Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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COP26: Ein Schritt vor, zwei Schritte zurück

Von Salman Rafi Sheikh: Er ist wissenschaftlicher Analyst für internationale Beziehungen und die Außen- und Innenpolitik Pakistans, exklusiv für das Online-Magazin „New Eastern Outlook“.

Trotz der Bedeutung, die der UN-Klimakonferenz (COP26), die kürzlich in Glasgow stattfand, beigemessen wird – insbesondere, weil sie einen großen Schritt vorwärts im Vergleich zum Pariser Abkommen darstellt – war die COP26 nicht in der Lage, einen bedeutenden, handlungsfähigen zwischenstaatlichen, multilateralen Konsens von globalem Ausmaß zu erzielen. Ungeachtet des kritischen Charakters der Probleme, mit denen die Menschheit konfrontiert ist, stellt der Gipfel von Glasgow zwar die Kontinuität der globalen Klimaagenda dar, zeigt aber auch, dass es keine oder nur extrem langsame Fortschritte gibt. In vielerlei Hinsicht stellt er eher einen Rückschritt als einen bedeutenden Fortschritt dar. So ist es der COP26 in mindestens drei wichtigen Fragen nicht gelungen, einen Konsens zu erzielen. Dazu gehören (a) die Überwindung technischer Fragen, einschließlich der Finanzierung von Schäden und Verlusten und der Mechanismen des Kohlenstoffmarktes, die ursprünglich von der COP25 übernommen wurden, (b) die Sicherstellung der Umsetzung und Verfügbarkeit des 100-Milliarden-Dollar-Finanzierungsziels und die Festlegung des nächsten Ziels für die Klimafinanzierung bis 2025, (c) und die Schaffung von Unterstützung für die Festlegung gemeinsamer Zeitrahmen zur Überprüfung der Echtzeit-Fortschritte bei den Zusagen, die die Staaten in Bezug auf die Senkung der Kohlenstoffemissionen und die Umsetzung „grüner“ Modelle gemacht haben.

Während die Ankündigung der USA und Chinas, bei den Kohlenstoffemissionen zusammenzuarbeiten, insofern eine positive Entwicklung darstellt, als sie vor dem Hintergrund des zunehmenden geopolitischen Wettbewerbs beider Länder erfolgt, bleiben ärmere Länder, von denen die meisten, wie z. B. Pakistan, weniger als einen signifikanten Beitrag zu den Treibhausgasemissionen leisten, aber aufgrund der sich verschlechternden Klimabedingungen vor ernsten klimatischen Herausforderungen stehen, weiterhin die Leidtragenden der globalen Klimapolitik, während die Großmächte weiterhin davor zurückschrecken, genügend Finanzmittel beizusteuern oder glaubwürdige Zusagen zu machen, um diese Staaten bei der Bewältigung der durch ihre Produktionsmodelle verursachten Herausforderungen zu unterstützen.

So haben die USA und die EU beispielsweise erfolgreich die Bemühungen um die Finanzierung von Klimakatastrophen, die so genannte „Glasgow Loss and Damage Facility“, für unterentwickelte Länder und Entwicklungsländer blockiert. Während die G77, eine UN-Koalition aus 134 Ländern einschließlich China, diesen Vorschlag unterstützte, lehnten sowohl die USA als auch die EU die Einrichtung dieses Fonds entschieden ab. Gegenwärtig unterstützen die USA und die EU ein alternatives Netzwerk, das Santiago Network, das derzeit aus kaum mehr als einer Website besteht.

Ähnlich verhält es sich mit der Glasgow Financial Alliance for Net Zero (GFANZ), einer globalen Koalition von Finanzinstitutionen, die die Dekarbonisierung der Wirtschaft beschleunigen will. Doch angesichts verschiedener Regierungen, die die fossile Brennstoffindustrie subventionieren, kann die GFANZ keine bedeutenden Veränderungen bewirken. Wie jüngste Schätzungen zeigen, erhält die weltweite Industrie für fossile Brennstoffe jede Minute Subventionen in Höhe von 11 Millionen US-Dollar.

Doch während die GFNAZ eine Pro-Klima-Koalition vertritt, sind viele der mit dieser Koalition verbündeten Banken auch wichtige Geldgeber der fossilen Brennstoffindustrie. Im Jahr 2020 stellte die Net Zero Baking Alliance (NZBA) 575 Milliarden US-Dollar für die Kreditvergabe an die fossile Brennstoffindustrie zur Verfügung, zu der einige der größten Industrieunternehmen gehören. ExxonMobil, ein amerikanischer multinationaler Öl- und Gaskonzern mit Hauptsitz in Texas, ist beispielsweise einer der größten Nutznießer der NZBA. Die Bank of America, die Citi Bank und J.P. Morgan stellten dem Unternehmen jeweils 7,5 Milliarden US-Dollar für seine neuen Projekte zur Verfügung. Darüber hinaus setzt Exxon nicht nur die Suche nach neuen Vorkommen fort, sondern hat sich auch nicht verpflichtet, die Produktion bis 2030 zu verringern, und ist auch keine Verpflichtung eingegangen, die Produktion im Einklang mit 1,5°C zu beenden. Der Anti-Klimakurs von Exxon zeigt, wie mächtig die Produzenten fossiler Brennstoffe bleiben.

Es ist kein Zufall, dass die Industrie der fossilen Brennstoffe die größte Delegation auf der COP26 stellte. Nach einer Berechnung von Global Witness nahmen mindestens 503 Lobbyisten, die die weltweite Industrie für fossile Brennstoffe vertreten, an der COP26 teil, wobei diese große Präsenz diejenigen Länder, die am stärksten von den Klimaveränderungen betroffen sind, völlig überwiegt. Das Gleiche gilt für die meisten westlichen Länder.

Die britische Regierung, die Gastgeberin der COP26 war, hat derzeit 40 Projekte für fossile Brennstoffe in der Pipeline. Obwohl die britische Regierung vor kurzem angekündigt hat, die Finanzierung von Projekten zur Nutzung fossiler Brennstoffe in Übersee einzustellen, betreibt sie noch immer mindestens 40 Projekte. Wie aus einem aktuellen Bericht hervorgeht, handelt es sich dabei um 30 Offshore-Öl- und -Gasprojekte, die bis 2025 genehmigt werden sollen, 7 Onshore-Öl- und -Gasprojekte und 3 Kohlebergwerke.  Diese Projekte stehen im Widerspruch zum Geist der COP26. Während die Konferenz eine globale Anstrengung zur Verringerung des Verbrauchs und der Produktion fossiler Brennstoffe bedeutet, stellen diese Projekte, wenn überhaupt, ein erweitertes Angebot auf dem Weltmarkt dar, das den Verbrauch fossiler Brennstoffe erhöht, während die Verpflichtungen verringert werden.

Wie der Bericht weiter zeigt, sieht selbst der britische Ausschuss für Klimawandel (CCC) keine stichhaltige Rechtfertigung für diese neuen Projekte. Der Vorsitzende des CCC, Lord Deben, sagte kürzlich: „Die Rechtfertigung für jede neue Öl- und Gasexploration oder -produktion muss in der Tat sehr überzeugend sein, und ich kann nicht sagen, dass ich das bisher gesehen habe.“ Er wies auch darauf hin, dass die Genehmigung neuer Projekte ein Beispiel für den Rest der Welt sei, dass sie akzeptabel seien.

Auch die australischen Ziele für 2030 bleiben trotz der verschiedenen Klimaschutzverpflichtungen des Landes dieselben wie im Jahr 2015. Australien ist auch eines von mehreren Ländern, die eine Vereinbarung bei den COP26-Gesprächen nicht unterstützt haben, in der alle Länder aufgefordert werden, im nächsten Jahr mit stärkeren Verpflichtungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Anderswo in Europa hat sich die neue norwegische Regierung geweigert, die Produktion fossiler Brennstoffe zu reduzieren. „Der Öl- und Gassektor wird ausgebaut, nicht abgebaut“, erklärte die neue Koalitionsregierung.

Werden diese Unstimmigkeiten, die Doppelzüngigkeit und eine Reihe kontraproduktiver Schritte zu einem sinnvollen Wandel führen?

Zumindest zeigen die anhaltenden Meinungsverschiedenheiten, die der COP26 zugrunde liegen, wie sehr sich die Welt abmüht, wobei sich einige Staaten sogar weigern, ein alternatives, klimafreundliches System der wirtschaftlichen Produktion und Nutzung natürlicher Ressourcen zu etablieren. Die unterschiedlichen Positionen, die große Staaten nach wie vor gegenüber dem Klimaschutz einnehmen, zeigen, dass ihre Interessen eher von einer Art Wirtschafts- und „Klimanationalismus“ als von einer global geteilten Vision einer besseren Zukunft getragen werden.

Wegen fehlendem Impfausweis: 41-Jähriger in Stuttgart zusammengeschlagen

Wegen fehlendem Impfausweis: 41-Jähriger in Stuttgart zusammengeschlagen

In Stuttgart wurde am Wochenende ein 41-jähriger Mann krankenhausreif geprügelt und ausgeraubt – offenbar, weil er sich nicht als Impfling ausweisen konnte.

Das Opfer habe in der Nacht auf Sonntag eine Bar in der Stuttgarter Innenstadt betreten wollen, obwohl er keinen Impfnachweis vorzeigen konnte, wie t-online berichtet. Es kam zum Streit mit einem 34-jährigen Angestellten. Drei Unbekannte stießen hinzu und sollen dann gemeinsam mit dem Angestellten der Bar auf den 41-Jährigen eingeschlagen haben. Hinterher raubten die Unbekannten das Opfer aus und stahlen ihm sein Portemonnaie mit 40 Euro Bargeld. Der 41-Jährige musste später im Krankenhaus behandelt werden.

Der Bar-Angestellte wurde wieder auf freien Fuß gesetzt, die Ermittlungen zu den weiteren Tatverdächtigen dauern an. Ein Polizeisprecher hielt es gegenüber t-online unbedingt für erwähnenswert, dass aufgrund des fehlenden Impfnachweises davon ausgegangen werden müsste, dass das Opfer tatsächlich ungeimpft sei.

Dass dies für so manchen als Grund für einen tätlichen Angriff und Raubüberfall zu genügen scheint, zeigt überdeutlich, wohin die Politik der Spaltung am Ende führt.

Tyrannei der Denkbehinderten – COVID-19 entlarvt kognitive Defizite

Kennen Sie die drei Stufen des Fundamentalismus? Nehmen wir die Genderista: Erst haben Sie behauptet, nach Geschlecht ungleiche Verteilungen in Positionen würden auf Diskriminierung von Frauen hinweisen, ganz so, als gäbe es eine Frauenessenz und keinerlei individuelle Präferenzen. Dann haben Genderista für freiwillige Frauenquoten z.B. in Vorständen geworben, weil sie der irrigen Überzeugung sind, dass […]
Totales Polit-Versagen: Ab Dienstag Komplett-Lockdown in ganz Österreich

Totales Polit-Versagen: Ab Dienstag Komplett-Lockdown in ganz Österreich

Ab kommender Woche wird Oberösterreich im Komplett-Lockdown sein. Das verkündete Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) heute im Landtag. Er tritt für einen bundesweiten harten Lockdown ein. Insider-Informationen zufolge werde dieser bereits vorbereitet. Er könnte bereits ab Dienstag in Kraft treten. Die Politik muss so zunehmend vor ihrem eigenen Missmanagement kapitulieren. Anstatt das Gesundheitssystem auszubauen, wurde das Budget für die Krankenhäuser für 2021 auch noch gekürzt. Stattdessen kaufte man Millionen von Impfdosen im Irrglauben, sich damit aus der Krise ohne politisches Konzept auf Kosten der Steuerzahler freikaufen zu können. Diese riskante Poker-Politik, die die Impfstoffhersteller – frei von jeder Haftung – zu den größten Profiten ihrer Geschichte geführt hat, fällt uns nun allen auf den Kopf.

  • Statt politische Konzepte zu entwickeln, vertraute Regierung blind auf Lobbyisten
  • Regierung hat versagt
  • Immer noch kein ordentliches Covid-Behandlungsprotokoll
  • Japan setzt erfolgreich auf Medikamente und konnte Krise bewältigen
  • Harter Lockdown kommt nächste Woche in Oberösterreich
  • Insider: Bundesweiter Lockdown für alle ab kommenden Dienstag in Planung
  • Gesundheitssystem abgebaut statt ausgebaut
  • Vom „Gamechanger“ zum „Game Over“?
  • Kaputtes Gesundheitssystem: 31 Intensivpatienten führen in die Triage

Kaputtgespart: Überlastung bereits bei 55% Intensivbetten-Belegung

Die Bundesregierung hat auf ganzer Ebene versagt: Anstatt den Gesundheitssektor auszubauen, setzte sie gänzlich auf die experimentellen Corona-Impfstoffe als „Gamechanger“. Es ist offensichtlich: Man entwickelte keine politischen Konzepte, anstatt zu arbeiten vertraute die Regierung leichtsinnig und bequem den Pharma-Lobbyisten.

Doch allenorts zeigt sich: Die Impfung hält nicht, was sie verspricht. Gleichzeitig fehlt es überall an Testkapazitäten. Es ist den Menschen deswegen gar nicht möglich, den 3G-Vorgaben der Regierung nachzukommen. Immer mehr zweifach und nun auch dreifach Geimpfte müssen mit schweren Corona-Verläufen ins Spital gebracht werden. Die Intensivstationen sind bereits bei 55% Auslastung an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt, wie sich unlängst in Oberösterreich zeigte. Und mit 31(!) Corona-Intensivpatienten war das Bundesland Salzburg derart an das Ende seiner Kapazitäten gelangt, dass es sogar Triage ankündigte! Durch das Kaputtsparen des Gesundheitssystems und die fehlgeleitete Einsperrpolitik fehlt es allenorts an Pflegepersonal. An einem Ausbau der Krankenhauskapazitäten, an einer Offensive für mehr Gesundheitspersonal wurde während der gesamten Corona-Krise nicht gearbeitet. Bis heute ist kein ordentliches Behandlungsprotokoll für Covid-Patienten erarbeitet worden. Medikamente und wirksame Behandlungsmethoden wurden nicht annähernd seitens der Regierung als jene Meilensteine in der Krisenbewältigung angesehen, die sie andernorts erfolgreich sind.

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Hoch gepokert, tief gefallen

Noch im Februar versprach BioNTech-Chef Ugur Sahin: „Die Geimpften sind bald nicht mehr ansteckend.“ Völlig unkritisch und wider jede Vernunft übernahm unsere Regierung diese und ähnliche Behauptungen der Pharma-Firmen, machte sie zu ihrer Politik und sprach alsbald vom „Gamechanger“. Sämtliche Experten die davor warnten, dass die Impfstoffe riskant, wenig erprobt und unsicher seien, wurden mundtot gemacht. Japan ging zum Beispiel einen gänzlich anderen Weg und setzt seit Juli mit Erfolg auf ein Medikament („Ronapreve“), das die gesundheitsschädlichen Spike-Proteine unschädlich machen soll und hat die Krise mittlerweile erfolgreich hinter sich gelassen. Hierzulande drückt man weiter auf den „Impfturbo“ und zwingt die Menschen durch Freiheitsbeschneidungen aller Art zu jenen Gen-Spritzen, die die mittlerweile erwiesen gesundheitsschädlichen Spike-Proteine erst recht im Körper produzieren. Man kaufte ja Millionen von Impfdosen und hoffte offensichtlich, sich so aus der Verantwortung auf Kosten des Steuerzahlers freikaufen zu können und will diese noch loswerden. Das kommt uns allen immer teurer zu stehen. Und es wird auch der Regierung teuer zu stehen kommen: Auch wenn sie auf Biegen und Brechen an ihrem Impfdiktat festhalten will, zwingt sie die Realität nun zunehmend in die Kapitulation. 

Vom „Gamechanger“ zum „Game Over“?

Der harte Lockdown kommt. Und er soll Wochen andauern. Wie Österreich und die Bürger das finanziell noch bewältigen sollen, weiß niemand. Die Wintersaison ist ruiniert, der für Österreichs Wirtschaft so essenzielle Tourismus fällt damit auch weg. Wenn die Politik nicht bald sinnvolle Konzepte entwickelt – so es nicht ohnehin bereits zu spät ist – wird es bald heißen: „Game Over“

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Merkel geht üppig mit 9 Mitarbeitern in Pension

Merkel geht üppig mit 9 Mitarbeitern in Pension

Auch wenn Angela Merkel demnächst nicht mehr Bundeskanzlerin sein wird, liegt sie dem deutschen Steuerzahler weiterhin auf der Tasche. Denn die Alt-Kanzlerin wird nicht nur eine fürstliche Pension bekommen, auch ein üppiger Hofstaat soll ihr weiterhin zu Diensten sein.

  • Merkel bekommt in der Pension Büro mit 9 Mitarbeitern
  • Kosten für Personal bis zu 56.000 Euro im Monat
  • Regierung sieht keine Mehrkosten, da Stellen im Verteidigungsministerium wegfallen
  • Auch Alt-Bundespräsident Heinz Fischer bekam in Pension Büro in der Hofburg und Personal

Nach dem Gesetz stehen in der Bundesrepublik jedem Ex-Bundespräsidenten und auch jedem Ex-Kanzler ein Büro im Bundestag zu. Und damit dieses nicht ganz leer steht, wird es auch mit Mitarbeitern gefüllt. Und diese kommen dem Steuerzahler teuer. Denn wie der Hauptausschuss des Bundestages beschlossen hat, soll die scheidende Kanzlerin für die Pension insgesamt neun Mitarbeiter bekommen – einen Büroleiter, einen stellvertretenden Büroleiter, zwei Fachreferenten, drei Sachbearbeiter und zwei Fahrer. Insgesamt könnten somit monatliche Personalkosten von bis zu 56.000 Euro anfallen, je nach Qualifikation und Berufserfahrung der Mitarbeiter. Denn allein für die Stellen des Büroleiters und seines Stellvertreters ist Besoldungsstufe B6 vorgesehen, also rund 10.400 Euro im Monat. In Zeiten der Krise, wo viele Bürger wegen Kurzarbeit, Corona-Pandemie, Inflation und extrem steigenden Energiekosten den Gürtel enger schnallen müssen, nicht unbedingt ein Zeichen für die „Nähe“ der hohen Politik zum Volk.

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Angeblich entstehen keine Mehrkosten

Steffen Seibert, Staatssekretär und Regierungssprecher versucht zu beruhigen. Zwar erhalte Merkel zwei Mitarbeiter mehr als SPD-Alt-Kanzler Gerhard Schröder und vier mehr als er heute noch hat, aber im Gegenzug sollen nicht besetzte Stellen im Verteidigungsministerium eingespart werden. Da drängt sich dem Steuerzahler doch unweigerlich die Frage auf, wieso offenbar nicht benötigte Planstellen im Verteidigungsministerium dazu verwendet werden, um Versorgungsposten für die Entourage der Alt-Kanzlerin zu schaffen. Oder hat man im Verteidigungsministerium nach den Katastrophen der letzten Jahre unter von der Leyen und Kramp-Karrenbauer nun endgültig resigniert und ist nurmehr mit der Abwicklung des Ministeriums beschäftigt?

Postenwucher auch in Österreich

Auch Alt-Bundespräsident Heinz Fischer erhielt nach dem Ende seiner Amtszeit ein „Koordinationsbüro“ in der Hofburg einschließlich Personal zur Verfügung gestellt. Die Weichen dafür stellte noch SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern. Schließlich kann man Genossen ja nicht im Regen stehen lassen. Fischers Aufgaben umfassten dabei das „ehrenamtliche“ Engagement, das Gedenkjahr 2018, hundert Jahre Republik und achtzig Jahre nach dem sogenannten „Anschluss“ Österreichs an Deutschland, zu koordinieren.

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Weltherbstschmerz

Trauer unter der Maske (Symbolbild:Shutterstock)

Meine Welt im Herbst: Sie sterben zu sehen schmerzt sehr tief. Wie war sie so lebensvoll, geordnet und frei! Nun vergeht ihr Wesen. Es wird zu Erde, Asche, Staub – eingeebnet zu seinesgleichen, entschlafen und vergessen. Da bleibt nichts.

Noch leuchten Farben ganz vertraut. Sie deuten Werden und Vergehen an wie aus. Das alte Lied darüber ist verstummt, wie schade! Nun lässt ein Irrsinn, völlig menschengemacht, die ruhigen Gänge uns als furchtbar und bedrohlich erscheinen. Der Einklang mit der Schöpfung, so drängelnd er von Lautsprechern und „Aktivisten“ eingefordert wird: er ist dahin, von Laubsaugern und -bläsern knatternd weggepustet.

Was die nicht leisten können, bringen selbsternannte Futuristen fertig: Es sei in einer Zehnerfolge nun die Neun erreicht, spricht ein bis dato unbekannter Seher namens Markus, sich nicht entblödend, die Apokalypse auszurufen. Wenn’s der Politikerfindung dient … der eigenen wohlgemerkt.

Seid weggeboostert!

Schier weggeboostert soll am besten auch die übrige Natur werden. Statt mit Gefahren klug und umsichtig das Leben, wie es derzeit ist, zu meistern, bedeckt man vorschriftsmäßig sein Gesicht; es könnte ja ein unbedachter frischer Luftzug gleich zum Tode führen. Und wie gefährlich wäre sichtbar ein Lächeln um den Mund herum. Die krausgezogene Nase ginge überhaupt nicht, rümpfend noch dazu aus Gründen des Humors. Die Leute sind nicht zum Vergnügen auf der Welt, damit das jetzt ein für allemal klar ist! Wo kämen wir denn hin … ?!

Wie hat die pure Angst sich rasch in alle, die kurz zuvor noch zuversichtlich lachten, machten, dachten: hineingefressen! Verbrieft war sie, die eigenständige Würde freier Bürger – und nun dem Notstand ausgeliefert, der trotz allem Mittun dienstbeflissener Leute schlicht nicht enden will. Was soll ein Mensch mit deutscher Höflichkeit und Treue denn noch so über sich ergehen lassen?

Der Wald steht bald wohl gänzlich schwarz, doch schweige ich davon. Denn merke: Den Untergang des Abendlandes nehme man erst dann hin, wenn er einer unrettbaren Vergangenheit sich anverwandelt hat. Diesen Herbst ausdehnen, wäre das nicht doch noch möglich und gar wünschenswert?

Die frühlingsmilden, dann die prallen sommerlichen Tage – als alles wuchs, gedieh und schließlich kraftvoll blühte: und niemand an ein Ende dieses Himmels hier auf Erden denken mochte; da war es, mittendrin von Wohlstand, Bildung, Frieden bereits um uns geschehen.

Man freute sich nicht länger der Musik. Auch rebellierten grob Verirrte, ganz überdrüssig und gelangweilt ob überkommener Kultur, und kämpften gegen feingesponnene Gewebe, die angeblich Verbrechen überdecken sollten: Da wurde aufgewirbelt: schrill ans Licht gezerrt, was andere behutsam still beschäftigte: Ging es den Aufgeregten doch nicht schnell genug – die leisen Forscher wurden kaum gehört.

Kraftloses und müdes Europa

Ein Kick jagt seitdem rasch den nächsten. Die Öffentlichkeit habe doch, so sagt man laut, ein Recht darauf. Nun denn, wohlinformiert wie nie im Rund der Weltgeschichte, schickt sich die Menschheit an, die nächsten Untergänge anzuzetteln. Jeder gegen jeden, jede gegen jede, jeder gegen jede, jede gegen jeden. Europa lässt sich, übersättigt, kraftlos, müde, von auserlesener Gedankenlosigkeit verzehrt, mutwillig übertölpeln von Veränderung, die es, bei Licht betrachtet, gar nicht wollen kann.

Wo bleibt da Gott? Wer postuliert noch ernstlich Freiheit? Und – Unsterblichkeit? Wie äußern sich Herz, Sinn, Vernunft und Aussicht auf ein Seelenheil? Was kann den nachdenklichen treuen Menschen helfen, vom krankmachenden Wahn, auf Teufel komm heraus „gesund“ zu bleiben, abzulassen? Ich weiß es selber nicht, bin auch schon zu verstört. Den Herbst will ich genießen, ehe Winter einbricht. Kommt dann einmal, fern, irgendwann, die schöne warme heitere Zeit zurück? Recht hübsch heißt es, wie war das noch?, im Fundus und auch Humus dichterischer Kunst: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

Dieser Beitrag erscheint auch auf der Webseite des Autors.

Die Ungeimpften: Eine unbequeme Kontrollgruppe in einem düsteren sozialen Experiment

Damals, als die Experten noch nicht wussten, ob die neuen Impfstoffe überhaupt „wirksam sind, um symptomatische COVID-19-Infektionen zu verhindern“, drängten die Regierung, die Medien, die Unternehmen und die Intelligenz des öffentlichen Gesundheitswesens den Amerikanern das Zeug unerbittlich auf, während sie verkündeten, dass sie zu 90 Prozent wirksam seien, und Dr. Anthony Fauci ging offen davon aus, dass wir „wirklich 75 bis 85 Prozent der Bevölkerung impfen lassen müssen, um eine Herdenimmunität zu erreichen.“

All diese Informationen sind in einem einzigen Artikel vom Dezember 2020 zu finden. Heute haben wir den von Dr. Fauci einst angenommenen „Sweet Spot“ für Impfquoten (zumindest bei Erwachsenen) erreicht, dank einer Propagandakampagne, die es versäumt hat, mögliche Risiken zu veröffentlichen, während sie Vorteile anpries, die nachweislich nicht zu erreichen sind.

Es gab nie einen Beweis dafür, dass die Impfstoffe wirksam vor COVID-Infektionen schützen. Doch heute wissen wir, was damals nicht bekannt war, selbst als man darauf drängte, dass vier von fünf Amerikanern geimpft werden sollten, nämlich dass die Impfstoffe überhaupt nicht wirksam sind, um symptomatische COVID-19-Infektionen zu verhindern.

Das ist richtig. Ob man sich impfen lässt oder nicht, man kann immer noch symptomatische Infektionen bekommen und das Risiko einer Ansteckung für andere darstellen.

Wie wahrscheinlich es ist, dass Sie ins Krankenhaus müssen und/oder an einer Infektion sterben, hängt immer noch stark von Ihrem Alter und Ihren gesundheitlichen Voraussetzungen ab. Wenn Sie älter oder ungesund sind, ist die Wahrscheinlichkeit, an einer COVID-Infektion zu sterben, größer, selbst wenn Sie geimpft sind. Wenn Sie jünger und gesund sind, ist es äußerst unwahrscheinlich, dass Sie ins Krankenhaus eingeliefert werden oder sterben, egal ob Sie geimpft sind oder nicht.

Dies sind alles unbestreitbare Tatsachen. Und so schließt sich der Kreis zu dem Punkt, an dem wir begonnen haben, als Dr. David Katz uns allen am 20. März 2020 in der New York Times sagte (bevor klar wurde, dass die Medien sich verschworen hatten, um alle Meinungen oder Beweise zu verbergen, die dem Status quo der öffentlichen Gesundheit widersprachen), dass das Beste, was wir tun können, darin besteht, ältere Menschen und diejenigen, die für eine Infektion anfällig sind, vor einer Infektion zu schützen, während der Rest von uns sein Leben weiterlebt, indem er auf natürliche Weise eine Herdenimmunität erlangt – d.h., junge und gesunde Menschen, die durch eine COVID-Infektion nicht annähernd so stark geschädigt werden wie die gefährdeten Bevölkerungsgruppen, ihr Leben leben und Immunität erwerben zu lassen.

In Schweden hat das funktioniert. Aktuelle Beobachtungen deuten darauf hin, dass es auch in Florida funktioniert hat. Dennoch sind die Regierung, die Medien, die Unternehmen und die Vertreter des öffentlichen Gesundheitswesens nicht daran interessiert, die Öffentlichkeit ehrlich über Risiken und Nutzen zu informieren oder den Einzelnen informierte Entscheidungen treffen zu lassen. Nein, sie sind daran interessiert, die Macht der Bundesregierung zu nutzen, um zu verlangen, dass jeder Fünfte, der sich noch nicht impfen lassen hat, geimpft wird, um die Pandemie zu beenden.

Nehmen wir uns einen Moment Zeit, um zwei ganz einfache Fakten zu bewerten.

Erstens: Die große Mehrheit derjenigen, die noch nicht geimpft sind, sind junge und gesunde Menschen, die sehr oft von vornherein nur ein geringes Risiko gehabt hätten, durch COVID Schaden zu nehmen.

Zweitens sind vier von fünf amerikanischen Erwachsenen „vollständig geimpft“, so dass die Geschichte über COVID-Ausbrüche, die nur von dem einen von fünf Ungeimpften ausgehen, selbst für die Leichtgläubigsten unter Faucis Schar immer unglaubwürdiger wird.

Es besteht eine eindeutige Gefahr darin, dass die Regierung das Fortbestehen dieses einen von fünf ungehorsamen Menschen zulässt, die sich der staatlich genehmigten Anleitung widersetzt haben. Sie sind der Beweis für die Fehlbarkeit der staatlichen Gesundheitsintelligenz.

Stellen Sie sich, wenn Sie wollen, ein hypothetisches Szenario in nicht allzu ferner Zukunft vor. Es ist Januar 2022. Die Krankenhäuser sind überlastet, obwohl die Durchimpfungsrate bei Erwachsenen bei etwa 80 Prozent liegt. Aber seltsamerweise sind es vor allem die Geimpften, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, und nicht die jungen und gesunden Ungeimpften, die sich aufgrund ihrer logischen Einschätzung des persönlichen Risikos gegen einen neuen Impfstoff entschieden haben, der in aller Eile auf den Markt gebracht wurde und den die Regierung nur allzu gern in ihre Körper zwingen wollte.

Stellen Sie sich vor, wir könnten leicht feststellen, dass ein großer Teil der Ungeimpften überhaupt nicht ins Krankenhaus eingeliefert wird und dass die meisten der ins Krankenhaus eingelieferten Personen in Wirklichkeit ältere und ungesündere Geimpfte sind, die ohnehin ein höheres Risiko für COVID hatten.

Was würde das bedeuten? Würde es bedeuten, dass die Impfung die Menschen nicht so sicher macht, wie es ihnen von der Regierung, den Medien, den Unternehmen oder der öffentlichen Gesundheitsintelligenz versprochen wurde?

Zumindest würde es das bedeuten. Und im Moment sollten wir nicht so dumm sein, uns vorzustellen, dass es sich bei dem, was hier geschieht, um etwas anderes handelt als um Schadensbegrenzung durch unsere politischen Peiniger, die verzweifelt versuchen, die Beweise für ihre Lügen vor dem amerikanischen Volk zu verbergen. Wenn die Regierung Biden um jeden Preis erreichen kann, dass sich 95 % der Amerikaner impfen lassen, selbst um den Preis eines Erlasses der Exekutive, der jedem Grundprinzip widerspricht, das die Verfassung schützen soll, dann ist es ihnen das wert.

Die „Ungeimpften“ sind nun das Ziel der Regierung, weil sie eine unkontrollierte Minderheit darstellen, die für die Missstände in der Gesellschaft verantwortlich gemacht werden kann. Vor allem aber gibt es jetzt einen verzweifelten Druck, dieses letzte Fünftel der amerikanischen Erwachsenen zu impfen. Die Ungeimpften sind eine unbequeme Kontrollgruppe, die man gegen die Variable der geimpften Bevölkerung stellen kann – zumal jede ehrliche Bewertung dieses sozialen Experiments, das wir im vergangenen Jahr durchgeführt haben, die einst von der Regierung aufgestellte Hypothese über die Wirksamkeit der Impfstoffe eindeutig untergraben würde.

Nach Somalia, Südsudan und Sudan breitet sich das Chaos auf Äthiopien und bald auch auf Eritrea aus

von Thierry Meyssan

US-Botschafter Jeffrey Feltman überwacht die Ausweitung der Cebrowski-Doktrin auf das Horn von Afrika. Nachdem er den Sudan in Brand gesetzt hatte, griff er Äthiopien an und sanktionierte Eritrea. Die Tigrayaner (ein äthiopisches Volk) folgen, ohne es zu durchschauen, der Strategie Washingtons, sowohl gegen diese Staaten als auch gegen die Afrikanische Union.

Äthiopiens Nationale Wahlkommission hat die Parlamentswahlen im September 2020 aufgrund des Covid-Ausbruchs verschoben. Die TPLF (wichtigste politische Partei von Tigray) beschloss dennoch, die Wahlen in ihrer Region Tigray abzuhalten und sich damit klar vom Rest des Landes zu trennen. Die Bundesregierung hat diese Wahlen natürlich nicht anerkannt. Die Kraftprobe hat den Bürgerkrieg eröffnet.

Äthiopien hat eine Bevölkerung von 110 Millionen, von denen nur 7 Millionen Tigrayaner sind.

In einem Jahr begingen Funktionäre der TPLF und andere der Bundes-Regierung Kriegsverbrechen, ohne dass man weiss, ob sie sie aus eigener Initiative oder auf Anweisung ihrer Behörden begangen haben (sie würden dann als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ bezeichnet). Jedenfalls nehmen die Zonen, in denen Hunger herrscht, zu und die Massaker vervielfachen sich.

Wie immer beschuldigt jede Seite die andere des Schlimmsten, ohne zu bedenken, dass andere Protagonisten eine Rolle spielen könnten. Doch wenn man fragt: „Wer profitiert von dem Verbrechen?“, sollte man antworten: „Jene, die hoffen, das Land ein wenig mehr zu zerrütteln“.

Der 18. November 2020: Ein Rückblick in Schlagzeilen

Wo standen wir vor exakt einem Jahr in der Coronasituation? Worüber wurde gesprochen und geschrieben am 18. November 2020? Eine Reise durch die Zeit in Schlagzeilen. Erhellend, vielsagend – und beunruhigend.

Wir schreiben den 18. November 2020. Heute vor einem Jahr. Die Zeitungen waren voll von Corona. So wie heute. Aber einiges war anders. Begeben wir uns auf die Zeitreise.

20 Minuten online:

«Ich dachte, Corona sei eine erfundene Sache, dann erkrankte ich selbst»: Drei Skeptiker berichten, wie sich ihre Meinung zur Corona-Pandemie verändert hat.

So beginnt der Artikel von exakt vor einem Jahr. Ein Abziehbild von heute. Eben erst wurde uns ein «Impfgegner» präsentiert, der nun an Corona erkrankt ist und alles zurücknehmen will. Der Einzelfall wird zur Botschaft. Aber mit anderen Vorzeichen. Vor einem Jahr gab es noch keine Impfkampagne. Heute wissen wir, dass dieselbe Story auch ein Geimpfter durchleben könnte. Aber das spielt keine Rolle. Wichtig ist nur: Leute vorzuführen, die «skeptisch» waren und nun geläutert sind.

blick.ch:

2000 Polizisten: Corona-Skeptiker-Demo in Berlin eskaliert.

Der Titel zieht. Aber worin bestand die Eskalation? In erster Linie darin, dass kaum jemand Maske trug. Einige Personen wurden verletzt. Unter welchen Umständen: Wir erfahren es nicht. Vielleicht lag der Fehler darin, dass 2000 Polizisten eingesetzt wurden, um – laut Bericht – einige hundert Massnahmenkritiker in Schach zu halten. Wovon sollten sie abgehalten werden? Von der freien Meinungsäusserung? Ein Jahr später sieht es nicht anders aus, Stichwort Bern. Lerneffekt: Null. Aktion provoziert Reaktion.

«Der Bund»:

Australien: Massenhaft Forderungen nach  Entschädigung wegen Impfkomplikationen

Australien: Massenhaft Forderungen nach Entschädigung wegen Impfkomplikationen

Der australischen Regierung könnte ihre Impfkampagne noch sehr teuer zu stehen kommen: Schon jetzt fordern tausende Impflinge eine Entschädigung für erlittene gesundheitliche Probleme im Kontext der umstrittenen Covid-Impfungen. Auf Australien rollen demzufolge Kosten in Höhe von mindestens 50 Millionen AUD zu – das entspricht rund 37 Millionen US-Dollar.

Wie unter anderem Bloomberg unter Bezug auf australische Medien berichtete, haben sich zum jetzigen Zeitpunkt mehr als 10.000 Personen für ein spezielles Regierungsprogramm angemeldet, das Entschädigung für medizinische Behandlungen und Hospitalisierungen sowie damit einhergehende Einkommensverluste infolge von impfbezogenen Gesundheitsschäden verspricht. Hier geht es keinesfalls um Lappalien wie vorübergehende Schmerzen an der Einstichstelle, sondern um erhebliche Nebenwirkungen der Vakzine, die nachweislich (!) Krankenhausaufenthalte notwendig machten.

Entschädigungszahlungen im Rahmen des Programms beginnen bei 5.000 AUD, können jedoch auch bis zu 20.000 AUD (rund 14.585 US-Dollar) betragen. Anmeldungen für das Programm sind erst seit September möglich – ob sämtlichen Anträgen stattgegeben wird, ist noch unklar, doch der Andrang in dieser kurzen Zeit gibt zu denken.

Dabei hat die australische Arzneimittelbehörde Therapeutic Goods Administration angeblich erst rund 79.000 gemeldete Nebenwirkungen der Covid-Vakzine registriert. Davon sei der allergrößte Teil milder Natur. Für Herzentzündungen nach der Impfung mit Bontech / Pfizer habe die TGA bislang lediglich 288 Berichte erhalten, für Gerinnungsstörungen mit Thrombozytopenie-Syndrom nach der AstraZeneca-Impfung seien es 160. Woher also die hohe Zahl erheblicher Nebenwirkungen, für die Kompensation eingefordert wird?

So kommt man zu den Covid-Impfschadensfällen der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA)

Der kritische Leser, der mit sich einander widersprechenden Aussagen zu Impfschadensfällen konfrontiert sieht, wird den Wunsch verspüren, sich anhand der ursprünglichen Quellen und Rohdaten eine Meinung bilden zu wollen.

Diese Anleitung soll dabei unterstützen.

Computertechnologie, das Internet und unzählige Menschen, denen an Aufklärung und Transparenz gelegen ist, erlauben die Bereitstellung einer solchen Menge an Informationen, die noch vor wenigen Dekaden undenkbar gewesen wäre. Eine veröffentlichte Information kommt nicht immer jedem gelegen, und so entbrennt ein Kampf um Transparenz und Deutungshoheit. Der moderne Mensch ist sich aber bewusst, dass Wissen Holschuld ist, und gibt sich nicht mit einfachen Antworten zufrieden. Er will es genau wissen und geht zu den Primärquellen und Rohdaten.

Auch die Webseite EudraVigilance ist vom Wunsch nach Transparenz getragen, und wir können uns glücklich schätzen, dass in den europäischen Behörden trotz des politischen Drucks die Idee der freien Verfügbarkeit von Informationen weiter lebt.

Dass die EudraVigilance die Pharmakovigilanz sämtlicher human- und veterinärmedizinischen Arzneistoffe umfasst, und die Daten automatisiert grafisch aufbereitet werden, geht auf Kosten der Übersichtlichkeit und die verfügbaren Rohdaten sind relativ versteckt. Die Grafiken decken zwar ein weites Spektrum von möglichen Fragen ab, da aber eine ganz entscheidende Information, die Todesfolge, dabei ausgeklammert wurde, geht kein Weg an den Rohdaten vorbei. Der Weg dorthin ist etwas umständlich und ist darum hier auf die minimale Zahl von Eingaben zusammengefasst.

„Spitze des Eisbergs“: Wissenschaftliche Analysen zu Myokarditis durch Corona-Impfung

Wir Autoren bei anderweltonline sind keine Mediziner, keine Virologen, keine Wissenschaftler. Aber wir sind Journalisten, die ihr Handwerk verstehen, die mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen und im Interesse der Wahrheitsfindung Phänomene des Zeitgeschehens kritisch unter die Lupe nehmen. Das betrifft natürlich auch – und in diesen Tagen ganz besonders – das Thema Corona. 

Wir glauben einfach nicht alles, was uns die Politiker über den verlängerten Arm der Leitmedien predigen und als „Wahrheit“ verkaufen wollen. Das gefällt natürlich nicht jedem, doch – und das ist es, was uns antreibt, unsere Arbeit unverdrossen fortzusetzen – gibt es eben auch jede Menge ermutigende Kommentare von aufmerksamen Lesern unserer Beiträge. Von hoch qualifizierten Menschen, die die Ergebnisse unserer Recherchen und unsere kritischen Ansätze dazu mit ihrer Sachkenntnis und ihrer wissenschaftlichen Expertise untermauern.

Hierzu zählt die E-Mail des emeritierten