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HYDRA COMICS #2 – noch besser, noch bissiger
Es sind doch nur Worte, oder?
Im Anfang war das Wort… und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es Gott. Heute ist das Wort nur allzu menschlich. Es ist bei den Menschen angekommen und hat – so könnte man sagen – seine göttliche Reinheit und seine Unschuld schon lange verloren. Worte und Sprache sind zu Waffen geworden und bilden ein mächtiges Instrument der Herrschenden.
Von Matthias Hellner
Wer durch Worte – und auch Bilder – die Gedanken beherrscht, herrscht auch über die Köpfe. Denn viele Worte oder Dinge sind automatisch mit Assoziationen verbunden. Dabei werden schon unweigerlich und teilweise ohne, dass wir es wahrnehmen, positive oder negative Eigenschaften damit verknüpft oder eben eine bestimmte Erwartungshaltung geweckt. So müsste man nur jemanden als Parasit bezeichnen und sofort wäre er für die meisten Menschen, auch wenn sie ihn nicht kennen oder jemals von ihm gehört haben, abgestempelt und in einer bestimmten Schublade zugeordnet. Dass dies aber nicht nur Einzelpersonen, sondern ganze Gruppen oder Klassen betreffen kann, zeigt sich etwa am Beispiel sowjetischer Propaganda. Parasit und Schmarotzer waren beliebte Schimpfwörter und Bezeichnungen für die Bourgeoisie, Kapitalisten und Ausbeuter. Ebenso auch ekelerregende Metaphern, so wenn Lenin etwa schrieb: „Zivilisation, Freiheit und Reichtum im Kapitalismus erinnern an einen voll gefressenen Reichen, der lebendig verfault und allem, was jung ist, nicht zu leben erlaubt.“ Ein altes, krankes, absterbendes und von Fäulnis betroffenes System, das dem Fortschritt des aufstrebenden Sowjet-Kommunismus im Wege stand und deshalb ausgemerzt und beseitigt werden musste.
“Wir” im Krieg gegen den Terror
Beispiele ließen sich noch viele weitere, auch aus anderen Diktaturen rund um den Globus finden. Aber wie effektiv derartige negative Konnotationen gegenüber einzelnen Gruppen sein können, zeigte auch der Kampf gegen die Kulaken (russ. Faust). Verstand man darunter ursprünglich zunächst wohlhabende Bauern, wurde der Begriff später auf alle selbstständigen Bauern ausgedehnt, die sich der Zwangskollektivierung widersetzten. „Diese Blutegel saugten das Blut der Werktätigen und wurden umso reicher, je mehr der Arbeiter in den Städten und Fabriken hungerte. … Erbarmungsloser Krieg gegen diese Kulaken! Tod ihnen! Hass und Verachtung … Mit eiserner Faust müssen die Arbeiter die Aufstände der Kulaken niederschlagen, die mit fremdländischen Kapitalisten gegen die Werktätigen ihres Landes ein Bündnis schließen“, donnerte Lenin. Schließlich wurden sie erschossen, verhaftet, zusammengetrieben, nach Sibirien deportiert und verschwanden auf nimmer Wiedersehen im Gulag. Dass eine Hungersnot folgte, nun ja …
Gleichzeitig gilt es jedoch auch, die eigenen Anhänger zu sammeln und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit zu vermitteln und sie zugleich auf die „gemeinsamen“ Ziele einzuschwören. Diese sind immer klug, fortschrittlich usw., haben also ausschließlich positive Zuschreibungen. Dieses Sammeln der Amerikaner gelang etwa dem US-Präsidenten George W. Bush – um ein jüngeres Beispiel zu nehmen – nach den Anschlägen vom 11. September hervorragend. War zunächst von „Opfern“ der Anschläge die Rede, änderte sich die Kommunikation nach wenigen Stunden und es wurde von Regierungsseite von „Verlusten“ gesprochen, passend zum ausgerufenen „Krieg gegen den Terror“, den fortan alle Amerikaner gemeinsam führen würden, sei es an der Front im Ausland oder auch daheim. Und in einem Krieg müssen alle Opfer bringen, weshalb die folgenden – für US-Verhältnisse fast einmaligen Einschränkungen und Überwachungsmechanismen akzeptiert wurden, um den gemeinsamen Feind zu bekämpfen und zu besiegen. Dies alles wurde im Zusammengehörigkeitsgefühl der Bevölkerung weitgehend mitgetragen. Ebenso wie die Kriege im Irak, Afghanistan oder auch Libyen.
Kampfvokabular in der DDR
Ein Beispiel für besonderen Sprachgebrauch lieferte auch die DDR. Der 18-monatige Wehrdienst wurde zum Ehrendienst. Die Mauer, an der Tausende ihren Drang nach Freiheit mit dem Leben bezahlten, war der „antifaschistische Schutzwall“ – also auf den ersten Blick etwas Positives. Es wurden „Ernteschlachten“ geschlagen, um mit über 100-prozentiger Planerfüllung den Sozialismus voranzubringen. Besonders war auch das Vokabular des Ministeriums für Staatssicherheit, welches sogar über ein eigenes Wörterbuch verfügte. Der Politikwissenschafter Siegfried Suckut beschreibt dessen Inhalt wie folgt: „Das aus der kommunistischen Arbeiterbewegung tradierte ideologiegeprägte Kampfvokabular, die Intoleranz – von den Ideologen gern als ‚Parteilichkeit’ ins Positive gewendet –, die manichäische Weltsicht, die allein zwischen Freund und Feind unterscheidet, aber keine Zwischentöne kannte, die Vorliebe für militärische Ausdrücke und das aktivistische ‚Bewegungs’-Vokabular all das war zugleich typisch für die Sprache der SED […]“ So wurden etwa aus Spionen, Diversanten, Provokateure etc. wie sie die Gegenseite zuhauf hatte, „Kundschafter für den Frieden“, wenn sie der „richtigen“ Seite dienten.
Politische Korrektheit
Aber derartige positive oder euphemistische Bezeichnungen sind auch heute nicht fremd. So wenn man einen Schwangerschaftsabbruch bzw. eine Abtreibung als Schwangerschaftsunterbrechung bezeichnet, denn die „Unterbrechung“ ist sehr absolut. Ebenso seltsame Blüten trieb der Versuch, alles Religiöse aus dem Alltag des dem dialektischen Materialismus verpflichteten Staates zu verdrängen. Weihnachten wurde zur „Jahresendfeier“ – obwohl sich an diesen offiziellen Sprachgebrauch kaum jemand hielt. Und es gab auch „Jahresendflügelfiguren“ im Handel – gemeint waren Engel. Es erinnert dabei schon wieder an die EU, die erst kürzlich in einem internen Papier für Mitarbeiter erwog, Weihnachten und auch Maria und Josef aus dem offiziellen Gebrauch zu streichen, auch wenn die Gedanken dahinter anderen Ursprungs und sicherlich wieder auf einen Kniefall vor den immer mehr werdenden islamischen Zuwanderern zurückzuführen sind. Aber im Zuge der politischen Korrektheit wurden auch schon eine Vielzahl anderer Begriffe von der Liste des sag- und schreibbaren gestrichen.
Wintereinbrüche und Klima
Aber es lassen sich oft negative Dinge positiv umschreiben, um sie weniger hart wirken zu lassen oder eigene Versäumnisse zu bedecken. Statt Kriegsministerium heißt es Verteidigungsministerium, und das Recht zur Verteidigung hat schließlich jeder, auch wenn sie wie beim Kampf gegen den Terror recht präventiv geführt wird. Auch die jedes Jahr wiederkehrenden „plötzlichen, unerwarteten, überraschenden und heftigen Wintereinbrüche“ sind ein interessanter Aspekt. Denn wer mit dem Klima in hiesigen Breiten etwas vertraut ist, sollte im Dezember eher verwundert sein, wenn es nicht zu Schneefällen kommt, ungeachtet des vermeintlichen Klimawandels oder der Klimakatastrophe, Letzteres klingt auch gleich viel gefährlicher …
Knechtschaft durch das Wort
„Hätten wir das Wort, hätten wir die Sprache, wir bräuchten die Waffen nicht“, schrieb Ingeborg Bachmann einst. Dass die Sprache mächtig ist und von den Mächtigen als Waffe gegen das zu unterjochende Volk missbraucht werden kann, zeigt sich in Corona-Zeiten deutlich wie selten. Wer die Hoheit über die Sprache besitzt, kann Denken und Handeln lenken. Doch sie ist ein zweischneidiges Schwert, das sich schnell gegen jenen richten kann, der es zu eifrig schwingt und damit Flanken öffnet. Denn nach Martin Walser: „Auch wer Sprache zum Verbergen benutzen will, verrät, was er verbergen will.“
Von Julian Schernthaner
Wozu martialische Gleichnisse, wenn Kritiker der Corona-Diktatur doch für Frieden und Freiheit stehen? Die Antwort: Wir befinden uns im „Informationskrieg“. Ganz offiziell diesen Streit erklärt haben die Eliten – gegen den unsichtbaren Feind: das Virus. Damit appellierte man an die Ehre des Volkes; die Maske wurde zur Uniform des gehorsamen Soldaten. Wer widersprach, wurde zum Feindbild. Corona-Fanatiker gingen sogar so weit, dass sie Maßnahmenkritiker als „Seuchenfreunde“ betitelten.
Macht über die Gedanken
Die Einheitspresse stempelte kritische Medien und Experten zu „Verschwörungstheoretikern“, „Schwurbler“ und „Leugnern“. Der Makel soll bleiben, auch nachdem sich deren Vorhersagen bewahrheiten. Negative Worte sollen Gegenstimmen aus dem Konsens ausschließen. Wer nicht am Impf-Experiment teilnimmt, ist ein „Verweigerer“ oder „Skeptiker“, jedenfalls aber „Ungeimpfter“. Auch das ist knallhartes Framing: Im Deutschen ist die Vorsilbe „un-“ mehrdeutig. Im Kopf soll es sich zum „Geimpften“ verhalten wie der „Unmensch“ zum „Menschen“.
Wer sich den teils widersprüchlichen Ansagen der Obrigkeit fügte, war hingegen „Held“, verhielt sich „solidarisch“ als Teil des großen Ganzen. Worte sind mit Gefühlen und Assoziationen behaftet: Der eigentlich mühselige „Kraftakt“ wurde zur Leichtigkeit, weil er als „Schulterschluss“ verkauft wurde, stets kleine Schritte erforderte. „Nur“ eine Maske, „nur“ ein Eintrittstest – mittlerweile sind es „nur“ drei Spritzen oder andernfalls saftige Strafen an den Fiskus oder Ersatzhaft.
Die umstrittene Gen-Behandlung selbst wurde zur „Impfung“: Ein positiv besetztes Wort, das Gesundheit verspricht. Sie barg keine sterile oder dauerhafte Immunität – und doch sprach man von „vollem Immunschutz“, den man sich „freiwillig“ vom „Impfangebot“ abholen konnte. Das trügt: Für die „Freiheit“ und „Überwindung der Spaltung“ – dem Volk als Sand in die Augen gestreut – möge es schon willenlos nachgeben…
Doch wie Sozialpsychologin Katy Pracher-Hilander unlängst im AUF1-Interview aufzeigte, sind diese Kniffe keine Einbahnstraße. Psychologie soll den Menschen dienen und nicht den Eliten.
Sie erklärt: Wenn wir uns vor Augen führen, dass wir alle Helden sind, die gemeinsam die Demokratie und Freiheit verteidigen, mobilisiert das Menschen. Jene, die ihr Gesicht zeigen und in Bewegung treten, sind Helden – und jene, die sich bislang noch nicht trauten, können sich jederzeit dazu entscheiden, zu Helden zu werden, Lob holt sie dafür in die Bringschuld.
Einige der folgenden Betrachtungen basieren in weiten Teilen auf einem Arbeitspapier der Expertin. Manch treuer Leser wundert sich sicher: Warum berichten wir von Mut-Polizisten, Mut-Ärzten oder Mut-Busfahrern? Was aufgrund der Kürze und Klarheit auch sprachökonomische Vorteile hat, spricht ein positives Befreiungsgefühl an.
Mutige Menschen sind Alltagshelden, die andere inspirieren. Mut ist ein Aufbruch, auch im Angesicht großen Übels das Richtige zu tun, Mutige handeln selbstlos für das Wohl der Mitmenschen. Der Mainstream würde sie mitunter als „Wut-Menschen“ vorab ins Abseits stellen, ihnen den Makel eines Getriebenen anheften, sie so isolieren. Ein Buchstabe – großer Unterschied.
Was die Granden aufführen, hat einen Zweck: Das Prinzip „teile und herrsche“. Das Volk soll aufeinander zeigen statt auf die Verantwortlichen, während diese neue Schikanen aushecken. Dafür sind auch Zahlenspiele billig: Es seien „nur 1,4 Mio. Ungeschützte“ – der vermeintliche „Schutz“ schwingt dabei ohne Beleg mit. Dabei betrifft es bereits am 1. Februar die Zwangsspritze sofort auch 636.868 bis Ende Juli Genesene, die oft tatsächlich stabile Immunität aufweisen.
Verschobene Torpfosten
Dank Verkürzung des „Grünen Passes“ (die Benennung gründet nicht zufällig auf der Farbe der Hoffnung) auf sieben Monate sind dann zudem 3,1 Mio. Zweitstiche verfallen. Ist auch nur jeder Dritte davon gegen ein Spike-Abo, betrifft es eine weitere Million. Für die Übrigen gilt: Kommen die von BioNTech-Gründer Ugur Sahin in den Raum gestellten drei „Omikron“-Dosen, ist es für alle nur ein Freikauf auf Zeit. So oder so: Die neue Freiheitsberaubung trifft früher oder später alle 9 Millionen.
Doch man bedient den sprachlichen Kniff der „Minderheit“ – und greift damit tief ins Sprache-Denken-Verhältnis ein. Denn für viele ist das Wesen der Demokratie, dass die „Mehrheit“ recht behält. Ein Inseratenkaiser-Blatt illustriert dies, indem es heimische Forscher zitiert, welche die „Stimme der Mehrheit und der Vernunft“ bei jenen sehen, die „klug, solidarisch und geimpft“ seien. Über die Bande werden Gesunde in der Assoziation damit zu „Antidemokraten“ und „Dummen und Unvernünftigen“, während der Abbau der Demokratie in Wahrheit von oben herab betrieben wird.
Die Regierenden verschieben die Torpfosten äutzerlweise und in Mobbing-Manier. Die „entscheidenden zwei Wochen“ gingen mehrfach vorüber, Anschobers „60 Prozent ‚Impfquote‘ für das alte Leben“ ist lang überschritten. Am Ende stand nicht Freiheit, sondern neue unerreichbare Ziele. Das soll mürbemachen, Menschen brechen. Die wiederum brauchen erreichbare Ziele und Zwecke in einem absehbaren Zeitrahmen und müssen diese kurz und bündig begründen. Klare sprachliche Ausdrücke helfen dabei, brach liegende Energien in eine gemeinsame „Bewegung“ zu zentrieren. Sie ist dynamisch, steuert auf ein Ziel zu.
Klare Ziele, auch sprachlich
„Widerstand“ mag ein Gebot der Stunde sein, im Wort selbst aber schwingen Mühe und Gefahr mit. Auf die Fahnen heften muss eine Freiheitsbewegung die Umdeutung urpositiver Worte, die man einst gegen das Volk verwendete. Die „Freiheit“ ist kein Leihgut, sondern gemeinsamer Nenner. Der „Schutz“ ist das, was wir unseren Kindern und der Demokratie schulden, und kein wackeliges Pharma-Versprechen aus der Nadel. So ist es auch eine Friedensbewegung: Sie zielt darauf ab, den Kampf der Eliten gegen das Volk damit enden zu lassen, dass es im eigenen Schulterschluss unser aller Freiheit zurückerobert – das ist wahre Solidarität.
Der neue Fatalismus: Che será, será?
Viele Protestierende stellen die richtigen Fragen (Foto:Imago)
Für das Übertreten humanistischer Grundsätze, für die Verletzung der Würde und der körperlichen Unversehrtheit gab es zu keiner Zeit der Welt eine Rechtfertigung, auch wenn die Mehrheit ein solches Verhalten toleriert oder gar fordert. Doch stimmt das? Laut einer Studie, in der untersucht wurde, wie die Einwilligungserklärung für die Teilnahme an der Covid-19-Impfstoffstudie erteilt wurde, wurden die freiwilligen Probanden in den Offenlegungsformularen nicht darüber informiert, dass der Covid-19-„Impfstoff” sie für eine schwerere Krankheit empfänglich machen könnte. Die antikörperabhängige Verstärkung (ADE) kann Krankheiten, insbesondere bei älteren Patienten, sogar verschlimmern.
Unkontrollierbar produziert der „Impfstoff“ eine große Menge an Spike-Proteinen und stärkt daher in vielen Fällen nicht die Immunität gegen die Infektion, sondern die Fähigkeit des Virus, in die menschlichen Zellen zur DNA einzudringen und diese zu infizieren. Dies führt letztlich zu einer schwereren Erkrankung, als wenn die Probanden gar nicht geimpft worden wären. Entsprechende Bedenken waren durchaus nicht neu, sondern schon seit 1960 (RSV) bzw. 2002 (SARS-CoV, MERS-CoV) in der Forschung bekannt – weshalb ja auch alle früheren mRNA-Coronavirus-Impfstoffentwicklungen zuvor gescheitert sind (siehe auch hier). Dieses altbekannte Risiko wurde in den Protokollen klinischer Studien und in den Einwilligungsformularen für die laufenden Covid-19-„Impfstoff“-Versuche weitgehend verschleiert, dass ein adäquates Verständnis der Patienten für dieses Risiko unwahrscheinlich war – jedenfalls so weit, dass eine wirklich informierte Einwilligung der Versuchspersonen in diesen Studien überhaupt nicht möglich war. Allein schon deshalb hätte die Notfallzulassung (in den USA) bzw. die bedingte Zulassung (in der EU) gar nicht ausgesprochen werden dürfen. War die Rechtfertigung also im Profitstreben von Big Pharma begründet? Und warum interessiert alldies niemanden?
Weltrekord an Nebenwirkungen
VigiAccess, die öffentlich zugängliche Datenbank der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Verdachtsfälle von Impf-Nebenwirkungen, die von der University Uppsala/Schweden geführt wird, listet 2.586.558 Fälle für die Covid-19-„Impfstoffe” auf – und das wohlgemerkt nur für den kurzen Zeitraum von Dezember 2020 (dem Zeitpunkt der ersten Covid-„Impfung“) bis November 2021 auf. Die mRNA-Injektion, die eigentlich eine zelluläre Gentherapie ist (so Stefan Oelrich, Vorstandsmitglied der Bayer AG beim World Health Summit in Berlin), stellt dabei neue Weltrekorde auf: Denn für alle anderen Impfstoffe zusammengenommen wurden seit 1968 – also innerhalb von 53 Jahren – nur 743.015 Nebenwirkungen erfasst, nur knapp ein Drittel aller Meldungen überhaupt also, wobei diese in in abnehmender Reihenfolge entfielen auf Influenza (274.847 Fälle), Polio, HPV, Hepatitis B, Rotavirus, Hepatitis A, Masern, Röteln und Mumps. Beachtlich: Für die vielgeschmähten MMR-Impfungen (Masern) wurden im Erfassungszeitraum von über einem halben Jahrhundert nur 9.000 Fälle von Nebenwirkungen berichtet.
Zahllose bemerkenswerte und beachtliche Nebenwirkungen sind hingegen nach der experimentellen mRNA-Injektion bekannt: Insgesamt wurden über 100 Krankheiten und/oder schädliche Folgen registriert. Darunter fallen nicht nur die von der Ständigen Impfkommission (Stiko) im Auftrag der Bundesregierung verharmlosend (und zumeist auf der Basis der teils fragwürdigen klinischen Studien der Hersteller) dargestellten Fälle: Schmerzen an der Einstichstelle (mehr als 80 Prozent), Müdigkeit (mehr als 60 Prozent), Kopfschmerzen (mehr als 50 Prozent), Muskelschmerzen und Schüttelfrost (mehr als 30 Prozent), Gelenkschmerzen (mehr als 20 Prozent), Fieber und Schwellung der Einstichstelle (mehr als 10 Prozent) oder Lymphknotenschwellungen/Schlaflosigkeit (zwischen 0,1 und 1 Prozent); alles in allem also: Nichts Aufregendes…
Es gibt also bei den Nebenwirkungen so gut keine Körperfunktion, die nicht beeinträchtigt wäre und fast kein Symptom, das nicht schon aufgetreten wäre. Die Fälle akuter Gesichts- und Körperlähmung, allergischer Sofortreaktionen (anaphylaktische Reaktionen), Erblindung, Nesselsucht, Lähmung, Herzmuskelentzündung (Myokarditis), Herzbeutelentzündung (Perikarditis), das Guillain-Barré- oder das Kapillarleck-Syndrom, Schlaganfälle, gravierende Störungen des Verdauungstrakts, Hirnvenen- und andere Thrombosen (Milz oder Leber) oder Blutgerinnungsprobleme (TTS, ITP) werden noch immer diminutivisch, sozusagen entwarnend, als „sehr selten” eingestuft (Stand 15.11.2021), obwohl inzwischen die schweren kardiologischen und neurologischen Erkrankungen weltweit um rund 25 Prozent zugenommen haben.
Zu den besorgniserregenden und weltweit beobachteten Entwicklungen und Fragen bei Schwangeren, im Zusammenhang mit Entstehung oder Wiederkehr überwundener Krebserkrankungen, zur Fruchtbarkeit, zur Menstruation oder der generellen Genveränderungen und (natürlich) der Langzeitwirkungen bleibt die Stiko vage bis ausdruckslos und an weitergehender Forschung desinteressiert. Kein Wunder, wenn „Impf“-Opfer, Angehörige und behandelnde Ärzte kein großes Verlangen haben, die angebotene Meldestelle des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) intensiv zu kontaktieren, zumal Ärzte dafür nicht honoriert werden. Nach mehreren wissenschaftlichen Studien soll die Meldequote international höchstens zwischen einem und zehn Prozent betragen. Eine wahrlich erschreckende Dimension!
Auch hier fragt man sich, warum sich niemand befleißigt, diese Zahlen und Sachverhalte einmal intensiver zu durchforsten. Warum werden die Meldungen von adversen Reaktionen und Nebenwirkungen zumindest in Deutschland nicht umfangreich, verpflichtend und zeitnah erfasst, um schnell reagieren zu können? Warum werden systematische Autopsien nicht zur Pflicht gemacht, wenn Menschen in zeitlicher Nähe von Covid-„Impfungen“ versterben, um die naheliegende Kausalität zu verifizieren oder wenigstens falsifizieren zu können? Sind die 12.393 Toten, die in der Datenbank der WHO als „nach der Impfung verstorben” ausgewiesen waren, nicht Anlass genug, auch in der EU und im eigenen Land genauer nachzufragen? Welche Erkenntnisse liegen dem MYKKE-Register vor, das in Zusammenarbeit mit dem Paul-Ehrlich-Institut – im Rahmen eines Subprojektes – die Impfnebenwirkungen bei Kindern mit Verdacht auf Myokarditis nach einer Sars-CoV2-„Impfung“ (PEDMYCVAC) erfasst? Was bedeutet es, dass nach einer Analyse deutscher Kardiologen fast 40 Prozent aller mit Myokarditis-Patienten innerhalb der nächsten zehn Jahre voraussichtlich versterben werden, die meisten an einer kardialen Ursache, und dass jeder zehnte einen plötzlichen Herztod erleiden wird? Ist es ein Trost, wenn nach israelischen Studien die Gesamtinzidenz „nur“ 2 Fälle pro 100.000 Personen beträgt? Für die 54 betroffenen Personen sicherlich nicht.
Wie ehrlich ist das Paul-Ehrlich-Institut?
Für Deutschland meldet das Paul-Ehrlich-Institut 172.188 gemeldete Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung, davon 21.054 schwere Nebenwirkungen (12,2 Prozent) und 1.802 Verstorbene „in unterschiedlichem zeitlichem Abstand zur Impfung”, davon fünf Kinder/Jugendliche (Sicherheitsbericht, Stand 30.09.2021). Das sind fraglos Taschenspielertricks mit Netz und doppeltem Boden („gemeldet”, „Verdacht”, „zeitlicher Zusammenhang”). Zur Erinnerung: Die Melderate liegt ohnehin nur zwischen einem und zehn Prozent, d.gh. die Zahlen des PEI sind mit 10 oder 100 zu multiplizieren, um das Dunkelfeld einigermaßen aufzuhellen. Bemüht sich das PEI redlich, das Dunkelfeld aufzuhellen oder durch vermehrte Autopsien den kausalen Zusammenhang zu prüfen?
Reicht es denn, wenn das PEI im November 2021 (doch schon so frühzeitig?) zu einer einwöchigen Kampagne „MedSafetyWeek” aufruft, damit künftig „jeder Verdacht einer Impfstoffnebenwirkung über die behördlichen Meldewege mitgeteilt” werde? Mal sehen, wie die Zahlen in den nächsten Wochen explodieren werden (Vorsicht: Satire!) – und das ganz ohne Leistungsvergütung nach der GOÄ!
Da vertraue ich eher der 2. Pathologie-Konferenz vom 04.12.2021 in Berlin. Dort erklärte Prof. Dr. Werner Bergholz: „Es sterben mehr Menschen durch die ‚Impfung‘ im Alter von 10 bis 59 Jahren als durch das Corona-Virus”. Nach seinen Berechnungen starben in Deutschland, bezogen auf 100.000 Personen, durchschnittlich etwa 1,5 Menschen (10-59 Jahre) pro Woche an den neuartigen Genspritzen. Nur 0,1 Tote gab es in derselben Altersgruppe in der gleichen Zeit durch das Corona-Virus. Das alles sollte man wissen, wenn man zum „Impfen“ geht.
Wer es weniger „strittig“ haben möchte, kann sich ja an die Herzspezialisten der American Heart Association (AHA) halten und deren Bericht zu Gemüte führen, wonach bei Geimpften ein „dramatischer Anstieg” der Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarktes o.ä. innerhalb der nächsten fünf (!) Jahre von 11 auf 25 Prozent zu erwarten sei. Auch britische Kardiologen gelangen zu ähnlichen wissenschaftlichen Ergebnissen, sie trauen sich aber nicht, diese zu veröffentlichen. Oder er könnte sich das online-Symposium der Doctors for Covid Ethics zu Gemüte führen, oder die Studienreihe des langjährig erfahrenen deutschen Pathologen Prof. Dr. Arne Burkhardt über die Selbstzerstörungsprozesse nach der „C-Impfung“ studieren, oder die Ergebnisse der 40 Autopsien durch Prof. Peter Schirrmacher lesen (siehe hier)… oder, oder, oder.
Entkoppelt von der Wirklichkeit
Sicher ist: Derartige Versuchsreihen wären bei ähnlichen Ergebnissen bereits im Tierversuch abgebrochen worden. Wie erklärt sich das Desinteresse des polit-medialen Trusts und ihres quasi-wissenschaftlichen Appendix? Stellt etwa Big Pharma keine Fördermittel für echte wissenschaftliche Studien bereit? Nein: Offenkundig will ganz einfach niemand wissen, was bei und nach den „Impfungen“ geschieht – denn das Gesundheitsgeschehen ist längst entkoppelt von der Realität. Jeder medizinisch halbwegs (Aus-)Gebildete könnte die verheerenden Wirkungen dieser Impfstoffe bei einer Autopsie erkennen, sagen Pathologen und andere Experten. War das RKI vielleicht deshalb so eifrig bemüht, Autopsien zu verhindern? Sollte die Zahl der Impftoten etwa bewusst klein gehalten werden?
Es wird getrickst und getäuscht. So auch in Deutschland, wo die Bundesbehörde Statista zwar die Zahl täglicher Neuinfektionen (gemeint sind aber die positiven Testergebnisse, die bis zu 80 Prozent falsch positiv sind), die Zahl der Corona-Hospitalisierungen (mit der verlangten Ungenauigkeit, nämlich dass jeder bei der Aufnahme getestet wird) sowie alle positive Ergebnisse (unabhängig vom tatsächlichen Einlieferungsgrund) amtlich als Covid-Fälle gezählt werden, und wo und bis Dienstag dieser Woche alle Fälle mit „unbekanntem“ Impfstatus als „Ungeimpfte“ erfasst wurden. Ganz zu schweigen von der Zahl realer Todesfälle („mit” oder „an” Covid-19 Verstorbene, so genau will das ja in diesem Bereich auch niemand wissen) oder der Zahl belegter Intensivbetten (die von den Klinikleitungen fördermittelgenau und abrechnungsgerecht manipuliert wurden und werden): Es wird zwar vorgegeben, alles würde genau registriert, doch man hat keine einzige erklärende Zeile für die zeitlichen oder kausalen Zusammenhänge von Impfung und Tod übrig. Meine diesbezügliche Anfrage bei der Pressestelle des Statistischen Bundesamtes wurde lapidar mit dem Hinweis beantwortet, dass man „nicht die notwendigen Ressourcen” besitze und nur das einstellen könne, was gemeldet werde. Auch in dieser Frage wird also gottgegeben alles hingenommen.
Tröstet wenigstens ein Blick ins Ausland, kommt von da Hoffnung auf? Vielleicht: Die WHO selst rät inzwischen von der Impfpflicht ab und nennt die Booster-Impfungen weltpolitisch sogar einen „Skandal” – was in Deutschland weder eine größere publizistische noch eine politische Reaktion zur Folge hatte. Das von Ex-Bundesgesundheitsministrer Jens Spahn gefühlt Millionen Male gesagte „Ich gebe Ihnen mein Wort: Es wird in dieser Pandemie keine Impfpflicht geben!” bezog sich wohl doch nur auf die Gültigkeitsdauer seiner Legislaturperiode – und ging wohl im Postengeschacher der Koalitionsverhandlungen zur Bildung der neuen Ampel-Regierung irgendwie unter.
Drehen am Panikrad
Aus Südafrika kommt nun die neue, deutlich ansteckendere Covid-Variante Omikron. Sie verursache nur „milde Verläufe ohne auffällige Symptome” diagnostizierte die Vorsitzende des südafrikanischen Ärzteverbandes, Angelique Coetzee – und sie dürfte es deutlich besser wissen als irgendein deutscher Experte. In Dänemark und in Großbritannien sind bereits diese Woche erstmals mehr Omikron- als Delta-Infektionen registriert worden. Angeblich brauche man offenbar 20-40-mal so viele Antikörper, um eingedrungene Omikron-Viren zu eliminieren. Weil Omikron dem – angeblichen – „Immunschutz“ Geimpfter wie auch Genesener zu einem großen Teil entrinnen könne (vor allem, wenn „Impfung“ oder Infektion schon einige Monate zurückliegen), wird in Deutschland natürlich sogleich das Panikrad gedreht. Dabei konnten, laut aktuellem RKI-Wochenbericht bis zum 7. Dezember, gerade einmal 28 Fälle mittels einer Genomsequenzierung nachgewiesen werden; bei 36 weiteren Fällen bestehe ein immerhin ein „Verdacht” auf Omikron. Dr. Sahin schraubt – mitmaßlich mit Dollarzeichen in den Augen – wohl gerade wieder einen neuen Impfstoff zusammen, während er mit Frau von der Leyen von der EU klammheimlich (via selbstlöschenden SMS?) die nächsten Milliarden-Deals aushandelt. Und unsere (Europa-) Parlamentarier stehen deppert daneben und lassen sich wieder mal geschwärzte Vertragsseiten vorhalten. Kleiner Hinweis: Seit dem 3. November 2021 stehen die ungeschwärzten Verträge der Europäischen Union mit den Pharmafirmen zum Download bereit – mitsamt dem darin vereinbarten Haftungsausschluss.
In Indien wurde Bill Gates gemeinsam mit seinem indischen Partner Adar Poonawalla, dem Hersteller von AstraZeneca und weiteren, namentlich nicht genannten hohen Regierungs- und Wirtschaftsvertretern von der Indian Bar Association (IBA, Vereinigung indischer Rechtsanwälte), vor dem Indian High Court wegen „Impfstoffmord” angeklagt – ihm könnte Schadenersatz in Höhe von 134 Millionen US-Dollar oder theoretisch sogar die Todesstrafe drohen. Die indische Bahn verlangt von Reisenden eine doppelte „Impfung”, ein Opfer dieses indirekten Impfzwangs, ein Dr. Lunawat, glaubte den Versprechungen, dass der „Impfstoff“ sicher sei. Der AEFI-Ausschuss (Adverse Event Following Immunisation) der indischen Regierung hat nun offiziell anerkannt, dass sein Tod auf Nebenwirkungen des Covishield-Impfstoffs zurückzuführen sei, und entlarvte die falsche Behauptung des Impfstoffsyndikats, dass die Impfstoffe völlig sicher seien.
Zurück in finstere Zeiten
In Österreich hat die Regierung die Zeit mal eben schnell um 90 Jahre zurückgedreht: Impfzwang für alle, Booster-Zwang auch für Geimpfte: Das volle Programm. Andernfalls drohen heftige Geldbußen, Berufsverbot und sogar Knast. Diese alptraumhaften Aussichten sollen in Österreich bereits ab 1. Februar 2022 Realität werden. Kein Wunder, wenn die Volksseele kocht und sich Woche für Woche hunderttausende von Demonstranten in Österreichs Städten zum Protest einfinden. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Blick über den Grenzzaun in Belgien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Spanien – was von deutschen Qualitätsmedien entweder gar nicht oder allenfalls marginal vermeldet wird. Ach, wäre Deutschland doch nur auch ein wenig rebellischer!
Japans Regierung verfügte inzwischen, dass Warnungen auf die Etiketten der „Impfstoffe“” von Pfizer/Biontech und Moderna gedruckt werden müssen, und verurteilt jede Art von Diskriminierung aufgrund des Impfstatus. Das hatte auch die parlamentarische Versammlung des Europarats so gesehen, als sie im Januar 2020 die Resolution 2361 verabschiedete, nach der die Bürger darüber informiert werden müssen, dass die Impfung nicht verpflichtend ist und niemand politisch, gesellschaftlich oder anderweitig unter Druck gesetzt wird, sich impfen zulassen .. und niemand diskriminiert wird, weil er nicht geimpft wurde. (Paragraph 7.3).
Unser EU-Chefin von der Leyen fordert dagegen keck die Aufhebung des Nürnberger Kodexes zugunsten einer Zwangsimpfung aller Europäer!! Empörend!
In den USA hob mittlerweile ein Bundesgericht unter den Freedom of Information Act eine mit Pfizer vertraglich vereinbarte Informationssperre auf (sie hätte 55 Jahre dauern sollen!) und verpflichtete die FDA, fortan Monat für Monat 500 Dokumente freizugeben. Erschreckende Erkenntnis: Schon die erste „Lieferung“ belegte, dass bei den 42.000 Probanden der klinischen Studie (davon bestand die Hälfte aus Placebo-Probanden) bereits bis Februar 1.227 Todesfälle bekannt wurden! Das Verhältnis der Todesfolge zu Nebenwirkungen betrug sogar 1 zu 37. Bin nun ich ein „Gefährder”, wenn ich mich nicht mit einer potentiell lebensgefährlichen Injektion „genmanipulieren“ lassen will?
Alles andere als sicher
Die US-Regierung erlitt jüngst auch beim Versuch der Einführung einer Corona-Impfpflicht in Unternehmen mit mehr als 100 Arbeitnehmern (es gibt etwa 100 Millionen Arbeitnehmer in den USA) eine juristische Niederlage. Ein Bundes-Berufungsgericht in New Orleans setzte die Umsetzung einer entsprechenden Verfügung der Washingtoner Bundesregierung am Samstag vorerst aus. Das Gericht argumentierte, es gebe Anlass zu der Annahme, dass die Maßnahmen „schwerwiegende gesetzliche und verfassungsrechtliche Probleme” aufwiesen (siehe hier). In allen 50 Staaten wurde die Zwangsimpfung gerichtlich verboten.
Vielleicht hilft ja auch die schlichte Erkenntnis weiter, dass von Ländern mit sehr hoher Impfrate (Großbritannien, Irland, Island, Seychellen, Gibraltar, die Golfstaaten oder Senegal) signifikante „Impfdurchbrüche” – sprich: Fälle von Impfversagen – gemeldet werden und dort die Übersterblichkeit deutlich höher liegt?
Diese „Impfstoffe” sind – nach allen bisherigen Maßstäben – alles andere als sicher; die „Impfpflicht” ist verantwortungslos, die „Impfung“ von Kindern ist ein gentherapeutisches Massenexperiment und in ethischer Hinsicht ein Verbrechen. Die geplante allgemeine Impfpflicht in Deutschland muss verhindert werden, die im Schweinsgalopp eingeführte Impfpflicht für Medizin- und Pflegepersonal muss sofort rückgängig gemacht werden. Die Parlamentarier müssen ihre Hausaufgaben – und sich sachkundig – machen!
Achse, übrigens: Alle Aussagen im ersten Absatz dieser Kolumne stammen vom RKI. Nochmals lesen lohnt!
Britisches Kinderimpfprogramm widerspricht jeder Wissenschaft
Der britische Premierminister will sämtliche Kinder gegen Covid-19 impfen, obwohl der Großteil von ihnen bereits eine natürliche Immunität hat. Diese ist bekanntlich deutlich stärker als jene durch die experimentelle Impfung. Und nicht nur das …
Ein Kommentar von Heinz Steiner
Kürzlich forderte der britsche Premierminister, Boris Johnson, dazu auf, sämtliche Kinder mit den experimentellen Covid-Vakzinen zu impfen. Dies sei nötig, um die Schulen offen zu halten. Dabei scheint er sich völlig gegen die Wissenschaft zu stellen. Denn gerade in Großbritannien haben laut der MRC Biostatistics Unit an der Universität von Cambridge rund die Hälfte der Kinder unter 15 Jahren alleine in der Zeit von Anfang September bis Mitte Oktober Kontakt mit dem Virus gehabt. Insgesamt sind es nun demnach 76 Prozent in dieser Altersgruppe, die eine natürliche Immunität aufweisen. Diese ist nachweislich besser als eine durch die experimentellen Vakzine erworbene Immunität, zumal man die Nebenwirkungen dieser umstrittenen Impfstoffe nicht vergessen sollte. Ganz zu schweigen davon, dass das Immunsystem der Kinder ohnehin viel stärker ist und das Coronavirus nur für sehr wenige von ihnen eine Gefahr darstellt.
Johnson sagte auf einer Pressekonferenz in der Downing Street: “Wir wissen, wie wichtig es ist, dass die Kinder in der Schule bleiben, also sollten wir alle sicherstellen, dass unsere Kinder und Jugendlichen geimpft sind, bevor sie das nächste Schuljahr beginnen.” Doch wozu das Ganze? Die Impfungen bringen bei bereits genesenen Personen faktisch kaum eine Verbesserung bei der Immunabwehr gegenüber Covid-19. Hinzu kommt, dass das Immunsystem nach der experimentellen Impfung für vier bis sechs Wochen stark angeschlagen ist. In dieser Zeit sind die Impflinge auch gegenüber einer (Re-)Infektion mit SARS-CoV-2 als auch gegenüber anderen Infektionskrankheiten deutlich vulnerabler.
Die Impfaktionen sind unnötig und sinnlos
Dies deutet darauf hin, dass die Impfung nur einen geringen zusätzlichen Schutz bietet, vor allem, wenn man einmal infiziert ist. Darüber hinaus sind die Impfstoffe nicht ohne Risiken. So riet das britische JCVI im September davon ab, 12- bis 15-Jährige zu impfen, da der Schweregrad der Krankheit bei jungen Menschen gering ist und schwerwiegende unerwünschte Ereignisse wie Myokarditis “noch beschrieben werden müssen”, so dass “erhebliche Unsicherheiten hinsichtlich der mit diesen unerwünschten Ereignissen verbundenen Gesundheitsrisiken bestehen”. Außerdem hat sich gezeigt, dass Nebenwirkungen bei bereits Infizierten häufiger auftreten, so dass die Massenimpfung einer jungen Bevölkerung mit hohen Vorinfektionsraten besonders wenig sinnvoll und risikoreich ist.
Ist es nicht besser, wenn Schulkinder diesen Viren und Varianten ausgesetzt werden, damit sie eine Immunität dagegen aufbauen können? Seit wann impfen wir Kinder gegen Erkältungen und Grippe – und schließen im Winter die Schulen, weil sie Schnupfen haben? Eltern unter Druck zu setzen, ihre Kinder mit Impfstoffen zu impfen, deren Sicherheitsprofil, wie das JCVI empfohlen hat, höchst ungewiss ist, und zwar gegen eine Krankheit, die keine wirkliche Bedrohung für sie darstellt, unter Androhung der Schließung von Schulen, wenn zu viele von ihnen krank werden, ist weder medizinisch noch ethisch sinnvoll.
Auch in Österreich und Deutschland ist es nicht wirklich anders
Es ist davon auszugehen, dass auch in Österreich und Deutschland bereits viele Kinder mit SARS-CoV-2 infiziert waren. Auch hier gilt der Grundsatz, dass eine natürliche Infektion gerade in diesen Altersgruppen insgesamt betrachtet die beste Lösung wäre. Insbesondere, wenn man einen langfristigen Schutz der Gesamtbevölkerung anstrebt. Kinder und Jugendliche haben noch eine starke und lernfähige Immunabwehr, die es ihnen ermöglichen, durch eine Infektion mit dem Virus auch für die spätere Zeit vorzusorgen. Dies bieten ihnen die experimentellen Impfungen nicht. Im Gegenteil: damit sorgen die Regierungen dafür, dass die Sterblichkeit in diesem Alterssegment steigt und gleichzeitig kein dauerhafter Schutz gegeben ist.
Derzeit werden die Kinder zu Menschenexperimenten degradiert, indem man ihnen einen höchst experimentellen neuartigen mRNA-Wirkstoff injiziert, dessen langfristigen Auswirkungen noch gar nicht bekannt sind. Ein Wirkstoff, der jedoch im dringenden Verdacht steht, dass beispielsweise in Großbritannien die Übersterblichkeit bei den Kindern in die Höhe schießt. Andere Länder (Österreich weist auch eine höhere Übersterblichkeit insgesamt auf, wobei es da wie auch in Großbritannien nicht an Covid-19 liegt) werden da wohl nicht besser abschneiden, wenn die Impfquoten bei den Kindern und Jugendlichen in die Höhe schießen.
Unmut beim Bund: Offizier schreibt offenen Brief an General
Die Situation für nicht geimpfte Soldaten bei der Bundeswehr spitzt sich immer weiter zu. In einigen Fällen ist als Disziplinarmaßnahme der Arrest über die Weihnachtstage angedroht, wenn die Impfung nicht erfolgt. Von Mario Martin.
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Merkel, Gates, Sahin: Dubioses Treffen der Pandemie-Treiber schon 2018
Es gilt als Rätsel, ob der Verlauf der Corona-Pandemie nur auf Geldgier der unterschiedlichen Nutznießer zurückzuführen ist, oder ob ein größerer Plan, ja eine Verschwörung dahintersteht. Bislang galt der Event 201 als “auslösendes Ereignis”, bei dem vor Pandemiebeginn noch einmal alles gemeinsam durchgespielt wurde. Doch nun machen Twitter-User darauf aufmerksam, dass es bereits 2018 ein Treffen gab, bei dem wohl die Weichen gestellt wurden. Mit dabei: Ein damals eher unbekannter und finanziell erfolgloser Unternehmer namens Ugur Sahin.
Ein Kommentar von Willi Huber
Die Anwesenheit von Ugur Sahin auf einem internationalen Gesundheitsforum im Oktober 2018 in Berlin wirft berechtigte Fragen auf. Generell ist die Geschichte der Firma Biontech außerordentlich spannend. Das Verlust-Unternehmen Biontech, das kein relevantes Produkt zur Marktreife gebracht hat, unterzeichnete am 16. August 2018 einen Vertrag mit Pfizer: “to Develop mRNA‐based Vaccines for Prevention of Influenza“. Kurz danach stand Ugur Sahin mit all den führenden Kräften, welche jetzt die Corona-Pandemie künstlich verlängern und die Welt mit Maßnahmen überziehen, auf einer Bühne und hielt sogar eine “Keynote”-Rede.
Hellseher bei Pfizer schon 2018
Offenbar besteht die Managementebene der Pharmaindustrie aus Hellsehern und Wahrsagern, denn das Investment Pfizers, immerhin 305 Millionen US-Dollar, erfolgte zu einem Zeitpunkt wo bei Biontech nicht ein Funken von Erfolg zu sehen war. September 2019 sollte der Geldsegen von Microsoft hinzukommen. Im September 2019 hatten auch die Wahrsager bei der Europäischen Investmentbank EIB einen Geistesblitz und sicherten Biontech 50 Millionen Euro zu. Auch Angela Merkel sparte nicht mit Steuergeldern, alleine 2020 flossen 375 Millionen Euro – und natürlich bezahlt der Steuerzahler in Deutschland wie überall sonst einen hohen Preis pro mRNA-Impfdosis.
Anders als Angela Merkel in Davos 2021 frech von der Leber log (“Biontech ist ein Startup-Unternehmen”) schrieb das Konstrukt seit 10 Jahren dicke Minuszahlen. Jedes normale Unternehmen wäre wohl spätestens nach den ersten 5 Jahren der nachfolgenden Tabelle in die Zahlungsunfähigkeit geschlittert, wahrscheinlich schon früher. Bei jedem normalen Wirtschaftsbetrieb hätte das Finanzamt schon lange wegen Liebhaberei den Stecker gezogen.
Rekordverlustjahr 2019
Spannend ist, dass die meisten Verluste im Jahr 2019 eingefahren wurden, also vor Beginn der Pandemie, welche man der Welt ab Anfang 2020 verkaufte. Die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young erklärten noch 2019: “Da Biontech gemessen an seinen Forschungs- und Entwicklungsausgaben keine nennenswerten Umsätze mit Produkten erzielt…” (Geschäftsbericht, Seite 73). Ernst & Young ist mit der deutschen Bundesregierung übrigens gut im Geschäft, Jens Spahn vergab freihändig (ohne Ausschreibung) einen Beratervertrag für “Schutzmaskenkauf” um 36 Mio Euro an den Konzern. Zudem ist das Unternehmen massiv in den Wirecard-Skandal verwickelt.
Äußerst spannend ist der Umstand, dass Biontech trotz der horrenden Verluste bis 2019 keinerlei Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten hatte. Somit gab es nie eine Kontrolle durch die Banken, wie es bei Firmen mit Schulden vorgesehen wäre.
Mega-Belohnung der Vorstände für Rekordverluste
2019 wird als großes Jahr der Wahrsager in die Geschichte eingehen, denn unternehmensintern wurden die Vorstände des Unternehmens mit großzügigen Erhöhungen ihrer Bezüge belohnt. Das muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen, ein Unternehmen schreibt einen Rekordverlust, nahezu im Ausmaß der gesamten Verluste der letzten 10 Jahre – und der Vorstand erhält Bezugserhöhungen von bis zu 1.000%.
Auch die Aufsichtsratsmitglieder erhielten satte Erhöhungen von bis zu 1.257 Prozent. Die Abschlussprüfer von Ernst & Young ließen sich ihre gute Arbeit mit 1.480.000 Euro vergüten, 138% mehr als im Geschäftsjahr 2018. Damit nicht genug, gab es noch satte Aktienoptionen obendrauf. Der Börsengang des Multimillionen-Verlustunternehmens erfolgte übrigens am 10.10.2019, also knapp nachdem Sahin sich sein zweites dickes Aktienpaket sicherte.
Wahrsagerin Merkel wusste schon früh Bescheid
Mitglied im Bunde der Wahrsager ist auch Angela Merkel, die beim DAVOS-Treffen am 24. Jänner 2021 schon davon berichtete, dass die Wunderwuzzis von Biontech an einem Covid-19 Impfstoff arbeiten. Biontech-Miteigentümerin wusste nach eigenen Aussagen schon 2019 davon: Biontech-Gründerin Türeci gibt zu: Pandemie Vorbereitungen schon Ende 2019. Rein zufällig wussten alle Beteiligten schon vorher, dass Biontechs mRNA Impfstoff der erste weltweit überhaupt zugelassene Impfstoff gegen eine Grippe-ähnliche Krankheit sein würde, mit dem man so richtig Geld macht. Zur Erinnerung: Weder hat Biontech zuvor einen solchen Impfstoff zur Marktreife gebracht noch schaffte es überhaupt je ein mRNA Impfstoff über die Phase 2 der damals noch üblichen und vorgeschriebenen medizinischen Tests.
Wirtschaftsermittlungen wären mehr als angebracht
Findige Wirtschaftsermittler könnten bei all den Vorahnungen und Wahrsagereien auf die Idee kommen, findig zu ermitteln. Wenn man sie denn ließe. Dann könnte man herausfinden, ob hier vielleicht das größte Wirtschaftsverbrechen der Menschheitsgeschichte vor den Augen der Weltöffentlichkeit begangen wurde. Oder eben nicht. Dass sich all die “Big Players”, welche der Welt ab 2020 eine große Pandemie eingeredet haben, bereits 2018 bei einem Treffen zum weitgehend selben Thema versammelt hatten, sollte zumindest nachdenklich stimmen.
Pfizer-CEO schwärmt bei World Economic Forum von „Mikrochips in der Medizin“ und der „totalen Überwachung“
Es sind bezeichnende, vielsagende Aussagen des Pfizer-CEO Albertos „Albert“ Bourla, die er im Jahr 2018 im Rahmen des Formates „Transforming Health in the Fourth Industrial Revolution“ tätigte, einer Veranstaltung des dubiosen World Economic Forums (WEF) von Klaus Schwab. Darin erläuterte er die Möglichkeiten von technischen „Innovationen“, die künftig in die Medikation der Menschen einfließen und mit diesen quasi verschmelzen.
Der (Überwachsungs-)Mikrochip in der Pille
Was immer wieder gerne als „Verschwörungstheorie“ abgetan wird, ist in der Welt der Eliten längst Realität: die (geplante) totale Überwachung des Menschen mittels biometrischer Echtzeitdaten, die in weiterer Folge von künstlicher Intelligenz (KI) für Behörden, Regierungen und andere Institutionen ausgewertet und mit „Empfehlungen“ versehen werden. An diese bisher nahezu unzugänglichen Daten gelangt man im Zuge der Digitalisierung am einfachsten über Mikro- und Nanochips, die IN den Körper der jeweiligen (vorerst) Patienten implantiert, injiziert oder aufgenommen werden.
Eine dieser Möglichkeiten erläuterte der Pifzer-CEO anno 2018 einem Journalisten (auf die Frage, wie man garantieren wolle, dass ein Patient ein bestimmtes Medikament auch tatsächlich einnimmt) anhand von „biologischen Mikrochips“ in Pillen und Tabletten:
„Es ist faszinierend, was in diesem Feld aktuell passiert. Die FDA (US-Gesundheitsbehörde, Anm. d. Redaktion) hat kürzlich die erste „elektronsiche Pille“ zugelassen, wenn ich das so nennen darf. Es ist im Prinzip ein biologischer Chip, aber er ist in der Tablette/Pille. Und wenn man diese Tablette eingenommen hat und sie im Magen ist, sendet diese ein Signal, dass man die Tablette auch eingenommen hat. Also, stellen sie sich nun die Anwendungsfälle dafür vor, die Befolgung. Die Versicherungskonzerne wissen, dass die Patienten ihre Medizin eingenommen haben, so wie sie es sollten. Es ist faszinierend, was in diesem Bereich geschieht.
Der gläserne Mensch
Das Motto der Konferenz bezog sich im Detail auf die Frage: „Wie gestalten Technologien die Zukunft des Gesundheitswesens, von einnehmbaren Sensoren und KI-unterstützten Ärzten bis hin zu einer erschwinglichen und für alle zugänglichen Gesundheitsversorgung?“
Diskutiert haben:
- Albert Bourla, Chief Operating Officer, Pfizer, USA
- Satya Nadella, Chief Executive Officer, Microsoft Corporation, USA
- Michael F. Neidorff, Chairman and Chief Executive Officer, Centene Corporation, USA
- Rajeev Suri, President and Chief Executive Officer, Nokia Corporation, Finland
Vertrauenerweckend dürften solche Aussagen in Hinblick auf die aktuelle Corona-Pandemie und den globalen Gesundheits-Kommunismus, samt der Pfizer-Impfstoffe- und Corona-Medikamente jedenfalls nicht sein. Zumindest wenn man noch Wert auf seine Privatssphäre und Freiheit legt…denn bimoetrische Daten, die heute Versicherungskonzerne und Pharmariesen gegen einen verwenden, landen schon morgen in den Händen der Regierungen und Überwachungsbehörden. Wie schrieb schon einst Aldous Huxely: „Schöne neue Welt“ – siehe unser vorheriger Beitrag…
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Mein PCR-Erlebnis kurz vor der Abreise nach Russland
Chaos beim Verlassen des deutschen Chaos (Foto:Imago)
Seit drei Tagen sind wir wieder in Moskau und im russischen Winter angekommen. Es geht einem das Herz auf, wenn man diese wunderschön weihnachtlich dekorierte Stadt sieht. Schon auf dem Flughafen in Scheremetjevo begegnet einem überall diese Dekoration, auch die gastronomischen Einrichtungen sind alle geöffnet. Mit dem Auto ist es leichter über die russische Grenze zu kommen als mit dem Flugzeug, weil da kein negativer PCR-Test verlangt wird. Nach den russischen Bestimmungen muss jeder Ausländer, der mit dem Flugzeug einreist, beim Check-In einen negativen Befund, ausgestellt vor Abflug und mit einer Gültigkeitsdauer von 48 Stunden, vorzeigen. Wohlgemerkt: diese Bestimmung gilt nur für Ausländer. Bürger mit russischer Staatsangehörigkeit – wie meine Frau – sind davon befreit, sie müssen sich allerdings am Zielort innerhalb von drei Tagen nach der Einreise ebenfalls einem PCR-Test unterziehen. Von dieser Pflicht wiederum ist meine Frau ebenfalls befreit, weil sie mit Sputnik V geimpft ist (so wie ich). Bei mir als Nicht-Russe hat die Impfung allerdings keine befreiende Wirkung.
Mit Blick auf diese 48-Stunden-Frist ist es also durchaus ein Risiko, die Flugtickets früher zu buchen; doch anders geht es ja nicht. Unser Abflug war am Dienstag, 14. Dezember, meinen PCR-Test hatte ich am 13.12.2021 vormittags. Bisher hatte und habe ich keinerlei Corona-Symptome, so dass ich beruhigt auf ein negatives Testergebnis hoffen konnte. Doch es kam anders. Am Nachmittag erreichte mich der Befund: Positiv! Ich stand kurz vor einem Herzinfarkt, mein Blutdruck lag bei fast 200. Eine telefonische Rückfrage im Labor erbrachte nur den Hinweis, dass eine Verwechslung ausgeschlossen sei und ich ja froh sein könnte, keine Symptome zu haben. Außerdem könne ich ja gerne noch einen zweiten PCR-Test in einem anderen Labor durchführen. Das war’s, Ende des Gesprächs. 60 Euro gezahlt – für nichts!
Banges Warten nach dem Abstrich
Ich war schon drauf und dran, die gebuchten Tickets für Bahn und Flug zu stornieren – doch meine Frau hielt mich davon ab. Und sie war es auch mit ihrer russischen Mentalität und Seele, die mich zum „Kampf“ ermunterte und zu einem zweiten Test überredete. Sie begleitete mich zu einem Labor, wo sogar die Möglichkeit bestand, das Ergebnis schon nach 30 Minuten zu bekommen – was aber auch entsprechend Geld kostet: 120 Euro, wiederum aus eigener Tasche zu zahlen. Das war mir aber egal, denn unsere Moskau-Reise ausfallen zu lassen, wäre weitaus schmerzhafter gewesen – nicht nur finanziell, auch emotional. Es folgte nach dem Abstrich eine halbe Stunde banges Warten – und tatsächlich kamnach genau 30 Minuten per E-Mail das Testergebnis: negativ! Man frage nicht, wie mir zumute war: An ein und demselben Tag hatte ich Hölle und Himmel durchgemacht. Doch unsere Reise konnte wie geplant stattfinden.
Wie ist so etwas möglich? Und: Können sich all die Experten-Schwurbler überhaupt vorstellen, wie es einem ergeht, der falsch getestet wurde? Den Glauben an die Zuverlässigkeit der PCR-Test-Ergebnisse jedoch habe ich endgültig verloren. Niemand muss sich wundern, wenn da mancher depressiv oder zum Alkoholiker wird! Zu diesem ganzen Test-Zirkus sei an dieser Stelle auf einen interessanten Artikel von „RT Deutschland” verwiesen.
Das Labor, welches mir das erste, positive Ergebnis bescheinigt hatte, hatte zudem natürlich gleich das zuständige Gesundheitsamt informiert. Gut, dass ich dieses noch am späten Abend ebenfalls über die Widersprüchlichkeit der Tests informieren konnte. Die Antwort der Behörde kam am 15.12. per Mail:
Unglaublicher Vorgang
„Guten Tag, Herr Müller,
da uns negative Corona-Befunde nicht automatisch übermittelt werden, senden Sie uns bitte den Negativbefund PCR vom 13.12.2021 zu. Aktuell haben wir Ihnen eine Quarantäne bis einschließlich 27.12.2021 ausgesprochen und den Brief an Sie versandt. Nur mit dem Negativbefund als Beweismittel können wir diese zurücknehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Team Corona“
Nochmal, für jedermann zum Mitlesen: „Aktuell haben wir Ihnen eine Quarantäne bis einschließlich 27.12.2012 ausgesprochen.” Ein unglaublicher Vorgang! Auf was für ein Niveau ist die demokratische Gesellschaft gesunken? Menschen werden zuhause eingesperrt – auf Grundlage willkürlicher und offensichtlich ungenauer Tests. Die Stasi in der DDR war dagegen ein Kindergarten.
Selbstverständlich habe ich den Negativ-Befund sofort übermittelt, nachdem wir in unserer Moskauer Wohnung angekommen waren. Die Antwort darauf folgte rasch (Rechtschreibung laut Original):
„Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihre Nachricht. Hiermit bestätigen wir Ihnen den Erhalt Ihrer Mail und eine zeitnahe Bearbeitung. Bei eventuellen Rückfragen, setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung.Falls Sie ein positives Testergebnis auf SARS-CoV2 vorliegen haben, begeben Sie sich bitte umgehend in häusliche Isolation.
Sobald uns Ihr positiver Laborbefund vorliegt, setzen wir uns telefonisch mit Ihnen in Verbindung. Dies kann in Abhängigkeit der Anzahl an eingehenden Meldungen ggf. auch einige Zeit in Anspruch nehmen. Bei schweren Symptomen setzen Sie sich bitte mit Ihrem Hausarzt in Verbindung.Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr und Freitag von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr an unserem Bürgertelefon unter 03501 515-1166/1177 zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Coronateam“
Automatische Antwort vom „Corona-Team“
Oh ja! „Mein“ Coronateam! Also doch eine automatische Antwort. Nun bin ich gespannt, wie das Gesundheitsamt sich weiterhin äußert. Denn obwohl ich mit meiner ersten Mail ausdrücklich darauf hingewiesen habe, dass ich gegenwärtig postalische Nachrichten nicht in Empfang nehmen kann, sondern nur per E-Mail, schicken sie mir trotzdem einen Brief. Und wenn sie dann noch feststellen, dass das Telefon aufgrund von Abwesenheit auch abgeschaltet ist, kann es vielleicht passieren, dass dann irgendwelche Kontrolleure vor der Tür stehen?
Gestern waren wir zum Einkaufen in der Stadt: die Situation ist fast wieder normal in den russischen Geschäften. Obwohl immer wieder auf Maske, Handschuhe und Abstand hingewiesen wird, tragen viele keine Maske oder wenn, dann unter der Nase. Die Zahl der Erkrankungen ist rückläufig. Auf dem Roten Platz findet ein Weihnachtsmarkt statt und eine Eislaufbahn ist aufgestellt, frohe und vergnügte Menschen rundherum. Das sollte sich der Herr Ministerpräsident von Sachsen einmal persönlich ansehen.
Ich bin jedenfalls stinksauer und habe die Schnauze gestrichen voll von den ewigen Predigen mit Impfen, Testen, Inzidenzen, Quarantäne und ähnlichen Scheiß in Deutschland, den ganzen Tag lang. Wir werden uns hier in Moskau mit Freunden zum Neujahrsfest treffen. Vorher besuchen wir noch das Stadtzentrum und werden uns am wunderschönen Weihnachtsschmuck allerorten erfreuen.
Soeben erhielt ich übrigens die Nachricht, dass Putin auf der Intensivstation liegt – wegen Lachkrampfs: Die deutsche Außenministerin hat ihm gedroht.

