Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Eklat beim G20-Gipfel: EU-Länder lehnen Friedens-Initiative von Donald Trump ab

Eklat beim G20-Gipfel: EU-Länder lehnen Friedens-Initiative von Donald Trump ab

Eklat beim G20-Gipfel: EU-Länder lehnen Friedens-Initiative von Donald Trump ab

Eklat beim G20-Gipfel in Südafrika: Die sogenannte „Koalition der Willigen“ und andere führende Unterstützer der Ukraine lehnen die neue Initiative von US-Präsident Donald Trump zur Beendigung des Ukraine-Krieges in der derzeitigen Form ab.

Am Sonntag (23.November) sollte bei einem Treffen in Genf zwischen Vertretern der USA, der Europäer und der Ukraine über die 28 Punkte des US-Friedensplanes weiter verhandelt werden. Dieser sei zwar eine Grundlage, es müsse aber weiter an dem Plan gearbeitet werden, hieß es in einer am Rande des G20-Gipfels in Johannesburg veröffentlichten Erklärung. Betont wurde das „Prinzip, dass Grenzen nicht gewaltsam verändert werden dürfen“. Die Erklärung unterzeichneten neben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) u.a. die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Italien, Großbritannien, Kanada und Japan.

Die USA hatten den G20-Gipfel in Johannesburg boykottiert. US-Präsident Donald Trump hatte die Nichtteilnahme damit begründet, dass die südafrikanische Regierung weiße Bürger verfolge.

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Reinhardswald: Wie der Hessische Rundfunk Kritiker diffamiert

Reinhardswald: Wie der Hessische Rundfunk Kritiker diffamiert

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Reinhardswald: Wie der Hessische Rundfunk Kritiker diffamiert

Reinhardswald: Wie der Hessische Rundfunk Kritiker diffamiert

Nicht ohne Grund wird der Reinhardswald auch als Märchenwald bezeichnet. Historische Burgen, alte Bäume und idyllische Bäche inspirierten bereits die Brüder Grimm zu ihren bekannten Märchen. Nun wird das einzigartige Naturdenkmal dem Bau von Windrädern geopfert. Bürger, die das kritisieren, werden systematisch durch den Hessischen Rundfunk diffamiert. Eine Recherche.

von Thomas Hartung

Am Anfang steht ein Satz: „Die Windräder im Reinhardswald: Jahrelang hat eine Allianz aus vorgeblichen Naturschützern, Kommunalpolitikern, Querdenkern und Rechtsextremen versucht, sie zu verhindern.“ So lautet die Anmoderation der zwangsgebührenfinanzierten “hessenschau” im Herbst über den Kahlschlag im naturgeschützten nordhessischen Reinhardswald zugunsten des auch dort ideologisch durchgedrückten Windkraftausbaus. Ein Satz wie ein Schlag – aber nicht etwa gegen die Windräder, sondern gegen jene, die sie kritisieren. Ein Satz, der auf den ersten Blick nur dynamisch klingt, aber auf den zweiten Blick das Vokabular einer neuen inneren Feinderklärung entfaltet. “Vorgebliche Naturschützer“: Das ist keine journalistische Beschreibung, das ist ein Urteil, gefällt von eigentlich zur Objektivität verpflichteten öffentlich-rechtlichen Medienschaffenden. Es gilt ausgerechnet jenen Bürger, die sich für einen der symbolträchtigsten, idyllischsten und verwunschensten Wälder Deutschlands einsetzen: den Reinhardswald, jenen Märchenwald, in dem die Grimm’schen Geschichten ihren topographischen Hintergrund haben und der bis heute als eine der größten, weitgehend unzerschnittenen Waldlandschaften Hessens gilt.

Dass in diesem Wald nun 18 Windkraftanlagen mit Höhen um die 240 (!) Meter entstehen sollen – eine industrielle Inwertsetzung im Gewand der Klimamoral –, ist für sich genommen schon eine vandalistische Zumutung und ein massiver Eingriff in eine historisch, kulturell und ökologisch hochsensible Landschaft. Aber darum geht es in der Anmoderation der “hessenschau” nicht; es geht nicht um Wald, nicht um Artenvielfalt und Biodiversität, nicht um Landschaft, nicht um die Frage, ob die “Energiewende” auch ganz anders gedacht werden könnte. Nein: Es geht darum, wer protestiert – und wie man diese Menschen sprachlich so sortiert, dass sie aus dem Kreis der ernst zu nehmenden Bürger entfernt werden.

Die Semantik der Delegitimierung

Man sollte sich diesen Satz als Textbaustein einmal genauer ansehen. Er besteht aus vier Figuren: den „vorgeblichen Naturschützern“, den “Kommunalpolitikern”, den “Querdenkern” und den “Rechtsextremen”. Der dramaturgische Trick ist simpel: Man reiht legitime, halb-legitime und delegitimierte Rollen so aneinander, dass sie eine einzige, kontaminierte Gruppe bilden. Die mutaufgezählten Kommunalpolitiker fungieren hier als Brücke – sie stehen irgendwo zwischen „Bürger“ und „Politik“ und werden in diesem Propagandadrehbuch in eine Art lokalen Kollaborationsstatus versetzt. Auf der einen Seite: die behauptetermaßen nur „vorgeblichen“ Naturschützer, auf der anderen „Querdenker“ und „Rechtsextreme“ als Negativfolie. Dazwischen jene Lokalpolitiker, die zu dumm oder zu schwach sind, sich von „den Falschen“ zu distanzieren – so die unausgesprochene Moralbotschaft. Sprachlich ist das ein Lehrstück: Denn „vorgeblich“ verrät mehr über den Sprecher als über den Beschriebenen. Hier spricht nicht die Reportage, hier spricht das Verdachtsregime. „Vorgeblich“ bedeutet: Diese Menschen sind in Wahrheit Betrüger. Sie behaupten, Naturschutz zu betreiben, in Wahrheit aber sind sie Teil einer finsteren Allianz mit den Feinden der Demokratie.

Die Begrifflichkeit „Allianz“ – verstärkt dieses Bild einer amoralischen Verschwörung. Aus einem heterogenen Protestgeschehen – Bürgerinitiativen, Naturschutzverbände, lokale Bündnisse, klagende Organisationen, kritische Bürgermeister – wird ein quasikonspirativer Block gemacht. Tatsächlich begehren im Reinhardswald seit Jahren Bürgerinitiativen, Verbände, Fachleute und Kommunalpolitiker gegen die Industrialisierung des Waldes auf. Doch anstatt diese Vielfalt abzubilden, wird sie in der Anmoderation auf ein einziges Bild hin montiert: die „Allianz“ mit Rechtsaußen. Das ist kein journalistischer Zugriff mehr, sondern die Übernahme eines Sicherheitsdiskurses: Wer hier inhaltlich opponiert, wird semantisch in den Gefahrenbereich des Verfassungsfeindes verlegt.

Der Märchenwald als Testfeld der „richtigen“ Haltung

Der Reinhardswald ist nicht irgendein Gewerbegebiet am Stadtrand. Er ist – im Selbstverständnis der Region, in der Kulturlandschaft Deutschlands – eine symbolische Landschaft erster Ordnung: Märchenwald, Urwald Sababurg, jahrhundertealte Eichen, weitgehend unzerschnittene, historisch gewachsene Waldbestände. Gerade solche Orte haben in modernen Gesellschaften eine doppelte Funktion: Sie sind natur- und kulturhistorische Archive – und sie dienen als Projektionsfläche dessen, was eine Gesellschaft bereit ist zu opfern. Wo früher Kathedralen standen, stehen heute Windräder; wo früher Altäre waren, stehen Konverterstationen. Die Energiewende, wie sie in Deutschland organisiert wurde, ist nicht nur ein technisches, sondern ein religiöses Projekt im säkularen Gewand: Sie kennt heilige Ziele („1,5 Grad“), Sünden (“CO2-Fußabdruck”), Ketzer (“Klimaleugner”) und Ablasshandel (“CO2-Preis”, “Klimazertifikate” und andere Kompensationen).

In diesem quasi-religiösen Deutungsrahmen ist der Wald nur noch Rohstoff – entweder Holz, CO2-Senke oder symbolisches Opfer. Er ist nicht mehr Eigenwert, sondern Kulisse eines höheren Plans. Und wer sich diesem Plan in den Weg stellt, kann in solch einem Regime nicht mehr einfach Bürger sein. Er kann nicht „Anwohner“ bleiben, nicht „Naturschützer“, nicht „lokal Betroffener“. Er muss umkodiert werden: zum „vorgeblichen Naturschützer“, zum dumpfen Störer, zum Randfiguren-Statisten in einem Drama, dessen moralische Hauptrollen anderswo besetzt sind. Deshalb passt der Reinhardswald so gut ins Drehbuch: Ein Märchenwald, medienwirksam, emotional aufgeladen – ideal, um die neue Staatsmoral am Beispiel der störrischen Provinz zu demonstrieren. Der Wald wird zur Kulisse einer innerdeutschen Gesinnungserziehung.

Vom Bürger zum Gefährder: Die Logik der Kontaktschuld

Die entscheidende Funktion des “hessenschau”-Satzes liegt in der Konstruktion einer Kontaktschuld. Wer mit „Querdenkern und Rechtsextremen“ in einer „Allianz“ steht, der ist natürlich mitkontaminiert. Das heißt: Nicht nur muss sein Anliegen falsch sein, sondern auch sein gesamter moralischer Habitus. Diese Kontaktschuld funktioniert in drei Schritten. Zunächst verschwimmen die Grenzen: Es genügt, dass irgendwo im weiten Feld des Protestes auch Personen auftreten, die man dem Milieu von “Querdenkern” oder “Rechtsextremen” zurechnen kann. Dass bei einem Konflikt, der seit Jahren schwelt, verschiedenste Milieus mitlaufen – von konservativ-bürgerlich über ökologisch bis hin zu schrillen Randfiguren – ist in einer pluralen Gesellschaft eine triviale Binse.

Aus diesem Fakt wird aber, zweitens, eine moralische Infektion gemacht: Wer nicht aktiv, öffentlich und demonstrativ gegen diese Randfiguren auftritt, ist Teil derselben „Allianz“. Die Bürgerinitiative wird so zum politischen Seuchengebiet erklärt. Es folgt, drittens, die politische Verwertung: Wenn das Etikett einmal sitzt, müssen sich fortan Behörden, Kirchen, Verbände, Parteien rechtfertigen, sobald sie auch nur in sachliche Gespräche mit solchen Bürgergruppen eintreten. Der Protest verliert seine Anschlussfähigkeit. Der „dialogbereite“ Akteur riskiert, auf die schwarze Liste zu geraten. Die “Energiewende” erhält so eine antidiskursive Schutzglocke: Wer sie kritisiert, wird moralisch prekär und macht sich verdächtig. Dass diese Logik längst über den Reinhardswald hinausweist, ist offenkundig. Die Kombination „Rechtsextreme und Querdenker“ ist seit Corona das affektive Standardmuster der Gegenwart: Sie taucht auf bei Bauernprotesten, bei Impfdebatten, bei Kritik an Migrationspolitik und nun auch bei der Verteidigung eines Waldes. Es ist eine Art semantischer Gummiparagraph, mit dem jede unerwünschte Protestform in den Bereich des Verdachts verschoben werden kann

„Vorgeblich“: Der Angriff auf die Integrität des Motivs

Besonders verräterisch ist der Begriff „vorgeblich“ im Zusammenhang mit „Naturschützern“. Er sagt: Diese Menschen meinen es nicht ernst mit der Natur. Sie missbrauchen nur den Naturschutz, um ihr angeblich wahres, nämlich politisch problematisches, Anliegen zu tarnen. Aber was heißt das konkret im Fall Reinhardswald? Seit Jahren warnen Forstleute, Biologen und Naturschützer vor den ökologischen Folgen eines massiven Windkraftausbaus in sensiblen Waldgebieten: Zerschneidung von Lebensräumen, Gefährdung geschützter Arten, Verdichtung und Versiegelung durch Zufahrtsstraßen, Verlust ruhiger Großlebensräume. Bürgerinitiativen und Verbände berufen sich auf genau diese klassischen Anliegen des Naturschutzes: Schutz von Landschaft, Arten, Lebensräumen vor industrieförmiger Überformung.

Das alles ist nicht „vorgeblich“, sondern Naturschutz nach klassischem Verständnis. Vorgeblich ist eher der umgekehrte Anspruch, man könne Natur zerstören, um Natur zu retten: auf der einen Seite Beton, Stahl, Rotoren, Zufahrtswege – auf der anderen Seite ein abstrakter Klimanutzen, der sich im globalen CO₂-Buchhaltungssystem irgendwo niederschlagen soll. Was sich hier gedreht hat, ist der normative Kompass: Derjenige, der den konkreten, sichtbaren, ortsgebundenen Naturraum schützt, wird zum Verdächtigen erklärt. Derjenige, der diesen Raum einem globalistischen, modellhaften Plan unterwirft, gilt als „Klimaschützer“ – selbst dann, wenn der lokale Schaden irreversibel ist.

Der “Hessische Rundfunk” als Haltungsapparat

Der “Hessische Rundfunk” ist aber keine Privatredaktion. Er ist Teil des öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems, das sich selbst gern als „staatsfern“ beschreibt, faktisch aber durch Rundfunkräte, Parteienproporz und Gebührenfinanzierung tief in das institutionelle Gefüge der Republik eingewoben ist. Genau diese Verschiebung – weg von der Bühne pluraler Stimmen hin zum moralischen Schiedsrichter über Zugehörigkeit – ist Wochen zuvor bereits beim “Südwestrundfunk” sichtbar geworden: Din Beitrag hatte da ganz selbstverständlich zwischen „Bürgern“ und „AfD-Anhängern“ unterschieden und letztere sprachlich aus dem Kreis der vollgültigen Staatsbürger hinausdefiniert. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk erscheint hier nicht mehr als Labor der Demokratie, sondern als pädagogischer Apparat, der seinen Zuschauern das Urteilen nicht zutraut, sondern sie vor vermeintlicher „Desinformation“ und „Radikalisierung“ schützen muss. An die Stelle der Streitkultur ist eine therapeutische Ansprache getreten, in der der Bürger als Gefährdeter, als Patient eines moralisch überformten Gemeinwesens behandelt wird. Genau in diesem Sinn funktioniert auch die “Hessenschau”-Formel von den „vorgeblichen Naturschützern“: Sie sortiert nicht Argumente, sondern Menschen – in eine Öffentlichkeit der Zustimmung und eine Öffentlichkeit des Verdachts.

Wenn eine solche Institution in ihrer Prime Time kritische und besorgte Bürger als „vorgebliche Naturschützer“ in einer „Allianz mit Rechtsextremen“ adressiert, dann ist das keine unglückliche Formulierung mehr, sondern ein Symptom dessen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk sich von der Idee pluralistischer Öffentlichkeit entfernt und in die Rolle eines Haltungsapparates gerutscht ist. Seine Aufgabe sieht er nicht mehr primär darin, Konflikte ergebnisoffen abzubilden, sondern darin, eine politisch erwünschte Richtung zu markieren und Abweichungen moralisch zu sanktionieren. Man erinnere sich an die klassische Funktion seriöser Berichterstattung: Sie trennt sauber zwischen Nachricht und Kommentar, sie benennt Akteure als das, was sie sind – Bürgerinitiative, Verband, wissenschaftlicher Beirat, Gemeindevertretung –, sie zitiert, sie kontextualisiert, sie verzichtet auf Unterstellungen. Die Anmoderation zur Windkraft im Reinhardswald bricht mit all dem. Sie ordnet zu. Sie teilt in Gut und Böse. Sie moralisiert, bevor sie informiert.

Damit wird der öffentliche Diskurs verengt: Naturschutz, der nicht mit dem Regierungsnarrativ kompatibel ist, wird zur „Maske“ erklärt. Kommunalpolitik, die sich gegen Landes- oder Bundesvorgaben wehrt, wird in eine rechte Nähe gerückt. Und Bürgerprotest wird zum Sicherheitsproblem. Das ist die Logik eines politischen Systems, das zunehmend Probleme mit der eigenen demokratischen Grundlagenarbeit hat: mit der Anerkennung widerständiger Minderheiten, mit der Zumutung offener Konflikte, mit dem Risiko veränderten Mehrheitswillens.

Die neue Ökologie: Landschaft als Verfügungsmasse

Bemerkenswert ist auch, wie sich unter der Hand, ganz beiläufig der Begriff der Ökologie verschoben hat. Früher war „ökologisch“ das, was Eingriffe in komplexe Ökosysteme kritisch betrachtete, das den Eigenwert von Landschaft betonte, das industrielle Überformung – ob durch Autobahnen, Staudämme oder Großkraftwerke – skeptisch sah. Heute gilt als ökologisch, was in die Emissionsbilanzen eines „Green Deal“ passt. Der Reinhardswald ist in dieser Logik nur noch eine variable Größe: ein Prozentbruchteil hier, ein paar Hundert Hektar dort – eine arithmetische Fläche in einem Planungsprogramm. Wer aber den Wald kennt, weiß, dass es nicht um Prozentsätze geht, sondern um räumliche Qualität: um unzerschnittene Großräume, um Querungskorridore, um Ruhe, Dunkelheit, Habitatkontinuität. Ein einziges Erschließungssystem kann in einem sensiblen Gebiet mehr zerstören, als die abstrakte Zahl vermuten lässt.

Die neue Ökologie interessiert sich dafür kaum noch. Sie operiert mit Satellitenbildern, Szenarien, Zielzahlen. Das Individuelle, das Konkrete, das Ortsspezifische – all das verschwindet in Excel-Tabellen und Klimamodellen. Genau dagegen wehren sich die Bürger im Reinhardswald: gegen die Reduktion ihrer Landschaft auf eine Planungsvariable. Der Angriff auf sie, sie seien nur „vorgebliche Naturschützer“, richtet sich in Wahrheit gegen die ältere, konservative Ökologie: gegen jene, die den Wert der gewachsenen Landschaft höher gewichten als den Wert abstrakter Klimaziele.

Der Märchenwald als politisches Symbol

Dass ausgerechnet der Reinhardswald zum Schlachtfeld der Energiewende wird, ist ironisch. Dieser Wald, der mit Grimms Märchen verbunden ist, erinnert an eine Zeit, in der das Böse noch als Wolf oder Hexe verkleidet war – fassbar, personifiziert, eingelagert in Geschichten. Heute erscheint das Böse als „Rechtsextremer“ in jeder beliebigen Kontroverse – ein universales Schreckbild, das man jederzeit heranziehen kann, um Unwillige moralisch zu isolieren. Die Märchen erzählten von Prüfungen, von Wegen, Umwegen, Verirrungen, von der Notwendigkeit, den eigenen Verstand zu gebrauchen und die eigenen Sinne zu schärfen. Die moderne politische Kommunikation dreht dieses Motiv um: Sie möchte die Sinne abstumpfen, die Komplexität reduzieren, die Rollen klar verteilen – hier die Guten, dort die Bösen. Wer in dieser Ordnung stört, wird nicht argumentativ widerlegt, sondern etikettiert.

Die Bürger im Reinhardswald, die Verbände, die Wissenschaftler, die Kommunalpolitiker, die über Jahre gegen die Industrialisierung ihres Waldes gekämpft haben, wissen längst, dass sie nicht mehr in einer neutralen Agora sprechen, sondern in einem Raum, in dem die Mikrofone von vornherein in eine Richtung ausgerichtet sind.

Verteidigung der Bürgerwürde

Am Ende geht es nicht nur um Bäume, Rotorblätter und Naturschutzrecht. Es geht um die Integrität der Bürgerrolle. In einer gesunden politischen Kultur ist es selbstverständlich, dass Bürger gegen Großprojekte opponieren dürfen – ob gegen Autobahnen, Flughafenerweiterungen, Tagebaue oder eben Windparks. Es ist selbstverständlich, dass sie dazu Verbände gründen, Gutachten in Auftrag geben, vor Gericht ziehen, demonstrieren, Petitionen verfassen. Wenn aber die große öffentlich-rechtliche Bühne diesen Bürgern die Maske vom Gesicht reißen will und verkündet, sie seien nur „vorgeblich“ das, was sie sind, dann wird ihnen etwas Fundamentales entzogen: das Recht, aus ihrem Gewissen heraus öffentlich zu handeln, ohne unter Generalverdacht gestellt zu werden.

Der Reinhardswald ist ein Testfall: Nicht nur für die Frage, wie viel Natur ein Land bereit ist, für ein fragwürdiges Energie-Design zu opfern. Sondern auch für die Frage, wie viel Bürgerwürde ein Land bereit ist, für die Durchsetzung einer politischen Linie zu riskieren. Wer hier schweigt, weil es ja “nur um ein paar Windräder“ geht, wird sich später fragen müssen, warum es irgendwann „nur um ein paar Bauern“, „nur um ein paar Autofahrer“, „nur um ein paar Eltern“ oder „nur um ein paar kurz vor der Rente stehende Facharbeiter“ geht, die ebenfalls als „vorgebliche“ Vertreter ihres jeweiligen Anliegens diffamiert werden.

Rückkehr zur Realität

Die Realität im Reinhardswald ist ernüchternd schlicht: Ein historisch und ökologisch bedeutsamer Wald soll teilweise industrialisiert werden. Ein Teil der Bevölkerung – Verbände, Bürger, Kommunalpolitiker, Wissenschaftler – hält das für falsch und wehrt sich mit demokratischen Mitteln dagegen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk berichtet darüber nicht nüchtern, sondern in der Sprache der Kontaktschuld und der moralischen Delegitimierung. Man kann zu Windkraft im Wald verschiedener Meinung sein. Man kann den Eingriff begrüßen, man kann ihn ablehnen, man kann Kompromisse suchen. Aber wer die Kritiker mit einem Federstrich zu „vorgeblichen Naturschützern“ in einer „Allianz mit Rechtsextremen“ erklärt, der verlässt den Raum der demokratischen Auseinandersetzung.

Ein Erwachsensein der Republik bestünde darin, das Gegenteil zu tun: Den Naturschützer zunächst einmal ernst zu nehmen, wenn er Natur schützen will. Den Kommunalpolitiker ernst zu nehmen, wenn er für seine Gemeinde kämpft. Und den Bürger ernst zu nehmen, wenn er gegen ein Projekt protestiert, das in sein Lebensumfeld eingreift. Und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk daran zu erinnern, dass seine Aufgabe nicht die Erziehung von Untertanen, sondern die Information von Bürgern ist. “Ist der Hessische Rundfunk noch tragbar?”, fragt die “Naturschutz Initiative”, und forderte Mitte November sowohl eine öffentliche Entschuldigung des Senders an gleicher Sendestelle als auch die “Entlassung derjenigen, die für diesen haltlosen und diskriminierenden Satz gegenüber engagierten Bürgern, Kommunalpolitikern und Naturschutzverbänden verantwortlich sind”. Eine Reaktion des Senders folgte tatsächlich: Am 14. November tauchte bei “HR-Online” folgender Text auf: “In der hessenschau vom 30.10.2025 berichteten wir über den Windpark im Reinhardswald. Die Anmoderation des Beitrags entsprach nicht unseren Standards. In der Moderation wurde gesagt ‘Die Windräder im Reinhardswald: Jahrelang hat eine Allianz aus vorgeblichen Naturschützern, Kommunalpolitikern, Querdenkern und Rechtsextremen versucht, sie zu verhindern’ – diese Aussage ist weder belegt noch aus dem Beitrag herzuleiten.” Ende. Keine Entschuldigung, keine Pointe. Oder besser: Das ist die Pointe.

Die Frage, ob wir in einem Land leben wollen, in dem Staatsmedien den eigenen Bürgern routinemäßig das Bürgersein absprechen, wird allerdings nicht in der Politik und auch nicht in den Senderzentralen entschieden. Sondern in der Aufmerksamkeit jener, die solche Sätze nicht einfach wegzappen, sondern sie als das erkennen, was sie sind: Ein Symptom dafür, dass der Märchenwald längst nicht der einzige Ort ist, an dem eine Zerstörung droht.

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Wind, Sonne, Marktwirtschaft: Warum Strom immer teurer wird

Wind, Sonne, Marktwirtschaft: Warum Strom immer teurer wird

Wind, Sonne, Marktwirtschaft: Warum Strom immer teurer wird

Das Beispiel der Vereinigten Staaten zeigt das Hauptproblem in Sachen steigender Strompreise auf. Der unzuverlässige Flatterstrom aus Wind- und Solarkraftwerken hebelt nämlich die Marktmechanismen aus. Am Ende zahlen die Konsumenten den Preis dieser katastrophalen Energiepolitik.

Die Diskussionen über steigende Strompreise gleichen inzwischen einem absurden Theaterstück: Jede Gruppe sucht einen Schuldigen, jeder findet ihn irgendwo anders. Data Center treiben angeblich die Nachfrage hoch, Regulierungssysteme schenken den Versorgern überhöhte Gewinne, und erneuerbare Energien? Die seien völlig unschuldig, sagen Wind- und Solarfanatiker, während einige Studien selbst die installierte Kundensolaranlage als Preistreiber anführen. Die Wahrheit ist laut einer aktuellen Analyse nüchterner und zugleich alarmierender: Man hat den entscheidenden Hebel komplett übersehen – die radikale Veränderung des Kraftwerksmixes.

Zwischen 2010 und 2024 stieg die US-Kapazität um rund 200.000 Megawatt, also über 16 Prozent, während der Stromverbrauch lediglich um fünf Prozent zulegte. Ökonomisch sollte das die Preise senken, doch das Gegenteil geschah. Der Grund liegt in der Natur der Energieträger: Fossile und nukleare Kraftwerke sind planbar, sie liefern zuverlässig auf Abruf. Kohle- und Kernkraftwerke laufen rund um die Uhr, Gaswerke können zumindest schnell hoch- und runtergefahren werden. Wind und Sonne hingegen? Sie spielen nur dann mit, wenn es ihnen gefällt. Intermittierend, unberechenbar, ein Albtraum für jeden Netzbetreiber.

Das Ergebnis: 80.000 MW planbarer Kapazität wurden zwischen 2010 und 2024 stillgelegt, während Wind- und Solarkraft um 240.000 MW wuchsen. Bis 2026 werden weitere 20.000 MW planbarer Kapazität verschwinden – ersetzt durch unzuverlässige Ökostromanlagen und Batterien, die weder preislich noch leistungsmäßig überzeugen. Und wer hat das zu verantworten? Zum einen die Politik, die Kern- und Kohlekraftwerke zwangsweise abschaltet, wie Oyster Creek in New Jersey oder Indian Point in New York. Zum anderen die “Null-Emissions”-Mandate einzelner Bundesstaaten und die grotesken Subventionen für Wind und Sonne, die den Markt verzerren. Wenn die Ökostromproduktion zu hoch ist, fallen die Großhandelspreise unter null – und konventionelle Kraftwerke müssen zahlen, nur um Strom liefern zu dürfen. Kein Wunder, dass viele Betreiber das Handtuch werfen.

Was bedeutet das für den Verbraucher? Die Preise in den Kapazitätsmärkten explodieren. PJM Interconnection, verantwortlich für 13 Staaten plus Washington D.C., meldete für Juli 202X fast eine Verzehnfachung der Preise von 29 auf 270 US-Dollar pro MW/Tag. 2025 stiegen sie auf 329, in der Hauptstadtregion sogar über 400 Dollar. Das bedeutet Milliardenkosten für Privat- und Industriekunden. Doch die Schuldigen zu suchen, ist bequem, solange man nicht erkennt, dass das Problem systemisch ist: Man hat das Rückgrat des Stromsystems demontiert.

Die utopische Vision einer “Netto-Null”-Energieversorgung ist in Wahrheit eine ökonomische Selbstmordstrategie. Die Industrie setzt weiter auf Kernkraft, Gas und sogar Kohle, weil Wind und Sonne schlicht keine verlässliche, preiswerte Alternative darstellen. Doch die verantwortlichen Politiker sabotieren dieses System mit ihren Klimamandaten, CO2-Zertifikaten und anderen Wahnsinnsmaßnahmen. Das Resultat bekommen die Konsumenten mit der Stromrechnung präsentiert.

Somali-Netzwerke plündern Sozialkassen: Trump zieht die Notbremse

Somali-Netzwerke plündern Sozialkassen: Trump zieht die Notbremse

Somali-Netzwerke plündern Sozialkassen: Trump zieht die Notbremse

Mit Hilfe der Demokraten können somalische Netzwerke unberechtigterweise Unsummen aus den Sozialsystemen abziehen. Insbesondere der demokratisch regierte Bundesstaat Minnesota entpuppt sich dabei als Hotspot des Sozialbetrugs. Nun zieht Präsident Trump die Notbremse.

Minnesota ist längst ein Paradies für Betrüger, ein Zentrum für linke Geldverschwendung und organisierte Sozialbetrugsnetzwerke. Präsident Donald Trump hat nun die Konsequenzen gezogen: Mit sofortiger Wirkung kündigte er das Temporary Protected Status (TPS)-Programm für Somalis in Minnesota. “Betrüger, geht nach Hause!”, vermeldete Trump auf Truth Social. Wer die USA ausnutzt, fliegt zurück.

Unter dem Demokraten-Gouverneur Tim Walz ist Minnesota ein Hort massiver Geldwäsche und organisierter Betrugsfälle. Unsummen an Steuergeldern verschwinden, während somalische Banden die Bevölkerung terrorisieren. Ein Bericht legt offen: Die demokratische Staatsführung hat die Kontrolle über ihre eigenen Sozialprogramme verloren. Housing Stabilization Services, Feeding Our Future, Early Intensive Developmental and Behavioral Intervention – überall wuchern Betrug und Misswirtschaft.

Besonders interessant: Ein Großteil der mutmaßlichen Täter stammt aus Minnesotas somalischer Gemeinschaft. Millionen gestohlener Gelder sollen zurück nach Somalia geflossen sein – nicht selten direkt an die Terrororganisation Al-Shabaab. Trumps Entscheidung ist die logische Konsequenz: Wer amerikanische Steuerzahler betrügt und Terrorgruppen finanziert, hat in den Vereinigten Staaten nichts zu suchen.

Republikaner im Bundesstaat unterstützen den Schritt. Haussprecherin Lisa Demuth erklärte: “Zu viele, die hier willkommen geheißen wurden, haben das Vertrauen missbraucht. Minnesotas Steuerzahler zahlen den Preis – in Milliardenhöhe.” Ein Programm, ursprünglich mit 2,6 Millionen Dollar kalkuliert, explodierte beispielsweise innerhalb von sechs Monaten auf 61 Millionen Dollar. Dutzende wurden angeklagt oder verurteilt.

Die Verstrickungen reichen bis ins politische Establishment. Feeding Our Future, in Verbindung mit der moslemischen Demokraten-Abgeordneten Ilhan Omar, nutzte Kinderleistungen für Betrug. Bei der Autismusschummelei erhielten Eltern Kickbacks, während unnötige Leistungen dem Staat in Rechnung gestellt wurden. Das Ergebnis: Jeder 16. somalische Vierjährige wurde plötzlich mit Autismus diagnostiziert – mehr als dreimal so häufig, wie es im Rest des Staates üblich ist.

U.S. Attorney Joseph Thompson bestätigt: “Von Feeding Our Future über Housing Stabilization Services bis hin zu Autism Services – diese Betrugsnetzwerke haben Milliarden an Steuergeldern gestohlen. Jeder Fall, den wir aufdecken, enthüllt einen weiteren Strang dieses Netzes.” Damit macht er deutlich, dass es sich dabei offensichtlich nur um die Spitze des Eisbergs handelt. Mehr noch zeigt dieser Fall, wie wenig Respekt linke Politiker vor der eigenen Bevölkerung – um ganz besonders vor den Steuerzahlern – haben.

Wie gut waren eigentlich die ersten Klimamodelle?

Wie gut waren eigentlich die ersten Klimamodelle?

David R. Legates, Cornwall Alliance for the Stewardship of Creation

Ein Artikel von Nadir Jeevanjee, einem Forschungsphysiker bei der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), der kürzlich in The Conversation veröffentlicht und von Space.Com nachgedruckt wurde, legt nahe, dass Klimamodelle zu Unrecht in Verruf geraten sind. Er zitiert einen aktuellen Bericht des Energieministeriums, in dem die Komplexität von Klimamodellen als Hauptgrund dafür angeführt wird, dass diese Modelle nicht vertrauenswürdig sind. Der Artikel protestiert: „Die Geschichte der Klimawissenschaft erzählt jedoch eine andere Geschichte“, da frühe Klimamodelle maßgeblich dazu beigetragen haben, unser Verständnis des Erdklimas zu formen.

Okay, lassen Sie uns noch einmal einen Blick auf die Geschichte werfen – denn wer sich nicht richtig an die Geschichte erinnert, ist dazu verdammt, sie falsch zu verstehen.

Zunächst müssen wir eine Tatsache richtigstellen. Der jüngste Bericht des Energieministeriums hat nicht einfach die Komplexität von Klimamodellen als Hauptgrund für ihre Unzuverlässigkeit angeführt. Er geht detailliert darauf ein, warum aktuelle Klimamodelle nicht zuverlässig sind: Sie können nämlich die aktuellen Bedingungen nicht reproduzieren.

Beispielsweise sind Modelle nicht in der Lage, die Gleichgewichts-Klimasensitivität gegenüber steigenden Kohlendioxid-Konzentrationen zu bestimmen. Wie die folgende Grafik aus dem Bericht des Energieministeriums zeigt, neigen sie dazu, „heiß zu laufen” oder die Erwärmung der Erdoberfläche zu überschätzen:

Wie gut waren eigentlich die ersten Klimamodelle?

Globale Trends der Lufttemperatur (°C/Jahrzehnt), 1979–2024, aus verschiedenen CMIP6-Klimamodellen (rot, Durchschnitt von 30 Modellen in orange); und der Durchschnitt von drei Thermometer-Datensätzen (HadCRUT5, NOAA Global Temp und Berkeley 1 deg.) sowie zwei Reanalyse-Datensätzen (ERA5 und NCEP/NCAR R1) in blau. Datenquelle: https://climexp.knmi.nl/start.cgi .

Sie überschätzen auch die Erwärmung der tropischen Troposphäre, und ihre Simulation der stratosphärischen Abkühlung ist inkonsistent.

In Bezug auf die tropische Troposphäre wurde die übermäßige Erwärmung bereits in der ersten nationalen Klimabewertung der Vereinigten Staaten als Problem festgestellt und seitdem in jedem Bericht des IPCC erwähnt. Dieses Problem hat sich im Laufe der Zeit verschärft – d. h. Simulationen aus späteren Modellen weichen trotz jahrzehntelanger „Verbesserungen”, die Milliarden von Dollar gekostet haben, stärker von den Beobachtungen ab als frühere Modelle – und seine räumliche Ausdehnung umfasst nun den gesamten Globus.

Der Artikel behauptet jedoch, dass die frühen Klimamodellvorhersagen zur globalen Erwärmung bereits Jahrzehnte vor ihrer Bewertung korrekt waren. Er kommt zu dem Schluss: „Es ist diese Erfolgsbilanz, die uns Vertrauen in die Interpretation der derzeit zu beobachtenden Veränderungen sowie in die Vorhersage künftiger Veränderungen gibt.” Anschließend werden fünf Vorhersagen der frühen Modelle aufgeführt, die unterstreichen, wie gut selbst diese frühen Modelle das Klima der Erde reproduzieren konnten.

Nun, lassen Sie uns Anerkennung zollen, wo Anerkennung gebührt, aber lassen Sie uns Modelle nicht dafür belohnen, dass sie die Grundlagen des Klimas richtig verstanden haben. Mit anderen Worten: Modelle sollten nicht dafür gelobt werden, dass sie herausgefunden haben, dass es an den Polen kalt und am Äquator warm ist. Sie sollten auch nicht dafür gelobt werden, dass sie beispielsweise die Hadley-Zelle simulieren oder zeigen, dass Ozeane einen mäßigenden Einfluss auf das Klima haben. Diese grundlegenden Prämissen des Klimas sind offensichtlich und müssen ein Ergebnis der Simulation sein, sonst wären die Modelle schon vor ihrer Veröffentlichung verworfen worden.

Testen wir also die Bewertung der Modelle in diesem Artikel.

Prognose Nr. 1: Frühe Modelle simulierten die globale Erwärmung der Erdoberfläche durch den Anstieg des Kohlendioxidgehalts korrekt. Ja, aber das war schon lange vor der Erstellung der ersten Modelle offensichtlich. Kohlendioxid ist ein Treibhausgas, und je mehr davon in die Atmosphäre gelangt, desto wärmer sollte es werden. Bereits 1896 zeigte Svante Arrhennius (1859–1927), dass ein Anstieg des Kohlendioxidgehalts zu einem Anstieg der globalen Temperaturen führen würde.

Die Frage war und ist nach wie vor, um wie viel die Temperatur beispielsweise durch eine Verdopplung des Kohlendioxidgehalts steigen würde.

Frühe Modelle gingen davon aus, dass der Temperaturanstieg zwischen 2,0 und 3,5 Grad Celsius liegen würde. Diese Zahlen sind tatsächlich näher an der Realität als die Schätzungen späterer Modellsimulationen, aber sie sind immer noch höher als datengestützte Schätzungen, die historische und paläoklimatische Daten verwenden.

Fazit? Frühe Modelle wären verworfen worden, wenn sie eine Abkühlung oder keine Auswirkungen simuliert hätten. Dass sie eine Erwärmung aufgrund erhöhter Treibhausgase simulierten, ist kein Beweis für ihre Zuverlässigkeit.

Prognose Nr. 2: Die Modelle sagten eine Abkühlung der Stratosphäre durch den Anstieg des Kohlendioxidgehalts in der Atmosphäre voraus. Auch dies hätte relativ offensichtlich sein müssen. Wenn die von der Erde abgegebene Strahlung durch mehr Kohlendioxid an der Oberfläche abgefangen wird und ein Teil davon zurück zur Oberfläche reflektiert wird, gelangt weniger Strahlung in die Stratosphäre, sodass sich diese abkühlen sollte. Auch hier lautet die Frage, die eine Antwort verlangt: „Wie stark wird die Abkühlung sein?“ – und selbst aktuelle Klimamodelle können dies nicht korrekt oder konsistent simulieren.

Prognose Nr. 3: Arktische Verstärkung. The Conversation hält es für überraschend, dass die frühen Modelle genau vorhergesagt haben, dass steigende Kohlendioxidkonzentrationen die Arktis stärker erwärmen würden als die Tropen. Das war jedoch keineswegs überraschend. Angesichts einer Erwärmung des Planeten wird sich die Arktis aufgrund dieser sechs Faktoren schneller erwärmen als der Äquator:

1. Kältere Luft erwärmt sich aufgrund der Ableitung des Stefan-Boltzmann-Strahlungsgesetzes bei gleicher Energiezufuhr stärker als wärmere Luft.

2. Feuchte tropische Luft hat eine höhere spezifische Wärme als trockene Polarluft. (Die spezifische Wärme ist die Energiemenge, die erforderlich ist, um die Temperatur von einem Gramm einer Substanz um ein Grad Celsius zu erhöhen.) Das liegt daran, dass Wasserdampf eine höhere spezifische Wärme hat als trockene Luft und warme tropische Luft mehr Feuchtigkeit enthält als kalte Polarluft.

3. Die Veränderung der Albedo – also der Oberflächenreflexion – ist in der Arktis größer, da das stark reflektierende Eis und der Schnee schmelzen und dunklere Böden und Tundra freilegen.

4. Meereis bildet eine Isolierschicht zwischen dem nicht gefrorenen Wasser darunter und der potenziell viel kälteren Luft darüber. Durch die Erwärmung verringert sich die Meereisbedeckung, wodurch die Energie im relativ wärmeren Wasser die Luft darüber erwärmen kann.

5. Das Fehlen von Konvektion an den Polen hält die Erwärmung näher an der Oberfläche. Im Gegensatz zu den Tropen, wo die Atmosphäre aufgrund der Erwärmung der Oberfläche und aufsteigender Luft instabil wird, werden die Polarregionen nicht ausreichend erwärmt, um aufsteigende Luftbewegungen zu erzeugen, und die Bildung des Polarhochdruckgebiets hemmt vertikale Bewegungen. Daher bleibt die wärmere Luft in Bodennähe.

6. Schließlich speichert die Verdunstung von Wasser Energie als latente Wärme – also Energie, die beim Phasenübergang von Wasser von flüssig zu gasförmig freigesetzt wird –, die dann durch die globale Zirkulation zu den Polen transportiert wird. Diese latente Energie wird in den äquatorialen Regionen gespeichert und bei der Kondensation in höheren Breitengraden freigesetzt, wodurch Energie zu den Polen transportiert wird.

Daher war eine stärkere Erwärmung der Arktis für Klimatologen schon vor der Erstellung des ersten Klimamodells offensichtlich. Dass Modelle dies simulieren, ist keine große Leistung.

Prognose Nr. 4: Kontrast zwischen Land und Ozean. Der Artikel stellt fest, dass das gekoppelte Atmosphäre-Ozean-Modell „zu einer Reihe von Erkenntnissen geführt hat, darunter die Beobachtung, dass sich Land im Allgemeinen um etwa das 1,5-fache stärker erwärmt als Ozeane“. Für Laien mag dies beeindruckend klingen, doch Klimatologen wissen seit langem um die mäßigende Wirkung der Ozeane, die wiederum auf ihre hohe spezifische Wärme zurückzuführen ist.

Betrachten wir San Diego und Dallas, die sich auf etwa dem gleichen Breitengrad von 33 Grad Nord befinden. Die jährliche Temperaturspanne in San Diego beträgt etwa 8 Grad Celsius, während sie in Dallas etwa 22 Grad beträgt – ein Faktor von fast drei. Wenn man einen beliebigen Querschnitt auf beide Küsten ausdehnt, zeigt sich, dass die jährliche Temperaturspanne – und damit auch die tägliche Temperaturspanne – mit der Entfernung von der Küste zunimmt.

Für jeden, der sich mit dem Klima der Erde auskennt, ist beispielsweise bekannt, dass die zentralen Ebenen der USA einen viel größeren Jahresgang der Temperatur aufweisen als die beiden Küsten. Warum sollte dies also 1979 eine neue Erkenntnis gewesen sein? Jeder kompetente Klimatologe hätte dies gewusst, daher muss es damals ein grundlegender Bestandteil jedes Klimamodells gewesen sein, das etwas auf sich hielt.

Prognose Nr. 5: Verzögerte Erwärmung des Südlichen Ozeans um die Antarktis. Dieses Problem ergibt sich aus der angeblich neuen Erkenntnis, dass die Erwärmung in der Arktis stärker ist als im Südlichen Ozean.

Aber warum ist das überraschend? Die Veränderung der Albedo ist in der Antarktis nicht so groß, da dort nur wenig Landfläche durch schmelzenden Schnee und Eis freigelegt wird, während dies in der Arktis in großem Umfang der Fall ist. Die Dynamik des Meereises unterscheidet sich in der südlichen Hemisphäre erheblich, und der Verlust von Meereis ist für die sich erwärmende Antarktis nicht so dramatisch. Darüber hinaus ist der Südliche Ozean von einer Hemisphäre aus Ozeanen umgeben, die, wie bereits erwähnt, einen mäßigenden Einfluss auf das Klima haben. Daher gibt es im Südlichen Ozean keine wesentlichen Faktoren, wie sie zur Erwärmung der Arktis beitragen, und so war zu erwarten, dass sich der Südliche Ozean von der Arktis unterscheidet.

Die Kernaussage? Hätten frühe Klimamodelle eine dieser vermeintlichen Klimaneuheiten übersehen, wäre die Klimamodellierung gar nicht erst in Gang gekommen. Die frühen Klimamodelle zeigten, dass sich die Grundlagen des Klimas mit einfachen mathematischen Näherungen nachbilden lassen. Aber das sind eben nur die Grundlagen. Im Detail ist das Klima nach wie vor sehr komplex, und obwohl die allgemeinen Muster genau simuliert werden können, sind spezifische Details darüber, wie sich das Klima räumlich verändert und wie es sich unter verschiedenen Szenarien wahrscheinlich verändern wird, nach wie vor eine große Herausforderung.

Der Artikel kommt zu dem Schluss: „Klimamodelle haben natürlich ihre Grenzen. Beispielsweise können sie regionale Klimaveränderungen nicht so gut vorhersagen, wie man es sich wünschen würde. Aber die Tatsache, dass die Klimawissenschaft, wie jedes andere Fachgebiet auch, erhebliche Unbekannte aufweist, sollte uns nicht blind machen für das, was wir wissen.“

Ich stimme zu, möchte aber auch anmerken, dass wir vor dem Aufkommen von Klimamodellen nicht blind für diese Tatsachen waren. Syukuro Manabe verdient Anerkennung dafür, dass er gezeigt hat, dass die Grundlagen des Klimas mit einem rudimentären Computerprogramm, das auf frühen Computern lief, reproduziert werden können. Es bleibt jedoch die Tatsache, dass die aktuellen Modellsimulationen immer noch erheblich von den Beobachtungen in der realen Welt abweichen. Und wir sollten nicht aus den Augen verlieren, dass die frühen Klimatologen schon recht viel über die Funktionsweise des Erdklimas wussten. Ja, es gab Klimatologen vor den Klimamodellierern, und sie wussten sehr viel über das Klima der Erde.

David R. Legates, Ph.D. (Climatology), is retired Professor of Climatology at the University of Delaware and Director of Research and Education for the Cornwall Alliance for the Stewardship of Creation.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/11/19/just-how-good-were-the-early-climate-models/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Wie gut waren eigentlich die ersten Klimamodelle? erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Staatsanwaltschaft prüft Ermittlungsverfahren: Skandal-Minister Weimer kommt immer mehr unter Druck!

Staatsanwaltschaft prüft Ermittlungsverfahren: Skandal-Minister Weimer kommt immer mehr unter Druck!

Staatsanwaltschaft prüft Ermittlungsverfahren: Skandal-Minister Weimer kommt immer mehr unter Druck!

Der Skandal-Staatsminister im Kanzleramt, Wolfram Weimer, soll in seiner früheren Funktion als Verleger des Online-Magazins „The European“ massiv gegen Urheberrechte verstoßen haben. Laut einem Medienbericht („NiUS“) hat die Staatsanwaltschaft München II deshalb ein sogenanntes Vorermittlungsverfahren gegen die „Weimer Media Group“ eingeleitet.

Auslöser ist eine Anzeige des Plagiatjägers Stefan Weber. Die Vorwürfe betreffen die unautorisierte Veröffentlichung von Texten, darunter Politikerreden wie die von Alice Weidel (AfD).

Die Weimer-Publikation „The European“ soll, wie berichtet, über Jahre hinweg ungefragt Politiker, Schriftsteller, Buchautoren, Philosophen und zahlreiche Prominente (u.a. Papst Franziskus, Hollywood-Star Brad Pitt) als „Autoren“ geführt haben, um gegenüber Werbekunden die Zahl der Autoren künstlich aufzublähen. Sogar der Philosoph Immanuel Kant (1724-1804) soll als „Autor“ für das Online-Magazin gelistet worden sein.

AfD-Chefin Alice Weidel, von der rund 100 Texte geklaut worden waren, setzte vor Gericht eine vollumfängliche Unterlassungserklärung durch. Sie darf nicht mehr als „unsere Autorin“ genannt werden.

Die nun eingeleiteten Vorermittlungen der Münchner Staatsanwaltschaft erhöhen den Druck auf Weimer und werfen ein bezeichnendes Licht auf das Geschäftsgebaren seines Unternehmens,  das aktuell nicht aus den Schlagzeilen im Zusammenhang mit Lobbyismus-Vorwürfen („Erhard-Gipfel“) herauskommt.

„Das ist ja ein totaler Hallodri!“

„Focus“-Kolumnist Jan Fleischhauer ätzt in seinem Podcast: Weimer zitiere gerne Goethe und Nietzsche, zeige aber dahinter ein zweites Gesicht: „Das ist ja ein totaler Hallodri!“ Weimer wirke seriös, sein Geschäftsgebaren aber sei es nicht.

Der „Focus“-Kolumnist macht sich über den von Weimers Mediengruppe veranstalteten „Ludwig-Erhard-Gipfel“, ein Get-together von Politikern und Wirtschaftsgrößen, lustig: „Und da es am Ende auch im Geldbeutel der Familie Weimer klimpern soll, kannst du dir Pakete kaufen…Für 80.000 Euro darfst du die Hälfte des Bundeskabinetts treffen“, mokiert sich Fleischhauer und gibt der Hoffnung Ausruck, „dass das nicht die falsche Hälfte des Bundeskabinetts ist. Also nicht Frau Hubertz (Wohnungsbau) und Frau Hubig (Justiz) oder Herr Schneider (Umwelt), sondern die wichtig Wichtigen. Ich fürchte, wenn ich auf die Karriere von Herrn Weimer gucke, dass die große Enttäuschung sein wird, dass die falsche Seite des Bundeskabinetts beim Executive-Abend wartet.“

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Amnestie statt Aufklärung: Kiew verwässert US-Friedensplan

Amnestie statt Aufklärung: Kiew verwässert US-Friedensplan

Amnestie statt Aufklärung: Kiew verwässert US-Friedensplan

Unsummen aus den westlichen Finanzhilfen für die Ukraine versickerten in dunklen Kanälen. Doch wenn es nach der ukrainischen Führung geht, soll es eine “vollständige Amnestie für alle während des Krieges begangenen Handlungen” geben.

In der Vergangenheit haben sich viele Regimes vor allem deshalb bis zum bitteren Ende an der Macht festgekrallt, weil sich die Verantwortlichen vor Gerichtsprozessen nach einer Transition fürchteten. Die von Korruptionsskandalen erschütterte Ukraine ist dabei keine Ausnahme. Kaum liegt ein von den USA entworfener Friedensplan auf dem Tisch, soll die Regierung in Kiew laut dem Wall Street Journal jene Passage gestrichen haben, die aus westlicher Sicht das absolute Minimum an Glaubwürdigkeit bedeutet hätte – eine klare Anti-Korruptionsklausel, die den Umgang mit Milliardenhilfen endlich transparent machen sollte.

Statt Rechtsstaatlichkeit soll es Amnestiedeals wie früher in Lateinamerika geben. Dass dieser Austausch nicht zufällig geschah, sondern laut US-Quellen ausdrücklich auf Wunsch der ukrainischen Seite erfolgte, sagt mehr als genug über den Zustand des Landes aus. Während Präsident Selenskyj den Empfang des Dokuments bestätigt und Gespräche mit Donald Trump ankündigt, versucht seine Regierung, den Vorgang als harmloses “Verfahrensthema” abzutun.

Denn die zeitliche Koinzidenz könnte kaum brisanter sein. Ausgerechnet jetzt erschüttert ein neuer Korruptionsskandal die Ukraine, der selbst für ein Land, das seit Jahren mit systemischen Problemen kämpft, eine neue Dimension erreicht. Die Anti-Korruptionsbehörde NABU spricht von einem “hochgradig kriminellen Netzwerk”, das sich über den staatlichen Atomkonzern Energoatom hermachte und rund 100 Millionen Dollar aus zwielichtigen Deals abgeschöpft haben soll. Im Zentrum der Ermittlungen steht der Unternehmer Timur Minditsch, ein früherer Geschäftspartner Selenskyjs, dessen Name in den vergangenen Jahren immer wieder in der politischen Grauzone auftauchte. Dass die Öffentlichkeit trotz solcher Enthüllungen weiterhin mit moralischen Appellen und Pathos-Rhetorik abgefertigt wird, zeigt die enorme Kluft zwischen Selenskyjs internationaler Inszenierung und der innenpolitischen Realität.

Umso bemerkenswerter wirkt nun der Versuch, ausgerechnet im Friedensplan jene Klausel zu tilgen, die den von den USA und der EU finanzierten Geldströmen endlich etwas Transparenz hätte verschaffen können. Die ursprüngliche Fassung verlangte nicht weniger als eine systematische Überprüfung aller ausländischen Hilfen sowie einen Mechanismus, um Verstöße zu ahnden und Kriegsprofiteure zur Verantwortung zu ziehen. Die neue Fassung hingegen liest sich wie ein Persilschein für sämtliche Oligarchen, Beamte und Mittelsmänner, die im Dunkel des Krieges wo es nur möglich war ihre Taschen gefüllt haben.

Angesichts dessen, dass die Ukraine bereits seit der Unabhängigkeit in finanzieller Hinsicht ein schwarzes Loch ist, in dem zuerst russische und dann westliche Gelder in dunklen Kanälen versickerten, wirkt die Amnestie-Forderung Kiews jedoch nur konsequent. Doch zeigt dies auch auf, was den Europäern blüht, wenn diese die Ukraine tatsächlich in die EU aufnehmen sollten. Wie viele der EU-Strukturhilfen werden dann in die Taschen korrupter Politiker, Beamter und Oligarchen fließen?

China testet DF‑27: Neue Hyperschallrakete bedroht US-Flugzeugträgerverbände

China testet DF‑27: Neue Hyperschallrakete bedroht US-Flugzeugträgerverbände

China testet DF‑27: Neue Hyperschallrakete bedroht US-Flugzeugträgerverbände

Die chinesischen Militäringenieure haben mit dem DF-27 eine neue Hyperschallrakete entwickelt, die nicht nur US-Militärbasen auf Guam und Hawaii treffen, sondern auch Flugzeugträgerverbände auslöschen können. Ein konventioneller US-Angriff wäre beendet, bevor er überhaupt angefangen hätte.

China hat Berichten zufolge einen weiteren Schritt in der Entwicklung seiner Hyperschall-Raketentechnologie vollzogen. Der DF‑27, ein bisher wenig bekanntes System, wurde jüngst auf Bildern mit einem 12‑Rad‑Transporter gezeigt und dürfte sich kurz vor der Einsatzreife befinden. Mit einer geplanten Reichweite von 5000 bis 8000 Kilometern liegt er zwischen den bisherigen Systemen DF‑26 und Chinas Interkontinentalraketen. Damit könnte Peking erstmals ein System bereitstellen, das sowohl amerikanische Stützpunkte im Pazifik wie Guam oder Hawaii erreicht als auch direkt auf Schiffe auf offener See zielt. Das entspricht der logischen Fortsetzung der chinesischen Anti-Schiff-Raketentechnologie, die sich bereits mit DF‑21D und DF‑26 als reale Bedrohung für westliche Flugzeugträgergruppen erwiesen hat.

Die technische Herausforderung liegt weniger in der Reichweite als in der Zielgenauigkeit. Hypersonische Gleitfahrzeuge benötigen präzise Koordinaten, die in der Regel über Satelliten oder unbemannte Aufklärungsplattformen bereitgestellt werden. Eine gezielte Störung oder Zerstörung dieser Aufklärungsinfrastruktur könnte die Effektivität der Systeme deutlich reduzieren. Gleichzeitig investiert China offenbar in neue Aufklärungsdrohnen, die große Sensormodule tragen können und die Lücke im Zielsystem teilweise schließen könnten. Diese Kombination aus Reichweite, Geschwindigkeit und möglicher Präzision erhöht die strategische Bedeutung des DF‑27 erheblich.

Im globalen Vergleich gehört der DF‑27 zu den drei bekannten hypersonischen Gleitfahrzeugen im mittleren Reichweitenbereich, die derzeit entwickelt werden. Nordkoreas Hwasong‑16B und Russlands Oreschnik befinden sich ebenfalls in der Testphase, doch die Erfahrungen Pekings mit interkontinentalen Hyperschallgleitern geben China einen Vorsprung. Westliche Beobachter, darunter US-Militärs, weisen seit Jahren auf die Geschwindigkeit hin, mit der China neue Fähigkeiten entwickelt. Dabei geht es nicht um theoretische Projektionen, sondern um belastbare Testdaten, die Präzision, Reichweite und Mobilität belegen.

Die strategische Implikation ist klar: Flugzeugträger, lange das zentrale Machtinstrument der US-Marine im Pazifik, könnten durch eine Kombination aus Reichweite und Hyperschalltechnologie erheblich gefährdet sein. Während die USA auf politische Bündnisse, Raketenschildprojekte und konventionelle Überlegenheit setzen, entwickelt China gezielt Systeme, die diese Systeme unterlaufen. Die DF‑27-Plattform zeigt, dass militärische Technologie zunehmend als Mittel zur Verschiebung strategischer Gleichgewichte eingesetzt wird.

Peking setzt mit diesen Technologien auf die altbewährte Methode der militärischen Abschreckung. Sollte das kommunistische Regime in Peking sich tatsächlich dazu entscheiden, Taiwan einzunehmen, könnten solche Hyperschall-Systeme eine militärische Reaktion der Vereinigten Staaten (und der NATO) vereiteln. Die komplette Nachschublinie des US-Militärs über den Pazifischen Ozean hinweg stellt schon jetzt eine logistische Schwachstelle dar, die auch ohne solche chinesische “Superwaffen” die Siegeschancen drastisch reduziert. Mit dem DF-27 könnte das chinesische Militär nicht nur die US-Verbände im Westpazifik vom notwendigen Nachschub abschneiden, sondern auch noch ganze Flugzeugträgergruppen in kürzester Zeit versenken.

Deutsches Zensurnetzwerk erstmals entschlüsselt

Deutsches Zensurnetzwerk erstmals entschlüsselt

Deutsches Zensurnetzwerk erstmals entschlüsselt

Erstmals wurde das deutsche Zensurnetzwerk detailliert untersucht und kartiert: Man fand ein viel ausgedehnteres Netz als angenommen. Das Fazit: Deutschland wurde zum Epizentrum eines „bürokratisierten Apparats der digitalen Kontrolle“. Der internationalen Bürgerrechtsinitative „liber net“ ist eine bisher einzigartige Arbeit gelungen. In einer ausführlichen Untersuchung wurde das deutsche Zensurnetzwerk vollständig kartiert. Eine dringliche Aufgabe, ist „Deutschland […]

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Pass-Verramschung: Seit 25 Jahren werden jährlich 100.000 Ausländer eingebürgert!

Pass-Verramschung: Seit 25 Jahren werden jährlich 100.000 Ausländer eingebürgert!

Pass-Verramschung: Seit 25 Jahren werden jährlich 100.000 Ausländer eingebürgert!

Seit dem Jahr 2000 wurden nahezu in jedem Jahr rund einhunderttausend Ausländer eingebürgert. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion (Drucksache 21/2497) unter Federführung des Parlamentarischen Geschäftsführers Stephan Brandner hervor.

Ab 2021 verschärfte sich diese Entwicklung nochmals deutlich. Nach Inkrafttreten des neuen Staatsbürgerschaftsrechts im Juni 2024 erreichte die Zahl der Einbürgerungen mit fast 300.000 Fällen im Vorjahr einen vorläufigen Höchststand. Diese Zahl dürfte 2025 noch einmal deutlich überschritten werden. Hochgerechnet hat Deutschland in der Summe von 25 Jahren dann weit mehr als 2,5 Millionen sogenannte „Neubürger“ zu verzeichnen.

Stephan Brandner warnt: „Die seit fast 25 Jahren absurd hohe Zahl von Einbürgerungen führt zu tiefgreifenden demografischen Veränderungen innerhalb der deutschen Bevölkerung. Über Jahrzehnte hinweg haben sämtliche Altparteien dafür gesorgt, dass die deutsche Staatsangehörigkeit an nahezu Jeden fast bedingungslos verramscht wurde, ohne dass die Bürger jemals die Gelegenheit erhalten hätten, über diese weitreichende Veränderung selbst zu entscheiden.“

Brandner bringt es auf den Punkt: „Die Konsequenz dieses verantwortungslosen Handelns sind heute ausgeprägte Parallelgesellschaften, deren Mitglieder zwar die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, jedoch kaum Gemeinsamkeiten mit und Bezüge zu unserem Land aufweisen.“

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Wie Japan die Taiwan-Frage zur Aufrüstung nutzt

Wie Japan die Taiwan-Frage zur Aufrüstung nutzt

Wie Japan die Taiwan-Frage zur Aufrüstung nutzt

Die neue japanische Premierministerin Takaichi schlägt hohe Wellen. Sie sagte Anfang November den Mitgliedern der Diet, dem japanischen Parlament, dass ein militärischer Konflikt betreffend Taiwan als Bedrohung für die Existenz Japans angesehen werden könnte, was  „kollektive Selbstverteidigung“ ermöglichen würde. Damit könnte sich Tokio an der Seite von US-Streitkräften an militärischen Aktionen gegen China beteiligen. Da […]

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Kältereport Nr. 46 / 2025

Kältereport Nr. 46 / 2025

Meldungen vom 17. November 2025:

Indien: Frühe Kälte

Indien wurde von einem frühen, heftigen Wintereinbruch getroffen, wobei einige Regionen die niedrigsten Novemberwerte seit Jahren verzeichneten.

In Madhya Pradesh sanken die Temperaturen in Städten wie Bhopal und Indore am Wochenende auf 6,4 °C – die niedrigsten Novemberwerte seit 25 Jahren. Rajgarh erreichte 6 °C, Rewa 7,5 °C, Jabalpur 8,5 °C und Chhindwara 9,8 °C – allesamt ungewöhnliche Werte für Mitte November.

Kältewellenwarnungen gelten nun für Bhopal, Indore, Dewas, Shivpuri, Satna, Rewa, Katni und Jabalpur. Und frischer Schneefall im Himalaya in Uttarakhand, Himachal Pradesh und Jammu & Kashmir verstärkt die Kältewelle im Norden zusätzlich.

Am Zoji La Pass zwischen Jammu & Kashmir und Ladakh sank die Temperatur heute Morgen (17. November) auf -15 °C, während Delhi Berichten zufolge auf 9 °C abkühlte – die früheste einstellige Tiefsttemperatur in der Hauptstadt seit 2020 (4,5 °C unter dem Normalwert).

Wenn ähnliche Werte anhalten, wird der indische Wetterdienst IMD keine andere Wahl haben, als offiziell eine „Kältewelle” auszurufen.

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Kälte auch in Südkorea

In Südkorea ist es ebenfalls sehr kalt, nachdem die koreanische Wetterbehörde (KMA) für Montag ab 21 Uhr eine Kältewelle für weite Teile der Provinzen Gangwon, Nord-Chungcheong, Nord-Gyeongsang und auch Teile von Busan angekündigt hat.

Die Tiefsttemperaturen im ganzen Land fielen unter -5 °C – die bisher kälteste Periode der Saison.

Für Dienstag wird eine weitere Verschärfung der Kälte vorhergesagt: In Cheorwon und Daegwallyeong sollen die Temperaturen auf -8 °C fallen, in Paju auf -7 °C und in Chuncheon auf -5 °C. In Seoul werden -4 °C erwartet, der bislang niedrigste Wert der Saison.

Die Kälte hält bis Mittwoch an, bevor am Donnerstag wieder kurzzeitig saisonale Temperaturen herrschen.

Am späten Montag wird es an der Westküste leicht regnen, und in den höheren Lagen von Jeju wird Schnee erwartet.

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Europa: Ein Vorstoß von Luft arktischen Ursprungs

Über dem Nordatlantik zeichnet sich eine deutliche Wetteränderung ab: Kalte Nordwinde sollen diese Woche Luft arktischen Ursprungs tief nach Westeuropa treiben.

Am Sonntagmorgen wurden in Tulloch Bridge in Schottland bereits -7 °C gemessen – die tiefsten Temperaturen in UK seit März –, aber laut dem Met Office sind „noch viel kältere Bedingungen” zu erwarten, da ein Hochdruckgebiet im Nordwesten arktische Luft direkt nach Europa leitet.

Nicht nur für UK und Irland, sondern auch für weite Teile West- und Mitteleuropas wird weit verbreiteter Frost vorhergesagt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/early-cold-slams-india-south-korea?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Am 18. November bringt Cap Allon keine aktuellen Kaltmeldungen, dafür aber drei sehr interessante Kurzbeiträge, die separat übersetzt werden.

Weiter geht es mit Meldungen vom 19. November 2025:

USA: Neuengland-Staaten tragen eine weitere Klima-Prophezeiung zu Grabe

Auf dem Mount Washington hat diesen Winter mit einem Paukenschlag begonnen.

Ein Sturm am 17. November brachte weitere 17 cm Schnee, wodurch die Gesamtmenge für diesen Monat laut dem Mount Washington Observatory auf 108 cm stieg – weit über dem langjährigen Durchschnitt von 90 cm für Mitte November.

Der erste Schnee fiel Anfang Oktober, und bis Anfang November gab es eine Reihe heftiger Stürme, die bis zum 5. November 30 cm Schnee brachten.

Im Jahr 2013 warnte das Boston Magazine, dass die Skiindustrie in New England „schmilzt“ und beharrte darauf, dass „der Winter nicht kommt“:

Kältereport Nr. 46 / 2025

Zwölf Jahre später öffnet Jay Peak in Vermont frühzeitig mit „mehr Schnee als wir jemals im November hatten“:

Mount Mansfield erzählt die gleiche Geschichte.

Der höchste Gipfel Vermonts wartet mit einer Rekord-Schneehöhe zu Beginn der Saison auf:

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Indien: Neuer Kältewellen-Rekord in Indore

Indore im westlichen Zentralindien hat gerade 11 aufeinanderfolgende Kältetage im November verzeichnet – die längste jemals für diesen Monat gemessene Periode, wie das IMD bestätigt.

In der Nacht zum Montag wurden 7,7 °C gemessen, nachdem es am Tag zuvor 7,2 °C waren. Selbst mit dem leichten Anstieg auf 8,2 °C am Dienstag liegt die Tiefsttemperatur immer noch 7 °C unter dem Normalwert.

Die anhaltende Kälte ist auf starke Nordostwinde zurückzuführen, die den gesamten Bundesstaat Madhya Pradesh, einschließlich Rajgarh, Shajapur, Dhar, Khargone und Khandwa, in einer Kältewelle gefangen halten. Die Anomalie ist weit verbreitet.

Lokale Meteorologen bezeichnen die anhaltende Kälte im November als historisch und sagen voraus, dass sie noch mindestens zwei weitere Tage anhalten wird.

Link: https://electroverse.substack.com/p/new-england-buries-another-climate?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 20. November 2025:

Indien: Kälterekorde von Mumbai bis nach Madhya Pradesh

In Nord- und Zentralindien herrscht weiterhin ungewöhnlich scharfe, rekordverdächtige Novemberkälte.

Mumbai verzeichnete am Mittwoch den kältesten Novembermorgen seit 13 Jahren, als die Temperatur in Santacruz auf 16,2 °C – die niedrigste Temperatur seit 2012 mit 14,6 °C – fiel.

Im Landesinneren ist es noch kälter geworden: Bhopal brach mit 5,2 °C den 84 Jahre alten Novemberrekord und unterbot damit die 6,1 °C aus dem Jahr 1941. Rajgarh sank auf 5 °C. Indore fiel auf 6,9 °C und verzeichnete damit den kältesten Novembertag seit 25 Jahren.

In ganz Madhya Pradesh lagen die Temperaturen am Mittwoch in 15 Städten unter 10 °C – ein seltenes Ereignis. In Rajasthan fielen die Temperaturen in 16 Städten unter 10 °C, und mehr als die Hälfte des Bundesstaates steht nun unter einer Kältewellenwarnung, wobei Schneefälle in den umliegenden Hügeln die Kälte noch verstärken.

Auch in Chhattisgarh liegen die Temperaturen unter dem Durchschnitt. Hier verzeichnete Ambikapur 7,3 °C und rangiert damit unter den niedrigsten Novemberwerten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1970.

Die synoptischen Ursachen sind klar: anhaltende Nord- und Nordwestwinde, klarer Nachthimmel und frischer Schneefall im Himalaya. Die Kälte wird voraussichtlich mindestens bis zum 23. November anhalten, bevor ein Tiefdruckgebiet über dem Golf von Bengalen das Wetter kurzzeitig ändert.

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Europa: Verbreitet Kälte, Schnee in London

Der Winter ist in Europa angekommen, und laut Wettermodellen wird er so schnell nicht wieder verschwinden. Von Schottland bis zu den Alpen ist der Kontinent in eine strenge Kälteperiode im November geraten, mit Schnee und Temperaturen unter null Grad, die zu den niedrigsten Novembertemperaturen seit Jahren gehören.

Bis zu 20 cm Schnee fielen am Mittwoch in den schottischen Highlands und in Aberdeenshire, wodurch Dutzende von Schulen geschlossen wurden und die Tiefsttemperaturen in der Nacht unter -10 °C fielen.

In weiten Teilen des Landes gelten Warnungen vor Schnee und Eis, und mit der Verstärkung des Zustroms der arktischen Luft wurde eine zweite Warnstufe ausgerufen.

Aberdeenshire, die Highlands und Shetland melden bereits Straßensperrungen, wobei Gemeinden von Aboyne bis Portree am Donnerstag mit starken Schneeverwehungen aufwachten.

Auch weiter südlich, im Norden Englands, wird von Verkehrsbeeinträchtigungen berichtet. Selbst in London gab es seltene Novemberflocken.

Auf dem Festland schloss sich Trøndelag in Norwegen der Reihe der Tiefstwerte an, wobei Drivdalen mit -15,4 °C den Tiefstwert erreichte.

Währenddessen verzeichnen die Gipfel entlang des Alpenbogens für diese Jahreszeit fast rekordverdächtige Werte: -27,4 °C auf dem Monte Rosa und -30,3 °C auf dem Mont Blanc – beide gemessen, als polare Luft über die hohen Pässe strömte.

Dieses Muster ist nicht vorübergehend. GFS-Prognosen simulieren für den Rest des Novembers für weite Teile Europas Werte deutlich unter dem Durchschnitt.

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USA: Rekord-Schneefall in den Neuengland-Staaten

Die Skigebiete in Vermont und New Hampshire in Neuengland melden Rekordschneemengen für den Monat November.

Auf dem Mount Mansfield, dem höchsten Gipfel Vermonts, sind innerhalb von 48 Stunden 40 cm Schnee gefallen, sodass die Schneehöhe am Gipfel nun 96 cm beträgt – mehr als 75 cm über dem Normalwert für Mitte November und die höchste jemals gemessene Schneehöhe für diesen Zeitpunkt seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1954.

Jay Peak erlebt die bisher stärkste Schneefallperiode zu Beginn der Saison seit Beginn der Aufzeichnungen: 170 cm in einer Woche, 230 cm seit Beginn der Saison, sodass bis Dezember 250 cm erreicht werden könnten. Das Resort öffnet früh: „Ein unvergesslicher November“, heißt es auf der Website, und: „Die beste Schneedecke am Eröffnungstag seit Menschengedenken.“

Jenseits der Grenze in New Hampshire hat Mount Washington bisher 150 für diesen Monat erreicht. Und mit noch 10 Tagen bis zum Monatsende ist der November-Rekord (von 220 cm) in Reichweite.

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Schnee auf Hawaii

Für den Mauna Kea wurde eine Winterwetterwarnung herausgegeben, nachdem sich mehrere Zentimeter Schnee auf dem Gipfel angesammelt hatten.

Am Donnerstag könnten weitere 2,5 cm fallen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/cold-records-from-mumbai-to-madhya?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Wales, UK: Stärkster Schneefall seit Jahrzehnten

Teile von UK, insbesondere Wales, wurden von einem seltenen November-Schneesturm heimgesucht, der zu Stromausfällen in Haushalten und zur Schließung Dutzender Schulen führte, erreichte doch die Schneehöhe ein seit mindestens zwei Jahrzehnten nicht mehr gesehenes Niveau.

Für Gebiete wie Pembrokeshire, Ceredigion und Carmarthenshire wurde eine Schneewarnung ausgegeben, da der Wetterdienst für einige Orte 10 cm Schnee prognostizierte. In Wirklichkeit lagen die Gesamtmengen jedoch weit darüber. Der Ratsherr von Pembrokeshire Shon Rees meldete 25 cm und bezeichnete den Schnee als „sehr, sehr tief“ und den stärksten seit 20 Jahren, seit er dort lebt.

In den Preseli Hills flackerte der Strom, es gab „Gewitter-Schnee”, Bäume brachen unter der Last und der Zugverkehr wurde eingestellt, nachdem umgestürzte Bäume die Gleise blockierten. Die Straßen im Norden von Pembrokeshire waren unpassierbar.

Auch Schottland und Nordengland waren betroffen, wo am Donnerstag hoher Schnee die North York Moors bedeckte:

North York Moors am 20. November.

Die Vorhersage nimmt ähnliche Bedingungen für das Wochenende und bis Anfang nächster Woche an. Der heutige Freitag begann mit -10,9 °C am Loch Glascarnoch in Schottland.

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Nordskandinavien: Extremer Frühwinter

In Fennoskandien (Schweden, Norwegen und Finnland) werden Tiefsttemperaturen unter dem Gefrierpunkt und Schneehöhen gemessen, wie sie seit mehr als einem Jahrhundert nicht mehr aufgetreten sind.

Schweden führte am Donnerstag die Tiefsttemperaturen an, wobei Gielas und Nattavaara auf -31,7 °C und Abraur auf -31,4 °C fielen, Buresjön auf -30,8 °C und sowohl Karesuando als auch Vittangi auf außergewöhnliche -30,1 °C.

Finnland folgte dicht dahinter mit -30,5 °C in Kittilä.

Auch Norwegen verzeichnete für diese Jahreszeit ungewöhnliche Tiefstwerte, wobei Kautokeino auf -28,8 °C sank. Selbst im Süden Norwegens wurde es mit -26 °C in Grotli sehr kalt.

Die größere Geschichte ist der Schnee in Norwegen.

Skistua in Trondheim (Norwegen) misst 61 cm Schnee – die höchste Schneedecke im November seit mehr als 100 Jahren. Seit 1917 hat die Stadt diese Marke nicht mehr übertroffen (oder auch nur etwas Vergleichbares gesehen). Auch in Tromsø liegen derzeit 72 cm Schnee – offiziell die höchste Schneehöhe im November seit 2013, aber auch eine der höchsten Gesamtmengen zu Beginn des Winters im vorigen Jahrhundert.

Link: https://electroverse.substack.com/p/deepest-snow-in-decades-hits-wales?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 47 / 2025

Redaktionsschluss für diesen Report: 21. November 2025

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Kältereport Nr. 46 / 2025 erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.