Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Warum Russland die Taliban wahrscheinlich von der Terrorliste streichen wird

Der Oberste Gerichtshof Russlands teilte am 31. März mit, dass der Antrag des russischen Generalstaatsanwalts auf Aussetzung des Verbots der Taliban-Bewegung, die in Russland 2003 als Terrororganisation eingestuft wurde, angenommen wurde. Die Gerichtsverhandlung darüber ist für den 17. April angesetzt. Der Schritt war erwartet worden, weil Russland nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan seine […]
Big Food: Wie wir mit irreführender Werbung und schädlichen Inhaltsstoffen getäuscht werden

Big Food: Wie wir mit irreführender Werbung und schädlichen Inhaltsstoffen getäuscht werden

Big Food: Wie wir mit irreführender Werbung und schädlichen Inhaltsstoffen getäuscht werden

“Du bist, was du isst” lautet ein geflügeltes Sprichwort. Und ja, unsere Ernährung hat einen enormen Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Doch dank der Lebensmittelindustrie und dem Drang nach Profiten wird es immer schwieriger, sich ausgewogen zu ernähren. Wie oft werden wir zum Konsum eigentlich völlig ungesunder Nahrungsmittel getrieben?

Die Lebensmittelindustrie ist ein milliardenschwerer Wirtschaftszweig, der uns täglich mit verlockenden Produkten umgarnt. Doch hinter glänzenden Verpackungen und wohlklingenden Werbeversprechen lauern oft billige Füllstoffe, fragwürdige Chemikalien und gesundheitsschädliche Zusatzstoffe. Von zuckerüberladenen Fertiggerichten bis hin zu industriell verarbeiteten Snacks mit schädlichen Pflanzenölen – die Strategien der Industrie sind raffiniert und zielen darauf ab, Konsumenten in die Irre zu führen. Was sind die gängigen Tricks der Lebensmittelindustrie und wo finden wir irreführende Werbeversprechen? Anhand aktueller Studien, wie Fertignahrung mit Krankheiten wie Diabetes, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Schäden in Verbindung steht, können wir erahnen, auf welchem ernährungstechnischen Irrweg wir uns befinden.

Irreführende Werbeversprechen: Gesundheit als Verkaufsargument

„Natürlich“, „vollwertig“, „fettarm“ – solche Begriffe prangen auf unzähligen Lebensmittelverpackungen und suggerieren eine gesunde Wahl. Doch die Realität sieht oft anders aus. Ein klassisches Beispiel sind Frühstückscerealien, die als „reich an Ballaststoffen“ beworben werden, während sie gleichzeitig mit Zucker vollgepumpt sind. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) warnte bereits, dass stark verarbeitete Lebensmittel (sogenannte „ultra-processed foods“, UPF) mit einem erhöhten Risiko für Übergewicht einhergehen können. Eine Studie aus dem British Medical Journal (2019) zeigte, dass ein hoher Konsum solcher Produkte das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 12 Prozent steigert.

Ein weiteres Beispiel ist die Vermarktung von „pflanzlichen“ Produkten. Margarine wird oft als „herzgesund“ angepriesen, obwohl sie häufig gehärtete Pflanzenöle wie Palmöl oder Sonnenblumenöl enthält, die reich an gesättigten Fettsäuren sind und den Cholesterinspiegel negativ beeinflussen können. Laut einer Untersuchung der Universität Harvard (2021) stehen Transfette und gehärtete Pflanzenöle in direktem Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte. Doch die Industrie nutzt geschickt die Unwissenheit der Verbraucher und kaschiert solche Fakten mit irreführenden Gesundheitsversprechen. Report24 berichtete beispielsweise hier und hier darüber.

Billige Füllstoffe und Geschmacksträger: Zucker, Pflanzenöle und Chemikalien

Um Produktionskosten zu senken und den Geschmack zu intensivieren, setzt die Lebensmittelindustrie auf billige Füllstoffe und Zusatzstoffe. Zucker ist hier der unangefochtene Spitzenreiter. In Fertiggerichten, Softdrinks und sogar vermeintlich herzhaften Snacks wie Chips macht er einen Großteil der Kalorien aus. Laut dem Max Rubner-Institut (MRI) decken hochverarbeitete Lebensmittel in Deutschland mittlerweile fast 50 Prozent des Kalorienbedarfs – ein alarmierender Wert, wenn man bedenkt, dass sie oft nährstoffarm sind.

Neben Zucker spielen Pflanzenöle eine zentrale Rolle. Raffinierte Öle wie Soja-, Sonnenblumen- oder Maisöl sind reich an Omega-6-Fettsäuren, die in großen Mengen entzündungsfördernd wirken können. Eine Studie im Journal of the American College of Cardiology (2023) fand heraus, dass ein Ungleichgewicht zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen signifikant erhöht. Dennoch sind diese Öle in nahezu allen industriellen Backwaren, Snacks und Fertiggerichten enthalten – oft versteckt hinter Begriffen wie „pflanzliches Öl“.

Geschmacksverstärker wie Mononatriumglutamat (E621) sind ein weiterer Trick, um fade Produkte schmackhafter zu machen. Sie täuschen unser Gehirn, indem sie den Umami-Geschmack verstärken, und können bei empfindlichen Personen Kopfschmerzen oder Übelkeit auslösen. Zudem sind künstliche Aromen und Emulgatoren wie Carrageen (E407) allgegenwärtig. Eine Studie der Universität Paris (2022) legt nahe, dass Carrageen die Darmschleimhaut schädigen und so zu chronischen Entzündungen beitragen könnte, die wiederum Diabetes und Krebs begünstigen.

Fertignahrung und ihre Folgen: Studien sprechen eine klare Sprache

Die gesundheitlichen Auswirkungen hochverarbeiteter Lebensmittel sind gut dokumentiert. Eine bahnbrechende Studie von Hall et al. (2019) in der Fachzeitschrift Cell Metabolism untersuchte 20 Probanden, die zwei Wochen lang entweder UPF oder unverarbeitete Lebensmittel erhielten. Obwohl die Mahlzeiten kalorisch identisch waren, nahmen die Teilnehmer bei der UPF-Diät im Schnitt 500 Kalorien mehr pro Tag zu sich und legten deutlich an Gewicht zu. Die Forscher führen dies auf die hohe Energiedichte und den Mangel an Sättigung zurück.

Der Zusammenhang mit chronischen Krankheiten ist ebenso beunruhigend. Laut einer Meta-Analyse von Lane et al. (2024), die 45 Studien umfasste, erhöht ein hoher UPF-Konsum das Risiko für Typ-2-Diabetes um 31 Prozent, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 29 Prozent und für die Gesamtsterblichkeit um 21 Prozent. Besonders alarmierend ist die „überzeugende Evidenz“ für einen Zusammenhang mit Angstzuständen und psychischen Erkrankungen – ein Aspekt, der oft unterschätzt wird.

Übergewicht, eine der Hauptfolgen von Fertignahrung, ist mittlerweile eine globale Epidemie. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass 39 Prozent der Erwachsenen weltweit übergewichtig sind – ein Trend, der durch den Konsum von hochkalorischen, nährstoffarmen Lebensmitteln angeheizt wird. In Deutschland zeigt der zweite Zwischenbericht der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie (NRI) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vom April 2024, dass trotz freiwilliger Selbstverpflichtungen der Industrie die Gehalte an Zucker, Fett und Salz in vielen Produkten weiterhin zu hoch sind.

Die Rolle der Politik: zaghafte Schritte statt harter Maßnahmen

Während Länder wie Kolumbien Steuern auf UPF erheben oder Belgien und Frankreich explizit vor deren Konsum warnen, setzt Deutschland auf freiwillige Selbstverpflichtungen der Industrie. Das Ziel der NRI ist es, bis Ende 2025 den Gehalt an Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten zu senken – doch die bisherigen Ergebnisse sind ernüchternd. Der Bericht des BMEL kritisiert, dass in einigen Produktgruppen sogar eine Erhöhung der Nährstoffgehalte zu verzeichnen ist. Ernährungsmediziner fordern daher strengere gesetzliche Regelungen, etwa Warnhinweise auf Verpackungen oder Werbeverbote für ungesunde Kinderprodukte.

Die Industrie hingegen wehrt sich vehement gegen solche Maßnahmen und schiebt die Verantwortung auf die Konsumenten. Doch wie sollen Verbraucher gesunde Entscheidungen treffen, wenn Zutatenlisten unverständlich und Werbung irreführend sind? Ein Blick auf die Zutaten eines typischen Fertiggerichts zeigt oft eine Mischung aus Zucker, modifizierter Stärke und einer Armada von E-Nummern – kaum erkennbar, was wirklich drinsteckt.

Aufklärung als Schlüssel zur Veränderung

Die Lebensmittelindustrie nutzt eine Palette von Tricks, um uns zu täuschen: irreführende Werbung, billige Füllstoffe wie Zucker und Pflanzenöle, sowie chemische Zusatzstoffe, die Geschmack und Haltbarkeit optimieren. Studien belegen eindeutig, dass diese Praktiken nicht nur unsere Taille, sondern auch unsere Gesundheit gefährden – von Diabetes über Herzprobleme bis hin zu psychischen Erkrankungen. Es liegt an uns, kritisch zu hinterfragen, was wir essen, und die Politik zu härteren Maßnahmen zu drängen. Nur durch Aufklärung und Transparenz können wir uns aus dem Würgegriff der Industrie befreien.

Mein neues Buch ist da: “Im Zensurwahn – Die Aushöhlung von Freiheit und Demokratie“.

Berliner Gerüchteküche brodelt: Stürzt die CDU Friedrich Merz bei der Kanzlerwahl?

Berliner Gerüchteküche brodelt: Stürzt die CDU Friedrich Merz bei der Kanzlerwahl?

Berliner Gerüchteküche brodelt: Stürzt die CDU Friedrich Merz bei der Kanzlerwahl?

Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag gilt traditionell als „Kanzlerwahlverein“. Doch diesmal könnte es anders kommen! Eine neue Forsa-Umfrage, der zufolge die AfD die CDU als Einzelpartei bereits deutlich hinter sich gelassen hat und bis auf einen Prozentpunkt praktisch gleichauf mit beiden (!) Unions-Parteien liegt, hat unter den Abgeordneten von CDU und CSU wie ein Blitz eingeschlagen.

Zugleich wächst der Frust darüber, wie CDU-Chef Friedrich Merz in den Koalitionsverhandlungen mit der SPD ein Wahlversprechen nach dem anderen abräumt – von der Schuldenbremse über die Migration bis hin zu Steuersenkungen.

Erhält Merz dafür die Quittung bei der Kanzlerwahl, für die jetzt der 7. Mai im Gespräch ist? Und zwar dergestalt, dass ihm die eigene Fraktion teilweise die Gefolgschaft verweigert?

Geheime Abstimmung

Für die Wahl zum Bundeskanzler braucht Merz in den ersten beiden Wahlgängen die sogenannte Kanzlermehrheit. Das sind mindestens 316 der 630 Stimmen im verkleinerten 21.Deutschen Bundestag. Schwarz-Rot, so denn ein Koalitionsvertrag überhaupt zustande kommt, verfügt zusammen über 328 Stimmen. Da der Kanzler in geheimer Wahl gewählt wird, brauchen Abweichler in der Union keine Repressalien zu befürchten.

Mehrere Abgeordnete der stark dezimierten SPD-Fraktion (120 Mandate) haben bereits angekündigt, nicht für Merz als Kanzler stimmen zu wollen. Auch in den Reihen der CDU/CSU (208 Sitze) könnte es etliche Abgeordnete geben, die Merz die Gefolgschaft versagen. Sie dürften sich durch die jüngste Forsa-Umfrage ermutigt fühlen.

Demnach liegen CDU/CSU und AfD fünf Wochen nach der Bundestagswahl bis auf einen Prozentpunkt (25:24) praktisch gleichauf.

Super-GAU voraus

Es könnte sogar passieren, dass die AfD bis zur Kanzlerwahl BEIDE Unionsparteien überholt hat. „Das wäre der Super-GAU“, heißt es in der Unions-Fraktion.

Hinzu kommt: Es hagelt Parteiaustritte! Teilweise wird in regionalen CDU-Verbänden nicht mehr nur von einer Austrittswelle, sondern bereits von einem „Austritts-Tsunami“ gesprochen. Grund dafür ist der Wortbruch von Friedrich Merz bei der Schuldenbremse und sind Befürchtungen, dass es bei den Koalitionsverhandlungen zu weiteren Wortbrüchen bei den Streitthemen Migration und Steuern kommen könnte.

Halsschlagadern dick wie Gartenschläuche

Mehrere CDU-Abgeordnete aus Mitteldeutschland beschreiben die Stimmung in der Fraktion übereinstimmend so: „Vielen hier schwillt die Halsschlagader so dick wie ein Gartenschlauch. Von der versprochenen Politikwende ist weit und breit nichts zu sehen. Merz kann bei der Kanzlerwahl einpacken, wenn er sich bei den Koalitionsverhandlungen von der SPD weiterhin über den Tisch ziehen lässt.“

Große Bauschmerzen

Im Gespräch mit ntv äußerte Ex-JU-Chef Tilman Kuban offen deutliche Kritik an Merz. Kuban spricht von „großen Bauchschmerzen“ in den Reihen der Fraktion. Es gilt in der Union daher als nicht mehr ausgeschlossen, dass Friedrich Merz bei der Kanzlerwahl bereits im ersten Wahlgang die Kanzlermehrheit verfehlt. Dann wäre er mindestens schwer angezählt. Ein Scheitern im zweiten Wahlgang dürfte sein politisches K.O. bedeuten, auch wenn in einem dritten Wahlgang die einfache Mehrheit genügen würde.

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Warum müssen ukrainische Soldaten kanadische Organspenderbögen ausfüllen?

Ich bin derzeit im Gebiet Kursk, weil mir angeboten wurde, hier mit ukrainischen Kriegsgefangenen zu sprechen. Das ist eine seltene Gelegenheit, die ich natürlich wahrgenommen habe. Deshalb bin ich spontan nach Kursk gefahren und am Dienstag war ich in einem Kriegsgefangenenlager. Darüber werde ich bei Anti-Spiegel-TV demnächst berichten und auch einige Interviews mit Kriegsgefangenen zeigen, […]
Pepe Escobar: Von Sanaa nach Saada – Jemen im Krieg

Pepe Escobar: Von Sanaa nach Saada – Jemen im Krieg

© Foto: Pepe Escobar

Von Pepe Escobar

SAADA, Nordwestjemen – Es ist 14 Uhr am Mittwoch, dem 26. März, und ich stehe während des Ramadans auf einem verlassenen Boulevard in Saada, in Stille, umgeben von Bergen, und schaue auf ein Straßenschild, das mir anzeigt, dass die saudische Grenze nur zwei Autostunden entfernt ist.

Wir waren im Nordwesten des Jemen – der Geburtsstätte der Ansarallah-Bewegung – in einem Konvoi weißer Toyota-SUVs angekommen, nicht wirklich ein Konvoi, sondern eigentlich ein Köder, denn aus schwerwiegenden Sicherheitsgründen fuhren sie nie zusammen auf der landschaftlich spektakulären Autobahn.

Wir waren eine kleine Gruppe von etwa 12 Personen aus Ost und West, die die vorangegangenen Tage in der Hauptstadt Sanaa im Rahmen einer Konferenz über Palästina mit dem Titel „Du bist nicht allein“ verbracht hatten. Wie unsere freundlichen Gastgeber betonten, durchbrachen wir tatsächlich – physisch – die westlich-arabische Blockade des Jemen als erste Gruppe von Ausländern, die das Land seit Jahren besuchte.

Zu der Gruppe gehörten der ehemalige irakische Premierminister Adel Abdul Mahdi, Prof. Ma Xiaolin, ein wunderbarer Mann, ein Hui (chinesischer Muslim) aus der Provinz Ningxia und Dekan eines Instituts für Studien des Mittelmeerraums im High-Tech-Zentrum Hangzhou; der führende malaysische Forscher Aminurraasyid Yatiban, der während der Konferenz einen beeindruckenden Vortrag über die Militarisierung der Archäologie in al-Quds hielt; Nelson Mandelas Enkel, Mandla; und das irische Powerduo Mike Wallace und Clare Daly, die früher im Europäischen Parlament tätig waren.

In Sanaa wurde uns gesagt, dass wir um 3 Uhr morgens „ein Klopfen an der Tür“ erwarten sollten. In der gemächlichen jemenitischen Zeitrechnung bedeutete dies 5 Uhr morgens, mit Abreise eine Stunde später. Es gab keine weiteren Informationen. Wir reisten nur mit der Kleidung, die wir am Leib trugen, ohne Ladegerät für Smartphones, ohne Zahnbürste, ohne alles. Erst in Saada erfuhren wir, dass wir die Nacht in der Stadt verbringen würden. Ohne jegliches Internet.

Es dauerte eine Weile, bis uns klar wurde, warum wir zu diesem Zeitpunkt dort waren – alles Teil einer minutiösen Sicherheitsoperation. Das war kein Zufall: Am Tag zuvor, dem 25. März, jährte sich zum zehnten Mal der erste Angriff der sprichwörtlichen „Koalition“ der Willigen – verschiedene arabische Staaten mit Ausnahme des Oman – auf den Jemen, angeführt von Saudi-Arabien und dem Weißen Haus unter Obama und Biden, das „von hinten führte“.

Später am Nachmittag erfuhren wir, dass in den letzten 10 Jahren nicht weniger als 45.000 Gebäude im gesamten Jemen, insbesondere im Gouvernement Saada, getroffen worden waren; und jetzt mit direkter Unterstützung des von Trump 2.0 geführten Pentagons, das, wie die kitschige Signal-Saga enthüllte, einen Krieg gegen Ansarallah und den Jemen vom Zaun brach, „um eine Botschaft zu senden“.

Wir sahen die „Botschaft“ auf einem im Bau befindlichen Krebskrankenhaus in Saada, dessen Finanzierung enorme Anstrengungen erforderte und das nun nur zwei Tage vor unserem Besuch durch CENTCOM-Bomben dem Erdboden gleichgemacht wurde. Wir sammelten Fragmente amerikanischer Bomben, einige mit Herstellernamen und Vertragsnummer, die von jemenitischen Teams analysiert werden sollten. Eine nicht explodierte Bombe lag im Inneren des zerstörten Krankenhauses.

Sanaa. In der beeindruckenden Altstadt. © Foto: Pepe Escobar

In direktem Zusammenhang mit dem zehn Jahre andauernden Krieg besuchten wir auch den Ort, an dem 2018 ein Schulbus von einem saudischen Luftangriff getroffen wurde: Alle 42 Kinder starben, wie die in einem ihrer Handys gefundenen Beweise inmitten der Trümmer belegen. Sie alle sind auf einem kleinen Märtyrerfriedhof begraben.

Nachts wurde mir gesagt, dass ich gegen 4 Uhr morgens mit einem weiteren „Klopfen an der Tür“ rechnen solle. Einige von uns erwarteten tatsächlich das Unmögliche: ein persönliches Treffen mit dem Anführer von Ansarallah, Abdul Malik Badr al-Din al-Houthi, der im Gouvernement Saada lebt. Aber das wäre ein unvorstellbares Sicherheitsrisiko gewesen, da er jetzt das oberste Ziel von CENTCOM für die „Enthauptung“ in ganz Westasien ist.

Jemen: der Ursprung aller Araber

Um die Komplexität des Jemen zu verstehen, müssen wir uns zunächst mit der Funktionsweise des Regierungssystems befassen. Es ist wie ein Dreieck.

An der Spitze des Dreiecks steht der Anführer, Abdul Malik al-Houthi, der jüngere Bruder des verstorbenen Hussein al-Houthi, des ersten Anführers von Ansarallah, einer vielschichtigen religiös-politischen-militärischen Bewegung, die sich hauptsächlich aus Zaydi-Schiiten zusammensetzt.

Direkt darunter sitzt Präsident Mahdi Muhammad al Mashad.

An den beiden anderen Ecken des Dreiecks befinden sich auf der einen Seite die 9 Mitglieder des Hohen Politischen Rates, der dem Parlament gegenüber rechenschaftspflichtig ist: Wir haben 4 von ihnen getroffen. Auf der anderen Seite haben wir das

Parlament, das in der Tat Vorrang vor dem Premierminister hat. Und dann die Institutionen der Regierung, mit Vorrang für das Justizsystem.

In Saada sagte mir ein Geheimdienstspezialist unmissverständlich, dass „die eigentliche Macht hier liegt“, nicht in Sanaa: ein direkter Hinweis auf den Anführer Abdul Malik al-Houthi.

Nach einigen Tagen, in denen wir tief in den Jemen eingetaucht sind, begannen die ganze Macht des Landes – und die Stärke und der Charakter seiner Menschen – einen Sinn zu ergeben. Die Heilige Kaaba wurde von einem jemenitischen „Tuba“ (König) verkleidet. Eine ihrer Ecken wird „die jemenitische Ecke“ genannt – eine historische Ehre für alle Jemeniten.

Der Jemen ist der Grundstein aller arabischen Migrationen; von den ersten semitischen Migrationen durch das durch den Einsturz des Großen Damms von Marib auseinander gebrochene Saba (die Königin von Saba wurde übrigens in Sanaa geboren) bis hin zu allen Armeen, die den Islam auf der ganzen Welt verbreiteten, von Afrika bis Mesopotamien, Indien und Südostasien.

Der Jemen wurde von den beiden größten Königinnen der islamischen Welt regiert: Bilkis von Saba und Arwa vom Staat der Sulayhid. Der Prophet Mohammed erwähnte in mehr als 45 authentischen Hadithen den Jemen und die Jemeniten.

Kurz gesagt: Der Jemen ist der Ursprung aller Araber. Kein Wunder, dass sich protzige wahhabitische Emporkömmlinge in einer Kultur unter dem Gefrierpunkt suhlen und Geiseln des schlechten Geschmacks von Bling-Bling sind, die den Jemen mit aller Macht hassen, insbesondere seit der jemenitischen Vereinigung von 1990.

Jemeniten waren die ersten, die in jemenitisch-arabischen Buchstaben schrieben – den Buchstaben von Musnad, der antiken südarabischen Schrift. Sie dokumentierten ihre eigene Geschichte, damit sie in Zukunft nicht verzerrt wird, so wie die heutigen Jemeniten ihre Geschichte der Plünderung durch die westliche Oligarchie und ihre verabscheuungswürdigen Stellvertreter der arabischen Regime dokumentieren.

Die ureigene Macht des Jemen stellt eine enorme Bedrohung für den Turbokapitalismus dar, der als Plünderungsunternehmen konfiguriert ist. Kein Wunder, dass der seit zehn Jahren andauernde Krieg eine Litanei von mobilisierten takfiri-Schlägern, Söldnern, korrupten Übergangsregierungen und einer schändlichen, von den Vereinten Nationen unterstützten Koalition hervorgebracht hat, die darauf abzielt, die Jemeniten durch Bombardierungen und Aushungerung zur Unterwerfung zu zwingen, wie in Isa Blumis bemerkenswertem Buch „Destroying Yemen: What Chaos in Arabia Tells Us About The World“ dokumentiert ist.

Trump 2.0 stellt eine logische Schlussfolgerung des Prozesses dar; in den eigenen Worten des „Friedensstifters“ werden diese „Barbaren“ „vernichtet“. Die globalisierte Finanzoligarchie hat nur noch eine Möglichkeit, die Reichtümer des Jemen zu plündern: Sie muss das Land zerstören.

Sanaa. In der faszinierenden Altstadt. © Foto: Pepe Escobar

„Ethisch und spirituell“ für Palästina kämpfen

Wir saßen gerade entspannt im Dewanya unseres Hotels in Sanaa, tranken Tee und warteten auf die tägliche Fernsehansprache des Anführers Abdul Malik al-Houthi an die Nation, als er plötzlich unangekündigt den Raum betrat. Wir waren sprachlos: Es war niemand anderes als Yahya Saree, der Sprecher der jemenitischen Streitkräfte, der laut Prof. Ma in China ein Superstar ist – eigentlich in der gesamten Globalen Mehrheit.

Das war ein erstaunliches Sicherheitsrisiko: eine Gruppe von Ausländern in einem bekannten Hotel im Zentrum von Sanaa zu besuchen. Als würde er CENTCOM persönlich herausfordern, nicht virtuell über soziale Medien, wie er es jeden Tag tut. Yahya Saree schüttelte uns die Hand, hielt eine kurze Rede und machte seinen Standpunkt glasklar: „Wir im Jemen haben uns aus moralischer und religiöser Verantwortung heraus entschieden, diese Position zur Unterstützung und Solidarität mit den Palästinensern einzunehmen.“

In einem privaten Gespräch mit Mohammed Ali al-Houthi, einem Mitglied des Hohen Politischen Rates und ehemaligen Vorsitzenden des Revolutionskomitees, fragte ich ihn, ob der Jemen diplomatische Bemühungen mit Russland und China unternehme. Die Antwort, in blumigem Arabisch mit mehreren Metaphern – die in der Übersetzung verloren gingen – und einem übermäßigen Lächeln, war unbezahlbar: Ja.

Wir hatten auch das Privileg, mindestens zwei Stunden mit Prof. Dr. Abdulaziz Saleh bin Habtoor zu verbringen, einem Mitglied des Hohen Politischen Rates, ehemaligen Premierminister, Hauptorganisator der Konferenz „You are Not Alone“ und einem herausragenden jemenitischen Intellektuellen der alten Schule.

Prof. bin Habtoor ist auch der Autor des Buches „Undeterred: Yemen in the Face of Decisive Storm“, das 2017 vom Sprachenzentrum der Universität Sanaa in englischer Übersetzung veröffentlicht wurde und ein Muss für jeden ist.

Er erzählte uns, wie unsere kleine Gruppe „die seit zehn Jahren andauernde Blockade des Jemen durchbrochen hat“. Und wie der Kampf für Palästina „ethisch und spirituell“ geführt werden muss: „Ausländer denken, dass die Huthis größer sind als der Widerstand selbst. Es gibt tatsächlich mehr Menschen in Ansarallah als Ansarallah selbst.“ In den Souks von Saada und Sanaa hören wir regelmäßig, dass „der ganze Jemen Huthi ist“.

Prof. bin Habtoor fasste die Macht der Houthis in drei Vektoren zusammen: Führung/Anleitung, „Mobilisierung des Volkes“ und „aus der Geschichte abgeleitete Widerstandsfähigkeit“. Und er verglich die „Saudis, die seit 1967 versuchen, uns zu bekämpfen“, mit der tatsächlichen „Befreiung Jemens, die erst 2016 erreicht wurde“.

Die militärische Macht der Huthis hat sich seit der „technischen Zusammenarbeit“ während des Kalten Krieges, als jemenitische Top-Studenten ihre Fähigkeiten in der UdSSR und in China verfeinerten, und „einer guten militärischen Verbindung zu Ägypten vor Sadat“ weit entwickelt.

Prof. bin Habtoor bemerkte auch, dass Beirut, Bagdad und Kairo früher „große Kulturzentren“ waren; kein Wunder, dass sie alle von westlichen Geiern und ihren Stellvertretern angegriffen wurden. Jetzt ist die „Referenz“ in der arabischen Welt auf den billigen, kitschigen, protzigen Persischen Golf herabgewürdigt worden.

Dies ergänzte eine scharfe Analyse des ehemaligen irakischen Premierministers Mahdi, der lobte, dass „der Jemen kulturell und wirtschaftlich befreit wurde, autark und unabhängig vom Weltsystem ist“, obwohl er einen enormen Preis dafür gezahlt hat. Der ehemalige bolivianische Außenminister Fernando Huanacuni, der Evo Morales sehr nahe steht, lieferte den entscheidenden Punkt: „Wir drehen uns im Kreis“ – weil alle Entwicklungsmodelle mit Neokolonialismus verbunden sind. Wir „brauchen ein neues – transkontinentales – Modell“, da „wir in Lateinamerika und Westasien denselben Kampf führen“.

„Es wird Überraschungen geben“

Was auch immer die verschiedenen Handlanger, die in einem Signal-Chat – vollgestopft mit CIA-Hintertüren – „Bomben-Jemen“-Nachrichten austauschen, sich erträumen mögen, der Jemen wird nicht gebrochen werden. Dennoch hat das Pentagon mindestens vier strategische Tarnkappenbomber vom Typ B-2A nach Diego Garcia im Indischen Ozean geschickt. Zusammen mit den vier B-52H, die sich bereits auf der Basis befinden, sowie KC-135-Tankflugzeugen und C-17-Transportflugzeugen als Unterstützung ist das Pentagon definitiv darauf aus, dem Jemen langfristig die Hölle von oben zu bescheren.

Erst am Sonntagabend wurden Gebäude ziviler Art (meine Hervorhebung) in Sanaa nicht weniger als 13 Mal bombardiert. Die Informationen der US-Bodentruppen im Jemen sind ein Witz.

Der Clown von Fox News, der sich als Chef des Pentagons ausgibt, hat der USS Harry Truman – die nun regelmäßig von den jemenitischen Streitkräften ins Visier genommen wird – befohlen, noch einen weiteren Monat im Roten Meer zu bleiben. Die USS Carl Vinson-Angriffsgruppe, die zuvor im asiatisch-pazifischen Raum stationiert war, ist am vergangenen Freitag nach Westasien aufgebrochen.

Es ist also durchaus möglich, dass die US-Marine bald zwei Flugzeugträger-Angriffsgruppen – mit Hunderten von Kampfjets – auf beiden Seiten der Meerenge Bab al-Mandab stationiert hat. Die jemenitischen Streitkräfte zucken nicht einmal mit der Wimper.

Im Gegenteil. Zunächst warnten sie alle Fluggesellschaften, dass der „als Ben-Gurion-Flughafen bekannte“ Flughafen in Tel Aviv für den Flugverkehr unsicher geworden sei – und dies auch so lange bleiben werde, bis der Völkermord in Gaza gestoppt sei, womit de facto eine Luftblockade über Israel verhängt wurde.

Dann intensivierten sie ihre Angriffe mit unbemannten Luftfahrzeugen auf mehrere Kriegsschiffe, die der USS Harry Truman angegliedert waren.

Selbst als B-2-Bomber einen unterirdischen Raketenkomplex der jemenitischen Streitkräfte mit verheerenden Bunker-Bustern angriffen, konnten sie ihn nicht zerstören: Nur die Eingänge stürzten ein.

In Sanaa ist es selbstverständlich, dass Mitglieder des Hohen Politischen Rates keine Militärgeheimnisse preisgeben können, insbesondere nicht gegenüber Ausländern. Aber ich habe am vergangenen Freitag von einem hochrangigen Provinzgouverneur erfahren, dass „es Überraschungen geben wird“.

Das passt gut zu der Ankündigung von Anführer Abdul Malik al-Houthi auf X, dass „es eine bevorstehende Überraschung bezüglich der Entwicklung der militärischen Fähigkeiten Jemens gibt, die die Vereinigten Staaten überraschen könnte. Sie könnte nach ihrem Einsatz enthüllt werden, da Taten vor Worten kommen werden.“

Das könnte mit einer hochrangigen Quelle im Oberkommando der jemenitischen Streitkräfte zusammenhängen, die angab, dass sie das E-2-Kommando- und Kontrollflugzeug der USS Harry Truman ins Visier genommen hätten, wodurch der Flugzeugträger seine Führung verloren habe. Bisher herrscht im Pentagon tosende Stille.

Natürlich erwartet niemand, dass das Team Trump 2.0 versteht, was der Prophet Mohammed selbst im 7. Jahrhundert unmissverständlich gesagt hat: „Der Glaube ist jemenitisch, das Gesetz ist jemenitisch und die Weisheit ist jemenitisch“.

Sie werden auch die beiden wichtigsten Gebote des Arab Fight Club nicht verstehen. Regel Nummer eins: Leg dich nicht mit dem Jemen an. Regel Nummer zwei: Leg dich NICHT mit dem Jemen an.

Friedrich Merz: Für Christen und Demokraten unwählbar

Friedrich Merz: Für Christen und Demokraten unwählbar

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Friedrich Merz: Für Christen und Demokraten unwählbar

Friedrich Merz: Für Christen und Demokraten unwählbar

Das Ausmaß der Selbstzerstörung der CDU, die ihr Vorsitzender Friedrich Merz mit seinem beispiellosen Wahlbetrug unwiderruflich in Gang gesetzt hat, wird erst mit einigem Zeitversatz offenkundig. Aber schon jetzt steht fest: Die Union ist unwählbar geworden.

von Josef Thoma

Kann es sein, dass da irgendetwas an mir vorbeigegangen ist und ich es nicht gemerkt habe – oder schickt seit dem 23. Februar etwa ein auf die Erde zurasender Komet toxische Strahlen aus, die rechts zu links, oben zu unten, schlecht zu gut verwandeln? Aber wahrscheinlich ist es doch Wladimir Putin, der während eines nächtlich unerkannten Einmarsches bei Vollmond das deutsche Trinkwasser mit gepantschtem Wodka versetzt hat.

Merken Sie denn nicht, was sich seit dem 23. Februar 2025 in unserem Land verändert hat? Hat Sie ihr Sohn oder Ihre Tochter noch nicht gefragt: „Papa, was ist eigentlich der Unterschied zwischen sexuellem Kindesmissbrauch und betrügerischen Misrauch von Kindern zur Förderung der eigenen Karriere?” Oder: „Mama, warum hast du mir nicht gesagt, daß Lügen und Betrügen wichtig sind, um es im Leben zu etwas zu bringen, und was muss ich tun, ungestraft nach Herzenslust den Leuten Hörner aufzusetzen?“

Frühere Milliardenbetrügereien waren dagegen Kavaliersdelikte

Wissen Sie, liebe Zuhörer denn überhaupt, was bis zum 23. Februar 2025 mit Großbetrügern passiert ist? Man denke beispielsweise nur an Bernard Madoff. Der hatte seine Kunden um mehr als 44 Milliarden geprellt, bevor er für den Rest seines Lebens hinter Gitter geschickt wurde. 44 Milliarden sind allerdings doch erheblich weniger als 1.500 Milliarden, nicht wahr, liebe Zuhörer? Oder hat sich in den Funktionärskreisen der deutschen christlichen Parteien auch die Mathematik inzwischen geändert? Dagegen war Manfred Schmider mit seiner Flowtex-Betrugsmasche und einem Schaden von etwas über 3 Milliarden wahrhaftig nur ein kleines Licht (auf immerhin 12 Jahre Haft lautete das Urteil in seinem Fall immerhin).

Diese Kriminellen hat seltsamerweise niemand je mit dem Hinweis entschuldigt, das alles seinen doch nur Kundentäuschungen oder im schlimmsten Falle Kundenverrat gewesen, Kavaliersdelikte also, bei denen sich die Geschädigten ihr Unglück auch noch selber zuzuschreiben hätten. Doch ausgerechnet bei dem größten Betrugsskandal der deutschen Nachkriegszeit, dem 1.500-Milliarden-Betrug des Friedrich Merz und seiner christlich-demokratischen und christlich-sozialen Entourage, fabuliert ein Großteil der Deutschen – will sagen: der Betrogenen – von bloßer Wählertäuschung oder Wählerverrat! Ja, geht’s noch?

Bandenmäßiger Betrug

Soll ich Ihnen einmal in Erinnerung rufen, was man landläufig als gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Betrug und Täuschung bezeichnet? Eine Täuschungshandlung ist jedes Verhalten, das darauf abzielt, bei einem anderen eine unrichtige Vorstellung hervorzurufen, sie zu bestärken oder aufrechtzuerhalten. Arglistig ist eine Täuschung dann, wenn sie vorsätzlich erfolgt. Betrug ist eine Täuschung über Tatsachen und das Herbeiführen oder das Aufrechterhalten eines Irrtums. Gewerbsmäßiger Betrug liegt vor, wenn Täter ihre betrügerischen Handlungen als Einkommensquelle nutzen. Ein besonders schwerer Fall von Betrug liegt vor, wenn der Täter den Betrug als Mitglied einer Bande gewerbsmäßig begeht.

Ich will Ihnen hier gar nicht mehr die kleinen und großen Lügen des Friedrich Merz aufzählen. Wären Sie nicht so unendlich plump und großspurig dahergekommen wie sein lächerliches Großmannsgehabe zur Migrationswende, dann würde man sie unter der üblichen Politikshow abhaken und zur Tagesordnung übergehen. Die Deutschen monatelang in Talkshows, in den Medien, auf Massenveranstaltungen bezüglich Haushaltsdisziplin, strikter Einhaltung der Schuldenbremse und getreulichem Schutz der nachfolgenden Generationen vor Überschuldung in Sicherheit zu wiegen, sie mithin unverblümt und unverfroren anzulügen und sich nicht einmal zu scheuen, Schulkinder für die eigene Karrieregeilheit zu missbrauchen – und das alles zu einem Zeitpunkt, da die mafiös agierende Parteiführung längst schon das Gegenteil beschlossen hatte: Dagegen ist der Jahrhundertbetrug des Bernard Madoff mit seinen lächerlichen 44-Milliarden-Schaden ein Faschingsscherz, über den nur noch die Starkbierintellektuellen in Markus Söders politischer Aschermittwochgemeinde lachen können.

Die sogenannten “Christdemokraten”

Und da finden sich ernsthaft immer noch deutsche Wähler, die das als bloße Wählertäuschung verniedlichen! Sagen Sie mal, bin ich im falschen Film, oder was? Für sowas wandert man gemeinhin nicht ins Bundeskanzler- oder Ministeramt; dafür wandern Sie und ich und jeder normale Bürger normalerweise in den Knast.

Ja – und das Beste kommt noch: Wissen Sie, als geborener Bayer habe ich den Vorzug, einen sehr eingehenden und gründlichen Religionsunterricht genossen zu haben – und noch dazu von Menschen, die ich bis zum heutigen Tage ob ihres Sendungsbewusstseins und ihrer Rechtschaffenheit verehre. Ich darf also für mich in Anspruch nehmen, mich in den literarischen Grundlagen des Christentums, wie sie im Kanon der biblischen Schriften niedergelegt sind, und dazu, wie vor allem die katholische Kirche entstanden ist und was letztlich aus ihr geworden ist, ganz gut auszukennen. Irgendwie werde ich aber das Gefühl nicht los, dass in den Bibelausgaben der sogenannten “christlich-demokratischen” und “christlich-sozialen” Parteifunktionären eine Menge Seiten fehlen müssen – und dass die beiden Tafeln mit den Zehn Geboten irgendwo auf dem Wege vom Berg Sinai hinab zu dem Zeltlager, wo heute die Parteivorstände von CSU und CDU ums Goldene Kalb tanzen, mit den Geboten des Fritze Merz vertauscht wurden.

Neue Interpretation von Christsein

Mal im Ernst: Friedrich Merz und seine Mitwisser haben mit ihrem Jahrhundertbetrug unter Missbrauch des Namens ihres Religionsgründers all diejenigen Parteimitglieder, all diejenigen Wähler, die ihnen im Vertrauen auf das “große C” im Parteinamen ihre Stimme gegeben haben, an der Nase herumgeführt und ihnen brutalstmöglich klar gemacht, daß man mit christlicher Ethik und dem ganzen Religionsgedöns im Leben nicht weiterkommt. Und sollte sich unter den wahren Christen im Lande jemand erfrechen, diese neue Interpretation von Christsein in Frage zu stellen und Betrug als Betrug, Lüge als Lüge, Kriminelle als Kriminelle, Verbrecher als Verbrecher zu bezeichnen: Dann ist fortan geplant, die Meinungsfreiheit für solch unverbesserliche Fanatiker bis hin zum Entzug des Wahlrechts einzuschränken.

Übrigens: Wer zur Nazizeit öffentlich oder privat von den Gräueltaten in den Konzentrationslagern erzählte, der endete, wenn er verpfiffen wurde, in einem solchen. Oder einfacher und jetzt für alle gesprochen: Da erdreisten sich doch einige der abgefeimtesten Betrüger der deutschen Nachkriegsgeschichte, ihren Mitmenschen vorzugeben, was Wahrheit und was Lüge ist. (Vielleicht lesen die deutschen Zipfelmützen diesen Satz mindestens zweimal bevor sie ihn wenigstens einmal begriffen haben…) Doch damit nicht genug:
Wenn man den Begriff der Demokratie einmal mit den wenigen wirklichen Grundsätzen der wesentlich später ausformulierten christlichen Ethik abgleicht, dann wird deutlich, wie sehr sich beide Begriffe in den letzten zweitausend Jahren gegenseitig befruchtet haben.

Rotzfrech wie Fritze Merz

Demokratie ist eben nicht nur die Herrschaft der Mehrheit über eine Minderheit – beziehungsweise, ins Jahr 2025 hinein übersetzt, der Terror eines Bündnisses von Wahlverlierern gegenüber einem Großteil der Wähler; nein: Demokratie ist eben auch Schutz (und Respekt vor) der Minderheit. Vor allem dann, wenn in weiten Landesteilen diese vermeintliche Minderheit bereits die Mehrheit der Wähler hinter sich versammelt hat. Wenn man nur tief genug in die christliche Ethik eintaucht, dann ist die Achtung der Meinung und der Rechte Andersdenkender der Dreh- und Angelpunkt praktizierter Demokratie. Sich so rotzfrech wie Fritze Merz vor der Wahl hinzustellen und zig Millionen Wählern mitzuteilen, ihre Stimme sei ohnehin nichts wert: Wenn all das nicht so traurig wäre, könnte man sich jetzt kaputtlachen über die Millionen von CDU- und CSU-Wählern, die nach der Wahl am eigenen Leibe feststellen durften, dass Friedrich Merz damit recht behielt, wie wenig ihre Stimmen am Ende wert waren.

Den Jahrhundertbetrug von CDU und CSU in die Tat umzusetzen gelang ja auch nur, weil man ihn unter Missachtung aller demokratischen Grundsätze nicht durch die vom Volk Gewählten, sondern durch die vom selben Volk längst Abgewählten absegnen ließ. Und all denen, denen diese Verballhornung von Demokratie nicht passt, soll in Zukunft nach dem Willen der “christlichen Demokraten” der Mund gestopft werden. Mit Hilfe von angeworbenen Spitzeln und Denunzianten, von Richtern, die man sich vorher ausgesucht und im Zweifelsfall vor dem Urteilsspruch mit einem üppigen Abendessen abgefüttert hat, und mit Hilfe von Staatsanwälten ähnlich den drei Sadisten, die sich in Gegenwart von weltweit über 70 Millionen Zuschauern über das Leid derer, die sie im Auftrag von weisungsgebenden Parteikadern heimgesucht haben, vor offener Kamera überschlugen vor Lachen:

Vor dieser deutschen Justiz gegruselt hat sich, wie schon 1933, leider wieder mal nur das weltweite Ausland – aber nicht die Deutschen selbst. Auch deshalb sind CDU/CSU und ihre derzeitigen Anführer für Wähler, die sich wenigstens noch einen Rest von demokratischem Anstand bewahrt haben, nicht wählbar.

Prädikat: Nicht wählbar

Wenn man also auf diese Weise zwangsläufig zu diesem und auch zu dem Schluss gekommen ist, dass Friedrich Merz und seine Partei für Christen nicht wählbar sind, dann würde man natürlich schon gerne wissen, wie viele das denn überhaupt noch sind und ob die überhaupt noch ins Gewicht fallen. Nun ja: In Deutschland leben viele Menschen der verschiedensten Glaubensrichtungen; Menschen, die ihre Religion sehr ernst nehmen: Mohammedaner, Hindus, Buddhisten, Juden und noch manche mehr. Allesamt Religionen, die – wie Papst Franziskus zutreffend sagt – zu Gott führen. Und das übrigens, ohne den Umweg über den leitenden Kirchenbeamten und Beauftragten der katholischen Bischofskonferenz für Wählerausgrenzung, Georg Bätzing, nehmen zu müssen.

Spätestens bei der Wahl des Bundeskanzlers im April 2025 – so sie denn kommt – werden all diese Menschen und die ganze Welt sehen, wie viele Christen tatsächlich noch in den Fraktionen der deutschen sogenannten “christlichen” Parteien sitzen. Dann werden wir wissen wie viele Gerechte es in Sodom und Gomorrha noch gibt.

Der Beitrag Friedrich Merz: Für Christen und Demokraten unwählbar ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.

Hinter der „Brandmauer“ nur Gier und Leere

Hinter der „Brandmauer“ nur Gier und Leere

Von WOLFGANG HÜBNER | Nein, Hans-Eckhard Sommer ist ganz und gar kein Held des freien Wortes. Denn der Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat offenbar sieben Jahre Amtszeit gebraucht, um die Untauglichkeit und Schädlichkeit des deutschen Asylsystems zu erkennen. Dass der 64-jährige CSU-Politiker kurz vor seiner Pensionierung diese banale Erkenntnis nun öffentlich macht, hat nichts mit Bürgermut zu tun, viel aber mit den laufenden Koalitionsverhandlungen. Denn CDU/CSU ringen mit der SPD um eine Migrationspolitik, mit der sich der großmäulige Kanzleranwärter Friedrich Merz nicht abermals als dreister Lügner ertappen lassen will.

Sommer hat mit seinen Äußerungen Verdruss bei SPD, Grünen und Linken erzeugt. Das war auch der Sinn seines späten Wahrheitsbedürfnisses: Er sollte im Auftrag der Union der hartleibigen Asylpartei SPD in die Suppe spucken, mehr nicht. Es spricht allerdings wenig dafür, dass sich seine Chefin Nancy Faeser und die SPD-Vertreter bei den Koalitionsverhandlungen davon irritieren lassen. Deutlich wird aber, wie zerrüttet die Zwangsverbindung zwischen Union und Sozialdemokraten schon vor der Ausstellung des Trauscheins und einer garantiert sexlosen Hochzeitsnacht ist.

Allerdings wird bereits um Ministerposten und Anwärter für diese Problemehe gerangelt. In der Gier auf persönliche Staatsbeute sind alle Mitglieder des Kartells, das laut der neuen Bundestagspräsidentin keines sein soll, voll in ihrem Element. Umso mehr, weil sie inhaltlich leer und erschöpft sind. Es reicht zwar noch, die größte Schuldenorgie der deutschen Geschichte zu beschließen. Doch eine wirkliche Idee, wohin Deutschland zum Nutzen der Deutschen gehen soll, hat niemand im abgewirtschafteten Kartell, das selbstverständlich eines ist.

CDU/CSU, die in den Umfragen derzeit abstürzen, sind seelenlose politische Apparate, denen es nur um Machterhalt und nichts sonst mehr geht. Insofern ist ihr BlackRock-Mann Merz schon der Richtige an ihrer Spitze. Dass der Union und diesem Großkapitalfunktionär bei der Wahl am 23. Februar vorrangig Rentner und Pensionäre die Tür zum Kanzleramt geöffnet haben, dokumentiert die Tragik, aber auch politische Demenz eines vergreisenden Volkes. Die wenigen Wochen seit der Wahl haben offenbart: Hinter der „Brandmauer“ zur AfD und zur Realität ist nur politische Gier und Leere zu finden.


Hinter der „Brandmauer“ nur Gier und LeereWolfgang Hübner.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar.

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WHO in Trümmern: Trumps Ausstieg verursacht Haushaltskrise

WHO in Trümmern: Trumps Ausstieg verursacht Haushaltskrise

WHO in Trümmern: Trumps Ausstieg verursacht Haushaltskrise

Der WHO beklagt Geldnot. Der Rückzug Washingtons deckt jedoch nur die Verschwendungssucht der Organisation auf, die sich lieber auf PR-Shows und Kungelei mit Big Pharma konzentriert als auf die Gesundheit der Menschen. Insbesondere seit der Plandemie hat sie noch mehr Kredibilität verspielt als ohnehin schon zuvor.

Ein internes Schreiben von WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus, das am Wochenende der Nachrichtenagentur AFP zugespielt wurde, zeigt das Desaster in Zahlen: Fast 600 Millionen Dollar fehlen in diesem Jahr, das Budget für 2026 und 2027 soll von 5,3 auf 4,2 Milliarden Dollar gekürzt werden – ein Verlust von 21 Prozent. Stellen werden abgebaut, Programme werden gestrichen. „Wir haben keine andere Wahl“, winselt Tedros in seiner E-Mail. Doch während die WHO Donald Trump als Buhmann hinstellt, liegt die Wahrheit auf der Hand: Die Organisation hat sich mit ihrer skandalösen Plandemie-Politik, ihrer China-Hörigkeit und einem aufgeblähten Apparat selbst in den Ruin getrieben.

Trump zieht den Stecker – die WHO heult

Der Paukenschlag kam aus Washington. Kaum im Amt, ließ Trump im Januar die USA aus der WHO austreten und stoppte die Millionen aus der US-Auslandshilfe, die einst den Genfer Laden am Leben hielten. „Dramatische Kürzungen der Entwicklungshilfe durch die USA und andere Staaten führen zu massiven Beeinträchtigungen“, klagt Tedros. Doch die Opferrolle passt nicht: Die WHO hat sich jahrelang auf die Großzügigkeit der Amerikaner verlassen, statt ihre eigenen Fehler zu beheben. Trump hatte schon 2017 bis 2021 die Zahlungen eingefroren und den Ausstieg angedroht – Biden drehte das zurück, aber jetzt ist Schluss mit dem Theater. Und nicht nur die USA springen ab: Immer mehr Länder setzen auf Rüstung statt auf Gelder für die umstrittene Organisation. „Die Lage hat sich weiter verschlechtert“, schreibt Tedros. Kein Wunder, wenn man selbst nichts auf die Reihe kriegt.

Die WHO will uns glauben machen, sie sei ein Opfer äußerer Umstände. Doch wer die Fassade ankratzt, sieht den Dreck darunter. Nehmen wir die sogenannte Plandemie: Statt die Wahrheit über Wuhan ans Licht zu bringen, spielte die WHO Pekings Handlanger. Warnungen aus Taiwan? Ignoriert. Stattdessen lobte Tedros Chinas „Transparenz“ – ein Hohn angesichts der vertuschten Labortheorie, die längst kein Geheimnis mehr ist. Und die Impfkampagnen? Ein Fiasko aus erzwungenen Spritzen, fragwürdigen Nebenwirkungen und Deals mit Big Pharma, während Kritiker mundtot gemacht wurden. Das Geld floss in die Taschen von Konzernen und in endlose PR-Shows, statt in sinnvolle Programme.

Schon im Februar kürzte der Exekutivrat das Budget von 5,3 auf 4,9 Milliarden Dollar – jetzt sollen es nur noch 4,2 Milliarden sein. Ein Eingeständnis, dass die Kasse sich leert. Doch wo bleibt der Mut, den eigenen Saustall auszumisten? Die WHO bewirbt sich als Gesundheitsorganisation, doch sie bedient vor allem Macht- und Profitinteressen.

Ein Abklatsch ohne Zähne

Nachdem die Plandemie aufgedeckt hat, dass Wirksamkeitsversprechen der Pharmaindustrie von Grund auf hinterfragt werden müssen, kann man hinter die vermeintlich lebensrettenden Programme der WHO viele Fragezeichen setzen. Der Angriff auf die nationale Souveränität durch den WHO-Pandemievertrag offenbart obendrein Machtinteressen, die mit Gesundheit nichts zu tun haben. Was bleibt da übrig? Die WHO hat sich selbst ins Aus katapultiert. Ihre Rolle in der Plandemie – als Sprachrohr für Zwang und Propaganda – hat jedes Vertrauen zerstört. Trump mag den Stecker gezogen haben, aber die WHO hat den Stromkreis schon lange überlastet. Dass Deutschland in die Bresche springen und noch mehr geraubtes Geld der eigenen Bürger an diese Organisation verschleudern möchte, spricht Bände.

Mein neues Buch ist da: “Im Zensurwahn – Die Aushöhlung von Freiheit und Demokratie“.

Mysteriöser Krebs-Cluster: Zehn Krankenschwestern einer Station mit Hirntumoren diagnostiziert

Im Newton-Wellesley-Krankenhaus im US-Bundesstaat Massachusetts sorgt ein ungewöhnlicher Fall für große Besorgnis: Auf der Entbindungsstation wurden bei mindestens zehn Krankenschwestern Hirntumoren diagnostiziert – mehrere Fälle davon innerhalb weniger Jahre.

„Das kann kein Zufall sein“

Eine der betroffenen Pflegerinnen äußerte sich gegenüber dem Fernsehsender WBZ-TV:

„Das kann kein Zufall sein.“

Laut ihrer Aussage erhielten bis zu zehn Kolleginnen aus derselben Abteilung die Diagnose – drei von ihnen mussten sich bereits operativen Eingriffen unterziehen.

Krankenhaus untersucht die Vorfälle

Das Krankenhaus bestätigte, dass es bereits seit Dezember interne Untersuchungen durchführt. Nach offiziellen Angaben wurden zehn betroffene Mitarbeiterinnen befragt, bei mindestens sechs von ihnen seien Hirntumoren festgestellt worden.

Die renommierte britische Pathologin Dr. Clare Craig kommentierte den Fall auf X (ehemals Twitter) mit den Worten:

„Zehn Krankenschwestern, alle auf derselben Station – alle mit Hirntumoren. ZEHN. Das kann man nicht einfach ignorieren.“

Something is very wrong.

At least six Newton-Wellesley nurses working the same maternal ward have been diagnosed with brain tumors.

One nurse says as many as 10 may be affected. pic.twitter.com/H15hjj2W4r

— Outbreak Updates (@outbreakupdates) March 29, 2025

Noch viele offene Fragen

Bislang gibt es keine offizielle Erklärung für die ungewöhnliche Häufung. Experten fordern nun umfassende toxikologische und umweltmedizinische Untersuchungen des Arbeitsplatzes – etwa hinsichtlich Strahlenquellen, Schadstoffbelastung oder elektromagnetischer Felder.

Der Verdacht: Ein unerkannter Umwelteinfluss könnte der gemeinsame Nenner hinter den Tumorerkrankungen sein.

Neue Studie: mRNA-Impfung verändert dauerhaft das Immunsystem

Studie bestätigt tiefgreifende Immunveränderungen durch mRNA-Impfung – für manche Menschen potenziell gefährlich

Eine neue Studie der renommierten EMBO Molecular Medicine zeigt, was Kritiker seit Jahren befürchten: Die mRNA-Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 hinterlassen nachhaltige Spuren im menschlichen Immunsystem – und das nicht nur im adaptiven, sondern im angeborenen Immunsystem, das für die erste Abwehrlinie gegen Erreger verantwortlich ist. Die Ergebnisse werfen dringende ethische und politische Fragen auf – denn Millionen Menschen wurden unter massivem sozialen Druck oder sogar beruflichem Zwang zur Impfung gedrängt.

Epigenetisches Gedächtnis – ein unterschätzter Eingriff

Die Studie mit dem Titel “Persistent epigenetic memory of SARS-CoV-2 mRNA vaccination in monocyte-derived macrophages” zeigt: Nach zwei mRNA-Dosen verändert sich die Aktivität von Genen in Immunzellen (Makrophagen) durch sogenannte epigenetische Marker – genauer gesagt durch die Acetylierung von Histon H3 (H3K27ac). Diese Veränderung bleibt über sechs Monate bestehen und beeinflusst, wie stark und auf welche Weise das Immunsystem künftig reagiert.

Besonders auffällig: Diese Modifikationen treten bevorzugt an Stellen der DNA auf, die sogenannte G-Quadruplex-Strukturen bilden – komplexe Faltungen, die mit Genregulation in Zusammenhang stehen. Was das für langfristige Gesundheitseffekte bedeutet, ist bislang unklar – doch der Eingriff ist tief.

Trainierte Immunität – oder gestörte Abwehr?

Befürworter sehen darin einen möglichen Vorteil: ein „trainiertes“ Immunsystem, das besser auf neue Gefahren reagiert. Doch Kritiker warnen: Solche dauerhaften Veränderungen können auch zur Fehlregulation führen. Das angeborene Immunsystem könnte überreagieren, erschöpfen oder bei bestimmten Erregern zu wenig reagieren.

Autoimmunerkrankungen, chronische Entzündungen, Virusreaktivierungen wie Herpes Zoster – all das wurde in Zusammenhang mit mRNA-Impfungen bereits beobachtet, bislang jedoch ohne gesicherte Ursache. Die neue Studie liefert nun einen möglichen biologischen Mechanismus.

Individuelles Risiko? Keine Rolle gespielt.

Was besonders brisant ist: Die Reaktion auf die Impfung hängt laut aktuellem Forschungsstand stark vom individuellen Immunsystem ab. Menschen mit Autoimmunerkrankungen, chronischer Entzündung, Immunschwäche oder genetischer Prädisposition könnten besonders anfällig für negative Effekte sein.

Doch statt einer differenzierten Risikoabwägung herrschte während der Pandemie ein dogmatischer Kurs: “Alle müssen geimpft werden” – egal ob gesund, schwanger, jung oder vorerkrankt. Dabei war die Datenlage von Anfang an lückenhaft, die Risiken wurden verharmlost oder gar zensiert.

Impfschäden? Für viele zu spät

Inzwischen melden sich immer mehr Menschen mit Impfschäden – von Nervenerkrankungen über Herzmuskelentzündungen bis zu Todesfällen. Doch politische und medizinische Institutionen reagieren oft zögerlich oder abwehrend.

Die jetzt veröffentlichte Studie zeigt: Der Körper vergisst die Impfung nicht. Im Gegenteil – die Immunzellen werden dauerhaft geprägt. Und was ursprünglich als „sichere Technologie“ verkauft wurde, entpuppt sich nun als komplexer biologischer Eingriff, dessen volle Folgen erst Jahre später sichtbar werden könnten.

Fazit: Aufarbeitung jetzt!

Diese Studie ist kein Beweis für flächendeckende Katastrophen – aber ein dringender Weckruf: Die mRNA-Technologie ist nicht risikofrei, und ihr Einfluss auf das Immunsystem ist tiefer als bislang zugegeben. Dass Millionen Menschen ohne Rücksicht auf individuelle Risiken zur Impfung gedrängt wurden, ist ein medizinischer und politischer Skandal, der aufgearbeitet werden muss.

Die öffentliche Gesundheit verdient ehrliche Wissenschaft, offene Debatten und echte Wahlfreiheit – nicht Druck, Zwang und Vertuschung.

US-Hand im Ukraine-Krieg aufgedeckt: NYT enthüllt geheime Operationen

Eine aufsehenerregende Untersuchung der New York Times hat neue Details zur tiefen Verwicklung der USA in den Stellvertreterkrieg gegen Russland in der Ukraine enthüllt. Demnach agierten amerikanische Geheimdienste, Militärberater und Spezialeinheiten weit über bisher bekannte Grenzen hinaus – nicht nur zur Unterstützung, sondern auch in operativer Verantwortung für konkrete Angriffe.

1. Geheime US-Operationen aus Deutschland

Kern der Enthüllungen ist die Operation „Task Force Dragon“, angesiedelt auf dem US-Stützpunkt Wiesbaden in Deutschland. Von dort aus übermittelten US-Einheiten gezielte Koordinaten russischer Truppen, Infrastruktur und Ausrüstung direkt an das ukrainische Militär. Grundlage dafür waren Daten aus Satellitenbildern, abgefangenen Funksprüchen und geheimdienstlichen Abhöraktionen durch US- und NATO-Dienste.

2. Lenkung ukrainischer Angriffe durch die USA

Laut Bericht kontrollierte und überprüfte die Task Force Dragon praktisch jeden Einsatz von HIMARS-Raketen durch die Ukraine – ein Grad an Kontrolle, der weit über bloße Unterstützung hinausgeht.

3. Verschiebung der roten Linien: US-Berater im Kriegsgebiet

Was zunächst mit einem Dutzend US-Militärberatern in Kiew begann, wuchs auf rund drei Dutzend an. Diese wurden später direkt in ukrainische Kommandoposten entsendet – ein klarer Bruch mit früheren Zusicherungen, keine „Boots on the Ground“ einzusetzen.

Die New York Times berichtet weiter, dass die US-Marine Zielkoordinaten für ukrainische Drohnenangriffe auf russische Kriegsschiffe nahe der Krim übermittelte – inklusive CIA-Unterstützung bei Angriffen im Hafen von Sewastopol. Die Angriffe fanden bereits 2022 statt.

Besonders brisant: Im Januar 2024 planten US- und ukrainische Offiziere gemeinsam die „Operation Mondhagel“, bei der westlich gelieferte Drohnen für großflächige Angriffe auf russische Ziele auf der Krim eingesetzt wurden.

4. Scheitern der ukrainischen Gegenoffensive 2023

Ergänzend beleuchtet der Bericht die internen politischen Spannungen in Kiew, die zum Scheitern der Gegenoffensive im Jahr 2023 beigetragen haben sollen. Rivalitäten zwischen Präsident Selenskyj, Generalstabschef Valery Saluschnyj und Generaloberst Oleksandr Syrsky führten zu Koordinationsproblemen – mit gravierenden Folgen für die ukrainischen Truppen.

Fazit:
Die Rolle der USA im Ukraine-Krieg ist laut NYT weitaus aktiver und direkter, als es die offizielle Rhetorik bisher vermuten ließ. Der Begriff „Stellvertreterkrieg“ ist damit nicht länger eine polemische Zuspitzung, sondern wird durch konkrete, militärisch-operative Handlungen der USA untermauert.

Trump verlegt „nuklearfähige“ Bomber in Reichweite des Iran

Trump verlegt „nuklearfähige“ Bomber in Reichweite des Iran

Von Mike Whitney

Ein Krieg mit dem Iran wäre 10 bis 15 Mal schlimmer als der Irakkrieg, was die Opfer und die Kosten betrifft … Und wir würden verlieren. Wir würden zweifellos verlieren

Oberst a. D. Lawrence Wilkerson

Es wurde viel über die Verlegung von B-2-Bombern nach Diego Garcia in Erwartung eines möglichen Konflikts mit dem Iran diskutiert … Die B-2 zeichnet sich jedoch vor allem gegen kleine, einfache und verarmte Nationen aus, die mit veralteten Luftverteidigungssystemen ausgestattet sind. … Kurz gesagt, die B-2 ist ein ausgeklügeltes Werkzeug, um schwächere Gegner einzuschüchtern, ist aber gegen moderne integrierte Luftverteidigungssysteme (IADS) weitgehend wirkungslos.

Mike Mihajlovic @MihajlovicMike

Jüngste Berichte und Satellitenbilder deuten auf eine erhebliche Verstärkung der US-Militärpräsenz auf Diego Garcia, einem strategischen Stützpunkt im Indischen Ozean, hin. Das Pentagon hat sieben B-2-Stealth-Bomber (die nukleare Sprengköpfe tragen können), zahlreiche C-17-Transportflugzeuge, zehn KC-135-Betankungsflugzeuge, ein U-Boot der Ohio-Klasse mit ballistischen Raketen und zwei Trägergruppen an Orten stationiert, von denen aus sie bei einem Präventivschlag gegen den Iran eingesetzt werden können. Die beispiellose Aufrüstung fällt mit den jüngsten Drohungen von Präsident Donald Trump in Bezug auf das iranische Atomprogramm zusammen. Am Freitag richtete Trump während einer Besprechung im Weißen Haus eine weitere unheilvolle Warnung an den Iran. Er sagte:

Der Iran steht ganz oben auf meiner Liste der Dinge, die ich im Auge behalten muss. … Wir müssen das klären, sonst wird dem Iran etwas Schlimmes widerfahren. … Ich bin sehr dafür, dass wir das mit dem Iran klären, aber wenn wir das nicht schaffen, wird dem Iran etwas Schlimmes widerfahren.

Die Zunahme der Warnungen zusammen mit dem Einsatz von B-2-Bombern hat bei Analysten für Aufsehen gesorgt. Viele von ihnen glauben nun, dass Trump plant, die iranischen Nuklearanlagen mit „Low Yield“-Atombomben zu bombardieren, die unterirdische, befestigte Anlagen durchdringen und zerstören sollen. Sollte es zu einem solchen Angriff kommen, wäre der Iran gezwungen, massive Vergeltungsschläge gegen US-amerikanische und israelische Stützpunkte, Marineeinrichtungen, kritische Infrastruktur und Ölanlagen im gesamten Nahen Osten zu starten. Und wenn diese Angriffe in der Lage wären, US-amerikanischen oder israelischen Zielen erheblichen Schaden zuzufügen, dann könnten wir eine schnelle Eskalation zu einem Atomkrieg erleben, ein Szenario, das heute wahrscheinlicher erscheint als je zuvor. Dies ist ein Auszug aus einem Interview mit dem ehemaligen Waffeninspekteur Scott Ritter:

… sieben B-2-Bomber wurden vom Luftwaffenstützpunkt Whitman in den Vereinigten Staaten nach Diego Garcia verlegt. Dies ist ein beispielloser Einsatz. Und sie werden von 10 KC-31-Tankflugzeugen begleitet; das ist nötig, um einen Angriff auf ein Ziel wie den Iran zu starten. Das ist etwas, das die Menschen wachrütteln sollte, denn es besteht ein echtes Konfliktpotenzial … Tatsache ist, dass es B-2-Bomber, U-Boote der Ohio-Klasse und an jedes dieser Waffensysteme angebundene Atomwaffen gibt; Atomwaffen, die ausschließlich für den Angriff auf Ziele wie diese, die es im Iran gibt, gebaut wurden. … Ich stelle lediglich fest, dass die Trump-Regierung eine nukleare Haltung hat, die mit einem nuklearen Einsatzplan verbunden ist, der den Einsatz von Atomwaffen in einem Konflikt gegen den Iran vorsieht, und wir können nicht so tun, als gäbe es das nicht.

Scott Ritter

Trump verlegt „nuklearfähige“ Bomber in Reichweite des Iran

Es ist erwähnenswert, dass die Trump-Regierung kurz davor steht, einen Krieg gegen ein Land vom Zaun zu brechen, das weder eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten darstellt, noch die Interessen der USA in der Region gefährdet. Das einzige Verbrechen des Iran besteht darin, dass er ein Stück Land in einer Region besetzt, in der Israel entschlossen ist, die vorherrschende Macht zu sein. Das bedeutet, dass die militärische Schlagkraft des Iran durch Israels Lieblings-Pitbull, die Vereinigten Staaten, erheblich geschwächt werden muss. Zu diesem Zweck füllten wohlhabende Zionisten während der letzten Präsidentschaftswahlen Trumps Wahlkampfkasse, da sie wussten, dass Trumps große Popularität bei der Umsetzung der israelischen Agenda nützlich sein würde. Das Hauptziel dieser Agenda war schon immer die Vernichtung der militärischen Fähigkeiten des Iran, damit Israel als unangefochtener regionaler Hegemon hervorgehen kann. Trump spielt lediglich die Rolle, für die er ausgewählt wurde. Hier ist mehr von Ritter:

Scott Ritter – Als Trump das letzte Mal Präsident war (2016), hat er die Nuclear Posture Review und die Nuclear Employment Guidance überarbeitet. Und die Nuclear Employment Guidance ist der Kriegsplan. Der Kriegsplan wurde umgeschrieben, damit er Nuklearschläge gegen den Iran starten kann. Wir sind also heute bereit, Angriffe auf den Iran zu starten, der Plan wurde umgesetzt … wir haben die Waffen, wir haben die Ziele identifiziert …

Frage: Was wurde umgeschrieben?

Scott Ritter: Man braucht bestimmte Waffentypen … Wir haben jetzt eine neue nukleare „Low Yield“-Bunkerbombe, die die Anlage mit minimalem Fallout durchdringen und zerstören kann (wir haben ähnliche Nuklearwaffen auf Trident-U-Booten in der Region, die bei einem Enthauptungsschlag gegen den Iran eingesetzt werden können). Wir sind bereit, gegen den Iran in den Krieg zu ziehen. Diese Entscheidung haben wir bereits getroffen; der Plan existiert.

Frage: Sie sagen mir also, dass, wenn der Iran eine Atomwaffe entwickelt …

Scott Ritter: Wir werden zuschlagen und sie werden vernichtet werden … Sie werden nie erfahren, was sie getroffen hat, und sie werden sich nie davon erholen … Der amerikanische Plan wird nicht zig Millionen Iraner töten, aber er wird zehntausende Iraner töten, die nukleare Infrastruktur zerstören und den Iran für immer zurückwerfen. Die Alternative für den Iran besteht darin, sein Nuklearprogramm zu verhandeln.

Scott Ritter

Deshalb ist Ritter so besorgt. Er glaubt ernsthaft, dass Trump einen Präventivschlag gegen die Nuklearanlagen des Iran plant, der einen Dominoeffekt auslösen und einen Atomkrieg auslösen würde. Ich halte diese Sorge für durchaus berechtigt, aber überraschenderweise hat Ritters Analyse bei einigen seiner Online-Anhänger einen Sturm der Entrüstung entfacht, die sich (über Nacht) in einige seiner schärfsten Kritiker verwandelt haben. Hier ist ein kurzer Ausschnitt aus einem Beitrag von Sony Thang@nxt888, der auf X weit verbreitet wurde:

Scott … Ich sage es Ihnen ganz deutlich: Wenn die USA Atomwaffen gegen den Iran einsetzen – selbst „taktische“ –, ist es vorbei mit der Zurückhaltung. Für immer. Der Mythos der westlichen Zurückhaltung wird öffentlich zunichte gemacht. Die Lüge einer auf Regeln basierenden Ordnung löst sich in radioaktiven Staub auf …

China wird nicht warten, bis es an der Reihe ist. Russland wird sein Bündnis mit Teheran festigen. Der Globale Süden wird sich endgültig abwenden. Und jede Nation, die nicht unter Washingtons Stiefel gerät, wird die Wahrheit erfahren: Wenn man sich nicht bewaffnet, wird man vernichtet.

Das ist keine Proliferation. Das ist Unausweichlichkeit.

Sie sagen: „Nur eine Nation geht leer aus.“

Nein, Scott.

Niemand geht bei einem Atomkrieg leer aus. Nicht sauber. Nicht wirtschaftlich. Nicht moralisch. Aber lassen Sie uns Ihr Szenario durchspielen.

Der Iran wird ausgelöscht. Der Ölpreis steigt auf 500 Dollar pro Barrel. Die Straße von Hormus ist ein Friedhof. Die Weltwirtschaft implodiert – nicht nur Europa und Asien, sondern auch der Dollar selbst, denn das Vertrauen stirbt, wenn das Imperium seinen letzten moralischen Vorwand verbrennt.

Und hier kommt der Teil, den Ihre Pentagon-Fantasien nie begreifen: Es sind nicht nur Bomben, die Nationen in die Knie zwingen. Es ist Legitimität. Einmal verloren, nie wiedererlangt.

Und die USA? Sie taumeln bereits von endlosen Kriegen – sie werden nicht aus der Asche eines weiteren verkohlten Landes auferstehen. Sie werden darin versinken.

Sie behaupten, Sie „beurteilen die Welt, wie sie ist“?

Dann schauen Sie noch einmal hin. Das amerikanische Imperium ist nicht auf dem Vormarsch.

Es ist in die Enge getrieben. Es schlägt um sich. Es droht mit Vernichtung, aber nicht aus Stärke, sondern aus Angst. Angst, dass die Welt, die es beherrscht hat, ihm entgleitet. Angst, dass der Iran sich weigert, sich zu unterwerfen. Und Angst, dass die Geschichte, von der Sie einst behaupteten, sie würde Amerika zur Rechenschaft ziehen, nicht mehr auf Ihrer Seite ist.

Also, zählen Sie ruhig weiter Ihre Bomber, U-Boote und Fantasien mit geringer Durchschlagskraft auf. Denn unter all dem Stahl und den Strategien liegt eine einzige Wahrheit:

Sie haben den moralischen Krieg bereits verloren.

Und wenn das passiert? Dann folgt alles andere.

Sony Thang

Der Tenor dieser Kritik ist ein stillschweigender Einspruch gegen jegliche Kompromiss- (oder Verhandlungs-)Bemühungen des Iran mit der Trump-Regierung. Dies wird allgemein als „Einlenken“ gegenüber dem bösen Imperium wahrgenommen. (was in vielerlei Hinsicht zutrifft.)

Es ist erwähnenswert, dass der Iran derzeit nicht gegen den Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NVV) verstößt und dies auch in der Vergangenheit nicht getan hat. Tatsächlich hat der Iran bereitwillig zahlreiche Zusatzprotokolle und vertrauensbildende Maßnahmen (die keinem anderen Land jemals auferlegt wurden) eingehalten, die alle darauf abzielten, die Befürchtungen zu zerstreuen, dass er heimlich Atomwaffen entwickelt. Aber wie Tulsi Gabbard kürzlich bestätigte, und der ehemalige CIA-Direktor William Burns vor ihr; der Iran hat keine Atomwaffen, baut keine Atomwaffen und hat seine Vereinbarungen im Rahmen des NVV nicht gebrochen. Die ganze Angelegenheit ist ein verlogener Schwindel, der von mächtigen Zionisten und ihren Medienmitarbeitern ausgeheckt wurde, die den Iran zerstören wollen, damit Israel zur dominierenden Macht im Nahen Osten wird.

Es ist auch erwähnenswert, wie unehrlich diese Krise dem amerikanischen Volk präsentiert wurde. Die Öffentlichkeit wurde glauben gemacht, dass Trump versucht, die Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern, während die Regierung in Wirklichkeit auch vom Iran verlangt, sein Programm für ballistische Raketen aufzugeben.

Am 23. März 2025 erklärte Trump-Berater Mike Waltz in der Sendung Face the Nation unverblümt, dass Trumps Forderungen die Demontage des „strategischen Raketenprogramms“ des Iran beinhalten. Die ballistischen Raketen des Iran verstoßen jedoch weder gegen internationales Recht noch sind sie durch eine Vertragsverpflichtung verboten. Trump fordert den Iran lediglich auf, die Mittel zur Selbstverteidigung aufzugeben, da sonst mit einem Militäreinsatz der USA zu rechnen ist. Ist das eine angemessene Forderung?

Nein, es ist nationaler Selbstmord. Und wieder einmal ist der Ursprung dieses Wahnsinns Benjamin Netanjahu, der die USA immer wieder dazu drängt, härter gegen die Raketenfähigkeiten des Iran vorzugehen. (Israels Agenten im Kongress brachten im Juli 2023 den MISSILES Act ein, um die US-Sanktionen gegen die Raketen- und Drohnenprogramme des Iran unter Berufung auf die Sicherheit Israels zu kodifizieren. Gleichzeitig hat Trumps „Maximaldruck“-Kampagne „mit Raketen in Verbindung stehende Einrichtungen“ einbezogen, die „Netanyahus Beitrag zugeschrieben werden“.

Kurz gesagt, wird der Iran aufgefordert, sich freiwillig zu entwaffnen, damit Israel mit dem Iran das tun kann, was es derzeit mit Syrien und dem Libanon tut. Warum sollten sie das tun?

Sie werden es nicht tun. Sie werden inoffizielle Gespräche mit Trumps Gesandten aufnehmen und weiterhin ihren vertraglichen Verpflichtungen nachkommen, aber irgendwann wird Trump Luftangriffe auf nukleare Ziele im Iran anordnen und damit den Beginn des Krieges einläuten. Und dann werden Amerikas veraltete Waffenarsenale gegen die hochmodernen ballistischen Raketensysteme des Iran antreten, die – wie Will Schryver meint – die Schwäche Amerikas offenbaren und nicht den weit verbreiteten Mythos der unantastbaren amerikanischen Stärke untermauern werden.

Die Gründe dafür sind leicht zu verstehen. Nach den Raketenangriffen zwischen Israel und dem Iran im vergangenen Jahr, bei denen Gleiches mit Gleichem vergolten wurde, entstand die fantastische Geschichte, dass die israelischen Luftangriffe auf den Iran erfolgreich waren, während die iranischen Raketenangriffe auf Israel keinen nennenswerten Schaden anrichteten. Doch nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Die israelischen Luftangriffe wurden von den fortschrittlichen, mehrschichtigen Luftverteidigungssystemen des Iran scharf abgewehrt, während die überwiegende Mehrheit der iranischen ballistischen Langstrecken-Hyperschallraketen die hochgelobten israelischen Luftverteidigungssysteme durchdrang und ungehindert ihre Ziele traf.

Wie kommen wir zu diesen ungewöhnlichen Schlussfolgerungen?

Indem wir die dokumentierten Berichte über die tatsächlichen Ereignisse überprüfen. Nehmen wir zum Beispiel diesen frühen Bericht des ehemaligen Geheimdienstoffiziers Alastair Crooke über den Angriff Israels vom 26. Oktober:

Frage: Hat Israel dem Iran bei seinem Angriff am 26. Oktober nennenswerten Schaden zugefügt?

Alastair Crooke: Nein, aber es ist etwas Bedeutendes passiert, denn der Angriff sollte mit der Zerstörung der Luftverteidigungssysteme beginnen … was sie SEAD (Suppression of Enemy Air Defenses) nennen. Das Flugzeug sollte die Luftverteidigung im Irak, in Syrien und im Iran zerstören, damit die zweite und dritte Welle mit konventionellen Waffen die für sie ausgewählten Ziele zerstören konnte. Die zweite und dritte Welle konnte jedoch nur in den iranischen Luftraum eindringen, wenn dies für sie sicher war. (Wenn die Luftverteidigung ordnungsgemäß unterdrückt worden war.) Nun ist Folgendes passiert (auch wenn wir nicht genau wissen, was passiert ist): Die zweite und dritte Welle sind nie eingetroffen. Wir sind in die erste Welle eingedrungen und die Israelis sagten: „Das war’s, wir sind fertig. Es ist vorbei. Wir haben gewonnen und es ist ein großer Erfolg.“

Es scheint so, als ob die israelischen Flugzeuge mit ihren Langstreckenraketen zur Zerstörung der Luftverteidigungssysteme nie näher als 70 km an den Iran herangekommen sind, zu weit, als dass ihre Raketen die Luftverteidigungssysteme hätten erfassen können, da sie die Signale zum Zielen benötigten. … Das Wichtigste, was sie sagten – und das ist aus israelischen Quellen –, war: „Wir haben ein unbekanntes Luftverteidigungssystem über der Provinz Teheran entdeckt.“ Es scheint also, dass sie (die israelischen Flugzeuge) von einem anderen Luftverteidigungssystem erfasst wurden, sodass sie Angst hatten, weiterzumachen, und den Angriff abbrachen. Dann haben sie einfach ihre Langstreckenraketen abgefeuert (die meisten dieser Raketen werden per GPS gesteuert und die Russen sind sehr geschickt darin, GPS zu stören). Aber … dieses unerklärliche Luftverteidigungssystem war möglicherweise ein russisches Luftverteidigungssystem, das Tarnkappenjäger wie die F-35 angreifen kann. … Wenn man eine Rakete mit einer Radarkapazität hat, die in der Lage ist, einen Tarnkappenjäger zu identifizieren, dann scheint die ganze Idee des Angriffs auf den Iran gescheitert zu sein …

Alle konventionellen Bomber mit konventionellen Waffen würden nicht in das Gebiet fliegen, weil es zu gefährlich war, es war kein sicheres Gebiet. Der Luftraum wurde von der Luftverteidigung dominiert, die die Tarnkappenjäger selbst bedrohte.

Dies hat enorme geostrategische Auswirkungen, wenn dies tatsächlich passiert ist … Es gab nämlich einen Plan in drei Phasen, und als der Plan scheiterte, verkündeten sie einfach, der Plan sei aufgegangen. „Wir waren erfolgreich. Wir sind über Teheran geflogen, haben ihre Luftabwehr ausgeschaltet, Ziele bombardiert und ihre Raketen zerstört.“

Das ist nur heiße Luft. Es ist nicht wahr.

Judging Freedom, Alastair Crooke, YouTube

Denken Sie daran, dass Crookes Bericht nur einer von vielen Berichten ist, die dieselben grundlegenden Fakten wiedergeben und zu denselben grundlegenden Schlussfolgerungen kommen. Und diese Schlussfolgerungen stehen, wie bereits erwähnt, im Zusammenhang mit „dem fortschrittlichen, mehrschichtigen Luftverteidigungssystem des Iran, das jedem potenziellen israelischen Angriff auf das Heimatland entgegenwirken kann“.

Kurz gesagt gibt es keine Beweise dafür, dass Israel oder die USA in der Lage sind, das iranische Luftabwehrsystem effektiv zu durchdringen und die Ziele zu zerstören, die sie auslöschen müssen, um den Krieg zu gewinnen.

Interessanter ist die Tatsache, dass Israel diese Informationen offenbar vor Trump und seinen Beratern geheim gehalten hat, die blindlings in eine Katastrophe stolpern. Ich habe nichts gesehen, was mich davon überzeugen würde, dass Hegseth, Waltz oder Rubio ein klares Verständnis dafür haben, was bei den Zusammenstößen zwischen Israel und dem Iran vorgefallen ist. Sie gehen von der Theorie aus, dass Israel ihnen die Wahrheit sagt.

Im Gegensatz dazu war der Angriff des Iran auf Israel ein durchschlagender Erfolg, d. h. die hochmodernen ballistischen Raketen des Iran konnten den israelischen Luftverteidigungssystemen vollständig entkommen und trafen einige der am stärksten verteidigten Ziele der Welt. Dies ist einem Beitrag des „Armchair Warlord“ entnommen:

Der iranische Angriff auf die Flugplätze Nevatim und Tel Nof in Israel am Dienstag hat meine Analyse vom April voll und ganz bestätigt. Im April haben die Iraner gezeigt, dass sie das BMD-System Israels nach Belieben ausschalten und Präzisionsziele treffen können – dieses Mal haben sie tatsächlich Schaden angerichtet. Das Video des Angriffs deutet darauf hin, dass der Großteil der iranischen Salve – wahrscheinlich mehr als 80 % – in Israel eingedrungen ist und dort Ziele getroffen hat. …

Es ist davon auszugehen, dass die Iraner Flugzeuge, Infrastruktur, SAM-Systeme und AD-Radare auf beiden Flugplätzen beschädigt und mehrere andere Ziele im ganzen Land getroffen haben, wenn auch weniger intensiv. Die Wirksamkeit des Angriffs lässt sich allein an der Reaktion Israels ablesen – statt eines sofortigen Gegenangriffs haben sie sich zu Beratungen zurückgezogen, wobei von einer deeskalierenden Vergeltungsmaßnahme gegen die Huthis oder die Hisbollah die Rede ist. Der Grund dafür ist einfach: Die Iraner haben nun bewiesen, dass sie das israelische Luftabwehrsystem nach Belieben überwältigen und präzise Ziele treffen können, und da ihr Raketenschild wirkungslos ist, muss sich die israelische Führung damit abfinden, dass sie ein kleines und isoliertes Land mit einer begrenzten kritischen Infrastruktur regiert

An diesem Punkt kann der Ayatollah einen Knopf drücken und das Licht in Israel ausschalten, und kein Geld der Amerikaner kann das verhindern.

Armchair Warlord@ArmchairW

Und obwohl die Mainstream-Medien versucht haben, den Angriff des Iran vom 1. Oktober zu beschönigen (und ihn wie einen „großen Nichtsnutz“ aussehen zu lassen), haben einige der Mainstream-Publikationen genau festgehalten, was am 1. Oktober passiert ist. Dies ist ein Auszug aus einem Artikel im Guardian mit dem Titel: „Eskalation mit dem Iran könnte riskant sein: Israel ist verwundbarer als es scheint“:

Satelliten- und Social-Media-Aufnahmen zeigen, wie eine Rakete nach der anderen den Luftwaffenstützpunkt Nevatim in der Negev-Wüste trifft und zumindest einige Sekundärexplosionen auslöst, was darauf hindeutet, dass die Angriffe des Iran trotz der viel gepriesenen Wirksamkeit der israelischen Luftabwehrsysteme Iron Dome und Arrow effektiver waren als bisher zugegeben.

Experten, die das Filmmaterial analysierten, stellten mindestens 32 direkte Treffer auf dem Luftwaffenstützpunkt fest. Keiner davon schien größeren Schaden angerichtet zu haben, aber einige landeten in der Nähe von Hangars, in denen Israels F-35-Jets untergebracht sind, die zu den wertvollsten militärischen Ressourcen des Landes gehören.

„Die Kernaussage bleibt, dass der Iran bewiesen hat, dass er Israel hart treffen kann, wenn er es will“, schreibt Decker Eveleth, Analyst bei der Forschungs- und Analysegruppe CNA, der die Satellitenbilder für einen Blogbeitrag analysiert hat. „Luftwaffenstützpunkte sind harte Ziele, und die Art von Ziel, die wahrscheinlich nicht viele Opfer fordern wird. Der Iran könnte ein anderes Ziel wählen – etwa einen dicht besetzten Stützpunkt der israelischen Bodentruppen oder ein Ziel in einem Wohngebiet – und ein Raketenangriff dort würde eine große Zahl von [Opfern] fordern.“

Bei dem Angriff, so Vaez, habe der Iran „seine fortschrittlichsten Waffen eingesetzt, und er verfügt über einen ausreichenden Vorrat, um dies monatelang zu tun. In einer solchen Welt würden wir leben, wenn nicht jemand diesem Eskalationskreislauf den Stecker zieht.

Eine Eskalation mit dem Iran könnte riskant sein: Israel ist verwundbarer, als es scheint, The Guardian

Denken Sie einen Moment darüber nach: Iranische ballistische Raketen haben 32 direkte Treffer auf dem Nevatim-Luftwaffenstützpunkt erzielt, dem am stärksten verteidigten Luftwaffenstützpunkt der Welt. Die Iraner haben gezeigt, dass sie ihre Raketen auf jedes Ziel an jedem Ort in Israel richten können und Israel keine Möglichkeit hat, sie aufzuhalten.

Was bedeutet das alles?

Es bedeutet, dass Israel die Vereinigten Staaten in einen Krieg lockt, den es nicht gewinnen kann und der das amerikanische Jahrhundert zu einem katastrophalen Ende bringen wird.