
Es gibt Syrer, die in ihrer alten Heimat Urlaub machen, dort bei ihrer Familie singen, tanzen, die syrische Fahne schwenken und einfach glücklich sind, siehe die NDR-Reportage von Samstag ab Minute 0:28. Aber:
Angesichts der Diskussion um eine (dauerhafte) Rückkehr von Syrern in ihre Heimat hat der NDR Stellung bezogen. Der öffentliche, zwangsfinanzierte Sender hat mehrere „Flüchtlinge“ zu Wort kommen lassen, damit sie den Deutschen erklären können, warum eine Rückkehr für sie nicht in Frage kommt:
Grund 1: Man kennt niemanden mehr in der alten Heimat – „Als ich in meine Straße war, wo ich gelebt habe, ich geh‘ da rein und – ich kenn‘ kein Mensch noch, der da lebt.“
Grund 2: „Die meisten Häuser sind leer, kaputt.“
Grund 3: „Der Luft ist so dreckig.“
Grund 4: „Es gibt kein Strom, kein Wasser, es hat sich so krass viel verschlechtert.“
Grund 5: Es braucht noch mindestens zwei bis drei Jahre, bis das Land nicht mehr am Boden ist, deshalb sei jetzt auf keinen Fall der Zeitpunkt darüber zu reden, ob man zurückkehren kann.
Grund 6: Bei Rückkehr würde man dem Land schaden, weil die Infrastruktur fehlt, um alle zu versorgen. Daraus könnte eine neue Krise entstehen.
Grund 7: Man kann nichts aufbauen, weil es keine Arbeit gibt (Geld gibt es, Anmerkung von PI-NEWS).
Grund 8: Heimatgefühle für Deutschland: „Sie hoffen, dass sie noch lange bleiben können in ihrer neuen Heimat Deutschland.“
Schreiben Sie, liebe Leser, gerne in die Kommentarspalten, wenn und warum Ihnen einige der vom NDR, von Qossai Almhdi und von Ahmad Ghrewati präsentierten Gründe nicht ganz einleuchten sollten.
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