Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Kongress umgeht Kennedy: 3,5 Mrd. für Gates-Impfnetzwerk

Kongress umgeht Kennedys Rückzug aus Bill Gates’ GAVI-Impfkartell mit neuem Gesetz über Finanzierung über das Außenministerium: H.R. 7006

Senat soll Gesetz prüfen, das 3,5 Milliarden US-Dollar für Pandemie-Zwecke und das mit Gates verbundene Impfstoff-Netzwerk bereitstellt, nachdem Kennedy die US-Finanzierung zurückgezogen hat.

Jon Fleetwood

Das US-Repräsentantenhaus hat im vergangenen Monat ein umfassendes Bundesausgabengesetz verabschiedet, das 3,5 Milliarden US-Dollar für pandemiebezogene Zwecke unter der Zuständigkeit des Außenministeriums bereitstellt und der Behörde weitreichenden Ermessensspielraum zur Finanzierung von Pandemie-Reaktionen und Programmen zur globalen Gesundheitssicherheit im Ausland einräumt.

Das Gesetz stellt die Mittel außerdem dem Impfstoff-Kartell von Bill Gates, GAVI (Global Alliance for Vaccines and Immunization), zur Verfügung, obwohl Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. im Juni des vergangenen Jahres die US-Finanzierung für GAVI zurückgezogen hatte.

Indem pandemiefähige Mittel über das Außenministerium statt über das Gesundheitsministerium (HHS) geleitet werden, scheint der Kongress die US-Unterstützung für GAVI über einen außenpolitischen Finanzierungskanal zu sichern — und möglicherweise wiederherzustellen — und damit faktisch den zuvor von Minister Kennedy angeordneten Rückzug zu umgehen.

Die neue Gesetzgebung, H.R. 7006, mit dem formellen Titel Financial Services and General Government and National Security, Department of State, and Related Programs Appropriations Act, 2026, wurde am 14. Januar vom Repräsentantenhaus mit 341 zu 79 Stimmen verabschiedet und anschließend an den Senat weitergeleitet, womit eine wichtige verfahrensrechtliche Hürde auf dem Weg zum Gesetz genommen wurde.

Hier können Sie sehen, welche Abgeordneten mit „Ja“ gestimmt haben.

Versteckt im Abschnitt des Gesetzes zum Außenministerium und zu Auslandsoperationen befindet sich eine Mittelzuweisung in Höhe von 3.531.975.000 US-Dollar für „Globale Gesundheitsprogramme“, ein Finanzierungsposten, der laut Gesetz ausdrücklich „zur Verfügung gestellt werden soll“ für Pandemien und andere Ausbrüche von Infektionskrankheiten sowie für Initiativen zur globalen Gesundheitssicherheit.

Während das Gesetz keinen festen Dollarbetrag ausschließlich für Pandemien zweckbindet, erlaubt die gesetzliche Formulierung, den gesamten Pool von 3,5 Milliarden US-Dollar nach Ermessen des Außenministeriums für Pandemie-Zwecke zu verwenden, ohne eine Obergrenze festzulegen oder eine weitere Zustimmung des Kongresses zu verlangen.

Das Gesetz lautet auf den Seiten 211 und 212:

„Für notwendige Ausgaben zur Durchführung der Bestimmungen der Kapitel 1 und 10 des Teils I des Foreign Assistance Act von 1961, für globale Gesundheitsaktivitäten, zusätzlich zu anderweitig für diese Zwecke verfügbaren Mitteln, 3.531.975.000 US-Dollar, die bis zum 30. September 2027 verfügbar bleiben und die direkt dem Außenministerium zugewiesen werden sollen:“

„[einschließlich] Programme zur Prävention, Vorbereitung und Reaktion auf unvorhergesehene und neu auftretende globale Gesundheitsbedrohungen, einschließlich zoonotischer Krankheiten“

Gesetzgebungsstand

H.R. 7006 wurde am 12. Januar von Abgeordnetem Tom Cole (R-OK) eingebracht, durchlief die Haushalts- und Budgetausschüsse des Repräsentantenhauses und wurde nach mehreren Plenardebatten und namentlichen Abstimmungen verabschiedet.

Das Gesetz steht nun zur Beratung im Senat an.

Hier können Sie Ihren Senator finden und kontaktieren.

Fazit

Sollte das Gesetz in Kraft treten, würde es 3,5 Milliarden US-Dollar an vom Außenministerium kontrollierten Mitteln festschreiben, die ausdrücklich für den Einsatz bei Pandemien autorisiert sind — obwohl derzeit keine Pandemie ausgerufen ist — und würde faktisch einen Finanzierungskanal für das mit Gates verbundene Impfstoff-Netzwerk GAVI wieder öffnen.

Neu veröffentlichte Mails aus dem Epstein-Gates-Umfeld zeigen frühe Pandemie-Szenarien, digitale Gesundheitspläne und militärische Denkmodelle

Neu veröffentlichte Mails aus dem Epstein-Gates-Umfeld zeigen frühe Pandemie-Szenarien, digitale Gesundheitspläne und militärische Denkmodelle

Pandemie-Vorlauf, digitale Kontrolle, Militärforschung

Eine interne Mail aus dem Gates-Umfeld wirft neue Fragen zur COVID-Vorbereitung auf

Eine interne E-Mail aus dem Jahr 2017, adressiert an Bill Gates, erhält im Rückblick auf die COVID-19-Pandemie eine neue politische und gesellschaftliche Relevanz. Das Dokument ist kein Beweis für eine geplante Pandemie – wohl aber ein Beleg dafür, wie weit zentrale Konzepte bereits Jahre zuvor systematisch durchdacht wurden.

Die Mail stammt aus einem beratenden Umfeld der Investment- und Strategiegesellschaft bgc3 und listet konkrete „Deliverables“ für die Zusammenarbeit auf. Auffällig ist dabei die thematische Dichte: Pandemie-Simulationen, digitale Gesundheitsdatensysteme, Neurotechnologie sowie explizit militärisch-nachrichtendienstliche Anwendungen.

Pandemie-Simulationen lange vor COVID

Besonders bemerkenswert ist der Punkt „Follow-up recommendations and/or technical specifications for strain pandemic simulation“. Bereits 2017 wurde also an konkreten technischen und methodischen Grundlagen für Pandemie-Szenarien gearbeitet – nicht abstrakt, sondern mit dem Anspruch auf operative Umsetzbarkeit.

Solche Simulationen sind in staatlichen und militärischen Kontexten nicht ungewöhnlich. Doch im Lichte der Ereignisse ab 2020 stellt sich die Frage, warum viele politische, technische und administrative Maßnahmen während COVID nahezu reibungslos umgesetzt werden konnten. Der Vorlauf war offenbar vorhanden.

Digitale Gesundheitsdaten als strategischer Kern

Ein weiterer zentraler Punkt der Mail ist der Aufbau sicherer digitaler Systeme für persönliche Gesundheitsdaten, ausdrücklich unter Nutzung von „Zero-Knowledge-Proof“-Technologien. Ziel war es, sensible Gesundheitsinformationen zu schützen und zugleich kontrollierten Zugang zu ermöglichen.

Genau dieses Modell wurde während der Pandemie in Form von digitalen Impfzertifikaten, Gesundheitsnachweisen und interoperablen Datenplattformen Realität. Die Mail zeigt: Die technischen und konzeptionellen Grundlagen existierten lange vor dem Ausbruch von COVID-19.

Neurotechnologie – auch als Waffe gedacht

Besonders brisant ist ein weiterer Abschnitt, der häufig übersehen wird: Die explizite Nennung von „Neurotechnologies as weapons in national intelligence and defense“. Hier geht es nicht um Medizin oder Therapie, sondern um militärische und geheimdienstliche Anwendungen von Neurotechnologie.

Damit wird deutlich, dass Gesundheit, Technologie und Sicherheit in diesem Denkrahmen nicht getrennt betrachtet wurden, sondern als integriertes Steuerungsfeld. Diese Vermischung wirft grundlegende ethische Fragen auf – insbesondere dann, wenn dieselben Akteure später maßgeblichen Einfluss auf globale Gesundheitsstrategien hatten.

Profiteure von Krisen?

Bill Gates spielte während der COVID-Pandemie eine zentrale Rolle – als Förderer von Impfprogrammen, als politischer Taktgeber und als Investor im Gesundheits- und Technologiesektor. Das ist öffentlich dokumentiert. Doch wie bei anderen globalen Krisen – etwa den später bekannt gewordenen Finanz- und Investitionsstrukturen rund um Jeffrey Epstein – stellt sich die grundsätzliche Frage nach Interessenkonflikten.

Auch Epstein bewegte sich jahrelang in elitären Netzwerken, profitierte als Investor und Berater und nutzte systemische Grauzonen. Der Vergleich bedeutet keine Gleichsetzung, sondern verweist auf ein wiederkehrendes Muster: Krisen, Technologie und Kapital sind oft enger miteinander verflochten, als es öffentliche Narrative nahelegen.

Kein Beweis – aber erklärungsbedürftig

Diese E-Mail ist kein Beweis für die Planung von COVID-19. Sie dokumentiert jedoch, dass:

  • Pandemie-Szenarien detailliert vorbereitet wurden,
  • digitale Gesundheitskontrolle konzeptionell ausgearbeitet war,
  • militärische Anwendungen von Bio- und Neurotechnologie offen diskutiert wurden,
  • und zentrale Akteure später politisch und wirtschaftlich von der Krise profitierten.

Das alles ist zumindest erklärungsbedürftig.

Eine offene, demokratische Gesellschaft sollte solche Dokumente nicht tabuisieren, sondern als Anlass für Transparenz und Aufarbeitung nutzen. Nicht, um Verschwörungen zu konstruieren – sondern um Macht, Interessen und Vorbereitung sichtbar zu machen.

Iran enthüllt Unterwasser-Raketen­tunnel und warnt: Straße von Hormus „wird nicht sicher sein“, falls die USA angreifen

Iran enthüllt Unterwasser-Raketen­tunnel und warnt: Straße von Hormus „wird nicht sicher sein“, falls die USA angreifen

Außenminister Abbas Araghtschi reagierte scharf auf neue Drohungen Trumps und erklärte, Irans Streitkräfte hätten „den Finger am Abzug“.

Teheran hat ein Netzwerk von „Unterwasser-Raketentunneln“ enthüllt und davor gewarnt, dass die Straße von Hormus „nicht sicher sein wird“, falls die Islamische Republik von den USA angegriffen wird, berichtete das iranische Staatsfernsehen.

This is reportedly anIran enthüllt Unterwasser-Raketen­tunnel und warnt: Straße von Hormus „wird nicht sicher sein“, falls die USA angreifen Iranian underwater bunker, located deep beneath seabed in Persian Gulf where thousands of anti-ship missiles are reportedly being deployed. pic.twitter.com/kO8sydsApD

— Peoples Chronicles (@PChroniclesNG) January 27, 2026

Aufnahmen, die im iranischen Staatsfernsehen ausgestrahlt wurden, zeigten den Kommandeur der Marine der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), Alireza Tangsiri, in den unterseeischen Raketenanlagen. Zu sehen waren Reihen von Marschflugkörpern, die Berichten zufolge mit intelligenten Leitsystemen ausgestattet sind und Ziele in einer Entfernung von über 1.000 Kilometern (621 Meilen) treffen können.

„Unsere Fähigkeiten entwickeln sich ständig weiter“, sagte Tangsiri und fügte hinzu, die iranischen Streitkräfte seien bereit, jeder Bedrohung „auf jeder Ebene und in jeder Geografie“ zu begegnen.

Bereits Anfang dieser Woche hatte der politische Vize der IRGC-Marine, Mohammed Akbarzadeh, gewarnt, Teheran könne den internationalen Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus stören.

Iran hatte während des 12-tägigen US-israelischen Krieges gegen die Islamische Republik im Juni darauf verzichtet, die Meerenge zu blockieren, jedoch wiederholt darauf hingewiesen, dass dies bei einem künftigen Angriff auf das Land eine Option sei.

Akbarzadeh erklärte, Iran erhalte Echtzeit-Aufklärung „aus der Luft, von der Oberfläche und unter Wasser der Straße von Hormus“.

Etwa 37 Prozent des weltweiten Ölverkehrs passieren täglich die Straße von Hormus.

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi wird am Freitag zu Gesprächen in die Türkei reisen, um einen US-Angriff und eine anschließende regionale Eskalation zu verhindern.

Teheran hat die Golfstaaten und Ankara gewarnt, dass es zwar keinen Krieg wolle, im Falle eines Angriffs jedoch US-Stützpunkte in der gesamten Region ins Visier nehmen werde.

Der US-Flugzeugträger USS Abraham Lincoln ist mit mehreren Begleitschiffen in Westasien eingetroffen. Washington hat zudem zusätzliche Kampfjet-Staffeln in die Region verlegt.

Trump erklärte Anfang dieser Woche, eine „schöne Armada“ sei auf dem Weg in Richtung Iran, und forderte die Islamische Republik auf, den US-Bedingungen zu kapitulieren und an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Washington verlangt von Teheran die Zerstörung seines angereicherten Urans, eine Begrenzung seines Raketenprogramms sowie das Ende der Unterstützung von Widerstandsgruppen in der Region.

„Unsere tapferen Streitkräfte sind vorbereitet – mit dem Finger am Abzug –, um sofort und mit voller Wucht auf JEDE Aggression gegen unser geliebtes Land, unsere Luft und unsere See zu reagieren. Die wertvollen Lehren aus dem 12-Tage-Krieg haben es uns ermöglicht, noch stärker, schneller und tiefgreifender zu reagieren“, erklärte Araghtschi am Mittwoch.

Our brave Armed Forces are prepared—with their fingers on the trigger—to immediately and powerfully respond to ANY aggression against our beloved land, air, and sea.

The valuable lessons learned from the 12-Day War have enabled us to respond even more strongly, rapidly, and… pic.twitter.com/kEuj0dmBaK

— Seyed Abbas Araghchi (@araghchi) January 28, 2026

Auch Irans UN-Mission teilte in dieser Woche mit, Teheran sei bereit, „wie nie zuvor“ zu reagieren, sollte das Land angegriffen werden.

Das Nipah-Virus: Ist es die nächste Pandemie?

In einer Zeit, in der globale Gesundheitsbedrohungen wie COVID-19 noch frisch im Gedächtnis sind, wirft das Nipah-Virus Fragen auf, ob es das Potenzial hat, zur nächsten Pandemie zu werden. Dr. John Campbell, ein bekannter Medizinexperte, beleuchtet in seinem Video das Thema basierend auf aktuellen Daten und Quellen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dem US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) und anderen offiziellen Stellen.

Er betont, dass das Virus zwar ein Risiko darstellt – insbesondere durch mögliche Mutationen, Umwelteinflüsse oder sogar Laborforschung –, aber derzeit keine unmittelbare Bedrohung für westliche Länder wie die USA, Kanada, Australien oder das Vereinigte Königreich darstellt. Campbell rät, sich nicht übermäßig zu sorgen, solange keine neuen Entwicklungen eintreten, und liefert eine detaillierte Analyse, die von der natürlichen Reservoir des Virus bis hin zu Präventionsmaßnahmen reicht. Dieser Artikel fasst und erweitert seine Ausführungen zu einem umfassenden Überblick.

Der natürliche Wirt und die geografische Verbreitung

Das Nipah-Virus hat seinen Ursprung in der Tierwelt und wird primär durch Fruchtflughunde, auch als Flughunde oder Flying Foxes bekannt, übertragen. Diese beeindruckenden Tiere, die zu den größten Fledermausarten gehören und der Gattung Pteropus angehören, dienen als natürliches Reservoir für das Virus.

Sie leben in tropischen und subtropischen Regionen und ernähren sich hauptsächlich von Früchten, was sie zu Vegetariern macht. Interessanterweise hängen diese Fledermäuse kopfüber, ein Verhalten, das Campbell humorvoll als rätselhaft beschreibt.

Die Ausbrüche des Virus sind bisher auf Süd- und Südostasien beschränkt, mit dokumentierten Fällen in Kerala (Südindien), Bangladesch, Westbengalen, Malaysia, Singapur und Teilen der Philippinen. In Bangladesch und Bengalen treten Fälle nahezu jährlich auf, was auf eine endemische Präsenz hinweist.

Bisher gibt es keine bestätigten Fälle in westlichen Ländern wie den USA, Kanada, dem Vereinigten Königreich oder Australien, was Campbell als beruhigend hervorhebt. Dennoch ist die Verbreitung der Flughunde weiter gefasst – sie reicht bis nach Australien –, und Antikörper gegen das Virus wurden in Fledermäusen in einem breiteren Gebiet nachgewiesen. Dies deutet darauf hin, dass Spillover-Ereignisse zwar selten, aber möglich sind, insbesondere durch menschliche Eingriffe in natürliche Habitate.

Geschichte und Entdeckung des Virus

Das Nipah-Virus wurde erstmals 1998 oder 1999 identifiziert, je nach Quelle, während eines Ausbruchs unter Schweinezüchtern in Malaysia und Singapur. Hier sprang das Virus von Flughunden auf Schweine über, was zu einer zoonotischen Übertragung auf den Menschen führte.

Seitdem hat es sich gezeigt, dass das Virus nicht nur Schweine, sondern auch andere Tiere infizieren kann, darunter Hunde, Katzen, Ziegen, Pferde und möglicherweise Schafe. Diese Fähigkeit, auf höhere Wirbeltiere überzuspringen, unterstreicht das Potenzial des Virus, sich anzupassen.

Campbell betont, dass dies ein Beispiel für transspeziesische Sprünge ist, die in der Virologie besondere Aufmerksamkeit erfordern. Seit 2001 gibt es in Bangladesch jährliche Fälle, und in Indien treten Ausbrüche seit 2018 in Kerala auf, mit aktuellen Meldungen aus Westbengalen. Die geografische Isolation der Ausbrüche ist ein positiver Aspekt, doch die wachsende menschliche Expansion in Waldgebiete erhöht das Risiko weiterer Spillover.

Symptome und Krankheitsverlauf

Die Inkubationszeit des Nipah-Virus beträgt typischerweise 4 bis 21 Tage, kann aber länger sein. Die Erkrankung beginnt oft mit unspezifischen, grippeähnlichen Symptomen wie Fieber, allgemeinem Unwohlsein, Kopfschmerzen, Husten, Bauchschmerzen und Muskelschmerzen.

Innerhalb von 3 bis 21 Tagen nach den ersten Anzeichen kann es zu schweren Komplikationen kommen, darunter Pneumonie, Enzephalitis oder Meningitis. Betroffene leiden unter starken Kopfschmerzen, Benommenheit, verschwommenem Sehen und in schweren Fällen unter Krampfanfällen oder Persönlichkeitsveränderungen.

Campbell beschreibt diese Symptome als „absolut furchtbar“ und hebt hervor, dass Überlebende oft mit bleibenden neurologischen Schäden kämpfen. In seltenen Fällen kann das Virus Monate oder Jahre später reaktiviert werden.

Die Diagnose erfolgt durch PCR-Tests an Atemwegsproben, Blut oder Liquor sowie durch Antikörpernachweis im Blut. Die hohe Letalitätsrate – zwischen 40 und 75 Prozent nach CDC-Angaben oder sogar 10 bis 92 Prozent in einzelnen Studien – macht das Virus besonders gefährlich. Campbell schätzt den Durchschnitt auf etwa 57 Prozent.

Übertragungswege und Risiken

Das Nipah-Virus ist zoonotisch und wird hauptsächlich durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren oder deren Sekreten übertragen. Häufige Wege sind der Verzehr kontaminierter Früchte oder Produkte, die von Flughunden angenagt wurden, wie roher oder teilweise fermentierter Dattelpalmsaft.

Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist möglich, aber begrenzt und tritt vor allem in engen Pflegeumfeldern auf. Campbell kritisiert moderne Krankenhausdesigns mit schlechter Luftzirkulation und verweist auf die Vorteile älterer Bauweisen.

Die Übertragung erfolgt wahrscheinlich durch Tröpfcheninfektion, nicht durch Aerosole wie bei SARS-CoV-2 oder Influenza, was die Ausbreitungsgeschwindigkeit einschränkt. Pandemiepotenzial entsteht vor allem durch Umweltveränderungen, Mutationen oder Gain-of-Function-Forschung, vor der Campbell ausdrücklich warnt.

Prävention und Behandlung

Es gibt weder spezifische Medikamente noch eine zugelassene Impfung gegen das Nipah-Virus. Die Behandlung ist unterstützend, meist intensivmedizinisch, bei weiterhin hoher Sterberate.

Prävention ist daher entscheidend: Vermeidung von Kontakt mit Fledermäusen, kein Verzehr roher Fruchtprodukte, gründliches Waschen und Schälen von Obst sowie konsequente Hygiene. Campbell empfiehlt, Früchte gegebenenfalls in Iodin zu tränken.

In Gesundheitseinrichtungen sind strenge Infektionskontrollmaßnahmen notwendig, wobei insbesondere in ärmeren Regionen ein Mangel an Ausrüstung besteht. Die WHO stuft das Virus als ernsthafte epidemische Bedrohung ein.

Potenzial für eine Pandemie und Schlussfolgerung

Campbell kommt zu einer nüchternen Einschätzung: Das Nipah-Virus besitzt Pandemiepotenzial, insbesondere bei Mutationen oder durch Laborforschung, doch derzeit ist die Mensch-zu-Mensch-Übertragung begrenzt und Ausbrüche bleiben lokal.

Das Fehlen von Fällen in westlichen Ländern spricht aktuell gegen eine globale Bedrohung. Er warnt jedoch vor menschlicher Hybris im Umgang mit Viren und sieht darin ein größeres Risiko als in natürlichen Prozessen. Gleichzeitig rät er, nicht in Panik zu verfallen.

Basierend auf Daten der WHO, nationaler Gesundheitsbehörden und wissenschaftlicher Institutionen bietet dieser Überblick eine fundierte Grundlage – die Originalquellen bleiben für eine eigene Bewertung entscheidend.

Das perfekte Alibi für Therapiekrankheiten

Das perfekte Alibi für Therapiekrankheiten

syringes-3539565_1920.jpg?fit=1920%2C128

„Long Covid“ ist nicht nur die Tarnbezeichnung für Gesundheitsschäden durch die Gengiftspritzen. „Long Covid“ war auch das Pilotprojekt zur Vertuschung aller pharmakologischen „Nebenwirkungen“. Resultieren Symptome aus einer Krankheit – selbst lange nach deren Ende -, dann haben alle eingesetzten Medikamente ein gerichtsfestes Alibi. Krimiautoren wissen schon lange, dass die Präsentation eines vermeintlichen Schuldigen der beste […]

Der Beitrag Das perfekte Alibi für Therapiekrankheiten erschien zuerst unter tkp.at.

Wie in Russland über den Stand der Friedensverhandlungen berichtet wird

Über die die vor einer Woche unter Vermittlung der USA begonnene, neue Runde der direkten Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine gibt es praktisch keine offiziellen Erklärungen, die Geheimhaltung funktioniert erstaunlich gut, wenn man bedenkt, wie bei anderen Verhandlungen immer wieder Informationen an die Medien durchgestochen werden. Hier übersetze ich einen Beitrag über das, was […]
Am 6. Februar läuft New-START, rückt Atomkrieg näher?

Am 6. Februar läuft New-START, rückt Atomkrieg näher?

Am 6. Februar läuft New-START, rückt Atomkrieg näher?

Als die Menschen begriffen, dass die Atommächte in der Lage waren, den Planeten unbewohnbar zu machen, begannen sie mit Rüstungsbeschränkungsvereinbarungen. Allerdings ist einer nach dem anderen ausgelaufen, und während die Kriegsgefahr zunimmt, endet am 6. Februar der letzte dieser großartigen Versuche, die Menschheit sicherer zu machen. Zunächst einen kurzen Überblick über die früher einmal existierten […]

Der Beitrag Am 6. Februar läuft New-START, rückt Atomkrieg näher? erschien zuerst unter tkp.at.

TRUE SHOCKING CRIME: Charles Manson – Psychokontrolle, Endzeitwahn und satanischer Mörderkult (Teil 1)

Charles Manson und seine »Family« bewegten sich in einem Milieu aus Satanismus, Rassenkriegsideologien, Drogen, psychischer Umkonditionierung, Sex, Magie und Gewalt. Mansons eigene Biografie zeigt den Weg eines vernachlässigten, gewalttätigen Straftäters, der im Gefängnis Methoden der Suggestion und Kontrolle erlernte und nach seiner Entlassung 1967 in San Francisco die »Family« formte. Was folgte, war eines der […]

In Russland gaben sich letzte Woche wichtige arabische Staatschefs die Klinke in die Hand

Während deutsche Medien ständig behaupten, Russland sei international isoliert, haben sich letzte Woche viele wichtige Politiker aus arabischen und islamischen Staaten, die wegen Trumps Drohungen gegen den Iran und wegen der Rolle arabischer Staaten bei den Ukraine-Verhandlungen derzeit wichtige Rollen spielen, in Russland buchstäblich die Klinke in die Hand gegeben. Das russische Fernsehen hat in […]
Sind Subventionen für grüne Energie der eigentliche Antrieb für Kaliforniens Plan zur höheren Belastung der Reichen?

Sind Subventionen für grüne Energie der eigentliche Antrieb für Kaliforniens Plan zur höheren Belastung der Reichen?

WUWT, Essay von Eric Worrall, 25.01.2026

Explodierende Energiekosten, eine politische Krise und ein irrer Plan zur Enteignung derjenigen, die den Reichtum schaffen und die kalifornische Wirtschaft antreiben.

Kaliforniens Milliardärssteuer erklärt: Die Vorschläge, die Gegenreaktion und die Abwanderung

Los Angeles Times, Queenie Wong, Redakteurin 19. Januar 2026,

Der Streit um eine neue Steuer für kalifornische Milliardäre dürfte sich in den kommenden Monaten weiter zuspitzen, da die Bürger darüber streiten, ob der Staat seine Superreichen stärker belasten sollte, um seinen normalen Bürgern besser zu dienen.

Nach dem „Billionaire Tax Act“ müssten Kalifornier mit einem Vermögen von über einer Milliarde Dollar eine einmalige Steuer von 5 % auf ihr Gesamtvermögen zahlen. Die Gewerkschaft Service Employees International Union-United Healthcare Workers West, die hinter dem Gesetzentwurf steht, erklärte, die Maßnahme würde dringend benötigte Gelder für Gesundheits-, Bildungs- und Lebensmittelhilfsprogramme einbringen.

Welche Milliardäre distanzieren sich bereits von Kalifornien?

Google-Mitbegründer Larry Page und Sergey Brin

  • Google hat zwar immer noch seinen Hauptsitz in Kalifornien, aber aus den im Dezember beim kalifornischen Staatssekretär eingereichten Unterlagen geht hervor, dass andere mit Page und Brin verbundene Unternehmen kürzlich ihren Sitz aus dem Bundesstaat verlegt haben.
  • Palantir-Mitbegründer Peter Thiel

  • Oracle-Mitbegründer und Chief Technology Officer Larry Ellison

  • DoorDash-Mitbegründer und Chief Technology Officer Andy Fang

Der in Palo Alto ansässige Risikokapitalgeber Chamath Palihapitiya schätzt, dass die Steuerausfälle durch die Milliardäre, die den Bundesstaat bereits verlassen haben, die Steuerausfälle übersteigen und somit die durch die neue Steuer generierten Einnahmen übersteigen

Einschub des Übersetzers: Ein auf WUWT weggelassener Abschnitt, der m.e. auch wichtig für Ihre Meinungsbildung ist

Wie stehen die Erfolgsaussichten der Initiative?

Es ist unklar, ob die Volksabstimmung im November gute Chancen auf Erfolg hat. Newsom*) lehnt die Steuer ab, und seine Unterstützung hat sich bei Volksabstimmungen als wichtig erwiesen.

Im Jahr 2022 sprach er sich gegen eine Volksabstimmung aus, die den Markt für Elektrofahrzeuge durch Steuererhöhungen für Kalifornier mit einem Jahreseinkommen von über 2 Millionen US-Dollar subventioniert hätte. Die Initiative scheiterte. Im darauffolgenden Jahr lehnte er ein Gesetz zur Besteuerung von Vermögen über 50 Millionen US-Dollar ab. Der Gesetzentwurf wurde zurückgestellt, bevor das Parlament darüber abstimmen konnte. Ein Gesetzentwurf zur Einführung einer jährlichen Steuer für kalifornische Einwohner mit einem Nettovermögen von über 30 Millionen US-Dollar scheiterte ebenfalls im Jahr 2020.

Senator Bernie Sanders (I-Vt.) und Abgeordneter Ro Khanna (D-Fremont) unterstützen jedoch den Vorschlag einer Vermögenssteuer, und die Kalifornier haben bereits zuvor befristete Steuermaßnahmen verabschiedet. Im Jahr 2012 stimmten sie für Proposition 30, eine Erhöhung der Umsatzsteuer und der Einkommensteuer für Einwohner mit einem Jahreseinkommen von über 250.000 US-Dollar.

Weiterlesen: https://www.latimes.com/business/story/2026-01-19/explaining-californias-billionaire-tax-proposals-backlash-exodus

[*) Gavin Newsom, seit Januar 2019 Gouverneur von Kalifornien, verfügt über ein erhebliches Vermögen, das hauptsächlich aus seinen geschäftlichen Unternehmungen und seiner politischen Karriere stammt. Vor seinem Einstieg in die Politik gründete er 1991 die PlumpJack Group, die auf 23 Unternehmen wie Weingüter, Restaurants und Einzelhandelsgeschäfte anwuchs. Newsom verkaufte seine Beteiligungen an Unternehmen in San Francisco, behielt aber Interessen anderswo.

Wikipedia schreibt: Im Jahr 2021 enthüllte die Zeitung „The Sacramento Bee“, dass Siebel Newsom von 2011 bis 2018 über ihre gemeinnützige Organisation 2,3 Millionen US-Dollar mit ihrer Filmarbeit verdiente. Diese Organisation hatte 800.000 US-Dollar an Spenden von Unternehmen erhalten, die mit der kalifornischen Regierung Geschäfte machten, als die politische Karriere ihres Mannes Gavin Newsom steil bergauf ging. Auch nach seinem Amtsantritt als Gouverneur bezog sie weiterhin ihr Gehalt.]

Warum braucht Kalifornien so dringend so viel Geld?

Folgende Erklärung könnte folgen:

Sind Subventionen für grüne Energie der eigentliche Antrieb für Kaliforniens Plan zur höheren Belastung der Reichen?

Was Sie wissen müssen:  Der Gouverneur hat sich mit führenden Politikern und Interessenvertretern getroffen und ein wichtiges Gesetz unterzeichnet, das verspricht, die Stromkosten zu senken, den Erdölmarkt zu stabilisieren und die Luftverschmutzung drastisch zu reduzieren.

SAN FRANCISCO – Gouverneur Gavin Newsom unterzeichnete heute weitreichende, parteiübergreifende Reformen der kalifornischen Klimapolitik, die den Bürgern Milliarden von Dollar an Energiekosten einsparen sollen. Newsoms Vorgehen erfolgt vor dem Hintergrund der anhaltenden Bemühungen der Trump-Regierung, jahrzehntealte, parteiübergreifende amerikanische Gesetze zum Schutz der Luftqualität auszuhöhlen und wichtige Fortschritte im Klimaschutz zunichtezumachen.

„Ich habe soeben das Gesetz zur größten Rückerstattung von Stromrechnungen seit zehn Jahren unterzeichnet – bis zu 60 Milliarden Dollar, um die Kosten für kalifornische Familien zu senken. Millionen Kalifornier werden schon bald Milliarden an Energiekosten sparen, und die Einsparungen hören hier nicht auf: Wir stabilisieren die Benzinversorgung des Bundesstaates, um drastische Preisanstiege an den Zapfsäulen zu verhindern, und erleichtern den Ausbau der reichlich vorhandenen sauberen Energie, die wir benötigen, um die Rechnungen niedrig zu halten. Darüber hinaus verstärken wir unsere Bemühungen um unser wichtigstes Instrument im Kampf gegen Trumps Angriffe auf saubere Luft – das Emissionshandelssystem – indem wir die Verursacher von Umweltverschmutzung für Projekte zahlen lassen, die unsere am stärksten betroffenen Gemeinden unterstützen.

Mehr dazu: https://www.gov.ca.gov/2025/09/19/governor-newsom-signs-historic-package-of-bipartisan-legislation-saving-billions-on-electric-bills-stabilizing-gas-market-and-cutting-pollution/

Warum werden die Strompreise zu einem solchen politischen Streitpunkt?

Warum die Stromrechnungen in Kalifornien immer weiter steigen: Die versteckten Kosten der Subventionen für Solaranlagen auf Hausdächern

      1. August 2025, 6:35 Uhr PT

Kalifornier zahlen die  zweithöchsten Strompreise  der USA. Immer mehr Studien belegen, dass  die Hauptursache  für die höheren Rechnungen eine jahrzehntealte Regelung ist, die Kunden dazu zwingt, die Solaranlagen ihrer Nachbarn auf deren Dächern zu finanzieren.

Nach Angaben des California Public Advocates Office belief sich diese Kostenverlagerung  allein im Jahr 2024 auf 8,5 Milliarden Dollar , gegenüber 3,4 Milliarden Dollar vor nur drei Jahren.

Haushalte ohne Solaranlage zahlen jetzt bis zu  27 % mehr auf ihren Stromrechnungen,  um die Subventionen zu decken, die an rund 1,6 Millionen mit Solaranlagen ausgestattete Haushalte gezahlt werden.

Weiterlesen: https://www.latimes.com/specialsupplements/story/2025-08-12/hidden-cost-of-rooftop-solar-subsidies

 

Ja, Kalifornien sollte das Vermögen von Milliardären besteuern. Hier ist der Grund dafür.

Los Angeles Times, Michael Hiltzik,  08.01.2026

Die Kritiker der Maßnahme merken an, dass Vermögenssteuern weltweit eine wechselhafte Geschichte haben, auch wenn sie oft ein düstereres Bild zeichnen, als die Faktenlage vermuten lässt. Zwölf europäische Länder führten noch 1995 breit angelegte Vermögenssteuern ein, acht von ihnen haben diese jedoch wieder abgeschafft.

Laut der Tax Foundation Europe gibt es Vermögenssteuern demnach nur noch in Kolumbien, Norwegen, Spanien und der Schweiz . Das stimmt aber nicht ganz. In Frankreich und Italien werden sie weiterhin erhoben, und zwar als Grundsteuer auf Immobilien. Auch in Belgien gibt es Vermögenssteuern, die auf Wertpapierdepots mit einem Wert von über einer Million Euro (ca. 1,16 Millionen US-Dollar) erhoben werden.

Die Schweizer Vermögenssteuer ist mit Abstand die älteste; sie wurde 1840 eingeführt. Sie wird jährlich von den einzelnen Kantonen auf alle Einwohner erhoben und beträgt nach Abzügen und Ausnahmen für bestimmte Vermögenskategorien bis zu etwa 1 % des Nettovermögens

https://www.latimes.com/business/story/2026-01-08/yes-california-should-tax-billionaires-wealth-heres-why

Ich behaupte nicht, dass die Subventionen für Solaranlagen auf Hausdächern allein die Ursache für Kaliforniens Finanzkrise sind; das wirtschaftliche Missmanagement Kaliforniens ist viel umfassender und geht weit über die Subventionen hinaus. Doch die Unterzeichnung eines Gesetzes, das 60 Milliarden Dollar zur Bekämpfung der selbstverschuldeten Lebenshaltungskostenkrise vorsieht, wird die finanziellen Probleme des Bundesstaates wohl kaum lösen.

Das Haushaltsdefizit Kaliforniens betrug 2025 18 Milliarden US-Dollar . Für dieses Jahr wird ein Defizit von 35 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Wie hoch schätzen Sie das kalifornische Haushaltsdefizit im Jahr 2026 ein?

Werden zukünftige Historiker den bevorstehenden Zusammenbruch Kaliforniens als den verzweifelten Versuch der Subventionierung der explodierenden Preise für grüne Energie betrachten, der das Fass zum Überlaufen brachte und die Wirtschaft des Bundesstaates zum Erliegen brachte? Oder werden sie sich auf das Gesetz zur Enteignung von Vermögen als Auslöser des Zusammenbruchs konzentrieren? Was meinen Sie?

https://wattsupwiththat.com/2026/01/25/are-new-rooftop-solar-subsidies-driving-californias-plan-to-expropriate-the-wealthy/

 

Der Beitrag Sind Subventionen für grüne Energie der eigentliche Antrieb für Kaliforniens Plan zur höheren Belastung der Reichen? erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Unsere Demokratie™ zum Auswendiglernen: Österreichs neuer Weg zur Haltungsschule

Unsere Demokratie™ zum Auswendiglernen: Österreichs neuer Weg zur Haltungsschule

Unsere Demokratie™ zum Auswendiglernen: Österreichs neuer Weg zur Haltungsschule

Das österreichische Bildungsministerium präsentierte kürzlich stolz und sendungsbewusst den „Plan Zukunft“: Ab dem Schuljahr 2027/28 wird in der AHS-Oberstufe Latein gekürzt, dafür kommen neue Fächer wie „Informatik und Künstliche Intelligenz“ sowie „Medien und Demokratie“. Moderner, digitaler, lebensnaher lautet die offizielle Begründung. Inoffiziell soll wohl der Kampf gegen rechts in die Schulen getragen werden.

Von Chris Veber

Laut NEOS Bildungsminister Wiederkehr (der weder Pädagogik studiert noch in der freien Wirtschaft gearbeitet hat), soll Latein ein Drittel seiner Stunden verlieren. Die freigewordenen Kapazitäten fließen in die Erweiterung der Informatik um Künstliche Intelligenz und in ein komplett neues Fach, das „Medien und Demokratie“ heißt. Das Ministerium spricht von notwendiger Modernisierung in einer digitalen Welt. Kritiker wie der AHS-Lehrergewerkschaftschef Herbert Weiß sehen darin einen „Angriff auf das Gymnasium und die Allgemeinbildung“. Sie haben natürlich recht, haben aber den Hasen im Pfeffer übersehen.

Denn der eigentliche Clou liegt im Inhalt des neuen Demokratieunterrichts. Hier soll den Schülern beigebracht werden, was in der aktuellen Regierungslogik der linksgrünen Wokoharam unter Demokratie zu verstehen ist. Ich habe meine Glaskugel befragt und die sagte mir, dass bedingungsloser Gehorsam gegenüber den offiziellen Narrativen ein Kernpunkt des Demokratieprogramms sein wird. Die Solidarität wird zur zentralen Bürgertugend erklärt – und Solidarität bedeutet in diesem Kontext vor allem eins, sich allen Vorgaben der Obrigkeit zu unterwerfen.

Impfen ist solidarisch. Ebenso solidarisch ist es, immer höhere CO₂-Steuern zu zahlen, um das Klima zu retten. Die Grenzen für die dritte Welt – vor allem die islamische dritte Welt – zu öffnen, ist solidarisch. In den Krieg gegen Russland zu ziehen, obersolidarisch. Wer auch nur ein klein wenig zweifelt, ist egoistisch. Und rechts. Das wollen wir doch vermeiden.

Die „Medienkompetenz“ soll „rechte Narrative“ entlarven. Jede Abweichung von der regierungsamtlichen Linie wird als Desinformation gebrandmarkt. Die Schüler sollen lernen, ihre Quellen kritisch zu prüfen. Aber bitte nur in eine Richtung. Kritik an Masseneinwanderung? Rechtspopulismus. Zweifel an der Energiewende? Klimaleugnung. Fragen zur Islamisierung? Rassismus. Keine Lust auf den großen Krieg? Putinknecht! Die Grenze zwischen kritischer Medienbildung und gezielter Indoktrination ist unter den Wokoharam eine schmale. Ich tippe drauf, dass sie oft und gern überschritten werden wird.

Meine Glaskugel sagt auch, dieser „Unterricht“ wird wahrscheinlich von denselben Akteuren, die seit Jahren die öffentliche Meinung in eine ganz bestimmte Richtung lenken, „unterstützt“. Standard und Falter als die Sturmgeschütze nicht der Demokratie sondern der regierungsnahen Berichterstattung. Ergänzt durch „NGOs“ wie die Omas gegen Rechts oder andere staatlich bezahlte „Aktivisten“. Sämtlichst Experten, die genau wissen, was die „richtige“ Demokratie ist – nämlich die, in der man nicht rechts wählt.

Die Künstliche Intelligenz passt da perfekt ins Gesamtbild. Denn KI braucht viel Strom – und zwar ständig, nicht nur, wenn die Sonne scheint oder der Wind weht. Genau jenen zuverlässigen Strom, den die Energiewender systematisch abbauen. Aber solche Widersprüche stören unsere Regierung natürlich nicht. Die Schüler sollen nur lernen, die „richtige“ KI „richtig“ zu nutzen. Also weniger das böse Grok vom bösen Elon Musk, sondern mehr woke-verblödete KI´s wie ChatGPT, die einen nicht auf dumme Gedanken bringen. In einer Demokratie, in der abweichende Stimmen als Gefahr gelten, darf die auch KI nicht zu intelligent sein.

Die Regierung, die selbst mit Intelligenz – künstlich oder echt – nicht gerade gesegnet scheint, will also unseren Kindern beibringen, was Demokratie bedeutet und welche Medien man konsumieren darf. Das Ergebnis soll eine neue Generation an politisch korrekten Bürgern sein, die brav in sich hinein stopfen, was staatlich finanzierte Medien servieren, Steuern zahlen, ohne zu murren und jede Kritik an der offiziellen Regierungslinie als antidemokratisch erkennen. Das Ideal wird der genderqueere, woke-grüne „Aktivist“, der am Lastenrad klimaneutral an die Ostfront radelt, um in der Ukraine für „Unsere Demokratie™“ zu sterben. Aber nicht, bevor er seinen Nachlass der Regierung vermacht hat. Latein war vielleicht leicht angestaubt, aber es hat das Denken geschult. Was jetzt kommt, schult vor allem den Gehorsam.