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Wie faschistisch ist die „kritische Rassentheorie“?

Von C. JAHN | Mit ihrer bekennend antihumanistischen Stoßrichtung ist die „kritische Rassentheorie“ eindeutig keine „linke“ Denkschule, wie sich im ersten Teil dieser PI-NEWS-Serie erkennen ließ. Bewegt sich die „kritische Rassentheorie“ mit ihrer Schwerpunktsetzung auf der Thematik der „Rassen“ also im Fahrwasser des Faschismus? Die „kritische Rassentheorie“ („critical race theory“) entwickelt sich in den USA […]
„11.706 Euro pro positivem PCR-Test in Berlin“
Eine Antwort des Berliner Senats auf eine parlamentarische Anfrage lässt Zweifel an der Wirtschaftlichkeit der aktuellen Test-Strategie aufkommen. Auf Nachfrage antwortete die Regierung mit Häme. Weil ihr die Fakten nicht passen?
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Virenjägern auf der Spur
Eine Schüsselrolle in den regelmässigen Proklamationen von Epidemien und Pandemien spielen die sogenannten «Virenjäger». Deren offizielle Aufgabe ist es, Akkumulationen von vermeintlich neuen Krankheiten frühzeitig aufzuspüren, um ihre Ausbreitung zu verhindern oder einzugrenzen. Ursprünglich betraf das Tätigkeitsfeld dieser «Experten» ausschliesslich angeblich ansteckende Krankheiten, inzwischen umfasst es theoretisch auch nicht-ansteckende.
Was epidemiologisch durchaus Sinn macht, hat eine Kehrseite: Virenjäger sehen nur Viren als Ursache. Sie blenden jegliche andere mögliche Faktoren aus. Denn Virenjäger und Virologen brauchen Viren, um zu überleben. Ohne Viren können sie den Laden schliessen und den Beruf wechseln.
Doch es gibt noch einen weiteren Grund, weshalb nicht-infektiöse Ursachen ausgeblendet werden. Der medizinisch-pharmazeutische Komplex schreit permanent nach neuen Kunden und Absatzmärkten für neue Medikamente und Impfungen. Und diese liefern angeblich neue, ansteckende Krankheitserreger. Wenn hingegen zum Beispiel Toxine in der Luft, im Wasser oder in der Nahrung als Ursache erkannt würden, oder gar Medikamente, wäre das für diesen Komplex, zu dem auch die Chemieindustrie gehört, weit weniger profitabel. Womöglich würden sogar Strafen und Schadensersatz drohen.
Um die Welt zu überzeugen, dass ein neues Virus herumspukt und nicht etwa die verdreckte Stadtluft, der Chemikaliencocktail im Wasser, in der Nahrung, in Medikamenten und in Drogen oder elektromagnetische Strahlungen Krankheiten verursachen, bedarf es einer gut orchestrierten Propaganda. Der Epidemic Intellingence Service (EIS), eine Abteilung der US-Seuchenbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC), steht im Zentrum dieser Jagd nach Vorwänden, um neue Märkte zu schaffen und die nötige Propaganda zu verbreiten. Und das seit genau 70 Jahren.
Laut dem britischen Epidemiologen Gordon Stewart, einem ehemaligen CDC-Berater, hat der EIS den Spitznamen «medical CIA» – medizinische CIA. Der Name passt, vielleicht mehr als es Gordon Stewart lieb ist. Denn wie die CIA, hat der EIS sämtliche ihm nützliche Institutionen «infiltriert», um sie für seine eigenen Interessen zu benutzen. Doch es bestehen auch konkrete Verbindungen zwischen der CIA und den CDC. Der US-amerikanische Journalist Jon Rappoport schreibt auf seinem Blog:
«Während ich 1987 mein erstes Buch schrieb, AIDS INC., sprach ich mit einem Medienvertreter der US Centers for Disease Control (CDC). Nach einigem Ringen erzählte er mir, was ich wissen wollte: Die CDC schickt bestimmte Leute nach Langley zum CIA-Training, und wenn sie zurückkommen, haben sie erweiterte Sicherheitsfreigaben. Dies passte gut zu dem, was ich über den wenig bekannten Epidemic Intelligence Service (EIS) der CDC erfuhr. Ich kann Ihnen gleich sagen, dass dieser in einem Ausmass Desinformation betreibt, den die CIA neidisch machen muss.»
So beschrieb sich der EIS im Jahre 2001 in seiner Medienmitteilung zum fünfzigjährigen Bestehen:
«Nach Beginn des Koreakrieges wurde der EIS 1951 von der CDC als ein Frühwarnsystem gegen biologische Kriegsführung und von Menschen verursachten Epidemien eingerichtet. EIS-Offiziere, die für zweijährige Aussendiensteinsätze ausgewählt wurden, waren hauptsächlich Ärzte und andere Gesundheitsfachleute… die sich auf den Ausbruch von Infektionskrankheiten konzentrierten. Der EIS wurde erweitert, um eine Reihe von Fachleuten des öffentlichen Gesundheitswesens einzubeziehen, wie z.B. promovierte Wissenschaftler in Statistik, Epidemiologie, Mikrobiologie, Anthropologie, Soziologie und Verhaltenswissenschaften. Seit 1951 haben etwa 2500 EIS-Beamte auf Anfragen nach epidemiologischer Unterstützung in den Vereinigten Staaten und in der ganzen Welt reagiert. Jedes Jahr sind die EIS-Offiziere an mehreren hundert Untersuchungen von Krankheits- und Verletzungsproblemen beteiligt, was es der CDC und ihren Partnern im Bereich der öffentlichen Gesundheit ermöglicht, Empfehlungen zu geben, um die Gesundheit und Sicherheit der Öffentlichkeit zu verbessern»

Quelle: CDC, Epidemic Intelligence Service EIS
Laut Prof. Peter Duesberg, einem US-amerikanischen Molekularbiologen, wollte die 1946 gegründete CDC die volle Kontrolle über das öffentliche Gesundheitssystem des Landes übernehmen, anstatt nur die staatlichen und lokalen Gesundheitsabteilungen auf Anfrage zu bedienen, wenn angebliche Epidemien ausbrachen. Gleichzeitig sei ihre Mission der Seuchenbekämpfung zunehmend als obsolet angesehen worden, was zu ernsthaften Diskussionen geführt hätte, die CDC ganz abzuschaffen.
Die Situation hätte sich 1949 geändert, so Duesberg in seinem Buch «Inventing The AIDS Virus» – mit einem Vorwort von Kary Mullis, Erfinder der inzwischen allseits bekannten PCR-Technologie –, als die CDC Alexander Langmuir an Bord holte, einen ausserordentlichen Professor an der Johns Hopkins University School of Hygiene and Public Health. Womöglich bezeichnend, dass die Johns Hopkins University in der gegenwärtigen «Pandemie» eine zentrale Position einnimmt.
Langmuir sei der erste VIP der CDC gewesen, der sowohl seine Expertise in Epidemiologie als auch seine hochkarätigen Verbindungen mitbrachte – einschliesslich seiner Sicherheitsfreigabe als einer der wenigen Wissenschaftler, die in das Programm des Verteidigungsministeriums für biologische Kriegsführung eingeweiht waren, so Duesberg.
Wie der Rest der CDC hätte er gehofft, die Agentur zu ermächtigen, Autorität über alle Epidemien im gesamten Land auszuüben. Duesberg merkt an, dass sein Traum in einem Zeitalter schwindender Infektionskrankheiten vielleicht wenig Chancen gehabt hätte. Da der Zivilschutz zu dieser Zeit jedoch einen hohen Stellenwert hatte, hätten die Beamten des Gesundheitsministeriums zugehört, als Langmuir vorschlug, dass die CDC ein umfassendes Krankheitsüberwachungssystem entwickeln sollte, um die frühesten Anzeichen eines biologischen Kriegsangriffs zu erkennen. Eine solche Infrastruktur könne auch zur Kontrolle hypothetischer Epidemien dienen – unter Verwendung solcher Techniken wie Quarantänemassnahmen und Massenimpfungen.
Wie Duesberg weiter berichtet, hatte Langmuir zu Beginn des Koreakrieges die Gesundheitsbehörden und den Kongress überredet, der CDC umfassende Befugnisse zu geben, um mit potentiellen Notfällen umzugehen. Er beendete das Malariaprojekt und setzte Millionen Dollar frei, um eine neue, spezielle Abteilung der CDC zu gründen. Im Juli 1951 stellte er die erste Klasse des EIS zusammen, die aus dreiundzwanzig jungen Absolventen der Medizin oder des öffentlichen Gesundheitswesens bestand.
Nach einer sechswöchigen, intensiven epidemiologischen Ausbildung seien diese EIS-Offiziere zwei Jahre lang in Krankenhäusern oder staatlichen und lokalen Gesundheitsämtern im ganzen Land eingesetzt worden. Nach Abschluss ihrer praktischen Erfahrung hätten die EIS-Absolventen jede gewünschte Karriere verfolgen können. Dies in der Annahme, dass sie loyal bleiben und dauerhaft als Augen und Ohren der CDC fungieren würden, konstatiert Duesberg. Der Fokus dieser Eliteeinheit hätte eher auf Aktivismus als auf Forschung gelegen und sei in ihrem Logo ausgedrückt – einer abgelaufenen und durchlöcherten Schuhsohle.

Quelle: Centers for Disease Control and Prevention
Jeden Sommer seit 1951 sei eine neue Klasse von bis zu hundert sorgfältig ausgewählten EIS-Rekruten ausgebildet worden, so Duesberg weiter. Obwohl eine vollständige Liste der EIS-Offiziere und Alumni bis zum Frühjahr 1993 verfügbar gewesen sei, würden die Mitglieder ihre Zugehörigkeit nur selten bekannt geben, so Duesberg. Inzwischen ist das Mitgliederverzeichnis nicht mehr öffentlich zugänglich. In den letzten vier Jahrzehnten hätten laut Duesberg 2000 EIS-Offiziere Schlüsselpositionen in den USA und der Welt erreicht. Viele würden in der CDC selbst arbeiten, andere in verschiedenen Agenturen der Bundesregierung.
Im Folgenden einige EIS-Offiziere und ihre Positionen, erwähnt von Peter Duesberg sowie von Mark Pendergrast im Buch «Inside the Outbreaks – The Elite Medical Detectives of The Epidemic Intelligence Service».
- William Stewart, einer der ursprünglichen Absolventen von 1951, wurde in den späten 1960er Jahren Surgeon General (Sanitätsinspektor) der USA. Damit war er der operative Leiter des U.S. Public Health Service Commissioned Corps (PHSCC) und somit der führende Sprecher in Fragen der öffentlichen Gesundheit in der US-Bundesregierung.
- Jonathan Mann und Michael Merson, ehemalige Direktoren des Globalen Programms der WHO über AIDS. Mann war 1986 sogar der Gründer des Programms.
- Keiji Fukuda, seit 2009 stellvertretender Generaldirektor für Gesundheitssicherheit und Umwelt bei der WHO. Von 2006 bis 2008 war er Koordinator des globalen Influenza-Programms der WHO. Später wurde er Direktor dieses Programms.
- Tom Frieden, von 2009 bis 2017 Direktor der CDC.
- Julie Gerberding, ehemalige CDC-Direktorin. Gerberding ist heute leitende Vizepräsidentin und Leiterin der Patientenabteilung bei Merck & Co., sowie Mitglied des Verwaltungsrats der Cerner Corporation und der MSD Wellcome Trust Hilleman Laboratories, einer «gemeinnützigen» Organisation, die neue Technologien für Entwicklungsländer entwickelt.
- Donald A. Henderson und William Foege, Architekten des Pockenausrottungsprogramms der CDC
- Neal Nathanson, prominenter Virologe.
Duesberg listet auch einige EIS-Offiziere auf, die wichtige Positionen in den Medien erlangt haben:
- Lawrence Altman wurde 1969 Medizinjournalist bei der New York Times und ist heute ihr leitender Medizinjournalist. Unter anderem schreibt er jeweils die Kolumne «The Doctor’s World» in Science Times.
- Bruce Dan, der 2011 verstarb, arbeitete sechs Jahre lang als medizinischer Redakteur bei ABC News in Chicago. Ab 1984 war er neun Jahre lang leitender Redakteur des einflussreichen Journal of the American Medical Association (JAMA). JAMA würde regelmässig Artikel veröffentlichen, die von der CDC geschrieben werden, merkt Duesberg an.
- Marvin Turck war von 1989 bis 2002 Herausgeber des Journal of Infectious Diseases der University of Washington. Heute ist er Professor Emeritus der Medizinischen Fakultät, Abteilung für Allergie und Infektionskrankheiten, derselben Universität.
Diese drei seien vom EIS 1963, 1979 bzw. 1960 rekrutiert worden – jeweils ein Jahr bevor sie in die Medien eintraten, schreibt Duesberg.
Mehrere dutzend EIS-Offiziere seien zudem in Universitätsprogrammen für öffentliche Gesundheit als Lehrer und Forscher tätig. Ungefähr 150 hätten Jobs in staatlichen oder lokalen Gesundheitsbehörden in den USA angenommen. Hunderte seien Ärzte, Zahnärzte oder sogar Tierärzte geworden, während andere in Krankenhäusern tätig seien.
Einige würden in Biotechnologie- oder Pharmaunternehmen und in grossen Versicherungsgesellschaften arbeiten. Wieder andere seien in steuerbefreiten Stiftungen tätig und würden helfen, Stiftungsgelder für medizinische Projekte zu verwenden. Sogar in den Gesundheitsbehörden ausserhalb der USA seien EIS-Offiziere zu finden.
Unabhängig davon, welche Karrierewege EIS-Alumni einschlagen würden, die grosse Mehrheit von ihnen würde ihre Kontakte mit der CDC halten, schreibt Peter Duesberg. Sie würden nicht nur ein informelles Überwachungsnetzwerk bilden, sondern sie könnten als unerkannte Fürsprecher für den Standpunkt der CDC fungieren, sei es als Journalisten oder als prominente Mediziner. Und sie würden als Reservoir an geschultem Personal dienen für jeden von der CDC definierten Notfall. Langmuir selbst beschrieb den EIS 1952 folgendermassen:
«Einer der Hauptzwecke des Epidemischen Nachrichtendienstes der CDC ist es, ein solches Korps von Epidemiologen zu rekrutieren und zu trainieren… Aufgrund ihrer Erfahrung können viele dieser Offiziere durchaus zu Vollzeit in der Epidemiologie oder in anderen öffentlichen Gesundheitsbeschäftigungen auf Bundes-, Landes- oder lokaler Ebene verbleiben. Einige werden zweifellos in die zivile, akademische oder klinische Praxis zurückkehren, aber im Kriegsfall könnten sie wieder in den aktiven Dienst des öffentlichen Gesundheitsdienstes zurückkehren und in strategischen Bereichen eingesetzt werden, um die Aufgaben zu erfüllen, für die sie ausgebildet wurden.»
Der erwartete biologische Angriff ist jedoch nie eingetroffen. Aufgrund dessen hätte die CDC vor dem Aus gestanden, wenn sie nicht dazu übergegangen wäre, die Nation zu immer sinnloseren Kriegen gegen harmlose Krankheiten zu mobilisieren, schreiben Peter Duesberg und Brian Ellison im Buch «Why We Will Never Win The War on AIDS» von 1994. Sie fügen an:
«Die CDC nutzte das öffentliche Vertrauen aus, indem sie Grippe und andere geringfügige Epidemien in monströse Krisen verwandelte, und indem sie ansteckende Plagen aus nicht ansteckenden medizinischen Bedingungen fabrizierte. Während die Virenjäger in den National Institutes of Health und Akademiker sich nützlich machten, indem sie harmlose oder sogar inexistente Viren beschuldigten, die Ursache von gut etablierten Krankheiten zu sein, besassen die CDC und ihre EIS-Infrastruktur die Ressourcen, die benötigt wurden, um die Epidemien selbst zu übertreiben oder sogar zu fabrizieren. Sie drängten das wissenschaftliche Establishment zum Handeln, bevor irgendjemand Fragen stellen konnte. Sie bauschten biomedizinische Katastrophen über die wildesten Exzesse der vergangenen Jahrzehnte hinaus auf. So sind die CDC-Beamten zu Schocktruppen der Mikrobenjäger geworden.»
Die WHO hat ebenfalls einen epidemischen Nachrichtendienst, das Epidemic Intelligence from Open Sources (EIOS). Die WHO beschreibt ihn als eine einzigartige Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren des öffentlichen Gesundheitswesens rund um den Globus. Sie bringe neue und bestehende Initiativen, Netzwerke und Systeme zusammen, um einen einheitlichen «One Health»-Ansatz zur Früherkennung, Überprüfung, Bewertung und Kommunikation von Bedrohungen der öffentlichen Gesundheit unter Verwendung öffentlich verfügbarer Informationen zu schaffen.
Das Herzstück der Initiative sei die Schaffung einer Community of Practice für Public Health Intelligence (PHI), die Mitgliedstaaten, internationale Organisationen, Forschungsinstitute und andere Partner und Mitarbeiter einschliesst. Die Rettung von Menschenleben durch frühzeitige Erkennung von Bedrohungen und anschliessende Intervention sei ihr oberstes Ziel.
Am 31. Dezember 2019 hat das EIOS-System der WHO dann auch den ersten Bericht in den sozialen Medien aufgeschnappt, der über einen Cluster von Lungenentzündungen in Wuhan berichtete. Daraufhin wurden die weltweit verstreuten EIS-Rekruten zweifellos aktiv, um daraus medial und ohne wissenschaftliche Beweise eine angebliche Pandemie viralen Ursprungs zu konstruieren. Die CDC arbeiten übrigens seit 30 Jahren mit der chinesischen Regierung zusammen.
Doch wie Jon Rappoport in einem Podcast sagte: Die Virologen in Wuhan hätten nur von ihrem Mikroskop aufblicken und aus dem Fenster schauen müssen, um die Ursache von Lungenentzündungen zu erkennen. Denn sie hätten vermutlich das Haus auf der anderen Strassenseite vor lauter Luftverschmutzung kaum gesehen.
Wie Mikroben zu Dämonen wurden
Früher glaubte man, dass Dämonen, Hexen oder strafende Götter Krankheiten verursachen würden. Wie Dawin Lester und David Parker in ihrem Buch «What Really Makes You Ill» schreiben, wurde die Theorie, dass Krankheiten von winzigen infektiösen «Wesen» verursacht werden, erstmals vom italienischen Arzt Girolamo Fracastoro im Jahre 1546 vorgeschlagen. Seine Theorie hätte auch die Idee beinhaltet, dass diese «Wesen» durch Hitze pathogen werden.
Sichtbar wurden Mikroorganismen erst, als der niederländische Naturforscher Antoni van Leeuwenhoek 1676 sein starkes Mikroskop erfand. Anfänglich betraf die Forschung jedoch nicht die Suche nach krankmachenden Keimen. Die «Keimtheorie» wurde erst im nächsten Jahrhundert von Marcus von Plenciz vorgeschlagen und nahm im neunzehnten Jahrhundert mit den Experimenten des italienischen Entomologen Agostino Bassi Fahrt auf, die den ersten angeblichen Beweis für die Theorie lieferten.
Robert Koch und Louis Pasteur bauten dann ihre Karrieren auf der Keimtheorie auf. Besonders Pasteur scheute sich dabei nicht vor Betrug und Plagiat, um die Theorie zu unterstützen und seine Karriere voranzutreiben. Wissenschaftler, die eine andere oder differenziertere Position vertraten, wurden in den Hintergrund gedrängt und sind heute ausserhalb von Fachkreisen fast unbekannt. So zum Beispiel Antoine Béchamp, Rudof Virchow und Max von Pettenkofer. Ironischerweise hat die bekannteste Aussage von Béchamp ihre Popularität dank Pasteur erreicht, der sie auf dem Strebebett widerholte: «Le microbe n’est rien, le terrain est tout» – Die Mikrobe ist nichts, der Nährboden ist alles.
Die Keimtheorie basiert auch auf einem völligen Missverständnis der Natur, in der Kooperation die Regel und Konkurrenz eher die Ausnahme ist. Da liegt es nahe, diese Wesen, die in uns herumschwirren, als schädliche Eindringlinge zu sehen. Mit der Erfindung des Elektronenmikroskops im Jahre 1931 konnte man zum ersten Mal auch allerkleinste Partikel sichtbar machen, die mit einem blossen Lichtmikroskop nicht erkennbar waren, und denen immer wieder vorschnell das Viren-Etikett angeheftet wurde und wird. Das erweiterte die Palette an Möglichkeiten, Partikel zu Virusbösewichten zu erklären, enorm.
Laut Lester und Parker hatten signifikante Erfindungen während der wissenschaftlichen Revolution des sechzehnten Jahrhunderts viele langjährige Ideen und Überzeugungen über die Welt und deren Funktionsweise auf den Kopf gestellt. Die Wissenschaftliche Forschung in der Medizin hätte es jedoch nicht geschafft, den alten Glauben umzukippen, dass Krankheiten von externen Wesen verursacht werden. Die Entdeckung von Mikroorganismen bekräftigte diesen Glauben sogar.
Der Journalist Torsten Engelbrecht und der Arzt Dr. Claus Köhnlein schreiben in ihrem Buch «Virus-Wahn»:
«Mit dieser Mikrobentheorie wurde der ‹Markstein› gelegt für die Grundformel der modernen Biomedizin mit ihrem monokausal-mikrobiellen Ansatz und ihrer Suche nach den Wunderpillen, den ‹Magic Bullets›: ‹Eine Krankheit, eine Ursache, ein Heilmittel›, so der amerikanische Soziologieprofessor Steven Epstein. Die Jagd nach Mikroben sorgte also ab Ende des 19. Jahrhunderts bei den Menschen mehr und mehr für genau den Nervenkitzel und löste exakt die Bewunderung aus, für die zuvor die Physiker und Chemiker gesorgt hatten – wie etwa 1783, als die Brüder Montgolfier in Paris das ‹Wunder› vollbrachten, einen Heissluftballon in den Himmel steigen zu lassen.
Doch so faszinierend einfach diese monokausale Vorstellung war und ist, so wenig hat sie mit den komplexen Geschehnissen im menschlichen Körper zu tun! Die weitaus meisten Krankheitszustände haben eben weitaus mehr als nur eine Ursache, weshalb die Suche nach der einen Krankheitsursache und somit auch die Suche nach der einen Wunderpille in den weitaus meisten Fällen ein hoffnungsloses Unterfangen bleiben wird.»
Dank dieses Dogmas konnten die Virenjäger nun ihren zweifellos grössten Coup landen und die gesamte Welt in Schockstarre versetzen und in Geiselhaft nehmen. Der blinde Glaube an die «Wissenschaft» hat in mancher Hinsicht lediglich den religiösen Glauben ersetzt. Der Dämon ist jetzt einfach kleiner und hat Noppen. Und er lässt sich einzig mit experimentellen Gen-Präparaten exorzieren.
Policías por la Libertad: «Nein zur Maske, Nein zum digitalen Impfpass, Nein zur Impfung, Nein zur Diktatur»
«Über Freiheit spricht man nicht im Wohnzimmer, Freiheit verteidigt man auf der Strasse. Sie wird mit unseren Zähnen verteidigt.» Das ist die Botschaft, die Sonia Vescovacci von der Organisation Policías por la Libertad (Polizisten für die Freiheit) dem spanischen Volk in einem Video ans Herz legte. Die Nationalpolizistin rief darin zur Demonstration «World Wide Rally For Freedom» am 24. Juli um 20 Uhr auf der Plaza Colón in Madrid auf.
Aber Vescovacci beschäftigte sich noch mit einem anderen wichtigen Thema. Sie warf einen Blick auf das Nachbarland Frankreich, wo Ex-Rothschild-Banker und Staatspräsident Emmanuel Macron die Interessen der Corona-Dirigenten mit Begeisterung vorantreibt. Am Mittwoch, 21. Juli, stellte Macron der Nationalversammlung den Gesetzentwurf 4386 vor.
Dieses Gesetz zielt auf Zwangsimpfungen von Kindern ab. Denn darin wurde eine Änderung eingebracht, um «Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen für Kinder ab zwölf Jahren» zu ermöglichen. Dieses «Screening» und die «Impfungen» gegen SARS-CoV-2 werden, sobald das Gesetz verabschiedet ist, «ohne die vorherige Zustimmung beider Elternteile» erlaubt sein. Dies bedeute, so Vescovacci, dass es ausreiche, wenn ein Elternteil die Impfung genehmige.
In Spanien sei die Zwangsimpfung zwar noch nicht von der Zentralregierung per Gesetz festgelegt worden, aber in den Autonomieregionen Katalonien, Castilla la Mancha, Navarra, den Kanarischen Inseln, den Balearen sowie den Exklaven Ceuta und Melilla impfe man bereits Minderjährige ab 16 Jahren.
Die Nationalpolizistin empfahl deshalb allen geschiedenen oder getrennt lebenden Elternteilen, die nicht wollen, dass ihre Kinder geimpft werden, vorbeugende Massnahmen zu ergreifen und dem ehemaligen Lebenspartner per «burofax» (Anm. d. Red.: Im Falle eines Gerichtsverfahrens hat ein «burofax» Beweiskraft.) mitzuteilen, dass man gegen die Impfung des Kindes ist. Dies sollten auch Elternteile tun, die noch mit ihrem Partner zusammenleben, aber den Verdacht hegen, dass dieser einer Impfung zustimmen könnte.
Und Vescovacci rief die Bevölkerung auf, endlich aus der Lethargie zu erwachen, auf die Strasse zu gehen und an Demonstrationen teilzunehmen. Denn die Regierungen würden derzeit alle internationalen Verträge missachten. Das sei die traurige Realität.
«Wir sind verantwortlich», sagte Vescovacci. Die fundamentalen Rechte könne man nicht «auf dem Sofa» verteidigen. Der soziale Druck müsse wachsen, das sei fundamental. Es sei unsere Verantwortung, unsere Rechte und die unserer Kinder zu schützen. Man müsse jetzt Position beziehen und auf die Strasse gehen.
Man könne nicht mehr auf die Justiz vertrauen. Man müsse sich nur daran erinnern, dass das Verfassungsgericht erst anderthalb Jahre nach Beginn des «Alarmzustands» über dessen Illegalität und Verfassungswidrigkeit entschieden habe, unterstrich die Nationalpolizistin. Welche Glaubwürdigkeit habe die Justiz noch?
«Die Bösen sind nicht im Urlaub», urteilte Vescovacci. Viele Spanier würden derzeit entspannt am Strand liegen, ein Bierchen trinken oder Fussball schauen. Ganz so, als sei nichts geschehen. Währenddessen würde man uns das Messer in den Rücken rammen.
«Wir alle, die im Widerstand sind, müssen uns zusammentun. Alle die keine Diktatur für uns und unsere Kinder wollen, müssen sich vereinen, wir müssen auf die Strasse gehen und unsere Meinung herausschreien.»
Das Motto der Demo in Madrid lautet: «Nein zur Maske, Nein zum digitalen Impfpass, Nein zur Impfung, Nein zur Diktatur.»
Kommentar Corona-Transition
Man kann es nur immer wieder betonen: Bei den sogenannten Corona-Impfungen geht es nicht darum, die Menschen vor irgendeiner Viren-Gefahr zu schützen. Stattdessen soll unter anderem die digitale Identifizierung (ID2020) der gesamten Menschheit vorangetrieben werden. Daraus wird kein Geheimnis gemacht, die ID2020-Allianz hat diese zukunftsweisende «humanitäre» Initiative bereits im September 2019 öffentlich präsentiert. Besonders Kinder stehen deshalb im Fokus der Corona-Kriegstreiber. Man muss zwischen den Zeilen lesen.
Ohne Impfung kein Job – jetzt auch erstmals in der Schweiz
In einigen europäischen Ländern wird das Pflegepersonal bereits zur Gen-Spritze gezwungen. So etwa in Frankreich, Grossbritannien, Italien, Griechenland und Lettland. Jetzt ziehe die erste private Klinik in der Schweiz nach, schreibt die Onlineausgabe der Boulevardzeitung Blick. Das Centre Mèdical des Cadolles in Neuenburg öffne zwar erst im Februar des nächsten Jahres, doch etwas sei bereits klar: «Für einen Job müssen alle künftige Mitarbeiter ihr Impfzertifikat vorweisen.» Diese Regel gelte für alle – auch für das administrative Personal. Das Centre Mèdical des Cadolles rekrutiere derzeit rund 50 Mitarbeitende. Geplant sei eine «Walk-in-Klinik» mit zehn Arztpraxen, Physiotherapeuten und Zahnärzten, inklusive Labor und Radiologie.
Für die Geschäftsleitung sei die Verweigerung der Gen-«Impfung» durch Mitarbeiter nicht akzeptabel. «Unsere Patienten werden die Türe unserer Einrichtung mit der Gewissheit betreten, dass alle Angestellten des Zentrums geimpft sind», wird Direktor Pascal Locatelli vom Blick zitiert.
Da es sich um eine private Klinik handle und die Gen-Spritzen bereits vor Vertragsabschluss zur Pflicht erklärt würden, sei diese Regelung arbeitsrechtlich kein Problem.
Das Epidemiengesetz, welches vom Schweizer Volk Ende September 2013 angenommen wurde, erlaube es dem Bund und den Kantonen, für gewisse Personengruppen wie das Pflegepersonal eine Impfpflicht einzuführen. Bei staatlichen Institutionen mit öffentlichem Auftrag sehe es allerdings anders aus, sagt Rechtsanwalt Philipp Kruse auf Anfrage der Corona-Transition Redaktion:
«Es ist richtig, dass Behörden mit dem Epidemiengesetz eine Impfpflicht für das Klinikpersonal anordnen können. Das ist auch ein Indikator dafür, dass es aufgrund einer besonderen epidemiologischen Lage in der Zukunft so weit kommen kann. Falls eine Klinik jedoch in einem öffentlichen Auftrag steht, wie zum Beispiel ein Kantonsspital, kann man sich auf das Diskriminierungsverbot gemäss Art. 8 Abs. 2 der Bundesverfassung berufen.»
Doch dies sei nur möglich, wenn die öffentliche Gesundheit der Bevölkerung nachweislich und erheblich gefährdet sei und diese Gefährdung nicht durch andere Massnahmen als durch den Einsatz von Gen-Präparaten abgewendet werden könne.
Für die meisten Gesundheitseinrichtungen der Schweiz komme eine Impfpflicht zum jetzigen Zeitpunkt nicht infrage, schreibt der Blick. Man habe zahlreiche Institutionen angefragt und alle hätten abgewunken. «Für unsere Praxen ist das kein Thema», wird Felix Huber, Präsident des Ärztenetzwerkes Medix zitiert. Ein Impfobligatorium würde sich kontraproduktiv auswirken und den Widerstand gegen die «Impfung» nur noch verstärken. Es sei wichtig, weiterhin «positive Überzeugungsarbeit» zu leisten.
Auch die Pflegeverbände würden sich derzeit gegen eine Impfpflicht wehren. Doch für Roswitha Koch vom Schweizer Berufsverband der Pflegefachleute (SBK) sei es ganz wichtig, dass sich möglichst viele Personen in der Schweiz impfen lassen.
Die NZZ berichtete noch Anfang Mai, dass sich nur die Hälfte des Pflegepersonals impfen lassen wolle – zumindest in der Stadt Zürich: «In den Heimen der Stadt liegt die Impfquote der Angestellten bei 53 Prozent, in den Pflegezentren bei 55 Prozent, der kantonale Durchschnitt in den Heimen beträgt 52 Prozent.»
Roswitha Koch stelle beim Pflegepersonal hingegen keinen «Impfunwillen» fest: «Es gibt keine gesicherten Zahlen über die Impfbereitschaft des Pflegepersonals», sagte sie gegenüber der NZZ am 13. Juli. Das Gegenteil sei der Fall, denn es gebe starke Hinweise darauf, dass die Impfquote nicht tiefer liege als in der übrigen Bevölkerung. Koch verweise dabei auf die Zahlen der Solothurner Spitäler, wo die Impfquote beim Personal angeblich 80 Prozent betrage.
Auch Marianne Pfister, Geschäftsführerin von Spitex Schweiz habe betont, dass ihr keine Fälle von Angestellten bekannt seien, die sich nicht impfen lassen wollen. Vielmehr höre sie von den Spitex-Organisationen, dass die Impfbereitschaft des Personals steige. Über den tatsächlichen «Impfwillen» des Pflegepersonals herrscht also eine allgemeine Ungewissheit – wie für vieles andere auch.
Kommentar der Redaktion:
Es bleibt zu hoffen, dass sich im Centre Mèdical des Cadolles in Neuenburg möglichst wenige, oder noch besser keine MitarbeiterInnen bewerben – aus Protest gegen die Impfpflicht.
Das Fressen kommt vor der Moral
Drei Vertreter der Schweizer Maschinenbau-Industrie standen vor die Kamera und verlangten das Unmögliche: Die Schweiz solle ihre Kritik an der chinesischen Diktatur einstellen, weil sie «die Behörden» dieses grossen Landes verärgere.
Dieser Aufruf erfolgte am Dienstag, 13. Juli über eine Video-Pressekonferenz. Die drei Herren stellten fünf Forderungen: Die Schweiz solle sich nicht in den wachsenden Konflikt zwischen den USA und der Europäischen Union auf der einen, und der Volksrepublik China auf der anderen Seite einmischen. Sie soll die multilateralen Kanäle wiederbeleben, angefangen bei der WTO.
Der Bund müsse alles tun, um Schweizer Unternehmen den bestmöglichen Zugang zum chinesischen Markt zu garantieren. Sie solle nur die vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen internationalen Sanktionen anwenden und alle anderen, insbesondere die von den USA und der EU beschlossenen Interventionen unterlassen.
Schliesslich sollten «anstelle von behördlicher öffentlicher Kritik und parlamentarischen Initiativen unterschiedliche Auffassungen zu gesellschaftlichen Fragen im direkten und nichtöffentlichen Austausch angesprochen werden», so der Verein.
Kurz gesagt: die Schweiz solle ihre gesamte Aussenpolitik gegenüber China an den Interessen der Exportindustrie ausrichten. Die Diktatur durch die Kommunistische Partei, die Einsperrung der Bevölkerung in ein immer ausgeklügelteres System von Überwachung und Zwang, die Verweigerung der Grundrechte, die Umschreibung der Geschichte, all dies soll stillschweigend akzeptiert werden. Die Verlockung neuer Verträge mit einer chinesischen Wirtschaft, die bereits wieder wie vor «Corona» boomt, ist zu gross.
Geldbeutel versus Freiheit
Sehr wichtig ist für die Maschinenbauer auch die Tatsache, dass sie ihre europäischen Konkurrenten dank eines diplomatischen und administrativen Vorteils schlagen können: 2013 schloss die Schweiz mit China ein Freihandelsabkommen ab. Dieses eröffnet noch weitreichendere Perspektiven, nämlich den Zugang zur Regionalen Wirtschaftspartnerschaft RCEP. Dieser Verbund umfasst 15 asiatisch-pazifische Länder, darunter China, Japan, Indonesien und Australien. Die EU-Hersteller haben diesen Vorteil nicht, weil Brüssel keine solche Vereinbarung mit Peking getroffen hat und der Entwurf eines Investitionsabkommens blockiert ist.
Kurioserweise wurde der Appell von Swissmem am selben Tag lanciert, an dem sowohl Washington als auch Brüssel ein Regelwerk erliessen, das westliche Unternehmen daran hindern soll, sich auf irgendeine Art von Kompromiss mit dem chinesischen Regime einzulassen.
Darin werden auch Kontrollen bei Importen aus Xinjiang angekündigt, um den Einsatz von Zwangsarbeitern zu unterbinden. Auch werden die zunehmenden geschäftlichen Risiken im Zusammenhang mit Hongkong thematisiert, und vieles mehr. All diese Massnahmen sollen die Unternehmen dazu bringen, sich ihrer Verantwortung zu stellen: Entweder man hält sich an die westlichen Regeln oder man läuft Gefahr, einen Kompromiss mit einer Regierung einzugehen, deren Praktiken inakzeptabel sind.
Swissmem ist indessen der Meinung, dass sich die Schweiz diesem Vorgehen nicht anschliessen sollte: Es sei Sache jedes Unternehmens, selbst abzuschätzen, ob Zwangsarbeit im Spiel ist, und welche Risiken das mit sich bringe.
Auf diese Weise versucht Swissmem die Einheit zu brechen, die sich unter den liberalen Demokratien gegenüber der Diktatur aufbaut. Sie nimmt die demokratische Zukunft der westlichen Welt, einschliesslich der Schweiz, als Geisel. Sie begünstigt die Geldbörsen bestimmter Unternehmen, ihrer Manager und Aktionäre zum Nachteil eines kostbaren Gemeinguts: der individuellen, kollektiven und demokratischen Freiheit.
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Dieser Text wurde uns von Bon pour la tête zur Verfügung gestellt, dem führenden alternativen Medium der französischsprachigen Schweiz. Von Journalisten für wache Menschen.
Viagra durch die Nadel – mehr Standhaftigkeit und größere Brüste durch Impfung?
Die schamlose Impf-Propaganda scheint so etwas wie einen Niveau-Tiefpunkt nicht zu kennen bzw. nicht erreichen zu wollen. Denkt man, es ginge nicht mehr „tiefer“, wird man stehenden Fußes eines Besseren belehrt. Die Impfungen sollen die Oberweite vergrößern oder vor Erektionsstörungen schützen, glaubt man den Medienberichten. Und das deutsche Gesundheitsministerium hat ein neues #ÄrmelHoch-Video veröffentlicht, das auf YouTube bereits tausende Daumen-runter kassiert hat.
- Größere Brüste durch die Impfung
- Corona-Impfung rettet Leben – und Erektionen
- Hello Again: „Jetzt impfen lassen“-Video des deutschen Gesundheitsministeriums stößt auf breite Ablehnung
- Schamlose Impf-Propaganda hat schon Tradition
„Biontitten“ will ich auch
Die Versuche, die Menschen vom Stich zu überzeugen, nehmen immer skurrilere Formen an. Momentan tauchen im Mainstream ständig Meldungen auf, die suggerieren, Frauen hätten nach einer Corona-Impfung plötzlich keine passenden BHs, weil die Brüste dermaßen stark angewachsen seien: Macht die Impfung größere Brüste?, Unfreiwillige Brustvergrößerung durch Corona-Impfung?, oder Mit einem Piks zwei Körbchengrößen mehr – Größere Brüste nach der Covid-Impfung?, lauten die Schlagzeilen.
In einem dieser Berichte wird eine Nutzerin des Kurznachrichtendienstes Twitter mit den Worten „Diese Biontitten-Impfung will ich auch“ zitiert. Allerdings ist der angebliche Tweet weder eingebettet noch verlinkt. Sie habe so auf einen Tweet einer anderen Twitter-Nutzerin reagiert. Diese habe von einem B-Körbchen auf Doppel-D wechseln müssen, da seit ihrer Corona-Impfung ihre Brüste um mehr als zwei Körbchengrößen angewachsen seien.
Grund für eine mögliche Veränderung der Brüste sind die Lymphknoten, die nach der Corona-Impfung anschwellen können (Wochenblick berichtete). Diese entzündlichen Schwellungen können sich nach der zweiten Impfung noch verschlimmern. Das können Symptome für Brustkrebs sein. Allerdings könne eine derartige Schwellung der Lymphknoten auch durch andere Impfungen oder Krankheiten ausgelöst werden.
Corona-Impfung rettet Leben – und Erektionen
Doch auch für die Herren der Schöpfung hat man ein Corona-Genital-Märchen parat. Covid-19 würde die Erektionsfähigkeit gefährden, wird den Männern im Artikel gleich einmal gehörig Angst um ihr vermeintlich bestes Stück eingeflößt. „Wem sein Penis lieb ist, der sollte sich impfen lassen“, denn die Corona-Impfung würde vor solchen Erektionsstörungen schützen. Na dann: her mit dem „Viagra-Schuss“! Oder vielleicht doch nicht? Die Aussage stützt sich nämlich auf eine Beobachtung an zwei, ja, 2 Männern! Die Aussagekraft der Beobachtung und der Schlussfolgerungen darf man wohl getrost in Zweifel ziehen.
Hello Again und Ärmel hoch
Doch nicht nur mit Geschlechtsmerkmalen wird Propaganda betrieben. Das Bundesministerium für Gesundheit beglückt die deutschen Leidensgenossen seit gestern mit einem neuen großen Wurf in der deutschen Propaganda-Geschichte. „Hello Again – #ÄrmelHoch – Jetzt impfen lassen!“, steht unter dem Einminüter. Zu Howard Carpendales Hit-Schlager „Hello Again“ aus den 80ern wird man mit emotional aufgeladenen Bildern bombardiert, die ein Leben wie früher vorgaukeln, so man sich nur den Schuss setzen lässt.
Ein kleiner Piks, das Impf-Pflaster auf den Oberarm, der Eintrag in den Impfpass und schon kann die geimpfte, junge Multikulti-Frau als „neuer Mensch“ auf die Straße treten, womit auch die Cover-Version des Carpendale-Hits einsetzt. Das ist die erste Sequenz des infamen Machwerks. Beim etwas späteren Einsetzen des Kinder-Chores könnte man dann regelrecht das Kotzen kriegen. Die Szene dazu, wie ein kleines Mädchen auf eine ältere und schon gebrechlich wirkende Dame, die wohl ihre Oma darstellen soll, mit ausgebreiteten Armen zuläuft, um sie dann herzlich zu umarmen… vor ein paar Monaten noch wollte man Kindern weismachen, dass derartiges (normales) Verhalten schon fast mit Mord gleichzusetzen ist. Aber: Spritzen lassen und alles ist wieder gut!
Immerhin hat das Propaganda-Meisterstück schon über 8.000 Daumen bekommen – die nach unten, versteht sich. Womöglich wären es sogar noch viel mehr, doch YouTube ist dafür bekannt, die Wertungen „fair“ zu halten. Sprich: die Daumen-runter-Bewertungen werden immer wieder um 20 oder 30 reduziert, wie Nutzer bei einer Reihe von Videos mit weitgehend negativem Widerhall immer wieder erkennen wollen.

Kurze Geschichte der Corona-Propaganda
Die „Corona-Zeit“ hat schon so einiges an skurrilen PR-Gag-Blüten getrieben. Da war David Hasselhoffs „Freiheit sich impfen zu lassen“, um wieder reisen zu können, das unsägliche „Baby, lass uns impfen … endlich sind wir frei“-Video für eine schlappe Million Euro der Österreichischen Gesundheitskasse, die Geissens, die die Impfung als „Schlüssel zum Erfolg“ bezeichneten und meinten, selbst wenn einem ein elfter Finger wachse, wäre es egal…
Ach ja, die falsch beklebte Uschi wäre jetzt fast unter den Glas-Tisch gefallen. Aber die war ja geimpft, oder doch noch nicht geimpft, also erst in ein paar Wochen, wie die Faktenchecker höchst peinlich herumeierten; und ähnliche Verwirrung um das PR-Jaukerl gab’s auch bei „Wer wird Impf-Millionär“ Günther Jauch…
- Jetzt muss sogar Hasselhoff für Spahns Impf-Propaganda herhalten!
- Nur ein Fake? „Die Geissens“ rühren Werbetrommel für Massen-Impfung
- Peinliche Propaganda-Panne – Faktencheck noch peinlicher
- Widerliche Propaganda der Gesundheitskasse: Impfung macht frei
- Bundeskanzleramt entfernt Portisch-Video – Impf-Propaganda geht aber weiter
- Wir brauchen eine Herdenimmunität gegen schamlose Impf-Propaganda!
- Edward „Eddie“ Bernays – Der Vater moderner Propaganda
- Pizza, Donuts, Gras: Mit diesen billigen Tricks wird für Impfung geworben!
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Besuch in Ungarn – eine Reise in eine bessere, sichere Zeit
Viktor Orban gilt in unseren Medien als Verkörperung des Bösen. Ein Besuch in Ungarn bringt ganz andere Perspektiven – vor allem auf die strenge Migrationspolitik dort und ihre positiven Seiten. Das findet ausgerechnet Ost-SPD-Mitgründer Gunter Weißgerber.
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Problem Corona-App: Von der Pandemic zur Pingdemic
Das Corona-Tracking-System Ping dürfte in England für leere Supermarktregale sorgen. Es fehlen keine Lebensmittel, sondern Supermarktmitarbeiter. Die App fordert Kontaktpersonen zur Selbstisolation auf. Nun stehen die Engländer vor einem großen Problem.
- 1,7 Millionen Engländer in Isolation – trotz immens hoher Impfquote
- Contact-Tracing-App schickt haufenweise Menschen in Quarantäne
- Leere Supermarktregale in Englands Geschäften
- Mitarbeiter in Unternehmen fehlen
- Supermärkte müssen Aushilfen einstellen, sogar Filialen schließen
- Keine Lebensmittelknappheit – jedoch Personalknappheit
England lockerte aufgrund der hohen Impfquote alle Maßnahmen. Mehr als 80 Prozent der Bevölkerung haben die erste Impfdosis erhalten und knapp 65 Prozent bereits die zweite. Mit dem sogenannten „Freedom Day“ am 19. Juli fielen alle Einschränkungen. In den Wochen zuvor gab es bereits immer weiter Lockerungen. Das führt laut Berichten zu einem enormen Anstieg an positiv auf Corona Getesteten.
1,7 Millionen Menschen in Isolation
Trotz der großen Menge an geimpften Menschen. Auch Geimpfte müssen in Quarantäne, sofern sie als Kontaktperson identifiziert werden. Laut der englischen Zeitschrift „The Sun“ befanden sich zu Beginn der Woche etwa 1,7 Millionen Briten in Quarantäne. Nach dem Freiheitstag dürfte die Zahl der Verständigungen in die Höhe geschnellt sein. Mittlerweile schalten immer mehr Briten die Kontaktverfolgung durch diese App aus.
Selbstisolation durch „anpingen“
Contact-Tracing und Isolation sind in England hoch im Kurs. Besagte Corona-App, die NHS Covid-App, benachrichtigt Kontaktpersonen von positiv Getesteten. Sie werden „angepingt“ und aufgefordert, sich in Selbstisolation zu begeben. Das führt nun bei immer mehr Unternehmen zu Mitarbeiterengpässen. Spürbar ist dies für die Bevölkerung vor allem in Supermärkten.
Personalknappheit – Filialen müssen schließen
Einkaufende Menschen stehen vor leeren Regalen – nicht aber wegen Lebensmittelknappheit, sondern Personalknappheit. Aufgrund der hohen Quarantänezahlen von Mitarbeitern müssen Aushilfen eingestellt, Öffnungszeiten eingeschränkt und auch einzelne Filialen in Supermärkten geschlossen werden. Lebensmittel und andere Waren können nicht eingeschlichtet werden. Viele Waren türmen sich auf hohen Müllbergen, weil das Personal zur Entsorgung fehlt.
Änderung für Einzelhandel und Lieferanten angedacht
Immer mehr Stimmen werden in England laut, dass dieses Tracking-System überarbeitet werden müsse. Beispielsweise würden Ausnahmen für Einzelhandelsmitarbeiter und Lieferanten zur Diskussion stehen. Der britische Premierminister Boris Johnson würde mindestens bis Mitte August an den Isolationsbestimmungen festhalten. Danach könne eine Lockerung für doppelt geimpfte Kontaktpersonen oder für Kontaktpersonen mit negativem Test diskutiert werden. Gleich dem Gesundheitspersonal in England.
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