Kategorie: Nachrichten
Impfen ist nicht die Erlösung, sondern das Problem: Ausgerechnet Tests unter Durchgeimpften lassen Fallzahlen steigen

Die erstaunliche Scherung der Zahlen Geimpfter und dennoch Infizierter ist längst kein Kuriosum mehr, sondern inzwischen eher die Regel. Was wir derzeit weltweit erleben, lässt sich vereinfacht auf eine simple Formel bringen: Je mehr Geimpfte, desto höher die Zahl der positiv Getesteten. Vor allem weil den scheinbar „Immunisierten“ ja das vermeintlich unbeschwerte Reisen offensteht, allerdings nur gegen Testpflicht, explodieren die „Inzidenzen“. Die kommenden Wellen werden herbeigeimpfte Wellen sein.
Aktuell ist gerade Island „Opfer“ dieser hausgemachten Entwicklung: Dort sind 70 Prozent komplett durchgeimpft und 90 Prozent erstgeimpft; Zahlen, die nicht nur oberhalb der für die angebliche „Herdenimmunität“ notwendigen Quoten liegen, sondern vor allem auch die Zielwerte tippen, die von der deutschen Politik mit Hilfe erpresserischer und faschistoider Methoden angestrebt werden. Und trotzdem erlebt das Land derzeit einen „fulminanten Ausbruch bei Geimpften„, wie der Berliner AfD-Abgeordnete Harald Laatsch auf Twitter zu bedenken gibt. Ungeheuerlich der Anteil der geimpften Neuinfizierten: Er liegt bei 82 Prozent.
Als Folge davon kehrt nun Island zu den Corona-Auflagen zurück, wie sie zuletzt vor Einführung der Impfungen galten: Abstand, Maske, Testpflicht. Sogar Lockdownmaßnahmen sind nicht mehr ausgeschlossen. Ein Schlag ins Gesicht aller willfährigen Impfwilligen, die durch ihre tapfere „Solidarität“ die WHO- und Regierungsziele erfüllt haben – und anstelle ihrer Normalität nun eine Verlängerung des Ausnahmezustands erleben dürfen. Mit dem Unterschied allerdings, dass sie nun einen gentechnisch modifizierten Experimentalimpfstoff im Körper haben, von dem NIEMAND wissen kann, welche Spät- oder Langzeitfolgen er noch verursachen kann.
Der Lohn der Impfung: Rückkehr zu Beschränkungen statt Freiheit
Die Schuld wird wahlweise „Delta“ bzw. weitere Varianten gegeben – womit auch gleich die Folgeimpfungen begründet werden -, oder es wird das Phänomen der „Impfdurchbrüche“ bemüht (bei dem sich vollständig Geimpfte mit Corona infizieren), dessen Wahrscheinlichkeit laut RKI allerdings „niedrig, aber nicht Null“ sei. So gering kann sie wohl kaum sein – sonst läge nicht in den Hochrisikogebieten (denen mit steigenden Fallzahlen wie Island, aber auch denen mit fallenden Zahlen wie Portugal oder England) der Anteil geimpfter Neuinfizierte über dem der Umgeimpften. Und auch in Deutschland sind entsprechende Fälle keine Seltenheit.
So listet das RKI in seinem In seinem Situationsbericht vom 14. Juli deutschlandweit 5.374 registrierte solche Fälle seit Anfang Februar auf. So unerheblich ist das Phänomen allerdings nicht; in Brandenburg waren immerhin 669 Menschen trotz vollständiger Impfung infiziert – und davon verstarben gar 18 Tote, „mit dem Virus“, so die Gesundheitsbehörden, obwohl es hier korrekterweise „mit der Impfung“ heißen müsste. 676 Betroffene mussten im Krankenhaus behandelt werden, davon waren 614 älter als 60 Jahre. Das klingt angesichts 40 Millionen verabreichter Impfungen wenigen – allerdings bedeuten auch selbst „kritische“ Inzidenzwerte ein verschwindend geringes Infektionsgeschehen; etwa eine Inzidenz von 100, dass jeder Tausendste Bürger positiv getestet ist.
Ein Treppenwitz, verglichen mit allem, was definitionsgemäß vor Corona unter „Pandemie“ verstanden wurde. (DM)
Die Hintergründe der Unruhen in Tunesien

Die russische Nachrichtenagentur TASS hat ein sehr gutes Netzwerk politischer Experten und da sich die wenigsten Menschen in Deutschland mit der Situation in Tunesien auskennen (was auch für mich gilt), habe ich eine Zusammenfassung der Hintergründe der Ereignisse in Tunesien übersetzt, die die TASS am Donnerstag veröffentlicht hat. Beginn der Übersetzung: Die Entwicklungen in Tunesien: […]
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Auch Parteifreund „schockiert“: FPÖ-Haimbuchner für Impfpflicht offen
Anfang dieser Woche sorgte eine Aussage von FPÖ-Oberösterreich-Chef Manfred Haimbuchner für Verwirrung und Ärger: Er würde sich bei einer Impfpflicht für Gesundheitsberufe „nicht querlegen„, wenn „Experten“ dies befürworten. Jetzt kommt auch Kritik aus der eigenen Landespartei.
Ein Kommentar von Michael Scharfmüller
Gegenüber den Oberösterreichischen Nachrichten zeigte sich der FPÖ-Landtagsabgeordnete Alexander Nerat „schockiert“ über die Aussagen seines Landesparteiobmannes. Nerat, der selbst geimpft ist, wörtlich:
„Eine Impfpflicht darf es für niemanden und für keine Berufsgruppe geben!“
Nerat ist damit der erste Freiheitliche der oberösterreichischen Landesgruppe, der seine Kritik an Haimbuchner offen ausspricht. Dabei denken viele ähnlich wie er. Kaum jemand kann verstehen, wie sich eine Partei, die das Wort „Freiheit“ im Namen trägt, für eine Impfpflicht erwärmen kann. Noch dazu, wenn man nicht ausschließen kann, dass es dabei nicht um Gesundheit sondern um Geschäftemacherei geht.
Achtung: Salamitaktik
Im Unterschied zu Haimbuchner haben zudem viele freiheitliche Funktionäre und Wähler verstanden, dass, wenn die Impfpflicht einmal für eine Berufsgruppe ausgesprochen ist, sehr rasch auf andere ausgeweitet werden kann.
Bedingungslose Treue zur ÖVP
Weshalb sich Haimbuchner eine Impfpflicht für Gesundheitsberufe mit einem Impfstoff vorstellen kann, der weder vor Ansteckung noch vor Übertragung des Virus auf Dritte schützt, wollte er auf Info-DIREKT Nachfrage nicht beantworten. Der Verdacht liegt daher nahe, dass Haimbuchners Impfpflicht-Alleingang nur als Zeichen der bedingungslosen Treue gegenüber seinem Regierungschef Thomas Stelzer (ÖVP) gedacht war. Was Haimbuchner dabei nicht bedenkt, lesen Sie in diesem Info-DIREKT Interview mit Gerald Grosz: „Die Wähler überzeugen und nicht den künftigen Koalitionspartner“
Freiheitliche Wählerschaft massiv verärgert
Von einem freiheitlichen Politiker, der noch dazu bei der letzten Landtagswahl mit dem Vertrauen von über 30 Prozent der Wähler ausgestattet wurde, würde man eigentlich erwarten, dass er sich voller Selbstvertrauen und mit ganzer Kraft gegen die autoritäreren Allmachtsfantasien der ÖVP auflehnt. Da er jeglichen Widerstandsgeist vermissen lässt, ist es nicht verwunderlich, dass der Ärger nach Haimbuchners Impf-Alleingang unter den freiheitlichen Wählern für massiven Ärger sorgte.
Haimbuchner nur gegen „generelle Impfpflicht“
Die Empörung war so groß, dass sich seine Politberater eifrig bemühten den Skandal wieder einzufangen. Rasch wurden dem Skandal-Interview deshalb zwei Presseaussendung nachgeschossen. In einer davon wurde wortreich versucht, von der Skandal-Aussage abzulenken, um dann aber doch wieder einzugestehen, dass sich Haimbuchner nur gegen eine „generelle Impfpflicht“ ausspricht:
„… aber den Impfstoff einerseits breitenwirksam und andererseits fokussiert im Umfeld von Risikogruppen einzusetzen, das gehört meines Erachtens schon dazu. In diesem Sinne habe ich auch festgehalten, dass es in gewissen Betreuungsberufen, etwa im Pflegesegment, zweckmäßig erscheint, darüber nachzudenken, ob eine Impfung für hier tätige Personen erforderlich sein sollte. Gerade im Gesundheitsbereich gibt es bereits Verpflichtungen für bestimmte Impfungen bei einer beruflichen Neuanstellung.“
Damit bekräftigt Haimbuchner seine früheren Aussagen gegenüber Medien. Die zweite Pressemitteilung sorgte da bestenfalls noch für zusätzliches Kopfschütteln: „FPÖ-Haimbuchner: OTS-Titel KORREKTUR aus Platzmangelgründen„.
Eine Frage der Glaubwürdigkeit
Mit dieser Vorgangsweise untergräbt Haimbuchner nicht nur seine eigene Glaubwürdigkeit und die seiner Landespartei, er schadet auch der Bundespartei und allen anderen Landesparteien, die sich allesamt mit klarer Linie gegen einen Impfzwang aussprechen. So wie beispielsweise FPÖ-Tirol-Chef Markus Abwerzger in diesem emotionalen TikTok:
Wankelmütiger Haimbuchner als Wahlkampfhelfer für neue MFG-Partei
Von Haimbuchners Wankelmut dürften zwei Parteien profitieren. Zum einen die ÖVP, die sich natürlich eine brave und damit schwache FPÖ wünscht. Und zum anderen die neue Partei MFG, die durch Haimbuchners erneuten Umfaller die einzige Partei ist, die zu den Landtagswahlen am 26. September in Oberösterreich antritt und sich ganz klar gegen einen Impfzwang und den ganzen anderen Corona-Wahnsinn ausspricht. Wenn die FPÖ in Oberösterreich kein konsequentes Bollwerk gegen staatliche Übergriffe auf die Grundrechte ist und nicht jede Form von Impfpflicht kategorisch ablehnt, könnten bald zahlreiche FPÖ-Wähler in die Armen dieser neuen Partei landen.
Hier noch ein umfassender Kommentar zu diesem Thema von report24. Mehr Kommentare zu Manfred Haimbuchner finden Sie in unserem Archiv.
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Kultusfürsten der Länder verbergen Daten – und es ist so umsonst…
Das Blog “Friedensblick.de” berichtet von einem Staatsgeheimnis. Eines, das Spione aller Länder interessiert? Nein. Eines, dessen Inhalt man nicht erschließen kann? Nein. Eines, das Kultusfürsten aller Bundesländer nutzen, um der Öffentlichkeit kurz vor der Bundestagswahl den Stinkefinger zu zeigen. Es geht um eine Studie zum Infektionsgeschehen in Schulen, die die Kultusfürsten schon 2020 in Auftrag […]
„Machtlose Ärzte“ berichten von Aufwach-Momenten und Repression
Folgende Ärzte erkannten, dass sie all ihr erlerntes, medizinisches Wissen ignorieren müssten, um dem Covid-Narrativ zu folgen. Viele ihrer Kollegen unterwarfen sich der gewünschten Erzählung, doch sie wehrten sich. Dafür nahmen sie viele Einschränkungen finanzieller Natur hin, verloren ihre Jobs und wurden zum Teil sogar festgenommen und eingesperrt.
>>> Hier können Sie die Diskussion auf Deutsch verfolgen <<<
Dr. Sam White fand früh heraus, dass es bei Corona stärker um Angstmache, als um medizinische Sorge gehe. Er wollte kein Teil des Narrativs sein will, das darauf fokussiert ist, immer jüngere Menschen zu impfen. Man könnte Corona sehr günstig durch Medikamente behandeln, zu denen die Medizin bereits viele Erfahrungswerte hat. Stattdessen setze man nur auf die neuartigen, experimentellen Impfungen, die lediglich eine Notfallzulassung haben. Der Großteil der erwachsenen Briten ist bereits zweifach geimpft. Bereits jetzt seien bei vielen infektionsverstärkende Antikörper, Herzmuskelentzüdungen und viele andere Schäden zu beobachten, schildert Dr. White.
In die Psychiatrie gesperrt für kritische Meinung
Dr. Thomas Binder, ein Kardiologe und Intensivmediziner aus der Schweiz, erhielt eine Hausdurchsuchung, nachdem er sich kritisch zu Corona äußerte. Er wurde daraufhin sechs Tage in die Psychiatrie gesperrt. Er hatte 46.000 Follower auf Twitter, ehe sein Account gesperrt wurde.

Es wurden auch in der Schweiz Behandlungen und Untersuchungen ausgesetzt. Man drohte mit überfüllten Intensivstationen, die vielen asymptomatischen Verläufe wurden nicht beachtet. Weil Dr. Binder das Corona-Narrativ massiv in Frage stellte und mit 20.000 Aufrufen viral ging, wurde er von einer Antiterroreinheit verhaftet.
Nachdem man nichts strafrechtlich relevantes finden konnte erklärte man Dr. Binder als „Corona-Wahnsinnigen“. Er sei selbstgefährdend und so wurde er in eine Psychiatrie gesperrt.
Mainstream-Medien halten Narrativ hoch
Dr. Charles Hoffe aus Kanada: Es sollte Null Toleranz für das Schädigen Gesunder durch die Medizin geben. Deswegen habe er sich gegen die experimentellen Impfungen entschied und ausspricht. Der hippokratische Eid sagt: „Richte keinen Schaden an“. Weil er sich weigerte, Patienten zu impfen, wurde er suspendiert. Alleine in seiner Praxis habe er neun massive Corona-Impfschädigungen an Patienten erlebt, sie seien nun schwer behindert.
Es sei seine Pflicht als Arzt, das Schaden der menschlichen Gesundheit zu unterbinden. Doch warum wird das Narrativ geglaubt, obwohl vieles medizinisch dagegen spreche, wollte DDr. Haditsch von Hoffe wissen. Er macht dafür die Mainstreammedien verantwortlich. Werde eine Lüge oft genug wiederholt, so würden sie die Menschen irgendwann glauben. Hoffe lässt sich nicht brechen, obwohl er einen Gutteil seines Einkommens verlor. Denn er könne ein Mitspielen mit dem massenhaften Schädigen von Menschen nicht verantworten.

Der Stream:
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Studien belegen: Die Gefährlichkeit der Masken für Kinder
Prof. Dr. Harald Walach berichtet im Interview mit DDr. Martin Haditsch von der Gefährlichkeit der Masken-Pflicht. Er hat eine beachtliche Studie zur Wirkung von Mund- und Nasenschutz mit 45 Kindern erstellt. Walach maß mit seinem Team die Atemqualität unter der Maske. Er ermittelte um ein Vielfaches erhöhte CO2-Werte unter der Maske. Sie führten bei den Kindern zu Schwäche, Müdigkeit und depressiven Verstimmungen. Cancel Culture: Die Forschungsergebnisse wurden daraufhin zensiert, das veröffentlichende Journal zog sie zurück. Die Wissenschaft weigerte sich, sich einem etwaigen Diskurs zu stellen.
Befragt zur Schutzwirkung von Masken meint Prof. Wallach, dass er zum „Schutz“ dadurch nicht viel sagen könne, weil es kaum Evidenz für eine Schutzwirkung von Masken gebe. Prof. Haditsch fragt nach den N95/FFP2-Masken, die er als Staubmasken identifiziert.
Wie sich die Masken auf Kinder auswirken, möchte Prof. Haditsch wissen. Der CO2-Gehalt der Luft unter den Masken steige von 2.000 ppm (0,2% Vol.) auf bis zu 13.000 ppm, je nach verwendeter Maske, erklärt Prof. Walach. 0,2 % Vol. seien dabei die absolute Obergrenze. Ab da wird es gesundheitsschädlich. Diese Werte werden schon nach drei Minuten unter der Maske erreicht.
Dies führt auch zu gravierenden gesundheitlichen Folgen. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen sind häufige Beschwerden durch das Tragen von Masken.
Wissenschaft nicht mehr frei
Walach spricht auch von einem Zusammenbruch der Wissenschaft während der Corona-Krise. Er spricht damit wissenschaftliche Arbeiten an, die zurückgezogen werden mussten, was er als skandalös empfindet.
Professor Harald Walach ist ein Forscher an der Schnittstelle zwischen Medizin, Psychologie und Bewusstseinsforschung. Er hat einen doppelten Doktortitel in Klinischer Psychologie, und Geschichte und Theorie der Wissenschaft. Derzeit ist er als Professor an der Medizinischen Universität in Poznan, Polen, und als Gastprofessor an der Universität Witten-Herdecke in Deutschland, wo er philosophische Grundlagen der Psychologie lehrt. Er ist Gründungsdirektor des Change Health Science Instituts in Berlin.
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Ungarn und die „europäischen Werte“

Von WOLFGANG HÜBNER | Die EU, von den Briten gerade verlassen, will unter deutsch-französischer Führung ein Imperium werden, das einerseits den USA (ziemlich freundschaftlich), andererseits China und Russland (ziemlich feindselig) wirtschaftlich, politisch und sogar auch militärisch Paroli bieten soll. Das jedenfalls sind die gar nicht so geheimen Pläne und Träume derjenigen EU-Fanatiker, von denen es […]
Council on Foreign Relations – Die geheime Weltregierung?
Klonovsky: Was gibt es Grässlicheres als die Natur?

Die Indianer waren so brutal und „unmenschlich” wie die Weißen auch; welcher heutige Antirassist wäre, sagen wir um 1700 einem Trupp Irokesen oder um 1800 einem Reiterschwadron der Comanchen gern in die Hände gefallen? Aber sie lebten im Einklang mit der Natur!, werden sofort unsere Öko-Esoteriker und Spät-Rousseauisten rufen. Aber was gibt es Grässlicheres als […]
Oberster Patientenschützer als Impf-Einpeitscher
Die Corona-Impfung stößt in Deutschland auf immer mehr Skepsis. Die Kampagne stockt. Politiker und Funktionäre üben sich deshalb als Einpeitscher. Kaum ein Tag vergeht ohne Drohungen und Erpressungsversuche in Richtung der Ungeimpften. Von Antonia Winterstein
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Alles im Gleichgewicht halten
Lassen Sie mich mit der Standarderklärung beginnen, warum sich die Erde erwärmt, wenn die Treibhausgase („GHGs“, z.B. Wasserdampf, CO2, Methan, etc.) zunehmen. Diese hier stammt von der NASA:
Im Jahresdurchschnitt hat sich die Menge der von der Sonne eintreffenden Strahlung mit der Menge der von der Erde ausgehenden Energie ausgeglichen. Dieses Gleichgewicht wird als Energie- oder Strahlungsbilanz der Erde bezeichnet. Relativ kleine Veränderungen der Treibhausgasmengen in der Erdatmosphäre können dieses Gleichgewicht zwischen ein- und ausgehender Strahlung stark verändern. Die Erde erwärmt oder kühlt sich dann ab, um das Strahlungsgleichgewicht an der Obergrenze der Atmosphäre wiederherzustellen.
Die Erklärung ist klar und deutlich. Wenn Treibhausgase die Menge der ausgehenden Strahlung reduzieren, muss sich die Erdoberfläche erwärmen und mehr abstrahlen, bis das Gleichgewicht wieder hergestellt ist.
Laut NASA ist es ganz klar und offensichtlich – wenn das CO2 zunimmt, erfordert die einfache Physik, dass die Oberflächentemperatur steigt, um das Strahlungsgleichgewicht an der Spitze der Atmosphäre zu erhalten.
Was ist daran falsch?
Um zu erklären, was was falsch ist, möchte ich das einfachste mögliche Energiebilanzmodell der Erde zeigen. Die Werte sind allesamt Näherungswerte:
Abbildung 1. Ungefährer Energiehaushalt des Planeten (Kiel/Trenberth Diagramm). Alle Werte sind in Watt pro Quadratmeter (W/m²) angegeben.
Im Modell gibt es drei Schichten – den untersten Teil der Stratosphäre, die Troposphäre und die Oberfläche. Beachten Sie, dass alle drei Schichten ausgeglichen sind, d. h. die Menge, die von jeder Schicht verloren geht, ist gleich der Menge, die absorbiert wird. Darüber hinaus ist das System als Ganzes ausgeglichen – 237 W/m² werden vom System absorbiert und 237 W/m² werden zurück in den Weltraum abgestrahlt.
Jetzt zurück zur Behauptung der NASA, dass, wenn die Treibhausgase zunehmen und mehr aufsteigende Strahlung absorbieren, sich die „Erde dann erwärmt oder abkühlt, um das Strahlungsgleichgewicht an der Oberseite der Atmosphäre wiederherzustellen.“
Über wie große Veränderungen in der Strahlungsbilanz sprechen wir? Nun, wenn wir die Zahlen des IPCC heranziehen, beträgt die Verringerung der ausgehenden langwelligen Strahlung aufgrund des CO2-Anstiegs seit dem Jahr 1958, als wir begannen, CO2 zu messen, etwa 1,5 W/m². Dies ist eine Veränderung von etwas mehr als einem halben Prozent der gesamten ausgehenden Strahlung. Oder anders ausgedrückt: Es handelt sich um ein Ungleichgewicht, das mit einer Rate von etwa zwei Hundertstel Watt pro Quadratmeter und Jahr zunimmt … sehr, sehr gering also.
Es erhebt sich also folgende Frage: Ist die Erwärmung der Oberfläche die einzige Möglichkeit, die ausgehende Strahlung an der Oberseite der Atmosphäre (TOA) um etwa ein halbes Prozent pro halbes Jahrhundert zu erhöhen, um das Gesamtgleichgewicht wiederherzustellen (siehe Abbildung 1)?
Offensichtlich, und ganz im Gegensatz zur Behauptung der NASA, ist die Erwärmung der Oberfläche NICHT der einzige Weg, um das Strahlungsgleichgewicht am oberen Rand der Atmosphäre wiederherzustellen. Einige der anderen Möglichkeiten sind:
● Verringerung der einfallenden Strahlung. Dies geschieht durch Änderungen in der Menge, Zusammensetzung, Albedo, Dicke, Zeit der Entstehung und/oder Art der Wolken. Es geschieht auch über dem Ozean, indem sich die Albedo des Ozeans aufgrund von Winden ändert, die brechende Wellen, Gischt und Schaum verursachen. Diese sind alle weiß und reflektieren viel mehr Sonnenlicht als eine ruhige Meeresoberfläche.
● Erhöhung der Menge der Sonnenstrahlung, die von der Atmosphäre absorbiert wird. Dies geschieht durch Veränderungen in der Menge des atmosphärischen Wasserdampfs oder durch Veränderungen in den Wolken.
● Erhöhung der Menge an latenter Wärme, die über die Verdunstung von Wasser von der Oberfläche abgeführt wird. Dies geschieht durch Änderungen des Windes, da die Verdunstung u.a. eine lineare Funktion der Windgeschwindigkeit ist. Dies geschieht auch durch Veränderungen in der Anzahl der Gewitter, die die lokale Verdunstung aufgrund der erzeugten Böen erhöhen. Sie geschieht auch durch die Vergrößerung der Wasseroberfläche des Ozeans aufgrund von Gischt sowie durch die vergrößerte Oberfläche von Wellen im Vergleich zu glattem Wasser.
● Erhöhen Sie die Menge der von der Oberfläche abgeführten fühlbaren Wärme. Dies ist auch eine Funktion des Windes, da die fühlbare Wärmeübertragung als lineare Funktion der Windgeschwindigkeit zunimmt.
● Erhöhung der Menge an Oberflächenenergie, die in Gewittertürmen hoch in die Troposphäre transportiert wird. Diese Türme umgehen die Treibhausgase auf zwei Arten. Erstens wird Wärme von der Oberfläche in die Basis der Gewitter als latente Wärme des Wasserdampfes bewegt, die nicht mit den Treibhausgasen interagiert. Wenn dann der Wasserdampf kondensiert, wird die Wärme freigesetzt. Sie wandert aber vertikal im Inneren des Wolkenturms, wo sie nicht mit den umgebenden Treibhausgasen wechselwirken kann. Am Ende der vertikalen Bewegung wird die Energie weit über der Oberfläche freigesetzt, wo es weit weniger Treibhausgase gibt, die sie absorbieren können.
● Erhöhung der Menge der aufsteigenden Oberflächenstrahlung, die direkt in den Weltraum gelangt. Dies geschieht in den Bereichen um und zwischen den Gewittern. Diese Gebiete bestehen aus trockener, absteigender Luft, die an der Spitze der Gewitter entstanden ist, nachdem das meiste Wasser auskondensiert war. Da Wasserdampf das wichtigste Treibhausgas ist, wird dadurch viel mehr Oberflächenenergie direkt in den Weltraum abgegeben.
● Die Energiemenge, die von den Tropen zu den Polen bewegt wird, steigt. Dies ist eine riesige Menge an Energie, etwa 10 % der gesamten Sonnenenergie, die in das System eintritt. Da die Pole viel trockener und kälter sind als die Tropen, geht ein viel größerer Teil der von der Oberfläche ausgehenden Strahlung direkt in den Weltraum. Wenn mehr Energie in Richtung der Pole verschoben wird, entweicht auch mehr Strahlung in den Weltraum.
Jedes dieser Phänomene ist sicherlich in der Lage, die ausgehende TOA-Strahlung innerhalb eines halben Jahrhunderts um ein halbes Prozent zu verändern.
Zusammenfassung:
● Es gibt tatsächlich einen sehr schlecht benannten „Treibhauseffekt“, der nichts mit Gewächshäusern zu tun hat. Er ist der Hauptgrund dafür, dass es auf der Erde nicht so kalt ist wie auf dem Mond.
● Wenn die Treibhausgase zunehmen, nimmt die Menge der ausgehenden Strahlung an der Oberseite der Atmosphäre tatsächlich ab.
● Das theoretische Ungleichgewicht in den letzten sechzig Jahren aufgrund des zunehmenden CO2 beträgt etwa 1,5 W/m2, also etwa ein halbes Prozent der ausgehenden Strahlung. Pro Jahr ist das ein jährlicher Anstieg des Ungleichgewichts von 0,02 W/m2, ein Betrag, der viel zu klein ist, um ihn zu messen.
● Im Gegensatz zu dem, was die NASA und andere Mainstream-Wissenschaftler endlos behaupten, gibt es noch viele andere Möglichkeiten als die Oberflächenerwärmung, um dieses Ungleichgewicht wiederherzustellen.
● Im Allgemeinen verfügen wir NICHT über Messungen der verschiedenen anderen Möglichkeiten zur Wiederherstellung des Gleichgewichts, die auch nur annähernd genau genug sind, um uns zu sagen, wie viel jedes dieser Phänomene zu der Änderung von 0,02 W/m2 beiträgt, die jährlich zur Wiederherstellung des Gleichgewichts erforderlich ist.
Die wichtige Erkenntnis aus all dem ist, dass es keine physikalisch begründete Anforderung gibt, dass sich die Oberflächentemperaturen zwangsläufig ändern müssen, wenn das Niveau von CO2 und anderen Treibhausgasen steigt oder sinkt. Die Oberflächentemperatur kann sich in der Tat ändern, um das TOA-Strahlungsgleichgewicht wiederherzustellen, aber im Gegensatz zu den endlosen Behauptungen der Alarmisten gibt es keine Physik, die dies erfordert.
[Hervorhebung im Original]
Es gibt ein weiteres Problem, nämlich dass wir über das Klima viel mehr nicht wissen als das, was wir wissen.
Abbildung 2. Der Temperaturverlauf der außertropischen Nordhemisphäre von 30°N bis 90°N. Diese haben eine etwa 80%ige Korrelation mit den globalen Temperaturen.
Auf die in Abbildung 2 dargestellte Temperaturentwicklung gibt es Fragen, auf die wir keine Antworten kennen:
● Warum endete die „Römische Warmzeit“ um 150 n. Chr. und die Welt begann sich abzukühlen?
● Warum blieb es nicht einfach warm?
● Warum endete die Warmzeit 150 n. Chr. und nicht 50 oder 300 n. Chr.?
● Warum kühlte sich die Welt in Schüben bis etwa 550 n. Chr. weiter ab?
● Warum hörte die Abkühlung 550 n. Chr. auf, und nicht 350 oder 750 n. Chr.?
● Warum erwärmte sich die Welt von da an in Schüben bis zum Höhepunkt der mittelalterlichen Warmzeit im Jahr 1000 n. Chr.?
● Warum lag der Höhepunkt nicht bei 800 oder 1200 n. Chr.?
● Was leitete die Abkühlung von dort bis zum Tiefpunkt der Kleinen Eiszeit im Jahr 1700 n. Chr. ein?
● Warum endete die Abkühlung im Jahr 1700 n. Chr. und nicht im Jahr 1500 n. Chr. oder 1900 n. Chr.?
● Warum setzte sich die Abkühlung nicht fort, bis wir in eine echte Eiszeit eintraten, wie es die Milankovich-Zyklen nahelegen würden?
● Warum begann es 1700 n. Chr. wieder wärmer zu werden, anstatt einfach bei der gleichen niedrigeren Temperatur zu bleiben?Warum hat sich die Erwärmung seit 1700 n. Chr. bis heute über drei Jahrhunderte hinweg fortgesetzt, wiederum in Schüben? (Tipp: Wir wissen, dass die ersten beiden Jahrhunderte der Erwärmung NICHT durch einen CO2-Anstieg verursacht wurden).
In Anbetracht all dessen ist die Vorstellung, dass wir das Klima gut genug verstehen, um zu behaupten, dass wir das zukünftige Klima in einem Jahrhundert allein auf der Grundlage der prognostizierten CO2-Werte vorhersagen können, … nun ja … ich nenne es mal wahnsinnig optimistisch und lasse es dabei bewenden. Wie oben gezeigt, ist das System bei weitem nicht so einfach, wie es behauptet wird. Die Computermodelle sind viel zu grob, um alle Komplexitäten zu erfassen. Und vor allem verstehen wir einfach nicht genug darüber, welche natürlichen Prozesse in der Vergangenheit für das Ansteigen und Abfallen der Temperaturen gesorgt haben, um eine Chance zu haben, die zukünftigen Temperaturen vorherzusagen.
Traurigerweise besteht trotz alledem eine Horde besessener Leute darauf, sowohl Wissenschaftler als auch Laien, dass wir, basierend auf nichts weiter als ihren unausgesprochenen Ängsten vor einem imaginären zukünftigen Thermageddon, eine sehr erfolgreiche Energiequelle, die die Menschen zum ersten Mal in der Geschichte von einem Leben in endlosem Mangel und Hunger befreit hat, völlig über Bord werfen und diese bewährte Energiequelle durch ungetestete, unzuverlässige, intermittierende Energiequellen ersetzen …
Und sie tun das immer noch, obwohl wir seit einem halben Jahrhundert jedes Jahr gewarnt werden, dass das schreckliche Thermageddon nur noch ein oder zwei Jahrzehnte entfernt ist. Wie viele gescheiterte, miserable Prophezeiungen wird es noch brauchen, bis die Leute merken, dass die zugrunde liegende Theorie nicht funktioniert?
Das ist Wahnsinn. Was wir tun müssen, ist, mit dem fortzufahren, was wir in der Vergangenheit so erfolgreich getan haben – unsere bewährten, zuverlässigen Energiequellen zu nutzen, um die Menschen zu isolieren und vor den endlosen, unvermeidlichen Launen des Wetters zu schützen.
[Hervorhebung im Original]
Das ist die „Ohne-Reue“-Option. Unabhängig davon, ob sich CO2 als der geheime Knopf zur Steuerung der Temperatur herausstellt oder nicht, werden wir auf diese Weise weit weniger von Stürmen, Überschwemmungen, Dürren und all den Wetterphänomenen bedroht sein, die die Menschen seit Jahrtausenden umbringen.
Link: https://wattsupwiththat.com/2021/07/26/keeping-things-in-balance/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE



