut Studienmodell jährlich weitere 72 Milliarden Euro für Klimaschutzzwecke investiert werden. Insgesamt müssten somit die jährlichen „Klimaschutzinvestitionen“ 191 Milliarden Euro pro Jahr (2300 Euro pro Kopf) oder 5,2 Prozent des deutschen BIP betragen.[52]
Es liegt auf der Hand, dass die Wohlfahrtskosten der Klimaschutzmaßnahmen die volkswirtschaftlichen Kosten der globalen Erwärmung nicht übersteigen dürfen. Aber gibt Deutschland tatsächlich zu viel Geld für den Klimaschutz, also für die CO2-Reduktion, aus?
Eine Möglichkeit, dies zu ermitteln, besteht darin, den langfristigen Wachstumstrend der deutschen Wirtschaft (z. B. bis 2050)[53] in zwei Szenarien zu vergleichen. Erstens in einem „Business-as-usual“-Szenario mit den möglichen wirtschaftlichen Vor- und Nachteilen der globalen Erwärmung (-3,64 Prozent des globalen BIP bis 2100 laut Nordhaus). Da dessen Auswirkungen weltweit ungleich verteilt wären, könnten sie sich, wie oben angedeutet, sogar für Deutschland, das auf der Nordhalbkugel liegt, als Nettopositiv erweisen.
Darüber hinaus muss dieses Szenario, wie Lomborg in seinem gesamten Buch gezeigt hat, eine Kosten-Nutzen-Analyse von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel, wie beispielsweise ein besseres Flussmanagement, beinhalten, um die Reduzierung der Kosten des Klimawandels angemessen widerzuspiegeln.
Zweitens in einem Szenario der „Klimaneutralität“, dass die Auswirkungen der oben genannten Klimasteuerbelastung und der Klimaschutzinvestitionen auf das deutsche BIP-Wachstum berücksichtigt. Obwohl viele Befürworter der „grünen Transformation“ deren Auswirkungen mit positivem Vorzeichen einschätzen, gibt es auch skeptischere Ökonomen. Stefan Kooths, der neue Co-Präsident des IfW Kiel, argumentiert, dass die Dekarbonisierungsmaßnahmen der Bundesregierung eher substitutiven als multiplikativen Charakter haben. Dies deutet darauf hin, dass Klimasteuern und -investitionen langfristige wachstumshemmende Wirkungen haben.[54]
Viel wird davon abhängen, wie viel dieser nationalen Kosten und Investitionen in produktivitätssteigernde Innovationen umgesetzt werden können und wie stark der globale Markt für grüne Technologien und CO2-Vermeidung in Zukunft wachsen wird.
Es zeigt sich, dass weitere kritische Studien im Bereich der deutschen Klimaökonomie notwendig sind.
Wenn man den CO2-Ausstoß senken will, sollte man dies auf jeden Fall am effizientesten und kostensparendsten tun, also wie und wo es am günstigsten ist.
So wird der durchschnittliche Vermeidungspreis pro Tonne CO2 in China auf nur 5 Euro (51 Euro pro Kopf) im Jahr 2019 und auf 10 Euro (95 Euro pro Kopf) im Jahr 2030 geschätzt, also etwa 10-mal niedriger als in Deutschland. [55]
Die Einführung eines weltweiten Emissionshandelssystems würde die CO2-Vermeidungskosten für Deutschland um ein Drittel oder sogar um die Hälfte reduzieren.[56]
Die Schaffung eines globalen „Klimafonds“ – ein Vorschlag des deutschen Ökonomen Ulrich van Suntum für das MIWI-Institut – wäre ein weiteres gutes Instrument, um CO2-intensive Entwicklungs- und Schwellenländer zu einer CO2-Reduktionspolitik zu bewegen, da diese Länder finanzielle Transfers aus dem Fonds für ihre nationalen Bemühungen zur CO2-Reduzierung erhalten würden. Durch Finanztransfers an den Fonds könnte Deutschland die gleiche Zielmenge an CO2-Emissionen deutlich günstiger einsparen, als es derzeit durch nationale Anstrengungen zu erreichen versucht.[57]
Lomborg sieht unter anderem Innovationen in der Kernenergie, also in der Reaktorforschung der 4. und 5. Generation, sowie in der Kernfusion als einen der wichtigsten Anreize für wirksame, verlässliche und kostengünstige Wege zur CO2-Einsparung. [58]
Tatsächlich hat ein umfassender Kostenvergleich von Blüm (2021) gezeigt, dass die Verlängerung der Laufzeit bezahlter Kernkraftwerke um ein bis zwei Jahrzehnte mit 2,7 Euro Cent pro KWh die günstigste Art der Stromerzeugung in Deutschland wäre.[59]
Eine Analyse des MIWI-Instituts hat gezeigt, dass Kernenergie den größten preissenkenden Effekt auf den europäischen Strompreis hat: Eine Erhöhung des Anteils der Kernkraftwerke am Erzeugungsmix um 1 Prozent senkt den durchschnittlichen Strompreis für Nicht-Haushaltsverbraucher um 1,36 Euro pro MWh .[60]
Zusammenfassung
In seinem Buch verwendet Lomborg evidenzbasierte Studien, um klar und logisch zu zeigen, dass der Klimaalarmismus keine wissenschaftliche Grundlage hat und dass Regierungen sich nicht auf Maßnahmen zur Vermeidung des Klimawandels fixieren sollten. Die menschlichen und volkswirtschaftlichen Kosten klimabedingter Extremwetterereignisse haben sich in den letzten 120 Jahren drastisch reduziert und werden auch in den nächsten 80 Jahren mit Kosten in Höhe von 3,64 Prozent des globalen BIP überschaubar bleiben. Ein viel effizienterer und erfolgversprechenderer Ansatz wäre daher ein Policy-Mix der „Innodaption“ mit Fokus auf Anpassungsmaßnahmen (z.B. besseres Wassermanagement, vorausschauende Landplanung, strengere Versicherungen, etc.) und Innovationsförderung durch eine technologieoffene finanzielle und administrative Unterstützung von Forschung und Entwicklung neuer grüner Technologien.
Quellen
[1] Lomborg B. (2021). False Alarm How climate change panic costs us trillions, hurts the poor and fails to fix the planet. Hachette Book Group. New York. URL: https://www.lomborg.com/publications
[2] IPCC (2013). Detection and Attribution of Climate Change: from Global to Regional. In: Climate Change 2013: The Physical Science Basis. Contribution of Working Group I to the Fifth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change. URL: https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/02/WG1AR5_Chapter10_FINAL.pdf
[3] Hao Z. et al. (2014). Global integrated drought monitoring and prediction system. Sci Data. URL: https://www.nature.com/articles/sdata20141
[4] Watts N. (2018). The 2018 report of the Lancet Countdown on health and climate change: shaping the health of nations for centuries to come. The Lancet. URL: https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(18)32594-7/fulltext
[5] Donat M.G. et al. (2013). Updated analyses of temperature and precipitation extreme indices
since the beginning of the twentieth century: The HadEX2 dataset. Journal of Geophysical Research. Atmospheres. URL: https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1002/jgrd.50150
[6] IPCC (2013).
[7] IPCC (2013).
[8] He X. et al. (2017). Human water management intensifies hydrological drought in California. Geophysical Research Letters. NASA. URL: https://pubs.giss.nasa.gov/abs/he09200d.html
[9] IPCC (2013).
[10] IPCC (2018). Global Warming of 1.5°C. An IPCC Special Report on the impacts of global warming of 1.5°C above pre-industrial levels and related global greenhouse gas emission pathways, in the context of strengthening the global response to the threat of climate change, sustainable development, and efforts to eradicate poverty. World Meteorological Organization. URL: https://www.ipcc.ch/sr15/
[11] USGCRP (2017). Climate Science Special Report. Fourth National Climate Assessment. URL: https://science2017.globalchange.gov/downloads/CSSR2017_FullReport.pdf
[12] IPCC (2018).
[13] IPCC (2013).
[14] Lomborg B. (2021).
[15] DWD (2021). Mittlerer Niederschlag im Sommer seit 1881 (in mm). URL: https://www.dwd.de/DE/leistungen/zeitreihen/zeitreihen.html
[16] Umweltbundesamt (2019). Monitoringbericht 2019 zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel. URL: https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/umweltbundesamt-2019-monitoringbericht-2019-zur
[17] Formetta G., Feyen L. (2019). Empirical evidence of declining global vulnerability to climate-related hazards. Global Environmental Change. URL: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0959378019300378#!
[18] Haas S. (2021). Ist der Klimawandel schuld an der Flutkatastrophe? NZZ. URL: https://www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick/die-billigste-ausrede-nach-dem-hochwasser-der-klimawandel-ist-an-allem-schuld-ld.1636962
[19] Lomborg B. (2021).
[20] Marlon J.R. et al. (2008). Climate and human influences on global biomass burning over the past two millennia. Nature Geoscience. URL: https://www.nature.com/articles/ngeo313
[21] Yang J. et al. (2014). Spatial and temporal patterns of global burned area in response to anthropogenic and environmental factors: Reconstructing global fire history for the 20th and early 21st centuries. JGR: Biogeosciences. URL: https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/toc/21698961/2014/119/3
[22] Ward D. et al. (2018). Trends and Variability of Global Fire Emissions Due To Historical Anthropogenic Activities. Global Biogeochemical Cycles. URL: https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/2017GB005787
[23] Syphard A.D. et al. (2017) Human presence diminishes the importance of climate in driving fire activity across the United States. PNAS. URL: https://www.pnas.org/content/114/52/13750
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Screenshots des Grauens
(Auf das Bild klicken für Großdarstellung)
Zu jedem der vier Screenshots/Ausschnitte gibt es hier einen Artikel:
Die empfohlene genetische Manipulation des Menschen
Der Anschluss jedes Menschen an das Internet auf Gen-Ebene
CRISPR-Graphen-gestützte Gendetektion
Die zwei Bilder/Beiträge links sind aus dem großen naturwissenschaftlichen Fachmagazin Nature. Rechts oben ist das Weltwirtschaftsforum aktiv (Schwab) und rechts unten die WHO (Gates).
Überfüllte Leichenhallen in Großbritannien – Covid-Tote sind es nicht…
Britische Leichenhäuser sind aktuell in so großem Ausmaß mit einer Übersterblichkeit konfrontiert, dass Experten nun eine Untersuchung fordern. Da es sich dabei zu einem Großteil nicht um sogenannte Covid-Todesfälle handelt, muss eine andere Ursache für das Phänomen verantwortlich sein. Zahlen des Office for National Statistics zeigen, dass in England und Wales in den letzten vier Monaten 20.823 mehr Tote registriert wurden, als im Fünfjahresdurchschnitt der letzten 18 Wochen.
Davon hängen jedoch nur 11.531 (ca. 45 Prozent ) mit Covid-19 zusammen, wobei in dieser Gruppe auch die lediglich „mit Covid“ (also aus gegebenenfalls völlig anderen Gründen) Verstorbenen mit eingerechnet sind. Die Zahlen zeigen des Weiteren, dass mehr Menschen als je zuvor zuhause sterben. Dies wird von manchen darauf zurückgeführt, dass viele Menschen aus Angst, sich mit Covid-19 anzustecken, auf eine Krankenhausbehandlung verzichten.
Hätte man Leben retten können?
Nun werden Stimmen laut, die herausfinden wollen, ob diese Todesfälle vermeidbar gewesen wären. Den Zusammenhang mit der Impfkampagne will niemand aussprechen, nicht einmal als Spekulation – obwohl dieser natürlich mehr als naheliegt. Professor Carl Heneghan, Direktor des „Zentrums für evidenzbasierte Medizin“ an der Universität Oxford, fordert nun “eine dringende Untersuchung… wenn man sich anschaut, wo die Übersterblichkeit auftritt, dann sind es Erkrankungen wie ischämische Herzkrankheiten, Leberzirrhose und Diabetes, die alle potenziell reversibel sind.” Dies gehe „über die bloße Betrachtung der rohen Zahlen und der Totenscheine hinaus. Wir müssen zurückgehen und herausfinden, ob diese Todesfälle vermeidbare Ursachen haben.“
In England wartet man seit zwei Jahren auf OP-Termine
Derzeit warten 5,8 Millionen Patienten in Großbritannien auf eine Routinebehandlung, 300.000 davon seit einem Jahr. Zehntausende warten seit zwei Jahren – bereits seit der Zeit vor Corona – auf Hüft- und Knieoperationen, während Notfallpatienten oft von Ambulanzen vor Krankenhäusern abgeladen werden, wo sie stundenlang ausharren müssen, bis sie aufgenommen werden können. Amanda Pritchard, die Chefin des britischen National Health Service (NHS) in England, beklagt, dass es mehr Ärzte und Schwestern, nicht mehr Geld brauche.
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The post Amerikas Dr. Mengele – Thomas DiLorenzo first appeared on Axel B.C. Krauss.
HallMack: Lauterbach, Österreich und neues Geld

„Hallo liebe Zuschauer und herzlich Willkommen zu den Kurznachrichten 06/12. […] Jetzt haben wir nicht nur einen kommunistischen Bundeskanzler, der schon mehr Skandale zu verzeichnen hat als der Helmut Kohl nach 16 Jahren, einen Vizekanzler, der das Vaterland stets zum Kotzen fand, einen veganen Landwirtschaftsminister und die stets konfuse Baerbock im Außenministerium. Als Sahnhäubchen kriegen […]
„Leute, wir haben einen illegalen Kindergeburtstag!“
Die Corona-Squad steht bereit (Foto:Imago)
Man hat derzeit mehrfach täglich das Bedürfnis, sich fest in den Arm zu kneifen. Weil das alles doch eigentlich nur noch ein Albtraum erster Güte sein kann. Da hat man sich einen kurzen Moment des Aufatmens gegönnt, weil die Ära der größten Kanzlerin aller Zeiten endlich vorüber ist, aber im politischen Alltag merkt man gar nichts davon. Im Gegenteil, teilweise geht es noch wahnwitziger weiter als bisher: Als habe man Merkels Politik in Flaschen abgefüllt und dann zu Sirup eingedickt.
Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man sich an den Comedy-Qualitäten einiger Kabinettsmitglieder erfreuen. Da haben wir zum einen Annalena Baerbock, die vor allem das Handwerk des Plagiats beherrscht und nie um eine neue Wortschöpfung verlegen ist. Vielleicht trägt sie noch unfreiwillig zum Weltfrieden bei, denn jüngst kündigte sie ein entschlossenes Durchgreifen in der deutschen Außenpolitik an. Das erinnert mich an den Titel einer Komödie mit Peter Sellers: „Die Maus, die brüllte”. Darin geht es um ein kleines Fürstentum, das sich von den Amerikanern besiegen lassen will, um anschließend Aufbauhilfen von diesen zu bekommen
Lachen verbindet
Durch eine Verkettung von Zufällen gewinnt man jedoch den Krieg – und ist mit der Situation heillos überfordert. Wenn Putin sich mit seinem chinesischen Amtskollegen köstlich am roten Telefon über Annalenas Mäusegebrüll amüsiert, haben die beiden vielleicht ein friedensstiftendes gemeinsames Hobby gefunden. „…und dann hat ihr meine neue dänische Dogge quer übers Gesicht geschlabbert…„: Lachen verbindet, auch in der internationalen Politik!
Weniger zu lachen werden wir wohl mit unserem neuen Gesundheitsminister haben: Ausgerechnet Karl Lauterbach! Angeblich soll diese Entscheidung seiner Beliebtheit in der Bevölkerung geschuldet sein, die entweder einen äußerst seltsamen Sinn für Humor haben muss oder aber gründlich missverstanden wurde. Denn „Hau noch einen raus, Karl!” ist nicht gleichbedeutend mit „Der Mann ist die Kompetenz in Person”. Wenn Hollywood ihn nicht als Drehbuchautor für Horrorfilme abwirbt – „Es kam aus dem Klo: Mörder-Aerosole greifen an” – wird er leider weiterhin den apokalyptischen Reiter geben, jetzt aber mit der Befugnis ausgestattet, uns alle in seinen persönlichen Corona-Film als Statisten einzubinden. Es ist, als habe man einem Maniker die Verwaltung der Haushaltskasse übertragen – ich weiß, wovon ich rede, das endet im Desaster.
Aus Sachsen kommt – nach der 20-Mann-Fackel-Demo vor Ministerin Köppings Haus – dann gleich die nächste dystopische Idee. Schnellverfahren für Corona-Sünder. Als der Film „Judge Dredd” mit Sylvester Stallone in den Neunzigern erschien, warf man den Machern eine faschistische Gesinnung vor, Polizist und Richter in einer Person, wo gibt es denn so etwas? Vielleicht demnächst in Sachsen. Wem die Maske verrutscht, der muss dann fürchten, direkt an Ort und Stelle atomisiert zu werden.
(Screenshot:Twitter)
Tatsächlich beklagte sich ein Polizeisprecher über die Raffinesse potentieller Demonstranten, die sich als „Spaziergänger“ ausgeben. Nun haben die Ordnungshüter die lebensgefährliche Aufgabe, echte von gefälschten Promenierenden zu unterscheiden, jederzeit davon bedroht, dass einer davon sie mit einem vollgeschnieften Taschentuch attackiert. Eine neue Dimension des Bio-Terrorismus in einer von Leugnern und Kritikern durchsetzten Zone des epidemischen Grauens. Erschütternd.
Da schockt es kaum noch jemanden, dass die Ordnungsämter nun bundesweit auch Hinweisen aus der Bevölkerung nachgehen sollen, wenn an Weihnachten eventuell eine ungeimpfte Tante zuviel am Tisch des Nachbarn sitzt. „Schatz! Die schöne Wohnung im Erdgeschoss wird bald frei! Ich lasse die Nachbarn gerade verhaften, ruf schon mal den Vermieter an!”.
Das Leben in Deutschland fühlt sich gerade an wie die Umsetzung eines dystopischen Drehbuchs von John Cleese in die Realität. Ziemlich schräg, absurd und dennoch beängstigend. Vielleicht geht unser Land damit als erste rabenschwarze Komödiendiktatur in die Geschichte ein. Zumindest für diejenigen, die sich die Entwicklung von außerhalb anschauen können. Von innen möchte man sich tatsächlich nur noch kneifen, um endlich aufzuwachen.
Ungeimpfte werden nun eingesperrt – Die Macht zu inhaftieren – Leben im Pandemieland
- Ab Mitternacht des 15. November 2021 hat Österreich eine weitere landesweite Sperre verhängt, die jedoch nur für Einwohner ab 12 Jahren gilt, die die experimentelle COVID-Impfung abgelehnt haben. Eine Ausnahme gilt für nicht geimpfte Personen, die sich kürzlich von COVID-19 erholt haben. Berichten zufolge sind schätzungsweise 2 Millionen der 8,9 Millionen Einwohner von der Sperre betroffen.
- Deutschland bereitet eine Gesetzgebung vor, nach der Menschen wieder von zu Hause aus arbeiten müssen, es sei denn, sie haben einen „zwingenden beruflichen Grund“, im Büro zu sein. In diesem Fall müssen sie eine COVID-Impfung nachweisen oder einen negativen PCR-Test vorlegen.
- 2017 wurde den US-Zentren für Seuchenkontrolle und -prävention die Befugnis erteilt, während einer Gesundheitskrise den zwischenstaatlichen Reiseverkehr einzuschränken und Amerikaner unter Quarantäne zu stellen, ohne dass es einen klaren und direkten Weg gibt, die Quarantäneanordnung vor einem Bundesgericht anzufechten.
- Wird die CDC diese Befugnisse nutzen? Ende Oktober 2021 sagte die CDC-Direktorin Rochelle Walensky, es gebe einen Plan“, ungeimpfte Arbeitnehmer mit Aufklärung und Beratung“ zu versorgen, was nach einem Plan klingt, Menschen in Umerziehungslager zu stecken
- Der Plan, Menschen in ihren Häusern unter Quarantäne zu stellen und private Unternehmen zu schließen, um auf eine Pandemie zu reagieren, wurde von Dr. Rajeev Venkayya, Präsident der Global Vaccine Business Unit bei Takeda Pharmaceuticals und ehemaliger Leiter der Pandemiepolitik der Gates Foundation, entwickelt.
Seit dem 15. November 2021 um Mitternacht hat Österreich eine weitere landesweite Sperre verhängt, angeblich um den Anstieg der COVID-Fälle einzudämmen. Das Besondere an dieser Sperre ist, dass sie nur für Einwohner ab 12 Jahren gilt, die die experimentelle COVID-Impfung abgelehnt haben. Eine Ausnahme gilt für nicht geimpfte Personen, die sich „kürzlich von COVID-19 erholt haben“.
Sie dürfen nur für „wesentliche“ Arbeiten, „wesentliche“ Einkäufe (z. B. Lebensmittel), kurze Erledigungen und Impfungen vor die Tür gehen. Alle anderen Freizeitaktivitäten im Freien sind untersagt. Von der Abriegelung sind Berichten zufolge schätzungsweise 2 Millionen der 8,9 Millionen Einwohner betroffen.
Stichprobenartige Kontrollen sind vorgeschrieben, um sicherzustellen, dass keine gesunden, ungeimpften Menschen auf den Straßen unterwegs sind, und die Geldstrafen für Verstöße gegen die Abriegelung können bis zu 1.450 € (etwa 1.640 $) betragen.
Erst zwei Tage zuvor war angedeutet worden, dass die Sperre nur den nördlichen Teil Österreichs und Salzburg betreffen würde, aber das änderte sich schnell und umfasste das ganze Land. Es fällt schwer, in dieser Maßnahme etwas anderes als eine Bestrafung für die Weigerung zu sehen, ein medizinisches Versuchskaninchen zu sein, wenn man bedenkt, dass Bundeskanzler Alexander Schallenberg die COVID-Impfrate des Landes von 65 % als „beschämend niedrig“ bezeichnete.
Wie denken die Österreicher darüber?
Am ersten Tag der österreichischen Quarantäne für Ungeimpfte ging Freddie Sayers von Unherd.com auf die Straße, um herauszufinden, wie die Österreicher darüber denken. Er schreibt:
Was mir am meisten auffällt, ist der Klassenunterschied, den die ganze Sache ausmacht. Wir begannen heute Morgen in einer der nobleren Einkaufsstraßen in der Altstadt, die voller Rolex- und Karl-Lagerfeld-Geschäfte ist, in denen sich gut betuchte Einheimische aufstellten, um ihre Unterstützung für die Abriegelung zu bekunden. Die Sympathie für eine widerspenstige Minderheit, die als „dumm“ und „selbstverschuldet“ angesehen wird, ist sehr gering.
Spricht man jedoch in der gleichen Straße die Menschen an, die fluoreszierende Westen tragen, die Geschäfte bewachen und Auslieferungen vornehmen, erhält man in der Regel eine andere Antwort. Sie sind eher abgeneigt, mit uns zu sprechen, aber deutlich weniger hilfsbereit. Das ist Blödsinn, lautete die markige Antwort eines Mannes.
Fragen nach der praktischen Wirksamkeit einer solchen Maßnahme scheinen nicht von großem Interesse zu sein. Wenn ich die Leute frage, ob sie wissen, dass sich auch geimpfte Menschen mit COVID anstecken und es übertragen können, wird dies meist als unwichtiges Detail abgetan.
Keine einzige Person, mit der wir bisher gesprochen haben, hat sich zu den wahrscheinlichen praktischen Folgen dieser neuen Politik geäußert – es handelt sich einfach um eine Verschärfung der Impfpasspolitik, die bisher offensichtlich nicht in der Lage war, die jüngste Infektionswelle einzudämmen …
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Motivation zumindest teilweise strafend ist. Sie verstehen die Menschen nicht, die sich nicht impfen lassen, sie mögen sie nicht und haben ein wenig Angst vor ihnen – also ist es am einfachsten, sie ganz aus der Gesellschaft zu entfernen.
Die Totalitaristen ignorieren den Willen des Volkes
Es ist interessant, dass diese jüngste Runde von Abriegelungen trotz anhaltender öffentlicher Proteste stattfindet. In der Tat finden in einigen Gebieten Europas seit weit über einem Jahr regelmäßig Massenproteste statt, doch die Regierungschefs ignorieren den Willen des Volkes rundweg, und die Mainstream-Medien weigern sich, über diese Versammlungen zu berichten.
Und da das Versagen der COVID-Impfungen immer offensichtlicher wird, nehmen die öffentlichen Demonstrationen gegen die Verordnungen und Sperrungen an Fahrt auf. Wie The Vaccine Reaction berichtet, haben Wien, Amsterdam, Den Haag, Rom, Brüssel, Rotterdam und andere europäische Städte am Wochenende des 19. und 20. November 2021 Massenproteste abgehalten. Einige dieser Städte gehören zu den am stärksten geimpften in Europa. The Vaccine Reaction berichtet:
Am nächsten Tag gingen Zehntausende Österreicher in Wien pfeifend, hupend und trommelnd auf die Straße. Sie schwenkten österreichische Fahnen, skandierten „Widerstand“ und hielten Schilder in die Höhe, auf denen „Nein zur Impfung“, „Genug ist genug“ und „Nieder mit der faschistischen Diktatur“ stand, und marschierten zum Heldenplatz vor der ehemaligen Hofburg im Zentrum Wiens.
Eine weitere Großkundgebung fand am 27. November in Graz, Sankt Pölten und Klagenfurt statt. Diesmal skandierten sie ‚Frieden, Freiheit, keine Diktatur‘ …
Der Vorsitzende der populistischen FPÖ, Herbert Kickl, bezeichnete die von der Regierung angekündigte Impfpflicht als „verfassungswidrig“ und sagte: „Österreich ist jetzt eine Diktatur“. Er forderte den Obersten Gerichtshof des Landes auf, einzugreifen und „totalitäre“ Maßnahmen einer Regierung zu verhindern, „die glaubt, für uns denken und entscheiden zu müssen“. Er sagte:
.. In fast zwei Jahren ist die Regierung nicht in der Lage gewesen, wirksame Strategien zum Schutz der Bevölkerung zu entwickeln. Stattdessen hat sie Woche für Woche neue Schikanen ins Leben gerufen, um gesunde Menschen Stück für Stück in ihren Grundrechten zu beschneiden. Und jetzt haben wir mit der Zwangsimpfung ein Niveau erreicht, das eigentlich niemand für möglich gehalten hat. Das können und dürfen wir uns nicht gefallen lassen.
Europäer fordern Freiheit
Mehrere andere europäische Länder befinden sich ebenfalls in Aufruhr, da ihre Regierungen die Forderung der Menschen nach Freiheit ignorieren. Deutschland, das ebenfalls einen neuen Anstieg der Fälle meldet, bereitet Berichten zufolge ein Gesetz vor, nach dem die Menschen wieder von zu Hause aus arbeiten müssen, es sei denn, sie haben einen „zwingenden beruflichen Grund“, im Büro zu sein. In diesem Fall müssen sie nachweisen, dass sie die COVID-Impfung erhalten haben oder einen negativen PCR-Test vorweisen.
In Belgien, wo die COVID-Impfquote bei 76 % liegt, haben Regierungsbeamte die COVID-Beschränkungen verschärft, was zu einem Protest von mindestens 35 000 Menschen im Zentrum von Brüssel führte. Die Menschen riefen „Freiheit! Freiheit! Freiheit!“ und sangen „Bella Ciao“, ein antifaschistisches Lied.
Die Kundgebung blieb bis zum Ende friedlich, als einige wenige Menschen mit der Polizei zusammenstießen, die Tränengas und Wasserwerfer einsetzte. Zweiundvierzig Demonstranten wurden festgenommen; zwei wurden verhaftet.
Auch in den Niederlanden kam es bei einer Demonstration gegen die Abriegelung zu Gewalttätigkeiten. Am 12. November 2021 verhängte die Regierung Obergrenzen für die Anzahl der Personen, die sich in jeder Wohnung aufhalten dürfen. Bars, Restaurants, Cafés und Supermärkte mussten um 20.00 Uhr schließen, und „unwesentliche“ Geschäfte mussten um 18.00 Uhr schließen. Nach Angaben von The Vaccine Reaction:
Am 19. November wurden sieben Menschen verletzt, als die niederländische Polizei bei einer Demonstration in einem der Haupteinkaufsviertel von Rotterdam Wasserwerfer einsetzte und auf Protestierende schoss, die Steine und Feuerwerkskörper warfen.
Bereitschaftspolizisten mit Schilden und Schlagstöcken sowie Beamte zu Pferd und in Polizeifahrzeugen patrouillierten nach der Konfrontation, bei der mindestens ein Polizeiauto ausbrannte und Dutzende von Fahrrädern zerstört wurden, durch die Straßen.
Auch in Italien kämpfen die Menschen für ihre Freiheit. Am 20. November 2021 versammelten sich Tausende auf dem Circus Maximus in Rom, um gegen die Einführung des Grünen Passes zu protestieren. Ein Demonstrant trug ein Transparent mit der Aufschrift: „Menschen wie wir geben niemals auf“.
Auch Australien, wo in den letzten Wochen einige der erstaunlichsten Übergriffe stattgefunden haben, wehrt sich. Am 27. November 2021 organisierte der „Millions March against Mandatory Vaccination“ Proteste in 30 Städten, darunter Sydney und Melbourne, wo sich Tausende versammelten. Hier trugen die Demonstranten Schilder mit der Aufschrift „Nie wieder abriegeln“ und „Weniger Staat, mehr Freiheit“.
Die verfassungswidrigen Quarantänebefugnisse der CDC
Auf der ganzen Welt erleben wir immer mehr tyrannische Eingriffe in die grundlegenden Menschenrechte und Freiheiten, und obwohl der Oberste Gerichtshof kürzlich Präsident Bidens Impfstoffmandat für Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern bis zur gerichtlichen Überprüfung gestoppt hat, sind die Amerikaner noch nicht über den Berg.
Wie bereits im Januar 2017 in einem Meinungsartikel der New York Times berichtet, gibt es Grund zur Besorgnis über die Befugnis der Centers for Disease Control and Prevention, Amerikaner nach Belieben unter Quarantäne zu stellen. Damals wussten wir noch nicht, wie diese Befugnis genutzt werden könnte. Heute braucht man keine sehr lebhafte Vorstellungskraft, um zu sehen, wie diese Verordnung von 2017 als Ausfallsicherung genutzt werden könnte, falls die Mandate scheitern. Wie die NYT seinerzeit berichtete:
Die Regeln umreißen zum ersten Mal, wie die Bundesregierung zwischenstaatliche Reisen während einer Gesundheitskrise einschränken kann, und sie führen eine interne Aufsicht darüber ein, ob jemand festgehalten werden sollte, ohne einen klaren und direkten Weg zu bieten, um eine Quarantäneanordnung vor einem Bundesgericht anzufechten.
Bisher waren es die staatlichen und lokalen Behörden, die bei Epidemien in der Regel mit derartigen Fragen befasst waren … Es ist unerlässlich, dass bei der nächsten Epidemie gesundheitliche Notfallmaßnahmen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und klaren, fairen Regeln unterliegen, um die Menschen vor unrechtmäßigem Freiheitsentzug zu schützen …
Eine rasche gerichtliche Überprüfung ist bei Epidemien immer wichtig gewesen. In der Regel können die Menschen die von einem Staat verhängte Quarantäne sofort anfechten. In mehreren Staaten muss die Regierung sogar die Genehmigung eines Richters einholen, bevor sie jemanden unter Quarantäne stellt.
Leider sehen die neuen Vorschriften vor, dass die C.D.C. die Entscheidung über eine Quarantäne in erheblichem Maße intern überwacht, wobei bis zu drei Ebenen der internen Überprüfung durch die Behörde vorgesehen sind. Diese interne Überprüfung hat keine ausdrückliche zeitliche Begrenzung und kann sich leicht über Wochen hinziehen, während eine gesunde Person in Quarantäne verweilt.
Und da Bundesgerichte oft warten, bis eine Behörde ihr internes Verfahren abgeschlossen hat, bevor sie eine Anhörung in Erwägung ziehen, werden wir erst bei der nächsten Krise wissen, ob ein Bundesrichter einer Petition von jemandem zustimmen wird, der inhaftiert ist, bevor die Überprüfung durch das C.D.C. abgeschlossen ist. Darüber hinaus hat die C.D.C. nun die eindeutige rechtliche Befugnis, in vielen Fällen die Quarantänefunktion von den Staaten zu übernehmen und den zwischenstaatlichen Reiseverkehr einzuschränken.
Spulen Sie bis Ende Oktober 2021 vor, und die CDC-Direktorin Rochelle Walensky gibt nun zu Protokoll, dass es einen Plan“ gibt, ungeimpfte Arbeitnehmer mit Aufklärung und Beratung“ zu versorgen, was sehr danach klingt, Menschen in FEMA-Umerziehungslager zu stecken. Die Quarantänebefugnisse der CDC können also noch genutzt werden.
Der Gründervater von Lockdowns
In einem Brownstone-Artikel von Mitte November 202115 geht Jeffrey Tucker der Frage nach, wie die Idee landesweiter Abriegelungen als Reaktion auf eine ansteckende Pandemie entstanden ist und aus wessen Feder sie stammt.
Der Plan, Menschen in ihren Häusern unter Quarantäne zu stellen und private Unternehmen zu schließen, um auf eine Pandemie zu reagieren, wurde von Dr. Rajeev Venkayya, Präsident der Global Vaccine Business Unit bei Takeda Pharmaceuticals und ehemaliger Leiter der Pandemiepolitik der Gates Foundation, entwickelt.
Wie bei fast jeder Revolution in der Geschichte setzte sich eine kleine Minderheit von Verrückten mit einem Anliegen gegen die humane Rationalität einer Vielzahl von Menschen durch… Die Aufgabe besteht nun darin, ein zivilisiertes Leben wieder aufzubauen, das nicht mehr so zerbrechlich ist, dass es Verrückten erlaubt, alles zu zerstören, was die Menschheit so hart aufgebaut hat. ~ Jeffrey Tucker
In seinem Buch „The Premonition“ bezeichnet Michael Lewis Venkayya als den sprichwörtlichen „Vater der Abriegelungen“. Im Jahr 2005 leitete Venkayya eine Bioterrorismus-Studiengruppe unter dem damaligen Präsidenten George W. Bush, der Berichten zufolge einen „gesamtgesellschaftlichen Plan“ für den Umgang mit Pandemiebedrohungen forderte.
Bush wollte etwas, das Grenzen, Reisen und Handel umfasst, nicht nur die herkömmliche Bedrohungsanalyse, die Verteilung von Therapeutika und die Entwicklung von Impfstoffen. Venkayyas Antwort waren umfassende Abriegelungsmaßnahmen. Doch die Grundlage für diese Idee ist bestenfalls fragwürdig.
Eine Idee ohne jede Wissenschaft
Tucker erklärt:
Dr. Venkayya fing an, nach Leuten zu suchen, die das inländische Äquivalent zur Operation Wüstensturm entwickeln konnten, um mit einem neuen Virus fertig zu werden. Er fand keine ernsthaften Epidemiologen, die ihm helfen konnten. Sie waren zu klug, um sich darauf einzulassen.
Schließlich stieß er in den Sandia National Laboratories in New Mexico auf den wahren Erfinder der Abriegelung. Sein Name war Robert Glass, ein Computerwissenschaftler ohne medizinische Ausbildung, geschweige denn ohne Wissen über Viren. Glass wiederum wurde durch ein Projekt inspiriert, das seine 14-jährige Tochter im Rahmen einer Wissenschaftsmesse durchführte.
Sie stellte die Theorie auf (wie bei dem Spiel mit den Läusen in der Grundschule), dass die Schüler sich gegenseitig nicht mehr krank machen würden, wenn sie sich mehr Zeit lassen oder gar nicht in der Schule wären.
Glass griff die Idee auf und entwarf ein Modell zur Krankheitsbekämpfung, das auf Hausarrest, Reisebeschränkungen, Geschäftsschließungen und erzwungener Trennung der Menschen beruht. Verrückt, oder? Niemand im öffentlichen Gesundheitswesen stimmte ihm zu, aber wie jeder klassische Spinner überzeugte dies Glass noch mehr …
Glass hielt sich für schlauer als 100 Jahre Erfahrung im öffentlichen Gesundheitswesen. Ein Typ mit einem schicken Computer würde alles lösen! Nun, es gelang ihm, einige Leute zu überzeugen, darunter eine andere Person, die sich im Weißen Haus herumtrieb, namens Carter Mecher, der zu Glass‘ Apostel wurde.
Bitte beachten Sie das folgende Zitat von Dr. Mecher in Lewis‘ Buch: Wenn man alle Menschen in ihr eigenes Zimmer sperren und sie mit niemandem sprechen lassen würde, gäbe es keine Krankheit.
Endlich hat ein Intellektueller einen Plan, um Krankheiten abzuschaffen – und das menschliche Leben, wie wir es kennen, auch! So absurd und erschreckend dies auch ist – eine ganze Gesellschaft nicht nur im Gefängnis, sondern in Einzelhaft -, so fasst es doch Mechers gesamte Auffassung von Krankheit zusammen.
Sie ist auch völlig falsch. Krankheitserreger sind Teil unserer Welt; sie werden nicht durch menschlichen Kontakt erzeugt. Wir geben sie als Preis für die Zivilisation aneinander weiter, aber wir haben auch Immunsysteme entwickelt, um mit ihnen fertig zu werden. Das ist Biologie aus der 9. Klasse, aber Mecher hatte keine Ahnung.
Entfesselte Hölle
Am 12. März 2020 wurde Venkayyas mittlerweile 15 Jahre alter Plan in die Tat umgesetzt, und Schulen in den gesamten USA wurden geschlossen, obwohl es nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür gab, dass Bildungseinrichtungen Brutstätten der Virusverbreitung sind. Die Wissenschaft hat sogar das Gegenteil bewiesen: Kinder sind keine guten Überträger und stellen keine ernsthafte Gefahr für Erwachsene dar.
Das alles spielte jedoch keine Rolle. Die Modelle von Glass und Mecher legten nahe, dass Schulschließungen die Übertragungsraten um 80 % senken würden. Wie Tucker feststellt, ist das, was wir hier sehen, „keine Wissenschaft, sondern ideologischer Fanatismus“. Er fährt fort:
Wie bei fast jeder Revolution in der Geschichte setzte sich eine kleine Minderheit von Verrückten mit einem Anliegen gegen die humane Vernunft einer Vielzahl von Menschen durch. Wenn die Menschen das begreifen, werden die Feuer der Rache sehr heiß brennen. Die Aufgabe besteht nun darin, ein zivilisiertes Leben wieder aufzubauen, das nicht mehr so zerbrechlich ist, dass es Verrückten erlaubt, all das zu zerstören, was die Menschheit so hart aufgebaut hat.
Ich könnte nicht mehr zustimmen. Gleichzeitig müssen wir aber auch die vorherrschenden psychologischen Grundlagen der Gesellschaft als Ganzes erkennen, die diese Minderheit ermächtigt haben, einzugreifen und zu versuchen, uns zu vernichten.
Psychologische Bedingungen, die Totalitarismus zulassen
Wie der Psychologieprofessor Mattias Desmet in dem obigen Interview erklärt, ist der Grund dafür, dass so viele auf die offensichtlich unlogischen Pandemiemaßnahmen hereingefallen sind, der, dass genug von uns von vornherein psychisch geschwächt waren.
Dies wiederum ermöglichte die Entstehung eines psychologischen Zustands, der als „Massenbildung“ bekannt ist. Sie kann mit einer Art Massenhypnose verglichen werden, da sie das kritische Denkvermögen der Menschen massenhaft ausschaltet. Dies ist zufälligerweise auch eine Voraussetzung für den Totalitarismus. Vier Grundvoraussetzungen müssen von einem großen Teil der Gesellschaft erfüllt werden, damit es zu einer Massenbildung kommen kann:
- Fehlende soziale Bindungen – Soziale Isolation war schon lange vor der Pandemie ein weit verbreitetes Problem. In einer Umfrage gaben 25 % der Befragten an, keinen einzigen engen Freund zu haben.
- Das Leben als sinn- und zwecklos ansehen – Desmet zitiert Untersuchungen, die zeigen, dass die Hälfte aller Erwachsenen das Gefühl hat, ihre Arbeit sei völlig sinnlos und biete weder für sie selbst noch für andere einen Wert.
In einer anderen Umfrage aus dem Jahr 2012 gaben 63 % der Befragten an, dass sie „schlafwandelnd“ durch ihren Arbeitstag gehen und keinerlei Leidenschaft in ihre Arbeit stecken. Die Bedingung Nr. 2 für die Massenbildungshypnose war also erfüllt, noch bevor die Pandemie ausbrach.
- Weitverbreitete frei schwebende Angst und frei schwebende Unzufriedenheit – Frei schwebende Angst bezieht sich auf Angst, die keine offensichtliche oder eindeutige Ursache hat. Nach der Beliebtheit von Antidepressiva und anderen Psychopharmaka zu urteilen, war auch Bedingung Nr. 3 lange vor der Pandemie erfüllt.
- Weitverbreitete, frei schwebende Frustration und Aggression – Dies folgt in der Regel auf die drei vorgenannten Zustände. Auch hier haben die Frustration und Aggression keine erkennbare Ursache.
Massenbildung führt zu Totalitarismus
Wenn diese vier Bedingungen von einem ausreichend großen Teil der Gesellschaft erfüllt werden, sind sie reif für die Hypnose der Massenbildung – und für den Aufstieg des Totalitarismus. Alles, was es braucht, ist eine Geschichte, in der die Ursache der Angst identifiziert wird und die gleichzeitig eine Strategie zur Neutralisierung dieser Ursache bietet.
Indem sie diese Strategie akzeptieren und an ihr teilnehmen, fühlen sich Menschen mit frei schwebenden Ängsten mit den Mitteln ausgestattet, die sie brauchen, um ihre Angst zu kontrollieren und Panik zu vermeiden. Außerdem fühlen sie sich plötzlich wieder mit anderen verbunden, weil sie alle die gleiche Nemesis erkannt haben.
Sie sind in einem heldenhaften Kampf gegen die mentale Repräsentation ihrer Angst vereint, und diese neu gefundene Solidarität gibt ihrem Leben den Sinn und Zweck, der ihnen vorher fehlte. Das erklärt, warum sich so viele auf ein offensichtlich unlogisches Narrativ eingelassen haben und warum sie bereit sind, sich an der vorgeschriebenen Strategie zu beteiligen – „auch wenn sie völlig absurd ist“, sagt Desmet.
Die Massenbildung ist ein sehr gefährlicher Zustand, vor allem für diejenigen, die in ihrem Bann stehen, aber auch für alle, die es nicht sind. Der „geistige Rausch“, der daraus resultiert, macht die Menschen bereit, Dinge zu tun, die eindeutig falsch und völlig unmoralisch sind, bis hin zur freiwilligen Tötung der eigenen Familie und der eigenen Person, wenn man ihnen sagt, dass dies dem Wohl der Allgemeinheit dient. Kurz gesagt, Massen von Menschen werden zutiefst leichtgläubig und selbstzerstörerisch, was keine gute Kombination ist.
Da die Selbstzerstörung dem totalitären System von vornherein eingebaut ist, können totalitäre Regime nicht ewig aufrechterhalten werden. Sie fallen auseinander, da sie von innen heraus zerstört werden. Aber es kann die Hölle sein, solange es andauert, denn Totalitarismus, der auf Massenbildung aufbaut, führt fast immer zu abscheulichen Gräueltaten, die im Namen des Guten begangen werden.
Aktionsplan
Die gute Nachricht ist, dass das Verständnis der Psychologie, die uns hierher geführt hat, uns auch die Antwort auf die Frage gibt, wie wir aus dieser Situation herauskommen. Die wichtigste Strategie, so Desmet, besteht darin, Widerspruch zu erheben, und zwar lautstark. Nicht gewaltsam, aber beharrlich und häufig. Wir müssen uns zusammenschließen und aus zwei Gründen gegen den Totalitarismus sprechen:
- Um der feigen Mehrheit eine vernünftige Alternative zu bieten – Normalerweise stehen nur 30 % der Menschen in einer totalitären Gesellschaft tatsächlich unter dem hypnotischen Bann der Massenbildung. Weitere 40 % machen einfach mit, weil sie Angst haben, aufzufallen oder gegen den Strich zu gehen.
Die restlichen 30 % sind nicht hypnotisiert und wollen die anderen aufwecken. Indem sie sich zusammenschließen, geben die Abweichler der Mehrheit von 40 % eine Alternative zum einfachen Mitmachen aus Angst, geächtet zu werden.
Sobald sich die lautstarken Abweichler und die duldende Mehrheit zusammenschließen, fällt die Massenbildung auseinander und der totalitäre Staat ist am Ende, denn es sind diejenigen, die sich dem anschließen, von dem sie wissen, dass es falsch ist, die es der Massenbildung ermöglichen, Wurzeln zu schlagen und zu wachsen. Sobald sie sich nicht mehr an diesem Prozess beteiligen und ihn nicht mehr nähren, kann die totalitäre Machtübernahme nicht gelingen.
- Die Gräueltaten eines totalitären Regimes werden eingeschränkt, wenn man sich zu Wort meldet. In einer traditionellen Diktatur lässt der Diktator in der Regel nach, sobald Andersdenkende zum Schweigen gebracht werden, aber in einem totalitären System ist das Gegenteil der Fall. Sobald abweichende Stimmen zum Schweigen gebracht werden, werden die wahren Gräueltaten begangen, gegen Freund und Feind gleichermaßen.
Die Anzeichen dafür sind bereits zu erkennen. Je mehr Menschen sich fügen, desto schlimmer wird es. Aus „Lassen Sie sich impfen, dann brauchen Sie keine Maske zu tragen“ wurde „Sie müssen eine Maske tragen, auch wenn Sie geimpft sind, und übrigens sind Sie nicht vollständig geimpft, wenn Sie nicht alle Auffrischungsimpfungen bekommen haben, oh, und selbst wenn alle geimpft sind, müssen wir vielleicht noch eine Sperre verhängen, wenn die Zahl der Fälle steigt, oh, und Sie können nicht arbeiten, wenn Sie nicht vollständig geimpft sind oder Zugang zu medizinischer Versorgung haben“ – es ist einfach immer schlimmer geworden.
In welchem gottlosen Universum verurteilen Menschen andere Menschen dazu, an behandelbaren Krankheiten zu sterben, oder verbieten ihnen den Kauf von Lebensmitteln, „um Leben zu retten“? Mir fällt im Moment nur eines ein, und das ist unser Universum.
Wenn auch nur aus dem Grund, um die Entwertung und Zerstörung von Leben zu begrenzen, die in jedem totalitären System garantiert ist, dürfen wir niemals, niemals, still werden. Was sie tun, ist falsch, und es muss gestoppt werden.
Sobald wir uns von der totalitären Bedrohung befreit haben, müssen wir uns mit den vier Grundbedingungen für die Massenbildung befassen, um zu verhindern, dass dieser Zustand wieder eintritt. Aber im Moment müssen wir uns darauf konzentrieren, uns zu vereinen und uns gegen Tyrannei und die Beschneidung unserer gottgegebenen Rechte und Freiheiten auszusprechen.
Quellen:
- 1, 3, 7 Euronews November 15, 2021
- 2 The Pulse November 13, 2021
- 4 Unherd November 15, 2021
- 5, 6, 8, 9 The Vaccine Reaction November 30, 2021
- 10 The Defender November 17, 2021
- 11 OSHA November 12, 2021
- 12, 13 NYT January 23, 2021 (Archived)
- 14 Daily Wire October 24, 2021
- 15, 16, 17 Brownstone November 15, 2021




