Kategorie: Nachrichten
HPV-Impfung – wie Gesundheit und unser Geld für den Profit von Pharmafirmen geopfert werden

HPV ist wegen der schweren Nebenwirkungen von Anfang an eine der umstrittensten Impfungen und der Nutzen ist zumindest unklar. Dennoch macht das Gesundheitsministerium in Österreich Propaganda dafür und verlängert die kostenlose Impfung um ein Jahr. “Auf Initiative und durch die finanzielle Unterstützung von MSD Österreich“ (einer der größten Pharmafirmen) sollen in einer weiteren aktuellen Kampagne […]
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Ein Plädoyer gegen die sexuelle Revolution – Rezension

Louise Perrys Buch “The Case against the sexual revolution” war ein Überraschungserfolg in England. Dass ihre Hauptaussage, wonach die sexuelle Revolution – möglich geworden durch die Pille – unendlich viele Nachteile für Mädchen und Frauen mit sich brächte, tatsächlich auf solch ein großes Interesse stoßen würde, hielt wohl keiner für möglich. Zumal sie nicht nur gegen […]
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Hitzewellen und übermäßige Todesfälle – die Fakten
Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT
In Bezug auf die absurde Behauptung des Guardian, dass „die Hitzewelle der letzten Woche 600 Menschen getötet hat“, lohnt es sich, auf die ONS-Analyse* zurückzukommen, die nach den Hitzewellen von 2022 durchgeführt worden war:
[*ONS = Office for National Statistics, UK. A. d. Übers.]
Übermäßige Todesfälle während Hitzeperioden
– Während der fünf Hitzeperioden zwischen Juni und August 2022 traten in England und Wales 56.303 Todesfälle auf, die bis zum 7. September registriert wurden; das sind 3.271 Todesfälle (6,2 %) mehr als im Fünfjahresdurchschnitt.
– Die Hitzeperiode im Jahr 2022 mit der höchsten Zahl an überzähligen Todesfällen war die zweite Hitzeperiode (10. bis 25. Juli) mit 2.227 überzähligen Todesfällen (10,4 % über dem Durchschnitt).
– Die durchschnittliche Zahl der Todesfälle pro Tag war an Tagen mit Hitzeperioden höher als an Tagen ohne Hitzeperioden.
– Auf jeden Spitzenwert der Hitzeperiode, insbesondere auf den 19. Juli 2022, folgte ein Rückgang der Sterbefälle unter den Durchschnitt in den folgenden Tagen; dies deutet auf eine kurzfristige Verschiebung der Sterblichkeit hin, bei der die Todesfälle bei gefährdeten Personen in die Hitzeperioden „vorgezogen“ werden. – Quelle
Kurz gesagt, die Zahl der Todesfälle stieg während der heißen Tage sprunghaft an, fiel aber schnell wieder unter den Durchschnitt. Über den gesamten Zeitraum hinweg war die Zahl der Todesfälle nicht höher als normal.
Die Menschen sind vielleicht ein paar Tage früher gestorben, als es sonst der Fall gewesen wäre. Aber die Hitze hat sie nicht umgebracht – sie starben sowieso, und die Hitze war nur ein Auslöser, genauso wie ein bisschen kaltes oder nasses Wetter es hätte sein können.
Da die ONS-Studie durchgeführt wurde, bevor alle Todesfälle des Sommers registriert worden waren, wurde diese Tabelle aufgenommen:
Obwohl die Zahl der Todesfälle im Jahr 2022 etwas höher zu sein scheint als üblich fällt auf, dass der heiße Sommer 2018 in dieser Hinsicht eine der niedrigsten Gesamtzahlen des Jahrzehnts verzeichnete. Im Gegensatz dazu verzeichnete 2016, ein viel kühlerer Sommer, die höchste Zahl von Todesfällen bis 2021.
Es besteht also eindeutig kein Zusammenhang zwischen Hitze und mehr Todesfällen.
Wir müssen natürlich vorsichtig sein, wenn wir die Todesraten nach der Pandemie mit denen vor der Pandemie vergleichen – wir wissen, dass es im Jahr 2022 aus nie geklärten Gründen eine große Anzahl von überzähligen Todesfällen gab, für die eine Erklärung bis heute aussteht.
Die Sterblichkeitsraten (Coronavirus (COVID-19) und Nicht-COVID-19) stiegen bereits vor den Hitzeperioden, und die täglichen Sterblichkeitsraten blieben auch bei niedrigeren Temperaturen nach den Hitzeperioden erhöht; die überhöhte Sterblichkeit im Herbst und Sommer 2021 sowie im Frühjahr und Sommer 2022 lag über dem Fünfjahresdurchschnitt, auch wenn die Temperaturen typisch für England waren.
Link: https://wattsupwiththat.com/2025/06/24/heatwaves-and-excess-deaths-the-facts/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
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Notleidende Autoindustrie: Panzer statt Autos
Von MEINRAD MÜLLER | Der deutschen Autoindustrie geht es schlecht. Chinesische Hersteller drängen mit konkurrenzlos günstigen Modellen auf den Markt, die heimischen Verkaufszahlen bröckeln. Das ab 2035 geplante Verbot neuer Verbrenner lässt Käufer zögern. Und wer sich heute ein deutsches Elektroauto leisten will, stößt rasch an finanzielle und praktische Grenzen.
Während Millionen Autofahrer hadern, setzen die großen Hersteller auf einen Ausweg: Rüstung statt Mobilität. Interne Papiere legen nahe, dass VW, BMW und Mercedes längst über eine Kooperationen mit Rheinmetall verhandeln. Verbrennungsmotoren, für den zivilen Markt als Auslaufmodell gebrandmarkt, bleiben im militärischen Kontext begehrt. Robust, wartungsarm, feldtauglich und vor allem: profitabel.
Die vertraute Logik der Vergangenheit
Der Rückzug ins Militärische erinnert an eine dunkle Tradition. Schon zwischen 1937 und 1945 verdienten Hersteller wie Opel oder Ford Milliarden mit Lieferungen an die Wehrmacht, obwohl ihre Mutterkonzerne in den USA Kriegsgegner waren. Daimler lieferte Motoren für Panther-Panzer. Auto Union, VW-Vorgänger, baute Kübelwagen. Zwangsarbeiter wurden ausgebeutet. Alle kassierten Millionen. Heute ist es ähnlich. Die Industrie flüchtet in die Rüstung. Milliardenaufträge locken. Damals wie heute gilt: Geld stinkt nicht. Das Verteidigungsbudget bietet verlässliche Großaufträge.
Der Kontrast könnte schärfer kaum sein. Privatleute sollen sich, so das Gebot, vom Verbrenner verabschieden, während militärische Dieselmotoren ungebremst weiterlaufen. Diese Scheinheiligkeit trifft den Bürger ins Mark: Fürs Vaterland darf der Diesel knattern, doch für den Pendler bleibt nur der teure Akku. Der Ärger wächst – leise, aber mit Wucht.
Meinrad Müller (71), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen Ratgeber für Hobbyautoren hier.
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FC Küchenhilfe – FC Vaterland, Zwischenstand: 3:0
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FC Küchenhilfe – FC Vaterland, Zwischenstand: 3:0
Antiweiß, Antirechts, Antifaschistisch: Eine DDR-sozialisierte Küchenhilfe namens Katrin Göring-Eckardt, kurz KGE, zeigt wie keine Zweite, dass das grüne Projekt der Menschheitsbeglückung endgültig in seine repressive Phase getreten ist.
von Thomas Hartung
Moral maskiert Autorität, und der moralisch aufgerüstete Staat zeigt viele Gesichter – eines davon ist das von KGE: sanft lächelnd, bibelfest und pädagogisch. Katrin Göring-Eckardt ist keine Revolutionärin mit Sturmhaube. Sie trägt keine Brandsätze mit sich – sondern suhlt sich im Beifall. Doch dieser Applaus gilt längst nicht mehr dem demokratischen Gemeinwesen, sondern dessen Umdeutung: Unter dem grünen Banner einer „gerechteren Welt“ verbirgt sich die offizielle Verachtung des Eigenen, des Heimischen, des Vertrauten. Was einst als Bewahrung des Sozialen begann, hat sich ins Gegenteil verkehrt: die Zersetzung des Gemeinsamen zugunsten einer moralpolitischen Ersatzreligion, ergo zugunsten des “Richtigen”.
Blicken wir ein Jahr zurück: Im politischen Frühsommer 2024 entblößen zwei symbolträchtige Szenen das ideologische Fundament dieser neuen Staatsmoral. Die erste war eine abfällige, rassistisch codierte Bemerkung über die deutsche Fußballnationalmannschaft; die zweite eine angekündigte Solidaritätsreise zu einer linksradikalen Transfrau, der in Ungarn wegen schwerer Gewalttaten gegen mutmaßlich Rechte der Prozess gemacht wird. Beide Szenen – die eine über Herkunft, die andere über Gewalt – handeln von Ein- und Demselben: der Aufkündigung des rechtsstaatlich geordneten Gemeinwesens zugunsten einer ideologischen Liturgie, die Gesinnung über Recht stellt.
Inverter Rassismus als Antirassismus getarnt
Der Anlass war trivial: ein Fußballspiel. Im Juni 2024 verfolgte KGE, wie Millionen andere, den Auftakt der Europameisterschaft in Deutschland. Nach einem furiosen Sieg der DFB-Auswahl gegen Schottland schrieb sie auf X: „Diese Mannschaft ist wirklich großartig. Stellt euch kurz vor, da wären nur weiße deutsche Spieler.“ Was wie ein beiläufiger Gedanke wirkt, ist ein Kondensat ideologischer Deutungsmacht. Der Nachsatz „Stellt euch vor…“ ist keine neutrale Einladung zur Reflexion, sondern eine rhetorische Figur des suggestiven Grauens. Die Botschaft ist unmissverständlich: Eine Mannschaft aus „nur weißen Deutschen“ wäre ein Makel, ein Rückschritt, ein Symbol ethnischer Monokultur. Dass ebensolche Mannschaften nicht nur jahrzehntelang erfolgreich und integrativ existierten, sondern auch dreimal Weltmeister wurden, ist irrelevant. Entscheidend ist das politische Zeichen, das ein Körper vermittelt. Und dieser Körper darf nicht weiß sein.
Weiß ist hier kein neutrales Merkmal, sondern ein Code – für Dominanz, Macht, Geschichte. Und damit Schuld. Göring-Eckardts Satz ist infam, weil er ein Unwerturteil transportiert. Die Existenz weißer deutscher Spieler wird nicht beschrieben, sondern abgewertet. Eine homogene Herkunft wird zur Dystopie stilisiert – als wäre sie moralisch verwerflich, ein Anachronismus oder gar faschistoid. Hätte ein konservativer Politiker gesagt: „Stellt euch vor, da wären nur schwarze Spieler“, wäre die mediale Empörung donnernd, die Karriere des sich so Äußernden final vorbei. Bei Göring-Eckardt jedoch Schweigen, Beschwichtigung, wohlmeinende Ausreden. Doch ihr Satz war Ausdruck eines invertierten Rassismus, der sich als Antirassismus tarnt: Weiße dürfen herabgesetzt werden, solange sie zur Mehrheitsbevölkerung gehören. Dieser Rassismus ist pur negativistisch, ohne jedes neugierige Interesse am Anderen. Wer so spricht, hat das eigene Volk zur Projektionsfläche seines Schuldbewusstseins gemacht. Die Hautfarbe wird nicht mehr Zufall, sondern ethisches Kriterium. Der „weiße Deutsche“ ist keine tragende Figur mehr, sondern eine zu vermeidende Reizgestalt.
Kartoffeldeutsche Leistungsbereitschaft
Der Boden für diese Rhetorik war bereits seit 2020 bereitet, als der “Westdeutsche Rundfunk” in seinem Format “Sport Inside” unter dem alarmistischen Titel „Weiß und deutsch wird zum Problem“ eine Handball-Reportage ausstrahlte. „Kaum ein Sport in Deutschland tut sich so schwer, Jugendliche mit Migrationshintergrund für sich zu gewinnen, wie der Handball. Selbst Sportarten wie Reiten und Tennis schaffen das besser“, wurde der zwölfminütige Beitrag im Netz angetextet. Die Sportsoziologin Carmen Borggrefe von der Uni Stuttgart kommentierte mit versteinerter Miene: „Nach außen stellen sie sich dar wie eine in sich geschlossene Truppe!“, und bekräftigte ihre Argumente Tage später auf der “Deutschen Welle”: „Handballvereine wirken sehr traditionell, sehr geschlossen – auch in ihrer Bildsprache. Wir sehen nur blonde Haare auf den Bildern.“ Dies führe zu einer Wahrnehmung als „deutsche Sportart“.
„Offene Hetze gegen Deutsche“, twitterte umgehend Alice Weidel. Der Vorgang erhielt noch eine unfreiwillig komische Note dadurch, dass der achtköpfige WDR-Redaktionsbeirat – so legten es jedenfalls die Namen nahe – damals komplett herkunftsdeutsch war, ebenso wie der Verwaltungsrat des Senders. Und der publizistische Vorgang hatte sogar eine Vorgeschichte: Bereits im Februar 2016 hatte der Philosoph Wolfram Eilenberger in der “Zeit” unter dem bezeichnenden Titel „Die Alternative für Deutschland“ abfällig geschrieben, beim gerade frischgebackenen Handball-Europameister handele es sich „um eine Mannschaft ohne jeglichen Migrationshintergrund. 100 Prozent kartoffeldeutsche Leistungsbereitschaft.“ Eilenberger schloss: „Offenbar ist dieser Sport sozialdynamisch irgendwo vor drei Jahrzehnten stecken geblieben.“
Parteinahme für Gewalt
Später relativierte er seinen Text als „Probebohrung in der Volksbefindlichkeit“. Dass der Anteil von Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Kampf- und Fitnesssport viel höher ist und im Fußball – dem Volkssport Nummer eins – im Schnitt bei rund vierzig Prozent liegt, also acht Mal so hoch wie beim Handball, ist da lässlich. „So lange wir keine senegalesischen Bobfahrenden, keine saudi-arabischen Skifliegenden und keine hawaiianischen Eishockey-Spielenden sehen, muss eine Quote her oder diese Sportarten gehören verboten!“, versuchte der selbsternannte „Diversitätsmuffel“ Claudio Casula auf der “Achse des Guten”, dem Ganzen wenigstens durch Sarkasmus den Hauch einer komischen Note abzugewinnen.
Nun zur zweiten symbolträchtigen Szene aus dem Vorjahr. Fast zeitgleich zu ihrem Fußball-Exkurs tat Göring-Eckardt ein weiteres ideologisches Bekenntnis kund – mit juristischen Implikationen: Sie kündigte ebenfalls auf X an, die linksradikale Aktivistin Maja T. in Budapest zu besuchen. Maja T. war wegen ihrer Beteiligung an brutalen Überfällen auf politische Gegner in Budapest angeklagt, sie sitzt bis dort im Gefängnis und wird gegenwärtig gerade von Linken-Politiker sogar im Bundestag zur politischen Gefangenen und Märytrerin verklärt – natürlich unter Ausblendung ihrer hochkriminellen Taten. Das Pikante dabei: Im Dezember 2023 war Maja T. noch unter ihrem bürgerlichen Namen Simeon T. in Berlin verhaftet und im Juni 2024 nach Ungarn ausgeliefert worden – obwohl das Bundesverfassungsgericht dies untersagt hatte; die Entscheidung kam jedoch wenige Minuten zu spät. Seitdem “kämpft” die Antifa für ihre Rückführung. Bei einer Verurteilung drohen Maja T. bis zu 24 Jahre Haft. Ein vor dem Prozess unterbreitetes Vergleichsangebot – 14 Jahre Haft bei Geständnis – lehnte T. ab. Die damalige grüne Bundestagsvize aber verlor kein Wort der Distanzierung zur Gewalt, kein Bedauern über den Rechtsbruch, kein Bekenntnis zur Strafgewalt des Staates.
Perfekte Täter-Opfer-Umkehr
Stattdessen: Empathie, Solidarität, Nähe. Wieder wird nicht argumentiert, sondern inszeniert. Wieder geht es um Zeichen, nicht um Inhalte. Maja T. aber ist kein tragischer Fall, kein Opfer eines Justizirrtums, sondern erwiesenermaßen Mitglied der “Hammerbande”, einer maskierten, bewaffneten Gruppe im Sinne einer postmodernen RAF, die gegen Menschen agiert, die eine andere politische Meinung vertraten. Wer so handelt, ist kein „Aktivist“, sondern ein politischer Gewalttäter, ein Terrorist. Wer dies unterstützt, verabschiedet sich vom Prinzip der Rechtsstaatlichkeit. Das doppelt Pikante: Als kurz nach der Festnahme Simeon T. seine eigene Geschlechtsidentität zu „non-binär“ umerklärte – ein Schritt, der in deutschen Medien schlagartig zu einem Wandel in der Berichterstattung führte – wurde aus einem mutmaßlich gewalttätigen Schläger plötzlich ein vermeintliches Opfer antiqueerer Repression.
Die Täter-Opfer-Umkehr war perfekt: Die Haftbedingungen in Ungarn – Isolation, Überwachung, mutmaßlich mangelhafte Versorgung – wurden zur zentralen Erzählung. Göring-Eckardts Besuchsankündigung war eine ideologische Grenzüberschreitung: Sie stellte den Täter über das Recht, die Gewalt über die Verhandlung, die Gesinnung über die Tat. Das ist kein Humanismus, sondern Parteinahme für die Delegitimierung des staatlichen Gewaltmonopols. Es ist ein politischer Ritterschlag für Selbstjustiz, eine Legitimierung ideologischer Gewalt, ein Handstreich gegen rechtsstaatliche Prinzipien. Komisch nur, dass sich eine Grüne in diesem Fall ungewohnt offen für Rückführungen von Straftätern in ihre Heimatländer zeigt! Allerdings gilt dieser Stimmungswechsel wohl nur dann, wenn es sich um einen deutschen Linksextremisten handelt, dem in Ungarn mit hoher Wahrscheinlichkeit eine höhere Strafe droht als hierzulande. Bei anderen Tätergruppen hört man aus derselben Ecke meist das genaue Gegenteil: Jeder Abschiebung wird misstraut, jeder Prozess im Ausland pauschal als „problematisch“ abgetan.
Alt und weiß als weitere Stigmata
Die Ironie der bundesrepublikanischen Spätmoderne zeigt sich neben diesen beiden sinnfälligsten Skandalen vielleicht auch noch an einem dritten Vorfall rund um KGE: Am 18. Juni 2024 sagte Göring-Eckardt in der ARD-Talksendung “Maischberger” über konservative Männer dies: „Alte weiße Männer, die den Schuss nicht gehört haben.“ Die Phrase ist kein deskriptiver Begriff, sondern ein destruktives Stigma. Sie markiert ein demographisches Segment als Abfall der Geschichte, als Hindernis des Fortschritts. Wer so spricht, hat sich aus dem Projekt demokratischer Repräsentation verabschiedet und agiert wie ein revolutionäres Tribunal. Der „weiße Mann“ ist ein zu tilgendes Residuum, während der linksextreme Schläger als tragischer Held der Gerechtigkeit gefeiert wird. Beide Narrative – die Abwertung des Eigenen und die Romantisie-rung politischer Gewalt – sind zwei Seiten derselben Medaille: ein autoritärer Impuls, maskiert als Moral.
Was diese drei Fälle verbindet – der Fußballspruch, der Maja-T.-Besuch, die „alten weißen Männer“ – ist ein tief verinnerlichter Kulturmarxismus, für den KGE wie kaum eine Zweite steht: Die permanente Subversion des Eigenen. Die weiße deutsche Identität ist das erste Opfer, der demokratische Rechtsstaat das nächste. Entscheidend ist nicht mehr, ob eine Handlung legal oder moralisch ist, sondern ob sie als Teil der „antifaschistischen“ Erzählung gedeutet werden kann. Diese Erzählung ist mächtig. Sie verklärt Täter zu Opfern, solange sie die richtigen Pronomen tragen oder gegen die „falschen“ Gruppen kämpfen. Sie erklärt Herkunft zum Makel, solange sie weiß und deutsch ist. Sie relativiert rassistische Aussagen, solange sie von der moralischen Avantgarde stammen. Der Zweck heiligt nicht nur die Mittel; er überschreibt sie.
Vormundschaftliche Erziehungsideologien
Die grüne Ideologie hat einen Endzustand erreicht: Sie spricht von Vielfalt, aber meint Einfalt. Sie fordert Gerechtigkeit, aber meint Privilegierung. Sie predigt Demokratie, aber duldet nur eine Meinung. Sie instrumentalisiert Schuld – historisch, moralisch, ethnisch –, um abweichende Stimmen zum Verstummen zu bringen. Das ist die Rückkehr obrigkeitlicher Moralpädagogik, wie sie in Spätphasen der DDR gepflegt wurde. Das staatlich verordnete Weltbild, nun unter dem Deckmantel der „Vielfalt“, erinnert an vormundschaftliche Erziehungsideologien – jedoch im grünen Gewand. Über die genannten Vorfälle hinaus zeigt Göring-Eckardts Verhalten eine weitere Dimension: die systematische Erosion des Gemeinsinns. Indem sie ethnische Herkunft als moralisches Kriterium nutzt, spaltet sie die Gesellschaft in „gute“ und „schlechte“ Gruppen. Der Fußball, einst Symbol nationaler Einheit, wird zum Schauplatz ideologischer Kämpfe. Indem sie Gewalttäter unterstützt, untergräbt sie das Vertrauen in die Institutionen, die den gesellschaftlichen Frieden sichern. Indem sie konservative Männer als „alte weiße Männer“ denunziert, entwertet sie einen Teil der Bevölkerung, der sich weder als privilegiert noch als rückständig wahrnimmt.
Diese Politik der Spaltung hat konkrete Folgen. Sie fördert Misstrauen zwischen Gruppen, die auf Zusammenarbeit angewiesen sind. Sie schwächt die Idee eines Gemeinwesens, das auf glei-chen Rechten und Pflichten basiert. Sie ersetzt den Dialog durch Verdammung und die Vermittlung durch Mobilisierung partikularer Interessen. Ein weiteres Argument betrifft die performative Natur dieser Politik. Göring-Eckardts Aussagen sind keine Fehltritte, sondern bewusste Sig-nale an ein bestimmtes Milieu. Sie bedient die Erwartungen einer urbanen, akademischen Elite, die sich durch moralische Überlegenheit definiert. Doch diese Elite ist nicht repräsentativ für die Gesellschaft. Ihre Politik ist exklusiv, nicht inklusiv. Sie spricht von „Vielfalt“, aber meint die Monokultur der moralischen Selbstvergewisserung.
Der Preis der neuen Moral
KGE steht exemplarisch für ein neues Politikverständnis, wie es auch ihre Parteikollegin Jette Nietzard praktiziert: nicht Vermittlung, sondern Verdammung; nicht Ausgleich, sondern Auflösung; nicht Repräsentation des Ganzen, sondern Mobilisierung von Teilinteressen. Der Preis ist hoch: Vertrauensverlust, Zersetzung des Gemeinsamen, Ersetzung von Recht durch Gesinnung. Was bedeutet es, wenn eine Bundestagsvizepräsidentin Menschen nicht nach ihrer Tat, sondern nach ihrer Identität bewertet? Was bedeutet es, wenn die ethnische Herkunft eines Sportlers zum Maßstab moralischer Wertigkeit wird? Es bedeutet, dass das politische Personal seine Rolle als Wahrer des Verfassungsbogens zugunsten einer neuen Klasse von Tugendwächtern aufgegeben hat. Göring-Eckardt wird weiter lächeln, Bibelzitate streuen und Verständnis signalisieren – für alle, nur nicht für das Eigene. Ihre Moral ist eine Maske: sanft in der Form, brutal in der Wirkung. Ihre Politik ist keine Programmatik, sondern eine Liturgie. Sie predigt Vielfalt, aber meint Ausschluss. Sie betet zur Demokratie, aber umarmt ihre Zerstörer. Wer das benennt, riskiert Ächtung. Doch es muss gesagt werden: Der neue moralische Staat ist kein liberaler mehr. Er ist selektiv, autoritär und duldet keine Loyalität zum Eigenen – weder im Stadion noch im Ge-richtssaal. Wer Göring-Eckardt folgen will, verlässt das demokratische Fundament – im Namen des Guten, aber im Dienst der Spaltung.
Das grüne Projekt der Menschheitsbeglückung ist in seine repressive Phase getreten. Es beginnt mit der Verachtung des Normalen – des weißen Deutschen, des konservativen Mannes, des rechtsstaatlichen Bürgers – und endet mit der Umarmung der Gewalt. In dieser Logik gibt es keine Gleichheit vor dem Gesetz, sondern nur noch ideologische Nähe oder Ferne. Göring-Eckardts Verhalten ist kein Fauxpas, sondern Symptom eines moralischen Umsturzes: Nicht Recht, sondern Haltung zählt. Nicht Argument, sondern Gesinnung. Wer mit ihr regiert, regiert gegen den Rechtsstaat. Wer sie unkommentiert sprechen lässt, toleriert rassistische Denunziation. Wer ihre moralischen Standards übernimmt, wird das Gewaltmonopol des Staates an politische Milizen verlieren. Es ist ein Endspiel, das hier eingeläutet wird – und es bedarf eines klaren Widerstands, um das demokratische Gemeinwesen zu bewahren.
Sie lassen sich vor Sonnenblumen ablichten. Sie nennen sich Friedenspartei. Sie treten als glühende Verfechter von Umweltschutz und sozialer Gerechtigkeit auf. Und sie verurteilen Kindesmissbrauch, vor allem die vor einigen Jahren bekannt gewordenen Vorfälle in der katholischen Kirche. Doch wer hinter die Kulissen der Partei Bündnis 90/Die Grünen schaut, dem erst offenbart sich ihr wahres Gesicht – die hässliche Fratze einer Moralpartei ohne jede Moral.
Unsere Buchempfehlung zum Thema: „Die Grünen“ von Michael Grandt. Das Buch ist ausschließlich über den Verlag beziehbar. Jetzt versandkostenfrei bestellen!
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Brandstifter Netanjahu: Wie ein Jude die Welt anzündet
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Brandstifter Netanjahu: Wie ein Jude die Welt anzündet
Israel gegen Iran: Benjamin Netanjahu zündet den Nahen Osten an – und vielleicht die ganze Welt. Im Hintergrund steht eine ultrareligiöse Endzeit-Sekte, die immer mächtiger wird.
von Jürgen Elsässer
«Der wahre Feind, den wir haben, ist nicht der Iran, nicht die Hisbollah, nicht die Hamas. Der wahre Feind kommt von innen, die messianischen, verrückten, extremen Gruppen der Israelis!» Diese Sätze kommen von Ehud Olmert, israelischer Ministerpräsident von 2006 bis 2009. Er gehört, wie der aktuelle Amtsinhaber Benjamin Netanjahu, dem rechtsgerichteten Likud-Block an – man wird also nicht sagen können, aus ihm spreche ein Linker oder ein Iran-Freund.
«Wird Bibi Israels letzter Premierminister sein, bevor der Messias kommt?» Israel heute
Angesichts des aktuellen Infernos im Nahen Osten wird man dieser Feindbestimmung nachgehen müssen. Wer sind die Kräfte, die «Bibi» – der Spitzname des Premiers – nach drei Jahrzehnten unablässigen Drängens auf einen Angriff gegen Iran ans Ziel gebracht haben?
Aufstieg einer Sekte
Die Ultraorthodoxen spielten in den ersten Jahrzehnten des jüdischen Staates keine Rolle. Dieser wurde aufgebaut von zumeist linken Emigranten, die aus NS-Europa geflohen waren. Für ihre Gesellschaftsvorstellung standen die Kibuzzim – Siedlungen auf der Grundlage von Gemeinbesitz, die in vielem an sowjetische Kolchosen erinnerten. Das war auch der Grund, warum die UdSSR 1948 zunächst die Gründung des neuen Staates unterstützte und sogar Waffen lieferte. Man hoffte in Moskau, mit Israel einen Verbündeten im Nahen Osten zu bekommen.
Doch als in der arabischen Welt die traditionell auf Großbritannien und Frankreich orientierten Feudalregimes gestürzt wurden und mit Nasser in Ägypten (1952) sowie Mossadeq im Iran (1953) Linksnationalisten an die Macht gelangten, kam es zur großen Rochade. Israel wurde ein Trabant des Westens, viele Nachbarstaaten hingegen orientierten sich am Ostblock. In Tel Aviv waren bis Mitte der 1970er Jahre sozialdemokratische Regierungen an der Macht, die den zionistischen Traum verwirklichen wollten; ihre Widersacher auf palästinensischer Seite, PLO und PFLP, waren ebenfalls sozialistisch geprägt. Dass die eine Nationalbewegung sich rücksichtslos gegen die andere durchsetzte, ändert nichts daran, dass sie Fleisch vom selben Fleische waren: Beide wollten nationale und soziale Befreiung für ihr Volk.
Ultrareligiöse Eiferer waren schon seit den Zeiten Theodor Herzls in der zionistischen Bewegung mitgeschwommen, ohne sie zu prägen, weil sie deren Ziel, die Sammlung der jüdischen Diaspora im Heiligen Land, teilten – für sie eine der Vorbedingungen für das Kommen des Messias. Mit dem Rechtsruck in den 1980er Jahren gingen sie in die Offensive. Ihr geistiges und immer stärker auch organisierendes Zentrum wurde die Endzeitsekte der Chabad Lubawitscher. Entstanden ist sie im 18. Jahrhundert im weißrussischen Ort Lubawitsch, doch viele Anhänger flohen vor dem Holocaust in die USA und gründeten in New York ihre neue Zentrale.
«Wird Bibi Israels letzter Premierminister sein, bevor der Messias kommt?» Israel heute
Heute handelt es sich um «eine Organisation, die weltweit über immense Geldmittel verfügt», so die wichtigste israelische Tageszeitung Jerusalem Post. Der Focus bezifferte schon vor 15 Jahren ihr Budget mit «100 Millionen Dollar im Jahr». Es gibt 2.600 Chabad-Filialen auf allen Kontinenten, Berlin ist eine der Hochburgen. Ihr Anführer Rabbi Menachem Mendel Schneerson residierte bis zu seinem Tod 1994 in New York, inspirierte die radikalen Siedler und hetzte gegen jeden Kompromiss mit den Palästinensern. Zu den Lubawitschern gehört Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner; auch der argentinische Präsident Javier Milei, obwohl selbst kein Jude, lobt sie in höchsten Tönen.
Benjamin Netanjahu ist schon Ende der 1980er Jahre zur Heilsfigur der Lubawitscher geworden. «Wird Bibi Israels letzter Premierminister sein, bevor der Messias kommen wird?», titelte das Portal Israel heute am 1. November 2023. Und weiter: «Heute befindet sich Israel in einer Art Endzeitstimmung (…). Wird ”Bibi”, das Volk und die Welt nun den Messias willkommen heißen? (…) Und jetzt herrscht unter Netanjahus Regierung Krieg im Land, und dieser kann sich in einen Mehrfrontenkrieg oder sogar in einen regionalen bis globalen Krieg ausweiten. Das ist keine irrsinnige Idee, sondern eine politische Wahrnehmung der aktuellen Realität. Wer das nicht sehen und glauben will, lebt wahrscheinlich in einer anderen Welt. Jetzt reden Menschen wieder über die alte Prophezeiung des Lubawitscher Rebbe und sehen eine mögliche Situation, in der sich alles noch mehr in dieser Richtung zuspitzt. Wird Bibi wirklich Israels letzter Premierminister sein, bevor der Messias kommen wird?»
Schon vor seinem Tod 1994 prophezeite Rebbe Schneerson, dass «Benjamin Netanjahu Israels Premierminister sein wird, der das Zepter an den Messias überreichen wird» (Israel heute). Als der Likud-Chef tatsächlich 1996 ins Amt kam, erwies er seinem geistlichen Wegbereiter umgehend die Reverenz. «Zwei volle Stunden weilte Netanjahu am Grab des ”Lubawitscher Rebbe” Menachem Mendel Schneerson, las Psalmen, pries den Toten als Lehrer und Propheten. Zwar teilt nur eine kleine Minderheit der Juden die Überzeugung ihrer chassidischen Glaubensbrüder, dass es sich bei Schneerson (…) tatsächlich um den Welterlöser handelt. Aber Netanjahu glaubt an ihn», so der Spiegel 1996.
Die Nazis von Zion
Netanjahu war von 1996 bis 1999 und von 2009 bis März 2021 Regierungschef. Die neuerliche Regierungsbildung Ende 2022 gelang ihm nur dadurch, dass er ultraorthodoxe Fanatiker mit Ministerämtern belohnte. «An Israels neuer Regierung sind erstmals in der Geschichte des Landes auch Rechtsextreme beteiligt», resümierte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am 19. Dezember 2022 Netanjahus neue Koalition. Das Etikett «Rechtsextreme» mag aus der Feder von RND-Redakteuren nicht besonders glaubwürdig sein, da es schon zu oft und zu willkürlich Oppositionellen in Deutschland aufgeklebt wurde. Aber in diesem Falle ist es gerechtfertigt, wie wir gleich sehen werden.
Auch die israelische Tageszeitung Jediot Acharonot kommentierte nach der Regierungsbildung, Netanjahu sei «eine Geisel in den Händen einer Gruppierung antidemokratischer, rassistischer und homophober Menschen, die Terrorismus unterstützen». Brandgefährlich sind vor allem die relativ neuen Kräfte im Kabinett: die Partei der jüdischen Stärke und die Partei Religiöse Zionisten. Der Chef der ersteren, Itamar Ben-Gvir, wurde Sicherheitsminister, der der letzteren, Bezalel Smotrich, Finanzminister und Zivilgouverneur der besetzten Gebiete. Ben-Gvir ist so extremistisch, dass ihn das israelische Militär nicht einmal zum Wehrdienst zuließ. Smotrich ist in seinem Rassenhass ebenso zügellos.
«Wenn die Welt in Krämpfen aufbricht, beginnen die Wehen des Messias.» Martin Buber
Dass er die Palästinenser nicht als Volk bezeichnet und ganz offen für Apartheid-Methoden eintritt, unterscheidet ihn zwar nicht von Teilen des Likud. Aber er geht noch weiter: Im Mai 2017 stellte er seinen – so wörtlich – «Unterwerfungsplan» vor. Sein offen formuliertes Ziel: «jegliche nationale Hoffnung der Palästinenser auszulöschen». Diese haben nur drei Optionen: das Land zu verlassen; mit dem Status von «Ausländern» in Israel zu leben; oder Widerstand zu leisten, «und dann wird die israelische Armee schon wissen, was zu tun ist». Zu dem Status als «Ausländer» bemerkte er: «Nach dem jüdischen Gesetz muss immer eine gewisse Minderwertigkeit bestehen.» Zu der Möglichkeit des Widerstandes, und auf die Frage, ob er beabsichtige, ganze Familien samt Frauen und Kindern auszurotten, sagte Smotrich: «Krieg ist Krieg.»
Die Invasion der Siedler
Im Zentrum der Gemeinsamkeiten von Lubawitschern, Netanjahu und seinen extremistischen Ministern steht die religiös begründete Vision eines Groß-Israel (Eretz Israel). War die Rückgabe der 1967 völkerrechtswidrig besetzten Gebiete noch bis Mitte der 1970er Jahre eine Option – «Land gegen Frieden» lautete das Programm der bis dahin regierenden Arbeitspartei –, so kam mit dem Machtantritt des ersten Likud-Premiers Menachem Begin 1977 die Wende. In der Folge wurden immer mehr amerikanische Juden im Westjordanland angesiedelt und damit jeder Versuch, dort Elemente palästinensischer Staatlichkeit aufzubauen, torpediert. Dadurch wurde die vergleichsweise rationale PLO unter Jassir Arafat diskreditiert, außerdem half der Mossad gleichzeitig beim Aufbau einer fundamentalistischen Konkurrenz in Gestalt der Hamas.
Dass die Mehrheit der israelischen Bevölkerung für einen Ausgleich war, nützte nichts, denn die Landnahme auf der Westbank wurde an den staatlichen Institutionen vorbei von ultraorthodoxen Siedlern mit tatkräftiger Unterstützung der Lubawitscher vorangetrieben. Einer von ihnen erschoss 1995 mit Jitzchak Rabin den letzten israelischen Premier, dem man eine Wende zugetraut hätte. Der Mord fand bezeichnenderweise auf einer Großkundgebung mit dem Motto «Ja zum Frieden, Nein zur Gewalt» statt.
«Ich will ihn richten mit Pest und Blut.» Prophet Hesekiel
Mittlerweile leben 700.000 jüdische Siedler im Westjordanland. Die Region ist ein Flickenteppich und hat mit palästinensischer Autonomie nicht das Mindeste zu tun. Damit ist die Zweistaatenlösung tot – einseitig torpediert durch Netanjahu und seine Hintermänner. Diese jedoch wäre die Voraussetzung gewesen, um den Konflikt zu entschärfen. Da die moderaten Palästinenser keine Zugeständnisse von Israel erreichen konnten, wandten sich immer mehr den Extremisten der Hamas zu.
Weltkrieg als Geburtshelfer
Das schmerzende Gedenken an den Holocaust wird bei jüdischen Endzeitsekten durch irre Hoffnungen überlagert. Hat nicht der Erste Weltkrieg die Briten zur Unterstützung der zionistischen Siedlungen im Heiligen Land gebracht und der Zweite Weltkrieg zur Gründung Israels geführt? Warum also den Dritten fürchten?
Hegseth bezeichnet die Juden als das «auserwählte Volk».
Martin Buber (1878–1965) fasste das Denken der endzeitlich orientierten Ultrareligiösen in seinem Roman Gog und Magog so zusammen: «Die Welt der Völker ist in Aufruhr geraten, und wir können nicht wollen, dass es aufhöre, denn erst, wenn die Welt in Krämpfen aufbricht, beginnen die Wehen des Messias. (…) In großen Schmerzen muss der Weltleib kreißen, an den Rand des Todes muss er kommen, ehe sie geboren werden kann (…). Selber müssen wir dahin wirken, dass das Ringen sich zu den Wehen des Messias steigere. Noch sind die Rauchwolken um den Berg der Völkerwelt klein und vergänglich. Größere, beharrlichere werden kommen. Wir müssen der Stunde harren, da uns das Zeichen gegeben wird… Nicht zu löschen ist uns dann aufgetragen, sondern anzufachen.»
Der letzte Satz ist der entscheidende. Der wahre Fromme, so wird von den Apokalyptikern postuliert, wartet das Kommen des Gottesreiches nicht ab, sondern hilft kräftig nach, indem er Armageddon herbeiführt. Wer den Messias herbeiwünscht, wie es ultrareligiöse Juden derzeit tun, weiß sehr genau, dass dem die Endschlacht der Menschheit vorhergehen muss. In allen monotheistischen Religionen findet diese im Heiligen Land statt.
Der apokalyptische Bund
Schmelztiegel zwischen ultrareligiösen Christen und endzeitlichen Juden sind die USA. «Niemand unterstützt Israel so kompromisslos wie die amerikanischen Evangelikalen. Oft sind die evangelikalen Christen in den USA sogar noch loyaler als die amerikanischen Juden», fasste die Neue Zürcher Zeitung im November 2023 zusammen. Beide verbindet eine theologische Brücke: die Ähnlichkeit der Johannes-Offenbarung im Neuen Testament und der Armageddon-Beschreibung des Propheten Hesekiel im Alten. Dort wird die Abrechnung mit «Gog aus Magog» beschrieben, einem Herrscher aus dem Norden (was man als Babylon/Bagdad, den Iran oder auch das heutige Russland interpretieren könnte). Hesekiel: «Und ich will ihn richten mit Pest und Blut; einen überschwemmenden Regen und Hagelsteine, Feuer und Schwefel will ich regnen lassen auf ihn und auf seine Kriegsscharen.» Bei Johannes wird eine ähnliche Schlacht beschrieben. Die sieben Siegel, sieben Posaunen und sieben Schalen des Zorns verbreiten Tod und Schrecken. Am Schluss werden alle Gottlosen «in einen See voller brennendem Schwefel geworfen». Danach kommt Christus auf die Erde zurück.
Eine lose Koalition zwischen der US-Bevölkerungsmehrheit der WASP (White Anglo-Saxon Protestants) und den Juden bildete sich schon im Vorfeld des Ersten Weltkriegs heraus, weil die jüdischen Bankiers für das finanzielle Fundament der kommenden Großmacht wichtig waren, blieb aber zunächst durch den Antisemitismus des altenglischen Geldadels brüchig. Erst die Gründung der sogenannten Neokonservativen schuf Anfang der 1970er Jahre eine stabile Symbiose auf der Grundlage bedingungsloser Solidarität mit Israel und gleichzeitigem Weltmachtanspruch der USA; jede Form der Entspannungspolitik, sowohl im Nahen Osten wie gegenüber der Sowjetunion, wurde abgelehnt. Den Durchbruch erreichten die Neokonservativen in der Amtszeit des frömmelnden Präsidenten George W. Bush (2001 bis 2009), vor allem nach dem 11. September. Wesentliche Schaltstellen besonders im Pentagon wurden von ihnen besetzt und blieben auch in der Amtszeit von Barack Obama unter ihrer Kontrolle.
Die Mahdi-Prophezeiung
Die Mahdi-Nach Mohammeds Tod tauchte im Islam die Heilsfigur des Mahdi auf. Vor allem die Schiiten sehen in ihm seither den erhofften Herrscher, der den wahren Glauben wiederherstellen soll. In der Endzeit vereinige er alle Muslime und trete zur entscheidenden Schlacht gegen Daddschal an (den ultimativen Bösen, vergleichbar dem Antichristen). Der islamische Historiker Ibn Chaldun beschrieb im 14. Jahrhundert den Ablauf so: «Danach wird Jesus herabsteigen und den Daddschal töten. Oder Jesus wird zusammen mit ihm {dem Mahdi} herabsteigen, ihm bei der Tötung des Daddschal helfen und hinter ihm beten.» An der Beschreibung wird deutlich, dass Christus, obwohl nicht als Messias gesehen, im Islam trotzdem eine positive Rolle spielt, einerseits als Prophet und andererseits in der Endzeit. Im Iran gilt der Mahdi seit der islamischen Revolution 1979 als eigentliches Staatsoberhaupt. Da seine Wiederkehr erst nach epochalen Unruhen und Kriegen prophezeit wird, fürchtet man im Westen, dass die Ayatollahs eine solche Entwicklung provozieren könnten. In den letzten 30 Jahren hat sich der Iran aber außenpolitisch defensiv verhalten. Ob das noch gilt, wenn sich das Land der totalen Vernichtung preisgegeben sieht?
Trump war eigentlich angetreten, die Dominanz der Neokonservativen in der Republikanischen Partei zu brechen und statt weltweiter Interventionen wieder auf «America First» zu setzen. Doch in sein Kabinett berief er Leute, die auch gut zu George W. Bush gepasst hätten. «Das Team von Donald Trump während seiner ersten Amtszeit als Präsident war bereits recht pro-israelisch eingestellt. Das Team, das er vor seiner zweiten Amtseinführung zusammenstellt, übertrifft dagegen Israels Erwartungen», freute sich das Portal Israel heute im Januar 2025. «Pete Hegseth {Verteidigungsminister} zeigt sich gern mit nacktem Oberkörper. So sieht man nicht nur die mächtigen Muskelpakete, sondern auch die Tätowierungen: ein Sturmgewehr über der US-Flagge, das mittelalterliche Jerusalemkreuz mit dem Schlachtruf der Kreuzfahrer ”Deus Vult” (”Gott will es”) und in hebräischen Buchstaben der Name ”Jesus”», berichtete die Tagesschau im November 2024. Hegseth spricht öffentlich von den Juden als dem «auserwählten Volk». Außenminister Marco Rubio will «jedes Element der Hamas vernichten» und bezeichnet deren Mitglieder als «wilde Tiere». Die Times of Israel lobte schon 2016, in seinem Eintreten für den jüdischen Staat stehe er «über allen anderen». Rubio wagte es sogar, Trump zu kritisieren, als dieser einmal anbot, er wolle ein «ehrlicher Vermittler» zwischen Israel und den Palästinensern sein. Kein Zweifel, mit solchen Politikern kann man einen Weltkrieg machen. Ob es hinterher die Welt noch gibt, ist allerdings fraglich.
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Wind und Sonne können den wachsenden globalen Strombedarf nicht decken
Der wachsende Energiehunger der Welt kann trotz der gewaltigen Investitionen in Wind- und Solarkraftwerke von diesen allein nicht gestillt werden. Öl, Gas und Kohle sind nach wie vor unerlässlich, um die zunehmende globale Energienachfrage zu decken.
Laut BloombergNEF wurden allein im letzten Jahr global 2,1 Billionen US-Dollar in die Energiewende (Wind, Solar, Bioenergie, Geothermie, kleine Wasserkraft) investiert. Für fossile Energien wie Öl, Gas und Kohle wurden demnach rund eine Billion US-Dollar an Investitionen locker gemacht. Dennoch steigt der weltweite Energiebedarf viel schneller an, als die Investitionen in die sogenannten “erneuerbaren Energien” überhaupt an neuen Produktionskapazitäten bereitstellen können.
Dies zeigt ein aktueller Bericht des Energy Institute mit dem Titel “Renewables soar, but fossil fuels continue to rise as global electricity demand hits record Levels”. Demnach stieg die Stromerzeugung durch Wind und Sonne zwar um 16 Prozent (mit mehr als der Hälfte dieses Wachstums allein in China), dennoch reichte dies bei weitem nicht aus, um die um 4 Prozent gewachsene globale Stromnachfrage zu bedienen. Dort mussten die fossilen Kraftwerke übernehmen.
Ein großes Problem von Wind- und Solarstrom ist die fehlende Grundlastfähigkeit – neben den ständig stark schwankenden Produktionswerten. Ohne genügend grundlastfähigen Strom konventioneller Kraftwerke und ausreichend Backup-Stromversorgung wird es schwierig. Mit dem heutigen Stand der Technologie sind 100 Prozent Solar- und Windenergie zur Stromerzeugung nämlich faktisch unfinanzierbar. Zumindest dann, wenn man nicht ständig mit Blackouts konfrontiert sein will.
Die Welt ist auf eine stabile und verlässliche Stromversorgung angewiesen. Wind und Sonne können dies – bei allem Wunschdenken der Klimaapokalyptiker – derzeit nicht garantieren, so dass der Bau von konventionellen Kraftwerken auf globaler Ebene ebenso vorangetrieben wird.
Mehr noch stellt sich die Frage, woher all der Strom für die vielen neuen KI-Rechenzentren kommen soll. Schätzungen zufolge dürfte diese Technologie bis zum Jahr 2030 so viel Strom verbrauchen, wie heute die US-Volkswirtschaft insgesamt benötigt. Doch auch dafür braucht es eine stabile und zuverlässige Stromversorgung, welche wetterabhängige Wind- und Solarkraftwerke nicht bieten können.
AfD-Söldner in der Ukraine? Eine billige Propagandanummer!

Ein Kommentar von Hans-Thomas Tillschneider (AfD).
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CDC-Gremium: Kein Quecksilber für Grippe-Impfstoffe – aber RSV-Impfung für Neugeborene
Das von US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. neu besetzte Impfgremium der Gesundheitsbehörde CDC hat über die Verwendung von Quecksilber-Zusätzen in Grippe-Impfstoffen abgestimmt. Das Ergebnis war eindeutig. Es soll keine Empfehlung mehr für solche Vakzine geben. Allerdings stimmte das Gremium für eine ebenso hochproblematische RSV-Impfempfehlung für Neugeborene.
Quecksilber in Impfstoffen ist seit langer Zeit höchst umstritten. Mittlerweile gibt es nur noch wenige Vakzine, die auf Adjuvantien wie das auf dem giftigen Metall basierende Thiomersal setzen. Darunter auch einige Grippe-Impfstoffe, die derzeit noch rund fünf Prozent aller in den Vereinigten Staaten verimpften Dosen ausmachen.
Nach der letztwöchigen Ankündigung einer Abstimmung des “Beratenden Komitees für Impfpraktiken” (ACIP) der US-Gesundheitsbehörde CDC, hat dieses nun entschieden. Zwar hält man weiterhin an der allgemeinen Empfehlung für die jährliche Grippe-Impfung fest, doch man werde den Einsatz von Thiomersal-basierenden Vakzinen nicht mehr empfehlen. Dies, nachdem sie vor der Abstimmung mit Studien und Daten konfrontiert wurden, welche die Schädlichkeit des Quecksilbers in den Impfstoffen belegen.
Zwar gab es auch Gegenstimmen, die behaupteten, es gebe keine Zusammenhänge zwischen dem Quecksilber in Impfstoffen und Autismus-Spektrum-Störungen oder anderen neuroentwicklungsbedingten Störungen, doch am Ende setzten sich die Kritiker des bekannten Toxins durch.
Umstrittene RSV-Impfung wird empfohlen
Problematisch ist allerdings, dass das Panel die umstrittene RSV-Impfung von Merck für alle Neugeborene unterstützt – und das, obwohl die klinischen Studien ein deutlich erhöhtes Nebenwirkungsrisiko zeigen. Darunter ein um 50 Prozent erhöhtes Sterberisiko, ein um 350 Prozent erhöhtes Risiko für Infektionen der oberen Atemwege und ein um 63 Prozent erhöhtes Risiko für Infektionen der unteren Atemwege nach Verabreichung des Impfstoffs.
Auch blieben an RSV erkrankte Babys bei einer Hospitalisierung länger im Krankenhaus, wenn sie geimpft wurden. Eine in Sachen Impfstoffsicherheit sehr ungünstige Sache. Doch all dies hat die neue Impfstoffkommission der CDC (ebenso wenig wie die Arznei- und Lebensmittelbehörde FDA) nicht davon abgehalten, diesen Impfstoff zuzulassen und sogar zu empfehlen.
JETZT LIVE: BPE-Aufklärung über den Politischen Islam in Mainz
Eine Woche nach der Mitgliederversammlung der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) findet am Samstag von 12 bis 17 Uhr in Mainz die nächste Kundgebung zur Aufklärung über die Gefahren des Politischen Islams statt. Auf dem dortigen Gutenbergplatz werden die Hauptredner Bastian und Moritz sowie Co-Redner Mohamad anhand von vielen Beispielen aufzeigen, wie sehr diese totalitäre Ideologie das Leben in Deutschland negativ beeinflusst.
Die meisten Menschen registrieren, dass ihre Sicherheit immer stärker gefährdet ist, wissen aber noch nicht, woher dies kommt. Deswegen tourt die BPE seit Jahren durch Deutschland, um anhand der ideologischen Bestandteile des Politischen Islams aufzuzeigen, was die Ursachen für die wachsende Gewalt, psychischen wie physischen Terror, Belästigungen von unverhüllten Frauen bis hin zu Vergewaltigungen, Anfeindungen gegen Homosexuelle und Juden sowie Verachtung aller sogenannter „Ungläubigen“ sind.
Es gibt viel aufzuklären, zu informieren und zu diskutieren, da die Mainstreampolitik und die Massenmedien dieses riesengroße Problem immer noch weitestgehend vertuschen, beschönigen, verharmlosen, beschweigen und ignorieren. Livestreams gibts bei „Augen auf!“ (Video oben) und „Patriot on Tour“ (Video unten).
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Die Freibad-Front: Wie Multikulti den Sommer zur Kampfzone macht! | Gerald Grosz

Es ist Hochsommer in Deutschland und Österreich – das Thermometer glüht, doch die Freibäder kochen nicht nur vor Hitze, sondern vor Gewalt, Angst und kulturellem Zusammenprall! Wo einst Pommesduft, Familienlachen und Chlorgeruch die Kindheit prägten, regieren heute Übergriffe, Massenschlägereien und Polizeisirenen den Badealltag.
Ein Kommentar des DeutschlandKURIER
-Kolumnisten Gerald Grosz.
Sein neue Buch „Merkels Werk – Unser Untergang“ können Sie hier bestellen!
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