Kategorie: Nachrichten
Trotz 99,7 Prozent Covid-Impfrate: Irischer Bezirk meldet Rekord-Inzidenzen
Die irische Hafen- und Industriestadt Waterford, mit rund 54.000 Einwohnern für irische Verhältnisse eine Großstadt, ist ein Musterbeispiel in Sachen Impfwilligkeit. Nach offiziellen Angaben sind sagenhafte 99,7 Prozent der Einwohner über 18 Jahre vollständig geimpft – mehr geht praktisch nicht mehr. Glaubt man den Worten unserer Politiker und „Expertinnen und Experten“, sollte damit Corona eigentlich erledigt sein.
Rekord-Inzidenz trotz Rekord-Impfquote
Trotzdem erlangt Waterford jetzt traurige Berühmtheit. Wie die beiden großen irischen Tageszeitungen “The Irish Times” und “The Irish Post” übereinstimmend berichten (zum Text), sind unter Waterfords Einwohnern in den letzten 14 Tagen rund 800 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus festgestellt worden. Mit einer Inzidenz von 1.486 (die in Irland über 14 Tage gemessen wird) markiert Waterford City damit die absolute Spitze in ganz Irland. Einem Land, das übrigens mit einer vollständigen Durchimpfungrate von 88 Prozent der impfbaren Bevölkerung ab zwölf Jahren zu den Spitzenreitern weltweit zählt.
Nach dem aktuell gängigen Narrativ der österreichischen Regierung, wonach wir eine „Pandemie der Ungeimpften“ hätten und „Zögerer und Zauderer“, so Bundeskanzler Schallenberg, für die derzeit wieder steigenden Infektionen verantwortlich seien, müssten also die 0,3 Prozent Ungeimpften in Waterford die Ursache der vielen neuen Corona-Fälle dort sein.
Dieser Beitrag erschien zuerst bei ZUR ZEIT, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.
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Warum das Tragen einer Maske gesunde Menschen krank macht
Die Schlüsselpunkte Dr. Meehans Studie lauten:
- Medizinische Masken sind ungeeignet, um die Übertragung von Atemwegsviren, einschliesslich SARS-CoV-2, zu verhindern. Zu dieser klaren Erkenntnis führt die wissenschaftliche Forschung der letzten Jahrzehnte auf höchstem Niveau. Die Ergebnisse der Meta-Analysen von mehreren randomisierten kontrollierten Studien sind überwältigend.
- Diejenigen, die für Masken plädieren, stützen sich auf schwache Beweise (retrospektive Beobachtungsstudien und mechanistische Theorien), und sind nicht in der Lage, die Risiken der Maskenpflicht zu widerlegen.
- Die Mehrheit der Bevölkerung hat ein sehr geringes bis fast kein Risiko einer schweren oder tödlichen Covid-19-Erkrankung. Kinder haben ein ausserordentlich geringes Risiko, an Covid-19 zu sterben. Basierend auf veröffentlichten Daten der CDC überleben 99,99815 % der Kinder, die an Covid-19 erkranken.
- Die Übertragung von SARS-CoV-2 bei Kindern in Schulen und Kindertagesstätten ist sehr selten.
- Es ist gut dokumentiert, dass nicht richtig getragene Masken ihren Trägern Schaden zufügen. Masken, die unsachgemäss getragen oder wiederverwendet werden oder kontaminiert sind, sind gefährlich.
- Jede vernünftige Risiko-Nutzen-Analyse von medizinischen Masken kommt zum Schluss, dass die Risiken bei weitem den Nutzen überwiegen.
- Kinder sind einer unmittelbaren Gefahr von Schäden durch die Maskenverordnungen ausgesetzt.
Jim Meehan beschreibt ausführlich insgesamt 17 Arten, wie Masken die Menschen schwächen und ihnen genau das antun, was sie so sehr zu vermeiden versuchen. In Healthy People Should Not Wear Face Masks hat er einige davon aufgeführt:
- Gesichtsmasken verringern den Sauerstoffgehalt, erhöhen den Kohlendioxidgehalt und verändern die Atmung in einer Weise, die die Anfälligkeit für Covid-19 und die Gefahr eines schweren Verlaufs erhöht.
Etwaige SARS-CoV-2-Partikel auf, in oder um die Maske werden durch die kompensatorische Erhöhung des Atemzugvolumens stärker in Mund und Lunge gesaugt. - Ein niedriger Sauerstoffgehalt im Blut ist ein entscheidender Faktor für die Pathogenität von Covid-19. SARS-CoV-2 wird gefährlicher, wenn der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt. Die Fähigkeit des Virus, Zellen zu infizieren, wird durch Sauerstoff-Entsättigung deutlich verbessert, was bekanntlich beim Tragen einer chirurgischen Maske geschieht.
- Die Furin-Spaltstelle von SARS-CoV-2 verstärkt die zelluläre Invasion, insbesondere bei Hypoxie (niedrigem Sauerstoffgehalt im Blut).
- Medizinische Masken fangen ausgeatmete Viruspartikel im Mund/Masken-Zwischenraum ein, erhöhen die Viruslast und erhöhen den Schweregrad der Krankheit.
- Asymptomatische oder leichte Fälle von Covid-19 verschlimmern sich, wenn eine infizierte Person maskiert ist, der Sauerstoffgehalt sinkt, die Viruslast durch die Partikelrückatmung steigt und die Krankheit das angeborene Immunsystem überfordert.
- Der Hauptzweck der angeborenen Immunreaktion besteht darin, die Ausbreitung und Bewegung fremder Krankheitserreger im Körper sofort zu verhindern.
- Das angeborene Immunsystem spielt eine entscheidende Rolle bei der Zerstörung des Virus, der Verhinderung einer Infektion oder der Verringerung der Viruslast, um den Schweregrad der Infektion zu verringern.
- Die Wirksamkeit der angeborenen Immunität hängt stark von der Viruslast ab. Wenn Gesichtsmasken die Wiedereinatmung von Viruspartikeln erhöhen und gleichzeitig einen feuchten Lebensraum schaffen, in dem SARS-CoV-2 aktiv infektiös bleibt, erhöht die Maske die Viruslast und kann das angeborene Immunsystem überwältigen.
- Dieses Einschliessen, Wiedereinatmen und die zunehmende Belastung der Lunge mit Krankheitserregern wird noch gefährlicher, wenn die medizinische Maske mit opportunistischen Viren, Bakterien und Pilzen kontaminiert wird, die in der warmen, feuchten Umgebung der Maske wachsen können.
- Masken sind unnötig, wenn die asymptomatische Ausbreitung von SARS-CoV-2 «sehr selten» ist
- Die Empfehlung, die Bevölkerung solle Masken tragen, beruhte grösstenteils auf der Annahme, dass asymptomatische Träger von SARS-CoV-2 für die Übertragung und Verbreitung von Covid-19 verantwortlich seien. Für diese Annahme gab es keine wirklichen wissenschaftlichen Beweise.
- Die asymptomatische Verbreitung des Coronavirus ist laut WHO «sehr selten». «Wir haben eine Reihe von Berichten aus Ländern, die eine sehr detaillierte Kontaktverfolgung durchführen», wird Dr. Maria Van Kerkhove, Leiterin der WHO-Abteilung für neu auftretende Krankheiten und Zoonosen, zitiert. «Sie verfolgen asymptomatische Fälle. Sie verfolgen Kontaktpersonen. Und sie finden keine sekundäre Übertragung nach aussen. Es ist sehr selten.»
- Unsachgemässe Verwendung von Gesichtsmasken: Die Betroffenen dürfen ihre Masken nicht berühren, müssen ihre Einwegmasken häufig wechseln oder regelmässig waschen, sie ordnungsgemäss entsorgen und andere Massnahmen ergreifen, da sich sonst ihre Risiken und die Risiken anderer erhöhen können.
- Beim Tragen einer Gesichtsmaske gelangt die ausgeatmete Luft in die Augen Das erzeugt ein unangenehmes Gefühl und den Drang, die Augen zu berühren. Wenn die Hände kontaminiert sind und man seine Augen berührt oder reibt, infiziert man sich selbst.
- Masken beeinträchtigen die Kommunikation und verringern die soziale Distanzierung. Die Qualität und Lautstärke der Sprache zwischen zwei Maskenträgern ist erheblich beeinträchtigt. Das kann dazu führen, dass sie unbewusst näher zusammenrücken, um die Kommunikation zu verbessern. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass sie mit Atemtröpfchen in Kontakt kommen, die infektiöse Viruspartikel enthalten.
- Studien zur Ermittlung von Kontaktpersonen (contact tracing) zeigen, dass die Übertragung durch asymptomatische Träger sehr selten ist.
Asymptomatische Träger sind nicht der Hauptfaktor für die Übertragung der Krankheit. Daher sind Masken und auch soziale Distanzierung für sie unnötig. - Fehlende wissenschaftliche Beweise für das Tragen von Gesichtsmasken: Es gibt keine vernünftigen wissenschaftlichen Beweise dafür, warum gesunde Menschen Masken tragen sollten. Dr. med. Russell Blaylock äusserte sich wie folgt über den Kenntnisstand zum Maskentragen:
«Was die wissenschaftliche Unterstützung für das Tragen von Gesichtsmasken angeht, so kam eine kürzlich durchgeführte sorgfältige Prüfung der Literatur, bei der 17 der besten Studien analysiert wurden, zu dem Schluss, dass ‹keine der Studien einen schlüssigen Zusammenhang zwischen dem Tragen von Masken/Atemschutzmasken und dem Schutz vor Grippeinfektionen herstellt›.»
Und eine Gruppe von Ärzten schrieb im New England Journal of Medicine zum Thema «Allgemeines Maskentragen in Spitälern in der Covid-19-Ära»:
«Wir wissen, dass das Tragen einer Maske ausserhalb von Einrichtungen des Gesundheitswesens, wenn überhaupt, nur wenig Schutz vor Infektionen bietet. Die Gesundheitsbehörden definieren eine signifikante Covid-19-Exposition als direkten Kontakt mit einem Patienten mit symptomatischem Covid-19, der mindestens einige Minuten andauert (manche sagen mehr als 10 Minuten oder sogar 30 Minuten). Die Wahrscheinlichkeit, sich bei einer zufälligen Begegnung in einem öffentlichen Raum mit Covid-19 anzustecken, ist daher minimal. In vielen Fällen ist der Wunsch nach einer umfassenden Maskierung eine reflexartige Reaktion auf die Angst vor der Pandemie.»
Dr. Meehans 134-seitige Dokumentation kann auf seiner Website als PDF-Datei heruntergeladen werden.
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Dr. Jim Meehan ist Arzt und bezeichnet sich selbst als Unternehmer, der ehrlichen, transparenten und kompromisslos patienten-zentrierten Prinzipien folgt. Sein Ziel es ist, seinen Patienten dabei zu helfen, zu verstehen, wie ihr Körper aufgebaut ist, um Heilung und optimale Funktionalität zu erreichen.
«Von überlasteten Intensivstationen zu sprechen ist sexy, von halb leeren dagegen nicht»
(auszugsweise)
BasisGedanken: Wie erklärst du dir den weitgehenden Gleichklang in den Leitmedien der Schweiz?
Stefan Millius: Ich werde natürlich sehr oft gefragt, warum meine Kollegen das getan haben oder tun, und sage dann immer: Ihr fragt den falschen, denn ich versuche genau das nicht zu tun. Möglicherweise hat die Diskussion über staatliche Medienförderung in der Schweiz einen Einfluss. Diese hat parallel zur Corona-Krise im letzten Jahr begonnen und die Entscheidung steht unmittelbar bevor. Hier geht es um Hunderte Millionen Schweizer Franken für die Medien. Ich gehe davon aus, dass die grossen Verlage sehr begierig darauf warten und wenig Anlass haben, genau in diesem Moment der Regierung oder den Behörden ans Bein zu pinkeln. Vielleicht ist das falsch, aber ich kann mir die erstaunliche Demut der Medienlandschaft in der Schweiz gegenüber den Verlautbarungen offizieller Stellen nicht anders erklären. In der Anfangszeit von Corona war es auch das normale Sensationsschema: Von überlasteten Intensivstationen zu sprechen ist sexy, von halb leeren dagegen nicht. Angst und Panik steigern die Auflage, das ist nicht neu und ein bekannter Reflex bei den Boulevard-Medien. Aber wieso derart konsequent kritische Stimmen ausgeblendet werden und bei den Medienkonferenzen alle lammfromm da sitzen und nichts hinterfragen, das ist mir auch ein Rätsel.
Welche Medien sind besonders stark als Sprachrohr der Regierung aufgefallen?
Die Schweizer Medien sind im wesentlichen drei grossen Verlagshäusern zuzuordnen. Zwei davon gehören reichen Familien. Da ist zum einen «Ringier» (www.ringier.ch), das den «Blick» (www.blick.ch) herausgibt und seit 2015 von der Familie als Gemeinschaftsunternehmen «Ringier Axel Springer Schweiz AG» betrieben wird. Zum anderen «Tamedia» (www.tamedia.ch), kürzlich in «TX Group» umfirmiert, mit der «Basler Zeitung», der «Berner Zeitung», «Der Bund», «20 Minuten» und dem «Tages Anzeiger». Dieser Medienkonzern gehört der Coninx-Familie, das sind drei Familienzweige mit insgesamt 50 Personen, die in Hamburg, München, Vaduz, Bern, Luzern und Zürich leben. Als drittes haben wir die CH Media (www.chmedia.ch), die 2018 als Joint Venture der NZZ-Mediengruppe und der AZ Medien entstand. Die NZZ, eine Aktiengesellschaft, ist Herausgeber der «Neuen Zürcher Zeitung» (www.unternehmen.nzz.ch) und die AZ Medien (www.azmedien.ch), ein weiteres Familienunternehmen, das mehrheitlich im Besitz der Familie Wanner ist, betreibt z. B. Regionalmedien wie das «St. Galler Tagblatt» und die «Luzerner Zeitung». Zu diesen drei Konglomeraten gesellen sich dann noch die faktisch staatlichen Medien im Bereich TV und Rundfunk (SRF). Alle vier sind wohl für 90 % der Informationsdichte in der Schweiz verantwortlich und haben seit März 2020 die gleiche Linie gefahren. Im Output sind alle etwa im gleichen Boot. Vielleicht hat der «Blick» besonders enge Drähte zur Regierung. Die veröffentlichten teilweise die Lockerungen bzw. Verschärfungen schon einen Tag vor der entsprechenden Medienkonferenz der Regierung. Die haben uns quasi mitgeteilt, was gleich entschieden und morgen verkündet wird. Nach meinem Gefühl war Ringier mit «Blick» und «Blick online» der grösste Scharfmacher in dieser Zeit. Das liegt natürlich auch im Charakter des Blattes mit den grossen Buchstaben und den farbigen Bildern: Blut, Schweiss und Tränen. Auch auf der Kommentator-Ebene haben die sich hervorgetan und alles ausgeblendet, was gegen den Narrativ der Regierung sprach. …
Mit welchen Schlagworten und Mustern wurden Kritiker diffamiert?
Es begann mit den Corona-Leugnern. Irgendwann muss es in den Verlagshäusern Anweisungen gegeben haben, dass man das lässt, vielleicht wegen der Assoziation zum Holocaust-Leugner. Dann kam der Corona-Skeptiker. Beide Begriffe sind natürlich völlig absurd, denn ich kenne nicht viele Leute, die eine Existenz des Virus leugnen, sondern es ging immer um die Massnahmen. In deutschen Medien liest man auch vom Corona-
Verharmloser. Das ist ja alles Brechstange. Sehr viel subtiler sind die Worte, die bei Wissenschaftlern gebraucht werden. Wer sich kritisch äussert, ist auf jeden Fall «umstritten». Vorher war er das natürlich nie, aber ab 2020 war das die Folge.
Umstritten ist sehr vieles in der Wissenschaft. Diese lebt ja von Thesen und Diskussionen. Wenn sich in schwierigen Fragen alle einig sind, dann ist das etwas anderes, aber keine Wissenschaft mehr.
Ein inflationär verwendetes Wort ist bis heute «Verschwörungstheoretiker». Auffällig war auch das manipulative Herstellen von Zusammenhängen durch Text und Bild. Ein Beispiel: Es werden Fallzahlen rapportiert und daneben ist das Foto einer sterbenden Frau im Krankenhaus zu sehen. Das Bild setzt sich fest bei den Leuten und für die sind dann Fallzahlen gleich Sterbende. Das haben wir über ein Jahr so erlebt und das mache ich meinen Kollegen zum Vorwurf. Ein anderes Beispiel: Auf einer Versammlung mit 8000 Menschen bewegt sich irgendwo am Rand eine Person mit Glatze und Bierdose, dann war die Demonstration ein Neonazi-Aufmarsch. Ich war Mitte Juni in Zug bei einer grossen Kundgebung, da waren vor allem — bei uns sagt man Körnchenpicker – Menschen aus der Homöopathie-Ecke, aus dem Soft-Bereich, Heilpraktiker, also Leute, die früher die Grünen gewählt haben. Die haben mit rechtem Gedankengut überhaupt nichts zu tun und werden in den Medien dann als rechts oder rechtsextrem bezeichnet. Dann gab es noch den «Aluhut» und den «Impfgegner». Die sprachliche Abgrenzung wäre eigentlich eine Aufgabe der Medien. Wer sich derzeit gegen den Impfpass wehrt, gegen ein Reiseverbot und den Veranstaltungsausschluss von Nicht-Geimpften, wird pauschal als «Impfgegner» bezeichnet. Meine Kinder sind gegen die üblichen Krankheiten geimpft, ich auch, aber diese neuen Substanzen haben mit Impfstoffen nur den Namen gemein. Ein gesundes Misstrauen gegenüber dieser Injektion und deren Verknüpfung mit Grundrechten, das hat nichts mit einer Impfgegnerschaft, Wissenschafts- oder Schulmedizinfeindlichkeit zu tun. Wenn mir das jemand auf der Strasse sagt, dann muss ich sagen, ok, du bist nicht informiert. Wenn die Medien diese Begriffe pauschal verwenden, dann ist das Desinformation erster Güte. …
Wie ist die Situation für euch?
Wir sind sozusagen Corona-Profiteure: Unsere Leserschaft ist in den letzten zwölf Monaten regelrecht explodiert, weil wir plötzlich Schweiz-weit gelesen werden. Vorher waren wir eine klassische Regionalzeitung, die sich jemand in Basel, Bern oder Zürich nicht anschauen musste, ausser die Ostschweizer mit Heimweh. Und jetzt kommt die Leserschaft aus der ganzen Schweiz. Das sehen wir erstens aus der Statistik, aus den Zugriffszahlen, und zum anderen haben wir einen «Gönner-Club», wo man ein freiwilliges Abonnement lösen kann. Die kommen jetzt wirklich aus der ganzen Schweiz. Wir erhalten unglaubliche Mengen an Rückmeldungen, die Anzahl der Mails ist im dreistelligen Bereich pro Tag. Geschätzte 5 % davon sind negativ und eher selten argumentativ unterfüttert. Wir kämpfen nicht mit Zensur oder Erschwernissen, wie z. B. Kontokündigungen, vielleicht sind wir einfach zu unwichtig für die Landesregierung. Abgesehen von persönlichen Angriffen, mit denen man als Journalist leben muss, können wir uns da nicht beklagen. Die Mission unserer Zeitung ist aber auch, dass wir uns mit dem Naheliegenden befassen. Manche Leute schreiben uns: Recherchiert doch mal was zu den Verstrickungen von Bill Gates. Da antworte ich: Wir sind zu klein und zu regional, um uns damit kompetent befassen zu können. Auch geht es mir nicht um die Leute, die schon ähnlich argumentieren und denken, sondern darum, diejenigen zu erreichen, die sich auch mit unseren Argumenten auseinander setzen wollen. Also die grosse schweigende Mitte, die sich nicht wohl fühlt in der Situation, die aber gleichzeitig dem Bundesrat glauben möchte. Für uns in der Schweiz ist Deutschland eine riesiges Erschwernis. Bei euch ist es wirklich noch mal eine Stufe drastischer. Das hat dem Bundesrat und unseren Behörden massiv geholfen. Die Leute sagen gern: In Deutschland ist ja alles noch viel schlimmer. Meine Standardantwort ist: Ein bisschen weniger falsch, ist immer noch nicht richtig. …
Wie kam es zu dem Covid-19-Gesetz?
Das Gesetz war notwendig, weil der Bundesrat letztes Jahr Notrecht ausgerufen hatte, das nur ein halbes Jahr in Kraft sein kann. Für die Fortführung des Notrechts und der Massnahmen war ein Gesetz nötig. Theoretisch ist das befristet, aber wenn die Regierenden einmal ihre Macht ausgedehnt haben, wird das nicht so schnell wieder aufgegeben und mit Verlängerung von Fristen ganz bestimmt ausgereizt. Das Covid-19-Gesetz ermöglicht eine Machtballung beim Bundesrat und bedeutet einen Machtverlust für das Parlament und für die Bürger. Wie man dazu Ja sagen kann, ist mir ein Rätsel. Dann entstand die seltsame Situation, das am gleichen Wochenende über das PMT-, das polizeiliche Massnahmen Gesetz, abgestimmt werden sollte. Beides miteinander ist für mich der Supergau. Dieses Gesetz soll angeblich gegen Terrorismus wirken, aber es erlaubt reine Willkür: Menschen können mit dem Entscheid eines Richters aufgrund von Mutmassungen und Annahmen mit Fussfesseln in Hausarrest gesetzt werden. Vor einem Jahr hätte ich jemanden, der das voraussagt als Verschwörungstheoretiker bezeichnet. Ich befürchte, dass das früher oder später als Instrument gegen die Massnahmen-Kritiker, gegen kritische Bürger im eigenen Land eingesetzt wird. Da kann die Regierung lange versprechen, dass das Gesetz mit Augenmass gebraucht wird. Augenmass sollte bei Gesetzen und bei der Justiz so weit wie möglich vermieden werden, weil dies der Willkür Tür und Tor öffnet. Das Instrument haben sie jetzt in den Fingern und deswegen bin ich, bei allem was wir in den letzten 15 Monaten gesehen haben, überzeugt, dass auch dieses Gesetz nicht dafür verwendet wird, wofür es angeblich gebraucht wurde. Dass das alles Zufall sein soll, ist langsam schwer zu glauben. Mir ist ein Rätsel wie ein Land so etwas absegnen konnte.
Wie siehst du die Entwicklung in den nächsten Monaten?
Es ist schön, dass es bei euch in Deutschland jetzt auf Parteiebene zumindest etwas auslöst. Corona ist sicher nicht das einzige Thema von dieBasis, aber zumindest der Anstoss. Wir haben in der Schweiz eine Unzahl von Vereinen, Verbänden und Gruppierungen, die in den letzten 15 Monaten entstanden sind, aber keine Partei. Die arrivierten Schweizer Parteien spielten seit März 2020 eine ziemlich traurige Rolle. Im Verein «Freunde der Verfassung», der das Referendum gegen Covid-19-Gesetz ergriffen hat, sind es jetzt über 10’000 Mitglieder, die sind so gross wie die Grüne Partei. Da wächst etwas, was sehr heilsam in der Zukunft sein könnte.
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Stefan Millius ist Mitbegründer und Chefredaktor von Die Ostschweiz. Im April 2018 wurde die altbekannte Medienmarke als online-Publikation wiederbelebt, um die Medienlandschaft vielfältiger zu gestalten. Ergänzend erscheint sechs Mal jährlich ein Print-Magazin.
BasisGedanken ist die Zeitschrift der Partei «dieBasis». Sie erscheint drei Mal pro Jahr und kann auch ohne Parteimitgliedschaft abonniert werden. Die Zeitschrift fordert eine öffentliche Diskussion über die staatlichen Massnahmen und fokussiert sich im deutschsprachigen Raum auf die verschiedensten Vereine, Initiativen und Parteien, die eines gemeinsam haben: Die einschneidenden Massnahmen zu beenden.
Bürgerspital Solothurn lehnt Behandlung einer herzkranken Patientin nach wie vor ab
Evelyne Ott leidet an einer Herzerkrankung. Die 43-Jährige zählt vermutlich zu den jüngsten Trägerinnen eines ICD (implantierter Defibrillator) in der Schweiz. Ott hat bereits zweimal einen Herzinfarkt überlebt. Seit 2016 ist sie ICD-Trägerin. Deshalb ist sie darauf angewiesen, dass Gerät zweimal jährlich auszuwerten.
Doch das ist in den heutigen Zeiten gar nicht so einfach. Die bisherige Herzpraxis, in der Ott sich regelmässig behandeln liess, weigert sich, dies auch weiterhin zu tun. Der Grund: Ott trage keine Maske. Deshalb meldete sie sich im Bürgerspital Solothurn an, um einen Termin zu erhalten. Doch auch das Spital sieht sich nicht verpflichtet, sie zu untersuchen. Die medizinische Praxisassistentin habe ihr gesagt, dass sie ohne Maske nicht untersucht werden könne. Dies, obwohl Ott über ein Maskenattest verfügt (Corona-Transition berichtete).
Inzwischen liegt Ott auch eine schriftliche Bestätigung des Spitals vor, dass man sie ohne Maske nicht behandeln werde. In dieser begründet Rolf Vogel, der Chefarzt Kardiologie des Bürgerspitals, die Verweigerung der Behandlung damit, dass Spitäler auch strengere Schutzmassnahmen umsetzen dürften. Im Schreiben vom 8. Oktober, das Corona-Transition vorliegt, heisst es:
«Gemäss Aussage von Lukas Widmer, Co-Leiter des Rechtsdienstes des Departements des Innern, sind Spitäler der soH im ambulanten Bereich den privaten Praxen gleichgestellt, und die dürfen gemäss dem Bundesamt für Gesundheit auch strengere Massnahmen vorsehen als behördlich vorgegeben.»
Vogel verweist in seinem Schreiben des Weiteren auf einen Artikel in der Solothurner Zeitung. Der Artikel handelt von einem 60-jährigen Oltner, den das Spital trotz einer kaputten Schulter nicht behandeln wollte, weil er keine Maske trug – obwohl der Mann ein Maskenattest hat. Auch in diesem Fall hiess es, dass alles in Ordnung sei und das Bundesamt für Gesundheit diese Praxis erlaube.
Ott ist angesichts des Vorgehens des Spitals konsterniert. Zu Beginn dieser Woche gelangte sie mit einem Schreiben an Rolf Vogel. In diesem verlangt sie vom Spital die Angabe der gesetzlichen Grundlage dafür, ihr die Behandlung zu verweigern. Ansonsten überlege sie sich, rechtliche Schritte einzuleiten. Das Schreiben liegt Corona-Transition vor.
Zur Erinnerung: Gegenüber Corona-Transition nahm das Bürgerspital Solothurn kürzlich keine Stellung. Wir wollten vom Spital wissen, mit welcher Begründung man Ott abweise.
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Erster Teil: «Wir haben jeden Tag Patienten, die sofort nach der Impfung einen Kreislaufkollaps erleiden»
Zweiter Teil: Mitarbeiterin einer Intensivstation packt aus: «Wir hatten immer sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte auf der Station»
Dritter Teil: Sozialpädagogin: «Derart viele suizidale Jugendliche hatten wir früher nie bei uns in der Klinik»
Vierter Teil: Solothurner Spital verweigert herzkranker Patientin Spitalbehandlung ohne Maske
Fünfter Teil: «Wenn ich Ärzte auf die Nebenwirkungen hinweise, bekomme ich meist einen bösen Blick»
Sechster Teil: 17-Jähriger erlitt nach erster «Impfung» einen anaphylaktischen Schock: Ärztin empfahl gleich noch die zweite Dosis
Siebter Teil: Pflegefachfrau: «Menschen mit Blutgerinnseln landeten in den vergangenen Wochen sehr häufig bei uns»
Achter Teil: «Nach der Impfung sind mehrere Bewohner im Altersheim verstorben»
Die Herdenimmunität ist wahrscheinlich erreicht
Die unten aufgeführte Grafik basiert auf elf Studien aus aller Welt und bietet eine Übersicht über das Vorhandensein der für die Immunität entscheidenden T-Zellen.
Der Schwellenwert der Herden-Immunität besagt, ab welchem Anteil an immunen Menschen in der Bevölkerung sich das Virus nicht mehr ausbreiten kann. Die Aussagen und Schätzungen der Wissenschaft erstrecken sich über die grosse Bandbreite von 20% bis 90%, mit den wahrscheinlichsten Werten zwischen 42% und 60%.
Auf der Website von Wir sind immun sind die wissenschaftlichen Quellen direkt verlinkt.
Geimpfte können wahrscheinlich nie wieder volle Immunität erreichen
In ihrem Bericht «COVID-19 vaccine surveillance report» der Woche 42 räumt die britische «UK Health Security Agency» auf Seite 23 ein, dass «die N-Antikörperspiegel bei Personen, die sich nach zwei Impfdosen infizieren, niedriger zu sein scheinen». Weiter heisst es, dass dieser Antikörperabfall im Grunde dauerhaft ist.
«Was hat das zu bedeuten? Mehrere Dinge, alle schlecht», schreibt Alex Berenson. «Wir wissen, dass die Impfstoffe die Infektion oder die Übertragung des Virus nicht verhindern (tatsächlich zeigt der Bericht an anderer Stelle, dass geimpfte Erwachsene jetzt mit viel höheren Raten infiziert werden als ungeimpfte).
«Was die Briten sagen, ist, dass sie jetzt herausgefunden haben, dass der Impfstoff die körpereigene Fähigkeit beeinträchtigt, nach der Infektion Antikörper nicht nur gegen das Spike-Protein, sondern auch gegen andere Teile des Virus zu produzieren. Insbesondere scheinen geimpfte Menschen keine Antikörper gegen das Nukleokapsidprotein, die Hülle des Virus, zu produzieren, die bei ungeimpften Menschen ein entscheidender Teil der Reaktion sind.»
Langfristig sind Menschen, die sich jetzt impfen lassen, weitaus anfälliger für etwaige Mutationen des Spike-Proteins, selbst wenn sie sich bereits infiziert haben und wieder gesund geworden sind.
Ungeimpfte hingegen werden eine dauerhafte, wenn nicht gar permanente Immunität gegen alle Stämme des angeblichen Virus erlangen, nachdem sie sich auf natürliche Weise auch nur einmal mit ihm infiziert haben.
«Das bedeutet auch, dass das Virus wahrscheinlich Mutationen auswählt, die genau in diese Richtung gehen, weil sie ihm im Grunde eine riesige anfällige Population zum Infizieren anbieten», warnt Berenson weiter. «Und es ist wahrscheinlich ein weiterer Beweis dafür, dass die Impfstoffe die Entwicklung einer robusten Langzeitimmunität nach der Infektion beeinträchtigen können.»
Hier geht’s zum ganzen Artikel (Englisch).
Swissmedic erteilt grünes Licht für Booster-«Impfungen»
Swissmedic hat die Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus genehmigt, wie die Zulassungsbehörde in einer Medienmitteilung am Dienstag informiert. Swissmedic kommt nach der Prüfung der eingereichten Unterlagen zur dritten Dosis zum Schluss, dass «eine zusätzliche Dosis die Fähigkeit zur Bildung von Antikörpern gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 erhöhen kann».
Die Zulassungsbehörde verweist dabei auf neuste Studiendaten. Diese zeigten, dass Patienten mit geschwächtem Immunsystem mit der Booster-«Impfung» besser geschützt seien vor schweren Verläufen. «Eine dritte Impfung (mindestens 6 Monate nach der zweiten Dosis) kann möglicherweise bei älteren Menschen oder Risikopatienten den Schutz vor einer Covid-19 Krankheit aufrechterhalten», schreibt Swissmedic. Vorausgegangen ist der Genehmigung ein Entscheid des Human Medicines Expert Committee (HMEC).
«Das unabhängige wissenschaftliche Expertengremium HMEC hat an seiner Sitzung im Oktober 2021 den Entscheid von Swissmedic gestützt», schreibt die Zulassungsbehörde weiter. Zur Erinnerung: Das HMEC ist eng verbandelt mit der Pharmaindustrie und besteht nicht aus unabhängigen Experten (Corona-Transition berichtete).
Genehmigt wurden die Auffrischungsimpfungen für die mRNA-Injektionen von Moderna und Pfizer/BioNTech. «Beide Impfstoffe werden in einer ersten Impfserie in zwei Dosen im Abstand von 3 Wochen (Comirnaty, 2 Dosen à 0.3 ml) respektive einem Monat (Spikevax, 2 Dosen à 0.5 ml) intramuskulär verabreicht.» Beim Pfizer-«Impfstoff» erfolge die Boosterimpfung mit der gleichen Dosis wie die beiden ersten «Impfungen» (0,3 ml). Beim Moderna-«Impfstoff» werde für die Auffrischung die halbe Dosierung (0,25 ml) verwendet.
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) empfehlen Personen über 65 Jahren eine Auffrischimpfung. Dies teilte das BAG in einer eigenen Medienmitteilung mit. Corona-Transition informierte wiederholt, dass mRNA-Injektionen nicht vor einer Erkrankung schützen. Bereits ein Blick nach Israel genügt, um zu sehen, dass die mRNA-Injektionen keinen positiven Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben (wir berichteten).
Studieren in Zeiten von Corona
Gerald Dyker berichtet darüber, welche Massnahmen sich an der Universität bewährt hätten, und was unverhältnismässig war. Er erzählt aus dem akademischen Innenleben, worunter Studenten leiden, und inwiefern sie den offiziellen Kurs mittragen. Dyker mahnt davor, dass ungeimpfte Studenten ausgegrenzt und finanziell erhebliche Schwierigkeiten bekommen, wenn sie wöchentlich mehrere Tests bezahlen müssen.
Was gut geklappt habe, sei die Umstellung auf Online-Unterricht gewesen, sofern es um theoretische Aspekte des Studiums ging. Was natürlich nicht ging, waren Experimente, für die Infrastruktur wie zum Beispiel ein Labor benötigt wird, etwa für Chemie oder Physik. Die Erschwerung des Zugangs zum Labor habe sich negativ auf die Qualität ausgewirkt. Dabei seien gerade Laboratorien, wo mit giftiger Chemie gearbeitet werde, ohnehin mit sehr guten Belüftungskonzepten ausgestattet, so Dyker.
Er habe auch festgestellt, dass einige Massnahmen an Universitäten eher unangebracht gewesen seien. So seien Lehrveranstaltungen keine Karnevalsfeste und Ansteckungen habe es kaum gegeben. Dyker sagte weiter, dass er während der ganzen Zeit nichts davon gehört habe, dass irgendwo eine Universität ein Hotspot dargestellt habe.
Grundsätzlich bestehe Einigkeit darüber, möglichst viel Präsenzunterricht abzuhalten. Aber unter der 3-G-Regel. Dykens Erfahrung nach beginnt mit der finanziellen Belastung aufgrund der Tests ein immenser Druck für Studenten. Er halte das wegen des Nürnberger Kodex ethisch für äusserst problematisch, darüber hinaus juristisch zweifelhaft wegen des Datenschutzes, weil bei Kontrollen der Impfstatus von Personen öffentlich von anderen erfahren werden könne.
Im Herbstsemester 2020 sei man bis zum Abbruch ein Monat lang an der Universität gewesen, und es sei auch ohne Impfung nichts passiert, so Dyker. Zum jetzigen Zeitpunkt seien gemäss Schätzungen rund 90% der Belegschaft und Studenten geimpft.
«Warum soll dann bei weiteren Vorsichtsmassnahmen irgendwo ein Hotspot entstehen?»
Jetzt würden nichtgeimpfte Studenten immer wieder als Gefahr dargestellt. Er betrachte einen solchen Menschen vielmehr als jemanden, der es dank Umsichtigkeit geschafft habe, sich anderthalb Jahre lang nicht anzustecken, sagte Dyker.
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Passend zum Thema bei Corona-Transition:
Zwei Studentinnen der Universität Basel berichten unserer Redaktion über die Studentengruppe «Zertifikatsfreie Bildung» und den Zertifikatszwang an den Unis.
Ausserdem:
StrickerTV: Studierende in der Pandemie
NachDenkSeiten: Und raus bist du: An deutschen Hochschulen geht Impfen über Studieren
Massnahmenbefürworter zerstören Plakate der Gegner des Covid-Gesetzes
Seit Tagen sind Abstimmungsplakate der Gegner des Covid-Gesetzes schweizweit unübersehbar. Der Abstimmungskampf zum Covid-19-Gesetz, über das wir in der Schweiz am 28. November abstimmen, geht in die heisse Phase. Doch einige der Plakate wurden schon zerstört. «Das ist nicht nur ein Angriff auf uns, sondern auf die Schweizer Demokratie», schreibt das Nein-Komitee in einer Medienmitteilung.
Besonders krass sind zwei Vorfälle im Toggenburg sowie im Kanton Fribourg. «Dort wurden sogenannte Blickfänger — das sind kommerzielle Grossplakate im Format 430 mal 265 mm — die auf einem fahrbaren Anhänger angebracht sind, vollständig demoliert», berichtet Journalist Philipp Gut auf Linth24 über den Plakatvandalismus.
Gut wunderte sich derweil, dass grosse Medien nicht darüber informiert hätten. Bisher habe kein einziges Mainstream-Medium über die Vorfälle berichtet.
«Der Verdacht drängt sich auf, dass die Journalisten mit unterschiedlichen Ellen messen. Denn in früheren Fällen haben sie intensiv über den Plakatvandalismus berichtet», schreibt Gut und verweist auf mehrere Beispiele. «Umso auffälliger ist jetzt ihr schrilles Schweigen. Damit schaden sie der Demokratie — und der eigenen journalistischen Glaubwürdigkeit.»
Sawsan Chebli: Neue Bundestagspräsidentin „hat Hormor“
(David Berger) Sawsan Chebli hat heute begeistert festgestellt, dass im Bundestag nun endlich jemand sitzt, der ihr intellektuell, rhetorisch und gesinnungstechnisch das Wasser reichen kann. Und der auch noch „Hormor“ (genommen?) hat. Fast hätten wir über Baerbocks ungezählten Versprechern PP-Star Sawasan Chebli vergessen. Doch ab heute ist sie wieder ganz vorne mit dabei. Ihr heutiger […]
Der Beitrag Sawsan Chebli: Neue Bundestagspräsidentin „hat Hormor“ erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Rätselraten: Warum ist Schweden jetzt gefährlichstes Land in der EU?
Für manche ist es ein „großes Rätsel“. Das Land im hohen Norden, eigentlich bekannt für kluge, sympathische, hilfsbereite Menschen, wurde zu einem Hort der Gewalt und Intensivkriminalität. Bomben- und Handgranatenterror sind seit Jahren auf dem Niveau von Entwicklungsländern im Bürgerkrieg. Nun erklärte die Bildzeitung Schweden sogar zum gefährlichsten Land Europas.
Ein Kommentar von Michael Mayrhofer
Die Bildzeitung berichtete am 25. Oktober über die „schwierige“ Suche nach den Ursachen, weshalb es in Schweden mittlerweile 12 Mordopfer auf eine Million Einwohner gibt. Im Vergleich, im mittlerweile auch nicht mehr sehr beschaulichen Deutschland sind es 2,9, im EU-Schnitt immerhin 8. Schweden liegt somit weit vorne. Die Entwicklung gibt es seit 15 Jahren – und sie wäre laut „Experten“ schrecklich rätselhaft.
„Experte“ vermutet Bauprojekte und freie Schulwahl als Ursache
In der Bildzeitung darf der „Experte“ Manne Gerell, Kriminologe von der Universität Malmö, spannende Mutmaßungen äußern. Die Wohnbauprojekte der 60-er und 70er-Jahre wären hier ein heißer Tipp. In den Plattenbau-Vorstädten würden Einwanderer oder sozial benachteiligte Schweden leben. Dass das die Lieblingsarchitektur von Sozialisten und Kommunisten ist verschweigt er. Die Menschen der Vorstädte rotten sich zu Banden und kriminellen Netzwerken zusammen. Das läge auch an der „freien Schulwahl“ in Schweden. Der Experte, hier auf Twitter zu bewundern, tut sich regelmäßig damit hervor, migrantische Täter als „Schweden“ zu benennen.
Willkommenspolitik als alternativloses Programm
Man könnte nun auch vermuten, dass es der Sozialismus ist, der Schweden ins Verderben geführt hat. Über die Jahre rückte das Land immer weiter nach Links bis Linksaußen. Die heutige Regierung bezeichnet sich sogar als feministisch. Willkommenspolitik ohne Rücksicht auf Verluste war lange Zeit über das alternativlose Programm. Schweden trat bereits 1995 der EU bei, wo Willkommenskultur und unlimitierte Massenmigration befürwortet wird.
Migrantengruppen in Schweden
Laut englischer Wikipedia führt Schweden keine Bevölkerungsstatistiken, die auf ethnischer Herkunft beruhen. Dennoch finden sich dort einige spannende Zahlen über Fremde in Schweden aus dem Jahr 2019:
Syria (191,530)
Iraq (146,048)
Finland (144,561)
Poland (93,722)
Iran (80,136)
Somalia (70,173)
Former Yugoslavia (64,349)
Bosnia and Herzegovina (60,012)
Afghanistan (58,780)
Turkey (51,689)
Die bereits erwähnte Gewaltkriminalität, die in schwedischen Städten gerne mit Kriegswaffen und Sprengstoffen ausgetragen wird, schreibt man kriminellen Clans zu, die sich teilweise aus Menschen der genannten Einwanderungsländer rekrutieren. Es sind wieder einmal die „jungen Männer“ die ihre Drogen- und Gebietskonflikte auf schwedischem Gebiet austragen. Dies zeigt eine weitere Statistik, nämlich die der 20- bis 29-Jährigen. In dieser Gruppe verzeichnet Schweden 18 Todesopfer durch Schusswaffen auf eine Million Einwohner. Überall sonst in der EU sterben nur zwischen null und sechs Personen dieser Gruppe.
Schweden haben Angst
Ordentliche, gesetzestreue Schweden haben Angst vor der Entwicklung. Auch die Vergewaltigungs-Epidemie, welche das Land seit gut zwei Jahrzehnten immer mehr im Griff hat, sorgt für bürgerliches Unwohlbefinden. Massenvergewaltigungen gehören mittlerweile zur Normalität, über die typischen Tätergruppen muss nicht näher referiert werden. Laut Bildzeitung arbeitet die sozialistisch-feministische Regierung schon an Lösungen. Neben höheren Strafen und mehr Kameraüberwachung soll die Sozialarbeit ausgebaut werden. Das wird den Handgranatenopfern sicher helfen. Angeblich will man sich auch von der Willkommenskultur verabschieden. Das wurde bereits 2015 versprochen – passiert ist jedoch nichts. Vielleicht sollte man einfach mehr Architekten beschäftigen, dass noch niemand auf diese Idee gekommen ist?
Plattenbauten und Intensivkriminalität?
Eine vernünftige Lösung wäre eventuell aber auch, als Versuch einmal rechtskonservative Parteien zu wählen. Doch ist das immer ein Allheilmittel? Man kann nur hoffen, dass der oben genannter „Experte“ mit seiner Theorie hinsichtlich der Bauprojekte nicht Recht hat. Denn in Oberösterreich wird im öffentlichen Bereich seit Jahren nur noch im schmucklosen Schuhschachtel-Plattenbau Stil gebaut. Das hat der freiheitliche Landeshauptmann-Stellvertreter Haimbuchner so festgelegt. Was gut für Stockholm und Berlin ist, muss offenbar für Oberösterreich noch lange reichen.
Der Beitrag Rätselraten: Warum ist Schweden jetzt gefährlichstes Land in der EU? erschien zuerst auf Info-DIREKT.
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