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Neues Liefer-Chaos – werden Impfgegner bald hungern müssen?

Durch den Internethandel komm es demnächst angeblich zum Auslieferungs-Kollaps. Verbraucher sollen sich laut einer Studie schon mal darauf einstellen, demnächst ihre Pakete – womöglich „klimaneutral“ mit dem Lastenrad selbst an Packstationen abzuholen. Damit wird auch den bösen Impfgegnern, die sich ihre Lebensmittel nach Hause liefern lassen, das Wasser weiter abgegraben.
Die Zahl der Lieferungen steigt schneller, als es die meisten Prognosen vorhersagen, denn der Onlinehandel bekommt durch Corona einen zusätzlichen Schub. Die Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group (BCG) hat da passenderweise eine „Studie“ erstellt. Darin zeigen die Studienmacher auf, wie der drohende Verkehrskollaps, fabriziert durch Kuriere und Paketboten, die bei Anliefern der Bestellungen an die Haustüre nicht nur Verkehrsflächen blockieren, sondern auch Abgase ausstoßen.
Lösen lasse sich dieses größte Problem des Onlineversandhandels mit einem einfachen Mittel, so die Berater: einem dichten Netz aus Paket- und Annahmestationen überall dort, wo ohnehin viele Menschen vorbeikommen. In Bahnhöfen etwa und Tankstellen, in Kiosken oder Supermärkten, so die Idee.
Insofern der Paketkunde woke, fit und grün genug ist, um mit seinem von Steuergeld subventionierten Lastenrad die Packstation anzufahren, mag der Superplan von BCG aufgehen. Für Senioren oder Menschen mit Behinderung klingt der Vorschlag mutmaßlich schon nicht mehr so verlockend. Wird der deutsche Michel jedoch nicht flächendeckend mit Drahteseln eingedeckt, zeigen sich schon die ersten grünen Denkfehler: Anstatt das ein Paketfahrer 100 Pakete in einer Straße ausliefert, fahren 100 Anwohner zur Abholstation. In letzter Konsequenz werden somit auch Ungeimpfte von der jetzt noch bestehenden Möglichkeit, sich Lebensmittel nach Hause liefern zu lassen, abgeschnitten. (SB)
In Südafrika ging das viertgrößte Kohlekraftwerk der Welt in Betrieb

Während Deutschland und die EU auf Klimaneutralität setzt, ist die Kohle in Afrika auf dem Vormarsch. Dort leben rd. 1,2 Mrd. Menschen. Bis 2050 könnten es sogar 2,5 Mrd. Menschen werden. 500 Mio. Afrikaner haben keinen Strom. Und wenn, dann steht er nur gelegentlich zur Verfügung.
Mit Stromabschaltungen (euphemistisch load shedding, Lastenminderung, genannt) bis zu 10 Stunden am Tag versucht der Netzbetreiber Escom immer wieder, einen Netzzusammenbruch zu verhindern. Daher gehen immer wieder die Lichter aus. Auch in den Gold- und Diamantenbergwerken, die das Rückgrat der südafrikanischen Wirtschaft bilden.
Nun ist aber Hoffnung in Sicht. Nach rd. 14 Jahren Bauzeit und mehrfachen Kostenüberschreitungen ist nunmehr eines der viertgrößten Kohlekraftwerke mit 4.764 Megawatt an Leistung ans marode Stromnetz gegangen. Es befindet sich rd. 350 km nördlich von Johannesburg bei Lephalale und ist fast baugleich mit dem 2017 in Betrieb gegangenen Kohlekraftwerk Kusile, 150 km östlich von Johannesburg in der Provinz Limpopo gelegen. Das modernste Kraftwerk der Welt hat rd. 7 Mrd. EUR gekostet. Finanziert wurde Medupi von der KfW IPEX-Bank. Beteiligt ist die KfW mit 81,5 Mio. EUR.
Trotz angeblicher Klimakrise setzt Afrika mit seinen reichlich vorhandenen unverritzten Kohlevorkommen auf diesen preiswerten Energieträger. Da der Anteil der Kohle am Gesamtenergiemix in Afrika bei 75 % liegt, hat das neue Kraftwerk eine planbare Zukunft. Der Kraftwerksbetreiber ESCOM rechnet mit einer Laufzeit von 50 Jahren. Also viel weiter als der in Deutschland vorausgesagte Kipppunkt des Klimasystems. Von dieser Art von Panikmache haben sich die Afrikaner angesichts des enormen Energie-und Lebensmittelhungers u.a. aufgrund der seit Jahrzehnten bestehenden Korruption und Vetternwirtschaft bisher nicht sonderlich beeindrucken lassen.
Daher planen Sie den Bau von weiteren 20 Kraftwerken im Südosten des Landes mit einer Gesamtleistung von mehr als 47 Giga-watt, um die Konjunktur endlich anzukurbeln. Zum Vergleich: mit Stand vom März 2021 waren in Deutschland gerade einmal 38 Gigawatt installierter Leistung aus Braun-und Steinkohlekraftwerken am Netz. Ägypten will ebenfalls neue Kohekraftwerke mit einer Leistung von 12,6 Gigawatt bauen.
Das ist auch bitter notwendig. Denn nach Angaben des ESCOM-Vorstands Andre de Ruyter sind die Kraftwerksanlagen und Spannungsumwandler in Südafrika zum Teil mehr als 45 Jahre alt. In den kommenden Jahren würden immer noch rd. 4000 Megawatt an elektrischer Leistung fehlen. Das entspricht einem Bedarf von etwa zehn Mio. Haushalten, so ESCOM-Betriebsleiter Jan Oberholzer. Zur Überbrückung sollen daher Flüssiggas-Generatorschiffe vor den Häfen von Kapstadt auf Port Elizabeth und Durban für 20 Jahre verankert werden. Die Kosten dafür werden auf gut 12 Mrd. EUR geschätzt. Vom Bau neuer Windkraftanlagen ist dagegen nicht die Rede.
Mit der Bereitstellung von preiswerter Kohleenergie in Afrika ist die UN und die EU, wie zu erwarten war, nicht einverstanden. Der Grund: eine größere Unabhängigkeit Afrikas würde den Wohlstand in Europa u.U. gefährden. Also will die UN-Klimakonferenz im britischen Glasgow Anfang November 2021 sicherstellen, dass die Industriestaaten mindestens 100 Mrd. US-Dollar Afrika und anderen Entwicklungsländern bereitstellen, um dort ein angeblich klimafreundlicheres Energiesystem aufzubauen. Selbstverständlich unter der Prämisse, mit diesem Geld nur das Klima retten zu wollen. Bisher wurden 78,9 Mrd. US-Dollars überwiesen. Offen bleibt dabei, wie ein Land in Armut ohne CO2-Produktion in den nächsten Jahren Wirtschaftswachstum erreichen soll.
Oder soll es weiterhin bei der bewährten Abhängigkeit bleiben? Die Klimakrise halten wir für ein vorgeschobenes Argument, um diese gewollte Abhängigkeit besser zu kaschieren. Wie das deutsche Beispiel zeigt, ist die Produktion regnerativer Energie viermal so teuer wie die Bereitstellung von Energie aus Kohle, von den enormen Problemen der Leistungsfluktuation von Wind und Sonne ganz zu schweigen. Und in Afrika dürfte die Produktion aufgrund der niedrigen Löhne um ein vielfaches preiswerter sein. Aber das will man nur hinter vorgehaltener Hand zur Kenntnis nehmen. Lieber spielt man sich als Retter in der Not auf. Wir sagen daher was es ist: ein unehrliches Spiel, bei dem der Verlierer weiterhin der Gleiche bleiben wird.
Südafrikas Jugend hat jetzt eine Zukunft – dank der Kohle, weil
die Kohle nicht nur ein Garant für preiswerte und zuverlässige Energieerzeugung ist, sondern auch für Beschäftigung und zunehmenden Wohlstand in Afrika sorgt. Das war im Ruhrgebiet und in England zu Beginn der Industriealisierung um 1850 genauso. Überhaupt ist Afrika reich an Bodenschätzen wie Metallen, Aluminium, Kobalt und Kupfer. Die Batteriehersteller freut es. Die Umwelt allerdings weniger.
Quellenhinweise
Deutschlandfunk vom 02.08.2021; Tagesspiegel vom 02.08.2021; Welt vom 02.08. 2021; ARD-Tagesschau vom 05.04.2021 ( Flüssiggas-Generatorschiffe in Kapstdadt); ZPP-Ingenieure.de vom 04.08.2021; Handelsblatt vom 20.12.2019; ORF.at vom 02.08.2021; kfw-ipex-bank.de, Pressemitteilung vom 22.05.2009 sowie RK-Redaktion vom 11.08.2021
EIKE dankt der Revierkohle (RK) für die freundliche Genehmigung, diesen Beitrag, der zuerst in den Energienachrichten der RK, Augustausgabe 2021 erschien, nun auch in den EIKE-News zu veröffentlichen.
Zum Schluss eine heute leider notwendige Erklärung
Von interessierten Ideologen und Medien wird oft behauptet, EIKE sei AfD-nah. Im EIKE-Grundsatzpapier ist dagegen unmissverständlich unter Ziele und Verpflichtungen nachzulesen: „…als öffentliches Forum die Klima- und Energiefakten ideologiefrei darzustellen“ / „EIKE ist unabhängig und wirkt nur in eigenem Auftrag“ / „EIKE ist naturwissenschaftlich orientiert“ / „EIKE sieht sich dem Naturschutz und dem sparsamen Umgang mit Ressourcen verpflichtet“. EIKE gehört somit keiner Lobby an, weder der Kohle-, Erdöl, Gas-, Kernenergie, Windrad-, Photovoltaik- oder sonst einer Lobby. Decken sich irgendwelche Parteiprogramme mit fachlich begründeten EIKE-Ergebnissen aus Klima und Energie, begrüßt EIKE selbstverständlich diese fachliche Nähe. In solchen Fällen schlechthin politische Übereinstimmung zu suggerieren ist falsch und perfide. Meinungsunterdrückung hat in unserer Demokratie nichts zu suchen.
Der Krieg in Afghanistan: Das wahre „Jahrhundertverbrechen“ hinter der Opioid-Krise
„Egal, wo der US-Interventionismus hingeht, scheint der Drogenmarkt zu folgen“.
Anmerkung der Off Guardian-Redaktion: Dieser Artikel wurde vor der Übernahme Kabuls durch die Taliban geschrieben und uns zugesandt.
Im Mai strahlte der Fernsehsender HBO einen neuen zweiteiligen Dokumentarfilm mit dem Titel „The Crime of the Century“ aus, der sich mit der anhaltenden Opioid-Epidemie in Amerika befasst. Die erste Folge fasste die Rolle der Pharmaindustrie in der Krise zusammen, insbesondere die des Arzneimittelherstellers „Purdue Pharma“ der Familie Sackler und seines tödlichen verschreibungspflichtigen Schmerzmittels „OxyContin“.
Im ersten Teil wurde auch die Komplizenschaft der „Food and Drug Administration“ (FDA) bei der irreführenden Vermarktung durch den Pharmakonzern gründlich untersucht, um die Zulassung der US-Regierung für „Oxycodon“ trotz des hohen Missbrauchs- und Abhängigkeitsrisikos zu erhalten und auch, wie die Pharma-Lobby die Gesetzgeber in Washington besticht. In der zweiten Hälfte der Serie wird der derzeitige Anstieg der Verwendung noch stärkerer synthetischer Opioide wie „Fentanyl“ dargestellt.
Während COVID-19 ist die Zahl der tödlichen Überdosierungen in einer Epidemie, die bereits schätzungsweise 50.000 Menschenleben pro Jahr fordert, in die Höhe geschnellt. Die HBO-Produktion reiht sich ein in eine Reihe von Filmen der letzten Zeit, wie z. B. „The Pharmacist“ von Netflix und „The Oxy Kingpins“ von den „Young Turks“, in denen die Verantwortung der Pharmaindustrie hervorgehoben wird, aber ein damit zusammenhängendes Thema, das für die Medien tabu geworden ist, nicht einmal erwähnt wird.
Während die vernichtende Anklage des Films gegen Big Pharma sicherlich relevant ist, vernachlässigt er leider einen anderen enormen, aber weniger bekannten Faktor in Amerikas eskalierendem Drogenproblem.
Die Konzernmedien wollen uns glauben machen, dass es einfach ein Zufall war, dass genau zu dem Zeitpunkt, als die Zahl der Todesfälle durch Opioid-Überdosierungen in den USA Anfang der 2000er Jahre anstieg, der so genannte Krieg gegen den Terror mit der Eroberung und Plünderung eines Landes im Ausland begann, das seitdem zum weltweiten Epizentrum der Opiumproduktion geworden ist.
Ende August sollen die amerikanischen Kampftruppen vollständig aus Afghanistan abgezogen werden, kurz vor dem zwanzigsten Jahrestag der Anschläge vom 11. September, die der Invasion im Oktober 2001 und der anschließenden zwei Jahrzehnte währenden Besetzung vorausgingen.
Entgegen der Ankündigung der Regierung Biden war die Zusage, die Truppen endlich aus dem längsten Krieg in der Geschichte der USA abzuziehen, in Wirklichkeit nur eine weitere Verschiebung, denn die Regierung Trump hatte sich zuvor mit den Taliban auf einen vollständigen Abzug bis Mai geeinigt.
Die Zeit wird zeigen, ob die neue Frist ein erneuter Versuch Washingtons ist, den endlosen Krieg zu beenden, aber der Abzug hat bereits die Kritik des überparteilichen außenpolitischen Establishments auf sich gezogen, wobei die ehemaligen Außenministerinnen Hillary Clinton und Condoleezza Rice ihre Einwände vor dem Auswärtigen Ausschuss des Repräsentantenhauses äußerten.
Zum Pech für die Chickenhawks am Washingtoner Beltway zeigen Umfragen, dass die zunehmend kriegsmüde amerikanische Öffentlichkeit den Schritt einstimmig befürwortet – was kein Wunder ist, wenn man bedenkt, dass sie eine stille Epidemie ertragen hat, die zum Teil auf die konfliktgeplagte Nation zurückgeführt werden kann.
Obwohl die FDA „OxyContin“ sechs Jahre vor der Übernahme der Kontrolle über das südzentralasiatische Land durch die USA zugelassen hat, ist die Zunahme der Überdosen von Heroin im Lande mit dem Anstieg des Missbrauchs allgemein verschriebener und künstlich hergestellter Opioide verknüpft, die im neuen Jahrtausend zu Einstiegsdrogen für das aus Morphium gewonnene Opiat geworden sind.
Unterdessen hat sich Afghanistan unter der NATO-Besatzung zum weltweit führenden Drogenstaat entwickelt, auf den mehr als 90 % der weltweiten Opiumproduktion entfallen, die zur Herstellung von Heroin und anderen Rauschgiften verwendet wird.
Nach Angaben des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) ist der Mohnanbau in der Islamischen Republik allein im letzten Jahr um 37 % gestiegen. Gleichzeitig berichtet das „Center for Disease Control and Prevention“ (CDC), dass sich der Heroinkonsum in den USA unter jungen Erwachsenen in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt hat, während 45 % der Heroinkonsumenten auch von verschreibungspflichtigen opioiden Schmerzmitteln abhängig sind.
Die Mainstream-Medien vermitteln jedoch den Eindruck, dass der Großteil des Heroins auf Amerikas Straßen ausschließlich von mexikanischen Kartellen stammt, was statistisch gesehen unmöglich ist, wenn man die Nachfrage der US-Konsumenten in Relation zu den in Lateinamerika produzierten Hektarzahlen setzt – während der Großteil zwangsläufig aus einem Land stammt, das das eigene Militär zwei Jahrzehnte lang kolonisiert hat.


Die vorherrschende Meinung ist, dass der illegale Handel die Haupteinnahmequelle der Taliban ist, mit der sie ihren Aufstand finanzieren, der die paschtunische Gruppe heute in eine fast ebenso starke Position gebracht hat wie vor ihrem Sturz, als sie drei Viertel des Landes beherrschte.
Auch wenn die blutige und intolerante Geschichte der neu benannten Bewegung nicht beschönigt werden kann, kann man sich kaum vorstellen, dass der niedrigste Stand des afghanischen Opiumanbaus in den letzten dreißig Jahren tatsächlich unter der fünfjährigen Herrschaft der Islamisten zu verzeichnen war, die den Mohnanbau ein Jahr vor der Machtübernahme durch die USA strikt verboten haben – auch wenn behauptet wird, dass sie die internationale Gemeinschaft nur getäuscht haben.
Die wirkliche Blütezeit des Opiumanbaus vor der NATO-Invasion lag jedoch in den Grenzgebieten, die von der Nordallianz kontrolliert wurden – derselben Koalition von Kriegsherren und Stämmen, die später von der CIA bewaffnet wurde, um die Taliban zu stürzen, während Beobachter der Vereinten Nationen sogar den Erfolg des auf der Scharia basierenden Verbots bis zu dessen Sturz anerkannten.
Ab 2001 wurde Afghanistan sofort zum weltweit wichtigsten Lieferanten von Heroin, das über die Türkei und den Balkan in die Europäische Union und über Tadschikistan nach Russland, China und darüber hinaus gelangt. Nach dem Abzug der USA herrscht allgemeines Einvernehmen darüber, dass die Tage der Regierung in Kabul gezählt sind, da die Taliban weiter auf dem Vormarsch sind.
Dennoch bleibt die Frage: Wenn das selbsternannte Islamische Emirat und seine asymmetrische Kriegsführung für den Opiumboom verantwortlich sind, wohin sind dann die Milliarden geflossen, die die NATO für ihre Drogenbekämpfungsstrategie bereitgestellt hat? Selbst in den seltenen Fällen, in denen große Nachrichtenagenturen über die Nichteinmischungspolitik des US-Militärs gegenüber dem Opiumanbau berichtet haben, wobei amerikanische Marinesoldaten verdächtigerweise den Befehl hatten, die Mohnfelder zu ignorieren, weigert sich die Boulevardpresse einfach, die Zusammenhänge zu erkennen.
Unter dem Deckmantel des angeblichen Schutzes der einzigen Existenzgrundlage für die verarmte einheimische Bevölkerung sichern die NATO-Truppen in Wirklichkeit das tödliche Produkt, das die Taschen der afghanischen Regierung füllt. Warum sonst sollte die westliche Koalition weiterhin die Haupteinnahmequelle der Taliban übersehen, wenn es doch nur die paschtunischen Nationalisten sind, die davon profitieren?
Die US-Marines sind jetzt mit der Bewachung der Opiumkulturen beauftragt. Wie immer dreht Geraldo die Geschichte so, dass es wirklich schlimm ist, aber getan werden müsse. Wer verdient das Geld mit dem Opium? Sind es die Bauern, die das ganze Geld mit diesen Pflanzen verdienen? Das bezweifle ich. Das ist nichts anderes als Krieg für Profit, und das wird einem vor die Nase gehalten.
In Wirklichkeit begannen die Drogenexporte unter dem anfänglichen Post-Taliban-Regime von Präsident Hamid Karzai anzusteigen, da genau das von der Bush-Regierung installierte Regime den illegalen Handel von den kosmetischen Verbotsbemühungen abschirmte. Obwohl es sowohl bei den Wahlen 2004 als auch bei den Wahlen 2009 in Afghanistan zu massiven Wahlfälschungen kam, wurde Karzai als erster „demokratisch gewählter“ Führer des Landes gefeiert, während er hinter den Kulissen zweistellige Millionenbeträge von der „Central Intelligence Agency“ erhielt.
Als langjähriger westlicher Aktivposten hatte Karzai zuvor während des afghanisch-sowjetischen Krieges in den 1980er Jahren im benachbarten Pakistan Gelder für die antikommunistischen Mudschaheddin gesammelt. Zu den islamischen „heiligen Kriegern“, die im Rahmen des CIA-Programms „Operation Cyclone“ bewaffnet und finanziert wurden, gehörten nicht nur Karzai und der spätere Kern der Taliban und von Al-Qaida – einschließlich Osama bin Laden selbst -, sondern es ist auch erwiesen, dass die Dschihadisten tief in den Drogenschmuggel verstrickt waren, während die USA wegschauten.
Der verstorbene, große Historiker William Blum schrieb:
Die von der CIA unterstützten Mudschaheddin-Rebellen betrieben einen regen Drogenhandel und bekämpften gleichzeitig die von der Sowjetunion unterstützte Regierung, die Pläne zur Reformierung der afghanischen Gesellschaft hatte. Der wichtigste Kunde der Agentur war Gulbuddin Hekmatyar, einer der führenden Drogenbarone und der größte Heroinverarbeiter, der auch der größte Empfänger der militärischen Unterstützung der CIA war. Von der CIA gelieferte Lastwagen und Kuriere, die Waffen nach Afghanistan gebracht hatten, wurden für den Transport von Opium zu Labors entlang der afghanisch-pakistanischen Grenze eingesetzt. Die Produktion lieferte fast die Hälfte des jährlich in den Vereinigten Staaten konsumierten Heroins und drei Viertel des in Westeuropa verwendeten Heroins. US-Beamte gaben 1990 zu, dass sie es versäumt hatten, gegen die Drogenoperationen zu ermitteln oder vorzugehen, weil sie ihre pakistanischen und afghanischen Verbündeten nicht vor den Kopf stoßen wollten. 1993 bezeichnete ein Beamter der DEA Afghanistan als das neue Kolumbien der Drogenwelt.
Nach Angaben des UNODC fließt das aus Afghanistan und Zentralasien nach Westeuropa gelangende Heroin über die Balkanroute, die aus den unabhängigen ehemaligen jugoslawischen Staaten sowie Albanien und dem teilweise anerkannten Protektorat Kosovo besteht.
Es ist kein Zufall, dass dieser Transitkorridor nach dem NATO-Krieg gegen Jugoslawien in den 90er Jahren und vor allem im Zuge des Kosovo-Konflikts, als die Clinton-Regierung die mit Al-Qaida verbundene Kosovo-Befreiungsarmee (UCK) unterstützte, um die umstrittene Provinz von Serbien abzuspalten, durch den Drogenhandel stark anschwoll.
Obwohl das Außenministerium sie bis 1998 als terroristische Organisation eingestuft hatte, wurden die islamistischen Kämpfer sofort als Freiheitskämpfer dargestellt.
Abgesehen davon, dass die albanischen Separatisten erhebliche Verbindungen zu salafistischen Extremistennetzwerken hatten, finanzierten die von der CIA unterstützten kosovarischen Aufständischen ihren militärischen Feldzug, der mit schweren Kriegsverbrechen und ethnischen Säuberungen verbunden war, auch durch Drogenterrorismus und Drogenhandel mit albanischen Verbrechersyndikaten – vor allem mit Heroin.
Die Journalistin Diana Johnstone schreibt in ihrem Buch „Fools‘ Crusade: Jugoslavia, NATO and Western Delusions„:
Die US-Drogenbekämpfungsbehörde und andere westliche Behörden wussten sehr wohl um die engen Verbindungen zwischen der UCK und den kosovo-albanischen Drogenhändlern, die den Hauptstrom von Heroin aus Afghanistan über die Türkei nach Westeuropa kontrollieren. Die CIA betrachtet solche Gruppen seit langem als Mittel gegen Regierungen, die von den Vereinigten Staaten ins Visier genommen werden, sei es in Südostasien, Afrika oder Mittelamerika.
Kurz nach dem Rückzug der Roten Armee im Jahr 1989 wurde Afghanistan im folgenden Jahrzehnt erstmals zu einem der weltweit größten Opiumproduzenten, bis der Oberste Führer der Taliban, Mullah Omar, im Jahr 2000 eine Fatwa gegen den lukrativen Anbau erließ. Als der Komprador Karzai im darauffolgenden Jahr sein Amt antrat, wurde eine andere Familienfigur zu einem wichtigen Verbündeten der Koalition im Süden des Landes – der jüngere Halbbruder Ahmed Wali Karzai -, der bis zu seiner Ermordung im Jahr 2011 die mohnreiche Provinz Kandahar regieren sollte.
Erst ein Jahr zuvor wurde durch WikiLeaks-Botschaftsdokumente aufgedeckt, dass Washington sehr wohl wusste, dass der jüngere Karzai ein korrupter Drogenbaron war – nicht lange, nachdem die „New York Times“ seine Schlüsselrolle im Opiumhandel enthüllt hatte, während er gleichzeitig auf der Gehaltsliste der CIA stand.
Obwohl die „Old Gray Lady“ diesen Umstand öffentlich machte, machte sich die Zeitung nie die Mühe, die Verbindungen zwischen Langley und den tiefen Taschen der Karzai-Familie auf dem Drogenmarkt weiter zu untersuchen. Stattdessen wurde weiterhin der irreführende Eindruck erweckt, die Steuern auf den Mohnanbau in den von den Taliban kontrollierten Gebieten seien der Hauptgrund dafür, dass die illegale Industrie die afghanische Wirtschaft beherrscht und den nicht enden wollenden Krieg anheizt, an dessen Verlängerung Washington ein ureigenes Interesse hat.
Viele Kommentatoren haben Parallelen zwischen der jüngsten unorganisierten Aufgabe des Flugplatzes Bagram, des größten US-Stützpunktes in Afghanistan, und der endgültigen Evakuierung der amerikanischen Kampftruppen aus Südvietnam im Jahr 1973 gezogen. Das gebirgige Land an der Schnittstelle zwischen Zentral- und Südasien bildet zusammen mit Pakistan und (in geringerem Maße) dem Iran den so genannten „Goldenen Halbmond“, eines der beiden wichtigsten Zentren des Opiumanbaus auf dem Kontinent.
In der Vietnam-Ära stammte das meiste Heroin der Welt aus der anderen Hauptachse des Mohnanbaus, dem „Goldenen Dreieck“ in Südostasien, das an der Grenze zwischen Thailand, Laos und Myanmar liegt.
Dieses Dreieck war bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts die größte Anbauregion für die Blume, bis Afghanistan sie in Bezug auf die Erträge überholte. Zwar gibt es noch keinen eindeutigen Beweis, der die CIA in den Drogenhandel mit dem Goldenen Halbmond verwickelt, aber angesichts des Präzedenzfalls, den die CIA in ihrer 73-jährigen Geschichte geschaffen hat, ist dies zumindest ein Denkanstoß.
Seit Beginn des Kalten Krieges arbeitete Langley eng mit dem organisierten Verbrechen zusammen, um die außenpolitischen Ziele der USA zu erreichen. Nach der kubanischen Revolution 1959 zog die abtrünnige Spionagebehörde bei ihren zahlreichen gescheiterten Versuchen, Fidel Castro zu stürzen, häufig die Mafia hinzu, und noch Jahrzehnte später sind viele der Meinung, dass dieselben Elemente wahrscheinlich an der Ermordung von John F. Kennedy beteiligt waren.
Doch erst 1972, während des Vietnamkriegs, deckte der Historiker Alfred W. McCoy in seinem Buch „The Politics of Heroin“ in Southeast Asia auf, in welchem Ausmaß die CIA in den internationalen Drogenhandel verwickelt war. Die brisante Studie dokumentierte minutiös, wie die aus dem Goldenen Dreieck stammenden Rauschgifte mit einer Fluggesellschaft namens „Air America“ transportiert wurden, die vom US-Geheimdienst im Rahmen seiner verdeckten Operationen im angrenzenden Laos betrieben wurde.
Im laotischen Bürgerkrieg hatte die CIA heimlich eine 30.000 Mann starke Guerilla-Armee aus der einheimischen Hmong-Bevölkerung organisiert, um die mit Nordvietnam verbündeten kommunistischen Pathet Lao-Truppen zu bekämpfen, und die Hochlandbewohner waren wirtschaftlich vom Mohnanbau abhängig. Wenn das aus Laos exportierte Heroin nicht den Weg in die amerikanischen Städte fand, landete es im benachbarten Vietnam, wo der Opiatkonsum unter den GIs epidemische Ausmaße annahm – eines von vielen Beispielen für die „Rückwirkungen“ der Zusammenarbeit der USA mit dem weltweiten Drogenschmuggel.
Ob Sie es glauben oder nicht, dies war jedoch nicht der erste Zusammenhang zwischen einem amerikanischen Krieg und einer Opiat-Epidemie im eigenen Land, denn bereits während des Bürgerkriegs in den 1870er Jahren war die Morphiumsucht unter den Soldaten der Union und der Konföderation weit verbreitet.
Es scheint, dass fast überall, wo der US-Interventionismus hingeht, der Drogenmarkt zu folgen scheint.
Anfang der 1980er Jahre mobilisierte die CIA eine weitere konterrevolutionäre Kampftruppe in Mittelamerika als Teil des schmutzigen Krieges der Reagan-Regierung gegen die linke sandinistische Regierung in Nicaragua. Während des nicaraguanischen Bürgerkriegs hatte der Kongress gemäß dem Boland-Amendment jegliche Finanzierung oder Lieferung von Waffen an die rechtsgerichteten Contras untersagt.
Stattdessen nutzte Washington Mittelsmänner wie den panamaischen Diktator Manuel Noriega, einen langjährigen CIA-Agenten, der eng mit dem Drogenhandel durch Pablo Escobars Medellín-Kartell verbunden war, bis sich die USA später gegen den starken Mann wandten.
In der so genannten Iran-Contra-Affäre wurde das Weiße Haus von Reagan in einen Skandal verwickelt, nachdem bekannt wurde, dass die CIA eine Rattenlinie ausgearbeitet hatte, über die Waffen an eine höchst unwahrscheinliche Quelle in der Islamischen Republik Iran – einem eingeschworenen Feind der USA, gegen den ein Embargo verhängt worden war – geliefert und die Einnahmen an die Terroristen in Nicaragua weitergeleitet wurden.
Obwohl der offizielle Vorwand für das geheime Geschäft ein Waffentausch gegen amerikanische Geiseln war, die im Libanon festgehalten wurden, diente die Vereinbarung in Wirklichkeit dazu, die Contras zu finanzieren, deren andere Einkünfte zufällig aus einem anderen illegalen Geschäft stammten – Kokain.

Obwohl eine Untersuchung des Ausschusses für auswärtige Beziehungen des Senats im Jahr 1986 ergab, dass die CIA wusste, dass die antisandinistischen Rebellen in den Kokainhandel verwickelt waren, als der Konsum der stark süchtig machenden Freebase-Variante des Kokains in den Städten Amerikas in die Höhe schnellte, dauerte es noch ein Jahrzehnt, bis der Enthüllungsjournalist Gary Webb in seiner umstrittenen Serie „Dark Alliance“ die Verbindung zwischen den Contra-Drogenoperationen unter dem Schutz der CIA und der Crack-Epidemie im Inland vollständig aufdeckte.
Die öffentliche Empörung über die dreiteilige Untersuchung fand ihren stärksten Widerhall in der afroamerikanischen Gemeinschaft, deren innerstädtische Viertel von der Crack-Explosion verwüstet wurden, und gipfelte in einer Stadthalle in Los Angeles, wo eine große Zuhörerschaft den CIA-Direktor John Deutch zur Rede stellte.
In der Folge wurde Webb zur Zielscheibe einer von den Medien angeführten Verleumdungskampagne, die die Glaubwürdigkeit seines Exposés in Frage stellte, das sein Leben zerstörte und seine Karriere zum Scheitern brachte, obwohl seine Erkenntnisse auf umfangreichen Gerichtsdokumenten beruhten und von ehemaligen Crack-Königen wie „Freeway“ Rick Ross und dem ehemaligen LAPD-Drogenfahnder Michael C. Ruppert bestätigt wurden.
Leider starb der Journalist später durch einen höchst verdächtigen „Selbstmord“ im Jahr 2004, aber schließlich wurde Webbs Aufklärungsarbeit in dem Hollywood-Film „Kill The Messenger“ (2014) verfilmt. Am Ende wurde der furchtlose Reporter dafür bestraft, dass er aufgedeckt hatte, dass viele der Personen, die in den achtziger Jahren am meisten in den Kokainhandel verwickelt waren, genau die gleichen Personen waren, die die CIA beschäftigte, um Waffen an die Kontras zu liefern und so den Drogenfluss in die USA zu ermöglichen.
Obwohl es noch keine unumstößlichen Beweise auf dem Niveau von Vietnam oder Nicaragua gibt, die Uncle Sam im afghanischen Drogengeschäft belasten, könnte die Antwort darin liegen, wer die Truppen ersetzen wird.
Aus einem Bericht des Verteidigungsministeriums von Anfang dieses Jahres geht hervor, dass in dem vom Krieg zerrissenen Land noch mindestens 18.000 Sicherheitskontraktoren tätig sind, die im Rahmen des 20-jährigen Krieges zunehmend an private Militärfirmen wie „Academi“ (früher „Blackwater“) ausgelagert wurden, unter anderem für sinnlose Drogenbekämpfungsmaßnahmen.
Als die Dienste von Auftragskillern mit einer Vorliebe für Menschenrechtsverletzungen während des langwierigen Konflikts zunahmen, nahmen Aufsicht und Rechenschaftspflicht so weit ab, dass das Pentagon nicht mehr in der Lage ist, einen genauen Überblick über die Verteidigungsunternehmen zu behalten oder darüber, was die Söldner überhaupt im Land tun. In der Zwischenzeit haben private Sicherheitsdienste ein Vermögen damit verdient, dass sie für die fehlgeschlagene Drogenbekämpfung unter Vertrag genommen wurden, während Afghanistan einen Rekord bei der Opiatproduktion aufstellte.
Alfred W. McCoy, der renommierte Historiker, der die Zusammenarbeit der CIA mit dem Opiathandel in Indochina aufdeckte, hat vor nicht allzu langer Zeit den bevorstehenden Untergang der USA als Supermacht in „In the Shadows of American History: The Rise and Decline of US Global Power“ chronologisch beschrieben.
In seinem Werk stellt McCoy fest, dass die USA sich auf den Weg gemacht haben, die „Heartland Theory“ zu verwirklichen, die der Architekt der modernen Geopolitik, Sir Halford Mackinder, in seinem einflussreichen Werk „The Geographical Pivot of History“ von 1904 entwickelt hat. Der englische Analytiker stellte die Kontinente als Pole miteinander verbundener globaler Macht dar und verwies auf die Art und Weise, in der sich das British Empire im 19. Jahrhundert mit den anderen westeuropäischen Nationen zusammentat, um die russische imperiale Expansion in „The Great Game“ zu verhindern, wobei Afghanistan als Schlachtfeld diente.
Aus Angst, das russische Reich könnte sich nach Süden ausdehnen, schickten die Briten Truppen nach Afghanistan, um es einzudämmen – eine Entscheidung, die sich letztlich als demütigende Niederlage für die „East India Company“ erwies, aber laut Mackinder den russischen Einflussbereich in Britisch-Indien blockierte. Er stellte die These auf, dass dasjenige Land, dem es gelingen wird, das eurasische „Kernland“ des russischen Kerns zu erobern, die Welt beherrschen wird.
Für den Strategen umfasste die geografische Vorstellung von Eurasien auch China, das die Briten mit Hilfe der Drogensucht destabilisiert und in den Opiumkriegen überwunden hatten.
1979 setzte der Nationale Sicherheitsberater der Regierung Jimmy Carter, Zbigniew Brzezinski, Mackinders Plan in die Tat um, nachdem die USA gezwungen waren, sich aus Vietnam zurückzuziehen – indem sie die Sowjetunion in einem neuen „Great Game“ in ihren eigenen unüberwindbaren Sumpf lockten.
Der Plan funktionierte reibungslos, und nur wenige Monate, nachdem der in Polen geborene Russenhasser den 39. Präsidenten davon überzeugt hatte, die Mudschaheddin in Afghanistan heimlich zu unterstützen, bat die sozialistische Regierung in Kabul Moskau um Hilfe – und der Rest war Geschichte.
Wie das britische Imperium und Alexander der Große vor ihm sind die USA selbst auf dem „Friedhof der Imperien“ gelandet, nachdem sie die Lehren aus der Geschichte vergessen haben. Ob unbeabsichtigt oder nicht, eines der negativen Ergebnisse des amerikanischen Imperiums ist, dass es Öl ins Feuer einer ursprünglich hausgemachten Opioid-Krise gießt, die von Big Pharma ausgelöst wurde, indem es Afghanistan in eine Multi-Milliarden-Dollar-Narko-Wirtschaft verwandelte, in der Heroin für den Konsum auf der ganzen Welt in Umlauf gebracht wird.

Wie die „Pentagon Papers“, die während des Vietnamkriegs veröffentlicht wurden, beweisen auch die internen Memos der „Afghanistan Papers“, die 2019 an die Öffentlichkeit gelangten, dass Beamte das amerikanische Volk über die Realität der aussichtslosen Situation vor Ort getäuscht haben. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Übergabe der USA an das korrupte Kabuler Regime auf die Drogenverteilung auswirken wird, da eine Machtergreifung der Taliban nahe scheint, aber der jüngste Bericht des „Special Inspector General for Afghanistan Reconstruction“ (SIGAR) stellte fest, dass die Beamten seit langem wussten, dass der Krieg von Anfang an unheilvoll war, und warnt davor, dass Washington die gleichen Fehler in Zukunft wiederholen wird.
Wenn nicht entscheidende Schritte unternommen werden, um den militärisch-industriellen Komplex zu zügeln, müssen wir davon ausgehen, dass mit einem weiteren ewigen Krieg eine neue von der CIA kontrollierte internationale Drogenroute eröffnet wird, deren Folgen die Amerikaner entweder mit ihrem Geldbeutel oder mit ihrem Leben bezahlen müssen.
Max Parry ist ein unabhängiger Journalist und geopolitischer Analyst. Seine Artikel sind in vielen alternativen Medien erschienen. Max kann unter maxrparry@live.com erreicht werden.
Der Beitrag Der Krieg in Afghanistan: Das wahre „Jahrhundertverbrechen“ hinter der Opioid-Krise erschien zuerst auf uncut-news.ch.
Explosion in Afghanistan – Robert Müller über ein Leben nach dem Überleben
„Wenn ich heute nach Afghanistan schaue und sehe, da bleibt nichts über davon, dann kann ich nur sagen, es war umsonst.“ Von Alexander Wallasch.
Der Beitrag Explosion in Afghanistan – Robert Müller über ein Leben nach dem Überleben erschien zuerst auf reitschuster.de.
Ist mit Afghanistan der erste Dominostein gefallen?
Von Tim Kirby: Er ist ein unabhängiger Journalist, TV- und Radiomoderator.
Afghanistan wirkt wie ein in Stellung gebrachter Dominostein, der nur darauf wartet, dass hinter im weitere Dominosteine platziert werden.
Mit dem abrupten Abzug der USA aus Afghanistan nach rund 20 Jahren wird in der gesamten strategischen Sphäre unter Amateuren wie Profis eine einzige große Frage diskutiert: Ist die amerikanische Niederlage in Afghanistan der erste Dominostein, an dessen Ende der endgültige Zusammenbruch der globalen Hegemonialmacht durch die USA stehen wird? Immerhin ist Afghanistan als der „Friedhof der Imperien“ bekannt, was eine wirklich gut passende Umschreibung für die Tatsache ist, dass auch die Sowjetunion wenige Jahre nach ihrem Abzug aus Afghanistan untergegangen ist. Erleben wir also gerade den berühmten „Anfang vom Ende“, oder wird es auch jenseits von Afghanistan weitergehen?
Vor voreiligen Schlüsse basierend auf engen Erzählpfaden sollte man sich stets hüten, bevor man nicht auch das große Ganze in Betracht gezogen hat. Nutzer, die auch sonst gerne jede Niederlage des „bösen Imperiums“ dieses Jahrhunderts feiern, verbreiten in den Sozialen Medien Bilder, die den Rezipienten den Vergleich zwischen Vietnam und Afghanistan geradezu aufdrängen. Sie scheinen dabei jedoch zu vergessen, dass die Vereinigten Staaten nur wenige Jahrzehnte nach der Niederlage in Vietnam, den Kalten Krieg für sich entscheiden konnten und ab da überhaupt erst die Vorherrschaft über den Planeten übernehmen konnten.
Kein noch so fotogenes Indiz, das uns bei dem Thema entgegenkommt, lässt sich als singulärer Beweis für den Untergang der „einzigen Supermacht“ hernehmen. Der Niedergang des Britischen Empire als Vorgänger der USA als einzige dominante Supermacht erstreckte sich auf den Zeitraum vom Beginn des Ersten Weltkriegs bis zum Ende des Zweiten, als die Briten endgültig die strategische Kontrolle über den Planeten verloren. Die UdSSR fiel wesentlich schneller, allerdings ließe sich auch hier der Beginn der Perestroika (oder das Gipfeltreffen von Reykjavik 1986) als die eigentliche weiße Fahne interpretieren, so dass es noch einmal ein halbes Jahrzehnt dauerte, bis die UdSSR ihr Ende fand. Das Ende des Römischen Reiches zog sich sogar noch einmal erheblich länger hin als jenes der beiden modernen Riesengebilde.
Für die geostrategische Debatte bedeutet es, dass nicht Afghanistan als Pivot der weiteren Entwicklung angenommen werden kann, vielmehr gilt es, sich die Frage zu stellen, wie die weiteren Dominosteine aussehen würden, falls der Fall von Afghanistan tatsächlich der erste in jener Reihe war, an dessen Ende die USA ihren globalen Status verlieren werden. Die Frage ist, welche anderen großen Misserfolge/Ereignisse müssten als unmissverständlicher Weise als Anzeichen dafür interpretiert werden, dass die heute noch monopolare Welt gerade im Untergang begriffen ist?
Das Aufgeben des Maidan-Regimes in der Ukraine
Die unerwartete Kapitulation und die anstehende Neugründung Afghanistans unter dem Banner des politischen Islam, wird zweifelsohne in vielen Hauptstädten in Abhängigkeit der USA Fragen um die unmittelbare Zukunft aufgeworfen haben, wobei es vor allem in der Ukraine kritisch werden könnte. Sollte Washington tatsächlich eine fundamentale Trendwende einleiten und das „Nation Building“ trotz langjähriger, multimilliardenteurer Anstrengungen aufgeben, dann ist keineswegs mehr unvorstellbar, dass die USA auch das Regime in Kiev im Stich lassen könnten. Das Land würde sehr schnell in russische Abhängigkeit geraten.
Die Revolution auf dem Maidan von Kiev war für Russland ein bedeutender Stolperstein. Wie Brzezinski schrieb: „Es kann nicht genug betont werden, dass Russland ohne die Ukraine kein Imperium mehr ist.. Mit der unterworfenen und dann untergeordneten Ukraine ist Russland dagegen automatisch ein Imperium.“ Die Art und Weise, wie Washington es schaffte, die gesamte Region in ein wie Putin es kürzlich nannte „Anti-Russland“ zu verwandeln, war überaus beeindruckend.
Sollte das Maidan-Projekt jedoch aufgegeben werden, müsste dies als ein weiterer, ganz massiver Dominostein gewertet werden. Ohne den Schutz der USA wird die Ukraine sehr wahrscheinlich aufgeteilt werden und größtenteils an Moskau gehen. Es würde die Unfähigkeit der USA in Stein meißeln, den Wiederaufstieg Russlands zu verhindern und implizit einer Akzeptanz der globalen Bedeutung Russlands gleichkommen.
Taiwan, Hongkong und/oder Südkorea
Der Sturm von Trumps Außenministerium in Hongkong, das der Kommunistischen Partei die Übernahme der Stadt versauerte, hat sich inzwischen gänzlich gelegt. Sollten die USA hier keine weiteren Anstrengungen unternehmen, wäre auch das ein Dominostein, der gleichzeitig für China ein weiteres Fundament für dessen geopolitische Entwicklung darstellt. Die Aufgabe der Unterstützung von Aktivisten in Hongkong oder ein Rückzug bei der Frage der Unabhängigkeit für Taiwan, wäre ein kaum übersehbares Zeichen der Schwäche und Unfähigkeit seitens Washington.
Und obwohl die KP in Peking nie wirklich warm mit dem Regime in Nordkorea wurde, ist es für Peking seit Jahrzehnten ein Grund zur Sorge, dass sich mit Südkorea in der unmittelbaren Nachbarschaft ein amerikanischer Stützpunkt befindet. Auf dem Papier macht Südkorea einen imposanten Eindruck und die Städte des Landes glänzen durch Fortschritt. Die Frage jedoch ist, was mit dem Land geschehen würde, falls sich die USA auch von dort zurückziehen würden? Kann sich Südkorea auf sich selbst gestellt als souveräne und erfolgreiche Nation behaupten, oder fällt auch dieser Außenposten amerikanische Interessen in sich zusammen, falls die Garantiezusagen ihren Wert verlieren? Vermutlich müssten wir keine zwei Wochen darauf warten, bis diese Frage auf einer koreanischen Halbinsel ohne amerikanische Präsenz beantwortet werden würde.
Sollte Washington tatsächlich Hongkong, Taiwan und/oder Südkorea aufgeben, dann wäre dies mit Sicherheit ein weiteres Zeichen der amerikanischen Hegemonie. China würde vom Ende dieser Schwachstellen in seiner unmittelbaren Interessenspähre in immenser Weise profitieren.
Der Verlust der Kontrolle über die eigenen „Großkonzerne“
Trotz ihres theoretisch internationalen Charakters haben Big Tech, Big Pharma, Big Agro und so weiter stets pflichtbewusst den Interessen Washingtons gedient. Große gewinnorientierte Unternehmen allerdings sind auch ziemliche „Huren“, die jedem Herrn dienen, der ihnen die versprochene Gewinnspanne liefert. Sollte Washington seine Großkonzerne nicht mehr so kontrollieren können wie es früher der Fall war, dann entspräche dies einem weiteren Dominostein.
In geringem Maße geschieht dies bereits in Hollywood, wo den (offiziellen und inoffiziellen) Forderungen chinesischer Zensoren einen großen Einfluss auf Produktionen haben. Sollte es jedoch so weit kommen, dass Hollywood sein Quasimonopol auf die globale Popkultur verlieren, dann würden die USA das wohl wertvollste Instrument der weichen Machtausübung über die Welt verlieren. Oder noch schlimmer: Sollte Hollywood von ausländischen Interessen komplett aufgekauft werden können, dann könnte es sehr schnell gehen beim Erzeugen eines neuen kulturellen Narrativs in der Welt.
Mit dem Verschwinden des Hegemons werden die Großkonzerne überdies mit einem verstärkten Druck seitens Russland, China und den Arabern bekommen, die darauf drängen werden, den Drall in Richtung „Buchstabensexualität“ fallen zu lassen, um gleichzeitig ihre Gesellschaften in einem positiven Licht darzustellen. Apple mag zwar „in Kalifornien entwickelt“ werden. Doch sollten sich die Vorzeichen in kritischer Weise verändern, dann würde auch dieser Konzern wohl eher auf zu neuen Ufern aufbrechen, als dem eigenen Land die Treue zu schwören und damit den eigenen Niedergang zu akzeptieren.
Mexiko, Lakotastan und das schwarze Amerika
Die Vereinigten Staaten haben ausgesprochen gute Arbeit darin geleistet, bei geostrategischen Konkurrenten inneren Zwist und Unabhängigkeitsbewegungen zu fördern, während das Land gleichzeitig seine eigene diverse Bevölkerung zu Hause unter dem Dach einer gemeinsamen amerikanischen Leitkultur vereinen konnte. Doch nicht anders als bei den Sowjets und bei den Briten käme eine Welle abtrünniger Republiken und erfolgreiche Sezessionsbewegungen einem sehr großen Dominostein gleich.
Die Sowjets versuchten in den 60er Jahren, die afroamerikanische Bevölkerung der USA gegen das Land aufzuwiegeln. Der Versuch scheiterte zwar kläglich, jedoch könnten Organisationen wie Black Lives Matter weiterhin außer Kontrolle geraten oder im Fall eines kritischen inneren Kohäsionsverlusts von ausländischen Mächten ausgenutzt werden. Ein afroamerikanischer Maidan in den USA wäre sicherlich ein weiteres Zeichen für den bald kommenden Untergang des Landes.
Ebenso denkbar wäre die Entstehung eines unabhängigen Staates für amerikanische Ureinwohner wie etwa die Lakota Indianer. Auf einen ersten Erfolg würden sicherlich noch weitere Abspaltungsversuche folgen.
Mit der Niederlage Mexikos im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg verlor das Land die Möglichkeit, zur dominierenden Macht auf dem Kontinent aufzusteigen. Nur wenige erinnern sich noch daran, doch die Herrschaft über die Neue Welt wurde den USA keineswegs in die Wiege gelegt. Mit einem Sieg hätte Mexiko damals einen gleichzeitigen Zugang zum Atlantik und den Pazifik gehabt, nicht aber die USA. Es war damals keineswegs ausgeschlossen, dass Mexiko die Kontrolle über die gesamte heutige US-Westküste hätte bekommen können.
Sollte Mexiko von neuem damit beginnen, auf der Weltbühne als unabhängiger Akteur zu agieren, wäre dies sicherlich ein weiteres Zeichen für ernsthafte Schwierigkeiten der Macht der USA über den Kontinent. In Nordamerika existierte bislang immer nur ein einziges Machtzentrum, das sich in Washington befindet. Es ist keineswegs gesagt, dass dies für immer so bleiben muss.
Das Ende des Dollars oder der Zusammenbruch der Federal Reserve
Ein Zusammenbruch des Dollars oder ernsthafte Probleme bei der Federal Reserve, die infolge der exorbitanten Verschuldung schon seit vielen Jahren befürchtet werden, wäre zweifellos der größte aller Dominosteine. Unter der Vorherrschaft Washingtons konnte der globale Westen quasi ohne Konsequenzen verblüffend hohe Schulden anhäufen, ohne dass dies Konsequenzen hatte. Das Eintreiben der Schulden erfordert eben immer einen Schuldner, der angreifbar ist. Dies war bei den USA und ihrem globalen Machtnetzwerk nicht der Fall.
Sollte das Land jedoch endgültig an seine Grenzen stoßen könnte sich dies fundamental ändern. Denn niemand kann einen globalen Hegemons zum Begleichen seiner Schulden zwingen. Doch die von diesem abhängigen Regionalmächte müssen weiterhin ihre Bilanzen ausgleichen können. Eine Verschiebung der Machtverhältnisse könnte daher noch zu unseren Lebzeiten all jenen recht geben, die in der ewigen Verschuldung eine Sackgasse sehen. Sollte es dazu kommen, wäre es mit Sicherheit ein Dominostein, den niemand mehr wird übersehen können.
Schlussfolgerung
Ist Afghanistan „der erste Dominostein“ auf dem Weg zum Untergang des amerikanischen Imperium? Das lässt sich kaum beurteilen, doch es sieht definitiv aus wie ein erster Dominostein, der in Position gebracht wurde und es nun darauf ankommt, dass hinter ihn weitere Dominosteine aufgereiht werden. Auf Afghanistan müssten weitere große Niederlagen folgen, um mit Sicherheit sagen zu können, dass es nach nicht einmal einem Viertel der Zeit zu Ende ist mit dem „Neuen Amerikanischen Jahrhundert“. In der geopolitischen Analyse von großer Bedeutung ist daher nicht wirklich Afghanistan, sondern es sind vor allem alle anderen Kandidaten, die als Dominostein in Frage kommen. Die große Frage lautet also: Falls Washington seine monopolare Macht über die Welt wirklich gerade im Begriff zu verlieren ist, wo wird dann der nächste große Rückzug stattfinden?
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Warum die Berichterstattung über die Pandemie-Tyrannei so wichtig ist
Als Redakteur von „Technocracy News & Trends“ bin ich nicht sonderlich zufrieden damit, Tag für Tag eine Geschichte nach der anderen über verschiedene Aspekte der so genannten Covid-Pandemie zu berichten. Warum die Propagandamaschine bekämpfen? Ist das wirklich wichtig? Berichten nicht ohnehin andere Websites darüber?
Nachdem ich mir diese Fragen jeden Morgen im Lichte der Technokratie erneut gestellt habe, komme ich immer wieder zu demselben Schluss:
ES IST NICHT NUR EINE GESCHICHTE,
ES IST DIE EINZIGE GESCHICHTE
Dies ist der Staatsstreich der Technokratie. Er begann am 30. Januar 2020, als die Weltgesundheitsorganisation COVID-19 zur Pandemie erklärte und Notstandsmaßnahmen, Lockdowns, soziale Distanzierung, Masken, Impfstoffe usw. forderte.
Ich habe diesen Umsturz 2015 in „Technocracy Rising: The Trojan Horse of Global Transformation“ vorausgesagt. Damals gab es keine Möglichkeit, die Mittel des Putsches zu verstehen, aber es war mir klar, dass er kommen würde, dass er einen Zeitplan und eine Absicht hatte:
Bei der Untersuchung der Entwicklung des nationalsozialistischen Deutschlands bis zu Hitlers vollständiger Machtübernahme habe ich oft die These aufgestellt, dass es sehr wahrscheinlich einen bestimmten Zeitpunkt gab, an dem ihm klar wurde, dass er über die gesamte politische, militärische, organisatorische und wirtschaftliche Macht verfügte, die er brauchte, um sich zum Diktator zu erklären. Hitler hatte seine Absichten in seinem Buch „Mein Kampf“ von 1925 erklärt, das damals weitgehend ignoriert wurde, weil es von einem unruhestiftenden Hetzer geschrieben wurde, der wegen, wie er behauptete, politischer Verbrechen im Gefängnis saß. Aber Hitler hatte einen Traum und eine Strategie, um dieses Ziel zu erreichen, und er machte sich daran, diese Strategie umzusetzen. Nachdem er sich mit List und Tücke an die Macht geputscht hatte, zog er 1933 den Stecker und erklärte sich zum Diktator; niemand konnte etwas dagegen tun. Wer sich ihm widersetzte, musste mit dem Tod oder der Inhaftierung rechnen. Seine Arbeit und seine Strategie hatten in einer Manier, wie man Figuren auf einem Schachbrett verschiebt, zu einem Schachmatt geführt, das den Untergang bedeutete. Ich will damit sagen, dass dies nicht zufällig oder durch eine Reihe zufälliger Ereignisse geschah, bei denen er eines Tages aufwachte und dachte: „Ich denke, ich werde heute nach dem Mittagessen meine Diktatur ausrufen.“ Vielmehr hat Hitler die ganze Zeit über Teile seines Reiches zusammengetragen und seinen Sieg bis ins kleinste Detail analysiert und geplant. Als die notwendigen Mittel unter seiner Kontrolle aneinandergereiht wurden, wusste Hitler genau, was nötig war, um an die Spitze zu gelangen, und er wusste, dass er wissen würde, wann er angekommen war. Nun, dieser Tag kam, und die Geschichte wurde für immer verändert.
Wenn die Technokraten von heute akribisch auf eine wissenschaftliche Diktatur hinarbeiten und eine bestimmte Strategie anwenden, um dorthin zu gelangen, sollte man dann nicht meinen, dass sie eine bestimmte Liste von Kriterien haben, die erfüllt sein müssen, bevor „Game Over“ gesagt werden kann? Würden Sie nicht denken, dass sie eine solche Liste mit den tatsächlichen Fortschritten vergleichen, die sie in der Welt machen? Würden Sie nicht denken, dass sie ihre Fortschritte überwachen und erkennen, wann die Liste erfüllt ist? Wenn Sie verstehen, worauf ich hinaus will, dann bleiben nur noch zwei Fragen: Wenn dieser Tag kommt, werden die Technokraten den Mut haben, die alte Weltordnung abzuschalten und einfach das „System“ zum Diktator zu erklären? Wenn ja, wie lange wird es dauern, bis sie handeln?
Natürlich haben sie den Mut, die alte Weltordnung abzuschaffen! Sie haben es getan, nicht wahr?
Sie haben das „System“ zum Diktator erklärt. Ist das nicht genau das, was Big Tech und Big Pharma uns sagen?
Und was ist mit all den anderen Initiativen, für die die Technokratie bekannt ist?
- Intelligentes Stromnetz – Steuerung der Nutzung und Verteilung von Energie
- Internet of Everything – Was verbunden werden kann, wird verbunden werden
- 5G – für die Verbindung des IoE
- Überwachung – Alles wird überwacht und nachverfolgt
- Smart Cities – Nutzung des IoE [Internet of Things, Internet der Dinge, Anm. d. Übersetzers] zur sozialen Gestaltung der gesamten Stadt
All diese Entwicklungen finden an anderen Fronten statt, aber die Hauptsäule – die medizinische Tyrannei – ist das „Shock and Awe“-Phänomen, das den ganzen Sauerstoff aus dem Raum saugt. Auf globaler Ebene. Auf nationaler Ebene. Auf lokaler Ebene. Am Arbeitsplatz. In den Krankenhäusern und Kliniken. In der Unternehmenswelt. In den Kirchen. In der Nachbarschaft. In Familien.
Daher ist die Pandemie und alles, was damit zusammenhängt, die EINZIGE GESCHICHTE, die im Moment zählt, und deshalb wird „Technocracy News & Trends“ auch weiterhin darüber berichten.
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Deutsches Notstandsgesetz verlängert: Wo war die Opposition?
Die Bundestagsabgeordneten stimmten am 25.08.2021 mit den Stimmen der Union und der SPD für eine Verlängerung der epidemischen Notlage von nationaler Tragweite bis Ende November. Mit 325 Ja-Stimmen gegen 252 Nein-Stimmen wurde im Bundestag eine Verlängerung der epidemischen Notlage von nationaler Tragweite bis Ende November 2021 beschlossen. In ihren Reden zuvor hatte sich die gesamte Opposition gegen diese Verlängerung ausgesprochen, Grüne inklusive. Wie aus dem entsprechenden Abstimmungsprotokoll des Bundestages hervorgeht, haben von insgesamt 709 Abgeordneten 582 abgestimmt. Es gab 5 Enthaltungen, keine ungültigen Stimmen, aber sage und schreibe 127 nicht abgegebene Stimmen. Ging es denn um nichts Wichtiges?
Ein Kommentar von Max Erdinger für „Ansage!“
Von den Abgeordneten der AfD haben 18 Parlamentarier nicht abgestimmt. Bei der FDP stimmten 22 nicht ab, bei den Grünen fehlten 13 Stimmen und bei „Die Linke“ waren es 21 fehlende Stimmen. Bei den Fraktionslosen fehlten 4 Stimmen. Bei der Union gab es 30 nicht abgegebene Stimmen, bei der SPD 19. Aus der ganzen Opposition kam nicht eine einzige Ja-Stimme.
Die Differenz zwischen den Ja- und den Nein-Stimmen beträgt 73 Stimmen, die Differenz zwischen der Anzahl der Parlamentarier insgesamt und den abgegebenen Stimmen liegt bei 127 Stimmen, davon 78 fehlende aus der Opposition. Interessant: Für „Die Linke“ gab Sahra Wagenknecht ihre Stimme nicht ab, bei den Grünen Annalena Baerbock nicht, und bei der FDP Wolfgang Kubicki nicht.
Chance vertan?
Unterstellt, daß das Abstimmungsverhalten von Union und SPD gleich geblieben wäre, dann hätten die Stimmen der Opposition aus „Die Linke“, „Bü 90/Die Grünen“, FDP und AfD samt den Fraktionslosen – hätte sie die passend zu ihren Reden vollzählig abgegeben -, dicke ausgereicht, um die epidemische Notlage von nationaler Tragweite zu beenden. Das wirft Fragen auf.
Eine davon ist: Was in aller Welt kann es für die gesamte Opposition, die sich gegen eine Verlängerung der epidemischen Notlage von nationaler Tragweite ausgesprochen hatte, Wichtigeres gegeben haben, als an dieser eminent wichtigen Abstimmung vollzählig teilzunehmen? – Wahlkampftermine vielleicht? Ist Wahlkampf bei einer solchen Abstimmung wichtiger als die Beendigung der epidemischen Notlage von nationaler Tragweite? Ist das überhaupt denkbar? Hätte nicht vielmehr jeder Oppositionspolitiker angesichts einer solchen Abstimmung – notfalls noch sterbend auf dem Zahnfleisch – zur Abstimmung gekrochen kommen müssen, um sein Äußerstes dafür zu geben, daß beendet wird, wovon er überzeugt ist, daß es beendet werden muß? Wie erklärt sich, daß die Differenz zwischen Ja- und Nein-Stimmen bei 73 Stimmen liegt, die Anzahl der fehlenden Oppositionsstimmen jedoch bei 78? Anders gefragt: Wer braucht diesen Bundestag eigentlich noch? – Niemand? Und wenn ihn niemand mehr braucht: Sind sich die Abgeordneten wenigstens vollzählig einig darüber, daß ihn außer ihnen selbst niemand mehr braucht? – Fragen wird man ja wohl einmal dürfen.
Wofür bezahlt man ihnen über 10.000 Euro pro Kopf?
So viel steht fest: Hätte die Opposition diese Abstimmung nicht ebenso auf die leichte Schulter genommen wie die GroKo, aus deren Reihen 49 Stimmen fehlten, dann wäre die epidemische Notlage von nationaler Tragweite jetzt zu Ende – und mit ihr die lebensgefährliche Giftsuppenspritzerei, weil es für die ganze Giftsuppe keine Zulassung mehr gäbe! Was erlauben sich die Angestellten eigentlich? Wofür bezahlt man ihnen allmonatlich über 10.000 Euro pro Kopf? 709 Abgeordnete hat der Bundestag – und mit 325 Stimmen wird eine völlig sachwidrige Verlängerung der epidemischen Notlage von nationaler Tragweite beschlossen? Wer braucht so etwas? – Der Souverän? – Garantiert nicht.
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Allahu Akbar: Eilantrag der AfD abgewiesen – Söders Islamunterricht in Bayern rechtens

Das Landesverfassungsgericht hat am Freitag Eilantrag der AfD-Fraktion im Landtag gegen den von Ministerpräsident Söder vorangetriebenen Islamunterricht an bayerischen Schulen abgelehnt.
Der bayerische Verfassungsgerichtshof in München hält das Fach „Islamischer Unterricht“ nach einem am Freitag verkündeten Beschluss für verfassungsrechtlich zulässig. Die Richter wiesen damit einen Eilantrag der AfD-Fraktion im bayerischen Landtag gegen die vom Parlament beschlossene Gesetzesänderung ab. (Vf. 43-VIII-21). Die AfD sieht in der Gesetzesänderung vom Juli einen Verstoß gegen die Landesverfassung und klagte vor dem Verfassungsgerichtshof gegen die Landesregierung und den Landtag. Mit ihrem Eilantrag wollte die Partei die Regelung bis zu einer Entscheidung im Hauptsacheverfahren vorläufig außer Vollzug setzen, was das Gericht nun ablehnte.
Blauäugig wie eh und je
Nach Ansicht des bayerischen Verfassungsgerichtshofs dürfte die Einführung des Islamunterrichts, bei dem es sich nicht um konfessionellen Religionsunterricht, sondern um einen allgemeinen Werteunterricht in Kombination mit Islamkunde als Alternative zum Ethikunterricht handle, „verfassungsrechtlich grundsätzlich als zulässig anzusehen sein“. Auch bedeute die neutrale Vermittlung von Kenntnissen über den Islam im Rahmen eines Ethikunterrichts besonderer Prägung keine Identifikation mit dem Islam. Die Richter schließen damit eine Verletzung des staatlichen Neutralitätsgebots aus, heißt es – blauäugig wie ehe und je – im Urteil.
Ebenfalls hatten Kritiker Verfassungsklage gegen Söders Islamprojekt angekündigt. „Das Gesetz vermengt in intransparenter und unzulässiger Weise einen staatlich verantworteten Islamkundeunterricht mit einem religiös bekenntnisorientierten Islamunterricht“. Das teilte der Pädagoge Ernst-Günther Krause Ende Juni per Pressemitteilung mit. Er kündigte an, dass die Popularklage am Tag nach dem Landtagsbeschluss beim Bayerischen Verfassungsgerichtshof eingereicht werden solle.Der Bund für Geistesfreiheit Bayern und die Regionalgruppe München im Förderkreis der Giordano-Bruno-Stiftung monieren ebenfalls, dass die verfassungsrechtlich erforderlichen Voraussetzungen für die Einführung des Schulfaches fehlen.
Markus Söders Islamisierungsprojekt
Unter der Fittiche von Markus Söder wird die Islamisierung auch im Freistaat Bayern maximal vorangetrieben.
2012 hofierte Markus Söder, damals noch Finanzminister des Freistaates, den Islam nach Leibeskräften, schwang sich zum Fürsprecher der Muslime auf und bekräftigte vor rund 1000 Rechtgläubigen in einem Festzelt: „Der Islam ist ein Bestandteil Bayerns“. Großen Beifall erhielt er von Erdogans verlängertem Arm. Dessen damaliger Erdogan-Funktionär Fikret Bilir, der stellvertretende Vorsitzende von Ditib in Nürnberg, trommelte: „Wir hoffen, dass er standhaft bleibt.“ Aus lauter Verbundenheit verbrachte Söder dann zeitnah seinen Familienurlaub in der Türkei.
Kurz nach seiner „Krönung“ im März 2018 zum Ministerpräsidenten schloss sich Söder dann urplötzlich der Aussage Seehofers an, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. „Drehofer“ hatte damals gegenüber der Bild-Zeitung kund getan: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Deutschland ist durch das Christentum geprägt.“ Von Merkel für die Aussage abgestraft, beklatschte Söder trotzdem die Seehofer´sche Aussage und betonte medienwirksam: „Diese Aussage stimmt, Ja.“. Muslime, die in Deutschland lebten, Steuern zahlten, arbeiteten, sich einbrächten und sich auf der deutschen Wertebasis bewegten, seien fester Bestandteil der Gesellschaft. „Aber der Islam gehört kulturgeschichtlich nicht zu Deutschland.“
Dass Söder seinen machtgeilen Kopf, ganz wie sein ehemaliger Chef Horst Seehofer, in den politischen Wind hängt, je nach dem wie es ihm gerade vorteilhaft erscheint, bewies er als Redner bei der radikalen Ditib – ebenfalls 2018. Seine Worte u. A.: „Die jungen Türkinnen und Türken gehören zu unserer Stadt und auch der Islam ist mittlerweile ein Teil von Bayern. Und deshalb ist es unsere Aufgabe, diese Pflanzen zu hegen und zu pflegen, sie zu gießen und sie zu nähren.“
Dass Söder nichts anderes als ein bayerischer Dampfplauderer ist, der den Bürgern des Freistaates gerade das auftischt, was ihm politisch weiterzuhelfen scheint, beweist der Möchte-gern-Kanzler nicht nur durch seine jüngste 180-Grad-Wende, den islamischen Unterricht an Bayerns Schulen zu etablieren. 2018 tat er in einem Interview kund, er wolle auf gar keinen Fall CSU-Parteivorsitzender werden. Diesen Posten besetzt Söder nun seit 2019. (SB)
Was für eine Verarsche! Kein richtiger Sitz, kein Schutz – Söder kippt FFP2-Pflicht

Söder und Co. haben längst verstanden, dass man beim deutschen Wahlvolk jeden noch so hirnverbrannten, jeden noch so totalitären, jeden noch so gefährlichen Corona-Mist ohne große Gegenwehr durchdrücken kann. Bayerns Ministerpräsident Söder hat nun angekündigt – nachdem er monatelang seinen FFP2-Masken-Terror veranstaltete – die FFP2-Maskenpflicht abschaffen zu wollen. Begründung: Eh kein Schutz, wenn der Hochleistungs-Gesichtslappen – vorgesehen für geschultes,medizinisches Personal – nicht korrekt getragen wird. Corona-Söder war in seinem Irrsinn auch völlig egal, dass FFP2-Masken bei falscher Anwendung nicht nur kontraproduktiv, sondern gesundheitschädliche Auswirkungen haben.
Ein weiterer Schlag mitten ins Gesicht all jener, die vor dem Corona-Maßnahmen-Wahnsinn generell und vor dem Tragen von FFP2-Masken im Besonderen gewarnt haben. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigte an, die FFP2-Maskenpflicht abschaffen zu wollen. Der bayerische Corona-Bürger dürfe nun auch wieder mit medizinischer Masken vor die Tür.
Seit Januar 2021 terrorisierte Söder die Corona-veränstigte bayerische Bevölkerung mit dem verpflichtenden Tragen von FFP2-Masken. Und das, obwohl selbst das RKI die Nutzen dieses Maskentyps anzweifelte. Die BILD-Zeitung zitierte damals aus einer Email des RKI-Chefs, welche der Tierarzt Lothar Wieler an das Bundesgesundheitsministerium versendete. Darin hieß es:
- „Das Tragen von FFP2-Masken durch Laien (z. B. beim Einkaufen, im ÖPNV) entfaltet nach aktueller fachlicher Einschätzung keine größere Wirkung bei der Eindämmung der COVID-19-Pandemie als das Tragen von medizinischem Mund-Nasen-Schutz („OP-Maske“).
- Die Masken würden „häufig nicht passend und nicht korrekt getragen und verlieren somit die im professionellen Bereich angestrebte zusätzliche Schutzwirkung“.
- Und: „Wenn bei der FFP2-Maske über eine Leckage geatmet wird, dann geht diese zusätzliche Schutzwirkung weitgehend verloren.“
Söder ignorierte indes in seiner Machtversessenheit auch noch weitere Hinweise. So jene, dass das „Tragen von FFP2-Masken durch Personen, die einer Risikogruppe angehören, sollte möglichst ärztlich begleitet werden, um einen korrekten Dichtsitz zu gewährleisten. Die Anwender sollten über das korrekte und ggf. einmalige Tragen, die Handhabung und die Risiken aufgeklärt werden.“
Noch irrer: Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) warnte im Frühjahr sogar vor der Verwendung von FFP2-Masken bei medizinischen Laien. Dies könnte „kontraproduktiv“ sein: „FFP2-Masken sind Hochleistungs-Atemschutzmasken, die für den Arbeitsplatz bestimmt sind. Nur bei korrekter Anwendung übertrifft ihre Wirksamkeit im Allgemeinen jene von chirurgischem Mund-Nasen-Schutz“, heißt es in einer Stellungnahme der DGKH vom 31. März.
Zu Dokumentationszwecken nachfolgenden die Warnung der DGKH-Experten, welche von verantwortungslosen Gestalten wie Markus Söder einfach beiseite gewischt wurden. Im Schreiben heißt es:
„Wenn bei der FFP2-Maske über Leckage (Loch Anm.d.r) geatmet wird, dann geht die Schutzwirkung weitgehend verloren und ist deutlich schlechter, als wenn ein gut angepasster chirurgischer Mund-Nasen-Schutz getragen wird. Darüber hinaus erfordert eine korrekt getragene FFP2-Maske, die dem Gesicht eng anliegt, eine erhebliche Atemarbeit, die bereits bei geringer Anstrengung spürbar und bei stärkerer körperlicher Belastung deutlich beeinträchtigend wird und zu Luftnot führt. Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger verleitet diese Atemerschwernis zum falschen Tragen und zum Atmen durch die Leckagen. Dies betrifft besonders ältere Personen und Personen mit Lungen- oder Herzerkrankungen. Für diese bedeutet das FFP2-Masken-Tragegebot, dass sie entweder das Haus nicht verlassen können, dass sie im Falle des Nichtragens von Masken in der Öffentlichkeit ein Bußgeld bezahlen müssen, oder dass sie die Maske so tragen, dass sie atmen können – das heißt, dass die Maske nicht dicht sitzt. Damit sind sie ungeschützt“
Und selbst dieser noch offen kommunizierte Corona-Irrsinn mit schweren gesundheitlichen Folgen wird ungeahndet bleiben. Denn: Söder und Co. haben längst schon verstanden, dass man mit den deutschen Corona-Volk veranstalten kann, was immer man auch will. Ohne jegliche Gegenwehr befürchten zu müssen. (SB)
Globalismus – und der Verlierer heißt Deutschland

Köln – Wer hätte das gedacht: Die Umsätze der großen deutschen Industrieunternehmen mit einem starken Exportanteil werden künftig durch globale Veränderungsprozesse gefährdet. Das ist das Ergebnis einer noch unveröffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zur Bedrohung für den Wohlstand in Deutschland, über die die „Rheinische Post“ (Freitagausgabe) berichtet.
Die 4 sogenannten Disruptoren, nämlich Dekarbonisierung, Digitalisierung, Demografie und zunehmender Protektionismus durch China würden am meisten solche Branchen wie den Maschinenbau, Elektroindustrie und Fahrzeugbau, die Metallerzeugung und – bearbeitung sowie die Chemieindustrie gefährden.
Der Studie zufolge entfallen 70,2 Prozent aller Umsätze von Großunternehmen auf solche Betriebe, die gleichzeitig drei oder mehr Veränderungsprozesse durchlaufen müssen. Bei allen Unternehmen sind es nur 58,7 Prozent, bei den kleinen 30,7 Prozent, so die Studie. „Dass gerade die erfolgreichen Unternehmen der Vergangenheit besonders mit disruptiven Entwicklungen konfrontiert sind, ist zugleich eine Bedrohung für die Wohlstandsentwicklung in Deutschland“, warnen die IW-Ökonomen.
„Die Automobilindustrie mit ihrer zentralen Bedeutung und der mehrfachen Herausforderung (klimaneutraler Verkehr, Digitalisierung und Zukunft des chinesischen Marktes) macht die Dimension der Aufgabe für den Wohlstand in Deutschland deutlich“, so die IW-Autoren.
Aber nicht nur die gierigen Chinesen sind Schuld an dieser Entwicklung, sie nutzen schließlich nur die Chancen, die ihnen der aufgeweichte Westen bietet. Nein, die Schuldigen sitzen im eigenen Land und sind nicht nur hinter den Ohren grün. (Mit Material von dts)




