Kategorie: Nachrichten
22 anstatt 500.000 Atombomben: Wie man eine existenzielle Gefahr für den Klimawahn beseitigt
von Uli Weber
Der Startbildschirm von MS EDGE poppte am 5. Juli 2024 mit einer interessanten Meldung von StarsInsider hoch, die dort bereits vom 31. Jan. 2024 datiert. In der MSN-Überschrift heißt es, „Wie 22 Atombomben: Der Asteroid, der auf der Erde einschlagen wird, heißt Bennu“:

Abbildung: Screenschot der MS EDGE-Meldung vom 5. Juli 2024
Nun stolpert der physikalisch vorbelastete Betrachter aber sofort über die dort angegebene Einschlagenergie von 22 Atombomben für einen extraterrestrischen Körper, der sich ja mit Geschwindigkeiten im Bereich von 10-er Kilometern pro Sekunde fortzubewegen pflegt. So soll beispielsweise vor 66 Millionen Jahren ein etwa 14 km großer Kumpel von Bennu die Dino-Familie ausgelöscht haben. Zwar hat Bennu nur einen mittleren Durchmesser von einem halben Kilometer, aber trotzdem erscheint eine niedrige 2-stellige Anzahl von Atombomben, die üblicherweise in Hiroshima-Stärke ausgedrückt werden, für den Einschlag eines extraterrestrischen Körpers auf der Erde extrem mickerig.
Also schaunmermalgenauerhin:
Die Energie der Hiroshima-Bombe wird mit 56 Terajoule angegeben, 22 davon haben dann also 1.232 Terrajoule.
Laut Wikipedia hat Bennu eine mittlere Geschwindigkeit V von 27,75 Kilometern pro Sekunde und ein Gewicht M von etwa 70 Millionen Tonnen.
Die Physik liefert die Formel für die Energie: E = (M/2) * V² und das Ergebnis lautet dann auf eine Energie von 27.000.000 Terrajoule.
Und 27.000.000 TJ geteilt durch 1.232 TJ ergibt dann mal eben das 21.916-fache der Energie von den 22 Atombomben in der Überschrift.
Im Ergebnis hatten sich die dort zitierten „F_orscher“ nur mal eben um einen Multiplikator von 22×103 verrechnet, denn Bennus Einschlagenergie entspricht vielmehr 22.000 x 22 Hiroshimabomben. Auf der anderen Seite spielen in unseren MINT-fernen postwissenschaftlich-hochemotionalen Zeiten drei Zehnerpotenzen auch nicht mehr die gleiche Rolle wie noch zu alten D-Mark-Zeiten. So wird heute beispielsweise ausgabentechnisch der Unterschied zwischen Millionen und Milliarden nur noch als marginal empfunden – jedenfalls solange es sich dabei „nur“ um unsere Steuergelder handelt. Nennen wir solche Steuerleute unter Beibehaltung der obigen Schreibweise also einfach mal „P_olitiker“, um auch diese Art von Potenzschwäche einmal klar und deutlich hervorzuheben…
Man könnte diesen Text jetzt mit ein paar lustigen Worten beenden, beispielsweise: Der berechnete Multiplikator von 22×103 gilt für 22 Atombomben von Hiroshimastärke, was am Ende bedeutet, dass wir bei Bennu mit einer Einschlagenergie von etwa 500.000 Hiroshima-Bomben zu rechnen haben – was immer sich die oben zitierten MINT-fernen „F_orscher“ auch zusammengerechnet haben mögen; vielleicht waren es ja 22 „F_orscher“ , dann bekommt immerhin jeder von denen seine eigene…
Allerdings haben dieselben „F_orscher“ dazu auch noch das genaue Einschlagdatum ermittelt, Zitat:
„Die Wissenschaftler glauben jedoch, dass der 24. September 2182 das Datum sein könnte, an dem ein echtes Risiko einer Kollision zwischen der Erde und dem Asteroiden besteht.“
Kann es vielleicht sein, dass die besagten Wissenschaftler Bennus mögliches Einschlagdatum richtig und seine Einschlagenergie falsch berechnet haben? – Wohl eher nicht!
Aber noch vor Bennus Einschlagdatum liegt ein epochaler zwangsgesteuerter Umbruch in der Menschheitsgeschichte, nämlich die Dekarbonisierung der ganzen Welt bis zum Jahre 2100. Erstmalig in der Geschichte der Menschheit wird der freie Wettbewerb der landwirtschaftlich-technischen und der zivilisatorisch-kulturellen Entwicklung vorsätzlich über menschengemachte Gesetze zurückentwickelt, im Grunde von zuverlässiger industrieller Bereitstellung einer pro Kopf Energiemenge vom 90-fachen des menschlichen Grundbedarfs, vergleichbar mit einem römischen Kaiser, hin zu einer volatilen Energieversorgung mit dem spätmittelalterlichen 30-fachen des menschlichen Grundbedarfs. Der Grund dafür ist die panische Angst vor einer Selbstverbrennung unserer Erde durch den industriellen CO2-Ausstoß bei der Nutzung fossiler Energiequellen. Und diesem hehren Ziel darf nach einer grenzdebilen Zieldefinition nichts, aber auch gar nichts entgegenstehen; denn heute ist man ja bereits im irrealen Endstadium des festen Glaubens, in landschaftlichen Schutzgebieten die Natur schützen und dort gleichzeitig klimafreundliche Energie aus Sonne und Wind erzeugen zu können. Es interessiert auch keinen Menschen mehr, dass alle Beweise für die sogenannte Klimakatastrophe menschengemacht sind. Nicht nur, dass man den Klimawahn von seinen physikalischen Grundlagen her auch ganz anders sehen kann, selbst die vorgeblichen Beweise halten einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand. Und die vorgeblich beweisträchtigen Temperaturreihen sind schlecht gemachte Manipulationen unzureichender Daten von Glaubenseiferern, denen längst abgebaute Temperaturstationen bis heute Temperaturwerte zuliefern, die dann in solche Berechnungen eingehen. Kluge Klimarealisten lehnen es daher grundsätzlich ab, überhaupt auf die sogenannte „globale Durchschnittstemperatur“ einzugehen. Das hilft nur leider gar nix, denn hunderte Millionen Menschen werden ständig mittels dieser herbeiphantasierten Kunstgröße in Angst und Schrecken versetzt, und deshalb muss deren Sinnfälligkeit nun einmal für alle nachvollziehbar in Frage gestellt werden.
Ein Exkurs zur „globalen Durchschnittstemperatur“:
Abbildung: Vergleich der globalen Temperaturstationen zum Ende des 19. Jahrhunderts und heute
Wenn wir einmal die beiden Abbildungen für die globalen Temperaturstationen „1861-1890“ und „2023“ vergleichen, so hat sich in den vergangenen 130 Jahren also nicht wirklich viel verändert. Wo im 19. Jahrhundert bereits kontinuierliche Temperaturaufzeichnungen durchgeführt worden waren, ist deren Dichte noch weiter angewachsen. In der restlichen Welt ist ein dünnes Stationsnetz entstanden und auf den Ozeanen schwimmen jetzt zusätzlich noch ein paar tausend Argo-Bojen herum, das war’s auch schon. Noch immer geht es nicht um den direkt berechneten Mittelwert aus Temperaturmessungen, die zur selben Weltzeit über Tag&Nacht, Sommer&Winter, Frühling&Herbst auf der Nord- und Südhalbkugel gemessen werden. Nein, es geht immer noch darum, mit statistischen Computerprogrammen aus einem sporadisch verteilten globalen Stationsnetz mit Riesenlücken ein globales Temperaturgrid zu interpolieren, wobei den individuellen geografischen Gegebenheiten der jeweiligen Ortslagen eine ganz wesentliche Rolle zukommen dürfte. Erst aus dieser Kunstfigur lässt sich dann wiederum die sogenannte Globaltemperatur herleiten. Gegenüber den eigentlichen Temperaturmessungen spielen also die eingesetzten statistischen Verfahren die entscheidende Rolle für diese Berechnung und man kann sich leicht vorstellen, dass der Wechsel von Gridgröße und statistischer Rechenmethode einen wesentlich größeren Einfluss auf die sogenannte „Globaltemperatur“ ausüben dürfte als ein kapitaler Vulkanausbruch.
Die eigentlichen Beweise für die befürchtete Klimakatastrophe werden also lediglich mit High-Tech-Computerspielen hergestellt, bei denen CO2 als fest vorgegebener „Klimakiller“ einprogrammiert ist. Solche High-Tech-Computer erfordern für ihren Betrieb wiederum eine zuverlässige Energieversorgung, wie wir sie im Moment ja meist noch haben, und auch alle arbeitsteiligen Prozesse unserer Hochtechnologie hängen davon ab. Denn keine Einzelperson, kein Unternehmen und kein Firmenkonglomerat ist heute noch in der Lage, ohne die Zulieferung von Fremdunternehmen mit Rohstoffen definierter Reinheit und/oder Halbfertig- und Fertigprodukten von definierter Qualität noch irgendein Hochtechnologieprodukt allein aus eigener Kraft herzustellen. Erinnern Sie Sich vielleicht noch an die Corona-Lockdowns, in denen auch die nationalen und internationalen Lieferketten auseinander gerissen worden waren und wichtige Zulieferer einfach aufgehört hatten zu produzieren? Es heißt dem Hörensagen nach, führende Regierungspolitiker seien höchst pikiert darüber gewesen, dass Letztere nach den Lockdowns nicht einfach dort weiterproduziert hatten, wo sie noch vor Corona wirtschaftlich gestanden hatten – so kann’s den nassforschen Adepten der Klimareligion bei fehlender Wirtschaftskompetenz halt schon mal gehen.
Und das Ende der fossilen Energieerzeugung im Jahre 2100 bedeutet dann natürlich auch das Ende unserer High-Tech-Industrie.
Im Jahr 2100 ist dann also auch die Hochtechnologie der Industrienationen Geschichte, während der Asteroid Bennu unseren Nachkommen schon sehr viel näher auf die Pelle gerückt ist, denn es verbleiben dann nur noch 82 Jahre bis zum möglichen großen Knall – aber das nötige Geld für Gegenmaßnahmen ist ja dann zusammen mit der erforderlichen Hochtechnologie bereits für den Klimawahn verbrannt worden. Und was machen unsere Nachfahren im Jahr 2100? – Sie leben in einer spätmittelalterlich-ökologischen Zwei-Erden-Agrarlandschaft* mit volatiler Energieerzeugung, essen ihr Brot im Schweiße Ihres Angesichts und beten zur fröhlichen Mutter Gaia.
Ist da noch irgendwas zu retten? – Wohl eher nicht, denn dazu leben inzwischen viel zu viele Menschen und Organisationen von den Brosamen klimawahnbedingter Steuern in Saus und Braus. Und jede neue menschengemachte Katastrophe, sei es aus Dummheit, Ignoranz oder Absicht, bringt weitere Scharen von Flachmänner:innen gegen den Klimawandel in Lohn und Brot. Der Klimawahn ist viel zu weit fortgeschritten, viele zu viele Menschen verdienen damit heute ihren Lebensunterhalt, und Regierungen gründen darauf Macht und Einfluss. Man stelle sich nur einmal vor, man würde wegen Bennu weltweit plötzlich hunderttausende von Kernphysikern und Raketeningenieuren benötigen, was würde dann wohl mit den MINT-fernen Klima-Mietmäulern aus den brotlosen Geschwätzkünsten geschehen?
Kann also vor dem Hintergrund höchst pekuniärer CO2-Interessen von UN, EU, Regierungen, Klimareligion sowie deren NGO-Adepten und Mietmäulern irgendjemand ernsthaft die mainstream-mediale Schlagzeile erwarten: „Am 24. September 2182 könnte der Asteroid Bennu mit der Kraft von 500.000 Atombomben auf unserer Erde einschlagen“? – Nein, das geht doch nun wirklich nicht!
*) Zwei-Erden-Agrarlandschaft: Der Bioanbau von Lebensmitteln führt zu deutlich verringerten Flächenerträgen, sodass die aktuelle Weltbevölkerung die Anbaufläche von zwei Erden für eine bioalimentierte Ernährung benötigen würde. Wenn wir jetzt einmal die weltweite Anbaufläche für Nahrungsmittel und die gegenwärtige Weltbevölkerung auf eine einzige Erde herunterrechnen, erhalten wir einen sehr nachhaltigen Einblick in die unterlegte hinterhältig-elitäre Zielsetzung…
Acht EU-Länder fordern europäische Zusammenarbeit mit der syrischen Regierung
Die acht Länder gehen davon aus, dass Präsident Assad bleiben wird, da die Bemühungen um einen Regimewechsel gescheitert sind
Dave DeCamp
Acht Länder der Europäischen Union fordern die 27 Nationen umfassende Union auf, ihre Politik gegenüber Syrien zu überdenken, und schlagen vor, direkt mit der syrischen Regierung von Präsident Bashar al-Assad zusammenzuarbeiten.
In einem Brief an den Chef der EU-Außenpolitik, Josep Borrell, erklärten die Außenminister von Österreich, Kroatien, Zypern, der Tschechischen Republik, Griechenland, Italien, der Slowakei und Slowenien, ihr Ziel sei eine „aktivere, ergebnisorientierte und operative Politik gegenüber Syrien“.
Dies würde es uns ermöglichen, unseren politischen Einfluss [und] die Effektivität unserer humanitären Hilfe zu erhöhen“, heißt es in dem Brief laut EURACTIV.
Einer der Vorschläge, die in dem Brief gemacht wurden, war die Einsetzung eines EU-Syrien-Beauftragten, der direkt mit der Assad-Regierung und anderen regionalen Akteuren in Kontakt treten würde. Die EU hat die Beziehungen zu Assad bereits 2011 abgebrochen und hält zusammen mit den USA Sanktionen gegen Syrien aufrecht.
Außenminister Antony Blinken hat erklärt, dass das Ziel der Sanktionen gegen Syrien darin besteht, den Wiederaufbau des Landes zu verhindern. Natürlich haben die Sanktionen verheerende Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung Syriens.
Ein weiterer Vorschlag der EU-Mitglieder bestand darin, die Auswirkungen der Sanktionen der EU auf die syrische Bevölkerung zu untersuchen. Die Wirtschaftskampagne gegen Syrien hat dazu beigetragen, dass Migranten weiterhin in Europa Zuflucht suchen, und die acht EU-Mitglieder sagten, dass die EU daran arbeiten sollte, die Bedingungen für die Rückkehr von Migranten nach Syrien zu schaffen.
Der österreichische Außenminister Alexander Schallenberg räumte das Scheitern der Bemühungen um einen Regimewechsel gegen Assad ein, die vom EU-Mitglied Frankreich stark unterstützt wurden.
„Nach 13 Jahren Krieg müssen wir zugeben, dass unsere Syrienpolitik nichts gebracht hat“, sagte Schallenberg laut Euractiv. „So bitter es ist, die Regierung Assad sitzt mit Hilfe des Irans und Russlands fest im Sattel, die syrische Opposition ist zersplittert oder ganz im Exil – vor dieser Realität kann die Europäische Union nicht länger die Augen verschließen.“
Die USA sind nach wie vor dagegen, dass Länder ihre Beziehungen zu Syrien normalisieren, aber sie konnten nicht verhindern, dass Länder aus der Region ihre Beziehungen zur Regierung Assad wiederherstellen.
US-Präsidentschaftswahlen verbergen die Kriminalität des US-Imperiums
Von Caitlin Johnstone
Was ich an der westlichen Wahlpolitik im Allgemeinen und an den US-Präsidentschaftswahlen im Besonderen hasse, ist, dass sie von der Verderbtheit des zentralisierten US-Imperiums selbst ablenken und dessen Kriminalität decken.
Was ich an der westlichen Wahlpolitik im Allgemeinen und an den US-Präsidentschaftswahlen im Besonderen hasse, ist, dass sie von der Verderbtheit des zentralisierten US-Imperiums selbst ablenken und dessen Kriminalität verschleiern.
In den kommenden Monaten werden Sie viel über die beiden führenden Präsidentschaftskandidaten hören und darüber, wie sehr sie sich voneinander unterscheiden und dass der eine eindeutig viel, viel schlimmer ist als der andere. Das Schlimmste an den beiden Kandidaten sind jedoch nicht ihre Unterschiede – das Schlimmste an ihnen sind die zahllosen Übereinstimmungen, die sie auf ununterscheidbare Weise aufweisen.
Donald Trump wird im Falle seiner Wahl nicht Amerikas nicht existierende „Demokratie“ beenden und die Vereinigten Staaten als Diktator mit eiserner Faust regieren, und er wird ganz sicher kein populistischer Held sein, der eine Revolution gegen den Tiefen Staat anführt. Er wird als der übliche böse republikanische Präsident regieren, der auf die übliche Art und Weise böse ist, wie US-Präsidenten böse sind, so wie er es während seiner ersten Amtszeit getan hat. Seine Regierung wird weiterhin die Welt mit noch mehr Kriegsmaschinerie ausstatten, noch mehr Hungersanktionen verhängen, verdeckte Operationen, Aufstände und Stellvertreterkonflikte unterstützen und daran arbeiten, die Weltbevölkerung dem Willen des Imperiums zu unterwerfen, während sie gleichzeitig die Vergiftung der Erde durch einen ökozidalen Kapitalismus fortsetzt, so wie es alle seine Vorgänger getan haben.
Und das Gleiche gilt für die schwachsinnigen Fantasien, die die Republikaner bis November über Kamala Harris aushecken werden. Sie wird nicht den Kommunismus einführen oder allen Sozialhilfe gewähren, die Scharia einführen, Israel schwächen, allen die Waffen wegnehmen, die Amerikaner der „Woke Agenda“ unterwerfen und alle dazu bringen, ihre Pronomen zu deklarieren und Käfer zu essen, oder irgendeinen anderen Schwachsinn. Sie wird die Kriegstreiberei und Tyrannei der USA weiter ausbauen und die Welt zu einem kränkeren, gewalttätigeren und gefährlicheren Ort für alle machen, während sie den Reichtum der Menschen und des Planeten auf die Bankkonten der ohnehin schon obszön Reichen leitet. So wie es Biden während seiner gesamten Amtszeit getan hat, und so wie es Trump vor ihm getan hat.
Die Wahrheit ist, dass in den nächsten Monaten zwar alle ihre Aufmerksamkeit auf die Unterschiede zwischen Trump und Harris richten werden, dass aber die bei weitem wichtigsten und folgenreichsten Dinge an jedem dieser Kandidaten die Art und Weise sind, in der sie sich ähneln. Die politischen Maßnahmen und Programme, die jeder von ihnen umsetzen wird und die die meisten Menschen töten, die meisten Leben beeinträchtigen und dem Ökosystem den größten Schaden zufügen werden, sind die Bereiche, in denen sie völlig übereinstimmen, und nicht die relativ kleinen und relativ unbedeutenden Bereiche, in denen sie sich unterscheiden. Man kann viel mehr über die USA und ihr weltumspannendes Imperium lernen, wenn man die Gemeinsamkeiten zwischen den Präsidentschaftsregierungen betrachtet, als wenn man ihre Unterschiede betrachtet, denn dort ist die überwältigende Mehrheit der Missbräuche zu finden.
Aber niemand wird sich irgendetwas von dieser normalisierten Kriminalität ansehen, während sich das Drama dieser gefälschten Wahl abspielt. Mehr und mehr emotionale Hysterie wird in den Ausgang dieses betrügerischen zweihändigen Sockenpuppen-Beliebtheitswettbewerbs zwischen zwei loyalen Lakaien des Imperiums investiert werden, die beide geschworen haben, die Interessen des Imperiums voranzutreiben, egal wer gewinnt, und die alltägliche mörderische Arbeit des Imperiums wird weiterhin unbemerkt im Hintergrund ablaufen.
US military commander’s casual declaration of independence from democratic control.
“Regardless of who’s in our political parties &whatever is happening in that space, it’s allies &partners that are always our priority”
US ‘committed’ to AUKUS regardless https://t.co/b3pE5h7ol0
— Peter Cronau (@PeterCronau) July 23, 2024
Neulich erwähnte der ranghöchste Offizier der US-Marine beiläufig, dass das AUKUS-Militärbündnis, das darauf ausgerichtet ist, Australien in eine künftige, von den USA gesteuerte militärische Konfrontation mit China einzubinden, bestehen bleiben wird, egal wer die Präsidentschaftswahlen gewinnt.
„Unabhängig davon, wer in unseren politischen Parteien sitzt und was auch immer in diesem Bereich geschieht, sind Verbündete und Partner immer unsere Priorität“, sagte Admiral Lisa Franchetti als Antwort auf die (völlig unbegründete) Sorge, dass Trump sich aus Militärbündnissen zurückziehen und die USA im Falle seiner Wahl „isolationistisch“ machen würde.
Wie konnte Franchetti eine derart zuversichtliche Behauptung aufstellen, wenn sich das Verhalten der US-Kriegsmaschinerie von einer Regierung zur nächsten deutlich verändert? Die Antwort ist, dass sie es nicht könnte, und das tut sie auch nicht. Die offiziell gewählte Regierung der Vereinigten Staaten mag alle paar Jahre wechseln, aber die tatsächliche Regierung ändert sich nicht.
Um das klarzustellen: Ich will Ihnen nicht sagen, dass Sie nicht wählen sollen. Diese Wahlen sind dazu da, das amerikanische Volk emotional zu beruhigen und ihm das Gefühl zu geben, dass es eine gewisse Kontrolle über seine Regierung hat. Ich habe nichts damit zu tun, Sie zu überzeugen, so oder so.
Jedes Mal, wenn ich über dieses Thema spreche, werfen mir die Leute vor, ich sei ein Defätist und würde diese Botschaft so interpretieren, dass niemand etwas tun könne, aber das ist überhaupt nicht wahr. Ich sage nur, dass das gefälschte Wahlritual, das Ihnen von den Mächtigen angedreht wurde und mit dem Sie Ihre Probleme lösen sollen, nicht das richtige Mittel für diese Aufgabe ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihre Probleme durch eine Wahl lösen, ist genauso groß wie die, dass Sie sich etwas wünschen oder beten – aber das bedeutet nicht, dass Probleme nicht gelöst werden können. Wenn Sie glaubten, Sie könnten eine Infektion mit Farbverdünner heilen, würde ich Ihnen sagen, dass das auch nicht funktioniert, und Ihnen raten, stattdessen einen Arzt aufzusuchen.
Nur weil die einzigen brauchbaren Kandidaten in jedem US-Präsidentschaftsrennen immer mörderische Lakaien des Imperiums sein werden, heißt das nicht, dass die Dinge hoffnungslos sind; so sieht es eben aus, wenn man im Herzen eines Imperiums lebt, das durch Lügen, Gewalt und Tyrannei zusammengehalten wird und dessen Verhalten für die Mächtigen zu sehr auf dem Spiel steht, als dass sie es dem Willen der Wählerschaft überlassen könnten.
Cultivate A Habit Of Small Acts Of Sedition
Fighting the machine can be disheartening and disappointing as power comes up victorious time and time again. But that doesn’t mean you are powerless, and it doesn’t mean there’s nothing you can do.https://t.co/O0vZRHX2ue
— Caitlin Johnstone (@caitoz) August 24, 2022
Ihre Stimme wird keinen Unterschied zum Verhalten des Imperiums machen, aber was einen Unterschied machen kann, ist, jeden Tag Maßnahmen zu ergreifen, die den Weg zu einem echten Volksaufstand gegen das Imperium zu einem späteren Zeitpunkt ebnen. Man tut dies, indem man den Menschen die Augen dafür öffnet, dass das, was man ihnen über ihre Regierung, ihre Nation und ihre Welt beigebracht hat, eine Lüge ist, und dass die Mainstream-Quellen, die sie für ihre Informationen zu nutzen gelernt haben, geschickt getarnte imperiale Propagandadienste sind.
Was wir alle als Einzelpersonen hier und jetzt tun können, ist, uns die Gewohnheit anzueignen, kleine Akte des Aufruhrs zu begehen. Kleine Schnitte in das Fleisch der Bestie, die sich mit der Zeit summieren. Man kann die Maschine nicht selbst anhalten, aber man kann ihr Sand ins Getriebe streuen.
Einem aufmerksamen Zuhörer Informationen darüber geben, was in der Welt vor sich geht. Andersdenkende Medien online schaffen. Graffiti mit einer starken Botschaft. Einer unbequemen Stimme mehr Gehör verschaffen. Eine bahnbrechende Idee teilen. Eine nicht genehmigte Sache unterstützen. Sich für verbotene Ziele organisieren. Verteilen von aufrüttelnder Literatur. Erstellen von Literatur, die die Augen öffnet. Augenöffnende Kunst schaffen. Führen Sie authentische Gespräche über echte Dinge mit jedem, der Sie hören kann.
Jeden Tag gibt es etwas, das Sie tun können. Wenn Sie anfangen, Ihre Kreativität darauf zu richten, diese Gewohnheit zu kultivieren, werden Sie sich selbst über die innovativen Ideen wundern, die Ihnen einfallen. Selbst ein gut platziertes Meme oder ein Tweet kann einer Reihe von Menschen die Augen für eine Realität öffnen, die ihnen bisher verschlossen war. Denken Sie daran: Sie würden nicht so verzweifelt daran arbeiten, die Online-Sprache einzuschränken, wenn sie nicht eine echte Bedrohung für das Imperium darstellen würde.
Solche regelmäßigen kleinen Sabotageakte fügen der imperialen Maschinerie unendlich viel mehr Schaden zu als das Wählen, das Reden über das Wählen oder das Nachdenken über das Wählen, weshalb das Wählen, das Reden über das Wählen und das Nachdenken über das Wählen alles ist, wozu man immer wieder aufgefordert wird. Je mehr Menschen aufwachen und erkennen, dass sie in einem Hamsterrad, das von den Mächtigen zum Nutzen der Mächtigen gebaut wurde, ins Nirgendwo laufen, desto mehr Menschen werden aus dem Rad aussteigen und sich für echte Veränderungen einsetzen, die von Bedeutung sind – und desto mehr Menschen werden dabei helfen, alle anderen aufzuwecken.
Wenn erst einmal genug Menschen die Augen geöffnet haben, werden sie in der Lage sein, die Macht ihrer Zahl zu nutzen, um echte Veränderungen zu erzwingen und die Ketten ihrer Missbraucher abzustreifen wie einen schweren Mantel an einem warmen Tag. Es gibt nichts, was uns aufhalten könnte, wenn genug von uns verstehen, was passiert. Das ist der Grund, warum so viel Aufwand betrieben wird, um das Verständnis der Menschen zu vernebeln und alle mit leerem Unsinn wie Präsidentschaftswahlen abzulenken.
Der Dritte Weltkrieg: Katalysator einer neuen Weltordnung
Der F-22 Raptor ist das weltweit beste Luftüberlegenheitsflugzeug.
Es ist das beste Kampfflugzeug.
Die fortschrittliche Avionik, die Tarnkappenfähigkeiten und die Manövrierfähigkeit der F-22 machen sie zu einer unübertroffenen Plattform für die Jagd und den Abschuss anderer Flugzeuge.

Während Russland, China und einige andere Nationen über eigene Luftüberlegenheitsjäger verfügen, ist es zweifelhaft, ob diese im Luft-Luft-Kampf gegen eine F-22 bestehen könnten.
Kurzum, die F-22 ist entscheidend für die Fähigkeit der US-Luftwaffe, in einem potenziellen Konflikt mit einem hoch entwickelten Gegner den Luftraum zu kontrollieren.
Deswegen ist der F-22 Raptor eines der wenigen Kampfflugzeuge, die die US-Regierung nicht ins Ausland exportiert – nicht einmal an Israel oder seine NATO-Verbündeten.
Die hochmodernen Tarnkappenfähigkeiten der F-22 verschaffen ihr einen erheblichen Vorteil gegenüber anderen Kampfflugzeugen, wenn es um die Luftüberlegenheit geht. In einem Luftkampf würden feindliche Kampfflugzeuge wahrscheinlich nicht einmal wissen, dass sich ein Raptor in der Nähe befindet, bis es zu spät ist.
Die mögliche Anwesenheit einer F-22 in einem Gebiet wäre für jede feindliche Luftwaffe ein triftiger Grund, es sich zweimal zu überlegen, bevor sie die US-Luftwaffe herausfordert.
Deswegen haben die USA F-22 in Japan stationiert, um die chinesische Luftwaffe abzuschrecken, wenn sie sich beispielsweise Taiwan nähert.
Aber all das könnte sich bald ändern… und enorme geopolitische Folgen haben.
Die South China Morning Post ist seit der britischen Kolonialherrschaft die wichtigste Zeitung Hongkongs.
Kürzlich veröffentlichte sie einen bahnbrechenden Artikel, in dem sie behauptete, chinesische Forscher hätten eine neue Radarerfassungstechnologie entwickelt, die die Tarnkappenfähigkeit der F-22 außer Kraft setzen würde.
Das chinesische Radarsystem sei nun in der Lage, die Position einer F-22 in Echtzeit genau zu bestimmen. Diese Informationen könnten dann an Abfangjäger oder Boden-Luft-Raketenbatterien weitergeleitet werden, um die F-22 anzugreifen.
Sollten diese Behauptungen zutreffen, wären die Auswirkungen auf die Kampfkraft der F-22 enorm. Es wäre unwahrscheinlich, dass die USA in einem Konflikt mit China den Luftraum beherrschen könnten.
Für die Insel Taiwan hat dies enorme Konsequenzen.
Taiwan betrachtet sich als unabhängige Nation mit eigener Regierung, eigenem Militär und eigenen Außenbeziehungen.
China hingegen betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz und hat geschworen, es notfalls mit Gewalt wieder mit dem Festland zu vereinen. Kürzlich warnte Xi Biden unter vier Augen, dass China Taiwan wiedervereinigen werde, der Zeitpunkt aber bisher nicht feststehe.
Die USA haben sich zwar nicht ausdrücklich zur Verteidigung Taiwans verpflichtet, sind aber ein wichtiger Lieferant von Rüstungsgütern für Taiwan. Eine chinesische Invasion könnte eine Reaktion des US-Militärs auslösen, wobei Ausmaß und Art dieser Reaktion ungewiss sind.
China hat eine der größten und zunehmend modernen Streitkräfte der Welt. Taiwan hat eine gut ausgebildete Armee, die jedoch kleiner und weniger gut ausgerüstet ist als die chinesische.
In einer militärischen Auseinandersetzung scheint China im Vorteil zu sein. Taiwan hätte nur dann eine Chance, wenn die USA direkt in den Konflikt eingreifen würden.
Die US-Regierung hat verschiedene Kriegsspiele durchgeführt, um eine chinesische Invasion Taiwans zu simulieren und sich darauf vorzubereiten. Eine wichtige Erkenntnis aus diesen Kriegsspielen ist, dass die Aufrechterhaltung der Luftüberlegenheit für das US-Militär entscheidend ist, um Taiwan erfolgreich verteidigen zu können.
Mit anderen Worten: Wenn die USA den Luftraum über Taiwan nicht kontrollieren können, werden sie eine chinesische Invasion kaum abwehren können.
Wenn die Chinesen die Tarnkappenfähigkeiten der F-22 beeinträchtigt haben, dann halte ich es für unwahrscheinlich, dass die USA im Falle eines Konflikts in Taiwan die Luftüberlegenheit haben werden. Und wenn sie nicht in der Lage sind, die Luftüberlegenheit zu erlangen, dann sind ihre Bemühungen wahrscheinlich zum Scheitern verurteilt.
Wenn die USA erkennen, dass eine Intervention in Taiwan zum Scheitern verurteilt ist, werden sie Taiwan wahrscheinlich seinem Schicksal überlassen, was bedeutet, dass China die Wiedervereinigung mit dem Festland gelingen wird.
Das wäre ein geopolitisches Erdbeben und könnte die derzeitige Weltordnung unter Führung der USA auf fatale Weise untergraben.
Taiwan ist einer der drei wichtigsten Stellvertreterkriege, die meiner Meinung nach darüber entscheiden werden, wer den Dritten Weltkrieg gewinnt.
Viele sind sich dessen nicht bewusst, aber der Dritte Weltkrieg ist bereits im Gange.
Der Dritte Weltkrieg und die neue Weltordnung
Die vorherigen Weltkriege waren durch den totalen Krieg zwischen den weltweit größten Mächten gekennzeichnet, der die internationale Ordnung neu definierte.
Mit dem Aufkommen der Atomwaffen bedeutet ein totaler Krieg zwischen den heutigen Großmächten Russland, China und den USA jedoch ein nukleares Armageddon, bei dem es keine Sieger, sondern nur Verlierer gibt.
Es könnte immer noch passieren, auch wenn es niemand will, aber es ist nicht das wahrscheinlichste Ergebnis.
Es ist unwahrscheinlich, dass der Dritte Weltkrieg ein direkter kinetischer Krieg zwischen den weltweit größten Mächten sein wird, wie die vorherigen Weltkriege.
Stattdessen wird sich der Konflikt auf verschiedenen Ebenen abspielen – Stellvertreterkriege, Wirtschaftskriege, Finanzkriege, Cyberkriege, biologische Kriege, verdeckte Sabotage und Informationskriege.
Von all diesen Bereichen werden meiner Meinung nach die Stellvertreterkriege darüber entscheiden, wer den Dritten Weltkrieg gewinnt.
Das ist die Quintessenz.
Russland, China und ihre Verbündeten wollen die von den USA angeführte Weltordnung, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs besteht, verändern.
Der Konflikt spielt sich auf einer Ebene ab, die unterhalb der Schwelle eines direkten, kinetischen Krieges liegt, der zu einem nuklearen Armageddon führen könnte.
Dennoch gibt es einen Konflikt zwischen den größten Weltmächten, um die Weltordnung zu bestimmen, wie in den vorangegangenen Weltkriegen.
Meiner Meinung nach ist der Dritte Weltkrieg ein Konflikt zwischen zwei geopolitischen Blöcken.
Der erste Block besteht aus den USA und ihren Verbündeten, die eine unipolare Weltordnung anstreben.
Ich zögere, diesen Block “den Westen” zu nennen, weil die Leute, die ihn kontrollieren, Werte vertreten, die der westlichen Zivilisation widersprechen.
Eine treffendere Bezeichnung wäre “NATO & Friends”.
Der andere Block besteht aus Russland, China, dem Iran und anderen Ländern, die eine multipolare Weltordnung befürworten.
Nennen wir sie BRICS+, was für Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika und andere Länder steht.
BRICS+ ist kein perfektes Etikett, aber es ist eine angemessene Darstellung der Länder, die eine multipolare Weltordnung befürworten.
Kurz gesagt, die BRICS+ wollen die gegenwärtige Weltordnung von einer unipolaren in eine multipolare umwandeln und sich dabei einen größeren Platz am Verhandlungstisch sichern.
Die NATO und ihre Freunde wollen den unipolaren Status quo erhalten.
Das ist der Dritte Weltkrieg, und er findet jetzt statt.
Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Weltordnungen nichts Neues sind.
Weltordnungen sind die Art und Weise, wie die großen Weltmächte seit Jahrhunderten die Spielregeln festlegen. Sie sind einfach die Architektur der internationalen politischen Beziehungen zwischen den Ländern.
Im Kleinen ist es so, als würden sich die mächtigsten kriminellen Gruppen einer Stadt – wie die Mafia und Straßengangs – zusammensetzen und sich darüber verständigen, wie sie ihre Aktivitäten und Stadtteile untereinander aufteilen.
Zwangsläufig scheitern diese Absprachen immer. Dann kommt es zu einem gewaltsamen Machtkampf, bis die kriminellen Gruppen ein neues Abkommen schließen, das die neuen Machtverhältnisse widerspiegelt.
Eine ähnliche Dynamik spielt sich zwischen den mächtigsten Ländern und Weltordnungen ab.
Konflikte zwischen den mächtigsten Ländern führen in der Regel zu einem Zusammenbruch und einer Neuordnung der Weltordnung.
Die heutige Weltordnung unter Führung der USA ist das Ergebnis des Zweiten Weltkriegs.
Zuvor hatte der Versailler Vertrag nach dem Ersten Weltkrieg eine neue Weltordnung geschaffen, die von 1919 bis 1939 Bestand hatte.
Davor hatte der Wiener Kongress die Weltordnung definiert. Sie dauerte von der Niederlage Napoleons zu Beginn des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914.
Davor bestimmte der Westfälische Friede die Weltordnung. Er dauerte vom Ende des Dreißigjährigen Krieges 1648 bis zum Ausbruch der Napoleonischen Kriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
Das ist die Quintessenz.
Veränderungen der Weltordnung sind historische Ereignisse mit enormen Auswirkungen – auch auf Investitionen.
Wir leben in einer dieser seltenen Zeiten.
Deshalb ist es so wichtig, den Lärm und die Propaganda zu durchschauen, die Teile richtig zusammenzusetzen und das wahre geopolitische Gesamtbild zu erkennen.
Unzählige Millionen Menschen sind in den vergangenen Weltkriegen finanziell ruiniert worden – oder noch schlimmer – weil sie es versäumt haben, das große Ganze zu sehen und entsprechend zu handeln.
Was aber, wenn man das große Ganze richtig einschätzt, während sich der Dritte Weltkrieg entfaltet?
Sie können eine Katastrophe verhindern UND sich selbst in die Lage versetzen, potenziell lebensverändernde Gewinne zu erzielen, indem Sie auf die Auswirkungen des Dritten Weltkriegs auf Investitionen reagieren, bevor andere herausfinden, was wirklich passiert und wie es wahrscheinlich enden wird.
Dies ist eine seltene Gelegenheit für diejenigen, die verstehen, was vor sich geht, und heute die richtigen Schritte unternehmen.
Genau deswegen habe ich gerade einen neuen Bericht veröffentlicht, der alle Details enthält, einschließlich dessen, was Sie machen müssen, um vorbereitet zu sein.
Er trägt den Titel Die gefährlichste Wirtschaftskrise seit 100 Jahren… die drei wichtigsten Strategien, die Sie jetzt benötigen.
Er berichtet kritisch über Islamisten und Israelhasser: Linksextreme attackieren Bild-Journalisten
Vor rund 25 Jahren floh seine Familie vor den Mullahs aus dem Iran, nachdem sein Vater wegen Regierungskritik von Islamisten hingerichtet wurde. In Deutschland arbeitet Iman Sefati nun als Journalist für die „Bild“ und berichtet seit Jahren über Islamismus und Antisemitismus. Israelhassern und Linksextremisten ist das ein Dorn im Auge: Nach einer Demonstration am Freitag folgten zwei Personen dem Journalisten zu seiner Wohnung. Als Sefati am Abend das Haus verließ, bedrohte ein Mann, den er von einer Pro-Palästina-Demo kannte, ihn mit einem Messer.
Seit vielen Jahren berichtet Iman Sefati über islamistische und antisemitische Proteste in Deutschland. Ein gern gesehener Gast ist er bei diesen Demos naturgemäß nicht. Dass er beim „Dyke March“ am Freitag in Berlin, auf dem israelfeindliche Parolen gebrüllt wurden und bei dem es zu tätlichen Angriffen und mehreren Festnahmen und Strafanzeigen kam, von mindestens einer Person verfolgt wurde, überraschte ihn daher auch nicht. Gegenüber der Jüdischen Allgemeinen berichtet Sefati, er habe sich dabei nichts weiter gedacht, „weil es leider normal ist, dass wir als Pressevertreter auf sogenannten propalästinensischen Demonstrationen angegriffen, bedroht, beleidigt oder manchmal auch verfolgt werden“. Tragische Zustände im besten Deutschland aller Zeiten!
Am späten Abend habe er sich dann auf den Heimweg gemacht. Gegen 23 Uhr sei er auf Bitte seiner Frau hin mit seinen Hunden zu einem Spaziergang aufgebrochen. Dabei habe er schon beim Verlassen des Wohngebäudes einen schwarz gekleideten Mann registriert: „Ich erkannte ihn sofort als einen Demonstranten, den ich schon einmal auf einer »Pro-Palästina-Demo« gesehen hatte.“ Sefati sei schockiert gewesen. Als er weitergehen wollte, kam der Mann auf ihn zu – und zog ein Messer.
Dank Nachbarin: Täter und Komplizin flüchteten
Durch das Bellen der Hunde wurde eine Nachbarin auf das Geschehen aufmerksam. Sie schrie, um Aufmerksamkeit zu erregen – offenbar krachte in diesem Moment auch eine Blumenvase vom Balkon. „Auch dadurch geriet er wohl in Panik und bewegte sich schnell in Richtung Hinterhof. Es war dunkel, und ich versuchte, ihm aus sicherer Entfernung zu folgen“, berichtet Sefati. Dabei fiel ihm eine weitere Person auf: Eine junge Frau mit kurzen blonden Haaren, die offenkundig zu dem Mann gehörte. Sefati wollte ihr Gesicht auf Video festhalten, doch die Frau rannte weg, schrie um Hilfe und behauptete, Sefati wolle sie vergewaltigen. Passanten hielten daraufhin den Journalisten auf, wodurch auch die Frau entkommen konnte. Seine Nachbarin kam hinzu, unterstützte ihn und sie riefen die Polizei. Sowohl Täter als auch Komplizin sind nach Sefatis Überzeugung aus dem linksradikalen Spektrum.
Tatsächlich konnte am Samstag zumindest der männliche Angreifer festgenommen werden – auf einer Antisemiten-Demo in Neukölln mit dem absurden Slogan „Queers for Palestine“. Die Gefahr dürfte aber keineswegs gebannt sein. Am gestrigen Sonntag postete Sefati ein Video auf X, das ihm zugesandt worden sei: Dort drohen ihm drei offenkundige Israelhasser, die sich an seiner Berichterstattung stören, mit den Worten „wir wissen, wo du wohnst“.
Gegenüber der Jüdischen Allgemeinen erörtert Sefati eine extreme Radikalisierung der Demonstranten: Viel öfter würden seit dem 7. Oktober Flaschen auf Polizisten und Pressevertreter geworfen. Auch wüssten die Organisatoren, wie sich Gesetze umgehen lassen:
Die Demonstrationen und ihre Organisatoren haben sich – im negativen Sinne – weiterentwickelt. Zumindest die Anmelder wissen inzwischen, wie man Gesetze umgeht, zum Beispiel, indem sie verbotene Parolen anders formulieren. Ich habe mit vielen Demonstranten gesprochen und kann gesichert sagen, dass die meisten Israel-Hasser sind, die die Existenz Israels nicht akzeptieren – und alles dafür tun wollen, dass dieses Land vernichtet wird.
Sefati betont aber auch, dass er sich nicht einschüchtern lasse. Die Pressefreiheit sei ein extrem hohes Gut – ohne freie Presse sei alles nichts. Er weiß, wovon er spricht: Sein Vater sei damals im Iran von den Islamisten hingerichtet worden, weil er gegen die Unterdrückung der Frauen demonstriert hatte.
Bleibt zu hoffen, dass auch die deutschen Behörden die Gefahr ernst nehmen und kritische Stimmen wie ihn schützen. Das Messer-Attentat eines Afghanen auf den Islamkritiker Stürzenberger in Mannheim kostete einen Polizisten das Leben. Die Gefahr von Islamisten und ihren Unterstützern aus der linksextremen Szene wird in Deutschland dennoch auch weiterhin allzu gern kleingeredet.
Doug Casey über das Trump-Attentat und die nächsten Schritte
Von Doug Casey
International Man: Am 13. Juli wurde ein Attentat auf Donald Trump verübt.
Was denken Sie, was wirklich passiert ist?
Doug Casey: Das offizielle Narrativ kristallisiert sich immer noch heraus, da all die Regierungsangestellten und Bürokraten, die angeblich für Trumps Sicherheit verantwortlich waren, herumwuseln, um sicherzustellen, dass ihre Karrieren nicht beeinträchtigt werden. Nachdem Kim Cheatle, die für den Secret Service zuständige Sicherheitshenne, zurückgetreten ist, um als öffentliche Entschuldigung ihre fette Pension zu kassieren, werden der Secret Service und das FBI interne Untersuchungen durchführen. Einige Personen werden möglicherweise verwarnt und für ein paar Wochen in bezahlten Verwaltungsurlaub versetzt. Es wird die Frage gestellt werden, ob es sich um einen Einzeltäter handelte oder um Teil einer größeren Verschwörung. Die Chancen stehen gut, dass man in 99 von 100 Fällen auf Ersteres schließen wird, ob es nun stimmt oder nicht. Sie werden es definitiv nicht wagen, eine Verschwörung innerhalb des Geheimdienstes zu finden, um Trump auszuschalten…
Das Einzige, dessen ich mir wirklich sicher bin, ist, dass der Secret Service in vielen verschiedenen und ungeheuerlichen Fällen äußerst inkompetent war. Die DEI-Politik der Biden-Administration hat die Effektivität des Geheimdienstes auf fatale Weise beeinträchtigt, angefangen bei der Einstellung eines Diversity-Direktors und dem Einsatz von zwei kleinen, fetten Mädels als Sicherheitskräfte für Trump an vorderster Front. Wenn man Leibwächter hat, vor allem für einen großen Mann wie Trump, dann braucht man große, muskulöse Männer.
Es werden noch viele Dinge ans Licht kommen, die zeigen, wie schlecht der Secret Service verwaltet wird. Ich weiß zum Beispiel, dass zu den körperlichen Qualifikationen früher die Fähigkeit gehörte, eine Meile in weniger als 12 Minuten zu laufen. Das ist jetzt auf 20 Minuten gesunken. Mir scheint es sicher, dass die Spitzenleute des Secret Service gehen werden. Ernsthafte Fachleute werden es zu demoralisierend finden, hier zu bleiben, wenn die Standards sinken und die Ränge mit „Wokesters“ gefüllt werden.
Ich vermute, dass dies beim FBI bereits geschehen ist. Bei der CIA hat die Korruption schon vor langer Zeit eingesetzt. Und auf unterschiedliche Weise auch bei allen 15 bewaffneten Prätorianer-Behörden. Ich nehme keine Nachrichten oder Analysen für bare Münze, die sie veröffentlichen. Dies ist eine Zeit des kritischen Denkens, was, wie wir kürzlich besprochen haben, der Prozess ist, die Gültigkeit von allem in Frage zu stellen und den gegebenen Antworten nachzugehen, bis man zu einer vernünftigen Schlussfolgerung gekommen ist. Bedauerlicherweise akzeptieren die meisten Amerikaner alles, was die Regierung ihnen sagt, als Tatsache.
Sicher ist auch, dass die Blauen und die Roten sich nicht mögen und nicht miteinander kommunizieren können. Die progressiven Blauen hassen die roten MAGA-Leute aktiv. Die roten Leute haben eine viel längere, langsamere Zündschnur. Aber ein Ereignis wie dieses kann ihre Gefühle verfestigen und sie könnten die Blauen am Ende genauso sehr hassen, wie die Blauen sie bereits hassen.
Mein Fazit zum Attentatsversuch? Es gab definitiv eine Beteiligung der Regierung und des Tiefen Staates. Wir haben einfach Glück, dass sie inkompetent sind.
International Man: Wenn Trump ermordet worden wäre, was wäre Ihrer Meinung nach als nächstes passiert?
Doug Casey: Ich würde sagen, dass die 30 bis 40 % des Landes, die MAGAs sind, durchgedreht wären. Das ist mittlerweile eine halb-religiöse Bewegung, und sie werden den Verlust ihres Retters nicht einfach so hinnehmen.
Wäre er getötet worden, hätte das das Eschaton eingeleitet. Im Allgemeinen bedeutet die öffentliche Ermordung einer halbreligiösen Figur ein großes Problem. Das hat man bei den Unruhen nach der Ermordung von Martin Luther King 1968 gesehen, und noch mehr beim Tod von George Floyd im Jahr 2020. In einem instabilen Land kann sogar ein wertloser gewöhnlicher Krimineller apotheotisiert werden und Unruhen auslösen.
Wenn solche Dinge in stabilen Zeiten passieren, kann die Öffentlichkeit darüber hinwegsehen und zu ihrem Leben zurückkehren. Aber wenn der Zunder trocken ist wie jetzt, kann fast alles einen Flächenbrand auslösen. Und ich erwarte, dass wir genau das erleben werden.
Wenn ich meinen Hut als Verschwörungstheoretiker aufsetze, könnte ich sogar sagen, dass es weitere Attentatsversuche auf Trump und/oder JD Vance geben könnte. Oder sogar auf Kamala. Einen höchst unerwünschten Kandidaten loszuwerden, würde alle möglichen Probleme für die Demokraten lösen und ihnen einen dringend benötigten Helden bescheren, während man eine perfekte Ausrede fabriziert, um das Land abzuriegeln und das Waffenproblem zu „lösen“. Es würde ein Narrativ darüber entstehen, wie das Leben aller Menschen in Gefahr ist.
Ich habe schon früher gesagt, dass die Demokratische Partei von Menschen mit der Philosophie und Psychologie der französischen Jakobiner kontrolliert und bevölkert wird. Sie wollen wirklich die Grundlage der Gesellschaft umstürzen, und einige von ihnen werden eine Reihe von Attentaten kurz vor einer Wahl als eine gute Möglichkeit ansehen, dies zu tun.
International Man: Sie haben ein belletristisches Buch, Assassin, geschrieben, das sich mit politischen Attentaten befasst.
Was haben Sie beim Schreiben dieses Buches gelernt, und was hat das mit dem zu tun, was heute geschieht?
Doug Casey: John Hunt und ich haben uns unter anderem mit der Frage beschäftigt, wie man im modernen Amerika eine Widerstandsbewegung organisieren kann. Ist es überhaupt möglich, die etablierten Machthaber des Landes zu stürzen, da die „Demokratie“ und die Wahlen ein Schwindel sind? Welche Moral hat das Erschießen von Kandidaten? Abgesehen davon, ist es überhaupt praktisch?
Schusswaffen sind im Grunde eine Technologie aus dem 15. Jahrhundert. Man könnte meinen, dass eine so alte Technologie in der heutigen hochtechnisierten Welt nichts mehr zu befürchten hat. Das erinnert an Bidens Bemerkung vor ein paar Jahren, dass man F-15 brauche, wenn man die US-Regierung stürzen wolle, was, wie vieles von dem, was er sagt, keinen Sinn ergibt.
Man könnte meinen, wenn die Menschen ein repressives Regime ersetzen wollen, könnten sie Milizen bilden, wie es die Kolonisten 1776 taten. Aber ein repressiver Staat wird seine Gewalt auf alle Widerstandsnester konzentrieren. Ganz gleich, wie gut bewaffnet die einzelnen Bürger auch sein mögen, gegen eine organisierte Armee können sie nicht ankommen. Die Chancen stehen immer gegen die Aufständischen.
Andererseits sind Waffen sehr nützlich, um einzelne schlechte Menschen auszuschalten. Jedenfalls ist das eines der Themen von Assassin. Politische Attentate haben in den USA eine lange Tradition, und das wird auch bei künftigen Wahlen in den USA so sein.
International Man: Die US-Wahl rückt näher, aber es ist noch viel Zeit für Überraschungen, die die Wahl beeinflussen könnten.
Haben Sie irgendwelche Vorhersagen?
Doug Casey: Im Moment sieht es so aus, als würden die Republikaner gewinnen, und zwar aus vielerlei Gründen. Aber die Republikaner sind aus gutem Grund als die dumme Partei bekannt. Ungeachtet der Wahlkampfrhetorik haben sie keine festen Prinzipien. Ihre Grundsätze lauten: „Mach, was die Demokraten machen würden, aber langsamer und nicht so gründlich“. Sie lieben es, zu moralisieren, aber sie haben keinen moralischen Kern, was sie eigentlich ziemlich verachtenswert macht. Jeder hasst einen Heuchler.
Die Demokraten hingegen haben zwar Prinzipien, aber sie sind alle verdorben.
Trump hat meine Sympathie unter den Kandidaten, weil er zwar keinen moralischen oder philosophischen Kern hat, aber zumindest ein Kulturkonservativer ist. Im Gegensatz zu den Demokraten will er nicht das Wesen der Gesellschaft umstürzen. Aber da die Republikaner so dumm sind, ist es durchaus möglich, dass sie einen Weg finden, die Wahl zu vermasseln, auch wenn Trump auf einer riesigen Sympathiewelle reitet, weil er sich auf bewundernswerte Weise von dem Vorfall erholt hat.
In der Zwischenzeit versuchen die Demokraten, die Jakobiner, verzweifelt, die Kontrolle über den Staatsapparat zu behalten und könnten jede Menge Wege finden, um die Wahl zu untergraben. Sie werden die Millionen von Migranten nutzen. Sie werden massiv von Briefwahlen Gebrauch machen. Sie werden die Vorteile der elektronischen Wahlmaschinen voll ausschöpfen. Zweifellos haben sie viele schmutzige Tricks und Überraschungen geplant, die wir uns nicht vorstellen können. Sie werden die ganze Kraft der linken Medien, der akademischen und der Unterhaltungskomplexe nutzen, um Propaganda zu betreiben. Und vergessen Sie nicht, dass der Durchschnittsamerikaner jetzt ein Linker ist. Sie haben unter anderem Obama gewählt und wiedergewählt.
Sie könnten, Gott bewahre, gewinnen. Wie Yogi Berra sagte: Es ist nicht vorbei, bis es vorbei ist.
International Man: Was raten Sie den Menschen, um sich auf das kommende Chaos vorzubereiten?
Doug Casey : Das kommende Chaos wird einem Bürgerkrieg sehr ähnlich sein, der als ein Konflikt definiert wird, bei dem zwei gegnerische Seiten versuchen, die Kontrolle über dieselbe Regierung zu erlangen. Wenn man diese Definition zugrunde legt, war der Konflikt von 1861 bis 1865 kein Bürgerkrieg. Es handelte sich lediglich um eine Sezessionsbewegung.
Ich glaube, dass Ray Dalio, der Multimilliardär, den Finger darauf gelegt hat, wie sich die Situation entwickeln wird. Dalio hat in letzter Zeit viele Artikel und ein Buch veröffentlicht, in denen er erörtert, wie sich die Dinge wahrscheinlich weiterentwickeln werden. Er ist ein eher trockener Autor, aber lassen Sie mich zusammenfassen.
Seiner Ansicht nach durchlaufen Länder im Allgemeinen sechs Phasen, wobei die letzte durch Krieg, Bürgerkrieg, Revolution oder Ähnliches gekennzeichnet ist. Seiner Meinung nach befinden wir uns am Ende der fünften Stufe und an der Schwelle zur sechsten Stufe. Ich stimme ihm grundsätzlich zu – aber viele Menschen haben heute eine düstere Sicht auf die Zukunft, das ist nichts Neues. Wichtig ist hier, dass Dalio als jemand spricht, der 15 Milliarden Dollar wert ist und auf der Ebene des Master of the Universe völlig in das aktuelle System eingetaucht ist.
Was wird wahrscheinlich der Katalysator sein, der die Dinge in Gang setzt? Er nennt (korrekterweise, IMO) den Bankrott der Regierung, der vermutlich mit dem Zusammenbruch des schuldenbasierten Bankensystems und der Hyperinflation des Dollars einhergeht.
Was schlägt er vor, was wir tun sollen, jetzt, wo wir so etwas wie einen Bürgerkrieg vor uns haben, mit allem Drum und Dran?
Dalio sagt, man habe drei Möglichkeiten. Erstens: Wählen Sie Ihre Seite und kämpfen Sie. Zweitens: den Kopf einziehen und sich verstecken. Drei: fliehen. Jeder muss selbst entscheiden, welche Alternative für ihn am besten ist.
Der Versuch, sich zu verstecken, ist besonders in der heutigen Welt nicht sehr effektiv. Ihre Nachbarn werden Sie fragen, um das berüchtigte Zitat von Baby Bush von vor einigen Jahren zu paraphrasieren: „Sind Sie für uns oder gegen uns?“ Seien Sie sich nicht sicher, dass Sie, wenn Sie sich für eine Seite entscheiden, unbedingt auf der Seite der „Guten“ stehen werden.
Sie könnten in Erwägung ziehen, in die Fußstapfen von Rhett Butler in „Vom Winde verweht“ zu treten. Genug gesagt.
Anmerkung des Herausgebers: Leider kann der Einzelne in der Praxis wenig tun, um den Verlauf dieser Trends zu ändern.
Orban-Vortrag über Neue Weltordnung

Die Neue Weltordnung wird von Asien dominiert werden, während sich die EU willig von den USA auf die Schlachtbank werfen lässt. Viktor Orban sprach in Rumänien ausführlich über die geopolitische Situation der Welt. Die Rede von Viktor Orban bei der Sommeruniversität in Băile Tuşnad, im ungarisch geprägten Teil Rumäniens hat mittlerweile Tradition. Im früheren österreichisch/ungarischen […]
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Brüssel: EU-finanzierte NGO führte Schmutzkampagne gegen rechte Parteien
Eine aktuelle Untersuchung von Brussels Signal zeigt, dass EU-finanzierte Nichtregierungsorganisationen hinter Werbekampagnen gegen rechte Parteien stehen. Diese Kampagnen zielen darauf ab, das Europäische Parlament gegen als „rechtsextrem“ eingestufte politische Gruppen aufzubringen.
Zuerst veröffentlicht im Freilich Magazin
Brüssel. – In den vergangenen Monaten wurden mehrere Anzeigen in Politico’s Brussels Playbook geschaltet, die sich gegen die Schweden-Demokraten (SD), die Alternative für Deutschland (AfD) und die niederländische Partei für die Freiheit (PVV) richteten. Diese Kampagnen enthielten unter anderem einen offenen Brief, der diese Parteien als „rechtsextrem“ brandmarkte und neue Abgeordnete aufforderte, nicht mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Die zentrale Rolle in diesen Kampagnen spielt die NGO Full Beam Media CLG, wie Brussels Signal berichtet. Diese Organisation, die sich auf ihrer minimalistisch gestalteten Website als „unabhängige Kampagnenorganisation, die auf gemeinnützige Finanzierung angewiesen ist“ bezeichnet, ist laut Politico Hauptakteur hinter den Werbeanzeigen. Versuche von Brussels Signal, Full Beam Media zu kontaktieren, seien erfolglos geblieben, da die angegebenen Kontaktadressen nicht erreichbar gewesen seien.
Mehrere Inserate gegen rechte Parteien
Wie Brussels Signal weiter berichtet, hat Full Beam Media CLG ihren Sitz laut irischen Unternehmensdokumenten in Süd-Dublin und wird von zwei Direktoren geleitet – einem irischen Staatsbürger und einem US-Bürger mit Adresse in Berlin. Der US-Bürger, Ivan Cheung, ist auch „Netzwerkdirektor Digitale Strategie“ bei der in Brüssel ansässigen NGO Global Strategic Communications Council (GSCC), wie es in dem Bericht weiter heißt. Diese Organisation und ihre Muttergesellschaft, die Meliore Foundation, würden eine bedeutende Rolle im Bereich der grünen Politik spielen und seien bekannt für ihre Unterstützung von Klimaaktivisten wie Greta Thunberg.
Die Verbindung zwischen Full Beam Media und GSCC wurde durch Metadaten der Anzeigen offenbart, die auf einen Google Drive mit einer GSCC-E-Mail-Adresse verweisen. Diese Verbindung wird jedoch in den Werbematerialien nicht offengelegt.
Laut Brussels Signal erhalten mehrere der NGOs, die an den Anti-Rechts-Kampagnen beteiligt sind, öffentliche Mittel. Die Organisation „Good Lobby“ beispielsweise soll über 67.000 Euro aus EU-Mitteln im Rahmen des „Phoenix Horizon“-Projekts erhalten haben. „Friends of the Earth Europe“ berichtete, dass 30 Prozent ihres Einkommens im Jahr 2022, also über eine Million Euro, von der EU stammten, zusätzlich zu weiteren Geldern aus anderen Regierungen. Die NGO „Defend Democracy“ soll signifikante Mittel von NATO und den USA erhalten haben, darunter 22.700 Euro von der US-Mission zur EU. In einer Stellungnahme bestätigte die US-Mission die Unterstützung von „Defend Democracy“ und betonte, dass die US-Regierung die Zivilgesellschaft weltweit unterstützt, um transatlantische Verbindungen zu fördern.
Kritik von der AfD
Politico wies darauf hin, dass sie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Anzeigen keine Kenntnis von der Verbindung zwischen Full Beam Media und GSCC hatten. Die Anzeigen seien ausschließlich von Full Beam Media bereitgestellt und finanziert worden.
Weitere Organisationen, die laut Brussels Signal an den Kampagnen beteiligt sind, darunter das European Movement International, sollen ebenfalls öffentliche Gelder erhalten haben. Das European Movement International Organisation etwa habe Google-Anzeigen eingesetzt, um populistische Führer wie Marine Le Pen und Viktor Orbán zu kritisieren und hatte zudem physische Werbung in Brüssel geplant.
Neue AfD-Abgeordnete, wie Tomasz Froelich, kritisierten die linksliberalen Organisationen, die ihnen vorwerfen, von ausländischen Mächten gesteuert zu werden, während sie selbst erhebliche Summen aus dem Ausland erhalten. Froelich argumentierte, dass diese Doppelmoral zunehmend von den Bürgern bemerkt werde und die demokratische Rechte dadurch stärker werde.
Die bisherigen Anfragen von Brussels Signal an die beteiligten Organisationen, einschließlich der Europäischen Bewegung International und NATO, blieben größtenteils unbeantwortet. Das Europäische Parlament äußerte sich zurückhaltend und erklärte, dass es keine Stellungnahmen zu den Kommunikationsaktivitäten zivilgesellschaftlicher Organisationen abgeben könne.
China setzt sich für Palästina ein
Pepe Escobar
Die Erklärung von Peking zementiert die Vorstellung, dass die Lösung globaler Konflikte jetzt in China stattfindet. Aber sie macht auch den US-israelischen Bemühungen einen Strich durch die Rechnung, nach dem Gaza-Krieg eine kollaborierende palästinensische Regierung zu schaffen.
HONG KONG – Die Anfang dieser Woche unterzeichnete Erklärung von Peking stellt einen weiteren beeindruckenden diplomatischen Coup Chinas dar, aber das Dokument geht weit über die Bekräftigung von Chinas Einfluss hinaus.
Das Treffen der Vertreter von 14 palästinensischen Gruppierungen, die sich zu einer vollständigen Versöhnung verpflichteten, zeigte der ganzen Welt, dass der Weg zur Lösung hartnäckiger geopolitischer Probleme nicht mehr einseitig ist: Er ist multipolar, multinodal und hat das BRICS/SCO-Mitglied China als unausweichliche Führungsmacht.
Das Konzept Chinas als friedensstiftende Supermacht ist inzwischen so etabliert, dass der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba nach der Annäherung zwischen Iran und Saudi-Arabien und der Unterzeichnung der Erklärung von Peking seinem chinesischen Amtskollegen Wang Yi in Peking erklärte, Kiew sei nun endlich bereit, über das Ende des Stellvertreterkriegs zwischen der NATO und Russland in der Ukraine zu verhandeln.
Die Palästinenser, die nach Peking kamen, strahlten. Für den stellvertretenden Fatah-Vorsitzenden Mahmoud al-Aloul ist “China ein Licht. Chinas Bemühungen sind selten auf der internationalen Bühne”.
Hamas-Sprecher Hussam Badran sagte, die palästinensische Widerstandsbewegung habe die chinesische Einladung “mit einem positiven Geist und patriotischer Verantwortung” angenommen. Alle palästinensischen Gruppierungen hätten einen Konsens über die “palästinensischen Forderungen zur Beendigung des Krieges” erzielt und fügten hinzu, dass der “wichtigste” Teil der Erklärung die Bildung einer Regierung sei, die einen palästinensischen nationalen Konsens aufbaue, um “die Angelegenheiten der Menschen im Gazastreifen und im Westjordanland zu regeln, den Wiederaufbau zu überwachen und die Voraussetzungen für Wahlen zu schaffen”.
Der “dreistufige” chinesische Vorschlag
Wang Yi brachte es auf den Punkt: Die palästinensische Frage, so der chinesische Außenminister, sei das Herzstück aller Angelegenheiten in Westasien. Er betonte, dass Peking
… in der palästinensischen Frage nie egoistische Interessen verfolgt hat. China ist eines der ersten Länder, das die PLO [Palästinensische Befreiungsorganisation] und den Staat Palästina anerkannt hat, und hat das palästinensische Volk bei der Wiederherstellung seiner legitimen nationalen Rechte stets entschieden unterstützt. Was wir schätzen, ist Moral, und was wir befürworten, ist Gerechtigkeit.
Was Wang nicht gesagt hat – und auch nicht sagen musste – ist, dass diese Position die überwältigende BRICS+-Position ist, die von der globalen Mehrheit geteilt wird, einschließlich und vor allem von allen muslimischen Ländern.
Der Name ist Programm – in absehbarer Zeit wird jeder feststellen, dass es sich um die “Pekinger” Erklärung handelt, die sich unmissverständlich für ein Palästina einsetzt.
Kein Wunder, dass sich alle politischen Gruppierungen zu Wort melden und sich verpflichten, eine unabhängige palästinensische Regierung mit Exekutivbefugnissen über den Gazastreifen und das besetzte Westjordanland zu unterstützen. Die Sache hat jedoch einen Haken: Dies wird unmittelbar nach dem Krieg geschehen, den das Regime in Tel Aviv auf unbestimmte Zeit verlängern will.
Was Wang Yi nicht erwähnt hat, ist, dass Chinas konsequente historische Position zur Unterstützung Palästinas ein entscheidender Faktor bei der Unterstützung künftiger palästinensischer Regierungsinstitutionen sein kann. Peking schlägt drei Schritte vor, um dieses Ziel zu erreichen:
Erstens, ein “umfassender, dauerhafter und nachhaltiger” Waffenstillstand im Gazastreifen so bald wie möglich und “Zugang zu humanitärer Hilfe und Rettung vor Ort”.
Zweitens: “Gemeinsame Anstrengungen” – unter der Voraussetzung westlicher Beteiligung – für eine “Post-Konflikt-Regierung des Gazastreifens nach dem Prinzip ‘Palästinenser regieren Palästina’”. Eine dringende Priorität ist die Wiederaufnahme des Wiederaufbaus “so bald wie möglich”. Peking betont, dass “die internationale Gemeinschaft die palästinensischen Gruppierungen bei der Bildung einer nationalen Übergangsregierung im Konsens unterstützen und eine effektive Verwaltung des Gazastreifens und des Westjordanlandes realisieren muss”.
Drittens sollte Palästina geholfen werden, “ein vollwertiges Mitglied der UNO zu werden” und die Zweistaatenlösung umzusetzen. Peking hält es für wichtig, die Einberufung einer internationalen Friedenskonferenz mit breiterer Basis, größerer Autorität und größerer Effizienz zu unterstützen, um einen Zeitplan und einen Fahrplan für die Zweistaatenlösung auszuarbeiten.
Trotz der hochgesteckten Ziele, vor allem wenn man bedenkt, dass Israel die Zweistaatenlösung de facto begraben hat – wie die jüngste Abstimmung der Knesset über die Ablehnung eines palästinensischen Staates zeigt -, schlägt China zumindest direkt das vor, was die globale Mehrheit einhellig als faires Ergebnis betrachtet.
Bemerkenswert ist auch die Anwesenheit von Diplomaten von Chinas BRICS-Mitgliedern Russland, Südafrika, Ägypten und Saudi-Arabien sowie von Diplomaten aus Algerien, Katar, Jordanien, Syrien, Libanon und der Türkei bei der Unterzeichnung der Erklärung.
Völkermord als Wellness-Behandlung
Vergleichen Sie nun Chinas diplomatischen Coup mit dem US-Kongress, der dem israelischen Oberpsychopathen, der mit der Idee des Völkermords als Wellness-Behandlung hausieren geht, 58 stehende Ovationen spendete.
Bibi Netanjahus Heldenbegrüßung in Washington hebt die Vorstellung von kollektiver Psychopathologie auf ein neues Niveau. Und doch ist die Komplizenschaft beim Gaza-Völkermord nicht gerade eine Ausnahme von der Regel, wenn es um die amerikanische politische Führung geht.
Die politischen “Eliten” des Hegemons haben – mit französisch-britischer Hilfe – auch aktiv an der repressiven saudischen und emiratischen Bombardierung und Blockade des Jemen mitgewirkt, die im Laufe von neun Jahren insgesamt noch mehr zivile Todesopfer gefordert hat als in Gaza. Die Hungersnot im Jemen ist noch lange nicht vorbei, doch für den kollektiven Westen war dies ein völlig unsichtbarer Krieg.
Wenigstens hat Karma am Ende eingegriffen. China förderte die Annäherung zwischen Saudi-Arabien und dem Iran, und Riad ist inzwischen BRICS+-Mitglied und engagiert sich stark in der Entdollarisierung, in deren Rahmen der Petroyuan entsteht.
Außerdem gelang es der jemenitischen Widerstandsbewegung Ansarallah, die US-Marine im Alleingang zu demütigen. Die “Rache” der USA und Großbritanniens bestand darin, eine weitere Kriegsfront zu eröffnen und jemenitische Einrichtungen zu bombardieren, um die israelische Schifffahrt im Roten Meer und auf den Wasserstraßen dahinter zu schützen.
Während sich der Jemen weiterhin an zwei Fronten im Krieg befindet – gegen den Hegemon und Israel, während er gleichzeitig ein Auge auf mögliche saudische Machenschaften wirft – wird Palästina weiterhin von einem vollständig von den USA unterstützten Israel dezimiert. Die Erklärung von Peking wird nichts bedeuten, wenn sie nicht umgesetzt wird. Aber wie?
Unter der Annahme eines Teilerfolgs könnte die Erklärung der absoluten Straffreiheit der Agenda von Tel Aviv und Washington einen Strich durch die Rechnung machen, denn nach dem Pekinger Abkommen könnte es sehr viel schwieriger werden, eine kollaborierende palästinensische Regierung zu finden, die die Besatzung aufrechterhält.
Alle palästinensischen Fraktionen schulden China nun eine ernste Schuld; die internen Streitereien müssen aufhören. Andernfalls würde dies für Peking einen erheblichen Gesichtsverlust bedeuten.
Gleichzeitig scheint sich die chinesische Führung darüber im Klaren zu sein, dass diese Wette eine Wette des globalen Südens ist, die die Heuchelei des Hegemons für die ganze Welt offen legt. Ähnlich wie der in Peking ausgehandelte Deal zwischen Saudi-Arabien und dem Iran könnte die Optik nicht vielversprechender sein, vor allem im Vergleich zur israelisch-amerikanischen Weigerung, einen sinnvollen Waffenstillstand zu schließen.
Eine echte palästinensische Einheit wird auch jeder einzelnen globalen Initiative bei den Vereinten Nationen, dem Internationalen Gerichtshof (IGH) und anderen globalen Foren zusätzlichen Biss verleihen.
All dies verblasst jedoch im Vergleich zu den schrecklichen Fakten vor Ort. Die ideologisch völkermordenden Israelis – die von der politischen “Führung” der USA voll unterstützt werden – kommen weiterhin mit dem durch, was sie wirklich wollen: dem regelrechten Massenmord und der ethnischen Säuberung von Millionen von Palästinensern, was theoretisch zu einer absoluten demografischen Mehrheit für Israels Expansion in alle palästinensischen Gebiete führen sollte.
Diese Tragödie wird in absehbarer Zeit nicht aufhören. Die Erklärung von Peking wird ihr kein Ende setzen. Nur der Hegemon, der seine Waffenzufuhr nach Tel Aviv kappt, kann sie zum Aufhören zwingen. Doch was wir heute aus Washington zu hören bekommen, sind 58 stehende Ovationen für den Völkermord.
„Bei uns laufen schon ELFJÄHRIGE mit Messern herum“ – „Die Arche“-Mitarbeiter fordern Aufnahme-Stopp für Flüchtlinge

Das christliche Hilfswerk „Die Arche“ hilft Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien. Nun fordert die NGO einen Flüchtlings-Stopp und geht mit einem alarmierenden Hilferuf in eigener Sache an die Öffentlichkeit: „Bei uns laufen schon Elfjährige mit Messern rum!“
„Arche“-Sprecher Wolfgang Büscher sagte der „Bild“-Zeitung: „Unser System ist kollabiert. Wir sind am Ende!“ Grund dafür sei vor allem der anhaltende Zustrom von Migranten.
„Ich fordere einen Aufnahmestopp für Flüchtlinge“, appellierte Büscher an die Politik. Sonst könne man keine Hilfe mehr leisten. Vor allem arabischstämmige Jugendliche würden sich zunehmend kriminalisieren und radikalisieren.
Laut Büscher werben Clans bereits aktiv um Kinder und Jugendliche. Diese würden in Moscheen radikalisiert. Büscher weiß: „Die gemäßigteren Moscheen nennen sie hier ‚Weichei-Moscheen’“. Häufig kämen solche Kinder aus Brennpunktschulen, in denen es Klassen mit 95 Prozent Migrations-Anteil gebe. Diese müssten besser verteilt werden, fordert der Helfer.
„Es wird eskalieren und einen großen Knall geben“
Mehr als 7.000 Kinder werden inzwischen in Deutschland von der „Arche“ betreut. Eine Sozialarbeiterin sagte der „Bild“-Zeitung: „Die Helfersysteme greifen nicht mehr. Die Integration ist gescheitert. Es wird eskalieren und einen großen Knall geben!“
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Der Elefant im Raum

Wenn unsere Regierung von der „Energiewende“ spricht, erzählt sie gern von ihren „Erfolgen“ bei der Installation von Windmühlen und Sonnenkollektoren. Inzwischen sollen über 40% der elektrischen Energie damit erzeugt werden. Das ist schon mal die halbe Lüge: Erzeugung ist nicht zu verwechseln mit der notwendigen Produktion für den jeweiligen Verbrauch. Während jeder Dunkelflaute muß der Strom durch konventionelle Kraftwerke bzw. Import bereitgestellt werden (Verbrauch). Weht der Wind bzw. scheint die Sonne in verbrauchsschwachen Zeiten, muß der „Erneuerbare Strom“ teuer entsorgt werden (negative Strompreise bei Überproduktion). Die Physik läßt sich nicht überlisten. In jedem Augenblick müssen sich Verbrauch und Erzeugung genau die Waage halten.
Vollends sinnlos wird die Investition von über 500 Milliarden Euro (500000000000€) für die „Energiewende“ aber, wenn man den Endenergieverbrauch in Deutschland betrachtet: 50,4% Wärme und Kälte, 25,4% Verkehr (ohne Strom und int. Luftverkehr) und lediglich 24% Stromverbrauch im Jahr 2022. Der Elefant im Raum – über den kein „Grüner“ gern reden mag – ist der Wärmeverbrauch. Davon spielt sich der größte Teil wiederum als sog. Niedertemperaturwärme für die Gebäudeheizung und Warmwasser ab (über 3400 Petajoule jährlich). Das ist rund das Fünffache der gesamten derzeitigen Wind- und Sonnenproduktion. Wie soll das gehen? Da helfen auch keine elektrischen Wärmepumpen. Die Heizung läuft nur im Winterhalbjahr, wo kaum die Sonne scheint und aller Strom vorher (Langzeitspeicherung) durch die Windmühlen produziert werden müßte. Selbst, wenn das technisch möglich wäre, wäre es wirtschaftlicher Irrsinn.
Der finnische Ansatz
In Finnland dauert der Winter noch länger und ist meist auch kälter als in Deutschland. Will man fossile Energieträger verbannen – warum auch immer – muß man sich auf die Gebäudeheizung konzentrieren. Für die Art der Wärmeversorgung ist die Bebauungsdichte pro Grundstücksfläche das entscheidende Kriterium: Gibt es viele m2 Wohnfläche pro km2 Siedlungsfläche, bietet sich Fernwärme an. Schon frühzeitig erkannte man den Nachteil von Einzelfeuerstätten (Luftverschmutzung). In Finnland gibt es 160 lokale Netze.
Fernwärmenetze erfordern hohe Investitionen. Die Rohrleitungen müssen isoliert werden und (zumeist) in der Erde verlegt werden, wo sie mit anderen Medien (Strom, Internet, Wasser, Abwasser etc.) um den knappen Raum konkurrieren. Damit sind wir bei dem Thema Betriebstemperatur. International hat sich eine Vorlauftemperatur zwischen 120°C bis 150°C etabliert. Physikalisch hängt die transportierte Wärmeleistung von der Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf ab. Je größer die Temperaturdifferenz, desto kleiner die Rohrdurchmesser, die Wärmeübertrager und Pumpen und damit die notwendigen Investitionen. Es gibt aber noch eine hygienische Mindesttemperatur von 60°C (Legionellen usw.) bei der Brauchwassererwärmung. Will man auch noch Klimaanlagen bzw. Absorptionskälteanlagen (Sommerbetrieb) versorgen, liegt die Mindesttemperatur bei 120°C. Schon diese beiden Temperaturen entlarven den Sachverstand unserer derzeitigen Regierung: Die Einspeisung von Abwärme – wenn möglich – ist durchaus sinnvoll, wenn sie genug Temperatur hat. Unsere Bürokraten wollen aber nun die Grenze bei 20°C installieren. Wärme mit 20°C ist faktisch Abfall.
Wie nun die Wärme bereitgestellt wird, ist eine wirtschaftliche Frage – neuerdings aber auch ein Glaubensbekenntnis. Klassisch sind fossil befeuerte Kessel. Möglich – wenngleich fragwürdig – sind Wärmepumpen. Die Leistungszahl (Verhältnis von gewonnener Wärme zur eingesetzten Arbeit) ist abhängig von der Temperatur der Wärmequelle und der Temperatur im Netz. Man benötigt daher eine Quelle mit möglichst hoher Temperatur und großem Volumen (z. B. einen See) in der Nähe. Ein immer wieder auftauchender Klassiker – oder sollte man besser sagen Blödsinn – ist die Nutzung der Kanalisation. Kühlt man die Abwässer ab, geht der ohnehin geringere Wirkungsgrad der Kläranlagen im Winter drastisch runter. Bakterien mögen es halt warm. Schon im 19. Jahrhundert hat man Dampf aus Kraftwerken ausgekoppelt. Allerdings büßt man dadurch Stromproduktion ein. Im 20. Jahrhundert kamen die Blockheizkraftwerke hinzu. Wirtschaftlich fragwürdig, da man den zwangsweise produzierten Strom günstig verkaufen muß und andererseits im Sommer kaum Wärme benötigt. Solche Anlagen werden in der Branche gern als „rotierende Öfen“ bezeichnet, vergleicht man die Investitionen mit einfachen Gaskesseln. Wirtschaftlich sind BHKW nur in speziellen Anwendungsfällen. Es verwundert daher nicht, wenn getrennte Kesselanlagen für die Wärme und Kraftwerke zur reinen Stromgewinnung dominieren.
LDR-50 Fernwärme- Kleinreaktor
Der Reaktor ist eine Entwicklung des VTT Technical Research Centre of Finland. Inzwischen ist daraus das Startup Steady Energy hervorgegangen. Der Reaktor soll eine maximale Heizleistung von 50 MWth haben. Das reicht für die Versorgung einer Kleinstadt aus. Der Reaktor soll eine Betriebstemperatur von etwa 150°C haben und bei einem Druck von nur 10 bar betrieben werden. Daraus ergibt sich ein enormer Kostenvorteil gegenüber einem konventionellen Druckwasserreaktor (176 bar, 362 °C). Die erforderliche Wandstärke des Druckbehälters kann nur wenige Zentimeter betragen. Der Reaktor funktioniert im Naturumlauf: Das heiße Wasser steigt aus dem Reaktorkern nach oben, kühlt sich an den Wärmeübertragern ab und strömt infolge seiner höheren Dichte wieder unten in den Kern ein. Es werden deshalb keine Kühlmittelpumpen benötigt. Was man nicht hat, kann auch nicht kaputt gehen.
Zwischen dem Reaktor (Primärkreislauf) und dem Fernwärmenetz (Tertiärkreislauf) befindet sich ein Sekundärkreislauf. Das Verschleppen jedweder Radioaktivität in das Fernwärmenetz ist damit ausgeschlossen. Dies läßt sich sehr einfach und sicher überwachen. Hinzu kommt, (große) Fernwärmenetze werden mit Drücken zwischen 16 und 25 bar betrieben. Es läßt sich daher einfach ein Druckgefälle in Richtung Reaktor aufbauen: Bei einer Leckage würde Wasser vom Netz in Richtung Reaktor strömen und nicht umgekehrt.
Eine aktive Notkühlung gibt es auch nicht. Der Reaktordruckbehälter ist von einem Sicherheitsbehälter umgeben. Der Zwischenraum ist teilweise mit Wasser gefüllt. Kann der Reaktor – aus welchen Gründen auch immer – seine Wärme nicht mehr los werden, fängt dieses Wasser irgendwann an zu verdampfen (Dampfdruck bei 150°C beträgt 4,8 bar). Dieser Wasserdampf kann in einem Kühlwasserbecken niedergeschlagen werden und strömt dann wieder zurück. Dieses Konzept hat sich bei zahlreichen Reaktoren bereits bewährt.
Der skandinavische Pragmatismus
Der LDR-50 befindet sich seit 2020 beim VTT Technical Research Centre of Finland in der Entwicklung. Von Anfang an hat man die technische und politischen Rahmenbedingungen im Auge behalten. Im Februar 2024 konnte der entscheidende politische Durchbruch erzielt werden: Die finnische Behörde für Strahlung und nukleare Sicherheit hob die entfernungsbasierten Sicherheitszonen für neue Kernkraftwerke auf. Diese Änderung ermöglicht es, Kleinreaktoren in der Nähe von Wohngebieten zu bauen und betreiben. Im Mai-Juni führte das Forschungsunternehmen Aula Research per E-Mail und Telefoninterview eine Umfrage bei insgesamt 184 kommunalen Entscheidungsträgern durch. Die Zustimmung für einen Reaktor ergab in Tampere (94%), Espoo (93%), Lahti (94%), Turku (91%) und Helsinki (89%). Wichtiger noch als die Zustimmung, ist dabei die frühzeitige Einbeziehung und Diskussion in den Gemeinden – nicht gegen, sondern mit und für die Bevölkerung.
2025 beginnt der Bau einer Pilotanlage. Dabei handelt es sich um einen vollständigen Reaktor mit elektrischen Heizstäben anstelle von einem nuklearen Kern. Man gewinnt so Zeit für das notwendige Genehmigungsverfahren. Man schiebt nicht nur einfach Papier hin und her, sondern kann alle Komponenten bereits unter realen Betriebsbedingungen testen und betreiben. Dies ist auch für den Aufbau kompletter Lieferketten nötig. Später soll diese Anlage dann für Schulungs- und Ausbildungszwecke dienen. 2028 will man dann mit dem Bau des ersten Reaktors beginnen (alle nötigen Genehmigungen vorausgesetzt), der 2030 seinen Betrieb aufnehmen soll. Bisher gibt es Vorverträge für 15 Heizreaktoren (5 mit Kuopion Energia in Ostfinnland und 10 mit Helen) in Finnland. Inzwischen ist auch die schwedische Kärnfull Next eine Partnerschaft mit den Finnen eingegangen. Laut den Partnern beträgt Schwedens Fernwärmeverbrauch insgesamt etwa 50 TWh pro Jahr, von denen zwei Drittel aus Biomasse stammen. Die Brennstoffkosten sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Im Allgemeinen wird die Zukunft der Biomasse in der Fernwärme diskutiert, nicht zuletzt, da sie wertvollere alternative Verwendungen hat. Darüber hinaus führt die Verbrennung von Biomasse zu Emissionen und erheblicher Verkehrsbelastung. „Die Heizung einer großen Stadt mit Biomasse erfordert jeden Tag einen Haufen Baumstämme von der Größe eines Fußballfeldes, mit einem konstanten Strom von Lastwagen rund um die Uhr“, sagte Tommy Nyman, CEO von Steady Energy. „Es ist höchste Zeit, daß unsere Gesellschaften das Verbrennen von Holz einschränkt um damit unsere Häuser zu heizen.“ Ob das wohl unser Habeck gehört hat?
Die Lage in Europa
In Europa gibt es ungefähr 3500 Fernwärmenetze, die 60 Millionen Menschen versorgen. Die finnische Idee könnte deshalb schnell zu einem Exportschlager werden. Für die ersten 15 Reaktoren (Vorverträge) geht man von Investitionen deutlich unter 70 Millionen EUR pro Stück aus. Die Auslegungslebensdauer beträgt 60 Jahre – die tatsächliche noch viel länger. Nicht nur, weil die Belastung durch Druck und Temperatur sehr viel geringer als in einem konventionellen Kernkraftwerk sind. Auch die Brennstoffkosten sind geringer. Technisch gesehen, kann es sich um konventionelle Brennelemente handeln. Es wird aber nur schwach angereichertes Uran (geplant 2%, vielleicht sogar abgenutzter Brennstoff aus KKW?) benötigt, was die ohnehin geringen Brennstoffkosten noch einmal mildert.
Ein weiterer Punkt ist die hohe Energiedichte des Uran. Man kann mehrere Jahre einen solchen Reaktor betreiben, ohne frischen Brennstoff zu benötigen. Dies sorgt auch für langfristig kalkulierbare Heizkosten ohne Angst vor Ölpreis- und Gaspreisschwankungen. In Finnland kommt noch die Erfahrung mit dem Krieg in der Ukraine hinzu. Da solche Reaktoren sehr klein sind, ist es kein Problem sie unterirdisch in Felskavernen zu installieren.
- Schlagwörter Kernenergie, Klimaschutz, Sonne, Wind
Umstrittene Präsidentschaftswahl in Venezuela: Maduro erklärt sich zum Sieger
Venezuela steht vor massiven politischen Unruhen. Machthaber Maduro erklärte sich zum Sieger, die Opposition wirft der sozialistischen Führung Wahlmanipulation vor. In den Exit Polls lag der konservative Herausforderer Edmundo Gonzales deutlich an erster Stelle. Die innenpolitischen Spannungen wachsen.
Am Sonntag fanden in Venezuela Präsidentschaftswahlen statt, die von hohen Spannungen und Kontroversen geprägt waren. Der amtierende Präsident Nicolás Maduro, der seit 2013 an der Macht ist, wurde laut der staatlichen Wahlbehörde mit 51 Prozent der Stimmen für eine dritte Amtszeit wiedergewählt.
Die Opposition unter Führung von Edmundo González Urrutia stellte jedoch die Rechtmäßigkeit des Wahlergebnisses infrage. Mehrere Umfragen vor der Wahl hatten der Opposition einen deutlichen Vorsprung prognostiziert. Internationale Beobachter äußerten ebenfalls Bedenken hinsichtlich möglicher Unregelmäßigkeiten bei der Stimmenauszählung.
Im Vorfeld der Wahl hatte Maduro mit drastischen Worten vor einer Niederlage gewarnt und von einem drohenden „Blutbad“ gesprochen, sollte die Opposition gewinnen. Diese Äußerungen sorgten international für Besorgnis, unter anderem beim brasilianischen Präsidenten Lula da Silva. Argentiniens libertärer Präsident Javier Milei rief das venezolanische Militär dazu auf, Maduro abzusetzen und der Opposition die Macht zu übertragen.
Die Vereinigten Staaten riefen die venezolanischen Behörden dazu auf, eine detaillierte Aufschlüsselung der Stimmen zu veröffentlichen, um Transparenz und Verantwortlichkeit zu gewährleisten. US-Außenminister Antony Blinken äußerte „ernsthafte Bedenken“ bezüglich des Wahlausgangs.
Die Wahl galt als entscheidend für die Zukunft Venezuelas. Nach 25 Jahren sozialistischer Herrschaft hofften viele Venezolaner auf einen politischen Wandel angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise im Land. Millionen Bürger beteiligten sich an der Abstimmung, teilweise mit stundenlangen Wartezeiten an den Wahllokalen.
Während Maduro und seine Anhänger den Wahlsieg in Caracas feierten, kündigte die Opposition an, das Ergebnis anzufechten. Die kommenden Tage und Wochen dürften von weiteren politischen Spannungen in dem südamerikanischen Land geprägt sein.

