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Duell Wagenknecht gegen Lauterbach bei Will: Systemmedien hyperventilieren und framen
Endlich konnte sich einmal eine Kritikerin der Impf-Politik vor einem Millionenpublikum äußern – bei Anne Will. Politik und Medien drehen nun frei: Ein Genosse der “Linken” erklärt öffentlich, er schäme sich für sie, viele große Medien berichten derart einseitig, dass ihre Artikel an einen bösen Witz aus Sowjet-Zeiten erinnern.
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Panoptikum: Wie der akademische Mainstream die Masseninhaftierung normalisierte
Von Joaquin Flores: Er hat eine Ausbildung im Bereich IR und IPE an der California State University Los Angeles; war zuvor als Geschäftsvertreter und Organisator für die Gewerkschaft SEIU tätig; hat international zu Themen der Geopolitik, des Krieges und der Diplomatie veröffentlicht; ist Direktor des in Belgrad ansässigen Zentrums für synkretistische Studien und Chefredakteur bei Fort Russ News.
Das Panoptikum der Smart City ist ein System, in dem sich freie Bürger gegenseitig überwachen, verhören und über sich berichten.
Die akademische Welt mit ihrem wachen Neusprech ist eine grässliche Sache. Nur durch die völlige Zerstörung der Sprache kann eine faschistische Politik, die die Menschheit auszurotten droht, als fortschrittlich oder gar sozialdemokratisch ausgegeben werden. Unser Ziel ist es, auf den vorangegangenen Kapiteln aufzubauen, um zu zeigen, dass dies keine intellektuellen Angelausflüge waren – wir sind hier mit den Belegen.
Jeremy Benthams schreckliche Theorie und das Modell des Panoptikums werden offen als „positive Zukunftsvision“ dargestellt, die die offizielle akademische Welt durch ihre liberalen Idealisten im Elfenbeinturm als Grundlage für „intelligente Städte“ unterstützt. The Great Reset lässt sich bei der „Smart City“ ganz offen vom Panopticon-Gefängnissystem inspirieren.
In seinem 1975 erschienenen Werk „Discipline & Punish: The Birth of the Prison“ (Die Geburt des Gefängnisses) geht der französische Poststrukturalist Michel Foucault, der die Ideen seines marxistischen Mentors Althusser und die von Nietzsche miteinander verbindet, auf Benthams Panoptikum ein und verfolgt es zurück bis zum Konzept der Quarantäne, die durch eine Seuche gerechtfertigt war. Er fährt fort, die Stadt unter Quarantäne aus dem 17. Jahrhundert als Grundlage unserer modernen Konzeption des Gefängnisses in erschreckend vorausschauendem Detail zu beschreiben, angesichts der gegenwärtigen Realität eines durch die Pest gerechtfertigten Systems der Abriegelung, der Überwachung der Bürger und der Kontrolle, in dem bereits Millionen von Menschen in Europa und der anglophonen Welt eingesperrt sind.
Ist dies nur ein Zufall? Oder haben die Planer des Great Reset absichtlich Foucaults kritische Beschreibung des Pest-Panopticons als ihr Betriebssystem übernommen?
Michel Foucault (links), Jeremy Bentham (rechts)Die Gefängnisgittergesellschaft, das panoptische Projekt, wurde von dem englischen Liberalen Jeremy Bentham im 19. Jahrhundert entwickelt, wie wir in „Smart Cities: Die Perfektion der Gefängnis-Gitter-Gesellschaft“.
Smart Cities sind nicht nur schlechte oder verzerrte Manifestationen einer wirklich positiven Vision, sie sind genealogisch defekt und gehen auf den großen Feind der Menschheit, Thomas Hobbes, zurück, dessen Einfluss auf Bentham tiefgreifend war.
Aus der Perspektive der geplanten Entwicklung sind diese neuen Städte der Höhepunkt mehrerer Jahrzehnte „grüner“ Initiativen, die im Mittelpunkt öffentlich-privater Synergieinitiativen stehen, von denen zahlreiche Universitäten profitieren.
Die Wissenschaft im Dienste der Technokratie
Der korporatistische Niedergang der westlichen Zivilisation hat auch auf akademischer Ebene zu einer Abschottung und dem Fehlen eines wirklich kritischen interdisziplinären Ansatzes geführt. Dies hat dazu geführt, dass die Rechts-, Ingenieur- und Technologiewissenschaften die Aufgabe haben, neo-benthamsche Panoptiken wie Smart Cities vorzuschlagen, und zwar ganz offen, aber mit einem schockierend verarmten Verständnis von Politikwissenschaft und politischer Philosophie. Denn in ihren Augen sind diese Dinge gut.
Und doch sind diese Bereiche notwendigerweise sowohl für die ethischen als auch für die praktischen Dimensionen eines solchen zivilisatorischen Projekts wie eines „Great Reset“ zum „Wiederaufbau“ in „Smart Cities“ von Bedeutung.
Das soll nicht heißen, dass es keine Versuche gibt, sich auf akademischer Ebene mit der Ethik dieses Vorhabens auseinanderzusetzen. Der Punkt ist, dass der Zustand der Akademien bisher verarmt ist, gerade weil das Ergebnis des Preisverleihungssystems für Fakultäten und Lehrstühle von der Philanthropie angetrieben wurde – einer Philanthropie, die wiederum den Interessen der Technokratie dient, im Einklang mit den Projekten des Weltwirtschaftsforums wie seinem „Partners Program“, das mit seiner „Young Global Leaders“-Initiative zusammenarbeitet.

Dies schafft eine Echokammer und einen Teufelskreis, in dem Lehrstuhlinhaber mit Befugnissen über den Lehrplan und die Schwerpunkte der betreffenden Abteilungen dann die nächste Generation von Kandidaten durch ihre postsekundären Programme fördern, die ihrerseits durch ein „Verdienst“-Programm von Auszeichnungen auf der Grundlage der Verkörperung der bereits vom WEF festgelegten Vision vorankommen. Es ist ein Geschenk, das immer weiter gegeben wird.
Wenn wir uns die „Sozialdemokratie“ als die Ökonomie des Faschismus mit ihrem Doppelsystem aus Unternehmensdominanz und Wohlfahrtsstaat vorstellen, dazu die jüngste Entstehung eines offiziellen Zwei-Bürger-Klassensystems „in-group vs. out-group“ hinzufügen und sinnvolle Wahlen wegnehmen, dann können wir eine parallele Konstruktion oder analoge Entwicklung einer parafaschistischen Technokratie sehen, die aus verschiedenen Bereichen des „Fachwissens“ entsteht. Und das alles, ohne dass die Fachidioten in jedem Bereich einen Blick auf den gesamten Leviathan haben.
Die Arbeit von Foucault und sein Einfluss auf „Smart Cities“ ist nicht nur eine Abstraktion, auf der wir bestehen, sondern ist in der wissenschaftlichen Literatur über die Konstruktion von Smart Cities fest und offen verankert. Wir behaupten nicht, dass Foucault dies befürwortet hat, denn seine Analyse ist keine Befürwortung. Aber die Institution, in der er arbeitete, hatte einen Grund für seine Beibehaltung.
Um den Kontext zu verdeutlichen, zitieren wir zunächst den entsprechenden Textabschnitt aus dem oben erwähnten Buch „Überwachen und Strafen“.
„Dieser geschlossene, segmentierte, an jedem Punkt beobachtete Raum, in dem die Individuen an einem festen Platz eingefügt sind, in dem die kleinsten Bewegungen überwacht werden, in dem alle Ereignisse aufgezeichnet werden, in dem eine ununterbrochene Schreibarbeit das Zentrum und die Peripherie miteinander verbindet, in dem die Macht ohne Unterteilung nach einer kontinuierlichen hierarchischen Figur ausgeübt wird, in dem jedes Individuum ständig lokalisiert, untersucht und auf die Lebenden, die Kranken und die Toten verteilt wird – all dies stellt ein kompaktes Modell des Disziplinierungsmechanismus dar.[…]
Aber es gab auch den politischen Traum von der Pest, […] Die von der Pest heimgesuchte Stadt, die durch und durch von Hierarchie, Überwachung, Beobachtung und Schrift durchzogen ist; die Stadt, die durch das Funktionieren einer umfassenden Macht, die auf eine bestimmte Art und Weise über alle individuellen Körper wacht, ruhiggestellt ist – das ist die Utopie der perfekt regierten Stadt. Die Pest (die zumindest als Möglichkeit ins Auge gefasst wird) ist der Prozess, in dessen Verlauf man die Ausübung der Disziplinarmacht ideal definieren kann. Um das Recht und die Gesetze gemäß der reinen Theorie zum Funktionieren zu bringen, versetzen sich die Juristen in der Phantasie in den Naturzustand; um perfekte Disziplinen funktionieren zu sehen, träumten die Herrscher vom Zustand der Pest.“ – (Michel Foucault, Überwachen und Bestrafen: Die Geburt des Gefängnisses, Kapitel ‚Panoptismus‘, S. 197-198)
Diejenigen, die sich dessen bewusst sind, die über ein ausreichendes interdisziplinäres Fundament verfügen, um zu erkennen, was sich wirklich entwickelt, finden sich entweder als Abtrünnige dieses Systems oder als seine Lakaien und Ideologen wieder, deren eigene Motivationen an der Grenze zur Irrelevanz liegen, da das System immer dazu tendieren wird, die Teile zu produzieren, die es benötigt.
Ein typisches Beispiel für diese Lakaien findet sich am Queensland Institute of Technology, Faculty of Law. Das Forschungsprogramm „Datafication and Automation of Human Life“ ist aus Studien zum Unternehmensrecht in den Bereichen geistiges Eigentum, ökologische Belange, internationales Recht und die Entwicklung von „Smart Cities“ hervorgegangen.

Das ganze Projekt ist genauso aufgebaut wie die „Kritik“ am IWF, die vom WEF kommt. Deren Impressum spiegelt das wider: Es ist eine Person, die gefangen gehalten wird, und wir sollen hier annehmen, dass sie gegen ein solches System ist. Wenn man sie befragen würde, wie viele würden bestätigen, dass sie gegen illiberale Lösungen sind und stattdessen einen Diskurs der Ermächtigung unterstützen? Doch die Bedeutung und der Inhalt ihrer Arbeit ist ganz und gar korporatistisch und technokratisch, sie erniedrigt den Menschen und ändert die Gesetze von den Mindestanforderungen zu den Maximalforderungen der Technokratie.
Ein Beispiel dafür ist die Arbeit von Lachlan Robb und Felicity Deane vom DAHL-Programm, die in „Smart Cities as Panopticon: Highlighting Blockchain’s Potential for Smart Cities Through Competing Narratives“, finden wir einen Mikrokosmos der verkehrten Welt, in der die Technokratie in der Sprache der progressiven Nachrichtensprache getarnt ist, was sich schon in der Zusammenfassung zeigt:
„In diesem Kapitel wird argumentiert, dass die Narrative von Smart Cities den potenziellen Wert von Blockchain-Technologien aufzeigen. Anhand konkurrierender Narrative innerhalb des kulturellen Imaginären, sowohl des „Traums“ von einer besseren Stadt als auch der „Angst“ vor einer unterdrückerischen Struktur, wird die Notwendigkeit deutlich, sowohl Benthams als auch Foucaults Panoptikum zu berücksichtigen. Der Begriff „Panoptikum“ wird im Zusammenhang mit der Blockchain-Technologie definiert und untersucht. Dabei werden drei Konzepte herausgearbeitet: der befähigende Charakter eines Panoptikums; der Einsatz eines Blockchain-gestützten Panoptikums zur Förderung des menschlichen Wohlbefindens; und die Fähigkeit einer solchen Technologie, die Standards über das gesetzliche Mindestmaß hinaus zu verbessern. In diesem Kapitel wird vorgeschlagen, dass das Verständnis von Smart Cities, Panoptikum und Blockchain eine bessere Erklärung für konkurrierende Narrative der Angst ermöglichen kann, die zu einem tieferen Verständnis des Einsatzes dieser Technologie führen kann.“
Was hier vorgeschlagen wird, ist identisch mit dem, wovor wir immer wieder gewarnt haben, z. B. in „Deplorable Until Proven Compliant: Kafka, Social Credit, & Critical Theory‘ gewarnt haben:
Die Umwandlung des Rechts in Gemeinschaftsnormen, um von einem grundlegenden Minimum an Legalität zu einer erzwungenen maximalen Konformität mit einem Ideal überzugehen; die Auslöschung der Unterscheidung zwischen Rechtmäßigkeit und „Tugend“.
Auch in dem grausamen neofaschistischen Werk von Deane haben wir, um unserer Interpretation des Neusprechs Klarheit und Wahrhaftigkeit zu verleihen, in Klammern die entschlüsselte Bedeutung des Neusprechs hinzugefügt, der in „Panoptic blockchain ecosystems: An exploratory case study of the beef supply chain“:
In diesem Papier betrachten wir diese Technologie durch eine andere Linse und schlagen vor, dass Blockchain ein technologisch ermöglichter Ausdruck des modernen Panoptikums ist, das gewissermaßen von innen nach außen gekehrt ist. [Das ist wörtlich gemeint, nicht von innen nach außen].
Der Begriff Panoptikum, der erstmals von Jeremy Bentham im 19. Jahrhundert geprägt wurde, beschrieb ursprünglich die physische Struktur eines Gefängnisses, dessen Herzstück ein zentraler Turm war. Um den Turm herum befinden sich die Objekte der Beobachtung, „die Beobachteten“ oder die Gefangenen.
Die Umgebung und die Umstände der Gefangenen bedeuteten, dass sie nicht wissen konnten, ob sie zu einem bestimmten Zeitpunkt beobachtet wurden, und so wurden sie ermutigt [terrorisiert], sich so zu verhalten, wie es die Regeln vorschrieben. Alles, was nicht den Regeln entsprach, konnte zu einer nachträglichen Bestrafung führen.1
Dieses Panoptikum kann mit dem bestehenden Verständnis von Recht und Governance verglichen werden. Der Vorschlag, den wir in diesem Papier unterbreiten, ist, dass die Blockchain-Technologie die negative Macht [Disziplinarmacht], die mit Recht und Governance verbunden ist, verstärken kann. In der Tat zeigen wir, wie Blockchain die Schaffung von freiwilligen Wissensgemeinschaften (freiwillige Vereinigungen) [unfreiwillige Blockchain-Gruppen] ermöglicht, in denen die teilnehmenden Subjekte ermächtigt werden, sich selbst zu regulieren [gezwungen werden, sich gegenseitig in einem kollektiven Bestrafungssystem zu überwachen], und zwar in einer Weise, die die Qualitäten des Panoptikums nachahmt.
Zur Veranschaulichung dieser Ideen verwenden wir Beobachtungen aus dem Beefledger-Projekt [das Projekt zielt darauf ab, die Verfügbarkeit von Rindfleisch zu reduzieren]. Anhand dieser Beobachtungen veranschaulichen wir anhand der Metapher des Panoptikums, warum die Blockchain-Technologie und die daraus resultierende Bildung von freiwilligen Wissensgemeinschaften wünschenswert sein kann. Im Panoptikum ist die Beziehung ein Verhältnis von einem zu vielen [diktatorisch und autoritär], wobei der eine eine Autoritätsperson ist (der Beobachter über den Beobachteten).
Blockchains können jedoch eine neue Rolle für die „Beobachteten“ ermöglichen – nämlich auch „Beobachter“ zu sein. Der ursprüngliche „Beobachter“ kann also einen Schritt zurücktreten, Energie sparen und die Subjekte ihre eigene Überwachung durchführen lassen [unfreiwillige Blockchain-Gänge]. In dieser Hinsicht werden diese freiwilligen Vereinigungen nicht nur diejenigen begünstigen [vor weiterer Bestrafung bewahren], die an ihnen teilnehmen, sondern auch die breitere Gemeinschaft [Gemeinschaftsstandards, die von oben nach unten geschaffen werden].“
Die akademische Welt produziert moralische Versäumnisse
Warum gibt es einen solchen Wunsch, für die freien Bürger einer Gesellschaft gefängnistaugliche Systeme zu schaffen?
Warum wird das tatsächliche Scheitern des Panopticon-Gefängnisses in Millbank nicht erwähnt? Es brachte den Insassen keine sinnvolle Arbeit, und die Zahl der Geisteskrankheiten und Selbstmorde stieg sprunghaft an. Warum wird dies nicht angesprochen?
Das liegt daran, dass der Progressivismus behauptet, dass frühere Versuche des Social Engineering nur deshalb gescheitert sind, weil sie nicht dem heutigen Stand der Wissenschaft entsprachen. Vertrauen Sie der Wissenschaft.
Hier zeigt sich, dass die akademischen Lakaien der Technokratie Benthams Verquickung von technologischer Innovation mit dem Guten teilen.
Bei der Verfolgung der Perfektion dieses Systems des Panoptikums selbst erlauben die neuen Technologien, dass das Gefängnis dezentralisiert und nicht ortsgebunden ist.
Bewegungen, Gedanken, Aktivitäten, die heute noch legal sind, können zu einem späteren Zeitpunkt rückwirkend für illegal erklärt werden, und dasselbe kann als Vorhersage von Straftaten verwendet werden, die zu einer algorithmusbasierten Verhaftung für noch nicht begangene Straftaten führt.
Die Gefangenen werden zu Gefängniswärtern, und wenn wir Benthams Panoptikum mit dem Rund-um-die-Uhr-Überwachungsstaat kombinieren, haben wir ein System, das jedes potenzielle Haushaltshindernis überwindet, das Bentham selbst durch das getönte Glas zu überwinden hoffte.
Das Panoptikum der Smart City ist ein System, das so aufgebaut ist, dass freie Bürger sich gegenseitig überwachen, verhören und berichten, und schlimmer noch, diese technokratischen Regeln so verinnerlichen, dass ein massenhaftes kollektives Stockholm-Syndrom entsteht. Wir sehen dieses Krebsgeschwür bereits mit dem „Karen“-Phänomen bei den Covid19-Mandaten wachsen.
Ebenso ist das akademische System ein System, das so aufgebaut ist, dass die Studenten mit vagen fortschrittlichen Idealen eintreten und mit einem diskursiven Rahmen, der Befreiung bedeutet, aber ironischerweise die Top-Down-Ordnung der Technokratie bezeichnet, „Stockholmed“ verlassen.
Die Menschheit schlafwandelt in Richtung medizinische Apartheid
Wir brauchen eine ehrliche Debatte, bevor es zu spät ist
Der tragische Zustand, der durch eine Krankheit mit einer Überlebensrate von mehr als 99 Prozent gerechtfertigt wird, kann nicht ewig andauern.
Selbst wenn wissenschaftliche Studien zeigen, dass Impfstoffe allein die Menschheit nicht aus der Covid-19-Krise befreien können, stürzen sich die Regierungen kopfüber in die Schaffung einer „geimpften Wirtschaft“, ohne die Folgen zu bedenken. Es ist Zeit für eine Injektion von Vernunft und eine fundierte demokratische Debatte.
In dieser Woche ist etwas Erstaunliches passiert, das – wäre da nicht der medienindustrielle Komplex, der die Mächtigen verhätschelt und verwöhnt – die Journalisten zu einem Aufschrei über unseren zunehmend gefangenen Planeten veranlassen sollte. Was die Welt stattdessen zu hören bekam, war die ohrenbetäubende Kakophonie der Grillen.
Als ein Reporter die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern fragte, ob der pazifische Inselstaat möglicherweise in zwei verschiedene Klassen von Bürgern – geimpfte und ungeimpfte – aufgespalten werden könnte, ließ Arden nichts unversucht, als sie mit ihrem typischen Grinsen antwortete: „So ist es. Also jep. Jep.“
Auf die Frage des Journalisten, warum sie die Apartheid befürworte, antwortete Ardern, die bereits Impfungen für Regierungsangestellte vorgeschrieben hat, ganz unwissenschaftlich, dass „Menschen, die geimpft wurden, wissen wollen, dass sie in der Nähe anderer geimpfter Menschen sind; sie wollen wissen, dass sie sich in einer sicheren Umgebung befinden“.
Unter normalen Umständen – d. h. bevor die Wissenschaft mit Füßen getreten und schreiend ins finstere Mittelalter zurückgeschickt wurde – wäre Arderns empörende Bemerkung von der politischen und der medizinischen Fachwelt mit Nachdruck diskutiert worden. Schließlich sollten sich die Geimpften absolut sicher fühlen, wenn sie sich unter die Ungeimpften an stickigen öffentlichen Orten mischen, da sie ja angeblich geschützt sind? Ist das nicht der Sinn der Impfstoffe, die Geimpften zu schützen und uns zu einem gewissen Grad an „Normalität“ zurückzubringen? Wenn nicht, warum dann der unaufhörliche Druck, jeden einzelnen Menschen auf dem Planeten zu impfen, und zwar nicht nur einmal, wie ursprünglich versprochen, sondern mehrfach? Die Antwort lautet, zumindest laut Königin Ardern, dass sich jeder unter seinen Mitmenschen wieder „sicher“ fühlen kann. Das macht absolut keinen Sinn, zumal neue Studien keinen erkennbaren Rückgang der Infektionsraten unter den Geimpften zeigen. Warum also auf Nummer sicher gehen, wenn genau das Gegenteil der Fall zu sein scheint?
Ich stehe kurz davor, meinen Job zu verlieren, kann nicht reisen, nicht auswärts essen, nicht in einem Hotel übernachten, nicht ins Fitnessstudio gehen, keine Geschäfte außer Supermärkten betreten (vorerst), und meine Familie sagt mir, dass sie mich nicht sehen will, aus Angst, die „Regeln“ zu verletzen. …… Ist das von nun an das „Leben“? – Geronimo ???? ? (@NototyrannyNOW) October 26, 2021
In einer kürzlich von Harvard-Forschern durchgeführten Studie, die im European Journal of Epidemiology veröffentlicht wurde, wurde festgestellt, dass bei der Betrachtung von Statistiken auf der ganzen Welt „keine erkennbare Beziehung zwischen dem Prozentsatz der vollständig geimpften Bevölkerung und den neuen COVID-19-Fällen zu bestehen scheint…“ Die Forscher verpassten dem konventionellen (politischen) Denken einen brutalen Schlag, indem sie enthüllten, dass „die Trendlinie einen geringfügig positiven Zusammenhang nahelegt, so dass Länder mit einem höheren Prozentsatz der vollständig geimpften Bevölkerung HÖHERE (Hervorhebung hinzugefügt) COVID-19-Fälle pro 1 Million Menschen aufweisen.“
Das ist eine wirklich schockierende Entdeckung, die eine ernsthafte öffentliche Debatte verdient, jetzt, da in weiten Teilen der Welt eine Impfpflicht eingeführt wird, die mit dem Verlust von Arbeitsplätzen und Leben einhergeht. Doch anstatt die Gesundheitskrise mit einem Mindestmaß an Zurückhaltung und Bescheidenheit anzugehen, schlagen viele Politiker genüsslich Kapital aus der Pandemie und nutzen sie als Gelegenheit, um immer mehr politische Macht anzuhäufen. Dieser beunruhigende Trend ist in weiten Teilen der westlichen Hemisphäre zu beobachten, wo, was wohl einer der größten Zufälle der Neuzeit ist, eine Gruppe gleichgesinnter liberaler Politiker das Schicksal der Menschheit in ihren Händen hält. Das kann beim besten Willen nicht als etwas Gutes angesehen werden. Auch wenn diese Personen der Pharmaindustrie keinen besonderen Gefallen schuldig sind, so spricht doch ihr kollektives Handeln – die Verweigerung der gleichen Freiheitsrechte für Ungeimpfte wie für andere Bürger, einschließlich der Unternehmen – gegen eine solche Annahme.
Wie lässt sich also diese beispiellose Machtübernahme erklären, die weltweit stattfindet? Am besten ist es, die unübertroffene Macht der Medien zu untersuchen, die die Botschaft von autoritären Covid-Diktatoren wie Jacinda Ardern und ihr unbeirrtes Festhalten an einem fragmentierten Apartheidstaat verbreiten. Alles im Namen der Gesundheit, versteht sich.
Noam Chomsky sagt, die „richtige Antwort“ auf die Ungeimpften sei „darauf zu bestehen, dass sie von der Gesellschaft isoliert werden“ https://t.co/T34V7anDGI pic.twitter.com/1bBzURPeEi – Max Blumenthal (@MaxBlumenthal) September 2, 2021
Noam Chomsky says the “right response” to The Unvaccinated is “to insist that they be isolated” from society https://t.co/T34V7anDGI pic.twitter.com/1bBzURPeEi
— Max Blumenthal (@MaxBlumenthal) September 2, 2021
Die politische Kommentatorin Chantelle Baker erklärte gegenüber Sky News Australia, dass Ardern in Neuseeland praktisch die „volle Kontrolle“ über die Berichterstattung habe, weil die Regierung „Hunderte von Millionen“ an die Medien gezahlt habe. Im Gegenzug haben die Bürger nun kompromittierte Journalisten am Hals, die „nur auf die Förderung von Jacinda und … ihren ideologischen Ideen drängen.“
Rund um den Globus, in einem anderen machtgierigen liberalen Hotspot, genießt der kanadische Premierminister Justin Trudeau ebenfalls eine nicht geringe Unterstützung der Mainstream-Medien. In ihrem Haushaltsplan für 2019 hat die Bundesregierung ausgewählte Medien mit 600 Millionen Dollar an Subventionen bedacht, wobei der überwiegende Teil des Geldes natürlich an linksgerichtete Publikationen ging.
„Trudeaus Rettungsaktion für die Medien wird die Zeitungsbranche nicht retten“, warnte Derek Fildebrandt, Herausgeber des Western Standard, einer der letzten freien und unabhängigen Medien in Kanada. „Es wird sie in einen selbstgefälligen, komatösen Zustand am Lebenserhaltungssystem versetzen, in der Angst, dass jederzeit der Stecker gezogen werden könnte, wenn sie gegen ihren Herrn handeln.“
Die Befugnis zur Ausrufung des Pandemiezustands wird nach den Gesetzen, die den Notstand in Victoria ersetzen sollen, auf den Premierminister übergehen.
Bei Verstößen drohen Geldstrafen von bis zu 90.000 Dollar oder zwei Jahre Gefängnis. Daniel Andrews bezeichnete dies als einen Sieg für die Verantwortlichkeit. @msanto92 #9News pic.twitter.com/TYz1t2hUN8 – 9News Melbourne (@9NewsMelb) October 26, 2021
The power to declare pandemic rule will shift to the Premier under laws designed to replace Victoria’s State of Emergency.
Fines of up to $90,000 or two years jail await those breaking the rules, which Daniel Andrews described as a win for accountability. @msanto92 #9News pic.twitter.com/TYz1t2hUN8
— 9News Melbourne (@9NewsMelb) October 26, 2021
Südlich der Grenze, in den Vereinigten Staaten von Submission, stehen die liberal dominierten Medien zu fast 100 Prozent hinter Joe Biden und seiner Impfpflicht. Die Medien beschönigen das Thema, obwohl mehrere Bundesstaaten, darunter Texas, Florida und Arizona, einen Schlussstrich gezogen haben und ihren Bürgern Schlupflöcher einräumen, um der drakonischen „Impfen-oder-den-Arbeitsplatz-verlieren“-Haltung zu entkommen.
Zurück im pazifischen Becken, in Australien, wo die neuen Covid-Fälle auf ein Rinnsal zurückgegangen sind, schöpft der Premierminister von Victoria, Daniel Andrews, kräftig aus dem Topf der absoluten Macht und versucht, einen Gesetzentwurf durchzupeitschen, der ihn ermächtigen würde, wie ein degenerierter Cäsar alle künftigen Pandemien und die erforderlichen Notfallmaßnahmen zu verkünden.
In einem entzückenden Dokument mit dem Titel „Roadmap“ – das ein bisschen wie eine Mad-Max-Fortsetzung daherkommt – postuliert Andrews, der anscheinend nebenbei als Doktor arbeitet, wenn er nicht gerade vorgibt, eine Führungspersönlichkeit zu sein, dass „es eine Zeit geben wird, in der die Einwohner Victorias, die sich nicht impfen lassen wollen, zurückbleiben werden…“, wenn die Australier beginnen, „in diesem Staat zu einer ‚geimpften Wirtschaft‘ überzugehen und sicherzustellen, dass wir die richtigen Systeme haben.“
Das sind wirklich beunruhigende Worte, von denen nur wenige Menschen erwarten würden, dass sie von einem westlichen Staatsoberhaupt im 21. Jahrhundert kommen. Sie widersprechen der demokratischen Theorie so sehr, dass die Frage des Machtmissbrauchs nicht ausgeschlossen werden kann. Ich vermute, dass dies der wahre Grund dafür ist, dass die „progressiven“ Radikalen, die jetzt in den USA Überstunden machen, um die Gesellschaften auf der ganzen Welt zu spalten, dieselben Leute sind, die Thomas Jefferson aus den Annalen der amerikanischen Geschichte streichen wollen, angefangen mit steinernen Darstellungen seiner Existenz.
Im zweiten Absatz der Unabhängigkeitserklärung, die er verfasst hat, sagt Jefferson bekanntlich: „Wir halten diese Wahrheiten für selbstverständlich, dass alle Menschen gleich geschaffen sind, dass sie von ihrem Schöpfer mit bestimmten unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind, dass unter diesen das Leben, die Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit sind.“
In der so genannten Five-Eyes-Allianz, die sich aus den USA, Großbritannien, Australien, Kanada und Neuseeland zusammensetzt, bedroht eine hausgemachte Tyrannei, die auf einer schleichenden medizinischen Apartheid beruht, „das Leben, die Freiheit und das Streben nach Glück“ schlimmer als alle früheren Tyrannen der Geschichte zusammen. Covid-19 hat die unerträglichen Zustände, unter denen Millionen von Menschen von Auckland bis Alaska jetzt leiden, nicht verursacht; was unsere derzeitige Krise verursacht hat, ist die rücksichtslose Reaktion auf Covid-19, die zunehmend nicht auf medizinischer Wissenschaft, sondern auf reinem politischen Opportunismus zu beruhen scheint. Dieser tragische Zustand, der durch eine Krankheit mit einer Überlebensrate von mehr als 99 Prozent gerechtfertigt ist, kann nicht ewig andauern. Er muss vielmehr sofort beendet werden.
U.S. Air Force: 12.000 Soldaten verweigern Impfung – Entlassungswelle könnte Einsatzbereitschaft gefährden
Bis zu 12.000 Angehörige der Luftwaffe haben sich trotz des Pentagon-Mandats geweigert, sich vollständig gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Offiziell heißt es, dass es für sie zu spät ist, dies bis zum Ablauf der Frist am Dienstag zu tun, was die erste große Bewährungsprobe für die militärische Führung darstellt, deren Direktive vom August bei einem Teil der Truppe auf Missachtung gestoßen ist.
Entlassung und Militärgericht droht
Nach Angaben der Luftwaffe ist die große Mehrheit der aktiven Soldaten, mehr als 96 Prozent, zumindest teilweise geimpft. Beamte haben jedoch davor gewarnt, dass diejenigen, die sich den gesetzlichen Anordnungen zur vollständigen Impfung widersetzen, bestraft werden, einschließlich einer möglichen Entlassung aus dem Dienst, oder dass sie von der Militärjustiz angeklagt werden könnten.
Auch Widerstand in anderen Teilbereichen der Army
Die Herausforderung, vor der die Führungskräfte der Air Force jetzt stehen – wie man angesichts einer gesundheitspolitischen Top-Priorität, die stark politisiert wurde, mit potenziell großem Dissens umgeht -, ist ein Vorbote für das Dilemma, das auf andere Teilstreitkräfte zukommt, die alle Fristen für die Einhaltung der Vorschriften haben, die von Ende November bis zur Mitte des nächsten Sommers reichen, und die in einigen Fällen weitaus größeren Widerstand gegen Präsident Bidens Mandat erlebt haben.
„Potentieller Verlust der Einsatzbereitschaft“
Eine Entlassungswelle könnte das Personalsystem der Luftwaffe erschüttern und zu erheblichen Problemen innerhalb der Einheiten führen, die in der Lage sein müssen, in kürzester Zeit auf Krisen zu reagieren, vor allem, wenn einige lebenswichtige Berufe – wie Piloten oder Flugzeuginstandhalter – unter den von Ausweisung bedrohten Personen überrepräsentiert sind, so Katherine Kuzminski, Expertin für Militärpolitik beim Washingtoner Think Tank Center for a New American Security. „Die Tatsache, dass es sich um eine Entscheidung handelt, die zu einem potenziellen Verlust der Einsatzbereitschaft führt, ist bemerkenswert“, sagte sie.
Quelle: The Washington Post
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Trug-Schutz: Zwischen Geimpften und Ungeimpften besteht KEIN Unterschied, wenn es um SARS-CoV-2 geht
Angeblich geht es bei Impfpässen darum, die Verbreitung von SARS-CoV-2 zu verhindern. Geimpfte, so die einzige rationale Begründung, die man für deren Bevorzugung gegenüber Ungeimpften vorbringen kann, spielen bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 keine oder eine geringere Rolle als Ungeimpfte. Forschung, wie gewöhnlich bei solchen Ergebnissen, aus England, zeigt nun, dass dann, wenn man diese […]
Schweiz: Brutale Polizeigewalt bei Festnahme maßnahmenkritischer Gastwirte
Im schweizerischen Zermatt kam es am Wochenende zu einer Eskalation zwischen maßnahmenkritischen Gastronomen und der Kantonspolizei. Drei Betreiber des Restaurants Walliserkanne wurden von der Polizei brutal festgenommen, nachdem sie sich wiederholt weigerten, die Corona-Regelungen in ihrem Betrieb gegenüber den Gästen durchzusetzen und die Lokalschließung ignorierten. Im Zuge der Festnahmen soll es zu gewalttätigen Übergriffen seitens der Polizei gekommen sein. Lautstarke Proteste waren die Folge. Für die drei Festgenommenen wurde Untersuchungshaft beantragt.
- Lokalbetreiber widersetzen sich standhaft dem Corona-Regime: Keine Kontrollen der Gäste
- Polizei versiegelt Lokal und blockiert Zugang am Samstag mit Betonblöcken
- Gastronomen wollen am Sonntag wieder öffnen; Riesiger Polizeieinsatz mit rund 50 Einsatzkräften
- Augenzeuge berichtet von brutaler Polizeigewalt bei Festnahme
- Walliser Polizei sieht kein Fehlverhalten
- Untersuchungshaft wurde beantragt
- Laute Proteste in Zermatt nach dem harten Polizeivorgehen; „Freiheitstrychler“ unterstützen den Protest lautstark mit Kuhglocken
- In sozialen Medien sind die Reaktionen geteilt
Mutter, Vater und Sohn niedergeschlagen und verhaftet
Die Betreiber-Familie der Walliserkanne ließ sich nicht unterkriegen und empfing Gäste ohne „Corona-Zertifikat“, wie der grüne Pass in der Schweiz genannt wird. Aufgrund dieser Verstöße wurde das Lokal geschlossen und der Zugang am Samstag mit Betonblöcken verbarrikadiert. Am Sonntagmorgen kam es dann zum polizeilichen Zugriff, als die Gastronomen das Restaurant wieder aufsperren wollten. Ein Augenzeuge schildert den Vorfall in einer Schweizer Tageszeitung folgendermaßen:
„So etwas habe ich noch nie gesehen“, meint der bekannte Bergführer und Gastrounternehmer Mario Julen, der Augenzeuge des Einsatzes war. Es habe zunächst keine Gegenwehr seitens der Familie gegeben. Die Mutter sei allerdings trotzdem „zusammengeschlagen“ worden. Dem Sohn soll von Beamten „die Schulter ausgerenkt“ worden sein.
„Im Rudel ging die Polizei auf die Familie los, mit Fäusten und Schuhen — und zwar ohne Vorwarnung.“
– Augenzeuge Mario Julen
Dem Vater habe jemand in den „Nacken geschlagen“, schildert der Augenzeuge den brutalen Einsatz. Es seien insgesamt „50 Polizisten“ an der Aktion beteiligt gewesen. Auch der Zeuge sei von den Einsatzkräften weggedrängt worden. Ob sich die Familie danach gewehrt habe, konnte der Zeuge nicht sehen.
Polizei sieht kein Fehlverhalten bei Festnahme
Die Walliser Kantonspolizei erklärte hingegen, „die Verhaftungen geschahen nach dem Prinzip der Verhältnismäßigkeit“. Die Gastronomen hätten Widerstand gegen die Festnahme geleistet, laut einem Polizeisprecher. Es sei „angemessen auf die Situation reagiert“ worden. Mutter, Vater und Sohn wurden festgenommen.
Demonstration gegen Verhaftung
Am Sonntag um 17:00 Uhr demonstrierten daher unter anderen auch die Freiheitstrychler lautstark mit Kuhglocken-Geläute. Sie stehen dabei als ein Symbol für die Urkraft, Solidarität und Gottes Segen, wie corona-transition.org berichtet und sind ein wichtiger Bestandteil des Maßnahmen-Widerstandes in der Schweiz geworden.

Geteilte Reaktionen in sozialen Medien
Auf Twitter reagierten Nutzer mit geteilter Meinung. Manche befürworten das polizeiliche Vorgehen, andere sehen den Einsatz vor dem Hintergrund der andauernden Verletzung der Grund- und Freiheitsrechte allerdings kritisch.
Wer die Freiheitsrechte seiner Bevölkerung wegwirft, die eigene Gesellschaft spaltet und eine digitale Überwachung einführt, hat es nicht anders verdient als dass er den Rückhalt der Mehrheitsgesellschaft verliert.
— QltyNEWS (@NewsQlty) October 31, 2021
Von Verständnis und Dankbarkeit gegenüber der Polizei bis hin zur Feststellung, dass die Festgenommenen „politische Gefangene des Corona-Regimes“ seien, ist alles zu lesen.
„Politischer Gefangener des Corona-Regimes“? Wenn Narrimoldi echten politischen Gefangenen in einem Regime helfen will, soll er doch nach Belarus, Russland oder noch besser nach Nordkorea auswandern. pic.twitter.com/qH2m2pRCDt
— Markus Kobel
(@m_kobel) October 31, 2021
Demo am 12. November mit Sucharit Bhakdi
Am 12. November findet nun in der Schweiz eine Kundgebung mit dem bekannten maßnahmenkritischen Rechtsanwalt Dr. Reiner Fuellmich statt. Auch Dr. Wolfgang Wodarg und Prof. Dr. Sucharit Bhakdi werden dabei live zugeschaltet sein. Sie fordern den sofortigen Stopp der Corona-Maßnahmen. Dafür treffen sie sich um 13.30 Uhr auf dem Rosalia-Wenger-Platz in Bern.
#Schweiz Kundgebung 12. November 2021
Selbstverständlich ist jeder herzlich eingeladen
@occupy_austria @OccupyAustria @OccupyParadepl @occupySchweiz @OccupyParadepl @maxschrems @ppsde @wochenblickat @reitschuster @RolandTichy @OccupyInnsbruck pic.twitter.com/7RIBIfOLh3
— Susanne Wolfer (@susanne_wolfer) October 31, 2021
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Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Nordhausen in Thüringen: dort steht die altehrwürdige Frauenbergkirche St. Maria, errichtet im 12. Jahrhundert. In diesem evangelisch-lutherischen Gotteshaus trafen sich bei der Friedlichen Revolution von 1989 viele freiheitlich eingestellte Bürger. Ein weniger freiheitlich orientierter Zeitgenosse trieb dort am vergangenen Donnerstag sein Unwesen. Ein afghanischer „Flüchtling“, der 2015 nach Deutschland eindrang, schleppte […]
Oktober 2021 – Laut DWD trocken und überdurchschnittlich sonnig
Josef Kowatsch, Stefan Kämpfe
Mit einem Mittelwert von ca. 9,6°C für diesen Oktober 2021 handelte es sich laut DWD im Vergleich zur aktuellen CLINO-Periode 1991 bis 2020 um eine leicht positive Abweichung von etwa 0,2°C, was angesichts des reichlichen Sonnenscheins, der häufigeren Südlagen, der AMO-Warmphase und dem ständig wachsenden WI-Effekt bei den Stationen leicht erklärbar ist. Mit 130 Stunden übertraf die Sonnenscheindauer ihr Oktober-Soll von 109 Stunden um 20%. Der Temperaturverlauf der letzten 141 Jahre sieht in Deutschland bei den 1900 DWD-Wetterstationen dann so aus:
Abb. 1: Die Deutschland-Trendlinie des DWD der letzten 141 Jahre zeigt für den Oktober nach oben. Der keinesfalls besorgniserregende Anstieg fand aber größtenteils erst ab 1995 statt. Bei den heutigen fast 2000 DWD-Messstationen ist es also wärmer als bei denen vor 140 Jahren, die im damaligen Kaiserreich an den damaligen kälteren Standorten den Mittelwert bildeten.
Die Entwicklung der Oktobertemperaturen in Deutschland
Zunächst lohnt ein Blick auf die langfristige Entwicklung der Oktobertemperaturen und deren Ursachen. Die vom Deutschen Wetterdienst (DWD) veröffentlichten Temperaturdaten reichen allerdings nur bis 1881 zurück. Es handelt sich um Durchschnittsdaten von fast 2000 Stationen über das heutige Deutschland verteilt; die neuerdings in ein 1×1 Km²- Rastermittel umgerechnet werden. 1881 standen diese Stationen, welche dafür die Ausgangswerte lieferten, natürlich an ganz anderen Orten und Plätzen als heute; Deutschland war zudem viel dünner besiedelt und viel weniger bebaut. Die Landschaft noch nicht großflächig trockengelegt. Im Vergleich zu heute ein armes Land mit geringem Energie- und Wärmebedarf.
Wir können für einen noch längeren Zeitraum als bis 1881 jedoch auf Einzelstationen zurückblicken, dabei ist zu gewährleisten, dass sich deren Umgebung nicht wesentlich wärmend verändert hat.
Die Station des DWD auf dem 988m hohen Hohenpeißenberg erfüllt nicht ganz die von uns aufgestellten Bedingungen. Natürlich hat sich der Berg in den letzten 200 Jahren auch verändert und das Thermometer wurde von der Nordwand der unbeheizten Klosterkirche in 7m Höhe ab 1936 über Umwege in das heutige moderne DWD-Klimazentrum HPB mit mehreren Gebäuden verlegt. Die Messhütte ist heute ganztägig sonnenbeschienen – falls die Sonne scheint. Zudem ist der neue Standort etwas tiefer gelegen. Hinzu kommen Wärmeinseleffekte durch Versiegelungen und Tourismus. Aber im Vergleich zu München oder vielen anderen bewohnten Orten ist das nur eine minimale anthropogene Umgebungsveränderung.
Oktobertemperaturen Hohenpeißenberg über die letzten 235 Jahre
Abb. 2: Die langzeitigen Oktobertemperaturen auf dem HPB verhalten sich wie eine Schwingung mit zwei Wellenbergen und einem Wellental. Sie waren zu Beginn der Betrachtung auf einem ähnlichen hohen Niveau wie heute, obwohl die Station an einer kälteren Stelle stand. Die Kaltphase lag im Zeitraum 1860 bis 1910.
Wir stellen fest: Das Startjahr 1881 des DWD für seine heutigen Deutschlandbetrachtungen lag inmitten einer Kaltphase. (2,1°C auf dem HPB, Oktober 1881). Über die Ursachen dieser kälteren 50 Jahre in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts liegen nur Vermutungen vor. Von der CO2-Treibhauswissenschaft wird dieser Kaltphasen-Zeitraum gar nie thematisiert, nicht einmal erwähnt wie wir es wahrheitsgemäß tun. Seit 1881 bis heute zeigt der HPB eine deutliche Erwärmung. Mit dem früheren Betrachtungsbeginn 1787 bis heute wäre lediglich eine sehr moderate Erwärmung festzustellen, wobei 2001 der wärmste Oktober war. Und nicht vergessen: Bis 1936 stand die Messstation auf dem HPB an einem kälteren Platz als heute und 20 m höher. Der gesamte WI-Effekt dürfte etwa 0,3 K betragen, d.h. ohne den WI-effekt wäre der Oktober 2021 mit etwa 8°C deutlich kälter als der Oktober 1787 mit 9,5 °C.
Die CO2-Erwärmungsgläubigen führen die Erwärmung Mitteleuropas seit 1881, also aus der Kaltphase heraus bis heute, ausschließlich auf die steigende CO2-Konzentration zurück. Dabei können sie auf keinerlei Versuchsbeweise zurückgreifen. Es gibt auch keinerlei technische Anwendungen für einen CO2– Erwärmungseffekt. Ein Teil der Physiker meint, der CO2-THE sei bereits weitgehend gesättigt. Für neutrale Beobachter wäre die Frage interessant, welche Klimafaktoren haben die hundertjährige Abkühlung seit 1790 bewirkt? Immerhin begann die Industrialisierung in Deutschland ab etwa 1830, und die Oktobermonate blieben bis nach 1900 kalt.
Aufgrund fehlenden Datenmaterials können wir diese Frage der Abkühlung im 19. Jh. nicht beantworten, sondern nur aufwerfen. Vielleicht wurde diese Kaltphase durch verschieden starke Vulkanausbrüche im 19. Jahrhundert verstärkt und verlängert. Außerdem war die Sonnenaktivität um 1815 (DALTON-Minimum) und zwischen etwa 1860 und 1910 geringer als im späteren 20. Jahrhundert, was an den niedrigeren Maxima der SCHWABE- Zyklen sichtbar wird. Manche Klimaforscher rechnen diesen Abschnitt bis 1900 noch zur „Kleinen Eiszeit“.
Abb. 3: Eine einschneidende Kaltphase war das DALTON-Minimum (Sonnenaktivität) um 1815. Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts kam es erneut zu einer geringeren Sonnenaktivität; um 1900 endete die Kleine Eiszeit. Mit dem schon merklich schwächeren 24. SCHWABE- Zyklus (Maximum 2014) und dem beginnenden, ähnlich schwachen oder noch schwächeren 25. SCHWABE-Zyklus hat möglicherweise der Übergang in eine neue Kleine Eiszeit, das so genannten Landscheidt-Minimum, bereits begonnen; sicher vorhersagen lässt sich die weitere, langfristige Temperaturentwicklung aber nicht, da viele Faktoren das Wetter und über einen längeren Zeitraum das Klima bestimmen. Bildquelle, ergänzt.
Warum wurden die Oktobermonate in Deutschland ab 1881 bis heute wärmer?
Von 1881 bis 2021 erwärmte sich der Oktober in Deutschland um etwa 1,8 Kelvin (1 Kelvin = 1°C) und damit viel deutlicher, als der September. Zwei mögliche natürliche Erwärmungsursachen, eine Häufigkeitszunahme der Großwetterlagen mit südlichem Strömungsanteil sowie die insgesamt gestiegenen AMO-Werte (ein Indexwert für die Wassertemperaturen im zentralen Nordatlantik), sind die wesentlichen Ursachen; die gestiegene Sonnenscheindauer wärmt hingegen, anders als im Sommerhalbjahr, nur noch ein wenig. Eine dritte mögliche Ursache, die Verstädterung sowie die geänderte Landnutzung („Wärmeinseleffekte“ im weitesten Sinne) wurde hier bei EIKE von uns schon oft erläutert und sollen an dieser Stelle bloß erwähnt werden. (Im zweiten Teil des Artikels gehen wir näher auf den anthropogen erzeugten WI-Effekt ein.)
Abb. 4: Der Oktober war in Deutschland immer dann besonders mild, wenn es viel „Südwetter“ gab; das war in den letzten Jahren oft der Fall (rot). Die im Oktober schon sehr kalten Nord- und Ostlagen wurden hingegen seltener. Aber auch die gestiegenen AMO-Werte spielten eine Rolle (hier nicht gezeigt). Weil für den Oktober 2021 noch keine Großwetterlagen-Statistik vorliegt, endet diese Grafik mit dem Jahr 2020.
Wir erwähnten bereits die natürliche Erwärmung aus der Kaltphase 1881 heraus, die kurz nach 1900 ihr Ende fand. Auf diesem Niveau hielten sich die Temperaturen weitgehend bis 1994. Diese uns aus der Jugendzeit bekannten oft rauen und nebligen Oktober wurden dann durch einen weiteren Temperatursprung – ebenfalls ein natürlicher Grund einer Klimaänderung – im Jahre 1995 gemildert. Auf diesem etwa um 1 K höheren Oktoberniveau befinden wir uns noch heute.
Das zeigt die nächste Grafik der Oktobertemperatursprünge:
Abb. 5: Die letzte Oktobererwärmung erfolgte im Jahre 1995 durch einen Temperatursprung, der nichts mit CO2 zu tun hat auf das derzeitige höhere Temperaturniveau. Vorher lässt sich eine sehr kühle, erste Phase finden; sie dauerte bis 1906. In einer sehr langen, zweiten Phase (1907 bis 1994) wechselten sich sehr milde und sehr kühle Oktober ab; in diesem Zeitraum erwärmte sich der Oktober nur gering und nicht signifikant. Die aktuelle, ungewöhnlich warme Phase dürfte enden, sobald die zu erwartende AMO-Kaltphase einsetzt.
Der bislang wärmste Oktober (2001) liegt nun schon volle 20 Jahre zurück; und der von 2021 schaffte es wohl nicht mal unter die mildesten 25 bis 30 Oktobermonate seit 1881. In den gesamten 141 Jahren der Reihe betrug der Temperaturanstieg reichlich 1,8 Kelvin (°C) – bei enorm steigenden CO2-Konzentrationen. Mit WI-Bereinigung hätte es eine geringere Oktober-Erwärmung um höchstens 1 Kelvin gegeben. Zur Beachtung: Die Grafik zeigt KEINE Klimasensitivität der CO2-Konzentration; sie verdeutlicht lediglich, dass die von etwa 290 auf etwa 418 ppm steigende CO2-Konzentration über lange Zeiträume nicht gut zur Temperaturentwicklung passt.
Doch seit dem Jahr 1995 und in der Gegenwart nach 2001 stagniert die Oktober- Erwärmung in Deutschland – und das trotz weiterer stark gestiegener CO2- Konzentrationen. Der letzte, wirklich sehr milde Gilbhart war 2014. Damit verhält sich der Monat Oktober grob ähnlich, wie die anderen Monate. Wir leben somit keineswegs in einer starken Oktobererwärmungsphase, sondern auf hohem Niveau in einer Temperatur-Stagnationsphase. Wie lange noch?
Der wachsende Wärmeinseleffekt der DWD- Wetterstationen.
Das letzte Temperaturplateau ab 1995 bis heute, also 27 Oktobermonate ist bei vielen DWD-Wetterstationen weiter steigend, und zwar bei solchen mit starken Bebauungs- und Umgebungsänderungen seit der Wende. Es sind ausgesprochene Wärmeinselstationen. Dazu zählen nicht nur Städte, sondern auch einst ländliche Stationen im Speckgürtel der sich ausweitenden Städte wie Holzkirchen bei München oder die Wetterstation bei Hof, die einst als Hof (Land) vom DWD geführt wurde. Als Beispiel nehmen wir Hamburg/Flughafen.
Abb. 6: Die Umgebung der Wetterstation Hamburg/Flughafen zeigt einerseits den zunehmenden Flugverkehr, ist aber auch ein Beleg, dass die Wärmeleistung des Golfstromes nicht nachlässt. Außerdem haben die Sonnenstunden auch aufgrund der Luftreinhaltemaßnahmen zugenommen.
Bei den in der Umgebung fast unverändert gebliebenen ländlichen Stationen mit geringen Wärmeinseleffekten – wir nennen sie WI-arme Stationen- stagnieren die Oktobertemperaturen seit 1995 und manche trotz des Temperatursprunges 1995 auch schon länger. Auffallend sind südliche Stationen über 1000m NN, deren Oktobertrend überhaupt nicht mit dem gemessenen CO2-Anstieg der Atmosphäre konform geht.
Abb. 7: Wärmeinselarme ländliche Stationen wie Feldberg/Schwarzwald zeigen keine Korrelation mit dem weltweiten CO2-Anstieg der Keeling-Kurve seit 1976. Allein der Vergleich dieser beider Grafiken sollte die CO2-Treibhausanhänger nachdenklich stimmen. Eine Überprüfung ihres CO2-Erwärmungsglaubens wäre zumindest wünschenswert. Wie überall in Deutschland war auch auf dem Feldberg 2001 der wärmste Oktobermonat, seit 2000 sind die Oktobertemperaturen dort sogar fallend.
Der DWD-Deutschlandschnitt, siehe Grafik 1 ist immer ein Mittelwert zwischen den WI-starken Wetterstationen und den WI-schwachen. Beim DWD überwiegen jedoch die WI-starken in den Städten, im Speckgürtel der Städte, in wachsenden Gemeinden oder an Flughäfen.
Zusammenfassung
- Die DWD-Messreihen beginnen im Jahre 1881, das Jahr lag in einer Temperaturdelle. Von einem „Loch“ aus betrachtet geht alles nach oben, es wurde also wärmer. Dabei handelt sich um eine vorwiegend natürliche Erwärmung bis kurz nach 1900.
- Ab 1907 bis 1994 herrschten etwa gleiche Oktobertemperaturen, natürlich mit Variationen und in der gewohnten jährlichen Abwechslung.
- 1994/1995 erfolgte abermals ein Oktobertemperatursprung auf ein höheres Niveau.
- Wärmeinselarme, vorwiegend ländliche Stationen kühlen jedoch seit 2000 wieder leicht ab, bei Höhenstationen ist bereits wieder der Schnitt der 70er-Jahre erreicht.
- Dieses in Mitteleuropa geltende Oktoberverhalten korreliert überhaupt nicht mit dem CO2-Konzentrationsanstieg der Atmosphäre.
Und die Reaktion der Klimaalarmisten auf unsere Grafiken? Antwort: Gar keine, die gut verdienenden Klimafolgenwissenschaftler vom PIK werden niemals von den Medien aufgefordert, eine bestätigende Grafik zu liefern, es sei denn die DWD-Grafik ab 1881. Grundsätzlich wird nur auf Grafiken des steigenden CO2-Gehaltes verwiesen. Das genügt den Medien bereits, weil sie ohne Beweis an einen hohen CO2-THE glauben. Mehr CO2 = heißer. Und wenn die CO2-Wissenschaftler Temperatur-Beispiele der letzten Jahrzehnte erwähnen, dann sind dies stets Großstadtwetterstationen mit wachsender Bebauung und steigendem Flugverkehr: Frankfurt, Stuttgart, München, Hamburg, Berlin, Köln, Leipzig. Warum nicht die Oktobergrafik des Feldberges seit 1958, die Zugspitze, das ländliche Neugersdorf oder Wutöschingen-Ofteringen. Wolfach, Rosenheim und Mittenwald wenigstens seit 45 Jahren? 80% Deutschlands sind ländliche Flächen, nur die Menschen wohnen in den Städten und Gemeinden und dort wurde der Oktober WI-verursacht auch wärmer.
Damit bleibt festzuhalten: Die DWD-Deutschlandgrafik der Oktobererwärmung ab 1881 ist vorwiegend eine Grafik der sich ausbreitenden Städte, Wohnorte, Gewerbegebiete und Flughäfen. Das sind etwa 20% der Deutschlandfläche, die sich täglich vergrößert.
Oktober- Trends in anderen Regionen der Welt.
Ein besonders schönes Beispiel eines ständig wachsenden Wärmeinseleffektes findet sich in den USA, wo sich die Bundeshauptstadt Washington D.C. im Oktober seit 1981 erwärmte, (Verdreifachung der Einwohnerzahl), das ländliche, auf gleicher geografischer Breite gut 100 Km weiter westlich gelegene Dale Enterprise (bei einer Farm) aber abkühlte:
Abb. 8: Während sich das immer stärker urbanisierte Washington im Oktober stark erwärmte, blieben sie im ländlichen Dale Enterprise fast unverändert. Die „Schere“ zwischen beiden ist im Oktober, der wegen zunehmender Bewölkung (weniger Sonnenscheindauer als im Frühling/Sommer), milder Temperaturen (noch keine wesentlichen Heizeffekte durch Industrie oder Hausbrand) und relativ hoher Windgeschwindigkeiten eher WI-arm verläuft, trotzdem gut sichtbar. Die 2021er Oktober-Werte der US-Stationen liegen noch nicht vor.
Langfristige Entwicklung andernorts, siehe Unterschied zur DWD-Grafik 1
Anders sieht die langfristige Entwicklung an der schon erwähnten fast WI-freien Dale Enterprise- Station bei einer Farm in Virginia/USA aus; die Werte liegen ab 1881 vor:
Abb. 9: Auch langfristig betrachtet, kühlte sich die ländliche Station Dale Enterprise im Oktober ab. Die Temperatur Oktober 2021 liegt bei 15,7°C. In Nordamerika gab es in den letzten Jahrzehnten keinen Oktobertemperatursprung wie bei uns. Ab 1918 sinken die Oktobertemperaturen noch deutlicher.
In Asien zeigen manche Stationen, möglicherweise bedingt durch einen früheren Wintermonsun, ein ähnliches Verhalten, zum Beispiel der ehemalige Austragungsort der olympischen Winterspiele in Sapporo auf Hokkaido/Japan:
Und in Mittelschweden fast vor unserer Haustür, wo im Oktober ähnliche Temperaturverhältnisse herrschen wie im deutschen November, stagnieren die Oktoberwerte bereits seit gut 60 Jahren:
Abb. 11: In Östersund (westliches Mittelschweden am Ostfuß des Skandinavischen Gebirges) bleibt der Oktober ein empfindlich kühler Herbstmonat – trotz enorm steigender CO2-Konzentrationen (hellgrüner Pfeil). Was würde wohl die heilige Schulschwänzer-Greta sagen, wenn man ihr diese Grafik ihres Heimatlandes zeigen würde?
Ergebnis: Trotz eines starken Anstiegs des „Treibhausgases“ CO2 zeigt der Monat Oktober in den ländlichen Gebieten dieser Welt oft seit vielen Jahrzehnten keine Erwärmung mehr.
Es gibt viele Ursachen und Gründe, die das Klima auf der Erde bestimmen, und der Mensch ist beteiligt durch die weltweite tägliche Vergrößerung der Wärmeinseln, was letztlich eine Naturzerstörung ist. Für Deutschland, siehe Bodenverbrauchszähler hier. Überall wo sich Wärmeinseln seit über 100 Jahren ausbreiten werden die Regionen großflächig wärmer und genau das zeigen die Messstationen. Die WI-Erwärmung ist eindeutig eine anthropogene Erwärmung, für die nicht CO2 verantwortlich sein kann. Will man diese WI- Klimaerwärmung bekämpfen, dann müsste man die Ausbreitung und Vermehrung der Gattung Mensch eindämmen, die Bebauung und Trockenlegung der Landschaft zurückfahren, den Lebensstandard deutlich senken und die Abholzung der Regenwälder stoppen. Sind wir dazu bereit? Schon bei unseren Vorschlägen gegen die weitere Trockenlegung Deutschlands gab es heftige Diskussionen, weil sie in die industrielle Land- und Forstwirtschaft eingreifen.
Schlussfolgerung: Die gemessene Oktobererwärmung seit 140 Jahren ist menschengemacht (WI-effekt) und natürlichen Ursprunges (Temperatursprünge). Der CO2-Anstieg hat somit keinen oder kaum einen Anteil an der Oktobererwärmung wie wir in diesem Artikel wieder zeigen konnten. Ein Absenken der jährlich gemessenen ppm-Zuwachsraten wäre somit wirkungslos und sollte unterlassen werden. CO2 ist vielmehr ein lebensnotwendiges Gas für die Photosynthese und das Pflanzenwachstum auf dieser Erde. Die Schöpfung der Erde ist auch Kohlenstoff und Kohlendioxid aufgebaut. Ein weiterer CO2-Anstieg hätte positive Wirkungen für das Leben und wäre wünschenswert.
Der fast überall auf der Welt steigende WI-Effekt ist der tatsächlich anthropogene Anteil an der Erwärmung und nicht der behauptete, aber nahezu wirkungslose CO2-Effekt. Es handelt sich um eine wissenschaftliche Verwechslung von „Treibhauseffekt“ und Wärmeinseleffekt.
Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher
Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.
Ist Putin ein Young Global Leader des Weltwirtschaftsforums von Klaus Schwab?

Es ist immer wieder faszinierend, wenn alte Videos plötzlich viral gehen und Aufsehen erregen. So ist es auch mit einem Video, dass derzeit vor allem bei Telegram viral geht und das mir inzwischen fast täglich von Lesern zugeschickt wird (das Video verlinke ich am Ende des Artikels). In dem Video spricht der Chef des Weltwirtschaftsforums […]
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Wie viel Gold gibt es auf der Welt?
Die einfache Antwort: nicht viel!
Knappheit ist eine der Eigenschaften, die Gold wertvoll machen.
Nehmen Sie Kies. Er ist überall. Man läuft darüber und hält nicht einmal inne. Aber wenn Sie ein Goldnugget auf dem Boden entdecken, können Sie es zur Bank bringen – im wahrsten Sinne des Wortes.
Sie wissen wahrscheinlich, dass Gold knapp ist, aber wie wenig Gold es tatsächlich auf der Welt gibt, könnte Sie überraschen.
Nach Angaben des World Gold Council wurden bis Ende 2019 nach den besten Schätzungen rund 197.576 Tonnen Gold im Laufe der Geschichte abgebaut. Etwa 2/3 dieser Menge wurde seit 1950 aus dem Boden geholt.
Wenn man jede Unze Gold auf der Welt in einen Würfel packen würde, würde dieser auf jeder Seite nur etwa 21,7 Meter messen. Das sind nur etwas mehr als, etwa so hoch wie ein siebenstöckiges Gebäude.

Anders ausgedrückt: Würde man das gesamte jemals geförderte Gold in 400-Unzen-Barren formen und übereinander stapeln, würde der Stapel nicht einmal die Taille der Freiheitsstatue erreichen.
Da Gold praktisch unzerstörbar ist, ist so ziemlich alles Gold in der einen oder anderen Form noch vorhanden.
Jedes Jahr werden durch den weltweiten Goldbergbau etwa 2 500 bis 3 000 Tonnen Gold über Tage gefördert.
Die Schätzung, wie viel Gold noch im Boden liegt, ist eine schwierige Aufgabe. Analysten schätzen die bekannten Reserven auf etwa 54.000 Tonnen.
Was übrig bleibt, ist immer schwieriger zu fördern.
Die Minenproduktion brach im Jahr 2020 aufgrund der Coronavirus-Pandemie ein, aber die Goldproduktion hatte bereits vor COVID-19 ein Plateau erreicht. Nachdem die Goldminenproduktion mehrere Jahre lang stagniert hatte, ging sie 2019 um 1 % zurück. Obwohl dieses Jahr den ersten absoluten Rückgang der Goldproduktion seit 2008 markierte, setzte sich damit der allgemeine Trend einer sinkenden Minenproduktion fort. Die Goldminenproduktion stieg zwischen 2015 und 2016 um bescheidene 77,72 Tonnen, zwischen 2016 und 2017 um 33,92 Tonnen und zwischen 2017 und 2018 um nur 28 Tonnen.
Historisch gesehen ist die Minenproduktion seit den 1970er Jahren im Allgemeinen jedes Jahr gestiegen. Im Jahr 2008 gab es einen Produktionsrückgang, der jedoch eine Art Anomalie darstellte, da er zu Beginn der Finanzkrise 2008 stattfand. Die jüngste Verlangsamung der Minenproduktion ist eher besorgniserregend. Einige haben sogar spekuliert, dass wir uns am oder nahe dem „Peak Gold“ befinden könnten. Dies ist der Punkt, an dem die Menge des aus der Erde geförderten Goldes jedes Jahr zu schrumpfen beginnt. Einige prominente Akteure in der Bergbauindustrie sind der Meinung, dass wir kurz vor diesem Punkt stehen.
Unabhängig davon, ob wir den Peak Gold erreicht haben oder nicht, gehen viele Analysten davon aus, dass die Goldindustrie in eine langfristige – und möglicherweise unumkehrbare – Phase mit weniger verfügbarem Gold eintritt. Da es für die Bergbauunternehmen immer schwieriger wird, Gold aus der Erde zu holen, bedeutet dies, dass die Raffinerien weniger Gold für den Verbrauchermarkt produzieren können.
Selbst bei den derzeitigen Produktionsmengen wird Gold knapp bleiben – und Knappheit ist ein wichtiges Merkmal, das Gold seinen Wert verleiht.
Mitteleuropa: Die wichtigsten Nachrichten vom 25. bis 31. Oktober
Slowenien
- Am Montag, dem 25. Oktober, feierte Slowenien den Tag der Souveränität, der an eines der wichtigsten Ereignisse im slowenischen Unabhängigkeitsprozess erinnert: den Tag, an dem der letzte Soldat der jugoslawischen Volksarmee nach dem Unabhängigkeitskrieg das slowenische Staatsgebiet verließ. „Möge ein unabhängiges und souveränes Slowenien eine sichere und freundliche Heimat für alle bleiben, die es lieben!“
- Am Mittwoch, den 27. Oktober, fanden in Ljubljana und in anderen slowenischen Städten erneut Proteste gegen die Maßnahmen zur Eindämmung des Covod-19-Virus statt. Allerdings war die Beteiligung geringer und die Proteste wurden diesmal nicht gewalttätig.
- Am Freitag, dem 29. Oktober, wurde das Denkmal für die Nachkriegsopfer der kommunistischen Revolution auf dem Friedhof Žale in Ljubljana von Vandalen mit kommunistischen Parolen verunstaltet.
- Am Freitag, dem 29. Oktober, fanden erneut linke Anti-Regierungs-Proteste statt, an denen sich auch extremistische Gruppen wie die Antifa beteiligten. Die Demonstranten blockierten erneut Straßen und behinderten den Verkehr und Busse.
- Am Samstag, den 30. Oktober, wurden 42 % positive Tests auf Covid-19 registriert, 572 Patienten werden im Krankenhaus behandelt, 138 davon auf der Intensivstation. Die Ärzte sind besorgt und fürchten sich vor dem Szenario, das wir in Bergamo gesehen haben, und rufen daher immer wieder zur Impfung auf.
Dr. McCullough: Corona-Impfstoff dringt in das Herz ein, woraufhin der Körper das Herz angreift
Weltweit sind zahlreiche Fälle von Myokarditis, einer Entzündung des Herzmuskels, nach einer Corona-Impfung gemeldet worden. Der amerikanische Internist und Kardiologe Peter McCullough erklärte im Gespräch mit dem Arzt Alfred Johnson, wie eine Corona-Impfung eine Herzmuskelentzündung verursachen kann.
Er sagte, dass sich eine durch eine natürliche Infektion verursachte Myokarditis deutlich von einer durch den Impfstoff verursachten Myokarditis unterscheidet. Fälle von Myokarditis, die nach einer natürlichen Koronainfektion auftreten, sind mild, betonte Dr. McCullough.
Der Internist sagte, dass es inzwischen Studien gibt, die zeigen, dass die Lipid-Nanopartikel direkt in das Herz gelangen. „Dann produziert das Herz das Spike-Protein und der Körper greift das Herz an.“ Die mRNA ist in diesen Lipid-Nanopartikeln verpackt, damit sie vom Körper nicht direkt abgebaut und in die Zellen aufgenommen werden kann.
McCullough sagte auch, dass die Troponinwerte bei einer durch den Impfstoff verursachten Myokarditis 10 bis 100 Mal höher sind als bei einer durch eine natürliche Infektion verursachten Myokarditis. Bei einer Herzschädigung haben die Menschen eine erhöhte Menge Troponin im Blut.
„Neunzig Prozent der Kinder, die nach der Impfung eine Myokarditis bekommen, müssen ins Krankenhaus eingeliefert werden“, sagte er.
Dr. Peter McCullough Explains How Myocarditis Differs When Caused by Natural Infection vs Vaccine
“Now there’s pre-clinical studies suggesting the lipid nanoparticles actually go right into the heart. The heart expresses the spike protein and the body attacks the heart.” pic.twitter.com/VigFPFPtv5
— Chief Nerd (@TheChiefNerd) October 27, 2021





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