Kategorie: Nachrichten
Das Ende einer „ganz normalen“ Ehe: Frau „abgeschlachtet“ – Mann berief sich auf Scharia

Baden-Württemberg/Rastatt – Das Landgericht Baden-Baden hat „einen Mann“ wegen Mordes an seiner Ehefrau und dem Messerangriff auf ihren Liebhaber für schuldig befunden und zu einer lebenslangen Haft verurteilt. Obwohl der „Mann“ sich auf die Scharia berief und ihm klar war, dass er für das „Abschlachten“ seiner Frau im Gefängnis landet, wollte das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft nach Feststellung der besonderen Schwere der Schuld nicht folgen.
Nachdem der 37-jährige Syrer im vergangenen September die Wohnungstür seiner in Rastatt lebenden Ehefrau aufgestoßen hatte, tötete er sie mit mehreren Messerstichen. Ebenfalls stach er auf den fliehenden Liebhaber ein. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen noch am selben Tag am Bahnhof Rastatt fest. Nach Angaben der damaligen Ermittler hatte sich das Paar zuvor gestritten. Der Mann soll erst am Abend vor der Tat deshalb eine Anzeige und einen Platzverweis erhalten haben.
Der gläubige Moslem berief sich bei seiner Tat auf die Scharia, die ihm erlaube, seine Frau zu bestrafen. Vor Gericht bekräftigte er, auf seine Tat stolz zu sein. Ihm sei zudem klar gewesen, dass er für die Ermordung seiner Frau ins Gefängnis gehen werde. Das habe er gegenüber seinem Bruder gesagt, berichtet hierzu die Welt.
Trotzdem wollte der Richter in seinem Urteil nicht dem Antrag der Staatsanwaltschaft folgen und die besondere Schwere der Schuld feststellen. Dann wäre für den Korangläubigen eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren so gut wie ausgeschlossen gewesen. Immerhin sah der Vorsitzende Richter „Heimtücke und niedrige Beweggründe“ als gegeben an und sprach von einer „gottlosen Tat“. Der 37-Jährige habe seine Frau regelrecht „abgeschlachtet“.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig (Az.: 1 Ks 300 Js 13270/20). Der Verteidiger des Mannes hatte eine mildere Strafe gefordert und auf Totschlag plädiert. Sein nur als wahnwitzig zu bezeichnende Argumentation: Das Opfer sei weder ahnungslos gewesen, noch war die Tat heimtückisch, weil der Mann seiner Frau ja vorher gedroht habe. Der angeklagte Muslim hatte vor Gericht geschwiegen. (SB)
Carolin Matthie: Dreiste Manipulation vom Spiegel! – „Journalismus“ a la Relotius

Carolin Matthie berichtet über Relotius-Journalismus. Aus aktuellem Anlass eine weitere Eilmeldung!
Quellen:
Spiegel-Artikel
Moscow-Times
ABC News
(Quelle)
Schachmatt dem gesunden Menschenverstand: Weil Weiß immer beginnt, ist jetzt auch Schach rassistisch

Im verzweifelten Bestreben, nach immer neuen Aufhängern für die krude Mär vom „Alltagsrassismus“ zu fahnden, ist nun auch das jahrtausendealte Schachspiel in Verruf geraten. Begründung: Weil dort Weiß stets zuerst zieht, werde Schwarz systematisch benachteiligt – so wollen es woke BLM-Verstrahlte und Phantomdiskriminierte ausfindig gemacht haben, weshalb sie dringend eine Regeländerung verlangen.
Ausgangspunkt der Debatte war der Tweet eines australischen Schachspielers auf Twitter, der diesen angeblichen Regelrassismus anprangerte und damit leidenschaftliche Diskussionen lostrat. Inhaltlich bewegen sich diese auf derselben Ebene wie frühere Übertragungsvorwürfe, Schach sei ein per se kriegerisches bzw. militärisches und destruktives Spiel, das die Zerstörung und finale Niederlage des Gegners forciere.
In Publikationen der Schachszene – wie etwa dem Portal „Chess-international“ – wurde der Vorstoß gebührend „gewürdigt“ und beispielsweise als „an Absurdität nicht mehr zu überbieten“ zurückgewiesen. Die kultur- und traditionszersetzende Cancel-Culture, die nicht und niemandem respektiert und vor nichts Gewachsenem, Überliefertem und Bewährtem haltmacht, greift immer schamloser in unser Leben ein, und ergreift nach dem gesamten Kultur- und Freizeitleben, dem Unterhaltungssektor dem Amateur-und Profisport nun auch Denk- und Geschicklichkeitsspiele.
Irgendwann wird sich bald überhaupt niemand mehr trauen, irgendeine Form künstlerischen Ausdrucks zu wagen, irgendeinem Hobby nachzugehen oder überhaupt noch etwas zu sagen, zu tun oder auch nur das Haus zu verlassen (sofern nicht ohnehin gerade Lockdown ist), aus lauter Angst und Sorge vor Disziplinierung, vor Sanktionen und Anfeindungen, weil er irgendwem damit auf die Füße treten könnte. Denn kulturelle „Unsensibilität“ bemisst sich nicht nach dem, was gemeint war, sondern was darunter verstanden werden kann. (DM)
Will Söder jetzt mit Regenbogen-Binde im Iran vorstellig werden?

München – Dieses unsportlich Geschwätz wird langsam unerträglich. Und bei so viel Haltung – natürlich nur da, wo es nicht weh tut – droht mit Sicherheit bald der Bandscheibenvorfall:
Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat den Beschluss der UEFA bedauert, eine Regenbogen-Beleuchtung der Münchner Arena beim EM-Spiel der deutschen Mannschaft gegen Ungarn zu untersagen. „Schade, dass die Münchner Arena nicht in Regenbogenfarben leuchten darf“, schrieb der CSU-Chef am Dienstag bei Twitter. „Das wäre ein sehr gutes Zeichen für Toleranz und Freiheit gewesen.“
Man müsse sich starkmachen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, fügte Söder hinzu. Die UEFA hatte ihre Entscheidung damit begründet, dass sie „gemäß ihrer Satzung eine politisch und religiös neutrale Organisation“ sei. Angesichts des politischen Kontextes müsse die UEFA den Antrag des Münchner Stadtrats ablehnen.
Denn das Beleuchten des Stadions in Regenbogenfarben sei eine Botschaft, die auf eine Entscheidung des ungarischen nationalen Parlaments abziele, so die UEFA. Dieses hatte erst vor wenigen Tagen ein Gesetz gebilligt, welches nichtheterosexuelle Inhalte in Schulbüchern oder Filmen für Minderjährige verbietet.
Wir wissen nicht, wie es in Söder Schlafzimmer zugeht, geht auch keinem etwas an. Genauso aber sollten auch die Schlafzimmer-Geschichten der Mitbürger Privatangelegenheit bleiben und nicht in ein Fußballstadion getragen werden.
Es sei denn, es geht wirklich darum ein Zeichen zu setzen. Zum Beispiel, wenn Schwule an Baukränen aufgehängt werden.
Und so hoffen wir, das dieser mutige Ministerpräsident demnächst mit Regenbogen-Fahne bei den Mullahs auftaucht. Ansonsten haken wir diese Äußerung mal als feiges Geschwätz ab. (Mit Material von dts)
In Frankreich liegt die Leitung des Impfwesens in den Händen eines Handlangers der Rothschilds
Am 3. Dezember letzten Jahres beauftragte die französische Regierung Alain Fischer mit der Leitung der Impfkampagne. In Frankreich nennen sie ihn „Mr. Vaccines“.
Fischer ist Professor für Immunologie, und wenn Journalisten ihn nach den Menschen fragen, die nach einer Impfung gestorben sind, sagt er, das seien nur „Zwischenfälle“. Auch hat er sich nicht gescheut, den Impfstoff von AstraZeneca gegen alle Widerstände zu verteidigen.
Schon 2016, zur Zeit der Vogelgrippe, rief Manuel Valls auf, „auf die wachsende ‚Rebellion‘ eines Teils der Bevölkerung“ gegen Kinderimpfstoffe zu reagieren.
Die Dienstakte von „Mr. Vaccines“ erwähnt kaum seine andere Facette als Präsident des Verwaltungsrats der Rothschild-Stiftung, in deren Diensten Macron auch stand, bevor er Präsident der Republik wurde.
Wenn er im Fernsehen auftritt, ist es schwer zu sagen, ob der Sprecher der Doktor der Immunologie oder Rothschilds Auftragskiller ist, d.h. ob die Zuschauer Wissenschaft oder eine kommerzielle Werbung hören.
Es ist auch schwer zu sagen, ob Fischer, wie Macron, seine Position aus eigenem Verdienst innehat oder weil seine Paten ihn gefördert haben. Gibt es in Frankreich keine anderen „Experten“, die ihren Status als Lakaien des Finanzkapitals besser verschleiern? Viel Auswahl gab es nicht. Der andere Kandidat für den Posten war Louis Charles Viossat, ein hochrangiger Beamter der Weltbank, Botschafter des „Kampfes gegen AIDS“ und Mitglied des elitären Clubs Le Siècle, von dem wir bereits in einem anderen Beitrag gesprochen haben.
In beiden Fällen geht es nicht um die Frage, ob die beiden Facetten, Kommerz und Gesundheit, miteinander vereinbar sind. Klar ist, dass die Medizin nichts anderes ist als ein Markt wie jeder andere auch. „Wo die einen Tote sehen, sehen die anderen ein Geschäfte“.
Aus der Dienstakte von „Mr. Vaccines“ können wir interessante biografische Daten extrahieren, wie z. B. seine Intervention bei den Präsidentschaftswahlen 2012 innerhalb des Wahlkampfteams von Martine Aubry, d. h. der Sozialistischen Partei.
Vielleicht hilft die Website der Stiftung bei der Klärung der Gründe, warum er für die Position ausgewählt wurde: „Seine Hauptforschung hat sich auf die Gentherapie konzentriert“, und die Impfstoffe, die eingesetzt werden, sind nichts anderes als das. Wie wir bereits in einem anderen Beitrag dargelegt haben, ist die Gentherapie ein weiteres Gesundheitsprogramm des Pentagons.
Im Jahr 1999 führte es sein Gentherapie-Experiment durch, das wie in den USA mit einem Misserfolg endete: Zwei Kinder erkrankten an Leukämie, eines davon starb. Das Experiment musste 2002 und dann noch einmal 2005 abgebrochen werden, weil es bei den kranken Kindern zu Komplikationen kam.
Die „Experten“ wie Fischer bilden eine kleine Clique von Privilegierten, die das Gesundheitssystem der Welt gestalten und brechen. Zum Beispiel hat „Mr. Vaccines“ seit Jahren eine sehr enge Beziehung zu Karine Lacombe, die unter der Leitung von Yves Lévy an der Implementierung des Wuhan-Labors beteiligt war.
Wir wiederholen es noch einmal, falls es jemand noch nicht mitbekommen hat: Das inzwischen berühmte Wuhan-Labor ist nicht nur chinesisch, sondern auch amerikanisch und französisch.
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USA sollten die Tür zur ukrainischen Mitgliedschaft in der NATO schließen
Von Doug Bandow: Er ist ein Senior Fellow am Cato-Institut. Er war früher Sonderberater von Präsident Ronald Reagan und ist Autor mehrerer Bücher, darunter Foreign Follies: America’s New Global Empire.
Letzte Woche nahm Präsident Joe Biden am jüngsten NATO-Gipfel teil, erreichte aber nichts Nennenswertes, außer dass er Amerikas Versprechen bekräftigte, Europa zu verteidigen, auch wenn die Europäer dies nicht selbst tun wollen. Allerdings wies er den Versuch des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky zurück, die Allianz zu zwingen, Kiew aufzunehmen.
Die Aufnahme der Ukraine als abhängiges Verteidigungsbündnis wäre gegen Amerikas Interesse, da sie einen Konflikt mit Russland wahrscheinlicher machen würde. Man stelle sich nur vor, wie Washington auf den sowjetischen Sturz der mexikanischen Regierung und den Vorschlag, das neue Regime in den Warschauer Pakt aufzunehmen, reagiert hätte. Empörung, Hysterie und Raserei würden Washington überwältigen. Es würde wenig Rücksicht auf demokratische und juristische Feinheiten genommen werden, während die Forderung „Tu etwas!“ ein Crescendo erreichte. Anstatt die Möglichkeit einer ukrainischen Mitgliedschaft in der NATO offen zu lassen und damit die Beziehungen zu Moskau zu unterminieren, sollte die Regierung ankündigen, dass sie sich jeder weiteren Ausweitung des transatlantischen Bündnisses widersetzt.
Manche Nationen geraten ohne eigenes Verschulden in eine schlechte Nachbarschaft. Die Ukraine ist eine davon. Jahrhundertelang Teil des Russischen Reiches und der Sowjetunion, erlangte Kiew seine Unabhängigkeit, als die U.S.S.R. 1991 zusammenbrach. Das kurze Leben der Ukraine wurde von einer gesetzlosen, korrupten, inkompetenten und ineffektiven Herrschaft heimgesucht. Aus Verzweiflung wählte das ukrainische Volk vor zwei Jahren einen Komiker, der im Fernsehen den Präsidenten der Ukraine spielte, zum Präsidenten. Die Ergebnisse dieser Wahl waren bestenfalls gemischt.
Die Lage der Ukraine wird durch die Tatsache erschwert, dass sie im Wesentlichen aus zwei Staaten besteht. Nach dem Zusammenbruch des österreichisch-ungarischen Reiches im Ersten Weltkrieg fügte die Ukraine westliche Gebiete mit eher katholischen, weniger slawischen Völkern zu einem Land hinzu, das eher russisch und orthodox geprägt war. Diese Unterschiede sind noch heute im Wahlverhalten sichtbar. Im Jahr 1783 annektierte Russland die Krim vom Osmanischen Reich. Im Jahr 1954 übertrug Moskau die Halbinsel von Russland an die Ukraine, ein interner Schritt, der in der UdSSR wenig praktische Bedeutung hatte; die Verschiebung spiegelte wahrscheinlich die sowjetische Politik wider, da Nikita Chruschtschow die Unterstützung des ukrainischen Parteichefs suchte, um die Macht nach Joseph Stalins Tod zu konsolidieren.
Kiews Position schien unmittelbar nach der Auflösung der Sowjetunion sicher. Die Ukraine übergab 1994 sogar die von Moskau zurückgelassenen Atomwaffen. Doch eine Kombination von Faktoren machte die Putin-Regierung feindselig: die Erweiterung der NATO trotz gegenteiliger Zusicherungen, die Zerstückelung Serbiens, die Versuche, Moskau aus der Balkanpolitik auszuschließen, die farbigen Revolutionen in Georgien und der Ukraine, das Versprechen von 2008, Kiew in die transatlantische Allianz aufzunehmen, Europas Drängen auf wirtschaftliche Dominanz in der Ukraine und der von Washington und Brüssel geförderte Straßenputsch in Kiew 2014.
Als Reaktion auf das, was es als ernsthafte Herausforderung seiner Sicherheitsinteressen wahrnahm, annektierte Russland gewaltsam die Krim und förderte den gewalttätigen Separatismus in der ostukrainischen Region Donbass. Moskaus Handlungen waren ungerechtfertigt und offensichtlich gesetzlos, aber die USA hätten einen von der Sowjetunion unterstützten Sturz der mexikanischen Regierung, gefolgt von einer Neuausrichtung des Handels dieses Landes weg von Amerika und der Mitgliedschaft im Warschauer Pakt, nicht einfach so hingenommen. Außerdem war die Krim historisch gesehen russisch und eine Mehrheit ihrer Bewohner unterstützte sehr wahrscheinlich den Umzug, obwohl das von Moskau durchgeführte Referendum alles andere als fair war.
Russophobiker tun die Beschwerden Moskaus ab. John Herbst vom Atlantic Council spottete zum Beispiel über die Aussicht auf eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine: „Das wird in absehbarer Zeit nicht passieren.“ Dennoch hat das Bündnis mit Begeisterung jedes noch so unwahrscheinliche oder marginale Mitglied aufgenommen, wie etwa Montenegro und Nordmazedonien, beides militärische Zwerge.
Noch wichtiger. Offizielle der USA und der Allianz ermutigen Kiew weiterhin öffentlich. Und ukrainische Politiker haben in den letzten sieben Jahren fast jede wache Stunde damit verbracht, einen NATO-Beitritt zu planen. Zelensky setzte diese Kampagne letzte Woche bösartig fort. Obwohl Herbst sich darüber beschwerte, dass Zelensky dieses Thema nicht auf die Tagesordnung hätte setzen sollen, glaubt er nicht, dass es niemals diskutiert werden sollte. In der Tat war er zuversichtlich, dass Bidens abweisende Antwort „nicht bedeutet, dass die Ukraine niemals der NATO beitreten wird. Aber ich glaube nicht, dass es sehr sinnvoll ist, zu diesem Zeitpunkt darüber zu sprechen.“
Nichts von alledem ist für Moskau beruhigend. Und für Amerika sollte es das auch nicht sein.
Kiews Vorstoß spiegelt die Hoffnung wider, dass die Unterstützung der USA sowohl weitere russische Militäraktionen abschrecken als auch den Sieg in einem eventuellen Krieg sichern würde. Das mag im Interesse der Ukraine liegen, aber nicht im Interesse Amerikas. Kiews Bedenken, so berechtigt sie auch sein mögen, rechtfertigen nicht, dass Amerika in einen Krieg mit einer atomar bewaffneten Macht zieht. In der Tat waren die Europäer, die einem Kampf viel näher wären, deutlich weniger begeistert davon, einen Kreuzzug für die Ukraine gegen Russland zu starten.
US-Beamte neigen dazu, sich als Herren des Universums zu sehen, die in der Lage sind, andere Nationen zu befehligen und einen Krieg zu verhindern, indem sie potenziellen Übeltätern nur mit dem kleinen Finger winken. Diese Welt ist jedoch schon lange vorbei, falls sie jemals existierte. Die Ukraine ist für Russland viel wichtiger als für Europa und vor allem die USA, was bedeutet, dass Moskau viel mehr ausgeben und riskieren wird, um seine Ziele zu erreichen. Außerdem hat Russland, das über Atomwaffen und eine starke konventionelle Streitmacht verfügt, eine lokale militärische Überlegenheit. Wenn es zum Krieg kommt, wird jeder nur auf ein einziges NATO-Mitglied schauen – und das ist nicht Deutschland, Dänemark oder Montenegro. Im Falle eines Krieges um die Ukraine würden die meisten der anderen 29 Bündnismitglieder in ihren Kalendern nachsehen und feststellen, dass sie sehr, sehr beschäftigt sind und höchstens eine oder zwei Alibi-Einheiten mit den besten Grüßen schicken würden. Schließlich zeigen Umfragen, dass die Europäer sich nicht gegenseitig verteidigen wollen, geschweige denn ein Land wie die Ukraine. Von den Amerikanern würde man erwarten, dass sie alles tun, was für den Sieg erforderlich ist, im Wesentlichen ohne Rücksicht auf die Kosten.
Eine solche Politik wäre für Washington ein Wahnsinn.
Nichtsdestotrotz bekräftigen die NATO-Führung und US-Beamte weiterhin ihre Absicht, Kiew zu unterstützen. Doch während sie öffentlich die Eignung der Ukraine bekräftigen, sagen alle, dass Kiew noch nicht die notwendigen Bedingungen für eine Mitgliedschaft erfüllt hat. Das hat Zelensky nicht davon abgehalten, seinen Fall vorzutragen, als er Biden letzten Montag traf. Der ukrainische Präsident erklärte später: „Wenn wir über die NATO und den [Membership Action Plan] sprechen, würde ich wirklich gerne [von Biden] konkrete Angaben bekommen – ja oder nein. Wir müssen klare Daten und die Wahrscheinlichkeit dafür für die Ukraine bekommen.“
Angesichts der unruhigen Wirtschaft und Politik des Landes wird Kiew vielleicht nie für eine Mitgliedschaft bereit sein. Trotzdem tat Zelensky so, als hätte er eine NATO-Einladung erhalten und twitterte: „Empfehle @NATO-Partnern das Verständnis für alle Risiken und Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen. Die NATO-Führung hat bestätigt, dass die Ukraine Mitglied der Allianz werden wird & der #MAP ist ein integraler Bestandteil des Beitrittsprozesses. Seine Rolle bei der Gewährleistung der euro-atlantischen Sicherheit verdient die gebührende Wertschätzung.“ Vielleicht hoffte er auf eine informelle oder gar leichtfertige Zustimmung der Verbündeten, die die Zukunftsaussichten der Ukraine begünstigen würde.
Biden war jedoch wachsam genug, um zu sagen, dass das nicht geht. Obwohl er sagte, dass der andauernde Konflikt Kiew nicht von der Allianz fernhalten würde, klang er ein wenig verärgert und bemerkte, dass die Mitgliedschaft „davon abhängt, ob sie die Kriterien erfüllen. Tatsache ist, dass sie noch mit der Korruption aufräumen müssen. Tatsache ist, dass sie andere Kriterien erfüllen müssen, um in den Aktionsplan aufgenommen zu werden. Es bleibt also abzuwarten, wie die Schule in dieser Frage abschneidet.“ Biden fügte eine Warnung hinzu: „Sie müssen überzeugen, und das ist nicht einfach.“
Es ist nicht das erste Mal, dass die ukrainische Regierung versucht, die Allianz, also Amerika, zu einer Sicherheitsgarantie zu drängen. Vor ein paar Monaten warnte Andriy Melnyk, der ukrainische Botschafter in Deutschland: „Entweder wir sind Teil eines Bündnisses wie der NATO und leisten auch unseren Beitrag zur Stärkung dieses Europas, oder wir haben nur eine Option: uns selbst aufzurüsten.“ Damit meinte er, sich wieder Atomwaffen zuzulegen, wobei unklar ist, wie Kiew einen solchen Plan in die Tat umsetzen könnte. (Die Ukraine war im Besitz der atomar bestückten Raketen der Sowjetunion, gab diese aber als Teil eines multilateralen Abkommens von 1994 zurück.)
Angesichts des bisherigen Verhaltens der USA wäre Russland töricht, auf westliche Nachsicht zu setzen. Den Donbass-Konflikt am Leben zu erhalten, ist also die naheliegendste Möglichkeit, die ukrainische Mitgliedschaft zu behindern, da von den Bewerbern erwartet wird, dass sie vor ihrem Beitritt Konflikte mit anderen Staaten lösen. Auf diese Weise hat die mangelnde Bereitschaft der NATO, Nein zu sagen, einen Anreiz für die Fortsetzung des Konflikts geschaffen.
Anstatt Zelensky zu beschwichtigen – die Mitgliedschaft in der Allianz soll die amerikanische Sicherheit fördern und nicht amerikanische Sympathie bekunden -, sollten die Regierungen der Vereinigten Staaten und Europas versuchen, einen Deal mit Moskau auszuhandeln, indem sie anbieten, Kiews Beitrittsgesuch, das ohnehin nicht in ihrem Interesse liegt, für ein Ende der russischen Unterstützung für die Separatisten im Donbass abzuschmettern. Der beste erreichbare Endzustand für die Ukraine, zumindest ohne Anleihen bei den US-Streitkräften, wäre geopolitische Neutralität in Kombination mit wirtschaftlicher Flexibilität. Kiew sollte mit Ländern im Osten und Westen befreundet sein, ohne sich mit einem von ihnen militärisch zu verbünden. Aber es sollte frei sein, Handel zu treiben und anderweitig mit jedem zu verkehren, den es wählt. (Natürlich sollte Washington Kiew nicht den Kurs vorschreiben, aber die USA können ihre eigene Politik festlegen, was keine Sicherheitsgarantie für die Ukraine bedeutet und es ihr überlässt, sich entsprechend anzupassen.)
Washington sollte auch die Militärhilfe für Kiew beenden. Auf der NATO-Pressekonferenz erklärte Biden, nachdem er eine mögliche ukrainische Mitgliedschaft erörtert hatte: „In der Zwischenzeit werden wir alles tun, was wir können, um die Ukraine in die Lage zu versetzen, sich weiterhin gegen die russische physische Aggression zu wehren, und es wird nicht nur von mir abhängen, ob wir zu dem Schluss kommen, dass die Ukraine Teil der NATO werden kann oder nicht, es wird von der Allianz abhängen und davon, wie sie abstimmt.“
Die US-Hilfe kann den Preis, den Moskau für einen Angriff zahlen würde, erhöhen, aber letzteres kann immer die Unterstützung der Verbündeten übertrumpfen, wie die jüngste „Übung“ Russlands zeigt – der schnelle und groß angelegte militärische Aufbau entlang seiner Grenze zur Ukraine. Für Moskau wird in diesem Konflikt immer mehr auf dem Spiel stehen als für Washington. Darüber hinaus könnte die scheinbare Aussicht auf westliche militärische Unterstützung Kiew dazu ermutigen, eine konfrontativere Politik zu verfolgen, die das Land am Ende noch stärker exponiert und einen breiteren Konflikt wahrscheinlicher macht. Besser ist es, die Einstellung der Unterstützung als Verhandlungsmasse zu nutzen, um einen Modus Vivendi zur Beendigung der Kämpfe zu finden.
In der Tat ist die Beschäftigung mit der Ukraine eine Gelegenheit für die Biden-Administration, die US-Praxis zu beenden, NATO-Verbündete wie Facebook-Freunde zu behandeln: je mehr, desto besser. Das Beste, was man über die Aufnahme von Ländern wie Montenegro und Nordmazedonien sagen kann, ist, dass sie eher nutzlos als schädlich sind. Wenn der logische nächste Kandidat das Herzogtum Grand Fenwick ist, das durch seine Rolle in der fiktiven Serie „The Mouse that Roared“ berühmt geworden ist, hat die Expansion ihr logisches Ende erreicht. Sowohl Georgien als auch die Ukraine einzubeziehen, wäre affirmativ gefährlich und würde das Risiko eines Konflikts stark erhöhen.
Zelensky hat einen harten Job und würde sich verständlicherweise wünschen, dass seine Nation in den amerikanischen Verteidigungsfokus gerät. Das wäre jedoch nicht im Interesse der USA. Auf seiner Reise in der vergangenen Woche hat Biden zu Recht Kiews Versuch zurückgewiesen, Washington und die anderen NATO-Mitglieder zu manipulieren. Jetzt sollte die Administration die Tür für einen möglichen Beitritt der Ukraine fest verschließen.
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Asiatimes: Was der Sieg von Raisi für den Iran und die Welt bedeutet
asiatimes.com: Der als Präsident gewählte Geistliche wurde von den USA wegen Rechtsverletzungen sanktioniert und hat keine relevante Erfahrung in Staatskunst oder Außenpolitik.
Es ist offiziell: Hardliner-Kleriker Ebrahim Raisi ist Irans neuer Präsident und wird im August offiziell die Nachfolge von Hassan Rouhani antreten. Weniger klar ist die neue außenpolitische und wirtschaftliche Ausrichtung der Islamischen Republik.
Raisi erhielt 17,9 Millionen Stimmen und damit 61,9 Prozent der Stimmen in einem Ergebnis, das durch die Disqualifikation von reformorientierten und gemäßigten Kandidaten vorweggenommen wurde.
Raisi, ein Liebling des konservativen Establishments, ließ sich am Samstagabend im Osten Teherans von seinen Anhängern feiern, ungeachtet der Millionen Iraner, die die Wahlen boykottiert hatten. Wie von vielen Beobachtern erwartet, war die Wahlbeteiligung mit 48,8 Prozent ein Rekordtief in der Geschichte der Islamischen Republik.
Der Boykott war ein stiller Protest gegen die vielen wirtschaftlichen Probleme des Landes, die zunehmenden sozialen und politischen Restriktionen und andere Missstände, die sich aufgetürmt haben, seit der ehemalige US-Präsident Donald Trump 2018 aus dem Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan (JCPOA) ausgestiegen ist und damit den Untergang der Reformbewegung des Landes besiegelt hat.
Viele Iraner erkannten, dass die Wahl vom 18. Juni eher eine Krönung als eine demokratische Wahl war, und dass das Establishment den Sieger bestimmt hatte.
Um diesen Punkt zu unterstreichen, schieden einige Tage vor der Wahl die konservativen Kandidaten Saeed Jalili und Alireza Zakani zugunsten von Raisi aus dem Rennen aus, was sicherstellte, dass der Wettbewerb noch weniger umkämpft war und den Weg für eine absolute Konsolidierung der Macht in den Händen der Ultrakonservativen ebnete, die dem Obersten Führer gegenüber loyal sind, was einige als einen Marsch sehen, der den Iran zu einer Ein-Staat-Partei macht.
Raisi, dem es an diplomatischer oder staatsmännischer Erfahrung mangelt, ist seit März 2019 Irans oberster Richter und hat fast seine gesamte Karriere im Justizwesen verbracht. Der 60-Jährige wird auch spekuliert, der nächste in der Reihe zu sein, um den Obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei zu ersetzen, der 82 Jahre alt ist und die Position seit 32 Jahren innehat.
Raisis Aufstieg wirft Fragen über die Zukunft der Beziehungen des Irans zum Westen und insbesondere zu den USA auf. Im Laufe der Jahre hat er scharfe anti-westliche und anti-amerikanische Ansichten geäußert und wird wahrscheinlich einen Rückschritt der iranischen Beziehungen zur Europäischen Union überwachen, nachdem die scheidende Rouhani-Regierung acht Jahre lang ein Engagement forciert hatte.
Im Dezember 2020 sagte Raisi vor einer Gruppe von Studenten, die USA seien „schwächer als je zuvor“, und fügte hinzu: „Übereifer für Verhandlungen mit den USA ist ein großer Irrtum, und die USA als gut gegen schlecht zu beschönigen, ist falsch.“
Als Oberster Richter hat sich Raisi einige Male in außenpolitische Äußerungen verrannt und sagte kürzlich: „Die Unterdrückung und das imperiale Auftreten der Vereinigten Staaten ändert sich weder mit den Republikanern noch mit den Demokraten … und was die Vereinigten Staaten enttäuscht, ist die Stärke des islamischen Iran.“
Nach der Ermordung des populären Quds-Force-Kommandeurs Qasem Soleimani im Januar 2020 sagte Raisi, die USA seien die „klare Manifestation des staatlich geförderten Terrorismus“ und dass „die US-Präsenz in der Region nichts als Unsicherheit hervorgebracht hat und Chaos und Störung der Stabilität in der Region hervorruft.“
Raisi ist wegen seiner angeblichen Rolle bei groben Menschenrechtsverletzungen mit US-Sanktionen belegt. Im November 2019 setzte ihn die Donald Trump-Administration auf die schwarze Liste, weil er 2018 grünes Licht für die Hinrichtung von sieben Kinderstraftätern gab, mindestens 90 Kinderstraftäter in die Todeszelle brachte und mindestens acht prominente Menschenrechtsanwälte inhaftierte.
Das Office of Foreign Assets Control zitierte auch Raisis Mitgliedschaft in einer „Todeskommission“, die 1988 die Hinrichtung von 5.000 Gefangenen abgesegnet hat. Raisi hat sich nie öffentlich zu den Vorwürfen des Rechtsmissbrauchs geäußert, aber seine Justiz ist berüchtigt für ihre strengen Urteile und den häufigen Rückgriff auf die Todesstrafe.
Im Jahr 2020 wurden mehr als 246 Menschen durch den Staat hingerichtet. Amnesty International hat berichtet, dass Hinrichtungen zunehmend als Instrument der politischen Repression eingesetzt werden.
In seiner Rolle als Erster Stellvertretender Oberster Richter von 2004 bis 2014 war Raisi einer der Verantwortlichen für die brutale Niederschlagung der Grünen Bewegung von 2009, die als Reaktion auf weit verbreitete Wahrnehmungen von Wahlbetrug und Wahlfälschung durch den Hardliner und ehemaligen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad entstand, der sich eine zweite Amtszeit sichern wollte.
Während nur wenige Staatsoberhäupter der Welt dem gewählten Präsidenten bisher Glückwünsche schickten, warf Amnesty International kaltes Wasser auf seinen Sieg und sagte, er müsse „wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit untersucht werden.“
„Dass Ebrahim Raisi zum Präsidenten aufgestiegen ist, anstatt dass gegen ihn wegen der Verbrechen gegen die Menschlichkeit – Mord, Verschwindenlassen und Folter – ermittelt wird, ist eine düstere Erinnerung daran, dass im Iran Straflosigkeit herrscht“, sagte Amnesty-Generalsekretärin Agnes Callamard.
Einige Experten sagen, dass die Biden-Administration versuchen könnte, Raisi zu engagieren, um die flüchtigen Fortschritte bei der Wiederherstellung des JCPOA unter Rouhani zu verfolgen, aber die Bilanz des neuen Präsidenten wird Biden innehalten lassen, da Menschenrechte ein zentraler Bestandteil seiner Außenpolitik sind und ein fester Bestandteil der Verhandlungen des Westens mit Teheran waren.
„Es steht außer Frage, dass er aufgrund seiner Vergangenheit eine schwere Zeit haben wird“, sagte Sohail Jannessari, ein außerordentlicher Professor für Politikwissenschaft an der Pompeu Fabra Universität in Barcelona.
„Gruppen werden wahrscheinlich europäische Sanktionen gegen ihn fordern, während er bereits auf der US-Sanktionsliste steht, und er wird vielleicht nicht einmal in die westliche Welt reisen können.“
Sicher ist, dass Raisi nicht der erste iranische Präsident mit einer mangelhaften Menschenrechtsbilanz sein wird. Einige Iran-Kenner glauben, dass die internationale Gemeinschaft versuchen wird, mit ihm zusammenzuarbeiten und ein Auge auf seine Übertretungen zu werfen.
Es wird erwartet, dass der gewählte Präsident die Dynamik hinter der Wiederbelebung des JCPOA beibehalten und von neuen militärischen Abenteuern in der Region Abstand nehmen wird, die die Gespräche in Wien zum Scheitern bringen könnten.
Talal Mohammad, ein akademischer Besucher am St. Antony’s College der Universität Oxford, sagt, dass eine Wiederaufnahme der antiwestlichen Rhetorik wahrscheinlich ist, aber die Raisi-Regierung wird das Atomabkommen nicht aufgeben, wenn es von der Rouhani-Regierung in den letzten Wochen ihrer Amtszeit wiederbelebt wird.
„Es besteht kein Zweifel, dass die neue Regierung ihr Bestes tun wird, um das JCPOA am Leben zu erhalten. Diese Angelegenheit ist nicht nur für den Präsidenten. Es ist eine Angelegenheit, die die Aufsicht hat und bis hinauf zum Obersten Führer geht“, sagte er gegenüber Asia Times.
„Es besteht jedoch eine große Wahrscheinlichkeit, dass die Raisi-Administration nicht über die iranischen Raketenfähigkeiten, das Sponsoring regionaler Gruppen wie Hamas und Hisbollah, Bashar Assad in Syrien und Regime bis hin zu Venezuela verhandeln wird, einfach weil dies keine Angelegenheiten sind, über die allein der Präsident entscheidet.“
Analysten sagen, eine von Raisis Schwächen sei, dass ihm ein exklusives politisches Markenzeichen fehlt, das er im Inland und auf internationaler Ebene vertreten kann, was am Ende dazu führen könnte, dass seine populäre Basis erodiert. In der Tat fehlt ihm das Charisma des früheren reformistischen Präsidenten Mohammad Chatami, und er strahlt auch nicht die Demagogie aus, die Ahmadinedschad mit großem Erfolg eingesetzt hat.
Die Präsidentschaft wird ein Lackmustest für Raisis Eignung sein, die Nachfolge des Obersten Führers Khamenei anzutreten, da Gerüchte über eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes schon seit mehreren Jahren kursieren.
Raisis außenpolitisches Team wird höchstwahrscheinlich aus konservativen Gesandten und wenig bekannten Diplomaten aus den Reihen des mächtigen Korps der Islamischen Revolutionsgarden bestehen.
Er könnte auch Unterstützung von Saeed Dschalili suchen, dem ultrakonservativen Ideologen, der als Ahmadinedschads Unterhändler für das Atomprogramm acht Jahre lang die Chance verspielt hat, die Pattsituation mit dem Westen zu beenden.
„Mit jemandem, der so unerfahren und uncharismatisch ist wie Raisi, an der Spitze, wird er sich vielleicht mehr auf befreundete Diplomaten verlassen, als wir es in der Vergangenheit aus dem Iran gesehen haben. Auf sich allein gestellt hat er nicht versucht, ein klares politisches Narrativ zu entwickeln, das er wie Ahmadinedschads Populismus verkaufen kann“, sagte Shahed Ghoreishi, ein Fellow bei der Denkfabrik Defense Priorities und Mitarbeiter von Responsible Statecraft.
„Raisi ist laut Gerüchten ein Ersatz für Khamenei, aber wenn er als Präsident unpopulär bleibt, wird er diese Chance verlieren, auch bei den Figuren des Establishments“, sagte er der Asia Times.
Generell sollten sich die Iraner mit Raisi auf Neuland gefasst machen, da wenig darüber bekannt ist, wie er mit der taumelnden Wirtschaft und anderen wichtigen Politikbereichen umgehen wird, während das Land darum kämpft, sich von den Verwüstungen zu erholen, die Covid-19 angerichtet hat.
Eines ist klar: Alle Zweige der Regierung und die Streitkräfte werden jetzt von den Konservativen dominiert, und das Ein-Pferde-Rennen, das Raisi die Präsidentschaft bescherte, wird den Hardlinern die Möglichkeit nehmen, die Schuld für die vielen Mängel und Misserfolge des Landes auf Reformisten wie den scheidenden Rouhani abzuwälzen.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich herausstellt, ob diejenigen, die hinter Raisi stehen, tatsächlich Pläne haben, die Wirtschaft des Landes und sein internationales Ansehen zu verbessern, oder ob sie den Iran in eine größere Isolation steuern und möglicherweise sogar den Untergang der Islamischen Republik für einen antidemokratischen Einparteienstaat ausrufen werden.
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Buch-Neuerscheinung: Petr Bystron – Make Europe Great Again
Petr Bystron: Make Europe Great Again – Die neurechte Politikergeneration
Sie haben einen Appeal wie Pacino in „Scarface“, wie Brando im „Paten“: Sie erregen ebenso viel öffentlichen Anstoß wie tiefe Faszination und stillschweigenden Zuspruch. Anders als die Einheitsfront von 99, 5 % aller sonstiger EU-Politiker löcken sie gegen den Stachel bei zentralen Themen, über die man medial besser „nicht spricht“ oder wenn, dann nur vorgestanzt und eingleisig: Migration, Euro, Umverteilung, Auflösung der Nationalstaaten. Sie sind die großen Widersprecher, die Antagonisten der Konsensokratie und damit letztlich – die einzigen interessanten Politiker des Kontinents.
Zum ersten Mal gibt es nun ein Buch über sie alle, geschrieben von einem, der selbst zu ihrer Familie der wertebewahrenden Avant-Garde gehört. Der Politologe und Bundestagsabgeordnete Petr Bystron beleuchtet die politischen Biographien von Nigel Farage, Geert Wilders, Viktor Orbán, Marine Le Pen, Matteo Salvini, Václav Klaus und anderen. Auch erkundet er die speziellen lokalen Bedingungen für ihren Erfolg in den jeweiligen Herkunftsländern. Ihm gelingt dabei das Gesamtportrait einer aufmüpfigen, selbstverantworteten Politiker-Generation, die später einmal als der „Punk“ ihrer Zeit gelten mag.
Da Buch können Sie hier bestellen
Der deutsche Angriff, Gauland und Scheil
Israel: Neuer Anstieg gemeldeter Coronavirus-Infektionen – auch unter Geimpften
In Israel schien die Pandemie besiegt, die Maskenpflicht in der Öffentlichkeit wurde aufgehoben. Nun steigen die Corona-Infektionszahlen wieder. Unter den Neuinfizierten sind auch Geimpfte. Die Testzentren sollen wieder geöffnet werden. Als Grund wird die Ausbreitung der Delta-Variante genannt.
In Israel sind 6.427 Menschen an oder mit dem Coronavirus verstorben. Insgesamt 5,5 Millionen Israelis haben eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten, 5,1 Millionen bereits zwei Impfungen. Auch Jugendliche ab 12 Jahren werden geimpft.
Derzeit aber gibt es wieder 358 aktive Coronavirus-Infektionen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums befinden sich 24 Personen in einem kritischen Zustand. Israel sieht den Grund für ansteigende Infektionszahlen den Reiserückkehrern und der Ausbreitung der Coronavirus-Mutation „Delta“ geschuldet. Die aus Indien stammende Variante soll ansteckender sein als das ursprünglich bekannte Virus.
Die Testzentren in Israel müssen nun erneut geöffnet werden, das Zentrum zur
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WHO fordert Kindern keine experimentelle Coronavirus-Impfung zu geben
In Amerika wie auch weltweit ziehen nationale, bundesstaatliche und lokale Regierungen alle Register, um die Verabreichung von experimentellen Coronavirus-Impfungen an Kinder bis zum Alter von 12 Jahren voranzutreiben.
Als nächstes sind Babys und Kinder bis zum Alter von 11 Jahren dran.
Die Impfungen sind „sicher und effektiv“, verkünden die Propagandisten.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat indes einen anderen Ansatz. Die WHO sagt, Kinder sollten nicht geimpft werden, zumindest noch nicht.
Auf ihrer Website gibt die WHO diesen Ratschlag für Kinder bezüglich der Verabreichung von experimentellen Coronavirus-Impfstoffen, von denen einige nicht einmal Impfstoffe im normalen Sinne des Wortes sind:
Kinder sollten vorerst nicht geimpft werden.
Es gibt noch nicht genügend Beweise für den Einsatz von Impfstoffen gegen COVID-19 bei Kindern, um Empfehlungen für die Impfung von Kindern gegen COVID-19 auszusprechen.
Kinder und Jugendliche neigen im Vergleich zu Erwachsenen zu einem milderen Krankheitsverlauf.
Dennoch sollten Kinder weiterhin die empfohlenen Kinderimpfungen erhalten.
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