Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Die Enten Kurve – Je mehr PV-Anlagen installiert sind, umso größer werden die neuen Probleme der Netzstabilität

Die Enten Kurve – Je mehr PV-Anlagen installiert sind, umso größer werden die neuen Probleme der Netzstabilität

Andreas Demmig

Die Duck Curve ist ein Konzept, welches im Bereich Energie- und Stromnetzmanagement verwendet wird, um die Stromnachfrage zu verdeutlichen. Seine charakteristische Form ähnelt dem Profil einer Ente: höherer Strombedarf am Morgen, gesunkene Nachfrage am Mittag und ein hoher Anstieg am Abend.

Im Zusammenhang mit der Integration erneuerbarer Energien wie Solar- und Windenergie zeigt das deren Problematik auf

Die Enten Kurve – Je mehr PV-Anlagen installiert sind, umso größer werden die neuen Probleme der Netzstabilität

Quelle: https://elements.visualcapitalist.com/the-solar-power-duck-curve-explained/

 

Aktuelle Herausforderungen durch die Duck Curve – der „Mittagsbauch wird immer flacher“

Die Duck Curve veranschaulicht die Herausforderung, Elektrizitätsangebot und -nachfrage ins Gleichgewicht zu bringen, wenn erneuerbare Energiequellen wie Sonne und Wind, die unregelmäßig verfügbar und wetterabhängig sind, einen wesentlichen Teil des Energiemix ausmachen.

Die Spitzenproduktion von Solarstrom fällt auf die Mittagszeit, wenn die Stromnachfrage normalerweise sinkt. Folglich gibt es einen Energieüberschuss – der Bedarf wird aber durch „selbst genutztem Solarstrom“ sogar noch verringert. Gegen Abend trifft die Steigerung des Strombedarfs auf den Rückgang der Solarstromerzeugung.

Diese Ungleichheit hat sich im Laufe der Zeit aufgrund des kontinuierlichen Ausbaus der Solarkapazitäten immer weiter verschärft. Darüber hinaus kann eine hohe Erzeugung erneuerbarer Energien während der Tagesstunden dazu führen, dass durch PV-Technologien ein Überangebot an Strom auch zu einem erheblichen Preisverfall führt und so möglicherweise neue Investitionen für eine stabile, zuverlässige Stromversorgung während der Spitzenlastzeiten unrentabel machen –

Quelle: California Independent System Operator https://www.caiso.com/

Sehr deutlich sieht man die Auswirkungen der wachsenden Kapazität der Solaranlagen

Quelle: What is the Duck Curve? U.S. Department of Energy

Anmerkung: In den Einstellungen des Videos können Sie die Untertitel (englisch) Ein / Aus schalten

 

Subventionen auch für generatorische Kraftwerke?

  • Traditionelle Energiequellen wie Kernenergie und Kohle sind nur dann wirtschaftlich, wenn sie rund um die Uhr in Betrieb sind. Wenn man sie mittags abschalten muss, weil der Strom durch Solarenergie gewonnen wird, sind sie wirtschaftlich nicht mehr rentabel.

Übliche Lösungen …!?? was man so findet

  • Überproduktion von grün genanntem Flatterstrom in Batterien oder Pumpspeicher nutzen. Nicht tot-zu-kriegen zu vergessen: bidirektionales Laden von Batterieautos – wenn es denn vom Kunden angenommen wird, und das Fahrzeug an einer passenden Stromabsaugsäule parkt.
  • Sektorenkopplung: Durch die Integration von Sektoren kann überschüssiger sauberer Strom genutzt werden, z. B. durch die Verwendung von Wasserstoff zur Speicherung überschüssiger Elektrizität.
  • Solarwärme-Kraftwerke zum Überhitzen eines Materials, um nachts Dampfmaschinen für Generatoren laufen zu lassen. (s.u. Ivanpah)
  • Finanzielle Anreize: Den Strom verteuern, wenn wenig PV-Strom geliefert wird (abends, nachts, morgens), dafür um die Mittagszeit billiger – Waschen, EV Autos laden. Für Klimaanlagen passt das.
  • Im Gegensatz zur Sonnen- und Windenergie können Quellen wie Kernenergie, Wasserkraft und Geothermie kontinuierlich betrieben werden und die Bedarfslücke schließen.

Sicherlich ist dieses Thema nicht erschöpfend behandelt, ich bin sicher, unsere Leser können auch einiges dazu beitragen.

Übersetzt und zusammengestellt durch Andreas Demmig

 

Ergänzung:

Solarthermie Kraftwerke sind oft als der Königsweg beschrieben worden,  um die Hitze des Tages in der Nacht zur Stromerzeugung zu nutzen. Darüber finden Sie im Web und auch auf Eike Informationen

Ivanpah – das größte US – Solarprojekt könnte gezwungen werden abzuschalten

 

Solarkraftwerke – Probleme mit der thermischen Speicherung

Das größte Solarkraftwerk der Welt hat sich soeben selbst verbrannt

Hechingen: 3,9 Millionen Euro für neues Luxus-Asylheim

Hechingen: 3,9 Millionen Euro für neues Luxus-Asylheim

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Hechingen: 3,9 Millionen Euro für neues Luxus-Asylheim

Hechingen: 3,9 Millionen Euro für neues Luxus-Asylheim

Die Stadt Hechingen in Baden-Württemberg hat eine neue luxuriöse Unterkunft für illegale Asylanten fertiggestellt, die über 3,9 Millionen Euro kostete und Wohnraum für 44 Migranten betet.

von Henry Albrecht

Die baden-württembergische Stadt Hechingen hat eine neue Unterkunft für Bedürftige in der Ermelesstraße fertiggestellt. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 3,9 Millionen Euro. Ursprünglich wurde eine Kostenschätzung von 3,7 Millionen Euro vorgenommen, die später angepasst wurde. Die Stadt Hechingen erhielt rund 460.000 Euro Fördermittel vom Bund. Das berichtet die Schwäbische Zeitung.

Die Unterkunft ist hochmodern, sie verfügt über Einbauküchen und Fußbodenheizungen. Der Grund für die moderne Unterkunft sei laut dem Bauamt der Stadt, der „steigenden Bedarf bei der Unterbringung von Geflüchteten und Obdachlosen“. Durch ein Ende 2022 aufgelegtes Förderprogramm konnte die Stadt Hechingen Fördermittel in Höhe von etwa 460.000 Euro vom Bund beanspruchen. Michael Werner vom städtischen Bauamt erklärte gegenüber der Schwäbischen, dass eine Alternative in Form eines Containerbaus in Betracht gezogen wurde, jedoch wären die Kosten nur geringfügig niedriger ausgefallen.

Wie die @Schwaebische exklusiv berichtet, wurde in Hechingen (19.000 Einwohner, südlich von Tübingen) ein 3,9 Millionen Euro teure Immobilie errichtet, die als Flüchtlingsunterkunft fungieren soll. Der Neubau soll Platz für 44 Migranten bieten, darunter vier Wohnungen für… pic.twitter.com/UjlorN7Ntx

— Jan A. Karon (@jannibal_) July 27, 2024

Das Projekt begann im Mai 2022 und stieß auf mehrere Herausforderungen. Die Position des Gebäudes in der zweiten Reihe und der wenig tragfähige Baugrund waren problematisch. Zur Stabilisierung des Baugrunds wurden 1,3 Kilometer Verdrängungssäulen verbaut.

Zusätzlich wurde der Platz zwischen der neuen Unterkunft und den bestehenden Gebäuden neugestaltet, was weitere Kosten verursachte. Diese Fläche diente zuvor als Lagerstätte für die Feuerwehr und das Tiefbauamt. Die neue Unterkunft bietet Platz für 44 Menschen. Es gibt vier Wohnungen für jeweils sechs Personen, vier Wohnungen für vier Personen und zwei barrierefreie Wohnungen für zwei Personen. Ein Mehrzweckraum steht für Fortbildungen und ähnliche Veranstaltungen zur Verfügung.

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Großflächiger Stromausfall in Paris nach LGBTQ-Freakshow – nur Basilika Sacre Coeur erleuchtet

Großflächiger Stromausfall in Paris nach LGBTQ-Freakshow – nur Basilika Sacre Coeur erleuchtet

Großflächiger Stromausfall in Paris nach LGBTQ-Freakshow – nur Basilika Sacre Coeur erleuchtet

Frankreich schockierte bei der Eröffnung der Olympischen Spiele mit einer satanistischen Freakshow, welche die christliche Religion weltweit verspottete (Report24 berichtete). Kurz danach fiel in mehreren Bezirken der Strom aus. Auf X (ehem. Twitter) macht ein Foto die Runde, das eine komplett schwarze Stadt zeigt – nur die christliche Basilika Sacre Coeur wacht von einem Hügel aus über die Stadt. Darin sehen viele gläubige Christen ein Zeichen.

Widerwärtig, unmoralich, peinlich, blasphemisch – die Kritikerstimmen überschlugen sich zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Paris, welche die Degeneration Europas der ganzen Welt vor Augen führte. Siehe: Kritik an Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele – Woke, satanistisch & okkult.

Kurz danach fiel in mehreren Bezirken der Strom aus – die Wiederherstellung soll teilweise gut eine Stunde gedauert haben. Es wird vermutet, dass linksextreme Terroristen hinter diesem „technischen Gebrechen“ stecken könnten, die auch bereits das Bahnnetz in Frankreich lahmgelegt hatten: Anschlagserie: Wer sabotiert das französische Bahnnetz zu den Olympischen Spielen?

Französische Medien sprechen von einem „technischen Gebrechen“. Im 1., 9., 17. und 18. Arondissement (Bezirk) wäre für 10 Minuten der Strom ausgefallen, schreibt bfmtv.com.

Wir haben einige Publikationen via X unten verlinkt. Eines davon zeigt, dass am Horizont nur die Basilika Sacré-Cœur hell erleuchtet ist – der Rest der Stadt ist in Dunkelheit gehüllt. Die Basilika ist eine weltberühmte römisch-katholische Wallfahrtskirche. Sie wurde ab 1875 errichtet, 1914 fertiggestellt und 1919 eingeweiht. Die Basilika Sacré-Cœur gilt als eine der von Touristen am meisten besuchten Sehenswürdigkeit in Paris

Eröffnungszeremonie: Olympisches Komitee reagiert mit Zensur

Eröffnungszeremonie: Olympisches Komitee reagiert mit Zensur

Eröffnungszeremonie: Olympisches Komitee reagiert mit Zensur

Die weltweite Empörung über Teile der olympischen Eröffnungszeremonie führt zu einer grotesken Reaktion des Internationalen Olympischen Komitees. Man versucht, die grotesken Bilder zu bekämpfen und löscht Bilder, die eigentlich für die Öffentlichkeit bestimmt gewesen sind.  Das Empire schlägt zurück: Nach der heftigen Kritik an Teilen der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele, reagierte das Internationale Olympische Komitee […]

Der Beitrag Eröffnungszeremonie: Olympisches Komitee reagiert mit Zensur erschien zuerst unter tkp.at.

Über die letzten Tage von Joe Biden

Über die letzten Tage von Joe Biden

Über die letzten Tage von Joe Biden

Seymour Hersh gibt Einblicke über die „letzten Tage der Biden-Kampagne“ und die entscheidende Rolle Obamas. Joe Biden dürfte also leben – mittlerweile hat er eine gequälte elfminütige Ansprache direkt aus dem Weißen Haus gehalten. Letzte Zweifel konnten freilich nicht ausgeräumt werden, trotzdem dürften sich Spekulation über seinen Tod vorerst wieder aufgelöst haben (TKP hat berichtet). […]

Der Beitrag Über die letzten Tage von Joe Biden erschien zuerst unter tkp.at.

US-Wahlen: Wofür steht Trump?

US-Wahlen: Wofür steht Trump?

US-Wahlen: Wofür steht Trump?

Diese Mal haben Dominik Reichert und ich uns vor dem Hintergrund der stürmischen Ereignisse rund um die US-Wahlen angeschaut, wofür Donald Trump tatsächlich steht und was wir von einer Präsidentschaft Trump erwarten können. Wer Trump für eine Art Heilsbringer hält, dürfte von vielem, was er in dieser Sendung erfährt überrascht sein. Anti-Spiegel-TV kommt immer sonntags […]

RKI-Dokumente: Passagen wie „Entfall der Phase III-Studie“ sollten geheim bleiben

RKI-Dokumente: Passagen wie „Entfall der Phase III-Studie“ sollten geheim bleiben

RKI-Dokumente: Passagen wie „Entfall der Phase III-Studie“ sollten geheim bleiben

Wir haben, beginnend mit 2020, eine Reihe von Passagen aus den RKI-Dokumenten gesichtet, die besonders intensiv geschwärzt waren. Dieser erste Einblick zeigt, dass beispielsweise der Entfall der Phase III-Studie der Pfizer Impfstoffe bereits im April 2020 gemeinsam mit der EMA geplant wurde – und die Zensoren der Bundesregierung diesen Umstand geheim halten wollten. Bis zu einer Bestätigung der Echtheit sind die Unterlagen mit der nötigen Distanz zu betrachten.

Um zu erahnen, welche Informationen die Deutsche Bundesregierung bis zuletzt geheim halten wollten, stehen nun Dokumente aus dem so genannten Leak zur Verfügung, welche von Frau Velazquez am Dienstag, dem 23. Juli anlässlich einer Pressekonferenz in Berlin präsentiert wurden. Die Authentizität wurde noch nicht durch das RKI oder andere Stellen bestätigt. Weiters ist zum Verständnis wichtig, dass man nicht gesichert davon ausgehen kann, dass nicht einzelne Personen oder Abteilungen innerhalb oder außerhalb des RKI diese Dokumente vor diesem Leak abgeändert oder gekürzt haben.

Speziell die Vollständigkeit ist unbedingt zu hinterfragen. Wir sind auch aufgrund des Umstands misstrauisch, weil die meisten Dokumente von Frau Dr. Ute Rexroth, Mitarbeiterin des RKI, erst im Jahr 2024 erstellt bzw. gespeichert wurden. Dies ist für Dokumente, welche Sitzungen des Jahres 2020 betreffen, erklärungsbedürftig.

Zusammengefasst kann man sagen, dass die Schwärzungen der letzten freiwilligen Veröffentlichung durch das RKI fast nur noch personenbezogene Daten (Personennamen) betrafen. Fast. Die Passagen, die darüber hinausgehen, sehen wir uns zuerst an.

Protokoll vom 2.3.2020 – Datenschutz bei der Lufthansa

Die Anwaltskanzlei RAUE erklärte die Schwärzungen wie folgt:

Die Schwärzungen auf Seite 8 des Protokolls unter TOP 10 (erster Bulletpoint un-terhalb der Überschrift „Transport und Grenzübergangsstellen“) enthalten Informationen zum Flugverkehr insbesondere mit Blick auf den Austausch von Passagierdaten mit Gesundheitsämtern. In der geschwärzten Passage werden in diesem Zusammenhang Unternehmensinterna einer namentlich genannten Fluggesellschaft offengelegt. Es geht insbesondere darum, ob die betroffene Fluggesellschaft bestimmte Vorkehrungen getroffen hat, um Passagierdaten mit Gesundheitsämtern auszutauschen. Zudem geht es um weitere Maßnahmen, die die Fluggesellschaft in diesem Zusammenhang treffen soll. Es handelt sich hierbei um vertrauliche Informationen die bisher nicht an die Öffentlichkeit gelangt sind. Die betroffene Fluggesellschaft hat ein schützenswertes Interesse, dass die entsprechenden Informationen nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Es handelt sich um geschützte Unternehmensinterna, ob auch eine Fluggesellschaft ein Verfahren vorhält, um Passagierdaten mit Gesundheitsämtern auszutauschen.

Protokoll vom 4.3.2020 – Wirksamkeit eines Medikamentes

Die Anwaltskanzlei RAUE erklärte die Schwärzungen wie folgt:

Die Schwärzungen auf Seite 4 des Protokolls unter TOP 1 (letzter Bulletpoint) betreffen Informationen zur Wirksamkeit eines namentlich genannten Medikaments eines namentlich genannten Pharmaunternehmens. In diesem Zusammenhang wird auch erwähnt, welche Untersuchungen es bereits zur Wirksamkeit des Medikaments gegeben hat. Ebenfalls findet Erwähnung, zu welchen Zwecken das
2769-7442-4327v6 Seite 219 von 1059 Medikament in anderen Ländern zugelassen ist. Bei diesen Informationen handelt es sich um geschützte Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des betroffenen Pharmaunternehmens. Das Pharmaunternehmen hat insoweit ein berechtigtes Geheimhaltungsinteresse, da es um die Wirksamkeit eines Medikaments geht. Die entsprechenden Informationen sind öffentlich nicht bekannt, weshalb den Informationen eine Wettbewerbsrelevanz zukommt. Mitbewerber des Pharmaunternehmens könnten sich durch Kenntnis der geschwärzten Passage unberechtigterweise Wettbewerbsvorteile verschaffen.

Eine identische Schwärzung wurde auch im Protokoll vom 6.3. unter Punkt 2, Erkenntnisse über den Erreger durchgeführt.

Protokoll vom 30.3. – Übertragung von Bewegungsdaten aus Fitnesstrackern

Die Anwaltskanzlei RAUE erklärte die Schwärzungen wie folgt:

Die Schwärzungen auf Seite 9 des Protokolls unter TOP 13 (erster Bulletpoint unterhalb der Überschrift „Freiwillige pseudonyme Datenspende“) enthalten Informationen zur Nutzung von Daten aus Fitnesstrackern und anderen am Körper getragenen Computersystemen. In diesem Zusammenhang wird eine mögliche Kollaboration mit einem namentlich genannten Unternehmen erwähnt. Die geschwärzte Passage enthält Informationen dazu, mit wem dieses Unternehmen gewöhnlicherweise zusammenarbeitet. Die geschwärzte Passage unterfällt damit dem Ausschlussgrund des § 6 S. 2 IFG, da es um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des betroffenen und namentlich genannten Unternehmens geht. Die Tatsache, dass eine Partnerschaft mit einem bestimmten Unternehmen eingegangen werden soll, ist ein Betriebsinterna. Dies gilt ebenfalls mit Blick auf die Informationen, mit welchen Kunden Unternehmen gewöhnlicherweise zusammenarbeiten. Insoweit besteht für das Unternehmen ein berechtigtes Geheimhaltungsinteresse, da es sich um wettbewerbsrelevante Informationen handelt. Mitkonkurrenten könnten aus diesen Informationen Wettbewerbsvorteile ziehen.

Protokoll vom 15.4.2020 – EMA und Pfizer planen Phase III Studien auszulassen

Die Anwaltskanzlei RAUE erklärte die Schwärzungen wie folgt:

Die Schwärzungen auf Seite 8 des Protokolls unter TOP 2 (dritte Schwärzung auf dieser Seite) enthalten Informationen zu den Überlegungen eines namentlich benannten Pharmaunternehmens mit Blick auf die Durchführung bestimmter namentlich genannter Studien. Ebenfalls geht es um die Frage, zu welchem Zeitpunkt die Anwendung des bestimmten Impfstoffs erfolgen soll. Die geschwärzte Passage enthält damit Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des betroffenen Pharmaunternehmens. Es geht um Betriebsinterna, da konkret erwähnt wird, wie das betroffene Pharmaunternehmen mit Blick auf die Studien sowie die Anwendung eines Impfstoffes umgeht. Das betroffene Pharmaunternehmen hat insoweit ein berechtigtes Geheimhaltungsinteresse.

Protokoll vom 18.5.2020 – Corona Warn-APP mit SAP und Telekom

Die Anwaltskanzlei RAUE erklärte die Schwärzungen wie folgt:

Die Schwärzungen auf Seite 6 des Protokolls unter TOP 3 enthalten Informationen zu Abstimmungen und Workstreams im Zusammenhang mit der Erstellung der Corona-Warn-App. Konkret geht es um Informationen dazu, welche beide namentlich genannten Unternehmen insoweit die Federführung bei der Erarbeitung zukommt. Hierbei handelt es sich um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse, weshalb insoweit der Ausschlussgrund des § 6 S. 2 IFG greift. Bei diesen Informationen handelt es sich um Betriebsinterna. Es ist öffentlich nicht bekannt, welche Unternehmen federführend bei der Erarbeitung der App beteiligt waren. Den beiden namentlich genannten Unternehmen kommt daher insoweit ein berechtigtes Geheimhaltungsinteresse zu.

Corona-Protokolle: AfD-Abgeordnete stellen Strafanzeige gegen Merkel, Spahn und Scholz!

Corona-Protokolle: AfD-Abgeordnete stellen Strafanzeige gegen Merkel, Spahn und Scholz!

Corona-Protokolle: AfD-Abgeordnete stellen Strafanzeige gegen Merkel, Spahn und Scholz!

Müssen die politisch Verantwortlichen des Corona-Regimes strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden?, fragte der Deutschland-Kurier in seiner Umfrage der Woche. Nicht nur viele Leser bejahen dies, sondern auch mehrere AfD-Bundestagsabgeordnete. Sie handeln und haben Strafanzeige gegen die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel, Ex-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) und gegen den amtierenden Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erstattet.

Die Landesgruppe Rheinland-Pfalz/Saarland der AfD-Bundestagsfraktion hat bei der Staatsanwaltschaft Berlin Strafanzeige und Strafantrag gegen die letzte und aktuelle Bundesregierung gestellt. Hintergrund sind  die geleakten Protokolle der Corona-Krisensitzungen im Robert Koch-Institut (RKI). Das teilte die Landesgruppe in einer Pressemitteilung mit. Anzeigende sind namentlich die AfD-Abgeordneten Nicole Höchst, Andreas Bleck, Sebastian Münzenmaier, Bernd Schattner und Christian Wirth.

Sie nehmen Bezug auf die kürzlich vollständig und komplett ungeschwärzt der Journalistin Aya Velázquez zugespielten RKI-Protokolle zu den Maßnahmen während der Corona-Hysterie. Aus den Dokumenten lässt sich ablesen, dass es eine „Pandemie der Ungeimpften“ (u.a. Markus Söder, CSU) offenbar nie gegeben hat und dass die weitgehenden Grundrechtseinschränkungen weder geeignet, noch erforderlich, noch angemessen waren.

Sowohl das letzte Kabinett Merkel als auch das amtierende Kabinett Scholz haben die Maßnahmen aus Sicht der Antragsteller „wider besseres Wissen vorsätzlich“ beschlossen bzw. beschließen lassen. Christian Wirth, staats- und verfassungsrechtlicher Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, erklärte dazu:

► „Im Rahmen der Corona-Pandemie wurden dem deutschen Volk die weitreichendsten Grundrechtseinschränkungen seit Gründung der Bundesrepublik aufgebürdet. Die Maßnahmen berührten unter anderem die Freiheit des Einzelnen, die Gewerbefreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Bewegungsfreiheit, das Recht auf Gleichbehandlung und vieles mehr. Viele der Maßnahmen werden heute auch seitens der Vertreter der damaligen und aktuellen Bundesregierung als unverhältnismäßig eingestuft. Man beruft sich jedoch stets darauf, dass man nach damaligem Kenntnisstand verhältnismäßig gehandelt habe.“

Wie die geleakten RKI-Protokolle nun zeigen, „ist dies eine glatte Lüge“, betonte Wirth. So habe man etwa wissenschaftliche Erkenntnisse, die dem Regierungshandeln widersprochen hätten, „gezielt unter Verschluss gehalten“.

Wirth weiter: „Deswegen habe ich als Verfahrensbevollmächtigter für die Landesgruppe Rheinland-Pfalz/Saarland Strafanzeige erstattet und Strafantrag gestellt.

Unter Druck: Spahn eiert rum

Die am 23. Juli 2024 geleakten RKI-Krisenstabs-Protokolle lassen jedenfalls den Schluss zu, dass die Politik nicht immer der Fachexpertise aus dem Robert Koch-Institut folgte. Vielmehr hatte das RKI als nachgeordnete Behörde des Gesundheitsministeriums zumindest in seiner Außendarstellung den Vorstellungen politischer Akteure (oder auch den Interessen der Pharmaindustrie?) zu folgen.

Im RKI und im politischen Berlin steigt die Nervosität. Nach DK-Informationen erwägt die Institutsleitung ihrerseits aufgrund der Enthüllungen strafrechtliche Schritte gegen Unbekannt einzuleiten.

Vor allem Ex-Gesundheitsminister Spahn scheint schwer unter Druck zu stehen und in Erklärungsnot zu geraten, wie seine hilflosen Rechtfertigungsversuche zu der auch von ihm benutzten Formulierung „Pandemie der Ungeimpften“ zeigen. Damit habe er gemeint, „dass wir auf den Intensivstationen damals vor allem Menschen ohne Impfungen gesehen haben, die schwere und schwerste Verläufe hatten“, sagte Spahn dem ZDF. Das sei eine Situation gewesen, „die das Gesundheitssystem zu überfordern drohte“. Dass seinerzeit zu Hauf auch Geimpfte in Krankenhäuser und Kliniken lagen, unterschlägt Spahn dabei geflissentlich.

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Rätsel um eine Erwärmung, die nicht vom Menschen ausgelöst wurde*

Rätsel um eine Erwärmung, die nicht vom Menschen ausgelöst wurde*

Rätsel um eine Erwärmung, die nicht vom Menschen ausgelöst wurde*

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Dagmar Jestrzemski (Red. PAZ)*

Neu in den Fokus geratene Forschungen aus dem 20. Jahrhundert bringen gängige Erklärungen des „Klimawandels“ ins Wanken – Etablierte Wissenschaftler geben sich verblüffend zugeknöpft.

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Beim Durchblättern eines Exemplars von „Westermann’s Monatsheften“ Nr. 1 aus dem Jahr 1955 stößt man auf einen Artikel mit der Überschrift „Rätsel um Grönland“. Darin wird über eine kurz zuvor durchgeführte britische Expedition in den Norden der eisigen Insel berichtet, die überraschende Erkenntnisse erbracht habe: „Nachdem bereits 1951 ein britischer Seeoffizier, C.J.W. Simpson, bei einer Erkundungsfahrt im Norden Grönlands einen See gefunden hat, der später den Namen Lake Britannia erhielt, wurden in den letzten beiden Jahren (1952 bis 1954) durch eine offizielle englische Expeditionsfahrt weitere Untersuchungen angestellt, die zu einer ganz neuen Theorie geführt haben. Ein Gletscherforscher, ein Meteorologe und ein Funker hielten während der letzten zwei arktischen Winter eine Station besetzt. Ihre Beobachtungen und Messungen werden zur Zeit noch ausgewertet. Man erwartet von ihnen wichtige Anhaltspunkte für die neue Inlandeis-Theorie. Auch die sowohl von Alfred Wegener als auch von einer späteren französischen Expedition aufgestellte Behauptung, die Oberfläche des grönländischen Festlandes liege unter dem Meeresspiegel, wird zur Stützung der neuen Auffassung angeführt.“

Die Autoren des Beitrags wagen nach diesen Befunden einen überraschenden Blick in die damalige Zukunft: „Möglicherweise wird es nicht mehr lange dauern, bis die Natur das Geheimnis um die ‚Insel‘ Grönland selber lüftet. Spezialisten unter den Meteorologen rechnen mit einer stetigen Erwärmung des Klimas im Nördlichen Eismeer. In 25 Jahren, so behaupten sie, würden Schiffe bis in die Nähe des Nordpols vordringen können.“ Staunend rechnet man sich vor, dass, hätte sich diese Prognose bewahrheitet, der Weg bis in die Nähe des Nordpols bereits Ende der 1970er Jahre eisfrei gewesen wäre. Was ist davon zu halten, und warum ist darüber nichts Näheres bekannt?

Der kurze Bericht wirft diese Fragen auf, die unbedingt beantwortet werden müssen. Um Näheres zu erfahren, wurde 2021 eine Anfrage an das interdisziplinär ausgerichtete Forschungsinstitut Helmholtz-Zentrum Hereon in Geesthacht gestellt. Der Pressesprecher antwortete bedauernd, leider könne keiner der Fachkollegen Auskunft dazu erteilen. Erst mit einiger Verspätung traf von Hereon doch noch der Hinweis auf eine 2018 erschienene Studie von Hegerl et al. mit dem Titel „The early 20th century warming: Anomalies, causes, and consequences“ ein.

Warum es plötzlich wärmer wurde

Die Studie lieferte die verblüffende Erkenntnis, dass es sich bei dem Untersuchungszeitraum von etwa 1890 bis 1950 um den nach Aussage der Autoren „stärksten Temperaturrekord in geschichtlicher Zeit noch vor der gegenwärtigen Klimaerwärmung“ gehandelt habe. Wie ist es möglich, dass im Forschungszentrum Hereon niemand in der Lage war, Auskunft zu der tatsächlich kaum bekannten und erst neuerdings ansatzweise untersuchten Klimaanomalie während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu geben? Haben die Institutswissenschaftler die Erforschung der verblüffenden Klimaanomalie vernachlässigt, da sie nicht mit der Begründung der menschengemachten CO₂-Emissionen als Hauptursache des gegenwärtigen Klimawandels in Einklang zu bringen ist?

Nachträglich lieferte das Hereon-Zentrum den etwas hilflos wirkenden Versuch einer angemessenen Kommentierung: „Externe Einflüsse“ und eine dekadische Schwankung hätten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts „zu regional unterschiedlichen und zum Teil extremen Klimaschwankungen geführt, wobei es nach den Erkenntnissen der Fachkollegen nicht eindeutig ist, welcher Prozess sich wann und wo niedergeschlagen hat“.

Gigantische Eisschilde bilden das grönländische Inlandeis. Veränderungen der Eisschilde werden durch den Gletscherfluss und durch Schneefall beeinflusst. Deutsche, dänische und britische Forscher sammeln seit Jahrzehnten im Nordosten und Südwesten Grönlands Daten, um die hochkomplexen Wechselwirkungen zwischen dem grönländischen Eisschild und dem Ozean zu erforschen.

Dürren und Hitzerekorde

Ziel ist es, Erkenntnisse über Ursachen und Folgen des seit einigen Jahrzehnten in der Arktis überproportionalen Temperaturanstiegs zu gewinnen. Doch auch die Polarwissenschaftler des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts tragen offenbar ausschließlich Beobachtungen zum derzeitigen starken Rückgang des arktischen Gletscher- und Meereises in die Öffentlichkeit. Dabei widerspricht die 1950/52 von den Briten vorgefundene Situation der gängigen Auffassung, dass der Schwund des arktischen Eisvolumens überwiegend auf einen starken Anstieg des CO₂-Ausstoßes zurückzuführen sei.

Die 2018 veröffentlichte Studie lässt nur den Rückschluss zu, dass die Serie von Dürren und Hitzerekorden seit Ende des 19. Jahrhunderts durch Rückkopplungen von extremen Naturereignissen ausgelöst wurde. Erhöhte Obertemperaturen des pazifischen Ozeans und mehrere Jahre eines schwachen indischen Monsuns vor 1900 hatten in Indien und Australien jahrelange Hungerkrisen zur Folge. In Spitzbergen wurde in den Jahren 1919 bis 1925 eine arktische Erwärmung um drei Grad Celsius gegenüber den Jahren 1913 bis 1918 gemessen. Die arktische Anomalie wirkte sich in den 1930er in Teilen der USA, Mexikos und Kanadas aus, wo es zu einer Reihe von Hitzerekorden kam.

Die „Dust Bowl“ in den Great Plains während der 1930er Jahre ist in der kulturellen Erinnerung der USA fest verankert. Durch eine umfassende Untersuchung der Ursachen des in dem kurzen Zeitraum aufgetretenen Temperatursprungs böte sich die Möglichkeit, eine der wichtigsten Fragen der Gegenwart zu beantworten, nämlich ob ein Temperatursprung zwangsläufig in Zusammenhang mit einem CO₂-Anstieg in der Atmosphäre steht. In diesem Fall scheint ein Zusammenhang nicht plausibel.

In diese kurze Heißzeit fiel der Untergang der Titanic am 15. April 1912 durch Kollision mit einem Eisberg 550 Kilometer südöstlich von Neufundland auf Höhe des 42. Breitengrades. Im Unglücksjahr drifteten nach neuen Erkenntnissen mindestens 1038 Eisberge vom Rand der grönländischen Gletscher südwärts über den 48. Breitengrad hinaus. Die Meteorologen Grant Brigg und David Wilton von der University of Sheffield untersuchten die extrem ungewöhnliche Situation.

Sie rekonstruierten die wahrscheinliche Herkunft und den Driftweg des etwa 120 Meter langen Eisbergs, mit dem die Titanic kollidierte. „Wenn ein Eisberg auf dem 42. Breitengrad noch immer über 100 Meter groß ist, muss er als gewaltiger Koloss von einem grönländischen Küstengletscher gekalbt sein“, so die Wissenschaftler. 1912 sei aber in dieser Hinsicht weder das letzte noch das gefährlichste Jahr für Schiffe auf der Nordatlantikroute gewesen. Zwischen 1901 und 1920 habe es fünf weitere Jahre mit ähnlicher Größenordnung gegeben, und seit den 1990er Jahren habe die Eisbergdichte im Nordatlantik mehrmals ähnlich hohe und sogar höhere Werte als 1912 erreicht. Eine extrem hohe Anzahl wurde 2017 gemeldet.

Das Staunen der Forscher

In Wissenschaftskreisen war man daher von einem 2019 veröffentlichten Ergebnis des NASA-Projekts „Oceans melting Greenland“ (OMG) überrascht. Es zeigte sich nämlich, dass der größte und produktivste Gletscher Grönlands, der im Südwesten der arktischen Insel gelegene Jakobshavn-Gletscher, seit den 2010er Jahren durch Zufluss von kaltem Wasser wieder wächst und am Rand vorstößt. Von 2000 bis 2010 hatte der Gletscher mehr Bruchstücke aus festem Eis verloren als jeder andere des grönländischen Eisschilds. Laut dem NASA-Bericht floss eine Menge von Süßwasser ins Meer ab, die einem globalen Meeresspiegelanstieg von fast einem Millimeter entsprach. Trotz der derzeitigen Umkehr der vorherigen Entwicklung rechnen die Wissenschaftler mit einer „nur kurzen Atempause“ für den Gletscher.

Verschüttetes Wissen

Zurück zur „British North Greenland Expedition“ (BNGE). Erst die Begeisterung eines britischen Ruheständlers und „Kryosphären-Nerds“ brachte 2021 die britische Grönlandexpedition der Nachkriegszeit wieder in Erinnerung. Als Kryosphäre werden im Klimasystem der Erde alle Formen von Eis, außer dem Eis in den Wolken, und von Schnee bezeichnet. Auf dem renommierten Non-Profit-EGU-Wissenschaftsblog „Cryospheric Sciences Division“ erschien ein Artikel mit dem Titel (übersetzt) „Wiederentdeckung der britischen Nordgrönland-Expedition 1950–52“. EGU ist die Abkürzung für „European Geosciences Union“. Die Organisation gilt als die wichtigste in Europa für Erd-, Planetarische und Weltraumwissenschaften. Autor des Artikels ist Neil Ross, ein Senior-Dozent für Physikalische Geographie an der Universität Newcastle.

Er berichtet, dass er 2011 auf ein seltenes Buchexemplar aus dem Jahr 1957 mit dem Titel „High Arctic: The Story oft the British North Greenland Expedition (BNGE)“ gestoßen sei. Verfasser war ein Teilnehmer der BNGE namens Banks. Ross äußerte seine Verwunderung darüber, dass in den Kreisen der auf dem „Cryosphere-Blog“ publizierenden Wissenschaftler und Polarhistoriker niemand Kenntnis von dieser wichtigen wissenschaftlichen und militärischen britischen Expedition in den Norden Grönlands zu haben schien. Diese wurde seinerzeit aufgrund von militärstrategischen Erwägungen und geplanten Erkundungsfahrten unternommen.

Die Hauptbasis der BNGE unter Leitung von Commander James Simpson wurde 1952 am Nordufer des Lake Britannia (dänisch Britannia Sø) errichtet, gelegen am Nordrand der bergigen Region Queen Louise Land und westlich des mächtigen Storstrømmen-Gletschers. Südöstlich befindet sich in 100 Kilometer Entfernung als einziger bewohnter Ort der Region eine dänische Wetterstation. In den 1980er Jahren hatten die Dänen festgestellt, dass das Basislager der Briten wenige Jahrzehnte nach seiner Errichtung unter dem wieder vorrückenden Britannia-Gletscher verschwunden war.

Ungeachtet der weiteren Entwicklung muss die Frage beantwortet werden: Welche natürlichen Ursachen hatte der in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts erfolgte, sehr rasche Temperaturanstieg in der Nordpolarregion?

Neue Ansätze müssen her

Der Bericht von 1955 und die NASA-Veröffentlichung von 2019 ergeben für die Wissenschaft den Auftrag, die komplexen Ursachen von Klimaschwankungen, Gletscherschwund und Gletscherwachstum in Vergangenheit und Gegenwart mit neuen Ansätzen zu untersuchen. Bislang wird die Öffentlichkeit ausschließlich mit einseitigen Klimaprognosen ohne Zusatzinformationen versorgt, beispielsweise auf dem Blog „Meereisportal“: „Das Meereis schwindet im Klimawandel rasant – mit Folgen für die gesamte Erde. Wir sind Experten für Meereis. Hier teilen wir unser Wissen – aktuell, wissenschaftlich fundiert und leicht verständlich. Für die beobachteten Veränderungen der Eisausdehnung und Meereisdicke kommen verschiedene Ursachen in Frage. Sie können sowohl thermischer wie dynamischer Natur, natürlich oder anthropogen bedingt sein. Man nimmt an, dass um 2100 selbst in dem Monat mit der stärksten Eisbedeckung fast nur noch einjähriges und dünnes Eis den Arktischen Ozean bedecken wird.“

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)*  Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung;  26. Juli 2024, S.12 ; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie der Autorin Dagmar Jestrzemski für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln :   https://www.preussische-allgemeine.de/  ; Hervorhebungen im Text:  EIKE-Redaktion.

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Islamistischer Hassprediger will britische Insel kaufen, um Islamischen Staat zu errichten

Islamistischer Hassprediger will britische Insel kaufen, um Islamischen Staat zu errichten

Islamistischer Hassprediger will britische Insel kaufen, um Islamischen Staat zu errichten

Ein islamistischer Prediger hat Berichten zufolge eine schottische Insel für drei Millionen Pfund erworben, mit dem Ziel, dort einen „Islamischen Staat“ zu errichten. Der Prediger, der in der Vergangenheit wegen seiner extremistischen Ansichten in die Schlagzeilen geraten war, plant, die Insel als eine Art Heimat für Moslems zu nutzen, die sich von westlichen Werten abwenden möchten. Laut Daily Mail unterhält er eine private Armee.

Der extremistische Prediger Sheikh Yasser al-Habib, ist bekannt für seine radikalen Ansichten und hat in der Vergangenheit zu Gewalt und Extremismus aufgerufen. Auch betreibt er bereits jetzt Trainingscamps im Stile des Militärs. Der 45-Jährige reiste vor 20 Jahren aus Kuwait nach Großbritannien ein und beantragte dort Asyl. Seine Anhängerzahl hat in den letzten Jahren zugenommen, was Besorgnis bei Sicherheitsbehörden und der breiten Öffentlichkeit ausgelöst hat.

Die Insel Torsa, die in einem abgelegenen Teil Schottlands liegt, wurde britischen Medienberichten zufolge als idealer Standort für die Errichtung eines „Islamischen Staates“ ausgewählt. Der Kaufpreis von drei Millionen Pfund wurde durch Spenden von Unterstützern des Predigers aufgebracht. Kritiker warnen davor, dass dieser Schritt die gesellschaftliche Stabilität gefährden könnte und fordern eine umfassende Untersuchung der finanziellen Mittel, die für den Kauf verwendet wurden.

Der Prediger hat angekündigt, dass er auf der Insel eine Gemeinschaft aufbauen möchte, die auf seinen radikalen Auslegungen des Islams basiert. Dies schließt die Schaffung von Schulen, Moscheen und anderen Einrichtungen ein, die den Lebensstil und die radikalen Werte seiner Gemeinschaft fördern sollen.

Die britischen Behörden reagierte bereits auf die Nachrichten und prüfen nun rechtliche Schritte, um den Einfluss des Predigers und seiner Anhänger zu begrenzen. Sicherheitskräfte haben Bedenken geäußert, dass die Insel im Falle eines Kaufs durch den Hassprediger als Rückzugsort für Extremisten dienen dürfte und dass dies potenziell zu einer Bedrohung für die nationale Sicherheit werden könnte. Doch wird die neue sozialistische Regierung in London angemessen darauf reagieren?

Die Achse Paris – Berlin oder warum es da regnet

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Von RAINER K. KÄMPF | Als auf Anregung und unter Mitwirkung Pierre de Coubertins 1894 die Wiederbegründung der antiken Festspiele von Olympia beschlossen wurde, lag der ehrenhafte philanthropische Gedanke zugrunde, daß der faire sportliche Wettbewerb unter den Völkern das Gemetzel der Schlachtfelder ersetzen möge. Wie wir wissen, schlug das fehl. Die Olympischen Spiele der Neuzeit […]