Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Wie Eroberungen neuerdings ablaufen

Massenweise neue Deutsche (Foto:Imago)

Das „Volk“ in Berlin stimmte am 26. September, just am Tag der Bundestagswahl, mehrheitlich für die Enteignungen von Wohnungen. Zu den Medienberichten am Tag danach gehörten auch Interviews mit sogenannten heutigen „Berlinern”. Diese hatten zwar optisch und kulturell wenig mit jenen Berlinern zu tun, die ich vor 50 Jahren sah, als ich öfter in Berlin zu Schulungen war – denn sie waren von der Hautfarbe her noch dunkler als das gleichnamige Gebäck, und ihre Sprache hatte einen unverkennbar ausländischen Akzent. Nur eine der Interviewten war eine typische „Berliner Schnauze”, und ausgerechnet diese Person war – Zufall? – auch die einzige, die sich gegen die Enteignungen aussprach. Alle anderen begrüßten das Abstimmungsergebnis. Mit anderen Worten: sie votierten für Okkupation und widerrechtliche Aneignung von fremdem Eigentum. Einer sprach es ganz deutlich aus: „Wenn die Wohnungen der Stadt gehören, gehören sie uns.“ Dass die Senatswahl und das Volksbegehren chaotisch bis betrügerisch waren, soll an dieser Stelle nicht nochmals vertieft werden.

Um sich in früheren Zeiten fremden Besitz anzueignen, bedurfte es einer Revolution oder eines Krieges. Wie also ist es heute möglich, ohne Rabatz oder bewaffneten Konflikt und ohne einen einzigen Schuss abzugeben, dasselbe zu erreichen? Also nicht erst wie im Krieg erst einmal das zerstören zu müssen, was man sich einverleiben will, sondern davon geradezu jungfräulich Besitz ergreifen zu können?

Jede erfolgreiche Revolution der Geschichte gebot es, sich zuerst auf die Hauptstadt zu konzentrieren. Dort galt es, folgende Machtzentren zu besetzen: Den Rundfunk und die Zeitungen, dann die Regierung und das Parlament auszuschalten und die Verkehrsknotenpunkte zu kontrollieren, insbesondere die Bahnhöfe. Heute, bei der „diversen“ Revolution, lautet die Strategie, nicht unbedingt selbst in die Funkhäuser vorzudringen (was bereits gelungen ist, wenn man sich die Öffentlich-Rechtlichen anschaut) – sondern die Köpfe und das Denken der einheimischen Medienmacher zu erobern. Auch das ist der linksrevolutionären Bewegung geglückt; die Nachrichten und Kommentare zeigen das deutlich.

Selbstverstärkender Prozess

Als nächstes erfolgt dann der Marsch in die Parlamente und durch die Institutionen. Der Anteil der Migrationshintergründler/innen stieg bei der letzten Wahl zum Senat deutlich: Bei der Linken ist er schon höher als deren Anteil an der Bevölkerung – „hoch die Internationale“; bei der SPD steigerte er sich um sieben Prozentpunkte. Und in den Öffentlichen Dienst sollen 35 Prozent Migrationsstämmige gehievt werden – also auch in den Lehrkörper der Schulen, den Kaderschmieden der neuen Avantgarde. Diese bestimmen maßgeblich das Denken und Handeln der Zukunft bis hin zu den Wahlen. Und sie ändern das Wahlrecht mit der Folge, dass immer mehr Migranten Macht in die Hände gelegt bekommen. Es ist ein selbstverstärkender Prozess.

Aber wie wurde es möglich, dass einstige Fremde darüber entscheiden können, dass deutsche Gesellschaften ihren Besitz abgeben müssen? Dies geschieht ganz konkret, indem die „Weltoffenheit“ einer Hauptstadt kommunal durchexerziert wird. Aktuell am Fall des angespannten Wohnungsnotstandes: dieser fiel nicht etwa vom Himmel. Eine Hauptstadt zieht nämlich nicht nur Parlamentarier samt ihrem Hofstaat an, sondern auch viele andere Gruppen von begrenztem Nutzen. Aber selbst Nichtsnutze brauchen ein Dach über dem Kopf. Wie kommt man also an viele billige Wohnungen ran? Die trojanischen Pferde im Senat ebneten den Weg.

Zuerst über das eingangs erwähnte Volksbegehren: „Die darauf aufbauenden Volksentscheide eröffnen den wahlberechtigten Berlinerinnen und Berlinern auch außerhalb von regelmäßigen Wahlen die Möglichkeit, unmittelbar über bestimmte Sachfragen zu entscheiden, Gesetze zu beschließen oder eine vorzeitige Beendigung der Wahlperiode herbeizuführen. Volksbegehren zu Gesetzesvorlagen sind allerdings nur zulässig, wenn das Land Berlin auch die Gesetzgebungskompetenz hierfür hat“, verkündet die Stadt Berlin. Weiter heißt es in den „Erläuterungen zum Volksentscheid„: „Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die zur Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin wahlberechtigt sind. Dies sind alle Personen, die seit mindestens drei Monaten mit alleiniger Wohnung oder Hauptwohnsitz in Berlin gemeldet sind und mindestens 18 Jahre alt sind sowie die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Ein erfolgreiches Volksbegehren ist notwendige Voraussetzung für die Durchführung eines Volksentscheids.

Ruck-zuck „Deutscher“ werden

Deutsche Staatsangehörige müssen sie also noch sein; doch hierzulande nichts leichter als das! Zu den simplen Einbürgerungsvoraussetzungen führt die Stadt Berlin ermutigend aus: „Wer seit acht Jahren dauerhaft und rechtmäßig in Deutschland lebt, hat unter folgenden Voraussetzungen einen Anspruch auf Einbürgerung: unbefristetes oder auf Dauer angelegtes Aufenthaltsrecht zum Zeitpunkt der Einbürgerung; geklärte Identität und Staatsangehörigkeit. Damit Sie eine Einbürgerung schon nach drei Jahren rechtmäßigen Inlandsaufenthalt beantragen können, müssen Sie seit mindestens zwei Jahren mit einer oder einem deutschen Staatsangehörigen verheiratet beziehungsweise verpartnert sein“, bietet der Staat seinen „Willkommensgästen“ an.

Dieses Deutsch-werden-können ist also ruck-zuck möglich, bedarfsweise über die Krücke der „Verpartnerung“. Viele der Zuzügler seit 2015 nutzten dieses Angebot, das ihre Fürsprecher in den Parlamenten schufen. Sie fanden nicht nur willige Einheimische zur Heirat, sondern auch gewogene Partnerinnen jeder Neigung, lassen sich dann scheiden und machen vom Willkommenszentrum-Angebot Gebrauch, Familienangehörige nachzuholen. Und schon war jemand von hier das Sprungbrett für zwei und drei weitere neue „Deutsche – mit Wahlrecht und der Lizenz, fremdes Eigentum zu begehren und zu okkupieren.

Auch die traditionelle,“biologische“ Art und Weise der Einbürgerung ist beliebt, obwohl diese etwas länger dauert: Der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit durch Geburt. Aber die vielen hier geborenen Kinder von Migrationshintergründler/innen müssen 18 Jahre warten, bis sie Wahlrecht erhalten und ihre Eltern beim Unterfangen unterstützen können, Wohnungen zu enteignen. Auch diese Wartezeit soll jedoch von den Apologeten und Lobbyisten der Massenmigration auf 16 Jahre verkürzt werden. Der Zug rollt und ist nicht mehr aufzuhalten, wie der Statistische Bericht des Landes Berlin zeigt. Doch die alarmierenden Zahlen werden nicht etwa mit Sorge, sondern geradezu stolzem Brustton verbreitet.

Zusammen mit den einheimischen Internationalisten in Berlin werden demnächst wohl die neuerworbenen Wohnungen im Wege der Enteignung in Besitz genommen – ganz gemäß „Volks“-Willen und ganz ohne Revolution und Krieg. Auch wenn letzteres vielleicht nicht mehr uneingeschränkt gilt – denn parallel zur Mittelmeeroffensive per Landungsbooten werden jetzt die Grenzen Osteuropas mit Rammbäumen attackiert (Rammböcke zu bauen dauert wohl zu lange). Ob sich Neubürger, die sich ihre Aufnahme durch Deutschland mit derartigen Methoden verschaffen, auf den langen, umständlichen Marsch durch „legale“ Enteignungen einlassen? Wer mit Gewalt Staatsgrenzen überwindet, hat wahrscheinlich noch weniger Skrupel, sich auch anderes anzueignen als das Land –  Wohnungen, Dinge des täglichen Bedarfs und beispielsweise auch Frauen.

Tickende Zeitbombe: Reißt Evergrande China in den Abgrund?

Tickende Zeitbombe: Reißt Evergrande China in den Abgrund?

Der baldige Zusammenbruch von Evergrande, dem am höchsten verschuldeten Unternehmen der Welt, wird als die größte Unternehmensinsolvenz in der Geschichte Chinas eingehen und könnte Berichten zufolge schließlich zu einem “Great Reset” oder einer katastrophalen Implosion des globalen Finanzsystems führen.

Eines der größten chinesischen Bauunternehmen, die China Evergrande Group, ist am Mittwoch zum zweiten Mal mit den Zinszahlungen an internationale Investoren in Verzug geraten. Dies teilte die Deutsche Marktscreening Agentur (DMSA), eine Investorengesellschaft, mit. “Die DMSA ist selbst in diese Anleihen investiert und hat bis zum heutigen Ende der tilgungsfreien Zeit keine Zinszahlungen erhalten”, teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. “Nun bereitet die DMSA ein Insolvenzverfahren gegen Evergrande vor und ruft alle Anleiheinvestoren auf, sich dem anzuschließen.”

Der Investor wies darauf hin, dass die China Evergrande Group im September die Zinszahlungen für zwei Anleihen versäumte, wobei die 30-tägige Nachfrist im Oktober ablief. Kurz vor Ablauf der Nachfrist wurde die Öffentlichkeit jedoch durch Gerüchte über angebliche Zinszahlungen in die Irre geführt”. Nach Angaben der DMSA (Deutsche Marktscreening Agentur) erkannten sie Ende Oktober, dass ein Zahlungsausfall unvermeidlich war.

Naivität der Investoren

“Doch während der internationale Finanzmarkt den finanziellen Turbulenzen um den taumelnden Riesen Evergrande bisher mit einem bemerkenswerten Grundvertrauen – man kann auch sagen: mit bemerkenswerter Naivität – begegnet ist, hat die US-Notenbank Fed gestern unsere Einschätzung bestätigt”, wird Dr. Marco Metzler, Senior Analyst des Unternehmens, in der Pressemitteilung zitiert. “In ihrem jüngsten Stabilitätsbericht hat sie ausdrücklich auf die Gefahren hingewiesen, die ein Zusammenbruch von Evergrande für das globale Finanzsystem haben könnte.”

Der Pressemitteilung zufolge hat die DMSA in Evergrande-Anleihen investiert, um als Gläubiger gegen das Unternehmen einen Konkursantrag stellen zu können. Die tilgungsfreie Zeit für diese Anleihen ist jedoch am Mittwoch abgelaufen. Evergrande wäre verpflichtet gewesen, bis zum heutigen Stichtag 148,13 Millionen Dollar an Zinsen für drei Anleihen zu zahlen. “Bislang haben wir jedoch noch keine Zinsen für unsere Anleihen erhalten”, sagte Metzler. “Da die Banken in Hongkong heute geschlossen haben, ist es sicher, dass diese Anleihen ausgefallen sind.”

Evergrande hat insgesamt 23 ausstehende Anleihen, die nach Angaben der DMSA alle eine Cross-Default-Klausel haben. Metzler erklärte, wenn auch nur eine dieser Anleihen ausfalle, was heute geschehen sei, ändere sich der Status der übrigen 23 Anleihen automatisch in “Ausfall”. Allerdings müsse die Evergrande-Gruppe dadurch nicht sofort Konkurs anmelden, warnte der Investor. Zur Feststellung des Konkurses muss ein Insolvenzantrag bei Gericht eingereicht werden. “Dies kann entweder durch das Unternehmen selbst oder durch einen oder mehrere Gläubiger des Unternehmens geschehen. Und genau das ist jetzt geplant”, so die DMSA. Nach Angaben von Metzler bereitet das Unternehmen derzeit ein Insolvenzverfahren gegen den chinesischen Entwickler vor. “Wir führen diesbezüglich bereits Gespräche mit anderen Investoren. Wir würden uns freuen, wenn sich weitere Investoren unserem Aktionsbündnis anschließen würden”, so Metzler weiter.

Gefährlicher Kollaps

Evergrande hat mit Verbindlichkeiten in Höhe von mehr als 300 Milliarden US-Dollar zu kämpfen, von denen 19 Milliarden US-Dollar internationale Marktanleihen sind. Das heißt, wenn Evergrande kollabiert, wird eine gewaltige Schockwelle durch das chinesische Finanzsystem rasen. Und nicht nur das: auch das internationale Finanzsystem wäre davon betroffen. Die chinesische Führung würde dadurch zudem destabilisiert. Zig Millionen von chinesischen Anlegern wären davon betroffen und würden ihren Unmut auch lautstark kundtun. Da stellt sich die Frage, ob Peking die Massen beruhigen können wird.

Zwar konnte Evergrande den Konkurs laut Bloomberg in letzter Minute noch abwenden, doch lange wird das nicht mehr funktionieren. Der Konzern wird bald nicht mehr in der Lage sein, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Wenn es schon ein Kraftakt war, die ausstehenden rund 150 Millionen Dollar aufzubringen um die Insolvenz abzuwenden, wie soll das bei den nächsten Zahlungen dann klappen? Vor allem dann, wenn diese deutlich größer sind als diese Summe. Die chinesische Führung muss sich also warm anziehen. Aber auch Anleger auf den internationalen Finanzmärkten sollten das Risiko ernst nehmen.

Informations- & Austauschabend für Eltern am 12.11.2021

Ort: Niedergösgen

Lokalität: Waldhaus, Lostorferstrasse 40

Datum: 12.11.2021

Zeit: 19:00 Uhr Beginn

Unterstützt durch:

Aletheia

Lehrernetzwerk Schweiz

Wise Medicine

Familien Taskforce

Referenten:

  • Dr. med. Andreas Heisler, Rontalpraxis und Mitgründer von Aletheia;
  • Dr. med. Heinz Lüscher, Wise Medicine und Mitgründer von Kingnature.

Die Veranstaltung ist kostenlos, Zertifikatsfrei und wird privat getragen.

Warme Kleidung entsprechend der Witterung sowie eine Wolldecke mitbringen. Veranstaltung findet im Freien statt. Ein Feuer zum Aufwärmen sowie Glühwein und ein Apéro wird ausgeschenkt.

Anmeldung: mit Personenanzahl erforderlich wegen BAG Vorgaben und Apéro unter infoanlass@gmx.ch

Flyer

Fehlender Gehorsam: Corona-Regime verhängt Ungeimpften-Lockdown über OÖ

Fehlender Gehorsam: Corona-Regime verhängt Ungeimpften-Lockdown über OÖ

Bei den Vertretern der Bundesregierung fallen langsam alle Hemmungen. Nur wenige Tage nach der Einführung des bundesweiten 2G-Diktats folgt die nächste Schikane. Denn Mückstein setzt sich über die Einwände aus den Ländern gnadenlos hinweg, drückt seinen Lockdown für Ungeimpfte durch. Oberösterreich muss als erstes Bundeland unter diesem Knallhart-Regime der Bundesregierung leiden. Garniert wurde dieser totalitäre Durchgriff noch zusätzlich von unfassbaren verbalen Entgleisungen aus der Bundes-ÖVP. 

  • Immer mehr Impfdurchbrüche, doch die Ungeimpften sind Sündenböcke
  • Regional-Lockdown in OÖ trotz höchster Zahl an freien Intensivbetten
  • Köstinger eskalierte: „Zeit der Solidarität mit Ungeimpften ist vorbei“
  • Kanzler Schallenberg droht Ungeimpften mit „ungemütlichem Winter“
  • Ex-ÖVP-Ministerin verglich ungeimpfte Pfleger knallhart mit „Todesengeln“
  • Salzburgs ÖVP-Landeshauptmann kritisiert das Virologen-Diktat

Freie Intensivbetten, explodierende Impfdurchbrüche

Die Impfung als oberstes Gut: Die türkis-grüne Bundesregierung hat sich festgelegt. Da lässt sie auch nicht zu, dass ihr die Realität in ihre Erzählung reinpfuscht. So etwa der Umstand, dass 57% der frischen Intensivpatienten in Oberösterreich zwischen 15.10. und 2.11. doppelt geimpft waren. Oder, dass sich der Anteil der „Impfdurchbrüche“ in diesem Zeitfenster von 10% auf 32% mehr als verdreifachte. Und schon gar nicht zieht der Umstand, dass Oberösterreich eigentlich unzählige freie Intensivbetten hätte.

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Derzeit sind 86 Intensivbetten mit COVID-19-Patienten belegt, 122 aus anderen Gründen – und 125 sind noch frei. Das ist mit Abstand der höchste Wert in ganz Österreich. Das hielt eine „Presse“-Innenpolitik-Redakteurin nicht davon ab, faktenwidrig zu twittern, dass in unserem Bundesland „die Triage“ gelebt werde. Aber die Oberösterreicher machen sich gern ihr eigenes Bild – was wohl auch die bundesweit niedrigste Impfquote erklärt. Das gefällt den Türkis-Grünen im Bund nicht: Sie wollen uns für fehlenden Gehorsam strafen!

„Zeit der Solidarität mit Ungeimpften ist vorbei“

Schon ab Montag stehen hunderttausende rechtschaffenen Bürgern einmal mehr unter Hausarrest. Neben Cafés, Friseuren und Schwimmbädern sind dann auch Baumärkte, Schuhgeschäfte, Fachmärkte, Fahrstunden – und womöglich sogar Spielplätze, Parks, kleine Begräbnisse und Familienbesuche für Ungeimpfte tabu. Damit lebt die Bundesregierung das Credo von ÖVP-Ministerin Elisabeth Köstinger. Sie erklärte vollmundig: „Die Zeit der Solidarität mit Ungeimpften ist vorbei“.

Es könne „nicht sein, dass mutwillige Impfverweigerer die Mehrheit der Bevölkerung in Geiselhaft nehmen“. Es sei klar, dass „das Verständnis dafür bei den geimpften Menschen am Ende ist.“ Für diese Brutalo-Aussage kassiert sie nun eine Anzeige wegen Verhetzung von FPÖ-Chef Herbert Kickl. So erklärt er den Schritt: „Die Landwirtschaftsministerin verkörpert wie keine andere in dieser Regierung die Sündenbock-Politik von Türkis-Grün, wofür es weit und breit keine Evidenz gibt […] Dieses Verhalten ist nicht mehr länger tolerierbar.“

„Ungemütlicher Winter“: Schallenberg droht Gesunden

Nur Stunden später legte auch Neo-Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ebenfalls ÖVP) nach. Er bezeichnete einen Lockdown für Ungeimpfte als „unvermeidbar“. Auch er erklärte dies mit ähnlichen Worten und stellte in den Raum, dass man die Maßnahme sehr lange durchführen wird: „Jetzt schon ist klar, dass dieser Winter und Weihnachten für die Ungeimpften ungemütlich wird“. Heißt das womöglich: Nur Geimpfte dürfen in diesem Jahr mit ihren Familien das Weihnachtsfest begehen, während gesunde Ungeimpfte zum „Fest der Liebe“ alleine in ihrem Wohnzimmer darben müssen?

Dem aufmerksamen Beobachter fällt freilich auf, dass sich Schallenberg inzwischen auch eine Hintertür lässt, alle Österreicher wieder einzusperren. Erst vor drei Wochen versprach er noch: „Es wird keinen Lockdown für Ungeimpfte geben“. Nun schwächte er dies ab: Es soll „keinen Lockdown aus Solidarität mit den Ungeimpften“ geben. Er wolle dafür „auch weiterhin kämpfen“. Daraus könnte man lesen: Er zieht es sehr wohl in Betracht – und will nur schnell vorher die Sündenböcke herausstellen.

ÖVP-Politikerin: Ungeimpfte Pfleger als „Todesengel“

Dabei schrecken Vertreter der Türkisen mittlerweile nicht einmal vor den übelsten Wortbildern zurück. Die frühere Bundesministerin und heutige steirische ÖVP-Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß verglich ungeimpftes Pflegepersonal sogar mit „Todesengeln“, die dafür sorgen würden, dass die Heime zu „Sarg-Gassen“ würden. Eine unglaubliche Entgleisung! So wurden in der Vergangenheit etwa Auschwitz-Lagerarzt Josef Mengele, der argentinische Folter-Offizier Alfredo Astiz und drei österreichische Krankenschwestern, die zwischen 1963 und 1989 mehrere Patienten ermordeten, als „Todesengel“ bezeichnet!

Die unfassbaren Aussagen fielen am Freitag bei einer internen Veranstaltung. Dabei stützte sie sich auf eine Erzählung einer Pflegerin aus dem Vorjahr (als es übrigens noch gar keine Impfung gab…). Nach heftiger Kritik vonseiten der FPÖ ruderte sie nun zurück. Sie habe „vielleicht zu flapsig im Ton über eine Impfpflicht für Mitarbeitende in Pflegeheimen nachgedacht“. Detail am Rande: Beim aktuell reihum diskutierten Cluster auf einer Krebsstation in Steyr war die Hälfte der betroffenen Mitarbeiter geimpft! Ob eine Impfpflicht etwas geändert hätte, sei dahingestellt…

Haslauer teilt gegen Virologen-Diktat aus

Kein regionaler Lockdown kommt vorerst in Salzburg – obwohl dort die Auslastung der Intensivbetten höher ist als in Oberösterreich. Auch im Nachbarbundesland machen Geimpfte einen erheblichen Teil der Corona-Hospitalisierten aus, unlängst war die Rede von 55 Prozent der Personen auf Normalstationen. Doch Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) schert aus dem Panik-Modus weiter Teile seiner Partei aus. Er hält einen Lockdown für Ungeimpfte schlichtweg für nicht durchführbar und nicht kontrollierbar. Außerdem teilte er gegen das Virologen-Diktat aus – sehr zum Missfallen der versammelten Lockdown-Fanaten auf Twitter.

Er sagte: „Mir ist klar, dass die Virologen sagen – ich übertreibe jetzt ein bisschen – ‚Am Liebsten wäre mir, wenn jeder einzelne Salzburger und Österreicher in ein Zimmer eingesperrt ist, weil da kann er sich nicht anstecken und niemanden infizieren.“ Er wird dann halt leider an Depression sterben oder verhungern oder verdursten. Wir können nicht nur die rein virologische Wahrheit umsetzen sondern wir müssen schauen, dass insgesamt die Entwicklung die Richtige ist.“ Allerdings sieht auch er dies durch die Impfung erfüllt – und dies, obwohl er selbst Teil eines Politik-Clusters der Doppelt-Geimpften war…

Haslauer über Virologen, die – „ich übertreibe ein bisschen“ – alle Salzburger und Österreicher am liebsten in einem Zimmer eingesperrt sehen würden. pic.twitter.com/nCwSacWomU

— Mathias Morscher (@mathiasmoe) November 10, 2021

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Pharmariese kassiert Shitstorm: So kreativ reagiert das Netz auf Pfizer-Gruselbild

Pharmariese kassiert Shitstorm: So kreativ reagiert das Netz auf Pfizer-Gruselbild

Der Pharmariese Pfizer kann im Moment tun, was er will: Er setzt sich immer tiefer und schmerzhafter in die Nesseln. Nach Berichten über Manipulationen bei seiner Impfstoff-Studie und der Evidenz unzähliger Impfdurchbrüche, ist man am Boden der Tatsachen angekommen. So wirklich wahrhaben will das der US-Konzern nicht und betreibt weiter auf äußerst skurrile Art Propaganda für seine Schrott-Mittel. Aber wer den Schaden hat, braucht bekanntlich für den Spott nicht zu sorgen. Und so zerreißt sich das Netz derzeit trefflich den Mund über die Kommunikationsstrategie der Firma.

  • Pfizer teilte beunruhigendes Bild über die Bedeutung von „Wissenschaft“
  • Twitter-Nutzer wandeln dieses auf kreative Weise ab
  • Dabei erinnern sie an Nebenwirkungen, Zensur, frühere Pfizer-Skandale
  • Nicht einmal durch Kommentar-Sperre kann Pfizer die Dynamik stoppen

Skurriles Pfizer-Bild über „Wissenschaft“ regt auf

Besonders absurd erschien dabei ein Meme-Bild, das Pfizer erst vor wenigen Tagen auf Twitter teilte. Darin unterstellte es, dass das menschliche Hirn zu Verschwörungstheorien neige. Die „Wissenschaft“ – oder das, was Pfizer dafür hält – würde die Menschen davon abhalten. Das kindisch anmutende Posting ließ die Wogen hochgehen – so weit, dass der Konzern schließlich die Kommentare sperrte.

It’s easy to get distracted by misinformation these days, but don’t worry…Science has got your back. #ScienceWillWin pic.twitter.com/aXVzAsfa6Z

— Pfizer Inc. (@pfizer) November 9, 2021

Twitter-Nutzer wandeln Pfizer-Bild kreativ ab

Aber längst hatte die Schwarm-Intelligenz seine ganze Kreativität ausgespielt. So etwa ein Nutzer, welcher der Ansicht ist, dass es eher Pfizer sei, das unangenehme Wahrheiten vertuschen wolle.

Did I do this right? #ScienceWillWin pic.twitter.com/z4MMQ4w4yC

— m00nKek (@m00nKek) November 10, 2021

Und zwar auf ziemlich offensive Art und Weise – und Hand in Hand mit systemtreuen Medien. 

Somebody fixed it! https://t.co/lSSQUhWg4E pic.twitter.com/KQyjxJKEZS

— Herkos Odonton (@herkosO) November 10, 2021

Ein anderer User erinnerte daran, dass Pfizer wegen illegalen Marketing-Praktiken im Bezug auf die Off-Label-Anwendung seiner Medikamente vor über 10 Jahren einst eine Rekordstrafe in Milliardenhöhe zahlen musste.

Here you go @pfizer.#ScienceWillWin. pic.twitter.com/jPNUDozgW9

— Mahogany Spitfire (@Cerberu21014829) November 9, 2021

Die Sache bekam wirklich schnell eine ordentliche Eigendynamik…

Memetic variants of concern. #ScienceWillWin https://t.co/PZ4VxJS6T5 pic.twitter.com/DKE1I8iy77

— Bobby Rajesh Malhotra ツ ψ (@Bobby_Network) November 11, 2021

…denn viele Bürger trauen den Pharma-Verheißungen nicht mehr und sind sich sicher, dass Pfizer nicht will, dass „die Wahrheit“ über seine Impfstoffe herauskomme.

Here’s a more accurate take on the Pfizer meme #ScienceWillWin #Pfizergate https://t.co/gwfLc6KJ0X pic.twitter.com/Hg2Sy0yIJy

— Liberty Maniac (@ManiacLiberty) November 10, 2021

Was einst „zwei Wochen um die Kurve abzuflachen“ waren, hat nun, wo man weiß, dass das Virus nicht die annähernd so tödlich ist wie zuerst angenommen, einen ziemlichen Rattenschwanz hinter sich hergezogen.

pic.twitter.com/8c1UmvNR5V

— Herkos Odonton (@herkosO) November 11, 2021

Derselbe Nutzer dokumentierte weitere Abwandlungen des Pfizer-Bildes. Etwa zu den Folgeerscheinungen schwerer Nebenwirkungen.

pic.twitter.com/sQcBUvcBNv

— Herkos Odonton (@herkosO) November 11, 2021

Auch der Umstand, dass Pfizer einige der besten Abwandlungen für immer aus der Öffentlichkeit verbannte, indem es die Kommentare abschaltete, wurde aufs Korn genommen. Denn dies gebot der Dynamik nicht wirklich Einhalt…

pic.twitter.com/R7pZ0vhhJ6

— Herkos Odonton (@herkosO) November 11, 2021

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Curio: Wir erleben Offenbarungseid der deutschen Migrationspolitik

Curio: Wir erleben Offenbarungseid der deutschen Migrationspolitik

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Die Lage an der polnisch-weißrussischen Grenze spitzt sich jeden Tag weiter zu: Aggressive illegale Migranten erstürmen die polnische Grenze, um ins Schlaraffenland Deutschland weiter zu migrieren. Die AfD stellt im Bundestag den Antrag, Polen beim Grenzschutz finanziell und materiell zu unterstützen. Und vor allem muß Deutschland jegliche Pullfaktoren abstellen, damit Ausländer gar keine Motivation mehr […]

Wie das RCEP die US-Pläne im indopazifischen Raum durchkreuzen könnte

Von Salman Rafi Sheikh: Er ist Forschungsanalytiker für internationale Beziehungen und pakistanische Außen- und Innenpolitik, exklusiv für das Online-Magazin „New Eastern Outlook“.

Die jüngste Ratifizierung des Regionalen Umfassenden Wirtschaftspartnerschaftsabkommens (RCEP) durch Australien und Neuseeland hat die Möglichkeit eröffnet, das geopolitische Szenario im indo-pazifischen Raum zugunsten Chinas zu verändern, wenn nicht sogar grundlegend zu verändern. Die Tatsache, dass diese Ratifizierung nur wenige Monate nach dem AUKUS und den hartnäckigen Versuchen der Biden-Administration, die QUAD wiederzubeleben und zu militarisieren, erfolgte, zeigt, dass der „Asien-Pivot 2.0“ der USA nicht so begrüßt wird, wie es sich viele im Weißen Haus ursprünglich vorgestellt oder erhofft hatten. Die Tatsache, dass die Verlagerung des Schwerpunkts der USA auf den indopazifischen Raum keine starke wirtschaftliche Komponente hat, zeigt, warum China, die Wirtschaftsmacht im indopazifischen Raum, gegenüber der Konkurrenz, die die USA in den letzten Jahren geboten haben, weiter an Boden gewinnt. Die Tatsache, dass Australien, ein wichtiger Teilnehmer des AUKUS-Vertrags, das RCEP ratifiziert hat – das zum größten Freihandelsabkommen der Welt werden soll – bedeutet, dass seine Beziehungen zu China und die der anderen RCEP-Teilnehmer eher von den zugrunde liegenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als von der anhaltenden Rivalität zwischen den USA und China geprägt sein werden.

Während das RCEP von einer Reihe von Ländern – Indonesien, Malaysia, Myanmar, den Philippinen und Südkorea – noch ratifiziert werden muss, ist es durch die Ratifizierung durch Brunei, Kambodscha, Laos, Singapur, Thailand, Vietnam, Australien, Neuseeland, Japan und China bereits in Kraft getreten. Während sich die USA traditionell auf die seit langem bestehenden zwischenstaatlichen Rivalitäten im Pazifikraum verlassen haben, um ihre eigene Rolle zu demonstrieren, überschneidet das RCEP in vielerlei Hinsicht viele Rivalitäten, die den Pazifikraum seit langem prägen. So ist das RCEP, das etwa 30 % der Weltwirtschaft abdeckt, auch das erste Handelsabkommen, das Japan, China und Südkorea miteinander verbindet, Zölle auf etwa 90 % der gehandelten Waren abschafft und viele Vorschriften in den Bereichen Zoll, Investitionen, geistiges Eigentum und elektronischer Handel standardisiert.

Mit anderen Worten: Das RCEP ist nicht nur eine geoökonomische Plattform, sondern die Tatsache, dass es neue Interdependenzen in der gesamten Region institutionalisiert, bedeutet, dass selbst Chinas traditionelle Rivalen wenig Anreiz haben werden, auf den US-Zug aufzuspringen und die geopolitischen Spannungen mit China ebenfalls zu verschärfen. Mit dem Inkrafttreten des Abkommens werden die Zölle auf etwa 86 % der japanischen Industrieexporte nach China und 92 % der Exporte nach Südkorea abgeschafft. Die Zölle auf 91,5 % der japanischen Ausfuhren nach und 98,6 % der Einfuhren aus den Unterzeichnerländern werden abgeschafft.

Die wirtschaftliche Logik scheint also die alleinige Betonung der Sicherheit und des Konflikts durch die USA übertrumpft zu haben. So zeigen japanische Regierungsdaten, dass 21 % des japanischen Handels mit China, 5 % mit Südkorea und 15 % mit den ASEAN-Staaten abgewickelt werden, was insgesamt 41 % ausmacht. Der Handel mit den USA macht dagegen nur 15 % aus. Daher besteht selbst für einen langjährigen Verbündeten der USA wie Japan ein stärkerer Anreiz, sich wirtschaftlich mit China zu verbünden – eine Entscheidung, die die indo-pazifische Strategie der USA direkt untergräbt. Die Teilnahme am RCEP ist für alle Mitgliedstaaten auch deshalb sinnvoll, weil die derzeit 15 am RCEP teilnehmenden Volkswirtschaften bis 2030 auf 50 % der Weltproduktion anwachsen werden – eine Möglichkeit, die kaum ein teilnehmendes Land in einer Zeit ignorieren kann, in der die Weltwirtschaft durch die COVID-19-Pandemie verwüstet wurde.

Mit anderen Worten: Das RCEP ist ein direkter geopolitischer Gewinn für China, nicht nur gegenüber den USA, sondern auch gegenüber seinen Rivalen in der Region. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass die Rivalitäten über Nacht verschwinden, werden die Mitgliedsländer versuchen, Konflikte und Spannungen in der Region durch das RCEP und nicht durch die Vorherrschaft der USA zu schlichten. Wirtschaftliche Interdependenzen werden somit neue Mechanismen der regionalen Konfliktlösung hervorbringen, an denen die USA nicht beteiligt sind.

Dass der Schwerpunkt auf der Region und nicht auf außerregionalen Akteuren liegt, zeigt sich daran, wie die Mitglieds- und Beitrittsländer das Abkommen aufgenommen haben. In der offiziellen australischen Verlautbarung heißt es: „Wenn das RCEP für alle 15 Unterzeichner in Kraft tritt, wird es das weltweit größte Freihandelsabkommen sein, das neun der 15 wichtigsten Handelspartner Australiens in einen einzigen wirtschaftlichen Rahmen einbindet.“

In einer Pressemitteilung der ASEAN heißt es: „Der zügige Ratifizierungsprozess durch die Unterzeichnerstaaten ist Ausdruck unseres starken Engagements für ein faires und offenes multilaterales Handelssystem zum Nutzen der Menschen in der Region und der Welt.“

Der regionale Schwerpunkt steht im krassen Gegensatz zu dem, was Joe Biden bei seinem Amtsantritt Anfang des Jahres zu verhindern hoffte, als er die Rückkehr der USA auf die Weltbühne als führende Macht ankündigte. Um Biden zu zitieren,

„Die Frage ist: Wer schreibt die Regeln für den Handel? Wer sorgt dafür, dass sie die Arbeitnehmer, die Umwelt, die Transparenz und die Löhne der Mittelschicht schützen? Die Vereinigten Staaten, nicht China, sollten diese Bemühungen anführen. Als Präsident werde ich keine neuen Handelsabkommen abschließen, bevor wir nicht in die Amerikaner investiert und sie in die Lage versetzt haben, in der globalen Wirtschaft erfolgreich zu sein.“

Die Tatsache, dass der indo-pazifische Raum trotz Bidens Entschlossenheit, Amerika in den Mittelpunkt der globalen Geopolitik zu stellen, ein Abkommen geschlossen hat, zeigt die wachsende Bedeutungslosigkeit bzw. den wachsenden Einfluss der USA, insbesondere ihre Betonung der Zurückdrängung des wachsenden chinesischen Einflusses. Doch anstatt dass die Länder des indopazifischen Raums versuchen, sich mit den USA zu verbünden, um China „einzudämmen“, zeigen ihre Vereinbarungen mit China zur Liberalisierung des Handels und zur Schaffung neuer Wirtschaftsräume, dass der tatsächliche Handlungsspielraum der USA gegenüber China sehr stark geschrumpft ist.

Trotz Einführungen von Impfpässen steigen die COVID-Fälle in ganz Europa stark an

Trotz Einführungen von Impfpässen steigen die COVID-Fälle in ganz Europa stark an

Trotz der Einführung von Impfpässen und auch hoher Impfraten in vielen der betroffenen Länder steigen die COVID-Fälle in ganz Europa wieder an.

Die Zahl der neuen Coronavirus-Fälle in Deutschland hat zum ersten Mal die 50.000er-Marke überschritten, und die Behörden drängen darauf, zusätzlich zu den bereits bestehenden Beschränkungen weitere zu erlassen, die sich nicht bewährt haben.

Will Jones schreibt: Im Spätherbst ist in Europa ein sprunghafter Anstieg der gemeldeten Covid-Infektionen zu verzeichnen, mit Spitzenwerten in Österreich, den Niederlanden, Dänemark, Deutschland, der Schweiz und Norwegen sowie möglichen Anfängen in Frankreich, Portugal und Italien. Und das, obwohl in den meisten dieser Länder, darunter Deutschland, die Niederlande, Österreich, die Schweiz, Italien und Frankreich, eine hohe Durchimpfungsrate und eine starke Verwendung von Impfpässen zu verzeichnen ist.

Jones weist darauf hin, dass es keine neue Variante des Virus gibt, die den Anstieg verursacht, und dass praktisch alle diese Länder bereits einen Anstieg aufgrund der Delta-Variante erlebt haben.

Da alle diese Länder relativ hohe Impfraten haben, kann man nur vermuten, dass der neue Schub teilweise auf die nachlassende Wirksamkeit der Impfstoffe zurückzuführen ist.

Wie die hessenschau berichtete:

Nach dem Corona-Ausbruch bei einem Chorkonzert in Freigericht (Main-Kinzig) haben sich mehr Menschen angesteckt als bisher bekannt: Mindestens 35 Menschen wurden nach Angaben vom Donnerstag positiv getestet. Zuvor war man erst von 18 und dann von 24 infizierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Gästen ausgegangen.

Die Veranstaltung hatte nach 2G-Regeln stattgefunden. Das heißt, es waren nur Geimpfte und Genesene zugelassen. Das Gesundheitsamt des Kreises hatte alle Beteiligten aufgerufen, „besonders sensibel auf mögliche Erkältungssymptome bei sich zu achten“. Quelle

Mit anderen Worten, der Ausbruch ereignete sich bei einer Veranstaltung, bei der die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer vollständig geimpft war.

Ein Land, in dem die Zahl der COVID-Fälle und -Todesfälle im Vergleich zu anderen europäischen Ländern niedrig ist, ist Schweden, das nie eine strenge Sperre verhängt hat und weder ein Impfpassprogramm noch eine Maskenpflicht kennt.

Man könnte meinen, dass dies eine Lehre sein könnte.

Aber anscheinend ist die Existenz der „Herdenimmunität“ jetzt eine „gefährliche Verschwörungstheorie“.

Most EU ?? countries have mask mandates and draconian Covid passports.

Sweden ?? has none of that, and has declared that the pandemic is over (zero restrictions of any kind).

The result? ?

_ pic.twitter.com/XlJC9y1VgC

— Dr. Eli David (@DrEliDavid) November 6, 2021

Ein älterer Mann konnte in einem US-Krankenhaus nach drei verschiedenen Gerichtsbeschlüssen endlich die gewünschte Behandlung mit Ivermectin erhalten

Ein Krankenhaus in Illinois weigerte sich, einen älteren Mann wegen COVID-19 mit dem lebensrettenden Medikament Ivermectin behandeln zu lassen, obwohl ein Gerichtsbeschluss dies anordnete.

Am Wochenende des 6. November verweigerte das Edward Hospital in Naperville, Illinois, einem Arzt den Zutritt zum Krankenhaus, um einen älteren Mann, Sun Ng, der an einem schweren Fall von COVID-19 erkrankt war, mit Ivermectin zu behandeln. Die Verweigerung erfolgte, obwohl Ngs Tochter, Dr. Man Kwan Ng, am 1. November einen Gerichtsbeschluss erwirkt hatte, der das Krankenhaus dazu verpflichtete, die Behandlung zuzulassen, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Hier geht es um eine Tochter, die versucht, das Leben ihres Vaters zu retten. Der Richter stimmte zu, dass es für das Krankenhaus keinen triftigen Grund gibt, ihr die Verabreichung eines lebensrettenden nicht-traditionellen Medikaments zu verweigern, wenn sie ihn bereits für sterbend erklärt haben“, erklärte Kirstin Erickson, Anwältin bei Mauck & Baker, LLC, der Kanzlei, die Ngs Arzttochter vertritt. „Dr. Ng hat einen zugelassenen Arzt gefunden, der ihren Vater behandelt und das potenziell lebensrettende Ivermectin verabreicht. Es gibt keinen rechtlichen Grund für das Edward Hospital, dies zu verweigern.“

Am 1. November hörte Richter Paul Fullerton vom 18. Gerichtsbezirksgericht Ngs Fall an und gab dem Antrag statt, dass Ngs Vater Ivermectin erhalten dürfe. Am 5. November erließ Fullerton eine weitere Verfügung, in der er das Edward Hospital aufforderte, 15 Tage lang einmal täglich Dr. Alan Bain den Zutritt zum Edward Hospital zu gestatten und dem kranken Mann das möglicherweise lebensrettende Medikament zu verabreichen.

Ein Anwalt, der das Krankenhaus vertrat, behauptete, die Anordnung sei unnötig, da Dr. Ng um ein „außergewöhnliches Heilmittel“ für ihren Vater bat. Der Richter stimmte zu, dass die Umstände „außergewöhnlich“ waren, und sagte: „Ich kann mir keine außergewöhnlichere Situation vorstellen, als wenn wir über das Leben eines Mannes sprechen.“

Trotz der gerichtlichen Anordnung, so heißt es in der im Namen von Mauck & Baker verschickten Pressemitteilung, „verweigerte das Krankenhaus Dr. Bain vollständig den Zugang zu dem Patienten“.

„Sie behaupteten, dass dies daran lag, dass Bain nicht geimpft war und dass ihr Chefarzt nicht im Krankenhaus war, um die Verabreichung des Medikaments durch Bain zu überwachen“, heißt es in der Mitteilung. „Am Montagmorgen, dem 8. November, wurde dem Gericht ein Notfallbericht vorgelegt, in dem die Ereignisse des Wochenendes geschildert wurden. Nach kurzen Argumenten beider Parteien ermahnte Richter Fullerton die Vertreter des Edward Hospitals und wiederholte, dass er ihnen befohlen hatte, Dr. Bain am Freitag zuzulassen, und dass das Krankenhaus Dr. Bain hereinlassen muss.“

Nach drei separaten Gerichtsbeschlüssen durfte Bain schließlich das Krankenhaus betreten, und Ngs Vater konnte die von beiden gewünschte COVID-19-Behandlung erhalten.

„Wir hoffen, dass die Entscheidung von Richter Fullerton die Krankenhäuser dazu ermutigt, ihre COVID-Protokolle so zu ändern, dass sie innovativere Medikamente wie Ivermectin einbeziehen, damit mehr Leben gerettet werden können“, freut sich Erickson über den verspäteten Sieg.

Der Pressemitteilung zufolge ist dies nicht das erste Mal, dass ein Krankenhaus in Illinois wegen seiner Weigerung, Ivermectin zu verabreichen, verklagt wird. Im Mai 2021 wurde das Elmhurst Hospital, das Partnerkrankenhaus von Edward, verklagt, weil es die Anwendung von Ivermectin bei einem „kritischen“ Patienten verweigert hatte. Ähnlich wie im Fall von Ng bedurfte es eines Gerichtsbeschlusses, damit das Krankenhaus endlich einlenkte und die lebensrettende Behandlung zuließ.

Obwohl die Mainstream-Medien und andere Impfbefürworter Ivermectin irreführend als „Pferdeentwurmungsmittel“ bezeichnen, haben mehrere Studien gezeigt, dass Ivermectin, ein weit verbreitetes Generikum mit praktisch keinem Risiko ernsthafter Nebenwirkungen, gegen COVID-19 wirksam sein kann.

Bundesbehörden und Arzneimittelhersteller haben das Medikament dennoch aggressiv unterdrückt, obwohl verschiedene führende Experten wie Dr. Peter McCollough, Dr. Vladimir Zelenko, Dr. Robert Malone und die 12 700 Ärzte und Wissenschaftler, die die Erklärung von Rom unterzeichnet haben, es als COVID-Behandlung befürwortet haben.

Wie viele andere Medikamente hat auch Ivermectin mehrere Anwendungsmöglichkeiten, und während eine davon die Behandlung von Tieren ist, ist die Verabreichung an den Menschen für menschliche Erkrankungen gut etabliert und war nicht umstritten, bis das Medikament im Zusammenhang mit COVID-19 bekannt wurde.

Impf-Stasi? Grüne fordern Identifizierung von Ungeimpften

Impf-Stasi? Grüne fordern Identifizierung von Ungeimpften

Deutschlands Grüne fordern die Identifizierung von Ungeimpften – im Rahmen einer bundesweiten ausnahmslosen 2G-Regelung. Die künftige zeitlose Gesundheitsdiktatur nimmt immer deutlichere Konturen an.

Wie auch in Österreich wird in Deutschland in demselben Maße die Impfkampagne stärker beschworen und der Terror gegen Ungeimpfte angeheizt, wie sich die „Covid-Schutzimpfung“ als praktisch wirkungslos erweist. Nun sorgten die deutschen Grünen mit einem Debattenbeitrag für Aufsehen, der nicht weniger als eine totalitäre bis überwachungsstaatliche Methodik ins staatliche Corona-Management bringen soll: Janosch Dahmen, „Gesundheitsexperte“ der Grünen und Mitglied des Verhandlungsteams bei den Koalitionsverhandlungen zur Ampel-Regierung, fordert eine „bessere Datenlage“ mit Blick auf den Impffortschritt in verschiedenen Bevölkerungsgruppen – und will zu deren Gewinnung auf Maßnahmen setzen, die in einer freiheitlichen Gesellschaft an sich völlig unvorstellbar sind.

Am Wochenende erklärte Dahmen bei RTL, es gehöre zu „den großen Ärgernissen dieser Pandemie, dass die Datenlage im Moment einfach sehr, sehr schlecht ist.“ Deswegen müsse man nun „dringend“ dafür sorgen, dass „wir identifizieren, wer noch ungeimpft ist und wo wir gezielt mit der Impfkampagne die Erstimmunisierung noch durchführen, um wirklich voranzukommen.“ Unter der gerade in Formierung begriffenen neuen Ampel-Bundesregierung soll daher auch das Konstrukt der „epidemischen Lage“ juristisch zum endgültigen Dauerzustand, zur neuen Normalität fixiert werden: „Was wir jetzt tun, ist eine neue Rechtsgrundlage zu schaffen, um 2G, um Maskenpflicht, um Testpflichten auch wirklich über den gesamten Winter bis ins Frühjahr vernünftig und zuverlässig abzusichern.“. 

Dahmen tat sich selbst für Grünen-Verhältnisse schon früher als besonders beflissener Hardliner in Sachen Covid-Maßnahmen hervor. So verteidigte er vehement den letzten Dauer-Lockdown, propagierte wiederholt die Impfung und fordert nun eine flächendeckende, bundesweite 2G-Regelung. Da überrascht es kaum, dass er auch der unbefristeten Beibehaltung der unsinnigen und psychisch belastenden Maskenpflicht für Schulkinder das Wort redet – obwohl die Gefährdung von Kindern und Jugendlichen durch Corona gegen Null tendiert.

Dahmens Wunsch könnte übrigens schon dieser Tage in Erfüllung gehen: Angesichts der Rekord-Inzidenzen (die doch eigentlich gar keinen Aussagewert mehr haben sollten) wird paradoxerweise der Druck auf Impfskeptiker immer weiter verschärft. Eine stetig zunehmende juristische Gängelung Ungeimpfter könnte zwar dereinst einmal als grundgesetzwidrig festgestellt werden, bis dahin jedoch wird die Polarisierung der Gesellschaft immer neue Ausmaße annehmen. 

Als nächstes soll nun die bislang in Teilen Deutschlands bestehende 2G-Regelung ausgeweitet und – zumindest für den Winter – sogar bundesweit eingeführt werden. Gut möglich, dass dies doch noch unter der geschäftsführenden Merkel-Regierung und nicht vom Kabinett Scholz beschlossen wird, im Rahmen einer von Markus Söder und einigen weiteren Ministerpräsidenten bereits vehement geforderten Bund-Länder-Konferenz. Vielleicht wird dort ja sogar gleich offiziell der nächste Lockdown verfügt…