Kategorie: Nachrichten
EU ergänzt Zensur-Industrie-Komplex durch Sanktionsregime gegen eigene Bürger

Der jüngste Bericht des Justizausschusses des US-Repräsentantenhauses bestätigt, was viele von uns seit Jahren sagen: Die EU hat einen riesigen Zensur-Industrie-Komplex aufgebaut, der darauf abzielt, die öffentliche Meinung zu kontrollieren, kritische Stimmen zu marginalisieren und sogar direkt in Wahlen einzugreifen. Er wurde nun ergänzt durch ein illegitimes Sanktionsregime das außerhalb des Rechtsstaates agiert, oder diesen […]
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Krieg gegen “Ungläubige”: Weiße Mädchen als Beute für Islamgläubige?
Muslimische Vergewaltiger sagen europäischen Mädchen, dass diese genau dafür da wären: um brutal vergewaltigt zu werden. Islamisten liefern die theoretische Argumentation dafür – und finden die Vorbilder in ihrer kulturellen Tradition. Die Linken verschleiern die Zusammenhänge.
Von Eric Angerer
In Rotherham vergewaltigen die drei erwachsenen pakistanischstämmigen Islamgläubigen Sageer Hussain, Kessur Ajaib und Mohammed Makhmood ein 14-jähriges englisches Mädchen. Dabei bespucken sie es, beschimpfen es als “dreckige Hure” und sagen ihm, dass “weiße Mädchen dafür da sind” (“that is what white girls are for”).
In Wien wird die 13-jährige Leonie W. von Ali H., Ibraulhaq A. und Rasuili Z., drei afghanischen Asylwerbern, in Missbrauchsabsicht mit einer dreifach letalen Dosis unter Drogen gesetzt und vergewaltigt, wobei das Mädchen infolge einer Suchtmittelvergiftung und durch Ersticken starb. Der Vater von Leonie hatte im Mordprozess Akteneinsicht und zitierte daraus einen der Täter: “Die Scheiß-Christin hat das ja nicht anders verdient.”
Diesen menschenverachtenden Rassismus von radikal islamgläubigen “Herrenmenschen” haben sich diese Gruppenvergewaltiger nicht unabhängig voneinander ausgedacht. Sie sind vielmehr die Spitze des Eisberges. In ihren Äußerungen kommt zum Ausdruck, was (nicht bei allen, aber) in bedenklich großen Teilen der strenggläubigen muslimischen Milieus über Ungläubige und insbesondere die ungläubigen Frauen gedacht und oft auch gepredigt wird.
Zana Ramadani, die das Buch „Die verschleierte Gefahr“ geschrieben hat und das Kopftuch als Zeichen für „Geschlechterapartheid“ und als „Leichentuch der freien Gesellschaft“ sieht, sagte in einem Interview: „Wo immer der politische Islam Einzug hält, hält die Verhüllung der Frauen Einzug. Das Kopftuch diente ursprünglich dazu, ehrbare Frauen von Sklavinnen unterscheiden zu können, die man benutzen durfte. Benutzen, ja, so heißt das. Auf diesem Gedanken basiert das Kopftuch, und es gilt immer noch: Man unterscheidet damit sittliche von unsittlichen Frauen. Deshalb gelten westliche Frauen als Schlampen, die man anfassen darf.“
Vergewaltigungen als Teil eines gottgewollten Kriegs
Manche Islam-Propagandisten gehen noch weiter. Sie rechtfertigen Vergewaltigungen von ungläubigen weißen Frauen nicht nur, sondern fordern sie – als Teil des Kampfes der Muslime. Eine Moderatorin eines Fernsehsenders, der der Muslimbruderschaft zugerechnet wird, erklärt, unter welchen Umständen christliche Mädchen vergewaltigt werden können. Kernaussage: „Allah erlaubt muslimischen Männern, nicht-muslimische Frauen zu vergewaltigen, um sie zu demütigen.“
In dieser Logik sind die Vergewaltigungen Teil des gerechten und gottgewollten Kriegs gegen die Ungläubigen. In dieser Logik begehen muslimische Vergewaltiger eine gute Tat im Sinne des Islam. Und da diese islamistischen Netzwerke mittlerweile eine breite Verankerung unter den Islamgläubigen in Europa haben, trägt diese Geisteshaltung Früchte:
Die deutsche Polizeiliche Kriminalitätsstatistik 2023 weist für Sexualdelikte folgende herausragenden Überrepräsentationen für folgende Länder aus: Afghanistan: +974 %, Algerien: +1812 %, Eritrea: +845 % (ca. 50 % sunnitische Muslime), Gambia: +2114 % (90 % der Bevölkerung sind muslimisch), Guinea: +2021 % (90 % der Bevölkerung sind muslimisch), Irak: +795 %, Libyen: +1054 %, Marokko: +709 %, Nigeria: +605 % (ca. 50 % Muslime), Somalia: +886 % (fast 100 % sunnitische Muslime), Sudan: +1206 % (ca. 70 % sunnitische Muslime), Syrien: +517 (74 % sunnitische Muslime; 12 % Alawiten; 10 % Christen; 2 % schiitische Muslime; 2 % Drusen), Tunesien: +1324 % (Zitiert nach Frank Urbaniok: Schattenseiten der Migration, Horgen 2025, S. 25).
Im Islam hat es eine lange Tradition, dass sich die Muslime die Frauen und Töchter der Ungläubigen nehmen dürfen – das reicht von der Zeit Mohammeds über die islamischen Expansionskriege in Persien, dem Nahen Osten, Kleinasien und Nordafrika, über den islamischen Sklavenhandel (der dem der westlichen Kolonialisten um nichts nachstand), über das Verschleppen von Mädchen des Balkans, Ungarns und Südostösterreichs durch die Osmanen bis zur türkischen Praxis gegenüber armenischen und griechischen Mädchen am Ende des 1. Weltkrieges.
Und das setzt sich bis in die Gegenwart fort: Im „Islamischen Staat“ in Syrien/Irak wurden die jesidischen Frauen und Mädchen Opfer dieser Tradition. Beim Hamas-Überfall auf Israel im Oktober 2023 wurden jüdische Mädchen und Frauen auf bestialische Weise vergewaltigt, ermordet und verschleppt. Das wiederholte sich nach dem Sieg der Islamisten in Syrien 2025 in ebensolchen Gewalttaten an den drusischen Frauen und Mädchen. Und diese Praxis wird auch in Europa immer massiver.
Verblendete Linke als Komplizen
All die linken Aktivisten, Journalisten und Lehrer, die in ihrer ideologischen Beschränktheit diese Dinge verschleiern oder gar den Islam als “Religion des Friedens” verklären, halten damit den dschihadistischen Vergewaltigern die Stange und führen ihnen die europäischen Mädchen geradezu zu.
Die europäischen Konvertitinnen und “postkolonialistischen” Akademikerinnen, die in kruden politischen Verrenkungen behaupten, der Islam sei gut für Frauen, sind objektiv Komplizinnen dieser Barbarei und tragen eine Mitschuld an den Verbrechen an den oft minderjährigen Mädchen.
Der Spiegel fragt: „War Epstein ein Agent des Kreml?“
HANDFESTE LÜGE VON HILLARY CLINTON?! – „Mein Mann (Bill Clinton) stand Epstein NICHT nahe!“
Deutschland droht der CO2-Lockdown!
Während die USA unter Donald Trump den Klimawahn endgültig ad acta legen, droht Deutschland ein Szenario, in dem alle Freiheiten unter dem Vorwand des CO2-Schutzes massiv eingeschränkt werden. Der nächste Lockdown, diesmal nicht im Namen des Virus, sondern des Klimas.
Im Weißen Haus hat Präsident Donald Trump kürzlich die Grundlage für sämtliche bundesweiten Regulierungen im Namen der Kirche des Klimawandels beseitigt. Durch die Aufhebung des sogenannten Endangerment Finding aus dem Jahr 2009, das CO2 als gefährlichen Schadstoff klassifizierte, fallen alle damit verbundenen Vorschriften für Fahrzeuge und Emissionen weg. Diese Maßnahme, verkündet am 12. Februar 2026 von EPA-Administrator Lee Zeldin (EPA = US-Umweltschutzbehörde), spart den US-Steuerzahlern nebenbei über 1,3 Billionen Dollar.
Trump beendete damit den Klimawahn, CO2 ist nicht länger der Feind, sondern essenzieller Bestandteil des Lebens. CO2, das in Gewächshäusern extra zugeführt wird, ernährt die Pflanzen unseres Planeten und hat historisch in höheren Konzentrationen das Leben auf der Erde explodieren lassen. Für die USA bedeutet diese Anerkennung der Wirklichkeit unter anderem das Ende des Zwanges zur Elektromobilität, keine Einschränkungen für herkömmliche Motoren mehr und eine Rückkehr zu marktorientierter Energiepolitik. Die Entscheidung basiert auch auf Urteilen des Obersten Gerichtshofs, der die Überregulierung durch die EPA als unrechtmäßig bezeichnete, und verdeutlicht die Ablehnung ideologischer Übergriffe in die Wirtschaft.
Ganz anders präsentiert sich die Lage in Deutschland, wo das Bundesverfassungsgericht bereits 2021 eine Entscheidung fällte, die Freiheitsrechte unter den Vorbehalt des „Klimaschutzes“ stellt. Die Richter argumentierten, dass der Staat verpflichtet sei, den Klimawandel zu stoppen, was letztlich bedeutet, dass “CO2-relevanter Freiheitsgebrauch irgendwann im Wesentlichen unterbunden” werden müsse. Diese Formulierung umfasst praktisch jede menschliche Aktivität: Autofahren, Arbeiten, Essen, sogar Atmen. Alles produziert CO2, alles ist „CO2 relevant“. In der Praxis öffnet dies die Tür für umfassende Restriktionen ab 2031, wenn das verbleibende (fiktive!) CO2-Budget knapp wird.
Damit steht der Ausrufung des Klimalockdowns nichts mehr im Wege. Wie das Gericht schon formulierte, ist „die Vereinbarkeit mit Art. 20a GG (dem Staatsziel des Umwelt-, Tier- und Klimaschutzes, Anm.) Voraussetzung für die verfassungsrechtliche Rechtfertigung staatlicher Eingriffe in Grundrechte.“ Der Staat hat schon bei der Plandemie demonstriert, dass ihm die Grundrechte und Freiheiten der Bürger sowieso herzlich egal sind. Unter dem Deckmantel der „Solidarität“ wurden die Menschen eingesperrt, unter idiotische Masken gezwungen und in eine gefährliche Genspritze getrieben.
Mit der CO2-Neutralität hat die Regierung nun das Mittel in die Hand bekommen, jeden Aspekt des Lebens absolut zu kontrollieren und zu regulieren. Denn wie schon erwähnt, JEDE menschliche Handlung ist „CO2 relevant“. Sie werden nie CO2 neutral sein, also kann der Staat ihnen ad infinitum vorschreiben, wie sie zu leben haben. Und wie schon während der Plandemie wird das lukrativ für die herrschende Klasse und die mit ihr verbundenen Profiteure. Profitierte von der Plandemie noch die Pharmamafia, so wird es diesmal die Klimamafia sein, der die Steuergelder zugeschoben werden.
Meine zwei nur leicht ironischen Vorhersagen zur deutschen Politik im Jahr 2031: Atmen wird mit einer CO2‑Steuer belegt. Und beim Verlassen des Hauses müssen die Menschen eine Maske tragen, welche das ausgeatmete CO2 abscheidet. Wer das absurd findet, möge sich an die Plandemie erinnern. Dass die herrschende Klasse von allen Restriktionen – wie schon während der Plandemie – ausgenommen sein wird, versteht sich von selbst.
Die Eisbär-Saga: Was Wissenschaftler schon vor der Veröffentlichung von Frozen Planet wussten
Susan J. Crockford
Im Jahr 2011 wurde den Zuschauern der BBC weisgemacht, dass die Eisbären in der Barentssee aufgrund des klimabedingten Rückgangs des Meereises hungerten. Spätere wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass diese Darstellung nicht mit den damals bereits verfügbaren Daten übereinstimmte.
In der Folge „On Thin Ice” seiner BBC-Serie „Frozen Planet” aus dem Jahr 2011 erklärte Sir David Attenborough den Zuschauern, dass Eisbärenmütter und ihre Jungen in der gesamten Arktis hungerten, weil der Klimawandel das Meereis schmelzen ließ – und das, obwohl er neben einer dicken, gesunden Eisbärin aus der Barentssee saß.
Ich frage mich, wie Sir David Attenborough sich jetzt fühlt. Hat ihm jemand erzählt, dass norwegische Biologen endlich zugegeben haben, dass die Eisbären in der Barentssee 2010, als sie bei den Dreharbeiten zu seiner BBC-Dokumentation halfen, tatsächlich dick und gesund waren? Oder wusste Attenborough schon damals, dass diese Eisbärenpopulation trotz des starken Rückgangs des Meereises florierte – ließ seine Zuschauer aber etwas anderes glauben?
Attenborough unternahm eine Expedition nach Spitzbergen (wahrscheinlich im Frühjahr 2010), wo er neben einer sedierten fetten Bärin saß und über hungernde Eisbären und sinkende Populationen aufgrund des Verlusts von Meereis sprach. Diese Sequenz wurde in der gleichen Gegend gedreht, in der Forscher kürzlich gezeigt haben, dass sich die Bären zumindest bis 2005 in einem viel besseren Zustand befanden als 1995, obwohl das lokale Meereis dramatisch zurückgegangen war (Aars et al. 2026).
Das bedeutet auch, dass die Bären untersucht und vermessen wurden, so dass die Biologen gewusst haben müssen, dass die Bären im Jahr 2010 nicht an Hunger starben, sondern es ihnen sogar besser ging als 1995 – obwohl sich der Zustand des Meereises deutlich verschlechtert hatte.
Unten finden Sie eine Grafik der norwegischen Beobachtungsstation, die jedes Jahr ihre Daten zu den Eisbären auf Spitzbergen veröffentlicht. Diese Grafik zeigt den Körperzustand erwachsener männlicher Bären bis zum Jahr 2025 – sieben Jahre über das Enddatum der Aars-Studie von 2026 hinaus.
Die folgende Aussage zum Bevölkerungswachstum im Vergleich zum Meereis stammt von der gleichen Website:
Anmerkung: Die folgenden beiden Graphiken werden hier in deutscher Übersetzung gezeigt (via Google Translate)
Meiner Meinung nach verfügten diese Forscher bereits 2010, als sie Attenborough bei der Erstellung seiner BBC-Dokumentation unterstützten, über die erforderlichen Daten, um festzustellen, dass der Rückgang des Meereises nicht zu einem Rückgang der Population in der Barentssee führte, weil die weiblichen Bären nicht hungerten (Lippold et al. 2019).
In der folgenden Abbildung zeigt das letzte Feld („BCI“) die Körperkondition (d. h. den „Fettanteil“) der Weibchen im Zeitverlauf von 1997 bis 2017. Zwar war der leichte Anstieg der Körperkondition bis 2010 vielleicht nicht so deutlich zu erkennen wie einige Jahre später, aber es gab definitiv keinen Rückgang.
Fette Bären bedeuten, dass die Population gesund ist und gedeiht und nicht ums Überleben kämpft.
Ich schlage zwei Optionen vor: Entweder haben norwegische Forscher Attenborough über den Zustand der Bären in der Barentssee belogen, oder sie haben seine Lüge mitgemacht, dass diese Bären genauso hungerten wie „die meisten Bären” in der Arktis – weil sie alle an der Erzählung festhielten, dass der durch den vom Menschen verursachten Klimawandel bedingte Verlust des Meereises letztendlich dazu führen würde, dass die Eisbären fast aussterben würden (Crockford 2019).
Ich schätze, wir werden es nicht erfahren, solange ihn niemand danach fragt.
Ich habe natürlich schon früher über Attenboroughs „Arctic Betrayal“ geschrieben, der 2019 einen ungeheuerlichen Höhepunkt erreichte, als er der Welt fälschlicherweise erzählte, dass russische Walrosse sich wegen des Klimawandels von hohen Klippen gestürzt hätten – obwohl sie in Wirklichkeit von Bären verfolgt worden waren. Es gab ein Video (unten kopiert) und dann ein Buch (Fallen Icon: Sir David Attenborough and the Walrus Deception).
Attenboroughs Video „Arctic Betrayal“ (Verrat an der Arktis) hier.
References
Aars, J., Ieno, E.N., Andersen, M. et al. 2026. Body condition among Svalbard Polar bears Ursus maritimus during a period of rapid loss of sea ice. Scientific Reports 16, 2182. https://doi.org/10.1038/s41598-025-33227-9 Open access.
Crockford, S.J. 2019. The Polar Bear Catastrophe That Never Happened. Global Warming Policy Foundation, London. Available in paperback and ebook formats.
Crockford, S.J. 2022. Sir David Attenborough and the Walrus Deception. Amazon KDP, Victoria.
Lippold, A., Bourgeon, S., Aars, J., et al. 2019. Temporal trends of persistent organic pollutants in Barents Sea polar bears (Ursus maritimus) in relation to changes in feeding habits and body condition. Environmental Science and Technology 53(2):984-995. https://doi.org/10.1021/acs.est.8b05416
Original bei polarbearscience.com
Link: https://clintel.org/biologists-knew-barents-sea-bears-were-not-starving/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
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Sie werden, was sie immer verteufelten

Die USA priesen sich einst als “Land der Freien”. Aber so wie die politische Kultur in der Außenpolitik verrohrt, tut sie das auch im Inneren. Die Erschaffer von Claude.ai, eine der Künstlichen Intelligenzen, die vermutlich die liberalste Algorithmus-Einstellungen der großen KIs aufweist, wollten verhindern, dass diese Technik für autonomes Töten von Maschinen und illegales Bespitzeln […]
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Zu welchem Zweck erhebt Trump Glyphosat und Phosphor zu kriegswichtigen Produkten?

In einer neuen Verordnung beruft sich Präsident Trump auf das Verteidigungsproduktionsgesetz, um die heimische Produktion von elementarem Phosphor und Herbiziden auf Glyphosatbasis sicherzustellen. Damit werden sie offiziell zu Prioritäten der nationalen Verteidigung. Ist eine Verwendung im Krieg gegen den Iran wie die von Israel gegen den Libanon und Syrien geplant? Die Verordnung gewährt gemäß Abschnitt […]
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Epstein-Akten: globale Tech-Eliten geraten unter Druck – Bill Gates’ Auftritt in Indien wurde plötzlich zur offenen Frage
Die Veröffentlichung der Epstein-Dokumente wirkt. Nicht nur in Washington oder London, sondern bis nach Neu-Delhi. Als bekannt wurde, dass Bill Gates in den neu veröffentlichten Akten namentlich erwähnt wird, geriet sein geplanter Auftritt bei einem großen KI-Gipfel in Indien ins Straucheln. Sein Name verschwand zeitweise von der Sprecherliste. Offizielle Stellen dementierten später eine Ausladung. Doch der Schaden war da: Der Auftritt wurde zur offenen Frage. Hier, hier und hier.
Die Epstein-Akten sind mehr als ein juristischer Nachlass. Sie sind ein Reputationssprengsatz. Sie enthalten E-Mails, Terminkalender, Flugprotokolle, Kontaktlisten – ein Netzwerk globaler Eliten, das Politik, Wirtschaft und Philanthropie miteinander verband. Und sie zeigen, dass Gates mehrfach Treffen mit Jeffrey Epstein hatte – auch nachdem Epstein 2008 wegen Sexualdelikten verurteilt worden war.
Gates selbst räumte die Treffen ein. Er nannte sie im Nachhinein einen „Fehler“. Ziel sei es gewesen, über philanthropische Projekte zu sprechen. Doch in einer Welt, in der Transparenz zunehmend eingefordert wird, genügt allein die Nähe zu Epstein, um politische Verwerfungen auszulösen.
Was in den Akten tatsächlich belegt ist:
Gates traf Epstein mehrfach zwischen 2011 und 2014. Epstein versuchte, sich als Finanzvermittler für „philanthropische“ Großprojekte zu positionieren. Interne E-Mails aus früheren Veröffentlichungen zeigten, dass Gates’ Umfeld über Epsteins Ruf informiert war.
Und dennoch: In einer Zeit, in der globale Gesundheitsarchitektur, Impfstoffpolitik und digitale Identitätsprojekte kritisch hinterfragt werden, reicht allein die dokumentierte Nähe aus, um Misstrauen zu schüren. Gates ist nicht nur Unternehmer, sondern einer der einflussreichsten Akteure im globalen Gesundheitssektor. Seine Stiftung ist eng mit internationalen Organisationen vernetzt, arbeitet mit Regierungen zusammen und beeinflusst Forschungs- und Finanzierungsstrukturen.
Parallel dazu erleben wir eine Phase massiver technologischer Transformation – KI, digitale Identität, Biotechnologie. Und genau in diesem Umfeld sollte Gates in Indien über künstliche Intelligenz sprechen. Ein Symbolauftritt. Ein Zukunftsforum.
Stattdessen dominierte die Frage: Warum taucht sein Name in den Epstein-Akten auf?
Indien, das sich als aufstrebende Digitalmacht positioniert, steht unter besonderer Beobachtung. Das Land treibt digitale Identitätsinfrastruktur, biometrische Systeme und KI-Strategien massiv voran. In diesem Kontext wird jede personelle Verflechtung mit globalen Skandalen politisch sensibel.
Ob formelle Ausladung oder nur kommunikative Panne – der Vorgang zeigt, dass die Epstein-Akten Wirkung entfalten. Sie verändern den Diskurs. Sie setzen Eliten unter Rechtfertigungsdruck. Sie verschieben Machtverhältnisse im öffentlichen Raum.
Und sie werfen eine größere Frage auf: Wie eng sind globale „Philanthropie“, Technologiepolitik und informelle Machtzirkel tatsächlich verflochten?
Der Fall Gates zeigt weniger eine strafrechtliche Dimension als eine strukturelle: Selbst ein milliardenschwerer Stiftungsgründer ist nicht immun gegen Vertrauensverlust. In der Ära der Dokumentenveröffentlichungen zählt nicht nur, was bewiesen ist – sondern auch, was sichtbar wird.
Die Epstein-Akten sind mehr als Papier. Sie sind ein Test für die Glaubwürdigkeit globaler Netzwerke. Und sie zeigen: Die Zeit, in der Treffen hinter verschlossenen Türen folgenlos blieben, ist vorbei..
Epsteins 25-Millionen-Deal: Bundesakten legen brisante Rothschild-Verbindung bis in Schweizer Finanzzentren offen
Epsteins 25-Millionen-E-Mail: Neue Dokumente werfen Fragen zu Rothschild-Deal, Kathy Ruemmler und einer DOJ-Strafe auf
Während die öffentliche Debatte sich zuletzt auf persönliche Kontakte und Nachrichten konzentrierte, rücken nun Bundesdokumente einen anderen Aspekt in den Vordergrund: einen millionenschweren Vergleich mit dem US-Justizministerium – und die Rolle von Jeffrey Epstein im Umfeld der Edmond-de-Rothschild-Gruppe.
1/
EPSTEIN’S $25 MILLION EMAIL
Everyone’s talking about Kathy Ruemmler leaving Goldman Sachs over her Epstein ties.
Nobody’s talking about WHY she was connected to Epstein in the first place.
I’ve reviewed the federal exhibits. Here’s what they show.
pic.twitter.com/TG7bGegLiK
— Sayer Ji (@sayerjigmi) February 19, 2026
Die Auswertung mehrerer als „Federal Exhibits“ gekennzeichneter Unterlagen zeigt eine E-Mail vom 10. Dezember 2015. Darin schreibt Epstein an Ariane de Rothschild, Vorsitzende der Edmond de Rothschild Group:
„i think you will find that 45.5 penalty legal ( kathy plus pillsbury around 10. me 25 ) all less than 80 pretty good.“ („Ich denke, Sie werden feststellen, dass 45,5 Strafe legal sind (Kathy plus Pillsbury etwa 10, ich 25), insgesamt weniger als 80, was ziemlich gut ist.“ )
Die Quelle wird in den Dokumenten als EFTA00669908 geführt.
Die Aufschlüsselung laut E-Mail
Nach Epsteins eigener Darstellung ergibt sich folgende Summe:
45,5 Millionen Dollar — DOJ-Strafe (US-Justizministerium)
rund 10 Millionen Dollar — „Kathy“ und Kanzlei Pillsbury Winthrop (Anwaltskosten)
25 Millionen Dollar — Jeffrey Epstein
Gesamtsumme: mehr als 80 Millionen Dollar.
Bemerkenswert ist dabei, dass ein bereits verurteilter Sexualstraftäter in einer E-Mail einen 25-Millionen-Dollar-Betrag für sich selbst im Zusammenhang mit einer DOJ-Einigung erwähnt.
Die Antwort aus Paris
Ariane de Rothschild antwortete laut Dokument um 1:55 Uhr Pariser Zeit:
„Yes, congratulations and a giant thk u !! I m relieved that it s settled and over.“ (Ja, herzlichen Glückwunsch und ein riesiges Dankeschön!! Ich bin erleichtert, dass es geklärt und vorbei ist.)
Und weiter:
„Yes … And deep thks for your amazing help.“ („Ja … Und vielen Dank für Ihre großartige Hilfe“ )
Die Korrespondenz ist ebenfalls unter EFTA00669908 dokumentiert.

Wer ist „Kathy“?
Mit „Kathy“ ist nach den Unterlagen Kathy Ruemmler gemeint, White House Counsel unter Präsident Barack Obama von 2011 bis 2014.

Mehrere E-Mails aus 2014 zeigen:
- August 2014 — Epstein an Rothschild: „Kathy Ruemmler, vielleicht.“
- September 2014 — Epstein an beide: „Jetzt habt ihr gegenseitig eure Kontaktdaten.“
- Oktober 2014 — Epstein an Rothschild: „Kathy wird heute das Amt der Justizministerin (Attorney General) ablehnen. Sie wird in der Lage sein, euren Auftrag fertigzustellen.“
Diese Dokumente tragen die Kennzeichnungen EFTA02588508, EFTA02587869 und EFTA02592865.
Der letzte Satz ist besonders brisant. Laut der E-Mail habe die ehemalige White House Counsel eine Nominierung zur Attorney General abgelehnt, um das Rothschild-Mandat zu beenden. Das Dokument gibt Epsteins Aussage wieder; es belegt jedoch nicht unabhängig die tatsächlichen Gründe einer Nominierungsentscheidung. Die zeitliche Abfolge ist jedoch dokumentiert.
Epsteins Rolle laut Akten
Epstein war weder Anwalt noch registrierter Lobbyist. Die Unterlagen zeigen dennoch, dass er:
– Terminplanungen auf Vorstandsebene koordinierte (EFTA01002935)
– In Dokumentenbearbeitungen und Zahlenabstimmungen eingebunden war, die über Ruemmler liefen (EFTA00708380)
– Informationen über konkurrierende DOJ-Vergleiche anderer Bankfamilien weiterleitete (EFTA00686026)
– Narrative zu führenden Bankfiguren formulierte (EFTA00708380)
In einer E-Mail vom 11. Juni 2015 berichtet Rothschild, ein leitender Bankvertreter („Yves“) sehe aus wie nach einer „intense bar fight“ und müsse „thank god“ nicht zum DOJ erscheinen. Epstein schlägt daraufhin eine Kommunikationslinie vor. Rothschild fragt: „Hat Kathy dir unsere kleinen Änderungen gegeben – insbesondere die Zahlen?“ (EFTA00708380).

Flug nach Genf
Am 2. Juli 2015 sendete Epstein laut Dokument EFTA00644548 eine Passagierliste eines Charterflugs nach Genf, Sitz der Edmond-de-Rothschild-Gruppe:
„Passagierin ich, Ariane Rothschild. Kathy Ruemmler. Prinzessin [redigiert].“
Maschine: Hawker 800XP
Kosten: 11.000 Euro
Zeitpunkt: Fünf Monate vor Abschluss der DOJ-Einigung.
Der 7-Punkte-Plan
Am Morgen nach dem Vergleich versandte Epstein laut EFTA00669908 einen Sieben-Punkte-Plan. Punkt 5 lautet:
„Verwenden wir DOJ und seine harte Sprache, um Benjamin zu entfernen?“
Ariane de Rothschilds Ehemann Benjamin de Rothschild hielt bis zu seinem Tod 2021 die Mehrheitsbeteiligung an der Bank. Ob er der erwähnte „benjamin“ ist, wird im Dokument nicht bestätigt. Sollte es sich um ihn handeln, würde dies bedeuten, dass Epstein vorschlug, eine DOJ-Durchsetzungsmaßnahme strategisch gegen einen kontrollierenden Anteilseigner einzusetzen.
Fortgesetzte Kontakte
Die Beziehung endete nicht mit dem Vergleich:
Juni 2016 — Gruppenessen („Leger kleiden, es regnet stark“) (EFTA02459851)
Oktober 2016 — „Kathy und ich werden nächstes Wochenende in Paris sein“ (EFTA02447153)
Dezember 2016 — Kathy ist am Dienstag in Zürich“ (EFTA02667727)
März 2018 — Ruemmler und Rothschild besuchen Epstein gemeinsam in New York (EFTA02239107)
Kalender März 2018
Epsteins Kalender vom März 2018 (EFTA00285556) listet:

„2:00pm LUNCH w/Kathy Ruemmler, Miro and Steve Bannon“
Damit saßen laut Eintrag die frühere White-House-Beraterin unter Obama und Steve Bannon, Chefstratege unter Donald Trump, am selben Tisch mit Epstein.
In derselben Woche verzeichnet der Kalender weitere prominente Namen wie Leon Black, der laut öffentlicher Berichterstattung Epstein 158 Millionen Dollar zahlte, sowie Woody Allen, Reid Hoffman und Ehud Barak.
Ruemmlers Abgang bei Goldman
Am 13. Februar 2026 bestätigte Goldman Sachs Ruemmlers Ausscheiden als General Counsel. Die mediale Berichterstattung konzentrierte sich vor allem auf persönliche Nachrichten und intime Details.
Weniger Beachtung fanden bislang:
– die 25-Millionen-Dollar-Gebühr laut E-Mail
– die Rolle bei der DOJ-Einigung
– die Behauptung zur Attorney-General-Nominierung
– die dokumentierten Dokumentenabstimmungen
– die Genfer Charterflüge
Offene Fragen
Die Dokumente werfen mehrere Fragen auf:
– Wusste das DOJ von Epsteins koordinierender Rolle?
– Entsprach Ruemmlers Tätigkeit den Post-Government-Ethikregeln?
– Handelte es sich um unzulässige Rechtsberatung durch Epstein?
– Wurde die 25-Millionen-Dollar-Gebühr dem Bankvorstand offengelegt?
– War Goldman Sachs über diese Hintergründe informiert, als Ruemmler 2020 eingestellt wurde?
Alle genannten Punkte beruhen auf Bundesdokumenten oder öffentlich zugänglicher Berichterstattung.
Ehemaliger CIA-Analyst nach den Gesprächen USA-Iran: Eine Minute vor Mitternacht
Larry C. Johnson
Ungeachtet einiger positiver Worte, die nach den Gesprächen am Dienstag in Genf zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran geäußert wurden, ist die Entscheidung gefallen… Die Vereinigten Staaten werden den Iran angreifen, in dem Versuch, genügend soziale Unruhe und Chaos im Iran zu erzeugen, sodass die schiitischen muslimischen Geistlichen gezwungen sein werden, die Islamische Republik aufzulösen. Alle militärischen Komponenten der USA für diese Aktion sind entweder bereits in Stellung oder werden es in Kürze sein. Die einzige Unbekannte ist Donald Trump. Er hat den Verlegungsbefehl erteilt, und die US-Stützpunkte in der Region sind mit dem größten Kontingent an amerikanischen Kampfflugzeugen seit der Invasion des Irak im März 2003 geflutet worden.
Heute Abend gibt es einen Bericht der New York Times, der besagt:
Hochrangige nationale Sicherheitsbeamte haben dem Präsidenten mitgeteilt, dass jede Operation, die darauf abzielt, die iranische Führung zu verändern, nicht garantiert erfolgreich sein wird, sagten die Beamten. … „Diplomatie kann den USA mehr Zeit geben, ihr Militär vorzubereiten, aber sie gibt auch dem Iran mehr Zeit, seine Vergeltung zu planen“, sagte Vali Nasr, Iran-Experte an der Johns Hopkins University. „Letztlich“, fügte er hinzu, „muss der Präsident die Kosten eines Angriffs auf den Iran abwägen. Ironischerweise hat sein Ansatz diese Kosten wahrscheinlicher gemacht.“
Es liegt an den ranghohen US-Militär- und Geheimdienstbeamten, Trump die harte Wahrheit zu sagen – nämlich dass ein US-Angriff auf den Iran höchstwahrscheinlich keinen Regimewechsel herbeiführen wird, aber eine massive iranische Vergeltung auslösen wird, die erhebliche US-amerikanische und israelische Verluste verursachen und wahrscheinlich zu einer Blockade der Straße von Hormus führen wird. Letzteres birgt das Potenzial für schwerwiegende wirtschaftliche Folgen.
Seit dem 17. Februar 2026 sind die Öl-Futures-Preise (vor allem die Benchmark WTI-Rohöl-Futures, da diese im US-Kontext am häufigsten referenziert werden) deutlich gestiegen. Vom Schlusskurs am 17. Februar (etwa 62,30 Dollar) bis zum aktuellen Niveau (durchschnittlich etwa 65,40 Dollar) entspricht das einem Anstieg von rund 3,10 Dollar pro Barrel oder etwa +5 Prozent innerhalb von nur ein bis zwei Handelstagen. Bei Brent-Rohöl-Futures (globaler Referenzwert) stiegen die Preise bis zum 18.–19. Februar auf etwa 70,35–70,56 Dollar, ein ähnlicher Anstieg von rund +4,3 Prozent am 18., nun bei etwa 70,60 Dollar verharrend (insgesamt rund +3,15 Dollar oder +4,7 Prozent seit dem 17. Februar).
Es gibt einen weiteren Indikator dafür, dass etwas Schlimmes im Gange ist… Die Pizzerien in der Nähe des Pentagons in Washington, D.C., sowie in der Nähe des CENTCOM-Hauptquartiers auf der MacDill Air Force Base verzeichnen ungewöhnliche Aktivitätsspitzen… Das entspricht einem Muster, das am Vorabend früherer US-Militäroperationen in Venezuela, im Iran und im Irak beobachtet wurde.
Donald Trump spielt mit dem Feuer. Das US-Militär ist gespannt und schussbereit… Die verbleibende Frage ist, ob Donald Trump den Abzug betätigen wird. Sollte er den Ausführungsbefehl erteilen, glaube ich, dass er damit das Todesurteil für seine Präsidentschaft unterschreibt. Das ist keine Übertreibung… Das Schicksal der Welt hängt in der Schwebe.
Die Probleme eines Angriffs auf Iran
Ein Blick auf die militärischen Herausforderungen zeigt, wie komplex und riskant jeder Versuch wäre, Iran mit einem massiven Schlag zu treffen. Eine grafische Darstellung, die kürzlich veröffentlicht wurde, hilft dabei, die Größe der potenziellen Streitkräfte einzuordnen und einige zentrale Probleme zu identifizieren.
Vergleich mit bisherigen Militäroperationen
THE PROBLEMS WITH AN IRAN STRIKE.
This excellent graphic allows us to understand better the issues facing any attempt to strike Iran. Now that we have some sense of the power of the potential force deployed we can highlight a few important points.
600 Tomahawk… https://t.co/wsQeS8KtAo
— Philip Pilkington (@philippilk) February 16, 2026
600 Tomahawk-Marschflugkörper mögen auf den ersten Blick nach einer großen Zahl klingen, doch im Kontext vergleichbarer Einsätze relativiert sich dies deutlich. Im Jahr 2025 beispielsweise feuerte Russland zwischen 1900 und 2000 Raketen im Rahmen des Angriffs auf die Ukraine ab. Dazu kommen Tausende von Drohneneinsätzen; einschließlich Kampf- und Angriffsdrohnen wurde die Ukraine insgesamt rund 34.000 Mal getroffen. Trotz dieser massiven Zahl an Angriffen bleibt die Ukraine funktional bestehen. 600 Tomahawks repräsentieren weniger als zwei Prozent der gesamten Schlagkraft, die durch diesen vergleichbaren Einsatz demonstriert wurde.
Limitierte Ressourcen
Ein weiteres strukturelles Problem ist die begrenzte Verfügbarkeit von Tomahawk-Raketen. Würde die US-Armee alle 600 verschießen, entspräche dies zwischen zehn und fünfzehn Prozent des gesamten Bestands dieser Waffensysteme – und zwar nicht nur jener in aktuellen Gefechtsgruppen sondern des gesamten weltweit existierenden Vorrats.
Auch die Luftangriffskapazitäten der eingesetzten Flugzeuge werfen Fragen auf. Diese könnten zwar zusätzliche Bombenlasten tragen, doch müssten sie sich im Einsatz gegen Irans Luftabwehr behaupten, die keineswegs schwach ist, wie gelegentliche Propaganda nahelegt. Selbst bei optimistischen Schätzungen bliebe die kombinierte Schlagkraft der Einsatzflugzeuge deutlich unter fünf Prozent der russischen Gesamtangriffe in der Ukraine.
Die Verteidigungsfähigkeit Irans
Doch das zentrale Problem liegt nicht in der Angriffs- sondern in der Verteidigungsfähigkeit Irans. Die gesamte Luftabwehrgruppe, die einem solchen Angriff entgegengestellt wäre, verfügt schätzungsweise über 1300 bis 1500 Abfangraketen. Dem gegenüber stehen angeblich etwa 80.000 schlagbereite Shahed-Drohnen sowie eine tägliche Produktionskapazität von rund 400 weiteren Drohnen.
Eine Vorstellung des Angriffszenarios
Stellen wir uns vor, Iran startete am ersten Tag 1000 bis 2000 Shahed-Drohnen zeitgleich. Solch ein Schlag könnte binnen kürzester Zeit die gesamte Luftabwehr eines US-Schlagverbands erschöpfen. Ohne effektive Luftabwehr wären die Kriegsschiffe und ihre Besatzungen anschließend hochgradig verwundbar.
Noch weiterreichende Bedrohung
Nach dem Ausschalten der gegnerischen Luftabwehr könnten fortgeschrittene Überschall-Anti-Schiffsraketen zum Einsatz kommen. Auch wenn diese seltener sind und nur einige Tausend im Arsenal stehen, wäre ihre Wirkung verheerend, sollte die Luftabwehr bereits geschwächt sein. Zusätzlich könnte Iran schnelle Bootseinheiten mit kurzreichweitigen Anti-Schiffsraketen einsetzen, um weitere Risiken für Marineverbände zu schaffen.
Die Risiken für die Vereinigten Staaten
Die potenziellen Gefahren eines solchen militärischen Engagements für die Vereinigten Staaten sind enorm. Es bleibt zu hoffen, dass Entscheidungsträger diese Dimensionen voll verstehen. Die US-Marine war bereits nicht in der Lage, die Huthi-Rebellen im Jemen vollständig zu besiegen. Iran indessen ist ein deutlich größeres und komplexeres militärisches Ziel.







600 Tomahawk…