
Ronald Stein
Der erzwungene Ăbergang zur sporadischen Stromerzeugung aus Brisen und Sonnenschein hat sich fĂŒr die wohlhabenden LĂ€nder Deutschland, Australien, GroĂbritannien und die USA, die 6 Prozent der Weltbevölkerung reprĂ€sentieren (508 Millionen gegenĂŒber 8 Milliarden), als Ă€uĂerst kostspielig erwiesen.
Diese vier wohlhabenden LĂ€nder haben nun mit die höchsten Kosten fĂŒr ihren Strom, wĂ€hrend in den Ă€rmeren EntwicklungslĂ€ndern, die derzeit keine Produkte aus Erdölderivaten des 20. Jahrhunderts verwenden, jedes Jahr etwa 11 Millionen Kinder sterben, weil die in den wohlhabenden LĂ€ndern verwendeten fossilen Brennstoffe nicht verfĂŒgbar sind.
Wenn wir einen Blick ĂŒber die wenigen wohlhabenden LĂ€nder hinaus werfen sehen wir, dass fast die HĂ€lfte der Welt â mehr als drei Milliarden Menschen â mit weniger als 2,50 Dollar pro Tag auskommen muss und weitere Milliarden von Menschen mit wenig oder gar keinem Zugang zu ElektrizitĂ€t leben, wĂ€hrend die Politiker in den wohlhabenden LĂ€ndern die teuersten Wege zur Erzeugung von intermittierendem Strom verfolgen.
Windturbinen und Sonnenkollektoren können keine Erdölderivate herstellen, aus denen Tausende von Produkten hergestellt werden, als da z. B. wÀren:
â Reifen fĂŒr die Milliarden von Fahrzeugen.
â Asphalt fĂŒr die Millionen von StraĂenkilometern.
â Medizinische GerĂ€te, Medikamente und Impfstoffe.
â Kommunikations- und elektronische Systeme, einschlieĂlich Handys, Computer, iPhones und iPads.
â Wasserfiltrationssysteme.
â Abwassersysteme.
â DĂŒngemittel, die aus Erdgas gewonnen werden, um Milliarden von Menschen zu ernĂ€hren.
â Pestizide zur BekĂ€mpfung von Heuschrecken und anderen SchĂ€dlingen.
â Windturbinen und Solarpaneele, da ihre Komponenten alle mit Produkten aus fossilen Brennstoffen hergestellt werden
Die schwedische Teenager-Aktivistin Greta Thunberg zeigt nachdrĂŒcklich mit dem Finger auf andere, macht sie zu SĂŒndenböcken und beklagt sich in den populĂ€ren Massenmedien darĂŒber, dass unsere aktuellen Lebensstiltrends den Planeten fĂŒr ihre Generation und kĂŒnftige Generationen zerstören. Doch vielleicht hat sie den Elefanten im Raum, den Spiegel an der Wand, nicht im Blick.
Greta Thunberg ist sich der Grenzen von Sonnenkollektoren und Windturbinen noch nicht bewusst. Diese âerneuerbarenâ Energien erzeugen nur gelegentlich Strom, sind aber nicht in der Lage, etwas fĂŒr die Gesellschaft zu produzieren.
Greta ist sich nicht bewusst, dass der Planet in weniger als zweihundert Jahren von 1 auf 8 Milliarden Menschen angewachsen ist und dass diese Bevölkerungsexplosion unmittelbar nach der Entdeckung des Erdöls begann. Dieses Bevölkerungswachstum beruhte nicht nur auf dem Erdöl selbst, denn Erdöl ist nutzlos, solange es nicht zu etwas Brauchbarem verarbeitet werden kann.
Eine einfache Beobachtung ist, dass alles, was ElektrizitĂ€t benötigt, mit Erdölderivaten hergestellt wird, die aus Rohöl gewonnen werden, einschlieĂlich aller elektronischen GerĂ€te, aller medizinischen GerĂ€te und aller Kommunikationsmittel.
In den Vereinigten Staaten gibt es heute etwa 30 Millionen Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren, die auf der Grundlage wissenschaftlich fundierter Ăberlegungen kritische Fragen stellen und denken mĂŒssen.
Heute haben wir durch menschlichen Erfindungsreichtum dieses nutzlose Rohöl in mehr als 6.000 Produkte verwandelt, die der Gesellschaft und den Kraftstoffen fĂŒr die Industrie zugute kommen:
â Die 50.000 Schwerlast- und Langstrecken-Handelsschiffe, die Produkte durch die Welt transportieren.
â Die 50.000 Schwerlast- und Langstreckenflugzeuge, die von kommerziellen Fluggesellschaften, privaten Nutzern und dem MilitĂ€r eingesetzt werden.
Die Welt vom Ăl zu befreien, ohne an einen Ersatz zu denken, wĂ€re jedoch unmoralisch und böse, da eine extreme Verknappung der aus fossilen Brennstoffen hergestellten Produkte zu Milliarden von TodesfĂ€llen durch Krankheiten, UnterernĂ€hrung und wetterbedingte TodesfĂ€lle fĂŒhren wird und die gröĂte Bedrohung fĂŒr die acht Milliarden Bewohner des Planeten darstellen könnte.
Ein Leben ohne Ăl ist NICHT SO EINFACH, WIE SIE DENKEN, denn WEDER Windturbinen noch Solarpaneele können aus der intermittierenden ElektrizitĂ€t aus Wind und Sonnenschein etwas fĂŒr die Gesellschaft herstellen.
Die Zahl der wetterbedingten TodesfĂ€lle ist seit den frĂŒhen 1900er Jahren um fast 99 Prozent zurĂŒckgegangen, was auf die breite Palette von Produkten zurĂŒckzufĂŒhren ist, die heute mit Erdölderivaten hergestellt werden.
Eine Verknappung der Produkte aus fossilen Brennstoffen wĂŒrde dazu fĂŒhren, dass der Lebensstil in die Zeit der Pferdekutschen um 1800 zurĂŒckversetzt werden mĂŒsste und könnte die gröĂte Bedrohung fĂŒr die acht Milliarden Bewohner des Planeten darstellen.
Nur wenige sind sich darĂŒber im Klaren, dass es KEINE AusweichplĂ€ne gibt, um die mehr als 6.000 Produkte fĂŒr die Gesellschaft zu ersetzen, ebenso wenig wie die Herstellung der Treibstoffe fĂŒr 50.000 Flugzeuge, die Menschen und Produkte transportieren, und fĂŒr mehr als 50.000 Handelsschiffe fĂŒr den globalen Handel sowie fĂŒr die MilitĂ€r- und Raumfahrtprogramme, die alle auf aus Erdöl hergestellten Derivaten beruhen.
â Mit intermittierendem Strom aus Wind- und Sonnenenergie kann man nichts herstellen!
â 8 Milliarden Menschen bevölkern die Welt auf der Grundlage dessen, was aus Erdöl hergestellt wird.
Wir haben uns selbst ĂŒberlistet â zu unserem Schaden. Niemand scheint zu begreifen, dass die Welt mehr braucht als intermittierenden Strom aus Wind und Sonne.
Um in einem gesunden sozioökonomischen System zu leben und zu gedeihen, braucht die Welt Produkte, die derzeit aus fossilen Brennstoffen hergestellt werden, die es vor ein paar Jahrhunderten noch nicht gab, um das moderne Leben zu unterstĂŒtzen.
Ohne einen Ersatz ist die EinschrĂ€nkung der fossilen Brennstoffquellen und der Produktion der TodesstoĂ fĂŒr Amerika und die Welt.
This article originally appeared at Heartland
Autor: Ronald Stein is an engineer, senior policy advisor on energy literacy for CFACT, and co-author of the Pulitzer Prize nominated book âClean Energy Exploitations.
Ăbersetzt von Christian Freuer fĂŒr das EIKE
Â

