Kategorie: Nachrichten
AUF1: „Zeit zu handeln!“ Von Elsa Mittmannsgruber und Stefan Magnet
Irak ruft Asyltouristen zurück

Von MANFRED ROUHS | Die irakische Regierung hat Bürgern ihres Landes, die im weißrussisch-polnischen Grenzgebiet die EU-Außengrenze belagern, einen kostenlosen Rückflug in ihre Heimat angeboten. Das meldet n-tv. Zuvor berichteten polnische Medien von zehn Toten im Grenzgebiet. Den Angaben zufolge werden derzeit rückkehrwillige Iraker registriert. Falls andere Regierungen der Herkunftsländer von insgesamt rund 2000 Arabern, […]
Ein neues Rechercheseminar steht an

Ich habe im letzten Jahr in einer Tacheles-Sendung gesagt, dass ich mir vorstellen könnte, mal ein Rechercheseminar zu veranstalten. Die Resonanz auf diese Idee war so groß, dass ich zwischen den Feiertagen am Jahresende vier solche Seminare gemacht habe. Ich habe danach darüber berichtet, den Artikel finden Sie hier. Damals habe ich mich kaum auf […]
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Drosten bestätigt: Keine Pandemie der Ungeimpften – Spahn plant Tests für Geimpfte
Im Kern handelt es sich um das endgültige Eingeständnis der Tatsache, dass die heilige Covid-Impfung keinerlei Beitrag zur Reduktion des behaupteten Infektionsgeschehens leistet: Noch-Gesundheitsminister Jens Spahn verkündete am heutigen Freitag die geplante Anwendung der 2G-Plus-Regel für öffentliche Veranstaltungen. Ungeimpfte werden im Rahmen dessen unverändert ausgeschlossen – doch auch Impflinge und offiziell als genesen geltende Personen müssen dann zusätzlich einen negativen Test vorlegen.
Ein Kommentar von Vanessa Renner
Dabei war die Befreiung von der Testpflicht für viele eines der Hauptargumente für den umstrittenen Covid-Schuss. Da jedoch niemand mehr leugnen kann, dass Geimpfte sich das Virus ebenso einfangen wie Ungeimpfte und es außerdem ebenso übertragen können, sieht man sich offensichtlich im Zugzwang. Zuletzt sägte sogar Christian Drosten am liebgewonnenen Narrativ der “Pandemie der Ungeimpften”, die als Sündenböcke für sämtliche Corona-Fallzahlen herhalten sollten. Im Interview mit der Zeit hielt er wörtlich fest:
Es gibt im Moment ein Narrativ, das ich für vollkommen falsch halte: die Pandemie der Ungeimpften. Wir haben keine Pandemie der Ungeimpften, wir haben eine Pandemie.
Wir haben eine Pandemie, zu der alle beitragen – auch die Geimpften, wenn auch etwas weniger.
Denn die Delta-Variante verbreite sich auch bei einer “erheblichen Fraktion der Geimpften” weiter. Zwar beharrt er auf der Annahme, dass Ungeimpfte tendenziell eher hospitalisiert werden müssen und dass die breite Anwendung von 2G im Zuge dessen notwendig sein werde, um das Gesundheitssystem zu schützen. Er sprach sich außerdem vehement für Booster-Impfungen aus. Doch er hielt auch fest:
Dieses Virus wird endemisch werden. Wir können es auf keinen Fall wegimpfen, weil wir nicht die ganze Weltbevölkerung impfen können. Und bald kommen auch Immun-Escape-Varianten, gegen die die Impfung nicht mehr wirkt. Darum müssen wir bewusst in die endemische Phase eintreten.
Dass Drosten die Bevölkerung Deutschlands als noch nicht “bereit” für die “Durchseuchung” (die mit einer Abschaffung von Maßnahmen einherginge) hält, ist fragwürdig, weil er sich dabei rein auf eine Impfimmunität stützt und ignoriert, dass der Großteil der Menschen durch Kreuzimmunitäten und Immunität infolge von (oft sogar unbemerkt) durchgemachten Covid-Infektionen deutlich besser geschützt sein dürfte als angenommen. In Afrika beispielsweise ist die Impfquote verhältnismäßig winzig – und die hierzulande stetig beschriene Katastrophe blieb einfach aus. So oder so ist auch Drostens Botschaft klar: Covid-19 wird bleiben – und die Impfung ändert an seiner Verbreitung nichts.
Ausschluss Ungeimpfter gesetzeswidrig
Demnach sind Spahns 2G-Plus-Planungen in gewisser Hinsicht fast nachvollziehbar – wenn man die Tatsache ignoriert, dass negativ getestete Ungeimpfte die exakt selbe “Gefahr” darstellen wie negativ getestete Impflinge und ihr Ausschluss somit vollkommen irrsinnig ist. Sinnvoll wäre, wenn man den umstrittenen Covid-Tests denn unbedingt Vertrauen schenken möchte, vielmehr eine “Getestet”-Regel für alle: Immerhin sollen die Covid-Tests in Deutschland ab Montag doch wieder kostenlos für die Bürger sein, wie Spahn heute verkündete.
Übrigens neigen ungeimpfte Menschen bei Weitem nicht dazu, bei Kontakt mit SARS-CoV-2 direkt (schwer) zu erkranken – auch wenn die Politik das gern so darstellt. Das Risiko von schweren Verläufen und Intensivstation-Aufenthalten (von Todesfällen ganz zu schweigen) ist gerade bei jüngeren Menschen ohne Vorerkrankungen seit jeher generell sehr gering. Nur ein kleiner Anteil der positiv getesteten Covid-Fälle hat überhaupt Symptome – und diese sind wiederum im Großteil der Fälle mild. Öffentliche Zahlen, bei denen rein das Ergebnis eines Corona-Tests betrachtet wird und nicht die Diagnose, die zur Hospitalisierung eines Patienten geführt hat, geben keinerlei Aufschluss darüber, wie viele tatsächlich schwer erkrankte Covid-Fälle die Krankenhausstationen belegen. Somit können sie auch nicht dazu dienen, Ungeimpften ein Blockieren von Intensivkapazitäten vorzuwerfen.
Der Staatsrechtler Dr. Dietrich Murswiek hat bereits in einem umfangreichen Rechtsgutachten festgehalten, dass die Diskriminierung Ungeimpfter verfassungswidrig ist. Einer Überlastung des Gesundheitssystems kann der Staat durch andere Maßnahmen entgegenwirken – indem er etwa den Pflegekräftemangel beseitigt und die Kapazitäten ausbaut. Die Ungleichbehandlung von Ungeimpften dagegen steht ihm nicht zu und widerspricht dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.
Psychologin macht Mut gegen 2G-Terror: „Wer zuletzt lacht, lacht am besten!“
Bewusst spalten Regierung und Mainstream-Medien die Menschen in Geimpfte und Ungeimpfte. Letztere sollen durch immer härter werdende Entrechtung bestraft werden und sozial ausgegrenzt. Das schlägt sich freilich stark auf das Wohlbefinden der Menschen nieder. Wochenblick fragte Psychologin Katy Pracher-Hilander, wie wir diese Situation bewältigen sollen. Sie macht Mut: „Wer zuletzt lacht, lacht am besten!“
- 2G-Terror und Lockdowns rauben gerade im Herbst unsere Kräfte
- Wir dürfen nicht aufgeben
- Psychologin Katy Pracher-Hilander gibt Tipps zur Bewältigung
- Wir brauchen alle eine Vertrauensperson, nicht 1.000 Bekannte
- Probleme nicht runterschlucken: Es ist wichtig, über unsere Sorgen zu sprechen
- Orientierung am Positiven
- Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um Pläne zu verwirklichen, für die wir sonst keine Zeit hatten
- Spaziergänge in der Natur sind wichtig
- Wie die Skandinavier: Kerzenlicht und Tee sorgen für wohlige Atmosphäre
- Es gibt immer einen Weg: Weihnachtsfest nicht von der Regierung verderben lassen
Eine Vielzahl von Lesern schreibt uns dieser Tage in Verzweiflung. Der Druck am Arbeitsplatz wird immer größer, der Impf-Zwang schwebt wie ein Damoklesschwert über uns. Mehrmals wöchentlich müssen sich Berufstätige testen lassen, in ihrer Freizeit sind sie durch die 2G-Diktatur eingeschränkt. Gleichzeitig verärgern und verängstigen die Drohgebärden der Regierung und allen voran des Bundeskanzlers, Alexander Schallenberg, die Österreicher. „Weihnachten wird ungemütlich“, polterte dieser und beschimpfte die Nicht-Impfwilligen als „Zögerer und Zauderer“. Psychologin Katy Pracher-Hilander liefert wertvolle Experten-Tipps in der Bewältigung der Krise.
Wochenblick: Frau Pracher-Hilander, wie sollen die Menschen nun mit dieser immer schwieriger werdenden Situation umgehen?
Katy Pracher-Hilander: Es ist nicht einfach, die meisten befinden sich jetzt psychisch in einem Tunnel. Für sehr viele scheint es aussichtslos. Doch das stimmt nicht. Wir müssen da jetzt durch. Was uns weiterhelfen kann, ist, dass wir nicht alleine sind. Wir sind ganz viele, aber sehen das oft nicht, weil alles so trüb ist, rund um uns. Wir sind in diesem Dunkel nicht alleine! Wir müssen einander die Hand reichen und einander wieder spüren. Das müssen wir weiter so handhaben und durchhalten!
Doch die Regierung droht uns immer mehr. Bundeskanzler Alexander Schallenberg sagt, Weihnachten würde ungemütlich werden. Wie sollen wir uns da noch auf etwas freuen?
Diese Drohgebärden der Regierung müssen wir aussitzen. Das kommt nicht überraschend, wir konnten uns auch lange darauf einstellen. Es war klar, dass es der Spätherbst wird, das sagte ich bereits in meinem Interview im Sommer mit Wochenblick-Chefredakteurin Elsa Mittmannsgruber. Wir dürfen uns jetzt bloß nicht einschüchtern lassen. Es ist wichtig, sich geistig auf das folgende einzustellen. Man muss für sich das Positive herausholen.
„Jeder hat irgendetwas, das er schon immer machen wollte, jetzt ist der perfekte Zeitpunkt dafür!“
-Katy Pracher-Hilander, Psychologin
Doch was kann das Positive sein, wenn man sich „psychisch in einem Tunnel“ befindet?
Man kann sich jetzt auf wesentliche Dinge im Leben konzentrieren, Dinge bewältigen, die man schon immer erledigen wollte. Man soll sich bewusst dem Schönen widmen. Und das Schöne ist sehr individuell und jeder kann etwas für sich finden. Ich habe mir zum Beispiel Bücher zum Stricken und Häkeln bestellt. Ich wollte schon immer, sicher schon seit einem ganzen Jahrzehnt, mir eine Patchwork-Decke stricken. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt dafür! Es ist keine große Herausforderung und jetzt mache ich das einfach! So werde ich mir den einen oder anderen Herbst- oder Winterabend füllen mit diesem Hobby und mit einem heißen Tee. Es ist wichtig, das Beste aus der Situation zu machen. Das kann man für sich im Stillen machen, es ist nicht von einem hohen Budget abhängig. Jeder hat irgendetwas, das er schon immer machen wollte, jetzt ist der perfekte Zeitpunkt dafür!
Warum fällt das manchen bei den kühlen Temperaturen so besonders schwer?
Es gibt viele Menschen, die haben ein Problem mit dem Herbstwetter, mit dem nebeligen, nieseligen. Man sollte es sich gut gehen lassen, zum Beispiel mit Kerzen und Tee. Als halbe Skandinavierin tu ich mir da persönlich leichter. Ich mag diese Herbststimmung. Vielleicht kann man sich da etwas von den Finnen abschauen. Schauen, wie gehen nordische Menschen mit der Einsamkeit und Dunkelheit um. Sie sind darin wahre Meister und das seit jeher! Man kann sich da etwas herausnehmen und das Positive sehen. Auf keinen Fall sollte man sich die Weihnachtszeit vermiesen lassen. Ob nun im großen oder kleinen Kreis. Man kann immer einen Weg finden, wie man das Fest zelebrieren kann. Es ist Zeit für etwas neues, man muss sich neu entdecken, neu entwickeln und manchmal auch den inneren Schweinehund überwinden. Wir sind viele und das ist ein gutes Zeichen. Dass die Regierung so um sich schlägt, zeigt, dass sie das sehr wohl weiß!
Aber es gibt so vieles, das wir Ungeimpften nun nicht mehr tun dürfen…
Wir können uns eine sinnvolle Beschäftigung suchen. Rituale sind ganz wichtig! Tee trinken, Spazierengehen, viel in der Natur sein, in der frischen Luft . Das kostet nichts, kann uns niemand verbieten und es tut gut! Vielleicht ist gerade jetzt die Zeit, sich für solche Dinge die Zeit zu nehmen. Man kann 1.000 Dinge tun, man könnte sich in der Stadt zum Beispiel Innenhöfe ansehen, die man noch nicht kennt, sich seiner Umgebung stärker widmen. Die Lockdown-Zeit ist eine Zeit, in der man verstärkt Dinge tun kann, für die man sonst keine Zeit hat. Es ist eine schwierige Zeit, doch gerade in so einer Zeit ist es wichtig, sich geistige Oasen zu schaffen. Und das kann jeder. Manchen geht das leichter von der Hand, andere Charaktere tun sich mit neuen Situationen schwerer. Es gibt nicht ein Rezept für alle, aber was wir sagen können ist, dass es jedem möglich ist, das Beste daraus zu machen.
Das macht Mut! Aber viele fühlen sich jetzt auch einsam. Sie können nicht mehr ins Theater, nicht mehr ins Wirtshaus. Brauchen wir nicht auch andere Menschen, um glücklich zu sein?
Eine Ansprechperson ist wichtig, an die man sich halten kann. Doch man muss wissen: Wir brauchen nicht 1.000 Freunde, es reicht aus, eine Ansprechperson zu haben. Das kann auch ein Pfarrer sein oder wer auch immer, wichtig ist es diese eine Vertrauensperson zu haben. Damit hat man sehr viel gewonnen. Man sollte nicht den Kummer hinunterschlucken und alles mit sich selbst ausmachen. Ab einem gewissen Punkt brauchen wir den Austausch mit anderen. Es ist auch legitim sich gegenseitig zu bemitleiden! Doch man sollte immer mit dem Positiven abschließen: Ich bin für dich da, du bist für mich da. Trainieren Sie, mit positiven Gedanken einzuschlafen!
Welche Tipps haben Sie als Expertin, für die positiven Gedanken zum einschlafen? Viele erzählen mir, dass ihnen Spiralen aus Negativ-Gedanken angesichts der politischen Situation den Schlaf rauben.
Jeder kann das für sich handhaben. Mir hilft zum Beispiel das Lesen. Vor allem das Lesen angenehmer Inhalte. Ich lese zum Beispiel auch gerne Kinderbücher. Ich mag die phantasievollen Bilder. Sie wecken auch positive Erinnerungen an schöne Zeiten. Eine Stimmung, die positive Assoziationen weckt. Jeder kann für sich herausfinden, was es für ihn ist, das solche positiven Stimmungen weckt. Mein Vater, der Arzt war, nahm sich nach seiner harten Arbeit in der Klinik auch oft Micky Mouse Hefte zur Hand. Sie munterten ihn auf und halfen ihm dabei, Abstand vom stressigen Arbeitsalltag zu nehmen.
Also keinen aufrüttelnden Nachrichten-Konsum vor dem Schlafengehen?
Medienabstinenz kann auch sinnvoll sein. Es sind oft die Kleinigkeiten, die nichts kosten, die uns helfen. Wichtig ist auch eine Pause von den Mainstream-Medien. Man sollte sich das einfach nicht antun. Es kommt eh immer das selbe. Es kann gut tun, vielleicht Mal zwei Tage komplett auf Medien zu verzichten, damit sich der Geist ausruhen kann.
Und was hält uns unter Tags, im Alltag, aufrecht?
Geistig ein Ziel setzen: ‚Ich muss jetzt diese schwierige Zeit durchtauchen“. Darauf sollten wir uns fokussieren. Es gibt auch hilfreiche Tricks, die unsere Stimmung erhellen können. Man kann sich selbst auch eine gute Laune herbeilächeln, das ist empirisch erwiesen! Eine gesunde Körperhaltung, aufrecht gehen, das wirkt sich auf Psyche und Wohlbefinden aus. Aber wie gesagt, das bewusste Lächeln ebenso. Es ist nicht nur etwas körperliches sondern auch etwas geistiges. Andere anlächeln. Freundlich lächeln. Positive Akzente setzen, auch in einem schwierigen Kontext wie zum Beispiel in der Arbeit.
Und wenn ich in der Arbeit angefeindet werde, weil ich nicht geimpft bin?
Wir sollten uns bewusst machen, dass wir andere Leute auch getrost mit ihren Problemen, die sie auf uns projizieren, allein lassen können. Man sollte sich dessen bewusst sein, dass man diesen Ball nicht annehmen braucht. So spart man sich auch das zurückspielen. Wenn jemand ein Problem hat, soll er es für sich lösen. Er soll anderen seine Probleme nicht aufbürden. Vergessen Sie nicht, am Ende gibt es die Belohung! Denn noch immer gilt das Sprichwort: Wer zuletzt lacht, lacht am besten!
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Endlich gerichtlich bestätigt: Windkraft macht krank
„Gesunder“ Klimaschutz (Symbolbild:Shutterstock)
Dass Windräder krankmachen, die seelische und letztlich auch physische Gesundheit jener beeinträchtigen, die in ihrer Nähe leben müssen, wird von Verfechtern der Landschaftsverspargelung inklusive mit ihr einhergehender Bodenversiegelung seit jeher bestritten. Klassische hippe Grünwähler, die in aus öffentlichen Geldern klimasanierten Altbauwohnungen mit Stuckdecken inmitten hipper gentrifizierter Großstadtquartieren an ihrem fair getradeten Chai-Dinkel-Moccachino nippen, während sie ihre Work-Life-Balance justieren, können sich diese negativen Begleiterscheinungen der von ihnen maßgeblich vorangetriebenen „Energiewende” auch 30 Jahre nach Errichtung der ersten kommerziellen WKAs nicht vorstellen, und sie interessieren sie auch nicht. Wie wenig diese wohlstandsverwahrloste Klientel für ländliche Kollateralopfer des Klimawahns übrig haben, zeigt sich schon in ihrem Ruf nach Abschaffung der Pendlerpauschale. Wer mit dem Lastenstrampler zum nahegelegenen Alnatura cruist, den jucken Spritpreise nicht.
Doch nun kommt von wissenschaftlicher und juristischer Seite, gewissermaßen Schwarz auf Weiß, die Bestätigung der Gesundheitsschädlichkeit von Windrädern – wenn auch nicht aus Deutschland, sondern Frankreich: In Toulouse bejahte nun ein französisches Berufungsgericht in einem spektakulären Urteil, über das „Tichy’s Einblick” (TE) berichtet, den Schadenersatzanspruch von Klägern, die in der Umgebung von Windrädern leben müssen, und stellte eindeutige Zusammenhänge fest. Die Entscheidung dürfte auch für die Windindustrie in Deutschland erhebliche Folgen haben, denn prinzipiell sind die Erkenntnisse des Prozesses und der Urteilsbegründung übertragbar.
Dauerschädigender Infraschall
Das Appellationsgericht bestätigte dem klagenden Ehepaar aus dem Languedoc, a sogenannten „Windturbinensyndrom”, das auf tieffrequenten Schall und Infraschall zurückzuführen ist. Die Kläger haben, schreibt TE, somit Anspruch auf einen Schadensersatz in Höhe von 128.000 Euro. Die gesundheitlichen Langzeitfolgen vor allem durch Infraschall und unmerkliche Dauerlärmbelästugung hätten sich nicht sofort gezeigt, sondern seien erst mit den Jahren evident geworden. Die Schallemissionen treten, so TE, einmal durch die turbulente Luftströmung an den Blattspitzen und zum anderen während des Vorbeistreifens der Rotorblätter vor dem Mast auf, wobei sich der Luftdruck kurzzeitig verändert und tieffrequenter Schall ausgesendet wird. Dieser nur als tiefes Brummen wahrnehmbare Schalldruck belastet jedoch den Organismus und generiert krankmachende Stresssymptome. Die Langzeitschädigung versetzen Fein- und Mikrostrukturen im Knochenbau, Gewebe und Gehirn in ständige Bewegungen und Vibrationen, mit schwerwiegenden Folgen von Wachstumsschädigung bei Föten und Kindern bis zur Beinträchtigung innerer Organe und Nervensystem.
Das Urteil ist durchaus geeignet, die bislang eher windkraftbetreiberfreundliche Rechtsprechung der „grünen” Justiz in Deutschland zu revidieren – denn (noch) geben deutsche Richter körperlicher Unversehrtheit einen Vorrang vor dem allgegenwärtigen Klima-Mindset. Der Paradigmenwechsel hinsichtlich Grund- und Freiheitsrechten in der Coronazeit – zuerst bei der höchstrichterlichen vorläufigen Absegnung der Bundesnotbremse durch die Karlsruher Richter, dann durch die zunehmende Akzeptanz der Diskriminierung Ungeimpfter – könnte zwar auch hier demnächst andere Prioritäten bewirken, Doch es spricht einiges dafür, zitiert TE einen namhaften deutschen Verwaltungsrechtler, dass die Argumente des französischen Prozesses gegen Windkraft auch die hiesige Rechtsprechung auf den Prüfstand stellen dürften.
Schallenberg-Wahnsinn: Corona-Knast für Ungeimpfte ab Montag in ganz Österreich
Der nächste Corona-Hammer der türkis-grünen Regierung: Der von niemandem gewählte Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) hat bekannt gegeben, dass ab Montag ein Lockdown für Ungeimpfte verhängt wird- und zwar in ganz Österreich. Nun wird sich zeigen, ob es, wie viele schwadronieren, eine „Pandemie der Ungeimpften“ wirklich gibt. Denn der Lockdown ist nun auch eine Chance zu beweisen, dass es nicht nur die Ungeimpften sind, die das Virus verbreiten. Der Plan hinter dieser teuflischen Politik könnte also ordentlich nach hinten losgehen.
- Österreichweiter Lockdown für Ungeimpfte soll Sonntag beschlossen werden
- Schallenberg kündigt Kontrollen an – Polizeigewerkschaft weiß davon nichts
- Solidarität mit Ungeimpften darf es nicht geben
- Landeshauptleute ebenfalls für Lockdown der Ungeimpften
Am Sonntag will man „grünes Licht“ für den Corona-Knast der Ungeimpften geben, verlautbarte Schallenberg am Freitag während einer Pressekonferenz, laut Medienbericht. Am Wochenende würde noch eine virtuelle Konferenz mit den Landeshauptleuten abgehalten und am Sonntag eine Nationalratssitzung.
Polizeigewerkschaft weiß nichts von Kontrollen
Stichprobenartig solle die Einhaltung kontrolliert werden, so Schallenberg. Die Wohnung verlassen könne man, um zur Arbeit zu gehen, Besorgungen zu machen, oder um spazieren zu gehen. Es könne keine engmaschige Kontrolle geben. „Wir leben ja nicht in einem Polizeistaat und können und wollen nicht an jeder Straßenecke kontrollieren“, sagte Schallenberg und sprach sich für eine „bundeseinheitliche“ Lösung aus. Dass wir noch nicht in einem Polizeistaat leben, dürfte wohl eher an der Polizei selbst liegen. Denn Hermann Greylinger von der Polizeigewerkschaft zufolge gibt es seitens der Polizei keine Vorbereitung auf derartige Kontrollen. Auch von den angeblichen 800 zusätzlichen Beamten, die laut Innenminister Nehammer (ÖVP) dafür eingesetzt werden sollen, weiß er nichts.
Keine Solidarität mit Ungeimpften
Dass es ihm wohl nicht um die Gesundheit, sondern die gesellschaftliche Spaltung gehen dürfte zeigt, dass er das Einsperren der Geimpften, die das Virus in ihrer trügerischen, vermeintlichen Sicherheit verbreiten, kategorisch ausschließt. Eine „Solidarität“ mit den Ungeimpften durch einen Lockdown für alle dürfe es nicht geben.
Man müsse die „Stimmung im Bilde haben“, meinte Schallenberg und sinnierte darüber, was sich Geimpfte denken sollen, wenn sie durch Lockdowns wieder „in der Küche landen und eingesperrt sind“. Die Corona-Spritze bzw. der Dritt-Stich sei der „einzige Wellenbrecher, den wir haben„. Und dieser würde der Pandemie ein Ende bereiten, fantasierte er. Selbst der deutsche Corona-Papst Dr. Christian Drosten erklärte erst kürzlich, dass es keine Pandemie der Ungeimpften gibt und die Geimpften zum Pandemiegeschehen sehr wohl beitragen. Und wenn die Booster ähnlich „gut“ wirksam sind, wie die beiden Injektionen davor, dann kann man sich das Ergebnis gut vorstellen, denn: Wir haben noch immer „Pandemie“, trotz impfen, impfen, impfen. Der Lockdown für die Ungestochenen könnte nach hinten losgehen, dann nämlich, wenn sich zeigt, dass die Infektionszahlen weiter ansteigen.
Impfen was das Zeug hält
Man müsse raus aus der Logik: „Welle, Lockdown, Welle, Lockdown’“, denn es sei schon „bitter“ genug, dass man sich trotz ausreichend vorhandenem Impfstoff in der jetzigen Situation befinde. Damit lässt Schallenberg durchblicken, was hinter dem Impfwahn stehen könnte. Man hat Zig-Millionen mRNA-Impfdosen bestellt. Diese will man offenbar noch in die Oberarme der Österreicher jagen, bevor andere Impfstoffe wie z.B. der Totimpfstoff von Valneva zur Verfügung stehen.
Landeshauptleute für Lockdown
Der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz, Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP), erklärte, er orte Zustimmung für einen solchen Lockdown bei den anderen Landeshauptleuten. „Ich kann diesem Vorschlag des Bundeskanzlers viel abgewinnen“, sagte er. Er warnte davor die Bevölkerung noch mehr zu verunsichern und sprach sich ebenfalls für eine einheitliche Lösung für ganz Österreich aus.
Hier ein Video der gesamten Pressekonferenz:
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Deutsche Fassung: Ethikprofessorin Julie Ponesse „Geben Sie ihre Rechte nicht auf!“
Dr. Julie Ponesse ist Professorin für Ethik und lehrt seit 20 Jahren am Huron University College in Ontario. Aufgrund der Impfpflicht wurde sie beurlaubt und durfte ihren Campus nicht mehr betreten. Sie hielt am 28. Oktober 2021 einen Vortrag im Rahmen der Reihe “Glaube und Demokratie”.
„Wenn Sie sich Sorgen über den Verlust von Gerechtigkeit machen, wenn Sie sich Sorgen darüber machen, welche Art von Leben für unsere Kinder möglich sein wird, wenn Sie Ihr Land zurückhaben wollen – das Land, um das uns die Welt einst beneidet hat – dann ist jetzt die Zeit zu handeln. Es gibt keinen Grund zu warten, es gibt keinen Luxus und keine Entschuldigung zu warten. Wir brauchen Sie jetzt.
Jetzt ist es an der Zeit, unsere Politiker anzurufen und an unsere Zeitungen zu schreiben.
Jetzt ist es an der Zeit zu protestieren, jetzt ist es an der Zeit, unsere Regierung herauszufordern und ihr sogar zu widersprechen. „
Die deutsche Tonspur ist etwas schneller, so dass Prof. Ponesse im Origina etwas länger spricht, trotzdem ist der gesamte Tex der Rede übersetzt.
Bedford-Strohm: Schutzheiliger der Schlepper-Industrie endlich weg
Von DAVID BERGER | „Der Schutzheilige der Schlepper-Industrie geht von Bord – Bedford-Strohms verheerende Bilanz: Zwei Millionen Kirchenmitglieder weniger“ – so Beatrix von Storch. Doch seine Nachfolgerin lässt wenig Hoffnung auf ein Gesundender EKD in Deutschland.
Heute hat die Evangelische Kirche in Deutschland ihre(n) neue(n) Ratsvorsitzende(n) gewählt. Und der ist – völlig überraschend für die Protestanten und von deren Führungselite als Zeichen ihrer besonderen Modernität gewertet (Ironie aus) – eine Frau geworden:
Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, wurde heute Morgen in Bremen mit 126 von 140 abgegebenen Stimmen von Synode und Kirchenkonferenz zur Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland gewählt.
Gleichschaltung der Evangelischen als Markenzeichen
In einem Interview mit der NZZ hat indes der scheidende Amtsinhaber Bedford-Strohm u. a. sein Engagement für die Schlepper-Industrie versucht zu erklären. Und die NZZ hat ihn noch einmal auf den Skandal des Kreuzversteckens auf dem Tempelberg hingewiesen.
Zusammen mit Kardinal Marx bildete Bedford-Strohm ein klerikales Duo, das mit Stolz die Gleichschaltung zum linksgrünen System Merkel wie ein Markenzeichen vor sich hertrug – koste es an Verlust der Glaubenssubstanz und an Rückgang der Kirchensteuerzahler so viel es wolle.
Aus der evangelischen Kirche eine grüne Sekte gemacht
Daher ist es verständlich, dass wir die „Laudatio“, die Beatrix von Storch auf den scheidenden „Bischof“ gehalten hat, voll und ganz unterschreiben:
„Endlich ist er weg. Das denken sicherlich nicht nur die mehr als zwei Millionen evangelischen Christen, die in der Amtszeit von Bedford-Strohm ihre Kirche verlassen haben:
Eine beeindruckende Bilanz des Schutzheiligen der Schlepper-Industrie. Bedford-Strohm wollte mit seinem verfehlten Amtsverständnis bis zum Schluss aus der evangelischen Kirche eine grüne Sekte mit christlichem Anstrich machen. Bedford-Strohm ist gescheitert und hat enttäuschte Kirchenmitglieder zurückgelassen, die von seinem Nachfolger das Wort Christi erwarten und nicht grüne Parteitage.“
Annette Kurschus: Flüchtlings- statt Kirchenschiff
Ob sich die praktisch nicht mehr als kirchliche Gemeinschaft erkennbare EKD unter Annette Kurschus erholen wird, scheint freilich mehr als zweifelhaft. Die von der Angst vor Corona mit-getriebene Theologin scheint ebenfalls vom Refugee-welcome-Virus befallen. Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan mahnte sie bereits „eine unkomplizierte Aufnahme von Flüchtlingen“ an. Was in der Praxis tatsächlich einen massenhaften Import weiterer Islamisten nach Deutschland bedeuten könnte.
Dieser Beitrag erschien zuerst auf PHILOSOPHIA PERENNIS unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION
Die Forschung der Satten und Gelangweilten: Corona macht weniger pro-sozial
Nach wir vor gibt es Forschung, die uns auf die Palme bringt. Wenn Halbgebildete von Bildungsfernen schreiben und die Bildungsferne als erreichten Schulabschluss definieren, dann macht uns das ziemlich ärgerlich, vor allem, wenn man bedenkt, dass viele derjenigen, die von der “Bildungsferne” Anderer schreiben, damit überfordert wären, ein neue Deckenlampe anzuschließen. Man soll es nicht […]Die Pandemie hilft den Maschinen, die Arbeitsplätze zu übernehmen und verdrängt die arme arbeitenden Bevölkerung
Unternehmen, die mit Arbeitskräftemangel und steigenden Arbeitskosten konfrontiert sind, wenden sich zunehmend der Automatisierung zu, um dem schwierigen wirtschaftlichen Klima zu begegnen.
Einstellungsprobleme sind in der gesamten Wirtschaft weit verbreitet, und die Löhne steigen in die Höhe. Diese beiden Faktoren drücken die Gewinnspannen der Unternehmen und zwingen sie dazu, in Maschinen zu investieren, um den Arbeitskräftemangel zu lindern.
Während der Pandemie berichteten wir über die Einführung von Desinfektionsrobotern in Flughäfen und Krankenhäusern, über Fast-Food-Ketten, die Hamburger mittels Robotern herstellen, und über den Einsatz von Robo-Kellnern in Restaurants.
Nachdem die schlimmsten Tage der Viruspandemie hoffentlich vorbei sind, gewinnt der Trend zur Automatisierung weiter an Fahrt. Bloomberg zitiert einen neuen Bericht der International Federal of Robotics, wonach die Ausgaben für professionelle Serviceroboter im vergangenen Jahr um 12 % gestiegen sind.

Die Zahl der offenen Stellen liegt bei 10 Millionen, und die Amerikaner kündigen mit Leichtigkeit. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten haben die Arbeitnehmer Macht auf dem Arbeitsmarkt. Und sie nutzen diese neu gewonnene Macht, um eine Reihe von Streiks zu starten und von den Unternehmen höhere Löhne und mehr Leistungen zu fordern. Das bereitet ihren besorgten Chefs, die mit verschlungenen Lieferketten zu kämpfen haben, allerlei Kopfzerbrechen.
Die Gewerkschaften sehen Roboter schon lange als Bedrohung an. Die Unternehmen „haben nur ein Ziel vor Augen: Ihren Arbeitsplatz zu beseitigen und mehr Geld in ihre Taschen zu stecken“, sagte der Präsident der International Longshoremen’s Association, Harold Daggett, auf einer Konferenz im Juni. „Wir werden das 100 Jahre lang bekämpfen“.
Aber der Kampf könnte sinnlos sein, da die Automatisierungswelle bereits durch die Wirtschaft schwappt, verstärkt durch die Pandemie. Schon vor dem Virus war die Vermögensungleichheit extrem, und die Automatisierung wird sie noch verstärken:
„Wenn es so weitergeht, wird die Nachfrage nach Arbeitskräften nur langsam wachsen, die Ungleichheit wird zunehmen, und die Aussichten für viele Arbeitnehmer mit niedrigem Bildungsniveau werden nicht sehr gut sein“, sagte Daron Acemoglu, Professor am Massachusetts Institute of Technology, am Mittwoch bei einer Senatsanhörung zum Thema Automatisierung.
Acemoglu sagte, dass Unternehmen „Technologien entwickeln könnten, die sich besser mit den Arbeitnehmern ergänzen“. Aber er sagte, das sei nicht die Richtung, in die sich die Technologie derzeit bewege.
Die Robotertechnologie ermöglicht es, mit Maschinen den Menschen zu ersetzen und dadurch könnte die Produktivität gesteigert werden, aber auch Arbeitsplätze für die arme Bevölkerung vernichten. In diesem Jahrzehnt wird es in der Wirtschaft zu Wachstumsschmerzen kommen, da die verdrängten Arbeitskräfte untätig bleiben, und die Regierung wird wahrscheinlich weiterhin Konjunkturpakete schnüren.



