Kategorie: Nachrichten
Ivermectin-Einsatz in Indien: Das Geheimnis ist gelüftet
Während angesichts erheblicher Probleme mit Impfdurchbrüchen die Unzulänglichkeiten der weltweit propagierten Strategie der Massenimpfung immer stärker zutage tritt, verschärfen Konzern- und Politikabhängige Medien ihre Kampagne zur Diskreditierung von existierenden Frühbehandlungsalternativen. Kein Wunder, denn wenn Impfstoffe nicht nur hochgradig unsicher, sondern auch noch unwirksam sein sollten, darf keine sichere und glaubwürdige Alternative existieren. Sonst würden jene, die sich zum Handlanger von Regierungen und Pharma-Industrie gemacht haben, zur Zielscheibe von Anklagen. Um so wichtiger sind Beiträge wie jener unseres Gastautors Justus R. Hope, der in sachlicher Akribie die Tatbestände zusammenfasst: Indien beweist, dass es sichere und wirksame Alternativen zur Behandlung und Vorbeugung gegen Covid-19 gibt. Es gibt damit keinen Grund, das umstrittene Massenimpfungsprogramm fortzusetzen!
Von Justus R. Hope[1]
Am 7. Mai 2021, während des Höhepunkts der indischen Delta-Welle, berichtete die Weltgesundheitsorganisation: „Uttar Pradesh tut alles, um COVID-19 zu stoppen.“
Die WHO stellte fest: „Regierungsteams durchqueren bei dieser Aktion, die am 5. Mai in Indiens bevölkerungsreichstem Bundesstaat mit 230 Millionen Einwohnern begann, innerhalb von fünf Tagen 97.941 Dörfer in 75 Bezirken.“
Die Aktion umfasste ein aggressives Test- und Früh-Behandlungsprogramm in Form von Hausbesuchen mit Abgabe von abgepackten Medikamenten.
Die WHO erklärte: „Jedes Früherkennungssteam besteht aus zwei Mitarbeitern, die in Dörfern und abgelegenen Weilern Hausbesuche machen, um alle Personen mit COVID-19-Symptomen mit Antigen-Schnelltests zu testen. Diejenigen, die positiv getestet wurden, werden schnell isoliert und erhalten ein Medikamentenpaket mit Hinweisen zur Behandlung der Krankheit.“ (eigene Hervorhebung)
Die Medikamente, aus denen das Set besteht, wurden im Rahmen der damaligen Nachrichtensperre in den westlichen Medien nicht genannt. Infolgedessen war der Inhalt so geheim wie die Soße von McDonald’s.
Die WHO fuhr fort: „Am ersten Tag überwachten die WHO-Außendienstmitarbeiter über 2.000 Teams der örtlichen Regierung und besuchten mindestens 10.000 Haushalte.“
Diese Meldung wurde auf der offiziellen Website der WHO in Indien veröffentlicht. Die Website informiert über die Arbeit der WHO im Kampf gegen COVID-19 in Indien, einschließlich einer Diskussion über ihren „Online-Kurs für Krisenreaktionsteams“.
Bill Gates‘ Körpersprache entschlüsselt
Kommunikationsprofessor Alex Lyon analysiert auf das Interview von Bill Gates mit Judy Woodruff auf PBS über Jeffrey Epstein. Es gibt ein ganzes Fachgebiet, das sich mit der Entschlüsselung der Körpersprache befasst, und in der Tat kann Kommunikation auch nonverbal sein. Lyon weist auf zahlreiche Hinweise hin, die Gates „verdächtig“ erscheinen lassen. Gates‘ Körpersprache und nonverbale Hinweise führen zu unbeholfenen verbalen Antworten. Woodruff hat Gates einfach gefragt, warum er sich mit Jeffrey Epstein getroffen hat, aber sie hat nie eine klare Antwort erhalten.
Lyon wies auf Gates‘ verdächtige „ablenkende Körpersprache“ hin, wie z. B. das Wackeln in seinem Stuhl, verstärkte Augenbewegungen und das Ringen mit den Händen und Fingern. Der „Philanthrop“ war auffallend gestresst. Würde er ein Pokerspiel spielen, hötte sich Gates dabei verraten, wie Lyon betont.
Der Analyst stellt zwei große Abweichungen zwischen den Fragen und Antworten und Gates‘ nonverbalen Hinweisen fest. Gates brauchte 2,6 Sekunden für die Beantwortung von Fragen, die nichts mit Epstein zu tun hatten, aber etwa 6,7 Sekunden für die Beantwortung von Fragen, die mit Epstein zu tun hatten. „Sein Verstand ist das Innere einer Maraca und er kämpft damit, ihn zu ordnen“, bemerkte Lyon.
Dies ist kein offenes Interview und Gates nutzt mehrere Strategien, um sich zu schützen. Er behauptet wiederholt, dass er das Abendessen mit Epstein bedauere. Das Wort „Abendessen“ wurde als Verharmlosungstaktik gewählt, um die Angelegenheit weniger schlimm erscheinen zu lassen. Zu sagen, er habe an „Treffen“ oder „geheimen Treffen“ teilgenommen oder „in Jeffrey Epsteins Privatwohnung zu Abend gegessen“, würde die Situation wahrscheinlich nicht verharmlosen. „Quantität“ ist eine weitere Gesprächsmaxime, die besagt, dass eine Diskussion dann flüssig verläuft, wenn der Sprecher eine angemessene Menge an Informationen liefert. Alle seine Antworten in Bezug auf Epstein sind weniger als halb so lang wie das auf andere Fragen. Mit anderen Worten, er versucht, die Beantwortung der Fragen zu vermeiden.
Der unangenehmste Teil des Interviews kommt, als Woodruff Gates fragt, ob er eine Lektion gelernt habe. Das hätte eine einfache Antwort sein müssen. „Nun, er ist tot, also… Ich bin sehr stolz auf das, was wir in der Philanthropie geleistet haben…“ Diese Technik nennt man „Bolstering“, bei der der Sprecher das Gespräch auf all seine positiven Eigenschaften, guten Taten und Verhaltensweisen lenkt. Offensichtlich hat Bill Gates keine Lektion gelernt und ist auch nicht bereit, offenzulegen, warum er seit mindestens 2013 eine Beziehung zu Jeffrey Epstein unterhielt. Allein aufgrund seiner Körpersprache ist Gates sicherlich „verdächtig“.
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NATO-„Masterplan“ für Russland. Washington sucht immer nach einem weiteren Krieg
Es dauerte nicht lange, bis die USA den Einsatz mit China und Russland erhöhten. So kurz nach der vernichtenden Niederlage von 20 Jahren Tod und Zerstörung in Afghanistan finden wir ein Washington vor, das das Feuer anfacht und nach mehr Ärger Ausschau hält.
Es ist wirklich keine Überraschung. Werfen Sie einen genauen Blick auf die US-Geschichte – ein dreckiger Krieg nach dem anderen.
Erst in der vergangenen Woche haben wir gesehen, wie „F the EU“ Victoria Nuland nach Moskau ging, in der Hoffnung auf eine Audienz bei Putin. Sie traf nur mit niedrigeren, aber kompetenten russischen Diplomaten zusammen und kam mit nichts anderem davon, als die Kluft zwischen unseren beiden Nationen zu fördern. Eigentlich könnte das die US-Strategie gewesen sein.
Es heißt, Nuland ging mit einer Liste von Washingtons Forderungen ein. Russland sagte „naja“ und überreichte Nuland eine eigene Liste. Natürlich sagte Nuland ‚Nein‘ und wurde dann in die USA zurückgeschickt.
Kriegsminister Lloyd Austin (ehemaliges Vorstandsmitglied von Raytheon) machte gerade in Georgien, der Ukraine und Rumänien Station, bevor er nach Brüssel zum Händeringen mit den NATO-Clowns fuhr.
Austin erklärte während einer Pressekonferenz in Bukarest, dass der Zweck dieser Besuche darin bestehe, „die Bedeutung einer vertieften Zusammenarbeit zwischen unseren Schwarzmeer-Verbündeten und Partnern hervorzuheben, um russische bösartige Aktivitäten in der Region abzuschrecken und zu verteidigen“.
Das ist der politische Hype. Sein wahres Ziel in Georgien, der Ukraine und Rumänien? Bringen Sie sie dazu, Moskau auf jede erdenkliche Weise in Schwierigkeiten zu bringen. Und ich bin sicher, Austin sagte die magischen Worte: „Natürlich werden die USA Sie unterstützen, wenn Sie mit Russland in einen Streit geraten. Zuerst versorgen wir Sie mit mehr Waffen und stationieren mehr unserer Truppen in Ihrem Land, um Sie vor dem russischen Bären zu schützen.‘
Auf dem Brüsseler Treffen sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg Folgendes:
Die Alliierten werden einen NATO-Innovationsfonds in Höhe von 1,16 Milliarden US-Dollar auflegen, um aufstrebende und disruptive Technologien mit doppeltem Verwendungszweck zu entwickeln. Die NATO wird auch ihre erste Strategie für künstliche Intelligenz entwickeln, die Datenanalyse, Bilder und Cyber-Abwehr umfasst.
Die Alliierten geben mehr für die Verteidigung aus und vereinbarten, die Bereitschaft der Streitkräfte zu erhöhen.
Die Luft- und Raketenabwehr der Allianz wird erheblich verbessert. Die NATO fordert, konventionelle Fähigkeiten mit Jets der fünften Generation zu stärken, Übungen und Nachrichtendienste anzupassen und die Bereitschaft und Wirksamkeit der nuklearen Abschreckung zu verbessern.
Wir tauschten Ansichten darüber aus, wie man die Errungenschaften bewahren und sicherstellen kann, dass Afghanistan nie wieder ein sicherer Hafen für Terroristen wird.
Die neue Strategie der NATO stellt sicher, dass das Bündnis „die richtigen Kräfte zur richtigen Zeit am richtigen Ort“ hat.
Sie schossen auch charakteristischerweise hinter den sicheren Mauern des NATO-Hauptquartiers in Brüssel mit einem Strom von Rhetorik auf China.
Austins Bemerkungen folgten dem Abschluss einer zweitägigen NATO-Ministerkonferenz, bei der er sagte, dass Beamte „einzigartige Perspektiven“ auf China boten, die seiner Meinung nach die „primäre Herausforderung für das Pentagon“ bleiben.
„In der Tat begrüße ich die Arbeit der NATO in Bezug auf China und habe deutlich gemacht, dass die Vereinigten Staaten sich verpflichtet haben, die internationale regelbasierte Ordnung zu verteidigen, die China aus seinen eigenen Interessen konsequent untergraben hat“, sagte Austin gegenüber Reportern.
In einem CNN-Rathaus am 21. Oktober wurde Joe Biden nach China gefragt.
„Ich möchte China nur klar machen, dass wir nicht zurücktreten werden, wir werden keine unserer Ansichten ändern.“ sagte Biden. Auf die Frage, ob die USA im Falle eines Angriffs Taiwans Verteidigung zur Verfügung stellen würden, antwortete er: „Ja, dazu haben wir uns verpflichtet.“
Lassen Sie uns nun dieses NATO-Treffen und die Kommentare zu China ein wenig analysieren.
Erstens, wer hat Russland überfallen? Seit dem von den USA inszenierten Putsch in der Ukraine im Jahr 2014 (als die russisch-stämmigen Menschen auf der Krim dafür stimmten, Russland aufzufordern, sie wieder in die Föderation aufzunehmen) gab es keine Invasion von irgendjemandem in der Nähe ihrer Grenzen. Gleichzeitig veranstaltet die US-NATO immer wieder Kriegsspiele entlang der russischen Grenzen. Als Moskau reagierte, indem es Gegenkriegsspiele im eigenen Land veranstaltete, heulten Washington und Brüssel verurteilend auf. Sprechen Sie über eine Doppelmoral!
Und beachten Sie bitte die obigen Worte von Austin – „Ich applaudiere der Arbeit der NATO an China“ – was bedeutet das?
Die NATO ist global geworden. Die Nordatlantikpakt-Allianz hat nun beschlossen, „die Demokratie im Pazifik zu verteidigen“. Wer ist in diesem Fall der Angreifer? Welches Recht hat die NATO, zu entscheiden, dass sie der neue Weltpolizist ist?
Ich kann Afghanistan nicht vergessen, also nehmen wir es mit China und Russland auf
Die NATO hat heute keinen legitimen Grund zu existieren – die Sowjetunion und ihr Warschauer Pakt-Bündnis sind längst verschwunden. Russland hat gerade eine unterseeische Erdgaspipeline namens Nord Stream 2 gebaut , um Europa mit Treibstoff zu versorgen, um die aktuelle Energiekrise zu lindern. Es ist ein großes Geschäft für Moskau. Warum sollte Russland einen Krieg mit Europa wollen?
Der Wahnsinn der US-NATO wird für jeden entlarvt, der bereit ist, das Offensichtliche zu sehen. Washington und Brüssel wurden von einem schlecht bewaffneten Lumpen, aber entschlossenen Taliban in Afghanistan in die Hightech-Ärsche getreten. Jetzt träumen sie irgendwie davon, dass sie es mit China und Russland aufnehmen können, die eine Militärallianz gebildet haben, während sie die endlose Kriegsmaschine der NATO beobachten, die auf sie zukommt.
Ich verstehe, dass all diese Schritte der US-NATO dem militärisch-industriellen Komplex absolut zugute kommen, der einen ihrer Agenten (Lloyd Austin) als Kriegsminister eingesetzt hat. Aber glauben diese Psychopathen tatsächlich, dass sie einen Krieg mit China und Russland beginnen und möglicherweise gewinnen können? Wissen sie nicht, dass ein solcher Krieg in einer Hitzewelle nuklear werden würde?
Es ist offensichtlich, dass die US-NATO-Kriegskabale von Macht und Gier geblendet ist. Es kann keine andere Erklärung geben, die auch nur annähernd Sinn macht.
Es ist ein gefährliches und schmutziges Spiel, das diese fetten Katzen spielen – gleichzeitig wütet die Klimakrise in unseren Gesichtern, Legionen von Menschen werden aus ihren Häusern vertrieben und die Lebenshaltungskosten steigen in die Höhe.
Stehen wir in den USA und weltweit auf einen Kollaps zu? Wie konnte das unter diesen gegenwärtigen Bedingungen nicht passieren?
Und die Reaktion der USA und der NATO?
Wie wäre es mit einem weiteren Krieg?
Welche Partei in Washington führt diesen Abstieg in die Hölle?
Moskau ergreift die Initiative zur Lösung der Afghanistan-Frage
Am 20. Oktober fanden in der russischen Hauptstadt die Konsultationen des Moskauer Formats zu Afghanistan statt, an denen neben Mitgliedern der Taliban auch Vertreter Chinas, Pakistans, Irans, Indiens, Kasachstans, Kirgisistans, Tadschikistans, Turkmenistans und Usbekistans teilnahmen. Die USA begrüßten die Gespräche, erklärten jedoch, dass sie sich bei diesem Treffen der Stimme enthalten würden. Russland war bei den Gesprächen durch Außenminister Sergej Lawrow vertreten, Afghanistan durch Amir Khan Muttaqi, den amtierenden Außenminister der Taliban-Regierung.
Die Moskauer Gespräche fanden statt, obwohl kein Land (auch nicht Russland) die Taliban als rechtmäßigen Herrscher Afghanistans anerkannt hatte.
In der Erklärung des russischen Außenministeriums nach dem Treffen wurde hervorgehoben, dass bei den Beziehungen zu Afghanistan die neue Realität berücksichtigt werden müsse, d. h. die Machtübernahme durch die Taliban, ungeachtet der offiziellen Anerkennung der neuen afghanischen Regierung durch die internationale Gemeinschaft. Die Taliban werden in den meisten Ländern der Welt als terroristische Organisation eingestuft, ihre Aktivitäten und jegliche offizielle Interaktion mit ihren Vertretern sind in Russland verboten. Dennoch unterhält Moskau Beziehungen zu den Führern der Bewegung, die mehr als einmal zu Gesprächen in die russische Hauptstadt gekommen sind.
Angesichts der Wirtschaftskrise, die nach der Machtübernahme durch die Taliban in Afghanistan ausgebrochen ist (die u.a. durch das Einfrieren afghanischer Finanzmittel in ausländischen Banken verursacht wurde), war die wirtschaftliche Lage des Landes ein wichtiges Thema der Gespräche. Beide Seiten erkannten an, dass sich die wirtschaftliche und humanitäre Lage in Afghanistan verschlechtert und betonten, dass die internationale Gemeinschaft ihr Bestes tun sollte, um der Bevölkerung des Landes zu helfen. Zur Beschaffung von Mitteln schlugen beide Seiten vor, eine internationale Geberkonferenz unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen einzuberufen. Gleichzeitig betonten sie, dass die Hauptlast der Finanzierung des wirtschaftlichen Aufschwungs und der Entwicklung Afghanistans von den NATO-Mitgliedern, einschließlich der Vereinigten Staaten, getragen werden sollte, die in den letzten zwei Jahrzehnten eine militärische Präsenz in dem Land aufrechterhalten haben und somit einen großen Anteil an der derzeitigen Lage in Afghanistan haben.
Die Konferenzteilnehmer brachten ihren Respekt für die Souveränität, Unabhängigkeit und territoriale Integrität Afghanistans zum Ausdruck, heißt es auf der Website des Außenministeriums. Sie bekräftigten außerdem ihre Bereitschaft, die Sicherheit in Afghanistan weiterhin zu fördern, um die Ausbreitung von Terrororganisationen auf dem afghanischen Staatsgebiet zu verhindern.
Die an den Gesprächen teilnehmenden Länder riefen die Taliban zu einer „gemäßigten und soliden“ Innen- und Außenpolitik sowie zu einer freundlichen Politik gegenüber ihren Nachbarn auf.
Die Seiten forderten die Taliban außerdem auf, „weitere Schritte zur Verbesserung der Regierungsführung“ zu unternehmen, einschließlich der Bildung einer inklusiven Regierung, die alle nationalen ethnopolitischen Kräfte des Landes umfasst.
Diese Konferenz war die erste, die seit der Machtübernahme durch die Taliban auf so hohem Niveau stattfand. Die Bedrohung durch erneute Angriffe der ISIS auf die Taliban-Kräfte, die die Sicherheitsverpflichtungen der neuen afghanischen Führung untergraben würden, veranlasste Russland, die Initiative für diese Konferenz zu ergreifen. Eines der Hauptziele Moskaus besteht darin, die DAESH innerhalb der afghanischen Grenzen einzudämmen und zu verhindern, dass die Kämpfer in die postsowjetischen zentralasiatischen Republiken eindringen, eine Tatsache, die Russland dazu veranlasst, trotz der traditionell komplizierten Beziehungen Kontakte zu den Taliban zu suchen.
In Bezug auf die Beziehungen zu den Taliban wählte Moskau einen zweigleisigen Ansatz: Einerseits eröffnete es einen Dialog, indem es im Juni eine Taliban-Delegation in Moskau empfing, während es in Bezug auf die Grenz- und Sicherheitsverpflichtungen mehrere Grenzen zog. Andererseits bewies Moskau, dass es in der Lage ist, eine harte Linie zu fahren, als Russland kürzlich gemeinsame Feldübungen mit Tadschikistan und Usbekistan durchführte. Gleichzeitig erinnert sich Moskau noch an die Ereignisse der 1990er Jahre, als Kämpfer mit engen Verbindungen zu den Taliban versuchten, den Dschihad nach Tadschikistan zu bringen. Als der „Heilige Krieg“ scheiterte, zog der wichtigste Feldkommandeur nach Tschetschenien.
Bei der Bewertung der Ergebnisse des Moskauer Treffens betonte die Schweizer Zeitung Le Temps, dass es eindeutig von einer Vernachlässigung der westlichen Länder zeuge, da die Vereinigten Staaten selbst zu dem Treffen eingeladen waren, aber schließlich unter Hinweis auf „logistische Schwierigkeiten“ nicht erschienen sind. Der US-Sonderbeauftragte für Afghanistan, Zalmay Khalilzad, der über den Abzug der US-Streitkräfte verhandelt hatte, kündigte seinen Rücktritt an, womit er sein Scheitern in diesem Amt einräumte. Darüber hinaus zitiert die Zeitung eine kürzlich im Economist veröffentlichte Einschätzung, wonach Afghanistan den endgültigen Zusammenbruch des Glaubens nach dem Kalten Krieg verkörpert, die Vereinigten Staaten seien in der Lage, die Welt nach ihrem eigenen Bild umzugestalten.
„Heute spielt die Zeit den neuen Machthabern in Kabul direkt in die Hände. Vorerst machen sie nicht viele Fehler, denn die diplomatischen Verbeugungen der Regionalstaaten stehen angeblich kurz bevor“, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Darüber hinaus weist das Blatt darauf hin, dass die Taliban in Moskau mit Vertretern Chinas, Indiens, des Irans und anderer Nachbarländer am Verhandlungstisch saßen. Dies wiederum bedeutet einen Sieg Moskaus im Kräftemessen mit Washington in Zentralasien. Im Gegensatz zu den Amerikanern, den Briten oder den Deutschen waren sich die russischen Experten für die Region seit langem darüber im Klaren, dass eine Machtübernahme durch die Taliban ein wahrscheinliches Szenario ist. Deshalb bemühten sie sich um konsultative Beziehungen zu ihnen, sprachen mit den Islamisten, setzten aber gleichzeitig auf militärische Abschreckung. Als Gegenleistung für gutes Benehmen könnten die Militanten mit einem gewissen Maß an Kooperation, einer helfenden Hand beim Wiederaufbau des Landes und, je nach den Interessen, die auf dem Spiel stehen, mit gelegentlicher diplomatischer Unterstützung für das Kabuler Schurkenregime belohnt werden. „Eine solche Politik wird Moskau nicht vor Bedrohungen schützen. Aber zumindest hat Russland jetzt mehr Autorität und mehr Einfluss am Hindukusch als die USA“, so die Schlussfolgerung des Medienhauses.
10 Anzeichen, dass dein Darm voll mit Giftstoffen ist
Ist dein Darm voll mit Giftstoffen?
Forscher haben einige überraschende Zusammenhänge zwischen dem Gleichgewicht der Bakterien in unserem Darm und fast allen Aspekten der menschlichen Gesundheit entdeckt.
Diese Experten sind sich in einem Punkt einig: Wenn du deinen Darm verändern kannst, kannst du auch deine Gesundheit verändern!
Die Frage ist nur: Wenn dein Darm zu dir spricht, wie kannst du wissen, was er dir zu sagen versucht?
In deinem Darm gibt es über 100 Billionen Mikroorganismen, die alle eine wichtige Rolle für
Suizidversuche bei Kindern seit Beginn der Lockdowns stark angestiegen
Die Selbstmordversuche von Kindern unter 15 Jahren haben seit Beginn der Gesundheitskrise stark zugenommen. Auch Frankreich und andere EU-Staaten sind von diesem Phänomen nicht verschont geblieben. Mehrere Faktoren könnten zu diesem Trend beigetragen haben.
Der Beitrag Suizidversuche bei Kindern seit Beginn der Lockdowns stark angestiegen erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Die Spiegel-Lügen der letzten Woche, Teil 7: Was Spiegel-Leser über Hyperschallwaffen nicht erfahren

Da ich derzeit mit der Arbeit an meinem Buch über die Netzwerke hinter der Pandemie sehr ausgelastet bin, komme ich kaum dazu, auch noch Artikel zu schreiben. Sollten Sie noch nicht mitbekommen haben, worum es bei dem Buch geht, lesen Sie zunächst diesen Artikel und dann diesen Artikel, die Reihenfolge ist wichtig, weil sie aufeinander aufbauen. Normalerweise hätte […]
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Satanismus in Russland: „Kannibalismus und Ritualmorde!“
Das Biden-Desaster: Wie eine Pannenserie das Weiße Haus überrollt
Joe Biden hatte den Amerikanern versprochen, die US-Truppen zum 20. Jahrestag von „Nine Eleven“ nach Hause zu holen. Anders als in Deutschland berichtet, verwandelte sich das geschichtsträchtige Versprechen in eine Pannenserie, die das Weiße Haus bis an den Rand des Kontrollverlusts brachte. Von Gregor Amelung.
Der Beitrag Das Biden-Desaster: Wie eine Pannenserie das Weiße Haus überrollt erschien zuerst auf reitschuster.de.
Trotz 99,7 Prozent Covid-Impfrate: Irischer Bezirk meldet Rekord-Inzidenzen
Die irische Hafen- und Industriestadt Waterford, mit rund 54.000 Einwohnern für irische Verhältnisse eine Großstadt, ist ein Musterbeispiel in Sachen Impfwilligkeit. Nach offiziellen Angaben sind sagenhafte 99,7 Prozent der Einwohner über 18 Jahre vollständig geimpft – mehr geht praktisch nicht mehr. Glaubt man den Worten unserer Politiker und „Expertinnen und Experten“, sollte damit Corona eigentlich erledigt sein.
Rekord-Inzidenz trotz Rekord-Impfquote
Trotzdem erlangt Waterford jetzt traurige Berühmtheit. Wie die beiden großen irischen Tageszeitungen “The Irish Times” und “The Irish Post” übereinstimmend berichten (zum Text), sind unter Waterfords Einwohnern in den letzten 14 Tagen rund 800 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus festgestellt worden. Mit einer Inzidenz von 1.486 (die in Irland über 14 Tage gemessen wird) markiert Waterford City damit die absolute Spitze in ganz Irland. Einem Land, das übrigens mit einer vollständigen Durchimpfungrate von 88 Prozent der impfbaren Bevölkerung ab zwölf Jahren zu den Spitzenreitern weltweit zählt.
Nach dem aktuell gängigen Narrativ der österreichischen Regierung, wonach wir eine „Pandemie der Ungeimpften“ hätten und „Zögerer und Zauderer“, so Bundeskanzler Schallenberg, für die derzeit wieder steigenden Infektionen verantwortlich seien, müssten also die 0,3 Prozent Ungeimpften in Waterford die Ursache der vielen neuen Corona-Fälle dort sein.
Dieser Beitrag erschien zuerst bei ZUR ZEIT, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.
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Warum das Tragen einer Maske gesunde Menschen krank macht
Die Schlüsselpunkte Dr. Meehans Studie lauten:
- Medizinische Masken sind ungeeignet, um die Übertragung von Atemwegsviren, einschliesslich SARS-CoV-2, zu verhindern. Zu dieser klaren Erkenntnis führt die wissenschaftliche Forschung der letzten Jahrzehnte auf höchstem Niveau. Die Ergebnisse der Meta-Analysen von mehreren randomisierten kontrollierten Studien sind überwältigend.
- Diejenigen, die für Masken plädieren, stützen sich auf schwache Beweise (retrospektive Beobachtungsstudien und mechanistische Theorien), und sind nicht in der Lage, die Risiken der Maskenpflicht zu widerlegen.
- Die Mehrheit der Bevölkerung hat ein sehr geringes bis fast kein Risiko einer schweren oder tödlichen Covid-19-Erkrankung. Kinder haben ein ausserordentlich geringes Risiko, an Covid-19 zu sterben. Basierend auf veröffentlichten Daten der CDC überleben 99,99815 % der Kinder, die an Covid-19 erkranken.
- Die Übertragung von SARS-CoV-2 bei Kindern in Schulen und Kindertagesstätten ist sehr selten.
- Es ist gut dokumentiert, dass nicht richtig getragene Masken ihren Trägern Schaden zufügen. Masken, die unsachgemäss getragen oder wiederverwendet werden oder kontaminiert sind, sind gefährlich.
- Jede vernünftige Risiko-Nutzen-Analyse von medizinischen Masken kommt zum Schluss, dass die Risiken bei weitem den Nutzen überwiegen.
- Kinder sind einer unmittelbaren Gefahr von Schäden durch die Maskenverordnungen ausgesetzt.
Jim Meehan beschreibt ausführlich insgesamt 17 Arten, wie Masken die Menschen schwächen und ihnen genau das antun, was sie so sehr zu vermeiden versuchen. In Healthy People Should Not Wear Face Masks hat er einige davon aufgeführt:
- Gesichtsmasken verringern den Sauerstoffgehalt, erhöhen den Kohlendioxidgehalt und verändern die Atmung in einer Weise, die die Anfälligkeit für Covid-19 und die Gefahr eines schweren Verlaufs erhöht.
Etwaige SARS-CoV-2-Partikel auf, in oder um die Maske werden durch die kompensatorische Erhöhung des Atemzugvolumens stärker in Mund und Lunge gesaugt. - Ein niedriger Sauerstoffgehalt im Blut ist ein entscheidender Faktor für die Pathogenität von Covid-19. SARS-CoV-2 wird gefährlicher, wenn der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt. Die Fähigkeit des Virus, Zellen zu infizieren, wird durch Sauerstoff-Entsättigung deutlich verbessert, was bekanntlich beim Tragen einer chirurgischen Maske geschieht.
- Die Furin-Spaltstelle von SARS-CoV-2 verstärkt die zelluläre Invasion, insbesondere bei Hypoxie (niedrigem Sauerstoffgehalt im Blut).
- Medizinische Masken fangen ausgeatmete Viruspartikel im Mund/Masken-Zwischenraum ein, erhöhen die Viruslast und erhöhen den Schweregrad der Krankheit.
- Asymptomatische oder leichte Fälle von Covid-19 verschlimmern sich, wenn eine infizierte Person maskiert ist, der Sauerstoffgehalt sinkt, die Viruslast durch die Partikelrückatmung steigt und die Krankheit das angeborene Immunsystem überfordert.
- Der Hauptzweck der angeborenen Immunreaktion besteht darin, die Ausbreitung und Bewegung fremder Krankheitserreger im Körper sofort zu verhindern.
- Das angeborene Immunsystem spielt eine entscheidende Rolle bei der Zerstörung des Virus, der Verhinderung einer Infektion oder der Verringerung der Viruslast, um den Schweregrad der Infektion zu verringern.
- Die Wirksamkeit der angeborenen Immunität hängt stark von der Viruslast ab. Wenn Gesichtsmasken die Wiedereinatmung von Viruspartikeln erhöhen und gleichzeitig einen feuchten Lebensraum schaffen, in dem SARS-CoV-2 aktiv infektiös bleibt, erhöht die Maske die Viruslast und kann das angeborene Immunsystem überwältigen.
- Dieses Einschliessen, Wiedereinatmen und die zunehmende Belastung der Lunge mit Krankheitserregern wird noch gefährlicher, wenn die medizinische Maske mit opportunistischen Viren, Bakterien und Pilzen kontaminiert wird, die in der warmen, feuchten Umgebung der Maske wachsen können.
- Masken sind unnötig, wenn die asymptomatische Ausbreitung von SARS-CoV-2 «sehr selten» ist
- Die Empfehlung, die Bevölkerung solle Masken tragen, beruhte grösstenteils auf der Annahme, dass asymptomatische Träger von SARS-CoV-2 für die Übertragung und Verbreitung von Covid-19 verantwortlich seien. Für diese Annahme gab es keine wirklichen wissenschaftlichen Beweise.
- Die asymptomatische Verbreitung des Coronavirus ist laut WHO «sehr selten». «Wir haben eine Reihe von Berichten aus Ländern, die eine sehr detaillierte Kontaktverfolgung durchführen», wird Dr. Maria Van Kerkhove, Leiterin der WHO-Abteilung für neu auftretende Krankheiten und Zoonosen, zitiert. «Sie verfolgen asymptomatische Fälle. Sie verfolgen Kontaktpersonen. Und sie finden keine sekundäre Übertragung nach aussen. Es ist sehr selten.»
- Unsachgemässe Verwendung von Gesichtsmasken: Die Betroffenen dürfen ihre Masken nicht berühren, müssen ihre Einwegmasken häufig wechseln oder regelmässig waschen, sie ordnungsgemäss entsorgen und andere Massnahmen ergreifen, da sich sonst ihre Risiken und die Risiken anderer erhöhen können.
- Beim Tragen einer Gesichtsmaske gelangt die ausgeatmete Luft in die Augen Das erzeugt ein unangenehmes Gefühl und den Drang, die Augen zu berühren. Wenn die Hände kontaminiert sind und man seine Augen berührt oder reibt, infiziert man sich selbst.
- Masken beeinträchtigen die Kommunikation und verringern die soziale Distanzierung. Die Qualität und Lautstärke der Sprache zwischen zwei Maskenträgern ist erheblich beeinträchtigt. Das kann dazu führen, dass sie unbewusst näher zusammenrücken, um die Kommunikation zu verbessern. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass sie mit Atemtröpfchen in Kontakt kommen, die infektiöse Viruspartikel enthalten.
- Studien zur Ermittlung von Kontaktpersonen (contact tracing) zeigen, dass die Übertragung durch asymptomatische Träger sehr selten ist.
Asymptomatische Träger sind nicht der Hauptfaktor für die Übertragung der Krankheit. Daher sind Masken und auch soziale Distanzierung für sie unnötig. - Fehlende wissenschaftliche Beweise für das Tragen von Gesichtsmasken: Es gibt keine vernünftigen wissenschaftlichen Beweise dafür, warum gesunde Menschen Masken tragen sollten. Dr. med. Russell Blaylock äusserte sich wie folgt über den Kenntnisstand zum Maskentragen:
«Was die wissenschaftliche Unterstützung für das Tragen von Gesichtsmasken angeht, so kam eine kürzlich durchgeführte sorgfältige Prüfung der Literatur, bei der 17 der besten Studien analysiert wurden, zu dem Schluss, dass ‹keine der Studien einen schlüssigen Zusammenhang zwischen dem Tragen von Masken/Atemschutzmasken und dem Schutz vor Grippeinfektionen herstellt›.»
Und eine Gruppe von Ärzten schrieb im New England Journal of Medicine zum Thema «Allgemeines Maskentragen in Spitälern in der Covid-19-Ära»:
«Wir wissen, dass das Tragen einer Maske ausserhalb von Einrichtungen des Gesundheitswesens, wenn überhaupt, nur wenig Schutz vor Infektionen bietet. Die Gesundheitsbehörden definieren eine signifikante Covid-19-Exposition als direkten Kontakt mit einem Patienten mit symptomatischem Covid-19, der mindestens einige Minuten andauert (manche sagen mehr als 10 Minuten oder sogar 30 Minuten). Die Wahrscheinlichkeit, sich bei einer zufälligen Begegnung in einem öffentlichen Raum mit Covid-19 anzustecken, ist daher minimal. In vielen Fällen ist der Wunsch nach einer umfassenden Maskierung eine reflexartige Reaktion auf die Angst vor der Pandemie.»
Dr. Meehans 134-seitige Dokumentation kann auf seiner Website als PDF-Datei heruntergeladen werden.
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Dr. Jim Meehan ist Arzt und bezeichnet sich selbst als Unternehmer, der ehrlichen, transparenten und kompromisslos patienten-zentrierten Prinzipien folgt. Sein Ziel es ist, seinen Patienten dabei zu helfen, zu verstehen, wie ihr Körper aufgebaut ist, um Heilung und optimale Funktionalität zu erreichen.
«Von überlasteten Intensivstationen zu sprechen ist sexy, von halb leeren dagegen nicht»
(auszugsweise)
BasisGedanken: Wie erklärst du dir den weitgehenden Gleichklang in den Leitmedien der Schweiz?
Stefan Millius: Ich werde natürlich sehr oft gefragt, warum meine Kollegen das getan haben oder tun, und sage dann immer: Ihr fragt den falschen, denn ich versuche genau das nicht zu tun. Möglicherweise hat die Diskussion über staatliche Medienförderung in der Schweiz einen Einfluss. Diese hat parallel zur Corona-Krise im letzten Jahr begonnen und die Entscheidung steht unmittelbar bevor. Hier geht es um Hunderte Millionen Schweizer Franken für die Medien. Ich gehe davon aus, dass die grossen Verlage sehr begierig darauf warten und wenig Anlass haben, genau in diesem Moment der Regierung oder den Behörden ans Bein zu pinkeln. Vielleicht ist das falsch, aber ich kann mir die erstaunliche Demut der Medienlandschaft in der Schweiz gegenüber den Verlautbarungen offizieller Stellen nicht anders erklären. In der Anfangszeit von Corona war es auch das normale Sensationsschema: Von überlasteten Intensivstationen zu sprechen ist sexy, von halb leeren dagegen nicht. Angst und Panik steigern die Auflage, das ist nicht neu und ein bekannter Reflex bei den Boulevard-Medien. Aber wieso derart konsequent kritische Stimmen ausgeblendet werden und bei den Medienkonferenzen alle lammfromm da sitzen und nichts hinterfragen, das ist mir auch ein Rätsel.
Welche Medien sind besonders stark als Sprachrohr der Regierung aufgefallen?
Die Schweizer Medien sind im wesentlichen drei grossen Verlagshäusern zuzuordnen. Zwei davon gehören reichen Familien. Da ist zum einen «Ringier» (www.ringier.ch), das den «Blick» (www.blick.ch) herausgibt und seit 2015 von der Familie als Gemeinschaftsunternehmen «Ringier Axel Springer Schweiz AG» betrieben wird. Zum anderen «Tamedia» (www.tamedia.ch), kürzlich in «TX Group» umfirmiert, mit der «Basler Zeitung», der «Berner Zeitung», «Der Bund», «20 Minuten» und dem «Tages Anzeiger». Dieser Medienkonzern gehört der Coninx-Familie, das sind drei Familienzweige mit insgesamt 50 Personen, die in Hamburg, München, Vaduz, Bern, Luzern und Zürich leben. Als drittes haben wir die CH Media (www.chmedia.ch), die 2018 als Joint Venture der NZZ-Mediengruppe und der AZ Medien entstand. Die NZZ, eine Aktiengesellschaft, ist Herausgeber der «Neuen Zürcher Zeitung» (www.unternehmen.nzz.ch) und die AZ Medien (www.azmedien.ch), ein weiteres Familienunternehmen, das mehrheitlich im Besitz der Familie Wanner ist, betreibt z. B. Regionalmedien wie das «St. Galler Tagblatt» und die «Luzerner Zeitung». Zu diesen drei Konglomeraten gesellen sich dann noch die faktisch staatlichen Medien im Bereich TV und Rundfunk (SRF). Alle vier sind wohl für 90 % der Informationsdichte in der Schweiz verantwortlich und haben seit März 2020 die gleiche Linie gefahren. Im Output sind alle etwa im gleichen Boot. Vielleicht hat der «Blick» besonders enge Drähte zur Regierung. Die veröffentlichten teilweise die Lockerungen bzw. Verschärfungen schon einen Tag vor der entsprechenden Medienkonferenz der Regierung. Die haben uns quasi mitgeteilt, was gleich entschieden und morgen verkündet wird. Nach meinem Gefühl war Ringier mit «Blick» und «Blick online» der grösste Scharfmacher in dieser Zeit. Das liegt natürlich auch im Charakter des Blattes mit den grossen Buchstaben und den farbigen Bildern: Blut, Schweiss und Tränen. Auch auf der Kommentator-Ebene haben die sich hervorgetan und alles ausgeblendet, was gegen den Narrativ der Regierung sprach. …
Mit welchen Schlagworten und Mustern wurden Kritiker diffamiert?
Es begann mit den Corona-Leugnern. Irgendwann muss es in den Verlagshäusern Anweisungen gegeben haben, dass man das lässt, vielleicht wegen der Assoziation zum Holocaust-Leugner. Dann kam der Corona-Skeptiker. Beide Begriffe sind natürlich völlig absurd, denn ich kenne nicht viele Leute, die eine Existenz des Virus leugnen, sondern es ging immer um die Massnahmen. In deutschen Medien liest man auch vom Corona-
Verharmloser. Das ist ja alles Brechstange. Sehr viel subtiler sind die Worte, die bei Wissenschaftlern gebraucht werden. Wer sich kritisch äussert, ist auf jeden Fall «umstritten». Vorher war er das natürlich nie, aber ab 2020 war das die Folge.
Umstritten ist sehr vieles in der Wissenschaft. Diese lebt ja von Thesen und Diskussionen. Wenn sich in schwierigen Fragen alle einig sind, dann ist das etwas anderes, aber keine Wissenschaft mehr.
Ein inflationär verwendetes Wort ist bis heute «Verschwörungstheoretiker». Auffällig war auch das manipulative Herstellen von Zusammenhängen durch Text und Bild. Ein Beispiel: Es werden Fallzahlen rapportiert und daneben ist das Foto einer sterbenden Frau im Krankenhaus zu sehen. Das Bild setzt sich fest bei den Leuten und für die sind dann Fallzahlen gleich Sterbende. Das haben wir über ein Jahr so erlebt und das mache ich meinen Kollegen zum Vorwurf. Ein anderes Beispiel: Auf einer Versammlung mit 8000 Menschen bewegt sich irgendwo am Rand eine Person mit Glatze und Bierdose, dann war die Demonstration ein Neonazi-Aufmarsch. Ich war Mitte Juni in Zug bei einer grossen Kundgebung, da waren vor allem — bei uns sagt man Körnchenpicker – Menschen aus der Homöopathie-Ecke, aus dem Soft-Bereich, Heilpraktiker, also Leute, die früher die Grünen gewählt haben. Die haben mit rechtem Gedankengut überhaupt nichts zu tun und werden in den Medien dann als rechts oder rechtsextrem bezeichnet. Dann gab es noch den «Aluhut» und den «Impfgegner». Die sprachliche Abgrenzung wäre eigentlich eine Aufgabe der Medien. Wer sich derzeit gegen den Impfpass wehrt, gegen ein Reiseverbot und den Veranstaltungsausschluss von Nicht-Geimpften, wird pauschal als «Impfgegner» bezeichnet. Meine Kinder sind gegen die üblichen Krankheiten geimpft, ich auch, aber diese neuen Substanzen haben mit Impfstoffen nur den Namen gemein. Ein gesundes Misstrauen gegenüber dieser Injektion und deren Verknüpfung mit Grundrechten, das hat nichts mit einer Impfgegnerschaft, Wissenschafts- oder Schulmedizinfeindlichkeit zu tun. Wenn mir das jemand auf der Strasse sagt, dann muss ich sagen, ok, du bist nicht informiert. Wenn die Medien diese Begriffe pauschal verwenden, dann ist das Desinformation erster Güte. …
Wie ist die Situation für euch?
Wir sind sozusagen Corona-Profiteure: Unsere Leserschaft ist in den letzten zwölf Monaten regelrecht explodiert, weil wir plötzlich Schweiz-weit gelesen werden. Vorher waren wir eine klassische Regionalzeitung, die sich jemand in Basel, Bern oder Zürich nicht anschauen musste, ausser die Ostschweizer mit Heimweh. Und jetzt kommt die Leserschaft aus der ganzen Schweiz. Das sehen wir erstens aus der Statistik, aus den Zugriffszahlen, und zum anderen haben wir einen «Gönner-Club», wo man ein freiwilliges Abonnement lösen kann. Die kommen jetzt wirklich aus der ganzen Schweiz. Wir erhalten unglaubliche Mengen an Rückmeldungen, die Anzahl der Mails ist im dreistelligen Bereich pro Tag. Geschätzte 5 % davon sind negativ und eher selten argumentativ unterfüttert. Wir kämpfen nicht mit Zensur oder Erschwernissen, wie z. B. Kontokündigungen, vielleicht sind wir einfach zu unwichtig für die Landesregierung. Abgesehen von persönlichen Angriffen, mit denen man als Journalist leben muss, können wir uns da nicht beklagen. Die Mission unserer Zeitung ist aber auch, dass wir uns mit dem Naheliegenden befassen. Manche Leute schreiben uns: Recherchiert doch mal was zu den Verstrickungen von Bill Gates. Da antworte ich: Wir sind zu klein und zu regional, um uns damit kompetent befassen zu können. Auch geht es mir nicht um die Leute, die schon ähnlich argumentieren und denken, sondern darum, diejenigen zu erreichen, die sich auch mit unseren Argumenten auseinander setzen wollen. Also die grosse schweigende Mitte, die sich nicht wohl fühlt in der Situation, die aber gleichzeitig dem Bundesrat glauben möchte. Für uns in der Schweiz ist Deutschland eine riesiges Erschwernis. Bei euch ist es wirklich noch mal eine Stufe drastischer. Das hat dem Bundesrat und unseren Behörden massiv geholfen. Die Leute sagen gern: In Deutschland ist ja alles noch viel schlimmer. Meine Standardantwort ist: Ein bisschen weniger falsch, ist immer noch nicht richtig. …
Wie kam es zu dem Covid-19-Gesetz?
Das Gesetz war notwendig, weil der Bundesrat letztes Jahr Notrecht ausgerufen hatte, das nur ein halbes Jahr in Kraft sein kann. Für die Fortführung des Notrechts und der Massnahmen war ein Gesetz nötig. Theoretisch ist das befristet, aber wenn die Regierenden einmal ihre Macht ausgedehnt haben, wird das nicht so schnell wieder aufgegeben und mit Verlängerung von Fristen ganz bestimmt ausgereizt. Das Covid-19-Gesetz ermöglicht eine Machtballung beim Bundesrat und bedeutet einen Machtverlust für das Parlament und für die Bürger. Wie man dazu Ja sagen kann, ist mir ein Rätsel. Dann entstand die seltsame Situation, das am gleichen Wochenende über das PMT-, das polizeiliche Massnahmen Gesetz, abgestimmt werden sollte. Beides miteinander ist für mich der Supergau. Dieses Gesetz soll angeblich gegen Terrorismus wirken, aber es erlaubt reine Willkür: Menschen können mit dem Entscheid eines Richters aufgrund von Mutmassungen und Annahmen mit Fussfesseln in Hausarrest gesetzt werden. Vor einem Jahr hätte ich jemanden, der das voraussagt als Verschwörungstheoretiker bezeichnet. Ich befürchte, dass das früher oder später als Instrument gegen die Massnahmen-Kritiker, gegen kritische Bürger im eigenen Land eingesetzt wird. Da kann die Regierung lange versprechen, dass das Gesetz mit Augenmass gebraucht wird. Augenmass sollte bei Gesetzen und bei der Justiz so weit wie möglich vermieden werden, weil dies der Willkür Tür und Tor öffnet. Das Instrument haben sie jetzt in den Fingern und deswegen bin ich, bei allem was wir in den letzten 15 Monaten gesehen haben, überzeugt, dass auch dieses Gesetz nicht dafür verwendet wird, wofür es angeblich gebraucht wurde. Dass das alles Zufall sein soll, ist langsam schwer zu glauben. Mir ist ein Rätsel wie ein Land so etwas absegnen konnte.
Wie siehst du die Entwicklung in den nächsten Monaten?
Es ist schön, dass es bei euch in Deutschland jetzt auf Parteiebene zumindest etwas auslöst. Corona ist sicher nicht das einzige Thema von dieBasis, aber zumindest der Anstoss. Wir haben in der Schweiz eine Unzahl von Vereinen, Verbänden und Gruppierungen, die in den letzten 15 Monaten entstanden sind, aber keine Partei. Die arrivierten Schweizer Parteien spielten seit März 2020 eine ziemlich traurige Rolle. Im Verein «Freunde der Verfassung», der das Referendum gegen Covid-19-Gesetz ergriffen hat, sind es jetzt über 10’000 Mitglieder, die sind so gross wie die Grüne Partei. Da wächst etwas, was sehr heilsam in der Zukunft sein könnte.
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Stefan Millius ist Mitbegründer und Chefredaktor von Die Ostschweiz. Im April 2018 wurde die altbekannte Medienmarke als online-Publikation wiederbelebt, um die Medienlandschaft vielfältiger zu gestalten. Ergänzend erscheint sechs Mal jährlich ein Print-Magazin.
BasisGedanken ist die Zeitschrift der Partei «dieBasis». Sie erscheint drei Mal pro Jahr und kann auch ohne Parteimitgliedschaft abonniert werden. Die Zeitschrift fordert eine öffentliche Diskussion über die staatlichen Massnahmen und fokussiert sich im deutschsprachigen Raum auf die verschiedensten Vereine, Initiativen und Parteien, die eines gemeinsam haben: Die einschneidenden Massnahmen zu beenden.


