Kategorie: Nachrichten
Wie Soros linke Medien für das ultimative Insider-Geschäft benutzt

Es ist wieder soweit: Die „Investigativ-Journalisten“ der Süddeutschen Zeitung Frederik Obermaier und Bastian Obermayer haben in Zusammenarbeit mit elf anderen Kollegen eine Story über die melodramatisch benannten „Pandora Papers“ gedroppt und 14 internationale Finanzdienstleister „heimlicher Offshoregeschäfte“ beschuldigt – vermutlich basierend auf illegalen Hacks von 11,9 Millionen Dokumenten. Doch wer steckt hinter solchen „Enthüllungen“ und wer […]
Bei Stern TV: Impfausweise fälschen mit Karl Lauterbach
Stern TV demonstriert, wie eine Fernsehsendung zumindest aus Regierungssicht aus dem Ruder laufen kann: Ein Anwalt erklärt das Fälschen eines Impfausweises für nicht strafbar.
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Impfentscheid den Kindern überlassen? Eltern protestieren!
Frankreich: Abschiebung von illegalen Einwanderern findet kaum statt
Von Paul Tormenen
Im Oktober 2017, kurz nach der Ermordung von zwei jungen Frauen durch einen irregulären Ausländer am Bahnhof Saint-Charles in Marseille, setzte sich der Präsident der Republik das Ziel, „diejenigen, die keine Aufenthaltsgenehmigung haben, kompromisslos abzuschieben“.
Vier Jahre später ist die Bilanz in diesem Bereich nicht nur beklagenswert, sondern sie wird immer schlechter. Die französischen Behörden weisen nur einen kleinen Teil der illegalen Einwanderer aus, die zum Verlassen des Landes aufgefordert werden. In Europa gehört Frankreich zu den Ländern, die in dieser Hinsicht am wenigsten effektiv sind. Die jüngste Ankündigung der Regierung, die Zahl der Visa für Maghreb-Länder, die sich weigern, ihre illegalen Staatsangehörigen zurückzunehmen, zu reduzieren, erscheint in diesem Zusammenhang sehr spät und zaghaft.
Illegale Einwanderung auf dem Vormarsch
Seit Anfang 2021 hat die illegale Einwanderung in Europa stark zugenommen. Zwischen Januar und Juli 2021 wurden von Frontex 85.700 illegale Grenzübertritte in der Europäischen Union festgestellt, was einem Anstieg von 66 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2020 entspricht. Gleichzeitig steigt die Zahl der Asylanträge wieder an und parallel dazu die Zahl der abgelehnten Asylbewerber, die sich in einer irregulären Situation befinden. Sind die europäischen Länder, insbesondere Frankreich, in der Lage, dies zu bewältigen? Nach der Lektüre eines kürzlich erschienenen Berichts des Europäischen Rechnungshofs über die Zusammenarbeit mit Drittländern im Bereich der Rückübernahme kann man dies zu Recht bezweifeln. Wenn es Druckmittel gibt, um die Herkunftsländer illegaler Einwanderer zur Rücknahme ihrer Staatsangehörigen zu zwingen, nutzen die französischen Behörden sie nur zögerlich.
Frankreich, eine offene Bar für illegale Einwanderer
In der Europäischen Union wurde im Jahr 2020 396.000 Drittstaatsangehörigen (außerhalb der EU), die sich in einer irregulären Situation befinden, eine Ausweisungsentscheidung mitgeteilt. Nur 18 % davon wurden tatsächlich durchgesetzt.
In Frankreich ist die Vollstreckungsquote von Rückführungsentscheidungen mit 6,4 % besonders niedrig. Im Jahr 2020 wurden von den 108.000 angekündigten Entscheidungen nur 6.930 vollstreckt. Gerade der Grundsatz des legalen Aufenthalts im Hoheitsgebiet wird in unserem Land mit Füßen getreten, das sich in diesem wie in anderen Bereichen als besonders aufnahmebereit für illegale Einwanderer zeigt.
Die Maghreb-Staaten weigern sich, ihre Staatsangehörigen zurückzunehmen
Während illegale Einwanderer aus Algerien und Marokko am häufigsten aufgefordert werden, die Europäische Union zu verlassen, sträuben sich die Maghreb-Staaten besonders gegen die Rücknahme ihrer Staatsangehörigen.
In der Europäischen Union liegt die tatsächliche Rückkehrquote der ausreisepflichtigen Algerier bei 4,8 %. Dieses schlechte Ergebnis ist in Frankreich noch schlimmer. Obwohl Frankreich ein hohes Maß an illegaler Einwanderung aus Algerien zu verzeichnen hat, liegt die Quote dort bei nur 0,2 %. Die Wirksamkeit der Verpflichtungen zum Verlassen des französischen Hoheitsgebiets (Obligations de Quitter le Territoire Français, OQTF) ist bei Marokkanern (2,4 %) und Tunesiern (4 %) kaum höher. Die Hauptursache für diesen Misserfolg ist die sehr geringe Zahl der von den algerischen, tunesischen und marokkanischen Behörden ausgestellten Konsularpässe.
In der Europäischen Union ist die Rate der Vollstreckung von Ausweisungsbescheiden bei illegalen Ausländern auch bei Staatsangehörigen von Côte d’Ivoire (2,0 %), Mali (2,1 %), Guinea (2,5 %) und Senegal (3,2 %) sehr niedrig.
Empfehlungen des Europäischen Rechnungshofs
Um die Vollstreckung von Entscheidungen zur Rückführung illegaler Einwanderer zu verbessern, hat der Europäische Rechnungshof in einem kürzlich veröffentlichten Bericht mehrere Empfehlungen ausgesprochen. Eine davon ist die „Stärkung der Anreize für Drittländer zur Zusammenarbeit bei der Rückübernahme“.
Das Problem ist nicht neu. Seit mehreren Monaten droht die Europäische Kommission, die Zahl der Visa für Staatsangehörige afrikanischer Länder, die sich weigern, abgelehnte Asylbewerber zurückzunehmen, drastisch zu reduzieren. Aber nicht nur diese Bedrohung lässt viele afrikanische Staats- und Regierungschefs unbeeindruckt. Einige von ihnen weigern sich einfach, ihre Staatsangehörigen zurückzunehmen und folgen damit dem Beispiel des gambischen Präsidenten, der befürchtet, dass diese erzwungene Rückkehr „soziale Unruhen“ auslösen wird.
Nach Angaben eines auf internationales Recht spezialisierten Anwalts soll es auch bei den Regierungen von Sierra Leone, Guinea und Eritrea zu ähnlichen Blockaden gekommen sein.
Ankündigung der Verringerung der Zahl der für Staatsangehörige der Maghreb-Länder ausgestellten Visa
In diesem Zusammenhang hat die französische Regierung am 27. September angekündigt, die Zahl der Visa für algerische und marokkanische Staatsangehörige um zwei und für Tunesier, die nach Frankreich einreisen wollen, um 30 % zu reduzieren. Die algerische und die marokkanische Regierung haben schnell reagiert und diese Entscheidung angefochten. Kurioserweise wurde der französische Botschafter in Algerien am 29. September von den algerischen Behörden sogar vorgeladen.
Wird die französische Regierung ihrer Ankündigung Taten folgen lassen? Vor knapp einem Jahr drohte der französische Staatssekretär für europäische Angelegenheiten damit, die Visaerteilung zu nutzen, um Druck auf Länder auszuüben, die sich weigern, ihre Staatsangehörigen, die sich in einer irregulären Situation befinden, zurückzunehmen. Diese Ankündigung blieb ohne Wirkung.
Seit 2012 ist die Quote der vollstreckten Ausreiseverpflichtungen aus dem französischen Hoheitsgebiet rückläufig: Sie ist von 22,3 % in jenem Jahr auf 7,8 % im Jahr 2020 gesunken (erzwungene Rückkehr und freiwillige Ausreise). Diese Verschlechterung hat sich während der fünfjährigen Amtszeit von Emmanuel Macron noch verstärkt. Die Politik der französischen Regierung, die die freiwillige Ausreise auf Kosten der erzwungenen Ausreise begünstigt, ist ein völliger Fehlschlag. Diese kostspielige Politik, die insbesondere zu einer Erhöhung der zweckgebundenen Prämie geführt hat, hat keineswegs verhindert, dass die Zahl der effektiven Abschiebungen illegaler Einwanderer aus dem französischen Hoheitsgebiet weiter zurückgeht.
Dieser Beitrag erschien zuerst bei BREIZH-INFO, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.
Pflegefachfrau: «Menschen mit Blutgerinnsel landeten in den vergangenen Wochen sehr häufig bei uns»
«Viele Pflegefachleute brauchen jetzt in der vierten Welle noch mehr Kraft als zuvor, weil sie wissen: Es müsste nicht sein. Sie arbeiten und arbeiten seit anderthalb Jahren wie verrückt, und nun liegen da Patienten, die sich mit einer Impfung oder besserem Selbstschutz hätten schützen können. Ich verstehe ihren Frust gut». Dies sagte Carmen Karde, Pflegeexpertin am Universitätsspital Zürich, kürzlich gegenüber der Online-Zeitung Republik.
Eine Darstellung, die Bettina K. als sehr einseitig erachtet. Die Pflegefachfrau arbeitet ebenso wie Carmen Karde am Unispitals Zürich. Doch Bettina K. nimmt die gegenwärtige Situation im Spital anders wahr. Im Gespräch mit Corona-Transition erklärt sie, wie schwierig die Lage für sie als Ungeimpfte momentan sei. Ihren richtigen Namen will Bettina K. im Netz nicht lesen, weil sie ansonsten vermutlich ihren Job verlieren würde.
In den vergangenen Wochen behandelte sie immer wieder Menschen mit Reaktionen nach der Impfung. «Wir haben zurzeit permanent geimpfte Patienten, die teils heftige Nebenwirkungen aufweisen», erklärt Bettina K. Mehrere Patienten hätten an Sinusvenenthrombosen gelitten. «Menschen mit Blutgerinnsel landeten in den vergangenen Wochen sehr häufig bei uns im Spital. Darunter waren auch mehrfach Patienten mit Hirnblutungen», sagt die Pflegefachfrau weiter.
Über die Häufigkeit der Blutungen im Kopf ist Bettina K. verwundert. «Einige Patienten sagen mir direkt, dass es ihnen seit der Impfung nicht mehr gut geht. Dann kommen bei mir Assoziationen zur Impfung auf». Dies auch deshalb, weil die Hirnblutungen ohne erkennbare Ursachen auftreten würden. Viele geimpfte Patienten seien zuletzt auch wegen Herz- und Nierenproblemen ins Spital eingeliefert worden. «Es ist auffällig, wie viele geimpfte Patienten mit gesundheitlichen Problemen wir momentan behandeln müssen. Jede Woche fallen mir zahlreiche Fälle auf», fährt Bettina K. fort.
Hälfte der Covid-Patienten sei ungeimpft
Doch das Schlimmste sei: «Ein möglicher Zusammenhang zu den mRNA-Injektionen wird von den Ärzten praktisch immer von Beginn an ausser Betracht gelassen.» Ob Erkrankungen impfbedingt seien, werde nicht untersucht. «Das wird vielfach einfach ignoriert. Die Nebenwirkungen werden nicht erfasst und vorschriftsgemäss gemeldet», so Bettina K.
Die Pflegefachfrau stellt auch Aussagen einzelner Experten am Unispital Zürich in Frage, die Druck auf Ungeimpfte machen. Zur Erinnerung: Infektiologe Huldrych Günthard weckte in der SRF-«Arena» kürzlich den Eindruck, dass gegenwärtig fast nur ungeimpfte Covid-Patienten auf der Intensivstation lägen.
Günthard ist leitender Arzt an der Klinik für Infektionskrankheiten am Universitätsspital Zürich (Corona-Transition berichtete). Dessen Mediensprecher Claudio Jörg sagte Mitte September auf Anfrage von Corona-Transition, dass über 90 Prozent der Covid-Patienten auf der Intensivstation ungeimpft seien. Diese angsteinflössenden Aussagen entsprechen gemäss Bettina K. nicht der Realität.
«Etwa die Hälfte der Corona-Patienten auf der Intensivstation am Unispital Zürich sind doppelt geimpft.» Und weiter: «Auch hatten wir zuletzt nicht übermässig viele Corona-Patienten. Mitte September waren 22 der insgesamt 60 Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt.» Nun seien es noch etwa 15. Im Durchschnitt seien die Patienten zwischen 50 und 70 Jahre alt.
Etwas anderes sagt die Medienstelle des Unispitals Zürich. «Nach wie vor sind über 90% der Corona-Patienten auf den Intensivstationen am USZ ungeimpft», erklärt Mediensprecherin Katrin Hürlimann auf Nachfrage von Corona-Transition am Montag. Zur Erinnerung: Auch die Task-Force und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) sagten zuletzt mehrfach, dass 90 Prozent der Covid-Patienten umgeimpft seien. Beweise hierfür konnten die Behörden bisher aber nicht liefern (Corona-Transition berichtete).
CEO mache Druck auf Umgeimpfte
Unabhängig davon, wer nun Recht hat: Bettina K. macht auch darauf aufmerksam, dass längst nicht alle Corona-Patienten am Unispital wegen des Virus behandelt würden. «Als Covid-19-Patienten werden alle erfasst, die positiv getestet wurden.» Oftmals litten sie jedoch an anderen Krankheiten.
Eine grosse Belastung stellt für Bettina K. auch das gegenwärtige Vorgehen der Spitalleitung dar. Diese erhöhte zuletzt den Druck auf ungeimpfte Mitarbeiter. Das Spital begann kürzlich damit, den Impfstatus aller Mitarbeiter zu erfassen. Doch damit nicht genug.
«CEO Gregor Zünd sendete mir und weiteren ungeimpften Mitarbeitern vor wenigen Tagen eine E-Mail-Nachricht, in der er mir nahelegte, mich impfen zu lassen», sagt die Pflegefachfrau. Und weiter: «Ich finde das eine Frechheit, dass das Spital einfach unsere Gesundheitsdaten registriert.» Der enorme Druck, den das Spital auf sie und weitere Ungeimpfte ausübe, mache ihr zu schaffen.
Corona-Transition wollte vor diesem Hintergrund vom Unispital Zürich wissen, auf welcher rechtlichen Grundlage das Spital den Impfstatus aller Mitarbeiter erfasse und wieso die Impfung auch nachdrücklich empfohlen werde.
Hürlimann entgegnet: «Gemäss Regierungsratsbeschluss müssen sich ungeimpfte Mitarbeitende des USZ regelmässig testen lassen. Nur der personalärztliche Dienst hat Einsicht, welche Mitarbeitende vom USZ geimpft sind und welche nicht.» Und sie fügt hinzu: «Das USZ empfiehlt die Corona-Impfung, weil sie erwiesenermassen sehr gut vor schweren Krankheitsverläufen schützt.»
Umgeimpfte übernehmen Dienste für kranke geimpfte Mitarbeiter
Besonders verärgert über das Vorgehen des Spitals ist Bettina K. auch deshalb, weil Geimpfte nicht weniger häufig vom Virus betroffen seien als Ungeimpfte. «Im Gegenteil: Letzte Woche musste ich viermal kurzfristig den Dienst von geimpften Mitarbeitern übernehmen, die wegen Covid-Symptomen ausgefallen waren», erklärt Bettina K.. Drei Mitarbeiter auf ihrer Abteilung seien zuletzt krank gewesen. Seit einigen Wochen herrsche fast permanent Personalmangel. «Es kam immer wieder vor, dass Mitarbeiter in Quarantäne mussten», sagt die Pflegefachfrau. Getroffen habe es fast ausschliesslich geimpfte Mitarbeiter.
Auch auf anderen Abteilungen hätten zuletzt ungeimpfte Mitarbeiter Dienste von Geimpften, die erkrankt waren, übernehmen müssen. «Das weiss ich von mehreren Kollegen aus anderen Abteilungen.» Für die Pflegefachfrau sei das grundsätzlich nicht weiter schlimm. «Ich will nicht falsch verstanden werden. Ich mache das ja gerne. Es geht mir auch nicht darum, Geimpfte in ein negatives Licht zu stellen. Ganz im Gegenteil.» Sie hält aber fest: «Es darf einfach nicht sein, dass wir Ungeimpften jetzt als Sündenböcke dargestellt werden. Das ist der blanke Wahnsinn.»
Corona-Transition wollte deshalb vom Unispital Zürich wissen, ob die verantwortlichen Stellen davon Kenntnis hätten, dass zuletzt mehrfach umgeimpfte Mitarbeiter Geimpfte ersetzen mussten. Und ob das Spital vor diesem Hintergrund seine Impfpolitik möglicherweise überdenken wird. Dazu Mediensprecherin Hürlimann: «Auch doppelt geimpfte Menschen können an Covid-19 erkranken. Krankheitsbedingte Ausfälle (egal aufgrund welcher Erkrankung) oder Ausfälle wegen Isolation werden jeweils durch andere Mitarbeitende im Team ersetzt – unabhängig von ihrem Impfstatus.»
Kurz davor, den Job an den Nagel zu hängen
Sinnlos ist in den Augen von Bettina K. auch, dass sie als ungeimpfte Mitarbeiterin sich ständig testen lassen müsse: «Das ist für mich die reinste Schikane.» Sie macht darauf aufmerksam, wie widersprüchlich die Teststrategie sei: «Immer wieder kommt es vor, dass symptomlose Mitarbeiter mit einem positiven Testresultat für den privaten Bereich in Quarantäne gesetzt werden. Arbeiten müssen wir dann aber trotzdem.» Die Quarantäne gelte nur für das Privatleben.
Bettina K. weist zudem darauf hin, dass sich lediglich alle ungeimpften Patienten beim Spitaleintritt testen lassen müssen. «Dadurch werden wiederum die Daten hinsichtlich des Impfstatus verzerrt. Schliesslich können ja auch die Geimpften genauso ansteckend sein.» Belastend sei auch das gegenwärtige Arbeitsklima. «Es herrscht momentan ein Klima der Angst.» Dies umso mehr, nachdem zuletzt viele doppelt geimpfte Mitarbeiter ausgefallen seien. «Viele Geimpfte tragen während der Arbeit jetzt wieder FFP2-Masken», sagt Bettina K.
Für die Pflegefachfrau sei die Ausgangslage inzwischen kaum noch zu ertragen. «Ich stehe kurz davor, meinen Job an den Nagel zu hängen. Was hier gerade passiert, kann ich eigentlich nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren.»
*Der richtige Name der Pflegefachfrau ist der Redaktion bekannt.
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Erster Teil: «Wir haben jeden Tag Patienten, die sofort nach der Impfung einen Kreislaufkollaps erleiden»
Zweiter Teil: Mitarbeiterin einer Intensivstation packt aus: «Wir hatten immer sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte auf der Station»
Dritter Teil: Sozialpädagogin: «Derart viele suizidale Jugendliche hatten wir früher nie bei uns in der Klinik»
Vierter Teil: Solothurner Spital verweigert herzkranker Patientin Spitalbehandlung ohne Maske
Fünfter Teil: «Wenn ich Ärzte auf die Nebenwirkungen hinweise, bekomme ich meist einen bösen Blick»
Sechster Teil: 17-Jähriger erlitt nach erster «Impfung» einen anaphylaktischen Schock: Ärztin empfahl gleich noch die zweite Dosis
Kann „Grüne“ Energie eine globale Verknappung von Lebensmitteln verursachen?

China ist einer der größten Lebensmittelproduzenten der Welt. Kürzlich führte ein akuter Strommangel dort zu einem Rückgang der Nahrungsmittelproduktion. Dies versetzte die Märkte in Panik. Es könnte zu einer weltweiten Lebensmittelknappheit und einem Preisanstieg kommen.
Was war die Ursache für die Stromknappheit in China? Übermäßiges Vertrauen in erneuerbare Energien. Dies führte zu einer unzureichenden und unzuverlässigen Stromerzeugung. Das schadete der einheimischen Nahrungsmittelproduktion und der globalen Ernährungssicherheit.
Viele Menschen verurteilen die Kohle. Sie setzen sich für eine „grüne“ Politik ein. Doch diese führen zu Stromausfällen. Und Stromausfälle schaden der Lebensmittelproduktion, -verarbeitung und -verteilung.
Landwirtschaft benötigt zuverlässige und bezahlbare Stromversorgung
Die globale Ernährungssicherheit kann ohne billigen, konstanten Strom nicht erreicht werden. In der Türkei hat eine Untersuchung ergeben, dass ein Anstieg des Stromverbrauchs die landwirtschaftliche Produktion zwischen 1995 und 2013 erheblich stimuliert hat. Besonders wasserintensive Kulturen profitierten davon.
Eine wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2020 ergab, dass der „allgemeine und der städtische Stromzugang positive und signifikante Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktivität“ in Afrika südlich der Sahara haben. Daher sollten sich die „politischen Entscheidungsträger auf die Förderung der Strominfrastruktur konzentrieren, die die gesamte landwirtschaftliche Wertschöpfungskette unterstützt“.
Mein Land, Indien, ist ein großer Agrarproduzent. Es subventioniert 85% der Stromkosten für seine Landwirte. Vor kurzem kam es in der Provinz Punjab zu einer Stromknappheit. Die Behörden mussten die Stromzufuhr zur Industrie unterbrechen, um die Landwirtschaft zu schützen.
Es reicht nicht aus, den Landwirten zuverlässigen und erschwinglichen Strom zur Verfügung zu stellen. Auch die Lebensmittelverarbeiter und -händler brauchen ihn. Doch Solar- und Windenergie können den Bedarf nicht decken. Eine zu große Abhängigkeit von ihnen gefährdet die Lebensmittelversorgung.
Das ist der Grund für die Vorgänge in China. „Stromausfälle sind dort zu spüren, wo etwa die Hälfte von Chinas Mais und Sojabohnen angebaut wird“, berichtet Blomberg. „Die Krise schürt die Besorgnis, dass China in diesem Jahr Schwierigkeiten bei der Ernte haben wird. …“
Wind und Sonne: Hindernisse für eine verlässliche Stromversorgung der Lebensmittelindustrie
Warum sind Wind- und Solarenergie unbrauchbar? Dass sie unberechenbar sind. Sie können nicht rund um die Uhr Strom auf Abruf liefern. In Spitzenzeiten, bei Kälteeinbrüchen oder Hitzewellen besteht hohe Ausfallgefahr. Ziehen Wolken auf, erzeugen sie keinen Strom. Für eine nahtlose Lebensmittelproduktionskette sollten erneuerbare Energien die letzte Wahl sein.
Angetrieben von übertriebenen Ängsten vor dem Klimawandel investieren die großen Agrarländer zunehmend in erneuerbare Energien. Dadurch wird jedoch Geld von konventionellen Energiequellen wie Kohle und Kernkraft abgezogen. Infolgedessen haben sie zunehmend mit Stromausfällen zu kämpfen, die vermeidbar gewesen wären.
China hat große Mengen an Wind- und Solarenergie-Anlagen in Betrieb genommen. Das Ergebnis? Große Stromausfälle, vor allem in industriellen Zentren. Dies ist einer der Hauptgründe für die Störungen in Chinas Lebensmittelindustrie.
Mein Land ist weltweit führend in der Solarenergie. Dennoch entfallen mehr als 70 Prozent der indischen Elektrizität auf Kohle. Milliarden von Dollar, die in Solar- und Windenergie investiert wurden, hätten die Kohleversorgung verbessern können, um zuverlässigen und erschwinglichen Strom zu erzeugen. Aber jetzt sind wir einem höheren Risiko von Stromausfällen ausgesetzt. Und warum? Weil das für Solaranlagen ausgegebene Geld nicht für Kohle verwendet werden kann. Ironischerweise werden Wind- und Sonnenenergie als „grün“ bezeichnet. Doch sie schwächen die Landwirtschaft und bedrohen die globale Ernährungssicherheit. Daran ist nichts „Grünes“.
Link: https://cornwallalliance.org/2021/09/can-green-energy-cause-a-global-food-shortage/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Amsterdam: erneut Protest von Zehntausenden gegen den Corona-Pass
Einen Monat nach der erfolgreichen Demonstration in Amsterdam gegen den Corona-Pass fand gestern eine weitere Demonstration mit demselben Thema statt, die wie beim letzten Mal – trotz des schlechten Wetters – Zehntausende von Menschen in die niederländische Hauptstadt lockte.
Die Demonstration wurde von politischen Parteien wie dem Forum voor Democratie, der Forschungsgruppe Viruswaarheid und der Aktionsgruppe Voorpost unterstützt. Alternative Medien wie blckbx.tv und pot candle berichteten direkt darüber. Die Demonstranten trugen unzählige Fahnen, Transparente und Protestschilder mit sich.
Die Niederlande reihen sich weiterhin in das europäische Phänomen der Massendemonstrationen gegen die eingeführten Corona-Maßnahmen und die weitreichende Kontrollgesellschaft ein. Für niederländische Verhältnisse sind die Zahlen nach wie vor enorm; Demonstrationen dieses Ausmaßes hat es im neuen Jahrhundert noch nicht gegeben. Es ist bezeichnend, dass sich trotz des enormen Gegendrucks und der Dämonisierung durch die Machthaber, insbesondere durch die Medien, so viele Menschen nicht davon abhalten ließen, auf die Straße zu gehen, um ihre Meinung kundzutun.
Weer tienduizenden mensen op de been in demonstratie Amsterdam voor verbinding en saamhorigheid.
Opnieuw mensen die voor het eerst meelopen en superleuk! ook weer meer nieuwe mediakanalen die verslag doen. Maar waar is de #MSM? #3oktoberAmsterdam pic.twitter.com/gZq3yG4ioG— potkaars (@potkaars) October 3, 2021
Quelle: ReactNieuws
Afghanischer Verbrecherboss droht mit Ermordung deutscher Polizisten

Von MANFRED ROUHS | Früher waren Verbrecher „die im Dunkeln“, die man nicht sah und die der Polizei aus dem Weg gingen. Für Heimlichtuerei scheinen mittlerweile im multi-kulturellen Deutschland und drumherum angesichts der offensichtlichen Schwäche des deutschen Staates nicht alle Kriminellen eine Veranlassung zu haben. Zu denen, die deutsche Staatsorgane öffentlich verhöhnen, gehört der afghanische […]
Schwere Stunden für Zuckerberg: Facebook, WhatsApp und Instagram offline
Schwere Stunden für Mark Zuckerberg: Seine Mega-Datenkrake Facebook ist gemeinsam mit seinen Tochterfirmen Instagram und WhatsApp nicht mehr erreichbar. Die Störung wurde gegen 17.30 gemeldet. Der Schaden für die Internet-Großmacht muss enorm sein.
Weltweit sind die Seiten des Zuckerberg-Imperiums nicht mehr abrufbar. Sie melden sich nun via Twitter zu Wort!
Dienste melden sich auf Twitter zu Wort
Facebook auf Twitter: „Uns ist bewusst, dass einige Menschen Probleme haben, unsere Apps und Produkte aufzurufen. Wir arbeiten daran, dass die Dinge wieder so schnell wie möglich normal werden und wir entschuldigen uns für etwaige Unannehmlichkeiten.“
We’re aware that some people are having trouble accessing our apps and products. We’re working to get things back to normal as quickly as possible, and we apologize for any inconvenience.
— Facebook (@Facebook) October 4, 2021
WhatsApp auf Twitter: „Uns ist bewusst, dass momentan einige Leute Probleme mit WhatsApp haben. Wir arbeiten daran, dass alles wieder normal wird und halten Sie hier auf dem laufenden.“
We’re aware that some people are experiencing issues with WhatsApp at the moment. We’re working to get things back to normal and will send an update here as soon as possible.
Thanks for your patience!
— WhatsApp (@WhatsApp) October 4, 2021
Instagram auf Twitter: „Instagram und seine Freunde haben eine bisschen eine harte Zeit momentan und du könntest Probleme bei der Nutzung haben. Wir hoffen auf Ihr Verständnis, wir sind dran!“
Instagram and friends are having a little bit of a hard time right now, and you may be having issues using them. Bear with us, we’re on it! #instagramdown
— Instagram Comms (@InstagramComms) October 4, 2021
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Keine kostenlosen Sozialwohnungen für Flüchtlinge ohne Arbeit
Die Sprachlosigkeit der Politik im Umgang mit illegaler Migration wundert längst viele EU-Bürger – Notis Mitarachi haut im Interview mit der Faust auf den Tisch. Von Alexander Wallasch.
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Bizarr: Merkel zum Tag der deutschen Einheit
„Hugh… ich habe gesprochen!“ (Foto:Imago)
Es geschah in Halle. Die scheidende Bundeskanzlerin ließ es sich am Tag der deutschen Einheit nicht nehmen, noch einmal höchste Bewunderung für ihre legendäre Geisteskraft zu generieren. Sie sprach zum Tag der deutschen Einheit über die Demokratie. Was sie zu sagen hatte, sollte sich jeder Demokrat hinter die Ohren schreiben. Dort kann er es nämlich nie wieder lesen.
Halle an der Saale ist berühmt für seine Töne. Georg Friedrich Händel kam 1865 in Halle zur Welt. Aber erst jetzt wurde die Stadtgeschichte musikalisch abgerundet. Angela Merkel steuerte ihren einschläfernden Singsang bei. Wer Glück hatte, der schnarchte bereits, bevor sie zum Ende ihrer Rede kam. Was hat sie also vor sich hingesungen? Daß die Bürger mit der Demokratie etwas machen müssen, sang sie. Was müssen die Bürger machen mit der Demokratie? Leben, ausfüllen und schützen müssen die Bürger die Demokratie. Weil das ein löbliches „Engagement“ für die Demokratie sei. Merkel: „Sie braucht uns so, wie wir sie brauchen„. Der Musikalische bemerkte sofort, daß die Kanzlerin an dieser Stelle bereits einen falschen, ja verräterisch falschen Ton gesungen hatte.
Da waberte ein „einerseits, andererseits“ durch den Raum, dergestalt, daß man ein „der Bürger hier, die Demokratie dort“ heraushören konnte. Und daß man beides erst per zukünftigem Engagement zusammenbringen müsse. Woraus der scharfsinnige Musikkritiker schloß, daß es bislang unmöglich eine Einheit von Demokratie und Bürger gegeben haben kann. Dem Vernehmen nach soll im Publikum jemand gemurmelt haben, mit Merkel habe man zuerst den Bock zum Gärtner gemacht und ihn dann nach Halle eingeladen.
Merkel über die Demokratie
Die Demokratie, so die personifizierte Geisteskraft, sei nicht einfach da. Vielmehr müssten „wir immer wieder für sie miteinander arbeiten – jeden Tag„. Was hatte sie vergessen? – Richtig, „gemeinsam“ hatte sie vergessen. Perfekt wäre gewesen „Gemeinsam miteinander. Und zusammen, auch“. Es war eben in Halle so, wie schon die ganzen 16 Jahre zuvor. Das Interessanteste ist immer das, was Merkel zu erwähnen vergißt, nicht das, was sie sagt. Jedenfalls: Mit den „demokratischen Errungenschaften“ gehe – wer? – „man“ – „etwas zu leichtfertig um„. Nicht sicher ist, ob die Kanzlerin statt „Errungenschaften“ eigentlich die „Herausforderungen“ gemeint hatte. Es könnte sein, daß sie eigentlich gemeint hatte, „man“ ginge zu leichtfertig mit den demokratischen Herausforderungen um. Was eventuell ein Problem sein könnte, wenn sich seit Merkel nicht schon das Problem sui generis in eine stetige Herausforderung verwandelt hätte. Einerlei. Jedenfalls liege unter demokratischen Gesichtspunkten einiges im Argen, so die Kanzlerin.
Merkel: „Es scheint so, als ob man nichts für sie (die Demokratie, Anm.d.Verf.) tun müsse„. Waren hier selbstkritische Töne aus dem gedenktäglichen Singsang herauszuhören? Haderte Merkel etwa selbstkritisch mit sich und ihrem fehlenden Einspruch gegen die Ernennung von Stephan Harbarth zum Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts? Wie üblich, weiß „man“ es nicht genau. Noch nie wußte jemand, was die Kanzlerin genau gemeint hatte, wenn sie eine Rede beendete. Jedenfalls: „Wir erleben aber in dieser Zeit zusehends Angriffe auf so hohe Güter wie die Pressefreiheit.“ – Sapperlott. Das war endlich eindeutig. Und zwar eindeutig falsch.
Erstens erleben „wir“ genau gar keinen Angriff auf die Pressefreiheit, weil die Presse in völliger Freiheit so sehr Propaganda betreiben darf wie noch nie zuvor, so lange es sich um die richtige Propaganda und die „Qualitätspresse“ handelt – und zweitens kann man sich unter „so hohe Güter wie“ alles mögliche vorstellen, das angegriffen wird. Das altbekannte Merkelgebrabbel (MEGEBRA) eben. In der sozialistischen Singschule der ollen DDR hat „man“ ihr vermutlich beigebracht, stets so undeutlich zu singen, daß der Zuhörer sich selber denken muß, was sie wohl gesungen haben könnte. „So hohe Güter wie“ werden also angegriffen, wogegen die Demokratie einerseits und der Bürger andererseits per Engagement in Stellung gebracht werden müssen, indem „man“ einerseits und andererseits zusammenfügt. Konstruktiv und auf Augenhöhe. Bilateraldemokratisch, irgendwie. Oder so. Sag´ ich jetzt mal. Es sieht ganz danach aus, als müsste die Demokratie selbst … na egal.
Sozialistische Singschule der ollen DDR
„So hohe Güter wie die Pressefreiheit“ – was könnte damit gemeint gewesen sein? Die Meinungsfreiheit vielleicht? Wahrscheinlich ist es die. Der Demokrat mit dem Elefantengedächtnis erinnert sich an Merkels Treffen mit Mark Zuckerberg, seines Zeichens damals noch CEO von Facebook und weltberühmter Erfinder der Meinungsfreiheit. Was die Kanzlerin damals zu Mark Zuckerberg gesagt hatte, schrieb der sich vermutlich ebenfalls hinter die Ohren, so daß er es nie wieder lesen konnte. Weswegen er auch nichts dagegen unternehmen konnte, daß die Kanzlerfreundin Liz Mohn als Chefin des Bertelsmann-Konzerns die frisch von Zuckerberg erfundene Meinungsfreiheit mit einer Firmengründung für sogenannte „Faktenchecker“ konterkarierte, die sie dann gegen den Willen und das Wissen der Kanzlerin beim Erfinder der Meinungsfreiheit einschleuste, um hundsgemein den Ruf des aufrechten Facebook-Demokraten aus Amerika zu ruinieren. Ob Liz Mohn wohl eifersüchtig gewesen ist, daß sich ihre Freundin von Mark Zuckerberg ein Ohr geliehen hatte, um ihm „so etwas wie“ hinter dasselbe zu schreiben?
Immerhin könnte sie Facebook durchaus als lästige Konkurrenz für ihren eigenen Konzern begriffen haben. Wahrscheinlich hatte Merkel auch von den Machenschaften ihres damaligen Justizministers Heiko Maas nichts mitbekommen, der ein fieses NetzDG durchsetzte, um hinterrücks die demokratische Schönheit in Merkels Kopf zu erdolchen. Merkels Rede in Halle liefert ein starkes Indiz dafür, daß sie von den Machenschaften ihrer Freundin bei Bertelsmann und denen ihres damaligen Justizministers bis gestern keine Ahnung gehabt haben konnte. Vorausgesetzt natürlich, daß sie mit „so hohe Güter wie“ tatsächlich die Meinungsfreiheit – nun ja – gemeint hatte. Wie gesagt: „Man“ kann es nicht genau wissen. Schamlos daherlügen würde die Kanzlerin jedenfalls nie. Und undemokratischen Stuß dahersingen würde sie wahrscheinlich auch nicht.
Wer ist überhaupt dieser „man“? Merkel kryptisch: Man erlebe eine Öffentlichkeit, in der „demagogisch mit Lügen und Desinformation Ressentiments und Hass geschürt werden, ohne Hemmung und ohne Scham„. Na ja, das war eine utilitaristische Verwechslung. Solche kommen in den besten Bundeskanzlerämtern vor. Sie hat eben sich und ihresgleichen samt der Presse und deren ganzer Freiheit verwechselt mit „die Öffentlichkeit“. Gerade an einem so schönen Gedenktag wie dem in Halle gestern hätte Merkel einen deprimierenden Schleier der Wahrhaftigkeit über die Redeveranstaltung gelegt, wenn sie zutreffend diejenigen identifiziert hätte, die tatsächlich „demagogisch mit Lügen und Desinformation Ressentiments und Hass“ schüren, um dabei auch noch „Hemmung und Scham“ vermissen zu lassen.
Deprimierender Schleier der Wahrhaftigkeit
Im Grunde sang die Kanzlerin in Halle gestern, daß man wenigstens noch gehemmt und schamvoll sein könnte, wenn man schon demagogisch mit Lügen und Desinformation Ressentiments und Hass schürt. Da hat sie zweifellos recht. Der gehemmte und schamvolle Demagoge ist edler als der ungehemmte und schamlose. Ressentiments und Hass sind auch für die Demokratie wesentlich verträglicher, wenn sie voller Hemmung und mit liebreizender Schamhaftigkeit geschürt werden.
Die scheidende Kanzlerin in Halle weiter zum schamlosen Hass und der ungehemmten Desinformation: Es würden dabei nicht nur einzelne Personen oder Gruppen diffamiert, sondern die Demokratie werde angegriffen. „Nicht weniger als unser gesellschaftlicher Zusammenhalt steht deshalb auf dem Prüfstand.“ – yeah. „Prüfstand“ ist das richtige Ergänzungswort zur „Herausforderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts“. Die Kanzlerin sprach auch in der Vergangenheit schon gern davon, daß sich der Demokrat zu allen möglichen Gelegenheiten „bewähren“ müsse. Endlich weiß „man“, wo er sich bewähren muß: Auf dem Prüfstand. Der befindet sich wahrscheinlich im Kanzleramt und wird vom Prüfteam der Firma Baumann & Braun höchstpersönlich geeicht. Daß die Demokratie angegriffen wird, ist natürlich ein arges Übel, wenn man bedenkt, daß es dann eine bereits angegriffene Demokratie einerseits wäre, die mit dem Bürger andererseits erst noch zusammengebracht werden müsste, damit es mit dem Engagement etwas werden kann.
Da nähme das Engagement logischerweise schon Schaden, bevor es überhaupt zustande gekommen wäre. Soll noch einmal jemand behaupten, Komplexität überfordere die Kanzlerin. Dieser Durchblick, diese gedankliche Stringenz – einfach sagenhaft. Schade, daß nach 16 Jahren, mitten in einer nie gekannten Blüte des demokratischen Mutterlandes, schon Schluß ist mit der Verfügbarkeit merkelinischer Weisheit. Oder wären es Weisheiten gewesen? „Weisheiten“ klingt so minderwertig gegenüber der „Weisheit“. Wahrscheinlich geht es um Weisheit. Weil Merkel sonst nicht die beste Kanzlerin aller Zeiten wäre, auch wenn sie ohnehin die einzige ist bisher. Zweifellos hat aber eine einzige Kanzlerin bereits ausgereicht, um die Demokratie zur vollen Blüte reifen zu lassen.
„Vermehrte Anfeindungen“ – wer ist gemeint?
Auch die vermehrten Anfeindungen von Menschen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen, seien erschütternd, meinte die Kanzlerin bei aller Meinungsfreiheit. An dieser Stelle muß man sich wieder mühsam zusammenklamüsern, wen sie einerseits gemeint haben könnte – und wen andererseits nicht. „Anfeindungen von“ – Anfeindungen von Menschen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen – gegen wen? Gegen wen gibt es vermehrte Anfeindungen von Menschen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen? Und weshalb setzen die sich einerseits noch immer für das Gemeinwohl ein, obwohl sie andererseits jemanden vermehrt anfeinden?
Wahrscheinlich ist es so: Die Anfeindend:innen setzen sich einerseits nur scheinbar für das Gemeinwohl ein und feinden deshalb – wichtig: hemmungslos – die Bürger andererseits an. Merkel wollte vermutlich nicht gesungen haben, daß sie Politik und Medien meinte, als sie den hallensischen Demokratiefreunden der Einheit mit falschem Ton „vermehrte Anfeindungen von“ in die Gehörgänge schmierte. Hätte sie singen wollen, daß Menschen zunehmend angefeindet werden, die sich für das Gemeinwohl einsetzen, hätte sie sicherlich folgendermaßen formuliert: „Auch die vermehrten Anfeindungen gegen solche Menschen, die …“ – statt – „Anfeindungen von Menschen, die …“. „Von“ beschreibt schließlich, wo etwas herkommt: Von dort. Sie sagte also, daß die Anfeindungen von Menschen kommen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen. Wenn das stimmt, dann steht es wirklich schlecht um die Demokratie.
Zum Glück geht niemand mehr davon aus, daß sich Menschen für das Gemeinwohl einsetzen. Jedenfalls geht niemand mehr davon aus, daß es solche sein könnten, die in Ministerien und Kanzlerämtern, Redaktionen und Fernsehstudios ihre Brötchen verdienen. Was übrigens jede Menge Brötchen sind. Da ist durchaus etwas gebacken.
Und dann nannte die CDU-Politikerin – ätsch, CDU! – auch noch diejenigen derjenigen, die denjenigen dasjenige … `tschuldigung – also sie nannte tatsächlich diejenigen, die sich mit vermehrten Anfeindungen undemokratisch und lediglich scheinbar für das Gemeinwohl einsetzen: Feuerwehrleute, Sanitäter oder Kommunalpolitiker. – Da bist du baff.
Da bist du baff
„Die verbale Verrohung und Radikalisierung, die da zu erleben sind, dürfen nicht nur von denen beantwortet werden, die ihr zum Opfer fallen, sondern müssen von allen zurückgewiesen werden„. Daß scheindemokratische Feuerwehrleute, Sanitäter und Kommunalpolitiker schon derartig verwahrlost sind, war noch nicht einmal mir aufgefallen. Merkel hat schon ein unnachahmliches Talent, die Dinge in einer Weise nicht beim Namen zu nennen, daß man hinterher dennoch weiß, was sie gemeint haben könnte.
Und dann die finale Warnung: „Denn allzu schnell münden verbale Attacken in Gewalt.“ – „Man“ sieht, sie hatte bei ihrer Auflistung derjenigen, die sich ihrer Ansicht nach nur noch scheinbar für das Gemeinwohl einsetzen – Feuerwehrleute, Sanitäter und Kommunalpolitiker nämlich -, glatt die Berliner Demokratiepolizei vergessen. Die gilt als extrem gewalttätig, seit sie – unter demokratischen Gesichtspunkten: merkelwürdigerweise – bei selektiv ungenehmigten Demonstrationen verbale Attacken gegen die hochdemokratische Bundesregierung niederknüppelte.
Zu den äußeren Umständen, unter denen die leidenschaftslos heruntergeleierte Kanzlerrede zum Tag der deutschen Einheit unter besonderer Berücksichtigung der Gefahren für die Demokratie stattfand: Wegen der gräßlichen Corona-Pandemie galten für die Feierlichkeiten in Halle auch dieses Jahr besondere Bedingungen. Erneut gab es kein Bürgerfest. Dafür wurde eine 16-tägige Großraumausstellung eröffnet. Sowohl Gottesdienst als auch Festakt waren am Sonntag personell nur sehr spärlich besetzt. Neben Merkel nahmen in Halle auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff an der würdelosen Einheitsfeier zur deutschen Spaltung teil. Logisch: Hätten die Feierlichkeiten in einem ungarischen Fußballstadion, beim CSD in Berlin oder im Treppenhaus des Reichstages stattgefunden, wo sich gar trefflich Fotos einer SPD-Fraktion schießen lassen, die bei solidarischem Körperkontakt wild entschlossen und unmaskiert in die Kameras grient, wäre das mit den Einheitsfeiern in Halle nicht so verbiestert und verkniffen abgelaufen.
Verbiesterter und verkniffener äußerer Rahmen
„Pandemie“ ist schon ein famoser Sündenbock. Ohne „Pandemie“ hätte man annehmen müssen, daß es kein Bürgerfest und keine hohe Teilnehmerzahl gegeben haben könnte, weil das für die drei oben Genannten einfach zu unsicher geworden sein könnte – und daß diese Einschätzung von ihren Leibwächtern geteilt wird. Immerhin liegt Halle in Sachsen-Anhalt, wo die AfD bei den Bundestagswahlen, wie auch in Sachsen und in Thüringen, hervorragende Ergebnisse zu verzeichnen hatte, was wiederum ein Hinweis darauf ist, daß sich die „Bürger einerseits“ um die „Demokratie andererseits“ noch richtige Sorgen machen.
Sagen „wir“ einfach wie es ist: Niemand hat sich um die erneute Spaltung Deutschlands derartige Verdienste erworben wie genau die Kanzlerin, die es am Tag der Einheit in Halle vorzog, lieber keine Arie auf die deutsche Einheit vorzutragen, sondern stattdessen das Thema „Gefahren für die Demokratie“ besang, obwohl sie dafür ebenso eine Fehlbesetzung gewesen ist, wie sie das beim Thema deutsche Einheit gewesen wäre. Überraschend ist das allerdings nicht. Es hat in 16 Jahren nicht eine Zwickmühle gegeben, welche die Kanzlerin nicht als „Herausforderung“ begriffen hätte, die sich in einen „Prüfstand“ umdefinieren läßt, auf welchem sie sich dank dessen Eichung durch ihre Sekretärin und den Kanzleramtsminister „bewähren“ kann.
Die Trauerfeierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit in Halle stilistisch auf eine „stille Beisetzung von Wahrheit und Redlichkeit im engsten Familienkreis“ herunterzubrechen, war zweifellos weise. Von Tomaten- und Eierwürfen war nämlich mangels Bürgerfest nirgendwo etwas zu lesen. „Großraumausstellung“ stattdessen. Das ist ein Wort, an dem vor bald hundert Jahren ein ganz besonders demokratiefeindlicher Kanzler seine Freude gehabt hätte. Der würde als demokratisch Geläuterter heutzutage vermutlich ebenfalls die ganze Menschheit retten-, und das gesamte Weltklima schützen wollen, so, wie er veranlagt gewesen war. Wie das alles paßt, wenn man an sein unrühmliches Ende denkt, ist schon bemerkenswert. (Unter Verwendung von Material der Nachrichtenagentur dts)
Erinnerung an den Tag der Deutschen Einheit 2015
3. Okt. 2015 Auszug aus dem Buch “Helyzet van! Migráció szürreál” von IRÉN RAB (Budapest, Garbo K. 2016)
Das große Deutschland ist ein viertel Jahrhundert alt geworden. Das kleine Ungarn hat dafür seinerzeit sein Bestes gegeben, Zuflucht für die DDR-Bürger, die nicht zurück wollten, es gab ihnen zu essen und zu trinken, kutschierte sie an die Grenze, öffnete Zäune und nahm damit die Kritik des Ostblocks und auch eine nicht auszuschließende sowjetische Retorsion in Kauf. Vergessen wir nicht, dass im Sommer 1989 noch die weichen Kommunisten an der Macht waren, die sich zwar auf Verhandlungen mit der Opposition einließen, aber die bewaffneten Kräfte auf ihrer Seite hatten! Auch wenn diese vielleicht schon über ihr Überleben und die Rettung ihrer Macht nachdachten, war ihre Reaktion unvorhersehbar.
Eine Zeit lang war Deutschland dankbar, dann begann es diese selbstlose Hilfeleistung zu vergessen und heute sieht Deutschland im kleinen Ungarn das gemeinsame Feindbild des Westens. Die Person des Ministerpräsidenten wurde derart dämonisiert, dass sein Name nicht mehr nur seine staatsrechtlichen Würden umfasst, er ist als Lehnwort in die deutsche Sprache aufgenommen worden:
Orbanisierung.
Das ist der Ausdruck dafür, wenn eine Gruppe, eine Partei oder ein Land sich so ausrichtet, so denkt, so handelt wie es den Prinzipien Orbáns entspricht. Mir gefällt vor allem die Wortschöpfung selbst und ich frage mich, wofür sie in der deutschen Sprache Synonym sein wird. Wird das Wort sich in der Alltagssprache verwurzeln oder bleibt es auf die Sprache der Politik beschränkt? Wird es einmal einen positiven Beiklang haben oder benutzt werden, um Kindern einen Schrecken einzujagen? (Obwohl wir natürlich, Gott bewahre, seit Grimm, Hoffmann und Hauff keinem Kind mehr einen Schrecken einjagen wollen!)
Das Land hat also gefeiert: Feuerwerk, Bier und Bratwurst, Straßenfest und die nicht wegzudenkenden Festreden. Ungarn wurde darin kaum noch erwähnt, die große deutsche Einheit ist von Bismarck an über Hitler bis heute unter Assistenz des kultivierten Westens zustande gekommen, wir wurden dort nicht gefragt. Es reicht, dass wir die Drecksarbeit erledigt haben, wie auch heute.
Die große feierliche Rede wurde dieses Jahr in Frankfurt gehalten, mit einem Auftritt des Bundespräsidenten Joachim Gauck und des hessischen Ministerpräsidenten, Volker Buffier. Mutti Merkel saß zwischen ihnen, lachte, sprach aber nicht, mit der Innenpolitik verschont die Partei sie dieser Tage. Verschont wurden die Redner allerdings nicht, von den Kommentarschreibern bekamen sowohl Gauck als auch Buffier eine Abrechnung.
Der ehemalige Ossi-Pastor Gauck sprach ganz so, wie es einem Pastor würdig ist: „Unser Herz ist weit. Aber unsere Möglichkeiten sind endlich.” Er wies dem Volk den Weg der Akzeptanz und gab damit der aktuellen Krisensituation einen historischen Rahmen.
Denn was jetzt im Zuge der Flüchtlingsfrage geschieht ist eine Wiederholung der Vergangenheit, vor einem viertel Jahrhundert war die deutsche Wiedervereinigung eine ebenso große wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderung,
das ruft bei Gauck das Déjà-vu hervor. So wie damals wächst auch jetzt zusammen, was zuvor nicht zusammengehörte, es muss nur der richtige Anknüpfungspunkt zwischen Ureinwohnern und Ankömmlingen gefunden werden, und dafür brauchen wir nichts anderes als Geduld, die Rose kommt ganz von alleine.
Der Frankfurter Gastgeber empfing im Namen des offenen und toleranten wiedervereinten Deutschlands alle Anwesenden, unter denen sich auch Delegierte aus den Reihen der Flüchtlinge befanden. „Seien Sie herzlich willkommen!” begrüßte der Minister sie auf Deutsch und ganz im Zeichen der Willkommenskultur. Das ließ bei den Kommentarschreibern alle Sicherungen durchbrennen, denn sie waren zu diesem großdeutschen Feiertag schließlich nicht eingeladen worden, weder sie, noch die Obdachlosen, noch die Hartz-IV-Empfänger, nicht mal für die mittellosen Rentner waren Klappstühle aufgestellt worden.
Auch Gauck bekam in den Kommentaren viel Geschimpfe ab, vor allem einer seiner Sätze blieb vielen im Halse stecken: Die „Einheimischen” (er hat Einheimisch gesagt!) müssten sich „an ein Land gewöhnen, in dem Vertrautes zuweilen verloren geht.”
Warum sollten wir?! Wir haben ein Recht auf unsere eigene Identität! Warum müssen wir uns umgewöhnen? Sollen doch die Flüchtlinge sich an uns gewöhnen! – schrie das Volk virtuell auf. Einige zitierten den hier passenden Artikel 56 und 64 des Grundgesetzes „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden … werde. So wahr mir Gott helfe”. – Wir wurden nicht gefragt, ein Demagoge hat gesprochen, die Politik will es so, wir nicht. Die Ossis verbaten sich sogleich den Vergleich, wir waren auch Deutsche, wir haben die gleiche Sprache gesprochen, hatten die gleiche Religion und wir hatten auch ein Zuhause. Damals wuchs zusammen, was zusammengehörte…
Dieser Beitrag erschien zuerst bei UNGARNREAL, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.



