Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Weißrussland verlässt die Östliche Partnerschaft der EU und nähert sich Russland weiter an

Weißrussland verlässt die Östliche Partnerschaft der EU und nähert sich Russland weiter an

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Nachdem eine Ryanair-Maschine in Minsk gelandet ist, wobei der Oppositionelle Roman Protasewitsch und seine Freundin Sofia Sapega verhaftet wurden, hat die EU neue Sanktionen gegen Weißrussland beschlossen. Weißrussland hat nun darauf reagiert und hat seinen Rückzug aus dem EU-Programm der Östlichen Partnerschaft verkündet. Die Reaktionen führender Politiker der EU waren vorhersehbar und zeigen, dass die […]

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Falschaussage zu Kubitschek: ARD-Reschke unterzeichnet Unterlassung

Falschaussage zu Kubitschek: ARD-Reschke unterzeichnet Unterlassung

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Von GÖTZ KUBITSCHEK | Letzte Woche feierte die Journalistin Anja Reschke den 60. Gründungstag der Sendung Panorama, die sie selbst seit 20 Jahren moderiert. Diese Jubiläen waren der Anlaß für ein Interview mit Reschke, in dem sie sich selbst als kritische, unabhängige und gewissenhafte Journalistin darstellte und unter anderem mich als Gegenbild aufbaute. Sie behauptete, […]

Wie Shell in Nigeria seit 50 Jahren die Umwelt verschmutzt und mit allen Tricks Schadensersatz vermeidet

Der Ölkonzern Shell muss Bauern in Nigeria für eine Ölkatastrophe im Jahr 1970 entschädigen. Jedoch zieht das Unternehmen das Verfahren weiter in die Länge, jetzt auch noch durch Missbrauch eines Investoren-Scbiedsgerichts, kritisiert Juan Carlos Boué in diesem Gastbeitrag.

 Juan Carlos Boué.*  Im Mai haben Shell Petroleum und Shell Petroleum Development Co. (SPDC) beim Schiedsgerichtsforum der Weltbank (ICSID) ein Verfahren gegen Nigeria eingeleitet. Auslöser für diese Klage war offenbar die versuchte Vollstreckung im Januar 2021 eines nigerianischen Bundesgerichtsurteils aus dem Jahr 2010.

Dieses hatte SPDC für Schäden haftbar gemacht, die der Gemeinde Ejama-Ebubu im Niger-Flussdelta in den Jahren 2004 und 2005 durch einen Ölaustritt zugefügt worden waren. Bei der Katastrophe in Nigeria waren 2,5 Millionen Fass Öl ausgetreten – das ist in etwa die zehnfache Menge, die beim Schiffsunglück der Exxon Valdes im Jahr 1989 ausgelaufen ist. Der Gemeinde wurde ein Schadenersatz von 45 Millionen Dollar zugesprochen. Die Summe hat sich seitdem jedoch

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Kanada: Demonstranten blockieren Lastwagen auf Verdacht das diese Impfstoffe liefern

Menschen regen sich über Ankündigung auf, dass Reisende aus N.B. sich bei der Ankunft selbst isolieren müssen.

Der Hauptgrenzübergang zwischen Nova Scotia und New Brunswick war für etwa 20 Stunden geschlossen, blockiert von Dutzenden von Demonstranten, die gegen Einschränkungen demonstrierten, die von den meisten Reisenden aus New Brunswick verlangen, sich bei der Ankunft in Nova Scotia selbst zu isolieren.

Unter den Demonstranten waren auch einige, die gegen Impfungen sind. An einem Punkt versuchten einige kurzzeitig, einen Sattelschlepper zu stoppen, von dem sie glaubten, dass er COVID-19-Impfstoff enthielt, der aber laut den RCMP-Beamten vor Ort Blutprodukte enthielt, und der von der Polizei über die Grenze nach Nova Scotia eskortiert wurde.

Der Lastwagen konnte schließlich passieren, ebenso wie einige Krankenschwestern und Ärzte, die versuchten, zur Arbeit im Krankenhaus in Amherst, N.S. zu gelangen.

RCMP brach schließlich die Blockade und verhaftete mindestens zwei Personen kurz nach 8 p.m. AT am Mittwoch.

Die Regierung von Nova Scotia gab am Dienstagnachmittag bekannt, dass die meisten Reisenden aus New Brunswick sich bei der Ankunft weiterhin selbst isolieren müssen. Diese Entscheidung kam weniger als 24 Stunden, bevor Nova Scotia seine Grenzen zu P.E.I. und Neufundland und Labrador ohne Isolierung oder Testanforderungen öffnete.

Nova Scotia verlangt seit Monaten von den meisten Reisenden eine 14-tägige Quarantäne, wenn sie in der Provinz ankommen, nachdem sie online einen Einreiseantrag gestellt haben. Die Reisenden mussten an der Grenze Dokumente vorlegen, die zeigen, dass sie für die Einreise zugelassen wurden.

Personen, die aus New Brunswick einreisen – einschließlich Nova Scotians, die aus dieser Provinz zurückkehren – können aus jedem Grund nach Nova Scotia einreisen, müssen aber je nach ihrem Impfstatus Isolations- und Testanforderungen erfüllen. Es gibt Ausnahmen für Personen, die für wichtige Gesundheitsdienste, Kinderbetreuung oder aus tierärztlichen Gründen reisen.

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Abu Dhabi beginnt mit dem Einsatz von Gesichtserkennungskameras in Einkaufszentren und in Wohngebieten, um „COVID-19“ zu erkennen

Die Behörden in Abu Dhabi haben überall in Einkaufszentren und sogar in Wohngebieten Kameras zur Gesichtserkennung eingesetzt, mit der Begründung, dass sie „COVID-19 erkennen können.“

„Die Technologie erkennt das Virus angeblich durch elektromagnetische Wellen, die sich im Idealfall durch das Vorhandensein der RNA-Partikel im Körper einer infizierten Person verändern“, so ein Bericht von Reclaim the Net.

Die Regierung behauptet, dass eine Studie der Technologie mit 20’000 Teilnehmern einen hohen Grad an Effektivität erreicht hat und eine Genauigkeit von 93,5% bei der Identifizierung von infizierten Personen aufweist.

Laut dem EDE-Forschungsinstitut, das die Technologie entwickelt hat, wird das EDE-Scansystem in Einkaufszentren, im Rahmen von Tests in einigen Wohngebieten sowie an Land- und Lufteinstiegspunkten eingesetzt, um die Vorsichtsmaßnahmen zu verbessern und die Ausbreitung von Covid-19 durch die Einrichtung sicherer Zonen einzudämmen.“

Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Pandemie von den Regierungen ausgenutzt wird, um unter dem Deckmantel, die Ausbreitung des Virus zu stoppen, schnell einen Polizeistaat für die biologische Sicherheit aufzubauen.

Wie wir bereits hervorgehoben haben, hat die Besorgnis über COVID auch dazu beigetragen, einen von einem Schönheitssalon in Dubai angebotenen Service populär zu machen, bei dem winzige Mikrochips unter den Nägeln der Kunden eingesetzt werden, die dazu verwendet werden können, persönliche Daten und Impfungen zu speichern.

Wir haben bereits auf eine Technologie hingewiesen, die jetzt in einigen Flughäfen und Unternehmen eingesetzt wird und die Personen alarmiert, wenn sie sich einer anderen Person bis auf zwei Meter nähern.

Die BBC lässt Mitarbeiter weiterhin Tags tragen, die einen Alarm auslösen, wenn sich zwei Personen zu nahe kommen – trotz Beschwerden, dass die Tags die Privatsphäre verletzen, unsicher sind und Lärm verursachen.

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Hasbara – Israels weltweites Propagandainstrument

Zusammenfassung: Das Herzstück der Hasbara ist die Überzeugung, dass es keine Rolle spielt, was passiert ist, es kommt nur darauf an, welchen Spin die Geschichte in den Medien bekommt. Während der Ereignisse im vergangenen Mai entlarvten die sozialen Medien viele der israelischen Spins und brachten die Hasbara-Experten in die Defensive. Die Hasbara wird von der israelischen Regierung und anderen öffentlichen Institutionen organisiert. Umgesetzt wird sie aber durch Organisationen oder durch einzelne Prominente, die sich den Anschein zivilgesellschaftlicher Vereinigungen geben.

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Trotz fehlenden Ansteckungen und Verabreichung von Impfungen bereitet sich Neuseeland auf eine weitere totale Abriegelung vor

Es ist mehr als 100 Tage her, dass in Neuseeland eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt wurde, aber es ist wieder derselbe Vorgang: Die Regierung bereitet sich darauf vor, eine weiteren Totallockdown zu verhängen. Diesmal ist der Vorwand nicht die Gesundheit, sondern die neue Variante, die „Experten“ „die neue Delta-Variante“ nennen.

Zu diesem Zweck wurde eine höhere Alarmstufe festgelegt, eine Stufe entfernt von der Einkerkerung, weil die „Experten“ befürchten, dass der „Delta-Stamm“ den Inselstaat infiltriert hat. Sie wissen es nicht, sie haben es nicht entdeckt, aber das macht nichts: sie haben Angst.

Die Regierung in Wellington hatte sich mit dem benachbarten Australien auf eine quarantänefreie Reiseblase geeinigt, aber nicht einmal das. Das Land ist eine Mausefalle, aus der man nur herausschwimmen kann.

Die „Experten“ und Propagandamedien alarmieren weiterhin mit einer angeblichen Gefahr, obwohl es keinerlei Pandemie im Land gegeben hat. Aber die neue Variante ist ansteckender, behaupten sie.

Mehr als eine Million Dosen des Impfstoffs von Pfizer wurden nach offiziellen Angaben in Neuseeland verabreicht, jedoch ohne Erfolg. Kein Impfstoff verhindert die Übertragung des Virus und niemand ist in der Lage zu erklären, warum sie die Bevölkerung als Versuchskaninchen für ihre Experimente benutzen.

Die Agentur Bloomberg setzte Neuseeland auf den ersten Platz unter den Ländern, die die Pandemie am besten bewältigt haben, obwohl es ein Reiseziel für chinesische Reisende ist. Mit fünf Millionen Einwohnern hat es in mehr als einem Jahr Pandemie nur 26 Todesfälle, die auf das Coronavirus zurückführen sind. Der letzte ist am 15. Februar gestorben.

Wir erleiden die größte Schande, die die Menschheit seit Jahrhunderten kennt. Es ist etwas, das man sich langsam anschauen sollte.

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Karlsruhe contra Freiheit der Wissenschaft

Karlsruhe contra Freiheit der Wissenschaft

Wenn sie denn könnte würde Justitia in Tränen ausbrechen ob der Art und Weise, wie in D „Recht“ gesprochen wird! Bild: Thomas Max Müller / pixelio.de

Fred F. Mueller

Wenn die „Klimaschützer“ erstmal an der Macht sind, ist es mit ihrem Motto „follow the science“ schnell vorbei. Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zum sogenannten Klimaschutzgesetz vom 24.März 2021 wird sicherlich in die Geschichtsschreibung eingehen. Obwohl das Wort „Klima“ in der aktuellen Fassung des Grundgesetzes nirgendwo vorkommt, werden „Klimaschutz“ und darüber hinaus sogar die „Herstellung der Klimaneutralität“ quasi zu Verfassungszielen erhoben. Nach Ansicht des höchsten deutschen Gerichts rechtfertigt die Einhaltung des „2-Grad-Ziels“ und möglichst sogar des „1,5 -Grad-Ziels“ des Pariser Klimaabkommens sogar erhebliche staatliche Eingriffe in die im Grundgesetz verankerten Freiheitsrechte.

Als erstes Freiheitsrecht haben Gerichtspräsident Stephan Harbarth und seine sieben Richterkollegen in der ersten Kammer schon mit der Urteilsbegründung die Freiheit von Forschung und Lehre ins Visier genommen: Das Bundesverfassungsgericht sieht sich befugt, über naturwissenschaftliche Fragen durch Richterspruch statt wie sonst üblich durch naturwissenschaftlichen Nachweis zu entscheiden. Man könnte dies geradezu als eine Art Rückfall ins Mittelalter ansehen. Auch den religiösen und politischen Machthabern jener Epoche waren Menschen, die auf ihren eigenen Verstand vertrauten, ein Dorn im Auge. Diese unabhängigen Geister wagten es doch glatt, all das anzuzweifeln, was dem Volk von Fürsten und Priestern vorgesetzt wurde. In den jahrhundertelangen Auseinandersetzungen zwischen Naturwissenschaften einerseits und den religiösen sowie weltlichen Eliten andererseits markierte das Urteil der Inquisition gegen Galileo Galilei – einen der wesentlichen Begründer der modernen Naturwissenschaften – in gewisser Weise einen Wendepunkt. Bei diesem Prozess ging es im Grunde darum, ob es einem Untertanen erlaubt sei, die Vorgänge in der Natur durch Experiment und Logik zu klären oder ob die Machthaber – damals die Kirche mithilfe von Inquisitionsgerichten, die auch weltliche Macht bis hin zu Scheiterhaufen und Kerkerhaft ausübten – auch hier das letzte Wort hatten. Nach dem Skandalurteil gegen Galilei verlor die Kirche mehr und mehr an Ansehen. Die Naturwissenschaften konnten sich dagegen in langem, zähen Ringen nach und nach durchsetzen, auch wenn es bei der katholischen Kirche bis 1992 dauerte, bevor Galileo Galilei offiziell rehabilitiert wurde. Weltliche Gerichte hatten sich dagegen schon sehr viel länger davor gehütet, naturwissenschaftliche Fragen juristisch „klären“ zu wollen. In Fächern wie Physik, Chemie oder Mathematik gelten weder Mehrheitsmeinungen noch Gerichtsurteile, sondern ausschließlich Logik, Experiment und Beweisführung.

Bild 1. Das Henry-Gesetz in Aktion: Unter Druck in Sprudelwasser gelöstes CO2 gast beim Einschenken unter Blasenbildung aus (Foto: Autor)

Umso mehr überrascht es, wenn sich in der heutigen Zeit ein weltliches Gericht daranmacht, die Auffassungen von lediglich zwei akademischen Gremien zu quasi verbindlichen Verfassungsgeboten zu erheben. Hierbei handelt es sich zum einen um das IPCC (UN Intergovernmental Panel on Climate Change), das seit Jahren als Weltautorität in Klimafragen dargestellt wird. Zweiter Ideengeber des Karlsruher Urteils ist sodann der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU). Dieses Gremium wurde von der Regierung mit handverlesenen Spezialisten besetzt, die allesamt Professortitel führen. Sie verfügen über Kompetenzen auf zahlreichen Gebieten wie Medizin, Biologie, Abfall und Recycling, Umweltrecht und Umweltforschung sowie Politikwissenschaft. Allerdings weist nur ein einziges Mitglied – ein Physiker und Geograf – die zur Beurteilung von Fragen der Klimawissenschaften erforderliche Ausbildung auf. Stellvertretende Vorsitzende des SRU ist Fr. Prof. Kemfert. Diese telegene und wortgewandte blonde Wirtschaftswissenschaftlerin wird in Presse und Medien gern interviewt beziehungsweise zu Talkshows eingeladen. Zwar wird sie dort als kompetent in Energiefragen dargestellt, doch ist sie de facto eine vehemente Lobbyistin der Solar- und Windenergiebranche. Auch fällt sie gelegentlich durch den Gebrauch von Begriffen aus dem Vokabular einer obskuren neomarxistischen Sekte auf.

Henrys Gesetz höchstrichterlich für unzutreffend erklärt

Naturwissenschaftliches Opfer des Karlsruher Urteils ist das Henry-Gesetz, das kaum jemand kennen dürfte, wenn er auf der Straße danach gefragt würde. Dabei sind seine Auswirkungen allgemein bekannt, denn es wirkt sicht- und hörbar jedesmal, wenn man eine Flasche Sprudelwasser oder eine Dose mit Erfrischungsgetränken öffnet: Unter intensivem Zischen bilden sich im Getränk über einen längeren Zeitraum Gasblasen. Bei diesem Gas handelt es sich um CO2, welches der Abfüller vorher dem Getränk unter hohem Druck zugefügt hatte, wobei es in der Flüssigkeit in Lösung ging. Beim Öffnen sinkt dieser Druck, und das CO2 drängt aus der Flüssigkeit wieder in Form von Gasblasen heraus.

Bild 2. Diese Aussage des Bundesverfassungsgerichts steht nicht im Einklang mit dem Henry-Gesetz

 

Das gleiche Gesetz erklärt auch, warum Fische im Hochsommer ersticken, weil im warmen Wasser zuwenig Sauerstoff enthalten ist, oder warum Taucher schwere Gesundheitsschäden durch Stickstoffblasen im Blut erleiden, wenn sie zu schnell auftauchen.

Bild 3. Henry erkannte, dass an der Grenzfläche zur Luft ein ständiger Gasaustausch stattfindet, so dass sich ein Gleichgewicht zwischen dem „inneren Druck“ des Gases in der Flüssigkeit und seinem Teildruck in der Atmosphäre einstellt (Grafik: Autor)

Das Henry-Gesetz ist nicht schwer zu verstehen: Die Grenzfläche zwischen Wasser und Luft ist für Gasmoleküle gut durchlässig, so dass ständig Moleküle aus der Atmosphäre ins Wasser wandern bzw. umgekehrt aus dem Wasser in die Atmosphäre. Dabei bildet sich nach einiger Zeit ein Gleichgewicht, sobald die Zahl der pro Zeiteinheit in die jeweilige Richtung wandernden Moleküle gleich ist. Man kann sich das Ganze so vorstellen, dass das Gas in der Flüssigkeit unter einem „inneren Druck“ steht, der den Ausgleich mit seinem Druckanteil (Partialdruck) in der Atmosphäre herbeiführt. Würde man den Stickstoffanteil der Atmosphäre plötzlich erhöhen, so würde sich solange zusätzlicher Stickstoff im Wasser lösen, bis das Gleichgewicht wieder hergestellt ist. Dieses Gesetz gilt auch für alle anderen Gase in der Atmosphäre. Berechnen kann man das Ganze recht einfach mithilfe der sogenannten Henry-Konstanten. Darüber hinaus hat auch die Temperatur einen großen Einfluss.

Erkannt und naturwissenschaftlich untersucht wurden diese Zusammenhänge bereits 1802/03 von dem englischen Arzt und Chemiker William Henry (1774 bis 1836). Das nach ihm benannte Henry-Gesetz beschreibt den Einfluss von Drücken und Temperaturen auf die Menge von in Wasser gelösten Gasen. Er hätte es sich wahrscheinlich nie träumen lassen, dass seine Erkenntnisse mehr als 200 Jahre später im fernen Deutschland höchstrichterlich angezweifelt werden könnten. Doch genau das ist in Karlsruhe geschehen.

Bild 4. Auch diese Aussage widerspricht den Erkenntnissen von William Henry

Kernaussagen des Karlsruher Urteils

Entscheidende Aussagen im Karlsruher Urteil sind:

  • Nur kleine Teile der anthropogenen Emissionen werden von den Meeren und der terrestrischen Biosphäre aufgenommen…
  • Der große Rest anthropogener CO2-Emissionen verbleibt aber langfristig in der Atmosphäre, summiert sich, trägt dort zur Erhöhung der CO2-Konzentration bei und entfaltet so Wirkung auf die Temperatur der Erde.
  • Im Gegensatz zu anderen Treibhausgasen verlässt CO2 die Erdatmosphäre in einem für die Menschheit relevanten Zeitraum nicht mehr auf natürliche Weise. Jede weitere in die Erdatmosphäre gelangende und dieser nicht künstlich wieder entnommene (unten Rn. 33) CO2-Menge erhöht also bleibend die CO2-Konzentration und führt entsprechend zu einem weiteren Temperaturanstieg.

Je mehr Wasser, desto mehr Gas kann es aufnehmen

Das Verhältnis der Gesamtmengen des Gases in der Atmosphäre und im Ozean hängt dabei von den Gesamtmengen des Gases im Wasser und in der Atmosphäre ab. Das ist einfach zu verstehen: Erhöht man die Wassermenge, so erhöht sich auch die Menge an Gas, die es bei gleichen Druck- und Temperaturverhältnissen aufnehmen muss, um das Druckgleichgewicht wieder herzustellen. Da unsere Ozeane im Verhältnis zur Atmosphäre riesig sind, enthalten sie um ein Vielfaches mehr an Gasen als die Atmosphäre selbst.

Bild 5. Je mehr Wasser, desto größer die Gasmenge, die in die Ozeane strömen muss, bis das Gleichgewicht wiederhergestellt ist (Grafik: Autor)

Bild 6. Mit seiner Aussage befindet sich das Karlsruher Gericht im Widerspruch nicht nur zum Henry-Gesetz, sondern auch zu Erkenntnissen der NOAA (National Oceanographic and Atmospheric Organisation) der USA

Da bekannt ist, welche Mengen an CO2 in der Atmosphäre bzw. im Meer enthalten sind, kann man bei Annahme konstanter Temperatur- und Luftdruckverhältnisse recht einfach berechnen, welche Anteile einer vom Menschen zusätzlich in die Atmosphäre freigesetzten Menge CO2 in der Atmosphäre verbleiben und wieviel davon im Ozean in Lösung gehen werden. Im Jahr 2008 enthielt die Erdatmosphäre angenähert 3.000 Gigatonnen CO2 (1 Gigatonne = 1 Milliarde Tonnen). Die Menge des in den Meeren gelösten CO2 liegt mit rund 140.000 Gigatonnen um etwa den Faktor 50 darüber. Daraus ergibt sich ein Verhältnis von 98 zu 2. Nach Henry werden somit von jeder zusätzlich in die Atmosphäre eingebrachten Tonne CO2 rund 98 % bzw. 980 kg in den Ozeanen dauerhaft in Lösung gehen. Behauptungen über Klimakatastrophen aufgrund einer „Vermüllung der Atmosphäre durch CO2“ mit der Folge einer „Selbstverbrennung“ sowie darauf fußende Berechnungen von „CO2-Restbudgets“ widersprechen elementaren naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Dies gilt auch für die Urteilsbegründungen deutscher oder niederländischer Gerichte. Die dadurch ermutigten Klima-NGO’s haben schon angekündigt, die „böse“ Industrie in ganz Europa mit einer Klagewelle zu überziehen. Die Klimakids von „Fridays for Future“ werden in voraussichtlich wenigen Jahren in einem Alptraum aufwachen und sich fragen, wie sie da nur hineinrutschen konnten. Wie sagte man dazu früher in China: „Mögest du interessante Zeiten erleben“.

Bild 7. Der Austausch von CO2 zwischen Ozean und Atmosphäre wird von Wissenschaftlern wie z.B. Prof. Andrew Watson ganz anders bewertet als vom Bundesverfassungsgericht, das seiner Interpretation allerdings quasi Verfassungsrang verliehen hat

Quellen

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2021/03/rs20210324_1bvr265618.html

www.gesetze-im-internet.de/gg/BJNR000010949.html

https://ec.europa.eu/clima/policies/international/negotiations/paris_de https://www.un.org/en/global-issues/climate-change

https://www.ipcc.ch/

https://www.umweltrat.de/DE/SRU/Ratsmitglieder/ratsmitglieder_node.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Galileo_Galilei

https://de.wikipedia.org/wiki/Henry-Gesetz

https://www.pmel.noaa.gov/co2/story/Ocean+Carbon+Uptake#:~:text=It%20takes%20about%20one%20year%20to%20equilibrate%20CO,the%20oceans%20due%20to%20biology%20and%20ocean%20circulation

https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid_in_der_Erdatmosph%C3%A4re

https://worldoceanreview.com/en/wor-1/ocean-chemistry/co2-reservoir/

https://phys.org/news/2020-09-ocean-carbon-uptake-widely-underestimated.html

https://uitspraken.rechtspraak.nl/inziendocument?id=ECLI:NL:RBDHA:2021:5339