Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Das Covid-Zertifikat ist nutzlos und schadet

Die Covid-Zertifikate stellen einen Paradigmenwechsel im Demokratieverständnis dar: Neu müssen Grundrechte durch Nachweis von Immunität oder «Gesundheit» erworben werden. Die Zertifikate wurden uns als selbstverständlich nützlich präsentiert, als notwendige Bedingung für ein Ende der Pandemie. Wie steht es um die wissenschaftliche Grundlage, und welche Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Impfungen, der Übertragungsmechanismen und dem Schutz vor schweren Erkrankungen haben wir nach bald zwei Jahren «Pandemie»? (…) Sind die Zertifikate aus medizinischer und sozialer Sicht gerechtfertigt? Dieser Artikel versucht Antworten auf diese Fragen zu geben.

Die Absicht hinter den Covid-Zertifikaten ist, die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 in bestimmten kritischen Lebensbereichen zu reduzieren und dadurch (…) Menschen den Zugang zu diesen Bereichen wieder zu ermöglichen. Dabei wird angenommen, dass Menschen mit einer bestehenden Immunität gegen das Virus (durch Impfung oder durchgemachten Infekt) dieses grundsätzlich seltener unbemerkt auf ihren Schleimhäuten tragen und es somit auch weniger häufig übertragen können.

Alle anderen müssen immer wieder aufs neue direkt nachweisen, dass ihr Nasen-Rachen-Raum frei ist von SARS-Cov-2. Bis jetzt gibt es nur wenige Untersuchungen, welche Menschen denn überhaupt empfänglich sind. Diese Einteilung der Menschen nach ihrem Infektionsrisiko und damit die Sinnhaftigkeit der Zertifikate basiert auf Annahmen, die wir im Folgenden genauer anschauen.

Auch Geimpfte sind infektiös

Wie viele Menschen werden von Geimpften infiziert und wie viel seltener kommt dies im Vergleich zu Ungeimpften vor? Das heisst: Wie gut kann ein Geimpfter also andere schützen? Die Antwort darauf ergibt sich aus zwei Werten: Aus der Reduktion der gesamten Infektionen (nicht nur der symptomatischen) durch die Impfung sowie aus der Reduktion der Übertragungen auf andere Menschen, falls man sich als Geimpfter infiziert hatte.

Die ursprünglichen Phase-3-Zulassungsstudien haben diese Frage gar nicht untersucht. Frühe Untersuchungen (…) bestätigten die Effektivität der Impfung bei 88-90 Prozent bei allen Infektionen, wobei die Effektivität zur Verhinderung von asymptomatischen «Infektionen» mit 75 Prozent minimal geringer ausfiel. (…)

Wie hat sich die Effektivität bei den aktuell hohen Fallzahlen mit der Deltavariante entwickelt? Die offiziellen Fallzahlen aus Israel und Grossbritannien im Juli und August ergaben eine deutlich reduzierte Impfwirksamkeit bei der Verhinderung aller Infektionen auf 40-50 Prozent, was auch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) in ihren Impfempfehlungen so zitiert wird. (…)

Wenn nun also unter Geimpften doch zunehmend Infektionen auftreten, wie ansteckend sind sie dann? Es zeigt sich hier, dass mit der Deltavariante infizierte Geimpfte sich bezüglich der Viruslast nicht mehr unterscheiden von infizierten Ungeimpften. Dies gilt dann auch für reale Ansteckungen im Haushalt; geimpfte und ungeimpfte Infizierte sind gleich ansteckend.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass mit der rasch nachlassenden Impfschutz und den auch in Zukunft immer wieder neu auftretenden Varianten Geimpfte nur einen geringen Schutz für andere darstellen. Wenn man anhand der Inzidenzen die Anzahl der präsymptomatisch Infizierten abschätzt, die sich täglich in der Bevölkerung bewegen, dann muss festgehalten werden: Das absolute Risiko, von diesen angesteckt zu werden, ist mit 0,0028 bis 0,022 Prozent ohnehin sehr gering, auch in den „Hoch-Zeiten“ einer 4. Welle.

Dieses Risiko ist dann auch nur um 0,0017 bis 0,013 Prozent geringer, wenn ein Geimpfter vor mir steht, als wenn es ein Ungeimpfter ist. Diese Angaben zur Übertragung gelten wohlgemerkt im eigenen Haushalt. Bei den wesentlich flüchtigeren Kontakten im Alltag wird das nochmals geringer sein. Diese Zahlen mag nun jeder selbst in sein persönliches Gefährdungsempfinden einfliessen lassen. Selbst Christian Drosten spricht mittlerweile davon, dass man sich sehr wohl bei Geimpften anstecken kann und dass die Impfung vor allem eines ist: Eigenschutz.

Die Immunität Genesener und die Kreuz-Immunität

Wie steht es um die Immunität Genesener? Wie gut sind sie vor erneuten, eventuell schweren Infekten geschützt? Und wie gut schützen sie andere? Ein Infekt, unabhängig von seinem Schweregrad, erzeugt eine robuste Immunreaktion. Die Antikörperbildung ist dabei langanhaltend und konstant, auch nach acht Monaten zeigt sich nur ein gering abfallender Antikörperspiegel. (…)

Die Antikörper nach Impfung fallen in den ersten 6 Monaten sehr rasch ab; Tendenz weiter fallend. Bei Genesenen bleiben die Werte konstant hoch. Nun stellt sich die nächste Frage: ob diese biochemischen Marker der Immunität auch real vor einer Reinfektion mit dem Virus schützen. Das ist tatsächlich der Fall: Sämtliche Kohortenstudien zeigen eine Reinfektionsrate zwischen lediglich 0,1 bis 1,1 Prozent. Eine Schutzwirkung kann äquivalent zu den Impfstoffen ermittelt werden, indem man die Infektionsrate bei Nicht-Genesenen vergleicht: Dabei ergeben sich meist Werte zwischen 90 bis 98 Prozent Schutz vor Reinfektion. Dieser Schutz hält mindestens 8 Monate an. Auch traten unter Genesenen dann auch keine schweren Verläufe oder Todesfälle mehr auf. (…)

Asymptomatische übertragen das Virus nicht

Die Annahme einer prä- oder asymptomatischen Infektiosität war bereits 2020 die Begründung für all die einschneidenden Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie. Denn gäbe es diese nicht, würde eine strenge Isolation der Erkrankten genügen. 2021 ist es nun erklärtes Ziel, diese Massnahmen zu vermeiden und die unbemerkte Infektiosität zu unterbinden, sei es durch eine mit allen Mitteln geförderte Impfkampagne oder mit abgesicherten ehemals geschlossene Lebensbereichen, zu denen nur noch vermeintlich «nichtinfektiöse» Menschen Zugang haben.

Aber wie stand und steht es aktuell um die wissenschaftliche Grundlage alles dessen? Wie häufig und wie relevant ist denn die a- und präsymptomatische Infektiosität, und wie ändert sie sich mit den Mutanten des Virus selbst?

Bereits früh in der Pandemie wurde die Übertragung ohne Symptome anhand von wenigen Fallberichten/Indexpatienten beschrieben. Als Beleg dieser Beobachtungen wurde der zeitliche Verlauf der Viruslast bei Infizierten herangezogen, wobei der Peak der Viruslast stets bei Symptombeginn oder kurz vorher zu liegen schien. Allerdings lag die Viruslast bei positiven Personen ohne Symptome auch oft sehr niedrig und auch stabil, solange keine Symptome auftraten. In Wuhan konnte bei 300 asymptomatischen PCR-Positiven keine einzige Ansteckung nachgewiesen werden, (…) Es gehört längst abgeschafft, dass wir diese Menschen weiterhin als Infizierte und als «Fälle» mitzählen. (…)

Konsequenzen für die Zertifikate und die Impfkampagne

Das Ziel der Zertifikate soll wie bei allen Massnahmen eine langsamere Ausbreitung des Virus sein und damit indirekt der Schutz der Bevölkerung vor gesundheitlichen Schäden oder Tod durch Covid-19 sowie der Schutz des Gesundheitssystems vor Überlastung. Diese Schutzfunktion hat der Staat seit Beginn der Pandemie übernommen. Legitimiert durch das Epidemiegesetz von 2013, hat die Regierung in den letzten 20 Monaten noch nie dagewesene Massnahmen ergriffen, die in ihrer Angemessenheit durchaus umstritten sind. Diese Schutzfunktion hat der Staat nun erfüllt mit dem «Impfangebot an alle». Wen oder was möchte der Staat nun eigentlich nach all dieser Zeit noch schützen? Trägt das Zertifikat dazu überhaupt etwas bei?

Das Hauptargument für die Zertifikate ist ja die Eindämmung der Virusausbreitung und damit der Schutz anderer Menschen. 11 Monate nach Beginn der Impfungen kann man feststellen, dass die Wirksamkeit permanent schwindet und die Gruppe der Geimpften mittlerweile eine bunte Mischung unterschiedlich immunisierter Personen darstellt. Geimpfte könnten so durch das ihnen politisch «eingeimpfte» Vertrauen in ihre Impfung und dem Glauben, dass sie niemanden gefährden können, eher noch zur Verbreitung des Virus beitragen.

Konsequenterweise beginnt Israel nun auch mit einer Auffrischimpfung, und der dortige «green pass» wird für zweifach Geimpfte aufgehoben und erst nach dem Booster wieder aktiviert. Sofern man eine relevante Schutzwirkung – zum Beispiel eine Mindestwirksamkeit von 80 Prozent – in der Gruppe der Geimpften erreichen will, dann müsste deren Zertifikat auf 3-4 Monate reduziert werden. Das würde eine endlose Serie an Boostern bedeuten. Bereits kleine weitere Veränderungen des Spike-Proteins werden die Impfwirksamkeit der auf dem Wildtyp basierenden aktuellen Impfstoffe allenfalls völlig aufheben. Wenn schon, dann müsste bei jedem Booster und für alle kommenden Varianten jeweils neu überprüft werden, wie gut und wie lange die Impfungen vor Infektionen und Übertragung auf andere schützen.

Sichere Räume mit niedrigem Übertragungsrisiko erzeugen wir so nicht. Anders gesagt: Sie sind auch ohne Zertifikate bereits sicher, da das absolute Übertragungsrisiko ohnehin sehr gering ist. Im Prinzip wiederholt man den Lockdown aus dem letzten Jahr als partiellen Lockdown nur für Ungeimpfte. Wenn aber schon für den Lockdown für alle keine überzeugende Wirksamkeit nachgewiesen werden konnte, wieso soll der Teil-Lockdown jetzt plötzlich etwas nützen?

Bleibt noch der schon von Beginn an geplante indirekte Zweck der Zertifikate: den Impfdruck in der Bevölkerung zu erhöhen. Aber welches Ziel verfolgt denn die Regierung bei der Impfquote und mit welcher Begründung? Von dem bisherigen Ziel einer Herdenimmunität und einer kompletten Eindämmung der Pandemie können wir uns bei einem sich ständig anpassenden Virus, in Anbetracht der rasch nachlassenden Impfwirkung und der nicht existenten sterilen Immunität grundsätzlich verabschieden. Dies sehen auch von der Regierung anerkannte Spezialisten so. Aber weshalb sollten wir denn eine sehr hohe Impfquote anstreben? Was erreichen wir damit? Sind die Länder mit bereits lange hohen Impfquoten jetzt erfolgreicher? Eine Analyse von 68 Ländern hat ergeben, dass die Impfraten nicht mit den Fallzahlen korrelieren. Eher besteht ein Trend zu mehr Fällen bei hohen Impfquoten. Die Herdenimmunität durch Impfung ist eine Illusion. Eine Eindämmung des Virus wird uns nicht gelingen.

Wenn der Schutz anderer als Argument der Impfung entfällt, dann ist auch die forcierte Impfkampagne bis hin zum offenen Impfdruck gegenüber Jugendlichen und jungen Erwachsenen absolut nicht mehr gerechtfertigt. Sie stellen keine Gefährdung für das Gesundheitssystem dar und der Eigenschutz ist sicher das geringste Argument, weshalb diese jungen Menschen sich für eine Impfung entscheiden. Und dies völlig zurecht, wie die Ständige Impfkommission (STIKO) in Deutschland ausführlich begründet hatte, bevor sie dem politischen Druck nachgab (…) Gesamthaft können wir doch festhalten, dass wir der Belastung durch Covid-19 gewachsen waren und sind (…)

Es ist grundsätzlich das Recht eines jeden Menschen, über seine Gesundheit selbst zu entscheiden. Andere «Fehlverhalten», welche das Gesundheitssystem belasten, wieRauchen, Alkohol, Übergewicht, Bewegungsmangel), haben wir früher auch nie bestraft (…). Und es ist auch sicher nicht so, dass sich die Ungeimpften aus Irrglauben, Dummheit oder Faulheit einer Impfung verweigern. Die mRNA-Impfstoffe sind neuartig, da es bisher keinen zugelassenen Impfstoff mit dieser Technologie gegeben hat. Die Impfstoffentwickler haben sich zwar bemüht, möglichst alle Studien komplett und einander überlappend durchzuführen in der kurzen Zeit. Aber es ist deshalb nicht so, dass alle Fragen geklärt wären (…)

Insgesamt fehlen die Argumente für eine Bevorzugung bestimmter Personen durch ein Covid-Zertifikat und für den hohen Impfdruck. Sie sind auch einer liberalen Gesellschaft und ihren Grundwerten der Freiheit und Gleichheit nicht würdig. Weiterhin gehört die Prämisse aller Massnahmen, die vermeintlich a- und präsymptomatische Übertragung nochmal gründlich auf den Prüfstand.

Wie gehen wir mittel- und langfristig mit dem Virus SARS-Cov-2 um? Die Häufigkeit und die Gefährlichkeit der Erkrankung Covid-19 wird für die Bevölkerungsteile, für die sie eine Gefahr war und ist, in Zukunft beherrschbar werden. Dies durch die Impfung, die natürliche Abschwächung der Virulenz des Virus und schon bestehende und noch zukünftige Verbesserungen in der Therapie. Insgesamt wird es in Zukunft also möglich und vor allem nötig sein zu lernen, dass dieser Virus wie viele andere Atemwegsviren zu unserem Leben dazu gehört.

Und wie kommen wir aus der bestehenden gesellschaftlichen Misere ‘raus? Wie können wir gegenseitige Akzeptanz, Vertrauen und Solidarität schaffen, die wir vor 21 Monaten durchaus noch hatten? Aus unserer Sicht sind dafür wesentlich:

  • Rückbesinnung auf unsere freiheitlichen, demokratischen Werte
  • Wiederbesinnung auf den gesellschaftlichen und wissenschafltichen, wertschätzenden Dialog
  • Aufarbeitung von Fehlentscheidungen und Irrtümern der Politik
  • Rückbesinnung auf unsere natürlichen und uns nährenden Wurzeln
  • Vertrauen aufbauen in unsere eigene körperliche Immunität
  • Wiedergewinnung der Lebensfreude
  • Unterstützung bei Friedensarbeit

***************

Beim vorliegenden Text handelt es sich um eine gekürzte Version. Den vollständigen Text inklusive Quellenangaben der «Covid-Studiengruppe Zürich» lesen Sie hier.

Verfasst wurde dieser von Dr. Barbara Schmid. Sie ist seit 1979 als Ärztin tätig und ebenfalls Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie auch als Homöopathin. Schmid ist Mitglied der Studiengruppe «Covid-Studiengruppe Zürich». Der Gruppe gehören Ärzte und Wissenschaftler an, die sich von der medizinischen Evidenz leiten lassen und den wissenschaftlichen Diskurs erhalten möchten.

Eltern für Freiheit: ein Verein setzt sich für die Unversehrtheit der Kinder ein.

Engagement / Ziele

Der Verein «Eltern für Freiheit» will den Kindern eine Stimme geben und sieht sich in der Pflicht, «unsere Kinder vor den aktuell ständig neu erlassenen An- und Verordnungen zu schützen, sofern diese das Kindeswohl, Ihre freien Entwicklungspotentiale, bzw. das Recht auf Unversehrtheit, gefährden».

Eltern für Freiheit unterstützt Sie

  • Sammlung von Medienbeiträgen zu verschiedenen Themen.

Unterstützen Sie Eltern für Freiheit

Kontakt

Eltern für Freiheit

c/o Nadine Rother

Eichmatt 1

8143 Stallikon

Website: www.elternfuerfreiheit.ch

Email: kontakt@elternfuerfreiheit.ch

elternfurfreiheit_logo-57363-df8da.png?1

VW akzeptiert nur noch genesene, getestete oder geimpfte Mitarbeiter

Nun wird es eng vor den Werkstoren des Volkswagen-Konzerns. Seit Mittwoch dürfen die Mitarbeiter die Arbeitsstätten lediglich dann noch betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind. Dies gab der Konzern gegenüber den Mitarbeitern im VW-eigenen Personal Telegramm, Ausgabe 57 vom 22. November 2021, bekannt, wie das Medienportal Reitschuster.de berichtet.

VW selbst stelle sich auf den Standpunkt, dass diese Massnahme unumgänglich sei, weil die Anordnung von seiten der Politik käme und auf der Änderung des Infektionsschutzgesetzes § 28b Absatz 1 beruhe. Eigens für die Herausforderung der Kontrollen am Werkstor sei eine hauseigene «Taskforce» gegründet worden.

Beim Datenschutz sieht der Konzern in dieser einschneidenden Massnahme keine Probleme. «Der Vorgesetzte ist in der Pflicht, dem Beschäftigten in einem Vier-Augen-Gespräch die Möglichkeit zu geben, mitzuteilen, ob er geimpft oder genesen (2G) ist», schreibt VW in dem erwähnten Personal Telegramm.

Dazu Reitschuster.de: «Diese aus dem Blickwinkel jedes Datenschutzbeauftragten lobenswerte Erwähnung, die den Vorgesetzten zu einer Art Beichtvater/-mutter macht, ist allerdings insofern eine Groteske, als im Weiteren der Ungeimpfte am Tor – oder einem vorgelagerten Extrator – anstehen muss, während der Geimpfte sich digital am Drehkreuz ausweist und wie gewohnt hindurchgehen kann.»

Im Vorfeld seien die Mitarbeiter schon abgefragt worden, und den nachweislich Geimpften und Genesenen wurden ihre Werksausweise entsprechend «freigeschaltet». Diejenigen Mitarbeiter, die sich im Rahmen der Befragung als Nichtgeimpfte zu erkennen gaben, wurden entsprechend nicht freigeschaltet. «Ziel dieser Vorgehensweise ist es, dass geimpfte oder genesene Beschäftigte, wie üblich, die Werkstore passieren können», heisst es im Mitarbeiter-Telegramm dazu.

Was bedeutet das in der Praxis für Ungeimpfte konkret? Mehr Schwierigkeiten und längere Wartezeiten. «Der Ungeimpfte soll laut Telegramm an alle Mitarbeiter ‹unbedingt ausreichend Wartezeit› einplanen, ‹da der Prüfprozess durch den Werksschutz zu den jeweiligen Schichtwechseln Zeit in Anspruch nehmen wird›», schreibt Reitschuster.de. Auch gelte diese Wartezeit nicht als Arbeitszeit.

«Die Menschen werden so vielfältige Autoimmunkrankheiten entwickeln, dass es dagegen keine pharmazeutische Intervention geben wird.»

Der Zweck der Pandemie und Impfkampagne: «einen grossen Teil unserer Bevölkerung kontrollieren und töten, ohne dass jemand auf den Verdacht kommt, dass wir vergiftet werden.» Diese Meinung vertritt Dr. Shankara Chetty. Chetty ist ein prominenter Hausarzt in Südafrika, der früh Behandlungsmethoden für Covid-19 entwickelt hat. Gemäss seiner eigenen Website hat er über «7000 Covid-19-Patienten ohne einen einzigen Krankenhausaufenthalt oder Todesfall behandelt».

Für Chetty ist entscheidend, wie wir auf die gegenwärtige Impfkampagne schauen. «Wir müssen verstehen, was das Ziel ist. Jeder weiss, dass es Ungereimtheiten gibt, dass Zwang ausgeübt wird. Aber wir müssen verstehen warum», sagte Chetty kürzlich bei einem Zoom-Treffen mit Medizinern und Gesundheitsexperten. Die Antwort darauf gab er gleich selbst: «Das Spike-Protein ist eines der ausgeklügeltsten Gifte, die der Mensch je hergestellt hat. Und das Ziel ist es, damit Milliarden von Menschen zu töten, ohne dass es jemand merkt. Es ist also ein Gift mit einer Agenda», interpretiert der Hausarzt das gegenwärtige Geschehen.

Chetty vertritt die Ansicht, dass «das Virus entwickelt wurde, um es mit dieser waffenfähigen Verpackung namens ‹Spike-Protein› zu versehen.» Bei der anfänglichen Freisetzung dieses «höchst ausgeklügelten Toxins» komme es bei einem kleinen Prozentsatz der Menschen zu den erwarteten allergischen Reaktionen, wodurch viele sehr krank werden und sterben würden, sobald die Reaktion auftritt. Gemäss dem Hausarzt ist dies normalerweise am achten Tag nach dem Auftreten der Symptome der Fall. «Das Spiel, das sie mit diesem manipulierten Virus spielen, dient dazu, die Impfung zu rechtfertigen», fuhr er fort. Auch seien die mRNA-Injektionen dazu gedacht, «uns über einen längeren Zeitraum dem Spike-Protein auszusetzen».

Chetty erklärte, welche langfristigen Gesundheitsgefahren dadurch auftreten können. «Wir sehen allmählich endotheliale Verletzungen an der Blutgefässauskleidung, die dieser Impfstoff mit seinem Spike-Protein und seinem Einfluss auf die ACE2-Rezeptoren verursacht. Das sind die Todesfälle, die folgen sollen. Und sie werden niemals auf das Spike-Protein – ein sehr gut entwickeltes Toxin – zurückgeführt werden können», sagte er.

Und weiter: «Das Spike-Protein ist auch ein Membranprotein. Die mRNA wird es also im ganzen Körper verteilen. Es wird in verschiedenen Geweben in unserem Körper gebildet und in diese Membranen in unserem Körper und in diese spezifischen Gewebe eingebaut. (…) Diese Gewebe werden als fremd erkannt und lösen eine Vielzahl von Autoimmun-Reaktionen aus. Die Todesfälle, die auf die Impfungen folgen sollen, werden also niemals dem Gift zugeschrieben werden können! Sie werden zu unterschiedlich sein. Und es werden zu viele sein. Sie werden in einem zu grossen Zeitrahmen auftreten, sodass wir nicht darauf kommen, vergiftet worden zu sein», fuhr er fort.

Dieses Gift würde auf lange Sicht dazu führen, dass sich bei Menschen mit bereits bestehenden Krankheiten diese noch verschlimmern. Chetty geht davon aus, dass künftig bei Menschen mit Krebserkrankungen der Krebs wieder aufflammen wird. Allerdings würden dann die wiederauftretenden Krebserkrankungen und Todesfälle nicht in einen Zusammenhang mit der Injektion gebracht.

«Menschen mit Gefässverletzungen oder Prädisposition wie unsere Diabetiker und Menschen mit Bluthochdruck werden zu unterschiedlichen Zeiten Schlaganfälle und Herzinfarkte und ähnliches haben, und wir werden diese auf ihre Vorerkrankungen zurückführen», sagte er. Und weiter: «Die Menschen werden so vielfältige Autoimmunkrankheiten entwickeln, dass es dagegen keine pharmazeutische Intervention geben wird.» Wenn die Menschen verstünden, was die Absicht der Impfkampagne sei, dann würden sie auch begreifen, warum das alles passiere.

«Die kranke Logik, der Zwang, die Unterdrückung, – alles das ist sozusagen gerechtfertigt, wenn man den grösseren Plan dahinter wahrnimmt. Der besteht darin, sicherzustellen, dass wir einen grossen Teil unserer Bevölkerung kontrollieren und töten können, ohne dass jemand auf den Verdacht kommt, wir würden vergiftet», so der Arzt. Man habe uns den Impfstoff von Anfang an als unseren Retter verkauft. Doch wenn wir uns die Wissenschaft ansähen, stimme das nicht.

*******

Dieser Artikel stammt von der englischen Website mit katholischem Hintergrund LifeSiteNews, die sich ursprünglich gegen die Abtreibung wandte. LifeSiteNews führt auch eine ausführliche Nachrichtenübersicht zu Pandemie-Themen.

Gentechnik bei Viren: die aktuell wahrscheinlich grösste Bedrohung der Menschheit

Man kann mit Hilfe moderner Gentechnik gezielt das Erbgut von Lebewesen verändern. Seit der Erfindung der CRISPR/Cas-Methode kann man bis auf den Buchstaben genau das Buch des Lebens verändern, das heisst: Textpassagen löschen, hinzufügen oder austauschen. Es ist heute technisch kein Problem, ein existierendes Virus zu nehmen und dafür zu sorgen, dass es ansteckender oder tödlicher wird. Oder beides.

Genau daran wird seit vielen Jahren mit Erfolg geforscht. Diese Forschung heisst Gain-of-function-Forschung (GOF-Forschung). Ja, Sie haben richtig gelesen: Es wurde und wird daran geforscht, Viren und Bakterien ansteckender oder tödlicher zu machen. Das wird mit Steuergeldern bezahlt. Bisherige Forschungen haben sich unter anderem mit Ebola, Anthrax, Pest, Corona, Influenza und Pocken beschäftigt.

Was man davon hat? Befürworter argumentieren, dass dadurch neue Erkenntnisse gewonnen und rechtzeitig Impfstoffe entwickelt werden könnten – Impfstoffe gegen Viren, die es in der Natur gar nicht gibt.

Innerhalb der engagierten Aktion «#allesaufdentisch – KünstlerInnen und ExpertInnen im Dialog über die Corona-Krise» gibt es ein ebenso empfehlenswertes wie verstörendes Interview mit dem Hamburger Physiker Prof. Dr. Roland Wiesendanger. Titel: «Der Ursprung von Covid-19».

Wiesendanger legt glaubhaft dar, dass das SARS-CoV-2 Virus mit «an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit» durch einen Laborunfall aus dem Wuhan Institut für Virologie in China entkommen ist. Dieses Institut betreibt seit vielen Jahren GOF-Forschung ausgerechnet an Coronaviren. Die ersten Covid-19-Fälle traten in der Nähe des Instituts auf.

«Mit Gain-of-function-Techniken wurden Fledermaus-Coronaviren in für Menschen gefährliche Krankheitserreger verwandelt, die in der Lage sind, eine globale Pandemie zu verursachen»

Wikipedia zum Wuhan Institut für Virologie

Jetzt kommt das eigentliche Problem: Es wird in Laboren weltweit GOF-Forschung betrieben, auch an viel tödlicheren Viren, wie zum Beispiel MERS-CoV. Von den knapp 2600 an MERS Erkrankten bisher sind fast 900 gestorben – Sterberate also 34 Prozent. Es ist technisch kein Problem, ein Virus gentechnisch herzustellen, das eine dermassen hohe Sterberate mit einer ebenfalls sehr hohen Übertragungsrate – wie beim SARS-CoV-2-Virus – kombiniert. Zum Vergleich: SARS-CoV-2 hat eine Sterberate (IFR) von nur etwa 0,15%.

«Das Experiment war ein Erfolg: Über die Hälfte der Affen starben. Es wird geschätzt, dass ein Jet mit Biowaffenspray „wahrscheinlich effizienter zum Tod von Menschen führen würde als eine Wasserstoffbombe mit zehn Megatonnen“.»

Wikipedia über ein «gelungenes» Experiment der Gain-of-function-Forschung mit Hunderten von Affen als Versuchstieren

Wiesendanger fordert eindringlich eine unabhängige internationale Aufsichsbehörde. Für die Nutzung der Atomenergie gibt es eine solche Behörde: die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO; International Atomic Energy Agency, IAEA). Sie wurde erst 12 Jahre nach dem Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki gegründet.

Kommentar Corona Transition

Es ist schwer, hier neutral und analytisch zu bleiben. Man möge dem Autor persönliche Bewertungen in obigem Artikel verzeihen. Es geht um Millionen oder sogar Milliarden Menschenleben.

Glaubt man den Konzernmedien, gibt es momentan genau zwei Bedrohungen für die Menschheit: SARS-CoV-2 und den Klimawandel. Die 13.000 Atomsprengköpfe, das Arten-, Insekten-, und Bienensterben, der Hunger, die Zunahme von Übergewicht, die Umweltgifte, Demokratieabbau und die Zunahme psychischer Probleme sind momentan kaum ein Thema.

Doch die größte Gefahr dürfte derzeit die – absichtliche oder unabsichtliche – Freisetzung eines wirklichen Killervirus sein. Jedes Jahr kommt es laut Wiesendanger in Hochsicherheitslabors weltweit zu einer dreistelligen Zahl an Laborunfällen. Für die Risikoanalyse sind zwei Faktoren entscheidend: Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe. Beide Werte sind durch die Gain-of-function-Forschung sehr gross; daher die vielleicht reisserisch klingende Überschrift. Sie ist ernst gemeint.

Unbescholtene Bürger werden bis in die Wohnzimmer und ihre körperliche Unversehrtheit hinein reglementiert. Die Institutionen und Personen, die sehenden Auges das Risiko einer wirklichen Pandemie mit vielen Millionen Toten eingehen, sind hingegen immer noch hoch angesehen und arbeiten weitgehend unkontrolliert weiter an neuen Killerviren.

Folgende Namen fallen immer wieder, wenn man Berichte über GOF-Forschung sucht:

Wuhan Institut für Virologie, China

National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAI), USA

Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa), USA

University of Wisconin–Madison, USA

EcoHealth Alliance, USA

National Institutes of Health (NIH), USA

Erasmus Medical Center, Niederlande

University of North Carolina, USA

Anthony Fauci, USA

Peter Daszak, USA

Shi Zhengli, China

Jeremy Farrar, Vereinigtes Königreich

Ralph S. Baric, USA

Ron Fouchier, Niederlande

Yoshihiro Kawaoka, USA

Christian Drosten, Deutschland

Quellen:

Wir für euch: Eine Vereinigung von Polizisten aus der ganzen Schweiz.

Engagement / Ziele

Die Mitglieder der Vereinigung «Wir für Euch» haben sich als Polizisten gegenüber dem demokratischen Rechtstaat verpflichtet, nach bestem Wissen und Gewissen die Grundrechte von allen zu schützen und zu bewahren. Jedoch beobachten sie zunehmend negative Entwicklungen innerhalb der Gesellschaft, insbesondere im direkten Kontakt mit der Bevölkerung. Auch als Privatpersonen sind sie betroffen, als Väter und Mütter, Brüder und Schwestern, Söhne und Töchter. Die Grundrechtseinschränkungen in diesem Ausmass und über den bisherigen Zeitraum sehen sie im Widerspruch zur Verhältnismässigkeit und dem höchsten Gut einer Demokratie: Der Freiheit. Es drängt sich immer mehr die Frage auf, was diese Einschränkungen rechtfertigt. Die Vereinigung fordert Antworten auf diese Fragen.

Wir für Euch unterstützt Sie

Unterstützen Sie Wir für Euch

  • Spenden
  • Der Vereinigung «Wir für Euch» können sich alle Polizisten, Staatsanwälte, Richter und Rechtsanwälte anschliessen (auch Pensionierte).

Kontakt

Wir Für Euch

Postfach

9630 Wattwil

Website: www.wirfuereuch.ch

Email: kontakt@wirfuereuch.ch

wirfureuch_logo-f41e9-c4755.png?16377084

Dauerhetze gegen Genesene und Ungeimpfte: Mainstream-Medien im Gefängnisexperiment

Dauerhetze gegen Genesene und Ungeimpfte: Mainstream-Medien im Gefängnisexperiment

qwetr321.jpg

Alle sind sie gegen “Hass” und “Hetze”, aber gegen Ungeimpfte geht das in Ordnung. Da darf man das auf allen Kanälen. Ehemals angesehene Medien machen sich zum Büttel der Mächtigen. Der “Spiegel” und die “Zeit” liefern dafür erschreckende Beispiele, wie in einem gigantischen Milgram-Experiment.

von Dagmar Henn

Inzwischen sind alle Hemmungen gefallen. Das zeigt schon der Teaser eines neuen Spiegel-Kommentars: “Impfgegner verschicken Morddrohungen, die Intensivstationen quellen über, die Politik aber beschwört weiter den ‘Zusammenhalt’ und die Gefahr einer ‘gesellschaftlichen Spaltung’. Damit muss Schluss sein.”

Es ist nicht allzu mühsam, dieses Stück Text zu zerlegen. Zum einen ist der Ton in beide Richtungen bösartig, allerdings muss man nur eine davon mit Leserbriefen belegen, wie es der Spiegel-Autor tut; die andere kann man in den Artikeln und den Verlautbarungen offizieller Stellen finden. Das Überquellen von Intensivstationen hat nur bedingt mit Corona, aber mindestens ebenso viel mit einer verfehlten, profitorientierten Gesundheitspolitik zu tun, und von Beschwörung eines Zusammenhalts zwischen Geimpften und Ungeimpften ist mir jedenfalls nichts bekannt.

Aber wie kommt es dazu, dass Personen, bei denen man doch ein gewisses Maß politischer und sozialer Bildung voraussetzen müsste, derart auf Abwege geraten? Zwei Kommentare, im Spiegel und in der Zeit, greifen zum selben Trick, um aus der amorphen Masse der Ungeimpften einen feindlichen Block zu formen. Im Kommentar in der Zeit, der letztlich empfiehlt, die “Impfgegner” massiv auszugrenzen, wird er so definiert: “Die Ablehnung von Regierungsmaßnahmen respektive des Staates als solchem auf Grundlage – oder eben Nichtgrundlage – wissenschaftlicher oder juristischer Erkenntnisse sind die Hookline der Hits, die jeder von ihnen mitsingen kann.” Im Spiegel lautet sie: “Auch solche, die anonymen Behauptungen in irgendwelchen Telegram-Kanälen mehr Glauben schenken als dem Robert Koch-Institut oder der Ständigen Impfkommission, haben den Boden gemeinsamer Werte aber längst verlassen.”

Regierungsmaßnahmen ablehnen oder anderen Quellen als dem Robert Koch-Institut zu glauben, ist also von Übel und macht denjenigen als Verfassungsfeind kenntlich. Ja, so weit gehen diese Herren. Weshalb natürlich Maßnahmen wie das reichlich irre 3G im Nahverkehr, das tatsächlich die Lebensgrundlagen von Menschen bedroht, völlig in Ordnung sind, denn es trifft ja nur Verfassungsfeinde.

Nein, es macht nicht viel Sinn, hier über Wissenschaftlichkeit zu diskutieren und darauf hinzuweisen, dass zum einen der “Stand der Wissenschaft” immer nur eine Momentaufnahme in einem fortlaufenden Gespräch zwischen verschiedenen Positionen ist und zum anderen “die Wissenschaft” im Laufe der Geschichte schon öfter auf fatalen Irrwegen wandelte; dazu muss man nur die Stichworte “Volksgesundheit”, “Eugenik” und “Euthanasie” ins Gedächtnis rufen. Man kann es besser wissen, und man kann erkennen, wenn man sich zur Seite in einem bösartigen Spiel macht.

Aber um zu verstehen, was mit diesen Herrschaften geschieht, muss man zwei soziologische Experimente ins Gedächtnis rufen, die augenblicklich beide im Großmaßstab abzulaufen scheinen. Das erste, frühere der beiden ist das bekanntere: das Milgram-Experiment. Dabei wurden die Testteilnehmer vor eine Apparatur gesetzt, die einer in einem anderen Raum befindlichen Person vermeintlich Elektroschocks zufügte; im anderen Raum saß, nicht sichtbar, ein Schauspieler, der auf die “Elektroschocks” mit Schreien reagierte. Die Probanden sollten nun diese unsichtbare Person für Fehler beim Lösen von Aufgaben bestrafen. Mit ihnen im Raum befand sich ein “Wissenschaftler”, der sie ermunterte, härter zu bestrafen.

Das schockierende Ergebnis dieses Experiments war, dass die meisten Teilnehmer bereit waren, selbst als tödlich ausgewiesene Schocks auszulösen, solange der “Wissenschaftler” ihnen dies anwies. Es genügte, dass eine Autorität anwesend war, damit die Versuchspersonen bereit waren, zivilisatorische Grenzen wie das Tötungsverbot zu überschreiten. Zwei Drittel taten dies.

Das Experiment wurde in unterschiedlichen Konstellationen wiederholt; dabei erwies sich, dass zwei Faktoren zu früheren Abbrüchen führten: wenn unmittelbarer Kontakt zwischen “Folterer” und “Gefoltertem” bestand und wenn es zwei Versuchsleiter gab, die unterschiedliche Positionen vertraten. Sobald nur “der Wissenschaftler” anwesend war und kein unmittelbarer Kontakt zwischen Täter und Opfer bestand, blieb es auch bei Wiederholungen bei den besagten zwei Dritteln.

Eigentlich müsste man aus dem Milgram-Experiment eine Konsequenz ziehen: wie gefährlich es ist, von “der Wissenschaft” zu reden. Denn mit dieser (faktisch unsinnigen) Vereinfachung wird eine Situation erzeugt, die fatal an das Experiment erinnert. Wenn “die Wissenschaft” eine Handlung legitimiert, gleich, wie verhängnisvoll, unmoralisch oder grenzüberschreitend sie ist, werden zwei Drittel bereit sein, sie auszuführen.

Im Zuge der Corona-Politik ist aber das Gegenteil geschehen. Es wurde viel Mühe darauf verwendet, einzelne Institutionen als “die Wissenschaft” zu etablieren; ein sich wechselseitig verstärkender Block aus Robert Koch-Institut, Ehtikrat und Leopoldina, alles drei Institutionen, die noch vor zwei Jahren den wenigsten überhaupt bekannt waren geschweige denn als Referenz für eigene Überzeugungen gedient hätten. Dieser Block ist die Quelle aller Aussagen, die als “wissenschaftlich” akzeptiert werden; jeder, der davon abweicht, gerät unvermeidlich in die Rolle des Milgram-Opfers; nur dass diesmal die Handlungen real sind.

Aber das ist noch nicht alles. Es gibt ein zweites sozialpsychologisches Experiment, das in diesen Zusammenhang gehört, das Stanford-Prison-Experiment. Im Gegensatz zu jenem von Milgram musste dieses Experiment vorzeitig abgebrochen werden. In diesem Experiment wurde eine Gruppe von Studenten vergleichbarer sozialer Herkunft geteilt; ein Teil wurde zu “Gefängniswärtern” und ein Teil zu “Gefangenen”. Die Gefangenen wurden in Anstaltskleidung gesteckt und mit Nummern versehen statt mit Namen. In diesem “Gefängnis” gab es viele Regeln, die sie befolgen sollten, und die “Wärter” hatten das Recht, sie für Verstöße zu strafen.

Der Abbruch des Experiments erfolgte, weil die Wärter zunehmend brutaler mit den Gefangenen umgingen. In der Auswertung kam man zu folgenden Schlüssen: Die Wahrscheinlichkeit von Misshandlungen steigt durch Depersonalisierung (Kleidung, Nummern) und mit der Komplexität der Regeln, gegen die verstoßen werden kann. Die Teilnehmer, die sich zuvor nicht kannten und die einander ähnelten, soweit das bei der Zusammenstellung einer solchen Versuchsgruppe möglich ist, verschwanden hinter den ihnen zugeteilten Rollen. Auch sie verhielten sich anders, als sie es im Alltag für möglich gehalten hätten.

Zwei weitere Faktoren stärkten die Tendenz der “Wärter” zu inhumanem Verhalten: der Konformitätsdruck, also das Bedürfnis, anerkannter Teil der Gruppe zu sein, und die kognitive Dissonanz. Letztere kann sogar ein paradoxes Handeln auslösen – weil jemand wahrnimmt, gegen seine eigenen moralischen Maßstäbe zu verstoßen, die Gruppe und die Umgebung aber ein Handeln gegen diese verlangen, führt das negative Gefühl, das dieser Verstoß auslöst, dazu, nicht nur das Gefühl zu verdrängen, sondern sogar besonders deutlich dagegen zu handeln.

Und jetzt stellen wir uns einmal vor, die gesamten vergangenen zwei Jahre wären ein gigantisches Experiment, und suchen, welche Elemente der beiden Versuchsanordnungen vorhanden sind. Der erste Faktor ist einfach. “Die Wissenschaft.” Die Autorität, die dazu beiträgt, persönliche moralische Maßstäbe zu ignorieren, ist bereits im Raum.

Wie steht es nun mit der Distanz, die im Milgram-Experiment wichtig war? Nun, die deutlichste Bereitschaft, das Experiment abzubrechen, bestand, wenn “Täter” und “Opfer” Körperkontakt hatten. Sichtkontakt hatte keine so klare Auswirkung. Nun leben wir seit 18 Monaten unter Regeln von “sozialer Distanz”, also jede Form von Körperkontakt wurde reduziert.

Nicht nur das. Die Verringerung sozialer Kontakte im Alltag über einen derart langen Zeitraum hinweg führt zu einer grundlegenden sozialen Desorientierung. Denn Menschen entwickeln die Maßstäbe ihres sozialen Verhaltens nicht als Einzelpersonen in einem Vakuum, sondern nur im Kontakt mit anderen, in der Gruppe. Gleiches gilt für ihre Selbstwahrnehmung. Wenn über einen längeren Zeitraum hinweg die soziale Erfahrung im Nahraum entfällt, dann wird der eigene innere Maßstab im Verhältnis zu jedem von außen vorgegebenen geschwächt. Es wird niemand durchführen, aber nach achtzehn Monaten Corona-Maßnahmen dürfte das Ergebnis des Milgram-Experiments noch erschreckender ausfallen als im Original.

Und das Gefängnisexperiment? Nun, es gibt eine Unmenge einzuhaltender Regeln, die ständig geändert und verschärft werden. Die Politik forciert eine Teilung der Bevölkerung in Geimpfte (“Gefängniswärter”) und Ungeimpfte (“Gefängnisinsassen”); die gesamte Rhetorik rund ums Impfen drehte sich darum, einen Gruppendruck aufzubauen (“unsolidarisch”, “egoistisch” etc.) und es wurde beträchtliche Mühe darauf verwendet, aus der sozial, politisch und psychologisch amorphen Gruppe der Ungeimpften ein klares Feindbild zu schaffen (wie an den obigen Zitaten zu sehen).

Dass viele der Begegnungen im öffentlichen Raum mit Maske erfolgen, also in Anwesenheit eines Mittels, das deindividualisiert, muss man als verstärkenden Faktor mit einbeziehen. Gleichzeitig ist die Konstruktion der Gruppe von “Impfverweigerern” selbst ein Mittel, das zum einen Gruppendruck aufbaut und erhöht (unter den Konformen) und zum anderen zur Deindividualisierung der Angehörigen der anderen Gruppe beiträgt. Wie der Zeit-Autor meinte, sie singen alle dasselbe Lied, oder in der Spiegel-Version, sie hören auf die falschen Quellen und haben damit den Boden gemeinsamer Werte verlassen.

Dazu kommt noch eine Motivation, die das Stanford-Prison-Experiment nicht kannte, der Rollenwechsel vom Gefangenen zum Wärter. Nachdem mit dem ersten und zweiten Lockdown alle gleichermaßen zu Gefangenen gemacht wurden (ein “Lockdown” ist ursprünglich die Einschließung aller Gefangenen in ihren Zellen in einem Gefängnis), wurde öffentlich das Versprechen abgegeben, die Impfung würde vor erneuter Gefangenschaft bewahren (also ermöglichen, die Rolle des Gefangenen zu verlassen). Mit der Erzählung von der “Pandemie der Ungeimpften” wurde dann signalisiert, die zweite Gruppe in der Gesellschaft, die Ungeimpften, sei daran schuld, wenn die Geimpften, denen der Aufstieg vom Gefangenen zum Wärter gelungen zu sein schien, wieder zum Gefangenen herabgestuft würden.

Soziale Rollen übrigens, das darf man auch nicht vergessen, sind stärker als Informationen. Wenn letztere mit ersteren in Konflikt geraten, werden sie meist ignoriert. Weshalb ein Verweis auf Fakten wie die Zahl der “Impfdurchbrüche” oder der extreme Unterschied zwischen der im Frühjahr versprochenen und der tatsächlichen Wirksamkeit der Impfung auch bei den beiden Autoren nichts bewirken dürften. Schließlich droht ihnen im Fall der Abweichung die Herabstufung zum Gefangenen.

Und wie wenig erstrebenswert diese Stellung ist, können sie an ihren eigenen Fantasien ermessen. Christian Stöcker im Spiegel beispielsweise meint, mehr und viel frühere 2G-Regeln und Impfpflichten in bestimmten Berufen wären angebracht gewesen, um die “Katastrophe auf den Intensivstationen” zu verhindern, und gießt seine Aufforderung zu (nicht näher ausgeführtem) schärferem Vorgehen gegen Ungeimpfte in den Satz “Gesellschaftliche Konflikte zu ignorieren, um den ‘Zusammenhalt’ nicht zu gefährden, hilft in einer Demokratie nicht weiter”.

Dabei ist selbst die vermeintliche Gegenposition, nicht gegen Ungeimpfte vorzugehen, um den ‘Zusammenhalt’ nicht zu gefährden, ein Popanz, den sich Stöcker selbst errichtet; mir zumindest ist nicht bekannt, dass in der Bundes- oder einer der Länderregierungen irgendjemand mit diesem Argument Maßnahmen abgemildert hätte. Diese Scheinposition wird nur deshalb aufgebaut, weil er gegen irgendjemanden argumentieren muss, aber die Ungeimpften für ihn ja bereits in der Rolle der Nicht-Bürger, der Gefangenen sind, mit denen man, so die Summe seiner Suada, viel zu viel Nachsicht gezeigt habe. Ein rhetorischer Kniff übrigens, der seit Ciceros “quo usque tandem” (wie lange willst du noch unsere Geduld missbrauchen, Catilina?) der politischen Verfolgung unmittelbar vorhergeht.

Diesem Muster folgt auch der zweite Gefängniswärter, Christian Vooren, in der Zeit, selbst wenn bei ihm die Gewalt zumindest in den Metaphern bereits durchbricht. Auch er konstruiert sich eine Gruppe der “Impfgegner,” die natürlich rechts, antisemitisch und auch sonst verwerflich ist, und beklagt dann die “auf Verständnis konditionierte Mehrheit”. Nicht, dass so etwas in den vergangenen Monaten irgendwo in diesem Land wahrzunehmen gewesen wäre. Aber der Appell an das, was einmal unter “gesundem Volksempfinden” bis hin zu “berechtigtem Volkszorn” lief, muss ja noch etwas verkleidet werden.

“Was es jetzt braucht, ist nicht mehr Offenheit, sondern ein scharfer Keil.” Und: “Ein Anfang wäre ja schon, alles nicht faktenbasierte, unwissenschaftliche und staatsfeindliche auszuschließen.” Er sagt wohlweislich nicht, wovon. Vom gesellschaftlichen Leben? Von der Arbeit? Von Nahrung? Vom Sein? Die 3G-Regel im Nahverkehr kommt dem Entzug der Lebensgrundlagen schon ziemlich nahe. Was im Kopf des Herrn Vooren sonst noch vorgeht, möchte ich gar nicht genauer wissen.

Beide Herren sind gut funktionierende Wärter/Täter. Was nicht erstaunt, wenn man betrachtet, wie viele Faktoren der beiden Experimente gegenwärtig sind, und dass die meisten Menschen unter solchen Voraussetzungen eben genau solches Verhalten liefern. Leider gibt es nur, im Gegensatz zum Originalexperiment in Stanford, niemanden, der diesen Versuch abbrechen wird.