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Clintons weigern sich, zu Jeffrey Epstein auszusagen
Wie zu erwarten, wollen Bill und Hillary Clinton nicht vor dem Kongress aussagen. Sie hoffen auf genügend Rückendeckung aus ihrer Partei und dem Beamtenapparat. Was haben sie zu verbergen? Wird das US-Justizministerium die beiden Demokraten-Politiker vorführen lassen?
Eigentlich hätte der ehemalige US-Präsident Bill Clinton gestern vor dem Kongress eine Aussage in Bezug auf die Epstein-Files machen müssen. Hillary Clintons Termin war für heute angesetzt. Doch nur Stunden vor Ablauf der Frist teilten die beiden in einem achtseitigen Schreiben mit, dass sie nicht die Absicht haben, zu erscheinen.
Die Clintons bezeichneten die vom Abgeordneten James Comer, dem Vorsitzenden des House Oversight Committees, ausgestellten Vorladungen als “ungültig und rechtlich nicht durchsetzbar”. Zudem erklärten sie, sie würden ihn so lange bekämpfen, wie es nötig sei.
“Sie sind gesetzlich verpflichtet, zu erscheinen, und wir erwarten, dass sie das tun”, sagte vergangene Woche eine Sprecherin des Oversight-Ausschusses. “Wenn die Clintons nicht zu ihren Befragungen erscheinen, wird das House Oversight Committee ein Missachtungsverfahren wegen Missachtung des Kongresses einleiten.”
Und genau dieses wird nun eingeleitet. Sollte das US-Justizministerium dieses Vergehen – die Missachtung des Kongresses – verfolgen, drohen bis zu einem Jahr Haft und eine Geldstrafe von bis zu 100.000 Dollar. Allerdings scheinen die Clintons auf die Unterstützung ihrer Partei und ihrer Anhänger im Justizapparat zu hoffen.
Eigentlich hätten die beiden früheren Spitzenpolitiker der Demokraten vor dem Ausschuss über ihre persönlichen Kontakte zu Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell sprechen sollen – inklusive der dokumentierten Flüge in dessen Privatjet. Doch anstatt den Sachverhalt zu erklären, stilisieren sie sich als Opfer einer politisch motivierten Hexenjagd durch die Republikaner.
Diese rigorose Verweigerungshaltung wirft allerdings die Frage auf, was die Clintons zu verbergen haben. Immerhin haben sie öffentlich eine freundschaftliche Beziehung zu einem weithin bekannten und verurteilten Sexualstraftäter geführt. Mehr noch stellt sich auch die Frage, ob das Justizministerium eine entsprechende Verfolgung der Beiden einleiten wird.
Du bist der Dumme: 10 Vorgehensweisen der Massenmanipulatoren
Niall McCrae
Wir sind in ein verhaltenspsychologisches Programm eingebettet. Die globale Elite manipuliert alles – von Ereignissen bis hin zu Informationen – und errichtet dabei eine autoritäre Technokratie.
Die Mächtigen warten nicht darauf, dass Ereignisse wie eine Pandemie eintreten, um sie anschließend auszunutzen; stattdessen erschaffen sie die Ereignisse selbst, die für ein vorher festgelegtes Ergebnis inszeniert werden. Die Massen müssen jedoch über die wahren Motive im Unklaren gehalten werden, während man sie dazu lenkt, Maßnahmen zu unterstützen, die ihren eigenen Interessen zuwiderlaufen. Der Modus Operandi bedient sich dabei der folgenden Täuschungsmittel.
1. Doppelte Botschaften
Es gibt zwei Zielgruppen für öffentliche Ankündigungen und Medienberichte über Ereignisse. Die überwältigende Mehrheit („Normies“) bekommt die offizielle Geschichte erzählt und glaubt, was man ihnen sagt. Sie wissen, dass es passiert ist, weil sie es in den „Nachrichten“ gesehen haben. Es gibt auch eine Minderheit kritischer Denker, von denen die Autoritäten wissen, dass sie Fragen stellen und vermuten, dass das Narrativ nicht die ganze Wahrheit ist. Diese Menschen werden dazu gebracht, an eine parallele Geschichte zu glauben.
Zum Beispiel erhielten kritische Denker bei der Covid-19-„Psy-Op“, wie David Fleming und ich schrieben, Hinweise darauf, dass das Virus aus dem Wuhan-Institut für Virologie in China entwichen sei. Unwissentlich verstärkten diese selbstbegrenzten Skeptiker den Schwindel eines neuartigen und tödlichen Erregers (sie glaubten, dass die Sterblichkeit übertrieben sei, konnten aber nicht erkennen, dass die gesamte Inszenierung gestellt war).
Ein weiteres Beispiel war die „Ermordung“ von Charlie Kirk. Die Menschen sahen es im Internet oder im Fernsehen in schockierenden Details. Die Geschichte für die Massen lautete, dass ein linker „Tranny“ den Schuss vom Dach eines nahegelegenen Gebäudes abgefeuert habe. Kritischen Denkern wurde eine andere Geschichte serviert: dass Kirk Israel kritisiert habe und von einem erfahrenen Scharfschützen des Mossad eliminiert worden sei. Wiederum war diese alternative Wahrheit für die Machthaber nützlich, weil sie betonte, dass jeder, der sich gegen die israelische Regierung oder den Zionismus äußert, sein Leben riskiert. Kash Patel, Donald Trumps FBI-Chef, deutete dem aufmerksameren Kritiker an, dass Kirk nicht getötet worden sei, da er hoffte, den angeblich Verstorbenen in Valhalla wiederzusehen (dem Namen des bundesstaatlichen Zeugenschutzprogramms, das einer Person eine neue Identität geben kann).
Wann immer ein größeres Ereignis eintritt, folgen die bekanntesten alternativen Medienfiguren (z. B. Alex Jones, Joe Rogan, Russell Brand) in der Regel der Linie, die den kritischen Denkern von den Drehbuchautoren vorgegeben wird.
Es ist nicht zu extrem, von der Position auszugehen, dass die präsentierte Geschichte vollständig falsch ist: Die Beweislast sollte beim offiziellen Berichterstatter liegen und nicht beim Kritiker. Die einzige wichtige Überlegung ist das gewünschte Ergebnis: Warum tun sie das?
2. Umkehrung des Zwecks
Die erklärte Begründung für eine Maßnahme ist oft schwer anzugreifen, da sie häufig Bequemlichkeit, Kosteneinsparungen oder Sicherheit verspricht, doch der eigentliche Zweck besteht in der Regel darin, die Kontrolle zu verstärken. Die Meister der Täuschung sind eindeutig am Werk beim Vorgehen gegen die Meinungsfreiheit im Internet. Die Regierung in Westminster prahlte damit, Großbritannien zum sichersten Land der Welt für Kinder im Internet zu machen. Der Online Safety Act wurde als Instrument angepriesen, um Kinder vor sexuell unangemessenen Inhalten und Missbrauch zu schützen, nach jahrelanger Propaganda über eine „mentale Gesundheitskrise“ bei jungen Menschen. Dieses Gesetz wird jedoch von der Medienaufsicht Ofcom zur Zensur politischer Meinungen genutzt, indirekt durch die Drohung mit astronomischen Geldstrafen gegen soziale Medienplattformen.
Zurück zur Kindersicherheit: Wenn die Behörden wirklich Schaden reduzieren wollten, hätten sie wirksamer gegen die pakistanischstämmigen „Grooming-Gangs“ vorgehen müssen, die weiße Mädchen aus der Arbeiterklasse ausbeuten, oder sie würden harte Pornografie an der Quelle bekämpfen. Man kann argumentieren, dass der erklärte Zweck der Politik umgekehrt ist. Während Schulen Bewusstsein für mentale Gesundheit und „Neurodiversität“ lehren, sorgen sie dafür, dass sich Kinder weniger sicher fühlen. Das zeigt sich in einer Kultur der Anpassung sowie im Mangel an Risikobereitschaft und ausgelassenem Verhalten, das man früher bei Jugendlichen erwartet hätte.
Trotz (oder wegen) des Fokus auf mentale Gesundheit produziert das Bildungssystem junge Menschen mit allgegenwärtiger Angst und erlernter Verletzlichkeit. Genau das wollen die Mächtigen – und nicht nur für Kinder. Auch Erwachsene werden mit Fremdengefahr und anderen Bedrohungen in ständiger Alarmbereitschaft gehalten. Die Flut von „See it, say it, sorted“-Botschaften im britischen Bahnnetz soll Abhängigkeit vom Staat in die Köpfe pflanzen. Die Regierung will nicht, dass man sich sicher fühlt, genauso wenig wie Pharmaunternehmen wollen, dass man gesund ist.
Die Umkehrung zeigte sich auch bei der inszenierten Covid-19-Ansteckung, die zur Einführung des „Great Reset“ genutzt wurde. Zu den vielen Ergebnissen dieses Betrugs gehörte eine Auslese älterer Menschen (einschließlich der Entlassung älterer Patienten aus Krankenhäusern in Pflegeheime, wo sie mit der terminalen Pflegekombination aus Morphin und Midazolam behandelt wurden). Der Bevölkerung wurde jedoch gesagt, Lockdowns und Impfstoffe seien notwendig, um „Oma zu retten“.
3. Zuckerbrot und Peitsche
Die „Nudge-Theorie“ von Cass Sunstein und Richard Thaler, institutionell verankert durch die verhaltenspsychologische „Nudge Unit“ unter dem britischen Premierminister David Cameron, ist eine ausgeklügelte Anwendung von Zuckerbrot und Peitsche. Nudging wird eingesetzt, um Menschen dazu zu bringen, Entscheidungen zu treffen, die der Staat will, etwa den Kauf von verarbeitetem „Pflanzenessen“ statt Fleisch.
Supermärkte spielen dabei eine wichtige Rolle. Ich verweigere Kundenkarten, da ich Anonymität bevorzuge, aber die meisten Menschen kümmern sich nicht um Privatsphäre. Ich verabscheue „Apartheid-Preise“ und kaufe niemals Produkte, die für Inhaber von Kundenkarten deutlich günstiger angeboten werden. Kürzlich stellte ich in meinem örtlichen Sainsbury’s-Supermarkt fest, dass jede Flasche und jede Packung Bier doppelt ausgezeichnet war, wobei der Kunde ohne Karte typischerweise rund 50 Prozent mehr zahlen musste. Für die unkritischen Massen sind Clubcard und Nectar geldsparende Programme, die einfach zu nutzen sind – warum also nicht? Kritische Denker, die erkennen, wohin das führt – von digitaler Überwachung bis zur Rationierung – werden bestraft.
Ein weiteres Beispiel sind die Anreize, die NHS-Träger ihren Mitarbeitern bieten, um sie zur Grippeimpfung zu bewegen. Wer mitmacht, erhält einen Einkaufsgutschein. Wer sich weigert, wird bedrängt und wahrscheinlich als Problem für die nächste „Pandemie“ markiert. Weder Zuckerbrot noch Peitsche werden direkt vom Staat eingesetzt: In Erfüllung der Wörterbuchdefinition von Faschismus setzen Unternehmen autoritäre Regierungspolitik um. Aus dem Nudge wurde der Knüppel.
4. Problem – Reaktion – Lösung
Unter Anwendung der hegelianischen Dialektik erzeugen Mechanismen von Problem-Reaktion-Lösung die gewünschte Synthese (das Ergebnis) aus der These (Status quo) und der Antithese (Störung). Ein gutes Beispiel war die Krise in Sri Lanka im Jahr 2022, als ein Treibstoffmangel zu Unruhen führte und nach der Wiederherstellung der Ordnung ein digitales Rationierungssystem akzeptiert wurde.
Zivile Unruhen, wie sie der ehemalige Leiter des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, allzu selbstsicher vorhersagte, sind eine unvermeidliche Reaktion auf die radikalen Veränderungen des Great Reset. Ein Verbot chemischer Düngemittel, angeblich im Namen der „grünen“ Agenda, führte zu Ernteausfällen. Verlust der Lebensgrundlage und Hunger sind starke Motive für Revolten. Nachdem der Internationale Währungsfonds erklärte, Sri Lankas Schulden seien nicht tragfähig, musste die Regierung der Nation mitteilen, dass kein Treibstoff mehr gekauft werden könne, und die Zapfsäulen blieben trocken. Hunderttausende Sri Lanker gingen auf die Straße und suchten politische Führer, um sie zu lynchen. Der Präsidentenpalast wurde gestürmt, die Polizei war hilflos. Präsident Rajapaksa floh mit nur einem Koffer aus dem Land, während Bürger in seinem Swimmingpool feierten.
Der Übergangspräsident Ranil Wickremesinghe sprach hart und bezeichnete die Randalierer als „Faschisten“. Seine Bemühungen, den Aufstand niederzuschlagen, machten die Behörden noch verhasster, doch angesichts akuter Nahrungs- und Treibstoffknappheit waren die Menschen verzweifelt. Die Verwaltung griff durch: der Nationale Treibstoffpass. Die einzige Möglichkeit, Benzin zu bekommen, war über Rationierung, verknüpft mit der nationalen Identitätsdatenbank. Kein QR-Code, kein Treibstoff.
Digitale Kontrolle des Treibstoffs ermöglicht es der Regierung, die Verfügbarkeit jederzeit leicht zu verändern. In einem Notfall dürfen möglicherweise nur ausgewählte Arbeitnehmer Benzin oder Diesel kaufen, und es bedarf keiner großen Vorstellungskraft, um sich Verbote für Dissidenten, Demonstranten oder andere unerwünschte Elemente der Gesellschaft vorzustellen. Problem: Treibstoffmangel. Reaktion: Unruhen. Lösung: Rationierung über digitale Identität. Schachmatt.
Ein häufiges Mittel zur Erzeugung eines Problems ist eine False-Flag-Operation. Muslime werden oft eingesetzt, da sie weithin als Bedrohung für die westliche Zivilisation gelten. Der Terrorvorfall am Bondi Beach vor zwei Wochen, bei dem Juden angeblich von Islamisten ins Visier genommen wurden, war wahrscheinlich eine solche Intervention. Es mag für viele Menschen (einschließlich vieler kritischer Denker) schwer zu glauben sein, dass ein Ereignis dieses Ausmaßes inszeniert werden könnte (obwohl 9/11 ein Hinweis darauf war, dass die Möglichkeiten grenzenlos sind).
Die wahrscheinliche Wahrheit ist, dass ein Abschnitt des Bondi Beach in Sydney mit Regisseuren und Krisenschauspielern besetzt war. Die Terroristen, denen ein Angebot gemacht wurde, das sie nicht ablehnen konnten, feuerten Platzpatronen ab. Normale Strandbesucher links und rechts sowie auf der Promenade hörten Schüsse und schlossen sich den Fliehenden an (angeführt von Krisenschauspielern, die von einem wahnsinnigen Schützen schrien). Interviewte in den Fernsehnachrichten erhielten vorbereitete Aussagen, die den Bericht über ein Massaker verstärkten. Videoaufnahmen des Vorfalls liefern zahlreiche Hinweise auf Inszenierung, doch für normale Menschen wurde die beabsichtigte Botschaft vermittelt, mit prominenter Berichterstattung im Vorfeld der Weihnachtsfeiertage.
Problem: antisemitischer Terrorismus. Reaktion: Entsetzen. Lösung: neue Gesetze zur Einschränkung der Meinungsfreiheit und des Waffenbesitzes. Es sollte nicht überraschen, dass der Staat Israel sich an solchen Aktionen beteiligt. Vor zwanzig Jahren erklärte Benjamin Netanjahu in einem Fernsehinterview, dass Busbomben inszeniert worden seien, um die mörderische Bedrohung für Juden zu demonstrieren und Kritik am zionistischen Regime zu unterdrücken.
5. Teile und herrsche
Am allgegenwärtigsten in der Teile-und-herrsche-Strategie ist das politische Paradigma Links gegen Rechts. Auf der einen Seite stehen Traditionalisten und Patrioten, die Stabilität und Ordnung Veränderung und Chaos vorziehen. Auf der anderen Seite stehen Idealisten (überproportional aus jüngeren Generationen), die Tradition und Patriotismus als Hindernisse für Fortschritt betrachten; sie bevorzugen Veränderung und die Zerstörung der alten Ordnung.
Die Regierung, die unabhängig davon, ob sie in Großbritannien von Labour oder den Konservativen oder in den USA von Republikanern oder Demokraten gestellt wird, derselben globalen technokratischen Agenda folgt, unterstützt tendenziell jeweils die Seite, die zu einer bestimmten Politik passt. Meistens begünstigen Politik- und Medienestablishment die Linke, während sie die Rechte provozieren, weil diese Seite gesellschaftlichen Wandel erleichtert. Tony Blair, der nie Marxist war, erklärte seine Absicht, „die Kräfte des Konservatismus zu zerschlagen“. Konservative Politiker distanzieren sich eher von der extremen Rechten als von den Extremen der anderen Seite. Der Grund für diese institutionelle Voreingenommenheit ist, dass Konservatismus in der öffentlichen Meinung stärker bleibt als Sozialismus, sodass Politiker und die BBC das Gleichgewicht von „Populismus“ hin zu Identitätspolitik und „Rettung des Planeten“ verschieben sollen.
Überlappend zur Links-/Rechts-Spaltung ist der kulturelle Konflikt zwischen der westlichen christlichen Gesellschaft und dem Islam. Durch rasche demografische Veränderungen gewinnen Muslime an Einfluss und verändern Städte und Gemeinden jenseits der Wiedererkennbarkeit. Sie werden von naiven weißen Progressiven unterstützt, die im Dogma des Multikulturalismus verankert sind. Die Behörden schützen Muslime (indem sie „Islamophobie“ unter Strafe stellen) und setzen ihre Politik der Masseneinwanderung fort, während sie Widerstand kriminalisieren.
Die Unterbringung illegaler Einwanderer in Luxushotels ist eine Beleidigung und eine wahrgenommene Gefahr für lokale Gemeinschaften, die mit Protesten reagieren. Gegendemonstranten erscheinen zuverlässig mit Plakaten wie „Flüchtlinge willkommen“ und Rufen von „Nazi-Abschaum“ gegen die Protestierenden. Diese Gegendemonstrationen werden von Organisationen organisiert und finanziert, die Einwanderung fördern, unterstützt von Gewerkschaften und Studentenvertretungen. Ziel ist es, den falschen Eindruck einer ausgewogenen gesellschaftlichen Meinung zu erwecken, obwohl die Realität ist, dass die überwältigende Mehrheit der britischen Bürger wirksame Grenzkontrollen will und nicht glaubt, dass alle Ankommenden „Flüchtlinge“ sind, die Asyl suchen.
Teile und herrsche ist eine wirksame Strategie, weil sie verhindert, dass sich die Bevölkerung gegen ihre Herrscher vereint. Stattdessen sind sie in Konflikte verstrickt. Für die Linke sind ihre Gegner nicht nur falsch, sondern zutiefst unmoralisch; folglich kann es keinen Dialog oder keine Debatte geben – der ultimative Zustand der Spaltung.
6. Symbolik
Als Kash Patel die Festnahme des angeblichen Attentäters von Charlie Kirk verkündete, betonte er, dass dies in „exakt 33 Stunden“ geschehen sei. Diese ungewöhnliche Präzision ist nur für jene erklärbar, die auf die Möglichkeit achten, dass die Behörden ihre Zugehörigkeit zu okkulter Macht signalisieren.
Der York-Ritus der Freimaurerei hat dreiunddreißig Grade. Das Freimaurersiegel mit „Neue Weltordnung“ auf Latein wurde 1933 auf die US-Dollar-Note gesetzt. Walt Disney war ein Freimaurer des 33. Grades, und Disneyland besitzt einen „Club 33“. Während des Covid-19-Debakels tauchte die Zahl 33 unverhältnismäßig häufig in Politikererklärungen zu Fallzahlen, Krankenhausaufenthalten oder Todesfällen auf. Numerologie ist in der Bibel ebenso präsent wie im Satanismus.
Wenn man hinschaut, findet man numerische Symbolik überall. Wann immer ein großes Ereignis wie Terrorismus oder eine Überschwemmung eintritt und in offiziellen Berichten eine Zahl mit okkulter Bedeutung genannt wird, sollte man Inszenierung vermuten.
7. Losgelöstheit von der Realität
Gibt es eine ungeschriebene Regel, dass Menschen an der Macht bei der Durchführung von „Psy-Ops“ und Betrügereien ein Zeichen dessen geben müssen, was sie tun? Dies würde die Verantwortung auf uns legen, gemäß dem Rechtsgrundsatz caveat emptor (der Käufer sei gewarnt).
Details berichteter Ereignisse überschreiten oft den Rahmen vernünftigen Glaubens. Man denke an die saudischen Terroristenpässe, die in Manhattan nahe den eingestürzten Twin Towers gefunden wurden (während alles andere zu Staub zerfiel); an die Mondlandung von 1969 mit dem Live-Telefonat zu Präsident Nixon (und den späteren Verlust der Technologie für weitere Mondreisen, weil die NASA angeblich die Bänder löschte); an das Verschwinden der Grippe während der Covid-Pandemie (und die Durchsetzung von Masken, die keine Barriere für Viruspartikel darstellen konnten); oder an die indische Raumsonde, die absichtlich wie minderwertige Computergrafik wirkte.
Die Raumfahrt bietet unbegrenzte Möglichkeiten für weit hergeholte Täuschungen. Das jüngste Raketenabenteuer von Katy Perry und anderen weiblichen Prominenten erforderte schon eine beachtliche Naivität. Die Tür der Kapsel wurde nach der Landung in der Wüste „versehentlich“ in die falsche Richtung geöffnet, was die Zerbrechlichkeit des Raumschiffs offenbarte, das nicht einmal einen windigen Tag an einem Strand überstanden hätte.
Doch wenn ein kritischer Denker einem „Normie“ sagt, der Raumflug sei gefälscht gewesen, ist die wahrscheinliche Reaktion defensiv oder abweisend. Es gibt keine Blinder als jene, die nicht sehen wollen. Die Drehbuchautoren jedoch verspotten uns alle.
8. Akzelerationismus
Akzelerationismus ist eine Ideologie, die sich bereits in der Prophezeiung von Alvin Toffler, dem Autor von Future Shock (1970), erkennen lässt und später offen von Nick Land, Curtis Yarvin und anderen vertreten wurde. Der Glaube ist, dass Technologie beschleunigt werden muss, statt schrittweise eingeführt zu werden, um so eine unaufhaltsame Dynamik zu erreichen. Anstatt die sozialen Folgen raschen und unerbittlichen Wandels abzumildern, gilt: je mehr Störung, desto besser.
Akzelerationisten lassen die Öffentlichkeit, Politiker und Kommentatoren gern durch Links-/Rechts-Brillen schauen, weil sie sie in fruchtlosen Debatten darüber gefangen halten, ob der lauernde Feind Kommunismus oder Faschismus sei. Laut Land, als er an der Cybernetic Culture Research Unit der Universität Warwick tätig war, ist Politik „die letzte große sentimentale Ausschweifung der Menschheit“. Für diese Ketzerei wurde Land von marxistischen Kollegen in der Wissenschaft verachtet. Er sagte nicht nur den Zusammenbruch der westlichen Zivilisation voraus, sondern auch die „Auflösung der menschlichen Spezies“. Die Verschmelzung des Menschen mit dem Digitalen (heute als „Internet der Körper“ bekannt) würde letztlich dazu führen, dass der Mensch auf ein Spurenelement reduziert wird.
Globalistische Technokraten nutzen den Akzelerationismus, um Stabilität zu zerstören, alles niederzubrennen und so die Schaffung einer vollständig konstruierten Zweiklassengesellschaft zu ermöglichen. Yarvin hat tiefgreifenden Einfluss auf die Trump-Administration und lenkt deren Zerstörung demokratischer und rechtlicher Prozesse. Der offenste Befürworter ist das Weltwirtschaftsforum, dessen Leiter Klaus Schwab den technokratischen Angriff als „Great Reset“ bezeichnete. Schwab zeigte seinen Akzelerationismus während der Pandemie-Lockdowns 2020, wobei sein rasch veröffentlichtes Buch Covid-19: The Great Reset ein „enges Zeitfenster“ betonte, um einen „neuen Normalzustand“ durchzusetzen. Schwab leitete nicht lediglich eine wirtschaftliche Erholung von den Verwüstungen durch Covid-19, wie sogenannte Faktenchecker behaupten. Die Beziehung zwischen Mensch und Technologie wird neu gesetzt, in einem Tempo, das zu schnell ist, als dass die Gesellschaft verstehen könnte, was geschieht.
9. Kontrollierte Opposition
„Der beste Weg, die Opposition zu kontrollieren, ist, sie selbst zu führen“, sagte Wladimir Lenin. Politische Parteien, Kampagnen und Medien sind anfällig für Infiltration, wenn sie für die Mächtigen zu bedrohlich werden. GB News präsentiert Nachrichten und Kommentare, die scheinbar konservativ oder libertär sind, doch die Entlassung von Moderatoren, die zu viel Wahrheit aussprechen, zeigt, dass der Sender in seiner Opposition zum Establishment kontrolliert ist. Man kann argumentieren, dass der Zweck von GB News die Eindämmung von Kritikern ist.
Ähnlich, und noch bedeutender, ist die Reform-Partei unter Nigel Farage (der offenbar als nächster Premierminister vorbereitet wird). Sie soll rechts im politischen Spektrum stehen, wird von der Linken als „faschistisch“ angegriffen (um die Links-/Rechts-Spaltung aufrechtzuerhalten), schließt jedoch Kandidaten und gewählte Vertreter aus, wenn sie kulturelle Themen zu deutlich ansprechen.
Sollte Reform an die Macht kommen dürfen, wird sie sich kaum von Labour- oder Tory-Regierungen unterscheiden, da sie denselben globalen Herren dient. Sie funktioniert jedoch gut als Sammelbecken für Menschen, die zu dem Großbritannien zurückkehren wollen, das sie einst kannten – das jedoch nie zurückkehren wird.
Eine Taktik der Kontrolleure besteht darin, Zweifel und Gerüchte über echte Widerstandsfiguren zu streuen, um Verwirrung und Misstrauen in kritischen Denkzirkeln zu säen. Manche Influencer werden möglicherweise durch finanzielle Anreize oder größere Reichweite verlockt, wenn sie es unterlassen, eine bestimmte Gruppe oder Bewegung zu kritisieren. Darüber hinaus können Aktivismus oder kritische Medien von Anfang an geschaffen werden, um Opposition vom eigentlichen Ziel wegzulenken (etwa die „Q“-Verschwörung über Pädophilie).
10. Der Wolf im Schafspelz
Die Fabian Society wurde im späten 19. Jahrhundert gegründet, um die Gesellschaft schleichend umzubauen. Führende Mitglieder der aktuellen Labour-Regierung sind Fabier, ebenso wie Tony Blair. Die Methode besteht darin, Politiker, Institutionen und Wohltätigkeitsorganisationen dazu zu bringen, die progressive Agenda voranzutreiben, stets präsentiert als wohlwollend oder für den Lebensunterhalt notwendig. Die Menschen, die an den Fäden ziehen, bleiben verborgen – ebenso wie ihre Mission.
Werden die Masterplaner jemals entlarvt und identifiziert, ob einzeln oder kollektiv, erklären sie Verletzlichkeit und Opferstatus. Der Wolf, der beim Verspeisen von Babys ertappt wird, schreit vor Schmerz. Nicht deine ablehnende Haltung gegenüber dem Wolf sei das Problem, sondern deine Grausamkeit gegenüber einem sanften Schaf. Der Wolf erinnert an frühere Verfolgung und Völkermord und beschuldigt dich, ihn und seine Familie zum Schlachthof schicken zu wollen, um deinen hasserfüllten Rausch zu befriedigen. Der Wolf im Schafspelz, das Symbol der Fabier, ist ein Meisterwerk der Projektion.
Schlussfolgerung
Natürlich ist all dies nur wilde Spekulation.
Sicherlich würden die Menschen an der Macht niemals so psychopathisch handeln?
Die sich zusammenbrauende Krise: Regimewechsel durch gewaltsame Machtübernahme ist die neue Normalität
Von James Corbett
Nun, das hat nicht lange gedauert. Kaum war die metaphorische Tinte auf meiner Vorhersage für die Neue Welt im nächsten Jahr getrocknet, dass 2026 das „Jahr des Sturms” sein würde, begann der Sturm tatsächlich.
Genauer gesagt begann er in Form eines spektakulären nächtlichen Überfalls am 2. Januar 2026, der zur erfolgreichen Entführung des ehemaligen venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro führte.
Und jetzt ist die Hölle los.
Aber glauben Sie nicht mir. Glauben Sie dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier (den Nicht-Deutschen besser bekannt als „Wer zum Teufel ist das?”). In Bezug auf die spektakulären Ereignisse der vergangenen Woche äußerte er die Meinung, dass Trump und die USA nun genau die Weltordnung zerstören, die die USA nach dem Zweiten Weltkrieg mitgeschaffen haben.
Hmm. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass eine neue Weltordnung bevorsteht. Wer hätte das wohl vorhersagen können?
Was zum Teufel bedeutet das alles nun wirklich? Gute Frage. Beantworten wir sie doch, oder?
ABSOLUTE ENTSCHLOSSENHEIT
„Nicolás Maduro wurde wegen Verschwörung zum Drogenterrorismus, Verschwörung zum Kokainimport, Besitz von Maschinengewehren [sic] und zerstörerischen Geräten sowie Verschwörung zum Besitz von Maschinengewehren [noch schlimmer!] und zerstörerischen Geräten gegen die Vereinigten Staaten angeklagt.“
So lautete der Tweet der US-Generalstaatsanwältin Pamela Bondi am 3. Januar. Mit dieser Erklärung versuchten Trump und seine Speichellecker, eine rückwirkende „Rechtfertigung“ für eine der dreistesten einseitigen, illegalen Gewaltaktionen auf der internationalen Bühne seit der US-Invasion im Irak zu finden.
Der Überfall und seine Folgen sind – wie jedes wichtige Ereignis in unserer von Medien durchdrungenen 60/24-Nachrichtenwelt – gleichzeitig allgegenwärtige Diskussionsthemen und von einem Nebel des Krieges und einem Mantel der Geheimhaltung umhüllt.
Die offizielle Geschichte des dramatischen nächtlichen Überfalls in Caracas, der den Namen „Operation Absolute Resolve“ trägt, umfasst:
- das CIA-Team, dessen Präsenz in Venezuela Trump im vergangenen Oktober lautstark angekündigt hatte und dessen Zweck, wie uns nun mitgeteilt wird, darin bestand, Informationen über den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro, seinen Aufenthaltsort, seine Bewegungen, seinen Tagesablauf, seine Essgewohnheiten und sogar seine Haustiere zu sammeln;
- die 1st Special Forces Operational Detachment – besser bekannt als „Delta Force“ –, die „mit Hubschraubern in die Hauptstadt Caracas einflog und Maduro und seine Frau Cilia Flores gefangen nahm“;
- die „mehr als 150 Kampfflugzeuge, Bomber und andere Flugzeuge“, die den Hubschraubern, die das Delta-Force-Team nach Caracas und wieder zurückbrachten, Deckung und Luftunterstützung boten;
- das US Space Command und das US Cyber Command, die „weltraumgestützte Fähigkeiten“ und „Satellitenkommunikation“ sowie andere hochmoderne, supercoole, weltraumzeitaltertaugliche Technologien bereitstellten, von denen diese heldenhaften Krieger Ihnen gerne erzählen würden, dies aber aus Gründen der „operativen Sicherheit“ nicht können;
- und scheinbar jede andere Person, die auch nur im Entferntesten mit dem US-Militär, den Spezialeinheiten und der nationalen Sicherheitskette zu tun hat und sich darum reißt, supergeheime Details über den Einsatz an jede Nachrichtenagentur weiterzugeben, die ihren Namen richtig schreibt, genau wie wir es bei der Operation Neptune Spear gesehen haben.
Wenn diese Erwähnung von Neptune Spear bei den Verschwörungsrealisten unter den Zuschauern Alarmglocken läuten lässt, die wissen, dass die offizielle Geschichte von „dem Überfall, bei dem Osama bin Laden getötet wurde“ in Pakistan im Jahr 2011 ein phantasmagorisches Märchen ist, das in ein noch größeres Märchen eingebettet ist, dann ist das Absicht. Der Überfall auf Maduro ist, wie der Überfall auf „Osama“, von Geheimnissen umgeben und voller unbeantworteter Fragen.
Da wir uns im Jahr 2026 befinden, ist der übliche Nebel des Krieges, der ein solches Ereignis umgibt, aufgrund der immer wiederkehrenden Frage nach KI-gestützten Deepfakes noch dichter. Nicht einmal die ehrwürdigen Faktenprüfer von Snopes können sagen, ob diese seltsamen, verzerrten Fotos von Maduro, auf denen er lächelt, posiert und seinen Entführern den Daumen hochhält, echt sind oder nicht.
Und wie ich in der jüngsten Ausgabe von New World Next Week dargelegt habe, gehen die Fragen rund um dieses Ereignis viel tiefer als die Frage nach gefälschten Fotos. Tatsächlich passt keines dieser Puzzleteile so recht zusammen, um ein vollständiges Bild davon zu ergeben, was wirklich in Caracas passiert ist. Die große Frage, die noch offen ist, ist die, auf die in dem kürzlich erschienenen Artikel von Global Research „Why Venezuela’s Military Did Not Fight“ (Warum das venezolanische Militär nicht gekämpft hat) angespielt wird.
In der Tat. Warum hat das venezolanische Militär keinerlei Widerstand gegen diese dreiste Verletzung der Souveränität seines Landes geleistet? Wie hat es diese Bande von Delta-Force-Marodeuren geschafft, die gefürchteten russischen Luftabwehrsysteme zu überwinden, von denen uns die ZAnon-Schwätzer versichert haben, dass sie die US-Streitkräfte mit Sicherheit dezimieren würden? Wie konnten sie sich einschleichen und wieder verschwinden, ohne dass es einen einzigen amerikanischen Verlust oder einen einzigen abgeschossenen Flugzeug gab?
Leider scheint der oben verlinkte Artikel von Global Research keine zufriedenstellende Antwort auf diese Fragen zu liefern. Und Sie werden mir verzeihen, wenn ich den Schwätzern, die darauf bestehen, dass die Russen versucht hätten, Maduro zu helfen, aber von Maduros eigener korrupter Garde verraten worden seien, nicht ganz glaube. (Vielleicht wurden die Beweise für diese wilde Geschichte im Meer versenkt, so wie es uns über Osama bin Laden erzählt wurde!
Nein, ich glaube immer noch, dass hier auf einer bestimmten Ebene eine Vereinbarung getroffen wurde, um diesen Überfall zu ermöglichen. Ob diese Vereinbarung mit Putin selbst in Form eines Quid-pro-quo-Deals „Venezuela für Ukraine“ getroffen wurde, wie ihn der Kreml 2019 vorgeschlagen hatte, oder ob es sich um eine Vereinbarung mit Maduro selbst über einen Schauprozess und die Verbannung in ein tropisches Paradies handelte, oder um etwas ganz anderes, wird die Zeit zeigen.
Weitaus wichtiger als die genauen operativen Details dieses Überfalls ist jedoch der Präzedenzfall, den er für die künftigen internationalen Beziehungen geschaffen hat.
DIE NEUE WELTORDNUNG
Überraschung! Amerika ist jetzt ein vollwertiges Imperium!
OK, für geopolitische Realisten, die zwei Augen haben, um die Realität zu beobachten, und zwei Gehirnzellen, um zu denken, ist das nichts Neues. Es gibt eine ganze Reihe unabhängiger Analysten – darunter auch meine Wenigkeit und einige meiner früheren Gäste –, die sich seit einiger Zeit nicht scheuen, das amerikanische Imperium als das zu bezeichnen, was es ist.
Aber das amerikanische Imperium hat nie zuvor zugegeben, ein Imperium zu sein.
Sehen Sie, in den letzten 80 Jahren wurde die Welt von einem bestimmten System regiert. Ob man dieses System nun „Pax Americana“ oder „die auf internationalem Recht basierende Weltordnung“ oder die Neue Weltordnung nennt, dieses System globaler Regeln und Normen basierte auf der unangefochtenen globalen Hegemonie Amerikas. Aber keine Sorge, liebe Leute! Bei diesem System ging es nie darum, dass die unangefochtene Weltmacht ihr Gewicht einsetzte, wann immer sie wollte, um zu bekommen, was sie wollte! Nein! Stattdessen wurde dieses System als ein einzigartiger Fall in der Weltgeschichte dargestellt, in dem der große Tyrann seine Macht für das Gute einsetzte. Schließlich diente jede amerikanische Intervention rund um den Globus der Freiheit, der Demokratie, dem Sonnenschein und den Lutschern!
Das ist die Vision, die George H. W. Bush in seiner berüchtigten „New World Order”-Rede am 11. September 1990 beschwor:
Aus diesen unruhigen Zeiten kann unser fünftes Ziel – eine neue Weltordnung – hervorgehen: eine neue Ära, die freier von der Bedrohung durch Terror, stärker im Streben nach Gerechtigkeit und sicherer im Streben nach Frieden ist. Eine Ära, in der die Nationen der Welt, Ost und West, Nord und Süd, in Harmonie leben und gedeihen können. Hundert Generationen haben nach diesem schwer fassbaren Weg zum Frieden gesucht, während tausend Kriege über die gesamte Spanne menschlicher Bemühungen hinweg tobten. Heute kämpft diese neue Welt darum, geboren zu werden, eine Welt, die sich von der uns bekannten Welt deutlich unterscheidet. Eine Welt, in der Rechtsstaatlichkeit die Herrschaft des Dschungels ablöst. Eine Welt, in der die Nationen ihre gemeinsame Verantwortung für Freiheit und Gerechtigkeit anerkennen. Eine Welt, in der die Starken die Rechte der Schwachen respektieren.
Wir alle wissen, dass das Unsinn ist. Weder Bush noch irgendein anderer Konsul des amerikanischen Imperiums hat sich jemals um „Freiheit und Gerechtigkeit“ gekümmert, und keiner von ihnen wollte tatsächlich eine Welt, „in der die Starken die Rechte der Schwachen respektieren“. Aber der Punkt ist, dass die Sprachrohre des amerikanischen Imperiums bisher so tun mussten, als würden sie sich um solche Dinge kümmern.
Nun, wir befinden uns im Jahr 2026, und die Maske des Imperiums und seiner Funktionäre ist gefallen. Selbst der Anschein einer Ausrede, dass Amerikas militärische Abenteuer im Ausland irgendetwas mit „Menschenrechten“, „Demokratie“, „friedlichen Übergängen“ oder anderen Lügen zu tun hätten, mit denen Uncle Sam seine illegalen Invasionen in der Vergangenheit beschönigt hat, ist verschwunden. Es geht um ein Imperium, das Ressourcen für sich beansprucht und seine militärische Macht ausspielt, um sie sich anzueignen.
Denken Sie daran, dass nicht ich das sage. Es ist Trump.
„Wir werden Öl nutzen, und wir werden Öl nehmen“, sagt er über diese jüngste Operation zum Regimewechsel und schwört, Venezuela so lange zu regieren, wie es nötig ist, um es für amerikanische Ölkonzerne „auf sehr profitable Weise wiederaufzubauen“.
In einem Interview mit der New York Times in der vergangenen Woche äußerte sich Trump noch offener über die einzige Grenze für die globalen Ambitionen Amerikas: „Meine eigene Moral. Mein eigener Verstand. Das ist das Einzige, was mich aufhalten kann. Ich brauche kein Völkerrecht.“
Corbetteers mögen in diesem Moment erleichtert aufatmen. Endlich ist ein Politiker aufgetreten, der zugibt, was wir schon lange wissen: dass das amerikanische Imperium sich selbst als rechtmäßigen Herrscher der Welt betrachtet und dass das „Völkerrecht“ immer nur eine Kabuki-Show war, die uns in die Falle einer globalen Regierung locken sollte.
Aber diese Erleichterung könnte nicht lange anhalten. Denn jetzt, da zugegeben wurde, dass es tatsächlich jeder Nation für sich selbst im Kampf ums Überleben geht und dass das einzige Gesetz zwischen den Nationen das Gesetz des Dschungels ist, stehen uns sehr turbulente Zeiten bevor.
DER STURM STEHT VOR DER TÜR
Nun, da die USA ein regelrechtes Imperium sind, das ausländische Staatschefs nach Belieben entführt, wer ist der Nächste?
Ayatollah Khamenei zum Beispiel sitzt nicht mehr ganz so bequem auf seinem persischen Thron wie noch am Tag vor dem Überfall auf Maduro.
Und wie sieht es mit Mexiko aus? Klar, warum nicht! Trump wird auch Präsidentin Sheinbaum ausschalten, wenn ihm danach ist!
Und Grönland? Schnallt euch an, Grönländer. Bald werdet ihr rot-weiß-blau sein!
Und Kanada? Nun, sagen wir einfach, der Tag der Abrechnung rückt näher.
MAGA!!!!
… Aber die USA sind nicht der einzige Spieler in diesem Spiel. Und jetzt, da die Entführung ausländischer Staatschefs ein fester Bestandteil des Spiels auf dem großen Schachbrett ist, stellt sich die Frage: Wer könnte noch daran denken, eine solche Taktik gegen seine geopolitischen Feinde anzuwenden?
Glauben Sie, dass die chinesische Regierung daran interessiert sein könnte, eine ähnliche Situation herbeizuführen, um ihre vermeintliche Kontrolle über Taiwan durchzusetzen? Natürlich ist sie das!
Glauben Sie, dass die israelische Regierung diesen neuen Präzedenzfall nutzen wird, um den Iran zu bedrohen? Natürlich wird sie das!
Und glauben Sie, dass die russische Regierung erwägt, die SMO in der Ukraine durch die Entführung von Selenskyj schnell zu beenden? Natürlich wird sie das!
Und was ist mit Selenskyj? Kann er mitmachen? Klar, warum nicht! Lassen wir Trump … ähm, ich weiß nicht … Ramsan Kadyrow stürzen?
In der Liebe und im Krieg ist schließlich alles erlaubt! Das haben uns Trump und seine neokonservativen Freunde gelehrt!
Begreifen Sie langsam, worum es geht?
Ich habe bereits über das Chaos der Unordnung gesprochen.
Ich habe über die Neue Weltordnung gesprochen.
Ich habe über die Echos des Ersten Weltkriegs und die Vorbereitungen für den Dritten Weltkrieg gesprochen.
Aber das ist keine Theorie mehr. Ob Sie es sehen oder nicht, es geschieht gerade jetzt. Der Sturm steht vor der Tür.
Die einzige Frage, die zählt, ist, wie wir uns auf das vorbereiten, was als Nächstes kommt. Etwas sagt mir, dass dies in den kommenden Monaten ein Thema meiner Arbeit sein wird. In der Zwischenzeit würde ich gerne Ihre Meinung dazu hören.
X-Sperre? USA drohen UK mit Sanktionen

Großbritannien startet einen Versuch, X vollständig zu verbieten. Offiziell wegen des KI-Assistenten Grok, der Bikini-Fotos erstellt (was auch andere KI-Programme tun). Washington warnt London vor einem solchen Schritt. Neue diplomatische Krise zwischen Washington und London, rund um Meinungsfreiheit und Zensur. Sollte London die Nachrichtenplattform X verbieten, werden die USA Sanktionen erlassen. Washington warnt, dass man […]
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Gastkommentar von Einar Koch: Amtsrichter Waschner – solche Leute haben im Justizdienst nichts verloren!
DK-Gastautor Einar Koch sieht im Freispruch Erster Klasse für David Bendels Mahnung und Warnung zugleich. Das Urteil des Landgerichts Bamberg im Berufungsverfahren dürfte Justizgeschichte schreiben. Der Autor fordert Konsequenzen.
VON EINAR KOCH*
Fragen über Fragen
Glückwunsch an David Bendels und seine drei hervorragenden Verteidiger: Das Urteil des Landgerichts Bamberg ist ein Freispruch Erster Klasse! Das – man darf, man muss es ohne Übertreibung so nennen – wegweisende und historische Urteil setzt neue Maßstäbe für die Presse- und Meinungsfreiheit hierzulande. Politiker müssen ätzende und satirisch zugespitzte Kritik aushalten können, ohne gleich der Anzeigeritis zu verfallen – eine Unsitte, die der frühere Bundesinnenminister Ottro Schily (SPD) zu Recht scharf gerügt hat.
Das Urteil der Berufungsverhandlung muss aber auch nachdenklich stimmen. Es wirft Fragen auf.
Wie konnte es überhaupt so weit kommen? Wie konnte eine Staatsanwaltschaft, selbst wenn sie politisch weisungsgebunden ist, den grotesken Vorgang um das Faeser-Meme überhaupt zur Anklage bringen?
Vor allem: Wie konnte ein Amtsrichter, Martin Waschner heißt der Mann, in erster Instanz ein, wie sich jetzt bestätigt hat, offenkundig willkürliches Urteil (sieben Monate zur Bewährung, Entschuldigungsbrief an Nancy Faeser) fällen?
Dass es in Deutschland wieder solche „furchtbaren Juristen“ gibt, ideologisch verblendete Juristen gibt, muss Angst machen.
Ich bin kein Rechtsexperte, aber mein journalistisches Bauchgefühl sagt mir: Hier wurde in erster Instanz ganz offensichtlich das Recht gebeugt. In Paragraf 339 des Strafgesetzbuches (StGB) heißt es dazu: „Ein Richter, ein anderer Amtsträger oder ein Schiedsrichter, welcher sich bei der Leitung oder Entscheidung einer Rechtssache zugunsten oder zum Nachteil einer Partei einer Beugung des Rechts schuldig macht, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren bestraft.“
Leute wie dieser Amtsrichter Waschner haben meines Erachtens im Justizdienst nichts, aber auch gar nichts, verloren. Sie gehören aus dem Amt entfernt!
Man denke mal an all diejenigen, die nicht die seelische Kraft und auch nicht die finanziellen Mittel haben, ihr Recht durch alle Instanzen zu erstreiten. Sie sind entfesselten Typen wie diesem juristischen Geisterfahrer Waschner hilflos ausgeliefert.
*Einar Koch, Jahrgang 1951, war von 1992 bis 2003 Leiter der Parlamentsredaktion der „Bild“-Zeitung in Bonn und Berlin, Politik-Chef des Blattes und zuletzt Politischer Chefkorrespondent.

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Temperatureinordnung des Jahres 2025 – Teil 3
Teil 3: Der Klimawandel begann bei uns ganz plötzlich 1987/88
Josef Kowatsch, Matthias Baritz
Teil 1: hier.
Teil 2 hier
Zusammenfassend nochmals in Kürze die Gründe, weshalb es plötzlich ab 1987/88 wärmer wurde in Mittel- und Westeuropa: Der Klimawandel begann 1987/88.
- Die Drehung der Wetterlagen auf mehr südliche Richtungen
- Die Zunahme der Sonnenstunden, samt Luftreinhaltemaßnahmen
- Die Abnahme der Niederschläge
- Die Zunahme der Wärmeinselflächen, städtisch und flächenhaft
- Die AMO-Warmphase, die aber auch zyklisch ein Ende finden wird. (Inselwetterstationen, siehe Helgoland)
- Laut DWD und dem Physikochemiker Dr. Hans Rolf Dübal die Abnahme der Bewölkungsdichte, siehe hier
- Die Verringerung der Albedo seit 30 Jahren, dadurch wird weniger Sonnenenergie ins Weltall zurückreflektiert.
- Die statistische Erwärmung der DWD Temperaturreihen durch Stationentausch. (Das dazugehörige Video ist nicht mehr aufrufbar)
- Die gänzliche neue Erfassungsmethode der Tagestemperatur – Wetterhütte und Mannheimer Stunden seit 2000 allmählich abgeschafft- die digitale Einheit muss nun frei und ganztägig in der Sonne stehen mit einer genormten Abschirmung. Näheres hier.
Was die plötzliche erwärmende Änderung des Klimas ab 1987 in Mittel- und Westeuropa herbeiführte, das haben wir öfters schon beschrieben, z.B. hier ganz ausführlich.
Diese Grafik aus Teil 2 soll hier nochmals kurz erklärt werden, da sie bei Anhängern der Treibhauskirche zu Missverständnissen führte. Man muss wissen: Die Klimaerwärmung begann 1987/88 und hat natürliche und menschenverursachte Gründe
Die untere grüne Verlaufslinie will die natürlichen Gründe der Erwärmung nachzeichnen. Die Differenz zur roten, also der Zwischenraum stellt den menschlichen Anteil dar. Die obere rote Linie ist die vom DWD ermittelte Gesamt-Erwärmung.
Grafik 1: Wäre Deutschland so geblieben wie 1881 mit den damaligen Wetterstationen, dann würde die grüne Kurve den Verlauf wiedergeben.
Die Differenz zwischen grün und rot wächst, da der anthropogene Anteil stets zunimmt, am Schluss sind es 1,4 Grad. Allerdings erwärmt CO2 gar nichts messbares, wir nennen diesen Anteil den Zuwachs an Wärmeinselflächen bei den Wetterstationen. Es ist eine reale Wärme.
Und nun der wichtigste Grund, weshalb Kohlendioxid nicht der Hauptverursacher und schon gar nicht der Temperaturregler der Erwärmung sein kann.
Teil 3: Tag und Nacht erwärmen sich unterschiedlich stark
Anmerkung. Der DWD bietet keinen Schnitt seiner 2000 Wetterstationen für den Tag, gemessen in T-max und die Nacht, T-min, an. Und somit auch keine Monats- oder Jahresdaten. Wir mussten selbst Station für Station auswerten. Herr M. Baritz hat sich in einer wahrlichen Sisyphusarbeit die monatelange Mühe gemacht und 545 Stationen addierend ausgewertet. Jeder Jahrespunkt ein jeder Grafik besteht somit aus 365-Einzeldaten von 545 Wetterstationen. Die dargestellten Jahres-Temperatur-Daten aus über 500 Einzelstationen sind nahezu identisch mit den Zeitreihen für Gebietsmittel des DWD. Unterschiede gibt es erst, wenn überhaupt, ab der 2. Nachkommastelle. Man sollte davon ausgehen, dass die Daten der Einzelstationen (weiter unten, Grafiken 4a, 5a, 6a) auch dementsprechend ‘bereinigt‘ sind.
Grafik 2: Oben in grau die Tmax Temperaturen seit 1943 von 545 DWD-Wetterstationen, die erst im Verlaufe des Nachmittags erreicht werden, unten in blau die nächtlichen Tmin Temperaturen, die meist kurz vor Sonnenaufgang gemessen werden. In der Mitte (orange) der Jahrestemperaturverlauf, der schon aus den vorderen Grafiken bekannt ist.
Anmerkung zum orangen Jahrestemperaturverlauf: Dieser wurde früher täglich durch die „Mannheimer Stunden“ in einer Wetterhütte ermittelt, seit gut 20 Jahren digital in einer normierten freistehenden Einheit.
Auswertungen der Tmax/Tmin Grafikverläufe:
Der Temperatursprung 1987/88 tritt bei allen drei Graphen auf, also auch tagsüber und nachts. Der weitere Verlauf der drei Parameter zeigt jedoch große Unterschiede
1) Die Nachttemperaturen (unterer Graph) zeigen vor und nach dem Temperatursprung fast keinen Anstieg.
2) Die Tageshöchsttemperaturen (oberer Graph) sind auffallend: Sie fallen deutlich bis 1987, nach dem Temperatursprung erfolgt der steile Anstieg.
3) Der DWD-Verlauf der Jahrestemperaturen ist somit eher ein Durchschnitt zwischen Tag/Nacht.
Da wir jedoch tagsüber wach sind, bekommen wir und insbesondere gute Naturbeobachter nur den Verlauf der oberen Tageskurve seit 1988 mit. Und bis 1987 erlebten die älteren unter uns die deutliche Abkühlung am Tage, ebenso ab 1988 die deutliche Erwärmung Deutschlands. Diese Grafiken des DWD zeigen uns:
Die Deutschlanderwärmung seit 1988 bis 2025 fand eigentlich nur tagsüber statt. Oder: Die Jahre wurden wärmer, aber so richtig nur tagsüber.
Selbst ernannte und gut bezahlte CO₂-Treibhausexperten wie der Fernsehtreibhausexperte Häckl behaupten das Gegenteil aufgrund ihres eigenen physikalischen Treibhausglaubens. Sie vergleichen ihre mathematischen Herleitungen erst gar nicht mit der Realität, so überzeugt sind sie von ihrer Theorie des Treibhausglaubens. Aber auch, weil der DWD nirgendwo solche zeitraubenden Grafiken wie wir sie zeichnen anbietet. Ihre Theorie-Irrtümer verkünden, dass sich wegen des Treibhauseffektes die Nächte stärker erwärmen würden. Siehe RTL-Häckl im Oktober 2020.
Dabei hätte sich der von den Medien ernannte CO₂-Experte Häckl direkt vor Ort, bei seiner Wetterstation Düsseldorf erkundigen können, eine Station hätte gereicht, bevor er den CO₂-Treibhausglauben vollends ins Lächerliche zieht. Das haben wir nun für ihn getan
Grafik 3: Die Düsseldorfer Wetterstation am Flughafen zeigt keinen Anstieg der nächtlichen T-Min Temperaturen. Mehr Blamage und Widerspruch für die Treibhauslehre geht nicht.
Erkenntnis: Die Jahresdaten des Deutschen Wetterdienstes, aufgegliedert in Tag/Nacht sind das endgültige „Aus“ für alle Behauptungen, CO₂ wäre der Haupttemperaturtreiber.
Die wissenschaftliche Logik sagt uns: Kohlendioxid kann seit 1988 tagsüber nicht stark erwärmend wirken, und nachts nicht. Solche Gaseigenschaften gibt es nicht.
Die deutsche Regierung mitsamt den Medien und die bezahlten Panikmacher mitsamt der „letzten Generation“ übertreiben maßlos. Der Grund dafür ist einfach: Sie leben von den Steuern und Abgaben, die wir alle zur angeblichen Klimarettung bezahlen müssen. Die DWD-Temperaturreihen Deutschlands wurden in den letzten 140 Jahren von vollkommen anderen Ursachen bestimmt. Wir haben neun genannt. Es gibt noch viel mehr.
Deshalb ist auch diese vom Mainstream verkündete Definition von Klimawandel grottenfalsch und nur eine Glaubenslehre: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.
Zwei weitere DWD-Wetterstationen in ganz anderen Regionen sollen zeigen, dass auch noch örtliche Ursachen die Tages- und Nachttemperaturen mitbestimmen.
Im Süden: Nürnberg/Netzstall bei dem Aussiedlerhof Netzstall.
Die Station stand bis 2004 bei einem wärmeren Vorort von Nürnberg und wurde dann ganz in die Natur zum Aussiedlerhof Netzstall raus versetzt. Nur nebenbei, gleichzeitig wurden natürlich Tmin und Tmax mitversetzt.
Grafik 4a: Man vergleiche mit der DWD-Grafik. Insbesondere der vollkommen differierende Tag/Nachtverlauf fällt auf.
Auswertung: Die Tmax vom Tage steigen sogar stärker als die Wetterstation Düsseldorf am Flughafen und der DWD-Gesamtschnitt. Die nächtlichen Tmin verhalten sich eher wie erwartet: Am neuen Standort auf dem Lande wurde es kälter, siehe stark negative Steigung.
Die Schere zwischen Tmin und Tmax spreizt sich auf. Unsere Erklärung: Die Sonne ist die Hauptursache der Erwärmung, die Sonnenstunden haben stark zugenommen, und die Sonne bringt die Erwärmung tagsüber bei Tmax. Das zeigt die nächste Grafik der SSH
Ergebnis: Die Sonnenstunden und die gleichzeitige Zunahme der Strahlungsintensität aufgrund der Luftreinhaltung bestimmen die starke Erwärmung tagsüber am neuen Standort Netzstall. Die Wirkung fehlt logischerweise in der Nacht. Nachts kommt die höhere Ausstrahlung aufgrund der Luftreinhaltemaßnahmen noch dazu. Nachts wird es kälter seit 1988. Diese Tendenz zeigen alle deutschen Wetterstationen auf dem Land. Nach Düsseldorf, Netzstall wollen wir Dachwig im Thüringen Becken mit der gleichzeitigen SSh- Zunahme noch zeigen
Grafik 5a/b: Die ländliche Wetterstation Dachwig im Thüringer Becken zeigt ebenso wie andere DWD-Wetterstationen, die im Jahre 1987/88 plötzlich beginnende Klimaerwärmung nur tagsüber. Die Nächte haben sich nicht erwärmt. Der Grund dafür ist die Zunahme der Sonnenstunden.
Anmerkung: DWD-Wetterstationen auf dem Festland mit einem hohen WI-effekt-Zuwachs wie z.B. Hof oder Holzkirchen, zeigen im Gegensatz zu WI-armen Stationen auch eine nächtliche Tmin-Erwärmung, allerdings immer schwächer als deren Tageserwärmung.
Das soll anhand von Holzkirchen/südl. von München gezeigt werden
Grafik 6a/b: die WI-starke DWD-Station Holzkirchen hat im Vergleich zu den ländlichen Stationen (hier als Beispiel Dachwig, Abb. 5a) eine deutliche Steigung der nächtlichen Tmin ab 1988.
Wetterstationen auf den Inseln der Nordsee: Hier Helgoland.
Im Gegensatz zu den Wetterstationen auf dem Festland wirkt die Temperatur des Oberflächenwassers der Nordsee stark mit. Die Wetterstation Helgoland steht zudem auch noch in Meeresnähe.
Grafik 7a/b: Auswertung: Alle drei Temperatur-Parameter steigen etwa gleich seit 1988. Auf Helgoland wurde es tagsüber genauso wärmer wie nachts. Dabei haben die Sonnenstunden sogar abgenommen. Die Niederschläge sind übrigens gleich geblieben. Bei Helgoland besteht die sonst gute Korrelation zwischen SSH und Erwärmung nicht.
Erklärung: Nicht die Sonnenstunden und der ländlich zunehmende Wärmeinseleffekt bestimmen den Verlauf. Es ist vielmehr die Oberflächentemperatur der Nordsee. Das Oberflächenwasser wurde wärmer im Vergleichszeitraum, und diese bestimmt hier hauptsächlich die Temperatur auf der Insel, insbesondere in Meeresnähe, wo die Wetterstation steht. Und die Wassertemperatur ist seit 1988 natürlich nachts genauso gestiegen wie am Tage. Das zeigt uns der Vergleich von 6a/b. Die Sonne spielt nur eine Nebenrolle.
Auf den Inseln überwiegt die natürliche Erwärmung durch das wärmer gewordene Oberflächenwasser. Das zeigen wir auch in den nächsten Grafiken.
Grafik 8a/b. Die Oberflächentemperatur der Nordsee bestimmt den Temperaturverlauf auf der Insel, insbesondere bei der dortigen Wetterstation, die in Meeresnähe steht. Das wird deutlich, wenn man beide Temperaturtrendgeraden in einer Grafik hat. Bei Korrelationskoeffizienten nahe 1 (0,91 bzw 0,95) und p-Werten von 0 kann man von einer deutlichen Signifikanz sprechen.
Zur weiteren Erläuterung: CO₂ und Erwärmung haben auch auf den Inseln nichts miteinander zu tun: man beachte und vergleiche die Korrelationskoeffizienten von Abb. 8b zu Abb.9:
Grafik 9: CO₂ Konzentration, Jahrestemperaturen. Die Korrelationskoeffizienten betragen hier p = -0,10 (links) und p = 0,53 (rechts) und zeigen hier nur eine Scheinkorrelation zwischen der CO₂-Konzentration und der Temperatur ab 1988! Außerdem könnte CO₂ auch nicht den Sprung der Temperaturtrendgeraden erklären.
Aus all den vielen genannten Gründen scheidet Kohlendioxid als Haupttreiber der Erwärmung in den letzten 140 Jahren aus. CO₂ ist schon gar nicht der maßgebliche Temperaturtreiber und schon gar nicht für die plötzliche Klimaerwärmung ab 1987/88 zuständig.
Anmerkung: Wir bestreiten nicht die IR-Absorption und Emission mancher Moleküle, aber die DWD-Reihen widerlegen den behaupteten starken CO2-Erwärmungsanteil. Falls CO2 erwärmend wirken sollte, dann höchstens in minimalsten homöopathischen Dosen, die in den Grafiken nicht auffindbar sind.
In anderen Artikel haben wir gezeigt, dass diese Erwärmung tagsüber auch noch vorwiegend in den Sommermonaten bis in den Früh-Herbst hinein stattfand. Also: Klimawandel in Deutschland, Start 1987/88 hauptsächlich tagsüber im Sommer und Herbst
Die neun von uns genannten Ursachen in den Artikeln 1 bis 3 haben in der Summe die 2 Grad Klimaerwärmung ab 1987 bis heute bewirkt. Dabei ist es vollkommen egal, ob es den Temperatursprung gab oder nur eine starke Richtungsänderung des Temperaturverlaufes.
Diese Erkenntnis von uns unbezahlten und deshalb neutralen Klimawissenschaftlern erklären den Klimawandel somit ganz anders als die teuerst vom Steuerzahler, also von uns bezahlten Klimahysteriker vom PIK Potsdam und all die von unserem Geld lebenden CO₂-Angstmacher und Paniktreiber der Medien. Und neuerdings tauchen linke Klimaterrorgruppen auf wie die „letzte Generation“ oder die verschiedenen Vulkangruppen. Diese Klimaterrorgruppen wollen Deutschland zerstören. Und das müssen wir gemeinsam verhindern.
So einen CO₂-Temperaturregler zur Regelung des Weltklimas gibt es nicht. Auch nicht im PIK bei Potsdam, selbsternannte Klimagurus, die mitunter behaupten, das Klima wäre außer Kontrolle geraten. Als ob der Mensch das Klima jemals unter Kontrolle gehabt hätte. Es handelt sich um einen weit verbreitenden Glauben der Treibhauskirche, der von der linksgrünen in Deutschland bestimmenden Glaubenskirche der Öffentlichkeit suggeriert wird.
Zusammenfassung: Keinesfalls hat Kohlendioxid bei uns diesen wärmenden und angenehmen Klimawandel ab 1987 bewirkt!!! Und in anderen Teilen der Welt, siehe nächste Grafik 9, erwärmt sich gar nichts.
Im Gegensatz zu Mitteleuropa: Die Antarktis wird nicht wärmer. Das zeigt die deutsche wissenschaftliche Station Neumayer
Grafik 10: Die DWD-Wetterstation Neumayer in der Antarktis zeigt keine Erwärmung seit 1982, dem Jahr der Errichtung. Der Schnitt der Jahrestemperaturen liegt bei etwa -16°C. Allerdings waren die letzten 3 Jahre etwas wärmer, wärmer heißt weniger als –16 Grad. Trotzdem wird bei solcher Kälte kein Antarktiseis wegschmelzen. Dabei liegt die Station am Rande des Kontinents, bereits auf dem Schelfeis. Die Stationen weiter dem Pol zu sind natürlich wesentlich kälter.
Da die Neumayer-Wetterstation einerseits WI-frei ist, andererseits aber auch die natürlich Umstellung der Wetterlagen von nördlichen auf vermehrt südliche Richtungen im Jahre 1988 mit Sonnenstundenzunahme nicht mitgemacht hat, (wie auch?) zeigt diese Wetterstation einen gänzlich anderen Verlauf seit 1988 als die mittel- und westeuropäischen Wetterstationen.
Die deutsche Neumayer-Station in der Antarktis zeigt ebenfalls: CO₂ wirkt nicht erwärmend
Zwei Grundforderungen von uns Natur- und Umweltschützern:
Die werbe- und geschäftsmäßig geplante und regierungsgewollte CO₂-Klimaangstmache vor einer angeblichen Erdüberhitzung und Lebensbedrohung muss sofort eingestellt werden.
Wir sind deshalb gegen teure technische CO₂-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo wieder zu vergrößern. (Vorschlag aus den USA)
Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir hier in 15 Punkten beschrieben.
Aber diese Hilfsmaßnahmen, die tatsächlich helfen würden, würden der CO₂-Treibhaustheorie widersprechen, deshalb entscheidet sich die Politik lieber für die teure CO₂-Bodenverpressung oder CO2 aus der Luft ausfiltern und andere vollkommen sinnlose und oftmals umweltzerstörende CO2-Reduzierungsmaßnahmen. Unsere Vorschläge im obigen link würden nicht nur helfen, sondern wären zugleich ein Beitrag zum Naturschutz, die Vielfalt der Arten und die Ökologie der Landschaft würde sich wesentlich verbessern.
Kohlendioxid ist Leben, Kohlendioxid ist Schöpfung.
Wir Menschen wie auch Tiere und Pflanzen bestehen neben einigen anorganischen Komponenten aus unzähligen und ganz unterschiedlichen organischen Molekülen, die in hochkomplexer Weise interagieren als läge dem ein göttlicher Bauplan zugrunde. Sämtliche organische Verbindungen basieren dabei auf Kohlenstoff. Und jedes einzelne dieser C-atome stammt letztlich von dem Spurengas CO2!!! Leider viel zu wenig vorhanden, nur 420 ppm in der Luft, das ist zu wenig CO2 für eine optimale Lebensentfaltung auf diesem Planeten. Es muss erstaunen, dass diese relative geringe CO2-Konzentration in der Luft überhaupt ausreicht, soviel pflanzliche Biomasse zu erzeugen. Tatsächlich müssen sich Pflanzen einige Tricks einfallen lassen, um ausreichend CO2 bei der Fotosynthese zu kriegen. Die meisten Pflanzen sind C-3 Pflanzen, bei denen hängt die Bindung von einem Enzym, namens Rubisco ab. Sie haben gelernt, sich mit weniger CO2 zurecht zu finden.
Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre
Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gestellt werden und nicht das Geschäftsmodell Klimaschutz, das uns ausplündert und dem Klima überhaupt nichts nützt. Letztlich geht es um die Bewahrung unserer Demokratie und die Erhaltung Deutschlands wie wir unser schönes Land kennen. Diesem Ablasshandelsmodell CO2-Klimalüge muss ein Ende bereitet werden. Wir alle müssen mitwirken und nicht abwarten.
Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher
Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.
Der Beitrag Temperatureinordnung des Jahres 2025 – Teil 3 erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Absurdes Video: Linke rasiert sich Glatze für Antifantin, deren Namen sie nicht kennt
Wohl in der Hoffnung, zum besten Bessermenschen des Jahres gekürt zu werden, griff eine Linke theatralisch zum Rasierapparat und verpasste sich vor laufender Kamera eine Glatze – ihre Form des “Protests” gegen die Erschießung von Renee Good, die einen ICE-Beamten überfahren wollte. Dumm nur, dass die wackere Linke nicht einmal den Namen ihrer Angebeteten kannte: Sie widmete ihren Protest einer “Renee Cook”.
Eine Frau namens Renee Good wollte einen ICE-Officer mit ihrem Auto überfahren – und zahlte für diesen Wahnsinn mit dem Leben, denn der Beamte erschoss sie. Ungeachtet der Hintergründe der Schussabgabe wurde nach Ansicht der woken Linken hier eine willkommene neue Märtyrer-Erzählung geboren.
Eine Frau schritt daraufhin zur Tat: Als “stillen Protest” zu Ehren von Renee Good rasierte sie sich vor laufender Kamera eine Glatze und postete das Video online. Renee Good? Stimmt gar nicht! Sie widmete ihre heldenhafte Rasur einer “Renee Cook”. Auf dem Video prangte der folgende Text (hier ins Deutsche übersetzt):
Wir haben gesehen, wie Renee Cook brutal von ICE erschossen wurde. ICE hat zuvor mindestens drei weitere Menschen erschossen und zahlreiche andere haben wegen ihnen gelitten oder sind verschwunden. Ich habe die Schnauze voll, mich hilflos zu fühlen und als könnte ich nichts tun, also ist hier mein stiller Protest
Wer ist eigentlich Renee Cook? Dass die Frau nicht einmal den Namen der Person kannte, der sie ihre halb gefärbte Haarpracht widmete, sorgte in den sozialen Netzen prompt für Spott. Der Clip der linken Wannabe-Influencerin ging viral. “Virtue signal of the week”, kommentierten manche. “Make Asylums Great Again”, liest man unter so manchem Tweet zum Clip – “Macht Irrenanstalten wieder großartig”.
Es wäre vermessen, der Frau im Video ihre Gefühle abzusprechen: Es ist zweifelsfrei möglich, dass sie der Tod von Renee Good tatsächlich stark bewegt hat. Wer aber nicht einmal den Namen der Toten kennt, weiß vielleicht auch nicht um die Hintergründe der Schussabgabe durch den Officer. Sich von solchen Ereignissen und medialen Schlagzeilen im Allgemeinen derartig beeinflussen zu lassen, ist jedenfalls kein Zeichen geistiger Gesundheit. Hier leben Menschen in einer endlosen virtuellen Empörungsspirale und lassen zu, dass diese ihren realen Alltag sichtbar beeinträchtigt, fremdgesteuert durch politische Narrative und Algorithmen von Social-Media-Plattformen.
Würden Konservative dieselbe Schiene fahren, so hätten Glatzen oder die Frisur von Charlie Kirk nach dem Attentat auf den patriotischen Aktivisten wohl Hochkonjunktur gehabt. Ab wann schneidet man sich denn die Haare ab? Reichen die zahlreichen Messermorde, die sich jährlich in von der Massenmigration beglückten Nationen ansammeln, oder ist das nicht prestigeträchtig genug? Wird die Welt besser, wenn wir uns selbst hässlicher machen? Und was ist die nächste Stufe? Selbstverstümmelung zu Ehren von Fremden? Wem hilft das?
Deine Bank hat dein Geld nicht
Von No1
Wenn unendliches Papier auf die Realität trifft
Erinnern Sie sich an Griechenland im Jahr 2015? Die Banken waren geschlossen. Geldautomaten waren auf 60 Euro pro Tag begrenzt. Dann auf 50 Euro. Die Menschen standen stundenlang Schlange, um ihr eigenes Geld von ihren eigenen Konten abzuheben. Rentner wurden in Bankfilialen ohnmächtig. Unternehmen konnten ihre Lieferanten nicht bezahlen. Die Wirtschaft kam zum Erliegen, weil niemand mehr an Bargeld kam.
Das war keine Theorie. Das waren echte Menschen, die feststellen mussten, dass sie ungesicherte Gläubiger in einem Bankensystem waren, das mit ihren Einlagen exorbitante Risiken eingegangen war.
Und ich habe das Gefühl, dass es bald wieder passieren wird. Nicht speziell in Griechenland. In Banken in ganz Europa, von denen Sie noch nie gehört haben, dass sie in Schwierigkeiten sind. Weil sie auf die beiden langweiligsten Anlageklassen gesetzt haben, die man sich vorstellen kann.
Ein Metall. Und Anleihen.
Ihre Einlage liegt nicht in einem Tresor mit Ihrem Namen darauf. Sie ist Teil eines riesigen Pools, den Banken nutzen, um Investitionen zu tätigen, Liquidität bereitzustellen und Renditen zu erzielen. Wenn diese Investitionen schiefgehen, wird Ihre Einlage zu einer Verbindlichkeit, die die Banken nicht bedienen können. Sie werden zu einem ungesicherten Gläubiger, der hinter den gesicherten Gläubigern steht, die zuerst bezahlt werden.
Die gesicherten Gläubiger sind die großen Institutionen. Die Prime Broker. Die Derivate-Kontrahenten. Sie bekommen die Sicherheitenpools. Sie berufen sich auf ihre rechtliche Vorrangstellung. Sie nehmen alles.
Sie bekommen eine Nummer in einer Warteschlange. Und vielleicht 60 € pro Tag, wenn Sie Glück haben.
Das mag vielleicht etwas dramatisch klingen, aber genau das könnte auf uns zukommen… Und Silber könnte die Zündschnur sein, die das Ganze in Gang setzt.
Banken – sowohl in den USA als auch in der EU – sitzen seit Jahren auf diesem Pulverfass. Die Anleihen, die sie gekauft haben, als die Zinsen nahe Null lagen? Seit die Zentralbanken 2022 mit den Zinserhöhungen begonnen haben, sind sie unter Wasser. Die jüngsten umfassenden Daten – aus dem September 2023 – zeigten, dass die nicht realisierten Verluste aus den Anleiheportfolios der Banken im Euroraum durchschnittlich 30 % des Buchwerts des Eigenkapitals ausmachten. Bei einigen Banken waren es sogar 60 %. Und da die Zinsen bis 2024 und 2025 hoch bleiben werden, sind diese Verluste nicht verschwunden. Sie schwelen nur still und leise in den Bilanzen weiter, versteckt durch die Bilanzierung als „bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen”.
Das ist die schwelende Zündschnur. Milliarden an nicht realisierten Verlusten. Jahrelange Risiken. Banken, die darauf hoffen, dass die Zinsen sinken, bevor sie Liquidität benötigen.
Und jetzt kommt noch Silber als Brandbeschleuniger hinzu.
Derivate-Abteilungen haben Silber leer verkauft. Laut SprottMoney halten mehrere Nicht-US-Banken (wahrscheinlich europäische) bedeutende Short-Positionen. Papierkontrakte unter der Annahme, dass der Preis überschaubar bleibt und die Kontrakte in bar abgerechnet werden. Standard-Market-Making. Gebühren kassieren. Liquidität bereitstellen. Nichts Außergewöhnliches.
Zwei langweilige Geschäfte. Anleihen und Silber. Konservative Vermögenswerte. Was könnte schon schiefgehen?
Alles.
Die Zentralbanken begannen, die Zinsen anzuheben. Diese „sicheren” Anleihen sind jetzt tief im Minus. Milliardenverluste, die nicht in den Bilanzen erscheinen, solange die Banken nicht verkaufen.
Und Silber? Es eröffnete 2025 bei 29,59 Dollar pro Unze. Am Freitag schloss es bei 79 Dollar. Ein Anstieg von 167 % in zwölf Monaten.
Banken, die bei 29,59 $ short gegangen sind und gehalten haben, stehen nun vor Verlusten von 167 %. Bei einer nominellen Position von 1 Milliarde € sind das Verluste in Höhe von 1,67 Milliarden €. Und es wird täglich schlimmer. Silber erreichte letzte Woche neue Höchststände. China kündigte Exportlizenzanforderungen ab dem 1. Januar an – 121 Millionen Unzen jährlicher Exporte erfordern nun eine Genehmigung der Regierung. Die CME hat die Margenanforderungen mit Wirkung zum Montag auf 25.000 Dollar erhöht, was zu weiteren Nachschussforderungen führt.
Warum geht es hier um mehr als nur Silber und Anleihen? Es geht darum, wie das gesamte System zusammengesetzt ist. Wenn die Margenanforderungen für diese Silber-Short-Positionen fällig werden, benötigen die Banken Sicherheiten. Und welche Sicherheiten haben sie? Ja, Sie haben es erraten. Diese unter Wasser stehenden Anleihen.
Der Verkauf der Anleihen macht die Verluste sichtbar. Wenn sie nicht verkauft werden, können die Margenanforderungen nicht erfüllt werden. So oder so sind Sie zahlungsunfähig.
Das ist das exorbitante Risiko, das europäische Banken mit Ihrem Geld eingehen. Nicht mit ihrem Geld. Ihrem.
Sie haben Ihre Einlagen genommen und Silber zu 29,59 Dollar leer verkauft. Sie haben Ihre Einlagen genommen und Anleihen gekauft, die keine Rendite abwerfen. Und als beide Geschäfte katastrophal schiefgingen, haben sie die Positionen nicht geschlossen. Sie haben ihren Einsatz verdoppelt. Sie haben gehalten. Sie haben gebetet. Sie haben darauf gesetzt, dass Silber fallen würde, die Zinsen sinken würden und alles wieder normal werden würde.
Mit Ihrem Geld.
Aber Silber ist nur ein möglicher Auslöser. Die Anleihen könnten von selbst explodieren, wenn die Zinsen wieder steigen. Eine Staatsschuldenkrise in Frankreich, Belgien, Italien oder Spanien könnte den Auslöser sein – werfen Sie einen Dartpfeil auf die EU-Karte – jedes Land ist zahlungsunfähig. Implosionen bei Gewerbeimmobilien. Eine Vielzahl von Zündschnüren könnte dieses Pulverfass entzünden.
Was zählt, ist, was passiert, wenn es explodiert.
Die physischen Silbermärkte zeigen genau, wie nah wir einem möglichen Zündpunkt sein könnten. Die Londoner OTC-Märkte – wo Banken tatsächlich mit physischem Metall handeln – zeigen eine starke Backwardation. Man bekommt heute MEHR für Metall bezahlt als für das Versprechen von Metall morgen. Das ist extremer Stress. In Shanghai wird physisches Silber zu 85 Dollar gehandelt, in Dubai zu 91 Dollar. COMEX-Papier liegt bei 79 Dollar und tut so, als wäre alles in Ordnung.
Jemand lügt. Und meiner Erfahrung nach ist es niemals der physische Markt.
Silber kann auf 134 $ steigen, bevor die Solarhersteller – der wichtigste industrielle Nachfragetreiber – überhaupt beginnen, ihren Verbrauch zu reduzieren. Das ist die Gewinnschwelle, bei der die Gewinne der Solarindustrie auf null sinken und sie beginnen, über eine Substitution durch Kupfer nachzudenken. Aber die Substitution durch Kupfer dauert mindestens vier Jahre, um sie in 300 Fabriken weltweit umzusetzen. Die Branche kann nicht schnell genug umstellen, selbst wenn Silber morgen auf 134 $ steigt. [Quelle]
Von 79 bis 134 Dollar sind das weitere 70 %. Banken, die bei 29,59 Dollar short gegangen sind, würden Verluste von 353 % hinnehmen müssen.
Keine Institution überlebt das, wenn sie gleichzeitig auf Anleiheportfolios sitzt, die um 30 % des Eigenkapitals unter Wasser sind.
Aber hier geht es nicht wirklich um Silber. Oder Anleihen. Es geht um Derivate.
Der Derivatemarkt ist es, der einzelne Bankenzusammenbrüche zu einem systemischen Zusammenbruch macht. Er verbindet europäische Banken mit amerikanischen Banken und asiatischen Banken in einem riesigen, miteinander verflochtenen Netz von Gegenparteiverpflichtungen. Billionen an nominellen Risiken. Mehrfach verpfändete Sicherheiten. Wenn eine Bank zusammenbricht, schadet das nicht nur diesem Institut – es hat Auswirkungen auf alle verbundenen Unternehmen.
Die Einlagensicherung funktioniert, wenn eine oder zwei Banken insolvent werden. Sie funktioniert nicht, wenn das Derivatnetzwerk das gesamte System gleichzeitig sprengt.
Es gibt einen Grund, warum die Silicon Valley Bank, Signature und First Republic zu 100 % entschädigt wurden. Die Aufsichtsbehörden sahen das Ansteckungsrisiko. Sie sahen, was passiert, wenn Einleger in Panik geraten und ihre Konten leeren.
Wenn eine große europäische Bank aufgrund von Silber-Short-Positionen oder Anleiheverlusten untergeht, könnte sich die Ansteckung sofort ausbreiten. Margin Calls breiten sich im System aus. Die Gegenparteien geraten in Aufruhr. Gesicherte Gläubiger beschlagnahmen Sicherheitenpools. Andere Banken geraten in Panik.
Chaos ist nicht leicht zu kontrollieren. Ein Ausfall offenbart Risiken bei drei anderen Instituten. Diese drei offenbaren Risiken bei zehn weiteren. Und plötzlich wird allen klar, dass seit 2008 nichts gelöst wurde. Es ist nur noch schlimmer geworden. Überdeckt. Das System ist bis ins Mark verfault.
Wer zahlt also, wenn – oder falls – dies explodiert?
Die Regierungen werden versuchen, sie zu retten. Natürlich werden sie das tun. Sie werden „Notfallmaßnahmen”, „Liquiditätsfazilitäten” und „vorübergehende Hilfsprogramme” ankündigen. Das System wird als „zu wichtig, um zu scheitern” eingestuft, während Ihr Konto eingefroren wird. Die Aufsichtsbehörden werden „Reformen” und „Untersuchungen” versprechen, während Sie keinen Zugriff auf Ihre Ersparnisse haben.
Aber die europäischen Regierungen sind bereits hoch verschuldet. Italiens Schuldenquote liegt bei 138 %. Frankreich liegt bei 115 %. Spanien bei 103 %. Griechenland bei 151 %. Sie haben einfach nicht das Geld. Sie werden es trotzdem drucken, aber das führt nur zu einer weiteren Abwertung der Währung. Ihre Euro sind weniger wert, während Ihre Einlagen eingefroren sind.
Wenn das schiefgeht – und ich hoffe, dass es nicht so kommt, aber das Risiko ist real –, werden Ihre Einlagen zu einer Verbindlichkeit, die sie nicht bedienen können. Ihre Ersparnisse werden zu Zahlen auf einem Bildschirm, auf den Sie keinen Zugriff haben. Ihr Konto wird zu einer Warteschlange hinter gesicherten Gläubigern, die sich zuerst alles nehmen.
Das ist das Schlimme daran. Das Böse daran. Die Banken haben mit Ihrem Geld auf Positionen spekuliert, die sie nicht verstanden haben. Sie sind in Verlusten gefangen, aus denen sie nicht herauskommen. Und wenn alles zusammenbricht, zahlen Sie den Preis.
Die Händler, die diese Wetten abgeschlossen haben? Die suchen sich wahrscheinlich ein hohes Gebäude und lernen fliegen. Der kurze Ausweg. Die Führungskräfte? Die bekommen goldene Fallschirme. Die Aktionäre? Die haben die Quartalsberichte gesehen und hätten verkaufen können.
Aber Sie? Sie haben darauf vertraut, dass Ihr Geld auf dem „Sparkonto” sicher ist. Sie haben geglaubt, dass die Einlagensicherung Sie schützen würde. Sie wussten nicht, dass Sie ein ungesicherter Gläubiger in einem Derivate-Casino waren.
JPMorgan hat dies offenbar erkannt. Berichten zufolge haben sie ihre 200 Millionen Unzen Silber-Short-Positionen geschlossen und 750 Millionen Unzen physisches Silber gekauft. Der größte Vorrat in der Geschichte. Sie sahen Institutionen, die in Positionen gefangen waren, aus denen sie nicht herauskommen konnten, und positionierten sich entsprechend.
Smart Money steigt vor dem Zusammenbruch aus. Fragile Banken halten weiter, hoffen weiter, gehen weiterhin exorbitante Risiken mit Einlagen ein, die ihnen nicht gehören, und setzen darauf, dass die Rallyes aufhören, sich die Zinsen stabilisieren und alles wieder normal wird.
Bis es nicht mehr so ist.
Wenn das schiefgeht – und ich hoffe, dass es nicht so kommt –, werden die tatsächlichen Verluste nicht in Milliardenbeträgen in den Bankbilanzen gemessen. Sie werden gemessen in Rentnern, die vor geschlossenen Banken in Ohnmacht fallen. In kleinen Unternehmen, die ihre Löhne nicht mehr bezahlen können. Familien, die keine Lebensmittel kaufen können, weil der Geldautomat maximal 60 € ausgibt und das Limit immer weiter sinkt.
Das ist keine Verschwörungstheorie. Das sind die Konsequenzen. Banken, die in einem Nullzinsumfeld nach Renditen suchen. Derivate werden als magische Geldmaschinen ohne Kontrahentenrisiko behandelt. Die Aufsichtsbehörden erlauben die Bilanzierung nach dem „Hold-to-Maturity”-Prinzip, um katastrophale Verluste zu verschleiern. Ein System, das Ihre Einlagen als Bankvermögen behandelt, mit dem gespielt werden kann, anstatt als Kundeneigentum, das geschützt werden muss.
Und Sie bezahlen für ihre Inkompetenz. Ihre Gier. Ihre Dummheit.
Nicht die Händler. Nicht die Führungskräfte. Nicht die Aktionäre.
Sie.
Sehen Sie, ich warte seit 2012 darauf, dass dieses Kartenhaus zusammenbricht. Seit über einem Jahrzehnt liege ich mit dem Zeitpunkt falsch. Das System ist widerstandsfähiger, als ich ihm zugetraut hätte. Oder genauer gesagt: Die Aufsichtsbehörden sind besser darin, Risse zu übertünchen, als ich es für möglich gehalten hätte.
Aber widerstandsfähig ist nicht dasselbe wie stabil. Und übertünchen ist nicht dasselbe wie reparieren.
Das Pulverfass ist real. Derivate verbinden fragile Banken über Kontinente hinweg.
Ihre Bank hat Ihr Geld nicht.
Sie hat Risiken. Gegenparteirisiken. Unterwasserpositionen, aus denen sie nicht aussteigen kann, ohne ihr Eigenkapital zu vernichten.
Vielleicht fallen die Zinsen und erholen sich die Anleihen. Vielleicht stürzt Silber ab und die Leerverkäufer entkommen. Vielleicht irre ich mich wieder und wir schlagen uns noch ein weiteres Jahrzehnt durch.
Aber das System wird nicht stärker. Es wird fragiler. Es ist stärker vernetzt. Es ist stärker davon abhängig, dass nichts schiefgeht.
Griechenland 2015 ist keine alte Geschichte. Es ist eine Vorschau. Portugiesische Einleger. Spanische Einleger. Italienische Einleger. Deutsche Einleger, wenn die Bücher der Deutschen Bank explodieren.
60 Euro pro Tag. Wenn Sie Glück haben.
Zerstört der Silber-Boom das Finanzsystem?

Silber, das immer weitere Preisspitzen erlebt, rückt zunehmend in den Fokus als potenzieller Systembrecher. Zieht Silber dem schuldenbasierten Finanzsystem letztlich den Stecker? Der Silbermarkt erlebt einen historischen Boom, überflügelt Gold und andere Anlageformen. Doch dieser Boom könnte langsam zum Systemrisiko werden. Banken, Staaten und das gesamte Finanzsystem könnten langsam ins Wanken kommen. Für Aufregung sorgt […]
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Nancy Faeser und die Meinungsfreiheit: Freispruch für David Bendels!
“Ich hasse die Meinungsfreiheit”: Für dieses inzwischen ikonische Faeser-Bild war Deutschlandkurier-Chefredakteur David Bendels zu einer Bewährungsstrafe von sieben Monaten verurteilt worden. Er ging in Berufung. Nun hat das Landgericht Bamberg ihn freigesprochen.
Das Meme von Nancy Faeser mit einem Schild mit der offensichtlich hineineditierten Aufschrift “Ich hasse die Meinungsfreiheit” ging um die Welt: Für die einen offensichtliche Satire, für das Amtsgericht Bamberg eine Verleumdung einer Person des politischen Lebens. Es hatte Bendels zu einer Haftstrafe von sieben Monaten verurteilt, ausgesetzt auf Bewährung.
Das Amtsgericht hatte im Meme eine bewusst unwahre und verächtlich machende Tatsachenbehauptung gesehen. Angeblich wäre die Montage für den unbefangenen Leser nicht als solche erkennbar gewesen.
Dem folgte das Landgericht Bamberg im Berufungsverfahren nun nicht. Hier sah man das Posting mit Blick auf den Gesamtkontext durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Gestern Abend hatte der Tagesspiegel unter Berufung auf Kreise aus der Staatsanwaltschaft bereits überraschend berichtet, dass man hier einen Freispruch beantragen wolle, sofern sich keine neuen Sachverhalte ergeben.
Tatsächlich hatte der Vertreter der Staatsanwaltschaft ebenso wie die drei Verteidiger von David Bendels auf Freispruch und Aufhebung des Amtsgerichtsurteils plädiert.
Der Deutschlandkurier publizierte ein erstes Statement von Strafverteidiger Michael Baitinger:
Historischer Sieg für die Meinungsfreiheit: Landgericht Bamberg spricht David Bendels frei!

David Bendels und seine Anwälte haben am 14. Januar 2026 einen grandiosen, einen historischen Sieg für die Meinungsfreiheit in Deutschland errungen! Das Landgericht Bamberg (Oberfranken) hat den Chefredakteur und Herausgeber des Online-Portals Deutschland-Kurier vom Vorwurf der Politiker-Verleumdung im Zusammenhang mit dem satirisch-kritischen Faeser-Meme „Ich hasse die Meinungsfreiheit!“ freigesprochen. Das Willkür-Urteil des Amtsgerichts Bamberg unter Vorsitz von Amtsrichter Martin Waschner vom April 2025 (sieben Monate Freiheitsstrafe zur Bewährung) wurde ersatzlos aufgehoben. Die Prozesskosten trägt die Staatskasse.
Es ist ein Sieg auf ganzer Linie: Die Staatsanwaltschaft Bamberg selbst beantragte (wie auch die Verteidigung) in der Berufungsverhandlung den Freispruch. Dabei hatte die Staatsanwaltschaft zuletzt sogar noch eine Strafverschärfung erreichen wollen und war deshalb ebenfalls in die Berufung gegangen.
In einer ersten Reaktion zeigte sich David Bendels einerseits erleichtert, andererseits aber auch kampfentschlossener denn je!
Der DK-Chef erklärte: „Kein Staatsanwalt hätte hier jemals einen Strafbefehl beantragen dürfen, und kein Amtsgericht hätte hier jemals verurteilen dürfen. Denn es ist völlig offensichtlich, dass hier keine Straftat vorliegt. Macht- und Regierungskritik kann — ja muss!— auch in zugespitzter, harscher, bis an Grenzen des guten Geschmacks reichender Form, jederzeit erlaubt sein. Das vom Deutschland-Kurier veröffentlichte ‚Faeser-Meme‘ ist in seiner Form, in seinem Ausdruck und in seiner Umsetzung als leicht erkennbare Satire eine grundgesetzlich geschützte Spielart einer solch pointierten Macht- und Regierungskritik.“
DK-Chef: „Wir stehen stabil und entschlossen“
DK-Chef David Bendels bekräftigte: „Der Deutschland-Kurier und ich persönlich werden immer, mit allen uns zur Verfügung stehenden medialen und rechtsstaatlichen Mitteln, entschlossen, stabil und hartnäckig für die Presse-und Meinungsfreiheit in unserem Lande sowie für die Redefreiheit der deutschen Bürger einstehen und kämpfen. Etwaigen Angriffen gegen die Presse-, Meinungs- und Redefreiheit werden wir stets sehr couragiert entgegentreten. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die ehemalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser (sie hatte persönlich den Strafantrag unterschrieben, die Red.) ein sehr defizitäres, problematisches, ja gestörtes Verhältnis zur Meinungsfreiheit hat. Satirisch-kritisch-zugespitzt könnte — und darf — man also durchaus behaupten: ‚Nancy Faeser hasst die Meinungsfreiheit!‘“
Woher plötzlich der Justiz-Salto rückwärts?
Die Kehrtwende hatte sich bereits am Vortag laut einer Meldung des Berliner „Tagesspiegel“ angedeutet. Sollten sich in der Berufungshauptverhandlung keine neuen Umstände ergeben, werde man einen Freispruch beantragen, hatte ein Sprecher der Bamberger Staatsanwaltschaft dem „Tagesspiegel“ auf dessen Anfrage hin erklärt.
Das muss man sich mal vergegenwärtigen: Eine Behörde, die noch vor Monaten die Verurteilung nicht nur mittrug, sondern sogar noch eine Strafverschärfung erreichen wollte (acht Monate OHNE Bewährung), erklärt das inkriminierte Bildmaterial plötzlich zur „noch zulässigen Machtkritik“. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus!
Solidarität mit David Bendels auch im Ausland
War es wirklich (bessere) Einsicht oder vielmehr der öffentliche Druck nicht nur in den alternativen Medien, sondern auch in Teilen der Mainstream-Presse? Ein „Urteil wie aus einer Diktatur“, kommentierte seinerzeit die „WELT“. Der „Focus“ sprach von einer „Sondergerichtszone Bamberg“. Das Willkür-Urteil des Amtsrichters Waschner schlug hohe Wellen auch im Ausland, vor allem in den USA und in Großbritannien. Die Sorge um die Meinungsfreiheit in Deutschland war plötzlich international und hatte einen Namen: David Bendels!
Vom „Straftäter“ zum Freiheitskämpfer
Der Fall hatte im Februar 2024 seinen Lauf genommen. Der Deutschland-Kurier verbreitete seinerzeit auf der Plattform X eine Fotomontage (Meme), die Faeser mit einem Schild zeigte, auf dem „Ich hasse die Meinungsfreiheit!“ zu lesen war. Die damalige Innenministerin fühlte sich persönlich angegriffen und stellte eigenhändig Strafantrag gegen den Journalisten. Bendels erhielt zunächst einen absurd hohen Strafbefehl über 210 Tagessätze, wogegen er Einspruch einlegte. Es kam zum Prozess.
Das Amtsgericht Bamberg folgte dem Vorwurf der angeblichen Politiker-Verleumdung gemäß Paragraf 188 des Strafgesetzbuches (StGB), im Volksmund auch „Majestätsbeleidigungs-Paragraf“ genannt, nur allzu bereitwillig. In der Urteilsbegründung vom April 2025 hieß es allen Ernstes, der durchschnittliche Leser sei nicht in der Lage, das Meme als Satire zu erkennen. Eine Einschätzung, die nicht nur die Intelligenz des deutschen Volkes beleidigt, sondern auch ein erschreckendes Licht auf das Rechtsverständnis mancher Richter hierzulande wirft. Zudem ordnete der Vorsitzende Richter Martin Waschner auch noch an, dass sich David Bendels schriftlich bei der Ministerin zu entschuldigen habe. Ein Unikum in der jüngeren deutschen Justizgeschichte! Solche Demütigungen kennt man nur aus Diktaturen, wo sich der Delinquent in den Staub zu werfen und um Abbitte zu flehen hat.
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Worum geht es wirklich bei Trumps Amok-Lauf?
Peter Haisenko
Die USA haben Probleme. Riesige Probleme. Natürliche und selbstgemachte. Das Grundproblem ist ihr Weltbeherrschungsanspruch. Dafür brauchen sie ein übergroßes Militär, das sie sich nicht mehr leisten können. Die USA befinden sich in einem ähnlichen Zustand wie das British Empire im ausgehenden 19. Jahrhundert.
So wie England vor dem Ersten Weltkrieg könnten die USA nahezu alle ihre Probleme auflösen, wenn sie ihre Wirtschaft von der dominanten Kriegswirtschaft zurückführten zu ziviler Produktion. Zu friedlicher Zusammenarbeit ohne den Anspruch, die Welt beherrschen zu wollen. Genau das befindet sich aber offensichtlich nicht in den möglichen Denkmustern der Angelsachsen. Man bedenke, schon das British Empire war aufgebaut auf Piraterie. Auf Eroberung und Ausbeutung, Mord und Totschlag. Die USA selbst auf Völkermord an den Indianern und Landraub. Wen wundert es da, dass Trump in seiner Not genau in dieses archaische Muster zurückfällt. Es fehlt an Öl und Rohstoffen und so überfallen wir mal eben Venezuela



