Horst D. Deckert

Kategorie: Nachrichten

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Wenn die Verhandlungen zwischen Russland, der Ukraine und den USA scheitern – was kommt dann?

Washington muss bald harte Entscheidungen treffe

Von Stephen Bryen

Es könnte sein, dass die Verhandlungen zwischen den USA und Russland sowie zwischen den USA und der Ukraine aus dem Ruder laufen.

Gleichzeitig drängen die USA darauf, dass Europa mehr Verantwortung für die Unterstützung der Ukraine übernimmt, da sich Washington zunehmend auf den Nahen Osten und den pazifischen Raum konzentriert. Die Europäer müssen also entscheiden, ob sie bereit, willens und in der Lage sind, die Lücke zu füllen.

Eine mögliche Strategie Europas bestünde darin, den Westen der Ukraine abzusichern, in der Annahme, dass Russland östlich des Dnepr erfolgreich sein wird. Doch das ist kein Selbstläufer – und könnte einen weiteren Großkonflikt auslösen. Washington muss entscheiden, wie es mit der Ukraine weitergeht.

Präsident Trump beklagt, dass Russland die Verhandlungen über einen umfassenden Waffenstillstand absichtlich in die Länge zieht, und droht mit neuen Energiesanktionen. Die Hauptdrohung besteht darin, dass Länder, die russisches Öl kaufen, vom Handel mit den USA ausgeschlossen werden – darunter Indien und China.

Der Gesamtwarenhandel der USA mit China belief sich 2024 auf geschätzte 582,4 Milliarden US-Dollar. Die US-Warenausfuhren nach China machten 143,5 Milliarden Dollar aus.

2023–24 waren die USA der größte Handelspartner Indiens mit einem bilateralen Warenhandel von 119,71 Milliarden Dollar (77,51 Milliarden Dollar Exporte, 42,19 Milliarden Dollar Importe, Handelsüberschuss: 35,31 Milliarden Dollar).

Trump erklärte, er habe vor, bald mit dem russischen Präsidenten Putin zu telefonieren – der genaue Zeitpunkt wurde nicht genannt.

Sowohl die Ukraine als auch Russland versuchen derzeit, ihre Position vor einem möglichen Waffenstillstand strategisch zu verbessern – falls dieser überhaupt zustande kommt.

Russland führt mehrere militärische Operationen in der Ukraine durch – von Kursk über Luhansk und Donezk bis hin zu Saporischschja und möglicherweise Cherson. Zudem signalisiert Moskau Interesse an Odessa, das als „russische Stadt“ bezeichnet wird.

In allen Regionen außer einer versucht die Ukraine, Gebiet zu halten und russische Durchbrüche zu verhindern. CNN beschreibt die ukrainische Armee als „on their back foot“ – also in der Defensive und unter Druck.

Ausnahme: Die Region Belgorod

Die einzige Ausnahme ist die Region Belgorod, russisches Staatsgebiet südlich von Kursk. Die Stadt Belgorod und umliegende Dörfer wurden seit Monaten mit ukrainischer Artillerie und Drohnenangriffen beschossen. Nun aber hat die Ukraine Angriffe auf russischem Territorium gestartet – und dort einige Fortschritte erzielt.

Das genaue Ziel der Angriffe ist unklar. Einige Beobachter vermuten, die Ukraine wolle Russland zwingen, Truppen in die Region Belgorod zu verlegen, um den Druck auf andere Frontabschnitte – etwa Pokrowsk – zu mindern.

Auch der Vorstoß bei Kursk hatte diesen Zweck – neben dem Versuch, sich ein Verhandlungs-Pfand in künftigen Gesprächen zu sichern (Land gegen Land). Doch das ist nicht alles: Die Ukraine hoffte auch, das dortige Atomkraftwerk in Kursk einzunehmen – als Antwort auf russische Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur.

Doch die Russen konnten den ukrainischen Vorstoß blockieren und innerhalb von sieben Monaten zurückrollen. Heute ist die ukrainische Armee nahezu vollständig aus Kursk abgezogen, während russische Kräfte in das ukrainische Gebiet Sumy vorgedrungen sind.

In Belgorod ist der Ausgang noch offen. Zwei Dörfer – Popowka und Demidowka – wurden mehrfach angegriffen. Die Ukraine verstärkt ihre Truppen in der Region, zuletzt durch die 17. Schwermechanisierte Brigade, was auf weiteren Vorstoß hindeutet.

Der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, berichtet von Angriffen auf mehr als 20 Dörfer. Über Verluste gibt es bislang keine offiziellen Angaben.

Ein kurzfristiger moralischer Sieg für die Ukraine wäre möglich, falls sie Gebiete in Belgorod halten kann – doch wie lange, ist ungewiss.

Neue europäische Kriegspläne?

Währenddessen arbeiten Frankreich, Großbritannien und weitere Staaten an einem neuen Plan: Militärische Einheiten Europas – insbesondere Luft- und Seestreitkräfte – sollen in die Ukraine entsendet werden.

Eine Delegation ist offenbar bereits unterwegs, um zu evaluieren, wo solche Kräfte stationiert werden könnten. Kampfjets wären nahe der Ostukraine durch russische Luftabwehrsysteme extrem gefährdet. Auch Seestreitkräfte hätten kaum Optionen außerhalb von Odessa – und Odessa ist russischen Raketenangriffen ausgesetzt.

Putin hatte einem Abkommen zum Schwarzen Meer zugestimmt, doch das könnte scheitern, sollte Frankreich oder Großbritannien Marineverbände dorthin verlegen, offiziell zum Schutz der Ukraine. Beide Länder verfügen über Flugzeugträger – doch ob sie diese so nahe an Russland riskieren würden, ist zweifelhaft.

Möglich ist, dass Frankreich und Großbritannien – eventuell mit stiller US-Unterstützung – den Westen der Ukraine militärisch absichern wollen, falls das ukrainische Militär kollabiert und die Regierung in Kiew fällt.

Dafür bräuchten sie die Unterstützung Polens – doch die polnischen Behörden zeigen kaum Bereitschaft, sich militärisch zu engagieren.

Der Plan B: Schutzgarantie für den Westen der Ukraine?

Falls die Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland scheitern – was immer wahrscheinlicher wird – könnte ein „Plan B“ greifen: eine Sicherheitsgarantie für Westukraine. Vorausgesetzt, Europa sieht sich tatsächlich durch russische Landstreitkräfte bedroht.

Doch Luft- und Seestreitkräfte wären nur eine kurzfristige Lösung. Europa müsste letztlich Bodentruppen entsenden. Doch es fehlt an einsatzbereiten Soldaten, Waffenlagern und Logistik. Im besten Fall wäre das ein Stolperdraht. Im schlimmsten Fall eine Einladung für Russland, Nachschubbasen in Polen und Rumänien anzugreifen.

Russlands Ziele und mögliche Szenarien

Je nachdem, wie sich der Krieg entwickelt und wie viel Feuerkraft Russland mobilisiert, könnte Moskau seine territorialen und politischen Ziele in kurzer Zeit erreichen.

Die territorialen Ziele hat Russland bereits definiert. Das politische Ziel besteht darin, NATO aus der Ukraine zu vertreiben und eine prorussische Regierung in Kiew zu installieren.

Ist Russland wirklich am Ende?

Einige Stimmen behaupten, Russland könne den Krieg nicht mehr lange durchhalten, da seine Wirtschaft am Boden liege und weitere Mobilmachungen politisch riskant seien. In NATO-Kreisen wird oft spekuliert, Russland könne nur durch Zusammenbruch von innen verlieren.

Doch ist das Wunschdenken? Oder eine tatsächlich glaubwürdige Einschätzung?

Was wird Trump tun?

Eine entscheidende Frage ist, welche Schritte die Trump-Regierung unternehmen wird, falls der sogenannte Friedensprozess scheitert oder kollabiert.

Sanktionen werden die militärische Lage nicht verändern – könnten aber eine bereits nervöse US-Wirtschaft und Wall Street weiter destabilisieren.

Zudem versucht die Regierung, auf zu vielen geopolitischen Baustellen gleichzeitig zu agieren – was zu Fehlern und strategischen Fehleinschätzungen führen könnte. Glaubt man aktuellen Pentagon-Plänen, liegt der Fokus ohnehin auf China, nicht auf Russland.

Angesichts begrenzter Ressourcen und Truppen könnte Washington geneigt sein, die Verantwortung für die Ukraine vollständig an Europa zu übergeben.

Der große Plan des Weißen Hauses, durch Verhandlungen Russland von China zu isolieren, ist gescheitert.

Ein Wendepunkt

So wie die Dinge stehen, wird Washington bald einige harte Entscheidungen treffen müssen.


Stephen Bryen ist Sonderkorrespondent der Asia Times und ehemaliger US-Vize-Unterstaatssekretär für Verteidigungspolitik.

Landgericht Stuttgart weist Befangenheitsantrag der Staatsanwaltschaft im Ballweg-Verfahren zurück 

Landgericht Stuttgart weist Befangenheitsantrag der Staatsanwaltschaft im Ballweg-Verfahren zurück 

Landgericht Stuttgart weist Befangenheitsantrag der Staatsanwaltschaft im Ballweg-Verfahren zurück 

Die zehnte Große Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Stuttgart hat den Befangenheitsantrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen die Vorsitzende Richterin sowie zwei weitere Richter der Kammer am Donnerstag als unbegründet zurückgewiesen.

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hatte den Befangenheitsantrag unter anderem damit begründet, dass die Kammer durch das Verlesen eines Vermerks aus einem Rechtsgespräch während der Hauptverhandlung am 17. März eine vorgefestigte Meinung zum Verfahren gegen Michael Ballweg öffentlich gemacht habe. Zudem wurde kritisiert, dass Inhalte des Verfahrensgesprächs über die Pressestelle des Landgerichts kommuniziert worden waren.

Das Gericht stellte in seinem Beschluss fest, dass die Kammer lediglich ihrer gesetzlichen Informationspflicht nachgekommen sei. Es habe sich ausdrücklich um eine vorläufige und keineswegs endgültige Rechtsauffassung gehandelt. Weiterhin wurde unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts betont, dass die Verfahrensöffentlichkeit ein fundamentales rechtsstaatliches Prinzip darstellt. Dieser gesetzlichen Verpflichtung habe die Kammer durch die Offenlegung der Gesprächsinhalte Rechnung getragen.

Reaktionen der Verteidigung

Rechtsanwalt Ralf Ludwig äußerte sich zum Beschluss: „Die Zurückweisung des Befangenheitsantrags bestätigt erneut, dass das Gericht in diesem Fall den Grundsätzen der Transparenz und der Rechtsstaatlichkeit folgt. Die Staatsanwaltschaft muss akzeptieren, dass eine offene und kritische Diskussion über den Sachstand kein Zeichen von Voreingenommenheit ist, sondern Teil eines fairen Verfahrens. Ganz im Gegenteil zeigt sich hier die Voreingenommenheit einer Staatsanwaltschaft, die ihrem gesetzlichen Auftrag zu wider offensichtlich mit ausschließlichem Belastungseifer agiert. Dieses Verhalten einer dem Recht und Gesetz verpflichteten Behörde ist freundlich ausgedrückt grenzwertig.“

Rechtsanwalt Gregor Samimi ergänzte: „Das Gericht hat mit dieser Entscheidung klargestellt, dass es nicht bereit ist, sich durch unbegründete Befangenheitsanträge unter Druck setzen zu lassen. Diese Entscheidung stärkt das Vertrauen in die Unabhängigkeit der Justiz und unterstreicht die Bedeutung der richterlichen Neutralität.“

Fortsetzung der Hauptverhandlung – Presse ausdrücklich eingeladen

Die Hauptverhandlung gegen Michael Ballweg wird am heutigen Dienstag um 9 Uhr fortgesetzt. Nationale und internationale Pressevertreter sind ausdrücklich eingeladen, an diesem Verfahren teilzunehmen und ihre Kontrollfunktion gegenüber der Staatsanwaltschaft wahrzunehmen. Der Europäische Gerichtshof hat bereits 2019 klargestellt, dass die deutschen Staatsanwaltschaften den Anforderungen an eine unabhängige Justizbehörde nicht entsprechen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart scheint ein weiterer Beweis für diese Feststellung zu sein.

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Instabile Wissenschaft? Grundlage der Politik wackelt! Klimaschau 218

Eine von Wissenschaftlern der Royal Holloway University of London geleitete Studie hat ergeben, dass die von politischen Entscheidungsträgern im Bereich des Naturschutzes und des Umweltmanagements verwendeten Forschungsergebnisse im Laufe der Zeit instabil sind und schnell veralten können. Dies stellt eine ernsthafte potenzielle Bedrohung für eine faktengestützte Entscheidungsfindung dar. Die Forschungsarbeiten wurden von Lizzie Brisco und Julia Koricheva vom Fachbereich Biowissenschaften der Royal Holloway in Zusammenarbeit mit Elena Kulinskaya von der University of East Anglia geleitet.

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Kardinal Sarah: „Die Antwort auf die Islamisierung muss die Wiederentdeckung unserer christlichen Identität sein“

Kardinal Sarah: „Die Antwort auf die Islamisierung muss die Wiederentdeckung unserer christlichen Identität sein“

Kardinal Sarah: „Die Antwort auf die Islamisierung muss die Wiederentdeckung unserer christlichen Identität sein“(David Berger) Die bekannte katholische Zeitung „Catholic Herald“ hat schon 2018 ein Interview mit dem aus Afrika stammenden Kardinal Robert Sarah publiziert, der sich in den letzten Jahren immer mehr zum katholischen Anti-Franziskus entwickelt. Und somit Hoffnungen weckt, dass er diesen als Papst bald ablösen könnte. „Als Bischof ist es meine Aufgabe, das Abendland (den […]

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EIL: Selenskyj unterzeichnete soeben die bedingungslose Kapitulation der Ukraine!

EIL: Selenskyj unterzeichnete soeben die bedingungslose Kapitulation der Ukraine!

EIL: Selenskyj unterzeichnete soeben die bedingungslose Kapitulation der Ukraine!Der Druck auf Selenskyj wurde zu groß. Er unterzeichnete heute Morgen die bedingungslose Kapitulation der Ukraine! Frau von der Leyen, aber auch Friedrich Merz erkennen die Kapitulationserklärung allerdings nicht an, da sie durch russische Einfußnahme erfolgt sein soll! 💥 Eilmeldung: Der Druck auf Selenskyj wurde zu gross. Er unterzeichnete heute Morgen die bedingungslose Kapitulation der […]

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PP jetzt mit eigenem Telegram-Kanal: Kostenlos abonnieren!

PP jetzt mit eigenem Telegram-Kanal: Kostenlos abonnieren!

PP jetzt mit eigenem Telegram-Kanal: Kostenlos abonnieren!(David Berger) Nachdem die bisherigen Versuche, für PP einen dauerhaften Telegram-Kanal zu erstellen, auf dem weit mehr Informationen als hier unkompliziert verbreitet werden können, gescheitert sind, nun ein letzter Versuch. Alle Telegram- und PP-Fans sind herzlich eingeladen. Die bisherigen Versuche, für PP einen eigenen Telegram-Kanal einzurichten, scheiterten entweder an technischen Problemen. Oder an der Tatsache, […]

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Geheimes Hegseth-Memo enthüllt: Pentagon bereitet sich auf Krieg mit China vor

Trumps Verteidigungsminister gibt neue strategische Marschroute vor – Taiwan wird zum zentralen Zündfunken.

Von Tyler Durden

Am Wochenende enthüllte die Washington Post, dass Verteidigungsminister Pete Hegseth Mitte März ein Memo verteilt hat, in dem das Pentagon angewiesen wird, seine militärische Planung auf einen möglichen künftigen Krieg mit China auszurichten.

Das als „Interim National Defense Strategic Guidance“ (Vorläufige Nationale Verteidigungsstrategische Leitlinie) bezeichnete Dokument „umreißt in groben und teilweise parteipolitisch gefärbten Zügen die Umsetzung der Vision von Präsident Donald Trump: sich auf einen potenziellen Krieg mit Peking vorzubereiten – und diesen zu gewinnen –, sowie die Vereinigten Staaten vor Bedrohungen im ‚nahen Ausland‘ zu schützen, einschließlich Grönland und dem Panamakanal.“

Dass das Pentagon China als „Top-Bedrohung“ betrachtet, ist an sich nichts Neues – doch das Memo bestätigt, dass die Trump-Administration im Falle einer Invasion der selbstverwalteten Insel Taiwan durch das chinesische Festland offenbar bereit wäre, in den Krieg zu ziehen.

Interessanterweise skizziert das Memo auch eine Strategie der „Risikoübernahme“ in Europa und anderen Regionen der Welt, um sich militärisch und planerisch stärker auf den wichtigsten nuklear bewaffneten Rivalen zu konzentrieren: China.

Laut dem Bericht wird die neue Ausrichtung der US-Streitkräfte bedeuten, dass bei der Planung eines potenziellen Großmachtkriegs ausschließlich der Konflikt mit Peking berücksichtigt wird, während die Bedrohung durch Moskau im Wesentlichen an die europäischen Verbündeten delegiert wird.

Hegseth schreibt in dem Dokument, dass China „die einzige Bedrohung für das Ministerium“ darstelle, und dass die Verhinderung einer chinesischen „fait accompli“-Besetzung Taiwans – bei gleichzeitiger Verteidigung des US-Heimatlandes – das einzige Szenario sei, auf das sich das Verteidigungsministerium vorbereiten müsse.

Europa auf sich allein gestellt – NATO soll aufrüsten

Das Memo fordert die NATO-Verbündeten auf, eine „weitaus größere“ Lastenteilung bei der Verteidigung Europas zu übernehmen, und warnt vor einer eingeschränkten Rolle der USA im Falle eines russischen Angriffs:

„Hegseths Leitfaden räumt ein, dass die USA im Falle eines russischen militärischen Vormarschs Europa wahrscheinlich keine wesentliche oder gar keine Unterstützung zukommen lassen werden“, so die Washington Post.

Stattdessen wolle Washington die NATO-Verbündeten drängen, die primäre Verteidigung der Region selbst zu übernehmen. Die Rolle der USA werde sich – so das Dokument – auf nukleare Abschreckung gegenüber Russland beschränken, während konventionelle US-Streitkräfte nur dann zur Verfügung stehen, wenn sie nicht für den Heimatschutz oder zur Abschreckung Chinas benötigt werden.

Weiter heißt es in dem Leitdokument:

„Eine signifikante Erhöhung der europäischen Beteiligung an der Verteidigungslast wird auch sicherstellen, dass die NATO eine russische Aggression zuverlässig abwehren oder besiegen kann – selbst dann, wenn die Abschreckung versagt und die Vereinigten Staaten bereits in einen primären Konflikt in einer anderen Region verwickelt sind oder Streitkräfte zur Abschreckung zurückhalten müssen.“

Taiwan verteidigen – ohne direkt einzugreifen

Konkret zu Taiwan beschreibt das Memo, wie das Pentagon seinem Verbündeten helfen will, die eigene Verteidigung zu stärken – ohne dass die USA selbst unmittelbar in einen Krieg hineingezogen werden.

Die Washington Post und andere US-Medien berichten, dass die konservative Denkfabrik Heritage Foundation als treibende Kraft hinter den im Memo dargelegten strategischen Konzepten gilt.

Hegseths Pläne beinhalten ein Verteidigungskonzept der „Verweigerung“ (Denial Defense) – mit dem Ziel, eine schnelle Besetzung Taiwans durch China zu verhindern. Konkret heißt es im Memo, dies beinhalte:

– „eine Erhöhung der Truppenpräsenz durch U-Boote, Bomber, unbemannte Schiffe und Spezialeinheiten von Army und Marine Corps
– sowie eine stärkere Konzentration auf Bomben, die verstärkte und unterirdische Ziele zerstören können.“

Geheimes Strategie-Memo des Pentagons zu China und Heimatschutz trägt Fingerabdrücke der Heritage Foundationhttps://t.co/EeTzPhlzEl

— Littlewisehen (@littlewisehen) March 29, 2025

Wie die USA den Wassermangel in Zentralasiens für Machtpolitik nutzen

Zentralasien ist eine Region, in der sich seit Jahrhunderten Handelswege, politische Intrigen und strategische Interessen der Großmächte kreuzen. Die Region umfasst die Länder Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Heute findet hier ein neuer Kampf um Einfluss statt, über den ich oft berichtet habe. Die USA wollen in dem Wunsch, Russland zu schwächen, ihren Einfluss […]
Gedenktag für die Opfer des politischen Islam statt gegen „Islamfeindlichkeit“!

Gedenktag für die Opfer des politischen Islam statt gegen „Islamfeindlichkeit“!

Gedenktag für die Opfer des politischen Islam statt gegen „Islamfeindlichkeit“!(David Berger) Die Berliner SPD und CDU wollen das bezüglich Feier- und Festtagen komplett armselige Berlin nun um einen Aktions- und Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit am 15. März „reicher“ machen. Stattdessen wäre ein Gedenktag für die Opfer islamisch motivierter Gewalt und gegen Christophobie viel angemessener! Ihre Pläne teilten die Vorsitzenden der beiden Regierungsfraktionen im Abgeordnetenhaus, Raed […]

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Deutschlands „Projekt Angst“ im Zeichen von Corona

Will Jones

Diese Woche jährt sich zum fünften Mal die Verhängung des Lockdowns über das britische Volk – eine politische Reaktion auf die sogenannte Covid-„Pandemie“. Während die Mainstream-Medien damals lautstark nach härteren und längeren Einschränkungen riefen, war The Conservative Woman (TCW) nahezu allein auf weiter Flur mit ihrer Kritik. Schon früh warnte die Plattform vor katastrophalen Folgen – bei gleichzeitiger Null-Wirkung. Ich, Will Jones, machte in meinen Artikeln immer wieder auf die Widersprüche und die fahrlässige Ausgestaltung der Lockdown-Politik aufmerksam, die mit jedem Tag an Glaubwürdigkeit verlor.

Diese Woche veröffentlichte TCW erneut meine frühen Beiträge:
– Am Dienstag: mein erster Artikel vom 25. März 2020, kurz nach der Ankündigung des Lockdowns
– Am Mittwoch: Was sagen uns die Viruszahlen wirklich?
– Am Donnerstag: Eine Pandemie des Testens
– Am Freitag: die Feststellung, dass die Sterberaten in Europa bereits vor dem Lockdown zurückgingen

Und heute, zum Abschluss, folgt mein Bericht über Deutschlands wohlvorbereitetes, aber erschütterndes „Projekt Angst“.


Ein geleaktes vertrauliches Strategiepapier enthüllt, dass die deutsche Regierung – im Zusammenspiel mit Medien und Wissenschaftlern – gezielt eine „Schockstrategie“ verfolgte, um der Bevölkerung ein Worst-Case-Szenario einzutrichtern.
Darin wird ausdrücklich empfohlen, selbst für eine mehrheitlich harmlose Krankheit Angst zu schüren – etwa durch Bilder von „qualvollem Ersticken“ oder die Warnung, dass Kinder auf Spielplätzen ihre Eltern in den Tod treiben könnten.

Ziel war es offenbar, die breite Bevölkerung durch Angst zu disziplinieren und zur Befolgung der rigiden Maßnahmen zu zwingen – Maßnahmen, die angeblich dem Schutz besonders gefährdeter Gruppen dienen sollten.

So ehrenwert das Motiv scheinen mag – der Zweck heiligt nicht die Mittel. Der Weg zur Hölle ist bekanntlich mit guten Absichten gepflastert. Und eine Hölle ist es, die wir mit der Einschränkung unserer Freiheit, mit den Folgen für Gesundheit, Rechtsstaat, Wirtschaft und individuelle Lebensgrundlagen selbst erschaffen haben.

Es ist zutiefst verstörend, wenn eine Regierung gezielt eine Propagandaagenda verfolgt, um ihre Bürger in die Irre zu führen und gefügig zu machen.

Ein bezeichnendes Beispiel: Die offizielle Empfehlung in Deutschland gegen Obduktionen von positiv getesteten Verstorbenen. Begründet wurde dies mit Infektionsschutz. Doch ein Pathologe äußerte klaren Verdacht:

„Bisher war es bei Infektionskrankheiten wie HIV/AIDS, Hepatitis, Tuberkulose oder sogar Prionenerkrankungen selbstverständlich, mit den nötigen Vorsichtsmaßnahmen zu obduzieren.
Es ist bemerkenswert, dass bei einer Krankheit, die weltweit Tausende tötet und ganze Volkswirtschaften lahmlegt, nur sehr wenige Obduktionsergebnisse vorliegen (sechs aus China).
Aus Sicht der Wissenschaft und der Epidemie-Bekämpfung müsste das Interesse an Obduktionen enorm sein – stattdessen erleben wir das Gegenteil.
Hat man Angst davor, die wahren Todesursachen der positiv Getesteten zu entdecken? Würden die Corona-Toten dann wie Schnee in der Frühlingssonne dahinschmelzen?“

Diese Enthüllung aus Deutschland wirft eine fundamentale Frage auf: Bekommen wir überhaupt die ganze Wahrheit gesagt? Oder sind wir erneut Ziel eines „Projekt Angst“ – unterstützt von einem Staatsfunk, der weder Wissenschaft noch Regierungslinie hinterfragt?

Der britische Gesundheitsminister drohte sogar, Sport im Freien zu verbieten – offensichtlich, um die Angst nochmals zu steigern.

Dass Covid-19 eine ernst zu nehmende Erkrankung ist, steht außer Frage. Doch die verspäteten Maßnahmen der Regierung haben ihre Ausbreitung nicht verhindert. Deshalb wäre gezielte Selbstisolation bei Symptomen sowie soziale Distanzierung bei Risikogruppen eine sinnvolle Strategie gewesen.
Punktuelle Einschränkungen, gekoppelt mit dem Ausbau des Gesundheitssystems, gezieltem Screening und Testen (insbesondere von medizinischem Personal) sowie Empfehlungen zu Hygiene und Masken – das wäre vernünftige Politik.

Doch Freiheitseinschränkungen müssen verhältnismäßig, menschlich und rational bleiben – und dürfen nicht sozialen, psychologischen und wirtschaftlichen Flächenbrand verursachen.

Uns wird gesagt, extreme Maßnahmen seien nötig, weil das Virus bereits ansteckend sei, bevor Symptome auftreten. Doch diese Behauptung steht auf wackligem Fundament: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die keineswegs als Verharmloserin gilt, erklärte, dass eine Übertragung vor Symptombeginn – im Gegensatz zur Grippe – kein wesentlicher Übertragungsfaktor sei.
Wenn dieser Mythos fällt, fällt auch ein Großteil der Panik – und mit ihm die Rechtfertigung für Maßnahmen, die Millionen in Angst und Isolation trieben.

Schweden ging einen anderen Weg. Weniger autoritär. Und – bemerkenswert – es war das erste Land, das offiziell zwischen „an“ und „mit“ Covid Verstorbenen unterschied.

In Großbritannien will die Regierung nun endlich Antikörpertests einführen – um herauszufinden, wie weit das Virus wirklich verbreitet ist. Genau solche sachlichen, evidenzbasierten Informationen brauchen wir.
Je schneller wir die Wahrheit kennen und mit der Propaganda der „Worst-Case-Szenarien“ aufräumen, desto eher können wir gezielt die Schwächsten schützen – und die Gesellschaft wieder in die Normalität zurückführen.

Labour-Chef Sir Keir Starmer meint, man solle aufhören, davon zu reden, dass alles wieder „normal“ werde – es werde nie wieder wie vorher sein.
Nein, Sir Keir – in Ihren sozialistischen Tagträumen mag dies der Moment für eine große Revolution sein. Doch in der echten Welt wollen die Menschen schlicht ihr normales Leben zurück.

Politik muss sich am Risiko orientieren – nicht an der Angst.
John Redwood hat recht: Der Lockdown muss enden.
Die Regierung hat ihren Auftrag erfüllt – sie hat dem NHS Zeit verschafft, um aufzurüsten. Jetzt ist es an der Zeit, extreme Maßnahmen durch gezieltere, maßvolle Strategien zu ersetzen – bevor die kollektive Panik außer Kontrolle gerät.

Gefangen für die Wahrheit: Singapurs brutale Vergeltung gegen einen Arzt, der sich weigerte, zu gehorchen

Die Rebellion des Heilers: Warum Dr. Jipson Quahs Aufbegehren Rechtfertigung verdient

Als der Staat Schaden anordnete, sagte ein Arzt Nein – und sie ließen ihn dafür bezahlen!

Von Aussie17

In der erdrückenden Düsternis einer Gefängniszelle in Singapur fühlte Dr. Jipson Quah, ein 36-jähriger Arzt, wie sich die Welt um ihn herum zusammenzog. Einst eine Stütze seiner Gemeinschaft, nun ein Gefangener des Staates.

„Ich bin in der Zelle zusammengebrochen“, gestand er mit der gebrochenen Stimme eines Mannes, der an seine Grenzen stößt. „Ich habe in der Zelle geweint. Ich war bestürzt über die Umstände, unter denen ich jetzt wegen einer angeblichen Straftat in Untersuchungshaft sitze.“

Es war der 21. Januar 2022 – ein Tag, der sich unauslöschlich in sein Gedächtnis brannte.

„Zuerst legten sie mir Handschellen an – das schockierte mich zutiefst. Dann wurde ich gezwungen, meine Sachen abzugeben und die Untersuchungshaftuniform anzuziehen.“

Das kalte Metall grub sich in seine Handgelenke, ein absurder Kontrast zu einem Arzt, dessen Hände geschaffen waren, um zu heilen, nicht um Fesseln zu tragen.

Ein Arzt, der sich weigerte, blind zu folgen

Dr. Quah war kein gewöhnlicher Mediziner. Er betrieb vier belebte Allgemeinpraxen, leitete fünf Labore – darunter eines mit A*STAR, einer singapurischen Regierungsagentur für Wissenschaft und Technologie, die oft mit globalen Unternehmen zusammenarbeitet.

Er kommandierte 20 Ärzte und 14 Labormitarbeiter – doch plötzlich wurde er auf eine schluchzende Silhouette hinter Betonwänden reduziert.

Seine Verhaftung war nicht nur eine Inhaftierung. Es war eine Zerstörung – inszeniert von einer Regierung, die so verliebt in ihre eigene Autorität war, dass sie die Katastrophe, die sie anrichtete, nicht einmal erkannte.

Drei Jahre später, im März 2025, kommt eine erschreckende Wahrheit ans Licht:

Die mRNA-Impfstoffe, die Millionen Menschen aufgedrängt wurden, entpuppen sich als unbewiesene Gentherapie – eine, die nun in Verdacht steht, Krebs und chronische Krankheiten zu begünstigen.

Dr. Quah wurde nicht verhaftet, weil er ein Betrüger war. Er wurde verhaftet, weil er sich weigerte, blind zu folgen.

Singapur 2021 – ein technokratisches Labor der Kontrolle

Singapur war damals keine Bastion der Vernunft – es war ein Laboratorium autoritärer Hybris.

Die Regierung, in ihrem technokratischen Hochmut, setzte mit der Rücksichtslosigkeit einer Maschine ein Impfmandat durch:

Kein Impfstoff, kein Job. Kein Impfstoff, kein Zugang zu Einkaufszentren, Restaurants oder grundlegenden Dienstleistungen.

Mehr als 80 % der 5,7 Millionen Einwohner Singapurs beugten sich diesem Diktat. Politiker lobten diese Zahl als Beweis für eine „aufgeklärte Regierung“.

Doch hinter den Statistiken lauerte eine schreckliche Wahrheit.

Die mRNA-Impfstoffe von Pfizer und Moderna waren keine harmlosen Präparate, sondern ungetestete Gentherapien.

Ein molekulares Experiment, das in Windeseile auf den Markt gebracht wurde – ohne jahrzehntelange Studien zur Genotoxizität, die hätten zeigen können, dass:

  • Die mRNA in den Blutkreislauf gelangt und sich im gesamten Körper verteilt
  • DNA-Potenzial verändert wird
  • Latente Tumore aktiviert und das Immunsystem geschwächt werden können

Die frühe Warnung eines Top-Wissenschaftlers

Einer der ersten, der Alarm schlug, war Professor Masanori Fukushima, einer der führenden japanischen Onkologen der Universität Kyoto.

Fukushima hatte Jahrzehnte damit verbracht, die Mechanismen von Krebs zu entschlüsseln. Jetzt warnte er vor der mRNA-Gefahr.

In einem Interview mit dem Independent Web Journal (2025) erklärte er:

„Früher waren Impfstoffe Proteine. Sie blieben dort, wo sie injiziert wurden. Aber jetzt – in Nanopartikel verpackt – wandern sie durch den Blutkreislauf und erreichen jedes Organ.“

„Sie gelangen ins Gehirn, in die Fingernägel, von der Kopfhaut bis zu den Zehen. Und dort beginnen sie, Antigene zu produzieren – das berüchtigte Spike-Protein.“

„Das Spike-Protein ist extrem giftig. SEHR giftig!“

Bis 2025 zeigten japanische Regierungsdaten einen Anstieg der Krebssterblichkeit nach mRNA-Impfungen.

Fukushima war Mitautor einer Studie, die einen Zusammenhang zwischen der dritten mRNA-Dosis und steigenden Krebstodesfällen während der COVID-19-Pandemie herstellte.

Doch diese Studie wurde stark zensiert.

Die investigative australische Journalistin Rebekah Barnett deckte diesen Skandal auf.

Dr. Quah – ein Symbol des Widerstands

Im Jahr 2021 hätte niemand geglaubt, dass mRNA-Impfstoffe ein Risiko darstellen könnten.

Doch heute, im Jahr 2025, zeigt sich:

  • Sie waren keine „sichere und wirksame“ Lösung, sondern ein Experiment mit unvorhersehbaren Konsequenzen.
  • Wissenschaftler, die warnten, wurden diskreditiert oder zensiert.
  • Ärzte, die sich weigerten mitzumachen, wurden strafrechtlich verfolgt.

Dr. Jipson Quah ist ein Symbol für all jene, die den Mut hatten, sich gegen ein rücksichtsloses System zu stellen.

Sein Fall ist keine Anekdote.

Es ist eine Anklage gegen ein Regime, das Kontrolle über das Gewissen stellte.

Der neue deutsche Kriegs-Kanzler bereitet einen brutalen Schlag gegen Ungarn vor

Der kommende Kanzler Friedrich Merz – obwohl offiziell Vertreter eines „rechten“ CDU/CSU-Bündnisses – signalisiert bereits, dass sich die deutsche Außenpolitik gegenüber Ungarn weiter verschärfen wird. Statt einer Kurskorrektur nach dem Abgang von Olaf Scholz wird die aggressive Linie gegen Viktor Orbán und seine Regierung offenbar noch forciert.

„Die Zeit ist gekommen, Orbán zu bestrafen“

So zitiert Politico Merz mit der deutlichen Ansage, es sei nun an der Zeit, Ungarn für seine Politik zur Rechenschaft zu ziehen. Bereits während der Koalitionsgespräche sollen sich CDU, CSU und SPD darauf verständigt haben, stärkeren Druck auf die Europäische Union auszuüben, damit Sanktionen gegen Mitgliedstaaten, die angeblich demokratische Grundwerte verletzen, härter durchgesetzt werden.

Im offiziellen Koalitionsentwurf wird Ungarn zwar nicht namentlich erwähnt, doch die Formulierungen lassen keinen Zweifel zu: Die Rede ist vom „schlimmsten Übeltäter der EU“, dem vorgeworfen wird, „Pressefreiheit einzuschränken, die Unabhängigkeit der Justiz zu untergraben und demokratische Standards zu zerstören“.

Finanzielle Repression durch Brüssel

Die neue deutsche Regierung will bestehende Instrumente der EU – von Vertragsverletzungsverfahren bis zur Stimmrechtsaussetzung – „konsequenter als bisher“ nutzen. Damit stützt sie das 2018 eingeleitete Verfahren nach Artikel 7 gegen Ungarn, das bisher blockiert war. Gleichzeitig wird gefordert, die EU-Entscheidungsprozesse zu verändern: Geplant ist eine Ausweitung der qualifizierten Mehrheitsentscheidung im EU-Rat, besonders bei Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik wie Sanktionen.

Hintergrund: Die Europäische Kommission hält derzeit rund 22 Milliarden Euro an EU-Geldern für Ungarn zurück – offiziell wegen „Bedenken zur Rechtsstaatlichkeit“. Auch wenn über 10 Milliarden davon kürzlich freigegeben wurden, bleibt der politische Druck bestehen – verstärkt durch Ungarns ablehnende Haltung zu Russland-Sanktionen.

Weimarer Dreieck als außenpolitisches Machtinstrument

Die Regierung Merz will zudem das „Weimarer Dreieck“ – eine Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Frankreich und Polen – reaktivieren und als außenpolitisches Machtzentrum innerhalb der EU neu beleben. Ziel: eine „engere Koordination in allen europapolitisch relevanten Fragen“ und ein geschlosseneres Auftreten gegenüber unkooperativen Mitgliedsstaaten wie Ungarn.

Fazit: Neue Regierung, alte Agenda – nur radikaler

Was viele Wähler als konservative Wende interpretiert haben, entpuppt sich als verstärkte Zentralisierung der Macht in Brüssel – mit Deutschland als treibender Kraft. Der künftige Kanzler Merz erweist sich weniger als Vertreter nationaler Souveränität, sondern als Vollstrecker einer EU-Agenda, die Ungarn politisch und finanziell in die Knie zwingen will.