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Ruiniert das Management von Instagram absichtlich das Leben junger Mädchen?
Die sozialen Medien waren schon immer eine Quelle der Verwirrung über das Körperbild der Nutzer, da viele der Bilder entweder perfekt in Szene gesetzt oder mit verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen bearbeitet wurden. Das Aufkommen von Instagram hat diesen Trend noch verstärkt, da jeder gerne ein falsches Bild von sich selbst präsentieren möchte, indem er versucht, Bilder von beliebten „Models“ zu kopieren, die alles andere als realistisch sind. Heutzutage ist dieses soziale Netzwerk praktisch eine Pornoseite, da es beliebt ist, so wenig Kleidung wie möglich zu tragen. Im Vergleich zu den Anfängen ist dies nicht mehr verboten, sondern ein zunehmend relevantes Bild. Der Eigentümer von Instagram und seine Mitarbeiter wissen das und experimentierten mit der Wirkung auf Millionen von Teenagern.
Teenager-Mädchen, die unter dem Druck stehen, sich anzupassen, versuchen, ein ähnliches Bild wie die populärsten zu erzeugen, aber da es keinen „idealen“ Körper ohne Bildbearbeitung gibt, werden sie leicht frustriert und deprimiert, mit der direkten Folge einer schweren Körperbildstörung.
Facebook, der Eigentümer von Instagram, ist sich dessen wohl bewusst, da es seit Jahren die Auswirkungen der Nutzung sozialer Medien auf junge Menschen erforscht. Die wichtigsten Forschungsergebnisse wurden vor etwa zwei Jahren erstellt, aber immer noch nicht veröffentlicht, und wurden nun vom Guardian unter Berufung auf einen durchgesickerten Bericht aufgedeckt.
Aus dem Dokument geht hervor, dass es mehrere Studien über die schädlichen Auswirkungen von Social-Media-Plattformen, einschließlich Instagram, gibt, wobei der Schwerpunkt auf Mädchen im Teenageralter liegt. In einer internen Präsentation aus dem Jahr 2019 heißt es:
„Wir verschlimmern die bestehenden Körperbildstörungen eines Drittels der Mädchen im Teenageralter.“
Und der Text einer Präsentation aus dem Jahr 2020 lautete:
„32 Prozent der Mädchen im Teenageralter gaben an, dass sie sich durch Instagram schlechter fühlten, da sie schlechte Gefühle über ihren Körper entwickelten.“
Dann in einer anderen Insider-Veröffentlichung:
„Teenager-Mädchen machen Instagram für ihre Ängste und Depressionen verantwortlich. Diese Reaktion war in allen Gruppen gleich.“
Die Ergebnisse jahrelanger Studien zeigen, dass sich Instagram bewusst ist, dass seine Plattform einen schlechten Einfluss auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen hat.
Hingegen wird der Öffentlichkeit durch PR-Aussagen gegenüber den Medien ein ganz anderes Bild vermittelt. Mark Zuckerberg sagte im März dieses Jahres, dass soziale Medien, wenn sie sich auf die psychische Gesundheit auswirken, eher positiv als negativ sind. Und im Mai sagte der Chef von Instagram, Adam Mosseri, dass die Auswirkungen von Instagram auf die psychische Gesundheit von Teenagern wahrscheinlich recht gering seien.
Nach der jüngsten Untersuchung versprach Instagram, künftige Beiträge, die den Mythos des schönen Körpers propagieren, zu reduzieren. Trotz dieser Tatsachen weist das Unternehmen weiterhin die Anschuldigungen zurück, dass die Nutzung der Website eine schädliche Wirkung auf Mädchen im Teenageralter hat. Ein perfektes Beispiel für diese Aussage, die wir fast täglich sehen, ist, dass Mädchen im Alter von 10 oder 13, nicht 16 oder 18, ihren Körper entblößen, um Likes zu sammeln.
Natürlich gibt es auch einen Haftungsausschluss, wobei der Leiter für soziale Beziehungen des Unternehmens die Gefahren, die Instagram zugeschrieben werden, auf den Limbus-Effekt zurückführte. Seiner Meinung nach erleben Jugendliche oft die Freiheit der sozialen Medien, die der Grund für die Anschuldigungen ist, wofür Instagram nicht verantwortlich gemacht werden könne: Junge Menschen sind glücklich, sich an einem Tag mit ihren Freunden im Netzwerk zu verbinden, aber am nächsten Tag können sie sich mit denselben Leuten zerstreiten. Er erklärte auch, dass Angst ein globales Phänomen ist und das Unternehmen daher keine Schuld trifft, aber vergisst dabei, dass es die moderne Weltordnung ist, zu der auch die sozialen Medien gehören, die solche Persönlichkeitsprobleme verursacht.
Instagram vs. Realität:



Quelle: Szent Korona Rádió
Impfstoffe in Ihrem Salat? Wissenschaftler bauen mit Medikamenten gefüllte Pflanzen an, um Injektionen zu ersetzen
„Gentechnisch veränderter Salat und Spinat könnten den mRNA-Impfstoff direkt in die Lebensmittelversorgung der Menschheit einbringen und so eine ‚informierte Entscheidung‘ überflüssig machen. Dies folgt auf die Entwicklung von Viren, die als Träger des mRNA-Impfstoffs dienen könnten. Warum sind transhumane Wissenschaftler so versessen darauf, die genetische Struktur der Menschheit zu verändern? Der Mensch 2.0.“ – Patrick M. Wood, Herausgeber „Technocracy News“
Impfungen können für viele Menschen ein kontroverses Thema sein, vor allem, wenn es um Injektionen geht. Wie wäre es also, wenn Sie Ihre nächste Impfung durch einen Salat ersetzen könnten? Forscher der University of California-Riverside arbeiten an einer Möglichkeit, essbare Pflanzen zu züchten, die den gleichen Wirkstoff wie ein mRNA-Impfstoff enthalten.
Der Covid-19-Impfstoff ist eine der vielen Impfungen, die die Technologie der Boten-RNA (mRNA) nutzen, um Viren zu bekämpfen. Sie funktionieren, indem sie Zellen des Immunsystems lehren, eine bestimmte Infektionskrankheit zu erkennen und anzugreifen. Leider müssen mRNA-Impfstoffe bis zur Verwendung kühl gelagert werden, da sie sonst an Stabilität verlieren. Das Team der UC-Riverside ist der Meinung, dass die Öffentlichkeit, wenn sie erfolgreich ist, mRNA-Impfstoffe auf pflanzlicher Basis verzehren könnte, die auch bei Zimmertemperatur überleben.
Dank eines Zuschusses der „National Science Foundation“ in Höhe von 500.000 Dollar wollen die Forscher nun drei Ziele erreichen. Zunächst wird das Team versuchen, DNA, die mRNA-Impfstoffe enthält, erfolgreich in Pflanzenzellen einzubringen, wo sie sich vermehren können. Als nächstes wollen die Studienautoren zeigen, dass Pflanzen tatsächlich genug mRNA produzieren können, um eine herkömmliche Injektion zu ersetzen. Schließlich muss das Team die richtige Dosis bestimmen, die Menschen zu sich nehmen müssen, um Impfungen zu ersetzen.
„Im Idealfall würde eine einzige Pflanze genug mRNA produzieren, um eine einzige Person zu impfen“, sagt Juan Pablo Giraldo, außerordentlicher Professor am Fachbereich Botanik und Pflanzenwissenschaften der UCR, in einer Mitteilung der Universität.
„Wir testen diesen Ansatz mit Spinat und Kopfsalat und haben das langfristige Ziel, dass die Menschen ihn in ihren eigenen Gärten anbauen“, fügt Giraldo hinzu. „Landwirte könnten schließlich auch ganze Felder damit anbauen.“
Pflanzen sind in der Lage, mehr Impfstoffe zu produzieren
Giraldo und ein Team von Wissenschaftlern der UC-San Diego und der Carnegie Mellon-Universität sehen den Schlüssel zur Herstellung essbarer Impfstoffe in den Chloroplasten. Das sind kleine Organe im Inneren von Pflanzenzellen, die helfen, Sonnenlicht in Energie umzuwandeln.
„Sie sind winzige, solarbetriebene Fabriken, die Zucker und andere Moleküle produzieren, die das Wachstum der Pflanze ermöglichen“, erklärt Giraldo. „Sie sind auch eine ungenutzte Quelle für die Herstellung begehrter Moleküle.“
Frühere Studien haben gezeigt, dass es möglich ist, dass Chloroplasten Gene exprimieren, die kein natürlicher Bestandteil der Pflanze sind. Giraldos Team hat dies erreicht, indem es genetisches Material in einer Schutzhülle in die Pflanzenzellen einschleuste.
In der neuen Studie arbeitete Giraldo mit Nicole Steinmetz, Professorin an der UC-San Diego, zusammen, um mithilfe der Nanotechnologie mehr genetisches Material in die Chloroplasten zu bringen.
„Unsere Idee ist es, natürlich vorkommende Nanopartikel, nämlich Pflanzenviren, für die Genübertragung in Pflanzen umzuwidmen„, sagt Steinmetz. „Wir müssen die Nanopartikel so verändern, dass sie in die Chloroplasten gelangen und für die Pflanzen nicht infektiös sind.“
„Einer der Gründe, warum ich angefangen habe, in der Nanotechnologie zu arbeiten, war, dass ich sie auf Pflanzen anwenden und neue technologische Lösungen schaffen wollte. Nicht nur für Lebensmittel, sondern auch für hochwertige Produkte wie Pharmazeutika“, fügt Giraldo hinzu.
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Der ‚andere‘ Reset in West- und Zentralasien
Ganz Zentralasien richtet sich neu auf die SOZ, die EAEU, Russland und China aus. Ersteres ist jetzt für die USA „verloren“, schreibt Alastair Crooke.
Der Schock über die Implosion Afghanistans – wie vom Winde verweht – und das verzweifelte Bemühen der USA, sich aus dem Land zurückzuziehen, während loyale einheimische Gefolgsleute und Gepäckstücke im Wert von Milliarden von Dollar auf dem Rollfeld zurückgelassen wurden, hat ein politisches Erdbeben ausgelöst, das sich in ganz Asien entfaltet. Der „Ground Zero“ (d.h. die USA) einer komplexen Netzwerkstruktur wurde aus alten und gefestigten Strukturen und Beziehungen herausgerissen.
In einem sehr realen Sinne war Washington der Knotenpunkt, und die Staaten – insbesondere die Golfstaaten – definierten sich mehr in Bezug auf den Knotenpunkt als untereinander. Nun stehen diese Beziehungen und die damit verbundenen Politiken, von denen viele darauf ausgerichtet waren, der Drehscheibe zu gefallen und von ihr begünstigt zu werden, vor einer radikalen Überprüfung.
Kürzlich warnte der kürzlich zurückgekehrte israelische Botschafter in Washington, Michael Oren (eine Ernennung Netanjahus), einen wichtigen israelischen Kommentator, Ben Caspit, im Hinblick auf Israels zukünftige Optionen, innezuhalten. Israel ist natürlich im Gegensatz zu anderen Staaten ein integraler Bestandteil der „Nabe“ und keine „Speiche“, wie andere Staaten, die über ein gewisses Maß an Spielraum verfügen, um ihre Netzwerkverbindungen neu zu ordnen. Israel hat jedoch nur nach außen projizierte Vektoren der Außenbeziehungen, die auf einem strengen Kalkül israelischer Interessen beruhen. Es hat keine Vorstellung von einem breiteren regionalen Interesse – nur sein eigenes.
Botschafter Oren gab Caspit diesen Rat: Bevor wir uns auf unsere israelischen Optionen festlegen, müssen wir sehen, wohin der Rückzug aus Afghanistan auch die USA führt. Wo wird er sein? Er wies darauf hin, dass die USA nach dem Fall von Saigon eine Reihe von diplomatischen Initiativen ergriffen hätten. Kann dies der Fall sein (wie die Wiederbelebung der regionalen Normalisierung mit Israel), oder werden die USA im Sumpf ihrer Spaltungen versinken?
Die heutigen Spaltungen sind viel umfassender – nicht nur wirtschaftlich und politisch, sondern auch sozial, moralisch, kulturell und rassisch: Abtreibung, gleichgeschlechtliche Ehe und Transgender-Rechte spalten die Amerikaner. Sozialismus und Kapitalismus spalten die Amerikaner. Affirmative Action, Black Lives Matter, städtische Kriminalität, Waffengewalt und die kritische Rassentheorie spalten sie. Der Vorwurf des weißen Privilegs und der weißen Vorherrschaft sowie die Forderung, dass die Chancengleichheit der Gleichheit der Belohnung weichen muss, spaltet sie. Bei der COVID-19-Pandemie spaltet sie das Tragen von Masken und Impfvorschriften.
Nun, wenn es Zweifel darüber gab, wo die USA „stehen“, bedenken Sie dies: Der verblüffende Verrat Frankreichs durch die USA im Zusammenhang mit der überraschenden Bereitstellung von Atom-U-Boot-Technologie für Australien in letzter Minute signalisiert einen gewaltigen geopolitischen Wandel in der Strategie der USA. In seiner zunehmenden Konfrontation mit China hat ein rücksichtsloses Washington gezeigt, dass es jetzt nicht mehr auf Europa, sondern auf den indopazifischen Raum ankommt. Hier soll der neue Kalte Krieg ausgetragen werden.
Am Mittwochabend hielten Biden, der australische Premierminister und der britische Premierminister Johnson ein virtuelles trilaterales Gipfeltreffen ab, bei dem sie ein neues Abkommen mit dem Titel AUKUS bekräftigten – ein bahnbrechendes Versprechen, die militärische Zusammenarbeit zwischen den drei Verbündeten der Anglosphäre zu intensivieren und sie durch die gemeinsame Nutzung kritischer Technologien und Forschung noch enger zusammenzubringen. Ziel ist es, die Bemühungen um eine militärische Eindämmung Chinas zu intensivieren, auch wenn die drei Länder dies nicht direkt gesagt haben. Doch der U-Boot-Pakt brachte es mit sich, dass Canberra ein 43-Milliarden-Dollar-Geschäft mit Frankreich über den Bau von 12 solchen U-Booten abrupt aufkündigte – ein Schritt, der bei hohen Beamten in Paris Empörung auslöste, die die USA des „Verrats“ beschuldigten.
Einige Kommentatoren haben darauf hingewiesen, dass die USA in den letzten Wochen ihr fortschrittlichstes Raketenabwehrsystem und die Patriot-Batterien aus Saudi-Arabien abgezogen haben – ein hoffnungsvolles Zeichen dafür, dass Washington den Boden für ein Abkommen mit dem Iran bereitet. Doch nach der rücksichtslosen Abschiebung Frankreichs ist die Verlegung der Raketen aus Saudi-Arabien eher ein weiterer Schritt zur Verlagerung von Ressourcen in die so genannte „indopazifische“ Region. Dies ist der Schauplatz für den neuen Kalten Krieg. Wenn Frankreich keine Rolle mehr spielt, welchen Preis haben dann die Golfstaaten?
Allianzen, die noch vor einem Jahr in zeitloser Festigkeit gefestigt schienen, lösen sich auf und sind auf dem Weg zu neuen Rahmenbedingungen. Die Revolution in Afghanistan ist nur ein Rädchen in einem großen „Great Game“, das neu aufgesetzt wird. Afghanistan befindet sich in einer unbestimmten Metamorphose, aber der Iran begann seine strategische Neuausrichtung, als sein Nationales Sicherheitskomitee sich weigerte, den von der EU3 ausgearbeiteten Entwurf des JCPOA zu akzeptieren. Mit der Ankündigung, dass Präsident Raisi an der SOZ in Duschanbe teilnehmen wird, hat das Land einen weiteren großen Schritt nach vorn gemacht. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Iran als Ergebnis des Treffens in dieser Woche Vollmitglied der SOZ wird und schließlich einem Markt (der EAEU) beitritt, der 41 % der Weltbevölkerung und 23 % des globalen BIP repräsentiert. Auch Pakistan ist auf der Durchreise: Es lehnt jegliche US-Militärpräsenz auf seinem Territorium ab. Und der Libanon und Syrien nähern sich einander an und öffnen Risse in der amerikanischen „Belagerung“ dieser beiden Staaten.
Ganz Zentralasien richtet sich, kurz gesagt, auf die SCO, die EAEU, Russland und China aus. Erstere sind nun für die USA „verloren“. Und die Auswirkungen der tektonischen Verschiebung, die durch das US-Flughafengezerre ausgelöst wurde, sind in Abu Dhabi und Tel Aviv ebenso deutlich zu spüren wie in ganz Zentralasien.
David Hearst schreibt in Middle East Eye:
Zitat:
Beamte der VAE behaupten, dass sie eine „strategische Neubewertung“ der Außenpolitik vornehmen. Es beginnt mit Biden. Die VAE stellten zwei Merkmale ihrer veränderten Beziehungen zu Washington fest … Das erste war die konsequente Botschaft der neuen US-Regierung, die Spannungen im Nahen Osten zu „deeskalieren“. Der zweite Grund ist die schiere Unberechenbarkeit der US-Politik.
Abu Dhabi ist folglich nicht der einzige Unterzeichner des Abraham-Abkommens, der seine Zugehörigkeit zu einem pro-amerikanischen Block am Golf überdenkt. Ein Jahr nach der Unterzeichnung in Washington verlieren die Abraham-Vereinbarungen an Glanz …
Sie schienen einen Weg zu bieten, den Palästinakonflikt zu umgehen, ohne dass unangenehme, zeitraubende Dinge wie Verhandlungen, Wahlen oder Volksmandate notwendig wären. Die Abkommen waren eine von oben aufgezwungene Lösung – eine vollendete Tatsache, mit der die arabischen Massen leben mussten ….
Sie hatten jedoch zwei grundlegende Mängel. Erstens hingen sie von einzelnen Führern – nicht von Staaten – ab, die sich zunächst im Geheimen trafen und das Projekt vorantrieben. Das bedeutet, dass das Projekt selbst an Unterstützung und Schwung verlor, als zwei wichtige Akteure von der Bildfläche verschwanden – Trump und der ehemalige israelische Premierminister Benjamin Netanjahu.
Das andere Problem war, dass es nur um die Beziehungen zwischen den regionalen Staaten und den USA ging. Das Motiv der VAE für ihre Annäherung an Israel war die Festigung ihrer Beziehungen zu Washington. Die Anerkennung Israels war immer ein Mittel zum Zweck, nicht das Ziel an sich….
Verbunden damit ist eine nüchterne Einschätzung dessen, was die VAE tatsächlich erreicht haben. Ihre Interventionen haben tatsächlich die Muslimbruderschaft als politische Kraft in Ägypten, Tunesien, Jemen, Syrien und teilweise in Libyen zurückgedrängt. Aber der Preis für den säkularen Dschihad der VAE ist enorm.
Drei dieser Länder liegen in rauchenden Trümmern, und die beiden anderen, Ägypten und Tunesien, sind fast bankrott. Was hat MBZ für die Milliarden von Dollar gewonnen, die er in den ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah el-Sisi investiert hat?
Die neue Politik besteht also offensichtlich darin, Einfluss durch wirtschaftliche Zusammenarbeit statt durch militärische Intervention und politischen Wettbewerb zu gewinnen.
Für Israel ist das Problem noch akuter, wie der ehemalige Botschafter Michael Oren dargelegt hat:
Zitat:
Die neue israelische Regierung ist mit dieser nuklearen Bedrohung [durch den Iran] konfrontiert. In fünf Jahren wird es noch schlimmer sein: Das iranische Programm wird weiter fortgeschritten sein. [Dieser Konflikt] wird irgendwann kommen, da bin ich mir absolut sicher, also ziehe ich es vor, dass es jetzt passiert und nicht erst in 5 Jahren – wenn es für Israel schwieriger sein wird, darauf zu reagieren … Die neue israelische Regierung sollte ihre Argumente darlegen, warum Israel nicht mit dem Iran koexistieren kann [und sogar den ‚Schwellenstatus‘ erreicht]. Israels Fähigkeit, auf Bedrohungen zu reagieren, wird stark beeinträchtigt werden – wenn wir [selbst den ‚Schwellenwert‘] ständig vor Augen haben. Es wird unmöglich werden zu handeln.
Ein anderer angesehener israelischer Kommentator, Amos Gilad – ein ehemaliger hochrangiger israelischer Sicherheitsbeamter – bemerkte letzte Woche in Yedioth Ahoronot ebenfalls, dass:
Zitat:
Wenn die USA ihre Bemühungen darauf konzentrieren, den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern, könnte der Iran zu dem Schluss kommen, dass er als nuklearer Schwellenstaat nicht das Ziel einer militärischen Vergeltung sein wird. Und wenn Sanktionen gegen ihn verhängt werden, kann er andere Weltmächte wie China und Russland um Hilfe bitten. Wenn der Iran zu dem Schluss kommt, dass es keinen Sinn hat, echte Atomwaffen zu entwickeln, weil dies zu einem Frontalzusammenstoß mit den USA und dem Westen führen könnte, und dennoch ein nuklearer Schwellenstaat wird, dürfte die Herausforderung für Israel besonders schwierig sein.
Israels Verteidigungsminister Benny Gantz erklärte letzte Woche in einem Interview mit Foreign Policy, dass Israel bereit wäre, eine Rückkehr zu einem von den USA ausgehandelten Atomabkommen mit dem Iran zu akzeptieren – aber israelische Beamte drängen Washington auch, eine ernsthafte „Machtdemonstration“ vorzubereiten, sollten die Verhandlungen mit Teheran scheitern. Gantz fügte hinzu, dass Israel einen „tragfähigen Plan B“ unter Führung der USA sehen möchte, der umfassenden wirtschaftlichen Druck auf den Iran beinhaltet, falls die Gespräche scheitern. Und er verwies auf Israels eigenen „Plan C“, der militärische Maßnahmen beinhalten würde. Er sei skeptisch, dass die Diplomatie die Fortschritte des Irans erfolgreich umkehren könne. Und er skizzierte, was Israel als „realisierbaren“ Alternativplan ansehen würde: politischen, diplomatischen und wirtschaftlichen Druck auf Teheran durch die USA, Europa, Russland und – vor allem – China:
Wir müssen auch China mit einbeziehen, Asien muss eine Rolle spielen, sagte Gantz und verwies auf die wichtigen Handelsbeziehungen zwischen dem Iran und asiatischen Ländern. „Israel ist nicht in der Lage, einen echten Plan B anzuführen, wir können kein internationales Wirtschaftssanktionssystem aufstellen. Dies muss von den USA angeführt werden.
Gantz schätzte, dass der Iran zwei bis drei Monate davon entfernt sei, das Material und die Fähigkeiten zur Herstellung einer Atombombe zu besitzen (dies wurde im Laufe der Jahre immer wieder behauptet, aber es kann gut sein, dass der Iran dieses Mal nahe an der Schwelle ist. Wir wissen es nicht).
Gantz‘ A-C-Pläne suggerieren ein Israel, das auf der Murmel des Fischhändlers herumtaumelt und einen Weg zurück zum lebenserhaltenden Wasser sucht. Das ist jedoch nur Rhetorik. Israel wird eine iranische Rückkehr zum JCPOA nicht akzeptieren, ohne dass alle Fortschritte bei den Zentrifugen und die Anreicherung von 60 % rückgängig gemacht werden. Plan ‚B‘ ist ein Hirngespinst: Russland und China werden einen Iran, der kurz vor dem Beitritt zur SOZ steht, nicht mit Sanktionen belegen.
Zu Plan C“ äußerte sich Yossi Melman, ein angesehener israelischer Sicherheitsexperte, wie folgt:
Auch wenn [Beamte] es nicht öffentlich zugeben wollen, ist klar, … welche realen Optionen Israel zur Verfügung stehen und was es nicht tun kann. Wir können zwei Axiome aufstellen: 1. Die Vereinigten Staaten werden die Atomanlagen des Iran nicht angreifen. 2. Selbst wenn Israel einen Angriffsplan oder andere kreative Szenarien vorbereitet hat, hat es keine wirkliche praktische militärische Fähigkeit, allein anzugreifen und ein bedeutendes Ergebnis zu erzielen. [Und selbst wenn Israel einen originellen, kühnen und durchführbaren Plan hat, werden die Vereinigten Staaten ihn nicht akzeptieren, weil sie befürchten, dass jeder militärische Schritt sie gegen ihren Willen in einen Krieg hineinziehen würde.
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Kulturkampf – aber bitte mit Sellner!

Martin Sellner ist nicht irgendwer. Als charismatischer Kopf der freiheitlich-patriotischen Jugend Europas wird er von vielen angefeindet: Konzernen, Kulturmarxisten, etablierter Politik. Dabei wird er selten angehört. Mit ihm reden? Sowieso nicht. Man könnte ja „angesteckt“ werden vom Virus der Heimatliebe. Im Normalfall wird Sellner einfach boykottiert, bekämpft, diskriminiert (hier macht das Wort ausnahmsweise Sinn!). Doch […]
Keine Lohnfortzahlung für Ungeimpfte? Jurist erklärt: Lohnausfall lässt sich verhindern!
Die Debatte ist nicht neu, doch nun nimmt sie an Fahrt auf: Aus Kreisen Eingeweihter wurde am Dienstag bekannt, die finanzielle Entschädigung bei Lohnausfall für Ungeimpfte in Quarantäne solle ab 11. Oktober bundesweit eingestellt werden. Zunächst hatten dies nur einige Bundesländer in Betracht gezogen. Dieser neuerliche und offensive Angriff auf die blanke Existenz ungeimpfter Menschen in Deutschland ist ein neuer Höhepunkt auf dem Weg zum Impfzwang durch die Hintertür. Doch es gibt einen sehr einfachen Ausweg, die finanzielle Misere abzuwenden – Rechtsanwalt Alexander Bredereck erläutert, was Ungeimpfte nun wissen müssen.
Ein Kommentar von Max Bergmann
Bisher wurden Menschen, die auf Grund eines positiven Tests oder als Kontaktperson in Quarantäne geschickt wurden, für ihren finanziellen Ausfall durch die Landesbehörden entschädigt. Nun liegt aber ein Beschlussentwurf vor, der ein völlig anderes Bild zeichnet: Nach Beratungen der Gesundheitsminister von Bund und Ländern sollen Ungeimpfte für ihre Quarantänezeit keine sogenannten Lohnersatzleistungen mehr erhalten. Arbeitnehmer, die nicht aus dem Homeoffice arbeiten können und somit ihre Arbeitsleistung unverschuldet und auf Grund staatlicher Anordnungen nicht erbringen können, erleiden demnach massive finanzielle Einbußen. Die Zwangsquarantäne beträgt in der Regel bis zu 14 Tage, ein nicht unerheblicher Teil des Lohns entfällt somit ersatzlos.
Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes bereits März 2020
Die neuerlichen Zwangsmaßnahmen begründen sich auf eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes aus März 2020. Zum damaligen Zeitpunkt wurde im Rahmen des Masernschutzgesetzes ein Passus aufgenommen, der es ermöglicht, finanzielle Entschädigungszahlen an Arbeitnehmer auszusetzen, wenn die Absonderung durch eine Impfung hätte vermieden werden können. Für positiv auf das Coronavirus getestete Personen spielte das bisher keine Rolle. Durch Änderungen der Quarantänebestimmungen erlangt dieser Gesetzestext aber neue Bedeutung: Geimpfte unterliegen nun nicht mehr der Quarantänepflicht, wenn sie positiv getestet wurden. Nach Auslegung der Regierung bedeutet dies im Umkehrschluss, dass Ungeimpfte in Quarantäne keine finanzielle Entschädigung für ihren Lohnausfall erhalten, weil sie sich ja hätten impfen lassen können. Der Beschlussentwurf sei einem Bericht des Redaktionsnetzwerk Deutschland nach zwar noch nicht final mit allen Seiten abgestimmt, es zeichnen sich aber Mehrheiten für derartige existenzbedrohende Maßnahmen gegen Ungeimpfte ab.
Gewerkschaften kritisieren Vorstoß
Zuletzt kritisierten mehrere deutsche Gewerkschaften die unethischen Vorstöße gegenüber Ungeimpften. Frank Werneke, der Chef der Gewerkschaft ver.di, sagte gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe, es sei falsch, eine „Impfpflicht durch die Hintertür einzuführen“ und betonte: „Die Politik steht im Wort, dass Impfen freiwillig bleiben soll.“ Auch der Vorsitzende des DGB kritisierte die Pläne scharf. Im Deutschlandfunk sagte er, im Zweifel müssten hier auch Gesundheitsdaten offengelegt werden, außerdem seien viele arbeitsrechtliche Konsequenzen nicht bedacht.
Sämtliche Corona-Maßnahmen völlig überzogen
Auch Matthias Bruse (LKR), Direktkandidat zur Wahl des Deutschen Bundestags im Berliner Bezirk Lichtenberg und Kandidat zur Wahl des Abgeordnetenhauses im Wahlkreis Lichtenberg 3, äußerte sich im Gespräch mit Report24 schockiert. So stellte er klar, sämtliche Corona-Maßnahmen seien aus heutiger Sicht völlig überzogen. Auch Mario Mieruch (LKR), Mitglied des Bundestages für die Liberal-Konservativen Reformer, habe sich klar gegen die Verlängerung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite ausgesprochen, wie Bruse erklärte. „Freiheit ist das höchste Gut, und wie alles Göttliche ist Freiheit angeboren und wird nicht verschenkt“, sagte der Direktkandidat für den Deutschen Bundestag am Dienstagabend im Gespräch mit der Redaktion. „Es ist nicht hinnehmbar, die Freiheit der Menschen derart einzuschränken“, betonte er außerdem.
Impfung muss persönliche Einzelfallentscheidung bleiben
Zwar sei es seiner Ansicht nach zu Beginn der Pandemie durchaus sinnvoll gewesen, das öffentliche Leben kurzzeitig „herunterzufahren“, und man nehme die Lage seitens der LKR durchaus ernst. Schließlich wusste man anfangs nicht genau, womit man es zu tun habe. „Aber wir wissen schon lange, dass dieses Virus nicht so tödlich ist wie befürchtet, und dass wir problemlos mit diesem Virus leben können wie mit vielen anderen Krankheiten auch.“ Bruse, der auch stellvertretender Landesvorsitzender der LKR Berlin ist, bekräftigte außerdem: Eine Impfung, die nicht die üblichen und langjährigen Zulassungsverfahren durchlaufen habe, dürfe nicht zur Pflichtimpfung erklärt werden und muss eine persönliche Einzelfallentscheidung bleiben.
Verwirrung um Begrifflichkeiten: Entgeltfortzahlung ist nicht Entschädigungszahlung
Auch der aus dem Fernsehen bekannte Rechtsanwalt Alexander Bredereck, der unter anderem auf Arbeitsrecht spezialisiert ist, griff die Thematik und Diskussion um die Entgeltfortzahlung für Ungeimpfte in einem Youtube Video auf. So stellte er zunächst deutlich klar, man müsse zu allererst zwischen den Begrifflichkeiten Entgeltfortzahlung und Entschädigungszahlungen klar differenzieren. Die Entgeltfortzahlung basiert auf einem Bundesgesetz, hier seien – zum aktuellen Zeitpunkt, wie Breckereck betonete – auch keine Änderungen geplant. Auch könnten die Länder an diesem Bundesgesetz gar keine Änderungen vornehmen. Im Krankheitsfall haben Arbeitnehmer also bis zu 6 Wochen Anspruch auf ungekürzte Entgeltfortzahlung. Im Quarantänefall aber spricht man nicht von Lohn- oder Entgeltfortzahlung. Ein Arbeitnehmer, der auf Grund einer staatlichen Anordnung seine Arbeitsleistung nicht erbringen kann, erhält vom Arbeitgeber für die nicht erbrachte Arbeitsleistung kein Entgelt. Für diesen Verdienstausfall wird der Arbeitnehmer dann von den Behörden entschädigt. In der Regel erhält der Arbeitgeber diese Zahlung von den Landesbehörden, die die Quarantäne angewiesen haben, und dieser überweist, zusammen mit dem regulären Entgelt, an den Arbeitnehmer. „Das ist ein fundamentaler, anderer Sachverhalt“, wie Bredereck erklärte.
Auch für Ungeimpfte: Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall bleibt bestehen
Diese Entschädigungszahlungen durch die Landesbehörden sollen nun aber für ungeimpfte Arbeitnehmer zum 11. Oktober eingestellt werden. Der Fachanwalt für Arbeitsrecht betonte die unterschiedlichen Begrifflichkeiten in dieser Debatte nochmals ausführlicher und deutlicher, was für Ungeimpfte von äußerst großer Bedeutung sein wird. „Entgeltfortzahlung gibt es, wenn du krank bist. Wenn du künftig krank bist, als Ungeimpfter, auch an Corona, bekommst du weiter Entgeltfortzahlung. Was du nicht bekommst, ist gerade wenn du nicht krank bist, und in Quarantäne gerätst, die Entschädigung für den Verdienstausfall für diese Zeit“. Das sei etwas völlig anderes, wie er nochmals ausdrücklich betonte.
Der Krankenschein macht den Unterschied
Mit dem Wissen über die unterschiedlichen Begrifflichkeiten und Bedeutungen ist also klar: Wer einen Krankenschein vorweisen kann, ist krankgeschrieben, und hat somit auch weiterhin Anspruch auf ungekürzte Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber, unabhängig davon ob geimpft oder nicht geimpft, unabhängig davon ob zusätzlich eine Quarantäne angeordnet wurde oder nicht. Bredereck stellte in seinem Youtube ausdrücklich klar, er rufe selbstverständlich nicht dazu auf, sich nun als Ungeimpfter im Quarantänefall einfach krankschreiben zu lassen, im Gegenteil, er warne davor. Gleichzeitig müsse man ja aber sehen, wie es im realen Leben in der Regel läuft. Er verweist auf Krankschreibungen, die Arbeitnehmer häufig nach Kündigungen durch den Arbeitgeber vorlegen, um die restliche Zeit der Kündigungsfrist der Präsenzpflicht am Arbeitsplatz zu entgehen – vom Prinzip her nichts anderes.
Ungeimpfte, die eine Quarantäneanordnung erhalten, haben der Beschlussvorlage nach also ab 11. Oktober aller Voraussicht nach keinen Anspruch mehr auf Entschädigungszahlungen durch die Landesbehörden. Doch jeder Arbeitnehmer in Quarantäne, der sich wie auch immer geartet krank fühlt, damit bei einem Arzt vorstellig wird und durch den behandelnden Arzt den „gelben Schein“ zur Arbeitsunfähigkeit erhalten hat, unterliegt selbstverständlich auch weiterhin der regulären Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall für bis zu 6 Wochen – ob geimpft oder ungeimpft. Bredereck erklärte außerdem, man wälze mit dieser Neuregelung die Kosten für Quarantänezeiten auf den Arbeitgeber ab, dies sei nichts anderes als der Versuch seitens der Landesbehörden, Kosten zu sparen. Dennoch bleibt festzustellen: „Es ist nirgendwo und von niemandem geplant, die Entgeltfortzahlung für Ungeimpfte einzustellen“, sagte der Rechtsanwalt.
Fortschreitender Impfzwang wird immer deutlicher
Die bedingte Zulassung der umstrittenen Covid-19-Vakzine ist bisher auf ein Jahr befristet. Es wird von Tag zu Tag deutlicher, dass die Regierung mit allen legitimen und illegitimen Mitteln versucht, die Bevölkerung zur Impfung zu drängen, fast schon zu zwingen. Was auf den ersten Blick existenzbedrohend wirkt, ist auf den zweiten Blick relativ einfach und unkompliziert gelöst. Die fehlenden Entschädigungszahlungen für ungeimpfte Arbeitnehmer sind weniger problematisch als zunächst befürchtet, wenn man die unterschiedlichen Begrifflichkeiten kennt, diese auseinanderhält und sich entsprechend verhält. Diese Neuregelung ist also ausdrücklich nicht existenzbedrohend und kein Grund, sich mit einem der umstrittenen Covid19-Vakzine impfen zu lassen. Doch eines zeigen die neuerlichen Vorstöße ganz deutlich: Diese Regierung baut auf Zwang und Druck.
Am 26. September ist der Bürger am Zug. Deutschland wählt, und diese Wahl ist richtungsweisend für eine Zukunft in einem freien, demokratischen Land – oder ein Leben im Corona-Zwangsregime, wie es wörtlich grüne Ministerpräsidenten jüngst forderten.
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Diskussion um Lohnfortzahlung: Wie Ungeimpfte nun ihre Existenz sichern
Die Debatte ist nicht ganz neu, doch nun nimmt sie an Fahrt auf: Aus Kreisen Eingeweihter wurde am Dienstag bekannt, die finanzielle Entschädigung bei Lohnausfall für Ungeimpfte in Quarantäne solle ab 11. Oktober bundesweit eingestellt werden. Zunächst hatten dies nur einige Bundesländer in Betracht gezogen. Dieser neuerliche und offensive Angriff auf die blanke Existenz ungeimpfer Menschen in Deutschland ist ein neuer Höhepunkt auf dem Weg zum Impfzwang durch die Hintertür. Doch es gibt einen sehr einfachen Ausweg, die finanzielle Misere abzuwenden – Rechtsanwalt Alexander Bredereck erläuterte, was Ungeimpfte nun wissen müssen. Ein Gastbeitrag von Max Bergmann
Der Beitrag Diskussion um Lohnfortzahlung: Wie Ungeimpfte nun ihre Existenz sichern erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Annalena lässt den Meerespegel schnell mal um 7 m steigen – und zwei schauen nur wie bekloppt dabei zu
Helmut Kuntz
Wenn man eine fiktive Person konstruieren wollte um zu zeigen, zu welchen Folgen unser Bildungssystem geführt hat, würde der Computer vielleicht so etwas wie eine Person Baerbock synthetisieren. Leider steht eine solche im Fernsehen nun leibhaftig vor einem – und erzählt (nicht nur) ihre mangelhafte Kenntnis vom zu rettenden Klima.
Was nicht so schlimm wäre. Doch zwei Herren die mit herumstehen, wissen es auch nicht besser … trotzdem wollen alle Deutschland in die Zukunft lenken.
Pro7 Sat1 „Triell“ am 19.9.2021: Baerbock lässt den Meerespegel schon mal um 7 m steigen
Der Autor hat es nachgehört. Es stimmt, Kanzlerkandidatin Baerbock sagt: … „Das heißt, Sie sagen einem Kind, das heute geboren ist, das im Jahr 2100 achtzig Jahre ist, sieben Meter Meeresanstieg.“
Vorher wies sie die Umstehenden noch süffisant darauf hin, dass diese – im Gegensatz zu ihr – den IPCC-AR6 wohl nicht kennen würden, Baerbock: „ … weil wenn Sie den Bericht gelesen hätten ... „
Nun könnte eine vollkommen unbedarfte Person denken: Hat sie halt gesagt. Frau Baerbock ist ja dafür bekannt, dass sie beim Reden mit dem Denken nicht nachkommt. Doch den fünf mit Anwesenden (zwei Herren, welche auch Bundeskanzler werden wollen und zwei „Moderator*innen“) ist es ja aufgefallen und haben diesen vollkommenen Schwachsinn sofort korrigiert, mindestens erkannt?
Leider nein. Kein Wort, nicht einmal ein verhaltenes Räuspern war zu hören. Stattdessen Gesichter die irgend etwas, aber sicher keine „Erkenntnis“ aussagen … so beeindruckt von dem enormen (Un-)Wissen waren unsere angehenden Staatslenker.
Was steht zum Meerespegel-Anstieg im neuen IPCC-AR6?
Vorab die wichtigen Kenndaten:
Als realistischer Anstieg (likely) werden bis zum Jahr 2100 ein Anstieg zwischen 0,28 … 0,55 m angenommen.
Nach 2.000 Jahren nimmt man 2 … 3 m an und bei weitergehender, ungebremster Erwärmung können es dann auch 6 m oder 22 m werden, zwar „low confidence“, aber es gibt ja nichts, was nicht eintreten kann (Zufügung: Auch dass die überfällige Eiszeit bis dahin doch dazwischen funkt und alle Simulationen gnadenlos in die Tonne tritt).
Nun, wie es im Bericht steht: IPCC AR6 Climate Change 2021 The Physical Science Basis WGI: A.1.7 B.5.3
… It is virtually certain that global mean sea level will continue to rise over the 21st century. Relative to 1995-2014, the likely global mean sea level rise by 2100 is 0.28-0.55 m under the very low GHG emissions scenario (SSP1 -1.9), 0.32-0.62 m under the low GHG emissions scenario (SSP1 -2.6), 0.44-0.76 m under the intermediate GHG emissions scenario (SSP2-4.5), and 0.63-1.01 m under the very high GHG emissions scenario (SSP5-8.5), and by 2150 is 0.37-0.86 m under the very low scenario (SSP1 -1.9), 0.46-0.99 m under the low scenario (SSP1 -2.6), 0.66-1.33 m under the intermediate scenario (SSP2-4.5), and 0.98-1.88 m under the very high scenario (SSP5-8.5) (medium confidence).
Global mean sea level rise above the likely range – approaching 2 m by 2100 and 5 m by 2150 under a very high GHG emissions scenario (SSP5-8.5) (low confidence) – cannot be ruled out due to deep uncertainty in ice sheet processes. {4.3, 9.6, Box 9.4, Box TS.4} (Figure SPM.8)
B.5.4 In the longer term, sea level is committed to rise for centuries to millennia due to continuing deep ocean warming and ice sheet melt, and will remain elevated for thousands of years (high confidence). Over the next 2000 years, global mean sea level will rise by about 2 to 3 m if warming is limited to 1.5°C, 2 to 6 m if limited to 2°C and 19 to 22 m with 5°C of warming, and it will continue to rise over subsequent millennia (low confidence).
Unabhängig davon, ob man dem IPCC oder an die nächste Eiszeit glaubt, von 7 m Pegelanstieg bis zum Jahr 2100 steht im IPCC AR6 wirklich nichts.
Aber es geht doch höher …
Die Wenigen, welche es „können“, sitzen unter anderem im PIK und haben einen Rechner, der auch das Unwahrscheinlichste berechnet, wenn es die Person davor unbedingt haben will. Denn künstliche Intelligenz, welche fehlende vor ihm ersetzt, hat auch dieser noch nicht.
Solche ist nämlich rar und wird vorab benötigt, um wenigstens die leidliche Genauigkeit der Wettervorhersage von einer Woche auf wenigstens 10 Tage zu erweitern …
pressetext.com, 2.8.2021: KI erlaubt Wetterprognose für zehn Tage
Wissenschaftler der Ocean University of China trainieren neues System mit Deep-Learning-Ansatz
Mit Künstlicher Intelligenz (KI) und Deep Learning wollen Forscher der Ocean University of China Wetterprognosen für die nächsten zehn Tage ermöglichen. „Genaue Wettervorhersagen sind entscheidend für viele Bereiche wie Transport, Landwirtschaft und Wasserressourcenmanagement“, sagt Meteorologe Lei Han …
Nun die Tabelle aus der Studie unter Mitwirkung des PIK mit Pegel-Anstiegsdaten:
Bild 3 Meerespegel-Projektionen verschiedener Autoren zum Jahr 2100. Anmerkung: Die 8,9 m Projektion stammt aus der Studie [3] (darin Tabelle 1)
Allerdings ist der vermeintliche Zeitbezug in Tabelle 1 dieser Studie [3] (wohl bewusst) nicht eindeutig. Im Text steht nämlich:
(Deepl-Übersetzung) [3] … Die Projektionen in diesem Bericht sagen nicht voraus, wie sich der Meeresspiegel in diesem Jahrhundert entwickeln könnte. Vielmehr zeigen sie die verschiedenen Meeresspiegel nach dem Jahr 2100 an, die sich in diesem Jahrhundert einstellen könnten, je nachdem, welchen Kohlenstoffpfad Pfad, den wir wählen, und der dadurch erreichten Erwärmung. Die beschriebenen Meeresspiegel könnten möglicherweise, aber mit geringer Wahrscheinlichkeit früher als in 200 Jahren eintreten (Kopp et al. 2014) oder sogar erst in 2.000 Jahre in der Zukunft erreicht werden (Levermann et al. 2013). Diese große Spanne ergibt sich aus der Tatsache, dass es einfacher ist abzuschätzen, wie viel Eis bei einer bestimmten Erwärmung schmelzen wird, als wie schnell es schmelzen wird, was mit mehr Unbekannten verbunden ist.
Für die Pegelanstiege lassen die Autoren demnach von früher 200 Jahre bis 2.000 Jahre zu.
kaltesonne wies auf eine aktuellere Studie hin, natürlich wieder unter Mitwirkung des PIK. In einer Publizierung darüber liest man dann allerdings nicht viel Neues, außer einer unverhohlenen Forderung nach mehr Forschungsmitteln: Klimawandel, Forscher sehen sehr besorgniserregende Entwicklung auf Grönland
Meeresspiegelanstieg um 7 Meter
… Sobald diese Schwelle überschritten wird, könnte der gesamte Eisschild über hunderte oder tausende von Jahren vollständig abschmelzen. Der globale Meeresspiegel könne um 7 Meter ansteigen, die atlantische meridionale Umwälzzirkulation (AMOC) zusammenbrechen. Das auch Nordatlantikstrom genannte System, die den Golfstrom bis nach Europa verlängert ist für die relative Wärme beiderseits des nördlichen Atlantiks verantwortlich.
Soweit das pessimistischste Szenario. Es gebe aber auch Rückkopplungen, die den grönländischen Eisschild auf mittleren Höhen stabilisieren könnten, vor allem durch zunehmende Akkumulation, meinen die Forscher. „Wir müssen dringend das Zusammenspiel der verschiedenen positiven und negativen Rückkopplungsmechanismen besser verstehen, die die aktuelle Stabilität und die zukünftige Entwicklung des Eisschildes bestimmen“, sagt Boers
Jeder darf nun wählen, wann er welchen Pegel „haben“ will. Wie man sieht, Annalena hat es getan. Dass sie dabei auch nur entfernt von Wissen geleitet wurde, bezweifelt der Autor.
Aktuelles zu Tidenpegel-Verläufen
Wie praktisch überall beim sich stetig wandelnden Klima: Wirklich nichts ist „settled“, so auch beim Meeresspiegel. Eine Studie sagt dazu, dass der anthropogene Anteil daran nur ca. 45 % beträgt, und zwar 1,33–0,73 mm pro Jahr, der Rest ist natürlich und damit nicht beeinflussbar. Das sollte man immer beachten, wenn jemand mit CO2-Minderung Meerespegel „lenken“ will:
(Deepl-Übersetzung) [2] … Wir stellen fest, dass die Persistenz langsamer natürlicher volumetrischer Veränderungen in Aufzeichnungen unterschätzt wird, in denen transiente atmosphärische Prozesse das Spektrum dominieren. Dies führt zu einer lokalen Unterschätzung möglicher natürlicher Trends von bis zu ∼1 mm pro Jahr, was die Bedeutung anthropogener Fußabdrücke fälschlicherweise erhöht … Auf der Grundlage einer Modellbewertung der einzelnen Komponenten schließen wir, dass es praktisch sicher ist (P= 0,99), dass mindestens 45% des beobachteten Anstiegs von GMSL anthropogenen Ursprungs sind.
Vergleich unserer modellbasierten Schätzung der natürlichen GMSL-Variabilität mit dem beobachteten GMSL-Anstieg des zwanzigsten Jahrhunderts von 1,33–1,98 mm pro Jahr deutet darauf hin, dass es praktisch sicher ist (P= 0,99), dass mindestens 45% (1,33–0,73 mm pro Jahr) des beobachteten GMSL-Anstiegs des zwanzigsten Jahrhunderts anthropogenen Ursprungs sind, äußerst wahrscheinlich (P= 0,95), dass es mindestens 61% (1,33–0,52 mm pro Jahr) ist und sehr wahrscheinlich (P= 0,90), dass es mindestens 68% (1,33-0,43 mm pro Jahr) ist.
Ebenso erhöht unsere Schätzung möglicher natürlich erzwungener hundertjähriger Trends die Obergrenze des möglichen anthropogenen Beitrags. Daher ist es auch praktisch sicher (P= 0,99), dass der anthropogene Beitrag einen Wert von 2,71 mm pro Jahr (1,98 + 0,73 mm pro Jahr) nicht überschreitet, äußerst wahrscheinlich (P= 0,95), dass er 2,50 mm pro Jahr (1,98 + 0,52 mm pro Jahr) nicht überschreitet und sehr wahrscheinlich (P= 0,90), dass er 2,41 mm pro Jahr (1,98 + 0,43 mm pro Jahr) nicht überschreitet …
Bild 4 [4] Pegeldaten (Mittelwert) des Australischen Pazifik-Monitoringprogrammes (Datenauszug 6 Atolle) von 1993 – 2019. Grafik vom Autor erstellt
Anfang des Jahres hat der Autor in zwei Publizierungen Pegel im Pazifik – wo die Atolle (angeblich) besonders schlimm vom Pegelanstieg betroffen sind -, (wieder) nachgesehen und konnte davon immer noch nichts vom überall publizierten „Klimawandel-Untergang“ finden:
[4] EIKE 06.01.2021: Steigt der Meeresspiegel immer schneller? (T2/2)
[5] EIKE 07.01.2021: Steigt der Meeresspiegel immer schneller? (T1/2)
Und vor kurzem ergänzend eine Thematik im Mittelmeer (der simulierte Untergang Venedigs), welcher nun als sich beschleunigend dargestellt wird:
[Link] EIKE, 14. Sept. 2021: Was wir früher Lügen nannten, nennt man nun Computersimulation Moral
Wenn aber eine ausgewiesene Klima-Fachperson wie Annalena von einer ausgewiesenen Klima-Schutzpartei vor laufender Kamera ganz Deutschland erzählt, dass es bis zum Jahr 2100 doch 7 m werden, muss man das Ansteigen schon sehen können. Deshalb anbei der ganz aktuell abgerufene Verlauf des jährlichen Mittelwert-Maximalpegels (aus einer Monatsauflösung) von Atollen in dieser Region. Der Autor sieht darin immer noch keinen stetigen, schon gar keinen exponentiell zunehmenden Verlauf, wie er dazu erforderlich wäre.
Bild 5 Exemplarische Verläufe des jährlichen Mittelwert-Maximalpegels bis E. 2020. Grafik vom Autor erzeugt. Datenquelle: Australisches Südsee Pegel-Monitoringprogramm
Nicht der Tidenpegel ist das Problem, es ist das Versinken im Untergrund
Die Pegeldiskussionen zum Klimawandel sind ein Musterbeispiel pseudo-wissenschaftlicher Anbiederung an Ideologie, um Fördermittel zu erhalten (rein persönliche Meinung des Autors).
Ein wirkliches – und auch schon aktuelles Problem – ist das Versinken von küstennahen Megastädten im weichen Untergrund, wie es (nicht nur) der Autor auf EIKE schon öfter publizierte.
Tokio betrifft es bereits mit ca. 4 m und die Millionenstadt Jakarta (10,5 Millionen Einwohner) soll deshalb verlegt werden:
SPIEGEL online, 20.10.2018: Indonesiens Hauptstadt Jakarta Eine Metropole versinkt im Meer
… Jakarta in Indonesien ist die am schnellsten sinkende Millionenstadt weltweit …Vier Millionen Menschen leben bereits bis zu vier Meter unter dem Meeresspiegel. Geschützt werden sie derzeit nur von den nässenden Mauern. : Stellenweise sackt der Boden um 25 Zentimeter im Jahr ab … dass Jakarta die am schnellsten sinkende Stadt weltweit ist, hat politische Ursachen: Trotz des Booms der Stadt wurde in den vergangenen Jahrzehnten keine adäquate Infrastruktur für Millionen von Einwohnern geschaffen …. Nun verlegt die Regierung die Hauptstadt nach Borneo …
Diesen Küstenstädten wird Deutschlands hysterische und extrem teure CO2-Minderung nicht einmal mit homöopathischen Dosen helfen. Und es werden Gründe sein, warum unsere mit Billiarden-Aufwand subventionierte errichtete Ökotechnologie ein Export-Rohrkrepierer werden wird, obwohl neben Frau Baerbock auch Herr Laschet im Triell den Erfolg behauptet.
Allerdings ist die Flut im Ahrtal ebenfalls ein Beispiel. Obwohl diese vor allem eklatantestes Versagen aller Verantwortlichen offenlegte, da seit der letzten – bekannt zyklischen – Jahrhundertflut im Jahr 1910 wirklich nichts zum Schutz getan wurde, vorgesehene Gelder für Schutzmaßnahmen sogar anderweitig zweckentfremdet wurden und zur endgültigen Verschlimmerung im Zuge romantischer Renaturierung zuletzt auch noch ein Rückbau aller restlichen Schutzmaßnahmen stattfand:
[6] EIKE 30.07.2021: Einschläge des Klimawandels oder eher eklatantes Staats- und Behördenversagen?
wusste Frau Merkel bei ihrer „Besichtigung“ sofort, woran es lag: Am Klimawandel.
Ein dabei stehender Bürgermeister argumentierte zwar noch dagegen, doch die unfehlbare Merkel hat damit (wieder, diesmal für die Klima-Geschichtsbücher) unverrückbar den einzig zugelassenen Täter festgelegt.
Frau Baerbock sagte es deshalb ebenso im Triell (und meint damit ausschließlich CO2-Minderung): „Und deshalb müssen wir als Bundesrepublik alles tun, damit diese Extremwetterereignisse nicht weiter zunehmen … und dann bedeutet das: Diese Sturzfluten – ganz verhindern werden wir sie eh nicht können – werden alle paar Jahre zunehmen …“
Der AR6 sagt dazu allerdings: … Confidence about peak flow trends over past decades on the global scale is low …
So viel Unwissen, gepaart mit Arroganz kann wirklich weh tun. „Die Bundesrepublik“ verhindert – sofern GRÜN in die Regierung kommt – in Zukunft Sturzfluten.
Noch schlimmer allerdings ist der Eindruck, dass die zwei Umstehenden Lenker wie begossene Pudel daneben stehen und den Aussagen innerlich wohl zustimmen.
Doch auch in der Lokalzeitung des Autors weist seitdem gefühlt fast täglich jemand aus der Redaktion in einem Kommentar oder subtiler in Artikeln eingestreut, darauf hin.
Beispiel: Nordbayerische Nachrichten am 21.09.2021: Artikel „Wenn Bäume sprechen könnten“ … Mit der Flutkatastrophe in der Eifel sind die Auswirkungen des Klimawandels gewaltsam in das öffentliche Bewusstsein gerückt …
Die Auswirkungen sind wirklich erkennbar: Es fließt für wirklich alles, worauf auch nur irgend jemand „Klima“ pappt, Fördergeld.
Man muss nur feste an das Glauben, was man sagt
Auffallend im Triell ist die Arroganz von Frau Baerbock. Obwohl sie nicht einmal einen Lebenslauf richtig scheiben kann, ist sie felsenfest von sich überzeugt und absolut sicher, dass es ausreicht, wenn sie etwas schnell und laut sagt, um daraus absolute Wahrheit werden zu lassen. Und eines muss man dieser Frau lassen. Ein Selbstbewusstsein hat sie:
Annalena Baerbock im WELT-Interview, 19.9.2021: Ich will die Krisen dieser Welt lösen …
Nur dass einem Angst und Bange wird, wenn man an das Bezahlen solcher Träume denkt.
Hinweis
Die Idee zu diesem Artikel kam von: [1] Tichys Einblick, 20. Sept. 2021: FAKE-NUSS ZUR WAHL: Baerbock erfindet Schock-Daten zu Meeresspiegelanstieg. Ebenfalls dort wird belegt, dass Annalenchen wohl schon seit Jahren abschreibt: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/baerbock-plagiate-2014/
Quellen
[1] Tichys Einblick, 20. Sept. 2021: FAKE-NUSS ZUR WAHL: Baerbock erfindet Schock-Daten zu Meeresspiegelanstieg
[2] Sönke Dangendorf at al., 29 July 2015: Detecting anthropogenic footprints in sea level rise
[3] Climate Central, November 2015: MAPPING CHOICES CARBON, CLIMATE, AND RISING SEAS OUR GLOBAL LEGACY
[4] EIKE 06.01.2021: Steigt der Meeresspiegel immer schneller? (T2/2)
[5] EIKE 07.01.2021: Steigt der Meeresspiegel immer schneller? (T1/2)
[6] EIKE 30.07.2021: Einschläge des Klimawandels oder eher eklatantes Staats- und Behördenversagen?
Das Ungarn-Bild in Deutschland 1990–2021
Ungarn ist in den meinungsbestimmenden Medien Deutschlands nicht wohlgelitten. Die ungarische Demokratie muss sich seit rund einem Jahrzehnt vorwerfen lassen, in eine Diktatur abzugleiten oder bereits in einem Unrechtssystem angekommen, jedenfalls fremdenfeindlich zu sein. Die Wurzeln dieses Vorwurfs reichen in die Anfangsjahre des politischen Umbruchs vor gut drei Jahrzehnten zurück. Das heutige Bild vom diktatorischen Ungarn soll die ideologischen und parteipolitischen Auseinandersetzungen in Deutschland und in der Europäischen Union im linksliberalen Sinne beeinflussen.
Von Zsolt K. Lengyel
Die Verquickung der Berichterstattung mit machtpolitischen Interessen wurde im Zuge der Wahlen zum Europäischen Parlament sowie der ungarischen Kommunalwahlen 2019 immer stärker. Der überwiegende Teil der deutschen Medien drückt heute der ungarischen Opposition die Daumen, will also zum Sturz Viktor Orbáns beitragen. Daher wird bis zu den ungarischen Parlamentswahlen 2022 die Ideologisierung des deutschen Ungarn-Bildes wohl weiter zunehmen – auf Kosten des Qualitätsjournalismus.
1. Der Meinungsumschwung
Es ist ein eigenartiges Phänomen der jüngeren deutsch-ungarischen Beziehungsgeschichte, dass die wohlwollende Betrachtung Ungarns in der späten Kádár-Ära ausgerechnet zu dem Zeitpunkt erste Kratzer bekam, als das Land in die Demokratie aufbrach. Um 1990 tauchte ein neues Element im Ungarn-Bild der deutschen Publizistik auf: Die junge ungarische Demokratie geriet zunehmend unter Rechtfertigungsdruck. Im Hintergrund ereignete sich der seit dem ersten Viertel des 20. Jahrhunderts traditionelle innerungarische Kulturkampf zwischen zwei geistigen Strömungen, die sich in ein linksliberal-rechtskonservatives Raster einfügten und in das konfliktbeladene jüdisch-christliche Verhältnis mit jeweils ausgeprägten Identitätsmerkmalen eingebettet waren und wohl auch noch sind. Jene ungarische Elite, aus der sich im jungen Mehrparteiensystem die Linke aufstellte, meldete einen Alleinvertretungsanspruch auf den Liberalismus an. Zugleich lehnte sie den nationalen Gedanken nicht nur für sich selbst ab, sondern warf dessen Verfechtern Rückwärtsgewandtheit vor und sprach ihnen die Demokratietauglichkeit ab. Im Gegenzug wurde ihr vorgeworfen, anational, ja sogar antinational zu sein.
2. Die Voraussage erfüllt sich
Das Bild vom Nationalismus und Antisemitismus in Ungarn entstand seit den frühen 1990er Jahren durch den einseitigen Eingriff der deutschen Medien in den ungarischen Kulturkampf. Schon ab 2009 verbreitete sich in den Printmedien die Voraussage des Abweges der ungarischen Demokratie in die Diktatur. Die Prophezeiung ist dann ab Frühjahr 2010 für die Mehrheit der in der ersten Presseöffentlichkeit maßgeblichen deutschen Publizisten wahr geworden. Die herausgehobene Reizfigur der deutschen politischen Journalistik, der ungarische Ministerpräsident ist erst zeitversetzt, gleichsam schrittweise in jene Streitbereitschaft hineingewachsen, die deutsche Korrespondenten und Kommentatoren sowie Politiker in Berlin, Brüssel und Straßburg ihm gegenüber schon um 2010 bezeugt hatten.
Die im Spätsommer 2015 eskalierte Flüchtlings- und Migrantenkrise hat die Neigung der deutschen Journalistenzunft weiter gestärkt, dem politischen und kulturellen Ungarn Xenophobie vorzuwerfen, ja Fremdenfeindlichkeit als Strukturmerkmal der ungarischen Diktatur zu bezeichnen. Die abfälligen Beurteilungen sind seit Jahren im Bogen von Antisemitismus über Antiziganismus, großungarischen Nationalismus, Muslimfeindlichkeit und seit jüngerem Homophobie so dicht und so tief angelegt, dass das Gesamtbild auch dann negativ bleibt, wenn sich der eine oder andere Vorwurf als haltlos erweist. Das Verdikt stellt hauptsächlich das politische System Ungarns in der „Orbanokratie“ an den Pranger, bezieht aber immer wieder die gesamte Gesellschaft Ungarns mit ein. Zwei allgemeine Merkmale der journalistischen Rundumschläge waren schon zu Beginn der 2010er Jahre die Personifizierung des Übels in der Gestalt eines einzigen Mannes, nämlich Viktor Orbáns, und die Vernetzung einzelner Ausdrucksformen eben jenes Übels.
3. Die Sprache der Abweisung
Brandmarkungen historischer Konnotation waren in der deutschen Ungarn-Berichterstattung der vergangenen zehn Jahre Sprachmittel zur Verurteilung des Landes. Verbale Derbheiten gaben auch aktive Politiker aus dem linken Spektrum von sich. Bald wurde es zum Brauch, den Vorwurf des in Ungarn neugeborenen Nationalismus mit dem Adjektiv völkisch aus dem Vokabular des rassistischen Konzepts zu untermauern. Gerne ziehen deutsche Publizisten Parallelen zwischen „Orbanistan“ und dem Dritten Reich, etwa im Zusammenhang mit der Familienpolitik Budapests, die als „Fortpflanzungspakt“ an die „NS-Zeit“ erinnern würde.
Für die Kennzeichnung der Stellung des ungarischen Regierungschefs wurde und wird auch der in deutscher Sprachform diskreditierende Begriff „Führerdemokratie“ verwendet. Ähnlich unsäglich klingt gerade in deutschen Ohren „Fidesz über alles“, der Titel eines Artikels über die Partei Orbáns, der vom Anlass der Verabschiedung der neuen Verfassung Ungarns 2011 in der Die Welt erschienen war. Aus der Reihe der verbalen Derbheiten ragen einige Begriffe heraus, so „Schandfleck“ Europas, „Wertezersetzung“ durch Viktor Orbán, zugleich die Forderung, „diesen Wertetumor zu neutralisieren“. Milder klingt im Vergleich zu der im Deutschland der 1930er Jahre missbrauchten Krebsmetapher die „kranke Demokratie“ Ungarns, die von „Viktor Orbáns Virus“ befallen sei.
2011, 2012 und 2015 stellten Karikaturen in der Süddeutschen Zeitung in mehreren Sprachen – und auch online – Ungarn als Neandertaler an der Tür Europas dar,
als Staat, dessen Regierungschef Nachhilfe in Demokratie nehmen müsse, und als Gemeinwesen, das von Nationalstolz volltrunken sich abschotte.
4. Der imaginäre Hebel in den nationalen und internationalen Machtkämpfen
Das journalistische Bild vom autoritären bis diktatorischen Ungarn ist in der jüngsten Vergangenheit zum imaginären Hebel geworden: Es soll parteipolitische Auseinandersetzungen in Deutschland und in der Europäischen Union beeinflussen. Immer wieder formulierten Presseleute vorab Festlegungen für die politische Szene, wie sie selbst von der politischen Klasse wiederholt auch als Sprachrohr verwendet wurden. Diese Verquickung mit machtpolitischen Interessen hat infolge der Wahlen zum Europaparlament und der ungarischen Kommunalwahlen 2019 sowie durch Positionierungen für die 2021 in Deutschland und 2022 in Ungarn bevorstehenden Bundestags- beziehungsweise Parlamentswahlen einen neuen Höchststand erreicht.
Die für die ungarische Opposition im Europäischen Parlament gewonnen Sitze sind ein Garant dafür, dass ungarische Innenpolitik in erheblichem Maße in Straßburg und in Brüssel stattfindet, wo sich die Gegner der Orbán-Regierung der Vermittlungshilfe deutscher Medien sicher sein können.
Das Ungarn-Bild in Deutschland entsteht heutzutage, wie bereits zu Beginn der 1990er Jahre, in nennenswertem Maße in Ungarn.
Der deutsch-französische Kultursender Arte TV strahlte am Vorweihnachtstag 2020 erstmals die umfangreiche Dokumentation „Hallo, Diktator. Orbán, die EU und die Rechtsstaatlichkeit“ aus. Dieser als investigativ aufgemachte Werbefilm für einen 2019 gewählten deutschen Europaabgeordneten der Grünen, gedreht auch in Budapest, legt alle Skrupel vor einer parteipolitischen Propaganda ab.
5. Die deutsche Maske des Regenbogens
Die deutschen Medien haben in ihrem Kampf für die ungarische Demokratie im Frühsommer dieses Jahres ein neues Kapitel aufgeschlagen. Im Juni 2021 verkündeten sie, dass die Homo- und die Transsexualität ein europäischer Wert sei, der in Ungarn mit Füßen getreten werde. Die Regenbogen-Beleuchtung der Münchener Allianz Arena beim Fußballländerspiel Deutschland–Ungarn wurde in trauter Kooperation zwischen einem grünen Stadtrat und dem SPD-Oberbürgermeister geplant.
Die anschließende Kampagne gegen das homophobe Ungarn entfaltete durch die gegenseitige Bedingtheit des deutschen und des ungarischen Wahlkampfes eine Explosivität, die selbst die Intensität des üblichen deutschen Ungarn-Bashings übertraf.
Sie förderte aber zugleich – erstmals seit vielen Jahren – auch selbstkritische Stimmen im rechten wie linken Spektrum des tonangebenden deutschen Journalismus zutage. Ein Artikel warf der „Politik für die eigene Erleuchtung“ vor, ihr Mitgefühl für die betroffene community nur zu heucheln. Selbst im linken Berliner Tagesspiegel zeigte sich der Korrespondent der Chefredaktion vom „Kampf zwischen Gut und Böse“ befremdet. Er war bestürzt über den Versuch, „moralische Überlegenheit“ gegenüber „angeblich rückständigen EU-Partnern“ vorzuführen, und betroffen von der Inszenierung eines „Aufrufs zu Toleranz“, der jedoch ein ganzes Land moralisch anklage, „Nation gegen Nation“ stelle. Ein Autor von Tichys Einblick nahm aus anderer politischer Perspektive ebenfalls „deutsche Überheblichkeit“ in der Pressekampagne wahr, bei der es “offensichtlich nicht um die Rechte von Schwulen und Lesben, sondern einzig und allein wieder einmal darum gehe, dass die Deutschen die besten sind“.
6. Das Feindbild
Nach einer verbreiteten Lesart sei die Verantwortung für die seit 2010 zunehmende Schroffheit der Ausdrucksweise und die Grobheit der Bewertungen letztlich einer Person zuzuschreiben.
Im Visier steht Viktor Orbán.
Schlüsselmoment für seine anhaltende Dämonisierung ist seine Rede im Juli 2014 über die „illiberale Demokratie“, die über die Jahre vor allem politische Gegner zu seiner Abqualifizierung verwendet haben. Auf der gemeinsamen Budapester Pressekonferenz am 2. Februar 2015 wandte auch Angela Merkel kritisch ein, dass der christdemokratische Wortschatz für sie neben sozial und konservativ auch liberal beinhalte.
Die Standpunkte der Kanzlerin und des ungarischen Ministerpräsidenten sind seither im Wesentlichen unverändert geblieben. Der Ministerpräsident sicherte zwar in einer programmatischen Rede vom Frühherbst 2020 die Unverletzlichkeit von Rechtsstaat und Menschenrechten zum ungezählten Male zu, er umriss dafür aber – wie 2014 – den Bezugsrahmen einer illiberalen Demokratie. So liegt der Bann der deutschen Kanzlerin, somit auch der maßgeblichen deutschen Medienlandschaft nach wie vor über dem Reizwort, mit dem Orbán 2014 nicht den Vorsatz zu antidemokratischen Beschränkungen oder gar zur diktatorischen Einschränkung von Freiheitsrechten ausdrückte, deren er seither geziehen wird. Das Ungarn-Bild bildet jedenfalls die persönliche Fehde zwischen den Spitzen der beiden Regierungen getreu ab.
7. Die Besseren
Der publizistisch-politische Streit mit Ungarn wird im Kern vom Dilemma zwischen der repräsentativen Demokratie, die in Ungarn mit dem direktdemokratischen Instrument des Volksentscheids angereichert ist, und dem europäischen Gemeinschaftsrecht getragen.
Vordergründig verläuft der Graben zwischen der als fremdenfeindlich abgestempelten rechten und der linksliberalen Demokratie, die sich als einzige Sachwalterin des Europäertums begreift.
Diesem Gegensatzpaar entspricht die Kluft zwischen zwei politischen Idealgebilden: dem Europa der Nationen und den Vereinigten Staaten von Europa.
Mit den nimmermüden Rückverweisen auf europäische Werte hat sich der Liberalismus unserer Tage in weiten Teilen der Gesellschaft mit dem Nimbus einer angeblichen Höherwertigkeit versehen, der im Wettbewerb mit dem Selbstbehauptungswillen der Nationen und Nationalstaaten die Missbilligung Ungarns in der medialen und politischen Öffentlichkeit rechtfertigen soll.
8. Die ungarische Rolle in der deutschen Vergangenheitsbewältigung
Der um 2010 geöffnete Kreis der verbalen Brandmarkungen „Orbánistans“ hat sich auf der Deutschen Welle im Februar 2021 auf besondere Weise geschlossen.
Die Reportage „Orbán baut Budapest um“ stellt anhand ausschließlich oppositioneller Aussagen die großangelegten Restaurationsarbeiten in der ungarischen Hauptstadt auf der Burg und auf dem Kossuth-Platz als „Machtarchitektur“
zur Befriedigung der Sehnsucht nach der Zwischenweltkriegs- und Weltkriegszeit unter Reichsverweser Miklós Horthy dar, die der jüdischen Bevölkerung im heutigen Budapest die Angst vor einer erneuten Deportation einjage. Hervorstechendes Merkmal dieser Anschuldigung ist der gegenseitige Missbrauch von Machern und ungarischen Gestaltern des Films. Die ungarische Seite lässt sich in die Bewältigung deutscher Vergangenheit, die deutsche in den innerungarischen Wahlkampf einspannen. Die zahlreichen und größtenteils ablehnenden Kommentare zu dieser manipulativen Auslegung auf YouTube veranschaulichen beispielhaft die in der Regel kritische Einstellung der zweiten und dritten Medienöffentlichkeit zur stromlinienförmigen Berichterstattung.
9. Die Bildungskrise des deutschen politischen Journalismus
Das unversöhnliche deutsche journalistische Befremden gegenüber Strukturen und Entwicklungen in Ungarn erklärt sich einerseits aus praktischen und parteipolitischen Gründen. Zur sprachlich bedingten Unkenntnis oder Teilkenntnis von Einzelheiten des Gegenstandes gesellt sich die einseitige Auswahl der Informationsquellen.
Die meinungsführenden deutschen Medien verfolgen offenkundig das Ziel, zum Sturz von Viktor Orbán beizutragen.
Die parteiischen Darstellungen gehen einem rationalen Austausch von Argumenten und Gegenargumenten aus dem Weg, lassen einen Diskurs mit gegenteiligen Standpunkten gar nicht erst zu. Anstatt Tatsachen zu erschließen, zu analysieren und zu vermitteln, betreiben sie im Thema Ungarn vornehmlich Stimmungsmache. So sind sie in eine fachliche Bildungskrise hineingeschlittert.
Andererseits entspringen Polemik und Tonfall der in den deutschen Medien mehrheitlichen Meinungsrichtung aus der Ignoranz gegenüber der ideellen Gemütslage eines Volkes, das geschichtsbewusster als das gegenwärtige deutsche ist. In Ungarn ergab sich aus der vor drei Jahrzehnten erlangten nationalstaatlichen Unabhängigkeit eine Aufwertung des im anationalen und atheistischen Kommunismus verpönten Patriotismus, der auf Vaterlandsliebe beruht und eben kein aggressiv ausgrenzender Nationalismus ist, wie ihn deutsche Beobachter zu diffamieren pflegen.
Der Konflikt findet letzten Endes zwischen einer kollektivistischen und einer individualistischen Nationsanschauung statt.
Dabei liegt eine besondere Erschwernis darin, dass sich die ungarische und die deutsche Nationskonzeption in jüngerer Zeit asynchron entwickelt, jeweils versteift, somit voneinander entfernt haben. An ihren ideologischen Rändern nehmen die beiden Seiten aber das gleiche Phänomen ins kritische Visier: die liberale Nation.
Analog zur Logik des innerungarischen Kulturkampfes bestehe für die deutsche Linke zwischen liberaler Ordnung und nationalen Interessen ein Gegensatz, während für Teile der ungarischen Rechte Ungarn mit seiner national begründeten Staatsräson den Liberalismus ablehnen müsse.
10. Ist eine Versachlichung möglich?
Die liberaldemokratische Unerbittlichkeit gegenüber dem „Orbán-Regime“ hat mit ihrer langen Dauer sowie breiten Fächerung einen Imageverlust verursacht, der in der deutschen Gesellschaft Sympathien, die Ungarn und Magyaren noch verblieben sind, immer mehr gefährdet. Auch im Ungarn-Narrativ der kulturell-wissenschaftlichen Kreise haben sich Mutmaßungen als Gewissheiten eingenistet, die nicht hinterfragt zu werden brauchen und inzwischen Dogmenstatus einnehmen. So sprechen Meinungsmacher in der deutschen Historiografie Nationsentwürfen die Demokratiefähigkeit ab, wenn sie sich politisch und ethnisch-kulturell zu begründen wünschen und deshalb auf der Praxis ihrer staatlichen Souveränität bestehen.
Es steht zu hoffen, dass auf der politischen Ebene die deutsch-ungarischen Spannungen abnehmen, und die deutsch-ungarische Wiederannäherung zeitnah auch im gesellschaftlichen Bereich möglich ist. Doch selbst für diesen Fall wäre noch eine anspruchsvolle Aufgabe zu bewältigen.
Es sollte ein verborgener Schatz gehoben werden: der europäische Wert der Gleichrangigkeit.
Was in Deutschland richtig ist, das muss es nicht auch in Ungarn sein – und umgekehrt. Daher bietet es sich an, die regionalen Eigenarten sehr wohl zu würdigen. Es weckt womöglich neues Vertrauen, wenn die beteiligten Seiten es unterlassen, das eigene Gedankensystem in allen Belangen für überlegen zu halten. Wenn sie ihren freien Willen gegenseitig anerkennen, dann wären sie auch frei, einander als gleichberechtigt zu betrachten. Das urliberale Prinzip der toleranten Freiwilligkeit könnte – wenn es denn geraten ist –, dem schwächeren europäischen Akteur erleichtern, zu Lasten eigener Wahrheiten mit Augenmaß einzulenken, und den stärkeren ermutigen, mit maßlosen Anklagen aufzuhören.
Der Autor, Dr. phil. habil. Zsolt K. Lengyel, ist ungarisch-deutscher Historiker und Politologe (Universität Regensburg) sowie MCC visiting fellow.
Dieser Beitrag erschien zuerst bei CORVINAK.HU und danach in deutscher Übersetzung bei UNGARNREAL, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.
Österreich verweigert Sozialprogramme für nicht Geimpfte
armstrongeconomics.com: Dr. Alexander Van der Bellen, der am 26. Januar 2017 als Bundespräsident der Republik Österreich vereidigt wurde, hat eine weitere undemokratische, autoritäre Position eingenommen, dass jeder, der aufgrund der staatlichen Sperren arbeitslos ist und die Impfung verweigert, ALLE Leistungen verlieren wird. Das ist absolute Tyrannei und eine Schande für jedes Land, das vorgibt, frei zu sein. Es wurde berichtet:
„Ungewöhnliche Maßnahme: Österreichs Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) hat beschlossen, Arbeitssuchenden das Arbeitslosengeld zu sperren, wenn sie sich nicht auf eine zumutbare Stelle bewerben, weil dort eine Impfung verlangt wird, oder eine angebotene Stelle einfach nicht annehmen.“
Da läuft etwas gewaltig schief. Die Impfung sollte eigentlich schützen, aber jetzt bedrohen die Ungeimpften die Geimpften. Beweist das dann, dass die Impfungen nicht wirken? Wenn die Todesrate weniger als 1 % beträgt, warum zwingen die Regierungen dann solche Impfungen auf?
Das Ziel scheint zu sein, die Überwachung aller Menschen zu rechtfertigen. Wenn wir ohne einen COVID-Pass nichts tun können, dann sind wir wieder bei der gleichen Art von Kontrolle wie bei Adolf Hitler. In Frankreich kann man ohne COVID-Pass nicht in einen Zug steigen. Kanada macht das Gleiche mit dem Reiseverkehr. Australien verwandelt das Land in ein Konzentrationslager, in dem man sich nicht weiter als 5 km von seinem Wohnort entfernen darf, selbst wenn man geimpft ist.
Bei diesem experimentellen Impfstoff haben wir keine Ahnung von den langfristigen Auswirkungen. Wir sollen Bill Gates vertrauen, der ein Studienabbrecher ohne jegliche medizinische Ausbildung ist. Unsere Politiker versuchen nicht, Menschen zu töten, aber sie versuchen, die Gesellschaft vom Land der Freiheit in ein vollständig überwachtes Konzentrationslager zu verwandeln, in dem sie alles wissen müssen, was wir tun. Das alles geschieht, weil sie die Demokratie abschaffen und die Agenda 2030 von Klaus Schwab übernehmen wollen, der, wie ich Ihnen sagen kann, ein notorischer Kontrollfreak ist.
Europa verwandelt sich allmählich in ein Konzentrationslager. Manche glauben, dass es sich bald wieder normalisieren wird, wenn sie sich fügen, aber KEIN IMPFSTOFF wird jemals ein Coronavirus eliminieren, genauso wenig wie eine Grippe oder eine Erkältung. Es ist UNMÖGLICH, da es auch in Tieren vorkommt. Es handelt sich also um eine riesige Lüge, die sie uns Schritt für Schritt auftischen. Dann sind sie vollständig, und es ist zu spät, sich dagegen zu wehren.
Während es unseren Politikern einfach nur um Kontrolle geht, hat Gates eine ganz andere Agenda: Er gibt vor, sich um die Gesellschaft zu kümmern, und hält gleichzeitig geheime Treffen ab, um die Weltbevölkerung zu reduzieren. Und das ist der Typ, den unsere Politiker umarmen? Ich glaube, sie sind zu sehr damit beschäftigt, ihr Geld zu zählen und von der absoluten Macht zu träumen.
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Wochenblick wirkt: Keine 3G-Regel oder Maskenpflicht am Wahltag zulässig!
Nachdem vor einigen Wochen ein Leitfaden zum Wahltag angekündigt wurde, war es still geworden. Welches Maßnahmen-Regime beim Urnengang am Sonntag gelten würde, war völlig unklar. Auch das Land gab auf seiner eigenen Seite keine Aufschlüsse – und auf Anfragen des Wochenblick wurde zuerst gar nicht reagiert. Erst, nachdem wir dennoch über diesen Missstand berichteten, folgte nun die Klarstellung der Leiterin der Landeswahlbehörde und die Präsentation eines „Schutzkonzepts“, das auf reinen Empfehlungen basiert.
- Masken sind zwar empfohlen – dürfen aber nicht die Voraussetzung für eine Stimm-Abgabe sein.
- Dasselbe gilt für den 3G-Nachweis: Den darf im Wahllokal niemand abfragen
- Auch bei Ausreise-Testpflicht in Braunau: Wahlrecht wiegt schwerer; kennen Sie Ihre Rechte
- Wahlkarten können online und per Post noch heute Mittwoch, persönlich noch bis Freitag beantragt werden.
Wahlrecht wiegt schwerer als Maßnahmen-Verordnung
Die Aufklärung kommt reichlich spät, aber sie kommt: Wie die Landeswahlbehörde klarstellt, steht „das Wahlrecht höher als die Covid-Maßnahmenverordnung“. Das heißt: Niemandem darf sein Recht auf Stimmabgabe verwehrt werden, andernfalls wäre die Wahl anfechtbar. Es gibt zwar eine Empfehlung, dass Menschen im Wahllokal eine Maske tragen – durchsetzen kann man einen Masken-Zwang aber nicht. Auch nicht für Wahlbeisitzer, auch dort gilt nur eine Empfehlung. Dasselbe gilt für den 3G-Nachweis: Der darf im Wahllokal nicht verlangt werden.
Damit geht Oberösterreich einen rechtssichereren Weg als Wien im Vorjahr. Dort war ein Mund-Nasen-Schutz Pflicht, ein Meter Abstand zu halten und der Kugelschreiber selbst mitzubringen. Wie Wochenblick berichtete, wurde im Februar bei der Bürgermeister- und Gemeinderatswahl einer Dame mitgeteilt, dass sie ohne FFP2-Maske das Wahllokal nicht betreten dürfe. Eine Stoffmaske reichte einem Wahlbeisitzer vor Ort nicht. Ein anderer Leser wandte sich an uns, weil man ihm bei fehlender Maske mit Geldstrafe drohte.
Bei Behörden-Schikane: Kennen Sie Ihre Rechte!
Wenn jemand am Sonntag bei den Gemeinderats-, Bürgermeister- und Landtagswahlen also verlangt, dass Sie zur Stimmabgabe einen 3G-Nachweis oder eine FFP2-Maske bräuchten, weisen Sie ihn auf die gültige Rechtslage hin und darauf, dass sogar die Wahl-Behörde nur eine Empfehlung ausgibt. Auch die OÖN bestätigten diesen Umstand am Dienstag übrigens in ihrer Printausgabe.
Dasselbe gilt übrigens auch für die Ausreise-Testpflicht im Bezirk Braunau. Wenn Sie in einem Nachbarbezirk wahlberechtigt sind, darf Sie niemand von der Ein- oder Ausreise abhalten – auch nicht ohne Test. Denn nicht aufschiebbare Amts- und Behördenwege gelten als eine Ausnahme von der Ausreise-Testpflicht. Eine demokratische Wahl ist eigentlich unaufschiebbar. Führen Sie in diesem Fall sicherheitshalber als Beleg ihre Wahlbenachrichtigung mit, um ihre Argumente zu untermauern.
Wahlkarten können noch beantragt werden!
Falls Sie dennoch unsicher sind, ob die Empfehlungen halten, können Sie weiterhin eine Wahlkarte beantragen. Online und schriftlich ist dies bis einschließlich heute Mittwoch, 22. September möglich. Falls eine persönliche Übergabe an Sie oder eine bevollmächtigte Person möglich ist, geht dies sogar noch bis Freitag, 24. September um 12:00 Uhr. Der Antrag muss bei der zuständigen Hauptwohnsitz-Gemeinde geschehen bzw. falls Sie in Linz, Wels oder Steyr gemeldet sind, beim dortigen Magistrat.
Die Wahlkarte kann dann auf eine von zwei Möglichkeiten abgegeben werden: Entweder per Briefwahl – dann muss diese aber so verschickt werden, dass sie am Wahltag im Wahllokal aufliegt. Oder Sie können sie bei einem für Wahlkarten-Wähler eingerichteten Wahllokal oder auf Antrag bei einer fliegenden Wahlkommission abgeben. In diesem Fall darf die eidesstattliche Erklärung nicht vorab unterzeichnet, der Umschlag noch nicht zugeklebt worden sein. Weitere Details zum Wahlkarten-Wählen finden Sie hier.
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Idomeni 2.0 an der texanisch-mexikanischen Grenze
Die bösen Grenzen und ihre Wächter haben wieder einmal mediale Hochkonjunktur, nachdem sich aus offiziell unerfindlichen über 11.000 Migranten an der US-Südgrenze auf der mexikanischen Seite gesammelt haben. Angelockt von was auch immer und per Dekret von Zwangsimpfungen mit Corona ausgenommen, harren sie unter erbärmlichen Zuständen aus oder treten medial bestens ins Bild gesetzt den gefährlichen Weg über den Grenzfluss Rio Grande an. An den schaurig schönen Bildern für die No-Borders Fraktion gibt es nur einen klitzekleinen Schönheitsfehler: Nebenan ist eine Brücke.
Kein Land ohne Grenze
Die Suche nach Coronazwangsimpfungen für Migranten ergibt zahlreiche Ergebnisse zurück, die alle mit dem selben Inhalt daher kommen. Einwanderer in die USA müssen ab sofort eine vollständige Impfung gegen Corona vorweisen. Alle Einwanderer? Nein, natürlich nicht. Für illegale Grenzübertreter gilt diese neue Regel nicht. Egal, wie verlaust sie medizinisch oder ideologisch sind, sie dürfen nach Belieben reinkommen. Die Regeln gelten nur für jene, die sich auch sonst daran halten.
Die satanische Impfumkehrung ist nur ein kleines Detail unter vielen Ungereimtheiten, an denen sich die Desintegration der USA festmachen lässt. Der demente Präsident Joe Biden, seine indifferente Stellvertreterin und der überforderte Haufen Hühner im Kabinett ist nicht einmal auf grundlegendster Ebene zu so etwas wie Konsistenz in der Lage. Dabei würde eine rasche Impfung der Illegalen nicht einmal auf ideologische Hürden stoßen. So schlecht ist die Regierung.
Den Zustand an der texanischen Grenze kommentiert Tim Pool bereits als Zeichen dafür, dass es die Vereinigten Staaten im Grunde genommen gar nicht mehr gibt. Denn ein Land ohne Grenze ist kein Land. Ein leises Echo aus dem Deutschland des Jahres 2015 dringt bei diesen Worten zu mir durch. Die Gewohnheit an das Neue Nichtexistentnormal wird auch bei ihm und seinen noch nicht durchgedrehten Landsleuten sicherlich bald einsetzen.
Professionell gesteuertes Moralschauspiel
Trotz der Todenglöcklein, oder vielleicht passend zu deren vielstimmiger Dissonanz, stoßen die Grenzhüter unter Einsatz von Pferd und Peitsche auch immer wieder Migranten zurück über die Grenze und zurück nach Mexiko. Wer den deutschen Staatsfunk noch verfolgt, der wird die Szenen sicherlich ins Gemüt gedrückt bekommen haben. Für die übrigen hier die Zusammenfassung: „Empörung, Unverständnis blablabla…“
Ich habe es nicht extra nachgesehen, da der GEZ-MSM-Komplex aber auch sonst gerne brühwarm von den US-Kollegen abschreibt, wenn es um linksempörendes geht, bekommen die Amerikaner sicherlich gerade ebenso die Empörung eingepeitscht, dass „so etwas doch gar nicht geht“, wie sich Merkel ausdrücken würde. Das Spiel ist altbekannt und wird auch gerne in Deutschland vorexerziert, wenn die bestens integrierte Familie mit blonden Kindern und Halskette mit Kreuz medienwirksam von der Bundespolizei in den nächsten Abschiebeflieger gesetzt wird.
Die Hintersinnigkeit hinter der Sinnlosigkeit sporadischer Zurückweisungen an der Grenze, während wenige Kilometer weiter die Tore weit offen stehen und Fahrzeuge des Grenzschutz bereit stehen, um die Illegalen zur nächsten Aufnahmestelle zu bringen. Von der Regierung wird diese Medienaktion mit Sicherheit nicht koordiniert, da sie dafür zu unfähig ist. Sie lässt es aber geschehen von den Managern anwendungsorientierten Open Borders Ideologie, die ihre Polizisten, Grenzwächter, Kameraleute und Migrantengruppen so positionieren, dass beim Rezipienten die maximale moralische Empörung entsteht.
Entweder gar nichts gelernt, oder alles
Die gerade entstehenden Szenen an der texanischen Grenze erinnern in frappierender Weise an das, was in Idomeni geschah. Auch dort hausten zunächst hunderte und bald schon tausende Migranten aus aller Welt unter erbärmlichen Bedingungen, während Betroffenheitsprofis den weiteren Weg für ihr Umvolkungsvieh freimachten. In Texas ist es eine Brücke über die Grenze, unter der von einem billigen Hasenzaun und zu wenigen Grenzhütern vom Land der Träume abgetrennt die Migranten brav warten, bis sie ihr Zeichen bekommen.
Wie auch schon in Idomeni spielt dabei ein Fluss eine zentrale Rolle. Wie es scheint, hat man das im Drehbuch als einen neuralgischen Punkt für die Erzählpsychologie erkannt und setzt gezielt auf dieses Element, wenn es möglich ist. In Idomeni ging es über einen kleinen Nebenfluss, über den einige Aktivisten mit besonders viel Macht im Hirn, aber mit zu wenig in den Armen ein Seil gespannt hatten, an dem sich die Migranten entlang ins Glück hangeln sollten. In der EU waren die Herrschaften an diesem Punkt zwar schon, doch der Balkan war besser. Denn von dort aus war es etwas weniger weit weg zu Mama Merkels Rock der Gutmenschlichkeit.
In Idomeni ging es am Ende schief, Don Alphonso erwähnte es damals in seinem Blog, wie mehrere mehrere Migranten im Fluss zum Ertrinken freigegeben wurden, als er noch für die Analzone in Frankfurt schreiben durfte. Wie es scheint, haben die Aktivisten aus dieser brisant gewordenen Rücksichtslosigkeit entweder rein gar nichts gelernt, oder genug, dass sie beim jetzigen Sprengversuch einer Staatsgrenze neuen Mut fanden und ein weiteres Mal ein Seil durch den Fluss zogen, an dem sich die Migranten ins gelobte Land machen sollten.
Warum nehmen sie nicht die Brücke?
Die New York Post brachte einen Artikel mit einer ganzen Serie an Fotoaufnahmen von der Front, auf denen die verzweifelt bis zur Schulter im Wasser verschwundenen Migranten sich am Seil des Lebens weiter hangeln. Es sind wahrlich rührende Aufnahmen, die sehr professionell in Szene gesetzt wurden. Ein kleiner Junge wird präsentiert, dazu Frauen, Kinder und dazu Männer, die den vorgenannten beim Durchqueren des Flusses helfen. Es sind Aufnahmen, die laut dem Bericht entstanden, als die Grenzschützer gerade wieder einmal die Lust hatten, eine vielleicht 100 Personen umfassende Migrantengruppe zurück nach Mexiko zu prügeln. Gehorsam, weil es doch gute Menschen sind, die nur vor dem Krieg fliehen, folgen sie der Gewaltandrohung und waten zurück in das Elend des mexikanischen Nordens.
Das wohl relevanteste Foto in der Serie vorletzte. Mittig schneidet sich der Fluss durchs Bild, während im Vordergrund das gespannte Seil zu sehen ist, an dem gerade eine Traube Menschen hängt, die sich zurück in Richtung Mexiko macht. In einer der Bildunterschriften heißt es dabei explizit, dass die Migranten wieder das Seil durch den Fluss nahmen, um zurück nach Mexiko zu gelangen. Es bedeutet, dass sie von den Grenzwächtern dazu gezwungen wurden. Ein wenig verschwommen im Hintergrund des Fotos sieht man eine Brücke, die kaum zwei Kilometer von der Stelle mit dem Seil entfernt den Fluss überspannt.

Ich denke nicht, dass ich mich aus dem Fenster lehne mit der Behauptung, dass kein Grenzbeamter der Welt irgendwelche Personen und vor allem Kinder diesem Risiko aussetzen würde, wenn unmittelbar in der Nähe eine Brücke steht, über die sich das Überqueren der Grenze sicher bewerkstelligen lässt. Man muss sich fragen, ob die Verantwortlichen dafür nicht sogar haftbar gemacht werden könnten – oder gar müssten – da auch ein relativ flacher Fluss durchaus zur Todesfalle werden kann und dieses Vorgehen eine fahrlässige Vernachlässigung ihrer Sorgfaltspflicht darstellt.
Die Verantwortlichen für diese mediale Farce jedoch sitzen sehr wahrscheinlich nicht auf den Pferden an der Grenze und auch nicht in den (Ohn-)Machtsesseln in Washington DC. Es sind jene global ihr Unwesen treibenden Umvolkungsaktivisten, die auch schon in Griechenland die EU zu Fall gebracht hatten. Genauso wie damals werden sie auch diesmal straffrei davon kommen und darüber hinaus ihr Ziel erreichen.

Quelle Titelbild, Migrantenfoto, Karte






