Horst D. Deckert

Bundesregierung will wegen Corona-Schulden an die Privatvermögen

Die Linkspartei «Die Linke» fordert eine Vermögensabgabe zur Finanzierung der Corona-Schulden. Der Mindestsatz soll zehn Prozent betragen und progressiv ausgestaltet werden.

Damit würden mindestens 100 Mrd. Euro zusammenkommen. Nicht nur die SPD und Grüne sind der Idee zugeneigt, wie die Welt im Januar berichtete. Auch im Bundesfinanzministerium denkt man offenbar über eine einmalige Vermögensabgabe zur Finanzierung der Corona-Schulden nach.

Der wissenschaftliche Beirat des Ministeriums warnt allerdings. Eine solche Abgabe würde «erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen, weil sie das Vertrauen von Sparern und Investoren erschüttert», schreiben die Ökonomen in einem unveröffentlichten Gutachten, über das das Handelsblatt gemäss Presse Augsburg berichtet. Deutschlands «über Jahrzehnte erarbeiteter Ruf als sicherer Investitionsstandort» werde durch eine einmalige Lastenabgabe «unnötig, schnell und dauerhaft zerstört».

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