Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Können wir den Medien noch vertrauen? – Dr. Daniele Ganser im Gespräch

Gerade in Zeiten von Fake-News stellen sich viele Menschen die Frage, ob sie den Medien noch vertrauen können. Während früher die großen Fernsehsender und Zeitungen die Meinungshoheit hatten, kämpfen sie seit Beginn der digitalen Revolution gegen schier übermächtige Konkurrenz aus dem Internet um Aufmerksamkeit. Auf dem SOLIT Go for Gold-Wertekongress 2021 schildert Dr. Daniele Ganser wie er in diesem Informations-Dschungel die Übersicht behält.

► Werden die Massenmedien ihrer Verantwortung noch gerecht?

► Verschärfen die Algorithmen der sozialen Medien die Spaltung der Gesellschaft?

► Wie kann man dieser Spaltung der Gesellschaft entgegenwirken?

► Wie bildet man sich heutzutage eine möglichst objektive Meinung zu einem Thema?

Diese und weitere Fragen beantwortet der Schweizer Historiker und Publizist im Interview mit Andreas Franik.

Greta und wie sich die Wissenschaft infantilisiert

Von Peter Haisenko 

Wer würde sich auf die “Expertise” pubertierender Jugendlicher verlassen wollen, insbesondere dann, wenn es um existenzielle Themen geht? Warum also wird Greta zu Klimakonferenzen eingeladen und darf dann dort auch noch Reden halten? Ist das nicht eine Bankrotterklärung der Wissenschaft?

Wenn Sie krank sind, würden Sie dann lieber Rat bei einem erfahrenen Mediziner suchen oder einen bevorzugen, der frisch von der Uni kommt? Oder gar einen Student, der noch nicht einmal sein erstes Semester absolviert hat? Gerade in der Medizin haben sich Regeln etabliert, dass komplizierte Operationen nur noch von Chirurgen durchgeführt werden sollen, die bei einem Mindestmaß von diesen Operationen schon ausreichend Erfahrungen gesammelt haben. Würden Sie ihre jugendlichen Kinder um Rat fragen, wie Sie Ihr Geld anlegen sollen oder wofür es ausgegeben werden soll? Der Beispiele könnten viele genannt werden und jedesmal wäre die Antwort eindeutig: Für einen Ratschlag bevorzugt man Ratgeber, die aufgrund ihrer Bildung und Erfahrung Vertrauen verdienen. Geht es ums Klima, ist das offensichtlich anders.

Pfizer fordert die FDA auf, Auffrischungsimpfungen für alle Erwachsenen zu genehmigen, da der Impfstoffhersteller „Profite“ über „öffentliche Gesundheit“ stellt

childrenshealthdefense.org: Pfizer und BioNTech erklärten, ihr FDA-Antrag beruhe auf den Ergebnissen einer von den beiden Unternehmen durchgeführten Studie, die weder veröffentlicht noch von Fachleuten begutachtet wurde.

Pfizer und BioNTech beantragten am Dienstag bei der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) die Genehmigung einer dritten Dosis ihres COVID-Impfstoffs für alle Menschen ab 18 Jahren, obwohl Beratungsgremien der FDA und der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) im September einen ähnlichen Antrag mit überwältigender Mehrheit abgelehnt hatten.

Die Unternehmen begründen ihren neuen Antrag mit den Ergebnissen einer von Pfizer und BioNTech durchgeführten Studie, die weder veröffentlicht noch von Experten begutachtet wurde.

Nach Angaben der Unternehmen zeigte die Studie mit mehr als 10 000 Freiwilligen eine Wirksamkeit des Impfstoffs gegen eine symptomatische Infektion von 95 % oder mehr bei Personen, die die Auffrischungsimpfung erhielten.

Nach Angaben der Associated Press erhielten die Studienteilnehmer im Durchschnitt 11 Monate nach der letzten Impfstoffdosis von Pfizer entweder eine dritte Auffrischungsdosis oder ein Placebo. Die Forscher verfolgten alle Infektionen, die mindestens eine Woche später auftraten.

Bislang traten bei den Empfängern der Auffrischungsimpfung fünf Fälle von symptomatischer COVID auf, während es in der Placebogruppe 109 Fälle gab.

Pfizer machte keine Angaben darüber, bei wie vielen Teilnehmern eine asymptomatische Infektion auftrat oder ob die klinische Studie auch Personen mit einer natürlichen, durch eine frühere SARS-CoV-2-Infektion erworbenen Immunität umfasste – wie dies auch bei der klinischen Studie von Pfizer für 5 bis 11-Jährige der Fall war.

Nach Angaben der CDC haben etwa 25 Millionen Menschen in den USA eine COVID-Auffrischung erhalten. Es ist nicht klar, wie viele sich für eine Auffrischung qualifizieren würden, wenn die FDA den Antrag von Pfizer-BioNTech genehmigt.

Die zugrundeliegenden medizinischen“ Bedingungen, die einige bereits für einen Impfstoff qualifizieren, sind ziemlich breit gefächert, wie NPR berichtete. Zu dieser Kategorie gehören Menschen mit psychischen Störungen, Raucher oder ehemalige Raucher und Menschen mit Übergewicht oder Fettleibigkeit.

Auch Berufe mit hohem Risiko sind weit gefasst und umfassen Ersthelfer, Lehrer, Kinderbetreuer, Arbeiter in der Produktion und Angestellte in Lebensmittelläden.

Eine dritte Impfdosis wurde bestimmten immungeschwächten Personen im August zur Verfügung gestellt, und die CDC aktualisierte am 25. Oktober in aller Stille ihre Leitlinien, wonach immungeschwächte Personen sechs Monate nach Erhalt der dritten Dosis eine vierte Auffrischungsimpfung erhalten können.

Anekdotische Hinweise deuten darauf hin, dass viele Apotheken, die Auffrischungsimpfungen anbieten, sich nicht vergewissern, dass die Personen in eine der zugelassenen Kategorien fallen.

Die FDA hat keine Sitzung ihres unabhängigen Beratungsausschusses anberaumt, was darauf hindeutet, dass die Behörde eine Entscheidung treffen könnte, ohne externen Rat einzuholen.

Alison Hunt, eine Sprecherin der FDA, sagte, die Behörde werde den Antrag von Pfizer „so schnell wie möglich“ prüfen, wollte aber keinen Zeitplan für eine Entscheidung festlegen. Sollte die FDA den Antrag von Pfizer auf erweiterte Booster genehmigen, wird die CDC Empfehlungen für deren Einsatz abgeben.

Im September stimmte der FDA-Beratungsausschuss für Impfstoffe und verwandte biologische Produkte (Vaccines and Related Biological Products Advisory Committee, VRBAC) mit 16 zu 2 Stimmen gegen die Empfehlung einer Auffrischungsdosis des COVID-Impfstoffs von Pfizer für Personen ab 16 Jahren und begründete dies mit dem Mangel an Langzeitdaten, die zeigen, dass die Risiken des Impfstoffs die Vorteile für die breite Bevölkerung nicht überwiegen.

Der VRBAC sprach sich einstimmig für eine dritte Dosis für Menschen mit geschwächtem Immunsystem und/oder Menschen über 65 Jahren aus.

„Es ist unklar, ob alle Menschen geimpft werden müssen, abgesehen von einer Untergruppe der Bevölkerung, die eindeutig ein hohes Risiko für schwere Krankheiten hat“, sagte Dr. Michael G. Kurilla, Mitglied des Ausschusses und Beamter an den National Institutes of Health.

Die FDA setzte sich über die Empfehlungen ihres Beratungsgremiums hinweg und genehmigte Pfizer Auffrischungsimpfungen für Menschen über 65 Jahre und Hochrisikogruppen, obwohl sie keine dritte Dosis für gesunde Menschen in der breiten Bevölkerung genehmigte.

Wie die Impfstoffberater der FDA empfahl auch das Beratungsgremium der CDC Auffrischungsdosen nur für Menschen ab 65 Jahren, Bewohner von Langzeitpflegeeinrichtungen und Menschen ab 50 Jahren mit Grunderkrankungen, die ein höheres Risiko für eine schwere Erkrankung darstellen.

Die Berater stimmten gegen die Empfehlung einer Auffrischungsdosis für Menschen, die aufgrund ihrer Arbeit oder ihrer Lebensumstände einem hohen Risiko einer Durchbruchinfektion ausgesetzt sind – und lehnten damit einen Teil der Notfallzulassung der FDA ab.

„Wir können genauso gut sagen, dass jeder ab 18 Jahren geimpft werden soll“, sagte Dr. Pablo Sanchez, Professor für Pädiatrie an der Ohio State University.

Dr. Paul Offit, Direktor des Vaccine Education Center und Professor für Pädiatrie in der Abteilung für Infektionskrankheiten am Children’s Hospital of Philadelphia, sagte, er glaube, die CDC-Berater seien besorgt, dass die Empfehlung von Auffrischungsimpfungen auf der Grundlage der Beschäftigung eine zu breite Anwendung ermöglichen würde, insbesondere bei jüngeren Menschen, bei denen der gesundheitliche Nutzen einer Auffrischungsimpfung noch unklar ist.

„Das war ein Loch, durch das man mit einem Lastwagen fahren konnte, denn im Grunde genommen war das, was wir taten, genau das, was die (Biden)-Administration anfangs forderte – nur einen Impfstoff für die allgemeine Bevölkerung zu haben, denn offensichtlich werden die Apotheker nicht herausfinden, ob man in einem Lebensmittelgeschäft oder einem Krankenhaus arbeitet“, sagte Offit.

Seitdem hat sich der Kreis der Anspruchsberechtigten auf die meisten Erwachsenen ausgeweitet, auch auf Menschen, die andere Impfstoffe erhalten haben.

Pfizer erwartet Milliardengewinne mit dem Impfstoff COVID

In seinem am 2. November veröffentlichten Ergebnisbericht für das dritte Quartal hat Pfizer den Umsatz mit dem COVID-Impfstoff für das Jahr 2021 von 33,5 auf 36 Milliarden Dollar erhöht.

Während einer Telefonkonferenz sagte Albert Bourla, CEO von Pfizer, dass der Impfstoff allein im dritten Quartal einen Umsatz von 13 Mrd. USD beisteuerte, was den Gesamtumsatz in diesem Jahr auf 24,3 Mrd. USD erhöht.

Pfizer gab an, dass die Gewinnspanne für den Impfstoff vor Steuern und nach Aufteilung des Gewinns mit BioNTech in den „hohen 20er Jahren“ liegt, was bedeutet, dass sich die Gewinne aus dem Impfstoff allein für Pfizer in diesem Jahr auf 10 Milliarden Dollar belaufen könnten. Der für 2021 geschätzte Umsatz entspricht etwa 80 % dessen, was Pfizer im Jahr 2021 mit dem Rest seines Geschäfts zu verdienen glaubt.

In seinem Ergebnisbericht prognostizierte Pfizer für 2022 einen Umsatz von 29 Mrd. USD auf der Grundlage von 1,7 Mrd. Dosen, die in Kaufverträgen gebunden sind. Pfizer sagte, dass es im nächsten Jahr bis zu 4 Milliarden Dosen herstellen wird, so dass 2,3 Milliarden Dosen übrig bleiben, die es noch verkaufen könnte.

„Hier geht es ausschließlich um Profit und nicht um die öffentliche Gesundheit“, sagte Robert F. Kennedy Jr., Vorsitzender von Children’s Health Defense.

Im April sagte Bourla, dass eine dritte Dosis des Impfstoffs von Pfizer „wahrscheinlich“ innerhalb eines Jahres nach der ersten Impfung mit zwei Dosen erforderlich sei – gefolgt von jährlichen Impfungen.

Bourla sagte, „ein wahrscheinliches Szenario“ sei „eine dritte Dosis irgendwo zwischen sechs und 12 Monaten, und von da an wäre es eine jährliche Wiederimpfung“.

Bolsonaro konfrontiert WHO-Chef: „Die Menschen sterben nach der zweiten Dosis“.

Bolsonaro konfrontiert WHO-Chef: „Die Menschen sterben nach der zweiten Dosis“.

Es ist ein neuer Clip aufgetaucht, in dem der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro den WHO-Chef Tedros Adhanom auf die COVID-19-Beschränkungen anspricht und fragt, warum Menschen auch nach der zweiten Dosis des Impfstoffs noch an COVID sterben.

Die Diskussion fand während des jüngsten G20-Gipfels der führenden Politiker der Welt in Rom statt.

Im Gespräch mit Adhanom über Impfpässe erklärte Bolsonaro: „Überall auf der Welt gibt es Menschen, die arbeiten müssen, um sich zu ernähren“.

Er fügte hinzu, dass die Abriegelungsmaßnahmen die Weltwirtschaft destabilisiert hätten und warnte, dass die Wirtschaft zusammenbrechen werde, wenn dies so weitergehe.

Adhanom sagte, er wolle keine weiteren Abriegelungsmaßnahmen und stimmte zu, dass das Impfpassprogramm „diskriminierend“ sei, aber nur solange die Impfraten in einigen Ländern noch niedrig seien.

?? G20 BRAZIL | Bolsonaro questioned the director-general of the WHO, Tedros Adhanom.

Tradução: @legendovideos pic.twitter.com/Z96n6M8OmM

— Maria Laura Assis (@MLauraAssis) November 6, 2021

„In Brasilien erkranken viele, die die zweite Dosis erhalten haben, an COVID“, sagte Bolsonaro, woraufhin der WHO-Chef erklärte, der Impfstoff verhindere nicht die Ausbreitung von COVID, sondern verringere das Risiko von schweren Erkrankungen und Todesfällen.

„In Brasilien sterben viele, die die zweite Dosis erhalten haben“, stellte Bolsonaro klar, woraufhin Adhanom antwortete, dass die zugrunde liegenden Krankheiten dafür verantwortlich seien.

Daraufhin beklagte Bolsonaro, dass er nicht in der Lage sei, die Pflichtimpfungen für Kinder zu stoppen, woraufhin Adhanom erklärte, die WHO unterstütze die Verabreichung des Impfstoffs an Kinder nicht.

Der brasilianische Präsident beklagte daraufhin, dass ihm jedes Mal, wenn er Fragen zum Impfstoff stelle, vorgeworfen werde, „Fake News“ zu verbreiten.

„Uns sind die Hände gebunden, das Leben unserer Kinder steht auf dem Spiel“, sagte Bolsonaro.

Als er Adhanom nach dem Ursprung von COVID-19 fragte, lachte dieser und sagte: „Wir untersuchen es noch.“

Bolsonaro ist seit langem skeptisch gegenüber dem Impfstoff und den COVID-19-Sperrmaßnahmen.

Als er im September zur UN-Generalversammlung kam, musste er eine Pizza auf dem Bürgersteig essen, weil er nicht geimpft ist und deshalb in New York nicht in geschlossenen Räumen essen darf.

Bolsonaro hat sich wiederholt für das Medikament Hydroxychloroquin eingesetzt und behauptet: „Wenn Hydroxychloroquin nicht politisiert worden wäre, hätten viel mehr Leben gerettet werden können.“

Der brasilianische Präsident infizierte sich im Juli 2020 selbst mit dem Coronavirus, sagte aber, dass er sich dank seiner Vergangenheit als „Sportler“ in der Armee schnell erholen konnte.

Er wies auch darauf hin, dass Hydroxychloroquin zu seiner raschen Genesung beigetragen hat.

Wie Eroberungen neuerdings ablaufen

Massenweise neue Deutsche (Foto:Imago)

Das „Volk“ in Berlin stimmte am 26. September, just am Tag der Bundestagswahl, mehrheitlich für die Enteignungen von Wohnungen. Zu den Medienberichten am Tag danach gehörten auch Interviews mit sogenannten heutigen „Berlinern”. Diese hatten zwar optisch und kulturell wenig mit jenen Berlinern zu tun, die ich vor 50 Jahren sah, als ich öfter in Berlin zu Schulungen war – denn sie waren von der Hautfarbe her noch dunkler als das gleichnamige Gebäck, und ihre Sprache hatte einen unverkennbar ausländischen Akzent. Nur eine der Interviewten war eine typische „Berliner Schnauze”, und ausgerechnet diese Person war – Zufall? – auch die einzige, die sich gegen die Enteignungen aussprach. Alle anderen begrüßten das Abstimmungsergebnis. Mit anderen Worten: sie votierten für Okkupation und widerrechtliche Aneignung von fremdem Eigentum. Einer sprach es ganz deutlich aus: „Wenn die Wohnungen der Stadt gehören, gehören sie uns.“ Dass die Senatswahl und das Volksbegehren chaotisch bis betrügerisch waren, soll an dieser Stelle nicht nochmals vertieft werden.

Um sich in früheren Zeiten fremden Besitz anzueignen, bedurfte es einer Revolution oder eines Krieges. Wie also ist es heute möglich, ohne Rabatz oder bewaffneten Konflikt und ohne einen einzigen Schuss abzugeben, dasselbe zu erreichen? Also nicht erst wie im Krieg erst einmal das zerstören zu müssen, was man sich einverleiben will, sondern davon geradezu jungfräulich Besitz ergreifen zu können?

Jede erfolgreiche Revolution der Geschichte gebot es, sich zuerst auf die Hauptstadt zu konzentrieren. Dort galt es, folgende Machtzentren zu besetzen: Den Rundfunk und die Zeitungen, dann die Regierung und das Parlament auszuschalten und die Verkehrsknotenpunkte zu kontrollieren, insbesondere die Bahnhöfe. Heute, bei der „diversen“ Revolution, lautet die Strategie, nicht unbedingt selbst in die Funkhäuser vorzudringen (was bereits gelungen ist, wenn man sich die Öffentlich-Rechtlichen anschaut) – sondern die Köpfe und das Denken der einheimischen Medienmacher zu erobern. Auch das ist der linksrevolutionären Bewegung geglückt; die Nachrichten und Kommentare zeigen das deutlich.

Selbstverstärkender Prozess

Als nächstes erfolgt dann der Marsch in die Parlamente und durch die Institutionen. Der Anteil der Migrationshintergründler/innen stieg bei der letzten Wahl zum Senat deutlich: Bei der Linken ist er schon höher als deren Anteil an der Bevölkerung – „hoch die Internationale“; bei der SPD steigerte er sich um sieben Prozentpunkte. Und in den Öffentlichen Dienst sollen 35 Prozent Migrationsstämmige gehievt werden – also auch in den Lehrkörper der Schulen, den Kaderschmieden der neuen Avantgarde. Diese bestimmen maßgeblich das Denken und Handeln der Zukunft bis hin zu den Wahlen. Und sie ändern das Wahlrecht mit der Folge, dass immer mehr Migranten Macht in die Hände gelegt bekommen. Es ist ein selbstverstärkender Prozess.

Aber wie wurde es möglich, dass einstige Fremde darüber entscheiden können, dass deutsche Gesellschaften ihren Besitz abgeben müssen? Dies geschieht ganz konkret, indem die „Weltoffenheit“ einer Hauptstadt kommunal durchexerziert wird. Aktuell am Fall des angespannten Wohnungsnotstandes: dieser fiel nicht etwa vom Himmel. Eine Hauptstadt zieht nämlich nicht nur Parlamentarier samt ihrem Hofstaat an, sondern auch viele andere Gruppen von begrenztem Nutzen. Aber selbst Nichtsnutze brauchen ein Dach über dem Kopf. Wie kommt man also an viele billige Wohnungen ran? Die trojanischen Pferde im Senat ebneten den Weg.

Zuerst über das eingangs erwähnte Volksbegehren: „Die darauf aufbauenden Volksentscheide eröffnen den wahlberechtigten Berlinerinnen und Berlinern auch außerhalb von regelmäßigen Wahlen die Möglichkeit, unmittelbar über bestimmte Sachfragen zu entscheiden, Gesetze zu beschließen oder eine vorzeitige Beendigung der Wahlperiode herbeizuführen. Volksbegehren zu Gesetzesvorlagen sind allerdings nur zulässig, wenn das Land Berlin auch die Gesetzgebungskompetenz hierfür hat“, verkündet die Stadt Berlin. Weiter heißt es in den „Erläuterungen zum Volksentscheid„: „Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die zur Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin wahlberechtigt sind. Dies sind alle Personen, die seit mindestens drei Monaten mit alleiniger Wohnung oder Hauptwohnsitz in Berlin gemeldet sind und mindestens 18 Jahre alt sind sowie die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Ein erfolgreiches Volksbegehren ist notwendige Voraussetzung für die Durchführung eines Volksentscheids.

Ruck-zuck „Deutscher“ werden

Deutsche Staatsangehörige müssen sie also noch sein; doch hierzulande nichts leichter als das! Zu den simplen Einbürgerungsvoraussetzungen führt die Stadt Berlin ermutigend aus: „Wer seit acht Jahren dauerhaft und rechtmäßig in Deutschland lebt, hat unter folgenden Voraussetzungen einen Anspruch auf Einbürgerung: unbefristetes oder auf Dauer angelegtes Aufenthaltsrecht zum Zeitpunkt der Einbürgerung; geklärte Identität und Staatsangehörigkeit. Damit Sie eine Einbürgerung schon nach drei Jahren rechtmäßigen Inlandsaufenthalt beantragen können, müssen Sie seit mindestens zwei Jahren mit einer oder einem deutschen Staatsangehörigen verheiratet beziehungsweise verpartnert sein“, bietet der Staat seinen „Willkommensgästen“ an.

Dieses Deutsch-werden-können ist also ruck-zuck möglich, bedarfsweise über die Krücke der „Verpartnerung“. Viele der Zuzügler seit 2015 nutzten dieses Angebot, das ihre Fürsprecher in den Parlamenten schufen. Sie fanden nicht nur willige Einheimische zur Heirat, sondern auch gewogene Partnerinnen jeder Neigung, lassen sich dann scheiden und machen vom Willkommenszentrum-Angebot Gebrauch, Familienangehörige nachzuholen. Und schon war jemand von hier das Sprungbrett für zwei und drei weitere neue „Deutsche – mit Wahlrecht und der Lizenz, fremdes Eigentum zu begehren und zu okkupieren.

Auch die traditionelle,“biologische“ Art und Weise der Einbürgerung ist beliebt, obwohl diese etwas länger dauert: Der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit durch Geburt. Aber die vielen hier geborenen Kinder von Migrationshintergründler/innen müssen 18 Jahre warten, bis sie Wahlrecht erhalten und ihre Eltern beim Unterfangen unterstützen können, Wohnungen zu enteignen. Auch diese Wartezeit soll jedoch von den Apologeten und Lobbyisten der Massenmigration auf 16 Jahre verkürzt werden. Der Zug rollt und ist nicht mehr aufzuhalten, wie der Statistische Bericht des Landes Berlin zeigt. Doch die alarmierenden Zahlen werden nicht etwa mit Sorge, sondern geradezu stolzem Brustton verbreitet.

Zusammen mit den einheimischen Internationalisten in Berlin werden demnächst wohl die neuerworbenen Wohnungen im Wege der Enteignung in Besitz genommen – ganz gemäß „Volks“-Willen und ganz ohne Revolution und Krieg. Auch wenn letzteres vielleicht nicht mehr uneingeschränkt gilt – denn parallel zur Mittelmeeroffensive per Landungsbooten werden jetzt die Grenzen Osteuropas mit Rammbäumen attackiert (Rammböcke zu bauen dauert wohl zu lange). Ob sich Neubürger, die sich ihre Aufnahme durch Deutschland mit derartigen Methoden verschaffen, auf den langen, umständlichen Marsch durch „legale“ Enteignungen einlassen? Wer mit Gewalt Staatsgrenzen überwindet, hat wahrscheinlich noch weniger Skrupel, sich auch anderes anzueignen als das Land –  Wohnungen, Dinge des täglichen Bedarfs und beispielsweise auch Frauen.

Tickende Zeitbombe: Reißt Evergrande China in den Abgrund?

Tickende Zeitbombe: Reißt Evergrande China in den Abgrund?

Der baldige Zusammenbruch von Evergrande, dem am höchsten verschuldeten Unternehmen der Welt, wird als die größte Unternehmensinsolvenz in der Geschichte Chinas eingehen und könnte Berichten zufolge schließlich zu einem “Great Reset” oder einer katastrophalen Implosion des globalen Finanzsystems führen.

Eines der größten chinesischen Bauunternehmen, die China Evergrande Group, ist am Mittwoch zum zweiten Mal mit den Zinszahlungen an internationale Investoren in Verzug geraten. Dies teilte die Deutsche Marktscreening Agentur (DMSA), eine Investorengesellschaft, mit. “Die DMSA ist selbst in diese Anleihen investiert und hat bis zum heutigen Ende der tilgungsfreien Zeit keine Zinszahlungen erhalten”, teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. “Nun bereitet die DMSA ein Insolvenzverfahren gegen Evergrande vor und ruft alle Anleiheinvestoren auf, sich dem anzuschließen.”

Der Investor wies darauf hin, dass die China Evergrande Group im September die Zinszahlungen für zwei Anleihen versäumte, wobei die 30-tägige Nachfrist im Oktober ablief. Kurz vor Ablauf der Nachfrist wurde die Öffentlichkeit jedoch durch Gerüchte über angebliche Zinszahlungen in die Irre geführt”. Nach Angaben der DMSA (Deutsche Marktscreening Agentur) erkannten sie Ende Oktober, dass ein Zahlungsausfall unvermeidlich war.

Naivität der Investoren

“Doch während der internationale Finanzmarkt den finanziellen Turbulenzen um den taumelnden Riesen Evergrande bisher mit einem bemerkenswerten Grundvertrauen – man kann auch sagen: mit bemerkenswerter Naivität – begegnet ist, hat die US-Notenbank Fed gestern unsere Einschätzung bestätigt”, wird Dr. Marco Metzler, Senior Analyst des Unternehmens, in der Pressemitteilung zitiert. “In ihrem jüngsten Stabilitätsbericht hat sie ausdrücklich auf die Gefahren hingewiesen, die ein Zusammenbruch von Evergrande für das globale Finanzsystem haben könnte.”

Der Pressemitteilung zufolge hat die DMSA in Evergrande-Anleihen investiert, um als Gläubiger gegen das Unternehmen einen Konkursantrag stellen zu können. Die tilgungsfreie Zeit für diese Anleihen ist jedoch am Mittwoch abgelaufen. Evergrande wäre verpflichtet gewesen, bis zum heutigen Stichtag 148,13 Millionen Dollar an Zinsen für drei Anleihen zu zahlen. “Bislang haben wir jedoch noch keine Zinsen für unsere Anleihen erhalten”, sagte Metzler. “Da die Banken in Hongkong heute geschlossen haben, ist es sicher, dass diese Anleihen ausgefallen sind.”

Evergrande hat insgesamt 23 ausstehende Anleihen, die nach Angaben der DMSA alle eine Cross-Default-Klausel haben. Metzler erklärte, wenn auch nur eine dieser Anleihen ausfalle, was heute geschehen sei, ändere sich der Status der übrigen 23 Anleihen automatisch in “Ausfall”. Allerdings müsse die Evergrande-Gruppe dadurch nicht sofort Konkurs anmelden, warnte der Investor. Zur Feststellung des Konkurses muss ein Insolvenzantrag bei Gericht eingereicht werden. “Dies kann entweder durch das Unternehmen selbst oder durch einen oder mehrere Gläubiger des Unternehmens geschehen. Und genau das ist jetzt geplant”, so die DMSA. Nach Angaben von Metzler bereitet das Unternehmen derzeit ein Insolvenzverfahren gegen den chinesischen Entwickler vor. “Wir führen diesbezüglich bereits Gespräche mit anderen Investoren. Wir würden uns freuen, wenn sich weitere Investoren unserem Aktionsbündnis anschließen würden”, so Metzler weiter.

Gefährlicher Kollaps

Evergrande hat mit Verbindlichkeiten in Höhe von mehr als 300 Milliarden US-Dollar zu kämpfen, von denen 19 Milliarden US-Dollar internationale Marktanleihen sind. Das heißt, wenn Evergrande kollabiert, wird eine gewaltige Schockwelle durch das chinesische Finanzsystem rasen. Und nicht nur das: auch das internationale Finanzsystem wäre davon betroffen. Die chinesische Führung würde dadurch zudem destabilisiert. Zig Millionen von chinesischen Anlegern wären davon betroffen und würden ihren Unmut auch lautstark kundtun. Da stellt sich die Frage, ob Peking die Massen beruhigen können wird.

Zwar konnte Evergrande den Konkurs laut Bloomberg in letzter Minute noch abwenden, doch lange wird das nicht mehr funktionieren. Der Konzern wird bald nicht mehr in der Lage sein, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Wenn es schon ein Kraftakt war, die ausstehenden rund 150 Millionen Dollar aufzubringen um die Insolvenz abzuwenden, wie soll das bei den nächsten Zahlungen dann klappen? Vor allem dann, wenn diese deutlich größer sind als diese Summe. Die chinesische Führung muss sich also warm anziehen. Aber auch Anleger auf den internationalen Finanzmärkten sollten das Risiko ernst nehmen.

Informations- & Austauschabend für Eltern am 12.11.2021

Ort: Niedergösgen

Lokalität: Waldhaus, Lostorferstrasse 40

Datum: 12.11.2021

Zeit: 19:00 Uhr Beginn

Unterstützt durch:

Aletheia

Lehrernetzwerk Schweiz

Wise Medicine

Familien Taskforce

Referenten:

  • Dr. med. Andreas Heisler, Rontalpraxis und Mitgründer von Aletheia;
  • Dr. med. Heinz Lüscher, Wise Medicine und Mitgründer von Kingnature.

Die Veranstaltung ist kostenlos, Zertifikatsfrei und wird privat getragen.

Warme Kleidung entsprechend der Witterung sowie eine Wolldecke mitbringen. Veranstaltung findet im Freien statt. Ein Feuer zum Aufwärmen sowie Glühwein und ein Apéro wird ausgeschenkt.

Anmeldung: mit Personenanzahl erforderlich wegen BAG Vorgaben und Apéro unter infoanlass@gmx.ch

Flyer

Fehlender Gehorsam: Corona-Regime verhängt Ungeimpften-Lockdown über OÖ

Fehlender Gehorsam: Corona-Regime verhängt Ungeimpften-Lockdown über OÖ

Bei den Vertretern der Bundesregierung fallen langsam alle Hemmungen. Nur wenige Tage nach der Einführung des bundesweiten 2G-Diktats folgt die nächste Schikane. Denn Mückstein setzt sich über die Einwände aus den Ländern gnadenlos hinweg, drückt seinen Lockdown für Ungeimpfte durch. Oberösterreich muss als erstes Bundeland unter diesem Knallhart-Regime der Bundesregierung leiden. Garniert wurde dieser totalitäre Durchgriff noch zusätzlich von unfassbaren verbalen Entgleisungen aus der Bundes-ÖVP. 

  • Immer mehr Impfdurchbrüche, doch die Ungeimpften sind Sündenböcke
  • Regional-Lockdown in OÖ trotz höchster Zahl an freien Intensivbetten
  • Köstinger eskalierte: „Zeit der Solidarität mit Ungeimpften ist vorbei“
  • Kanzler Schallenberg droht Ungeimpften mit „ungemütlichem Winter“
  • Ex-ÖVP-Ministerin verglich ungeimpfte Pfleger knallhart mit „Todesengeln“
  • Salzburgs ÖVP-Landeshauptmann kritisiert das Virologen-Diktat

Freie Intensivbetten, explodierende Impfdurchbrüche

Die Impfung als oberstes Gut: Die türkis-grüne Bundesregierung hat sich festgelegt. Da lässt sie auch nicht zu, dass ihr die Realität in ihre Erzählung reinpfuscht. So etwa der Umstand, dass 57% der frischen Intensivpatienten in Oberösterreich zwischen 15.10. und 2.11. doppelt geimpft waren. Oder, dass sich der Anteil der „Impfdurchbrüche“ in diesem Zeitfenster von 10% auf 32% mehr als verdreifachte. Und schon gar nicht zieht der Umstand, dass Oberösterreich eigentlich unzählige freie Intensivbetten hätte.

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Derzeit sind 86 Intensivbetten mit COVID-19-Patienten belegt, 122 aus anderen Gründen – und 125 sind noch frei. Das ist mit Abstand der höchste Wert in ganz Österreich. Das hielt eine „Presse“-Innenpolitik-Redakteurin nicht davon ab, faktenwidrig zu twittern, dass in unserem Bundesland „die Triage“ gelebt werde. Aber die Oberösterreicher machen sich gern ihr eigenes Bild – was wohl auch die bundesweit niedrigste Impfquote erklärt. Das gefällt den Türkis-Grünen im Bund nicht: Sie wollen uns für fehlenden Gehorsam strafen!

„Zeit der Solidarität mit Ungeimpften ist vorbei“

Schon ab Montag stehen hunderttausende rechtschaffenen Bürgern einmal mehr unter Hausarrest. Neben Cafés, Friseuren und Schwimmbädern sind dann auch Baumärkte, Schuhgeschäfte, Fachmärkte, Fahrstunden – und womöglich sogar Spielplätze, Parks, kleine Begräbnisse und Familienbesuche für Ungeimpfte tabu. Damit lebt die Bundesregierung das Credo von ÖVP-Ministerin Elisabeth Köstinger. Sie erklärte vollmundig: „Die Zeit der Solidarität mit Ungeimpften ist vorbei“.

Es könne „nicht sein, dass mutwillige Impfverweigerer die Mehrheit der Bevölkerung in Geiselhaft nehmen“. Es sei klar, dass „das Verständnis dafür bei den geimpften Menschen am Ende ist.“ Für diese Brutalo-Aussage kassiert sie nun eine Anzeige wegen Verhetzung von FPÖ-Chef Herbert Kickl. So erklärt er den Schritt: „Die Landwirtschaftsministerin verkörpert wie keine andere in dieser Regierung die Sündenbock-Politik von Türkis-Grün, wofür es weit und breit keine Evidenz gibt […] Dieses Verhalten ist nicht mehr länger tolerierbar.“

„Ungemütlicher Winter“: Schallenberg droht Gesunden

Nur Stunden später legte auch Neo-Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ebenfalls ÖVP) nach. Er bezeichnete einen Lockdown für Ungeimpfte als „unvermeidbar“. Auch er erklärte dies mit ähnlichen Worten und stellte in den Raum, dass man die Maßnahme sehr lange durchführen wird: „Jetzt schon ist klar, dass dieser Winter und Weihnachten für die Ungeimpften ungemütlich wird“. Heißt das womöglich: Nur Geimpfte dürfen in diesem Jahr mit ihren Familien das Weihnachtsfest begehen, während gesunde Ungeimpfte zum „Fest der Liebe“ alleine in ihrem Wohnzimmer darben müssen?

Dem aufmerksamen Beobachter fällt freilich auf, dass sich Schallenberg inzwischen auch eine Hintertür lässt, alle Österreicher wieder einzusperren. Erst vor drei Wochen versprach er noch: „Es wird keinen Lockdown für Ungeimpfte geben“. Nun schwächte er dies ab: Es soll „keinen Lockdown aus Solidarität mit den Ungeimpften“ geben. Er wolle dafür „auch weiterhin kämpfen“. Daraus könnte man lesen: Er zieht es sehr wohl in Betracht – und will nur schnell vorher die Sündenböcke herausstellen.

ÖVP-Politikerin: Ungeimpfte Pfleger als „Todesengel“

Dabei schrecken Vertreter der Türkisen mittlerweile nicht einmal vor den übelsten Wortbildern zurück. Die frühere Bundesministerin und heutige steirische ÖVP-Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß verglich ungeimpftes Pflegepersonal sogar mit „Todesengeln“, die dafür sorgen würden, dass die Heime zu „Sarg-Gassen“ würden. Eine unglaubliche Entgleisung! So wurden in der Vergangenheit etwa Auschwitz-Lagerarzt Josef Mengele, der argentinische Folter-Offizier Alfredo Astiz und drei österreichische Krankenschwestern, die zwischen 1963 und 1989 mehrere Patienten ermordeten, als „Todesengel“ bezeichnet!

Die unfassbaren Aussagen fielen am Freitag bei einer internen Veranstaltung. Dabei stützte sie sich auf eine Erzählung einer Pflegerin aus dem Vorjahr (als es übrigens noch gar keine Impfung gab…). Nach heftiger Kritik vonseiten der FPÖ ruderte sie nun zurück. Sie habe „vielleicht zu flapsig im Ton über eine Impfpflicht für Mitarbeitende in Pflegeheimen nachgedacht“. Detail am Rande: Beim aktuell reihum diskutierten Cluster auf einer Krebsstation in Steyr war die Hälfte der betroffenen Mitarbeiter geimpft! Ob eine Impfpflicht etwas geändert hätte, sei dahingestellt…

Haslauer teilt gegen Virologen-Diktat aus

Kein regionaler Lockdown kommt vorerst in Salzburg – obwohl dort die Auslastung der Intensivbetten höher ist als in Oberösterreich. Auch im Nachbarbundesland machen Geimpfte einen erheblichen Teil der Corona-Hospitalisierten aus, unlängst war die Rede von 55 Prozent der Personen auf Normalstationen. Doch Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) schert aus dem Panik-Modus weiter Teile seiner Partei aus. Er hält einen Lockdown für Ungeimpfte schlichtweg für nicht durchführbar und nicht kontrollierbar. Außerdem teilte er gegen das Virologen-Diktat aus – sehr zum Missfallen der versammelten Lockdown-Fanaten auf Twitter.

Er sagte: „Mir ist klar, dass die Virologen sagen – ich übertreibe jetzt ein bisschen – ‚Am Liebsten wäre mir, wenn jeder einzelne Salzburger und Österreicher in ein Zimmer eingesperrt ist, weil da kann er sich nicht anstecken und niemanden infizieren.“ Er wird dann halt leider an Depression sterben oder verhungern oder verdursten. Wir können nicht nur die rein virologische Wahrheit umsetzen sondern wir müssen schauen, dass insgesamt die Entwicklung die Richtige ist.“ Allerdings sieht auch er dies durch die Impfung erfüllt – und dies, obwohl er selbst Teil eines Politik-Clusters der Doppelt-Geimpften war…

Haslauer über Virologen, die – „ich übertreibe ein bisschen“ – alle Salzburger und Österreicher am liebsten in einem Zimmer eingesperrt sehen würden. pic.twitter.com/nCwSacWomU

— Mathias Morscher (@mathiasmoe) November 10, 2021

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Pharmariese kassiert Shitstorm: So kreativ reagiert das Netz auf Pfizer-Gruselbild

Pharmariese kassiert Shitstorm: So kreativ reagiert das Netz auf Pfizer-Gruselbild

Der Pharmariese Pfizer kann im Moment tun, was er will: Er setzt sich immer tiefer und schmerzhafter in die Nesseln. Nach Berichten über Manipulationen bei seiner Impfstoff-Studie und der Evidenz unzähliger Impfdurchbrüche, ist man am Boden der Tatsachen angekommen. So wirklich wahrhaben will das der US-Konzern nicht und betreibt weiter auf äußerst skurrile Art Propaganda für seine Schrott-Mittel. Aber wer den Schaden hat, braucht bekanntlich für den Spott nicht zu sorgen. Und so zerreißt sich das Netz derzeit trefflich den Mund über die Kommunikationsstrategie der Firma.

  • Pfizer teilte beunruhigendes Bild über die Bedeutung von „Wissenschaft“
  • Twitter-Nutzer wandeln dieses auf kreative Weise ab
  • Dabei erinnern sie an Nebenwirkungen, Zensur, frühere Pfizer-Skandale
  • Nicht einmal durch Kommentar-Sperre kann Pfizer die Dynamik stoppen

Skurriles Pfizer-Bild über „Wissenschaft“ regt auf

Besonders absurd erschien dabei ein Meme-Bild, das Pfizer erst vor wenigen Tagen auf Twitter teilte. Darin unterstellte es, dass das menschliche Hirn zu Verschwörungstheorien neige. Die „Wissenschaft“ – oder das, was Pfizer dafür hält – würde die Menschen davon abhalten. Das kindisch anmutende Posting ließ die Wogen hochgehen – so weit, dass der Konzern schließlich die Kommentare sperrte.

It’s easy to get distracted by misinformation these days, but don’t worry…Science has got your back. #ScienceWillWin pic.twitter.com/aXVzAsfa6Z

— Pfizer Inc. (@pfizer) November 9, 2021

Twitter-Nutzer wandeln Pfizer-Bild kreativ ab

Aber längst hatte die Schwarm-Intelligenz seine ganze Kreativität ausgespielt. So etwa ein Nutzer, welcher der Ansicht ist, dass es eher Pfizer sei, das unangenehme Wahrheiten vertuschen wolle.

Did I do this right? #ScienceWillWin pic.twitter.com/z4MMQ4w4yC

— m00nKek (@m00nKek) November 10, 2021

Und zwar auf ziemlich offensive Art und Weise – und Hand in Hand mit systemtreuen Medien. 

Somebody fixed it! https://t.co/lSSQUhWg4E pic.twitter.com/KQyjxJKEZS

— Herkos Odonton (@herkosO) November 10, 2021

Ein anderer User erinnerte daran, dass Pfizer wegen illegalen Marketing-Praktiken im Bezug auf die Off-Label-Anwendung seiner Medikamente vor über 10 Jahren einst eine Rekordstrafe in Milliardenhöhe zahlen musste.

Here you go @pfizer.#ScienceWillWin. pic.twitter.com/jPNUDozgW9

— Mahogany Spitfire (@Cerberu21014829) November 9, 2021

Die Sache bekam wirklich schnell eine ordentliche Eigendynamik…

Memetic variants of concern. #ScienceWillWin https://t.co/PZ4VxJS6T5 pic.twitter.com/DKE1I8iy77

— Bobby Rajesh Malhotra ツ ψ (@Bobby_Network) November 11, 2021

…denn viele Bürger trauen den Pharma-Verheißungen nicht mehr und sind sich sicher, dass Pfizer nicht will, dass „die Wahrheit“ über seine Impfstoffe herauskomme.

Here’s a more accurate take on the Pfizer meme #ScienceWillWin #Pfizergate https://t.co/gwfLc6KJ0X pic.twitter.com/Hg2Sy0yIJy

— Liberty Maniac (@ManiacLiberty) November 10, 2021

Was einst „zwei Wochen um die Kurve abzuflachen“ waren, hat nun, wo man weiß, dass das Virus nicht die annähernd so tödlich ist wie zuerst angenommen, einen ziemlichen Rattenschwanz hinter sich hergezogen.

pic.twitter.com/8c1UmvNR5V

— Herkos Odonton (@herkosO) November 11, 2021

Derselbe Nutzer dokumentierte weitere Abwandlungen des Pfizer-Bildes. Etwa zu den Folgeerscheinungen schwerer Nebenwirkungen.

pic.twitter.com/sQcBUvcBNv

— Herkos Odonton (@herkosO) November 11, 2021

Auch der Umstand, dass Pfizer einige der besten Abwandlungen für immer aus der Öffentlichkeit verbannte, indem es die Kommentare abschaltete, wurde aufs Korn genommen. Denn dies gebot der Dynamik nicht wirklich Einhalt…

pic.twitter.com/R7pZ0vhhJ6

— Herkos Odonton (@herkosO) November 11, 2021

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