Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Ost-West-Tauwetter? Kreml spricht erstmals wieder von „positiver Entwicklung“

Ost-West-Tauwetter? Kreml spricht erstmals wieder von „positiver Entwicklung“

Ost-West-Tauwetter? Kreml spricht erstmals wieder von „positiver Entwicklung“

Man mag darüber spekulieren, aus welchen Gründen auch immer plötzlich freundlichere westliche Töne in Richtung Russland kommen. Aufhorchen lässt jedenfalls: Moskau hat nach den Worten von Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erstmals wieder eine „positive Entwicklung“ in den öffentlichen Erklärungen einiger westlicher Politiker registriert. Der Kreml begrüßt demnach die so wörtlich „positive Wende“ in den Äußerungen westlicher Staats- und Regierungschefs, die die Notwendigkeit eines Dialogs mit Russland anerkennen würden, wie Peskow betonte.

Das sei insofern bemerkenswert, als sich die EU und Großbritannien seit der Eskalation des Ukraine-Konflikts kategorisch geweigert hätten, überhaupt mit Russland zu sprechen. Jüngste Äußerungen der Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Deutschlands und Italiens würden jedoch auf eine Kehrtwende hindeuten, erklärte Peskow vor Journalisten in Moskau. Der Putin-Vertraute stellte fest, dass die neuerdings zum Ausdruck gebrachte Haltung  – „so überraschend dies auch erscheinen mag“ – mit der Sichtweise Moskaus „voll und ganz“ übereinstimme. Wenn diese Äußerungen tatsächlich ernst gemeint sein sollten, dann bedeute dies „eine positive Entwicklung“.

Der Kreml-Sprecher reagierte damit auf jüngste versöhnlicher klingende Töne aus Berlin, Paris und Rom. So hatte Bundeskanzlers Friedrich Merz (CDU) erklärt, die EU müsse wieder einen Ausgleich „mit unserem größten europäischen Nachbarn, nämlich Russland“ finden. Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte bereits zum Jahresende für eine „angemessene“ Wiederaufnahme der Gespräche mit Moskau plädiert. Auch die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni meinte, es sei „an der Zeit, dass Europa mit Russland spricht“.

Kreml-Sprecher Peskow lobte diese Signale ausdrücklich, nachdem westeuropäische Politiker lange Zeit eine „vernichtende Niederlage Russlands“ im Ukraine-Konflikt gefordert hätten.

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Ist der Veganismus-Trend vorbei?

Ist der Veganismus-Trend vorbei?

Ist der Veganismus-Trend vorbei?

Jahrelang haben vor allem Tierrechts- und Klimagruppen einen Hype um vegane Lebensmittel vorangetrieben. Doch übrig geblieben ist davon nicht mehr viel. Nicht mal jetzt, im sogenannten “Veganuary”, wächst das Interesse am Veganismus. Der Trend scheint vorbei zu sein.

Die sogenannte vegane Ernährungsweise, also der Verzicht auf sämtliche tierische Produkte, wurde jahrelang propagiert. Vor allem Tierrechtler und Klimafanatiker verkauften den Veganismus als moralische Pflicht. Man würde dadurch das Tierleid beenden und auch noch das Klima retten. Ein Psychospiel mit dem moralischen Empfinden der Menschen, das jedoch zusehends auf taube Ohren stößt.

Noch vor wenigen Jahren überboten sich Supermärkte mit neuen Ersatzprodukten, immer mehr Unternehmen starteten eigene vegane Produktionslinien und Fast-Food-Ketten inszenierten ihre Sojaburger als Symbol des Fortschritts und der Weltrettung. Doch die große Umerziehung des Essverhaltens ist ganz offensichtlich gescheitert, wie auch der britische Telegraph berichtet.

Die Absätze veganer Produkte gehen zurück, die Käuferzahlen schrumpfen, ganze Produktionslinien werden eingestampft und jene Unternehmen, die sich wie beispielsweise “Beyond Meat” – auch mit tatkräftiger Unterstützung aus Hollywood und von Leuten wie Bill Gates – rein auf die Produktion veganer Nahrungsmittel konzentrierten, kämpfen zusehends ums Überleben.

Der Rückzug großer Handelsketten und Restaurantketten ist das logische Ende einer künstlich aufgeblasenen Nachfrage. Veganismus funktionierte hervorragend als Lifestyle-Statement, aber miserabel als dauerhaftes Ernährungsmodell. Viele erklärten sich vegan, solange es bequem, modisch und sozial erwünscht war – doch Hunger, Geschmack und Preis sind hartnäckiger als jede Kampagne. Spätestens wenn der (in Sachen Gesundheit ohnehin fragwürdige) Sojaersatz teurer ist als Schwein oder Huhn, endet die moralische Standfestigkeit. Siehe auch: Schädliche Hormon-Einflüsse – Frankreich will Sojaprodukte aus öffentlichen Kantinen verbannen

Die Ernährungsindustrie hatte sich eingeredet, aus einer lautstarken Minderheit einen Massenmarkt formen zu können. Das Ergebnis war eine Überproduktion von Produkten, die vor allem eines waren: teuer, hochverarbeitet und geschmacklich bestenfalls mittelmäßig. Besonders entlarvend ist das Scheitern jener veganen Prestigeprojekte, die mit Hollywood-Glamour und Sportlerpathos aufgeladen wurden. Wenn selbst milliardenschwere Investoren und prominente Aushängeschilder keinen stabilen Betrieb hinbekommen, liegt das Problem nicht am Marketing, sondern am Produkt.

Der vielleicht peinlichste Befund für die Vegan-Bewegung ist jedoch ein anderer: Selbst in ihren Hochzeiten hielt kaum jemand durch. Der sogenannte “Veganuary” entpuppt sich dabei als Selbsttäuschung. Ein Monat moralischer Selbstinszenierung, der regelmäßig an Appetit und Alltag scheiterte. Nur wenige selbst ernannte Veganer hielten diesen Monat durch.

Der Hype ist vorbei, ohne jemals wirklich eine Chance auf permanenten Erfolg gehabt zu haben. Die Mehrheit der Menschen essen das, was ihnen schmeckt, was sie sich preislich leisten können und was sie sättigt. So einfach ist das. Allerdings darf das nicht jedes Tierleid durch Massentierhaltung rechtfertigen, so viel Zeit muss sein.

Der große Verrat der UNO: Vom Weltfrieden zur globalen Bürokratie

Der große Verrat der UNO: Vom Weltfrieden zur globalen Bürokratie

Dr. Matthew Wielicki

Die Vereinten Nationen wurden zu einem einzigen Hauptzweck gegründet

Nach zwei Weltkriegen, in denen Millionen Menschen ums Leben kamen, schlossen sich die Nationen 1945 zusammen, um eine Institution zu gründen, die einen weiteren Weltkrieg verhindern sollte. Die einleitenden Worte der UN-Charta sagen es ganz klar: „künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren“. Das erklärte Ziel der Organisation ist es, den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit zu wahren.

Diese Mission war eng gefasst, klar und vertretbar.

Was heute nicht mehr zu rechtfertigen ist, ist, wie weit sich die Vereinten Nationen von diesem Ziel entfernt haben … und wie viel von dieser Abkehr nun von den US-Steuerzahlern finanziert wird.

Von der Friedenssicherung zur dauerhaften Herrschaft

In ihrer frühen Geschichte konzentrierte sich die UNO vor allem auf Diplomatie, Friedenssicherung und die Koordinierung nach Konflikten. Im Laufe der Zeit weitete die Institution ihre Tätigkeit jedoch weit über diese Grenzen hinaus aus. Was als humanitäre Hilfe und Entwicklungshilfe begann, entwickelte sich allmählich zu einem globalen Management von Energiesystemen, Wirtschaftspolitik und sozialen Auswirkungen.

Heute sind große Teile des UN-Systems nicht mehr auf die Verhinderung von Kriegen ausgerichtet. Sie konzentrieren sich vielmehr auf die Durchsetzung der Klimapolitik, die Förderung von „Gerechtigkeit“ und die Normalisierung permanenter Finanztransfers von reichen zu ärmeren Nationen.

Zentralisierte Autorität entfernt sich immer mehr von der Rechenschaftspflicht. Große Institutionen müssen ihre eigene Existenz ständig rechtfertigen … und die zuverlässigste Rechtfertigung dafür ist eine Krise.

Zu dieser Krise ist das Klima geworden.

Wer bezahlt eigentlich die Vereinten Nationen?

Eine der am meisten missverstandenen Tatsachen über die UNO ist die Frage, wer die Rechnungen bezahlt.

Die Vereinigten Staaten werden mit dem maximalen Beitragssatz für die Kernhaushalte der UNO belastet. Dies ist keine freiwillige Großzügigkeit, sondern in den Finanzierungsregeln der UNO verankert.

Die folgende Abbildung zeigt die festgesetzten Beiträge für die beiden Haupthaushalte der UNO (reguläre Operationen und Friedenssicherung) für das Jahr 2025:

Der große Verrat der UNO: Vom Weltfrieden zur globalen Bürokratie

Die 10 größten Beiträge zum regulären Haushalt und zum Friedenssicherungshaushalt der Vereinten Nationen, 2025 (Pew Research Center, basierend auf Daten des UN-Sekretariats). Quelle: https://www.pewresearch.org/short-reads/2025/07/31/how-the-united-nations-is-funded-and-who-pays-the-most/

Diese Graphik in deutscher Übersetzung:

Diese Zahl macht mehrere Dinge sofort deutlich:

• Die Vereinigten Staaten sind der größte Einzelbeitragszahler sowohl zum regulären UN-Haushalt als auch zu Friedenssicherungseinsätzen.

• Die USA zahlen 22 % des regulären Haushalts und mehr als 26 % des Friedenssicherungshaushalts – den höchstmöglichen Anteil.

• China zahlt weniger als die Vereinigten Staaten, obwohl es eine viel größere Bevölkerung und Wirtschaft in Bezug auf die Kaufkraft hat.

• Die europäischen Länder leisten zwar erhebliche Beiträge, aber diese Zahlungen verteilen sich auf viele nationale Regierungen, wodurch die Rechenschaftspflicht und der Einfluss verwässert werden.

In der Praxis bedeutet dies, dass die amerikanischen Steuerzahler automatisch einen unverhältnismäßig hohen Anteil der Kosten tragen, wenn die UNO ihren Aufgabenbereich erweitert, neue Agenturen schafft oder ihre Bürokratie ausbaut.

Allein dies sollte Anlass zu einer ernsthaften Überprüfung geben.

Man vergleiche nun die Finanzierung mit den Emissionen.

Das Ungleichgewicht wird noch deutlicher, wenn man die UN-Finanzierung mit den tatsächlichen Kohlendioxid-Emissionen vergleicht – genau das, was Klima-Institutionen angeblich bekämpfen wollen.

Die folgende Abbildung zeigt die jährlichen CO₂-Emissionen aus fossilen Brennstoffen und der Industrie für wichtige Länder im Zeitverlauf:

China ist heute mit großem Abstand der weltweit größte Emittent, während die Emissionen der USA in den letzten Jahrzehnten stagnierten und zurückgingen.

Diese Zahl erfordert keine technischen Vorkenntnisse, um sie zu verstehen:

• Chinas Emissionen sind dramatisch gestiegen und übersteigen heute bei weitem die aller anderen Länder.

• Die Vereinigten Staaten sind zwar nach wie vor ein großer Emittent, haben aber geringere Emissionen als China und verzeichnen seit Anfang der 2000er Jahre eine relativ flache oder rückläufige Entwicklung.

• Viele europäische Länder tragen heute nur noch zu einem kleinen Teil zu den globalen Emissionen bei.

Einfach ausgedrückt: Das Land, das den größten Anteil an den UN-Finanzmitteln zahlt, ist nicht das Land, das am meisten CO₂ ausstößt.

Wenn es bei der globalen Klimapolitik wirklich um Emissionen ginge, würde die Finanzierungsverantwortung in etwa den Emissionen entsprechen. Das ist jedoch nicht der Fall.

Bei der Klima-Überwachung geht es um Geld und nicht um Physik

Um zu verstehen, warum diese Diskrepanz weiterhin besteht, ist es hilfreich zu wissen, was moderne UN-Klimainstitutionen tatsächlich tun.

Die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) und das Pariser Abkommen sind keine wissenschaftlichen Dokumente. Es handelt sich um politische Vereinbarungen. Sie verankern das Konzept der „Gerechtigkeit“ direkt in ihrer Struktur, was bedeutet, dass von reicheren Nationen erwartet wird, dass sie ärmere Nationen kontinuierlich finanziell unterstützen.

Der Weltklimarat (IPCC), der oft als „die weltweite Klimaautorität“ bezeichnet wird, führt keine Experimente durch und sammelt keine Rohdaten zum Klima. Stattdessen fasst er bestehende Studien zusammen, von denen viele stark auf Computermodellen basieren.

Ein Klimamodell ist eine mathematische Simulation des Systems Erde. Modelle können nützliche Werkzeuge sein, aber sie sind keine Messungen. Sie basieren auf Annahmen über Wolken, Ozeane, Rückkopplungen und zukünftiges menschliches Verhalten. Wenn diese Annahmen falsch sind, sind auch die Prognosen falsch.

Dennoch bleibt der institutionelle Anreiz derselbe: Gewissheit betonen, Unsicherheit herunterspielen und Ergebnisse so darstellen, dass weitere politische Interventionen und weitere Finanzmittel gerechtfertigt sind. Dies ist eine in der Bürokratie verankerte Bestätigungsverzerrung, keine wissenschaftliche Verschwörung.

Jahrzehnte der Ausgaben – ein einziges persistentes Ergebnis

Nach Jahrzehnten von Klimakonferenzen, Verträgen und expandierenden Institutionen bleibt eine grundlegende Tatsache unverändert: Die globalen CO₂-Konzentrationen steigen weiter.

Wäre das System bei der Erreichung seines erklärten Ziels wirksam, würden wir inzwischen deutliche Erfolge sehen. Stattdessen ist vor allem die Bürokratie selbst gewachsen – mehr Behörden, mehr Personal, mehr Konferenzen, mehr Mittel und mehr Druck auf die reichen Nationen, zu zahlen.

Das Scheitern führt nicht zu Reformen. Es führt zu Expansion.

Es gibt besseren Umweltschutz!

Nichts davon spricht gegen den Umweltschutz.

Echter Fortschritt im Umweltschutz entsteht durch praktische, messbare Maßnahmen: sauberes Wasser, moderne Sanitäranlagen, Abfallwirtschaft, Reduzierung der Luftverschmutzung und Wiederherstellung von Ökosystemen dort, wo es tatsächlich funktioniert. Diese Bemühungen retten Leben und verbessern direkt das Wohlergehen der Menschen.

Sie erfordern keine globalen Bürokratien, endlose Klimagipfel oder moralisierende finanzielle Verpflichtungen.

Der Fall „Rückzug“

Der Austritt aus diesen Institutionen ist kein Isolationismus. Es ist Realismus.

Die Vereinten Nationen wurden gegründet, um Kriege zu verhindern. Sie haben sich zu einer Institutuion der globalen Klimapolitik, Sozial- und Wirtschaftspolitik entwickelt, die unverhältnismäßig stark von den US-Steuerzahlern finanziert und mit einem Gefühl der permanenten Notlage gerechtfertigt wird. Aber dies ist keine Krise, die die UNO wiederholt nicht lösen konnte.

Es ist eine Krise, welche die UNO aus strukturellen Gründen aufrechterhalten muss.

Eine echte Lösung würde die Dringlichkeit verringern, die Budgets schrumpfen lassen und die Befugnisse einschränken. Stattdessen expandiert der Klimapparat unabhängig von den Ergebnissen. Wenn Vorhersagen fehlschlagen, lautet die Antwort nicht Neubewertung, sondern mehr Finanzierung. Wenn Beobachtungsdaten den Prognosen widersprechen, lautet die Antwort nicht Demut, sondern narrative Verstärkung. Die „Krise” muss fortbestehen, denn nur so bleiben die Geldhähne offen.

Aus diesem Grund haben Jahrzehnte von Verträgen, Bewertungen und Konferenzen keinen messbaren Erfolg gebracht. Das System ist nicht darauf ausgelegt, zu einem Abschluss zu kommen. Es ist darauf ausgelegt, weiterzumachen.

Irgendwann hört die weitere Finanzierung von Institutionen, die an Einfluss gewinnen, während sie von den Ergebnissen abgeschirmt bleiben, auf, Diplomatie zu sein, und beginnt, Fahrlässigkeit zu sein. Eine Bürokratie, die einen permanenten Notstand benötigt, um ihre Existenz zu rechtfertigen, dient nicht dem öffentlichen Interesse … sie dient sich selbst.

This free article has been published on Irrational Fear. For more in depth information and to get access to over 420 unique articles you can subscribe here.

Dr. Matthew Wielicki

Earth science professor-in-exile, climate and cultural realist, political orphan, pluralist, husband, father, friend, optimist, Irrational Fear Substack. Dr Matthew Wielicki also appears in the documentary Climate: The Movie on Clintel’s YouTube channel.

Link: https://clintel.org/the-uns-great-betrayal-from-world-peace-to-global-bureaucracy/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Der große Verrat der UNO: Vom Weltfrieden zur globalen Bürokratie erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Fachstimmen fordern die sofortige Aufhebung der Masernimpfpflicht

Kurz vor Beginn der Corona-Pandemie beschloss der Deutsche Bundestag das „Masernschutzgesetz“ – eine faktische Impfpflicht für Kinder und Beschäftigte in Gemeinschafts- und medizinischen Einrichtungen. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Ärzten, Wissenschaftlern und Juristen, sieht in dem Gesetz einen verfassungswidrigen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit und das Elternrecht – und fordert die sofortige Aufhebung. Doch nicht nur in Deutschland, in allen Ländern, die von Impfpflichten betroffen sind, wird das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit und auch das Elternrecht mit Füßen getreten. Daher ruft die Arbeitsgruppe auf: „Das können wir nicht hinnehmen. Lasst uns eine europäische gemeinsame Bewegung ins Leben rufen!“
Woher kommt der Strom? Erste Analysewoche 2026

Woher kommt der Strom? Erste Analysewoche 2026

Woher kommt der Strom? Erste Analysewoche 2026

von Rüdiger Stobbe

Leider sieht sich mein langjähriger IT-Partner Michael Weinberger nicht mehr in der Lage die detaillierten Datenanalysemöglichkeiten, welche in die Webseite www.stromdaten.info integriert wurden, weiter zu betreuen. Deshalb werden ab sofort die öffentlichen Analyseseiten smard.de, Agora Energiewende und Energy-Charts die Datengrundlage dieser Kolumne bilden. Ich danke Michael Weinberger für die vertrauliche Zusammenarbeit.

Die erste Analysewoche des Jahres 2025 beginnt noch zum Ende des Jahres 2025 mit dem 29. Januar. Endlich kommt es zu einer Windstromerzeugung, die den Großaufwand der vergangenen Jahre in Sachen Windkraftwerkszubau lohnenswert erscheinen lässt. Am 1. Januar 2026 werden um 14:00 Uhr knapp 45,5 Gigawattstunden (GWh) Windstrom an Land erzeugt.  Auf See sind es etwas mehr als 5 GWh. Die Windstromerzeugung der kompletten Woche liegt damit bei 5,37 TWh.  Die PV-Stromerzeugung war der Jahreszeit entsprechend schwach. Sie brachte insgesamt lediglich 315 GWh auf die Stromwaage. Der Wert der gesamten regenerativen Stromerzeugung der ersten Woche beträgt absolut 6,57 TWh von 9,90 TWh. Damit liegen die Erneuerbaren bei gut 66 Prozent der gesamten Stromerzeugung. Die richtig starken Wind Tage, aber auch Zeiten der Dunkelflaute stehen noch bevor.

Selbstverständlich wurde überschüssiger Strom in das benachbarte Ausland exportiert. Es waren insgesamt 1,23 TWh in den analysierten sieben Tagen. Diese Woche konnte der bundesdeutsche Strombedarf der Woche (8,827 TWh) praktisch immer gedeckt werden. Daher lagen die Strompreise mit 73,85€/MWh unter dem Jahresdurchschnitt 2024. Preistreibende Stromimporte waren praktisch nicht notwendig. Die Preise bewegten sich immer um die 90€. Ausnahme waren die Stunden der starken Stromübererzeugung ab 1.1.2026. Da sackten die Preise Richtung Null-Linie ab. Die Quelle aller verwendeten Werte ist diese Tabelle und diese Tabelle.

Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der ersten Analysewoche 2025 gibt Agora-Energiewende. Diese NGO erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten. Wir nehmen den möglichen Prognose-Höchstwert von 86 Prozent Ausbaurate. Es ist bei diesem Szenario sehr wahrscheinlich, dass das Preisniveau nicht nur wie aktuell an zwei Tagen auf die Null-Linie sinken wird, sondern wesentlich öfter. Der negative Preisbereich, der aktuell nur minimal tangiert wird, wird stärker hervortreten. Der Sachverhalt wird umso massiver Realität werden, wenn der Ausbau der Erneuerbaren und der Bedarf weiter auseinandergehen. Wenn die E-Auto-Käufe („Verkehrswende“), wenn der Wärmepumpenzubau („Wärmewende“), wenn die grün-industrielle Entwicklung weiter nur schleppend vorangehen, kurz, wenn der Bedarf an elektrischer Energie bei massivem Ausbau der „Erneuerbaren“ weiter stagniert, bricht das System „Energiewende“ in sich zusammen. Der nicht regulierbare und in notwendigen Größenordnungen auch nicht speicherbare grüne Strom wird nicht nur verschenkt werden. Es wird zusätzlich viel Geld für die Abnahme mitgegeben werden müssen. Am Ende des Tages bleiben die horrenden Kosten an den Stromkunden hängen. Die Strompreise steigen weiter, sie sind insbesondere für die Industrie, die Wirtschaft insgesamt nicht mehr tragbar, die Niedergang Deutschlands geht weiter. Bis zum bitteren Ende.

In diesem Zusammenhang ein Appell an die Verantwortlichen „Unsererdemokratie“: Stoppen Sie die Energiewende. Streichen Sie die CO2-Steuern und bauen Sie wieder eine kostengünstige, verlässliche Energieversorgung auf, bevor es zu spät ist. Hören Sie auf, einer Schimäre nachzujagen. Die Energiewende ist zum Scheitern verurteilt.

Tageswerte 

Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de Charts und Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potential. 

Eine leichte Winddelle wurde über die Mittagsspitze durch die PV-Stromerzeugung ausgeglichen. Die Strompreise.

Etwas höhere PV-Stromerzeugung. Die Strompreise.  

Die regenerative Stromerzeugung zieht an. Die Strompreise.

Die regenerative Stromerzeugung übersteigt den niedrigen Feiertags-Bedarf. Ein massiver Strompreisverfall ist die Folge. Die Strompreise.

Kaum PV-Strom. Die Windstromerzeugung nimmt langsam ab. Die Strompreise.

Die regenerative Stromerzeugung liegt wieder komplett unter dem Bedarfsniveau. Die Strompreise.

Die Windstromerzeugung lässt weiter nach. Die Strompreise.

PKW-Neuzulassungen Dezember 2025: Plug-in Hybrid und reine E-Auto mit deutlichem Plus

Von Peter Hager

Im Dezember 2025 lagen die PKW-Neuzulassungen bei 246.439 Fahrzeugen und damit um 9,7 % höher als im Vorjahresmonat.

Gegenüber dem November 2025 mit 250.671 Neuzulassungen gab es ein Minus von 1,7 %.

+ Plug-in-Hybrid-PKW sowie reine Elektro-PKW (BEV) mit einem deutlichen Zuwachs im Vergleich zum schwachen Vorjahr

+ Hybrid-Fahrzeuge (ohne Plug-In) mit geringer Zunahme

+ Rückgänge bei Fahrzeugen mit reinem Benzin- und Dieselantrieb

Antriebsarten

Benzin: 63.045 (- 9 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 25,6 %)

Diesel: 27.088 (- 12,7 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 11 %)

Hybrid (ohne Plug-in): 71.273 (+ 1 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 28,9 %)

darunter mit Benzinmotor: 57.795

darunter mit Dieselmotor: 13.468

Plug-in-Hybrid: 30.259 (+ 58,4 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 12,3 %)

darunter mit Benzinmotor: 28.455

darunter mit Dieselmotor: 1.804

Elektro (BEV): 54.774 (+ 63,2 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 22,2 %)

Die beliebtesten zehn E-Modelle in 12/2025

VW ID 7 (Obere Mittelklasse): 2.934

Skoda Elroq (SUV): 2.895

VW ID 3 (Kompaktklasse): 2.844

BMW X1 (SUV): 2.604

Audi A6 (Obere Mittelklasse): 2.137

Skoda Enyaq (SUV): 1.999

Seat Tavascan (SUV): 1.853

Audi Q6 (SUV): 1.714

Mini (Kleinwagen): 1.696

Mercedes CLA (Mittelklasse): 1.572

Zudem erreichten folgende Modelle mehr als 1.000 Neuzulassungen:

Fiat 500, BMW 5er, Tesla Model Y, Ford Explorer, Seat Born, BMW 4er und VW ID4/ID5

Zum Vergleich die Modelle chinesischer Hersteller mit über 100 Neuzulassungen in 12/2025:

BYD Dolphin Surf (Kleinwagen): 715

Polestar 4 (SUV): 588

BYD Sealion 7 (SUV): 546

Leapmotor T03 (Minis): 452

BYD Atto 2 (SUV): 297

BYD Seal U (SUV): 277

XPeng G6 (SUV): 242

BYD Dolphin (Kompaktklasse): 229

Polestar 2 (Mittelklasse): 180

Leapmotor B10 (SUV): 169

XPeng G9 (SUV): 164

Leapmotor C10 (SUV): 108

Es sieht nicht spektakulär aus, zieht aber bereits gut an und wird im Jahr 2026 erheblich steigen. Sicher!

Quelle der Werte

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Der Beitrag Woher kommt der Strom? Erste Analysewoche 2026 erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Trump, und enttäuschte Hoffnungen

Trump, und enttäuschte Hoffnungen

Trump, und enttäuschte Hoffnungen

Trump hatte die Wahlen mit dem Versprechen gewonnen, “die Jungs nach Hause zu holen”, internationale Interventionen zu beenden, keine Kriege anzufangen, illegale Migration zu beenden und “den tiefen Staat auszutrocknen”. Auch deutsche Konservativen hatten sich einen “Wind of Change” erhofft, der sie in Europa an die Macht bringen sollte. Was wurde daraus? Vorab gesagt, bis […]

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Bundesregierung weiß nicht, wem sie Gelder aus dem Programm „Demokratie leben!“ zugewiesen hat

Bundesregierung weiß nicht, wem sie Gelder aus dem Programm „Demokratie leben!“ zugewiesen hat

Bundesregierung weiß nicht, wem sie Gelder aus dem Programm „Demokratie leben!“ zugewiesen hatLaut einer exklusiven investigativen Recherche des Portals NIUS.de ist die deutsche Bundesregierung nicht in der Lage nachzuweisen, welche Nichtregierungsorganisationen über das Programm „Demokratie leben“ Fördermittel in Höhe von rund 45 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln erhalten haben.  Dabei handelt es sich um Gelder, die im Rahmen der sogenannten „Partnerschaften für Demokratie“ verteilt werden – lokaler […]

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Deutschland verteuert Strom weiter mit höheren E-Auto Subventionen

Deutschland verteuert Strom weiter mit höheren E-Auto Subventionen

Deutschland verteuert Strom weiter mit höheren E-Auto Subventionen

Die deutsche Regierung bereitet die Wiedereinführung hoher Subventionen für Elektrofahrzeuge (EVs) vor. Geplant ist eine Erhöhung der Subventionen von bis zu 6.000 Euro für Käufer von Elektroautos. Damit werden Steuerzahler und Stromkunden weiter belastet Wie die Bild gestern berichtete, wird Bundesumweltminister Carsten Schneider von der SPD das Programm am 19. Januar der Öffentlichkeit vorstellen. Die […]

Der Beitrag Deutschland verteuert Strom weiter mit höheren E-Auto Subventionen erschien zuerst unter tkp.at.

Kein Krieg oder doch Krieg gegen den Iran?

Kein Krieg oder doch Krieg gegen den Iran?

Kein Krieg oder doch Krieg gegen den Iran?

Möglicherweise stellt sich die verbale Entspannung durch Donald Trump als einer der üblichen “Verhandlungstricks” heraus, mit der der Iran schon beim 12-Tage-Krieg überrascht worden war. Damals war noch der nächste Verhandlungstermin vereinbart worden, als quasi schon die ersten angreifenden Jets Israels unterwegs waren. Warum auch diesmal der Angriffskrieg kommen könnte? Ca. um um 12 Uhr […]

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Financial Times über organisierte Gewalt im Iran

Financial Times über organisierte Gewalt im Iran

Financial Times über organisierte Gewalt im Iran

Die Financial Times ist eine der ersten westlichen Medien, die Aktivitäten von gut organisierten paramilitärischen Zellen anerkennen, die in iranischen Städten verheerende Schäden anrichten. Getötete Zivilisten, Sicherheitskräfte und angezündete Geschäfte und Moscheen waren das Ergebnis. Laut einem aktuellen Bericht in der Financial Times verliefen die Proteste bis zum 8. Januar friedlich, als der von Israel […]

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Warum bezeichnet Merz Russland plötzlich als „europäischen Nachbarn“ und redet von einer Normalisierung der Beziehungen?

Kanzler Merz hat diese Woche alle mit folgender Aussage überrascht, die von ihm eigentlich undenkbar war: „Und wenn es uns dann noch gelingt, dafür zu sorgen, dass Frieden und Freiheit zurückkehren nach Europa, dass wir einen Ausgleich finden endlich auch wieder mit unserem größten europäischen Nachbarn, nämlich Russland. Und ich sage das nicht, weil ich […]
Wie ernst ist es Ihnen mit dem Auswandern?

Wie ernst ist es Ihnen mit dem Auswandern?

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Wie ernst ist es Ihnen mit dem Auswandern?

Wie ernst ist es Ihnen mit dem Auswandern?

Jeder Fünfte in Deutschland denkt über Auswanderung nach – vor allem Menschen mit Migrationshintergrund, vor allem jene, die längst angekommen sind und dieses Land tragen. Deutschland ist längst kein Magnet mehr für Fachkräfte – sondern hält nur noch jene, die Sozialleistungen abstauben wollen.

von Ahmet Refii Dener

Jeder Fünfte in Deutschland erwägt laut einer Kurzstudie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM), das Land zu verlassen. Insgesamt denken 21 Prozent der Bevölkerung über das Auswandern nach – bei Deutschen ohne Migrationshintergrund sind es 17 Prozent. Bei Menschen, die selbst eingewandert sind, sind es sogar 34 Prozent, bei ihren Nachkommen sogar 37 Prozent. Und wer glaubt, das sei nur ein diffuses Stimmungsbild, wird am Ende der Meldung mit einer Zahl wachgeklingelt: 2024 verließen tatsächlich bereits 1,2 Millionen Menschen Deutschland. Das ist nicht mehr „Meckern auf hohem Niveau“. Das ist eine Form von Absetzbewegung – leise, aber massiv.

Doch natürlich wird Berlin auch diesmal erst einmal nichts sehen. Oder sagen wir es höflich: Berlin sieht sehr viel – nur leider grundsätzlich in die falsche Richtung. Man arbeitet dort mit einer Art politischem Weitwinkelobjektiv: Ukraine gestochen scharf, Weltklima in 8K – aber die Realität vor der eigenen Haustür bleibt ein unscharfer Fleck. Und wenn sie doch auftaucht, wird sie gerahmt: als „komplex“, als „Herausforderung“, als „Transformationsprozess“. Früher nannte man so etwas schlicht: Problem.

Denn die Demografie kippt. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Und das Kippen hat Folgen, die man nicht mit guten Absichten bekämpfen kann. Wer in Deutschland heute noch glaubt, das Land werde in zehn oder zwanzig Jahren aussehen wie gestern, glaubt vermutlich auch, dass man Stromnetze mit Haltung stabilisieren kann. Das Entscheidende an dieser Studie ist nicht, dass „jeder Fünfte“ mal kurz vom Auswandern träumt. Entscheidend ist, wer es realistisch tun kann – und wer es tatsächlich tun wird.

Bei vielen Deutschen ist Auswanderung nämlich oft genau das: ein Gedanke. Ein Spruch. Eine Drohung beim Abendbrot. „Wenn das so weitergeht, dann bin ich weg!“ – ja klar. Und dann fragt der Nachbar: „Wohin denn?“ Und plötzlich herrscht Schweigen, gefolgt von der deutschen Kernkompetenz: Bedenken. Denn Auswandern ist kompliziert. Man müsste entscheiden, loslassen, Risiko tragen, sich neu erfinden. Das ist nicht die deutsche Lieblingsdisziplin. Das deutsche Auswanderungsprojekt endet häufig schon am Satzanfang. Ganz anders bei Menschen mit Migrationsgeschichte – vor allem bei denen, die sich hier eingelebt haben, die gearbeitet haben, die Steuern zahlen, die Betriebe führen, die dieses Land im Alltag wirklich tragen. Ausgerechnet sie haben das, was dem durchschnittlichen Deutschen fehlt: einen Plan B.

Und so wird es am Ende sehr wahrscheinlich die große Abwanderungswelle derer geben, die man eigentlich halten müsste: Türkeistämmige, die sich längst als Teil Deutschlands verstanden haben, werden zurückgehen – nicht aus Nostalgie, sondern aus rationaler Selbstverteidigung. Weil sie die Lage bewerten können. Weil sie Familie und Netzwerke haben. Weil sie im Zweifel sagen können: Es reicht.

Der Sozialstaat als Bindemittel

Und hier kommt der bitterste Punkt – der in keiner Studie offen ausgesprochen wird, aber in Deutschland längst zur stillen Wahrheit geworden ist: Der Sozialstaat ist nicht mehr nur Sicherheitsnetz, er ist Bindemittel. Der einzige Grund, Deutschland die Treue zu halten, ist in vielen Fällen nicht mehr Begeisterung, sondern Bequemlichkeit – oder Notwendigkeit.

Bitter genug: Deutschland ist das Land, in dessen Schoß man zurückkehrt, wenn es nicht geklappt hat. Nicht mehr der Ort, an dem man aufsteigen will, sondern der Ort, an dem man weich fällt. Früher kam man nach Deutschland, um sich ein Leben aufzubauen. Heute bleibt man, weil man sich woanders keines mehr leisten kann. Das ist keine Erfolgsgeschichte. Das ist das Stadium, in dem ein Land anfängt, seine Attraktivität zu verlieren – und nur noch durch Absicherung zusammengehalten wird.

Richtig Auswandern und besser leben - Hörbuch

Und das Tragische: Dieser Sozialstaat, der alles zusammenklebt, ist nicht mehr oder nur noch schwerlich finanzierbar. Genau deshalb wandern Leistungsträger ab, genau deshalb kippt die Demografie weiter, genau deshalb wird das System noch teurer, noch ungerechter – und genau deshalb wandern noch mehr aus. Es ist ein Kreislauf, nur ohne Ausstieg. Man kann ein Land nicht dauerhaft attraktiv halten, wenn es sich gleichzeitig angewöhnt, Leistung zu bestrafen, Verantwortung zu verdächtigen und Realität als „rechts“ zu klassifizieren.

Aber keine Sorge: Berlin wird reagieren. Spätestens dann, wenn das Kind im Brunnen liegt, wird es eilig ein „Sondervermögen Abwanderung“ geben, einen „Runden Tisch Demografie“ und eine Studie darüber, warum Menschen das Land verlassen. Ergebnis: Es fehlt an „positiven Narrativen“. Vermutlich auch an „Willkommenskultur für Auswanderer“.

Und so rutscht Deutschland weiter, mit schönem Vokabular und leerer Substanz. Während draußen das passiert, was in Statistiken nie pathetisch klingt, aber historisch ist: Die Guten gehen. Die Realistischen gehen. Die, die können, gehen. Und die, die bleiben, bleiben immer häufiger nicht aus Hoffnung, sondern aus Abhängigkeit. Das ist die demografische Zeitenwende. Und Berlin? Berlin wird sie erst bemerken, wenn irgendwann nicht mehr genug Leute da sind, um die nächste „Strategie“ zu finanzieren.

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