Wenn Robert F. Kennedy Jr. sein Wort hält, wird er als Gesundheitsminister eine unberechenbare Kraft sein, die das bestehende Machtgefüge im staatlich-pharmazeutischen Komplex erschüttert. Während seiner Anhörung zur Bestätigung durch den Senat wich er scheinbar von einigen seiner Standpunkte zurück, doch möglicherweise war dies eine Taktik, um seine Ernennung zu sichern. Nun, da er im Amt ist, bleibt zu hoffen, dass er echte Veränderungen bewirken wird.
Man darf gespannt sein, ob Robert F. Kennedy Jr. all das einlösen wird, was er jetzt verspricht, und ob Konsequenzen folgen werden. pic.twitter.com/CV9VchE8Ue
— Don (@Donuncutschweiz) February 19, 2025
Seine Gegner befürchten, dass er die engen Verflechtungen zwischen Bundesbehörden, Universitäten, Krankenhäusern und der Pharmaindustrie infrage stellen wird. Ein Blick in die New York Times offenbart die Feindseligkeit des Establishments gegenüber RFK. Während weltpolitische Krisen eskalieren, konzentrieren sich gleich drei Leitartikel der Zeitung darauf, ihn als Gefahr für das öffentliche Gesundheitswesen darzustellen. Angesichts der beträchtlichen finanziellen Unterstützung, die Mainstream-Medien sowohl direkt von Bill Gates als auch indirekt durch die Pharmaindustrie erhalten, ist es nicht überraschend, dass die NYT diese Interessen schützt.
Ein besonders auffälliger Artikel trägt die absurde Überschrift: „Sorry, Mr. Kennedy, die meisten Amerikaner wollen ihre Spritzen.“ Die Autorin Caitlin Rivers, Epidemiologin an der Johns Hopkins University, behauptet, dass sich alle Amerikaner in einem Punkt einig seien: Impfstoffe seien uneingeschränkt positiv – unabhängig von ihrer Testphase, Sicherheit oder Wirksamkeit. Sie beschreibt Impfstoffe beinahe wie ein Konsumprodukt und ignoriert dabei, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung sich beispielsweise nicht gegen Grippe impfen lässt. Auch Bevölkerungsgruppen wie die Amischen, die sich generell nicht impfen lassen, gehören statistisch gesehen zu den gesündesten Menschen in den USA. Zudem verweigerte mindestens ein Fünftel der Amerikaner die Covid-Impfung trotz massiven politischen Drucks und staatlicher Zwangsmaßnahmen.
Rivers zeigt sich besorgt über die anhaltenden Covid-Todesfälle in den USA, erwähnt jedoch nicht, ob die Verstorbenen geimpft waren. Sie kritisiert, dass Studien zeigen, wie ein „unausgewogener“ Bericht über Impfstoffsicherheit dazu führt, dass Menschen beginnen, an der offiziellen Darstellung zu zweifeln. Ihre Haltung deutet darauf hin, dass sie Impfstoffe als eine Art heilige Wahrheit betrachtet, die nicht infrage gestellt werden darf. Sie warnt davor, dass Führungspersönlichkeiten wie RFK, die das Vertrauen in Impfungen untergraben, sowohl wissenschaftlich als auch politisch auf der falschen Seite stehen. Dabei wurde RFK ausgerechnet wegen seines Impfstoff-kritischen Standpunkts für Trumps Wahlsieg ernannt.
Ein weiterer Leitartikel von Gregg Gonsalves, Epidemiologe an der Yale School of Public Health, geht noch weiter. Er hält es für gefährlich, dass Impfstoffkritiker „einfach nur Fragen stellen“ und verweist auf die südafrikanische Aids-Krise unter Thabo Mbeki. Laut Gonsalves starben dort über 300.000 Menschen, weil die Regierung die Wissenschaft ignorierte. Er wirft RFK vor, die offizielle Darstellung, dass HIV Aids verursacht, anzuzweifeln, und sieht ihn in einer Linie mit Mbekis Gesundheitsminister, der Aids mit Ernährungsumstellung bekämpfen wollte. Dabei geht er nicht auf die möglichen Nebenwirkungen der antiretroviralen Medikamente ein, die möglicherweise auch Menschen wie Freddie Mercury das Leben kosteten.
Der ehemalige NIH-Direktor Harold Varmus sorgt sich ebenfalls um die öffentliche Gesundheit unter der Trump-Regierung. Er beklagt die zunehmende Politisierung seines Berufsstands und spricht von einem „Krieg gegen die amerikanische Wissenschaft“. Laut Varmus gefährdet RFK als Gesundheitsminister das Vertrauen in die Forschung, da Wissenschaftler nun um ihre Arbeitsplätze fürchten und sich nicht mehr auf ihre Arbeit konzentrieren können. Er nennt RFK einen „berüchtigten Impfkritiker“, der Fehlinformationen verbreitet und seine eigene Behörde verunglimpft. Besonders empört ist er über den anhaltenden Verdacht, dass Impfstoffe mit der steigenden Autismusrate in Verbindung stehen – eine Hypothese, die laut ihm längst widerlegt sei, obwohl ein klarer zeitlicher Zusammenhang zwischen der Zunahme von Impfungen und Autismus-Diagnosen existiert.
Varmus greift zudem Jay Bhattacharya an, der als möglicher NIH-Direktor gehandelt wird. Er kritisiert insbesondere Bhattacharyas Vorschlag, Institutionen, die akademische Meinungsfreiheit unterdrücken, von staatlicher Forschungsförderung auszuschließen. Für Varmus ist klar: Impfstoffe müssen um jeden Preis geschützt werden.
Die Autoren der New York Times hoffen, dass nach Trump und RFK alles wieder in die gewohnten Bahnen zurückkehren wird. Doch immer mehr Menschen erkennen, dass Big Pharma und ihre gewinnorientierten Impfprogramme nicht zwangsläufig im besten Interesse der Bevölkerung sind. Während RFK und seine Verbündeten weiter unter Beschuss stehen, scheint die Ära der uneingeschränkten Autorität von „Experten“ und Impfstoff-Lobbyisten zu bröckeln. Dennoch liegt ein langer Weg vor denjenigen, die das amerikanische Gesundheitswesen reformieren wollen.


Man darf gespannt sein, ob Robert F. Kennedy Jr. all das einlösen wird, was er jetzt verspricht, und ob Konsequenzen folgen werden.