Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Wie in Russland über die Lage in Georgien berichtet wird

In Georgien wurde letzte Woche ein neuer Präsident gewählt, aber die pro-europäische Präsidentin will ihren Posten nicht räumen. Die Proteste in Georgien lassen nach turbulenten Wochen anscheinend nach. Hier zeige ich, wie das russische Fernsehen am Sonntag in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick über die Lage in Georgien berichtet hat. Beginn der Übersetzung: Eine ehemaliger Fußballspieler wird […]

Die Energie-Rebellion des globalen Südens auf der COP29 markiert den Beginn einer neuen Ära.

Das jährliche Aushängeschild der Klimabewegung, die Konferenz der Vertragsparteien (COP) der Vereinten Nationen, die dieses Jahr in Baku (Aserbaidschan) stattfand, wurde von den Entwicklungsländern mit einem noch nie dagewesenen Maß an Desinteresse, ja sogar Ablehnung, bedacht.

Führer einiger der ressourcenreichsten, wirtschaftlich aufstrebenden Länder der Welt haben sich dafür entschieden, die Konferenz auszusitzen und, wenn überhaupt, nur untergeordnete Delegierte zu entsenden. Dies ist das jüngste Signal eines wachsenden Widerstands gegen das von den Vereinten Nationen propagierte „Evangelium“ gegen fossile Brennstoffe.

Die letztjährige COP28 im Nahen Osten, wo der Ölreichtum die Grundlage ganzer Volkswirtschaften bildet, zwang die Klimagemeinschaft, sich ihren Widersprüchen zu stellen. Heute setzt die COP29 in Zentralasien diese Abrechnung fort und kündigt den Untergang eines unwissenschaftlichen und entwicklungsfeindlichen politischen Rahmens an, der die globalen Volkswirtschaften zerstört.

Gastgeber der COP29 klimaerfahrene Delegierte informieren

Der Ton der COP29 selbst ist eine deutliche Abweichung von früheren Zusammenkünften. In Aserbaidschan, wo die Öl- und Gasproduktion für die nationale Wirtschaft von zentraler Bedeutung ist, war der Gastgeber des Gipfels, der aserbaidschanische Präsident Ilham Ali; Der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew bezeichnete die fossilen Brennstoffe als „Geschenk Gottes“ und lobte ihren Beitrag zu Wohlstand und Stabilität weltweit.

Fossile Brennstoffe sind von einem Tabuthema zu einem Thema geworden, das auf den COPs offen diskutiert wird. Die Staats- und Regierungschefs von Ländern in Afrika und Lateinamerika stellen freimütig die Prämisse eines Verbots ihrer Nutzung fossiler Brennstoffe infrage, während ein Großteil der entwickelten Welt weiterhin Rekordmengen an Kohle, Erdöl und Erdgas verbraucht. Die Vorstellung, dass einkommensstarke Nationen die Energieagenda diktieren können, wird als Überbleibsel einer Machtstruktur angesehen, die in erster Linie den Interessen der Privilegiertesten der Welt dient.

Die Internationale Energieagentur geht davon aus, dass der Energiebedarf in den Entwicklungsländern in den nächsten zehn Jahren erheblich steigen wird, und zwar in einem Umfang, der nicht durch erneuerbare Energien gedeckt werden kann. Die führenden Politiker in diesen Regionen sind sich darüber im Klaren, dass Kohlenwasserstoffe für die Erreichung ihrer Entwicklungsziele entscheidend sind.

Noch nie dagewesener Rückzug von der COP-Konferenz und Widerstand aus dem globalen Süden

Überraschend zog der neu gewählte argentinische Präsident Javier Gerardo Milei die 80-köpfige Delegation seines Landes nach weniger als einem Drittel der diesjährigen elftägigen COP-Konferenz aus Baku ab. Er verwies auf die Notwendigkeit einer pragmatischen Energiepolitik, die die Entwicklung fördert und nicht hemmt.

Für Milei, dessen Präsidentschaftswahlkampf auf einer wirtschaftsfreundlichen und bürokratiefeindlichen Plattform basierte, ist die Botschaft klar: Die Politik muss in erster Linie den wirtschaftlichen Bedürfnissen seines Landes dienen. Argentiniens andauernde Energiekrise, seine unerschlossenen Schiefergasreserven und eine lähmende Wirtschaftslage erfordern einen besonnenen Ansatz, der nationalen Interessen Vorrang vor globalen und korrupten Klimaidealen einräumt.

Mileis politische Philosophie stimmt mit der Ansicht einer wachsenden Zahl von Staats- und Regierungschefs im globalen Süden überein, die wirtschaftliches Wachstum als oberste Priorität sehen und den Zugang zu Energie als essenziell dafür erkennen.

Argentiniens Austritt aus der COP29 ist ein Wendepunkt, der als Weckruf für die UNO und ihre Verbündeten dienen sollte. Die Zeit der Einheitsmandate ist vorbei. Die starre Orthodoxie des Ausstiegs aus der Nutzung fossiler Brennstoffe, wie sie von der UNO und den reichen Nationen propagiert wird, verliert an Boden und wird von Politikern infrage gestellt, die sich weigern, ihre nationalen Interessen einer zerstörerischen Agenda zu opfern.

Für einen Großteil des globalen Südens bleibt die Idee einer sofortigen Energiewende bestenfalls ein Wunschtraum und schlimmstenfalls zutiefst unrealistisch. Die Realität ist, dass 80 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs nach wie vor auf fossile Brennstoffe entfallen. Dies ist nicht nur eine unbequeme Wahrheit, sondern eine unausweichliche Grundlage der modernen Zivilisation, die die Entwicklungsländer sehr wohl verstehen.

Während der COP29 in Baku dem Ende entgegengeht, bröckelt die Illusion eines global machbaren, fairen und wünschenswerten Übergangs zu grüner Energie. Entwicklungsländer erklären klar, dass sie sich den Zugang zu den notwendigen Energiequellen nicht von jenen Ländern verwehren lassen, die weiterhin von den fossilen Brennstoffen profitieren, die sie öffentlich verteufeln.

Die Kluft zwischen wohlklingender Rhetorik und harter Realität ist unübersehbar, und die Entwicklungsländer heben diese Diskrepanz hervor. Fossile Brennstoffe sind für sie kein Relikt der Vergangenheit, sondern der Schlüssel zu einer wohlhabenden Zukunft – wahrhaftig „ein Geschenk Gottes“.

JETZT NiUS LIVE: Kanzler Scholz stellt die Vertrauensfrage

JETZT NiUS LIVE: Kanzler Scholz stellt die Vertrauensfrage

JETZT NiUS LIVE: Kanzler Scholz stellt die Vertrauensfrage

Ende Februar ist die Neuwahl zum Bundestag geplant, und heute stimmt der Bundestag über die Vertrauensfrage von Bundeskanzler Olaf Scholz ab. Zum sechsten Mal wird sie in der Geschichte der Bundesrepublik gestellt. Im NiUS Radio-Studio beobachten und analysieren Chefredakteur Julian Reichelt, Politik-Chef Ralf Schuler und Reporter Alexander Kissler die Rede des Kanzlers, die Aussprache sowie die Vertrauensfrage, die live aus dem Bundestag übertragen wird. Mehr als drei Stunden NIUS Live SPEZIAL.

Like

Norwegens Sportasse mit „Herzproblemen“

Norwegens Sportasse mit „Herzproblemen“

Norwegens Sportasse mit „Herzproblemen“

Die Corona-Verdunklungsaktion geht weiter – “Ärzte™” äußern sich zu „seltenen“ Nebenwirkungen, die Rechnung (nicht vergessen: Mathematik ist rassistisch™) geht nicht auf, und der Anstieg von Herzstillständen in Norwegen um 20% seit 2019 wird nicht erwähnt. Sie dachten, Ihr prominenter Sportstar aus der Nachbarschaft sei der Einzige, der von “unerklärlichen™” Herzproblemen betroffen ist? Sie meinen also, […]

Der Beitrag Norwegens Sportasse mit „Herzproblemen“ erschien zuerst unter tkp.at.

Falsche Bilanzen: Das Märchen vom CO2-Paradies vor 1850

Falsche Bilanzen: Das Märchen vom CO2-Paradies vor 1850

Von Fred F. Mueller

War die Biosphäre der Erde vor 1850 wirklich im weitgehend stabilen CO-Gleichgewicht? Die (fast) gesamte Politik, Wissenschaftler aller Klimafachrichtungen, die Medien und das internationale Großkapital erzählen uns unisono, dass wir das Weltklima zerstören und die Welt kurz vor dem Untergang stehe. Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas würden wir zu viel CO ausstoßen. Das CO wirke als „Treibhausgas“, welches Wärme in der Atmosphäre aufstaut. Uns drohe eine galoppierende globale Erwärmung, wenn wir nicht innerhalb der nächsten 25 Jahre vollständig auf die Verbrennung von fossilen Rohstoffen verzichten.

Falsche Bilanzen: Das Märchen vom CO2-Paradies vor 1850

Bild 1. Südsee-Schönheit: Die wunderschönen Paua-Muscheln (Abalone) gibt es nur in Neuseeland. Ihre Schale bilden sie aus Kalk (CaCO3), zusammengesetzt aus atmosphärischem CO2 nebst einem Calcium- und einem weiteren Sauerstoffatom (Foto: Autor)

Die Klimawissenschaft und die UNO behaupten, dass die „natürliche“ vorindustrielle CO-Konzentration in der Atmosphäre seit zumindest mehreren hunderttausend Jahren mit geringen Schwankungen bei etwa 280-300 ppm (parts per million) lag. Seit dem Beginn der Industrialisierung (seit ca. 1850) hätten die vom Menschen verursachten CO-Emissionen diesen Wert auf (Stand: 2023) 419 ppm erhöht (1). Um eine Katastrophe in Form eines globalen Temperaturanstiegs von mehr als 1,5 °C seit Beginn des Industriezeitalters abzuwenden, dürfe die Menschheit nicht mehr als 336 zusätzliche Gigatonnen CO in die Atmosphäre freisetzen (eine Gigatonne ist eine Milliarde Tonnen, in manchen Veröffentlichungen des IPCC auch als Petagramm (Pg) ausgedrückt). Die Abkehr vom früheren Paradies des vollständigen CO-Einklangs des Menschen mit dem Planeten und der Natur vor dem Sündenfall der Industrialisierung sollen Bild 2a und Bild 2b belegen.

 

Bild 2a. Die Behauptungen von Pierre Friedlingstein und seinen Mitautoren von Earth System Science Data über die jährliche Entwicklung der vom Menschen verursachten Emissionen von CO2 und der Aufnahme des Gases in natürlichen „Senken“ von 1850 bis heute. Vom Menschen verursachte Quellen sind nach oben aufgetragen, der Verbleib des vom Menschen erzeugten CO2 in den Reservoiren Ozean, Land und Atmosphäre nach unten (Grafik: Global Carbon Budget 2023 (1))

Bild 2b. Darstellung der kumulierten Mengen an CO2 Emissionen und des in den wichtigsten Senken aufgenommenen CO2 seit Beginn des Industriezeitalters. Es wird vorausgesetzt, dass es vor 1850 keine Nettoflüsse von CO2 aus der Atmosphäre in den Ozean gab. Eine grafische Auswertung des Bildes ergibt, das der Ozean seit 1850 insgesamt 180 Gt vom Menschen emittierten Kohlenstoff in seinen Tiefen aufgenommen haben soll, während die Landpflanzen 250 Gt C zu langlebigem Humus verarbeitet hätten. In der Atmosphäre verblieben sind dagegen ca. 290 Gt C (Grafik: Global Carbon Budget 2023 (1))

Stimmen diese Annahmen wirklich?

Basis der Hypothese der Klimawissenschaftler, die einen vom Menschen verursachten katastrophalen Klimawandel annehmen, ist, dass wir auf der Erde vor der Industrialisierung weitgehend eng geschlossene Kohlenstoffkreisläufe hatten, die über mindestens mehrere hunderttausend, wenn nicht sogar Millionen Jahre hinweg stabil waren, Bild 3.

Bild 3. Grundlegende Annahmen der Autoren des Global Carbon Budget 2023 zum natürlichen Kohlenstoffkreislauf der Erde sowie den Konsequenzen aufgrund der Industrialisierung. Die Zahlen an den Pfeilen in der oberen Reihe kennzeichnen CO2-Stoffflüsse in Gt C/Jahr, farbige Kreise kennzeichnen Reservoire, dünne Pfeile mengenmäßig bekannte ausgeglichene Stoffflüsse, dünne kreisförmige Pfeile ausgeglichene, aber mengenmäßig nicht erfasste Stoffflüsse und die rote Zahl ein angenommenes Budgetdefizit von -0,4 Gt C/Jahr. Der winzige violett dargestellte Stofffluss oberhalb des Übergangs von Blau nach Gelb-Grün wird in der Bildunterschrift nicht erwähnt (Grafik aus: Global Carbon Budget 2023 (1))

Bei der Betrachtung von Bild 3 fällt zunächst auf, dass die Verfasser davon ausgegangen sind, dass nur die Vegetation ihren Anteil an dem vom Menschen emittierten CO als Biomasse gebunden und so zumindest zeitweilig aus der Atmosphäre entfernt hat. Die Ozeane sowie die Atmosphäre selbst hätten dagegen ihre jeweiligen Anteile ohne Umwandlung einfach ihren bereits vorhandenen Reservoirs hinzugefügt. Bei der Atmosphäre habe dieser Anstieg rund 290 Gt C (von 595 auf 885 Gt C) bzw. von ca. 280 auf ca. 419 ppm CO umfasst. Im gigantischen Kohlenstoffreservoir des Ozeans von rund 37.000 Gt C hält man den Anstieg durch die zusätzliche Aufnahme von gerade mal 180 Gt C augenscheinlich jedoch für so geringfügig, dass er nicht separat bilanziert wird.

Bester Einklang mit dem IPCC

Die Annahmen der Autoren des Global Carbon Budget entsprechen vom Grundsatz her auch denen des IPCC 2), wie aus Bild 4 zu ersehen. Allerdings verwendet das IPCC als Maßeinheit Petagramm (Pg) statt der Gigatonne, (1 Pg = 1 Gt).

Bild 4. Vereinfachtes Schema des globalen Kohlenstoff-Zyklus’ (Grafik: IPCC Report AR5 WG1 Kap 5 2))

Die Bild 4 zugrundeliegenden Annahmen stimmen im Wesentlichen mit denen der Autoren des Global Carbon Budget überein. Die Grafik ist allerdings wesentlich detailreicher und damit schwerer nachzuvollziehen. Auch weichen die Zahlenangaben voneinander ab. Von den Größenordnungen her stimmen Bild 3 und Bild 4 jedoch recht gut überein. Ein im Prinzip eher unbedeutender Unterschied liegt in den Annahmen zum Verbleib des vom Ozean aufgenommenen CO: Während das IPCC hier 2018 eine jährliche Netto-Absorption von 1,6 Pg CO annimmt, gehen die Autoren des 2023er Global Carbon Budget von 2,8 Gt/Jahr aus. Beim IPCC wird zudem ein (vermutlich jährlicher, auch wenn dies nicht durch rote Farbe der Zeichen kenntlich gemacht wurde) Abgang von 0,2 Pg C in die Sedimente der Tiefsee angezeigt, während die Autoren des Global Carbon Budget einen Bilanzfehler von -0,4 Gt vermerken.

Die offizielle Klimawissenschaft behauptet, es habe ein „ewiges“ CO-Gleichgewicht gegeben

Basis der im „Global Carbon Budget“ veröffentlichten Ergebnisse sind regelmäßig durchgeführte Recherchen, die jährlich als Jahresbilanz veröffentlicht werden. Die Autoren gehören zur Elite der Klimawissenschaft, die Autorenliste der Fassung 2023 enthält nicht weniger als 123 Namen. Grafiken aus diesen jährlichen Kohlenstoff-Budgets werden von weiteren Klima-Autoritäten wie der Wetter- und Ozeanographie-Behörde der USA National Oceanic and Atmospheric Administration 3) (NOAA) oder der Online-Enyklopädie Wikipedia 4) sowie diversen weiteren Klima- und CO-bezogenen Publikationen übernommen. Eine davon findet sich in modifizierter Form auch im IPCC-Report AR5 5). Das ganze Werk hat jedoch einen entscheidenden Schönheitsfehler: Es ignoriert wesentliche wissenschaftliche Grundlagen und die entsprechenden Fakten. Insbesondere beim Ozean fällt auf, dass dort die CO-Aufnahmefähigkeit der Meere bei einem steigenden CO-Gasgehalt und damit -druck in der Atmosphäre gar nicht angesprochen wird.

Was passiert eigentlich mit Gasen im Wasser?

Wenn der CO-Gehalt der Atmosphäre steigt, steigt damit auch sein sogenannte Partialdruck, d.h. der Anteil des CO am Atmosphärendruck. Wenn jedoch der (Partial)-Druck eines Gases über einer Wasserfläche steigt, löst sich auch mehr von diesem Gas in der Flüssigkeit, Bild 5.

 

Bild 5. Links hat sich ein Gleichgewicht zwischen dem Druck des im Kolben eingeschlossenen CO2-Gases und der Konzentration der Gasmoleküle im Wasser eingestellt. Wenn der (Partial)-Druck durch den sinkenden Kolben steigt, löst sich zum Ausgleich mehr CO2 im Wasser (Grafik: Wikimedia, Johannes Schneider, Creative Commons 6)))

Jeder weiß dies aus eigener Erfahrung mit kalten Erfrischungsgetränken oder Bier. Das „Erfrischende“ beruht auf dem CO, das im Wasser unter hohem Druck gelöst ist. Schon beim Öffnen hört man das Zischen, mit dem das unter Überdruck stehende Gas entweicht. Im Getränk entstehen CO-Blasen, die nach oben aus der Flüssigkeit perlen. Lässt man das Glas längere Zeit stehen, dann entweicht das Gas wegen der Erwärmung stetig weiter, bis keine Blasen mehr kommen. Das Getränk ist dann schal geworden und schmeckt nicht mehr. Diese Gesetzmäßigkeiten gelten auch für die Löslichkeit von atmosphärischem CO im Meer: Höherer CO-Druck bewirkt eine vermehrte Gasaufnahme. Kalte polare Ozeane nehmen deshalb auch mehr CO aus der Luft auf als warme tropische Gewässer. Steigen die Meerestemperaturen, dann dünsten die Ozeane mehr CO aus. Die entsprechenden Naturgesetze („Henry’s Law7)) bedingen, dass 96% jeglichen vom Menschen zusätzlich in die Atmosphäre eingebrachten CO vom Ozean aufgenommen werden. Diese Tatsache wird im „Global Carbon Budget“ nirgends erwähnt. Dies weckt Zweifel an der fachlichen Qualifikation der Verfasser – und an derjenigen von NOAA und IPCC.

Ozean: CO-Speicherung durch Kalk statt Holz

Besonders auffallend ist zudem, dass im Ozean angeblich keine nennenswerte CO-Abscheidung stattfinden soll, weder im Flachwasser noch in der Tiefsee. Im Bereich der Pflanzen an Land wird CObekanntlich durch die Fotosynthese zu Biomasse umgewandelt und in Form von Holz und Humus-Ablagerungen längerfristig gespeichert. Bei IPCC und Konsorten wird dagegen der Eindruck erweckt, dass im Meer nichts dergleichen stattfindet.

Dabei kommt es auch im Meer zur Fotosynthese durch Algen, Mikroalgen und Seegras. Die dabei entstehende Biomasse ist jedoch nicht dauerhaft und zerfällt nach dem Tod der Lebewesen in kürzester Zeit. Das bei der Zersetzung entstehende CO gelangt wieder ins Wasser. Die Fotosynthese hat im Ozean jedoch noch einen zweiten Aufbaumechanismus zur Folge, die biologische Synthese von Kalk (CaCO3), der sich als äußerst praktisch beim Aufbau von Schutzpanzern gegen Feinde erwiesen hat. Das beweisen 3,7 Milliarden Jahre alte Stromatolithen 8) in Pilbara (Australien). Schon damals erzeugten Kolonien von Einzellern pilzförmige Kalkablagerungen. Dieses Rezept war so erfolgreich, dass inzwischen unzählige ozeanische Tier- und Pflanzenarten die Kunst der Kalkschalenbildung gemeistert haben. Von einzelligen Bakterien und Algen bis zu Korallen, Muscheln, Seeigeln und Krebstieren vertrauen sie alle auf den Schutz durch Panzer aus hartem Kalk, Bild 6.

 

Bild 6. Die in Sedimentgestein eingebettet Kalkschale eines Belemniten (ausgestorbener Vorfahr der Tintenfische) aus dem Devon (vor ca. 360-420 Mio. Jahren). Fundort vermutlich Marokko (Foto: Autor)

Diese kalkigen Überreste bleiben nach dem Tod erhalten. Sie sind unter den Bedingungen flacher Gewässer (Küste bis einige 100 m) so langlebig, dass daraus im Laufe der Äonen wesentliche Teile unserer Landschaften wie der Jura, die Schwäbische Alb, die Kreideklippen von Dover oder die Dolomiten entstanden. Diese Prozesse finden auch heute noch in riesigem Maßstab statt, wie Korallenriffe in tropischen Meeren und Muschelschalen am Strand beweisen. Diese Tatsache wird von der heutigen Klimawissenschaft unterschlagen.

Wieviel CO landet schon allein in Korallenschalen?

Zur CO-Speicherung aufgrund von Kalkbildung im Meer gibt es sehr unterschiedliche Angaben. Zumindest der von Korallen geleistete Anteil lässt sich jedoch recht gut abschätzen. Tropische Korallen brauchen flaches und warmes Wasser. Sie wachsen auf Sockeln ihrer Vorfahren. Seit dem Ende der letzten Eiszeit vor 12.000 Jahren ist der Meeresspiegel um rund 120 m angestiegen. Um an der Oberfläche zu bleiben, mussten die heutigen Korallen ihre Sockel also aufstocken. Bei der Atollbildung um absinkende Vulkane mussten sie zudem im Laufe der Jahrmillionen das Absinken des Vulkankegels kompensieren. Dies zeigt exemplarisch die Untersuchung des Mururoa-Atolls in Französisch-Polynesien, Bild 7.

 

Bild 7. Das Mururoa-Atoll wurde von Frankreich für 188 Atombombenversuche missbraucht. Zur Absicherung der Erkenntnisse wurde es vorher umfassend untersucht. Hier die farbige Darstellung der „Wachstumsringe“ im Verlauf der letzten 1,8 Mio. Jahre. Die letzte Schicht (MIS 1) umfasst die letzten 10.000 Jahre (Grafik: Montaggioni et al.9))

Bei seiner Untersuchung stellte Montaggioni eine maximale Wachstumsgeschwindigkeit der Korallen von 8 mm/a fest. Rechnet man dies auf die aktuelle weltweite Korallen-Gesamtfläche10) von 423.589 km2 hoch, so ergibt sich daraus eine jährliche Kalkerzeugung von 8,75 Gt CaCO3. Dies entspricht einer maximalen Fixierung von etwas mehr als 1 Gt C. Zudem erfolgt ein erheblicher Teil des Wachstums auch nach den Seiten. Auch brechen Stürme, Wellen oder gefräßige Fische immer wieder Korallenstücke vom Riff und von seinen Flanken ab. Diese Bruchstücke sinken zum Meeresgrund und bauen dabei an den Flanken des Riffs einen umlaufenden Schuttkegel auf. Die Masse dieses Schuttkegels wird sozusagen nebenher während des Höhenwachstums mit aufgebaut. Deshalb kann die Menge des jährlich gebundenen Kohlenstoffs ohne weiteres auf insgesamt 2 Gt veranschlagt werden. Dabei liegt der Flächenanteil der Korallenriffe an der Gesamtfläche der Ozeane bei lediglich 0,12 %. Bei diesen Zahlen handelt es sich wohlgemerkt um Maximalwerte: Mittelwerte sind kaum seriös abschätzbar.

Kalkbildung: Über alle Ozeane und über alle Breitengrade hinweg

Neben Korallen gibt es unzählige andere Lebewesen, die ebenfalls in erheblichem Umfang aus CO und Calcium-Ionen dauerhafte Kalkschalen herstellen. Dazu gehören beispielsweise Cyanobakterien und einzellige Grünalgen auf der Carbonatplattform der Bahamas, die mehrfach im Jahr in solchen Massen auftreten, dass ihre Kalkschalen das Wasser selbst auf Satellitenfotos milchig-weiß färben. Im Laufe von Jahrmillionen haben diese winzigen Einzeller die Bahamas-Carbonatplattform zu einer Mächtigkeit von mittlerweile rund 4,5 Kilometern aufgetürmt. Die wesentlich größere Florida-Plattform erreicht sogar eine Mächtigkeit von bis zu 12 km.

Die gesamte ozeanweite Kalk-Produktivität von Winzlingen mit Kalkschale, die in Flachgewässern, vielfach aber auch im gesamten oberflächennahen Ozean vorkommen, wird von verschiedenen Autoren auf Werte von < 1 Gt C/a 11) über 1,6 Gt C/a 12) und 2 Gt C/a 13) bis herauf zu 4,7 Gt C/a 14) und 5 Gt C/a 15) beziffert. Da die Menschheit insgesamt etwa 12 bis 13 Gt C a-1 emittiert, werden diese Emissionen bereits im gleichen Jahr durch natürliche Vorgänge zu 10 bis 40 % im Meer als Kalk dauerhaft gebunden, Bild 8.

 

Bild 8. Die Rote Helmschnecke Cassis Rufa lebt im indischen Ozean, frisst Seeigel und bildet ein ausgesprochen massives Kalkgehäuse aus (Foto: Autor)

Aussagen über CO-Verweildauern in der Atmosphäre von mehr als 2-3 Dekaden oder gar von Zehntausenden von Jahren 16) sind daher nicht glaubhaft. Zwar geht ein gewisser Teil der Kalkproduktion beim Absinken in tiefere Ozeanbereiche wieder in Lösung. Doch schon allein die enorme Bandbreite der veröffentlichten Zahlen zeigt, dass die heutigen Messmethoden bei weitem nicht alle Quellen und Einflussgrößen der Vorgänge im Ozean erfassen.

Pikanterweise wird in einer dieser Veröffentlichungen ein Wert von 4,7 Gt C a-1 14) für die jährliche Kalk-Sequestration im Ozean angegeben. Zu den Autoren gehört auch die bekannte Ozean- und Klimaforscherin Corinne Le Quéré. Umso verwunderlicher ist, dass ebendiese Fr. Le Quéré bei ihrer jahrelangen Mitarbeit am Global Carbon Budget nicht darauf hingewirkt zu haben scheint, in der Veröffentlichung die Tatsache einer dauerhaften Neutralisierung der vom Menschenverursachten CO-Emissionen zumindest zu erwähnen.

Die CO-Hypothese des IPCC ist wissenschaftlich nicht haltbar

Das gesamte Klimakatastrophen-Konstrukt des IPCC und seiner Vertreter steht und fällt mit der Behauptung, das „Treibhausgas“ CO sammle sich auf lange Zeit in der Atmosphäre an und gefährde so das thermische Gleichgewicht der Erde. Deshalb versuchen die Verantwortlichen die Tatsache, dass erhebliche Mengen CO durch natürliche Prozesse dauerhaft – auf viele Millionen Jahre – als Kalk im Ozean weggespeichert werden, zu verschweigen. Besonders peinlich ist für sie dabei die Tatsache, dass diese Prozesse im Ozean bereits seit Äonen ablaufen und entsprechend große Mengen in Gesteinen gespeichertes CO existieren. Es müssen daher in der Natur auch entsprechend große Quellen an CO-Nachschub existieren. Damit bricht das gesamte CO-Kreislaufmodell des IPCC in sich zusammen. Das dürfte der Grund dafür sein, weshalb die ozeanische Kalkbildung in offiziellen und offiziösen Dokumenten wie dem IPCC-Report über „The Physical Science Base“ bzw. dem Global Carbon Project nicht korrekt dargestellt wird. Auch wird das Henry-Gesetz in beiden hier angesprochenen Veröffentlichungen nicht einmal erwähnt. Diese offenkundige Unterdrückung wesentlicher wissenschaftlich belegter Fakten ist die Achillesferse der gesamten grünen Klimakatastrophen-Ideologie. Kaufmännisch gesehen könnte man auch von Bilanzfälschung sprechen. Hier sollte von allen, die Zweifel am IPCC-Standpunkt haben, energisch nachgefasst werden. Zu diesem Themenkomplex sind noch weitere Veröffentlichungen in Vorbereitung.

 

Quellen:

  1. https://essd.copernicus.org/articles/15/5301/2023/ (Pierre Friedlingstein et al)
  2. https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/chapter/chapter-5/
  3. https://globalocean.noaa.gov/allies-in-extreme-weather-prediction-noaas-long-standing-partnership-with-indonesia/
  4. https://en.wikipedia.org/wiki/Carbon_cycle
  5. https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/chapter/chapter-5/
  6. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Konzentrationsabh%C3%A4ngigkeit_vom_Partialdruck_2.svg
  7. https://en.wikipedia.org/wiki/Henry%27s_law
  8. https://de.wikipedia.org/wiki/Stromatolith
  9. https://www.researchgate.net/publication/267048756_Quaternary_atoll_development_New_insights_from_the_two-dimensional_stratigraphic_forward_modelling_of_Mururoa_Island_Central_Pacific_Ocean
  10. https://allencoralatlas.org/atlas/#1.00/0.0000/-145.0000
  11. https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1029/2006GB002803
  12. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S096706450700032X
  13. https://link.springer.com/article/10.1007/s10498-015-9282-y
  14. https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1029/2018GB006110
  15. https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1029/93GB02524
  16. https://yaleclimateconnections.org/2010/12/common-climate-misconceptions-atmospheric-carbon-dioxide/

 

Der Beitrag Falsche Bilanzen: Das Märchen vom CO2-Paradies vor 1850 erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Gaza-Todeszahlen: Das große Täuschungsmanöver der Hamas

Gaza-Todeszahlen: Das große Täuschungsmanöver der Hamas

Gaza-Todeszahlen: Das große Täuschungsmanöver der Hamas

Während die westliche Welt sich in moralischer Empörung über Israels Militäroperation in Gaza übt, kommt nun ans Licht, was kritische Beobachter längst vermuteten: Die vom Hamas-kontrollierten Gesundheitsministerium in Gaza verkündeten Opferzahlen sind ein geschickt inszeniertes Täuschungsmanöver.

Eine aktuelle Studie der Henry Jackson Society, über die der britische Telegraph berichtet, legt schonungslos offen, wie die Hamas systematisch Zahlen manipuliert, um Israel an den medialen Pranger zu stellen. Die Methoden sind dabei so dreist wie effektiv: Da werden plötzlich erwachsene Kämpfer zu “getöteten Kindern” umetikettiert, natürliche Todesfälle in die Kriegsstatistik eingerechnet und – welch Überraschung – ausgerechnet Krebspatienten tauchen später putzmunter auf Behandlungslisten wieder auf.

Von den angeblich 44.000 Todesopfern entpuppen sich nach israelischen und US-amerikanischen Erkenntnissen etwa 17.000 als Hamas-Kämpfer. Eine Information, die in der medialen Berichterstattung erstaunlich oft “übersehen” wird. Stattdessen werden die Zahlen des Hamas-Gesundheitsministeriums ungeprüft übernommen – als wäre dieses eine neutrale Schweizer Statistikbehörde und nicht der verlängerte Arm einer Terrororganisation.

Besonders perfide: Um das Narrativ vom “Krieg gegen Zivilisten” zu befeuern, wurden systematisch Altersangaben nach unten korrigiert und männliche Opfer kurzerhand zu weiblichen umdeklariert. Der Studienauto Andrew Fox spricht von einem “Muster gezielter Falschklassifizierung”. Die Realität sieht nämlich ganz anders aus: Die Mehrheit der Getöteten sind Männer zwischen 15 und 45 Jahren – genau jene Altersgruppe, aus der sich typischerweise Kombattanten rekrutieren. Auch werden Opfer von fehlgeleiteten Hamas-Raketen oder Tote bei Hilfslieferungen großzügig Israel zugeschrieben.

Natürlich ändert diese Enthüllung nichts an der tragischen Tatsache, dass in diesem Konflikt auch unschuldige Zivilisten sterben. Aber sie zeigt einmal mehr, wie die Hamas den Tod der eigenen Bevölkerung zynisch instrumentalisiert, um die internationale Gemeinschaft gegen Israel aufzubringen. Und wie bereitwillig viele westliche Medien dieser Propaganda auf den Leim gehen.

Die nächste große Schlagzeile über zivile Opfer in Gaza sollten wir vielleicht mit etwas mehr kritischer Distanz lesen. Denn wie heißt es so schön: In einem Krieg stirbt die Wahrheit zuerst – besonders wenn eine Seite – wie die Terrororganisation Hamas – sie systematisch zu Grabe trägt.

Abu Mohammad al-Julani: Lippenstift auf einem Schwein

Julanis Aufstieg von einer Al-Qaida-Mitgliedsorganisation zu einem vom Westen anerkannten „gemäßigten“ Führer ist ein Beispiel dafür, wie Geopolitik Ideologie übertrumpft. Jahrelang hat der Westen so getan, als würde er den Terrorismus bekämpfen, während er Julani und sein riesiges, mit Al-Qaida und ISIS verbundenes Terrornetzwerk zur Destabilisierung Syriens nutzte.

Gerade rechtzeitig zur blitzschnellen Eroberung Syriens durch den Al-Qaida-Ableger Hayat Tahrir al-Sham (HTS) wurde eine westliche PR-Kampagne gestartet, um den Anführer der Terrorgruppe, Abu Mohammad al-Julani, neu zu profilieren.

Die BBC versicherte ihren Lesern, dass Julani, der jetzt gemeinhin als Ahmed al-Sharaa bezeichnet wird – was sein richtiger Name ist – sich „neu erfunden“ habe, während der Telegraph darauf bestand, dass der ehemalige Stellvertreter von ISIS-Führer Abu Bakr al-Baghdadi jetzt „diversitätsfreundlich“ sei.

Am 6. Dezember, nur wenige Tage vor seinem Einzug in die Hauptstadt Damaskus, setzte sich Julani mit der CNN-Journalistin Jomana Karadsheh zu einem Exklusivinterview zusammen, um seine Vergangenheit zu erklären.

„Julani sagt, er habe im Laufe der Jahre einen Wandel durchgemacht„, schrieb CNN, nachdem er Karadsheh versichert hatte, niemand habe das Recht, Syriens Alawiten, Christen und Drusen zu eliminieren“.

Aber warum war Julani so eifrig bemüht, die amerikanische Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass er keine Pläne zur Ausrottung der religiösen Minderheiten in Syrien hatte? Diese Frage stellt sich umso mehr, wenn man sich an das Massaker vom 4. August 2013 in Latakia erinnert, bei dem 190 Alawiten ermordet und Hunderte weitere gefangen genommen wurden.

Damals griffen Kämpfer der HTS (damals Nusra-Front), des ISIS und der Freien Syrischen Armee (FSA) zehn Dörfer an und schlachteten Zivilisten auf eine Weise ab, die von Human Rights Watch dokumentiert wurde: Schusswunden, Messerstiche, Enthauptungen und verkohlte Leichen. „Einige Leichen wurden in völlig verkohltem Zustand aufgefunden, anderen waren die Füße gefesselt“, heißt es in dem Bericht.

Ein weiterer nützlicher US-Agent

In den letzten Jahren scheint es bei Julanis „Wandlung“ weniger um Reue als vielmehr um Nützlichkeit zu gehen. Obwohl die HTS weiterhin auf der US-Terrorliste steht – und ein amerikanisches Kopfgeld in Höhe von 10 Millionen Dollar auf Julani selbst ausgesetzt ist – bezeichnete der ehemalige US-Sondergesandte für Syrien, James Jeffrey, die Gruppe als strategischen „Aktivposten“ für die US-Operationen in Syrien.

Unter dem Deckmantel der Extremismusbekämpfung verfolgte Washington eine Doppelstrategie: Die Durchsetzung erdrückender Wirtschaftssanktionen gegen Syrien – von der Art, die in den 1990er Jahren 500.000 irakische Kinder tötete – und gleichzeitig die Sicherstellung, dass die weizenreichen und ölreichen Regionen des Landes unter US-Kontrolle bleiben.

Botschafter Jeffrey gab im März 2021 gegenüber PBS zu, dass Julanis HTS die „am wenigsten schlechte Option unter den verschiedenen Optionen für Idlib war, und Idlib ist einer der wichtigsten Orte in Syrien, der im Moment einer der wichtigsten Orte im Nahen Osten ist.“

Aber wie ist Julani in Idlib an die Macht gekommen, das der US-Beamte Brett McGurk als „den größten sicheren Hafen der Al-Qaida seit dem 11. September 2001“ bezeichnete, wobei er die entscheidende Rolle der USA beim Zustandekommen dieser Situation verschweigt? Die Nusra-Front führte die Eroberung 2015 unter dem Banner von Jaish al-Fatah (Armee der Eroberung) an, einer Koalition, die Selbstmordattentäter der Nusra mit Kämpfern der Freien Syrischen Armee (FSA) kombinierte, die mit von der CIA gelieferten TOW-Raketen ausgerüstet waren. Foreign Policy lobte den raschen Fortschritt der Kampagne und führte dies auf die Synergie von Dschihadisten und westlichen Waffen zurück.

Jahre später bezeichnete der US-Beamte Brett McGurk Idlib als „den größten sicheren Hafen der Al-Qaida seit 9/11“. Doch die entscheidende Rolle der US-Waffen und der strategischen Hilfe bei diesem Ergebnis blieb unerwähnt.

Hilfe auch aus Tel Aviv und Brüssel

Diese Hilfe ging über Waffen hinaus: Die Financial Times (FT) berichtete, dass die EU-Außenminister als Reaktion darauf „ein Ölembargo gegen Syrien aufhoben, um den Rebellen den Verkauf von Rohöl zur Finanzierung ihrer Operation zu ermöglichen“.

Während die FSA die Kontrolle über die Ölfelder für sich beanspruchte, gaben Aktivisten offen zu, dass die Nusra-Front der eigentliche Nutznießer war und die Fässer per LKW in die Türkei transportierte, um sie dort zu raffinieren oder nach Europa zu exportieren. Die Vereinbarung brachte der Nusra Millionen ein, bevor ISIS die Felder ein Jahr später eroberte.

Der Akademiker und Syrienexperte Joshua Landis wies auf die Bedeutung der Kontrolle über die Ölfelder hin und erklärte, dass „wer auch immer das Öl, das Wasser und die Landwirtschaft in die Hände bekommt, das sunnitische Syrien in der Hand hat“ und dass „die logische Schlussfolgerung aus diesem Wahnsinn ist, dass Europa Al-Qaida finanzieren wird.“

Hinter den Kulissen erleichterten westliche und regionale Mächte den Aufstieg Julanis. Israelische Luftangriffe unterstützten Nusra bei Zusammenstößen mit syrischen Streitkräften, während der scheidende israelische Armeechef Gadi Eisenkot zugab, „leichte Waffen“ an Rebellengruppen zu liefern – und damit im Wesentlichen bestätigte, was die Syrische Arabische Armee (SAA) seit Jahren berichtet hatte, um „die Rebellen als Handlanger der Zionisten zu diskreditieren“.

Aus früheren Berichten des Wall Street Journal ging hervor, dass Israel seit Jahren humanitäre und medizinische Hilfe für die „Rebellen“ im Süden Syriens geleistet hat, unter anderem indem es Nusra-Kämpfer zur Behandlung über die Grenze nach Israel gebracht hat.

In einem Interview mit The American Conservative im Grenzdorf Beit Jinn enthüllten Kämpfer, dass Israel ein ganzes Jahr lang Gehälter in Höhe von 200.000 Dollar pro Monat gezahlt hatte, bevor die HTS-Truppen von der SAA aus dem Gebiet vertrieben wurden und nach Idlib flohen.

In der Zwischenzeit sorgten die USA für einen „Katarakt von Waffen“ an die syrische Opposition, wie die New York Times schreibt. Obwohl diese Waffen öffentlich für die FSA bestimmt waren, gelangten sie häufig in die Hände der Nusra.

Julanis kometenhafter Aufstieg begann bereits Jahre zuvor und wurde durch seine Verbindungen zu Al-Qaida im Irak und ihrem jordanischen Anführer Abu Musab al-Zarqawi begünstigt. Letzterer, dessen Aktivitäten die US-Invasion im Irak rechtfertigten, operierte mit stillschweigender Anerkennung der USA.

Julani schlug einen ähnlichen Weg ein und entwickelte sich zu einem wichtigen Akteur der Nusra-Front, die 2011 und 2012 Bombenanschläge in Damaskus und anderen Städten verübte, wobei die Anschläge zunächst fälschlicherweise der syrischen Regierung zugeschrieben wurden.

Ein salafistisches Fürstentum

Warum hat die EU beschlossen, Al-Qaida durch die Aufhebung der Ölsanktionen zu finanzieren? Warum haben die USA Nusra einen „Katarakt von Waffen“ zur Verfügung gestellt?

Ein Bericht der Defense Intelligence Agency (DIA) vom August 2012 enthüllte, dass die USA und ihre regionalen Verbündeten die Errichtung eines „salafistischen Fürstentums“ im Osten Syriens und im Westen des Irak unterstützten, um Präsident Bashar al-Assad zu stürzen und das Land zu spalten.

Der DIA-Bericht besagt, dass ein radikal-religiöser Ministaat, wie er später von ISIS als „Kalifat“ errichtet wurde, das Ziel der USA war, auch wenn sie zugaben, dass die so genannte syrische Revolution, die Assads Regierung stürzen wollte, von „Salafisten, der Muslimbruderschaft und Al-Qaida“ angetrieben wurde.

Die Saat des salafistischen Fürstentums wurde gepflanzt, als der verstorbene ISIS-Führer Abu Bakr Al-Baghdadi Julani im August 2011 nach Syrien schickte – damals war Baghdadis Gruppe als Islamischer Staat Irak (ISI) bekannt.

Der prominente libanesische Journalist Radwan Mortada, der sich mit Al-Qaida-Kämpfern aus dem Libanon in Syrien aufhielt, traf Julani zu dieser Zeit in der zentralsyrischen Stadt Homs. Mortada informierte The Cradle, dass Julani von den Farouq-Brigaden, einer in der Stadt ansässigen FSA-Fraktion, beherbergt wurde.

Im Gegensatz zu Medienberichten betonten Farouq-Kommandeure, dass die Gruppe nicht aus Überläufern der syrischen Armee bestehe. Vielmehr handele es sich bei Farouq um eine sektiererische Salafistengruppe, der Kämpfer angehörten, die nach der US-Invasion 2003 für Zarqawis Al-Qaida im Irak (AQI) gekämpft hatten.

Einige Monate später traten Julani und seine Kämpfer heimlich in den Krieg gegen die syrische Regierung ein und verübten mehrere Terroranschläge. Am 23. Dezember 2011 schickte Julani Selbstmordattentäter in die Generaldirektion für Sicherheit in Damaskus, die 44 Menschen, darunter Zivilisten und Sicherheitskräfte, töteten.

Zwei Wochen später, am 6. Januar 2012, schickte Julani einen weiteren Selbstmordattentäter los, um in der Nähe eines Busses im Midan-Viertel von Damaskus Sprengstoff zu zünden, wobei etwa 26 Menschen ums Leben kamen.

Die Gründung der „Unterstützungsfront für das Volk der Levante“ (Nusra-Front) wurde aufgedeckt, nachdem dem Journalisten Mortada ein Videoband zugespielt worden war, auf dem Julani und andere maskierte Männer zu sehen waren, die die Existenz der Gruppe verkündeten und die Verantwortung für die Anschläge übernahmen, für die Oppositionsaktivisten die syrische Regierung verantwortlich gemacht hatten.

Die große Gefängnisentlassung

Julanis Aufstieg wurde jedoch schon Jahre zuvor begünstigt. Bei der so genannten „Großen Gefangenenbefreiung 2009“ ließ das US-Militär 5.700 Hochsicherheitsgefangene aus dem Bucca-Gefängnis im Irak frei. Darunter befand sich auch Julani, neben zukünftigen ISIS-Führern wie Baghdadi. Craig Whiteside vom US Naval War College bezeichnete Camp Bucca als „Amerikas Dschihadi-Universität“ und betonte die Rolle dieser Freilassungen bei der Wiederbelebung des Islamischen Staates im Irak, der durch Aufstände sunnitischer Stämme fast besiegt worden war.

„Die Vereinigten Staaten werden oft zu Unrecht für viele Dinge verantwortlich gemacht, die in dieser Welt falsch laufen, aber die Wiederbelebung des ISIL [ISIS] und seine Ausbrütung in unserem eigenen Camp Bucca ist etwas, das die Amerikaner wirklich zu verantworten haben“, schrieb Whiteside.

„Die irakische Regierung hat viele Feinde, und die Vereinigten Staaten haben dabei geholfen, viele von ihnen 2009 auf die Straße zu setzen. Why?“ Whiteside fragte sich, nicht wissend, dass sie als Teil des verdeckten Krieges der USA zum Sturz von Bashar al-Assad nach Syrien geschickt werden würden.

Noch beunruhigender ist heute die Aussicht, dass die HTS Tausende von ISIS-Kämpfern aus US-kurdischen Gefängnissen im Norden Syriens freilässt, um ihre Reihen zu erweitern. Das wäre nicht das erste Mal. Im vergangenen Juli haben die von den USA unterstützten Kurden rund 1 500 ISIS-Gefangene aus Gefangenenlagern freigelassen, die das US-Militär als eine „Armee im Wartestand“ bezeichnet.

Die Frage, wer Abu Mohammad al-Julani ist – seine Beweggründe, Ideologien und Wandlungen – ist letztlich weniger wichtig als das, was er repräsentiert. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich eine Tatsache nicht geändert: Julani ist ein Werkzeug der amerikanischen und israelischen Strategie.

Von seinen Anfängen im Irak bis zu seinem Aufstieg als Anführer der Nusra-Front und später der HTS hat Julani eine zentrale Rolle bei der Durchsetzung der geopolitischen Interessen seiner Wohltäter gespielt. Ob er nun als Terrorist oder als „Blazer-tragender“ Gemäßigter gebrandmarkt wurde, seine Aktionen dienten stets der Destabilisierung Syriens und der gesamten westasiatischen Region.

Julanis „Neuerfindung“ ist nicht mehr als eine Fassade, die die dauerhafte Realität seiner Rolle verschleiern soll: ein strategischer Aktivposten in einem Spiel, in dem die Ideologie der Macht untergeordnet ist.

Orban: Selenski lehnt Weihnachtsfrieden ab, aber Welt wird sich mit Trump schlagartig ändern

Orban: Selenski lehnt Weihnachtsfrieden ab, aber Welt wird sich mit Trump schlagartig ändern

Orban: Selenski lehnt Weihnachtsfrieden ab, aber Welt wird sich mit Trump schlagartig ändern

In den letzten Tagen der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft hatte Orban noch einmal versucht, einen Waffenstillstand anzuzetteln. Er ist erneut gescheitert, und setzt seine Hoffnungen auf Trump.  Der ungarische Premierminister erklärte, dass Selenski seine Vorschläge auf eine kurzfristige Waffenruhe zu Weihnachten abgelehnt habe. Auch ein größerer Gefangenenaustausch sei von Seiten der Ukraine abgewiesen worden. Orban setzt weiter […]

Der Beitrag Orban: Selenski lehnt Weihnachtsfrieden ab, aber Welt wird sich mit Trump schlagartig ändern erschien zuerst unter tkp.at.

CNN inszeniert bizarre Gefängnis-Show in Damaskus

CNN inszeniert bizarre Gefängnis-Show in Damaskus

CNN inszeniert bizarre Gefängnis-Show in Damaskus

Es klingt wie ein Hollywood-Drehbuch, ist aber angeblich investigativer Journalismus: CNNs Starreporterin Clarissa Ward “entdeckt” in den Trümmern eines syrischen Gefängnisses einen vergessenen Häftling – und die Welt soll es glauben.

Die Szene könnte dramatischer nicht sein: In einer dunklen Zelle liegt ein Mann unter einer Decke, der angeblich jahrelang ohne Tageslicht vegetierte. Doch was dann folgt, lässt selbst wohlwollende Beobachter die Stirn runzeln. Der “Gefangene” – tadellos gekleidet, gepflegter Bart und geschnittene, saubere Fingernägel, sowie offenbar bei bester Gesundheit – tritt ohne mit der Wimper zu zucken ins grelle Sonnenlicht. Keine schmerzverzerrten Augen, keine körperliche Schwäche nach angeblich drei Monaten Haft in Assads Folter-Gulag. Stattdessen überschüttet er seine “Retterin” Ward mit Dankbarkeit.

“Einer der außergewöhnlichsten Momente in zwanzig Jahren als Journalistin”, schwärmt Ward auf X (vormals Twitter). Außergewöhnlich ist die Inszenierung in der Tat – allerdings anders als von CNN beabsichtigt. Die Episode reiht sich nahtlos ein in Wards fragwürdige Syrien-Berichterstattung. Bereits 2021 räumte sie im CBS-Interview ein: “Ich gebe zu, dass ich in Syrien die Grenze überschritten habe. Ich wurde emotional zu involviert.” Eine bemerkenswerte Aussage für eine Journalistin, die Objektivität zu ihren Kernaufgaben zählen sollte.

Und nicht nur das: CNN war auch das erste westliche Medium, das dem HTS-Anführer Mohammed Al-Dscholani eine Plattform bot – just jenem Mann, dessen Terrororganisation die Biden-Administration nun von der Terrorliste streichen möchte. Natürlich trug Ward dabei einen Hidschab. Ein Schelm, wer dabei an koordinierte Medienkampagnen denkt.

Die vermeintliche Gefängnis-Entdeckung erinnert fatal an frühere Propaganda-Coups westlicher Geheimdienste in Syrien. Damals wurden “moderate Rebellen” zu Freiheitskämpfern stilisiert – bis verstörende Videos ihrer Gräueltaten an christlichen Minderheiten auftauchten. Viele dieser “Patrioten” schlossen sich später dem IS an.

Wards Damaskus-Drama wirft die Frage auf: Hält CNN sein Publikum für derart naiv? Oder verliert der Sender nach Jahren der Trump-Hysterie und Corona-Panikmache schlicht den Bezug zur Realität? Die dramatisch sinkenden Zuschauerzahlen sprechen eine deutliche Sprache. Eines ist sicher: Diese “außergewöhnliche” Gefängnis-Episode wird nicht die letzte ihrer Art sein. Der mediale Spin für syrische Aufständische läuft gerade erst wieder an. Die Frage ist nur: Zu welchem Preis für die journalistische Glaubwürdigkeit?

Wie nach Assads Sturz in Russland über Syrien berichtet wird

Die Lage in Syrien nach Assads Sturz ist ein Thema, das weltweit die Medien beherrscht. Das gilt natürlich gerade auch für Russland, das seit Jahrzehnten besonders enge Beziehungen zu Syrien hatte. Daher war die Lage in und um Syrien am Sonntagabend ein beherrschendes Thema im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens. Der Beitrag bestand aus drei […]

Revolution?

Hans-Jürgen Geese

Die amerikanische Revolution endete mit der Verabschiedung der Verfassung am 17. September 1787. In der U.S. Verfassung tauchte das Wort „Demokratie“ nicht auf. Auch die Grundrechte der Amerikaner standen nicht in der Verfassung, sondern mussten drei Jahre später in den „amendments“ (Zusatzartikel zur Verfassung) hinzugefügt werden.

Warum nicht sofort? Nun, die Gründerväter gingen davon aus, dass ein Staat, der sich an die Verfassung hält, kein Unrecht tun könnte. Was für eine Blauäugigkeit von angeblich intelligenten Menschen. Trotzdem war Amerika damals eine Demokratie. In der Praxis, im richtigen Leben.

Denn in den zumeist kleinen Städten und kleinen Gemeinden des dünn besiedelten Landes wurden alle wichtigen Posten durch Direktwahl vergeben. Die Zentralregierung in Washington hatte so gut wie keine Bedeutung. Heute ist es genau umgekehrt. Daher gibt es keine Demokratie mehr in den U.S.A.

Der Zentralstaat hat sich verselbständigt

Teheran zum Umsturz in Syrien: Assad suchte Annäherung an Westen und wurde getäuscht

Angesichts der jüngsten Eskalation in Syrien galt der Iran als jene Macht, die an der Seite Damaskus in die Kampfhandlungen hätte eingreifen und die Macht von Baschar al-Assad retten können. Doch Teheran blieb außen vor, als Assad gestützt wurde. Nun versucht man zu erklären, warum es so weit kam.

Nach etwas mehr als einer Woche seit Beginn der Kampfhandlungen im Norden Syriens Ende November haben die sogenannten „syrischen Oppositionskräfte“ die Kontrolle über die meisten Regionen und damit die Macht im Land übernommen.

Die Regierungstruppen erlitten binnen weniger Tage gleich mehrere schwere Niederlagen, verloren dabei große Gebiete und brachen unter dem Ansturm des Gegners zusammen, ohne nennenswerten Widerstand zu leisten.