Kategorie: Nachrichten
Korruption? Warum braucht Österreich 14 Mal mehr Covid-Tests als Schweden?
Test-Europameister Österreich gibt rund 97 Millionen Tests offiziell zu. Die Dunkelziffer könnte größer ausfallen, denn ob wirklich alle ausgegebenen “Gratis-Wohnzimmertests”, Schul- und Betriebstests erfasst wurden ist fraglich. Dem gegenüber steht die Teststrategie Schwedens, wo man mit der angeblichen Corona-Pandemie genau so gut wenn nicht besser zurechtkommt wie in Österreich. Die Zahl der schwedischen Tests wird in allen internationalen Testportalen ausgeblendet (siehe Google-Suche). Wir gingen auf Spurensuche.
Ein Kommentar von Willi Huber
Ist die schwedische Bevölkerung krankheitsresistenter und muss deshalb nicht alle paar Tage getestet werden? Oder hat man in Schweden einen anderen Bezug zur Verwendung der Steuergelder der Bevölkerung? Wir haben in diesem Artikel (Link) die Infektions- und Todeszahlen Schwedens und Österreichs übersichtlich gegenübergestellt. Ein wie auch immer gearteter Vorteil Österreichs war nicht feststellbar.
Nur Österreich glaubt an irre Teststrategie
Der Vergleich der Teststrategien in Österreich und Schweden ist haarsträubend. Der Vollständigkeit halber und weil wir viele Leser in Deutschland haben, wurde auch Deutschland hinzugefügt – und auch dieses Ergebnis überrascht. Die mutmaßliche Großkorruption rund um medizinisch weitgehend sinnfreie und methodisch fragliche Covid-Tests gibt es nur in Österreich. Der nachweisliche Nutzen ist nur auf den Konten all jener zu finden, die an den Tests gutes Geld verdienen.
Our World in Data, abgefragt am 30.10.2021
Weshalb der Korruptions-Gedanke naheliegt
Natürlich ist es ein harter Vorwurf, den handelnden Politikern Korruption zu unterstellen. Doch man muss der Spur des Geldes folgen und vergangene Skandale berücksichtigen. Am deutlichsten wurde die Problematik in Tirol, wo die PCR-Tests ohne Ausschreibung an ein offenbar problematisches Unternehmen vergeben wurden. Bis heute weiß niemand, wie und ob dort ausgewertet wurde:
- Betrugsverdacht: Hunderttausende PCR-Tests zweifelhaft
- Große Zweifel an PCR-Tests von HG Pharma
- Großes Datenleck bei PCR-Tests in Tirol
Spannend ist auch die Vergabepraxis in Niederösterreich:
- Niederösterreich beauftragt Firma eines VP-Mandatars mit Covid-Tests an Schulen
- PCR-Tests blieben liegen, Ärger in Schulen
Auffällig ist in allen publik gewordenen Fällen eine Verstrickung von Parteigängern der Regierungspartei ÖVP. Doch auch aus Deutschland sind ähnliche Fälle bekannt, z.B.: Neuer Verdacht gegen Sauter: Geschäfte mit Corona-Tests oder Korruption im Gesundheitswesen: In diesen Fällen ermitteln Nürnberger Staatsanwälte. Sogar der Europarat warnte vor einer massiven Zunahme der Korruption im Gesundheitssektor.
Report24 hat bereits im Mai dubiose Vorgänge in der Beschaffung von Antigen-Tests detailliert aufgearbeitet Untauglich, giftig: Regierung kauft 25 Mio. “Gratistests” bei dubioser 1-Mann-Firma – aktuell läuft ein Projekt, das sich mit den darin vermuteten Giftstoffen beschäftigt, welche österreichischen Schulkindern bis zu dreimal pro Woche zugemutet werden: Antigen-Schultests: Klarheit über giftige Inhaltsstoffe schaffen – helfen Sie mit!
Tests nur bei Symptomen medizinisch sinnstiftend
Tests ergeben eigentlich nur Sinn, wenn ein Patient Krankheitssymptome zeigt. Dies war im Übrigen auch die Lehrmeinung des umstrittenen Prof. Drosten, Corona-Papst Deutschlands, bis man ihn wie auch immer zu einer anderen Meinung bewegte. Siehe: Altes Interview aufgetaucht: Drosten hielt PCR Tests für untauglich
„Was zunächst interessiert, sind die echten Fälle. Ob symptomlose oder mild infizierte Krankenhausmitarbeiter wirklich Virusträger sind, halte ich für fraglich. Noch fraglicher ist, ob sie das Virus an andere weitergeben können. Das Beraterteam des neuen Gesundheitsministers sollte stärker zwischen medizinisch notwendiger Diagnostik und wissenschaftlichem Interesse unterscheiden.“
„Die Methode ist so empfindlich, dass sie ein einzelnes Erbmolekül des Virus nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger zum Beispiel bei einer Krankenschwester mal eben einen Tag lang über die Nasenschleimhaut huscht, ohne dass sie erkrankt oder sonst irgendetwas davon bemerkt, dann ist sie plötzlich ein MERS-Fall. Wo zuvor Todkranke gemeldet wurden, sind nun plötzlich milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik enthalten. Auch so ließe sich die Explosion der Fallzahlen in Saudi-Arabien erklären.“
Corona-Guru Prof. Drosten im Jahr 2014
Wühlt man lange Zeit weiter, findet man letztendlich eine Statistik im Statistikportal Statista (schöner Zungenbrecher, übrigens), die auf eine deutlich höhere Testzahl in Schweden hindeutet. Allerdings endet diese mit der Kalenderwoche 49 im Jahr 2020 und eine neuere Statistik ist nicht auffindbar. Es fehlen zudem die Informationen über die Art der Testungen, ob es sich nun um PCR oder Antigen-Tests handelte und ob es sich um Laborbestätigte Tests oder Billig-Wegwerf-Schnelltests wie sie in österreichischen Schulen erzwungen werden. Die Maximalzahl wöchentlicher Tests in Schweden war zum Höhepunkt der angeblichen Pandemie also 275.712 in der Kalenderwoche 48, 2020.
Erst ein Schwede konnte weiterhelfen. Die schwedische Regierung veröffentlicht die Testzahlen auf einer eigenen Ministeriums-Homepage, https://www.folkhalsomyndigheten.se/. Die Seite gibt faszinierende Einblicke in die unterschiedliche Teststrategie von Schweden zu Österreich: Pro Woche (!) werden aktuell im Schnitt 140.000 Tests in Schweden durchgeführt. In Österreich sind es momentan 300.000 pro Tag.
Aktuelle Testzahlen aus Österreich
Das Portal https://coronavirus.datenfakten.at/ gibt mit Datum von gestern den Stand der Tests in Österreich an, wie aus der folgenden Grafik hervorgeht. Als Quelle wird das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz angegeben. Dort kann man vermuten, dass die Gesamtzahl von Tests auch Schul- und Betriebstestungen beinhaltet, man findet beim Ministerium aber drei Tabellen untereinander mit zahlreichen, intransparenten Fußnoten: https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Neuartiges-Coronavirus-(2019-nCov).html Es wäre generell schön, wenn bei irgendeinem Aspekt der vorgeblichen Pandemie letztendlich einmal Transparenz einkehren würde.
Jedenfalls wird der Testwahn und somit die Pandemie in Österreich noch lange munter weitergehen, Abermillionen bis Milliarden an Steuergeldern werden für Tests verwendet. Jüngst trafen unvorstellbare 190 Tonnen China-Tests per Flugzeuglieferung in Österreich ein.
Fragen zum Klimawandel (2): Klimawissen – kurz&bündig
Einst Osmanen, heute Flüchtlingsboote: Chios und seine Invasoren
Flüchtlingslager Vial auf Chios (Foto:Imago)
„Flüchtlinge ertrinken vor der Insel Chios im Meer„, berichtete der Auslandskorrespondent Gerd Höhler aus Athen diese Woche, unter anderem in der „Badischen Zeitung„. Die Unglücklichen wollten von der Türkei aus mit einem Schlauchboot auf die wenige Seemeilen entfernte griechische Insel übersetzen. Es waren klassische „Schwarzfahrer“ – nicht nur der Hautfarbe nach, sondern auch, weil für weitaus weniger Geld als die zu entrichtenden Schleppergebühren Fähren verkehren. Bei einer dieser Schwarzfahrt jedenfalls sind wohl von Montag auf Dienstag eine Frau und drei Kinder ertrunken, eine Person wird noch vermisst. 22 Migranten konnten gerettet werden – sie wurden jedoch nicht in die dem Rettungsort nähergelegene Türkei zurückverbracht, wo die Überfahrt gestartet war, sondern, wie gewünscht, nach Griechenland auf EU-Territorium weitergeschippert. Am Ende werden sie sehr wahrscheinlich in Deutschland landen.
Hier eine Rekonstruktion des Bootsunglücks aus meiner Erfahrung als Schlauchbootfahrer: Das 12-Personen-Boot war mit 27 Migranten ab Bord zweifellos stark überladen. Dies alleine führt jedoch – selbst bei stärkerem Seegang – noch nicht zu einem derartigen Unglück, solange fast alle Passagiere auf den beiden Schlauchkörpern rechts und links des Bootsbodens sitzenbleiben. Eine entscheidende Hauptrolle spielten wohl die ungewöhnlichen Windverhältnisse: Wie ich in früheren Beiträgen, aus Kenntnis der dortigen Region bereits geschrieben hatte, bläst der Wind am Unglücksort in den frühen Morgenstunden zumeist stark ablandig von Ost nach West, also auf die Insel Chios zu. Anfang dieser Woche jedoch herrschte dort ausnahmsweise die gleiche Windrichtung wie auf Lesbos vor: von Nord nach Süd.
Untypische Winde
Die Wellen kamen deshalb von der Seite, und wenn sie gegen die – wegen der Überbesetzung zu niedrigen – Bordwand schlagen, sind die Insassen schnell komplett durchnässt. Ich nehme deshalb an, dass die auf der Steuerbordseite Sitzenden aufgestanden sind, um sich in der Bootsmitte zusammenzukauern. Dadurch jedoch wurde der Bootsboden übermäßig belastet. Wenn dann eine stärkere Welle seitlich den nun unbesetzten Schlauchkörper hochdrückt, ihm jedoch der durch das geballte Körpergewicht der Insassen belastete Bootsboden nicht folgen kann, reißt irgendwann die verschweißte Naht zwischen Schlauchkörper und Boden – was bedeutet, dass alle, die nicht auf Backbord saßen, ins Wasser und unters Boot gezogen werden. Man könnte nun natürlich den untypischen Wind verantwortlich machen (oder diesen, wie heute üblich, auch gleich der „Klimakatastrophe“ anlasten). Man könnte sich aber auch fragen, warum die Afrikaner nicht eine kürzere Reiseroute wählten als die über die Türkei, die nicht gerade auf den typischen Wegstrecken der afrikanischen Migrantenströme liegt. Oder was Erdogan eigentlich mit unseren -zig Milliardenzuwendungen anstellt, wenn seine Küstenwache anscheinend nicht einmal imstande ist, zwei Dutzend Weltenbummler von ihren lebensgefährlichen Bootstouren abzuhalten?
Angela Merkel hätte bei ihrem kürzlichen Abschiedsbesuch in der Türkei ja auch vorschlagen können, dass bei künftigen Überfahrten der jeweilige Oberschlepper mit an Bord gehen und schauen soll, dass die Passagiere keine lebensgefährlichen Dummheiten machen. Oder sie hätte ihrem Gastgeber Erdogan ja einen Tauschhandel vorschlagen können: Du gibst Nordzypern zurück und verzichtest auf das europäische Stückchen der Türkei nördlich von Istanbul (das sich deine osmanischen Vorfahren bzw. Vorbilder bekanntlich blutigst unter den Nagel gerissen haben) – und dafür könnte dir Griechenland vielleicht die deiner Küste in Sichtweite vorgelagerten Eilande Lesbos, Chios, Samos und Kos abtreten, Gebiete, die ihr Türken im Laufe der Geschichte ja immer wieder temporär erobert habt?
Geschichte scheint sich tatsächlich zu wiederholen; wie Hegel einst sagte, zuerst als Tragödie, dann als Farce. Auf Chios trifft dies jedenfalls zu. Wobei die deutschen Medien die früheren Tragödien um diese Insel geflissentlich ausblenden und hierfür die Geschichte sogar verzerren. Ein typisches Beispiel ist ein Beitrag der „Süddeutschen Zeitung“ vom 30. Juli 2018, in dem es etwa heißt: „Die Fähre schafft die Strecke in 20 Minuten, Touristen können mehrmals täglich vom türkischen Çeşme auf die griechische Insel Chios übersetzen, von weißen Sandstränden zu den Felsenbuchten auf der Insel. Die Nähe hat ein besonderes Verhältnis geschaffen, zu allen Zeiten. Chios war fast 350 Jahre unter osmanischer Herrschaft. Als die Deutschen auch Chios im Zweiten Weltkrieg besetzten, flohen Griechen in Fischerbooten in die Türkei. Heute verläuft die Migrationsroute in umgekehrter Richtung.“ Nicht erwähnt wird von der SZ in dieser romantisierenden Nachbarschaftserzählung, dass unter der Herrschaft der Osmanen nur wenige Inselbewohner flohen – weil Tote nicht mehr fliehen können.
Erst Tragödie, dann Farce
Was tatsächlich auf Chios geschah: 1566 geriet die Insel unter die Herrschaft der imperialistischen Osmanen und damit des Islam. Grund waren, neben allgemein expansiven Bestrebungen, wohl auch materielle Anreize: Legendär soll die Schönheit der Frauen und der Reichtum von Chios gewesen sein, und beides weckte Begehrlichkeiten – vor allem jedoch wirtschaftlicher Natur: Chios war als Handelsstützpunkt eine wohlhabende Insel und war deshalb schon länger in den Fokus der Hohen Pforte gerückt, deren Sultane sich jahrhundertelang nur auf eines gut verstanden: die Grenzen ihres Reichs auszudehnen und neue Gebiete zu erobern.
Gut 250 Jahre später, 1821, schlug das osmanische Reich den Aufstand der rebellierenden Bevölkerung in den Donaufürstentümern nieder; auch auf dem griechischen Festland siegten die aufständischen Einheimischen. Nicht so auf den ägäischen Inseln; der zuständige orthodoxe Erzbischof hatte die chiotischen Inselbewohner noch angefleht, bloß nicht auf die Invasion der türkischen Streitkräfte zu reagieren, „um den Zorn der Osmanen nicht zu erregen„. Erfahrungsgemäß helfen solche Beschwichtigungen gegenüber Islamisten nichts, damals wie heute – was sich auch in diesem Fall wieder bewahrheitete: Der Sultan in Konstantinopel mobilisierte 45.000 Soldaten und Söldner, die Mehrzahl von ihnen Freiwillige, die sich an der Plünderung der Reichtümer von Chios bereichern wollten.
Am 11. April 1822, kurz vor Ostern, kreuzte die Flotte von Kara-Ali mit 46 Schiffen und 7000 Kriegern vor Chios auf und landete schließlich. Zuerst wurde die Chora geplündert, den Bewohnern wurden die Ohren oder gleich der Kopf abgeschnitten und dem Sultan als grausige Trophäen geschickt. Manche Inselbewohner flüchteten vor den Osmanen in die Klöster, was sie jedoch nicht retten konnte: Alleine im Kloster Nea Moni wurden 2.000 Geflüchtete getötet. Am Ostersonntag wurde das Kloster Agios Minas niedergebrannt, alle 3.000 dorthin geflüchteten Griechen starben. In einem nahegelegenen Dorf wurden weitere 2.300 Einheimische niedergemacht. Den übrigen Inselbewohnern wurde Amnestie zugesichert – doch sobald sie ihre Verstecke verließen, wurden sie ebenfalls ermordet. Sogar aus Chios stammende Bürger in Konstantinopel wurden hingerichtet. Insgesamt forderte das Massaker von Chios rund 25.000 Tote. Damit nicht genug: Zwei Monate später wurden 45.000 Inselbewohner versklavt, Männer, Frauen und Kinder auf den Sklavenmärkten von Smyrna, Konstantinopel, Ägypten und in Nordafrika verkauft. Anfang 1822 hatte Chios noch stolze 110.000 Einwohner verzeichnet; nach dem Osmanensturm waren es noch 20.000. Ungefähr genauso vielen Chioten war die Flucht von der Insel gelungen.
Barbarei der Islamisten, damals wie heute
Und was tat damals „der Westen“? Er holte damals schon zuerst sein „scharfes Schwert“ heraus – und drohte dem Osmanischen Reich mit dem Abbruch der diplomatischen bzw. konsularischen Beziehungen. Künstler verewigten das Massaker in zahlreichen Gemälden, ersannen wohlklingende Gedichte und Lieder. Und an Pfingsten 1825 gab es im Berliner Tiergarten ein Feuerwerk zugunsten der gebeutelten Griechen. Ähnlichkeiten zur Gegenwart von heute wären rein zufällig… Erst zwei Jahre später, 1827, rauften sich die christlichen Verbündeten zusammen und zahlten es dem „kranken Mann am Bosporus“ heim: Sie vernichteten die türkisch-ägyptische Flotte in der Bucht von Navarino. 1912 endlich wurde Chios mit dem griechischen Mutterland vereinigt.
Und heute? Im Jahr 2021 wird Chios seine Lage in unmittelbarer Nähe der türkischen Westküste erneut zum Fluch. Die Insel liegt nur knapp acht Kilometer Luftlinine vom Festland entfernt – und ist damit ebenso schnell vom türkischen Hoheitsgebiet aus zu erreichen wie die Insel Lesbos. Auf der kurzen Strecke von der Küste zur griechischen Insel herrscht in den frühen Morgenstunden ab 3 Uhr bis Sonnenaufgang fast regelmäßig ein günstiger Ostwind, mit dem man sich ohne Motor oder nur mit Rudern nach dem griechischen Europa treiben lassen kann; insofern lügt die türkische Grenzpolizei nicht, wenn sie der arglosen Merkel oder Brüsseler EU-Vertretern ruhigen Gewissens und listig berichte, sie höre, sehe und wisse nichts von illegalen Bootsüberfahrten.
Jedenfalls gelangen diese Weise Woche für Woche nach wie vor Migranten von der Türkei nach Europa; nicht mehr so viele wie auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise 2015 zwar, doch in immer noch beträchtlichen Mengen – und Griechenland hat das Nachsehen. Wenn auch nur für wenige Tage, denn geht’s für die Migranten weiter Richtung Deutschland, wo sie als „Binnenflüchtlinge“ der sogenannten Sekundärmigration ankommen. Griechenland tut aus naheliegenden Gründen wenig bis nichts, um sie hiervon abzuhalten.
Alle weiter nach Deutschland!
Und das ist mehr als verständlich. Denn was muss in den Köpfen der griechischen Inselbewohner vorgehen, deren Vorfahren von den Vorfahren der heutigen Türken erobert wurden, und die jetzt erneut eine Invasion von dort erleben, wenn auch keine militärische, sondern eine „humanitäre“? 18.000 Migranten müssen die paar Inselbewohner verkraften – in etwa so viele, wie vor 200 Jahren das Massaker überlebt haben. Bangen die Einheimischen hier wirklich nur um ihre Sicherheit, die Bauern um ihre Olivenernte? Sind die Frauen etwa nicht mehr so schön und begehrenswert wie damals? In den letzten Jahren waren es mehrheitlich Syrer, Iraker und eben auch Afrikaner, die nach Chios gelangten. Es kommen aber zunehmend auch Türken an, als angebliche Asylanten und Erdogan-Regimeflüchtlinge. Und nicht nur die Chioten fragen sich, ob es sich bei diesen wirklich um politisch Verfolgte handelt – und nicht womöglich vom neuen Sultan in Ankara eingeschleuste Spitzel oder Agents Provocateurs, die genauso ferngesteuert sind wie die Imame in deutschen Ditib-Moscheen.
Oder sind es gar IS-Terroristen, denen man aus ihren syrischen Hochburgen heraus Geleitschutz quer durch die Türkei gewährte, so wie auch im Fall der dschihadistischen Hilfssöldner im Konflikt mit Armenien um Berg-Karabach? Weil es sich bei solchen Überlegungen um keine abweichen Vorstellungen handelt, sondern durchaus reale Möglichkeiten, ist es umso unbegreiflicher, dass die EU-Behörden und allen voran Deutschland dies tatenlos zulassen, und auf Chios sogar einen „Hotspot“ unterhalten. Dieser könnte sich bald schon wieder als „Brenn-Punkt“ erweisen.
Antonovs brachten 190 Tonnen Covid-Tests: Pandemie-Fortsetzung lange geplant
Falls es noch Fragen und Zweifel gibt, weshalb die Regierung unbedingt die Corona-Pandemie aufrechterhalten, hohe Zahlen generieren und strenge Testregeln einführen will, nach denen nur noch PCR Tests gelten sollen: Mehrere Antonov-Landungen in Linz erklären den Grund. Unvorstellbare Mengen von Covid-Tests wurden ins Land beordert – die gilt es nun für die gesamte Kette von Teststraße, Ärzte, Apotheken bis hin zu den Testlabors gewinnbringend einzusetzen. Dabei wird klar, dass ein langfristiger Plan dahinterstecken muss.
Ein Kommentar von Willi Huber
Speziell die Landung der Antonov 225 wurde als Großereignis gefeiert. Am 5. Oktober landete das größte Frachtflugzeug der Welt in Linz. Der Flughafen feierte das als Medien- und Publikumsereignis, zahlreiche Neugierige strömten zum Flughafen. Wie Duracell-Affen klatschten die Menschen am Flughafen ohne näher darüber nachzudenken, welches Ereignis da gerade stattfindet. Dabe hätten interessierte Medienkonsumenten schon ahnen können, was der Grund für das Spektakel ist. So kann man auf ORF Online lesen:
Beladen ist die Maschine übrigens mit 100 Tonnen Medizinartikeln aus China, die müssen jetzt entladen werden.
Insider, die mit der Entladung betraut waren, berichteten Report24 ganz genau, um welche Artikel es sich da handelte. Nicht weniger als 1.300 Paletten mit Covid-Tests sollen aus dem Flugzeug gekarrt worden sein. Und es war nicht die einzige Lieferung. Uns liegen Fotos vor, wo aus dem Frachtraum einer Antonov 124 weitere 90 Tonnen (!) solcher Tests ausgeladen wurden.
Unvorstellbare Mengen an Tests
Wer diese Tests bestellt hat und wo sie eingesetzt werden sollen, wird zurzeit recherchiert. Doch im Endeffekt geht es nur um eine Bestätigung für einen Umstand, der an sich klar sein dürfte: Die unvorstellbaren Mengen an Tests sind für den Einsatz in Österreich vorgesehen. Dabei ist Österreich im Covid-Testwahn in der EU führend, weltweit liegt das kleine Alpenland sogar am zweiten Platz, Report24 berichtete ausführlich: Korruptions-Europameister? Vizeweltmeister? Österreichs Testwahn im Vergleich
Our World in Data, abgefragt am 30.10.2021
Diese Tests haben bei genauerer Betrachtung keinerlei Sinn, außer horrende Kosten zu verursachen und somit das Volksvermögen an diverse Unternehmen – zumeist mit enger Politiknähe – umzuverteilen. Auch China zählt logischerweise zu den Nutznießern, da die meisten dieser oft völlig ungeeigneten, stellenweise verunreinigten oder fehlerhaften Tests dort hergestellt werden. Dabei geht es um Milliarden. Die Republik nimmt dafür mehr und mehr Schulden auf, welche nachfolgende Generationen zu bezahlen haben. Egal was passiert und ob der gigantische Kriminal- und Korruptionsfall je aufgedeckt wird – die handelnden Politiker haben nach den Regeln unseres “Rechtsstaates” wohl keine Konsequenzen zu befürchten.
Vergleich Schweden / Österreich
Um die Behauptung der Sinnlosigkeit des heimischen Testwahns zu untermauern, kann man die Entwicklung der vorgeblichen Corona-Pandemie in Österreich mit Ländern vergleichen, die sich nicht dem Testwahn unterwerfen. Ein signifikant besseres Abschneiden Österreichs ist nicht feststellbar – im Gegenteil, wenn nicht identische “Kurven” vorliegen schneiden wir teilweise sogar schlechter ab als Staaten, die nicht jeden Bürger jede Woche mehrere Male zu Tests zwingen. Eine perfekte Vergleichsmöglichkeit bietet jedem, der sich für Hintergründe interessiert, das Land Schweden, das bekanntlich seit beginn der “Pandemie” einen anderen Weg ging. Es gibt dort weder mehr behauptete Todesfälle noch mehr behauptete Infektionen.
Fallzahlen-Vergleich Schweden / Österreich, Google, abgerufen am 30.10.2021
Todeszahlen-Vergleich: Schweden / Österreich, Google, abgerufen am 30.10.2021
Kumulative Tests in Schweden = Summe bis zum heutigen Tag: 83.954, Abgerufen am 30.10.2021
Am 30.11. verkündete der staatliche ORF die neuen Corona-Regeln der Bundesregierung (ÖVP, Grüne). Demnach soll in Hinkunft viel mehr auf PCR-Tests gesetzt werden. Nachdem die Tests bereits Anfang Oktober angeliefert wurden und eine solche Lieferung eine mehrmonatige Vorlaufzeit hat, ist von einem großen Plan auszugehen.
Der Stufenplan der Bundesregierung sieht bisher vor, dass ab 400 belegten Intensivbetten Antigen-Tests nicht mehr als Testnachweis gelten. Ungeimpfte müssen dann einen aktuellen PCR-Labortest vorweisen.
Dabei war die Pandemie für die ÖVP doch schon beendet …
Dabei darf man nicht vergessen, dass mehrere hohe Protagonisten der ÖVP öffentlich sagten, dass die Pandemie vorbei wäre: Gernot Blümel im ORF und Zwischenkanzler Schallenberg, ebenso im ORF. Diese Aussagen wurden von den ORF-Interviewern jeweils absichtlich überhört und unkommentiert so stehengelassen. Nun hat man sich offenbar umentschieden und der ganze Pandemie- und Testzirkus geht mit voller Kraft – zu Last der Menschen dieses Landes – weiter.
Von wegen „keine Spätfolgen“: AstraZeneca rechnet selbst mit Langzeitschäden
Bei der “Kontroverse” um nicht zu sagen Hexenjagd gegen den widerständigen Bayern-München-Spieler Kimmich kam ein Thema in den Fokus der Öffentlichkeit, das viel mehr diskutiert werden muss: Die völlig unbekannten Langzeitfolgen der verschiedenen neuen Impfstoffe. Dabei wussten die Impfstoffhersteller von Anfang an, dass mögliche Langzeitfolgen nicht einschätzbar sind – deshalb haben sie die Haftungsfrage auf die Käufer ausgelagert. Im Endeffekt werden die Steuern der Opfer dazu herangezogen.
Nachdem es zuerst nur Gerüchte gegeben hatte, dass Bayern-München-Spieler Joshua Kimmich noch nicht gegen Covid-19 geimpft sei, wurde dies am Wochenende von diesem selbst bestätigt. Von Sky-Reporter Patrick Wasserziehr wurde er daraufhin einem schauprozessartigen Verhör unterworfen, an dessen Ende allerdings Wasserziehr dumm aus der Wäsche schaute – denn Kimmich begründete seine Impfskepsis äußerst souverän, und verwies insbesondere auf noch unbekannte Langzeitfolgen – obwohl er für die Zukunft eine Impfung auch nicht ausschließen wollte. Trotz seiner absolut legitimen, differenzierten und vernünftigen Darlegungen brach umgehend ein medialer Empörungssturm über ihn herein.
Seither sieht sich Kimmich sich nahezu täglich Verurteilungen und Belehrungen der üblichen „Experten“ ausgesetzt. Neben dem unvermeidlichen Karl Lauterbach gehörte unter anderem auch der Virologe Carsten Watzl zu denen, die die Frage nach Langzeitfolgen der Covid-Impfung als vermeintliches „Missverständnis, das sich bei vielen Menschen hartnäckig hält” abtun.
AstraZeneca kennt Risiko seit Impfstoffentwicklung
Tatsächlich ist die Frage nach Langzeitfolgen der Impfung sehr wohl eine wichtige und vordringliche – und, na sowas, auch einer der Gründe, warum die Impfstoffhersteller jeglichen Haftungsanspruch verweigern. So räumte Ruud Dobber, ein führender Mitarbeiter von AstraZeneca, ganz offen ein, das Unternehmen „könne einfach nicht das Risiko eingehen, dass der Impfstoff in vier Jahren Nebenwirkungen zeige“. Diese Erkenntnis ist nicht neu sondern wurde von AstraZeneca bereits im Juli 2020 ganz offen kommuniziert. „In den Verträgen, die wir haben, fordern wir eine Kompensation beim Eintritt von Schäden (indemnification). Die meisten Länder finden es akzeptabel, dieses Risiko auf ihre Schultern zu nehmen, weil es in ihrem nationalen Interesse liegt“, sagte Dobber und fügte hinzu, dass AstraZeneca und die Aufsichtsbehörden Sicherheit und Verträglichkeit zu einer obersten Priorität machten. Angesichts der wachsenden Anzahl von “Rote Hand Briefen” und der trotz underreporting dokumentierten Nebenwirkungen darf diese Aussage als PR-Gag abgetan werden.
Pfizer/Biontech ließ sich bei Langzeitfolgen aus der Haftung nehmen
In ähnlicher Weise finden sich denn auch in den Verträgen zwischen Regierungen und Organisationen wie der EU weltweit gleichlautende Schutzklauseln, mit denen sich die Hersteller vor jeder Haftung drücken – unter Verweis auf eben solche Nebenwirkungen, die es doch laut „99 Prozent der Wissenschaftler“ und jener Experten, die Kimmich jetzt belächeln, unmöglich geben könne. So heißt es in den Verträgen zwischen der deutschen Bundesregierung und Pfizer/Biontech wörtlich: „Der Käufer erkennt an, dass die langfristigem Wirkungen und die Wirksamkeit des Impfstoffes derzeit nicht bekannt sind und dass der Impfstoff unerwünschte Wirkungen haben kann, die derzeit nicht bekannt sind.“
Entschädigungszahlungen in den USA
Abgesehen davon, dass einem schon der gesunde Menschenverstand sagt, dass ein in aller Eile entwickelter Impfstoff, der erst seit einigen Monaten verabreicht wird, gar nicht ausreichend genug erforscht sein kann, um Langzeitfolgen kategorisch auszuschließen, verläuft das ganze Thema von Entschädigungszahlungen bei Impfstoffen in einer relativen rechtlichen Grauzone. In den USA sind Impfstoffhersteller seit 1986 durch den National Childhood Vaccine Injury Act vor Schadenersatzklagen geschützt. Stattdessen werden entsprechende Streitfälle vor dem Vaccine Injury Compensation Program verhandelt, wo auch Schadenersatzzahlungen festgelegt werden.
Langer Katalog von Impfschäden in den USA
Bei Schäden durch die Covid-Impfung ist sogar ein eigenes Streitschlichtungsverfahren (Countermeasures Injury Compensation Program, CICP) eingeführt worden: Betroffene erhalten Lohnausfallerstattungen von bis zu 50.000 Dollar. Bei Todesfällen haben die nächsten Hinterbliebenen Anspruch auf bis zu 370,376 Dollar. Dabei gibt es weder unabhängige Richter noch die Möglichkeit der Revision oder der persönlichen Darlegung des Falles. Das CICP listet sogar einen ganzen Katalog von Folgen der Covid-Impfung auf; schon alleine hierdurch wird die in Deutschland wider alle Evidenz behauptete Unschädlichkeit der Covid-Impfung ad absurdum geführt.
Skeptiker wie Kimmich sind insofern erweislich besser informiert als die „Experten“ – oder sie zeigen zumindest eine wohlbegründete Vorsicht, die in der medialen Impfpropaganda weitgehend ausgeblendet oder gar verteufelt wird.
60 Jahre (erzwungenes) Gastarbeiter-Abkommen mit der Türkei

Am 30. Oktober jährt sich zum 60. Mal (1961) die Unterzeichnung des Gastarbeiterabkommens zwischen Deutschland und der Türkei. Diesbezüglich wird von interessierter Seite das Märchen von den dringend benötigten türkischen Arbeitern zum Besten gegeben. So zum Beispiel von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bereits bei einer Veranstaltung am 10. September: „Jene Menschen, mit denen all das begann, […]
Söders nächster ordnungspolitischer Amoklauf: „3G plus“
Erneut im Panik-Krisenmodus: Söder (Foto:Imago)
Offenbar hat der CSU-Ministerpräsident in München nicht nur keinerlei Lehren aus dem Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs gezogen, das ihm in einer zwar viel zu späten, aber deshalb nicht weniger aufsehenerregenden Entscheidung zur Coronaverordnung im Freistaat mit ihren Ausgangsbeschränkungen glatten Rechts- und Verfassungsbruch bescheinigt hatte: Statt sich fortan zurückzunehmen, mit größter Zurückhaltung Grundrechte anzutasten und im Zweifel für die Freiheit zu entscheiden, nimmt Södolf die derzeit „explodierenden Inzidenzen“ (trotz deren ausdrücklicher Abschaffung als Pandemie-Leitindex!) erneut zum Anlass, die Corona-Maßnahmen erneut zu verschärfen.
So plant Söder Wahnwitziges: Neben einer „erweiterten Maskenpflicht“ soll fortan auch noch eine Steigerung von „3G“ zu „3G plus“ installiert werden – zur noch drastischeren Diskriminierung Ungeimpfter. Greift diese, müssen Ungeimpfte etwa beim Friseurbesuch oder beim Einkehren in eine Gaststätte einen PCR-Test vorlegen – ebenso wie bislang der Antigen-Schnelltest auf eigene Kosten zu besorgen, versteht sich, die in diesem Fall ein Vielfaches der Schnelltestkosten betragen. Statt den Bürgern ihre (einst bereits für den Fall einer viel niedrigeren Impfquote als der bereits erreichten) versprochene Freiheit zurückzugeben, fällt Söder wieder in alte Autoritätsreflexe zurück.
Alte Autoritätsreflexe
Wenig überraschend, kommt an den Plänen der Staatsregierung – die letztlich das Eingeständnis des Scheiterns der Impfkampagne implizieren, da ein großer Teil der Neuinfektionen „Durchbrüche“ vollständig Geimpfter sind – so gut wie keine Kritik von Seiten der Altparteien im Landtag, sondern nur von der AfD als auch in diesem Fall anscheinend einzig besorgter Realopposition. Deren wirtschaftspolitischer Sprecher und stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Franz Bergmüller, nannte es einen „Skandal, dass Söder gesunde Menschen ohne Symptome schikaniert„. Da sich bereits infolge der „normalen“ 3G-Regel eine deutliche Zurückhaltung von Ungeimpften beim Gaststättenbesuch oder bei der Inanspruchnahme von Dienstleistungen bemerkbar mache, wird der Plan, Ungeimpften als Zutrittsvoraussetzung nun sogar einen PCR-Test abzuverlangen, diese erstrecht aussperren: „Faktisch handelt es sich um eine Ausgrenzung gesunder, ungeimpfter Personen.“
Begründet wird auch diese nächste Eskalationsstufe der Apartheid mit der angeblichen „Überlastung der Krankenhäuser“ die, so Bergmüller, „insgesamt jedoch nicht gegeben ist.“ Außerdem soll Söders Plan zufolge auch das Auflagen-System und die Überwachung der Hospitalisierungstendenz überarbeitet werden: Die bestehende sogenannte Krankenhaus-Ampel habe nämlich „Schwächen„, weil sie „regionale Besonderheiten vernachlässige„, weshalb künftig vorgesehen ist, dass die Ampel bei 600 so deklarierten „Corona-Intensivpatienten“ bayernweit überall auf Rot schaltet – unabhängig davon, wo die Fälle auftreten. Unverhältnismäßigkeit und bürokratische Willkür kehren damit wieder in den Alltag zurück: Wenn also in Mainfranken in einem Hotspot eine größere Zahl an Klinikeinweisungen „an und mit Covid“ erfolgt, herrscht ebenfalls im Berchtesgadener Land, Oberstdorf oder in Passau Alarmstufe Rot, selbst wenn in den dortigen Kliniken gähnende Leere herrschen sollte. Mit solchen arbiträren Regularien handelt sich Söders Kabinett gleich die nächste Verfassungsklage ein – sofern sein Koalitionspartner, die Freien Wähler, bei deren Verabschiedung überhaupt mitzieht. Für Söder hingegen scheint diese Pandemie nie enden zu dürfen…
Impfpflicht in den USA könnte Lieferketten-Krise verschärfen
Die Industrieländer haben Probleme bei den Lieferketten. Sowohl über das Ausmaß als auch über die Gründe hierfür informieren die großen Medien nur sehr sparsam. Völlig verpönt sind Hinweise auf „heiße“ oder „kalte“ Impfpflichten, die die ohnehin schon angespannte Lage noch verschärfen könnten. Von Gregor Amelung.
Der Beitrag Impfpflicht in den USA könnte Lieferketten-Krise verschärfen erschien zuerst auf reitschuster.de.
„Fanatismus im Islam und im Christentum“?
Eine unzulässige Gleichsetzung durch Kardinal Dr. Reinhard Marx. Gastbeitrag von Reinhard Wenner
Der Beitrag „Fanatismus im Islam und im Christentum“? erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Weltweite COVID 19 begründete Lockdowns ändern am Anstieg der CO2 Konzentration nichts – WMO fordert trotzdem CO2 Reduktion zu verstärken
Am 31.10.21 soll in Glasgow die vom letzten auf dieses Jahr verschobene UN Klimakonferenz, genannt COP (Conference of the Parties) 26 beginnen. Pünktlich dazu meldete sich die WMO (World Meteorological Organization) mit einer als Schreckensmeldung aufgemachten Pressemitteilung, die für sie eigentlich ein Fiasko ist, denn sie muss vermelden, dass trotz des brutalen weltweiten Lockdowns, die durch die rigide Covid 19 Politik fast aller Regierungen erzwungen wurden, die CO2 Konzentration in der Atmosphäre weiter mit gleichem Tempo wie zuvor steigt. Und die WMO entscheidet sich – wie anders – daraus eine Panikmeldung zu machen. Und die Mainstreammedien folgen ihr wie immer willig.
So titelt die Zeit: „CO2-Gehalt in der Luft auf Höchstwert,“
und erklärt weiter:
„Wegen der Pandemie emittierte die Weltwirtschaft 2020 etwas weniger Treibhausgase als in den Jahren zuvor. Die Konzentration von CO2 stieg dennoch bedrohlich weiter“ und weiter .. „Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr sei sogar noch höher ausgefallen als die durchschnittliche Zunahme in den vergangenen zehn Jahren“,
die chronisch Klimapanik schürende Süddeutsche titelt: „CO2-Konzentration in der Atmosphäre erreicht neuen Höchststand“. Um dann zu behaupten …“Beim Klimaschutz drängt die Zeit.“
nur die Welt hält sich etwas zurück und wundert sich : „Stillstand in der Wirtschaft – dennoch Höchstwert bei Treibhausgas“
Allerdings ohne ein Fragezeichen zu setzen.
Die Natur nimmt die menschlichen Emissionen nicht zur Kenntnis
Und, in der Tat, diese Meldung hat es in sich, denn sie zeigt vor allem eines; offensichtlich ist der anthropogene Anteil am sogenannten Kohlenstoffkreislauf, der den Zu – wie Ablauf zur CO2 Konzentration der Atmosphäre bestimmt, so klein, dass selbst die gewaltige CO2 Reduktion, die dieses Menschheitsexperiment zur Folge hat (die Forscher ermittelten rd. 2,4 Gt CO2 , das wären aktuell das rd. 3 ½ fache der deutschen Emissionen, und rd. 7 % der weltweiten Emissionen) keinerlei erkennbare, schon gar nicht messbare Auswirkungen auf seine Konzentration hat. Offenbar sind die natürlichen Komponenten dieses Kreislaufes um ein Vielfaches größer als bisher unterstellt, was zur Folge hat, dass sämtliche CO2 Minderungsbemühungen ins Leere laufen.
Die Natur nimmt sie einfach nicht wahr.
Da aber die CO2 Konzentration (genauer die Treibhausgas-Konzentration) die einzige behauptete Verursacherin der gegenwärtigen moderaten und erst in Zukunft erschröcklicher Erwärmung sein soll, und überdies ebenso behauptet wird, dass 50 % der anthropogenen Emissionen in der Atmosphäre verbleiben, ist diese Beobachtung eindeutig ein Offenbarungseid für das IPCC, die WMO, die UN, alle COP 26 Besucher incl. aller deutschen ministerialen und NGO beamteten Klimaretter, ein Fiasko, insbesondere aber für „die Wissenschaft“. Ich möchte sie daher einmal mehr „dienende Wissenschaftler“ nennen, die seit Jahrzehnten das hohe Lied von der zwingend erforderlichen CO2 Vermeidung singen, und ultimativ fordern und sich damit auch durchsetzten, dass zumindest die westlichen Industriestaaten ein imaginäres Null-Emissionsziel anstreben, und dabei wissentlich und willentlich die Verarmung ihrer Bevölkerung in Kauf nehmen.
Der globale Kohlenstoffzyklus
Nun hätte ein jeder der guten Willens ist, über einen gesunden Menschenverstand verfügt hat und zudem Wissenschaft ernst nimmt, vielleicht sogar wissenschaftliche Texte wenigstens grob zu lesen und zu durchdringen vermag, also eigentlich alle Wissenschaftsjournalisten der Mainstream-Medien, über „ARD Tagesschau Redaktion“ und „ZDF heute Umweltexperten“ hin zu den bereits oben erwähnten Presseorganen, ebenso wie die Leute vom PIK (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung), den zuständigen MaxPlanck-Instituten und, und, und, .. also ein jeglicher Meinungsbildner der 1 und 1 imstande ist zusammen zu zählen, schon von Anfang an Zweifel an der Seriosität der veröffentlichten Zahlen anmelden müssen. Denn die stimmen einfach nicht, die Unsicherheiten sind zu groß, ihre Definition ist zu schwammig, die Erfassung zu schwierig und zeitaufwendig, um daraus Wirkgrößen im unteren einstelligen Prozentbereich bestimmen zu wollen. Darüber haben wir bei EIKE oft berichtet.

Bild 1: Kohlenstoffkreislauf nach Carbon Cycle Project; Quelle hier
Z.B. hier „CO2 und Corona – update“ von Rob de Vos, oder hier „Kohlenstoff-Kreislauf“ von Clyde Spencer um nur die aktuelleren zu nennen.

Bild 2: Mengenanteile des Kohlenstoffkreislaufes mit seinen Komponenten und Fehlerangaben. Herausgezogen sind die „anthropogenen“ Mengen.
Insbesondere Clyde Spencer hat sich daher die Fehlerangaben in Bild 1 angesehen und als Tabelle aufgeschrieben (Bild 2). Dabei kommt er zu dem Schluss (Hervorhebung von mir)
Zitat: „Wie viel Prozent des jährlichen Beitrags von Kohlenstoff in die Atmosphäre ist anthropogen? Es ist, <8,8 (±0,1) / 216 (±2), oder <4,1%. Ein allgemein behaupteter Wert ist etwa 3%. Die größte Unsicherheit besteht darin, wie viel von der Kategorie „Entwaldung“ tatsächlich anthropogen ist. Der Punkt ist, dass wir die Summe mit mindestens einer Größenordnung weniger Genauigkeit kennen als die anthropogene Komponente.“ Zitatende
Aber das ist noch nicht alles. Denn in einer anderen offiziellen Veröffentlichung findet Spencer diese Angaben zu den Quellen und Senken:

Bild 3 Schätzungen alternativer Kohlenstoff-Flüsse. Quelle University of Exeter (hier)
Und er kommentiert deren Ergebnisse trocken so:
Zitat:
Diese Grafik, (Abb. 3), ist noch problematischer. Sie zeigt oben einen jährlichen Anstieg von 240 ±10 pg. Eine andere Art der Darstellung ist 240 pg ±4%. Wenn ich die angezeigten Werte in eine Tabelle einfüge, kann ich aber nur 207 ±2 pg ausweisen! Wir sind nun mit einem Problem der Genauigkeit (Übereinstimmung zwischen den Schätzungen) sowie der Präzision (die Anzahl der signifikanten Zahlen) konfrontiert.
Wie ich es oben für Abb. 1 (Hier Bild 2) getan habe, folgt nun eine Tabelle mit den Schätzungen aus Abb. 2 (Hier Bild 3):
Wie dem auch sei, in diesem Fall ist der anthropogene Anteil 9 (±1) / 207 (±2), oder ≈4.%. Nehmen wir an, dass der angegebene Kohlenstofffluss (240 pg) und die damit verbundene Unsicherheit (±10 pg) korrekt sind und ich entweder etwas übersehen habe oder der Künstler, der die Illustration erstellt hat, etwas in der Illustration vergessen hat. Die Unsicherheit (±10) ist gleich oder größer als der geschätzte gesamte anthropogene Beitrag, 9 ±1 pg.“ Zitatende
Auch auf die Temperatur keine Wirkung erkennbar
Also, unterstellt, dass alle Quellen und Senken des Kohlenstoffflusses überhaupt bekannt sind (bspw. fehlt der Anteil der hunderttausende von aktiven unterseeischen Vulkane – schwarze Raucher- völlig, sie werden weder erfasst noch numerisch in irgendeiner Weise abgeschätzt, der australische Geologe Ian Plimer schätzt ihre Emission auf mindestens das 10 fache der antrhopogenen, allerdings bei rd. 4 °C und in durchschnittlich 4000 m Tiefe) und darüber hinaus auch noch einigermaßen zeitlich wie volumenmäßig bestimmbar sind, wird schon aus dieser Fehlerbetrachtung klar, dass die anthropogenen Emissionen im Rauschen der Messunsicherheit verschwinden. Müssen! Und nichts und niemand kann sie da wieder rausholen.
Und noch etwas ist interessant, nämlich, dass trotz ungebremsten Anstiegs der Konzentration, die letzten rd. 80 Monate der Trend der globalen Mitteltemperatur keine Steigung aufwies. Sie war Null. Der Trend stieg nicht, noch fiel er.
Ein evtl. Einfluss des CO2 ist nicht zu erkennen.

Daher ist es in höchstem Maße unredlich, ja betrügerisch, auf einem derart unsicheren Fundament so weitreichende Maßnahmen zum großen Schaden fast aller und zum Nutzen nur sehr weniger zu fordern und, noch schlimmer, auch zu beschließen und umzusetzen.
Es bleibt daher nur die nüchterne Erkenntnis: Wer von diesen Leuten Klimaschutz sagt, will betrügen.
Weiterführende Infos
https://earth.stanford.edu/news/covid-lockdown-causes-record-drop-carbon-emissions-2020#gs.eu8fmp
Afghanischer Schutzsuchender räumt Kirche wegen „falschem christlichen Glauben“ aus
Nordhausen – Unterschiedliche Glaubensbekenntnisse an der Frauenbergkirche – Kirche wegen „religiöser Differenzen“ ausgeräumt
Donnerstagmittag an der Nordhäuser Frauenbergkirche: Pfarrer Klemens Müller sieht zufällig aus dem Fenster und beobachtet, wie ein Mann das bewegliche Mobiliar aus der Kirche trägt. Stühle, Gesangsbücher, das Kreuz von der Kirchenwand und andere Altar-Gegenstände hat er schon auf den Vorplatz geschleppt und scheint mit seiner Arbeit noch nicht fertig zu sein, berichtet nzz-online.de.
Vom Pfarrer angesprochen, begründete der Schutzsuchende sein Tun mit religiösen Grundsätzen:
„Kann christlichen Glauben nicht akzeptieren“
Der „Flüchtling“ beschreibt den christlichen Glauben als „falsch“ und vertritt die Auffassung, es sei grundsätzlich ein Irrtum, dass Jesus Christus Gottes Sohn sei. Weshalb er sich genötigt sah, ein solches Gotteshaus umzudekorieren, wie das genannte online Portal schreibt. Er macht seinen Standpunkt deutlich, dass er den christlichen Glauben nicht akzeptieren könne. Allerdings ist er so einsichtig, dass er seine Räumarbeit beendet, nachdem ihn Pfarrer Müller zur Rede gestellt hat.
Während sich der Pfarrer mit dem Vertreter der Religion des Friedens im Dialog über Glaubensfragen befindet, ruft seine Sekretärin die Polizei, die letzten Endes ein Hausverbot für den Eindringling verhängt und nach Aufnahme der Personalien einen Platzverweis ausspricht und Anzeige erstattet.
Christusfigur zerstört, Vitrine aufgebrochen
Eine Christusfigur am Kreuz wird es vorerst nicht geben, denn die ging bei den „Transportarbeiten“ zu Bruch. Auch eine Vitrine im Inneren der Kirche wurde aufgebrochen und ausgeräumt. Ob er schuldfähig ist, oder bloß den üblichen Dachschaden ähnlich gelagerter Goldstücke hat, werden vermutlich Psychologen um viel Geld herauszufinden haben.
„Schutzsuchender“ kam mit Migrantenschub 2015
Der Gläubige stammt aus Afghanistan und war 2015 nach Deutschland gekommen. Ob er bei seiner Ankunft mit Plüsch-Teddybären von durchgeknallten Gutmenschen beworfen wurde, ist nicht bekannt. Seit 2016 lebt im Landkreis Nordhausen. Warum wohl? Würde er nicht besser zu seinen Glaubensbrüder nach Afghanistan passen, die ja dort jetzt drauf und dran sind, ihr Paradies auf Erden schon vorweg zu errichten? Und Probleme mit dem christlichen Glauben hätte er, sowie auch andere Glaubensgenossen von ihm, die bei uns durchgefüttert werden, dort wohl auch nicht.
Jetzt kugelischere Westen, da Migranten gegen ungarische Grenzschutzbeamte gewaltsam vorgehen
Mit sofortiger Wirkung wurden die Soldaten, die die serbisch-ungarische Grenze bewachen, angewiesen, während des Dienstes Schutzausrüstung zu tragen. Die Patrouillen sind verpflichtet, kugelsichere Westen, Schutzschilde und Helme zu tragen.
„Das Kommando der ungarischen Verteidigungskräfte hat beschlossen, dass alle Soldaten, die an der Grenze Dienst tun, persönliche Schutzausrüstung tragen müssen“
– gab Szilárd Németh, Parlamentarischer Staatssekretär des Verteidigungsministeriums und stellvertretender Minister, auf einer Pressekonferenz in Hercegszántó bekannt:
„Die Aktivitäten von illegalen Grenzgängern und Migranten werden immer organisierter und aggressiver; auch unsere Soldaten und Polizisten wurden angegriffen. Letztes Jahr um diese Zeit mussten 27 000 Menschen an der illegalen Einreise in unser Hoheitsgebiet gehindert werden, dieses Jahr sind es bereits 92 000.“
Steigender Migrationsdruck
„Die zunehmende Migration ist ein kulturelles, soziales und ernsthaftes Sicherheitsrisiko nicht nur für das Land, sondern auch für Europa insgesamt. Wir sind der Meinung, dass Terrorismus und Pandemien um jeden Preis außerhalb unserer Grenzen gehalten werden müssen“sagt Szilárd Németh.
Németh glaubt, dass die veränderte Situation in Afghanistan teilweise für die Zunahme des Migrationsdrucks verantwortlich ist und fügt hinzu, dass Soldaten und Polizisten die Grenzen schützen und zusammen mit dem technischen Grenzzaun die Sicherheit der Bürger gewährleisten werden.
Angriffe auf Soldaten und Patrullienfahrzeuge
Es gibt keinen Tag und keine Tageszeit, zu der die ungarischen Grenzschutzbeamten nicht physisch angegriffen werden. Migranten, die versuchen, die technische Grenzbarriere mit Hilfe von Leitern zu überwinden, werden durch das elektronische Alarmsystem gewarnt, und die nächstgelegenen Streifenfahrzeuge werden sofort zum Einsatzort entsandt. Die Migranten ziehen sich in der Regel auf serbisches Gebiet zurück und bewerfen die Grenzpolizei und die Soldaten mit Steinen, Beton- und Holzsplittern und beschädigen die Patrouillenfahrzeuge.
Bewaffnee Schleuserbanden
Der Schutz des Personals ist auch dadurch gerechtfertigt, dass einigen Berichten zufolge die sich bekriegenden Schleuserbanden, die die serbische Seite der serbisch-ungarischen Grenze in fünf Teile geteilt haben, jetzt mit Schusswaffen ausgerüstet sind. Zurzeit werden sie jedoch in blutigen Auseinandersetzungen und Territorialkämpfen eingesetzt.
„Sie greifen unsere Grenzpolizisten und Soldaten, die die serbisch-ungarische Grenze verteidigen, ständig und zunehmend gewaltsam an.“
So Zoltán Boross, Leiter der Abteilung für internationale Kriminalität des Nationalen Ermittlungsbüros der Polizei der Republik Serbien. Der ranghohe Beamte, der auch die Abteilung zur Bekämpfung von Straftaten im Zusammenhang mit illegaler Migration und Menschenhandel leitet, erklärte gegenüber der Zeitung Magyar Nemzet, dass die Grenzpolizisten angewiesen worden seien Migranten, die versuchen, den technischen Grenzzaun zu durchbrechen, sollen mit der bereits in den Streifenfahrzeugen installierten Schutzausrüstung – kugelsichere Westen, Helme und Schutzschilde – aufgehalten werden.
Für Bestellungen unseres neuen Aufklebers „Impfzwang“ klicken Sie hier.



