Kategorie: Nachrichten
Wahlen & politische Ungewissheit – entscheidende Faktoren für Goldnachfrage & Goldpreis
Dieses Jahr entwickelt sich zu einem perfekten Sturm für politische Risiken und Unsicherheiten, denn neben den anstehenden Präsidentschafts- und Kongresswahlen in den USA haben sich bereits in zwei anderen G7-Ländern, nämlich in Frankreich und im Vereinigten Königreich, größere Veränderungen in der politischen Landschaft ergeben.
Wahlen und Regierungswechsel in großen Volkswirtschaften wie den USA, dem Vereinigten Königreich und Frankreich werden zwar oft unterschätzt, führen aber zu politischer Unsicherheit, die sich erheblich auf die Stabilität der Finanzmärkte, die Stimmung der Anleger und auf makroökonomische Faktoren wie Zinssätze, die Stärke des US-Dollar und geopolitische Risiken auswirken kann – allesamt wichtige Einflussfaktoren für den Goldpreis.
Anwälte für Aufklärung: Corona-Amnestie und Einstellung aller laufenden Straf- u. Bußgeldverfahren!
Die Anwälte für Aufklärung e.V. fordern nach Veröffentlichung der RKI-Dokumente umgehend eine lückenlose öffentliche Aufarbeitung des schweren staatlichen Corona-Unrechts. Da sich die Gerichte in Straf- und Bußgeldverfahren auf die politisch erzwungene Risiko-Hochstufung des RKI gestützt haben, verlangen sie insbesondere ein Corona-Amnestie-Gesetz, die Einstellung aller laufenden Verfahren und je ein Maßnahmen- und Impffolgen-Entschädigungsgesetz. U.a. müssten der Präsident des Bundesverfassungsgerichts Dr. Harbarth und Karl Lauterbach sofort zurücktreten, die politische Weisungsgebundenheit der Staatsanwaltschaft umgehend beendet und Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen eingeleitet werden. (hl)
August 2024
! Aufarbeitung jetzt !
Zehn Forderungen der Anwälte für Aufklärung
Mit den freigeklagten RKI-Protokollen und den weiteren geleakten RKI-Daten steht jetzt fest, dass es von 2020 bis 2023 keinen medizinischen Corona-Notstand gab und die Coronakrise auf medialen Illusionen beruhte. Die RKI-Protokolle zeigen, dass die Bundesregierung, anders als stets behauptet, in der Corona-Zeit nicht der Wissenschaft folgte. Vielmehr formulierten Politiker – allen voran die Bundesgesundheitsminister – die Vorgaben, diktierten rechtswidrige Maßnahmen und beispiellose Grundrechtseinschränkungen, während das RKI entgegen dem Rat der eigenen Fachleute die gewünschten Rechtfertigungen lieferte.
Dazu der Journalist Paul Schreyer am 28.07.2024:
Die Virus-Telenovella – Lehre der Plandemie – Douglas Glaass
Quelle: The Virus Telenovella – Teaching the Plandemic – OffGuardian Es gibt eine Reihe von…
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Kapitulation: Hochrangiger englischer Polizist grüßt mit „Salam aleikum“
(David Berger) Ein hochrangiger englischer Polizist, der Superintendent von Oldham, beginnt seine Rede mit der arabischen Grußformel “Salam aleikum” (Heil, Friede mit euch). Die neuen Herren im Land wachen im Hintergrund.
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Wer sein Messer abgibt, bekommt Netflix-Abo?
Grotesker Vorschlag des Bundesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei, Jochen Kopelke (Titelbild): Wer ein gefährliches Messer abgibt, bekommt Netflix für ein Jahr gratis. Anlass ist die ständige Zunahme von Messerattacken. So stieg die Anzahl gefährlicher und schwerer Körperverletzungen mit Messern im Jahr 2023 um 791 Fälle auf 8951 Fälle insgesamt, das sind ca. 25 Fälle pro […]
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Schweizer Effizienz gegen Deutsche Bahn: SBB lässt verspätete DB-Züge an Grenze stehen
Die Schweizer Bundesbahnen (SBB) greifen zu drastischen Maßnahmen, um die notorische Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn (DB) nicht auf ihr eigenes Schienennetz überschwappen zu lassen. Immer häufiger werden verspätete Züge aus Deutschland an den Schweizer Grenzbahnhöfen gestoppt und nicht mehr weiter ins Land gelassen.
Wie aus einer Antwort des deutschen Bundesverkehrsministeriums hervorgeht, mussten im ersten Quartal 2024 bereits 11 Prozent aller Züge auf der Strecke München-Zürich an der Grenze enden – mehr als im gesamten Jahr 2023. Die SBB sehen sich zu diesem Schritt gezwungen, um Verspätungen der deutschen ICE-Züge nicht in den eigenen Fahrplan zu übertragen. „Unsere Fahrt endet hier“ heißt es dann für frustrierte Passagiere, die in Basel oder anderen Grenzbahnhöfen auf Anschlusszüge umsteigen müssen. Während die SBB eine Pünktlichkeitsquote von über 96 Prozent im Fernverkehr vorweisen können, liegt die Deutsche Bahn mit rund 70 Prozent weit dahinter zurück. Selbst die britische Presse kann sich dabei mit Häme nicht zurückhalten.
Experten sehen einen Hauptgrund für die Misere in den jahrelang vernachlässigten Investitionen in die deutsche Eisenbahninfrastruktur. Marode Gleise, veraltete Stellwerke und ein Sanierungsstau bei Brücken führen zu häufigen Störungen und Verspätungen. Zwar hat die DB für 2024 ein umfangreiches Modernisierungsprogramm angekündigt, mit Investitionen von 16,4 Milliarden Euro in Gleise, Weichen und Bahnhöfe. Kritiker bemängeln jedoch, dass dies bei weitem nicht ausreicht, um den enormen Rückstand aufzuholen.
Die Schweizer Maßnahmen setzen die Deutsche Bahn nun zusätzlich unter Druck, ihre Pünktlichkeit zu verbessern. Für Bahnreisende zwischen beiden Ländern bedeutet dies vorerst weiterhin Unsicherheit und mögliche Umstiege an der Grenze. Der Schweizer Verkehrsamtschef rät deutschen Bahnkunden derweil zu mehr Geduld – ein schwacher Trost für gestrandete Passagiere.
Kohlendioxid bestimmt keinen Temperaturverlauf
Josef Kowatsch, Matthias Baritz
Im jüngsten Kältereport von Christian Freuer ist ein ausführlicher Abschnitt über Grönland enthalten. Hier wollen wir den Beitrag von Cap Allon dazu mit eigenen Untersuchungen belegen.
Diese Wetterstation auf Grönland zeigt nämlich den wirklichen Temperaturverlauf, ohne Einfluss der Zivilisation. Name: Tasiilaq
Abb. 1: Juli ist der Hochsommermonat in Grönland, weil die Sonnen noch nicht untergeht. Die Temperaturen waren in den 30er Jahren höher als in der Gegenwart, d.h. der Juli war damals wärmer.
Erkenntnis: Die CO₂-Zunahme Zunahmekurve der Atmosphäre hat überhaupt keine Übereinstimmung mit den Juli-Temperaturen dieser Wetterstation.
Lage der Station in Grönland, an der Südostküste.
Abb. 3: Tasiilaq, 65.5997N, 37.6331W, befindet sich an der Südostküste Grönlands ca.700 km westlich von Island
Merke: Der Temperaturverlauf dieser Station in Grönland wird von ganz anderen Wetter- und Klimafaktoren bestimmt. CO₂ bestimmt gar nichts.
Die IR-Adsorption von CO₂ ist nachgewiesen, hat aber keinen realen Einfluss
Damit ist widerlegt, dass CO₂-der Haupttreiber der Temperaturen ist. Die CO₂-Treibhauserwärmung ist ein erfundenes Märchen.
Auswertung der Temperatur-Messdaten von Tasiilaq:
1) Diese Wetterstation in Grönland zeigt ein leichtes Abkühlen seit Messbeginn, also seit 1895, in 130 Jahren um 0,6 Grad!!!
2) in Einzelabschnitten: von der kleinen Eiszeit kommend bis 1930 eine Erwärmung
3) Trendumkehr um 1930 und starke Abkühlung bis etwa 1980
4) Trendumkehr ab 1980 und starke Erwärmung bis 2015
5) Trendumkehr ab 2015 und Beginn der gegenwärtigen erneuten Abkühlung.
6) Wir befinden uns derzeit immer noch auf dem oberen Wärmeplateau der letzten 20 Jahre, die Trendlinie zeigt allerdings seit 20 Jahren bereits abwärts. (leicht negative Trendlinie)
Eis und Schnee werden wieder zunehmen.
Abb. 4. Das neuzeitliche Temperaturplateau ist seit 2005 erreicht, es wird nicht mehr wärmer, 2016 war der Wärmehöhepunkt und zugleich die Trendumkehr.
Auch dieser Temperaturverlauf der Gegenwart spricht gegen die Treibhauserwärmung. Es gibt schlichtweg keine Erwärmung in den letzten 20 Jahren
Um diese realen Temperaturverhältnisse zu verschleiern, betrügt die Treibhauskirche, denn das Geld für die Klimarettung soll weiter in ihre Kassen fließen und insbesondere wir Deutschen sollen weiter ausgenommen werden.
Der Betrug der Treibhauskirche geschieht vor unseren Augen, es werden nur die Entwicklungen seit 1958 gezeigt, als die CO₂-Messung am Mouna Loa begann. Und das Grönland-Gletschereis ist wegen der Erwärmung in diesem Zeitraum auch gestiegen.
Weiterhin müssen wir uns jährlich neue erfundene Hiobsbotschaften der Treibhausreligion über die starke Gletscherschmelze in Grönland mitsamt bevorstehendem Meeresspiegelanstieg anhören.
Die Frage ist nun, wenn nicht CO₂ die Temperaturen in der Realität bestimmt, welche Ursache(n) ist/sind verantwortlich für diese harmonische Schwingung der Temperatur bei dieser Station?
Es wird Zeit, dass sich die seriösen Klimawissenschaftler endlich dieser Frage widmen und nicht ständig nur versuchen, die Treibhausreligion zu widerlegen. Es ist noch dringender, dass die Klimapanikmache der Regierung, der Medien und der bezahlten Treibhausforscher endlich mit dieser Grafik 1 kräftigst widersprochen wird. Ein Gegenbeweis genügt, hat schon Einstein gesagt.
Josef Kowatsch, unabhängiger Klimaforscher, Naturschützer und Naturbeobachter.
Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer
Kampf um Präsidentschaft in Venezuela
Bloß nicht zu viel Demokratie: „Alles links der Mitte bekommt medial keine Luft zum Atmen“
Kleine Parteien und Listen haben es in Österreich schwer – insbesondere, wenn sie nicht entsprechend der Regierungslinie und geltenden Narrativen agieren. Die MFG kann davon ein Lied singen: Ihre Arbeit wird seit ihrem raschen Einzug in den oberösterreichischen Landtag überwiegend totgeschwiegen. Lieber rückt man die KPÖ ins Rampenlicht. MFG-Parteiobmann Joachim Aigner prangert hier eine verheerende Geschichtsvergessenheit an: „Der Medien-Mainstream thematisiert mit keinem Wort, dass unter dem ‚K‘ im Kürzel KPÖ Millionen Menschen sterben mussten – mehr noch, die Kommunisten und alle anderen Extrem-Linken werden teils richtiggehend medial hofiert.
“ Das „Böse“ sei eben ausnahmslos rechts.
Presseaussendung der MFG:
TV Polit-Sommergespräche bestraft alle Listen, die nicht „Links“ genug sind:
Österreich (OTS) – Der Medien-Mainstream lässt seine Muskeln spielen: Parteien, die (noch) nicht im Nationalrat vertreten sind, finden so gut wie keine Beachtung – aber auch hier wird mit zweierlei Maß gemessen: Dominik Wlazny, der oberste „Hopfenbruder“ der halblustigen Bierpartei etwa, wird von einem großen Sender sogar zu einem exklusiven Sommergespräch eingeladen, obwohl dessen „Partei“ in keinem einzigen überregionalen politisch relevanten Gremium sitzt. „Über MFG hingegen schaut man einmal mehr hinweg, obwohl wir mit Klubstärke seit 2021 im OÖ Landtag sitzen. Alles, was nicht klar erkennbar links der Mitte angesiedelt ist, bekommt medial keine Luft zum Atmen“, kommentiert LAbg. Joachim Aigner, MFG-Österreich Bundesparteiobmann und NR-Spitzenkandidat, dieses traurige Spiel.
Bislang war es üblich, dass lediglich bereits im Nationalrat vertretene Parteien zu Einzel-Sommergesprächen eingeladen wurden. Kleine außerparlamentarische Listen wurden mit aller Kraft und allen Hebeln, die arrivierte Parteien zur Verfügung haben, erfolgreich medial ins Aus gedrängt – alleine das ist eine demokratiepolitische Ungeheuerlichkeit, denn gerade jene, die aufgrund ihrer begrenzten Möglichkeiten ganz besonders auf mediale Fairness angewiesen sind, bekommen nicht den Funken einer Chance.
Ist der Kandidat oder die antretende Liste jedoch genehm und politisch „verträglich“, hat der Spitzenkandidat ein schwiegermuttertaugliches G‘sichterl und/oder ist er politisch gewollt, sind die Voraussetzungen für die Einladung ins Studio auf wundersame Weise dehnbar.
Im Falle der Bierpartei wird von PULS 4 wegen der Einladung zum Sommergespräch argumentiert, dass die „Hopfen-Liste“, die in der Vergangenheit solch‘ zukunftsweisende Forderungen wie öffentliche Bierbrunnen stellte, in diversen Umfragen über der Vierprozent-Hürde liege. „Dabei weiß jeder, was solche Umfragen wert sind. MFG wurden vor der Wahl 2021 etwa null Chancen auf einen Einzug in den Oö. Landtag attestiert, am Ende lagen wir bei über sechs Prozent – und auch damals wurden wir im Vorfeld zu Tode geschwiegen“, so Joachim Aigner.
Auch die KPÖ, die überregional ebenfalls absolut keine politische Rolle in Österreich spielt, wird vom Medien-Mainstream gehypt und mehrmals wöchentlich ins (TV-)Bild gerückt. „Die rund 100 Millionen Opfer des Kommunismus gegenüber rund 25 Millionen Opfern des Nationalsozialismus sind ein Faktum“, sagt der französische Historiker Stèphane Courtois, der das „Schwarzbuch des Kommunismus“ publizierte. „Dutzende Millionen Tote im Namen des Kommunismus spielen keine Rolle, denn das Böse ist ausnahmslos Rechts, wobei ‚Rechts‘ für den Mainstream ja bereits bei Mitte-Links beginnt“, so Joachim Aigner.
Man stelle sich vor, es gäbe eine wahlwerbende Partei, die sich „NSDAP“ nennt und so wie die KPÖ sagt, mit den Millionen ermordeten Menschen von damals habe man nichts am Hut, aber die Ideen, die Autobahnen und alles andere wäre damals ja eh nicht so schlecht gewesen: Der Aufschrei wäre zu Recht enorm. Bei den mindestens genauso mörderischen Kommunisten von damals schaut man gnädig über die Leichenberge hinweg: „Der Medien-Mainstream thematisiert mit keinem Wort, dass unter dem „K“ im Kürzel KPÖ Millionen Menschen sterben mussten – mehr noch, die Kommunisten und alle anderen Extrem-Linken werden teils richtiggehend medial hofiert. Hauptsache Links – ganz ehrlich: Ich finde diese Vergangenheitsvergessenheit zum Kotzen“
, so Joachim Aigner.
Was ebenfalls ins Bild passt: Die große Mehrheit der österreichischen Medien kommt ihrem eigentlichen Auftrag – Kontrolle der Mächtigen – in keinster Weise mehr nach: „Wir erleben es seit unserem Einzug in den oö. Landtag im Herbst 2021 täglich. Trotz mehrerer hundert Anträge, Aussendungen und Stellungnahmen zu fast allen tagesaktuellen Problemfeldern findet MFG so gut wie keine Erwähnung in der Presse“, sagt LAbg. Manuel Krautgartner, MFG-OÖ Klubobmann. Es ist fast schon pervers: Gerade die Medien als Hüter der Demokratie tun alles dafür, um die demokratisch so wichtige Parteien-Vielfalt zu verhindern. Denn speziell für kleinere Gruppierungen oder Unternehmen bedeutet der mediale Ausschluss aus dem öffentlichen Diskurs – meist, weil eine Meinung oder Ansicht nicht in die Mainstream-Schablone passt – eine enorme Einschränkung.
Das Problem geht aber weit tiefer als so manches seichte Sommergespräch: Die Meinungsfreiheit ist in vielen Bereichen in Gefahr – und es wird nicht besser. Die Tendenz geht nicht nur in Österreich nach unten. Die Vertrauenswerte sowohl in die Politik als auch in die Medien sind am Nullpunkt angelangt – wie man an diesem aktuellen Beispiel sieht, leider völlig zu Recht. Verlierer ist einmal mehr die ECHTE Demokratie.
Die Nationale Front vor drei Landtagswahlen

Von WOLFGANG PRABEL* | Gegen die Deindustrialisierung, den Messerterror und den Bürokratiewahnsinn haben die Parteien jenseits der Brandmauer kein Konzept, obwohl es hoch an der Zeit wäre, Erfolge zu erzielen. Statt der Durchtrennung dieser Gordischen Knoten stehen am Horizont neue Horrorgespenster wie das Dieselverbot, die Grund- und die Fleischsteuer. Manche Beobachter machen für die Dysfunktionalität […]
Die WHO ist für ihre Zwecke nicht mehr geeignet
Von Ramesh Thakur
Der folgende Text ist ein Auszug aus dem Buch von Dr. Ramesh Thakur, Our Enemy, the Government: How Covid Enabled the Expansion and Abuse of State Power (Unser Feind, die Regierung: Wie Covid die Ausweitung und den Missbrauch staatlicher Macht ermöglichte).
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist als Teil des Systems der Vereinten Nationen die wichtigste globale Organisation zur Förderung der Vorbereitung auf gesundheitliche Notfälle und Krisen und zur Koordinierung der nationalen Maßnahmen. Leider war ihre Leistung bei der Unterstützung der Welt bei der Bewältigung von Covid-19, um es freundlich auszudrücken, sehr lückenhaft. Umso überraschender ist es, dass derzeit konzertierte Anstrengungen unternommen werden, um ihre Befugnisse zu erweitern und ihre Ressourcen aufzustocken.
Will die WHO einen neuen Pandemievertrag?
Die Covid-19-Krise veranschaulicht, dass viele kritische Probleme globaler Natur sind und multilaterale Lösungen erfordern, die politischen Befugnisse und die erforderlichen Ressourcen für ihre Bewältigung aber bei den Staaten liegen. Eine effiziente Architektur der globalen Gesundheitssteuerung hätte die sich abzeichnende epidemiologische Bedrohung frühzeitig erkannt, Alarm geschlagen und die Lieferung wichtiger Ausrüstungen und Medikamente an die bedürftigsten Bevölkerungsgruppen koordiniert.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) steht im Zentrum der bestehenden Architektur. Sie ist weltweit tätig, um die allgemeine Gesundheitsversorgung zu fördern, die Risiken für die öffentliche Gesundheit zu überwachen, sich auf neu auftretende epidemiologische Notfälle vorzubereiten und die Reaktionen zu koordinieren. Sie legt internationale Gesundheitsstandards und -richtlinien fest und bietet Ländern in Not technische Hilfe an. Sie ist für die Ausrottung der Pocken und die Koordinierung der Reaktion auf SARS bekannt.
Die Leistung von Covid war jedoch irgendwo zwischen enttäuschend und beschämend. Ihre Glaubwürdigkeit wurde schwer beschädigt durch die verspätete Alarmierung, durch die schäbige Behandlung Taiwans auf Geheiß Chinas trotz der möglichen Lehren, die aus den prompten und wirksamen Maßnahmen zur Kontrolle von Covid gezogen werden können, durch die anfängliche Untersuchung, die die Ursprünge des Virus beschönigte, und durch die Kehrtwendungen bei Masken und Abriegelungen. Für Probleme ohne Pässe brauchen wir, wie Kofi Annan es treffend formulierte, Lösungen ohne Pässe. Stattdessen wurden durch die Schließung internationaler und nationaler Grenzen, die generelle Quarantäne gesunder Bevölkerungsgruppen und die vorgeschriebenen Impfungen die Anforderungen an den Reisepass in den Alltag integriert.
Das von der WHO unterstützte Maßnahmenpaket zur Bekämpfung von Covid hat jedoch der Gesundheit, den Impfprogrammen für Kinder in den Entwicklungsländern, der psychischen Gesundheit, der Ernährungssicherheit, der Wirtschaft, der Armutsbekämpfung, dem Bildungswesen und dem sozialen Wohlbefinden der Menschen geschadet. Die schlimmsten Auswirkungen waren schwere Angriffe auf Menschenrechte, bürgerliche Freiheiten, individuelle Autonomie und körperliche Unversehrtheit.
Erschwerend kommt hinzu, dass die WHO bei der Förderung dieser Maßnahmen ohne jegliche Rechtfertigung, die über das Beispiel Chinas hinausgeht, (1) gegen die Leitlinien ihres eigenen Berichts aus dem Jahr 2019, der die weltweiten Erfahrungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse eines Jahrhunderts zusammenfasst, und (2) gegen ihre eigene Verfassung verstoßen hat, in der Gesundheit als “ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur des Freiseins von Krankheit oder Gebrechen” definiert wird. Die Impfkampagne hat in ähnlicher Weise die sich häufenden Sicherheitssignale über das Ausmaß der unerwünschten Wirkungen einerseits und die rasch nachlassende Wirksamkeit nach aufeinanderfolgenden Impfdosen andererseits ignoriert.
Die von Australien unterstützten europäisch-amerikanischen Bemühungen um eine Änderung der rechtsverbindlichen internationalen Gesundheitsvorschriften und die Verabschiedung einer neuen Pandemiekonvention würden der WHO außerordentliche Befugnisse verleihen, um Notfälle im Bereich der öffentlichen Gesundheit von internationalem/regionalem Interesse auszurufen und die Regierungen anzuweisen, ihre Empfehlungen umzusetzen. WHO-Inspektoren hätten das Recht, Länder ohne Zustimmung zu betreten und die Einhaltung ihrer Weisungen zu überprüfen. Sie würden die Impfungen einschränken und eine strenge, unabhängige nachträgliche Überprüfung ihrer Kosten und Wirksamkeit ausschließen.
Die “Reformen” laufen auf eine Machtergreifung der WHO auf Geheiß von Big Pharma und Big Donors hinaus. Unabhängig davon, ob sie als zwei getrennte Instrumente verabschiedet oder in einen übergreifenden neuen Vertrag eingefügt werden, wird die geänderte Architektur die Kernkompetenzen der WHO in den Bereichen Überwachung, Monitoring, Berichterstattung, Notifizierung, Verifizierung und Reaktion im Bereich der öffentlichen Gesundheit erheblich stärken. Die Eile, die bestehenden Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) zu ändern, stieß letzten Monat auf erheblichen Widerstand seitens der Entwicklungsländer, Chinas und Russlands, wird aber erneut zur Diskussion und Verabschiedung anstehen. Der neue Vertrag, über den derzeit verhandelt wird, soll der Weltgesundheitsversammlung, dem 196 Mitglieder zählenden Leitungsgremium der WHO, im Jahr 2024 vorgelegt werden.
Es ist bemerkenswert, dass es praktisch keine öffentliche Debatte über die Auswirkungen solch weitreichender Eingriffe in die nationale Autonomie, die staatliche Souveränität und die Menschenrechte gegeben hat. Der Spectator bildet hier eine rühmliche Ausnahme. Gut ausgestattete, technisch versierte und demokratisch legitimierte Staaten sollten sich davor hüten, die Kontrolle über die politische Agenda, die Entscheidungsbefugnis und die Durchsetzungsbefugnisse an ineffiziente, schwerfällige und nicht rechenschaftspflichtige internationale Bürokratien abzutreten. Viele Regierungen argumentieren, dass auch andere Themen wie Klimawandel, Waffengewalt und Rassismus gesundheitliche Notlagen darstellen, was den Aufgabenbereich der WHO noch weiter ausdehnen würde.
Die beiden neuen Instrumente würden vor allem Pandemien in den Vordergrund rücken. Doch Pandemien sind seltene Ereignisse. In den 120 Jahren vor Covid-19 hat die WHO nur vier aufgelistet: die Spanische Grippe 1918-19, die Asiatische Grippe 1957-58, die Hongkong-Grippe 1968-69 und die Schweinegrippe 2009-10. Im Vergleich zu den endemischen infektiösen und chronischen Krankheiten stellen sie eine geringe Krankheitslast dar. Laut der Weltlebenserwartung sterben vom 1. März 2020 bis zum 9. Juni 2022 weltweit mehr Menschen an Herzkrankheiten, Krebs, Schlaganfällen, Lungenkrankheiten, Grippe und Lungenentzündung als an Covid-19. Darüber hinaus waren bekanntlich – anders als bei früheren Pandemien – etwa drei Viertel der 6,3 Millionen Covid-bedingten Todesfälle Menschen mit Begleiterkrankungen bei oder über der durchschnittlichen Lebenserwartung.
Florida und Schweden haben sich dem Gruppendenken widersetzt und schneiden bei der Abwägung von Nutzen und Schaden deutlich besser ab. Doch der neue Rechtsrahmen würde ihnen das Recht nehmen, ihren eigenen, unabhängigen Weg zu gehen, so wie die Lockdowns die Verantwortung und die Handlungsfähigkeit des Einzelnen auf die öffentliche Gesundheitsbehörde übertragen haben.
Warum sollte eine größere und reichere WHO ermächtigt werden, der ganzen Welt ein falsches Denken aufzuzwingen? Am 24. Januar erklärte Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus, dass es eine dringende Priorität sei, “die WHO als führende und leitende Autorität für die globale Gesundheit zu stärken”, denn: “Wir sind eine Welt, wir haben eine Gesundheit, wir sind eine WHO”. Am 12. April sagte er, die Covid-Krise habe “ernsthafte Lücken in der globalen Gesundheitssicherheitsarchitektur aufgedeckt”; der neue Vertrag sei “ein Generationenvertrag” und “ein Gamechanger” für die globale Gesundheitssicherheit.
Wenn sie angenommen werden, werden sie die Gewinne derjenigen konsolidieren, die von Covid-19 profitiert haben, privaten Reichtum konzentrieren, die Staatsschulden erhöhen und die Armutsbekämpfung verlangsamen; die internationale Gesundheitsbürokratie unter der WHO ausbauen; den Schwerpunkt von häufigen endemischen Krankheiten auf relativ seltene Pandemieausbrüche verlagern; Schaffung eines sich selbst erhaltenden globalen biopharmazeutischen Komplexes; Verlagerung der gesundheitspolitischen Autorität, der Entscheidungsfindung und der Ressourcen vom Staat zu einem vergrößerten Korps internationaler Technokraten, wodurch eine internationale Entsprechung des Verwaltungsstaates geschaffen und gestärkt wird, der die nationalen Demokratien bereits ausgedünnt hat. Dies wird einen perversen Anreiz schaffen: das Entstehen einer internationalen Bürokratie, deren Zweck, Existenz, Befugnisse und Budgets von Pandemieausbrüchen abhängen werden – je mehr, desto besser.
Die aufgeweckte Gesundheitsorganisation?
Am 8. Mai erörterte Senator Malcolm Roberts den jüngsten gescheiterten Versuch des UN-Systems, “Sexualerziehung” von Geburt an zu fördern. Ja, wirklich. Die Ursprünge gehen auf das Dokument Standards für die Sexualerziehung in Europa zurück, das vom deutschen Gesundheitsministerium finanziert und 2010 gemeinsam mit dem WHO-Kollaborationszentrum in Europa veröffentlicht wurde. Im Jahr 2023 scheiterte der Versuch, diese aus Europa stammenden Standards zu universalisieren, in der UN-Kommission für Bevölkerung und Entwicklung. Der Vorstoß der EU und der “fortschrittlichen” westlichen Länder (Schweden, Dänemark, Norwegen, Kanada), dem Rest der Welt die “Woke”-Agenda aufzuzwingen, scheiterte am Widerstand nicht-westlicher Länder wie Iran, Pakistan, Nigeria und dem Heiligen Stuhl.
Dr. David Bell erklärt, wie die WHO im letzten Jahr in ihren Leitlinien zur Abtreibungsbehandlung dazu aufrief, “Babys bis zu dem Moment zu töten, in dem sie aus dem Geburtskanal austreten, und zwar ohne Verzögerung, wenn eine schwangere Frau dies wünscht”. Sie empfiehlt, dass Abtreibungen auf Wunsch vorgenommen werden können und rät von “Schwangerschaftsaltersgrenzen” ab. Dies ist sowohl eine bürokratische als auch eine moralische Übertreibung. Nur die betroffenen Regierungen haben das Recht und die Verantwortung, Entscheidungen über die politischen Parameter zwischen Abtreibungsbefürwortern und Abtreibungsgegnern zu treffen.
Die WHO hat auch festgestellt, dass Alkohol gefährlich für die Gesundheit ist, unabhängig davon, wie wenig oder selten man trinkt. Wenn Sie glauben, dass Sie verantwortungsbewusst trinken, sind Sie nur der nützliche Idiot der Alkoholindustrie. Der WHO zufolge ist Alkohol für 5,1 % der weltweiten Krankheitslast verantwortlich und “trägt jedes Jahr weltweit zu 3 Millionen Todesfällen bei”. In einer Pressemitteilung der WHO vom Januar wurde betont, dass “kein Maß an Alkoholkonsum für die Gesundheitsicher ist “.
In den letzten drei Jahren wurden wir darauf konditioniert, zu akzeptieren, dass die Sicherheit der öffentlichen Gesundheit alle anderen Werte und Erwägungen übertrumpft, einschließlich solch altmodischer Begriffe wie Freiheit, freie Wahl und individuelle Verantwortung für die eigene Gesundheit und den eigenen Lebensstil.
Am 15. April veröffentlichte die WHO in der jüngsten Wiederholung ihrer Rolle als Kindermädchen der Welt die Publikation Reporting about Alcohol: A Guide for Journalists (Leitfaden für Journalisten ) veröffentlicht, in dem der Begriff “verantwortungsvoller Alkoholkonsum” als “Marketinginstrument und Taktik zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung über die Alkoholindustrie” angegriffen wird, die uns weder sagt, wann wir aufhören sollen, noch die Möglichkeit der Abstinenz anerkennt. Außerdem “ignoriert er die Risiken, die mit dem Alkoholkonsum verbunden sind, und stellt die Schäden fälschlicherweise als Ergebnis einer kleinen Minderheit einzelner Trinker dar, die ihren Konsum nicht kontrollieren können”. Sie stigmatisiert diejenigen, die ihren Alkoholkonsum nicht im Zaum halten können, indem sie “die gesamte Schuld für Alkoholprobleme den einzelnen Trinkern zuschiebt und nicht etwa auf wichtigere Faktoren wie Werbung, Preisgestaltung oder Verfügbarkeit abstellt.”
Somit werden drei Schlüsselelemente der erfolgreichen Bewaffnung von Covid zur Sicherstellung der Einhaltung der Science
-Diktate der WHO – Panikmache, Beschämung und Kontrolle der Medienberichterstattung – wiederholt, um das menschliche Trinkverhalten sozial zu beeinflussen, ein Verhalten, das so alt ist wie die menschliche Zivilisation.
Der bürokratische Charakter der WHO zeigt sich in der Präambel des Pandemie-Vertragsentwurfs: 49 Artikel auf 4,5 Seiten. Der aktuelle Vertragsentwurf verwendet die von Technokraten geliebte Sprache: “Synergien zwischen sektorübergreifender Zusammenarbeit – durch regierungs- und gesellschaftsweite Ansätze auf Länder- und Gemeindeebene – und internationaler, regionaler und regionenübergreifender Zusammenarbeit, Koordination und globaler Solidarität sowie deren Bedeutung für das Erreichen nachhaltiger Verbesserungen”.
Zu den fortschrittlichen Elementen des Vertrags gehören die rituelle Verbeugung vor Inklusivität, Solidarität, Transparenz, Rechenschaftspflicht, “die Bedeutung einer vielfältigen, geschlechtergerechten und ausgewogenen Vertretung und Expertise”, “die Entschlossenheit, gesundheitliche Chancengleichheit durch entschlossenes Handeln in Bezug auf die sozialen, ökologischen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Determinanten von Gesundheit zu erreichen, wie die Beseitigung von Hunger und Armut, die Gewährleistung des Zugangs zu Gesundheit und angemessener Ernährung, zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen, zu Beschäftigung und menschenwürdiger Arbeit sowie zu sozialem Schutz in einem umfassenden sektorübergreifenden Ansatz.”
Der Vertrag enthält auch mehrere Verweise auf ökologische und kulturelle Faktoren. Ein Forschungsbericht der Australischen Akademie der Wissenschaften vom August 2020 kommt zu dem Schluss: “Männer mit Covid-19 werden häufiger ins Krankenhaus eingeliefert, müssen häufiger auf der Intensivstation behandelt werden und sterben häufiger.” Nach Angaben des australischen Statistikamtes (28. April) waren von den 13 456 Personen, deren Todesursache Covid-19 war, 7 439 Männer und 6 017 Frauen. Nach Angaben von Worldometers lag in China die Covid-Todesrate bei Männern bei 2,8 Prozent, bei Frauen dagegen bei 1,7 Prozent. Nach Angaben der CDC waren 55 Prozent der Covid-Todesfälle in den USA männlich. Laut WHO hat Covid jedoch schlimmere Auswirkungen auf Frauen.
Soll die WHO die Gesundheit der Welt regeln?
Die WHO wurde von den Aktivisten der “Woke”-Initiative gekapert, wie der folgende Satz aus der Zusammenfassung zeigt:
In dieser Leitlinie erkennen wir an, dass der Großteil der verfügbaren Evidenz zum Thema Schwangerschaftsabbruch aus Studien mit cisgeschlechtlichen Frauen stammt, und wir erkennen auch an, dass cisgeschlechtliche Frauen, Transgender-Männer, nicht-binäre, geschlechtlich fließende und intersexuelle Personen mit einem weiblichen Reproduktionssystem und der Fähigkeit, schwanger zu werden, eine Abtreibungsbehandlung benötigen können (S. 4).
Wie kann eine Organisation, die so einen anti-empirischen Unsinn wie “Frauen, Mädchen oder andere schwangere Personen” verbreitet, als Autorität für Wissenschaft, Biologie, Medizin oder öffentliche Gesundheit akzeptiert werden? Eine Suche in dem Dokument zeigt, dass der Begriff “schwangere Person” 65 Mal vorkommt, einschließlich der oben erwähnten Empfehlung 2(LP). Die WHO ist nur noch ein weiteres Vehikel für den globalen Kulturimperialismus der US-amerikanischen Agenda des Erwachens geworden.
UNICEF veröffentlichte letzten Monat den Bericht “The State of the World’s Children 2023” mit der alarmierenden Schlussfolgerung, dass in den letzten drei Jahren die durch den Lockdown verursachten Unterbrechungen im Gesundheitswesen zu insgesamt 67 Millionen weniger Impfungen bei Kindern geführt haben. Das bedeutet, dass ” die Welt in nur drei Jahren mehr als ein Jahrzehnt an Fortschritt verloren hat”.
Flüstern Sie es leise, aus Angst, dass es gelöscht wird, aber kennt die WHO den Unterschied zwischen Lebensfreude und Lebenserhaltung? Wenn man sich ihre miserable Bilanz in Sachen Covid ansieht, lautet die Antwort: Nein, das tut sie nicht.
Und doch ist dies die Behörde, die ihre Befugnisse, unser Leben zu diktieren, ausweiten und festigen will. Mehr noch: Im Gegensatz zu dem, was die meisten Menschen im Westen über das UN-System glauben, wird der Vorstoß für die WHO als Kindermädchen-Suprastaat, der rechtlich befugt ist, nationale Entscheidungen über Gesundheitsmaßnahmen außer Kraft zu setzen, von westlichen Regierungen und philanthropischen Stiftungen angeführt, die sich der Organisation bemächtigt haben, darunter ein gewisser Bill Gates. Wäre es nicht zu einer Revolte afrikanischer Regierungen gekommen, wäre der Vorstoß bereits im vergangenen Jahr erfolgreich gewesen.
Die europäisch-amerikanischen Bemühungen um eine Änderung der rechtsverbindlichen internationalen Gesundheitsvorschriften und die Verabschiedung eines neuen Pandemieabkommens (d. h. eines Vertrags) über “Pandemieprävention, -vorsorge und -reaktion” würden der WHO über die Generaldirektorin und die sechs Regionaldirektoren (für Afrika, Nord- und Südamerika, Europa, den östlichen Mittelmeerraum, Südostasien und den westlichen Pazifik) außerordentliche Befugnisse verleihen, um gesundheitliche Notfälle von internationalem/regionalem Interesse auszurufen und die Regierungen anzuweisen, ihre Empfehlungen umzusetzen.
Ein neuer Vertrag würde die Zustimmung von zwei Dritteln der WHA-Mitgliedsstaaten (d. h. 131 Ländern) erfordern und unterläge dem nationalen Ratifizierungsverfahren. Die internationalen Gesundheitsvorschriften können jedoch nur von 50 % der Mitgliedsstaaten (98 Länder) geändert werden.
Ein offener Brief des Health Advisory and Recovery Team (HART) an die beiden Häuser des britischen Parlaments vom 9. Dezember war ein willkommener Versuch, die Parlamentarier aufzuklären. Für eine so radikale Neuordnung der Beziehungen zwischen souveränen Regierungen und einer internationalen Bürokratie ist es eher überraschend, dass die Parlamentarier und Minister bisher ein einzigartiges Desinteresse daran gezeigt haben, zu erfahren, worauf sich ihre Regierungen eingelassen haben.
Um nur ein Beispiel zu nennen: In den Änderungsanträgen wird vorgeschlagen, den derzeitigen Verweis auf die “uneingeschränkte Achtung der Würde, der Menschenrechte und der Grundfreiheiten der Personen” in Artikel 3 der IHR durch “Gleichheit, Kohärenz, Inklusivität” zu ersetzen. Damit würde das Standardvokabular der internationalen Menschenrechtsbewegung, wie es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert ist, durch das modische Schlagwort der aktuellen Agenda des Erwachens ersetzt.
Viele Regierungen argumentieren, dass auch andere Themen wie Klimawandel, Waffengewalt und Rassismus Notfälle für die öffentliche Gesundheit darstellen, was den Aufgabenbereich der WHO noch weiter ausdehnen würde. Tatsächlich berichtete der Guardian am 2. Mai, dass auf dem nächsten UN-Klimagipfel im November in Dubai zum ersten Mal Gesundheitsfragen eingehend erörtert werden sollen.
Die terminologische Änderung in den IHR (der Entwurf des neuen Vertrags hält an “Pandemien” fest) von einer Pandemie zu einem “internationalen Gesundheitsnotfall” würde es der WHO erleichtern, außerordentliche Befugnisse für Gesundheitskrisen zu übernehmen, die keine Pandemien sind. Der neue Regelungsrahmen würde das Recht souveräner Staaten beschneiden, ihre eigenen, unabhängigen Wege zu gehen, so wie die Sperrung die Verantwortung und die Befugnisse von Einzelpersonen auf den öffentlichen Gesundheitsdienst verlagert hat.
Da Pandemien seltene Ereignisse sind, macht die Forderung, dass jedes Land mindestens 5 % seines Gesundheitsbudgets für die Pandemievorsorge aufwenden muss (Artikel 19.1c des neuen Vertragsentwurfs), wenig Sinn. Warum sollte man eine größere und reichere WHO ermächtigen, der ganzen Welt ein falsches Gruppendenken aufzuzwingen?
Das ist der Stoff, aus dem die Träume der Bürokraten sind: die rechtliche Befugnis, den Notstand auszurufen, und die anschließende Befugnis, souveränen Staaten Mittel zu entziehen und von den Steuerzahlern eines Landes finanzierte Mittel auf andere Staaten umzuleiten. In den Covid-Jahren kam es zu einem erfolgreichen bürokratischen Staatsstreich, der gewählte Regierungen durch Kabalen nicht gewählter Experten und Technokraten ersetzte, die über die Bürger herrschten und sich in die intimsten persönlichen Verhaltensweisen und Geschäftsentscheidungen einmischten.
Tief verwurzelte Differenzen – darüber, ob sie rechtlich bindend oder freiwillig sein sollte, ob sie auf tatsächliche Notfälle beschränkt oder auf potenzielle Ausbrüche ausgedehnt werden sollte, ob die WHO die einzige Autorität für Pandemie-Informationen sein sollte, mit der Befugnis, Regierungen darüber zu beraten, was unzuverlässige Informationen, Fehlinformationen und Desinformationen sind (vorgeschlagener neuer IHR-Artikel 44.2e); über den gerechten Zugang zu Impfstoffen im Gegensatz zu Impfstoff-Nationalismus, bei dem reiche Länder die armen auspreisen können; über eine robuste Regulierung von Nassmärkten, verstärkte Anforderungen an den Informationsaustausch usw. – werden die Verhandlungen wahrscheinlich langwierig und umstritten machen und könnten die Initiative noch zum Scheitern bringen.
Wir können nur in Hoffnung leben.
Die WHO ist dabei, einen stillen Putsch gegen die Regierungen der Welt durchzuführen. Wenn sie Erfolg hat, wird eine Organisation, die gegründet wurde, um den Regierungen zu dienen, stattdessen über sie herrschen und ihre Steuerzahler dazu zwingen, für dieses Privileg zu bezahlen. Es ist ein grundlegendes Axiom der Politik, dass Macht, die missbraucht werden kann, auch missbraucht wird – eines Tages, irgendwo, von jemandem. Daraus folgt, dass einmal errungene Macht nur selten freiwillig an das Volk zurückgegeben wird.
Pilgerfahrt nach Rom: Für den Erhalt der katholischen Glaubenswelt
(David Berger) Nachdem Papst Benedikt XVI. die klassische Liturgie wieder für die gesamte Catholica zugelassen hat, sind in aller Welt Oasen des Glaubens entstanden, in denen diese Form des Gottesdienstes, die sich über mehr als 1000 Jahre bewährt hat, gefeiert wird. Papst Franziskus steht dieser Entwicklung feindselig gegenüber. Mit einer Pilgerfahrt nach Rom wollen ihn nun Gläubige aus aller Welt bitten: Rauben Sie uns nicht das Herz unseres Glaubens und unserer Frömmigkeit!
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