Kategorie: Nachrichten
AfD provoziert, CDU liefert: Merkel-Partei blamiert sich in Thüringen bis auf die Knochen!

AfD provoziert, CDU liefert: Merkel-Partei blamiert sich in Thüringen bis auf die Knochen!
Nach der rückgängig gemachten Wahl eines Liberalen mit Hilfe von AfD-Stimmen zum Thüringer Ministerpräsidenten, sollte es binnen eines Jahres Neuwahlen geben. Die fallen aus. Dafür gibt es ein Misstrauensvotum, bei dem sich die CDU als Fraktion der Sitzenbleiber darstellt. von Olaf Opitz Die Thüringer Politik vergrößert wieder einmal die lange Liste gebrochener Versprechen. Erst sollte […]
Asiens Energiewende: Asiatische Staaten wollen über 600 neue Kohlenkraftwerke bauen

von Johannes Eisele AFP (Kuala Lumpur) 30.6.2021
Think Tank Carbon Tracker (Kohle-Kontrolle)
Übersetzt von Günter Keil
Fünf asiatische Länder sind für 80 Prozent der neuen weltweit geplanten Kraftwerke verantwortlich. Deren Projekte bedrohten die Ziele einer Bekämpfung der Klimakrise, warnte ein Bericht (des o.g. Think Tanks) am Mittwoch.
China, Indien, Indonesien, Japan und Vietnam planen den Bau von mehr als 600 Kohlenkraftwerken, teilte der Think Tank Carbon Tracker am Mittwoch mit.
Diese Stromerzeuger werden imstande sein, eine energetische Gesamtleistung von 300 GW (300.000 Megawatt) zu erzeugen, was etwa der gesamten Stromerzeugungs-Kapazität Japans entspricht…………………………………………
Viele Länder in der Asiatisch-Pazifischen-Region, die lange zur Versorgung ihrer boomenden Wirtschaft von fossilen Brennstoffen abhängig waren, waren bisher langsam in ihren Aktivitäten (zur Bekämpfung der Klimakrise), selbst als Europa und die USA ihnen Übergang zu sauberer Energie beschleunigten. Die asiatisch-pazifischen Staaten verbrauchten im Jahe 2019 über drei Viertel aller global , verbrauchten Kohle, wie die statistische Übersicht der Welt-Energie von BP (Anm: Dieser Bericht von British Petrol ist der bedeutendste) feststellte……………………………………
China, der grösste Kohleverbraucher und gleichzeitig auch Treibhausgas-Emittent weltweit, führt die Liste jener Länder an, die neue Kohlekraftwerke planen, wie Carbon Tracker berichtet. Zudem baut es intensiv neue Kernkraftwerke; zum großen Teil eigene Entwicklungen.
Es hat 368 der Kohlekraft-Anlagen in Vorbereitung, die zusammen eine Kapazität von 187 GW (Gigawatt) bieten, sagte der Think Tank. Das geschehe im Kontrast zu der Erklärung von Chinas Präsident Xi Jinping, wonach China seine Kohlenstoff-Neutralität (Anm.: also den völligen Verzicht auf Kohlenstoff) im Jahre 2060 erreichen werde.
Indien , der zweitgrößte Kohleverbraucher, plant 92 Kohlekraftwerke mit ca. 60 GW an Kapazität, wie der erwähnte, in London ansässige Think Tank berichtet, der sich vor allem auf die Wirkung der Veränderungen in der Energienutzung auf die Finanzmärkte konzentriert.
Indonesien plant 107 neue Kohlekraftwerke, Vietnam 41 und Japan 14, teit der Think Tank mit.
(Anmerkung.: Japan bemüht sich gleichzeitig, etliche seiner seit dem Fukushima-Unglück stillgelegten Kernkraftwerke nach Modernisierungs- und Sicherheitsinvestitionen wieder in Betrieb zu nehmen. Die ersten Wieder-Inbetriebnahmen gab es bereits.)……………………………………………..
2021, AFP (Frankreichs große Presseagentur).
Anmerkung des Übersetzers:
Die gepunkteten Linien repräsentieren politische Meinungen aus der Denkfabrik, wie z.B. ein geäußertes Unverständnis, weshalb die sehr „viel preiswerteren Erneuerbaren“ nicht anstatt der Kohle von diesen Staaten genutzt werden. Auf diese ideologischen Passagen habe ich verzichtet.
Die Sachinformationen jedoch sind höchstwahrscheinlich absolut zuverlässig. Sie vermitteln einen Eindruck darüber, wie die künftige globale CO2-Treibhausgas-Bilanz
tatsächlich aussehen wird.
Eine aktuelle Meldung vom 22. Juli teilte mit, dass der bayerische Ministerpräsident Söder fordert, dass der Kohleausstieg von Deutschland bereits 2030 vollzogen sein muss.
G. K.
Kauf Dir einen Faktenchecker: das Europäische Parlament, die dpa und politische Korruption im Quadrat
Etwas Geschichte. 2013 haben wir einen Beitrag veröffentlicht, in dem es um eine Analyse ging, die Christopher Snowden erstellt hat. Snowden hat damals gezeigt, dass die Europäische Kommission viel Geld einsetzt, Geld von Ihnen und damals auch noch von uns, um sich eine gute Öffentlichkeit zu kaufen, Organisationen, zumeist NGOs zu unterstützen, die in den […]
„System fadenscheinig und dumm“ – Helge Schneider bricht Konzert ab

Augsburg – Helge Schneider brach am Freitagabend unvermittelt sein Konzert in Augsburg ab. Mutmaßlich ertrug er die Corona-Maskenträger nicht. Das System dort erklärte er für „dumm“.
Helge Schneider brach nach 45 Minuten das Konzert in Augsburg ab. Scheinbar – so die Augsburger Allgemeine – passte ihm nicht, dass immer wieder Menschen mit Masken an der Bühne vorbeiliefen, um etwa auf die Toilette zu gehen. Das System sei fadenscheinig und dumm, so Schneider. Er bemängelte den fehlenden Kontakt zu seinem Publikum in den Strandkörben und verließ schließlich die Bühne. Die Organisatoren versuchten daraufhin vergeblich Schneider dazu zu bewegen, das Konzert fortzusetzen.
Während einige Facebook-Kommentatoren den Abbruch als unprofessionell bewerten, halten andere die frühzeitige Beendigung für einen Systemboykott:
Kampagne gegen Orbán: Ungarns Geheimdienstkontrolle strenger als Deutschlands

Die Kampagne gegen Viktor Orbán und konservative Regierungen geht weiter: Angeblich soll auch der französische Präsident Macron ausgespäht worden sein. Beweise gibt es dafür nicht. Der ungarische Regierungssprecher dementiert: Die Geheimdienstkontrolle in Ungarn funktioniere nach deutschem Vorbild.
Wie berichtetet nennt die betroffene israelische Firma NSO die Vorwürfe »irreführend und voller unbestätigter Mutmaßungen, die ernsthafte Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit und Interessen der Quellen erwecken.« NSO prüfe eine Verleumdungsklage gegen die betroffenen Medien und dementiert, den französischen Präsidenten Macron ausgespäht zu haben.
Der ungarische Regierungssprecher Zoltán Kovács schrieb dazu auf About Hungary:
Sie legen sich mit dieser Geschichte Richtig ins Zeug. Es wird behauptet, Ungarn hätte unlautere Überwachungsmaßnahmen eingesetzt, um im Namen der nationalen Sicherheit politische Gegner zu auszuspionieren. Sie legen sich so sehr ins Zeug, dass man den Schweiß riechen kann, wie der Ungar sagt.
Das führt zu einer Reihe fadenscheiniger Fehlschlüsse, ohne faktische Grundlage.
Es wird behauptet, die ungarischen Überwachungsgesetze seien sehr lax. Das ist völlig falsch. Ungarns Gesetze wurden nach dem Ende des Eisernen Vorhangs nach deutschem Vorbild geschrieben und gehören zu den Strengsten ihrer Art. Dieses Gesetz wurde 1995 mit einer Zweidrittel-Mehrheit vom Parlament verabschiedet und beinhaltet nach bundesdeutschem Vorbild eine Reihe von Kontrollmechanismen.
Die Geheimdienste unterliegen der Kontrolle durch alle drei Staatsgewalten: Exekutive, Judikative und Legislative. In Ungarn gibt es fünf getrennte Nachrichtendienste unter drei verschiedenen Ministerien – um gegen zu viel Zentralkontrolle zu schützen.
Geheimdienstmaßnahmen, die die Privatsphäre beeinträchtigen, müssen von einer externen Instanz genehmigt werden – in strafrechtlichen Angelegenheiten von einem Richter, in nachrichtendienstlichen Angelegenheiten vom Justizminister. Solche Maßnahmen unterliegen der Einzelfallprüfung, nach strengen Kriterien der Notwendigkeit, Angemessenheit und Nützlichkeit.
Nachrichtendienstliche Aktivitäten unterliegen zusätzlich der Aufsicht durch den Geheimdienstausschuss der Nationalversammlung, dessen Vorsitzender immer ein Oppositionspolitiker sein muss.
(Anm.: Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Deutschen Bundestages ist Roderich Kiesewetter (CDU). Die größte Oppositionsfraktion AfD ist nicht vertreten.)
Die Überwachung von Telefonen und Computern wird vom Sonderdienst Nationale Sicherheit (ungarische Abkürzung NBSZ) durchgeführt, und erfordert die Genehmigung eines Richters oder des Justizministers nach den Kriterien der Notwendigkeit, Angemessenheit und Nützlichkeit. Und das ist nicht alles.
Das Aufgabengebiet jedes Dienstes ist genau umrissen. Jede Genehmigung erfordert daher eine genaue Angabe von Gründen. Geheimdienstmitarbeiter dürfen in Ungarn keiner politischen Partei angehören und dürfen sich nicht politisch betätigen. Das ist in westlichen Demokratien ein fast einmaliger Standard.
(Anm.: Der Präsident des deutschen Bundesamtes für Verfassungsschutz Thomas Haldenwang ist CDU-Mitglied und ersetzte seinen Vorgänger Hans-Georg Maaßen (ebenfalls CDU), der 2018 aus politischen Gründen unter Protest seinen Hut nehmen musste. Der Präsident des Amtes für Verfassungsschutz in Thüringen Stefan Kramer ist z.B. SPD-Mitglied und Mitglied des Stiftungsrates der Amadeu-Antonio-Stiftung. BND-Präsident Bruno Kahl ist CDU-Mitglied und enger Vertrauter von Wolfgang Schäuble.)
Geheimdienstmitarbeiter dürfen keine Ermittlungen unternehmen oder Zwangsmaßnahmen anwenden. Die Finanzen der Nachrichtendienste unterliegen der Kontrolle durch den Rechnungshof, und sie müssen der Nationalen Datenschutzbehörde jährlich Rechenschaft ablegen.
Das ungarische Geheimdienstgesetz wurde mehrmals durch das Verfassungsgericht geprüft, das darin keine Gefahr für die Rechtstaatlichkeit erkennen konnte.
Die Medien verfolgen bei dieser Kampagne eine Agenda. Im Interesse dieser Agenda haben sie jeglichen Anschein von Objektivität fallen gelassen.
Fakt ist: Wer behauptet, die ungarischen Geheimdienstgesetze seien lax, hat einfach keine Ahnung.
Zuerst erschienen auf Freie Welt.
Hörbuch: Das Ende des Bösen von Jeremy Locke

Hörbuch: Das Ende des Bösen von Jeremy Locke
Die Absicht dieses Buches ist es, die Lehre von der Freiheit zu definieren und für immer die Lüge der Kultur zu zerstreuen, dass irgendjemand einen rechtmäßigen Anspruch auf dein Leben hätte. Du bist nicht das Eigentum irgendeines Königs, Diktators oder einer Nation. Während Kulturen lehren, dass Freiheit Chaos bedeuten würde, zeigt die Geschichte deutlich, dass […]
Gegen Kinderimpfung: Großer „Aktionstag für Kindergesundheit“ in Wien
Bei strahlendem Sonnenschein finden sich hunderte Österreicher am Wiener Maria Theresien-Platz und am Platz für Menschenrechte zum „Aktionstag für Kindergesundheit“ ein. Sie setzten dabei ein Zeichen dafür, dass Kinder nicht für die Impf-Politik während der Corona-Pandemie missbraucht werden dürfen. Auch Wochenblick ist live vor Ort.
Bereits im Vorfeld hatte der Aktionstag für Wirbel gesorgt. War es doch den Organisatoren, der Initiative „Wir zeigen unser Gesicht“, gelungen, eine Reihe prominenter Fürsprecher zu finden. Darunter auch die Schauspieler Roland Dühringer und Nina Proll, die mit Videos im Internet für die Veranstaltung warben.
Kein Vertrauen in Politik
Das nun der nächste Impfstoff für Kinder zugelassen wurde, zeigt, wie wichtig der Aktionstag ist. Denn während die Politik und der grüne Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein diesen Schritt bejubeln, machen sich viele Eltern um die Gesundheit und die Zukunft ihrer Kinder ernste Sorge. Gerade auch deshalb waren viele Familien bei dem Aktionstag anwesend.


Bei der Begrüßung und Eröffnung der Veranstaltung machten daher auch die Ärztin Dr. Maria Hubmer, Initiatorin von der Plattform „#wirzeigenunserGesicht“ und der Rechtsanwalt Dr. Michael Brunner, Gründungsmitglied der Rechtsanwälte für Grundrechte, deutlich, dass man die Sorgen und Ängste der Bürger verstehe, die sich von der Politik alleingelassen und unzureichend informiert fühlen. So erklärte auch Dr. Brunner deutlich: „Unumwunden vertreten die Rechtsanwälte für Grundrechte die Rechte der Bürger gegen die schädigenden und unwissenschaftlichen Corona-Maßnahmen.“
Die Gedanken sind frei
Nach der Eröffnung folgte eine kurze musikalische Unterbrechung. Geradezu inbrünstig sangen die Teilnehmer das alte Lied „Die Gedanken sind frei“, welches schon von jeher ein Zeichen für Freiheit und Unabhängigkeit war.

Anschließend trat der promovierte Physiker Peter F. Mayer ans Mikrofon. Wochenblick-Lesern dürfte der Betreiber des tkp-Blogs ein Begriff sein. Denn als Wissenschaftsjournalist setzt sich Mayer von Anfang an kritisch mit der Corona-Pandemie auseinander. Bereits als Mayer zu seiner Rede anhebt und die Anwesenden fragt: „Ich hoffe ihr seit alle immun gegen die Impfung“, wird dies nur mit einem Jubel der Menge quittiert. Sodann geht Mayer auf die aktuelle Corona-Politik ein und erklärt den Paradigmenwechsel bei der derzeitigen immer wieder vielbeschworenen „Herdenimmunität“.

Denn die WHO strich die ‚natürliche Immunität‚ zunächst aus der Definition und reduzierte den Begriff ‚Herdenimmunität‘ auf diejenige, die nur durch Impfung zu erreichen sei. Nachdem diese Manipulation einen Aufschrei verursachte, zog man das Ganze wieder zurück und schloss beide Formen der Immunität als Beitrag zur Herdenimmunität ein.
Impfung und Infektionen
Dann kam Mayer, der sich auf seinem Blog viel mit den statistischen Daten in Bezug auf die Pandemie beschäftigt, auf das Beispiel von Gibraltar zu sprechen. Obwohl dort bereits 116 Prozent der Bevölkerung durchgeimpft seien, hat man derzeit trotzdem mit einer Corona-Welle zu kämpfen.
Auch in Israel und anderen Ländern, wo bereits viel geimpft wurde, steigen die Zahlen der positiv Getesteten wieder an. Dies zeigt, dass die Impfungen nicht zu einer sterilen Immunität führen. Es gibt offenbar keinen Schutz vor der Weitergabe des Virus durch Geimpfte, wobei dies jedoch einer der Punkte für das Erreichen einer Herdenimmunität ist.
Zensur nimmt immer mehr überhand
Als nächstes am Wort ist Mag. Gerold Beneder von den Rechtsanwälten für Grundrechte. Er kritisiert die immer stärker um sich greifende Zensur, die selbst vor der Wissenschaft nicht mehr halt macht. Allerdings liege dort, wo gelöscht werde, die meiste Wahrheit. Und am Ende würden sich die Wissenschaft und die Wahrheit immer durchsetzen und siegen.

Nach Beneder wendet sich der Kärntner Kinderbuchautor Rainer M. Osinger an das Publikum. Er sei heute extra nach Wien gefahren, weil es in diesen Zeiten wichtig sei, dass man etwas unternimmt. Er als Vater von sieben Kindern kann nicht schweigen, denn er ist seht besorgt über das, was geschieht und vielleicht auch noch geschehen wird.

Vor Ort sind heute die Wochenblick-Chefredakteurin Elsa Mittmannsgruber und Wochenblick-Journalistin Bernadette Conrads


Bürger machen auf ihre Rechte aufmerksam

Dr. Maria Hubmer-Mogg, die Initiatorin der Plattform „Wir zeigen unser Gesicht“

Die Leute tanzen. Sie wollen endlich ihre Freiheit wiederhaben und einen „normalen Sommer“ ohne Kurz, Mückstein und 3-G-Regeln.
Weiterlesen: Gegen Kinderimpfung: Großer „Aktionstag für Kindergesundheit“ in Wien
Flutkatastrophe 2021: Impfbus ist unterwegs
Flutkatastrophe 2021 | Von Hermann Ploppa
„Als die Flut kommt, weht eine Kette von entsetzten Schreien durch die Gassen. Dann buchstäblich Totenstille. Bis jetzt werden immer noch die Leichname von Flutopfern aus dem überall präsenten Schlamm geborgen. Freiwillige Helfer bergen aus einer Kirche die Körper von zwanzig Ertrunkenen. Die Zählmarke der unglückseligen Ertrunkenen hat die 200er Marke überschritten. Da noch tausende Personen vermisst werden, müssen wir uns darauf gefasst machen, dass noch viel mehr Todesopfer zu befürchten sind. Das Ahrtal ist zerstört wie nach einem Bombenangriff. (1).
Einige Merkwürdigkeiten
Was verwundert: die Augenzeugenberichte sind zu zahlreich, als dass es sich hier um zufällige Momentaufnahmen handeln könnte. Aus dem Mosaik der Augenzeugenberichte schält sich das Bild einer unterlassenen Hilfeleistung in monströsen Ausmaßen seitens der Behörden und Medien ab. Sicher, es sind vor Ort auch Einheiten des Technischen Hilfswerks und der Feuerwehren gesichtet worden. Aber das ist eher die Ausnahme als die Regel. An vielen Orten ist offenbar über die Tage keine Hilfe angekommen. Aus anderen Bundesländern herbei geeilte Züge des THW und der Feuerwehr wurden wieder nach Hause geschickt. Die Hilfsdienste benötigen den Einsatzbefehl der örtlichen Verwaltung, um loslegen zu können.
Diese Genehmigung wurde aus unerfindlichen Gründen oft nicht erteilt. Vereinzelt gingen dann Feuerwehrleute in Eigeninitiative an die Unfallorte und halfen als Privatleute. Das Gros der Nothilfe ging von Landwirten und Bauunternehmern aus, die in großer Zahl in das Ahrtal geeilt sind mit ihrem optimal geeigneten Maschinenpark. Das alles geschieht auf eigene Initiative und auf eigenes Risiko. Doch auch diese hervorragend geeigneten Nothelfer wurden immer wieder in ihrer Arbeit durch Einheiten der Polizei gestört. Maskierte Polizisten in Bürgerkriegsmontur sperrten Rettungswege ab und verlangten von den Helfern die Einhaltung der Corona-Regeln. Die Vertreter der Obrigkeit stören die Rettungsabläufe nicht anders wie besoffene Dorftölpel. (…)
Denn jetzt ist die Hydrologin Hannah Cloke von der Universität Reading in Großbritannien an die Öffentlichkeit getreten. Sie wirft der Bundesregierung ‚monumentales Versagen‘ der Kommunikationswege vor (7). Frau Cloke weiß wovon sie spricht. Denn sie ist eine der Mitbegründerin des European Flood Awareness System, kurz Efas. Dieses Flutwarnungssystem ist an die Europäische Union angebunden und wertet die Erkenntnisse von Satellitensystemen wie Columbus aus, um in Modellrechnungen zu ermitteln, wann sich Flusswasser zu gefährlichen Fluten zusammenballen kann.
Hannah Cloke in einer Presseerklärung: ‚Die Menschen hätten Warnungen erhalten sollen, sie hätten die Warnungen verstehen sollen. Es hat keinen Sinn, mit gigantischen Computer-Modellen vorherzusagen, was geschehen wird, wenn die Leute nicht wissen, wie sie sich bei einer Überschwemmung verhalten müssen.‘
Das Copernicus-Netzwerk hat ausführlich dokumentiert, wie seit dem 10. Juli 2021 tagtäglich von ihrer Seite dringende Warnungen an die Regierungen der betroffenen Länder Deutschland, Schweiz, Belgien und der Niederlande ergangen sind (8). Auf Anfrage bei der Bundespressekonferenz konnten die Regierungssprecher mit dem Begriff ‚Efas-Warnsystem‘ gar nichts anfangen (9). Man bedenke, dass hier nicht irgendeine selbsternannte Institution irgendwelche Warnungen ausgegeben hat, sondern eine auch von deutschen Steuerzahlern zu ihrem Schutz europaweit installierte Einrichtung der Europäischen Union. Diese Warnungen besitzen sogar für die Merkel-Regierung eine gewisse Verbindlichkeit.“
Ohne Worte
(via SWR Aktuell bei der Datenkrake)
Die merken echt nichts mehr.




