Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

RKI-Leaks zeigen: Robert Koch-Institut fälschte Protokolle

RKI-Leaks zeigen: Robert Koch-Institut fälschte Protokolle

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RKI-Leaks zeigen: Robert Koch-Institut fälschte Protokolle

RKI-Leaks zeigen: Robert Koch-Institut fälschte Protokolle

Wie die RKI-Leaks offenbaren, wurden intern kritische Stimmen in den finalen Protokollen unterschlagen. Befürchtungen, dass zwischen der Maßnahmenpolitik und dem Pandemiegeschehen kein Zusammenhang besteht, wurden ignoriert. Stattdessen wurde eine weitgehende Unterstützung der Regierungslinie suggeriert.

von Manfred Ulex

Die geleakten RKI-Protokolle geben reichlich Aufschluss darüber, welch wichtige Rolle das Robert-Koch-Institut für die Bundesregierung spielte. Von entscheidender Bedeutung war dabei oftmals weniger die tatsächliche fachliche Beratung, sondern die (nachträgliche) wissenschaftliche Legitimierung des staatlichen Handelns. Geleakt wurden jedoch nicht nur die amtlichen Protokolle, sondern auch die entsprechenden Entwürfe hierfür. Hieraus geht hervor, wie auch intern Kritiker kaltgestellt wurden.

Aufschluss hierüber gibt etwa der Vergleich zwischen dem amtlichen Protokoll sowie dem entsprechenden Entwurf vom 25. März 2020. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Bundesregierung gerade drastische Maßnahmen zur Bekämpfung von Corona eingeleitet. Am 16. März 2020 wurden etwa die Schulen geschlossen.

Das RKI wusste, dass in dieser kurzen Frist noch keine Daten darüber vorlagen, inwiefern sich die von der Regierung getroffenen Maßnahmen auf das Infektionsgeschehen auswirkten. So heißt es sowohl in dem Entwurf als auch in den amtlichen Protokollen, dass man bei „Covid-Daten“ keinen Rückgang der Zahlen feststellen kann. Insgesamt gebe es jedoch „Hinweise“ darauf, dass „die Strategien in die richtige Richtung“ gehen würden.

Die RKI-Mitarbeiterin Ute Rexroth, zeigte sich angesichts dieser Aussage aber skeptisch. Sie erklärte intern, dass es äußerst „gewagt“ sei, zwischen den Maßnahmen und dem Infektionsverlauf der Pandemie eine „Causalität herzustellen“. Schließlich seien saisonale Effekte auch beim Corona-Virus zu vermuten und man stehe ja ohnehin „am Ende der Grippesaison“.

In der Endfassung findet sich diese kritische Bemerkung dann aber plötzlich nicht mehr. Dort heißt es nur noch, dass man den Zusammenhang zwischen Maßnahmen der Regierung und Entwicklung der pandemischen Lage gegenüber der Öffentlichkeit „vorsichtig formulieren“ müsse. Rexroth ist bei der Abteilung für Infektionsepidemiologie angegliedert und nach Angabe des RKI für die „Erfassung und Auswertung der nach dem Infektionsschutzgesetz an das RKI zu übermittelnden Daten sowie für deren infektionsepidemiologische Bewertung zuständig.“

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Neue Zahlen: Jeder 20. Syrer lebt jetzt in und von Deutschland

Neue Zahlen: Jeder 20. Syrer lebt jetzt in und von Deutschland

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Neue Zahlen: Jeder 20. Syrer lebt jetzt in und von Deutschland

Neue Zahlen: Jeder 20. Syrer lebt jetzt in und von Deutschland

Mehr 1,5 Millionen Einwohner in Deutschland sind inzwischen Syrer und Afghanen. Tendenz: stark steigend. Sie leben vorwiegend auf Kosten der Steuerzahler, wie neue Statistiken zeigen.

von Günther Strauß

Inzwischen lebt fast jeder zwanzigste Syrer in Deutschland. Ihre Zahl ist laut Statista zum Ende des Jahres auf 972.000 Menschen gestiegen. Das sind 16mal mehr als noch 2014. Damals waren es knapp 60.000. In Syrien selbst leben 22 Millionen Menschen.

513.534 der in Deutschland wohnenden Syrer beziehen derzeit Bürgergeld. Das geht aus aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervor. Die meisten übrigen beziehen Unterstützung aus dem Asylbewerberleistungsgesetz.

Zahl der Afghanen versechsfacht

Auch die Zahl der Afghanen in Deutschland ist im selben Zeitraum explodiert. Sie hat sich laut Statista vom 2014 bis 2023 auf 419.410 versechsfacht. Fast jeder zweite, 197.551, bezieht Angaben der Bundesagentur für Arbeit zufolge Bürgergeld. Auch hier lebt der große Rest von Asylbewerberleistungen. Afghanistan hat rund 41 Millionen Einwohner. Heißt: Jeder hundertste Afghane lebt mittlerweile in Deutschland.

Und es werden immer mehr. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat angekündigt, weitere 10.000 Afghanen nach Deutschland einfliegen zu wollen. Selbst Sicherheitsbedenken gegen einzelne Personen oder gefälschte Ausweispapiere spielen dabei keine Rolle. Diese Anweisung hat das Auswärtige Amt an die zuständigen Botschaften ausgegeben. Deswegen ermitteln jetzt die Staatsanwaltschaften in Berlin und Cottbus.

Die meisten Syrer können jetzt Deutsche werden

Das Bürgergeld kostet die deutschen Steuerzahler derzeit knapp 50 Milliarden Euro im Jahr – Tendenz steigend. Jeder zweite der rund 5,5 Millionen Bezieher hat keine deutsche Staatsangehörigkeit, auch hier mit deutlich steigender Tendenz.

Dies könnte sich allerdings durch das neue Staatsbürgerschaftsgesetz, das vergangenen Monat in Kraft trat, ändern. Dann werden Ausländer eingebürgert, die seit fünf Jahren in Deutschland leben. In Ausnahmefällen kann die Frist auf drei Jahre herabgesetzt werden. Heißt: Afghanen und Syrer, die sich spätestens seit 2019 hier aufhalten, können dann die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen.

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Österreichs Wirtschaft stagniert 2024 – Deutschland als zusätzlicher Belastungsfaktor

Österreichs Wirtschaft stagniert 2024 – Deutschland als zusätzlicher Belastungsfaktor

Österreichs Wirtschaft stagniert 2024 – Deutschland als zusätzlicher Belastungsfaktor

Die Wirtschaft Österreichs kommt nicht vom Fleck. Unter Umständen droht nun das zweite Rezessionsjahr in Folge. Mit Schuld daran ist auch die enge wirtschaftliche Verknüpfung mit Deutschland, welches sich in einer anhaltenden ökonomischen Schwächephase befindet. Die Alpenrepublik steht insgesamt betrachtet EU-weit schlecht da.

Österreichs Wirtschaft befindet sich 2024 in einer anhaltenden Konjunkturflaute. Nach einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,7 Prozent im Jahr 2023 prognostizieren führende Wirtschaftsforschungsinstitute für 2024 bestenfalls eine Stagnation.

Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) erwartet für 2024 ein BIP-Wachstum von lediglich 0,2 Prozent, während das Institut für Höhere Studien (IHS) mit 0,5 Prozent nur geringfügig optimistischer ist. Beide Institute sehen erst für 2025 eine leichte Erholung mit Wachstumsraten von 1,5 (WIFO) bzw. 1,8 Prozent (IHS) voraus. Allerdings könnten die Zahlen angesichts der gesamtwirtschaftlichen Lage in Europa noch schlechter ausfallen.

Mehrere Faktoren tragen zur aktuellen wirtschaftlichen Schwäche bei:

  • Hohe Zinssätze dämpfen europaweit die Nachfrage nach Investitionsgütern und im Wohnbau.
  • Die Sparquote der privaten Haushalte steigt aufgrund von Unsicherheit und hohen Energie- und Finanzierungskosten auf knapp 10 Prozent.
  • Die Exporte wachsen mit prognostizierten 1,5 Prozent im Jahr 2024 nur moderat.
  • Ein zusätzlicher Belastungsfaktor für die österreichische Wirtschaft ist die schwache Konjunktur im wichtigen Nachbarland Deutschland. Als größter Handelspartner Österreichs hat die dortige Wirtschaftslage direkte Auswirkungen auf die heimische Exportwirtschaft.

Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) sieht in ihrem aktuellen Bericht ebenfalls eine verzögerte Erholung. Sie betont, dass Österreich im Jahr 2023 zu den Wachstums-Schlusslichtern im Euroraum zählte. Für den Arbeitsmarkt bedeutet die anhaltende Konjunkturflaute eine zusätzliche Herausforderung. Experten rechnen mit einem leichten Anstieg der Arbeitslosenquote im laufenden Jahr.

Trotz der aktuellen Schwächephase erwarten Ökonomen mittelfristig eine graduelle Verbesserung der wirtschaftlichen Lage. Für die Jahre 2025 und 2026 wird mit einer Annäherung an das historische Durchschnittswachstum gerechnet. Voraussetzung dafür ist jedoch eine Stabilisierung der geopolitischen Lage und eine Erholung der wichtigsten Handelspartner, allen voran Deutschland.

NordStream-Anschlag: Hat die Bundesregierung etwas zu verbergen?

NordStream-Anschlag: Hat die Bundesregierung etwas zu verbergen?

NordStream-Anschlag: Hat die Bundesregierung etwas zu verbergen?

Die AfD-Bundestagsfraktion wird die Bundesregierung in der Frage der Aufklärung des Anschlags auf die Erdgasleitung „NordStream“ weiter unter Druck setzen, kündigt der Bundestagsabgeordnete Eugen Schmidt an. Auch fast 22 Monate nach dem Anschlag stehe die Aufklärung immer noch aus. Die Antwort der Bundesregierung auf die 99 Einzelfragen umfassende Große Anfrage der AfD-Fraktion sei völlig unzureichend und verstärke den Verdacht, dass die Bundesregierung etwas zu verbergen habe und an ernsthaften Erkenntnissen gar nicht interessiert sei, erklärt Schmidt.

„Wie schon bei den vorherigen Anfragen der AfD-Fraktion weicht die Bundesregierung bei den entscheidenden Fragen aus. Sie gibt entweder an, keine Informationen zu besitzen, oder sie erklärt, keine Informationen preisgeben zu können, weil dies die Kooperation mit fremden Nachrichtendiensten gefährden könnte“, kritisiert der AfD-Bundestagsabgeordnete. Auch von der Auslobung einer Belohnung, um die Chancen zur Aufklärung der Anschläge zu erhöhen, wie sie seine Fraktion gefordert habe, wolle die Bundesregierung nichts wissen. Eugen Schmidt will das nicht hinnehmen: „Die Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, wer für den Anschlag auf unsere Energieversorgung verantwortlich war.“

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The Corbett Report: Planetarisches Regime: Der Plan der Globalisten in ihren eigenen Worten

The Corbett Report: Planetarisches Regime: Der Plan der Globalisten in ihren eigenen Worten

Von James Corbett

Anfang dieses Jahres schrieb ich über „Die geheime Botschaft der Globalisten!“

Wenn Sie diesen Leitartikel gelesen haben, wissen Sie, dass sich die „geheime“ Botschaft als bemerkenswert offen und schockierend ehrlich herausstellt: „Es gibt zu viele nutzlose Esser da draußen und es ist an der Zeit, sie loszuwerden!“ (SPOILER: Sie sind nach Einschätzung der Globalisten genau so ein „nutzloser Esser“.)

Wir kennen also bereits den Plan der Technokraten zur weltweiten Entvölkerung. Wie sieht es nun mit ihrem politischen Aktionsplan aus? Wie wollen diese Feinde der Menschheit die Staaten der Welt organisieren, während sie uns in den Schlachthof schicken?

Wie sich herausstellt, ist dieser Plan auch kein großes Geheimnis! Seine Schöpfer haben sogar ausgiebig und öffentlich darüber geschrieben und gesprochen. Möchten Sie mehr darüber erfahren? Schauen wir es uns an.

Cecil Rhodes

Wenn Sie „Die Verschwörung des Ersten Weltkriegs“ gesehen haben, wissen Sie, dass Cecil Rhodes nicht nur der von den Rothschilds finanzierte Bergbau-Monopolist ist, der den Burenkrieg mit angezettelt hat (obwohl er das sicherlich ist!). Sie werden auch wissen, dass Rhodes einen Geheimbund nach dem Vorbild der Jesuiten gegründet hat, um eine Weltregierung zu gründen, die von „den englischsprachigen Ethnien“ beherrscht werden soll.

Was für ein schrecklicher Gedanke ist es, dass, wenn wir Amerika nicht verloren hätten, oder wenn wir uns jetzt noch mit den jetzigen Mitgliedern der Versammlung der Vereinigten Staaten und unserem Unterhaus arrangieren könnten, der Frieden der Welt für alle Ewigkeit gesichert ist! Wir könnten Ihr Bundesparlament fünf Jahre in Washington und fünf Jahre in London abhalten. Das Einzige, was machbar ist, um diese Idee zu verwirklichen, ist eine geheime (Gesellschaft), die allmählich den Reichtum der Welt absorbiert, um einem solchen Ziel gewidmet zu werden.

QUELLE: Der letzte Wille und das Testament von Cecil John Rhodes (1902)

Ja, nicht nur, dass einer der reichsten Männer der Welt einen Geheimbund gegründet hat, um eine Weltregierung zu schmieden, sondern über diesen Plan wurde sogar in der New York Times berichtet (natürlich erst Jahre nach seiner Entstehung).$

Dass ein solcher „geheimer“ Plan für eine Weltregierung so öffentlich dokumentiert werden kann und dennoch der großen Mehrheit der Öffentlichkeit völlig unbekannt ist, überrascht nur, wenn man die vielen, vielen ähnlichen Eingeständnisse nicht kennt, die die Globalisten schwarz auf weiß für die ganze Welt gedruckt haben.

H. G. Wells

Wir erinnern uns an ihn als „den Science-Fiction-Autor“, der Krieg der Welten schrieb. Aber seine Kumpane aus dem globalistischen Jetset erinnern sich eher an H. G. Wells wegen seiner politischen Schriften.

Das stimmt, von der Offenen Verschwörung bis zur Neuen Weltordnung war Wells ein produktiver Autor von proto-technokratischem, globale Regierungen förderndem Gefasel. Er hat sogar am Entwurf der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen von 1948 mitgewirkt – Siewissen schon, das Dokument, das einen Haufen Wohlfühlplatitüden über all die wunderbaren Rechte und Freiheiten enthält, an die die UNO glaubt … das heißt, bis man zu Artikel 29 kommt und entdeckt, dass diese Rechte und Freiheiten nur dann gelten, wenn man die „Ziele und Prinzipien“ der Vereinten Nationen unterstützt. Ja, diese Erklärung der Menschenrechte.

Was hatte H. G. Wells darüber zu sagen, wie der technokratische Superstaat entstehen wird?

Solange Frieden herrscht, kann die Klasse der fähigen Menschen gemildert und geknebelt und kontrolliert werden, und die scheinbare gegenwärtige Ordnung kann noch in den Händen jener anderen Klasse von Menschen gedeihen, die sich mit den Erscheinungen der Dinge beschäftigt. Aber wie eine übersättigte Lösung durch das bloße Schütteln ihres Bechers auskristallisiert, so muss die neue Ordnung der Menschen durch die Erschütterungen des Krieges in eine sichtbar organisierte Existenz kommen. Die Scharlatane können sich allem entziehen, nur nicht dem Kriege, aber an das Gerede und die Gewalt der Nationalität, an die tragende Kraft der internationalen Feindschaft, sind sie unbarmherzig gezwungen, sich zu klammern, und was jetzt ihre Hauptstütze ist, muß schließlich zu ihrer Zerstörung werden. Und so schliesse ich, dass dieses graue Wirrwarr, das die Demokratie ist, ob gewaltsam als Revolution oder leise und langsam, unweigerlich durch die ihr innewohnenden Bedingungen vergehen muss, so wie die Dämmerung vergeht, wie die embryonale Verwirrung des Kokonwesens vergeht, in das höhere Stadium, in den höheren Organismus, den Weltstaat der kommenden Jahre.

QUELLE: Anticipations of the Reaction of Mechanical and Scientific Progress upon Human Life and Thought von H. G. Wells (1902)

Eine globale Regierung, die durch einen katastrophalen Krieg oder einen anderen revolutionären Prozess entsteht? Klingt ziemlich richtig.

Und wie wird diese alles kontrollierende Weltregierung – die er als „Neue Republik“ bezeichnet – mit den „minderwertigen Ethnien“ verfahren? Was wird sie mit den Juden, den „dunklen Walisern“, den „Schotten“ und all den „braunen, schmutzig-weißen und gelben Menschen“ tun, die nach Wells’ Einschätzung „nicht den neuen Bedürfnissen der Effizienz“ entsprechen, die dieser technokratische Superstaat verlangt?

Nun, die Welt ist eine Welt, keine wohltätige Einrichtung, und ich nehme an, dass sie gehen müssen. Der ganze Tenor und Sinn der Welt, wie ich sie sehe, ist, dass sie gehen müssen. Soweit es ihnen nicht gelingt, vernünftige, kraftvolle und unverwechselbare Persönlichkeiten für die große Welt der Zukunft zu entwickeln, ist es ihr Anteil, auszusterben und zu verschwinden.

Mit anderen Worten: Wells’ angekündigte Weltregierung wird die Verdienste und Schwächen eines jeden Bürgers bewerten und entscheiden, ob er des Lebens würdig ist. Wenn er von den Welttechnokraten als „lebensunwert“ eingestuft wird, stirbt der Bürger.

CORD MEYER, JR.

Die Geschichte kennt ihn als den CIA-Agenten, dessen Frau mit JFK schlief.

Die Mitglieder des Corbett Report kennen ihn als den Mann, den E. Howard Hunt als eine der Schlüsselfiguren bei der Ermordung von JFK bezeichnete.

Im Jahr 1948 kannte ihn die Leserschaft als Präsident der United World Federalists, Inc. oder, wie das Life-Magazin ihn denkwürdig nannte, als „Meisterverkäufer für die Weltregierung“.

Ja, in den 1940er Jahren war es in Ordnung, seinen Globalismus auf dem Ärmel zu tragen, und die United World Federalists taten genau das. Diese „Weltföderalisten“ (auch bekannt als Globalisten) warben offen für eine Agenda, die „eine Weltföderalregierung, eine Reform der Vereinten Nationen, legislative Resolutionen und Änderungen der US-Verfassung zugunsten einer Weltföderalregierung“ beinhaltete. “

So wie die Organisation keine Scheu hatte, für sich selbst zu werben, so war auch ihr Präsident nicht schüchtern, seine eigenen Absichten zu verkünden. In seinem 1947 erschienenen Buch Peace or Anarchy („Warum nicht beides?“, frage ich in einem Nebensatz) legte Meyer seine Überzeugung dar, dass eine Weltregierung die notwendige Lösung für das „Problem“ der Anarchie zwischen den Nationen sei. Er argumentierte:

Die Institution, die letztlich für zwei Weltkriege innerhalb einer Generation und die wachsende Gefahr eines dritten verantwortlich ist, ist der souveräne Nationalstaat. Innerhalb der Territorien der Nationalstaaten ist die Notwendigkeit von Regierungsinstitutionen seit langem anerkannt. Die nationalen Grenzen definieren getrennte Rechtsordnungen, und die Bürger eines jeden Landes müssen ihre Verletzungen befriedigen und ihre Rechte friedlich durch die Gesetze, Gerichte und die Polizei ihrer jeweiligen Regierungen schützen lassen. Die Beziehung zwischen denjenigen, die innerhalb der Grenzen einer Nation leben, ist die der gegenseitigen Unterwerfung unter das Zwangsrecht. Aber zwischen den Nationen wird die Notwendigkeit eines durchsetzbaren Rechts zur friedlichen Beilegung von Streitigkeiten nicht anerkannt.

QUELLE: Frieden oder Anarchie von Cord Meyer, Jr.

An anderer Stelle des Buches enthüllt Meyer den wahren Antrieb der Globalisten: die Schaffung eines einzigen Sitzes der Macht, der über jeden einzelnen Nationalstaat zu Gericht sitzen kann. „Ein Ring, der sie alle regiert“, sozusagen.

Aber in seiner Autobiographie von 1980, Facing Reality: From World Federalism to the CIA (Vom Weltföderalismus zur CIA) enthüllt Meyer, dass er die Idee des Weltföderalismus aufgegeben hat, weil die heimtückischen Sowjets – aus unerfindlichen Gründen – darauf bestanden, dass es sich dabei um einen Trick handelte, mit dem Amerika seine Hegemonie über den Rest der Welt durchsetzen wollte. Nachdem sein Traum zerplatzt war, fiel er der CIA in die Arme, wo er seine Zeit damit verbrachte, die Operation Mockingbird zu leiten und den US-Präsidenten am helllichten Tag zu verprügeln.

In dem Life-Magazin von 1948 heißt es: „Wenn die Weltregierung nicht bis 1951 zustande kommt, erwägt Meyer scherzhaft, mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen nach Afrika zu gehen und unter den Pygmäen ein neues Leben zu beginnen.“ Für diejenigen, die sich wundern: Er hat nicht, wie versprochen, ein neues Leben bei den Pygmäen begonnen.

JAMES P. WARBURG

Mal sehen, was die Bankster über die Weltregierung zu sagen haben, oder?

Wenn Sie Jahrhundert der Versklavung gesehen haben: The History of The Federal Reserve“ gesehen haben, dann werden Sie sich daran erinnern, dass einer der Hauptarchitekten der Jekyll Island-Verschwörung, aus der die Federal Reserve hervorging, Paul Warburg war, Erbe der Warburg-Bankendynastie und Schwiegersohn von Solomon Loeb von der berühmten New Yorker Investmentfirma Kuhn, Loeb & Company.

Warburgs Sohn, James Warburg, trat in die Fußstapfen seines Vaters und wurde selbst ein einflussreicher Bankier. In den 1930er und 1940er Jahren war er Präsident der International Manhattan Company, Präsident der International Acceptance Bank und stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Bank of the Manhattan Company. Er diente auch als Finanzberater von Präsident Franklin D. Roosevelt, wurde stellvertretender Direktor im Office of War Information, der Propagandaabteilung der US-Regierung während des Zweiten Weltkriegs, und war ein prominentes Mitglied des Council on Foreign Relations.

Als James Warburg 1950 vor dem Unterausschuss des US-Senats zur Revision der Charta der Vereinten Nationen als „Einzelperson“ auftrat, wussten die Mitglieder dieses Unterausschusses sehr wohl, dass er in Wirklichkeit für die Bankster sprach.

Wie sich herausstellte, untersuchte der Unterausschuss das Werk von Cord Meyer und seinen weltföderalistischen Kohorten: eine Reihe von Kongressresolutionen, die darauf abzielten, die Vereinten Nationen zu rationalisieren und sie zu einem schlankeren Instrument der Weltregierung zu machen.

Und was hat Warburg ihnen gesagt?

In den letzten 15 Jahren meines Lebens habe ich mich fast ausschließlich mit dem Problem des Weltfriedens und insbesondere mit dem Verhältnis der Vereinigten Staaten zu diesem Problem befasst. Diese Studien führten mich vor 10 Jahren zu dem Schluss, dass die große Frage unserer Zeit nicht lautet, ob eine Welt erreicht werden kann oder nicht, sondern ob eine Welt mit friedlichen Mitteln erreicht werden kann oder nicht.

Wir werden eine Weltregierung haben, ob es uns nun gefällt oder nicht. Die Frage ist nur, ob die Weltregierung durch Zustimmung oder durch Eroberung erreicht wird.

QUELLE: James Warburg vor dem Unterausschuss zur Revision der Charta der Vereinten Nationen

Und damit keine Missverständnisse darüber aufkommen, was Warburg mit diesen Äußerungen meinte:

Ich denke, das Wesentliche, was wir unternehmen sollten, ist, dass wir unsere Bereitschaft erklären, an einer Art Weltorganisation teilzunehmen, die in der Lage ist, das Weltrecht zu erlassen, zu verwalten, auszulegen und durchzusetzen, ob man das nun eine Föderation, eine Regierung oder eine Weltordnung nennt, spielt meiner Meinung nach keine Rolle.

Dass ein prominenter Banker eine Weltregierung unterstützen würde, wird niemanden überraschen, der sich mit der Geschichte des Bankwesens beschäftigt hat. Die Bankster haben seit langem die Kontrolle über Regierungen auf der ganzen Welt übernommen, so dass es nur logisch ist, dass die Spitze ihrer finanziellen Machtpyramide eine globale Regierung sein würde, die sie auf ähnliche Weise kontrollieren könnten.

Dass ein Bankier wie Warburg so offen über seine Absichten spricht, ist nur für diejenigen überraschend, die glauben, dass der Vorstoß in Richtung Weltregierung eine Art verdeckte Verschwörung ist.

PAUL EHRLICH

Erinnern Sie sich an Paul Ehrlich? Sie wissen schon, der verlogene malthusianische Angstmacher, dessen Vorhersagen über die Überbevölkerung, die den bevorstehenden Zusammenbruch der Zivilisation verursacht, sich immer wieder als völlig falsch erwiesen haben?

Nun, zur Überraschung von niemandem, glaubt Ehrlich auch an die Notwendigkeit einer Weltregierung. Er besteht darauf, dass nur eine Art supernationales „planetarisches Regime“ uns vor den Verwüstungen der Überbevölkerung schützen kann.

Und wie genau könnte eine Weltregierung uns vor dem von ihm erfundenen Schreckgespenst der Überbevölkerung schützen? Erhlich hat es in seinem 1977 erschienenen Buch Ecoscience, das er zusammen mit seiner Frau Anne und dem späteren „Wissenschaftszar“ John Holdren verfasst hat, schwarz auf weiß geschrieben.

Sollte ein Seerecht erfolgreich eingeführt werden, könnte es als Modell für ein künftiges Atmosphärenrecht dienen, das die Nutzung des Luftraums regelt, den Klimawandel überwacht und die Luftverschmutzung kontrolliert. Vielleicht könnten diese Agenturen zusammen mit dem UNEP und den Bevölkerungsagenturen der Vereinten Nationen schließlich zu einem Planetarischen Regime ausgebaut werden – eine Artinternationale Superagentur für Bevölkerung, Ressourcen und Umwelt. Ein solches umfassendes Planetarisches Regime könnte die Entwicklung, die Verwaltung, die Erhaltung und die Verteilung aller natürlichen Ressourcen, ob erneuerbar oder nicht, kontrollieren, zumindest insoweit, als internationale Auswirkungen bestehen. So könnte das Regime die Macht haben, die Verschmutzung nicht nur in der Atmosphäre und den Ozeanen zu kontrollieren, sondern auch in Süßwasserkörpern wie Flüssen und Seen, die internationale Grenzen überschreiten oder in die Ozeane münden. Das Regime könnte auch eine logische zentrale Agentur für die Regulierung des gesamten internationalen Handels sein, vielleicht einschließlich der Hilfe von Entwicklungsländern für die am wenigsten entwickelten Länder und einschließlich aller Lebensmittel auf dem internationalen Markt.

DemPlanetarischen Regime könnte die Verantwortung für die Bestimmung der optimalen Bevölkerungszahl für die Welt und für jede Region sowie für die Festlegung der Anteile der verschiedenen Länder innerhalb ihrer regionalen Grenzenübertragen werden. Die Kontrolle der Bevölkerungsgröße könnte in der Verantwortung der einzelnen Regierungen verbleiben, aber das Regime hätte eine gewisse Macht, die vereinbarten Grenzen durchzusetzen.

QUELLE: Ecoscience: Bevölkerung, Ressourcen, Umwelt von Paul R. Ehrlich, Anne H. Ehrlich, John P. Holdren

Mit anderen Worten: Eine Weltregierung hätte die Aufgabe, über die „optimale Bevölkerung“ des Planeten zu entscheiden. Und um diese optimale Bevölkerung zu gewährleisten, ist alles erlaubt, bis hin zu Zwangsabtreibungen und Zwangssterilisationen.

Wir wissen bereits, dass Ehrlich ein verwerflicher wissenschaftlicher Scharlatan ist, der von malthusianischen Schauergeschichten und einem psychopathischen Hass auf die Menschheit angetrieben wird. Die oben zitierte Passage bestätigt lediglich, dass diese Eigenschaften auch den Globalisten gemein sind.

GEORGE H. W. BUSH

Wo waren Sie am 11. September?

Nein, nicht am 11. September 2001. Am 11. September 1990.

George H. W. Bush mag einer der wenigen Amerikaner seiner Generation sein, der sich nicht daran erinnern kann, wo er war, als JFK erschossen wurde, aber er hat wahrscheinlich nie vergessen, wo er am 11. September 1990 war: als er vor dem US-Kongress (und der Welt) der Globalistenbande seine Treue schwor.

Richtig, auf den Tag genau 11 Jahre vor dem 11. September hielt Poppy Bush eine Rede vor einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses, als seine Regierung sich auf den ersten Golfkrieg vorbereitete. Diese Rede enthielt die Worte, die wir Verschwörerhände so gut kennen.

Wir befinden uns heute in einem einzigartigen und außergewöhnlichen Moment. Die Krise am Persischen Golf, so ernst sie auch ist, bietet auch eine seltene Gelegenheit, eine historische Phase der Zusammenarbeit einzuleiten. Aus diesen unruhigen Zeitenkann unser fünftes Ziel – eineneue Weltordnung – hervorgehen: eine neue Ära – freier von der Bedrohung durch den Terror, stärker im Streben nach Gerechtigkeit und sicherer im Streben nach Frieden. Eine Ära, in der die Nationen der Welt, Ost und West, Nord und Süd, gedeihen und in Harmonie leben können. Hundert Generationen haben nach diesem schwer fassbaren Weg zum Frieden gesucht, während tausend Kriege über die gesamte Spanne menschlichen Strebens hinweg wüteten. Heute kämpft diese neue Welt um ihre Entstehung, eine Welt, die sich von der uns bekannten Welt deutlich unterscheidet. Eine Welt, in der die Herrschaft des Gesetzes die Herrschaft des Dschungels ablöst. Eine Welt, in der die Nationen die gemeinsame Verantwortung für Freiheit und Gerechtigkeit anerkennen. Eine Welt, in der die Starken die Rechte der Schwachen respektieren.

QUELLE: 11. September 1990: Ansprache vor einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses

Hier im Jahr 2024 wissen wir alle, was tatsächlich aus diesen tapfer klingenden Worten resultierte: der Beginn des ersten Golfkriegs, der Verrat an den Kurden, die Vernachlässigung des irakischen Volkes, die Verhängung lähmender Sanktionen, die Hunderttausende irakischer Kinder töteten (aber das war es „wert“) und die Taschen korrupter Globalisten füllten, und schließlich der zweite Golfkrieg, der von Bushs Sohn geleitet wurde und zum Tod einer weiteren Million Iraker führte.

Wie war das noch mal mit dem „Wohlstand und dem Leben in Harmonie“?

GORDON BROWN

Im Jahr 2003 warnten Menschen mit klarem Verstand davor, dass die Bankster und ihre Lakaien von der Regierung die Weltwirtschaft auf eine katastrophale Panik vorbereiten, indem sie eine Immobilienblase künstlich aufblasen. Im Jahr 2006 machten sich Leute, die nicht ganz richtig im Kopf waren, über diese (völlig korrekten) Prognostiker lustig. Im Jahr 2007 platzte die Blase, wie von ihnen vorhergesagt. Und 2008 begannen gescheiterte Collateralized Mortgage Obligations und andere exotische Finanzinstrumente, die auf der gescheiterten Immobilienblase basierten, sich ihren Weg durch die Wirtschaft zu bahnen und bedrohten das Finanzsystem an sich.

Der globale Finanzkollaps war da.

Im Jahr 2009 trat Gordon Brown, der damalige britische Premierminister, auf dem G20-Gipfel in London auf das Podium, wo sich die obersten Globalisten versammelt hatten, um zu entscheiden, wie sie diese Krise am besten nutzen könnten, um ihr Ziel einer globalen Regierung zu erreichen. Gordon Brown sagte ihnen genau das, was sie hören wollten:

Dies ist der Tag, an dem die Welt zusammenkam, um die globale Rezession zu bekämpfen, nicht mit Worten, sondern mit einem Plan für eine globale Erholung und für Reformen und mit einem klaren Zeitplan für deren Umsetzung. Und unsere Botschaft heute ist klar und deutlich: Wir glauben, dass unser Wohlstand in diesem neuen globalen Zeitalter unteilbar ist. Wir glauben, dass globale Probleme globale Lösungen erfordern. [Ich glaube, dass eine neue Weltordnung im Entstehen be griffen ist und mit ihr die Grundlagen für eine neue und fortschrittliche Ära der internationalen Zusammenarbeit. Wir haben beschlossen, dass wir von heute an gemeinsam den Prozess der Globalisierung steuern werden, um die Verantwortung aller und die Fairness gegenüber allen zu gewährleisten, und wir sind uns einig, dass wir auf diese Weise eine nachhaltigere, offenere und gerechtere Weltgesellschaft aufbauen werden.

QUELLE: Pressekonferenz Gordon Brown pt 1 / pt 2

Browns Botschaft, die globale Krise zu nutzen, um eine globale Regierung herbeizuführen, traf den Nerv seiner Mitglobalisten.

Sie wurde vom Vatikan aufgegriffen: „Die Einrichtung einer globalen politischen Autorität kann nicht ohne einen bereits funktionierenden Multilateralismus erreicht werden, nicht nur auf diplomatischer Ebene, sondern auch und vor allem in Bezug auf Programme für nachhaltige Entwicklung und Frieden. Es istnicht möglich, zu einer globalen Regierung zu gelangen, ohne den bereits bestehenden Formen der Interdependenz und Zusammenarbeit politischen Ausdruck zu verleihen“.

Sie wurde vom Sprachrohr der City of London bekräftigt: „Es sieht so aus, als ob alles an seinem Platz ist. Zum ersten Mal, seit der Homo sapiens begann, an Höhlenwände zu kritzeln, gibt es ein Argument, eine Gelegenheit und ein Mittel, um ernsthafte Schritte in Richtung einer Weltregierung zu unternehmen.“

Und die Befürworter einer „multipolaren Weltordnung“ wie der Chef der Bank of China nutzten die Krise als Gelegenheit, um für eine neue, vom IWF verwaltete internationale Reservewährung zu werben.

Doch dies war nicht das erste Mal, dass Brown eine „Neue Weltordnung zur Rettung der Erde“ vorschlug. Bereits im Frühjahr 2008, noch vor Ausbruch der globalen Finanzkrise, hatte Brown in seiner Kennedy Memorial Lecture, die er am 18. April 2008 in der Kennedy Presidential Library and Museum hielt, eine bemerkenswert ähnliche Botschaft verkündet.

Und wenn die Nationalstaaten im 18. und 19. Jahrhundert für ihre Sicherheit auf das Konzept des Gleichgewichts der Mächte setzten und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kurzzeitig auf das Konzept der gegenseitig gesicherten Zerstörung vertrauten, so müssen wir inmitten der sich abzeichnenden Komplexität des 21. Jahrhunderts die Kraft von John Kennedys Erklärung zur Interdependenz neu erkennen und unser internationales System fest in den Werten verankern, die uns gemeinsam sind, indem wir nicht nur eine neue Weltordnung schaffen, sondern eine wahrhaft globale Gesellschaft. Eine globale Gesellschaft, die nicht mehr nur auf der Macht von Staaten basiert, die durch Grenzen abgegrenzt sind, sondern auf den Bestrebungen von Menschen, die über Grenzen hinausgehen.

QUELLE: The Change We Choose: Reden 2007-2009 von Gordon Brown

Oh, und Sie werden nie erraten, was Gordon Browns Lösung für die Coronavirus-Betrugskrise war! . . . Es sei denn, Sie haben erraten, dass es ein Aufruf zur Schaffung einer globalen Regierung war, in diesem Fall liegen Sie völlig richtig.

Gordon Brown hat die Staats- und Regierungschefs der Welt aufgefordert, eine vorübergehende globale Regierungsform zu schaffen, um die durch die Covid-19-Pandemie verursachte doppelte medizinische und wirtschaftliche Krise zu bewältigen.

Der frühere Premierminister der Labour-Partei, der im Zentrum der internationalen Bemühungen zur Bewältigung der Auswirkungen des Beinahe-Zusammenbruchs der Banken im Jahr 2008 stand, sagte, es bestehe Bedarf an einer Taskforce, an der Staats- und Regierungschefs, Gesundheitsexperten und die Leiter der internationalen Organisationen beteiligt sind und die über Exekutivbefugnisse zur Koordinierung der Maßnahmen verfügt.

[. . .]

„Dieses Problem kann nicht von einem Land allein bewältigt werden“, sagte er. „Es muss eine koordinierte globale Antwort geben.“

QUELLE: Gordon Brown fordert eine globale Regierung zur Bekämpfung des Coronavirus

Ja, wie Gordon Brown immer wieder eindrucksvoll demonstriert, ist für den engagierten Globalisten jede Krise – ob echt oder vorgetäuscht, höhere Gewalt oder künstlich erzeugt – nur ein Nagel, der nach einer starken Weltregierung schreit, um ihn einzuschlagen.

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Ich könnte so weitermachen. Und so weiter und so weiter und so weiter. Ich habe noch nicht einmal die modernen Befürworter der Global Governance erwähnt – die Befürworter einer „multipolaren Weltordnung“, zu denen nicht nur der Präsident-des-Lebens Xi in China und der Präsident-des-Lebens Putin in Russland gehören, sondern auch ihre Pendants im Council on Foreign Relations und den anderen Zentren der globalistischen Macht.

Aber Sie haben es inzwischen verstanden, oder? Das Bestreben, eine Weltregierung zu errichten , ist keine versteckte Verschwörung. Es ist eine völlig offene Verschwörung.

Rekapitulieren wir also die wichtigsten Punkte, die die Verschwörer der Weltregierung gerne schwarz auf weiß festhalten:

  • Sie haben geheime Gesellschaften und Organisationen gegründet, um ihren Traum von einer Weltregierung zu verwirklichen;
  • Sie nutzen jede globale Krise als Vorwand, um ihre Weltregierung zu verwirklichen;
  • sie wollen, dass wir wissen, dass wir eine Weltregierung bekommen, ob wir es wollen oder nicht;
  • sie werden die Weltregierung benutzen, um ein System der „Weltordnung“ einzuführen (natürlich unter ihrem Vorsitz);
  • und diese Weltregierung wird schließlich die Macht über Leben und Tod jedes „Weltbürgers“ erhalten.

Oh, und vergessen wir nicht, dass diese Globalisten im Großen und Ganzen dieselben Leute sind, die immer wieder von der Notwendigkeit sprechen, die Bevölkerung auszumerzen, indem sie die „nutzlosen Esser“ loswerden (d. h. Sie, mich und alle, die wir kennen).

Noch Fragen?

Fünf Länder testen europäischen Impfausweis

Fünf Länder testen europäischen Impfausweis

Fünf Länder testen europäischen Impfausweis

Belgien, Deutschland, Griechenland, Lettland und Portugal werden den neuen Impfausweis in verschiedenen Formaten testen, darunter gedruckte Karten, per Post versandte Exemplare und digitale Versionen für Smartphones. Kritiker nannten ihn eine „direkte Bedrohung der Freiheit“. Österreich ist schon einen Schritt weiter und hat einen verpflichtenden eImpfpass. Fünf Länder der Europäischen Union (EU) werden im September den […]

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Olympioniken verweigern künstliches Fleisch

Olympioniken verweigern künstliches Fleisch

Olympioniken verweigern künstliches Fleisch

Weil die Athleten das Kunstfleisch im olympischen Dorf verweigern, wurde zusätzlich eine Tonne Fleisch eingeflogen. Die Athleten im olympischen Dorf verlangen mehr Tierprodukte. Denn Eier und Hühnerfleisch sind Mangelware. Stattdessen serviert man ihnen unter anderem künstliches Fleisch. Viele Athleten sind aber alles andere als erfreut über dieses Menü. Die Sportler dürften wissen, dass vollständige Proteine […]

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Deutsche Baubranche in der Krise: Wohnungsmangel und Mietpreisanstieg drohen

Deutsche Baubranche in der Krise: Wohnungsmangel und Mietpreisanstieg drohen

Deutsche Baubranche in der Krise: Wohnungsmangel und Mietpreisanstieg drohen

Wie teuer wird das Wohnen noch? Die Baubranche befindet sich dank der katastrophalen Ampel-Politik und steigenden Zinssätzen in einer veritablen Krise. Die Bevölkerung wächst infolge der ungebremsten Zuwanderung weiter, doch es gibt nicht genügend neuen Wohnraum. Dies wird auch die Mieten noch extrem in die Höhe treiben.

Die deutsche Baubranche befindet sich in einer tiefgreifenden Krise, die weitreichende Folgen für den Wohnungsmarkt und die Mieter haben könnte. Eine Kombination aus hoher Inflation, steigenden Zinssätzen und explodierenden Baukosten hat zu einem drastischen Rückgang der Bautätigkeit geführt, was Experten als „Bau-Kollaps“ bezeichnen.

Die Zahlen sprechen für sich: Im ersten Halbjahr 2023 wurden laut Statistischem Bundesamt 135.200 Wohnungen genehmigt – ein Rückgang um 27,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders betroffen ist der Bau von Einfamilienhäusern mit einem Minus von 35,4 Prozent. Seitdem hat sich nichts gebessert. Die Auswirkungen dieser Entwicklung sind bereits spürbar: Zahlreiche Bauvorhaben werden auf Eis gelegt oder gänzlich aufgegeben. Dies betrifft sowohl den privaten Wohnungsbau als auch größere Projekte von Wohnungsbaugesellschaften. Die Folgen für den ohnehin angespannten Wohnungsmarkt könnten gravierend sein.

Insbesondere die Kombination aus verschiedenen wirtschaftlichen Faktoren setzt die Branche unter Druck. Die Inflation lag im Juni 2023 bei 6,4 Prozent, was zu einer allgemeinen Verteuerung von Baumaterialien geführt hat. Gleichzeitig hat die Europäische Zentralbank als Reaktion auf die Inflation den Leitzins auf 4,25 Prozent erhöht, was Baukredite verteuert und die Finanzierung von Projekten erschwert.

Hinzu kommen verschärfte Bauvorschriften im Zuge der Bemühungen um mehr Klimaneutralität. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sieht vor, dass ab 2024 jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden muss. Während diese Maßnahmen langfristig zur Nachhaltigkeit beitragen sollen, führen sie kurzfristig zu einer weiteren Kostensteigerung im Bausektor. Experten schätzen, dass die Anforderungen an Energieeffizienz und nachhaltige Baustoffe die Baukosten um bis zu 15 Prozent in die Höhe treiben können.

Die Konsequenzen dieser Entwicklung könnten für den Wohnungsmarkt weitreichend sein. Das Ziel der Bundesregierung, jährlich 400.000 neue Wohnungen zu bauen, rückt in weite Ferne. Derzeit sind es gerade einmal etwa halb so viele. Experten warnen vor einer sich verschärfenden Wohnungsnot, insbesondere in Ballungsgebieten, wo der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum ohnehin schon hoch ist. In Deutschland fehlen laut einer Studie des Pestel-Instituts bereits jetzt rund 900.000 Sozialwohnungen. Hinzu kommen noch die fehlenden regulären Wohnungen und Häuser.

Die reduzierte Bautätigkeit könnte das Angebot an Wohnungen weiter verknappen und somit zu einem Anstieg der Mietpreise führen. In den Großstädten sind die Mieten in den letzten fünf Jahren bereits um durchschnittlich 25 Prozent gestiegen. Eine weitere Verschärfung dieser Situation scheint wahrscheinlich.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in den kommenden Monaten entwickeln wird. Fest steht jedoch, dass der „Bau-Kollaps“ nicht nur eine Herausforderung für die Baubranche darstellt, sondern potenziell weitreichende gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen haben könnte. Doch von der „Ampel“ kann man sich diesbezüglich außer heißer Luft und vollmundigen Ankündigungen ganz offensichtlich nicht viel erwarten.

Das große Offshore-Chaos

Das große Offshore-Chaos

Das große Offshore-Chaos

Gigantische Offshore-Windparks sollen das Rückgrat der Energiewende werden. Jetzt kommen unberechenbare Nebenwirkungen der Giganten raus: Sie kannibalisieren sich gegenseitig, erzeugen gefährliche Turbulenzen, verändern Luftströmungen und Wellen. Das Ausfallrisiko steigt.

Von Manfred Haferburg

Die große Hoffnung der Energiewender liegt in den Offshore-Windradgiganten. Angeblich weht ja auf See irgendwo immer Wind. Segler wissen aber besser, dass dies nur sehr bedingt stimmt. Auch die VGB-Studie Windenergie in Deutschland und Europa (Thomas Linnemann und Guido Vallana) hat mit dem Märchen aufgeräumt, dass irgendwo immer Wind weht – es gibt auch europaweite Flauten. Die breite Öffentlichkeit hat trotz Jahren der Energiewendepropaganda begriffen, dass es keinen Strom aus den fluktuierenden „Erneuerbaren“ gibt, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Auch scheint der Begriff „Dunkelflaute“ im Bewusstsein der Bevölkerung endlich angekommen zu sein.

Zudem hat der viel gelobte Zubau von Offshore-Windgiganten einige Schattenseiten, die in der Öffentlichkeit überhaupt noch nicht thematisiert werden. Vereinzelt wird über Netzengpässe als Herausforderungen berichtet. Was früher „Krise“ hieß, heißt heute nämlich „Herausforderung“. Die Berichte beziehen sich auf Aussagen der Bundesnetzagentur (BNetzA) und ihre Berichte zum Netzengpassmanagement. Diese Papiere sind – das muss man den verbeamteten Verschleierungskünstlern der Bundesnetzagentur lassen – nicht leicht zu lesen. Da muss man schon sachkundig mit Tabellen umgehen können, was zeitaufwändig ist und was vermutlich Journalisten nicht gerne tun beziehungsweise gar nicht können. Leider gibt es die leicht leserlichen Berichte der Übertragungsnetzbetreiber zur Leistungsbilanz nicht mehr.

Regierungs-Aussagen an Chuzpe nicht zu übertreffen

Wenn Windkraftanlagen bei einer frischen Brise an Land nicht laufen, dann fällt das auf. Auf See, dutzende Kilometer vor der Küste, bekommt es kaum jemand mit. Genau das passiert aber verstärkt seit Jahren. So geht das Thema an der öffentlichen Aufmerksamkeit vorbei, obwohl es die Bevölkerung Millionen kostet, wenn Windkraftanlagen abgeregelt werden oder ganz vom Netz genommen werden. Die Bundesampel fördert den Zubau der Windenergie auf Teufel komm raus mit Steuermilliarden, ohne dass die Windbarone in irgendeine Verantwortung für die Netzstabilität genommen werden.

Über die vielversprechenden Aussagen der Bundesregierung (mit tatkräftiger Unterstützung des grünen Klaus Müller, Chef der Bundesnetzagentur) dass Windkraftanlagen zunehmend in die Bereitstellung von Regelleistung einbezogen werden und dafür auch qualifiziert sind, kann der Fachmann nur den Kopf schütteln. Sie sind an Chuzpe nicht zu übertreffen.

Früher hatten die Energieversorger neben dem Recht auf Stromproduktion auch eine Pflicht zur Stromproduktion, um das Netz stabil zu halten. Stieg der Strombedarf, mussten sie Kraftwerksleistung vorhalten und zur Stabilisierung hochfahren. Diese Pflicht wurde für die  „Erneuerbaren“ abgeschafft. Das geht auch gar nicht anders, da die „Erneuerbaren“ ausschließlich negative Regelenergie zur Verfügung stellen können. Das heißt, man kann sie bei zu viel Stromerzeugung abstellen, aber nicht bei zu wenig Stromerzeugung hochfahren.

Weht kein Wind, müssen die konventionellen Kraftwerke ran. Diese Volatilität ist einer der unheilbaren Konstruktionsfehler der Energiewende.

Es hat sich längst herumgesprochen, dass Windräder Vogel-Schredder und Insektenkiller sind. Auch wie die Rammarbeiten unter Wasser die Orientierung der Meeressäuger stören, liest und hört man gelegentlich. Was aber bisher kaum in die Öffentlichkeit gedrungen ist, sind die Auswirkungen der immer gigantischer werdenden Windmonster, die in Massenformationen auf See installiert werden, auf die Wind- und die Wasserbewegung – und damit auf die Sedimentverteilung im Oberflächenwasser.

Es ist allerdings leicht nachvollziehbar, dass es Auswirkungen auf den Wind hinter den sogenannten Windparks hat, wenn man ihm die Leistung von vielen großen Kraftwerken abzapft respektive entzieht. Der Wind hinter den Windrädern ist alles andere als erneuerbar.

Von Windkannibalen und Wirbelschleppen

Ingenieure und Wissenschaftler arbeiten fieberhaft am Verständnis zur Turbulenzphysik des Wind- und Wasser-Offshore-Geschehens, etwa in der deutschen Nord- und Ostsee. Erste Ergebnisse sind erschreckend. So ist wissenschaftlich nachweisbar, dass Wirbelschleppen in den Offshore-Parks bis zu 70 (!) Kilometer lang sind. (Normalerweise würde man erwarten, dass solche Untersuchungen von den Betreibern vor dem Bau solcher Monumentaltechnik vorgelegt und in die Planung und Genehmigung einbezogen werden müssen. Man nennt das Technikfolgenabschätzung.)

Die jetzt gewonnenen  Erkenntnisse besagen, dass Offshore-Anlagen sich bereits im jetzigen Ausbauzustand gegenseitig kannibalisieren, indem sie buchstäblich den hinter ihnen stehenden Anlagen den Wind aus den Flügeln nehmen.

Das ist aber nicht alles: Es treten in den Wirbelschleppen auch starke Intermittenzen auf. Der Ausdruck beschreibt den Wechsel von periodischen und chaotischen Phasen eines nichtlinearen dynamischen Systems beziehungsweise den Wechsel zwischen Phasen verschiedener Arten chaotischer Dynamik. Sie treten unter anderem bei turbulenten Strömungen in der Nähe des Übergangs zur Turbulenz auf.

Bei den Offshore-Windparks ist das gekennzeichnet durch kurzzeitige, unregelmäßige und schwankende Windverhältnisse. Bisherige Ergebnisse lassen vermuten, dass sich diese mit dem Ausbau der Offshore-Windenergie noch weiter verstärken werden. Und zwar aufgrund der sich mit dem Ausbau verstärkenden Nachlaufeffekte und anderer Erscheinungen, etwa Grenzflächeneffekte.

Folge: Die Ausnutzung der Offshore-Windparks sinkt, und die mechanische Beanspruchung steigt. Bei einer Segelregatta ist es sportlich und lustig, den in Lee segelnden Konkurrenten den Wind aus den Segeln zu nehmen. Bei Windkraftanlagen ist es auch gefährlich für das Netz, da die Belastung des Netzes dementsprechend zunimmt. Schließlich wird das Stromnetz durch turbulente intermittierende Quellen gespeist. Diese physikalischen Effekte verstärken sich sogar nichtlinear, da die elektrische Leistung von Windkraftanlagen proportional zur dritten Potenz der Windgeschwindigkeit ist.

Es ist bereits in dem jetzigen Ausbauzustand festzustellen, dass sich Offshore-Windkraftanlagen gegenseitig Wind aus den Flügeln nehmen, gleichwohl werden immer weiter immer gigantischere Windmühlen auf See errichtet, mit Nabenhöhen weit über 100 Metern und Rotordurchmessern von 150 Metern und mehr, die in laminaren Strömungsgrenzschichten arbeiten, wo hohe Windgeschwindigkeiten herrschen.

„Es muss von einer hohen Unsicherheit ausgegangen werden“

Weil die Windgeschwindigkeit mit zunehmender Höhe über Grund zunimmt und in großen Höhen auf See gute Windverhältnisse herrschen, ist die Ausnutzung der Windkraftanlagen auf See im Vergleich zu Windkraftanlagen an Land deutlich höher. Moderne Offshore-Windturbinen erreichen Kapazitätsfaktoren (ein Maß für die Ausnutzung) von über 40 Prozent, während Onshore-Anlagen typischerweise bei etwas über 20 Prozent liegen.

Ausnutzung heißt: Wie viel von der installierten Nennleistung kann in der Realität nutzbar gemacht werden. Eine Ausnutzung von 40 Prozent heißt, dass von einem Windrad mit einer Nennleistung von 10 Megawatt im Jahresdurchschnitt nur vier Megawatt effektiv nutzbar sind. Durch Abregelung von Offshore-Anlagen aufgrund von Netzengpässen liegt dieser Wert der Ausnutzung aktuell deutlich niedriger, etwa bei nur 32 Prozent – da waren es nur noch drei. Drei ist aber immer noch höher als bei Windrädern an Land mit einer aktuellen Ausnutzung von circa 22 Prozent – da waren es nur noch zwei. Zum Vergleich: Die abgeschalteten Kernkraftwerke hatten eine Ausnutzung von über 95 Prozent.

Seit Mai 2024 liegt der Bericht „Ertragsmodellierung der Ausbauszenarien 22 und 23 des Fraunhofer-Instituts für Windenergiesysteme (IWES) vor. Ein zentraler Aspekt der ad-hoc Analyse ist die Untersuchung der Auswirkungen eines zukünftigen Ausbaus auf die Erträge der deutschen Offshore-Windparks. Salopp gesagt, gingen die IWES-Experten der Frage nach: Was werden wir auf See an Windenergie ernten – ohne Abregelung von Offshore-Anlagen?

IWES schreibt in einem knackigen Abschlusssatz:

„Grundsätzlich muss bei der Modellierung von Energieerträgen von Windparks in bisher ungekannten Größen von einer hohen Unsicherheit ausgegangen werden“.

Kurzum: Niemand kann konkret sagen, wo wir bei einem weiteren Ausbau auf See wirtschaftlich landen werden. Was werden die Erträge von großen Windparks sein, ohne Abregelung von Offshore-Windkraftanlagen versteht sich – also wenn das Problem des Netzengpasses durch Milliarden Euro schweren massiven Netzausbau beseitigt ist? Wird die Ausnutzung des deutschen Offshore-Windparks integral 45 Prozent betragen oder 35 Prozent oder noch deutlich weniger?

Nicht zu vergessen: Welche Auswirkungen hat das alles auf den Strompreis? Bereits jetzt, wo Anlagen aufgrund von Netzengpässen abgeregelt werden müssen, um die Netzstabilität und Qualität zu halten, fließen Millionen und Abermillionen Steuergelder als Entschädigung. Diese Entschädigungspflicht ist im Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) in §14 und §15 geregelt.

Ein weiteres Problem ganz anderer Dimension: Bereits jetzt beeinflussen Offshore-Windparks die Wellenphysik der Meeresoberfläche. Das Helmholtz-Institut schreibt: „Durch die Erzeugung von Turbulenz im Wasser können Offshore-Windparks einen wesentlichen Einfluss auf die Sedimentdynamik haben. Eine höhere Turbulenzenergie hinter den Pfählen verursacht eine erhöhte vertikale Vermischung und kann daher zu höheren Konzentrationen von Sediment nahe der Meeresoberfläche führen“.

Ferner ist festzustellen: Turbulenzen in der Luft und im Meer werden durch die Wechselwirkung von Gezeitenströmungen und Offshore-Windfarm-Strukturen verursacht. Sie erzeugen ein zusätzliches Potenzial für die Vermischung der saisonalen Schichtung, die sich in weiten Teilen der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone ausbildet. Welche ökologische Folgen wird dies haben, zumal Nährstoffe aus tieferen Wasserschichten an die Oberfläche gelangen, sich die Temperaturverteilung im Wasser ändern kann und Planktonpopulationen und andere marine Organismen beeinflusst werden?

Im Wind-Zielkonflikt

Das Mantra der Energiewender sind die „Ausbauziele“. Wenn wir die erreicht haben, hat die Energiewende gesiegt. Es ist ein „mehr-vom-Selben“-Mantra, ausgegeben von den Hedge-Fonds-Windbaronen. Doch stimmt das? Werden mehr Windparks die Energiewendemisere retten? Betrachten wir die aktuelle Situation der Abregelung von Windkraftanlagen.

Nach Angaben des Ministeriums für Energiewende in Schleswig-Holstein hat sich die Abregelungen von Offshore-Windanlagen, die mit dem Stromnetz in Schleswig-Holstein verknüpft sind, im Jahr 2023 verdreifacht. Abregelung bedeutet, dass trotz gutem Wind ein Windrad vom Netz genommen und leistungslos in den Wind gedreht wird, weil sonst das Netz durch zu viel Leistung zu stark belastet wird. Bezahlt wird der dabei nicht erzeugte Strom vom Steuerzahler an den Windbaron. Betrug die Ausfall-Energie der Offshore-Anlagen des ÜNB Tennet in 2022 rund 729 GWh, so waren es in 2023 bereits rund 2.260 GWh, also mehr als eine Verdreifachung.

Die Abregelung von Offshore-Windenergieanlagen steht in direktem Zusammenhang mit dem Zubau dieser Anlagen und nimmt aus mehreren Gründen von Jahr zu Jahr zu. Der kontinuierliche Zubau von Offshore-Windparks führt zu einer steigenden Stromerzeugungskapazität auf See. Das leuchtet ein: mehr Anlagen, mehr Strom. Aber wohin damit, denn es gibt Netzengpässe, regionale Stromerzeugungsüberkonzentration, mangelhafte Netzanbindung und zu wenig regelbare Stromerzeugung.

  • Netzengpässe: Die bestehende Netzinfrastruktur kann mit dem schnellen Ausbau nicht Schritt halten, was zu Überlastungen führt.
  • Regionale Konzentration: Offshore-Windparks konzentrieren sich in bestimmten Küstenregionen, was lokale Netzüberlastungen verstärkt.
  • Direkte Netzanbindung: Offshore-Windparks sind direkt an die Übertragungsnetze angeschlossen, wodurch ihre Abregelung bei Netzengpässen effektiver zur Entlastung beiträgt als die vieler kleinerer Onshore-Anlagen.
  • Wegfall konventioneller Kraftwerke: Mit der Abschaltung von Kohle- und Kernkraftwerken fehlen flexible Ausgleichsoptionen, was die Abregelung erneuerbarer Energien, insbesondere Offshore-Wind, verstärkt.

Die Ausfallenergie bei Offshore-Anlagen steigt überproportional an. Nach Zahlen der Bundesnetzagentur haben die Netzeingriffe bei Windrädern im dritten Quartal vergangenen Jahres extrem zugenommen. Offshore- und Onshore-Windenergie seien mit 1,06 TWh und 0,65 TWh „die am meisten abgeregelten Energieträger“ gewesen, schreibt die Behörde in ihrem Bericht zum Netzengpassmanagement für Juli bis September 2023. Das Plus gegenüber dem Vorjahresquartal beziffert sie auf 223 Prozent bei Offshore und 92 Prozent bei Onshore.

Da die „abgeregelte Stromerzeugung“ trotzdem an die Windstromerzeuger bezahlt werden muss, ist auch der weitere Zubau dieser Produzenten von Abfallstrom ein sicheres Geschäftsmodell. Stellen Sie sich einen Bäcker vor, der täglich in einem 100-Seelen-Dorf 1.000 Brötchen bäckt, von denen 900 weggeworfen werden, weil sie keiner essen kann, und der trotzdem von jedem Einwohner 10 Schrippen kassiert, weil es das Gesetz so will.

Das Management des Netzes durch wetterbedingte Abregelung von Erneuerbaren und Hochfahren von konventionellen Kraftwerken sowie Stromimport kostet den Stromkunden und Steuerzahler in diesem Jahr wahrscheinlich fünf Milliarden Euro. Dafür könnte man in einer normalen Welt ein funkelnagelneues großes Kernkraftwerk bauen. Oder die letzten drei abgeschalteten deutschen Kernkraftwerke wieder funktionstüchtig machen. Das wird aber in Deutschland nicht geschehen, obwohl Robert Habeck beim Atomausstieg im letzten Jahr so einige Graichen im Keller hatte. Die Windbarone und Finanzgiganten wird es freuen, denn im nächsten Jahr werden es dank der immer weiter erreichten Ausbauziele noch ein paar hundert Millionen mehr sein.

Der Autor dankt ausdrücklich seinem Physikerfreund, der sich bestens mit chaotischen nichtlinearen Systemen auskennt, für die inhaltliche Unterstützung und die Nachtschicht beim Peer-Review dieses Beitrages.

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

 

Mit der US-Regierung verbundene Firma ist die Quelle der Wahlumfrage, die behauptet, die venezolanische Opposition habe die Wahl gewonnen

Mit der US-Regierung verbundene Firma ist die Quelle der Wahlumfrage, die behauptet, die venezolanische Opposition habe die Wahl gewonnen

Die venezolanische Opposition und die US-Medien behaupten, die Wahlen vom 28. Juli seien gefälscht worden, und berufen sich dabei auf eine Exit-Poll-Umfrage des mit der US-Regierung verbundenen Unternehmens Edison Research, das mit staatlichen Propagandaorganisationen zusammenarbeitet, die mit der CIA verbunden sind.

Die venezolanische Opposition hat behauptet, die Wahlen vom 28. Juli gewonnen zu haben und wirft Präsident Nicolás Maduro “Betrug” vor.

Der angebliche Beweis, den die venezolanischen Oppositionsführer und ihre Verbündeten angeführt haben, um diese Behauptung zu untermauern, ist eine Wahltagsbefragung, die von einer Firma durchgeführt wurde, die eng mit der US-Regierung verbunden ist und für staatliche US-Propagandabehörden arbeitet, die von der CIA gegründet wurden.

Ein in New Jersey ansässiges Unternehmen namens Edison Research veröffentlichte am Tag der Wahl eine Exit Poll, die besagt, dass der rechtsgerichtete Kandidat Edmundo González Urrutia mit 65 % der Stimmen gewinnen würde, während Maduro nur 31 % der Stimmen erhielt.

Diese Umfrage wurde von Venezuelas rechtsextremen, von den USA unterstützten Oppositionsführer Leopoldo López sowie von westlichen Medien wie der Washington Post, dem Wall Street Journal und Reuters zitiert.

Viele Meinungsforschungsinstitute in Venezuela werden von Oppositionellen geleitet und sind für ihre politische Voreingenommenheit berüchtigt. Das seriöseste unabhängige Unternehmen im Land ist das Meinungsforschungsinstitut Hinterlaces, das in seiner Wahltagsbefragung schätzte, dass Maduro 54,6 % der Stimmen erhielt, gegenüber 42,8 % für González.

Der Nationale Wahlrat Venezuelas (CNE) meldete schließlich, dass Maduro die Wahl mit 51,2 % der Stimmen gewonnen hat, während González 44,2 % und acht weitere Oppositionskandidaten zusammen 4,6 % der Stimmen erhalten haben. Diese Ergebnisse lagen nahe an den Prognosen von Hinterlaces, aber weit entfernt von den Angaben von Edison Research.

Das US-Außenministerium, das zahlreiche Putschversuche in Venezuela unterstützt hat, weigerte sich, den Sieg Maduros anzuerkennen. Außenminister Antony Blinken stellte die Ergebnisse in Frage.

Unabhängige Wahlbeobachter erklärten hingegen, die Abstimmung sei frei und fair verlaufen. Die Beobachter der US-amerikanischen National Lawyers Guild schrieben, ihre Delegation in Venezuela habe einen transparenten und fairen Wahlprozess beobachtet, bei dem die Legitimität, der Zugang zu den Wahllokalen und der Pluralismus peinlich genau beachtet wurden”. Sie verurteilten die “Angriffe der Opposition auf das Wahlsystem sowie die Rolle der USA bei der Untergrabung des demokratischen Prozesses” aufs Schärfste.

Obwohl die Wahltagsbefragung von Edison Research von den US-Medien häufig zitiert wurde, um die Wahlergebnisse in Venezuela in Zweifel zu ziehen, handelt es sich keineswegs um einen unparteiischen Beobachter. Zu den wichtigsten Kunden von Edison Research gehören die mit der CIA verbundenen US-Regierungspropagandasender Voice of America, Radio Free Europe/Radio Liberty und Middle East Broadcasting Networks, die alle von der US Agency for Global Media betrieben werden, einem in Washington ansässigen Organ, das zur Verbreitung von Desinformationen gegen US-Gegner eingesetzt wird.

Edison Research hat ebenfalls mit dem staatlichen britischen Medienunternehmen BBC zusammengearbeitet.

US Agency Global Media USAGM Voice America VOA Radio Free RFERL

Neben Venezuela hat Edison bereits verdächtige Umfragen in der Ukraine, in Georgien und im Irak durchgeführt – Gebiete, die vom US-Außenministerium als hochstrategisch eingestuft werden und auf die sich Washington unnachgiebig einmischt.

Die internationale Forschung von Edison wird von Rob Farbman, dem Executive Vice President des Unternehmens, geleitet. Er wurde auch in der Pressemitteilung über die Wahltagsbefragung in Venezuela zitiert und als Ansprechpartner für die Studie genannt.

Auf der Website der US-Firma heißt es: “Farbman leitet die internationale Forschung von Edison mit Spezialisierung auf den Nahen Osten und Afrika für Kunden wie die BBC, die Voice of America, die Middle East Broadcasting Networks und Radio Free Europe/Radio Liberty”.

Edison Research Rob Farbman US-Staatsmedien

Diese staatlichen US-Medien sind ein wichtiger Bestandteil dessen, was die New York Times 1977 als “weltweites Propagandanetzwerk der CIA” bezeichnete.

Die Times bezeichnete Radio Free Europe und Radio Liberty (sowie Radio Free Asia und Free Cuba Radio) als “C.I.A.-Rundfunkunternehmungen”.

NYT CIA Radio Freies Europa Kuba Asien

Tatsächlich erklärt Radio Free Europe/Radio Liberty (RFE/RL) auf seiner eigenen Website: “Ursprünglich wurden RFE und RL hauptsächlich vom US-Kongress über die Central Intelligence Agency (CIA) finanziert”.

Zu Beginn hieß Radio Free Europe/Radio Liberty “Radio Liberation from Bolshevism”, bevor der Name 1956 in Radio Liberation und 1963 in Radio Liberty geändert wurde.

Dieser staatliche US-Propagandasender war ein wichtiges Instrument der Informationskriegsführung während des ersten Kalten Krieges gegen die Sowjetunion und ihre Verbündeten. Heute verbreitet er weiterhin Desinformationen über Länder wie Venezuela, Kuba, China, Russland und den Iran.

Radio Free Europe Liberty RFERL CIA US-Kongress Finanzierung

Auf seinem LinkedIn-Profil schreibt Rob Farbman, Executive Vice President von Edison Research, dass er “Wahlumfragen für internationale Kunden durchgeführt hat, zuletzt in Venezuela, Irak, der Ukraine und der Republik Georgien”.

Farbman fügte hinzu, dass er “Edisons Arbeit mit internationalen Sendeanstalten wie der BBC, Radio Free Europe/Radio Liberty und Voice of America leitet”.

Auf LinkedIn gibt Farbman außerdem an, dass “Edison mit einem breiten Spektrum an kommerziellen Kunden, Regierungen und Nichtregierungsorganisationen zusammenarbeitet”, obwohl er nicht bekannt gab, welche Regierungen das sind.

Zu den Firmenkunden von Edison gehören Big-Tech-Monopole wie Amazon, Apple, Facebook, Google und Oracle, die Verträge in Milliardenhöhe mit der CIA, dem Pentagon und anderen US-Regierungsstellen haben.

Rob Farbman Edison Research LinkedIn Venezuela

Die staatlichen Propagandakanäle Washingtons werden von der US Agency for Global Media (USAGM) beaufsichtigt. Die Muttergesellschaft der USAGM ist die United States Information Agency (USIA).

Die USAGM wird vom Kongress finanziert. Für das Haushaltsjahr 2025 wurden im Haushalt von Präsident Joe Biden 950 Millionen Dollar für die US-Propagandaagentur beantragt.

Die USAGM rühmte sich in ihrer Haushaltsbegründung des Kongresses, dass sich ihr Publikum in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt hat. Nach Angaben der US-Propagandaagentur erreichen Washingtons Desinformationsoperationen “wöchentlich 420 Millionen Menschen in 63 Sprachen und über 100 Ländern”.

Auf ihrer Website betont die USAGM, dass sie den “langfristigen Interessen der Vereinigten Staaten” dient.

Im Jahr 1994 verabschiedete der Kongress den International Broadcasting Act, mit dem die Finanzierung dieser Propagandaorgane durch die US-Regierung nach dem Ende des ersten Kalten Krieges beibehalten wurde.

In diesem Gesetz, dessen Wortlaut die USAGM auf ihrer Website veröffentlicht hat, heißt es, dass die Arbeit dieser US-Propagandaorgane “mit den allgemeinen außenpolitischen Zielen der Vereinigten Staaten übereinstimmen” muss und dass sie “die Ziele der Außenpolitik der Vereinigten Staaten fördern”.

US Agency Global Media USAGM Außenpolitische Ziele

Venezolanische Opposition und Elon Musk verdrehen TeleSUR-Charts, um “Betrug” zu behaupten

Die von den USA unterstützte venezolanische Opposition bediente sich einer weiteren Täuschungstaktik, um einen angeblichen Wahlbetrug bei den Wahlen vom 28. Juli zu behaupten: Sie verfälschte Diagramme, die von der lateinamerikanischen Medienorganisation TeleSUR veröffentlicht wurden.

Bei ihrer Desinformationskampagne erhielt die rechte Opposition Venezuelas tatkräftige Unterstützung von Elon Musk, dem milliardenschweren Oligarchen und Eigentümer von Twitter (jetzt bekannt als X.com).

Musk hat von der US-Regierung Subventionen in Milliardenhöhe erhalten, während er das ukrainische Militär unterstützt und die Destabilisierungsmaßnahmen der USA im Iran gefördert hat. Außerdem unterstützt er aktiv die Präsidentschaftskampagne von Donald Trump im Jahr 2024.

Der milliardenschwere Tesla-Chef unterstützte 2019 einen rechtsextremen Putsch gegen den demokratisch gewählten sozialistischen Präsidenten Boliviens, Evo Morales. Nach dem Putsch beschuldigte ein Kritiker auf Twitter “die US-Regierung, einen Putsch gegen Evo Morales in Bolivien organisiert zu haben, damit [Musk] dort das Lithium erhalten konnte”. Der Oligarch antwortete: “Wir putschen, wen immer wir wollen! Finde dich damit ab”.

Elon Musk Bolivien Putsch, wen immer wir wollen

Am Tag vor der Wahl 2024 in Venezuela twitterte Elon Musk eine begeisterte Unterstützung für die rechtsextreme Oppositionsführerin María Corina Machado, die wiederholt eine US-Militärintervention zum Sturz der venezolanischen Regierung gefordert hat.

Nach der Wahl schloss sich Musk den unbegründeten Behauptungen der Opposition an und behauptete, es habe einen “großen Wahlbetrug durch Maduro” gegeben.

Als angeblichen Beweis verwiesen Musk und venezolanische Oppositionelle auf eine Grafik von TeleSUR, einem linken Sender, der von zahlreichen Regierungen in Lateinamerika finanziert wird und seinen Sitz in Caracas hat.

Ein Grafiker von TeleSUR hatte einen Fehler gemacht und eine irreführende Grafik erstellt, die die anderen Oppositionskandidaten mit jeweils 4,6 % der Stimmen auswies. In Wirklichkeit gab es bei den venezolanischen Präsidentschaftswahlen 10 Kandidaten, und die anderen acht kleineren Oppositionskandidaten erhielten zusammen nur 4,6 %.

Ein Teil dieser Verwirrung war auf die Sprache zurückzuführen, die der Nationale Wahlrat Venezuelas (CNE) in seiner Ankündigung verwendete. In einer Pressekonferenz am späten Abend der Wahl gab der Präsident des CNE, Elvis Amoroso, bekannt, dass Maduro 51,2 % der Stimmen erhalten hat, während Edmundo González auf 44,2 % kam, und er fügte hinzu, dass “andere Kandidaten 462.704 [Stimmen] erhalten haben, 4,6 %”. (Auf Spanisch lautete sein genauer Wortlaut: “otros candidatos obtuvieron 462.704 [votos], un 4,6%”.)

In dieser Pressekonferenz und in seiner schriftlichen Erklärung warf der CNE die acht anderen Kandidaten in einen Topf. Der Grafiker von TeleSUR versäumte es, darauf hinzuweisen, dass diese 4,6 % auf die acht Kandidaten aufgeteilt wurden.

Dieser Fehler war zwar eindeutig ein schwerwiegendes Problem in der Sendung von TeleSUR, aber kein Beweis für einen angeblichen Wahlbetrug.

Im Gegenteil, internationale Beobachter, wie die der US-amerikanischen National Lawyers Guild, erklärten, sie hätten einen freien und fairen Wahlprozess in Venezuela beobachtet.

Unterstützung der US-Regierung für Venezuelas Opposition und Putschversuche

Dies ist keineswegs das erste Mal, dass die venezolanische Opposition Betrug beklagt, ohne dass es dafür konkrete Beweise gibt. Als Reaktion auf jede der letzten Präsidentschaftswahlen hat sie ähnliche Behauptungen aufgestellt, die bis zu Maduros erster erfolgreicher Präsidentschaftswahl im Jahr 2013 zurückreichen.

Wie Edison Research ist auch die rechte Opposition Venezuelas eng mit der US-Regierung verbunden.

US-Soft-Power-Organisationen wie das National Endowment for Democracy (NED) und die US Agency for International Development (USAID) haben viele Millionen Dollar für die Finanzierung und Ausbildung von Oppositionsgruppen in Venezuela ausgegeben, darunter politische Parteien, Medien und sogenannte NGOs.

Washington hat zahlreiche Putschversuche in Venezuela unterstützt, darunter einen im Jahr 2002, bei dem von den USA unterstützte venezolanische Militäroffiziere kurzzeitig den demokratisch gewählten Präsidenten Hugo Chávez stürzten, bevor das Volk aufstand, die Straßen füllte und Chávez wieder an die Macht brachte.

Bei einem weiteren Putschversuch im Jahr 2019 erkannte die Regierung Donald Trump den wenig bekannten rechten Oppositionspolitiker Juan Guaidó als vermeintlichen “Interimspräsidenten” von Venezuela an, obwohl er nie an einer Präsidentschaftswahl teilgenommen hatte.

Donald Trump Juan Guaidó Weißes Haus Venezuela Putsch

Washington beschlagnahmte venezolanische Auslandsguthaben im Wert von Milliarden von Dollar, was gegen internationales Recht verstößt, und verhängte gleichzeitig illegale einseitige Sanktionen und ein Embargo, um die Wirtschaft des Landes zu zerstören.

Ein Beamter der Trump-Administration prahlte, die Sanktionen seien wie der Todesgriff von Darth Vader an der Kehle der venezolanischen Wirtschaft.

Die US Energy Information Administration verkündete 2019 schadenfroh, dass die Ölproduktion Venezuelas aufgrund des verheerenden US-Wirtschaftskriegs auf den niedrigsten Stand seit Jahrzehnten gesunken sei, wodurch dem Staat Einnahmen entgangen seien, die er zur Finanzierung von Sozialprogrammen benötige.

Laut der obersten UN-Expertin für Sanktionen, Sonderberichterstatterin Alena Douhan, haben “die zunehmend von den Vereinigten Staaten, der Europäischen Union und anderen Ländern verhängten einseitigen Sanktionen die Wirtschaftskrise in Venezuela verschärft”, und “die Einnahmen der Regierung sind Berichten zufolge um 99 % geschrumpft, und das Land lebt derzeit von 1 % seines Einkommens vor den Sanktionen”.

In einem von der US-Denkfabrik Center for Economic and Policy Research veröffentlichten Forschungspapier schätzen die Ökonomen Mark Weisbrot und Jeffrey Sachs, dass die US-Sanktionen von 2017 bis 2018 40.000 Todesfälle in Venezuela verursacht haben.

Grafik zu den Sanktionen gegen die venezolanische Ölproduktion

Trumps neokonservativer Nationaler Sicherheitsberater John Bolton gab in einem CNN-Interview zu, dass es sich bei der Operation, die er in Venezuela beaufsichtigte, um einen Putschversuch handelte.

Während des Putsches war eine von Guaidós Verbündeten die rechtsextreme venezolanische Oppositionelle María Corina Machado. Als es Guaidó trotz der Unterstützung Washingtons nicht gelang, auch nur in die Nähe der Macht in Caracas zu kommen, stieg die extremistische Machado zur De-facto-Führerin der venezolanischen Opposition auf.

Machado durfte bei den Wahlen 2024 nicht kandidieren, weil sie zahlreiche Straftaten begangen hat, darunter die Teilnahme an zahlreichen gewaltsamen Putschversuchen, die Forderung nach einem Einmarsch des US-Militärs in Venezuela und das Eintreten Washingtons für, wie sie sagt, “mehr Sanktionen”, um ihr Land “finanziell völlig zu ersticken”.

Machado leitet seit Jahren Oppositionsorganisationen, die von der US-Regierung finanziert werden. Sie steht Washington so nahe, dass sie 2005 persönlich ins Weiße Haus zu einem persönlichen Treffen mit Präsident George W. Bush eingeladen wurde. (Die Bush-Regierung hatte den kurzzeitig erfolgreichen Militärputsch gegen Chávez im Jahr 2002 unterstützt, den auch Machado befürwortete).

Machado war weitgehend die treibende Kraft hinter dem wichtigsten Oppositionskandidaten, der im Jahr 2024 gegen Maduro antrat, Edmundo González Urrutia. Machado warb für ihn und gab am Abend des 28. Juli eine Pressekonferenz, auf der sie ohne jeden Beweis behauptete, dass sie die Wahl gewonnen hätten, und erklärte: “Venezuela hat einen neuen Präsidenten, und er heißt Edmundo González”.

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Die Einmischung von Edison Research in Georgien

Der stellvertretende Geschäftsführer von Edison Research, Rob Farbman, ist nicht der einzige Mitarbeiter des Unternehmens, der ausgiebig mit Propagandamitteln der US-Regierung zusammengearbeitet hat.

Der leitende Berater von Edison, Nino Japaridze, arbeitete ebenfalls für das US Broadcasting Board of Governors, RFE/RL und Voice of America sowie für die Londoner BBC.

Das Broadcasting Board of Governors ist das Propagandaorgan der US-Regierung, das 2018 in US Agency for Global Media umbenannt wurde.

2019 gab Japaridze ein freundliches Interview mit dem US-Propagandaorgan Voice of America, in dem er über “die Bedeutung der Unabhängigkeit der Medien für die Demokratie in Georgien” sprach.

Washington hat Georgien in den letzten Jahren ins Visier genommen und versucht, das ehemalige Sowjetland in die imperiale Einflusssphäre der USA zu bringen. Seit 2008 beharrt die US-Regierung darauf, dass Georgien und die Ukraine trotz des Widerstands nicht nur Russlands, sondern auch Deutschlands und Frankreichs Mitglieder der NATO werden sollen.

Der Druck Washingtons auf Georgien nahm 2024 erheblich zu, als das demokratisch gewählte Parlament des Landes für ein Gesetz stimmte, das Organisationen, die mehr als 20 % ihrer Finanzmittel aus dem Ausland erhalten, zur Registrierung als ausländische Agenten verpflichtet.

US-Soft-Power-Organisationen wie die NED und andere westliche Regierungen finanzieren viele EU-freundliche “zivilgesellschaftliche” Gruppen und NATO-freundliche Medien in Georgien, die nach diesem Gesetz gezwungen wären, sich als ausländische Agenten registrieren zu lassen.

Das US-Außenministerium setzte sich massiv gegen das Gesetz ein und verhängte sogar Sanktionen gegen georgische Beamte, die es unterstützten.

Angesichts der Verbindungen der georgischen Regierung zu den USA überrascht es nicht, dass Edison Research im Dezember 2023 eine Umfrage veröffentlichte, wonach erstaunliche 90 % der Menschen in Georgien enge Beziehungen zur Europäischen Union, 80 % enge Beziehungen zu den USA und nur 43 % enge Beziehungen zu Russland wünschen. Dies bestätigte das Narrativ Washingtons genau zu dem Zeitpunkt, als es seine interventionistische Druckkampagne gegen das Land eskalierte.