Kategorie: Nachrichten
Ukraine greift nach Europas Gas: Rekordimporte in Sicht
Die Ukraine steht vor einer gewaltigen Herausforderung – und Europa soll zum Retter in der Not avancieren. Nach anhaltenden Schäden an der heimischen Energieinfrastruktur und schwindenden Gasreserven plant Kiew, gigantische Mengen Gas aus der EU zu importieren. Dabei hat die EU selbst Probleme mit der Versorgung.
Dmitriy Sakharuk, Chef von D.Trading, dem Handelszweig des ukrainischen Energiekonzerns DTEK, spricht von bis zu fünf Milliarden Kubikmetern Gas für die Periode von April 2025 bis April 2026. Ein Rekord, der die Dringlichkeit unterstreicht – früher lag der Höchstwert bei gerade einmal einer Milliarde Kubikmetern. Die Lage spitzt sich zu, während der europäische Gasmarkt enger wird und die Preise steigen. Doch es gibt auch Lichtblicke: Eine potenzielle Feuerpause im Schwarzen Meer könnte Entspannung bringen.
Die ukrainische Energieinfrastruktur hat schwere Zeiten hinter sich. Gezielte Angriffe – Folgen des seit Jahren schwelenden Krieges mit Russland – haben Sammelpunkte zerstört, an denen Gas aufbereitet und verteilt wird. In jüngster Zeit trafen Schläge auch Produktionsanlagen, etwa des staatlichen Konzerns Naftogaz, dessen Förderung um rund ein Drittel eingebrochen ist. Die strategischen Puffer in unterirdischen Speichern sind fast leer, und ein Teil des Gases wird allein dafür benötigt, diese Reserven wieder aufzufüllen. Sakharuk betonte: „Diese Bestände sollten wieder aufgefüllt werden. Deshalb sind die benötigten Mengen auch entsprechend hoch.“
Die Unsicherheit bleibt groß. Niemand weiß exakt, wie viel Gas Kiew für den nächsten Winter braucht, denn die Schäden sind schwer abzuschätzen. Jetzt will die Ukraine mit Rekordimporten aus Europa die Versorgung sichern. Sakharuk bleibt vorsichtig optimistisch: „Selbst wenn die Angriffe jetzt ausbleiben, dauert es, bis die Produktion wieder läuft.“ Ein langer Weg, aber machbar – vor allem, wenn die jüngsten Entwicklungen halten.
Europa als Zahlmeister: Teurer Zukauf bei knappem Markt
Der Blick richtet sich nach Westen. Doch der Zeitpunkt für die Ukraine ist alles andere als günstig: Der europäische Gasmarkt zieht wieder an, die Preise klettern vor der Einlagerungssaison. Kiew muss tief in die Tasche greifen, um den Ausfall der eigenen Produktion zu kompensieren. Gleichzeitig gibt es Hoffnung. Die US-Regierung meldet eine Einigung zwischen Russland und der Ukraine auf eine Feuerpause im Schwarzen Meer sowie Mechanismen zum Schutz von Energieanlagen. Ein Schritt, der die Lage stabilisieren könnte – wenn er hält.
Die Abhängigkeit von Importen ist für die Ukraine ein Balanceakt. Ohne eigene Reserven bleibt nur der Zukauf aus der EU, um Haushalte und Industrie über den Winter zu bringen. Sakharuk mahnt dennoch zur Vorsicht: „Wir schließen neue Angriffe nicht aus. Das sollten wir auch nicht tun.“ Ein realistischer Blick, der zeigt: Die Ukraine bereitet sich auf alle Szenarien vor, setzt aber auf europäische Solidarität.
Eine baldige Feuerpause im Schwarzen Meer könnte ein Wendepunkt sein. Russland und die Ukraine arbeiten unter Druck aus Washington an Vereinbarungen, um Angriffe auf die Energieinfrastruktur zu unterbinden – ein Zeichen, dass beide Seiten an Deeskalation interessiert sind. Für Kiew bedeutet das eine Atempause, um die Versorgung zu sichern. Die Schäden an der Infrastruktur sind erheblich, doch mit (wenngleich teurem) europäischem Gas und etwas Zeit könnte die Ukraine ihre Position stärken. Die fünf Milliarden Kubikmeter sind eine Ansage – doch es stellt sich die Frage, wer das alles bezahlen soll. Auch angesichts des Umstandes, dass die Europäer jetzt schon unter den hohen Gas- und Energiepreisen leiden – und dafür zur Kasse gebeten werden.
Mein neues Buch ist da: “Im Zensurwahn – Die Aushöhlung von Freiheit und Demokratie“.
EPA legt das amerikanische Energiepotenzial frei

Der EPA-Administrator Lee Zeldin verkündete „den Tod des grünen neuen Betrugs“ und verpflichtete seine Behörde dazu, „einen Dolch durch die Klimawandel-Religion zu treiben und Amerikas Goldenes Zeitalter einzuläuten“.
In einer umfassenden Ankündigung vom 12. März rief Zeldin dazu auf, 31 EPA-Regeln und -Vorschriften zu überdenken“ (was in den meisten Fällen bedeutet, sie zu widerrufen), von denen die meisten von den Regierungen Biden und Obama zur Bekämpfung des vom Menschen verursachten Klimawandels eingeführt wurden. Entgegen der Meinung der Elite über die Notwendigkeit, dem Planeten zuliebe Opfer zu bringen, schrieb Zeldin im Wall Street Journal, dass aufgrund seiner Maßnahmen „die Lebenshaltungskosten für amerikanische Familien sinken sowie lebensnotwendige Dinge wie der Kauf eines Autos, das Heizen eines Hauses und der Betrieb eines Unternehmens erschwinglicher werden“.
Anstatt die EPA in ihrer traditionellen Rolle als mächtigste und gefürchtetste Regulierungsbehörde des Landes zu belassen, versucht Zeldin, die EPA zu einem Partner im Streben der Trump- Regierung nach amerikanischer Energiedominanz zu machen. Zu den umstrittensten Maßnahmen, die unter Biden und Obama verabschiedet wurden, gehören die umweltpolitischen Maßnahmen, die von Zeldins Team teilweise oder ganz zurückgenommen werden sollen.
Auf dem Prüfstand steht das De-facto-EV-Mandat der Biden-Ära, das die Autohersteller durch strenge Abgasnormen dazu zwingt, mit Benzin betriebene Fahrzeuge bis 2030 zugunsten von Batterie-betriebenen Autos und Lastwagen aus dem Verkehr zu ziehen. Ebenfalls im Fadenkreuz steht der „Clean Power Plan 2.0“ der Regierung Biden vom April 2024, der die Treibhausgasemissionen von Kohle- und Erdgaskraftwerken bis 2032 stark einschränkt. Strenge Auflagen für die Berichterstattung über Treibhausgasemissionen von Kraftwerken und Produktionsanlagen sind ebenfalls Ziel von Zeldins Maßnahmen, ebenso wie alle Vorschriften aus der Biden-Ära, welche die Öl- und Erdgasproduktion in den USA behindern.
Die größte Auswirkung wird jedoch die Anfechtung des Endangerment Finding der EPA von 2009 durch Trump/Zeldin haben. Im Jahr 2007 entschied der Oberste Gerichtshof der USA in der Rechtssache Massachusetts gegen die EPA, dass die EPA befugt ist, Treibhausgase im Rahmen des Clean Air Act zu regulieren. Die Obama-Beamten der EPA sahen darin eine Möglichkeit, die Befugnisse der Behörde auf nahezu jeden Winkel der nationalen Wirtschaft auszudehnen, und veröffentlichten zwei Jahre später das Endangerment Finding. Darin wurden sechs Treibhausgase, darunter Kohlendioxid und Methan, als gesundheitsgefährdend eingestuft, was einen Ansturm von Vorschriften für die Bereiche Energie, Verkehr, Bauwesen und andere Sektoren auslöste. Mit der Überarbeitung des Endangerment Finding wendet sich Zeldin gegen das, was er als „den heiligen Gral der Klimawandel-Religion“ bezeichnet.
Die Umkehrung der Klimapolitik, die durch das Endangerment Finding ermöglicht wurde, wird nicht über Nacht geschehen. Es wird ein mühsames Verwaltungsverfahren erfordern, das einen Großteil von Trumps verbleibender Amtszeit in Anspruch nehmen wird. Umweltgruppen, die die Bedrohung erkennen, die Zeldins Schritt für ihr Vorhaben darstellt, die Welt von fossilen Brennstoffen zu befreien, werden die Behörde verklagen und können dabei auf die Unterstützung einer Reihe von Generalstaatsanwälten aus blauen* Staaten zählen.
[*Von den Demokraten regierte US-Staaten. A. d. Übers.]
Aber die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Anfechtung von Zeldin sind möglicherweise nicht mehr so günstig wie früher. Zwei aktuelle Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs, West Virginia gegen EPA (2022) und Roper Bright Enterprises gegen Raimondo (2024), haben die Befugnis von Bundesbehörden, ohne ausdrückliche Ermächtigung des Kongresses Vorschriften zu erlassen, stark eingeschränkt. In der West-Virginia-Entscheidung entschied der Oberste Gerichtshof, dass der EPA die Befugnis fehlte, den von Obama eingeführten Clean Power Plan zu erlassen, mit dem die Treibhausgasemissionen bestehender Kohlekraftwerke reduziert werden sollten. Die Ähnlichkeit zwischen diesem Urteil und Zeldins Initiativen verheißt nichts Gutes für grüne Kläger.
Darüber hinaus besteht bei Klagen gegen Zeldins Aufhebung des Endangerment Finding die Gefahr, dass die Angelegenheit vor dem Obersten Gerichtshof landet, der sein Urteil aus dem Jahr 2007 in der Rechtssache Massachusetts gegen die EPA mit dem Hinweis auf die fehlende Befugnis des Kongresses zur Regulierung von CO₂ und anderen Treibhausgasen aufheben könnte.
Zeldins Maßnahmen finden nicht in einem Vakuum statt. Trump hat nicht nur die USA aus dem Pariser Klimaabkommen vom Dezember 2015 zurückgezogen und die Teilnahme amerikanischer Beamter an den von den Vereinten Nationen unterstützten Klima-Gremien blockiert, sondern auch ehemals grüne Elemente im privaten Sektor schlagen ein neues Kapitel auf. Der Ölgigant BP, der einst an der Spitze der grünen Energiewende stand, teilte den Investoren Anfang März mit, dass sein „Optimismus für einen schnellen Übergang unangebracht war“ und dass das Unternehmen Milliarden von Dollar an Investitionen von grüner Energie in fossile Brennstoffe umschichten würde, berichtete die Washington Post.
Angesichts der rasant steigenden Nachfrage nach zuverlässigem Strom für die KI in Rechenzentren überlegen sich die Investmentfirmen im Silicon Valley und in New York, ob sie sich von fossilen Brennstoffen trennen sollen. Larry Fink von BlackRock, bis vor kurzem noch ein glühender Verfechter erneuerbarer Energien, schlägt jetzt einen anderen Ton an. „Wir müssen auf pragmatische Weise über Strom und Energie nachdenken“, sagte er kürzlich auf einem hochrangigen Energietreffen in Houston, wie die Post berichtete. „Lassen Sie uns einen Moment innehalten. Erstens: Gas wird in den USA noch einige Jahre lang eine wichtige Rolle spielen. Vielleicht 50 Jahre.“
Der gepriesene grüne Wandel stößt auf ein sich rasch veränderndes wirtschaftliches, rechtliches und politisches Klima.
This article originally appeared at Human Events
Link: https://www.cfact.org/2025/03/26/epas-zeldin-unshackles-american-energy-potential/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag EPA legt das amerikanische Energiepotenzial frei erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Washington castet Europas Spitze: Wie Kaja Kallas zur EU-Außenbeauftragten gemacht wurde
Ein geleakter E-Mail-Verkehr zeigt: Schon im Oktober 2023 liefen in Washington Gespräche über Kaja Kallas’ politische Zukunft – nicht nur als NATO-Generalsekretärin, sondern auch für „große EU-Jobs“. Wenige Monate später wurde sie Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik. Zufall – oder transatlantische Personalpolitik im Hintergrund?
Die transatlantische Vorbereitung einer EU-Personalie
Im Dezember 2024 trat Kaja Kallas das Amt der EU-Außenbeauftragten an. Die Entscheidung wurde in Brüssel präsentiert – doch ihre Basis wurde offenbar viel früher und ganz woanders gelegt: in Washington D.C., im engsten Zirkel des mächtigen US-Think-Tanks Council on Foreign Relations (CFR).
Am 24. Oktober 2023 schrieb Katrin Sibul von der estnischen Botschaft in den USA an das CFR, um für einen Besuch Kallas’ in Washington am 13. November zu werben:
„I would already kindly like to ask your indicative view on whether CFR would be interested to host PM Kaja Kallas during these dates…“
Geplant war ein Frühstücksformat mit moderierter Diskussion und Fragerunde – ein klassisches Schaulaufen für internationale Kandidaten, die sich in Washington „vorstellen“.
Sestanovich: „Sie ist wirklich gut – große EU-Jobs sind möglich“
Nur Stunden später antwortet Stephen Sestanovich, langjähriger CFR-Insider und außenpolitischer Architekt unter Reagan und Bush:

„She’s really good. And if she doesn’t get the nod to be NATO Secretary General, there are big EU jobs she’ll be considered for too – she’s a going-places political figure.”
Die Einschätzung ist eindeutig: Kallas ist aus Sicht Washingtons eine transatlantisch zuverlässige Personalie mit strategischem Potenzial – insbesondere im Kontext der EU-Spitzenpostenvergabe. Dass sie ein Jahr später genau diesen „großen EU-Job“ erhält, wirkt vor diesem Hintergrund kaum noch wie Zufall.
Sestanovich ergänzt, dass der Besuch auch politisch gut platziert sei:
„The Ukrainian aid bill will still be up in the air at that point, and she’ll have a lot to say about it.“
Kallas’ harte Ukraine-Linie war offenbar ein zusätzlicher Bonus – eine Stimme, die in Washington gut ankommt.
Auch Sam Dunderdale vom CFR zeigt Bereitschaft, den Kalender umzustrukturieren, um Platz für Kallas zu schaffen:
„We don’t have much availability on the calendar those days but wanted to get your advice on whether or not it makes sense to try and rework the calendar to try and host the Prime Minister in DC.”
Inszenierung statt Auswahlverfahren
Der spätere Ablauf ist bemerkenswert:
- 13. November 2023: Kallas beim CFR in Washington
- 2024: Kallas wird zunehmend als Kandidatin für einen EU-Topposten gehandelt
- Dezember 2024: Ernennung zur EU-Außenbeauftragten – trotz Widerständen innerhalb der EU
Der Eindruck verdichtet sich: Die Entscheidung fiel nicht in Brüssel, sondern wurde in Washington vorbereitet. Kallas war Teil eines informellen transatlantischen „Castings“, bei dem sie die Rolle der Hardlinerin übernahm – gegen Russland, für NATO, für den Kurs der Eskalation.
Warum gerade Kallas?
Kallas steht wie kaum eine andere Politikerin für eine kompromisslose Linie gegenüber Russland. Ihre Wortwahl – „strategische Niederlage Moskaus“ – ist längst berüchtigt. Für Washington ist sie daher eine verlässliche Stimme des geopolitischen Westens in einem zunehmend widerspenstigen Europa.
Fazit: Die EU wird nicht gewählt – sie wird abgestimmt
Die durchgesickerten E-Mails belegen: EU-Spitzenpositionen entstehen nicht durch demokratische Prozesse allein, sondern durch geopolitische Weichenstellungen im transatlantischen Netzwerk.
Kaja Kallas’ Karriere ist nicht Ausdruck europäischer Souveränität – sie ist das Produkt einer strategischen Partnerschaft, bei der Washington entscheidet, wen Europa sprechen lässt.
Quellen:
- E-Mail der Estnischen Botschaft an das CFR, 24.10.2023
- Antwortmail von Stephen Sestanovich, 24.10.2023
- CFR-Kontakt: Sam Dunderdale, Columbia University
- Ernennung Kallas zur EU-Außenbeauftragten, Dez. 2024 (offiziell)
Warum dein Smartphone nie wirklich aus ist – und du den Akku nicht wechseln darfst
Habt ihr euch schon mal gefragt, warum moderne Smartphones keine herausnehmbaren Akkus mehr haben?
Die oft genannte Antwort: „Damit du schneller ein neues kaufen musst.“
Zwar nicht ganz falsch – aber das ist nur ein Nebeneffekt. Der eigentliche Grund ist technischer, stiller – und weit beunruhigender.
Software statt Schalter
Wenn du dein Handy ausschaltest, passiert das nicht über einen echten Stromkreis-Unterbrecher. Der „Power“-Button gibt nur ein Software-Signal: Bitte fahre dich herunter. Ob das Gerät danach wirklich inaktiv ist? Du kannst es nicht wissen. Du musst es glauben.
Was im Hintergrund läuft
Selbst im „ausgeschalteten“ Zustand können Komponenten aktiv bleiben – zum Beispiel:
- Positionsdaten puffern
- Mikrofonschnittstellen offenhalten
- Funkverbindungen auf Signalschwankungen prüfen
Solche Funktionen könnten im Extremfall genutzt werden – wenn das Gerät kompromittiert wurde (etwa durch Staatstrojaner oder Firmware-Manipulationen wie bei NSA-Tools, bekannt aus den Snowden-Leaks).
Der nicht wechselbare Akku – ein Kontrollwerkzeug?
Smartphones melden „Akku leer“, wenn noch 5–20 % Restenergie vorhanden ist. Diese Reserve dient:
- Systemintegrität beim Herunterfahren
- Notruf-Funktion
- Hintergrundaktivitäten des Herstellers oder Systems
Einen Akku selbst entfernen? Nicht möglich. Damit fehlt dir der letzte physische Kontrollhebel über dein Gerät.
Fazit: Du kannst deinem Smartphone nicht trauen – nur abschirmen
Nur wer sein Gerät in eine abgeschirmte Box legt oder den Akku trennt, ist wirklich offline.
Was du tun kannst:
- Airplane-Modus ≠ Funk aus
- Ausschalten ≠ Energie aus
- Akku leer ≠ Gerät inaktiv
- Nur Hardwaretrennung ≈ sicher
- Faraday-Box = wirklich offline
Quellen & weiterführende Infos:
- Snowden-Leaks (2013), NSA-Tools wie DROPOUTJEEP
- EFF – Electronic Frontier Foundation
- „GrapheneOS“ – datenschutzfreundliches Android
- Heise.de: Restenergie und Überwachungschips
- Purism Librem Phone – mit physischem Kill Switch
- PinePhone – freie Smartphone-Alternative
Grönland, Washingtons Vorposten: Wie die USA Dänemark von seinem eigenen Territorium aus belehren
Es klingt wie eine Szene aus einem dystopischen Roman: Ein US-Vizepräsident steht auf einem amerikanischen Militärstützpunkt im eiskalten Grönland – und rügt Dänemark dafür, dass es zu wenig in die „Sicherheitsarchitektur“ des Landes investiert habe. Nur dass das kein Roman ist, sondern Realität im Jahr 2025.
„Sie haben gegenüber der Bevölkerung Grönlands keine gute Arbeit geleistet. Sie haben zu wenig in die Bevölkerung und die Sicherheitsarchitektur investiert … das muss sich ändern.“
JD Vance threatens Denmark in Greenland:
“Our message to Denmark is very simple: you have not done a good job by the people of Greenland. You have underinvested in the people, and the security architecture… that has to change.” pic.twitter.com/xdsxImI7r1
— HOT SPOT (@HotSpotHotSpot) March 28, 2025
Diese Worte stammen von J.D. Vance – gesprochen mit ernster Miene, militärischem Hintergrund und der Selbstverständlichkeit einer Hegemonialmacht. Dass Grönland ein Teil des dänischen Königreichs ist? Spielt keine Rolle mehr. Dass die USA selbst den größten sicherheitspolitischen Fußabdruck auf der Insel hinterlassen haben? Ebenfalls irrelevant.
Doch wer genau hinhört, erkennt die groteske Ironie hinter dieser Szene.
Die Besatzungsmacht gibt sich als Lehrmeister
Denn was hier passiert, ist nichts anderes als ein geopolitisches Paradoxon:
Die Macht, die sich auf fremdem Territorium militärisch eingenistet hat, kritisiert das eigentliche Mutterland – Dänemark – für angebliches Versagen in ebendieser Region.
Der Skandal liegt nicht in der Kritik an sich. Vielleicht stimmt es sogar, dass Kopenhagen Grönland über Jahrzehnte politisch, wirtschaftlich und militärisch vernachlässigt hat.
Doch die Absurdität liegt in der Tatsache, wer diese Kritik äußert – und von wo aus.
Man stelle sich das Szenario umgekehrt vor: Der dänische Premierminister belehrt Washington aus einer dänischen Militärbasis in Alaska über den Umgang mit den Inuit. Undenkbar. Aber genau das macht J.D. Vance – und niemand scheint den imperialen Zungenschlag zu bemerken.
Die Souveränitätsfalle
Die Wahrheit ist: Dänemark hat seine Souveränität in Grönland längst aufgegeben – freiwillig, stillschweigend, systematisch. Jahrzehntelang duldete man die amerikanische Militärpräsenz – erst als Teil der NATO, später als „strategisches Erfordernis“. Doch wer sich auf eine Schutzmacht verlässt, muss früher oder später akzeptieren, dass sie auch der neue Hausherr ist.
Und nun wird Dänemark von genau jenem Akteur gemaßregelt, vor dem es Grönland eigentlich hätte schützen sollen.
Hätte Dänemark investiert, Verantwortung übernommen und die Insel geopolitisch ernst genommen, bräuchte es heute keine Ratschläge aus Washington – und keinen US-Stützpunkt, von dem aus diese Ratschläge erteilt werden.
Geopolitische Pädagogik oder Kalter Realismus?
Die Aussagen von Vance sind kein Ausrutscher. Sie sind Teil eines neuen Arktis-Narrativs: Die USA wollen ihren Einfluss in der Region festigen, China und Russland ausmanövrieren – und dafür brauchen sie Kontrolle über Grönland. Was früher still über Verträge geregelt wurde, wird heute öffentlich erklärt:
Washington gibt den Ton an – und Kopenhagen hat zuzuhören.
Das eigentliche Drama ist nicht Vance’ Tonfall, sondern Dänemarks Rolle. Ein westliches Land, NATO-Mitglied, demokratisch und souverän – und doch faktisch entmachtet auf eigenem Boden.
Wer sich auf Imperien verlässt, muss mit imperialem Gehabe leben.
Fazit:
Grönland ist heute nicht nur ein geopolitischer Brennpunkt. Es ist ein Mahnmal für die Erosion nationaler Eigenständigkeit in Zeiten globaler Machtverschiebung.
Wenn J.D. Vance aus einem US-Stützpunkt in Grönland heraus erklärt, was Dänemark zu tun habe, dann ist das nicht nur Ironie –
Es ist das lehrbuchhafte Ende der Illusion, man könne sich einem Imperium anvertrauen, ohne irgendwann von ihm beherrscht zu werden.
Christine Anderson über den absichtlichen Kollaps Europas und die faschistische Realität in Deutschland
In diesem brisanten Interview rechnet EU-Abgeordnete Christine Anderson schonungslos mit der politischen Elite Europas ab: Sie spricht über die gezielte Zerstörung demokratischer Strukturen, den Wahn eines Stellvertreterkriegs gegen Russland, die wirtschaftliche Selbstzerstörung Deutschlands und die Rolle von EU und NATO als Werkzeuge einer globalistischen Agenda. Im Gespräch mit Clayton Morris entlarvt Anderson die totalitären Züge der EU-Politik – von der Corona-Propaganda über Zensurgesetze bis hin zum orchestrierten Marsch in eine zentralisierte Weltregierung. Ein Pflichtinterview für alle, die hinter die Fassade blicken wollen.
Clayton Morris: Heute bei uns in der Sendung: eine der wenigen verbliebenen Stimmen der Vernunft in Europa – Mitglied des Europäischen Parlaments, Christine Anderson. Während viele EU-Führer derzeit Europa schlafwandlerisch in die Katastrophe treiben, ist Christine eine furchtlose Wahrheitssucherin. Sie prangert die autoritären Übergriffe an, die Aushöhlung demokratischer Freiheiten in ganz Europa, den irrsinnigen Stellvertreterkrieg gegen Russland, den wirtschaftlichen Zusammenbruch Deutschlands und vieles mehr. Wir haben also viel zu besprechen und freuen uns sehr, dass Christine Anderson heute bei uns ist. Schön, Sie in der Sendung zu haben, Frau Anderson. Es ist großartig, Sie endlich kennenzulernen – wir sind seit Jahren große Fans hier.
Christine Anderson: Vielen Dank für die Einladung – es ist mir eine Freude.
Clayton Morris: Ich möchte über Europa sprechen, über die deutschen Wahlen und vieles mehr. Aber zunächst einmal beschäftigt viele Menschen das Thema Russland und Ukraine. Großbritannien scheint entschlossen, weiter in den Krieg hineinzurutschen, spricht bereits über Bodentruppen. In Frankreich wird ebenfalls über mehr Geld, mehr Waffen und Krieg gesprochen. Warum scheint Europa entschlossen zu sein, in einen direkten Krieg mit Russland zu ziehen?
Christine Anderson: Das ist eine Frage, auf die ich ehrlich gesagt keine Antwort habe. Es ist für mich völlig unverständlich. Die Kriegsrhetorik, die derzeit betrieben wird, ist einfach unglaublich und zeigt nur, wie völlig abgehoben sie inzwischen sind. Sie sprechen von einer „Koalition der Willigen“ – ich würde lieber über eine „Koalition der Fähigen“ sprechen. Denn das ist das eigentliche Problem.
Wenn man zum Beispiel hört, dass Kier Starmer darüber nachdenkt, Bodentruppen zu entsenden und Flugzeuge in die Luft zu schicken – welche Flugzeuge meint er eigentlich? Und im Fall von Deutschland: Von welchen Bodentruppen spricht er? Europa hat in den vergangenen Jahrzehnten seine Verteidigungsfähigkeit praktisch komplett vernachlässigt. Jeder, der zur Armee ging – ob verpflichtend oder freiwillig – wurde stigmatisiert, als Mörder oder Schlimmeres. Wer möchte unter solchen Umständen zur Verteidigung des Landes beitragen?
Und besonders in Deutschland wurde uns jahrzehntelang eingetrichtert, wir müssten uns wegen unserer Vergangenheit – ich spreche von der NS-Zeit – selbst hassen. Natürlich dürfen wir das nie vergessen und müssen dafür einstehen, dass sich so etwas nie wiederholt. Aber wenn man jungen Menschen beibringt, ihr Land zu hassen – warum sollten sie es dann verteidigen wollen?
Jetzt merkt man plötzlich, dass das vielleicht keine besonders kluge Idee war. Deutschland ist heute in keiner Weise in der Lage, sich selbst zu verteidigen – und man glaubt, das in ein oder zwei Jahren wieder aufholen zu können. Das ist völlig unrealistisch.
Clayton Morris: Als Russland 2022 in die Ukraine einmarschierte, gab es zunächst einen breiten Konsens: Die Ukraine müsse sich verteidigen dürfen. Aber Deutschlands Unterstützung begann mit… gebrauchten Helmen?
Christine Anderson: Genau. Deutschland hat der Ukraine zu Beginn 50.000 gebrauchte Helme geschickt – das war’s. Vielleicht hätte man damals noch die Möglichkeit gehabt, das Ganze frühzeitig zu beenden. Aber das hätte eine klare, entschlossene Entscheidung der westlichen Demokratien gebraucht – nicht Helme.
Damals rechnete man damit, der Krieg sei in zwei, drei Monaten vorbei, die Ukraine gewinnt, alles gut. Aber niemand hat tatsächlich etwas dafür getan, dass es auch so kommt. Heute will man, dass Putin verhandelt. Warum sollte er das tun? Drei Jahre Krieg – er hält alle Karten in der Hand. Man hätte das gleich zu Beginn machen müssen, da wäre vielleicht noch eine Einigung möglich gewesen.
Clayton Morris: Vielleicht hätte man auch einfach mal die Minsker Abkommen einhalten sollen – oder damit aufhören, einen Völkermord im Donbas an ethnischen Russen zu unterstützen?
Christine Anderson: Ganz genau. Dieser Krieg begann nicht am 24. Februar 2022 – spätestens begann er im November 2014 mit den Ereignissen auf dem Maidan. Damals sollte die Ukraine der EU beitreten. Präsidentin Timoschenko erkannte, dass ihr Volk das gar nicht wollte. Sie wurde mit erfundenen Anschuldigungen aus dem Amt entfernt, ins Gefängnis gesteckt, obwohl nie etwas bewiesen wurde. Danach kam Janukowitsch, der das gleiche erkannte – die Ukrainer wollten nicht in die EU. Auch er wurde weggeputscht – mit Unterstützung der CIA. Das war ein klassischer Regimewechsel.
Clayton Morris: Wenn man deutschen Medien zuhört – besonders Ursula von der Leyen – dann heißt es, Putin wolle nach der Ukraine ganz Europa einnehmen. Glauben die Deutschen diesen Unsinn?
Christine Anderson: Was man verstehen muss: Die Angst vor Russland sitzt tief – besonders in Deutschland. Ich bin ein Kind des Kalten Krieges, ich erinnere mich gut an die atomare Bedrohung. Die Sowjetunion war ein totalitärer Staat. Mein Vater wurde in der DDR zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt – nur weil er Meinungsfreiheit gefordert hatte. Letztlich saß er fünf Jahre, aber es zeigt, wie brutal das System war.
Heute ist die Situation aber eine andere. NATO war früher ein Verteidigungsbündnis – in den 1990ern änderte sich das. Seitdem wird sie immer aggressiver. Nach der Wiedervereinigung gab es Zusagen, dass sich die NATO nicht nach Osten ausdehnen werde. Doch genau das geschah. Russland wurde in die Ecke gedrängt – und irgendwann reagiert man eben.
Clayton Morris: Man sieht, dass Europa inzwischen autoritär geworden ist: Journalisten werden eingeschüchtert, Bargeld eingeschränkt, freie Meinungsäußerung unterdrückt. Sehen Sie Parallelen zu den frühen Jahren des Nationalsozialismus?
Christine Anderson: Absolut. Die Mechanismen des Totalitarismus sind immer dieselben: Man muss die Menschen zum Schweigen bringen. Der Unterschied zwischen Diktatur und Totalitarismus ist: Ein Diktator will nur an der Macht bleiben – ihm ist egal, was du über ihn denkst, solange du es nicht laut sagst. Ein totalitäres Regime will nicht nur deine Handlungen kontrollieren, sondern auch dein Denken.
Und genau das erleben wir heute. Besonders in der COVID-Zeit wurde das offensichtlich: Wissenschaftler wurden zum Schweigen gebracht, verloren ihre Jobs. Heute erleben wir das Gleiche beim Thema Transgender – wer einen „falschen“ Namen oder das „falsche“ Pronomen benutzt, zahlt in Deutschland 10.000 Euro Strafe. Das ist Totalitarismus.
Clayton Morris: Und dann der Digital Services Act – angeblich gegen Hassrede, in Wahrheit ein Zensurgesetz. Sie sprechen auch von Miss-, Des- und Malinformation – können Sie das erklären?
Christine Anderson: Ja. Misinformation ist falsche Information, die man irrtümlich verbreitet, ohne es besser zu wissen. Disinformation ist bewusst falsche Information – wie etwa die Behauptung, mRNA-Impfstoffe seien sicher und wirksam. Das wussten die Regierungen besser – sie haben es trotzdem verbreitet.
Und dann gibt es Malinformation – und das ist der eigentliche Hammer: Faktenbasierte, wahre Informationen, die als „schädlich“ gelten. Schädlich für wen? Für die Mächtigen, für das gewünschte politische Narrativ. Zum Beispiel: Wenn ich sage, es gibt zwei Geschlechter – Mann und Frau – ist das faktisch korrekt, aber es gilt als „Malinformation“, weil es der Ideologie widerspricht.
Clayton Morris: Neil Oliver hat kürzlich gesagt, Europa sei in ein Höllenloch abgestürzt – aber wer steckt dahinter?
Christine Anderson: Gute Frage. Es ist nicht Ursula von der Leyen, nicht Bill Gates, nicht Klaus Schwab – sie sind nur die Gesichter, die sich vor die Kamera stellen. Wer wirklich die Fäden zieht? Ich weiß es nicht. Ich nenne sie die „globalitären Menschenfeinde“. Unsere Regierungen sind nur Marionetten. Ihr Ziel scheint klar: Eine Weltregierung. Und dafür muss man unsere freiheitlichen Gesellschaften in kollektive Systeme verwandeln, in denen der Einzelne nur noch ein formbares Element ist.
Die EU ist der Zwischenschritt. Man hätte die europäischen Völker nie dazu gebracht, freiwillig ihre Souveränität aufzugeben. Aber unter dem Deckmantel von Frieden und Zusammenarbeit wird genau das Stück für Stück getan. Und bald ist der Schritt zur Weltregierung nur noch ein kleiner.
Clayton Morris: Die Medien spielen dabei eine entscheidende Rolle – als ich in Portugal lebte, war alles staatlich gelenkt. Gibt es überhaupt noch unabhängige Medien?
Christine Anderson: Leider kaum. In den 1980ern gab es noch Meinungsvielfalt – heute liest man in allen Zeitungen wortwörtlich dasselbe. Während COVID war es „Stay home“, „Build back better“, „Pandemie der Ungeimpften“ – alles exakt abgestimmt. Es gibt kaum noch mediale Pluralität in Europa.
Clayton Morris: Wo steht das deutsche Volk heute? Gibt es Hoffnung? Ihre Partei, die AfD, wurde zweitstärkste Kraft…
Christine Anderson: Ja, wir kamen auf Platz zwei – aber Friedrich Merz, der CDU-Chef, weigerte sich schon im Wahlkampf, überhaupt mit uns zu sprechen. Damit hat er den Grünen, Linken und der SPD die Macht überlassen – obwohl sie zusammen nur auf etwa 16 % kamen. Sie erpressen ihn jetzt offen, diktieren ihm die Koalitionsvereinbarung.
Nach der Wahl wurde festgestellt, dass man mit dem neuen Bundestag keine Verfassungsänderung mehr durchbekommt. Also rief man kurzerhand den alten Bundestag zurück – um eine Sonderregelung zu beschließen: eine sogenannte „Sondervermögensregelung“ in Höhe von 1,5 Billionen Euro – Schulden! Einfach durchgewunken. Das ist der Zustand unseres Landes.
Clayton Morris: Deutschlands Wirtschaft kollabiert. Atomkraftwerke abgeschaltet, Nord Stream gesprengt – und niemanden kümmert’s?
Christine Anderson: Richtig. Die Regierung tat: nichts. Im Gegenteil, sie zahlte für russisches Gas – weigerte sich aber, es anzunehmen. Putin verkaufte es stattdessen nach Indien – und wir kauften es dann dort zurück. Wir zahlten doppelt – und das sollte Putin schaden?
Clayton Morris: Und jetzt soll Europa für eine Billion Euro aufrüsten. Gegen wen?
Christine Anderson: Niemand weiß es. Für mich ist es nur ein weiteres Mittel, um so viel Steuergeld wie möglich in globale Großkonzerne umzuleiten – genau wie bei den mRNA-Spritzen. Das ist laut Definition Faschismus: die Zusammenarbeit von Staat und Großkapital zum Schaden der Bürger. Genau das erleben wir.
Clayton Morris: Christine Anderson, vielen herzlichen Dank. Wenn Sie mal in den USA sind – unser Studio steht Ihnen offen. Es war ein Vergnügen.
Christine Anderson: Vielen Dank, ich komme sehr gern darauf zurück.
“Hassrede”: Anzeige gegen spanischen Politiker, der Vornamen migrantischer Tatverdächtiger vorlas
Auch Vornamen sind heutzutage “Hassrede”: Der VOX-Politiker José Antonio Fúster hatte im Sommer letzten Jahres bei einer Pressekonferenz die (arabischen) Vornamen von nach Krawallen verhafteten Tatverdächtigen vorgelesen. Nun kassierte er dafür eine Anzeige.
“Die Liste der ersten 50 Personen, die am Samstagabend in Barcelona verhaftet wurden: Sabar, Omar, Nassim, Abdelkader, Salah, Salah, Younes, Karim, Jamil, Amir, Alí, Oussama, Hassan … Ich könnte sie fortsetzen. Erkennen Sie ein Muster?” Das hatte der Sprecher der spanischen VOX-Partei José Antonio Fúster im Juli 2024 bei einer Pressekonferenz geäußert. Er wollte auf die negativen Folgen der illegalen Massenmigration für die innere Sicherheit hinweisen – doch das scheint auch in Spanien ein Unding darzustellen.
“Der einzige Hass richtet sich gegen die Spanier und ihre Sicherheit”, hatte Fúster damals kommentiert. Das sah wohl jemand anders: Die “Mossos d’Esquadra”, die katalanische Regionalpolizei, brachte die Aussage wegen eines mutmaßlichen Hassverbrechens vor einem Gericht in Barcelona zur Anzeige.
Auf X kommentiert Fúster augenrollend: “Ich stelle mir das Gesicht des Polizisten vor, der mich anzeigte und sagte: ‘Aber wie können wir den nationalen Sprecher von VOX anzeigen, weil er in einer Pressekonferenz eine objektive Tatsache berichtet hat?’, und ein anderer antwortete: ‘Befehl ist Befehl.’”
Fúster ist Abgeordneter des regionalen Parlaments in Madrid und genießt entsprechend Immunität. Ob ihm die wegen des Aufzählens einiger Vornamen ernsthaft für weitere Ermittlungen entzogen wird, muss sich erst zeigen.
Im Februar war gerade erst eine andere VOX-Politikerin, Rocío de Meer, wegen eines “Hassverbrechens” angeklagt worden, weil sie auf X zu einem Video gepostet hatte: “Das erste Baby, das seit 18 Jahren in dieser Stadt in Zamora geboren wurde. Sein Name ist Ayoub. Die Zukunft dieses Landes ist düster.” Eine linke Organisation “gegen Hass” hofft auf eine Gefängnisstrafe von bis zu vier Jahren für die Politikerin. Damit säße sie dann länger ein als viele migrantische Gewalttäter…
Geschichte als Waffe: Trump-Video inszeniert Grönland als Bollwerk gegen Russland und China
America stands with Greenland“ – Wenn Propaganda Geschichte fälscht
Ein neuer Propagandaclip, den Donald Trump auf seinem X-Konto verbreitet hat, erreicht Millionen – und erzählt eine absurde, gefährliche Geschichte:
Ein von den Nazis 1943 versenktes US-Schiff mit Soldaten und Geistlichen wird in ein mythisch aufgeladenes Symbol umgedeutet – nicht etwa für Opfer oder Verteidigung, sondern als „Blutschwur“, der den USA bis heute territoriale Legitimität über Grönland verleihe.
Direkt zum Video.
Die Erzählung:
„Nicht durch Verträge oder Handel, sondern durch Blut und Tapferkeit“ sei eine unzerbrechliche Verbindung zwischen Amerika und Grönland entstanden.
Das Video erinnert visuell und sprachlich an Militärwerbung, spielt mit Pathos, Heldentod und geopolitischer Angst – Russland und China werden als neue Bedrohung ins Spiel gebracht. Die USA, so die Botschaft, müssten nun wieder gemeinsam mit Grönland aufstehen – gegen „russische Aggression“ und „chinesische Expansion“.
Was wirklich geschieht:
Das Video instrumentalisiert gefallene Soldaten und Geistliche des Zweiten Weltkriegs, um ein narratives Fundament für moderne Expansionsträume und geopolitische Einflussnahme zu legen.
Es tut so, als sei territoriale Annäherung an Grönland keine politische Entscheidung, sondern eine Art „Schicksal“, eine historische Pflicht. Die Phrase „America stands with Greenland“ wird zur orwellschen Formel – aus Souveränität wird Partnerschaft, aus militärischer Präsenz wird Schutz.
Die Absurdität gipfelt in der Idee, dass der Tod von Soldaten im Zweiten Weltkrieg die USA legitimiere, heute geopolitisch in Grönland zu agieren – ausgerechnet gegen Staaten, die damals mit den USA gegen den Faschismus kämpften.
Wer wird hier eigentlich beleidigt?
- Die amerikanische Bevölkerung, der man zutraut, diese krude Erzählung nicht zu hinterfragen.
- Die gefallenen Soldaten, deren Opfer zur Legitimierung moderner Hegemonie missbraucht wird.
- Und Grönland selbst, das in dieser Geschichte nicht als souveräne Nation, sondern als geopolitischer Vorposten dargestellt wird.
Fazit:
Dieses Video ist keine Hommage – es ist ein Musterbeispiel propagandistischer Geschichtsverzerrung. Es verpackt imperiale Interessen in heldenhafte Nostalgie und suggeriert, dass moralische Ansprüche dort entstehen, wo Blut geflossen ist. Eine gefährliche Logik, die aus der Vergangenheit nichts gelernt hat.
München: BPE-Kundgebung am 26. April mit Islamkritiker Irfan Peci

Von IRFAN PECI | Nach dreijähriger Pause werde ich am Samstag, dem 26. April, von 12 bis 17 Uhr in München wieder als Redner bei einer BPE-Kundgebung teilnehmen. Dieser Entschluss fällt mir nicht leicht nach dem Anschlag in Mannheim, der gezeigt hat, welch großes Risiko man eingeht, wenn man wagt, über den politischen Islam öffentlich in deutschen Fußgängerzonen aufzuklären.
Selbst ohne Kundgebungen bin ich als einer der bekanntesten Islamkritiker immer wieder ins Fadenkreuz von Islamisten geraten, wie der Fall Tarik S. zeigt. Der IS-Rückkehrer, der zwischenzeitlich zu acht jahren Haft verurteilt wurde, spielte mit den Gedanken, Michael Stürzenberger und mich zu ermorden.
Die momentane katastrophale Sicherheitslage, die vermehrten islamistischen Terroranschläge und die zu beobachtende rasante Islamisierung in vielen Gesellschaftsbereichen zeigen, dass öffentliche Kundgebungen, in denen über die totalitäre Ideologie, die all dem zugrunde liegt, mehr denn je nötig sind.
Dies hat mich dazu veranlasst, trotz des hohen Risikos wieder an BPE-Kundgebungen teilzunehmen und anzuknüpfen an das Jahr 2022, in der unfassbar viele Menschen dadurch erreicht und aufgeklärt werden konnten.
Bis heute gehen Aufnahmen aus den Kundgebungen im Jahre 2022 viral und erreichen Millionen von Menschen. Die direkten Diskussionen und Streitgespräche, die sich in solchen Kundgebungen entwickeln, sind unersetzlich und bewirken unfassbar viel bei der Aufklärung über den politischen Islam.
Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen, am 26. April nach München zum Marienplatz zu kommen und sich selbst davon ein Bild zu machen.
Russland warnt vor katastrophalen Folgen im Nahen Osten falls Trump den Iran bombardiert

Als ob der Krieg in der Ukraine nicht schon genug Spannung zwischen den Vereinigten Staaten und Russland verursachen würde, veranlassen nun die Befürchtungen über die Bombardierung des Iran durch die USA Russland dazu, einzugreifen und seinen Verbündeten zu verteidigen. „Sie drohen wirklich und stellen Ultimaten. Wir halten solche Methoden für unangemessen, wir verurteilen sie, wir […]
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Von der Leyen hat Angst vor dem Europäischen Parlament

Ein schlangenhafter Blick, der töten kann, und eine makellose Dauerwelle. Das ist Ursula, die meistgehasste Frau Europas, die alle Tricks des Teufels kennt. Frau von der Leyen, seien Sie bitte nicht so empfindlich! Ein schlangenhafter Blick, der töten kann, und eine makellose Dauerwelle. Das ist Ursula, die meistgehasste Frau Europas, die alle Tricks des Teufels kennt. […]
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Schüler verletzt vier Lehrer und einen Polizisten – Polizei verschweigt Einsatz an Stralsunder Schule
Ein aggressiver Schüler hat an einer Schule in Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) vier Lehrer und einen Polizisten verletzt. Bekannt wurde dieser Vorfall, der sich bereits am Freitag, dem 21. März, ereignet hat, durch die Pressemitteilung eines Bürgerforums – die Polizei hatte ihren Einsatz verschwiegen.
Eine Polizeimeldung gab es nicht, aber das offene Bürgerforum “Wir für Rügen” veröffentlichte eine Pressemitteilung zu dem Zwischenfall, der als “Amok-Alarm” bezeichnet wurde, an einer Haupt- und Realschule. Demnach begann der Vorfall während der Pause, als ein “Achtklässler mit Migrationshintergrund” auf die Aufforderung eines Lehrers, das Schulgebäude zu verlassen, mit Beleidigungen und Bedrohungen reagierte.
„Du Nazi, Du Hurensohn, Du Schwanzlutscher, Dich stech‘ ich ab, eins gegen eins, Dich mach’ ich platt“, soll der Schüler gewütet haben. Als der Lehrer ihn ermahnte, eskalierte die Situation weiter: Der Schüler packte den Lehrer am Kragen und ignorierte ein daraufhin ausgesprochenes Hausverbot. Als der Lehrer ihn infolgedessen nach draußen drängen wollte, versuchte der Schüler, ihn zu schlagen. Ein weiterer Lehrer eilte zu Hilfe, und gemeinsam schafften sie es, den Jugendlichen nach draußen zu schieben.
Doch der Schüler gab nicht auf: Er schraubte den Sattel eines Fahrrads ab und versuchte, damit auf die Lehrer einzuschlagen. Weitere vier Lehrkräfte und drei Erwachsene kamen zu Hilfe, während die Hofpause aufgelöst wurde. Verängstigte Schüler rannten schreiend und weinend zurück in die Klassenräume, die anschließend abgeschlossen wurden.
Die Polizei rückte mit vier Einsatzwagen an. Als ein Polizist versuchte, mit dem Jugendlichen zu sprechen, wurde dieser von ihm ins Gesicht geschlagen. Schließlich überwältigten die Beamten den Schüler.
Die Stralsunder Polizei äußerte sich auf Nachfrage des Nordkuriers zu dem Vorfall. „Ich kann Ihnen bestätigen, dass es am Freitag gegen 12 Uhr einen Polizeieinsatz an der Regionalschule gab“, erklärte eine Sprecherin. „Hintergrund war, dass ein Tatverdächtiger mehrere Lehrer der Schule beleidigt und bedroht haben soll. Bei dem Sachverhalt spielte ein Fahrradsattel eine Rolle.“
Zum genauen Verlauf wurden keine Angaben gemacht. Die Polizeisprecherin bestritt jedoch, dass es sich um einen Amok-Alarm gehandelt habe. „Ein Amok-Alarm wurde nicht ausgelöst. Ein Polizist wurde leicht verletzt, war weiterhin dienstfähig. Auch vier Lehrer sollen geschädigt sein.“
Die Polizei begründete das Fehlen einer Mitteilung zu dem Vorfall und dem Einsatz folgendermaßen: „Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte des tatverdächtigen Schülers wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Zudem entschied sich die Polizei aus mehreren nachvollziehbaren Gründen gegen eine proaktive Berichterstattung.“ Und: „Auch, da es sich bei dem vermutlichen Täter um einen Minderjährigen handelt, dessen Identität durch eine mögliche Berichterstattung auch individualisierbar wäre.“
Schüler sollen nicht geschädigt worden sein. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung, der gefährlichen Körperverletzung, der Beleidigung, der Bedrohung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen. Von der Schule wurde der Randalierer suspendiert.
Der Fall zeigt einmal mehr die wachsende Problematik an Schulen: die zunehmende Gewaltbereitschaft, der schwierige Umgang mit aggressiven Schülern und die Herausforderungen für Lehrer, solche Situationen zu bewältigen. Es ist mehr als schockierend, dass die simple Aufforderung des Lehrers, das Schulgebäude zu verlassen, derartig eskalieren konnte. Erschreckend ist vor allem die hohe Gewaltbereitschaft des Schülers, der nicht nur beleidigte und drohte, sondern versuchte, Lehrer zu verletzen und letztlich sogar einen Polizisten angriff. Welche Gefahr geht von solchen aggressiven Personen auch für die Mitschüler aus? Wer kann seine Kinder noch ohne ungutes Gefühl in die Schule schicken – und wer will in diesen Zeiten noch Lehrer sein?
Die Informationspolitik der Polizei kann man derweil als fragwürdig bezeichnen. Die Entscheidung, den Zwischenfall zu verschweigen, wird mit dem Schutz der Persönlichkeitsrechte des Täters begründet: Das ist Wasser auf die Mühlen all jener Bürger, die in Deutschland inzwischen den Täterschutz als weit höher priorisiert als den Opferschutz sehen. Auch zur Nationalität wurden keine Angaben gemacht. Besonders Migranten fallen immer wieder durch ein hohes Aggressionspotenzial auf – die Beschimpfung des Lehrers als “Nazi” könnte bestätigen, dass der aggressive Schüler einen Migrationshintergrund hat. Am Ende führte das Verschweigen der Tat wohl zum sogenannten Streisand-Effekt, denn in den sozialen Netzen erlangte der Fall rasch große Aufmerksamkeit.


JD Vance threatens Denmark in Greenland: