Der Eindruck drĂ€ngt sich immer mehr auf, dass nach Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser (beide SPD) ein Fall fĂŒr den Amtsarzt ist. Faeser ist einerseits âin Sorgeâ wegen der dramatisch steigenden Zahl von illegalen Migranten auf der Balkanroute; andererseits tun die âAmpelâ-Sozialisten und die Innenministerin alles, um noch mehr Anreize (âPull-Effekteâ) fĂŒr die Invasoren zu schaffen.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sieht die Staaten des Westbalkans, vor allem Serbien, in der Pflicht, ihre Grenzen besser zu bewachen und Visaverfahren anzupassen, um illegale Durchreisen zu verhindern. âIn Berlin erhöht die Ministerin den Druckâ, posaunte der Mainstream.
Hintergrund: Ăber die westlichen Balkan Staaten sind bis September 2022 dreimal mehr Migranten in die EuropĂ€ische Union gelangt als noch ein Jahr zuvor. Die EU-Kommission nannte zuletzt die Zahl von 86.000 irregulĂ€ren GrenzĂŒbertretungen.Â
Hauptziel der Sozialmigranten ist das gelobte Land â Germany! DafĂŒr spricht: In Deutschland wurden im noch laufenden Jahr 2022 bereits rund 155.000 AntrĂ€ge auf Asyl gestellt, teilte das Bundesamt fĂŒr Migration und FlĂŒchtlinge (BAMF) mit.
Schizophren (im Sinne von in hohem MaĂe widersprĂŒchlich) ist es, wenn die Bundesinnenministerin gegenĂŒber den Westbalkan-Staaten darauf dringt, die Masseneinwanderung u.a. durch effektive Grenzsicherung einzudĂ€mmen, die âAmpelâ gleichzeitig aber immer mehr Anreize fĂŒr eben diese Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme schafft und Faeser in der EU parallel eine âKoalition der Aufnahmewilligenâ schmiedet.
âș JĂŒngstes Beispiel fĂŒr einen neuen âPull-Effektâ: Die Bundesregierung lockert die Regelungen fĂŒr den sogenannten Familiennachzug. Im vorauseilenden Gehorsam hat die âAmpelâ ein diesbezĂŒgliches Urteil des EuropĂ€ischen Gerichtshofs (EuGH) innerhalb nur weniger Wochen umgesetzt. Dazu soll sogar ein neues Referat im Bundesamt fĂŒr AuswĂ€rtige Angelegenheiten mit Sitz in Brandenburg an der Havel eingerichtet werden. Die Bundesoberbehörde untersteht unmittelbar AuĂenministerin Annalena Baerbock (âGrĂŒneâ).Â
âș Konkret hatten syrische Eltern vor dem EuGH geklagt. Sie bestanden auf FamilienzusammenfĂŒhrung, weil ihre inzwischen volljĂ€hrig gewordenen Kinder als âunbegleitete MinderjĂ€hrigeâ nach Deutschland gekommen seien. Aktuell geht es zwar nur um 330 Verwaltungsverfahren und 250 Streitverfahren, die der Fallkonstellation aus dem Urteil entsprechen. ABER:
âș Nach der Entscheidung der Luxemburger EuGH-Richter vom 1. August dĂŒrfen jetzt nicht nur ehedem âMinderjĂ€hrigeâ (wer weiĂ das schon so genau?) ihre Eltern nachholen. Entsprechendes gilt umgekehrt. Das bedeutet: KĂŒnftig können auch junge Erwachsene in Herkunfts- oder TransitlĂ€ndern, die bei Asyl-Antragstellung der Eltern noch âminderjĂ€hrigâ gewesen sein wollen, legal nach Deutschland einreisen.Â
âEltern volljĂ€hriger Kinder UND volljĂ€hrig gewordene Kinder werden nach dieser Entscheidung ein Recht auf einen Aufenthaltstitel von mindestens einjĂ€hriger Dauer habenâ, erlĂ€utert Constantin Hruschka vom MĂŒnchner Max-Planck-Institut fĂŒr Sozialrecht und Sozialpolitik das Urteil. In der Praxis dĂŒrfte es dann wohl aller Erfahrung nach auf ein dauerhaftes Bleiberecht hinauslaufen.Â
âș Auch wenn es derzeit, wie gesagt, nur um ein paar hundert FĂ€lle geht, steht zu befĂŒrchten, dass die Lockerung des Familiennachzugs eine verheerende Signalwirkung haben wird. Denn: In vielen FĂ€llen wird man ein zielgerichtetes Handeln der Migranten unterstellen dĂŒrfen. Im Englischen gibt es dafĂŒr das Wort âanchor babyâ â zu Deutsch: Ankerkind. Gemeint sind âminderjĂ€hrigeâ Asylwerber, die von ihren Familien in das Zielland vorgeschickt werden, um die Familie spĂ€ter ĂŒber legale Einreisemöglichkeiten nachzuholen.
Ein mindestens ebenso starker âPull-Effektâ dĂŒrfte nach EinschĂ€tzung von Migrationsexperten vom Plan der Bundesregierung ausgehen, einem groĂen Teil der ausreisepflichtigen AuslĂ€nder einen legalen Aufenthaltstitel zuzuerkennen. Mit dem sogenannten Chancen-Aufenthaltsrecht wolle die Regierung einen âPerspektivwechselâ vollziehen, tönte Nancy Faeser im Juli. Also genau jene Ministerin, die drei Monate spĂ€ter ihre âSorgeâ ĂŒber die neue Masseneinwanderung via Balkan-Route heuchelt!
The post Wirre Asylpolitik: Ist Nancy Faeser schizophren? appeared first on Deutschland-Kurier.

