Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Elsa Mittmannsgruber: Lockdown für alle läutet die Impfpflicht ein

Elsa Mittmannsgruber: Lockdown für alle läutet die Impfpflicht ein

Gewohnt klar bringt Wochenblick-Chefredakteurin auf den Punkt worauf wir zusteuern: „Die allgemeine Covid-Impfpflicht kommt. Sie kommt bald. Und ihr wird die Omega-Welle folgen. Das sind meine Befürchtungen.“ Elsa Mittmannsgruber erklärt in ihrem AUF1-Format „AUFrecht“, woran wir erkennen, dass uns die Impfpflicht ins Haus steht. Die „Omega“-Variante spiele dabei eine große Rolle.

  • Schon im April 2020 sagte Elsa Mittmannsgruber die Impfpflicht voraus
  • „Pre-Teaching“ bereitet uns auf schlimme Folgen vor und bricht Widerständigkeit
  • Kann auch in Verneinung erfolgen: „Es wird keinen weiteren Lockdown geben“
  • „Lockdown“ wird so in die Köpfe der Menschen gepflanzt
  • „Pre-Framing“ erzieht uns dazu, Dinge im Sinne der Eliten zu bewerten
  • Impfdurchbrüche werden mit Omega-Variante und nicht genügend Impfungen erklärt

Wochenblick-Chefredakteurin Elsa Mittmannsgruber gibt Ausblick in „AUFrecht“:

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„Wir wissen, die Pandemie ist die größte Propaganda-Aktion aller Zeiten. Die Mächtigen spielen mit ihren Medien alle Stücke dieser Kommunikationskunst“, rüttelt Wochenblick-Chefredakteurin Elsa Mittmannsgruber in ihrem AUF1-Format AUFrecht auf. Mit Verweis auf Kommunikationsexperten Dr. Roman Braun, den Mittmannsgruber unlängst interviewte, führt sie die „Pre-Teaching“ Methode als wesentlichen Hinweis für die kommende Impfpflicht an.

Durch das Aussprechen eines Vorhabens, werde dieses wie ein Samen in die Köpfe der Menschen gepflanzt. Durch Gewöhnung wird der Aufschrei der Bevölkerung verringert. Es sei egal, ob ein Thema unter dem „Mantel der Verneinung“ komme, der Begriff befinde sich bereits in den Köpfen der Menschen, sei nun da.

„So schrecklich es ist, aber es scheint ganz so, dass wir ans Äußerste gebracht werden müssen, ehe die Stunde der Wahrheit schlägt.“

Wochenblick-Chefredakteurin Elsa Mittmannsgruber zur drohenden Impfpflicht

 

 

„Pre-Teaching“: Dinge werden sagbar gemacht und in die Köpfe gepflanzt

Beispiele, an denen wir dieses „Pre-Teaching“ bereits erlebt haben, gibt es vor allem in der Corona-Thematik zuhauf. Die Wochenblick-Chefredakteurin führt zum Beispiel die vorherige Verneinung der Maskenpflicht durch Regierende an, oder die längst widerlegte Floskel „Es wird keinen weiteren Lockdown geben.“ Monat für Monat wurden wir so an das Corona-Regime gewöhnt, erklärt Mittmannsgruber. Jetzt lese man an allen Ecken und Enden, dass die Impfpflicht der einzige Ausweg sei. Wochenblick berichtete über die irren Forderungen. Es sei eine gespielte Empörung, in der Jens Spahn behauptete, das Volk würde von ihm die Impfpflicht einfordern, erklärt Mittmannsgruber. Dies sei ja nun schwer möglich, argumentierte Spahn scheinhalber dagegen mit Fragen zur Durchführbarkeit: „Sollen wir Sahra Wagenknecht mit der Polizei zum Impfen abführen?“, fragte er.

Der Lockdown für alle sei der Vorbote für die allgemeine Impfpflicht, ist sich die Wochenblick-Chefredakteurin sicher. Immerhin kündigte das mit dem Vize-Chef der Ärztekammer bereits ein gut informierter und namhafter Vertreter an, wie Wochenblick berichtete. Und auch Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) sprach bereits vom Lockdown für alle, der nun wieder einmal von Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) entschieden dementiert wird. Er dementierte allerdings auch die Gerüchte zum jetzigen Lockdown für Ungeimpfte, der international für Erschütterung sorgt. So zeigte sich Kroatiens Präsident Zoran Milanovic schockiert: „In Österreich verbietet man heute Menschen, die nicht geimpft sind, das Haus zu verlassen. Was ist das, Wissenschaft oder Methoden, die an die 30er Jahre erinnern?“

Bereits im April 2020 sagte Elsa Mittmannsgruber die Impfpflicht für alle voraus. Sie bleibe nach wie vor bei der Prognose und ist sich sicher, dass es so weit kommen werde. Das zeige sich auch darin, dass bereits die Impfpflicht für Gesundheitsberufe eingeführt wurde und auf diese würden weitere Berufsgruppen folgen, erklärt sie. Und schließlich werde auch vor den Kleinkindern nicht Halt gemacht, fürchtet Mittmannsgruber.

Blick nach Israel verrät, was auf uns zukommt: „Omega“-Welle rechtfertigt fehlende Impf-Wirkung

Doch warum wird der Druck, möglichst alle in die Nadel zu treiben, derzeit so rapide erhöht? Wochenblick-Chefredakteurin Elsa Mittmannsgruber führt in ein weiteres Propaganda-Mittel ein: Das „Pre-Framing“. Dabei werde den Menschen bereits vor Eintritt eines Ereignisses beigebracht, wie sie dieses zu bewerten haben.

Ein prominentes Beispiel dafür seien die „Impfdurchbrüche“. Mittels „Omega“-Welle soll dafür gesorgt werden, dass die Wirksamkeit der Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 weiterhin nicht in Frage gestellt wird. So habe bereits die Jerusalem Post Israels Premier Naftali Bennett zitiert, wie er erklärte, dass der neue „Omega“-Stamm ansteckender, gefährlicher und Impfstoff-resistent sei. Wie praktisch! Schon lange verrate der Blick nach Israel in Corona-Fragen, was auf uns zukomme, erklärt Mittmannsgruber. Den Naturgesetzen folge die „Omega“-Erzählung überdies nicht. Elsa Mittmannsgruber interviewte unlängst den Experten DDr. Martin Haditsch zu diesem Thema und er erklärte, dass SARS-CoV-2 den Weg der Abmilderung bei den Mutationen gehe.

Wie Studienergebnisse beweisen, schwächen die experimentellen Impfstoffe das Immunsystem. Elsa Mittmannsgruber ist der Überzeugung: „Die neue Welle entsteht durch die Impfungen.“ Weitergedacht bedeute das: „Egal, ob es nun die Impfungen sind, die nicht wirken, oder ob es ein impfstoffresistentes Virus ist: Die Impfungen können nicht mehr als Lösungen angeboten werden. Vorher sollen aber noch alle geimpft werden, koste es, was es wolle.“

Impfpflicht – Lage wird sich zuspitzen: Dann erst schlägt die Stunde der Wahrheit

Obwohl sich viele aufgrund des Drucks impfen ließen und diese durchaus nicht für eine Impfpflicht einstünden, versuche die Regierung die Lagerbildung in Geimpfte und Ungeimpfte und Impfpflicht-Befürworter und Gegner weiter voranzutreiben. Man verleihe den Geimpfte einen Heldenstatus, den diese nicht mehr verlieren wollen würden. Mitarbeiter aus dem medizinischen Bereich schilderten gegenüber Mittmannsgruber, dass viele Geimpfte, auch Kollegen, negative Impffolgen abstritten, selbst wenn sie sie am eigenen Leib verspürten. Krankenhausmitarbeiter rechtfertigten zweifach-Geimpfte auf den Intensivstationen für sich damit, dass sie ein drittes Mal hätten geimpft werden müssen. In ihrer Blindheit würde die Wut auf die Ungeimpften weiter anwachsen. Mittmannsgruber fürchtet, dass es zu einer Zuspitzung der Lage kommen müsse, damit wirklich sichtbar wird, wie viel Widerstandsgeist wirklich in den Menschen schlummert. „So schrecklich es ist, aber es scheint ganz so, dass wir ans Äußerste gebracht werden müssen, ehe die Stunde der Wahrheit schlägt.“

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Klimagipfel „COP26“: Das programmierte Scheitern der Heuchler

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von Ramin Peymani, Liberale Warte

Da ist sie nun auch schon wieder vorbei, die 26. UN-Klimakonferenz. Mehr als zwei Wochen lang hatte sich im schottischen Glasgow alles getummelt, was Rang und Namen hat. Jeder durfte ans Mikrofon, der das Wort Weltuntergang fehlerfrei auszusprechen vermochte – in welcher Sprache auch immer. Der Clou blieb den Veranstaltern jedoch versagt: Queen Elizabeth II. musste passen. Nur allzu gerne hätte man das Staatsoberhaupt des Vereinigten Königreichs und immerhin fünfzehn weiterer Staaten als leibhaftiges Testimonial für die eigene Marketingkampagne präsentiert. Mit ihr hatte man gehofft, nicht nur bei den für Steuererhöhungen wenig empfänglichen Briten der eigenen Ideologie Dynamik zu verleihen, sondern auch in den abgelegensten Regionen der Erde, in Belize ebenso wie in St. Lucia oder auf Tuvalu. Doch auch ohne die Königin zogen die Organisatoren alle Register. Sie ließen sich dabei nicht einmal vom medialen Unbehagen aus der Ruhe bringen, das angesichts der Vorlieben bei der Wahl der Transportmittel zu vernehmen war. Immerhin scheint der überwiegende Teil der Staats- und Regierungschefs zwar seinen Wählern die Kutsche empfehlen zu wollen, Kurzstrecken aber doch lieber per Privatjet zurückzulegen. Soviel Komfort muss für Privilegierte schon sein, Klimawandel hin oder her. Fragen warf außerdem auf, dass sich US-Präsident Biden nicht einmal vom bevorstehenden Weltuntergang vom gelegentlichen „Power Nap“ abhalten ließ. Angesichts der angeblich kaum mehr aufzuhaltenden Apokalypse ist dies allerdings vielleicht die richtige Portion Fatalismus. Am Ende war es dann wie immer: Auch der 26. Weltklimagipfel war nicht mehr als das Schaulaufen der Heuchler.

Vierzehn Tage lang durfte nach Herzenslust CO2 produziert werden, mehr vielleicht als es ganz Glasgow in einem Jahr zu schaffen in der Lage wäre

Gestartet 1995 in Berlin (wo sonst, als in der Wiege des institutionalisierten Klimatotalitarismus), fand auch die „Conference of the Parties“ Nummer 26 als Präsenzveranstaltung statt. Abgesehen davon, dass Menschenaufläufe dieser Größenordnung so gar nicht zur globalen Corona-Panik passen wollen, besteht der Anachronismus vor allem darin, dass man in Zeiten weltweit etablierter Videokonferenzen rekordverdächtige Emissionen produziert, um propagandataugliche Bilder zu erzeugen und die eigene Eitelkeit zu befriedigen. Wie wenig spektakulär wäre es gewesen, Angela Merkel bei ihren assistierten Versuchen zuzusehen, die Kamera ihres Laptops zum Laufen zu bringen oder die passende Ecke ihres Arbeitszimmers für eine stabile WLAN-Verbindung aufzuspüren. So durfte also nach Herzenslust CO2 produziert werden, mehr vielleicht als es ganz Glasgow in einem Jahr zu schaffen in der Lage wäre. Alles für das höhere Ziel. Wen kümmert die Bigotterie der Gelehrten, wenn sie uns doch die Erlösung bringen? Wer fragt nach Privilegien Erleuchteter, die uns vor der Apokalypse zu retten vermögen? Gebt ihnen, was sie brauchen, denn sie führen uns ins Licht. Für den Durchschnittsbürger reicht es. Der ist den Rattenfängern schon lange auf den Leim gegangen. Wenn ihre medialen Trompeten hierzulande Punkt 20 Uhr ihr tägliches Abendkonzert anstimmen, sitzt er vor der Mattscheibe und feiert sich für seine Bereitschaft, noch einen Tick mehr zu geben als verlangt, damit er bloß nicht mit einem achtlos im Restmüll entsorgten Strohhalm zum Untergang der Antillen beitrage, die im Plastik der Weltmeere zu versinken drohen. Oder waren es die Kanarischen Inseln? Sei´s drum, retten ist immer gut.

Wir sind über den Punkt hinaus, an dem weitere Verschärfungen und Verbote ohne Asien und Afrika einen messbaren Zusatznutzen entfalten

Dass es den Protagonisten trotz aller martialischer Sprüche und absurder Kausalketten so ernst dann doch nicht ist, wäre eigentlich leicht zu durchschauen. Wer ernsthaft etwas für einen lebenswerteren Planeten tun wollte, müsste sich diejenigen vorknöpfen, die gar kein Interesse daran haben, etwas zu ändern. Wir sind deutlich über den Punkt hinaus, an dem weitere Verschärfungen und Verbote einen messbaren Zusatznutzen entfalten, solange Asien nicht mitmacht und Afrika derart schnell wächst. Der rasant steigende Energiebedarf der Entwicklungs- und Schwellenländer und die mit der dortigen Wohlstandssteigerung verbundene Mehrbelastung für die Umwelt machen die Selbstbeschränkungen der westlichen Hemisphäre zur Farce. Dabei wird die Frage, wie stark der Mensch denn wirklich zum Klimawandel beiträgt, gar nicht mehr diskutiert. Es geht nur noch darum, den vermeintlich drohenden Untergang zu verhindern, koste es, was es wolle. Ich bin sehr für den Schutz unserer Umwelt. Klare Gewässer, unbelastete Böden und saubere Luft sind die wesentlichen Voraussetzungen für das Leben auf der Erde. Dafür kann jeder von uns viel tun. Jeden Tag. Die Klimaindustrie könnte auf diese Weise aber weder Milliarden verdienen noch mächtige Organisationen etablieren. Sie braucht die Erzählung vom anthropogenen Klimawandel. Sie braucht durchchoreografierte Gipfel und weinende Priester, die sich selbst kasteien, weil sie den Göttern zu wenige Opfer dargebracht haben. Dabei ist das Scheitern von Klimagipfeln der Schlüssel zur Sicherung ihrer Macht. Die „Conference of the Parties“ wird schon deshalb auch weiterhin eine wilde CO2-Party bleiben, bei der zwar alle verkatert nach Hause gehen, aber trotzdem fordern, die Dosis beim nächsten Mal zu erhöhen.

Malignophanten: Spiegel-Kollektivisten und andere Demokratiefeinde

Das, ist uns gerade auf den Schreibtisch gekommen: Dieser Blödsinn, den man in letzter Zeit häufiger liest, ist offenkundig von der Aussage: “die Freiheit des einzelnen endet da, wo die Freiheit des anderen beginnt” einer unter Linken beliebten Floskel abgekupfert. Es mag sich gut lesen, es ist dennoch Unsinn, katgeorischer Unsinn. Freiheit meint Freiheit. Freiheit, […]
Wie uns eine verfehlte (Klima-)Politik in den Energienotstand treibt

Wie uns eine verfehlte (Klima-)Politik in den Energienotstand treibt

Der frühere SPD-Umweltsenator Fritz Vahrenholt warnt vor einer massiven Fehlentwicklung in der deutschen Energiepolitik, die verheerende Folgen hat. Man könne den Klimawandel nicht leugnen, aber man dürfe deswegen “nicht jedem grünen Wahn folgen”, so der Professor im Interview.

Der Beitrag Wie uns eine verfehlte (Klima-)Politik in den Energienotstand treibt erschien zuerst auf reitschuster.de.

Brillant: Bernhard Lassahn über die grüne Heinrich-Böll-Stiftung

Das hat Heinrich Böll nicht verdient: Diese Heinrich-Böll-Stiftung (Foto:Imago)

Das Wort „Feminist“ habe ich in der Schlagzeile vermieden, weil es meine leidvolle Erfahrung ist, daß selbst einige meiner treuesten „Follower“ z.B. bei Facebook, von denen mich in anderen Zusammenhängen kein Blatt trennt, mit meiner „sexistischen“, „chauvinistischen“ und „geschlechterdiskriminierenden Frauenfeindlichkeit“ nichts anfangen können. Sie können das einfach nicht nachvollziehen und ich bin ihnen in diesem Punkt seit Jahren ein Rätsel. Mich betrübt das einigermaßen. Nicht so, daß es ich es schier nicht aushalten könnte, aber es betrübt mich. Weil ich einen gut zu begründenden Verdacht habe, warum das wohl so sein muß. Sie scheinen sich damit abgefunden zu haben, daß „Feminist“ als Synonym für „Bevollmächtigter zur Vertretung der Interessen von Frauen“ zu verstehen sei, und daß folglich jeder ein Frauenfeind sei, der sich über Frauen und Feministen lustig mache oder sie in deutlichen Worten angreift. Noch dazu, wenn er oft, so wie ich, behauptet, es sei tatsächlich das Geschlecht, dessentwegen gewissen Fehlleistungen von Frauen mit Verständnis zu begegnen sei. Ich bin Antifeminist, aber kein Frauenfeind. Ganz im Gegenteil.

In seinem brillanten Artikel „Big Böll is watching you“ bringt es Bernhard Lassahn auf den Punkt, indem er eine Antifeministin zitiert. Ja, es gibt auch antifeministische Frauen. Karen Straughan: „Antifeminismus ist die radikale Idee, dass Frauen erwachsene Menschen sind.

Was ist ein Antifeminist?

Das ist tatsächlich eine radikale Idee, denn behandelt werden Frauen von Feministen im allgemeinen, als seien sie feministische Mündel, die nicht ganz zurechnungsfähig sind, weswegen man ihnen auch allerlei nachzusehen habe, zum Beispiel die Behauptung, Männer seien Schweine. Und daß man sie ihrer Mündelhaftigkeit wegen auch ständig fördern müsse, ihnen per Quote die Sahnejobs zuschanzen müsse, milde sein müsse mit ihnen, wenn sie nach Männern schlagen oder nach ihnen treten, sich abfällig über „die Männer“ äußern und dergleichen mehr.

Dazu gäbe es so viel zu sagen und auch zu fragen, daß es den Rahmen eines Artikels sprengen würde. Deshalb nur schlaglichtartig: Es sind Feministen, die zwar augenzwinkernd darüber hinwegsehen, wenn einer der ihren behauptet, Männer seien Schweine, die sich andererseits aber nie fragen, wer diese Schweine eigentlich von der Geburt bis ins Schulkindalter überwiegend erzieht, welchen Geschlechts ihre Lehrer meistens sind und wer ihnen ständig einhämmert, sie seien qua Geschlecht defizitär. Es ist das feministische Zeitalter, in dem strunzdumme Hühner ihrem Ärger über die eigene Unfähigkeit, eine technische Konstruktion auf Anhieb zu durchschauen, kommentieren dürfen mit dem verärgerten Ausruf: „Das hat doch bestimmt wieder ein Mann erfunden!„, ohne sich dabei überlegen zu müssen, daß es Männer gewesen sind, die so gut wie alles erfunden haben.

Es sind Feministen, die sich königlich amüsieren, wenn sie im Film sehen, wie eine Frau einem Mann in die Eier tritt oder ihm eine Ohrfeige verpaßt – für eine verbale Anzüglichkeit etwa -, dieselben, die sich im umgekehrten Fall nicht mehr einkriegen würden vor lauter Empörung: „Gewalt gegen Frauen! Schweine! Gewalttäter!„. Es sind Feministen, denen die Lächerlichkeit hinter der Tatsache verborgen bleibt, daß es in Berlin eine „gleichberechtigte“ Gedenkplakette für Frau Hertha Heuwer gibt. Hertha Heuwers Verdienst: Sie hat im Jahr 1949 die Currywurst erfunden. Drei Straßen weiter findet sich vielleicht eine Gedenkplakette für Robert Koch, den alten Röntgen oder für Albert Einstein. Ich weiß es nicht genau.

Der Hort des subjektivistischen Natterngezüchts

Bernhard Lassahn nimmt in seinem Artikel die grüne Heinrich-Böll-Stiftung aufs Korn, sozusagen das deutschfeministische Östrogensicherheitshauptamt, Hort des subjektivistischen Natterngezüchts, Heimstatt aller logischen Inkonsistenzen, Zentrale der völligen Geistlosigkeit, Planungsbüro schändlichster Diffamierungskampagnen und eitriges Furunkel am Arsch von Frau Redlich. Und das Beste: Das alles kann Lassahn eindrucksvoll belegen. Right on, Bernhard, nuke ´em!

Bruder Bernhard über die Böll-Stiftung und Karen Straughans Definition des Antifeministen: „Was sagt die Böll-Stiftung dazu? Nichts. So etwas kennen die angeheuerten Fachkräfte für Desinformation nicht. Sie kennen keine echten, keine verifizierten Antifeministen; keine, die sich selbst so nennen. Sie malen sich welche. Deshalb haben sie auch ihre eigene Definition, die nur schlecht zusammengebastelt ist und die in keiner ernsthaften Diskussion mit richtigen Vertretern von antifeministischen Positionen bestehen könnte. Demnach ist man schon Antifeminist, wenn man die Gleichstellungspolitik kritisiert. Egal. Auf einer theoretischen Ebene wollen – und können – sie sowieso nicht diskutieren. Sie sind keine Intellektuellen, sie sind Hexenjäger. Sie zielen auf Personen, getreu dem Motto (frei nach André Heller): Wenn man das Denken nicht attackieren kann, attackiert man eben die Denkenden. Das tun sie. Sie greifen Personen und Gruppierungen an, als wollten sie die zum Abschuss freigeben.

Zum Abschuss freigegeben von den Diskurs- und Geistverweiger:innen wurde nun auch „Achgut“ und logischerweise auch deren Leser. Weil: „rechts“. „Rechte“ sind automatisch Antifeministen. Warum? Die Böll-Stiftung: „Familie besteht für sie stets aus Vater, Mutter und Kind(ern), die biologisch miteinander verwandt sind. Diese Ideologie teilen sie mit rechtsextremen und rechtspopulistischen Positionen.“ Bernhard Lassahn argumentiert dann in eine andere Richtung weiter, ich nehme hier den folgenden Abzweig: Daß Familie stets aus Vater, Mutter und Kindern besteht, war eine Selbstverständlichkeit über viele Jahrhunderte. Sind das alles Ideologen gewesen? – Nicht? Ganz normale Leute seien es gewesen, die sich aufgrund ihrer Blutsverwandtschaft einander besonders verpflichtet fühlten, am gegenseitigen Wohlergehen interessiert waren, sich liebten und sich umeinander sorgten, weil sie im jeweils anderen sich selbst erkannt haben?

Die grünen Limbotänzer

Wer bevölkert heute den Fuchsbau? Ideologenfüchse? Wer lebt in der Bärenhöhle? Ideologenbären? Warum verteidigt die Raubkatze ihr Junges „wie eine Löwin“? Weil sie Ideologenlöwin ist? Rechte Füchse, rechte Bären und rechte Löwen? Gottdammich: Wo genau sind die Ideologen zu finden? Bei der Heinrich Böll & Böllerinnen-Stiftung! Und wie würden sie meinen biologischen Einwand kommentieren? So würden sie das vermutlich tun: Dieser Erdinger argumentiert nicht biologisch. Der argumentiert „biologistisch“. Eigentlich argumentiert er gar nicht, weil: „rechts“.

Die Limbo-Latte des Niveaus hängt bei der Böll-Stiftung sowieso schon tief, doch da scheint noch was zu gehen: how low can you go?„, schreibt Bernhard Lassahn – und wirft dem grünlichen Östrogensicherheitshauptamt gleich noch einen Böller vor die Füße: „Es gibt auch noch andere Gruppen in unserer vielfältigen und durchaus lebendigen Gesellschaft. Ich denke da an die, die man „Geflüchtete“ nennt, oder „Schutzsuchende“, oder die, „die noch nicht so lange hier leben“. Was würden die Experten der Böll-Stiftung zu solchen Gruppen sagen? Etwa denselben Satz? ‚Familie besteht für sie stets aus Vater, Mutter und Kind(ern), die biologisch miteinander verwandt sind. Diese Ideologie teilen sie mit rechtsextremen und rechtspopulistischen Positionen‘.“ – eine verdammt gute Frage.

Teilen diese „Schutzsuchenden“ etwa das Familienbild von Rechten und Rechtsextremen? Und wenn ja, was würden Grüne dann anderes tun, als den Import von Rechten und Rechtsextremen nach Deutschland zu befürworten? Tun sie das? Ach woher! Was tun sie dann? Bruder Bernhard hat eine schlüssige Antwort: „Es geht (…) darum, „Antifeministen“ (die keine sind) als „rechts“ (und damit als Ausgestoßene) zu brandmarken. Die Kontaktschuld macht es möglich. Das Familienbild wird als Test gesehen – mit der Beweiskraft eines PCR-Tests mit mehr als 50 Vermehrungszyklen –, als Indiz dafür, dass man bereits vom rechtsextremen Virus befallen ist. Nach so einer Logik ist es durchaus sinnvoll, sich diese „Ideologie“ – diese schlimme Krankheit –, auf die so ein positiver Test ihrer Meinung nach hinweist, näher anzusehen.

Das Bild der „Anderen“

Und tatsächlich – gerade eben schrieb ich selbst noch vom „Biologisten“ – kommt das eitrige Furunkel am Arsch von Frau Redlich mit der folgenden Einlassung ums Eck: „Diese Naturhaftigkeit wird biologistisch begründet und mit einer sozialdarwinistischen Lebensphilosophie verknüpft. Daraus speist sich die rassistische, antisemitische, antifeministische, homophobe und elitäre Programmatik der extremen Rechten„. – Na wenigstens nicht „antisemitistisch„. Dennoch fragt sich der aufrichtig Interessierte, woraus sich eigentlich die Programmatik der „Böllistist:innen“ speist: Aus der stinkenden Jauchegrube der Selbstgerechtigkeit, wahrscheinlich. Das ist es ja letztlich, was die Einlassungen der Heinrich-Böll-Stiftung zum Thema sind: Die öffentlich „kommunizierte“ Gewißheit, daß es sich bei ihr selbst um die lautersten Charaktere mit den besten Absichten handelt, um derartige Durchblicker, daß man das Unfehlbarkeitsdogma für den Papst eigentlich auf die Böll-Stiftung übertragen sollte. Es ist nicht das Bild, das man dort von „den Anderen“ zeichnet – so ärgerlich das auch ist -, das wirklich gefährlich wäre, sondern brandgefährlich ist die offensichtliche Eigenwahrnehmung dieser Grünlichen. Die glauben tatsächlich, sie seien „die Guten“ – und zwar so gut wie exclusiv.

Wenn man nun im Geschichtsbuch blättert, um nachzusehen, wer früher schon einmal der Ansicht gewesen ist, sie seien – sozusagen exclusiv – „die Guten“, kommt man schnell darauf, wer das historische Furunkel am Arsch von Frau Redlich gewesen ist, und daß es dem heutigen gleicht wie ein Furunkel dem anderen. Wenn man sich dann noch überlegt, wie häßlich alles wurde, nachdem sich das historische Furunkel auch noch entzündet hatte, dann bekommt man eine Ahnung von der Dringlichkeit, mit welcher der Verfassungsdermatologe sich um das heutige Furunkel zu kümmern hätte, auf daß es sich nicht ebenfalls noch entzünde.

In diesem Zusammenhang fragt man sich dann unwillkürlich auch, was das eigentlich für ein Verfassungsschutz sein soll, der die Heinrich-Böll-Stiftung nicht rund um die Uhr beobachtet. Und man fragt sich, was dieses ganze Getue um „Hass & Hetze“ soll, wenn ausgerechnet die schlimmsten Hetzer:innen sich unbehelligt hinter dem Namen eines honorigen Schrifstellers in einer Stiftung verstecken dürfen, um von dort aus Gift & Galle zu spucken auf jeden, der sie wahrheitsgetreu bezeichnet als das, was sie sind: Grüne, die erst rot im Kopf und dann braun am Geschlecht geworden sind.

Enthüllt: Klaus Schwabs Schule für COVID-Diktatoren, Plan für ‚Great Reset‘

Wie kommt es, dass mehr als 190 Regierungen aus aller Welt mit der COVID-19-Pandemie auf fast genau dieselbe Art und Weise umgegangen sind, mit Abriegelungen, Maskenpflicht und Impfausweisen, die jetzt überall üblich sind? Die Antwort könnte in der Young Global Leaders School liegen, die von Klaus Schwab vom Weltwirtschaftsforum gegründet und geleitet wurde und die viele der heutigen prominenten Politiker und Wirtschaftsführer auf ihrem Weg an die Spitze durchlaufen haben.

Der deutsche Wirtschaftswissenschaftler, Journalist und Autor Ernst Wolff hat in einem Video des Podcasts des deutschen Corona-Komitees einige Fakten über Schwabs „Young Global Leaders“-Schule verraten, die für das Verständnis des Weltgeschehens während der Pandemie relevant sind. Während Wolff hauptsächlich als Kritiker des globalistischen Finanzsystems bekannt ist, hat er sich in letzter Zeit darauf konzentriert, das ans Licht zu bringen, was er als die versteckte Agenda hinter den Anti-Covid-Maßnahmen sieht, die auf der ganzen Welt in Kraft gesetzt werden.

Mysteriöse Anfänge**

Die Geschichte beginnt mit dem Weltwirtschaftsforum (WEF), einer Nichtregierungsorganisation, die von Klaus Schwab, einem deutschen Wirtschaftswissenschaftler und Maschinenbauingenieur, 1971 im Alter von nur 32 Jahren in der Schweiz gegründet wurde. Der Öffentlichkeit ist das WEF vor allem durch die jährlichen Konferenzen bekannt, die jedes Jahr im Januar in Davos (Schweiz) stattfinden und bei denen führende Vertreter aus Politik und Wirtschaft aus der ganzen Welt zusammenkommen, um die Probleme des Tages zu diskutieren. Heute ist es eines der weltweit wichtigsten Netzwerke der globalistischen Machtelite und wird von rund tausend multinationalen Unternehmen finanziert.

Dem WEF, das ursprünglich bis 1987 European Management Forum hieß, gelang es bereits bei seinem ersten Treffen im Februar 1971, 440 Führungskräfte aus 31 Nationen zusammenzubringen, was, wie Wolff betont, für jemanden wie Schwab, der zuvor kaum internationale oder berufliche Erfahrung hatte, eine unerwartete Leistung war. Wolff glaubt, dass der Grund dafür in den Kontakten liegt, die Schwab während seiner Universitätsausbildung knüpfte, unter anderem bei keinem Geringeren als dem ehemaligen nationalen Sicherheitsberater und Außenminister Henry Kissinger. Wolff weist auch darauf hin, dass die Harvard Business School in der Zeit, in der Schwab dort war, dabei war, ein eigenes Managementforum zu planen, und es ist möglich, dass Harvard ihm schließlich die Aufgabe übertrug, es zu organisieren.

An dem Forum nahmen zunächst nur Personen aus dem Wirtschaftsbereich teil, doch schon bald kamen auch Politiker, prominente Vertreter der Medien (u. a. von BBC und CNN) und sogar Prominente hinzu.

Schwabs Young Global Leaders: Inkubator des Great Reset?

1992 gründete Schwab eine parallele Einrichtung, die Schule Global Leaders for Tomorrow, die 2004 als Young Global Leaders neu gegründet wurde. Die Teilnehmer der Schule müssen sich um die Aufnahme bewerben und werden dann einem strengen Auswahlverfahren unterzogen. Unter den Absolventen der ersten Klasse im Jahr 1992 befanden sich bereits viele, die später zu wichtigen Persönlichkeiten der liberalen Politik wurden, wie Angela Merkel, Nicolas Sarkozy und Tony Blair. Derzeit gibt es etwa 1 300 Absolventen dieser Schule, und die Liste der Absolventen enthält mehrere Namen von Personen, die später an der Spitze der Gesundheitseinrichtungen ihrer jeweiligen Länder standen. Vier von ihnen sind ehemalige und aktuelle Gesundheitsminister Deutschlands, darunter Jens Spahn, der seit 2018 Bundesminister für Gesundheit ist. Philipp Rösler, der von 2009 bis 2011 Gesundheitsminister war, wurde 2014 von Schwab zum Geschäftsführer des WEF ernannt.

Weitere bekannte Namen auf der Liste der Schule sind Jacinda Ardern, die Premierministerin von Neuseeland, deren strenge Abschottungsmaßnahmen von globalen Gesundheitsbehörden gelobt wurden, Emmanuel Macron, der Präsident von Frankreich, Sebastian Kurz, der bis vor kurzem Bundeskanzler von Österreich war, und Viktor Orbán, der Premierminister von Ungarn; Jean-Claude Juncker, ehemaliger luxemburgischer Premierminister und Präsident der Europäischen Kommission, und Annalena Baerbock, die Vorsitzende der deutschen Grünen, die bei der diesjährigen Bundestagswahl die erste Kanzlerkandidatin der Partei war und immer noch als Merkels Nachfolgerin im Gespräch ist. Auch der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom, der für den Jahrgang 2005 ausgewählt wurde, ist auf der Liste zu finden, ebenso wie der ehemalige Präsidentschaftskandidat und derzeitige US-Verkehrsminister Peter Buttigieg, der ein sehr junger Absolvent ist, da er für den Jahrgang 2019 ausgewählt wurde. Alle diese Politiker, die in den vergangenen zwei Jahren im Amt waren, haben sich für eine harte Reaktion auf die COVID-19-Pandemie ausgesprochen, die auch die Macht ihrer jeweiligen Regierungen erheblich gestärkt hat.

Die Liste der Absolventen der Schule beschränkt sich jedoch nicht nur auf führende Politiker. Wir finden dort auch viele der Kapitäne der Privatwirtschaft, darunter Bill Gates von Microsoft, Jeff Bezos von Amazon, Richard Branson von Virgin und Chelsea Clinton von der Clinton Foundation. Sie alle unterstützten die globale Reaktion auf die Pandemie, und viele von ihnen profitierten von den Maßnahmen in erheblichem Umfang.

Wolff glaubt, dass die Menschen hinter dem WEF und der Global Leaders School diejenigen sind, die wirklich bestimmen, wer politische Führungskräfte werden, obwohl er betont, dass er nicht glaubt, dass Schwab selbst diese Entscheidungen trifft, sondern lediglich ein Vermittler ist. Er weist außerdem darauf hin, dass zu den Alumni der Schule nicht nur Amerikaner und Europäer gehören, sondern auch Menschen aus Asien, Afrika und Südamerika, was darauf hindeutet, dass die Schule wirklich eine weltweite Reichweite hat.

Im Jahr 2012 gründeten Schwab und das WEF eine weitere Institution, die „Global Shapers Community“, die Personen mit Führungspotenzial aus der ganzen Welt unter 30 Jahren zusammenbringt. Bis heute haben etwa 10.000 Teilnehmer dieses Programm durchlaufen, und es finden regelmäßig Treffen in 400 Städten statt. Wolff ist der Ansicht, dass es sich dabei um ein weiteres Versuchsfeld handelt, auf dem künftige politische Führungskräfte ausgewählt, überprüft und vorbereitet werden, bevor sie in den politischen Apparat der Welt aufgenommen werden.

Wolff weist darauf hin, dass nur sehr wenige Absolventen der Global Leaders School diese in ihren Lebensläufen aufführen. Er sagt, dass er sie nur in einem einzigen gesehen hat, nämlich im Lebenslauf des deutschen Wirtschaftswissenschaftlers Richard Werner, der ein bekannter Kritiker des Establishments ist. Wolff vermutet, dass die Schule selbst Kritiker des Systems gerne in ihre Reihen aufnimmt, denn ein weiterer Name unter den Absolventen ist Gregor Hackmack, der deutsche Chef von Change.org, der zum Jahrgang 2010 gehörte. Wolff glaubt, dass dies darauf zurückzuführen ist, dass die Organisation sich als fair und ausgewogen präsentieren will, obwohl sie auch sicherstellen will, dass ihre Kritiker eine kontrollierte Opposition sind.

Eine weitere Gemeinsamkeit der Global Leaders-Absolventen besteht darin, dass die meisten von ihnen abgesehen von ihrer Teilnahme am Programm vor ihrer Beförderung in einflussreiche Positionen nur sehr spärliche Lebensläufe aufweisen, was darauf hindeuten könnte, dass ihre Verbindung zu den Institutionen von Schwab der entscheidende Faktor für den Start ihrer Karriere ist. Am deutlichsten wird dies, wenn die Alumni der Schule öffentlich zu Themen befragt werden, über die sie im Vorfeld nicht belehrt wurden, und ihre Schwierigkeiten bei der Beantwortung dieser Fragen oft deutlich werden. Wolff behauptet, dass ihre Rolle nur darin besteht, als Sprachrohr für die Argumente zu fungieren, die diejenigen, die im Schatten hinter ihnen stehen, in der öffentlichen Debatte diskutiert haben wollen.

Schwabs Ja-Sager in Aktion

In Anbetracht der wachsenden Unzufriedenheit mit den Anti-Covid-Maßnahmen, die von den Absolventen der Schule, die jetzt nationale Führungspersönlichkeiten sind, in die Praxis umgesetzt wurden, hält Wolff es für möglich, dass diese Personen aufgrund ihrer Bereitschaft, alles zu tun, was man ihnen sagt, ausgewählt wurden und dass sie auf ein Scheitern vorbereitet werden, damit die anschließende Gegenreaktion ausgenutzt werden kann, um die Schaffung einer neuen globalen Regierungsform zu rechtfertigen. In der Tat stellt Wolff fest, dass Politiker mit einzigartigen Persönlichkeiten und starken, originellen Ansichten selten geworden sind und dass die nationalen Führer der letzten 30 Jahre sich durch ihre Sanftmut und ihr Festhalten an einer strikten, von oben diktierten globalistischen Linie auszeichneten. Besonders deutlich wurde dies bei der Reaktion der meisten Länder auf die Pandemie, bei der Politiker, die vor zwei Jahren noch nichts über Viren wussten, plötzlich verkündeten, dass Covid eine schwere Gesundheitskrise sei, die es rechtfertige, die Menschen in ihren Häusern einzusperren, ihre Geschäfte zu schließen und ganze Volkswirtschaften zu ruinieren.

Es ist schwierig, die genaue Funktionsweise der Schule zu ermitteln, aber Wolff ist es gelungen, etwas darüber zu erfahren. In den Anfangsjahren der Schule trafen sich die Mitglieder jeder Klasse mehrmals im Laufe eines Jahres, unter anderem zu einem zehntägigen „Executive Training“ an der Harvard Business School. Wolff ist der Ansicht, dass die Absolventen durch die Begegnung mit ihren Klassenkameraden und die Einbindung in ein breiteres Netzwerk Kontakte knüpfen, auf die sie in ihrer späteren Laufbahn zurückgreifen. Heute umfasst das Programm der Schule Kurse, die über einen Zeitraum von fünf Jahren in unregelmäßigen Abständen angeboten werden, was sich in einigen Fällen mit den Anfängen der politischen oder beruflichen Laufbahn einiger Teilnehmer überschneiden kann – was bedeutet, dass sie regelmäßig nach Davos kommen werden. Emmanuel Macron und Peter Buttigieg zum Beispiel wurden vor weniger als fünf Jahren für die Schule ausgewählt, was bedeutet, dass sie während ihrer politischen Laufbahn regelmäßig an Programmen im Zusammenhang mit den Young Global Leaders teilgenommen haben und vielleicht sogar heute noch teilnehmen.

Ein weltweites Netzwerk von Reichtum und Einfluss

Die Absolventen der Young Global Leaders-Schule und der Global Leaders for Tomorrow-Schule befinden sich in einer sehr guten Ausgangsposition, da sie dann Zugang zum Kontaktnetz des WEF haben. Zum aktuellen Kuratorium des WEF gehören Persönlichkeiten wie Christine Lagarde, ehemalige geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds und derzeitige Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Königin Rania von Jordanien, die von Forbes als eine der 100 mächtigsten Frauen der Welt eingestuft wurde, und Larry Fink, CEO von BlackRock, der größten internationalen Investmentgesellschaft, die jährlich rund 9 Billionen Dollar verwaltet. Wenn man die Verbindungen zwischen den Absolventen der Schule nachverfolgt, kann man laut Wolff feststellen, dass sie sich auch noch lange nach der Teilnahme an den Global Leaders-Programmen gegenseitig bei ihren Initiativen unterstützen.

Wolff ist der Ansicht, dass viele Eliteuniversitäten in dem vom WEF bestimmten Prozess eine Rolle spielen und nicht länger als außerhalb der Politik und Wirtschaft agierend betrachtet werden sollten. Als Beispiel führt er die Harvard Business School an, die jedes Jahr Millionen von Dollar von Spendern erhält, sowie die Harvard School of Public Health, die in Harvard T. H. Chan School of Public Health umbenannt wurde, nachdem sie 350 Millionen Dollar von dem in Hongkong geborenen Milliardär Gerald Chan erhalten hatte. Dasselbe gilt für die Johns Hopkins School of Public Health, die in Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health umbenannt wurde, nachdem Medienmogul Michael Bloomberg der Schule 2018 1,8 Milliarden Dollar gespendet hatte.

Wolff stellt fest, dass der Einfluss des WEF weit über diejenigen hinausgeht, die die Programme Global Leaders und Global Shapers durchlaufen haben, da die Zahl der Teilnehmer an den jährlichen Konferenzen in Davos viel größer ist, als viele vermuten; er erwähnt, dass er darüber informiert wurde, dass etwa 1.500 Privatjets die Teilnehmer jedes Jahr zu der Veranstaltung bringen und die Schweizer Flughäfen überlasten.

Die Allianz von Grossunternehmen und Regierung

Das Hauptziel der WEF-Aktivitäten besteht laut Wolff darin, die Zusammenarbeit zwischen Grossunternehmen und nationalen Regierungen auf hoher Ebene zu erleichtern und zu fördern, was sich bereits abzeichnet. Viviane Fischer, eine weitere Teilnehmerin des Podcasts des Corona-Ausschusses, weist darauf hin, dass das in Großbritannien ansässige Unternehmen Serco unter anderem Migranten für die britische Regierung abfertigt und Gefängnisse in der ganzen Welt verwaltet. Auch die internationale Reichweite der Pharmaindustrie ist beträchtlich: Wolff erwähnt, dass der Global Leaders Alumnus Bill Gates beispielsweise schon lange vor Ausbruch der Pandemie über die öffentlichen Gesundheitsinitiativen seiner Stiftung in Afrika mit Pfizer, einem der wichtigsten Hersteller der umstrittenen mRNA-Impfstoffe gegen Covid, Geschäfte gemacht hat. Es ist vielleicht kein Zufall, dass Gates zu einem der wichtigsten Befürworter von Sperrmaßnahmen und der Covid-Impfstoffe geworden ist, seit diese verfügbar sind, und das Wall Street Journal hat berichtet, dass seine Stiftung etwa 200 Milliarden Dollar an „sozialem Nutzen“ durch die Verteilung von Impfstoffen verdient hat, bevor die Pandemie überhaupt begonnen hatte. Man kann sich nur vorstellen, wie hoch die Gewinne aus den Impfstoffen heute sind.

Die digitale Technologie, die heute allgegenwärtig ist, spielt ebenfalls eine wichtige Rolle in den globalen Plänen der Elite. Wolff hebt hervor, dass BlackRock, das von dem Global Leaders Alumnus Larry Fink geleitet wird, derzeit der größte Berater der Zentralbanken der Welt ist und seit mehr als 30 Jahren Daten über das Weltfinanzsystem sammelt und zweifellos ein besseres Verständnis davon hat, wie das System funktioniert, als die Zentralbanken selbst.

Eines der Ziele der aktuellen Politik vieler Regierungen ist es, so Wolff, die Geschäfte kleiner und mittlerer Unternehmer zu zerstören, damit multinationale Konzerne mit Sitz in den USA und China das Geschäft überall monopolisieren können. Insbesondere Amazon, das bis vor kurzem von Jeff Bezos, einem Absolventen von Global Leaders, geführt wurde, hat durch die Abriegelungsmaßnahmen, die die Mittelschicht vernichtet haben, enorme Gewinne erzielt.

Wolff behauptet, dass das ultimative Ziel dieser Beherrschung durch große Plattformen die Einführung einer digitalen Bankwährung ist. Erst in den letzten Monaten hat das chinesische International Finance Forum, das dem WEF ähnelt, die Einführung des digitalen Yuan vorgeschlagen, der wiederum durch das Diem-Blockchain-basierte Währungsnetzwerk internationalisiert werden könnte. Interessanterweise ist Diem der Nachfolger von Libra, einer Kryptowährung, die zuerst von Mark Zuckerbergs Facebook angekündigt wurde, was darauf hindeutet, dass eine globale Währung, die die Macht des Dollars oder des Yuan übersteigt und durch die Zusammenarbeit chinesischer, europäischer und amerikanischer Unternehmensnetzwerke verwaltet wird, derzeit diskutiert wird. Im Aufsichtsrat des Internationalen Finanzforums sitzen Namen wie Christine Lagarde vom WEF, Jean-Claude Trichet, der ehemalige Präsident der Europäischen Zentralbank, und Horst Köhler, der frühere Chef des Internationalen Währungsfonds.

Wolff erklärt weiter, dass die Schließungen und anschließenden Rettungsaktionen, die in den letzten zwei Jahren weltweit zu beobachten waren, viele Länder an den Rand des Bankrotts gebracht haben. Um eine wirtschaftliche Katastrophe zu vermeiden, griffen die Regierungen der Welt auf 650 Milliarden Sonderziehungsrechte (SZR) zurück, bei denen es sich um zusätzliche, vom Internationalen Währungsfonds verwaltete Devisenreserven handelt. Wenn diese schließlich fällig werden, werden dieselben Regierungen in arge Bedrängnis geraten, weshalb die Einführung digitaler Währungen plötzlich zu einer Priorität geworden ist – und das könnte von Anfang an der verborgene Zweck der Sperrungen gewesen sein.

Laut Wolff sind zwei europäische Länder bereits bereit, digitale Währungen zu verwenden: Schweden und die Schweiz. Es ist vielleicht kein Zufall, dass es in Schweden aufgrund der Pandemie so gut wie keine Beschränkungen gab, und die Schweiz hat nur sehr leichte Maßnahmen ergriffen. Wolff glaubt, dass der Grund dafür darin liegen könnte, dass die beiden Länder ihre Wirtschaft nicht durch Abriegelungsmaßnahmen zum Absturz bringen mussten, weil sie bereits vor Beginn der Pandemie auf die Verwendung digitaler Währungen vorbereitet waren. Er vermutet, dass eine neue Runde von Abriegelungsmaßnahmen vorbereitet wird, die die Volkswirtschaften der Welt endgültig zum Erliegen bringen und zu massiver Arbeitslosigkeit führen wird, was wiederum die Einführung eines universellen Grundeinkommens und die Verwendung einer von einer Zentralbank verwalteten digitalen Währung zur Folge hat. Diese Währung könnte eingeschränkt werden, sowohl in Bezug darauf, wofür man sie ausgeben kann, als auch in Bezug auf den Zeitrahmen, in dem man sie ausgeben muss.

Außerdem weist Wolff darauf hin, dass die Inflation, die derzeit weltweit zu beobachten ist, eine unvermeidliche Folge der Tatsache ist, dass die nationalen Regierungen, nachdem sie Kredite von den Zentralbanken aufgenommen haben, in weniger als zwei Jahren etwa 20 Billionen Dollar in die Weltwirtschaft eingebracht haben. Während frühere Rettungsaktionen den Märkten zugute kamen, ging diese jüngste Runde an die Bürger, was die Preise für Produkte, für die die Bürger ihr Geld ausgeben, wie etwa Lebensmittel, in die Höhe treibt.

Die Demokratie wurde abgeschafft

Die ultimative Schlussfolgerung, die man aus all dem ziehen muss, ist laut Wolff, dass die Demokratie, wie wir sie kannten, stillschweigend abgeschafft wurde, und dass, obwohl der Anschein von demokratischen Prozessen in unseren Ländern aufrechterhalten wird, die Tatsache ist, dass eine Untersuchung der Art und Weise, wie das Regieren in der Welt heute funktioniert, zeigt, dass eine Elite von superreichen und mächtigen Individuen effektiv alles kontrolliert, was in der Politik vor sich geht, was besonders in Bezug auf die Pandemie-Reaktion deutlich wurde.

Der beste Weg, ihre Pläne zu bekämpfen, besteht laut Wolff darin, die Menschen über die Geschehnisse aufzuklären und sie erkennen zu lassen, dass das Narrativ vom „supergefährlichen Virus“ eine Lüge ist, die sie dazu bringen soll, Dinge zu akzeptieren, die ihren eigenen Interessen zuwiderlaufen. Wenn auch nur 10 % der normalen Bürger sich dessen bewusst werden und sich entschließen, Maßnahmen zu ergreifen, könnte dies die Pläne der Elite durchkreuzen und vielleicht ein Fenster für die normalen Bürger öffnen, um die Kontrolle über ihr eigenes Schicksal zurückzuerlangen.

Video-Interview

Ernst Wolff wird in dieser Videoreihe von Dr. Reiner Fuellmich interviewt, einem deutschen Juristen und Politiker, der einen Podcast mit dem Namen Corona-Ausschuss betreibt, der sich kritisch mit der Reaktion der deutschen Regierung auf die Pandemie auseinandersetzt. Diese Videos stammen aus einem ihrer Podcasts. Weitere Teilnehmer des Gruppenchats sind Viviane Fischer, eine in Berlin ansässige Wirtschaftsanwältin und Wirtschaftswissenschaftlerin, die regelmäßig am Corona-Ausschuss teilnimmt, und Wolfgang Wodarg, ein ehemaliger deutscher Bundestagsabgeordneter der sozialdemokratischen Partei, der sich gegen die Abriegelungs- und Impfmaßnahmen der deutschen Regierung ausgesprochen hat.

Polizeiliche Zwangsvorführung Ungeimpfter: Kommt die Impf-Gestapo?

„Und bist du nicht willig, gebrauch´ ich Gewalt“ – (Foto:Imago)

Die Impfpflicht rückt mit Siebenmeilenstiefeln näher. Inzwischen wird bereits laut darüber nachgedacht, wie diese durchgesetzt werden könne: „Impfunwillige könnten sogar von der Polizei vorgeführt werden„, berichten dieser Vorstellung tendenziell und merklich keineswegs abgeneigte Medien. Die Grünen haben sich in Tateinheit mit zunehmend hemmungsloser auftretenden Fanatikern (die inzwischen von der „Wissenschaftsredakteurin” auftretenden ZDF-Propagandistin Mai Thi Nguyen-Kim über Wirtschaftsbosse wie kik„-CEO Patrick Zahn bis hin zu Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reichen) dem Ansinnen verschrieben, diese Impfpflicht – zunächst berufsgruppebezogen, dann für alle – auf den Weg zu bringen. Unterstützung kommt dafür gar aus der „Opposition“: Unions-Fraktionsvize Katja Leikert warnte, mit der Einführung weiter zu warten: Es werde sonst „sehr teuer für uns mehrheitlich Geimpfte”, so die CDU-Spalterin.

Bald könnte es also wieder soweit sein, dass wieder Menschen in Deutschland abgeholt werden – abgeführt vor den Augen ihrer Familie, bloßgestellt als Volksfeinde; aber diesmal offiziell nicht, weil sie gefährliche Meinungen vertreten oder verbreiten (das zwar auch), sondern weil sie ihre Teilnahme an einer Zwangstherapie mit ungewissen Folgen und ohne faktisch erwiesenen Nutzen verweigern. Den meisten Deutschen ist vermutlich gar nicht bewusst, dass sie nur noch wenige Schritte von einer neuen faschistischen Realität entfernt sind, die die künftigen Grundbedingungen unseres Zusammenlebens dauerhaft verändern wird. Und wie immer in der Geschichte passiert dies nicht plötzlich, sondern schleichend. Es ist nämlich nicht so, dass wir eines morgens aus dem Fenster schauen und plötzlich herrscht Diktatur. Der Weg in die Barbarei ist nicht nur mit scheinbar besten und alternativlosen Absichten gepflastert; er verläuft auch ganz gemächlich, oftmals mit Ausblick auf ein herrliches Panorama. Am Ende aber steht die Katastrophe.

Politische Phasenverschiebung

Ebenfalls ist es kennzeichnend für die fatale politische Phasenverschiebung, dass ein Großteil der Bevölkerung meint, sich ihren Auswirkungen dadurch entziehen zu können, dass sie sich ja an Regeln halten, die sie vermeintlich vom Erleben der Unfreiheit ausnehmen. Die staatlichen Übergriffe betreffen ja nur die unbotmäßigen anderen: Ungemütlich wird es ja nicht für mich, sondern nur für die, die sich gegen die Volksgemeinschaft stellen! Und wir, die wir konformistisch, patriotisch, solidarisch, verantwortungsbewusst im Sinne der Gemeinschaft handeln, müssen kein Ungemach fürchten! Lockdowns, Zutrittsverbote, Schikanen, Quarantäne – all das droht ja nur den Leugnern und Verweigerern, den Uneinsichtigen, die es anders nicht kapieren. Und nein, Rassismus oder Diskriminierung ist dies nicht, denn die Opfer können sich ja ganz einfach ihre Freiheit zurückholen, indem sie die staatlichen Erwartungen erfüllen! Diese zynische Denkweise ist inzwischen wieder wohlgelitten: Der Ausschluss von Ungeimpften ist ja keine wirkliche Apartheid, weil diese sich ja jederzeit „freiimpfen” können – und schon schließen sie wieder zur Kaste der Privilegierten auf!

Wer so argumentiert, hat aus den Abgründen der Geschichte nichts gelernt. Der große Sündenfall liegt bereits darin, dass Grundrechte überhaupt an Bedingungen geknüpft werden. Denn ist die Methodik des Staatsterrors gegen Minderheiten erst einmal akzeptiert, sind ihre Inhalte ganz beliebig austauschbar. Morgen sind es dann Raucher, Übergewichtige, Extremsportler, Nichtvegetarier oder andere als solche definierten „Aktiv-Risikogruppen”, deren Verhalten als „gemeinschädlich” identifiziert wird und sie einer staatlich orchestrierten „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ der Guten gnadenlos ausliefert.

In Österreich, wo man schon deutlich weiter ist, zeigt sich die hässliche Fratze des neuen Gesundheitsfaschismus bereits in ihrer ganzen Pracht. Was dort geschieht, hätte unter sämtlichen – noch bis Anfang 2020 nach rechtswissenschaftlichem und gesellschaftlichem Konsens über jeden Zweifel erhabenen – Grundüberzeugungen und Freiheitskriterien zu Recht selbst dann als unvorstellbar gegolten, wenn ein zirkulierender Erreger die Virulenz und Letalität von Ebola oder Tollwut besäße. Bei einer fast ausschließlich für vulnerable Personen bedrohlichen Infektion mit einer Sterblichkeit im Promillebereich werden die Maßnahmen verbrecherisch und gleichen einem Putsch. Dass dieser nicht aus perfiden Machtgelüsten einer Herrscherclique erfolgt, sondern einer panikbefeuerten Kollektivpsychose heraus, macht es nicht besser. Es hat keine anderthalb Jahre gebraucht, um hier alle humanistischen Urprinzipien und verfassungsrechtlichen Brandmauern über den Haufen zu werfen. Willkommen zurück im Mittelalter.

Zurück ins Mittelalter

In dem Maße, wie sich die Impfung als insgesamt gescheitert manifestiert, steigert sich auch in Deutschland das Verlangen ins Uferlose, lieber Sündenböcke für das Versagen verantwortlich zu machen, als sich einen historischen Fehler einzugestehen. Die Schuldigen sieht man nun auch bei uns verstärkt in den Ungeimpften; es ist ein Ablenkungs- und Diffamierungsmanöver, so himmelschreiend falsch, unlogisch und sinnfrei, dass man an der intelligenzbeleidigenden Dummheit der Eliten, die uns dieses Hetzgift einträufeln, schier verzweifeln möchte.Die rationalen Argumente gegen das verhängnisvolle Ausspielen Ungeimpfter gegen Geimpfte sind tausendfach vorgebracht, doch sie stoßen auf umso taubere Ohren, je mehr sie durch die Wirklichkeit bestätigt werden. Trotzdem darf man nicht müde werden, sie zu wiederholen

Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Möglichkeit 1: Die Impfung wirkt, indem sie zwar weder den Geimpften vor Infektionen noch andere vor Ansteckung durch ihn schützt, dafür aber kritische oder tödliche Verläufen verhindert. Dann droht Geimpften auch keine Gefahr mehr durch eine Ansteckung – egal ob diese von anderen Geimpften ausgeht oder von Ungeimpften. (Wäre es so, dass eine Ansteckung durch Ungeimpfte für Geimpfte gefährlich wäre, aber eine Ansteckung durch anderen Geimpfte nicht, dann bestünde hier ein Unterschied. Dafür existieren aber überhaupt keine Belege und dies wird auch nirgends behauptet.) Damit kann es Geimpften ganz egal sein, ob sich andere impfen lassen oder nicht, denn im worst case erleben sie einen milderen Verlauf. Eine Impfpflicht ist somit unsinnig. Und Möglichkeit 2: Die Impfung wirkt nicht, weil sie nicht nur den Geimpften gar nicht schützt (weder ihn selbst vor Infektionen noch andere vor Ansteckung durch ihn), sondern auch keine kritischen oder tödlichen Verläufe verhindert. Vieles deutet darauf hin, dass genau dies der Fall ist. Dann wäre eine Impfpflicht erst recht unsinnig.

Tatsächlich existieren überhaupt keine validen Belege für die Annahme, dass die Impfung schwere Verläufe auch nur seltener machen würde. Diese Behauptung wurde von Herstellern und politischer Impflobby eilig nachgereicht, nachdem das Versprechen der „Herdenimmunität” – dank massenhafter Impfdurchbrüche – wie eine Seifenblase geplatzt war. Um das Vertrauen in die Kampagne nicht vollends zu erschüttern, versuchen die Regierungen seitdem fieberhaft und mit allen statistischen Finessen, ihre Richtigkeit indirekt zu beweisen, indem sie die Mär einer „Pandemie der Ungeimpften” – vor allem auf den Intensivstationen – etablierten. Die Legende, dort lägen vor allem Ungeimpfte, die dann den Geimpften die Intensivbetten wegnähmen (Zwischenfrage hier: wofür brauchen sie diese eigentlich, da sie doch vor schweren Verläufen geschützt sind?), ist das Ergebnis einer vorsätzlichen Irreführung, die offenbar deutschlandweit und systematisch – mit Wissen des RKI – praktiziert wird.

Trickserei auf den Intensivstationen

Denn seit dem DIVI-Wochenbericht vom 30. September 2021 werden nur noch Personen mit „bekanntem Impfstatus” bei der Berechnung des Anteils Ungeimpfter in Kliniken herangezogen. Diese sind jedoch nicht, wie man meinen sollte, die Mehrheit sondern nur eine kleine Gruppe – denn tatsächlich weisen Woche für Woche zwischen 60 und 70 der Patienten einen angeblich „unklaren Impfstatus” auf. Und das kommt so: Es handelt sich dabei fast immer um Geimpfte, bei denen der (digital oder per Pass ja feststellbare) Impfstatus nicht weiter nachgefragt wird – während die explizit Ungeimpften natürlich begierig und pedantisch gezählt werden. Gegenüber Ansage berichteten vertrauliche Quellen aus Krankenhäusern, darunter zwei Intensivpfleger aus Hessen bzw. Baden-Württemberg, wie diese Masche läuft: Kommt ein positiv getesteter Patient auf die Intensivstation, von dem der Impfstatus nicht bereits bekannt ist (und dies geschieht inzwischen zunehmend auch bei harmlosen Diagnosen mit Regelhospitalisierungen, die eigentlich gar nicht intensivpflichtig wären), dann werden zumeist gar keine Anstrengungen mehr unternommen, diesen zu ermitteln – die Meldung lautet auf „unbekannt“.

Nur die Minderheit der Fälle, in denen der Impfstatus dem Klinikum explizit bekannt ist, findet Eingang in die entsprechenden Kategorien „geimpft” oder „umgeimpft”, der DIVI-Wochenberichte. In der übergroßen Mehrzahl der Fälle kommt es also zur eleganten  Umdeklarierung von tatsächlich geimpften Patienten zu welchen mit „unbekanntem” Impfstatus – wodurch die tatsächlich so gezählten „Geimpften“ zu einer verschwindenden Minderheit kleingerechnet werden. Indem nun dem manipulierten Angstbürger nur der – prozentual zwangsläufig geringfügige – Anteil als „geimpft” deklarierter Patienten mitgeteilt wird, wird bei der Eindruck erweckt, also müsse der übergroße Rest der Hospitalisierten im Umkehrschluss „ungeimpft” sein. In Wahrheit, so schätzen unabhängige Beobachter, liegt der Anteil Geimpfter in den Kliniken in Wahrheit möglicherweise bei 70 Prozent (siehe hier) – und damit auf ungefähr demselben Niveau wie in der Gesamtbevölkerung – was die These, die Impfung schütze vor schweren Verläufen, einmal mehr in Zweifel zieht. Es erkranken also nicht mehr Ungeimpfte als Geimpfte schwer.

Man sollte diese Hintergründe kennen, um zumindest die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass man womöglich von vertrauenserweckenden und „seriösen” Stellen und Quellen einer beispiellosen Desinformationsagenda ausgeliefert wird, deren Multiplikatoren in Politik und Medien zuweilen selbst gar nicht realisieren, vor welchen Karren sie da gespannt werden.

Ivo Sasek rät Journalisten: „Zieht euren Kopf noch rechtzeitig aus der Schlinge“

Schon wieder zeigen ganze Geschwader ranghöchster Mainstream-Medien ihre Angriffslust gegen Ivo Sasek und seine Werke (Kla.TV, AZK, OCG usw.). Weil die Angreifer gerne »alle gegen1nen«spielen, sodass kein Normalsterblicher deren Verklagungsfluten gerecht werden könnte, holt Sasek wieder einmal tief Luft – »nur1x für alle«, aber richtig! Journalisten, zieht euch warm an, jetzt bläst ein anderer Wind …