Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Siebenbürgen: 20. Transilvania International Film Festival eröffnet

Das 20. Transilvania International Film Festival (TIFF) findet an siebzehn Veranstaltungsorten statt und zeigt bis zum kommenden Sonntag 165 Filme. Bei der Veranstaltung in Klausenburg (ung. Kolozsvárr, rum. Cluj) war wieder das fröhliche um bohémien-hafte Treiben der Zeit cvor der ERpidemie fühlbafr. Es herrscht zwar noch Masken- und PCR-Testpflicht, doch die Strenge hatte sich gegenüber dem letzten Jahr gelockert und dieses Jahr erinnerte nur noch das Test- und Impfzentrum daran, dass es immer noch eine Epidemie gibt.

Die diesjährige 20. Ausgabe des Filmfestivals, das noch bis zum 1. August läuft, begann traditionell am Freitagabend auf dem Klausenburger Hauptplatz vor der Kathedrale; neben Klausenburg sind noch 19 weitere Gemeinden daran beteiligt. Der Eröffnungsfilm wurde in ganz Siebenbürgen gezeigt.

Die Eröffnungsgala, bei der die Plätze bereits knapp wurden, bot mehrere Highlights: Das Amadeus-Orchestra aus Bukarest spielte Pop-Klassik und die italienischen Corona Events zeigten spektakuläre Stunts. Bei der diesjährigen Ausgabe des Filmfestivals werden 165 Filme von Autoren aus mehr als 40 Ländern gezeigt, darunter Indien, die Vereinigten Staaten und Spanien.

Aus ungarischer Sicht ist der Mittwoch der vielversprechendste Tag mit der Vorführung des neuesten Films des mit dem TIFF Lifetime Achievement Award ausgezeichneten Regisseurs István Szabó, „Schlussbericht“. Zum bunten ungarischen Line-up gehört auch ein Lilli Horváths „Vorbereiten auf eine unbestimmte Zeit zusammen“, aber auch der erste Spielfilm von Cecília Felméri aus Klausenburg, „Spiral“.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei 2022 PLUSZ, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


Die Selbstzerstörung des Westens

Von Daniele Scalea

 

„L’autodistruzione dell’Occidente. Dall’umanesimo cristiano alla dittatura del relativismo“ („Die Selbstzerstörung des Westens. Vom christlichen Humanismus zur Diktatur des Relativismus“) ist das neueste Buch von Eugenio Capozzi, Professor für Zeitgeschichte an der Universität „Suor Orsola Benincasa“ in Neapel und wissenschaftlicher Berater des Centro Studi Machiavelli. Mit diesem Buch bestätigt Capozzi seinen Status als einer der besten Historiker von Ideen, insbesondere derjenigen, die heute am meisten in Mode und einflussreich sind (sein „Politicamente corretto. Storia di un’ideologia“ war ebenfalls denkwürdig). Er durchforstet die Geschichte des Westens aus einer moralischen und spirituellen Perspektive heraus auf der Suche nach seiner Stärke und den Gründen für seinen aktuellen Niedergang.

Nach Capozzis Meinung ist die historische Überlegenheit des Westens dem Humanismus zu verdanken, der in einem weiten Sinne zu verstehen ist als jene Auffassung vom Menschen (die aus der Verflechtung von griechisch-römischer Philosophie, christlicher Religion und keltisch-germanischem „Libertarismus“ entstanden ist) als einem Wesen, das nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurde, im Zentrum eines rational geordneten Universums steht und frei über sein eigenes Schicksal bestimmen kann. Dieser westliche Humanismus, dem wir einen Großteil des Fortschritts und der Demokratie verdanken, hat in der Geschichte jedoch nicht nur Konkurrenz durch einen Anti-Humanismus, sondern auch durch einen noch heimtückischeren Über-Humanismus bekommen.

Der Antihumanismus ist zum Beispiel in Luther und seiner Sicht des Menschen als völlig abhängig von der göttlichen Gnade verkörpert; er umfasst aber auch die Hobbes’sche Theorie, die die Politik auf eine Delegation von Rechten und Macht vom Individuum an den Staat reduziert, um die bloße biologische Subsistenz zu erhalten. In der protestantischen negativen Anthropologie lauert der Keim der Vergöttlichung der Politik, die entweder dazu führen kann, absoluten Gehorsam gegenüber dem Souverän zu predigen (wie Luther es tut) oder eine separate Gemeinschaft zu schaffen, die den Einzelnen streng kontrolliert (wie Calvin es tut).

Der Übermenschentum hat seine Wurzeln, so Capozzi, im christlichen Gnostizismus, als Bestreben, den Menschen vom Ebenbild zum Gleichen Gottes zu erheben. Der Glaube an die Vernunft kann zu einem Fortschrittsglauben führen, der über die Grenzen der Natur hinausgeht. Die vom Calvinismus induzierte, aber auch teilweise von der Gegenreformation rezipierte perfektionistische Spannung im gesellschaftlichen Leben schuf jene kathartische Erwartung, die in die Revolutionen des 18. Jahrhunderts und seither in die ständige Erwartung der westlichen Intelligenzia auf eine abrupte Palingenese überschwappen sollte.

In der Zeit der modernen Revolutionen ist die Dichotomie zwischen Humanismus und Anti-Humanismus bzw. Super-Humanismus immer noch zu finden. Die amerikanische Revolution wies dem Staat die Aufgabe zu, die individuelle Privatsphäre zu schützen; die französische Revolution hingegen wies dem Staat die Aufgabe zu, subjektive Rechte und Bestrebungen zu verwirklichen. Eine staatszentrierte Vision, die zu Eugenik und der heutigen Biopolitik führt, vereint durch die Idee, dass die Regierung die psycho-physische Gesundheit der Gesellschaft verbessern sollte. Es ist außerdem typisch für die gnostisch-superhumanistische Vision, erklärt Capozzi, die Gesellschaft drastisch in eine erleuchtete Elite von Hypermenschen und eine blinde Masse zu unterteilen, die der ersteren treu folgen muss.

Zu den interessantesten Seiten des Buches gehören diejenigen, die die Entstehung und Entwicklung jenes Gefühls des Selbsthasses, der Selbstauflösung des Westens, schildern, das dem Buch seinen Titel gibt. Die radikale Selbstkritik des Westens – in Capozzis Rekonstruktion – hat sich seit den 1930er Jahren ausgebreitet, ermöglicht durch die Korrosion des Humanismus im vorigen Jahrhundert. Im neuen relativistischen Geist wird das Andere in Opposition zu den traditionellen Modellen von Vernunft und Ethik mythologisiert. Der Übergang des Antiwestlichen vom intellektuellen Zirkel zur Massenkultur vollzog sich hingegen in der Generation der Babyboomer: Aufgewachsen im Wohlstand, aber auch in einem Wertevakuum, entwickelten sie ein latentes Schuldgefühl, das sie für die neue Ideologie prädisponierte.

Mit ’68 übernahm die neue Idee, sich von allen Hinterlassenschaften der Vergangenheit zu befreien, um ein völlig freies, unschuldiges und erfülltes Leben zu genießen. Daher der kulturelle Krieg gegen die Familie: Beziehungen sollen nur dem subjektiven Vergnügen dienen, ohne jegliche Verantwortung für andere Individuen. Das Begehren wird zum Leitkriterium des relativistischen Progressivismus, der jedoch – nachdem er den Humanismus und seine universelle Vision des Menschen hinter sich gelassen hat – das Individuum nur insofern als Rechtssubjekt anzuerkennen beginnt, als es mit einer Gruppe oder einem Stamm identifiziert wird. Rechte werden, in der neuen Sprache, alles und nur die Bestrebungen von Gruppen, die als in Kredit mit dem Rest der Gesellschaft dargestellt werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Capozzi ein weiteres unverzichtbares Buch zum Verständnis unserer Zeit vorgelegt hat. Wir müssen in der Tat lernen, genau die Makro-Dynamiken in Aktion zu erkennen, die langfristigen; und mit ihnen den Feind, dem es entgegenzutreten gilt, seine Ambitionen und Strategien. Ansonsten ist das Schicksal das des Boxers, der mit verbundenen Augen gegen einen Gegner kämpft, dessen Augen nicht bedeckt sind. Ein leicht vorhersehbares Schicksal.

Daniele Scalea

Gründer und Vorsirtzender des Centro Studi Machiavelli (Rom), diplomierter Geschichtswissenschafter (Universität Mailand) und Doktor der Politikwissenschaften (Universität Sapienza). Er lehrt „Geschichte und Doktrin des Dschihadismus“ und „Geopolitik des Nahen Ostens“ an der Universität Cusano. Von 2018 bis 2019 war er Sonderberater für Immigration und Terrorismus des Unterstaatssekretärs für Auswärtige Angelegenheiten Guglielmo Picchi. Sein neuestes Buch (geschrieben mit Stefano Graziosi) ist „Trump against all. Amerika (und der Westen) am Scheideweg“.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei CENTRO MACHIAVELLI, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


Wir stehen zusammen – die Unternehmerinitiative im Gespräch | Gunnar Kaiser

Wir stehen zusammen – die Unternehmerinitiative im Gespräch | Gunnar Kaiser

„Wir können keine Lösungsvorschläge anbieten, wenn wir nicht gehört werden, wenn man uns die Grundrechte entzieht und keine Verantwortung mehr zumutet. Wer erdreistet sich zu zu so etwas? Das ist ein Vorgang, der ist ungeheuerlich“, sagt Jörg Beller, Geschäftsführer der Beller & Preuss GmbH. In Form der Initiative „Wir stehen zusammen“ fordern er, Lara Bungardt, Markus Dettendorfer und tausende weitere Unternehmer mehr Eigenverantwortung und Selbstbestimmung, die Reduzierung staatlicher Regulierungen, die sofortige Wiedereröffnung aller Betriebe, sowie die Rückkehr zur persönlichen und unternehmerischen Freiheit.

Gunnar Kaiser spricht mit ihnen im Interview über den Mittelstand – das Rückgrat der Gesellschaft – der als Kollateralschaden der Krise behandelt wird, über unausgeglichene Druckverhältnisse im Land und die Versuche, die Unternehmerinitiative zu diskreditieren. Wir reden über den Verlust der Diskursfähigkeit der Politik, ob nun mit mittelständischen Unternehmen oder mit der Bevölkerung im Allgemeinen. Wenn diese dringend nötige Diskussion nicht stattfindet, so Markus Dettendorfer, dann „wird die Politik die Gesellschaft und die Wirtschaft verlieren“.

Mehr erfahren über die Initiative des regionalen Mittelstands „Wir stehen zusammen„.

  • Lara Bungardt ist führende Angestellte der SLT GmbH, zuständig für Groß- und Einzelhandel im textilen Bereich und besser bekannt unter die Modelabel LIEBLINGSSTÜCK mit Firmensitz in Rosenheim.
  • Markus Dettendorfer ist Maschinenbauunternehmer und Existenzgründer aus Rosenheim und betreibt als Gesellschafter und Geschäftsführer den Maschinenbaubetrieb DETTENDORFER GmbH.
  • Jörg Beller ist Geschäftsführer der Reisebüros BELLER & PREUSS in Rosenheim.

Geführt und aufgezeichnet wurde dieses Gespräch am 28 Mai 2021 in Rosenheim.

(Quelle)

Eklatantes Fehlversagen bei Flutkatastrophe! Statement von Dr. Curio zur Innenausschuß-Sondersitzung

Eklatantes Fehlversagen bei Flutkatastrophe! Statement von Dr. Curio zur Innenausschuß-Sondersitzung

Bei der Sondersitzung des Innenausschusses zur Flutkatastrophe haben sich die verantwortlichen Politiker gescheut, ein Fehlversagen einzugestehen. Ungeachtet dessen, daß laut deutschem Wetterdienst in Mitteleuropa keine Zunahme sommerlicher Niederschlagsereignisse zu verzeichnen sind, schiebt Innenminister Seehofer die Verantwortung beiseite, indem er dem Klimawandel die Schuld gibt, und der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, CDU-Politiker Armin Schuster, sieht die Schuld bei der Bevölkerung, die sich nicht richtig verhalten habe. Eigentlich besteht schon seit 2018 die Pflicht, daß Mobilfunknetzbetreiber öffentliche Warnungen zu drohenden Katastrophen übermitteln – jetzt möchte Armin Schuster immerhin eine Machbarkeitsstudie (!) durchführen, deren Ergebnisse dann sogar genau vor der Bundestagswahl zu erwarten seien. Die Bundesregierung will die Verantwortung nach unten weitergeben und weigert sich, politische Konsequenzen zu ziehen.

(Quelle)

RKI prognostiziert neue Horroszenarien für den Winter

Seit bald eineinhalb Jahren gelten inzwischen Massnahmen, die vorgeben die «Pandemie» zu bekämpfen. Doch Aussicht auf Besserung ist noch lange nicht in Sicht. Zumindest nicht in den Augen des Robert Koch-Instituts (RKI). Die deutsche Bundesbehörde, die dafür zuständig ist, Krankheiten zu erkennen und zu bekämpfen, geht davon aus, dass ab Oktober die Belegung der Intensivbetten und die Hospitalisierungen wieder zunehmen werden.

Bis im Oktober rechnet das RKI noch mit einem langsamen Anstieg, doch dann sei eine «Beschleunigung des Anstiegs» anzunehmen. Dies schreibt die Bundesbehörde in ihrem vor wenigen Tagen publizierten Papier «Vorbereitung auf den Herbst/Winter 2021/22». Der Peak folgt laut den Prognosen des RKI im Januar oder Februar 2022.

Drei Modelle

Interessant: Die Bundesbehörde hat drei Modelle entwickelt, wie sich die Auslastung der Intensivbetten abzeichnen könnte. Dabei geht das RKI von der Annahme aus: Je höher die Impfquote unter den Erwachsenen, desto tiefer die Auslastung. Bei einer Impfquote von 75 Prozent rechnet das RKI im Januar mit über 2000 Personen auf der Intensivstation, bei einer Impfquote von 95 Prozent mit einer Auslastung von weniger als 1000 Personen. Beim Nicht-Einhalten der Hygienemassnahmen geht das RKI von über 6000 Menschen aus, welche behandelt werden müssten.

In den Augen des RKI sei die «Impfkampagne» entscheidend für den weiteren Verlauf der «Pandemie». «Daher sollte in allen Bereichen und Bevölkerungsgruppen eine möglichst hohe Impfquote angestrebt werden», schreibt das RKI. Bereits jetzt plädiert die Bundesbehörde dafür, in Regionen mit «erhöhten Ausbruchsgeschehen» sogenannte «Schwerpunktimpfungen» durchzuführen. Impfkampagnen sollten entsprechend administrativ und logistisch vorbereitet werden. Insbesondere für ältere Menschen empfiehlt das RKI «Boosterimpfungen», weil gegenwärtig noch nicht bekannt sei, wie lange der «Impfschutz» anhalte.

Auf die Wichtigkeit der Auffrischungsimpfungen verweist das RKI auch im Zusammenhang mit der «Grundimmunität». Diese sei im Herbst/Winter 2021/2022 noch nicht erreicht, weil die erwartete Impfquote von circa 70-80% unter den Erwachsenen hierzu noch nicht ausreichen würde.

Weiterhin Angst-Kommunikation

Wenig überraschend: Die Bundesbehörde setzt weiterhin auf Angst. Im Report heisst es unter dem Stichwort Kommunikation: «Die Bevölkerung sollte frühzeitig darüber informiert werden, dass es im Winter wieder zu einer starken Belastung des Gesundheitswesens und möglicherweise einer regionalen/lokalen Überlastung (…) kommen kann.» Dazu muss man wissen: In Deutschland waren die Intensivstationen insgesamt seit Beginn «Pandemie» nie überlastet (Corona-Transition berichtete).

Weiter mahnt das RKI die Bürger bereits jetzt wieder: «Dass das Verhalten jedes Einzelnen Einfluss auf den Umfang und die Folgen der Infektionen im Herbst und Winter hat.» Vor diesem Hintergrund gibt es laut der Bundesbehörde noch immer nur einen gangbaren Weg: Weitere Massnahmen. «AHA+A+L (…) gelten weiter auch im Herbst und sollten intensiv kommunikativ begleitet werden.» Gemeint sind Abstand, Hygiene, Alltag mit Maske, Corona-Warn-App und Lüften. Und weiter das RKI: «Kontaktpersonen-Nachverfolgung, Isolation und Quarantäne» sind neben der Impfung wichtige Massnahmen.» Bei «steigenden Inzidenzen» sollen laut dem RKI zusätzliche «bevölkerungsbezogene» Massnahmen implementiert werden. Überzeugt ist die Behörde auch nach wie vor vom «grossen Nutzen» der Massnahmen.

Die Bundesbehörde plädiert dafür, dass die Menschen ab dem kommenden Herbst noch immer ihre Kontakte möglichst reduzieren. «Um nicht notwendige berufliche Kontakte zu reduzieren, sollten dort, wo es möglich ist, digitale Werkzeuge weiterhin genutzt bzw. ausgebaut werden, um einen kontinuierlichen Betrieb zu gewährleisten», heisst es weiter in dem Bericht. Für Veranstaltungen empfiehlt das RKI die «Beschränkung von Teilnehmerzahlen».

Auch schreibt das RKI:

«Aufgrund des fortgesetzten globalen Geschehens und der sehr heterogenen internationalen Situation in Bezug auf Impfquoten, empfohlene Schutzmaßnahmen, die Zirkulation besorgniserregender Varianten etc., haben Reisen und die Bedingungen, unter denen sie stattfinden, eine besondere Bedeutung für das Infektionsgeschehen auch in Deutschland. Auf die eintretenden Entwicklungen muss schnell und flexibel reagiert werden. Massnahmenpakete sollten geplant und vorgehalten werden.»

Düstere Prognosen macht die Bundesbehörde auch für die Alten- und Pflegeheime. Trotz der vielbeschworenen «Impfung», die laut der Bundesbehörde so zentral ist, um das Coronavirus in den Griff zu bekommen, schreibt das RKI zur möglichen Situation in den Heimen ab dem Herbst: «Ein denkbares Szenario ist, dass bei hochbetagten Menschen mit zunehmendem zeitlichem Abstand zur Impfung vermehrt Impfdurchbrüche auftreten können, so dass es in Pflegeheimen zu schweren COVID-19 Ausbrüchen kommen kann.» Vor diesem Hintergrund empfiehlt das RKI auch den «Einsatz zusätzlicher individueller Schutzmassnahmen.»

Anstieg wegen Impfdurchbrüchen

Impfdurchbrüche beziehungsweise eine Reduktion der «Impfeffektivität» ist gemäss dem RKI dann auch einer der Gründe, weshalb es im Herbst zu einem erneuten Anstieg an Infektionen kommen könnte. Als weitere Gründe listet die Bundesbehörde unter anderem auf: Eine mögliche Reduktion der Impfeffektivität durch neue Varianten; eine Ausbreitung neuer Varianten mit höherer Übertragbarkeit; erneute Infektionsimporte aus dem Ausland; Kontakterhöhung in Richtung des präpandemischen Niveaus sowie ein Anstieg der Untererfassung von SARS-CoV-2-Fällen wegen des Rückgangs von PCR-Testungen. Zudem warnt das RKI davor, dass parallel zu Corona auch ein Anstieg an Infektionen mit Influenza- sowie dem Humane Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) zu erwarten sei. Dies, weil die «Booster-Infektionen für Influenza und RSV» in den letzten beiden Grippesaisons ausgeblieben seien.

Keinen Anlass zur Freude bieten zudem die Prognosen, welche das RKI für die Schüler und Jugendlichen macht. Die Schulen können sich nach der Bundesbehörde bereits wieder auf kleinere Klassen und regelmässiges Testen einstellen. Den Schulen rät das RKI zudem, die «digitalen Möglichkeiten» auszubauen. Die Rede ist von zwei bis drei Tests pro Woche und «Schutzmassnahmen», die auch weiterhin zum Tragen kommen sollen – darunter auch der Mund-Nasen-Schutz. Zudem ergebe sich die Chance zur Einrichtung eines Schulfachs für Gesundheitserziehung, schreibt das RKI.

Kommentar Corona-Transition

Interessant ist, dass laut dem RKI Infektionen mit Influenzaviren in den letzten beiden Wintern ausgeblieben seien. Weil die Menschen zuletzt lediglich auf das Corona-Virus getestet wurden – ein Virus, dass auch Bestandteil des Influenzavirus ist –, bedeutet das noch nicht, dass sie sich möglicherweise nicht mit Influenzaviren infiziert hatten.

Äusserst fragwürdig sind auch die Annahmen des RKI, die besagen, dass eine hohe Auslastung in den Spitälern nur durch eine sehr hohe Impfquote verhindert werden könne. Inzwischen ist bekannt, dass die meisten Menschen ohnehin bereits eine Immunität gegen das Coronavirus aufgebaut haben (Corona-Transition berichtete, siehe hier und hier). Auch sprechen die gegenwärtigen Daten aus mehreren Ländern eine andere Sprache. Gerade diejenigen Länder mit sehr hohen Impfquoten wie Israel und England hatten zuletzt besonders stark zu kämpfen mit neuen Infektionen (Corona-Transition berichtete, siehe hier und hier und hier). Sowohl in England als auch in Israel traf es Geimpfte sogar häufiger als Ungeimpfte.

Massnahmen bringen keinen Schutz

Ähnliches gilt auch für die Massnahmen, an denen das RKI nach wie vor festhält und die insbesondere die Kinder und Jugendlichen besonders hart treffen: Auch diese dienen nicht dem Schutz der Gesundheit. Ganz im Gegenteil. Gerade deshalb, weil gesunde Menschen in den vergangenen rund eineinhalb Jahren ihre Kontakte auf ein Minimum beschränkten und dadurch weniger in Kontakt kamen mit Viren und Bakterien, ist ihr Immunsystem nicht mehr trainiert und entsprechend anfälliger auf Viren. Das zeigt sich gegenwärtig anhand des aussergewöhnlichen Anstiegs an RSV-Fällen bei Kindern (Corona-Transition berichtete).

Äusserst fragwürdig ist zudem die Empfehlung für Boosterimpfungen. Sogar die US-Seuchenschutzbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) ratet von den Auffrischungsimpfungen ab (Corona-Transition berichtete).

Besonders erschreckend sind die Szenarien des RKI gerade auch vor dem Hintergrund der immensen ökonomischen, psychischen und sozialen Schäden, welche die bisherigen Massnahmen bereits angerichtet haben. Alleine im letzen Jahr hat die Zahl der Hungernden aufgrund der Massnahmen gegen die «Pandemie» um 135 Millionen Menschen zugenommen (Corona-Transition berichtete).

CDC entzieht dem RT-PCR-Test auf Ende Jahr die Zulassung

Mit einer überraschenden Meldung vom 21. Juli erklären die Centers for Disease Control and Prevention (CDC), dass sie die Zulassung für RT-PCR-Tests zur «Diagnose» von SARS-CoV-2 nach dem 31. Dezember 2021 zurückziehen werden. Die Vorankündigung ist als «Laboralarm» gekennzeichnet und richtet sich an klinische Laboratorien und Testzentren in den Vereinigten Staaten. Diese hätten nun genügend Zeit, um von der Arzneimittelbehörde FDA zugelassene Alternativen auszuwählen.

Welche Testverfahren in Zukunft angewendet werden ist noch unklar. Die CDC empfiehlt eine sogenannte «Multiplex-Methode (mPCR)», die den Nachweis und die Differenzierung von SARS-CoV-2 und Influenzaviren erleichtern soll. Doch auch dabei würde es sich wieder nur um ein PCR-Testverfahren handeln, einfach mit zwei verschiedenen Primermischungen (Ein Primer ist eine kurze, einzelsträngige DNA-Sequenz, die bei der Polymerase-Kettenreraktion (PCR) verwendet wird). Labore und Testzentren sollen ihre ausgewählte Methode validieren und verifizieren, bevor sie mit klinischen Tests beginnen, mahnt die CDC.

Michael Northcott, Ethik-Professor an der University of Edinburgh (Schottland) schreibt dazu auf Twitter:

«Die US-amerikanische CDC hat am 21. Juli bestätigt, dass der PCR-Test nicht zwischen SARS & Influenza unterscheiden kann und zieht den Einsatz von PCR-Tests in den USA ab 31. Dezember 2021 zurück. Drosten’s bedeutungsloser Test hat mehr wirtschaftlichen Schaden & Leid verursacht als jedes andere medizinische Gerät in der Geschichte.»

Die RT-PCR-Diagnostik wurde erstmals im Februar 2020 zum «Nachweis» von SARS-CoV-2 eingeführt. Das generieren von «Fällen» mit dem PCR-Test sei von Anfang ein weltweiter Betrug gewesen, schreibt das Online-Wissenschaftsmagazin Natural News. Der PCR-Test kann tatsächlich keine quantitativen Ergebnisse liefern, um eine spezifische Viruslast anzuzeigen. Er ist nicht geeicht und kann nicht unterscheiden, ob ein krankmachendes Virus da ist oder bloss inaktive Bruchstücke davon. Auch mit der von der CDC empfohlenen «mPCR-Methode» würde sich an dieser Tatsache nichts ändern.

Einsatz von mRNA-Präparaten könnte zu Massensterben führen

Das Virus SARS-CoV-2 habe sich viel schneller verbreitet als jedes andere Coronavirus in der Geschichte, schreibt der Evolutionsbiologe und preisgekrönte Wissenschaftsjournalist Dr. JV Chamary in der Onlineausgabe des Wirtschaftsmagazins Forbes. Die Spike-Proteine könnten dafür verantwortlich sein, da sie einen Proteinabschnitt enthielten, der die Funktion eines Prions hat.

Bei Prionenkrankheiten ändert ein normales Protein, das als zelluläres Prion-Protein bezeichnet wird, seine Form (Fehlfaltung) und wird anormal. So wird ein verhängnisvoller biochemischer Prozess ausgelöst, der zur Ablagerung des umgefalteten Proteins im Gehirn führt und in der Folge zur infektiösen Degeneration des Hirngewebes. Bei fortschreitender Erkrankung nimmt das befallene Gehirn eine schwammartig durchlöcherte Struktur mit fadenförmigen, proteinhaltigen Ablagerungen an. Creutzfeldt-Jakob ist eine solche Prionenkrankheit. Nach aktuellen Erkenntnissen besteht eine Wahrscheinlichkeit von 99%, dass diese Variante (heute als nvCJD bekannt, nv = new variant = neue Variante) durch den Verzehr von BSE-verseuchtem Rindfleisch hervorgerufen wird.

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MRI-Scan einer sporadischen CJD. Quelle: Wikipedia

Über den Rinderwahnsinn schreibt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV:

«Die BSE (auch Rinderwahnsinn genannt) hat eine lange Inkubationszeit und endet stets tödlich. Es gibt weder Schutzimpfungen noch Behandlungsmöglichkeiten. Im Verlauf der Krankheit häufen sich in bestimmten Gehirnarealen abnormal verdrehte Prionen an. Sie führen zu einer fortschreitenden Zerstörung der Nervenzellen. Das Nervengewebe nimmt ein schwammartiges (=spongiformes) Aussehen an. Prionen sind Eiweissstoffe, welche in ihrer normalen Gestalt natürlicherweise in jedem Gehirn vorkommen. Durchschnittlich vier bis sechs Jahre nach Ansteckung eines Rindes bricht die BSE aus.»

Prionen seien mit Vampiren vergleichbar, die ihr Aussehen schnell zwischen Mensch und Vampir verändern könnten, schreibt Chamary. Denn eine prionen-ähnliche Domäne (PrD) könne einem Protein die Fähigkeit verleihen, von einer Form (Konformation) in eine andere zu mutieren. «Eines der charakteristischen Merkmale von PrD ist ihre Fähigkeit, sehr schnell zwischen mehreren Konformationen zu wechseln», wird der Biologe Dr. George Tetz von Forbes zitiert.

George Tetz und Victor Tetz zeigten in einer im renommierten Fachmagazin Nature im Jahr 2018 veröffentlichten und bahnbrechenden Arbeit «Prion-Like Domains in Eukaryotic Viruses», dass sich prionen-ähnliche Domänen (PrD) auch in Viren befinden, die Tiere, Menschen und Pflanzen infizieren. Er durchsuchte über zwei Millionen öffentlich zugängliche virale Proteinsequenzen und fand 2679 Prionen-ähnliche Domänen, darunter auch in Coronaviren. Dazu schreibt er: «Manche Viren sind möglicherweise an der fehlerhaften Faltung von Prionen im Menschen beteiligt, da beobachtet wurde, dass das erstmalige Erscheinen von Prionen durch das Vorhandensein eines anderen Proteins gefördert wird, welches Prionen enthält. Zudem wurde gezeigt, dass das menschliche Herpesvirus mit der Entwicklung von Alzheimer assoziiert ist und mehrere epidemiologische Studien zeigten das Vorhandensein von HSV1 Antigenen im Liquor (Hirnwasser, Anm. d. Red.).»

Bindungsstärke zwischen SARS-CoV-2- und neurodegenerativen Proteinen

Als SARS-CoV-2 ausbrach, ging Tetz der Frage nach, ob sich auch im Spikeprotein dieses Virus eine PrD befindet, und er fand tatsächlich eine. Interessant: SARS-CoV-2 war das einzige Betacoronavirus mit dieser Eigenschaft. Dr. George Tetz sagte gegenüber Forbes: «Keine anderen, selbst eng verwandten Betacoronaviren, haben solche Prionen-änliche Domänen in ihren Spike-Proteinen.»

Tetz untersuchte, ob sich möglicherweise im ACE2 Rezeptor, der Andockstelle für menschliche Zellen, auch eine PrD befindet, und fand auch dort eine. Sein Kommentar: «Wir waren wirklich schockiert.» Seines Erachtens ist die 10-20 mal höhere Bindungsfähigkeit von SARS-CoV-2 auf die Umfaltung der beiden Proteine zurückzuführen.

Danish Idrees und Vijay Kumar gingen in ihrer neu bei Science Direct veröffentlichten Studie «SARS-CoV-2 spike protein interactions with amyloidogenic proteins: Potential clues to neurodegeneration» derselben Frage nach, und berechneten die Bindungsstärke zwischen dem SARS-CoV-2 Spike-Protein und den oben erwähnten neurodegenerativen Proteinen. Die Krankheiten werden auch als Amyloidosen bezeichnet, weil die Proteinaggregate früher als «stärkeähnlich» angesehen wurden und sich einfach mit dem Farbstoff Kongorot färben liessen.

Die Bindungsstärken waren allesamt hoch: S1-alpha synuclein: 2.3 x 10-10 M; S1-Prion: 3.9 X 10-10 M, S1-Abeta: 8.5 x 10-10 M; S1-RRM 9.7 x 10-10 M and S1-tau: 3.5 x 10-9 M. Hier gilt, je kleiner die Zahl, desto stärker die Bindung. Die Forscher kommen daher zum Schluss: «Unsere Resultate zeigen stabile Bindungen des S1-Proteins an diese zur Aggregation neigenden Proteine, was die Aggregation im Hirn induzieren und die Neurodegeneration beschleunigen könnte».

S1-Proteine werden mit dem Gen-Präparat erzeugt

An diesem Punkt stellt sich die Frage, ob es eine gute Idee ist, das S1-Protein, das eine Prionen-ähnliche Domäne enthält, via mRNA-«Impfstoff» im menschlichen Körper zu erzeugen. Wie inzwischen bekannt ist, verbleiben nur etwa 25% der injizierten Menge des Impfstoffs im Schultermuskel. Der Rest verteilt sich frei im Körper und gelangt auch ins Hirn (Corona-Transition berichtete) – ebenso die S1-Proteine.

Wenn wir uns vergegenwärtigen, dass der Rinderwahnsinn durch die Verfütterung von kontaminierten, jedoch abgekochten Schlachtabfällen verursacht wurde und die new-variant Creutzfeld-Jakob-Krankheit durch den Genuss eines gegrillten Steaks ausgelöst werden konnte, erscheint es höchst riskant, ein Protein mit einer Prionen-ähnlichen Domäne sozusagen hinter die Abwehrlinien des menschlichen Immunsystems und der Blut-Hirn-Schranke zu befördern.

Angesichts der sehr langen Inkubationszeit der Prionenerkrankungen und der überhasteten Entwicklung der Gen-Präparate wird man allfällige Probleme erst erkennen können, wenn es für mehrere Milliarden Menschen bereits zu spät ist.

Die Stimmung war gemütlich und einladend

Im Mai nahmen mein Mann und ich an einem Vernetzungstreffen in der Umgebung Winterthur teil. Organisiert war es durch Corona-Transition. Eine unglaublich fantasievolle Location irgendwo ausserhalb der Stadt Winterthur. Wir kannten keinen einzigen Menschen, fühlten uns aber am «Zürcher Oberland»-Tisch schnell wohl.

«Gemeinsam» ist das Passwort

Nach kurzer Zeit waren wir in Gespräche versunken. Die Aufgabe, was wir eigentlich gerne im Zürcher Oberland aufbauen wollten, war schnell definiert. Gemeinsam wieder leben. Leben? Plaudern, lachen, diskutieren, sich um sich und andere Menschen kümmern, einander helfen, sich organisieren. Gemeinsam ist das «Passwort» für vieles. Wir Menschen sind keine Einzelgänger. Wir sind eine Gemeinschaft. In der Gemeinschaft schaffen wir Dinge, die wir allein manchmal kaum auf die Reihe bringen.

Ich konnte noch nie mit Lügen leben, wuchs aber so auf. Man lebte mit kleinen Lügen, um keine Schwierigkeiten zu bekommen, sich nicht auseinandersetzen zu müssen, nicht verletzt zu werden und andere nicht zu verletzen. Ich fand das anstrengend. In meiner Primarschulzeit schrieb mir eine tibetische Schulkollegin einen Spruch in mein Poesiealbum:

Eine Lüge ist wie ein Schneeball: je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.

Martin Luther (1483 – 1546), deutscher Theologe und Reformator.

Nun freue ich mich auf diese Gemeinschaft im Zürcher Oberland, die sich gegenseitig wertschätzt, respektiert, ehrlich miteinander ist, um gemeinsam konstruktiv Ziele zu erarbeiten und zu erreichen.

Vor Kurzem lernte ich Iwana kennen, die sich sofort bereit erklärte, tatkräftig mitzumachen. Sie wird die Administration der Lokalgruppe übernehmen und ist auch schon daran, ein erstes Treffen Anfang September zu organisieren, was mich ausserordentlich freut.

Hast Du Lust, mit uns die Samen anzulegen? Wir freuen uns, von Dir zu hören!

Kontaktinfos

Graswurzle Zürich Oberland

Iwana

zuerichoberland@graswurzle.ch

Neu zu Graswurzle dazugestossen

Prisca Würgler fragte mich noch nicht lange her, ob ich Lust hätte, sie im redaktionellen Bereich zu unterstützen. Da ich schon über ein Jahr Toggenburg24, ein Online-Portal, als Redaktorin betreue, konnte ich mir das gut vorstellen.

Ich bin Mutter von zwei erwachsenen Töchtern und einem erwachsenen Sohn. Bis zum Schuleintritt bin ich mehrheitlich in den Niederlanden aufgewachsen, deshalb ist meine zweite Muttersprache niederländisch. 1986 schloss ich die neusprachliche Matura ab, studierte aber nicht. Bis zur Geburt meiner ersten Tochter arbeitete ich als Chefsekretärin, danach gründete ich mit meinem Ex-Mann eine Schreinerei und betreute diese administrativ. Daneben bildete ich mich als Stillberaterin aus und führte drei Jahre eine Stillgruppe. Da die Einnahmen am Anfang bescheiden blieben, liess ich mich bei McDonald’s zur Restaurantleiterin ausbilden und führte zuletzt einen «Instore» mit 70 Teilzeitmitarbeitern. 2016 erschien meine romanhafte Biographie unter meinem Pseudonym. In der Freizeit betreibe ich regelmässig Sport, entspanne mich bei Yin-Yoga und Meditation, lese, schreibe, diskutiere und trinke gerne Kaffee in einem lauschigen Garten einer Kleinstadt. Als Redaktorin habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht.

The past is already gone, the future is not yet here. There’s only one moment for you to live, and that is the present moment.

Buddah

Zukünftig werde ich Graswurzle mit schönen und positiven (Corona-) Geschichten füllen. Dazu brauche ich Euch, die Verantwortlichen der Lokalgruppen. Berichtet mir kurz von Eurem Event mit einem Foto oder auch von einem kommenden Lokalgruppentreffen, das Ihr plant. Ziel ist es, möglichst viele zu ermuntern, an diesen Treffen teilzunehmen. Positive Geschichten werden gerne gelesen, da sie Freude, Mut und Zuversicht geben.

Die Geschichten müssen gar nicht lang sein. Je kürzer sie sind, desto besser werden sie gelesen. Bilder sind wichtig, da das Auge sich zuerst auf das Bild richtet und dann auf den Text. Vielleicht habt Ihr schon Gruppenfotos oder auch Fotos von Euren Events, die schon stattgefunden haben. Nach der Korrektur werden sie auf der Website graswurzle.ch unter der Rubrik Lokalgruppen (jeweils unter Eurer Lokalgruppe) veröffentlicht.

Ich freue mich auf Eure Geschichten, Berichte und geplante Treffen.

Herzliche Grüsse

Patricia Rutz

patricia.rutz@graswurzle.ch

Wettlauf der Corona-Irren: Die Politik geilt sich an der gezielten Diskriminierung Ungeimpfter auf

Wettlauf der Corona-Irren: Die Politik geilt sich an der gezielten Diskriminierung Ungeimpfter auf

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Das große Damoklesschwert der Ungewissheit, welche Schikane die Deutschen in der nächsten als soundsovielte Corona-„Welle“ verklickerten Grippesaison erwarten dürfen, senkt sich bedrohlich über unsere Häupter, und alles deutet darauf hin, dass es anstelle des generellen Lockdowns diesmal die hemmungslose Entrechtung, soziale Ächtung und Diskriminierung der Umgeimpften sein wird. In einem perversen Wettbewerb überbieten sich immer mehr Spitzenpolitiker darin, die Ungleichbehandlung (und damit Erpressung) derjenigen zu fordern, die von ihrer angeblichen „Impffreiheit“ Gebrauch machen.

Den Startschuss hatte Kanzleramtsminister Helge Braun gegeben, der sogar diejenigen, die ohne Impfung ihre Nichtansteckung nachweisen können – entweder durch Genesenenausweis oder aktuellen Negativtest -, vom Alltag und sozialer Teilhabe ausschließen will: Keine Barbesuche, keine Restaurantbesuche, keine Kinobesuche, kein Urlaub mehr, von allfälliger öffentlicher Anprangerung und Stigmatisierung ganz schweigen. Prompt sprang ihm CSU-Södolf in Bayern bei, der ebenfalls empfindliche Beschränkungen für Ungeimpfte verlangt, so wie sein saarländischer Ministerpräsidentenkollege Tobias Hans (CDU). Und selbst der Grüne Winfried Kretzschmann, der im Frühjahr nonchalant den Unternehmen damit drohte, „mal einen richtigen Lockdown“ zu „machen“, findet den Gedanken sexy, dass in Deutschland eine Alltagsapartheid Einzug hält, die sich noch vor zwei Jahren niemand in den kühnsten Träumen auszumalen gewagt hätte.

Gegenstimmen – etwa die von Wolfgang Kubicki (FDP), dass die Pläne von gezielter Diskriminierung Nichtgeimpfter eine „staatliche Zuteilung von Grundrechten nach Wohlverhalten“ gleichkommen, werden geflissentlich, auch medial, zu lästigen Außenseiterstimmen gemacht, von denen, denen aus unsozialem Freiheitsstreben angeblich nichts am Volkswohl läge. Und nun kriechen auch schon wieder reihenweise dienstbare Systemjuristen und Verfassungsrechtler aus ihren Löchern und geben den Regierenden in Bund und Ländern die erwartete Carte Blanche, den Persilschein der angeblichen Vereinbarkeit der Ungleichbehandlung von Geimpften und Ungeimpften mit Recht und Gesetz.

Und mehr noch: Sie behaupten gar, eine solche Ungleichbehandlung könnte sogar geboten sein. Diese Art von Rechtsexperten hat ihren Nutzen (ebenso wie die mit Luxusdinners im Kanzleramt bei Laune gehaltenen, „unabhängigen“ Verfassungsrichter): Zu allen Zeiten, unter allen Fahnen stützen die Erwartungen der Herrschenden und erklären alles für „Rechtens“, was gerade öffentliche Räson ist: ob Nürnberger Gesetze, Staatsterrorismus, Enteignungen und Kollektivierungen oder heute eben – ganz im Sinne des Linksstaats – eine Impfung, die möglicherweise langfristig um ein Vielfaches mehr schadet als nützt. Die Katastrophe nimmt immer erst im Rückblick ihren Lauf, wer sie in der Gegenwart beschwört, braucht ein schnelles Pferd.

Immer schon in der Geschichte Vorboten des Unheils: willfährige Juristen

Der „Testballon“ der in die Diskussion gebrachten Entrechtungen, der – wie die „Welt“ zu bedenken gibt – kaum ohne Wissen und Einverständnis der Kanzlerin, von Braun steigen gelassen wurde, wird nicht über Grund eingeholt und sofort zum Absturz gebracht, sondern steigt mit beeindruckender Geschwindigkeit und erfährt Auftrieb von allen Seiten. Die Deutschen sind wieder mal im Wahn, und nichts hält sie mehr auf. Die so töricht und entsetzlich falsche Grundprämisse, dass Corona eine tödliche Pandemie sei, tödlicher als alles, was zuvor je da war, führt von einem Automatismus zum nächsten.

Ein Staat, der einen rein biologischen Lebensschutz über alles stellt, findet gute Begründungen für jede Einschränkung – und kann auch in deren Name Grundrechte beschneiden: Er könnte aus mindestens ebenso guten oder weitaus stichhaltigeren Gründen wie die, mit denen die Diskriminierung Ungeimpfter legitimiert wird, das Autofahren verbieten, um tausende Verkehrstote zu verhindern. Er könnte Bürger ganz zuhause einsperren oder ans Bett fesseln lassen, weil sie in dem Moment, da sie aufstehen oder das Haus verlassen, verunfallen könnten. Er kann vorschreiben, was gegessen und getrunken werden darf und wann, um Krankheitsrisiken einzudämmen. Er kann Bürger rundum überwachen, um von ihnen ausgehende Gefahren für Dritte zu verhindern. Und er kann Senioren und kleine Kinder isolieren und ihrem Schicksal überlassen, er kann Menschen zwangstherapieren und operieren oder sie chippen. Alles im Namen der „Solidarität“, um asoziales, „volks-“ bzw. gemeinschädliches Verhalten zu unterbinden. Jede Barbarei hat sich so legitimiert, jedes totalitäre Regime hat jede seiner Freiheitsentzugsmaßnahmen stichhaltig mit solchen Notwendigkeiten begründet.

Die Frage ist letztlich, was dann noch das Leben in Freiheit wert ist. Ein Staat, der uns wie Vieh kontrolliert, einpfercht, impft und verhaltenskonditioniert, „sorgt“ zwar für uns und schützt unser Leben. Doch er zerstört alles, was ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Dasein prägt: Freizügigkeit, Freiheiten (die immer mit Risiken für andere verbunden sein werden) – und vor allem den sozialen Frieden. Der gesellschaftliche Riss, den Merkel und ihr feister Schreibtischtäter Braun mit Unterstützung der probaten „Coronazi“-Front in gewohnt völligem Widerspruch zu ihren eigenen vorherigen Versprechungen vertiefen, wird dieses Land in ein Unheil stürzen, für das es seit 76 Jahren kein Beispiel gibt. (DM)

USA: Über 400 Tote durch Schusswaffen in nur einer Woche

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Die Meldung fand ich in der russischen Nachrichtenagentur TASS, die – wie üblich – brav ihre Quelle verlinkt hat. Die Originalmeldung ist vom US-Fernsehsender ABC und ich habe den dazugehörigen Artikel übersetzt. Er zeigt die Verhältnisse in dem Land auf, das uns von Medien und Politik als großes Vorbild präsentiert wird. Aber möchten wir wirklich […]

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