Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Alternative Medien: Widerstand gegen Covid-Politik muss unangreifbar seriös sein

Alternative Medien: Widerstand gegen Covid-Politik muss unangreifbar seriös sein

Kaum ein Artikel der letzten Monate hat so polarisiert wie jener, als wir jüngst die Berichterstattung über die “patentierte Chip-Überwachung der Gen-Gespritzten” durch den Mitbewerb mit scharfen Worten kritisierten. Wir mögen doch wegschauen, wenn die “Kollegen” Fehler machen und überhaupt wäre es ja doch denkbar, dass uns Mikroroboter zur Gedankenkontrolle gespritzt werden, welche durch 5G aktiviert werden. Zeit, um unser journalistisches Selbstverständnis und den unverhandelbar hohen Wert der Meinungsfeiheit zu diskutieren.

Ein Kommentar von Florian Machl

Die Glaubwürdigkeit des Widerstands gegen die weltweite Corona-Agenda beruht darauf, dass alles, was wir behaupten, nach bestem Wissen und Gewissen der Wahrheit entspricht und durch jeden überprüfbar ist. Unsere Gegenseite – die Maßnahmen- und Impfverfechter – ist es, die sich durch massive Unseriosität, Fake News, Falschdarstellung von Statistiken, Unterdrückung von Informationen, Kauf von Medien, Zensur und derlei mehr völlig unglaubwürdig macht. Das, und nur das, ist die Existenzberechtigung für freie Medien, welche abseits von Zwang und Meinungskauf so neutral und objektiv wie möglich berichten.

Wissenschaftlichkeit hat nichts mit Mehrheiten zu tun

Das Prinzip, nach Wahrheit zu streben, kann nur durch Wissenschaftlichkeit erreicht werden. Diese Wissenschaftlichkeit hat nichts mit weißen Mänteln und schönen Titeln zu tun, auch Professoren und Doktoren können gekauft sein. Es hat aber viel damit zu tun, wie man sich Informationen erarbeitet, wie man sie aufbereitet und präsentiert. Der hauptsächlich linksgerichtete Mainstream behauptet spätestens seit Gretas Klimazirkus, dass Wissenschaft etwas mit “Konsens” und “Mehrheit” zu tun habe. Das ist falsch, ja sogar eine gefährliche Lüge. Wissenschaft strebt nach nachvollziehbarer, beweisbarer und wiederholbarer Wahrheit. Wenn ich etwas behaupte muss es an jedem Ort der Welt auf Basis meiner Informationen möglichst exakt überprüfbar und wiederholbar sein. Tatsächlich kann auch nur ein einziger Mensch aus Sicht der Wissenschaft Recht haben, weil er seine Theorie beweisen kann – und dann nutzt der Konsens aus Millionen anderer Wissenschaftler nichts, die vielleicht aus ideologischen Gründen eine andere Meinung haben. Die Sonne dreht sich nun einmal nicht um die Erde und wer es nachvollziehbar beweisen konnte, hat über den Glauben gesiegt. Der Spruch “Glauben heißt ‘nichts wissen’” ist von essenzieller Bedeutung.

Respekt vor dem Vertrauen der Leser

Dieses Selbstverständnis ist die Essenz von Report24, wir empfehlen es aber der Redaktion jedes Mediums. Wer nach bestem Wissen und Gewissen bei der Wahrheit bleibt, macht sich langfristig unangreifbar. Absichtliche Falschdarstellungen, Lügen oder auch dumme Fehler die aus Beliebigkeit entstehen, machen einen nicht nur zum gefundenen Fressen der Zensuranstalten die sich “Faktenchecker” nennen – man verliert das Vertrauen jener, die man am meisten braucht, das Vertrauen der Leser und aller Menschen, die ebenso nach Veränderung zum Guten, Wahren und Schönen streben. Deswegen orientieren wir uns am liebsten an Aussagen von ausgewiesenen Fachleuten, die ihr Leben lang bewiesen haben, etwas von ihrem Fach zu verstehen und für das Wahre und Gute zu arbeiten. Einer dieser Fachleute ist beispielsweise Prof. Bhakdi der weit über 10.000 Ärzte ausgebildet hat und sein Leben lang vom Mainstream umschwärmt wurde – bis zu dem Zeitpunkt, als man ihn nicht dafür kaufen konnte, die Unwahrheit zu sagen. Fachlich ist der sanfte Professor unangreifbar, deshalb attackiert man ihn jetzt auf persönlicher Ebene und mit Unterstellungen.

Die Menschen suchen die Wahrheit hinter den Kulissen

Zahlreiche Menschen wissen, dass sie vom Mainstream belogen werden. Sie dürsten geradezu nach Wahrheit, nach alternativen Informationen, nach einem genauen Blick hinter die Kulissen der Realität. Das ist auch ihr Auftrag an alternative Medien: Unvoreingenommen wahre Berichte zu liefern, welche über all das hinausgehen, was einem von Hof- und Systemmedien vorgegaukelt wird. Nachdem die Lüge im Mainstream so unvorstellbar groß geworden ist, haben viele Menschen auch ein echtes Problem damit entwickelt, Richtig und Falsch voneinander zu trennen. Der Hunger nach der Wahrheit ist so groß, dass man sich oft in Theorien verliert, die bei nüchterner Betrachtung völlig absurd erscheinen – oder technisch einfach unmöglich sind. Hier gehört es zur Verantwortung als alternativer Journalist, den Menschen nicht das absurde, falsche, frei erfundene auf den Teller zu legen, nach dem sie durchaus aktiv fragen. Sondern genau diese kontroversiellen Themen muss man auf eine Art und Weise recherchieren, die immer zu 100% der Wahrheit entspricht.

Warum die Kritik am Mitbewerb

Selbstverständlich kann man uns vorwerfen, dass an der Kritik am Mitbewerb auch persönliche Animositäten beteiligt sind. Wo Menschen sind, menschelt es und so manches hat eine Vorgeschichte, die der Öffentlichkeit nicht bekannt ist. Doch letztendlich hat die Suche nach der Wahrheit nichts mit solchen Dingen zu tun – denn nochmal – die Informationen müssen jeder Überprüfung, jedem Argument standhalten. Täuscht man die Menschen aber vorsätzlich und wiederholt mit schlecht recherchierten Geschichten, frei erfundenen Sachverhalten oder Quellen, die dafür bekannt sind durchgehend nur Fake News zu verbreiten, muss man das richtigstellen. Das bedeutet nicht, dass man jemandem die Meinungsfreiheit absprechen will. Jeder kann unserer Meinung nach so viele Fake News in die Welt setzen, wie er es für richtig hält. Doch welchen Schaden richtet man dabei an? Wie viele Desillusionierung? Wenn jemand mit einem ausgedruckten Artikel von uns zu unentschlossenen Freunden und Arbeitskollegen geht, dann muss unserer Auffassung nach jedes Argument darin halten, jede Quelle sitzen. Denn sonst werden die Menschen, die an uns glauben sehr schlechte Erfahrungen machen. Vielleicht hinterfragen Sie nach solchen Fehlschlägen generell ihre Position und gehen für den Widerstand verloren.

Wo sehen wir unsere Grenzen in der Berichterstattung

Uns erreichen seit Monaten Leserzuschriften, wir mögen uns doch mit dem Thema “Graphen in Impfungen” auseinandersetzen. Uns werden Bauteile gespritzt, die sich im Körper zu Computern zusammenbauen, welche dann per WLAN oder Bluetooth ansprechbar sind. Darüber würde man dann unsere Körper und Gehirne fernsteuern oder gar einen Tötungsimpuls aussenden. Ein Beispiel unter vielen. Wir tun solche Anmerkungen nicht ab, sondern recherchieren. Dabei kann es sein, dass wir zum Schluss kommen, dass die Behauptung falsch ist. Oder wir haben zu wenig Beweise, zu wenig glaubwürdige Bilder und Videos, zu wenig echte Fachexperten, welche so ein kontroversielles Thema unangreifbar aufarbeiten. Zu unserem Beispiel: Mit menschlicher Technologie ist das nicht möglich. Wir verstehen die Angst vor dem Unbekannten, denn niemand weiß was uns da wirklich gespritzt wird – aber wir sehen die schlimmen Nebenwirkungen. Doch lassen Sie uns seriös bleiben, bei beweisbaren, belegbaren, selbst überprüfbaren Fakten. Deshalb werden Sie in jedem unserer Artikel auch immer vollständige Quellenangaben finden, um selbst nachzuforschen.

Die Wahrheit genügt immer

Um die Impfungen kritisch zu betrachten reichen ganz normale Studienergebnisse aus. Die Zahlen aus aller Welt. Und der Umstand, dass natürlich geschlampt wird, wo von heute auf Morgen eine Produktion von Milliarden Stückzahlen aus dem Boden gestampft wird. Manches erklärt sich – wie beispielsweise Prof. Bhakdi darlegte – aus der Funktionsweise der mRNA-Impfungen. Andere Dinge durch schlampig hergestellte, verdreckte Impfstoffe wo die Qualitätskontrolle versagte oder nie stattgefunden hat. Es gibt zahlreiche solche Beispiele. Wir werden nicht über “Chemtrails” berichten, wenn sie sich nicht beweisen lassen. Wir werden nicht über Kriegsrecht unter SHAEF-Befehlshabern schreiben, wenn es dafür keine haltbaren Belege gibt. Das versprechen wir Ihnen und darauf können Sie sich verlassen. Wenn andere darüber schreiben wollen, ist das deren Sache – und unsere Sache, uns davon in aller Deutlichkeit zu distanzieren.

Streng zu allen, auch zu uns selbst

Übrigens: So streng wie wir zum Mainstream und zum Mitbewerb sind, sind wir auch zu uns selbst. Denn wo Menschen arbeiten, geschehen Fehler – so auch uns vor kurzem. Wir sind uns aber nicht zu schade, uns selbst zu korrigieren, richtigzustellen wo Richtigstellung nötig ist und uns auch einmal zu entschuldigen (Studie sieht Fruchtbarkeit von Frauen in Impfländern deutlich geschädigt). Hier greift das Prinzip:

Weise einen dummen Menschen auf einen Fehler hin, und er wird Dich beschimpfen. Weise einen klugen Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.

Dieser Spruch erklärt den Interessierten im Übrigen auch, weshalb sich manche Dinge nicht still und heimlich unter “Kollegen” klären lassen.

COMPACT.Der Tag: Polen sprengt die EU

COMPACT.Der Tag: Polen sprengt die EU

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Die Gesichter im Straßburger Plenarsaal wurden immer länger. Wohl selten mussten die Abgeordneten des EU-Parlaments derartige Kritik an ihren Institutionen einstecken – und das vom Regierungschef eines Mitgliedslandes. Doch welche Folgen hat der Auftritt des polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki? Die Antwort erfahren Sie bei COMPACT.Der Tag am 20. Oktober. Das sind einige der Themen: Showdown […]

Bitcoin und die fiskalische Abrechnung mit den USA

Krypto-Währungen wie Bitcoin haben in Washington nur wenige Anhänger. Bei einer Kongressanhörung im Juli warnte Senatorin Elizabeth Warren, dass Krypto-Währungen „das [Finanz-]System den Launen einer schattenhaften, gesichtslosen Gruppe von Supercodern ausliefern“. Finanzministerin Janet Yellen behauptete ebenfalls, dass die „Realität“ von Krypto-Währungen darin bestehe, dass sie „benutzt wurden, um die Gewinne von Online-Drogenhändlern zu waschen; sie waren ein Werkzeug zur Finanzierung des Terrorismus.“

Bislang bleiben die Bitcoin Befürworter unbeeindruckt. (Der Begriff „Bitcoin“ mit einem großen „B“ wird hier explizit für die Krypto-Währung Bitcoin verwendet, während sich bitcoin mit einem kleinen „b“ auf Krypto-Währungen, Kryptografiesystem und die Technologie dahinter bezieht). Eine Umfrage unter 3.000 Erwachsenen im Herbst 2020 ergab, dass zwar nur 4 % der Erwachsenen über 55 Jahren Krypto-Währungen besitzen, aber etwas mehr als ein Drittel der 35- bis 44-Jährigen und zwei Fünftel der 25- bis 34-Jährigen. Mitte 2021 hatte Coinbase – die größte Kryptowährungsbörse in den Vereinigten Staaten – 68 Millionen verifizierte Nutzer.

Für jüngere Amerikaner ist digitales Geld so intuitiv wie digitale Medien und digitale Freundschaften. Aber Millennials mit Smartphones sind nicht die einzigen, die sich für bitcoin interessieren; eine wachsende Zahl von Anlegern strömt ebenfalls zum Banner der Währung. Umfragen zeigen, dass bereits 21 % der US-Hedgefonds bitcoin in irgendeiner Form besitzen. Im Jahr 2020 fragte der berühmte Hedge-Fonds Manager Paul Tudor Jones, nachdem er verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Gold und Fremdwährungen in Betracht gezogen hatte: „Was wird in zehn Jahren der Gewinner sein?“ Seine Antwort: „Meine Wette ist, dass es Bitcoin sein wird.“

Was ist der Grund für das wachsende Interesse an einer Währung, die 2008 erfunden wurde? Die Antwort kommt vom ehemaligen Vorsitzenden der Federal Reserve, Ben Bernanke, der einmal feststellte:

Die US-Regierung verfügt über eine Technologie, die als Druckerpresse bezeichnet wird … die es ihr ermöglicht, so viele US-Dollars wie gewünscht zu produzieren, und das im Wesentlichen ohne Kosten. Indem sie die Anzahl der im Umlauf befindlichen US-Dollars erhöht, kann die US-Regierung auch den Wert eines Dollars in Bezug auf Waren und Dienstleistungen verringern, was einer Inflation gleichkommt.“

Mit anderen Worten: Regierungen mit Fiat-Währungen – einschließlich der Vereinigten Staaten – haben die Macht, die Menge dieser Währungen auszuweiten. Wenn sie dies tun, riskieren sie, die Preise für lebensnotwendige Güter wie Lebensmittel, Benzin und Wohnungen in die Höhe zu treiben.

In den letzten Monaten haben die Verbraucher eine so hohe Preisinflation erlebt wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Ein Hauptgrund für diesen Anstieg ist, dass die Zentralbanker auf der ganzen Welt – einschließlich der Federal Reserve – versucht haben, die Kovid-19-Sperren durch eine dramatische Geldmengeninflation auszugleichen. Infolgedessen fanden fast 4 Billionen Dollar, Euro und Yen, die neu gedruckt wurden, ihren Weg von den Zentralbanken in die Kassen der globalen Finanzinstitute.

Jerome Powell, der derzeitige Vorsitzende der Federal Reserve, besteht darauf, dass die Inflationstrends des Jahres 2021 „vorübergehend“ sind. Auf kurze Sicht mag er Recht haben. Aber auf absehbare Zeit wird die Inflation eine tiefgreifende und unausweichliche Herausforderung für Amerika sein, und zwar aufgrund eines einzigen Faktors: der rasch wachsenden Staatsverschuldung, die zunehmend durch die Druckerpresse der Fed finanziert wird.

Mit der Zeit werden die politischen Entscheidungsträger vor einer salomonischen Wahl stehen: entweder die Amerikaner vor der Inflation zu schützen oder die Fähigkeit der Regierung zu schützen, Defizitausgaben zu tätigen. Es wird unmöglich werden, beides zu tun. Im Laufe der Zeit wird dieses sich verschärfende Problem die Bedeutung von Bitcoin verstärken.

DAS FIAT-WÄHRUNGSEXPERIMENT

Es wird immer deutlicher, dass bitcoin nicht nur eine vorübergehende Modeerscheinung ist, sondern eine bedeutende Innovation mit potenziell schwerwiegenden Auswirkungen auf die Zukunft von Investitionen und das globale Finanzwesen. Um diese Auswirkungen zu verstehen, müssen wir zunächst die jüngste Geschichte des primären Instruments untersuchen, zu dessen Bekämpfung der bitcoin erfunden wurde: den amerikanischen Dollar.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde in einem von 44 alliierten Ländern in Bretton Woods, New Hampshire, ausgehandelten Abkommen der Wert des US-Dollars formell auf 1/35 des Preises einer Unze Gold festgelegt. Die Währungen anderer Länder, wie das britische Pfund und der französische Franc, wurden ihrerseits an den Dollar gekoppelt, wodurch der Dollar zur offiziellen Weltreservewährung wurde.

Im Rahmen des Bretton-Woods-Systems konnten ausländische Regierungen Goldbarren, die sie während des Krieges an die Vereinigten Staaten geschickt hatten, zurückerhalten, indem sie Dollar zum entsprechenden festen Wechselkurs in Gold umtauschten. Die Möglichkeit für jedes größere Land, Dollar gegen Gold in amerikanischem Besitz zu tauschen, funktionierte jedoch nur so lange, wie die US-Regierung fiskalisch und monetär verantwortlich war. In den späten 1960er Jahren war sie weder das eine noch das andere. Irgendjemand musste die hohen Rechnungen für Lyndon Johnsons „Waffen- und Butter“-Politik bezahlen – den Vietnamkrieg bzw. die Great Society –, also begann die Federal Reserve, Geld zu drucken, um diesen Verpflichtungen nachzukommen. Johnsons Nachfolger, Richard Nixon, drängte die Fed ebenfalls, die Wirtschaft mit Geld zu überschwemmen, um die Konjunktur anzukurbeln. Von 1961 bis 1971 verdoppelte die Fed die zirkulierende Dollarmenge nahezu. „In den ersten sechs Monaten des Jahres 1971“, so der verstorbene Nobelpreisträger Robert Mundell, „war die Geldmengenausweitung schneller als in jedem vergleichbaren Zeitraum in einem Vierteljahrhundert. In jenem Jahr besaßen ausländische Zentralbanken und Regierungen Forderungen im Wert von 64 Milliarden Dollar auf die 10 Milliarden Dollar Gold, die die Vereinigten Staaten noch besaßen“.

Es dauerte nicht lange, bis die Welt von der Knappheit erfuhr. In einem klassischen Bankenszenario begannen ängstliche europäische Regierungen damit, Dollars gegen in den USA gehaltenes Gold einzutauschen, bevor der Fed das Gold ausging. Im Juli 1971 zog die Schweiz Goldbarren im Wert von 50 Millionen Dollar aus den US-Tresoren ab. Im August schickte Frankreich einen Zerstörer, um sein Gold im Wert von 191 Millionen Dollar von der New Yorker Federal Reserve zurückzuholen. Kurz darauf forderte Großbritannien 3 Milliarden Dollar an.

Im selben Monat schließlich versammelte Nixon heimlich eine kleine Gruppe vertrauenswürdiger Berater in Camp David, um einen Plan auszuarbeiten, der die drohende Vernichtung der US-Golddepots und den anschließenden Zusammenbruch der Weltwirtschaft verhindern sollte. Dort einigten sie sich auf eine radikale Vorgehensweise. Am Abend des 15. August kündigte Nixon in einer im Fernsehen übertragenen Ansprache an die Nation seine Absicht an, alle Preise und Löhne im ganzen Land für 90 Tage einzufrieren, einen Zoll von 10 % auf alle importierten Waren zu erheben und das Recht ausländischer Regierungen, ihre Dollars in US-Gold umzutauschen, auszusetzen – und zwar auf Dauer.

Nixon wusste, dass seine einseitige Aufkündigung von Abkommen, an denen Dutzende von Ländern beteiligt waren, für die führenden Politiker der Welt und das amerikanische Volk ein Schock sein würde, und bemühte sich, den Zuschauern zu versichern, dass diese Änderung die Weltmärkte nicht verunsichern würde. Er versprach den Zuschauern, dass „der Effekt dieser Aktion … die Stabilisierung des Dollars sein wird“ und dass „der Dollar morgen genauso viel wert sein wird wie heute“. Am nächsten Tag stiegen die Aktienkurse – zur Erleichterung aller. Die Redakteure der New York Times „applaudierten ohne zu zögern der Kühnheit“ von Nixons Schritt. Das Wirtschaftswachstum blieb auch noch Monate nach der Wende stark, und im folgenden Jahr wurde Nixon mit einem Erdrutschsieg wiedergewählt: Er gewann 49 Staaten im Wahlmännerkollegium und 61 % der Wählerstimmen.

Der kurzfristige Erfolg Nixons war jedoch eine Fata Morgana. Nach der Wahl hob der Präsident die Lohn- und Preiskontrollen auf, und die Inflation kehrte mit voller Wucht zurück. Bis Dezember 1980 hatte der Dollar mehr als die Hälfte der Kaufkraft verloren, die er im Juni 1971 auf der Basis der Verbraucherpreise hatte. Im Verhältnis zum Gold brach der Preis des Dollars ein – von 1/35 auf 1/627 einer Feinunze. Obwohl Jimmy Carter oft für die Große Inflation der späten 1970er Jahre verantwortlich gemacht wird, „ist die Wahrheit“, wie der ehemalige Direktor des National Economic Council, Larry Kudlow, argumentiert hat, „dass der Präsident, der die zweistellige Inflation ausgelöst hat, Richard Nixon war.“

1981 erhöhte der Vorsitzende der Federal Reserve, Paul Volcker, den Leitzins auf 19 %. Es folgte eine tiefe Rezession, aber die Inflation hörte auf, und die USA begannen eine mehrere Jahrzehnte andauernde Periode robusten Wachstums, niedriger Arbeitslosigkeit und geringer Verbraucherpreisinflation. Infolgedessen sehnen sich nur wenige nach den Tagen von Bretton Woods oder der Goldstandard-Ära zurück. Das heutige wirtschaftliche Establishment ist der Ansicht, dass das derzeitige System gut funktioniert, dass Goldstandards von Natur aus instabil sind und dass die Befürworter zu einer Rückkehr des Goldes exzentrische Spinner sind.

Dennoch ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Post-Bretton-Woods-Ära – in der das Angebot an staatlichen Währungen durch Fiat ausgeweitet oder verringert werden kann – erst 50 Jahre alt ist. Denjenigen unter uns, die nach 1971 geboren sind, mag es so erscheinen, als ob die Art und Weise, wie Geld heute funktioniert, nichts Ungewöhnliches ist. Betrachtet man jedoch die Geschichte der Menschheit, so bleiben frei schwankende globale Wechselkurse ein beispielloses wirtschaftliches Experiment – mit einem entscheidenden Makel.

Ein wesentliches Merkmal des Post-Bretton-Woods-Systems ist, dass es Defizitausgaben ermöglicht. Bei einem Goldstandard oder einer Goldbindung können die Länder keine großen Haushaltsdefizite machen, ohne ihre Goldreserven aufzubrauchen. Die Nixon-Krise von 1971 ist bei weitem nicht das einzige Beispiel. So führten Defizitausgaben während und nach dem Ersten Weltkrieg in zahlreichen europäischen Ländern – insbesondere in Deutschland – zu wirtschaftlichen Verwerfungen, weil die Regierungen ihre schrumpfenden Goldreserven zur Finanzierung ihrer Kriegsschulden verwenden mussten.

Heutzutage hingegen ist es für die Vereinigten Staaten relativ einfach, chronische Defizite zu machen. Die heutige Staatsverschuldung von fast 29 Billionen Dollar – gegenüber 10 Billionen Dollar im Jahr 2008 und 2,4 Billionen Dollar im Jahr 1984 – wird zum Teil durch US-Schatzwechsel, -Schuldscheine und -Anleihen finanziert, für die die Kreditgeber der Vereinigten Staaten eine Art von Zinsen kassieren. Die Renditen auf Staatsanleihen lauten auf Dollar, aber da Dollar nicht mehr gegen Gold einlösbar sind, sind diese Anleihen ausschließlich durch das „volle Vertrauen und die Kreditwürdigkeit der Vereinigten Staaten“ gedeckt.

Die Zinssätze für US-Staatsanleihen sind niedrig geblieben, was viele Menschen als Zeichen für die nach wie vor gute Kreditwürdigkeit der Vereinigten Staaten ansehen. So wie kreditwürdige Verbraucher in den Genuss niedrigerer Zinssätze für ihre Hypotheken und Kreditkarten kommen, kommen kreditwürdige Länder in der Regel in den Genuss niedrigerer Zinssätze für die von ihnen ausgegebenen Anleihen. Die Ära nach der Großen Rezession mit niedriger Inflation und Zinssätzen nahe Null veranlasste viele Linke zu dem Argument, dass die alten Regeln nicht mehr gelten und dass die Bedenken hinsichtlich der Defizite überholt sind. Befürworter dieser Ansicht verweisen auf die massiven Konjunkturpakete, die unter den Präsidenten Donald Trump und Joe Biden verabschiedet wurden und die das Bundesdefizit und die Schulden um insgesamt 4,6 Billionen Dollar erhöht haben, ohne die Kreditaufnahmefähigkeit der Regierung zu beeinträchtigen.

Die extreme Version des neuen „Defizite sind egal“-Gedankens kommt von den Verfechtern der sogenannten Modernen Geldtheorie (MMT), die behaupten, dass die USA ihre eigene Währung kontrollieren und die Bundesregierung daher unbegrenzt die Möglichkeit hat, Defizite und Schulden ohne Konsequenzen zu erhöhen. Obwohl die meisten Mainstream-Ökonomen die MMT als undurchführbar und sogar gefährlich abtun, scheinen die politischen Entscheidungsträger die Annahmen der MMT bei ihrer Gesetzgebung zu berücksichtigen. Eine neue Generation von Wirtschaftsberatern der Demokraten hat Präsident Biden dazu gedrängt, zusätzliche Ausgaben in Höhe von 3,5 Billionen Dollar vorzuschlagen, zusätzlich zu den 4,6 Billionen Dollar, die für das Covid-19-Hilfsprogramm ausgegeben wurden, und dem 1-Billion-Dollar-Gesetzentwurf für die Infrastruktur, der von beiden Parteien getragen wird. Diese Demokraten und eine neue Generation populistischer Republikaner weisen die Bedenken älterer Ökonomen zurück, die befürchten, dass die explodierenden Defizite eine Rückkehr zur Wirtschaft der 1970er Jahre mit hoher Inflation, hohen Zinssätzen und hoher Arbeitslosigkeit zur Folge haben könnten.

Es gibt jedoch mehrere Gründe für die Annahme, dass Amerikas fiskalische Verschwendungssucht nicht ewig weitergehen kann. Der wichtigste Grund ist das einhellige Urteil der Geschichte: In jedem Land und in jeder Epoche haben ausufernde Defizite und explodierende Schulden in wirtschaftlicher Stagnation oder Ruin geendet.

Ein weiterer Grund hat mit dem ungewöhnlichen Zusammentreffen von Ereignissen zu tun, die es den Vereinigten Staaten in den letzten Jahrzehnten ermöglicht haben, ihre steigenden Schulden zu so niedrigen Zinssätzen zu finanzieren – ein Zusammentreffen, bei dessen Beendigung bitcoin eine Rolle spielen könnte.

SCHWINDENDES VERTRAUEN IN US-KREDITE

In der Finanzwelt gelten US-Staatsanleihen als „risikofreie“ Anlagen. Das heißt, während viele Investitionen mit Risiken verbunden sind – ein Unternehmen kann beispielsweise in Konkurs gehen und damit den Wert seiner Aktien zunichte machen –, sind Staatsanleihen durch das volle Vertrauen und die Kreditwürdigkeit der Vereinigten Staaten abgesichert. Da die Menschen davon ausgehen, dass die Vereinigten Staaten ihren Verpflichtungen nachkommen werden, wird das Ausleihen von Geld an die US-Regierung – der Kauf von Staatsanleihen, die dem Inhaber effektiv einen Zinssatz zahlen – als risikofreie Anlage betrachtet.

Die Definition von Staatsanleihen als „risikofrei“ beruht nicht nur auf einem guten Ruf, sondern auch auf Vorschriften. Seit 1988 hat der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht mit Sitz in der Schweiz eine Reihe von Vereinbarungen zwischen Zentralbankern aus finanziell bedeutenden Ländern gefördert. Mit diesen Vereinbarungen sollten globale Standards für die Eigenkapitalausstattung der Banken geschaffen werden, damit diese einen ausreichenden Anteil an risikoarmen und risikofreien Vermögenswerten halten. Das gut gemeinte Ziel dieser Standards war es, sicherzustellen, dass Banken nicht zusammenbrechen, wenn die Märkte zusammenbrechen, wie es 2008 der Fall war.

Die aktuelle Version der Basler Vereinbarungen, bekannt als „Basel III“, weist US-Staatsanleihen ein Nullrisiko zu. Nach der Formel von Basel III wird also jede große Bank der Welt dafür belohnt, diese Anleihen anstelle anderer Vermögenswerte zu halten. Dadurch wird die Nachfrage nach diesen Anleihen künstlich in die Höhe getrieben und die Vereinigten Staaten können sich zu niedrigeren Zinssätzen als andere Länder verschulden.

Die Vereinigten Staaten profitieren auch von der Größe ihrer Wirtschaft und der Höhe ihrer Schulden. Da Amerika in absoluten Zahlen das am höchsten verschuldete Land der Welt ist, ist der Markt für US-Staatsanleihen der größte und liquideste Markt der Welt. Liquide Märkte sind für Großanleger von großer Bedeutung: Ein großes Finanzinstitut oder eine Regierung, die Hunderte von Milliarden (oder mehr) einer bestimmten Währung in ihrer Bilanz hält, ist daran interessiert, Vermögenswerte zu kaufen und zu verkaufen und dabei die Auswirkungen solcher Aktionen auf den Handelspreis zu minimieren. Es gibt keine alternativen risikoarmen Vermögenswerte, die in der Größenordnung von Staatsanleihen gehandelt werden können.

Der Status dieser Anleihen als risikofreie Vermögenswerte – und damit auch die Fähigkeit Amerikas, sich das Geld zu leihen, das zur Finanzierung seiner ausufernden Ausgaben erforderlich ist – hängt vom Vertrauen der Anleger in die Kreditwürdigkeit Amerikas ab. Leider hat die Einmischung der Federal Reserve in die Märkte für Staatsanleihen dazu geführt, dass wir nicht mehr feststellen können, ob die Finanzinstitute die fiskalische Situation der USA mit Vertrauen betrachten.

In den 1990er Jahren setzten Bill Clintons Berater die Priorität auf die Reduzierung des Defizits, vor allem aus der Sorge heraus, dass die „Vigilanten“ der Staatsanleihen – Investoren, die gegen die expansive Steuer- oder Geldpolitik einer Regierung protestieren, indem sie aggressiv Anleihen verkaufen, was die Zinssätze in die Höhe treibt – der Wirtschaft schaden würden. Ihr Erfolg bei der Beseitigung des Primärdefizits führte dazu, dass die Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen von 8 % auf 4 % sanken.

In Clintons Glanzzeit war die Federal Reserve in ihren Möglichkeiten, den Zinssatz für 10-jährige Staatsanleihen zu beeinflussen, begrenzt. Ihre geldpolitischen Interventionen zielten in erster Linie auf den Federal-Funds-Satz ab – den Zinssatz, den sich die Banken gegenseitig für Übernacht-Transaktionen berechnen. Im Jahr 2002 sprach sich Ben Bernanke jedoch dafür aus, dass die Fed „damit beginnen sollte, explizite Obergrenzen für die Renditen von Staatsanleihen mit längeren Laufzeiten anzukündigen“. Dies kam einem Zeitplan für die Kontrolle der Zinssätze gleich.

Seit der Finanzkrise von 2008 ist es der US-Notenbank gelungen, die Wächter der Anleihen durch eine Politik der „quantitativen Lockerung“ auszuschalten, bei der die Fed den Preis von Staatsanleihen durch An- und Verkäufe auf dem offenen Markt manipuliert. Infolgedessen werden die Renditen von Staatsanleihen nicht durch den freien Markt, sondern durch die Fed bestimmt.

Die kombinierte Wirkung dieser Kräfte – der regulatorische Anreiz für Banken, Staatsanleihen zu besitzen, der Liquiditätsvorteil, den Staatsanleihen in den Augen großer Finanzinstitute haben, und die Manipulation der Preise von Staatsanleihen durch die Federal Reserve – bedeutet, dass die Zinssätze für Staatsanleihen nicht mehr die Kreditwürdigkeit der Vereinigten Staaten (oder deren Mangel) anzeigen. In der Zwischenzeit mehren sich die Anzeichen dafür, dass die Anleger zunehmend besorgt über die fiskalische und geldpolitische Situation der USA sind und daher „risikofreien“ Staatsanleihen ein höheres Risiko zuweisen.

Ein solcher Indikator ist der Rückgang des Anteils der Staatsanleihen im Besitz von externen Investoren. Zwischen 2010 und 2020 sank der Anteil der US-Staatsanleihen im Besitz ausländischer Unternehmen von 47 % auf 32 %, während sich der Anteil im Besitz der Fed von 9 % auf 22 % mehr als verdoppelte. Einfach ausgedrückt: Ausländische Investoren haben ihre Käufe von US-Staatsanleihen reduziert, wodurch die Fed gezwungen war, ihre eigenen Anleihekäufe zu erhöhen, um die Differenz auszugleichen und die Preise zu stützen.

Solange der Kongress die Staatsverschuldung nicht reduziert, ist die US-Geldpolitik in einen Teufelskreis geraten, aus dem es keinen Ausweg gibt. Die steigende Verschuldung macht es erforderlich, dass das Finanzministerium immer mehr Staatsanleihen ausgibt, aber die Marktnachfrage nach diesen Anleihen kann mit dem steigenden Angebot nicht Schritt halten. Um einen Zinsanstieg zu vermeiden, wird die Fed neue Dollar drucken müssen, um das Überangebot an Staatsanleihen aufzufangen. Die daraus resultierende monetäre Inflation wird zu einem Anstieg der Verbraucherpreise führen.

Diejenigen, die die drastische Ausweitung der Geldmenge durch die Fed loben, argumentieren, dass dies keinen Einfluss auf die Verbraucherpreisinflation hatte. Und auf den ersten Blick scheinen sie Recht zu haben. Im Januar 2008 belief sich die Geldmenge M2 auf etwa 7,5 Billionen Dollar; im Januar 2020 hatte sich M2 mehr als verdoppelt und betrug 15,4 Billionen Dollar. Im Juli 2021 beläuft sich die gesamte Geldmenge M2 auf 20,5 Billionen Dollar – fast das Dreifache des Wertes von vor nur 13 Jahren. Im gleichen Zeitraum stieg das BIP der USA um nur 50 %. Und dennoch ist die durchschnittliche Wachstumsrate des Verbraucherpreisindex (VPI) für alle städtischen Verbraucher – ein weithin verwendeter Inflationsmaßstab – seit 2000 mit etwa 2,25 % niedrig geblieben.

Wie kann das sein?

Die Antwort liegt in der Beziehung zwischen monetärer Inflation und Preisinflation, die sich im Laufe der Zeit auseinander entwickelt hat. Im Jahr 2008 begann die US-Notenbank damit, Banken, die ihr Geld bei der Fed parken, Zinsen zu zahlen, was den Anreiz für die Banken verringerte, dieses Geld in einer Weise an die Gesamtwirtschaft zu verleihen, die die Preisinflation anheizen würde. Der Hauptgrund für die Divergenz ist jedoch, dass herkömmliche Messgrößen wie der Verbraucherpreisindex nicht genau erfassen, wie sich die monetäre Inflation auf die Inlandspreise auswirkt.

In einem großen, heterogenen Land wie den Vereinigten Staaten erleben verschiedene Menschen und verschiedene Branchen die Preisinflation auf unterschiedliche Weise. Die Tatsache, dass die Preisinflation in bestimmten Sektoren der Wirtschaft früher auftritt als in anderen, wurde erstmals von dem irisch-französischen Ökonomen Richard Cantillon im 18. In seinem „Essay on the Nature of Commerce in General“ (Versuch über die Natur des Handels im Allgemeinen) aus dem Jahr 1730 stellte Cantillon fest, dass, wenn Regierungen das Geldangebot erhöhen, diejenigen, die das Geld zuerst erhalten, den größten Nutzen daraus ziehen – auf Kosten derjenigen, denen es zuletzt zufließt. Im 20. Jahrhundert baute Friedrich Hayek auf Cantillons Überlegungen auf und stellte fest, dass „der eigentliche Schaden [der monetären Inflation] in der unterschiedlichen Wirkung auf die verschiedenen Preise liegt, die sich nacheinander in einer sehr unregelmäßigen Reihenfolge und in sehr unterschiedlichem Ausmaß ändern, sodass infolgedessen die gesamte Struktur der relativen Preise verzerrt wird und die Produktion in falsche Bahnen lenkt“.

Im heutigen Kontext sind die direkten Nutznießer des neu gedruckten Geldes diejenigen, die es am wenigsten brauchen. Die neuen Dollars gehen an die Banken, die sie wiederum an die kreditwürdigsten Unternehmen verleihen: Investmentfonds, Unternehmen und wohlhabende Privatpersonen. Infolgedessen wirkt sich die Geldinflation in den USA am stärksten auf die Preise der Vermögenswerte aus, die Finanzinstitute und vermögende Personen kaufen – Aktien, Anleihen, Immobilien, Risikokapital und ähnliches.

Dies ist der Grund, warum das Kurs-Gewinn-Verhältnis der S&P-500 Unternehmen Rekordwerte erreicht hat, warum risikoreiche Neugründungen mit aussichtslosen Ideen Risikokapitalrunden in Höhe von 100 Millionen Dollar anziehen und warum der durchschnittliche Verkaufspreis von Eigenheimen in einem einzigen Jahr um 24 % gestiegen ist – der größte Anstieg innerhalb eines Jahres im 21. In der Zwischenzeit sehen sich die Bezieher niedriger und mittlerer Einkommen mit steigenden Preisen konfrontiert, ohne dass ihre Löhne entsprechend steigen. Wenn die Inflation von Vermögenswerten anhält, während die Kosten für Wohnraum und Gesundheitsfürsorge für den Normalbürger immer unerschwinglicher werden, wird die Legitimität unserer Marktwirtschaft auf die Probe gestellt.

DIE RÜCKKEHR DES GESUNDEN GELDES

Satoshi Nakamoto, der pseudonyme Schöpfer von Bitcoin, war in den frühen 2000er Jahren sehr besorgt über die zunehmende Verbreitung von US-Dollar und anderen Fiat-Währungen. Im Jahr 2009 schrieb er: „Das Grundproblem konventioneller Währungen ist das Vertrauen, das erforderlich ist, damit sie funktionieren. Man muss der Zentralbank vertrauen, dass sie die Währung nicht entwertet, aber die Geschichte der Fiat-Währungen ist voll von Verstößen gegen dieses Vertrauen.“ Bitcoin wurde in Erwartung der sich abzeichnenden Steuer- und Währungskrise in den Vereinigten Staaten und auf der ganzen Welt geschaffen.

Um zu verstehen, wie bitcoin neben Fiat-Währungen funktioniert, ist es hilfreich, die Geldphilosophie der Österreichischen Schule der Wirtschaftswissenschaften zu betrachten, deren führende Vertreter – insbesondere Hayek und Ludwig von Mises – Nakamoto und die frühen Entwickler von Bitcoin stark beeinflusst haben.

Die Ökonomen der Österreichischen Schule waren überzeugte Verfechter dessen, was Mises „das Prinzip des gesunden Geldes“ nannte – das heißt, die Geldmenge so konstant und vorhersehbar wie möglich zu halten. In der Theorie des Geldes und des Kredits, die erstmals 1912 veröffentlicht wurde, argumentierte Mises, dass gesundes Geld „ein Instrument zum Schutz der bürgerlichen Freiheiten vor despotischen Eingriffen seitens der Regierungen“ sei, das „in die gleiche Klasse wie politische Verfassungen und Grundrechte“ gehöre. So wie die Grundrechte eine „Reaktion gegen die Willkürherrschaft und die Nichtbeachtung alter Sitten durch die Könige“ waren, schrieb er, „wurde das Postulat des gesunden Geldes zuerst als Reaktion auf die fürstliche Praxis der Münzverschlechterung aufgestellt.“

Mises war der Ansicht, dass Inflation ebenso eine Verletzung der Eigentumsrechte einer Person darstellt wie die willkürliche Wegnahme von Land. Schließlich erwirbt die Regierung in beiden Fällen einen wirtschaftlichen Wert auf Kosten des Bürgers. Da die Geldinflation einen kurzfristigen Anreiz in Form eines Zuckerrausches schafft, haben Politiker, die wiedergewählt werden wollen, immer einen Anreiz, die Geldmenge auszuweiten. Dies geht jedoch auf Kosten eines langfristigen Rückgangs der Kaufkraft der Verbraucher.

Für Mises besteht der beste Weg, einer solchen Bedrohung zu begegnen, darin, Fiat-Währungen ganz und gar zu vermeiden. Seiner Meinung nach ist Gold die beste Alternative zu Fiat-Währungen, wenn es um gesundes Geld geht. „Die Vorzüglichkeit des Goldstandards“, schrieb Mises, „besteht darin, dass er die Bestimmung der Kaufkraft der Geldeinheit unabhängig von der Politik der Regierungen und politischen Parteien macht.“ Mit anderen Worten: Der Hauptvorteil von Gold besteht darin, dass sein Angebot langsam und stetig zunimmt und nicht von Politikern manipuliert werden kann.

Es mag den Anschein erwecken, als sei Gold eine willkürliche Wahl als Grundlage für eine Währung, aber Gold hat eine Kombination von Eigenschaften, die es ideal für die Speicherung und den Austausch von Werten machen. Erstens ist es nachweislich nicht fälschbar. Gold ist sehr dicht, was bedeutet, dass gefälschtes Gold leicht zu erkennen ist – man muss es nur wiegen. Zweitens: Gold ist teilbar. Anders als z. B. Rinder kann Gold in kleinen und großen Bruchteilen geliefert werden, was eine präzise Preisbildung ermöglicht. Drittens ist Gold langlebig. Im Gegensatz zu Rohstoffen, die im Laufe der Zeit verrotten oder verdunsten, kann Gold jahrtausendelang gelagert werden, ohne Schaden zu nehmen. Viertens: Gold ist fungibel: Eine Unze Gold in Asien ist dasselbe wert wie eine Unze Gold in Europa.

Diese vier Eigenschaften haben die meisten modernen Währungen gemeinsam. Die fünfte Eigenschaft von Gold ist jedoch ausgeprägter und für seine Rolle als solides Geldinstrument von größerer Bedeutung: Knappheit. Zwar haben die Menschen Perlen, Muscheln und andere Waren als primitive Formen von Geld verwendet, doch sind diese Gegenstände relativ leicht zu erwerben und in Umlauf zu bringen. Der Goldvorrat nimmt zwar allmählich zu, da immer mehr Gold aus dem Boden gefördert wird, doch ist die Förderrate im Verhältnis zum gesamten oberirdischen Vorrat gering: Bei den derzeitigen Raten würde es etwa 66 Jahre dauern, um die Menge des im Umlauf befindlichen Goldes zu verdoppeln. Im Vergleich dazu hat sich das Angebot an US-Dollars allein in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt.

Als die österreichisch geprägten Entwickler von bitcoin sich daran machten, eine zuverlässigere Währung zu schaffen, versuchten sie, all diese Eigenschaften zu replizieren. Wie Gold ist bitcoin teilbar, fälschungssicher, teilbar, dauerhaft und fungibel. Aber bitcoin übertrifft Gold als solides Geld in mehreren wichtigen Punkten.

Erstens ist bitcoin seltener als Gold. Das Angebot von Gold steigt zwar langsam, aber es steigt. Das weltweite Angebot an bitcoin hingegen ist auf 21 Millionen Stück festgelegt und kann nicht verändert werden.

Zweitens ist bitcoin weitaus mobiler als Gold. Die Übertragung von physischem Gold von einem Ort zum anderen ist ein mühsamer Prozess, insbesondere bei großen Mengen. Bitcoin hingegen kann in jeder beliebigen Menge so schnell wie eine E-Mail übertragen werden.

Drittens ist bitcoin sicherer als Gold. Eine einzige bitcoin-Adresse, die auf einem USB-Stift gespeichert ist, könnte theoretisch so viel Wert enthalten wie das US-Finanzministerium in Goldbarren – ohne dass teure militärische Einrichtungen wie Fort Knox erforderlich wären, um sie sicher aufzubewahren. Tatsächlich sind die Kosten für die Sicherung von bitcoin vor Hackern oder Angreifern weitaus geringer als die Kosten für die Sicherung von Gold, wenn sie nach bewährten Verfahren gelagert werden.

Viertens: Bitcoin ist eine Technologie. Das bedeutet, dass Entwickler, die Wege finden, die Funktionalität zu erweitern, ohne die Kerneigenschaften zu beeinträchtigen, die Währung im Laufe der Zeit schrittweise verbessern können.

Fünftens und letztens: Bitcoin kann nicht zensiert werden. Im vergangenen Jahr hat die chinesische Regierung die pro-demokratische Zeitung Apple Daily in Hongkong nicht etwa durch Zensur des Inhalts geschlossen, sondern durch die Anweisung an die Banken, keine Geschäfte mit der Publikation zu machen, wodurch Apple Daily daran gehindert wurde, seine Lieferanten oder Mitarbeiter zu bezahlen. Diejenigen, die behaupten, dass dasselbe hier nicht passieren könnte, brauchen sich nur die Operation Choke Point der Obama-Regierung anzusehen, ein regulatorischer Versuch, Banken daran zu hindern, mit legitimen Unternehmen wie Waffenherstellern und Kreditgebern Geschäfte zu machen – Firmen, die die Regierung nicht mochte. Im Gegensatz dazu kann kein Unternehmen eine bitcoin-Transaktion verhindern, solange die übermittelnde Partei Zugang zum Internet hat.

Diese Kombination aus festem Angebot, Übertragbarkeit, Sicherheit, Verbesserungsfähigkeit und Zensurresistenz verkörpert Nakamotos Durchbruch. Hayek sah in „Die Entstaatlichung des Geldes“ genau eine solche Trennung von Geld und Staat voraus. „Ich glaube, wir können viel besser sein, als es das Gold je möglich gemacht hat“, schrieb er. „Regierungen können es nicht besser machen. Freies Unternehmertum … würde es zweifellos tun.“

Während Hayek und Nakamoto hofften, dass private Währungen direkt mit dem US-Dollar und anderen Fiat-Währungen konkurrieren würden, muss bitcoin nicht die alltäglichen Bargeldtransaktionen ersetzen, um das globale Finanzwesen zu verändern. Nur wenige Menschen mögen ihren morgendlichen Kaffee mit bitcoin bezahlen, aber es ist auch selten, dass Menschen ihren Kaffee mit Staatsanleihen oder Goldbarren kaufen. Bitcoin konkurriert nicht mit Bargeld, sondern mit den beiden letztgenannten Vermögenswerten, um der weltweit führende langfristige Vermögensverwalter zu werden.

Das Hauptproblem, zu dessen Lösung bitcoin erfunden wurde – die Entwertung von Fiat-Währungen durch rücksichtslose Ausgaben und Kreditaufnahme – steht bereits vor uns. Wenn Bidens 3,5-Billionen-Dollar-Ausgabenplan den Kongress passiert, wird die Staatsverschuldung weiter steigen. Irgendjemand wird die Staatsanleihen kaufen müssen, um diese Ausgaben zu ermöglichen.

Doch wie bereits erwähnt, sind die Anleger sauer auf Schatzanleihen. Am 30. Juni 2021 lag der Zinssatz für die 10-jährige Benchmark-Schatzanleihe bei 1,45 %. Selbst bei der von der Federal Reserve angestrebten Inflationsrate von 2 % verlieren die Inhaber von Schatzanleihen unter diesen Bedingungen inflationsbereinigt garantiert Geld. Ein Kritiker der Fed-Politik, MicroStrategy-CEO Michael Saylor, vergleicht den Wert der heutigen Staatsanleihen mit einem „schmelzenden Eiswürfel“. Im Mai letzten Jahres sagte Ray Dalio, Gründer von Bridgewater Associates und ehemaliger bitcoin-Skeptiker: „Ich persönlich hätte lieber bitcoin als eine [Staatsanleihe]. Wenn Hedge-Fonds, Banken und ausländische Regierungen ihre Käufe von Staatsanleihen auch nur um einen relativ geringen Prozentsatz reduzieren, könnte der Nachfragerückgang die Kurse von US-Anleihen in den Keller schicken.

In diesem Fall stünde die Fed vor den beiden oben beschriebenen unangenehmen Optionen: Entweder sie lässt die Zinsen steigen oder sie bläht die Geldmenge weiter auf. Der politische Druck, sich für Letzteres zu entscheiden, dürfte unwiderstehlich sein. Dadurch würden jedoch die inflationsbereinigten Renditen von Staatsanleihen sinken, was mehr Anleger von Staatsanleihen weg und in bessere Wertaufbewahrungsmittel, wie z. B. bitcoin, treiben würde. Das gesunkene Marktinteresse an Staatsanleihen wiederum würde die Fed dazu zwingen, mehr solcher Anleihen zu kaufen, um die Zinssätze zu drücken.

AMERIKAS BITCOIN-CHANCE

Aus amerikanischer Sicht wäre es ideal, wenn US-Staatsanleihen auf absehbare Zeit die bevorzugten Währungsreserven der Welt blieben. Aber die zig Billionen Dollar an Schulden, die die Vereinigten Staaten seit 1971 angehäuft haben – und die zig Billionen, die noch kommen werden – haben dieses Ergebnis unwahrscheinlich gemacht.

Für die meisten von uns ist es verständlicherweise schwierig, sich eine andere Währungswelt vorzustellen als die, in der wir seit Generationen leben. Schließlich ist der US-Dollar seit 1919, als Großbritannien aus dem Goldstandard gedrängt wurde, die führende Reservewährung der Welt. Es gibt nur noch eine Handvoll Menschen, die sich daran erinnern können, wie die Welt vor dieser Zeit aussah.

Dennoch steht ein Wandel bevor. In den nächsten 10 bis 20 Jahren, wenn die Liquidität von bitcoin zunimmt und die Kreditwürdigkeit der Vereinigten Staaten abnimmt, werden Finanzinstitute und ausländische Regierungen einen immer größeren Teil ihrer Staatsanleihen durch bitcoin und andere Formen soliden Geldes ersetzen. Da die Werte von Vermögenswerten das Ausmaß einer Blase erreichen und kein Ende der Staatsausgaben in Sicht ist, ist es für die Vereinigten Staaten von entscheidender Bedeutung, jetzt mit der Planung für diese Möglichkeit zu beginnen.

Leider werden einige Bundespolitiker instinktiv das tun, was Länder wie Argentinien unter ähnlichen Umständen getan haben: Kapitalverkehrskontrollen einführen, die die Fähigkeit der Amerikaner einschränken, Dollar in bitcoin zu tauschen, um zu verhindern, dass die digitale Währung mit den Staatsanleihen konkurriert. Doch genau wie Nixons Schließung des Goldfensters 1971 zu einer schnellen Flucht aus dem Dollar führte, würde die Auferlegung von Beschränkungen für den Umtausch von bitcoin in Dollar der Welt bestätigen, dass die Vereinigten Staaten nicht mehr an die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Währung glauben, was die Flucht aus Staatsanleihen beschleunigen und Amerikas Fähigkeit zur Kreditaufnahme untergraben würde.

Ein bitcoin-Verbot wäre auch ein massiver strategischer Fehler, da die Amerikaner in einer Position sind, in der sie von bitcoin-bezogenen Unternehmungen und dezentralem Finanzwesen im Allgemeinen enorm profitieren. Etwa 50 Millionen Amerikaner besitzen heute bitcoin, und es ist wahrscheinlich, dass Amerikaner und US-Institutionen eine Mehrzahl, wenn nicht sogar die Mehrheit der im Umlauf befindlichen bitcoins besitzen – eine Summe im Wert von Hunderten von Milliarden Dollar. Dies ist ein Bereich, in dem China einfach nicht mit den Vereinigten Staaten konkurrieren kann, da die offene Finanzarchitektur von bitcoin grundsätzlich nicht mit dem zentralisierten, autoritären Modell Pekings vereinbar ist.

In Ermangelung einer umfassenden Reform der Sozialleistungen sind die gut gemeinten Bemühungen, Staatsanleihen wieder groß zu machen, wahrscheinlich zum Scheitern verurteilt. Anstatt bitcoin in einem verzweifelten Versuch einzuschränken, dem Unvermeidlichen zuvorzukommen, täten die Bundespolitiker gut daran, die Rolle von bitcoin als geopolitisch neutrales Reserve-Asset anzunehmen; daran zu arbeiten, dass die Vereinigten Staaten weiterhin die Welt anführen, wenn es darum geht, bitcoin-basierten Reichtum, Arbeitsplätze und Innovationen anzuhäufen; und sicherzustellen, dass die Amerikaner bitcoin weiterhin nutzen können, um sich vor staatlich verursachter Inflation zu schützen.

Um eine solche Initiative zu starten, sollten die Bundesregulierungsbehörden es einfacher machen, kryptowährungsbezogene Unternehmen an amerikanischen Küsten zu betreiben. Derzeit sind zu viele dieser Unternehmen im Ausland angesiedelt und amerikanischen Investoren verschlossen, weil veraltete US-Aufsichtsbehörden – die Securities and Exchange Commission (SEC), die Commodity Futures Trading Commission, das Finanzministerium und andere – nicht bereit waren, Klarheit über den rechtlichen Status digitaler Vermögenswerte zu schaffen. So hat die SEC Coinbase beispielsweise untersagt, seinen Kunden Zinsen auf ihre Bestände zu zahlen, und sich gleichzeitig geweigert, anzugeben, gegen welche Gesetze Coinbase verstoßen hat. In ähnlicher Weise hat sich die Behörde geweigert, börsengehandelte bitcoin-Fonds (ETFs) zu genehmigen, ohne die Standards für einen gültigen ETF-Antrag festzulegen. Der Kongress sollte die Empfehlungen der SEC-Kommissarin Hester Peirce für eine dreijährige regulative Schonfrist für dezentralisierte digitale Token umsetzen und einer neuen Behörde die Aufgabe der Regulierung digitaler Vermögenswerte zuweisen.

Zweitens sollte der Kongress unzureichend formulierte Rechtsvorschriften im Zusammenhang mit einem kürzlich von zwei Parteien eingebrachten Infrastrukturgesetz klären, das viele hochwertige Krypto-Unternehmen, wie bitcoin-Mining, ins Ausland verlagern würde.

Drittens sollte das Finanzministerium erwägen, einen Teil seiner Goldbestände – sagen wir 10 % – durch bitcoin zu ersetzen. Dieser Schritt würde ein geringes Risiko für die Gesamtbilanz des Ministeriums darstellen, ein positives Signal an den innovativen Blockchain-Sektor senden und es den Vereinigten Staaten ermöglichen, vom Wachstum von bitcoin zu profitieren. Wenn der Wert von bitcoin gegenüber Gold und dem US-Dollar weiterhin stark ansteigt, würde ein solcher Schritt dazu beitragen, das Finanzministerium zu stützen und die Notwendigkeit einer Geldinflation zu verringern.

Wenn es um digitale Versionen des US-Dollars geht, sollten die politischen Entscheidungsträger dem Rat von Friedrich Hayek folgen, nicht von Xi Jinping. In dem Bestreben, die staatliche Kontrolle über sein Geldsystem zu erhöhen, bereitet sich China darauf vor, bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking einen digitalen Yuan auf Blockchain-Basis einzuführen. Jerome Powell und andere westliche Zentralbanker haben sich neidisch über Chinas Initiative geäußert und fürchten, den Anschluss zu verlieren. Doch die Amerikaner sollten sich der Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) entschieden widersetzen. Eine solche Währung könnte die lokalen Banken auslöschen, indem sie die traditionellen Spar- und Girokonten überflüssig macht. Darüber hinaus würde eine mit CBDC ausgestattete Zentralbank einen Berg präziser Informationen über die Finanztransaktionen eines jeden Verbrauchers anhäufen. Dies würde nicht nur eine ernste Bedrohung für die Privatsphäre und die wirtschaftliche Freiheit der Amerikaner darstellen, sondern auch ein massives Ziel für Hacker schaffen und die Regierung mit der Art von Zensurbefugnissen ausstatten, die die Operation Choke Point wie ein Kinderspiel aussehen lassen würde.

Der Kongress sollte sicherstellen, dass die Federal Reserve niemals die Befugnis hat, eine virtuelle Währung auszugeben. Stattdessen sollte er die Regulierungsbehörden anweisen, privatwirtschaftliche, an den Dollar gebundene „Stablecoins“ – wie Tether und USD Coin – in den Rahmen zu integrieren, den wir für Geldmarktfonds und andere bargeldähnliche Instrumente verwenden, die im Finanzsektor allgegenwärtig sind.

PLANUNG FÜR DEN SCHLIMMSTEN FALL

Im besten Fall wird der Aufstieg von bitcoin die Vereinigten Staaten dazu motivieren, ihre Steuerpolitik zu ändern. So wie der Kongress 2017 die Körperschaftssteuersätze gesenkt hat, um den Anreiz für US-Unternehmen zu verringern, ihren Standort ins Ausland zu verlagern, könnte der durch bitcoin ausgelöste monetäre Wettbewerb die amerikanischen Politiker dazu bringen, das unhaltbare Wachstum der Bundesausgaben in Angriff zu nehmen. Während wir auf ein solches Szenario hoffen können, müssen wir für eine Welt planen, in der der Kongress weiterhin seine wesentliche Pflicht als Verwalter des Wohlstands der Amerikaner vernachlässigt.

Die gute Nachricht ist, dass das amerikanische Volk nicht mehr dazu bestimmt ist, mit dem sinkenden Schiff der Fed unterzugehen. Als Washington 1971 den Wert des Dollars herabsetzte, hatten die Amerikaner keine wirkliche Möglichkeit, dagegen vorzugehen. Heute, durch bitcoin, haben sie eine. Bitcoin ermöglicht es normalen Amerikanern, ihre Ersparnisse vor der Misswirtschaft der Bundesregierung zu schützen. Er kann die finanzielle Sicherheit derjenigen verbessern, die am stärksten von den steigenden Preisen betroffen sind, wie z. B. Stundenlöhner und Rentner mit festem Einkommen. Und er kann den Wohlstand der jüngeren Amerikaner erhöhen, die die Folgen der ausufernden Verschuldung des Landes am stärksten zu spüren bekommen werden.

Bitcoin stellt eine enorme strategische Chance für die Amerikaner und die Vereinigten Staaten als Ganzes dar. Mit der richtigen rechtlichen Infrastruktur können die Währung und die ihr zugrundeliegende Technologie der nächste große Motor des amerikanischen Wachstums werden. Auch wenn die Währungsordnung des 21. Jahrhunderts ganz anders aussehen wird als die des 20. Jahrhunderts, kann bitcoin Amerika helfen, seine wirtschaftliche Führungsrolle für die kommenden Jahrzehnte zu behaupten.

Der Bombenanschlag beim Boston-Marathon 8,5 Jahre später

Paul Craig Roberts ist ein US-amerikanischer Ökonom und Publizist. Er war stellvertretender Finanzminister während der Regierung Reagan und ist als Mitbegründer des wirtschaftspolitischen Programms der Regierung Reagans bekannt.

Vor achteinhalb Jahren, am 15. April 2013, ereignete sich beim Boston-Marathon ein Bombenanschlag mit drei Opfern, der Elemente eines Ereignisses unter falscher Flagge aufwies, wie etwa Krisendarsteller mit vorgetäuschten Verletzungen. Zwei Brüder, Tamerlan und Dzhokhar Tsarnaev, wurden für den Bombenanschlag verantwortlich gemacht. Tamerlan starb offenbar in Polizeigewahrsam. Dzhokhar, der von der Polizei angeschossen wurde, konnte irgendwie entkommen und wurde später unter einem umgestürzten Boot in einem Hinterhof gefunden, wo er angeblich im Dunkeln ein Geständnis auf die Seite des Bootes geschrieben hatte, unter dem er sich versteckt hatte.

Es gab viele Ungereimtheiten im Zusammenhang mit dem Bombenanschlag, den Fluchtverbrechen, die angeblich mit den Brüdern in Verbindung gebracht wurden, und der Festnahme von Tamerlan. Die gesamte Stadt Boston, einschließlich des Flughafens, wurde abgeriegelt, während die Polizei von Haus zu Haus ging und nach dem verwundeten 19-jährigen Dzhokhar suchte. Truppen mit Panzern besetzten die Stadt. Die US-Staatsanwälte intervenierten auf unethische Weise bei der Familie Zarnaev. Die Medien recherchierten nicht und wiederholten einfach die vorbereitete Geschichte.

Viele Experten warfen Fragen auf. Die Krisenakteure wurden entlarvt. Die beispiellose Abriegelung einer ganzen Stadt und die polizeiliche Anordnung, Familien aus ihren Häusern zu vertreiben und ihre Wohnungen zu durchsuchen, erwiesen sich als extreme Maßnahmen, nur um einen verwundeten Teenager festzunehmen.

Mit anderen Worten: Es wurde eine Thriller-Terrorismus-Geschichte inszeniert, um sicherzustellen, dass die Öffentlichkeit die Brüder als gefährliche Terroristen ansieht.

Ich habe auf meiner Website ausführlich über diese Geschichte berichtet (siehe z. B. 17. August 2015). John Remington Graham sah, dass die Brüder in den Medien schnell verurteilt wurden, was die Frage aufwarf, ob die Verurteilung durch die Medien den Mangel an Beweisen ersetzte.

Nach 8,5 Jahren hat der Fall nun den Obersten Gerichtshof der USA erreicht. John Remington Graham, ein erfahrener Staatsanwalt und Verteidiger, reichte vor dem Obersten Gerichtshof der USA ein Argument für die Freunde des Gerichts ein, in dem er darauf hinwies, dass der Prozess gegen Dzhokhar Tsarnaev die entlastenden Beweise ignorierte, die nie gehört wurden und seine Unschuld bewiesen. Hier ist ein Auszug aus Grahams Argumentation:

„Zusammenfassend kann man sagen, dass während des Prozesses gegen Dzhokhar Tsarnaev in Boston entscheidende entlastende Beweise, die aktenkundig sind oder der richterlichen Kenntnisnahme unterliegen und die die tatsächliche Unschuld von Herrn Tsarnaev belegen, den Geschworenen während des Prozesses nie zur Kenntnis gebracht wurden, von den Anwälten beider Seiten unerwähnt blieben und vom vorsitzenden Richter bei der Verhängung des Todesurteils ignoriert wurden. Dieselben entscheidenden entlastenden Beweise wurden dem Bezirksgericht von diesen Freunden des Gerichts auf Antrag zur Kenntnis gebracht und dann erneut ignoriert.“

Im November 2017 intervenierte Anwalt Graham beim US-Berufungsgericht für den ersten Bezirk und wies darauf hin, dass entlastende Beweise in Dzhokhars Prozess ignoriert worden waren. Das Berufungsgericht hob die Todesstrafe auf, jedoch nicht aufgrund der ignorierten entlastenden Beweise, sondern aufgrund der Tatsache, dass Dzhokhar unter dem Einfluss seines älteren Bruders Tamerlan stand, der die Hauptverantwortung trug, und aufgrund des Versäumnisses des Richters, die Geschworenen zu befragen, ob sie durch die umfangreiche Berichterstattung im Vorfeld des Verfahrens beeinflusst wurden.

Trotz Bidens Ablehnung der Todesstrafe hat das Justizministerium von Biden den Obersten Gerichtshof der USA gebeten, das Berufungsgericht zu überstimmen und die Todesstrafe wieder einzuführen. Da das Narrativ des Boston-Marathon-Bombenanschlags in Stein gemeißelt ist, ist die tatsächliche Unschuld der Angeklagten irrelevant geworden. Das inszenierte Narrativ wird wahrscheinlich mit einem Justizmord enden.

ROTER ALARM, da Amerika jetzt nur noch neun Mahlzeiten von der ANARCHIE entfernt ist… massive, absichtlich herbeigeführte Unruhen

Eine Massenhungersnot wurde in die koordinierte Zerschlagung der Vereinigten Staaten von Amerika eingeplant, und es ist bereits zu spät, um sie rückgängig zu machen. Die weit verbreitete Nahrungsmittelknappheit ist bereits sozusagen „eingebacken“, und jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Dominosteine fallen.

WICHTIG: Der morgige Situation Update-Podcast wird bahnbrechende Neuigkeiten über die kommende Lebensmittelrationierung in ganz Amerika (die noch vor Weihnachten angekündigt werden soll) und Bidens Übernahme der US-Versorgungskette durch militärische Truppen enthüllen. Dies ist auf den höchsten Ebenen der korrupten Regierung bereits in der Planungsphase. Wir haben ein exklusives Interview mit Steve Quayle zu all dem, das ebenfalls morgen (Donnerstag) um 14 Uhr auf Brighteon.TV ausgestrahlt wird. Schalten Sie morgen ein, um alle Einzelheiten zu erfahren, und achten Sie auf den Podcast, der morgen früh hier zu finden ist.

Amerika wird absichtlich in einen „dunklen Winter“ mit Hungersnot, Energiekollaps, Hyperinflation und medizinischem Kriegsrecht gestürzt. In den nächsten Monaten werden wir Zeugen sein:

  • Lebensmittelunruhen in demokratisch geführten Städten
  • staatlich erzwungene Rationierung von Lebensmitteln im Einzelhandel (willkommen in Amerizuela)
  • Eine Art ID-System zur Durchsetzung der Lebensmittelrationierung, möglicherweise ein biometrisches System/Mark of the Beast
  • Aggressive öffentliche Beschämung von „Hamsternden“ und mögliche Kriminalisierung des Anhäufens von Lebensmitteln

Im morgigen Situations-Update-Podcast werde ich ausführlicher auf diese Themen eingehen, aber schon vorher kennen wir die folgenden Fakten:

  • Den öffentlichen Schulsystemen gehen die Lebensmittel aus. Ein Schulsystem in Alabama fordert die Eltern auf, ihre Kinder zu Hause zu lassen, weil die Schule keine Lebensmittel mehr hat, um sie zu verpflegen.
  • In ganz Amerika sehen die Menschen die leeren Regale jetzt mit eigenen Augen. Der Hashtag #BareShelvesBiden macht in den sozialen Medien die Runde.
  • Die Mainstream-Medien erkennen die sich verschlimmernde Knappheit an, aber sie versuchen, die Schuld auf „Hamsterer“ zu schieben und nicht auf den vom verräterischen Biden-Regime (als Kriegshandlung gegen Amerika) herbeigeführten Zusammenbruch der Versorgungskette.
  • Lebensmittelhersteller im ganzen Land kündigen erhebliche Preiserhöhungen an, und Lebensmittelketten wie Alberton’s erklären, dass die Preise in absehbarer Zukunft aggressiv steigen werden.
  • Einige Lebensmitteleinzelhändler müssen ihre eigenen Lastwagen zu den Lebensmittelherstellern schicken, um Paletten mit Lebensmitteln abzuholen, die andernfalls aufgrund von Arbeitskräftemangel nicht ausgeliefert werden könnten (ebenfalls verursacht durch das Biden-Regime und seine geplanten Schließungen / das Covid-Rettungsgeldprogramm). Aus Breitbart.com:

Andere Supermarktketten haben ebenfalls Schwierigkeiten, ihre Regale aufzufüllen, berichtet das Journal, weil sie von den Lieferanten nicht beliefert werden. Der Mangel an Lebensmitteln hat dazu geführt, dass viele Lebensmittelhändler „manchmal ihre eigenen Lastwagen losschicken, um Waren aus den Produktionsstätten zu holen.“

Amerika ist nur neun Mahlzeiten von der Anarchie entfernt

Es ist jetzt glasklar, dass der herbeigeführte Lebensmittelkollaps die Nation in eine extreme Lebensmittelknappheit stürzen wird – nach venezolanischem Vorbild – wahrscheinlich bis Weihnachten.

Die Lebensmittelunruhen werden nicht lange auf sich warten lassen.

Dies alles ist wohlgemerkt beabsichtigt. Die Verbrecher des Biden-Regimes wollen Amerika in weit verbreitete zivile Unruhen und Anarchie stürzen, damit sie das Kriegsrecht ausrufen und die Wahlen 2022 aussetzen können, um die Herrschaft der Demokraten für die absehbare Zukunft zu erhalten.

Dieser ausgeklügelte Plan für zivile Unruhen wird durch Massenentlassungen von Polizisten, Feuerwehrleuten, 911-Mitarbeitern und anderen Ersthelfern noch beschleunigt. „Lähmender Arbeitskräftemangel“ führt dazu, dass die 911-Notrufzentralen nur noch mit einer Notbesetzung arbeiten, berichtet die Epoch Times.

In ganz Amerika entlassen Regierungs- und Unternehmensführer diejenigen, die sich weigern, sich impfen zu lassen, während sie gleichzeitig mit einem Massensterben derjenigen konfrontiert sind, die sich impfen ließen. Das Ergebnis ist die vorsätzliche Aushöhlung der gesamten Infrastruktur, die eine Nation am Laufen hält, einschließlich Transport und Logistik, Medizin, Strafverfolgung, Kommunalverwaltung, Lebensmittelversorgung, Energie, Luftfracht und mehr.

Was Sie hier sehen, ist die systematische, geplante Demontage einer ganzen Nation. Amerika wird ausgeweidet wie der Kadaver eines Schweins in einer Fleischfabrik, und das Endergebnis ist unausweichlich: Massenhaftes Verhungern, Verelendung und Wut, die zu einem landesweiten Aufstand führen, den das Biden-Regime nutzen wird, um das Kriegsrecht zu verhängen.

Im Grunde genommen ist dies der 6. Januar im landesweiten Maßstab. Das Biden-Regime ködert die gesamte Bevölkerung zu einem bewaffneten Aufstand und nutzt diesen dann, um sich dauerhaft an der Macht zu etablieren, indem es Wahlen absagt und Nahrungsmittelknappheit als Waffe einsetzt.

Ganze Massen von Demonstranten werden natürlich mit aerosolierten Biowaffen angegriffen, die das DHS in dieser Woche in New York City (und in den U-Bahnen und Parks von New York) unter freiem Himmel testet. Dies sind Übungsläufe für die Entfesselung dieser tödlichen Waffen gegen das amerikanische Volk im Jahr 2022.

Machen Sie keinen Fehler: Biden und seine globalistischen Kontrolleure führen einen totalen KRIEG gegen das amerikanische Volk, worauf jedes marxistische/faschistische verräterische Regierungsregime letztendlich hinausläuft.

Wenn Sie die Massenaufstände in diesem Winter sehen, denken Sie daran, dass sie alle durch eine künstlich herbeigeführte Lebensmittelknappheit ausgelöst wurden, und das spielt den antiamerikanischen Verrätern in die Hände, die diese Nation – und ihr Militär – durch die Zwangsinjektion von biologischen Waffen, die fälschlicherweise als „Impfstoffe“ bezeichnet werden, systematisch demontieren.

Viele Amerikaner waren bis jetzt nicht bereit, diese Wahrheit zu hören. Aber in diesem Moment ist das alles unbestreitbar. Sie können die Beweise direkt vor sich sehen. Die Zerschlagung dieser Nation hat begonnen, und es wird nicht mehr lange dauern, bis Amerika wie Venezuela aussieht, mit einem künstlich herbeigeführten finanziellen Zusammenbruch und einem Dollar-Reset, der der letzte Nagel im Sarg des amerikanischen Imperiums sein wird.

Erfahren Sie alle Details in der heutigen, knallharten Situation Update:

Boris Johnson speist mit Bill Gates und den mächtigsten Bänker sowie anderen zum Auftakt des globalen Investitionsgipfels

theguardian.com: Boris Johnson empfing am Montagabend 20 der einflussreichsten Wirtschaftsführer der Welt, die er dazu auffordert, dem „globalen Großbritannien“ einen „Raketenstart“ zu verschaffen, während das Vereinigte Königreich die Coronavirus-Pandemie und das Leben außerhalb der EU hinter sich lässt.

Zu den Teilnehmern des „Power-Dinners“ mit dem Premierminister in Nr. 10 gehören der Chef von Goldman Sachs, David Solomon, der Vorstandsvorsitzende von JP Morgan, Jamie Dimon, der Chef von Barclays, Jes Staley, und der Gründer von Microsoft, der sich für die Klimakrise einsetzt, Bill Gates.

Das exklusive Essen, zubereitet von der Michelin-Drei-Sterne-Köchin Clare Smyth, bildet den Auftakt zu einem globalen Investitionsgipfel, zu dem rund 200 Wirtschaftsführer eingeladen sind, die Königin am Dienstag auf Schloss Windsor zu treffen.

Zu den anderen großen Namen, die zu dem Dinner in der Downing Street eingeladen sind, gehören Larry Fink, der milliardenschwere Chef der Investmentfirma BlackRock, Stephen Schwarzman, der Chef der Private-Equity-Firma Blackstone, Ana Botín, die Vorsitzende von Santander, der BT-Chef Philip Jansen und die Außenministerin Liz Truss.

Smyth, der die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan im Jahr 2018 ausrichtete, wurde mit der Zubereitung eines Menüs aus „besten britischen Produkten“ beauftragt.

Die Gäste werden mit Canapés wie Aal in Gelee, Hühnerleberparfait, Kürbis und Gougères mit weißem Trüffel verwöhnt. Danach folgt Smyths charakteristische Vorspeise mit Kartoffeln und Rogen, ein Hauptgericht mit Wildfleisch, das mit 16 Jahre altem Whisky gekocht wird, und zum Nachtisch Zitronen-Birnen-Baiser.

Ein weiteres Abendessen für die Wirtschaftsführer, die es nicht an Johnsons Tisch Nr. 10 geschafft haben, wird zeitgleich vom Kanzler, Rishi Sunak, und William Russell, dem Oberbürgermeister von London, in der Guildhall in der Londoner City veranstaltet.

Am Dienstag wird eine größere Gruppe von Wirtschaftsführern im Wissenschaftsmuseum zu der Investitionskonferenz zusammenkommen, die das weltweite Interesse am Vereinigten Königreich und seinen Ambitionen, die grüne Wirtschaft anzuführen, im Vorfeld der Cop26-Konferenz in Glasgow, die am 31. Oktober beginnt, ankurbeln soll.

Anne-Marie Trevelyan, die neue Ministerin für internationalen Handel, wird den Gipfel eröffnen, gefolgt von Johnson, der ein Gespräch mit Gates führen wird. Nach Angaben des Sprechers des Premierministers wird Johnson Gates über „den globalen Übergang zu erneuerbaren Energien und die Rolle des Privatsektors bei der Bekämpfung des Klimawandels“ befragen.

Trevelyan sagte: „Diese Titanen des Unternehmertums zeigen, wie das Vereinigte Königreich Investitionen nutzt, um sich als Wissenschafts- und Technologie-Supermacht zu etablieren und als Pionier der grünen Technologie vor Cop26“.

Später am Dienstag wird die Wirtschaftselite zu einem Empfang der Königin auf Schloss Windsor gefahren, wo sie in der St. George’s Hall Drinks serviert bekommen und eingeladen sind, sich mit der Königin, dem Prinzen von Wales, dem Herzog von Cambridge, dem Herzog und der Herzogin von Gloucester und Prinz Michael von Kent zu unterhalten.

„Das Ziel des Gipfels ist es, neue internationale Investitionen in Milliardenhöhe zu sichern, um den 10-Punkte-Plan des Premierministers für eine grüne industrielle Revolution zu unterstützen“, sagte der Sprecher des Premierministers.

Johnson wird am Dienstag bekannt geben, dass auf dem Global Investment Summit 9,7 Milliarden Pfund an „neuen ausländischen Investitionen“ in Großbritannien gesichert wurden. Die drei vom Premierminister hervorgehobenen „grünen Wachstumsprojekte“ im Wert von insgesamt 8,5 Milliarden Pfund wurden jedoch bereits von den beteiligten Unternehmen angekündigt.

Aktivisten für Klimagerechtigkeit kritisierten den Gipfel als „nur weiteres Greenwashing der Unternehmen und falsche Lösungen für die Klimakrise“. Laut der Kampagne Global Justice Now haben BlackRock, JP Morgan, Goldman Sachs und Barclays in den letzten Jahren 173 Milliarden Dollar an Finanzmitteln für fossile Brennstoffe bereitgestellt – fast doppelt so viel wie die von den reichen Regierungen an den globalen Süden geleistete Klimahilfe.

Das ist Politik und hat nichts mit Wissenschaft zu tun: Weißes Haus und CDC bereiten Impfung von 5- bis 11-Jährigen vor, bevor die FDA sie genehmigt

childrenshealthdefense.org: Das Weiße Haus stellte heute Pläne vor, 28 Millionen 5- bis 11-Jährige gegen COVID zu impfen, und die Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention haben bereits Leitlinien für die Impfstoffe für diese Altersgruppe herausgegeben, obwohl die US-Arzneimittelbehörde FDA den Impfstoff von Pfizer für Kleinkinder noch nicht zugelassen hat.

Das Weiße Haus stellte heute Pläne zur Einführung von COVID-Impfstoffen für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren vor, obwohl die Experten für Impfstoffsicherheit – die die US-Arzneimittelbehörden beraten und Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit prüfen – noch nicht zusammengekommen sind, um zu erörtern, ob der COVID-Impfstoff von Pfizer für die Verwendung in der pädiatrischen Altersgruppe zugelassen werden sollte.

Die Biden-Regierung sagte, sie werde genügend Impfdosen sicherstellen, um die 28 Millionen Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren zu impfen, die in Frage kämen, wenn der Impfstoff für diese Altersgruppe zugelassen würde, berichtete CNN.

Das Weiße Haus wird auch dabei helfen, mehr als 25.000 Kinderarztpraxen, Hunderte von Gesundheitszentren und Kliniken in ländlichen Gebieten sowie Zehntausende von Apotheken für die Verabreichung der Impfung auszustatten.

Jeff Zients, der für COVID-19 zuständige Direktor des Weißen Hauses, sagte, dass 15 Millionen Dosen innerhalb einer Woche nach der Freigabe des Impfstoffs ausgeliefert werden können und danach jede Woche weitere Millionen Impfungen folgen werden.

„Wir wissen, dass Millionen von Eltern auf einen COVID-19-Impfstoff für Kinder dieser Altersgruppe gewartet haben“, sagte Zients während eines COVID-Briefings vor Reportern. „Und wenn die FDA und die U.S. Centers for Disease Control and Prevention den Impfstoff genehmigen, werden wir bereit sein, die Impfungen in die Arme zu schließen.

Zients sagte, Kinder hätten andere Bedürfnisse als Erwachsene, und „unsere operative Planung ist darauf ausgerichtet, diese spezifischen Bedürfnisse zu erfüllen, auch indem wir Impfungen in Umgebungen anbieten, die Eltern und Kindern vertraut sind und denen sie vertrauen.“

Die Regierung sagte, dass sie eine Partnerschaft mit der Children’s Hospital Association startet, um mit über 100 Kinderkrankenhäusern im ganzen Land zusammenzuarbeiten, um im November und bis zum Ende des Kalenderjahres Impfstellen einzurichten.

Die Regierung plant, die Impfung mit Hilfe von Mitteln der Federal Emergency Management Agency in Schulen und anderen „gemeindebasierten Einrichtungen“ anzubieten.

Das US-Gesundheitsministerium (HHS) wird außerdem eine landesweite Aufklärungskampagne durchführen, um Eltern und Erziehungsberechtigte mit genauen und kulturell angepassten Informationen über den Impfstoff und die Risiken von COVID-19 für Kinder zu erreichen“.

Wie schon bei den Impfungen für Erwachsene ist die Regierung der Ansicht, dass vertrauenswürdige Botschafter – Pädagogen, Ärzte und führende Persönlichkeiten der Gemeinde – entscheidend sein werden, um Impfungen zu fördern, so U.S. News & World Report.

Das Weiße Haus hat Anfang dieses Monats damit begonnen, mit den Bundesstaaten die Grundlagen zu schaffen, indem es die Gouverneure aufforderte, Kinderärzte und andere Leistungserbringer in Impfprogramme einzuschreiben, damit sie mit der Verabreichung von Impfungen beginnen können, sobald sie bereit sind.

„In der Delta-Ära infizieren sich Kinder genauso leicht wie Erwachsene, und sie übertragen die Infektion genauso leicht wie Erwachsene“, sagte Dr. Anthony Fauci, medizinischer Chefberater des Weißen Hauses, am Mittwoch vor Reportern. „Wir wissen das vielleicht nicht zu schätzen, weil etwa 50 % der Infektionen bei Kindern asymptomatisch sind“.

Nach Angaben der American Academy of Pediatrics werden weniger als 2 % der Kinder, die bekanntermaßen mit dem Coronavirus infiziert sind, ins Krankenhaus eingeliefert, und weniger als 0,03 % der Infizierten sterben.

Wie The Defender im Juni berichtete, argumentierten Experten, die vor der FDA aussagten, als diese die Zulassung des Impfstoffs von Pfizer für 12- bis 15-Jährige in Erwägung zog, dass die Risiken den Nutzen nicht überwiegen, selbst für diese ältere Altersgruppe.

Die Impfung von Kindern zum Nutzen von Erwachsenen sei ein „unbewiesener hypothetischer Nutzen“, sagte Dr. Peter Doshi, außerordentlicher Professor an der University of Maryland School of Pharmacy und leitender Redakteur von The BMJ, gegenüber der FDA.

Doshi erinnerte die FDA-Beamten daran, dass sie ein medizinisches Produkt in einer Bevölkerungsgruppe nur dann zulassen oder genehmigen können, wenn der Nutzen die Risiken in dieser Bevölkerungsgruppe überwiegt.

„Wenn die FDA keine hohe Messlatte für EUAs [Emergency Use Authorization] und Zulassungen anlegt, ist der Sinn der Regulierung verloren“, sagte Doshi.

Die Impfstoffberater der FDA werden sich erst am 26. Oktober treffen, um den Antrag von Pfizer auf Zulassung des Impfstoffs für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren zu prüfen. Auf der Sitzung werden die Berater die Daten der Unternehmen und die eigene Bewertung der FDA prüfen und dann darüber abstimmen, ob die FDA die EUA erteilen soll.

Die CDC wird ihren Ausschuss unabhängiger Impfstoffexperten am 2. und 3. November einberufen, um offizielle Empfehlungen für die Verwendung des Impfstoffs festzulegen.

Wird der Impfstoff zugelassen, wäre dies der erste COVID-Impfstoff für jüngere Kinder. Der Impfstoff von Pfizer-BioNTech ist derzeit für Personen ab 16 Jahren zugelassen und verfügt über eine Notfallzulassung für Kinder zwischen 12 und 15 Jahren.

CDC veröffentlicht im Vorfeld des Treffens Leitlinien zur Verabreichung des Impfstoffs von Pfizer-BioNTech an Kinder

Das Weiße Haus ist nicht der einzige, der Pläne zur Impfung von 5- bis 11-Jährigen offiziell macht, noch bevor der Impfstoff für diese Altersgruppe zugelassen ist. Die CDC hat letzte Woche einen Leitfaden herausgegeben, in dem die wichtigsten Aspekte eines COVID-Impfprogramms für Kinder unter 12 Jahren umrissen werden. Dieser Leitfaden soll die Behörden bei der Planung unter der Annahme unterstützen, dass mindestens ein COVID-19-Impfstoffprodukt für Kinder dieses Alters von der FDA zugelassen und von der CDC empfohlen wird.

Der „Pediatric COVID-19 Vaccination Operational Planning Guide“ der CDC enthält Einzelheiten über den voraussichtlichen Impfstoff von Pfizer-BioNTech – er kann jedoch aktualisiert werden, wenn andere Hersteller Anträge zur Prüfung durch die FDA einreichen – und basiert auf „aktuellen Fakten und Planungsannahmen“.

In dem Dokument legt die CDC die Unterschiede zwischen dem pädiatrischen Impfstoff und dem Impfstoff für Erwachsene dar, gibt eine detaillierte Produktkonfiguration an und stellt eine Vertriebsstrategie vor.

Darüber hinaus informierte die CDC die Anbieter darüber, dass der Public Readiness and Emergency Preparedness (PREP) Act und die PREP Act Declaration, die vom HHS Secretary herausgegeben wurde, „lizenzierte Anbieter und andere in der Erklärung genannte Personen zur Verabreichung von COVID-19-Impfstoffen, die von der FDA zugelassen sind, einschließlich COVID-19-Impfstoffen, die für die Verabreichung an Kinder zugelassen sind, ermächtigen und sie vor Haftungsansprüchen schützen“.

Ab dem 20. Oktober können Bundesstaaten und andere Gerichtsbarkeiten Dosen des COVID-Impfstoffs von Pfizer-BioNTech, der für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren entwickelt wurde, vorbestellen, so das Planungsdokument der CDC. Die Bestellungen erfolgen im Vorgriff auf eine Einführung, die bereits am 3. November beginnen könnte.

Die CDC sagte, dass die Gerichtsbarkeiten bereit sein sollten, Kinder im Alter von 5-11 Jahren kurz danach zu impfen, vorbehaltlich der Genehmigung der FDA und der Empfehlung der CDC.

„Indem das Weiße Haus bereits 65 Millionen pädiatrische Dosen des Impfstoffs von Pfizer-BioNTech gekauft hat und die CDC Richtlinien vor der FDA-Autorisierung herausgibt – ganz zu schweigen von einer Empfehlung ihres eigenen Beratenden Ausschusses für Immunisierung und Impfpraktiken -, entlarven diese Akteure den gesamten Prozess der Impfstoffregulierung als kompletten Schwindel“, sagte Mary Holland, Präsidentin von Children’s Health Defense in einer E-Mail an The Defender.

„Es gibt keinen besseren Weg, das Vertrauen der Öffentlichkeit zu untergraben, als deutlich zu machen, dass es sich hier um Politik und nicht um Wissenschaft handelt.“

AUF1-Serie Krisenvorsorge – Teil1: „Die kommenden Krisenszenarien“

Schon jetzt entwickelt sich die sogenannte Energiewende immer mehr zu einer Energiekrise, mit einer Kostenexplosion und einer immer größeren Blackout-Gefahr. Diesen Zusammenhang musste der „Focus“ in einem Artikel vom 13. Oktober einräumen, in dem auch zu lesen stand, dass es in diesem Jahr bereits zweimal fast zu einem totalen Blackout gekommen.

Im AUF1-Oktoberschwerpunkt haben wir uns daher grundsätzlich mit dem Thema Krisenvorsorge auseinandergesetzt. Im ersten Teil der vierteiligen Serie erfahren Sie, welche Krisenszenarien möglich und welche realen Gefahren zu erwarten sind. Vor allem aber, wie Sie persönliche Krisenvorsorge treffen können, um sich effektiv gegen diese Bedrohungen abzusichern und sich und Ihre Familie zu schützen.