Kategorie: Nachrichten
Die Menschheit hat eine Schwelle überschritten – und die meisten von uns haben einfach weitergescrollt
Kay Rubacek
Letzte Woche ist etwas passiert, das die meisten Menschen einfach übersehen haben.
Zwei Amazon-Rechenzentren in den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden während der iranischen Vergeltung für US-Militäraktionen getroffen. Eine weitere Anlage in Bahrain wurde Berichten zufolge beschädigt, nachdem eine Drohne in der Nähe eingeschlagen war. Die früheren Angriffe, die diese Vergeltung auslösten, sollen mit KI-gestützten Zielsystemen durchgeführt worden sein.
Es war nur ein kurzer Moment im Nachrichtenzyklus, schnell verdrängt von der nächsten politischen Geschichte. Doch die Folgen sind schwer zu ignorieren.
Künstliche Intelligenz ist nun in einen aktiven geopolitischen Konflikt eingetreten.
Die Infrastruktur, die die digitale Welt antreibt – dieselben Systeme, die Familienfotos speichern, Unternehmen betreiben und Fragen auf unseren Smartphones beantworten – ist zu strategischer Kriegsinfrastruktur geworden. Algorithmen, die still in zivile Technologien eingewebt sind, helfen nun dabei zu entscheiden, wo Waffen einschlagen.
Die Menschheit hat eine Schwelle überschritten – und die meisten von uns haben einfach weitergescrollt.
Doch wir wissen aus der Geschichte, dass große technologische Umbrüche selten mit einem einzigen dramatischen Moment angekündigt werden. Zuerst erscheinen sie als Signale in kleinen Nachrichtenmeldungen, politischen Streitigkeiten oder unerklärlichen Abgängen von Insidern.
Ein weiteres Signal tauchte fast gleichzeitig auf.
Die US-Bundesregierung entfernte kürzlich die von Anthropic entwickelten Systeme für künstliche Intelligenz aus ihren Netzwerken. Kurz darauf trat OpenAI mit einer eigenen Verteidigungsvereinbarung an deren Stelle.
Die Öffentlichkeit kennt die vollständige Geschichte hinter dieser Veränderung nicht. Wir wissen nicht genau, welche Forderungen hinter verschlossenen Türen gestellt wurden, welche ethischen Leitplanken umstritten waren oder warum eines der weltweit führenden KI-Unternehmen plötzlich aus staatlichen Systemen verdrängt wurde.
Doch das Ereignis selbst ist ein weiteres Signal.
Und noch ein weiteres Signal taucht leise innerhalb der KI-Industrie selbst auf: der Abgang von Sicherheitsforschern.
In den vergangenen Jahren haben zahlreiche hochrangige Forscher, die sich mit den Risiken und der Sicherheit fortgeschrittener KI-Systeme befassen sollten, ihre Positionen bei führenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen verlassen. Viele dieser Abgänge erfolgten ohne größere öffentliche Erklärung.
Diese Forscher sprechen selten über die internen Debatten, die sie erlebt haben. Nur wenige sind in der Lage, dies zu tun.
Doch solche Muster sind bedeutsam. Wenn die Menschen, die einer mächtigen Technologie am nächsten stehen, sich still zurückziehen, bedeutet das oft, dass sie Spannungen gesehen haben, die die Öffentlichkeit noch nicht einmal zu untersuchen begonnen hat.
Die Geschichte hat solche Momente schon einmal gesehen.
In den frühen 1940er-Jahren erkannten Wissenschaftler, die an dem arbeiteten, was später zum Manhattan-Projekt wurde, dass sie etwas beispielloses erschufen. Einige äußerten Bedenken darüber, was diese Technologie bedeuten würde, sobald sie das Labor verließ. Doch diese Debatten fanden größtenteils hinter verschlossenen Türen statt. Die Öffentlichkeit verstand das Ausmaß erst, nachdem die Technologie bereits eingesetzt worden war.
Künstliche Intelligenz könnte sich nach einem ähnlichen Muster entwickeln. Wir sehen die Signale jetzt – Forscher verlassen ihre Positionen, Regierungen streiten über ethische Leitplanken, und KI-Systeme tauchen in realen geopolitischen Konflikten auf.
Und doch wird die öffentliche Diskussion über künstliche Intelligenz immer noch von Annahmen geprägt, die diese Signale schwerer erkennbar machen.
Irrtum Nr. 1: KI ist „nur ein Werkzeug“
Diese Analogie ist beruhigend. Wir stellen uns KI wie einen Taschenrechner oder ein Textverarbeitungsprogramm vor – Maschinen, die Aufgaben effizient erledigen und dabei fest unter menschlicher Kontrolle bleiben.
Werkzeuge können im Krieg zu strategischen Ressourcen werden. Doch sie erzeugen normalerweise keine eigenen Ergebnisse auf eine Weise, die ihre Entwickler manchmal selbst kaum erklären können, und sie erfordern keine ständigen Verhandlungen über die ethischen Grenzen ihres Verhaltens.
Moderne KI-Systeme werden nicht mehr Zeile für Zeile im traditionellen Sinn programmiert. Sie werden mit riesigen Datensätzen trainiert und lernen Muster in diesen Daten. Ihr Verhalten entsteht aus statistischen Beziehungen statt aus klaren Anweisungen. KI-Forscher sagen deshalb, diese Systeme würden eher „gewachsen“ als gebaut. Und das macht sie grundlegend anders als die Werkzeuge, die wir gewohnt sind zu kontrollieren.
Irrtum Nr. 2: KI ist neutral
KI-Systeme werden mit von Menschen erzeugten Informationen trainiert. Diese Informationen spiegeln menschliche Vorurteile, historische Konflikte und ungleiche Repräsentation wider.
Wenn ein KI-System eine Antwort generiert, kombiniert es Muster, die es aus diesem Material aufgenommen hat.
KI hat eine fließende Sprache entwickelt, die den Eindruck von Objektivität erzeugen kann. Doch selbstbewusste Formulierungen sind nicht dasselbe wie Wahrheit.
Die jüngsten Konflikte zwischen Regierungen und KI-Unternehmen zeigen das deutlich. Debatten über Überwachungsgrenzen oder autonome Waffen sind nicht nur technische Fragen. Es sind moralische Fragen. Leitplanken existieren gerade deshalb, weil die Systeme selbst nicht neutral sind.
Irrtum Nr. 3: Menschen kontrollieren KI vollständig
Traditionelle Software verhält sich gemäß den klaren Anweisungen, die Programmierer geschrieben haben.
Moderne KI-Systeme funktionieren anders. Ihre Ergebnisse sind probabilistisch – sie entstehen aus Schichten gelernter Beziehungen innerhalb des Modells.
Entwickler verwenden inzwischen KI-Systeme, um andere KI-Systeme zu bauen und zu verwalten. Sie lassen KI Code schreiben, den sie früher selbst geschrieben hätten – und das geschieht so schnell, dass sie nicht mehr jede Zeile überwachen oder überhaupt verstehen können, die von Systemen erzeugt wird, die niemals schlafen.
Kontrolle ist in dieser Umgebung kein einfacher Schalter. Sie ähnelt eher einer sich verschiebenden Grenze, die noch niemand zuvor gesehen hat – und die Sprache, um sie überhaupt zu definieren, steckt noch in den Kinderschuhen.
Irrtum Nr. 4: Die Experten wissen, wohin das führt
In den meisten wissenschaftlichen Bereichen bewegen sich Meinungsverschiedenheiten unter Experten in einem relativ engen Rahmen. In der künstlichen Intelligenz ist dieser Rahmen ungewöhnlich breit.
Einige Forscher glauben, KI werde Medizin und wissenschaftliche Entdeckungen revolutionieren. Andere warnen, dass die Technologie erhebliche gesellschaftliche Störungen verursachen könnte, wenn ihre Entwicklung schneller voranschreitet als die menschliche Weisheit.
Zu denen, die solche Bedenken äußern, gehört Geoffrey Hinton, Nobelpreisträger und einer der grundlegenden Pioniere der modernen KI-Forschung.
Diese Bandbreite an Meinungen beweist nicht, dass eine Katastrophe bevorsteht. Aber sie zeigt, dass selbst die Menschen, die diese Systeme bauen, sich nicht vollständig einig sind, wohin sie führen.
Künstliche Intelligenz integriert sich rasch in die Systeme, die das moderne Leben prägen – Kommunikation, Handel, nationale Sicherheit und Regierungsführung.
Wir sehen in all diesen Bereichen Signale. Wir können klar erkennen, dass KI unsere Zukunft formt, ob wir es wollen oder nicht. Die Frage ist nur, ob wir die Signale rechtzeitig erkennen werden, um zu verstehen, was sich entwickelt – oder ob wir, wie Gesellschaften es oft tun, warten, bis die Folgen die Signale unmöglich zu ignorieren machen.
Lage spitzt sich zu: Trump droht mit „beispiellosen militärischen Konsequenzen“, nachdem Iran offenbar Minen in der Straße von Hormus verlegt
Die Lage im Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran spitzt sich dramatisch zu. Neue Geheimdienstberichte deuten darauf hin, dass Teheran begonnen hat, Seeminen in der Straße von Hormus zu verlegen – dem wichtigsten Energie-Engpass der Welt. US-Präsident Donald Trump reagierte sofort und drohte mit „beispiellosen militärischen Konsequenzen“, sollte Iran versuchen, den globalen Ölfluss zu blockieren.
Berichte über iranische Minenoperationen
Laut einem Bericht von CNN hat die iranische Revolutionsgarde (IRGC) bereits damit begonnen, Sprengminen in der strategischen Wasserstraße zu platzieren, durch die etwa ein Fünftel des weltweit gehandelten Rohöls transportiert wird.
Die Operation sei bislang begrenzt: Nur einige Dutzend Minen seien gelegt worden, so Quellen aus US-Geheimdienstkreisen. Doch Iran verfüge weiterhin über 80 bis 90 Prozent seiner kleinen Boote und Minenleger, sodass theoretisch Hunderte weiterer Minen in kurzer Zeit ausgelegt werden könnten.
Auch CBS berichtet, dass US-Geheimdienste Hinweise darauf gefunden hätten, dass Iran aktiv Schritte unternehme, um die Schifffahrtsroute in der Straße von Hormus zu verminen. Demnach könnten kleinere Boote eingesetzt werden, die jeweils zwei bis drei Minen transportieren. Schätzungen zufolge verfügt Iran über 2.000 bis 6.000 Seeminen unterschiedlicher Bauart, darunter iranische, chinesische und russische Modelle.
Trump droht mit militärischer Eskalation
Trump reagierte unmittelbar auf die Berichte und warnte Teheran in deutlichen Worten. Die Vereinigten Staaten würden jeden Versuch, die Straße von Hormus zu verminen, schnell und gewaltsam stoppen.
Er erklärte, die USA würden dieselben Technologien und Raketen einsetzen, die bereits gegen Drogenkartelle verwendet werden, um alle Boote oder Schiffe zu zerstören, die versuchen, Minen in der Meerenge zu verlegen.
„Sie werden schnell und gewaltsam bekämpft werden. Vorsicht!“, schrieb Trump.
Zudem behauptete er, dass US-Streitkräfte bereits zehn iranische Minenlegerboote zerstört hätten.
Das US-Zentralkommando CENTCOM signalisierte kurz darauf ebenfalls, dass man bereit sei, sofort militärisch zu reagieren.
Widersprüchliche Signale aus Washington
Während Trump mit massiver Vergeltung droht, senden andere Stimmen aus Washington gemischte Signale. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff erklärte, Trump sei „immer zu Gesprächen bereit“ mit dem Iran – die Frage sei nur, ob solche Gespräche sinnvoll seien.
Parallel dazu laufen intensive diplomatische Kontakte. Trump und der russische Präsident Wladimir Putin sprachen am Montag miteinander, während Putin am Dienstag auch mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian telefonierte.
Teheran selbst zeigt sich bislang unnachgiebig: Ein Waffenstillstand komme nicht in Frage, stattdessen kündigten iranische Führungskreise maximale Härte im Krieg an.
150 US-Soldaten verletzt
Währenddessen wächst die Zahl der Verwundeten. Laut Reuters wurden bisher bis zu 150 US-Soldaten im Krieg gegen Iran verletzt.
Diese Zahl wurde bislang nicht öffentlich bekannt gegeben und liegt deutlich über der offiziellen Angabe des Pentagon, das lediglich von acht schwer verwundeten Soldaten gesprochen hatte.
Pentagon erklärt militärische Erfolge
Nach zehn Tagen der Operation „Epic Fury“ erklärte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, die Vereinigten Staaten würden „gegen die barbarischen Iraner gewinnen“.
Er listete die Ziele der Operation auf:
- Zerstörung der iranischen Raketeninfrastruktur
- Zerschlagung der iranischen Verteidigungsindustrie
- Vernichtung der iranischen Marine
- dauerhafte Verhinderung eines iranischen Atomwaffenprogramms
„Wir werden nicht nachgeben, bis der Feind vollständig und gänzlich besiegt ist“, erklärte Hegseth.
Diese Aussagen stehen allerdings im Kontrast zu Trumps eigener Einschätzung, der noch kurz zuvor erklärt hatte, der Krieg könnte bald enden.
Iran widerspricht US-Darstellung
Teheran weist die amerikanischen Siegesmeldungen entschieden zurück. Die IRGC erklärte, ihr Raketenprogramm sei weiterhin intakt. Man werde sogar größere Raketenangriffe mit schwereren Sprengköpfen starten.
Iranische Regierungsvertreter betonen zudem, nicht Washington, sondern Teheran werde darüber entscheiden, wann der Krieg endet.
Außenminister Abbas Araghchi erklärte, die USA und Israel hätten ihre ursprünglichen Ziele – insbesondere einen Regimewechsel im Iran – nicht erreicht.
Massive Zerstörung und hohe Opferzahlen
Während die militärischen Operationen weitergehen, steigen die Opferzahlen rapide.
Allein in Teheran wurden laut iranischem Gesundheitsministerium mindestens 460 Menschen getötet und 4.309 verletzt. Landesweit sollen über 1.200 Menschen gestorben und mehr als 10.000 verletzt worden sein.
Bei schweren Luftangriffen in der Nähe des Risalat-Platzes in Teheran sollen mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen sein.
Die Bombardierungen haben zudem die zivile Infrastruktur massiv beschädigt. Laut Angaben aus dem iranischen Parlament sind neun Krankenhäuser nicht mehr funktionsfähig, während geplante Operationen ausgesetzt wurden, um Kapazitäten für Notfälle freizuhalten.
Regionale Eskalation
Der Krieg breitet sich zunehmend auf die gesamte Region aus.
Das Militär von Bahrain gab bekannt, seit Beginn der iranischen Angriffe 105 Raketen und 176 Drohnen abgefangen zu haben.
Auch die Golfstaaten – darunter Kuwait, Katar, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien – haben begonnen, Öl- und Gasförderanlagen teilweise stillzulegen.
Katar hat zusätzlich mehrere Gasfelder und LNG-Verflüssigungsanlagen vorübergehend geschlossen.
Libanon als zweite Front
Parallel dazu verschärft sich die Lage an der Nordfront Israels.
Im Libanon liefern sich israelische Streitkräfte weiterhin schwere Gefechte mit der Hisbollah. Die Zahl der Todesopfer dort ist inzwischen auf mindestens 486 Menschen gestiegen.
Iran bereitet sich auf langen Krieg vor
Teheran kündigt unterdessen an, sich auf einen langen Konflikt einzustellen.
Die iranische Führung betont, man habe die Straße von Hormus bislang nicht geschlossen, doch die aktuelle Instabilität sei eine direkte Folge der amerikanischen und israelischen Angriffe.
Sollten die USA Iran weiter angreifen, werde Teheran US-Stützpunkte, Anlagen und Einrichtungen in der gesamten Region ins Visier nehmen.
Konflikt mit der EU
Auch gegenüber Europa verschärft sich der Ton.
Nachdem EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärt hatte, das iranische Volk verdiene „Freiheit und Würde“, reagierte das iranische Außenministerium scharf.
Sprecher Esmaeil Baqaei warf ihr auf X „Heuchelei“ vor und erklärte, Europa stehe auf der falschen Seite der Geschichte, weil es die Angriffe der USA und Israels unterstütze.
Er fragte provokativ, warum Europa schweige, wenn Krankenhäuser, Wohngebiete, Ölanlagen und historische Stätten im Iran bombardiert werden.
Zum Abschluss warnte Baqaei, Schweigen angesichts solcher Angriffe sei nichts anderes als Mittäterschaft.
Pepe Escobar: Iran hat den USA eine Räumungsklage zugestellt
Der neue Oberste Führer des Iran, Mojtaba Khamenei, 57, von der Expertenversammlung gewählt, hat bisher kein einziges Wort in der Öffentlichkeit gesprochen.
Die IRGC spricht für ihn. Von Anfang an war Mojtaba der bevorzugte Kandidat für die Nachfolge von Ayatollah Khamenei, dem Mann, der bis ins kleinste Detail geplant hat, wie man dem Empire das Rückgrat brechen kann.
Die IRGC zeigt nun dem gesamten Planeten, insbesondere dem Globalen Süden, was hinter der von Khamenei jahrelang empfohlenen „Zurückhaltung“ steckte.
Innerhalb weniger Tage hat die IRGC die US-Radare im gesamten westasiatischen Raum geblendet; die Straße von Hormus bewaffnet und die Weltwirtschaft ins Trudeln gebracht; und Washington das übergeben, was für alle praktischen Zwecke einer Aufforderung zur Kapitulation gleichkommt.
Dies sind nur einige der prominentesten Bedingungen für einen möglichen Waffenstillstand – vorausgesetzt, Teheran wird den Vereinigten Staaten jemals vertrauen, dass sie sich daran halten:
- Aufhebung aller Sanktionen gegen den Iran und Freigabe aller eingefrorenen iranischen Vermögenswerte.
- Anerkennung des Rechts Irans, Uran auf eigenem Boden anzureichern.
- Volle Entschädigung für die durch den aufgezwungenen Krieg verursachten Schäden.
- Auslieferung iranischer Fünfter Kolonnen im Ausland und Beendigung orchestrierter Medienkampagnen gegen Teheran.
- Keine Angriffe auf die Hisbollah im Libanon oder die Ansarallah im Jemen.
- Die Auflösung aller US-Militärstützpunkte in Westasien.
Lassen Sie das langsam wirken. Hier haben wir den Iran, der dem selbsternannten, hyperbolischsten mächtigsten Militär in der Geschichte der Welt im Wesentlichen sagt, es solle kapitulieren.
Nun kombinieren Sie das mit der Ankündigung des Kommandeurs der IRGC-Luft- und Raumfahrtstreitkräfte, Majid Mousavi, dass „der Iran nach der Neutralisierung der US-Luftverteidigungsschichten in der Region zu einer neuen Raketendoktrin übergeht. Von nun an werden keine Raketen mit Sprengköpfen unter 1 Tonne mehr eingesetzt. Wellen von Raketenangriffen werden häufiger und weitreichender sein.“
Das bedeutet in der Praxis bereits, dass die IRGC mehr Kheibar Shekan-Feststoff-Mittelstreckenraketen abfeuert, wie es Anfang dieser Woche auf Tel Aviv und auf die US-Fünfte Flotte in Bahrain geschah.
Der Code für diese erste Operation, bezeichnenderweise, war „Labbayk ya Khamenei“. Das bedeutet „Zu deinen Diensten, o Khamenei“. Verstehen Sie es als die erste iranische Operation, die ausdrücklich dem neuen Obersten Führer gewidmet ist. Die Kheibar Shekan – Reichweite von 1.450 km – ist straßenmobil; bereit, von einem Lastwagen in weniger als 30 Minuten gestartet zu werden; fliegt mit satellitengestützter Lenkung mit einem manövrierfähigen Wiedereintrittskörper, der am Ende Ziel-Zickzack-Ausweichmanöver bei Geschwindigkeiten ausführt, von denen die IRGC behauptet, dass sie Mach 10 erreichen.
Und ja: Von nun an trägt sie 1-Tonnen-Sprengköpfe. Das verdoppelt den Explosionsradius und die Zerstörungskraft jeder Rakete, so sehr es auch die US-israelische Abfanghölle verdoppelt oder verdreifacht oder vervierfacht. Ein Patriot PAC-3-Abfangraket kostet 4 Millionen Dollar. Eine THAAD-Abfangrakete kostet 12,7 Millionen Dollar. Eine Arrow-3 kostet 3,5 Millionen Dollar. Sie wurden alle methodisch, reihenweise von der IRGC zerstört.
In der Praxis muss der Epstein-Konzern von nun an mehr Abfangraketen – die sie nicht haben – pro ankommender Rakete einsetzen, um vielleicht die gleiche Erfolgswahrscheinlichkeit zu erreichen.
Und dann gibt es noch die Khorramshahr-4-Raketen: flüssigkeitsbetrieben, 2.000 bis 3.000 Kilometer Reichweite, die noch schwerere 1.500 bis 1.800 Kilogramm schwere Sprengköpfe tragen, mit schubkraftgesteuerten manövrierfähigen Wiedereintrittskörpern.
Wir sprechen hier von den schwersten konventionellen Sprengköpfen im iranischen Arsenal, die Seite an Seite mit den aufgerüsteten Kheibar Shekans abgefeuert werden.
Alles im Namen von „Labbayk ya Khamenei“. Die Symbolik spricht unermessliche Bände.
Demütigung, nicht Verhandlung
Dies sind die neuesten unbestreitbaren Fakten auf dem Schlachtfeld.
Angenommen, jemand in Washington mit einem IQ über Raumtemperatur hat sich die Mühe gemacht, sie dem Weißen Haus zu erklären, ist es kein Wunder, dass Trump jetzt prahlt, der Krieg sei „sehr vollständig“. Dies geschah übrigens nach (meine Hervorhebung) seiner einstündigen Telefonkonferenz mit Präsident Putin, die vom Weißen Haus erbeten wurde.
Die Stellungnahme Moskaus, überbracht von dem unerschütterlichen Präsidentenberater Juri Uschakow, enthält diese Jadeforelle:
„Der russische Präsident äußerte eine Reihe von Ideen, die auf eine schnelle politische und diplomatische Lösung des iranischen Konflikts abzielen, einschließlich der Berücksichtigung der Kontakte, die er mit den Führern der Golfstaaten, mit dem Präsidenten des Iran und mit den Führern mehrerer anderer Länder geführt hat.“
Das ist Diplo-Sprech dafür, dass Putin den Amerikanern einige harte Tatsachen des Lebens erklärt und sich freiwillig meldet, um diese so schwer fassbare Ausstiegsrampe zu finden.
Angenommen, Teheran will mitspielen.
Laut unaufhörlichem Washingtoner Spin drängen die sprichwörtlichen Beltway-Speichellecker Trump, „einen Plan für den Rückzug der USA aus dem Krieg zu formulieren“, und kündigen an, dass „das Militär seine Ziele weitgehend erreicht hat“ (obwohl das nicht der Fall ist).
Tatsache ist, dass das Weiße Haus bereits die Türkei, Katar und Oman gebeten hat, amerikanische Waffenstillstandsvorschläge an Teheran weiterzuleiten.
Die iranische Antwort ist hier zusammengefasst:
„Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten stehen nicht mehr auf der Tagesordnung.“
Parlamentssprecher Mohammad Ghalibaf: „Wir suchen ABSOLUT KEINEN Waffenstillstand. Wir glauben, dass dem Aggressor so aufs Maul gehauen werden muss, dass er eine Lektion lernt und nie wieder auch nur daran denkt, den lieben Iran anzugreifen.“
Was uns wieder zu der Frage bringt, warum Trump, der unaufhörlich prahlt „wir gewinnen“, Putin anrufen würde, während der Krieg tobt, und nur wenige Stunden nachdem Putin seine „unerschütterliche Unterstützung“ für den Iran und den neuen Rahbar („Führer“), Mojtaba Khamenei, bekräftigt hatte.
Die Antwort, unvermeidlich, ist, dass Trump nach einer Ausstiegsrampe sucht. Die absolute Mehrheit des Planeten, sowie eine ganze Reihe von Akteuren in Vasallenländern, machen bereits die USA für den Zusammenbruch der Weltwirtschaft verantwortlich.
Das liegt daran, dass die gesamte Regierungskontinuität, die von dem ermordeten Ayatollah Khamenei in Gang gesetzt wurde, zuversichtlich ist, dass sie den Epstein-Konzern auf seine blutgetränkten Knie zwingen kann.
Ayatollah Khamenei hat vollbracht, was als die größte Überraschung der Geopolitik des 21. Jahrhunderts in die Geschichte eingehen könnte. Alles Verdienst gebührt seiner Klarheit der Vision, Ausdauer, Selbstaufopferung und der atemberaubend akribischen Planung der Mosaik-Verteidigungsstrategie, die jetzt in Kraft ist. Was der Iran unter Mojtaba Khamenei – und das ist ein nationaler Konsens – jetzt will, ist ein unmissverständlicher Sieg. Das Empire des Chaos, der Plünderung und der permanenten Angriffe mit seiner Ethik „Wenn ich dich nicht mag, töte ich dich“, muss gründlich gedemütigt werden.
In Teheran haben die Iraner nach den US-amerikanisch-israelischen Angriffen auf Ölförderanlagen Schwierigkeiten zu atmen
„Als wir endlich unsere Taschen packten und die Tür abschlossen, war unsere Fingernägel von chemischem Schmutz verkrustet, und unsere Lungen brannten, nur weil wir in unserem eigenen Wohnzimmer atmeten.“
Ariya Farahmand
TEHERAN, IRAN – Saghar erinnert sich mit erschreckender Klarheit an die Luftangriffe, die am Samstag Ölanlagen in und um Teheran zum Ziel hatten. Es war genau eine Woche nach Beginn des US-israelischen Krieges gegen Iran, und das ständige Dröhnen von Kampfjets über der Stadt, unterbrochen von lauten Explosionen, die die Fenster erzittern ließen, war in der Hauptstadt bereits zu einem vertrauten Geräusch geworden.
Doch gegen 22:30 Uhr am 7. März erschütterten drei ohrenbetäubende Detonationen ihr Zuhause, die deutlich stärker waren als die Schläge der vorangegangenen Tage. Die 24-jährige Saghar lebt mit ihren Eltern und ihrer Schwester in einem Wohnkomplex im Nordosten Teherans, gefährlich nahe am Öldepot Aghdasieh.
„Das Haus bebte, es bebte wirklich. Viel schlimmer als bei einem Erdbeben“, sagte Saghar zu Drop Site News. (Saghar ist ein Pseudonym; sie bat aufgrund des Krieges um Anonymität, um mit Drop Site News zu sprechen.) „Ich erinnere mich an das Erdbeben in Teheran im Mai 2020 – das hier war exponentiell schlimmer. Die Fenster in der Küche und im Wohnzimmer zersprangen sofort, und der Kronleuchter schwang wild wie ein Pendel. Meine Mutter stand am Spülbecken und spülte die Abendteller ab, als die Explosion einschlug. Die Druckwelle schleuderte sie so heftig zu Boden, dass sie mit dem Kopf voran auf dem Boden aufkam.“
Ein gewaltiger orangeroter Blitz entzündete sich am Horizont. Israelische Luftangriffe hatten große Öldepots und Infrastruktur in den Teheraner Stadtteilen Shahran, Aghdasieh und Shahr-e-Ray sowie in der nahe gelegenen Stadt Karadsch getroffen. Die riesigen Reservoirs mit brennbarem Treibstoff lösten apokalyptisch anmutende Brände aus, die die ganze Nacht wüteten.
„Meine Schwester und ich waren im Wohnzimmer. Mein Vater lag in der Nähe. Wir eilten zuerst zu meiner Mutter, und mein Vater schleppte sich langsam herüber, weil er wegen seines Beins nicht gut gehen kann“, sagte Saghar mit zitternder Stimme. Ihr Vater, ein Kriegsveteran, hatte im Iran-Irak-Krieg in den 1980er Jahren eine Schussverletzung erlitten, die ihn stark einschränkte. „In den ersten paar Sekunden war meine Mutter völlig benommen. Wir waren wie gelähmt und wussten nicht, was wir tun sollten.“
Sie riefen den Rettungsdienst an und erhielten telefonisch Anweisungen zur Ersten Hilfe. „Sie sagten uns, wir sollten sie nicht bewegen, aus Angst vor einem schweren Bruch. Nach etwa 15 Minuten, in denen jede Sekunde wie ein Jahr dahinkroch, trafen die Sanitäter ein. Nach einer ersten Untersuchung luden sie sie in einen Krankenwagen und brachten sie schnell in ein nahegelegenes Krankenhaus.“
Das medizinische Personal stellte fest, dass das Schädel-Hirn-Trauma nicht kritisch war, und Sagbars Mutter wurde nach etwa 24 Stunden Beobachtung entlassen. „Während sie im Krankenhaus war, engagierte mein Vater jemanden, der die zersplitterten Fenster wieder einsetzte“, sagte Saghar. „Meine Schwester und ich packten unsere Taschen. Sobald meine Mutter entlassen und von den Ärzten für gesund erklärt worden war, wollten wir nach Ramsar fliehen.“
Ramsar, etwa 220 Kilometer nordwestlich von Teheran am Kaspischen Meer gelegen, ist in dem eskalierenden Krieg so etwas wie ein sicherer Hafen geworden. Zehntausende Einwohner Teherans und anderer Städte sind auf der Flucht vor dem Bombardement nach Norden in die Provinz Mazandaran geflohen.
„Seit Kriegsbeginn sind wir in Teheran geblieben, in der Annahme, dass ein reiner Wohnkomplex nicht Ziel von Angriffen werden würde“, fügte sie hinzu. „Wir dachten, wir wären sicher, da es in der Nähe keine militärischen oder sicherheitsrelevanten Anlagen gibt. Wir hätten nie gedacht, dass ein Treibstofflager neben einem Wohngebiet bombardiert würde.“
Als sie etwa neun Stunden, nachdem sie ihre Mutter ins Krankenhaus gebracht hatten, in ihre Wohnung zurückkehrten, um zu packen, fanden sie diese von den nahegelegenen Ölbränden geschwärzt vor. „Alles war mit Ruß bedeckt“, sagte Saghar. „Unser weißer Kühlschrank war völlig schwarz. Wenn man mit dem Finger über eine Oberfläche fuhr, wurde er schwarz.“
Zwei quälende Stunden lang schrubbten Saghar und ihre Schwester Oberflächen und wischten Geräte ab. Nasse Lappen wurden sofort mit schwerem, schwarzem Schlamm getränkt, als sie versuchten, die dicke, fettige Schicht aus luftgetragenem Rohöl zu entfernen. „Wir haben unzählige Rollen Küchenpapier und Flaschen Reinigungsmittel verbraucht, aber der ölige Film verschmierte nur, bevor er sich löste“, sagte sie. „Als wir endlich unsere Taschen packten und die Tür abschlossen, war unser Fingernägel von chemischem Schmutz verkrustet, und unsere Lungen brannten, nur weil wir in unserem eigenen Wohnzimmer atmeten.“
Saurer Regen und eine nach Luft ringende Stadt
Als die Einwohner Teherans am nächsten Tag, dem 8. März, aufwachten, fanden sie eine Stadt vor, die des Tageslichts beraubt war.
„Als ich aufwachte, war es im Haus so dunkel, dass ich dachte, es sei stark bewölkt“, sagte Sina, ein 42-jähriger Vater eines fünfjährigen Kindes, der im Stadtteil Sattarkhan im Zentrum Teherans wohnt, weit weg von den brennenden Depots. „Ich duschte und zog mich für die Arbeit an. Aber als ich vor die Tür trat, geriet ich in Panik. Eine Mischung aus Rauch und Wolken, aber überwältigend dichter Rauch, hatte den gesamten Himmel geschwärzt.“
Sina, der nur seinen Vornamen nannte, fuhr fort: „Die Luft roch entsetzlich, aber es war nicht nur der Geruch. Ein kurzer Regenschauer hatte alles fettig und schwarz gemacht. Mein weißes Auto war mit dunklen, öligen Flecken bedeckt.“
Der Iranische Rote Halbmond gab am Sonntag eine Warnung für die Einwohner Teherans heraus, in ihren Häusern zu bleiben, und erklärte, dass die Explosionen „giftige Kohlenwasserstoffverbindungen sowie Schwefel- und Stickoxide“ in der Luft verbreitet hätten. Die Organisation warnte davor, dass jeder Niederschlag zu hochgefährlichem saurem Regen führen würde, der chemische Hautverbrennungen und Lungenschäden verursachen könne. Sie forderte die Menschen auch auf, ungeschützte Lebensmittel abzudecken.
„Die Straßen waren wie ausgestorben. Ich brauchte etwa 15 Minuten, um mein Büro zu erreichen, und als ich ankam, brannte mein Hals und mein Kopf pochte“, sagte Sina. „Ich rief sofort meine Frau an. Sie bleibt dieser Tage zu Hause, um auf unseren Sohn aufzupassen. Ich weckte sie, warnte sie vor dem giftigen Rauch und sagte ihr, sie solle alle Fenster abdichten. Sie sagte, das Baby schlafe noch.“ Zwei Tage nach dem Angriff, so Sina, sei seine Brust immer noch schwer und er habe Mühe, normal zu atmen.
Am Montag veröffentlichte der Chef der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, eine Erklärung in den sozialen Medien über die Gefahren für die neun Millionen Einwohner Teherans und des Umlandes: „Schäden an Erdölanlagen im Iran riskieren die Kontaminierung von Lebensmitteln, Wasser und Luft – Gefahren, die schwerwiegende gesundheitliche Auswirkungen haben können, insbesondere auf Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Es wird berichtet, dass in Teilen des Landes ölhaltiger Regen fällt.“
Seit Beginn des Krieges ist Teheran das am stärksten anvisierte Ziel der US-israelischen Luftkampagne. Wie in anderen Städten wurden auch in der Hauptstadt Wohngebiete und zivile Infrastruktur nicht von der unerbittlichen Bombardierung verschont. Krankenhäuser, Geschäfte, Schulen, öffentliche Plätze und Wohngebäude wurden getroffen, zusätzlich zu Regierungsgebäuden. Doch den Angriffen auf die Ölanlagen konnte man sich nicht entziehen. Irans Umweltbehörde erklärte die Angriffe offiziell zu einem Verstoß gegen die Menschenrechte und verwies auf die Genfer Konventionen.
Die 36-jährige Sara hielt sich mit ihrem Mann seit ein paar Tagen in ihrem Haus im Teheraner Stadtteil Ekbatan versteckt, weit weg von den angegriffenen Ölanlagen. „Mein Mann und ich hatten geplant, am Sonntagmorgen Lebensmittel einkaufen zu gehen – Fleisch, Obst, Grundnahrungsmittel. Wir waren seit zwei oder drei Tagen eingesperrt“, sagte Sara, die ebenfalls nur ihren Vornamen nannte, zu Drop Site. „Als ich die Luft am Sonntagmorgen sah, sagte ich ihm, es sei nicht sicher, nach draußen zu gehen. Wir verschoben es. Gegen Abend schien sich der Ruß in unserer Nachbarschaft verzogen zu haben, und wir konnten Fetzen blauen Himmels sehen, auch wenn wir sahen, dass andere Teile der Stadt immer noch in Rauch gehüllt waren. Wir beschlossen, einen schnellen Gang zu machen.“
Sara und ihr Mann Mehdi gingen zu dem etwa fünf, sechs Minuten entfernten Lebensmittelgeschäft. „Unsere Atmung wurde unglaublich schwer. Wir fühlten uns, als hätten wir schwere körperliche Arbeit verrichtet, nachdem wir nur fünf Minuten gelaufen waren“, sagte sie. „Wir kauften sofort Gesichtsmasken und trugen sie den ganzen Rückweg über.“
In ihrer Zweizimmerwohnung sitzend, zeigte Sara ihre Hände, die entzündet und mit Nesselsucht bedeckt waren. „Ich habe eine alte Allergie, die mich früher belästigt hat, aber sie war lange Zeit inaktiv. Ein paar Stunden nach unserer Rückkehr begannen meine Hände stark zu jucken, wurden rot und bekamen diese Nesselsucht“, sagte sie. Ihre Unterarme waren wundgekratzt, während Mehdi unter erschwerter Atmung und starken Kopfschmerzen litt.
„Trotz des blauen Himmels fühlte es sich an, als wäre uns Säure in den Hals geschüttet worden“, sagte sie.
12. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran (Ticker 07:00 Uhr)

Der nun 12 Tage dauernde Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran brachte Zerstörung und Tod über die Region und immer weiter steigende Energiepreise für die Welt. Letztere werden nicht so schnell wieder sinken, weil Anlagen zur Produktion und zum Verladen zerstört wurden. Hier die Entwicklungen seit dem 10. März 2026 in der Nacht […]
Der Beitrag 12. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran (Ticker 07:00 Uhr) erschien zuerst unter tkp.at.
Schon 1993 entlarvt: »Wie Politik und Medien in Deutschland kriegstauglich gemacht wurden!«
EU gibt Summen für Ukraine-Hilfen bekannt: 195 Milliarden Euro in vier Jahren!

Die europäischen Steuerzahler, allen voran die aus Deutschland, haben der Ukraine seit Kriegsausbruch vor vier Jahren insgesamt 195 Milliarden Euro an Hilfsgeldern gewährt. Diese aktualisierte Zahl gab die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bekannt. Nicht enthalten in der Summe ist der geplante 90 Milliarden-Kredit, den vor allem Ungarn blockiert, weil Kiew die Öllieferungen über die Druschba-Pipeline unterbrochen hat.
Bislang sei die EU mit 195 Milliarden Euro seit 2022 der wichtigste Unterstützer der Ukraine, verkündete Kallas stolz auf einer Konferenz der EU-Botschafter in Brüssel. Das ist deutlich mehr als zuletzt angenommen. Eine vorherige Schätzung der EU-Außenbeauftragten aus Dezember 2025 war noch von rund 187 Milliarden Euro ausgegangen.
Unterdessen werden mit Blick auf den geplanten 90 Milliarden-Kredit der EU neue Korruptionsbedenken laut. Hintergrund sind Geldwäsche-Vorwürfe, nachdem ungarische Spezialeinheiten in der Nähe von Budapest aus zwei gepanzerten ukrainischen Geldtransportern Bargeld in zweistelliger Millionenhöhe und neun Kilogramm Gold beschlagnahmt haben. Die ungarische Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán verlangt von Kiew unverzügliche Antworten und erklärte, die sichergestellte Lieferung werfe „ernsthafte Fragen hinsichtlich einer möglichen Verbindung zur ukrainischen Kriegsmafia“ auf.
The post EU gibt Summen für Ukraine-Hilfen bekannt: 195 Milliarden Euro in vier Jahren! appeared first on Deutschland-Kurier.
Merkel und Selenskyj erhalten EU-Orden für Freiheit und Demokratie
(David Berger) Einen Verdienstorden für den Einsatz für Menschenwürde, Freiheit und Demokratie hat sich die EU ausgedacht. Und der geht ausgerechnet an Angela Merkel und den ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj. Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel soll mit einem der höchsten neu geschaffenen Verdienstorden der Europäischen Union ausgezeichnet werden. Die Ehrung erfolgt gemeinsam mit dem ukrainischen […]
Der Beitrag Merkel und Selenskyj erhalten EU-Orden für Freiheit und Demokratie erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Deutungshoheit verloren? Die “Mehr Diktatur wagen”-SZ verlässt X – Nutzer feiern!
Der Mainstream verliert die Deutungshoheit: Nirgendwo sonst wird das so deutlich wie auf der Plattform X. War das ehemalige Twitter einst ein von den Betreibern durch Zensurmaßnahmen geschützter “Safe Space” für Linkslinke und die Wokeria, so ist echter Diskurs inzwischen wieder möglich. Das hält nicht jeder aus: Nun hat mit der Süddeutschen Zeitung auch das Medium, das 2021 “Mehr Diktatur wagen” und den Entzug “kindischer Rechte” von Ungeimpften propagiert hatte, die Flucht ergriffen. Auf die Ankündigung ihres Rückzugs erntete die SZ einen letzten gepfefferten Shitstorm.
Am 10. März verkündete die Süddeutsche Zeitung auf X:
Dies ist vorerst unser letzter Post auf X und wir stellen den Betrieb dieses Kanals ab sofort ein. Aus unserer Sicht macht die zunehmende Verrohung der Plattform einen konstruktiven öffentlichen Dialog nicht mehr möglich. Sie erreichen die SZ weiterhin auf https://instagram.com/sz/, https://tiktok.com/@sueddeutsche, https://linkedin.com/company/s%C3%BCddeutsche-zeitung/ und https://whatsapp.com/channel/0029VaDkixz7YSdAVNzlHY2E. Wir beobachten die Entwicklung weiterhin und behalten uns vor, diese Entscheidung bei veränderten Umständen zu überdenken.
Verrohung? Dialog? Die Argumentation des Mediums sorgt bei Kommentatoren für Skepsis. Mehrfach erinnern sie an die von der SZ verbreitete Forderung eines Gastautors – “Mehr Diktatur wagen” – in der Corona-Zeit. Ebenfalls aus dem Jahr 2021 stammte der Kommentar “November des Zorns”, in dem schon im Anriss befunden wurde: “Droht die Spaltung der Gesellschaft, wenn man Ungeimpften ihr kindisches Recht aufs Ungeimpftsein nimmt? Quatsch. Diese Leute rauben den Vernünftigen die Freiheit – und die Regierungen haben auch noch gekuscht vor ihnen.” Solche Behauptungen kritisch zu kommentieren, wird von Verantwortlichen offenbar schnell als “verroht” aufgefasst.
Generell wettert man im heutigen Mainstream gern gegen das eigene Volk. Eine weitere steile These, die die Süddeutsche im Dezember letzten Jahres aufstellte: “Deutsche bekommen viel Gehalt, haben aber wenig Vermögen. Wie schaffen sie das? Sie können einfach nicht mit Geld umgehen.” Ein Screenshot des Beitrags wurde von einem Nutzer mit der Frage “Was werden wir nur ohne euren Mist tun?” geteilt. Auch das ist nach Meinung von SZ-Verantwortlichen womöglich ein Zeichen von “Verrohung”. Warum lassen die Deutschen, die unter immenser Abgabenlast leiden und in allen Bereichen ausgepresst werden, sich solche Vorwürfe auch nicht einfach klaglos gefallen?
Die Behauptung eines “Dialogs” verfängt bei den Usern auch nicht: “Sie haben noch nie einen Dialog geführt. Zeigen Sie mal eine einzige Antwort von Ihnen. Heuchler”, stellte Ali Utlu fest. Der Account der SZ war ein reiner Push-Kanal, auf dem die eigenen News verbreitet wurden. Mit der Community wurde nicht kommuniziert. Das hat allerdings die User nicht davon abgehalten, einseitige Regierungspropaganda, Hetze gegen kritische Bürger und Aufrufe zum Entzug “kindischer Rechte” scharf anzuprangern. Fragt sich nur, von wem dabei die beklagte “Verrohung” ausging.
Viele User sagen voraus, dass das Zusammenleben ohne die Agitation und Aufstachelungskampagnen linker Medien eher harmonischer werden dürfte. Markus Krall kommentierte den X-Abschied der Süddeutschen: “Schade, wir haben immer sehr über Euch gelacht.” Und Künstler Gerd Buurmann freute sich: “X wird von Tag zu Tag besser.”
In Summe kam wohl noch nie ein Beitrag der Süddeutschen Zeitung auf X so gut an wie dieser: Die Likes sind bereits vierstellig. Die tausenden Kommentare fallen für das Medium allerdings wenig erfreulich aus. Wackerer linker Haltungsjournalismus wird hier anscheinend kaum jemandem fehlen.
Kann das US-Stromnetz den nächsten Wintersturm verkraften – oder große Sonnenstürme?

Paul Driessen
Der Wintersturm vom 23. bis 27. Januar brachte starken Schneefall und Eis für mehr als 240 Millionen Amerikaner in 40 Bundesstaaten von Arizona bis Maine.
Mehrere Menschen starben, darunter 20 in New York City, wo Bürgermeister Mamdani sich weigerte, Obdachlosenlager zu schließen oder „obdachlose Einwohner” zu zwingen, in Innenräume zu ziehen, und sie stattdessen auf die „Wärme des Kollektivismus” vertrauen ließ.
Straßen und Autobahnen waren unpassierbar, 11 Bundesstaaten riefen den Notstand aus, 30 Flughäfen blieben einen Tag oder länger geschlossen, und in vielen Städten fielen 25 bis 60 cm Schnee.
Die New York Times fragte: „Was hat es mit dieser großen Kältewelle auf sich? Einige Wissenschaftler sehen einen Zusammenhang mit dem Klimawandel.” Zwei Jahre zuvor warnte die gleiche Zeitung in einer Schlagzeile [übersetzt]: „Seltsam warmer Winter trägt laut Studie die Handschrift des Klimawandels.” Die Panikmache in Bezug auf fossile Brennstoffe nimmt offensichtlich kein Ende.
Temperaturen zwischen -1 und -5 Grad Celsius in Florida zerstörten Zitrusplantagen und ließen Leguane erfrieren. Die Reptilien fielen von den Bäumen und lieferten Fleisch, das „wie Huhn schmeckt“ und für üppige Eintöpfe, Currys, Gumbos und Suppen verwendet worden ist. Außerdem halfen sie den Naturschutzbehörden dabei, die sich stark vermehrende invasive Art zu dezimieren.
Es gab keine großflächigen Stromausfälle, obwohl es einige Beinahe-Ausfälle gab. Die Gasleitungen in Texas wurden nach dem Wintersturm Uri (Februar 2021) wetterfest gemacht, und andere Gerichtsbarkeiten hatten Kohle- und Gasgeneratoren in Betrieb gehalten, anstatt sich auf Wind- und Solarenergie zu verlassen, die während des weitgehend wind- und sonnenlosen Ansturms des jüngsten Wintersturms praktisch nutzlos waren.
Allerdings verursachte das Eis auf Bäumen und Stromleitungen längere Stromausfälle, wodurch Millionen von Haushalten und Unternehmen ohne Strom – und ohne Heizung – waren. Zwei Wochen später hatten Tausende immer noch keinen Strom.
In Memphis hatte eine Freundin schnell wieder Strom, da ihr Haus in der Nähe von Geschäften, Lebensmittelgeschäften und Restaurants liegt. Aber in den umliegenden Gebieten gab es eine Woche nach dem Sturm immer noch keinen Strom, obwohl das örtliche Versorgungsunternehmen 1.800 Monteure im Einsatz hatte. Mehrere Häuser gerieten kurz nach der Wiederherstellung der Stromversorgung in Brand, möglicherweise weil sie keine Überspannungsschutzgeräte hatten oder ihre alten oder unzureichenden elektrischen Anlagen damit nicht zurechtkamen.
Ähnliche Vorfälle gab es überall in allen von dem Sturm betroffenen Gebieten. Aber die Vereinigten Staaten sind einer potenziell großen Katastrophe entgangen.
Moderne Frühwarn-, Kommunikations-, Bau-, Strom- und andere Technologien haben unser Leben viel sicherer gemacht als in der Vergangenheit. Aber große Winterstürme im Südwesten, Mittleren Westen, an der Ostküste oder sogar in weiten Teilen der 48 kontinentalen Bundesstaaten treten immer noch häufig auf und erinnern an tödliche historische Ereignisse wie diese.
Der Schulkinder-Blizzard (Januar 1888) ließ die Temperaturen innerhalb weniger Stunden von +35 auf –20 Grad und darunter fallen, brachte über 50 cm Schnee und kostete 500 Menschen das Leben, vor allem in Nebraska, und überwiegend waren es Kinder.
Der Great White Hurricane (März 1888) begrub New York City und einen Großteil der Ostküste unter Schneemassen, forderte über 400 Todesopfer und gab den Anstoß zum Bau der New Yorker U-Bahn.
Die eigentliche Frage lautet: Werden wir aus dem Sturm lernen und die Warnungen bezüglich des US-Stromnetzes und der zu starken Abhängigkeit von Wind-, Solar-, Batterie- und verwandten (vorwiegend chinesischen) Technologien rechtzeitig vor dem nächsten großen Ereignis beachten?
Isaac Orr und Mitch Rolling liefern Lehren und hilfreiche Diagramme, Links und Leserkommentare.
* Das Gebiet des Midcontinent Independent System Operator (MISO) entging nur knapp einer Katastrophe, als die stündlichen Nennkapazitätsfaktoren seiner Windkraftanlagen von über 60 % vor dem Sturm auf 7 % einen Tag später fielen, weit unter den von MISO erwarteten Winterkapazitätswert von 29 %, und erst zwei Tage später wieder auf 60 % zurückkehrten.
* Notverordnungen des US-Energieministeriums sorgten dafür, dass drei große Kohlekraftwerke in Indiana und Michigan weiter in Betrieb blieben (unter Verwendung der vor Ort gelagerten Kohle). Andernfalls wäre die Lage in diesen Bundesstaaten dramatisch gewesen.
* New England hat die Installation von Wärmepumpen vorgeschrieben oder subventioniert und eine 1,6 Milliarden Dollar teure Übertragungsleitung gebaut, um Strom aus New York und Quebec zu beziehen. Während des Sturms stiegen die Erdgaspreise sprunghaft, die Kohlekraft wurde abgeschafft, die zuverlässige Kernkraft leistete ihren Beitrag, die Windenergie war minimal und die Solarenergie fehlte gänzlich. Das vielgeschmähte Öl wurde zum wichtigsten Stromerzeuger – denn die extreme und anhaltende Kälte in Québec zwang die Kanadier, die Stromlieferungen nach New England auszusetzen!
[Hervorhebung im Original]
Das wirft eine noch größere Frage auf. Was passiert, wenn eine große Anzahl von Bundesstaaten Netto-Null-Emissionen anstrebt, Wärmepumpen oder elektrische Haus- und Wasserheizungen vorschreibt? Wenn sie alle auf fast nicht vorhandene „erneuerbare“ Energien angewiesen sind? Oder wenn sie von Quellen wie Quebec und einer „Clean Energy Connect“-Übertragungsleitung abhängig sind? Und sie von einem Schneesturm heimgesucht werden, der mit diesem oder anderen historischen Stürmen vergleichbar ist?
Orr und Rolling fragten: Wohin wendet man sich, wenn die Energie anderer Leute ausgeht?
* Die riesige PJM Interconnection (in deren Gebiet ich wohne) hatte vielleicht das Glück auf ihrer Seite, denn dank vergleichsweise milden Wetters in der gesamten Region blieb die Nachfrage niedrig genug, um Notfallwarnungen und Lastabwurf (absichtliche, geplante Unterbrechungen oder rollende Stromausfälle) zu vermeiden, und sie hat sich nicht auf „erneuerbare Energien” gestürzt. Allerdings haben sich auch ihre eigenen Maßnahmen zur Vorbereitung auf den Winter ausgezahlt.
* Der Electric Reliability Council of Texas (ERCOT) hat zwar sein Erdgas-Übertragungssystem wetterfest gemacht, aber die über den Prognosen liegenden Temperaturen und damit der geringer als erwartete Spitzenstrombedarf könnten die Region gerettet haben – denn die riesigen Wind- und Solaranlagen waren dieser Aufgabe einfach nicht gewachsen.
Warum ERCOT – das den Öl- und Erdgas-Hauptstaat Texas versorgt – in den letzten zehn Jahren 31 GW Solarenergie, 9 GW Windenergie und nur 3 GW Gas hinzugefügt hat, ist unvorstellbar. Vielleicht bringt dieser Lone Star auch während des nächsten Wintersturms Glück. Aber verantwortungsbewusste Energieversorger sollten sich nicht darauf verlassen.
Auch andere Gefahrenzeichen müssen berücksichtigt werden.
Laut einer neuen Langzeit-Zuverlässigkeitsbewertung der North American Electric Reliability Corporation (NERC) wird mehr als die Hälfte des gesamten US-Stromnetzes aufgrund der steigenden Nachfrage, der beschleunigten Stilllegung zuverlässiger Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke und der zunehmenden Abhängigkeit von unzuverlässigen, wetterabhängigen Wind-, Solar- und Batteriespeicherkraftwerken bald einem hohen oder erhöhten Risiko von Stromausfällen ausgesetzt sein.
Das Stromnetz wird noch anfälliger durch Carrington-Ereignisse, die durch riesige Sonnenflecken (wie AR4366 am 1. Februar 2026) und Sonneneruptionen ausgelöst werden und koronale Massenauswürfe (CME) in das Magnetfeld der Erde schicken können. Ein ausreichend großer CME kann die Oberfläche des Planeten elektrifizieren, massive Ströme in Hochspannungsleitungen leiten, Transformatoren und andere Geräte zerstören, monatelange oder jahrelange großflächige Stromausfälle verursachen, Kühlsysteme, Transportwesen, Wasserversorgung und unser gesamtes Leben lahmlegen – und unzählige Millionen Menschen töten.
Wir müssen auch Risiken durch Sabotage, Terrorismus und vorsätzliche Abschaltungen durch böswillige Akteure im In- und Ausland berücksichtigen. China ist nicht nur unser Hauptlieferant für Seltenerdmetalle und andere wichtige Mineralien, sondern auch für Windkraftanlagen, Solarzellen, Transformatoren und Batterien für Stromnetze.
Peking, Moskau und ihre Stellvertreter könnten diese als strategische Waffen einsetzen: Exporte verbieten, um politische Ziele durchzusetzen; bereits in diese Technologien eingebettete Auslöseschalter oder Hacker-Hintertüren nutzen, um begrenzte oder große Teile unseres ohnehin schon anfälligen Stromnetzes lahmzulegen; Cyber- oder physische Angriffe auf die Infrastruktur durchführen oder elektromagnetische Impulsangriffe aus großer Höhe oder dem Weltraum starten, um unserem Stromnetz, unserer Infrastruktur und unserem Militär den gleichen katastrophalen Schaden zuzufügen wie ein riesiger koronaler Massenauswurf.
Wenn unsere Politiker, Richter und Gesetzgeber ihre Besessenheit von Klimawandel-Alpträumen, Phantastereien über erneuerbare Energien und anderen belanglosen Themen nicht beenden können – und unser Land in weitreichende, lang anhaltende und tödliche Stromausfälle gestürzt wird –, muss „Rechenschaftspflicht“ in viel strengeren Formen erfolgen als sie einfach aus dem Amt zu wählen. Eine strafrechtliche Verfolgung wegen grober Pflichtverletzung und Amtsvergehen dürfte ebenfalls angebracht sein.
This piece originally appeared at EurasiaReview.com and has been republished here with permission.
Autor: Paul Driessen is senior policy advisor for the Committee For A Constructive Tomorrow (CFACT) and author of articles and books on energy, environmental and human rights issues. He is a guest writer for the Cornwall Alliance for the Stewardship of Creation.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Kann das US-Stromnetz den nächsten Wintersturm verkraften – oder große Sonnenstürme? erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
„Strategischer Fehler“: Von der Leyen (CDU) bereut Atomausstieg – EU plant „Renaissance der Kernenergie“

Mit einem opportunistischen Salto rückwärts, der seinesgleichen sucht, hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) den Ausstieg aus der Atomkraft als einen „strategischen Fehler“ bezeichnet. Die damalige Bundesarbeitsministerin hatte den von Ex-Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima 2011 völlig irrational betriebenen Atomausstieg ausdrücklich mitgetragen.
Europa habe damit „einer zuverlässigen, erschwinglichen und emissionsarmen Energiequelle den Rücken gekehrt“, sagte die frühere Merkel-Vertraute jetzt bei einer Rede in Paris. Die EU sei weder ein Öl- noch ein Gasproduzent.
Zugleich kündigte die EU-Chefin am Dienstag (10.März) auf einem Atomenergie-Gipfel in Frankreich künftige Risiko-Absicherungen der EU in Höhe von 200 Millionen Euro für private Geldgeber an, die in neue Atomtechnologien investieren. Europa solle ein globales Zentrum der Kernenergie der nächsten Generation werden – „die Mittel dafür werden aus unserem Emissionshandel kommen“, sagte von der Leyen und betonte weiter: „In den letzten Jahren erleben wir eine weltweite Renaissance der Kernenergie. Und Europa will an dieser Renaissance teilhaben.“
Man reibt sich verwundert die Augen: Aus der unter Pfizer-Korruptionsverdacht stehenden Totalversagerin wird plötzlich Atom-Uschi!
The post „Strategischer Fehler“: Von der Leyen (CDU) bereut Atomausstieg – EU plant „Renaissance der Kernenergie“ appeared first on Deutschland-Kurier.
Wir befinden uns in einer fortgeschrittenen Phase des Zusammenbruchs des Imperiums

Um die USA und Israel zu besiegen, muss der Iran nicht den laufenden Krieg im Nahen Osten gewinnen. Er muss nur überleben, und es sieht so aus, als würde er mehr als nur überleben. Das sollte niemanden überraschen, der die Ereignisse auch nur beiläufig verfolgt. Laut The Washington Post hat die US-Geheimdienstgemeinschaft kurz vor Beginn […]
Der Beitrag Wir befinden uns in einer fortgeschrittenen Phase des Zusammenbruchs des Imperiums erschien zuerst unter tkp.at.

