Die Islamisierung Europas trifft auch Griechenland. Doch die Behörden in Athen wollen – anders als beispielsweise in Österreich – nicht mehr einfach nur zusehen, wie in der ganzen Stadt illegale Moscheen eingerichtet werden. Recht und Ordnung werden durchgesetzt.
Rund 60 illegale Moscheen wurden in einer Großaktion in der griechischen Hauptstadt Athen geschlossen. Die Polizei stürmte die moslemischen Gebetshäuser, versiegelte diese und Verteilte Abschiebebefehle an die Betreiber. Vorangetrieben wurde diese Aktion von Migrationsminister Thanos Plevris.
Betrieben werden diese illegalen Moscheen den griechischen Berichten zufolge zumeist von Zuwanderern aus Bangladesch und Pakistan. Ausgelöst wurde die Aktion, nachdem ein Fall einer solchen illegal betriebenen Moschee bekannt wurde. Der Betreiber, ein Mann aus Bangladesch, wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und muss danach das Land verlassen.
Die griechische Regierung setzt auf eine Null-Toleranz-Politik. Neben den strafrechtlichen Konsequenzen gibt es auch migrationsrechtliche Maßnahmen.
Wichtig hierbei ist auch der historische Kontext. Griechenland wurde jahrhundertelang von den Osmanen besetzt, welche auch viele Kirchen in Moscheen umgewandelt hatten. Erst nach Erlangung der Unabhängigkeit konnte dieses Unrecht wieder rückgängig gemacht werden. Entsprechend sensibel reagieren die Griechen auf neuerliche Islamisierungsversuche.

