Safer Sex und nicht nur das: Die Deutschen wollen nicht mehr von der Maske lassen (Foto:Shutterstock)
Deutschland ist nach zwei Jahren Fehlalarm und Dauerpsychose zur Freilaufpsychiatrie geworden und hat gleich reihenweise sozialpsychologische Forschungshypothesen bestätigt – neben dem Milgram-Experiment (im Umgang mit Ungeimpften) vor allem das Stockholm-Syndrom, das die krankhafte Zuneigung des Opfers für seinen Täter bezeichnet und dessen Neigung, die Grausamkeiten seines Peinigers mit der Zeit lieben zu lernen.
Als Folge eines zermürbenden Pandemie-Protokolls mit diversen unbewussten Konditionierungen haben mittlerweile große Teile der deutschen Bevölkerung das Corona-Regime glücklich so weit verinnerlicht, dass sie gar nicht mehr zum normalen Leben zurückkehren wollen. Dies betrifft insbesondere Maßnahmen, die die „sichtbare“ Aufrechterhaltung des Ausnahmezustands bewirken – vor allem die Maske. Während ein Impfnachweis erst herausgekramt/geladen und vorgezeigt werden muss, um sich als Bückling des Systems zu autorisieren, die wirkt die Maske unmittelbar und ganz konkret, mit sichtbarer Fernwirkung: Wer sie trägt, drückt etwas aus.
Mehrere aktuelle Umfragen zeigen, dass weite Teile der Bevölkerung inzwischen so angstbestimmt und dauerverunsichert sind, dass sie entweder eine Fortsetzung des Maskenzwangs befürworten oder – sollte sich diese nicht durchsetzen lassen – die Maske freiwillig und als trotziges Bekenntnis weiter tragen wollen. Verstörend ist, dass ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, da eine zumindest teilweise Abschaffung der wissenschaftlich sinnfreien und das Immunsystem unterfordernden Gesichtslappen bevorsteht, 61 der Deutschen Prozent angeben, die Aufhebung der Maskenpflicht an Schulen, Restaurants und beim Einkaufen für „falsch” zu halten. So jedenfalls eine Umfrage des ARD-Deutschlandtrends – die allerdings insofern mit Vorsicht zu genießen ist, als die Framing-Spindoctors des „Ersten“ in ihrer tendenziösen Berichterstattung kaum einen Hehl daraus machen, dass sie die gesamten Lockerung am liebsten in die Tonne treten würden.
Fast 9 von 10 Linken auf dem „freiwilligen Maskentrip“
In einer weiteren Umfrage aus der vergangenen Woche hatten zudem 69 Prozent (!) der Befragten angegeben, die Maske auch ohne Zwang weiterhin tragen zu wollen. Nur 27 Prozent lehnten dies eindeutig ab. Von den AfD-Wählern kündigten 74 Prozent an, unter keinen Umständen weiter Maske zu tragen; bei den FDP-Wählern waren dies nur 41 Prozent. Wer glaubt, diese Zahlen reflektiere die zunehmende Überalterung der deutschen Bevölkerung und spiegele die Angst vieler Senioren vor Ansteckung wider, irrt: In der Gesamtgruppe der über 65-Jährigen sind zwar 80 Prozent bereit, die Maske auch nach Ablauf des Zwangs zu tragen. Doch auch unglaubliche 88 Prozent der SPD-Anhänger insgesamt und 87 Prozent der Grünen-Wähler – darunter eben auch viele Jüngere – wollen weiterhin freiwillig Maske tragen. Bei Unions-Anhänger waren dies immerhin 71 Prozent, bei den Linken 60 Prozent. Richard Wagner hätte hierzu vermutlich gesagt: „Deutsch sein, heißt eine Maske um ihrer selbst willen zu tragen.”
Was einst die Pickelhaube, das goldene Parteiabzeichen, der blaue Schal oder die Mao-Bibel war, ist in diesen Tagen der Gesichtsfetzen oder besser gleich seine FFP-Ausführung: Ein Symbol der Haltung, der kollektiven gegenseitigen Versicherung, auf der „vernünftigen“, richtigen Seite der Mehrheitsgesellschaft zu stehen – in plakativer Abgrenzung von den suspekten Abweichlern, Rücksichtslosen und Gefährdern. Den Sinn der Maske, ihre (sogar von Wissenschaftlern noch in der Anfangszeit von Corona eingeräumte und von den Herstellern der FFP-Modelle explizit betonte) Unwirksamkeit gegen Viren, ihre körperliche Schädlichkeit durch CO2- und Keimanreicherung in der Atemluft sowie durch Nicht-Exposition und damit Mangeltrainierung des natürlichen Immunsystems, und auch die psychosozialen Langzeitfolgen infolge ruinierter Kommunikationsgrade und menschlicher Nähe: All das wird nicht einmal mehr problematisiert, geschweige denn gegen den vermeintlichen Nutzen eines Infektionsschutzes – so es ihn denn gäbe – abgewogen.
Kindesmisshandlung notfalls auf freiwilliger Basis
Besonders abstoßend: Über die Köpfe der ihnen anvertrauten Kinder hinweg setzen sich auch viele Lehrer und Schulleiter für die Fortsetzung des völlig wirkungslosen Maskenzwangs ein. So erklärte eine Schweinfurter Direktorin: „Wir hatten noch nie so viele Infektionen an der Schule wie zurzeit, deshalb halten wir die Lockerung jetzt für das falsche Signal. Wir alle wollen keine Masken mehr tragen. Wir alle wollen aber auch raus aus der Pandemie.” Sie alle schnelles es in ihrer schizothym-pathologischen Überbesorgtkeit nicht: Zu keinem Zeitpunkt war es „das Virus” oder „die Pandemie”, die ihnen zu schaffen machte und ihnen ihr altes Leben raubte. Es waren ausschließlich die gegen sie ergriffenen politischen Maßnahmen!
Dass man auch nach 25 Monaten noch immer ab origine darauf hinweisen muss, wie sinn- und aussagelos ertestete Infektionszahlen sind, sofern diese Testbefunde mit keinerlei Krankheitswert einhergehen, ist so ermüdend wie erschütternd. Die, die „raus aus der Pandemie“ wollen, sind es selbst, die diesen Exit auf ewig verunmöglichen. Entweder ist der Ist-Zustand alarmierend – oder die prospektierte Zukunft: irgendwelche Gründe zur Maßnahmenverlängerung und „Vorsicht“ finden sich immer. Und so zelebrieren sie ihren kranken Kult immer weiter, unbeirrt und unbeleckt von Fakten und allem Offensichtlichen. Todernst gemeinte Posts und Tweets wie dieser, eigentlich für Satire zu halten, häufen sich im Netz:
(Screenshot:Twitter)
Auch die Schweinfurter Schulleiterin bringt es fertig, in einem Atemzug einzuräumen, dass manche Kinder seien froh, „wieder frei atmen zu können” – und dann persönlich an die Eltern zu appellieren, ihre Kinder weiterhin zum Tragen des Maulkorbs zu zwingen. Denn viele Kinder wollten die Maske sehr wohl weiter tragen: „Aus Angst, sonst nicht mit der Familie Ostern feiern zu können.” Gute Besserung!, kann man da nur noch entgegnen. Statt solche Paranoiker und Fanatiker zu ächten, öffentlich zu stellen und sie vor allem sofort aus öffentlichen Ämtern zu entfernen, was eigentlich ebenso überfällig wäre wie ein generelles ausdrückliches Maskenverbot (!), treffen derartige Stimmen noch auf ein kaum verhohlenes Wollwollen der „Veröffentlichkeit“ in Gestalt von Corona-Leitmedien und staatsnahen Journalisten. Diese befeuern landauf, landab die durch nichts mehr zu begründende Hysterie und schreien gar: „Lasst uns weiter Maske tragen!“
Ihnen sekundieren handverlesene, beim Staat wohlgelittene Experten als Verstärker. So rät etwa Cornelia Betsch, Mitglied des Expertenrates der Bundesregierung (unter anderem gemeinsam mit Christian Drosten) und Corona-Hardlinerin, der Politik, „sich nicht zu sehr von einer Minderheit hinreißen zu lassen.” Mit „Minderheit“ sind diejenigen Deutschen gemeint, die den Staat beim Wort nehmen und die schon wie oft zugesagte Rückgabe aller Freiheiten einfordern. Es gebe nun einmal „einen gewissen Satz Menschen, denen kann man es nie recht machen. Und das müssen sich auch Politiker viel bewusster machen.“ Nota bene: Wer sich beklagt, dass trotz völliger Harmlosigkeit von Corona, ohne den allergeringsten Krankheitswert, weiter an unverhältnismäßigen und bis vor zwei Jahren unter gar keinen Umständen vorstellbaren Zwangsmaßnahmen festgehalten wird, dem kann man es also „nicht recht machen”. Welch ein undankbares Pack!
Sekundanten der Maskenfetischisten
Dementsprechend ist es auch kein Wunder, dass Betsch natürlich auch für die besonders unsinnige Maskenpflicht an Schulen eintritt. Außerdem ist es für sie ernsthaft eine Horrorvorstellung, nach Ende der Maskenpflicht nur noch wenige Masken in der Öffentlichkeit zu sehen seien. Denn die Menschen hätten sich mittlerweile an die Pflicht „gewöhnt”. Hier jetzt „auf Eigenverantwortung zu setzen, darauf sind wir nicht trainiert und dazu fehlt auch die Kommunikation“, so Betsch. In solchen ganz ungeheuerlichen Aussagen zeigt sich die durch und durch freiheitsfeindliche, paternalistische und bevormundende Denkweise der Corona-Profiteure ungeschminkt: Die Menschen sollen nicht mehr nur „beschützt“, sondern zu ihrem angeblichen Glück gezwungen werde, indem sie auf jede erdenkliche Weise schikaniert und an die Leine gelegt werden.
Und wozu letztlich? Damit sich Figuren wie Betsch und ihre Expertenkollegen weiterhin öffentlicher Aufmerksamkeit, eines fragwürdigen „Prestige” und üppiger Regierungs- und Forschungsgelder erfreuen. Damit einstmals mündige Deutsche, die jahrzehntelang nie auf den Gedanken gekommen wären, selbst in der schlimmsten Grippewelle nicht, sich sterile Masken vors Gesicht zu ziehen, auch weiter in Duldungsstarre gehalten werden, Ein- und Übergriffe des Staates zu tolerieren. Bei den ohnehin autoritätshörigen und grundsätzlich überängstlichen Deutschen ist diese Saat offenbar schon so weit aufgegangen, dass sie ihre Versklavung gleich selbst übernehmen.
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