Kategorie: Nachrichten
Liefern die Fahrgäste der Wiener Straßenbahn demnächst Pakete aus?
Die Wiener Linien haben die Idee, dass Fahrgäste auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule Pakete mitnehmen können. Dies würde bis zu 20 % der Kohlendioxidemissionen einsparen. Bis März 2022 wird man sehen, ob diese ökologiefreundliche Idee realisierbar ist.
Online-Einkäufe und ‑Bestellungen haben während der Pandemie dramatisch zugenommen. In Wien hattn man die Idee, die Zahl der Transporterfahrten zu verringern, die Staus auf den Straßen zu reduzieren und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen zu senken. Die Wiener Linien werden in den nächsten Monaten eine spezielle Umfrage durchführen, um herauszufinden, ob die Fahrgäste bereit sind, während ihrer täglichen Straßenbahnfahrt ein Paket von der Einstiegs- zur Ausstiegsstation mitzunehmen. In Wien fahren täglich bis zu einer halben Million Fahrgäste mit der Straßenbahn.
Es muss auch analysiert werden, welche Paketgrößen für diese Art der Beförderung geeignet sind, welche Beschränkungen für die Abfertigung von Paketen gelten, wann die Straßenbahnen am stärksten ausgelastet sind und welche Gegenleistungen den Fahrgästen für diesen Dienst angeboten wird. Fahrgäste, die an dem Projekt teilnehmen möchten, würden eine spezielle mobile App nutzen, welche ihre täglichen Fahrten analysieren und Pakete vorschlagen würde, die sie mit Hilfe eines QR-Codes an einem Paketautomaten an der Einstiegsstation abholen könnten. An der Ausstiegsstation würde das Paket auf die gleiche Weise wiede abgegeben werden.
Dieser Beitrag erschien zuerst bei DEMOKRACIJA, userem Partner in der EUROPÄISCHENMEDIENKOOPERATION.
Spahn bereitet uns schonmal vor: Impfdurchbrüche führen zum nächsten Lockdown

Gegen die Phraseologie des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn, ebenso wie die Verlässlichkeit seiner Aussagen, sind die meisten Deutschen zwar wohl schon immun. Trotzdem lohnt es sich genauer hinzuhören, wenn sich Deutschlands oberster Bankkaufmann über den weiteren Verlauf der sogenannten Pandemie äußert. So wie aktuell, als ihm die verräterische Bemerkung herausrutschte, die Deutschen müssten „noch einmal durchhalten bis zum Frühjahr„.
Dass die deutsche Politik alles tut, um diese Krise zu verlängern und zum Normalzustand zu machen, und die Gewöhnung an den tagtäglichen Wahnsinn von einer (als solche bislang von vielen noch wahrgenommenen) temporären Erscheinung zur Dauererfahrung werden zu lassen, dass steht längst außer Zweifel, und in diesem Kontext ist auch die wieder und wieder verlängerte „epidemische Lage nationaler Tragweite“ zu sehen, die kommenden Monat erneut erklärt werden soll, um das im Prinzip verfassungswidrige Corona-Kommandoregime auch über die Bundestagswahl hinaus zu zementieren.
Spahns neuester Spruch müsste eigentlich zu einem sofortigen Aufschrei der Impf-Gemeinde und Merkel’schen „Werber“ in der Bevölkerung führen – weil es die gesamte angebliche Zielsetzung der Politik konterkariert. Selbst wenn „nur“ die dem RKI bekannten, in Wahrheit wohl viel zu niedrigen Durchimpfungsquoten der deutschen Bevölkerung zugrundeliegt, dann müsste die bis spätestens Herbst (auch ohne die zu neuen Untermenschen gestempelten Ungeimpften) erreichte Impfrate die Corona-Gefahr längst gebannt haben. Dass dies nicht passiert, lässt sich in Israel und Island, aber zunehmend auch in den anderen stark durchgeimpften Ländern ersehen: Dort schießen die Inzidenzen nach oben und füllen sich die Intensivstationen – und zwar mehrheitlich mit Vollgeimpften.
Paul Hunter von der East Anglia University weist exakt auf dieses Problem drohender „Immun-Escape-Varianten“ hin – und diese liefern dann das Argument zur Begründung der aus Impfanhängersicht ja eigentlich paradox erscheinende Formel „Einschränkungen trotz Impfungen“. Zuerst wird natürlich einmal alles versucht, den Impfverweigerern in die Schuhe zu schieben, doch es wird sich nicht lange verleugnen lassen, dass Geimpfte selbst das Problem sind.
Das Problem sind die Geimpften, nicht die Ungeimpften
Das entgeht natürlich auch der deutschen Politik nicht, und man weiß genau, dass die berüchtigten „Impfdurchbrüche“ auch hier genau dieselbe „Herausforderung des Gesundheitssystems“ produzieren werden, die es im vergangenen Jahr noch „gratis“ gab, ohne milliardenschwere Impfkampagne. Da das System nie wirklich überlastet war, wird dies auch diesmal kein Beinbruch sein – doch nach Logik der Impflobby müsste es das sein; schlimmer noch: gerade weil ja die Inzidenzfixierung beim RKI und Spahn entgegen anderslautenden Aussagen nach wie vor besteht, können sie bald schon in die Situation kommen, Schließungen und Lockdowns erneut zu verkünden – und zwar sehr wohl auch für Geimpfte, denn diese (und nicht die Ungeimpften!) stellen dann die Mehrzahl der von Corona negativ Betroffenen. Wem sollten gleich nochmal die Beatmungsgeräte verweigert werden, wenn es wieder ernst wird? Denen, die sie dann vielleicht am wenigsten brauchen?
Würden Rationalität, Logik und vor allem Unabhängigkeit die Politik bestimmen, dann wäre die einzige logische Konsequenz aus dem, was derzeit weltweit zu beobachten ist, die: sofortiger Abbruch der Impfkampagne, Eingeständnis, dass die Impfstoffe offensichtlich nicht das halten, was von ihnen erwartet wurde – und dann endlich eine offene Debatte darüber ermöglichen, ob es nicht überfällig ist, einfach zum Vor-Pandemie-Status zurückzukehren und endlich alle Menschen wieder so weiterleben zu lassen wie eh und je – unter Inkaufnahme genau derselben Lebensrisiken, die auch vor Corona galten. Was tatsächlich passieren wird: Je weniger die Impfungen wirken, umso mehr und öfter müssen wir uns impfen lassen. (DM)
Doppelmoral à la Spiegel: Empörung über zensierte Sänger in China – aber nicht in Deutschland

Ausgerechnet China, dessen politischen und neosozialistischen Verhältnissen sich Corona-Deutschland binnen weniger als anderthalb Jahren mit Riesensprüngen angenähert hat, steht aktuell im Mittelpunkt der Kritik deutscher Mainstream-Journalisten: Dem „Spiegel“ stößt übel auf, dass die Pekinger Zentralregierung derzeit zahllose der landesweit beliebten Karaoke-Bars durchfilzt und unter Druck setzt, ihre Musik- und Interpretenlisten zu säubern: Es dürfen demnächst nämlich nur noch Lieder von der Konserve laufen, die dem KP-Regime genehm sind. Wo liegt da eigentlich der Unterschied zu Deutschland?
Bei uns sind es zwar keine umstürzlerischen oder „konterrevolutionären“, „volksfeindlichen“ Inhalte, mit denen in Ungnade gefallene Interpreten von Sendern, Radiostationen oder zunehmend auch Konzertveranstaltern gemieden werden. Bei uns lauten die intoxizierten Anklagepunkte stattdessen auf „mangelnde Nähe zu…XY„, auf „Rechtslastigkeit“ und natürlich, seit 2020 hoch im Kurs, vor allem auf Querdenker- und Verschwörungstheoretiker-Affinität. Das Ergebnis aber ist dasselbe.
Ob Xavier Naidoo (auch wenn dieser mittlerweile in der Tat in den gedanklichen Abgründen angekommen ist, wo ihn die Kulturwächter des Linksstaats seit Jahren hinrücken wollten und das lange übrigens zu Unrecht!), ob Andreas Gabalier oder ganz aktuell natürlich Nena: Wer dem Linksstaat und seinen Narrativen auf die Pelle rückt, lebt gefährlich – auch wenn sein Ruhm noch so groß, seine Medienpräsenz bislang noch so ikonisch war. Auch wenn es keine staatlichen Zensoren sind, die den eigentlichen Terror ausüben: Das System setzt die Maßstäbe, innerhalb derer dann Selbstzensur geübt wird oder, im „privatrechtlichen“ Rahmen, Druck auf die Dissidenten erfolgt.
Vor allem was man derzeit mit der großartigen Nena veranstaltet, weil sich diese treu bleibt, ihr Herz auf der Zunge trägt und sich für den Corona-Maßnahmenwahn nicht verbiegt, ist eine ungeheuerliche Schande. Darüber beklagt sich der „Spiegel“ natürlich nicht; im Gegenteil, er beteiligt sich an der Verfemung der Künstlerin („Predigerin einer kruden, neuen Welt„) und gibt sich hier so linientreu wie im KP-Reich der Mitte die dortigen Staatsmedien.
Von gelenkter Kultur bis Zero-Covid
Deshalb ist die Kritik an der chinesischen Zensur mehr als verlogen – auch wenn diese dort nicht gegen Pandemieskeptiker und „Regelverweigerer“ geht, sondern die dortigen „Musikwächter“ Inhalte verbieten, die „…in ihren Augen (und Ohren) die nationale Einheit und das Zusammengehörigkeitsgefühl gefährden. Tabu sind demnach auch Songs, die Aberglaube oder Kulte bewerben. Und natürlich sollen auch Lieder verschwinden, die sich mit illegalen Aktivitäten wie Glücksspiel oder Drogenkonsum befassen“, mokiert sich das Hamburger Nachrichtenmagazin. Beim „Spiegel“ sollte man die Kunst der Selbstreflexion wiedererlernen: Das Problem sind niemals die formalen Anlässe für Zensur. Es ist die Zensur selbst, die Methode als solche. Entweder man verwahrt sich grundsätzlich dagegen, oder gar nicht.
Dabei gäbe es derzeit ganz andere Themen im Kontext China, denen sich der „Spiegel“ mit seiner Entrüstung widmen könnte, statt sie als Nebensache abzuhandeln: Zum Beispiel, welche „segensreichen“ Folgen der von deutschen Linksmedien jahrelang gefeierte Globalismus (ehe darin ein „rechter Topos“ erkannt wurde) führt, und in welche Krise uns die wirtschaftliche Abhängigkeit von China bereits heute führt – vor allem in Corona-Zeiten: Die Terminalschließungen in Ningbo, die inzwischen zu einem Rückstau von fast vier Dutzend Containerschiffen führte, verstärken die bereits eingetretenen Lieferengpässe weiter und führen zu Produktionsstillstand und massiven Verteuerungen von Rohstoffen und Zulieferindustrie.
Grund hierfür ist übrigens auch hier eine politische Linie des KP-Regimes, die in Deutschland ebenfalls bis heute viele Anhänger hat (und denen auch der „Spiegel“ wiederholt eine Plattform bot): Die Zero-Covid-Politik, die maximale Abschottung zur Eindämmung von Delta- und sonstigen Virusvariantenimporten rund um Sars-CoV2, zeigt hier ihr zerstörerisches Wirken in ihrer ganzen Konsequenz. Wenn man schon die Nase rümpft über das Land, das nach der ökonomischen Weltherrschaft greift und zugleich einen radikal-nationalistischen Egoismus an den Tag legt, dann sollte man beim „Spiegel“ auch die verheerenden Auswirkungen eines Corona-Kurses sehen, mit dem in Deutschland offen sympathisiert wird. (DM)
„Es geht nicht um Heilung.“ – Die Perspektive einer ehemaligen Pharmareferentin
„GrünerMist“-Kampagne: Getroffene Hunde bellen laut

Getroffene Hunde bellen laut, und genau das kann man jetzt in Bezug auf die Kampagne „Grüner Mist“ (PI-NEWS berichtete) beobachten. Dort wird kurz und pointiert zum Ausdruck gebracht, was vielen Leuten auf der Seele brennt, was aber bislang niemand auszusprechen wagte, jedenfalls nicht so laut. Es sind einzelne Begriffe, die aber punktgenau zusammenfassen, wie die […]
Wiener Zeitung muss bleiben
Ein Gastbeitrag von Dr. Norbert van Handel (Steinerkirchen a.d. Traun)
Die Wiener Zeitung ist mehr als eine Qualitätszeitung. Sie ist kultureller Bestandteil Österreichs und sollte als solcher verstanden werden.
Die Artikel sind ausgewogen, die Kommentare fair und lassen nicht nur die Regierung, sondern auch die Opposition zu Wort kommen.
Für ältere Unternehmer ist auch das Amtsblatt da und dort lesenswert, wenn man rasch eine Übersicht über die Bewegungen wichtiger Unternehmen bekommen will.
Unseres Erachtens nach gibt es keinen wirklichen Grund, die Wiener Zeitung einzustellen oder so umzuändern, dass sie für breite Leserkreise nicht mehr interessant wird.
Es wäre dringend zu wünschen, diese Zeitung zu erhalten und nicht nach pseudomodernen IT-Standpunkten umzuändern.
Demos Pro-Kernkraft am 21.8.21 in Neckarwestheim

Zwei Organisationen rufen für den 21.8.21 zu Pro-Kernkraft- Demos auf
und zwar in Neckarwestheim, dem Standort eines der wenigen noch in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke. Es wird wie alle anderen per 31.12.21 trotz weiterhin gesicherter, umweltverträglicher Strom in großen Mengen, dazu grundlastfähig, stillgelegt.
Die AfD Südwest
ruft zu Demo am 21.August um 12:00 Uhr am Markplatz auf
unter dem Motto: Sichere, günstige Energie
ihre Begründung
Um die energiepolitische Position der Alternative für Deutschland , insbesondere auch für die Zukunft der Kernenergie , klarzustellen, laden wir angesichts der akuten Umweltbedrohung durch weiteren Windradausbau und des Verlustes der gesicherten Stromversorgung zur Bürgerdemo ein.
Als Referenten erwarten wir:
Markus Frohnmaier MdB
Dr. Sylvia Limmer MdEP
Dr. Klaus Humpich / Kerntechniker( NukeKlaus)
Dr. Dirk Spaniel MdB
Marc Bernhard MdB
Dipl.-Phys. Dieter Glatting Bundesfachausschuss Energie
Wir weisen darauf hin, dass in Neckarwestheim nur am westlichen Ortsrand an der Reblandhalle Parkmöglichkeiten bestehen. Die Entfernung zum zentralen Markplatz beträgt weniger als 300 m.
und
Nuklearia e.V
ruft zur Demonstration zum Kernkraftwerk Neckarwestheim
- Treffpunkt: 14 Uhr Rastplatz Atombuckel, 74376 Gemmrigheim
- Demonstration zum Parkplatz des Kernkraftwerks
- Kundgebung vor dem Kernkraftwerk bis 16 Uhr
Redner vor dem Kernkraftwerk (14–16 Uhr):
- Lisa Raß (Mothers for Nuclear)
- Simeon Preuß (Physik- und Mathelehrer, Veganer, Ex-Atomkraftgegner, Atom-YouTuber)
- Jan-Christian Lewitz (Physiker mit dem Schwerpunkt Strahlenschutzengineering, “Der Atommüllmann”)
- Noah Jakob Rettberg
- Dr. Markus Vester (Elektrotechnik-Ingenieur)
- Britta Augustin (Mothers for Nuclear)
- Rainer Klute (Vorsitzender Nuklearia e.V.
Interessierten an Fakten zur Energiewende schauen bitte hier nach.
RKI: Jeder 4. der „geimpften“ und infizierten Ü‑60-Jährigen muss ins Krankenhaus
RKI: JedeR vierte der „geimpften“ und infizierten Ü‑60-Jährigen muß ins Krankenhaus
13.08.2021, 17:28 Uhr. Corona Doks – https: – Unter dem Titel „Mehr als 10.000 Impfdurchbrüche: RKI fordert jetzt PCR-Tests für Geimpfte“ gibt rnd.de neue Argumente gegen die Bevorzugung von „Geimpften“, wie sie die MP-Konferenz beschlossen hat: »Berlin. Die Zahl der erfassten Labortests auf das Coronavirus in Deutschland ist rückläufig, der Anteil positiver Befunde jedoch steigt. Um eine…
Effektivität aller in Europa zugelassenen Impfstoffe auf 100 Prozent hochgestuft
13.08.2021, 17:36 Uhr. Geld und mehr – https: – 13. 08. 2021 | Nachdem Bundeskanzlerin und Länderchefs am Dienstag getagt und neue Corona-Regeln zum Schutz ihres geliebten Volkes beschlossen hatten, sagte die Bundeskanzlerin einen bemerkenswerten Satz. Sie stufte die Effektivität der Impfstoffe, bezogen auf das damit verfolgte Ziel, auf 100 Prozent hoch. Die Bundeskanzlerin forderte alle auf…
Angela Merkel: „Beschränkende Maßnahmen werden in Zukunft notwendig sein“ – Zeit dies zu ändern, 28./29. in Berlin
13.08.2021, 16:06 Uhr. corona-blog.net – https: – Inzwischen sind mindestens 73,8% der Erwachsenen in Deutschland ein Mal geimpft. Nichtsdestotrotz bedeutet dies auch, dass 18,2 Millionen Erwachsene derzeit noch ungeimpft sind. Dies ist eine große Anzahl mit einen enormen Potential. Denkt an den 28./29. August in Berlin und das Unmögliche kann möglich werden – wie uns Frankreich zeigt….
Über die Bedeutungslosigkeit der Medizin
Weltweit steigt kontinuierlich die Lebenserwartung. Selbst für afghanische Männer ging dieser Welt bis vor kurzem nach oben, jährlich wurden es circa 3 Monate mehr seit der Besatzung durch die NATO. In Deutschland geht es auf höherem Niveau deutlich weniger schnell voran, der durchschnittsdeutsche Mann muss mit der halben Wachstumsrate länger leben. Gemeinhin wird diese kontinuierliche Steigerung auf verbessere medizinische Methoden zurückgeführt. Bei genauerem Hinsehen jedoch sind es keineswegs verbesserte medizinische Methoden, die dafür verantwortlich sind, sondern alles andere. Dennoch wird die Medizin triumphieren.
Gesundheitsrisiko Rauchen
Nicht nur die Umstände des Menschen tragen immer mehr dazu bei, dass die Überlebensrate bis ins hohe Alter steigt, auch bei den Krankheitsursachen sind wir zunehmend von biologischer Neutralität umgeben. Darunter fällt insbesondere der Tabakkonsum, der bis 2002 konstant blieb und in der Folge deutlich und fortgesetzt abnahm, wobei der Anteil an Rauchern seit 1990 um 40% zurückging. Zwischen 1990 und 2017 sank in Deutschland der Anteil für tabakbedingte Todesfälle von 21,88% auf nur noch 14,94%.
Diese Abnahme um fast 7% stellt den wohl größten Einflussfaktor auf die durchschnittliche Lebenserwartung dar. Eine Tabelle des statistischen Bundesamt zu den Rauchgewohnheiten nach Alter zeigt, wie die Raucher mit etwa 50 Jahren zu sterben beginnen und Raucher spätestens mit 70 an den Folgen ihres Tabakkonsums sterben, oder aber an etwas anderem sterben werden. Ablesen lässt sich dies einmal am steigenden Anteil an lebenslangen Nichtrauchern und den rapide fallenden Prozentwert für regelmäßige Raucher, der zwischen 60 und 75 Jahren eine Klippe herunterfällt.
Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von ungefähr 81 Jahren für allen Deutschen beider Geschlechter und einem Raucheranteil von etwa 25% bedeutet es, dass Raucher in etwa 10 Jahre weniger lang leben als die Nichtraucher. Gäbe es in Deutschland keine Raucher, dann läge die Lebenserwartung bei ungefähr 85 Jahren läge. Rechnet man diesen Anteil zurück auf das Jahr 1990 mit 40% Rauchern, dann ergibt sich eine Lebenserwartung für beide Geschlechter gut 79 Jahren. Tatsächlich lag sie damals bei ungefähr 76 Jahren. Kampagnen gegen das Rauchen sind damit nicht alleinerklärend für die steigende Lebenserwartung, mit circa 50% aber vermutlich der bedeutendste Faktor.
Kindersterblichkeit
Dritter bedeutender Faktor für ein vorzeitiges Ableben und damit von Relevanz beim Niveau der allgemeinen Lebenserwartung ist die Kindersterblichkeit. Im ersten Lebensjahr gibt es auch heute noch eine erhöhte Sterblichkeit, erst in etwa zum fünften Lebensjahr, wenn die Kinder „aus dem Gröbsten raus sind“, wird das Minimum der Sterblichkeit einer Kohorte erreicht. Da sich Todesfälle von Neugeborenen erheblich auf das Durchschnittsalter auswirkt, wirken sich Fortschritte in diesem speziellen Bereich der Kindesbetreuung ganz besonders stark aus. Hierbei handelt es sich vor allem um die medizinische Betreuung. Allerdings sind die Prioritäten und Krankheitsbilder bei Neugeborenen in der Regel andere als beim Rest der Bevölkerung – man denke an die Erfindung der Geburtszange – weshalb eine Trennung vom übrigen medizinischen Sektor gerechtfertigt ist.
Laut dieser Sterbetafel (Variante 1) starben im Jahr 1990 pro 100.000 insgesamt 721 Mädchen und 959 Jungen im Alter von 0 bis 4 Jahren. Absolut gesehen starben 1990 ungefähr 7.100 Kinder (0,855%), bevor sie das fünfte Lebensjahr erreichten. (Nebenbei wäre es interessant herauszufinden, warum auch in diesem Alter deutlich mehr Jungen als Mädchen sterben und inwieweit sich dies auf die Lebenserwartung auswirkt, aber das ist ein anderes Thema (und vermutlich auf dem Index der Gendergerechtigkeit).)
Im Jahr 2015 lag die Sterblichkeit pro 100.000 noch bei 411 für Jungen und bei 370 bei Mädchen. Die Geschlechterdisparität besteht immer noch, aber sie wird kleiner. Erheblich bedeutender ist noch der Fortschritt bei der Sterblichkeit, die sich in dem Zeitraum glatt halbiert hat und unter Berücksichtigung der circa 12% kleineren Kohorte noch immer bei etwa einem Drittel liegt. Absolut gesehen starben 2015 ungefähr 2.750 Kinder vor dem fünften Lebensjahr (0,04%).
Der jeweilige Anteil gestorbener Kinder multipliziert mit der zugehörigen Lebenserwartung ergibt für 1990 den Wert 0,65 Jahre und für 2015 sind es 0,28 Jahre. Um diese Beträge reduziert sich die Lebenserwartung alleine aufgrund der Kindersterblichkeit. Wieder zeigt sich die sehr positive Tendenz, wonach die Kindersterblichkeit eine immer kleinere Bedeutung für die allgemeine Lebenserwartung hat. Die Steigerung der Lebenserwartung zwischen 1990 und 2015 um etwa 5 Jahre kann damit zu 5% mit der sinkenden Kindersterblichkeit erklärt werden.
Immer weniger äußere Risikofaktoren
Sieht man einmal von Morden und Suiziden ab, da es sich dabei um genuin soziale und emotionale Ursachen handelt, dann spielen von Ursachen für vorzeitiges Ableben insbesondere Verkehrsunfälle, Vergiftungen (abzgl. Alkoholvergiftungen) und Stürze eine bedeutende Rolle. Laut WHO (Jahrgang 2018) starben im Europa des Jahres 2015 an diesen drei Todesarten 18 Personen je 100.000 Einwohner. Auf Deutschland bezogen waren dies ungefähr 1.500 Menschen. Im Jahr 2000 – also nur 15 Jahre zuvor – starben noch 2.400 Menschen auf diese Weise.
Im großen Topf der Todesfälle war dies im Jahr 2000 einer von 350 und 2015 schon nur noch einer von 617, der Trend befindet sich auf einem sehr niedrigen Niveau und geht dennoch weiter merklich zurück. Unübersehbar groß ist der Unterschied zum Jahr 1990, als deutschlandweit alleine aufgrund von Verkehrsunfällen 2.000 Menschen starben. Ein nicht unbedeutender Faktor dabei war noch die frisch beendete DDR, wo die untermotorisierten Sicherheitskatastrophen Wartburg und Trabant die Straße beherrschten.
Bei der Altersverteilung der Toten aus den drei Kategorien lässt sich von einer durchschnittlichen Verteilung ausgehen und damit einem Durchschnittsalter von etwa 40 Jahren im das Jahr 2000 und 42 Jahren im Jahr 2015 (alles wie immer Ungefährwerte). Die durchschnittliche verlorene Lebenszeit aufgrund von Unfällen, Stürzen und Vergiftungen belief sich im Jahr 2000 damit auf etwa einen Monat und 2015 noch auf etwas mehr als zwei Wochen. Das bedeutet, dass auch diese Faktoren eine merkliche Wirkung für die Lebenserwartung haben, tendenziell nähern sich auch sie allmählich der Null.
Ist die Medizin ihr Geld wert?
Die Bereiche Kindersterblichkeit, Rauchen und generelle Risikofaktoren sind nur drei von vielen weiteren. Beispielsweise gehört auch die Aufklärung über Sexualkrankheiten dazu, da nicht nur Medikamente gegen Hepatitis und HIV helfen, sondern auch die Erkenntnis, dass man aufpassen sollte, mit wem man wie in die Kiste steigt. Selbiges gilt für den Drogenkonsum, dessen Mechanik dank kostenloser Spritzen und einfacherer Analysewerkzeuge für Dreck im Stoff ebenfalls „sicherer“ wurde.
Schließlich gibt es noch den Faktor mit den Suiziden, der in der Vergangenheit sicherlich eine noch größere Rolle spielte bei traumatisierten Weltkriegs- oder DDR-Überlebenden. Ist ein solcher externer Faktor beendet, dann sind auch irgendwann all jene tot, die deswegen zum Alkoholiker oder allgemein depressiv wurden. Übrig bleiben im gesellschaftlichen Optimalzustand nur noch neurochemische Ungleichgewichte. Dieser konnte zumindest im Deutschland der Jahre bis Merkel gut angenähert werden und wirkte in den Jahren nach 2005 noch längere Zeit relativ gut nach.
Jenseits der Medizin für Kinder trägt es erheblich mehr zur Lebenserwartung bei, das Rauchen aufzugeben, sich generell von Alkohol und Drogen und dem zugehörigen Lebensstil fernzuhalten und auch keine Risikosportarten zu betreiben. Dazu gehört insbesondere das Motorradfahren, aber auch Fahrräder sind als Todesfalle so dramatisch, dass ein Auto mit dem gleichen Wert umgehend stillgelegt würde. Beim Transport ist es noch immer am besten für die Lebenserwartung, ein als sicher geltendes Auto zu kaufen, diesem regelmäßig neue Bremsbeläge und Reifen zu gönnen und sich an die Richtgeschwindigkeit zu halten.
Zieht man alle genuin nicht-medizinischen Faktoren ab, dann bleibt nicht mehr viel übrig, was für die steigende Lebenserwartung verantwortlich gemacht werden kann. Die Medizin für Erwachsene, also Krebstherapien, Dibetikermittel, Statine und was es auf dem Markt für postmoderne Pharmazeutika alles gibt, scheinen einen erheblich geringeren Anteil zu haben, als es gemeinhin hingestellt wird. Tatsache ist, dass die Medizin ihr Geld nicht wert ist und zwar in ziemlich dramatischer Weise. Ihren Einfluss auf die Lebenserwartung würde ich auf unter 20% taxieren.
Die große Frage daraus ist, ob ein derart großer staatlicher Gesundheitssektor medizinisch überhaupt notwendig ist. Wenn die Lebenserwartung vor allem von nicht-medizinischem abhängt, sollte es der privaten Entscheidung überlassen werden, ob man bis ins hohe Alter leben möchte und inwieweit man dann medizinisch versorgt werden möchte. Der Fokus der staatlicher Gesundheitsmaßnahmen sollte zuallererst auf Kindern liegen und dann dem Alter nach abnehmen. Spätestens ab 50 Jahren – wenn die Raucherkrebswelle beginnt und die Kinder anfangen selbstständig zu sein – sollte die Gesundheitsvorsorge zu einer reinen Privatvorsoge werden. Alles andere ist teuer und im Sinne eines sozialen Ausgleichs kontraproduktiv.
Quelle Titelbild
Giorgia Meloni (Fratelli d’Italia) gegen den Impfpass
Aus einem Interview des Corriere della Sera mit Giorgia Meloni (Fratelli d’Italia):
„Der Impfpass ist gefährlich für die Wirtschaft. Ich bin gegen die Verwendung des Impfpasses, weil ich es für ungerecht und unnötig halte, dass die Bürger derart strengen Maßnahmen unterworfen werden, die es nur in Frankreich und nirgendwo sonst in Europa gibt. Außerdem halte ich es für eine Gefahr für unsere Wirtschaft, nachdem bereits in diesem Sommer viele Touristen andere Ziele als Italien gewählt haben. Wenn das Ziel wirklich darin bestünde, die Kontamination einzuschränken, sollten die Covid-Tests kostenlos sein, was ich vorschlage, weil ich dies derzeit für das sicherste Mittel halte. In Wahrheit ist der Impfpass ein Instrument der Regierung, um die Impfpflicht einzuführen, ohne die Verantwortung dafür zu übernehmen.“
„Ich habe mich immer für die Einheit von Mitte-Rechts eingesetzt, die anderen haben uns nicht immer zugehört. Ich bitte meine Verbündeten um Klarheit, denn ich habe keinen Plan B, was Allianzen angeht. Ich möchte, dass wir einen Präsidenten wählen, der über den Parteien steht und nicht unbedingt aus der rechten Mitte stammen muss. Ich sehe keinen Grund für eine zweite Amtszeit von Staatspräsident Sergio Mattarella. Die Wahl von Draghi hätte den positiven Aspekt einer baldigen Rückkehr zu den Wahlen, aber ich sehe niemanden, der auf dieses Ziel hinarbeitet, und ich glaube nicht einmal, dass er selbst das will.“
Quelle: Lionel Baland, basierend auf einer Übersetzug der französischen Botschaft in Rom
Den Covid-19-Impfstoffen auf der Spur
Der Beitrag Den Covid-19-Impfstoffen auf der Spur erschien zuerst auf uncut-news.ch.
Erdingers unterste Schublade (II): Donald Trump und der Koch vom Redaktionsnetzwerk
In der zweiten Folge von „Erdingers unterste Schublade“ geht es um die Impertinenzen eines selbsternannten Volkspädagogen, der sich zuständig fühlt für „Betreutes Denken“. Das ist der Chefautor des „Redaktionsnetzwerk Deutschland“, Matthias Koch. Beim RND hat er einen Artikel „verbrochen“, der nicht unkommentiert bleiben konnte. Koch beschäftigt sich mit dem Verlust des Realitätssinnes der Deutschen … Amerikaner. Das wäre schon für sich genommen ein Klopper: Daß sich ein deutscher Mainstreamler mit dem Realitätsverlust irgendwelcher anderer Leute beschäftigt. Hätten nicht mal Amerikaner sein müssen. Aber die Art, in der es Koch übertreibt mit seiner abgehobenen Rechthaberei, ist wirklich nur noch dreist. Jede Wette, daß das Wort „Trump“ Gewaltphantasien bei ihm triggert, von denen er selbst weiß, daß er sie öffentlich besser nicht äußern sollte. Mir hätte das nichts ausgemacht, weil ich Ehrlichkeit schätze. Weil nun Kochs Meinerei & Finderei recht mager ausgefallen ist, habe ich dafür gesorgt, daß auch der Koch sein Fett abbekommt. Wegen der gerechten Teilhabe am Fett – und weil ich stets äußerst sozial denke. Call me „Fatty“!

