Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Russland liefert Luftabwehrsysteme an den Iran

Russland liefert Luftabwehrsysteme an den Iran

Russland liefert Luftabwehrsysteme an den Iran

Als „Spiegelmaßnahme“ für die westlichen Waffenlieferungen an die Ukraine liefert Russland nun fortschrittliche Luftabwehrsysteme in den Iran. Auch könnte Teheran bald schon Su-35-Kampfjets erhalten, die bereits im Jahr 2021 bestellt wurden. Israel zeigte sich erkenntlich, indem es einen Luftwaffenstützpunkt in Syrien angriff, in dem sich auch russische Truppen befinden.

Laut Berichten der New York Times hat Russland damit begonnen, fortschrittliche Luftabwehrsysteme und Radargeräte an den Iran zu liefern. Dies geschieht vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen zwischen dem Iran und Israel sowie der anhaltenden Unterstützung der Ukraine durch westliche Staaten.

Zwar hat Teheran bereits im Jahr 2016 S-300-Luftabwehrsysteme gekauft und nutzt auch die Buk- und Tor-Systeme aus russischer Produktion, doch die Islamische Republik zeigt schon lange Interesse am Erwerb der moderneren S-400-Systeme. Diese könnten in einem Disput mit Israel einen effektiveren Schutz vor Luftangriffen bieten. Gleichzeitig machen die Iraner Druck, die bereits im Jahr 2021 georderten Su-35 Flanker zu liefern.

Offensichtlich revanchierte sich Israel bereits dafür, indem es einen Luftwaffenstützpunkt – Al-Shayrat, welcher bereits 2017 von Präsident Trump mit Tomahawk-Raketen beschossen wurde – in der syrischen Region um Homs angriff. Dort befinden sich auch russische Truppen, welche die syrische Regierung in ihrem Kampf gegen Islamisten und kurdische Separatisten unterstützen. Auch spielt Syrien im iranisch-israelischen Konflikt eine wichtige Rolle.

Korallensterben ist Mainstream-Märchen – das Great Barrier Reef blüht und gedeiht

Korallensterben ist Mainstream-Märchen – das Great Barrier Reef blüht und gedeiht

Korallensterben ist Mainstream-Märchen – das Great Barrier Reef blüht und gedeiht

Die Klimafanatiker warnen seit Jahren, dass das wärmere Wasser durch die Klimaerwärmung die Korallen des Great Barrier Reefs abtöten würde. Doch dieses will einfach nicht sterben. Im Gegenteil – es wächst bereits das dritte Jahr in Folge weiter. Das wird aber vom Mainstream geflissentlich ignoriert. Auch die Tagesschau beteiligt sich an der Propaganda.

In den letzten Jahren warnte der Mainstream unablässig davon, dass der böse Klimawandel das einzigartige Great Barrier Reef zerstören würde. Das wärmere Wasser, so wurde immer wieder behauptet, würde die Korallen absterben lassen. Doch selbst die Vereinten Nationen konstatierten im vergangenen Jahr, dass das rund 2.300 Kilometer lange und 344.400 Quadratkilometer große Korallenriff an der Nordküste Australiens nicht „gefährdet“ sei. Aber das ist noch nicht alles.

Australischen Regierungsdaten zufolge wachsen die Korallen nun bereits das dritte Jahr in Folge – und das auch noch recht stark. Es scheint, als ob sich diese rasch an die neuen Gegebenheiten angepasst haben und sich nun ebenfalls wieder wohl fühlen. So wuchs die harte Korallenbedeckung im nördlichen Teil von 35,8 auf 39,5 Prozent. Im mittleren Teil wuchs diese von 30,4 auf 34,0 Prozent und im südlichen Teil von 34,0 auf 39,1 Prozent.

Indessen hält dies das Fachmagazin „Nature“ nicht ab, in einem Artikel weiterhin Alarm zu schlagen. Das wärmere Wasser würde die Korallen bleichen und „in ihrer Existenz gefährden“. Das war auch der „Tagesschau“ ein Bericht wert – nicht jedoch, dass es den Korallen ganz offensichtlich immer besser geht. Report24 berichtete: Größte Hitze seit 400 Jahren in Australien: Lächerlicher Betrug in Mainstreammedien.

Es zeigt sich damit wieder einmal, dass die ganze Panikmache der Klimahysteriker völlig unangebracht ist. Die Natur passt sich nämlich auf neue Gegebenheiten immer wieder an – und das schon seit Jahrmillionen.

Migrantischer Chef arabischer Jugendbande wird nicht abgeschoben

Migrantischer Chef arabischer Jugendbande wird nicht abgeschoben

Migrantischer Chef arabischer Jugendbande wird nicht abgeschoben

Von WOLF M. SCHNEIDER | Der afghanische Intensivtäter Amir N. (18), der Kopf der migrantischen Jugendbande „315er“, wird weiterhin nicht abgeschoben. Das geht aus einer schriftlichen Antwort hervor, die der Senat, die hanseatische Landesregierung, wegen einer Parlamentarische Anfrage der Hamburger AfD, veröffentlichen musste (Drucksache 22/15909). Amir N. kam vor fast zehn Jahren als Kind in […]

Woher kommt der Strom? Übliches Auf und Ab der Tagesläufe

Woher kommt der Strom? Übliches Auf und Ab der Tagesläufe

Woher kommt der Strom? Übliches Auf und Ab der Tagesläufe

30. Analysewoche 2024von Rüdi Stobbe

Der Höchstpreis der Woche mit 186,20€/MWh wurde für Strom bereits am Montag erzielt. Der niedrigste Preis lag am Sonntag mit -48,70/MWh im Negativbereich.  Ansonsten bewegte sich der Strompreis im üblichen Auf und Ab der Tagesläufe. Er sank stets zur Mittagszeit. Am Mittwoch erreichte er die Null-Linie, die er für zwei Stunden sogar geringfügig unterschritt. Nahezu die komplette Analysewoche wurde netto Strom aus dem benachbarten Ausland importiert, das rechnerisch CO2-frei für den Importeur = Deutschland ist. Der Chart mit den Dreistunden-Werten belegt, dass sich der Preis in dem Moment, in welchem Deutschland Strom netto exportiert, der Preis sofort in den negativen Bereich abfällt. Der Chart mit den reinen Stromimporten und dem Strompreis belegt noch einmal, dass der Strompreis immer dann abnimmt, wenn der Import sinkt. Ausnahme bilden die Nachtstunden. Da ist Strom generell günstiger verfügbar, weil die Nachfrage insgesamt geringer ist. Deshalb ´sinken` die Preise dort auf hohem Niveau. Für die PV- und Windkraft-Stromerzeuger sind die niedrigen Preise überhaupt kein Problem. Da füllt der Steuerzahler, der in aller Regel auch Stromkunde ist, den Strompreis gemäß EEG auf. Was den Bundeshaushalt eingedenk der massiv zugenommenen PV-Stromerzeugung enorm belastet und neue Milliardenlöcher aufreißt. 

Es gab mal eine Zeit, da gab es einen zuverlässigen Kraftwerkspark, der nahezu komplett steuerbar war. Die Stromnachfrage war der entscheidende Faktor für die Stromproduktion. Hohe Ingenieurs- und Technikerkunst gekoppelt mit jahrzehntelanger Erfahrung (Bedarf) sorgten dafür, dass der Strombedarf sekundengenau gedeckt werden konnte. Diese Form der Energieversorgung sorgte mit dafür, dass sich Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg ab den 60-er Jahren mit Kernkraftstrom zu einem prosperierenden Industrieland entwickeln konnte. Diese Zeiten sind vorbei: Das Angebot der höchst volatilen Energieträger Wind- und Solarkraft soll der Maßstab für die Stromnachfrage sein. Verbunden wird diese Idee mit dem wahnwitzigen Gedanken, dass in naher Zukunft wasserstoffbetriebene Gaskraftwerke die Zeiten, in den Wind- und/oder Solarflauten herrschen, ein Minimum an Bedarf decken, ergänzen sollen. Wasserstoff, der mit riesigem Energieaufwand mit grünem Strom hergestellt oder aufwendig importiert wird soll, dann in einem Kraftwerk mit 50% Wirkungsgrad wieder verstromt werden. Bleiben unter dem Strich inkl. aller Nebenfaktoren max. 20% der ursprünglich eingesetzten 100% Grünstromenergie. Das Ganze wird in „Papieren“ des „Wirtschaftsverhinderungs- und Klimaschmutzministeriums“ (Satire) mittels hochgestochenem ´wissenschaftlichen` Geschwurbel aufbereitet.

Dabei ist die Sache recht einfach: Kernkraftwerke modernster Bauart sollten die Stromversorgung des Industriestandorts Deutschlands zukünftig sicherstellen. Die Regenerativperiode sollte mit und mit auslaufen, indem keine neuen EEG-Anlagen erstellt werden und die alten nicht mehr ersetzt werden. Bestehende Gas- und Kohlekraftwerke werden – von mir aus mit CCS – wieder ans Netz geholt, weiter betrieben bis genügend Energie per Kernkraft bereitgestellt wird. Dann klappt´s auch mit der Wirtschaft und dem Klima- und Umweltschutz. Alles andere ist grober, milliardenteuer Unfug, von dem nur der Klima- und Umweltkomplex profitiert. 

Als Ergänzung empfehle ich heute ein Interview des Kontrafunk vom  2.8.2024 mit Frank Hennig (Quelle) zum Thema Energiewende. Frank Hennig hat auch ein verständlich-erhellendes Buch zum Thema geschrieben. Es heißt ´Klimadämmerung` und ist im gut sortierten Buchhandel sowie online erhältlich. 

Wochenüberblick

Montag, 22.7.2024 bis Sonntag, 28.7.2024Anteil Wind- und PV-Strom 46,9 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 63,4 Prozent, davon Windstrom 18,0 Prozent, PV-Strom 28,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 16,5 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 30. Analysewoche ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 30. KW 2024: Factsheet KW 30/2024 – ChartProduktionHandelswocheImport/Export/Preise, CO2Agora-Chart 68 Prozent AusbaugradAgora-Chart 86 Prozent Ausbaugrad.

Rüdiger Stobbe zum Strommarkt: Spitzenpreis 2.000 €/MWh beim Day-Ahead Handel

  • Meilenstein – Klimawandel & die Physik der Wärme
  • Klima-History 2: Video-Schatz des ÖRR aus dem Jahr 2010 zum Klimawandel
  • Klima-History 1: Video-Schatz aus dem Jahr 2007 zum Klimawandel.
  • Interview mit Rüdiger Stobbe zum Thema Wasserstoff plus Zusatzinformationen
  • Weitere Interviews mit Rüdiger Stobbe zu Energiethemen
  • Viele weitere Zusatzinformationen
  • Achtung: Es gibt aktuell praktisch keinen überschüssigen PV-Strom (Photovoltaik). Ebenso wenig gibt es überschüssigen Windstrom. Auch in der Summe der Stromerzeugung mittels beider Energieträger plus Biomassestrom plus Laufwasserstrom gibt es fast keine Überschüsse. Der Beleg 2022, der Beleg 2023/24. Strom-Überschüsse werden bis auf wenige Stunden immer konventionell erzeugt. Aber es werden, insbesondere über die Mittagszeit für ein paar Stunden vor allem am Wochenende immer mehr!

Jahresüberblick 2024 bis zum 28. Juli 2024Daten, Charts, Tabellen & Prognose zum bisherigen Jahr 2024Chart 1Chart 2ProduktionStromhandelImport/Export/Preise/CO2

Tagesanalysen

Was man wissen muss: Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem bisherigen Jahresverlauf 2024 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.

Eine große Menge Strom wird im Sommer über Tag mit PV-Anlagen erzeugt. Das führt regelmäßig zu hohen Durchschnittswerten regenerativ erzeugten Stroms. Was allerdings irreführend ist, denn der erzeugte Strom ist ungleichmäßig verteilt.

Montag, 22.7.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 50,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 66,5 Prozent, davon Windstrom 24,6 Prozent, PV-Strom 26,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,7 Prozent.

Bereits heute am Montag  der Strom-Höchstpreis der Woche

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 22. Juli ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 22.7.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Dienstag, 23.7.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 47,2 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 63,1 Prozent, davon Windstrom 21,4 Prozent, PV-Strom 25,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 16,0 Prozent.

Der Dienstag mit schwächelndem PV-Strom. Die Strompreisbildung

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 23. Juli ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 23.7.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten

Mittwoch, 24.7.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 49,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 65,0 Prozent, davon Windstrom 22,1 Prozent, PV-Strom 27,6 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,2 Prozent.

Die Erneuerbaren kratzen an der Bedarfserfüllung. Der Preis fällt auf 0€/MWh und darunter.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 24. Juli 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 24.7.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Donnerstag, 25.7.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 45,1 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 61,2 Prozent, davon Windstrom 9,5 Prozent, PV-Strom 35,6 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 16,1 Prozent.

Sehr geringe Windstromerzeugung. Die Strompreisbildung

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 25. Juli ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 25.7.2024: ChartProduktion, HandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Freitag, 26.7. 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 42,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 59,4 Prozent, davon Windstrom 18,5  Prozent, PV-Strom 24,4 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 16,6 Prozent.

Wind- und PV-Strom unter 35 GW um 15:00 Uhr. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 26. Juli ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 26.7.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Samstag, 27.7. 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 32,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 52,8 Prozent, davon Windstrom 4,5 Prozent, PV-Strom 28,4 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 19,9 Prozent.

Schwacher Samstagsbedarf, Schacher PV-Strom, fast kein Windstrom. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 27. Juli ab 2016.

Daten, Tabellen & Prognosen zum 27.7.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Sonntag, 28.7.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 56,8 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 73,9 Prozent, davon Windstrom 22,3 Prozent, PV-Strom 34,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 17,0 Prozent.

Ordentliche Windstromerzeugung trifft auf wenig Bedarf. Der Preis fällt in den Negativbereich

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 28. Juli ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 28.7.2024: Chart, ProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Rüdiger Stobbe betreibt seit 2016 den Politikblog MEDIAGNOSE.

Neuer Pleiterekord: Zahl der Insolvenzen fast 50 Prozent über dem mehrjährigen Durchschnitt!

Neuer Pleiterekord: Zahl der Insolvenzen fast 50 Prozent über dem mehrjährigen Durchschnitt!

Neuer Pleiterekord: Zahl der Insolvenzen fast 50 Prozent über dem mehrjährigen Durchschnitt!

Neuer Pleiterekord: Zahl der Insolvenzen fast 50 Prozent über dem mehrjährigen Durchschnitt!

Der Pleitegeier, das Wappentier der Ampel, zieht seine Kreise über Deutschland: Der Niedergang der deutschen Wirtschaft beschleunigt immer rasanter, wie der neue Insolvenz-Rekord im Juli zeigt. Die Zahl der zahlungsunfähigen Firmen übertrifft den mehrjährigen Durchschnitt der Vor-Corona-Jahre 2016 bis 2019 inzwischen bei weitem – und zwar um 46 Prozent!

Wie linksgrün verblödet (?) müssen die Mainstream-Medien mittlerweile sein, dass sie, wie u.a. die FAZ, folgende Agenturmeldung (afp) eins zu eins übernommen haben: „Zahl der Insolvenzen steigt im Juli überraschend auf Rekordwert“. Was daran nach immer neuen Höchstständen noch „überraschend“ sein soll, dürfte selbst schlichten Gemütern ein Rätsel sein. 

Eine Trendwende ist nicht in Sicht. Die Pleitewelle hat inzwischen den Arbeitsmarkt erreicht: Für Juli meldet die Bundesagentur für Arbeit (BA) 200.000 mehr Arbeitslose als im Vorjahresmonat!

Für Schlagzeilen sorgt aktuell die Insolvenz des Modekonzerns Esprit. Das Unternehmen schließt alle seine 56 Filialen in Deutschland. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldet, verlieren etwa 1.300 Mitarbeiter ihre Jobs. 

So viele Pleiten wie seit 10 Jahren nicht mehr

Insgesamt meldeten im vergangenen Monat 1.406 Firmen Insolvenz an. Das ist die höchste Zahl seit zehn Jahren! 

Der Pleitegeier kreist inzwischen über praktisch allen Branchen – vor allem aber über dem Verarbeitenden Gewerbe (Industrie), teilte das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) mit. Das Forschungsinstitut wertet für seinen monatlichen Insolvenztrend die aktuellen Insolvenzbekanntmachungen der deutschen Registergerichte aus.

Nach dem vorläufigen Höchststand im April war die Zahl der Pleiten im Mai und Juni zwar leicht zurückgegangen, zog dann aber im Monatsvergleich wieder um 20 Prozent an. Verglichen mit dem Juli 2023 stieg sie sogar um 37 Prozent. Auch im Vergleich zum Juli-Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019 vor der Corona-Hysterie war die Zahl der Insolvenzen dramatisch höher und übertraf diesen mehrjährigen Durchschnittswert um 46 Prozent!

Der aktuelle Anstieg betrifft laut IWH alle Branchen. Er falle jedoch besonders deutlich im Verarbeitenden Gewerbe aus. Nach 100 insolventen Industrie-Unternehmen im Juni, lag die Zahl im Juli demnach bei 145. „Das ist ein neuer Höchstwert seit Erfassung von Brancheninformationen im IWH-Insolvenztrend im Januar 2020″, erklärte das Institut in Halle. 

Dauerhafte Einkommens- und Lohnverluste

Schließungen großer Arbeitgeber könnten hohe und dauerhafte Einkommens- und Lohnverluste bei den betroffenen Beschäftigten bedeuten, warnte das IWH vor der Gefahr neuer Massenarbeitslosigkeit. Laut der Analyse des Instituts waren allein in den größten zehn Prozent der Unternehmen, deren Insolvenz im Juli gemeldet wurde, bereits rund 10.000 Arbeitsplätze betroffen.

Eine Trendwende ist nicht in Sicht. „Wir rechnen damit, dass die Insolvenzzahlen im August leicht sinken und dann im September wieder ansteigen“, erklärte IWH-Experte Steffen Müller. Damit dürfte sich auch die Finanzkrise bei Bund, Ländern und Gemeinden weiter verschärfen. 

Bereits die jüngste Steuerschätzung aus dem Mai hatte bei den Staatseinnahmen ein Minus von 81 Milliarden Euro in den kommenden fünf Jahren vorausgesagt, davon allein 41,6 Milliarden beim Bund. Der Pleite-Tsunami dürfte für noch deutlich höhere Steuerausfälle sorgen. Das würde dann auch die ohnehin wegen der Masseneinwanderung finanziell ausgebluteten Kommunen, denen die Einnahmen aus der Gewerbesteuer wegbrechen, noch härter treffen.

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Wenn der Klimawandel die Gehirne armer Kinder beeinflusst, dann sind fossile Brennstoffe und preiswerte Klimaanlagen die Antwort

Wenn der Klimawandel die Gehirne armer Kinder beeinflusst, dann sind fossile Brennstoffe und preiswerte Klimaanlagen die Antwort

Wenn der Klimawandel die Gehirne armer Kinder beeinflusst, dann sind fossile Brennstoffe und preiswerte Klimaanlagen die Antwort

Von Jo Nova

Es ist, als wollten sie den Leuten ein schlechtes Gewissen machen, um sie dazu bringen, ein paar Solarmodule zu installieren und den Bus zu nehmen.

Der Klimawandel scheint mit Hirnschäden bei Kindern [nur bei denen?] in Verbindung zu stehen. Insbesondere bei armen Kindern. Er hinterlässt bei ihnen dauerhafte Schäden an der Gehirnentwicklung und insbesondere an der „weißen Substanz“. (Und was für ein böser Kerl sind Sie, wenn Sie kein Elektroauto kaufen, um das Gehirn eines Kindes in Barking & Dagenham zu retten? „Tun Sie es für die Kinder!“)

Die Herausgeber des British Medical Journal bringen zahlreiche aktuelle Artikel, in denen die schlimme Situation beschrieben wird:

Der Klimawandel hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Gehirngesundheit von Kindern

Britisches medizinisches Journal

Neuere Erkenntnisse legen nahe, dass mit dem Klimawandel verbundene Faktoren wie die Einwirkung von Hitze das Gehirn beeinträchtigen können. 5 Hitzestress steht in Zusammenhang mit Störungen der neurologischen Entwicklung, verlangsamten kognitiven und emotionalen Funktionen, langfristigem Lernverlust und Gedächtnisdefiziten, der Verschlimmerung neurologischer und psychischer Störungen sowie einer erhöhten Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke. 6 Frühe Einwirkung extremer Wetterereignisse, auch vor der Geburt, steht zudem im Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für Angstzustände, Depressionen, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörungen, posttraumatische Belastungsstörungen, schulische Defizite, verminderte Selbstregulation und psychische Störungen im späteren Leben. 7 8

Sie fordern „evidenzbasierte Politik“ und sprechen von „Interventionen“, Vorsorgeuntersuchungen und Gesundheitskampagnen, aber sie erwähnen nicht die Worte „fossile Brennstoffe“ oder „billiger Strom“. Wenn die schlimmsten Auswirkungen bei Kindern in armen sozioökonomischen Gruppen festgestellt werden, lautet die Antwort sicherlich, dass die Armen Zugang zu Klimaanlagen benötigen. Die Welt in 100 Jahren um ein Zehntel Grad kühler zu machen (falls das überhaupt möglich wäre), wird ihnen nicht viel nützen.

Was wäre, wenn rücksichtslose Experimente mit Stromnetzen bei Kindern Hirnschäden und psychische Probleme verursachen würden? Würde es irgendjemanden interessieren, wenn die Erhöhung der Strompreise heute die Leseleistung und die neurologische Entwicklung beeinträchtigen würde?

Oh. Es ist nicht nur Hitze, es ist auch Kälte:

 

Seltsamer Zusammenhang zwischen Temperatur und Gehirnentwicklung entdeckt

von Eric W. Dolan, PsyPost, 1. Juli 2024

Die Studie [by Granés et al.] ergab, dass die Exposition gegenüber Kälte und Hitze im frühen Leben mit signifikanten Veränderungen in der Mikrostruktur der weißen [Gehirn-] Substanz verbunden war. Insbesondere Kälteexposition vom dritten Schwangerschaftsmonat bis zum fünfzehnten Lebensmonat und Hitzeexposition vom neunten Lebensmonat bis zum Alter von 2,6 Jahren waren mit höheren globalen MD-Werten im Alter von 9 bis 12 Jahren verbunden. Höhere MD-Werte weisen auf eine schlechtere Mikrostruktur der weißen Substanz hin, was die neuronale Konnektivität und die kognitive Funktion beeinträchtigen kann.

Geben wir auch ihnen eine Klimaanlage und Heizung.

„Es war interessant zu sehen, dass es einige Unterschiede in den Auswirkungen gab, als wir Kinder aus Vierteln mit niedrigerem sozioökonomischem Status mit denen aus Vierteln mit höherem sozioökonomischem Status verglichen, da wir in der ersten Gruppe mehr Auswirkungen feststellen konnten“, sagte Granés. „Unsere Hypothese/Interpretation dieser Ergebnisse ist, dass diese Unterschiede durch schlechtere Wohnbedingungen und / oder Energiearmut erklärt werden könnten (dies sollte jedoch weiter untersucht werden).“

Natürlich ist es durchaus möglich, dass die Studie nichts mit dem Klimawandel oder gar der Temperatur zu tun hat:

Diese Studie liefert zwar wertvolle Erkenntnisse, weist jedoch einige Einschränkungen auf. Eine der wichtigsten Einschränkungen ist das Fehlen von Daten zur Innentemperatur. Da Kinder, insbesondere Säuglinge, viel Zeit in Innenräumen verbringen, können die Innentemperaturen erheblich von den Außentemperaturschätzungen abweichen, was möglicherweise die Genauigkeit der Ergebnisse beeinträchtigt.

Nennen Sie mich einen Skeptiker, dass die Temperatur einen so schädlichen Effekt auf Säugetiere haben könnte, die sich in weitaus raueren und wechselhafteren Klimazonen entwickelt haben als alles, womit wir heute zu tun haben. Tatsächlich sind sowohl Kälte- als auch Hitzeexposition in kurzen Dosen von Vorteil – fast so, wie wir uns entwickelt haben, um mit Bewegung in der Hitze und Angeln in der Kälte zurechtzukommen. Ich erwähne das mit der Klimaanlage, weil sie für eine Horde speichelleckerischer Modeköniginnen, die so tun, als würden sie sich um arme Kinder kümmern, wie Kryptonit ist. [Kryptonit ist ein fiktives Mineral aus dem DC-Verlags-Universum. Es ist die bekannteste Schwachstelle von Superman] Wenn es ihnen wichtig wäre, würden sie sich für billigen Strom einsetzen.

Klimaanlagen retten in den USA bereits jedes Jahr 20.000 Menschenleben . Und sie reduzieren auch die Luftverschmutzung in Innenräumen.

Daher: Verbrennen Sie Öl und retten Sie die Kinder!

VERWEISE

Der Klimawandel hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Gehirngesundheit von Kindern, BMJ 2024;386:q1588, doi: https://doi.org/10.1136/bmj.q1588 (Veröffentlicht am 22. Juli 2024)

Granés, L., Essers, E., Ballester, J. et al. Frühe Kälte- und Hitzeexposition beeinflusst die Entwicklung der weißen Substanz bei Kindern   Nat. Clim. Chang. 14 , 760–766 (2024). https://doi.org/10.1038/s41558-024-02027-w

 

https://joannenova.com.au/2024/08/if-climate-change-affects-poor-childrens-brains-then-the-answer-is-fossil-fuels-and-cheap-air-conditioning/

Übersetzt durch Andreas Demmig

RKI-Protokolle: Multipolar setzt Klageweg fort, RKI-Anwälte versuchten Ablenkungstricks

RKI-Protokolle: Multipolar setzt Klageweg fort, RKI-Anwälte versuchten Ablenkungstricks

RKI-Protokolle: Multipolar setzt Klageweg fort, RKI-Anwälte versuchten Ablenkungstricks

In einem umfangreichen Artikel auf Multipolar zeigte Paul Schreyer in Kooperation mit Prof. Homburg, wie eine vernünftige Aufklärung Schritt für Schritt auszusehen hat. Darin informiert das Magazin darüber, dass man sich weiterhin am normalen Rechtsweg darum bemühen wird, die RKI-Protokolle hochoffiziell auch ungeschwärzt zu erlangen. Die Anwälte des RKI versuchten, was Kritiker befürchteten: Man wollte die Klage als unnötig framen, da die Unterlagen ja schon per Leak vorliegen würden. Die Sorge der Hintermänner vor einem Verwaltungsgerichtsurteil ist seit 2020 offenkundig.

Wenn sich die Anwälte des RKI auf einen Leak, also genaugenommen die Straftat des Geheimnisverrats, in einer für die Gegenseite scheinbar positiven Art und Weise beziehen, ist genau das Feuer am Dach, das Kritiker seit der Pressekonferenz am 23. Juli befürchteten. Der Leak könnte eine seitens noch unklarer Interessensgruppen gewollte Offenlegung gewesen sein, die mehrere Zwecke erfüllt: Die Aufklärung unter anderem durch die vielen verschiedenen Versionen und Manipulationen zu verwirren und die Fortführung der Klage, aus welcher gerichtsfeste, belastbare Unterlagen resultieren, zu verhindern.

Nun veröffentlichte Multipolar einen umfangreichen und gewohnt lesenswerten Artikel („RKI-Protokolle und Leak: Offene Fragen„), in dem Paul Schreyer gemeinsam mit Prof. Stefan Homburg zum Stand der Dinge Stellung nimmt. Nachdem die Gruppe „Velazquez“, Barucker und Homburg zunächst einen Alleingang unternommen hatte und Paul Schreyer und Multipolar außer vor ließen, scheint sich nun zumindest Professor Homburg im Nachgang um eine ordentliche Zusammenarbeit zu bemühen. Zunächst hatte irritiert, dass „Velazquez“ öffentlich den Eindruck vermittelte, dass erst durch „ihre Arbeit“ jetzt endlich Aufarbeitung möglich wäre und Multipolar sich das Geld und die Zeit für Gerichtsprozesse sparen könne. Die Authentizität der Leaks dürfte nicht hinterfragt werden.

Protokolle RKI-intern vielfach manipuliert

Tatsächlich stellte sich in den Tagen nach dem Leak heraus, dass zahlreiche Protokolle mehrfach geändert wurden – teilweise bis ins Jahr 2024 hinein. Diese Änderungen dürften nach heutigem Kenntnisstand im RKI erfolgt sein, man kann davon ausgehen, dass teilweise ideologische Gründe, möglicherweise auch Vertuschungsabsicht dahinter stehen. (Zitat: „Im RKI-Protokoll vom 25. März 2020 wurde also ein Satz, der die Lockdownpolitik infrage stellte, vor der Herausgabe im Gerichtsverfahren entfernt.“, Report24 hat mittlerweile über zwei solche Fälle berichtet: Weiteres RKI-Protokoll weist Manipulationen auf: kritische Meinungen intern zensiert, Erste Beweise: RKI-Protokolle wurden innerhalb des RKI vor Freigabe abgeändert).

Im Multipolar-Artikel wird nun auch endlich durch Homburg öffentlich anerkannt, dass Fragen zur Authentizität der Dokumente legitim sind: „Freilich wurden schon kurz nach der Pressekonferenz zum RKI-Leak berechtigte Fragen nach der Authentizität des Materials laut, die in diesem Artikel ebenfalls thematisiert werden sollen.“ Hätte man auf erste Fragen nicht mit Stutenbissigkeit und Blockier-Aktionen auf Sozialen Medien, sondern ruhig und sachlich geantwortet, hätten sich viele Streitigkeiten nicht zum heutigen Stand aufschaukeln müssen.

Leak von Geheimdiensten angestoßen?

Dass die Aufklärer Homburg, Barucker und ihre umstrittene Frontfrau „Velazquez“ nicht ernsthaft in Erwägung ziehen, hier von Geheimdiensten oder anderen Interessen wie dem viel zitierten „Deep State“ manipuliert und instrumentalisiert zu werden, ist höchst merkwürdig. Für ein Drehbuch einer absichtlichen Datenherausgabe – um in Folge in der Öffentlichkeit ein Drehbuch abzuspielen – gibt es einige Anhaltspunkte.

Homburg erklärt seine gegenteiligen Überlegungen hierzu wie folgt:

Es ist wenig wahrscheinlich, dass ein amtierender Minister die Herausgabe von Material lanciert, das ihn selbst derart schwer belastet. Ebenso unplausibel erscheint, dass die zur Politik loyalen RKI-Präsidenten Lothar Wieler und Lars Schaade das Leak billigten oder gar veranlassten; denn auch ihre Rolle gerät durch die Protokolle immer stärker ins Zwielicht.

Wem nutzt die Herausgabe zu diesem Zeitpunkt?

Durch die freiwillige Herausgabe durch das RKI und den darauffolgenden umfangreicheren Leak werden verschiedene Akteure der Pandemie theoretisch schwer belastet. Theoretisch deshalb, weil auch der Mainstream reagieren müsste – was aber nicht passiert. Seitens der Massenmedien wird beschwichtigt, Rufe nach Rücktritten gibt es von Chefredakteuren oder Politkommentatoren nicht. Im Gegenteil, man versucht die Dokumente dahingehend zu framen, dass es „keinen Skandal“ gäbe und die Unterlagen beweisen würden, dass man während der „Pandemie“ alles richtig gemacht habe.

Gut sichtbar ist seit 2020 ein roter Faden, dass man kein Interesse daran hat, dass die vollständigen und nicht redigierten Protokolle an die Öffentlichkeit gelangen. Nachdem dies offenbar nicht mehr zu verhindern war, scheint man verzweifelt zu versuchen, die gerichtliche Verwertbarkeit, aber auch die mediale Belastbarkeit, zu untergraben. Hätte Multipolar die Klagebegehren eingestellt, hätte man nichts in der Hand, was vor Gericht Bestand hätte. Hätte ein solcher Leak beispielsweise in den USA stattgefunden, wären die Inhalte vor Gericht aufgrund der illegalen Beschaffung überhaupt nicht zu verwenden.

Für die überfällige Gerichtsentscheidung über die offizielle, ungeschwärzte Übergabe hatte der Leak jedenfalls etwas Gutes: Man kann die vorliegenden Versionen auf Punkt und Beistrich mit dem vergleichen, was letztendlich vom RKI herausgegeben wird. Für die weitere Verzögerung wäre auch diese Erklärung denkbar: Angenommen, die entschwärzten Protokolle wären vor der zu erwartenden Herausgabeanordnung nochmals manipuliert worden, dann muss man sie möglicherweise jetzt wieder „rückwärts manipulieren“ um sie an den Leak anzupassen – sonst würden sich neue rechtliche Fragen ergeben.

Anwälte des RKI versuchten wegen „Velazquez-Leak“ Klage abzudrehen

Sehr wesentlich in der Betrachtung der Zusammenhänge ist hierzu folgende Passage bei Multipolar:

Multipolar führt seine Klagen auf Freigabe aller Protokolle in ungeschwärzter Form weiter. Zuletzt erklärten die RKI-Anwälte gegenüber dem Gericht, die Papiere seien ja nun geleakt worden und verwiesen auf das entsprechende X-Posting von Aya Velazquez, die das Material veröffentlicht hatte.

Somit ist also exakt das eingetreten, was nüchterne Kritiker von Anfang an befürchtet hatten. Multipolar will sich aber mit so einer billigen Erklärung nicht geschlagen geben und erklärt, den ordentlichen Rechtsweg weiter zu gehen:

Das Verhalten des RKI ist unwissenschaftlich, das seiner Anwälte unseriös – statt Transparenz und Erfüllung eines gesetzlichen Anspruchs wird im Verfahren getrickst und getäuscht. Eine Erledigung des Rechtsstreits tritt nicht durch den Verweis auf den Downloadlink einer dritten Partei ein.

Rechtsanwalt Christoph Partsch ggü. Multipolar

Dort erfährt man auch, dass die eigentlich für Ende Juli erwartete Urteilsverkündung auf unbestimmte Zeit vertagt wurde. Die Pressestelle des Gerichts wolle sich dazu nicht äußern.

Strategie, um Zerschlagung des RKI zu verhindern?

In den letzten Tagen wurden Pläne des Corona-Hardliners Lauterbach bekannt, dass er das RKI in mehrere Teile zerschlagen wolle. Dies könnte auch dazu dienen, die Untaten während der Corona-Zeit weiter zu verschleiern. Dabei soll eine neu zu schaffende Bundesbehörde noch enger mit der Politik zusammenarbeiten als es das weisungsgebundene RKI während der vorgeblichen Pandemie demonstrierte. Das neue „Bundesinstitut für Prävention und Information in der Medizin (BIPAM)“ soll zwei Abteilungen des Robert-Koch-Instituts inklusive 180 Mitarbeiter übernehmen; die Abteilung für nicht übertragbare Krankheiten und die Abteilung für künstliche Intelligenz.

Denkbar ist, dass es Interessensgruppen gibt, welche der Aufspaltung des RKI kritisch gegenüberstehen. Somit müsste man Minister Lauterbach stoppen. Die hierzu ablaufenden Geschehen der Gegenwart passen perfekt: Ein Leak dokumentiert die Mitverantwortung des Ministers, FDP-Kubicki fordert seinen Rücktritt – er muss im entstehenden Wirbel zurücktreten und die Zerschlagung des RKI entfällt. Die generelle Intrigenkultur in der Politik darf zudem nicht unterschätzt werden – jemand wie Lauterbach hat sowohl in der eigenen Partei als auch extern viele Feinde.

Der Zeitablauf der Klagen, Leaks und Herausgaben

Eine Idee hätten wir für die AfD Fraktion im Bundestag: Wurde denn schon per Anfrage herausgefunden, welche Schäden der Brand im Rechenzentrum des RKI am 6.6.2024 hervorrief? Gingen dabei Daten aus der Corona-Zeit verloren?

Abschließend die aktuell bekannte Timeline der Leaks:

November 2020 – Multipolar klagt das RKI zur Durchsetzung des presserechtlichen Auskunftsanspruchs

März 2021 – Das Verwaltungsgericht Berlin urteilt, dass das RKI die Namen der höherrangigen Mitglieder des RKI-Krisenstabes offenlegen muss.

Ende 2021 – Multipolar klagt das RKI auf Einsicht in die Protokolle auf Basis des Informationsfreiheitsgesetzes.

Februar 2023 – Das Verwaltungsgericht Berlin ermahnt das RKI zur Datenherausgabe und zur zügigen Vollendung der Bearbeitung – womit die Schwärzungen in Zusammenarbeit mit der Kanzle Raue gemeint sind. Das Gericht hielt fest, dem Klagebegehren vollinhaltlich stattgeben zu wollen.

April 2023 – Multipolar erhält stark geschwärzte Versionen der Protokolle. Gegen diese Schwärzungen reichte Multipolar bereits im Juli 2023 Klage ein. Multipolar vermutete, dass die Herausgabe deshalb erfolgte, um ein Urteil zu vermeiden, welches zur Herausgabe gezwungen und möglicherweise auch die zulässige Dimension der Schwärzungen festgelegt hätte.

18.3.2024 – Paul Schreyer berichtet in Multipolar über den Stand der Klage gegen das RKI und veröffentlicht die stark geschwärzten Versionen, die bis zu diesem Zeitpunkt übergeben wurden.

20.3.2024 – Multipolar veröffentlicht das Konvolut der bisher verfügbaren RKI-Dokumente, die den Zeitraum vom 6.1.2020 bis zum 30.4.2021 umfassen sollen. [Link zum Download]

Unsere Redaktion hatte ursprünglich geplant, mit der Veröffentlichung der Protokolle abzuwarten, bis ein Urteil des Gerichtes vorliegt. Nachdem Anfang dieses Jahres jedoch der Gerichtstermin bekannt gegeben wurde, entschieden wir, die Publikation vorzuziehen. Wir hoffen, das Gericht entscheidet im Sinne größtmöglicher Transparenz, so dass bestenfalls im Mai die weniger bis gar nicht mehr geschwärzten Protokolle vorliegen – was als wesentlicher Schritt zur weiteren, überfälligen, Aufarbeitung der Coronakrise zu werten wäre.

https://multipolar-magazin.de/artikel/rki-protokolle-2

Ebenso veröffentlicht wurden die Begründungen der Anwälte des RKI aus der Kanzlei Raue, wo Punkt für Punkt erklärt wurde, auf welcher Rechtsgrundlage die umfangreichen Schwärzungen jeweils erfolgt sind. [Link zum Download].

30.5.2024 – Das RKI veröffentlicht freiwillig die Krisenstabsprotokolle bis zum 30.4.2021 nahezu ohne Schwärzungen – mit Ausnahme von Personennamen und dem „Schutz“ einiger kooperierender Firmen. [Link zur Homepage].

6.6.2024 – Es kommt zu einem Brand im Serverraum des RKI. Das Ausmaß der Schäden und Datenverluste ist nicht bekannt.

4.7.2024 – Am Bitcoin-Spendenkonto der „unabhängigen Journalistin Aya Velazques“ gehen am 4. und 5. Juli 2024 zwei Zahlungen im (variablen) Gesamtwert von ungefähr 16.000 Euro ein. Beide Ursprungs-Wallets wurden wohl ausschließlich zu dem Zweck dieser Überweisung gegründet und zuvor und danach nicht benutzt.

23.7.2024 – Vertreter mancher freier Medien erfahren es 43 Minuten vor Beginn, einige ausgewählte Systemmedien schon früher: in Berlin findet in einem „schmucklosen Hinterzimmer“ eine Pressekonferenz statt, bei welcher das Vorliegen aller ungeschwärzten Protokolle und 10 GB Zusatzmaterial verkündet werden. Die Unterlagen werden der Öffentlichkeit zum Download zur Verfügung gestellt.

Ende Juli 2024 – Das Gerichtsurteil zur offiziellen Herausgabe der Dokumente und damit ihrer Belastbarkeit und Gerichtsverwerbarkeit wurde erwartet – dann aber auf unbestimmte Zeit verschoben. Das Gericht äußert sich dazu nicht.

Ab 12 Uhr: BPE-Kundgebung über Politischen Islam in Krefeld

Vor zwei Monaten meldete die Bürgerbewegung PAX EUROPA (BPE) ordnungsgemäß eine Kundgebung zur Aufklärung über den Politischen Islam von 12 bis 17 Uhr in Krefeld an. Anfang dieser Woche rührte sich plötzlich die Polizei Krefeld, dass sich eine Gegendemo angekündigt habe und deswegen die Sicherheit auf dem belebten Neumarkt aus ihrer Sicht nicht mehr zu […]