Als weiteres höchst beklagenswertes Opfer der Pandemie sind wohl dieser Tage, im RĂŒckspiegel des ausklingenden Jahres betrachtet, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, mit all ihren Errungenschaften und somit unser aller Freiheit, zu erkennen.
Beginnend mit den âEinkerkerungenâ durch Lockdowns, ĂŒber die VerhĂŒllungen der eigenen IdentitĂ€t im Zuge der Masken-Vorschriften, bis hin zur Aussetzung von Grundrechten, im Zuge von Demonstrationsverboten (wie etwa in Wien oder Bayern).
Das Volk wurde zusehends unbequemer
Im Laufe dieser Pandemie und der durch die Regierenden samt ihrer eiligst herbeigezauberten Expertenschaar gefĂ€llten Kurzschluss-Entscheidungen, wurde das Volk zunehmend rebellischer und unbequemer fĂŒr den Staat.
Selbiger hat, sei es aus Trotz oder KalkĂŒl, seine Aufgabe dem Volk zu dienen geflissentlich zur Seite geschoben und wie auf dem FlieĂband ErlĂ€sse, Verordnungen und GesetzesĂ€nderungen beschlossen. All dies selbstredend zum Schutze der unmĂŒndig gemachten BĂŒrger.
Umso mehr dieser kaum mehr nachzuvollziehenden Entscheidungen getroffen werden, umso mehr regt sich der Widerstand.
Bertold Brecht meinte einmal im damaligen Zusammenhang mit dem Aufstand in der DDR 1953, âDas Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. WĂ€re es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wĂ€hlte ein anderes?â Obwohl es heute wohl keine Frage des politischen Systems zu sein scheint,  mutet es dennoch an, als wĂ€re das dieser Tage der innigste Neujahrswunsch der Regierenden.
Grundsatzfrage Impfung oder Impfgegner
Der Staat probt seine Macht auf das Exempel, indem er die Impfpflicht in den Raum stellt, ganz nach dem Motto âsehen wir mal ob wir das durchkriegen, vielleicht geht da dann noch mehrâ. Mit demokratischen, grundrechtskonformen Handlungsweisen muss man es Dank Pandemie-Argument und âVolksgesundheitsbedenkenâ nicht mehr so genau nehmen.
Selbst wenn diese hochgelobte rettende Impftextur nur noch 3 Monate wirksam ist und die Bevölkerung dadurch zum âDauerpatientenâ der Profiteure dieser höchst fragwĂŒrdigen Polit-Strategien degradiert wird. Wobei man selbst in diesem kurzen Zeitraum wohlweislich nicht vollstĂ€ndig geschĂŒtzt ist.
Nebstbei bedienen sich die Regierenden mehr oder weniger gekonnt der willfĂ€hrigen Staatsmedien. Selbige sind mit Eifer bei der staatsdienenden Sache. Momentan â und mit dem Hintergrund des bevorstehenden Jahreswechsels â ĂŒberschlagen sich die Berichte förmlich, ob der ebenfalls staatsseitig aus dem Hut gezauberten Regelungen und EinschrĂ€nkungen, die Silvester-Feiern und Feuerwerke betreffend.
Staatsmedien im Handlanger-Modus
Oberste Devise dieser Tage scheint es zu sein, die unzĂ€hligen Demos und Protestaktionen der Bevölkerung, wohlgemerkt aus allen Teilen derselbigen, in ein staatskonformes Licht zu rĂŒcken. Da ist von âgewalttĂ€tigen Ausschreitungen Rechtsradikaler, Ansammlungen von VerĂ€ngstigten und Un-bzw. Falschinformiertenâ die Rede. Manche werden sogar mit dem Privileg der âcorona-zeitigenâ Wortkreation âSchwurblerâ bedacht.
Stets ist man jedoch bemĂŒht, jene Interviews auszusondieren, die UnverstĂ€ndnis, Protest und Gegnerschaft der Demonstranten fĂŒr alle sichtbar machen sollen. Der Tenor dieses nur allzu transparenten Schauspiels lautet dann etwa so, es ginge bei all diesen Demos nur um eine verschwindende Minderheit der obig zitierten Ausgegrenzten, im ĂŒbrigen âStaatsfeinde und Querdenkerâ. Die gröĂeren âstillenâ Gegendemos wĂ€ren wohl die der 1 Million, die sich ânun doch noch hĂ€tten impfen lassenâ, so die ausgesuchten âStraĂen Interviewsâ der Staatsmedien.
Erwachen der Geimpften
Der Staat, der mit seinem Volk unzufrieden geworden ist, wird sich jedoch in naher Zukunft, spĂ€testens mit der EinfĂŒhrung der Impfpflicht nach dem Vorbild Ăsterreichs, mit einer noch weit âunangenehmerenâ  Anzahl von Gegnern konfrontiert sehen. Alle, die bis dato vorbildlich im Sinne der Staatsmacht mehrfach Geimpften und Geboosterten, werden womöglich angesichts der nun folgenden Stiche im 3âMonatsabstand irgendwann die Nase voll haben.
Dieses Impf-Abo, das im Grunde niemand, mit Ausnahme der Regierung und ihrer Experten-Handlanger inklusive Pharmaindustrie, bestellt hat, wird man nun nicht so leicht los. Ăhnlich dem einer aufgeschwatzten Zeitschrift, in der es nichts Neues zu lesen gibt.
Neben all jenen kommt dann aber noch die immer gröĂer werdende Gruppe der BĂŒrger, die sich um den schleichenden Verlust von Grund-und Freiheitsrechten, der herbeigefĂŒhrten Spaltung der Gesellschaft und daraus resultierend um Recht und Ordnung sorgen.
Des GlĂŒckes Unterpfand
Was Alle in der Schule bereits lernten, haben die Machthaber wohl aus dem GedĂ€chtnis gestrichen. In der dritten Strophe Hoffmann von Fallerslebens Deutschlandlied, die zum Text der deutschen Bundeshymne avancierte, heiĂt es unmissverstĂ€ndlich, âEinigkeit und Recht und Freiheit fĂŒr das deutsche Vaterland, Einigkeit und Recht und Freiheit sind des GlĂŒckes Unterpfandâ.
Diese Zeilen seien Denen in Erinnerung gerufen, die unter dem Vorwand einer Pandemie Grundrechte beschneiden und Gesellschaften spalten.
Zur Erinnerung an Artikel 8 Absatz 1 des Grundgesetzes, âAlle Deutschen haben das Recht sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis, friedlich und ohne Waffen zu versammelnâ. Zur Mahnung an Deutschlands âMöchtegerndiktatorenâ wie Nehammer, Söder oder Kretschmer, das Demonstrationsrecht ist das letzte Instrument des BĂŒrgerrechts vor dem âhaltlosenâ offenen Widerstand.
Den Regierenden dĂŒrfte ihre Aufgabe nicht mehr bewusst sein, denn nicht das Volk muss diese ertragen, vielmehr mĂŒssen sie das Volk ertragen. Es liegt an uns sie zur Rechenschaft zu ziehen und damit in die Schranken zu weisen, nicht umgekehrt.

