Kategorie: Nachrichten
Steigen die Meeresspiegel, wenn das arktische Meereis schmilzt? Klimawissen – kurz&bündig
Die Arktis erwärme sich schneller als der Rest der Welt, erklären deutsche und internationale Klimaforscher immer wieder. Das gefährde nicht nur den Bestand der beliebten Eisbären, sondern erhöhe auch die Wassermenge in den Ozeanen und führe daher zu gewaltig steigenden Meeresspiegeln. Kann das stimmen?
Und wie sieht die Situation in der Antarktis im Süden aus? EIKE klärt auf.
Griechischer Minister zu Deutschen: „Sie werden leider zahlen und zahlen und zahlen“

Von KEWIL | Kanzlerin Merkel machte am Donnerstag und Freitag 18 Stunden lang ihren von der Öffentlichkeit abgeschotteten Abschiedsbesuch in Athen. Dort ist sie seit der „Griechenland-Rettung“ die meist gehasste Frau der Welt (siehe Foto 2011). Aus Anlass dieser Visite rechnete Ex-Finanzminister Yanis Varoufakis in BILD brutal mit uns ab und prophezeite den „deutschen Arbeitern […]
„Ich hatte keine Wahl, ich musste das tun“: Die Dummheit der Masse
Unsere Gesellschaft folgt immer mehr dem Strom der Massen. Hauptsache, es geht jedem Einzelnen gut. Am Ende wusste man nichts von den Missständen der Gesellschaft und versteckt sich hinter dem Kollektiv. Eine leise Vorahnung von der Psychologin Vera Sandström.
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Das «Impfstoff»-Business läuft prächtig
Das grossartige Geschäft mit den Covid-«Impfstoffen» ist langfristig angelegt. Wie das Medienportal Gateway Pundit informiert, hat der Vorsitzende von Moderna, Noubar Afeyan, in einem Interview mit dem Sender Fox Business erklärt, dass endlose Auffrischungsimpfungen gegen Covid erforderlich sein könnten.
«Es kann gut sein, dass eine jährliche Auffrischungsimpfung notwendig ist, die möglicherweise von Jahr zu Jahr oder alle paar Jahre variiert, da sich das Virus verändert», sagte Afeyan gegenüber der Moderatorin Maria Bartiromo von Fox Business (Video ab Min. 00:03:35/auf Englisch).
Afeyan fügte hinzu: «Wir wissen einfach nicht, wie sich dieses Virus von einer Pandemie zu einem möglicherweise endemischen Virus entwickeln wird, mit dem wir uns abfinden und leben müssen (…) ich denke, wenn es so weit kommt, wird eine ständige Aufstockung erforderlich sein.»
Laut Gateway Pundit hat die Direktorin der Centers for Disease Control and Prevention (CDC), Rochelle Walensky, bereits in der vergangenen Woche darauf hingewiesen, dass die USA ihre Definition von «vollständig geimpft» ändern könnte, da Auffrischungsimpfungen jetzt «für alle verfügbar werden».
Auf die Frage eines Reporters der Associated Press, ob Menschen, die für eine Auffrischungsimpfung in Frage kommen, sich diese nun innerhalb eines bestimmten Zeitraums verabreichen lassen sollten, um «ihren Status als vollständig geimpft zu erhalten», antwortete Walensky:
«Wir haben die Definition von ‹vollständig geimpft› noch nicht geändert. Wir werden diese Frage weiter prüfen. Möglicherweise müssen wir unsere Definition von «vollständig geimpft» in Zukunft aktualisieren.»
Die Amerikaner werden gezwungen sein, sich jedes Jahr gegen Covid impfen zu lassen, um arbeiten und reisen zu können, resümiert Gateway Pundit.
Die Entstehungsgeschichte des «social distancing»
Den meisten von uns war das Konzept des social distancing für Gesunde vor dem Jahre 2020 unbekannt. Einige Menschen dachten hingegen schon länger darüber nach und versuchten es politisch durchzusetzen. Letztendlich mit Erfolg, wie wir nun wissen. Doch als es sich 2006 und 2007 erstmals seinen Weg durch die US-Bundesbürokratie bahnte, ist es als unpraktisch, unnötig und politisch undurchführbar angesehen worden. Im April 2020 erzählten Eric Lipton und Jennifer Steinhauer im Artikel «The Untold Story of the Birth of Social Distancing» der New York Times wie das social distancing Einzug in die Politik fand.
Vor fünfzehn Jahren hätten sich zwei Regierungsärzte, Richard Hatchett und Carter Mecher, mit einem Kollegen in einem Burger-Restaurant in einem Vorort von Washington getroffen, um einen heiklen Vorschlag zu prüfen, der bereits im Mittelalter weit verbreitet war: Selbstisolierung. Die Amerikaner sollten von der Arbeit und der Schule fernbleiben, wenn das Land das nächste Mal von einer tödlichen Pandemie heimgesucht würde.
Die Idee gehe auf eine Forderung von Präsident George W. Bush zurück, um sicherzustellen, dass die Nation besser auf den nächsten Ausbruch einer ansteckenden Krankheit vorbereitet ist, so Lipton und Steinhauer.
Als sie ihren Plan kurz darauf vorgestellt hätten, sei er von hochrangigen Beamten mit Skepsis und auch Spott aufgenommen worden. Wie andere in den Vereinigten Staaten auch, hätten sie sich daran gewöhnt, sich bei der Bewältigung der voraussichtlichen gesundheitlichen Herausforderungen auf die Pharmaindustrie mit ihrer ständig wachsenden Palette an neuen Behandlungsmethoden zu verlassen.
Die heftigen Widerstände, die Dr. Mecher, ein Arzt des Ministeriums für Veteranenangelegenheiten, und Dr. Hatchett, ein Onkologe, der zum Berater des Weissen Hauses wurde, anfänglich überwinden mussten, hätte ihre Arbeit mit der eines Teams des Verteidigungsministeriums zusammengebracht, das mit einer ähnlichen Aufgabe betraut war.
Trotz des Widerstands seien sie innerhalb der Bush-Regierung ermutigt worden, dranzubleiben und der Wissenschaft zu folgen. Und schliesslich hätten sich ihre Argumente als überzeugend erwiesen. Im Februar 2007 hätten die Centers for Disease Control and Prevention CDC ihren Ansatz — bürokratisch «Non-Pharmaceutical Interventions» oder NPIs genannt — zur offiziellen US-Politik gemacht, berichten Lipton und Steinhauer.
Nach einer fünfjährigen Überprüfung durch die Obama-Regierung sei die Strategie in einem 2017 veröffentlichten Dokument aktualisiert worden. Und nach langen Verzögerungen, in denen Präsident Trump die Bedrohung durch Covid-19 heruntergespielt und Warnungen aus seiner eigenen Regierung nicht beachtet hätte, sei sie genutzt worden, um die Bundesstaaten zu ermutigen, sich abzuschotten, als die bestätigten Fälle und Todesfälle in die Höhe schossen, so die NYT.
Präsident George W. Bush sei nach den Anthrax-Anschlägen und dem Ausbruch der Vogelgrippe besorgt über die Vorbereitung auf eine Pandemie gewesen. Die Bemühungen hätten im Sommer 2005 begonnen, als Bush, der sich nach den Anschlägen vom 11. September 2001 bereits Sorgen über Bioterrorismus gemacht hätte, das Buch «The Great Influenza» von John M. Barry über den Ausbruch der Spanischen Grippe im Jahr 1918 las. Bush habe 2005 in einer Rede vor den National Institutes of Health zum Handeln aufgerufen.
«Eine Pandemie ist wie ein Waldbrand», sagte Bush. «Wenn sie früh erkannt wird, kann sie mit begrenztem Schaden gelöscht werden. Lässt man sie jedoch unentdeckt schwelen, kann sie zu einem Inferno anwachsen und sich schnell ausbreiten, ohne dass wir es kontrollieren können.»
Um Ideen zu entwickeln, habe die Bush-Regierung Dr. Hatchett, der im Weissen Haus als Berater für biologische Verteidigung tätig war, und Dr. Mecher, der als medizinischer Leiter der Veteranenbehörde in Georgia für die Versorgung im Südosten zuständig war, hinzugezogen.
Mecher hätte so gut wie keine Erfahrung mit Pandemiepolitik gehabt. Stattdessen sei er rekrutiert worden, weil man jemanden brauchte, der verstand, wie ein Krankenhaus wirklich funktioniert, sagte Bushs damaliger Sonderassistent für Bioabwehr Dr. Rajeev Venkayya. «Strategische, unkonventionelle Denker» hätte er gesucht. Dr. Koonin, der bei den CDC an der Bereitschaftsplanung arbeitete, spielte ebenfalls eine Schlüsselrolle.
Angesichts der zunehmenden Gefahr durch neue Grippestämme und der Tatsache, dass vorhandene antivirale Medikamente wie Tamiflu nicht gegen alle ansteckenden Krankheiten wirken, begannen Hatchett, Mecher und ihr Team, andere Möglichkeiten zur Bekämpfung einer grossflächigen Ansteckung zu erforschen.
Zu dieser Zeit hätte Dr. Mecher von Robert J. Glass, einem leitenden Wissenschaftler bei Sandia in New Mexico, gehört, der sich auf die Entwicklung fortschrittlicher Modelle spezialisiert hat, um zu erklären, wie komplexe Systeme funktionieren — und was zu katastrophalen Fehlern führen kann. Dr. Glass’ Tochter Laura, damals 14 Jahre alt, hatte im Rahmen eines Klassenprojekts an ihrer High School in Albuquerque ein Modell sozialer Netzwerke erstellt, und als Dr. Glass es sich ansah, sei er laut Lipton und Steinhauer fasziniert gewesen.
Da Schüler so eng miteinander verbunden sind, dass sie ein nahezu perfektes Vehikel für die Verbreitung einer ansteckenden Krankheit sind, nahm Dr. Glass die Arbeit seiner Tochter zum Anlass, um gemeinsam mit ihr zu untersuchen, wie sich die Auflösung dieser Netzwerke auf die Bekämpfung der Krankheit auswirken würde. Das Ergebnis ihrer Forschung sei verblüffend gewesen, konstatieren Lipton und Steinhauer. Durch die Schliessung der Schulen in einer hypothetischen Stadt mit 10’000 Einwohnern erkrankten nur 500 Menschen. Wären die Schulen geöffnet bleiben, hätte sich die Hälfte der Bevölkerung infiziert.
Glass habe diese vorläufigen Daten durch die Supercomputer der Sandia National Laboratories laufen lassen, die normalerweise für die Entwicklung von Atomwaffen verwendet werden. Dr. Mecher habe die Ergebnisse in seinem Büro in Washington erhalten und sei erstaunt gewesen. Wenn Städte ihre öffentlichen Schulen schliessen würden, so die Daten, würde sich die Ausbreitung einer Krankheit deutlich verlangsamen, was diesen Schritt vielleicht zur wichtigsten aller in Betracht gezogenen Möglichkeiten der sozialen Distanzierung macht.
«Gezielte Strategien zur sozialen Distanzierung können entwickelt werden, um das lokale Fortschreiten einer Grippepandemie ohne den Einsatz von Impfstoffen oder antiviralen Medikamenten wirksam einzudämmen», so das Fazit der Studie, die Dr. Glass in der Zeitschrift Emerging Infectious Diseases veröffentlichte.
Das Team um Hatchett und Mecher hätte bald die Breite eines normalen Schulbussitzes und die durchschnittliche Grösse eines Klassenzimmers in den Vereinigten Staaten vermessen und berechnet, wie eng die Schüler beieinandersitzen. Sie seien sich einig gewesen, dass jeder Plan die Schliessung von Schulen beinhalten müsste. Gleichzeitig seien sie der Frage nachgegangen, wie früh eine Regierung handeln müsste, wenn sie sich auf das stumpfe Instrument der sozialen Distanzierung verlassen wollte.
Die Verbindung zum Pentagon
Von Anfang an auf der Regierungsseite befand sich hingegen Dr. Howard Markel, Leiter des Zentrums für Geschichte der Medizin der Universität Michigan. Dr. Markel hätte seine Karriere mit der Untersuchung von Ausbrüchen ansteckender Krankheiten verbracht, merken Lipton und Steinhauer an. Vorher hätte er an einem ähnlichen Auftrag des Pentagon gearbeitet, dessen Anliegen die Anfälligkeit des US-Militärpersonals für eine virale Gesundheitsbedrohung war.
Aufgrund der Vogelgrippe im Jahr 2005, die sich in Asien auch an Orten ausbreitete, an denen die Vereinigten Staaten Streitkräfte stationiert hatten, darunter die Philippinen, schlug Dr. Markel etwas vor, das er als «schützende Sequestrierung» bezeichnete: Das Militärpersonal sollte auf angedockten Schiffen in Massenisolation gehalten werden.
Da die Vogelgrippe nicht in grosser Zahl auf den Menschen übergegangen ist, erwiesen sich die von ihm vorgeschlagenen Massnahmen als unnötig. Seine Arbeit hätte ihn jedoch dazu gebracht, über die Notwendigkeit eines gross angelegten Isolationsplans für die Vereinigten Staaten nachzudenken.
Dr. Markel beschäftigte sich für sein 2004 erschienenes Buch «When Germs Travel» (Wenn Keime reisen) mit sechs grossen Epidemien seit 1900 und ihrer Ausbreitung in den Vereinigten Staaten. Infolgedessen beschloss er, zusammen mit Dr. Martin S. Cetron, dem Direktor der Quarantäneabteilung der CDC, genauer zu untersuchen, welche Lehren man aus der Spanischen Grippe von 1918 gezogen hatte.
Die Untersuchungen begannen mit St. Louis, das relativ rasche Schliessung von Schulen, Kirchen, Theatern, Saloons, Sportveranstaltungen und anderen öffentlichen Treffpunkten veranlasste, um die Ausbreitung der Grippe zu verhindern, und Philadelphia, das viel länger wartete und weitaus stärker betroffen war.
Dr. Markel und sein Team wollten nun herausfinden, welche Rolle das Timing bei der Reduzierung der Todesfälle gespielt hatte. Sie sammelten Volkszählungsdaten und Tausende anderer Dokumente, in denen das Datum der ersten Infektion, des ersten Todesfalls, der ersten sozialen Distanzierungsmassnahmen und deren Dauer in 43 amerikanischen Städten festgehalten wurden. Unabhängig davon untersuchten Dr. Mecher und sein Team die Erfahrungen von 17 Städten anhand von Zeitungsausschnitten und anderen Quellen.
Beide Teams kamen zu demselben Ergebnis und veröffentlichten ihre Erkenntnisse 2007 im Abstand von nur wenigen Monaten. Ein frühzeitiges, aggressives Vorgehen zur Begrenzung der sozialen Interaktion durch verschiedene Massnahmen wie die Schliessung von Schulen oder das Unterlassen öffentlicher Versammlungen war entscheidend für die Begrenzung der Zahl der Todesopfer, so das Team.
Trotz Widerstand zum Sieg
Der politische Widerstand gegen den Vorschlag sei anfangs gross gewesen, was für Lipton und Steinhauer nicht überraschend war. Durch Fortschritte der Pharmaindustrie hätten die Amerikaner zu Beginn des 21. Jahrhundert erwartet, dass es für jede Krankheit ein Mittel gibt. Die Familie zu Hause einzuschliessen erschien rückständig und die Menschen zu ermutigen, nicht zur Arbeit zu gehen, war wirtschaftlich katastrophal. Auch der Gedanke, öffentliche Versammlungen oder Bewegungen zwanghaft einzuschränken, galt lange Zeit als rechtlich und ethisch fragwürdig.
Ein besonders lautstarker Kritiker sei Dr. D. A. Henderson gewesen, der die internationalen Bemühungen zur Ausrottung der Pocken leitete und von Bush nach den Terroranschlägen von 2001 mit der Überwachung der nationalen Massnahmen zur biologischen Verteidigung betraut wurde.
Dr. Henderson sei überzeugt gewesen, dass es keinen Sinn macht, Schulen zu schliessen oder öffentliche Versammlungen zu unterbinden. Teenager würden von zu Hause abhauen und sich im Einkaufszentrum aufhalten. Schulspeisungsprogramme würden geschlossen und arme Kinder hätten nicht genug zu essen. Krankenhausmitarbeiter könnten nur schwer zur Arbeit gehen, wenn ihre Kinder zu Hause wären.
Die von Dr. Mecher und Dr. Hatchett vorgeschlagenen Massnahmen würden «zu einer erheblichen Störung des sozialen Funktionierens von Gemeinschaften führen und möglicherweise ernste wirtschaftliche Probleme nach sich ziehen», schrieb Dr. Henderson in seiner eigenen Studie, in der er auf ihre Ideen einging. Die Antwort, so betonte er, sei Durchstehen: Die Ausbreitung der Pandemie zulassen, die Erkrankten behandeln und schnell an der Entwicklung eines Impfstoffs arbeiten, um ein erneutes Auftreten der Krankheit zu verhindern.
Da sich die Leitung der CDC in der Zwickmühle befunden hätte, habe sie beschlossen, weitere Untersuchungen durchzuführen und führende Persönlichkeiten im ganzen Land zu befragen. Schliesslich habe sich die Verwaltung auf die Seite der Befürworter von sozialer Distanzierung und Abschottung geschlagen — auch wenn ihr Sieg ausserhalb von Kreisen des öffentlichen Gesundheitswesens kaum wahrgenommen gewesen sei, konstatieren Lipton und Steinhauer.
Ihre Politik sei zur Grundlage für die Planung der Regierung geworden und wurde ausgiebig in Simulationen zur Vorbereitung auf Pandemien und in begrenztem Umfang im Jahr 2009 während eines Ausbruchs der H1N1-Influenza eingesetzt. Dann kam «SARS-CoV-2», und der Plan wurde zum ersten Mal landesweit umgesetzt.
Es überrascht nicht, dass Dr. Mecher eine der Schlüsselfiguren in der «Red Dawn»-E-Mail-Kette von Experten des öffentlichen Gesundheitswesens war, die in diesem Jahr frühzeitig vor dem Ausbruch von «SARS-CoV-2» und Donald Trumps Abneigung gegen Abschottungen und soziale Distanzierung gewarnt haben. Die Abschottung im Frühling 2020 war viel grösser, als es in der Vorstellung von Dr. Mecher und Anderen notwendig oder praktisch gewesen wäre. Es wurden nur wenige Tests durchgeführt, und einige Bundesstaaten erliessen Anordnungen zur sozialen Distanzierung, noch bevor bestätigt wurde, dass sich SARS-CoV-2 innerhalb ihrer Grenzen ausbreitete.
Dr. Markel nannte es «sehr erfreulich, dass unsere Arbeit dazu beiträgt, Leben zu retten». Aber, so fügte er hinzu, «es ist auch erschreckend».
«Wir wussten immer, dass dies im schlimmsten Fall angewendet werden würde», sagte er. «Auch wenn man an dystopischen Konzepten arbeitet, hofft man doch immer, dass sie nie zum Einsatz kommen werden.»
US-Bischof Joseph Strickland: Covid-Impfungen sind «experimentelle Behandlungen», der freie Wille wird «mit Füssen getreten»
In der neuesten Folge der Bishop Strickland Show hat Bischof Joseph Strickland aus Tyler, Texas, erklärt, dass der Katechismus der katholischen Kirche «erzwungene medizinische Eingriffe verurteilt». Den Impfzwang bezeichnete er als einen Verstoss gegen «die informierte Zustimmung und den freien Willen des Einzelnen». Das Video wurde vom Medienportal LifeSiteNews veröffentlicht.
Strickland wies darauf hin, dass das medizinische Establishment, die Regierungen und die Medien die Informationen über das Virus nicht klar und offen darlegen und sogar Einzelheiten über wirksame Behandlungen verschweigen.
«Es ist schwer, klare medizinische Informationen zu bekommen (…) Man hört eine Menge über Impfstoffe. Vielleicht habe ich es nur verpasst, aber ich habe sehr wenig darüber gehört, wie wir unser Immunsystem stärken können.»
Strickland fügte hinzu, dass die Covid-Impfung eine «experimentelle medizinische Behandlung» sei, es aber viele andere sichere Behandlungsmöglichkeiten für das Virus gebe, über die nicht gesprochen werde. Die Informationen über Alternativen zur Impfung seien mangelhaft und die Wahrheit über die Impfstoffe werde manipuliert. Das erschwere es den Menschen, «eine informierte Zustimmung zu den Injektionen zu geben».
Strickland informierte, dass der Katechismus der katholischen Kirche die Bedeutung «des Schutzes des freien Willens des Einzelnen» hervorhebt, der seiner Meinung nach durch die Impfvorschriften «mit Füssen getreten» wird. Zudem sprach er von der «Notwendigkeit, die informierte Zustimmung heilig zu halten», die in Absatz 2295 des Katholischen Katechismus garantiert wird.
Pharma-Konzern Merck Sharp & Dohme (MSD) im selbstlosen Einsatz für die Armen der Welt
Pharma-Riesen werden in Corona-Zeiten vom spanischen Mainstream gerne wie selbstlose Retter der Menschheit dargestellt. El País lieferte dafür am vergangenen Donnerstag ein Paradebeispiel. Die Tageszeitung schrieb:
«Das Pharmaunternehmen Merck Sharp & Dohme (MSD) hat eine Vereinbarung getroffen, die es den 105 einkommensschwächsten Ländern der Welt ermöglicht, Molnupiravir, ein vielversprechendes Virostatikum, das die Zahl der Todesfälle um die Hälfte reduziert, wenn es im Frühstadium der Infektion verabreicht wird, wie ein Generikum und damit frei von Patentbeschränkungen herzustellen.»
Dies gehe aus Daten hervor, die das Unternehmen der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) vorgelegt habe, die derzeit prüfen würden, ob die Behandlung zugelassen werden soll.
Der von MSD unternommene Schritt sei trotz einiger Einschränkungen «ein Novum in der gegenwärtigen globalen Gesundheitskrise» und sei von Akteuren wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Einrichtungen, die sich für einen universellen Zugang zu neuen Medikamenten einsetzen, «sehr positiv» aufgenommen worden.
«Wir begrüssen die Vereinbarung. Dies ist ein positiver Schritt, der einen schnellstmöglichen Zugang zur Behandlung ermöglicht, da er es den Lizenznehmern von Generika in der ganzen Welt erlaubt, das Medikament zu produzieren und erschwinglichere Versionen herzustellen. Dadurch wird die Zeit von der Zulassung bis zur Verfügbarkeit des Medikaments in den 105 Ländern, für die die Lizenz gilt, verkürzt», wurde die WHO zitiert.
Irene Bernal, Beauftragte für den Zugang zu Arzneimitteln bei Salud Por Derecho, habe drei positive Punkte der Ankündigung hervorgehoben, verkündet El País:
«Es wird den Zugang zu einem vielversprechenden Medikament zu erschwinglichen Preisen in 105 Ländern erleichtern, die zum Beispiel noch keinen Zugang zu Boten-RNA-Impfstoffen (Pfizer-BioNTech und Moderna) hatten. Es handelt sich um eine transparente Vereinbarung, deren Inhalt öffentlich gemacht wurde. Und schliesslich befreit es die Hersteller von der Zahlung von Lizenzgebühren für die Dauer der Pandemie und sieht moderate Zahlungen nach Beendigung der Pandemie vor, 5%, wenn der Hersteller öffentlich ist, und 10%, wenn er privat ist.»
Dennoch sehe Bernal einige wichtige Einschränkungen: Das Abkommen schliesse etwa 30 Länder mit mittlerem Einkommen wie Brasilien oder Südafrika nicht ein, in denen eine ähnliche Massnahme ebenfalls von grossem Nutzen wäre. Erstens für ihre Bevölkerung, aber auch, weil es sich um Länder handle, die bereits über Produktionskapazitäten verfügen würden, «die für die Ärmsten eingesetzt werden könnten», was das Abkommen aber ausdrücklich verhindere.
Diese Einschränkungen hätte auch die Nichtregierungsorganisation Ärzte ohne Grenzen dazu veranlasst, von den Bedingungen des Abkommens «enttäuscht» zu sein, lässt El País wissen, auch wenn die Organisation zugebe, dass es «positive Elemente» enthalte.
Merck Sharp & Dohme habe die freiwillige Lizenzvereinbarung mit dem Medicines and Patent Pool (MPP) unterzeichnet, einer von der WHO unterstützten Organisation, die sich dafür einsetze, den Zugang und die Produktionskapazitäten für «innovative Arzneimittel» in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen zu erleichtern.
Kommentar Corona-Transition:
Bedenklich erscheint, dass El País nichts davon erwähnt, dass die Menschen in ärmeren Ländern sozusagen als Versuchskaninchen des Pharmakonzerns herhalten müssen, da es sich um experimentelle Medikamente handelt. Noch schlimmer: Auch Ärzte ohne Grenzen sieht darüber grosszügig hinweg.
Die Gefahren, die Geimpften diesen Winter drohen
Eine «normale» Infektion mit SARS-CoV-2 läuft so ab: Das Virus dockt an einer unserer Zellen an. Genauer: am ACE2-Rezeptor der Zelle. Auf diesem Weg gelangt das Virus-Erbgut (Bauplan) in unsere Zelle. In der Wirtszelle werden dann die neuen Viruspartikel nach diesem Bauplan produziert und ausgeschleust. Diese Viren können dann wiederum an weiteren Zellen andocken und sie infizieren.
Wenn aber schon Antikörper existieren, die an dem Virus – genauer: an dem Spike-Protein – hängen, kann dieser Komplex (Virus-Antikörper) unter Umständen auch über andere Wege und andere Rezeptoren in unsere Zellen gelangen. Es gibt also mehr Eintrittstore und das Risiko und die Schwere einer Covid-19-Erkrankung steigt.
Diesen Effekt nennt man ADE: Antibody Dependent Enhancement. Er tritt dann auf, wenn die Antikörper das Virus nicht neutralisieren, also inaktivieren können. Die Antikörper nennt man dann «nicht-neutralisierend» oder «infektionsverstärkend». Der Effekt kann ausgelöst werden durch vorangegangenen Kontakt mit dem Virus, aber vor allem auch durch eine vorangegangene Impfung. Die Impfung soll ja für eine verstärkte Produktion von Antikörpern sorgen.
Der Effekt ist seit vielen Jahren bekannt und bei Impfstoff-Entwicklern gefürchtet. Er trat bei Impfstoff-Kandidaten gegen verschiedene Erkrankungen wie zum Beispiel Respiratorische Synzytial-Virus-Infektionen (RSV), Dengue-Fieber, SARS und MERS auf. Weil sich die SARS-CoV, MERS-CoV und SARS-CoV-2-Viren sehr ähneln, muss auch bei letzterem, dem Erreger von Covid-19, mit dem Verstärkungseffekt ADE gerechnet werden.
Wir haben in der Tat keine wissenschaftliche Veröffentlichung (siehe unten) gefunden, in der behauptet wird, bei Covid-19 gäbe es keinen ADE-Effekt. In allen Veröffentlichungen wird das Risiko der Verschlimmerung von Covid-19 durch Antikörper für möglich oder wahrscheinlich gehalten – bewiesen ist ADE nach der Impfung allerdings damit nicht.
Hier einige Zitate aus Originalstudien:
«Angesichts früherer Daten zu mehreren SARS-CoV-1- und MERS-CoV-Impfstoffversuchen, die aufgrund von ADE in Tiermodellen gescheitert sind, liegt die Hypothese nahe, dass ein ähnliches ADE-Risiko auch für SARS-CoV-2-Antikörper und Impfstoffe besteht.»
«Die ADE-Hypothese wird auch durch die Ergebnisse einer Studie über die virale Kinetik und die Antikörperreaktionen bei Patienten mit COVID-19 gestützt, in der festgestellt wurde, dass eine stärkere Antikörperreaktion mit einer verzögerten Virusausscheidung und einem erhöhten Krankheitsschweregrad einherging.»
«Das unmittelbare Risiko, das durch eine impfstoffvermittelte Antikörperreaktion ausgelöst werden kann, besteht darin, dass der ADE-Mechanismus eintritt und geimpfte Personen im Vergleich zu ungeimpften Personen einem grösseren Risiko einer schwereren Krankheit aussetzt.»
«Daten aus dem Studium von SARS-CoV und anderen Atemwegsviren deuten darauf hin, dass Anti-SARS-CoV-2-Antikörper COVID-19 durch ADE verschlimmern könnten.»
«Die Beweise für impfstoffinduzierte ADE in Tiermodellen von SARS-CoV sind widersprüchlich und werfen potenzielle Sicherheitsbedenken auf.»
Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) negiert die Wissenschaft:
«Bislang gibt es weder im Tiermodell einer SARS-CoV-2-Infektion, noch bei COVID-19-Genesenen oder SARS-CoV-2-Infizierten Hinweise auf das Vorkommen einer ADE-verursachten Infektionsverstärkung.»
Dazu ist Folgendes zu sagen:
- Das sind Fake News. In einer Studie vom Mai 2021 wurden infektionsverstärkende Antikörper in Covid-19-Patienten gefunden.
- Ganz allgemein: Wenn ich eine Suche beginne, kann ich immer sagen, es gäbe noch «keine Hinweise auf das Vorkommen» – z.B. von Forellen im Bach. Ich kann aber genauso gut sagen: «Ich kann Forellen im Bach nicht ausschliessen».
Man hätte also genauso gut schreiben können: «Eine ADE-verursachte Infektionsverstärkung kann nicht ausgeschlossen werden.» - Zum Hervorrufen von ADE durch die Impfungen äussert sich das PEI damit nicht.
Der direkte Beweis, dass die Impfungen eine nachfolgende SARS-CoV-2-Infektion verstärken, ist nicht einfach zu erbringen. Wenn jemand einige Monate nach der Impfung an Covid-19 schwer erkrankt, kann dies einfach ein Impfdurchbruch sein. Das heisst trotz der Impfung wird jemand krank, und ohne Impfung wäre er vielleicht noch ernster erkrankt. Möglich. Es ist aber auch möglich, dass der gleiche Patient ohne Impfung gar nicht erkrankt wäre.
Wenn im nächsten Winter Geimpfte häufiger und schwerer an Covid-19 erkranken als die Ungeimpften, wäre das ein starker Hinweis für ADE. Dafür müssen natürlich die Daten unverfälscht bleiben. Das heisst, Ungeimpfte und Geimpfte müssen gleich getestet und behandelt werden. Es gibt aber Berichte, dass Geimpfte zum Teil gar nicht mehr auf SARS-CoV-2 getestet oder im Krankenhaus erfasst werden. Das verfälscht natürlich die Zahlen.
Für einen Beweis müsste man eine wissenschaftlich kontrollierte Studie durchführen. Solch eine Studie ist aber unseres Wissens nach nicht geplant. Wenn die Hersteller sich sicher wären, dass es bei ihren Corona-Impfstoffen keinen ADE-Effekt gibt, würden sie sicher eine solche Studie initiieren und finanzieren.
Einzelne Experten malen ein sehr düsteres Bild. So spricht der Arzt Vladimir Zelenko von einem «globalen Völkermord». In diesem Artikel auf Uncut-News stehen allerdings Unwahrheiten. Die Aussage «Yeadon geht davon aus, dass 75% der Geimpften innerhalb von drei Jahren sterben werden» ist Unsinn. Antwort von Mike Yeadon auf Nachfrage: «Nein, das habe ich nie gesagt. DANKE für die Überprüfung.» Es gibt aber erste Zahlen und Berichte, die vor allem bei jungen Geimpften eine erhöhte Sterblichkeit zeigen. Hier sind weitere Untersuchungen notwendig.
Alle Geimpften nehmen an diesem riesigen Experiment mit ungewissem Ausgang teil. Wenn es schief geht: Die Steuerzahler müssen für die Entschädigungszahlungen aufkommen. Die Pharmakonzerne haften nicht für Schäden ihrer Impfstoffe.
Quellen:
- Ärzteblatt: Wenn ein Dengue-Impfstoff schwere Dengue-Erkrankungen fördert
- Cell: An infectivity-enhancing site on the SARS-CoV-2 spike protein targeted by antibodies
- Frontiers in Immunology: Two Different Antibody-Dependent Enhancement (ADE) Risks for SARS-CoV-2 Antibodies
- Journal of Infection: Infection-enhancing anti-SARS-CoV-2 antibodies recognize both the original Wuhan/D614G strain and Delta variants. A potential risk for mass vaccination?
- International Journal of Immunopathology and Pharmacology: A review: Antibody-dependent enhancement in COVID-19: The not so friendly side of antibodies
- Viruses: Human Coronaviruses: Counteracting the Damage by Storm
- Nature Microbiology: Antibody-dependent enhancement and SARS-CoV-2 vaccines and therapies
Adam Tooze: «Welt im Lockdown»
Normalerweise äussern sich Historiker zu Gegenwartsfragen eher zurückhaltend. Adam Tooze hat nun mit «Welt im Lockdown» ein Buch veröffentlicht, in welchem er das Krisenjahr 2020 beschreibt. Am Anfang erklärt der chinesische Präsident Xi Jinping, dass sich ein Virus ausbreitet. Am Ende löst Joe Biden Donald Trump als US-Präsidenten ab.
Tooze schildert, wie und weshalb Staaten und Wirtschaften mit unterschiedlichen Massnahmen reagiert haben. Die Analyse beschränkt sich allerdings nicht darauf, sondern bezieht andere Krisen der Gegenwart mit ein: Finanzkrise, Klimakrise, Flüchtlingskrise.
Der Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann von der Universität Zürich präzisiert in der NZZ: Die Pandemie habe die Welt in eine dreifache Krise gestürzt: eine ökologische Krise, eine Krise der Institutionen sowie eine Krise der Weltordnung. China habe das Jahr 2020 besser überstanden als die USA. Das Buch von Tooze könne einen reflektierten Debattenbeitrag darstellen.
Das Buch entstand im Diskurs darüber, wie die Welt im Lockdown zu verstehen ist. Es sei eine Gemeinschaftsarbeit, die sich als Literaturrecherche und Kommunikationsprozess darstelle, so Dr. Jos Schnurer in einer Rezension bei Socialnet. Das würden die Anmerkungen und Literaturanzeigen deutlich machen. Das Personenregister verweise auch darauf, dass die Studie als Handbuch benutzt werden könne, wenn es um die Frage gehe, wie nützlich, hilfreich und notwendig die Auseinandersetzung mit dem «globalen Lockdown» sei.
Passend zum Thema bei Corona-Transition:
«BlackRock und Co. gehören enteignet!»
In seinem neuen Buch zeigt der deutsche Publizist Werner Rügemer, wie es dem Finanzkonzern BlackRock im Zuge der Coronakrise gelingt, gigantische Profite zu erzielen.
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Zur Person:
Adam Tooze gilt als einer der führenden Wirtschaftshistoriker und lehrt heute nach Stationen in Cambridge und Yale an der Columbia University in New York. Er hat unter anderem das Buch «Crashed» über die Finanzkrise 2008 geschrieben.
Buch-Hinweis:

Adam Tooze: Welt im Lockdown. Die globale Krise und ihre Folgen. C.H.Beck, München 2021. ISBN 978-3-406-77346-4, 408 Seiten. 26,95 €. Auch als e-Book erhältlich (19,99 €).
Weitere Infos und Bestellung beim Verlag.
Branko Grims an Delegierte des OSZE-Treffens zur Zurückholung von ausländischen Terroristen
Branko Grims an die Delegierten des OSZE-Treffens in Wien: Sie sagen, dass nur ein kleiner Teil der terroristischen Kämpfer, die nach Hause zurückkehren, Straftaten begeht und dass dies kein Problem darstellt. Ist es das wirklich nicht? Ich werde also eine Schachtel Bonbons nehmen, ein paar Prozent Zyanidtabletten hineingeben und sie allen anbieten, die das sagen. Werden Sie sie essen? Wenn Sie das nicht tun, haben Sie kein Recht, den Völkern der europäischen Länder solche Kisten mit ausländischen terroristischen Kämpfern anzubieten.
Von Andrej Sekulović und Peter Truden | „Ich möchte Sie bitten, die nächste Sitzung mit Bildern von kleinen Kindern zu beginnen, die in Städten in Syrien und im Irak getötet wurden, wo ausländische terroristische Kämpfer ihr Werk getan haben. Einige der schlimmsten Verbrechen in Syrien und Irak wurden von ausländischen terroristischen Kämpfern begangen. Nicht inländische Kämpfer, sondern ausländische terroristische Kämpfer. Das sind die Menschen, über die wir heute sprechen, die Menschen, die Sie zurückholen wollen“, sagte Branko Grims (SDS) als Vertreter Sloweniens auf der internationalen Konferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).
Vom 14. bis 15. Oktober fand in der Wiener Hofburg ein Treffen statt, an dem Parlamentarier und Vertreter von Gesetzgebungsausschüssen aus Südosteuropa und den Nachbarländern sowie Experten und Vertreter der einschlägigen UN-Organisationen, der OSZE und des Europarats, einschließlich des Ad-hoc-Ausschusses für Terrorismusbekämpfung der OSZE, teilnahmen. Der Dialog wurde von der OSZE-Abteilung für grenzüberschreitende Bedrohungen und der Parlamentarischen Versammlung der OSZE organisiert.
Sie erörterten Strategien und Maßnahmen für eine wirksame und menschenrechtskonforme Verfolgung, Rehabilitierung und Wiedereingliederung von ausländischen terroristischen Kämpfern und ihren Familien in Südosteuropa und den Nachbarländern.
Die ersten Diskussionen liefen darauf hinaus, dass die „armen, armen Ex-Terroristen“, die jetzt unter Zelten leben müssen, sofort und massenhaft zurückgenommen werden sollten. Selbst einige Innenminister und Parlamentspräsidenten haben ein unglaubliches Maß an Empathie für die Terroristen gezeigt.
Dann kam Branko Grims (der zusammen mit seinem Kollegen Dejan Kaloh an der Sitzung teilnahm). Die Abschrift und die Aufzeichnung seiner Rede waren zunächst irgendwo in der OSZE „verloren“ gegangen, mit der Ausrede, die Kameras hätten nicht funktioniert. Dann erhielt die Zeitschrift Demokracija das Filmmaterial.
Wir veröffentlichen Grims‘ Rede aus dem Englischen übersetzt und in voller Länge:
Der Präsident: „Ich erteile nun dem Herrn aus Slowenien und anschließend dem Herrn aus Albanien das Wort. Bitte nehmen Sie Ihre Plätze ein.“
Branko Grims: „Ich danke Ihnen vielmals. Herzlich willkommen, alle zusammen. Mein Name ist Branko Grims, ich bin Vorsitzender des Innenausschusses im slowenischen Parlament und Leiter der slowenischen Delegation bei der NATO P.A.
Ich bin davon überzeugt, dass einige der Ansätze, die wir heute gehört haben, einfach falsch sind. Wir sprechen hier nicht von einigen Touristen, die in einem fremden Land gestrandet sind, sondern von ausländischen terroristischen Kämpfern.
Wir sind Gesetzgeber, also muss unsere erste Sorge der Sicherheit unserer Bürger gelten, für mich der Bürger Sloweniens und, da wir Teil der Europäischen Union sind, aller Bürger der Europäischen Union. Das muss unsere erste Sorge sein. Immer.
Zu Beginn sahen wir Bilder von Frauen und Kindern und so weiter, was die Sache sehr emotional macht. Ich möchte Sie jedoch leider bitten, die nächste Sitzung mit Bildern von kleinen Kindern zu beginnen, die in Städten in Syrien und im Irak getötet werden, wo ausländische terroristische Kämpfer ihr Werk getan haben. Einige der schlimmsten Verbrechen in Syrien und Irak wurden von ausländischen terroristischen Kämpfern begangen. Nicht inländische Kämpfer, sondern ausländische terroristische Kämpfer. Das sind die Menschen, über die wir heute sprechen, die Menschen, die Sie zurückholen wollen.
Wir haben festgestellt, dass nur wenige Prozent der zurückgekehrten Personen neue Straftaten und terroristische Handlungen begangen haben, das ist also kein Problem. Ist es nicht so? Ich werde also eine Schachtel mit Süßigkeiten nehmen und ein paar Prozent Zyanidtabletten hineinlegen, und ich werde sie allen anbieten, die das sagen. Werden Sie sie essen? Wenn Sie sie nicht essen würden, haben Sie kein Recht, den Völkern der europäischen Länder solche Kisten mit ausländischen terroristischen Kämpfern anzubieten.
Sie haben das Recht, in Sicherheit zu leben, sie haben das Recht zu leben. Wo liegt also das Problem? Wir sprechen von Menschen, die absichtlich ins Ausland gegangen sind, um alles zu zerstören, woran wir glauben, um alle unsere Werte zu zerstören und in den Ländern des radikalen Islam zu leben. Warum also respektieren wir nicht ihren freien Willen und lassen sie dort? Wir sollten sie nicht zurückbringen.
Denn wenn wir ihre Gesamtzahl mit der Gesamtzahl der europäischen Bürger vergleichen würden, wenn es der gleiche Prozentsatz wäre, weil das, wie wir gehört haben, kein Problem sein soll, terroristische Handlungen zu verursachen, dann würden Dutzende oder Hunderte von Millionen europäischer Bürger Verbrechen und terroristische Handlungen verursachen. Das tun sie jedoch nicht. Es ist also viel wahrscheinlicher, dass diejenigen, die zurückkehren, neue Verbrechen begehen werden, und glauben Sie mir, wer immer ihnen den Hals durchgeschnitten hat, wird nie wieder derselbe sein, wird nie wieder ein bescheidener Bürger sein. Deshalb sollte man nicht von Reintegration und Deradikalisierung sprechen, denn eine 100%ige Deradikalisierung und Reintegration gibt es nicht.
Bitte denken Sie daran, dass die Sicherheit unserer Bürger unser wichtigstes Anliegen sein sollte. Wir haben also nur eine Wahl. Ich glaube, wir alle wissen, was es ist. Wir befinden uns jetzt an einem Ort, an dem wir noch vor einem Jahr Zeuge von etwas waren, das nicht hätte passieren dürfen. Dieser Terroranschlag hat uns gezeigt, dass es keine 100%ige Kontrolle gibt, selbst wenn wir wissen, wer radikalisiert ist. Für den radikalen Islam darf es in Europa keinen Platz geben, denn solange es ihn gibt, wird es keine Sicherheit für unsere Bürger geben.
Denken Sie daran und handeln Sie entsprechend. Ich danke Ihnen.“
Anmerkung: Das Video zeigt die Gesichter der anderen Delegierten, Branko Grims wurde herausgeschnitten (zensiert), es heißt, dass die Aufnahmen von Grims misslungen sind. Nach der Rede beglückwünschten die meisten Delegierten Branko Grims und dankten ihm dafür, dass er gesagt hat, was sie selbst nicht zu sagen wagten oder nicht sagen durften.
Dieser Beitrag erschien zuerst bei DEMOKRACIJA, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION
Impf-Kritik im Schaufenster: Ein mutiger Apotheker klärt auf!
Der Apotheker Birger Bär ist einer der prominentesten Corona-Kritiker seiner Heimatregion Baden-Württemberg. Er ist Inhaber der Hirsch-Apotheke in Lörrach und kämpft seit Beginn der Pandemie gegen die übertriebenen und ungerechten Corona-Maßnahmen. Die Schaufenster seiner Apotheke nutzt er zur Aufklärung über Nebenwirkungen und Gefahren der umstrittenen Covid-Impfung.
Apotheker Bär befasst sich intensiv mit den Rote-Hand-Briefen, den Zulassungsdaten der Impfstoffe und informiert die Bevölkerung mit kritischen Stellungnahmen. Für ihn ist absolut unverständlich, warum man die Impfung als sicher und unbedenklich verkauft. Apotheken haben laut Verordnung eine Informations- und Beratungspflicht und sind gesetzlich verpflichtet, möglichst unabhängig aufzuklären. Die mediale Berichterstattung ist für den Apotheker zu einseitig und trägt wenig zu einer ordentlichen Aufklärung bei. Die drastischen Einschränkungen der Bevölkerung, die weder Sinn ergeben, noch durch Studien belegt sind, sind für Birger Bär nicht nachvollziehbar: Wer Freiheitsrechte einschränkt, muss dafür sehr gute Gründe und Argumente haben und die Beweise dafür auf den Tisch legen. Diese Beweise gibt es aktuell nicht.
Bei den Kunden sehr beliebt
Sein „Aufstehen“ hat der Apotheker bis heute nicht bereut. Schweigen war für ihn nie eine Option. Auch nicht auf die Gefahr hin, dadurch Staats-hörige Kunden zu verlieren. Anfänglich wendeten sich vereinzelt Kunden ab. Inzwischen kommen jedoch immer mehr kritisch denkende Kunden, die die geradlinige Einstellung und Ehrlichkeit des Apothekers honorieren.
Auch über Impfschäden kann der Apotheker berichten: Viele Schäden sind bereits in unmittelbarem Zusammenhang mit der Impfung sichtbar, wenn auch noch nicht klar beweisbar. Die Impfentscheidung mancher seiner Angestellten – zugunsten der Reisefreiheit – sieht der Apotheker skeptisch. Ein Mitarbeiter zeigte nach seiner ersten Impfung neurologische Ausfallserscheinungen. Auch aus dem direkten Freundeskreis weiß Bär bereits von Nebenwirkungen, wie sie in den Rote-Hand-Zetteln beschrieben sind. Von der 3G-Regel hält der Apotheker wenig. Er sieht sich nicht befugt, diese zu kontrollieren, da es nicht umsonst ein Arzt- und Krankengeheimnis gibt und auch auf Krankschreibungen keine Diagnosen zu finden sind. Gesundheitsfragen sind vertraulich und diskret zu behandeln. In einem Punkt sind sich Herr Bär und seine Mitarbeiter einig: Impfung ist Privatsache und muss stets freiwillig bleiben. Für Bär ist klar: Arzneimittelgabe muss immer zwanglos und freiwillig sein und der soziale Impfdruck ist unethisch. Solange die Menschen nicht selber erkennen, dass diese Form der Zwanghaftigkeit abgestellt werden muss, hat die Politik ein leichtes Spiel.
Ein unerpressbarer Apotheker
Ginge es nach dem Apotheker, würde man die 3G-Regel unverzüglich abstellen. Seine persönliche Einstellung ist klar: Erpressung kommt für ihn nicht infrage. Man muss nicht in Konzerte und Restaurant gehen, weil es auch anders geht. Für die bevorstehende Grippe-Saison hat er ein paar altbewährte Tipps: Eine gute physische Kondition, ausreichend Sport und Bewegung an der frischen Luft, kalte Duschen, um den Kreislauf anzuregen, hoch dosierte Vitamingaben (C, D, Zink), ausreichend Schlaf und ein gesunder Lebenswandel. Zu einer Grippe-Impfung würde er nicht unbedingt raten. Und ganz wichtig ist: Normal weiterleben. Auch mental. Man sollte sich mit den richtigen Menschen umgeben und sich nicht durch die Maßnahmen deprimieren lassen.
Das ganze spannende Interview haben wir oben eingebettet, außerdem finden Sie es hier.
So sieht die Auslage der Apotheke aus, wo Herr Bär über die Gefahren der Corona-Impfung aufklärt oder öffentlich publizierten Fehlinformationen widerspricht.






