Die Regierung von Premierminister Keir Starmer hat Sofortmaßnahmen ergriffen, um eine Überfüllung der Gefängnisse nach den jüngsten Unruhen zu verhindern.
Verdächtige werden in Polizeistationen festgehalten, bis Zellen frei werden. Bei Demonstrationen hat die Polizei mehr als 1.000 Personen festgenommen. Darunter sind auch Personen, die wegen Äußerungen in sozialen Medien verhaftet wurden.
Die Regierung startete die Operation Early Dawn. „Wir waren gezwungen, schwierige, aber notwendige Entscheidungen zu treffen, um das System am Laufen zu halten“, sagte James Timpson, stellvertretender Minister für Gefängnisse.
Die britische Justizministerin Shabana Mahmood hat angekündigt, dass ab September Tausende Häftlinge vorzeitig freigelassen werden. Nach ihrer Freilassung werden die frei gewordenen Plätze von Häftlingen besetzt, die wegen ihrer Opposition gegen die Masseneinwanderung inhaftiert waren.
UK Justice Secretary Shabana Mahmood has announced that thousands of prisoners will be released early beginning in September. Following their release, prisoners detained for opposing mass migration will occupy the vacated spots. pic.twitter.com/DnyUqAngyl
— Ian Miles Cheong (@stillgray) August 19, 2024
X-Chef Elon Musk hat dafür einen besseren Namen: „Operation Orwell“.
Die britische Regierung hat angekündigt, dass bestimmte Häftlinge nach Verbüßung von 40 Prozent ihrer Strafe freigelassen werden, um Platz für Anti-Immigrations-Demonstranten zu schaffen.
Unterdessen wächst der Druck auf Premier Starmer, denn viele Gewerkschaften drohen mit Streiks. So wollen die Lokführer ab Ende August jeden Samstag und Sonntag streiken.

