Kategorie: Nachrichten
7 Monate geleugnet: Mainstream gibt Gesichtslähmungen als Impf-Folge zu
Wochenblick berichtete bereits im Dezember, als die umstrittenen Vakzine in der EU noch nicht einmal eine Notfall-Zulassung hatten, über die Gefahr einer temporären oder gar permanenter Gesichtslähmung als mögliche Nebenwirkung beim Pfizer/Biontech-Impfstoff. Dafür wurden wir und andere freie Medien attackiert, man bemühte jede Mental-Akrobatik, um das Phänomen hinweg zu leugnen. Nachdem eine medizinische Zeitschrift nun den Fall eines eigentlich kerngesunden Mannes (61) nachzeichnet, muss auch der Mainstream zugeben: Doch, diese höchst unangenehme Impfreaktion ist sehr wohl möglich.
- Wissenschaftler dokumentierten: Mann bekam zweimal Gesichtslähmung – nach beiden Impfdosen mit Pfizer/Biontech-Serum
- Wochenblick berichtete vor sieben Monaten – Mainstream dementierte über ein halbes Jahr lang jeden Zusammenhang
- Obwohl offizielle Stellen spätestens im April erste Anhaltspunkte haben, wartete man noch Monate ab, ehe die Erkenntnis durch Einzelfall an Öffentlichkeit drang
Mann (61) bekam Lähmungen direkt nach Impfgaben
Unter anderem der „Kurier“ berichtet nun über einen in der Fachzeitschrift „BMJ Case Report“s von Wissenschaftlern beschriebenen Fall. Ein 61-jähriger Mann bekam zwei Dosen des Pfizer/Biontech-Vakzins. Nur wenige Stunden nach beiden Impfgaben erlitt der Mann eine sogenannte Bell-Lähmung im Gesicht. Dabei ist zumindest temporär eine Gesichtshälfte entstellend gelähmt. Zwar können die Forscher einen kausalen Zusammenhang nicht zweifelsfrei feststellen – aber sie kommen dennoch zum Schluss: Ja, diese Gesichtsnervenlähmung kann mit einiger Wahrscheinlichkeit mit der Impfung zusammenhängen.
Angeblich, so schreibt der „Kurier“, handle es sich – der Patient hat übrigens offenbar keine Vorerkrankungen um „die erste Beschreibung eines solchen Falls in der medizinischen Literatur von zwei getrennten einseitigen Gesichtslähmungen kurz nach jeder Dosis eines Covid-19-Impfstoffs.“ Das stimmt allerdings nur, wenn man dies auf exakt diese ellenlange Definition herunterbricht. Denn schon in der Pfizer-Studie vor der Zulassung des Vakzins wurden vier Fälle von Bell-Lähmungen beschrieben.
Mainstream dementierte einen Zusammenhang
Damals wiegelte der Mainstream noch ab und fand die absurdesten Erklärungen. So behauptete etwa „SWR Wissen“ seinerzeit, dass das Auftreten von vier Lähmungen bei einer Gruppen von 20.000 Menschen „durchaus normal“ sei. Dabei handle es sich um die sogenannte „Hintergrundinzidenz“ im Volk. Die Lähmungen wären „vermutlich auch ohne Impfungen aufgetreten“, beruft sich das öffentlich-rechtliche Portal auf ein Dokument der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA.
Auch die selbsterklärte Faktenchecker-Plattform „Mimikama“ beteiligte sich an derartigen Spekulationen. Als der Bericht einer mutmaßlichen Krankenschwester sich im Netz verbreitete, die über ähnliche Symptome klagte, stellte man dort die Authentizität des Materials in Abrede. Man verharmloste zudem: „Eine solche Lähmung geht üblicherweise von selbst wieder vorbei, als tatsächliche Nebenwirkung oder gar als „Impfschaden“ kann man sie jetzt noch überhaupt gar nicht bezeichnen.“
Warum dauerte die Erkenntnis monatelang?
Aber nicht nur im medialen Bereich spielte man diese Berichte herunter. Auch die „Deutsche Gesellschaft für Neurologie“ schrieb Mitte Jänner, dass „ein direkter kausaler Zusammenhang zwischen der Impfung und dem Auftreten von Gesichtslähmungen eher unwahrscheinlich zu sein scheint.“ Einige Monate später hielt das Robert-Koch-Institut – inzwischen traten auch in Israel neun solche Fälle auf – einen Zusammenhang immerhin für möglich. Eine ähnliche Öffentlichkeit wie die ursprünglichen Dementis erreichten diese vorsichtigen Zugeständnisse in der Folge aber nicht mehr.
Bis jetzt: Nach dem Fall des 61-Jährigen, den die medizinische Literatur dokumentiert, ist es plötzlich eine „weitere mögliche Nebenwirkung“ – so als handle sich bei einer potenziell entstellenden Lähmung um einen kleinen Schnupfen. Weltweit stehen zugelassenen Corona-Impfstoffe im Verdacht für bis zu über einer Million Nebenwirkungen und unzählige Todesfälle in ihrer zeitlichen Nähe mitverantwortlich zu sein. Wie schon bei den Hirnthrombosen, bei denen die EU-Arzneimittelbehörde EMA lange Zeit die Warnungen renommierter Experten ignorierte, stellt sich bei den Gesichtslähmungen die Frage, warum man der Sache nicht schon eher auf den Grund ging…
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WDR-Restle: Wer solidarisch und hilfsbereit ist, ist ein Nazi
Georg Restle, Anchor der WDR-Sendung „Monitor“, betätigte sich heute früh eifrig an der Verleumdungs- und Denunzierungskampagne gegen Helfer vor Ort in den Katastrophengebieten, die von linken Schreibtischtätern und Maulhelden neuerdings unter Generalverdacht einer „rechten“ Gesinnung gestellt werden. Es passt wie die Faust aufs Auge: Der Chefagitator ausgerechnet des Senders, dessen unterlassene Warnungen und Nichtinformationen bei der Flutkatastrophe vergangene Woche womöglich etliche Menschen das Leben gekostet haben, beleidigt nun die, die vor Ort anpacken und Leid lindern helfen.
Jouwach hatte bereits heute früh, im Zusammenhang mit einem nicht minder unterirdischen Post der Polizei Rheinland-Pfalz, über Restles entsprechenden Tweet geschrieben. Weil’s so schön war, hier nochmals zur Gedächtnisauffrischung:
(Screenshot:Twitter)
So sieht er aus, der Beitrag zwangsgebühren-apanagierter öffentlich-rechtlicher Journalisten zu einer epochalen Katastrophe – die somit maximal ausgeschlachtet wird: Für die Klimapropaganda, indem eine absurde Kausalität zwischen Deutschlands Beitrag zum CO2-Eintrag (unter 2 Prozent des menschgemachten Anteils) und Starkregenereignissen konstruiert wird. Und anschließend für den „Kampf gegen Rechts„, indem die jetzt vor Ort in den zerstörten Gemeinden, in der Not gelebten Werte des Kommunitarismus (Nachbarschaftshilfe, Kameradschaft, Zusammenhalt der Volksgemeinschaft beim Wiederaufbau) als angeblich „rechte“ Topoi verschrieen werden.
„Wahre Helfer“ sind für Restle die mit der korrekten, statthaften Gesinnung – die anderen sind offenbar so wertlos wie der von ihnen beseitige Unrat und Schrott. Doch es geht noch dreckiger: Die linke Initiative „Zusammen gegen Intoleranz“ (ZGI), bei der nicht mehr klar feststellbar ist, ob es sich hier um Realsatire handelt, prangert sogar diejenigen Flutopfer an, die sich von den Falschen helfen lassen:
(Screenshot:Twitter)
Nicht nur also sind Solidarität und Hilfsbereitschaft „voll Nazi“; man soll gefälligst auch lieber absaufen, als sich von Rechten oder Gegnern der Flüchtlingspolitik helfen zu lassen. Das ist die gelebte Konsequenz der merkeldeutschen Zivilgesellschaft. (DM)
„Die Gedanken sind frei…“ – wie frei bitteschön?
PEI: Mehr als 100.000 schwere Nebenwirkungen in Deutschland gemeldet

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) berichtet über mehr als 100.000 gemeldete Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im zeitlichen Zusammenhang mit einer Covid-19-Impfung im vergangenen halben Jahr alleine in Deutschland. EU-weit sollen mehr als 1000 Tote im Zusammenhang mit der Covid-19 Impfung zu beklagen sein.
106.835 gemeldete Verdachtsfälle im Zusammenhang mit den neuarteigen Vakzinen hat das PEI seit Beginn der Impfkampagne am 27.12.2020 bis zum 30.06.2021 bisher registriert. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts seien bis zum 30.Juni insgesamt 74.871.502 Impfungen durchgeführt worden, davon 54.898.640 Impfungen mit Comirnaty (BioNTech), 6.471.052 Impfungen mit Spikevax (Moderna), 11.570.155 Impfungen mit Vaxzevria (AstraZeneca)und 1.931.655 Impfungen mit dem COVID-19-Impfstoff Janssen.
49.735 Verdachtsfälle wurden zur Impfung mit Comirnaty gemeldet, 14.153 Verdachtsfälle zu Spikevax, 39.398 Verdachtsfälle zu Vaxzevria und es gab 3.061 Meldungen zum COVID-19-Impfstoff Janssen.
Die Melderate betrug in dieser Zeit laut PEI für alle Impfstoffe zusammen 1,4 pro 1.000 Impfdosen, für Meldungen über schwerwiegende Reaktionen 0,1 pro 1.000 Impfdosen gesamt. Als „seltene“ Nebenwirkungen gelten u.a. Myokarditis und Perikarditis, auf die jetzt auch im Beipackzettel hingewiesen werden muss.
Ebenfalls selten – venöse und/oder arterielle Thrombosen in Kombination mit einer Thrombozytopenie (TTS), die in einigen Fällen tödlich endeten. Die Thrombosen können in zerebralen Hirnvenen, Milz-, Leber- oder Mesenterialvenen auftreten. Bei mehreren der betroffenen Patientinnen und Patienten wurden hohe Konzentrationen von Antikörpern gegen Plättchenfaktor 4 (PF4) sowie eine starke Aktivierung von Thrombozyten in entsprechenden Tests nachgewiesen. Die Dunkelziffer könnte weit höher sein, denn nicht alle TTS-Fälle würden an das PEI weitergeleitet werden.
„Es sind mehr Fälle eines Guillain-Barré-Syndroms (GBS) nach Vaxzevria in Deutschland gemeldet worden, als aufgrund der Anzahl geimpfter Personen zufällig erwartet würde, was auf ein Risikosignal hinweist“, meldet das PEI. Auch hier ist die Konsequenz eine Warnung im Beipackzettel. Gemeldet wurden auch Zyklusstörungen z.B. starke Menstruationsblutung, vaginale Blutung, Zwischenblutungen aber auch Dysmenorrhoe und postmenopausale Blutungen.
Insgesamt melde das PEI für das erste halbe Jahr in Deutschland nach der erstmaligen bedingten Zulassung eines COVID-19-Vakzins in der Europäischen Union (EU) 1.028 Todesfälle im Gefolge einer Impfung, so RTDeutschland. In dem genannten Zeitraum wurden insgesamt 74.871.502 Impfdosen verabreicht. (MS)
Anhörung von Dr. Fauci im US-Senat und was der Spiegel daraus macht

Dr. Fauci hat sich bei einer Anhörung im US-Senat ein heftiges Wortgefecht mit dem republikanischen Senator Rand Paul geliefert. Um zu verstehen, worum es dabei ging, ist wieder einmal die Vorgeschichte wichtig. Der Spiegel allerdings hat sie weggelassen, wie wir gleich sehen werden. Die amerikanische Spur zu Covid-19 Vor knapp drei Wochen hat der Spiegel […]
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„Wir werden die Schulen offen halten – so lange wie möglich“
Der Sommer ist heiß und keiner möchte jetzt an den Herbst denken, was auch nicht notwendig ist. Das neue Schuljahr beginnt in einigen Bundesländern nämlich schon Anfang August. Aber wie? Von Sönke Paulsen.
Der Beitrag „Wir werden die Schulen offen halten – so lange wie möglich“ erschien zuerst auf reitschuster.de.
Deutschland im Schlamm

Von WOLFGANG HÜBNER | Im Netz kursieren Spekulationen, die Katastrophenflut könnte absichtlich provoziert worden sein, um in Sichtweite der Bundestagswahlen dem etablierten politischen Personal Profilierungsmöglichkeiten zu verschaffen. So absurd diese Version auch sein mag, überschätzt sie auf jeden Fall die Fähigkeiten dieses Personals geradezu maßlos. Denn in Wahrheit haben die schrecklichen Ereignisse der letzten Tage […]
Quantenkommunismus und weitere Geheimnisse hinter Klaus Schwabs Erfolg
Vor einiger Zeit bin ich auf eine wenig beachtete Facette in der Biografie des neuen Sterns am Firmament des globalen Machtstrebens gestoßen. Es geht um Verbindungen der Familie von Klaus Schwab zu gleich mehreren Atomwaffenprogrammen des letzten Jahrhunderts. Dank der Nähe zur Bombe hatte Schwab schon in jungen Jahren einen unmittelbaren Zugang zu den globalen Machtzirkeln. Dieser Zugang in Verbindung mit Intelligenz, Ehrgeiz und dem besonderen Talent für Kommunikation und Menschenführung haben Schwab schließlich dahin gebracht, wo er heute ist. Es gibt aber noch ein weiteres bedeutendes Element, das essenziell war für seinen seltenen Erfolg. Es geht um die Quantentheorie und deren Praxisanwendung in Form von Quantencomputern als geradezu unwiderstehliches Objekt der Begierde für Kommunisten aller Art.
Klaus Schwabs Methodik
Für die Leser dieser Zeilen wird es keine Neuigkeit sein, wenn ich mich aus dem Fenster lehne und die Behauptung aufstelle, dass der Zustand des Weltgeschehens nicht von demokratischen Mehrheiten bestimmt wird, sondern von wenigen Macht- und Interessengruppen. Manche davon kennt man, andere fallen gerne aus dem Bewusstsein und wer weiß schon, welche Netzwerke es im Hintergrund noch gibt, die allzu leicht verwechselt werden mit sich selbst verstärkenden gruppendynamischen Prozessen.
Mit seinem World Economic Forum und den regelmäßigen Treffen in Davos hat es Klaus Schwab geschafft, quasi alle dieser Macht- und Interessengruppen an einen Tisch zu bringen. Für sich gesehen ist das bereits eine außergewöhnliche Leistung, vor allem da Schwab im Unterschied etwa zu Henry Kissinger keine Staatsmacht hinter sich weiß und auch nicht über ein zweistelliges Milliardenvermögen verfügt wie ein George Soros. Am Ende des Tages ist Schwab ausschließlich auf seine persönlichen Überzeugungskraft angewiesen.
Im Außenblick scheint mir Schwabs Vorgehen beim Netzwerken vor allem auf Lob für andere zu beruhen und dem Zuweisen einer großen Bedeutung für all jene, die er für sich gewinnen möchte. Vielen Menschen gefällt das, was insbesondere dann eine Rolle spielt, wenn man in der Öffentlichkeit steht, was immer auch mit viel Kritik verbunden ist. Vor allem aber geht ein derartiges Loben auch mit Respekt durch Dritte einher, die Schwab bereits zuvor in seinen Bann ziehen konnte und über die er lobend seine Grüße ausrichten lässt.
Es ist eine Art Schneeballsystem, das er betreibt, bei dem es allerdings nicht um Geld geht, sondern um Reputation und Respekt. Insofern ist es kein Wunder, dass Klaus Schwab heute nach vielen Jahrzehnten des fleißigen Netzwerkens ganz oben steht. Mittlerweile kann er sogar sämtliche anderen Figuren in der globalen Öffentlichkeit in ihrer Kontroversität übertrumpfen, obwohl sie ihren Aufstieg in das weltweite Bewusstsein mit weit höheren Einsätzen bezahlten.
Klaus Schwabs Zielgruppen
Schwabs Zirkel sind all jene, die an der Macht sind, oder sich in unmittelbarer Nähe davon befinden. Sein Kerngeschäftumfasste dabei lange Zeit vor allem Wirtschafts- und dezidiert Finanzzirkel . Mit steigender Reichweite erweiterte sich dieser Kreis sukzessive und es kamen immer öfters auch politische und indirekt die wissenschaftliche und kulturelle Zirkel hinzu. Sie alle haben ein Interesse an Schwabs Netzwerk und akzeptieren gerne dessen ideelle Führungsrolle und das aus den unterschiedlichsten Gründen.
Wirtschaftsmagnaten
Die Interessenhalter des wirtschaftlichen Großkapitals mögen Klaus Schwabs Konzept, da sie ihre Macht mit seinem Ansatz nicht verlieren, sondern diese sogar noch vergrößern können. In einer konstruierten Zukunft voller Konzernoligopole gehören die heutigen Konzerne, ihre Eigentümer und Lenker eindeutig zu den Gewinnern. Sie steigern ihre Bedeutung, ihren Wohlstand und können sich dank Schwabs eingebautem ökologischen und sozialen Ablasshandel dabei sogar noch gut fühlen. Gleichzeitig können sie zahlreiche Hindernisse hinter sich lassen bestehend aus dem Regulierungs- und Steuerdickicht, das die globale Vielstaaterei mit sich bringt.
Die Finanzwirtschaft
Auch die finanzwirtschaftlichen Zirkel stehen zu Schwab, weil sie unter seiner konzeptionellen Führung quasi eine Bestandsgarantie erhalten. Im großen Unterschied Schwabs Ansatz beinhalteten sämtliche Revolutionsversuche und Reformbewegungen der Vergangenheit unabhängig davon, ob diese von unten oder von oben orchestriert wurden, in der ein oder anderen Form die Idee einer Reform des Bankensystems. Das Ziel bestand meist entweder in einer rigiden Regulierung, oder der kompletten Übernahme durch den Staat. Als Grund dafür wird stets angeführt, dass es die vom jeweiligen Privatbankensystem verursachten Ineffizienzen bei der Wohlstandsallokation zu beseitigen gilt.
Bei Klaus Schwab dagegen steht das Schleifen der globalen Finanzindustrie keineswegs auf der Agenda. Im Gegenteil, die Inflation hält er für überwunden und sieht das Finanzkasino vielmehr als jenes Klo mit einem unbegrenzten Ablaufvolumen, in dem sich die permanent neu gedruckten MMT-Gelder versenken lassen. Für Großbanken entspricht das nicht weniger als einer Generalversicherung gegen Pleiten – und wer mag so etwas nicht? Es verspricht Gewinnmargen in nie dagewesenen Höhen. Folglich darf einen auch keineswegs wundern, dass von Jamie Dimon bis zur derzeitigen EU-Kassenwärtin quasi alle relevanten Spieler in der Finanzindustrie grünes Licht geben für Schwabs Vorstellungen von der Zukunft.
Politiker
Die hohe Politik mag Klaus Schwab, da er ihre Sucht nach Bedeutung bedient. Neben dem Rampenlicht, das er jedem gerne gibt, der ihm etwas geben kann, sind große Ausgabenprogramme zum Wohle der Menschheit das A-und-O der populären Politik. Klaus Schwabs Pläne beinhalten genau das und zwar nicht zu knapp. Wenn dann noch das finanzielle Fass ohne Boden hinzukommt, was ebenso in Schwabs Fahrplan enthalten ist, dann kann kaum noch ein gewählter Politiker der Versuchung widerstehen. Dies gilt insbesondere für jene Sorte Politiker mit einer leeren Stelle im Lebenslauf an jener Stelle, die für Kenntnisse in Finanzmechanik reserviert ist – etwas, das vermutlich für die große Mehrheit der heutigen Politelite gilt.
Sogar das politische Anbiedern an soziale und ökologische Partikularinteressen bietet Schwabs Programm den Politikern. Sie müssen also nicht einmal Angst haben, dass sie künftig auf das Ausschütten des Füllhorns über der eigenen Klientel verzichten müssen. Das jedenfalls strömt Schwabs Agenda aus und zwar in alle Richtungen der heute im Zeitgeist relevanten politischen Subkulturen. Da kleinlich-bescheidene Besserwisser in der Politik ohnehin nur selten zum Zug kommen, kann sich Klaus Schwab mit geschlossenen Augen auf die herrschende politische Klasse verlassen.
Technokraten
Auch Technokraten als eine Unterform der Politik bekommen bei Klaus Schwab das, wonach sie immer geträumt haben. Denn nur wenige unter ihnen sind so weitsichtig und unbeugsam, dass sie auch die Opportunitäten zu beachten bereit sind. Die Mehrzahl der heutigen Technokraten ist genauso idealistisch wie fleißig, was beides mit dem richtigen Rückenwind aus der Politik zu einer raschen und hohen Karriere führen kann. Und wer ganz oben ist, dem winkt das Lob aus Davos.
So kann Schwab auch auf die stets regierungsnahe Technokratenkaste bauen. Diese warten nur darauf, endlich neue Großprojekte beginnen zu dürfen, die nicht im Kleinklein des Alltagsgeschäfts zerrieben werden, sondern irgendwann real in der Landschaft stehen und dort dem staunenden Volk von Größe und Zukunft erzählen.
Ob Schwab die Macht dazu hat und es so kommen wird wäre zwar eine Frage, die es zu debattieren gälte. Doch es sieht ganz danach aus, als würde er die Technokratenriege zumindest mit ausreichend Phantasie beglücken zu können, dass sie nicht auf eine Rebellion gegen ihn verzichten, sondern sich anstrengen, ihre persönlichen Projekte in das große Portfolio zu bekommen.
Wissenschaftler
Schwabs technisch-wissenschaftlicher Ansatz ist auch nicht weniger reizend für Wissenschaftler quasi aller Disziplinen. Physiker und Mathematiker lassen sich von der Aussicht auf die Berechnung der Welt anziehen, was künftig mit Hilfe von Quantencomputern erfolgen soll, wobei diese selbstverständlich Ingenieure genauso wie Interpreten benötigen werden. Biologen und Mediziner wiederum sind begeistert von ihrer neuen Bedeutung und den Möglichkeiten, die sie anlässlich der Coronapandemie unter anderem auch durch Schwabs potentes Netzwerk verliehen bekamen.
Selbst für Sozialwissenschaftler und Ökologen hat Schwab genau das richtige parat, um sie geschlossen auf seine Seite zu ziehen. Die höchste Bedeutung will er ihnen beimessen und sie als Profis mit entsprechendem Budget und Befugnissen die bisher vermeintlich unbeachteten Menschheitsgeiseln bestehend aus Ungleichheit, Umweltzerstörung und einigen weiteren Zipperlein bekämpfen lassen.
Schwab wird an dieser wie auch an allen Stellen seiner Konzeption für die Zukunft genau so konkret, wie er muss und bleibt gleichzeitig – siehe etwa das Gendertehema – exakt so vage wie er kann. Das optimal die Anzahl jener aus dem akademischen Betrieb, die er auf seine Seite ziehen kann. Nicht zuletzt, und dieses Argument darf in der letztgenannten Absolventenclique nie außer Acht bleiben, verspricht Schwabs Ansatz über ESG-Ratings und andere neu einzuführende Standards zahlreiche Festanstellungen mit guter Bezahlung und im Zweifel ein Lob mit gemeinsamem Selfie-Foto von ganz oben. Wer würde bei einem solchen Angebot schon nein sagen…
Technerds
Selbst an die anwendungsorientierten Ebene der Wissenschaft hat Klaus Schwab bei seinen Plänen gedacht. Gemeint sind hiermit vor allem Technologiebegeisterte mit dem Drang zu Reichtum und größerer Bedeutung. Immer wieder führt diese Kombination in der digitalen Welt zu Umwälzungen, die in kurzer Zeit wie ein Tsunami über das bestehende Umweltsystem fegen und etwas völlig neues erzeugen. Es wäre nicht ausgeschlossen, dass Schwab aus dieser Ecke sogar Konkurrenz bekommen könnte. Allerdings ist er auch in dieser Richtung allen anderen weit voraus und zwar gleich drei ganze Schritte.
Denn erstens steht sein Ansatz für das systematische Anstreben unbegrenzter Rechenmacht. Auf dem Boden der Tatsachen wird dies zur Folge haben, dass sowohl Server- und Berechnungskapazitäten als auch extrem schnelle Internetzugänge an allen Orten auf der Welt absehbar zur Ramschware gemacht werden sollen. Nerds und Hacker lieben das und sie könnten es so großartig finden, dass sie sich auf Nimmerwiedersehen darin verlieren könnten.
Zweitens beinhaltet Klaus Schwabs Zukunftspfad die völlige Abschaffung der Privatspähre. Damit sollen den Quantencomputern maximal viele Informationen gestellt werden, so dass sie die nächste Runde im Volkswirtschaftsspiel optimal zu berechnen in der Lage sind. Uns allen wird es dann besser gehen, und das wird auch für jene intelligent-ambitionierten Nerds gelten, die sich diese neuen Möglichkeiten für den persönlichen Gewinn zu Nutze machen.
Drittens steht Schwabs Weg für das totale Tittytainment. Nerds werden dadurch nicht nur bei den computerseitigen Notwendigkeiten ihres Tuns mehr Ressourcen denn je zur Verfügung stehen, vielmehr wird das System sie auch dazu anreizen, die Ergebnisleistung der zentralen volkswirtschaftlichen Berechnung zu schlagen. Den Markt nämlich will Schwab keineswegs abschaffen, dessen potenzielle Dynamik wird erhalten bleiben. An der Basis seines Ansatzes steht lediglich die Erkenntnis, das bald schon niemand mehr mit den großen Zentralcomputern wird mithalten können. Sollte dies dennoch geschehen, dann käme das keinem konzeptionellen Bruch mit Schwabs Vorstellungen gleich, sondern würde am Ende zu noch besseren volkswirtschaftlichen Ergebnissen führen und damit mehr Wohlstand für alle.
Einzig die destruktive Seite der Nerdkultur könnte sich als Problem erweisen, beispielsweise über die Entwicklung von Tarn- oder Verzerrungsalgorithmen, die bei den Quantencomputern zu physikalischen Berechnungsdissonanzen führen könnten. Das aber wird absehbar extrem selten bleiben, weil es sich um eine überaus komplexe Materie handelt. Hinzu kommt, dass es ein derartiges Hacken quantenbasierter Zukunftssysteme eine ziemlich Besonderheit darstellen würde. Man kann davon ausgehen, dass jemand mit dieser Fähigkeit sehr schnell entdeckt würde – seit dies als Talent, oder als eine Gefahr für die gesamte Welt, die einfach zu groß wäre, um sie kritisch werden zu lassen.
Kulturschaffende
Fast nebensächlich in der größeren Betrachtung von Schwabs Zielgruppen scheinen Künstler aller Musen zu sein. Doch weit gefehlt. Denn auch von ihnen geht eine größere Bedeutung für das Gelingen von Schwabs Vorsellungen aus. Dies kann sich – siehe etwa die Ausfälle des alten Querulanten Jan Josef Liefers vor einiger Zeit – auf die Populärkunst beziehen, aber auch auf eher tiefer gehende Kunstschaffende, die den globalen Oberen Zehntausend zeigen, dass man auch dann glücklich sein kann, wenn man für etwas viel Geld bezahlt, nur um dann zusehen zu dürfen, wie es geschreddert wird. Das zeigt selbst dem Reichsten (oder Mächtigsten) die Endlichkeit des irdischen Daseins. So etwas erzieht zu Bescheidenheit und steigert die Macht des Künstlers über das Werk über jene des Käufers darüber.
Derlei Botschaften sind essenziell für Klaus Schwabs Pläne, er braucht Künstler für seine Metarevolution und dafür bezahlt er sie auch gerne und zwar mit dem, was sie am meisten mögen und auch mit dem, was bei ihnen an zweiter Stelle steht, und von dem Schwab mehr als genug zur Verfügung hat: Geld und Bedeutung. Nicht ohne Grund heißt es über die Politik, dass es sich dabei um Hollywood für Hässliche handelt. Die Vertreter beider Metiers haben sehr viel miteinander gemein. Kommen dann noch Produktionsgelder, Sonderauftritte und sonstige Beglückungen hinzu – etwa besondere Töpfe für Künstler zur Wiederankurbelung der Post-Corona Wirtschaft – dann ist zumindest der künstlerische Proteststurm gegen mögliche künstlerische Proteststürme sicher, falls doch mal einer aufmüpfig wird und gegen die großen Gestaltungspläne agitiert (siehe noch einmal siehe Liefers).
Zu den Kulturschaffenden würde ich übrigens auch jemanden wie Greta Thunberg hinzuzählen, die sich nebenbei übrigens auch an anderer Stelle gesundstößt, was ihr sicherlich viele nachmachen, die einen Aufmerksamkeitsplatz in der Nähe von Schwab zu vermarkten in der Lage sind. Sie und ihre Freund*ösen von der metapolitischen Front sind weniger Politiker als sie Künstler sind (siehe dazu auch der Verweis auf das Hollywood für besonders schöne).
Mit den Gretas dieser Welt lässt sich schließlich auch der zeitgenössische Haltungsjournalismus zur Gruppe der Künstler hinzuzählen. Spätestens seit Relotius handelt es sich bei diesem ebenso mehr um eine Kunst, denn um ein Handwerk. Dank des guten Gewissens, das in diesem künstlerischen Subgenre gerne vorherrscht und selbstverständlich bestückt mit weiteren Geldtöpfen, sowie hier und da einer Prise öffentliche Bedeutung kann sich Klaus Schwab auch beim medialen Komplex sicher sein, dass er auf seiner Seite steht.
Alle drei Standbeine der zeitgenössischen Kunst – bestehend aus dem Aktivismus, den Medien und und eigentlichen Kunst – stehen hinter Klaus Schwabs Vorstellungen von der Zukunft.
Klaus Schwabs Killer-App
Bei Lichte betrachtet komme ich nicht umhin als Klaus Schwab noch einmal ironiefrei meinen Respekt zollen, nachdem ich bereits in meinem Atombombenartikel nicht um ein Lob für seine bisherige Lebensleistung herumgekommen bin. Der Mann vereinigt einige Fähigkeiten auf sich, die sich in der Welt in dieser Dichte und Qualität äußerst selten finden. Oder besser gesagt: Quasi nie.
Eine dieser Fähigkeiten bestand darin, das er e schaffte, über die Jahre eine Elitenideologie zu entwickeln, die quasi niemanden außen vor lässt, der auf der Welt etwas zu sagen hat. Nicht einmal die Kommunisten in Peking sind in der Lage, inhaltlich einen substanziellen Einspruch gegen Schwab und seinen Ansatz zu erheben. Denn im Grunde machen sie es genau gleich wie er. Selbst die Frage der Konkurrenzsituation zwischen der KPCh und dem WEF scheint nur unter Ferner liefen zu laufen, da der technokratische Konzernkapitalismus nicht ausschließt, dass am Ende alles der KP gehören könnte.
Wirklich niemand auf der Welt mit etwas zu sagen hat Grund, sich über Klaus Schwabs Great Reset Pläne zu echauffieren. Man möge mich korrigieren, aber ich finde tatsächlich nur sehr wenige Gruppen, die sich an Schwabs Ansatz stören könnten. Mehr als die folgenden vier fallen mir jedoch nicht ein:
- Klassische Linke, die noch etwas auf Gewerkschaftsautonomie und demokratische Mitbestimmungsrechte geben. Klassische Gewerkschaften als deren politische Heimat jedoch befinden sich seit Jahrzehnten im Niedergang. Andere wurden bereits von Schwabs Netzwerk vereinnahmt, oder über seinen Ansatz des konzerninternen sozialen Ausgleichs schachmatt gesetzt. Noch schlimmer als bei den Gewerkschaften sieht es im mittelinken politischen Lager aus, das sich infolge einer umfassenden Selbstentwurzelung über den Verlauf der letzten beiden Generationen zielstrebig der Bedeutungslosigkeit nähert.
- Liberale und Libertäre, wobei Schwabs Assistent Philipp Rösler (FDP) ein imminentes Zeichen dafür ist, dass es nur noch Libertäre sind, die sich an Schwabs Konzernglobalismus stören. Diese Spezies jedoch führt in Deutschland und mit Ausnahme der Schweiz in ganz Europa ein Mauerblümchendasein. Ihr bekanntester politischer Vertreter ist hierzulande (meiner Einschätzung nach) Peter Boehringe. Den jedoch kennt niemand. Lediglich in der Schweiz gibt es Libertäre in großer Zahl und mit politischem Mandat. Aber auch dort muss man stets abwägen zwischen den eigenen Interessen, der Konkordanz und der Tatsache, dass Schwab die Schweiz seine Wahlheimat nennt. In den USA schließlich gehören Libertäre zwar zum Inventar des politischen Betriebs, allerdings konnten sie trotz ihrer Lautstärke buchstäblich noch nie etwas erreichen.
- Traditionsbewusste Nationalkonservative sind ebenso nicht Teil des Schwabschen Zukunftsglobalismus, da dessen Weltgeist in offenen Grenzen, fluiden Zugehörigkeiten und flüchtigen Loyalitäten seinen Antrieb findet. In quasi jedem Land gibt es eine eigene Nische in Opposition dazu. Jedoch sind diese genauso klein und unbedeutend, wie sie widerspenstig daherkommen. Doch letztlich würden selbst Ungarn oder Polen, die sich gerne als ganze Länder mit derartiger Identität darstellen, einen Teufel tun und die EU verlassen, obwohl es sich bei ihr um die mit Abstand größte und bedeutendste Ausgeburt globalistischer Großplanung handelt. Der Grund ist einfach: Das Geld würde dann nicht mehr fließen. So einfach ist es. Klaus Schwab weiß das genauso wie sich Viktor Orban und wer auch immer in Warschau gerade den polnischen Karren durch die selbstkonstruierte Sackgasse manövrieren darf, darüber im klaren sind.
- Religiös Wertkonservative wären die vierte Gruppe, die gleichzeitig die größte, als auch die zersplittertste der Vieren sind. Ihnen fehlt strukturell eine starke Stimme und sie werden diese in absehbarer Zukunft nicht bekommen. Die Ausnahme davon bilden arabische Staaten Dort aber gelingt die Durchsetzung eigener Interessen jedoch wenn überhaupt nur über den Winkelzug des gewalttätigen Extremismus. Dennoch sind auch deren Ergebnisse mager, wenn man einmal von der ein oder anderen präventiven Zensurmaßnahme absieht. Jenseits der islamischen Welt aber lässt sich an den USA mit der zahlenmäßig mächtigsten Gemeinde an Evangelikalen ablesen, wie machtlos diese sind und das selbst dann, wenn es um Grundsatzfragen wie etwa Abtreibungen geht. Alles in allem eignen sich Religionsgruppen kaum als Bollwerk gegen die Salamischocktaktik, wie sie von den schwabhörigen Globalisten angewandt wird. Bis sich ein leistungsfähiger Widerstand formiert hat, beten die eigenen Kinder längst zu anderen Göttern.
Letztlich zeigt diese Übersicht, dass wenn überhaupt nur die organisierte Gewalt der Massen das Fortschreiten von Schwabs Plänen verhindern könnte. Oder anders formuliert: Eine Revolution und zwar nach allen Regeln der Kunst.
Abgesehen vom stumpfen Ansatz des zeitgenössischen Islam gibt es jedoch keine Fraktion, die als Hebel dafür eignen würde. Der christliche Fundamentalismus ist pazifiziert und streitet vor allem um die interne Rangordnung. Der national orientierte Widerstand ist zu schwach, zu infiltriert oder zu extremistisch, als dass er die Massen gewinnen könnte und die Sozialdemokratie existiert heute nur noch als Marke, jedoch ohne einen wirklichen Emanzipationskern, der ihren Reiz einstmals ausgemacht hatte.
Klaus Schwabs Hypnoseblick
Unter Abzug aller Möglichkeiten bliebe theoretisch noch der harte Sozialismus als Widerstandskern gegen den Umbau der Weltordnung in einen globalistischen Konzernkapitalismus. Genau genommen entspricht der Ansatz aus Davos sogar exakt jenem Feindbild, wie es die marxistischen Lehrbücher seit jeher prophezeit hatten. Nach diesen führt der Prozess der Kapitalakkumulation zur Verarmung der Mittelschicht und erzeugt ein Lumpenproletariat, dessen Wohlstand und Freiheit immer geringer wird, während Reichtum und Macht einer kleinen exklusiven Elite immer zunimmt, so dass sie nach Belieben über die Ausbeutung der Menschheit bestimmen können.
Genau das geschieht aktuell und die Entwicklung beschleunigt sich zusehends, weswegen sich die Frage stellt, ob es noch ein Jahr dauern wird bis zum großen Knall oder doch nur einen Monat. Jeder hartgesottene Sozialist müsste die aktuelle Nachrichtenlage eigentlich mit Freudentränen in den Augen entgegennehmen. Denn so schlimm dieser Zustand selbst auch sein mag, für den Sozialisten ist es das untrügliche Zeichen der bevorstehenden letzten Revolution. All das, was Marx vor über 150 Jahren als notwendigen historischen Prozess prophezeite, tritt gerade in einer Weise ein, als hätte jemand Das Kapital als Vorlage verwendet für das, was aktuell auf der Welt gerade geschieht.
Tatsächlich aber ist es eher so, dass ausgerechnet die ideologische Gegenseite des Sozialismus diese Entwicklung ablaufen sieht und sie mit Schrecken betrachtet. Die meisten Sozialisten dagegen sind seltsam ruhig bei dem Thema. Selbst in Frankreich, wo fast schon aus Tradition in hoher Regelmäßigkeit die Mülltonnen als Fackeln des Widerstands brennen und zuletzt als x-tes Thema noch der Impfpasszwang hinzu kam, pflegt das sozialistische Führungspersonal weiterhin eine seltsame Ruhe und beschäftigt sich lieber mit dem Tagesgeschehen, wie es uns die Schleudern aus den Sozialen Medien vorschreiben, als mit dem, was sie eigentlich umtreiben sollte.
Dabei wäre genau jetzt ihre Stunde gekommen, um mit der ganzen Macht ihrer Organisationskraft die Welt in die große Revolution zu führen. Doch da ist nichts. Die Krawalle dauern zwar weiterhin an. Eine entscheidende politische Volte in der Ecke wichtiger linker Vordenker und Akteure lässt sich jedoch nicht einmal im Ansatz am Horizont erkennen. Lediglich die üblichen lauwarmen Sprüche kommen, die morgen genauso vergessen sein werden, wie die gestrigen heute schon wieder alt sind.
Dabei könnten sie es durchaus, wie Stephane Hessel mit seinem „Empört euch!“ vor mittlerweile einem Jahrzehnt unter Beweis stellte. Obwohl die Krise damals weit kleiner war, ruckelte es einmal heftig im europäischen Gebälk. Heute verhält es sich dagegen völlig anders. Überall an der Basis rumort es, doch die Kader halten weiterhin still.
Klaus Schwab kommt mir ein bisschen vor wie die Schlange Ka aus dem Dschungelbuch. Ausnahmslos alle schaffte er mit seiner Vorstellungskraft hypnotisieren. In seltener Ausnahme vollbrachte er – der Freund des grenzenlos fließenden Großkapitals – überdies sogar das einmalige Kunststück, mit seinen Vorstellungen ebenso (fast) alle Sozialisten von Rang und Namen zu hypnotisieren. Und nun quetscht er in aller Ruhe das letzte Blut aus ihnen heraus, so sollte man meinen.
Klaus Schwabs Quantenmarxismus
Tatsächlich gibt es meines Erachtens einen spezifischen Grund, warum die Sozialisten Europas und Nordamerikas so seltsam still sind und das Spiel der globalistischen Machtübernahme in dieser Ruhe trotz Großkrise brav mitspielen. Es ist dabei keineswegs der geldwerte Opportunismus, der sie antreibt, auch wenn die ein oder andere jüngere Führungsfigur der Versuchung nicht nein sagt und sich kaufen lässt. Vielmehr ist es so, dass Klaus Schwab auch die Sozialisten der Welt für sich und seine Pläne vereinnahmen konnte.
Der Grund liegt im Kern der marxistischen Ideologie begraben, den offenbar viele im linken Lager final auf dem Weg zur konkreten Umsetzung sehen. Es geht nicht um die oben beschriebene Kommunistische Revolution – wobei im Grunde genommen schon, nur eher im Leninschen Sinn einer Avantgarde, die dem Proletariat die revolutionäre Umwälzung bringt – sondern um die Dialektik und davon abgeleitet der historische Materilalismus, auf der das Theoriegebäude von Marx beruht.
Dieser historische Materialismus beruht auf dem Dreiklang These-Gegenthese-Synthese, die als gleichzeitig ablaufender Prozess aus Widersprüchen die Geschichte weitertreiben. Das geht so lange, bis irgendwann der maximale Gegensatz erreicht ist, alles in eine finale Synthese übergeht und am Ende von dieser der Zustand des Kommunismus eintritt. Ich denke, genau das sehen die intelligenteren unter den Sozialisten kommen mit Schwabs Technokratie, die er dezidiert mit der Macht der Quantencomputer erklärt, die viel besser berechnen können, was wir wann wo und wie alles brauchen und welcher Pfad der beste für uns ist.
Ich würde nicht einmal ausschließen, dass Schwab selbst die Marxschen Ideen zur Grundlage nahm bei der Entwicklung seines Konzepts. Die Ähnlichkeiten zu dessen Gedankenwelt scheinen immer wieder einmal durch. Wo Schwab in Quantencomputern jedoch zumindest oberflächlich nur ein nutzensteigerndes Mittel zum Zweck sieht, sehen ideologisch geschulte Sozialisten in Quantencomputern die konkrete Aussicht auf die Realitätswerdung der Quintessenz des Marxismus.
Einen indirekten, aber dennoch konkreten Hinweis darauf findet man bei Linksnet. Dort heißt es zum Thema „Quantenphysik und Marxismus“:
Dabei bemerkt der marxistisch angehauchte Leser schon bald, dass es auffallende Parallelen zu geben scheint zwischen bestimmten Formulierungen und Denkweisen der Quantentheorie und dem, was wir über Dialektik und über Materialismus gelernt haben. Es drängt sich zum Beispiel der Eindruck geradezu auf, dass das weiter oben bereits erwähnte Komplementaritätsprinzip deutliche Parallelen aufzeigt zu dem, was MarxistInnen unter Dialektik verstehen: Gewinnung neuer Erkenntnis aus dem Zusammendenken von Widersprüchen, „die Erforschung des Widerspruchs im Wesen der Dinge selbst“ (Lenin S. 99).
Wichtig ist vor allem der erste Satz des Auszugs, aber ich wollte noch Lenins Namen mit im Zitat stehen haben, damit auch wirklich jeder begreift, wie sehr sich die Aussicht auf Quantencomputer aus sozialistischer Perspektive mit dem deckt, was sich sozialistische Denker schon vor über 100 Jahren ausgedacht haben. Viele Sozialisten sehen in der Dialektik die selben Funktionsprinzipien bei der Anwendung, die auch in der Quantenmechanik existieren.
Im Unterschied zu sonstigen Ergüssen aus der linksdogmatischen Ecke wurden die Ähnlichkeiten zwischen Quantenphysik und Marxismus sehr differenziert und fachkundig aufbereitet. Der Text selbst stammt von einem Rolf Jüngermann und ist trotz des DKP Hintergrundes des Mannes durchaus einer Lektüre wert (8.500 Worte). Er lässt erahnen, wie klein unter Sozialisten die mechanische Differenz wahrgenommen wird, die zwischen einem einzelnen Quantenzustand und einem singulärem dialektischen Knäuel existiert. Der Sprung vom Quantenzustand zum Quantencomputer wiederum ist nicht weit, wobei letztere, da sind sich die Gelehrten einig, bis in einigen Jahren durchaus dazu fähig sein werden, mit höchster Präzision sämtliche potenziellen Zustände einer gesamten Volkswirtschaft zu berechnen.
Klaus Schwab als win-win für Sozialisten
Ich weiß nicht, ob oder inwieweit Klaus Schwab einen Pakt mit sozialistischen Gruppierungen geschlossen hat, von denen es heute immer noch einige mächtige gibt, die sich überdies auch einen technologischen Kommunismus erträumen. Die gesamte politische Elite des alten Ostblocks beispielsweise gehört zu dieser Kateogorie (man denke nur an die noch lebende Hälfte der Stasi…), wobei es sicherlich auch zahlreiche alte Westlinke gibt, die im Alltag vielleicht dem pragmatischen Kurs SPD-linker Gewerkschaftspolitik folgen, insgeheim aber nie den Traum von einer besseren Welt aufgaben.
Einige von ihnen wird Schwab sicherlich direkt in seine Umlaufbahn gebracht haben. Andere werden indirekt und womöglich ohne es selbst zu wissen dazugehören. Es wird aber sicherlich auch einige geben, die sich wie Jüngermann die Frage sellen, ob nicht vielleicht etwas dran sein könnte an dem Eindruck über Quantencomputer als eine Art omnipotente Stamokap auf Steroiden. Für sie würde es sehr momentan viel Sinn ergeben, Schwab jenen Raum zu geben, den er für die Umsetzung seines Versuchs benötigt. Begleitet werden müsste dieser lediglich mit einer leichten inneren Zersetzung, damit keine gruppeninternen Umstürze geschehen, die zu organisiertem Widerstand ausarten könnten. Denn sonst könnte das große Experiment in Gefahr geraten.
Sollte Schwab tatsächlich das quanten-kommunistische Wunder gelingen, dann wäre am Ende alles gut gegangen im Kalkül der Sozialisten über die Zukunft der Menschheit. Ginge es dagegen schief, dann wäre die Katastrophe so groß, dass die Wut dagegen gut und gerne in eine genuine proletarische Revolution ausarten könnte, wie sie in klassischen Szenarien gerne ausgemalt wurde. Ein Zwischending wiederum würde es wohl kaum geben. Der Sprung von der Schanze des Great Reset wird entweder sitzen, oder muss fast schon zwangsläufig der katastrophale Absturz kommen. Zur Zielerreichung wurde gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch jetzt schon so umfassend viel umgebaut, dass wir heute bereits den Entropiepunkt erreicht haben dürften, ab dem es keinen glimpflichen Ausgang mehr geben kann.
Intelligenten Sozialisten wird die offenbare Gemeinsamkeit zwischen Quantenphysik und Dialektik genauso bewusst sein, wie dieses Kalkül. Egal wie es ausgeht, mit Klaus Schwabs großem Sprung gewinnen, egal wie es ausgeht. Der organisierte Sozialismus wäre dumm, sich diesem Spiel zu verweigern.
Klaus Schwabs ganz großer Sprung
Aus dieser Perspektive sieht es ganz danach aus, als wäre diesem unscheinbaren Klaus Schwab, der sein Charisma abends mit der Kleidung ablegt, tatsächlich der ganz große Wurf gelungen. Er hat weltweit alle relevanten Gruppen für seinen großen Sprung in einem Boot versammelt und niemand, der sich daneben befindet, kann irgendetwas dagegen ausrichten. Gleichzeitig sind sich alle im Boot darüber einig, wo die Reise hingehen soll.
Ich überlege gerade, ob in der Vergangenheit schon einmal jemand so viele divergierende Interessen gleichrichten und für ein bestimmtes Ziel vereinen konnte. Viele fallen mir nicht ein. Denn letztlich stand immer irgendwo eine Macht dagegen, gegen die sich die Koalition überhaupt erst gebildet hat. Bei Schwabs Ansatz dagegen sind quasi sämtliche Ausprägungen von Macht mit ihm vereint. Es mag etwas übertrieben klingen, aber selbst Jesus hatte die römische Stadtverwaltung und die Finanzindustrie auf dem Tempelberg gegen sich – und mit Judas überdies einen Vertrauten, der ihn am Ende verriet. Klaus Schwab auf der anderen Seite hat die ersten beiden Instanzen sicher auf seiner Seite und ein Judas hat sich bislang noch nicht gemeldet.
Unabhängig von dem furchtbaren Ende, den das alles nehmen wird, muss ich Klaus Schwab daher noch einmal meinen Respekt bekunden. Er wird mit Sicherheit in die Geschichte eingehen – falls es das nach ihm noch geben wird.
Am Ende, so sehe ich das jedenfalls, wird leider auch sein Quantencomputer mit der Quantenverschränkung arbeiten und niemand weiß was passiert, wenn sich verschiedene Quantencomputer jenseits der Wahrnehmungskraft des Menschen gegenseitig zu verschränken beginnen. Vielleicht werden sie sich gegenseitig ignorieren, oder auch einfach nur die selben Ergebnisse erzeugen. Eventuell könnten auch sie miteinander kooperieren und sich gegenseitig ergänzen. Möglicherweise aber, und das kann niemand vorhersehen werden sie sich einander die Ergebnisse verfälschen, oder sich gar mit einem künstlichen Bewusstsein ausgestattet zu bekriegen beginnen.
Allerdings wäre auch das leider nur das zweitschlimmste, was im Fall einer missglückten Verschränkung geschehen könnte. Denn sie könnten sich auch genauso gut gegen ihre Schöpfer wenden und diese mit der selben zielstrebigen Systematik vernichten, mit der auch wir unsere Götter abgeschafft haben.
Globale, vom Menschen emittiertes CO2 von 1965 bis 2020: Daten von BP
Introduction
Jeden Sommer veröffentlicht BP seinen statistischen Überblick über die Weltenergie.
Ein Element ihres umfangreichen Satzes von Tabellen ist eine Tabelle der CO2-Emissionen Land für Land seit 1965. Für die Zwecke dieses Beitrags wird davon ausgegangen, dass die hier von BP bereitgestellten CO2-Emissionsdaten korrekt sind.
Der Datensatz für das Jahr 2020 berücksichtigt bereits die Auswirkungen der COVID-Epidemie, ihre Auswirkungen auf die globale Wirtschaftstätigkeit und das Ergebnis für die vom Menschen verursachten CO2-Emissionen in diesem Jahr.
Die Entwicklung des Anteils der CO2-Emissionen seit 1965 ist oben dargestellt, wobei die Industrieländer heute für etwa 35 % der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen verantwortlich sind, während es 1965 noch 86 % waren.
Die BP-Daten für die einzelnen Länder werden hier in sieben Nationengruppen zusammengefasst, je nach ihrem nominellen Entwicklungsstand und ihrer Einstellung zur Kontrolle der CO2-Emissionen, wie folgt:
- Entwickelte Länder:
- USA
- Japan, CIS, Kanada, Australien
- EU (28) inkl. UK
- Nominell Engtwicklungsländer:
- Korea, Iran, Südafrika, Mexiko, Zaire, BR, ID, TW
- China HK
- Indien
- Restliche Welt (~160 Nations)
Oben sind die aggregierten Daten des Wachstums und der Veränderung der CO2-Emissionen ab 1965 zusammengefasst dargestellt. Das deutliche Gefälle zwischen der entwickelten und der sich nominell entwickelnden Welt ist unten dargestellt:
Die Version der CO2-Emissionsdaten für 2020 zeigt:
● die jüngste radikale Auswirkung der COVID-Beschränkungen im Jahr 2020, insbesondere in Bezug auf die westlichen Nationen
● den Covid-Effekt, der die CO2-Emissionen der „entwickelten“ Welt verlangsamt hat, mit Ausnahme eines relativ marginalen Wachstums der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen aus China im Jahr 2020.
● die virtuelle Stabilisierung der weltweiten Emissionen zwischen 2012 – 2018.
● der kontinuierliche Rückgang der CO2-Emissionen aus der „Entwickelten Welt“ ab 2005.
● das Wachstum der CO2-Emissionen in China, Indien und den Entwicklungsländern ab 2021 wahrscheinlich wieder zunehmen wird.
Für den früheren Beitrag, der über den Status der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen ab 2019 berichtet, siehe hier.
Darstellung nach Regionen
Das Kreisdiagramm oben zeigt den Anteil der CO2-Emissionen zum Ende des Jahres 2020. Diese Daten für 2020 sind im Folgenden in Tabellenform dargestellt.
Diese Analyse teilt die Nationen der Welt in sieben logische Gruppen mit unterschiedlichen Einstellungen zur Kontrolle der CO2-Emissionen ein:
Entwickelte Länder: Bevölkerung ~1,2 Millikarden, ~34,7% der CO2-Emissionen, 15,4% Bevölkerung
Vereinigte Staaten von Amerika: Präsident Biden macht jetzt viele von Trumps Klima-Initiativen rückgängig, einschließlich der Unterstützung der USA für das Pariser Klimaabkommen: 356 Mio. Einwohner, 13,8% der globalen CO2-Emissionen. Die USA haben allein durch die Nutzung von Schiefergas zur Stromerzeugung ihre jährlichen CO2-Emissionen seit 2005 bereits um ~1.000.000.000 [1 Mrd.] Tonnen reduziert. Das allein hat bereits eine größere CO2-Emissionsreduktion bewirkt als das gesamte Kyoto-Protokoll und das Pariser Klimaabkommen zusammen.
Japan, die ehemalige Sowjetunion, (GUS), Kanada und Australien, (JP CIS CA AU), sind entwickelte Nationen, die teilweise ambivalent gegenüber der Kontrolle von CO2-Emissionen sind und sich nicht unbedingt an das Pariser Klimaabkommen halten: 356 Mio. Einwohner, 12,4% der globalen CO2-Emissionen.
Die Europäische Union(28), (einschließlich des Vereinigten Königreichs): 513 Mio. Einwohner, 8,6% der globalen CO2-Emissionen, die derzeit an Maßnahmen zur Bekämpfung der globalen Erwärmung glauben, und deren Regierungen sind im Allgemeinen begeisterte Befürworter des Pariser Klimaabkommens.
Es sollte jedoch beachtet werden, dass die Bevölkerung der EU(28) ihren Enthusiasmus für die grüne Agenda verliert, da die Menschen die erheblichen Veränderungen in ihrem Lebensstil und ihrer persönlichen Wirtschaft und Freiheit verstehen, die durch die Maßnahmen ihrer Regierungen zur Verfolgung der grünen Agenda impliziert werden, z. B.:
● die Reaktion der „Gelbwesten“ in Frankreich auf die Erhöhung der Treibstoffsteuern mit der Begründung, den Klimawandel zu bekämpfen.
● Die Subventionen für erneuerbare Energien werden gekürzt, insbesondere in Deutschland, wo wahrscheinlich die bahnbrechenden Verpflichtungen der letzten 25 Jahre im Bereich der erneuerbaren Energien nicht weiter subventioniert und in naher Zukunft aufgegeben werden, da sie finanziell nicht tragfähig sind.
Nominelle Entwicklungsländer: Bevölkerung ~6,6 Milliarden, 65,3% CO2-Emissionen, 84,6% Bevölkerung
Südkorea, Iran, Südafrika, Mexiko, Saudi-Arabien, Brasilien, Indonesien und Taiwan, (KR IR ZA MX SA BR ID TW): die weiter fortgeschrittenen Entwicklungsländer, wachsen noch schnell, mit minimalen Verpflichtungen unter dem Pariser Klimaabkommen: Bevölkerung 910 Mio., 12,0% der globalen CO2-Emissionen.
China und Hongkong: entwickeln sich sehr schnell, ohne wirksame Verpflichtungen unter dem Pariser Klimaabkommen: 1.439 Mio. Einwohner, 30,9 % der globalen CO2-Emissionen. China ist verantwortlich für die weitere Entwicklung seiner eigenen kohlebefeuerten Anlagen, zahlreicher Kohlekraftwerke in der Dritten Welt und für die Entwicklung von Fracking für seine eigenen Gasfelder, dennoch werden seine Aktionen nicht durch das Pariser Klimaabkommen eingeschränkt. China hat Gesten in Richtung erneuerbare Energien gemacht, zieht aber jetzt die Subventions-Unterstützung zurück. China hat erheblich von der Herstellung von Solar-PV und anderen erneuerbaren Energien profitiert. Gleichzeitig treibt China die Entwicklung neuer Generationen von Kernkraftwerken voran.
Indien entwickelt sich schnell von einer niedrigen Basis aus, ohne dass es praktisch Verpflichtungen im Rahmen des Pariser Klimaabkommens gibt: 1.339 Mio. Einwohner: 7,1% der globalen CO2-Emissionen. Indien setzt die rasche Entwicklung seiner eigenen kohlebefeuerten Anlagen fort. Obwohl Indien Gesten in Richtung Erneuerbare Energien macht, lehnt es mit seinen Aktionen das Pariser Klimaabkommen ab. Gleichzeitig treibt Indien die Entwicklung von neuen Generationen von Kernkraftwerken voran.
Rest der Welt (~160 Nationen), Bevölkerung 2.865 Mio.: 15,2% CO2-Emissionen, wie Indien entwickelt sich der Rest der unterentwickelten Welt schnell von einer niedrigen Basis von ~1,72 Tonnen CO2/Kopf. Diese Nationen haben keine wirklichen Verpflichtungen im Rahmen des Pariser Klimaabkommens, abgesehen von ihrem erwarteten Erhalt von „Klimafonds“ seitens der entwickelten Nationen.
Bereits im Oktober 2010 hat Professor Richard Muller das Dilemma für all diejenigen, die hoffen, die globale Erwärmung durch eine Reduzierung der CO2-Emissionen der westlichen Nationen zu kontrollieren, sehr deutlich gemacht. Er sagte im Wesentlichen:
„Die Entwicklungsländer machen bei der Reduzierung der CO2-Emissionen nicht mit, und sie sollten auch nicht die Absicht haben, dies zu tun. Das Scheitern weltweiter Maßnahmen negiert die unilateralen Maßnahmen einer einzelnen westlichen Nation und der Westen wird zunehmend irrelevant“.
[Hervorhebung im Original]
Im Jahr 2020 betrugen die CO2-Emissionen der Entwicklungsländer ~65% der globalen Gesamtemissionen. Indien, China und die unterentwickelte Welt werden sicherlich ihre eigene Entwicklung weiter vorantreiben mit dem Ziel, ein vergleichbares Wohlstandsniveau wie die entwickelten Nationen zu erreichen.
Gegenüberstellung der entwickelten mit den Entwicklungsländern
Die Emissionen der Entwicklungsländer überholten die CO2-Emissionen der Industrieländer im Jahr 2005 und wachsen seitdem weiter. Die CO2-Emissionen der Entwicklungsländer sind jetzt um ~10.000 Millionen Tonnen höher als die der Industrieländer. Es ist zu erwarten, dass die CO2-Emissionen der Entwicklungsländer weiterhin ungebremst wachsen werden.
Der COVID-Effekt hat jedoch dazu geführt, dass im Jahr 2020 insgesamt
● die globalen anthropogenen CO2-Emissionen um 1.885 Millionen Tonnen auf 32.284 Millionen Tonnen sinken, wobei die CO2-Emissionen pro Kopf von durchschnittlich 4,43 Tonnen auf 4,14 Tonnen sinken.
● Die Industrieländer reduzierten ihre vom Menschen verursachten CO2-Emissionen um ~1.400 Millionen Tonnen (~11%), wobei die CO2-Emissionen pro Kopf im Durchschnitt von 10,56 Tonnen auf 9,35 Tonnen sanken.
● Die Entwicklungsländer reduzierten ihre vom Menschen verursachten CO2-Emissionen nur um ~450 Millionen Tonnen (~2%), wobei die CO2-Emissionen pro Kopf von durchschnittlich 3,30 Tonnen auf 3,19 Tonnen sanken.
Bis zum Jahr 2020 stiegen die CO2-Emissionen in den Entwicklungsländern an, da sich die Lebensqualität der Menschen immer weiter verbesserte. Dieser Anstieg der CO2-Emissionen wird sich in Zukunft wahrscheinlich noch verstärken, da die Chinesen sowohl im eigenen Land als auch über das „Belt and Road-Program“ in den Entwicklungsländern Kohlekraftwerke errichten. Dennoch haben derzeit immer noch mindestens ~1,12 Milliarden Menschen, ~15% der Weltbevölkerung, keinen Zugang zu zuverlässiger elektrischer Energie.
Seit 1990 sind die CO2-Emissionen in den Industrieländern zurückgegangen, während sie in den Entwicklungsländern seit 1985 um das Vierfache gestiegen sind. Dieses Gefälle hat u. A. folgernde Ursachen:
● die Verlagerung wichtiger CO2-emittierender Industrien in Teile der Welt, die weniger strenge Umweltstandards haben oder die sich weniger um CO2-Emissionen kümmern.
● die zunehmende Nutzung der Kohleverbrennung zur Stromerzeugung, der wirtschaftlichsten Option in den Entwicklungsländern, insbesondere unterstützt durch chinesische Technologieexporte über das „Belt and Road Program“.
● die Verwendung von Fracking-Erdgas zur Stromerzeugung im Gegensatz zur Kohleverbrennung wie in den USA.
● die „Dash for Gas“-Politik der frühen 1990er Jahre in Großbritannien.
● die langfristige Abhängigkeit von Kernkraft, die~80% der Stromerzeugung in Frankreich ausmacht.
Nachdem die globalen CO2-Emissionen in den vorangegangenen fünf Jahren relativ stabil waren, sanken sie im Jahr 2020 infolge des COVID-Effekts insgesamt um etwa 6,0 %. Die Entwicklungsländer haben die CO2-Emissionen als Folge von COVID reduziert, aber der Effekt war nur marginal im Vergleich zu den Reduktionen in den Industrieländern.
Auf der anderen Seite haben die wetterabhängigen erneuerbaren Energien, wenn überhaupt, nur einen sehr geringen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen geleistet. In der Gesamtbetrachtung, von der Herstellung bis zum Abriss, sind sie über ihre Lebensdauer kaum CO2-emissions- und energieneutral.
Die Verwendung von Biomasse zur Stromerzeugung, obwohl sie von der Politik als „kohlenstoffneutral“ angesehen wird, erhöht tatsächlich die unmittelbare Freisetzung von CO2 in die Atmosphäre und erzeugt fast doppelt so viel CO2 wie die Verwendung von Kohle zur Stromerzeugung. Es wurde festgestellt, dass das gesamte Vorhaben, die Kohleverbrennung im britischen Drax-Kraftwerk durch Biomasse zu ersetzen, alle möglichen CO2-Einsparungen zunichte gemacht hat, die durch die umfangreichen Installationen von Wind- und Solarenergie in Großbritannien erzielt worden sind.
The contradictory Green policies to limit CO2 emissions
Jüngste Änderungen der CO2-Emissionen und der COVID-Effekt
Die radikalen Veränderungen bzgl. der jüngsten Reduktion der CO2-Emissionen infolge COVID sind in der folgenden Grafik zu sehen:
Es wird deutlich, dass die größten Reduzierungen der CO2-Emissionen durch COVID in den Industrieländern, insbesondere in Europa und den USA, stattgefunden haben, während in den Entwicklungsländern die Ergebnisse der CO2-Reduzierung durch COVID relativ gering waren.
Die globalen CO2-Emissionen hatten sich zuvor auf einem Plateau eingependelt, aber im Zeitraum 2016-2019 haben sie einen deutlichen Anstieg verzeichnet. Es überrascht nicht, dass der Emissionsanstieg hauptsächlich in den Gruppen der Entwicklungsländer, Indien und dem Rest der Welt, stattgefunden hat, da sich deren Lebensqualität schrittweise verbessert. Nach einem Rückgang in den Jahren 2015 – 2016 kam es in den Jahren 2017 – 2020 zu einem Anstieg der chinesischen Emissionen. Trotz des COVID-Effekts war China das einzige Gebiet, das seine vom Menschen verursachten CO2-Emissionen im Jahr 2020 erhöhte.
Bemerkenswerterweise waren die USA die einzige Nation, die ihre CO2-Emissionen durchgängig reduziert hatte; diese Reduktion setzte sich auch 2020 fort.
Mit der zunehmenden Installation von Kohlekraftwerken in den Entwicklungsländern ist es nun unvermeidlich, dass die globalen CO2-Emissionen weiter deutlich ansteigen werden, was den Zielen des Pariser Klimaabkommens völlig zuwider läuft.
Siehe auch hier: https://www.thegwpf.com/china-building-300-new-coal-power-plants-around-the-world/
CO2-Emissionen pro Kopf
Möglicherweise noch aussagekräftiger als der Gesamtausstoß an CO2-Emissionen ist der Vergleich der CO2-Emissionen pro Kopf für die verschiedenen Nationengruppen. Diese Maßzahl repräsentiert den Entwicklungsstand der verschiedenen Nationen.
Die USA haben ihre CO2-Emissionen/Kopf seit 2000 bereits um 1/3 reduziert. Dies ist vor allem auf die Substitution der Kohleverbrennung durch Schiefergas zur Stromerzeugung zurückzuführen.
Russland, Japan, Kanada und Australien haben ihre Emissionen/Kopf seit 2005 kaum noch erhöht, aber durch COVID einen Rückgang der CO2-Emissionen erfahren.
Die EU(28) mit aktiven gesetzlichen Maßnahmen hatte die Emissionen bis ~2013 reduziert. Ein Großteil dieses Abwärtstrends ist auf ihre schrumpfenden Volkswirtschaften und die Verlagerung industrieller Prozesse in Länder mit laxeren Umweltvorschriften zurückzuführen. Besonders ausgeprägt war der COVID-Effekt in der EU(28) und CO2.
Im Jahr 2003 überholte China den weltweiten Durchschnitt bei den CO2-Emissionen / Kopf und überholte die sich schnell entwickelnden Nationen. Chinas Emissionen / Kopf sind im Jahr 2020 auf ~6,93 Tonnen / Kopf angestiegen. China und die EU(28) Emissionen / Kopf lagen von 2014 bis 2019 eng beieinander. Mit dem COVID-Effekt in Europa haben sich die CO2-Emissionen/Kopf auf 5,40 Tonnen/Kopf verringert, während China nun die gesamte EU(28) mit ~6,93 Tonnen/Kopf überholt hat.
Indiens CO2-Emissionen sind seit 1965 um das 4,7-fache angestiegen und beschleunigen sich nun. Diese Emissionsrate wird mit der zunehmenden Nutzung von Kohle zur Stromerzeugung wahrscheinlich weiter steigen.
Indien und der Großteil der unterentwickelten Nationen (~55% der Weltbevölkerung) befinden sich immer noch auf einem niedrigen Niveau der CO2-Emissionen/Kopf von derzeit etwa ~1,72 Tonnen/Kopf, dieses Niveau ist etwa 1/8 des Niveaus der USA und etwa 1/3 des Niveaus in der EU(28) und China. Infolgedessen haben diese unterentwickelten Nationen einen schlechten Zugang zu zuverlässiger Energie und ein erhebliches Potenzial für ein weiteres Wachstum der CO2-Emissionen.
Die CO2-Emissionsreduzierung wurde nicht durch die Einführung wetterabhängiger erneuerbarer Energien erreicht, die immer ein zusätzliches, einsatzfähiges Back-up benötigen, um ihre intermittierende Unzuverlässigkeit zu kompensieren. Darüber hinaus wird ihr Rohstoffbedarf, ihre Herstellung, Installation usw. immer einen beträchtlichen Einsatz fossiler Brennstoffe erfordern.
Russland ist aktiv an der Unterstützung von Anti-Fracking-Kampagnen in ganz Europa und in den USA durch die Unterstützung verschiedener NGO-Gruppen beteiligt. Dies ist eine offensichtliche Politik zum Schutz der großen Gasprom-Märkte für russisches Gas im Westen. Damit wird auch ein Energie-Würgegriff auf westliche Nationen erreicht, wie bereits in der Ukraine demonstriert. Das deutsche Engagement für die Nordstream-Pipelines unter der Ostsee bestätigt die Verwundbarkeit Westeuropas gegenüber der russischen Kontrolle über seine Energieversorgung. Der Export von Fracking-Gas aus den USA nach Europa und die Möglichkeit des einheimischen Frackings könnten einen solchen Würgegriff brechen, wenn die lokalen Proteste ignoriert werden können.
Die CO2-Emissionen pro Kopf für Indien und den Rest der unterentwickelten Nationen der Welt (~53% der Weltbevölkerung) bleiben mit ~1,7 Tonnen pro Kopf niedrig (immer noch ~40% des globalen Durchschnitts), was bedeutet, dass ihr Zustand ernsthafter menschlicher Entbehrung und Unterentwicklung anhält, auch wenn er schrittweise korrigiert wird.
Indiens CO2-Emissionen sind 2018 um weitere 162.000.000 Tonnen gestiegen. Indien hat derzeit etwa 450 neue Kohlekraftwerke in der Entwicklung.
China, (hier nominell noch als „Entwicklungsland“ eingestuft), zeigte entsprechend seiner unkritischen Haltung zum Pariser Klimaabkommen ein Wachstum der heimischen CO2-Emissionen von 2,14% oder 314.000.000 Tonnen im Jahr 2019. China fördert jedoch auch den Einsatz von Kohleverbrennung zur Stromerzeugung sowohl im Inland (300 – 500 Kohlekraftwerke) als auch in den Entwicklungsländern mit etwa 300 neuen Kohlekraftwerken, die derzeit in Planung oder im Bau sind.
Siehe auch hier: https://economics21.org/inconvenient-realities-new-energy-economy
CO2-Emissionen der EU (28)
Vergleicht man die teilnehmenden Nationen insbesondere in der umweltaktiven/grünbewussten EU mit den chinesischen CO2-Emissionen/Kopf, so ergibt sich folgendes Bild:
Im Jahr 2020 werden die durchschnittlichen CO2-Emissionen der EU(28) nach COVID (5,40 Tonnen/Kopf) nun von China deutlich übertroffen. (6,93 Tonnen/Kopf). Die CO2-Emissionen der EU(28) sind 2020 insgesamt leicht gesunken, vor allem in Deutschland und bemerkenswerterweise weiter in Frankreich Das Vereinigte Königreich hat einen deutlichen Rückgang der CO2-Emissionen zu verzeichnen und erreicht 2019 5,46 Tonnen/Kopf und nähert sich damit dem globalen Durchschnitt für CO2-Emissionen/Kopf.
Mit 3,58 Tonnen/Kopf hat Frankreich nach COVID nun die niedrigsten CO2-Emissionsraten in der entwickelten Welt und liegt deutlich unter dem globalen Durchschnitt. Dies ist ausschließlich auf die langfristigen französischen Verpflichtungen zur Stromerzeugung durch Kernenergie zurückzuführen. Die französische Erfahrung zeigt, dass vergleichsweise niedrige CO2-Emissionen in einem entwickelten Land durch den Einsatz einer konsequenten Versorgung mit Kernkraftwerken erreicht werden können.
Frankreich als ein entwickeltes Land hat eine einzigartige Leistung der Begrenzung seiner CO2-Emissionen muss die Logik der Grünen Haltung in Opposition zu Kernkraftwerk in Frage stellen. Wenn die CO2-Emissionen wirklich ein Grund zur Sorge wären, um die katastrophale anthropogene globale Erwärmung / den vom Menschen verursachten Klimawandel aufzuhalten, zeigen diese Ergebnisse, insbesondere aus Frankreich, deutlich den sehr realen Vorteil der Verwendung von Kernkraftwerken zur Stromerzeugung. Daher ist die erklärte Absicht von Präsident Macron, die Kernenergieerzeugung von ~75% auf 50% zu reduzieren, besonders anachronistisch. Grüne Bestrebungen in der französischen Regierung drohen nun, dieses einzigartige kohlenstoffarme französische Nationalgut zu zerstören.
Mit 7,41 Tonnen/Kopf ist Deutschland praktisch allein unter den EU(28)-Ländern und liegt immer noch knapp über dem CO2-Emissionsniveau/Kopf von China und weit über dem EU(28)-Durchschnitt, trotz seiner großen kostspieligen Politik der „Energiewende“, die zu den höchsten Stromkosten der Welt führt. Deutschland, einer der größten CO2-Emittenten in Europa, hat Emissionen/Kopf, die etwa doppelt so hoch sind wie der weltweite Durchschnitt, liegt aber nur ~21% über dem Wert von China. Deutschlands Emissionen/Kopf sind in letzter Zeit gestiegen, weil sie jetzt große Mengen an Braunkohle verbrennen, um die „irrationale“ Abschaltung ihrer Kernkraftwerke zu kompensieren. Nach der Fukushima-Katastrophe ist die Position der deutschen Regierung, Kernkraftwerk in einem Land ohne Erdbeben- und Tsunami-Gefahr schnell abzuschalten, eine emotionale Reaktion, zu der es nicht hätte kommen dürfen.
Im Jahr 2020 war das Vereinigte Königreich für nur 1,0 % (319.000.000 Tonnen) der globalen CO2-Emissionen von insgesamt 32.284.000.000 Tonnen verantwortlich. Die britische Regierung hat sich nun verpflichtet, die CO2-Emissionen bis 2050 auf Netto-Null zu reduzieren, was geschätzte Kosten von weit über £1.000.000.000.000 verursachen würde. Jeder Versuch, die unbedeutenden britischen CO2-Emissionen mit enormen Kosten zu reduzieren, würde daher im Kontext des unvermeidlichen weltweiten Anstiegs der CO2-Emissionen völlig unsinnig erscheinen.
Die Vergeblichkeit der westlichen Dekarbonisierung
Auch wenn sie sich aufgrund von COVID einen Moment lang verlangsamten, ist es klar, dass die CO2-Emissionen in der Dritten Welt weiter zunehmen, und es ist zu erwarten, dass sie praktisch unbegrenzt weitergehen werden.
Siehe hier: futility/https://edmhdotme.wordpress.com/quantifying-futility-2020-estimate-of-future-co2-emissions/
Westliche Industrieunternehmen werden sich ein angenehmeres Energie-/Geschäftsumfeld suchen, mit einer laxeren Einstellung zu CO2-Emissionen, um die Leistungsfähigkeit ihrer Unternehmen zu erhalten. Die Vergeblichkeit des Aufwands enormer Ressourcen für grüne Aktivitäten in Europa und der gesamten westlichen Welt ist also klar.
Wenn man die Veränderungen der globalen CO2-Emissionen in den letzten 30 Jahren mit den gemessenen Aufzeichnungen der globalen CO2-Konzentration vom Mauna Loa vergleicht, kann man feststellen, dass die Veränderungen der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen keinen nennenswerten Einfluss auf den Verlauf der Keeling-Kurve verursacht haben.
Aber die selbstschädigenden Aktionen der westlichen Regierungen als Reaktion auf das alarmistische grüne Denken verursachen bereits grobe Risiken für die westliche Energiesicherheit durch die Auferlegung von unzuverlässigen und intermittierenden wetterabhängigen erneuerbaren Energien. Diese Politik wird zu erheblich höheren Kosten für private Energieverbraucher führen und darüber hinaus das produzierende Gewerbe der gesamten westlichen Welt schwer schädigen.
Die effektive Eliminierung von Fracking als Technik zur Gewinnung fossiler Brennstoffe in Westeuropa ist selbstverschuldeter Schaden durch „Green Virtue Signalling“ und gereicht Russland und China zu einem erheblichen finanziellen Vorteil in der Fortsetzung eines „weniger als verdeckten Kalten Krieges“.
Siehe hier: https://thecritic.co.uk/issues/december-2019/the-plot-against-fracking/ und hier: https://www.eurasiareview.com/05062019-china-and-india-will-watch-the-west-destroy-itself-oped/
Zusammenhang zwischen atmosphärischem CO2 und der Umwelt
Jedwede Politik zur CO2-Reduktion sollte auch im langfristigen Zusammenhang gesehen werden:
● Nach zuverlässigen Eiskernaufzeichnungen war das letzte Jahrtausend 1000 – 2000 n. Chr. das kälteste unseres gegenwärtigen Holozän-Interglazials und die Welt hatte sich bereits seit den letzten 3000 Jahren vergleichsweise schnell abgekühlt, und zwar seit vorrömischer Zeit ~1000 v. Chr.
● Der moderne kurze Impuls der vorteilhaften globalen Erwärmung hat vor etwa 20 Jahren aufgehört und die aktuellen globalen Temperaturen sind jetzt stabil oder rückläufig.
● Mit einer Dauer von 11.000 Jahren nähert sich unser kongeniales Holozän-Interglazial, das für alle Fortschritte der Menschheit verantwortlich ist, vom Leben in Höhlen bis hin zu Mikroprozessoren, seinem endgültigen Ende.
● Die Welt wird also sehr bald (auf einer geologischen Zeitskala) zu einer echten Vereisung zurückkehren, was wiederum zu kilometerhohen Eisschilden über New York führen wird.
● In kälteren Zeiten verschlechtert sich das Wetter aufgrund des Energiegefälles zwischen den Polen und den Tropen und das Überleben der Menschheit wird erschwert.
● die Pflanzenproduktivität wird bei kälterem Wetter beeinträchtigt: jede Abkühlung kann sofort zu landwirtschaftlichen Verlusten führen, wie man bereits in den letzten beiden Wachstumsperioden 2020-2021 beim derzeitigen solaren Minimum gesehen hat.
● Allerdings sollte man sich jetzt darüber im Klaren sein, dass selbst eine Verdoppelung des atmosphärischen CO2-Gehalts, ob aus natürlichen oder vom Menschen verursachten Quellen, die globale Temperatur nur noch sehr geringfügig beeinflussen kann.
Siehe auch hier: A global context for Man-made Climate Concerns
Die Aussicht, sich sogar in Richtung Abkühlung zu bewegen, ist sowohl für die Biosphäre als auch für das Überleben der Menschheit etwas, worüber man sich wirklich Sorgen machen muss.
[Hervorhebung im Original]
Conclusions
Ein hervorragender Weg, die westlichen Volkswirtschaften zu untergraben, ist es, ihre Energieerzeugung unzuverlässig und teuer zu machen. Dieses Ziel des grünen Denkens wird nach und nach durch die Regierungspolitik erreicht, aber ohne jedes Mandat der Wähler in der gesamten westlichen Welt.
Wenn man aus rein emotionalen Gründen und im quasi-religiösen Glauben an das Böse der von Menschen verursachten CO2-Emissionen ohne echte Kosten-Nutzen-Analyse und ohne vollständige technische Due-Diligence-Prüfung für alle vorgeschlagenen technischen Lösungen, geschweige denn mit Kosten in BIP-Größe, versucht, die 1,0 % des Vereinigten Königreichs oder die 8,6 % der EU von etwas zu stoppen, das seit 3 Jahrtausenden nicht mehr passiert, muss das monumental unüberlegt und unklug sein.
[Hervorhebung im Original]
Eine Schätzung der zusätzlichen 60-jährigen Lebensdauerkosten von etwa 2 Billionen €, die bereits für die aktuelle Installation von wetterabhängigen erneuerbaren Energien in Europa zugesagt wurden, könnte laut Bjorn Lomborg die deutsche Investition von 125 Milliarden Euro in die Solarenergie, ohne andere wetterabhängige erneuerbare Energien, den Beginn der globalen Erwärmung bis zum Jahr 2100, wenn überhaupt, nur um wenige Stunden reduzieren.
Und in jüngerer Zeit hat Bjorn Lomborg nachgewiesen, dass die Gesamtwirkung eines Abkommens zu den in Paris vorgeschlagenen Bedingungen die zukünftige Erwärmung im Jahr 2100 nur um weniger als 0,2°C beeinflussen könnte.
Link: https://wattsupwiththat.com/2021/07/16/global-man-made-co2-emissions-1965-2020-bp-data/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Es lebe die Diktatur? „Erziehungsmittel“ gegen Schüler ohne Maske
Nach den ersten beiden Artikeln über das 42-seitige Schreiben der Bildungsdirektion OÖ an seine Lehrer und Schulleiter ist bereits das Entsetzen groß. Die diktatorischen Vorgaben sind kaum noch zu übertreffen. Da irrt man aber gewaltig. Die Vorgabe hinsichtlich der Vorgehensweise gegen maskenlose Kinder zeigt die wahre Grausamkeit, die sich täglich in unseren Schulen abspielte und ab Herbst weiter abspielen wird.
- 42-seitiges Konvolut der Bildungsdirektion OÖ
- diktatorische Maßnahmen und Vorgehensweise wird von Lehrern erwartet
- Lehrer müssen mit Erziehungsmitteln gegen Maskenverweigerer vorgehen
- Atteste können angezweifelt und müssen nicht anerkannt werden
- Ärzte werden als unseriös bezeichnet
- Atteste von Dr. Eifler sollen angezweifelt und nicht anerkannt werden – vor Berufsverbot ausgestellte Atteste
- Keine Antwort auf kritische Fragen durch die Bildungsdirektion OÖ
Erziehungsmittel müssen angewandt werden!
Lehrer werden aufgefordert, mit Erziehungsmitteln gegen Kinder vorzugehen, die ohne gültiges Attest keine Maske tragen. „Erziehungsmittel“ seien etwa die Zurechtweisung oder ein belehrendes Gespräch. Aber auch eine Suspendierung sei möglich, wenn mit den anderen Mitteln nicht das Auslangen gefunden werde.
Wo sind die Lehrer mit Gefühl?
Mit keinem Wort erwähnt wird die Möglichkeit, dass ein Schüler gute Gründe dafür haben könnte, keine Maske zu tragen. Unwohlsein, Panik, Atemnot, Kopfschmerzen, Schwindel, verschwommenes Sehen, trockener Mund – all das könnten Gründe sein, die Maske abzunehmen. Anstatt auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen einzugehen, werden sie als Verweigerer hingestellt und müssen somit zurechtgewiesen werden. Keine Spur von Einfühlungsvermögen, pädagogischer Erfahrung und respektvollem Miteinander.
Verweigerung darf keinesfalls toleriert werden!
Auszug aus Seite 25 des Schreibens der FAQ’s:
Wie ist mit Schülerinnen und Schülern umzugehen, die ohne Vorlage eines ärztlichen Attests das Tragen einer FFP2- Maske bzw. eines MNS verweigern?
„Viele Schulstandorte sehen sich mit Fällen der Verweigerung des Tragens eines MNS konfrontiert. Ein Verweigern ohne Vorlage eines entsprechenden Attests darf keinesfalls toleriert werden!
Gemäß § 4 Abs. 3 der C-SchV 2020/21 gehört die Einhaltung der Hygienebestimmungen zu den Pflichten der Schülerinnen und Schüler. Eine Ausnahme ist lediglich dann vorgesehen, wenn ein ärztliches Attest vorgelegt wird.
Kann kein entsprechendes ärztliches Attest vorgelegt werden, ist zuerst mit den „Erziehungsmitteln“ gem. § 47 Abs. 1 SchUG bzw. § 8 Abs. 1 Schulordnung vorzugehen. Dazu zählt etwa die Zurechtweisung der betroffenen Schülerinnen und Schüler oder ein beratendes bzw. belehrendes Gespräch.
Der Zugang zur Schule kann für Schülerinnen und Schüler rechtlich jedoch nicht verweigert werden.
Sofern mit diesen Erziehungsmitteln nicht das Auslangen gefunden werden kann, gibt es die Möglichkeit einer zeitlich befristeten Suspendierung aufgrund der Gefährdung der anderen Personen am Schulstandort. Eine Suspendierung ist durch die Bildungsdirektion zu verfügen. Die Schulleitung hat daher mit dieser Kontakt aufzunehmen.“
Jedes Attest darf angezweifelt werden
Weiter geht es mit den ärztlichen Attesten. Die Bildungsdirektion OÖ erteilt den jeweiligen Schulleitern die Ermächtigung, die Rechtmäßigkeit ärztlicher Atteste anzuzweifeln. Das ist eine Ungeheuerlichkeit, die kaum zu übertreffen ist. Ein ärztliches Zeugnis, das vom betreffenden Schüler dem Sekretariat bzw. der Direktion vorgelegt wird, kann angezweifelt werden. Es liegt also im Ermessen der Schule, ein Attest anzuerkennen. Gesundheitsdaten müssen offen preisgegeben werden, Datenschutz wird völlig ignoriert und zusätzlich können Schüler einfach mal eben so an den Pranger gestellt und als Verweigerer bezeichnet werden. Sind Lehrer und Schulleiter nun befugt über gesundheitliche Belange zu entscheiden?
Ärzte ein Dorn im Auge der Behörden?
Ärzte, die in korrekter Ausübung ihres Berufes, ein ärztliches Attest zur Maskenbefreiung für Kinder und Jugendliche ausstellen, werden als unseriös bezeichnet. Woher wollen Bildungsdirektion und Schulleitung wissen, welcher Arzt und welches Attest seriös oder unseriös sind? Kann es vielmehr sein, dass Ärzte, die sich um die Gesundheit ihrer Patienten sorgen, nach ärztlicher Sorgfaltspflicht arbeiten und Atteste ausstellen, allen Behörden ein Dorn im Auge sind?
Dr. Eifler explizit erwähnt
Auch Dr. Peer Eifler findet im Schreiben der Bildungsdirektion explizit Erwähnung. Die Schulleitungen werden regelrecht dazu aufgefordert, Atteste von Dr. Eifler nicht mehr anzuerkennen. Denn es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Atteste, die vor Erteilung seines Berufsverbotes ausgestellt wurden, nicht mehr anerkannt werden müssen. Das würde im Ermessen der Schule liegen. Die Schulleiter werden ohne jegliche Grundlage aufgehetzt, Willkür walten zu lassen und gar Rechtsbruch zu begehen.
Atteste von Dr. Eifler gültig
Juristen haben geklärt, dass alle Atteste von Dr. Eifler ihre Gültigkeit haben. Zu finden ist diese Information auf der Seite der Anwälte für Grundrechte. Nach seinem Berufsverbot hat Dr. Eifler keine Atteste mehr ausgestellt.
Auszug aus Seite 26 des Schreibens der FAQ’s:
Müssen unseriöse ärztliche Atteste anerkannt werden?
„Gemäß § 55 Ärztegesetz darf eine Ärztin bzw. ein Arzt ärztliche Zeugnisse nur nach gewissenhafter ärztlicher Untersuchung und nach genauer Erhebung der im Zeugnis zu bestätigenden Tatsachen nach seinem besten Wissen und Gewissen ausstellen. Bestehen Zweifel am rechtmäßigen Zustandekommen des Attests, muss dieses nicht akzeptiert werden.
Wenn Sie als Schulleitung die Rechtmäßigkeit eines solchen Attestes anzweifeln, können Sie die Vorlage eines anderen ärztlichen Attests einfordern und müssen das Attest nicht weiter berücksichtigen.
Für die Atteste von Dr. Eifler gilt:
Über Dr. Eifler wurde mit 30.09.2020 ein Berufsverbot von der Ärztekammer Steiermark verhängt. Alle Atteste die seit dem 1.10.2020 von Dr. Eifler ausgestellt wurden, sind nicht mehr zu akzeptieren.
Aufgrund dieser Tatsache, besteht des weiteren die Möglichkeit, Atteste, die von Dr. Eifler bereits zuvor ausgestellt wurden, nicht mehr zu akzeptieren, wenn die Schulleitung die Rechtmäßigkeit anzweifelt.“
Bildungsdirektion OÖ übergeht Wochenblick-Fragen!
Die dazu gestellten Anfragen von Wochenblick an die Bildungsdirektion OÖ blieben leider unbeantwortet bzw. wurden diese in der Antwort übergangen:
Fragen:
-) Wie entscheiden Lehrpersonal und Schulleiter, dass ärztliche Atteste unseriös sind? Sind sie dazu befugt?
-) Seit wann muss ein Schüler seine medizinischen Daten der Schule preisgeben? Gibt es keine ärztliche Schweigepflicht oder auch Datenschutz?
-) Ist es nicht eher so, dass eine ärztliche Bescheinigung anerkannt werden muss, ohne jemandem Unseriöses zu unterstellen? Weshalb werden gesundheitliche Daten in Zweifel gezogen? Ist dies auch bei Turnbefreiungen (beispielsweise vom Hausarzt ausgestellt) so??? Wurden und werden die auch automatisch in Zweifel gezogen und deswegen nicht anerkannt?
-) Auch die Gültigkeit der Atteste von Dr. Eifler besteht eindeutig nach rechtlicher Beurteilung: Weshalb wird diesen Attesten die Gültigkeit aberkannt, ohne jegliche rechtliche Grundlage?
-) Wer haftet für gesundheitliche Schäden eines Schülers/einer Schülerin, wenn eine Lehrperson oder ein Schulleiter ein ärztliches Attest aus eigenem Ermessen für unseriös/ungültig einstuft, und somit den Schüler/die Schülerin zum Tragen einer MNS/FFP2-Maske verpflichtet?
Antwort:
„Zu den Tests und deren Durchführung wurde immer schon kommuniziert, dass ohne Test, die Schülerinnen und Schüler im Distance-Learning unterrichtet werden. Im Schnitt waren im letzten Semester 1% der Schülerinnen und Schüler im Distance-Learning, da sie diesen Tests nicht zustimmten / ihre Erziehungsberechtigten diesen Tests nicht zustimmten.
Wie es hier im Herbst bzw. nächsten Schuljahr weitergeht, dazu wird das BMBWF im August die Entscheidungen treffen. Was wir schon wissen ist, dass es eine zweiwöchige Sicherheitsphase geben wird. Während dieser Wochen werden die Kinder und Jugendliche wieder getestet. Für Informationen zu genaueren Vorgehensweisen bitte ich um Geduld.“
Missbrauch der Lehrer für diktatorische Zwecke
Die Fragen, die sich hier unweigerlich jeder stellen sollte, sind: Warum werden ahnungslose Lehrer und Schulleiter für derartige diktatorische Zwecke und Maßnahmen missbraucht? Weshalb werden diese bewusst getäuscht und in eine derart missliche Lage gebracht? Warum werden sie absichtlich zu rechtswidrigen Handlungen angestiftet, ja gar gedrängt? Unsere Lehrer sollten Vertrauenspersonen sein und keine Handlanger für ein diktatorisches System.
Blinder Gehorsam fehl am Platz
Sie sollten die Begleitung und Förderung der Jüngsten unserer Gesellschaft vertrauensvoll übernehmen, nicht jedoch das Vertrauen missbrauchen und ihre Position ausnutzen. Eltern und Schüler müssen darauf vertrauen können, dass Lehrer nach bestem Wissen und Gewissen handeln und sich nicht für politische Zwecke missbrauchen lassen. Dazu gehört es auch, sich selbst zu informieren und nicht blindlings alle Anordnungen, ohne zu hinterfragen, zu befolgen.
Wochenblick bleibt jedenfalls an diesen Themen dran. Erneute Anfragen an die Bildungsdirektion OÖ werden vor Ende der Sommerferien folgen. Wir halten Sie darüber am Laufenden.
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