Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Italienischer Erzbischof Carlo Maria Viganò warnt Katholiken vor Covid-Impfungen

In einem verblüffenden Brief an die amerikanischen Bischöfe beleuchtet der italienische Erzbischof Carlo Maria Viganò die Rolle der Kirche bei der Förderung von Covid-19-Impfstoffen und setzt sich kritisch mit dem Covid-Impfpgrogramm auseinander.

Nach Informationen des Online-Portals Summit News schreibt er, dass «Impfstoffe» üblicherweise jahrelangen Tests unterzogen würden. Das Fehlen einer längeren Testphase im Fall der Covid-19-Impfung bedeutet, dass die Gesundheitsbehörden «Experimente an der gesamten Weltbevölkerung» durchführen.

Der Geistliche hatte sich am 29. September in einer Videobotschaft an die in Turin versammelten Impfpassgegner gewandt und die Nutzung der Pandemie durch höhere Mächte angeprangert, die darauf ziele, den «Großen Reset» herbeizuführen. (wir berichteten).

Viganò verwies auf Behandlungen mit Medikamenten, die sich als wirksam gezeigt haben, ohne dass sich die Personen den Risiken von «Impfstoffen» aussetzen müssen. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass solche Medikamente von globalen Gesundheitsgremien und den Medien verteufelt werden.

«Es muss noch einmal betont werden, dass es wirksame Behandlungen gibt, die die Patienten heilen und es ihnen ermöglichen, eine dauerhafte natürliche Immunabwehr zu entwickeln, was mit den Impfstoffen nicht möglich ist», heisst es in dem Brief.

«Ausserdem verursachen diese Behandlungen keine schwerwiegenden Nebenwirkungen, da die verwendeten Medikamente seit Jahrzehnten zugelassen sind.» Angesichts der Wahrheit hinter dem Impfprogramm, sei es eine moralische Pflicht, die Impfung zu verweigern, meint der Geistliche.

«Weltweit steigt die Zahl der Todesfälle und schweren Erkrankungen nach Impfungen exponentiell an: In nur neun Monaten hat diese Behandlung mehr Todesfälle verursacht als alle Impfstoffe in den letzten dreissig Jahren zusammen. Und nicht nur das: In vielen Ländern – wie zum Beispiel in Israel – ist die Zahl der Todesfälle nach einer Impfung inzwischen höher als die Zahl der Todesfälle durch Covid.»

Viganó sagte, für Katholiken sei es «unmoralisch und inakzeptabel», den Impfstoff einzunehmen, da Führungskräfte von Pfizer enthüllt hätten, dass die Impfungen Material von abgetriebenen Föten enthielten. Der Erzbischof brachte seine Wut auf andere Mitglieder des Klerus und Papst Franziskus zum Ausdruck, weil sie ein «Verbrechen gegen die Menschheit» und eine «satanische Handlung gegen Gott» ermöglichten.

Nehammer jagt Coronasünder, während gewaltige Migrationskrise droht

Nehammer jagt Coronasünder, während gewaltige Migrationskrise droht

Die Situation an der Grenze zu Polen droht zu eskalieren. Tausende teils gewaltbereite Araber fordern den Durchzug in Richtung Deutschland. In Ungarn überlegt Viktor Orban, Migranten einen Durchzugskorridor einzurichten. Während die Systemmedien wie üblich von Familien, Frauen und Kindern und so genannten Flüchtlingen fantasieren, haben Österreichs ÖVP-Innenminister Nehammer und ÖVP-Verteidigungsministerin Tanner nur eine Sorge: Wie man die Bevölkerung mittels Corona-Maßnahmen drangsalieren kann.

Ein Kommentar von Michael Mayrhofer

Die Szenen an der Grenze zu Polen sind besorgniserregend. Immer mehr Migranten rotten sich zusammen. Videos beweisen, dass es sich nicht um die behaupteten Frauen und Kinder mit den großen traurigen Augen handelt sondern um junge Männer im besten Alter für den Armeedienst, die mit Gewalt den Durchzug ins gelobte Land Deutschland erkämpfen wollen. Während untertags mit Schaufeln auf Barrikaden und Soldaten eingeschlagen wurde, tauchen jetzt gerade Videos von Brandstiftungen auf (siehe unten).

Angesichts der sich anbahnenden Katastrophe und angeblich wieder hunderten Aufgriffen von illegalen Einwanderern pro Tag sieht man in der Türkis-Grünen Bundesregierung offenbar keinen Grund um zu handeln. Der ORF säuselt von armen Flüchtlingen und bringt auch noch Beispiele von einzelnen Arabern, die seit zehn Jahren ihre Mutter nicht gesehen hätten. Dabei kennt man natürlich nur eine Lösung. Statt die Mutter zurück in ihre Heimat zu bringen und die reiselustigen Kinder gleich mit, „müsse“ man selbstverständlich alle Neuankömmlinge in die Sozialsysteme einwandern lassen.

Dabei sollte man erwarten, dass verantwortungsvolle Befehlshaber über Polizei und Militär zuerst einmal für die Grenzsicherung sorgen anstelle brave Steuerzahler mit absurden Corona-Maßnahmen zu belästigen. Das gesamte verfügbare Personal wird jetzt an der Landesgrenze gebraucht – sonst werden wir wieder Szenen erleben wie im Jahr 2015, als eine Handvoll Polizisten von hunderten Migranten einfach überrannt wurden. Wahrscheinlich ist es aber so, dass sich Caritas, Rotes Kreuz und andere Asylheimbetreiber schon freuen, dass ihre Häuser auf Kosten des Steuerzahlers wieder bis zum letzten Platz gefüllt werden. Stehen die Migranten an der österreichischen Grenze wird man wieder nichts gewusst und nichts geahnt haben.

Es steht natürlich völlig außer Frage, dass Nehammer, Tanner und der Rest der Bundesregierung rücktrittsreif sind. Die Frage ist, wie lange sich Österreich von den Türkisen und ihrem grünen Wurmfortsatz noch ausplündern lassen muss. Ob die Mär von den armen Schutzsuchenden ein zweites Mal funktioniert ist fraglich, insbesondere inmitten einer behaupteten Pandemie, unter der die Bevölkerung schon genug erdulden muss. Auch der Spruch „kein Mensch ist illegal“ kann nur noch wie eine hohle Phrase klingen, wo man doch kerngesunde Menschen diskriminiert, nur weil sie eine experimentelle Gen-Therapie verweigern.

#Belarus Most recently at the border. As horrifying as it might look, this is a reminder that nothing like this would have happened if #Lukashenko didn’t organise the migration crisis. While this escalation could’ve been predicted, we should deal with the reason – the BY regime pic.twitter.com/MCorYTFBTw

— Hanna Liubakova (@HannaLiubakova) November 8, 2021

#Migranten stürmen Grenze von Belarus zu Polen.
Alle wollen nach #Deutschland – Bilder erinnern an 2015

“Polen rief Grenz-Alarm aus! Seit dem Mittag berät in Warschau der Krisenstab der Regierung. Thema: Ein erwarteter Massendurchbruch von Migranten an der Grenze!“ #DankePolen pic.twitter.com/N80FfM8tPu

— Multikulti Watch (@MultikultiW) November 8, 2021

Wer hat das wohl organisiert? ?

Merkels Abschiedsgeschenk?

???? Polen / Weißrussland

In diesem Moment versuchen illegale Migranten die polnische Grenze zu stürmen. Dabei benutzem sie Holzstämme gegen die polnischen Soldaten. Die Asylanten skandieren laut “Germany! Germany!” pic.twitter.com/XECscc2SZF

— Nora Helene (@Nora_Helene1) November 8, 2021

pic.twitter.com/TM281WMKJO

— Ministerstwo Obrony Narodowej ?? (@MON_GOV_PL) November 8, 2021

#Belarus Look at what is happening on the border. A huge crowd of migrants is walking towards the Polish border. Bruzgi-Kuznica border crossing pic.twitter.com/XVroOj9eGQ

— Hanna Liubakova (@HannaLiubakova) November 8, 2021

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Die von den Medien unbemerkte Eskalation im Donbass

Die von den Medien unbemerkte Eskalation im Donbass

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Der ukrainische Angriff mit einer Drohne aus türkischer Produktion hat im Westen – im Gegensatz zu Russland – kaum Schlagzeilen gemacht, dabei war der Vorfall ausgesprochen wichtig. Er markiert eine neue Stufe der Eskalation im Donbass, denn es ist den Konfliktparteien verboten, Luftangriffe durchzuführen. Indem Kiew sich daran nicht mehr hält, wird es die Rebellen […]

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Dänemark kippt um: Rückkehr zum NoCovid-Zwangsregime

Dänemark kippt um: Rückkehr zum NoCovid-Zwangsregime

Es war ein Musterbeispiel für die Wiederherstellung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und die Achtung der Bürger- und Grundrechte: Dänemark schaffte alle Corona-bedingten Zwangsmaßnahmen vor etwa zwei Monaten vollständig ab. Doch nun kehrt auch das nordische Land zu rigorosen Maßnahmen zurück, ob die Bürger wollen oder nicht. Die Begründung klingt abenteuerlich.

Von Max Bergmann

Ein Gremium von Epidemiologen und sogenannten Experten habe die Wiedereinführung der Maßnahmen vorgeschlagen, die dänische Regierung folge am Montagabend diesem Rat, das teilte die Ministerpräsidentin Mette Frederiksen in der Hauptstadt Kopenhagen mit. Begründet werde die erneute Einführung der grundrechtseinschränkenden Maßnahmen mit dem starken Anstieg der Infektionszahlen. Doch genau das ist fadenscheinig. Zum einen war bereits seit langem absehbar, dass die „Zahlen“ im Herbst und Winter steigen werden. Es handelt sich bekanntermaßen um ein saisonal auftretendes Virus, welches der Influenza in vielerlei Hinsicht ähnelt. Zum anderen bleibt offen, warum die dänische Regierung sich nicht auf die viel wichtigeren Kennzahlen wie Todesrate und Hospitalisierungsrate konzentriert und auf Basis derer agiert.

Todeszahlen in Dänemark konstant nahe null

Seit Februar liegen die täglichen Todeszahlen in Dänemark konstant nahe der null. An fast keinem Tag seit Februar stieg die Zahl der täglichen Todesmeldungen „an oder mit Covid-19“ überhaupt auf eine zweistellige Zahl. Am 7. November wurden 3 Todesfälle gemeldet, der aktuelle 7-Tage Mittelwert liegt ebenfalls bei 3 Toten. Auch die Hospitalisierungsrate ist konstant niedrig, und das obwohl in den letzten Wochen durchaus eine geringfügige Steigerung in der Statistik ablesbar ist. Der 7-Tage Mittelwert der Hospitalisierungen in Dänemark liegt mit Stand 31. Oktober bei 209 eingewiesenen Patienten landesweit, 24 wurden intensivmedizinisch behandelt. Zwar lag dieser Wert am 10. Oktober noch bei 88 Patienten zu 13 Intensivpatienten. Doch der Höchstwerte von Anfang Januar, als etwa 900 Patienten im 7-Tage Mittel in Krankenhäusern behandelt wurden und davon etwa 100 intensivmedizinische Behandlung benötigten, liegen weit entfernt.

Trotz hoher Impfquote: Maßnahmen ohne jegliche begründbare Gefahr

Auch die Impfquote in Dänemark hat sich seit diesen Höchstwerten von Anfang des Jahres deutlich verändert. Während damals noch eine Impfquote von annähernd 0 Prozent herrschte, sind mit Stand Anfang November 75,8 Prozent (Our World in Data) der dänischen Bevölkerung „vollständig geimpft“ und dem Narrativ der Regierung nach „geschützt“. Die Wiedereinführung von Zwangsmaßnahmen begründet sich demnach allein auf tägliche Fallzahlen positiv getesteter, in aller Regel gesunder Menschen und nicht auf eine tatsächlich begründbare Gefahr. Die dänische Regierung führt erneut ein striktes Corona-Regime ein, dass der „NoCovid“ Strategie folgt. Man will mit Biegen und Brechen die Fallzahlen so niedrig wie möglich halten und übersieht, dass Fallzahlen und Positivtests schon längst nicht mehr relevant für die Bewertung der Situation sind.

Erneut Einstufung als generelle „Bedrohung für die Gesellschaft“

Covid-19 sei nun wieder als „Bedrohung für die Gesellschaft“ eingestuft worden, wie die Ministerpräsidentin Frederiksen in Kopenhagen mitteilte. Nachdem erst am 10. September alle Zwangsmaßnahmen und die Maskenpflicht bereits Ende August ersatzlos gestrichen wurden gilt nun in allen Bereichen des öffentlichen Lebens wieder: Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder frisch negativ Getestete. Die Wiedereinführung der 3G-Regel bedeute Einschränkungen „für diejenigen, die nicht geimpft sind. Ich denke, so sollte es auch sein“, sagte Frederiksen am Montag.

Gesetzesentwurf fix: Ampel-Parteien verlängern Zwangsmaßnahmen bis März 2022

Gesetzesentwurf fix: Ampel-Parteien verlängern Zwangsmaßnahmen bis März 2022

Die sogenannten Ampel-Koalitionsparteien waren bislang noch nicht in der Lage, eine stabile Regierung zu bilden. Dennoch maßen sie sich die Alleinherrschaft über die Bevölkerung bereits an. Wie am Montagabend bekannt wurde, einigte man sich auf bundeseinheitliche Zwangsmaßnahmen bis mindestens März 2022 – und das ohne Notlage. Besonders einschneidend für deutsche Arbeitnehmer: Der 3G-Zwang am Arbeitsplatz kommt.

Von Max Bergmann

Die Fraktionen aus SPD, Grüne und FDP einigten sich am Montagabend darauf, Abstandszwang, Maskenzwang sowie G-Regeln für den öffentlichen Raum bis mindestens in den März 2022 hinein weiter zu verlängern. Besonders pikant: Die epidemische Lage von nationaler Tragweite, die eigentlich die rechtliche Grundlage für derartige Grundrechtseingriffe bildet, soll dem Willen der Mehrheit des Bundestages nach bereits Ende November auslaufen und nicht erneut verlängert werden. Faktisch wurden also heute Maßnahmen zur Bekämpfung einer Notlage beschlossen, ohne dass eine Notlage besteht oder eine solche vom Bundestag festgestellt wurde. Im Entwurf heißt es:

„Die bisherige Regelung, die den Ländern ermöglichte, sämtliche Schutzmaßnahmen bei einer konkreten Gefahr einer epidemischen Ausbreitung der Coronavirus-Krankheit-19 in dem jeweiligen Land nach einer Feststellung des jeweiligen Landesparlaments vorzusehen, wird ersetzt. Stattdessen wird ein neuer bundesweit einheitlicher Maßnahmenkatalog geschaffen, der unabhängig von der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite bis zum 19. März 2022 zur Anwendung kommen kann.“

„Maßnahmen sinnvoll und angemessen“

Die Maßnahmen und der zugrunde liegende Katalog soll dem Willen der Ampel-Parteien nach mindestens bis zum 19. März 2022 zur Anwendung kommen, eine weitere Verlängerung ist nach aktuellem Stand höchstwahrscheinlich. „Er ist auf Maßnahmen beschränkt, die in der gegenwärtigen Phase der Pandemiebekämpfung sinnvoll und angemessen sein können. Die je nach der regionalen Situation in den Bundesländern differenzierte Anwendung bleibt gewährleistet“, heißt es in dem Gesetzesentwurf, der hier eingesehen werden kann.

Notstandsmaßnahmen ohne jegliche Notlage

So soll weiterhin der geltende Zwangsabstand zueinander Anwendung finden. Auch der Zwang, eine medizinische Maske zu tragen, wird über die Beendigung der Notlage hinaus ins Gesetz festgeschrieben, fortgeführt und bei Nicht-Einhaltung unter Strafe gestellt. G-Regelungen für öffentliche Räume, die wahlweise 3G oder 2G-Regeln beinhalten können, gehören genauso zum Katalog der Zwangsmaßnahmen wie die Verpflichtung zur Erstellung von Hygienekonzepten und die Sammlung und Verarbeitung der Personendaten von Gästen.

Schulschließungen und Ausgangssperren gehören bislang nicht zu den aufgeführten Optionen. Derartige Instrumente werden vermutlich noch ergänzt, davon ist jedenfalls der Erfahrung der letzten Zeit nach auszugehen. Die rechtliche Grundlage für all diese Maßnahmen, die Feststellung einer „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ durch den Bundestag, wird indes demnächst nicht erneut verlängert. Um denselben Maßnahmen aber weiterhin vermeintliche Rechtsgrundlagen zu liefern wurde der nun vorliegende Gesetzesentwurf zur Fortführung der Zwangsmaßnahmen heute verabschiedet.

Massive Strafen für Impfpass-Fälscher und „nicht legitime negative Testergebnisse“

Dem Entwurf nach soll es auch Menschen, die sich nicht mit einem der umstrittenen Vakzine impfen lassen wollen und sich anderweitig Impfnachweise organisierten, an den Kragen gehen. Die Herstellung und der Handel mit gefälschten Impfpässen wird demnach mit bis zu 2 Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bestraft, ähnliche Strafen sollen auch für den Gebrauch von gefälschten Impfnachweisen gelten. In der vorgeschlagenen Änderung des Strafgesetzbuches heißt es dem Entwurf nach:

„Wer die Herstellung eines unrichtigen Impfausweises vorbereitet, indem er in einem Blankett-Impfausweis eine nicht durchgeführte Schutzimpfung dokumentiert oder einen auf derartige Weise ergänzten Blankett-Impfausweis sich oder einem anderen verschafft, feilhält, verwahrt, einem anderen überlässt oder einzuführen oder auszuführen unternimmt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

Auch das nicht durch die Regierung legitimierte Ausstellen von negativen Testergebnissen, Gesundheitszeugnissen und der Gebrauch ebendieser soll unter Freiheits- und Geldstrafen gestellt werden.

3G-Zwang auch für alle Arbeitnehmer in Präsenz

Ein weiterer Skandal findet bislang kaum Beachtung in den Mainstream-Medien. So ist auch die bundesweite Einführung einer 3G-Regel für alle Arbeitnehmer in Präsenz, die nicht im Homeoffice arbeiten können, Teil des neuen Maßnahmenkatalogs. „Dabei geht es um die Rechtssicherheit für eine Testpflicht in bestimmten sensiblen Einrichtungen der Altenpflege und um ein Monitoring auch für die Boosterimpfungen. Gleichzeitig sollen zielgerichtete Zuschläge für Krankenhäuser, die Covid-Patientinnen und -Patienten versorgen, ermöglicht werden. Auch werden die Einführung von 3G am Arbeitsplatz und die Rückkehr zu kostenlosen Testmöglichkeiten auf den Weg gebracht, um möglichst viele Menschen insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten zu schützen“, sagte SPD-Fraktions-Vize Dirk Wiese am Montagabend, wie die BILD berichtete.

Arbeitgeber darf nicht nach dem Impfstatus fragen

Für den in Präsenz arbeitenden Teil der Bevölkerung bedeutet dies: Wer nicht geimpft oder genesen ist wird zukünftig regelmäßig seinen Gesundheitszustand per Zwangstest beweisen müssen, um seine eigene Existenz überhaupt noch sichern zu dürfen. Was Arbeitnehmer unbedingt wissen müssen: Der Arbeitgeber darf abseits bestimmter im Infektionsschutzgesetz genannter Berufsgruppen (hauptsächlich medizinischer Bereich) grundsätzlich keinen Mitarbeiter nach seinem Impfstatus befragen. Arbeitnehmer müssen also auf eine derartige Frage nicht antworten. Der Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck sagte: „Für mich deutet nichts darauf hin, dass Arbeitgeber abseits der ausdrücklich genannten Bereiche Gesundheitsvorsorge, Kitas, Schulen und Pflegeheime ein Fragerecht nach dem Impfstatus ihrer Mitarbeiter zustehen könnte“. Die nun geforderte 3G-Regel am Arbeitsplatz steht also bislang auf rechtlich unsicheren Beinen, es ist aber davon auszugehen, dass die Regierung weitere Verschärfungen zeitnah ergänzen wird, um ein umfangreiches Auskunftsrecht über den Impfstatus der Arbeitnehmer zu ermöglichen.

COMPACT.Der Tag: Belarus-Route – Sturmangriff auf die Grenze

Lange hatte sich die Situation an der polnischen Ostgrenze zugespitzt. In den kommenden Stunden könnte die Lage nun außer Kontrolle geraten. Hunderte Migranten haben sich am Übergang Kuznica, Tausende weitere sind auf dem Weg. Die Regierung in Warschau warnt vor einem regelrechten Angriff. Was tatsächlich bekannt ist, erfahren Sie in COMPACT.Der Tag am 8. November. […]

FPÖ Presse-Konferenz gegen “Corona-Wahnsinn” (mit Herbert Kickl)

Laut Herbert Kickl von der FPÖ starte Österreichs Regierung mit der „Vorbereitung einer Schutzhaft für Ungeimpfte“, wie er es nennt, einen Verzweiflungsangriff auf die Bevölkerung. Damit eröffne sie ein Szenario, das an die dunkelsten Kapitel der österreichischen Geschichte erinnere. Kurzum: Der Corona-Wahnsinn geht weiter! Kickl erläuterte an einer Pressekonferenz, was es dringend benötigen würde, um Österreich aus dem ganzen Wahnsinn hinauszuführen. Wo jedoch blieb der Aufschrei der dort anwesenden Mainstream Presse?
Kla.TV präsentiert hier den ungekürzten Stream dieser doch sehr außergewöhnlichen Pressekonferenz.

„Fuck Joe Biden“: Der Frust entlädt sich

Immer unpopulärer: Sleepy Joe Biden (Foto:Imago)

Wahl-Klatschen, Minusrekord bei Umfragen, drohender Machtverlust: Immer mehr Wähler wenden sich von Joe Biden und den linksgrünen Democrats ab. Mit „Let‘s go Brandon” geht die Biden-Ablehnung viral. Was bedeutet die Parole? Es begann im vor zwei Monaten, September 2021: „Fuck Joe Biden” sangen jeweils Tausende Zuschauer bei College-Football-Spielen. Ob Football, Baseball oder Autorennen: Überall skandieren immer mehr US-Bürger die Schmähung gegen den zunehmend verhassten US-Präsidenten. So wie hier, beim Spiel der „New York Giants“ im Metlife Stadion, wo 78.000 Menschen „Fuck Joe Biden!” singen, was letztendlich die totale Ablehnung der linksgrünene Agenda bedeutet:

So auch beim NASCAR-Autorennen am 2. Oktober in Talladega im US-Bundesstaat Alabama: Während NBC-Reporterin Kelli Stavast den Sieger Brandon Brown interviewte, sangen auch hier die Zuschauer „Fuck Joe Biden” (das unzensierte Original ist hier zu hören). Stavast meinte jedoch „Let‘s go Brandon“ verstanden zu haben. Seitdem gilt „Let‘s go Brandon” als straffrei aussprechbarer Protest gegen Joe Biden. Flaggen, Aufkleber, Transparente, Baseball-Caps und sogar Flugzeug-Banner: Überall tragen Biden-Gegner ihre Abneigung genüsslich straffrei zur Schau, während die Demokraten rätseln, wie sie dem Hype Herr werden sollen. Ein Song hierzu stieg auf gar Nr. 1 bei iTunes, wie einst das Lied „Ding Dong, die Hexe ist tot”, das nach dem Tode Margaret Thatchers im Land des schwarzen Humors die Nr. 2 der UK-Charts erklomm.

Noch dicker kam es vergangene Woche, am 2. November: Nachdem die Democrats bei der Präsidentschaftswahl 2020 mit 10 Prozentpunkten Vorsprung den Bundesstaat Virginia gewannen, verloren sie nun die Gouverneurswahl an die Republikaner. Joe Biden hatte noch wenige Tage zuvor bei einer Rede in Arlington die Virginia-Wahl zu einer Abstimmung über seine Politik erklärt. Bemerkenswert ist hierbei, dass seine Demojraten in ausnahmslos jedem (!) der einzelnen Wahlbezirke verloren haben. Da die Virginia-Wahl aufgrund ihres Zeitpunkts als Frühindikator der Midterm-Elections gilt, bei der alle Sitze des US-Kongresses neu gewählt werden, droht Biden – wie zuvor Trump – zur „Lame Duck“ (lahmen Ente) zu werden, der weder im Senat noch im US Congress eine Mehrheit hat. Die hauchdünne Kongressmehrheit der Democrats von 221 zu 213 Sitzen ist so gut wie verloren.

Virgina-Wahl: Der Anfang von Bidens Ende?

Auch in ihrer Hochburg New Jersey erhielten die Democrats eine schallende Ohrfeige: Nach einem Wahlsieg mit 15 Prozentpunkten Vorsprung bei der Präsidentschaftswahl 2020 schmolz das Ergebnis bei der Gouverneurswahl im November 2021 auf 50,3 auf 48,9 Prozent zusammen. Was lernen Democrats und ihre Medien daraus? Offenbar nichts – denn es heißt nicht nur „unbeirrbar weiter mit der zunehmend verhassten Agenda“; wer den Gegner wählt, wird als Rassist beleidigt und mit Hunden verglichen, die auf „rassistische Hundepfeifen-Kommandos“ hören. Dass die republikanische Afroamerikanerin Winsome Sears am 2. November zur stellvertetenden Gouverneurin gewählt wurde, macht die Rassimus-Vorwürfe nur noch absurder..

Klimahysterie, Coronadiktatur, Impfnötigung, explodierende Benzinpreise, aufgezwungene „Rassentheorie“ in Schulen, Ausgrenzung von Kritikern und Unterdrückung freier Debatten, rassistische Diskriminierung von Weißen, Privilegierung statt Gleichberechtigung von Minderheiten, Quoten statt Qualifikation in Jobs, Umstieg auf unsichere Energieversorgung, naive Migrationspolitik, desaströser Rückzug aus Afghanistan und vieles mehr: Mit der gleichen politischen Agenda wie hierzulande SPD, Grüne und Linke droht der Machtverlust für Biden und die Democrats. So schnell, wie diese Welle aus den USA nach Europa geschwappt ist, könnte sie auf beiden Seiten des Atlantiks zusammenbrechen. Aber was dann? Sowohl in den USA als auch bei uns könnten konservativ-freiheitliche Parteien nach der linksgrünen Ernüchterung bei den nächsten Wahlen siegen, falls sie attraktive Programme und Kandidaten anbieten würden – aber danach sieht es nicht aus.

Parallelen zu Rotrotgrün

Gibt es unter allen Republikanern tatsächlich keinen besseren Kandidaten als Trump? Kann die Union keine besseren Kanzlerkandidaten aufbieten als Söder, Merz, Spahn oder Röttgen? Wie kann es sein, dass die aus dem sozialen Ahlener Programm heraus entstandene Union ebenso wie die Republicans nichts Besseres anzubieten hat als Marktradikalismus und das Märchen vom American Dream und dem Trickle-Down? Warum hat die SPD ihr ursprüngliches Godesberger Programm ebenso verraten wie die FDP ihren „sozialen Liberalismus“ der Freiburger Thesen?

Als logische Konsequenz seines Verrats an der Interessen der Bürger sank Bidens Zustimmung in kürzester Zeit auf 42 Prozent – den zweitniedrigsten Wert aller US-Präsidenten und den niedrigsten Wert eines demokratischen Präsidenten, seit in den USA Zustimmungsraten gemessen werden. Unterboten wird der Minusrekord nur von Donald Trump – der für seinen Sinkflug auf 34 Prozent jedoch  immerhin fast vier Jahre benötigte. Zwei Drittel der US-Bürger meinen, dass sich das Land in die falsche Richtung bewegt. Das ist unter Biden so, das war so bei Trump, Obama und Bush. Ist das in Deutschland anders?

So lange Wahlen immer nur die Wahl des geringsten Übels bedeuten, bleibt die Demokratie eine Farce. Wenn es Hoffnung gibt, dann liegt sie in neuen Parteien mit neuen Konzepten für Demokratie und Ökonomie.

Alles wird gut : Die Propagandamaschine der Klima-Alarmisten … )*

Alles wird gut : Die Propagandamaschine der Klima-Alarmisten … )*

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James Delingpole*

Die Propagandamaschine der Klima-Alarmisten wird übermächtig.

Dabei gibt es allen Grund für Zuversicht.

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„Wie stoppen wir das?“, fragt der Spiegel auf dem Titelbild seiner aktuellen Ausgabe, im Hintergrund eine ausgetrocknete, rissige, schlimm aussehende Erdkugel, von der rechts unten ein ganzes Stück fehlt. «Der Planet kollabiert», wird uns verkündet, als wäre es eine unstrittige Tatsache und nicht eine hysterische Spekulation.

Genau so verfahren alle anderen Mainstream-Medien. Von der New York Timesbis zum Guardian– die Botschaft ist immer die gleiche: Die Welt steuert ihrem Untergang entgegen, es ist alles unsere Schuld, und die Uno-Klimakonferenz in Glasgow ist buchstäblich unsere allerletzte Chance.

Wissen Sie, wie viel eine derart flächendeckende Propagandakampagne kostet? Das ist unmöglich, zu beziffern. Das menschliche Gehirn kann sich solche Zahlen nicht vorstellen. Dennoch habe ich Benny Peiser (früher Mitglied bei den deutschen Grünen, heute Mitarbeiter bei der klimaskeptischen Global Warming Policy Foundation) gebeten, die jährlichen Ausgaben der globalen Klimaindustrie zu schätzen.

«Gigantische Summen»

«Sieben Billiarden?», sagte er spontan, was nur halb scherzhaft gemeint war. «Wo soll man anfangen?» Die Gehälter der ganzen Akademiker, die die Klimaagenda vorantreiben, die zuständigen Beamten, die Steuergelder, die für Subventionen aufgewendet werden, die Investitionen der Unternehmen. «Es sind gigantische, schlicht unvorstellbare Summen.»

Und hier haben wir das Grundproblem der Klimaindustrie: Dieser Komplex ist unterdessen so mächtig geworden, dass er nicht mehr zurückgedrängt werden kann. Dieser gigantische Apparat, unempfänglich für Logik oder Kosten-Nutzen-Analysen, ist ein Koloss, der alles gnadenlos plattmacht und mit seinen schrillen Anklagen die Stimmen vernünftiger, anständiger, kenntnisreicher Wissenschaftler übertönt, die sachlich, mit Augenmass und mit Fakten über das Thema diskutieren wollen.

Im Laufe der Jahre habe ich mit vielen dieser Leute gesprochen – mit den Physikern William Happer und Richard Lindzen, mit Fred Singer, mit dem Geologen Ian Plimer. Sie alle sind (oder waren) anerkannte Experten und herausragende Vertreter ihres Fachs. Alle wurden von ihren Kollegen und den Institutionen marginalisiert und von den Medien weitgehend ignoriert, weil ihre hoffnungsvolle Botschaft einfach nicht zum modischen Katastrophennarrativ passt.

Wie lautet ihre Botschaft? Ganz einfach: Die Erderwärmung (beziehungsweise «der Klimawandel» oder die «Klimakatastrophe» – es werden ja immer neue Begriffe eingeführt) ist in Wahrheit kein Problem. Sie existiert als Bedrohung nur in Klimamodellen, die inzwischen von der Realität weitgehend widerlegt worden sind.

Grösster Betrug in der Geschichte

Das Gleiche gilt für all die anderen unablässig beschworenen «Umweltbedrohungen» – die hilflosen Eisbären, die versinkenden Pazifikinseln, die schmelzenden Gletscher, die Walrosse, die sich in den Tod stürzen, das sterbende Great Barrier Reef, der Plastikmüll im Pazifik, die Versauerung der Meere, die schmelzenden Polkappen, die beispiellosen Waldbrände, das Artensterben und so weiter.

Keine einzige dieser Horrorgeschichten hält einer kritischen Überprüfung stand. Es ist alles grüne Propaganda, die in der Öffentlichkeit ein Klima von Angst erzeugen soll, damit gewisse Interessengruppen hübsche Profite aus den kostspieligen Lösungen für diese imaginären Probleme ziehen können.

Seit fast zwanzig Jahren verfolge ich diesen ungeheuren Skandal, den grössten wissenschaftlichen Betrug in der Geschichte der Menschheit. Und immer wieder überrascht und erschreckt es mich, wie unverwüstlich die grosse Lüge ist. Als ich beispielsweise 2009 bei der Aufdeckung des «Climategate»-Skandals mithalf (die Wissenschaftler im Zentrum der globalen Klimaindustrie hatten alle möglichen schmutzigen Tricks angewendet), stellte ich mir vor, dass dieser unglaubliche Schwindel unter der Last der Beweise zusammenbrechen würde.

Doch die Betrüger sind ebenso schamlos wie raffiniert. Sie geniessen die Unterstützung von Unternehmen, Regierungen und Medien. Unlängst sendete die BBC einen Film zum Thema «Climategate». Doch statt den Hauptverantwortlichen als Betrüger vorzuführen, der die Klimaforschung für politische Zwecke missbraucht, wurde er als Held gezeigt, der von üblen, ignoranten Journalisten gemobbt wird, weil er seinen Job macht.

In den letzten Jahren ist die Wahrheit in Sachen Klima durch eine massive Propagandakampagne praktisch begraben worden – die einen autistischen, zopftragenden Teenager namens Greta ehrfürchtig wie eine Heilige behandelt, während seriöse Wissenschaftler, die ihr Leben der Erforschung dieser Fragen widmen, als Spinner und Sonderlinge abgetan werden.

Noch vor fünf Jahren konnte ich in britischen Zeitungen Artikel über die Sinnlosigkeit von teuren, unzuverlässigen und hässlichen Windrädern veröffentlichen, die eine Gefahr für Fledermäuse und Vögel sind. Doch diese Zeit ist vorbei. In Grossbritannien sind Redaktionen eingeschüchtert durch immer neue ärgerliche Beschwerden von Umweltaktivisten bei der Medienaufsicht, die ihnen oft genug recht gibt. Und angesichts sinkender Auflage sind Zeitungen immer mehr von staatlichen Anzeigen abhängig. Seit der Corona-Krise ist die britische Regierung der wichtigste Anzeigenkunde. Und da Boris Johnson, wie die meisten seiner westlichen Kollegen, die Umweltpolitik massiv ausbaut, will die käufliche Presse nicht zurückstehen.

Johnson war selbst ein ausgesprochener Klimaskeptiker. Als Kolumnist hat er sich oft lustig gemacht über die Absurditäten grüner Ideologen. 2013 etwa schrieb er, dass Windkraftanlagen so schwach seien, dass sie «nicht die Haut von einem Reispudding entfernen können».

Perfekt inszenierte Veranstaltung

Aber seit er Premierminister ist (und seine Instruktionen vermutlich von der globalen Elite bezieht, die hinter der grünen Agenda steht), schlägt er neue Töne an. Seine Eröffnungsrede in Glasgow war beispielhaft für jene unausgegorenen Halbwahrheiten und peinlichen Dummheiten, die der Klimakomplex so gern verbreitet.

Er leugnete die Errungenschaften der industriellen Revolution (die in erster Linie dafür gesorgt haben dürfte, dass Grossbritannien heute so wohlhabend ist, und ohne die Boris’ Vater es sich nie hätte leisten können, seine Söhne auf ein vornehmes Internat wie Eton zu schicken) und verglich die «Kolben und Turbinen und Maschinen» mit einer tickenden bondschen «Zeitbombe», die «das menschliche Leben, wie wir es kennen, für immer auslöschen wird».

Das ist natürlich kompletter Unsinn, und das weiss Johnson auch. Aber darum geht es nicht. Die Uno-Klimakonferenzen sind pures Theater – perfekt inszenierte Veranstaltungen, die uns glauben machen sollen, dass immer höhere Umweltabgaben, die vorgeschriebene Verwendung teurer erneuerbarer Energien sowie das Verbot von Benzin- und Dieselautos und Flugreisen nur ein einziges Ziel verfolgen – nämlich die Rettung des Planeten.

Privatjets und Limousinen

Aber das stimmt einfach nicht. Das wahre Ziel der Umweltagenda ist unverändert: Eine parasitäre malthusianische Elite, die die kleinen Leute verachtet, will ihre Gier befriedigen und, ihre Absichten mit wohlklingenden Parolen geschickt tarnend, ihre Macht ausbauen und absichern. Deshalb strömen ihre Vertreter massenhaft in ihren Privatjets und Limousinen zu diesen Umweltkonferenzen, um zu demonstrieren, wie egal ihnen unsere Interessen sind, und um uns daran zu erinnern, dass wir das Volk sind und sie die Herren.

Das Wichtigste, das jeder erkennen sollte, wenn er all die deprimierenden Schlagzeilen liest, die vom Umweltgipfel in Glasgow inspiriert wurden: Die Wahrheit ist das genaue Gegenteil dessen, was Politiker, Wissenschaftler und Medienhysteriker sagen. Die Welt stirbt nicht, sondern erfreut sich bester Gesundheit: Der zusätzliche CO2-Gehalt in der Atmosphäre bewirkt eine globale Begrünung – eine Zunahme der Vegetation an Wüstenrändern wie der Sahelzone in Nordafrika. Korallenriffe, die aufgrund von Bleiche abgestorben schienen, haben sich erholt. Die Eisbär-Populationen boomen.

Es gibt viele Dinge, über die man sich im Jahr 2021 Sorgen machen kann. Eine drohende Umweltkatastrophe gehört ganz sicher nicht dazu.

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)*  Anmerkung der EIKE-Redaktion  :

Dieser Artikel ist zuerst erschienen in der WELTWOCHE Zürich : | Die Weltwoche, Nr. 44 (2021)| 4. November 2021 ;  EIKE dankt der Redaktion der WELTWOCHE und dem Autor James Delingpole für die Gestattung der ungekürzten Übernahme des Beitrages, wie schon bei früheren Beiträgen :  http://www.weltwoche.ch/Hervorhebungen und Markierungen v.d. EIKE-Redaktion.

James Delingpole schreibt seit zwei Jahrzehnten über den Klimawandel und die Umweltbewegung. Er ist der Autor von «Watermelons: The Green Movement’s True Colors», ein Bericht über die Machenschaften und Motive des Klimaindustrie-Komplexes.

Aus dem Englischen von Matthias Fienbork

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