Kategorie: Nachrichten
Die Engländer beschuldigen die italienische Nationalmannschaft des Rassismus
Von José Papparelli
„Das Auffälligste an der italienischen Mannschaft ist, dass sie als einzige der Teilnehmer keine farbigen Spieler umfasst.“ So schrieb die britische Wochenzeitung The Economist in einem Tweet, in einer offenen Attacke „antirassistischer“ Empörung gegen Italien und seine Fußballnationalmannschaft, Meister der Euro 2021, weil es ein Team sei, das „zu weiß“ ist.
Die Engländer bluten aus ihrer Wunde. Der Triumph der Azzurri im Londoner Wembley-Stadion ist noch nicht verdaut und wird es wohl auch nie sein. Eine Wunde, die sie sich selbst zufügen, wenn sie päpstlicher sein wollen als der Papst oder mit ihrer Version von Black Lives Matter den antirassistischen Kampf in Europa anführen.
Die Engländer waren die Pioniere beim Kniefall auf dem Spielfeld vor Beginn eines Premiership-Spiels und sie waren auch die Pioniere bei der Euro 2021. Und das ging nach hinten los. Die neuen Verfechter des Multikulturalismus, die vor dem modernen Totem des antirassistischen Rassenhasses kapitulierten, sparten nicht mit ihrer Verachtung und ihrem Hass auf die Italiener, griffen sie körperlich an und luden sie ein, ihnen ihre Makkaroni, Pizzen und Calzone in den Rachen zu schieben. Die Engländer sind empört über den italienischen Rassismus, während ihre Ohnmacht in den sozialen Medien mit Beleidigungen gegen Rashford, Sancho und Saka, die drei schwarzen englischen Spieler, die Elfmeter verschossen haben, explodiert.
Die Untiefen der politischen Korrektheit lassen keinen Raum für Selbstgefälligkeit, und gerade die Briten nehmen für sich in Anspruch, im Kampf gegen Rassismus führend zu sein und Lektionen in Integration mit außereuropäischen Völkern und Rassen zu erteilen. In Wirklichkeit haben wir es mit einem Fall von typisch angelsächsischer Heuchelei und schlechtem Geschmack zu tun, der sie nicht wirklich betrifft, da die Italiener weinend von zu Hause kommen. In England hat man sich immer noch nicht damit abgefunden, dass man das EM-Finale gegen das „weiße“ Italien, in dem sich unter den 26 von Roberto Mancini ausgewählten Spielern keine Schwarzen befinden, verdientermaßen verloren hat. Der Economist akzeptiert die Situation nicht und schreibt weiter: „Die große Nacht des europäischen Fußballs war kein großer Moment für den Multikulturalismus“.
The most striking aspect of Italy’s 26-man squad before it took to the pitch was that, alone among the main contenders, it did not include a single player considered as being of colour t.co/6OYGu9p69j
— The Economist (@TheEconomist) July 13, 2021
Die Wahrheit ist, dass es nicht möglich wäre, in einem kurzen Artikel die verbrecherische Geschichte des „Perfidious Albion“ zu schreiben, seine Ausrottung von Völkern und seinen puritanischen Rassismus und die Sklaverei, die sich über die Jahrhunderte in der ganzen Welt verbreitete; aber es ist möglich, den gegenwärtigen britischen Pharisäertum und seine Unterwerfung unter die Diktatur der „politisch korrekten Globalisten“ (damit sie es in ihrer Sprache verstehen) deutlich zu machen, die das Wenige, das noch von der europäischen, nicht europäistischen, Würde seines Volkes übrig ist, auffrisst.
Italienischer Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit? Ganz und gar nicht. Die Azzurri haben drei Spieler brasilianischer Herkunft in ihrem Kader: Emerson Palmieri, Rafael Toloi, Jorginho. Sie haben auch Moise Kean, den Sohn ivorischer Eltern, der kurz vor der Einberufung stand. Der umstrittene Mario Balotelli, der ebenfalls schwarz ist, spielte ebenfalls für die Nationalmannschaft. Also keine Lektionen von den Engländern, nicht eine einzige. In Italien gibt es keine „Rassenquote“, sondern Verdienst und Italienischsein jenseits der Hautfarbe.
Zu sehen, wie die Trikolore, die Flagge eines der von ihnen verachteten PIGS, stolz und leidenschaftlich unter dem englischen Himmel weht, tut ihnen weh. In den Geschichtsbüchern nachschlagen zu müssen und zu erkennen, dass Rom, als die Bewohner der Inseln noch in rudimentäre Felle gehüllt waren und in Hütten lebten, das Imperium war, das die bekannte Welt zivilisiert hat, tut vielleicht noch mehr weh. In der Zwischenzeit ist der Europapokal in der Città Eterna und dort wird er auch bleiben.
Dieser Beitrag erschien zuerst bei EL CORREO DE ESPAÑA, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.
Die Pandemie: Das Finale eines großen globalen Betrugs
Die beständig aufrechterhaltene Pandemie überschattet alles. Selbst massive Probleme wie das der unkontrollierten Migration und ihre Folgen. Besonders schreckliche Fälle wie jene der ermordeten Leonie stellen die verdrängten Gefahren für kurze Zeit wieder in den Mittelpunkt. Eine oberflächliche Diskussion entbrennt, scheinbare Lösungen werden gesucht, doch die wahren Ursachen bleiben unbenannt.
Kommentar von Elsa Mittmannsgruber
Mit der forcierten Massenmigration öffnete man Konflikten, Chaos und Gewalt Tür und Tor. Diese sind nun unser ständiger Begleiter – ob in den Schulklassen oder beim nächtlichen Heimweg. Schon seit Jahrzehnten, doch am vehementesten am Höhepunkt der Migrationskrise 2015, sollten dieselben Mechanismen wie jetzt bei Corona verhindern, dass sich die ansässigen Menschen dagegen wehrten. Es wurde Solidarität und Nächstenliebe gepredigt, die Gefahren heruntergespielt und in den Medien gelogen und massivste Propaganda betrieben, um ein Höchstmaß an Toleranz zu erreichen. Traurige Bilder von Müttern mit Babys im Arm sollten unser Herz erweichen. Die Bilder und Ereignisse von wütenden, kriminellen Männerhorden wurden unter Verschluss gehalten.
Kritiker stehen an dem Pranger
Wer sich traute, Migranten nur entfernt zu kritisieren, wurde sofort als Nazi verunglimpft. Er sei böse, egoistisch, ein Lügner und Hetzer. Alle sollten bei ihrem Gewissen gepackt werden und sich auf die Zunge beißen, wenn Zweifel an der Willkommenskultur aufkeimten. Erschütternde Vorkommnisse wie Morde und Vergewaltigungen wurden als Einzelfälle abgetan. Hintergründe und Folgen für die Gesellschaften verschwiegen, gleichzeitig scheffelten Profiteure Geld. Genauso verhält es sich jetzt bei Corona. Kritiker der Corona-Politik werden angeprangert und diffamiert, Schäden durch die Corona-Maßnahmen verschwiegen oder als notwendig abgetan. Impftote sind Einzelfälle, Masken- oder Impfverweigerer Egoisten. Solidarität und Nächstenliebe müssen so weit gehen, sich selbst zu schaden, während Eliten Geld und Macht anhäufen. Corona ist nicht der Anfang, sondern das Finale eines langen globalen Betrugs.
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Die Afghanen-Akte: In der Kriminalstatistik überrepräsentiert
Die grausame Mehrfach-Vergewaltigung, die zum Tod der 13-jährigen Leonie durch mutmaßlich vier Afghanen führte, hat die Öffentlichkeit geschockt. Studien und Kriminalstatistiken belegen, dass diese bei Vergewaltigungsdelikten und Mord klar überrepräsentiert sind. Warum werden Afghanen so oft straffällig?
Leonie ist leider kein Einzelfall. Bei Delikten wie Vergewaltigung oder Mord sind afghanische Staatsbürger laut den polizeilichen Kriminalstatistiken des Innenministeriums aus den Jahren 2019 und 2020 eindeutig überrepräsentiert. Afghanen verüben im Verhältnis gesehen 10-mal so viele Vergewaltigungen wie österreichische Staatsbürger. Auch bei Morddelikten sind Afghanen 10-mal häufiger in der Statistik zu finden. Kürzlich resümierte Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) das Ergebnis einer IHS-Studie auf Facebook: „Das Institut für höhere Studien stellt in einer aktuellen Publikation fest, dass die Kriminalitätsbelastung von Afghanen viermal so hoch ist wie in der durchschnittlichen Wohnbevölkerung. Bei Drogendelikten ist der Wert neunmal und bei Sexualverbrechen sogar zwölfmal so hoch.“ Es wäre daher an der Zeit, die unvermeidbare Diskussion zu führen, ob wir uns diesem Risiko weiter aussetzen wollen. Von den rund 45.000 in Österreich lebenden Afghanen sind 95 % männlich. 60 % aller „minderjährigen“ Flüchtlinge kommen aus Afghanistan, berichtet der „Standard“. „In jedem Land der Welt sind die männlichen 14- bis unter 30-Jährigen diejenige Bevölkerungsgruppe, die durch besondere Risikofreude und eine hohe Affinität zu verbotenen Aktivitäten auffällt. Vor allem bei Sexual- und Gewaltdelikten sind sie extrem überrepräsentiert”, heißt es in einer Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. 40 Jahre dauern die Kriegshandlungen in Afghanistan mittlerweile an. Zusätzlich sind Kriminalität und Korruption im Land unglaublich hoch. Die Korruption in Afghanistan gilt als eine der höchsten der Welt, ebenso die Armut. Viele Afghanen sind vor den radikal-islamistischen Taliban (Sunniten) geflohen, vor allem die historisch unterprivilegierten Hazara (Schiiten), sie machen den Hauptteil der in Österreich lebenden Afghanen aus, sind erst in den Iran und nach Pakistan geflüchtet. Pakistan erschwerte im Laufe der Zeit die Einreise und der Iran geriet in Folge der US-Sanktionen in eine Wirtschaftskrise. Zusätzlich wurden Afghanen im Iran gesellschaftlich ausgeschlossen und diskriminiert. Daraufhin begann die Flucht aus diesen beiden Ländern.
50 Prozent Analphabeten
Die Initialzündung für die Flucht war der Aufruf Angela Merkels 2015 an die Syrer nach Deutschland zu kommen, erklärte der Politikwissenschaftler und Afghanen-Sachverständige Sarajuddin Rasuly, er ist selbst Afghane, in einem „Profil“-Interview. Die Afghanen hätten sich dem Tross der Syrer angehängt. In der Hauptsache wurden „junge, oft minderjährige Männer auf den Weg geschickt, deren durchschnittliches Bildungsniveau sehr niedrig gewesen wäre“, heißt es in der IHS-Studie. Rasuly spricht von rund 50 % Analphabeten. Nicht wenige, die im Iran lebten, waren opiumsüchtig. Nur so konnten sie ihr schweres Leben ertragen. Hier in Österreich gebe es kein Opium, deshalb tränken sie Alkohol. Während Opium beruhige, mache Alkohol aggressiv, was oft der Hintergrund von kriminellen Vorfällen wäre.
Angebliche Minderjährige
Er führt weiter aus, dass Asylwerber aus Afghanistan in ihrer Heimat die Trennung der Geschlechter gewöhnt seien. Die Situation der Frauen in Afghanistan ist erschreckend. So ist der eheliche Beischlaf seit 2009 gesetzlich geregelt. Die gesetzliche Vorschreibung zum Tragen der vollverschleiernden Burka ist zwar 2001 gefallen, sie stellt aber weiterhin das übliche Kleidungsstück für Frauen dar. Will eine Frau das Haus verlassen, braucht sie die Erlaubnis ihres Mannes, der ihr auch „unnötige Beschäftigungen“ verbieten kann. Und wie der „Spiegel“ berichtete, wurde es Mädchen über 12 Jahren erst im März 2021 verboten, in der Anwesenheit von Männern zu singen. Mit diesem Bild der rechtlosen Frau treffen die Afghanen in Österreich auf westliche Frauen und versuchen in Kontakt zu kommen – oft über Drogenverkäufe, wie es offenbar auch im Fall der kleinen Leonie geschehen ist. Viele Afghanen würden bereits als Kriminelle nach Österreich kommen, wobei es in Afghanistan bereits für kleinere Vergehen drakonische Strafen gebe. In Österreich würde man wegen kleinerer Drogendelikte „selbst nach der ersten, zweiten, dritten Anzeige“ nicht für Monate weggesperrt, „bekommt vielleicht sogar eine Wohnung, in der man machen kann, was man will. Wie offenbar im aktuellen Fall.“ Rasuly weist auch darauf hin, dass Schlepper den Asylwerbern raten würden, sich hier als Minderjährige auszugeben, um so besser geschützt vor Problemen mit der Polizei zu sein.
Keine Altersüberprüfung
Eine Überprüfung des Alters dieser angeblich unbegleiteten Minderjährigen müsse bei Verdacht sofort durchgeführt werden, was mittels Handwurzelscreening möglich ist. Er spricht sich ausdrücklich für die schnelle Abschiebung straffälliger Afghanen aus. Seit 2016 besteht zwischen der EU und Afghanistan ein Rückübernahmeabkommen. Die Abschiebung krimineller Afghanen ist also grundsätzlich kein Problem. Von den insgesamt rund 15.000 gestellten Asylanträgen in 2020 entfielen 3.137 auf Afghanen. Ob die Beendigung des NATO-Einsatzes in Afghanistan zu einem Vorrücken der Taliban führen wird und damit womöglich zu einer neuerlichen Migrationswelle, ist kaum vorherzusagen.
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Bitte feiern Sie Ihren 67. Geburtstag in Berlin, Frau Merkel. Bleiben Sie den Flutopfern fern!
(Michael van Laack) Hätte es statt über 100 Flutopfer z. B. in Bad Münstereifel oder irgendwo in Rheinland-Pfalz einen islamischen Terroranschlag mit 20 oder 30 Toten gegeben, wäre die Frage „Am 67. Geburtstag Sektempfang oder Öffentlichkeitsgang“ schnell zugunsten des so herrlich golden gefärbten Prickelwassers entschieden gewesen. Nun aber schwankt die Kanzlerin noch. Aus meiner Sicht […]
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Problem Massenmigration: Neue Asyl-Welle rollt wieder an
Die Migrantenströme nehmen wieder deutlich zu. Sowohl im Mittelmeer – bereits heuer gab es mehr als 21.000 Ankünfte in Italien, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es nur knapp 8.000 – als auch an den Grenzen zu Österreich. Dabei zeigt sich einmal mehr, wie untauglich und unzeitgemäß die Asylregeln mittlerweile sind. Und auch die EU, als von Steuergeldern fürstlich alimentierte „Mammutbehörde“ agiert völlig hilf- und planlos und stellt mittlerweile vielmehr eines der Probleme als eine Lösung dar.
Von Matthias Hellner
Wurden in Österreich 2020 14.775 Asylanträge gestellt, selbst im Corona-Jahr 14,66 % mehr als 2019, waren es heuer bis Mai bereits 8.287 – zum Vergleich, von Jänner bis Mai 2020 waren es nur 4.565. Und die Zahlen steigen wieder. Zwar haben sich die Bilder von 2015 noch nicht wiederholt, als Hunderttausende illegal die Grenzen stürmten und die europäischen Staaten faktisch kapitulierten und völlig die Kontrolle verloren, wer wann ins Land kommt.
Doch an den Folgen dieser Völkerwanderung werden die Gesellschaften noch lange zu arbeiten haben. Denn die Zahl der angepriesenen Fachkräfte hielt sich in Grenzen, ebenso die Integrierbarkeit auf einem Arbeitsmarkt, der zunehmend auf Dienstleistungen oder hohen technischen Qualifikationen beruht. Vielmehr führt die Zuwanderung zu einer zunehmenden Ghettoisierung und Bildung von Parallelgesellschaften. Schulen, wo 90 % der Kinder einen Migrationshintergrund und Deutsch nicht als Muttersprache haben, sind beispielsweise keine Seltenheit mehr. Zumal viele Eltern versuchen, ihre Kinder in anderen Schulen unterzubringen, sei es aus Gründen des Mobbings oder weil sie Wert auf eine gute schulische Bildung legen.
Dadurch sinkt aber auch das Bedürfnis, die Landessprache zu erlernen, denn innerhalb der „Community“ ist der Alltag auch ohne Kenntnisse der Sprache des Gastlandes zu meistern. Dazu kommt auch, dass fremde ethnische Konflikte importiert werden. Sehr anschaulich war dies bereits in Wien-Favoriten zu bemerken, als sich Kurden und Türken über Tage regelrechte Straßenschlachten lieferten. Hinzu kommt auch oftmals ein Anstieg der Kriminalität. Nicht nur, dass häufig Frust entsteht, weil die Versprechungen der Schlepper, wie Häuser, Autos, Arbeit usw. schließlich an der normativen Kraft des Faktischen scheitern. Aber auch eine gewisse kulturelle Inkompatibilität wie nicht europäischen Werten entsprechende Frauenbilder oder archaische Sitten wie Ehrenmorde oder andere Rechtsverständnisse lassen es schnell zu Konflikten mit dem Gesetz kommen. Ob Wertekurse oder „Workshops für Buben“, wie der grüne Sozialminister Wolfgang Mückstein dies nach dem grauenhaften Tod der kleinen Leonie in Wien forderte, Abhilfe schaffen, bleibt mehr als fraglich.
Anpassung an Zuwanderer
Das Ergebnis sind schließlich geänderte Lebensgewohnheiten der einheimischen Bevölkerung wie No-go-Areas, die man besser meidet. Kleidung, die nicht mehr zu freizügig ist oder das Verschwinden von Schweinefleisch aus Kantinen und Schulspeisungen. Dabei wird immer mantra-artig wiederholt, dass Deutschland, Österreich oder andere europäische Staaten „Einwanderungsländer“ seien und ein beständiger Zuzug notwendig sei, um Sozialsystem, Rentensystem etc. zu erhalten. Allerdings scheint man „Einwanderungsland“ einer besonderen Art zu sein.
Denn in klassischen Einwanderungsländern wie den USA, Kanada oder Australien gibt es strenge Vorschriften. So müssen Nachweise über Ausbildung, Beruf, Qualifikationen, finanzielle Mittel und ein Arbeitsplatz vorgewiesen werden, bevor man dauerhaft einen Fuß ins Land setzen darf. Hierzulande versucht man stattdessen unbesehen die halbe Welt aufzunehmen. „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!“, wusste angeblich schon der Journalist und Forscher Peter Scholl-Latour.
Gesetze unzureichend
Aber – die wenigsten Bürger dürfte es wundern – auch sechs Jahre nach diesem staatlichen Versagen hat sich nichts geändert. Gesetze und Richtlinien, die sich schon damals als unzureichend erwiesen haben, bestehen immer noch. Ebenso werden von bestimmter politischer Seite nach wie vor die Themen Einwanderung und Asyl schamlos vermischt. Denn nicht erst seit 2015 wird kritisiert, dass die Genfer Flüchtlingskonvention veraltet und für Massenanstürme nicht geeignet und ausgelegt ist.
So gehört auch zu den Regelungen der Genfer Flüchtlingskonvention, dass jemand für die illegale Einreise oder den Aufenthalt nicht bestraft werden darf, sofern er verfolgt ist oder unmittelbar aus einem Gebiet kommt, wo sein Leben oder seine Freiheit bedroht sind. Viele der sogenannten Flüchtlinge erfüllen diese Kriterien allerdings nicht. Zumal es auch fraglich ist, ob das Rückweisungsverbot an der österreichischen oder deutschen Grenze für Afghanen, Syrer etc. überhaupt noch Gültigkeit besitzt. So hört man hin und wieder von illegalen Pushbacks an der österreichischen Grenze durch die Polizei, wobei sich vor allem Neos und Grüne neben den üblichen NGOs darüber echauffieren. Fraglich ist jedoch, ob für Migranten bei der Rückweisung etwa nach Ungarn eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben bestehen dürfte.
Linke Moral statt Recht
Aber selbst die Rückführung scheitert meist neben fehlenden Papieren der Migranten auch am fehlenden politischen Willen und den zunehmenden Überlastungen und Unzulänglichkeiten des Asylsystems an sich. Denn es ist schon beinah perfide, wenn Verfahren über Jahre verschleppt und verzögert werden und dies dann als Argument eingesetzt wird, um ein Bleiberecht zu begründen. So wird oftmals eine endgültig negative Asylentscheidung mit dem moralischen Einwand bekämpft, die Person sei schon so lange im Land. Es wird also der Versuch unternommen, mit dem bisherigen illegalen Aufenthalt eine legale Bleibemöglichkeit zu begründen.
Genauso wenig könnte jemand, der jahrelang ohne Führerschein unterwegs war, argumentieren, dass er ja unfallfrei gefahren sei und deshalb statt einer Strafe vielmehr eine Fahrerlaubnis bekommen sollte. Erschwerend kommt außerdem noch hinzu, dass durch einen Wust von Gesetzen – internationales Seerecht, internationales Flüchtlingsrecht, europäische und globale Menschenrechte, das Recht der Europäischen Union, Verfassungsrechte usw. mittlerweile ein Staat nicht mehr in der Lage ist, frei zu entscheiden, wer sich in seinem Territorium aufhält.
Migranten ohne Papiere können nicht abgeschoben werden oder die vermutlichen Herkunftsstaaten verweigern einfach die Rücknahme. Dazu kommt eine – zumeist mit Steuergeldern – gut finanzierte Asylindustrie, die ebenso wenig Interesse an Repatriierungen hat. So wird selbst versucht, die Abschiebungen von straffällig gewordenen Migranten mit allen Mitteln und durch alle Instanzen zu verhindern. Sei es, weil das Herkunftsland angeblich nicht sicher sei oder weil ihnen dort Verfolgung drohen könnte.
Dschihadisten bleiben
Dabei kam es zu paradoxen Fällen, dass Dschihadisten nicht abgeschoben werden konnten, weil ihre nordafrikanischen, arabischen oder zentralasiatischen Heimatländer wenig zimperlich mit Dschihadisten umgehen und ihnen die Todesstrafe oder „Folter“-Haft drohen könnte. Ebenso wurden schon Auslieferungen von Häftlingen nach Rumänien von deutschen Gerichten untersagt, da dort die Haftbedingungen zu prekär seien, zu wenig Platz in der Zelle und nur drei Mal die Woche warmes Wasser zur Verfügung stehe.
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Wie Luisa Neubauer Wahlkampf auf Kosten der Opfer der Jahrhundertflut macht
Es war Konstantin von Notz (50), der bereits am Donnerstag versuchte, aus der Jahrhundertflut Stimmen zu fischen. Als der Gegenwind massiv wurde, löschte der Vize-Fraktionschef der Grünen im Bundestag seinen Tweet. Immerhin. Danach war Konsens zwischen den Parteien, mit der Flut keinen Wahlkampf zu betreiben. Was der sogenannten „Klimaaktivistin“ Luisa Neubauer nicht weiter kratzt, wie obiges Video belegt.
BILD-Chefredakteur Julian Reichelt fand die richtigen Worte:
Über weite Teile unseres Landes ist innerhalb weniger Stunden großes Leid hereingebrochen. Wassermassen haben Menschen und Häuser weggerissen, Tod und Zerstörung gebracht.
Unzählige Menschen, ganze Ortschaften blicken auf Trümmer, wo eben noch Haus und Hof standen. Unsere Reporter in den Flutgebieten berichten von „apokalyptischen Bildern“. Nach anderthalb Jahren der Pandemie stehen wir nun vor einer Jahrhundertkatastrophe.
Es ist gut und richtig, wenn Politiker sich vor Ort ein Bild von der Lage machen, wenn sie sehen, zuhören und verstehen, was die Betroffenen bewegt. Und vor allem: wenn sie schnell handeln und helfen.
Was jetzt kein Mensch braucht: dümmliche, ideologische Schuldzuweisungen und Wahlkampfparolen, die diese Naturgewalt parteipolitisch instrumentalisieren. Katastrophen bewältigt man durch Einigkeit, nicht durch Spaltung.
Wir sehen in diesen Stunden beeindruckende Bilder von Polizisten, THW-Helfern, Feuerwehrleuten, Soldaten der Bundeswehr, die sich den Fluten entgegenstellen, die retten unter Einsatz ihres Lebens. Das sind die Helden, die uns Vorbild sein sollten. Das sind die Menschen, die für Anstand stehen.
Deutschland trauert um die Opfer der Flutkatastrophe. Der Anstand gebietet, den Wahlkampf ruhen zu lassen – und einfach nur zu helfen!
Der temperäre Ausfall des Konstantin von Notz
Konstantin von Notz (50) illustrierte seinen Tweet mit einem Foto aus einem überschwemmten Ort und schrieb dazu:
„CDU: Kein Tempolimit! / FDP: Der Markt + synthetische Kraftstoffe regeln das / SPD: Can’t touch this: Kohle + Nordstream2 / Die Linke : Was’n jetzt mit Sahra? / Grüne: Klimaschutz Prio Stufe 1“
Immerhin gestand er seinen Fehler ein:
Ich habe gestern Abend politisch scharf zum Hochwasser und zum Klimawandel getwittert. Angesichts der schlimmen Lage wie sie sich aktuell darstellt, habe ich den Tweet gelöscht. Eine solche Situation eignet sich für polemische Tweets überhaupt nicht.
— Konstantin v. Notz (@KonstantinNotz) July 15, 2021
Neues aus dem Kopp-Verlag: Das Butterfass von Kilner®
Habt Ihr Bio-Butter schon mal selbst gemacht? Ich auch nicht. Hab ich auch nicht vor. Aber Tina ist schon ganz heiß auf das Butterfass von Kilner®. Nun ist meine Frau jetzt nicht unbedingt eine Sterne-Köchin, muss sie auch nicht sein, denn mit dem Butterfass könnt Ihr In nur wenigen Minuten aus Sahne frische und leckere Butter zaubern. In einer traditionellen Herstellungsweise. Ganz ohne Strom und Elektronik. Das Fass ist (wie immer) versandkostenfrei beim Kopp-Verlag zu bestellen.
Bedrohlich: Freimaurer-Chef will per ‚Great Reset‘ zur Welt-Diktatur
In der Weltgeschichte gab es immer wieder Zufälle – und manche Zufälle, die scheinbar so groß sind, dass man ein Schelm sein müsste, Böses dabei zu denken. Im selben Monat, in dem Klaus Schwab sein entlarvendes Werk zum „Great Reset“ herausbrachte, publizierte ein ehemals ranghoher Freimaurer (33. Grad) und Illuminaten-Chef ein Buch. Dessen Thesen strotzen nur so vor totalitärem Gedankengut – und das noch weitaus deutlicher als jene seines Globalisten-Kollegen.
- Von der „Einheitsrasse“ bis hin zum sich künstlich ernährenden „neuen Menschen“
- Pandemien sollen nicht Ausnahmen, sondern Regeln werden – und als Sprungbrett für eine Welt-Diktatur nach chinesischem Modell werden
- Ende der Demokratie als unabdingbare Konsequenz
- Mehr als nur stellenweise deckungsgleich der erwünschten Mechanismen zu anderen Globalisten-Plänen
- Haben Schwab, Di Bernardo & Co. nur ähnliche Ziele, oder doch dieselbe Quelle?
Umtriebiger Kommunist und hochgradiger Freimaurer
Giuliano di Bernardo ist kein unbeschriebenes Blatt – seine Vita ist abenteuerlich. Der frühere offene Unterstützer der einstigen italienischen Kommunisten (Partito Socialista Italiano) war einst Großmeister des „Großorient von Italien“ (GOI) sowie der „Regulären Großloge von Italien“ (GLRI). Mittlerweile leitet er seine eigene Loge – die „Accademia degli Illuminati“ bzw. „Dignity Order“, die ihren Sitz in Wien haben soll. Und einige seiner radikalen, umstrittenen Thesen publizierte er bereits vor einem Vierteljahrhundert.
In seinem Werk „Der Wiederaufbau des Tempels. Das freimaurerische Projekt für eine neue Utopie“ (1996) trat er etwa für die Schaffung einer weltweiten „Einheitsrasse“ und Einheits-Ersatzreligion ein. Auch spätere Bücher des ehemaligen Professors für Wissenschafts-Philosophie an der Universität Trient beschäftigten sich mit der Rolle der Freimaurer. So richtig in die Vollen ging er allerdings erst mit „Il Future di Homo sapiens“ aus dem Vorjahr – das per radikalem Welt-Umbau den „neuen Menschen“ schaffen will. Und seine Vorstellungen sind beängstigend.
Fortschritt bis zur Total-Kontrolle und zum Kunst-Futter
Die Globalisierung etwa ist für Di Bernardo eine vollwertig gute Sache. Im Zusammenspiel aus Wissenschaft, Technologie, Medizin, künstlicher Intelligenz und 5G-Kommunikation sei sie ohnehin unabdingbar. Er glaubt daran, dass am Ende etwa eine „einheitliche, synthetische, schmackhafte und sättigende Ernährung“ steht, welche der Mensch „nur um zu überleben“ isst. Mit solchen Ideen, die man noch vor Kurzem für eine Phantasie aus einem dystopischen Film der 70er-Jahre hielt, geht übrigens auch IT-Mogul und Impf-Verteil-Guru Bill Gates unter Applaus von Schwab hausieren – Wochenblick berichtete.
Auch Pandemien würden in der Zukunft zur Normalität: „In der Zukunft der Menschheit, gerade weil der Globalisierungsprozeß zur Totalität tendiert, werden Pandemien nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel sein. Das eigentliche Problem wird also nicht darin bestehen, wie man sie verhindert, sondern wie man sie kontrolliert. Damit verschiebt sich der Diskurs von der wissenschaftlichen auf die politische Ebene“, erklärt Di Bernardo in seinem literarischen Plausch aus dem Nähkästchen der Weltenlenker-Denke.
Bürger sollen „soziale Kontrolle“ wie in China akzeptieren
Als Lösung schwebt ihm einzig und alleine eine Diktatur vor, China nimmt er sich zum Vorbild. Es lasse sich sagen, dass „China den Völkern des Planeten demonstriert, dass es weiß, wie man gegenwärtige und zukünftige Pandemien kontrolliert. Auch im Westen beginne „das chinesische Modell […] sich eine Bresche zu schlagen und auch in die Köpfe einiger Rechtschaffener“ einzudringen. Die Bürger wiederum hätten Angst vor der Pandemie, seien aber (noch) nicht bereit „eine soziale Kontrolle zu akzeptieren, wie sie in China existiert“. Dabei sei diese die „einzig wirklich gültige Reaktion“ auf die Pandemie.
An einer anderen Stelle ist Di Bernardo sogar noch deutlicher. Es gehe darum, die Menschen für „ein zukünftiges Projekt zu vereinen“, welches „damit es das Gemeinwohl zum Ausdruck bringt […] vorgeschrieben werden“ müsse. Als einzige Abhilfe sieht er eine Welt-Diktatur. Wörtlich: „Ich glaube, dass es nur eine Möglichkeit gibt, die durch einen einzigen Mann repräsentiert wird […], der unterstützt von einer kleinen Elite, die Welt regieren wird.“ Dieser Mensch brauche „großes Charisma, außergewöhliche intellektuelle Gaben und tiefe Weisheit“. Die Demokratie könne jedenfalls „nicht die Regierungsform sein, die darüber entscheidet, wie der neue Mensch in Zukunft sein wird.“
Globalisten wollen zentrale Steuerung & Kontrolle
Man könnte die Äußerung des Mannes als Litaneien eines greisen Spinners abtun – gäbe es nicht so viele weitere Bestrebungen der Mächtigen, welche in diese Richtung gehen. So empfahl ein UN-Bericht unlängst die Errichtung eines „globalen Überwachungssystems“, wobei die Pandemien als Vorwand dienen sollen. Dass eine neue, tödlichere Pandemie mit Sicherheit auftauchen wird, ist sich auch WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus sicher. Der ehemalige Kämpfer der marxistisch-leninistischen „Volksbefreiungsfront von Tigray“, der sich bereits zu Beginn der sogenannten Pandemie mit Klaus Schwab beriet, soll nach Vorstellung eines UN-Gremiums sogar die Befugnis haben, jederzeit Pandemien auszurufen.
Diesen kann man dann wiederum mit einem „globalen Pandemieplan“ begegnen, den mehrere globalistisch ausgerichtete Staatschefs und Vertreter internationaler Organisationen in einem Zeitungs-Gastartikel darlegten. In diesem ist offen die Rede von der Errichtung einer zentral gesteuerten „One Health“, wobei die Nationalstaaten auszuhebeln wären. Die Eliten empfehlen einen völkerrechtlichen Vertrag, welcher diese festschreibt. Auch die Überwachungsmechanismen, die auf „gemeinsamer Datennutzung“ aufbauen, um „die Gesundheit von Menschen, Tieren und des gesamten Planeten miteinander verknüpfen“ zu können, wurden recht offen angesprochen.
Pandemien und Nachhaltigkeit als Dreh- & Angelpunkt
Die ständige „Verknüpfung“ hin zu einem „neuen Multilateralismus“, bei dem tunlichst auch immer eine Filterung der erwünschten Informationen stattfinden soll und jeder Widerspruch als vermeintliche „Hassrede“ oder „Desinformation“ wegzensiert wird, taucht ständig in ihren Strategiepapieren und Berichten auf. Teilweise benötigt es dabei aufwändige Recherchen um festzustellen, wie die Fäden ständig bei denselben Akteuren zusammenlaufen – und über welche Winkelzüge sie diese anbringen.
Als Deckmantel dient neben der sogenannten Pandemie auch oft das sogenannte Ziel der „Nachhaltigkeit“, für das man sogar Jugendliche und Fashion-Modelle einspannen will. Erst bei detaillierter Betrachtung fällt dann auf, dass sich die Lösungen und Analysen oft wie ein Ei dem anderen gleichen – und irgendeine Beteiligung der Bill & Melinda Gates Stiftung oder dem Weltwirtschaftsforum (WEF) um Klaus Schwab, das letztendlich auf die totale Enteignung der Bürger bis 2030 abzielt, ist oft keine zwei Ecken entfernt. Auch die Idee von vernetzten „Smart Cities“, in denen niemand mehr privaten Besitz hat und freie Wahlen überflüssig sind, schwirrten in diesen Kreisen bereits umher.
Gleiche Quelle, gleiche Ziele – oder taugliche Warnung?
Bei der Vernetzung der globalistischen Eliten untereinander ist die Deckungsgleichheit in der Agenda naheliegend. Auffällig daran ist aber, wie ein augenscheinlich nicht mit diesen Kreisen verbundener, erfahrener Top-Freimaurer dies erkennt und sich gegen Ende seines Buches für Einbindung der „Illuminaten“ in die Pläne einer diktatorischen Weltregierung ausspricht. Haben etwa Schwab, Di Bernardo & Co. dieselbe Quelle, wie auch ein italienischer Geistlicher in einem Blogbeitrag vermutet? Oder zumindest kompatible Ziele? Das wird sich weisen.
Ebenso wird sich zeigen, ob die Vorstellung des Italieners nur ein Wunschdenken für die Weltherrschaft unter Beteiligung seines eigenen Zirkels ist. So oder so: Seine Worte sind alarmierend und mündige Bürger täten gut daran, sich an den letzten Rest Freiheit zu klammern, ehe irgendein Akteur aus der Globalisten-Clique diese auch noch zunichte macht. Denn die „soziale Kontrolle über die gesamte Menschheit“, von der Di Bernardo so schwärmerisch schreibt, scheint zumindest zum Greifen nahe – und das nicht erst seit der Impf-Kampagne mit angehängter Zweiklassengesellschaft.
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Hochwasser: Gefühl & Experte

Die Bilder aus Rheinland-Pfalz und aus Nordrhein-Westfalen sind erschütternd. Die Verwüstungen durch das Hochwasser sind unglaublich. Es gibt Vermisste und viele Tote. Eigentlich weiß man, daß an der Maas, der Ahr, der Erft und anderswo viel Verzweiflung und Trauer herrschen. Man weiß es einfach. Woher also dieses penetrante, eklig-voyeuristische Gefühlsentertainment?
von Max Erdinger
Man sieht die Bilder aus den Städten, die Filmaufnahmen aus der Luft, man nimmt die Sachinformationen zu Ursache und Wirkung zur Kenntnis, erfährt über Niederschlagsmengen, weggeschwemmte Häuser und Straßen und sieht die Bilder dazu. Man braucht niemandem, der einem erklärt, was es hier zu fühlen gibt. Man weiß, daß es um besiedeltes Gebiet geht. Man weiß, daß dort „die Menschen“ wohnen. Und man erfährt, wieviele vermisst werden und wieviele Tote es gegeben hat. Es ist fast apokalyptisch. Aber es reicht noch nicht. Man muß unbedingt die Gesichter jener sehen, deren Haus in den Fluß zu kippen droht und man muß wissen, wie sie sich fühlen. Dazu schalten „wir“ den Fernseher an.
– „Wie fühlen Sie sich, Herr Meier, wenn Sie daran denken, daß die Fluten das Fundament unter Ihrem Haus wegspülen könnten? Es ist ja immerhin Ihr Lebensinhalt. Vielleicht gewesen. Ihr ganzes Erwerbsleben hatten Sie darauf ausgerichtet, mit Ihrem Verdienst dieses wunderschön restaurierte Haus aus dem 18. Jahrhundert in ein Juwel zurückzuverwandeln. Also, wie fühlen Sie sich jetzt, Herr Meier?“
– „Ja, man ist schon betroffen, wenn man das mitbekommt. Ich habe seit gestern nicht mehr geschlafen.“
– „Danke, Herr Meier, alles Gute für Sie. Zurück ins Studio zu Gabi Schnatterl.“
– „Ja, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, es gibt neue Hiobsbotschaften aus den vom Hochwasser verwüsteten Gebieten. Bei uns im Studio haben wir den Leiter des rheinland-pfälzischen THW. Er meldet Bedarf an. Worum geht es dem THW?“
– „Wir brauchen nicht nur Helfer, die mit Pumpen, Schläuchen, Baggern und Schaufeln umgehen können, sondern verstärkt auch Psychologen für die von der Katastrophe besonders Betroffenen, die alles verloren haben. Es gibt Gesprächsbedarf.“
– „Wie fühlen sich die Menschen, die Gesprächsbedarf haben?“
– „Sie wollen sich mitteilen. Sie wollen jemandem von ihrer Trauer und ihrer Verzweiflung erzählen“
– „Das ist bestimmt auch für die psychologischen Helfer sehr belastend …“
– „Sie haben Recht. Auch unsere psychologischen Helfer sind am Ende ihrer emotionalen Kräfte. Psychologen sind auch Menschen.“
– „Ein wahres Wort. Erhalten denn die Psychologen selbst psychologische Hilfe in ihrer Not als Helfer in der Not?“
– „Ja, wir hatten sogar ehrenamtliche Reservepsychologen, die jenen Psychologen helfen, die wiederum den Psychologen für die von der Trauer gesprächsbedürftig Gewordenen psychologische Unterstützung geben. Aber auch die sind bereits alle im Einsatz.“
– „Das klingt nach einem durchdachten Konzept. Was ist hier das Ziel des Katastrophenschutzes und des Technischen Hilfswerks? Von psychischer Betreuung hat sich noch keine Brücke wieder aufgebaut. Ein Haus auch nicht.“
– „Sehen Sie, wir fahren hier zweigleisig. Einmal gibt es die realen Schäden an Leib und Leben sowie der Infrastruktur, die, soweit möglich, schnell behoben werden müssen. Zum anderen gibt es die Notwendigkeit, das Geschehen psychisch zu verarbeiten. Im Idealfall erhält jeder Mensch psychologische Betreuung, der sie braucht. Bei ungefähr acht Psychologenebenen wirkt sich das tatsächliche Geschehen bereits in der siebten Ebene nur noch in leichter, undifferenzierter Trauer aus. Sie wird zu einem erträglichen, gesellschaftlich akzeptierten Grundgefühl, so daß sich die Gesprächsbedürftigen bereits wieder dafür interessieren, wie sie mit dem Mobbing wegen der Pickel in ihren Gesichtern klarkommen sollen. Das macht den Menschen Hoffnung. Deswegen mein Aufruf hier in der Sendung: Wenn Sie, liebe Zuschauer, die Sie im Trockenen vor Ihren Fernsehgeräten zuhause sitzen, jemanden kennen, der sich mit Psychologie auskennt, dann schicken Sie ihn bitte zu uns. Wir teilen ihm dann Gesprächsbedürftige zu, die alles verloren haben. Das ist gelebte Solidarität.“
– „Nun sind ja auch private Hilfsaktionen angelaufen. Die Menschen bringen gebrauchte Kleidung und Spielsachen für die Kinder, die alles verloren haben. Die Hilfsbereitschaft ist enorm.“
– „Ja, meine Tochter ist sieben Jahre alt und hat spontan gesagt, daß sie ihre Kuscheltiere an die Kinder verschenken möchte, die alle Kuscheltiere im Hochwasser verloren haben. Das hat mich als Papa sehr gefreut.“
– „Das ist die menschliche Seite der Katastrophe, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer. Menschen helfen Menschen. Kinder, deren Eltern ebenfalls alles im Hochwasser verloren haben, brauchen nichts dringender als Spielsachen und trockene Kuscheltiere, um für ein paar Stunden den Schrecken des Erlebten zu vergessen. Hier ein Bericht aus dem Sammelpunkt für die privaten Hilfsgüter …“
– „Guten Abend! Neben mir steht Frau Radebrecht von der privaten Hilfsaktion. Wie fühlen Sie sich angesichts der enormen Hilfsbereitschaft der Menschen für die Menschen?“
– „Es ist überwältigend! Entschuldigen Sie, daß ich weine. Diese Hilfsbereitschaft, diese Solidarität, diese Menschlichkeit. Es ist einfach … überwältigend! Daß ich so etwas Schönes noch einmal in meinem Leben würde erleben dürfen, hätte ich nicht für möglich gehalten. Diese Hilfsbereitschaft der Menschen für die Menschen. Sooo schön …“
– „In der Not halten die Menschen zusammen.“
– „Ganz genau. Es ist sooo schön.“
– „Danke, Frau Radebrecht für den Überblick zur Lage im privaten Hilfsgüterzentrum. Wir geben zurück ins Studio. Der Bundespräsident richtet gerade ein paar Worte an die Bevölkerung.“
– „Ja, tatsächlich. Frank-Walter Steinmeier tritt gesenkten Hauptes an das Rednerpult. Wir schalten zum Bundespräsidenten…“
– „In diesen schweren Stunden, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, in denen unsere Landsleute im Westen so hart geprüft werden, bin auch ich ganz besonders betroffen. Meine Gedanken sind zu jeder Zeit bei den Hinterbliebenen der Opfer dieser unvorstellbaren Katastrophe. Es schmerzt mich als Mensch und auch als Bundespräsident, daß wir so viel Tod und Verwüstung im eigenen Land zu verkraften haben. Es sind schwere Stunden auch für mich. Das dürfen Sie mir glauben …“
– „Ein ausführlicher Bericht zur Rede des Bundespräsidenten in den Nachrichten nach diesem Spezial zum Hochwasser. Nach den Nachrichten dann ein weiteres Spezial mit einer Expertenrunde zum Thema Klimawandel und Hochwasser, Klimaziele und Klimaschutz. Klima- und Umweltexperten diverser steuerfinanzierter Klima- und Folgeinstitute diskutieren zu der Frage: Hochwasser, was nun? Als Publikum im Saal haben wir heute die gesamte grüne Bundestagsfraktion. Sie wird den Experten kritische Fragen stellen. Jetzt aber begrüße ich den Wandelexperten Kaio Klimaczek. Sein Spezialgebiet ist der Klimawandel. Guten Abend, Herr Klimaczek.“
– „Guten Abend.“
– „Herr Klimaczek: Haben wir es beim Hochwasser mit dem Klimawandel zu tun?“
– „Ganz eindeutig. Es handelt sich hier um die Vorboten eines gewaltigen Klimawandels. Das wird in Zukunft noch heftiger werden und es wird auch noch häufiger passieren.“
– „Was können die Menschen dagegen unternehmen, Herr Klimaczek?“
– „Sie müssen sich klar darüber werden, daß sie Klimaziele brauchen. Nehmen Sie die Ortschaft Schuld an der Ahr. Die ist praktisch weggespült worden, obwohl sie schon mehrere hundert Jahre dort stand. Hier wurde jahrhundertelang versäumt, Klimaziele zu formulieren. Deswegen hat hier in Schuld an der Ahr der Klimaschutz versagt, beziehungsweise, er wird zu spät hier ankommen. Das Hochwasser von heute wäre zu vermeiden gewesen, hätte man vor fünfhundert Jahren Klimaziele formuliert. Sie sehen also: Klimaziele werden heutzutage immer wichtiger. Das sagt einem schon das gesunde Menschengefühl.“
– „Wie fühlen Sie sich, Herr Klimaczek, wenn Sie daran denken, daß das alles hätte verhindert werden können, wenn rechtzeitig Klimaziele formuliert worden wären?“
– „Es macht mich schon betroffen, daß ich nicht bereits zu Luthers Zeiten die Klimaziele predigen konnte. An manchen Tagen verzweifle ich, wenn ich mir das Geburtsdatum in meinem Personalausweis anschaue.“
– „Aber gab es denn den Klimawandel nicht schon immer, Herr Klimaczek?“
– „Doch, aber er war eben nicht zielgeführt. Das hat sich in diesen Tagen gerächt.“
– „Herr Klimaczek, Aktivisten von der Anti-Asphaltbewegung sagen, das Hochwasser habe weniger mit dem Klimawandel, sondern mehr damit zu tun, daß immer mehr Bodenfläche versiegelt worden – und daß Flußläufe begradigt worden seien, um die früheren Überschwemmungsgebiete in Baugebiete umzuwandeln und sie ebenfalls zu betonieren und zu asphaltieren.“
– „Das ist Quatsch. Die Ursache für das Hochwasser ist einzig und allein der Klimawandel. Bei der Anti-Asphaltbewegung gibt es keine Experten, die sich hier ein Urteil erlauben könnten. Das sind alles unempathische Populisten, die auf Kosten von Ziel und Wandel ihr eigenes Süppchen kochen wollen.“
– „Wenn sie aber Recht hätten damit, daß das Hochwasser weit weniger verheerend ausgefallen wäre, wenn die natürlichen Flußläufe noch erhalten – und weniger Bodenfläche versiegelt worden wäre, was würde das dann bedeuten?“
– „Das ist eine rein theoretische Frage. Gäbe es weniger versiegelte Flächen, dann müssten sich die Menschen viel mehr Geländefahrzeuge mit Allradantrieb und grobstolligen Reifen kaufen. Das wäre mit keinem Klimaziel zu vereinbaren. Deswegen kam das Hochwasser auch ganz allein vom Klimawandel und kein bißchen von der Bodenversiegelung und der Flußbegradigung.“
– „Vielen Dank für das berührende und informative Gespräch, Herr Klimaczek! Bei uns geht es im Programm weiter mit einer Folge aus unserer beliebten Serie „Das Traumschiff“, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer. Bleiben Sie dran. Mit dem Zweiten fühlen Sie besser.“
Skandal: Harald Schmidt noch ungeimpft

Das wird aber ein Geschrei geben und ob er jemals wieder eine Fernsehrolle ergattern darf, ist bei diesem paranoiden Impftheater auch eher fraglich:
Der Ex-Fernsehmoderator Harald Schmidt ist zwar mittlerweile schon über 60, aber noch nicht gegen Corona geimpft – und er will sich damit auch nicht beeilen. Er habe noch keinen Impftermin und weigere sich auch, dafür irgendwo anzurufen, sagte Schmidt dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben). „Allein wenn ich den Begriff `Impfangebot` höre, schiebe ich es schon mal eine Woche raus“, so der 63-Jährige.
Die Aufregung um Corona sei ihm in Deutschland bisweilen zu groß, sagte Schmidt dem RND, „gerade die ums Impfen“. Er sei jedoch „absolut kein Impfgegner“, betonte er. „Ich bin nur keiner, der morgens schon vor der Tür liegt, wenn der Arzt um 8 Uhr öffnet, damit er um fünf vor acht geimpft werden kann. Wer es dringend braucht, für den lasse ich gern den Altruisten raushängen: `Nimm doch meine Dosis`.“ Seine Impfung werde er sich später holen, sagte Schmidt dem RND. „Ich warte ab, bis das alles völlig entspannt geht, sozusagen auf Zuruf. Keine Ahnung, wann das sein wird, da höre ich ja täglich andere Zahlen – oder vielmehr höre gar nicht mehr hin, muss ich sagen“, so Schmidt.
„Wenn es heißt, `das Robert-Koch-Institut meldet`, hole ich `nen Kaffee.“ Er habe aber die Abstands- und Hygieneregeln stets sehr ernst genommen, betonte er. „Daran habe ich mich gehalten, und das behalte ich auch bei. Da ist schon viel gewonnen“, so Schmidt. „Ich habe dieses Jahr ja auch ohne den traditionellen großen Schnupfen überstanden: durch Abstand und Maske.“ Er fügte hinzu: „Wenn ich überlege, was wir früher über die Asiaten mit ihren Masken gelacht haben. Da muss ich nun sagen: wieder was gelernt.“ Schmidt selbst hat die Pandemie nach eigenen Angaben gut überstanden: „In Restaurants bin ich nie oft gegangen, ich lese sowieso gern und höre sehr viel Radio. Das habe ich ausgebaut und bin wunderbar mit der Situation zurechtgekommen. Zugegeben: Ich hatte vorher schon runtergefahren“, sagte er dem RND. Nur dass die Drehs zur ZDF-Serie „Traumschiff“ nicht im normalen Umfang stattfanden, habe er schade gefunden, sagte Schmidt, der in der Sendung seit mehr als zehn Jahren den Kreuzfahrtdirektor Oskar Schifferle spielt.
„Als die Dreharbeiten nach Emden oder Bremerhaven verlegt wurden, hab ich gesagt: Ruft an, wenn wir wieder nach Neuseeland fahren.“ Künftig will er sich aktiv bemühen, seiner Rolle als alter weißer Mann gerecht zu werden. „Da gilt das alte Prinzip, das bei den Amis `Kill your enemy with a smile` heißt: Zerstörung durch Zustimmung“, sagte Schmidt dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Meine neueste Strategie, die mir wie eine Erleuchtung zugeflogen ist: Ich bekenne mich offensiv zum alten weißen Mann. Was du nicht kaschieren kannst, musst du ausstellen.“ Er empfinde den Begriff zwar als „klare Diskriminierung, aber das ist uninteressant“, sagte Schmidt dem RND. „Ich sehe es als Kunstfigur. Wie in der Literatur `das süße Mädel` bei Arthur Schnitzler oder so.
Das heißt, wenn es einen mustergültigen alten weißen Mann gibt, bin ich das jetzt. Ich versuche, in dieser Rolle aufzugehen.“ Als Schauspieler sei er es gewohnt, Texte zu lernen, erklärte der 63-Jährige. „Mir macht es Spaß, weil ich den Text jetzt radikal ändern muss. Das ist, als hätten Sie gerade Kleist gelernt – und jetzt kommt Heiner Müller oder Elfriede Jelinek. Da lernt man eben einen neuen Text. Die Literatur der Gegenseite ist ja offen zugänglich, also schafft man sich drauf, was vom alten weißen Mann so erwartet wird.“ Als Material dienten ihm dabei Kolumnen und Kommentare darüber, „was angeblich bei uns im Zusammenleben der Geschlechter schiefläuft“, so Schmidt. „Und es läuft ja wirklich viel schief. Aber solange zwei Menschen sich ein Bad teilen, wird das auch immer so sein. Und selbst wenn sie zwei Bäder haben, ist es nicht einfach.“ Über neue Tabus klagte Schmidt nicht:
„Du darfst alles sagen. Du musst dir nur überlegen, wie du es formulierst. Und du musst auch bereit sein, die Konsequenzen zu tragen.“ Insgesamt führe der Zeitgeist aber dazu, dass eine Sendung wie seine „Harald Schmidt Show“, die in den 90ern gerade durch den gezielten Tabubruch erfolgreich gewesen sei, heute nicht mehr möglich wäre, sagte Schmidt. „Nicht in der Form von damals. Weil wir einfach gefeuert haben – mal gucken, was passiert.“ Die Grenze sei dabei stets gewesen, ob ein Witz justiziabel war. „Heute ist die Grenze nicht mehr, ob etwas rechtlich zulässig ist – sondern das Gefühl `Ich fühle mich verletzt`. Diese neue Rücksicht auf verletzte Gefühle macht es vor allem langweilig.“ Auf Beschwerdewellen wegen Beleidigung habe er keine Lust, so Schmidt. Er ist zurzeit als Moderator des neuen NDR-Podcasts „Raus aus der Depression“ zu hören, in dem er als langjähriger Schirmherr der Deutschen Depressionshilfe mit Betroffenen bespricht, wie sie lernen, mit der Krankheit zu leben, sowie mit dem Frankfurter Psychiatrie-Professor Ulrich Hegerl über Ursachen, Auslöser und Behandlungen. (Mit Material von dts)
Will Brüssel in Polen und Ungarn einmarschieren?

An diesen größenwahnsinnigen Bürokraten in Brüssel hätte der Mann mit dem Schnurrbart seine helle Freude. Am liebsten würden sich die EU-Imperialisten ganz Europa einverleiben. Was ihnen dazu noch fehlt, ist eine eigene Armee, aber da gibt es ja schon Bestrebungen, so eine aufzubauen, um damit die Abtrünnigen im Osten besser in den Griff zu kriegen. Eine gefährliche Entwicklung, bei der man entgegensteuern muss:
Der Kölner Soziologe Wolfgang Streeck kritisiert das Vorgehen der EU gegen Polen und Ungarn. „Aktuell gibt es die Bestrebungen des Zentrums, in Polen und Ungarn durch Entzug oder Kürzung der EU-Zuschüsse einen Regimewechsel herbeizuführen“, sagt der frühere Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung in der aktuellen Ausgabe des „Spiegel“. „Das Problem ist, dass diese Regierungen demokratisch gewählt sind.“
Es frage sich, ob es die Aufgabe der Staatengemeinschaft sei, die innerstaatlichen Konflikte etwa in Ungarn zu entscheiden. Streeck, der einst die rot-grüne Regierung unter Kanzler Gerhard Schröder beriet, kann der neuen Allianz rechtspopulistischer Parteien in Europa auch positive Züge abgewinnen. „Grundsätzlich würde es der EU nicht schaden, wenn in ihrem Parlament die strategischen Fragen ihrer weiteren Entwicklung endlich diskutiert würden“, sagt Streeck.
„Ich bin der Auffassung, dass die EU schon jetzt übervereinheitlicht ist und daran scheitern wird.“ Der Soziologe plädiert dafür, das europäische Staatensystem wieder stärker auf Nationalstaaten zu gründen. „Der Nationalstaat ist die einzige Institution, die die Komplexität der Weltgesellschaft zerlegen und sie demokratisch regierbar machen könnte“, sagt er im „Spiegel“.
Er verstehe nicht, warum die selbsternannten Europäer immer in Schnappatmung verfielen, wenn sie das hörten. „Ich plädiere, freilich ohne viel Hoffnung, für eine genossenschaftlich-kooperative statt imperial-hierarchische Ordnung des europäischen Staatensystems“, sagt Streeck.
Der Zug ist leider abgefahren und mit Ursula von der Leyen hat die „große Europäerin“ Angela Merkel schon das richtige „Püppchen“ an die richtige Stelle gepflanzt. (Mit Material von dts)




