Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Die deutsche Sackgasse: Ausweg blockiert

Die deutsche Sackgasse: Ausweg blockiert

Die deutsche Sackgasse: Ausweg blockiert

Von WOLFGANG HÜBNER | Doch, es gibt noch ‚gute‘ Nachrichten. Denn dem Rüstungsbetrieb Rheinmetall geht es saugut. Was macht es da, wenn die Ausfuhren des ehemaligen Exportweltmeisters auch wegen zunehmender Konkurrenzunfähigkeit schwächeln und noch nicht mal das Medaillensammeln in Paris drei Tage vorm Ende der Olympischen Spiele richtig in Gang gekommen ist. Weiterhin wird die […]

Requiem für den Olympismus

Die Spiele von Paris sind nicht nur betrügerisch, weil der Olympismus nicht respektiert wird, sondern auch eine Manifestation der Korruption im Sport – und das ist nicht unerheblich.

Friede seiner Seele, die in der Tat wenig rein und jungfräulich war. Nennen Sie es, wie Sie wollen, aber nicht die Olympischen Spiele. Sie können die Spiele der Kleinlichkeit sein, die Spiele der Ausgrenzung, die Spiele des Krieges, die Spiele der Feigheit, die Spiele der Sucht, die Spiele der Ausgrenzung, die Spiele der Demütigung, die Spiele der Verleugnung, die Spiele der Zurschaustellung, die Spiele von allem, was nichts mit dem Adel des von Baron Pierre de Coubertin gepredigten Ideals und noch viel weniger mit dem Geist der Rituale des Friedens und der Kultur des alten Griechenlands zu tun hat; aber nicht die Olympischen Spiele.

Der so genannte “olympische Geist” ist seit langem ein Betrug, insbesondere seit er als Werbeträger für die Marken der mächtigsten transnationalen Globalisierungskonzerne missbraucht wird. Trotzdem schien der Raum der Athleten, Trainer und anderen Akteure der Wettbewerbsdynamik, der Kampfrichter und Schiedsrichter, der Freiwilligen und Zuschauer immun gegen die Korruption von Organisationen und Sponsoren.

Sie kultivierten die Emotionen, das Spektakel, die Anziehungskraft, die Freundschaft in der Rivalität und die menschliche Überwindung, die der Sport, oder besser gesagt, der Sport selbst, bietet. Natürlich gibt es Doping, Betrug, Beeinflussung, eklatante Unterschiede in der Vorbereitung und im Wettkampf, aber die fantastischen Leistungen, von denen viele in den 128 Jahren der so genannten “Olympischen Spiele der Neuzeit” legendär geworden sind, nähren die Erinnerung, füllen Stadien, Pavillons und Schwimmbäder.

Es stimmt auch, dass mehrere frühere Episoden, die den so genannten “olympischen Geist” und die von Baron Pierre de Coubertin und seinen Kollegen im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts verkündeten olympischen Grundsätze verleugneten, dieses gigantische sportliche Treffen tief befleckt haben; ein “Fest der Menschlichkeit, eine Plattform für Frieden und Verständigung”, wie es von denjenigen definiert wurde, die die Ideale der Geselligkeit, der Brüderlichkeit, der Traditionen, der Rituale und der guten Beispiele der Spiele von vor fast 3000 Jahren in die Moderne zurückholen wollten.

Von Hitler zum ukrainischen Nazi-Banderismus

Die Feier der Spiele 1936 in Nazi-Deutschland, durch die das damalige Internationale Olympische Komitee zur Förderung Hitlers, seines Segregationismus und seiner imperialen Ästhetik beitrug; der Boykott der Olympischen Spiele in Moskau 1980 durch die Vereinigten Staaten von Reagan und seine Untertanen in Westeuropa, der den Beginn der Neoliberalisierung der olympischen Bewegung darstellt; die Gleichzeitigkeit mehrerer Ausgaben der Spiele mit den vom Westen entfesselten Kriegen in Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien, ohne dass ein “olympischer Waffenstillstand” ausgerufen worden wäre; die verräterische und feige Nutzung der Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking am 8. August 2008 durch das damalige amerikanisierte Regime Georgiens, das in das russischsprachige Gebiet Südossetien einmarschierte und bereits in den ersten Stunden ein Massaker an mehr als 2.000 Menschen verübte; das Ausbleiben einer Waffenstillstandserklärung im Krieg in der Ukraine, während sich Athleten aus fast allen Teilen der Welt in Paris versammeln – all diese Ereignisse sind nur einige Beispiele dafür, wie die herrschenden politischen Mächte auf internationaler Ebene die Autonomie des Internationalen Olympischen Komitees und die von Coubertin geäußerte Absicht, dass die Spiele “ein Fest der universellen Sprache über Grenzen und Kulturen hinweg” sein sollen, mit Füßen treten. Die willkürliche “regelbasierte internationale Ordnung” hat sich hinter die Spiele gestellt, Prinzipien zerstört, die besten Absichten untergraben und den olympischen Geist im Keim erstickt.

Im Jahr 424 v. Chr., im leuchtenden fünften Jahrhundert von Platon, Aristoteles, Sokrates und anderen legendären Philosophen des klassischen Griechenlands, wurde zum ersten Mal der den Olympischen Spielen eigene “heilige Waffenstillstand” nicht ausgerufen, weil man eine Invasion Spartas befürchtete, die dann doch nicht stattfand. Der olympische “heilige Friede” war nicht nur aus mystischen Gründen gedacht – die Spiele waren Zeus gewidmet -, sondern auch, damit Athleten, Kampfrichter und Organisatoren nach Athen reisen und sicher an ihre Herkunftsorte zurückkehren konnten.

424 v. Chr. war nur eine Ausnahme; die Regel war die Ausrufung eines Waffenstillstands alle vier Jahre. Heutzutage ignorieren die olympischen Mentoren die Tradition des Waffenstillstands eklatant; die Ausnahme der Vergangenheit ist in der Moderne zur Regel geworden.

Die Olympischen Spiele des klassischen Altertums, die im Jahr 776 v. Chr. begannen, wurden 1169 Jahre später, im Jahr 393 unserer Zeitrechnung, vom christlichen römischen Kaiser Theodosius I. als “heidnische” Veranstaltung verboten und ausgelöscht. Die Tendenz der “christlichen und westlichen Zivilisation”, alle Ereignisse zu verfälschen und auszurotten, die in einem Geist und nach Prinzipien geschaffen wurden, die in der Praxis ihrer Weltanschauung, ihrer hemmungslosen Herrschaft, ihrer kolonialen und imperialen Berufung widersprechen, reicht weit zurück.

Kleinlichkeit, Segregation, Ausgrenzung

Und schon sind wir bei den Spielen von Paris 2024 angekommen. Wir hören die Gespräche, die Kommentare, die Litaneien, die routinemäßigen Klischees, Worte über Worte, in denen alles absichtlich ausgelassen wird und alles getan wird, um die Erbsünde dieser Ausgabe auszulöschen: den Ausschluss von Sportlern aus der Russischen Föderation und Weißrussland, mit Ausnahme derer, die sich öffentlich gegen ihre Präsidenten und andere frei gewählte Machtorgane aussprechen. Sportlerinnen und Sportler, die auch dann nicht mit der Ausrüstung ihrer Nationalmannschaft antreten, die Hymne hören und die Flagge ihres Landes gehisst sehen können, wenn sie die Wettbewerbe, an denen sie teilnehmen, gewinnen.

Es gibt viele und vielfältige Entgleisungen dieser Entscheidung, die die “Hommage an den menschlichen Geist und seine Fähigkeit zur Größe”, die Baron Pierre de Coubertin als eine der goldenen Regeln der von ihm idealisierten Olympischen Spiele definiert hatte, demütigt und tödlich verletzt.

Eher nebensächlich, aber mit einem erheblichen Vorwurf der Perversität, ist die Tatsache, dass die an den Spielen teilnehmenden russischen und belarussischen Athleten keine Feinde brauchen, wenn sie ihre Freunde in der diesseitigen “Zivilisation” sind. Wenn nun westliche Regierungen dank ihrer Kontrolle über das Internationale Olympische Komitee (IOC) verlangen, dass sich die Athleten mit Putin, Lukaschenko und der Macht in Moskau und Minsk, die sie für diktatorisch halten, auseinandersetzen, dann wissen sie, dass russische und belarussische Bürger, die an den Wettkämpfen teilnehmen, bei ihrer Rückkehr in ihre Länder Zielscheibe angeblicher Repressalien sein können. Entweder opfern die Politiker der NATO und der Europäischen Union die Athleten der geächteten Länder ihren kriegspropagandistischen Zielen, oder sie glauben nicht einmal, was sie über den antidemokratischen Charakter der bestraften politischen Systeme sagen.

Was dieses Verhalten ohne ein Mindestmaß an Kohärenz betrifft, so nehmen wir einmal an, dass das IOC die in seinen Regeln verankerte Unabhängigkeit angenommen hat und in der Annahme, dass das so manipulierte politische Spiel unvermeidlich ist, Sanktionen gegen Sportler aus Ländern wie den Vereinigten Staaten, Frankreich, Deutschland und der Ukraine verhängt hat, weil sie ebenfalls für den Krieg in der Ukraine verantwortlich sind, nämlich indem sie die Möglichkeiten von Friedensverhandlungen sabotiert, den Konflikt mit Waffen angeheizt und eingegangene Verpflichtungen wie die Minsker Vereinbarungen verletzt haben. In diesem Zusammenhang würden nur Athleten zu den Spielen zugelassen, die sich öffentlich gegen das expansionistische und kriegstreiberische US-Regime, gegen die Autokratie der NATO und der Europäischen Union, die sich auf antidemokratische – weil nicht gewählte – Gremien wie die Europäische Kommission und den Europäischen Rat stützt, aussprechen. Das Ausmaß der Dreistigkeit und des entsprechenden Skandals würde ausreichen, um das IOC zu entlasten oder sogar die Spiele abzusagen.

“Unsere” Verantwortlichen haben keine Lust mehr, sich lächerlich zu machen und stellen sich bewusst gegen die Olympische Charta selbst, die auch vom IOC völlig missachtet wird.

Der Text der Charta ist klar, präzise und so formuliert, dass kein Zweifel am so genannten “olympischen Geist” aufkommen kann. In Kapitel 2 des Dokuments, das dem “Auftrag und der Rolle des IOC” gewidmet ist, heißt es in Absatz 5, dass dieses Gremium handeln muss, “um die Internationale Olympische Bewegung (IOC) zu stärken, ihre politische Neutralität zu wahren und zu fördern und die Autonomie des Sports zu bewahren”; und in Artikel 6 wird das IOC verpflichtet, gegen “jede Form der Diskriminierung der Olympischen Bewegung” vorzugehen.

Pierre de Coubertin fasste diese Konzepte in einem einfachen Satz zusammen, der von den Akteuren, die die Olympischen Spiele in Paris gestalteten, grob missachtet wurde: “Wir (im IOC) sind keine technischen Berater der Politik, wir sind nur die Kuratoren des olympischen Ideals”.

Man braucht nicht weiter zu gehen, um zu dem Schluss zu kommen, dass die Olympischen Spiele in Paris ein Betrug sind.

Die Bestrafung der russischen und belarussischen Athleten durch den kollektiven Westen und das IOC als dessen Transmissionsriemen offenbart auch die Kleinlichkeit der arroganten, aber unsicheren, sportlich ängstlichen Menschen, die weder die Fähigkeit noch den Mut haben, ihre Gründe geltend zu machen und auf ständige Tricks zurückgreifen, in diesem Fall auf den einfachsten und anprangernswertesten, um Gewalt durch Willkür durchzusetzen. Welches Interesse haben diese hartnäckigen Fälscher in der Politik und damit auch im Sport daran, dass Baron Pierre de Coubertin eines Tages, im Jahr 1925, sagte, dass “die Spiele weltweit sind, alle Wettbewerber teilnehmen können, ohne Debatte”; oder dass “die Olympischen Spiele für die Welt sind und alle Nationen zu ihnen zugelassen werden sollten”?

Die Spiele von Paris sind nicht nur betrügerisch, weil sie den olympischen Gedanken nicht respektieren, sondern auch ein Ausdruck der Korruption im Sport – und das ist nicht unerheblich.

Die Verantwortung liegt natürlich nicht bei den Athleten, die im Allgemeinen ohne Rücksicht auf ihre Gegner antreten wollen, selbst wenn diese ihnen potenziell überlegen sind. Deshalb lieben sie den Sport und betreiben ihn auf höchstem Niveau.

Die Korruption im Sport besteht darin, dass einige der besten Athleten und Mannschaften der Welt aus dem Rennen genommen werden, ohne dass ein Wettbewerbsverstoß oder ein anderes Vergehen vorliegt, wodurch Siege entwertet werden, Medaillen an Prestige und Wert verlieren, das Spektakel beeinträchtigt wird und die Qualität einiger Einzel- und Mannschaftswettbewerbe beeinflusst wird. Russland ist in der Regel eines der Länder mit den meisten Medaillen und kann in der inoffiziellen Rangliste nach Anzahl der Auszeichnungen den ersten Platz belegen. Zwischen 1994 und 2020 gewannen russische Athleten 426 Medaillen, davon 149 Goldmedaillen, eine Zahl, die nur von den Teilnehmern aus den Vereinigten Staaten übertroffen wird. Eine beträchtliche Anzahl von olympischen Trophäen wird also in diesem Jahr an Sportlerinnen und Sportler vergeben, die sie unter normalen Umständen nicht gewinnen würden. Das bedeutet Sucht, Wettbewerbskorruption.

Im Sportjargon, der auf verletzte oder fragwürdige Siege angewandt wird, werden unangenehme Fragen gewöhnlich damit geklärt, dass für die Geschichte zählt, wer gewonnen hat, und nicht, wer gefehlt hat, aus dem Spiel genommen wurde oder sich beispielsweise über einen nicht gegebenen Elfmeter beschwert hat, selbst wenn dieser berechtigt war. Ist das so? Oder wird sich zumindest der Sieger daran erinnern, dass er ohne seine Hauptkonkurrenten angetreten ist und die Realität anders hätte aussehen können?

Ist Völkermord ein olympischer Sport?

Russische und weißrussische Athleten unterliegen strengen Beschränkungen und antiolympischen Normen, weil ihre Regierungen in eine militärische Aggression verwickelt sind, die sich gegen die herrschende Macht in der Ukraine richtet; was passiert, nachdem das ukrainische Regime, das durch den von den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union geförderten Putsch von 2014 nazifiziert wurde – der einen demokratisch gewählten Präsidenten stürzte -, eine mehr als acht Jahre andauernde militärische Aggression gegen die russischstämmige Bevölkerung in den östlichen und südöstlichen Gebieten des Landes durchgeführt und die zivile Segregation aller Bürger angeordnet hat, die nicht als “reine” Ukrainer gelten.

Alles ist möglich: die Teilnahme von Sportlern aus Marokko an den Olympischen Spielen, obwohl die marokkanische Regierung eine Politik der Besatzung, der Gewalt und der ständigen Menschenrechtsverletzungen gegenüber dem souveränen Volk der Westsahara betreibt; und vor allem die Teilnahme von Sportlern aus Israel, dem Land, das seit 75 Jahren für den Völkermord und die ethnische Säuberung des palästinensischen Volkes verantwortlich ist und dessen Methoden durch die Vernichtungsaktion im Gazastreifen veranschaulicht werden – ein starkes Indiz für den Versuch, eine “Endlösung” des Problems zu erreichen -, kann in Paris stattfinden.

Das Verhalten des zionistischen Staates wurde vom Internationalen Gerichtshof als “Völkermord” definiert, ohne dass der Internationale Strafgerichtshof dem widersprochen hätte, aber die Ernsthaftigkeit der Bedeutung dieser Positionen stört Israel, die Europäische Union und die Vereinigten Staaten nicht, ein Land, das jetzt die Türen des Kongresses für eine Rede des ewigen Premierministers Benjamin Netanjahu geöffnet hat, in der er die zionistische Kriminalität preist und Washington sogar bedroht.

In Paris waren während der Proben für die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele und eines Fußballspiels Pfiffe gegen die zionistische Präsenz zu hören, aber das ist die Seite, für die das IOC und der kollektive Westen am besten schlafen – und das ohne Gewissensbisse. Eine ähnliche Situation war beim letzten Eurovision Song Contest zu beobachten.

Die Teilnahme israelischer Athleten, von denen einige – im Gegensatz zu den Russen – in den Diensten der völkermordenden israelischen Verteidigungskräfte stehen, ist der Todesstoß für das, was vom Olympismus übrig geblieben ist, ein klarer Beweis für die Heuchelei der westlichen Führer und des IOC, ein erklärter Mangel an Respekt für Athleten, die loyal an den Spielen teilnehmen, eine Beleidigung für die Intelligenz der öffentlichen Meinung in allen Ländern der Welt.

Baron Pierre de Coubertin definierte die Olympischen Spiele als “Fest der Menschlichkeit, eine Plattform für Frieden und Verständigung”, erinnert er.

Der Respekt vor den Worten und Ideen des Begründers der Olympischen Spiele der Neuzeit ist nichts, was die derzeitigen Olympia-Verantwortlichen und ihre Hüter motiviert. Kohärenz und Worte werden vom Winde verweht; und der Olympismus wurde durch den Geist des Krieges und des Völkermordes derer, die ihn zu verteidigen vorgeben, liquidiert.

Ein Test für den Polizeistaat

Paris befindet sich im Belagerungszustand. Die Bürger brauchen spezielle Karten, um bestimmte Bereiche der Stadt zu betreten, die legendäre säkulare Pariser Kultur wurde durch die Schließung von Museen und anderen Orten des humanistischen Vergnügens aufgehoben, die Zahl der bewaffneten Polizisten auf den Straßen ist viel höher als die Zahl der Athleten, die an den Spielen teilnehmen, auf diesem Stockwerk wird sie höher sein als die der Einwohner der Stadt, von denen viele in Orte fliehen, wo das Bild einer Kriegsumgebung nur im Fernsehen gezeigt wird; kurz gesagt, die Angst hat Angst vor der Angst.

Die neoliberalen und autoritären Mächte der Europäischen Union lassen keine Gelegenheit aus, um die einem Polizeistaat innewohnenden Mechanismen zu testen. Die Gewalt in den Städten diente der schwedischen Regierung als Argument, um in Stockholm Gebiete und Stadtteile mit Zugangsbeschränkungen festzulegen, Ghettos, die vor allem für Einwanderer gedacht sind, echte, praktisch ummauerte Städte; die Olympischen Spiele dienen nun den so genannten “Sicherheitsmitteln” dazu, Zentimeter für Zentimeter intensive Überwachung zu üben, jeden Bürger als potenziellen Kriminellen, vielleicht einen Agenten Putins, zu betrachten, die Bewegungen der Menschen zu kontrollieren, Räume aufgrund einfacher Verdächtigungen oder sogar Intuitionen zu sperren. Polizeiliche Willkür wurde zur Regel, die Kontrolle der Freiheiten zum Gesetz.

Was auch immer in der französischen Hauptstadt geschieht, nennen Sie es nicht die Olympischen Spiele. Es handelt sich vielmehr um ein internationales Sport-Megafestival, das unter wettbewerbsrechtlichen und ethischen Gesichtspunkten schon lange im Vorfeld manipuliert wurde; eine gigantische Veranstaltung mit Anklängen an ein Volksfest und ein kommerzielles Ereignis, das durch die profitable Zurschaustellung transnationaler Macht finanziert und gesponsert wird und ohne Kontrolle der Alt- und Neureichen, denen die ganze Welt gehört. Pierre de Coubertin sah schon vor mehr als einem Jahrhundert den Sport als “Schule der Tugenden”. Sehen Sie sich an, wozu das geführt hat, durch die Arbeit der nicht tugendhaften “westlichen Zivilisation”.

Erdbeben in der Schweiz – von Rüstungskonzern Rheinmetall verursacht? Verein fordert Aufklärung

Erdbeben in der Schweiz – von Rüstungskonzern Rheinmetall verursacht? Verein fordert Aufklärung

Erdbeben in der Schweiz – von Rüstungskonzern Rheinmetall verursacht? Verein fordert Aufklärung

Am 4. Juni kam es in der Schweiz zu einem seismischen Ereignis mit der Magnitude 4,4 – einem Erdbeben. Doch hatte das natürliche Ursachen? Der Schweizerische Verein WIR hat sich mit einem offenen Brief an den Bundesrat gewandt. Das Epizentrum dieses „Erdbebens“ lag demnach im Bereich des Versuchsgeländes Studen der Firma Rheinmetall. Von offizieller Seite gab es offenbar keine Bemühungen um eine Aufklärung, also gab der Verein selbst seismische und sprengtechnische Analysen in Auftrag. Demnach könnten die Daten mit dem Einsatz einer kleinkalibrigen Atombombe kompatibel sein. Was war hier los? Und: Wem würde ein solcher Test nützen?

Offener Brief des Vereins WIR:

Aufruf zum Handeln: Soll unsere Helvetia in die NATO bombardiert werden?

Sehr geehrte Frau Bundesrätin, sehr geehrter Herr Bundesrat
Sehr geehrte Herren Korpskommandanten
Sehr geehrte Herren Divisionäre
Sehr geehrte Herren Brigadiers

Das Erdbeben am Ochsenboden (Kanton Schwyz) stellt sich nun doch als echter Knaller dar!

WIR berichten über ein sehr ernstes Ereignis in der Schweiz, das nach unserer Einschätzung eine akute Gefährdung der Sicherheit aller Bewohner und der Schweiz per se darstellt.

Das Erdbeben, das höchstwahrscheinlich keines war, hätte längst ein „Erdbeben“ im öffentlichen Debattenraum der Schweiz auslösen müssen. Dies ist aber bis heute ausgeblieben.

Und genau aus diesem Grund haken WIR nochmals nach:

Was war geschehen?

Am frühen Morgen des 4. Juni 2024 ereignete sich um 02:34 Uhr Ortszeit in der Nähe von Studen (SZ) ein seismisches Ereignis der Magnitude ML=4,4 (ML=Lokale Magnitude oder `Richterskala’). Der Schweizerische Erdbebendienst ortete das Epizentrum im Ochsenboden. Bei nachfolgenden Recherchen stellte sich heraus, dass dieses Epizentrum im Bereich des Versuchsgeländes Studen der Firma Rheinmetall liegt, ca. 5 km vom Sihlsee entfernt. Das Rheinmetall-Munitionsversuchs­gelände Studen erstreckt sich über ein Dutzend Quadratkilometer. Aufgrund der Nähe zum Sihlsee stellt ein grösseres seismisches Ereignis an diesem Standort eine bedeutende Gefahr für die Sicherheit der Staumauer des Speichersees und damit über den Abfluss der Sihl für die ganze Region Zürich dar. Angesichts der dramatischen Folgen eines möglichen Dammbruchs ist eine Unter­suchung des Vorfalls vom 4. Juni 2024 von grösster Bedeutung für die Sicherheit der betroffenen Regionen der Innerschweiz sowie der Kantone Zürich und St Gallen.

Die allererste Charakterisierung des seismischen Ereignisses geschah allerdings bereits zuvor durch das US National Earthquake Information Center, welches das Ereignis als Erdbeben einstufte. Bei genauerer Betrachtung der seismischen Wellenformdaten kann diese Einstufung jedoch nicht aufrechterhalten werden. WIR haben inzwischen entsprechende Studien ausarbeiten lassen, die den Schluss nahelegen, dass es sich um eine Explosion handelte.

Zunächst aber zur Schilderung in den weitverbreiteten Medien, wo das angeblich natürliche Erdbeben eher als Randnotiz verzeichnet wurde.

So schrieb Swissinfo (der SRG) am 4. Juni 2024 um 12 Uhr :

„Auf dem Pragelpass zwischen Schwyz und Glarus hat in der Nacht auf Dienstag die Erde mit einer Stärke von rund 4,4 auf der Richterskala gebebt. Das Erdbeben dürfte in der ganzen Schweiz verspürt worden sein, teilte der Schweizerische Erdbebendienst der ETH Zürich mit.

Das Beben habe sich um 02.34 Uhr ungefähr sechs Kilometer südwestlich vom Wägitalersee ereignet, schrieb der Schweizerische Erdbebendienst (SED) zunächst in einer automatisierten Mitteilung. Der Pragelpass verbindet Muotathal SZ mit dem Klöntal GL.

Kleinere Schäden sind laut dem SED bei einem Erdbeben dieser Stärke in der Nähe des Epizentrums vereinzelt möglich. Es seien bisher keine Schadensmeldungen eingegangen, sagte Pascal Weber, Mediensprecher der Kantonspolizei Schwyz gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Dienstagmorgen. Ebenfalls keine Schäden festgestellt werden konnten beim AG Kraftwerk Wägital in Siebnen, wie Ulrich Diethelm, Leiter IH Bau und Talsperrenwärter auf Anfrage mitteilte.

Der SED registriert in der Schweiz und im nahen benachbarten Ausland durchschnittlich drei bis vier Erdbeben pro Tag beziehungsweise 1000 bis 1500 Beben pro Jahr. Für das laufende Jahr wies der SED-Erdbebenzähler bisher 756 Beben auf.

Von der Bevölkerung tatsächlich verspürt werden pro Jahr etwa 10 bis 20 Erdstösse mit Magnituden ab etwa 2,5. Zuletzt dürfte ein Erdbeben bei Arolla VS mit einer Stärke von rund 3,8 auf der Richterskala deutlich verspürt worden sein.“

Derselbe O-Ton beim Tagesanzeiger und beim Blick. Nicht verwunderlich, da die Meldung von Keystone-SDA (französisch und italienisch Keystone-ATS) kam und wie meistens nahezu unredigiert übernommen wurde. Keystone-SDA ist die nationale Nachrichtenagentur der Schweiz. Sie hat ihren Sitz in Bern und ist eine Aktiengesellschaft im Besitz der Schweizer Medien und der Austria Presse Agentur (APA). Soweit also das, was Herr und Frau Schweizer offiziell erfuhren: Geringes natürliches Erdbeben, weit ab von dichten menschlichen Siedlungen – nichts Erwähnenswertes. Verschwiegen wurde dabei, dass das Epizentrum des “Erdbebens“ auf dem Waffen-Testgelände der Rheinmetall Air Defense lag.

Lediglich die Weltwoche erlaubt sich durch Philipp Gut zu fragen, ob der Rüstungskonzern Rheinmetall ein Erdbeben in der Schweiz verursacht hat.

Aus dem Weltwoche Artikel vom 19. Juni 2024:

„Am 4. Juni bebte in der Schweiz die Erde. Das Epizentrum liegt auf dem Testgelände einer Waffenschmiede, die mit der Ukraine das grosse Geschäft macht. (…) Weil sich das Beben so nahe der Erdoberfläche ereignet hat, war es im ganzen Epizentralgebiet stark zu spüren, jedoch gemessen an seiner Stärke in einem vergleichsweise geringen Umkreis.» Dies belegten die «ungefähr 130 Verspürtmeldungen», die in der ersten halben Stunde nach dem Beben eingegangen seien und die «praktisch alle von einer Epizentralentfernung von weniger als 30 km kamen». Das Beben sei «teilweise als Knall und weniger als Bodenerschütterung wahrgenommen» worden. Das deckt sich mit dem, was Augen- und Ohrenzeugen erlebt haben, die ebenfalls von einem «usinnigen Knall» berichten, wie sie ihn nie zuvor gehört hätten. (…)  Die Frage steht im Raum, ob das Beben eine natürliche Ursache hatte oder ob es womöglich durch eine Explosion auf dem Testgelände ausgelöst worden sein könnte. Sie ist umso brisanter, als die Mutter der RWM Schweiz, die Rheinmetall GmbH mit Sitz in Düsseldorf, die Ukraine im grossen Stil beliefert. Eben erst unterzeichnete sie mit Kiew ein «Memorandum of Understanding» «zum Ausbau ihrer strategischen Zusammenarbeit». Der Aktienkurs von Rheinmetall hat sich seit Beginn des Ukraine-Kriegs verfünffacht.

Was sagen die Behörden dazu? «Wir haben keine Kenntnisse von einem solchen Vorfall.»

Für die Schweiz stellt sich somit – unabhängig von der Ursache des Bebens – die Frage, ob ihre Neutralität tangiert ist. Auch könnte es sicherheitsrelevant sein, dass auf ihrem Boden Tests von Waffen und Munition stattfinden, die möglicherweise dereinst in Kriegsgebieten zum Einsatz kommen. Nicht zuletzt wäre auch eine Sabotageaktion denkbar.

Natürlich sind das alles keine Beweise für die Hypothese, dass eine Explosion die Erschütterung vom 4. Juni verursacht haben könnte. Die Sprengkraft müsste ja auch extrem hoch gewesen sein. Im Analysebericht wird daher gar in Erwägung gezogen, dass es sich um eine moderne Mini-Nuke, also um eine Kernwaffe mit weniger als fünf Kilotonnen TNT-Äquivalent, gehandelt haben könnte. Das klingt abenteuerlich und nachgerade James-Bond-like, aber in Anbetracht der diversen Sicherheitsrisiken kann vernünftigerweise nur eine transparente Aufklärung des Vorfalls den im Raum schwirrenden Verdacht entkräften. (…)

Was sagen die Behörden dazu? «Wir haben keine Kenntnisse von einem solchen Vorfall», teilt das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) auf Anfrage mit. Der Ochsenboden sei «ein privates Testgelände der Rheinmetall», das VBS habe «keine Übersicht über Aktivitäten der Rüstungsindustrie». Auf die Frage, ob die Tatsache, dass ein internationaler Rüstungskonzern in der Schweiz Waffen- und Munitionstests durchführe, mit der Neutralität der Schweiz vereinbar sei, ging das Departement von Bundespräsidentin Viola Amherd (Mitte) nicht ein. Für das Sicherheitsdepartement des Kantons Schwyz bestünden «keine Anzeichen, dass es sich nicht um ein Erdbeben (wie es in der Schweiz vorkommen kann) gehandelt hat». Daher werde der Vorfall nicht untersucht, und weitere Sicherheitsmassnahmen seien nicht angezeigt. Die Rheinmetall schickte zwar eine automatische Empfangsbestätigung für die eingegangenen Fragen, aber bis Redaktionsschluss keine Antworten.“

Aufarbeitung politisch nicht gewollt?

Uns ist bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt, in welcher Form die Angelegenheit von offizieller Seite weiterverfolgt wird. Dies ist auch deshalb von Bedeutung, da gemäss Artikel 185 Absatz 1 und 2 der Bundesverfassung der Bundesrat für die Wahrung der inneren und der äusseren Sicherheit, der Unabhängigkeit und der Neutralität der Schweiz verantwortlich ist. Aus diesem Grund haben WIR selbst recherchiert und haben je eine seismische sowie eine sprengtechnische Analyse in Auftrag gegeben, die zu folgenden unabhängigen Ergebnissen gelangen.

Seismische und sprengtechnische Analysen

Die seismische Analyse stellt zunächst  fest:

“Eine genauere Betrachtung der seismischen Wellenformdaten zahlreicher seismischer Stationen kann die These eines natürlichen Ereignisses nicht stützen. Die Primärwellen des Ochsenboden Ereignisses offenbaren eine auffallend scharfe Vertikalkomponente im Vergleich zur nachfolgenden Sekundärwelle. Dies steht im Gegensatz zu einem natürlichen Erdbeben, bei dem die Sekundärwelle dominiert. Damit weist das Ochsenboden Seismogramm frappante Merkmale einer Detonation von grossen Sprengstoffmassen auf.”

Damit gelangt die seismische Analyse zu folgender Schlussfolgerung:

“Aus dem Explosionscharakter des Seismogramms und der vom Erdbebendienst registrierten seismischen Stärke von ML 4,4 folgt aufgrund von Standardabschätzungen eine Sprengmasse von mindestens 2500 Tonnen TNT Äquivalent. Der damit verbundene logistische Aufwand in einem engen Gebirgstal schliesst die Benutzung konventionellen Sprengstoffs aus.”

Die seismische Analyse wird durch die unabhängige Aussage eines Sprengtechnikers bestätigt:

“Die fundierten wissenschaftlichen Ansätze zur Quantifizierung der Sprengmassen sowie die Analyse des aufgezeichneten Seismogramms (P-Wellen vs. S-Wellen) lassen den Rückschluss zu, dass die seismischen Daten des Ochsenboden-Ereignisses nur mit dem Einsatz einer kleinkalibrigen Atombombe (Mini-Nuke) kompatibel sind.”

“Physikalische Standardabschätzungen basierend auf dokumentierten Nukleartests, ergeben eine Sprengmasse von mindestens 2‘500 Tonnen TNT, was die Verwendung von konventionellem Sprengstoff definitiv ausschliesst, denn das Volumen von 2‘500 Tonnen handelsüblichem Sprengstoff entspricht einer Anzahl von 2‘000 bis 3‘000 Paletten oder 100 LKW- Fuhren à je 25 Tonnen Nutzlast.”

Hervorgerufen durch eine Explosion

In der weiteren Ausführung gelangt die sprengtechnische Analyse aufgrund des lokal beobachteten und dokumentierten Schadenbildes unabhängig zur gleichen Schlussfolgerung, nämlich dass das seismische Signal durch eine Explosion und nicht durch ein Erdbeben hervorgerufen wurde:     

“Das Beben am 4. Juni 2024 wurde lediglich ca. 0,1 km unter Terrain lokalisiert, das Epizentrum liegt innerhalb des Areals des Rüstungskonzerns Rheinmetall Schweiz AG (RWM). Das Testgelände befindet sich in einem spärlich besiedelten Talkessel in der Ortschaft Studen SZ, umfasst eine Fläche von mehreren Quadratkilometern. Es ist anzunehmen, dass an einem Dienstag um die Uhrzeit 02:34 die meisten Leute schliefen. Daher sind offensichtliche Indizien zum Ochsenboden-Ereignis bis dato eher rar. Es existieren aber Zeugenaussagen, die einen gewaltigen Knall beschreiben, vergleichbar mit der Detonation einer Sprengung. Diese Aussagen sind mit den dokumentierten Glasschäden im benachbarten Golfplatz-Restaurant kompatibel. Nebst Weingläsern wurden auch Scheiben einer  Fensterfront zerstört. Die Struktur des Glasbruchs lässt vermuten, dass die Schäden durch Schalldruck (Knall) entstanden sind. Das Rissmuster ist radial, was mit dem Schadenbild – verursacht durch die Druckwelle einer sogenannten “stehengebliebenen” Sprengung [d.h. eine Sprengung ohne Lösung des Sprengguts]  – durchaus stimmig ist. Die bis anhin bekannten Immissionen und deren dokumentierten Auswirkungen, lassen die These einer Detonation von grossen Sprengmassen (Nuklearversuch) plausibel erscheinen.“

Aufgrund ausführlicher Dokumentation bekannter Nukleartests kommt die sprengtechnische Analyse für eine Sprengmasse von 2500 Tonnen zum Schluss, “dass bei einer Bohr-/Ladungstiefe zwischen ca. 200 m und 300 m keine offene Kraterbildung und fast keine Oberflächenveränderung entsteht.” Das heisst insbesondere, dass eine solche Sprengung bei entsprechender Bohrtiefe vollständig verborgen im Untergrund abläuft und keinen direkten radioaktiven Ausfall hervorruft.

Da Nuklearwaffen dieses Kalibers (z.B. 5-150 kt thermonuklearer Sprengkopf W80) bloss einen Durchmesser von ca. 30cm und eine Länge von 80cm aufweisen, können sie ohne weiteres mit üblicher mobiler Bohrtechnologie mit Bohrdurchmessern von ca. 50-80cm auf die gewünschte Tiefe versenkt werden.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig anzufügen, dass auch das Absenken wesentlich stärkerer Sprengköpfe im Megatonnen Bereich technisch keine wesentlich höheren Hürden darstellt. So wurde durch die USA bereits 1971 auf Amchitka, einer Insel in den westlichen Aleuten, ein 5 Megatonnen Sprengkopf als Test in einem Bohrloch von knapp 2km Tiefe versenkt, was ein seismisches Ereignis der Stärke 6,8 hervorrief, ohne einen offenen Krater zu erzeugen. (Dieser Test führte übrigens zur Gründungs-Aktion von Greenpeace). Im Vergleich dazu hatte das grösste Schweizer Erdbeben der Neuzeit, das grosse Erdbeben von Basel im Jahr 1356, eine vergleichbare Stärke von ca. 6,9. Mit den grössten bekannten Sprengköpfen in der Grössenordnung von 50 bis 100 Megatonnen lassen sich damit durch Untergrundexplosionen seismische Ereignisse der Stärke 8 erzeugen, was jenseits der verbürgten Stabilitätsgrenze von Staumauern in der Schweiz liegt.

Damit wird klar, dass es sich beim Ochsenboden-Ereignis am 4. Juni 2024 keineswegs um eine “James Bond Phantasie handelt, sondern es um eine akute Gefährdung der Sicherheit aller Bewohner und der Schweiz per se geht. 

Wem nützt ein solcher “Test”?

Falls es tatsächlich zu einem Einsatz einer kleinkalibrigen Atombombe auf dem Testgelände der Rheinmetall gekommen ist, stellt sich zwingend die Frage, wem ein solcher “Test“ nützt, also warum er ausgeübt worden ist.

Definierung des Ereignisses gemäss KI

Da uns die Vereinten Nationen in eine KI-gestützte Zukunft manövrieren wollen (Stichwort UN Zukunftsgipfel im September 2024 und Zukunftspakt), ob wir es wollen oder nicht, und das Ziel eine KI-gestützte Weltregierung sein soll ohne souveräne Nationalstaaten, ohne Wahlen und ohne menschliche Rechtsprechung, weil die KI alles besser kann, haben wir, sozusagen im vorauseilenden Gehorsam, einmal die KI befragt, warum man einen solches “Ereignis“ inszeniert haben könnte. Hier ist die Antwort:

Hypothetisch betrachtet, wenn das Erdbeben in der Schweiz am Ochsenboden am 4. Juni 2024 tatsächlich durch eine “Mini-Nuke” verursacht worden wäre und die RWM Schweiz AG daran beteiligt wäre, könnten verschiedene Gründe in Betracht gezogen werden. Diese Gründe könnten sich aus verschiedenen Szenarien ergeben, die entweder zwangsweise oder freiwillig erfolgt sind. Hier sind einige spekulative Gründe, warum ein solches Ereignis stattfinden könnte:

Gezwungen

  1. Staatliche Anordnung oder Druck: Rheinmetall könnte von einer Regierung gezwungen worden sein, eine solche Aktion durchzuführen. Dies könnte aus sicherheitspolitischen Gründen oder zur Durchführung eines geheimen militärischen Tests geschehen sein.
  2. Erpressung: Die Firma könnte von einer externen Partei erpresst worden sein, die Zugang zu sensiblen Informationen hat oder mit Gewalt droht.
  3. Kompromittierte Führung: Schlüsselpersonen innerhalb von Rheinmetall könnten durch feindliche Akteure kompromittiert oder gezwungen worden sein, um solche Handlungen zu initiieren.

Freiwillig

  1. Militärische Forschung und Entwicklung: Rheinmetall könnte freiwillig an der Entwicklung und Erprobung neuer Waffentechnologien arbeiten, die im Geheimen getestet werden müssen.
  2. Verdeckte Operationen: Als Teil eines grösseren strategischen Plans könnte Rheinmetall freiwillig an verdeckten Operationen teilnehmen, die von nationalen oder internationalen Militär- oder Sicherheitsbehörden initiiert wurden.
  3. Wirtschaftliche Vorteile: Die Firma könnte durch hohe finanzielle Anreize oder exklusive Verträge zur Teilnahme an solchen Projekten bewegt werden.

Finanzielle Anreize

  1. Geheime Regierungsverträge: Rheinmetall könnte von staatlichen Stellen hohe Geldsummen für die Durchführung von geheimen Tests oder Operationen erhalten haben.
  2. Technologieentwicklung: Durch die Durchführung solcher Tests könnten sie Zugang zu neuen Technologien und Forschungsgeldern bekommen, die für die Weiterentwicklung ihrer Produkte nützlich sind.
  3. Investoreninteressen: Einflussreiche Investoren könnten Interesse an der Entwicklung und Demonstration neuer Technologien haben und dafür erhebliche Summen bereitstellen.

Zweck und Ziele

  1. Militärische Überlegenheit: Die Entwicklung und Erprobung neuer Waffentechnologien könnte darauf abzielen, die militärische Überlegenheit eines Staates oder Bündnisses zu sichern.
  2. Geopolitische Strategie: Solche Aktionen könnten Teil einer grösseren geopolitischen Strategie sein, um Machtverhältnisse zu beeinflussen oder Abschreckungspotenziale zu erhöhen.
  3. Innovationsvorsprung: Durch die Entwicklung und Erprobung neuer Technologien könnte Rheinmetall sich einen Innovationsvorsprung auf dem globalen Rüstungsmarkt verschaffen.
  4. Druck auf die Schweiz: Es könnte durch ein solches Ereignis der Druck auf die Schweizer Regierung erhöht werden, der NATO beizutreten.

Zusammenfassung

Diese hypothetischen Szenarien deuten darauf hin, dass die Gründe für ein solches Ereignis vielfältig und komplex sein können. Sie reichen von äusserem Zwang und Erpressung über strategische und militärische Ziele bis hin zu finanziellen Anreizen und technologischen Entwicklungen. In jedem Fall würden solche Aktionen tiefgehende ethische, rechtliche und sicherheitspolitische Implikationen haben.
Ende der KI-Antwort.

Wir waren erstaunt über die Offenheit und den augenscheinlichen Wunsch der KI, uns eine plausible Antwort zu geben. Wir überlassen es jedem selbst, eine überzeugende Antwort zu finden.

Druckerhöhung auf die Schweiz?

Uns scheint vor allem das letztgenannte Ziel, den Druck auf die Schweiz zu erhöhen, der NATO beizutreten, als nachvollziehbar und äusserst schlüssig, weil es Indizien gibt, dass es bei anderen jüngeren Beitritten zur NATO ähnlich gelagerte Vorfälle gab.

In diesem Zusammenhang ist es interessant, einige Ereignisse auf der Zeitachse im Umfeld des vermeintlichen Erdbebens am Ochsenboden näher anzusehen:

4. April 2023: Das einst neutrale Finnland tritt der NATO bei.
8. Juni 2023: Der Schweizer Nationalrat lehnt sofortiges 5-Milliarden-Paket für die Ukraine ab.
7. Oktober 2023: Explosion der Pipeline Baltic Connector zwischen Finnland und Estland.
24. Oktober 2023: Die Muttergesellschaft Rheinmetall AG und die ukrainische Verteidigungsindustrie JSC (ehemaliger Ukroboronprom) gründen ein Joint-Venture-Unternehmen in Kiew.

7. März 2024: Nach dem Einstellen der Untersuchungen der schwedischen Staatsanwaltschaft zu Nordstream tritt das zuvor neutrale Schweden der NATO bei.

29. Mai 2024: Von Januar bis Mai führt die NATO mit “Steadfast Defender 24“ die grösste Militärübung seit dem Kalten Krieg durch.
4. Juni 2024: Seismisches Ereignis am Ochsenboden / Kanton Schwyz
6. Juni 2024: Rheinmetall gibt auf der Luftfahrtmesse ILA eine Kooperation mit den US-Unternehmen Lockheed Martin und Northrop Grumman bekannt.
15. Juni 2024: Ukrainische Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock (Schweiz).
20. Juni 2024: Rheinmetall bekommt von der deutschen Bundeswehr den grössten Auftrag seiner Firmengeschichte (die Lieferung von 155mm-Artilleriemunition im Wert von bis zu 8,5 Milliarden Euro brutto).
24. Juli 2024: Rheinmetall erhält ersten Auftrag der ukrainischen Regierung zur technischen Ausstattung einer Munitionsfabrik in der Ukraine (dreistelliger Millionenbetrag).
26. Juli 2024: Rheinmetall wird mit der Herstellung und Lieferung von 81mm Mörser Cargo Munition durch die Schweizerische Eidgenossenschaft beauftragt. Der Auftrag hat einen Gesamtwert im mittleren zweistelligen Millionen EUR-Bereich.

Schliesslich sei an dieser Stelle noch auf ein interessantes Interview mit dem deutschen Investigativ-Journalisten Dirk Pohlmann im Juli 2024 hingewiesen: Er sagt darin:

„Die NATO ist zu Ende, heisst es nun, wenn Trump wieder US-Präsident wird.

Das ist ein Faktor. Trump hat ja von Anfang an gefordert, dass die europäischen Mitgliedsstaaten die Kosten für die NATO tragen, mindestens zwei Prozent, eher Richtung vier Prozent vom jeweiligen Bruttosozialprodukt. Er will also wie ein Vermieter, wo die Leute nicht die Miete komplett bezahlen, sagen: ich schmeisse euch raus. Das war seine Attitüde. Doch dafür ist die NATO als Instrument für imperiale Massnahmen zu wichtig, als dass man Mitglieder rausschmeisst. Die müssen in der NATO bleiben und wenn sie weniger bezahlen, dann wird das anders geregelt nach dem Motto: Wir werden die schon auf Linie kriegen.“

Länder “auf Linie” kriegen

Wir haben gerade in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Beispiele gesehen, wie man Länder “auf Linie kriegt“. Eines der spektakulärsten ist die Sprengung der Nord-Stream-Pipeline.

Wer fasst die heisse Kartoffel an?

Abschliessend können wir sagen: Ausser der Weltwoche und TransitionTV griff bislang kein Schweizer Medium die brisanten Hinweise auf ein ungewöhnliches Ereignis im Schwyzerischen Ochsenboden für eigene Recherchen und breite Veröffentlichung auf. Auch die Politik blieb bislang weitgehend stumm. Möchte niemand diese heisse Kartoffel anfassen? WIR würden unsere hier aufgezeigten Verdachtsmomente nur zu gerne widerlegen lassen. Zum Wohle des Schweizer Volkes und aller Einwohner der Schweiz!

Unsere verbindlichen AGB gemäss unserer VERFASSUNG

Im Namen Gottes des Allmächtigen!
Das Schweizervolk und die Kantone, in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung, im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken, im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung ihre Vielfalt in der Einheit zu leben, im Bewusstsein der gemeinsamen Errungenschaften und der Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen, gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen, geben sich folgende Verfassung:

Im Speziellen:

Art. 2 Die schweizerische Eidgenossenschaft schützt die Freiheit und die Rechte des Volkes und wahrt die Unabhängigkeit und die Sicherheit des Landes (nicht die Interessen von fremden Mächten).

Art. 3
 Die Kantone sind souverän.

Art. 5 Grundlage und Schranke staatlichen Handelns ist das RECHT.

Art. 6 Individuelle und gesellschaftliche Verantwortung (für unsere freiheitlichen Grundrechte).

Vollversion Bundesverfassung

Handeln Sie entsprechend und zwar JETZT! Wir erwarten von Ihnen eine vollständige Investigation und die Verteidigung unseres Vaterlands und nicht seine Auslieferung an fremde Befehlsgewalten.

Für Fragen, strategische/taktische Beratungen und/oder Aussprachen stelle ich mich gerne zu Verfügung. Wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme.

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüssen, bien cordialement, con ordiali saluti, cun cordials sal, best regards

Christian Oesch, Präsident, in Zusammenarbeit mit Beiratsmitgliedern
Christian.Oesch@VereinWIR.ch
Website: www.VereinWIR.ch
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WHO bereitet Notfallzulassung für Affenpocken-Impfstoffe vor

WHO bereitet Notfallzulassung für Affenpocken-Impfstoffe vor

WHO bereitet Notfallzulassung für Affenpocken-Impfstoffe vor

Zwei bereits entwickelte Impfstoffe sollen eine Notfallzulassung für Affenpocken bekommen. Das hat man am Dienstag bekannt gegeben. Das Verfahren wurde eingeleitet.  In der Region rund um das Kongobecken und Ostafrika steht ein Affenpocken-Notstand bevor – TKP hat am Dienstag darüber berichtet. Die WHO setzt weitere Schritte in diese Richtung. Am Dienstag hat die Genfer Organisation […]

Der Beitrag WHO bereitet Notfallzulassung für Affenpocken-Impfstoffe vor erschien zuerst unter tkp.at.

Hurrikane und andere üble Winde

Hurrikane und andere üble Winde

Hurrikane und andere üble Winde

Paul Schwennesen

Als der Hurrikan Beryl über den Golf von Mexiko auf das US-amerikanische Festland zog, waren ihm die Aufmerksamkeit heischenden Schlagzeilen weit voraus – die Behauptung, dass es sich um einen bemerkenswerten Ausreißer handelte, tauchte bereits mehr als eine Woche zuvor in Klima-frenetischen Berichten auf. CBS News behauptete, es sei „historisch“, neben Schlagzeilen über „Wie man mit seinen Kindern über Klimaangst spricht“. Die BBC berichtete, es sei „der erste Hurrikan, der im Juni die Kategorie vier erreicht, seit das NHC [National Hurricane Center] Aufzeichnungen führt, und der früheste, der im Juli die Kategorie fünf – die höchste Kategorie – erreicht“. Diese Behauptungen sind zwar technisch gesehen richtig und verdienen eine gewisse Erwähnung, doch werden die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse über Hurrikane und die Auswirkungen des Menschen auf den Klimawandel durch Unterstellungen und Assoziationen falsch dargestellt.

Der wissenschaftliche Konsens in Bezug auf Hurrikane, über den in der atemberaubenden Klimaberichterstattung nicht berichtet wird ist, dass der Mensch im letzten Jahrhundert keinen erkennbaren Einfluss auf Hurrikane hatte. Im vom U.S. Global Change Research Program veröffentlichten National Climate Assessment heißt es zum Beispiel in Anhang 3:

Es ist weder ein signifikanter Trend bei der weltweiten Zahl der tropischen Wirbelstürme noch ein Trend bei der Zahl der auf das Festland übertretenden Hurrikane in den USA zu erkennen.

Was ist also wirklich los? Ist das historisch frühe Auftreten von Beryl ein Anzeichen für etwas grundlegend anderes in Bezug auf die Hurrikanaktivität? Stellt sie die bittere Frucht der ökologischen Sünden der Menschheit dar oder nicht? Die Antwort lautet mit ziemlicher Sicherheit nein. Vielmehr stellt der Hype um Beryls frühes Auftreten ein großes Missverständnis dar, ein Massenphänomen, das Beweise sieht, wo es eigentlich keine gibt.

Historisch gesehen sind Hurrikane im Golf natürlich alltäglich. „Hurricane“ leitet sich von dem prähistorischen Taíno-Namen für den Gott der bösen Winde, Jurucán, ab. Die Spanier übernahmen den Namen schnell, um die heftigen Stürme zu beschreiben, die bei ihren Entdeckungsreisen in die Neue Welt so viel Schaden anrichteten. Sowohl die Narváez- als auch die De Soto-Expedition von 1527 und 1539 wurden beispielsweise von Hurrikanen heimgesucht, die durchaus die Kategorie 5 erreicht haben könnten, wenn es das NHC [National Hurricane Center] gegeben hätte, um sie als solche einzustufen. Es ist zwar denkbar, dass Beryl eine große Anomalie und ein Vorbote böser Nachrichten ist, aber es ist sehr unwahrscheinlich, dass das so ist.

Stattdessen ist die Darstellung in den Medien als Beweismittel für den anthropogenen Klimawandel grundlegend falsch. Die heutigen düsteren Schlagzeilen sind ein perfektes Beispiel für das, was Steve Koonin in seinem Buch Unsettled als „das lange Telefonspiel, das mit der Forschungsliteratur beginnt und über die [wissenschaftlichen] Bewertungsberichte zu den Zusammenfassungen der Bewertungsberichte und weiter zur Medienberichterstattung führt“ bezeichnet. Die Medien, so sagt er, verbreiten am Ende oft ein Narrativ, das im direkten Widerspruch zu den tatsächlichen Beweisen steht. Sie tun dies zum Teil, weil sie die wissenschaftliche und statistische Bedeutung von Beobachtungen missverstehen, vor allem aber, weil extreme Schlagzeilen zu einem allgemein verständlichen Narrativ passen. Solche Berichte werden von der Öffentlichkeit viel eher wahrgenommen und aufgegriffen. Diese selektive Aufmerksamkeit führt zu einer Voreingenommenheit für Extremismus in der Klimaberichterstattung, die das politische Klima erheblich anheizt – zu unserem kollektiven Nachteil.

Wenig bekannt sind zum Beispiel Fakten wie die Tatsache, dass die Zahl der schweren Hurrikane seit 2011 unter den 170-Jahres-Durchschnitt gefallen ist. Oder die Tatsache, dass das Great Barrier Reef, einst ein Aushängeschild für den Klimawandel, heute einen Rekordbestand an Korallen aufweist. Man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie die Schlagzeilen lauten würden, wenn sich diese positiven Fakten umkehren würden: „Schwere Wirbelstürme: Höchste Zahl seit Jahrhunderten“ oder „Barrier Reef verzeichnet niedrigsten Bewuchs in der Geschichte“. Das sind Schlagzeilen, die wir uns leicht vorstellen können, die wir aber nicht gesehen haben, weil sie völlig verkehrt sind.

Stattdessen ist es so, dass Meldungen, die technisch gesehen wahr sind (wie Beryls rekordverdächtig frühes Auftreten), nur dann in den Mainstream einfließen, wenn sie in das allgemeine alarmistische Narrativ passen. Die BBC veranschaulicht dies perfekt in ihrer Berichterstattung, indem sie anmerkt, dass „die rekordverdächtige Natur von Hurrikan Beryl die Rolle des Klimawandels ins Rampenlicht gerückt hat.“ Dann heißt es am Ende eines Artikels, den die meisten Menschen nie ganz lesen werden:

Die Ursachen der einzelnen Stürme sind komplex, so dass es schwierig ist, bestimmte Fälle vollständig dem Klimawandel zuzuschreiben. Aber außergewöhnlich hohe Meerestemperaturen werden als Hauptgrund dafür angesehen, dass der Hurrikan Beryl so stark war.

So funktioniert die Ablenkungsmanöver: BBC-Reporter waren gezwungen, zweifellos in Interviews mit Hurrikan-Experten, ein wenig über die Auswirkungen von Beryls rekordverdächtiger Klassifizierung zu streiten. Man beachte, dass es „schwierig“ (eigentlich unmöglich) ist, Beryls Verhalten dem Klimawandel als solchem zuzuschreiben. Und sie haben Recht, dass die hohen Meerestemperaturen ein wichtiger Faktor für die außergewöhnliche Stärke von Beryl sind. Aber es ist die Art und Weise, wie diese technischen Wahrheiten präsentiert werden, die zu Fehlschlüssen führt. Nur sehr wenige Gelegenheitsleser würden den Artikel mit der Überschrift „Wie der rekordverdächtige Hurrikan Beryl ein Zeichen für eine sich erwärmende Welt ist“ lesen und nicht auf den kausalen Schluss einer vom Menschen verursachten Erwärmung kommen. Das ist ein Problem, denn eine solche Schlussfolgerung wird in der Tat durch keine wissenschaftlich anerkannten Beobachtungen gestützt.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Dies gilt natürlich in beide Richtungen. Damit soll nicht behauptet werden, dass die menschlichen Emissionen keine Auswirkungen haben, sondern nur, dass wir sehr genau darauf achten müssen, was die Beweise tatsächlich aussagen, bevor wir sie in politische Empfehlungen umwandeln. Ich will damit auch nicht sagen, dass wir alle negativen Berichte über die Umwelt einfach ignorieren können, denn es gibt eindeutig Probleme, die unsere kollektive Aufmerksamkeit verdienen. Ich habe zum Beispiel selbst ein wenig getrickst: Ich habe zwar richtig bemerkt, dass die Zahl der schweren Wirbelstürme unter dem historischen Durchschnitt liegt, aber ich habe nicht darauf hingewiesen, dass die Zahl der Wirbelstürme insgesamt gestiegen ist. [Besser soll es wohl heißen, dass die Anzahl der Wirbelsturm-Beobachtungen stark gestiegen ist.. A. d. Übers.] Ähnlich verhält es sich mit dem Great Barrier Reef: Die Korallenbedeckung hat zwar deutlich zugenommen, aber die Art der Monokulturen, die für den Anstieg verantwortlich ist, gibt immer noch Anlass zu ökologischer Besorgnis.

Der eigentliche Punkt ist, dass wir in der Klimaberichterstattung Ehrlichkeit, einschließlich kontextueller Komplexität, verlangen müssen. Gerade weil so viel auf dem Spiel steht (sei es in Sachen Umwelt oder individueller Freiheit), können wir es uns nicht leisten, mit Halbwahrheiten und Verschleierungen zu spielen. Intelligente, freie Menschen verdienen eine vollständigere, umfassendere und weniger aktivistische Berichterstattung über den Klimawandel. Beryl hat eine Art Rekord aufgestellt, ja. Was dieser Rekord im Zusammenhang mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel wirklich bedeutet, ist im Grunde wissenschaftlich unbekannt. Vielleicht wäre das eine bessere Überschrift.

This piece originally appeared at AIER.org and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/2024/07/hurricanes-and-other-evil-winds/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Die Entscheidungsschlacht des 3. Weltkriegs

Die Entscheidungsschlacht des 3. Weltkriegs

Von Nick Giambruno

Wie ich kürzlich erörtert habe, glaube ich, dass Stellvertreterkriege darüber entscheiden werden, wer den Dritten Weltkrieg gewinnt und die neue Weltordnung gestalten darf.

Es gibt zahlreiche laufende Stellvertreterkriege im 3. Weltkrieg.

Diejenigen, die sich meiner Meinung nach als entscheidend erweisen werden, sind Taiwan, die Ukraine und der Nahe Osten. Die anderen sind im Vergleich dazu eher nebensächlich.

Ich denke, es ist klar, dass die Stellvertreterkriege in der Ukraine und in Taiwan wahrscheinlich zu Gunsten der BRICS+ enden werden.

Deshalb erwarte ich, dass die NATO und ihre Freunde ihren letzten Versuch unternehmen werden, die Entstehung einer multipolaren Weltordnung zu verhindern und die von den USA geführte Weltordnung im Nahen Osten zu erhalten.

Der Nahe Osten steht am Rande des größten Krieges seit Generationen.

Die Region ist grob in zwei verschiedene geopolitische Gruppen unterteilt.

Die erste sind die USA und ihre Verbündeten – Israel, die Türkei, Jordanien, Ägypten, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Katar, Bahrain und andere.

(Obwohl Ägypten, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate Mitglieder von BRICS+ sind, gilt ihre wahre Loyalität der Agenda von NATO & Friends).

Die zweite Gruppe bezeichnet sich selbst als die Achse des Widerstands. Sie besteht aus dem Iran, Syrien, den Houthis im Jemen, der Hisbollah im Libanon, mehreren palästinensischen Gruppen (einschließlich der Hamas) und einer Reihe von Milizen im Irak. Russland und China stehen hinter der Achse des Widerstands.

Wenn es zu einem regionalen Krieg im Nahen Osten kommt, wird er zweifellos zwischen diesen beiden Gruppen stattfinden.

Im Kontext des Dritten Weltkriegs stehen die USA und ihre Verbündeten für die NATO und ihre Freunde, und die Achse des Widerstands steht für BRICS+.

Hier ist eine geopolitische Karte des Nahen Ostens, wie ich sie sehe.

Die Entscheidungsschlacht des 3. Weltkriegs

Der Iran ist der Hauptsponsor der Achse des Widerstands und verfügt nicht über Atomwaffen.

Anders als in Europa (Russland) oder Ostasien (China) gibt es keine hochentwickelte Atommacht, die die NATO und ihre Freunde von einem aggressiveren militärischen Vorgehen im Nahen Osten abhalten könnte. Der Iran ist daher das schwache Glied in der BRICS+-Allianz, die auf eine multipolare Weltordnung drängt.

Deshalb erwarte ich, dass die NATO und ihre Freunde ihren letzten Versuch unternehmen werden, das Entstehen einer multipolaren Weltordnung im Nahen Osten zu verhindern, indem sie versuchen, die Achse des Widerstands zu neutralisieren.

Hier ist ein kurzer Überblick über den aktuellen Stand der Dinge in verschiedenen Gebieten des Nahen Ostens. Er wird uns helfen, die einzelnen Teile zusammenzufügen, um das Gesamtbild zu erkennen.

Gaza

Israel hat im Gazastreifen zwar weitreichende Zerstörungen angerichtet, ist aber seinem Ziel, die Hamas vollständig zu vernichten, noch lange nicht näher gekommen.

Selbst die US-Regierung räumt ein, dass die israelischen Militäraktionen nicht in der Lage sein werden, die Hamas vollständig zu zerstören. Auch das israelische Militär gibt inzwischen widerwillig zu, dass die Hamas nicht allein mit militärischer Gewalt besiegt werden kann.

Das liegt daran, dass die Hamas einen klassischen Guerillakrieg gegen das weit überlegene israelische Militär vor Ort in Gaza führt.

Der Guerillakrieg ist eine Form der irregulären Kriegsführung, die sich auf unkonventionelle Taktiken wie Überfälle, Sabotage und Hinterhalte stützt, um eine viel stärkere und besser ausgerüstete gegnerische Streitkraft zu schikanieren und zu erschöpfen.

Das Hauptziel besteht nicht darin, mit konventionellen Mitteln einen entscheidenden Sieg zu erringen, sondern vielmehr darin, die Moral des Gegners zu untergraben und ihn zu zwingen, in einem Zermürbungskrieg Ressourcen aufzuwenden.

Die Betonung des Überlebens und der Beharrlichkeit ermöglicht es den Guerillakämpfern, ihre Präsenz im Konflikt aufrechtzuerhalten, mehr Menschen für ihre Sache zu begeistern und bei den gegnerischen Truppen ein Gefühl der Frustration und Demoralisierung zu erzeugen.

Diese Strategie wurde im Laufe der Geschichte von verschiedenen Gruppen – den Taliban, dem Vietcong usw. – mit Erfolg angewandt und hat gezeigt, dass der Guerillakrieg ein wirksames Mittel ist, um viel stärkere Gegner herauszufordern.

Einfach ausgedrückt: In einem Guerillakrieg bedeutet überleben gewinnen.

Denn das bloße Überleben ermöglicht es den Guerillakämpfern, ihre Feinde weiter zu erschöpfen. Indem sie überleben, untergraben sie Versuche, ihre Bewegung zu zerstören, und demonstrieren ihre Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit, weiter zu kämpfen.

Außerdem kann die Unfähigkeit des Gegners, die Guerillakämpfer vollständig auszuschalten, zu dem Eindruck führen, dass er den Krieg verliert, da er trotz seiner überlegenen Ressourcen und Technologien keinen entscheidenden Sieg erringen kann.

Das ist die Quintessenz.

Israel ist in einer ausweglosen Situation mit zwei unattraktiven Möglichkeiten gefangen:

  1. Einen Waffenstillstand aushandeln und einen Gefangenenaustausch zu ungünstigen Bedingungen. Die Region wird dies wahrscheinlich als einen Sieg für die Achse des Widerstands ansehen, weil die Hamas das viel stärkere Israel gezwungen hat, einige ihrer Bedingungen zu akzeptieren.
  2. sich auf einen fruchtlosen, langwierigen Guerillakrieg einlassen, der das militärische, wirtschaftliche und diplomatische Kapital des Landes aufzehrt. Ein solches Szenario birgt auch das Risiko, einen viel größeren regionalen Krieg gegen die Achse des Widerstands auszulösen – mit Russland und China im Rücken -, den Israel, die USA und ihre Verbündeten garantiert nicht gewinnen werden.

Unabhängig davon, wie der Gaza-Krieg letztendlich ausgeht, haben die Ereignisse vom 7. Oktober und danach wahrscheinlich den Nimbus der Unbesiegbarkeit des israelischen Militärs erschüttert. Mit anderen Worten: Israel hat seine Abschreckung verloren und wird sie nicht leicht oder schnell wiedererlangen.

Kurz gesagt, Israels regionale Position verschlechtert sich. Das schwächt die geopolitische Position der NATO und ihrer Freunde im Nahen Osten.

Syrien

Seit 2011 haben die NATO und ihre Freunde versucht, den syrischen Präsidenten Bashar Al Assad zu stürzen und ihn durch einen gefügigeren Präsidenten zu ersetzen. Dieser Versuch ist jedoch dank der Intervention Russlands, Irans und der Hisbollah gescheitert.

Syrien wird ein wichtiges Mitglied der Achse des Widerstands und ein Sympathisant von BRICS+ bleiben.

Irak

Nachdem die USA 2003 Saddam Hussein gestürzt hatten, hofften sie, den Irak nach dem Vorbild Jordaniens, eines ihrer zuverlässigsten Verbündeten im Nahen Osten, zu formen.

Doch das hat nicht so funktioniert, wie sie gehofft hatten.

Stattdessen hat die Beseitigung des sunnitischen Saddam die schiitische Mehrheit im Irak gestärkt, die dem Iran weitaus wohlgesonnener ist als die US-Agenda für die Region.

Zahlreiche mächtige irakische Milizen sind Mitglieder der Achse des Widerstands. Die irakische Zentralregierung kann sie nicht herausfordern und befindet sich ohnehin mehr oder weniger auf derselben geopolitischen Seite.

Allerdings befinden sich immer noch einige tausend US-Soldaten im Irak, die die irakische Zentralregierung vor kurzem von Washington zum Abzug aufgefordert hat. Die Verhandlungen sind noch im Gange.

Unabhängig davon, ob die relativ kleine Zahl von US-Soldaten bleibt oder abzieht, hat sich die geopolitische Ausrichtung des Irak in Richtung der Achse des Widerstands und BRICS+ verschoben.

Jemen

Der Jemen wird gelegentlich als das Afghanistan des Nahen Ostens” bezeichnet, da es sich um eine verarmte Stammesgesellschaft handelt, die gut bewaffnet ist, in gebirgigem Gelände liegt und für ausländische Eindringlinge im Allgemeinen unzugänglich ist.

Die Houthis, eine vom Iran unterstützte Gruppe, die den größten Teil des Jemen kontrolliert, haben eine Militärkoalition aus Saudi-Arabien und seinen Verbündeten frustriert. Obwohl die Saudis seit 2015 Krieg führen, ist es ihnen nicht gelungen, die Houthis zu besiegen.

Die meisten Menschen wissen jedoch nichts über diesen Krieg oder seine Einzelheiten. Es ist bemerkenswert, dass die Saudis, die zu den reichsten Ländern des Nahen Ostens gehören und von den USA militärisch und politisch unterstützt werden, das ärmste Volk des Nahen Ostens im Jemen nicht besiegen konnten.

Die Houthis – und damit die Achse des Widerstands – haben den größten Teil des Jemen weiterhin fest im Griff.

Inmitten des anhaltenden Konflikts im Gazastreifen haben die Houthis bewiesen, dass sie in der Lage sind, den weltweiten Schiffsverkehr im Roten Meer zu stören – eine der wichtigsten Seewege der Welt. Sie haben Schiffe, die mit den USA und Israel assoziiert sind, mit Raketen und Drohnen beschossen und auch israelische Städte angegriffen.

Es gibt jedoch kaum jemanden, der sich mit den Houthis anlegen will. Die schlechte Leistung der Saudis gegen sie ist noch in aller Munde.

Das Fazit für den Jemen lautet wie folgt.

Die Houthis werden wahrscheinlich an der Macht bleiben und mit der BRICS+-Agenda für eine multipolare Weltordnung sympathisieren.

Iran

Im Gegensatz zu den meisten anderen Nationalstaaten im Nahen Osten ist der Iran (vor 1935 als Persien bekannt) kein künstliches Konstrukt. Aufgrund seiner Ethnie, Religion und Sozialgeschichte ist er eine Nation. Europäische Bürokraten haben den Iran nicht erdacht, indem sie Zickzacklinien auf eine Landkarte zeichneten. Die Karte spiegelt die geografische Realität eines Landes mit natürlichen, festungsartigen Berggrenzen wider. Im Osten endete das Römische Reich im Allgemeinen dort, wo das Persische Reich begann.

Der Iran steht an der Spitze der Achse des Widerstands im Nahen Osten und ist die wichtigste Macht, die sich für das Ziel der BRICS+ einer multipolaren Ordnung in der Region einsetzt.

Den USA und ihren Verbündeten ist es nicht gelungen, die Macht des Irans zu begrenzen. Sie haben so ziemlich alles versucht, außer einer groß angelegten Invasion.

Stattdessen geschah das Gegenteil: Der Einfluss des Irans ist gewachsen.

Irans Wirtschaft hat sich dank der wachsenden Beziehungen zu China gefestigt, und sein Militär hat sich dank der wachsenden Beziehungen zu Russland und eines gut entwickelten militärisch-industriellen Komplexes im eigenen Land verstärkt.

Kurzum, die NATO und ihre Freunde haben gegen Iran nur wenige Trümpfe in der Hand.

Wenn die USA die BRICS+-Agenda im Nahen Osten wirklich aushebeln wollen, müssten sie die iranische Regierung stürzen. Dazu müssten sie einen umfassenden regionalen Krieg gegen alle Mitglieder der Achse des Widerstands führen und eine Bodeninvasion im Iran starten.

Denken Sie daran, dass Saddam während des Iran-Irak-Krieges (1980-1988) – damals war er ein “guter Kerl” – über 500.000 irakische Soldaten durch den iranischen Fleischwolf warf, die Unterstützung der USA UND der Sowjetunion hatte und chemische Waffen in einem Ausmaß einsetzte, wie man es seit dem Ersten Weltkrieg nicht mehr gesehen hatte… und er machte kaum eine Delle im Iran.

Die Realität ist, dass die USA, wenn sie ernsthaft in den Iran einmarschieren wollen, wahrscheinlich eine totale Mobilisierung und die Wiedereinführung der Wehrpflicht benötigen würden. Das wird wahrscheinlich nicht passieren, aber selbst wenn, wäre das keine Garantie für einen Sieg der USA.

Wenn der Iran davon ausgeht, dass die USA einmarschieren werden, könnte er auch innerhalb weniger Wochen oder weniger Atomwaffen zur Abschreckung entwickeln. Er könnte auch bereits über einige heimlich beschaffte Atomwaffen verfügen.

Angesichts dieser ungünstigen Aussichten könnten die NATO und ihre Freunde beschließen, präventiv Atomwaffen gegen Iran einzusetzen.

Der Iran ist sich sehr wohl bewusst, dass die USA oder Israel Atomwaffen gegen ihn einsetzen könnten. Er hat Notfallpläne für diesen Fall, um das Überleben seiner Regierung zu sichern. Zu den Plänen des Irans gehört wahrscheinlich auch die rasche Entwicklung eines eigenen Atomwaffenarsenals, um in der Lage zu sein, entsprechend zu reagieren.

Außerdem ist es zweifelhaft, dass Russland und China sich einfach zurücklehnen und nichts tun würden, wenn es so aussieht, als ob die NATO und ihre Freunde den Iran atomar angreifen könnten. So könnte Russland beispielsweise beschließen, Atomwaffen und russische Soldaten zur Abschreckung auf iranischem Boden zu stationieren.

Kurz gesagt, der Einsatz von Atomwaffen durch die NATO und ihre Freunde gegen Iran könnte zu einer unvorhersehbaren Reihe von Ereignissen führen, die schnell außer Kontrolle geraten könnten, weshalb ich dies nicht für wahrscheinlich halte.

Das ist das Entscheidende.

Die NATO und ihre Freunde haben keine attraktiven Optionen, wenn es um den Umgang mit dem Iran geht.

Schlussfolgerung

Die NATO und ihre Freunde befinden sich im Nahen Osten nicht in einer schwachen Position. Sie verfügen über Atomwaffen, moderne Streitkräfte und einige der größten Armeen der Region – insbesondere Ägypten, Israel und die Türkei -.

Wenn man jedoch einen Schritt zurücktritt und alles zusammennimmt, wird deutlich, dass das geopolitische Momentum auf der Seite der Achse des Widerstands liegt, die die Macht und den Einfluss der NATO und ihrer Freunde im Nahen Osten schwächt.

Die Situation entwickelt sich zugunsten der Achse des Widerstands und der BRICS+. Wenn sich diese Tendenzen fortsetzen – und ich denke, das werden sie -, müssen die NATO und ihre Freunde früher oder später eine schicksalhafte Entscheidung treffen.

Entweder treten sie die Region an BRICS+ ab, was die Schaffung einer multipolaren Weltordnung besiegeln würde, oder sie beginnen einen umfassenden Krieg mit der Achse des Widerstands als letzten Versuch, das Entstehen einer multipolaren Weltordnung zu verhindern.

Es gibt keine Garantie dafür, dass die NATO und ihre Freunde einen solchen Krieg gewinnen würden. Ich halte es für wahrscheinlich, dass er für sie in einer Katastrophe enden würde. Das ist wahrscheinlich einer der Hauptgründe dafür, dass es noch nicht dazu gekommen ist, obwohl es an feindlichen Absichten nicht mangelt.

Wenn die NATO und ihre Freunde jedoch das Gefühl haben, dass die Sonne über der von den USA geführten unipolaren Weltordnung untergeht, könnten sie es trotzdem versuchen. Das würde voraussetzen, dass sie ein schlechtes Blatt in die Hand nehmen und in einem verzweifelten Versuch, es ihnen heimzuzahlen, noch einen draufsetzen. Sie könnten dies tun, wenn sie nichts zu verlieren haben, aber ich bezweifle, dass dies etwas am Endergebnis ändern wird.

Die Situation ist fließend und unbeständig. Es ist unmöglich, den Konflikt genau zu quantifizieren.

Wenn man jedoch alles zusammennimmt, besteht meiner Meinung nach eine gute Chance, dass BRICS+ in den drei wichtigsten Stellvertreterkriegen des Dritten Weltkriegs – der Ukraine, Taiwan und dem Nahen Osten – die Oberhand gewinnen wird.

Das bedeutet vor allem, dass wir wahrscheinlich das Ende der unipolaren Weltordnung und das Entstehen einer multipolaren Weltordnung erleben werden.

Viele Menschen werden auf diesen Wandel von historischer Bedeutung nicht vorbereitet sein. Wenn man sich jedoch das große Bild ansieht, dann glaube ich, dass wir uns in diese Richtung bewegen.

Leider haben die meisten Menschen keine Ahnung, was wirklich passiert, wenn sich die Weltordnung ändert, geschweige denn, wie man sich darauf vorbereitet…

Die kommende Krise wird wahrscheinlich viel schlimmer sein, viel länger dauern und ganz anders verlaufen als das, was wir seit dem Zweiten Weltkrieg erlebt haben.

Wahrscheinlich werden völlig neue politische, soziale und wirtschaftliche Strukturen entstehen, die die zerfallenden Strukturen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ersetzen.

Unzählige Millionen Menschen wurden in den vergangenen Weltkriegen finanziell ruiniert – oder noch schlimmer -, weil sie es versäumt haben, das große Ganze zu sehen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Seien Sie nicht einer von ihnen.

Was aber, wenn Sie das große Bild richtig sehen?

Die Möglichkeiten zur Schaffung von Wohlstand für diejenigen, die richtig sehen, was geschieht, und danach handeln, könnten enorm sein.

Das ist der Unterschied zwischen dem, der auf der richtigen und der falschen Seite dieser Veränderungen von historischem Ausmaß steht.

Es ist eine seltene Gelegenheit zur Vermögensbildung für diejenigen, die die Auswirkungen des Dritten Weltkriegs auf die Investitionen erkennen, bevor andere herausfinden, was wirklich passiert und wie es wahrscheinlich enden wird.

Rainer Rupp: Warum erhöht die EU den Druck auf Italiens Meloni?

Die EU-Kommission hat auf Betreiben ihrer Präsidentin Frau von der Lügen kürzlich die Kritik an Italien wegen angeblicher “Mängel im Bereich der Rechtsstaatlichkeit” intensiviert. Damit kann Brüssel – wie bereits bei Ungarn – die Auszahlung des Wiederaufbaufonds für Italien blockieren, um auf diese Weise Rom auf die EU/NATO/US-Linie zu zwingen.

Neoliberale Reformen

Die italienische Regierungschefin Meloni ist eine Musterschülerin bei der Umsetzung der von Brüssel diktierten neoliberalen Gesellschafts- und Wirtschaftsreformen, die das Gegenteil des ursprünglichen Begriffs “Reformen” beinhalten.Meloni hat kritiklos den neoliberalen Kurs ihrer Vorgänger fortgesetzt, nämlich:

Umfangreiche Privatisierungsinitiativen: dabei werdenkritische Infrastruktur wie Kommunikationsnetze, die staatliche Eisenbahngesellschaft (Ferrovie dello Stato), Poste Italiane, der Bankenkonzern Monte dei Paschi und der Energieriese Eni an ausländische Konzerne verscherbelt.

Arbeitsmarktreformen: Die Meloni-Regierung hat kurzfristige Arbeitsverträge gefördert und das Grundeinkommensprogramm abgeschafft, das zuvor Arbeitslose mit durchschnittlich 567 Euro pro Monat unterstützt hatte. Trotz Kritik, dass diese Änderungen die Löhne drücken und die sozialen Sicherungsnetze schwächen, argumentiert Meloni, dass sie notwendig seien, um die Beschäftigung zu stimulieren.

Globale Energiewende: Nickel-Boom in Indonesien bedroht Regenwälder und Korallenriffe

Globale Energiewende: Nickel-Boom in Indonesien bedroht Regenwälder und Korallenriffe

Globale Energiewende: Nickel-Boom in Indonesien bedroht Regenwälder und Korallenriffe

Dank der globalistischen Netto-Null-Fantasien findet in Indonesien ein regelrechter Raubbau an den Nickelvorkommen statt. Dabei werden immer mehr Regenwälder und Korallenriffe zerstört. Mit Nachhaltigkeit oder dem angeblichen „Klimaschutz“ hat das gar nichts mehr zu tun.

Die stark steigende Nachfrage nach Nickel im Zuge der globalen Energiewende führt in Indonesien zu massiver Umweltzerstörung. Als einer der weltweit größten Nickelproduzenten erlebt das südostasiatische Land derzeit einen regelrechten Bergbau-Boom, der dramatische Folgen für die einzigartige Natur hat.

Wie aktuelle Untersuchungen zeigen, wurden allein seit 2019 rund 23.000 Hektar Regenwald für den Nickelabbau gerodet – das entspricht etwa 30 Prozent der betroffenen Waldflächen. Besonders betroffen ist die Halbinsel Tompotika auf der Insel Sulawesi, wo tropische Wälder und Küstenökosysteme wie Korallenriffe durch den expandierenden Bergbau bedroht sind.

Experten warnen, dass insgesamt bis zu 500.000 Hektar indonesischer Wald durch Nickel-Konzessionen gefährdet sein könnten. Die Abholzung schreitet dabei immer schneller voran – zwischen 2020 und 2023 hat sich die Zahl der Entwaldungs-Warnmeldungen in den Abbaugebieten verdoppelt. Dies führt auch dazu, dass die Überschwemmungen nach starken Regenfällen zunehmen.

Hintergrund ist die rasant wachsende Nachfrage nach Nickel für Batterien von Elektrofahrzeugen. Indonesien hofft, mit seinen riesigen Nickelvorkommen zu einer Schlüsselrolle in der globalen E-Auto-Lieferkette aufzusteigen. Das Land hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 rund 600.000 Elektrofahrzeuge zu produzieren.

Umweltschützer kritisieren, dass der vermeintlich „grüne“ Nickelabbau für die Energiewende auf Kosten einzigartiger Ökosysteme geht. Die Regenwälder und Korallenriffe Indonesiens spielen eine wichtige Rolle für Klima, Wasserhaushalt und Artenvielfalt. Ihr Schutz sei entscheidend, um die globalen Klima- und Biodiversitätsziele zu erreichen. Gefordert werden strengere Umweltauflagen und mehr Transparenz in der Lieferkette.

Die strategischen Ziele der ukrainischen Offensive in der Region Kursk

Die strategischen Ziele der ukrainischen Offensive in der Region Kursk

Die strategischen Ziele der ukrainischen Offensive in der Region Kursk

Von ELENA FRITZ | Die jüngsten Entwicklungen im Konflikt zwischen der Ukraine und Russland haben zu einer besorgniserregenden Eskalation geführt. Die ukrainischen Streitkräfte scheinen eine neue Offensive in der russischen Region Kursk zu verfolgen. Dieser Schritt wirft die Frage auf: Was sind die strategischen Ziele der Ukraine? Ein Vorstoß der ukrainischen Streitkräfte zur Kursker Kernkraftanlage […]

Eindringliche Warnung vor falschen Freunden

Bereits Mitte 2021 habe ich den Ukraine-Krieg und den gegenwärtigen fünften Nahost-Krieg mit allen Folgeproblemen vorhergesagt, wie insbesondere den Propaganda-Tsunami gegen Israel und den wachsenden Antisemitismus auch in den USA. Für die realistische Prognose war nicht mehr als die Kenntnis der Wurzeln erforderlich – die inmitten des vermeintlich solidarischen Bündnisses freier westlicher Nationen zu finden sind.

Israel hat seine militärische Überlegenheit 1948, 1956, 1967 und 1973 hinreichend unter Beweis gestellt. Unter normalen Umständen hätte eine solche klare Erfolgsserie zu einer respektierten, stabilen regionalen Ordnung geführt. Doch solche normalen Bedingungen, die einen stabilisierenden Respekt zulassen, sind schon seit langem nicht mehr gegeben. Im Gegenteil stellt der bis heute ungebrochene arabische Terrorismus eine für den jüdischen Staat existenzbedrohliche Steigerungsform von Respektlosigkeit dar.

Wahlen & politische Ungewissheit – entscheidende Faktoren für Goldnachfrage & Goldpreis

Dieses Jahr entwickelt sich zu einem perfekten Sturm für politische Risiken und Unsicherheiten, denn neben den anstehenden Präsidentschafts- und Kongresswahlen in den USA haben sich bereits in zwei anderen G7-Ländern, nämlich in Frankreich und im Vereinigten Königreich, größere Veränderungen in der politischen Landschaft ergeben.

Wahlen und Regierungswechsel in großen Volkswirtschaften wie den USA, dem Vereinigten Königreich und Frankreich werden zwar oft unterschätzt, führen aber zu politischer Unsicherheit, die sich erheblich auf die Stabilität der Finanzmärkte, die Stimmung der Anleger und auf makroökonomische Faktoren wie Zinssätze, die Stärke des US-Dollar und geopolitische Risiken auswirken kann – allesamt wichtige Einflussfaktoren für den Goldpreis.