
Von RAINER K. KÄMPF | Druschba-Pipeline, da war doch was? Die alten Zonis aus dem Osten werden durch den Begriff positiv getriggert. Russisches Erdöl nach Schwedt. Wir waren bedingungslos abhängig, fühlten uns wohl und sicher dabei, weil die warme Bude kein Luxusgut war. Schluß, aus und vorbei.
Wenn wir heute hören, daß Druschba angegriffen wurde, spielt es keine Rolle, daß Ungarn und die Slowakei betroffen sind. Betroffen fühlen wir uns gleichermaßen.
Das Kiewer Terrorregime führt Krieg gegen Ungarn. Einen hybriden Krieg, indem es Druschba zerbombt und die wirtschaftliche Sicherheit der beiden EU-Staaten (!) auf das Äußerste gefährdet.
Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó stellt fest, daß Selenskyj Ungarn offen bedroht, weil Budapest den EU-Beitritt des Kiewer Marionettenregimes nicht unterstützt. So weit und gar nicht gut, aber den Insassen in der Wulyzja Bankowa ist das nunmal systemimmanent.
Wäre das Konstrukt EU tatsächlich eine demokratische Erfindung zum Nutzen der Mitglieder, müßten die Drähte nach Kiew glühen und Brüssel einen Druck aufbauen, der die Ukrainer schlottern ließe. Daß dem so gar nicht ist, zeigt mehr als überdeutlich, was die EU tatsächlich darstellt: nämlich eine Einrichtung im Kampf gegen die staatliche Souveränität der Mitglieder, die sich der Brüsseler Diktatur nicht beugen. EU und demokratisch ist das Oxymoron an sich, der weiße Rappe, der durch das altehrwürdige Europa galoppiert.
Unterschwellige Gedanken, irgendjemand in Brüssel würde genüßlich zusehen, wie die Ungarn und Slowaken kujoniert werden, müssen aus formaljuristischen Gründen als Unterstellung zurückgewiesen werden. Nun ja, bekanntlich sind Gedanken jedoch frei und deshalb trotzdem da.
Viel irritierender ist die Überlegung, mit wessen Geld die Mittel des ukrainischen Terrors gegen die zwei aufrichtigen Staaten bezahlt werden. EU-Geld für den Angriff auf EU?Mitglieder? Deutlicher könnte man die Absurdität dieses politischen Monstrums nicht brandmarken.
PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.
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