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Chaos in New York City nach der Entdeckung von unterirdischen Tunneln unter dem Hauptsitz der Chabad Lubawitsch in Brooklyn
Der CrownHeigts.info berichtet über die Entdeckung eines riesigen Tunnels unter einem Gebäude im Brooklyner Stadtteil Crown Heights. Der riesige Tunnel bedroht die Fundamente des Chabad-Lubawitsch-Hauptquartiers am 770 Eastern Parkway, während sein Bau mindestens zehn Verhaftungen zur Folge hatte, berichtet Trending Politics.
Die chassidische Bewegung Chabad-Lubawitsch ist eine orthodoxe Bewegung mit Wurzeln in Osteuropa. Der Stadtteil Crown Heights in Brooklyn beherbergt eine Chabad-Gemeinde mit rund 20.000 Mitgliedern und verfügt über ein eigenes Rabbinatsgericht und einen jüdischen Gemeinderat.
Chaotische Videoaufnahmen zeigen, wie NYPD-Beamte mehrere orthodoxe jüdische Männer aus dem Tunnel holen und in Gewahrsam nehmen. Wie @FrumTikTok berichtete, hatten mehrere Männer versucht, städtische Arbeiter daran zu hindern, den Tunnel mit Zement zu füllen.
Schließlich war zu sehen, wie die Polizei Mitglieder der Menge in Gewahrsam nahm.
More details:https://t.co/VWrXXxbAMa
— Collin Rugg (@CollinRugg) January 9, 2024
Laut CrownHeights.info wurde der Tunnel vor etwa drei Wochen entdeckt. Ein Hausbesitzer in der nahe gelegenen Union Street berichtete, er habe über einen längeren Zeitraum verdächtige Geräusche in seinem Haus gehört. Ein Bautrupp, der unweit des Hauptquartiers an einem Sanierungsprojekt arbeitete, entdeckte ebenfalls einen Tunnel, als er versuchte, eine Wasserleitung zu verlegen.
Ursprünglich hieß es, die Bauarbeiten hätten während der COVID-19-Pandemie begonnen, doch dieser Bericht wurde inzwischen von CrownHeights.info aktualisiert, nachdem ein Nachbar berichtet hatte, dass es erst vor sechs Monaten Anzeichen für Bauarbeiten gegeben habe.
Nach einer Untersuchung kam die Stadt zu dem Schluss, dass der wachsende Komplex eine Gefahr für die strukturelle Integrität des Gebäudes darstellt. Laut einem Bericht von JewishPress.com wurde noch keine Anklage gegen die Verdächtigen erhoben. Auch die Hintergründe sind noch unklar.
Hasidic Jew seen crawling out of sewer after NYPD busts Chabad tunnel network under New York City.
Follow: @AFpost pic.twitter.com/hJurb2Cc4Q
— AF Post (@AFpost) January 9, 2024
BREAKING: Reports from all over NYC say that Jews have been spawning from portals beneath people’s homes and businesses, leaving massive holes in the ground.
NYPD sent out several cement trucks to seal the portals and stop the rapid influx of Sewer Jews from materializing and… pic.twitter.com/LeTl7D21h7
— lord spaghetti
(@spaghettiboyx69) January 9, 2024
Die Geschichte wird immer verrückter und verrückter.
UPDATE: Befleckte Matratzen werden aus den unterirdischen Tunneln gezogen, die unter den Synagogen gefunden wurden. WAS machten die Juden in diesen Tunneln?
UPDATE: stained mattresses are being pulled from the underground tunnels that were found under the synagogues.
WHAT were the Jews doing in those tunnels?? pic.twitter.com/YbkRt9WqW3
— Lauren Witzke (@LaurenWitzkeDE) January 9, 2024
Aufnahmen der unterirdischen Tunnel unter der Chabad-Synagoge in Brooklyn. Das ist unglaublich gruselig. Beachten Sie den Kinderwagen bei 0:29.
Footage of the underground tunnels below the Chabad synagogue in Brooklyn.
This is unbelievably creepy.
Note the baby stroller at 0:29.pic.twitter.com/0i8cfb2mnW
— SOVEREIGN BRAH
(@sovereignbrah) January 9, 2024
Gaza zerstört das westliche Narrativ des Teile und Herrsche
Sharmine Narwani
Seit Israels Angriff auf den Gazastreifen zeigen drei separate Umfragen, dass die arabische und muslimische Bevölkerung ihre Unterstützung von Washingtons regionalen Verbündeten auf die westasiatische Achse des Widerstands verlagert.
Das könnte ein Befreiungsschlag sein. Jahrzehnte westlich geprägter Narrative, die darauf abzielten, die Unterschiede in Westasien auszunutzen, Zwietracht unter den unzähligen Gemeinschaften der Region zu säen und westliche außenpolitische Ziele über die Köpfe der zänkischen Einheimischen hinweg durchzusetzen, liegen nun in Trümmern.
Der Krieg in Gaza hat ein kilometerweites Loch in die Lügen und Märchen gerissen, die Westasien mindestens seit der Islamischen Revolution im Iran 1979 mit internen Konflikten beschäftigt haben.
Schiiten gegen Sunniten, Iran gegen Araber, Säkulare gegen Islamisten: Dies sind drei der ruchlosesten Erzählungen des Westens, die darauf abzielen, die Region und ihre Bevölkerung zu kontrollieren und zu lenken, und die die arabischen Herrscher sogar in ein gottloses Bündnis mit Israel gezogen haben.
Die Fakten zerstören die Fiktion
Es bedurfte eines seltenen Konflikts – ungekocht und unkontrolliert von Washington – um die westasiatischen Massen aus ihrer narrativen Trance zu befreien. Israels völkermörderischer Angriff auf den Gazastreifen brachte auch sofortige Klarheit in der Frage, welche Araber und Muslime die Befreiung Palästinas tatsächlich unterstützen – und welche nicht.
Der Iran, die Hisbollah, irakische Widerstandsgruppen und die jemenitische Ansarallah – von den westlichen Erzählungen verunglimpft – sind jetzt offensichtlich die einzigen regionalen Akteure, die bereit sind, die Frontlinie im Gazastreifen zu unterstützen, sei es durch Geldmittel, Waffen oder bewaffnete Zusammenstöße, die darauf abzielen, die israelischen militärischen Ressourcen zu verwässern und zu zerstreuen.
Die so genannten “gemäßigten Araber”, eine falsche Bezeichnung für die westlich orientierten, autoritären arabischen Diktaturen, die sich den Interessen Washingtons unterordnen, haben zu dem Gemetzel in Gaza kaum mehr als Lippenbekenntnisse abgegeben.
Die Saudis riefen zur Unterstützung auf, indem sie arabische und islamische Gipfeltreffen veranstalteten, die nichts tun und nichts sagen durften. Die Emirate und Jordanien transportierten Nachschub nach Israel, während die Ansarallah den Seeweg blockierte. Das mächtige Ägypten war Gastgeber von Delegationen, obwohl es nur den Rafah-Übergang hätte öffnen müssen, damit die Palästinenser essen können. Katar – einst ein wichtiger Geldgeber der Hamas – verhandelt heute über die Freilassung israelischer Gefangener und beherbergt gleichzeitig “gemäßigte” Hamas-Mitglieder, die mit den Freiheitskämpfern in Gaza im Streit liegen. Und der Handel der Türkei mit dem israelischen Besatzungsstaat schießt weiter in die Höhe (die Exporte stiegen von November bis Dezember 2023 um 35 Prozent).
Palästina ist für die “gemäßigten Araber”, die dem Westen zugeneigt sind, eine sorgfältig gehütete Fahne, die sie gelegentlich öffentlich schwenken, aber privat sabotieren. So schauen sie heute wie gebannt und entsetzt auf das, was die sozialen Medien und zig Millionen Demonstranten kristallklar gemacht haben: Palästina bleibt die wesentliche arabische und muslimische Sache; sie mag schwanken, aber nichts hat die Macht, die Massen der Region so zu entflammen wie dieser besondere Kampf zwischen Recht und Unrecht.
Der Umschwung zum Widerstand
Der Kampf zwischen der Achse des Widerstands in der Region und den israelischen Verbündeten steht noch ganz am Anfang, aber die Umfragen zeigen bereits eine bemerkenswerte Verschiebung der öffentlichen Meinung zugunsten des Widerstands.
Eine arabische Barometer-Umfrage, die über einen Zeitraum von sechs Wochen – drei Wochen vor und drei Wochen nach der Al-Aqsa-Flutung – durchgeführt wurde, liefert den ersten Hinweis auf eine veränderte arabische Wahrnehmung. Obwohl sich die Umfrage auf Tunesien beschränkte, argumentieren die Meinungsforscher, dass das Land “so nahe an einem Indikator ist, wie man es sich nur vorstellen kann” und dass es ähnliche Ansichten wie andere arabische Länder repräsentiert:
“Analysten und Beamte können davon ausgehen, dass sich die Ansichten der Menschen anderswo in der Region in ähnlicher Weise verändert haben wie die jüngsten Veränderungen in Tunesien”.
Die Ergebnisse der Umfrage sollten für westliche Entscheidungsträger, die sich einmischen, von größter Bedeutung sein: “Seit dem 7. Oktober hat jedes Land in der Umfrage, das positive oder sich erwärmende Beziehungen zu Israel unterhält, einen Rückgang seiner Beliebtheitswerte bei den Tunesiern zu verzeichnen.”
Die Beliebtheitswerte der USA sind am stärksten gesunken, gefolgt von den westasiatischen Verbündeten, die ihre Beziehungen zu Israel normalisiert haben. Bei Russland und China, beides neutrale Staaten, gab es kaum Veränderungen, während die Beliebtheitswerte der iranischen Führung stiegen. Laut dem arabischen Barometer:
“Drei Wochen nach den Anschlägen hat der iranische Oberste Führer Ali Khamenei Zustimmungswerte, die denen des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman und des emiratischen Präsidenten Mohammed bin Zayed entsprechen oder sie sogar übertreffen.”
Vor dem 7. Oktober hatten nur 29 Prozent der Tunesier eine positive Meinung von Khameneis Außenpolitik. Diese Zahl stieg nach Abschluss der Umfrage auf 41 Prozent, wobei die Unterstützung der Tunesier in den Tagen nach dem Hinweis des iranischen Führers vom 17. Oktober auf Israels Vorgehen im Gazastreifen als “Völkermord” am stärksten war.


Der saudische Schwenk
Vor der Operation des palästinensischen Widerstands am 7. Oktober, bei der die Gaza-Division der israelischen Armee zerstört und Gefangene als Druckmittel für einen Gefangenenaustausch genommen wurden, lag das geopolitische Hauptaugenmerk in der Region auf den Aussichten auf ein bahnbrechendes Normalisierungsabkommen zwischen Saudi-Arabien und Tel Aviv. Die Regierung von US-Präsident Joe Biden peitschte dieses Pferd bei jeder Gelegenheit an; es wurde als goldene Eintrittskarte für seine bevorstehende Präsidentschaftswahl angesehen.
Doch die Operation Al-Aqsa-Flut hat Saudi-Arabien, das die heiligsten Stätten des Islams beherbergt, jede Chance genommen, dieses politische Abkommen zu besiegeln. Und mit den israelischen Luftangriffen, die täglich auf palästinensische Zivilisten im Gazastreifen niedergehen, schrumpfen die Möglichkeiten Riads weiter.
Eine Umfrage des Washingtoner Instituts, die zwischen dem 14. November und dem 6. Dezember durchgeführt wurde, misst den seismischen Stimmungsumschwung in der saudischen Öffentlichkeit:
Satte 96 Prozent stimmen der Aussage zu, dass “arabische Länder sofort alle diplomatischen, politischen, wirtschaftlichen und sonstigen Kontakte mit Israel abbrechen sollten, um gegen dessen Militäraktionen in Gaza zu protestieren.”
Gleichzeitig sind 91 Prozent der Meinung, dass dieser Krieg in Gaza trotz der Zerstörung und des Verlustes von Menschenleben ein Sieg für Palästinenser, Araber und Muslime ist. Dies ist eine schockierend einheitsstiftende Aussage für ein Land, das sich eng an westliche Narrative gehalten hat, die darauf abzielen, Palästinenser von Arabern, Araber untereinander und Muslime entlang konfessioneller Linien zu spalten – geografisch, kulturell und politisch.
Obwohl Saudi-Arabien einer der wenigen arabischen Staaten ist, die die Hamas als terroristische Organisation eingestuft haben, ist die Zustimmung zur Hamas um 30 Prozent gestiegen, von 10 Prozent im August auf 40 Prozent im November, während die meisten – 95 Prozent – nicht glauben, dass die palästinensische Widerstandsgruppe am 7. Oktober Zivilisten getötet hat.
Inzwischen stimmen 87 Prozent der Saudis der Idee zu, dass “die jüngsten Ereignisse zeigen, dass Israel so schwach und innerlich gespalten ist, dass es eines Tages besiegt werden kann”. Ironischerweise ist dies eine seit langem geäußerte Meinung der Widerstandsachse. Der Generalsekretär der Hisbollah, Hassan Nasrallah, wurde nach seiner Niederlage gegen den libanesischen Widerstand am 25. Mai 2000 mit den Worten zitiert: “Israel ist schwächer als ein Spinnennetz”.
Vor dem 7. Oktober hatten die Saudis wirtschaftliche Beziehungen zu Israel stark befürwortet, aber selbst diese Zahl ist von 47 Prozent im letzten Jahr auf 17 Prozent heute drastisch gesunken. Und obwohl die saudische Haltung gegenüber der Widerstandsachse nach wie vor negativ ist – schließlich ist Saudi-Arabien seit der Revolution von 1979 das regionale Epizentrum für Anti-Iran- und Anti-Schia-Propaganda -, mag das vor allem daran liegen, dass die Medien dort stark kontrolliert werden. Im Gegensatz zu den Beobachtungen der arabischen Massen glauben 81 Prozent der Saudis immer noch, dass die Achse “den Palästinensern nicht helfen will”.
Die palästinensische Wende
Ebenso wichtig für die Diskussion über die arabischen Wahrnehmungen ist der Wandel, der seit dem 7. Oktober unter den Palästinensern selbst zu beobachten ist. Eine vom Palestinian Center for Policy and Survey Research (PSR) zwischen dem 22. November und dem 2. Dezember sowohl im besetzten Westjordanland als auch im Gazastreifen durchgeführte Umfrage spiegelt die arabischen Ansichten wider, allerdings mit einigen Nuancen.
Die Befragten im Gazastreifen zeigten verständlicherweise mehr Skepsis gegenüber der “Richtigkeit” der Hamas-Operation Al-Aqsa-Flut, die den völkermörderischen Angriff Israels auf den Gazastreifen auslöste, bei dem bisher mehr als 22 000 Zivilisten – meist Frauen und Kinder – brutal getötet wurden. Während die Unterstützung für die Hamas im Gazastreifen nur geringfügig zunahm, verdreifachte sie sich im Westjordanland, wobei in beiden palästinensischen Gebieten die Verachtung für die vom Westen unterstützte Palästinensische Autonomiebehörde (PA), die von Ramallah aus regiert, fast gleichermaßen zum Ausdruck kam.
Die Unterstützung für den amtierenden Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, und seine Fatah-Partei wurde hart getroffen. Die Forderung nach seinem Rücktritt liegt bei fast 90 Prozent, während fast 60 Prozent (der höchste Wert, der bisher in einer PSR-Umfrage zu diesem Thema verzeichnet wurde) der Befragten eine Auflösung der PA fordern.
Über 60 Prozent der befragten Palästinenser (im Westjordanland sind es sogar 70 Prozent) glauben, dass der bewaffnete Kampf das beste Mittel zur Beendigung der Besatzung ist. 72 Prozent stimmen der Aussage zu, dass die Hamas mit ihrer Operation vom 7. Oktober die richtige Entscheidung getroffen hat, und 70 Prozent sind der Meinung, dass es Israel nicht gelingen wird, den palästinensischen Widerstand im Gazastreifen auszurotten.
Die Palästinenser haben eine starke Meinung von den regionalen und internationalen Akteuren, die ihrer Meinung nach den Gazastreifen vor Israels beispiellosen Verstößen gegen das Völkerrecht ungeschützt gelassen haben.
Das von den Befragten bei weitem am meisten unterstützte Land ist der Jemen mit einer Zustimmung von 80 Prozent, gefolgt von Katar (56 Prozent), der Hisbollah (49 Prozent), dem Iran (35 Prozent), der Türkei (34 Prozent), Jordanien (24 Prozent), Ägypten (23 Prozent), den Vereinigten Arabischen Emiraten (8 Prozent) und Saudi-Arabien (5 Prozent).

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Gaza zerstört das westliche Narrativ des Teile und Herrsche
Veröffentlicht von LZ⋅ 6. Januar 2024⋅ Hinterlasse einen Kommentar
von Sharmine Narwani – https://new.thecradle.co
Übersetzung LZ
Seit Israels Angriff auf den Gazastreifen zeigen drei separate Umfragen, dass die arabische und muslimische Bevölkerung ihre Unterstützung von Washingtons regionalen Verbündeten auf die westasiatische Achse des Widerstands verlagert.
Das könnte ein Befreiungsschlag sein. Jahrzehnte westlich geprägter Narrative, die darauf abzielten, die Unterschiede in Westasien auszunutzen, Zwietracht unter den unzähligen Gemeinschaften der Region zu säen und westliche außenpolitische Ziele über die Köpfe der zänkischen Einheimischen hinweg durchzusetzen, liegen nun in Trümmern.
Der Krieg in Gaza hat ein kilometerweites Loch in die Lügen und Märchen gerissen, die Westasien mindestens seit der Islamischen Revolution im Iran 1979 mit internen Konflikten beschäftigt haben.
Schiiten gegen Sunniten, Iran gegen Araber, Säkulare gegen Islamisten: Dies sind drei der ruchlosesten Erzählungen des Westens, die darauf abzielen, die Region und ihre Bevölkerung zu kontrollieren und zu lenken, und die die arabischen Herrscher sogar in ein gottloses Bündnis mit Israel gezogen haben.
Die Fakten zerstören die Fiktion
Es bedurfte eines seltenen Konflikts – ungekocht und unkontrolliert von Washington – um die westasiatischen Massen aus ihrer narrativen Trance zu befreien. Israels völkermörderischer Angriff auf den Gazastreifen brachte auch sofortige Klarheit in der Frage, welche Araber und Muslime die Befreiung Palästinas tatsächlich unterstützen – und welche nicht.
Der Iran, die Hisbollah, irakische Widerstandsgruppen und die jemenitische Ansarallah – von den westlichen Erzählungen verunglimpft – sind jetzt offensichtlich die einzigen regionalen Akteure, die bereit sind, die Frontlinie im Gazastreifen zu unterstützen, sei es durch Geldmittel, Waffen oder bewaffnete Zusammenstöße, die darauf abzielen, die israelischen militärischen Ressourcen zu verwässern und zu zerstreuen.
Die so genannten “gemäßigten Araber”, eine falsche Bezeichnung für die westlich orientierten, autoritären arabischen Diktaturen, die sich den Interessen Washingtons unterordnen, haben zu dem Gemetzel in Gaza kaum mehr als Lippenbekenntnisse abgegeben.
Die Saudis riefen zur Unterstützung auf, indem sie arabische und islamische Gipfeltreffen veranstalteten, die nichts tun und nichts sagen durften. Die Emirate und Jordanien transportierten Nachschub nach Israel, während die Ansarallah den Seeweg blockierte. Das mächtige Ägypten war Gastgeber von Delegationen, obwohl es nur den Rafah-Übergang hätte öffnen müssen, damit die Palästinenser essen können. Katar – einst ein wichtiger Geldgeber der Hamas – verhandelt heute über die Freilassung israelischer Gefangener und beherbergt gleichzeitig “gemäßigte” Hamas-Mitglieder, die mit den Freiheitskämpfern in Gaza im Streit liegen. Und der Handel der Türkei mit dem israelischen Besatzungsstaat schießt weiter in die Höhe (die Exporte stiegen von November bis Dezember 2023 um 35 Prozent).
Palästina ist für die “gemäßigten Araber”, die dem Westen zugeneigt sind, eine sorgfältig gehütete Fahne, die sie gelegentlich öffentlich schwenken, aber privat sabotieren. So schauen sie heute wie gebannt und entsetzt auf das, was die sozialen Medien und zig Millionen Demonstranten kristallklar gemacht haben: Palästina bleibt die wesentliche arabische und muslimische Sache; sie mag schwanken, aber nichts hat die Macht, die Massen der Region so zu entflammen wie dieser besondere Kampf zwischen Recht und Unrecht.
Der Umschwung zum Widerstand
Der Kampf zwischen der Achse des Widerstands in der Region und den israelischen Verbündeten steht noch ganz am Anfang, aber die Umfragen zeigen bereits eine bemerkenswerte Verschiebung der öffentlichen Meinung zugunsten des Widerstands.
Eine arabische Barometer-Umfrage, die über einen Zeitraum von sechs Wochen – drei Wochen vor und drei Wochen nach der Al-Aqsa-Flutung – durchgeführt wurde, liefert den ersten Hinweis auf eine veränderte arabische Wahrnehmung. Obwohl sich die Umfrage auf Tunesien beschränkte, argumentieren die Meinungsforscher, dass das Land “so nahe an einem Indikator ist, wie man es sich nur vorstellen kann” und dass es ähnliche Ansichten wie andere arabische Länder repräsentiert:
“Analysten und Beamte können davon ausgehen, dass sich die Ansichten der Menschen anderswo in der Region in ähnlicher Weise verändert haben wie die jüngsten Veränderungen in Tunesien”.
Die Ergebnisse der Umfrage sollten für westliche Entscheidungsträger, die sich einmischen, von größter Bedeutung sein: “Seit dem 7. Oktober hat jedes Land in der Umfrage, das positive oder sich erwärmende Beziehungen zu Israel unterhält, einen Rückgang seiner Beliebtheitswerte bei den Tunesiern zu verzeichnen.”
Die Beliebtheitswerte der USA sind am stärksten gesunken, gefolgt von den westasiatischen Verbündeten, die ihre Beziehungen zu Israel normalisiert haben. Bei Russland und China, beides neutrale Staaten, gab es kaum Veränderungen, während die Beliebtheitswerte der iranischen Führung stiegen. Laut dem arabischen Barometer:
“Drei Wochen nach den Anschlägen hat der iranische Oberste Führer Ali Khamenei Zustimmungswerte, die denen des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman und des emiratischen Präsidenten Mohammed bin Zayed entsprechen oder sie sogar übertreffen.”
Vor dem 7. Oktober hatten nur 29 Prozent der Tunesier eine positive Meinung von Khameneis Außenpolitik. Diese Zahl stieg nach Abschluss der Umfrage auf 41 Prozent, wobei die Unterstützung der Tunesier in den Tagen nach dem Hinweis des iranischen Führers vom 17. Oktober auf Israels Vorgehen im Gazastreifen als “Völkermord” am stärksten war.
Der saudische Schwenk
Vor der Operation des palästinensischen Widerstands am 7. Oktober, bei der die Gaza-Division der israelischen Armee zerstört und Gefangene als Druckmittel für einen Gefangenenaustausch genommen wurden, lag das geopolitische Hauptaugenmerk in der Region auf den Aussichten auf ein bahnbrechendes Normalisierungsabkommen zwischen Saudi-Arabien und Tel Aviv. Die Regierung von US-Präsident Joe Biden peitschte dieses Pferd bei jeder Gelegenheit an; es wurde als goldene Eintrittskarte für seine bevorstehende Präsidentschaftswahl angesehen.
Doch die Operation Al-Aqsa-Flut hat Saudi-Arabien, das die heiligsten Stätten des Islams beherbergt, jede Chance genommen, dieses politische Abkommen zu besiegeln. Und mit den israelischen Luftangriffen, die täglich auf palästinensische Zivilisten im Gazastreifen niedergehen, schrumpfen die Möglichkeiten Riads weiter.
Eine Umfrage des Washingtoner Instituts, die zwischen dem 14. November und dem 6. Dezember durchgeführt wurde, misst den seismischen Stimmungsumschwung in der saudischen Öffentlichkeit:
Satte 96 Prozent stimmen der Aussage zu, dass “arabische Länder sofort alle diplomatischen, politischen, wirtschaftlichen und sonstigen Kontakte mit Israel abbrechen sollten, um gegen dessen Militäraktionen in Gaza zu protestieren.”
Gleichzeitig sind 91 Prozent der Meinung, dass dieser Krieg in Gaza trotz der Zerstörung und des Verlustes von Menschenleben ein Sieg für Palästinenser, Araber und Muslime ist. Dies ist eine schockierend einheitsstiftende Aussage für ein Land, das sich eng an westliche Narrative gehalten hat, die darauf abzielen, Palästinenser von Arabern, Araber untereinander und Muslime entlang konfessioneller Linien zu spalten – geografisch, kulturell und politisch.
Obwohl Saudi-Arabien einer der wenigen arabischen Staaten ist, die die Hamas als terroristische Organisation eingestuft haben, ist die Zustimmung zur Hamas um 30 Prozent gestiegen, von 10 Prozent im August auf 40 Prozent im November, während die meisten – 95 Prozent – nicht glauben, dass die palästinensische Widerstandsgruppe am 7. Oktober Zivilisten getötet hat.
Inzwischen stimmen 87 Prozent der Saudis der Idee zu, dass “die jüngsten Ereignisse zeigen, dass Israel so schwach und innerlich gespalten ist, dass es eines Tages besiegt werden kann”. Ironischerweise ist dies eine seit langem geäußerte Meinung der Widerstandsachse. Der Generalsekretär der Hisbollah, Hassan Nasrallah, wurde nach seiner Niederlage gegen den libanesischen Widerstand am 25. Mai 2000 mit den Worten zitiert: “Israel ist schwächer als ein Spinnennetz”.
Vor dem 7. Oktober hatten die Saudis wirtschaftliche Beziehungen zu Israel stark befürwortet, aber selbst diese Zahl ist von 47 Prozent im letzten Jahr auf 17 Prozent heute drastisch gesunken. Und obwohl die saudische Haltung gegenüber der Widerstandsachse nach wie vor negativ ist – schließlich ist Saudi-Arabien seit der Revolution von 1979 das regionale Epizentrum für Anti-Iran- und Anti-Schia-Propaganda -, mag das vor allem daran liegen, dass die Medien dort stark kontrolliert werden. Im Gegensatz zu den Beobachtungen der arabischen Massen glauben 81 Prozent der Saudis immer noch, dass die Achse “den Palästinensern nicht helfen will”.
Die palästinensische Wende
Ebenso wichtig für die Diskussion über die arabischen Wahrnehmungen ist der Wandel, der seit dem 7. Oktober unter den Palästinensern selbst zu beobachten ist. Eine vom Palestinian Center for Policy and Survey Research (PSR) zwischen dem 22. November und dem 2. Dezember sowohl im besetzten Westjordanland als auch im Gazastreifen durchgeführte Umfrage spiegelt die arabischen Ansichten wider, allerdings mit einigen Nuancen.
Die Befragten im Gazastreifen zeigten verständlicherweise mehr Skepsis gegenüber der “Richtigkeit” der Hamas-Operation Al-Aqsa-Flut, die den völkermörderischen Angriff Israels auf den Gazastreifen auslöste, bei dem bisher mehr als 22 000 Zivilisten – meist Frauen und Kinder – brutal getötet wurden. Während die Unterstützung für die Hamas im Gazastreifen nur geringfügig zunahm, verdreifachte sie sich im Westjordanland, wobei in beiden palästinensischen Gebieten die Verachtung für die vom Westen unterstützte Palästinensische Autonomiebehörde (PA), die von Ramallah aus regiert, fast gleichermaßen zum Ausdruck kam.
Die Unterstützung für den amtierenden Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, und seine Fatah-Partei wurde hart getroffen. Die Forderung nach seinem Rücktritt liegt bei fast 90 Prozent, während fast 60 Prozent (der höchste Wert, der bisher in einer PSR-Umfrage zu diesem Thema verzeichnet wurde) der Befragten eine Auflösung der PA fordern.
Über 60 Prozent der befragten Palästinenser (im Westjordanland sind es sogar 70 Prozent) glauben, dass der bewaffnete Kampf das beste Mittel zur Beendigung der Besatzung ist. 72 Prozent stimmen der Aussage zu, dass die Hamas mit ihrer Operation vom 7. Oktober die richtige Entscheidung getroffen hat, und 70 Prozent sind der Meinung, dass es Israel nicht gelingen wird, den palästinensischen Widerstand im Gazastreifen auszurotten.
Die Palästinenser haben eine starke Meinung von den regionalen und internationalen Akteuren, die ihrer Meinung nach den Gazastreifen vor Israels beispiellosen Verstößen gegen das Völkerrecht ungeschützt gelassen haben.
Das von den Befragten bei weitem am meisten unterstützte Land ist der Jemen mit einer Zustimmung von 80 Prozent, gefolgt von Katar (56 Prozent), der Hisbollah (49 Prozent), dem Iran (35 Prozent), der Türkei (34 Prozent), Jordanien (24 Prozent), Ägypten (23 Prozent), den Vereinigten Arabischen Emiraten (8 Prozent) und Saudi-Arabien (5 Prozent).
In dieser Umfrage dominiert die Achse des Widerstands in der Region die Beliebtheitswerte, während die US-freundlichen arabischen und muslimischen Nationen, die ein gewisses Maß an Beziehungen zu Israel unterhalten, schlecht abschneiden. Es ist bemerkenswert, dass von den vier Ländern und Gruppen, die für die mehrheitlich sunnitischen Palästinenser am günstigsten sind, drei zu den Kernmitgliedern der “schiitischen” Achse gehören, während fünf sunnitisch geführte Staaten am schlechtesten abschneiden.
Diese palästinensische Sichtweise erstreckt sich auch auf nicht-regionale internationale Staaten, wobei die Befragten mit den Verbündeten der Widerstandsachse, Russland (22 Prozent) und China (20 Prozent), am zufriedensten sind, während die israelischen Verbündeten Deutschland (7 Prozent), Frankreich (5 Prozent), das Vereinigte Königreich (4 Prozent) und die USA (1 Prozent) bei den Palästinensern nur schwer ankommen.

Die Zahlen hängen von dem bevorstehenden Krieg ab
Drei verschiedene Umfragen zeigen, dass sich die arabische Wahrnehmung des israelischen Krieges gegen den Gazastreifen dramatisch verändert hat. Die Stimmung in der Bevölkerung tendiert zu den Staaten und Akteuren, von denen man annimmt, dass sie die palästinensischen Ziele aktiv unterstützen, und weg von denen, von denen man glaubt, dass sie Israel unterstützen.
Das neue Jahr beginnt mit zwei wichtigen Ereignissen. Das erste ist der Abzug der israelischen Reservisten aus dem Gazastreifen, sei es auf Verlangen Washingtons, sei es wegen der untragbaren Verluste an Menschenleben und Verletzten bei den Besatzungstruppen. Das zweite ist die schockierende Ermordung des Hamas-Führers Saleh al-Arouri und sechs weiterer Personen in Beirut, Libanon, am 2. Januar.
Alles deutet darauf hin, dass Israels Krieg nicht nur weitergehen, sondern sich regional ausweiten wird. Das neue maritime Konstrukt der USA im Roten Meer hat andere internationale Akteure auf den Plan gerufen, und Tel Aviv hat die libanesische Hisbollah in erheblichem Maße provoziert.
Doch wenn die Konfrontation zwischen den beiden Achsen eskaliert, wird sich die arabische Wahrnehmung mit ziemlicher Sicherheit weiter von den alten Hegemonen weg in Richtung derjenigen verschieben, die bereit sind, sich diesem amerikanisch-israelischen Angriff auf die Region zu widersetzen.
Es wird keine Erleichterung für Washington und seine Verbündeten geben, wenn sich der Krieg ausweitet. Je mehr sie daran arbeiten, die Hamas zu besiegen und den Gazastreifen zu zerstören, und je mehr sie den Jemen, den Irak und Syrien mit Raketen beschießen und die Widerstandsachse belagern, desto wahrscheinlicher ist es, dass die arabische Bevölkerung die Narrative Sunniten gegen Schiiten, Iran gegen Araber und Säkulare gegen Islamisten, die die Region jahrzehntelang gespalten und zerstritten gehalten haben, aufgibt.
Die Welle der Unterstützung, die durch eine gerechte Konfrontation mit den größten Unterdrückern der Region mobilisiert wird, ist unaufhaltsam. Der Niedergang des Westens ist in der Region eine Tatsache, aber der westliche Diskurs ist das erste Opfer dieses Krieges.
Immer mehr V-Leute: Welchen Staat will diese Regierungsclique?
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Immer mehr V-Leute: Welchen Staat will diese Regierungsclique?
Wer anderen nicht traut, dem ist selbst nicht zu trauen. Hat diese Bundesregierung überhaupt keine Skrupel mehr? Jetzt sollen auch noch Straftäter als V-Leute gegen wen auch immer eingesetzt werden.
von Albrecht Künstle
Vermuten die politischen Irrlichter der Ampel hinter Allem und überall Verrat und Feinde – so wie einst Muhammad hinter jedem Baum Juden ausmachte, die es unschädlich zu machen gelte? Haben die Minister, selbst Justizminister Marco Buschmann, nicht mehr das Grundgesetz auf ihren Schreibtischen liegen, sondern Muhammads Hadithe, die überliefern: „Die Stunde wird nicht schlagen, bis die Muslime die Juden bekämpfen und töten, sodass die Juden sich hinter Steinen und Bäume verstecken…“? Bei uns wird zwar nicht getötet, aber jede neue Partei wird als potenziell „demokratiefeindlich“ apostrophiert und soll kaltgestellt werden. Sogar Verbote werden angedacht, so dass sich die Betroffenen einmal verstecken müssten – nicht hinter Steinen und Bäumen, aber im Untergrund.
Je mehr Zustimmung beispielsweise die AfD erhält, als desto „verfassungsfeindlicher“ wird sie samt ihren Wählern verunglimpft. Auch der bevorstehenden Ausgründung der Werte-Union aus der CDU und der Wagenknecht-Partei wird kein anderes Schicksal beschieden sein. Wobei letztere ihre eigenen „Saubermänner“ und -frauen haben will: Sie will es mit allen Parteien treiben außer einer, wurde im ersten Auftritt der potenziellen Führung angekündigt. Das wird ihr aber nach aller Erfahrung wenig nützen, denn auch sie wird mithilfe der Medien „beobachtet“ werden. Bei so vielen lauernden Gefahren aus allen Parteien – außer den „staatstragenden“ – bedarf es wohl immer mehr Staatssicherheit. Die geläufige Abkürzung hierfür erspare ich mir.
Nicht mehr genügend unbelastete Manpower für den Spitzeljob?
Weil ausländische Geheimdienste meist besser informiert sind und unsere Stellen regelmäßig warnen, greife ich hier auf eine solche zurück – eine österreichische Quelle: Beim Militärischen Abschirmdienst (MAD) arbeiten etwa 1.500 Menschen, während es beim Bundesamt für Verfassungsschutz 4.300 und beim Bundesnachrichtendienst (BND) 6.500 sind. Hinzu kommen die vielen verdeckten Ermittler, über deren Zahlen mir keine Erkenntnisse vorliegen. Bekannt war jedoch die stets geltende Bedingung, dass bislang V-Leute nicht vorbestraft sein dürfen. Man sollte eigentlich annehmen, dass es genügend “legale” und unbelastete Manpower für die Staatsicherheit gibt. Doch anscheinend ist dies eine falsche Annahme.
Den Schlapphüten im Dienst der Ampel-Republik gehen bei so vielen Gefahren auch hier die „Fachkräfte“ aus und deshalb soll in Deutschland der Einsatz von V-Leuten zur Strafverfolgung gesetzlich geregelt werden; es ist „etwas im Busch“. Justizminister Buschmann von der existenzgefährdeten FDP legte uns kurz vor Weihnachten ein Geschenk der besonderen Art in die Krippe: Einen Gesetzesentwurf, nach dem auch Vorbestrafte, ja sogar Kriminelle oder beliebige Privatleute gegen Bezahlung eingesetzt werden können.
Der Feind lauert überall
V-Leute dürfen künftig also vorbestraft sein – nur minderjährig dürfen sie nicht sein und sie dürfen und nicht “hauptberuflich” ihren Lebensunterhalt als Spitzel bestreiten. Das Spitzelhonorar darf nur ein Zuverdienst sein. Wie gut, dass da auch die Nebenverdienstgrenzen angehoben werden! Vorbestrafte werden also künftig auf Unbestrafte losgelassen. So etwas kann wahrlich nur Köpfen von Minderheitsparteien entspringen, die ihre Felle schwimmen sehen angesichts neuen Konkurrenten und Parteien mit inzwischen fünfmal mehr Zustimmung durch die Wahlberechtigten. Doch anscheinend ist es wie bei den Vierbeinern: Die Kleinen kläffen am lautesten.
Aber auch für Vertreter künftiger Kleinparteien wie Innenministerin Faeser von der SPD lauert der Feind überall: Die „Delegitimierung des Staates“ ist ihr Steckenpferd. Sie ist Herrin und Gebieterin des sogenannten Verfassungsschutzes. Auch solche Artikel wie dieser, der den Finger in die offene Wunde unseres Parteienstaates legt, werden sie und ihre Büttel als eine solche „Delegitimierung“ sehen. Dabei erkennen sie nicht, dass sie selbst es sind, die der Regierung unseres Landes die Legitimation entziehen.
Ziel: Beobachten und delegitimieren
Aktuell wird den Bauern und ihren Mitstreitern das Widerstandsrecht abgesprochen und ihnen „Nötigung“ vorgeworfen, bis hin zur offenen Kriminalisierung. Wo aber waren denn diese Warner, als die Klimakleber vieltausendfache Nötigung ausübten und darüber hinaus millionenteure Sachbeschädigungen begingen? Ihnen wurde Verständnis entgegengebracht – während die Bauern nun ins Abseits gerückt werden, von Leuten, die täglich von der Arbeit unserer Bauern leben und auch von ihnen durchgefüttert werden. Nun werden also auch die Landwirte und das solidarische Umfeld der Bauernproteste „beobachtet“ und delegitimiert. Den V-Leuten steht jede Menge neue Arbeit ins Haus.
Zur Geschichte der Schlapphüte habe ich bei meiner Recherche zufällig etwas entdeckt: „Adolf Hitler wurde im Jahre 1919 als V-Mann für die neu eingerichtete Nachrichten- und Aufklärungsabteilung des Gruppenkommandos des Übergangsheeres unter Hauptmann Karl Mayr geschult, um unter den demobilisierten Soldaten als der Vertrauensmann zu agitieren und als V-Person politische Parteien zu überwachen. Im Rahmen eines solchen Einsatzes hatte er am 12. September 1919 den Auftrag, eine Versammlung der Deutschen Arbeiterpartei zu besuchen, der späteren NSDAP.“ Die weitere Geschichte ist bekannt: Hitler trat in besagte DAP ein, übernahm ihren Vorsitz – und das Unheil nahm seinen Lauf. Gibt es denn für heutige Machthaber keine Tabus mehr? Straftäter als V-Leute? “Quo vadis, Deutschland?” war einige Zeit die Frage der Stunde. Inzwischen muss man sich nicht mehr fragen „Deutschland, wohin gehst du?“… sondern „Deutschland, wie tief bist du gesunken?“.
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Neuer Raubzug: Ampel plündert Arbeitslosenversicherung
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Neuer Raubzug: Ampel plündert Arbeitslosenversicherung
Um das Loch im Bundeshaushalt zu stopfen, will die Ampel-Koalition auch die Arbeitslosenversicherung anzapfen. Über fünf Milliarden Euro will sie daraus umschichten. Damit zweckentfremdet sie Sozialbeiträge Beschäftigter, während der Rüstungsetat weiter wächst.
von Susan Bonath
Beim Stopfen des 60-Milliarden-Haushaltslochs ist die Bundesregierung äußerst kreativ. Während sie die Reichen schont und nun, nach der Pharmaindustrie, auch der Rüstungsbranche satte Extraprofite beschert, langt sie den “kleinen Leuten” kräftig ins Portemonnaie. Nicht nur für Bürgergeld-Bezieher wird es eng. Auch die Arbeitslosenversicherung will die Ampel plündern.
Bund zweigt Milliarden ab
So will die Ampel-Koalition in den kommenden vier Jahren insgesamt 5,2 Milliarden Euro aus der Reserve der Bundesagentur für Arbeit (BA) in den Staatshaushalt umleiten, um das “Loch” in selbigem zu “stopfen”. Das Geld stammt aus den Beitragssätzen sozialversicherungspflichtig Beschäftigter. Monat für Monat zahlen diese 1,3 Prozent ihres Bruttolohns in diesen Topf ein, den gleichen Anteil packen die Betriebe obendrauf, um im Falle einer Kündigung je nach Alter ein bis zwei Jahre Arbeitslosengeld zu erhalten.
Auch das Kurzarbeitergeld gewährt die BA aus diesen Reserven. Zu Corona-Zeiten waren zeitweise bis zu sechs Millionen Beschäftigte darauf angewiesen, weil viele Betriebe schließen mussten. Darum brauchte die BA in dieser Zeit sämtliche Rücklagen auf. Nun soll die Behörde in den kommenden vier Jahren neue Überschüsse aus Beiträgen Beschäftigter an den Bund abführen: 2024 und 2025 jeweils 1,5 Milliarden und 2026 und 2027 je 1,1 Milliarden Euro.
“Raubzug auf Kosten der Beitragszahler”
Auf dieses Vorhaben der Ampel wies der Sozialwissenschaftler und Volkswirt Stefan Sell Anfang Januar in einem Beitrag auf seinem Blog aktuelle-sozialpolitik.de hin. Die Milliarden aus der Beitragskasse der BA seien “schon verbucht”, mahnte er und sprach von einem “erneuten Raubzug auf Kosten der Beitragszahler”. Sell erklärte:
“Hier wird also nichts gespart, sondern nach dem klassischen Modell der Verschiebebahnhöfe nutzt man die zwangsversicherten Beitragszahler zur Finanzierung von Aufgaben, die aus Steuermitteln hätten finanziert werden müssen.”
Bereits Mitte Dezember hatte der Sozialexperte vor diesem Regierungsplan gewarnt. Demnach hatte die BA bis Ende 2019 eine satte Rücklage von fast 26 Milliarden Euro aus Versicherungsbeiträgen aufgebaut. Während der Corona-Zeit ging das Geld komplett für Kurzarbeiterhilfen drauf. So konnte Deutschland, anders als es in den USA passierte, eine Massenarbeitslosigkeit verhindern.
Da die Kurzarbeiterhilfen sogar fast doppelt so viel kosteten, bezuschusste der Bund die BA dafür mit Mitteln aus dem Bundeshaushalt. Den Anteil für 2022 deklarierte die Regierung lediglich als Darlehen, während sie den Rest als Zuschuss verbuchte. Die Summe für das vorvergangene Jahr hat die BA demnach bereits 2023 zurückgezahlt. Nun aber soll die Behörde auch einen Teil des Zuschusses für die Zeit davor zurückerstatten, um das “Haushaltsloch” zu stopfen. Dabei sind Versicherungsbeiträge freilich nicht dafür bestimmt.
Versicherungsbeiträge zweckentfremdet
Kurzum: Die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung von über 30 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten fließen jetzt nicht mehr nur in die Hilfen für aktuell etwa 800.000 Arbeitslosengeld-I-Bezieher und etwa 300.000 Kurzarbeiter, sondern zum Teil einfach in den Bundeshaushalt, wo sie dann wohl unter anderem in den Milliardenhilfen für die Ukraine oder im drastisch aufgestockten Bundeswehretat versickern. Man könnte es als versteckte Steuererhöhung für Normalverdiener bezeichnen.
Am 14. Dezember hatte die BA die geplante Praxis selbst in einer Pressemitteilung unter dem Titel “Sparbeitrag der Bundesagentur für Arbeit in Milliardenhöhe gefährdet Rücklagenaufbau” kritisiert. Darüber hinaus, so hieß es darin, zweckentfremde die Bundesregierung damit Beitragsgelder von Beschäftigten und Betrieben für die Absicherung im Fall einer Kündigung oder von befristeter Kurzarbeit. Davon kann so gut wie jeder abhängig Beschäftigte unerwartet betroffen sein.
Die Vorsitzende des BA-Verwaltungsrats, Anja Piel, rügte das Vorgehen: Die Ampel-Koalition breche damit ihr Wahlversprechen zulasten der Beitragszahler und hindere die BA daran, sich für kommende Engpässe und Krisen zu wappnen. Auch ihre Stellvertreterin Christina Ramb wurde deutlich:
“Beitragsmittel der Arbeitslosenversicherung sind kein Sparbuch. Die Bundesregierung kann nicht auf die Beitragskasse nach Belieben zugreifen.”
Agenda für Aufrüstung, Sozialabbau und Repressionen
Wie die Ampel aber zeigt, kann sie es offenbar doch. Die Kritik aus der BA wird wohl ergebnislos verhallen. Die Behörde, seit 2017 SPD-geführt, fiel bisher nicht gerade durch Widerstand gegen verfassungsrechtlich problematische Praktiken auf. Schon im Rahmen der Agenda 2010 setzte sie später als verfassungswidrig deklarierte, rigide Gesetze um, verhängte etwa millionenfach existenzgefährdende Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher, die ihren Anteil zur wachsenden Obdachlosigkeit beigetragen haben dürften.
Das wird die BA mutmaßlich auch weiterhin anstandslos so praktizieren. Denn trotz eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) im November 2019, wonach Kürzungen des Existenzminimums von mehr als 30 Prozent verfassungswidrig sind – und dies 15 Jahre lang zuvor waren –, will die Ampel auch die 100-Prozent-Strafen für Menschen, die nicht gehorsam jeden Job zu jedem Lohn antreten, wieder einführen. Sie hofft, so 170 Millionen Euro einzusparen – nicht einmal 0,3 Prozent des sogenannten Haushaltslochs.
Ein Schelm, wer mit Blick auf den wachsenden Militäretat denkt, es geht vielleicht viel weniger ums Sparen als um das Fortführen des seit 30 Jahren praktizierten, schleichenden Sozialabbaus – inklusive Ausweitung staatlicher Repressionen nicht nur gegen Erwerbslose auf der einen sowie Aufrüstung und Kriegstreiberei auf der anderen Seite?
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Der neue französische Premierminister kommt von Klaus Schwabs WEF
Betrug am Volk: Bundesregierung wusste von Anfang an von riskanterem Impf-Herstellungsprozess
Im Zuge der Debatte um DNA-Verunreinigungen in den Corona-mRNA-Impfstoffen wurde eine für Big Pharma und die Politik unliebsame Information einer breiteren Öffentlichkeit bekannt: Die Impfstoffe, die der Bevölkerung verabreicht wurden, wurden mit einem viel riskanterem Herstellungsverfahren produziert als jene, die in der Zulassungsstudie zum Einsatz kamen. Der AfD-Gesundheitspolitiker Martin Sichert wollte in einer Anfrage von der Bundesregierung wissen, seit wann diese Information bekannt war. Die Antwort empört: Die Regierung wusste von Anfang an Bescheid.
“Informationen zum Herstellungsprozess des in Rede stehenden COVID-19-Impfstoffs wurden mit dem Europäischen Öffentlichen Bewertungsbericht erstmals am 23. Dezember 2020 von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) veröffentlicht” – so lautet die lapidare Antwort auf die Anfrage Sicherts. Sprich: Schon vor Beginn der Massenimpfungen war Verantwortlichen bekannt, dass die Impfstoffe für die Bevölkerung durch ein problematisches und nicht ordentlich erprobtes Verfahren hergestellt wurden.
Während bei “Prozess 1” die modRNA für den Impfstoff biochemisch im Reagenzglas hergestellt wurde, kommen bei “Prozess 2” Bakterien zum Einsatz. Die bei zweiterem Prozess notwendige Filterung zur Reinigung des Produkts von Bakterienüberresten scheint angesichts der nachgewiesenen DNA-Verunreinigungen in mehreren Impfstoffchargen nicht zuverlässig zu gelingen: Die Verwendung von “Prozess 2” erklärt schlussendlich den gesamten Plasmidskandal.
“Prozess 2” wurde nicht in einer separaten klinischen Studie erprobt, sondern nur in einer kleinen “Studie innerhalb einer Studie” mit geringen Probandenzahlen, bei denen sich laut Pfizer-Dokumenten obendrein prompt höhere Zahlen unerwünschter Nebenwirkungen zeigten (Report24 berichtete).
Die Öffentlichkeit wurde nie darüber informiert, dass man ihnen Impfstoffe aus einem billigeren und problematischeren Herstellungsprozess verabreichte. Die Anfragenbeantwortung der Bundesregierung zeigt, dass politisch Verantwortliche, die die Bürger unter massiven Druck setzten, um sie in die Nadel zu treiben, von Beginn an über die verschiedenen Prozesse Bescheid gewusst haben dürften. Entweder wurde diese Information nicht gelesen, nicht verstanden oder aber ignoriert – sprich: Es war diesen Personen schlichtweg egal, in welchem Ausmaß die Bürger hier zu Versuchspersonen degradiert wurden.
Wären die Menschen korrekt aufgeklärt worden, so wäre die Impfbereitschaft sicherlich geringer gewesen. Auch das dürfte dazu beigetragen haben, dass politisch Verantwortliche kritische Fakten offensichtlich unter den Tisch fallen ließen.
Investoren verabschieden sich von einem wichtigen Baustein in Präsident Bidens Klima Agenda
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Nick Pope, Mitwirkender 26. Dezember 2023
Wie das Wall Street Journal am Dienstag berichtete, verabschieden sich Investoren von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge (EV). Leistungsstarke Ladesäulen sind ein wichtiges Accessoire in der umfassenderen Klimaagenda der Biden-Regierung.
Große Unternehmen der Branche – darunter ChargePoint, EVgo und Blink Charging – erlebten im vergangenen Jahr einen Einbruch der Aktienkurse, da sich die Anleger Sorgen um ihre Rentabilität bezüglich längerfristiger EV-Ziele mach. Die Regierung hat Milliarden von Dollar bereitgestellt, um die Branche anzukurbeln, die sie zum Gedeihen benötigt, um ein landesweites Netz von Ladestationen aufzubauen.
Der Aktienkurs von ChargePoint ist im Jahr 2023 um 74 % gesunken, während die Aktien von EVgo und Blink Charging laut WSJ 21 % bzw. 67 % ihres Wertes verloren haben.
(RELATED: EXCLUSIVE: Sen. Ernst Is Pulling The Plug On Biden’s Electric Vehicle Charging Initiative) Zum Thema: Senatorin Joni Ernst zieht Bidens Initiative zum Laden von Elektrofahrzeugen den Stecker:
„… Leute, nur in Washington würde die Ausgabe von Milliarden Dollar für die Eröffnung von nur zwei Ladestationen als landesweite Erfolgsgeschichte angepriesen werden. Dieses Geld sollte besser in den Taschen oder Strümpfen der Steuerzahler bleiben, um die Kosten für Grundbedürfnisse zu decken, die aufgrund von Bidenomics immer teurer werden“.
Gegen ChargePoint läuft derzeit auch eine Sammelklage. Die Führungskräfte des Unternehmens werden beschuldigt, Wertpapierbetrug begangen zu haben, indem sie irreführende Aussagen gemacht haben, die den Aktienkurs des Unternehmens übermäßig in die Höhe getrieben haben. ChargePoint war in jüngster Vergangenheit noch ein Aushängeschild der Regierung.
„Ich denke, die Anleger sind der mangelnden Rentabilität der Branche überdrüssig geworden“, sagte Brendan Jones, CEO von Blink Charging, gegenüber dem Wall Street Journal. Unternehmen, die Elektrofahrzeuge aufladen, erhielten einst hohe Bewertungen von Investoren.
Die Biden-Regierung gab 7,5 Milliarden US-Dollar für das Infrastrukturgesetz aus, um den Aufbau eines landesweiten Netzwerks von 500.000 Ladestationen zu unterstützen und so ihr Ziel zu erreichen, das bis 2030 50 % aller Neuwagenverkäufe auf Elektrofahrzeuge entfallen. McKinsey, ein führendes Beratungsunternehmen, schätzt, dass bis 2030 etwa 1,5 Millionen öffentliche Ladegeräte installiert sein müssten, um dieses Ziel zu unterstützen. Derzeit stehen bundesweit knapp 160.000 öffentliche Ladegeräte an rund 60.000 Standorten zur Verfügung.
Unternehmen die [Hochleistungs-] Ladestationen für Elektrofahrzeuge anbieten, haben derzeit Schwierigkeiten, Gewinne zu erwirtschaften. Offiziell gehen sie gehen jedoch davon aus, innerhalb der nächsten ein oder zwei Jahre profitabel zu sein. Trotz der Unterstützungsbemühungen der Biden-Regierung hinkt die gesamte Elektrofahrzeugbranche hinterher, und die Unternehmen für Ladestationen befinden sich in einer schwierigen Lage: Es müssten mehr Verbraucher auf Batteriefahrzeuge umsteigen, aber die Verbraucher zögern möglicherweise auch deswegen, wenn die Ladeinfrastruktur des Landes weiterhin inkonsistent ist.
Nach Angaben des Energieministeriums (DOE) konzentriert sich der Großteil der Ladeinfrastruktur derzeit auf dichter besiedelte Küstengebiete und nicht auf ländlichere Gebiete.
ChargePoint, EVgo, Blink Charging und das Weiße Haus reagierten nicht sofort auf Anfragen nach Kommentaren.
Alle von der Daily Caller News Foundation, einem unabhängigen und unparteiischen Nachrichtendienst, erstellten Inhalte stehen jedem seriösen Nachrichtenverleger, der ein großes Publikum erreichen kann, kostenlos zur Verfügung. Alle erneut veröffentlichten Artikel müssen unser Logo, den Namen unseres Reporters und dessen DCNF-Zugehörigkeit enthalten. Bei Fragen zu unseren Richtlinien oder zur Zusammenarbeit mit uns wenden Sie sich bitte an licensing@dailycallernewsfoundation.org .
https://dailycaller.com/2023/12/26/investors-electric-vehicle-charging-stocks/
Übersetzt durch Andreas Demmig
Endet die Vorherrschaft der alten Westparteien?

Von C. JAHN | AfD, Freie Wähler, jetzt noch Sahra Wagenknecht und bald wohl auch eine neue Partei von Hans-Georg Maaßen und Markus Krall: Die Parteien des alten Westdeutschlands – Grüne, SPD, FDP und CDU – werden durch neue herausgefordert. Alle Neuparteien haben eine große Gemeinsamkeit: Sie lehnen die Umvolkungspolitik der vier alten Westparteien ab, […]
Wie Israel das Hamas-‚Massaker‘ für seinen Völkermord ausnutzt
Gareth Porter
In den Tagen, nachdem die Hamas am 7. Oktober in israelische Kibbuzim in der Nähe des Gazastreifens eingedrungen war, spiegelten die Berichte der ausländischen Presse über die Geschehnisse weitgehend die israelische Interpretation der Ereignisse wider, wonach unschuldige Zivilisten von Hamas-Kämpfern vorsätzlich abgeschlachtet und zerstückelt wurden.
Diese Berichte waren extrem blutig: Babys wurden geköpft. Menschen wurden zerstückelt und absichtlich verbrannt. Und die Gesamtzahl der kaltblütig ermordeten unschuldigen Zivilisten soll sich auf bis zu 1.400 belaufen.
Die Israelis zogen schnell Parallelen zwischen der Hamas und dem Islamischen Staat mit seiner Verherrlichung des Tötens von Unschuldigen.
Eine Rekonstruktion der Art und Weise, wie diese Geschichte zum beherrschenden Thema in der frühen Presseberichterstattung wurde, zeigt jedoch, dass sie durch eine Entscheidung hochrangiger israelischer Beamter, einschließlich des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu, absichtlich geschaffen wurde. Dazu wurden Geschichten über nicht existierende Gräueltaten erfunden und leichtgläubigen US-Nachrichtensendern untergeschoben.
Die Ursprünge der Hamas-Gräuelgeschichten
Die jetzt vorliegenden Beweise zeigen, dass die Geschichten über die Gräueltaten der Hamas im Kibbuz Kfar Aza und anderswo politisch motivierte Erfindungen waren. Wie und warum diese Gräuelgeschichten innerhalb weniger Tage nach der Offensive zur vorherrschenden politischen Realität wurden, ist eine wichtige politische Frage, die den israelisch-palästinensischen Konflikt im weiteren Sinne betrifft.
Die erste Erklärung für diese Geschichten ist, dass sie von privaten israelischen „First Responder“ (Erste Hilfe)-Organisationen stammten, die ein offensichtliches Eigeninteresse daran hatten, mit einer solchen Geschichte hausieren zu gehen: sie konkurrieren miteinander, um die größten Spenden zu generieren, wie Max Blumenthal in The Grayzone berichtet.
Aber die wahre Quelle dieser Hamas-Gräuelgeschichten aus Kfar Aza war die Netanjahu-Regierung selbst, und es ist nun klar, dass das Ziel darin bestand, sicherzustellen, dass die Biden-Regierung dem Plan zustimmt, den gesamten Gazastreifen in einen Trümmerhaufen zu verwandeln.
In einer Ansprache an die Nation am 9. Oktober berief sich Netanjahu auf eine langjährige grundlegende israelische Propagandalinie: die Hamas ist ISIS. „Wir haben immer gewusst, was die Hamas ist“, erklärte er. „Jetzt weiß die ganze Welt, dass die Hamas ISIS ist.“
Als er am Tag nach der Hamas-Offensive zur Nation sprach, hatte der Rest der Welt natürlich keine Ahnung davon. Deshalb ordnete Netanjahu ein spezielles Hasbara-Projekt an – der israelische Begriff für Propaganda zur Umformung der öffentlichen Meinung im Ausland -, um sicherzustellen, dass sowohl die US-Öffentlichkeit als auch die Regierung Biden die israelische Position zum Angriff der Hamas voll und ganz unterstützten.
Der erste Teil dieses Programms bestand darin, dass ein ranghoher IDF-Befehlshaber Informationen an die Medien weitergab, die am Morgen des 10. Oktober den Kfar Aza Kibbuz betreten durften, und gleichzeitig sicherstellte, dass ein ranghoher IDF-Befehlshaber vor Ort sein würde, um mit der Presse über die Gräueltaten der Hamas im Kibbuz zu sprechen.
So sagte Generalmajor Itai Veruv, Befehlshaber des Korps der israelischen Streitkräfte, dem CNN-Korrespondenten Nic Robertson, dass Frauen, Kinder, Kleinkinder und ältere Menschen „in einer ISIS-Aktion brutal abgeschlachtet“ worden seien.
Ein späterer CNN-Bericht zitierte General Veruv mit den Worten „Ich sah Hunderte von Terroristen in voller Rüstung, mit der gesamten Ausrüstung und der Fähigkeit, ein Massaker anzurichten, von Wohnung zu Wohnung, von Zimmer zu Zimmer gehen und Babys, Mütter und Väter in ihren Schlafzimmern töten.“
Veruv hatte selbst nichts dergleichen gesehen, aber es war bezeichnend für die Manipulation der westlichen Presse durch die IDF in dieser Angelegenheit. Als Business Insider das israelische Militär von New York aus wegen der Geschichte kontaktierte, behauptete dessen Sprecher Major Nir Dinar, dass ihre Soldaten die enthaupteten Leichen von Babys in Kfar Aza gefunden hätten.
Doch als die türkische Anadolu Agency und The Intercept am 10. bzw. 12. Oktober das israelische Militär um eine Bestätigung der Behauptung über enthauptete Babys baten, konnte dieses die Aussage von Veruv nicht bestätigen.
Anadolu berichtete in einem Beitrag auf „X“, dass das israelische Militär „keine Informationen“ hätte, die die Behauptungen über enthauptete Babys bestätigen würden.
Und der Sprecher des israelischen Militärs erklärte gegenüber The Intercept, dass das Militär nicht in der Lage gewesen sei, die Behauptung unabhängig zu bestätigen.
Trotz des Fehlens tatsächlicher Beweise für diese Propaganda-Behauptung wurde eine Kaskade solcher Geschichten von großen US-Fernsehsendern und der BBC ausgestrahlt. Es war ein großer Triumph der bewussten israelischen Täuschung durch die Manipulation von Rundfunkmedien, die sich für Geschichten über Gräueltaten der Hamas interessierten.
Der zweite Teil des Netanjahu-Plans – die Sicherstellung der vollen politischen Unterstützung der US-Außenminister Anthony Blinken und Biden für die völlige Zerstörung der städtischen Gesellschaft in Gaza – war ebenfalls einfach.
Blinken war bereits voll und ganz der zionistischen Sache verpflichtet. Bei seiner Ankunft in Jerusalem berief er sich auf seine jüdische Abstammung und verglich die Angriffe der Hamas mit denen der Nazis gegen Juden.
Und er unterstützte die israelische Behauptung, dass „Babys geschlachtet, Leichen geschändet, junge Menschen bei lebendigem Leib verbrannt, Frauen vergewaltigt, Eltern vor den Augen ihrer Kinder und Kinder vor den Augen ihrer Eltern hingerichtet werden“.
Hinter der „vorläufigen Schätzung“ der getöteten Zivilisten durch das israelische Militär
Am 14. Oktober veröffentlichte das israelische Militär eine „vorläufige Schätzung“ von 1.400 unschuldigen Zivilisten, die von der Hamas bei dem Angriff getötet wurden. Diese Zahl galt bis zum 10. November, als das israelische Außenministerium die Schätzung der „kaltblütig ermordeten“ Zivilisten auf 1.200 reduzierte.
Doch auch diese Zahl erwies sich als äußerst irreführend, als die israelische Sozialversicherungsbehörde Mitte Dezember eine vollständige Liste der bei dem Angriff Getöteten mit den jeweiligen Todesumständen veröffentlichte.
Aus diesem offiziellen Dokument ging hervor, dass 695 der Todesopfer israelische Zivilisten, 373 israelische Sicherheitskräfte und 71 Ausländer waren, insgesamt also 1.139 Opfer.
Die bewaffneten Hamas-Männer haben während des Amoklaufs sicherlich wahllos geschossen, und sie verursachten eine große Zahl ziviler Todesopfer, als ihr Plan, Geiseln zu nehmen, schnell schief ging, weil die Menschen sich weigerten, aus ihren Häusern zu kommen.
Um die Bewohner zu zwingen, durch die offenen Fenster hinauszuspringen, zündeten einige Hamas-Bewaffnete die Häuser an, aber einige Familien schafften es nicht und verbrannten.
Hamas-Agenten waren jedoch nicht die einzigen, die Häuser zerstörten und die Bewohner töteten.
In den beiden Gemeinden, in denen die meisten Zivilisten getötet worden sein sollen – Kfar Aza, wo die Gesamtzahl der getöteten Zivilisten auf 38 bis 46 geschätzt wurde, und Be’eri, wo die Zahl auf 112 geschätzt wurde – sind zahlreiche zivile Todesopfer durch Panzer- und/oder Hubschrauberbeschuss zu beklagen, darunter auch eine Reihe von Geiseln.
In einem Bericht in der hebräischen Ausgabe von Haaretz beschrieb der stellvertretende Kommandeur eines gepanzerten IDF-Reservebataillons, Brigadegeneral Barak Hiram, wie seine Panzereinheit in Be’eri „von Haus zu Haus mit Panzern kämpfte“ und fügte hinzu: „Wir hatten keine Wahl.“
In einem weiteren Interview, diesmal in der New York Times, gab Hiram eine völlig verfälschte und eigennützige Darstellung der Situation, die er in einem Haus vorfand, in dem bewaffnete Hamas-Männer 14 Geiseln festhielten.
Er behauptete, dass es einer Geisel, Yasmin Porat, gelungen sei zu fliehen und dass die Bewaffneten im Haus daraufhin zwei Panzerfäuste auf die IDF-Truppen außerhalb des Hauses, das sie besetzt hielten, abgefeuert hätten. In Wirklichkeit hatte der Anführer der Hamas-Gruppe jedoch beschlossen, sich zu ergeben und die Polizei telefonisch zu kontaktieren.
Nach ihren Angaben stellte er sich zusammen mit Porat, während die anderen Hamas-Kämpfer sich selbst überlassen blieben. General Hiram verlangte jedoch sofort, dass das Haus gewaltsam eingenommen werden müsse, „selbst auf Kosten von zivilen Opfern“, was dazu führte, dass alle 13 verbliebenen Geiseln bis auf eine getötet wurden.
In Kfar Aza, wo es mehr als 49 zivile Todesopfer gab, vollzog sich ein paralleler Prozess, als Oberstleutnant Golan Vach in ähnlicher Weise einen Panzerangriff auf Häuser anordnete, die von der Hamas übernommen worden waren und in denen 19 israelische Geiseln festgehalten wurden.
Beide Entscheidungen spiegelten die ausdrückliche Umsetzung des „Hannibal-Protokolls“ des israelischen Militärs wider, wonach israelische Geiseln getötet werden müssen, um sicherzustellen, dass sie nicht von Israels Feind ausgenutzt werden können – auch wenn diese Vorschrift vom israelischen Militär angeblich 2016 aufgehoben wurde.
Die meisten der zivilen Todesopfer scheint es auf dem oder in der Nähe des Geländes des frühmorgendlichen Musikfestivals gegeben zu haben, wo 260 Leichen gefunden wurden.
Hamas-Aktivisten versuchten, Menschen als Geiseln zu nehmen, als sie vom Gelände flohen, aber viele der Opfer wurden durch Schüsse aus Hubschraubern von Truppen getötet, die Hamas-Aktivisten nicht von Feiernden unterscheiden konnten.
Niemand weiß, wie viele Menschen auf beiden Seiten getötet wurden, aber die 28 israelischen Hubschrauber, die 30-Millimeter-Mörsergranaten abfeuerten, ohne dass sie über die nötigen Informationen verfügten, um ihre Schüsse zu lenken, trugen mit Sicherheit ihren Teil zu den Opfern bei, insbesondere in der chaotischen Szene während der Flucht vom Rave an diesem Morgen, so Electronic Intifada.
In Anbetracht der neuen Beweise war die Zahl der von der Hamas getöteten unschuldigen Zivilisten deutlich geringer als die 695 zivilen Opfer, die von der israelischen Sozialversicherungsbehörde identifiziert wurden, und ein Bruchteil der 1.200 Zivilisten, die die Netanjahu-Regierung behauptet hat, da das israelische Militär selbst für einen erheblichen Teil des Todes von unschuldigen Zivilisten verantwortlich war.
Es ist jedoch auch klar, dass die Hamas-Offensive schlecht geplant und schlecht ausgeführt wurde. Vor allem aber bot sie Netanjahu und dem gesamten extremistischen israelischen soziopolitischen System eine einmalige Gelegenheit, ihre Pläne für den Völkermord in Gaza in die Tat umzusetzen.
Innerhalb von 24 Stunden nach der Hamas-Operation war dieser israelische Völkermordplan mit seiner Kampagne falscher Gräuelgeschichten bereits in Gang gesetzt. Bis jetzt, nach fast drei Monaten, wurde wenig oder gar nichts getan, um den mörderischen Fortschritt auf dem Weg zu seinem völkermörderischen Ziel zu stoppen.
Polen soll Nord-Stream-Ermittlungen blockieren

Neue Geschichte um den Nord-Stream-Anschlag. Polnische Ermittler sollen die Aufklärung blockieren, so die neue Investigativstory aus New York. Was auffällt: Um die USA geht es nie. Unter Berufung auf „europäische Ermittler“ berichtet das Wall Street Journal (WSJ) am Montag über neue Entwicklungen in der Causa Nord Stream. Diese richten den Fokus auf Polen. Denn demnach […]
Der Beitrag Polen soll Nord-Stream-Ermittlungen blockieren erschien zuerst unter tkp.at.
Tuesday LIVE: Americans Awaken to Globalist Depopulation Agenda, Replacement Migration – TUNE IN
Watch & share this LIVE broadcast for exclusive information! Watch & share today’s edition of The American Journal that’s live every weekday from 8-11 am…
Neue Impfkampagnen: Impfschaden-Selbsthilfeinitiative verzeichnet prompt größere Nachfrage
Im Herbst häufen sich traditionell die Impfaufrufe an die Bevölkerung. Nicht nur die experimentellen Covid-Impfstoffe sollen unters Volk gebracht werden, sondern auch andere Vakzine werden massiv beworben – etwa gegen Grippe oder Gürtelrose. Vorerkrankungen und Risikofaktoren der Patienten werden dabei kaum beachtet. Eine Selbsthilfeinitiative aus Konstanz, die Impfgeschädigte unterstützt, weist nun in einer aktuellen Presseaussendung auf eine Zunahme von Hilferufen von Betroffenen hin. Fordern die stetigen Impfaufforderungen aus Politik und Medien bereits wieder ihren Tribut?
Nachfolgend lesen Sie die Presseaussendung der Initiative Selbsthilfe Riehle:
Nach rückläufiger Nachfrage melden sich wieder mehr Betroffene bei der Selbsthilfeinitiative zu Impfschäden
Pressemitteilung, Konstanz, 07.01.2024
Die Selbsthilfeinitiative zu Impfkomplikationen, Impfschäden und Autoimmunerkrankungen über einen längeren Zeitraum nur wenig Zulauf hatte, steigt aktuell die Zahl der Anfragen wieder an. Hierauf macht der Leiter des ehrenamtlichen und bundesweit aktiven Angebots, Dennis Riehle (Konstanz), in einer Aussendung aufmerksam. Demnach verzeichnen derzeit Patienten nach einer Auffrischungsimpfung gegen Corona, aber auch im zeitlichen Zusammenhang zu einer Grippeschutz-, Gürtelrose- oder Pneumokokken-Immunisierung über die üblichen Reaktionen und Nebenwirkungen hinausgehende Gesundheitsstörungen.
“Oftmals handelt es sich auch weiterhin vor allem um neurologische Symptome, vor allem und polyneuropathisch anmutende Beschwerden wie Missempfindungen, Nervenschmerzen oder Lähmungserscheinungen. Aber auch internistische Schwierigkeiten wie Blutdruckschwankungen, Herzrhythmusstörungen, Schwindel oder Synkopen kommen vor. Daneben sind auffällige Laborparameter, Seh- und Hörstörungen, psychische Dysbalancen, Leber- und Nierenfunktionsstörungen, rheumatische Beschwerden, Erschöpfung, kognitive Defizite, Hautveränderungen oder Gewebeschwellungen zu nennen. Oftmals sind die Beeinträchtigungen derart gravierend, dass es zu massiven Einschränkungen der Lebensqualität kommt. Und nicht zuletzt fehlt es bisher an einer ursächlichen Behandlung für die Probleme. Daher kann es im Augenblick stets nur ergänzende Tipps für symptomatische Therapieansätze geben”, erklärt Dennis Riehle, der selbst seit 2021 am sogenannten Post-Vac-Syndrom leidet.
Es gibt Hoffnung auf Besserung – doch vollständige Heilung scheint selten
Riehle selbst beobachtet mittlerweile eine deutliche Reduzierung seiner anfänglichen Leiden und gewinnt diesen Eindruck auch bei Anderen: “Ich stehe ja oftmals sehr lange mit denjenigen in Verbindung, die sich bei mir melden. Und ich lese durchaus, dass sich auch dort zumindest eine teilweise Remission einstellt. Allerdings muss man gleichsam feststellen, dass es nur selten zu einer vollständigen Rückbildung über die Zeit kommt. Insofern bleibt es auch weiterhin ein großes Anliegen, sich für eine. Individuelle Impfentscheidung einzusetzen, die unter persönlichen Gesichtspunkten und Abwägungen stattfinden muss und dabei vor allem Risikopotentiale und Vorbelastungen berücksichtigen sollte. Denn gerade Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen antworten auf die Impfung mit einer überschießenden Reaktion des Immunsystems, was allzu selten in der Aufklärung berücksichtigt wird”.
Mittlerweile hat die Selbsthilfeinitiative rund 11.500 Beratungskontakte geführt und Betroffenen wie Angehörigen vor allem zu Fragen der Gesundheitsförderung, zur mentalen Ermutigung und zu sozialen Ansprüchen beantwortet. Dennis Riehle weist insbesondere bei der Absicht, einen Antrag auf Anerkennung eines anerkannten Impfschadens zu stellen, auf die Notwendigkeit einer lückenlosen Dokumentation der Symptome durch einen Arzt hin, der letztlich auch eine erste Vorabeinschätzung abgeben sollte, inwieweit eine Kausalität zwischen Immunisierung und den aufgetretenen Gesundheitsbeschwerden wahrscheinlich ist. Hierbei geht es nicht allein um den temporären Zusammenhang, sondern vor allem um einen Ausschluss von anderen Ursachen.
Daneben sollten Patienten nicht vergessen, gegebenenfalls einen Antrag auf Feststellung einer Behinderteneigenschaft sowie in besonders schweren Fällen eine Erwerbsminderungsrente oder Pflegeleistungen in Betracht zu ziehen. “Aber auch andere soziale Unterstützungsleistungen kommen in Frage – beispielsweise, wenn eine längere Krankheitsdauer zu Behinderungen in der Haushaltsführung beiträgt. Überdies sind bei vorübergehenden Gesundheitsbeschwerden auch Grundsicherung oder Krankengeld möglich”.
Bewährte Hilfe für Betroffene
Bezüglich symptomatischer Maßnahmen haben sich laut Riehle unter anderem Schlafhygiene, Entspannungstraining, Stressbewältigung, ergänzende Psychotherapie, leichte Aktivierung, mitochondriale Stärkung durch Antioxidantien, Schwermetall- und Mikronährstoffbestimmung, hormonelle Abklärung (Schilddrüse, Nebenniere, Neurotransmitter…), Rehabilitationsmaßnahmen, milde Antidepressiva, Schmerztherapie, Energiemanagement (Aktivierung durch kognitive Verhaltensoptimierung), Ernährungsumstellung und bei Bedarf eine Substitution mit Eisen, Magnesium, Vitamin B und E, Coenzym Q10, Zink, L-Carnitin, orales NADH, Omega-3-Fettsäuren bewährt.
Bei neurologischen und kardiologischen Auffälligkeiten sind Betablocker bei Verdacht auf Posturales Orthostatisches Tachykardiesyndrom, ‘Vertigo’-Präparate bei Schwindel oder Herz-Kreislauf-Beschwerden, Alpha-Liponsäure und Selen, Präparate mit dem Wirkstoff ‘Uridinmonophosphat’, die Schmerzempfindung beeinflussende Psychopharmaka sowie bei Nervenschmerzen Antikonvulsiva denkbar, führt der Psychologische, Gesundheits- und Sozialberater Dennis Riehle abschließend aus, der für Hilfesuchende entsprechend per E-Mail zur Verfügung steht. Die kostenlose Beratung der Selbsthilfeinitiative ist unter www.selbsthilfe-riehle.de erreichbar.




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