Luisa Neubauers heimliche Schwester? Grünen-Impfgöre Emilia Fester (Foto:Imago)
Die Platte hat zwar einen gewaltigen Sprung, aber sie läuft in Endlosschleife bei jedem vergleichbaren Anlass dieser Art, wann immer Exponenten linksgrüner gesellschaftlicher „Schutzgruppen“ für ihr eigenes Fehlverhalten in die Kritik geraten: Sobald in der Politik Frauen, Migranten, Muslime oder andere Merkmalsträger vermeintlich diskriminierter Minderheiten für Taten oder Äußerungen zur Rechenschaft gezogen und attackiert werden, muss es sich dabei um Frauenfeindlichkeit, Ausländerfeindlichkeit, Islamophobie oder Rassismus handeln. Statt sich an die eigene Nase zu fassen, nach eigenen Fehlern zu suchen (Stichwort Plagiatsbetrüger Baerbock, Giffey oder die unfreiwillige Komikerin Sawsan Chebli) und zu reflektieren, dass Widerspruch und Gegenrede vielleicht ja gerade aus der Tatsache resultieren, dass man sie und ihre Äußerungen ohne Ansehen der persönlichen Identität ernst nimmt und sich damit auseinandersetzt, wird sogleich die Opferkarte gezogen.
Und so hat natürlich auch der massive Proteststurm gegen die berüchtigte „erste Rede“ im Bundestag der jüngsten Abgeordneten Emilia „Milla“ Fester (Grüne Jugend-Machismo-Social-Media-Insidergag: „Fester! Fester! Ja, Fester!”) aus Sicht ihrer grünen Parteifreunde und solidarischer Sabbergesichter der SPD (z.B. Karl Lauterbach) natürlich nichts mit dem Wahnsinn ihres Inhalts und Vortragsstils zu tun, sondern mit, na was wohl, „Hass”, „Hetze” und „chauvinistischen Stereotypen”. Weil eine junge, unerfahrene Politeinsteigerin als Frau und Person ressentimentgeladen abgelehnt werde, so der Tenor, sei es zum Shitstorm gekommen. Dass selbiger aber interessanterweise vor allem von Frauen getragen wurde, wie ein Blick auf die Kommentare unter Festers Facebook-Post zeigt, ficht die Wagenburg der linksgrünen Kibbuzim nicht an. Auch der auf Twitter stark trendende Fester-Hashtag „#goere“, der innerhalb kürzester Zeit über 60.000mal genutzt wurde, wird von etlichen Frauen aufgerufen und weiterverwendet.
(Screenshot:Twitter)
Sorry, Milla Fester und „Mitstreiter*Innen“: So nicht. Mit dieser Nummer kommt Ihr diesmal nicht durch. „Extrem viel Hass“ bekommt diese alimentierte politische „Selbstversorgerin“ keineswegs ab, sondern die angemessene Kritik und Häme – und zwar für das, was sie am Donnerstag Unterirdisches abgesondert hat: für Haarsträubende Lügenmärchen zu Herdenimmunität und der ihr angeblich von „Ungeimpften“ vorenthaltenen Freiheit, und für ihre hysterischen – und tatsächlich hasserfüllten – Tiraden gegen Individualismus und körperliche Selbstbestimmung.
Das aufgesetzte Gejammer, sie wäre seit zwei Jahren nicht in der Universität, Clubs, Museen etc. gewesen (was während ihres Bundestagswahlkampfs zeitlich wohl auch schlecht möglich gewesen wäre), sei auch nicht im Ausland gewesen (eine glatte Lüge, siehe hier), habe weder ihren Geburtstag gefeiert noch jemanden geküsst (auch keinen Geimpften?), doch all ihre Opfer seien vergeblich gewesen, weil die hartnäckige Minderheit der Ungeimpften sich weigere, den (in Wahrheit ebenso wirkungslosen wie gefährlichen) Corona-Impfstoff verabreichen zu lassen: All dies ließ denkbefähigte Zuschauer der Debatte staunend und ratlos zurück, über die Frage grübelnd. wie es sein kann, dass eine gewählte Volksvertreterin einen derartigen kontrafaktischen Humbug, wider alle evidenten Zahlen zur Impf-(Nicht)-Wirkung, zu Impfschäden und zur durch die Impfung niemals erreichbaren „Herdenimmunität“, verbreiten kann? Hinter welchem Mond lebt dieser Polit-Backfisch eigentlich?
Biographischer Hauch von Nichts
Eine Antwort darauf könnte ein Blick auf den biographischen Hauch von Nichts geben, den Fester in ihrem Lebenslauf vorzuweisen hat: Altersbedingt, aber durchaus grünentypisch verfügt sie weder über eine Berufsausbildung noch einen Studienabschluss, und kann – außer einer Tätigkeit als „freischaffende Regieassistentin“ – auch keinerlei Erfahrungen im Erwerbsleben vorweisen. Wenn ihr von Kritikern nun unter anderem „fehlende Bildung“ vorgeworfen wird, dann ist das keine Polemik, sondern die bittere Wahrheit. Auf die Unterstützung der eigenen Blase und die ihrer gleichaltrigen Anhängerschaft kann sich die grüne Impfpflicht-Fanatikerin gleichwohl verlassen. Typisch war etwa die folgende Einlassung aus ihrem Unterstützerkreis: „Unter #goere versammelt sich ein Haufen frustrierter Männer, die es nicht aushalten können, dass eine junge, starke Frau ihre Meinung offen ausspricht. Eine richtig starke Rede von Emilia Fester war das.“
Wer so etwas absondert, der fand vermutlich auch die letzten September viral gegangene Erklärung von „Milla“ und ihrer Junge-Grünen-Parteigenossin Deborah Düring im Bundestagswahlkampf „richtig stark”, als beide allen Ernstes die Aufnahme von „200 Millionen Klimaflüchtlingen” in Deutschland forderten. Festers Fremdschäm-Redepremiere im Bundestag jedenfalls wäre schon in einem Provinz-Jugendparlament ein peinlicher Auftritt gewesen; für den Bundestag jedenfalls war er eine Schande, und zum Glück ist das den meisten, die von diesem intellektuellen parlamentarischen Offenbarungseid Notiz nahmen, auch nicht verborgen geblieben. Bei den Grünen ist Fester mit ihrem Einstand dafür in bester Gesellschaft… oder, um die Partei selbst zu zitieren (siehe oben): „Liebe Milla, du bist genau da, wo du hingehörst!“
Sollte irgendwann in Zukunft eine IQ-5-Prozent-Hürde für Bundestagsabgeordnete eingeführt werden, so könnte man Festers Auftritt als zwingendes Argument ins Feld führen.
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