Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Wie ist Russlands Position zum Streit um Grönland?

Der Streit um Grönland wird als eine Angelegenheit zwischen den USA und der EU betrachtet, allerdings betrifft der Streit die Arktis, in der Russland ein wichtiger Player mit eigenen Interessen ist. Daher habe ich eine offizielle Erklärung übersetzt, die Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, bei ihrer letzten regulären Pressekonferenz zum Grönlandstreit abgegeben hat. […]
Insolvenzzahlen nicht mehr veröffentlicht: Destatis auf Verschleierungskurs?

Insolvenzzahlen nicht mehr veröffentlicht: Destatis auf Verschleierungskurs?

Insolvenzzahlen nicht mehr veröffentlicht: Destatis auf Verschleierungskurs?

Hat die Bundesregierung Druck auf das Statistische Bundesamt (Destatis) ausgeübt, um angesichts der weiterhin extrem hohen Insolvenzzahlen noch mehr schlechte Presse zu vermeiden? Begründet wird dieser Schritt von der Behörde offiziell wegen angeblich mangelnder “voll amtlicher Belastbarkeit”. Doch was steckt wirklich dahinter?

Seit mehreren Jahren wachsen die Belastungen für die deutsche Wirtschaft. Stark gestiegene Energiepreise infolge der Energiewende (samt der CO2-Bepreisung) und der Sanktionen gegen Russland, immer mehr Bürokratie, eine steigende Steuer- und Abgabenlast und andere Probleme tragen dazu bei. Dies führt zu immer mehr Insolvenzanträgen und tatsächlichen Unternehmensinsolvenzen – im Dezember 2025 lag die vorläufige Zahl um 15,2 Prozent über jener des Vorjahresmonats.

Doch nun stellt das Statistische Bundesamt die Veröffentlichung der vorläufigen Insolvenzzahlen ein, die auf den Insolvenzbekanntmachungen der Amtsgerichte basieren. Dieser Schritt erfolgt, weil man bei Destatis diese Reihe nicht als voll amtlich belastbar einstuft. Dadurch wird es unter anderem auch für Marktbeobachter – wie z. B. die Banken, Versicherungen und Investoren – schwieriger, wirtschaftliche Trends einzuordnen. Denn die Aufschlüsselung nach Branchen ermöglichte es bisher zu erkennen, welche Sektoren gerade unter größerem Druck stehen.

Stattdessen sollen künftig nur mehr endgültige Daten veröffentlicht werden, wodurch jedoch infolge der Ausscheidung von gerade noch mal abgewendeten Insolvenzen wichtige Frühindikatoren wegfallen. Denn auch wenn einige Unternehmen vielleicht doch noch durch Investoren (zumindest vorübergehend) gerettet werden können, weisen schon die Anträge selbst auf ein schwieriges Marktumfeld hin.

Viele wirtschaftliche Entscheidungen werden auf Basis von Daten, Zahlen und Erwartungen gefällt. Dies betrifft auch Kreditlinien, Zahlungsziele und Auftragsvergaben. Ohne solch wichtige Frühindikatoren wird es jedoch deutlich komplizierter. Die Unsicherheit wird größer. Der Wegfall dieser Vorabmeldungen verlängert den Zeitraum zwischen den Insolvenzen selbst und dem Zeitpunkt, an dem die entsprechenden Daten veröffentlicht werden.

Da beispielsweise Banken und Versicherungen die bestehenden Risiken fortlaufend kalkulieren, führen solche Verzögerungen auch zu vorsichtigeren Annahmen und strengeren Bedingungen. Dies wird es vielen Unternehmen erschweren, bei Bedarf zusätzliche Finanzmittel zu erhalten, obwohl ihre wirtschaftliche Basis weiterhin solide ist. Dies könnte am Ende dazu führen, dass sich die wirtschaftliche Lage einiger Unternehmen verschlechtert, obwohl es eigentlich gar keinen Grund dafür gibt.

Hierbei stellt sich jedoch auch die Frage, inwieweit die Bundesregierung einen Einfluss auf diese Entscheidung genommen hat. Immerhin sorgen die anhaltenden Meldungen über eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage und eine Zunahme von Unternehmenspleiten auch für sinkende Umfragewerte.

Pars pro Toto: Drei Nachrichten aus einer Woche stehen für drei Fälle von totalem Staatsversagen!

Pars pro Toto: Drei Nachrichten aus einer Woche stehen für drei Fälle von totalem Staatsversagen!

Pars pro Toto: Drei Nachrichten aus einer Woche stehen für drei Fälle von totalem Staatsversagen!

Es sind drei Nachrichten aus einer Woche, die sich sämtlich wieder einmal selbst kommentieren: Ein afghanischer Totfahrer akzeptiert nur Allah als Autorität, ein Messerstecher aus Eritrea hätte längst abgeschoben werden müssen, ein Zugschubser aus dem Irak soll „schuldunfähig“ sein.

▶ Knapp ein Jahr nach dem Anschlag auf eine Verdi-Demonstration in München hat in der bayerischen Landeshauptstadt der Prozess vor dem Oberlandesgericht begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 25-jährigen Afghanen Mord in zwei Fällen und versuchten Mord in 44 Fällen vor. Sie beschuldigt den Asyl-Migranten, sein Fahrzeug, einen weißen Mini-Cooper, absichtlich in einen Demonstrationszug der Gewerkschaft gesteuert zu haben. Den Ermittlungen zufolge soll er „aus einer übersteigerten religiösen Motivation“ gehandelt haben.“ Im Tatfahrzeug lagen ein Koran und eine Gebetskette. Noch vor Beginn der Verhandlung ließ der Totfahrer wissen, er akzeptiere ausschließlich Allah als Autorität.

▶ Der mutmaßliche Messerangreifer in einem Ulmer Elektronikmarkt in dieser Woche (zwei Verletzte) hatte laut Medienberichten bereits seit Ende 2023 keinen gültigen Schutzstatus mehr. Der zuvor schon straffällig gewordene Eritreer (29) war seit Januar 2024 ausreisepflichtig und hätte abgeschoben werden müssen. Sein Heimatland wollte ihn aus nachvollziehbaren Gründen nicht zurücknehmen. Denn laut „Welt“ war der tatverdächtige Schwarzafrikaner bereits in der Vergangenheit mehrfach wegen Gewalt- und Drogendelikten aufgefallen. Derweil kämpft ein verletzter Mitarbeiter aus der Handyabteilung des Ulmer Elektronikmarktes auf der Intensivstation noch immer um sein Leben.

▶ In Niedersachsen bahnt sich der nächste Justizskandal im Zusammenhang mit Migrantenkriminalität an. Die Staatsanwaltschaft Göttingen will noch nicht einmal Anklage gegen den Iraker Muhammad A., den mutmaßlichen Mörder des 16-jährigen ukrainischen Mädchens Liana K., erheben. Grund: angebliche Schuldunfähigkeit wegen Schizophrenie! Der abgelehnte und ausreisepflichtige Iraker soll sein Opfer im August 2025 in Friedland gegen einen durchfahrenden Güterzug gestoßen haben. Die Mutter von Liana K. hatte bereits damit gerechnet, dass sie von diesem Staat keine Gerechtigkeit für den Tod ihres Kindes erfahren würde. Zuletzt erinnerte sie daran, dass A. wegen Exhibitionismus schon einmal kurzzeitig in Haft war. „Wo ist die Gerechtigkeit, wenn er jetzt für den Mord an einem unschuldigen Kind in eine Psychiatrie und nicht ins Gefängnis geht?“, fragte sie in der JF.

Wie gesagt, es gibt Nachrichten, die sich von ganz alleine kommentieren – und zwar mit einem Wort: STAATSVERSAGEN!

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“Doppelkrieg”: Europa vor der Katastrophe? China, Russland und der mögliche Weltkrieg

“Doppelkrieg”: Europa vor der Katastrophe? China, Russland und der mögliche Weltkrieg

“Doppelkrieg”: Europa vor der Katastrophe? China, Russland und der mögliche Weltkrieg

Europa steht am Rand einer sicherheitspolitischen Zeitenwende. Ein Ex-Spitzenoffizier der NATO schlägt Alarm: Er warnt vor einem möglichen Doppelkrieg im Pazifik und in Europa, vor Panzerkolonnen auf unseren Straßen, kollabierenden Versorgungsnetzen und einem Alltag, der „von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt“ würde. Seine Forderung: Europa müsse Wirtschaft, Gesellschaft und Verteidigung sofort transformieren – oder einen hohen Preis zahlen. Doch die entscheidende Frage bleibt: Ist das ein notwendiger Weckruf oder nicht doch eher gefährliche Kriegstreiberei?

Von Guido Grandt

Europa hat nur noch wenige Jahre Zeit, um sich auf einen möglichen Großkrieg vorzubereiten – davor warnt ausgerechnet Rob Bauer, niederländischer Admiral, bis Januar 2025 Vorsitzender des NATO-Militärausschusses und damit höchstrangiger Offizier der Allianz. Fast vier Jahre lang beriet er die Generalsekretäre Jens Stoltenberg und Mark Rutte in einer Phase, in der der Krieg nach Europa zurückkehrte.

Heute spricht Bauer ungewohnt offen und kommt mit einem ganzen Katalog an Forderungen. Die Zeit, in der man solche Debatten „in Zucker hüllt“, sei vorbei, sagt er. Wenn Europa diesen Realitätscheck verweigere, werde es „ein sehr großes Problem“ bekommen. Die Menschen müssten verstehen, dass der Krieg, sollte er ausbrechen, „jeden einzelnen Tag“ spürbar wäre, selbst wenn die Front „ein paar Hundert Kilometer entfernt“ liege.

Bauer will, dass wir uns die Folgen konkret vorstellen: Kolonnen von Panzern und Militärfahrzeugen, die Straßen und Bahnstrecken blockieren; Gewalt auf den Straßen, weil Menschen verängstigt und frustriert sind; attackierte Brücken und Häfen; Cyberangriffe, die Krankenhäuser, Banken und Schulen lahmlegen; Tage ohne Wasser, Strom, Treibstoff oder Telefonverbindung. Kurz: ein Leben, das „von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt“ werde. Statt das zu verhindern, pocht er darauf, es hinzunehmen und sich darauf vorzubereiten.

Das Doppelkrieg-Szenario – China, Russland und der mögliche Weltkrieg

Im Zentrum von Bauers Warnung steht ein Szenario, das er als derzeit „größte Sorge der NATO“ beschreibt: ein gleichzeitiger Krieg im Pazifik und in Europa. Wenn China Taiwan angreife, so seine Logik, könne es im Interesse Pekings liegen, dass Russland die USA mit einem noch größeren Konflikt in Europa bindet.

Das könne bedeuten, dass Wladimir Putin einen großangelegten Krieg gegen Europa beginnt, hybride Angriffe „in sehr großem Maßstab“ fährt – oder beides kombiniert. Bauer ist überzeugt, dass Moskau und Peking dieses Szenario nicht nur theoretisch durchspielen, sondern ihre Militärführungen an einen Tisch bringen könnten, um einen gemeinsamen Plan auszuarbeiten. Aus ihrer Sicht, so der Admiral, ergebe das „sowohl militärisch als auch geopolitisch Sinn“.

Auf die Frage, ob er damit faktisch einen Weltkrieg beschreibt, antwortet Bauer ohne Zögern: Ja, genau das sei das Risiko, mit dem wir uns auseinandersetzen müssten.

Verteidigung betreffe alle – vom Soldaten bis zum Bürger

Rob Bauer kritisiert die mentale Verfassung westlicher Gesellschaften. In Militär und Spitzenpolitik gebe es zwar ein Gefühl der Dringlichkeit, sagt er, „aber gleich darunter und im Rest der Gesellschaft fehlt es völlig“. Besonders in Ländern, die weit von der östlichen NATO-Flanke entfernt sind, stelle sich kaum jemand die Frage: Was kann ich tun, wenn der Krieg kommt?

Bauer fordert deshalb einen radikalen „Whole-of-Society-Ansatz“: Kriegsvorsorge sei nicht nur Aufgabe der Streitkräfte, sondern der gesamten Gesellschaft. 

Bei einem Vortrag vor Bankern und Investoren machte er klar, dass Aufrüstung keine abstrakte „Armee-Aufgabe“ sei. Wenn die ersten Berufssoldaten fallen, kämen die nächsten „auch aus diesem Publikum, ob ihr wollt oder nicht“.

Seine Botschaft: Wer nichts tue, riskiere, „sein Land zu verlieren“. Frieden zu fördern, scheint nicht von Interesse.

Alles für die Rüstung

Bauer erzählt von einem ukrainischen Waffenproduzenten, dessen Mitarbeiter zwölf Stunden am Tag, fünf Tage die Woche in der Rüstungsindustrie stehen – ähnlich wie in Russland. Und wir in Europa? Hier arbeite man im Vergleich dazu kurz, gehe „um 16 Uhr nach Hause, um Kinder abzuholen“. Bauer betont, dass er Familie schätze – aber angesichts der Bedrohung müssten wir uns fragen, ob wir weiterhin „Weltmeister im Teilzeitarbeiten“ bleiben können.

Gleichzeitig fordert er eine grundlegende Neuausrichtung von Kapitalströmen. Institutionelle Investoren müssten sich entscheiden, „eine Seite zu wählen“ und massiv in den Ausbau der Verteidigungsindustrie zu investieren. Kurzfristige Rendite dürfe nicht länger das einzige Kriterium sein. Die ukrainische Wirtschaft sei im Krieg kollabiert – Europa drohe dasselbe, wenn es überrascht werde. Wer das nicht verstehe, „auch als Geschäfts- oder Investmentmensch“, sei schlicht „dumm“, so Bauer.

Er kann sich eine „Revolution in der öffentlich-privaten Zusammenarbeit“ vorstellen, bei der Regierungen und Investoren gemeinsam die Produktionskapazitäten für Waffen und Munition ausbauen. Er stimmt dem ehemaligen NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen zu, der vorgeschlagen hat, Teile der europäischen Industrie auf Rüstung umzustellen. „Wir müssen die Industrie und die Arbeiter, die wir haben, für militärische Zwecke nutzen“, sagt Bauer, sonst werde Europa „nicht rechtzeitig bereit“.

Demokratie, Autorität und der Bruch mit dem „heiligen Gral“

Das Dilemma: All das soll in demokratischen Gesellschaften mit Marktwirtschaft passieren. Wie lässt sich eine derart weitreichende Transformation durchsetzen, ohne autoritäre Methoden zu kopieren?

Bauer verweist unumwunden auf die Corona-Pandemie und wertet das totalitäre Durchregieren als vorbildlich. Damals hätten Demokratien gezeigt, dass sie in kurzer Zeit „Berge versetzen“ können, wenn der Ernst der Lage erkannt wird. Jedoch: Diesen Ernst der Lage gab es nicht. Umso bezeichnender wirkt Bauers Forderung, man müsste jetzt genauso handeln. Dafür brauche es „echte Führungspersönlichkeiten“, denn „freie Märkte denken nicht von selbst strategisch“. Führungspersönlichkeiten – oder Diktatoren?

Als Beispiel nennt er eine stillgelegte Audi-Fabrik in Belgien, die zur Waffenfabrik umgebaut werden sollte – ein Projekt, das am Widerstand eines Bürgermeisters scheiterte, der seine Stadt nicht zum militärischen Ziel machen wollte. Bauer fragt, wann jemand die Autorität habe, solchen lokalen Einwänden zu widersprechen, weil „etwas Größeres“ auf dem Spiel stehe: das nationale Interesse. Und wenn das Leben der Bürger nationalen Interessen gegenübersteht, wer zieht dann wohl den Kürzeren?

Den bisherigen Fokus auf Effizienz bei militärischen Beschaffungen nennt er den „heiligen Gral“ der letzten Jahrzehnte. Einen Gral, den man nun brechen müsse. Russland produziere in drei Monaten so viel wie Europa und Nordamerika in einem Jahr. Wer „gerade genug und gerade rechtzeitig“ produziere, habe im Ernstfall schlicht zu wenig und zu spät.

Ukraine, Russland und die Rolle der USA

Bauer ist überzeugter NATO-Mann. Trotzdem zeigt er sich entsetzt über einen frühen Entwurf eines US-Friedensplans, der Russland angeblich zu große Zugeständnisse gemacht hätte. „Das war inakzeptabel“, sagt er.

Er hofft, dass der ukrainische Präsident und europäische Spitzenpolitiker Donald Trump in eine andere Richtung bewegen. Bauer kann sich nicht vorstellen, dass es im Interesse der USA sei, wenn Putin als Sieger aus dem Krieg hervorgeht. Gleichzeitig glaubt er nicht an einen schnellen Frieden: Russland habe keinen Anreiz, den Krieg zu beenden, und sei „fast hundert Prozent“ entschlossen, weiterzumachen.

Putin habe sein Land in eine Kriegswirtschaft gezwungen, keines seiner strategischen Ziele erreicht und rund 700.000 Soldaten in der Ukraine gebunden. Selbst wenn der Krieg ende, werde Russland nach Bauers Einschätzung konfrontativ bleiben – ermutigt durch einen Sieg oder frustriert durch eine Niederlage. Für Moskau bleibe der Westen angeblich allein durch seine Existenz Bedrohung.

NATO unter Druck – und die Frage Trump

Kann die NATO diese Spannungen aushalten oder steht die Allianz vor einer Zerreißprobe? Bauer widerspricht Alarmisten. Die NATO sei „stärker als ein einzelner Führer“, sagt er. Donald Trump schwäche die Allianz nach seiner Einschätzung nicht grundsätzlich.

Er verweist darauf, dass die Ukraine kein NATO-Mitglied sei und Trump die Verbündeten zur Aufrüstung gedrängt habe. Bauer betont, Trump habe seine Loyalität zum Bündnis und zu Artikel 5 bestätigt. Auf die Frage, ob er weiterhin vertraue, dass die USA im Ernstfall den Beistand leisten, antwortet er: „Ohne Zögern.“ Die USA seien „mehr als Präsident Trump“ – und hätten kein Interesse daran, Europa schwach zurückzulassen.

Gleichzeitig warnt Bauer vor europäischer Rhetorik, die auf Unabhängigkeit von den USA zielt, wie sie etwa Friedrich Merz formuliert hat. Wer die US-Beiträge zur NATO – von Truppen über Nuklearwaffen bis zu Satelliten – ersetzen wolle, müsse weit mehr als fünf Prozent des BIP in Verteidigung stecken. Wer von vollständiger Eigenständigkeit träume, spiele mit gefährlichen Illusionen.

Deutschland im Fokus

Für Deutschland haben Bauers Worte eine besondere Brisanz (und fallen bei Kriegstreibern der Systemparteien sicherlich auf fruchtbaren Boden). Als größte Volkswirtschaft Europas, Transitland und industrieller Kernstaat wäre die Bundesrepublik im Krisenfall logistisches Herz und Hauptziel zugleich.

Die Bundeswehr befindet sich nach Jahren der Unterfinanzierung in einer Phase des Neuaufbaus. Sonderschulden auf Kosten kommender Generationen sollen es richten, gemeinsam mit einer semi-“freiwilligen” Wehrpflicht. Reformen zugunsten der Bevölkerung stehen derweil nicht auf der Prioritätenliste. Bauer macht Druck: Er findet, Europa habe keine Zeit mehr. Wer anderes behaupte, gefährde nicht nur die NATO, sondern auch die eigene Sicherheit. So das allgemeine Narrativ.

Weckruf oder Kriegstreiberei? Europas gefährliche Gratwanderung

Die Worte des Ex-Spitzen-NATO-Offiziers werden vielfach als nüchterne Analyse eines Mannes verstanden, der Jahrzehnte im Zentrum des westlichen Militärs stand. Doch Kritiker sehen in seinen Äußerungen etwas anderes: den Versuch, Europa weiter auf einen konfrontativen Kurs mit Russland zu treiben – mit Waffen, Aufrüstung und militärischer Mobilisierung statt mit Diplomatie, Deeskalation und politischem Ausgleich.

Unbestritten ist: Die globale Machtverschiebung zugunsten Russlands, Chinas und deren Partner setzt Europa und natürlich auch die USA unter enormen Druck. Doch während die einen vor einer trügerischen Illusion aus Sicherheit und Zeit warnen, fürchten andere, dass Stimmen wie jene von Bauer selbst Teil einer Eskalationsspirale werden, die Europa tiefer in den Konflikt hineinzieht, den es eigentlich verhindern müsste.

Ob man seine Warnungen als überfälligen Weckruf versteht oder als Beitrag zur westlichen Kriegstreiber-Rhetorik – der Grundkonflikt bleibt derselbe: Europa muss sich entscheiden, welchen Weg es gehen will. Sicher ist nur: Die Konsequenzen dieser Entscheidung werden den Kontinent auf Jahrzehnte prägen.

Guido Grandt (geb. 1963) ist investigativer Journalist, Publizist, TV-Redakteur und freier Produzent. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf Recherchen zu organisierter Kriminalität, Geheimgesellschaften sowie auf brisanten Themen aus Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär und Sicherheit. Darüber hinaus widmet er sich der Aufdeckung verborgener oder tabuisierter Hintergründe zeitgeschichtlicher Ereignisse. Guido Grandt veröffentlichte bisher über 40 Sachbücher und verfasste rund 6.000 Artikel. 

Quellen: 

Stephan Brandner (AfD) — Freispruch für DK-Chef Bendels im „Faeser-Meme“-Prozess: „Freispruch für die Meinungsfreiheit!“

Stephan Brandner (AfD) — Freispruch für DK-Chef Bendels im „Faeser-Meme“-Prozess: „Freispruch für die Meinungsfreiheit!“

Stephan Brandner (AfD) — Freispruch für DK-Chef Bendels im „Faeser-Meme“-Prozess: „Freispruch für die Meinungsfreiheit!“

Das Landgericht Bamberg hat festgestellt, dass der X-Post mit einem offensichtlich bearbeiteten Bild der damaligen Bundesinnenministerin Nancy Faeser von der Meinungsfreiheit gedeckt ist, und den Chefredakteur des Deutschland-Kuriers, David Bendels, freigesprochen.

Stephan Brandner, stellvertretender Bundessprecher der Alternative für Deutschland, begrüßt das Urteil und wertet es in einer aktuellen Pressemitteilung als einen Sieg für die Meinungs- und Pressefreiheit.

„In den letzten Jahren geraten die Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland zunehmend unter Druck. Offen oder auch satirisch und überspitzt seine Meinung zu äußern, kommt für viele konservative und vernünftig denkende Menschen heute nicht mehr infrage – ganz im Gegensatz zu Aktionen vom linken Rand, die Narrenfreiheit genießen.

Ein Netz aus Nichtregierungsorganisationen und Meldestellen sorgt dafür, dass viele Menschen in Deutschland inzwischen lieber schweigen, als zu ihren Ansichten zu stehen.

Die Justiz, insbesondere die bayerische, spielt dabei oft eine unrühmliche Rolle. Der Freispruch Bendels ist ein wichtiges Zeichen. Gleichwohl hätte er für sein Verhalten nie angeklagt werden dürfen. Der Kampf für die Meinungsfreiheit wird noch lange andauern.“

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Rhetorik vs. Realität: Der US-Krieg gegen Venezuela ist ein Krieg gegen die multipolare Welt

Brian Berletic

In eklatanter Verletzung des Völkerrechts und unter Aufgabe selbst des letzten Scheins von Legitimität haben die USA einen Angriffskrieg gegen die lateinamerikanische Nation Venezuela begonnen. Die Operation umfasste Raketenangriffe und Bombardierungen von Zielen im ganzen Land sowie die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Truppen, die ihn anschließend nach New York gebracht haben, wo er nun in einem Schauprozess vorgeführt wird.

Dieser Angriff stellt den Höhepunkt eines jahrzehntelangen Projekts dar, das darauf abzielt, Venezuela zu zerschlagen, Washingtons Hegemonie über die westliche Hemisphäre wiederherzustellen und zugleich den Krieg gegen den weltweit entstehenden Multipolarismus weiter zu eskalieren.

Drogen als „Massenvernichtungswaffen“

Die Rechtfertigung für die militärische Intervention konzentriert sich auf die Charakterisierung von Präsident Maduro durch US-Präsident Donald Trump am 3. Januar als „Drahtzieher eines riesigen kriminellen Netzwerks, das für den Schmuggel gewaltiger Mengen tödlicher illegaler Drogen in die USA verantwortlich ist“.

Trump ging sogar so weit, den Drogenhandel mit dem Einsatz von Massenvernichtungswaffen gleichzusetzen und damit denselben falschen Vorwand zu recyceln, der bereits dazu diente, der amerikanischen und weltweiten Öffentlichkeit den illegalen Irak-Krieg von 2003 zu verkaufen.

Washingtons eigene interne Dokumente widersprechen dieser Darstellung jedoch. Der 80-seitige National Drug Threat Assessment 2025 der US-Drogenbekämpfungsbehörde DEA erwähnt Venezuela lediglich sechsmal. Zum Vergleich: Mexiko wird 70-mal erwähnt, China 17-mal, und sogar Kanada – ein enger Verbündeter der USA – wird siebenmal genannt.

Wenn die venezolanische Regierung tatsächlich für den „Schmuggel gewaltiger Mengen tödlicher illegaler Drogen in die USA“ verantwortlich wäre – in einem Ausmaß, das eine militärische Intervention rechtfertigen würde –, wäre sie sehr wahrscheinlich eines der zentralen Themen des DEA-Berichts gewesen.

Stattdessen wird Venezuela lediglich in einem Abschnitt mit dem Titel „andere gewalttätige transnationale kriminelle Organisationen“ erwähnt. Dort wird die Gruppe „Tren de Aragua“ (TDA) als eine Straßenbande beschrieben, deren Drogenaktivitäten „kleinräumig“ sind und sich auf den Vertrieb von Pink Cocaine – auch bekannt als Tusi – beschränken, einer Freizeitdroge, die meist aus einer Kombination von Ketamin und MDMA besteht, nicht jedoch auf Lieferungen von Fentanyl oder Kokain, deren Organisation Washington dem venezolanischen Staat vorwirft. Tatsächlich erwähnt der DEA-Bericht weder die venezolanische Regierung noch Präsident Maduro auch nur ein einziges Mal.

Die Diskrepanz zwischen der Rhetorik der US-Regierung und den eigenen dokumentierten Erkenntnissen der DEA entlarvt den Vorwand angeblich aus Venezuela stammender Drogen als nicht realer als die „Massenvernichtungswaffen“ im Irak – beides bewusste Lügen, um ansonsten unprovozierte Angriffskriege zu verkaufen.

Mehr als nur ein Ölraub …

Die wahren Ziele dieses Krieges wurden während einer jüngsten Pressekonferenz im Weißen Haus nach den Militärschlägen offenbart.

In der Abschrift der Pressekonferenz wurde das Wort „Droge“ oder „Drogen“ nur neunmal erwähnt. Dagegen fiel das Wort „Öl“ 27-mal. Präsident Trumps Rhetorik wechselte rasch von der angeblichen Drogenbedrohung zu den logistischen Details der Aneignung venezolanischer Naturressourcen.

Präsident Trump erklärte, die USA würden Venezuela „führen“ und amerikanische Ölkonzerne würden die Energieproduktion in dem besetzten Land übernehmen.

Über den unverhohlenen Zugriff auf Ressourcen hinaus fügt sich der Angriff auf Venezuela und der Sturz seiner Regierung in einen weit größeren globalen Krieg ein, den die USA sowohl gegen das Konzept des Multipolarismus als auch gegen dessen wichtigste Träger – namentlich China und Russland – führen.

Während die USA die Kontrolle über Venezuela ausrufen, schüren sie zugleich tödliche Gewalt auf den Straßen des Iran, nachdem sie dort bereits Mitte letzten Jahres direkte Militärschläge durchgeführt haben.

Jüngste Berichte der New York Times enthüllen, dass die USA zudem Angriffe auf russische Energieproduktion tief im russischen Staatsgebiet (über die CIA) durchführen sowie maritime Drohnenangriffe auf Tanker, die russische Energie exportieren.

Venezuela, Iran und Russland weisen gemeinsame Merkmale auf: Sie sind Partner Chinas und bedeutende Ölexporteure für das Land.

Venezuela lieferte über 80 Prozent seines Öls nach China. Inmitten des US-Militäraufmarsches und der anschließenden Blockade der venezolanischen Seeschifffahrt wurde mindestens ein nach China bestimmter Tanker von den USA beschlagnahmt.

Blickt man über die westliche Hemisphäre hinaus und betrachtet zugleich die laufenden US-Kriege und Stellvertreterkriege weltweit, wird eine umfassendere Strategie sichtbar: Washington ist dabei, eine seit Langem angestrebte globale Energieblockade gegen China umzusetzen.

Ein Strategiepapier aus dem Jahr 2018 aus der U.S. Naval War College Review mit dem Titel „A Maritime Oil Blockade Against China“ beschrieb den Prozess der Schließung maritimer Engpässe als Teil einer „fernen Blockade“ außerhalb der Reichweite des Großteils der chinesischen Militärfähigkeiten.

Das Papier stellte zudem fest, dass China versucht hatte, seine Abhängigkeit von diesen maritimen Engpässen zu verringern – unter anderem durch den Aufbau der Belt-and-Road-Initiative (BRI). Es schlug vor, BRI-Routen gezielt anzugreifen und zu unterbrechen.

Am Beispiel der Myanmar-China-Pipeline erklärte das Papier von 2018, dass die USA diese Pipeline „durch Luftangriffe, Luftminen oder andere kinetische Maßnahmen“ außer Gefecht setzen könnten, falls sich die Regierung Myanmars während eines US-China-Konflikts weigern sollte, sie zu schließen.

Seit der Veröffentlichung des Papiers haben die USA bewaffnete Milizen in Myanmar unterstützt, die die Pipeline angegriffen, beschädigt und zeitweise sogar einen Abschnitt davon besetzt haben, wodurch eine der alternativen landgestützten Energierouten Chinas gefährdet wurde. Die USA haben auch ähnliche terroristische Angriffe auf chinesische BRI-Infrastruktur in Pakistan bereits 2011 gefördert. Solche Formen des Terrorismus dauern bis heute an.

Das Papier von 2018 erwähnte zudem Russlands Fähigkeit, China selbst dann zu versorgen, wenn eine maritime Blockade und die Zerstörung der BRI-Infrastruktur erfolgreich wären. Obwohl das Papier keine konkreten Empfehlungen enthielt, sind die USA inzwischen dabei, russische Energieproduktion und -exporte systematisch zu schwächen.

All dies zusammengenommen zeigt, wie gefährlich weit diese Strategie inzwischen gediehen ist.

Ein Weckruf

Ein besonders irreführendes Narrativ hat sich in Kommentarkreisen verbreitet, wonach der US-Angriff auf Venezuela einen „Rückzug“ in die westliche Hemisphäre darstelle, in der Washington nun eine „Einflusssphäre“ errichten wolle, anstatt weiterhin globale Dominanz anzustreben.

Der Angriff auf Venezuela fand zwar tatsächlich in der westlichen Hemisphäre statt, und die USA haben tatsächlich erklärt, die gesamte westliche Hemisphäre dominieren zu wollen. Gleichzeitig führen die USA jedoch weiterhin einen Stellvertreterkrieg gegen Russland, destabilisieren den Iran, unterstützen Milizen, die chinesische BRI-Infrastruktur angreifen, und bedrohen mit in der Asien-Pazifik-Region stationierten US-Streitkräften weiterhin die für China lebenswichtigen Seewege. Die USA unterhalten Zehntausende Soldaten auf Stützpunkten rund um den Globus – näher an den Grenzen Russlands, Irans und Chinas als an den eigenen Küsten.

Das ergibt weder ein Bild eines „Rückzugs“, noch lässt es sich als bloße Schaffung einer regionalen „Einflusssphäre“ erklären. Vielmehr handelt es sich eindeutig um den fortgesetzten Versuch, den gesamten Planeten zu beeinflussen – und zu dominieren.

Die Zukunft wird davon abhängen, wie bewusst sich die Welt der anhaltenden Gefahr ist, die von den USA ausgeht, wie gut sie sich dagegen schützen kann und ob der Multipolarismus die Welt schneller aufbauen kann, als die USA sie nachweislich bedrohen und zerstören.

*

Der Autor ist ein in Bangkok ansässiger unabhängiger geopolitischer Analyst und ehemaliger US-Marine.

Die Venezuela-Technokratie-Verbindung

Die Venezuela-Technokratie-Verbindung

Von The Last American Vagabond

Verfasst von Derrick Broze

Die Bombardierung Venezuelas durch die USA und die Festnahme von Nicolás Maduro lassen sich nicht rational als Drogenbekämpfungsmaßnahme oder gar als reine Ölgewinnung erklären. Das größere Bild ist die Technokratie.

In den frühen Morgenstunden des 3. Januar 2026 startete das US-Militär Militärschläge gegen Venezuela und nahm Präsident Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores fest. Maduro und Flores wurden seitdem nach New York City gebracht, wo sie sich wegen Waffenverbrechen und Kokainhandel verantworten müssen.

Dieser Schritt hat die MAGA-Anhängerschaft – und die amerikanische Öffentlichkeit im Allgemeinen – gespalten, wobei ein großer Teil der Anhänger von Präsident Donald Trump dies als Verrat an den Prinzipien ansieht, für die er angeblich eintritt. Insbesondere hat Trump jahrelang behauptet, er würde keine neuen Angriffskriege beginnen.

Trump hat zwar erklärt, dass es bei der Ausschaltung Maduros nicht um die Auslösung neuer Kriege gehe, sondern um einen kalkulierten Angriff, um einen Mann auszuschalten, den er für die Fentanyl-Krise in Amerika verantwortlich macht, doch die Fakten erzählen eine andere Geschichte.

Ging es bei Maduros Festnahme um Drogenhandel?

Im Mai 2025 veröffentlichte die US-Drogenbekämpfungsbehörde (DEA) ihren National Drug Threat Assessment (NDTA) für 2025. In diesem Bericht wird der Handel mit Fentanyl aus Venezuela in die USA kein einziges Mal erwähnt. Stattdessen werden mexikanische Kartelle für die Herstellung und den Handel mit Fentanyl verantwortlich gemacht. Dies sollte niemanden überraschen, der sich mit diesem Thema beschäftigt, da diese Fakten unter der US-Regierung und Forschern, die sich mit Drogenhandel befassen, allgemein bekannt sind.

Ein zweiter wichtiger Punkt ist, dass Trump und der neokonservative Außenminister Marco Rubio zwar wiederholt versucht haben, Maduro mit Drogenkartellen in Verbindung zu bringen, es jedoch nach wie vor kaum Beweise für diese Behauptung gibt.

Die US-Regierung behauptete zuvor, Maduro sei der Anführer der Drogenhandelsgruppe Cartel de los Soles (auch bekannt als Kartell der Sonnen). Viele Skeptiker behaupten jedoch, dass diese Gruppe gar nicht existiert. Während Trumps erster Amtszeit wurde Maduro als mutmaßlicher Anführer dieses Kartells angeklagt. Im Jahr 2025, während seiner zweiten Amtszeit, wurde das Cartel de los Soles offiziell als ausländische terroristische Organisation eingestuft.

Als Maduro jedoch nach New York gebracht und offiziell angeklagt wurde, ließ das US-Justizministerium die Vorwürfe aus der Anklageschrift fallen. Das Fehlen von Anklagen im Zusammenhang mit dem Cartel de los Soles ist ein Signal dafür, dass die US-Regierung nicht glaubt, über ausreichend starke Beweise zu verfügen, um Maduro vor Gericht zu verurteilen. Stattdessen hat sie ihre Haltung geändert und behauptet nun, Maduro sei in den Kokainhandel verwickelt gewesen.

Ging es bei Maduros Festnahme um Öl?

Wenige Stunden nach der Razzia und Festnahme Maduros hielt Trump eine Pressekonferenz ab, in der er unmissverständlich klarstellte, dass das Interesse der US-Regierung trotz offizieller Behauptungen, gegen Drogenhändler vorzugehen, darin besteht, die Kontrolle über die venezolanische Ölindustrie zu erlangen.

Machen Sie keinen Fehler – bei Venezuela geht es um Öl und Imperium

Während einer Pressekonferenz am Samstagmorgen machte US-Präsident Donald Trump deutlich, dass die US-Regierung trotz ihrer Behauptungen, gegen Drogenhändler vorzugehen, daran interessiert ist, die venezolanische Ölindustrie zu übernehmen. pic.twitter.com/AJiyrh83j9

— Derrick Broze (@DBrozeLiveFree) 4. Januar 2026

„Wir werden unsere sehr großen US-Ölkonzerne, die größten weltweit, dort hin schicken, damit sie Milliarden Dollar investieren, die stark beschädigte Infrastruktur, die Ölinfrastruktur, reparieren und damit beginnen, Geld für das Land zu verdienen“, erklärte Trump.

Im Jahr 2007 verstaatlichte Venezuela Ölprojekte und beschlagnahmte Vermögenswerte von Unternehmen wie ExxonMobil und ConocoPhillips, nachdem diese sich geweigert hatten, Bedingungen zu akzeptieren, die der staatlichen Petróleos de Venezuela, S.A. (PDVSA) die Mehrheitskontrolle verschafft hätten. Im Gegensatz dazu stimmten Unternehmen wie Total, Chevron, Statoil (jetzt Equinor) und BP der Umstrukturierung zu und behielten Minderheitsanteile an ihren venezolanischen Projekten.

Trump behauptete, dass diese Maßnahmen einen Diebstahl von amerikanischem Öl darstellten und dass ein Teil der US-Präsenz in Venezuela darin bestehen werde, dieses Öl zurückzuholen.

„Darüber hinaus hat Venezuela einseitig amerikanisches Öl, amerikanische Vermögenswerte und amerikanische Plattformen beschlagnahmt und verkauft, was uns Milliarden und Abermilliarden Dollar gekostet hat. Dies war einer der größten Diebstähle von amerikanischem Eigentum in der Geschichte unseres Landes. Es handelt sich um den größten Diebstahl von Eigentum in der Geschichte unseres Landes“, sagte Trump auf der Pressekonferenz am Samstagmorgen.

Als er von Journalisten zu seinen Äußerungen über die „Führung“ Venezuelas durch die USA befragt wurde, antwortete Trump, dass die Ölkonzerne die Kosten für die Verbesserung der venezolanischen Ölinfrastruktur übernehmen würden.

„Nun, wir werden es mit einer Gruppe betreiben und dafür sorgen, dass es ordnungsgemäß funktioniert. Wir werden die Ölinfrastruktur wieder aufbauen, was Milliarden von Dollar kosten wird. Die Kosten dafür werden direkt von den Ölgesellschaften getragen.“

Trump schien jedoch auch anzudeuten, dass die US-Steuerzahler die Ölkonzerne beim Wiederaufbau der Infrastruktur subventionieren würden. „Sie werden für ihre Arbeit entschädigt werden, aber das wird bezahlt werden. Und wir werden dafür sorgen, dass das Öl wieder so fließt, wie es sollte“, erklärte Trump.

In einem Interview mit NBC News am Montag äußerte sich Trump ähnlich.

„Ich denke, wir können das in kürzerer Zeit schaffen, aber es wird viel Geld kosten“, sagte er. „Es muss eine enorme Summe Geld ausgegeben werden, und die Ölkonzerne werden diese Ausgaben tätigen, die ihnen dann von uns oder durch Einnahmen erstattet werden.“

Da Trump zugibt, dass ein wichtiger Grund für die Absetzung Maduros darin besteht, den Ölkonzernen Vorteile zu verschaffen, ist es wichtig zu fragen, welche Unternehmen daran beteiligt sind und wer Anteile an ihnen hält.

Chevron, ExxonMobil und ConocoPhillips waren vor der Verstaatlichung unter Hugo Chávez und während der darauf folgenden Ära der US-Sanktionen im venezolanischen Ölsektor tätig. BlackRock, Vanguard und State Street sind die größten institutionellen Anteilseigner aller drei Unternehmen und kontrollieren in der Regel etwa 20 bis 25 % der Anteile an jedem Unternehmen (wobei Vanguard und BlackRock oft die größten Anteile unter den Institutionen halten).

Larry Fink ist Mitbegründer, Vorsitzender und CEO von BlackRock. Er ist außerdem der derzeitige interimistische Co-Vorsitzende des Weltwirtschaftsforums. Fink unterhält auch eine enge Beziehung zu Donald Trump, den er seit über 40 Jahren kennt, da beide Männer in der Finanzszene von Manhattan tätig waren. Tatsächlich wurde im März 2025 bekannt gegeben, dass Larry Fink sich mit Trump beraten hatte, bevor er den Kauf von zwei Häfen im Panamakanal für BlackRock sicherstellte.

Angesichts der engen Beziehung zwischen Trump und Larry Fink sowie der bedeutenden Investitionen von BlackRock in große US-Ölkonzerne wie Chevron, ExxonMobil und ConocoPhillips sind dies mehr als nur wahrscheinliche Einflussfaktoren für die US-Politik gegenüber dem venezolanischen Ölsektor.

Fink ist nicht der einzige Milliardär, der von der Festnahme Maduros und der Besetzung der venezolanischen Ölindustrie durch die USA profitiert. Zu den Milliardären, die die US-Aggression begrüßen, gehört auch Paul Singer, ein milliardenschwerer Hedgefonds-Manager, dessen Firma Elliot Investment Management seit langem versucht, CITGO Petroleum, die US-amerikanische Tochtergesellschaft der staatlichen venezolanischen Ölgesellschaft PDVSA, zu erwerben.

Im November 2025 genehmigte ein US-Richter ein Angebot in Höhe von 5,9 Milliarden Dollar von einer Tochtergesellschaft von Elliott (Amber Energy) zum Kauf von Anteilen an der Muttergesellschaft von CITGO (PDV Holding) im Rahmen einer vom Gericht organisierten Auktion, die darauf abzielt, die Forderungen der Gläubiger gegenüber Venezuela zu befriedigen. Der Verkauf muss noch vom US-Finanzministerium und anderen Aufsichtsbehörden endgültig genehmigt werden. Zu den Vermögenswerten von CITGO gehören drei große Ölraffinerien (in Louisiana, Texas und Illinois), Pipelines, Terminals und mehr als 4.000 CITGO-Tankstellen in den Vereinigten Staaten.

Da Trump nach der Absetzung von Maduro die Sanktionen gegen venezolanisches Öl gelockert hat, könnte Singer Milliardenbeträge einnehmen, wenn der Verkauf von CITGO letztendlich genehmigt wird. Zufälligerweise war Singer ein wichtiger Spender für Trumps Präsidentschaftskampagnen sowie für das American Israel Public Affairs Committee (AIPAC).

Der US-Abgeordnete Thomas Massie hat ebenfalls behauptet, dass Singer bereits mehr als 1 Million Dollar ausgegeben habe, um ihn bei seiner bevorstehenden Wiederwahl zu besiegen.

Laut Grok wird Paul Singer, ein globalistisch orientierter republikanischer Großspender, der bereits 1.000.000 Dollar ausgegeben hat, um mich bei den nächsten Wahlen zu besiegen, mit seiner notleidenden CITGO-Investition Milliarden von Dollar verdienen, jetzt, da diese Regierung Venezuela übernommen hat.https://t.co/hq1STlEyAq

— Thomas Massie (@RepThomasMassie) 4. Januar 2026

Es ist ziemlich offensichtlich, dass Öl einer der Hauptgründe für die Entführung Maduros durch die USA ist, aber Drogen und Öl allein erklären nicht vollständig, warum Trump so verzweifelt die Kontrolle über diese Region haben will.

Die Verbindung zur Technokratie: Venezuela und Grönland

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand eine Bewegung rund um eine politische Theorie namens Technokratie – ein System, in dem Regierung und Gesellschaft von technischen Experten verwaltet werden, oft unter Einbeziehung technologieorientierter Lösungen. Frühe Befürworter behaupteten, dass Technokratie zu einer besseren Verwaltung der Ressourcen und zum Schutz des Planeten führen würde. Dieses System der Regierungsführung durch Technologieexperten und ihre Technologie würde jedoch auch einen Verlust der Privatsphäre sowie eine Zentralisierung der Macht und die Kontrolle des gesamten menschlichen Verhaltens mit sich bringen.

Einer der einflussreichsten Befürworter der Technokratie war ein Mann namens Howard Scott, ein Schriftsteller und Ingenieur, der 1919 in New York City die Technical Alliance gründete. Scott war der Ansicht, dass Unternehmern die notwendigen Fähigkeiten und Daten fehlten, um ihre Branchen zu reformieren, und dass die Kontrolle daher an Ingenieure und Wissenschaftler übergeben werden sollte. 1932 gründeten Scott und sein technokratischer Mitstreiter Walter Rautenstrauch an der Columbia University das „Committee on Technocracy” (Komitee für Technokratie). Die Gruppe spaltete sich schließlich, wobei Scott die Technocracy Incorporated leitete, während der Technokrat Harold Loeb das rivalisierende Continental Committee on Technocracy anführte.

1938 veröffentlichte die Technocracy Incorporated eine Publikation, in der sie ihre Vision einer Technokratie und ihren Plan zur Vereinigung Nordamerikas und Teilen Mittelamerikas zu einer einzigen kontinentalen Einheit, die sie „Technate” nannten, darlegte:

Technokratie ist die Wissenschaft der Sozialtechnik, die wissenschaftliche Steuerung des gesamten sozialen Mechanismus zur Produktion und Verteilung von Gütern und Dienstleistungen an die gesamte Bevölkerung dieses Kontinents. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit wird dies als wissenschaftliches, technisches und ingenieurtechnisches Problem angegangen. Es wird keinen Platz mehr geben für Politik oder Politiker, Finanzen oder Finanziers, Gaunereien oder Gauner.

Die Technokratie geht davon aus, dass Preis und Überfluss unvereinbar sind: Je größer der Überfluss, desto geringer der Preis. Bei echtem Überfluss kann es überhaupt keinen Preis geben. Nur durch die Abschaffung der störenden Preiskontrolle und deren Ersatz durch eine wissenschaftliche Methode der Produktion und Verteilung kann Überfluss erreicht werden. Die Technokratie wird die Verteilung mittels eines Verteilungszertifikats vornehmen, das jedem Bürger von der Geburt bis zum Tod zur Verfügung steht. Das Technate wird den gesamten amerikanischen Kontinent von Panama bis zum Nordpol umfassen, da die natürlichen Ressourcen und die natürlichen Grenzen dieses Gebiets es zu einer unabhängigen, sich selbst tragenden geografischen Einheit machen. [Hervorhebung hinzugefügt]

Eine Karte von Technocracy Inc. aus dem Jahr 1940 zeigt deutlich, dass diese Vision Kanada, die Vereinigten Staaten, Mexiko, die Karibik und mittelamerikanische Länder umfasste – darunter Belize, Costa Rica, El Salvador, Guatemala und andere. Die Tatsache, dass Panama als Teil des Technate vorgesehen war, sollte angesichts der Bemühungen von Larry Fink, Häfen im Panamakanal zu erwerben, nicht vergessen werden.

Die Technokraten stellten sich auch vor, Teile Venezuelas und sogar Kolumbiens zu kontrollieren. Die Karte von 1940 zeigt Teile des nördlichen Venezuelas und des östlichen Kolumbiens, die vom Technate annektiert wurden. Die Stellung Kolumbiens im geplanten Technate liefert einen wichtigen Kontext zu Trumps jüngsten Drohungen mit militärischen Maßnahmen in diesem Land.

Die Technokraten konzentrierten sich nicht nur darauf, mittel- und südamerikanische Länder in das Technate zu integrieren. Sie wollten ihre Techno-Tyrannei bis nach Grönland im Norden ausdehnen. In einer Ausgabe des Technocracy Magazine vom Juli 1940 sprachen sich Howard Scott und Technocracy Inc. ausdrücklich für den Erwerb Grönlands aus:

„Die Regierung der Vereinigten Staaten sollte unverzüglich Maßnahmen ergreifen, um diese Gebiete und andere, wie Grönland und die Galapagosinseln, zu erwerben. Der Erwerb dieser Gebiete sollte ein obligatorischer Bestandteil des Programms zur Verteidigung des Kontinents sein und unverzüglich erfolgen – entweder durch Kauf, Verhandlungen oder mit Waffengewalt.

Die ursprünglichen Pläne der Technokraten, die Kontrolle über Grönland zu übernehmen, wurden seit Trumps Amtsantritt im Jahr 2025 wiederholt aufgegriffen. Nach der Entführung von Maduro haben Trump und seine Verbündeten ihre Forderungen nach der Übernahme der Insel erneuert.

Am Montag behauptete Trumps oberster Berater und stellvertretender Stabschef Stephen Miller, Grönland gehöre zu den Vereinigten Staaten und das US-Militär könne das halbautonome dänische Territorium einnehmen.

„Niemand wird die Vereinigten Staaten wegen der Zukunft Grönlands militärisch bekämpfen“, sagte Miller zu Jake Tapper auf CNN.

„Wir leben in einer Welt, in der realen Welt, Jake, die von Stärke, von Gewalt und von Macht beherrscht wird. Das sind die eisernen Gesetze der Welt seit Anbeginn der Zeit.“

Am Dienstag bekräftigte das Weiße Haus unter Trump erneut die Möglichkeit einer Militäraktion gegen Grönland und erklärte gegenüber Reuters:

„Der Präsident und sein Team diskutieren eine Reihe von Optionen, um dieses wichtige außenpolitische Ziel zu verfolgen, und natürlich steht dem Oberbefehlshaber jederzeit der Einsatz des US-Militärs zur Verfügung.“

Am Donnerstag schlug Trump vor, den Grönländern zwischen 10.000 und 100.000 Dollar pro Person zu zahlen, um sie davon zu überzeugen, sich von Dänemark abzuspalten und sich den Vereinigten Staaten anzuschließen.

Am 3. Januar veröffentlichte Katie Miller, die Ehefrau von Stephen Miller, ein Meme von Grönland, überlagert mit den Farben der amerikanischen Flagge und dem einzigen Wort „SOON” (bald). Bemerkenswert ist, dass Katie Miller Beraterin und Sprecherin von Elon Musks Department of Government Efficiency (DOGE) und anschließend direkt bei ihm angestellt war, bevor sie das Unternehmen verließ, um einen Podcast zu starten.

Katie Miller, die Frau des Psychopathen Stephen Miller, fordert die Eroberung Grönlands.

Trump ist die perfekte Marionette für die Technokraten und hilft dabei, den ursprünglichen Plan der Technokraten für das Nordamerikanische Technate zu verwirklichen, zu dem zufällig auch Grönland und Venezuela gehören. https://t.co/L4hHT110L3

— Derrick Broze (@DBrozeLiveFree) 5. Januar 2026

Die Tatsache, dass sowohl Stephen als auch Katie Miller sich öffentlich für die Übernahme Grönlands durch die USA einsetzen – angesichts ihrer Nähe zu Musk – ist von Bedeutung. Elon Musks Großvater, Joshua Haldeman, war Forschungsdirektor bei Technocracy Incorporated of Canada und nationaler Vorsitzender der Social Credit Party. Musk tritt einfach in die Fußstapfen seines Großvaters, während er und die zahlreichen Technokraten um Trump daran arbeiten, die ursprüngliche Vision des American Technate zu verwirklichen.

Donald Trump und die Technokraten der 2020er Jahre

Wie The Last American Vagabond seit Jahren berichtet, wird immer deutlicher, dass wir Zeugen der Kapitulation der MAGA-Bewegung sind – die sich weitgehend als „Widerstand“ gegen die „globalistische Elite“ versteht –, die Ausreden vorbringt, während Trump seine Regierung mit Technokraten besetzt, darunter Mitglieder und Teilnehmer der geheimnisumwitterten Bilderberg-Gruppe, des Weltwirtschaftsforums und des WEF-Programms „Young Global Leaders“.

Ich habe diese Zusammenhänge in zahlreichen Artikeln im Jahr 2025 dargelegt, darunter „Meet The Peter Thiel Acolytes in Donald Trump’s 2nd Administration” (Lernen Sie die Anhänger von Peter Thiel in Donald Trumps zweiter Amtszeit kennen), „Meet the Man Whose Philosophy Has Influenced Peter Thiel and the Technocrats” (Lernen Sie den Mann kennen, dessen Philosophie Peter Thiel und die Technokraten beeinflusst hat) und „Welcome to the Palantir World Order” (Willkommen in der Weltordnung von Palantir).

Ich habe darauf hingewiesen, dass unter Donald Trump zwei Mitglieder des Lenkungsausschusses der Bilderberg-Gruppe – Peter Thiel und Alex Karp – Palantir leiten und immer mehr Verträge mit dem militärisch-industriellen Komplex abschließen. Dies ist ein weiteres klares Zeichen dafür, dass Trump nicht gegen den „Deep State“ kämpft.

Ein Paradebeispiel für diese technokratische Deep-State-Verbindung ist Michael Kratsios.

Kratsios ist einer von Dutzenden Anhängern von Peter Thiel in der zweiten Trump-Regierung. Er wurde von Trump zum Wissenschaftsberater des Präsidenten und Direktor des Büros für Wissenschafts- und Technologiepolitik des Weißen Hauses ernannt. Kratsios hatte zuvor eine ähnliche Funktion in der ersten Trump-Regierung inne und war außerdem stellvertretender Unterstaatssekretär für Forschung und Technik sowie Politikspezialist für künstliche Intelligenz, Drohnen, Quantencomputing und Cybersicherheit. Außerdem arbeitete er für zwei Fonds von Peter Thiel, Thiel Capital und Clarium Capital.

Im Juni 2025 nahm Kratsios am Bilderberg-Treffen in Stockholm, Schweden, teil.

Warum nimmt @MichaelKratsios, Trumps Direktor des Büros für Wissenschaft und Technologie im Weißen Haus, an der Bilderberg-Konferenz teil?

Denken Sie daran, dass dies derselbe Mann ist, von dem ich berichtet habe, dass er für zwei Fonds von Peter Thiel gearbeitet hat, Thiel Capital und Clarium Capital: https://t.co/toIOJG35LA pic.twitter.com/I2dEMGC7LU

— Derrick Broze (@DBrozeLiveFree) 12. Juni 2025

Kratsios ist auch Teil von Trumps Bemühungen, die Möglichkeiten der Bundesstaaten zur Regulierung künstlicher Intelligenz einzuschränken. Auf der Consumer Electronics Show 2026 erklärte er, das Weiße Haus bereite einen Gesetzesvorschlag vor, um einen nationalen KI-Rahmen zu schaffen und eine seiner Meinung nach durch uneinheitliche Vorschriften der Bundesstaaten verursachte Marktfragmentierung zu verhindern.

Es lässt sich einfach nicht leugnen, dass Donald Trump dazu beiträgt, den technokratischen Staat einzuführen, der von Leuten wie den Palantir-Schlägern Peter Thiel und Alex Karp, Zionisten und modernen Technokraten wie Elon Musk, David Sacks und Howard Lutnick unterstützt wird. Was wir derzeit in Venezuela und Grönland beobachten, ist ein weiterer Schritt zur Vollendung des amerikanischen Technate und ein Schritt näher an der Vision einer globalen Regierung.

Neue E-Auto-Kaufprämie: Schwarz-Rot setzt den Ampel-Irrsinn fort

Neue E-Auto-Kaufprämie: Schwarz-Rot setzt den Ampel-Irrsinn fort

Neue E-Auto-Kaufprämie: Schwarz-Rot setzt den Ampel-Irrsinn fort

Die Ampel-Koalition stellte sie ein, um Haushaltslöcher zu stopfen – jetzt soll es eine Neuauflage der Kaufprämie für E-Autos geben!

Käufer von E-Autos können für in diesem Jahr neu zugelassene Stromer mit einer Prämie auf Steuerzahlerkosten rechnen. Sie soll rückwirkend für E-Autos gelten, die seit dem Jahreswechsel neu zugelassen wurden, wie die „Bild“-Zeitung berichtet. Je nach Einkommen, Familienstand und weiteren Kriterien (z.B. Kinderzahl) sollen demnach Zuschüsse zwischen 1.500 und 6.000 Euro möglich sein.

„Die Mittel reichen für geschätzt 800.000 Fahrzeuge in den nächsten drei bis vier Jahren“, sagte Bundesumweltminister Carsten Schneider der Zeitung. Er sehe das Programm als Anschub für die notleidende heimische Autobranche.

CDU, CSU und SPD hatten sich bereits im vergangenen Jahr auf neue milliardenschwere Kaufanreize geeinigt, die insbesondere Haushalten mit geringem und mittlerem Einkommen zugutekommen sollen. Die festgelegte Einkommensgrenze für die Förderung soll bei 80.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen liegen.

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Sicherheit, Identität, Würde: Tschechien zeigt, wie “Stadtbild” wirklich geht

Sicherheit, Identität, Würde: Tschechien zeigt, wie “Stadtbild” wirklich geht

Sicherheit, Identität, Würde: Tschechien zeigt, wie “Stadtbild” wirklich geht

Das deutsche “Stadtbild” steht nicht nur für Vermüllung, Schmutz und Verwahrlosung, sondern auch für Messerattacken, Prügelangriffe und Gruppenvergewaltigungen. Für Linke ist das Wort zum Reizbegriff verkommen. Doch es gibt sie noch, die Länder, in denen das Stadtbild durch und durch positiv assoziiert werden kann. Hier werden nicht nur Sicherheit, sondern auch Identität bewahrt – und damit auch die Würde.

Der folgende Artikel von Julian Marius Plutz erschien zuerst bei Haintz.Media:

Erinnern Sie sich noch an die sogenannte Stadtbild-Debatte von Friedrich Merz? Da wagte sich Kanzler Hasenfuß doch einmal, zumindest ganz kurz und sehr zaghaft, aus seiner politisch korrekten Konformzone und berichtete offen davon, was in (west-)deutschen Großstädten schiefläuft: Vornehmlich muslimische Migranten verunmöglichen für Frauen, aber auch für andere Gruppen, das unbeschwerte, freiheitliche Leben in einer Art und Weise, dass sich beispielsweise Damen vermehrt ab einer bestimmten Uhrzeit nicht mehr auf die Straße trauen. Dies sprach Merz an und löste damit einen verbalen Tsunami von links aus, sodass er gleich wieder zurückruderte. Stark.

Doch es half nichts. Seit dieser Debatte ist das Wort „Stadtbild“ anders konnotiert. Man assoziiert nicht mehr zuerst, dass das Stadtbild in Dessau vom Bauhaus-Stil geprägt ist, und man meint auch nicht, dass selbiges in Lübeck vor allem aus sieben Türmen besteht. Sagt jemand das böse Wort mit „S“, so entsteht im Kopf das Bild einer gescheiterten Integration in Verbindung mit einer suizidalen Massenmigration kulturfremder Menschen. Alternativ empört sich Ihr Kopfbild aber über denjenigen, der es wagt, „Stadtbild“ überhaupt in den Mund zu nehmen, da dies „rechts“ und überhaupt wild und roh rassistisch sei. Tritt bei Ihnen Letzteres auf, so sind Sie vermutlich woke-links und leiden an Morbus Woke-Links. Ich wünsche, auch wenn die Chancen schlecht stehen, einen milden Verlauf.

Dabei könnte das ungeframte Wort „Stadtbild“ doch so schön sein. Diese Zeilen entstehen in Prag, einer schönen, fast zu schönen Stadt, in der man sich, zumal auch noch Schnee liegt, vorkommt wie in einer tschechischen Märchenverfilmung von 1912. Sogar der Kartenverkäufer neben dem Konzert- und Theaterhaus Rudolfinum, der szenengerecht in einer Kartenverkaufsbude von 1913 sitzt, trägt die historisch korrekte Uniform. Prag wirkt wie aus der Zeit gefallen und ein bisschen steril, aber das Stadtbild ist geprägt von Touristen, zumindest an den Hotspots, und nicht, wie in den einschlägigen deutschen Metropolen, geprägt von gewaltbereiten Migranten. Das ist in Prag so und das war im polnischen Stettin so.

Überall ist es sauberer, besser und schöner 

Und das ist in Pilsen nicht anders. Die Stadt, bei der Sie jeder fragt, ob Sie schon in der Brauerei waren, mag zwar weniger schillernd als die tschechische Hauptstadt sein, das Stadtbild ist aber nicht minder geklärt. Die größte Synagoge des Landes erkennt man nicht, wie in Deutschland, am Polizeiauto, sondern am überdimensionierten Davidstern. Der Bahnhof, das Aushängeschild Nummer 1 jeder Metropole und in Deutschland ein sicherer Ort der inneren Unsicherheit, ist spektakulär schön. In der Eingangshalle fühlen Sie sich wie ein böhmischer Feldherr, der gerade wieder Heimatboden betritt. Statuen der Würde, Bilder und Wappen des Stolzes und eine auffallende Sauberkeit sorgen für den angenehmen Empfang.

In Deutschland können Sie froh sein, wenn Sie den Bahnhof schadenfrei verlassen haben. Obdachlose, wie in Frankfurt an jeder Ecke, suchen Sie in Pilsen und in Prag vergebens. Und marodierende Migranten, die das Stadtbild zu einem düster konnotierten Wort machen, werden Sie ebensowenig erblicken.

So oder so hat die „Stadtbild-Debatte“ von Friedrich Merz zwar einen Nerv getroffen, aber wenig politisch Greifbares erreicht. Egal, welche osteuropäische Stadt ich in den letzten Monaten besucht habe, überall ist es aufgeräumter, geklärter, sauberer, sicherer – schlicht: schöner und angenehmer. Doch der deutsche Friedrich Merz hat sich nun so ganz auf Außenpolitik spezialisiert. Zunächst möchte er die Ukraine retten, parallel Venezuela beistehen, die Mullahs beseitigen und Grönland Grönland sein lassen. Dabei sollten die Probleme hierzulande Priorität haben, was Kanzler Weltenbummler ganz bewusst ignoriert; sonst würde er ja ständig an die eigenen Fehler erinnert werden.

Berlin streicht DDR-Geschichte als Pflichtstoff für Gymnasien

Berlin streicht DDR-Geschichte als Pflichtstoff für Gymnasien

Berlin streicht DDR-Geschichte als Pflichtstoff für GymnasienWer vom neuen Sozialismus träumt, den darf der alte mit Mauertoten nicht stören (Marco Junk). (David Berger) Je mehr die Rede von der BRD als DDR 2.0 die Runde macht, je öfter sich Menschen die mahnenden Worte Bärbel Bohleys (s.u.) erinnert fühlen, umso mehr scheinen sich die Verantwortlichen zu bemühen, die Erinnerung an den Unrechtsstaat […]

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War doch klar: Kartell-Fraktionen lehnen Antifa-Verbot geschlossen ab

War doch klar: Kartell-Fraktionen lehnen Antifa-Verbot geschlossen ab

War doch klar: Kartell-Fraktionen lehnen Antifa-Verbot geschlossen ab

Die Kartell-Fraktionen der Altparteien im Deutschen Bundestag haben wieder einmal eindrucksvoll Zeugnis ihres Heuchlertums im „Kampf gegen Extremismus“ abgelegt. Alle Fraktionen außer der AfD lehnten einen Antrag ab, der die Bundesregierung aufforderte, linksextremistische „Antifa“-Strukturen endlich nach dem Vereinsgesetz länderübergreifend zu verbieten.

Im Klartext: CDU/CSU, SPD, „Grüne“ und Kommunisten halten weiterhin ihre schützende Hand über linksextremistische Randalierer und Gewalttäter!

Die CDU-Abgeordnete Caroline Bosbach faselte zwar etwas von „Brennen und Randalieren mit Haltung“, meinte dann aber doch, dass ein Verbot „nicht erfolgversprechend“ wäre. Der für seine wirren Gedankengänge bekannte Genosse Helge Lindh (SPD) unterstellte der AfD, sie wolle einen „Blankoscheck für Rechtsextremismus“. Lamya Kaddor („Grüne“) sah in dem Antrag der AfD eine „rechtsextreme Agenda“. Die Linke solidarisierte sich offen mit den „antifaschistischen“ Gewalttätern.

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In Venezuela ist nicht Öl der strategische Schatz für die USA

In Venezuela ist nicht Öl der strategische Schatz für die USA

In Venezuela ist nicht Öl der strategische Schatz für die USA

Aufmacherbild  https://satellites.pro/Google_plan/Venezuela_map

Audrey Streb, DCNF-Energiereporterin, 7. Januar 2026

Chinas Monopolstellung bei strategisch wichtigen Mineralien könnte ins Wanken geraten, wenn Präsident Donald Trump in Venezuela Erfolg hat. Dies veranlasste mehrere Energieanalysten zu dem Schluss, dass es den US-Aktivitäten dort nicht in erster Linie um Öl geht.

Anders als frühere US-amerikanische Rohstoffkampagnen, die auf Öl abzielten, und trotz des anhaltenden öffentlichen Fokus auf Drogen und Erdöl, argumentieren mehrere Analysten , dass das Vorgehen in Venezuela ein strategisches Mineraliengeschäft sei . Nach der Schieferölrevolution herrscht in Amerika kein Ölmangel, doch China monopolisiert den Markt für Seltene Erden, und venezolanische Mineralien werden angeblich über „chinesische“ Käufer nach Asien geschmuggelt .

„Venezuela ist nicht nur eine Ölgeschichte. Viel wichtiger ist, dass es um wichtige Mineralien und geopolitische Einflussmöglichkeiten geht. Neben Rohöl verfügt Venezuela über bedeutende Reserven an Mineralien wie Gold, Seltenen Erden und anderen strategischen Rohstoffen, die China in ganz Lateinamerika aggressiv ins Visier genommen hat“, erklärte Jason Isaac, CEO des American Energy Institute, gegenüber der Daily Caller News Foundation. „Während sich der Westen auf Sanktionen und Öllizenzen konzentriert hat, hat Peking seinen Einfluss still und leise durch Bergbauabkommen, Infrastrukturfinanzierung und intransparente Joint Ventures, die außerhalb transparenter Märkte operieren, ausgebaut. Jedes US-Engagement in Venezuela, das die Dimension der kritischen Mineralien ignoriert, birgt das Risiko, eine weitere strategische Lieferkette an China abzutreten.“

Trump kündigte am Dienstag an, dass die venezolanischen Übergangsbehörden „zwischen 30 und 50 Milliarden Barrel hochwertiges, sanktioniertes Öl“ an die Bevölkerung Venezuelas und der Vereinigten Staaten abgeben würden. Russland und China pflegen enge Beziehungen zu Venezuela und profitieren von dessen Ölindustrie. Russland betreibt das größte verbliebene Ölunternehmen in Venezuela, und der Großteil der venezolanischen Rohölexporte fließt nach China.

Die amerikanische Kontrolle über venezolanisches Öl und kritische Mineralien könnte Russlands Ukraine-Krieg und Chinas Wettlauf um technologische Vorherrschaft negativ beeinflussen.

Seltene Erden sind eine Gruppe von 17 metallischen Elementen . Zu den kritischen Mineralien zählen Mineralien und Seltene Erden, die für die amerikanische Wirtschaft und die nationale Sicherheit als unerlässlich gelten. Seltene Erden und kritische Mineralien werden in Rechenzentren , präzisionsgelenkten Waffensystemen und zum Korrosionsschutz von Munition eingesetzt.

Die USA importieren derzeit rund 80 % der verbrauchten Seltenen Erden, hauptsächlich aus China. China kontrolliert die globale Lieferkette für kritische Mineralien und verfügt über erhebliche Raffineriekapazitäten . China zeigte sich 2025 bereit , dieses Monopol zum Nachteil der US-amerikanischen Militärlieferketten auszunutzen und die Importe einzuschränken, nachdem Trump strenge Zölle gegen seinen politischen Gegner verhängt hatte.

Tracy Shuchart, CEO und Gründerin von Hilltower Resource Advisors , argumentierte auf ihrer Website, dass „die Öl-Erzählung Theater ist“ und dass „Venezuela der einzige Ort in der westlichen Hemisphäre wurde, an dem alle drei großen US-Gegner gleichzeitig eine operative Präsenz etablierten.“

„Die Kontrolle nach der Operation ermöglicht es den Vereinigten Staaten, die Rohstoffgewinnung unter Bedingungen neu zu gestalten, die ein chinesisches Verarbeitungsmonopol verhindern, iranische Produktionsanlagen demontieren und russische Berater ausweisen“, fuhr sie fort. „Es geht hier nicht um die Aneignung von Ressourcen zum Zwecke des Profits. Es geht darum, allen drei Hauptgegnern den Zugang zu strategischen Ressourcen zu verwehren und ihre gemeinsame Militärpräsenz aus der westlichen Hemisphäre zu entfernen, genauso wie es im Irak darum ging, die Ölversorgung unter Bedingungen sicherzustellen, die den strategischen Interessen der USA günstig sind.“

Venezuela schätzt seine Seltene-Erden-Vorkommen auf über 200 Milliarden US-Dollar, doch einige Energieexperten weisen darauf hin , dass verlässliche Daten rar sind. Die USA sind sich des Potenzials venezolanischer Bodenschätze bewusst; Handelsminister Howard Lutnick forderte am Sonntag eine Wiederbelebung des venezolanischen Bergbausektors.

„Sie haben Stahl, Sie haben Mineralien, alle wichtigen Mineralien, sie haben eine großartige Bergbaugeschichte, die in Vergessenheit geraten ist“ , sagte Lutnick neben Trump an Bord der Air Force One. „Präsident Trump wird das ändern und die Mineralien wiederbeleben.“

Das US-Kriegsministerium (Department of War, DOW) wird im Rahmen des „One Big Beautiful Bill Act“ ( OBBBA ) rund 7,5 Milliarden US-Dollar an Fördermitteln für kritische Mineralien verwalten. Eine vom US-Handelsministerium und dem DOW unterstützte Partnerschaft mit Korea Zinc trägt insbesondere zum Bau einer Schmelzanlage für kritische Mineralien in Tennessee bei. Die geplante Gesamtinvestition beläuft sich auf etwa 7,4 Milliarden US-Dollar.

Das Pentagon strebt offenbar den Erwerb einiger in Venezuela vorkommender Mineralien für seine Reserven an. Laut einem lokalen Bericht betreibt die venezolanische Bergbaugesellschaft derzeit Sammelstellen für Kassiterit und Coltan. Auch Tantal, das aus Coltanerz gewonnen wird , steht angeblich auf der Wunschliste des Pentagons für seine Reserven .

Shuchart spekulierte, dass „das Pentagon diese Operation mit dem Ziel geplant hat, die chinesische Ressourcenkontrolle zu durchbrechen, die iranische Produktionskapazität zu eliminieren und die russische Militärpräsenz zu vertreiben, weil die Generäle die strategischen Schwachstellen in den heutigen Bedrohungsumgebungen verstehen, in denen China, Iran und Russland als koordinierte Konkurrenz agieren.“

Venezuela verfügt über Lithium, Kobalt, Seltene Erden und Gold, „doch um diese Vorkommen zu erschließen, bedarf es zunächst Stabilität und dann Milliarden von Jahren der Entwicklung. Die Maßnahmen der USA dienen nicht dem Aufbau eines Imperiums, sondern der Absteckung von Grenzen“, schrieb Amanda van Dyke, Gründerin des Critical Minerals Hub , am 21. Dezember auf X.

Einem lokalen Untersuchungsbericht zufolge sind chinesische Käufer an venezolanischen Minenstandorten aktiv. Ein Bergmann merkte dazu an:

 „Als ich dort war, habe ich mit Zinn gearbeitet. Die Käufer sind auch da: dieselben irregulären Gruppen, die Guerillas und die Chinesen.“

„Auch die Chinesen kaufen Steine. Sie stecken unter einer Decke – die Chinesen und die Nationale Befreiungsarmee (ELN). Das ist kein Geheimnis. Sie stecken unter einer Decke. Ich nehme an, es sind dieselben Leute, weil sie zusammen essen, zusammen Material kaufen und sogar gemeinsam aus dem Hubschrauber steigen“, bestätigte ein Bergmann, der sein ganzes Leben lang im Bergbau gearbeitet hat, gegenüber demselben lokalen Medium.

Die chinesische Botschaft teilte dem DCNF mit, dass man sich mit der konkreten Frage bitte an die zuständigen Behörden wenden solle, bestritt aber nicht die Berichte, wonach chinesische Käufer in Venezuela tätig sein könnten, um kritische Mineralien zu erwerben.

Darüber hinaus ist Grönland bekannt für seinen Reichtum an kritischen Mineralien , und die Trump-Regierung hat Interesse an der Erschließung der Ressourcen des Landes bekundet.

Die DOW reagierte nicht auf die Anfrage der DCNF nach einer Stellungnahme.

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Der Beitrag In Venezuela ist nicht Öl der strategische Schatz für die USA erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.