Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

“Moderate Dschihadisten” feiern öffentliche Hinrichtungen in Syrien

“Moderate Dschihadisten” feiern öffentliche Hinrichtungen in Syrien

“Moderate Dschihadisten” feiern öffentliche Hinrichtungen in Syrien

Der Westen feiert den Sturz von Präsident Assad und die Machtübernahme der HTS-Islamisten in Damaskus. Doch in der syrischen Hauptstadt zelebrieren diese ihren “moderaten Dschihad” mit öffentlichen Hinrichtungen – und mit der Implementierung der Scharia. Eine Diktatur löst die andere ab. Kommen die Syrer nun vom Regen in die Traufe?

Es klingt wie ein schlechter Scherz aus der Feder eines zynischen Satirikers: Die BBC preist den “moderaten Dschihad” in Syrien, während sich Tausende “aufgeregt” zu öffentlichen Hinrichtungen versammeln. Willkommen in der bizarren Realität des “neuen” Syriens unter Abu Mohammed al-Jolani.

Der einstige ISIS- und Al-Qaida-Verbündete, der sich heute im Business-Casual-Look präsentiert und von “Diversity” schwärmt wie ein Silicon-Valley-CEO, führt sein ganz eigenes Verständnis von Modernität vor. Sein “moderater Dschihad” entpuppt sich als Wolf im Schafspelz – oder besser gesagt: als Henker im Anzug.

Die westlichen Medien, allen voran die BBC, überschlagen sich förmlich darin, al-Jolani und seine HTS-Milizen als aufgeklärte Reformer darzustellen. Dass der Mann, der durch die Anschläge vom 11. September radikalisiert wurde und amerikanische Truppen im Irak mit Sprengfallen attackierte, nun zum Posterboy des “gemäßigten Islam” stilisiert wird, ist an Absurdität kaum zu überbieten.

BBC-Korrespondent Jeremy Bowen berichtete enthusiastisch von einer Massenveranstaltung der besonderen Art: Tausende Schaulustige drängten sich um den besten Platz bei der öffentlichen Erhängung eines mutmaßlichen Assad-Geheimdienstlers. Die Menge sei von “echter Vorfreude und Erwartung” erfüllt gewesen, so Bowen, als handle es sich um die Premiere eines Blockbusters und nicht um eine extralegale Hinrichtung.

Zu den weiteren Errungenschaften des “moderaten Dschihad” gehört die Schändung und Zerstörung des Familiengrabs von Hafez al-Assad. Die Grabstätte, in der auch seine Frau und sein ältester Sohn ruhten, wurde niedergebrannt – vermutlich ein Akt “moderater” Pietätlosigkeit.

In den sozialen Medien kursieren derweil zahllose Videos von Erschießungen und Folterungen (z.B. wurde jemand hinter einem Auto auf der Straße hergeschleift) vermeintlicher Assad-Anhänger durch die “moderaten” Rebellen. Man mag sich kaum ausmalen, wie ein “radikaler Dschihad” aussähe, wenn dies die moderate Variante sein soll.

Die westlichen Medien scheinen in ihrer verzweifelten Suche nach “gemäßigten” Kräften in Syrien bereit, selbst offensichtliche Gewaltexzesse als Ausdruck von Reformwillen zu verklären. Es ist eine gefährliche Realitätsverzerrung, die die Opfer dieser “moderaten” Gewalt verhöhnt.

“Drohnen” in New Jersey: Schüsse, versprühte Chemikalien und Warnung an Rettungsteams

“Drohnen” in New Jersey: Schüsse, versprühte Chemikalien und Warnung an Rettungsteams

“Drohnen” in New Jersey: Schüsse, versprühte Chemikalien und Warnung an Rettungsteams

Die Drohnenshow in New Jersey, USA, eskaliert weiter. Wie Report24 berichtete, gibt es in dem US-Bundesstaat seit Monaten Sichtungen unbekannter Flugobjekte, die als Drohnen von der Größe eines Fahrzeugs beschrieben werden. Aktuelle Videos zeigen, wie solche Drohnen möglicherweise Waffen abfeuern und unbekannte Substanzen freisetzen. Nun erging eine Warnung an Einsatzkräfte, sich aus gesundheitlichen Gründen von abgestürzten Drohnen fernzuhalten. Alles eine Fake Flag Show des Militärs?

Während manche behaupten, ein iranisches “Mutterschiff” vor der Ostküste gesichtet zu haben, von wo die großen Drohnen gestartet und gesteuert werden, sind andere davon überzeugt, dass es sich um Geheimoperationen des US-Militärs handelt, was man dort aber nicht bestätigen möchte.

Die Videos von den Fluggeräten werden unterdessen immer spektakulärer. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass in Zeiten von “künstlicher Intelligenz” in der Erstellung von Videos jede Art von Fälschung sehr leicht hergestellt und leichtgläubigen Menschen untergejubelt werden kann.

Konkret tauchten in den letzten Tagen Bilder einer Drohne auf, die mit einer unbekannten Waffe auf irgendein unbekanntes Ziel geschossen hat. Leuchtspuren zogen über den Himmel. Eine andere Drohne soll eine Substanz in die Luft gesprüht haben, über die nichts bekannt ist.

Nun gaben FBI und New Jersey State Police ein Informationsblatt heraus, welches Ersthelfer berücksichtigen sollen, die zu Absturzstellen von Drohnen gerufen werden. Zu den wichtigsten Empfehlungen gehört es, physischen Kontakt mit der Drohne zu vermeiden und eine 100 Meter breite Isolations- und Evakuierungszone in alle Richtungen einzurichten, wobei die Anweisungen aus dem Emergency Response Guidebook zu beachten sind.

Die Ersthelfer werden angewiesen, bei der Sicherung des Umkreises eine vollständige persönliche Schutzausrüstung (PSA) mit umluftunabhängigem Atemschutzgerät (SCBA) zu tragen und werden gewarnt, die einmal eingerichtete Isolationszone nicht erneut zu betreten.

Darüber hinaus werden die Helfer angewiesen, die örtlichen Strafverfolgungsbehörden und das FBI zu benachrichtigen sowie Unterstützung von Gefahrenstoff-Einsatzteams und Bombenräumkommandos anzufordern, um die Situation einzuschätzen.

„Die Einsatzteams für Gefahrenstoffe sollten den Vorfall als unbekannt betrachten und die etablierten Verfahren zur Umweltüberwachung befolgen“, heißt es in dem Bulletin. Außerdem wird zum Einsatz von Strahlungsüberwachungsgeräten geraten und man sollte auf mögliche elektronische Störungen in der Umgebung achten. Die Vorfälle wären als Straftaten einzustufen und über etablierte Protokolle zur Abwehr von Gewalt und Terror gemeldet werden.

Diese Anweisungen sind allerdings durchaus verdächtig, denn wenn sich Ersthelfer von den Drohnen fernhalten sollen, kann das auch darauf zurückzuführen sein, dass man Fotografien und Filme vermeiden will, anhand derer festgestellt werden könnte, dass die Flugmaschinen von einer US-Behörde stammen.

Man fühlt sich auch an die Show erinnert, als US-Kampfflugzeuge verschiedene Wetterballons abschießen mussten, welche angeblich Spionagezwecken für die chinesische Regierung dienten. Die Vorfälle wurden nie abschließend aufgeklärt.

Scott Ritter: Israel löscht Syriens militärische Anlagen aus, Iran und Hisbollah in großer Gefahr

Der folgende Text ist ein Teil-Transkript eines Interviews mit Scott Ritter, in dem er die aktuelle geopolitische Situation im Nahen Osten analysiert. Er beleuchtet die Dynamik zwischen Israel, Palästina, Hezbollah und weiteren Akteuren sowie die strategischen Konsequenzen für die Region. Ritter spricht über Israels militärische Aktionen, die Rolle der USA und die Auswirkungen auf Palästina, Iran und andere Länder, während er mögliche Entwicklungen unter einer zweiten Trump-Regierung skizziert.

Deutsche Untertitel können in den YouTube-Einstellungen aktiviert werden.

Nun, da wir uns in dieser Zeit des völligen Chaos befinden, sehen wir die Hinrichtungen auf der Straße durch sogenannte Akteure. Wir beobachten, wie Israel mindestens 300 Angriffe durchführt, die praktisch jedes einzelne Gebäude der militärischen Infrastruktur in Syrien zerstören. Diese Angriffe erstrecken sich bis auf 20 bis 40 Kilometer vor die syrische Hauptstadt.

Interviewer: Ich bin neugierig, Scott, was machst du aus diesem militärischen Debakel? Wir haben in vielen Sendungen über Israels Schwierigkeiten gesprochen. Es scheint ein Segen für sie gewesen zu sein.

Scott Ritter: Ich glaube nicht, Danny, dass wir in unserer Analyse falsch lagen. Israel wurde von der Hamas am 7. Oktober gedemütigt. Sie wurden in den Gaza-Streifen gelockt, um einen Konflikt zu führen, den sie nicht gewinnen konnten. Gleichzeitig hat es Hamas geschafft, Israel als das zu entlarven, was es wirklich ist.

Was in Syrien passiert ist, ändert nichts an der Tatsache, dass Israel ein völkermordender Staat ist u2013 ein Apartheidstaat. Es ändert nichts daran, dass Israel als das entlarvt wurde, was es ist. Die Hisbollah hat dabei eine meisterhafte Arbeit im Eskalationsmanagement geleistet. Sie haben gerade genug Reibung an der nördlichen israelischen Front aufrechterhalten, um die Operationen der Hamas zu unterstützen. Aber das Ziel war nie, eine zweite Front zu schaffen. Wenn man an einen palästinensischen Staat glaubt, muss man verstehen, dass der Fokus der Welt auf Palästina liegen muss u2013 auf Gaza und auf der Lösung dieses Problems.

Interviewer: Möchtest du das noch einmal verdeutlichen?

Scott Ritter: Ja, die Welt hat sich nie wirklich für die Palästinenser eingesetzt. Aber Sinir hat ein geopolitisches Problem geschaffen, auf das sich die Welt konzentrieren musste. Dadurch wurde Israel als das entlarvt, was es ist: ein völkermordender Apartheidstaat.

Jetzt kommen Fragen der Moral auf. Die Lösung ist, einen palästinensischen Staat zu schaffen. Wir hatten eine weit verbreitete Zustimmung, dass dies die Lösung sei. Solange Israel strategisch besiegt ist, kann eine nachhaltige Lösung entstehen. Doch Israel erlitt strategische Niederlagen, insbesondere durch den Eskalationskrieg mit der Hisbollah.

Interviewer: Wie sieht es mit der Hisbollah aus?

Scott Ritter: Israel verlor gegen die Hisbollah, aber diese wurde ebenfalls schwer getroffen. Hassan Asala, ein hochrangiger Hisbollah-Führer, wurde getötet. Auch die libanesische Regierung steht unter Druck, da Israel libanesische Zivilisten tötete. Die libanesische Regierung forderte die Hisbollah auf, einem Waffenstillstand zuzustimmen, um das Vertrauen der libanesischen Bevölkerung nicht zu verlieren.

Interviewer: Und Netanjahu?

Scott Ritter: Netanjahu ist ein politischer Überlebenskünstler. Trotz zahlreicher Skandale schafft er es immer wieder, an der Macht zu bleiben. Die aktuelle Krise gibt ihm erneut die Möglichkeit, sich als Retter Israels zu präsentieren, obwohl er das Chaos selbst mitverursacht hat.

Interviewer: Was bedeutet das geopolitisch?

Scott Ritter: Israel versucht, seine Position durch militärische Aktionen zu stärken. Sie haben die Golanhöhen besetzt und zerstören die Infrastruktur Syriens. Gleichzeitig steht der Iran unter Druck, besonders in Bezug auf sein Atomprogramm. Russland wird nicht für den Iran in den Krieg ziehen, was dessen Position weiter schwächt.

Israel hat jedoch immer noch die strategische Unterstützung der USA. Netanjahu nutzt diese Dynamik, um politische Vorteile zu ziehen. Obwohl viele seiner Gegner dachten, er würde stürzen, hat er seine Macht weiter konsolidiert. Israel wird voraussichtlich seine militärischen Operationen fortsetzen, um seine Ziele zu erreichen.

Interviewer: Aber jetzt kommt der 7. Oktober. Dieser Tag hätte ausgereicht, um ihn zu stürzen. Jeder moralisch bewusste Führer wäre in Schande zurückgetreten. Nicht jedoch Netanjahu. Er hat kein moralisches Gewissen. Stattdessen sagt er: „Ich bin der Retter Israels. Ich werde euch vor der Hamas retten.“

Scott Ritter: Genau das ist sein Narrativ. Doch als das scheiterte, sagte er: „Ich werde ein Problem mit der Hisbollah schaffen und euch vor diesem Problem retten.“ Auch das scheiterte. Dann schuf er ein Problem mit dem Iran und behauptete erneut, Israel zu retten. Als der Waffenstillstand kam, dachte ich, das wäre das Ende. Netanjahu wird das Jahr nicht überleben. Doch nun sehen wir eine Situation, in der Bashar al-Assad zusammengebrochen ist.

Die israelische Luftwaffe zerstört systematisch die Infrastruktur Syriens, sodass sie für immer eliminiert ist. Egal, wer künftig in Syrien die Macht übernimmt – eine syrische Bedrohung für Israel wird es nicht mehr geben. Israel hat die Golanhöhen vollständig besetzt und seine Kontrolle auf ein Gebiet innerhalb von 20 Kilometern um Damaskus ausgeweitet. Die Hisbollah ist isoliert, von ihren Versorgungswegen abgeschnitten und dadurch geschwächt. Sie wird eine Phase der Neuorganisation durchlaufen müssen, um sich sowohl als Widerstandsbewegung als auch als politische Organisation neu zu definieren.

Interviewer: Das verschafft Netanjahu einen erheblichen Vorteil?

Scott Ritter: Absolut. Über Nacht kann Netanjahu sagen: „Ich habe Israel gerettet.“ Er nimmt die Anerkennung für die Arbeit anderer entgegen und präsentiert sich als Retter Israels. Politisch betrachtet hat er sich dadurch rehabilitiert. Er darf sich die Lorbeeren zuschreiben, auch wenn es keine seiner direkten Leistungen waren. Gleichzeitig destabilisiert er Syrien weiter und behauptet, dies geschehe im Interesse Israels. Doch in Wahrheit wird Syrien keine Bedrohung für Jerusalem oder andere strategische Gebiete darstellen. Stattdessen konzentrieren sich ihre verbliebenen Kräfte auf Bagdad.

Interviewer: Wie steht das im Zusammenhang mit der US-Politik?

Scott Ritter: Ein israelischer Sieg unter einer Biden- oder Harris-Präsidentschaft wäre weiterhin problematisch gewesen. Israel bleibt ein völkermordender Staat, der schwere Kriegsverbrechen begangen hat. Es gibt ICC- und ICJ-Haftbefehle, die Israels Verbrechen verurteilen. Doch Trump hat gewonnen. Und Trump erschafft in Washington D.C. eine neue Version des Zionismus. Trump ist ein Geschäftsmann und mag starke Persönlichkeiten. Netanjahu war für ihn lange Zeit eine schwache Figur, die er dementsprechend schlecht behandelte. Aber jetzt, da Netanjahu gestärkt ist, wird er Trumps bester Verbündeter sein. Die Vereinigten Staaten werden Israel unter Trump uneingeschränkt unterstützen.

Interviewer: Was ist mit den arabischen Staaten?

Scott Ritter: Die arabischen Staaten haben Assad verraten. Sie haben ihre eigene Bevölkerung und die palästinensische Sache geopfert. Niemand wird sich jetzt für Palästina einsetzen. Die Türkei wird es nicht tun, und auch kein anderer Staat. Die palästinensische Sache hat eine schwere Verletzung erlitten – möglicherweise eine tödliche. Israel muss strategisch besiegt werden, damit Palästina existieren kann. Doch das ist nicht geschehen. Stattdessen hat Israel das Drehbuch umgeschrieben.

Interviewer: Was bedeutet das für die Palästinenser?

Scott Ritter: Sehen Sie, was als Nächstes passiert: Wenn Trump das Westjordanland säubert und Gaza entvölkert, wird niemand etwas dagegen unternehmen. Gaza wird entvölkert, und das Westjordanland wird unter vollständige israelische Kontrolle gebracht. Niemand wird das verhindern. Das ist das Ende Palästinas. Die palästinensischen Bestrebungen werden vollständig ausgelöscht.

Interviewer: Gibt es noch Hoffnung für einen Widerstand?

Scott Ritter: Israel hat es geschafft, sich eine strategische Position zu sichern, während die Welt zusieht. Die arabischen Staaten haben Palästina verraten. Die internationale Gemeinschaft wird nicht eingreifen. Gaza und das Westjordanland stehen vor der vollständigen Übernahme durch Israel. Das ist die düstere Realität, die wir heute erleben.

Interviewer: Die Vereinigten Staaten werden Israel weiterhin stützen und beobachten, was die arabischen Staaten tun. Sie verraten sich jedes Mal selbst. Saudi-Arabien wird die Beziehungen zu Israel normalisieren, obwohl es früher gesagt hat, dass es dies niemals tun würde, bevor ein freier palästinensischer Staat mit seiner Hauptstadt in Jerusalem existiert. Was bedeutet das für die Region?

Scott Ritter: Saudi-Arabien wird seine Beziehungen zu Israel normalisieren. Gleichzeitig wird es den indischen, nahöstlichen und europäischen Wirtschaftskorridor unterstützen, den ich zuvor für tot erklärt habe. Diese Entwicklungen verändern alles. Wir erleben jetzt die Entstehung eines größeren Israel. Es wird sich zwar nicht bis zum Euphrat ausdehnen, aber Israel hat sich vom Golan aus in Richtung Damaskus ausgebreitet. Sie werden Gaza übernehmen, das Westjordanland kontrollieren und möglicherweise Teile des südlichen Libanon einnehmen, um ihre Position zu sichern.

Interviewer: Glauben Sie, dass dies eine unumkehrbare Entwicklung ist?

Scott Ritter: Lassen Sie mich klarstellen: Ich wünsche mir keineswegs, dass dies geschieht. Ich war angenehm überrascht bei der Vorstellung, dass Israel am Lebenserhaltungssystem hängt und letztlich einem palästinensischen Staat Platz machen muss. Das wäre ein faires und gerechtes Ergebnis gewesen. Doch ich bin kein Idealist. Meine Aufgabe als Analyst ist es, die Realität darzustellen. Und die Realität ist, dass all das, was ich gerade beschrieben habe, passiert. Ob Sie es mögen oder nicht, das ist die Situation.

Interviewer: Welche Rolle spielt der Iran in diesem Szenario?

Scott Ritter: Der Iran ist nicht vollständig besiegt. Er existiert weiterhin, aber seine Position ist derzeit schwach. Wir müssen uns fragen: Was geschieht im Iran? Der iranische Präsident wurde auf einer Plattform gewählt, die eine Annäherung an den Westen vorsieht. Heute haben wir einen iranischen Präsidenten, der die Beziehungen zum Westen verbessern will. Er signalisiert, dass er mit den Vereinigten Staaten über das Atomprogramm verhandeln möchte. Das bedeutet, dass er das JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) wiederbeleben will. Der Iran ist bereit, einige der Fortschritte in seinem Atomprogramm rückgängig zu machen.

Interviewer: Und wie sieht die Haltung der USA aus?

Scott Ritter: Trump wird am 20. Januar sein Amt antreten. Während seines Wahlkampfs hat er deutlich gemacht, dass er nicht den Untergang der Islamischen Republik Iran anstrebt. Stattdessen will er die Sanktionen aufheben, wenn der Iran bereit ist, mit ihm am Atomprogramm zu arbeiten. Das verändert die Dynamik erheblich. Gleichzeitig sehen wir, dass die arabischen Staaten weiterhin die Palästinenser verraten. Sie verraten sich selbst, indem sie Israel unterstützen.

Interviewer: Welche Auswirkungen hat das auf die geopolitische Landschaft?

Scott Ritter: Das ist eine äußerst komplexe Situation. Der Iran könnte sich plötzlich dem Westen annähern, zu einer Zeit, in der er eigentlich wirtschaftlichen Allianzen mit dem globalen Süden beitreten sollte. Diese Annäherung könnte erhebliche Auswirkungen auf globale Strukturen wie BRICS haben.

Die Realität ist, dass die Araber weiterhin nicht nur die Palästinenser, sondern auch ihre eigenen Interessen verraten. Sie unterstützen Israel, das seine Expansion ungehindert vorantreibt. Gaza wird entvölkert, das Westjordanland wird vollständig unter israelische Kontrolle gebracht, und niemand wird dagegen einschreiten. Das ist das Ende Palästinas, das Ende der palästinensischen Bestrebungen.

Interviewer: Gibt es in dieser düsteren Analyse überhaupt Hoffnung?

Scott Ritter: Hoffnung hängt davon ab, ob die internationale Gemeinschaft endlich erkennt, dass Palästina nur durch einen strategischen Sieg über Israel bestehen kann. Solange das nicht geschieht, bleibt die Situation für Palästina hoffnungslos. Und wie gesagt: Die Realität ist, dass die Araber, die Vereinigten Staaten und andere Staaten sich nicht gegen Israels aktuelle Strategie stellen werden.

Interviewer: Wie beurteilen Sie die Entwicklungen in Syrien und deren Auswirkungen auf die Region?

Scott Ritter: Ich höre oft, dass Assad und alles, was heute passiert, vorausgesagt wurde. Meine Antwort darauf ist klar: Ich werde nach Beweisen fragen. Und wenn keine vorliegen, dann werde ich solche Behauptungen schlicht als Lügen bezeichnen.

Die Situation der palästinensischen Sache sieht im Moment äußerst düster aus. Es gibt viel Unsicherheit, selbst über grundlegende Aspekte der Situation. Was jedoch sicher ist: Die syrische Regierung ist faktisch gefallen, und Israel hat daraus einen bedeutenden strategischen Sieg gezogen. Das Gleiche gilt für die Türkei. Ob dies jedoch ein ebenso großer Sieg für die Vereinigten Staaten ist, bleibt abzuwarten. Die USA müssen sich nun mit der Türkei um die Kontrolle in Syrien auseinandersetzen.

Interviewer: Welche Rolle spielen die Kurden in diesem Machtspiel?

Scott Ritter: Die Kurden haben, wie so oft, schlechte Karten. Amerika wird sie fallen lassen, genauso wie es in der Vergangenheit immer geschehen ist. Es wird keinen Zusammenstoß zwischen der Türkei und den USA geben. Trump mag starke Führer, und Erdoğan hat sich gerade als ein solcher erwiesen. Das ist keine Biden-Harris-Dynamik, das ist Trump, und das schafft eine ganz andere politische Landschaft.

Interviewer: Und Israel? Wird es internationale Kritik an ihren Handlungen geben?

Scott Ritter: Nein, Israel wird nicht international verurteilt. Egal, was es in Syrien tut, es gibt keine internationale Kritik. Die Palästinenser sind in einer verzweifelten Lage. Das Einzige, was ihnen Hoffnung gab, war ihre Präsenz im Westjordanland und im Gazastreifen. Aber wenn Israel diese Gebiete jetzt mit Gewalt übernimmt, wird niemand etwas dagegen tun.

Interviewer: Wie steht es um Europa? Könnte es eine Rolle spielen?

Scott Ritter: Europa ist in einem freien Fall. Die europäischen Staaten brauchen dringend die Unterstützung der USA, um ihre wirtschaftliche Stabilität zu sichern. In dieser Situation wird es von Europa keine bedeutende Hilfe für die Palästinenser geben. Europa ist zu sehr mit seinen eigenen Problemen beschäftigt.

Interviewer: Welche Dynamik erwarten Sie zwischen den USA, Israel und der Türkei?

Scott Ritter: Die Türkei hat ihre Position gestärkt, und Erdoğan hat bewiesen, dass er ein starker Führer ist. Trump, der starke Persönlichkeiten schätzt, wird nicht gegen Erdoğan vorgehen. Gleichzeitig wird Israel weiterhin ungehindert agieren. Es wird keine internationale Verurteilung ihrer Handlungen geben, und das erlaubt Israel, seine strategischen Ziele weiter zu verfolgen.

Interviewer: Was bedeutet das langfristig für die Palästinenser?

Scott Ritter: Die Palästinenser verlieren immer mehr Boden. Gaza wird entvölkert, das Westjordanland unter vollständige israelische Kontrolle gebracht. Niemand wird sich dem entgegenstellen. Die internationale Gemeinschaft wird nicht eingreifen. Das ist das Ende der palästinensischen Bestrebungen. Es bleibt nichts als eine düstere Realität.

Interviewer: Wie beurteilen Sie die geopolitischen Entwicklungen und insbesondere die Lage der Palästinenser im aktuellen Kontext?

Scott Ritter: Das ist das Ende für Palästina. Sehen Sie, wie schnell Europa einknicken wird. Lassen Sie uns eine Wette abschließen: Ich wette, dass Spanien bis zum Ende des Jahres seine Anerkennung eines palästinensischen Staates rückgängig machen wird. Warum? Weil Europa im freien Fall ist. Trump wird Druck ausüben und sagen: „Jedes Land, das den palästinensischen Staat unterstützt, bekommt 120% Zölle.“ Und Spanien wird dann sagen: „Was für ein palästinensischer Staat? Wir verstehen nicht, wovon Sie sprechen.“

Beobachten Sie, wie schnell die internationale Unterstützung für Palästina verschwindet. Das ist eine völlig neue Welt, wenn Trump zurückkehrt. Die einzige Chance, die Palästina jemals hatte, war ein strategisches Scheitern Israels. Israel war einmal am Lebenserhaltungssystem, aber das ist jetzt vorbei. Es ist eine schreckliche Situation. Es ist nicht gut, aber es ist real. Und man kann ein Problem nicht lösen, wenn man es nicht richtig definiert. Deshalb müssen wir die Realität anerkennen, bevor wir überhaupt über Lösungen sprechen.

Interviewer: Wie könnte der Iran auf diese Entwicklungen reagieren?

Scott Ritter: Der Iran steht vor enormen Herausforderungen. Es gibt klare Warnzeichen, dass Gruppen wie HTS in den Irak ziehen werden. Das ist ein großes Problem für den Iran. Meiner Meinung nach war der gesamte Plan von Anfang an darauf ausgerichtet, den Iran zu destabilisieren. Der Iran war immer das Ziel.

Interviewer: Was kann der Iran tun, um das zu verhindern?

Scott Ritter: Leider wird Russland nicht für den Iran in den Krieg ziehen. Russland wird dem Iran helfen, ja, aber es wird sich nicht direkt einmischen. Das bedeutet, dass der Iran praktisch keine andere Wahl hat, als in Bezug auf sein Atomprogramm vor den Vereinigten Staaten einzuknicken. Ich weiß, das wird viel Kritik hervorrufen, aber die Wahrheit ist, dass die USA derzeit der beste „Freund“ des Iran sein könnten.

Die einzige Chance, die der Iran hat, um zu überleben, besteht darin, ein Abkommen mit den USA zu erreichen. Der Iran muss sich in dieser Hinsicht „gut erzogen“ zeigen und bereit sein, seine Position zu verhandeln. Das ist die Realität, die wir sehen.

Interviewer: Wie passt das in das größere Bild der US-Politik?

Scott Ritter: Wir haben den strategischen Rückzug der USA aus dem Nahen Osten gesehen, aber jetzt sind sie zurück. Amerika wird das Sagen haben, weil die Dinge, die sie ersetzen sollten – wie die Achse des Widerstands –, zusammenbrechen. Russland hatte nie vor, durch seine Präsenz in Syrien Macht in der Region zu projizieren. Ihre Rolle bestand immer nur darin, Assad zu stabilisieren. Das war alles. Versuchen Sie nicht, etwas anderes daraus zu machen.

Die sogenannte Achse des Widerstands sollte Irans Eintritt in die geopolitische Relevanz ermöglichen. Aber im Moment bricht diese Achse zusammen. Sie ist noch nicht vollständig zerstört, aber sie zerfällt. Der Iran ist auf dem Rückzug. Und nun kommt ein Präsident wie Donald Trump ins Amt, bei dem alle nach Lösungen suchen.

Interviewer: Welche konkreten Schritte erwarten Sie von Trump?

Scott Ritter: Bis zum Sommer 2025 wird Trump wahrscheinlich zwei wichtige Dinge erreicht haben. Erstens wird er den Konflikt in der Ukraine mit Russland lösen. Der Krieg in der Ukraine wird enden. Zweitens wird er, wie er es bereits gesagt hat, einen „besseren Deal“ mit dem Iran abschließen. Erinnern Sie sich, als er sich aus dem JCPOA zurückzog? Er sagte damals, er wolle nur einen besseren Deal. Und genau das wird er tun.

Mysteriöse UFO-Drohnen jetzt auch über Deutschland

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Iranische Drohnen über den USA und der Ramstein-Base? Immer mehr Mainstream-Berichte diskutierten UFO-Drohnen über zivilen und militärischen Einrichtungen. Jetzt auch über Deutschland.  Es begann vor einigen Tagen in den USA: Wieder einmal waren UFOs in den Schlagzeilen. „Unidentified Flying Objects wurden am Himmel über New Jersey gesichtet. Unzählige Amateurvideos belegen die Sichtungen – offensichtlich handelt […]

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Regierungen finanzieren Kampagne zur Unterdrückung von Dissens-Stimmen bzgl. der offiziellen Klima-Doktrin!

Regierungen finanzieren Kampagne zur Unterdrückung von Dissens-Stimmen bzgl. der offiziellen Klima-Doktrin!

Regierungen finanzieren Kampagne zur Unterdrückung von Dissens-Stimmen bzgl. der offiziellen Klima-Doktrin!

Cap Allon

„Die Wissenschaft widersetzt sich von Natur aus der Zensur. Das Streben nach Wissen erfordert Gedanken- und Meinungsfreiheit.“

Immer mehr westliche Regierungen, die ihren Ruf als standhafte Verfechter der elitären Orthodoxie festigen wollen, finanzieren eine globale Kampagne, die darauf abzielt, abweichende Stimmen zur offiziellen Klima-Doktrin zu unterdrücken.

Diese Initiative, die von den Vereinten Nationen und der UNESCO unter dem Banner der Global Initiative for Information Integrity on Climate Change (Globale Initiative für Informationsintegrität zum Klimawandel) inszeniert wird, ist die jüngste autoritäre Salve in einem langen Krieg gegen Meinungsfreiheit und intellektuelle Forschung. Die Kampagne, offiziell unterzeichnet während des G20-Gipfels in Brasilien zielt darauf ab, Nichtregierungsorganisationen (NRO) zu finanzieren, um so genannte „Desinformationen“ aufzuspüren und Propaganda zu fördern, die sich als „öffentliches Bewusstsein“ tarnt.

Laut der UN-Spin-Doktorin Melissa Fleming geht es darum, „toxische Informations-Ökosysteme“ zu bekämpfen, was übersetzt so viel bedeutet wie „alles, was das Narrativ der globalen Elite in Frage stellt“.

Da dieses Narrativ gescheitert ist, wirkt diese jüngste Kampagne wie ein verzweifelter, letzter Versuch, abweichende Meinungen zu ersticken und die wissenschaftliche Integrität zu untergraben. Seit Jahrzehnten gehen die Klima-Alarmisten mit einem ständigen Strom von längst widerlegten Weltuntergangs-Prophezeiungen, manipulierten Daten und absurden Zuschreibungen jedes Regentropfens zur anthropogenen globalen Erwärmung hausieren. Diese Scharade, die durch einen „Konsens“ gestützt wird, der eher auf politischer Einschüchterung als auf rigorosen Debatten beruht, bricht unter dem Gewicht ihrer eigenen Widersprüche zusammen. Die Menschen wachen auf, und ein waches Volk ist ein schreckliches Problem für die fetten Kontrolleure. Angesichts der schwindenden Glaubwürdigkeit – und der jüngsten populistischen Wählerrevolten – ist ihre Reaktion vorhersehbar: Razzien, Zensur und Kampagnen, um Kritiker zum Schweigen zu bringen.

Um ihre Macht zu erhalten, verwässern Marionettenregierungen wie z. B. die britische die Net Zero-Zusagen oder lösen sie ganz auf. Wir wissen, dass die Versprechen von Net Zero – d. h. Deindustrialisierung und radikale wirtschaftliche Umwälzungen – undurchführbar und offensichtlich zerstörerisch sind, aber für die Technokraten und Ideologen, die dieses Schiff steuern, ist die schiere Unmöglichkeit der Mission kein Fehler, sondern eine Eigenschaft. Kohlenwasserstoffe aus einer modernen Wirtschaft zu entfernen, ist keine Lösung für das Klimaproblem – es ist ein goldenes Ticket für die Kontrolle von oben, das den normalen Bürgern den Luxus nimmt, einfach mal innezuhalten und nachzudenken.

Die Details der Globalen Initiative für Informationsintegrität zum Klimawandel sind absichtlich undurchsichtig, aber es ist klar, dass das Ziel darin besteht, die Zensur im Vorfeld der COP30 in Brasilien zu verstärken. Da die COP bereits als Scharade entlarvt wurde, bei der nichts Substantielles erreicht worden ist, hängt die Zukunft der Veranstaltung wahrscheinlich von der Tagung im nächsten Jahr ab – wenn dann noch die Trump-Regierung die Mittel für Klimainitiativen streicht, wird die Panik unter den globalistischen Eliten spürbar.

Das große Geld ist bei diesen Zensurkampagnen nie weit weg.

Einer der Partner der Initiative ist das International Panel on the Information Environment (IPIE), eine Organisation, die einen soliden Online-Diskurs nicht als gesunde Meinungsfreiheit, sondern vielmehr als „Krise“ und „existenzielle Bedrohung“ betrachtet. Das IPIE, finanziert von der Children’s Investment Fund Foundation von Sir Christopher Hohn und anderen von Milliardären unterstützten Organisationen, tarnt seine autoritäre Agenda unter dem Deckmantel der Neutralität, während seine wahre Aufgabe darin besteht, unbequeme Wahrheiten unter dem Deckmantel der Bekämpfung des uralten Feindes „Desinformation“ zum Schweigen zu bringen.

Ein weiterer Partner ist die ebenso zwielichtige Weltorganisation für Meteorologie (WMO). Deren Generalsekretärin Celeste Saulo erklärt, dass der Kampf gegen „Desinformation“ ein moralisches Gebot sei, und ignoriert dabei das Problem mit den WMO-Daten, die bekanntermaßen voller Ungenauigkeiten sind – etwa wenn man den UHI-Effekt (Urban Heat Island) ignoriert und die globalen Temperaturwerte auf ein Hundertstel Grad genau veröffentlicht.

Bei der Beteiligung der IPIE und der WMO an dieser Kampagne geht es nicht um den Schutz der Wissenschaft, sondern darum, sich vor einer Überprüfung abzuschirmen, das Narrativ zu schützen und ihre Finanzströme zu sichern.

Professor Richard Lindzen von Harvard und dem MIT argumentiert seit langem, dass diese globale Klimahysterie das Ergebnis einer Koalition mächtiger Sonderinteressen ist, die sich eine fehlerhafte Logik und unerbittliche Propaganda zunutze machen. Künftige Historiker werden sich wundern, wie die Welt davon überzeugt werden konnte, CO₂ – das Lebenselixier der Pflanzen – als ein den Planeten zerstörendes Gift zu behandeln. Dies, so warnt Lindzen, wird als eines der größten Massenwahns in die Geschichte der Menschheit eingehen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/russia-in-the-freezer-india-chills?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Regierungen finanzieren Kampagne zur Unterdrückung von Dissens-Stimmen bzgl. der offiziellen Klima-Doktrin! erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Deindustrialisierung: Chemie-Riese Evonik verkündet Job-Kahlschlag – 7.000 Arbeitsplätze vor dem Aus!

Deindustrialisierung: Chemie-Riese Evonik verkündet Job-Kahlschlag – 7.000 Arbeitsplätze vor dem Aus!

Deindustrialisierung: Chemie-Riese Evonik verkündet Job-Kahlschlag – 7.000 Arbeitsplätze vor dem Aus!

Der nordrhein-westfälische Chemiekonzern Evonik hat radikale Sparmaßnahmen und einen Konzernumbau angekündigt: Wie die „Rheinische Post“ (Düsseldorf) berichtet, stehen an verschiedenen Standorten in NRW bis zu 7.000 der insgesamt 32.000 Arbeitsplätze auf der Kippe. Bereits im Frühjahr hatte Evonik den Abbau von 2.000 Stellen angekündigt, davon 1.500 in Deutschland.

Habecks „grünes Wirtschaftswunder“ macht gute Fortschritte!

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Ohne Strom keine Bundestagswahl 2025

Ohne Strom keine Bundestagswahl 2025

Von MEINRAD MÜLLER | Das ist jetzt nicht mehr nur ein Szenario aus einem Horrorfilm, sondern eine bittere Realität, die auf uns zukommen kann. Sobald die ersten Lautsprecherwagen durch die Städte rollen und die Wahrheit in die Ohren der Bürger brüllen: „Achtung! Dunkelflaute! Höchster Strompreis seit 18 Jahren! Bereitet euch auf drei Tage ohne Strom vor!“ – dann erst wacht man auf. Aber der öffentlich-rechtliche Rundfunk schweigt bislang. Warum? Weil er mitschuldig ist. Er hat die „Energiewende“ in unsere Köpfe gehämmert, bis wir nicht mehr klar denken konnten.

Wer die Ampel gewählt hat, auf den wird die ganze Republik jetzt mit den Fingern zeigen. Wenn Habeck unter Merz‘ Führung weitermachen darf wie bisher, wozu dann einen Wahlkampf? Jede Talkshow mit fünf Millionen Zuschauern frisst die Stromleistung von einem Kohlekraftwerk. Und die Millionen Plakate und Prospekte, die in den Müll wandern, sind Energieverschwendung in Reinform.

Diese verdammten Kulturvernichter

Eine warme Wohnung, das ist Kultur. Duschen können, das ist Kultur. Elektroherde und WC-Spülungen – alles Kultur, von alten weißen Männern erfunden, die von linken Journalisten verachtet werden. Aber jetzt dreht sich der Spieß um. Ohne Strom gibt es keine warme Suppe, keine Demokratie, nur kalte Wohnungen, hustende und hungrige Kinder. Die Drangsalierten werden auf die Straßen gehen. Verglichen mit dem, was jetzt kommt, waren die Corona-Demos Kindergeburtstage.

Wo werden sie hin fliehen, die uns in dieses Schlamassel gestürzt haben? Nach Argentinien? Die Route ist bekannt, seit 1945.

Die faktische Realität ist, dass die Energiewende Schrott ist. Sobald unsere Nachbarn ihren Strom für sich behalten, wird es in Deutschland stockdunkel. Der deutsche Energiehunger treibt die Preise nach oben, europaweit. 200 Millionen Europäer zu Feinden gemacht, das ist Werk derer, die das Goldene Kalb Energiewende anbeten. Alle wussten es: Es ist nicht nur eine Warnung, es ist eine Gewissheit: Deutschland produziert zu wenig Strom. Bei hoher Nachfrage im Januar, bei einer Dunkelflaute wie Anfang November, wäre es „nicht bewältigbar“ gewesen ohne Atomstrom aus Frankreich und Tschechien. Das ist keine Panikmache, das ist die ungeschminkte Wahrheit.

Norweger, Schweden und Franzosen sind wütend auf Deutschland.

Also, was tun? Auf die Straße gehen, bevor Strom und Hoffnung ausgehen. Denn ohne Strom gibt es keine Wahl, keine Demokratie, keine Wärme – nichts. Der Warnerismus ist vorbei, die Realität hat uns eingeholt.


Ohne Strom keine Bundestagswahl 2025Meinrad Müller.

Meinrad Müller (70), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen Ratgeber für Hobbyautoren hier.

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“Sei grüner!” – Ökoterroristen demolieren Autos mit Bauschaum und hinterlassen Habeck-Sticker

“Sei grüner!” – Ökoterroristen demolieren Autos mit Bauschaum und hinterlassen Habeck-Sticker

“Sei grüner!” – Ökoterroristen demolieren Autos mit Bauschaum und hinterlassen Habeck-Sticker

Mutmaßliche Ökoterroristen haben in Deutschland hunderte Autos mit Bauschaum besprüht und Aufkleber mit einem grinsenden Robert Habeck und der Aufforderung “Sei grüner!” hinterlassen. Teilweise verstopften die Kriminellen auch den Auspuff der Fahrzeuge. Geht so grüner Wahlkampf? Der Staatsschutz will hier eher einen Angriff auf Robert Habeck herauslesen.

In mehreren Bundesländern besprühten mutmaßliche Klimaterroristen Autos mit Bauschaum: Betroffen waren Stoßstangen und Türgriffe, doch auch den Auspuff verstopfte man so bei vielen Fahrzeugen. Wer eine solche Sabotage nicht rechtzeitig bemerkt und im morgendlichen Stress zur Arbeit rauscht, schadet nicht nur dem Auto, sondern gefährdet sich potenziell selbst, etwa durch Motorausfälle in der Fahrt oder auch Abgase, die ins Auto dringen. Risiken, die insbesondere Klimaradikale wohl bereitwillig eingehen dürften.

Wir erinnern uns: Bei Straßenblockaden nahmen Ökoterroristen bekanntlich auch in Kauf, dass Rettungswagen Einsatzorte und Kliniken nicht oder nur stark verzögert erreichen konnten – in Berlin führte die Blockade eines Rüstwagens der Feuerwehr durch die Letzte Generation dazu, dass bei einer verunfallten Radfahrerin eine “Crash-Rettung” durchgeführt wurde. Der LKW, der sie überfahren hatte, rollte erneut über ihren Körper, weil der Einsatzwagen zum Anheben des tonnenschweren Lasters fehlte. Die Frau verstarb. Das ist der so “friedliche” und ach so harmlose Protest der “Klima-Aktivisten”, wie die Straftäter vom Mainstream gern verniedlicht werden.

Die Sabotage von Autos durch die linksextreme Klimasekte ist nicht neu: Immer wieder werden im Namen des Klimas beispielsweise Autoreifen aufgeschlitzt. Die Bauschaumattacken weisen jedoch ein brisantes Detail auf: Beschädigte Fahrzeuge wurden mit einem Sticker beklebt, der einen breit grinsenden Robert Habeck und den Schriftzug “SEI GRÜNER!” zeigt.

Etwas kurios mutet die These an, der Schriftzug sei eine Aufforderung an den Minister, das Klima stärker zu schützen – immerhin wurde nicht etwa Habecks Auto demoliert und beklebt, sondern eine dreistellige Anzahl von Fahrzeugen von Bürgern, was die deutsche Politikerkaste höchstens peripher tangieren dürfte. Dennoch hat wegen der politischen Botschaft der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. (Ein Zyniker könnte fragen, wann in Deutschland endlich ein Bürgerschutz eingeführt wird.)

Die Terroristen wüteten Medienberichten zufolge bisher in Berlin, Baden-Württemberg und Bayern. Hunderte Autos sind besprüht worden, pro Kfz wird aktuell mit bis zu 500 Euro Schaden gerechnet. Teilweise waren Dutzende Autos in nur einer Straße betroffen – man wundert sich, dass sich hier noch keine Augenzeugen meldeten. In Berlin etwa wurden bislang 90 beschädigte Autos gemeldet – 40 davon standen in der Hainstraße, an der nahe gelegenen Scheiblerstraße wurden weitere 50 entdeckt. In Ulm erwischte es auf einen Schlag 25 geparkte Autos an der Donauhalle. Im 2.600-Einwohner-Städtchen Beimerstetten wurden 15 Autos im Heuweg beschädigt. Die Dunkelziffer ist unklar. Die Täter greifen offensichtlich konzertiert an.

Hat sich eine Bande von Habeck-Fans gegründet, die auf diese Weise die grüne Ideologie durchsetzen will? Bisher ist über die Täter angeblich nichts bekannt. Dass Geschädigte nach solchen Aktionen den Grünen zugetan wären, muss freilich bezweifelt werden. Vielleicht waren es ja Wladimir Putin, Elon Musk oder ein rüstiger Reichsrentner? Linksgrüne sind nie um Sündenböcke verlegen. Handelt es sich wie vermutet um Ökoterroristen, kann im besten Deutschland wohl davon ausgegangen werden, dass sie wahlweise nie gefasst werden oder straffrei bleiben.

Aus welcher Richtung diese Attacken auch kommen: Die Politik kann sich für die Spaltung und Radikalisierung der Menschen durch Propaganda und Weltuntergangsszenarien kräftig auf die Schulter klopfen. Die Mitschuldigen für Straftaten mit politischem Hintergrund sitzen leider allzu oft in der jeweiligen Regierung. Was in Deutschland inzwischen tagtäglich geschieht, ist jedenfalls ein Trauerspiel: Von Einigkeit und Recht und Freiheit kann man kaum mehr weiter entfernt sein.

Millionenbetrug mit Fluthilfen – Libanesischer Clan kassierte Steuergeld ab

Millionenbetrug mit Fluthilfen – Libanesischer Clan kassierte Steuergeld ab

Millionenbetrug mit Fluthilfen – Libanesischer Clan kassierte Steuergeld ab

Aufgrund des Betrugsverdachts bei Wiederaufbauhilfen nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 gab es in dieser Woche eine Großrazzia. Die Ermittler gehen von einem Millionenbetrug aus. Darin verwickelt ist laut Medienberichten unter anderem ein polizeibekannter deutsch-libanesischer Clan.

Am frühen Mittwochmorgen, 11. Dezember 2024, rückten rund 80 Polizisten aus, um 18 Wohnungen und Häuser zu durchsuchen – darunter 15 in Euskirchen, 1 in Mechernich, 1 in Kassel und 1 in Stuttgart.

Laut einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Bonn und der Bonner Polizei ermittelt seit Januar 2024 die Ermittlungsgruppe (EG) “Camillo” des Kriminalkommissariats Bonn zusammen mit der Polizei Euskirchen. Ziel: Die Täter, die sich illegal an Hilfsgeldern bereichert haben sollen, zur Rechenschaft ziehen. In insgesamt 182 Ermittlungsverfahren wird gegen 136 Beschuldigte ermittelt. Sie sollen Fördergelder von über 9 Millionen Euro beantragt haben – mit falschen Angaben. Rund 4,6 Millionen Euro wurden tatsächlich ausgezahlt.

Die Ermittlungen zeigen: Die Verdächtigen reichten unabhängig voneinander betrügerische Anträge auf Wiederaufbauhilfen ein – oft mit ähnlichem Vorgehen. Einige agierten zudem als Hintermänner, indem sie unberechtigten Personen die nötigen Unterlagen bereitstellten oder Tipps zur erfolgreichen Antragstellung gaben. Im Gegenzug mussten die Antragsteller bis zu 50 Prozent der ausgezahlten Gelder an sie abtreten.

In den Anträgen fielen mehrfach identische Schadensbilder für verschiedene Objekte auf. Außerdem wurden Hilfen für Gebäude beantragt, die gar nicht von der Flut betroffen waren. Ein Beispiel: Schäden in Obergeschossen, die angesichts des Höchstwasserstands während der Flut unmöglich entstanden sein konnten.

Libanesischer Familienclan kassierte ab

Die Durchsuchungen konzentrierten sich auf zwei deutsch-libanesische Frauen (35, 42), die im Verdacht stehen, betrügerische Anträge auf Wiederaufbauhilfen organisiert und vermittelt zu haben. Dabei sollen sie einen hohen sechsstelligen Betrag erschlichen haben. Die beiden Frauen stehen in familiärer Verbindung zu 20 weiteren Beschuldigten, deren Wohnungen ebenfalls durchsucht wurden. Nach Informationen des Focus sollen sie zum polizeibekannten deutsch-libanesischen Artris-Clan gehören. Die Großfamilie wird auch im aktuellen Clan-Lagebild des Landeskriminalamts erwähnt.

Die Ermittler stellten 40 Mobiltelefone, zehn Computer, verschiedene Speichermedien, einen verschlossenen Tresor, zahlreiche Dokumente und Anträge, 14.000 Euro Bargeld sowie rund 200 Gramm Amphetamin sicher.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) zeigte sich schockiert: „Das ist unvorstellbar: Es ist eine der verheerendsten Naturkatastrophen in der Geschichte unseres Landes. Mehr als 180 Menschen sterben, Unzählige in den Flutgebieten kämpfen um ihre Existenzen. Und in so einer Situation denken diese Verbrecher nur daran, wie sie aus der Katastrophe Kapital schlagen können“, erklärte er. „Sie nutzen das System aus, verhöhnen damit nicht nur die Flutopfer, die das Geld wirklich brauchen, sondern betrügen das Land um Millionen, die dann beim Aufbau fehlen“, so Reul, und weiter: „Sich auf diese Weise die Taschen vollzumachen, ist nicht nur perfide. Es zeigt, wie kriminelle Banden agieren – ohne Skrupel und jegliche moralische Grenzen. Gut, dass unsere Ermittler das aufgedeckt haben“.

Dass die Clankriminalität ihren Ursprung in der Asylzuwanderung hat, wird nicht nur nicht erwähnt, man möchte diese unkontrollierte Massenzuwanderung auch nicht stoppen. Dass solch massiver Betrug erst Jahre später auffällt, zeigt, wie das deutsche Steuergeld unkontrolliert mit vollen Händen zum Fenster hinaus und dann auch noch Kriminellen in den Rachen geworfen wird. Wofür hat Deutschland eigentlich seinen aufgedunsenen Beamtenapparat? Derweil leiden zahlreiche reale Flutopfer noch immer unter den Folgen dieser Katastrophe. Wie kann das sein?

Der Anstieg der Technokratie – Teil 1: Warum es so wichtig ist, das Endspiel zu verstehen

Der Anstieg der Technokratie – Teil 1: Warum es so wichtig ist, das Endspiel zu verstehen

Von Jesse Smith

Auf der globalen Bühne kommt es zu großen Umwälzungen. Die Geschichte ist voll von Beispielen für Brüche mit der Vergangenheit durch große politische, wirtschaftliche, technologische und soziale Umwälzungen.

Im Laufe der Jahrhunderte haben sich viele eigennützige Einzelpersonen und Gruppen als Herrscher, Finanziers, Wohltäter und Vordenker positioniert, um den Wandel in die von ihnen bevorzugte Richtung zu lenken. Von den Pharaonen im alten Ägypten bis zur von Jakobinern und Napoleon angeführten Französischen Revolution im späten 18. Jahrhundert gab es immer wieder gesellschaftliche Umwälzungen, bei denen eine Regierungsform durch eine andere ersetzt wurde.

Wir sind nun an einem weiteren historischen Wendepunkt angelangt. Der Wunsch nach politischem und wirtschaftlichem Wiederaufbau wird weltweit laut, da die Kluft zwischen den Ultrareichen und allen anderen immer größer wird.

In den letzten Jahren hat der Populismus Aufwind bekommen, indem er die Massen dazu inspiriert hat, die Herrschaft der „Elite“ abzulehnen und einen neuen Kurs einzuschlagen. Ohne genaue Prüfung könnten diese Bewegung und ihre Schlüsselfiguren jedoch genauso gefährlich sein wie das Establishment, das sie zu übernehmen versuchen. Tatsächlich erleben wir nicht den Populismus im wahrsten Sinne des Wortes, sondern den Techno-Populismus oder die Technokratie, wie sie seit ihrer Entstehung im Jahr 1920 genannt wird.

„Die Technokratie entstand im Winter 1918/19, als Howard Scott eine Gruppe von Wissenschaftlern, Ingenieuren und Ökonomen gründete, die 1920 als Technical Alliance – eine Forschungsorganisation – bekannt wurde. 1933 wurde sie nach den Gesetzen des Staates New York als gemeinnützige, unpolitische und nicht-sektiererische Mitgliederorganisation eingetragen.“

The Technocrat, Dezember 1964

Was ist Technokratie?

Historisch gesehen wurde die Technokratie nicht gut aufgenommen. Tatsächlich betrachteten viele, die ihre Ziele richtig verstanden, sie als Bedrohung für die Demokratie und die schuldenbasierte Wirtschaftsordnung, die von den Zentralbanken, die das letzte Jahrhundert dominiert haben, betrieben wird. Technokraten wetterten gegen dieses „Preissystem“ und argumentierten, dass es allein für die Ungleichheiten und Ineffizienzen der Gesellschaft verantwortlich sei. An ihren Behauptungen ist definitiv etwas Wahres dran.

„Im besten Fall gibt es im Preissystem keinen einzigen Bereich, in dem die besten technischen Standards vorherrschen dürfen. Mit anderen Worten: Armut, Verschwendung, Kriminalität, schlechte öffentliche Gesundheit, schlechte Lebensbedingungen, erzwungener Mangel und niedrige Auslastungsfaktoren sind allesamt direkte und notwendige Folgen des Preissystems … Wir haben versucht, deutlich zu machen, dass das Preissystem selbst und nicht der einzelne Mensch daran schuld ist.“

Technocracy Study Course, Technocracy Inc. 1933, S. 176

Technokratie kann einfach als eine unpersönliche und wissenschaftliche Methode zur Verwaltung aller Aspekte einer Gesellschaft definiert werden. Ihre Hauptanliegen befassen sich mit der Art und Weise, wie Energie erzeugt und genutzt wird. Aber sie geht viel tiefer als das. Eine der besten Erklärungen findet sich in einer Ausgabe der Zeitschrift The Technocrat vom September 1937, in der es heißt:

„Technokratie ist die Wissenschaft des Social Engineering, die wissenschaftliche Funktionsweise des gesamten sozialen Mechanismus zur Herstellung und Verteilung von Waren und Dienstleistungen an die gesamte Bevölkerung dieses Kontinents. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit wird dies als wissenschaftliches, technisches und ingenieurwissenschaftliches Problem angegangen. Es wird keinen Platz für Politik oder Politiker, Finanzen oder Finanzfachleute, Gaunereien oder Gauner geben.“

Der technokratische Traum ist revolutionär in seinem Ausmaß und sieht eine vollständige Umstrukturierung von Industrie, Regierung und Recht und Ordnung vor. Sie geben bereitwillig zu, dass ihre Absicht darin besteht, die gesamte Gesellschaft sozial zu gestalten, die Kontrolle über die Produktion und Verteilung aller Güter und Dienstleistungen zu übernehmen und die Welt von der Herrschaft durch Politiker und (traditionelle) Finanzkontrolleure zu befreien.

Die US-Verfassung wird ebenfalls als Relikt angesehen, das völlig ungeeignet ist, als Grundlage für Regierungsführung und Menschenrechte zu dienen.

Eine weitere Aufgabe, die viel zu lange vernachlässigt wurde, ist der Wiederaufbau unseres Regierungsapparats, von der Dorfebene bis hin zum Kongress. Es lässt sich nicht mehr lange hinauszögern, einfach weil das Land aus den verfassungsmäßigen Kleidern herausgewachsen ist, die die Gründerväter vor fast zwei Jahrhunderten für es geschneidert haben. Sie sind so anachronistisch und unpraktisch geworden wie ein Pilgerkostüm für einen Astronauten.“

Edith Chamberlain, „The Technocrat“, Dez. 1964

Technokraten geben nicht vor, eine repräsentative Regierungsform aufrechtzuerhalten, sei es eine Republik (wie die USA gegründet wurden) oder eine Demokratie (wie die USA geworden sind). Ihr Ziel ist es, eine wissenschaftliche Diktatur zu errichten, um alle gesellschaftlichen Funktionen zu initiieren und zu kontrollieren. Technokraten distanzierten sich von Faschisten, Kommunisten, Sozialisten und anderen politischen Bewegungen und standen ihnen äußerst kritisch gegenüber, haben aber kein Problem mit ihrem eigenen totalitären Regierungsstil, der als Technate bezeichnet wird.

„Die Technokratie ist der Ansicht, dass die Produktion und Verteilung einer Fülle von materiellem Wohlstand auf kontinentaler Ebene für alle Bürger des Kontinents nur durch eine kontinentale technologische Kontrolle, eine Funktionsregierung, einen Technate, erreicht werden kann.“

Technocracy Study Course, Technocracy Inc. 1933

Abbildung 22.1 aus dem Technocracy Study Course veranschaulicht den obigen Punkt und zeigt, dass Technokratie einfach eine andere Form der Herrschaft von oben nach unten ist, bei der ein kontinentaler Direktor die vollständige Autorität über alle gesellschaftlichen Funktionen hat.

In einer Ausgabe der Zeitschrift „The Technocrat“ vom Dezember 1964 wurde dies weiter erläutert:

„Die Technokratie vertritt die Ansicht, dass alle Entscheidungen, die den funktionalen Betrieb der Gesellschaft betreffen – die Produktion und Verteilung von Waren und Dienstleistungen, Forschung und Regierungsführung – von technischen Männern und Frauen getroffen werden sollten. Das bedeutet nicht, dass die technischen Fachleute ihre technischen Positionen verlassen und in die Politik, die Rechtswissenschaft, die Wirtschaftsförderung, die Öffentlichkeitsarbeit und die Moralphilosophie wechseln sollten. Es bedeutet vielmehr, dass die Wissenschaftler, Technologen, Ingenieure und Techniker weiterhin als solche tätig sein sollen und dass die Entscheidungsfindung der Gesellschaft in ihre Funktionsbereiche verlagert wird.“

Silicon Valley und Washington, D.C. bilden den Sitz der modernen Technokratie

Unabhängig davon, wie man zu technokratischen Plänen steht, findet derzeit eine monumentale Umgestaltung von Regierungen, Volkswirtschaften und Gesellschaften statt, aber nicht durch gewählte Vertreter, Verfassungen, Glaubensbekenntnisse oder den Willen des Volkes. Die Macht konzentriert sich nun in den Händen einer exklusiven Klasse von Wissenschaftlern, Technologen, Ingenieuren und Technikern, von denen viele auch an der Spitze milliardenschwerer Unternehmen stehen.

Wir stellen auch fest, dass die Technologie die Menschen isolierter gemacht hat und die Privatsphäre verletzt, mit Folgen, die noch nicht abzusehen sind. Wenn wir sehen, wie die Beziehungen zwischen Technologieunternehmen und Regierung florieren, beobachten wir letztlich die Umsetzung einer vollwertigen Technokratie.“

Pendleton, Joseph. Californication: The Rise of the American Technocracy (S. 20). The Conservatarian Press

Das Silicon Valley ist der Sitz der modernen Technokratie. Big Tech ist der Euphemismus, unter dem es derzeit bekannt ist. Das Weltwirtschaftsforum definiert diese Dynamik als öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP).

Elon Musk, Peter Thiel und Marc Andreeson sind einige der prominentesten Techno-Populisten der Gegenwart. Viele glauben, dass sie moderne Helden vom Typus der Justice League sind, die die Welt in eine neu entdeckte Freiheit führen (oder zumindest in den Vereinigten Staaten). Alle haben maßgeblich zur Wiederwahlkampagne von Donald Trump im Jahr 2024 beigetragen. Der designierte Vizepräsident J.D. Vance hat enge Verbindungen zu Peter Thiel, was darauf hindeutet, wie nah Technokraten wirklich an der Führung des Landes sind.

The Justice League MAGA Edition pic.twitter.com/HgnaaJoXx3

— Ed Stojancevich (@EdStojo) November 15, 2024

Jeff Bezos, Tim Cook und Sam Altman gehören ebenfalls zu den vielen Tech-Gurus, die sich der neu gewählten Trump-Regierung anschließen. Diese Befürwortungen deuten darauf hin, dass Technokraten sich vorerst damit begnügen, Politiker und das politische System zu nutzen, um die Regierung still und leise von innen heraus in eine vollwertige Technokratie zu verwandeln und umgekehrt.

„Es ist der Mensch, der die technischen Informationen beherrscht, der die wirklichen Entscheidungen in den funktionalen Phasen des modernen Lebens trifft. Er ist der Einzige, der versteht, was getan werden muss und wie es getan werden muss. Die Politiker und Finanzmanipulatoren, die vorgeben, das Entscheidungsrecht zu besitzen, sind ohne die technischen Fachleute hilflos.“

The Technocrat, Dez. 1964

Etwas anderes, das die Technokraten richtig verstanden haben, war der Schwindel mit Abstimmungen und Wahlen. Vielleicht ist dies ein weiterer Grund, warum sie sich in der Vergangenheit versteckt hielten, da sie erkannten, dass die Bevölkerung noch nicht bereit war, diese Wahrheit zu akzeptieren.

„In den Vereinigten Staaten wird allgemein angenommen, dass die Menschen für die Art von Regierung stimmen, die sie wollen, aber das stimmt nicht ganz. Technisch gesehen wählen sie nicht einmal direkt ihren Präsidenten; sie wählen Wahlmänner, die sich ihrerseits stillschweigend dazu verpflichten, für die angegebenen Kandidaten zu stimmen, wobei die genauen Regeln von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich sind. Außerdem hat die Öffentlichkeit bei der Wahl der Kandidaten kaum ein Mitspracherecht; in der Regel haben sie die Wahl zwischen zwei Männern, die von den jeweiligen Parteiapparaten ausgewählt wurden. Und sie haben weniger Einfluss auf die Politik des Präsidenten. Nach seiner Wahl ist der Präsident nicht wirklich verpflichtet, die Wünsche des Volkes zu berücksichtigen, und handelt oft entgegen seinen Wahlversprechen.“

The Technocrat, Dez. 1964

Wäre Donald Trump ohne die Hilfe der oben genannten Technokraten „wiedergewählt“ worden? Wird er sich nun, da er die Präsidentschaft wieder übernehmen wird, mehr dem Volk oder seinen finanzstarken Investoren aus dem Silicon Valley verpflichtet fühlen?

Warum steigt die Technokratie jetzt an?

Traditionelle Mächte haben sich lange gegen die Technokratie gewehrt, die ursprünglich nur für den nordamerikanischen Kontinent konzipiert war. Heute erhebt sich die Technokratie wie der Phönix aus der Asche und wird zu einer globalen Macht, mit der man rechnen muss. Ich glaube, das liegt vor allem an der bevorstehenden Wirtschaftskrise.

Das schuldenbasierte Fiat-Währungssystem befindet sich am Ende seines Lebenszyklus und die Zentralbanken suchen nach neuen Wegen, um die Kontrolle über das Währungssystem zu behalten. Sie haben sich mit den Technokraten zusammengetan, die zu Recht vorhergesagt haben, dass das System zusammenbrechen würde (obwohl dies aufgrund von Manipulationstaktiken, die es in Schach halten, noch nicht geschehen ist).

„Wenn die Menschheit auf diesem Kontinent den Zusammenbruch des Preissystems überleben soll, muss die Technokratie in die Praxis umgesetzt werden.“

Technocracy in Plain Terms, Technocracy Inc. 1939

Durch die Einführung der Technokratie kann die Bankenelite nicht nur die Kontrolle über das Geldsystem behalten, sondern auch ihre Herrschaft über alle Branchen, natürlichen Ressourcen, Regierungen, Institutionen und Menschen festigen.

Technokratie würde ohne technologische Fortschritte nicht existieren

Die Produkte der großen Technologieunternehmen sind allgegenwärtig und gelten in unserer hochmodernen, zukunftsorientierten Welt als unverzichtbar. KI, Robotik und das Internet der Dinge (IoT) werden als Katalysatoren angepriesen, die zu einer Zukunft des Wohlstands und der Bequemlichkeit für alle führen können.

Diese und weitere Technologien werden als Teil der Vierten Industriellen Revolution, auch bekannt als Industrie 4.0, betrachtet, bei der der Übergang zu digitalen Technologien die bisherigen Methoden der Geschäftsführung, Kommunikation und Verwaltung ablösen wird, mit einer großen Einschränkung: dem Potenzial, die Menschheit selbst zu überholen und Menschen zu „hackbaren Tieren“ und „nutzlosen Menschen“ zu machen. Betrachten Sie die folgenden Aussagen einiger der weltweit bekanntesten Vordenker.

Technologien, die heute entstehen, werden schon bald die Welt von morgen und weit in die Zukunft hinein prägen – mit Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt. Jetzt, da wir uns mitten in der Vierten Industriellen Revolution befinden, ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir darüber diskutieren und sicherstellen, dass diese neuen Innovationen der Menschheit dienen, damit wir weiterhin gedeihen können.“

Mariette DiChristina, (ehemalige) Chefredakteurin von Scientific American und Vorsitzende des Lenkungsausschusses für aufstrebende Technologien

„Wir müssen eine umfassende und weltweit geteilte Sichtweise darüber entwickeln, wie Technologie unser Leben beeinflusst und unsere wirtschaftliche, soziale, kulturelle und menschliche Umwelt verändert. Noch nie gab es eine Zeit mit größeren Chancen, aber auch größeren Gefahren.“

Klaus Schwab, Gründer und Vorstandsvorsitzender, World Economic Forum

„Jetzt, im frühen 21. Jahrhundert, brauchen wir die große Mehrheit der Bevölkerung einfach nicht mehr … Die meisten Menschen tragen nichts dazu bei, außer vielleicht ihre Daten, und was auch immer die Menschen noch tun, was nützlich ist, diese Technologien werden zunehmend überflüssig und es wird möglich sein, die Menschen zu ersetzen.“

Yuval Noah Harrari, Autor, Historiker und Philosoph

„Wahrscheinlich wird keiner von uns einen Job haben.“

Elon Musk (in Bezug auf den Aufstieg der künstlichen Intelligenz)

Paradoxerweise behauptet die Technokratie, breiten Wohlstand zu ermöglichen, während sie gleichzeitig das Los der Menschheit ersetzbar, nutzlos und bedeutungslos macht. Wie kann das sein? Für die Technokraten von gestern gab es keinen großen Unterschied zwischen Menschen, Hunden, Schweinen und Autos.

Die Überzeugung, dass der Mensch die Krone der Schöpfung und nach dem Bilde Gottes geschaffen sei, wurde regelmäßig verspottet und diskreditiert. In einem Kapitel mit dem Titel „The Human Animal“ (Das menschliche Tier) führt der Technocracy Study Course seine grundlegende Sichtweise der Menschheit weiter aus und erklärt:

„Die Entwicklungen in den Bereichen Physiologie, Biochemie und Biophysik, vor allem seit 1900, bringen uns endlich auf den Boden der Tatsachen zurück. Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass der menschliche Körper chemisch aus den gewöhnlichen Substanzen besteht, aus denen auch Gestein besteht. Das gilt auch für Hunde, Pferde und Schweine. In einer früheren Lektion haben wir bei der Besprechung des „menschlichen Motors“ darauf hingewiesen, dass der menschliche Körper den gleichen Gesetzen der Energieumwandlung gehorcht wie eine Dampfmaschine. Dies gilt auch für Hunde, Pferde und Schweine. Diese Tatsachen könnten zu der Vermutung führen, dass der Mensch sehr weit von den halbübernatürlichen Wesen entfernt ist, für die er sich bisher gehalten hat …

Wenn wir einen Menschen beobachten, nehmen wir lediglich ein Objekt wahr, das eine bestimmte Vielfalt an Bewegungen und Geräuschen macht. Dasselbe gilt jedoch auch, wenn wir einen Hund oder ein Ford-Auto beobachten.“

Moderne Technokraten betrachten den Menschen auch als bloßes biologisches Material, das je nach Bedarf manipuliert werden kann, wie der Gründer und Vorsitzende des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, beweist:

„Diese vierte industrielle Revolution ist jedoch grundlegend anders. Sie ist durch eine Reihe neuer Technologien gekennzeichnet, die die physische, digitale und biologische Welt miteinander verschmelzen lassen, sich auf alle Disziplinen, Volkswirtschaften und Branchen auswirken und sogar Vorstellungen davon in Frage stellen, was es bedeutet, ein Mensch zu sein.“

Die zeitgenössische Technokratie hat sich nun mit dem Transhumanismus zu einer gefährlichen Kombination verbunden, wie der Autor Patrick Wood feststellte, der schrieb:

„Technokraten sehen in Wissenschaft und Technologie die Antwort auf die Frage, wie die Gesellschaft verbessert und kontrolliert werden kann; Transhumanisten sehen in derselben Wissenschaft und Technologie die Antwort auf die Frage, wie der Mensch verbessert und kontrolliert werden kann.“

The Evil Twins of Technocracy and Transhumanism (S. 19). Coherent Publishing, LLC.

Warum Sie sich für den Aufstieg der Technokratie interessieren sollten

Hoffentlich fangen alle Punkte an, sich zu verbinden, sodass Sie sehen können, wohin das alles führt. Der Aufstieg der Technokratie ist eine Bedrohung für die gesamte Menschheit. Technokraten versprechen eine utopische Existenz, in der Überfluss die Norm ist und Arbeit optional, wenn nicht sogar völlig unnötig ist.

Die selbsternannten Anführer glauben, sie wüssten am besten, wie man die Ressourcen der Welt und ihre Menschen verwaltet. Um diese hochgesteckten Ziele zu erreichen, muss die soziale Struktur drastische Veränderungen durchlaufen, zu denen auch die Neudefinition von Arbeit und Löhnen gehört. Der folgende Auszug aus dem Technocracy Study Course bietet einen detaillierten Überblick darüber, was dies beinhaltet.

Wenn die Produktion nicht oszillierend sein und auf einem hohen Niveau gehalten werden soll, um einen hohen Lebensstandard zu gewährleisten, muss der Verbrauch auf dem Niveau der Produktion gehalten werden, und es muss ein Verteilungssystem entwickelt werden, das dies ermöglicht. Dieses Verteilungssystem muss folgende Aufgaben erfüllen:

  1. Auf einer kontinuierlichen 24-Stunden-Zeitbasis die gesamte Nettoenergieumwandlung registrieren, die (a) die Verfügbarkeit von Energie für den Bau und die Wartung von Anlagen auf dem Festland und (b) die Menge an physischem Wohlstand in Form von Konsumgütern und Dienstleistungen für den Verbrauch durch die Gesamtbevölkerung während der ausgeglichenen Lastperiode bestimmen würde.
  2. Durch die Registrierung der umgewandelten und verbrauchten Energie eine ausgeglichene Last ermöglichen.
  3. Ein kontinuierliches 24-Stunden-Inventar aller Produktion und des Verbrauchs bereitstellen.
  4. Eine spezifische Registrierung der Art, der Art usw. aller Waren und Dienstleistungen bereitstellen, wo sie produziert und wo sie verwendet werden.
  5. Eine spezifische Registrierung des Verbrauchs jedes Einzelnen sowie eine Aufzeichnung und Beschreibung der Person bereitstellen.
  6. Dem Bürger die größtmögliche Wahlfreiheit beim Verbrauch seines individuellen Anteils am physischen Wohlstand des Kontinents ermöglichen.
  7. Waren und Dienstleistungen an jedes Mitglied der Bevölkerung verteilen.

Kurz gesagt ist es das Ziel der Technokratie, alles, was Sie tun, produzieren und konsumieren, durch ununterbrochene Überwachung zu kontrollieren. Mit den primitiven Papiermethoden, die von den frühen Technokraten vorgeschlagen wurden, war dies technisch nicht möglich. Mit dem Aufkommen digitaler Technologien wie Biometrie, Big Data, Geospatial Intelligence, digitaler Währung, KI und 5G wird dies jedoch möglich.

In einem Technate wird es keine freie Marktwirtschaft geben, in der der Durchschnittsbürger durch die Gründung eines Unternehmens oder den Einstieg in eine lukrative Karriere zu Wohlstand gelangen könnte. Stattdessen versprechen Technokraten jedem Menschen einen Anteil am Gesamtvermögen, das durch die Ausgabe von Energiezertifikaten erwirtschaftet wird.

„Unter einer technologischen Verwaltung des Überflusses gibt es nur eine effiziente Methode – die Verwendung eines Systems von Energiezertifikaten … Diese Zertifikate sind lediglich ein Stück Papier mit bestimmten Aufdrucken. Sie werden individuell an jeden Erwachsenen der gesamten Bevölkerung ausgegeben. Die an eine Person ausgegebenen Zertifikate können als eine Art Bankscheck und Reisescheck betrachtet werden. Sie ähneln einem Bankscheck, da sie keinen Nennwert tragen. Sie erhalten ihren Nennwert erst, wenn sie ausgegeben werden. Sie ähneln einem Reisescheck, da sie über ein Mittel zur leichten Identifizierung verfügen, wie z. B. eine Gegenzeichnung, ein Foto oder ein ähnliches Mittel, um eine leichte Identifizierung durch die Person, an die sie ausgestellt wurden, zu ermöglichen, und gleichzeitig in den Händen von jemand anderem absolut nutzlos bleiben.“

Technocracy Study Course, S. 230

Heute könnten Energieausweise in Form von universellen Basis-/Einkommenszahlungen in Form einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) oder einer anderen Form digitaler Währung ausgestellt werden. Unternehmenstransaktionen könnten über Emissionsgutschriften abgewickelt werden.

Unabhängig vom Mechanismus des Finanztransfers wird der Einzelne vollständig vom Technate abhängig sein, wobei für alles, was man tut, eine digitale ID erforderlich ist.

Der amerikanische Traum vom sozialen Aufstieg, der bereits auf dem Weg zum Aussterben ist, wird in einem technokratischen Regime den Todesstoß erhalten. Stattdessen werden Konformität und Energieverbrauch Ihr Wohlstandsniveau bestimmen. Auch die Eigentumsrechte werden über Bord geworfen, da geplant ist, den Wohnungsbau in energieeffiziente Einheiten mit geringer Vielfalt und wenigen Herstellern zu revolutionieren.

Dies könnte heute durch die Kombination einer Wirtschaftskrise, die den individuellen Wohlstand zunichte macht, und dem massenhaften Druck von 3D-Häusern, die für das technokratische Zeitalter geeignet sind, geschehen.

Wie vorgesehen ist Technokratie nicht besser als Kommunismus, Faschismus oder Sozialismus. Es ist nur eine weitere Machtübernahme durch Einzelpersonen, die glauben, schlauer zu sein als der Rest von uns, mit einem versprochenen Utopia, das niemals Wirklichkeit werden wird.

Diese Prognosen mögen jetzt weit hergeholt erscheinen, aber im Rest dieser Serie wird im Detail dargelegt, wie nah die technokratische Fantasie der Realität kommt.

Es ist wichtig, dass die Menschen überall auf der Welt die Auswirkungen dessen, was gerade geschieht, verstehen und sich nicht von Wölfen im Schafspelz täuschen lassen, die ein neues goldenes Zeitalter der Menschheit ankündigen.

Die Frage ist: Ein goldenes Zeitalter für wen? Cui bono?