Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Akademiker wie John Mearsheimer: Ukraine in der NATO führt zu noch mehr Krieg

“Auf dem NATO-Gipfel sollte das Bündnis die Ukraine nicht in Richtung einer Mitgliedschaft bewegen” lautet der Titel einer gemeinsamen Erklärung von über 50 führenden Akedemikern und Geopolitik Experten wie John Mearsheimer. Das Thema sollte, oder sollte eben nicht, auf dem nächsten NATO-Gipfel diskutiert werden, meinen die Experten. Das US Magazin Politico hat dem Finger am […]

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Kältereport Nr. 27 / 2024

Kältereport Nr. 27 / 2024

Christian Freuer

Vorbemerkung: Auch diesmal steht wieder die winterliche Südhemisphäre im Vordergrund. Aber auch auf unserer Hemisphäre war etwas los bezüglich Kälte.

Meldungen vom 1. Juli 2024:

Eine Lawine am Kedarnath-Tempel (Indien)

Am Sonntagmorgen ist am schneebedeckten Berg hinter Kedarnath Dham in der Provinz Uttarakhand in Indien eine großen Lawine abgegangen. Ein Video des Ereignisses ging in den sozialen Medien viral.

Glücklicherweise wurden keine Verletzten oder Schäden gemeldet. „Es gab keine Verluste an Menschenleben oder Eigentum“, sagte Dr. Vishakha Ashok Bhadane, der leitende Polizeichef der Region.

Dazu gibt es dieses YouTube-Video.



Die Region wurde in den letzten Wochen und Monaten von heftigen Schneefällen heimgesucht, berichtet der Katastrophenschutzbeauftragte Nandan Singh Rajwar.

In den höher gelegenen Regionen Uttarakhand, Himachal Pradesh und Kaschmir wurden im Juni große Schneemengen beobachtet, während die Temperaturen stark gesunken sind, was „Kaschmir im Juni ein Gefühl ähnlich wie im Februar verleiht“, so der meteorologische Dienst.

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Australien: Bittere Kälte und schwacher Wind führen zu Befürchtungen der Stromversorgung

Der Osten Australiens erlebt einen rasanten Start in die Saison mit Rekordtiefstwerten und trotzt der Wintervorhersage des BoM.

An einem der kältesten Morgen der letzten Jahre sank das Thermometer in Sydney auf 7,8 °C. Diese Kälte ist Teil eines breiteren Musters, das weite Teile des Landes einschließlich New South Wales und Queensland betrifft, da eine polare Luftmasse und klarer Himmel vorherrschen.

Im NWS fielen die Temperaturen im Perisher Valley auf -4,7 °C, während in Sydney auf dem Observatory Hill anomale 8,1 °C gemessen wurden. In Queensland herrschten ähnlich kalte Bedingungen, und in Stanthorpe wurde mit -2°C der niedrigste Wert seit Jahren gemessen.

Auch in Tasmanien gab es in letzter Zeit einige der kältesten Nächte seit Jahren. In Liawanee auf dem Zentralplateau wurden beispielsweise -12,1 °C gemessen, womit der bisherige Rekord nur knapp verfehlt wurde. Ross erlebte mit -6,5 °C die kälteste Nacht seit mehr als fünf Jahren, und Launceston hatte mit -3,1 °C die kälteste Julinacht seit 16 Jahren.

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Der Rekordzuwachs von sommerlichem Schnee und Eis in Grönland

Jüngste Daten des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) zeigen einen rekordverdächtigen Zuwachs auf Grönland. Entgegen den gängigen Vorhersagen verzeichnet das Inlandeis erhebliche Zuwächse und setzt damit den Mitte Mai begonnenen Anstieg fort.

Dieser Beitrag ist so ausführlich und mit Graphiken dokumentiert, dass er hier separat übersetzt wurde.

Außerdem folgt noch ein Abschnitt zu solaren Vorgängen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/avalanche-at-kedarnath-temple-australias?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 2. Juli 2024:

Es werden diesmal keine aktuellen Kaltmeldungen gezeigt, sondern drei Hintergrund-Beiträge. Im ersten davon geht es um Grönland (siehe dazu die Übersetzung vom Vortag), im zweiten um die „Geister-Stationen“ der NOAA (siehe die Übersetzung hier) und danach um die tatsächlichen CO2-Emissionen. Auch dieser Beitrag erscheint demnächst in deutscher Übersetzung.

Aus einer deutschen (ansonsten alarmistischen Quelle, nämlich wetteronline.de) kommt heute auch eine Meldung über extreme Schneefälle und Kälte in Argentinien. Sie wird von Cap Allon am nächsten Tag aufgegriffen.

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Meldungen von 3. Juli 2024:

Argentinien: Beispiellose Schneefälle bedrohen 1 Million Nutztiere

Züchter im argentinischen Patagonien haben in den sozialen Medien ihre Verzweiflung zum Ausdruck gebracht, nachdem noch nie dagewesene Schneefälle ihren Viehbestand unter sich begruben und etwa 1 Million Tiere in einem der kältesten Winter der Region seit Jahrzehnten zu verhungern drohten.

Videos aus Chubut zeigen Schafe, die unter tiefem Schnee begraben sind, so dass nur noch ihre Köpfe zu sehen sind.Der argentinische Landwirtschaftsverband (CRA) bezeichnete die Situation als „dramatisch“.

Die Situation ist katastrophal, und Züchter und landwirtschaftliche Einrichtungen suchen dringend nach Lösungen, um das Verhungern ihres Viehs unter den extremen Winterbedingungen zu verhindern.

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Die Kälte in Australien

Der Süden und Osten Australiens wird weiterhin von einer hartnäckigen und extremen Kältewelle heimgesucht, bei der die Temperaturen in zahlreichen Regionen unter den Gefrierpunkt sinken.

Der Frost hat Victoria, Tasmanien und Südaustralien heimgesucht und verursacht Störungen und Probleme für die Landwirte.

In Victoria, wo eine Reihe von Frostwarnungen herausgegeben wurde, wurden in Orten wie Ballarat und Bendigo nächtliche Tiefstwerte von -2°C bzw. -1°C gemessen. Auch in Melbourne war es weiter sehr kühl, lagen doch die Temperaturen am Mittwochmorgen bei 2°C.

Auch Tasmanien ist betroffen: Hobart verzeichnete -1°C. Im Landesinneren, unter anderem in Liawenee, wurden noch niedrigere Temperaturen registriert, nämlich -10°C. Die strenge Kälte hat zu vereisten Straßen geführt, was die Behörden dazu veranlasst hat, Autofahrern zur Vorsicht zu raten.

In Südaustralien verzeichnete Adelaide mit 3°C den kältesten Morgen des Jahres, während in der nördlichen Mitte des Bundesstaates -3°C gemessen wurden. Besonders betroffen sind hier die Landwirte, für die der Frost eine Gefahr für die Ernte und den Viehbestand darstellt.

Es wird erwartet, dass die dafür verantwortlichen antarktischen Luftmassen weiter bestimmend sein werden. Das Bureau of Meteorology prognostiziert, dass die Kältewelle noch mindestens einige Tage anhalten wird, wobei die Temperaturen sowohl tagsüber als auch nachts deutlich unter dem Durchschnitt liegen dürften.

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Es folgt noch je ein Beitrag zum Wasserstoff-Eintrag in die Stratosphäre (wird separat übersetzt) und zu einem weiteren Temperaturrückgang im Juni.

Link: https://electroverse.substack.com/p/unprecedented-snowfalls-in-argentina?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 4. Juli 2024:

Briten Fragen: „Wo ist der Sommer?“

In diesem Sommer war es im Vereinigten Königreich ungewöhnlich kühl, entgegen früheren Prognosen des Met Office für eine „rekordverdächtig heiße Jahreszeit“.

Die durchschnittliche Temperatur im Juni lag bei 12,9 °C und damit 0,4 °C unter dem langjährigen Durchschnitt, was den kältesten Juni seit Jahren bedeutet. Auf den schottischen Gipfeln fiel im vergangenen Monat an acht aufeinanderfolgenden Tagen Schnee, ein sehr seltenes Ereignis.

Auch in Irland gab es einen kalten Juni: Mit durchschnittlich 13,18 °C lag er 0,51 °C unter der Norm.



Entgegen den offiziellen Prognosen für „rekordverdächtige Hitze“ wirkt sich der kühle Juni nun bis in den Juli hinein auf die Viehzucht und die Landwirtschaft aus, wobei die Landwirte Berichten zufolge mit den für die Jahreszeit ungewöhnlich niedrigen Temperaturen zu kämpfen haben.

Kältereport Nr. 27 / 2024

GFS 2m Temperatur-Anomalien (C) am 3. Juli [tropicaltidbits.com].

Es wird erwartet, dass die Kälte in absehbarer Zeit anhalten wird, zumindest in der ersten Julihälfte.

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Europas geringste abgebrannte Fläche seit Beginn der Aufzeichnungen

Jüngste Daten zeigen, dass in Europa im Jahr 2024 die geringste Brandfläche seit Beginn der Aufzeichnungen zu verzeichnen sein wird – eine Tatsache, die von den Agenda-getriebenen Medien völlig ignoriert wird.

Die folgende Grafik des Global Wildfire Information System veranschaulicht diese Unannehmlichkeiten für das Establishment:

[Björn Lomborg]

Das Diagramm zeigt die kumulierten verbrannten Flächen in Europa vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2024 im Vergleich zum Durchschnitt und zum Min-Max-Bereich des vorangegangenen Jahrzehnts. Die grüne Linie, die für das Jahr 2024 steht, zeigt deutlich weniger verbrannte Flächen, die niedrigsten in den Aufzeichnungen.

Trotzdem konzentriert sich die Berichterstattung in den Medien stark auf lokale Brandkatastrophen in Ländern wie Griechenland, was die öffentliche Wahrnehmung verzerrt. Bei dieser selektiven Berichterstattung werden Länder wie Frankreich, Ungarn, Portugal, Spanien, Italien, Bulgarien und die Ukraine übersehen, die eine rekordverdächtig niedrige Brandrate aufweisen.

Viele dieser Länder verzeichnen auch überdurchschnittlich kalte Junitage. Neben dem Vereinigten Königreich und Irland haben auch Frankreich, Belgien und die Niederlande monatliche Kälteanomalien von -0,04°C, -0,4°C bzw. -0,7°C verzeichnet.

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Tasmanien: Die zweitniedrigste Temperatur jemals

Die Australier in Victoria, Tasmanien und Südaustralien erlebten weiterhin heftige Kälteeinbrüche, bei denen die Temperaturen auf Rekordtiefstwerte fielen, und widersprachen damit den jüngsten Prognosen des Bureau of Meteorology (BoM), das den wärmsten Winter aller Zeiten vorausgesagt hatte.

In Tasmanien wurde in Liawenee am frühen Donnerstagmorgen mit -13,5 °C am dritten Tag in Folge ein neuer Tiefstwert gemessen – der tiefste Wert, der jemals im Juli in dieser Region gemessen wurde, nach -12,9 °C am gestrigen Tag und -10,8 °C am Tag zuvor.

Es ist auch die zweitniedrigste Temperatur, die jemals in diesem Bundesstaat gemessen wurde, nach -14,2°C im August 2020.

Auch der Bundesstaat Victoria war betroffen, vor allem im Osten Melbournes, wo Coldstream einen Tiefstwert von -2,1 °C verzeichnete.

Auch Südaustralien wurde nicht verschont. West Terrace, Adelaide, verzeichnete einen Tiefstwert von 0,6 °C und damit die niedrigste Temperatur seit dem 24. Juli 1908. Die Outback-Stadt Yunta verzeichnete -4,3 °C, während die Nullarbor-Wetterstation -3,2 °C registrierte – weitere Rekord-Tiefstwerte. Selbst in der Metropolregion erlebte Noarlunga mit 2,2°C die tiefste Juli-Temperatur.

Laut Chris Kent, dem leitenden Meteorologen des Bureau of Meteorology, liegen die Messwerte in einigen Gebieten bis zu 10°C unter den Juli-Normalwerten. Dies ist auf ein starkes Hochdrucksystem südlich von Australien zurückzuführen, das kalte Luft über die südlichen Bundesstaaten treibt, wobei klarer Himmel und leichte Winde dazu beitragen, perfekte Bedingungen für eisige Nachttiefstwerte zu schaffen.

Der lang anhaltende Kälteeinbruch in Ost- und Südaustralien steht in krassem Gegensatz zu den Prognosen des BoM für einen „rekordverdächtig warmen Winter“.

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Die „historische Juni-Hitzewelle in den USA“ war eine Lüge

In jüngsten Medienberichten wurde vielfach behauptet, dass die Vereinigten Staaten im Juni 2024 eine „historische Hitzewelle“ erleben würden. Eine Untersuchung der langfristigen Klimadaten zeigt jedoch eine andere Realität.

Das nachstehende Diagramm zeigt den Prozentsatz der Stationen des US Historical Climatology Network, die von 1895 bis 2024 in jedem Juni eine Temperatur von 32,2°C (90°F) erreichten oder überschritten. Die blaue Linie stellt jährliche Daten dar, während die rote Linie den gleitenden 10-Jahres-Durchschnitt zeigt:

In den vergangenen 129 Jahren gab es erhebliche Schwankungen beim Prozentsatz der Stationen, die im Juni eine Temperatur von 30 Grad Celsius erreichten. Der höchste Prozentsatz wurde 1933 verzeichnet, als 91 % der Stationen diese Temperatur erreichten, der niedrigste im Jahr 1928 mit nur 42,3 %.

Die „historische Hitzewelle“ im Juni 2024 ist eine weitere Kreation der Medien, aber keine, die von den Daten bestätigt wird, und keine, die – abgesehen von den unzähligen Schlagzeilen – tatsächlich in die Geschichte eingehen würde.

Link: https://electroverse.substack.com/p/brits-asking-where-is-summer-europes?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 5. Juli 2024:

Skigebiete in Schottland melden seltenen Juli-Schneefall

Nach acht aufeinanderfolgenden Schneetagen im Juni hält in den schottischen Gipfellagen der Sommerschnee bis in den Juli hinein an.

Nach Wochen zunehmend kalten und stürmischen Wetters seit der Sommersonnenwende haben schottische Skizentren heute Morgen ein seltenes Auftreten von Schneefall auf hohen Hängen gemeldet.

Die Webcam von WinterHighland hat am Donnerstagmorgen frischen Schnee in Glencoe eingefangen und damit ein seltenes Sommerereignis registriert. Schneegestöber gab es auch auf den Gipfeln der Highlands, darunter auf den Hängen des Cairngorm oberhalb von Aviemore.

Die AGW-Partei warnt seit langem davor, dass es die schottischen Skigebiete bald nicht mehr geben wird.

Es folgt eine Kurz-Zusammenfassung der Schneeverhältnisse des vergangenen Winters auf der Nordhalbkugel – überall war es mehr als im Mittel einschließlich der Gletscher in den Gebirgen auf allen Kontinenten.

Dann folgt ein Beitrag zu einer Stratosphären-Erwärmung über der Antarktis sowie eine Liste mit Zitaten von 101 Wissenschaftlern, die sich skeptisch zur AGW-Theorie äußern.

Link: https://electroverse.substack.com/p/scottish-ski-centers-report-rare?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 28 / 2024

Redaktionsschluss für diesen Report: 5. Juli 2024

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

LGBTQ-Skandal im weissen Haus: Trans-Aktivistin soll Trans-Mann vergewaltigt haben

LGBTQ-Skandal im weissen Haus: Trans-Aktivistin soll Trans-Mann vergewaltigt haben

LGBTQ-Skandal im weissen Haus: Trans-Aktivistin soll Trans-Mann vergewaltigt haben

Im Juni 2023 kam es im Weißen Haus zu einem erbärmlichen Skandal, der sich bis heute fortsetzt. Allerdings wurde und wird dieser in den hiesigen Systemmedien wohlweislich ausgeblendet, wirft er doch kein gutes Bild auf die allseits propagierte bunte Regenbogengesellschaft.

Von Guido Grandt (gugramediaverlag)

Bekanntlich unterstützt der altersschwache US-Präsident Joe Biden mit seiner Regierung die LGBTQ+-Gemeinschaft und zeigt dies auch regelmäßig bei der jährlichen Pride-Veranstaltung des Weißen Hauses. Doch am 10. Juni 2023 sorgte das 28-jährige Trans-Model Rose Montoya, eine biologische Frau, die sich jedoch als „Mann“ identifiziert, für einen Riesen-Skandal! Zuvor noch verkündete Joe Biden eine Botschaft für die gesamte Gemeinschaft, insbesondere aber für Transgender-Kinder: „Ihr werdet geliebt. Ihr werdet gehört. Ihr werdet verstanden. Und ihr gehört dazu.“

Dazu gehörte auch Trans-Aktivistin Rose Montoya, die, wie Hunderte andere ebenfalls, zur Pride-Veranstaltung eingeladen worden war. Allerdings entblößte sie an jenem Tag, neben zwei oberkörperfreien Transmännern auf dem South Lawn, dem Südrasen des Weißen Hauses, stehend, ihre künstlich vergrößerten Brüste, bedeckte dabei nur die Brustwarzen.

Danach teilte sie das 58 Sekunden lange Video auf dem eigenen TikTok-Kanal und auf Instagram. Darin waren auch US-Präsident Joe Biden und First Lady Jill Biden zu sehen, die zunächst auf einem Podium sprachen und später dann Rose Montoya begrüßten.

Das Video wurde schnell viral und sorgte für große Aufmerksamkeit, vor allem für Empörung. Kommentatoren und Medienpersönlichkeiten nannten Montoyas Verhalten „respektlos“. Viele Kritiker sprachen die Trans-Aktivistin mit männlichen Pronomen an und formulierten transfeindliche Schimpfwörter.

Auch die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, rügte sie bei einer Pressekonferenz mit den Worten: „Dieses Verhalten ist unangemessen und respektlos gegenüber jeder Veranstaltung im Weißen Haus. Es steht in keinem Verhältnis zu der Veranstaltung, die wir zur Feier von LGBTQI+-Familien oder den Hunderten anderen anwesenden Gästen ausgerichtet haben. Einzelpersonen, die im Video zu sehen sind, werden nicht mehr zu zukünftigen Veranstaltungen eingeladen.“

„Free the Nipple“

Doch Rose Montoya verteidigte ihr Vorgehen in einem anderen Video mit dem respektlosen Titel „Free the Nippel.“ Darin bekundete sie: „Ich möchte nur sagen, dass es zunächst einmal legal ist, in Washington, DC oben ohne zu sein, und ich unterstütze die Bewegung zur Befreiung der Brustwarze voll und ganz. Denn warum gilt meine Brust jetzt als unangemessen oder illegal, wenn ich sie zur Schau stelle, obwohl sie es vor meinem Coming-out als Transgender nicht war? Meine transsexuellen Freunde zeigten ihre Narben von der Brust-OP und lebten in Freude, und ich wollte mich ihnen anschließen (…) und bedeckte meine Brustwarzen, nur um auf Nummer sicher zu gehen.“ Und: „Ich wollte völlig frei und ich selbst sein. Ich hatte nicht die geringste Absicht, vulgär oder in irgendeiner Weise gotteslästerlich zu sein. Ich lebte einfach in Freude, lebte meine Wahrheit und existierte in meinem Körper. Happy Pride. Free the Nipples.“

„Überwältigende Trans-Freude“

Allerdings ruderte Trans-Aktivistin Montoya wieder zurück, als Personen aus ihrer Community ihr Vorgehen kritisierten, veröffentlichte ein Entschuldigungsvideo. „Ich wurde zusammen mit anderen einflussreichen Stimmen der Queer- und Trans-Community eingeladen, auf einzigartige und ganz besondere Weise repräsentiert, gesehen und gehört zu werden“, sagte sie. „In einem kurzen Moment flüchtiger und überwältigender Trans-Freude beschloss ich, etwas zu tun, was eines Gastes des Präsidenten unwürdig war.“

Anschließend entschuldigte sich Montoya bei der LGBTQ-Community für ihr Verhalten, insbesondere bei schwarzen Transgender-Personen, die „überproportional von den Handlungen anderer betroffen sind“, sowie bei den eigenen Freunden und Familienmitgliedern.

„Trans“ vergewaltigt angeblich „Trans“

Soweit so gut, möchte man meinen. Aber genau das war es eben nicht! Denn nur ein Jahr nach diesem Skandal wurde Montoya von ihrer Ex-Freundin Jesse Diamond der sexuellen Nötigung beschuldigt!

Wie Montoya ist auch Diamond eine bekannte Trans-Aktivistin in den sozialen Medien, in denen sie ihre Erfahrungen mit Genitaloperationen teilte und dabei zugab, dass es bei dem Versuch, ihr einen „Penis“ zu verschaffen, Komplikationen gegeben hatte.

Am 13. Juni 2024 postete Diamond einen inzwischen gelöschten Thread auf X (früher Twitter), in dem sie Montoya beschuldigte, sie sexuell belästigt zu haben, während sie sich von einer „Phallooperation“ erholte, bei der die weiblichen Genitalien den männlichen angeglichen werden. Dabei benennt sie Montoya direkt als die betreffende Missbrauchstäterin. Just in jener Zeit des Genesungsprozesses, wo sie bettlägerig war und sogar wieder laufen lernen musste, sie also besonders verletzlich war, sei es zu Misshandlungen durch Montoya gekommen.

Jesse Diamond: „Die ersten zehn Mal, als sie mich vergewaltigte, war ich körperlich nicht in der Lage zu gehen. Ich hätte nicht weglaufen können, selbst wenn ich es versucht hätte. Außerdem konnte ich es mir nicht leisten, irgendwo anders zu bleiben.“ Und weiter: „Ich bin es so leid, mein Leben in Angst zu leben. Ich habe das Bedürfnis, öffentliche Veranstaltungen zu meiden, weil ich Angst habe, dass sie herausfindet, wo ich wohne. Ich verdiene Frieden und möchte mit meinem Leben weitermachen. Aber das kann ich nicht, ohne alles zu tun, was ich kann, um andere vor dieser gewalttätigen Person zu warnen.“

Auf Reaktion darauf bezichtigte Montoya hingegen Diamond der häuslichen Gewalt und diese wiederum, dass sie nicht die einzige Frau sei, die sich als „Mann“ identifiziert und von Montoya misshandelt oder angegriffen worden wäre. Insgesamt seien es fünf gewesen.

Über diesen Trans-Skandal schreibt die Regenbogenpresse lieber nicht

Eine Trans-Aktivistin entblößt sich im „bunten“ Weißen Haus des LGBTQI+-Fans und amtierenden US-Präsidenten Joe Biden, erhält von oberster Stelle einen Rüffel und einen Verweis, vergewaltigt später angeblich mehrmals einen wehrlosen Transgender-Mann – das ist eine so krude Story, dass sie mehr als prädestiniert dafür ist, jedes Boulevardblatt zu füllen. Nur das war nicht der Fall. Zumindest hierzulande nicht, denn dies würde ein schlechtes Licht auf die „Regenbogen-Community“ werfen, die in Deutschland wie kaum anderswo ach so hoch und runter gefeiert wird!

Bücher von Guido Grandt finden Sie auf: gugramediaverlag.wordpress.com

Statt „Sommermärchen 2.0“ zurück in die Realität

Statt „Sommermärchen 2.0“ zurück in die Realität

Statt „Sommermärchen 2.0“ zurück in die Realität

Von WOLFGANG HÜBNER | Ein brillantes spanisches Kopfballtor in letzter Minute der Verlängerung hat am Freitag alle politischen Hoffnungen platzen lassen, die Deutschen mit einem neuen „Sommermärchen“ wie 2006 mit den realen Problemen des Landes zumindest für einige Zeit zu versöhnen. Nüchtern betrachtet ist das auch gut so. Denn das Deutschland von 2024 hat sich […]

So erzeugen mRNA-Impfstoffe Autoimmunerkrankungen

So erzeugen mRNA-Impfstoffe Autoimmunerkrankungen

So erzeugen mRNA-Impfstoffe Autoimmunerkrankungen

Eine in NATURE veröffentlichte neue Studie belegt, dass mRNA-Impfstoffe entartete Aminosäuren bzw. Proteine erzeugen und dass die gesundheitlichen Folgen für den Geimpften im Einzelfall nicht absehbar sind. Dazu gibt es einen sehr informativen Video-Vortrag von Florian Schilling, der nachfolgend zusammengefasst wird. Die Schlüsselbegriffe sind dabei: „Frameshifting“, „Amyloide“ und „Off-Target-Proteine“. Ein offenbar gewünschter Effekt RNA ist […]

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Nicht mehr im russischen Exil: Gescheitert an der Bürokratie

Nicht mehr im russischen Exil: Gescheitert an der Bürokratie

Nicht mehr im russischen Exil: Gescheitert an der Bürokratie

Nicht jede Auswanderung nach Russland ist ein Erfolg. Eric aus Deutschland ist inzwischen wieder in die alte Heimat zurückgekehrt. Er hat die Bürokratie, die ihn als Ausländer erwartete, erheblich unterschätzt. Wir haben uns über meine Freundin Liane kennengelernt, Wochen bevor er Moskau verlassen hat. Das Interview haben wir auf später verschoben, da er seine Situation […]

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AUFGEDECKT: »Geheime Preisabsprachen – Skandalöses Kastensystem der Pharmalobby in der EU!«

Die wenigsten Schwerkranken ahnen wohl, dass ihre Behandlungsoptionen auch davon abhängen, welche geheimen Preisabsprachen die Pharmaindustrie mit den EU-Gesundheitsbehörden trifft. Dabei gibt es beim Zugang zu lebenswichtigen Arzneimitteln ein regelrechtes „Kastensystem“, bestehend aus erster, zweiter und dritter Klasse. Den großen Reibach machen die Pharma-Giganten. Ein Blick hinter die diesbezüglichen heimlichen Kulissen offenbart Skandalöses. Die europäische […]
Kontrafunk-Sonntagsrunde: Orbán-Air auf Friedenskurs

Kontrafunk-Sonntagsrunde: Orbán-Air auf Friedenskurs

Kontrafunk-Sonntagsrunde: Orbán-Air auf Friedenskurs

Die Vorsitzende der Desiderius-Erasmus-Stiftung Erika Steinbach, der Literatur- und Medienkritiker Walter van Rossum sowie der ehemalige Nationalrat der Schweizerischen Volkspartei Claudio Zanetti diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die grandiose Initiative des ungarischen Ausnahmepolitikers Orbán, die Kriegsgegner Selensky und Putin gleichermaßen zu besuchen, über die Entschlossenheit der Franzosen, sich von den Linken nichts mehr über die […]

„Am Montagmorgen gibt’s eine weitere Überraschung“

Nach seinem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Putin hat der ungarischen ungarische Ministerpräsident Orban dem Chefredakteur der Schweizer Weltwoche Roger Köppel ein 20-minütiges Interview gegeben. Köppel hat schon mehrere Interviews mit Orban geführt und war als Journalist bei den Reisen nach Kiew und Moskau dabei. Einen Link zu dem Interview, das auf Englisch geführt wurde, […]
Linksextreme Gewalteskalation beim AfD-Parteitag! Martin Reichardt im Interview

Linksextreme Gewalteskalation beim AfD-Parteitag! Martin Reichardt im Interview

Linksextreme Gewalteskalation beim AfD-Parteitag! Martin Reichardt im Interview

Im Interview mit der DeutschlandKURIER-Korrespondentin Juliane Waehler spricht der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Reichardt unter anderem über die gewalttätigen Proteste beim AfD-Parteitag, für die er die CDU und insbesondere den Bürgermeister von Essen verantwortlich macht.

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Bernd Baumann (AfD) entlarvt die neuen Haushaltstricks der Ampel: „Linke Tasche, rechte Tasche“ – alles wie gehabt!

Bernd Baumann (AfD) entlarvt die neuen Haushaltstricks der Ampel: „Linke Tasche, rechte Tasche“ – alles wie gehabt!

Bernd Baumann (AfD) entlarvt die neuen Haushaltstricks der Ampel: „Linke Tasche, rechte Tasche“ – alles wie gehabt!

„Linke Tasche, rechte Tasche“ – auf diese Formel bringt der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, die von den Mainstream-Medien teilweise euphorisch begrüßte „Einigung“ der Ampel-Parteien im Streit um den Bundeshaushalt 2025. Im Wesentlichen laufen die Tricksereien von FDP-Lindner nach altbekanntem Muster ab: Etat-Posten werden, wie bei der Bahn, in neue Schattenhaushalte verschoben, die sogenannte Schuldenbremse wird neu interpretiert.

In diesem Video nimmt Baumann die Ampel-„Einigung“ (von der ohnedies abzuwarten bleibt, wie lange sie Bestand hat) regelrecht auseinander.

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Batteriespeichersystem der Hawaiian Electric Company

Batteriespeichersystem der Hawaiian Electric Company

Batteriespeichersystem der Hawaiian Electric Company

Andreas Demmig

Hier ein von mir zusammengestellter Bericht, über das derzeit wohl größte Batteriespeichersystem der Hawaiian Electric Company mit 185 MW/565 MWh, besteht aus  158 Tesla Megapacks. Die Informationen entsprechen dem derzeitigen Stand der Online Nachrichten und Pressemitteilungen.

Auf der hawaiianischen Insel Ohau befindet sich das Kapolei Energy Storage-Projekt („KES“) auf einem etwa acht Hektar großen Gelände, das für die industrielle Nutzung (I-2: Intensive Industrial) ausgewiesen ist. Ohau ist eine US-Insel im Zentralpazifik, Teil der hawaiianischen Inseln und Heimat der Hauptstadt Honolulu.

Die Bauarbeiten dauerten April 2022 bis Dezember 2023. Inbetriebnahme  war am 19. Dezember in Betrieb genommen, sagt Naveen Abraham, der Chefingenieur, Einkäufer und Bauleiter von Plus Power [dem „Investor“].Plus Power hat den Vorentwurf (für das KES-Projekt) erstellt und (das Bauunternehmen) Moss hat den Detailentwurf erstellt und es gebaut“, sagt Abraham. Er wollte nicht sagen, wie viel die Planung und der Bau des Projekts gekostet haben und wie hoch die Betriebskosten sein werden. Die KES-Anlage ist Eigentum von Plus Power und wird im Rahmen eines 20-Jahres-Vertrags von Hawaiian Electric betrieben.

Das KES-Projekt trägt auch zur Stabilisierung des Netzes bei, indem es die richtige Frequenz sicherstellt. Wenn Stromnachfrage und -angebot nicht übereinstimmen, kann sich die Frequenz eines Netzes ändern, was seine Stabilität gefährdet. Traditionell verlassen sich Netze auf die Trägheit großer rotierender Turbinen und Generatoren in konventionellen Kraftwerken, um stabile Frequenzen aufrechtzuerhalten. Diese Methode wird jedoch weniger praktikabel, da erneuerbare Energiequellen ohne derartige Ausrüstung zunehmend genutzt werden.

Um das Problem  der fehlenden „Trägheit“ der klassischen Generatoren zu lösen, wurde in die Regelsoftware des Wechselrichters „virtuelle Trägheit“ nachgebildet, um die Leistungsglättungsfunktion einer rotierenden Turbine nachzubilden“, heißt es in der Pressemitteilung von Plus Power. Mit dieser Funktion sollen konventionelle (rotierende) Kraftwerke ganz überflüssig werden.  Die Anlage soll auch „Schwarzstart“ Fähigkeit bieten, um das Inselnetz nach einen Ausfall wieder hochzufahren.

https://www.asce.org/publications-and-news/civil-engineering-source/civil-engineering-magazine/article/2024/03/large-battery-energy-storage-system-now-operating-in-hawaii

 

Zur Finanzierung gibt es hier einige Informationen:

Der Entwickler Plus Power hat sich 219 Millionen US-Dollar für das Kapolei Energy Storage (KES)-Projekt in O’ahu, Hawaii, gesichert. Dieser Kreditrahmen besteht aus 188 Millionen US-Dollar an Baukrediten ohne Rückgriffsrecht und 31 Millionen US-Dollar an Akkreditiven.

https://www.energy-storage.news/plus-power-closes-us219m-financing-for-hawaiis-biggest-battery-project-so-far/

 

Vorübergehende Aufladung der Netzbatterie, da Wind- und Solaranlagen noch nicht in genügendem Masse vorhanden sind.

Gemäß einem Landesgesetz aus dem Jahr 2020, ist die Nutzung von Kohle zur Stromerzeugung auf Hawaii nach 2022 verboten.  Das 30 Jahre alte 180-MW Kohlekraftwerk im Besitz der AES Corp. lieferte bis zu 20 % des Stroms, wurde im September 2022 stillgelegt,

Nach der Schließung des Kohlekraftwerks setzte  Hawaiian Electric stärker Ölkraftwerke ein. Dieser Brennstoffwechsel führte zu höheren Strompreisen, die durch den Anstieg der Ölpreise infolge der russischen Invasion in der Ukraine im Februar 2022 noch verschärft wurden.

Hawaiis oberster Energieregulator, Vorsitzender der Kommission für öffentliche Versorgungsunternehmen Jay Griffin und seine Kommissarin Jennifer Potter zeigten sich bestürzt über einen zentralen Teil des Plans: Bis weitere Großprojekte für erneuerbare Energien ans Netz gehen können, wird die riesige Batterie größtenteils mit Strom aus Ölkraftwerken aufgeladen und nicht mit erneuerbaren Energien. Diese sind jedoch von zentraler Bedeutung für Hawaiis vielgepriesenen Plan, bis 2045 praktisch den gesamten im Staat verkauften Strom aus erneuerbaren Ressourcen zu erzeugen.

Kritiker weisen darauf hin, dass Hawaii die Einführung erneuerbarer Energien zu schnell vorantreibt. „Schon vor der Schließung des Kohlekraftwerks wurde deutlich, dass auf der Insel nicht genügend Projekte für erneuerbare Energien in Planung waren, um die entstandene Lücke in der Stromproduktion zu füllen“, sagt Glenn Wakai, ein demokratischer Senator aus Oahu. „Die Politiker haben den Karren weit vor das Pferd gespannt. ..Um die Lücke zu füllen, hat Hawaiian Electric beschlossen, einfach mehr Öl zu verwenden. Sie sind vom billigsten fossilen Brennstoff zum teuersten übergegangen. Die Stromzahler mussten 2023 mit einer Erhöhung ihrer Stromrechnungen um 20 % rechnen.“

Wie Jay Griffin es beschrieb, wird die Änderung die Kunden von Hawaiian Electric deutlich mehr kosten, und diese Kosten werden von den schwankenden Ölpreisen abhängen. Während das Kohlekraftwerk Strom für etwa 8 Cent pro Kilowattstunde erzeugt und einige erneuerbare Projekte mit Solarenergie und Speicherung voraussichtlich 11 Cent kosten werden, sagte Griffin, dass die Kosten für die riesige Batterie je nach Ölpreis 25 bis 30 Cent oder mehr pro kWh betragen werden.

„Es ist nicht schwer“, sagte Griffin über seine Berechnung. „Ich habe es auf der Rückseite eines Umschlags gemacht. Es ist nicht schön.“

…. Laut der US Energy Information Administration müssen Verbraucher auf Hawaii mit knapp über 28 Cent pro Kilowattstunde die höchsten Strompreise des Landes bezahlen  [Statistik von 2022] Das ist fast dreimal so viel wie der nationale Durchschnitt von knapp über 10 Cent und 40 Prozent mehr als im nächstteuersten Bundesstaat Alaska, wo es etwas über 20 Cent kostet.

In einem am Mittwoch bei der Kommission eingereichten Dokument wies Hawaiian Electric Griffins Behauptungen zurück und erklärte, dass das Batterieprojekt mit dem offiziellen Namen Kapolei Energy Storage I LLC oder KES auf lange Sicht geringere Kosten bedeuten werde.

„Das KES-Projekt wird die typische monatliche Rechnung eines Kunden auf O‘ahu im Laufe des Projekts schätzungsweise um etwa 28 Cent pro Monat senken und es ist ein integraler Bestandteil eines Ressourcenportfolios, das zusammengenommen zu einer geschätzten Nettosenkung der Kundenrechnungen um etwa 1 Dollar pro Monat führen wird“, schrieb das Unternehmen.

https://www.civilbeat.org/2021/03/oahu-customers-may-see-their-electric-bills-rise-next-year-as-power-plant-converts/

 

Fragen und Antworten

Welche Auswirkungen hat KES auf meine Stromrechnung?

In der Einreichung für das KES-Projekt schätzt Hawaiian Electric, dass KES über die 20-jährige Vertragslaufzeit durchschnittlich Kosteneinsparungen von etwa 0,28 US-Dollar pro Monat bringen wird. Diese Berechnung geht von einem Haushaltsverbrauch von 500 Kilowattstunden pro Monat aus (macht 6.000kWh / a).

Wie lange halten die Batterien? Was passiert danach mit ihnen?

Das KES-Projekt wird eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahren haben. Die ursprünglich am Standort installierten Batteriesysteme werden voraussichtlich mindestens 15 Jahre lang betrieben. Da das ursprüngliche System auf natürliche Weise abbaut, wird KES in Zukunft durch zusätzliche Batteriespeichereinheiten ergänzt. Am Ende der Betriebsdauer des Projekts muss KES das Batteriesystem entfernen und das Gelände in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen. Da die Batteriekomponenten wertvolle Mineralien enthalten, wird das System zum Recycling und zur Wiederverwertung von der Insel verschifft.

https://www.kapoleienergystorage.com/faq

 

Kapolei Energy Storage – Projekt Übersicht

https://static1.squarespace.com/static/5ebc8e0b2fc8c3019485e190/t/608aef19b8756c1a545682fc/1619717916046/2021-09-30_KESP_Community-Outreach-Plan.pdf

 

Stromausfälle im Januar

Weniger als einen Monat nach der Inbetriebnahme der KES-Anlage gab es am Abend des 8. Januar an verschiedenen Orten auf Oahu 30-minütige Stromausfälle. Da die Energieerzeugung nicht ausreichte, um den Bedarf zu decken.  Laut Hawaiian Electric hielten die Stromausfälle, von denen rund 120.000 Kunden betroffen waren, etwas mehr als zwei Stunden lang an, heißt es in einer Pressemitteilung des Energieversorgers vom 9. Januar.

„Die Stromausfälle sind das Ergebnis einer „Kombination von Faktoren und können nicht auf eine einzige Ursache zurückgeführt werden“, sagt Darren Pai, Hawaiian Electric Pressesprecher. „Starke Regenfälle und Winde haben „wetterbedingte Komplikationen“ verursacht, die zwei große Stromerzeugungseinheiten im 500-MW-Ölkraftwerk Waiau von Hawaiian Electric lahmlegten. Gleichzeitig wurde auch eine von einem Dritten betriebene Müllverbrennungsanlage abgeschaltet.“

„Darüber hinaus war die Leistung privater und energieintensiver Photovoltaikanlagen aufgrund der starken Bewölkung im Tagesverlauf geringer“, so Pai. „Daher waren in diesen Stunden Energiespeichersysteme wie KES erforderlich, wodurch die Menge an gespeicherter Energie, die ihnen abends zur Verfügung stand, wenn in Hawaii die Spitzennachfrage herrscht, reduziert wurde. Außerdem ging die Produktion der Windparks auf Oahu abends zurück. Aufgrund all dieser Faktoren hatten wir nicht genug verfügbare Energie, um den Bedarf unserer Kunden zu decken.“

 

Zusammengestellt durch Andreas Demmig