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Das Irak-Problem der USA
Soros Is Funding The Democrat’s Push In Texas
Billionaire globalist George Soros is pouring millions into Texas in the hopes of shifting power to the Democrats. The financier is behind at least five…
Biden Calls Trump The ‘Sitting President’
Joe Biden referred to Donald Trump as the “sitting president” during a speech in South Carolina over the weekend. As he ripped into Donald Trump…
Wächter der Klima-„Wissenschaft“
Neue Belege, wie Michael Mann danach trachtet, den Begutachtungsprozess zu manipulieren
Es war vor etwa zehn Jahren, als Nate Silver mich bat, bei seinem neu gegründeten Unternehmen 538 bei ABC mitzuarbeiten. Nate fragte, ob ich über das Klima schreiben würde, und ich fragte, ob ich auch über die Sportpolitik schreiben könnte. Abgemacht! Auf dem Bild unten – aus einem Artikel in Time, der einige Wochen vor dem Neustart von 538 veröffentlicht wurde – sehen Sie über Nates linker Schulter die Liste der geplanten 538-Beiträge über Wissenschaft. Ganz oben auf der Liste steht „Climate Change Disasters“, was sich auf meinen ersten Beitrag für 538 bezieht:
Nach der Veröffentlichung meines Artikels „Disasters Cost More Than Ever – But Not Because of Climate Change“ (der auch ein Jahrzehnt später noch hervorragend ist) organisierte das Center for American Progress, eine vom Milliardär Tom Steyer finanzierte progressive Lobbygruppe, eine Kampagne, um mich als Autor für 538 zu entfernen – wie später durch die Wikileaks-Veröffentlichung der gehackten E-Mails von John Podesta im Jahr 2016 bekannt geworden ist. 1
Das Center for American Progress beansprucht die Anerkennung dafür, dass ich als Autor bei 538 entfernt wurde, als „Sieg für die Klima-Wahrheit“. Aber Moment … ich bin nur 10 Dollar wert?!
Ein Hauptakteur in CAPs letztlich erfolgreicher Kampagne gegen mich war der berühmte und gefeierte Klimawissenschaftler Michael E. Mann, der sich mit dem Center for American Progress zusammentat und gegenüber 538 fälschlicherweise behauptete, ich hätte gedroht, ihn zu verklagen – zutiefst ironisch, ich weiß. 2
Heute kann ich auf der Grundlage von Dokumenten aus dem laufenden Zivilverfahren, das Mann gegen zwei seiner Kritiker angestrengt hat, 3 Beweise für Manns Bemühungen vorlegen, das Peer-Review-Verfahren für eine Arbeit zu manipulieren, die ich 2007 mitverfasst hatte. Ich habe erst vor kurzem davon erfahren, und im Interesse der Transparenz über die Machenschaften in der Klimawissenschaft teile ich dieses Stück Geschichte heute mit Ihnen. 4
Vor langer Zeit habe ich in meinem ersten Blog, Prometheus, über die anhaltenden Debatten um den berühmten „Hockeyschläger“ berichtet. Auf dem Höhepunkt dieser Debatten, die auf den sich duellierenden Blogs Real Climate und Climate Audit stattfanden, ermutigte ich sowohl Michael Mann als auch seinen Hauptprotagonisten Steve McIntyre, gemeinsam an einem Artikel zu arbeiten, der die Bereiche der Übereinstimmung und der Uneinigkeit hervorhebt, und die Diskussion in einer von Fachleuten geprüften Zeitschrift zu veröffentlichen. Das wäre gut für die Gemeinschaft und würde der Blog-Debatte vielleicht etwas von ihrer Schärfe nehmen. McIntyre stimmte zu, Mann nicht.
In seinem Blog befasste sich McIntyre gelegentlich mit Datenproblemen in der Klimawissenschaft, die über den „Hockeyschläger“ hinausgehen. McIntyre ist ein erfahrener Statistiker und hatte 2006 einige interessante Analysen von Hurrikan-Daten veröffentlicht, die mit meiner eigenen Arbeit zusammenhängen. Ich setzte mich mit Steve in Verbindung und fragte ihn, ob er an einem von Fachleuten begutachteten Artikel mitarbeiten wolle, der auf meiner Forschung, seinen Blogbeiträgen und einem wissenschaftlichen Vortrag basiert, den er 2006 auf der Tagung der American Geophysical Union gehalten hatte.
McIntyre stimmte zu, und wir arbeiteten gemeinsam an einer Studie, die wir bei Geophysical Research Letters (GRL) einreichten. Nichts in dieser Arbeit (am Ende dieses Beitrags verlinkt) hatte etwas mit Michael Mann oder dem „Hockeyschläger“ zu tun. Sie trug den Titel „Decreased Proportions of Tropical Cyclone Landfalls in the United States: Data Artifact, Blind Luck, Natural Variability, and/or Global Warming?“ [etwa: Abnehmende Anzahl von Festlands-Übertritten tropischer Wirbelstürme in den Vereinigten Staaten: Datenartefakt, blindes Glück, natürliche Variabilität und/oder globale Erwärmung?].
Unsere Arbeit dokumentierte einen Trend in der mittleren geographischen Länge tropischer Wirbelstürme im Nordatlantik und war die erste Arbeit, die diesen Trend gründlich dokumentierte und untersuchte. Unser Abstract beginnt so:
Wir berichten hier über langfristige Trends in den Daten über tropische Wirbelstürme im Nordatlantik (NATL). Wir dokumentieren eine Zugbahn der gemeldeten tropischen Wirbelstürme im Atlantik nach Osten, was zu einer Änderung der mittleren Länge von 77 W zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf derzeit 63 W führt.
Die nachstehenden Abbildungen zeigen unsere wichtigsten Ergebnisse für die Entwicklung in 5 verschiedenen Regionen des Nordatlantiks. In den drei westlichen Regionen gibt es keine Trends, was damit übereinstimmt, dass es keinen Trend bei Festlands-Übertritten von Hurrikanen in den USA gibt; der gesamte basinweite Trend fand in den östlichen Regionen statt. Interessant!
Linkes Feld: Längengrad-Quintile. Gleiche Anzahl von Streckenmessungen in jeder Region der HURDAT-Datenbank, jeweils durch einen Punkt gekennzeichnet. Rechte Abbildung: Linkes Feld – Sturmtage im Nordatlantik; rechtes Feld – Hurrikantage im Nordatlantik. Von oben nach unten – nach Längengrad-Quintil, von Osten nach Westen. Der Trend wird in der linken oberen Ecke jeder Grafik angezeigt. Keine Trends in den westlichsten Quintilen.
Zu meiner großen Überraschung tauchte diese Studie (an die ich seit Jahren nicht mehr gedacht hatte) in McIntyre’s 2020er Erklärung als Teil von Mann’s aktuellem Rechtsstreit auf. 5 McIntyre wurde gefragt:
Haben Sie mit Roger Pielke, Jr. eine Studie mit dem Titel „Decreased proportions of tropical cyclone landfalls in the United States“ im oder um den Februar 2007 herum erstellt?
Bevor wir unsere Studie im Februar 2007 bei GRL einreichten, hatten wir – wie es üblich und angemessen ist – die Studie mehreren Kollegen vorgelegt, um Kommentare und Vorschläge zu erhalten. Michael Mann gehörte nicht zu diesen Kollegen. Bei diesen Kollegen handelte es sich um Kerry Emanuel, Greg Holland und Peter Webster, drei Personen, von denen ich damals wusste, dass sie gegen meine Arbeit voreingenommen sein würden, 6 und die ich genau aus diesem Grund ausgewählt hatte, in der Erwartung, dass ihre kritischen Kommentare uns helfen würden, diese Studie zu verbessern.
Irgendwie gelangte unsere Studie vor der Einreichung in die Hände von Mann.
Die folgende Abbildung aus McIntyres Aussage aus dem Jahr 2020 beschreibt eine E-Mail von Mann an mehrere seiner Kollegen, die vier Tage vor der Einreichung dieser Studie bei GRL geschrieben wurde. In Manns E-Mail bezieht sich „Famiglietti“ auf den damaligen Herausgeber von GRL, Prof. James Famiglietti.
Aus Manns E-Mail geht hervor, dass er sich mit dem Herausgeber der Zeitschrift, bei der wir unsere Studie einreichen wollten, in Verbindung gesetzt und ihn angewiesen hatte, unsere Studie feindlichen Gutachtern zuzuweisen. Mann schreibt, er habe erwartet, dass Famiglietti seine Anweisung befolgen würde:
Ich kann Ihnen versprechen, dass Famiglietti meine Empfehlung befolgt.
Es besteht kein Zweifel daran, dass Mann in das Peer-Review-Verfahren eingriff und offensichtlich versuchte, Einfluss darauf zu nehmen, ob diese Studie veröffentlicht werden würde oder nicht. Dieses Verhalten ist in keiner Weise ethisch vertretbar oder in der wissenschaftlichen Praxis akzeptabel.
Natürlich wurde unsere Studie abgelehnt. Famiglietti schrieb uns, um uns das mitzuteilen:
Ich kann Ihr Manuskript für die Veröffentlichung in Geophysical Research Letters nicht weiter berücksichtigen …
Die beiden Rezensionen gehörten zu den bösartigsten, die ich in 35 Jahren je erhalten habe, in denen ich Hunderte von begutachteten Studien veröffentlicht habe.
Ein Rezensent schrieb:
Die statistische Analyse ist betrügerisch . . haarsträubend
Ein anderer schrieb (beachten Sie die Namen, die hier genannt werden, das habe ich sicher getan):
In der Tat liest sich diese Studie eher wie ein schlecht konstruierter Kommentar zu Mann und Emanuel (2006) sowie Holland und Webster (2007a) als ein Stück origineller wissenschaftlicher Arbeit. . . Ich bin nicht einmal in der Lage, eine Wiedervorlage zu empfehlen, um sich auf einen bestimmten Punkt zu konzentrieren, da es keinen gibt. . . Ich könnte hier mit spezifischen Kritikpunkten fortfahren, aber ganz offen gesagt ist diese Studie die Mühe nicht wert.
Ob unsere Studie hätte veröffentlicht werden sollen oder nicht, ist nicht der Punkt. Damals habe ich es als Pech abgetan und angenommen, dass uns zufällig ein paar wütende Gutachter zugeteilt wurden, da die Studie ziemlich gut war.
Heute wissen wir, dass es nicht nur Pech war – ein Klimawissenschaftler griff in den Peer-Review-Veröffentlichungsprozess ein, indem er einen Redakteur aufforderte, feindselige Gutachter zu benennen, damit diese Studie „keine Chance hat“. Der Herausgeber mag der Anweisung Manns gefolgt sein oder auch nicht, da die Identität der Gutachter nicht bekannt ist – nach Stil und Inhalt der Gutachten scheint es mir jedoch wahrscheinlich, dass er dies tat.
Ein interessantes Postskriptum – später im Jahr 2007, lange nachdem unsere Studie abgelehnt worden war – erschien in der AGU-Zeitschrift EOS ein kurzer Kommentar über Hurrikane. Dieser Kommentar enthielt eine Behauptung, die der Hauptthese unserer Studie, die von der GRL abgelehnt wurde, bemerkenswert ähnlich war (Hervorhebung unten):
Die gemeldeten Entstehungsorte der Hurrikane dehnen sich jedoch mit der Zeit nach Osten aus, und zwar im Einklang mit der stärkeren SST-Erwärmung im östlichen Teil des tropischen Atlantiks.
Der Hauptautor dieser Studie war Michael Mann, und seine Mitautoren waren Kerry Emanuel, Greg Holland und Peter Webster – drei der vier feindlichen Gutachter, die er den GRL-Redakteuren aufgetragen hatte, unsere Studie zu überprüfen.
Die vollständige Studie, die wir bei GRL eingereicht haben, können Sie hier im PDF-Format lesen. Im Jahr 2011 konnte ich einige der GRL-Analysen in eine andere Arbeit einfließen lassen, die im Review-Prozess fair behandelt wurde.
Link: https://rogerpielkejr.substack.com/p/climate-science-gatekeeping
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Legendärer Fußball-Held Luis Tejada stirbt mit 41 Jahren an „Herzinfarkt“
Luis Carlos „Matador“ Tejada Hansell galt als Rekordtorschütze von Panama. Von 2001 bis 2018 erzielte er in 108 Spielen 43 Treffer. Rund fünf Jahre später musste er sein Leben lassen. Am 28. Jänner 2024 fiel er bei einem Freundschaftsspiel mit seiner Hobby-Spielertruppe plötzlich tot um, Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos.
Schön langsam muss man die Frage stellen, ob die Lebenserwartung der Menschen seit dem Jahr 2021 drastisch gefallen ist. Täglich sterben relativ junge Spitzensportler „am Herzinfarkt“. Der Elefant steht im Raum, der Grund liegt auf der Hand, doch niemand im Medien-Mainstream möchte es aussprechen. Zu groß ist weiterhin die Angst um die eigene Karriere.
Für Fußballfans ist der junge Tod des Torschützenkönigs nicht nur in Panama eine Tragödie. Eigentlich sollte man mit 41 Jahren noch das halbe Leben vor sich haben. Ein angeborener Herzdefekt ist nach der Vielzahl von Spielen eigentlich auszuschließen. Eher ist anzunehmen, dass er diesen Defekt erst in jüngster Zeit erwarb.
Es ist weltweit mehr als an der Zeit, die besorgniserregende Serie an toten Fußballstars aber auch anderen Spitzensportlern zu untersuchen. Verschiedene Memes behaupten, dass in den letzten drei Jahren mehr Sportler an Herzinfarkten verstorben wären als in dreißig Jahren davor. Solche Bilder muss man natürlich mit Vorsicht betrachten – offizielle Zahlen und Statistiken wären hilfreicher.
US Navy Lowers Entry Requirements As It Struggles To Meet Recruiting Goals
The US Navy was one of three branches of the country’s armed forces to announce that they had failed to meet their recruiting target last…
LGBT Leader Arrested For Child Sex Crimes
Yet another activist who supports LGBT interaction with children has been arrested on child sex abuse charges. Sean Gravells, a prominent activist and the now…
Das verlogene Theater um „Remigration“
Die herrschende polit-mediale Nomenklatura sieht den Erfolg ihrer „Asylpolitik“ in Frage gestellt: Die vor aller Augen stattfindende Umvolkung – auch das natürlich wieder ein nicht „politisch korrekter“ Begriff – könnte durch eine „Vertreibung“, also massenhafte Verweigerung des Asyls und folgende Abschiebung, am Ende noch scheitern.
Der Beitrag Das verlogene Theater um „Remigration“ erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Hass und Hetze: Anetta Kahane’s Denunzianten-ABC
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Hass und Hetze: Anetta Kahane’s Denunzianten-ABC
Von A wie „anonym melden“ bis Z wie „Zensur“: Ein Potpourri an digitalen Initiativen um Anetta Kahane’s Amadeu-Antonio-Stiftung liefert den Kämpfern gegen die sogenannte Hassrede respektive die #Meinungsfreiheit zahlreiche Tipps und Tricks.
von Gil Barkei
Um die immer engmaschigeren Gesetzesnetze gegen die Meinungsfreiheit im Netz auch umzusetzen, braucht es Strukturen, die „Hatespeech“ und Co. dementsprechend herausfischen und Konsequenzen für die unangepaßten „Täter“ einleiten.
Ganz vorn dabei ist ein Sammelsurium an linken Digital-Initiativen wie Civic.net. Seit 2017 bietet die Aktion „gegen Haß im Netz“ Fortbildungen für „Social-Media-Redakteurinnen, Community-Managerinnen, Kommunikationsteams sowie engagierte Einzelpersonen“ an. Zusammen mit der Trägerin, der Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS), gibt das Bevormundungs-Projekt seit Anfang 2022 in unregelmäßigen Abständen Buchstabe für Buchstabe ein „ABC der digitalen Zivilgesellschaft“ in den sozialen Medien heraus.
Und zum Ende bei den letzten Buchstaben wird nochmal richtig Vollgas in die unfreie Gesellschaft gegeben. Ließen sich die Verantwortlichen in den vergangenen Monaten immer wieder Zeit, geht es jetzt parallel zu den Anti-AfD-Protesten plötzlich Schlag auf Schlag.
Linke Wissenschaft taugt als heilige Kuh
W steht für die Mitarbeiter der Ex-Stasi-IM und AAS-Gründerin Anetta Kahane für „Wissenschaftsfeindlichkeit“. Eine „direkte Gefahr für die Demokratie“, denn „je weniger Wissenschaftlerinnen sich trauen, in der Öffentlichkeit zu sprechen“, desto weniger offen zugänglich seien „faktenbasierte Argumente“. Daher müsse „Wissenschaftsfeindlichkeit“ von „wissenschaftlichen Institutionen und politischen Vertreterinnen mitgedacht werden, damit wissenschaftliche Beteiligung am öffentlichen Diskurs weiter stattfinden und gefördert werden kann“.
Immerhin würden laut Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf „zwei Drittel aller Wissenschaftler*innen“ öffentliche Anfeindungen für eine ernsthafte Bedrohung der Wissenschaft“ halten, und bereits „mehr als die Hälfte“ halte es für möglich, „selbst Opfer von Anfeindungen zu werden, wenn sie sich öffentlich äußern“. In der Tat verweisen Civic.net und AAS hier auf ein wirkliches Problem, doch sie lassen Forscher, die beleidigt und gecancelt werden, weil sie die Corona-Maßnahmen, den Trans-Hype, die Klima-Proteste oder die Migration kritisch einordnen, einfach unter den Tisch fallen.
Stattdessen wird der einseitige Fokus auf „dringliche Themen wie Klimakrise oder Gesundheit“ und Gender Studies gelegt. Zum „Selbstschutz“ sollten Wissenschaftler und Ärzte genau prüfen, welche Informationen über sie bei Google zu finden sind und „vom schlimmstmöglichen Fall“ ausgehen. Private Daten wie Fotos, Adressen und Kontaktmöglichkeiten sollten daher vorsichtig behandelt werden. Tatsächlich könnte dies auch eine nützliche Präventionsmaßnahme gegen einen Antifa-Hausbesuch sein.
Bundesregierung und reiche Spender unterstützen die AAS
Verwiesen wird beim Thema auf Scicomm-Support, die „Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftskommunikatorinnen bei (digitalen) Angriffen und unsachlichen Konflikten in der Wissenschaftskommunikation“ unterstützen und Leitfäden und Trainingsangebote anbieten. Vielsagende Themen zum Beispiel: „Rechtsextremismus und Klima“ oder „Diskriminierung online: Das Grundgesetz gilt auch im Netz“.
Scicomm-Support ist dabei eine recht neue Initiative des Bundesverbands Hochschulkommunikation und Wissenschaft im Dialog und Teil des Pionier-Projektes CAPAZ (Kapazitäten und Kompetenzen im Umgang mit Haßrede und Wissenschaftsfeindlichkeit), das wiederum unter anderem von der Volkswagen-Stiftung, der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen, Hate Aid, der Initiative Toleranz im Netz und der Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius unterstützt wird.
Tschüß Musk, hallo Mastodon
Beim nächsten Buchstaben X im „ABC der digitalen Zivilgesellschaft“ folgt natürlich Twitter, also jetzt der Kurzmitteilungsdienst X, auf dem nach Kauf und Umbenennung durch Elon Musk „angesichts des Ausmaßes an Hetze und Desinformation“ kaum noch vernünftiger Diskurs möglich sei.
Daher: „Je mehr Nutz*innen X verlassen, desto weniger Aufmerksamkeit für ein Netzwerk, auf dem gerade Menschenfeinde massiv Land gewinnen.“ Es folgt das Rühren der Werbetrommel für vor sich hindümpelnde „Alternativen“ wie Mastodon, Bluesky und Threads, zu denen der große Wechsel trotz der ganzen Reklame aber nicht richtig zünden will. Unter „Y wie Youtube-Livestream“ fordern Civic.net und AAS die Nutzer auf, sich der angeblich grassierenden „Haßrede“ und „gezielten Trollaktionen“ in Livechats auf dem Videoportal entgegenzustellen. Festgelegte Moderatoren, oder besser Hobby-Sittenwächter, sollten eine „Netiquette“ mit Regeln in einem „Eröffnungskommentar“ vorgeben und unliebsame Inhalte „screenshotten und anschließend löschen sowie Troll-Accounts sperren“.
Anetta Kahane und ihre „zivile“ Denunziantengesellschaft
Um mit den ganzen Eingriffen in die Redefreiheit hinterherzukommen, könnte der „langsame Modus“ in den Voreinstellungen hilfreich sein. Dieser verhindert, daß Nutzer „beliebig viele Kommentare direkt hintereinander posten können“. Nach der Online-Unterhaltung sollten die „Screenshots auf strafbare Aussagen und heftige Anfeindungen“ geprüft und ggf. angezeigt werden – ein Handbuch für den Denunzianten von nebenan.
Insidertip für den Ottonormal-Stasi-Operator: „Vor dem Stream könnt ihr Wörter festlegen, die automatisch gefiltert werden, so daß Nachrichten mit bestimmten Begriffen gar nicht erst gesendet werden können.“ Für den Buchstaben Z fiel einem sofort ein Wort ein, das mit „ensur“ endet, doch die Macher entschieden sich für „Zivilgesellschaft“. Daß damit der digitale Mob gemeint ist, verdeutlicht die veröffentlichte Rückmeldung einer angeblichen „Nutzer*in“: „Ich melde fast täglich antisemitische Beiträge auf Instagram.“
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Neue Videos am Montag
AFD Verbot, kaputte Demokratie, Correctiv (Henryk M. Broder)
Überraschung: Michael Lüders im Vorstand der Wagenknecht-Partei !
NATO-AKTE mit Jochen Scholz: „Sozialdemokraten sind von Transatlantikern eingekauft“
Unternehmen korrumpieren die öffentliche Verwaltung. Ex-Chefs der FDA arbeiten für die Industrie
Direkt zum Video:
Der versteckte Bauplan (Wie sie Gott verbargen)
Die Macht um Acht #8 :: Staats-TV: Statt Informationen – Reklame
„Desinformation“: alles, was Regime hinterfragt. Eliten verbergen nicht länger Hass auf Menschheit
Direkt zum Video:
Phönix-Hypothese + Zuschauerfragen | Christian Köhlert
„Gesetzentwurf vertrauenswürdige digitale Identität” dient, um nichts zu besitzen. Regierung betrügt
Direkt zum Video:
Wozu noch [diese] Bildung – Gefahren von WHO-Pandemievertrag und Frühsexualisierung
Prof. John Mearsheimer zu Israel-Gaza, Eskalationsrisiken, dem Ukraine-Krieg
Alle rechnen mit dem Dritten Weltkrieg
Impfgeschädigt und im Stich gelassen – Punkt.PRERADOVIC mit Dr. Ina Berninger
Tacheles # 126
Von der Ukraine bis zu Israel: Strategisches Scheitern des Westens ist unaufhaltbar
Trotz beispielloser Investitionen von US/EU/NATO in den Stellvertreterkrieg gegen Russland hat der kollektive Westen bereits jetzt eine für alle erkennbare, demütigende strategische Niederlage erlitten. Das hilf- und planlose Agieren der USA und einiger ihrer NATO-Vasallen im Nahen Osten, vor allem in Israel, ist strategisch ebenso zum Scheitern verurteilt.
Von Rainer Rupp
Seit 23 Monaten führen die USA/EU/NATO mithilfe der Ukraine, ihres gut bewaffneten und gut ausgebildeten Stellvertreters, einen Krieg gegen Russland. Mit Stand von Juli 2023 belief sich die westliche Militärhilfe für die Ukraine auf fast 100 Milliarden US-Dollar, und die Hälfte davon stammte aus den Vereinigten Staaten. Diese militärische Hilfe überstieg das gesamte jährliche Militärbudget der Russischen Föderation (82 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022) erheblich.
Die ganze Dimension der westlichen Hochrüstung der Ukraine wird aber erst ersichtlich, wenn man bedenkt, dass nur ein Drittel der russischen Militärausgaben für die Beschaffung von Rüstungsgütern ausgegeben wird. Mit dem großen Rest wird der tägliche Verbrauch der Armee an Essen, Unterkunft, Sold über Manöver und Treib- und Schmierstoffe bis hin zur militärtechnischen Forschung beziehungsweise für Entwicklung, Versuchsreihen und Auswertungen ausgegeben.
So gesehen übersteigt die Militärhilfe des kollektiven Westens die Jahresausgaben der Russen für neue Waffen um ein Vielfaches. Dazu müssten dann auch noch andere, für die ukrainischen Streitkräfte wertvolle „Dienstleistungen“ der USA/NATO hinzugezählt werden, zum Beispiel die von US-Spionagesatelliten gewonnenen
Wird ein südafrikanischer Sieg den Völkermord in Gaza stoppen?
Pepe Escobar
So sehr der IGH auch als kollektive westliche Farce abgetan werden mag, Tatsache ist, dass das Urteil Israel ausdrücklich auffordert, das Töten zu beenden.
Bringen wir es auf den Punkt:
Mit 15 zu 2 Stimmen hat der Internationale Gerichtshof (IGH) soeben zugunsten des BRICS-Mitglieds Südafrika entschieden und Israel aufgefordert, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um einen Völkermord in Gaza zu verhindern.
Wenn es um den am besten dokumentierten Völkermord aller Zeiten geht, der rund um die Uhr von jedem Smartphone der Welt verfolgt wird, kann man mit Fug und Recht behaupten, dass Südafrika gerade einen erstaunlichen Sieg gegen den Zionismus errungen hat.
Und doch, so argumentiert eine Armada von Global Cynic, hat es in der Praxis keinen Aufruf zum Waffenstillstand in Gaza gegeben.
Natürlich kann man auch argumentieren, dass die Forderung nach einem Waffenstillstand nur für einen Krieg gilt – wie im Fall des Stellvertreterkrieges in der Ukraine. In Gaza handelt es sich um einen Völkermord an der einheimischen Bevölkerung durch eine Besatzungsmacht. Das erfordert die sofortige Einstellung aller genozidalen Handlungen. Genau das hat der IGH im Wesentlichen angeordnet.
Das südafrikanische Außenministerium stellte fest, dass „wenn man das Urteil liest, es implizit ist“, dass ein Waffenstillstand ausgerufen werden muss.
Der unschätzbare ehemalige britische Botschafter Craig Murray stellte fest, dass „nach einer äußerst vernichtenden Darlegung der Fakten durch Südafrika“, die „kraftvoll und akribisch“ vorgetragen worden seien, Schlussfolgerungen unvermeidlich seien.
Hier die Höhepunkte:
„Die Militäroperation Israels im Gazastreifen hat unzählige Tote und Verletzte gefordert, erhebliche Infrastruktur und Wohnhäuser zerstört, zu massiver Unterernährung geführt, das Gesundheitssystem zum Zusammenbruch gebracht und die Mehrheit der Bewohner vertrieben. Dieser Krieg hat die gesamte Bevölkerung des Gazastreifens in Mitleidenschaft gezogen und wird weitreichende Folgen haben. Der Gerichtshof hat die Sprache der Entmenschlichung zur Kenntnis genommen, die von hochrangigen israelischen Regierungsvertretern gesprochen wurde“.
Daher „akzeptiert der IGH die südafrikanische Forderung nach dringenden vorläufigen Maßnahmen zum Schutz der Palästinenser in Gaza vor Israel und empfiehlt“ (Hervorhebung von mir) folgendes:
15-2: „Der Staat Israel soll alle Maßnahmen ergreifen, um Völkermord in Gaza zu verhindern“.
Zu 15-2: „Der Staat Israel soll sicherstellen, dass das Militär keine Akte des Völkermords begeht.
Zu 16-1: „Israel soll alle Maßnahmen ergreifen, um alle öffentlichen Aufrufe zum Völkermord zu bestrafen“.
Zu 16-1: „Israel ergreift sofortige und wirksame Maßnahmen, um gegen die unzumutbaren Lebensbedingungen im Gazastreifen vorzugehen“.
Zu 15-2: „Israel ergreift wirksame Maßnahmen, um Beweise für Handlungen zu sichern, die gegen die Völkermordkonvention verstoßen“.
15-2: „Israel legt dem Gerichtshof innerhalb eines Monats einen Bericht über alle Maßnahmen vor, die es getroffen hat, um den Anordnungen des Gerichtshofes nachzukommen“.
Die Huthis und die Völkermordkonvention
Die Entscheidung des IGH ist bindend (kursiv von mir). Aber auch wenn der IGH entschieden hat, dass Israel „alle Maßnahmen ergreifen muss, um Tod und Verletzung zu verhindern“ und für alle humanitären Bedürfnisse der Palästinenser zu sorgen (einschließlich Zugang zu Nahrung, Medikamenten und Infrastruktur), was passiert, wenn Tel Aviv die Entscheidung einfach ignoriert?
Obwohl man bedenkt, dass Israel innerhalb eines Monats nach dem Urteil einen Bericht über die Abhilfemaßnahmen vorlegen muss, ist vollkommen offen, ob die biblischen Psychopathen sich daran halten werden.
Die Antwort kam prompt. Der israelische Minister für nationale Sicherheit, Ben Gvir, ein karikaturhafter Kandidat für die Rolle des außer Kontrolle geratenen Psychopathen in einem billigen Horrorfilm, erklärte, dass „die Entscheidung des antisemitischen Gerichts in Den Haag beweist, was bereits bekannt war: Diesem Gericht geht es nicht um Gerechtigkeit, sondern um die Verfolgung des jüdischen Volkes. Während des Holocaust haben sie geschwiegen, und heute setzen sie ihre Heuchelei fort und gehen noch einen Schritt weiter.
Psychopathen machen keine Geschichte. Der IGH in seiner heutigen Form wurde 1945 eingerichtet.
Das Urteil des IGH hat de facto die moralische Stärke der Huthis legitimiert, die „unser Volk“ in Gaza unterstützen.
Und das, während die USA und Großbritannien dem globalen Süden einreden, sie müssten gegen die Houthis vorgehen, deren Politik der Verteidigung Palästinas gleichbedeutend mit der Einhaltung der Völkermordkonvention sei. Die USA und Großbritannien berufen sich zynisch auf die Notwendigkeit, „das Völkerrecht zu schützen“.
Die überwältigende Mehrheit des globalen Südens sieht in den Huthis eine Friedenstruppe, die sich für die Einhaltung der Völkermordkonvention einsetzt und von den Schurken der „regelbasierten internationalen Ordnung“ angegriffen wird.
Parallel dazu wies der internationale Anwalt Juan Branco auf einen entscheidenden Punkt hin. Frankreich hat derzeit den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat inne. Nach Artikel 94.2 der UN-Charta müssen die Vereinten Nationen auf Antrag Südafrikas (kursiv von mir) Israel zwingen, das IGH-Urteil umzusetzen.
Niemand sollte sich darauf verlassen, dass das trashige Macronistische Frankreich das Richtige tut.
Das Morden wird nicht aufhören
Aus der Perspektive des globalen Südens ist es nicht weniger als entsetzlich, dass eine Afrikanerin, die ugandische Richterin Julia Sebutinde, alle von Südafrika beantragten vorläufigen Maßnahmen gegen Israel abgelehnt hat.
Da der IGH entschieden hat, dass „Israels Handlungen in Gaza einen Völkermord mit dem Ziel der vollständigen oder teilweisen Vernichtung einer bestimmten ethnischen Gruppe – der Palästinenser – darstellen können“ (Hervorhebung von mir), folgt daraus logischerweise, dass die Komplizenschaft der USA mit Israel einer Komplizenschaft der USA mit dem Völkermord an den Palästinensern gleichkommt.
Das IGH-Urteil klagt die USA, Großbritannien, Deutschland und andere Mitglieder des kollektiven Westens an, die alle erklärten, dass die südafrikanische Klage „juristisch unbegründet“ sei und abgewiesen werden müsse.
Kein Wunder, dass ein Team von 47 südafrikanischen Anwälten bereits eine Klage gegen die USA und Großbritannien wegen Mittäterschaft vorbereitet.
Was auch immer geschieht, die überengagierte Armada der globalen Zyniker wird nicht nachgeben. Die Aufforderung des IGH an Israel, „alle Maßnahmen zu ergreifen, um Tote und Verletzte zu verhindern“, kann sicherlich als Aufruf zu einem Waffenstillstand interpretiert werden, ohne dass das Zauberwort erwähnt wird.
Doch was die Armada der globalen Zyniker wirklich sieht, sind vier miteinander verbundene Giftpunkte: Kein Waffenstillstand; tötet die Palästinenser, aber sanft; gebt ihnen zu essen, bevor ihr sie tötet; und ihr habt noch einen ganzen Monat Zeit, um das Töten auf breiter Front fortzusetzen.
So sehr der IGH auch als kollektive westliche Farce abgetan werden mag, Tatsache ist, dass das Urteil Israel ausdrücklich auffordert, das Töten einzustellen. Man könnte argumentieren, dass der IGH das Maximum dessen getan hat, was er im Rahmen seiner Kompetenzen und Verfahren tun konnte.
Aber wenn man bedenkt, dass der IGH weniger als null Möglichkeiten hat, sein Urteil durchzusetzen – er ist von der hyperkorrupten UNO abhängig -, dann hat die Armada der globalen Zyniker das düstere Bild vielleicht richtig erkannt: Das Morden wird nicht aufhören.




