Kategorie: Nachrichten
Afghane log beim Alter: Mutmaßlicher Leonie-Killer deutlich über 16 Jahre
Bereits unmittelbar nach der furchtbaren Bluttat kamen erste Zweifel auf, ob das junge Alter der Tatverdächtigen so stimmen kann. Bei jenem 16-Jährigen, der behauptete, der Freund des Mädchens gewesen zu sein, gibt es nun erste Erkenntnisse. Dieser soll in Wirklichkeit mindestens 19 Jahre alt sein. Er könnte aber auch 20 Jahre oder noch älter sein, als wahrscheinlichstes Alter gilt laut Gutachten 20,6 Jahre.
- Lebenslange Freiheitsstrafe trotzdem nicht möglich: Könnte selbst bei der Höchst-Strafe schon nach 10 Jahren freigelassen werden
- Viele Migranten geben ein jüngeres Alter an, um bessere Chancen auf einen Aufenthaltstitel und besseren Schutzstatus zu erhalten
- Anzeigen gegen gedenkende Polizisten und Order zu Wegräumung von Blumen-Gestecken sorgen weiter für Aufregung
Afghane entgeht trotzdem fix lebenslanger Haftstrafe
Dieser Fall schockierte ganz Österreich: Vier Afghanen stehen im Verdacht, Leonie (13) unter Drogen gesetzt, in eine Wohnung gelockt, brutal zu Tode vergewaltigt und ihren Leichnam schließlich an einem Baum abgestellt zu haben. Maßgeblich tatbeteiligt gilt dabei ausgerechnet jener „16“-Jährige, der laut Medienberichten schon deutlich älter war. Strafrechtlich macht die Einschätzung auf 20,6 Jahre nur zum Teil einen Unterschied. Auf der einen Seite würde für ihn somit die Herabsetzung des Maximal-Strafmaßes auf die Hälfte, wie bei jugendlichen Tätern, nicht mehr gelten.
Dennoch ist man dann vor dem Gesetz bis zu seinem 21. Geburtstag ein „junger Erwachsener“. Eine lebenslange Freiheitsstrafe ist in diesem Fall daher nicht möglich. Stattdessen sind nur bis zu 20 Jahren erlaubt. Das heißt: Er könnte selbst bei Verhängung der Höchststraße bereits nach 10 bis 13 Jahren wieder ein freier Mann sein. Bei „lebenslang“ wären hingegen zumindest 15 Jahre der Freiheitsstrafe zu verbüßen.
Alters-Schwindel als häufiges Asyl-Vergehen
Womöglich gab er sein Alter bei der Einreise nach Österreich als niedriger an, da sogenannte „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ eine höheren Schutz genießen als volljährige Migranten und eher einen positiven Bescheid erhalten. Behörden und Experten gehen längst von einer hohen Dunkelziffer an „Alters-Schwindlern“ unter Asylwerbern aus.
Vor dem Hintergrund des aktuellen Falles forderte der stellvertretende Bundesobmann der FPÖ, Manfred Haimbuchner, eine verpflichtende medizinische Altersbestimmung bei allen aktuell im Asylverfahren befindlichen Minderjährigen. Diese Maßnahme müsse sich weiter auf alle anerkannten Asylanten erstrecken, die bei der Antragsstellung angaben, noch minderjährig zu sein.
Denn Asylmissbrauch, so der FPOÖ-Chef, sei „kein Kavaliersdelikt, sondern ein eklatanter Betrug an der Gesellschaft“. Zudem lasse sich „nichts Gutes für die weitere Entwicklung der Persönlichkeit oder seines Beitrags zur Gesellschaft erwarten“, wenn die „buchstäblich erste Handlung“ einer Person in Österreich ein Asylbetrug sei.
Haimbuchner gegen eine „Hierarchie der Opfer“
Im Bezug auf die Erinnerung an den schrecklichen Fall und dessen Aufarbeitung sprach sich Haimbuchner deutlich gegen eine „Hierarchie der Opfer“ aus. Er erinnerte daran, dass eine grüne Ministerin nach dem mutmaßlichen Frauenmord durch einen Österreicher vor zwei Monaten in Tränen ausgebrochen sei. Nun blieben hingegen bei der türkis-grünen Regierung die „Augen offenbar trocken“.
Es sei nun dringende Zeit, zu handeln: „Niemand will Tote aufrechnen, es geht aber um ein notwendiges Signal für den Anstoß eines notwendigen Diskussionsprozesses für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger“. So sei es für ihn etwa unverständlich, wieso die „Anreizsysteme für kriminelle Asylwerber in der Hauptstadt noch immer fortbestehen“. In Oberösterreich habe man durch die Koppelung der Sozialhilfe an bestimmte Integrationsvoraussetzungen hier bereits Vorarbeit geleistet.
Leonie-Gedenken: Wirbel um Blumen, Kerzen & Polizei
Neben der juristischen Aufarbeitung des Falles sorgte auch der Umgang mit dem Gedenken an das Mädchen für einige Aufregung. Bei einer Trauerfeier am 11. Juli wurden abgestellte Kerzen und Blumen bereits nach weniger als 70 Minuten wieder entfernt. Auf Anfrage des Wochenblick verstecken sich sowohl Polizei als auch die, für die Wegräumung zuständige Magistratsabteilung MA48 hinter der angeblichen Absprache mit dem Gedenk-Veranstalter zur umgehenden Entfernung. Diese Behauptung ist dennoch nicht zwingend glaubwürdig. Bereits in der Vorwoche kündigte auch die FPÖ eine Anfrage im Wiener Gemeinderat an, um Licht ins Dunkel zu bringen.
Für negative Schlagzeilen sorgte auch die Einleitung von Ermittlungen gegen Polizisten, die sich am Gedenken an das bestialisch ermordete Mädchen beteiligten. Eine Anfrage des Wochenblick an das ÖVP-geführte Innenministerium mit der Aufforderung zur Stellungnahme zu beiden Sachverhalten bleibt auch nach einer Woche unbeantwortet. Dass Karl Nehammer und sein Ressort bei Reizthemen nicht besonders auskunftsfreudig sind, zeigte sich übrigens bereits bei seinen Weigerungen, mehrere parlamentarische Anfragen zum politischen Islam in Österreich im gebotenen Umfang zu beantworten.
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Gilt bald die Scharia? Weitere Sonderrechte für Moslems
Weil Ärzte in Vorarlberg das tote Baby obduzierten, konnte es nicht in der Türkei nach islamischen Riten beerdigt werden. Die Mutter zog vor Gericht. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gab ihr nun Recht und die Republik Österreich muss 48.000 Euro zahlen. Aber auch in anderen Bereichen schreitet die „Rücksichtnahme“ auf islamische Befindlichkeiten voran.
- Die Republik Österreich wurde vom EGMR verurteilt 48.000 Euro an eine moslemische Mutter zu zahlen
- Ärzte hatten ihr verstorbenes Kind obduziert, weshalb eine religiöse Bestattung nicht möglich war
- Scharia kommt auch vor Gerichten immer stärker zur Anwendung
- Kinderehe und Vielweiberei trotz rechtlichen Verbots staatlich anerkannt?
Der Fall liegt bereits einige Jahre zurück. In einem Vorarlberger Krankenhaus war ein Bub wenige Tage nach der Geburt an einer Fehlbildung verstorben. Ohne Einwilligung der Mutter hatten die Ärzte eine Obduktion durchgeführt. Die Eltern hatten dies erst bei der Beerdigung in der Türkei bemerkt. Da durch den Eingriff der Körper des Kindes zerstört worden war, konnten die nach dem Islam vorgeschriebenen rituellen Waschungen nicht durchgeführt werden, weshalb das Kind nicht religiös bestattet werden konnte.
Deshalb hatte die Mutter gegen die „pietätlose Verstümmelung“ geklagt und vor dem Landgericht Feldkirch Recht bekommen. Später wies das Oberlandesgericht Innsbruck die Klage der Mutter jedoch ab und folgte der Argumentation der Ärzte, dass eine Obduktion auch gegen den Willen der Mutter möglich ist, wenn ein guter Grund dafür vorläge. Es folgte damit der Argumentation der Ärzte, die erklärten, dass die Fehlbildung des Kindes, das Prune-Belly-Syndrom, noch nicht ausreichend erforscht sei und damit die Obduktion im öffentlichen und wissenschaftlichen Interesse gewesen sei. Zudem argumentierten sie, dass der Zustand der Leiche bei der Beerdigung in der Türkei auf mangelnde Kühlung zurückzuführen sei.
Religionsausübung gegen Wissenschaft?
Ende 2015 bestätigte schließlich der OGH die Entscheidung des OLG (5 Ob 26/15g). Die Obduktion sei „für die Entwicklung der Medizin und er Qualitätssicherung ärztlichen Handelns im Interesse der Gesundheit“ erfolgt und damit sei eine Beschränkung der Religionsausübung gerechtfertigt. Nun entschied schließlich der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR), dass die Republik Österreich die religiösen Gefühle der muslimischen Mutter verletzt habe und sprach ihr 10.000 Euro zu. Auch für die Kosten in Höhe von 37.800 Euro muss die Republik aufkommen. Für den EGMR wurde durch die Obduktion das Recht auf Privat- und Familienleben (Artikel 8) und Religionsfreiheit (Artikel 9) verletzt. Denn die Behörden hätten den Willen der Mutter berücksichtigen müssen.
Scharia am Vormarsch
Dieses Urteil ist nicht das erste Zugeständnis an den Islam. So kam der EGMR bereits 2018 bei einem Erbschaftsstreit in Griechenland zu der Erkenntnis, dass die Anwendung der Scharia gegen den Willen des Erblassers nicht Rechtens sei. In besagtem Fall war die Frau als Alleinerbin eingesetzt worden. Schwestern des Verstorbenen klagten, da ihnen nach Scharia ebenfalls ein Erbteil zufallen würde. Das EGMR sah in diesem Fall in der Anwendung der Scharia eine Diskrimierung der Alleinerbin.
Im Umkehrschluss würde dies jedoch bedeuten, dass ansonsten auch in Europa die Anwendung der Scharia durch den EGMR genehmigt ist, sobald die betreffenden Parteien zustimmen? Dabei spielen die europäischen Gerichte in den Parallelgesellschaften zunehmend keine Rolle mehr. Streitigkeiten und Eheangelegenheiten werden nicht nur in Deutschland von islamischen Rechtskundigen erledigt. Auch das 2017 in Deutschland beschlossene Gesetz gegen die Kinderehe entpuppt sich als zahnlos, da es bei den Betroffenen nicht ankommt und die Ehen fernab der Justiz und Standesämter in Moscheen oder im Ausland geschlossen werden.
Vielweiberei und Kinderehe
Für Empörung sorgte 2018 auch ein Beitrag von Spiegel-TV über den Besuch bei einer syrischen Flüchtlingsfamilie. Auf Youtube ist er auch zu finden.
Darin sieht man, wie ein 32-jähriger syrischer Flüchtling mit seinen zwei Frauen und mehreren Kindern auf Steuerzahlerkosten lebt. Eine der Frauen wurde bereits als Minderjährige mit dem Mann als Zweitfrau verheiratet und im Zuge der Familienzusammenführung nach Deutschland geholt. Ambitionen Deutsch zu lernen oder zu arbeiten hat das analphabetische Familienoberhaupt nicht. Vielmehr träumt er von seiner Dritt- und Viertfrau und bis zu 20 Kindern.
Scharia an Gerichten
Dabei ist im Zuge des internationalen Privatrechts die Scharia schon lange in den Gerichten angekommen. Etwa bei Erbschaftsfällen im Ausland oder bei Unfällen etc. So etwa, als der Schalker Fußball-Profi Amine Harit in seiner Heimat Marokko durch einen Autounfall einen 21-Jährigen tötete. Er musste schließlich 10.000 Euro Blutgeld an die Familie des getöteten zahlen. Der Islamwissenschafter Jörn Thielmann erklärte damals in der „Welt“, dass die Scharia jeden Tag von deutschen Richtern berücksichtigt würde. Das Blutgeld sei daher mit dem deutschen Schadensersatzrecht vergleichbar. Und auch bei im Ausland nach islamischem Recht geschlossenen Ehen müsse bei einer möglichen Scheidung in Deutschland vor einem deutschen Gericht eben jenes Recht auch berücksichtigt werden. Nun kommt offenbar ein weiterer Punkt, dank es EGMR hinzu, in dem sich Europa dem islamischen Gebräuchen unterordnet.
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Der tödliche Kurs von Bennu

von Hans Hofmann-Reinecke
Wenn demnächst der Planet durchgeimpft ist und das Virus besiegt; wenn die Welt dem deutschen Vorbild gefolgt ist, und alle „karbonfrei“ leben; wenn wir also alle Sorgen los sind, was bleibt uns dann noch? Ich hätte da einen Vorschlag; er trägt den Namen „Bennu“.
Der kleine Prinz
Bennu ist diese vogelhafte Gestalt aus der ägyptischen Mythologie; ein Halbgott, der sich selbst erschaffen hat und der über Zerstörung und Wiedergeburt waltet. Und er ist Namensgeber für einen Asteroiden, der bald für uns von Bedeutung sein könnte.
Asteroiden kennen wir ja als winzige und wohnliche Himmelskörper, zu denen Antoine de Saint-Exupérie damals den kleinen Prinzen geschickt hat. Aber Vorsicht, diese possierlichen Gestirne haben auch ihre finstere Seite! Fragen Sie mal einen Dinosaurier, der vor gerade mal 66 Mio. Jahren dabei war, als so ein Asteroid im mexikanischen Dorf Chicxulub einschlug und einen 200 km großen Krater hinterließ.
Gefangene der Sonne
Es ist also angebracht, dass wir uns diesen Geschöpfen des Himmels sachlich und respektvoll nähern. Asteroiden sind, so wie die Planeten, Gefangene der Schwerkraft der Sonne. Sie reisen auf mehr oder weniger kreisförmigen Bahnen um das Zentralgestirn und gehorchen dabei den selben „Keplerschen“ Gesetzen wie ihre großen Brüder, insbesondere was Abstand von der Sonne und die Umlaufszeit anbelangt. Warum sind sie dann nicht auch Planeten? Weil sie ganz klein sind und weil es viel zu viele davon gibt, sodass es nicht genügend griechische Götter gäbe, um sie alle zu benennen.
Der erwähnte Bennu ist etwa so weit von der Sonne weg, wie die Erde, wenn er auch nicht auf einer so runden Bahn unterwegs ist, wie wir es sind. Er läuft auf einer Ellipse und braucht 436 Tage für eine Runde. Seine Form gleicht einem verbeulten Fußball von 500 m Durchmesser, er „wiegt“ 78 Mio. Tonnen und ist mit durchschnittlich 100.000 km/h unterwegs. So einem Monster will man nicht in die Quere kommen und es stellt sich die bange Frage: werden sich unsere Bahnen jemals kreuzen?
Darauf haben die Astronomen eine Antwort gefunden: ja, das ist möglich, und zwar könnte es mit einer Chance von 1 : 2700 zu einer Kollision kommen. Beim Risikomanagement muss man nun die Wahrscheinlichkeit des befürchteten Unheils mit seiner Tragweite wichten, und letztere ist gewaltig. Ein Zusammenstoß mit Planet Erde würde die zerstörerische Gewalt von Tausenden Atombomben freisetzen. Soll man sich dieser Gefahr tatenlos aussetzen? Soll man reagieren? Kann man das überhaupt?
Häuptling der Insel
Stellen Sie sich vor, Sie wären Häuptling einer Insel im Südpazifik, und seit Wochen treibt da ein riesiges Schiff führerlos am Horizont vor sich hin. Beobachtungen haben ergeben, dass es sich der Insel nähert, und es besteht die Gefahr, dass es stranden und der Insel lebensbedrohlichen Schaden zufügen könnte. Sie wollen ein Unglück unbedingt abwenden.
Alles was Ihnen an Technologie zur Verfügung steht sind Ruderboote, die mit kraftvollen Katapulten ausgerüstet sind, um 10kg Steine über beachtliche Distanz zu schleudern. Ihre Idee ist nun, diese Boote, voll beladen mit Munition, weit hinaus zum Horizont zu schicken und das bedrohliche Schiff von der Seite zu bombardieren, um dadurch seiner Bewegung hoffentlich eine Querkomponente zu geben, die ausreicht, damit das Schiff an der Insel vorbei treibt.
Natürlich ist die Masse der Steine hoffnungslos gering im Vergleich zu den Hunderttausenden von Tonnen des Frachters, aber wenn man ihn nur früh genug von seiner Bahn ablenkt, dann genügt schon eine winziger Winkel, um ihn vom Kollisionskurs abzubringen.
Der Plan gelingt! Das riesige Schiff, treibt schließlich auf der vorgesehenen Seite an Ihrer Insel vorbei, und erst da wird den Bewohnern das gigantische Ausmaß der Gefahr vor Augen geführt. Während Sie als Retter der Insel, seiner Bevölkerung und der noch ungeborenen Generationen gefeiert werden, stellen Sie die tüchtigen Seeleute in den Vordergrund, die Ruderer und Kanoniere. Denen gebühre der Dank. Das Schiff dümpelt jetzt in sicherer Entfernung vorbei, aber noch einige Tage ist an der Bordwand ein verwitterter Namenszug zu erkennen.
Mit einem Fernglas können Sie „Bennu“ entziffern. Und insgeheim halten Sie es für möglich, dass dieses Schiff auch ohne Ihr Eingreifen die Insel verschont hätte.
Die Häuptlinge der Erde
Nun, die Insel ist unsere Erde, das Schiff ist der Asteroid, aber wer ist der Häuptling? China hat sich des Problems angenommen, und das dortige National Space Science Center hat berechnet, dass 23 Stück der „Long March 5“ Rakete den Job machen könnten. Sie sollen seitlich auf Bennu einschlagen, um ihn von seinem tödlichen Kurs abzulenken. Die Einhüllende der möglichen Flugbahnen wird die Erde dann um mindestens 9000 km verfehlen.
Jede der Raketen hat beim Start 900 Tonnen, von denen aber nur noch ein Bruchteil übrig ist, wenn sie auf dem Asteroiden einschlägt – und der hat immerhin 78 Millionen Tonnen. Dennoch soll eine kleine Ablenkung, wenn sie früh genug gemacht wird, den gewünschten Effekt erzielen. Wird das gelingen?
Und da kommt wieder der ägyptische Halbgott Bennu ins Spiel, denn er ist Herr über Zerstörung und Wiedergeburt. Er wird es sein, der den Asteroiden seines Namens an unserem Heimatplaneten vorbei lenkt, oder eben nicht. Im letzteren Fall würden wir dann als Tyrannosaurus Rex 2.0 in die Paläontologie eingehen.
Wann werden wir die Antwort haben? Nach den chinesischen Berechnungen soll es in gut 150 Jahren mit Spuk vorbei sein, oder aber mit dem irdischen Leben. Bis dahin müssen wir die Daumen halten.
Dieser Artikel erschien zuerst im Blog des Autors Think-Again. Sein Bestseller „Grün und Dumm“ ist bei Amazon erhältlich.
Die globale Schifffahrtskrise weit schlimmer als gedacht – die Lockdowns haben weitaus gravierendere langfristige Auswirkungen, als den meisten bewusst ist
Von F. William Engdahl: Er ist strategischer Risikoberater und Dozent, er hat einen Abschluss in Politik von der Princeton University und ist ein Bestseller-Autor über Öl und Geopolitik, exklusiv für das Online-Magazin „New Eastern Outlook“
In den letzten Jahrzehnten hat sich der Welthandel über den Seeweg fast exponentiell ausgeweitet, da die Auslagerung der Produktion von US-amerikanischen und europäischen Unternehmen im Zuge der wirtschaftlichen Globalisierung stark zugenommen hat. Das Ergebnis war, dass Asien, vor allem China, zur wichtigsten Produktionsquelle für alles vom iPhone bis zu Antibiotika und allem, was dazwischen liegt, geworden ist. Die Gründung der Welthandelsorganisation (WTO), die neue Regeln für den Handel aufstellen soll, war eine wichtige Triebkraft. Sie hat auch die globalen Lieferketten für die Auslieferung von Waren fragiler gemacht als je zuvor in der Geschichte. Der Anstieg der Kosten für die Verschiffung von Seecontainern zeigt die wachsende Krise. Verschärft wird die wachsende Krise durch den enormen Arbeitskräftemangel aufgrund der globalen COVID-Maßnahmen.
Ursprünge der Krise
Laut der in Deutschland ansässigen Forschungsabteilung von Statista werden etwa 80 Prozent aller Güter weltweit auf dem Seeweg transportiert, darunter Öl, Kohle und Getreide. Davon macht der globale Seecontainerhandel wertmäßig etwa 60 Prozent des gesamten Seehandels aus, was einem Wert von rund 14 Billionen US-Dollar im Jahr 2019 entspricht. Diese Seeschifffahrt ist auf Gedeih und Verderb zur Schlagader der Weltwirtschaft geworden.
Dies ist eine direkte Folge der Gründung der WTO in den 1990er Jahren mit neuen Regeln, die die Auslagerung der Produktion in Länder begünstigten, in denen die Produktion weitaus billiger war, d.h. solange der Seetransport billig war. Nachdem China 2001 Mitglied der WTO wurde, war es der größte Nutznießer der neuen Regeln und innerhalb eines Jahrzehnts wurde China als „Werkstatt der Welt“ bezeichnet. Ganze Industrien wie Elektronik, Pharmazeutika, Textilien, Chemikalien sowie Kunststoffe wurden zur Fabrikmontage nach China mit den damals weltweit niedrigsten Löhnen verlagert. Das funktionierte, weil die Kosten für den Transport in die westlichen Märkte vergleichsweise niedrig waren.
Als die Wirtschaftsleistung Chinas wuchs, wurde China zu einem weltweiten Versandriesen, der seine Waren billig an Orte wie Long Beach oder Los Angeles, Kalifornien in den USA oder Rotterdam in Europa verschiffte. Der Einzelhandelsriese Walmart war Ziel für einen riesigen Anteil der China-Waren, denn bis zu 80 % seiner Produkte stammen aus China. Dies ist kein kleines Bier, wie man in Texas sagt. Walmart ist mit einem Jahresumsatz von 549 Milliarden Dollar das umsatzstärkste Unternehmen der Welt. Als Ergebnis dieser Globalisierung verfügt China heute über 8 der 17 größten Häfen der Welt, was das Versandvolumen angeht, um seine Exporte abzuwickeln.
Die Expansion des chinesischen Seeverkehrs bildet zusammen mit der von Japan und Südkorea den größten Teil des weltweiten Seecontainer-Verkehrs. Dieser lebenswichtige Wirtschaftsfluss steht nun unter einem noch nie dagewesenen Stress, der schon bald katastrophale weltwirtschaftliche Folgen für die Warenlieferketten der Welt haben könnte.
Als das von der WHO als neuartiges Coronavirus bezeichnete Virus, das erstmals in Wuhan auftrat, im März 2020 zur globalen Pandemie erklärt wurde, waren die Auswirkungen auf den Welthandel unmittelbar und enorm, da die Länder ihre Volkswirtschaften abriegelten, was in Friedenszeiten beispiellos ist. Bestellungen für Produkte aus China und anderen asiatischen Produzenten wurden von westlichen Käufern eingefroren. Containerschiffe wurden im Jahr 2020 überall gestrichen. Als dann die Regierungen der USA und der EU Billionen von Dollar in Form von beispiellosen Konjunkturprogrammen freigaben, explodierte die Nachfrage nach Containern aus Asien in den Westen im Vergleich zum Angebot, da die Menschen begannen, die Konjunkturprogramme zu nutzen, insbesondere in den USA, um online zu kaufen, was größtenteils „made in China“ war.
Das hatte einen ernsthaften störenden Einfluss auf das, was einst ein kleiner Kostenfaktor war – die Containerschifffahrt auf dem Meer. Moderne Containerhäfen, insbesondere die in China, sind hochmoderne, computergesteuerte Betriebe, die täglich Tausende von Containern über automatisierte Kräne verladen. In den Zielhäfen wie Long Beach oder Hamburg werden die Container dann auf LKWs oder Züge umgeladen und in die Zielstädte gebracht, bevor sie für den Rücktransport in den Hafen zurückgebracht werden. Genau diese komplizierte Lieferkette ist nun in der Krise.
Im Jahr 2019, vor der Pandemiekrise, kostete die Verschiffung eines 40 Fuß langen Containers von China nach Europa auf dem Seeweg zwischen 800 und 2500 USD. Für den Großteil der Produkte wie Textilien, Pharmazeutika oder Smartphones waren Seecontainer für den Asien-Europa-Handel trotz der Möglichkeiten der Schiene eindeutig die beste und kostengünstigste Option. Für den Asien-Nordamerika-Handel war er fast die einzige Option, da Luft eine kostspielige Alternative war. Heute, da der Flugverkehr um 50 % reduziert wurde, sind Containerschiffe praktisch die einzige Option für den Langstreckenverkehr.
Jetzt sind die Hafen-zu-Hafen-Spotraten, zum Beispiel von Shanghai, Chinas größtem Containerhafen, nach Los Angeles, laut Drewry Supply Chain Advisors von etwa 1500 $ pro 40-Fuß-Container kurz vor der WHO-Pandemie Anfang 2020 auf 4000 $ im September 2020 und auf 9631 $ in der Woche zum 8. Juli 2021 explodiert. Das ist ein Anstieg von über 600 % gegenüber Anfang 2020, also vor der Pandemie. Und das ist nur eine Ursache für die globale Inflation, die wir jetzt ausbrechen sehen.
Dies ist nicht das Schlimmste. Laut Drewry „haben wir Berichte über 15’000 $ von China zur Westküste gehört und sind uns bewusst, dass die Spediteure zusätzliche Prämien verlangen, um die Verladung einer späten Buchung vor normalen FAK [Freight All Kinds]-Ratenladungen zu priorisieren.“ Von 1500 Dollar auf 15’000 Dollar in zwei Jahren ist ein Anstieg um das Zehnfache. Und die Raten von Shanghai nach Rotterdam sind ebenfalls in die Höhe geschnellt, von unter 2000 $ Anfang 2020 auf über 12’000 $ im Juli, also um 600 %.
Um ein Produkt zu nennen, bei dem es zu Beginn der Pandemie zu Panikkäufen kam: China ist mit 11 % des globalen Angebots Weltmarktführer beim Export von Toilettenpapier. Ein Anstieg der Seefrachtkosten um 600 % macht es unausweichlich, dass der Preis für etwas so Alltägliches wie Toilettenpapier deutlich steigen oder an wichtigen Orten der Welt knapp werden wird. Wenn ein solcher Druck auf die gesamte Produktpalette ausgeübt wird, werden die Seefrachtraten zu einem bedeutenden Treiber der allgemeinen Inflation.
Engpass bei Containern
Anfang 2020, als Nationen auf der ganzen Welt wegen der Angst vor dem Coronavirus in eine beispiellose Panikstarre verfielen, kam die globale Schifffahrt zum Erliegen. Überall wurden Fabriken geschlossen. Später im Jahr 2020 wurden die Ströme langsam wieder aufgenommen, als China sich öffnete. Als im späteren Verlauf des Jahres 2020 klar wurde, dass die verschiedenen riesigen staatlichen Konjunkturprogramme die Nachfrage nach asiatischen Gütern ankurbeln würden, insbesondere die Nachfrage über E-Commerce-Plattformen wie Amazon, entwickelte sich eine dramatische Verknappung der verfügbaren Container. Allein in den USA wurden seit Anfang 2020 insgesamt 9 Billionen Dollar an fiskalischen und monetären Stimuli freigesetzt. Das ist weltgeschichtlich.
Die Welthandelsströme können mit dem Blutkreislauf des menschlichen Körpers verglichen werden. Wenn es zu Engpässen bei der Überlastung von Häfen kommt, oder sagen wir bei der Blockade des Suezkanals, dann ist das für das menschliche Kreislaufsystem ähnlich wie ein Blutgerinnsel. Die Blockade des riesigen Containerschiffs Ever Given der taiwanesischen Evergreen Co. im Suezkanal im März 2021 legte den Schiffsverkehr auf einer der wichtigsten Wasserstraßen der Welt zwischen China und Europa für fast eine Woche lahm und führte zu Engpässen bei Containerlieferungen, die bis heute nicht vollständig behoben sind. Dann sorgten in China neue Tests für Covid im großen Containerhafen Yantian – Teil des weltweit viertgrößten Containerhafens Shenzhen – für weitere große Störungen im Schiffsverkehr, was die Ratenerhöhungen weiter verschärfte. Diese Unterbrechungen werden wahrscheinlich weiter anhalten.
Als sich die Sperrungen im April 2020 weltweit ausbreiteten, waren plötzlich Millionen von Containern in verschiedenen Häfen gestrandet und konnten nicht mehr nach China zurückkehren. Leere Boxen wurden an Orten zurückgelassen, wo sie nicht gebraucht wurden, und eine Neupositionierung war nicht geplant. Die massiven Arbeitsunterbrechungen durch die Pandemie-Sperrungen in den gesamten USA im Jahr 2020 und bis ins Jahr 2021 hinein betrafen nicht nur die Häfen, sondern auch die Container-Frachtdepots im ganzen Land sowie die Binnentransportlinien. Es gab keine Möglichkeit, die Container zurück nach China zu bringen, als China begann, die Industrie wieder anzufahren. Darüber hinaus verschärfte sich das Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage nach leeren Containern, als die Reedereien „Leerfahrten“ einführten oder Hafenanläufe ausließen, da leere Boxen zurückblieben und nicht zu den chinesischen Häfen zurückgebracht werden konnten. Es entstanden globale „Transportklumpen“.
Das dänische Beratungsunternehmen Sea-Intelligence schätzt, dass bis zu 60 % des heutigen Ungleichgewichts bei Containern in Asien auf Nordamerika zurückzuführen sind, wobei der größte Teil auf fehlende Investitionen in Kalifornien und anderen Häfen der Westküste zurückzuführen ist, die die größten Probleme mit der Überlastung der Häfen haben.
Ein japanisches Beratungsunternehmen schätzt, dass die Produktivität der Terminals in Nordamerika den asiatischen Pendants um bis zu 50 % hinterherhinkt, was zum Teil auf die geringeren Arbeitszeiten und den Widerstand der Gewerkschaften gegen eine weitere Automatisierung zurückzuführen ist, die den Gewerkschaften Arbeitsplätze wegnehmen würde. Die Aussage, dass die US-Regulierungsbehörde, die Federal Maritime Commission, die Frage der Verfügbarkeit von Ausrüstung als Teil einer weitreichenden Untersuchung des Lieferketten-Chaos, das die Häfen, Einzelhändler und Exporteure des Landes in den letzten acht Monaten heimgesucht hat, „untersucht“, ist kaum beruhigend. Die Engpassprobleme in den US-Containerhäfen sind seit mindestens 2015 chronisch und ernst. Die Aufgabe der Schifffahrtskommission ist es, genau solche Engpässe zu überwachen, bevor sie problematisch werden. Das tun sie aber offensichtlich nicht.
Als sich die Nachfrage nach Produkten aus China Ende 2020 erholte, wirkte sich das alles auf die Containerraten aus. Erschwerend zu den Containerengpässen kamen die weltweiten Sperrungen hinzu, die riesige Mengen des Welthandels einfroren. Auch der Bau von benötigten neuen Containern wird durch die Verknappung von Stahl und Holz sowie von Arbeitskräften stark eingeschränkt, was auf die Pandemiemaßnahmen zurückzuführen ist.
Die überwältigende weltweite Abhängigkeit von Warenlieferungen aus China hat sich in den letzten Jahren durch die Abriegelungen zu einer eklatanten Achillesferse der Weltwirtschaft entwickelt. Eine solche globale Verflechtung war kein Faktor in der Weltdepression der 1930er Jahre, im Gegensatz zum Wirtschaftsmythos über den Smoot-Hawley Tariff Act als Hauptursache. Damals waren es die internationalen Schuldenstrukturen, die auf New Yorker Banken zentriert waren.
Krise der Arbeitskräfte auf See
Verschärfend zur Krise bei der Verfügbarkeit von Containern und den Engpässen in den wichtigsten Häfen der Welt kommt eine wachsende Krise bei den Arbeitskräften in der Seefahrt hinzu. Die meisten nichtoffiziellen Seeleute für die Containerschifffahrt werden aus Asien rekrutiert. Nach Angaben der Internationalen Schifffahrtskammer sind die Philippinen der größte Lieferant von Ratings (qualifizierten Seeleuten), gefolgt von China, Indonesien, der Russischen Föderation und der Ukraine. Die weltweiten Corona-Sperren und zuletzt der Alarm über die so genannte indische oder „Delta“-Corona-Variante haben trotz fehlender Daten über ihre Tödlichkeit zu einer wachsenden Katastrophe in der Situation der Schiffsarbeit geführt. Schon vor der Ausrufung der Corona-Pandemie im Jahr 2020 war das Angebot an Schiffsarbeitskräften sehr knapp. Dieses Arbeitskräfteproblem wirkt sich auch auf die Schiffsfrachtraten aus.
Im Juli waren schätzungsweise 9 % oder 100’000 Seeleute auf Container- und anderen Schiffen über ihre gesetzlich festgelegte Zeit hinaus auf Schiffen gestrandet, da Länder von China bis zu den USA ihnen aufgrund von Corona-Beschränkungen verbieten, an Land zu gehen. Das bedeutet, dass Besatzungswechsel nicht stattfinden und die auf See gestrandeten Crews unter wachsendem psychischen und physischen Stress stehen, was sogar zu Selbstmorden führt. Hinzu kommen schätzungsweise 100’000 oder mehr Seeleute, die aufgrund der Pandemie-Sperren in verschiedenen Ländern an Land gestrandet sind und nicht arbeiten können. Die maximal zulässige Vertragsdauer beträgt 11 Monate, wie in einer UN-Seefahrtskonvention festgelegt. Normalerweise rotieren monatlich etwa 50’000 Seeleute an und von Bord. Jetzt ist es ein Bruchteil davon. Nach Angaben der Gewerkschaft International Transport Federation kommen bis zu 25 % weniger Seeleute auf die Schiffe als vor der Pandemie. Der Generalsekretär der Gewerkschaft erklärte: „Wir haben gewarnt, dass die globalen Marken auf den Moment vorbereitet sein müssen, in dem einige dieser müden und erschöpften Menschen endlich einknicken.“
An Land hielten die Pandemie-Sperrungen vor allem in Kalifornien Tausende von Arbeitern von den großen US-amerikanischen Häfen in Los Angeles und Long Beach fern, so dass es nicht möglich war, den sehr großen Rückstau an Containern abzubauen, bevor weitere ankamen – ein bisschen wie die Plage des Zauberlehrlings. In Nordamerika herrscht derzeit ein Ungleichgewicht von 60 %; das bedeutet, dass von 100 ankommenden Containern nur 40 exportiert werden. Sechzig von 100 Containern stauen sich weiter an.
Drewry schätzt, dass diese negativen Faktoren in den nächsten Jahren auch zu einem jahrzehntelangen Mangel an Offizieren im Verhältnis zur Besatzung in der Welthandelsflotte führen werden. All dies unterstreicht, wie extrem fragil und brüchig das Liefersystem der globalisierten Weltlieferketten heute ist. Die globalen COVID-Lockdowns haben weitaus gravierendere langfristige Auswirkungen, als den meisten bewusst ist. Die Weltwirtschaft ist ein dynamisches, hochkomplex vernetztes Netz, das sich nicht wie ein Lichtschalter aus- und einschalten lässt.
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Die alljährliche Luft- und Raumfahrtmesse MAKS begann ihre Ausgabe 2021 auf dem Flughafen Schukowski außerhalb von Moskau – nicht mit einem Knall, sondern mit mehreren Explosionen.
MAKS – deren Name ein Akronym für die russische Abkürzung Mezhdunarodnyj aviatsionno-kosmiches ist, wörtlich internationale Luft- und Raumfahrtausstellung – ist berühmt für die Präsentation der neuesten Hits in der Luft- und Raumfahrt- und Verteidigungstechnologie von großen russischen und ausländischen Unternehmen.
Den Ländern des Islams wird nicht entgangen sein, dass die Begrüßungsrede von Präsident Wladimir Putin genau auf das Eid al-Adha fiel – und der Präsident ließ es sich nicht nehmen, in einer Anspielung auf die ethnische Integration zu erwähnen, dass 20 % der Mitarbeiter der russischen Luftfahrtindustrie Muslime sind.
Der unbestrittene Star der MAKS 2021 war „Checkmate“, das vom Militäranalysten Oleg Panteleev kurz und bündig als ein einmotoriges, leichtes taktisches 5G-Kampfflugzeug beschrieben wurde – und das vor der offiziellen Präsentation mit einem aalglatten Werbespot im Hollywood-Stil angeteasert wurde, der auf globale Kunden (VAE, Indien, Vietnam, Argentinien) zugeschnitten war.
Der künstliche Intelligenz-freundliche Bordcomputer von Checkmate. Foto: ScreenshotCheckmate wird im Globalen Süden bereits als der neue Inbegriff tödlicher Schönheit gefeiert – wie das fliegerische Äquivalent eines Paars Louboutin-Pumps. Wahrscheinlich wird sie unter der weniger sexy Bezeichnung Su-75 bekannt sein: Schließlich gehört Checkmate zur Sukhoi-Familie.
Der CEO von Rostecs United Aircraft Corporation (UAC), Yuri Slyusar, sagt, dass die Produktion von Checkmate im Jahr 2026 beginnen wird, nach einer Reihe von komplexen Tests.
Hier ist die vollständige Video Präsentation von Rostec (auf Russisch), in der wir erfahren, dass Checkmate „in seiner Topversion bis zu fünf Luft-Luft-Raketen verschiedener Reichweiten tragen kann“, einschließlich des gesamten Spektrums von 5G-Raketen.
Das bedeutet, dass Checkmate alle Waffen tragen kann, die auch der Su-57-Jetjäger – ein weiterer Star des MAKS 2021 – einsetzt. Slyusar erklärte, dass das Design von Checkmate auf der Su-57 basiert.
Die Sukhoi Su-57 – die auf der MAKS einen Ausstellungsflug absolvierte – ist ein Mehrzweckkampfflugzeug der fünften Generation, das für den Einsatz gegen alle Arten von Luft-, Boden- und Seezielen konzipiert wurde.
Die Su-57 verfügt über eine Tarnkappentechnologie, bei der eine Vielzahl von Verbundwerkstoffen zum Einsatz kommt, erreicht eine Überschallgeschwindigkeit und ist mit einem sehr leistungsfähigen Bordcomputer – der als „elektronischer zweiter Pilot“ bezeichnet wird – und einem über den gesamten Rumpf verteilten Radarsystem ausgestattet.
Das Waffenexportunternehmen Rosoboronexport hat über seinen CEO Alexander Mikheyev mitgeteilt, dass bereits fünf Nationen am Kauf der Su-57 interessiert sind.
Ein genauer Blick auf die SU-57 während eines Ausstellungsfluges auf der MAKS 2019. Bild: Sergei Bobylev / TASSKeine Hangarkönigin
Doch der erste Tag auf der MAKS stand ganz im Zeichen von Schachmatt. Militäranalyst Andrei Martyanov brachte es in seinem unnachahmlichen Stil auf den Punkt: „Diese Checkmate oder, wenn Sie so wollen, Su-75 ist keine Hangarkönigin und ist für den Kampf konzipiert, und letztendlich ist sie eine Su-57 Lite und eine Plattform (ich betone es – Plattform), die sehr viele andere Varianten dieses Flugzeugs hervorbringt. Vergessen Sie auch nicht, dass die Su-57 auch für den Export angeboten werden wird.“
Checkmate, so Chefkonstrukteur Mikhail Strelets, hat im Wesentlichen ein einziges Triebwerk mit einem abgelenkten Schubvektor, geht lange Zeit in den Überschallbereich und hat einen verkürzten Start und eine verkürzte Landung im Vergleich zur Su-57. Der Westen wird sich unwohl fühlen, wenn es zu weiteren Vergleichen zwischen der Effizienz von Checkmate und der der nicht gerade brillanten F-35 kommt.
Einige der wichtigsten Eigenschaften der Checkmate sind laut UAC: Fliegen in großer Höhe und bei jedem Wetter; Modularität; vereinfachte Wartung und Bedienung; Unterstützung nach dem Verkauf; „gute Transportfähigkeit“ (Reichweite und Ausdauer); „KI-Unterstützung für Kampfeinsätze“; „niedrige Flugstundenkosten und große Nutzlast“; und, am wichtigsten für internationale Kunden, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Ach ja: es wird auch eine unbemannte „Variante“ geben. UAC arbeitet bereits daran.
SU-57-Ausstellungsflug auf der MAKS 2021. Foto: HandoutParallel zu MAKS führten die Russen auch einen weiteren Test des Raketensystems S-500 „Prometheus“ durch, das praktisch konkurrenzlos ist, was das Abfangen des gesamten Spektrums aktueller – und auch zukünftiger – Luft- und Weltraumangriffe in höchster Höhe und Geschwindigkeit angeht.
Seit Jahren schreibt Martyanov in seinen Büchern und Artikeln detailliert über den gesamten Prozess.
Quantum Bird, ein Top-Physiker vom CERN in Genf, sagt mir, dass „mit der Inbetriebnahme von Prometheus, die NATO das Worst-Case-Szenario gegenüber Russland bekommt: NATO-Angriffsraketen werden abgefangen, noch bevor sie ihr Territorium verlassen, wobei Russlands Vergeltungsschlag vor oder zusammen mit den Abfangjägern eintrifft. Prometheus kann auch mit unbequemen Spionagesatelliten in niedriger Umlaufbahn umgehen, die die NATO gerne über Russland fliegen lässt.“
Einen Tag vor dem Start von MAKS testete Russland auch die Hyperschallrakete Tsirkon, die von der Fregatte Admiral der Flotte der Sowjetunion Gorshkov im Weißen Meer mit Mach 7 gegen ein 350 km entferntes Bodenziel an der Küste der Barentssee abgefeuert wurde. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, die Rakete habe „ein Volltreffer“ erzielt. Tsirkon Hyperschall-Raketen werden russische U-Boote und Kriegsschiffe ausrüsten.
Der 3M22 Tsirkon/3M22 Zircon (NATO-Berichtsname: SS-N-33) ist ein scramjet-getriebener, manövrierfähiger Hyperschall-Marschflugkörper, der von Russland entwickelt wird. Kredit: Handout.Martyanov erklärt prägnant das „Geheimnis“ – das kein Geheimnis ist – all dieser technologischen Fortschritte: „Es ist wie das Melken einer produktiven Kuh – wenn man eine tolle, gesunde Kuh hat, kümmert man sich einfach um sie und melkt sie. So ist es auch hier, aber man muss die richtigen strategischen Entscheidungen treffen, die alle Trends berücksichtigen. So kommt man zu S-500, Zircon, Su-57 und diesem neuen Modell. Chinesische Flugzeuge werden in den ehemaligen sowjetischen Märkten nicht mit der Su-75 konkurrieren können, und die F-35 ist auf internationaler Ebene kein Konkurrent für sie. In gewissem Sinne ist es ein Schachmatt.“
Für die Bewohner von Amerikas Thinktankland, die bereits wegen Su-35, S-400 Raketensystemen und lautlosen U-Booten den Schlaf verloren haben, bringt die Zukunft zusätzliche Schlaflosigkeit wegen Hyperschallraketen, der S-500 Prometheus und einer Reihe von Frühwarnsystemen und Radaren.
Russland gibt für seine Militärindustrie etwa 12 Cent für jeden Dollar aus, den die USA ausgeben. Das praktische Ergebnis ist, dass der Beltway durchweg besser geplant, entworfen und bewaffnet ist als die USA.
Der Beitrag Schachmatt-Kämpfer bringt Russland in Führung erschien zuerst auf uncut-news.ch.
Bevölkerung verzweifelt: Regierungspolitiker blockieren freiwillige Helfer im Flutgebiet
Bevölkerung verzweifelt: Regierungspolitiker blockieren freiwillige Helfer im Flutgebiet
Ziel der Bundesregierung, allen voran Kanzlerin Angela Merkel ist es, in den Hochwassergebieten größtmögliches Leid anzurichten. Anders lassen sich die Berichte von Einwohnern und Helfern nicht interpretieren. In der Region Ahrweiler spielen sich gerade unglaubliche Szenen ab. Man mag es kaum glauben, aber mehr als eine Woche nach dem verheerenden Hochwasser, wurden immer noch […]
Flutkatastrophe: Volk vs. Establishment – Die einen helfen, die anderen spalten
Hunderte ließen ihr Leben, Tausende stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben der Katastrophenschutz und der Staat versagt. Plötzlich rückt das Volk zusammen und packt an. Wie lange hält die Solidarität?
Ein Beitrag von EinProzent
- In der Krise rückt das Volk zusammen, während Altparteien und Mainstreammedien Symbolpolitik betreiben und das Leid der Betroffenen instrumentalisieren. Wann erkennt das Volk seine Macht?
- Am Ende werden wieder diejenigen die Wahlen gewinnen, die seit Jahrzehnten daran arbeiten, Deutschland im Namen von Globalisierung und Fortschritt abzuschaffen.
Deutschland rückt zusammen
Egal ob in der Migrations-, der sozialen Frage oder in Sachen Impfung – geht es nach Mainstreammedien und Polit-Establishment ist die Realität ganz einfach: Auf der einen Seite stehen die „Guten“, diejenigen also, die die Regierungsposition vertreten. Das sind die „Mutigen“, die, die „Kante zeigen“ und „Farbe bekennen“. Auf der anderen Seite stehen all jene, die sich in der Opposition befinden. Sie sind die „Bösen“, die „Leugner“, „Kritiker“, „Menschenhasser“, die „Verschwörungstheoretiker“ usw. usf.
Wer die Politik der Altparteien offen kritisiert, sich gegen unverhältnismäßige Corona-Maßnahmen, Beschränkung der Grundrechte, die Zerstörung der deutschen Identität, die Zersetzung der natürlichen Geschlechter und der Familie wendet, findet sich schnell bei den „Bösen“ wieder. Wer schweigt, entgeht dem, muss aber dafür mit den Folgen seines Schweigens leben. All das ist in Deutschland Alltag.
Doch seit dem 14. Juli 2021 scheint alles anders. Die Flutkatastrophe überrascht tausende Anwohner von Ahr, Erft und anderen Flüssen in der Region. Hunderte verlieren ihr Leben und Tausende blicken nun, da sich das Wasser zurückgezogen hat, auf die Trümmer ihrer Existenz. Das Ausmaß der Schäden lässt sich derzeit kaum beziffern. Doch anstatt in Schockstarre zu verfallen, begannen die Aufräumarbeiten umgehend.
Das Volk packt an!
Im Einsatz sind nicht nur das THW, sondern auch die Bundeswehr. Doch sind es vor allem Freiwillige, die zu Tausenden in das Katastrophengebiet strömen, um den Betroffenen zu helfen. Sie beseitigen die Trümmer, schaufeln verschlammte Keller aus, suchen nach Vermissten, liefern notwendige Geräte und wichtige Lebensmittel. Innerhalb kürzester Zeit kommen Spendensummen in Millionenhöhe zusammen. Das Volk packt an!
Indessen lassen sich die Politiker bei Presseterminen ablichten, machen vor der Kamera betroffene Gesichter, spulen Phrasen ab und kehren anschließend pünkltich zum Feierabend heim. Vorher beschließen sie noch ein „Hilfspaket“ in Höhe von 400 Millionen Euro. Zum Vergleich: 2019 betrugen die asylbedingten Ausgaben im Bundeshaushalt rund 23 Milliarden (!) Euro. Journalisten berichten, filmen und fotografieren die Schäden und liefern eine „Erklärung“ – „der Klimawandel“ – und die „Lösung“: die „Grünen“ und den „Klimaschutz“. Außerdem warnen sie davor, dass die Hilfsaktionen zu „Superspreader-Events“ werden, immerhin ist die „Delta-Variante“ im Lande. Apropos: Die Polizei Rheinland-Pfalz warnt vor „Rechtsextremisten“, die sich als „Kümmer der Lage“ ausgeben. Auch der GEZ-finanzierte Antifaschist Georg Restle stößt via Twitter in dasselbe Horn.

Gegensätzlicher könnten die Reaktionen auf eine solche Katastrophe wohl kaum sein: Das Establishment, das sich an den Trögen der Macht eingerichtet hat, schnuppert in der Eifel ein wenig Landluft, gibt sich großzügig, rümpft heimlich die Nase über den fehlenden Abstand und die Masken und sucht nach neuen Möglichkeiten, das Volk zu spalten. Währenddessen wühlen sich die freiwilligen Helfer an der Seite der Betroffenen durch den nach Fäkalien stinkenden Schlamm und helfen dabei, den Schmerz der Opfer zu lindern.
Wann wird sich das Volk seiner Macht bewusst?
Die Flutkatastrophe zeigte nicht nur einmal mehr die Inkompetenz der Regierenden, sondern auch was möglich ist, wenn das Volk zusammenhält. Während politische und journalistische „Klimaschützer“ die Katastrophe und das Leid der Betroffenen für ihre Propaganda missbrauchen, macht das Volk Nägel mit Köpfen.
Doch wie lange hält dieser Zusammenhalt an? Wann verfallen die Leute, die derzeit Seite an Seite arbeiten und das Land aufbauen, wieder in ihren alten Trott? Wann bekommen die staatsnahen Medien wieder Gehör? Wann beginnt die Spaltung wieder?
Der Ausnahmezustand wird wohl nur wenige Wochen andauern. Danach kehren alle wieder zu den alten Gewohnheiten zurück. Am Ende werden wieder diejenigen davon profitieren, die seit Jahrzehnten daran arbeiten, Deutschland und das deutsche Volk im Namen der Globalisierung und des Fortschritts abzuschaffen. Business as usual.
Lauterbach, der neue Rattenfänger von Hameln?

Irgendwie erinnert dieser Typ an den Rattenfänger von Hameln. Nur, dass Lauterbach die armen Kinder mit seiner Pharmaflöte ins Impfzentrum treiben will.
Karls Flöte aber ist laut und schrill und voller falscher Töne, die den Kindern Angst und Schrecken einjagen sollen:
Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach erwartet aufgrund der Delta-Variante auch mehr schwere Corona-Verläufe bei Kindern. Obwohl es bei Heranwachsenden nur zu wenigen Todesfällen komme, werde es viele schwere Verläufe geben, deren Endergebnis Long-Covid sein könne, sagte Lauterbach den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). Mit Bezug auf Erwachsene sagte der Parlamentarier: „Von allem, was wir bisher wissen, müssen wir davon ausgehen, dass die Delta-Variante sowohl ansteckender als auch tödlicher ist.“
Dies hätten erst vor wenigen Tagen wieder Auswertungen aus Kanada gezeigt. „Die ursprüngliche Hoffnung, dass die Delta-Variante zwar ansteckender sei, aber leichter verlaufe, hat sich leider nicht bestätigt. Auch nicht in den Daten aus England.“
Dies mache ihn „sehr sorgenvoll für den Herbst“.
Ein kleiner Hinweis. Die Delta-Variante ist zum ersten Mal Anfang des Jahres in Deutschland aufgetaucht. Damals waren über 5000 Intensivbetten belegt, jetzt sind es gerade mal etwas mehr als 300, Tendenz weiter fallend.
Wer scheucht diesen Quacksalber aus Hameln? (Mit Material von dts)
Baden-Württemberger Landtag wählt AfD-Kandidaten ins Verfassungsgericht

Mit 37 Ja-Stimmen ist der AfD-Politiker Bert Matthias Gärtner für den baden-württembergischen Verfassungsgerichtshof ins Amt gewählt worden. Bislang ist noch nicht bekannt, ob Angela Merkels bereits gefordert hat, dass die Wahl rückgängig gemacht werden muss.
Insgesamt müssen sechs Posten im Verfassungsgerichtshof von Baden-Württemberg neu besetzt werden. Die vier Kandidaten der Grünen und der CDU-Bewerber waren bereits bestätigt worden. Am Mittwoch wurde nun, im dritten Wahlgang, der Kandidat der AfD-Landtagsfraktion, Bert Matthias Gärtner, für den baden-württembergischen Verfassungsgerichtshof gewählt. Gärtner erhielt 37 Ja-Stimmen. 32 Abgeordnete stimmten mit Nein, 77 enthielten sich. Eine Stimme entfiel auf einen anderen Namen, ein Stimmzettel war ungültig.
Damit sei Gärtner zum stellvertretenden Mitglied ohne Befähigung zum Richteramt gewählt, verkündete Landtagsvizepräsident Wolfgang Reinhart (CDU). Gärtner nahm die Wahl an und wurde vereidigt, berichtet hierzu unter anderem die Stuttgarter Zeitung.
Der Gerichtshof besteht aus neun Richtern – davon drei Berufsrichtern, drei Richtern mit Befähigung zum Richteramt und drei Personen, die diese Befähigung nicht haben. Der Landtag wählt die Mitglieder und ihre jeweiligen Stellvertreter für neun Jahre. Das Gericht entscheidet unter anderem über die Auslegung der Landesverfassung, über Anfechtungen von Wahlprüfungsentscheidungen und Volksabstimmungen und über Streitigkeiten bei Volksbegehren.
Bislang ist noch nicht bekannt, ob Angela Merkels bereits gefordert hat, dass die Wahl rückgängig gemacht werden muss.
Während in einschlägig links-grünen Randalegruppierungen wie Linksjugend [’solid] oder „nein zur afd“ die Empörungswellen ob der Wahl des AfD-Politikers überschwappen, scheinen sich im Welt-Kommentarbereich ein gerütteltes Maß von Demokratie erhalten zu haben:
„Ja, da die AfD nicht verboten ist sondern als Partei der BRD zugelassen, ist diese Wahl so zu betrachten als wenn der Kandidat einer anderen zugelassenen Partei angehören würde. Alles Gute.“
„Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Die Frage ist für wie lange und wann erhebt sich der Entrüstungssturm?“
„Das ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, der Skandal ist aber: Was haben Grüne da verloren?“
„Ich finde das richtig. Die Ausgrenzung muss das letzte Mittel der Wahl sein. Vielleicht werden durch Ausgrenzung viele wertvolle Menschen diskriminiert und zerstört. Höcke ist Beamter. Lehrer. Also, was soll’s? Viele Menschen haben die AfD gewählt, weil sei meinen durch sie besser vertreten zu sein. Und man darf nie vergessen, dass es die Merkel Politik war und ist, die erst die AFD auf den Plan rief.“
„Ich bin gerade nach draußen gegangen um nachzusehen: Der Himmel steht noch!“ (SB)
Liebe in Corona-Zeiten: Dating-Plattform für Ungeimpfte ist da
Der Corona-Wahn hat in so gut wie jeden Lebensbereich der Menschen einen Keil getrieben. Auch in der Liebe greift das politisch verantwortete Apartheitssystem: In der Schweiz gibt es nun eine Dating-Plattform, wo Ungeimpfte ihre ungeimpftes Gegenstück finden können.
Wenn Du „Lieber Händchen halten …statt Abstand halten“ möchtest, dann bist Du bei „impffrei.love“ richtig. Auf der Dating-Plattform können sich Singles kennenlernen, die sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollen. Zum Vereinszweck teilen die Betreiber der Plattform mit:
„Wir beobachten, dass es eine grosse Nachfrage bei den impffreien Menschen gibt, sich untereinander zu verbinden, auszutauschen und in Kontakt zu kommen. Insbesondere für Dating und Partnerschaften besteht hierfür ein sehr großes Bedürfniss. Neben persönlich-individuellen Gründen, stehen oftmals medizinisch-wissenschaftliche Gründe im Vordergrund. Für dieses Bedürfnis stellen wir mit Impffrei:Love eine Lösung bereit. Dadurch fördern wir im Sinne der Vereinsziele, dass wieder echte Begegnungen zwischen bewussten Menschen entstehen können“.
Um die gesetzten Ziele zu realisieren, stellt der Verein nach eine digitale Verbindungs-Plattform zur Verfügung.
Für 100 Franken Mitgliedbeitrag pro Halbjahr gibt es nebst der Chance, einen Menschen zu finden, der in Sache „Corona“ ähnliche Ansichten vertritt, eine Passiv-Mitgliedschaft im Verein Generation Freiheit, der die Plattform betreibt. Profitieren will der Verein mit der Dating-Plattform nicht. Mit den finanziellen Überschüssen will man gemeinnützige Projekte unterstützen. Als Partner ist unter anderem die Schweizer Volksinitiative „Stopp Impfpflicht“ angegeben.
Derzeit sind nach Angaben der Betreiber rund 1000 Personen in der Schweiz, Deutschland und Österreich auf der Plattform registriert. Die Nachfrage scheint vorhanden zu sein. In einer Umfrage der Dating-Plattform Parship vom Mai 2021 gaben laut „CH Media“ 40 Prozent der befragten Singles an, nur Personen zu daten, die bezüglich der Pandemie und Schutzmaßnahmen die gleiche Meinung haben wie sie selbst. Bei den über 50-Jährigen war die Zustimmung zu dieser Frage gar bei 52 Prozent, berichtet hierzu das Magazin Blick.ch.
Zur impffrei-Plattform meldete sich der Schweizer Sozialwissenschaftler Marko Kovic zu Wort. Der Impfjubler – bei Twitter lautet sein Motto: „Versucht über Wichtiges nachzudenken, meist erfolglos“ – vertritt die Meinung, dass eine solche Plattform die Spaltung der Gesellschaft weiter vorantreibe. (SB)
Corona-Politik als Nackenschlag: Staat ließ Promi-Gastronom in die Pleite segeln
Wegen der Corona-Bekämpfungsmaßnahmen ist nun auch der prominente deutsche Starkoch Alfons Schuhbeck Pleite gegangen. Bis zuletzt hatte er auf staatliche Unterstützung gehofft –vergebens.
Aushängeschild der Kochkultur vor dem Ruin
Nachdem „die vollmundig angekündigten Staatshilfen bei mir bis heute ausgeblieben sind“, musste er für seine Betriebe Insolvenz anmelden, klagt der 72-Jährige Bayer, der einer der bekanntesten Köche und Gastronomen in Europas ist und ein deutsches Aushängeschild für die Kochkultur.
Im „Kurhausstüberl“ in Waging hatte seine Karriere einst begonnen. Heute gehören nicht nur dieses Kurhausstüberl zu seinem kleinen Imperium, sondern auch das Restaurant Orlando, die Südtiroler Stuben, ein Partyservice, eine Kochschule sowie ein Gewürz- und ein Teegeschäft.
50 Mitarbeiter stehen auf der Straße
Bis zuletzt hatte er privates Vermögen in seine Unternehmungen gesteckt um sein kleines Reich zu retten, weil er gehofft hatte, das vom Staat vollmundig angekündigte Geld doch noch zu bekommen.
Für sich selbst, meint Schuhbeck zuversichtlich, werde er schon einen Neustart hinbekommen, aber um seine 50 Mitarbeiter tue es ihm leid. Die würden durch seine Insolvenz richtig hart getroffen. Sie hätten mit ihm bis zuletzt um die Rettung der Betriebe gekämpft. Doch es ging nicht mehr!
Wie will er selbst künftig über die Runden kommen? Er wolle künftig auf sein Beratungsgeschäft setzen, sagt Schuhbeck, und auch auf seinen Gewürzhandel, der mit einem Shop auch in Salzburg präsent ist.
Mainstream-Medien suchen ausreden
Dass ein so prominenter Gastronom die Segel streichen muss, blieb auch dem Mainstream nicht verborgen. Dort versucht man nun zu rationalisieren, weshalb Schuhbeck durch den Rost fiel. Der „Stern“ schreibt von einem „tiefen Fall“ des gebürtigen Traunsteiners und führt ins Feld, dass gegen diesen wegen eines möglichen Steuervergehens ermittelt würde. Ermittelt, wohlgemerkt – ein vollstreckbares Urteil gibt es keines…
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