Kategorie: Nachrichten
Die Grünen bleiben „kinderfreundlich“: Alle impfen
Bei dem größten Experiment, was jemals als lebenden Personen durchgeführt wurde, müssen die Grünen natürlich ebenfalls mitmischen. Schließlich geht es um ihre Lieblings-Klientel: Die Kinder.
Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat größere Anstrengungen zum Gesundheitsschutz von Kindern und Jugendlichen gefordert. „Wir laufen mit Ansage in einen zweiten Corona-Herbst, und wieder unternimmt die Bundesregierung viel zu wenig, um Kitas und Schulen zu sichern“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). „Wir fordern jetzt einen Kita- und Schulgipfel, damit sich dieses Planungsversagen nicht wiederholt.“
Mit Blick auf die Delta-Variante sei keine Zeit mehr zu verlieren. Bei dem Gipfeltreffen sollten Bund und Länder gemeinsam mit Fachleuten aus Medizin und Pädagogik einen Leitfaden für die Zeit nach den Ferien erarbeiten, schreiben Göring-Eckardt und die Grünen-Abgeordneten Kordula Schulz-Asche sowie Janosch Dahmen in einem Positionspapier, über das die Funke-Zeitungen berichten. „Dazu gehören auch mindestens die Beibehaltung, besser noch der Ausbau von regelmäßigen Tests in Schulen und Kitas, einheitliche Maskenregeln sowie die gezielte Erfassung der altersspezifischen Inzidenz in den Landkreisen und kreisfreien Städten.“
Außerdem müsse der Einbau von Filteranlagen schneller vorankommen. „Kinder unter zwölf Jahren können nicht geimpft werden und auch viele Jugendliche werden ohne Impfschutz zurück in die Schulen kommen“, mahnen die Autoren. „Die Beispiele Großbritannien oder Israel zeigen, dass es gerade dann auch zu Ausbrüchen in Schulen kommt. Wir müssen verhindern, dass Leidtragende der Pandemie erneut die Kinder und Jugendlichen und ihre Familien sind.“ Zur Steigerung der Impfquote empfehlen die Grünen unkonventionelle Wege. „Mobile Impfteams können vor Ort, in Stadtteilzentren, vor Schulen und in Universitäten, in Einkaufszentren oder Kultur- und Jugendeinrichtungen jene Menschen erreichen, die bisher zurückhaltend waren“, schreiben Göring-Eckardt und ihre Mitverfasser.
„Wenn die tägliche Impfquote weiter rückläufig bleibt, muss über weitere Anreize, wie sie in anderen Ländern zu Anwendung kommen, diskutiert werden.“ Mancherorts werden Prämien gezahlt oder Preise unter Impfwilligen verlost. Um die Verbreitung von Mutationen einzudämmen, müssten Impfungen international angekurbelt und Impfstoffe überall verfügbar gemacht werden. „Überschüssige Impfstoffdosen müssen schnellstmöglich an die Covax-Initiative gegeben werden, die dann die Verteilung übernimmt“, heißt es in dem Papier. „Nur mit globaler Solidarität kann die Pandemie effektiv bekämpft werden.“ Die Plattform Covax, an deren Gründung die Weltgesundheitsorganisation WHO beteiligt war, soll einen gerechten Zugang zu Impfstoffen organisieren. Darüber hinaus fordern die Grünen, am flächendeckenden Testen festzuhalten.
So könne nachverfolgt werden, wo sich das Virus ausbreite und ob es Infektionen auch bei geimpften Menschen gebe, schreiben die Autoren. „Deswegen braucht es jetzt sofort Teststationen an den Grenzen und verpflichtende Tests für alle Urlaubsrückkehrer, inklusive Geimpfte, Genesene, denn auch diese können das Virus weitertragen.“ Entsprechende Vorkehrungen seien in der Einreiseverordnung zu verankern. Bei jedem PCR-Test müsse erfasst werden, ob und wie oft die Patienten bereits geimpft seien und mit welchem Impfstoff. „Nur so lässt sich feststellen, wie zuverlässig die Impfstoffe schützen und ob ihre Wirksamkeit nach einer Weile abnimmt.“ Dieses Wissen sei für effektive Booster-Impfungen erforderlich.
So stellen sich die Grünen also die Zukunft der Menschheit vor. Ein Dahinvegetieren zwischen Impftermin und Teststation, so de-mobil wie möglich. Krank, einfach nur noch krank. Und es liegt wohl in der Natur der Grünen, dass sie sich zuerst und mit Vorliebe die Kinder vorknöpfen.
Aber wenn es um die neue Gesundheits-Diktatur geht, dürfen die Asozialisten natürlich auch nicht fehlen:
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat eine Kraftanstrengung zur Erreichung der Impfziele im Herbst gefordert. „Wir müssen jetzt noch einmal alle Kraft in die Impfungen legen, damit bis zum Herbst möglichst viele Menschen geimpft sind“, sagte sie der „Bild am Sonntag“. Man habe es dank der Impfung selbst in der Hand, die Pandemie zu überwinden.
„Wirklich jede und jeder ist aufgefordert, hier seinen Beitrag zu leisten und sich impfen zu lassen.“ Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes INSA für die „Bild am Sonntag“ geben 17 Prozent der Menschen in Deutschland an, noch nicht geimpft zu sein und sich auch nicht impfen lassen zu wollen. Am deutlichsten ausgeprägt ist diese Haltung bei Anhängern der AfD, die sich zu 44 Prozent nicht impfen lassen wollen.
Außerdem gibt es im Osten deutlich mehr Impfverweigerer (22 Prozent) als im Westen (15 Prozent). Lambrecht fordert, die Impfangebote zu erweitern, um eine ausreichend hohe Impfquote zu erreichen. „Die Gelegenheiten für Impfungen müssen weiter ausgebaut werden, auch durch niedrigschwellige Angebote wie etwa Impfmobile und Impfungen ohne vorherige Anmeldung“, so Lambrecht weiter.
„Die Impfungen müssen da angeboten werden, wo die Menschen sind, also etwa in den Betrieben, den Universitäten und Berufsschulen.“ Ein baldiges Ende der Corona-Maßnahmen sieht die Justizministerin jedoch nicht. „Bevor wir alle Maßnahmen aufheben können, müssen wir noch deutlich weiter in Richtung Herdenimmunität kommen.“
Für die „Bild am Sonntag“ befragte das Meinungsforschungsinstitut INSA 1.002 Menschen am 9. Juli. Die Freiheit wird der Volksgesundheit geopfert. Schöne neue Welt. (Mit Material von dts)
Stratege Schäuble: Bitte nicht Maaßen aussortieren, den brauchen wir gegen die AfD
Berlin – Kein dummer Schachzug, aber natürlich leicht durchschaubar: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat seiner Partei geraten, den umstrittenen CDU-Bundestagskandidaten und Ex-Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen zu ignorieren, statt ihn öffentlich zu kritisieren.
„Herr Maaßen versucht mit Provokationen, Aufmerksamkeit zu gewinnen“, sagte Schäuble der „Bild am Sonntag“. Das sei „offenbar sein Stil, aber das sollten wir nicht einmal ignorieren“.
Auch wünscht sich Schäuble, dass Maaßen der nächsten Unions-Bundestagsfraktion angehört und warnt davor, den rechts-konservativen CDU-Politiker aus der Partei zu drängen: „Die Union hat den Anspruch, alle Wahlkreise zu gewinnen, auch in Südthüringen. Und wir wollen auch ihn in die Union integrieren und nicht ausgrenzen.“ Maaßen selbst legte Schäuble nahe, sich zukünftig mit größerem Bedacht zu Wort zu melden: „Ich rate ihm: Wenn er so klug sein will, wie er glaubt, dass er es ist, sollte er nicht zu oft Äußerungen machen, die er hinterher korrigieren muss.“
Maaßen, der als CDU-Direktkandidat in Südthüringen antritt, musste nach heftiger Kritik seine Kritik an Journalisten der „Tagesschau“ teilweise zurücknehmen.
Mit seinen Äußerungen versucht Maaßen lediglich, AfD-Wähler zu ködern, sonst würde er zu seinen Forderungen stehen und die nicht ständig zurücknehmen. (Mit Material von dts)
Frankreich zieht aus Mali ab: Hat Erdogans Terrorerpressung funktioniert, oder gibt es andere Drahtzieher?
Vor zwei Wochen wurde in Mali ein Anschlag auf die Bundeswehr verübt. Am selben Tag kam es in Würzburg zu einem Terrorangriff durch einen somalischen Migranten und das just in dem Augenblick, als die Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer eine öffentliche Stellungnahme zum Anschlag in Mali abgab. In diesem Artikel bin ich auf die seltsame Synchronizität zwischen den Taten eingegangen. Darin komme ich zum Schluss, dass offenbar Erpressung vorliegt durch jemanden – meine Vermutung damals lautete auf Erdogan und die Moslembruderschaft – der EU-ropa aus dem Sahel heraushaben will. Mit den neuen Informationen ergeben sich einige neue Perspektiven, die zu Ende spekuliert nichts gutes verheißen für… Straßburg.
Ein Teilabzug, dennoch mit Folgen
Während einige Medien schreiben, dass sich Frankreich komplett aus Mali zurückziehen will, erfährt man bei der Epoch Times mehr:
Die französischen Militärbasen im Norden Malis sollen ab dem zweiten Halbjahr geschlossen werden [..] die Stärke der französischen Kampftruppen [wird] in etwa halbiert: von derzeit 5.100 soll sie auf „2.500 bis 3.000“ sinken.
Es ist also keineswegs ein kompletter Rückzug durch Frankreich, sondern eher eine Maßnahme zur Reduzierung der Risiken. Der Norden Malis ist unwirtlich und sehr dünn besiedelt, nur im Süden des Landes gibt es für Siedlungen eine ausreichende Vegetation. Dies nützt den Militärs insoweit, als dass sie die einheimische Bevölkerung auf ihrer Seite weiß, da die sich international rekrutierenden den Islamistengruppen einen harten Schariaislam durchsetzen wollen.
Geostrategisch ist auch eher der Süden interessant, da sich die Uranminen des Niger südöstlich von Mali befinden. Der Rückzug aus dem Norden wird eher zu negativen Konsequenzen beim Menschenhandel führen. Ohne die Präsenz von Militär sind noch größere Migrationsströme aus Westafrika zu befürchten, die über Timbuktu und andere Oasen in der Sahel/Sahara-Region geschleust werden.
Einsatzverlagerung auf andere Schultern
Die Operation der oben genannten französischen Truppen hieß Barkhane und dauert noch immer an. Einen Anteil daran haben mehrere afrikanische Länder aus der Region und dazu neben Frankreich auch Deutschland, Großbritannien und Kanada. Es ist nicht abwegig anzunehmen, dass die Operation in naher Zukunft nur noch die afrikanischen Teilnehmerländer umfassen wird, während zumindest Deutschland und Frankreich in anderer Weise in der Region aktiv bleiben.
Vorbild hierfür wäre die unter der Flagge der UN stattfindende Minusma Operation, die mehr oder weniger deckungsgleich wie Barkhane funktioniert. Größter Unterschied ist dabei die defensive Ausrichtung und der Fokus auf polizeiliche Sicherheitsarbeit. Barkhane hat ohne UN-Beteiligung eine andere, aggressivere Stoßrichtung und dient wohl der Flankierung von Minusma.
Frankreichs Militär wird demnächst bei der Einsatzgruppe Takuba dabei sein, über die es bei der Epoch Times heißt:
Macron bekräftigte, den Kampf gegen Islamisten mittelfristig auf die europäische Eingreiftruppe Takuba übertragen zu wollen. Sie war auf Druck von Paris gegründet worden und umfasst bisher rund 600 Soldaten aus Frankreich, Estland, Tschechien, Schweden und Italien. Nach Macrons Angaben hat nun auch Rumänien eine Beteiligung zugesagt.
Hierbei handelt es sich um eine EU-ropäisierung des Einsatzes, wobei hinter dem Druck aus Paris eventuell auch Druck auf Paris gestanden haben könnte. Vorstellbar ist beispielsweise, dass die innenpolitischen Kosten zu hoch gestiegen sind, so dass eine Verlagerung der Verantwortung (für die Toten, aber auch für sonstige Kosten) auf eine Drittpartei notwendig wurde. Was bietet sich dabei besser an, als die EU, deren Handeln jenseits der Tore Brüssels kaum jemanden interessiert.
Für Paris bietet diese Verlagerung im Prinzip keine Nachteile. Das geopolitische Hauptziel der Sicherung der Uranvorkommen im Sahel wird weiterhin erreicht, während die Einsatzstrukturen auf höherer Ebene ohnehin eng verzahnt sind. Ein kritischer Kontrollverlust für Paris ist daher unwahrscheinlich.
Analog zur Vermutung über die Verknüpfung von Barkhane und Minusma ist vermutlich auch Takuba als der militärische Flügel der Etum-Mission in Mali zu verstehen. Die Liste der Teilnehmerländer umfasst quasi die gesamte EU, während von außerhalb davon nur Moldau, Montenegro und Georgien daran teilnehmen. Alle drei dieser Länder sind unbedeutend, wobei die Anwesenheit der ersten beiden auf eine baldige EU-Mitgliedschaft hindeutet, während Georgien eventuell ein Signal in Richtung Moskau sein könnte.
Auffällige An- und Abwesenheiten
Was bei Etum und Takuba (nicht zu verwechseln mit „Darmok and Jalad“) auffällt ,ist die Abwesenheit großer Drittländer. Die USA sind bei allen vier Missionen überhaupt nicht dabei, wobei das Land sicherlich indirekt überall mit am Tisch sitzt. Kanada und noch mehr Großbritannien sind auffälliger, mindestens bei den Briten handelt es sich um einen natürlichen Verbündeten für derartige Missionen.
Aufgrund dieser Abwesenheit denke ich, dass Etum und Takuba demnächst unter das neue Oberkommando der EU gestellt werden könnte. Es wäre eine ideale Sandgrube, in denen die militärischen Ambitionen Brüssels in der Praxis getestet werden könnten, ohne dabei zu viel Schaden anzurichten. Die Existenz dieses Pfads zur Einführung einer EU-Armee unterstreicht deren Werbeartikel bei Wikipedia, wo es heißt:
So könnte sich etwa aus einer lediglich für Wach- und Protokollaufgaben aufgestellten Freiwilligentruppe eine Art permanente EUFOR entwickeln, welche später konsensuell etwa auch im Kosovo (KFOR) oder im Rahmen der Schnellen Eingreiftruppe innerhalb der EU mit langsam aufwachsenden Aufgaben betraut werden könnte.
Man muss lediglich KFOR durch Etum und Takuba austauschen und schon ist der Text auf dem aktuellen Stand. Ein gemeinsames Militäroberkommando der EU ist schon lange ein Wunschprojekt der Granden zu Brüssel, scheiterte aber lange Zeit an den Einwänden Großbritanniens und auch an der eigenen Unfähigkeit. Mit dem Brexit, zahlreichen medialen Ablenkungsgelegenheiten und mit Ungarn als einem überraschenden, aber vehementen Fürsprecher einer EU-Armee aber ist das Fenster offen, auch hier Nägel mit Köpfen zu machen.
Das gescheiterte Imperium gescheiterter Imperien könnte also bald eine eigene Uniformserie verfügen und diese still und leise in der afrikanischen Wüste der Weltöffentlichkeit vorführen. Ich denke auch, dass bei den beiden EU-Nichteinsätzen das entscheidende Signal kommen könnte und zwar, wenn die Soldaten dort die EU-Fahne an der Schulter tragen, oder eben gar eine eigene EU-Uniform tragen, und sei es auch nur ein entsprechendes Barret.
Neue Perspektive auf die Anschlagssequenz
Mit der Umstrukturierung der Einsatzmodalitäten ohne gleichzeitige signifikante Einschnitte in das dortige Engagement ergibt sich auch ein neues Kalkül für die Anschläge, falls diese wie vermutet zusammenhängen und ein Signal senden sollten. Noch immer halte ich die Kombination aus Erdogan und Moslembruderschaft für gut möglich als Hintermänner der Anschläge und der Forderung, dass sich die Europäer aus dem Sahel zurückziehen sollen.
Es gibt aber noch eine neue Variante. Nicht ausgeschlossen ist, dass die Anschläge entweder von interessierten Stellen zugelassen wurden, die eine Konzentration der Macht in Brüssel forcieren wollten, oder aber von der Sequenz wussten und diese aufgrund des Interesses an einer Machtkonzentration in Brüssel absichtlich zuließen.
Interessierte Stellen gibt es einige, die es nicht abwarten können, die EU in einen zentralisierten Obrigkeitsstaat zu verwandeln. George Soros wäre auf dieser Liste genauso wie zahlreiche nationale Netzwerke verschiedener Länder. Mit ein Motiv wäre auch die Schwächung Frankreichs als militärische Macht, wenn das Land immer mehr Zugriffsmöglichkeiten abgeben müsste. Aber auch für Deutschland gäbe es interessierte Stellen, denen die noch immer (zu) zurückhaltende Mentalität Deutschlands beim Militär nicht gefallen könnte. Über den Winkelzug würde dieser Pseudopazifismus komplett ausgehebelt.
Zukünftige Anschläge und Konfliktherde
In beiden Szenarien – mit Erdogan/der Moslmebruderschaft und auch Soros/EU-Zentralisten – wären weitere Anschläge auf die Zivilbevölkerung in EU-ropa vorprogrammiert. Die Islamisten würden ihre Drohung wahrmachen wollen und weiter auf einen Abzug der europäischne Mächte aus dem Sahel drängen, während die Machtbefugnisse der EU-Armee erst an ihrem Anfang stehen. Ideal für EU-Zentralisten aus geopolitischer Sicht wäre beispielsweise die Notwendigkeit für eine zentrale Koordinierungsstelle bei innereuropäichen Militäreinsätzen.
Vielleicht würde sich ein Pariser Banlieue dafür eignen, sollte es dort zu einer breitflächigen Übernahme durch Islamisten kommen. Frankreich, das dann die hässliche Seite seiner Zähne zeigen müsste, wäre mit Sicherheit daran interessiert, wenn das Land eine derart außer Kontrolle geratene Situation nicht selbst wieder mit Waffengewalt unter Kontrolle bringen müsste, sondern andere Köpfe und Wappen die Fernsehbildschirme der Welt füllen würden. Die EU würde mit Sicherheit gerne bei der Aushebung dieser Widerstandsnester helfen und sein Gesicht dafür zur Verfügung stellen, so lange Brüssel im Gegenzug sämtliche dort zum Einsatz kommenden eu-ropäischen Armeeeinheiten „koordinieren“ darf.
Wäre ich ein Spieler, ich würde mein Geld genau darauf setzen: Irgendwo in Frankreich, Schweden, den Niederlanden oder Deutschland gerät die Lage so sehr außer Kontrolle, dass sämtliche EU-Mitglieder ihre Armee in den Hut werfen müssen, um der Gefahr gemeinsam Herr zu werden. Nur an einem Ort wird sich dieser Aufstand garantiert nicht ereignen: In Brüssel. Denn die Hauptstadt wird gebraucht, um den Kontinent militärisch zu dirigieren und Recht und Ordnung wieder herzustellen.
Islamisches Kalifat Qaleat Alshaarie
Genau genommen würde ich sogar so weit gehen und Straßburg vermuten als dem idealem Ort einer islamistischen Erhebung. Die Stadt hat ein imposantes Münster, das kamerawirksam mit einer IS-Flagge behängt werden könnte, sie ist groß und bekannt genug, aber auch nicht zu groß und unübersichtlich. Sie liegt bedeutungsschwer zentral im Herzen des Kontinents, ist aber dennoch weit genug von Deutschland oder anderen Ländern und Großräumen entfernt.
Straßburg verfügt auch über eine große und ausreichend islamisierte Ghettojugend, die immer wieder und immer öfters mit Brandschatzereien auf sich aufmerksam macht. Nicht zuletzt böte diese Gelegenheit auch die Möglichkeit, nebenbei den Hauptsitz der ENA zu schleifen. Das würde so ziemlich jeden freuen – außer halt die ENA.
Schließlich ließe sich mit Straßburg als Zielgebiet für einen gestaltungsreichen Islamistenaufstand auch ein für alle Mal auch der Streit beilegen, ob Straßburg oder Brüssel die Hauptstadt der EU sein soll. Brüssel wäre der Gewinner, wobei die EU sogar eine ordentliche Stange Geld einsparen würde, wenn endlich die permanenten Umzüge zwischen den Parlamenten entfallen. Es wäre ein Win-Win-Win für die Politik. Das ist nie ein gutes Zeichen – und in diesem Zusammenhang ein ganz schlechtes für Straßburg.
Dr. Martin Vincentz (AfD): Das Totalversagen der Regierungen in der Corona-Krise
Transkript des ersten Teils der Rede, erstellt von UNSER MITTELEUROPA:
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Die Wissenschaft, wie es heute oft heißt, gibt es schlicht nicht. Wenn jemand einen Satz beginnt mit dem Anfang „Die Wissenschaft ist sich einig, dass…“, ist eigentlich immer Vorsicht geboten. Wissenschaft ist immer ein Vielklang unterschiedlicher Stimmen. Zu einem Thema konkurrieren unterschiedliche Studien, bis sich in der Fachwelt dann eine Meinung als die wahrscheinlichste herauskristallisiert hat. Bis zum Beweis des Gegenteils muss die beste Beschreibung eines Ist-Zustandes herhalten, um darauf dann weitere Fragen aufzubauen und zu klären. Es lohnt sich aber in jedem Fall, immer die gegenläufigen Daten anzuschauen, anstatt sich vielleicht darüber zu streiten, wie es leider in dieser Zeit des Drucks auch in der Wissenschaft und dann auch noch über Twitter oftmals passiert ist. Besser ist, man schaut sich die Datensätze der Gegenseite an. Wahrscheinlich ist aus beiden Teams meistens kein sonderlich dummer dabei. In der Medizin hat sich seit langer Zeit die sogenannte EBM, also evidenzbasierte Medizin durchgesetzt. Ein System, das sich im Prinzip direkt an das alte hippokratische Prinzip Primum non nocere anlehnt, „zuerst nicht schaden“. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse müssen hingegen bereits in ihrer Etablierung immer sorgfältig auf ihren potenziellen Schaden abgewogen, Studien auf ihre Ethik abgeklopft werden. Insbesondere in Europa hat sich das sogenannte Vorsorgeprinzip durchgesetzt. Eine Rechtsschule, die Unternehmen wie Staaten dazu bewegen soll, besonders genau hinzusehen, bevor sie eine Methode oder ein Medikament auf dem Markt etablieren. Soll heißen: Die Wissenschaft in einer Funktion als moralischer Imperativ in der Politik ist selten zu gebrauchen, wohl aber als Impulsgeber für daraus ableitbares politisches Handeln. Wer meint aber, Wissenschaft über Twitter zu betreiben, ist oft wahrscheinlich kein guter Wissenschaftler.
So oder so, es lohnt sich immer, beide Seiten anzusehen, wenn es nur zwei gibt. Zur Not auch drei oder vier oder fünf. Und ordentlich abzuwägen. Wie sieht es aber in der Realität aus? „Modi-Sars“ haben die Wissenschaftler des Robert Koch-Instituts (RKI) den Erreger genannt, der in ihrem Szenario von 2013 drastische Auswirkungen hat: 7,5 Millionen Tote, ein völlig überfordertes Gesundheitssystem, heftige wirtschaftliche Schäden, eine tiefe Verunsicherung der Bevölkerung, politische und gesellschaftliche Verwerfungen. Das Erschreckende an diesem Szenario ist, obwohl es ja nun wirklich deutlich übertrieben ist, denn der Erreger, der dort angesprochen ist, ist ein deutlich schlimmerer. So sind die Mechanismen, die darin beschrieben werden, durchaus auf die Realität übertragbar. Im Szenario sind Ärzte, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik in ihren Möglichkeiten der Gegenwehr genauso beschränkt wie in der Realität. Im Szenario fliegen zwei Infizierte nach Deutschland. Einer besucht eine Messe in einer norddeutschen Großstadt, die andere Person nimmt nach einem Auslandssemester ihr Studium in Süddeutschland wieder auf. Diese beiden Index-Patienten verbreiten zusammen mit einigen anderen Einreisenden durch ihre umfangreichen Sozialkontakte das Virus. Wir erinnern uns, das ist sehr nah an der Realität. So nehmen Infektionen mit stetig steigender Geschwindigkeit zu. Die Wissenschaftler gehen von drei Erkrankungswellen über den gesamten Pandemieverlauf aus, vergleichbar der Spanischen Grippe. Da Viren auch mutieren können, besteht immer das Risiko, dass sich bereits gesunde Menschen nach einiger Zeit erneut anstecken können. Deutschland sollte in der Realität am Ende, in der tatsächlichen Pandemie, die uns heimgesucht hat, besser wegkommen.
Einzig da der Erreger harmloser war als angenommen, trotz dieses Szenarios, steht die Politik dem Verlauf hilflos gegenüber. Das Papier wurde übersehen und hat in keinem Fall dazu geführt, die damals bereits offengelegten Schwachstellen anzugehen. Aber kommen wir vielleicht zurück zu dem tatsächlichen Ausbruch des Geschehens 2020.
Februar 2020: Dr. Fossa, Chefarzt am Jugendzentrum Moers, warnt, das öffentliche Gesundheitswesen sei in keiner Weise auf die Pandemie vorbereitet. Land und Bund behaupten weiter das Gegenteil. Kurze Zeit später muss das öffentliche Leben heruntergefahren werden, aus Angst einer Überlastung des Gesundheitssystems.
14. März: Der Facharzt für Mikrobiologie und Lehrbeauftragter für Virologie an der Universität Frankfurt, Dr. Störmer, sagt im ZDF: „In Deutschland haben wir jetzt so viele Fälle, dass es zu diesem jetzigen Zeitpunkt nicht mehr sinnvoll ist, die Grenzen zu schließen, weil vermutlich schon zu viele Infizierte die Grenze überschritten haben.“ Tage später führt Deutschland Grenzkontrollen zu den Nachbarstaaten ein. Die AfD rückt von dieser Forderung schon lange ab, nachdem Rufe und nach Kontrollen im Januar, die aus unserer Bundestagsfraktion kamen, allesamt abgelehnt wurden. Und es ist leider etwas, was wir jetzt allzu oft sehen. Das wurde auch häufiger beschrieben als Logikbruch in unserer Politik. Nein, wir haben genau das umgesetzt, was die Wissenschaft an der Stelle gesagt hat. Zu diesem Zeitpunkt war es zu spät, um noch Grenzkontrollen einzuführen. Sie hätten weder entweder schnell und hart reagieren müssen oder aber diese Maßnahmen waren völlig sinnlos. Sie können das vielleicht herleiten aus dem klassischen 90er Jahre Horrorfilm: Wenn der Killer erst einmal zur Tür rein ist, dann lohnt es nicht, an die Tür abzuschließen. Dann ist es zu spät. Ähnliches ist bei der Delta-Variante. Sie ist doch längst hier. Macht große Teile der Infektionen aus. Jetzt noch gewisse Gebiete als Risikogebiete zu deklarieren, ist eher wenig sinnvoll.
19. März: Die Ergebnisse der französischen Studie „SARS-CoV‑2: fear versus data“ führen zu dem Schluss, dass das Virus in seiner Gefährlichkeit für den Menschen nicht so hoch ist, wie zu diesem Zeitpunkt medial verbreitet wird. Die Studie und viele weitere Aussagen weiterer medizinischer Autoritäten haben keinen wirklichen Einfluss an die Antwort auf die angeworfene Panikmaschinerie.
Ebenfalls im März: eine italienische Studie über 2000 registrierte Covis-19-Todesopfer stellt fest, dass nur drei Personen, also 0,8 Prozent, keine Vorerkrankungen hatten. Das Durchschnittsalter der Toten liegt bei 79,5 Jahren. Hieraus leiten wir als AfD die Forderungen ab, die geringen Ressourcen des Gesundheitswesens vor allem auf die älteren und Risikopatienten zu konzentrieren. Unsere Reden gehen aber genauso unter wie die italienische Studie.
3. April: Der Statistiker Bosbach kritisiert, der Maßstab der Regierung, ab wann eine Abschwächung der Maßnahmen geboten ist, basiert auf einer Scheinzahl von Infizierten, die aber nichts mit der Realität gemeint hat. Die Inzidenz ist bis heute immer noch das Maß aller Dinge. Wir haben das hier mehrfach kritisiert, wird von ihnen aber nicht wahrgenommen.
7. April: Die Deutsche Gesellschaft für Pathologie fordert, Corona-Verstorbene sollten obduziert werden. Wir bringen den Antrag ins Parlament ein, wird abgelehnt.
9. April: Die Landesregierung nimmt erste Ergebnisse der Heinsberg-Studie entgegen. Demnach sind bereits 15 Prozent der Teilnehmer infiziert oder infiziert gewesen. Unter ihnen betrage die Sterberate 0,3 7 Prozent, fünfmal niedriger als von der Johns Hopkins Universität damals berechnet. Wir beantragen im Folgenden, die Studie auszuweiten, um über mehr und mehr über Übertragungswege zu erfahren. Der Antrag wird natürlich abgelehnt.
11. April: Der Expertenrat Corona stellt sein erstes Papier vor „Weg in eine verantwortungsvolle Normalität“. Darin heißt es: Jede Entscheidung hat Folgen. Und zu jeder Entscheidung gibt es immer auch Alternativen. Mit dem Blick auf neue Erkenntnisse über das Virus sollten wir jetzt beginnen, die Maßnahmen differenziert und flexibler zu steuern und die verschiedenartigen negativen Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Der Rat fordert: Auf Bundes- und auf Landesebene sollten jeweils Task Forces gegründet werden, die alle relevanten Informationen unter Berücksichtigung medizinischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Risiken sammeln und auswerten, um dann geeignete geeignete Maßnahmen empfehlen zu können. Vor Schäden des Lockdown ökonomischer, sozialer und gesundheitlicher Natur wird explizit gewarnt. Man müsse dringend unser Wissen über das Virus und die Covid-19 Erkrankungen vergrößern. Die Autoren merken zudem an: Eine starke Ausweitung der Tests führt zwangsläufig zu mehr gemeldeten Fällen. Dieser Effekt muss von medizinischen Experten bei der Analyse der Situation Entwicklung berücksichtigt und eingeordnet werden. Jetzt können Sie an der Stelle nochmal beurteilen, ob das tatsächlich stattgefunden hat.
17. April: Professor Dr. Stefan Homburg, Direktor des Instituts für Öffentliche Finanzen der Leipzig Universität in Hannover, stellt mit Verweis auf das Epidemiologische Bulletin 1720/20 das RKI fest, dass der Lockdown vom 23. März völlig unnötig war. Was haben wir gemacht? Wir sind dann erst in einem der größeren Lockdown gestartet.
Die Zeit läuft gerade ab. Ich bin gerade erst im April und das war nur eine Auswahl der Fehler, die gemacht wurden, bzw. der Chancen, die man verpasst hat.
Quelle: YouTube
Wirtschaftsexperte: EU-Unterstützung ist nicht kostenlos
Prof. Csaba Lentner: Westliche Unternehmen haben Extra-Profite gemacht und sie haben das meiste Geld abgezogen
Von Gergely Kiss
– EU-Gelder sind keine Subvention, sondern eine Rückzahlung. Drei Viertel der erhaltenen Gelder wurden vor 2010 an Ungarn bezahlt, da westeuropäische Unternehmen öffentliche Ausschreibungen im Austausch für die Gelder gewonnen haben. Heute können Unternehmen in ungarischem Besitz den Ball in die andere Richtung kicken und das gefällt offensichtlich vielen Menschen nicht, erklärte Wirtschaftsprofessor Csaba Lentner gegenüber der ungarischen Tageszeitung Magyar Nemzet.
EU-Vertreter und Politiker auf der innenpolitischen linksliberalen Seite des politischen Spektrums drohen Ungarn gerne, dass sie dem Land die EU-Subventionen entziehen werden, wenn die Orbán-Regierung nicht so handelt, wie es vom Ausland erwartet wird.
– Die Europäische Union zahlt uns keine Subventionen, sondern Rückzahlungen, sagt dazu Professor Csaba Lentner. Der Wirtschaftsprofessor erklärt, dass Ungarn vor drei Jahrzehnten im Zuge des Regimewechsels den Schutz seiner Binnenmärkte aufgegeben hat. Das Land gab es auf, den heimischen Produzenten zu helfen, so dass westeuropäische Produkte den ungarischen Markt überschwemmen konnten, ohne Zölle zu zahlen. Doch ohne den Schutz durch Schutzzölle waren die heimischen Produzenten nicht mehr konkurrenzfähig. Zudem unterstützten weder die Regierung noch die ehemalige Zentralbank die inländischen Produzenten in angemessener Weise. Unternehmen aus Westeuropa erstickten im Wesentlichen die heimischen Produzenten. Sie haben den ungarischen Binnenmarkt erobert, aber auch die östlichen Märkte, in die einst die einheimischen Firmen lieferten.
– Westliche Firmen haben in Ungarn Extraprofite gemacht, und sie nehmen das Geld heraus“, erklärte der Experte. Er erinnerte daran, dass zur Zeit des Regimewechsels jeder sehen konnte, dass das planwirtschaftliche System zusammengebrochen war, die Ostmärkte degradiert wurden und der Vorstoß in Richtung Westorientierung begonnen hatte.
Und das Versprechen, dass Ungarn ein Mitglied der Europäischen Union werden würde, war seinerzeit nur ein schwaches. Zur Mitgliedschaft kam es zwar anderthalb Jahrzehnte später, aber bis dahin hatte Ungarn das Recht, seinee eigene Wirtschaftspolitik zu formulieren, de facto aufgegeben.
– Von Anfang an wurde von Ungarn erwartet, dass es die fiskalischen Regeln der EU anwendet und in begrenztem Umfang auch die Politik der Zentralbank übernimmt. Der Finanzrahmen, mit dem der ungarische Staat einheimische Unternehmen, etwa in der Landwirtschaft, ansonsten unterstützt hätte, musste abgebaut werden, betonte der Wirtschaftswissenschaftler. Darüber hinaus verpflichteten sich Ungarn, Steuereinnahmen aus dem Haushalt für die Ausbildung von Arbeitskräften und die Gesundheitsversorgung ausländischer Unternehmen zu verwenden, d.h. wir gaben das Potenzial des Landes an Ausländer weiter, die sich im Land niederließen und Steuererleichterungen, Umsiedlungs- und Investitionszuschüsse erhielten. Wir haben billige Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt und den freien Export von Gewinnen erlaubt. Unternehmen aus entwickelten EU-Ländern sind unter optimalen Bedingungen angereist und haben die Chancen genutzt“, so Csaba Lentner.
Prof. Lentner weist auch darauf hin, dass alle Mitgliedsstaaten zum EU-Haushalt beitragen. Die entwickelten Länder geben mehr, als sie an Subventionen zurückbekommen. Aber es wurde eine Vereinbarung getroffen, und Ungarn hält sich daran.
– Diese Länder haben alles erhalten, und deshalb möchte ich betonen, dass Ungarn keine Subventionen erhält, sondern dass die EU-Gelder in Wirklichkeit eine Rückzahlung sind. Drei Viertel der erhaltenen Gelder wurden bereits vor 2010 zurückgegeben, da westeuropäische Unternehmen im Gegenzug für EU-Subventionen öffentliche Aufträge erhielten. Heute können Unternehmen in ungarischem Besitz den Ball in die andere Richtung kicken und das gefällt offensichtlich vielen Menschen nicht“, so der Experte.
Csaba Lentner erklärt auch, dass die Europäische Union im Grunde keine Wirtschaftsunion sei. Sie wurde ursprünglich eingerichtet, um die jahrhundertelangen deutsch-französischen Konflikte, die oft in Kriegen und Weltkriegen endeten, in Schach zu halten. Ihre Gründung sollte die Differenzen zwischen den beiden Ländern beruhigen, und sei es nur durch gemeinsame wirtschaftliche Interessen. Die wirtschaftlichen Aspekte der Union sind somit zweitrangig, doch es liege nicht im Interesse der entwickelten Länder, dass beispielsweise Ungarn oder Bulgarien so stark wie Deutschland sind.
Das heißt nicht, dass Ungarn keinen Platz in der Europäischen Union hat, aber es muss gesagt werden: Gemeinschaftshilfe ist kein Geschenk. Ungarn hat viel in das „Gemeinsame“ gesteckt, ebenso wie die anderen neuen Mitgliedstaaten.
Daher können die Ressourcen des aktuellen EU-Finanzkreislaufs nicht als kostenlos und als Geschenk für Ungarn angesehen werden.
HallMack: Merkel bittet Richter zu Tisch

„Hallo liebe Zuschauer und herzlich Willkommen zu den Kurznachrichten 10/07. Ihr könnt euch bestimmt noch alle erinnern wie das letztes Jahr im Februar ging mit der Thüringer Wahl. Da wurde der Thomas Kemmerich zum Thüringer Regierungschef mit Stimmen von der CDU und von der AfD gewählt. Die Kanzlerin hatte damals aus Südafrika aus erklärt, dass […]
Klima-Sensitivität und CO2 – was wissen wir? Teil 2
Andy May
In Teil 1 haben wir die Konzepte der Klimasensitivität gegenüber CO2 eingeführt, die oft als ECS oder TCR bezeichnet wird. Der IPCC bevorzugt eine TCR von etwa 1,8°C/2xCO2 (IPCC, 2013, S. 818). TCR ist die kurzfristige, jahrhundertealte Reaktion der Oberflächentemperatur auf eine Verdopplung von CO2, wir kürzen die Einheiten mit „°C/2xCO2“ ab. In diesen Beiträgen überprüfen wir niedrigere Schätzungen der Klimasensitivität, also Schätzungen unter 1°C/2xCO2. Parallel dazu überprüfen wir auch die Schätzungen der Empfindlichkeit der Oberflächenlufttemperatur (SATS) gegenüber dem Strahlungsantrieb (RF, die Einheiten sind °C pro W/m² oder Watt pro Quadratmeter). Der IPCC schätzt diesen Wert auf ~0,49°C pro W/m².
Im vorigen Beitrag wurden zwei moderne Schätzungen der Klima-Sensitivität von Richard Lindzen und Willie Soon besprochen, die unter 1°C/2xCO2 liegen. Als nächstes überprüfen wir solche von Sherwood Idso, Reginald Newell und Kollegen.
Viele Kommentare zu Teil 1 versuchten, die „ECS“- oder „TCR“-Schätzungen von Lindzen und Soon zu diskreditieren, wobei sie ihren und meinen Punkt völlig verfehlten. ECS und TCR sind künstliche Klimamodellkonstrukte, mit wenig Bedeutung außerhalb der Grenzen der Computermodellierung. TCR ist etwas realistischer, da wir in der Lage sein könnten, im nächsten Jahrhundert etwas zu beobachten oder zu messen, das ihm nahe kommt. Aber ECS, oder die „Equilibrium Climate Sensitivity“ ist eine völlig abstrakte und weltfremde Zahl, die niemals gemessen werden könnte. Das heißt, wenn sich das CO2 plötzlich verdoppeln würde und sich sonst mehrere hundert Jahre lang nichts ändern würde, während die Ozeane ins Gleichgewicht mit der neuen Oberflächentemperatur der Luft kämen, wie würde dann die endgültige Oberflächentemperatur aussehen? Die Lufttemperatur würde niemals für mehrere hundert Jahre in der Nähe des Gleichgewichts liegen, selbst 70 bis 100 Jahre (TCR) sind eine Ausdehnung.
Klimamodelle sind nicht die reale Welt und die Zahlen, die aus ihnen herauskommen, wie ECS oder TCR, können nützlich sein, um die wahrscheinliche Richtung der Temperaturbewegung als Reaktion auf Änderungen der Parameter oder verschiedene Modellszenarien zu zeigen, aber die Zahlen selbst sind bedeutungslos, wenn die Modelle nicht zuvor gegen die reale Welt validiert wurden. Mit der möglichen Ausnahme des russischen INM-CM4-Modells hat kein anderes IPCC-Modell die zukünftigen globalen Oberflächentemperaturen erfolgreich vorhergesagt. Ron Clutz bespricht INM-CM4 hier.
Modellrechnungen sind keine Beobachtungen. ECS und TCR sind keine realen Zahlen, reale Zahlen beruhen auf Beobachtungen. Daher sind die aus dem Modell extrahierten Werte von ECS und TCR keine Informationen, sie können verwendet werden, um die Richtung der Änderung des Klimaforcings zu erkennen, wenn das Klimamodell ein genaues Abbild dieses Teils der realen Welt ist. Die Richtung der Bewegung von ECS und TCR, wenn sich Modellparameter oder Datentabellen ändern, ist die Information, nicht der berechnete Wert. Als ehemaliger petrophysikalischer Modellierer von 42 Jahren bin ich oft erstaunt, wie oft ansonsten intelligente Menschen unvalidierte Modellrechnungen mit Beobachtungen verwechseln.
Wissenschaftler beweisen keine Dinge, Wissenschaftler widerlegen Gedanken, so läuft das nun mal. Analog zu dem, was Lindzen und Soon taten (siehe Teil 1), empfehlen wir keine bestimmte Schätzung der Klimasensitivität, unser Punkt ist, dass es Beobachtungen und gut entwickelte wissenschaftliche, überprüfbare Hypothesen gibt (wie die aktiven TSI-Rekonstruktionen oder der in Teil 1 beschriebene Iris-Effekt), die nahelegen, dass TCR (und vielleicht ECS, wie von den Modellierern definiert) weniger als 1°C/2xCO2 beträgt. Zu argumentieren, dass die von Soon und Lindzen berechneten spezifischen Werte falsch sind, ist albern, das ist nicht ihr Punkt oder mein Punkt. Niemand weiß, wie hoch die Klimasensitivität gegenüber CO2 ist, alle Schätzungen, auch die von Lindzen und Soon, sind kaum mehr als fundierte Vermutungen. Sie zeigen einfach, dass die hohen Schätzungen, die von den Modellierern und dem IPCC favorisiert werden, zu hoch sind, angesichts der Daten, die sie gesehen und analysiert haben.
Der Klimaeffekt des vom Menschen emittierten CO2 ist zu gering, um ihn zu messen. Nature gibt einige Hinweise auf den allgemeinen Bereich der CO2-Klimasensitivität; diese Beiträge diskutieren diejenigen, die nahelegen, dass die Sensitivität unter 1°C/2xCO2 liegen könnte. Die „Konsens“-Klimaforscher haben jahrzehntelang versucht, die Auswirkungen der menschlichen CO2-Emissionen zu beobachten oder zu messen und sind gescheitert. Modell- und Labormessungen zählen nicht, weil die natürlichen Rückkopplungen auf die sich ändernde CO2-Konzentration und auf die direkte CO2-induzierte Erwärmung so schlecht verstanden sind, dass der Gesamteffekt eine Nettoerwärmung oder eine Nettoabkühlung sein könnte. Zwei der größeren Unbekannten, die natürliche Sonnenvariabilität und die Auswirkung der Oberflächentemperatur auf die Wolkenbedeckung, wurden in Teil 1 behandelt.
Nun werden wir uns ältere Schätzungen der Klimasensitivität ansehen. Es ist aufschlussreich, diese frühen Arbeiten mit den modernen Schätzungen des IPCC sowie von Lindzen und Soon zu vergleichen.
Idso, 1998
Sherwood B. Idso war Forscher für das U.S. Department of Agriculture am U.S. Water Conservation Laboratory in Phoenix, Arizona und Adjunct Professor an der Arizona State University. Sein Hauptforschungsgebiet war der Einfluss von Kohlendioxid auf Pflanzen und die globalen Temperaturen. Idso wertete geschickt acht natürliche Phänomene oder „natürliche Experimente“, wie er sie nannte, aus. Diese natürlichen Experimente liefern Hinweise auf den kumulativen Effekt von Treibhausgasen auf die globale Erwärmung. Danach kam er zu dem Schluss, dass eine Erhöhung der atmosphärischen CO2-Konzentration von 300 ppm auf 600 ppm zu einem Anstieg der globalen Oberflächentemperatur von etwa 0,4°C führen sollte.
Idso maß die abwärts gerichtete atmosphärische IR-Strahlung (Infrarotstrahlung) in Phoenix, Arizona, und trug sie gegen den Wasserdampfdruck auf (Idso, 1981). Sie korrelierten nicht während des Tages, aber kurz vor Sonnenaufgang schon. Dies erlaubte ihm, einen SATS von 0,173°C pro W/m² zu berechnen. Wenn also in Phoenix die abwärts gerichtete IR-Strahlung um ein W/m² anstieg, würde die Oberflächentemperatur um 0,173°C steigen. Zu der Zeit hatte Idso keinen Grund zu glauben, dass dies überall außer in Phoenix gilt.
Die Luft über Phoenix hat einen hohen Staubanteil. Der Staub liegt im Sommer 2.500 Meter höher als im Winter, wenn er sich in der Nähe der Oberfläche und unter einem Stadtpark 500 Meter höher als die Stadt befindet. Staub strahlt im Infrarotbereich (10,5 bis 12,5 μm). Daraus resultiert eine um 13,9 W/m² höhere Nettostrahlung am Park im Winter. Idsos Messungen zeigten, dass die Transmission der Sonnenstrahlung von der Höhe des Staubs unbeeinflusst blieb, die Staubverteilung jedoch die auf den Boden auftreffende Strahlung beeinflusste. Infolgedessen ist die Temperatur im Winter in der Stadt 2,4°C wärmer als sie sein sollte. Dividiert man 2,4° durch 13,9 W/m² ergibt sich 0,173°C pro W/m² (Idso, 1981b). Idso erwartete nicht, dass diese beiden letzteren SATS-Werte so gut übereinstimmen würden. So faszinierend dieses natürliche Experiment auch ist, Idso hat es nicht weiter verfolgt. Er empfand die Streuung der Daten als zu groß und die Methodik als zu unsicher. Letztendlich hat er dieses Ergebnis nicht verwendet.
Als Nächstes erweiterte Idso den Bereich seiner Studie und betrachtete den Bereich der Sonnenstrahlung an 81 Standorten in den USA (Bennett, 1975). Als diese Werte um die globale Albedo korrigiert und gegen die jährlichen Temperaturbereiche aufgetragen wurden, fielen die Punkte in zwei Gruppen, eine für das Innere der USA und eine für die Westküste. Der Wert für das Landesinnere war mit 0,171°C pro W/m² im Wesentlichen identisch mit dem Wert für Phoenix, der Wert für die Westküste war mit 0,084°C pro W/m² etwa halb so groß, was den Einfluss des Pazifischen Ozeans widerspiegelt (Idso, 1982). Unter Verwendung des globalen Verhältnisses von Landfläche zu Ozeanfläche von 30% berechnete Idso eine Obergrenze von 0,113°C pro W/m² für den gesamten Planeten und nannte dies die Obergrenze des globalen SATS-Faktors.
Dies veranlasste ihn, die Wirkung von steigendem CO2 auf das Klima zu betrachten. Idso schätzte, dass der Effekt einer Verdopplung von CO2 auf die abwärts gerichtete Strahlung etwa 2,28 W/m² beträgt. Dies liegt in der gleichen Größenordnung wie das IPCC, das im AR5 den gesamten CO2-Antrieb von 1750 bis 2011 (278 ppm bis 391 ppm, ~41% Anstieg) mit 1,82 W/m² berechnet (IPCC, 2013, S. 676). Das IPCC gibt einen Wert für die Verdopplung von CO2 von 3,7 W/m² an, aber sie nehmen große positive Rückkopplungen an, die korrekt sein können oder auch nicht (IPCC, 2007b, S. 140). Abbildung 1 veranschaulicht die IPCC-Schätzungen des menschlichen und natürlichen Strahlungsantriebs:
Abbildung 1. IPCC AR5-Schätzungen des anthropogenen und natürlichen Strahlungsantriebs. Quelle (IPCC, 2013, S. 697).
Idsos beobachtungsbasierte Schätzung für den SATS-Faktor beträgt dann 0,113°C pro W/m². Multipliziert man diese Werte, erhält man eine Spanne der globalen Erwärmung aufgrund einer CO2-Verdopplung von 0,113 x 2,28 = 0,26°C (Idso) bis 0,113 x 3,7 = 0,42°C (IPCC). Das ist nicht viel.
Als nächstes kombinierte Idso die jährlich gemittelten Äquator-zu-Pol-Gradienten der gesamten von der Oberfläche absorbierten Strahlungsenergie (Idso, 1984), der mittleren Temperatur (Warren & Schneider, 1979) und der Wasserdampfdrücke (Haurwitz & Austin, 1944). Dies wurde in 5° Breitengrad-Scheiben vom Südpol zum Nordpol durchgeführt. Idso fand zwei unterschiedliche Beziehungen aus diesen Scheiben, eine von 90°NS bis 63°NS und eine von 63°NS bis zum Äquator. Er hat dann diese Werte flächenmäßig gemittelt und einen mittleren globalen Wert von 0,103°C pro W/m² abgeleitet, der sich nicht allzu sehr von den vorangegangenen Werten unterscheidet. Von den hier abgeleiteten Werten ist dies derjenige, in den Idso am meisten Vertrauen hatte.
Er multiplizierte 0,1 mal 4 W/m² und kam so auf eine Klimasensitivität von 0,4 °C/2xCO2. Vier war der 1998 am häufigsten zitierte Wert für die durch eine CO2-Verdopplung verursachte Strahlungsstörung, er wurde im AR4 auf 3,7 W/m2 verfeinert. Dieser jährliche Anstieg von ~0,037 W/m²/Jahr liegt innerhalb des Kalibrierungsfehlers unserer Messungen (Loeb, et al., 2018). AR5 schlägt einen Wert von etwa 0,3 W/m² pro Dekade für den Zeitraum von 1951 bis 2011 vor (IPCC, 2013, S. 699). Abbildung 2 vergleicht die durchschnittlichen Oberflächenlufttemperaturen von Warren & Schneider nach Breitengraden mit den modernen Mischschichttemperaturen des Ozeans. Die ozeanische Mischschicht beginnt direkt unterhalb der sehr dünnen „Haut“-Temperatur des Ozeans. Die Mischschicht ist eine Zone mit nahezu konstanter Temperatur, die sich je nach Standort und meteorologischen Bedingungen von etwa einem Millimeter Tiefe bis zu einer Tiefe von etwa 50 Metern erstreckt. Sie befindet sich in engem Kontakt mit der Oberfläche.
Abbildung 2. Die blaue Linie ist die Oberflächenlufttemperatur von Warren und Schneider nach Breitengrad. Die orangefarbene Linie ist der Durchschnitt der NOAA MIMOC Ozean-Mischschichttemperatur nach Breitengrad.
In Abbildung 2 folgt die Lufttemperatur der Mischschichttemperatur recht gut von etwa 55°S bis 45°N, aber südlich und nördlich dieser Punkte sind die Meerestemperaturen viel höher als die Lufttemperaturen. Dies könnte einen Teil der von Idso beobachteten Unterschiede in den Trends erklären. Idsos Diagramm, das die beiden Trends zeigt, ist in Abbildung 3 dargestellt:
Abbildung 3. Die beiden von Idso beobachteten Trends der absorbierten Oberflächenstrahlung gegenüber der Temperatur. Die Zahlen auf den gezeichneten Linien beziehen sich auf den nördlichen oder südlichen Breitengrad. Idsos Daten flachen bei 27°C ab. Nach: (Idso, 1984)
Als nächstes betrachtet Idso das Paradoxon der schwachen Sonne. Die frühe Sonne gab nur 70% bis 80% der Energie ab, die sie heute aussendet, aber das Leben entwickelte sich, und die Welt fror nicht ein. Idso trug die entsprechenden Werte für CO2-Konzentration, Sonneneinstrahlung und Temperatur auf, die er in 500-Millionen-Jahre-Intervallen finden konnte, und stellte fest, dass er immer noch 0,4°C/2xCO2 ableitete.
Schließlich betrachtet Idso die Änderung der SST als Folge einer Änderung der abwärts gerichteten Strahlung. Direkte Messungen von Francisco Valero und Kollegen zeigten, dass ein Anstieg der abwärts gerichteten IR-Strahlung um 14 W/m² einen Anstieg der SST um ein Grad Celsius verursacht. Die Division ergibt 0,071°C pro W/m², also fast 0,1. Die Lufttemperatur über der Meeresoberfläche sollte ähnlich sein.
Newell and Dopplick, 1979 v. Manabe and Wetherald, 1975
Wie Idso in seiner Studie von 1984 erklärt, war die aktuelle IPCC AR5-Schätzung für ECS von 1,5 bis 4,5°C auch die damals vorherrschende Schätzung. Der National Research Council veröffentlichte die gleiche Schätzung 1979 (Charney, et al., 1979). Die Bandbreite der „Konsens“-Werte hat sich in 42 Jahren nicht verändert und könnte sich mit dem AR6 noch erweitern. Idso war nicht der einzige Wissenschaftler, der damals gegen die hohen Schätzungen protestierte. Auch Newell und Dopplick kritisierten sie 1979 (Newell & Dopplick, 1979).
Reginald E. Newell war ein MIT-Professor für Atmosphärenphysik. Er und Thomas Dopplick berechneten eine Netto-Änderung der CO2-RF an der Oberfläche von 0,8 bis 1,5 W/m2 für einen CO2-Anstieg von 330 ppm auf 600 ppm in den Tropen, unter der Annahme einer konstanten Temperatur. Die Annahme einer konstanten Temperatur in den Tropen ist vernünftig, denn der größte Teil der Tropen besteht aus Ozeanen, und fast die gesamte Abkühlung erfolgt dort durch Konvektion. Aus diesem Grund ändern sich die tropischen Temperaturen im Laufe der Zeit nicht sehr. Ihr Wert ist geringer als die vom IPCC und Idso verwendeten Werte, berücksichtigt aber nicht die Möglichkeit, dass eine etwas höhere Temperatur den gesamten atmosphärischen Wasserdampf, ein sehr starkes Treibhausgas, erhöhen und damit die abwärts gerichtete RF weiter steigern kann.
Newell und Dopplick leiteten einen SATS-Faktor, allein für CO2, von 0,03°C pro W/m² über den Ozeanen in den Tropen ab. Seine Berechnung des gesamten SATS, einschließlich Wasserdampf und aller anderen Faktoren für den gesamten Globus, ist die gleiche wie die von Idso, 0,1°C pro W/m². Diese letztere Berechnung wurde mit Strahlungsdaten durchgeführt, die nach dem Ausbruch des Agung im Jahr 1963 aufgenommen worden waren.
Manabe und Wetherald (M&W) leiteten 1975 eine außerordentlich hohe SATS-Schätzung von 1°C pro W/m2 ab, die doppelt so hoch ist wie die heute vom IPCC verwendete (Manabe & Wetherald, 1975). Dies liegt daran, dass M&W mit einer sehr hohen tropischen SST von 306-307K (33°C) beginnen und nach der Erwärmung mit 310 (37°C) enden; und diese Temperaturen sind wahrscheinlich nicht möglich. Aufgrund des Dampfdrucks des Wassers im offenen tropischen Ozean wird die Verdunstung die SST auf etwa 30°C begrenzen, wie Newell und Dopplick 1978 zeigten und Willis Eschenbach und Richard Willoughby (Teil 1 bis Teil 4) auf Wattsupwiththat.com gezeigt haben. Abbildung 4 ist die Abbildung von Newell und Dopplick, leicht modifiziert.
Abbildung 4. Abbildung von Newell und Dopplick aus dem Jahr 1979, die erklärt, wie die überschüssige Rückstrahlung von CO2 ausgeglichen werden kann. Der geraden Linie „Rückstrahlung“ folgt man, wenn die Rückstrahlung einfach von der Oberfläche emittiert wird, die gekrümmten Linien zeigen die überschüssige Strahlung, die als latente Verdunstungswärme abgeführt wird. Nach (Newell & Dopplick, 1979, Abb. 1).
Manabe und Wetherald behaupteten, Konvektionsprozesse in ihr Modell einzubeziehen, aber ihre hohen Sensitivitätswerte und Oberflächentemperaturen machen nicht viel Sinn. Möller veröffentlichte 1963 eine sinnvollere Sensitivität von 0,5°C pro W/m², basierend auf der Strahlungsbilanz (Möller, 1963). Newell und Dopplick zeigen, dass über den Ozeanen „der dominierende Faktor bei der Kontrolle der tropischen Lufttemperatur die latente Wärmefreisetzung ist.“ Sie erkannten, dass dies über ariden Binnenregionen nicht zutrifft, und verwendeten daher Möllers Strahlungsbilanzsensitivität für diese Gebiete. Indem sie die beiden auf der Grundlage ihrer jeweiligen Fläche in den Tropen kombinierten, errechneten sie eine SATS von weniger als 0,25°C/2xCO2.
Die Gründe, warum die offene Ozeanoberfläche und die Luft darüber auf 30°C begrenzt sind, werden in Willoughbys vierteiliger Serie zu diesem Thema sehr gut erklärt. Grundsätzlich erwärmt der Wasserdampf über den Ozeanen die Luft bis zu 27-28°C und kühlt sie darüber hinaus ab. Dies ist in einem von Willoughbys Diagrammen zu sehen, siehe Abbildung 5:
Abbildung 5. Links ist der prozentuale Anteil des Ozeans bei bestimmten Temperaturen dargestellt, er erreicht je nach Monat unterschiedliche Spitzenwerte, aber immer zwischen 28 und 30 Grad. Der rechte Plot zeigt die kumulative Fläche des Ozeans bei bestimmten Temperaturen, sie erreicht 100 % bei 30 Grad. Quelle: Richard Willoughby.
Die gleiche flache Stelle, die in Idsos Diagramm von 1984 in Abbildung 3 zu sehen ist, ist auch im rechten Diagramm von Abbildung 5 zu sehen. Wenn es Ozeane gibt, ist die maximale Oberflächentemperatur der Erde bei 30°C oder 86°F gedeckelt. Die Ozeane bedecken 70 % der Oberfläche, und selbst wenn ein Teil des Weltozeans für kurze Zeit Temperaturen von mehr als 30 °C erreicht (normalerweise in kleinen Gebieten des Indischen Ozeans, des Persischen Golfs oder der Karibik), wird sich ein Sturm entwickeln, der sie abkühlt, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch genug ist. Chris Scotese hat gezeigt, dass in den letzten 500 Millionen Jahren die globale Durchschnittstemperatur nie 28°C überschritten hat, was dieses Konzept unterstützt.
Die hohen SSTs, die von Manabe und Wetherald 1975 vorhergesagt wurden, sind nie beobachtet worden und es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie in der Zukunft beobachtet werden. Dies entkräftet ihre Schätzung der Klimasensitivität. Die vom IPCC verwendete hohe SST für den Strahlungsantrieb (0,49°C pro W/m2) ist ebenfalls verdächtig, da sie eher für Wüsten als für den offenen Ozean geeignet ist.
Conclusions
Ein Blick auf diese frühen Debatten über den SATS-Faktor und die Klimasensitivität ist erhellend. Jemand wird Einwände gegen das Alter der in diesem Beitrag zitierten Artikel erheben, aber wenn man „… die Geschichte nicht lernt, [ist man] dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ (Churchill, 1948, Rede vor dem Parlament). Und wir wiederholen sie, wir stellen die gleichen Fragen wie vor 40 Jahren, debattieren über die gleichen Punkte, und die Instrumente, die wir heute haben, können immer noch nicht die Werte ermitteln, die wir brauchen, um uns zu sagen, wer richtig liegt.
Die Wirkung von CO2, ob vom Menschen verursacht oder nicht, wurde noch nie von jemandem beobachtet oder gemessen, aber nicht, weil man es nicht versucht hätte. Einige Schätzungen beruhen auf Beobachtungen, wie die in diesen Beiträgen zitierten, und einige beruhen auf Klimamodellen. Der IPCC versucht, all diese indirekten Schätzungen zu verdauen und kommt mit einer Reihe von möglichen Werten daher. Diese Sammlung von Werten im AR 5 des IPCC sind in Abbildung 6 dargestellt:
Das IPCC schätzt die Klimasensitivität (ob ECS oder TCR) nicht unabhängig, sondern sammelt einfach Schätzungen von anderen und stellt eine fundierte Vermutung über den wahrscheinlichen Wert und Bereich an. Ein kurzer Blick auf Abbildung 6 zeigt, dass Lindzens Schätzung, aus Beitrag 1, in ihrer Liste ist, aber sie ist ein Ausreißer. Sie haben die Schätzungen von Idso und Newell komplett ignoriert. Dann wählen sie einen möglichen Bereich von ECS-Schätzungen aus, was eine fundierte Vermutung ist, die auf fundierten Vermutungen basiert. Sie haben keine unabhängigen Beobachtungen, an denen sie sich orientieren könnten, und sie schließen mehrere von Fachleuten überprüfte, immer noch gültige Schätzungen aus, die unter ihrem Minimum liegen. Sie geben keinen Grund dafür an; sie ignorieren einfach die Arbeit von Newell und Idso. Die Arbeit von Soon war noch nicht veröffentlicht worden, also haben sie eine Ausrede.
Mehrere Sätze von Beobachtungen und mehrere Forscher, die in diesen Beiträgen zitiert werden, führen uns zu der Annahme, dass die Klimasensitivität auf CO2 weniger als 1°C/2xCO2 betragen könnte. Außerdem kann der SATS-Faktor durchaus weniger als oder gleich 0,1°C pro W/m² sein. Man vergleiche dies mit dem SATS-Wert des IPCC von 0,49°C pro W/m2, der wahrscheinlich nur in ariden Regionen und an Land angemessen ist. Warum sollte man ihn über den Ozeanen verwenden, wo die Konvektion fast die gesamte Abkühlung bewirkt?
Die „Konsens“-Schätzungen der Auswirkungen von Treibhausgasen, insbesondere CO2, auf das Klima und die globale Erwärmung sind die gleichen wie vor 42 Jahren. Die Unsicherheit hat sich nicht verringert. Beobachtungen entkräften heute die hohe vom IPCC modellierte Klimasensitivität, genauso wie sie es 1979 für den National Research Council taten.
Man bedenke, dass selbst die alarmierendste Schätzung der Erwärmungswirkung von CO2 winzig ist. Sie ist so klein, dass sie nicht gemessen werden kann, was der Hauptgrund dafür ist, dass sich die Schätzungen nicht verbessert haben. Wie kann man etwas messen, das man nicht erkennen kann?
Ich denke, dass wahrscheinlich jeder anerkennt, dass die Klimasensitivität auf die menschlichen Emissionen von CO2 und anderen vom Menschen verursachten Treibhausgasen der Schlüssel zur Beilegung der großen Klimadebatte ist. Ob die Klimasensitivität, ob wir sie nun ECS, TCR oder „CS“ nennen, hoch oder niedrig ist, spielt eine große Rolle. Wenn die Klimasensitivität zum Beispiel weniger als 1,2 beträgt, was sehr gut möglich ist, würde es über 200 Jahre dauern, bis wir die „magischen“ zwei Grad globaler Erwärmung erreichen, die manche für gefährlich halten. Ich verwende bewusst den Begriff „magisch“, denn es gibt kaum Beweise dafür, dass 2°C Erwärmung wirklich gefährlich sind. Immerhin ist die Welt jetzt fünf Grad kühler als im Durchschnitt des Phanerozoikums und die Menschen leben derzeit sowohl in Grönland, wo die Wintertemperaturen -50°C betragen, als auch in der Sahara, wo die Sommertemperaturen 50°C erreichen.
Es ist furchtbar traurig, dass wir, nachdem wir Milliarden von Dollar und unzählige Arbeitsstunden ausgegeben haben, den Bereich der Klimasensitivität gegenüber CO2 seit 1979 nicht eingegrenzt haben. Es ist an der Zeit, erwachsen zu werden und zu erkennen, dass die Messung dieser winzigen Zahlen heute nicht mehr möglich ist. Wir sollten auch erkennen, dass die Zahlen zur Klimasensitivität, die wir messen müssen, so klein sind, dass es unwahrscheinlich ist, dass sie eine Rolle spielen. Möller schrieb im Jahre 1963:
„Die Wirkung einer CO2-Erhöhung von 300 auf 330 ppm kann durch eine Änderung des Wasserdampfgehaltes von 3 Prozent oder durch eine Änderung der Bewölkung von 1 Prozent ihres Wertes vollständig kompensiert werden, ohne dass es überhaupt zu Temperaturänderungen kommt. Damit wird die Theorie, dass Klimaschwankungen durch Schwankungen des CO2-Gehaltes bewirkt werden, sehr fragwürdig.“ (Möller, 1963).
Dies ist auch heute noch so. Eine äußerst kleine Änderung der Bewölkung oder eine kleine Änderung in der Verteilung der Wolkentypen oder eine winzige, nicht wahrnehmbare Änderung des gesamten atmosphärischen Wasserdampfs könnte jede Änderung aufgrund von zusätzlichem CO2 vollständig auslöschen. Wie Lindzen und Newell schon vor Jahrzehnten gezeigt haben, können diese Veränderungen (oder Rückkopplungen) automatisch erfolgen. Es ist besonders wichtig für das Klima-Establishment, die Medien und die „klimatisierten“ Politiker und Bürokraten zu erkennen, wie wenig wir wissen. Modellergebnisse sind keine Beobachtungen, sie können vielleicht richtungsweisend sein, aber sie sind nutzlos für die Bestimmung der Klimasensitivität, es sei denn, sie können das zukünftige Klima genau vorhersagen, was bis heute nicht geschehen ist. Was den Klimawandel anbelangt, spielt der Mensch wahrscheinlich keine Rolle, soweit man das heute sehen kann. Wir spielten 1979 keine Rolle, wir tun es heute nicht, und selbst falls doch, könnten wir ihn sowieso nicht messen.
Link: https://andymaypetrophysicist.com/2021/07/07/climate-sensitivity-to-co2-what-do-we-know-part-2/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Was sollten Sie tun, wenn Bundesbeamte mit Fragen über Ihre persönlichen Gesundheitsentscheidungen an Ihre Tür klopfen
Joe Biden kündigte diese Woche an, dass er „Surge Response Teams“ der Bundesregierung beauftragt habe, in Gemeinden und Nachbarschaften mit „niedrigen Impfraten“ zu gehen, bis hin zu dem Punkt, „an Türen zu klopfen“ und die Menschen unter Druck zu setzen, sich impfen zu lassen.
Sein Pressesprecher, Jen Psaki, sagte, diese Bundesagenten kämen nur an unsere Türen, weil sie sich sehr um uns „sorgen“ und nicht sehen wollen, wie wir am CCP-Virus sterben.
„Wir haben die Informationen, die sie brauchen, um zu sehen, wie sicher und zugänglich der Impfstoff ist“, sagte Psaki in ihrem täglichen Pressebriefing am Dienstag, den 6. Juli.
Ist das der Grund, warum etwa die Hälfte der Amerikaner sich weigern, diese Injektion zu bekommen? Weil es nicht zugänglich ist? Es hat sicher nichts mit der miserablen Sicherheitsbilanz zu tun, mit einer Rekordzahl von gemeldeten Todesfällen und Impfschäden … Und der scheinbar grenzenlose Druck, die Spritze zu bekommen – mit multinationalen Konzernen, die ihre ganze Macht gegen uns einsetzen und unsere Jobs und Existenzen bedrohen – das würde in den Köpfen der Menschen doch sicher keine Alarmsirenen auslösen, oder?
Warum zum Beispiel erwägt das Militär, den Impfstoff bereits im September vorzuschreiben, wenn nur etwa 20 US-Soldaten an COVID gestorben sind?
Warum werden Kinder zur Impfung ermutigt, wenn so wenige an COVID erkrankt oder gestorben sind?
Dies ist nicht der erste Virus, der auftaucht, noch ist es der tödlichste. Aber noch nie gab es einen derartigen Druck auf die Menschen, eine bestimmte medizinische Behandlung zu akzeptieren, geschweige denn eine, die keine vollständige FDA-Zulassung hat und mit „Warp-Geschwindigkeit“ auf den Markt gebracht wurde.
Sie denken, wenn sie das hypnotische Mantra „sicher und effektiv“ oft genug wiederholen, werden die Leute es glauben. Aber letztendlich wird es dennoch mindestens 35 bis 40 Prozent der Amerikaner geben, die die Argumente einfach nicht glauben.
Und warum? Weil sie die Berichte über die Tausenden von Toten und Verletzten lesen, die von den Mainstream-„Nachrichten“ ignoriert oder heruntergespielt werden. Die jüngste Tragödie war ein gesunder 13-jähriger Junge in Michigan, Jacob Clynick, der im Schlaf starb, nachdem er die zweite Pfizer-Spritze bekommen hatte.
Wenn Sie zu den Millionen gehören, die das Impfen mehr fürchten als das Virus, was Ihr gutes Recht ist, wie gehen Sie dann am besten mit einem Bundesagenten um, der an Ihrer Tür steht und Sie vom Gegenteil überzeugen will?
Ich bin versucht, ein Bild von Jacob Clynick in stillem Protest hochzuhalten.
Ich habe den Rat mehrerer Verfassungsrechtler eingeholt und hier ist, was sie zu sagen hatten.
John Whitehead ist Gründer und Präsident des Rutherford-Instituts in Charlottesville, Virginia, und vertritt seit mehr als 45 Jahren Bürgerrechtsfälle gegen die Regierung. Er sagte, das erste, was man sich merken sollte, ist, dass diese Agenten mit einem einzigen Ziel zu Ihnen nach Hause kommen.
„Sie sind nur aus einem Grund da: um Informationen über Sie zu sammeln“, sagte er. „Das kann nicht gut für Sie sein.“
Sie könnten diese Informationen erhalten, indem sie Sie direkt befragen, oder indem sie Ihre Nachbarn bitten, Sie zu verpfeifen.
„Die Datensammlung ist außer Kontrolle geraten. Google, Amazon, Facebook sammeln alle persönliche Informationen über ihre Nutzer und sie arbeiten dabei mit den Regierungen der Welt zusammen“, sagte Whitehead. „Wir müssen hier also wirklich vorsichtig sein, denn die Regierung hat keine gute Bilanz diesbezüglich, wie sie die gesammelten Daten verwendet.“
Whitehead rät den Leuten, „No Trespassing“-Schilder an allen Zugangspunkten zu ihrem Grundstück aufzustellen.
„Sie bitten sie einfach, zu gehen“, sagte Whitehead. „Sie sind in keiner Weise verpflichtet, ihre Fragen zu beantworten.
„An dem Punkt, an dem Sie sie bitten, Ihr Grundstück zu verlassen, haben sie es unerlaubt betreten. Ich rate den Leuten, Verbotsschilder aufzustellen, weil das die Sache einfacher macht, aber selbst wenn Sie kein Schild haben, sind sie unbefugt eingedrungen, sobald Sie sie auffordern, Ihr Grundstück zu verlassen.“
NEWS UPDATE: Am Donnerstag, 8. Juli, einen Tag nachdem dieser Artikel veröffentlicht wurde, sagte Xavier Bacerra, der US-Gesundheitsminister, es ginge „die Regierung absolut etwas an“, zu wissen, welche Amerikaner geimpft worden sind und welche nicht.
„Eine Form der Einschüchterung“
Viele Menschen fühlen sich eingeschüchtert, wenn sie mit einem Regierungsvertreter konfrontiert werden. Die Regierung weiß das.
„Es ist eine Form der Einschüchterung“, sagte Whitehead. „Die meisten Menschen sind ängstlich und so werden sie sagen: ‚Okay, was müssen Sie wissen?‘ Ich würde keine Fragen beantworten, bei denen es Ihnen unangenehm ist, über Ihre Impfgeschichte oder irgendetwas anderes zu antworten. Je mehr Informationen Sie ihnen geben, desto mehr kann es gegen Sie verwendet werden.“
Er sagte, es sei Zeitverschwendung, zu versuchen, sie davon zu überzeugen, warum Sie den Impfstoff nicht wollen, weil sie vor Ihrer Tür stehen, um Sie dazu zu bringen, ihn zu nehmen.
„Ich plädiere dafür, nichts zu ihnen zu sagen. Bitten Sie sie einfach [höflich, aber bestimmt], zu gehen.
„Ich denke, das Problem in Amerika ist, dass die Leute, die meisten Leute, keine Ahnung haben, was ihre Rechte sind,“ fügte er hinzu. „Nach dem Ersten Verfassungszusatz müssen Sie nicht mit Regierungsbeamten sprechen, Sie haben ein Recht gegen unangemessene Durchsuchungen und Beschlagnahmungen nach dem Vierten Verfassungszusatz und das Recht zu schweigen nach dem Fünften Verfassungszusatz. Jeder kann an Ihre Tür klopfen, es sei denn, Sie haben ein „No Trespassing“-Schild, aber wenn Sie aus dem Fenster schauen und Regierungsbeamte sehen, und Sie sehen, wie sie sich umschauen, durch die Fenster spähen, liegt meiner Meinung nach eine Verletzung des Vierten Verfassungszusatzes vor. Sie können an der Tür klingeln, aber sobald Sie sie darauf aufmerksam machen, dass es Zeit für sie ist zu gehen, können sie nicht auf Ihrem Grundstück bleiben.“
Er rät den Leuten, sofort die örtliche Polizei zu rufen und einen Eindringling auf ihrem Grundstück zu melden.
„Es ist klar, dass, wenn Sie Eigentum besitzen und diese Leute es dann betreten und sagen, Sie hätten diese Fragen zu beantworten, dies einfach nicht der Wahrheit entspricht“.
„Das ist an sich schon eine Propaganda-Aktion, und sie werden ziemlich detaillierte Fragen stellen. Wenn diese Agenten zum Beispiel irgendwelche Waffen in Ihrem Haus sehen sollten, öffnet das die Tür zu anderen Problemen. Das erste, was ich sagen würde, ist, dass ich die Polizei rufen werde, wenn Sie mein Grundstück nicht sofort verlassen.“
Whitehead sagte, es sei wichtig, so deutlich wie möglich zu sein. Und vielleicht möchten Sie Ihre Begegnung mit dem Regierungsbeamten auf Video aufnehmen.
„Sagen Sie einfach: ‚Sir, ich rufe jetzt die Polizei‘, aber Sie müssen deutlich machen, dass Sie wollen, dass sie gehen und dass sie gegen das Gesetz verstoßen. Sie sind unbefugt eingedrungen. Ihre Gesundheit geht niemanden etwas an.“
Parallelen zu Nazi-Deutschland
Mat Staver, Gründer und Vorsitzender des in Orlando, Florida, heimischen „Liberty Counsel“, sieht Parallelen zu den 1930er Jahren in Deutschland.
„Dies ist eine Erinnerung an das, was in Nazi-Deutschland passiert ist, als Hitler versuchte, die Juden ins Visier zu nehmen, indem man eine Volkszählung verwendete, um persönliche Informationen zu bekommen,“ sagte mir Staver.
Die Nazis benutzten die deutsche Tochtergesellschaft eines amerikanischen Unternehmens, IBM, um Daten über die Bürger zu sammeln und ihre Ziele zu identifizieren.
„Hitler heuerte IBM an und IBM stellte Tausende von Mitarbeitern ein, um eine rassistische Volkszählung durchzuführen, um die Juden zu identifizieren, und sobald Hitler diese Daten hatte, schuf IBM ein System, um die Daten mit den Beschäftigungsdaten und auch mit den Daten der Finanzinstitute abzugleichen, um Hitler letztendlich zu helfen, die Juden zu pulverisieren“, sagte Staver. „Das war der Zeitpunkt, an dem sie den Massentransfer von Juden in Ghettos und schließlich in Gefangenenlager begannen. Wir waren also schon einmal auf diesem Weg, wo eine Regierung versucht, Menschen zu zwingen, indem sie von Tür zu Tür geht und persönliche Informationen über Menschen sammelt.“
Mehr über diese tragische Geschichte erfahren Sie in dem 2012 erschienenen Buch „IBM and the Holocaust: The Strategic Alliance between Nazi Germany and America’s Most Powerful Corporation“ von Edwin Black.
Als Hitler 1933 begann, seine Macht zu festigen, war es ein vorrangiges Ziel, die 600’000 deutschen Juden zu vernichten, aber zuerst mussten sie identifiziert werden.
Im Folgenden finden Sie einen Auszug aus einer Rezension von Blacks Buch durch die „Alliance for Human Research Protection“.

„Eine Frage, die sich Historikern jahrzehntelang entzogen hatte, war, wie die Nazis an Listen von Juden – nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa – kamen, die sie schnell zur Deportation und schließlich zur Vernichtung zusammentrieben. Black verfolgte diese Frage, bis er die Antwort fand: IBM und seine deutsche Tochtergesellschaft, die nach Herman Hollerith benannt war, der IBM 1896 als Unternehmen für Volkszählungstabellen gegründet hatte.
„Aber als IBM Deutschland sein philosophisches und technologisches Bündnis mit Nazi-Deutschland einging, bekamen Volkszählung und Registrierung eine neue Aufgabe. IBM Deutschland erfand die rassische Volkszählung, bei der nicht nur die Religionszugehörigkeit, sondern auch die Abstammung über Generationen hinweg erfasst wurde. Das war die Datenlust der Nazis. Nicht nur, um die Juden zu zählen, sondern um sie zu identifizieren.
„Die Registrierung von Personen und Vermögenswerten war nur eine der vielen Anwendungen, die Nazi-Deutschland für Hochgeschwindigkeits-Datensortierer fand. Die Zuteilung von Lebensmitteln wurde anhand von Datenbanken organisiert, was Deutschland erlaubte, die Juden auszuhungern. Sklavenarbeit wurde größtenteils durch [IBM] Lochkarten identifiziert, verfolgt und verwaltet.“
Interessanterweise ist IBM heute auch an der Erstellung von digitalen Gesundheitspässen beteiligt und arbeitet zusammen mit dem Impfstoffhersteller Moderna am New Yorker „Excelsior Pass“, der für alle Besucher von Sportveranstaltungen oder anderen Großveranstaltungen in New York erforderlich ist.
Microsoft arbeitet ebenfalls mit den Schulen der Stadt Los Angeles und „Anthem Health“ zusammen, um das QR-Gesundheitsportal „Daily Pass“ zu implementieren, das jeden Schüler in diesem Bezirk unter der Prämisse des „Schutzes“ vor COVID erfassen wird.
Die freiwilligen „Gesundheitspässe“, die jetzt eingeführt werden, sind nur die Spitze des Eisbergs. In Kürze werden sie verpflichtend werden, und dann werden ungeimpfte Personen effektiv aus der Gesellschaft ausgeschlossen“, schreibt Dr. Joseph Mercola in seinem Artikel „IBM Partners with Moderna for COVID-Reset“.
„Gesundheitspässe sind mit der weitaus breiteren Agenda verbunden, die als der „Große Reset“ bekannt ist, der eine komplette Neugestaltung der Lieferketten und der Organisationsstrukturen des Kapitals beinhaltet,“ warnt Mercola.
Staver sagte, die Motive der Regierung, solche Anstrengungen zu unternehmen, um Menschen zur Akzeptanz eines unerprobten Impfstoffs zu bringen, sollte angesichts seiner schrecklichen Sicherheitsbilanz in den ersten sechs Monaten seiner Einführung in Frage gestellt werden.
Seit der Einführung des COVID-Impfstoffs am 14. Dezember 2020 wurden dem bundesweiten „Vaccine Adverse Event Reporting System“ fast 7.000 Todesfälle und mehr als 25.000 schwere Verletzungen gemeldet. Das sind mehr gemeldete Todesfälle als für alle anderen Impfstoffe zusammen, seit das VAERS-System vor 30 Jahren eingerichtet wurde. Einige Experten, darunter eine Harvard-Studie, haben geschätzt, dass die an VAERS gemeldeten unerwünschten Ereignisse nur 1 bis 10 Prozent der tatsächlichen Zahl ausmachen.
„Präsident Gerald Ford versuchte, die Menschen zu verpflichten, zu zwingen, den mit Warp-Geschwindigkeit entwickelten Schweinegrippe-Impfstoff zu nehmen, woraufhin Menschen schlecht auf den Stoff reagierten, und nach 53 Todesfällen wurde das Impfstoff-Programm abgebrochen“, sagte Staver. „Er ging nicht von Tür zu Tür, aber er benutzte die Regierung und die Medien, um die Menschen durch Propaganda unter Druck zu setzen, und wir haben jetzt jeden einzelnen Tag mehr als 53 Todesfälle, die durch diesen Impfstoff verursacht werden. Trotzdem pushen sie ihn weiterhin.
„Ich kann Ihnen sagen, dass diese Leute sich was werden anhören müssen, wenn sie an die Türen der Leute klopfen, die nicht geimpft sind und das auch nicht wollen“, fuhr Staver fort. „Ich denke, wenn sie glauben, dass sie diejenigen Amerikaner, die noch nicht geimpft sind, irgendwie dazu überreden könnten, die Spritze zu nehmen, dann werden sie eine große Überraschung erleben.“
Wie wird Staver reagieren, wenn einer von Bidens Lakaien an seine Tür klopft?
„Ich werde ihnen sagen, dass ich nicht will, dass sie an meine Tür klopfen, und wenn sie es tun, dann kümmere ich mich selbst um meine gesundheitlichen Entscheidungen, und das ist keine Angelegenheit der Bundesregierung.“
KrisAnne Hall ist eine weitere Verfassungsanwältin, die denjenigen Ratschläge gibt, die nicht in der Stimmung sind, mit Bidens Propagandakollaborateuren zu sprechen.
Auf ihrer Website KrisAnneHall.com bietet sie ein kostenloses Formular zur Warnung vor unbefugtem Betreten an, das Sie ausdrucken und jedem ungebetenen Regierungsvertreter, der auf Ihrem Grundstück auftaucht, überreichen können. Sie bietet die folgenden rechtlichen Tipps:
- Sie müssen KEINE FRAGEN beantworten oder KEINE AUSSAGE gegenüber einem Vertreter der Regierung oder einem Bevollmächtigten machen (5. Zusatzartikel der US-Verfassung und entsprechender Abschnitt der Verfassung Ihres Staates)
- Die bloße Aufforderung an einen Agenten, sich zu identifizieren, bedeutet nicht, dass Sie auf Ihre Rechte verzichten.
- Kein Regierungsbeamter oder Bevollmächtigter darf Ihr Eigentum, Ihr Haus oder Ihr Geschäft ohne einen ordnungsgemäß erhaltenen Durchsuchungsbefehl betreten (4. und 5. Zusatzartikel der US-Verfassung und entsprechende Abschnitte der Verfassung Ihres Staates).
- Das bloße Verlangen nach einer Kopie des Durchsuchungsbefehls bedeutet nicht, dass Sie auf Ihre Rechte verzichten.
- Sie haben das Recht, jeden Regierungsbeamten oder Beauftragten aufzufordern, Ihr Grundstück zu verlassen, wenn er keinen ordnungsgemäß erwirkten Durchsuchungsbefehl vorlegen kann (4. und 5. Zusatzartikel der US-Verfassung und entsprechende Abschnitte der Verfassung Ihres Staates).
- Die bloße Aufforderung an einen Vertreter oder Bevollmächtigten der Regierung, Ihr Grundstück zu verlassen, bedeutet nicht, dass Sie auf Ihre Rechte verzichten.
- Wenn sich ein Vertreter oder Beauftragter der Regierung weigert, Ihr Grundstück zu verlassen oder auf Ihr Grundstück zurückkehrt, nachdem er vor dem Betreten oder der Rückkehr gewarnt wurde, hat dieser Vertreter oder Beauftragte das Verbrechen des Hausfriedensbruchs begangen und muss verhaftet werden (Gesetz des Bundesstaates, 4. und 5. Zusatzartikel der US-Verfassung und entsprechende Abschnitte der Verfassung des Bundesstaates, bestätigt durch Urteile des Obersten Gerichtshofs).
- Sie haben das Recht, Audio-, Video- oder Fotoaufnahmen von Regierungsvertretern oder Bevollmächtigten auf Ihrem Grundstück zu machen, entweder mit oder ohne Zustimmung dieser Vertreter oder Bevollmächtigten (mehrere Bundesgerichtsgutachten erkennen an, dass der Erste Verfassungszusatz das Filmen von Beamten und öffentlichen Bediensteten eindeutig schützt).
Der Beitrag Was sollten Sie tun, wenn Bundesbeamte mit Fragen über Ihre persönlichen Gesundheitsentscheidungen an Ihre Tür klopfen erschien zuerst auf uncut-news.ch.
Das „Baerbock-Phänomen“: SPD und Grüne jetzt gleich auf!
Es könnte knapp werden. Bis zur nächsten Bundestagswahl sind es noch 11 Wochen, wenn die Grünen dank Annalena Baerbock weiterhin 1 Prozent pro Woche verlieren, landen sie dann bei 6 Prozent. Da muss also noch was gehen.
Aber schon jetzt stehen die Zeichen auf Hoffnung:
SPD und Grüne sind in der Wählergunst wieder gleichauf. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut INSA wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, verlieren die Grünen einen Punkt zur Vorwoche und kommen nun auf 17 Prozent. Die Sozialdemokraten können ihren Wert aus der Vorwoche halten und kommen ebenfalls auf 17 Prozent.
Die Union bleibt stabil bei 28 Prozent und hat damit inzwischen einen Vorsprung von elf Prozentpunkten gegenüber den beiden zweitplatzierten Parteien. Jeweils einen Punkt zulegen können in dieser Woche die AfD (elf Prozent) und die Linke (acht Prozent), die FDP bleibt stabil bei zwölf Prozent. Die sonstigen Parteien würden sieben Prozent der Stimmen auf sich vereinen (minus eins).
Eine rechnerische Mehrheit im Bundestag hätten damit ein Jamaika-Bündnis aus Union, Grünen und FDP und eine „Deutschland-Koalition“ der Union mit SPD und FDP, aber nicht Schwarz-Grün oder eine Ampel-Koalition. In der Kanzler-Direktwahlfrage können allerdings alle drei Kandidaten leicht zulegen. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz kommt ebenso wie Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet in dieser Woche auf 19 Prozent (beide +1).
Auch Annalena Baerbock gewinnt einen Prozentpunkt hinzu und kommt nun auf 15 Prozent. 36 Prozent würden keinen der drei Kandidaten wählen. Für die Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut INSA vom 5. bis zum 9. Juli 2021 insgesamt 1.352 Menschen.
Frage: „Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wie würden Sie wählen?“ Am 9. Juli wurden zusätzlich 1.001 Menschen befragt. Frage: „Angenommen, Sie könnten den Bundeskanzler bzw. die Bundeskanzlerin direkt wählen und hätten die Wahl zwischen Armin Laschet von der CDU, Annalena Baerbock von den Grünen und Olaf Scholz von der SPD: Für wen würden Sie sich entscheiden?“
Die Grünen sind damit also definitiv aus dem Rennen, denn Schwarz-Grün gibt es unter diesen Umständen nicht und ob die FDP ein Jamaika-Bündnis eingeht, bleibt fraglich. Die SPD will nicht mehr Junior-Partner sein.
Es bleibt also spannend und die AfD könnte das Zünglein an der Waage sein. Könnte. (Mit Material von dts)



