Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Totalitär und menschenverachtend: Die Wutrede eines Tierarztes

Totalitär und menschenverachtend: Die Wutrede eines Tierarztes

(David Berger) Für die “Tagesschau” ist es die Headline des Tages, bei Twitter trendet der Begriff “Wutrede”. Wer es noch nicht mitbekommen hat: Tierarzt und RKI-Chef Wieler hat wieder zugeschlagen. Der Ton wütend, hasserfüllt, die Forderungen totalitär und menschenverachtend.

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Xavier Naidoo ruft zur MEGA-Demo gegen die Corona-Diktatur!

Xavier Naidoo ruft zur MEGA-Demo gegen die Corona-Diktatur!

„Jetzt wirbt sogar Xavier Naidoo für Corona-Demo in Wien“, berichtet eine Tageszeitung, dass Naidoo auch in Deutschland massiv Werbung für die MEGA-Demo am 20. November in Wien mache. Das dürfte der Großdemo „einiges an Aufwind geben“, wird im Bericht wohl berechtigt vermutet. Der Veranstalter rechnet mit 100.000 Teilnehmern. Nach den erfolgreichen Demos in u.a. Linz, Klagenfurt und Salzburg, wurde am gestrigen Mittwoch auch in Graz gegen das Corona-Regime friedlich, aber lautstark demonstriert.

  • Naidoo ruft laut Mainstream zur Demo in Wien auf
  • 100.000 Demonstranten werden am Samstag, den 20. November in Wien erwartet
  • Mindestens 4.000 protestierten am Mittwoch in Graz
  • Teilnahme an Demo kann wegen Gerichtsurteilen nicht verboten werden

Erst am gestrigen Mittwoch demonstrierten in Graz Tausende gegen die Corona-Diktatur. Selbst im Mainstream wurde von 4.000 Teilnehmern berichtet. Andere Schätzungen liegen zwischen 5.000 und 10.000 Menschen. Jetzt soll der Sänger und ehemalige DSDS-Juror Xavier Naidoo zur Demo in Wien gerufen haben. In seinem Telegram-Kanal wurde der Demo-Aufruf der Bundesheergewerkschaft, über den Wochenblick kürzlich berichtete, geteilt. „Für Freiheit und Menschenwürde” solle man am 20. November in Wien auf die Straße gehen, so der Aufruf.

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Aufruf zum „Volksaufstand“

Schon im März dieses Jahres rief Naidoo zu einem „Volksaufstand“ gegen die deutsche Regierung und den Lockdown auf. Er meinte damals: „Jeder Mensch zählt, vor allem DU kannst vieles verändern, sei jetzt dabei!“ Ein Motto, das wohl auch für die Mega-Demo am Samstag in Wien gilt.

Gegen den „Corona-Wahnsinn“

Die Werbetrommel für die Demo rührte auch FPÖ-Chef Herbert Kickl (Wochenblick berichtete). Er selbst kann aufgrund seiner Corona-Infektion allerdings nicht teilnehmen. Doch er appelliert an die Maßnahmengegner: „Setzt ein starkes Zeichen und nehmt am Samstag an der Demonstration gegen den Corona-Wahnsinn teil! Alle, denen die Grund- und Freiheitsrechte der Österreicher nicht egal sind, dürfen und sollen daran teilnehmen!“

Demo und Teilnahme daran kann nicht verboten werden

Und es darf auch jeder daran teilnehmen! Denn aufgrund richtungsweisender Urteile des Verwaltungsgerichts Wien kann und darf die Riesendemo in Wien nicht verboten werden. Selbst dann, wenn ein Total-Lockdown verhängt wird, wie gerade in Oberösterreich und Salzburg, darf man zur Demo anreisen und daran teilnehmen. Da knirscht Nehammer wohl gehörig mit den Zähnen, denn unter Vorwänden wie Maskenpflicht oder Abstandsgeboten versuchte er bei Demos in der Vergangenheit, die Teilnehmer einzuschüchtern. Doch wie es scheint und auch die Demo in Graz einmal mehr gezeigt hat, ist der Widerstand der Österreicher nicht mehr zu brechen. Im Gegenteil: Er wächst, und das spürbar!

Wochenblick wird natürlich vor Ort von der MEGA-Demo in Wien am 20. November berichten!

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Lukaschenko richtet die Migrationswaffe auf die EU – Schäuble lässt den Schuss losgehen

Lukaschenko richtet die Migrationswaffe auf die EU – Schäuble lässt den Schuss losgehen

Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) fordert für die Migranten an der polnisch-weißrussischen Grenze eine ,,vorläufige Einreise’’ in die EU, um ,,zügig geordnete Asylverfahren’’ durchzuführen. Prof. Dr. Jörg Meuthen, Bundessprecher der AfD und Leiter der AfD-Delegation im EU-Parlament, kommentiert.

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Wasserwerfer zur Abwehr von Illegalen an polnischer Grenze

Wasserwerfer zur Abwehr von Illegalen an polnischer Grenze

Polen ist schlecht. Polen verletzt die Rechtsstaatsprinzipien der EU. Und Polen setzt jetzt sogar Tränengas und Wasserwerfer gegen die von Weißrussland kommenden Illegalen ein. So lautet das Narrativ der Mainstreampresse und des einwanderungsunkritischen Polit-Establishments. So leicht ist es aber nicht! Der Staat Polen zeigt aktuell, was ein fundamentales Grundrecht eines jeden Staates ist: zu entscheiden, wer ins Land gelassen wird und wer nicht. Und wer abgewiesen wird, es dennoch versucht, kann aufgehalten werden – wenn nötig auch mit Gewalt.

Von Achim Baumann

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  • Am Grenzübergang Kuznica: Illegale Migranten fordern Einreise in die EU
  • Sie warfen mit Steinen, rissen Befestigungen ein
  • Medien heucheln mit Bildern von heulenden Kindern 
  • Selbst deutsche Bundesregierung spricht sich gegen Aufnahme der Illegalen aus
  • Was ist anders als Schlepperei übers Mittelmeer?

Es sind wieder einmal typische Schlagzeilen, die die Mainstreampresse verbreitet: „Zusammenstöße zwischen Flüchtlingen und polnischer Polizei“, „Belarus: Polen setzt Wasserwerfer und Tränengas gegen Geflüchtete ein“ oder „Polen setzt Wasserwerfer gegen Migranten ein“. Zusammenstöße? Wer die Überschriften liest, glaubt unweigerlich, dass die Polizei des Staates Polen einfach so Tränengas und Wasserwerfer einsetzt. Dabei greifen Exterritoriale, offenbar gut geschulte illegale Einwanderer die Grenze eines nach wie vor souveränen Staates an. Aber dennoch suggerieren unsere einwanderungsfreudigen Medien, dass es so etwas wie ein Menschenrecht auf Ansiedlung in dem Staat gibt, den man sich selbst aussucht.

Angriff der Illegalen am Übergang Kuznica-Brusgi

Das Ministerium in Warschau sprach indes korrekterweise von einem „Angriff der Migranten“ am Grenzübergang Kuznica-Brusgi. Dort an der Grenze zwischen Weißrussland und Polen ist die Lage heute eskaliert: Auf Videoaufnahmen reagieren die polnischen Behörden auf versuchte massive Grenzübertritte.

Eskalation am Grenzübergang Kuźnica-Bruzgi. Gelenkter Aufstand? Akt der Verzweiflung? Klar ist nur: Das politische Spiel, der Kampf um Bilder & Deutungshoheit, darf nicht das Leid von tausenden Menschen verdecken, die drohen zu erfrieren. Sie brauchen Schutz und haben Rechte. pic.twitter.com/SAqzFF8pBo

— Ansgar Gilster (@AnsgarGilster) November 16, 2021

Die Illegalen, Behörden sprechen von einem 2.000 Personen starken Migrantenlager, versuchen trotz geschlossener Übergänge die Grenze mit Gewalt zu überschreiten. Daraufhin setzen die polnischen Behörden Wasserwerfer ein. Noch ist unklar, ob Einwanderer den Grenzzaun vorher zum Teil selbst einrissen oder dies eventuell auf Initiative Weißrusslands geschah. Auf anderen Videoaufnahmen konnte man zudem sehen, dass die Gewalt anfangs eindeutig von den Migranten ausging. Mehrere Videos zeigen eine Lawine von Steinwürfen. 

Auch von Angriffen der Migranten mit Granatenwerfern wird berichtet:

Was man als Schutzsuchender so alles dabei hat: Flüchtlinge greifen #Polen mit Granatwerfern an!#Belarus pic.twitter.com/tjuuQ9tvQe

— Hartes Geld (@Hartes_Geld) November 16, 2021

EU möchte sich von Lukaschenko nicht vorführen lassen

Wenngleich die Medien wieder einmal Bilder von Kindern und Frauen veröffentlichen und von einer humanitären Verpflichtung zur Aufnahme sprechen, bleibt die überwiegende Zahl der EU-Staaten hart. Man möchte sich nicht durch den weißrussischen Regierungschef Lukaschenko erpressen lassen, der die Migranten zumindest zeitweise durch sein Land hat ziehen lassen. Selbst Heiko Maas spricht sich gegen die Aufnahme der illegalen Migranten aus. „Ich würde dafür plädieren, dass die Menschen, die dort sind (…) in ihre Herkunftsländer zurückgeführt werden“, sagte der SPD-Politiker am Montag nach Beratungen mit EU-Kollegen in Brüssel.

Wo ist der Unterschied zum Mittelmeer?

Hier scheint lediglich das Argument durch, man wolle nicht fremdbestimmt – durch Lukaschenko – zur Aufnahme von Migranten gedrängt werden. Dabei passiert nichts anderes als bei der illegalen Einreise über das Mittelmeer. Dort sind es Schlepperorganisationen, die die Behörden vor vollendete Tatsachen stellen. Man soll gefälligst die angeblich mühsam Geretteten aus dem Mittelmeer aufnehmen. Grüne und sonstige Realitätsverweigerer klatschen Beifall. Dabei könnte man sich doch so leicht ein Beispiel an Polen nehmen, oder?

Auch in Österreich Forderungen nach Grenzschutz

Immer lauter werden indes auch in Österreich die Forderungen nach Grenzschutz. Vor allem im Burgenland fühlen sich immer mehr Österreicher regelrecht überlaufen durch die täglich einströmenden Migrantenhorden. Die Freiheitliche Jugend Burgenland veranstaltete vergangenes Wochenende eine Demonstration für das Schließen und Schützen der Grenze zu Ungarn. Sie wünscht sich, dass auch hier die oftmals Migranten am Einlass gehindert werden.

Bilder der Kundgebung:






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Ozeanische Hybris

Ozeanische Hybris

Willis Eschenbach

Mein Freund Matt war so freundlich, mir einige Links zu einem neuen System zur Bindung von Kohlenstoff in den Bereichen des Ozeans zukommen zu lassen, die sehr wenig Chlorophyll aufweisen, d. h. Bereiche mit wenig grünem Pflanzenleben im Ozean, „Phytoplankton“ genannt. Phytoplankton sind die winzigen Chlorophyll produzierenden Pflanzen, die die Grundlage allen Lebens im Meer bilden – alles, was im offenen Ozean lebt, ernährt sich entweder von Phytoplankton oder von etwas, das sich von Phytoplankton ernährt, oder von etwas, das sich von etwas ernährt, das sich von Phytoplankton ernährt, ad infinitum. Ohne Phytoplankton ist der Ozean klar und blau und ohne Leben.

Der Plan bezieht sich auf die Arbeit eines Unternehmens namens MyOcean Resources, das die Probleme der „globalen Erwärmung und der Versauerung der Ozeane“ auf einen Schlag lösen will. Das Unternehmen plant den Bau von „ECOPIA“, was für „Earth Climate Optimisation Productivity Island Array steht [etwa: Erdklima-Optimierung Produktivitätsinsel Anordnung]. ECOPIA soll die Kohlenstoffbindung in den Ozeanen erhöhen. Informationen über ECOPIA finden Sie als PDF-Datei unter dem obigen Link.

(Eine kurze Abschweifung. Diese Akronyme wie „ECOPIA“ bringen mich zum Lachen. Ich habe ein paar Mal als Berater für die US-Regierung gearbeitet. Wenn man einen Regierungsbericht schreibt, wollen sie am Ende ein Glossar mit den Akronymen. Also erfand ich ein Akronym, „SPREVELUA“, und fügte es in mein Glossar ein, wobei ich behauptete, es stünde für die „Society for the PREservation of VEry Long Useless Acronyms“ (Gesellschaft zur Erhaltung von sehr langen nutzlosen Akronymen) … natürlich hat das keiner der Bürokraten, die meinen Bericht gelesen haben, je bemerkt. Aber wie gesagt, ich schweife ab, lasst uns die Segel wieder setzen auf dem wunderbaren Ozean …)

Matt hat mir die Informationen geschickt, weil er weiß, dass ich mich mit Daten auskenne und außerdem ein ehemaliger Berufsfischer und Rudergänger bin. Ich bin durch einige der Gebiete mit niedrigem Chlorophyllgehalt gesegelt, auf die sich ihr Plan bezieht. Also wollte ich herauszufinden, ob ich ihre Feststellung, dass sich die chlorophyllarmen Gebiete des Ozeans ausweiten, wiederholen kann.

Die Informationen, die er mir schickte, enthielten zwei sehr interessante Studien, hier und hier. Beide Studien besagen, dass die Gebiete mit niedrigem Chlorophyllgehalt im Ozean größer werden. Also beschloss ich, zu sehen, ob ich ihre Ergebnisse wiederholen kann. Ich habe einen anderen Datensatz verwendet, den AQUA-Satelliten-Chlorophyll-Datensatz, der hier verfügbar ist, weil er der längste verfügbare ist. Hier sind die durchschnittlichen Chlorophyllwerte aus der ersten der beiden Studien für den Zeitraum 1998-2013.

Und hier meine Ergebnisse 2002 bis 2021:

Ich habe eine logarithmische Skala verwendet, wie in der obigen Studie, um die Bandbreite der Daten zu erfassen. Wie Sie sehen können, erhalte ich Ergebnisse, die praktisch identisch mit den Ergebnissen ihrer Studie sind, trotz der unterschiedlichen Zeiträume und Datenquellen. Dieses Ergebnis wird also vollständig repliziert. Der nach Flächen gewichtete durchschnittliche Chlorophyllgehalt liegt weltweit bei 0,38 mg/Liter.

Allerdings war ich nicht in der Lage, ihre Ergebnisse hinsichtlich der Behauptung zu wiederholen, dass die am wenigsten produktiven Gebiete expandieren. Hier sind meine Ergebnisse, die die dekadischen Trends im Chlorophyllgehalt zeigen.

Hier gibt es mehrere Dinge zu beachten:

● Einige Gebiete verlieren tatsächlich Chlorophyll, in anderen nimmt es zu. Sie stehen jedoch nur in geringem Zusammenhang mit den oben gezeigten Gebieten mit der geringsten Produktivität, insbesondere in der südlichen Hemisphäre.

● Insgesamt nimmt das ozeanische Chlorophyll zu, nicht ab. Im globalen Durchschnitt beträgt die Zunahme etwa 0,012 mg/Liter pro Jahrzehnt.

● Verglichen mit dem durchschnittlichen Chlorophyllgehalt von 0,38 mg/Liter sind die Trends im Allgemeinen gering.

● Die größten Zuwächse sind in außertropischen Gebieten zu verzeichnen, insbesondere in den subpolaren Regionen, während die Tropen im Durchschnitt neutral sind.

Nachdem ich die eine, aber nicht die andere dieser Behauptungen nachvollziehen konnte, habe ich mir das ECOPIA-Konzept angeschaut. Ihr Plan ist es, 9 Gigatonnen Kohlenstoff pro Jahr zu binden. Sie behaupten, dass eine Glaslinse mit einem Durchmesser von 1 m und ein paar hundert Meter Glasfaserkabel 50 kg Kohlenstoff pro Jahr binden können. Und sie sagen selbstbewusst, dass sie nur „den Bau von Strukturen ausweiten müssen. Ja, als ob das so einfach zu bewerkstelligen wäre. Hier ist ihre Grafik der Linse und des Glasfaserkabels:

Ihr Plan ist es, Licht tief in den Ozean zu leiten, um das Wachstum von Phytoplankton zu steigern. Ich möchte anmerken, dass wir Phytoplankton an der Oberfläche finden würden, wenn es nur Licht bräuchte, um das Wachstum von Phytoplankton zu steigern … aber das tun wir nicht, weil die notwendigen Nährstoffe (hauptsächlich Eisen) nicht verfügbar sind. Sie behaupten, dass das untere Ende der Versammlung unterhalb der „Sprungschicht“ [thermocline] liegt, die die Trennlinie zwischen dem durch Wind und Wellen gemischten Oberflächenwasser und der nächsttieferen Schicht bildet. In diesem tieferen Wasser gibt es angeblich reichlich Nährstoffe.

Nebenbei bemerkt: Es ist keineswegs klar, dass so etwas unterhalb der Sprungschicht funktioniert. Das Problem ist, dass die Strömungen in der gemischten Schicht oft in eine andere Richtung gehen als die Strömungen unterhalb der Sprungschicht … und wenn das passiert, werden die Fächer in eine andere Richtung gezogen und können durchaus in einem Winkel zu dem Punkt gezogen werden, an dem sie nicht mehr unterhalb der Sprungschicht liegen …

Außerdem ist es unterhalb der Sprungschicht viel kälter, so dass nicht klar ist, woher dieses an die Kälte angepasste Phytoplankton kommen soll, da es dort von Natur aus nicht lebt.

Ich finde jedoch nirgends einen Hinweis darauf, dass dieses Konzept tatsächlich ausprobiert wurde, um zu sehen, ob es funktioniert … was merkwürdig ist, weil es für ein paar Zehntausend Dollar oder so als „proof-of-concept“ getestet werden könnte. Das gibt einem zu denken.

Wenn man davon ausgeht, dass pro Einheit 50 kg Kohlenstoff pro Jahr gebunden werden (es werden keine tatsächlichen experimentellen Zahlen vorgelegt), würde dieses ach so einfache „Scale-up“ zur Bindung von 9 Gigatonnen Kohlenstoff die Herstellung von nicht weniger als 180 Milliarden 1-Meter-Glaslinsen- und Glasfaserkabel-Einheiten erfordern.

[Hervorhebung im Original]

(Zum Vergleich: Jährlich laufen etwa 90 Millionen Autos und 135 Millionen Toaster vom Fließband. Wenn wir also diese Linsen-/Faserbaugruppen mit einer Rate von sagen wir 500 Millionen pro Jahr bauen könnten, würde der Ausbau nur 360 Jahre dauern … aber ich schweife ab.)

Dann heißt es, dass diese Einheiten von „ringförmigen künstlichen Inseln mit einem Durchmesser von 50 km und einem inneren Mondbecken von 46 km Durchmesser umgeben sein werden… hier ist eine Grafik des Konzepts:

Ich habe keine Ahnung, wie man ein solches Objekt überhaupt so bauen könnte, dass es einem schweren Sturm standhalten würde. Nach ihrer Beschreibung wird die Oberfläche der künstlichen Insel 2 km breit und 160 km lang sein und aus … nun ja, der Angeklagte sagt nichts. Woraus könnte sie wohl bestehen? Wie soll sie stark genug sein, um den gelegentlich auftretenden riesigen Meereswellen standzuhalten?

Um eine Vorstellung von der Größe zu bekommen, wird die Oberfläche jeder künstlichen Insel etwa 300 Millionen Quadratmeter betragen. Die Oberfläche des größten Containerschiffs der Welt beträgt 24.000 Quadratmeter, so dass man 12.500 der größten Schiffe der Welt bräuchte, um die benötigte Fläche abzudecken.

Und angenommen, die Glaslinsen schwimmen unabhängig voneinander, was wird sie davon abhalten, sich beim ersten Sturm gegenseitig zu zerschlagen?

Dann wird behauptet, dass diese künstlichen schwimmenden Inseln durch „Magnetohydrodynamik oder vertikale Flügel“ am Abdriften gehindert werden, bis sie irgendwo auf das Ufer prallen … ernsthaft? Die Kräfte, die auf diese Strukturen wirken, werden immens sein. Das Gerede von MHD und Flügeln wird nicht ausreichen.

Und wo und wie wollen sie auch nur einen dieser Gigantosaurier bauen? Er hat einen Durchmesser von 50 km (30 Meilen) … die einzige Möglichkeit wäre wohl, ihn in 12.500 riesigen schiffsgroßen Teilen zu bauen, von denen jeder ein paar hunderttausend Tonnen wiegt, die Teile Tausende von Meilen aufs Meer hinauszuschleppen und sie dann zusammenzuschrauben … nichts dergleichen wurde je versucht, und das aus gutem Grund. Das Schleppen von nur einem dieser Abschnitte erfordert eine kleine Flotte von Schleppern … und der Gedanke, zwei 200.000 Tonnen schwere Strukturen mitten auf dem Ozean miteinander zu verschrauben, während jede einzelne unabhängig von der anderen in den Wellen auf und ab hüpft, lässt mir das Blut in den Adern gefrieren.

Ich habe das Gefühl, dass einige dieser Leute noch nie einen schweren Sturm auf See erlebt haben … das ist nichts für schwache Nerven.

Als nächstes haben wir den Preis. Sie behaupten, dass das Projekt für nur 10 Billionen Dollar durchgeführt werden kann. Für den Anfang wollen sie 20 Millionen Dollar für die Anfangsfinanzierung aufbringen …

Die Leute wissen im Allgemeinen nicht, wie groß eine Billion Dollar ist. Nehmen wir also an, dass sie irgendwie ihre Finanzierung so ankurbeln, dass sie jeden einzelnen Tag des Jahres 20 Millionen Dollar einbringen … wie lange wird es bei dieser rasanten Rate dauern, die 10 Billionen Dollar aufzubringen?

Die Antwort lautet: Wenn sie jeden Tag 20 Millionen Dollar einnehmen, brauchen sie 1.369 Jahre, um die vollen 10 Billionen Dollar aufzubringen.

Und selbst diese Zahlen erscheinen äußerst optimistisch. Sie planen den Bau von hundert dieser schwimmenden ringförmigen Inseln, von denen jede das Äquivalent von 12.500 gigantischen Containerschiffen darstellt. Diese riesigen Schiffe kosten jeweils etwa 200 Millionen Dollar … und die Inseln müssen viel stärker sein, um den Belastungen standzuhalten. Die hundert schwimmenden Inseln werden also in der Größenordnung von 250 Billionen Dollar kosten … und selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass sie irgendwie für ein Zehntel davon gebaut werden könnten, sind es immer noch 25 Billionen Dollar für hundert von ihnen, was mehr als das Doppelte ihrer Schätzung für das gesamte Projekt ist.

Als langjähriger Fischer und Seemann kann ich Ihnen garantieren, dass das größte Problem bei diesem System etwas sein wird, das sie nicht einmal erwähnen …

Bewuchs.

Die Schiffsböden werden mit giftigen Schutzfarben gestrichen, um zu verhindern, dass sich alle möglichen kleinen Meeresbewohner auf der Unterwasseroberfläche ansiedeln – Seepocken, Napfschnecken, Muscheln, Ruderfußkrebse und eine Vielzahl verschiedener Arten von Zooplankton (winzige Tiere) und Phytoplankton (winzige Pflanzen), die sich alle gerne unter Wasser ansiedeln. Einige Arten von Anti-Bewuchs-Anstrichen mussten verboten werden, weil sie bei einer großen Anzahl von Booten in einem Gebiet ganze Buchten und Häfen vergifteten … das verheißt nichts Gutes für die ECOPIA-Idee, das Leben im Meer zu fördern …

Diese Unterwasseroberflächen sind ein Paradies für Phytoplankton, denn Phytoplankton ist eine Pflanze, und wie alle Pflanzen braucht es Licht. Das Phytoplankton wird sich sofort auf jedem der Glasfaserstränge niederlassen. Und dieses wenige Phytoplankton wird die gesamte Umgebung abschatten, auf das die ECOPIA-Leute angewiesen sind, um die Bedingungen für große Planktonblüten zu schaffen … no bueno.

Die Menschen haben jahrhundertelang versucht, Bewuchs an der Unterseite von Schiffen zu verhindern, mit nur begrenztem Erfolg. Selbst die beste Anti-Bewuchs-Farbe muss alle paar Jahre erneuert werden, und keine der verschiedenen Arten von Anti-Bewuchs-Farbe ist transparent, wie es für diese Anwendung erforderlich wäre.

Und selbst wenn eine magische transparente Anti-Bewuchs-Farbe erfunden wird, ist es so gut wie sicher, dass es auf den 180 Milliarden Einheiten alle drei Jahre neu aufgetragen werden muss (obwohl es wahrscheinlich viel häufiger vorkommt) … was bedeutet, dass man mit einem Boot bis zu zehn Meilen in den „Mondpool“ hinausfahren müsste, um die Verschmutzung zu entfernen, die Oberfläche vorzubereiten und nicht weniger als 164 Millionen dieser Linsen/Glasfaserbauteile jeden Tag, rund um die Uhr und 365 Tage in der Woche neu zu streichen.

[Hervorhebung im Original]

Abgesehen von der praktischen Unmöglichkeit dieses Vorhabens gehen wir davon aus, dass die Erneuerung des Schutzes vor Bewuchs für eine Linse/Faseroptik-Baugruppe einschließlich Arbeitsaufwand, Material und Transport zur Mitte des Ozeans etwa 250 Dollar kosten würde. Wahrscheinlich wäre es viel mehr, die Reparatur eines Kotflügels an Ihrem Auto kostet mehr als das, aber seien wir mal ganz optimistisch.

Das wären Kosten von 15 Billionen Dollar pro Jahr … und sie behaupten, das ganze Projekt würde nur 10 Billionen Dollar kosten …

Und weiter geht’s: Letztes Jahr hatten wir hier in Kalifornien eine Dürre, und jeder schwärmte davon, dass dies das Ergebnis der bösen, vom Menschen verursachten globalen Erwärmung sei. Aber dieses Jahr haben wir hier an unserem schönen kalifornischen Berghang mit einem winzigen Stückchen Meer in der Ferne bereits mehr Regen bekommen als im gesamten letzten Jahr (Niederschlagsjahr, 1. Oktober bis 30. September). Und es ist schon komisch … aber niemand schreibt diese hervorragende Nachricht der globalen Erwärmung zu.

Man stelle sich das vor. Es ist fast so, als würden sie die Katastrophe herbeisehnen, damit sie sie den Menschen in die Schuhe schieben können … was für eine bizarre, menschenfeindliche Religion der Klima-Alarmismus doch geworden ist.

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/11/13/oceanic-insanity/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Ein Pflegeheimleiter packt aus: Geimpfte erkranken genauso!

Ein Pflegeheimleiter packt aus: Geimpfte erkranken genauso!

Der Impfdruck auf das Gesundheitspersonal ist enorm und die Situation kurz vor dem Kippen. Wir haben mit einem Pflegeheimleiter aus Oberösterreich gesprochen und wollten wissen, wie dramatisch die Lage wirklich ist. Der Name des Heimleiters ist der Redaktion bekannt und wurde zum Schutz seiner Privatsphäre geändert.

Ein Interview geführt von Edith Brötzner

Report24: Wie sehen Sie die aktuelle Covid-Situation und den Impfdruck?

Hannes M.: Wir bewegen uns Gott sei Dank nicht in einem dramatischen Rahmen und sind weit weg von der Lage im Vorjahr, wo Häuser mit 50-70 Fällen betroffen waren. Zahlenmäßig bewegen wir uns großteils in einem einstelligen Bereich. Das ist bei uns im Heim genauso wie draußen. Ich heiße das, was momentan alles läuft, nicht gut. Aber man muss es mit einer gewissen Gelassenheit betrachten. Es ist die freie Entscheidung jedes Einzelnen, ob er sich impfen lässt oder nicht. Wie sich das gesundheitlich auswirkt, ist auch die persönliche Geschichte jedes Einzelnen. Momentan wird alles viel zu sehr bewertet. In gut und schlecht. Es wird gesagt, dass es den Geimpften schlechter geht als den Ungeimpften und umgekehrt. Diese Diskussion bringt uns nicht weiter. Ich würde mir wünschen, dass wir einen natürlichen Zugang dazu finden. Dahingehend, dass sich alle, die Symptome haben, selber testen. Egal welchen Impfstatus sie haben. Nicht einfach durchtauchen und sich davor fürchten, dass sie abgesondert werden, wenn sie sich testen lassen. Es wäre viel vernünftiger, wenn wir diesen Weg miteinander gehen. In den vulnerablen Bereichen (Altenheime, Krankenhäuser) sollte man strikt die FFP2-Maske tragen und auf die Hygienemaßnahmen achten. Mir persönlich wären die Testungen lieber als der Impfdruck. Die Politik will teilweise etwas anderes.

Es braucht eine Vergleichsgruppe

Ich will mich nicht dazu äußern, ob es der einen oder anderen Gruppe besser geht. Es wird da soviel hineininterpretiert. Wissen werden wir erst in vier bis fünf Jahren, was das wirklich alles gebracht hat oder ob es sich negativ ausgewirkt hat. Jetzt gerade sind wir mit viel zu wenig Abstand dabei. Es wäre gescheiter, wenn jeder das, was geholfen hat – Abstand halten und Maske tragen – beibehält. Da wären wir viel mehr auf der sicheren Seite, speziell in Krankenhäusern und Altenheimen, anstatt die Diskussion der Impfung so stark hereinzubringen. Wichtiger wäre, dass jeder nur gesund arbeiten geht, als Kranker daheimbleibt und sich dann sicherheitshalber auch testet. Das wäre das Gescheiteste. Ich bin froh, dass es solche Medien wie euch gibt und mache mich da auch persönlich schlau. Jetzt bin ich auch bei der ausgeschlossenen „Ich darf draußen bleiben – Gruppe“. Ich möchte mich jetzt nicht beteiligen an etwas, wo man noch einen zu engen Blickwinkel darauf hat. Der Druck, der da ausgeübt wird, ist für mich nicht in Ordnung und ich würde mir wünschen, dass eine größere Gruppe übrig bleibt, die sich das wie ich aus der Distanz anschaut. Nur dann kann man in vier bis fünf Jahren sagen, was das alles gebracht hat oder nicht. Dann hat man einen ganz anderen Zugang.

Wenn der Stich für alle kommen sollte, kann man hinterher nicht mehr vergleichen, ob das Ganze etwas gebracht hat. Darum braucht es eine Gruppe, die als Vergleich für den mittel- und langfristigen Verlauf bleibt. Ich finde die ganze Situation momentan überhaupt nicht lustig. Das alles gefällt mir nicht. Aber ich bin in einer Position, in der ich vorsichtig sein muss. Es geht ja auch um die Jobs. Da muss man aufpassen, was man sagt. Wenn ich jetzt etwas behaupte, was nur ein Pathologe sagen kann, dann begebe ich mich auf dünnes Eis. Darum muss man das wertfrei sehen. Ich habe jetzt nicht überdurchschnittlich viele Fälle im Heim. Ich habe nur ein paar Fälle. Aber das ist alles im normalen Bereich, wie eben auch in der Gesellschaft draußen. Wir müssen alle miteinander, egal welcher Impfstatus, aufpassen, dass das nicht zu weit auseinanderfährt.

Geimpfte fühlen sich sicherer und erkranken trotzdem

Report24: Sie können bestätigen, dass die Menschen, die geimpft sind, trotzdem erkranken?

Hannes M.: Ohne meinen Namen zu nennen? Das ist dezidiert so.

Report24: Wie hoch ist der Anteil der Geimpften im Heim?

Hannes M.: Ca. drei Viertel der Bewohner sind geimpft und zwei Drittel der Mitarbeiter.

Report24: Wie sieht es bei den Erkrankten aus? Hält sich das bei den Geimpften und Ungeimpften in der Waage?

Hannes M.: Zwei Drittel der Erkrankten sind geimpfte, ein Drittel ungeimpft.

Report24: Wie sehen Sie das, was da gerade veranstaltet wird, persönlich?

Hannes M.: Es ist ein Dilemma und ein Wahnsinn, was abgeht und unter welchem Druck das Personal steht. Speziell, wenn die Mitarbeiter zu mir kommen und Angst vor der Impfpflicht haben. Sie fühlen sich stark unter Druck. Was da aufgeführt wird, ist für mich ein Wahnsinn. Normalerweise müsste man, wenn man sachlich agiert, einen Großteil der Bevölkerung in Ruhe lassen und sagen: Okay, das ist jetzt eine Entwicklung. Schauen wir uns das in ein paar Jahren wertfrei an, in welche Richtung wir gehen und was es bringt. Aber das macht keiner. Jeder wird praktisch zum Stich gedrängt und per Zwang hineinmanövriert. Es fallen auch schon Mitarbeiter um, die sich impfen lassen. Und das ist alles ein Wahnsinn. Das eine ist die logische Ebene und das, was da jetzt abgeht, ist ein Teufelswerk. Obwohl ich kein Freiheitlicher bin: Wenn der Kickl sagt, dass wir von allen guten Geistern verlassen sind, dann trifft er damit den Nagel auf den Kopf.

Die körperliche Unversehrtheit ist das höchste Gut des Menschen!

Mit einer derartigen „Drüberfahrerei“ über das höchste Gut des Menschen, die Unversehrtheit des eigenen Körpers. Die Leute selber entscheiden zu lassen, wird da völlig außer Acht gelassen. Über mein persönliches Umfeld kann ich sagen: Die vulnerable Gruppe erwischt es mit und ohne Impfung. Das ist so. Voriges Jahr hatten wir noch keine Impfung. Da hatten wir drei Sterbefälle, die waren alle weit über 90. Jetzt sterben sie teilweise mit der Impfung jünger. Eine ohne Impfung Verstorbene war auch über 90. Das ist meine persönliche Meinung: Ich würde mir das nie und nimmer hineinjagen lassen. Meine Mitarbeiter wissen, dass sie auf mich zählen können. Sonst müssten sie auch meinen Kopf opfern. Ich hab auch schon Druck bekommen. Man ist ja meldepflichtig. Die Gruppe der Geimpften hält sich weniger an die Maßnahmen als die Gruppe der Ungeimpften. Das konsequente Tragen der FFP2-Maske wird oft vergessen, weil die Leute sagen: „Ich bin eh zwei, dreimal geimpft.“ Dadurch gefährdet man aber sein Umfeld. Speziell in einem Altenheim oder Krankenhaus. Das ist so. Wenn die noch immer so naiv sind und glauben, dass sie es nicht hereintragen, was soll man da noch sagen. Und deshalb erleben wir das jetzt auch so wie es ist. Die Geimpften glauben alle, dass sie sicher sind und niemanden anstecken können. Doppelt Geimpfte sind über eine Woche nachweislich infektiös.

Report24: Ansteckend durch die Impfung?

Hannes M.: Nicht durch die Impfung. Sie sind durch die Impfung einfach nicht geschützt und sind im Falle einer Erkrankung eine Woche ansteckend. Da fragt man sich, was die Impfung bringt. Ein Dilemma und es wird noch eine ganz schwierige, heiße Phase. Es wird so definiert, als wäre man ungeimpft in der „schuldigen“ Gruppe. Ein Wahnsinn, was da abgeht. Auch das, was da an Diskriminierung alles läuft.

Ich will mein Umfeld möglichst human leiten und nicht den Hardliner spielen

Report24: Wie geht es einem da in der Heimleitung als Ungeimpfter?

Hannes M.: Persönlich wurde da bis dato noch kein Druck ausgeübt. Aber es gibt Dienstanweisungen vom Land, die, wie soll ich sagen… Der eine handhabt das so, der andere anders. Ein kleiner Graubereich wird offengelassen. Und ich versuche mit diesem offenen Graubereich möglichst human mein persönliches Umfeld leiten und führen zu können. Ich will, bei so starken Ausgrenzungs-Thematiken, die jetzt am Tisch sind, nicht den Hardliner spielen. Das machen Andere. Es ist einfach ein starkes Lobbying. Mir kommt es vor, als müssten sie eine gewisse Impf-Quote erreichen, um eine Refundierung zu bekommen. Als wäre das ein Geschäftsmodell. Wenn sie die Quote erreichen, zahlen sie weniger oder bekommen mehr. So kommt es mir momentan vor. Keine Ahnung. Sonst ist das Ganze nicht mehr rational begründbar.

Tests nur bei Symptomatischen

Report24: Was müsste Ihrer Meinung nach passieren, damit es besser wird?

Hannes M.: Schwedisches Modell. Aufeinander achten. In unseren vulnerablen Gruppen, Krankenhäusern und Pflegeheimen mit Tests und FFP2-Masken arbeiten. Den Mindestabstand einhalten, um möglichst wenig zu gefährden. Das andere ist der Bereich außerhalb der gefährdeten Gruppen. Für mich wäre ein Test verpflichtend, wenn ich symptomatisch bin. Wenn ich Halsweh, Husten und Kopfweh habe, dann mach ich halt sicherheitshalber einen Test. Aus meiner Beobachtung weiß ich, dass die ansteckenden CT-Werte wirklich nur dann da sind, wenn jemand symptomatisch ist. Es ist kaum jemand ansteckend, wenn er keine Symptome hat. Das mag im Einzelfall anders vorkommen und vielleicht gibt es den einen oder anderen Ausreißer. Persönlich glaube ich, dass wir bei den Symptomatischen eher dort sind, wo dann die Ansteckung passiert.

Wenn jemand hustet oder niest, sollte man den Test machen. Dieser natürliche Zugang würde uns allen miteinander mehr helfen, als die Ungeimpften oder die Geimpften für die aktuelle Entwicklung verantwortlich zu machen. Mir ist lieber, man hat eine klare Vorgabe, an die sich jeder halten kann. Wenn jemand für sich die Entscheidung trifft, dass er sich wohler fühlt, wenn er die Impfung hat, ist das für mich genauso legitim. Man sollte da nicht zu viel Spaltung hineinbringen. Es braucht einen vernünftigen, angepassten Rahmen. Dann macht man bei Symptomatischen eine Testung und nicht einfach Millionen Tests bei den Asymptomatischen, die nur kosten und bei denen der CT-Wert meistens so ist, dass sie eh nicht ansteckend sind. Da ist es gescheiter, wenn jeder einfach daheim bleibt, wenn er krank ist.

Impfpflicht würde zu Kündigungswelle führen

Report24: Sie gehen also davon aus, dass Menschen eigenverantwortlich sind und dass jeder selber darauf achten kann, ob er wirklich krank ist?

Hannes M.: Genau, das wäre mein Zugang.

Report24: Wie sehen Sie die Erhöhung des Drucks im Pflegebereich? Wenn man da eine Impfpflicht einführt, wie wirkt sich das aus?

Hannes M.: Dann hören sämtliche meiner Mitarbeiter auf, inklusive mir. Das kann ich nicht tragen.

Report24: Wie geht es dann mit der Pflege weiter?

Hannes M.: Persönlich glaube ich, dass der Schnitt kommt, wenn sie die Impfpflicht wirklich durchziehen sollten. Wenn die Leute keine Jobs mehr finden, wird man unter privatrechtlicher Basis in privaten Modellen arbeiten. Nicht unter dem Namen „Pflege“, sondern als private Betreuung. Wo sich die Leute dann auch wieder ohne öffentlich-rechtliche Vorgaben betätigen können. Aus heutiger Sicht ist das noch nicht denkbar. Wenn sich das aber wirklich so entwickelt, werden sich andere Modelle auftun. Der Bedarf ist ja da. Die Leute werden weiter der Arbeit nachgehen und alternativ über den privaten Bereich arbeiten. Wenn sie die Impfpflicht so durchziehen. Aber ich hoffe nicht, dass das so passiert.

Es braucht Eigenverantwortung

Report24: Was muss sich ändern, dass es gut wird?

Hannes M.: Wenn wir das beenden wollen, müssen wir uns ansehen, was für eine Qualität dahinter steht. Da hilft der Glaube ganz viel und man muss auf die Göttlichkeit vertrauen. Anerkennen, dass man nicht alles selber in der Hand hat. Wenn man glaubt, dass man alles selber auskämpfen und machen muss, geht man drauf. Man muss an den Punkt kommen, dass man nicht selber alles in der Hand hat. Ich vertraue darauf, dass es auch die guten Kräfte gibt, von denen wir Unterstützung haben. Egal, wer woran glaubt.

Zu einem gewissen Grad kann man sich mit beteiligen. Dann schreibt man zum Beispiel in die Pflegedoku, dass das ein besonders betreuungswürdiger Bewohner ist, der ohne den Besuch seiner ungeimpften Tochter seelisch verkümmert und die Lebenskrise dadurch stärker würde. Wenn sie mir das dokumentieren, darf ich nach dem rechtlichen Graubereich auch Getestete hereinlassen. Das mache und verantworte ich.

Eine andere Kollegin stellt sich hin, kontrolliert und wenn jemand kein 2G hat, lässt sie denjenigen nicht herein. Das sind die unterschiedlichen Zugänge, die jetzt jeder irgendwo mitverantworten muss. Aber wenn das in der Pflegedoku drinnen steht, habe ich die Heimaufsicht da, die das überprüft. Das muss dann auch jeder für sich entscheiden oder aushalten. Das ist ein Wahnsinn. Ich habe ein Schreiben vom Land, dass ich die Angehörigen, die nicht 2G haben, nicht hereinlassen darf, und soll aber für sie einen Informationsabend über die Impfung machen. Wo sie nebeneinander sitzen und eigentlich viel gefährdeter sind, als wenn sie frisch getestet einfach nur Mama und Papa besuchen. Wissen sie, was ich meine? Es ist absurd. Ich will mich da ein wenig herausnehmen, weil Spaltung nichts bringt. Es bringt nur die Eigenverantwortung etwas, die Dinge so zu leben, dass man gemeinsam gut durch die schwere Zeit kommt und auch wieder zusammenfindet. Im Altenheim und Krankenhaus ist das Ganze halt einfach ein wenig sensibler.

Hohe Durchimpfungsrate hilft uns letztendlich nicht

Report24: Für viele Mitarbeiter ist der Test ja ein wenig schwerer zu bekommen außerhalb der Dienstzeiten?

Hannes M.: Das hab ich so organisiert, dass sie diese Tests bei uns machen können, um sie zu unterstützen. Es wird gerade einfach versucht, einen Keil hineinzutreiben. Wenn man die Zahlen nicht pathologisch analysiert, wird man keine richtige Antwort geben können. Es ist einfach schwierig. Ich würde ersuchen, wenn Sie berichten, die Leute in die Eigenverantwortung zu bringen und zu deeskalieren. Wenn man symptomatisch ist, sollte man schon einen Test machen. Denn dann ist man ansteckend. Da mag ich auch nicht in der Haut der Intensivpfleger stecken. Es geht um die Eigenverantwortung aller. Wenn wir uns alle miteinander in gewissen Bereichen an ein paar Dinge halten, ist das besser handhabbar als nur darauf zu schauen, dass man eine riesige Durchimpfungsrate bekommt. Die hilft uns letztendlich nämlich nicht. Aber da sind die aktuellen Strategien leider andere. Ich will nicht wissen, was im Hintergrund für Verträge laufen, dass man da so drauf drückt.

Vor einem Jahr wären wir froh gewesen, wenn wir zwei Drittel Immunität in der Bevölkerung gehabt hätten. Jetzt haben wir das ohne Genesene und machen so ein Theater. Das ist ja ein Wahnsinn. Genesen ist man sicher geschützter als geimpft. Privat darf ich das sagen. Aber in der Funktion der Einrichtung ist man in einem Apparat drinnen, wo einem immer das Messer angesetzt wird. Vor einem Jahr war die Volksanwaltschaft in den Häusern und hat geprüft, ob alles getan wurde, damit es zu keiner Covid-Ausbreitung kommt. Diese Geschichten, die da im Hintergrund laufen können, sind nicht ohne. Wegen eines Presseberichtes möchte ich meinen Job nicht aufgeben. Aber bei einer Impfpflicht für Gesundheitsmitarbeiter gebe ich meinen Job auf. Da bin ich nicht dabei. Das sage ich, wie es ist und das kann ich nicht mitverantworten in meiner Rolle. Das muss dann jemand anderer sanktionieren, weil ich das bestimmt nicht mache. Das Befeuern in den Medien in alle Richtungen macht es im Moment nicht einfacher. Für mich wäre der natürliche Zugang das Gescheiteste. Ich vermute, wir haben noch einen ganz schweren Monat. Dann muss Richtung Weihnachten endlich die Umkehr kommen, dass wieder zusammengefunden wird unter dem Christbaum.

WHO bestätigt offiziell: Covid-Impfung ist gefährlich wie keine andere

WHO bestätigt offiziell: Covid-Impfung ist gefährlich wie keine andere

Wie die Weltgesundheitsorganisation zu den Nebenwirkungen von Vakzinen und Medikamenten verdeutlicht, scheinen die experimentellen Covid-Impfstoffe so gefährlich zu sein wie keine andere. Das darf nicht verheimlicht werden! Doch Politik und Mainstreammedien interessiert das nicht.

Jedes Medikament und jeder Impfstoff kann Nebenwirkungen (Adverse Drug Reaction, ADR) haben. Das ist völlig normal. Und im Normalfall überwiegt der Nutzen eines Medikaments oder einer Impfung auch den potentiellen Schaden. Alles Andere würde ja keinen Sinn ergeben. Oder? Doch neue Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) lassen zumindest starke Zweifel am Nutzen der experimentellen Covid-Vakzine aufkommen. Es ist allerdings sehr unwahrscheinlich, dass die Mainstreammedien diese Daten veröffentlichen. Denn sie widersprechen dem gängigen Narrativ, wonach diese experimentellen Impfstoffe ja “sicher” seien.

So hat die WHO im Jahr 2015 eine Datenbank (VigiBase) zu den Nebenwirkungen von Impfstoffen und Medikamenten geschaffen. Über VigiAccess gibt es einen öffentlichen Zugang zu dieser Datenbank. Darin werden sämtliche gemeldeten Nebenwirkungen (wobei auch hier gilt, dass diese nur einen Bruchteil aller Nebenwirkungen ausmachen) veröffentlicht. Die aktuellen Daten sprechen hierbei für sich.

Nur mal als Vergleich…

Seit dem Jahr 1972 wird beispielsweise gegen Mumps geimpft. Wissen Sie, wie viele Nebenwirkungen seitdem gemeldet wurden? 711. In 49 Jahren. Selbst die Masernimpfung (seit 1968) hat nur 5.827 verzeichnete Nebenwirkungen aufzuweisen. Wir sprechen hier weltweit von etwa 110 Fällen pro Jahr. Und was ist mit der Polio-Impfung? Da haben wir seit 1968 insgesamt 121.988 Fälle von gemeldeten Nebenwirkungen. Also etwa 2.300 pro Jahr. Getoppt wird das eigentlich nur mehr durch die Influenza-Impfung mit 272.202 gemeldeten Fällen von Nebenwirkungen in 53 Jahren. Das sind etwas mehr als 5.100 pro Jahr.

Wie steht es nun also um die experimentellen Covid-Vakzine? Also jene Impfstoffe, die zwar nicht vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 schützen und auch eine Weiterverbreitung des Virus nicht verhindern. Da hat die WHO auch Daten gesammelt. Das Resultat: 2.457.386 gemeldete Fälle von Nebenwirkungen. Seit 2020! Also im Grunde genommen innerhalb eines Jahres. Und die Liste der gemeldeten Nebenwirkungen ist lang. Sehen Sie selbst:

Nebenwirkungen ohne Ende…

Alles in Allem darf man sich die Frage stellen, warum die Politik weiterhin so stark auf einen Impfzwang setzt. Einerseits haben wir Nebenwirkungen wie bei sonst keinem Vakzin oder Medikament, andererseits hält die ohnehin nur rudimentäre Schutzwirkung nur wenige Monate an. Ist es das wirklich wert? Und wir haben noch nicht einmal von den vielen “plötzlich und unerwartet”-Todesfällen gesprochen, die derzeit die Medien und Todesanzeigen füllen.

Wenn man sich die lange Liste der Nebenwirkungen in so kurzer Zeit bei den experimentellen Covid-Vakzinen so ansieht, wird einem auch klar, dass dies bei den Todesfällen als Folge nicht viel besser aussieht. Wir sprechen hier auch von längerfristigen Todesfolgen, wie z.B. bei der Myokarditis. Eine Haupt-Nebenwirkung der mRNA-Vakzine. Da sterben rund 40 Prozent der Fälle innerhalb von zehn Jahren an den Nachwirkungen. Das heißt diese Fälle sind in den Daten zu den Impftoten noch gar nicht inkludiert. Sofern sie das jemals werden. Doch das interessiert weder Politik noch Mainstreammedien.

Exotik! Gebt uns Exotik!

Buntwoker Wahn (Symbolbild:Imago)

Die „Neuen deutschen Medienmacher” haben ein Problem: Sie möchten mehr Menschen im TV sehen, die als Migranten wahrgenommen oder als behindert „gelesen” werden, wie es neudeutsch heißt. Auch Juden, Muslime und Christen wären in den Medien nicht genug erkennbar. Wie soll man das nur hinbekommen? Wie kann ich nicht-rassistisch und nicht-diskriminierend meine Mitmenschen lesen, wenn ich doch andererseits nicht darauf achten darf, ob jemand irgendwie anders ist? Schweden, Briten und Niederländer sind nun ebenfalls benachteiligt: Man nimmt sie höchstens als jemanden wahr, der mit Akzent unsere Sprache spricht, was sehr charmant klingen kann (wenn man das noch politisch korrekt sagen darf). Als Fernsehmigranten sind sie daher nicht so sehr gefragt.

(Screenshot:Twitter)

Im Ruhrpott und am Niederrhein nennt man Niederländer liebenswert-abfällig „Kaasköppe” – schließlich schleppen die hiesigen Deutschen gern in Massen jungen und mittelalten Gouda aus dem Nachbarland fort (wenn sie nicht wegen anderer Genussmittel die Grenze überqueren). Kann man deshalb von einem strukturellen Rassismus gegenüber Claas und Antje sprechen? Nein, denn Claas und Antje sind den „Neuen deutschen Medienmachern” offenbar nicht exotisch genug. Die sehen schließlich fast aus wie Deutsche – langweilig! Mit „Migrationshintergrund“ ist also offenbar etwas anderes gemeint, als einfach nur aus einem anderen Land zu stammen. Eine Behinderung, die man nicht sieht, macht nichts her – es sei denn, die Geschichte dahinter stimmt und ist mit genug Leiden verbunden, denn behinderte Menschen haben gefälligst – wie Migranten auch – ständig gramgebeugt durchs Leben zu gehen. Und Juden sind am beliebtesten, wenn sie Pejes – also Schläfenlocken – tragen. Dann ist die Welt in Ordnung.

In der klischeebeladenen Welt der politischen Korrektheit wären aber wahrscheinlich auch Fernsehserien verpönt, die wir früher gern geschaut haben, wie etwa „Bill Cosby’s Familienbande„. Auch wenn darin fast ausschließlich schwarze Schauspieler vorkamen, wäre die darin vorgestellte Familie nach heutigem Geschmack viel zu gutbürgerlich gewesen, denn beide Elternteile hatten angesehene Berufe, Arzt und Anwältin. Wo bleibt da bitte die Benachteiligung, auf die wir ständig hinweisen müssen, als würde uns sonst die Hand abfallen? Seltsam, auch die schwarzen Wissenschaftler in den Wissenschaftsdokus, die ich so gerne schaue, beklagen nicht ihr Schicksal, sondern erzählen mir etwas über Exoplaneten und Kernfusion.

Nicht mehr gut durch Leistung, sondern durch Merkmale

Denn darauf kommt es beim Experte-Sein schließlich eigentlich an: auf Wissen und Sachkenntnis. Umgekehrt ist es eben für „Bio-Deutsche“ nicht interessant, sich mit Leidensgeschichten auseinanderzusetzen, die mittlerweile einem Wettbewerb des „deins war schlimm, meins noch schlimmer“ gleichkommen. Vor allem, wenn das Interesse der Gegenseite am Wohlergehen der weißen Mehrheit in Deutschland – oder sagt man ebenfalls der „als weiß gelesenen Mehrheit„? – offensichtlich gegen Null tendiert. Man darf durchaus Feindbilder haben, es müssen aber die richtigen sein. Es gibt bald keinen großen Unterschied mehr zwischen dem „Ich bin stolz ein Deutscher zu sein“ der NPD und den Zuschreibungen einiger Aktivisten an „people of color„: Man ist nicht „gut“ durch Leistung, sondern durch Merkmale, für die man selbst nichts leisten musste. Die Bezeichnungen „deutsch“ oder „farbig“ werden nicht mit Inhalten gefüllt, welche hart erkämpft wurden, wie etwa der erste deutsche oder farbige Astronaut zu sein.

Aber die politisch korrekte Szene sollte sich auch selbst einmal fragen, wie groß ihr Interesse daran ist, Migranten und andere Minderheiten mehr als Staffage sein zu lassen. Denn: Auf dem umkämpften Arbeitsmarkt oder auch in der Politik teilt man selbst ab einer bestimmten Ebene nicht mehr gern. „Würdest du auf den gut dotierten Posten verzichten, damit ein Migrant eine Chance bekommt?“ Auch bei den Grünen bleibt Claudia Roth das Exotischste, was die Partei an der Spitze zu bieten hat. Die Phrase „ein Zeichen setzen“ bekommt dadurch eine ganz neue Bedeutung: Es ist eben nicht mehr als das. So als stellte die Stadtverwaltung irgendwo ein Vorfahrtsschild auf und kümmere sich daraufhin nicht mehr um den Verkehr.

Im Gegenzug darf sich dann derjenige Migrant – mit meist muslimischem Hintergrund -, der es bei „Spiegel”, „taz” oder der „Süddeutschen” zum Kolumnisten gebracht hat, über jede Laus auslassen, die ihm über die Leber gelaufen ist. Auch über Themen, an die sich der bio-deutsche Kollege nicht herantraut: Israel-Schelte klingt dann plötzlich nur noch halb so antisemitisch, so lange man es nicht übertreibt wie Nemi al-Hassan. Und Ferda Ataman erklärt uns, dass ein Kopftuch avantgardistische „Fashion-Guerilla“ ist. Am Ende profitieren davon letztlich beide Seiten: In den Redaktionen fühlt man sich edel und gut, weil man „Toleranz“ gezeigt hat, nd lautstarke Aktivisten bekommen ihre Plattform. Kein Wunder, dass dort – auf engstem Raum – kein Platz mehr für entscheidend andere Meinungen bleibt.

Corona-Referendum in der Schweiz, das auch für uns richtungsweisend ist

Corona-Referendum in der Schweiz, das auch für uns richtungsweisend ist

Am 28. November kommt es in der Schweiz zu einer wichtigen Abstimmung über das COVID-19-Gesetz. Im Mittelpunkt der Abstimmung steht das COVID-Zertifikat, das eine Trennung nach Impfstatus ermöglicht. Schafft es zumindest die Schweiz, die informationelle Selbstbestimmung der Bürger zu wahren? Von Mario Martin.

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