Kategorie: Nachrichten
Impfpanoptikum: Szenen eines Dammbruchs
Stellen Sie sich die Szene vor. Eine Meute drängt sich vor den geschlossenen Türen eines Kaufhauses. Dann, um kurz vor 9.00 Uhr, nähern sich Angestellte des Kaufhauses, um die Türen zu öffen. Die Türöffnung führt zu einer Sturzflut kaufwütiger Hyänen, die sich auf Wühltische und alles, was nicht festgeschraubt oder -genagelt ist, stürzen. Haben Sie […]Der Journalismus ist tot – und eine Medienrevolution notwendiger denn je
Ich bin nicht Morpheus. Mir fehlt der Glaube, dass es nur einen Auserwählten braucht, um die Matrix zu zerstören. Ich glaube nicht einmal, dass man die Matrix überhaupt zerstören kann. Es geht deshalb in diesem Buch auch nicht um die Zerstörung, sondern um Aufklärung und um das, was aufgeklärte Menschen aus der Matrix machen könnten. Blaue Kapsel oder rote Kapsel: Sie haben sich schon entschieden. Sonst würden Sie dieses Buch nicht lesen. Sie wissen genau wie Neo, der Held in dem Action-Klassiker Matrix, dass mit der Welt etwas nicht stimmt, die wir alle für die Wirklichkeit halten müssen, und wollen verstehen, wo und wie die Realität produziert wird, die man uns rund um die Uhr ins Haus liefert. Neo zögert nur ein paar Augenblicke, als er das erste Mal vor Morpheus sitzt – in einem runtergerockten Zimmer mit einem kahlköpfigen Mann im Ledermantel, der seine Augen versteckt und im letzten Moment noch einmal die Stimme hebt.
In Hollywood ist das so. Keine Schlüsselszene ohne Drama. «Bedenke», sagt Morpheus zu Neo, «alles, was ich dir anbiete, ist die Wahrheit. Nicht mehr». Okay: In dem Wunderland, von dem Morpheus spricht, winkt Trinity, eine Frau, die Neo sofort in ihren Bann gezogen hat. Da ist aber noch etwas anderes. Das sind all die Nächte, in denen er sich mit der Frage nach der Matrix quält. Der Splitter im Kopf, immer da und doch nicht zu greifen. Rote Kapsel, was sonst. Man kann sich das auf YouTube anschauen, knapp hundert Sekunden lang. Die Nutzerkommentare im Kanal von repat 123, der nur 85 Abonnenten hat, aber mit diesem Clip einen Hit, ähneln sich, egal von wann sie sind. «Heute, 2020, so aktuell und wahr wie selten», schreibt realbss1…
Ein Buch ist kein Film. Ich kann nicht versprechen, dass Sie die Propaganda-Matrix gleich erleben werden, und muss das auch gar nicht. Sie kennen diese Matrix. Sie lesen Zeitung. Sie sehen und hören Nachrichten, überall, immerzu. Der Film von Lilly und Lana Wachowski, inzwischen über zwanzig Jahr alt und von Brüdern und Schwestern gedreht, die jetzt Schwestern sind, ist genial, keine Widerrede.
Der Mensch, reduziert auf seine Körperfunktionen und eingesperrt in eine Art Kokon, merkt nicht, was mit ihm geschieht, weil seinem Gehirn eine Scheinwelt vorgegaukelt wird, in der es Liebe und Verrat gibt, Schwerkraft und blutige Verletzungen, Karriere, gutes Essen und überhaupt all das, wofür es sich zu leben lohnt. Die Matrix soll hier von der «Wahrheit» ablenken – von einer Dunkelheit, in der Maschinen regieren, die die Energie aus den Kokonfabriken brauchen und die Städte längst vernichtet haben. Morpheus kennt diese «Wahrheit».
Er versteckt sich mit seinen Leuten in der realen Welt und geht nur in die Matrix, weil er glaubt, den Auserwählten gefunden zu haben. Die Propaganda-Matrix ist anders. Dieser Matrix können wir nicht ausweichen. In unserer Welt gibt es weder das sagenumwobene Zion, eine Stadt tief unter der Erdoberfläche, in der die letzten «freien Menschen» auf die Revolution warten dürfen oder wenigstens so gut leben, wie das nach der Apokalypse und ohne Matrix eben geht, noch Schiffe wie die Nebukadnezar, die alles zum Guten wenden sollen, gelenkt von einem charismatischen Kapitän wie Morpheus. In unserer Welt gibt es keine Trennung zwischen hier und dort, zwischen einem Kunstprodukt, das die Wahrnehmung blendet, und einer «Realität», wie düster sie auch immer sein mag. Unsere Welt wird von der Propaganda-Matrix geformt. Wir sehen das, was wir im Elternhaus, in der Schule und im Beruf gelernt haben und was von der Presse, Radio und Fernsehen pausenlos wiederholt wird, natürlich auch online.

Die Realität der Massenmedien ist genauso real wie der Baum, den wir im Wald umarmen können, der Polizist, der unsere Papiere checken will, oder der Fluss, den wir ohne Brücke schlecht überqueren können. Eine Realität erster Ordnung, sagt Michel Foucault, einer der Sterne, denen dieses Buch folgt. Bei diesem französischen Philosophen heisst die Matrix Diskurs… Diskurs: Das ist bei Michel Foucault kein Gespräch, in dem man sich gegenübersitzt, Argumente und Gedanken austauscht und am Ende womöglich sogar etwas vereinbart. Diskurs steht hier für eine «theoretische Struktur», die unser gesamtes Verhalten steuert – ein «System», das zwar an unterschiedlichen Orten zu verschiedenen Zeiten jeweils anders aussehen kann, aber als Prinzip überall präsent ist und das freie «Denken» und Handeln einzäunt. «Wir denken stets innerhalb eines anonymen, zwingenden Gedankensystems, das einer Zeit und einer Sprache angehört.»…
Ich weiss nicht, ob Lilly und Lana Wachowski Foucault gelesen haben, als sie noch Andy und Larry waren und sich Morpheus, Neo und Trinity ausgedacht haben. Ich weiss aber noch, wie ich 1999 aus einem Kino in Leipzig kam und dachte: Wow. Es geht doch. Man kann eine sozialwissenschaftliche Theorie tatsächlich so verfilmen, dass das Publikum im Saal Gänsehaut bekommt und Tränen der Glückseligkeit weint. Zumindest ich. Man kann dieses Buch als Fortsetzung des Films lesen, als eine Art Making-of vielleicht, in dem es um das geht, was Michel Foucault viel mehr interessiert hat als die Matrix selbst: Wer schreibt das Programm?
Wie kommt es, dass wir immer wieder Markus Söder sehen, Markus Lanz und manchmal sogar Markus Babbel, aber kaum etwas «wissen» über, sagen wir, die besten Gemüsebauern vom Niederrhein? Und vor allem: Wer zieht die Grenzen des «Sagbaren» – nicht daheim auf der Fernsehcouch oder am Stammtisch, sondern in den Leitmedien und damit da, wo es darauf ankommt, weil hier alle (wirklich alle) das «Gedankensystem» à la Foucault sehen können und oft gar nicht mehr merken, dass es sich um ein Gefängnis für den Verstand handelt?…
Heute diskutiert der Journalismus über «Haltung» und zieht Grenzen. Verschwörungstheorien, Fake-News und Hate-Speech, Populismus. Überhaupt das Internet und dann gleich die Strasse.
«Wir» wissen, was «man» von diesem zu halten hat und was von jenem. Wenn einer der Netzgiganten einen Account sperrt oder einen Kanal, dann wir geklatscht, solange es die «Richtigen» trifft. Donald Trump zum Beispiel, Ken Jebsen, Ovalmedia und Robert Cibis oder die Stiftung Corona-Ausschuss. Und wenn das jemand «Cancel-Culture» nennt, auf die vielen «Ausgeladenen, Zensierten, Stummgeschalteten oder unsichtbar Gewordenen» verweist und öffentlich fordert, das «freie Denken und Sprechen» aus dem «Würgegriff» der «Gesinnung» zu befreien, dann schreiben «wir» einfach, dass es das alles gar nicht gibt. Cancel Culture? Eine «paranoide Reaktion» auf eigenes Versagen, mehr nicht.
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Michael Meyen ist seit 2002 Professor für Kommunikationswissenschaft an der LMU München und arbeitet dort mit angehenden Journalisten, PR-Profis und Medienforschern. Meyen schreibt auch regelmässig auf seinem Blog Medienrealität. Über sein jüngstes Buch sprach er unlängst mit Jens Lehrrich auf Rubikon.
Michael Meyen, «Die Propaganda-Matrix – Der Kampf für freie Medien entscheidet über unsere Zukunft». Rubikon, München 2021. ISBN: 978-3-96789-020-4, 224 Seiten. 18 Euro. Weitere Infos und Bestellung hier.
Staatlich finanzierte Medien? Jetzt reicht’s! (von Ivo Sasek)
Söders Impf-Faschismus: Stoppt die Erpresser, ehe es zu spät ist!

Ein Kommentar von Daniel Matissek
Kein deutscher Politiker hat in diesem Pandemiezirkus so sehr jede Bodenhaftung verloren wie Markus Söder – und so überrascht es auch nicht, dass er als erster Spitzenpolitiker mit lupenreinen faschistischen Forderungen vorprescht. „Keine Freiheit ohne Impfen“ sagt dieser Autokrat, der damit jedes demokratische Grundverständnis, jede Grundgesetztreue und jede Orientierung am Prinzip der Freiheitlichkeit missen lässt. Söder kotet grinsend auf die Grundrechte – und ist doch nur einer von vielen Vertretern in einer langen Ahnenreihe der Barbarei und Despotie, die zu allen Zeiten die Freiheit im Namen eines diffusen „Allgemeinwohls“ zu Grabe trugen.
Wenn der Spitzname „Södolf“ nicht bereits erfunden wäre, so müsste er es jetzt werden. Denn was Söder nun erstmals ungeniert (und in völligem Bruch mit allen bisherigen Versprechen des Staates) ausspricht, ist der direkte Weg in eine Gesundheits- und Impftyrannei, für die im Hintergrund vermutlich längst die Weichen gestellt sind: Die systematische Diskriminierung durch willkürliche Vorenthaltung von Freiheiten.
Mit soviel politischem Rückenwind prescht nun auch der Deutsche Ethikrat vor: Sein Mitglied Wolfram Henn, von Haus aus Humangenetiker, fordert einen Impfzwang für bestimmte Berufsgruppen – konkret „für das Personal in Kitas und Schulen„. Prompt schloss sich diesem Gedanken auch Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery an – und erweiterte sie sogleich: Das sei „nicht nur im Bildungsbereich“ sinnvoll, sagte er laut d“ts-Nachrichtenagentur“: „Auch in der Medizin sollten Ärzte und Schwestern zu ihrem Schutz, zum Schutz der ihnen anbefohlenen Patienten und zum Erhalt der Funktionen geimpft sein, wenn sie regelmäßig mit Covid-Patienten zu tun haben.“
Wie Montgomery den Ball hier weiterspielt, sagt alles: Es braucht nämlich keine große Phantasie, um zu erahnen, dass es sich bei diesem Vorstoß nur um einen ersten Testballon handeln wird: Man setzt ein Ausrufezeichen, wartet dann die öffentlichen Reaktionen ab – und wenn diese „positiv“ und ermutigend ausfallen, wird immer weitergefordert und weiterverschärft. Zuerst sind es die Lehrer und Erzieher, dann folgen weitere Gruppen, und irgendwann wird dann, und sei es aus Gründen der „Gleichbehandlung“, die Impfpflicht für alle zementiert.
Zu spät für ein „Wehret den Anfängen“?
Dieser Schmerztest müsste in einer gesunden Gesellschaft eigentlich so ausfallen, dass ein Aufschrei der öffentlichen Entrüstung, vor allem auch der meinungsbildenden Eliten, durchs Land läuft, dass eingedenk des Grundsatzes „Wehret den Anfängen“ – Irrsinnsforderungen wie dieser eine kategorische Absage erteilt würde. Dieselbe Reaktion müsste es in einer gesunden, wachsamen und demokratisch geprägten Zivilgesellschaft auch auf Söders Erpressungsforderung folgen. Doch die duckmäuserisch-feige Unterwürfigkeit eines Volkes, in dem sich schon ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung hat willfährig impfen lassen (und zwar die meisten davon nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern weil sie ihre „Freiheiten“ zurückerlangen wollen), scheint grenzenlos.
Dass es bei der Forderung des Ethikrats nach einer zunächst eingeschränkten Impfpflicht nur darum geht, bisherige „rote Linien“ und die Grenzen des Machbaren auf dem Weg zur Errichtung eines ewigen Impfregimes zu verschieben, wird schon daraus ersichtlich, dass die von ihnen betreuten Schutzgruppen – Kinder und Jugendliche – am allerwenigsten, nämlich so gut wie überhaupt nicht, von Corona betroffen sind. Und, noch entlarvender: Ausgerechnet in den von dem geforderten Impfzwang betroffenen Berufsgruppen ist der Impffortschritt deutlich höher als in der Durchschnittsbevölkerung (in Thüringen waren bereits Mitte Mai 63 Prozent der Grundschullehrer zweifach geimpft, in Bremen ebenfalls eine signifikante Quote des Schulpersonals).
Was Söder, Ethikrat Henn, am Wochenende erst der rheinland-pfälzische Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Peter Heinz und immer mehr weitere hier betreiben, die die „Maske fallen“ lassen (wenn auch nur sprichwörtlich), muss als ein verbrecherischer Angriff auf eine ganze Reihe eigentlich unverbrüchlich zu garantierender Rechtsgüter gewertet werden: Körperliche Unversehrtheit. Indivuelle Selbstbestimmung. Vor allem aber Schutz vor staatlicher Willkür. Gebieten wir ihnen Einhalt, ehe es zu spät ist!
Verköstigte Verfassungsrichter: Berlin liegt auf einmal mitten in Weißrussland
Der Aufschrei blieb aus. Erst Tage später berichteten erste Medien, und eher zurückhaltend war der Ton selbst jener Journalisten, die sich empörten. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hatte schon gar kein Interesse daran, dem Vorgang eine Bedeutung beizumessen. Natürlich nicht. Denn was sich an jenem 30. Juni im Kanzleramt zugetragen hat, ist nicht weniger als Angela Merkels Endsieg über die Gewaltenteilung.
Von Ramin Peymani bei Liberale Warte
Sie scheint sich diesem Kampf seit vielen Jahren verschrieben zu haben und hat aus ihrer Sicht eine Menge erreicht. Nicht nur die Spitzen von Verfassungsgericht und Verfassungsschutz hat sie in ihrem Sinne neu besetzt, sondern auch immer wieder zur Schau gestellt, wie sehr ihr das Parlament bei bedeutsamen Entscheidungen im Weg ist. Merkel fremdelt mit den Organen, auf denen unsere Demokratie fußt, daraus konnte sie nie einen Hehl machen. Dass sie ausgerechnet jetzt die obersten deutschen Richter zu sich ins Kanzleramt lockte, ist an Unverfrorenheit kaum zu überbieten, denn das Bundesverfassungsgericht wird schon nächste Woche über eine Klage gegen die Kanzlerin höchstselbst entscheiden.
Es geht um Merkels Äußerungen nach der Landtagswahl in Thüringen im Februar 2020, als sie öffentlich forderte, die demokratische Wahl des Ministerpräsidenten rückgängig zu machen, weil der Gewählte mit den Stimmen der AfD ins Amt gekommen war. Dem betroffenen Thomas Kemmerich blieb damals nichts anderes übrig, als sich dem enormen Druck zu beugen und wieder zurückzutreten. Wer angesichts eines schwebenden Verfahrens gegen sich selbst jene Richter zum Abendessen zu sich bittet, die in Kürze ein Urteil fällen sollen, handelt mindestens instinktlos. Dass die Richter der Einladung folgten, lässt auch sie in einem unguten Licht erscheinen.
Insbesondere die Anwesenheit jener Verfassungsrichter, die am 21. Juli über die Klage gegen Merkel entscheiden, hinterlässt ein Geschmäckle
Instinktlosigkeit ist aber die Sache Merkels nicht. Sie handelt aus eiskalter Berechnung heraus. Und so drängt sich irgendwie der Verdacht auf, dass die Einladung der Karlsruher Verfassungshüter mehr war als eine Geste der Höflichkeit. So sehr die Betroffenen das Gegenteil beteuern, scheint es schwer vorstellbar, dass sich die Gespräche bei erstklassigem Wein und allerlei Gaumenschmaus nur um den verregneten Sommer und die Köstlichkeiten der Mecklenburgischen Küche drehten. Insbesondere die Anwesenheit genau der Verfassungsrichterin, die mit ihren Senatskollegen am 21. Juli über die Klage gegen Merkel entscheiden wird, hinterlässt ein Geschmäckle. Natürlich beruhigt Prof. Dr. Doris König, die Vorsitzende des Zweiten Senats beim Bundesverfassungsgericht, es sei an besagtem Abend nicht über das Verfahren gesprochen worden. Verständlicherweise hat die klagende Partei dennoch einen Befangenheitsantrag eingereicht. Der Antrag wird abgeschmettert werden, wie auch die Klage gegen die Kanzlerin. Ob es dazu der Einladung der Verfassungsrichter zum Halligalli im Kanzleramt bedurfte, sei dahingestellt. Fakt ist aber: So zerstört man das Vertrauen der Bürger in die Unabhängigkeit der Gerichtsbarkeit. Zugleich werden Kritiker bestärkt, die eine Schieflage der Demokratie beklagen, seit sich die Parlamentarier parteiübergreifend gegen die AfD zusammengeschlossen haben. Merkel stört derlei nicht. Je weniger Menschen sich an der Demokratie beteiligen, umso zufriedener scheint sie zu sein. Wahlen sind lästig. Doch es wird eine Zeit nach Merkel geben. Dann muss jemand die Scherben zusammenkehren, die 15 Jahre Demokratieabbau hinterlassen haben.
Was bleibt, ist ein Gefühl der Ohnmacht angesichts der Geschwindigkeit, mit der die Merkelschen Fliehkräfte unsere Demokratie zerreißen
In wenigen Tagen wird also der Zweite Senat des Bundesverfassungsgericht darüber befinden, ob die Bundeskanzlerin mit ihrer Intervention Recht gebrochen hat, als sie die parlamentarische Wahl eines Ministerpräsidenten für „unverzeihlich“ erklärte und dazu aufrief, diese schnellstmöglich rückgängig zu machen. Im Kern geht es dabei um die Frage, ob sich Merkel als Kanzlerin oder als Privatperson geäußert hat. Doch wie soll man den Menschen Angela Merkel von der Amtsinhaberin Angela Merkel trennen? Selbstverständlich drängt sich dem Beobachter die Tatsache auf, dass eine Kanzlerin sich niemals nur privat äußert. Das gilt nicht einmal dann, wenn sie ihre eigene Kartoffelsuppe rühmt. Das Gericht wird es anders sehen, für diese Vorhersage muss man kein Prophet sein. Ohnehin stehen in Thüringen zeitgleich mit der Bundestagswahl Neuwahlen an, weil sich die Parteien nach der „Panne“ bei der Wahl des Ministerpräsidenten auf eine baldige Behebung des Malheurs geeinigt hatten. Was bleibt, ist ein bitteres Gefühl der Ohnmacht angesichts der Geschwindigkeit, mit der die Merkelschen Fliehkräfte unsere Demokratie zerreißen. Als Bürger fühlt man sich täglich von einer Bundesregierung verhöhnt, die Länder wie Polen und Ungarn an den Pranger stellt. Was dieser Tage in Berlin passiert, erinnert allerdings mehr an Weißrussland, mit dessen politisch korrekter Umbenennung in „Belarus“ Deutschlands Staatsfunker aber so sehr beschäftigt sind, dass sie keine Zeit finden, die Zerstörung der Gewaltenteilung und die Entmachtung von Verfassungsorganen zu thematisieren, die mit Angela Merkels Herrschaft für immer untrennbar verbunden sein werden.
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Wegen Zensur: 100 000 Euro Ordnungsgeld gegen YouTube!
Hintergrund: Ende Januar hatte YouTube das Video eines Nutzers über Corona-Proteste in der Schweiz mit Verweis auf seine ,,Richtlinie zu medizinischen Fehlinformationen über COVID-19” gelöscht. Zu Unrecht, wie gerichtlich entschieden wurde. Statt das Video sofort wieder online zu stellen, ließ sich YouTube mehrere Wochen Zeit.
In seinem Beschluss vom 5. Juli spricht das OLG Dresden von einem vorsätzlichen und schweren Verstoß, wie Welt am Sonntag berichtet. Das Gericht hatte am 20. April eine einstweilige Verfügung erlassen, der zufolge YouTube das Video unmittelbar wieder hätte online stellen müssen. Die Plattform kam dieser Auflage aber erst am 14. Mai 2020 nach.
Lest den Artikel in Gänze beim DeutschlandKURIER
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Schauspielerin stöhnt für Impf-Kampagne

Von MANFRED ROUHS | Die Corona-Impfkampagnen laufen weltweit nicht wirklich rund. Also soll Schockwerbung die Impfbereitschaft beflügeln. Das kann durchaus nach hinten losgehen und kontraproduktiv werden, wie ein Beispiel aus Australien zeigt. Dort stöhnt eine Schauspielerin mit Schläuchen in der Nase laut in die Kamera, um dem Zuschauer Angst vor Corona zu machen. Die Szene […]
Das Merkel-Mantra: Der Michel zahlt? Dann soll er auch schlucken!
Das große Finale zur Merkel-Dämmerung: Eine hausgemachte Gefälligkeitsstudie als nachgereichte Legitimation einer verheerenden Politik der Regierung Merkel, die mit ihrem Diffamierungs-Pflug einen tiefen Graben quer durch ein verstörtes Land gezogen hat. Regierungsnahe Institute liefern, wie bestellt. Von Alexander Wallasch.
Der Beitrag Das Merkel-Mantra: Der Michel zahlt? Dann soll er auch schlucken! erschien zuerst auf reitschuster.de.
In Tigray könnte ein neuer Völkermord aufziehen

Soldaten oder Söldner Eritreas vergewaltigen Frauen jeden Alters. Kirchenvertreter und der Außenminister schweigen laut, sehr laut
„Das Ende der Zivilisiertheit – unvorstellbare Grausamkeiten“ ist der Titel der Dritten Seite unserer Regionalzeitung vom 5. Juli. Es geht um Tigray, die Grenzprovinz Äthiopiens zu Eritrea. Schon am 18. Mai wurde berichtet, „Verbrechen gegen die Bevölkerung dauern an.“ Die Truppen aus Eritrea zogen sich entgegen der Zusage des Befehlshabers nicht aus dem besetzten Tigray zurück, sondern terrorisieren die Bevölkerung weiterhin. Und jetzt sogar zunehmend.
„Sie wollen mit von höchster Brutalität und Grausamkeit unser Volk zerstören“, heißt es in einer Videobotschaft des Patriarchen der Äthiopischen Orthodoxen Kirche, Abune Mathias, die aus Addis Abeba herausgeschmuggelt wurde. Er spricht von einem Völkermord in Tigray! Um welches Volk geht es dort in Tigray zwischen Äthiopien und Eritrea?
Tigray ist zu 95 Prozent christlich (orthodox). Davon ist aber in dem ganzseitigen Artikel mit keiner Silbe die Rede, indem es schwerpunktmäßig um die Vergewaltigung Frauen jeden Alters durch eritreische Soldaten geht. Nur indirekt wird der religiöse Hintergrund erwähnt, was sich zugetragen hat, als die Eltern in der Kirche waren: Zuerst wollten sie (die terrorisierenden Soldaten) meinem Bruder die Gurgel aufschneiden. Als ich schauen wollte ob er noch lebt, stürzten sie sich auf mich und vergewaltigten mich vor den Augen der kleinen Nichte. Einzelheiten erspare ich meinen Lesern. Männer werden bei solchen Übergriffen meist erschossen, wird berichtet.
Dreimal darf geraten werden, wer die Täter aus Eritrea sein dürften. Das ist aber nicht einfach. Über die Hälfte der Bevölkerung Eritreas sind sunnitische Muslime, die Christen unterschiedlicher Kirchen stellen eine große Minderheit dar. Der Präsident und Befehlshaber der offiziellen Armee Afewerki ist ein gescheiterter Ing.-Student, marxistischer Maoist, wurde zusammen mit seinem Mitstreiter Ramadan Nur während der Kulturrevolution in China militärisch ausgebildet, spricht arabisch – kommt aber aus einem orthodoxen Elternhaus. Also ein politisches Chamäleon erster Klasse. Ich klassifiziere ihn und sein Land als eine afrikanische Variante von Ex-Albanien.
„Am 9. Juli 2018 unterzeichnete Afewerki einen Friedensvertrag mit Äthiopiens Präsident Abiy Ahmed, nachdem dieser den Anspruch auf die eritreische Region um Badme aufgegeben hatte. Als die äthiopischen Streitkräfte einen Krieg gegen die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) zu verlieren begannen, entsandte Aferwerki – nicht ohne von Äthiopien dafür bezahlt zu werden – eritreische Soldaten nach Tigray gegen die TPLF, die Afewerki seit dem Grenzkrieg als Erzfeind betrachtet.
Seine Soldaten gingen mit extremer Brutalität auch gegen die äthiopische Zivilbevölkerung vor … Im April 2021 behauptete Afewerki nach internationalem Druck, den Abzug seiner Truppen aus Äthiopien angeordnet zu haben. Allerdings sind eritreische Soldaten auch im Folgemonat noch in Tigray präsent“(Auszug aus Wikipedia). Aber das Auswärtige Amt (AA) der Bundesregierung hat als „politisches Portrait Eritreas“ und seines Diktators ganze neun Sätze übrig. Vielleicht liegt diese „vornehme Zurückhaltung“ des AA Steinmeiers gegenüber Eritrea daran, dass dessen Staatschef Afewerki dem Iran mit seiner islamischen Revolution ebenfalls positiv gegenübersteht.
Und unsere Kirchenoberen? Statt den Glaubensbrüdern und Schwestern zumindest moralisch und im Gebet beizustehen, erlassen sie Instruktionen, mit welchen Masken-Typen unsere Kirchen betreten werden dürfen (siehe mein letzter Artikel). Dabei lassen sie ihre eigene Maske fallen. Hallo Klerus: Im Täterland Eritrea wurden letztes Jahr 27 Kirchen entweder angegriffen, beschlagnahmt oder geschlossen. Und um die Jahreswende wurden auch Krankenhäuser und Schulen der Eritreisch-Katholischen Kirche beschlagnahmt.
Immerhin sorgt sich Open Doors auch in dieser ostafrikanischen Region um verfolgte Christen. Tigray ist in deren Länderprofil nicht zu finden; Eritrea ist umso erschreckender auf den Platz 6 des Verfolgungsindex vorgerückt. Auszug: „Junge Christen werden durch die Gesetze des Landes gezwungen, sich auf unbestimmte Zeit dem Militär anzuschließen, ohne das Recht auf Kriegsdienstverweigerung zu haben.“ Auch Frauen sind in der Armee. Allerdings dürften diese kaum zu den Vergewaltigern der Schwestern im Glauben im benachbarten Tigray gehören. Also wer?
Wie wäre es, Herr Außenminister Maas, Sie würden schnellstens den Eritreischen Botschafter einbestellen, um Aufklärung über die schlimmen Massaker seiner Soldaten oder beauftragten Söldner zu verlangen! Falls Sie nicht wissen, wie Sie ihn finden, hier ist seine Mailadresse info@konsulat-eritrea.de. Sie glänzt mit: „Unsere Botschaft bietet Dienstleistungen wie Visa, Reisepass und andere konsular bezogene Angelegenheiten an.“ So ein toller Service!
Die Migranten aus dieser afrikanischen Region Eritrea und Äthiopien sollten meines Erachtens auf Herz und Nieren geprüft werden, auf welcher Seite sie dort gestanden haben. Denn aus Syrien wissen wir inzwischen zur Genüge, dass nicht nur Opfer einreisten, sondern tausende Täter einsickerten!
Orwell würde weinen: Berliner Gesundheitsämter kontrollieren Urlauber schon vor Rückkehr

Berlins Gesundheitsämter erfassen die Daten der Heimkehrer schon vor ihrer Rückreise und belästigen Urlauber mit ihrem Corona-Terror bereits in ihrem Ferienhotel per Anschreiben. Ein weiterer neuer Corona-Wahnsinn.
Die digitale Einreiseanmeldung ist eine aufgrund der Merkel´schen Corona-Maßnahmenpolitik eingeführte Webanwendung, mit der sich Personen, die aus den sogenannten „Hochinzidenzgebieten, Virusvariantengebieten oder Risikogebieten“ nach Deutschland einreisen wollen, vor der Einreise digital anzumelden haben.
Neuester Corona-Terror: Berlins Gesundheitsämter erfassen die Daten der Heimkehrer schon vor ihrer Rückreise, schreiben die Urlauber sogar schon in den Ferienhotels an, berichtet die B.Z. Im Fall von Urlaubern in „Virusvariantengebieten“ wird der Urlauber sogar persönlich kontaktiert, ansonsten werden die aktuellen Regeln mit einer automatisierten E-Mail übersandt.
Ausgedacht hat sich diese „Corona-Verschärfung“ die SPD-Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci und ihre Amtsärzte aus den zwölf Berliner Bezirken. Grund: Vorbeugung vor einer vierten „Corona-Welle“ rund um die „Delta-Varianten-Hysterie“.
Nachfolgend die Verordnungen, welchen sich die Bundesbürger nach wie vor ohne merkbare Gegenwehr beugen:
►Aktuell gilt: Bei Einreise aus einem Risikogebiet: Zehn Tage Quarantäne oder die Vorlage eines Negativ-Tests, spätestens 48 Stunden nach Ankunft.
►Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet: Negativ-Test bei der Einreise, danach in Quarantäne für zehn Tage oder Freitesten nach fünf Tagen.
►Einreise aus einem Virusvariantengebiet: Negativ-Test bei der Einreise, plus 14-tägige Quarantäne, aus der man sich nicht freitesten kann. (SB)


