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Wie uns eine verfehlte (Klima-)Politik in den Energienotstand treibt
Der frühere SPD-Umweltsenator Fritz Vahrenholt warnt vor einer massiven Fehlentwicklung in der deutschen Energiepolitik, die verheerende Folgen hat. Man könne den Klimawandel nicht leugnen, aber man dürfe deswegen “nicht jedem grünen Wahn folgen”, so der Professor im Interview.
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Brillant: Bernhard Lassahn über die grüne Heinrich-Böll-Stiftung
Das hat Heinrich Böll nicht verdient: Diese Heinrich-Böll-Stiftung (Foto:Imago)
Das Wort „Feminist“ habe ich in der Schlagzeile vermieden, weil es meine leidvolle Erfahrung ist, daß selbst einige meiner treuesten „Follower“ z.B. bei Facebook, von denen mich in anderen Zusammenhängen kein Blatt trennt, mit meiner „sexistischen“, „chauvinistischen“ und „geschlechterdiskriminierenden Frauenfeindlichkeit“ nichts anfangen können. Sie können das einfach nicht nachvollziehen und ich bin ihnen in diesem Punkt seit Jahren ein Rätsel. Mich betrübt das einigermaßen. Nicht so, daß es ich es schier nicht aushalten könnte, aber es betrübt mich. Weil ich einen gut zu begründenden Verdacht habe, warum das wohl so sein muß. Sie scheinen sich damit abgefunden zu haben, daß „Feminist“ als Synonym für „Bevollmächtigter zur Vertretung der Interessen von Frauen“ zu verstehen sei, und daß folglich jeder ein Frauenfeind sei, der sich über Frauen und Feministen lustig mache oder sie in deutlichen Worten angreift. Noch dazu, wenn er oft, so wie ich, behauptet, es sei tatsächlich das Geschlecht, dessentwegen gewissen Fehlleistungen von Frauen mit Verständnis zu begegnen sei. Ich bin Antifeminist, aber kein Frauenfeind. Ganz im Gegenteil.
In seinem brillanten Artikel „Big Böll is watching you“ bringt es Bernhard Lassahn auf den Punkt, indem er eine Antifeministin zitiert. Ja, es gibt auch antifeministische Frauen. Karen Straughan: „Antifeminismus ist die radikale Idee, dass Frauen erwachsene Menschen sind.“
Was ist ein Antifeminist?
Das ist tatsächlich eine radikale Idee, denn behandelt werden Frauen von Feministen im allgemeinen, als seien sie feministische Mündel, die nicht ganz zurechnungsfähig sind, weswegen man ihnen auch allerlei nachzusehen habe, zum Beispiel die Behauptung, Männer seien Schweine. Und daß man sie ihrer Mündelhaftigkeit wegen auch ständig fördern müsse, ihnen per Quote die Sahnejobs zuschanzen müsse, milde sein müsse mit ihnen, wenn sie nach Männern schlagen oder nach ihnen treten, sich abfällig über „die Männer“ äußern und dergleichen mehr.
Dazu gäbe es so viel zu sagen und auch zu fragen, daß es den Rahmen eines Artikels sprengen würde. Deshalb nur schlaglichtartig: Es sind Feministen, die zwar augenzwinkernd darüber hinwegsehen, wenn einer der ihren behauptet, Männer seien Schweine, die sich andererseits aber nie fragen, wer diese Schweine eigentlich von der Geburt bis ins Schulkindalter überwiegend erzieht, welchen Geschlechts ihre Lehrer meistens sind und wer ihnen ständig einhämmert, sie seien qua Geschlecht defizitär. Es ist das feministische Zeitalter, in dem strunzdumme Hühner ihrem Ärger über die eigene Unfähigkeit, eine technische Konstruktion auf Anhieb zu durchschauen, kommentieren dürfen mit dem verärgerten Ausruf: „Das hat doch bestimmt wieder ein Mann erfunden!„, ohne sich dabei überlegen zu müssen, daß es Männer gewesen sind, die so gut wie alles erfunden haben.
Es sind Feministen, die sich königlich amüsieren, wenn sie im Film sehen, wie eine Frau einem Mann in die Eier tritt oder ihm eine Ohrfeige verpaßt – für eine verbale Anzüglichkeit etwa -, dieselben, die sich im umgekehrten Fall nicht mehr einkriegen würden vor lauter Empörung: „Gewalt gegen Frauen! Schweine! Gewalttäter!„. Es sind Feministen, denen die Lächerlichkeit hinter der Tatsache verborgen bleibt, daß es in Berlin eine „gleichberechtigte“ Gedenkplakette für Frau Hertha Heuwer gibt. Hertha Heuwers Verdienst: Sie hat im Jahr 1949 die Currywurst erfunden. Drei Straßen weiter findet sich vielleicht eine Gedenkplakette für Robert Koch, den alten Röntgen oder für Albert Einstein. Ich weiß es nicht genau.
Der Hort des subjektivistischen Natterngezüchts
Bernhard Lassahn nimmt in seinem Artikel die grüne Heinrich-Böll-Stiftung aufs Korn, sozusagen das deutschfeministische Östrogensicherheitshauptamt, Hort des subjektivistischen Natterngezüchts, Heimstatt aller logischen Inkonsistenzen, Zentrale der völligen Geistlosigkeit, Planungsbüro schändlichster Diffamierungskampagnen und eitriges Furunkel am Arsch von Frau Redlich. Und das Beste: Das alles kann Lassahn eindrucksvoll belegen. Right on, Bernhard, nuke ´em!
Bruder Bernhard über die Böll-Stiftung und Karen Straughans Definition des Antifeministen: „Was sagt die Böll-Stiftung dazu? Nichts. So etwas kennen die angeheuerten Fachkräfte für Desinformation nicht. Sie kennen keine echten, keine verifizierten Antifeministen; keine, die sich selbst so nennen. Sie malen sich welche. Deshalb haben sie auch ihre eigene Definition, die nur schlecht zusammengebastelt ist und die in keiner ernsthaften Diskussion mit richtigen Vertretern von antifeministischen Positionen bestehen könnte. Demnach ist man schon Antifeminist, wenn man die Gleichstellungspolitik kritisiert. Egal. Auf einer theoretischen Ebene wollen – und können – sie sowieso nicht diskutieren. Sie sind keine Intellektuellen, sie sind Hexenjäger. Sie zielen auf Personen, getreu dem Motto (frei nach André Heller): Wenn man das Denken nicht attackieren kann, attackiert man eben die Denkenden. Das tun sie. Sie greifen Personen und Gruppierungen an, als wollten sie die zum Abschuss freigeben.“
Zum Abschuss freigegeben von den Diskurs- und Geistverweiger:innen wurde nun auch „Achgut“ und logischerweise auch deren Leser. Weil: „rechts“. „Rechte“ sind automatisch Antifeministen. Warum? Die Böll-Stiftung: „Familie besteht für sie stets aus Vater, Mutter und Kind(ern), die biologisch miteinander verwandt sind. Diese Ideologie teilen sie mit rechtsextremen und rechtspopulistischen Positionen.“ Bernhard Lassahn argumentiert dann in eine andere Richtung weiter, ich nehme hier den folgenden Abzweig: Daß Familie stets aus Vater, Mutter und Kindern besteht, war eine Selbstverständlichkeit über viele Jahrhunderte. Sind das alles Ideologen gewesen? – Nicht? Ganz normale Leute seien es gewesen, die sich aufgrund ihrer Blutsverwandtschaft einander besonders verpflichtet fühlten, am gegenseitigen Wohlergehen interessiert waren, sich liebten und sich umeinander sorgten, weil sie im jeweils anderen sich selbst erkannt haben?
Die grünen Limbotänzer
Wer bevölkert heute den Fuchsbau? Ideologenfüchse? Wer lebt in der Bärenhöhle? Ideologenbären? Warum verteidigt die Raubkatze ihr Junges „wie eine Löwin“? Weil sie Ideologenlöwin ist? Rechte Füchse, rechte Bären und rechte Löwen? Gottdammich: Wo genau sind die Ideologen zu finden? Bei der Heinrich Böll & Böllerinnen-Stiftung! Und wie würden sie meinen biologischen Einwand kommentieren? So würden sie das vermutlich tun: Dieser Erdinger argumentiert nicht biologisch. Der argumentiert „biologistisch“. Eigentlich argumentiert er gar nicht, weil: „rechts“.
„Die Limbo-Latte des Niveaus hängt bei der Böll-Stiftung sowieso schon tief, doch da scheint noch was zu gehen: how low can you go?„, schreibt Bernhard Lassahn – und wirft dem grünlichen Östrogensicherheitshauptamt gleich noch einen Böller vor die Füße: „Es gibt auch noch andere Gruppen in unserer vielfältigen und durchaus lebendigen Gesellschaft. Ich denke da an die, die man „Geflüchtete“ nennt, oder „Schutzsuchende“, oder die, „die noch nicht so lange hier leben“. Was würden die Experten der Böll-Stiftung zu solchen Gruppen sagen? Etwa denselben Satz? ‚Familie besteht für sie stets aus Vater, Mutter und Kind(ern), die biologisch miteinander verwandt sind. Diese Ideologie teilen sie mit rechtsextremen und rechtspopulistischen Positionen‘.“ – eine verdammt gute Frage.
Teilen diese „Schutzsuchenden“ etwa das Familienbild von Rechten und Rechtsextremen? Und wenn ja, was würden Grüne dann anderes tun, als den Import von Rechten und Rechtsextremen nach Deutschland zu befürworten? Tun sie das? Ach woher! Was tun sie dann? Bruder Bernhard hat eine schlüssige Antwort: „Es geht (…) darum, „Antifeministen“ (die keine sind) als „rechts“ (und damit als Ausgestoßene) zu brandmarken. Die Kontaktschuld macht es möglich. Das Familienbild wird als Test gesehen – mit der Beweiskraft eines PCR-Tests mit mehr als 50 Vermehrungszyklen –, als Indiz dafür, dass man bereits vom rechtsextremen Virus befallen ist. Nach so einer Logik ist es durchaus sinnvoll, sich diese „Ideologie“ – diese schlimme Krankheit –, auf die so ein positiver Test ihrer Meinung nach hinweist, näher anzusehen.“
Das Bild der „Anderen“
Und tatsächlich – gerade eben schrieb ich selbst noch vom „Biologisten“ – kommt das eitrige Furunkel am Arsch von Frau Redlich mit der folgenden Einlassung ums Eck: „Diese Naturhaftigkeit wird biologistisch begründet und mit einer sozialdarwinistischen Lebensphilosophie verknüpft. Daraus speist sich die rassistische, antisemitische, antifeministische, homophobe und elitäre Programmatik der extremen Rechten„. – Na wenigstens nicht „antisemitistisch„. Dennoch fragt sich der aufrichtig Interessierte, woraus sich eigentlich die Programmatik der „Böllistist:innen“ speist: Aus der stinkenden Jauchegrube der Selbstgerechtigkeit, wahrscheinlich. Das ist es ja letztlich, was die Einlassungen der Heinrich-Böll-Stiftung zum Thema sind: Die öffentlich „kommunizierte“ Gewißheit, daß es sich bei ihr selbst um die lautersten Charaktere mit den besten Absichten handelt, um derartige Durchblicker, daß man das Unfehlbarkeitsdogma für den Papst eigentlich auf die Böll-Stiftung übertragen sollte. Es ist nicht das Bild, das man dort von „den Anderen“ zeichnet – so ärgerlich das auch ist -, das wirklich gefährlich wäre, sondern brandgefährlich ist die offensichtliche Eigenwahrnehmung dieser Grünlichen. Die glauben tatsächlich, sie seien „die Guten“ – und zwar so gut wie exclusiv.
Wenn man nun im Geschichtsbuch blättert, um nachzusehen, wer früher schon einmal der Ansicht gewesen ist, sie seien – sozusagen exclusiv – „die Guten“, kommt man schnell darauf, wer das historische Furunkel am Arsch von Frau Redlich gewesen ist, und daß es dem heutigen gleicht wie ein Furunkel dem anderen. Wenn man sich dann noch überlegt, wie häßlich alles wurde, nachdem sich das historische Furunkel auch noch entzündet hatte, dann bekommt man eine Ahnung von der Dringlichkeit, mit welcher der Verfassungsdermatologe sich um das heutige Furunkel zu kümmern hätte, auf daß es sich nicht ebenfalls noch entzünde.
In diesem Zusammenhang fragt man sich dann unwillkürlich auch, was das eigentlich für ein Verfassungsschutz sein soll, der die Heinrich-Böll-Stiftung nicht rund um die Uhr beobachtet. Und man fragt sich, was dieses ganze Getue um „Hass & Hetze“ soll, wenn ausgerechnet die schlimmsten Hetzer:innen sich unbehelligt hinter dem Namen eines honorigen Schrifstellers in einer Stiftung verstecken dürfen, um von dort aus Gift & Galle zu spucken auf jeden, der sie wahrheitsgetreu bezeichnet als das, was sie sind: Grüne, die erst rot im Kopf und dann braun am Geschlecht geworden sind.
Enthüllt: Klaus Schwabs Schule für COVID-Diktatoren, Plan für ‚Great Reset‘
Wie kommt es, dass mehr als 190 Regierungen aus aller Welt mit der COVID-19-Pandemie auf fast genau dieselbe Art und Weise umgegangen sind, mit Abriegelungen, Maskenpflicht und Impfausweisen, die jetzt überall üblich sind? Die Antwort könnte in der Young Global Leaders School liegen, die von Klaus Schwab vom Weltwirtschaftsforum gegründet und geleitet wurde und die viele der heutigen prominenten Politiker und Wirtschaftsführer auf ihrem Weg an die Spitze durchlaufen haben.
Der deutsche Wirtschaftswissenschaftler, Journalist und Autor Ernst Wolff hat in einem Video des Podcasts des deutschen Corona-Komitees einige Fakten über Schwabs „Young Global Leaders“-Schule verraten, die für das Verständnis des Weltgeschehens während der Pandemie relevant sind. Während Wolff hauptsächlich als Kritiker des globalistischen Finanzsystems bekannt ist, hat er sich in letzter Zeit darauf konzentriert, das ans Licht zu bringen, was er als die versteckte Agenda hinter den Anti-Covid-Maßnahmen sieht, die auf der ganzen Welt in Kraft gesetzt werden.
Mysteriöse Anfänge**
Die Geschichte beginnt mit dem Weltwirtschaftsforum (WEF), einer Nichtregierungsorganisation, die von Klaus Schwab, einem deutschen Wirtschaftswissenschaftler und Maschinenbauingenieur, 1971 im Alter von nur 32 Jahren in der Schweiz gegründet wurde. Der Öffentlichkeit ist das WEF vor allem durch die jährlichen Konferenzen bekannt, die jedes Jahr im Januar in Davos (Schweiz) stattfinden und bei denen führende Vertreter aus Politik und Wirtschaft aus der ganzen Welt zusammenkommen, um die Probleme des Tages zu diskutieren. Heute ist es eines der weltweit wichtigsten Netzwerke der globalistischen Machtelite und wird von rund tausend multinationalen Unternehmen finanziert.
Dem WEF, das ursprünglich bis 1987 European Management Forum hieß, gelang es bereits bei seinem ersten Treffen im Februar 1971, 440 Führungskräfte aus 31 Nationen zusammenzubringen, was, wie Wolff betont, für jemanden wie Schwab, der zuvor kaum internationale oder berufliche Erfahrung hatte, eine unerwartete Leistung war. Wolff glaubt, dass der Grund dafür in den Kontakten liegt, die Schwab während seiner Universitätsausbildung knüpfte, unter anderem bei keinem Geringeren als dem ehemaligen nationalen Sicherheitsberater und Außenminister Henry Kissinger. Wolff weist auch darauf hin, dass die Harvard Business School in der Zeit, in der Schwab dort war, dabei war, ein eigenes Managementforum zu planen, und es ist möglich, dass Harvard ihm schließlich die Aufgabe übertrug, es zu organisieren.
An dem Forum nahmen zunächst nur Personen aus dem Wirtschaftsbereich teil, doch schon bald kamen auch Politiker, prominente Vertreter der Medien (u. a. von BBC und CNN) und sogar Prominente hinzu.
Schwabs Young Global Leaders: Inkubator des Great Reset?
1992 gründete Schwab eine parallele Einrichtung, die Schule Global Leaders for Tomorrow, die 2004 als Young Global Leaders neu gegründet wurde. Die Teilnehmer der Schule müssen sich um die Aufnahme bewerben und werden dann einem strengen Auswahlverfahren unterzogen. Unter den Absolventen der ersten Klasse im Jahr 1992 befanden sich bereits viele, die später zu wichtigen Persönlichkeiten der liberalen Politik wurden, wie Angela Merkel, Nicolas Sarkozy und Tony Blair. Derzeit gibt es etwa 1 300 Absolventen dieser Schule, und die Liste der Absolventen enthält mehrere Namen von Personen, die später an der Spitze der Gesundheitseinrichtungen ihrer jeweiligen Länder standen. Vier von ihnen sind ehemalige und aktuelle Gesundheitsminister Deutschlands, darunter Jens Spahn, der seit 2018 Bundesminister für Gesundheit ist. Philipp Rösler, der von 2009 bis 2011 Gesundheitsminister war, wurde 2014 von Schwab zum Geschäftsführer des WEF ernannt.
Weitere bekannte Namen auf der Liste der Schule sind Jacinda Ardern, die Premierministerin von Neuseeland, deren strenge Abschottungsmaßnahmen von globalen Gesundheitsbehörden gelobt wurden, Emmanuel Macron, der Präsident von Frankreich, Sebastian Kurz, der bis vor kurzem Bundeskanzler von Österreich war, und Viktor Orbán, der Premierminister von Ungarn; Jean-Claude Juncker, ehemaliger luxemburgischer Premierminister und Präsident der Europäischen Kommission, und Annalena Baerbock, die Vorsitzende der deutschen Grünen, die bei der diesjährigen Bundestagswahl die erste Kanzlerkandidatin der Partei war und immer noch als Merkels Nachfolgerin im Gespräch ist. Auch der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom, der für den Jahrgang 2005 ausgewählt wurde, ist auf der Liste zu finden, ebenso wie der ehemalige Präsidentschaftskandidat und derzeitige US-Verkehrsminister Peter Buttigieg, der ein sehr junger Absolvent ist, da er für den Jahrgang 2019 ausgewählt wurde. Alle diese Politiker, die in den vergangenen zwei Jahren im Amt waren, haben sich für eine harte Reaktion auf die COVID-19-Pandemie ausgesprochen, die auch die Macht ihrer jeweiligen Regierungen erheblich gestärkt hat.
Die Liste der Absolventen der Schule beschränkt sich jedoch nicht nur auf führende Politiker. Wir finden dort auch viele der Kapitäne der Privatwirtschaft, darunter Bill Gates von Microsoft, Jeff Bezos von Amazon, Richard Branson von Virgin und Chelsea Clinton von der Clinton Foundation. Sie alle unterstützten die globale Reaktion auf die Pandemie, und viele von ihnen profitierten von den Maßnahmen in erheblichem Umfang.
Wolff glaubt, dass die Menschen hinter dem WEF und der Global Leaders School diejenigen sind, die wirklich bestimmen, wer politische Führungskräfte werden, obwohl er betont, dass er nicht glaubt, dass Schwab selbst diese Entscheidungen trifft, sondern lediglich ein Vermittler ist. Er weist außerdem darauf hin, dass zu den Alumni der Schule nicht nur Amerikaner und Europäer gehören, sondern auch Menschen aus Asien, Afrika und Südamerika, was darauf hindeutet, dass die Schule wirklich eine weltweite Reichweite hat.
Im Jahr 2012 gründeten Schwab und das WEF eine weitere Institution, die „Global Shapers Community“, die Personen mit Führungspotenzial aus der ganzen Welt unter 30 Jahren zusammenbringt. Bis heute haben etwa 10.000 Teilnehmer dieses Programm durchlaufen, und es finden regelmäßig Treffen in 400 Städten statt. Wolff ist der Ansicht, dass es sich dabei um ein weiteres Versuchsfeld handelt, auf dem künftige politische Führungskräfte ausgewählt, überprüft und vorbereitet werden, bevor sie in den politischen Apparat der Welt aufgenommen werden.
Wolff weist darauf hin, dass nur sehr wenige Absolventen der Global Leaders School diese in ihren Lebensläufen aufführen. Er sagt, dass er sie nur in einem einzigen gesehen hat, nämlich im Lebenslauf des deutschen Wirtschaftswissenschaftlers Richard Werner, der ein bekannter Kritiker des Establishments ist. Wolff vermutet, dass die Schule selbst Kritiker des Systems gerne in ihre Reihen aufnimmt, denn ein weiterer Name unter den Absolventen ist Gregor Hackmack, der deutsche Chef von Change.org, der zum Jahrgang 2010 gehörte. Wolff glaubt, dass dies darauf zurückzuführen ist, dass die Organisation sich als fair und ausgewogen präsentieren will, obwohl sie auch sicherstellen will, dass ihre Kritiker eine kontrollierte Opposition sind.
Eine weitere Gemeinsamkeit der Global Leaders-Absolventen besteht darin, dass die meisten von ihnen abgesehen von ihrer Teilnahme am Programm vor ihrer Beförderung in einflussreiche Positionen nur sehr spärliche Lebensläufe aufweisen, was darauf hindeuten könnte, dass ihre Verbindung zu den Institutionen von Schwab der entscheidende Faktor für den Start ihrer Karriere ist. Am deutlichsten wird dies, wenn die Alumni der Schule öffentlich zu Themen befragt werden, über die sie im Vorfeld nicht belehrt wurden, und ihre Schwierigkeiten bei der Beantwortung dieser Fragen oft deutlich werden. Wolff behauptet, dass ihre Rolle nur darin besteht, als Sprachrohr für die Argumente zu fungieren, die diejenigen, die im Schatten hinter ihnen stehen, in der öffentlichen Debatte diskutiert haben wollen.
Schwabs Ja-Sager in Aktion
In Anbetracht der wachsenden Unzufriedenheit mit den Anti-Covid-Maßnahmen, die von den Absolventen der Schule, die jetzt nationale Führungspersönlichkeiten sind, in die Praxis umgesetzt wurden, hält Wolff es für möglich, dass diese Personen aufgrund ihrer Bereitschaft, alles zu tun, was man ihnen sagt, ausgewählt wurden und dass sie auf ein Scheitern vorbereitet werden, damit die anschließende Gegenreaktion ausgenutzt werden kann, um die Schaffung einer neuen globalen Regierungsform zu rechtfertigen. In der Tat stellt Wolff fest, dass Politiker mit einzigartigen Persönlichkeiten und starken, originellen Ansichten selten geworden sind und dass die nationalen Führer der letzten 30 Jahre sich durch ihre Sanftmut und ihr Festhalten an einer strikten, von oben diktierten globalistischen Linie auszeichneten. Besonders deutlich wurde dies bei der Reaktion der meisten Länder auf die Pandemie, bei der Politiker, die vor zwei Jahren noch nichts über Viren wussten, plötzlich verkündeten, dass Covid eine schwere Gesundheitskrise sei, die es rechtfertige, die Menschen in ihren Häusern einzusperren, ihre Geschäfte zu schließen und ganze Volkswirtschaften zu ruinieren.
Es ist schwierig, die genaue Funktionsweise der Schule zu ermitteln, aber Wolff ist es gelungen, etwas darüber zu erfahren. In den Anfangsjahren der Schule trafen sich die Mitglieder jeder Klasse mehrmals im Laufe eines Jahres, unter anderem zu einem zehntägigen „Executive Training“ an der Harvard Business School. Wolff ist der Ansicht, dass die Absolventen durch die Begegnung mit ihren Klassenkameraden und die Einbindung in ein breiteres Netzwerk Kontakte knüpfen, auf die sie in ihrer späteren Laufbahn zurückgreifen. Heute umfasst das Programm der Schule Kurse, die über einen Zeitraum von fünf Jahren in unregelmäßigen Abständen angeboten werden, was sich in einigen Fällen mit den Anfängen der politischen oder beruflichen Laufbahn einiger Teilnehmer überschneiden kann – was bedeutet, dass sie regelmäßig nach Davos kommen werden. Emmanuel Macron und Peter Buttigieg zum Beispiel wurden vor weniger als fünf Jahren für die Schule ausgewählt, was bedeutet, dass sie während ihrer politischen Laufbahn regelmäßig an Programmen im Zusammenhang mit den Young Global Leaders teilgenommen haben und vielleicht sogar heute noch teilnehmen.
Ein weltweites Netzwerk von Reichtum und Einfluss
Die Absolventen der Young Global Leaders-Schule und der Global Leaders for Tomorrow-Schule befinden sich in einer sehr guten Ausgangsposition, da sie dann Zugang zum Kontaktnetz des WEF haben. Zum aktuellen Kuratorium des WEF gehören Persönlichkeiten wie Christine Lagarde, ehemalige geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds und derzeitige Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Königin Rania von Jordanien, die von Forbes als eine der 100 mächtigsten Frauen der Welt eingestuft wurde, und Larry Fink, CEO von BlackRock, der größten internationalen Investmentgesellschaft, die jährlich rund 9 Billionen Dollar verwaltet. Wenn man die Verbindungen zwischen den Absolventen der Schule nachverfolgt, kann man laut Wolff feststellen, dass sie sich auch noch lange nach der Teilnahme an den Global Leaders-Programmen gegenseitig bei ihren Initiativen unterstützen.
Wolff ist der Ansicht, dass viele Eliteuniversitäten in dem vom WEF bestimmten Prozess eine Rolle spielen und nicht länger als außerhalb der Politik und Wirtschaft agierend betrachtet werden sollten. Als Beispiel führt er die Harvard Business School an, die jedes Jahr Millionen von Dollar von Spendern erhält, sowie die Harvard School of Public Health, die in Harvard T. H. Chan School of Public Health umbenannt wurde, nachdem sie 350 Millionen Dollar von dem in Hongkong geborenen Milliardär Gerald Chan erhalten hatte. Dasselbe gilt für die Johns Hopkins School of Public Health, die in Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health umbenannt wurde, nachdem Medienmogul Michael Bloomberg der Schule 2018 1,8 Milliarden Dollar gespendet hatte.
Wolff stellt fest, dass der Einfluss des WEF weit über diejenigen hinausgeht, die die Programme Global Leaders und Global Shapers durchlaufen haben, da die Zahl der Teilnehmer an den jährlichen Konferenzen in Davos viel größer ist, als viele vermuten; er erwähnt, dass er darüber informiert wurde, dass etwa 1.500 Privatjets die Teilnehmer jedes Jahr zu der Veranstaltung bringen und die Schweizer Flughäfen überlasten.
Die Allianz von Grossunternehmen und Regierung
Das Hauptziel der WEF-Aktivitäten besteht laut Wolff darin, die Zusammenarbeit zwischen Grossunternehmen und nationalen Regierungen auf hoher Ebene zu erleichtern und zu fördern, was sich bereits abzeichnet. Viviane Fischer, eine weitere Teilnehmerin des Podcasts des Corona-Ausschusses, weist darauf hin, dass das in Großbritannien ansässige Unternehmen Serco unter anderem Migranten für die britische Regierung abfertigt und Gefängnisse in der ganzen Welt verwaltet. Auch die internationale Reichweite der Pharmaindustrie ist beträchtlich: Wolff erwähnt, dass der Global Leaders Alumnus Bill Gates beispielsweise schon lange vor Ausbruch der Pandemie über die öffentlichen Gesundheitsinitiativen seiner Stiftung in Afrika mit Pfizer, einem der wichtigsten Hersteller der umstrittenen mRNA-Impfstoffe gegen Covid, Geschäfte gemacht hat. Es ist vielleicht kein Zufall, dass Gates zu einem der wichtigsten Befürworter von Sperrmaßnahmen und der Covid-Impfstoffe geworden ist, seit diese verfügbar sind, und das Wall Street Journal hat berichtet, dass seine Stiftung etwa 200 Milliarden Dollar an „sozialem Nutzen“ durch die Verteilung von Impfstoffen verdient hat, bevor die Pandemie überhaupt begonnen hatte. Man kann sich nur vorstellen, wie hoch die Gewinne aus den Impfstoffen heute sind.
Die digitale Technologie, die heute allgegenwärtig ist, spielt ebenfalls eine wichtige Rolle in den globalen Plänen der Elite. Wolff hebt hervor, dass BlackRock, das von dem Global Leaders Alumnus Larry Fink geleitet wird, derzeit der größte Berater der Zentralbanken der Welt ist und seit mehr als 30 Jahren Daten über das Weltfinanzsystem sammelt und zweifellos ein besseres Verständnis davon hat, wie das System funktioniert, als die Zentralbanken selbst.
Eines der Ziele der aktuellen Politik vieler Regierungen ist es, so Wolff, die Geschäfte kleiner und mittlerer Unternehmer zu zerstören, damit multinationale Konzerne mit Sitz in den USA und China das Geschäft überall monopolisieren können. Insbesondere Amazon, das bis vor kurzem von Jeff Bezos, einem Absolventen von Global Leaders, geführt wurde, hat durch die Abriegelungsmaßnahmen, die die Mittelschicht vernichtet haben, enorme Gewinne erzielt.
Wolff behauptet, dass das ultimative Ziel dieser Beherrschung durch große Plattformen die Einführung einer digitalen Bankwährung ist. Erst in den letzten Monaten hat das chinesische International Finance Forum, das dem WEF ähnelt, die Einführung des digitalen Yuan vorgeschlagen, der wiederum durch das Diem-Blockchain-basierte Währungsnetzwerk internationalisiert werden könnte. Interessanterweise ist Diem der Nachfolger von Libra, einer Kryptowährung, die zuerst von Mark Zuckerbergs Facebook angekündigt wurde, was darauf hindeutet, dass eine globale Währung, die die Macht des Dollars oder des Yuan übersteigt und durch die Zusammenarbeit chinesischer, europäischer und amerikanischer Unternehmensnetzwerke verwaltet wird, derzeit diskutiert wird. Im Aufsichtsrat des Internationalen Finanzforums sitzen Namen wie Christine Lagarde vom WEF, Jean-Claude Trichet, der ehemalige Präsident der Europäischen Zentralbank, und Horst Köhler, der frühere Chef des Internationalen Währungsfonds.
Wolff erklärt weiter, dass die Schließungen und anschließenden Rettungsaktionen, die in den letzten zwei Jahren weltweit zu beobachten waren, viele Länder an den Rand des Bankrotts gebracht haben. Um eine wirtschaftliche Katastrophe zu vermeiden, griffen die Regierungen der Welt auf 650 Milliarden Sonderziehungsrechte (SZR) zurück, bei denen es sich um zusätzliche, vom Internationalen Währungsfonds verwaltete Devisenreserven handelt. Wenn diese schließlich fällig werden, werden dieselben Regierungen in arge Bedrängnis geraten, weshalb die Einführung digitaler Währungen plötzlich zu einer Priorität geworden ist – und das könnte von Anfang an der verborgene Zweck der Sperrungen gewesen sein.
Laut Wolff sind zwei europäische Länder bereits bereit, digitale Währungen zu verwenden: Schweden und die Schweiz. Es ist vielleicht kein Zufall, dass es in Schweden aufgrund der Pandemie so gut wie keine Beschränkungen gab, und die Schweiz hat nur sehr leichte Maßnahmen ergriffen. Wolff glaubt, dass der Grund dafür darin liegen könnte, dass die beiden Länder ihre Wirtschaft nicht durch Abriegelungsmaßnahmen zum Absturz bringen mussten, weil sie bereits vor Beginn der Pandemie auf die Verwendung digitaler Währungen vorbereitet waren. Er vermutet, dass eine neue Runde von Abriegelungsmaßnahmen vorbereitet wird, die die Volkswirtschaften der Welt endgültig zum Erliegen bringen und zu massiver Arbeitslosigkeit führen wird, was wiederum die Einführung eines universellen Grundeinkommens und die Verwendung einer von einer Zentralbank verwalteten digitalen Währung zur Folge hat. Diese Währung könnte eingeschränkt werden, sowohl in Bezug darauf, wofür man sie ausgeben kann, als auch in Bezug auf den Zeitrahmen, in dem man sie ausgeben muss.
Außerdem weist Wolff darauf hin, dass die Inflation, die derzeit weltweit zu beobachten ist, eine unvermeidliche Folge der Tatsache ist, dass die nationalen Regierungen, nachdem sie Kredite von den Zentralbanken aufgenommen haben, in weniger als zwei Jahren etwa 20 Billionen Dollar in die Weltwirtschaft eingebracht haben. Während frühere Rettungsaktionen den Märkten zugute kamen, ging diese jüngste Runde an die Bürger, was die Preise für Produkte, für die die Bürger ihr Geld ausgeben, wie etwa Lebensmittel, in die Höhe treibt.
Die Demokratie wurde abgeschafft
Die ultimative Schlussfolgerung, die man aus all dem ziehen muss, ist laut Wolff, dass die Demokratie, wie wir sie kannten, stillschweigend abgeschafft wurde, und dass, obwohl der Anschein von demokratischen Prozessen in unseren Ländern aufrechterhalten wird, die Tatsache ist, dass eine Untersuchung der Art und Weise, wie das Regieren in der Welt heute funktioniert, zeigt, dass eine Elite von superreichen und mächtigen Individuen effektiv alles kontrolliert, was in der Politik vor sich geht, was besonders in Bezug auf die Pandemie-Reaktion deutlich wurde.
Der beste Weg, ihre Pläne zu bekämpfen, besteht laut Wolff darin, die Menschen über die Geschehnisse aufzuklären und sie erkennen zu lassen, dass das Narrativ vom „supergefährlichen Virus“ eine Lüge ist, die sie dazu bringen soll, Dinge zu akzeptieren, die ihren eigenen Interessen zuwiderlaufen. Wenn auch nur 10 % der normalen Bürger sich dessen bewusst werden und sich entschließen, Maßnahmen zu ergreifen, könnte dies die Pläne der Elite durchkreuzen und vielleicht ein Fenster für die normalen Bürger öffnen, um die Kontrolle über ihr eigenes Schicksal zurückzuerlangen.
Video-Interview
Ernst Wolff wird in dieser Videoreihe von Dr. Reiner Fuellmich interviewt, einem deutschen Juristen und Politiker, der einen Podcast mit dem Namen Corona-Ausschuss betreibt, der sich kritisch mit der Reaktion der deutschen Regierung auf die Pandemie auseinandersetzt. Diese Videos stammen aus einem ihrer Podcasts. Weitere Teilnehmer des Gruppenchats sind Viviane Fischer, eine in Berlin ansässige Wirtschaftsanwältin und Wirtschaftswissenschaftlerin, die regelmäßig am Corona-Ausschuss teilnimmt, und Wolfgang Wodarg, ein ehemaliger deutscher Bundestagsabgeordneter der sozialdemokratischen Partei, der sich gegen die Abriegelungs- und Impfmaßnahmen der deutschen Regierung ausgesprochen hat.
Polizeiliche Zwangsvorführung Ungeimpfter: Kommt die Impf-Gestapo?
„Und bist du nicht willig, gebrauch´ ich Gewalt“ – (Foto:Imago)
Die Impfpflicht rückt mit Siebenmeilenstiefeln näher. Inzwischen wird bereits laut darüber nachgedacht, wie diese durchgesetzt werden könne: „Impfunwillige könnten sogar von der Polizei vorgeführt werden„, berichten dieser Vorstellung tendenziell und merklich keineswegs abgeneigte Medien. Die Grünen haben sich in Tateinheit mit zunehmend hemmungsloser auftretenden Fanatikern (die inzwischen von der „Wissenschaftsredakteurin” auftretenden ZDF-Propagandistin Mai Thi Nguyen-Kim über Wirtschaftsbosse wie „kik„-CEO Patrick Zahn bis hin zu Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reichen) dem Ansinnen verschrieben, diese Impfpflicht – zunächst berufsgruppebezogen, dann für alle – auf den Weg zu bringen. Unterstützung kommt dafür gar aus der „Opposition“: Unions-Fraktionsvize Katja Leikert warnte, mit der Einführung weiter zu warten: Es werde sonst „sehr teuer für uns mehrheitlich Geimpfte”, so die CDU-Spalterin.
Bald könnte es also wieder soweit sein, dass wieder Menschen in Deutschland abgeholt werden – abgeführt vor den Augen ihrer Familie, bloßgestellt als Volksfeinde; aber diesmal offiziell nicht, weil sie gefährliche Meinungen vertreten oder verbreiten (das zwar auch), sondern weil sie ihre Teilnahme an einer Zwangstherapie mit ungewissen Folgen und ohne faktisch erwiesenen Nutzen verweigern. Den meisten Deutschen ist vermutlich gar nicht bewusst, dass sie nur noch wenige Schritte von einer neuen faschistischen Realität entfernt sind, die die künftigen Grundbedingungen unseres Zusammenlebens dauerhaft verändern wird. Und wie immer in der Geschichte passiert dies nicht plötzlich, sondern schleichend. Es ist nämlich nicht so, dass wir eines morgens aus dem Fenster schauen und plötzlich herrscht Diktatur. Der Weg in die Barbarei ist nicht nur mit scheinbar besten und alternativlosen Absichten gepflastert; er verläuft auch ganz gemächlich, oftmals mit Ausblick auf ein herrliches Panorama. Am Ende aber steht die Katastrophe.
Politische Phasenverschiebung
Ebenfalls ist es kennzeichnend für die fatale politische Phasenverschiebung, dass ein Großteil der Bevölkerung meint, sich ihren Auswirkungen dadurch entziehen zu können, dass sie sich ja an Regeln halten, die sie vermeintlich vom Erleben der Unfreiheit ausnehmen. Die staatlichen Übergriffe betreffen ja nur die unbotmäßigen anderen: Ungemütlich wird es ja nicht für mich, sondern nur für die, die sich gegen die Volksgemeinschaft stellen! Und wir, die wir konformistisch, patriotisch, solidarisch, verantwortungsbewusst im Sinne der Gemeinschaft handeln, müssen kein Ungemach fürchten! Lockdowns, Zutrittsverbote, Schikanen, Quarantäne – all das droht ja nur den Leugnern und Verweigerern, den Uneinsichtigen, die es anders nicht kapieren. Und nein, Rassismus oder Diskriminierung ist dies nicht, denn die Opfer können sich ja ganz einfach ihre Freiheit zurückholen, indem sie die staatlichen Erwartungen erfüllen! Diese zynische Denkweise ist inzwischen wieder wohlgelitten: Der Ausschluss von Ungeimpften ist ja keine wirkliche Apartheid, weil diese sich ja jederzeit „freiimpfen” können – und schon schließen sie wieder zur Kaste der Privilegierten auf!
Wer so argumentiert, hat aus den Abgründen der Geschichte nichts gelernt. Der große Sündenfall liegt bereits darin, dass Grundrechte überhaupt an Bedingungen geknüpft werden. Denn ist die Methodik des Staatsterrors gegen Minderheiten erst einmal akzeptiert, sind ihre Inhalte ganz beliebig austauschbar. Morgen sind es dann Raucher, Übergewichtige, Extremsportler, Nichtvegetarier oder andere als solche definierten „Aktiv-Risikogruppen”, deren Verhalten als „gemeinschädlich” identifiziert wird und sie einer staatlich orchestrierten „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ der Guten gnadenlos ausliefert.
In Österreich, wo man schon deutlich weiter ist, zeigt sich die hässliche Fratze des neuen Gesundheitsfaschismus bereits in ihrer ganzen Pracht. Was dort geschieht, hätte unter sämtlichen – noch bis Anfang 2020 nach rechtswissenschaftlichem und gesellschaftlichem Konsens über jeden Zweifel erhabenen – Grundüberzeugungen und Freiheitskriterien zu Recht selbst dann als unvorstellbar gegolten, wenn ein zirkulierender Erreger die Virulenz und Letalität von Ebola oder Tollwut besäße. Bei einer fast ausschließlich für vulnerable Personen bedrohlichen Infektion mit einer Sterblichkeit im Promillebereich werden die Maßnahmen verbrecherisch und gleichen einem Putsch. Dass dieser nicht aus perfiden Machtgelüsten einer Herrscherclique erfolgt, sondern einer panikbefeuerten Kollektivpsychose heraus, macht es nicht besser. Es hat keine anderthalb Jahre gebraucht, um hier alle humanistischen Urprinzipien und verfassungsrechtlichen Brandmauern über den Haufen zu werfen. Willkommen zurück im Mittelalter.
Zurück ins Mittelalter
In dem Maße, wie sich die Impfung als insgesamt gescheitert manifestiert, steigert sich auch in Deutschland das Verlangen ins Uferlose, lieber Sündenböcke für das Versagen verantwortlich zu machen, als sich einen historischen Fehler einzugestehen. Die Schuldigen sieht man nun auch bei uns verstärkt in den Ungeimpften; es ist ein Ablenkungs- und Diffamierungsmanöver, so himmelschreiend falsch, unlogisch und sinnfrei, dass man an der intelligenzbeleidigenden Dummheit der Eliten, die uns dieses Hetzgift einträufeln, schier verzweifeln möchte.Die rationalen Argumente gegen das verhängnisvolle Ausspielen Ungeimpfter gegen Geimpfte sind tausendfach vorgebracht, doch sie stoßen auf umso taubere Ohren, je mehr sie durch die Wirklichkeit bestätigt werden. Trotzdem darf man nicht müde werden, sie zu wiederholen
Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Möglichkeit 1: Die Impfung wirkt, indem sie zwar weder den Geimpften vor Infektionen noch andere vor Ansteckung durch ihn schützt, dafür aber kritische oder tödliche Verläufen verhindert. Dann droht Geimpften auch keine Gefahr mehr durch eine Ansteckung – egal ob diese von anderen Geimpften ausgeht oder von Ungeimpften. (Wäre es so, dass eine Ansteckung durch Ungeimpfte für Geimpfte gefährlich wäre, aber eine Ansteckung durch anderen Geimpfte nicht, dann bestünde hier ein Unterschied. Dafür existieren aber überhaupt keine Belege und dies wird auch nirgends behauptet.) Damit kann es Geimpften ganz egal sein, ob sich andere impfen lassen oder nicht, denn im worst case erleben sie einen milderen Verlauf. Eine Impfpflicht ist somit unsinnig. Und Möglichkeit 2: Die Impfung wirkt nicht, weil sie nicht nur den Geimpften gar nicht schützt (weder ihn selbst vor Infektionen noch andere vor Ansteckung durch ihn), sondern auch keine kritischen oder tödlichen Verläufe verhindert. Vieles deutet darauf hin, dass genau dies der Fall ist. Dann wäre eine Impfpflicht erst recht unsinnig.
Tatsächlich existieren überhaupt keine validen Belege für die Annahme, dass die Impfung schwere Verläufe auch nur seltener machen würde. Diese Behauptung wurde von Herstellern und politischer Impflobby eilig nachgereicht, nachdem das Versprechen der „Herdenimmunität” – dank massenhafter Impfdurchbrüche – wie eine Seifenblase geplatzt war. Um das Vertrauen in die Kampagne nicht vollends zu erschüttern, versuchen die Regierungen seitdem fieberhaft und mit allen statistischen Finessen, ihre Richtigkeit indirekt zu beweisen, indem sie die Mär einer „Pandemie der Ungeimpften” – vor allem auf den Intensivstationen – etablierten. Die Legende, dort lägen vor allem Ungeimpfte, die dann den Geimpften die Intensivbetten wegnähmen (Zwischenfrage hier: wofür brauchen sie diese eigentlich, da sie doch vor schweren Verläufen geschützt sind?), ist das Ergebnis einer vorsätzlichen Irreführung, die offenbar deutschlandweit und systematisch – mit Wissen des RKI – praktiziert wird.
Trickserei auf den Intensivstationen
Denn seit dem DIVI-Wochenbericht vom 30. September 2021 werden nur noch Personen mit „bekanntem Impfstatus” bei der Berechnung des Anteils Ungeimpfter in Kliniken herangezogen. Diese sind jedoch nicht, wie man meinen sollte, die Mehrheit sondern nur eine kleine Gruppe – denn tatsächlich weisen Woche für Woche zwischen 60 und 70 der Patienten einen angeblich „unklaren Impfstatus” auf. Und das kommt so: Es handelt sich dabei fast immer um Geimpfte, bei denen der (digital oder per Pass ja feststellbare) Impfstatus nicht weiter nachgefragt wird – während die explizit Ungeimpften natürlich begierig und pedantisch gezählt werden. Gegenüber Ansage berichteten vertrauliche Quellen aus Krankenhäusern, darunter zwei Intensivpfleger aus Hessen bzw. Baden-Württemberg, wie diese Masche läuft: Kommt ein positiv getesteter Patient auf die Intensivstation, von dem der Impfstatus nicht bereits bekannt ist (und dies geschieht inzwischen zunehmend auch bei harmlosen Diagnosen mit Regelhospitalisierungen, die eigentlich gar nicht intensivpflichtig wären), dann werden zumeist gar keine Anstrengungen mehr unternommen, diesen zu ermitteln – die Meldung lautet auf „unbekannt“.
Nur die Minderheit der Fälle, in denen der Impfstatus dem Klinikum explizit bekannt ist, findet Eingang in die entsprechenden Kategorien „geimpft” oder „umgeimpft”, der DIVI-Wochenberichte. In der übergroßen Mehrzahl der Fälle kommt es also zur eleganten Umdeklarierung von tatsächlich geimpften Patienten zu welchen mit „unbekanntem” Impfstatus – wodurch die tatsächlich so gezählten „Geimpften“ zu einer verschwindenden Minderheit kleingerechnet werden. Indem nun dem manipulierten Angstbürger nur der – prozentual zwangsläufig geringfügige – Anteil als „geimpft” deklarierter Patienten mitgeteilt wird, wird bei der Eindruck erweckt, also müsse der übergroße Rest der Hospitalisierten im Umkehrschluss „ungeimpft” sein. In Wahrheit, so schätzen unabhängige Beobachter, liegt der Anteil Geimpfter in den Kliniken in Wahrheit möglicherweise bei 70 Prozent (siehe hier) – und damit auf ungefähr demselben Niveau wie in der Gesamtbevölkerung – was die These, die Impfung schütze vor schweren Verläufen, einmal mehr in Zweifel zieht. Es erkranken also nicht mehr Ungeimpfte als Geimpfte schwer.
Man sollte diese Hintergründe kennen, um zumindest die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass man womöglich von vertrauenserweckenden und „seriösen” Stellen und Quellen einer beispiellosen Desinformationsagenda ausgeliefert wird, deren Multiplikatoren in Politik und Medien zuweilen selbst gar nicht realisieren, vor welchen Karren sie da gespannt werden.
Fackelzug für Frieden und Grundrechte in Solothurn
Ort: Solothurn
Lokalität: Baseltor/ St. Ursen-Kathedrale
Datum: Donnerstag 18.11.2021 und Freitag 26.11.2021
Zeit: 19:00 Uhr
Jeder ist willkommen
Fackeln werden gestellt
Anmeldung: erwünscht aber nicht Pflicht:
solothurn@verfassungsfreunde.ch

Kinder als Laborratten: Faucis Erbe der grausamen Experimente an Kindern
childrenshealthdefense.org: Jüngste Enthüllungen über Dr. Anthony Fauci werfen ein neues Licht auf die BBC-Dokumentation „Guinea Pig Kids“ von 2004. Der Film enthüllte die grausamen Experimente an armen Minderheitskindern im Rahmen von Faucis Suche nach einem Heilmittel für AIDS, die von Fauci gebilligt und vom amerikanischen Steuerzahler finanziert wurden.
Der jüngste BeagleGate-Skandal hat erreicht, was eine globale COVID-Pandemie, ein „gain-of-function“-Forschungsskandal, weltweite Impfstoffmandate und eine Karriere der Verschleuderung amerikanischer Steuergelder nicht vermochten: Es hat die Welt dazu gebracht, innezuhalten und die Integrität von Dr. Anthony Fauci zu hinterfragen.
In den letzten Wochen sind die Mainstream-Medien und die sozialen Medien mit Berichten über die grausamen Tierversuche explodiert, die das National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) mit amerikanischen Steuergeldern finanziert.
Das NIAID, eine Abteilung der National Institutes of Health, arbeitet unter der Leitung von Fauci.
In viral verbreiteten Beiträgen in den sozialen Medien wurde beschrieben, wie Beagles – nachdem sie ausgehungert und ihre Stimmbänder entfernt worden waren, damit sie nicht heulen oder bellen konnten – mit dem Kopf in Käfigen mit hungrigen Sandflöhen eingesperrt wurden, die ihre Wirte bei lebendigem Leib auffraßen.
Anderen Welpen wurden im Labor hergestellte „mutierte“ Varianten von durch Zecken übertragenen Bakterien injiziert, bevor sie Hunderten von Zecken ausgesetzt wurden, die dann bis zu einer Woche lang ihr Blut saugten. Acht Wochen lang wurde ihnen zweimal pro Woche Blut abgenommen, dann wurden sie geopfert.
In einem weiteren Experiment wurden Beagles mit Herzwurmlarven infiziert und später eingeschläfert, damit die Larven in anderen Experimenten verwendet werden konnten.
Die Untersuchung des White Coat Waste Project (WCW), die diese Geschichten ans Licht brachte, löste einen öffentlichen Aufschrei und eine parteiübergreifende Anstrengung aus, um Fauci für die unnötigen und missbräuchlichen Experimente zur Verantwortung zu ziehen, die er mit Millionen von Steuergeldern genehmigt hatte.
Die anschließenden Schlagzeilen der Mainstream-Medien über die WCW sind ein Beweis für die Auswirkungen von BeagleGate auf die öffentliche Wahrnehmung.
„Die Ironie ist, dass es diese kleinen Welpen sind, die die Empörung hervorrufen“, sagte Vera Sharav, Menschenrechtsaktivistin und Gründerin der Alliance for Human Research Protection (AHRP).
Es ist nicht so, dass Sharav die Welpen gleichgültig wären. Sie ist jedoch frustriert, dass sie nicht in der Lage war, denselben öffentlichen Aufschrei zu erzeugen, wenn es um ihre lebenslange Mission geht, grausame medizinische Experimente an Kindern zu beenden.
„Tiere haben mächtige Fürsprecher, wie die Organisation People for the Ethical Treatment of Animals, die dafür kämpfen, sie vor dieser Art von Missbrauch zu schützen“, sagte Sharav. „Aber diese Kinder sind entbehrlich. Es ist eine Travestie.“
Als kindliche Überlebende des Holocausts hat Sharav aus erster Hand erfahren, wie ein korruptes System im Namen der öffentlichen Gesundheit systematisch moralische Normen und menschliches Mitgefühl auslöschen kann.
Sie setzt sich seit Jahrzehnten dafür ein, unethische und missbräuchliche medizinische Praktiken zu unterbinden, auch solche, die von staatlichen Stellen und Big Pharma subventioniert und gefördert werden.
Ihr Kampf, das verschwörerische Schweigen zu durchbrechen und die Aufmerksamkeit der Medien und der Aufsichtsbehörden zu erlangen, war ein jahrzehntelanger, schwieriger Kampf.
Doch im Jahr 2004 gab es einen Hoffnungsschimmer. Die BBC nahm im Rahmen einer Untersuchung für den Dokumentarfilm „Guinea Pig Kids“ Kontakt zu Sharav auf.
Basierend auf den Erkenntnissen des Enthüllungsjournalisten Liam Scheff enthüllte der erschütternde Dokumentarfilm Faucis quälende, geheime medizinische Experimente an HIV-infizierten Kindern, die vom Incarnation Children’s Center (ICC) betreut wurden.
Sharav tat sich mit Scheff, der investigativen Reporterin Celia Farber und dem Regisseur des Films, Jamie Doran, zusammen. Für eine kurze Zeit glaubten die drei, dass die Wahrheit endlich ans Licht kommen würde.
Doch wie sie alle herausfanden, ist die Aufdeckung nichts für schwache Nerven.
Wer waren die „Guinea Pig Kids“?
Das ICC, das sich selbst als „New York Citys einzige qualifizierte Pflegeeinrichtung, die spezialisierte Pflege für Kinder und Jugendliche mit HIV/AIDS anbietet“ bezeichnete, war der Schauplatz dieser Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Im Jahr 1992 stellte das NIAID Mittel zur Verfügung, um das ICC als „Ambulanz für HIV-positive Kinder“ wieder einzuführen, und die Klinik wurde Teil der Abteilung für klinische AIDS-Versuche der Columbia University.
Die New Yorker Kinderfürsorge, die Administration for Children’s Services, wurde ermächtigt, die gefährdeten und unterprivilegierten Kinder unter ihrer Obhut als Laborratten zur Verfügung zu stellen, um toxische AIDS-Medikamente wie AZT, Nevirapin und verschiedene Proteasehemmer sowie experimentelle AIDS-Impfstoffe zu testen.
Die meisten dieser Medikamente, die für Erwachsene mit AIDS zugelassen waren, trugen Black-Box-Warnungen und verursachten potenziell tödliche Nebenwirkungen wie Knochenmarkstod, Organversagen, Missbildungen und Gehirnschäden.
Die meisten dieser Kinder waren schwarz, hispanisch und arm und wurden oft von drogenabhängigen Müttern geboren.
Das NIAID, das aus der vorherrschenden AIDS-Orthodoxie Kapital schlug, rechtfertigte die unethischen Experimente, die an diesen Kindern durchgeführt wurden, als die einzige Chance, die sie zum Überleben hatten.
Jacklyn Hoerger, deren Aufgabe es war, den Kindern die Medikamente zu verabreichen, sagte:
Uns wurde gesagt, wenn sie erbrechen, wenn sie nicht mehr laufen können, wenn sie Durchfall haben, wenn sie sterben, dann ist das alles auf ihre HIV-Infektion zurückzuführen. Ich habe mich einfach daran gehalten, was mir die Ärzte gesagt haben.
Die Einhaltung der Vorschriften als ein unidirektionales Prinzip zog sich wie ein roter Faden durch Faucis Karriere. Laut der medizinischen Direktorin des ICC, Dr. Katherine Painter, ist das „größte Problem für Familien mit HIV-positiven Kindern die Therapietreue“.
Hoerger lernte diese Lektion auf die harte Tour, als sie begann, zwei Halbschwestern aus dem Programm zu adoptieren. Indem sie zu Hause eine viel mitfühlendere wissenschaftliche Methode anwandte, kam Hoerger zu dem Schluss, dass es die Medikamente waren, die die Beschwerden der Kinder verursachten. Also setzte sie die Kinder von den Medikamenten ab.
Sie beschrieb die Verbesserungen als „fast augenblicklich“ und stellte fest, dass die Mädchen zum ersten Mal in ihrem Leben richtig zu essen begannen. Da sie sich jedoch nicht an die Auflagen hielt, wurde sie als fahrlässiges Elternteil eingestuft und verlor das Sorgerecht für die Mädchen. Sie durfte sie nie wieder sehen.
Im ICC hatte die Kooperation der Versuchspersonen stets Vorrang vor ihrem Wohlergehen. Die Kinder mussten diese Medikamente ungeachtet ihrer negativen Auswirkungen einnehmen, und unerwünschte Wirkungen wurden ihrer vermuteten Krankheit zugeschrieben (die AHRP fand heraus, dass das NIAID seinen Pharmapartnern erlaubte, an Kindern ohne im Labor bestätigte HIV-Infektion zu experimentieren).
Wenn einige Eltern ihre Zustimmung zu den Versuchen verweigerten, wurden die Kinder von den Behörden umgehend weggenommen und bei Pflegefamilien oder in Kinderheimen untergebracht, wo die Teilnahme des Kindes dann genehmigt wurde.
Wenn Kinder sich wehrten oder ihre Medikamente verweigerten, wurden sie in das Columbia Presbyterian Krankenhaus gebracht, wo ihnen Plastikschläuche zur Verabreichung der Medikamente chirurgisch in den Magen eingeführt wurden.
Laut Sharav starben im Laufe dieser klinischen Versuche mindestens 80 Kinder.
„Fauci hat all diese toten Babys einfach unter den Teppich gekehrt“, sagte Sharav. „Sie waren ein Kollateralschaden für seine Karrierestreben. Sie waren Wegwerfkinder.“
Ein Besuch des ICC-Massengrabs auf dem Gate of Heaven-Friedhof in Hawthorne, New York, machte Celia Farber, einer investigativen Reporterin, die für den Film recherchiert hat, diesen Punkt deutlich.
„Ich konnte meinen Augen nicht trauen“, sagte Farber. „Es war eine sehr große Grube mit einem darüber geworfenen AstroTuft, den man tatsächlich hochheben konnte. Darunter konnte man Dutzende von einfachen Holzsärgen sehen, die wahllos gestapelt waren. Es waren vielleicht 100 Stück. Ich erfuhr, dass sich in jedem mehr als eine Kinderleiche befand.
Auch die Einhaltung des Nürnberger Kodex oder sogar der Bundesvorschriften für die Teilnahme an klinischen Studien war ein Problem.
Anstatt sich an die Vorschriften zum Schutz von Pflegekindern zu halten, schuf New York einen institutionellen Prüfungsausschuss, ein Ethikkomitee, das sich aus Vertretern derselben Krankenhäuser zusammensetzte, die die Forschung durchführten, um Genehmigungen zu erteilen.
Mit anderen Worten: Die Genehmigung wurde in die Hände der Betroffenen gelegt.
Im März 2004 reichte Sharavs Organisation eine Beschwerde sowohl bei der US Food and Drug Administration als auch bei der Bundesbehörde für den Schutz menschlicher Forschung ein.
Die Beschwerde konzentrierte sich auf die unrechtmäßige Teilnahme von Pflegekindern an diesen Versuchen und das systemweite Versagen der Institutionen, sie gemäß den Bundesvorschriften zu schützen, die einen unabhängigen Anwalt für jedes Kind vorschreiben.
Diese Kinder, von denen einige gerade einmal 3 Monate alt waren, hatten keine unabhängige Stimme. Die ACS, dieselbe Organisation, die sie im Wesentlichen auf ein Fließband für klinische Versuche setzte, war auch ihr gesetzlicher Vormund.
„Das ist eine völlige Missachtung des Grundsatzes ‚Erstens, nicht schaden‘ und der Würde des Menschen“, sagte Sharav. „Aus Sicht der medizinischen Forschung sind Labortiere teuer und diese Kinder sind billig. Die Regierung hat sie ausgeliefert wie eine Herde Tiere.“
Die Kampagne gegen ‚AIDS-Leugner‘
„Guinea Pig Kids“ wurde am 30. November 2004 erstmals auf BBC ausgestrahlt, dann aber abrupt abgesetzt.
Eine Beschwerde einflussreicher AIDS-Aktivisten veranlasste die BBC, den Dokumentarfilm zurückzuziehen und die Untersuchung zu streichen. Und hinter den Kulissen war es noch viel schlimmer.
Celia Farber sagte, sie und andere seien als so genannte „AIDS-Leugner“ „auf allen Ebenen unerbittlich brutal behandelt“ worden.
„Sie verfolgten uns beruflich, wirtschaftlich, spirituell und sozial“, erinnerte sich Farber. „Niemand wollte ein AIDS-Leugner sein. Der Begriff rief sofort Hass hervor. Dieser Begriff warf einen wirklich tiefen Bann, und die Leute konnten ihn nicht überwinden. Er hat die Leute sofort abgeschreckt.“
Ein Unterausschuss des US-Gesundheitsministeriums (HHS) kam 2005 zu dem Schluss, dass die geschützten Rechte von Pflegekindern bei einigen AIDS-Medikamentenversuchen verletzt worden waren – doch bei der ICC änderte sich nichts, und die Kinder starben weiter.
Das VERA Institute of Justice, das mit der Untersuchung des Todes der in diesen Experimenten eingesetzten Kinder beauftragt war, durfte keine medizinischen Unterlagen einsehen und weigerte sich, Daten aus Scheffs eigener Untersuchung zu akzeptieren.
Die Bemühungen von Scheff, Sharav und Farber wurden in die Dunkelheit zurückgedrängt. Bis jetzt.
„Fauci leitet diese Behörde (NIAID) seit 1984 und hat nie ein Medikament oder einen Impfstoff hervorgebracht“, sagte Sharav. „Es hat keine Heilung gegeben. Es ist ihm nur gelungen, die Menschen zu terrorisieren.“
Sharav ist bereit, Faucis Schreckensherrschaft zu beenden.
Aber vielleicht können wir am meisten über Fauci und seine Kumpane lernen, wenn wir uns nicht seine Misserfolge ansehen, sondern unsere Aufmerksamkeit auf seine Erfolge lenken. Er und seine Kollegen an den NIH und den Centers for Disease Control and Prevention haben ein Pandemie-Paradigma perfektioniert, indem sie wechselnde diagnostische Paradigmen und klinische Definitionen mit fehlerhaften Testmethoden verwendeten.
Mit dieser Methode wurden einige der erfolgreichsten Angstkampagnen der Weltgeschichte gestartet. Diese Angst wurde genutzt, um ein Modell der medizinischen Kriegsführung zu entwickeln, das zur Rechtfertigung tausender grausamer, unnötiger und teurer Experimente diente.
Und obwohl diese Experimente keine wirksamen Behandlungen oder Heilmittel hervorbrachten, wurden Forscher und medizinisches Personal erfolgreich desensibilisiert und darauf trainiert, ohne Rücksicht auf die gesundheitlichen Folgen „nur Befehle zu befolgen“.
All dies geschah zu enormen Kosten für die amerikanischen Steuerzahler – und die daraus resultierende Orthodoxie hat Millionen von Menschen ihre Gesundheit gekostet.
Behandlungen kommen und gehen, aber die medizinische Befolgung und die Schaffung einer „Wie kannst du es wagen“-Kultur, um abweichende Stimmen zu beschämen und zum Schweigen zu bringen, ist wahrscheinlich das erfolgreichste und profitabelste wissenschaftliche Experiment der Weltgeschichte geblieben.
Aber es gibt zwei Variablen, die Fauci nicht richtig berücksichtigt hat: die Widerstandsfähigkeit des menschlichen Geistes und die Kraft der Liebe der Eltern.
Für Farber ist es surreal, mitzuerleben, wie die Geschichte aufgedröselt wird.
„Ich fühle immer noch diese Wut und diesen Ekel, dass es dieser terroristischen Matrix von AIDS-Aktivisten gelungen ist, die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass sie wegschauen und sich nicht um diese Kinder kümmern soll“, so Farber.
Aber trotz allem, was sie durchgemacht hat, gibt es einen Funken Optimismus.
„Der Funke des Lichts besteht darin, dass so viele Menschen sich jetzt darauf einlassen, dass sie bereit sind, sich damit zu beschäftigen, wenn man denn bereit sein kann“, sagte Farber.
Die Impfpflicht für ALLE kommt! Notfalls mit der Polizei zum Stich?
Die generelle Impfpflicht wird kommen! Und immer öfter werden in diesem Zusammenhang auch Horrorszenarien ins Spiel gebracht. So meinte Gesundheitsminister Jens Spahn kürzlich, ob man Sarah Wagenknecht denn mit der Polizei zum Impfen vorführen solle. Der Präsident der österreichischen Ärztekammer, Thomas Szekeres, fantasierte davon, Menschen zu fesseln und ihnen die Spritze in den Arm zu jagen. Und im Mainstream kann man Schlagzeilen wie diese lesen: „Impfpflicht: Werden Ungeimpfte bald von der Polizei zum Impfarzt gebracht?“ Es sind Meldungen, die uns darauf vorbereiten sollen, dass der Impf-Zwang kommen wird. „Preteaching“ nennt man dieses Vorgehen. Man kündigt etwas an, lange bevor man es umsetzen will. Der Sinn dahinter: weniger Widerstand der Geknechteten!
- Forderungen nach genereller Impfpflicht häufen sich
- Horrorszenarien einer Zwangs-Impfung werden bemüht
- Ethisch nicht vertretbar: Trotz der vielen gefährlichen Nebenwirkungen wird die Impfpflicht gefordert
- Preteaching: perfide Propaganda-Strategie, um Menschen darauf vorzubereiten, was man mit ihnen vorhat
Die Rufe nach einer Impfpflicht, und zwar nicht nur für bestimmte Berufsgruppen, sondern für ALLE, werden immer lauter. Hierbei scheut man auch nicht davor zurück, Horrorbilder einer Zwangsimpfung unter Gewalteinwirkung zu zeichnen.
Impfzwang im Mainstream gefordert
In Mainstream-Medien findet man selbstverständlich auch Rechtsexperten, die derartige Szenarien für gesetzeskonform erklären. „Wenn die kleinen Hilfsmaßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie nicht ausreichen, ist die Politik sogar verfassungsrechtlich zu strengeren Maßnahmen wie der Impfpflicht verpflichtet“, führt der Verfassungsrechtler Christian Pestalozza aus. Er räumt zwar ein, dass ein solches Gesetz vor dem Bundesverfassungsgericht landen könnte, meint allerdings: „die Politik darf nicht aus Sorge vor dem Verfassungsgericht die Hände in den Schoß legen“.
Nebenwirkungen: Gesunde Menschen nach Impfung behindert
Bedenkt man die gefährlichen Nebenwirkungen der Gentechnik-Spritzen, ist die Forderung nach einem Impfzwang nicht nachvollziehbar. Denn immerhin soll völlig gesunden Menschen ein experimenteller Wirkstoff zwangsweise verabreicht werden. Dass die „Nebenwirkungen“ der Corona-Injektionen keinesfalls harmlos oder selten sind, darauf weist auch ein Arzt in nachstehendem Beitrag auf Twitter hin. Allein in seiner, wie er selbst sagt, kleinen Praxis hat er neun Fälle von Nebenwirkungen nach dem Moderna-Schuss – alle neun müssen nun mit Behinderungen weiterleben.
SKANDAL
Ein Arzt schlägt Alarm: In meiner Praxis sind 9 Menschen durch die Moderna-Spritze nun behindert
pic.twitter.com/TS5MrsMhNc
— Christian Wenzel (@ChristianWenz17) November 16, 2021
Propagandastrategie: Menschen vorab an das gewöhnen, was man mit ihnen vorhat
In einem AUF1-Videokommentar führt Wochenblick-Chefredakteurin Elsa Mittmannsgruber aus, dass die generelle Impfpflicht kommen wird. Gefolgt von einer Omega-Welle, die eigentlich eine Welle der Impf-Nebenwirkungen ist. Sie weist darauf hin, dass die Erwähnung der Impfpflicht in den Medien die Funktion eines Samens hat. Man soll sich an den Gedanken „gewöhnen“, dann fällt der Widerstand dagegen geringer aus.
Die Aussage, dass es keine Impfpflicht geben wird, ist hierfür perfekt geeignet, denn auch die ablehnende Erwähnung erfüllt den Zweck. Äußerungen wie jene von Spahn oder Szekeres sind Teil einer perfiden, psychologisch ausgeklügelten Propaganda-Strategie. Masken sind völlig wirkungslos gegen ein Virus, hieß es zu Anfang der „Pandemie“. Kurz darauf wurde die Maskenpflicht eingeführt – beinahe ohne Widerstand.
Impfzwang und Kinderimpfung ab 5
Jetzt wird verstärkt vom generellen Impfzwang und der Impfung der Kinder berichtet. So brachte beispielsweise der Zwangsgebühren-Funk am Montag in der ZIB1 einen Beitrag u.a. zur Kinderimpfung in Wien. Dort impft man Kinder ab 5 Jahren – ohne eine Zulassung, also Off-Label. Es wird wohl nicht lange dauern, bis das auch im Rest Österreichs passiert.

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„Schutzsuchende“ quälen Kinder mit Rauch und Zigaretten damit sie Weinen simulieren (Video)
Um den gewünschten Mitleidseffekt zu erzielen, ist Ganoven in Gestalt von Flüchtlingsdarstellern jedes Mittel recht. Und was ist da geeigneter, als weinende Kinder?
Rauch in die Augen zu bekommen ist extrem unangenehm und hat zur Folge, dass die Augen zu tränen beginnen. Das wissen natürlich auch die „Flüchtlinge“, die derzeit an der polnisch-weißrussischen Grenz festsitzen. In der naiven Vorstellung, dass der Westen nur aus Gutmenschen und verblendeten Willkommensklatschern besteht, will man so Bilder produzieren, die im Westen das Herz über das Hirn stellen sollen.
Bereits die Geschehnisse der letzten Tage zeigten, dass zum gängigen Repertoire sogenannter „Schutzsuchenden“ neben psychischer Gewalt auch moralische Erpressung gehört. Gerade so als es unsere Schuld wäre, wenn irgendwelche von Weißrussland ins Land gelockten Falotten Kindern Zigaretten vor die Augen halten und dann Rauch ins Gesicht blasen.
Migrants Blow Cigarette Smoke into Child’s Eyes to Make Tears
After that, the boy gives a comment to the propagandist and tries to communicate with the Polish military.
via motolkohelp pic.twitter.com/2zOGwX63sV
— Voices from Belarus (@VoicesBelarus) November 8, 2021
Ivo Sasek rät Journalisten: „Zieht euren Kopf noch rechtzeitig aus der Schlinge“
Bereitet das RKI seit Anfang September die 6. Impfung und den Ausnahmezustand bis Ende 2023 vor? – Zacharias Fögen
Quelle: RKI bereitet seit Anfang September die 6. IMPFUNG und Ausnahmezustand bis Ende 2023 vor…
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Aufgedeckt: Dokumente zeigen, dass Bill Gates 319 Millionen Dollar an Medienunternehmen gegeben hat
Von Alan MacLeod: Er ist Senior Staff Writer für MintPress News. Nach Abschluss seiner Promotion im Jahr 2017 veröffentlichte er zwei Bücher: Bad News From Venezuela: Twenty Years of Fake News and Misreporting und Propaganda in the Information Age: Still Manufacturing Consent, sowie eine Reihe von akademischen Artikeln. Er hat auch für FAIR.org, The Guardian, Salon, The Grayzone, Jacobin Magazine und Common Dreams geschrieben.
Bei der Durchsicht von über 30.000 Zuwendungen in der Datenbank des Unternehmens konnte MintPress aufdecken, dass die Gates Foundation Hunderte von Medien und Unternehmen mit mindestens 319 Millionen Dollar unterstützt hat.
SEATTLE – Bis zu seiner jüngsten chaotischen Scheidung genoss Bill Gates in den Wirtschaftsmedien so etwas wie einen Freifahrtschein. Im Allgemeinen wurde der Microsoft-Mitbegründer als freundlicher Nerd dargestellt, der die Welt retten will, und wurde von The Guardian sogar unironisch „Saint Bill“ getauft.
Während die Medienimperien anderer Milliardäre relativ gut bekannt sind, ist das Ausmaß, in dem das Geld von Gates die moderne Medienlandschaft prägt, nicht bekannt. Nach Durchsicht von über 30.000 Einzelspenden kann MintPress aufdecken, dass die Bill and Melinda Gates Foundation (BMGF) Spenden im Wert von über 300 Millionen Dollar zur Finanzierung von Medienprojekten geleistet hat.
Zu den Empfängern dieser Gelder gehören viele der wichtigsten amerikanischen Nachrichtensender, darunter CNN, NBC, NPR, PBS und The Atlantic. Gates sponsert auch eine Vielzahl einflussreicher ausländischer Organisationen, darunter die BBC, The Guardian, The Financial Times und The Daily Telegraph im Vereinigten Königreich, prominente europäische Zeitungen wie Le Monde (Frankreich), Der Spiegel (Deutschland) und El País (Spanien) sowie große globale Fernsehsender wie Al-Jazeera.
Die von der Gates Foundation für Medienprogramme bereitgestellten Mittel wurden in mehrere Abschnitte unterteilt, die in absteigender numerischer Reihenfolge aufgeführt sind und einen Link zu den entsprechenden Zuschüssen auf der Website der Organisation enthalten.
Direkte Zuschüsse für Medieneinrichtungen:
- NPR- $24,663,066
- The Guardian (including TheGuardian.org)- $12,951,391
- Cascade Public Media – $10,895,016
- Public Radio International (PRI.org/TheWorld.org)- $7,719,113
- The Conversation- $6,664,271
- Univision- $5,924,043
- Der Spiegel (Germany)- $5,437,294
- Project Syndicate- $5,280,186
- Education Week – $4,898,240
- WETA- $4,529,400
- NBCUniversal Media- $4,373,500
- Nation Media Group (Kenya) – $4,073,194
- Le Monde (France)- $4,014,512
- Bhekisisa (South Africa) – $3,990,182
- El País – $3,968,184
- BBC- $3,668,657
- CNN- $3,600,000
- KCET- $3,520,703
- Population Communications International (population.org) – $3,500,000
- The Daily Telegraph – $3,446,801
- Chalkbeat – $2,672,491
- The Education Post- $2,639,193
- Rockhopper Productions (U.K.) – $2,480,392
- Corporation for Public Broadcasting – $2,430,949
- UpWorthy – $2,339,023
- Financial Times – $2,309,845
- The 74 Media- $2,275,344
- Texas Tribune- $2,317,163
- Punch (Nigeria) – $2,175,675
- News Deeply – $1,612,122
- The Atlantic- $1,403,453
- Minnesota Public Radio- $1,290,898
- YR Media- $1,125,000
- The New Humanitarian- $1,046,457
- Sheger FM (Ethiopia) – $1,004,600
- Al-Jazeera- $1,000,000
- ProPublica- $1,000,000
- Crosscut Public Media – $810,000
- Grist Magazine- $750,000
- Kurzgesagt – $570,000
- Educational Broadcasting Corp – $506,504
- Classical 98.1 – $500,000
- PBS – $499,997
- Gannett – $499,651
- Mail and Guardian (South Africa)- $492,974
- Inside Higher Ed.- $439,910
- BusinessDay (Nigeria) – $416,900
- Medium.com – $412,000
- Nutopia- $350,000
- Independent Television Broadcasting Inc. – $300,000
- Independent Television Service, Inc. – $300,000
- Caixin Media (China) – $250,000
- Pacific News Service – $225,000
- National Journal – $220,638
- Chronicle of Higher Education – $149,994
- Belle and Wissell, Co. $100,000
- Media Trust – $100,000
- New York Public Radio – $77,290
- KUOW – Puget Sound Public Radio – $5,310
Insgesamt belaufen sich diese Spenden auf 166.216.526 Dollar. Das Geld ist im Allgemeinen für Themen bestimmt, die den Gates‘ am Herzen liegen. Der CNN-Zuschuss in Höhe von 3,6 Millionen Dollar wurde beispielsweise für „Berichte über die Gleichstellung der Geschlechter mit besonderem Schwerpunkt auf den am wenigsten entwickelten Ländern verwendet, um Journalismus über die alltäglichen Ungleichheiten zu produzieren, denen Frauen und Mädchen in der ganzen Welt ausgesetzt sind“, während die Texas Tribune Millionen erhielt, um „das öffentliche Bewusstsein und das Engagement für Bildungsreformen in Texas zu stärken“. Angesichts der Tatsache, dass Bill Gates einer der eifrigsten Befürworter von Charter Schools ist, könnte ein Zyniker dies als Einschleusung von unternehmensfreundlicher Charter School-Propaganda in die Medien interpretieren, getarnt als objektive Nachrichtenberichterstattung.
Die Gates-Stiftung hat außerdem fast 63 Millionen Dollar an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet, die eng mit großen Medienunternehmen verbunden sind, darunter fast 53 Millionen Dollar an BBC Media Action, über 9 Millionen Dollar an die Staying Alive Foundation von MTV und 1 Million Dollar an den New York Times Neediest Causes Fund. Auch wenn die Spenden an den philanthropischen Arm eines Medienunternehmens nicht speziell zur Finanzierung des Journalismus dienen, sollten sie dennoch beachtet werden.
Gates unterstützt auch weiterhin ein breites Netzwerk von Zentren für investigativen Journalismus mit insgesamt 38 Millionen Dollar, von denen mehr als die Hälfte an das International Center for Journalists mit Sitz in Washington D.C. ging, um die afrikanischen Medien zu erweitern und zu entwickeln.
Zu diesen Zentren gehören:
- International Center for Journalists- $20,436,938
- Premium Times Centre for Investigative Journalism (Nigeria) – $3,800,357
- The Pulitzer Center for Crisis Reporting – $2,432,552
- Fondation EurActiv Politech – $2,368,300
- International Women’s Media Foundation – $1,500,000
- Center for Investigative Reporting – $1,446,639
- InterMedia Survey institute – $1,297,545
- The Bureau of Investigative Journalism – $1,068,169
- Internews Network – $985,126
- Communications Consortium Media Center – $858,000
- Institute for Nonprofit News – $650,021
- The Poynter Institute for Media Studies- $382,997
- Wole Soyinka Centre for Investigative Journalism (Nigeria) – $360,211
- Institute for Advanced Journalism Studies – $254,500
- Global Forum for Media Development (Belgium) – $124,823
- Mississippi Center for Investigative Reporting – $100,000
Darüber hinaus versorgt die Gates-Stiftung auch Presse- und Journalistenverbände mit Geld in Höhe von mindestens 12 Millionen Dollar. So hat beispielsweise die National Newspaper Publishers Association – eine Gruppe, die mehr als 200 Zeitungen vertritt – 3,2 Millionen Dollar erhalten.
Die Liste dieser Organisationen umfasst:
- Education Writers Association – $5,938,475
- National Newspaper Publishers Association – $3,249,176
- National Press Foundation- $1,916,172
- Washington News Council- $698,200
- American Society of News Editors Foundation – $250,000
- Reporters Committee for Freedom of the Press- $25,000
Damit beläuft sich die Gesamtsumme auf 216,4 Millionen Dollar.
Die Stiftung stellt das Geld auch für die direkte Ausbildung von Journalisten in aller Welt zur Verfügung, und zwar in Form von Stipendien, Kursen und Workshops. Heute ist es möglich, sich dank eines Stipendiums der Gates-Stiftung zum Reporter ausbilden zu lassen, eine Anstellung bei einem von Gates finanzierten Unternehmen zu finden und einem von Gates finanzierten Presseverband anzugehören. Dies gilt insbesondere für Journalisten, die in den Bereichen Gesundheit, Bildung und globale Entwicklung tätig sind, also in den Bereichen, in denen Gates selbst am aktivsten ist und in denen eine genaue Prüfung der Handlungen und Motive des Milliardärs am notwendigsten ist.
Die Gates Foundation gewährt unter anderem Zuschüsse für die Ausbildung von Journalisten:
- Johns Hopkins University – $1,866,408
- Teachers College, Columbia University- $1,462,500
- University of California Berkeley- $767,800
- Tsinghua University (China) – $450,000
- Seattle University – $414,524
- Institute for Advanced Journalism Studies – $254,500
- Rhodes University (South Africa) – $189,000
- Montclair State University- $160,538
- Pan-Atlantic University Foundation – $130,718
- World Health Organization – $38,403
- The Aftermath Project- $15,435
Die BMGF finanziert auch eine breite Palette spezifischer Medienkampagnen auf der ganzen Welt. So hat es beispielsweise seit 2014 mehr als 5,7 Millionen Dollar an die Population Foundation of India gespendet, um Theaterstücke zur Förderung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit zu entwickeln, mit dem Ziel, die Zahl der Familienplanungsmethoden in Südasien zu erhöhen. Außerdem hat sie einer senegalesischen Organisation über 3,5 Millionen Dollar für die Entwicklung von Radiosendungen und Online-Inhalten mit Gesundheitsinformationen zur Verfügung gestellt. Befürworter sehen darin eine Hilfe für kritisch unterfinanzierte Medien, während Gegner dies als einen Fall betrachten, in dem ein Milliardär sein Geld benutzt, um seine Ideen und Meinungen in die Presse zu pflanzen.
Von der Gates-Stiftung unterstützte Medienprojekte:
- European Journalism Centre – $20,060,048
- World University Service of Canada – $12,127,622
- Well Told Story Limited – $9,870,333
- Solutions Journalism Inc.- $7,254,755
- Entertainment Industry Foundation – $6,688,208
- Population Foundation of India- $5,749,826 –
- Participant Media – $3,914,207
- Réseau Africain de l’Education pour la santé- $3,561,683
- New America – $3,405,859
- AllAfrica Foundation – $2,311,529
- Steps International – $2,208,265
- Center for Advocacy and Research – $2,200,630
- The Sesame Workshop – $2,030,307
- Panos Institute West Africa – $1,809,850
- Open Cities Lab – $1,601,452
- Harvard university – $1,190,527
- Learning Matters – $1,078,048
- The Aaron Diamond Aids Research Center- $981,631
- Thomson Media Foundation- $860,628
- Communications Consortium Media Center – $858,000
- StoryThings- $799,536
- Center for Rural Strategies – $749,945
- The New Venture Fund – $700,000
- Helianthus Media – $575,064
- University of Southern California- $550,000
- World Health Organization- $530,095
- Phi Delta Kappa International – $446,000
- Ikana Media – $425,000
- Seattle Foundation – $305,000
- EducationNC – $300,000
- Beijing Guokr Interactive – $300,000
- Upswell- $246,918
- The African Academy of Sciences – $208,708
- Seeking Modern Applications for Real Transformation (SMART) – $201,781
- Bay Area Video Coalition- $190,000
- PowHERful Foundation – $185,953
- PTA Florida Congress of Parents and Teachers – $150,000
- ProSocial – $100,000
- Boston University – $100,000
- National Center for Families Learning – $100,000
- Development Media International – $100,000
- Ahmadu Bello University- $100,000
- Indonesian eHealth and Telemedicine Society – $100,000
- The Filmmakers Collaborative – $50,000
- Foundation for Public Broadcasting in Georgia Inc. – $25,000
- SIFF – $13,000
Total: $97,315,408
319,4 Millionen Dollar und (viel) mehr
Zusammengerechnet ergeben diese von Gates gesponserten Medienprojekte eine Gesamtsumme von 319,4 Millionen Dollar. Diese nicht erschöpfende Liste weist jedoch deutliche Mängel auf, so dass die tatsächliche Zahl zweifellos weitaus höher ist. Erstens werden hier nicht die Unterzuschüsse gezählt, d. h. die Gelder, die von den Empfängern an Medien in aller Welt vergeben werden. Und obwohl die Gates Foundation einen Hauch von Offenheit über sich selbst verbreitet, gibt es tatsächlich kaum öffentliche Informationen darüber, was mit dem Geld aus den einzelnen Zuschüssen geschieht, abgesehen von einer kurzen, ein- oder zweisätzigen Beschreibung, die die Stiftung selbst auf ihrer Website verfasst. Gezählt wurden nur Spenden an Presseorganisationen selbst oder an Projekte, die aus den Informationen auf der Website der Gates Foundation als Medienkampagnen identifiziert werden konnten, was bedeutet, dass Tausende von Zuschüssen, die ein Medienelement enthalten, in dieser Liste nicht auftauchen.
Ein Beispiel dafür ist die Partnerschaft der BMGF mit ViacomCBS, dem Unternehmen, das CBS News, MTV, VH1, Nickelodeon und BET kontrolliert. Medienberichten zufolge bezahlte die Gates-Stiftung den Unterhaltungsriesen dafür, dass er Informationen und Werbespots in sein Programm einfügte, und dass Gates eingriff, um Handlungsstränge in beliebten Sendungen wie ER und Law & Order zu ändern: SVU.
Bei einer Überprüfung der BMGF-Zuschussdatenbank sind „Viacom“ und „CBS“ jedoch nirgends zu finden, und der fragliche Zuschuss (in Höhe von über 6 Mio. USD) beschreibt das Projekt lediglich als „Kampagne zur Förderung des öffentlichen Engagements, die auf die Verbesserung der Abschlussquoten von Schulen und Hochschulen abzielt und sich speziell an Eltern und Studenten richtet“, was bedeutet, dass er nicht in der offiziellen Gesamtsumme enthalten ist. Es gibt sicherlich noch viele weitere Beispiele wie dieses. „Für eine steuerbegünstigte Wohltätigkeitsorganisation, die so oft die Bedeutung von Transparenz beteuert, ist es bemerkenswert, wie sehr die Gates Foundation ihre Finanzströme geheim hält“, sagte Tim Schwab, einer der wenigen investigativen Journalisten, die den Tech-Milliardär unter die Lupe genommen haben, gegenüber MintPress.
Ebenfalls nicht enthalten sind Zuschüsse für die Erstellung von Artikeln für akademische Fachzeitschriften. Diese Artikel sind zwar nicht für den Massenkonsum bestimmt, bilden aber regelmäßig die Grundlage für Berichte in der Mainstream-Presse und tragen dazu bei, die Berichterstattung über wichtige Themen zu prägen. Die Gates-Stiftung hat weit und breit akademische Quellen unterstützt, wobei mindestens 13,6 Millionen Dollar in die Erstellung von Inhalten für die angesehene medizinische Zeitschrift The Lancet geflossen sind.
Und natürlich landen auch Gelder, die Universitäten für reine Forschungsprojekte zur Verfügung gestellt werden, schließlich in akademischen Zeitschriften und schließlich in den Massenmedien. Akademiker stehen unter starkem Druck, ihre Ergebnisse in angesehenen Zeitschriften zu veröffentlichen; „publish or perish“ ist das Mantra in den Universitätsabteilungen. Daher haben auch diese Art von Zuschüssen Auswirkungen auf unsere Medien. Weder diese noch die Zuschüsse für den Druck von Büchern oder die Einrichtung von Websites werden in der Gesamtsumme berücksichtigt, obwohl auch sie zu den Medien gehören.
Unauffälliges Profil, lange Tentakel
Im Vergleich zu anderen Tech-Milliardären hat Gates sein Profil als Medienkontrolleur relativ niedrig gehalten. Der Kauf der Washington Post für 250 Millionen Dollar durch Amazon-Gründer Jeff Bezos im Jahr 2013 war eine sehr klare und offensichtliche Form der Medienbeeinflussung, ebenso wie die Gründung von First Look Media durch eBay-Gründer Pierre Omidyar, dem Unternehmen, das Eigentümer von The Intercept ist.
Obwohl sie eher unter dem Radar fliegen, haben Gates und seine Unternehmen einen beträchtlichen Einfluss auf die Medien angehäuft. Wir verlassen uns bereits auf Produkte von Microsoft, wenn es um Kommunikation (z. B. Skype, Hotmail), soziale Medien (LinkedIn) und Unterhaltung (Microsoft XBox) geht. Darüber hinaus stammt die Hard- und Software, die wir zur Kommunikation nutzen, häufig von dem 66-jährigen Unternehmen aus Seattle. Wie viele Menschen, die diese Zeilen lesen, tun dies auf einem Microsoft Surface oder einem Windows Phone, und zwar über Windows OS? Und nicht nur das: Microsoft besitzt Anteile an Mediengiganten wie Comcast und AT&T. Und das „MS“ in MSNBC steht für Microsoft.
Medien Gates-Hüter
Die Tatsache, dass die Gates-Stiftung einen bedeutenden Teil unseres Medien-Ökosystems finanziert, führt zu ernsthaften Problemen mit der Objektivität. „Die Zuschüsse der Stiftung an Medienorganisationen… werfen offensichtliche Fragen zu Interessenkonflikten auf: Wie kann die Berichterstattung unvoreingenommen sein, wenn ein wichtiger Akteur die finanziellen Fäden in der Hand hält?“, schrieb die Gates-Lokalzeitung Seattle Times im Jahr 2011. Das war, bevor die Zeitung BMGF-Gelder zur Finanzierung ihrer Rubrik „Education Lab“ annahm.
Schwabs Nachforschungen haben ergeben, dass dieser Interessenkonflikt bis ganz nach oben reicht: Zwei Kolumnisten der New York Times haben jahrelang in höchsten Tönen über die Gates-Stiftung geschrieben, ohne offenzulegen, dass sie auch für eine Gruppe arbeiten – das Solutions Journalism Network -, die, wie oben gezeigt, über 7 Millionen Dollar von der Wohltätigkeitsorganisation des Tech-Milliardärs erhalten hat.
Anfang dieses Jahres lehnte Schwab es auch ab, für das Bureau of Investigative Journalism über COVAX zu berichten, da er vermutete, dass das Geld, das Gates in das Unternehmen pumpt, es unmöglich machen würde, über ein Thema zu berichten, das Gates sehr am Herzen liegt. Als der Artikel letzten Monat veröffentlicht wurde, wiederholte er die Behauptung, dass Gates wenig mit dem Scheitern von COVAX zu tun habe, und spiegelte die Haltung des BMGF wider, die er durchgehend zitierte. Erst ganz am Ende des mehr als 5.000 Wörter umfassenden Artikels wurde enthüllt, dass die Organisation, die sie verteidigte, die Löhne ihrer Mitarbeiter bezahlte.
„Ich glaube nicht, dass Gates dem Bureau of Investigative Journalism gesagt hat, was es schreiben soll. Ich denke, dass das Büro implizit, wenn auch unbewusst, wusste, dass es einen Weg finden musste, diese Geschichte zu erzählen, der sich nicht gegen seinen Geldgeber richtete. Die verzerrenden Auswirkungen finanzieller Konflikte sind komplex, aber sehr real und verlässlich“, sagte Schwab und beschrieb es als „eine Fallstudie über die Gefahren des von Gates finanzierten Journalismus“.
MintPress hat auch die Bill and Melinda Gates Foundation um eine Stellungnahme gebeten, aber sie hat nicht geantwortet.
1/ Months ago, I was asked to be a co-reporter on this story. I declined b/c the #GatesFoundation was a funder, which I knew would make it impossible to rigorously examine Gates’s role in Covax. This story is a case study in the perils of Gates-funded journalism.
Read on & RT: https://t.co/hkFQOBEGff
— Tim Schwab (@TimothyWSchwab) October 13, 2021
Gates, der sein Vermögen durch den Aufbau eines Monopols und die eifrige Bewahrung seines geistigen Eigentums angehäuft hat, trägt eine erhebliche Schuld am Scheitern der weltweiten Einführung des Impfstoffs gegen das Coronavirus. Ganz abgesehen vom COVAX-Fiasko setzte er die Universität Oxford unter Druck, ihren öffentlich finanzierten Impfstoff nicht als Open Source und für alle kostenlos zur Verfügung zu stellen, sondern stattdessen eine Partnerschaft mit dem Privatunternehmen AstraZeneca einzugehen, was bedeutete, dass diejenigen, die nicht zahlen konnten, von der Verwendung des Impfstoffs ausgeschlossen waren. Die Tatsache, dass Gates der Universität über 100 Spenden in Höhe von Hunderten von Millionen Dollar zukommen ließ, dürfte bei dieser Entscheidung eine gewisse Rolle gespielt haben. Bis heute haben weniger als 5 % der Menschen in Ländern mit niedrigem Einkommen auch nur eine Dosis des COVID-Impfstoffs erhalten. Die Zahl der Todesopfer ist immens.
Leider werden viele dieser echten Kritikpunkte an Gates und seinem Netzwerk durch wilde und unwahre Verschwörungstheorien über Dinge wie das Einsetzen von Mikrochips in Impfstoffe zur Kontrolle der Bevölkerung verdeckt. Dies hat dazu geführt, dass echte Kritik an dem Microsoft-Mitbegründer oft demonetisiert und algorithmisch unterdrückt wird, was bedeutet, dass Medien davon abgehalten werden, über das Thema zu berichten, da sie wissen, dass sie sonst wahrscheinlich Geld verlieren. Die Tatsache, dass das zweitreichste Individuum der Welt so wenig unter die Lupe genommen wird, nährt wiederum haarsträubende Verdächtigungen.
Gates hat es sicherlich verdient. Abgesehen von seinen tiefen und möglicherweise jahrzehntelangen Verbindungen zu dem berüchtigten Jeffrey Epstein, seinen Versuchen, die afrikanische Gesellschaft radikal zu verändern, und seinen Investitionen in den umstrittenen Chemieriesen Monsanto ist er vielleicht die treibende Kraft hinter der amerikanischen Charter-School-Bewegung – einem Versuch, das amerikanische Bildungssystem im Wesentlichen zu privatisieren. Charter Schools sind bei den Lehrergewerkschaften zutiefst unpopulär, die in der Bewegung einen Versuch sehen, ihre Autonomie einzuschränken und die öffentliche Aufsicht darüber, wie und was Kinder unterrichtet werden, zu reduzieren.
Der ganze Weg zur Bank
In den meisten Berichten werden die Spenden von Gates weitgehend als altruistische Gesten dargestellt. Viele haben jedoch auf die inhärenten Mängel dieses Modells hingewiesen und darauf hingewiesen, dass Milliardäre, die entscheiden können, was sie mit ihrem Geld tun, die öffentliche Agenda bestimmen können, was ihnen enorme Macht über die Gesellschaft verleiht. „Philanthropie kann und wird bewusst eingesetzt, um die Aufmerksamkeit von verschiedenen Formen wirtschaftlicher Ausbeutung abzulenken, die der heutigen globalen Ungleichheit zugrunde liegen“, sagt Linsey McGoey, Professorin für Soziologie an der Universität Essex, Großbritannien, und Autorin von No Such Thing as a Free Gift: The Gates Foundation and the Price of Philanthropy. Sie fügt hinzu:
Der neue ‚Philanthrokapitalismus‘ bedroht die Demokratie, indem er die Macht des Unternehmenssektors auf Kosten der Organisationen des öffentlichen Sektors stärkt, die zunehmend mit Haushaltsengpässen zu kämpfen haben, zum Teil dadurch, dass gewinnorientierte Organisationen übermäßig für die Erbringung öffentlicher Dienstleistungen entlohnt werden, die ohne die Beteiligung des privaten Sektors kostengünstiger erbracht werden könnten.
Wohltätigkeit ist, wie der ehemalige britische Premierminister Clement Attlee bemerkte, „eine kalte, graue, lieblose Sache. Wenn ein reicher Mann den Armen helfen will, sollte er gerne seine Steuern zahlen und nicht aus einer Laune heraus Geld verteilen.“
Das bedeutet weder, dass die Organisationen, die Gates‘ Geld erhalten – seien es Medien oder andere -, unrettbar korrupt sind, noch dass die Gates Foundation nichts Gutes in der Welt tut. Aber es führt zu einem eklatanten Interessenkonflikt, bei dem genau die Institutionen, auf die wir uns verlassen, um einen der reichsten und mächtigsten Männer in der Geschichte des Planeten zur Rechenschaft zu ziehen, im Stillen von ihm finanziert werden. Dieser Interessenkonflikt wird von den Medien weitgehend ignoriert, während der vermeintlich altruistische Philanthrop Gates immer reicher wird und sich ins Fäustchen lacht.



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