Kategorie: Nachrichten
Flucht aus Afghanistan

Von PROF. EBERHARD HAMER | Zurzeit „zieht die Bundeswehr sich aus Afghanistan zurück“ (PI-NEWS berichtete). Was sich so schön anhört, heißt: Der Krieg in Afghanistan ist verloren, die Amerikaner haben Rückzug befohlen, die vorher nicht informierten deutschen Truppen sind damit praktisch auf der Flucht. Nach Verlust eines Krieges und Flucht der Truppen werden normalerweise die […]
Willkommen im gagademischen Zeitalter und wie es enden wird (bebildert)
Mein Blödsinnsmeter musste heute beim Überfliegen der Tickermeldungen aus aller Welt wieder einmal Überstunden leisten. Wäre all das um uns herum nicht so traurig, man könnte darüber lachen. Aber vielleicht ist genau das die richtige Taktik: Darüber lachen, denn bezahlen müssen wir es sowieso. Den Schwerpunkt bildet diesmal die Wissenschaft mit dem Themenpunkt Männer und Korrelate aus Zuckerbrot und Peitsche und es gibt einen kleinen Abstecher in die Kalkülwelt kommunisischer Planung im Hause Peking. Schnallen Sie sich an!
Männern mit Glatze wird Psychoberatung empfohlen
Wie die Daily Mail berichtet kam ein „Wissenschaftler“ zum Schluss, dass Männer mit Glatze mit einer höheren Wahrscheinlichkeit depressiv sind und dies umgehend zur Tatsache ummünzte, wonach Depressionen zu Glatzen führen. Nein, halt! Andersherum: Glatzen führen zu Depressionen, heißt es in der Studie. Wer sich im Angesicht dieser Hiobsbotschaft jetzt unwillkürlich durch die Haare fahren wollte, dabei aber ins Leere griff und deswegen schlechte Laune bekam, den kann ich beruhigen. Sie sind nicht der einzige. Etwas mehr als die Hälfte aller Männer ab dem 40. Lebensjahr und 90% aller Männer in ihrem Leben insgesamt müssen mit der traumatischen Erfahrung leben lernen, die Haare zu verlieren.
Auf der Plusseite verbirgt sich gleich hinter diesen Schockzahlen ein neuer Mutimilliardenmarkt für kassenärztliche Leistungen gegen glatzeninduzierte Depressionen, es hat immer alles auch eine positive Seite. Aus Sicht des deutschen Nettosteuerzahlers lässt sich damit ein weiteres Mal feststellen, dass eine Parität bei der Lebenserwartung zwischen Männlein und Frauchen gar nicht so wünschenswert ist. Jedes Jährchen weniger frisst uns weniger Haare vom Kopf, wenn das keine beruhigende Erkenntnis ist. Und wenn wir gerade dabei sind: Rauchen Sie ruhig noch eine, das soll noch viel mehr beruhigen, habe ich gehört.
Untersucht wurde selbstverständlich nicht, welche Kausalitäten hinter dem Psychoeffekt der Glatze stehen könnte und ob die sog. „Midlife-Crisis“ vielleicht auch ein Quäntchen zum allgemeinen Wohlbefinden von Männern ü40 betragen könnte. Egal scheint auch die Frage, ab welchem Quadratzentimeter welcher Depressionsgrad erreicht wird, ob die Depression kreisrund oder geheimratseckig ist, oder ob die Depression erst dann eintritt, wenn ein DM-großes Muttermal freigelegt wird, das sich zuvor noch hübsch mit dem Kamm und Spucke verdecken ließ.

Dennoch stellte die Studie mit der Gewissheit eines voll beladenen 30-Tonners fest, dass Männer mit Glatze Gefühle der „Peinlichkeit, Scham, Verunsicherung und Frustration“ erleben, wie es (kopf!)behaarten Männern selten geschieht. Gefühlt läuft im Männerkopf demnach in etwa das selbe Programm ab wie nach einer Krebsdiagnose. Männer habens echt nicht leicht. Immerhin sind die meisten in diesem Alter darüber hinaus noch verheiratet mit einer vergleichbar alten Frau und die werden mit zunehmendem Alter bekanntlich auch nicht alle besser. In nicht wenigen Fällen kommen meist noch ein paar pubertierende Rotzgören dazu mit ihrem Dauerbedarf an Schminke und neuen iPhones. Da schmerzt jedes allmorgendlich auf dem Kopfkissen entdeckte Härchen gleich doppelt
Sich ausgedacht hat sich diesen empathischen Dreh auf die Männlichkeit ein Mann namens Ching-Chi Chi, dessen Eltern ihm qua Namensgebung wohl einige Depressionspunkte mehr verschafft haben als selbst die furchtbarste Glatze es ihm hätte antun können. Fast schon zum Trost präsentiert sich der geschätzte Mitfünfziger auf seiner Profilseite mit einer stattlichen Haartracht, die ihn mindestens zwei Jahre jünger macht.
Professor Trippel-Chi, wie ich ihn im folgenden abkürzen werde, erstellte seine Diagnose ganz offenbar voller empathischen Mitgefühl für seine Mitmänner am anderen Ende des Globus. Denn laut dieser Seite sind vor allem Tschechen und Weißrussen von einer Glatzenbildung betroffen (wobei mir persönlich noch nie ein beglatzter Tschechen aufgefallen ist; die stehen alle voll im Saft). Vielleicht, munkelt mein innerer Geopolitiker, hat unser Trippel-Chi trotz allem recht und es liegt alles an seiner Glatze, dass Lukaschenko nicht so recht will. Das aber wäre noch einmal eine ganz andere Korrelationenspekulativrunde.

Ein weiteres Schmierenstück des akademisch-poststrukturellen Nudgings, Pardon, ein großer Meilenstein auf dem Weg zum wissenschaftlich bewiesenen Erkenntnisgewinn erreichte mich aus California. Ja, California und keineswegs Kalifornien, das habe ich gerade spontan so beschlossen, nachdem ich an Lukaschenko denken musste. Die Neuformulierung Californias folgt dem Schema Weißrussland vs Belarus und dem dahinterstehenden Prinzip, alleine schon begrifflich automatisch auch immer eine Botschaft in den Kopf des Lesers transportieren zu können. Kalifornien wird für mich weiterhin der alte Traumstaat bleiben, California auf der anderen Seite steht für das, was in etwa seit einem Jahrzehnt überall und auch dort losgebrochen ist.
Genau dieses Prinzip des dekonstruierten Beliebigkeitsdefinierens in Verbindung mit dem auch von Trippel-Chi angewandten Kausalitätenkorellats wandten die beiden Psychologen Daniel Rosenfeld and Janet Tomiyama von der Universität California an, als sie sich in einer Studie über fleisch(fr)essende Männer vornahmen. Dank teurer Office Programme können sie im Unterschied zu Trippel-Chi sogar mit total wissenschaftlich aussehenden Grafiken aufwarten, die im Design eines kühlen Minimalismus daherkommen, was eindeutig auf ein teures Apple Produkt im Labor schließen lässt und ihre Erkenntnisse gleich doppelt so seriös wirken lassen.

(Man beachte auch die elegante Schriftart…mhmmm; fast wie volles Haupthaar nach einer Pflegespülung von Garnier Fructis Createur d’Automobil.)
Trotz finanziell bester Ausstattung für die Studienverantwortlichen (man beachte dazu auch den Absatz „GRANTS“ in Janets CV) wünsche ich dennoch niemandem – vielleicht mit Ausnahme von Dianne Weinstein – eine Behandlung bei den beiden „californian“ Psychologen [ja, auch als Adjektiv wird kalifornisch ab sofort denglifiziert], wobei ich die Dekonstruktion der Umstände rund um die Studie an dieser Stelle jetzt dennoch abbrechen möchte, da nun doch hoffentlich selbst dem oberflächlichsten Leser bewusst wurde, wie gut ich die Diskursebene der postmodernen Perspektive einnehmend eine Dekonstruktion vornehmen kann – und zwar vorschriftsmäßig in verschachtelten Megaschlangensätzen mit gezielt eingestreuten Rechtschreib- und Grammatikfehlern, die dem letzten Leser, der es bis hierhin geschafft hat, dann hoffentlich die Lust nehmen werden, sich auch den Rest durchzulesen, da ich feststellen musste, dass meine Leser mit fast sieben Minuten und nur zwei Klicks im Schnitt viel zu lange auf meinem Blog bleiben, sprich, offenbar intensiv mitlesen. Igitt!
Männer essen (bestimmte) Fleisch(-sorten), weil Männlichkeit
In der ebenfalls brühwarm von der Daily Mail nacherzählten Studie der beiden Californians wird der Frage nachgegangen, warum Männer Fleisch essen. Genau genommen geht es um „beef and chicken“, was sich übersetzt als „Rindfleisch und Hühnchen“, ich habe es extra nachgeschlagen. Andere Fleischsorten wie etwa Schwein, Lamm, Wild, Hase, Dachhase, Fisch, irgendwelche vietnamesische Leckereien oder – ganz aktuell – Fledermaus sind explizit nicht dabei. „No effects were observed for pork or fish consumption“, heißt es im Text etwas vage darüber. Warum dem so ist, verraten uns die beiden Autoren allerdings nicht. Es wird sicherlich einen guten, wenngleich akademisch vernachlässigenswerten Grund dafür geben.

Für ihre Studie haben sich die beiden Wissenschaftler aus California großes vorgenommen. Sie wollten herausfinden ob das Stereotyp, wonach Männer mehr Fleisch essen als Frauen mit der (sic!) Realität vereinbar sei und falls ja, warum dem so ist. Insgesamt 1.700 Erwachsene Californias haben sie dafür belästigt, wobei unbekannt ist, ob auch welche gefragt wurden, die zu der Zeit gerade am Koffer packen waren, um schleunigst aus California wegzukommen*, nachdem ihr altes Kalifornien vor die Hunde kam. Vermutlich nicht, denn die Antwort fiel überaus eindeutig aus.
(*Auch ganz witzig: Eine andere aktuelle Studie der UCLA kam gerade zum Schluss, dass es keineswegs einen Exodus aus dem Bundesstaat gäbe; liest sich wie ein DDR-Produktivitätsbericht anno 1988.)
Als Fazit kam die Studie zur Erkenntnis, dass Männer vor allem deswegen zu Rindfleisch und Hühnchen als Nahrungsmittel greifen, „weil sie sich dann männlich fühlen und es ihnen dabei hilft, sich ihrer Männlichkeit zu vergewissern“. Bei Frauen kommt dieses Verhalten laut Studie gar nicht vor, weswegen sie erheblich weniger Fleisch essen und daher auch viel eher zum Vegetarismus neigen. Ausschließlich bei Männern gibt es diese geschlechtliche Mentalität, sich über das Essen von Rindfleisch und Hühnchen seine Männlichkeit unter Beweis zu stellen.
Keine explizite Empfehlung sprachen die beiden Autoren aus für eine Übernahme des Rindfleisch- und Hünchenrituals in den Kanon an Behandlungsempfehlungen für Transmänner (Biofrau → Mann). In Anbetracht der größeren Umstände würde mich das aber in keinster Weise verwundern. Wie bereits erwähnt wird auf andere Fleischsorten inhaltlich nicht weiter eingegangen, was vermuten lässt, dass an Rind und Hühnchen etwas dran sein muss, das es bei anderen Fleischarten nicht gibt. Vielleicht ist es der Knochen. Doch die Studie schweigt sich darüber leider eisern aus, wie auch zur Frage, warum das immer leicht schwül klingende Hühnchen assoziationsseitig nicht eigentlich kontraindikativ wirken müsste.
Schwach sogar unter postmodernen Annahmen
Leider bleibt die Studie selbst unter wohlwollender Betrachtungsweise aus der Perspektive des postmodernen Gagagedöns weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Eine interessante Nebeninfo beispielsweise, die mir bei der Recherche über den Bildschirm huschte ist diese Grafik aus einer (vermutlich Festland-)chinesisch-australischen Studie. Sie zeigt, wie Frauen in allen Altersgruppen weniger Fleisch essen als Männer mit der großen Ausnahme von Babys. Es lässt den Schluss zu, dass in Wahrheit nicht Hebammen, sondern die Kindergärtnerinnen und Eltern schuld sind am Geschlecht von Kindern und das Geschlecht von der Relation zwischen Kartotten- oder Rinderbrei bestimmt wird. Der Anstieg “nonbinärer” Menschen würde sich in diesem Muster über die Empfehlung zur Mischkost erklären. Irre, nicht wahr?

Die Rosenfeld-Tomiyama Koproduktion kommt überaus robust daher, um es freundlich zu formulieren. Dieses „Poultry“ aus der Grafik beispielsweise übersetzt sich als Geflügel, das, so die Aussage daraus, von Frauen zeitlebens in dem selben Maße vertilgt wird wie von Männern und das trotz geringeren Kalorienbedarfs. Aber womöglich ticken australische Frauen einfach anders in dem Sinne, als dass sie von einem natürlichen Drang hin zur Männlichkeit beseelt sind. Oder so ähnlich.
Man muss schon ein dickes Fell haben, um so etwas ernsthaft als wissenschaftliche Arbeit zu betreiben, oder seitens der akademischen Leitungsebene etwas derartigem grünes Licht zu geben. Als einziger Partei, der ich diese Studie durchgehen lassen würde, ist die Daily Mail. Denn die sind nur auf Klickfallen aus und wenn das nicht eine ist, was dann? Ich bin mir sicher, der Artikel wurde in der zugehörigen Szene rauf und runter verbreitet.
Die Szene wiederum ergibt sich aus dem Titel der Studie: „Gender differences in meat consumption and openness to vegetarianism“, oder auf gut Deutsch: „Genderunterschiede beim Fleischkonsum und der Offenheit gegenüber dem Vegetariertum“. Mit Gender als Stichwort glätten sich dann auch letzten Falten in der Stirn und weichen dem unguten Wissen, dass dieses Stichwort immer genau dann fällt, wenn in der Folge von sämtlichen biologischen Faktoren abstrahiert wird. Folgerichtig findet sich daher kein einziges Mal auf den acht mit Kleinschrift bedruckten Seiten der Studie das sonst im Kontext ach so eminente Wörtchen „calories“. Von „taste“ ganz zu schweigen.

Denn will ich als Mann meine Männlichkeit unter Beweis stellen, und da mag ich ein Außenseiter sein, dann benötige ich erst danach das Fleisch (und dazu vielleicht ein Bier), um meine Batterien wieder aufzufüllen. Als Vegetarier wäre ich da nur stundenlang am Essen und am Ende dennoch nicht satt. Gleich hinter dem Nährwert steht bei mir die Geschmackspreisleistung. Hier schneidet in der Regel Rind besser ab, die wenigsten Schnitzelgerichte können in der gehobenen Preisklasse mit Rindersteaks mithalten.
Daniel Rosenfeld als einem der beiden Co-Autoren sieht man es dabei gar nicht an, dass er zu jener Sorte Milchgesicht jüngeren Datums gehört, denen schon der physische Ansatz dafür fehlt, um wenigstens auf praktischer Ebene schon einmal die Alternativhypothese durchlebt zu haben. Sie hätte es ansonsten mit Sicherheit in die Studie schaffen müssen. Wobei, vielleicht hat er ganz einfach noch nie in seinem Leben Fleisch gegessen. Die Hippiebewegung als Frucht der umfassenden Wohlstandsgesellschaft ist inzwischen drei Generationen alt. Möglicherweise hat ihm seine Mutter von früh an den Ekel vor Fleisch eingeimpft. Es wäre nicht anders als bei Muslimen, die selbst nach Ablegen ihrer Religion kein Schweinefleisch essen können. Etwas derartiges zu berücksichtigen wäre für Herrn Rosenfeld aber wahrscheinlich zu hoch.
Hochpotentes Ideologengaga
Erkenntnisgewinn im klassischen Sinn, lässt sich feststellen, war gar nicht der Zweck dieser Studie, das hätte es nur im alten Kalifornien gegeben. Vielmehr wollten die beiden betüttelten Californians herausfinden, an welchem Hebel man ansetzen muss, um Männer um des Klimas Willen zu Vegetarierern zu machen. Dank der totalen ideologischen Verbohrtheit ist ihre Antwort denn auch simpel, um nicht zu sagen banal: An der traditionellen Männlichkeit liegt es! Sie muss dekonstruiert werden, damit Männer nicht mehr meinen, sich männlich fühlen zu müssen. Dann erst, aber genau dann lassen sie sich zu Vegetariern umschulen. Die Antwort und die Methode dahinter sind so grenzdebil, dass mir die Superlative fehlen, um das noch akkurat ausdrücken zu können.

Es ist ein reines Ideologengaga im Gewand der Wissenschaftlichkeit. Hochdekoriert, bestens finanziert und sicherlich stets mit dem direkten Zugang zu einem offenen Ohr in der Politik und anderen Weltrettungsinstitutionen. Ich würde mich wirklich wundern, sollte die Studie in deutschgrünen Parteikreisen weiterhin unbekannt sein. Mit das beste an der Studie ist noch, dass dieser Dreck gleich zwei(!) Förderbeiträgen von der Nationalen Wissenschaftsstiftung in den USA unterstützt wurde. Der Grund ist vermutlich, dass gleich zwei Deppen ihre Zeit damit verschwenden konnten.
Das meines Erachtens allerbeste an der Studie aber ist die „Declaration of competing interests“. Darin teilen die Studienersteller den Lesern mit, ob irgendwelche Interessenkonflikte bestanden, die das Ergebnis verzerren könnten. Ihre Antwort: None, nada, nichts! Fehlende Latten am Zaun sind leider noch immer kein quantifizierbares Kriterium. Mit dieser Sorte Psychologen wird es absehbar auch nicht mehr dazu kommen. Eher noch ließe sich durchsetzen, dass in Studien auch die Religionszugehörigkeit der Verfasser mit angegeben werden muss. In diesem Fall wäre es vermutlich etwas in die Richtung Kulturökomarxismus.
Der Schwenk nach China
„… und so begab sich alsbald, dass den drei Königinnen ein roter Stern am Firmament erschien, der ihre Streitereien über diverse Hautfarben, fallende Haarprachten und das Tagewerk des politkorrekten Nudging herrschaftlich überstrahlte und hernach vergessen ließ.“
In etwa so stelle ich mir vor, könnte es bald in der Bibel stehen, sobald die KP-China damit fertig ist. Jedenfalls stellt sich bei immer wieder das Gefühl eines beginnenden Regens ein, wenn ich die Nachrichtenlage des Tages durchgehe. Immer mal wieder tröpfelt es mir fast unmerklich zwischen die Ohren, wenn ich etwas neues über Aktivitäten lese, die (mutmaßlich) von Peking aus gesteuert werden. Genau dann wird mir klar, wie sich das globale Spiel um Macht und Einfluss auf allen Ebenen in den kommenden Jahren entwickeln wird. Es hinterlässt bei mir das Gefühl, dass bald schon ein Platzregen in dieser Hinsicht eintreten wird.
Martin Armstrong hat schon vor längerer Zeit prognostiziert, dass Rotchina nicht deswegen zur Weltmacht Nummer Eins aufsteigen wird, weil sie so viel besser sind als der Rest. Vielmehr wird es im Rest der Welt ganz einfach nur so chaotisch werden, dass auf das internationale Anlagekapital und damit letztlich auch die Wissens- und die Leistungsträger dieser Welt, Peking als der letzte relevante Hort aus Ruhe und Ordnung wirken wird.
Genau so, wie sich der Schwerpunkt sich ins Reich der Mitte verschieben wird, werden wir bald auch die Standards von dort übernehmen. Politisch ist unsere Obrigkeit schon fleißig am tüfteln. Wirtschaftlich wiederum geht der Ausverkauf nur deswegen nicht mehr unvermindert weiter, weil das meiste – darunter die Perlen Daimler, Kuka und Putzmeister etc – schon weg ist. Auch im kulturellen Bereich, den Deutschland bis in die jüngere Vergangenheit vor allem im Bereich des Autodesigns international prägen konnte, sind inzwischen chinesische Geschmackspräferenzen in einer Weise dominant geworden, dass mir seit 2002 kein einziges deutsches Auto mehr gefällt.
Rotchina als weißer Ritter des Wissenschaftsbetriebs
Schließlich lässt sich auch an einer Hand ohne Finger abzählen, was mit dem universitären Dünnpfiff passieren wird, sobald Peking wie in allen Bereichen auch im wissenschaftlichen global die Standards vorgeben wird. Sie werden die unterbelichtete Dekadenzdeppenriege einfach in der ein oder anderen Weise wegwischen. Sei dies durch rigorose wissenschaftliche Standards mit der Folge einer dramatischen Abstiegs westlicher Universitäten, oder über das Abwerben der noch wenigen Fähigen mit der Folge eines Bankrotts und dem nachfolgendem Neuaufbau westlicher Universitäten, oder es wird sonst ein Winkelzug sein, mit dem Peking dem akademischen Postmodernismus den Sauerstoff rauben wird.
Wer weiß, vielleicht wendet Peking auch den alten Trick der Überschwemmung des Marktes an, um ihn dann komplett zu übernehmen, wie es in zahlreichen Wirtschaftssektoren passiert ist. Es sollte keine große Aufgabe darstellen, die eignen Hochschulen vorübergehend das hundertfache an billigem Dünnpfiff produzieren zu lassen (ich stelle mich gerne zur Verfügung), so dass die westliche Konkurrenz unter der schieren Masse an Konkurrenzmaterial begraben wird. Sobald die alte Garde dann aus dem Rennen ist und sie die Lufthoheit über die wissenschaftlichen Standards verloren hat, kann ungestört der in Peking kalibrierte Monopolpreis angepeilt werden. Im wissenschaftlichen Sinn muss das kein schlechtes Zeichen sein. Man sollte sich in diesem Fall dann vielleicht von der Politikwissenschaft fernhalten, was aber nicht allzu schwer sein dürfte in Anbetracht der derzeitigen Toxizität dieser Fachrichtung.
So, oder so, die Aussichten stehen gut, dass mit dem großen Einstieg Chinas in den globalen Wissenschaftsmarkt sämtliche Billiganbieter für Gefühlskorrelationen aus dem Markt gefegt werden. Und ist es nicht genau das, was wir gerne hätten? China übernimmt das Ruder und mag als Preis vielleicht den Treueschwur auf die KP zur Pflicht erklären und auch die Talentiertesten abschöpfen wie einst die Efeuliga der USA. Doch im Gegenzug bekommen wir wenigstens eine taugliche Wissenschaft zurück, deren Mittelbau wieder in der Lage sein wird, für ihr Geld ordentliche Ergebnisse zu produzieren. Ich gebe zu, dieser Kompromiss klingt für mich besser, als er es sollte.

Zitronenmarkt mit Bodenbildung
Auf diesen Gedanken gekommen bin ich, nachdem mir dieser Artikel über den Bildschirm gehuscht ist. Darin äußern sich besorgte Professoren an Universitäten weltweit über ihren Eindruck, dass Peking systematisch dabei ist, Agenten in ihren Wissenschaftsbetrieben zu installieren. Das kann gut sein, Chinas Bildungssystem ist rigoros und schafft dennoch Überkapazitäten. Ebenso ist es quantitativ mindestens so groß wie die Systeme Europas und Nordamerikas zusammen. Beides in Kombination mit der kommunistischen Klammer um die Absolventen herum legt nahe, dass Peking sehr gut versuchen könnte, sämtliche Hochschulen der Welt mit abhängigen und hörigen Wissenschaftlern zu durchsetzen. Dennoch sollte ich vielleicht als Triggerwarnung anfügen, dass es sich bei dieser Vermutung per Stand 8. Juli 2021 noch um eine Verschwörungstheorie handelt.
Diese Agenten hätten es denkbar einfach. Denn wem bekannt ist, worin sein Ziel besteht und was von ihm gefordert wird, der kann entsprechend zielgenau liefern. Trifft ein mit Fleiß und Intelligenz ausgestatteter Infiltrator dann auf einen in der obigen Weise zersetzten Betrieb, der nur noch Gaga zu produzieren in der Lage ist , dann wird der schnelle Aufstieg fast schon zwangsläufig. Von ganz oben wird es dem Infiltrator dank des Rückenwinds aus der Heimat in der Folge ein leichtes sein, die notwendigen Hebel so zu stellen, dass die Zitronenauslese aufhört, während die Besten unter dem Nachwuchs einen Wink in Richtung China erhalten.
Eines darf man nämlich nicht vergessen bei der KPCh. In ihrem globalen Herrschaftsanspruch stört sie sich in keinster Weise an Leistungen durch Dritte. Es darf lediglich nicht gegen ihren Strich sein und sie muss mit als erstes davon profitieren können. Unproduktive Universitäten, die weiterhin nur Kritische Theorie und sonstige Revolutionen ausbrüten, sind in diesem Kalkül nur schädlich. Jury Bezmenov beschrieb diesen Endpunkt im kommunistischen Übernahmehandbuch sehr deutlich.
Das Fazit ist daher kein positives. Denn so erschütternd es klingt, aber der wohl gangbarste, wenn nicht einzige Weg, die Zersetzung des Wissenschaftsbetriebs zu beenden wird wohl darin liegen, diesen für eine Weile in das Säurebad kommunistischer Herrschaft zu tauchen. Unter China als als dem neuen globalen Hegemon wird einiges auf der Welt schlimmer werden als es ist. Doch wenigstens besteht die Aussicht, dass die ganz schlimmen Momente ausbleiben werden. Dies vielleicht sogar in California und dort eventuell sogar zuallererst.
Zum weiteren Schicksal von Trippel-Chi nach der absehbaren Heimholung Taiwans in das Rote Riesenreich darf sich abschließend jeder selbst ein paar Gedanken machen.
Quelle Titelbild 1, 2, Tschechenkabinett, Agassi 1, 2, 3, Bremer Stadtmusikanten, Dusselige Kuh, Jägerschnitzel, Steak von Katha Kocht, KP-Jesus, ZK-Foto,
Wien: Antifa-Terrorkommando stürmt TV-Sender und solidarisiert sich mit Mörder von Leonie

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Es ist einfach nicht zu fassen! Linksextremisten haben gestern die Räume des Senders oe24 gestürmt, weil dieser die Herkunft der Mörder der 13 jährigen Leonie bekannt gemacht hatte. Die Antifa will ganz offensichtlich jede Form der Berichterstattung über Migrantengewalt verhindern. von Sven Reuth Die 13jährige Leonie wurde von vier teilweise vorbestraften afghanischen Tätern unter Drogen […]
DKP vergeigt Teilnahme an Bundestagswahl

Von MANFRED ROUHS | Erstmals seit ihrer Gründung im Jahr 1968 wird die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) voraussichtlich nicht an der Bundestagswahl teilnehmen. Der Bundeswahlausschuss wies am 8. Juli 2021 in Berlin die Wahlvorschläge der bis 1989 aus der DDR finanzierten DKP zurück. Bundeswahlleiter Georg Thiel begründete die Entscheidung mit der wiederholt verspäteten Einreichung von […]
Gefährliche Ahnungslosigkeit
Die fatalen Fehlentscheidungen in der #Coronapolitik lassen sich direkt auf das Halbwissen von Kanzlerin #Merkel zurückführen.
von Raymond Unger für Rubikon
Immer wenn Herrschaftssysteme lange genug unter Verfilzung und einseitiger Machtkonzentration gelitten haben, stellt sich ein altbekanntes Phänomen ein: Früher oder später verliert der im Amt gealterte Herrscher jegliche Bodenhaftung. Über Jahre nur noch von Hofschranzen umgeben, bleibt das dringend nötige Feedback über die tatsächliche Qualität der eigenen Leistungen aus. Glücklicherweise sorgen Hybris und Selbstüberschätzung irgendwann dafür, dass sich die zunehmende Inkompetenz des Machthabers offenbart. Die Krux bei der Sache: Über die Zeit hat sich ein System von Nutznießern und Günstlingen etabliert, seitens derer die offenkundige Unfähigkeit der Führung verleugnet wird. So steht der Kaiser eine peinlich lange Zeit nackt vor seinen Untertanen. Denn ohne sich selbst zu schaden, kann auch aus der zweiten Reihe der Macht niemand mehr die Wahrheit aussprechen. Als Honecker, Breschnew und Konsorten im Ausland angesichts ihrer unqualifizierten Äußerungen schon lange als Witzfiguren galten, bekamen sie innerhalb ihrer Einflusssphäre noch jahrelangen Beifall. Bei allen kleinen und großen Fehlern, die Angela Merkel während ihrer 16-jährigen Kanzlerschaft gemacht hat — am 23. Juni 2021 hat sich die Kanzlerin in der offenen Fragestunde des Bundestages mit ihrer himmelschreienden Inkompetenz zu Corona endgültig selbst entthront. Allein die etablierte Presse will von der Brisanz des Vorgangs so gar nichts bemerkt haben.
Nach 17 Monaten Corona-Hype ist es eine Binsenweisheit, dass des Pudels Kern zur Feststellung dieser Pandemie ein sogenannter „PCR-Test“ ist. Denn, so lassen die nicht selten der Pharmaindustrie nahestehenden Experten der Bunderegierung verlauten, Corona sei leider sehr tückisch. Wer allein Kranke und Tote zähle, könne leicht einen falschen Eindruck gewinnen. Bei der herkömmlichen Zählweise zur Feststellung einer Pandemie könnte man gar zu dem fatalen Fehlschluss kommen, das Geschehen sei mit einer saisonalen Grippe vergleichbar. Oder wie es Professor Dr. Franz Allerberger, Leiter der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit — Pendant zum deutschen Lothar Wieler — ausdrückte: „Ohne PCR-Tests wäre die Pandemie niemandem aufgefallen.“
Völlig anders sehen dies die Berater der Bundesregierung: Erst wenn man über PCR-Tests auch die „symptomlosen Kranken“ entlarve, also jene, die sich für gesund halten — und es nach neueren Erkenntnissen tatsächlich auch sind — ließe sich der wahre Schrecken der Krankheit erkennen.
Wer also von Corona redet, geschweige denn für politische Maßnahmen zur Pandemieabwehr verantwortlich ist, sollte sich ein klein wenig mit den Grundlagen zur Feststellung dieser denkwürdigen Pandemie beschäftigt haben: der Funktionsweise von PCR-Tests. Allerdings hängt dessen Aussagekraft wiederum von dem alles entscheidenden „CT-Wert“ ab. Ohne Kenntnisse über den CT-Wert bleibt auch die Funktionsweise von PCR-Tests rätselhaft.
Anders gesagt, wer nicht weiß, was ein CT-Wert ist, hat die gesamte Argumentationsgrundlage des „neuen Normal“ nicht verstanden. Nach anderthalb Jahren Pandemie immer noch Begrifflichkeiten wie SARS-CoV-2, COVID 19, PCR und CT synonym zu verwenden, durcheinanderzuwirbeln oder kreativ neu wortzuschöpfen bedeutet, nicht zu wissen, wovon man redet. Selbst für einen normalen Bürger wäre dies zumindest recht ignorant. Für eine Bundeskanzlerin, die Deutschland kompetent durch die schwerste Krise nach 1945 geführt haben will, ist dieser Vorgang allerdings skandalös.
Da das Geschäftsmodell PCR-Test nebst nachfolgender Dauerimpfungen jeden deutschen Bürger betrifft, bis das griechische Alphabet aufgebraucht ist, kann es sicher nicht schaden, dem Verständnis der Funktionsweise von PCR-Tests ein paar Minuten seiner wertvollen Zeit zu widmen.
Danach wird auch jedem medizinischen Laien ein Kronleuchter aufgehen. Die PCR-Methode ist zur Rechtfertigung der Corona-Maßnahmen von derart zentraler Bedeutung, dass ich dem Thema in meinem jüngsten Buch „Vom Verlust der Freiheit“ ein eigenes Kapitel gewidmet habe. Hier kann ich die Hauptproblematik lediglich streifen — ein kleiner Auszug aus meinem Buch:
„Ein PCR-Test reagiert auf das winzigste Bruchstück einer kurzen RNA-Sequenz aus einem Virus, wenige Atomverbindungen reichen aus. Allerdings ist es so, dass die PCR-Methode nur mit DNA (Desoxyribonukleinsäure) funktioniert. Da das Erbmaterial von Coronaviren jedoch aus RNA (Ribonukleinsäure) besteht, muss das Material vor dem Test ‚umgeschrieben‘ werden. Zunächst wird das gesamte biologische Material der Probe, Zellen und Viren, durch eine Art Säure zerstört. Diese ‚Lyse‘ löst Eiweißhüllen auf und zerlegt das Material in seine Grundbestandteile. Danach werden die freigewordenen RNA-Fragmente des Virus mithilfe der sogenannten reversen Transkriptase in DNA-Fragmente umgeschrieben.
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Vorab ist festzuhalten: Durch den Lyseprozess lässt sich nicht mehr sagen, ob der Abstrich infektiöse vollständige Viren enthielt, ob er aus Resten bereits zerstörter Viren besteht oder ob es sich gar um Fragmente artverwandter Viren handelt. Der eigentliche Test beginnt nach der Lyse: Bei jeder normalen Zellteilung entfaltet sich die Erbsubstanz DNA, die sogenannte Doppelhelix trennt sich wie ein Reißverschluss in der Mitte auf. Durch das Enzym Polymerase wird der jeweils fehlende Strang auf jeder Seite des Reißverschlusses verdoppelt, da sich die Nukleotide eines jeden Stranges nur nach festgelegten Paarungen andocken können (Schema: C an G, G an C, A an T, T an A). Bei der Polymerase-Kettenreaktion wird dieser Vorgang simuliert, indem der gesuchte Schnipsel Erbsubstanz durch Erhitzen auf über 90 °C ebenfalls in zwei Einzelstränge getrennt wird. Sofern man der Probe das Enzym Polymerase hinzufügt und genügend freie Nukleotide als Baumaterial vorhanden sind, kommt es bei erneutem Absenken der Temperatur zu neuen Paarungen; auf diese Weise lässt sich eine exakte Kopie der gesuchten Erbsubstanz erreichen.
Dabei muss man sich klarmachen, dass das gesuchte Material bei jedem Testzyklus, dem sogenannten ‚Amplifikationszyklus‘, bei dem der DNA-Strang (bzw. der umgeschriebene RNA-Strang) erhitzt, geteilt und verdoppelt wird, exponentiell ansteigt. Mathematisch erinnert das Verfahren an umgekehrte Homöopathie: (…) Ein PCR-Test ist also eine gigantische ‚copy and paste‘-Vervielfältigungsmaschine, mit der sehr wenig RNA-Material auf das Billionenfache vermehrt werden kann. Diese Vervielfältigung ist nötig, weil der Nachweis des Materials über eine optische, chemische Farbreaktion erfolgt, die bei zu wenig Material nicht funktionieren würde. Angenommen bei einem Nasenabstrich würden sich nur zehn Coronaviren auf dem Tupfer befinden, die den Patienten in dieser geringen Menge niemals krank machen könnten — das PCR-Verfahren würde bei entsprechend langer Laufzeit dennoch Millionen Viren ‚nachzüchten‘, damit der Nachweis gelingt. Natürlich züchtet das Verfahren keine ganzen Viren nach, sondern vervielfältigt lediglich ein winziges Molekül aus der Virus-Erbsubstanz. Man rechnet das Ergebnis lediglich so hoch, als würde es sich um ‚ganze‘ Viren handeln.“
Die Aussagekraft eines PCR-Tests steht und fällt jedoch mit der durchgeführten Anzahl der Amplifikationszyklen, also der Frage, wie oft die Probe erhitzt und abgekühlt wurde, um das Material zu vervielfältigen. Da sich das Material dabei exponentiell verdoppelt, ist man schon nach wenigen Zyklen in den fabelhaften Bereichen von Milliarden, Billionen und Billarden angelangt — oder einfach gesagt: Die Zuverlässigkeit eines positiven PCR-Tests — und damit auch die Frage nach der sogenannten „Viruslast“ — fällt mit der Anzahl der durchgeführten Amplifikationszyklen rapide ab. Eben diese Anzahl der Testdurchläufe ist der berühmte „CT-Wert“. Verkompliziert wird die Sache leider dadurch, dass es auch eine Untergrenze von Zyklen gibt, bei der die Labormaschine eben nicht lange genug gelaufen ist. Nur 5 oder 10 Zyklen können zu wenig sein, um den gesuchten Partikel zu detektieren.
Allgemein ernst genommen werden daher positive PCR-Tests aus einem Zwischenbereich, 20 bis 30 Amplifikationszyklen gelten als verlässlich, bei höheren CT-Werten gehen die falschpositiven Ergebnisse leider bis zu 90 Prozent hoch. Unglücklicherweise gab es gleich zu Beginn der Pandemie eine weltweit befolgte Empfehlung des ersten PCR-Testentwicklers für Corona, Christian Drosten, auf dessen Expertise Merkel nach wie vor verweist. Angesichts der großen Gefahr von Corona sei man mit Testzyklen von 40 und mehr auf der sicheren Seite. In meinem Buch zitiere ich aus der Broschüre „SARS-CoV-2-Diagnostik“ des PCR-Test-Herstellers Biovis´ Diagnostik, aus Limburg-Offenheim:
„Um die Sensitivität des SARS-CoV-2-Nachweises zu erhöhen und auch geringste Virusmengen bei beginnenden Infektionen erfassen zu können, wurde jedoch empfohlen, die Zahl der Amplifikationszyklen auf 40 zu erhöhen (Christian Drosten und Olfert Landts ‚Workflow‘). Damit wird die Detektionsgrenze des Verfahrens erreicht, wobei die erhöhte Sensitivität zu Lasten der Spezifität geht, d. h. falsch positive Ergebnisse werden häufiger. Fraglich positive SARS-CoV-2-PCR Tests mit CT-Werten über 35 sind nicht selten und sollten immer kontrolliert werden.“
Zusammengefasst: Ein CT-Wert — bei Merkel synonym auch „PCR-Wert“ — „steigt und fällt nicht in einem Krankheitsverlauf“ (O-Ton Merkel…), sondern wird schlichtweg vom Laborarzt festgelegt. Wird der Thermocycler auf 30 Zyklen programmiert, hat die Probe einen CT-Wert von 30. Inzwischen haben unzählige Studien, Gerichtsurteile und Regierungen einräumen müssen, dass der Löwenanteil aller PCR-Tests, da diese mit CT-Werten über 35 oder gar 40 erfolgten, bis zu 90 Prozent falschpositive Ergebnisse geliefert haben. Am 20. Januar 2021 hat sich diesbezüglich sogar die WHO geäußert.
In dem Dossier „WHO Information Notice for IVD Users 2020/05, Nucleic acid testing (NAT) technologies that use polymerase chain reaction (PCR) for detection of SARS-CoV-2“ wird offiziell bestätigt, dass PCR-Tests mit hohen CT-Werten zur Feststellung von Corona-Infektionen praktisch ungeeignet sind. Anders gesagt: Den Großteil der sogenannten „Corona-Fallzahlen“, nebst der hübschen, roten Balkendiagramme, die bei der Tagesschau so beliebt sind, kann man getrost vergessen. Auf dieser Basis immer noch elementare Grundrechte einzuschränken, dient nicht dem Gesundheitsschutz, sondern eher dem politischen Machterhalt — letztlich aber der Verschleierung des eklatantesten Politikversagens der letzten Jahrzehnte.
Doch zurück zum Skandal vom 23. Juni, als die Kanzlerin in der offenen Fragestunde zu eben dieser Problematik befragt wurde. Der AfD-Abgeordnete Sebastian Münzenmaier konfrontiert die Kanzlerin mit einer aktuellen, diesmal deutschen Studie der Universität Duisburg und Essen. Münzenmaier fragt die Kanzlerin, inwieweit sich angesichts der Unzuverlässigkeit von PCR-Tests weitere „Schutzmaßnahmen“ überhaupt noch rechtfertigen lassen.
Die Kanzlerin antwortet im Duktus einer genervten Oberlehrerin, die Fritzchen Müller zum x-ten Male die Welt erklären muss.
Ein Teil dieser Attitüde erklärt sich sicherlich daraus, dass die Frage seitens der AfD-Fraktion gestellt wurde. Zunächst weist Merkel darauf hin, dass alle guten Antworten zum Thema bereits von Christian Drosten gegeben wurden. Dann erklärt sie nonchalant, dass man mit weiteren Maßnahmen so lange rechnen müsse, bis die ganze Welt geimpft sei. Schließlich schwingt sich Merkel dann aber doch noch persönlich auf, um den ihrer Meinung nach unwissenden AfDler aufzuklären, was es mit „SARS-CoV-19“ so auf sich hat:
„Wenn sie sich den PCR-Wert eines Erkrankten anschauen, dann baut der sich auf, und dann baut der sich nach einem Höhepunkt auch wieder ab. Und das heißt, man hat im Verlauf der Krankheit, wenn man jetzt jeden Tag einen PCR-Test machen würde, immer eine bestimmte Verlaufskurve, und da sind Teile davon unterhalb von 25 und Teile davon sind über 25, und mal ist man mehr ansteckend und mal ist man gar nicht mehr ansteckend. (…) Sie können aber mit einem PCR-Test, bei dem sie hundertprozentig rauskriegen, ob jemand die Krankheit hat, nicht sagen, ist der auf dem aufsteigenden Ast des PCR-Wertes oder ist der auf dem absteigenden Ast des PCR-Wertes (…).“
Die erste, etwas verworrene Antwort der Kanzlerin hätte man vielleicht noch unter „unglücklich ausgedrückt“ verbuchen können. Doch anstatt Merkel jetzt zu stellen, lässt Münzenmaier die Kanzlerin bei seiner Nachfrage vom Haken, da er diese wesentlich allgemeiner formuliert. Nun aber, und dies völlig ohne Not, spult Merkel erst richtig auf. Diesmal erklärt sie Fritzchen die Sache mit Corona noch einmal gründlich — und redet sich dabei um Kopf und Kragen:
„Ich werde jetzt mal ordnen, was sie hier gesagt haben. Ein PCR-Test ist positiv — dann hat der Mensch SARS-CoV-19. Zweitens: mit einem PCR-Test ist ein CT-Wert verbunden, irgendeine Konzentration in Abhängigkeit von der Zeit. Und dieser CT-Wert kann über oder unter 25 sein. Ist er über 25, ist der Mensch ansteckend. Ist er unter 25, ist er nicht ansteckend. Sie wissen aber nicht, in welchem Moment des Krankheitsverlaufes sie diese Messung machen, also hat er morgen einen höheren CT-Wert oder einen niedrigeren CT-Wert, und davon hängt ab, ob er morgen noch ansteckend ist oder nicht. Das heißt also, im Grundsatz ist der PCR-Test immer ein hervorragender Indikator für die Frage, ob jemand krank ist. Und wenn ich mir den Zeitverlauf von CT angucke, kann ich auch sagen, wann ist er mit großer Wahrscheinlichkeit ansteckend und wann nicht.“
Eigentlich kann man nach dieser Aneinanderreihung von Fehlern und Halbwissen nur noch fassungslos staunen: „SARS-CoV-19“ gibt es nicht. Es gibt auch keine „auf- oder absteigenden PCR-Werte“ — ein PCR-Test ist entweder positiv oder negativ. Und ein CT-Wert beschreibt auch keine wie auch immer geartete „Konzentration“ im Blut. Natürlich gibt es auch keinen „Zeitverlauf von CT“, ebenso „steigt und fällt“ der Wert nicht dynamisch während eines Krankheitsverlaufs, es sei denn, man hätte tatsächlich die Kapazitäten, jeden Patienten täglich zu testen, was vollkommen realitätsfern ist. Und bezüglich der Viruslast, also der Gefahr einer Ansteckung, verhält es sich diametral anders, als die Kanzlerin erklärt, ein Mensch mit hohem CT-Wert wird immer weniger ansteckend.
Kurzum: Merkel weiß offensichtlich nur sehr vage, worüber sie redet. Und diese Frau führt Deutschland seit anderthalb Jahren durch die Pandemie … Aufschrei der Medien? Fehlanzeige.
Stattdessen bügelt man den Skandal kurzerhand als „Versprecher“ und „Missverständnis“ ab. Die ARD schaffte es sogar, Merkels Lapsus diametral umzudrehen. In der Tagesschau vom 23. Juni war es die Kanzlerin, die die „Wissenslücken der fragenden Abgeordneten konsequent aufdeckte“. Eine derartig kompromisslose Huldigung der politischen Führung trotz des offenkundigen Versagens erinnert stark an die „Aktuelle Kamera“ der DDR. Allerdings verwundert dieser mehr als kreative Umgang mit der Wahrheit kaum noch. Schließlich hatte man in der ARD anderthalb Jahre lang Merkels Richtlinienkompetenz zur Coronakrise gepriesen.
Es sei ein Glücksfall für Deutschland gewesen, eine promovierte, umsichtige Wissenschaftlerin an der Spitze des Landes zu haben. Die Vorsitzende der Ministerpräsidentenrunden verfüge über „wissenschaftlichen Sachverstand“ und könne daher die komplexen Hintergründe zur Pandemie besser verstehen und so den Empfehlungen der Experten mit weiser Voraussicht folgen. Unter dieser Lesart wurde die Kanzlerin zu einem strengen, aber klugen Schutzengel Deutschlands aufgebaut. Angesichts der angeblich großen Gefahr von Corona und der hohen Kompetenz der Kanzlerin tolerierte ein Großteil der Deutschen die schmerzhaftesten Freiheitsbeschneidungen klaglos.
Worauf Münzenmaier eigentlich hinauswollte: Nach wie vor werden auf der Basis von PCR-Tests die eklatantesten Freiheitsbeschränkungen immer weiter ausgebaut. Selbstverständlich fußt auch der doppelte Irrsinn der „Inzidenzzahlen“ einzig auf PCR-Tests. Doppelter Irrsinn deshalb, weil nicht nur dem Löwenanteil der PCR-Testergebnisse keinerlei Bedeutung zukommen, sondern zudem noch das Zählverfahren selbst irrelevant ist. Inzidenzwerte werden ohne den alles entscheidenden Faktor der Testmenge des jeweiligen Landkreises erhoben, dies macht das Verfahren willkürlich und manipulierbar. Der deutsche Wirtschaftswissenschaftler und Spieltheoretiker Prof. Christian Rieck spricht bezüglich der „Bundesnotbremse“ gar von einem „Stufenspiel“, mit dem sich die Freiheitsrechte der Bürger nach Belieben einschränken lassen.
Doch wie sich kürzlich herausgestellt hat, werden selbst die verlässlicheren Daten zur Feststellung der Pandemielage manipuliert. Dies zeigte der Skandal um die Falschmeldungen des angeblichen Beinahe-Kollapses der Intensivstationen — Merkels Begründung für den langen Winterlockdown. Doch wie der Bundesrechnungshof und die Bildzeitung inzwischen vermelden, hatte es diesen Fast-Kollaps in Wirklichkeit nie gegeben, die Intensivstationen waren zu keinem Zeitpunkt der Pandemie überlastet.
Dass sich während der Bundestagsbefragung vom 23. Juni Merkels mehr als dürftiger Wissensstand zur Coronakrise offenbart hat, ist schlimm. Doch weitaus schlimmer finde ich, dass es offenbar keine mediale Instanz in Deutschland gibt, die sich traut, die Kaiserin nackt zu nennen.
Raymond Unger, Jahrgang 1963, lebt als Autor und bildender Künstler in Berlin. Er ist als Kunstmaler tätig, schreibt Essays und Bücher, hält Vorträge und leitet Seminare zu den Themen Kunst, Psychologie und Politik. Er besitzt 20 Jahre medizinische Berufserfahrung. Anfang der 1990er-Jahre leitete er eine Naturheil- und Psychotherapiepraxis in Hamburg und bekleidete eine Dozentur für Naturmedizin an einer Hamburger Fachschule für Heilpraktiker.
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Nein, das ist kein Scherz: Um Rassismus-Vorwürfe zu verhindern, schafft München und Berlin das Wort „Schwarzfahren“ ab

Man kommt sich wirklich wie im Irrenhaus vor: Um Rassismus-Vorwürfen zu entkommen, haben zwei Städte sich den links-grünen Sprachdiktatoren vorauseilend in den Staub geschmissen und das Wort „Schwarzfahren“ aus ihrem städtischen Sprachgebrauch gestrichen. Ganz vorne dabei: die bayerische Landeshauptstadt unter ihrem SPD-Bürgermeister Dieter Reiter.
Sämtliche Plakate, auf denen das Wort „Schwarzfahren“ zu lesen war, wurden systematisch von der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) ausgetauscht. „Schwarzfahren kostet 60 Euro!“ wurde umgeändert in die Aufschrift: „Ehrlich fährt am längsten.“ Laut der „Bildzeitung“ soll es sich dabei um eine „Vorsichtsmaßnahme“ handeln. Zudem wolle man sich der „zeitgemäßeren Kommunikation“ – sprich dem links-grünen Sprachdiktat – „anpassen“. Die Kosten dieser Komplettverblödung trägt einmal mehr der Steuerzahler.
Vorbild ist hier einmal mehr das ach so bunte Berlin: Dort haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) „Schwarzfahren“ längst schon aus ihrer internen und externen Kommunikation verbannt, nachdem der rot-grüne Senat schon im vergangenen September ein neues, sogenanntes „Diversity-Programm“ vorgestellt und beschlossen hatte. „Fahren ohne gültigen Fahrschein“ heißt es in Berlin, wie die „Bild“-Zeitung berichtet.
Einmal mehr kann man nur froh sein, dass es in diesem besten Deutschland, das wir je hatten, keine anderen Probleme auf die Bürger warten. (SB)
Folgt nach der Pest nun tatsächlich die Cholera? Lauterbach will Gesundheitsminister werden

Berlin – Jetzt wissen wir wenigstens, warum dieser Komiker ständig von Talkshow zu Talkshow geeiert ist: Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat Interesse an einem Kabinettsposten bekundet. „Das Amt des Gesundheitsministers finde ich nach wie vor sehr reizvoll“, sagte er dem „Spiegel“. Er sei zudem recht zuversichtlich, dass ihn diese Aufgabe nicht überfordern würde.
„Ich hoffe, dass die SPD im Herbst so gut abschneidet, dass wir endlich wieder das Gesundheitsministerium besetzen können.“ Lauterbach äußerte sich auch zum komplizierten Verhältnis zwischen ihm und seiner Partei, nachdem er in Nordrhein-Westfalen nur auf den 23. Platz der Liste für die Bundestagswahl gewählt wurde. „Ich sage es mal so: Ich hätte einen besseren Listenplatz nicht abgelehnt“, so Lauterbach.
Er muss nun wahrscheinlich seinen Wahlkreis in Köln und Leverkusen direkt gewinnen, um weiter dem Bundestag anzugehören. „Ich bilde mir ein, dass ich bei den Mitgliedern der SPD sehr beliebt bin. Dass es ein paar Funktionäre gibt, die bei der Aufstellung der Listen zuerst sich selbst berücksichtigen, war leider schon immer so.“
Lauterbach hatte sich vor knapp zwei Jahren gemeinsam mit Nina Scheer mit radikalen Forderungen um den SPD-Parteivorsitz beworben. Rückblickend distanziert er sich nun davon. „Ich wäre sehr gern Parteivorsitzender der SPD geworden und ja, ich habe mich damals für das vorzeitige Ende der Großen Koalition eingesetzt. Dass es nicht so gekommen ist, ist ein Segen. Die GroKo hat die Pandemie wirklich gut bewältigt. Mit jeder anderen Regierung hätte es vermutlich mehr Tote gegeben.“
Was für ein Schmarren. Aber seien wir ehrlich: Kann Lauterbach wirklich schlimmer als Spahn sein? Ein echter Gesundheitsexperte würde jetzt sagen: Sie haben die Wahl zwischen Pest und Cholera. (Mit Material von dts)
ÖVP-Politiker drohte Freiheitlicher wegen Corona-Maske mit Schlägen
Am Mittwoch eskalierte die Sitzung des Salzburger Landtags. Weil sich die FPÖ unter Marlene Svazek weigerte, Corona-Masken zu tragen, wurde der ÖVP-Abgeordnete Mayer brutal ausfällig. So drohte er der freiheitlichen Abgeordneten Marlies Steiner-Wieser mit roher Gewalt! „Pfeif sie zurück, sonst lege ich ihr eine auf!“, herrschte er die Salzburger FPÖ-Chefin Marlene Svazek an. Die frauenfeindliche Haltung schockiert ebenso wie die zur Schau gestellte Gewaltbereitschaft des ÖVP-Politikers. Dieser will seine Aussage im Nachhinein aber anders gemeint haben.
- Politisch motiviert: ÖVP skandalisiert Corona-Cluster aus U-Ausschuss
- Schuldzuweisungen gegen FPÖ-Hafenecker
- „Verantwortungslose FPÖ“: ÖVP zieht selbe Polemik in den Salzburger Landtag
- Salzburger FPÖ-Chefin Svazek: Negativ-Test muss ausreichen, wie in Gastronomie
- Weil er keine Maske trug: Mitarbeiter sollte vor die Tür gesetzt werden
- Abgeordnete verteidigte Mitarbeiter
- ÖVP-Brutalo Mayer droht frauenfeindlich mit Gewalt: „Pfeif sie zurück, sonst leg ich ihr eine auf“
- „Emotional“: Landtagsabgeordneter distanziert sich halbherzig
- ÖVP feierte nach Anschuldigungen gegen andere Parteien selber in Lokal, das keine 3-G-Regeln einfordern soll
Bereits am Montag wurde in der Präsidiale des Salzburger Landtags beschlossen, dass bei der Sitzung am Mittwoch Maskenpflicht für die Abgeordneten herrsche. Zum Anlass nahmen die Parteien den Corona-Cluster aus dem U-Ausschuss. Wochenblick berichtete bereits über die politisch-motivierten Schuldzuweisungen gegenüber dem positiv getesteten FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker.
Strenger als im Wirtshaus: Maskenpflicht trotz negativem Test?
Die Salzburger FPÖ ließ sich vom politischen Kalkül der ÖVP nicht hinters Licht führen. So zeigte die Salzburger Parteichefin Marlene Svazek die Absurdität der Maskenpflicht im Landtag auf, indem sie erklärte, dass es reichen müsse, dass man getestet und hinter Schutzwänden im Landtag sitze. Was für die Gastronomie ausreiche, müsse auch im Landtag genügen, argumentierte sie. Der ÖVP-Abgeordnete Wolfgang Mayer versuchte bereits im Vorfeld daraus politisches Kleingeld zu schlagen. Er wandte sich an die Salzburger Nachrichten und beschwerte sich darin bereits am Dienstag über die FPÖ: „Das ist eine Partei der Verantwortungslosigkeit.“
FPÖ-Abgeordnete verteidigte Mitarbeiter
Bei der Sitzung am Mittwoch eskalierte der Maskenstreit vollends. Die Freiheitlichen präsentierten sich stolz ohne die lästige Maskerade. Mayer forderte deswegen einen Mitarbeiter der Salzburger FPÖ auf, den Landtagssaal zu verlassen. Die Abgeordnete Marlies Steiner-Wieser (FPÖ) ließ das nicht zu und wies Mayers Vorgehen als „dreckige Methode“ zurück.
Im Gespräch mit dem Wochenblick bleibt die Landtagsabgeordnete und Bundesrätin Marlies Steiner-Wieser dabei: „Der ÖVP-Klubobmann Mayer konnte gegen die Entscheidung der Freiheitlichen Abgeordneten, keine Maske im Plenum zu tragen, nichts unternehmen. Also hat er sich an einem Mitarbeiter des Landtagsklubs abreagiert. Ich finde eine solche Vorgehensweise nach wie vor schmutzig!“
Brutalo-Mayer: „Pfeif sie zurück, sonst leg ich ihr eine auf“
Dann rastete der ÖVP-Abgeordnete vollkommen aus. Er herrschte Salzburgs FPÖ-Chefin Marlene Svazek an: „Pfeif sie zurück, sonst leg ich ihr eine auf!“. Die brutale Entgleisung lässt tief blicken. Einerseits zeigt Mayer, dass Gewalt für ihn in emotionalen Situationen, wie er später schildert, zur Option wird. Andererseits dürfte es mit dem Respekt für Frauen bei Brutalo-Mayer nicht weit her sein, wenn diese „zurückgepfiffen“ werden sollen, sobald sie Kritik üben. Das kritisierte auch ein Twitter-Nutzer: „Immer diese Parallelgesellschaft bei uns in Österreich. Einfach nicht integrierbar diese türkisen Kerzerlschlucker… Ein Frauenbild, rechts von Dschingis Khan, Jössas!“ Mittlerweile behauptet Mayer, dass er die Drohung „medial“ und nicht körperlich gemeint habe.
Politisch motiviert: Nach Anschwärz-Aktion feierte Schwarz-Grün beim Heurigen
Das von Peter Pilz gegründete Medium ZackZack deckte gestern auf, dass ÖVP und Grünen-Abgeordnete noch nach ihrer Anschwärz-Aktion am Dienstag bei einem Wiener Heurigen einkehrten. Zuvor hatten sie skandalisiert, dass es im Zuge eines Umtrunks nach der Befragung von Sebastian Kurz im U-Ausschuss zu den Infektionen gekommen sei. Danach gingen sie jedoch selber feiern. Journalisten fotografierten unter anderem den ÖVP-Fraktionsführer im U-Ausschuss, Andreas Hanger und Leonore Gewessler (Grüne) bei der Party im Gastgarten. Auf einen 3-G-Nachweis habe das Lokal bei den Besuchern verzichtet, schildert das Medium.
Ablenkung und Polemik
Christian Hafenecker schildert im Gespräch mit Hans-Jörg Jenewein, warum es sich bei der großen Aufregung rund um den Corona-Cluster aus dem U-Ausschuss um ein taktisches Manöver handle. So wolle die ÖVP lediglich von ihrem Versagen unter anderem in der Causa Leonie ablenken. Zu den Schuldzuweisungen ihm gegenüber erklärt Hafenecker, dass es unwahrscheinlich sei, dass sich die Abgeordneten bei ihm angesteckt hätten. Denn sein Ct-Wert von über 30 spreche dagegen, dass er der Ausgangspunkt der Infektionen sei.
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THE PUSHBACK – Ein Film von Oracle Films
Die Welt im Kampf für die Freiheit
Die Psychopathen, die die Welt kontrollieren, werden endlich entlarvt. Die Menschheit wacht auf und wehrt sich gegen die totalitären Faschisten, die uns versklaven wollen. Das Erwachen findet statt!
Zehntausende Menschen kamen im März am selben Tag weltweit zusammen, um für die Freiheit und gegen die erfundene medizinische Tyrannei zu protestieren, die uns im letzten Jahr aufgezwungen wurde. Im Dokumentarfilm „Pushback“ werden Fakten von Wissenschaftlern und Doktoren präsentiert, die beweisen, dass wir von unseren Regierungen und der Weltgesundheitsorganisation belogen werden. Daneben gibt es Eindrücke der Demonstrationen auf der ganzen Welt.
Die Bewegung wächst und weitere weltweite Proteste sind für 2021 geplant. Werdet ein Teil davon!
Der Beitrag THE PUSHBACK – Ein Film von Oracle Films erschien zuerst auf uncut-news.ch.
Impfbereitschaft gegen Cash: Geld oder Leben?

Die tödlichste Pandemie aller Zeiten ist so tödlich, dass man die Menschen nun schon mit Geld bestechen muss, sich dagegen impfen zu lassen: Um die ins Stocken geratene Impfkampagne neu zu beleben und – wohlbegründete – Verunsicherungen der Bevölkerung über Nebenwirkungen und Impfschäden niederzuhalten, plädieren nun Forscher allen Ernstes für finanzielle Anreize: 200 bis 500 Euro sollen für Impfwillige gezahlt werden.
Wenigstens demaskieren sich die „Experten“ (Psychologen, Soziologen, Staatsvirologen…) nun selbst, die in dieser Pandemie von Beginn an die unheilvollste Rolle spielten. Die Absurdität ihrer Empfehlungen lässt keinen Zweifel daran, dass es hier von Anfang an um Verhaltenskonditionierung und Abrichtung zur Konformität geht – ob im Lockdown durch „gemeinsam einsam“, oder jetzt eben bei der Impfkampagne – und nicht um Gesundheit.
Die methodischen Spielarten Peitsche und Zuckerbrot werden hierbei gleichermaßen bemüht – und nachdem die „Peitsche“ durch jüngste Vorstöße wie systematischer Diskriminierung von Impfverweigerern oder offene Apartheid („Lockdowns nur für Ungeimpfte“) ausgereizt ist, versuchen sie es jetzt mit dem Zuckerbrot: Impfen gegen Cash. Laut Berechnungen des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) soll eine Prämie von bereits 100 Euro rund „80 Prozent Impfbereitschaft“ sicherstellen, so die Ökonomin Nora Szech gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung„; mit 500 Euro erreiche man gar 90 Prozent.
Impfung als Jahrmarkts-Gimmick
In einer Hinsicht ist diese wirre Idee sogar konsequent: Genaugenommen handelt es sich bei der gesamtem Covid-Impfkampagne um eine Experimentalimpfung mit ungewissem Ausgang – und damit um einen menschheitsweiten Feldversuch, eine Studie sozusagen. Und seit jeher ist es Usus, dass Teilnehmer medizinischer Studien für ihre Risiken entschädigt und bzw. für ihre Teilnahme belohnt werden.
Das „Angebot, das niemand ablehnen soll“ wird damit endgültig zur Schacherware, zur Jahrmarktsattraktion. Vielleicht gibt es die Impfprämie dann bald ja als Losgewinn nach der Impfung, oder am Schießbudenstand, oder als Tombola in den Arztpraxen? Es wird sich zeigen, ob der von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, diesem obersten Spritzenmeister der Nation, erhoffte „Impf-Ruck“ so erreicht werden kann… (DM)
ÖVP verweigert Schweigeminute für tot-vergewaltigte Leonie (13)
Vielen tragischen Ereignissen wurde im österreichischen Parlament bereits im Zuge von Gedenkminuten gedacht. Doch für die kleine Leonie (13), die von (teils abgelehnten) afghanischen Asylwerbern zu Tode vergewaltigt wurde, sollte es keine Trauer, kein kurzes Innehalten, kein Gedenken geben. Die ÖVP lehnte die Schweigeminute ab und auch die anderen Parteien nahmen an dem von der FPÖ und Herbert Kickl initiierten Gedenken nicht teil. Man solle aller und nicht einzelner Opfer gedenken, rechtfertigte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) die eiskalte Ignoranz.
- Leonie (13) wurde von mehreren Afghanen vergewaltigt und getötet
- Nationalrat verweigert Gedenkminute
- Kickl setzte Schweigeminute für Opfer von Verbrechen durch Asylwerber um
- Keine Fraktion außer FPÖ nahm Teil
- Gedenken lieber Flüchtlingen im Mittelmeer
Eigentlich hätte zumindest der Haupttäter längst außer Landes sein sollen. Doch nachdem dem Afghanen (angeblich 18 Jahre alt) nach einer Vielzahl von strafrechtlichen Verurteilungen der Aufenthaltstitel aberkannt wurde, legte er umgehend Beschwerde ein. Leonies Eltern machen den Behörden darum schwere Vorwürfe und wollen die Republik für den grausamen Tod ihrer kleinen Tochter klagen.
Nehammers Rechtfertigung: „Gibt viele Verbrechensopfer“
Es sei Innenminister Karl Nehammers (ÖVP) Versagen, das zum Tod der kleinen Leonie geführt habe, erklärte Ex-Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) in der heutigen Nationalratssitzung erneut. Er forderte eine Schweigeminute für die kleine Leonie. Doch dieser Forderung wollte Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) nicht nachkommen. Es gebe viele Verbrechensopfer, erklärte Nehammer (ÖVP). Man könne deswegen nicht nur Einzelner gedenken.
FPÖ-Kickl setzte Gedenkminute um: Andere Parteien trauern nicht
Herbert Kickl ergriff dennoch die Initiative und widmete eine Minute seiner Redezeit dem Gedenken an Leonie. Außer den FPÖ-Abgeordneten erhob sich jedoch niemand zum stillen Trauern. Die anderen Parteien scheint das tragische Schicksal Leonies einfach kalt zu lassen. Nehammer begründete die Entscheidung damit, dass man keinen ethnischen Unterschied in der Bewertung solcher Taten machen dürfe.
Ethnische Unterscheidung? Toter Einheimischer wird nicht gedacht
Betrachtet man aber, welcher Opfer der Nationalrat in den letzten Jahren sehr wohl gedachte, so könnte der Eindruck entstehen, dass genau solche Unterscheidung vorgenommen wird. Kickl zählte Beispiele für Gedenkminuten, die vollzogen wurden auf. So wurde den Opfern eines Anschlags auf einen Homosexuellen-Club in Colorado gedacht, den toten Migranten in einem Schlepper-Kühllaster im Burgenland und zuvor auch ertrunkenen Flüchtlingen im Mittelmeer. Was fehle, sei ein Gedenken der Opfer von Gewaltdelikten durch Asylwerber, erklärte FPÖ-Chef Herbert Kickl. Doch für Leonie (13), die unter Drogen gesetzt und dann von einer Gruppe Afghanen vergewaltigt und ermordet wurde, zeigen die Parteien abseits der FPÖ kein Herz. Das Schweigen der anderen Fraktionen sei beschämend, so Kickl.
Die FPÖ veröffentlichte das Video zur Gedenkminute:
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