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MEINUNG
Steve Milloy, DCNF, Mitwirkender, 1. Februar 2026
Am 24. Januar jährte sich die Veröffentlichung von Al Gores alarmistischem Film über die globale Erwärmung, „Eine unbequeme Wahrheit“, zum 20. Mal. Gore profitierte vom Film und dem Klimaalarmismus und erwirtschaftete ein geschätztes Vermögen von 300 Millionen Dollar sowie den Friedensnobelpreis.
Doch wir anderen sind mit Folgendem belastet:
- einem Schwindel, der die Wissenschaft diskreditiert hat;
- einem Energiebetrug, der die Welt mehr als 10 bis 20 Billionen Dollar gekostet hat und unsere nationale Sicherheit bedroht;
- einem politischen Machtgriff, der unsere Freiheiten eingeschränkt hat.
Gores Film war von Anfang an Schrott. Ich nahm Anfang Januar 2006 an einem Treffen teil, bei dem Gore die Präsentation vorstellte, die die Grundlage für den Film bildete. Die Präsentation fand im Rahmen eines wöchentlichen Treffens von Grover Norquists „Americans for Tax Reform“ statt. Nach der Präsentation sprach ich Gore an und fragte ihn, ob er an einer Debatte über seine Behauptungen interessiert sei. Obwohl er Interesse signalisierte, lehnten seine Mitarbeiter später ab.
Der Film feierte Wochen später auf dem Sundance Film Festival Premiere, und der Rest ist Geschichte. Und hier ist, was diese Geschichte ist.
Der „Dokumentarfilm“ war zunächst ein Kassenschlager und spielte 50 Millionen Dollar in den Kinos ein. Problematisch war jedoch, dass der Film bald in den Lehrplan vieler weiterführender Schulen aufgenommen wurde. Seine Glaubwürdigkeit erlitt 2007 einen schweren Schlag, als ein britisches Gericht entschied, dass der Film Schülern nicht ohne Warnhinweis zu seinen sachlichen Fehlern gezeigt werden dürfe.
Wie ich damals in einer Kolumne für FOX News schrieb, urteilte der Richter, dass Gores Behauptungen über die globale Erwärmung, die den Tschadsee austrocknen und Eisbären zum Ertrinken zwingen würde, weil diese gezwungen seien, immer weitere Strecken nach Nahrung zu schwimmen, sowie über die Verdrängung des Golfstroms falsch bzw. unmöglich seien. Basierend auf dem Urteil schätzte ich, dass „das zu entfernende Material etwa 25 Minuten des 98-minütigen Films ausmacht. Was übrig bleibt, ist größtenteils Gores persönliches Drama und filmisches Füllmaterial, das nichts mit der Klimawissenschaft zu tun hat.“
Trotz des peinlichen Urteils wurde Gore im Dezember desselben Jahres mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. In seiner Dankesrede bekräftigte er seine Aussagen zum Film und fügte einige weitere hinzu. Keine seiner Vorhersagen traf ein.
Seine bekannteste Vorhersage war, dass die Arktis im Sommer 2014 eisfrei sein könnte. Doch selbst im Sommerminimum 2025 wies die Arktis noch über 5 Millionen Quadratkilometer Meereis auf – etwa so viel wie 2007. Seine weniger bekannten, aber ebenso fehlerhaften Vorhersagen betreffen die globale Temperatur, Dürre und Gletscher, Landwirtschaft, Waldbrände, Hurrikane, Abholzung und das Artensterben.
Al Gore inspirierte den ehemaligen Marxisten und heutigen Filmregisseur Martin Durkin zu einem Gegenstück zu „Eine unbequeme Wahrheit“ mit dem Titel „Der große Klimawandel-Schwindel“, welches ich ebenfalls in einer Kolumne für FOX News rezensierte. Obwohl Gore meiner Debattenherausforderung auswich, konnte ich ihn dennoch zu einer „Debatte“ bewegen, indem ich Ausschnitte aus Gores Film mit Aussagen von Experten aus Durkins Film zusammenschnitt. Diese „ Debatte“ ist zwar mittlerweile wegen Urheberrechtsverletzungen gesperrt, aber immer noch auf YouTube zu finden.
Nach all den Jahren hat Gore in einem Punkt zumindest teilweise Recht behalten: Zu Beginn der UN-Klimakonferenz COP-27 in Ägypten 2022 sagte er: „Wir alle haben ein Glaubwürdigkeitsproblem: Wir reden und wir fangen an zu handeln, aber wir tun nicht genug.“ Mit seiner Einschätzung des Glaubwürdigkeitsproblems hat er recht. Es ist nie verschwunden.
Steve Milloy ist Biostatistiker und Jurist. Er postet auf X unter @JunkScience.com.
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https://dailycaller.com/2026/02/01/opinion-20-years-after-an-inconvenient-truth-steve-milloy
Über Al Gore haben wir auf Eike bereits vielfach berichtet. Wenn es Sie interessiert, nutzen Sie bitte die Suchfunktion.
Hier nur ein Beispiel
Fake News: Diesmal Al Gores Film, nach 10 Jahren noch immer abstrus falsch
Der Beitrag Al Gores „Eine unbequeme Wahrheit“, bereits 20 Jahre alt erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

