Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Es gibt deutliche Warnsignale – die Coronaimpfung in der Schweiz müsste schnellstens gestoppt werden

Es gibt deutliche Warnsignale – die Coronaimpfung in der Schweiz müsste schnellstens gestoppt werden

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Dr. Daniel Beutler aus Thun ist Arzt für Allgemeinmedizin und subspezialisiert auf Suchtmedizin. Er hat zwei Coronasymposien – 2024 und 2025 – in der Schweiz organisiert und sieht die Coronapolitik mit all ihren Massnahmen kritisch. Der Mediziner verfasste auch Beiträge für die Schweizer Ärztezeitung. Im Gespräch mit Dr. Christine Born geht Daniel Beutler auf die […]

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TRUE SHOCKING CRIME: »Kulte, Killer, Kollektivwahn« – Wahre Satansmorde! (2)

Menschen sterben durch Kugeln, Messerstiche, Schläge, Würgegriffe oder auf andere gewaltsame Weise – getötet aus Mordlust, Heimtücke, Habgier, Eifersucht, Neid, Machtstreben oder sexuellem Trieb. So lauten die bekannten, offiziell anerkannten Tatmotive. Doch selbst in der kriminologischen Fachwelt bleibt ein entscheidender Auslöser meist unbeachtet: der Mord aus rituell-religiöser Motivation – der sogenannte Satansmord. Er steht häufig […]
Psychopath Kiesewetter will deutsche Beteiligung an Atomwaffen

Psychopath Kiesewetter will deutsche Beteiligung an Atomwaffen

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Psychopath Kiesewetter will deutsche Beteiligung an Atomwaffen

Psychopath Kiesewetter will deutsche Beteiligung an Atomwaffen

Deutschland könnte sich an einem europäischen Nuklearschutz beteiligen, schlägt CDU-Außenpolitiker Kiesewetter vor – auf die USA und vielleicht demnächst auch Frankreich unter einer Regierung von Marine Le Pen könne man sich nicht mehr verlassen. Die SPD protestiert mit Verweis auf den Atomwaffensperrvertrag und den 2+4-Vertrag.

von Ernst Fleischmann

Braucht Deutschland “die Bombe”? Aus Kreisen der Union werden Rufe laut, sich an der Finanzierung und Stationierung eigener Atomwaffen zu beteiligen. Als Grund wird die vermeintlich unberechenbare Politik von US-Präsident Donald Trump vorgeschoben. “Deutschland könnte sich an einem europäischen Schirm finanziell beteiligen, ohne die Führung zu übernehmen”, sagte der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter der Süddeutschen Zeitung. Die Entwicklungszeit schätzte er auf zehn Jahre – “Fachleute” gingen von etwa fünf Jahren aus.

In transatlantischen und EU-Gremien wird darauf verwiesen, dass es wegen der Spannungen mit Russland auch in Finnland, Schweden und Polen Überlegungen für einen eigenen Nuklearschutz gibt. Diese Länder könnten entsprechend mit Deutschland zusammenarbeiten. Da in Frankreich die rechtskonservative Politikerin Marine Le Pen nach der nächsten Wahl die Macht übernehmen könnte, rät Kiesewetter – dessen Partei früher selbst einen rechtskonservativen Anspruch hatte – zu anderen Optionen, als auf die Grande Nation zu setzen.

Der 2+4-Vertrag zur deutschen Einheit schließe zwar eine nationale Eigenentwicklung aus, nicht aber eine finanzielle Beteiligung an der Entwicklung mit anderen Staaten, meint Kiesewetter. Er betont:

“Daher sollten wir einen anderen Weg gehen, eine Allianz mit anderen Staaten bilden. Wir können finanzieren, solche Waffen stationieren, dürfen sie nur nicht selbst herstellen und einen Einsatz selbst führen.”

In seiner bekannten, Eskalationen begünstigenden Art ergänzte Kieswetter: “Ein Staat, der wehrhaft sein will, muss sich Denkräume schaffen, wo auch das Unwahrscheinliche, aber Gefährliche mitgedacht wird.” Sollte es zu einem Griff der USA nach Grönland kommen, könnte neben einem Bruch der NATO auch der bisherige Atomschirm der USA für Deutschland zur Disposition stehen, sagte der “Sicherheitspolitiker” darüber hinaus: “Das Thema wird nur mit der Kneifzange angefasst, wie ein rohes Ei. Aber wir müssen uns damit beschäftigen, gerade auch mit Blick auf ein Grönland-Szenario und seine Folgen für die NATO und das Verhältnis zu den USA.” Beim kleinen Koalitionspartner im Bund sieht man das ganz anders.  SPD-Außenpolitiker Rolf Mützenich entgegnete:

“Selbst bei einer indirekten Beteiligung, ob finanziell oder auch bei der Lagerung solcher Waffen, wäre das nicht mit dem Atomwaffensperrvertrag und dem 2+4-Vertrag zu vereinbaren.”

Man dürfe bei allen Herausforderungen durch das außenpolitische Vorpreschen der USA unter Donald Trump nicht eine Entwicklung unterstützen, die immer mehr Staaten zur eigenen Atombombe streben lässt. Der SPD-Politiker plädierte dafür, stattdessen die Rüstungskontrolle “unbedingt” durch Verhandlungen und Diplomatie wieder zu stärken, “auch wenn sich die internationalen Kontrollregime gerade auflösen”.

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Fallschirmjäger: Bordellbesuche, Drogen und Hitlergrüße

Fallschirmjäger: Bordellbesuche, Drogen und Hitlergrüße

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Fallschirmjäger: Bordellbesuche, Drogen und Hitlergrüße

Fallschirmjäger: Bordellbesuche, Drogen und Hitlergrüße

Die Fallschirmjäger der Bundeswehr sind in den Schlagzeilen: Drogen, Vergewaltigungsdrohungen und Hitlergrüße sollen in der Kaserne an der Tagesordnung sein. Heereschef Christian Freuding und Verteidigungsminister Pistorius versuchen sich in Krisenbewältigung.

von Astrid Sigena

Skandale kommen immer zur Unzeit. Dieser Skandal muss Verteidigungsminister Boris Pistorius allerdings besonders ungelegen kommen: Gerade hat der Bundestag die Wiederinkraftsetzung der Wehrpflicht beschlossen, bald werden Hunderttausende junger Männer die Briefe zur Musterung beantworten müssen. Die deutsche Jugend soll sich für den Dienst in der Bundeswehr bereitmachen. Bisher noch freiwillig.

Da trifft es sich schlecht, dass die Armee, auf die die Rekruten stoßen werden, von Nazi-Vorwürfen, Drogen-Exzessen und hingebungsvoll ausgelebter Misogynie belastet ist. Die Rede ist von den deutschen Fallschirmjägern, speziell dem im rheinland-pfälzischen Zweibrücken stationierten Truppenteil, dem Fallschirmjägerregiment 26. Das im niedersächsischen Seedorf stationierte Fallschirmjägerregiment 31 kam dagegen vor allem als treue und eifrige Kundschaft eines örtlichen, von einem ehemaligen Kameraden betriebenen Bordells ins Gerede. Die Vorwürfe gegen die Zweibrückener Kameraden sind weitaus gravierender. Die Ermittlungen laufen schon einige Monate. Von Hitlergrüßen wird da berichtet, vom Auftreten in stilisierten Nazi-Uniformen, Beschimpfungen als “Judensau”, von Volksverhetzung, Drogenmissbrauch (Alkoholexzesse, Cannabis und Kokain), exhibitionistischen Handlungen, Gewaltritualen und sexuellen Übergriffen.

Der Skandal ist schon eine Weile am Köcheln. Bereits Anfang Oktober vergangenen Jahres tauschte die Bundeswehrleitung den Kommandeur der Zweibrückener Fallschirmjäger, Oberst Oliver Henkel, aus. Auch sein Nachfolger, Oberstleutnant Martin Holle, ist ein Fallschirmjäger. Damals berichtete der Pfälzische Merkur erstmals über mögliche gravierende Vorfälle in der Kaserne. Einer weiteren Öffentlichkeit wurden die Vorwürfe durch einen Bericht der Frankfurter Allgemeinen Ende Dezember 2025 sowie durch einen Spiegel-Artikel von Anfang dieses Jahres bekannt. Insbesondere gegenüber der im saarländischen Lebach stationierten 4. Kompanie der Luftlandebrigade 1 wiegen die Vorwürfe schwer.

Auffallend ist, dass sich nicht nur einfache Soldaten, sondern auch Vorgesetzte einer sexualisierten Sprache befleißigt haben sollen, zum Beispiel bei Wochenendbelehrungen (wenn die Soldaten Ausgang bekommen) mit obszönen Vergewaltigungswitzen. Die Bundeswehr hielt es auch für angemessen, dass über die 4. Kompanie eine Reportage in dem Männermagazin Playboy erschien. Verängstigte Soldatinnen meldeten Bundeswehr-internen Vertrauenspersonen Vergewaltigungsdrohungen in der Kaserne. Auch ranghöhere, teils betrunkene Soldaten sollen in die Duschräume und Toiletten der Frauen eingedrungen sein. In Zweibrücken wiederum sollen Soldaten verfassungsfeindliche Kennzeichen verwendet haben. Einem weiteren Soldaten wird vorgeworfen, Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Tieren besessen zu haben.

In bestimmten Abteilungen der Zweibrückener Fallschirmjägertruppe sei der Hitlergruß die gängige Begrüßung gewesen, heißt es in den Berichten. Alternativ habe man die NATO-Kürzel “Sierra” und “Hotel” gerufen – als Umschreibung für den nationalsozialistischen Gruß “Sieg Heil!”. Beim Spiegel ist auch von Holocaust-Leugnungen die Rede, sowie von einem Weihnachtsmann in SS-Uniform, der im Gruppen-Chat der Truppe auftauchte. Auch Gewalttaten schildert die Presse: Bei der Nahkampfausbildung hätten Ausbilder Schläge auf den Kopf und in den Genitalbereich befohlen. Gegen den Chef einer Kompanie laufen Ermittlungen, weil er in Kopfhöhe aus drei Meter Entfernung eine teilgeladene Pistole auf zwei Soldaten gerichtet haben soll. Am Standort Merzig musste ein Soldat nach der Nahkampfausbildung sogar notoperiert werden.

Auch die Traditionspflege wird zum Problem. So soll dem Bericht der Frankfurter Allgemeinen zufolge in der Niederauerbach-Kaserne eine Wand mit dem Motiv einer stilisierten Landung von Wehrmachts-Fallschirmjägern verziert sein. Angesichts der Tatsache, dass es deutsche militärische Fallschirmjäger erst seit 1936 gibt, dürfte es der Truppe auch schwerfallen, Traditionsbezüge zu anderen Epochen deutschen Soldatentums wie den Befreiungskriegen oder der preußischen Armee herzustellen. Dass die Invasion deutscher Fallschirmjäger auf Kreta im Jahr 1941 von Bundeswehrangehörigen weiterhin als soldatische Glanzleistung angesehen wird, zeigte jedenfalls im vergangenen Frühjahr ein X-Post des AfD-Bundestagsabgeordneten und früheren Offiziers bei den Heeresfliegern, Rüdiger Lucassen.

Soldatinnen sind in der Bundeswehr immer noch eine Minderheit (ihr Anteil beträgt etwas unter 14 Prozent), erst recht in einer Elitetruppe wie den Fallschirmjägern mit hohen Ansprüchen an die körperliche Belastbarkeit des einzelnen Soldaten. Mit der geringen Anzahl weiblicher Soldaten und Rollenvorbilder erklärt Sönke Neitzel im Spiegel-Interview, Militärhistoriker an der Universität Potsdam, dass sich in einigen Einheiten eine regelrechte Verachtung gegenüber den Kameradinnen breit machen konnte. Im Gegensatz zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund hätte die Bundeswehr immer noch ein Problem bei der Eingliederung von Frauen. Gerade in den kämpfenden Einheiten gebe es Männer, die Frauen immer noch als Störfaktor wahrnähmen.

Tatsächlich ist das Fallschirmjägerregiment 26, was Frauenfeindlichkeit anbelangt, schon lange in den Schlagzeilen. Im Jahr 2023 verurteilte das Landgericht Zweibrücken zwei Ex-Bundeswehrsoldaten, die zum Tatzeitpunkt in der dortigen Niederauerbach-Kaserne stationiert waren, wegen eines schweren sexuellen Übergriffs gegen eine 18-jährige Kameradin zu zweieinhalb Jahren Haft. Und im Februar 2025 kam während eines Prozesses gegen eine Ex-Fallschirmjägerin wegen Urkundenfälschung heraus, dass die junge Frau das beanstandete Attest wohl hatte fälschen lassen, weil sie sich aufgrund von Stalking und sexueller Belästigung in der Kaserne nicht mehr anders zu helfen wusste. Bereits 2006 hatte die Presse zudem über entwürdigende Aufnahmerituale bei den Fallschirmjägern berichtet.

Auch außerhalb des Kasernenlebens fielen Soldaten des Fallschirmjägerregiments unangenehm auf, und dies zu einer Zeit, als die Ermittlungen wegen der oben genannten Missstände schon liefen: So sollen zwei Bundeswehrsoldaten in Schutzwesten, bewaffnet und als Weihnachtsmänner verkleidet, beim Zweibrückener Weihnachtsmarkt aufgetreten sein. Die Waffen waren zumindest zum Teil geladen. Ein Polizeieinsatz war die Folge. Die Bundeswehr verkauft alljährlich auf dem Zweibrückener Weihnachtsmarkt Erbsensuppe, ein Auftreten in Waffen ist jedoch nicht vorgesehen. Während die Polizei noch untersucht, ob ein Verstoß gegen die Waffengesetze vorliegt, hat sich der neue Befehlshaber der Fallschirmjägereinheit bei den verschreckten Weihnachtsmarktbesuchern entschuldigt.

Die Aufklärung der Vorfälle zog sich lange dahin. Bei der Fallschirmjägertruppe stießen die Beschuldigungen eher auf Trotz. Soldatinnen, die sich über Mobbing und sexuelle Anmache beschwerten, wurden an andere Standorte versetzt, nicht die Beschuldigten. Manche Bundeswehrangehörige, die Missstände monierten, fühlen sich bedroht und fürchten die Rache ihrer einstigen Kameraden. Eine Vertrauensperson, die sich mit den Anschuldigungen beschäftigte, unterlag ebenfalls einer Versetzung. Mittlerweile allerdings wird durchgegriffen: Mehr als 200 straf- und disziplinarrechtlich relevante Vorwürfe werden untersucht, 55 Beschuldigte müssen sich verantworten, an die 20 Soldaten hat die Bundeswehr inzwischen entlassen. Verteidigungsminister Pistorius zeigte sich schockiert und kündigte Konsequenzen an. Er kritisierte außerdem die schleppende Aufdeckung der Fälle durch die militärische Führung vor Ort.

Inzwischen ist die Aufklärung Chefsache. Ein “Aktionsplan Luftlandetruppe” ist in Arbeit; er soll bis Ende des Monats fertiggestellt sein. Der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Christian Freuding, besucht diesen Montag die Kaserne in Zweibrücken. Am kommenden Mittwoch muss er dem Verteidigungsausschuss des Bundestages in einer nicht öffentlichen Sitzung zu den Vorfällen in beiden Regimentern Rede und Antwort stehen.

Bundestagsabgeordnete wie die SPD-Verteidigungsexpertin Siemtje Möller sehen ein Problem in der Personalführung. Die Ausbildung der Soldaten sei zwar fachlich hervorragend, doch bei den Führungsfähigkeiten bleibe die Ausbildung hinter dem Anspruch zurück, “den wir als Gesellschaft an die Bundeswehr haben”. Notwendig sei diesbezüglich eine verpflichtende Weiterbildung der Führungskräfte über die gesamte Laufbahn hinweg. Auch der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, der CSU-Abgeordnete Thomas Erndl, hält eine konsequente Aufarbeitung für wichtig – auch wenn die Vorfälle bei den Zweibrückener Fallschirmjägern nicht repräsentativ für die Bundeswehr seien. 

Es ist allerdings fraglich, ob die Bundeswehrführung die Fallschirmjäger – von oberflächlichen Korrekturen, Diversity-Schulungen und etlichen Entlassungen abgesehen – allzu hart anfassen wird. Es handelt sich um eine eigenwillige, traditionsreiche Elitetruppe, die sich im auch heute noch gespielten, aus Wehrmachtszeiten stammenden Lied “Rot scheint die Sonne” ein wildes Blut attestiert. Außenstehende – selbst wenn es sich um Bundeswehrangehörige handelt – haben es da schwer.

Was noch dazu kommt: Die Fallschirmjäger werden dringend gebraucht. Zum Beispiel bei der Evakuierung deutscher Staatsbürger und von EU-Bürgern aus Krisengebieten, wie 2023 aus dem Sudan. Dank des Afghanistan-Einsatzes handelt es sich bei den Fallschirmjägern um eine Truppe mit Kampferfahrung, eine Seltenheit in der Bundeswehr. Deutsche Fallschirmjäger waren beispielsweise am Karfreitagsgefecht 2010 bei Isa Khel involviert. In der Epoche der Zeitenwende, hin zu einer erneuten Kriegstüchtigkeit ist Kampfpraxis eine unschätzbare, goldwerte Eigenschaft, die manches Fehlverhalten vernachlässigenswert erscheinen lassen könnte.

Zumal die Bundeswehr immer deutlicher kommuniziert, dass in einem künftigen möglichen Krieg Russland der Feind sein würde. Und auch Generalleutnant Harald Gante, der Kommandeur des Feldheeres, setzt Prioritäten. Die Ablösung des bisherigen Regimentskommandeurs der Zweibrückener Fallschirmjäger rechtfertigte Gante damit, dass es nicht reiche, ein professioneller Kämpfer zu sein, man müsse als Vorgesetzter auch demokratische Werte vorleben. Darin unterscheide sich Gante zufolge die Bundeswehr „ja von den russischen Soldaten“. Das Feindbild bleibt also – Skandale hin, Skandale her – weiterhin klar.

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Merz und Starmer wollen NATO-Truppen nach Grönland schicken

Merz und Starmer wollen NATO-Truppen nach Grönland schicken

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Merz und Starmer wollen NATO-Truppen nach Grönland schicken

Merz und Starmer wollen NATO-Truppen nach Grönland schicken

Der britische Premierminister Keir Starmer fordert die NATO‑Verbündeten auf, ihre “Sicherheitspräsenz” auf und um Grönland zu verstärken. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz will “diesen Teil Dänemarks besser schützen”. US-Präsident Trump hält dagegen nichts von NATO-Einheiten auf Grönland.

vom Günther Strauß

Steht die NATO vor der Spaltung? Eine Gruppe europäischer Länder unter Führung Großbritanniens und Deutschlands fordert laut Bloomberg Pläne für eine Militärpräsenz in Grönland. Wie die Berliner Zeitung berichtet, soll die Initiative dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump “demonstrieren, dass Europa die Sicherheit in der Arktis ernst nimmt, und den amerikanischen Drohungen, das selbstverwaltete dänische Territorium zu annektieren, entgegenwirken”.

Der britische Premierminister Keir Starmer habe die Verbündeten aufgefordert, ihre Sicherheitspräsenz im hohen Norden zu verstärken, und sich kürzlich mit Staats- und Regierungschefs wie dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz in Verbindung gesetzt, um das Thema zu besprechen. 

Deutschland werde die Einrichtung einer NATO-Mission namens “Arctic Sentry” zur Sicherung der Region vorschlagen. Als Vorbild soll die gegen Russland gerichtete NATO-Mission “Baltic Sentry”, die vor einem Jahr zum “Schutz kritischer Infrastruktur” in der Ostsee ins Leben gerufen wurde, dienen. Merz sagte bei seinem Indien-Besuch am Montag:

“Wir teilen die amerikanischen Besorgnisse, dass dieser Teil Dänemarks besser geschützt werden muss. Wir wollen einfach die Sicherheitslage für Grönland gemeinsam verbessern. Und ich gehe davon aus, dass die Amerikaner sich daran auch beteiligen.”

Bundesaußenminister Johann Wadephul trifft sich im Laufe dieser Woche mit US-Außenminister Marco Rubio und haut in dieselbe Kerbe wie der Kanzler. Der CDU-Mann will die Grönlandfrage und die Rolle der NATO für die Stabilität der Region besprechen. Laut Bloomberg sagte er: “Da die Sicherheit in der Arktis immer wichtiger wird, möchte ich auf meiner Reise auch erörtern, wie wir diese Verantwortung in der NATO – angesichts der alten und neuen Rivalitäten zwischen Russland und China in der Region – gemeinsam am besten tragen können”. Er forderte: “Wir wollen dies gemeinsam in der NATO besprechen. Die legitimen Interessen aller NATO‑Verbündeten, aber auch die der Bewohner der Region, müssen im Mittelpunkt unserer Überlegungen stehen”, Dies gelte “selbstverständlich auch für Grönland und seine Bevölkerung”.

US-Präsident Donald Trump ist offenbar nicht erfreut über den jüngsten Vorstoß der Europäer. Er verwies darauf, dass es bereits einen großen US-Militärstützpunkt in Grönland gebe. Er sagte, er könne die Streitkräfte auf dem Stützpunkt verstärken, aber “wir müssen Eigentümer sein. Man braucht wirklich den Eigentumsnachweis, wie man im Immobiliengeschäft sagt.” Trump beharrte darauf, dass die USA Grönland “besitzen” würden. Er betonte:

“Wir sprechen von Erwerb, nicht von Pacht, nicht von kurzfristiger Nutzung. Wir sprechen von Erwerb. Und wenn wir es nicht tun, werden es Russland oder China tun, und das wird nicht passieren, solange ich Präsident bin.”

Trump soll das Joint Special Operations Command bereits angewiesen haben, einen militärischen Plan für eine Grönland-Invasion vorzulegen. Die Ambitionen von Starmer und Merz passen den USA dahingehend nicht wirklich in Trumps Pläne. Unterstützung bekommt Merz dagegen vom Chef des Reservistenverbandes der Bundeswehr, Patrick Sensburg. Er fordert eine Art Dauerpräsenz deutscher Soldaten auf Grönland: “Wir müssen davon ausgehen, dass Trump mit Grönland Ernst macht”, sagte er gegenüber der Bild und forderte:

“Europa muss daher viel stärker Präsenz zeigen. Wir müssen in kurzer Zeit mindestens eine europäische Brigade unter der Führung von Dänemark dorthin verlegen. Auch Deutschland wird hier besonders in der Pflicht stehen.”

Sensburg sieht auch einen strategischen Nutzen für die Bundeswehr, denn sie könnte eine Dauerpräsenz mit Ausbildungsstätten auf Grönland errichten. “Das birgt auch Chancen: Wir könnten neben der Gebirgs- und Winterkampfschule in Mittenwald auch in Grönland trainieren und ausbilden. Das wird Europa stärker zusammenschweißen.” In Washington wird man diese Pläne, wenn überhaupt, nur mit einem müden Lächeln zur Kenntnis nehmen – und so oder so vollendete Tatsachen schaffen.

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Wissenschaft ohne Skepsis ist nur Politik im weißen Kittel.

Wissenschaft ohne Skepsis ist nur Politik im weißen Kittel.

Charles Rotter

[Alle Hervorhebungen im Original. A. d. Übers.]

Wie die Vermischung von Interessenvertretung und Beweisen die Wissenschaft und Selbstverwaltung untergräbt:

Die Perspektivstudie [Titel übersetzt] „Wissenschaftler als politische Entscheidungsträger: Grünes Licht für Renaturierung und Klimaschutzmaßnahmen“ wird als nüchterne Reflexion darüber präsentiert, wie Wissenschaftler besser in die öffentliche Entscheidungsfindung „einbezogen“ werden könnten. Was sie tatsächlich bietet, ist jedoch weitaus radikaler und gefährlicher: ein Entwurf zur Aufhebung der institutionellen Grenze zwischen Wissenschaft und politischer Macht, wobei behauptet wird, dass dieser Zusammenbruch die Objektivität irgendwie stärke anstatt sie zu zerstören.

Die Autoren machen keinen Hehl aus ihren Ambitionen. Nachdem sie beklagen, dass gewählte Amtsträger selten begutachtete Fachliteratur lesen, kommen sie zu dem, was sie eindeutig als logische Schlussfolgerung betrachten:

„Wenn wir wollen, dass die Ökologie zur Bekämpfung des Klimawandels beiträgt, müssen wir eine direkte Kommunikationslinie zwischen Wissenschaftlern und Politikern schaffen. Besser noch, wir brauchen Wissenschaftler, die selbst Politiker sind.”

Dieser Satz sollte jeden ernsthaften Leser erschrecken. Es handelt sich nicht um ein Plädoyer für bessere Beratung oder eine klarere Übersetzung von Forschungsergebnissen. Es ist ein Plädoyer dafür, dass Wissenschaftler Positionen mit Zwangsgewalt einnehmen und gleichzeitig das kulturelle Prestige der wissenschaftlichen Neutralität bewahren. Die Geschichte zeigt, dass diese Kombination selten gut ausgeht.

Von Anfang an stellt die Studie politische Meinungsverschiedenheiten als moralisches und epistemisches Versagen dar und nicht als legitimes Merkmal demokratischer Regierungsführung. Die Autoren bezeichnen politische Entscheidungen, die sie ablehnen, als „anti-wissenschaftlich“, ein Begriff, den sie wiederholt verwenden, aber nie genau definieren. So wird beispielsweise der Auslöser für den Einstieg des Hauptautors in die Politik wie folgt beschrieben:

„Mit jeder neuen wissenschaftsfeindlichen Maßnahme wuchs ihre Besorgnis, und ein Ereignis überzeugte sie schließlich davon, zu handeln.“

Diese Darstellung hat eine enorme rhetorische Wirkung. Sobald politische Meinungsverschiedenheiten als „wissenschaftsfeindlich“ bezeichnet werden, ist die Debatte praktisch beendet. Die Gegner sind nicht mehr Bürger, die Kosten, Risiken und Prioritäten abwägen, sondern Feinde des Wissens an sich. Unter diesen Umständen ist Engagement nicht nur erlaubt, sondern moralisch sogar verpflichtend.

Die Autoren erkennen an, dass Wissenschaftler sich traditionell genau um dieses Problem sorgen. Sie weisen darauf hin, dass viele Forscher argumentiert haben, dass politisches Engagement das Vertrauen der Öffentlichkeit und die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit zerstören könnte:

„Sie argumentierten, dass die Rolle von Wissenschaftlern darauf beschränkt sein sollte, objektive Fakten zu vermitteln, und politische Empfehlungen anderen überlassen bleiben sollten.“

Diese Bedenken werden jedoch schnell als überholte Überempfindlichkeit abgetan. Dringlichkeit ersetzt Zurückhaltung. Die Möglichkeit, dass Interessenvertretung das wissenschaftliche Urteilsvermögen beeinträchtigen könnte, wird als zweitrangiges Thema behandelt, das gegenüber der Notwendigkeit zum Handeln in den Hintergrund tritt.

Diese Logik zieht sich durch die gesamte Abhandlung. Der Klimawandel wird als „existenzielle Bedrohung”, als „Alarmstufe Rot” und als Krise beschrieben, die sofortiges Handeln erfordert. Doch nirgendwo setzen sich die Autoren ernsthaft mit Unsicherheitsbereichen, konkurrierenden Risikobewertungen oder den bisherigen Erfolgen groß angelegter Umweltmaßnahmen auseinander. Dringlichkeit wird zu einem Lösungsmittel, das Skepsis auflöst.

Die Autoren formalisieren diese Weltanschauung in einem Modell, das sie als hilfreiches Engagementmodell präsentieren: Forschung, Öffentlichkeitsarbeit und Politikgestaltung. Sie erklären:

„Im Wesentlichen liefert die Forschung wichtige Erkenntnisse, die Öffentlichkeitsarbeit vermittelt diese Erkenntnisse an Behörden und die Öffentlichkeit, und die Politik nutzt diese Erkenntnisse, um Gesetze zu entwickeln, Mittel zuzuweisen, Einzelfälle zu bearbeiten usw.

Dieses Modell geht davon aus, dass politische Entscheidungen, sobald „das Wissen“ vorhanden ist, fast mechanisch folgen. Völlig fehlt jedoch die ernsthafte Anerkennung der Tatsache, dass politische Entscheidungen Werturteile, Kompromisse und Opportunitätskosten beinhalten, die nicht allein durch Daten gelöst werden können. Die Wissenschaft kann Entscheidungen beeinflussen, aber sie kann sie nicht treffen. Etwas anderes vorzutäuschen, ist keine evidenzbasierte Regierungsführung – es ist Technokratie.

Die zentrale Fallstudie veranschaulicht dieses Problem konkret. Die Autoren begrüßen die Zuweisung von rund 100 Millionen Dollar an öffentlichen Mitteln für ein Renaturierungsprojekt, das teilweise mit Klimaschutzzielen begründet wird. Die Sprache, mit der diese Entscheidung begründet wird, ist aufschlussreich spekulativ:

„Freiflächen könnten potenziell so bewirtschaftet werden, dass die Kohlenstoffspeicherung im Boden erhöht wird und diese Quellen ausgeglichen werden.“

„Könnte potenziell“ ist hier ein starkes Wort. Es handelt sich um eine Hypothese, die auf mehreren anderen basiert: Annahmen über die Häufigkeit von Waldbränden, die Dauerhaftigkeit des Kohlenstoffs, ökologische Reaktionen und den langfristigen Erfolg der Bewirtschaftung. Diese Unsicherheiten werden jedoch nie so quantifiziert, dass ein Vergleich mit alternativen Verwendungszwecken der Mittel möglich wäre.

Stattdessen wird die Möglichkeit stillschweigend in eine Rechtfertigung umgewandelt.

Der Artikel stützt sich wiederholt auf Konjunktive – „könnte“, „möglicherweise“, „kann beschleunigt werden“ – und behandelt die daraus resultierenden politischen Maßnahmen gleichzeitig als selbstverständlich notwendig. So sollte wissenschaftliches Denken nicht funktionieren. Hypothesen müssen auf Herz und Nieren geprüft werden und dürfen nicht einfach in Haushaltsposten umgewandelt werden.

Noch beunruhigender ist die ausdrückliche Befürwortung emotionaler Überzeugungsarbeit als wissenschaftliche Kommunikationsstrategie in der Studie. Die Autoren argumentieren, dass traditionelle wissenschaftliche Erklärungsmodelle bei der Öffentlichkeit wirkungslos sind und durch „Storytelling“ ersetzt werden sollten:

„Wissenschaftler sind darauf trainiert, sich auf Daten und Informationen zu konzentrieren … Doch beim Publikum kann es erfolgreicher sein, Geschichten zu erzählen.“

Sie führen zustimmend weiter aus:

„Um zu Klimaschutzmaßnahmen aufzurufen, könnte ein Redner eine Geschichte über jemanden erzählen, der vor einem Waldbrand flieht … Der Fokus würde dabei mehr auf Emotionen als auf Fakten liegen.“

Dies ist keine geringfügige stilistische Empfehlung. Es handelt sich um eine vollständige Abkehr von den Normen, die Wissenschaft von Propaganda unterscheiden. Emotionale Erzählungen sind gerade deshalb so wirkungsvoll, weil sie einer analytischen Prüfung entgehen. Wissenschaftler dazu zu ermutigen, sich auf sie zu stützen und gleichzeitig die Autorität der Wissenschaft zu wahren, ist eine Einladung, Vertrauen zu manipulieren, anstatt es sich zu verdienen.

Die Autoren sind sich offensichtlich bewusst, dass Vertrauen für ihr Projekt von zentraler Bedeutung ist. Sie betonen:

„Die Öffentlichkeit neigt dazu, Wissenschaftlern mehr zu vertrauen als nahen Familienangehörigen, Nachbarn, Kollegen, religiösen Führern und dem Präsidenten der Vereinigten Staaten.“

Diese Tatsache wird nicht als Grund zur Vorsicht dargestellt, sondern als strategischer Vorteil. Vertrauen wird zu einer Ressource, die zur Verfolgung politischer Ziele genutzt werden kann. Sobald Wissenschaftler jedoch offen für eine bestimmte Sache eintreten, wird dieses Vertrauen brüchig. Es ist viel einfacher, Glaubwürdigkeit zu verspielen, als sie wieder aufzubauen.

In ihrer Abhandlung beschreiben die Autoren „Earth Stewardship“ als die bewusste Neugestaltung sowohl ökologischer als auch sozialer Systeme:

„Die Verantwortung für die Erde besteht darin, biologische und soziale Systeme bewusst zu gestalten, um wichtige Funktionen des Erdsystems aufrechtzuerhalten.“

Dies ist eine außergewöhnliche Behauptung, die ohne offensichtliches Bewusstsein für ihre historische Last aufgestellt wird. Die bewusste Umgestaltung sozialer Systeme durch anerkannte Experten wurde bereits mehrfach versucht. Die Ergebnisse sind selten so einwandfrei, wie es die Modelle vorhergesagt haben.

Der technokratische Impuls ist unverkennbar. Wissenschaftler, so wird uns gesagt, sollten „eine Vision für eine nachhaltige Welt liefern“, „Anreize für nachhaltigen Konsum schaffen“ und dabei helfen, „dem Ökosystem-Dienstleistungen einen wirtschaftlichen Wert zuzuweisen“. Die Rolle der Öffentlichkeit in dieser Vision ist weitgehend passiv: Sie soll von denen, die „es besser wissen“, informiert, überzeugt und zu bevorzugten Verhaltensweisen angeleitet werden.

Die letzten Abschnitte der Studie machen deutlich, was bisher implizit war. Die Autoren bekennen sich offen als politische Akteure mit klaren ideologischen Verpflichtungen:

„Sie bezeichnet sich selbst als progressive Demokratin, Klimawissenschaftlerin, Akademikerin, Forscherin und lokale Entscheidungsträgerin.“

Diese Transparenz ist lobenswert, untergräbt jedoch fatalerweise den Anspruch der Studie, ein allgemeines Modell für Wissenschaft in der Gesellschaft anzubieten. Was hier vorgeschlagen wird, ist nicht „Wissenschaftler als politische Entscheidungsträger“ im Abstrakten, sondern Wissenschaftler, die eine bestimmte politische Weltanschauung teilen und ihre wissenschaftliche Autorität nutzen, um diese voranzutreiben.

Das ist Interessenvertretung, keine Objektivität.

Die Gefahr besteht hier nicht darin, dass Wissenschaftlern Intelligenz oder gute Absichten fehlen. Vielmehr lassen sich komplexe Systeme nicht zentralistisch gestalten, ganz gleich, wie qualifiziert die Gestalter auch sein mögen. Wenn Wissenschaftler zu Politikern, Geschichtenerzählern und moralischen Verfechtern werden, beginnen die Anreize zu erodieren, die wissenschaftliche Skepsis schützen. Dissens wird zu Leugnung. Unsicherheit wird zu Behinderung. Alternative Prioritäten werden zu „Anti-Wissenschaft“.

Eine Gesellschaft, die sowohl Wissen als auch Freiheit schätzt, muss sich dieser Konvergenz von Fachwissen und Macht widersetzen. Wissenschaftler spielen eine wichtige Rolle bei der Information der öffentlichen Debatte. Sie erwerben keine besondere moralische Autorität zur Regierungsführung, nur weil sie wissenschaftliche Arbeiten veröffentlichen. In dem Moment, in dem Wissenschaft nicht mehr von politischer Interessenvertretung zu unterscheiden ist, verliert sie genau die Glaubwürdigkeit, die sie ursprünglich so wertvoll gemacht hat.

Dieser Artikel verteidigt die Wissenschaft nicht. Er gibt ihr eine neue Aufgabe.

Und das sollte jeden beunruhigen, der immer noch glaubt, dass Skepsis eine Tugend und kein Hindernis ist.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/01/06/science-without-skepticism-is-just-politics-in-a-lab-coat/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Wissenschaft ohne Skepsis ist nur Politik im weißen Kittel. erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Proteste im Iran neigen sich dem Ende zu

Proteste im Iran neigen sich dem Ende zu

Proteste im Iran neigen sich dem Ende zu

Die nächtlichen gewalttätigen Proteste im Iran scheinen langsam abzuebben, auch wenn das von westlichen Aktivisten bestritten wird. Stattdessen finden immer größere, die Regierung unterstützende Demonstrationen tagsüber statt. Wie sieht das Fazit aus? Eine schnelle Zusammenfassung. Der Auslöser waren legitime Proteste gegen ungeschickte und schädliche Geldpolitikentscheidungen, welche insbesondere kleine Händler in den Basaren hart getroffen hatten. […]

Der Beitrag Proteste im Iran neigen sich dem Ende zu erschien zuerst unter tkp.at.

Prof. Dr. med. Andreas Sönnichsen: Das Risiko der Masernimpfung ist größer als ihr Nutzen

Als ehemaliger Vorsitzender des Deutschen Netzwerks für evidenzbasierte Medizin weiß Prof. Dr. Andreas Sönnichsen, von was er spricht und wo er hinschauen muss, wenn er Studien vor sich hat. Im Rahmen des Pressesymposiums zur faktischen Masernimpfpflicht in Deutschland stellt er die Hauptargumente vor, welche gegen eine Masernimpfpflicht sprechen. Das Fazit seiner Nutzen-Risiko-Analyse: Es bestehe keine epidemische Notlage, die eine Einschränkung der Grundrechte rechtfertigen würde. Das Risiko, eine schwere Impfnebenwirkung zu erleiden, sei hundertmal so hoch wie das Lebenszeitrisiko für eine schwere Masernkomplikation.

Wie die Bundesregierung die Presse- und Meinungsfreiheit nun ganz abschaffen will

Die Bundesregierung will im Zuge der Umsetzung einer EU-Richtlinie das Politische-Werbung-Transparenz-Gesetz (PWTG) einführen, das politische Werbung im Netz regeln soll. Da in dem Gesetz nicht definiert ist, was genau politische Werbung ist, bedeutet das Gesetz reine Willkür, bei der nicht Richter, sondern einzelne Beamte beschließen, was strafbewährte politische Werbung sein soll. Da das Gesetz außerdem […]