Dr. John Campbell macht auf ein neues und bemerkenswertes medizinisches Phänomen aufmerksam: gummiartige, weiße Strukturen, die Einbalsamierer seit 2020–2021 in zunehmender Zahl in den Blutgefäßen Verstorbener feststellen. In seinem Video bespricht er drei aktuelle wissenschaftliche Veröffentlichungen, die diese sogenannten anomalous intravascular casts (AICs) analysieren.
Campbell betont, dass es sich um „etwas Neues“ handele und dass dieses Phänomen in etablierten medizinischen Fachzeitschriften auffallend wenig Beachtung finde. Die drei vorgestellten Studien untersuchen jeweils die Form und Gewebestruktur, die chemische Zusammensetzung sowie die Eiweißstruktur dieser intravaskulären Gebilde.
Abweichend von gewöhnlichen Blutgerinnseln
Laut der ersten Studie unterscheiden sich die gefundenen Strukturen deutlich von normalen Blutgerinnseln. Sie sind elastisch und weiß und nehmen die Form der Innenseite von Blutgefäßen an – gewissermaßen Abgüsse des Gefäßsystems. Die Strukturen folgen den Verzweigungen der Blutgefäße und zeigen Muster, die auf eine Entstehung während aktiver Blutzirkulation hinweisen.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass diese Strukturen wahrscheinlich zu Lebzeiten entstanden sind. Zudem enthalten sie kaum intakte rote Blutkörperchen oder Blutplättchen, was für gewöhnliche Thromben untypisch ist. Campbell hebt hervor, dass erfahrene Einbalsamierer berichten, solche Strukturen vor 2020 nicht oder kaum gesehen zu haben.
Ungewöhnliche chemische Zusammensetzung
Die zweite Studie befasst sich mit der elementaren Zusammensetzung der Strukturen. Sie zeigt, dass diese vergleichsweise wenig Schwefel enthalten – ein Element, das für viele Eiweiße charakteristisch ist – dafür jedoch erhöhte Mengen an Phosphor aufweisen.
Die Forscher beschreiben den chemischen „Fingerabdruck“ als ungewöhnlich und innerhalb des bisherigen Wissensstands über Blutgerinnung schwer erklärbar. Campbell bezeichnet dies als bemerkenswertes Ergebnis, das weitere Untersuchungen rechtfertige.
Abweichende Eiweißstruktur und verminderter Abbau
Die dritte Studie analysiert die Proteinstruktur der Gebilde. Zwar ist Fibrin – der Hauptbestandteil normaler Blutgerinnsel – vorhanden, doch weichen die Verhältnisse der verschiedenen Fibrinketten deutlich von dem ab, was üblicherweise beobachtet wird. Darüber hinaus fehlt nahezu vollständig Plasminogen, eine Substanz, die im Körper zu Plasmin umgewandelt wird, dem Enzym, das Blutgerinnsel abbaut.
Dies könnte erklären, warum diese Strukturen hartnäckig bestehen bleiben: Der Körper kann sie offenbar nur eingeschränkt auflösen. Die Analysen liefern zudem Hinweise auf eine Beteiligung von Entzündungs- und Immunprozessen.
Mögliche fatale Folgen
Die Autoren der Studien weisen darauf hin, dass solche Strukturen, sollten sie sich bei lebenden Personen bilden, zu Gefäßverengungen, verminderter Durchblutung und Organschäden führen könnten. In kleineren Blutgefäßen kann dies chronische Sauerstoffunterversorgung verursachen, mit möglichen Folgen wie Schmerzen, Erschöpfung und entzündlichen Reaktionen. Größere Gefäßverschlüsse könnten schwerwiegende oder sogar tödliche Konsequenzen haben.
Bezug zu COVID-19 und Impfungen
Am Ende des Videos weist Campbell auf eine zeitliche Korrelation zwischen dem weltweiten Beginn der COVID-19-Impfkampagnen und dem vermehrten Auftreten dieser Strukturen hin. Er betont, dass ein möglicher Zusammenhang gründlich untersucht werden müsse.
Auch die beteiligten Forscher rufen zu weiteren, unabhängigen Studien auf. Gleichzeitig kritisiert Campbell, dass dieses Thema in etablierten medizinischen Fachzeitschriften bislang nur begrenzte Aufmerksamkeit erhalten habe.
Erstmalige umfassende Charakterisierung
Die drei Studien liefern erstmals eine umfassende Charakterisierung dieser rätselhaften Gerinnsel. Campbell argumentiert, dass die medizinische Gemeinschaft diese Ergebnisse ernst nehmen und vertieft untersuchen sollte.
Die besprochenen Veröffentlichungen sind öffentlich zugänglich, und Campbell ermutigt die Zuschauer, die Studien selbst zu lesen.

