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Obdachloser findet Notebook von Friedrich Merz – Der Finderlohn? Total unverschämt!

Obdachloser findet Notebook von Friedrich Merz – Der Finderlohn? Total unverschämt!
Seine grenzenlose Güte zeigte der lange Zeit als heißer Kandidat für die Merkel-Nachfolge gehandelte Friedrich Merz, als ein Obdachloser sein Notebook gefunden und ehrlicher Weise beim Bundesgrenzschutz abgegeben hatte. Multimillionär Merz zeigte sich außerordentlich “großzügig” und ließ dem ehrlichen Finder ein schäbiges Buch über sich selbst zukommen. von Ernst Fleischmann Als Enrico J. im Jahr […]
300 Mediziner reichen in Italien Sammelklage gegen Impfpflicht ein
Im Mai wurde in Italien eine Impfpflicht für medizinisches Personal beschlossen. Als erstes Land in Europa hat Italien damit einen definitiven Impfzwang eingeführt. Wer sich nicht impfen lässt, darf keine Aufgaben mit Kunden- oder Patientenkontakt übernehmen. Wo diese Möglichkeit nicht besteht, droht eine Suspendierung ohne Bezahlung. 300 Beschäftigte im Gesundheitssystem, darunter auch Ärzte und Apotheker reichen nun dagegen eine Klage zur Aufhebung des Gesetzes ein. Am 14. Juli soll eine Prüfung durch das Verwaltungsgericht in Brescia erfolgen.
- Italien führte im Mai Impf-Zwang für medizinisches Personal ein
- Nicht-Geimpfte dürfen keinen Patientenkontakt haben
- Wo ein solches „Ausweichen“ nicht möglich ist, droht unbezahlte Suspendierung
- 300 Mitarbeiter im Gesundheitssystem bringen Klage ein
- Am 14. Juli wird ein Richter beim Verwaltungsgericht in Brescia die Klage prüfen
Erste Suspendierungen bereits erfolgt
“Wir sind keine Impfverweigerer, hier geht es um einen Kampf für die Demokratie. Italien ist das einzige Land in der Europäischen Union, das eine Pflichtimpfung für bestimmte Personengruppen zur Vorbeugung von SARS-CoV-2 vorsieht”, heißt es laut einer Regionalzeitung in der 52 Seiten starken Klageschrift. Die Kläger, allesamt in Einrichtungen des Gesundheitswesens, aber auch in privaten Apotheken tätig, kommen aus Brescia, Bergamo, Mantua und Cremona und wollen die von der Regierung eingeführte Impfpflicht gerichtlich kippen, wie das „Giornale di Brescia“ erklärt. Bereits 123 ungeimpfte Mitarbeiter wären in Südtirol bereits suspendiert worden, 38 weitere würden anstehen.
Unbezahlter Zwangsurlaub
Ungeimpftes Personal darf, nach dem im Mai verabschiedeten Gesetz, keine Aufgaben im direkten Kunden- oder Patientenkontakt ausführen (Wochenblick berichtete). Allerdings ist ein derartiges Ausweichen nicht überall möglich, weshalb hier den Betroffenen eine Suspendierung ohne Bezahlung so lange droht, „bis die nationale Impfkampagne abgeschlossen ist,“ laut dem Bericht. Laut „Ärzteblatt“ sind derzeit 45.750 von 1,9 Millionen Beschäftigten im Gesundheitswesen nicht geimpft. Personalengpässe könnten daher durchaus wahrscheinlich werden.
Widerstand gegen Vorhaben schon im April
Erster Widerstand des Medizinpersonals regte sich in Südtirol bereits vor Monaten, da sich viele sorgten ein Impfzwang könnte auch in Schulen kommen. Weiters verpflichtete ein von Premierminister Mario Draghi erlassenes Dekret die Berufskammern und die Arbeitgeber, den Impfstatus ihrer Mitglieder und Arbeitnehmer weiterzuleiten. Diese Daten-Weitergabe wurde versucht gerichtlich zu verhindern. Jetzt klagen insgesamt 300 Mitarbeiter gegen die Zwangs-Impfung in Südtirol und es wird damit gerechnet, dass sich auch in den italienischen Regionen Widerstand regen wird. Am 14. Juli wird die Klage durch einen Richter in Brescia geprüft.
Tendenzen zur Kinderimpfung in Europa
Abzuwarten bleibt auch, wie andere europäische Länder reagieren werden. Denn auch in Österreich oder Deutschland gab es bereits Vorstöße in Richtung einer Pflicht-Impfung sogar von Kindern (Wochenblick berichtete hier und hier). So empfahl der deutsche Ärztetag, wie auch der Ethikrat sogar eine Impfpflicht für Schulen und auch die österreichische Bioethikkommission die Kinderimpfung mit den unerforschten und experimentellen Impfstoffen. Die WHO hingegen spricht sich, anders als Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne), gegen eine Impfung von Kindern aus (Wochenblick berichtete). Auf das hohe Risiko bei geringem Nutzen der Kinder-Corona-Impfung sprachen sich kürzlich auch mutige Ärzte in Österreich aus (Wochenblick berichtete)
- Jobverlust angedroht: Südtiroler Gesundheitspersonal kämpft gegen Impfzwang
- Unfassbar: Deutscher Ärztetag will Impfpflicht für Schulen und Kindergärten
- 3000 bei Corona-Demo in Bozen: Südtirol steht auf!
- Sonst unbezahlte Freistellung: Impfpflicht für italienisches Gesundheitspersonal fix
- Laut gegen Staatsfunk-Propaganda: Proteste gegen Kinder-Impfzwang
- Mehr als 400 Mut-Ärzte stemmen sich gegen Kinder-Corona-Impfungen
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Verbleib von über 11 Millionen Impfdosen unklar – Rekordhoch

Berlin – Wer macht hier eigentlich so nebenher noch Kasse und warum ist Versager #Spahn eigentlich noch im Amt?
Die Zahl der angelieferten, aber zumindest nicht nachweislich verspritzten Corona-Impfdosen erklimmt immer neue Höhen. Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums und des RKI vom Montag zeigen, dass die Differenz zwischen Liefermenge und Impfungen mittlerweile 11,3 Millionen Einheiten erreicht hat, so viel wie noch nie an einem Montag. Im Wochenverlauf schwankt die Zahl stets, in der letzten Woche zwischen 9,0 und 12,1 Millionen, auch das ein bislang unerreichtes Niveau.
Es ist unklar, ob die Impfdosen gehortet werden, ohne Nachweis verimpft oder weggeworfen wurden, oder anderweitig abhandengekommen sind. 88,6 Millionen Corona-Impfdosen wurden ausweislich der offiziellen Zahlen seit Beginn der Kampagne angeliefert, aber nur 77,3 Millionen verimpft. Einige der verimpften Dosen wurden abseits der Herstellerempfehlung zusätzlich aus den Ampullen gezogen – dadurch ist die ungeklärte Differenz tatsächlich noch größer.
Das Bundesgesundheitsministerium reagierte am Montag zunächst nicht auf eine Anfrage der dts Nachrichtenagentur. In der Vergangenheit betonte Minister Jens Spahn (CDU) aber immer wieder, dass alles mit rechten Dingen zuginge und Impfstoff weder sinnlos gehortet noch im großen Stil weggeworfen werde. Vielmehr befänden sich die Impfdosen im Verteilungsprozess und seien bereits verplant.
Mit einer immer höher werdenden Zahl an mutmaßlich gelagerten Impfdosen bei gleichbleibenden Impfzahlen wachsen hieran aber Zweifel.
Vielleicht wurden die ja auch ins Ausland geschafft. Während der Testorgie gab es ja ebenfalls jede Menge schwarzer Schafe, die Geschäfte mit der Not anderer Menschen gemacht haben. (Mit Material von dts)
Wehrkraftzersetzung gegen das Virus? EU-Kommissarin Vestager verhetzt alle Impfkritiker

Wenn die EU elfstellige Eurosummen an öffentlichen Geldern für die Impfindustrie raushaut, um die Durchimpfung der europäischen Bevölkerung zur größten Gegenwartsherausforderung zu machen, ist es nur folgerichtig, dass ihre Kommissare schweres Geschütz auffahren und nicht unversucht lassen, die Impfpropaganda zum Erfolg zu führen. Was allerdings Margrethe Vestager, Vizepräsidentin der EU-Kommission und Wettbewerbskommissarin, vom Stapel lässt, erinnert an düstere Zeiten.
Was nämlich einst die „Volksschädlinge“ und „asozialen Subjekte“ waren, die auf dem Gipfel der Ausgrenzung im NS-Staat entrechtet wurden, das sind heute – jedenfalls lassen sich Vestagers Aussagen im Interview mit der „Welt“ nur so interpretieren – all diejenigen, die sich dem unausgesprochenen oder informellen Impf-Diktat widersetzen; selbst wenn sie dafür gute Gründe haben (die sie, Stichwort „Impffreiwilligkeit“, doch gar nicht bräuchten) und sich nach reiflicher Überlegung gegen die Teilnahme an diesem Menschheitsexperiment mit ungewissem Ausgang entscheiden haben. „Sich nicht impfen zu lassen, ist rücksichtslos und unsozial„, doziert die Dänin gegenüber der deutschen Zeitung, und trägt damit zu dem täglich wachsenden sozialen Druck bei, der auf Impfverweigerer und -muffel ausgeübt wird (und der, vor allem in Deutschland, zunehmend mehr von der Peitsche als vom Zuckerbrot hat).
Impfen als soziale Tat – das wäre selbst dann eine bedenkliche und inakzeptable, weil illiberale und gesundheitsbolschewistische Sichtweise, wenn es so etwas wie Herdenimmunität bei den Impfungen gäbe. Tatsächlich bietet diese Impfung jedoch allenfalls einen Individualnutzen durch die – zumindest angenommene – Vermeidung schwerer Verlaufsformen (von „Schutz“ kann man schon deshalb nicht reden, weil Infektionen auch Geimpfter jederzeit wieder möglich sind); einen Fremdschutz bietet sie explizit nicht, da sie die Weitergabe des Virus eben nicht verhindern kann. Schon deshalb wäre der einzige „soziale“ Grund, sich impfen zu lassen, der, zum Wohl der Vakzinentwickler und Pharmagiganten beizutragen, die in einer beispiellosen globalen staatlichen Begünstigungsaktion zu den Nutznießern einer virtuellen „Pandemie“ gemacht wurden.
Gegenpropaganda für die Impflobby
Und noch mit einer weiteren Bemerkung sorgt Vestager für ungute Reminiszenzen an eine zum Glück überwundene Vergangenheit: Pauschal rückt sie all jene, die die Impfungen ablehnen, kritische Veröffentlichungen über Impfschäden und -nebenwirkungen auswerten und verbreiten oder die aus nachvollziehbaren, legitimen und plausiblen Gründen von ihnen abraten, in die Nähe finsterer Feindmächte von außen: Es handele sich bei denen, die „Berichte gezielt streuen„, nach denen es „gefährlich sei, sich impfen zu lassen„, um „ausländische Akteure„.
Also Feinde von außen – die den Zusammenhalt im Inneren zerstören. Eine weitere Form von Wehrkraftzersetzung gegen das Virus, sozusagen. Das klingt nicht nur nach der Warnung vor Feindpropaganda, an die sich dann als nächster Schritt der Ruf nach dem Verbot von „Feindsendern“ anschließt (genau dies ist ja bereits im Gange, Stichwort Deplatforming/Kanallöschungen/Sperren) – es desavouiert auch alle von der legitimen WHO- bzw. Regierungslinie abweichenden Standpunkte als gezielte Desinformation. Goebbels hätte es nicht cleverer anstellen können. (DM)
Begräbnis eines SS-Mannes in der Ukraine: Präsident Zelensky erweist seine Ehre
Offizielle Beerdigung eines ehemaligen SS in Kiew
06.07.2021, 09:55 Uhr. Voltaire Netzwerk – https: – Am 13. Juni 2021 fand in der Kathedrale der Autokephalen Kirche der Ukraine in Kiew, St. Michael-mit dem-Goldenen-Dom, die Beerdigung des ehemaligen SS Orest Vaskul statt. Der ukrainische Präsident, Wolodymyr Zelensky, wurde durch Soldaten seiner persönlichen Wache vertreten. Der Verteidigungsminister und ehemalige Militärattaché in Washington,…
„Orest Vaskul trat 1943 freiwillig der SS (Division Galizien) bei. Er kämpfte freiwillig als ukrainischer Nazi für das Dritte Reich gegen die Sowjetunion.“
Dazu auch (siehe auch das und das):
Die freiwilligen Nazis
An der NATO-Ostflanke wüten Bataillone Rechtsradikaler im Auftrag der Westlichen Wertegemeinschaft.
In den Medien werden sie mittlerweile fast nur noch „Freiwillige“ – im Sinne von edlen Nothelfern – genannt. Doch gerade zu Beginn des Ukraine-Konflikts konnte man auch in der sogenannten Qualitätspresse lesen, dass es sich bei den bewaffneten Kämpfern im Osten der Ukraine, die dort im Rahmen einer „Anti-Terror-Operation“ (ATO) gegen die vorwiegend russischsprachige Bevölkerung vorgehen, um waschechte Nazis handelt.
Bild: links Screenshot aus ZDF-Beitrag mit Hakenkreuz, rechts Screenshot aus den ARD-Tagesthemen mit SS-Rune des Asow-Bataillons (1)
Ab und zu durchbricht eine Meldung über die faschistischen Kampftrupps den Propagandaschleier – das unkommentierte Zeigen von Nazisymbolen bei gleichzeitiger Bezeichnung der Nazis als „Freiwillige“ in ARD und ZDF gehört hier höchstens unfreiwillig dazu -, doch auch angesichts der zunehmenden NATO-Manöver gegen Russland ist es heutzutage leider nicht verwunderlich, dass die Medienkonzerne schweigen (2-5). Mehr noch: Sie decken diese Kämpfer. Die taz brachte es fertig, die Angehörigen des Asow-Bataillons in einem einzigen Beitrag neun Mal als Freiwillige zu bezeichnen (6)! Das dürfte Rekord sein.
Im Folgenden einige Meldungen aus der Presse zu den Nazikämpfern, die dort im Osten der Ukraine aktiv sind, wo auch schon unter Hitler das Hakenkreuzbanner wehte. Viele der Beiträge enthalten die zum jeweiligen Veröffentlichungszeitpunkt übliche Propaganda – aber das soll hier nicht der entscheidende Punkt sein und auch nicht weiter ausgeführt werden. Wichtiger ist die Aussage, dass es sich hier tatsächlich um Neonazis handelt.
Der Spiegel: „Rechtsextremismus. Neonazi-Söldner in der Ukraine“ (7):
„Das rechtsextremistische Freiwilligenbataillon Asow, das im Ukrainekonflikt gegen prorussische Separatisten kämpft, bekommt verstärkt Zulauf aus Europa, auch aus Deutschland. (…) Grund ist eine Rekrutierungsoffensive für eine ‚Rückeroberung Europas‘, mit der das Regiment auch unter deutschen Neonazis um Nachwuchs wirbt.“
Tagesanzeiger: „Schweizer Neonazis liefern Geld in die Ostukraine“ (8):
„Als die Revolution auf dem Maidan losbrach, war die Misanthropic Division die erste Einheit, die sich bewaffnete. (…) Im letzten Herbst gründeten gemäss der ‚SonntagsZeitung‘ Rechtsradikale die Misanthropic Division Schweiz. Die Organisation agiert als direkter Ableger der gleichnamigen Division in der Ukraine. Diese gilt als brutalste Freiwilligen-Einheit im Kampf gegen die russischen Separatisten. Ihre Anhänger verehren Hitlers Waffen-SS, viele von ihnen sind verurteilte Straftäter.“
Focus Online: „Das Bataillon Asow. Schmutziger Kampf in der Ukraine: Neonazis im Dienst der Regierung“ (9):
„Wie der ‚Telegraph‘ berichtet, schickt das ukrainische Militär das rechtsradikale Bataillon an vorderster Front in den Kampf. In der Stadt Marinka seien die Milizionäre noch vor den Panzern der Armee vorgerückt und hätten einen Checkpoint erobert. ‚Das Wichtigste ist, dass wir einen Brückenkopf für den Angriff auf Donezk geschaffen haben. Und wenn dieser kommt, werden wir vorangehen‘, so Bilezki.“
Frankfurter Rundschau: „Neonazis im Häuserkampf“ (10):
„Die ukrainische Armee rückt im Osten auf Donezk vor und delegiert den Häuserkampf an ein Bataillon von Neonazis. Eine Reportage aus dem Kampfgebiet. […] Mit Beginn dieses Monats ist der Krieg in der Ostukraine in eine neue Phase eingetreten. Die Kämpfe haben die Millionenstadt Donezk erreicht, den Hauptsitz der Rebellen. Das Gefecht im Vorort Marjinka am 4. August hat es gezeigt. Es hat zugleich aber auch etwas anderes gezeigt: Die Rolle jener Freiwillligeneinheiten, die die reguläre Armee stützen. Je mehr sich der Kampf in die Städte verlagert, desto wichtiger werden sie. Das Bataillon Asow ist eine dieser Einheiten, und es ist die auffälligste. Offiziell ist es eine Sondereinheit der Polizei, faktisch geben hier Neonazis und Neuheiden den Ton an. Asow wirkt wie ausgedacht von der Propaganda des Kreml, aber es ist echt.“
jungeWelt: „Söldner und Veteranen“ (11):
„Kroatische Freiwillige kämpfen auf seiten des neofaschistischen ‚Asow-Bataillons‘ in der Ukraine. Die Regierung in Zagreb hat kein Problem damit.“ und weiter „Organisiert wird die Anwerbung internationaler Söldner unter anderem von der neonazistischen ‚Misanthropic Division‘ […] Deren Ziel ist die ‚Wiedereroberung Europas‘ in einem ‚Rassekrieg‘.“ und „Auch während des Kroatien-Kriegs entstanden paramilitärische Einheiten wie das Asow-Bataillon. Vor allem die Organisation ‚Hrvatske obrambene snage‘ (Kroatische Verteidigungskräfte), deren Symbolik in der Tradition der faschistischen Ustascha-Miliz stand, war ein Sammelbecken kroatischer und europäischer Neonazis.“
DiePresse.com: „Die Kriegsverbrechen des Kiew-treuen Aidar-Bataillons“ (12):
„Ein 31-jähriger Geschäftsmann will in Starobilsk bei Luhanks auf einer aufgelassenen Tankstelle eine Klopause einlegen, als plötzlich drei maskierte Männer aus einem Wagen springen. Sie ziehen ihm eine Waffe über den Kopf, nehmen ihm umgerechnet knapp 1700 Euro ab. Immer wieder werfen sie ihm vor, ein Separatist zu sein. ‚Dreimal wurde ich verhört. Und dabei immer geschlagen – mit dem Gewehr, mit dem stumpfen Ende einer Axt in die Nieren‘, sagt der Mann. […] Der Kommandant des Aidar-Batiallons gibt gegenüber Amnesty International die brutalen Methoden teilweise zu: ‚Das ist nicht Europa. Es ist alles ein bisschen anders. Die Prozeduren wurden vereinfacht. Wenn ich will, kann ich einen Sack über deinen Kopf ziehen und dich für 30 Tage einsperren – wegen des Verdachts der Hilfe für Separatisten.‘ Er gibt auch zu, dass Verdächtige geschlagen und dass ihnen die Augen verbunden wurden. Und dass sein Bataillon ein eigenes Gefangenenlager unterhält.“
SonntagsZeitung (Artikel nicht mehr online verfügbar): „Schweizer Neonazis liefern Geld und Militärkleider an die Front„ (13):
„Im Osten der Ukraine wüten Neonazis. Rechtsextreme Kämpfer der ukrainischen Freiwilligen-Miliz plündern Wohnungen, foltern gefangene Separatisten und verschleppen Medienschaffende. Terror im Namen der Maidan-Revolution. Amnesty International wirft den regierungstreuen Banden gravierende Menschenrechts-Verletzungen vor – unterstützt werden sie auch aus der Schweiz. Recherchen zeigen: Neonazis aus den Kantonen Genf, Waadt, Wallis und St. Gallen pflegen enge Kontakte zu den kämpfenden Extremisten und liefern Geld und Hilfsmaterial an die Front.“
Tagesspiegel: „Ukraine-Konflikt im ZDF. Hakenkreuz und SS-Rune – Protest von Zuschauern“ (14):
„Für den neuen Moderator Christian Sievers war es am Montag die erste ‚heute‘-Sendung – und wegen dieser Sendung hat das ZDF nun gleich heftigen Ärger. Denn in der Sendung, in der auch ausführlich um den Ukraine-Konflikt ging, wurden auch Mitglieder des nationalistischen Asow-Bataillons gezeigt, das im Osten des Landes an der Seite der Regierungstruppen gegen die Separatisten kämpft. An ihren Stahlhelmen: Hakenkreuze und SS-Runen.“
20min.ch: „Ukraine setzt Neo-Nazis gegen Separatisten ein“ (15):
„Beim Kampf in der Ostukraine will die Regierung in Kiew offenbar den Teufel mit dem Beelzebub austreiben: Bekennende Neo-Nazi-Gruppen sind an vorderster Front dabei. Die Bataillone heissen Asow, Dnjepr oder Donbass. Es sind Gruppierungen Rechtsextremer, die im Frühjahr 2014 gegründet wurden und die sich zurzeit im Kampf gegen die pro-russischen Separatisten in der Ostukraine hervortun.“
Jüdische Allgemeine: „Ukraine: Mit Nazis gegen Putin. Das ZDF lässt Hakenkreuze auf den Helmen des Asow-Bataillons unkommentiert„ (16):
„Wird unsere sogenannte westliche Freiheit in Mariupol nun auch schon von paramilitärischen, faschistischen, der NS-Ideologie anhängenden Einheiten verteidigt? Amnesty International hat den ukrainischen Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk aufgefordert, dem entsetzlichen Treiben der marodierenden Milizen ein Ende zu setzen. Mehr als 40 selbst ernannte Freischärler-Gruppen dürfen derzeit mit Duldung der ukrainischen Führung mit Waffengewalt die viel beschworene nationale Einheit der Ukraine torpedieren.“
Tagesschau.de: „Blutige Kämpfe in der Ostukraine“ (17):
„Besonders berüchtigt ist das Bataillon AIDAR, zu dem rechtsgerichtete ukrainische Nationalisten gehören, von denen sich einige mit Hakenkreuzen und anderen Nazi-Symbolen schmücken, als Abzeichen auf der Tarnkleidung oder als Tätowierung auf dem Körper. Die Anführer und viele Mitglieder sind bekennende Neonazis und Mitglieder von rechtsextremen Gruppen. Die pro-russischen Separatisten haben heute angeblich weitere Massengräber entdeckt, mit insgesamt, so heißt es, rund 400 Leichen. Die Gräber befänden sich in Gebieten, die zuvor von der ukrainischen Armee und den Freiwilligen-Bataillonen kontrolliert worden waren, sagte der Separatistenführer Andrej Purgin. Eine unabhängige Bestätigung gab es dafür nicht.“
Deutschlandfunk: „Ukraine. Wachsende Kritik an Freiwilligen-Bataillonen„ (18):
„Moskal ist Gouverneur des weitgehend von Separatisten besetzten Bezirks Luhansk und hat von vielen Verbrechen des Bataillons Ajdar erfahren. ‚Schon etwa 30 Ajdar-Kämpfer sind festgenommen worden, wegen brutaler Morde, wegen Erschießungen, wegen Entführungen. Sie gehen auch gegen ukrainische Beamte vor. So haben sie das Haus eines Landrats beschossen, dessen Frau Vorsitzende des Regionalgerichts ist.‘. Moskal hat der Staatsanwaltschaft jetzt eine Liste mit 65 solcher Straftaten übergeben – und auch das sei nur ein Bruchteil, sagte er. Aus der Liste ergibt sich, dass zumindest ein Teil des Bataillons wie eine skrupellose Mafia-Organisation vorgeht. Immer wieder plündern Männer in Uniformen Wohnungen und verschleppen Menschen, um von den Angehörigen Lösegeld zu erpressen.“
Amnesty International: „Urgent Action. Zivilist ‚verschwunden‘„ (19):
„Von Aleksandr Minchenok aus Lisichansk fehlt seit Juli jede Spur. Damals wurde er auf einer Reise mit seiner Großmutter in der Ostukraine von Kiew nahestehenden Kräften ‚festgenommen‘. Seine Eltern haben seitdem nichts von ihm gehört und fürchten um sein Leben. […] Daraufhin eilten die Eltern von Aleksandr Minchenok, Ekaterina Naumova und Yuriy Naumov, zu dem Kontrollpunkt, wo man ihnen erzählte, dass ihr Sohn vom Bataillon Ajdar festgenommen worden sei. Das Bataillon ist einer von über 30 sogenannten freiwilligen Kampfverbänden, die sich infolge des Konflikts in der Ukraine gebildet haben und der Regierung in Kiew nahestehen.“
jungeWelt: „Mediale Deeskalation? Berichte über Neonazis in Ukraine„ (20):
„… die konservative US-Nachrichtenwebseite Fox.com titelte am Montag: ‚Hat die Ukraine ein Monster geschaffen, das sie nicht kontrollieren kann?‘. Fox meinte die russophoben und zumeist offen faschistischen Truppen, die auf Seiten der Kiewer Junta in der Ostukraine an vorderster Front im Einsatz sind und dabei zahllose Kriegsverbrechen begangen haben: laut Fox ‚Entführungen von Zivilisten, Folter und Exekutionen‘ sowie Einsatz von ‚Hunger und Durst gegen Zivilisten als Kriegswaffe‘. Über 30 ‚Neonazifreiwilligenverbände‘ gibt es demnach. Ein Teil, wie das berüchtigte ‚Asow-Bataillon‘, unterstehe dem Innenministerium, ein anderer, wie z.B. der ‚Rechte Sektor‘, operiere unabhängig von Kiew. Eine dritte Gruppe – wie das ‚Dnipro-Bataillon‘ – trete als Privatarmee von mit der Junta verbandelten Oligarchen auf. Die Anführer aller drei Kategorien sitzen laut Fox inzwischen in Schlüsselpositionen der sogenannten Sicherheitsministerien und –behörden.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Gefangenenaustausch. Ukrainische Kampfpilotin Sawtschenko frei„ (21):
„Nach dem Examen im Jahr 2009 wurde sie als Kampfhubschrauberpilotin eingesetzt. Doch wollte sie eigentlich ans Steuer von Kampfjets. Wohl aus Frustration über das langsame Fortkommen nahm sie im Frühjahr 2014 eine ‚Auszeit‘ und verpflichtete sich beim rechtsextremen Freiwilligenbataillon Aidar. Diese Formation wird von Moskau als ‚faschistisch‘ gebrandmarkt und wurde auch vom UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) der Folter von Gefangenen bezichtigt. Zur Zeit ihrer Festnahme war Sawtschenko für das Aidar-Bataillon im Einsatz.“
Tagesspiegel: „Irreguläre Kämpfer in der Ukraine. Zu den Waffen„ (22):
„Zudem sollen die Freiwilligen-Heere dazu dienen, einen neuen Sicherheitsapparat aufzubauen. Der Berater von Präsident Petro Poroschenko, Anton Gerschtschenko, wird nicht müde zu wiederholen, dass die Männer und Frauen, ‚die ihre Heimat derzeit vor den russischen Terroristen im Donbass verteidigen, die erste Wahl beim Aufbau einer neuen Polizei sind‘. Die Regierung versucht zudem, Teile der Freiwilligen in die regulären Streitkräfte zu holen. Allerdings ist das bisher nicht sehr erfolgreich, weil viele Freiwilligen-Bataillone nach wie vor besser ausgestattet sind als die regulären Kräfte.“
n-tv: „Rechte Söldner in Ukraine. Kiews Problem in den eigenen Reihen„ (23):
„Die Anschuldigungen Moskaus, dass in der Ukraine Faschisten ihr Unwesen treiben und Russen bedrohen, sind nicht völlig unbegründet. Im ‚Asow Bataillon‘ kämpfen sogar Ausländer dafür, den ‚weißen Mann‘ in dem Land zum Sieg zu führen. (…) So berichtet die britische BBC über einen schwedischen Scharfschützen, der mit dem sogenannten Asow-Bataillon gegen die Separatisten kämpft. Mikael Skilt sei ein ehemaliger Angehöriger der Schwedischen Armee, auf dessen Kopf mittlerweile ein Preisgeld von 5000 Euro ausgesetzt sein soll. Skilt, der nach eigenen Angaben Kommandant einer Aufklärungseinheit ist, bezeichnet sich selbst als Nationalist. Seine Ansichten gleichen jedoch eher denen eines typischen Neonazis.“
Bild: US-Soldaten treffen sich zur Lagebesprechung mit Nazis des Asow-Bataillons; Asow-Nazis beim Gruppenfoto; Asow-Nazis rekrutieren beim Nazifestival im thüringischen Themar; Bild-Journalist postet „lustige Hakenkreuze“; Bild-Journalist feiert Nazipartys mit Asow und Mikael Skilt; Spiegel meldet im Kleingedruckten 2500 europäische Nazis an der Ostfront (24-28).
Verweise
(1) http://blauerbote.com/2019/02/05/das-hakenkreuzaehnliche-symbol/
(2) http://blauerbote.com/2014/09/11/zdf-bezeichnet-nazis-erneut-als-freiwillige-programmbeschwerde/
(3) http://blauerbote.com/2014/09/07/ard-bezeichnet-nazis-als-freiwilligenverbande/
(4) http://blauerbote.com/2015/02/10/faz-bezeichnet-nazi-bataillon-weiter-verharmlosend-als-freiwilligenregiment/
(5) http://spiegelkabinett-blog.blogspot.com/2015/04/udo-lielischkies-und-ard-tagesthemen.html
(6) http://blauerbote.com/2015/12/07/taz-verharmlost-nazi-kaempfer-als-idealistische-freiwillige/
(7) http://blauerbote.com/2018/09/06/spiegel-2500-europaeische-nazis-kaempfen-in-der-ukraine-der-spiegel-vergisst-zu-erwaehnen-dass-die-nato-eng-mit-den-nazis-zusammenarbeitet/
(8) https://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Schweizer-Neonazis-liefern-Geld-in-die-Ostukraine/story/13160853
(9) http://www.focus.de/politik/ausland/das-bataillon-asow-schmutziger-kampf-in-der-ukraine-neonazis-im-dienst-der-regierung_id_4058717.html
(10) http://www.fr-online.de/ukraine/ukraine-neonazis-im-haeuserkampf,26429068,28083302.html
(11) https://www.jungewelt.de/2015/02-25/022.php
(12) http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3866833/Die-Kriegsverbrechen-des-Kiewtreuen-AidarBataillons
(13) http://www.sonntagszeitung.ch/read/sz_08_02_2015/nachrichten/Schweizer-Neonazis-liefern-Geld-und-Militaerkleider-an-die-Front-27020
(14) http://www.tagesspiegel.de/medien/ukraine-konflikt-im-zdf-hakenkreuz-und-ss-rune-protest-von-zuschauern/10685462.html
(15) http://www.20min.ch/ausland/dossier/ukraine/story/Ukraine-setzt-Neo-Nazis-gegen-Separatisten-ein-23925388
(16) http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/20268
(17) http://blauerbote.com/2016/03/23/bataillon-aidar-der-ukrainischen-pilotin-nadija-sawtschenko/
(18) http://www.deutschlandfunk.de/ukraine-wachsende-kritik-an-freiwilligen-bataillonen.795.de.html?dram:article_id=322212
(19) https://www.amnesty.de/urgent-action/ua-297-2014/zivilist-verschwunden
(20) https://www.jungewelt.de/2015/02-24/065.php
(21) http://www.faz.net/aktuell/politik/gefangenenaustausch-ukrainische-kampfpilotin-sawtschenko-frei-14252411.html
(22) http://www.tagesspiegel.de/politik/irregulaere-kaempfer-in-der-ukraine-zu-den-waffen/10284478.html
(23) http://www.n-tv.de/politik/Kiews-Problem-in-den-eigenen-Reihen-article13305646.html
(24) http://blauerbote.com/2018/09/06/spiegel-2500-europaeische-nazis-kaempfen-in-der-ukraine-der-spiegel-vergisst-zu-erwaehnen-dass-die-nato-eng-mit-den-nazis-zusammenarbeitet/
(25) http://blauerbote.com/2019/05/05/julian-roepcke-und-die-hakenkreuzflaggen/
(26) https://www.anti-spiegel.ru/2019/bild-verantwortlicher-fuer-politik-bezeichnet-das-hissen-von-hakenkreuzflaggen-als-humor/
(27) http://blauerbote.com/2015/09/25/bild-journalist-und-nazi-fan-julian-roepcke-besucht-hauptquartier-von-bekannter-nazi-moerderbande/
(28) http://blauerbote.com/2015/04/13/bataillon-asow-ukrainische-nationalgarde/
Karl Lauterbach mutiert vom Virologen Merkels zum Meteorologen Baerbocks
(Michael van Laack) Man muss kein ausgewiesener Experte in seinem Fachbereich sein, um Minister werden zu können. Das wissen wir nicht erst, seit ein Bankkaufmann am Verhandlungstisch Horst Seehofers Niesen in dem Moment mit „Gesundheit“ beantwortete, als Merkel gefragt hatte, wer welches Ministerium übernehmen wolle. Und so hat es auch kaum jemanden gewundert, dass ein […]
Der Beitrag Karl Lauterbach mutiert vom Virologen Merkels zum Meteorologen Baerbocks erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Warum auch Deutschland ein Kinderschutz-Gesetz wie Ungarn braucht
Der „Regenbogen-Eklat“ um das EM-Spiel Ungarn-Deutschland spaltet die EU weiter. Diese Woche verweist der ungarische Premier Viktor Orbán in Szamizdat auf das in der Charta der EU-Grundrechte festgehaltene Recht der Eltern, über die Erziehung ihrer Kinder zu entscheiden. Warum die Transgender-Ideologie sich zu einer akuten Bedrohung für junge Menschen entwickelt, schreibt dazu
MdEP Joachim Kuhs, AfD:
„Die meisten Menschen akzeptieren heute das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und haben keine Vorbehalte gegen Homosexuelle. Viele der führenden Stimmen der neuen konservativen Bewegung sind homosexuell, so wie die Ko-Fraktionsvorsitzende meiner Partei im Bundestag, Alice Weidel, der ehemalige US-Botschafter in Berlin Richard Grenell, das intellektuelle Aushängeschild der Konservativen in Europa Douglas Murray, der österreichische Kommentator Gerald Grosz, der führende deutsche katholische Blogger David Berger, der deutsch-amerikanische Silicon Valley Milliardär Peter Thiel, US-Internetpromis wie Dave Rubin, Milo Yiannopoulos oder Scott Pressler, der AfD-Berlin-Bundestagskandidat Marcel Goldhammer von den „Juden in der AfD“, und viele mehr.
Das erste tragische Todesopfer der „Neuen Rechten“ in Europa, Pim Fortuyn, war ebenfalls auf schillernde Weise schwul. Seine Ermordung durch einen radikalen Grünen bewegte Geert Wilders zur Gründung der PVV in den Niederlanden.
So ist es nur Zeichen von Engstirnigkeit und Intoleranz der Linken, wenn Sie jegliche konservative Opposition gegen die ausufernde Transgender-Ideologie als „schwulenfeindlich“ brandmarken und krampfhaft ihre Sportstadien mit Regenbogenfahnen drapieren wollen, als stünden Homosexuelle heutzutage in Europa in akuter Gefahr.
Wie die oben genannten Beispiele zeigen, sind Homosexuelle sogar in jenen Kreisen, die Linke als unheilbar homophob abstempeln würden, auffallend zahlreich vertreten und gerne gesehen.
(Wie jeder Homosexuelle weiß, der heute in einer deutschen Großstadt vor die Tür geht, geht die eigentliche Gefahr für Schwule in Europa übrigens von eben jenen islamisch geprägten Migranten aus, die die Linken millionenfach ins Land holen wollen, doch das ist ein anderes Thema.)
Der Grund, warum sich immer mehr Menschen – übrigens auch Moslems – gegen die ausufernde Transgender-Ideologie wehren, liegt in der alten Weisheit: „Gib ihnen den kleinen Finger, und sie nehmen den ganzen Arm.“ Dieser Arm droht nun, von immer radikaleren Forderungen der Gender-Lobby verschlungen zu werden.
Zuerst ging es bei der Schwulen-Bewegung nur um ein Ende von Polizeirazzien, schwulenfeindlicher Gewalt, sozialer Ausgrenzung und Diskriminierung. Darum ging es bei den Unruhen in der Christopher Street in New York City 1969, weswegen heute mittlerweile der ganze Juni zum „Pride Month“ mutiert ist. Das haben die meisten Menschen akzeptiert, so wie die Gleichberechtigung der Frau und ein Ende der Rassendiskriminierung.
Die wenigen konservativen Rufer in der Wildnis, die davor warnten, den kleinen Finger herzugeben, wurden mit der Zeit immer mehr ignoriert. So prophezeite die konservative US-Antifeministin Phyllis Schlafly, die Emanzipation würde eines Tages zu Unisex-Toiletten, Homo-Ehe und Frauen in Uniform führen. Fast niemand nahm diese Warnrufe in den 1970er Jahren ernst. Heute hat sie die Realität längst übertroffen.
Mittlerweile unterstützt die EU mit Millionen Euro an Steuergeldern Abtreibungs- und Gender-NGOs weltweit, und die Ideologie des Transgenderismus treibt immer absurdere Blüten. Einer ganzen Generation junger Menschen, vor allem junger Frauen im sensiblen Alter zwischen 12 und 15, wird eingeredet, sie seien im falschen Körper geboren und müssten schnell eine Geschlechtsumwandlung vornehmen lassen, sonst sei es für immer zu spät.
Die New Yorker Journalistin Abigail Shrier hat in ihrem Buch „Irreversible Damage: The Transgender Craze Seducing Our Daughters“ („Unumkehrbar: Der Transgender-Wahn, der unsere Töchter verführt“) eine Vielzahl solcher Fälle dokumentiert – nicht etwa, weil Shrier etwas gegen die Vorstellung hätte, das manche Menschen im falschen Körper geboren werden. Das sei durchaus möglich, so Shrier, und es sei zu begrüßen, dass solchen Menschen durch das Wunder der modernen Medizin geholfen werden kann. Doch was ist, wenn sich per Instagram und Snapchat eine ganze Generation pubertierender, unsicherer junger Mädchen einredet – ähnlich wie Magersucht und Bulimie im selben Alter, die auch durch Chats und Foren beflügelt werden können – jetzt endlich zu wissen „was mit mir nicht stimmt?“
Bis zu 50% von pubertierenden jungen Mädchen geben heute an, sich bezüglich ihrer sexuellen Identität unsicher zu fühlen, so Shrier. Und heute bekommen sie in vielen Ländern einfacher denn je die Möglichkeit, aufgrund solcher Gefühle auch ohne das Einverständnis ihrer Eltern eine radikale Selbstverstümmelung vorzunehmen, die nie wieder rückgängig gemacht werden kann.
Wenn es denn so wäre, dass diese jungen Menschen dann glücklich und zufrieden in ihrem neuen Körper durchs Leben gehen würden, so Shrier, hätte sie das Buch nicht geschrieben. Doch Depression und Selbstmordraten nähmen bei „vollständig transitionierten Transgender-Person“ zu, nicht ab, sondern auf teils dramatische Weise zu. Viele von Shriers Interviewpartnern berichteten von ihrer Reue, ihrer Ausweglosigkeit und dem Gefühl, von Aktivisten, Therapeuten und Ärzten zu einem Schritt bewegt worden zu sein, den sie nun bitter bereuten.
In einem Aufsatz im City Journal „Wenn der Staat deine Kinder holt“ berichtet Shrier vom Fall Ahmeds (Name geändert), eines pakistanischen Einwanderers und Finanzberaters in der High-Tech-Szene von Seattle, USA. Ahmed hatte sie im Oktober 2020 kontaktiert hatte und seine haarsträubende Geschichte erzählt.
Sein damals 16-jähriger Sohn Syed sei ein Musterschüler und autistisch veranlagt. Ohnehin kein Partyhengst oder Frauenheld, habe Syed während des Corona-Lockdowns unter sozialer Isolierung, Depressionen und Selbstmordgedanken gelitten, weswegen die Eltern ihn ins Kinderkrankenhaus Seattle zur psychiatrischen Untersuchung gebracht hätten, wo er über Nacht blieb. Ohne elterliche Begleitung, wegen Corona.
Dann erhielt Ahmed eine E‑Mail von der Klinik, die ihm empfahl, seine Tochter in eine Gender-Klinik zu bringen.
„Ich dachte zuerst, das muss ein Versehen sein“, so Ahmed. „Denn ich habe einen Sohn.“ Doch es war kein Versehen. Die Therapeuten des Seattle Children’s Hospital hatten Syed eingeredet, dass er im falschen Körper gefangen sei und dringend eine Geschlechtsumwandlung brauche – je früher, desto besser.
„Sie wollten einen neuen Kunden für ihre Genderklinik, und schienen uns in diese Richtung drängen zu wollen“, so Ahmed im Mai zu Shrier. „Wir führten Telefonate mit den Therapeuten dieser Einrichtung, die uns erklärten, wie wichtig die Geschlechtsumwandlung für ihn sei, denn nur so könne man seine suizidale Depression heilen.“
Anstatt in die Falle zu tappen und wütend oder ablehnend zu reagieren, ließ Ahmed sich von einem befreundeten Anwalt und einem Psychologen beraten. Der Psychologe gab ihm den Rat, der seinen Sohn vielleicht gerettet hat: „Du musst sehr vorsichtig sein, denn wenn du nur das kleinste Bisschen transphob auftrittst, rufen sie das Jugendamt an und nehmen dir dein Kind weg.“ Der Anwalt sagte ihm dasselbe: „Du musst bei allem mitspielen, und sagen, du nimmst jetzt dein Kind mit und fährst mit ihm in die Genderklinik. Du musst bei allem Ja und Amen sagen, sonst nehmen sie ihn dir weg.“
So gelang es Ahmed schließlich, Syed aus den Fängen der Gender-Industrie zu befreien. Er versicherte den Ärzten brav, dass er mit seinem Sohn zur Genderklinik fahre, setzte Syed ins Auto, kündigte seinen Job und verließ mit seiner vierköpfigen Familie den Bundesstaat Washington auf Nimmerwiedersehen.
Heute ist Syed nicht mehr depressiv, und zweifelt auch nicht mehr an seinem biologischen Geschlecht. Als 17-jähriger Autist weist er erstaunliche mentale Fähigkeiten auf, spielt aber immer noch gerne mit den „Mein kleines Pony“ Puppen seiner Schwester. Ohne dabei eine Frau sein zu wollen.
Das ist der Grund, warum die Ungarn Recht haben mit ihrem Kinderschutz-Gesetz. Artikel 14 der Charta der EU-Grundrechte sichert „das Recht der Eltern, die Erziehung und den Unterricht ihrer Kinder entsprechend ihren eigenen religiösen, weltanschaulichen und erzieherischen Überzeugungen sicherzustellen.“
Eltern sollten über das sexuelle Geschick ihrer Kinder bestimmen, nicht der Staat oder übergriffige Genderideologen, die daraus einen Wirtschaftszweig gemacht haben.
Vielleicht brauchen wir solch ein Gesetz auch bald in Deutschland.“
MdEP Joachim Kuhs ist Mitglied des Haushalts- und Haushaltskontrollausschusses im EU-Parlament, Bundesschriftführer der AfD, und Bundessprecher der »Christen in der AfD«. Er wohnt in Baden-Baden, hat 10 Kinder und 15 Enkelkinder, und ist seit 38 Jahren mit der Mutter dieser Kinder verheiratet.
Willkommen im Stalinismus: Merkel-Regime schickt 151 Politkommissare an deutsche Schulen

Willkommen im Stalinismus: Merkel-Regime schickt 151 Politkommissare an deutsche Schulen
Bildungspolitik ist ja eigentlich Ländersache. Aber die Bundesregierung von Angela Merkel darf ein Wort mitreden. Davon macht sie nun dadurch Gebrauch, dass sie 151 hauptberufliche politische Kommissare ausbilden lässt, mit denen sie deutsche Schulen ideologisch auf Linie bringen will. von Josef Kraus Am 29. Juni 2021 lasen wir in einer Presseerklärung des Bundesministeriums für Familie, […]
Gefälschter PCR-Test: Reisender soll ein Jahr ins Gefängnis!
Immer mehr Menschen wissen, dass die Corona-Tests ohnehin nur einen sehr zweifelhaften Wert haben. Zuerst einmal sind die Tests selber sehr fehleranfällig und besitzen daher kaum Aussagekraft. Kein Wunder also, dass die Corona-Test-Pflicht auch zu allerhand Betrug mit den Tests führt. So bekommt man gelegentlich auf die Frage „Wo testest du dich?“ zu hören: „Auf Adobe – Photoshop!“. Doch wer erwischt wird, dem drohen harte Strafen.
Ein Kommentar von Berthold Krafft
- Immer mehr Menschen „testen“ sich via „Photoshop“
- Wer erwischt wird, dem drohen drakonische Strafen
- Am Brüsseler Airport aufgegriffen: Reisender soll ein Jahr ins Gefängnis
- Für schwerere Taten gibt es oft geringere Strafen
Immer mehr Bürger greifen in ihrem Alltag, der durch die nervige Test-Pflicht behindert wird, zu einer Notlüge und besorgen sich einen falschen Test. So berichten Medien, dass häufig erschwindelte Tests verwendet werden. Beispielsweise wurden von der Polizei allein vom 8. bis 12. April bei der Ein- oder Ausreise nach österreich 46 falsche Test sichergestellt. Auch aus der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland gibt es ähnliche Meldungen.
Drakonische Strafen: Bis zu einem Jahr Gefängnis!
Das Kavaliersdelikt wird aber als sogenannte „Urkundenfälschung“ drakonisch bestraft. Das kann einem eine saftige Geldstrafe von mehreren Tausend Euro oder sogar eine Gefängnisstrafe von bis zu einem Jahr einbringen.
Dass dies nicht nur eine leere Drohung ist, beweist ein krasser Fall aus Brüssel. Ein Reisender wollte dort per Flugzeug das Land verlassen und wurde mit einem falschen PCR-Test erwischt. Er wollte die Geldstrafe, die er zuerst bekam, nicht annehmen und ließ es auf eine Gerichtsverhandlung ankommen. Dort fasste er dann von einem gnadenlosen Corona-Richter ein Jahr Kerker aus! Zwischen 19. April und 11. Juni wurden am Brüsseler Flughafen insgesamt 576 Personen angehalten, die mit einem gefälschten Test reisen wollten.
Angesichts der Tatsache, dass in Mitteleuropa Vergewaltiger und Totschläger oft geringere Strafen bekommen, ist das Strafmaß, das man für ein vergleichsweise harmloses Verbrechen ohne Opfer, wie einen falschen Test vorzuzeigen, bekommt, jedenfalls ungewöhnlich brutal.
- Wochenblick informierte schon vor einem Jahr über Sinnlosigkeit der PCR-Tests
- AGES-Experte widerlegt Mainstream: Ohne PCR-Tests keine Pandemie
- PCR-Tests keine Grundlage für Pandemie-Strategie
- Wienerin erlebte absurdes Drama wegen unzuverlässiger PCR-Tests
Weiterlesen: Gefälschter PCR-Test: Reisender soll ein Jahr ins Gefängnis!
Unmenschlich: Todkranker Politiker von Antifa-Angreifer niedergeknüppelt
Opfer sind nicht gleich Opfer. Diese Erfahrung musste nun erneut ein AfD-Abgeordneter machen: Martin Hebner war schon mehrfach Ziel von linksextremen Drohungen, mehrfach wurde sein Haus mit Farbe beschmiert und mit Aufklebern beklebt. Auch körperlich wurde ihm bereits mehrfach gedroht. Nun wurden die Drohungen in die Tat umgesetzt, der frühere IT-Unternehmer wurde Opfer eines politisch motivierten Knüppelschwingers. Besonders dramatisch: Der Abgeordnete hat einen Hirntumor, ist todkrank.
Von Achim Baumann
- Brutaler Antifaschist schlägt Todkranken mit Knüppel
- Bislang keine Nachrichten darüber in den Mainstreammedien
- Familie des Opfers lebt weiterhin in Angst
- Polizei empfiehlt keine Anzeige zu erstatten
- Weitere Attacken angekündigt
Linksextremismus ist ein aufgebauschtes Problem: Dieser Meinung hängt nicht nur die Zitatgeberin Manuela Schwesig (SPD-Ministerpräsidentin) an, sondern die gesamte herrschende Politiklasse und ihre willfährigen Medien. Dass Politiker, die nicht zum üblichen Parteienkartell gehören indes besonders gefährdet sind, ist für diese selbst eine Binsenweisheit – in der veröffentlichten Meinung hört man davon allerdings wenig. Eine besonders brutale und verabscheuungswürdige Tat hat sich nun im ansonsten beschaulichen Kreis Starnberg in Bayern ereignet.
Tödlich erkrankt und von Antifa niedergeknüppelt
Der dortige AfD-Kreisvorsitzende Martin Hebner, Mitglied des Bundestages, ist schwer an einem Hirntumor erkrankt, wird nicht mehr lange zu leben haben. Trotzdem werden er, seine Familie und sein Haus regelmäßig Ziel von Attacken der Antifa. So schreibt die Familie des Opfers gestern Abend auf Facebook im Rahmen eines aufrüttelnden Appells: „Nachdem er seine erste Hirn-Operation überstanden hat und wieder erste Schritte selbstständig gehen konnte, wurde er am Abend auf offener Straße attackiert. Hierbei ging es nicht um schlichtes Pöbeln, sondern um einen Mann mit einem Knüppel, der auf einen von Krankheit gezeichneten Menschen einschlägt.“
Gewalt typisch für Antifa
Obwohl schon seit Monaten öffentlich bekannt ist, dass der 61-jährige Hebner todkrank ist, lassen die selbsternannten antifaschistischen Gutmenschen nicht von ihm und seinem Umfeld ab. Was mögen das für Menschen sein, die so etwas tun? Nur kalter Hass und Verachtung sogar vor dem noch kurzen Leben Todkranker macht dies möglich. So schreibt die Familie weiter: „Dabei geht es uns nicht um die Angst ein Familienmitglied zu verlieren. Wir haben Angst um unsere Mutter und unseren todkranken Vater seine letzten Tage unbehelligt zu verbringen.“
Polizei fordert dazu auf, Anzeige zu unterlassen
Besonders diskussionswürdig macht diesen Fall auch der Vorwurf, die Polizei hätte geraten, keine Anzeige zu erstatten. So berichtet die Familie freimütig: „Kommentar der Polizei war doch keine Anzeige zu erstatten, da dies zum einen wenig bringe und zum anderen im Zweifel zu noch mehr Aggression führen würde.“
Würde es sich bei dem Opfer um einen Politiker anderer Couleur handeln, wäre ein bundesweiter Skandal sicher. Wenn die Polizei regelmäßig dazu rät, solche Straftaten nicht zur Anzeige zu bringen, muss man sich um ohnehin geschönte Statistiken über linksextreme Gewalttaten nicht wundern.
Erneute Drohungen
Die Mainstreammedien hüllen sich bislang in Schweigen, an einer Berichterstattung über menschenverachtende Taten zulasten von AfD-Abgeordneten scheint kein Interesse zu bestehen. Mittlerweile hat sich neuer Ärger angekündigt, so die Familie besorgt: „Unter den Fenstern eines sterbenden Menschen wurden Warnungen mit dem Titel „warm anziehen“ und dem Konterfei einer dem schwarzen Block wahrscheinlich nahestehender Person an das Haus geklebt.“
Erschütternd muss man zur Kenntnis nehmen, wie die antifaschistische Hetze zu Angst und Schrecken selbst bei Schwerstkranken und ihren Angehörigen führt – und die Etablierten durch Verharmlosung, Nichtberichterstattung und Anzeigenannahmeverweigerung solchen Kreisen auch noch den Rücken stärken.
- 60 verletzte Polizisten: Antifa-Mob tobt brandschatzend durch Berlin
- Brenzliger Verdacht: Thüringer Linke für Antifa-Anschläge verantwortlich?
- Antifa-Chaoten bleiben unbehelligt: Sind die Mächtigen auf dem linken Auge blind?
- Linksextreme Gewalt eskaliert: Antifa attackiert spanischen Erfolgspolitiker
- Pietätlos: Antifa stört Gedenken für ermordete Frau, Polizei kesselt Trauernde
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Nazi werden mit WIZO
Eines der wenigen Überbleibsel aus meiner etwas wilderen Zeit ist die Punkband WIZO. Ich weiß nicht, wie weit sie heute selbst noch in der linken Szene bekannt ist, es gab aber einmal eine Phase, in der inbrünstig mitgesungen wurde, wenn sie in einschlägigen Lokalen gespielt wurden. Dank des Zufallsgenerator meiner Abspielliste habe ich mir heute wieder einmal eines ihrer Lieder angehört und im Stillen mitgenickt und den Text leise geflüstert. Dabei fiel mir etwas auf: Nach heutigen Standards sind deren Liedtexte mal ziemlich nazi. Die Band zeigt exemplarisch, wie sehr sich das Verhältnis zwischen Leit- und Gegenkultur in den vergangenen beiden Jahrzehnten ins Gegenteil verkehrt hat.
Quadrat im Kreis
Die wohl besten Alben der Band sind UUAARRGH! und Herrénhandtasche aus den Jahren 1994 und 1995. In beiden Alben sind einige Perlen enthalten, von denen insbesondere Quadrat im Kreis heraussticht. Es ist eine Hymne für das Gefühl der Jugendlichkeit, in der man sich noch selbst am suchen ist und manchmal nicht so recht weiß, wie man in die Welt passen soll. Nach vielen Jahren klingt das Lied immer noch aktuell, wobei sich heute mit dem politisch induzierten gesellschaftlichen Sinkflug in die totale Auflösung eine neue Metaebene eröffnet.
Hin und wieder stell’ ich fest
Daß ich nicht mehr lachen kann
Über Sachen die ich früher lustig fand
Ja, so geht es mir heute auch. Die lakonische Bemerkung des „Der ist gar nicht gut gealtert“ huscht immer öfters durch meinen Kopf, wenn ich an alte Scherze denke, wie etwa die Veräppelung eines Pharmalobbyisten der damals noch jungen heute Show, weil er davor warnte, dass wir zu viele Medikamente importieren müssen. Hätten wir doch nur ein bisschen nachgedacht, anstatt den billigen Lacher mit ins Wochenende zu nehmen.
Hin und wieder merk’ ich auch
Daß ich keine Menschen brauch’
Und lieber ganz alleine bin
Auch hier kann ich nur zustimmen. Ob Migranten, Antifa oder die linke Moral- und Gesinnungspolizei in Medien und Politik – ich brauche sie alle nicht und muss sie dennoch finanzieren und mir von ihnen anhören lassen, was für ein schlechter Mensch ich bin, während sie mich gnadenlos zensieren, sobald ich ein Widerwort von mir gebe.
Doch der Schmerz ist zuckersüß
Und irgendwie auch so vertraut
Ich hab’ mich dran gewöhnt
Wer nur noch schikaniert wird, der ist besser dran, wenn er alleine ist. Ein schöner Zustand ist das nicht, sich nur noch in der Schmuddelecke des Internets frei fühlen zu können. Aber, wie die dritte Zeile meint, man gewöhnt sich daran.
So fehlt zur letzten Konsequenz
Einmal mehr das bisschen Mut
Auswandern wäre das Mittel der Wahl. Noch sind die Grenzen offen und es gibt Länder, die genauso schön und frei sind, wie sie uns willkommen heißen. Dennoch fehlt mir der Mut dazu. Zwar spielt auch die Gesundheit bei mir mit rein, während es bei anderen das Alter ist. Doch sind das am Ende nicht alles Ausreden?
Und die paradoxe Wut darüber
wird im Traum ertränkt
Von der beschissenen Leichtigkeit des Scheins
Wenn es tatsächlich so schlimm wird wie befürchtet, dann werden wir ohnehin gehen müssen. Jetzt wäre noch die Zeit dafür. Die meisten aber bleiben dennoch, auch ich. Wir geben uns der Illusion hin, im Abseits der Meinungsströme etwas erreichen zu können, oder dass bei Wahlen zumindest ein Kreuzchen an der notwendigen Stelle gesetzt wird. Noch ist alles leicht, zu leicht, als dass auf persönlicher Ebene wirkliche Konsequenzen angezeigt wären.
Hin und wieder wird mir klar
Daß alles anders geworden ist
Als es scheint, dass es früher einmal war
Oh ja. In den Innenstädten sieht es aus wie in Addis Abeba, die Wände überall zugeschmiert mit halbgaren Graffiti, immer mehr wird zertrampelt, überall gehen Mauern hoch, werden Zäune errichtet und gaffen einen die Überwachungskameras an. Die Menschen tragen Maulkorb und blicken einen verwundert und bar jeder Emotionen entgegen, wenn sie einmal von ihrem Smartphone hochschauen. Zu oft bekommt man verrohte Sprachfetzen angeworfen. Die Freude über das allgemeine Dasein ist es schon lange verschwunden.
Hin und wieder spüre ich
Dass ich die Sonne nicht mehr mag
Weil ich das helle Licht nicht mehr ertrag’
All die politischen Versprechungen, sind sie nicht schon lange Hohn? Die Rente, die öffentliche Sicherheit, die Integrität des politischen Personals, das vorausschauende Handeln des Staates, das soziale Miteinander, große Samstagabendshows. Alles sind nur noch grelle Kulissen, Potemkinsche Dörfer, die hastig überall da hingestellt wurden, wo es dahinter brennt. Ich schaue schon gar nicht mehr hin.
Raum der Zeit
Kaum weniger einprägsam als ist auch das Lied Raum der Zeit, auch wenn es einem anderen Thema folgt. Quadrat im Kreis ist eine Innenansicht, Raum der Zeit hingegen enthält eine Einordnung in die andere Richtung. Es geht um die eigene Position und den eigenen Wert in der Welt.
Ich bin schwul, ich bin jüdisch und ein Kommunist dazu
Ich bin schwarz und behindert, doch genauso Mensch wie du
Ich bin hochintelligent, und doch so doof wie Sauerkraut
Ich bin schön, ich bin hässlich, ich bin fett und gut gebaut
„Das ist ein Superbingo!“ würden gewisse SS-Offiziere dazu kommentieren. In der heutigen Welt voller poststruktureller Dekonstruktion wäre das wirklich ein Volltreffer, Grünenvorsitz garantiert. Doch wir dürfen nicht vergessen, dass es sich um einen Text aus den frühen 90er Jahren handelt, es ist unwahrscheinlich, ob sich die WIZO Leute damals schon trotz ihres Daseins als Punker linker Provinienz mit Kritischer Theorie beschäftigt haben.
Es gibt nichts (nichts)
Nichts was dich besser macht als mich
Oh, oh, oh. Die Hinweise verdichten sich, dass sich hinter obiger Beschreibung äußerlicher Merkmale die Aussage verbergen könnte, wonach alle Menschen gleich gemacht sind und daraus abgeleitet, über die gleichen Rechte verfügen sollten.
Denn auch du hast deine Fehler, deine Fehler so wie ich
Und die Fehler sind nix falsches, sie gehören zu dir und mir
Aha, da haben wir sie ja schon, die Naziaussage. Die Aussage, wonach jeder darf Fehler macht, während das Fehlermachen normal sei, muss durch die heutige Linse betrachtet schon als grenzwertig gewertet eingestuft werden. Es sind weiße, heterosexuelle Männer, die singulär als einzige Gruppe für alle Fehler verantwortlich sind, denn sie halten das sie begünstigende Patriarchat aufrecht und perpetuieren dadurch die Unterdrückung aller anderen. Sie haben alle Macht in der Welt und deswegen basiert jeder Fehler auf ihrem Handeln.
Und wenn du ‘s nicht auf die Reihe kriegst, kann niemand was dafür
Wer bei den zwei Zeilen davor noch Zweifel hatte über die Grenzwertigkeit der Aussage, der bekommt hier die unzweifelhafte Bestätigung. WIZO transportiert hier tatsächlich die alte kapitalistisch-neoliberalistische Unwahrheit, dass jeder für seine eigenen Fehler verantwortlich sei. Schaut man dann allerdings auch einmal genauer hin bei der Band, dann wird klar, woher der Wind weht: Sie besteht ausschließlich aus weißen, heterosexuellen Männern! Und dann noch schaffe-schaffe-Häusle-baue-Schwaben! Pfui!
Du bist einer von Milliarden und das musst du akzeptieren
Du bist einer von Milliarden Ärschen auf der Welt
Natürlich musste gleich hinterher die Dekonstruktion der Besonderheit folgen. Alles ist ein großer grauer Brei, in dem der einzelne Mensch nichts zählt, bzw. nur unter hartem Einsatz seiner Fähigkeiten herausragen kann, so dass seine Stimme etwas zählt. Es ist das diametrale Gegenteil von Gerechtigkeitsquoten.
Deine Werte, deine Normen, die Moral und das Gesetz
Sind entbehrlich und ersetzbar, überflüssiges Geschwätz
Eine Aussage mit Schlagkraft: Wer selbst nichts leistet, der muss sich nicht wundern, wenn er sich obsolet macht. Nichts zählt, außer das, was man selbst im Stande ist zu schaffen. Die Quintessenz des biederen Schwabentums, sozusagen.
Heute gültig, morgen nichtig, übermorgen umgekehrt
Was hier richtig oder wichtig, ist woanders ohne Wert
In fast prophetischer Manier gibt sich WIZO an dieser Stelle vorahnungsvoll und warnt davor, dass sich die Normen in Politik und Gesellschaft so schnell ändern, dass sich niemand darauf verlassen kann. Wer seine Hoffnungen in die Politik setzt, oder auf die den Gemeinsinn in der Gesellschaft baut, der wird gnadenlos enttäuscht werden. Niemand schafft es, sich an die Moden so anzupassen, dass er immer im Plus enden wird. Nur das selbst geschaffene kann derartige Wandlungen überstehen. Es ist ein Abgesang auf den Kollektivismus und ein Hurra auf die Autonomie der individuellen Freiheit.
Deine Götter, deine Kirchen, Glauben, Beten, Religion
Heute heilig, morgen Frevel, übermorgen blanker Hohn
Buchstabensexualität, Transenkult, Christopher-Street-Day, Dunya Halali und Tatort schauen. Das sind die damals noch unbekannten Stichworte dieser Liedzeilen. Oder ist vielleicht doch eher Thomas Gottschalk gemeint, der erst Millionen für Seichtes kassierte und dann wegen seiner Kritik am GEZ-Funk in der Versenkung verschwand? Oder Till Schweiger, der erst aufs Tableau gehoben wurde, als er mit Migrantenheimen werben ging und sich dann mit Boris Reitschuster ablichten ließ? Nichts zählt mehr, die Götter fallen und der blanke Hohn bleibt zurück.
Und das Geld und der Ruhm, und die Unvergänglichkeit
Sind bei näherem Betrachten
Für ‘n Arsch
Als das Lied geschrieben wurde, trug Annalena Baerbock zwar noch Windeln, aber auf wen sonst könnte diese Stelle zutreffen, wenn nicht auf sie? Geld hat sie von Hause (& von der Grünenstiftung aus), Ruhm hat sie dank Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur und Unvergänglich wird ihr Name bleiben, genauso wie es einem gewissen Relotius geschah. Doch was wird es wert sein? Als Fehler auf zwei Beinen in die Geschichtsbücher einzugehen, wenn das nicht „Für ‘n Arsch“ ist, was dann?
Du bist nicht der Mittelpunkt des Universums
Du bist nur ein Arsch im Raum der Zeit
Ein versöhnliches Ende, nicht wahr? So wie die Dinge stehen, könnte es absehbar jedoch leider dazu kommen, dass wir jemandem nicht einmal mehr diese Einschätzung entgegenbringen dürfen. Je nachdem werden sie dann plädieren auf Mikroaggression oder Majestätsbeleidigung. Wenig verwunderlich schließt das Lied denn auch mit klassischem Gaga als der vermutlich einzigen Ausdrucksform, der wir auch in jenem Alptraum noch nachgehen dürfen werden, den uns die Band WIZO in ihren Liedern näherbringt: Gaga…
A E D C D C A G, A E D
A E D C D C A G, A E D
Höchststrafe FDP-Schicksal
Ja, WIZO war eine ausgezeichnete Band. Trotz ihrer Bekanntheit in einigen ausgewählten Kreisen war sie viel zu unbekannt für die Qualität, die sie in ihrer Hochzeit geliefert haben. So wird es dann wohl auch niemandem auffallen, wie sehr sie sich damals in ihren Texten gegen genau das gerichtet haben, was wir heute als den linken Zeitgeist bezeichnen, der uns alle umgibt und umerziehen will.
Wie wenig sich die Band denn auch ihrer eigenen Wurzeln bewusst ist, zeigen denn auch Werke neueren Datums, in denen es wenig subtil und voll im Takt zeitgeistiger Wahrheiten „Klar gegen Nazis“ geht. Wo es früher die Introspektive und der anarchische Individualismus war, von denen ihre Texte geprägt waren, in denen stets ein Appell an die eigenen Tugenden mitsamt einer Warnung vor falschen Träumen transportiert wurde, wird heute wie überall nur noch das Lagerdenken gepflegt und der Feind markiert. Es ist ein fader, langweiliger, berechenbarer Massengeschmack, der nur noch das Röckchen des Protests trägt, zwischen den Zeilen aber schon lange den musikalischen Leichengeruch des kleinsten gemeinsamen Nenners absondert, den man ehrlich formuliert als Agit-Prop-Schlager bezeichnen müsste.
Zur Entschuldigung sei gesagt, dass die Band seit ihrer Neugründung 2009 über ein völlig neues Personal verfügt. WIZO existiert in etwa so wie die FDP als eine altbekannte und bewährte Marke weiter, deren substanzieller Inhalt jedoch entfernt wurde, um die leere Hülle mit kunterbunten Luftblasen zu füllen. Von dem, wofür die Band einstmals stand und woran sie uns dem Namen nach weiterhin erinnern soll, ist leider rein gar nichts übrig geblieben.
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