Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Eine weitere Temperatur-Verzerrung: Kleinere Wetterhütte = Erwärmung

Eine weitere Temperatur-Verzerrung: Kleinere Wetterhütte = Erwärmung

Anthony Watts

Vorbemerkung des Autors Anthony Watts: Viele von Ihnen erinnern sich vielleicht daran, dass ich 2006 mit meiner Skepsis gegenüber dem Klimawandel begann, als ich mir die Farbe auf den Wetterhütten ansah – denn es gab eine Veränderung von der ursprünglichen Kalkfarbe aus den 1890er Jahren hin zu moderner Latexfarbe. Ich vermutete eine Verzerrung und ging davon aus, dass Latexfarbe den Schutzraum aufgrund ihrer unterschiedlichen IR-Signatur wärmer machte. Temperature-Sensortests über einen Monat hinweg bewiesen, dass ich Recht hatte. Als ich mir jedoch die Temperaturapparaturen in meiner Gegend ansah, entdeckte ich ein noch größeres Problem: Die meisten befanden sich in der Nähe von Wärmequellen und Kühlkörpern, was im Widerspruch zu den von der NOAA selbst veröffentlichten Standortstandards stand. Damit begann meine Reise, um aufzudecken, wie schlecht das Netzwerk zur Temperaturbeobachtung tatsächlich war. Umfassende Berichte, die ich 2009 und erneut 2022 verfasste, zeigten, dass die Messungen ein riesiges, warm verzerrtes Durcheinander waren. Dieser Artikel ist über 10 Jahre alt, aber ich habe ihn irgendwie übersehen. Dieses Versäumnis möchte ich nun korrigieren.

Zu diesem Chaos kommt nun noch folgende Enthüllung hinzu: Das Australian Bureau of Meteorology hat die Größe der Wetterhütten auf etwa 25 % des ursprünglichen Volumens reduziert und keine Paralleltests durchgeführt, um zu überprüfen, ob diese Umstellung Auswirkungen hat. – Ende Vorbemerkung

Craig Kelly von der AFEE in Australien schreibt auf X.com:

Die von Fachkollegen geprüfte Wissenschaft bestätigt, dass die Verkleinerung der Wetterhütten die Durchschnittstemperaturen über ein Jahr hinweg um 0,54 °C erhöht hat und an heißen Sommertagen die Höchsttemperatur um 1,7 °C steigen lassen kann (Quelle). Dennoch leugnet das BOM die Existenz dieser von Fachkollegen geprüften wissenschaftlichen Erkenntnisse, tut so, als gäbe es sie nicht, und behauptet, dass die Verkleinerung der Hütten um 74 % keinen Einfluss auf die gemessenen Temperaturen hatte.

Die Graphik wird hier gleich in deutscher Übersetzung gepostet. A. d. Übers.

Eine weitere Temperatur-Verzerrung: Kleinere Wetterhütte = Erwärmung

Darüber hinaus wurden an jeder Wetterstation, an der das BOM die traditionellen „großen“ Wetterhütten durch kleinere ersetzt hat, die großen Hütten noch am gleichen Tag abgerissen und durch die kleinen ersetzt. Dies steht im Widerspruch zu langjährigen Verfahren, nach denen bei einem Wechsel der Messgeräte parallele Daten aus beiden Aufbauten aufbewahrt werden müssen, um festzustellen, ob der Gerätewechsel zu einer Erwärmung oder Abkühlung in den Aufzeichnungen geführt hat.

Falls man die Temperaturen künstlich in die Höhe treiben und neue „Rekordhitzetage“ schaffen wollte, um Propaganda für den Klimakult zu betreiben, würde man genau das tun, was das BOM getan hat: die Größe der Wetterhütten verkleinern. Und wenn man seine Verfehlungen und Betrügereien vertuschen wollte, würde man die großen Hütten abbauen und sie noch am gleichen Tag durch kleine ersetzen, damit es keine parallelen Daten gibt – genau das hat das BOM getan.

Anbei finden Sie ein Foto aus dem Jahr 1947 vom Sydney Observatory, das die Thermometer zeigt, die offiziell die Temperaturen in Sydney aufzeichneten und in einer traditionellen „großen“ Wetterhütte untergebracht waren – mit einem Innenvolumen von etwa 0,23 m³. Das BOM hat die Größe der Wetterhütten verkleinert und das Innenvolumen auf nur noch 0,06 m³ reduziert – eine Verringerung um 74 %. Um wie viel höher werden die gemessenen Temperaturen an einem heißen und windstillen Tag in dem kleineren Schirm sein, wenn die Hütten auf diese Weise verkleinert werden?

Abbildung 1. Innenansicht der großen Wetterhütte am Sydney Observatory im Jahr 1947 (oben, Schwarz-Weiß-Bild) und der kleinen Hütte am Flughafen Wagga Wagga im Juni 2016 (unten, Farbbild). Während die Thermometer in der 230-Liter-Hütte auf gleicher Höhe angebracht sind, befindet sich die elektronische Sonde in Wagga Wagga etwa 2 cm näher an der Rückseite der Hütte, die nach Norden zur Sonne ausgerichtet ist. Laut Metadaten wurde die 60-Liter-Hütte in Wagga Wagga am 10. Januar 2001 installiert, und obwohl die Thermometer am 28. April 2016 entfernt worden waren sind keine Vergleichswerte verfügbar. Quelle: BoMWatch

Aus der Studie:

Die wichtigsten Ergebnisse dieser Untersuchung lassen sich wie folgt zusammenfassen:

1. Im Vergleich zur großen Wetterhütte wurde in der mittelgroßen Hütte das ganze Jahr über eine Überhitzung der Lufttemperatur festgestellt. Diese Verzerrung wirkte sich auf die täglichen Höchsttemperaturen aus, insbesondere während der warmen Jahreszeit (Oktober bis Mai) und um 13:00 UTC.

2. Die Wetterbedingungen, die diese Überhitzungsabweichung verstärken (statistisch nicht signifikant), stehen im Zusammenhang mit klarem Himmel, hoher Sonneneinstrahlung, schwachen Winden und niedriger relativer Luftfeuchtigkeit.

3. Ein Vergleich mit nahe gelegenen Stationen hat gezeigt, dass die unterschiedliche Größe der natürlich belüfteten hölzernen Wetterhütten einen Einfluss auf die mittlere, maximale und tägliche Lufttemperatur hat. Untersuchungen dieser Art sind entscheidend, um Inhomogenitäten zu beseitigen und die räumlich-zeitliche Variabilität und langfristigen Trends der Temperaturmessungen in Bodennähe genau zu bewerten.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/02/08/another-temperature-bias-the-shrinking-stevenson-screen-warming/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Außenminister von 5 EU-Ländern fordern auf Basis Fake-KI-Video Rücktritt von UNO Berichterstatterin Albanese

Außenminister von 5 EU-Ländern fordern auf Basis Fake-KI-Video Rücktritt von UNO Berichterstatterin Albanese

Außenminister von 5 EU-Ländern fordern auf Basis Fake-KI-Video Rücktritt von UNO Berichterstatterin Albanese

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger, Deutschlands Wadephul und die Außenminister von Frankreich, Italien und Tschechien fordern die Entlassung der UNO-Sonderberichterstattung zu den besetzten palästinensischen Gebieten, Francesca Albanese! Den Grund verbreiteten sie teils selbst auf der Plattform X: das von Israels Pariser Botschaft per KI gefakte Video eines Al-Jazeera-Interviews von Albanese. Dieses von der israelischen Botschaft in Paris […]

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Wird Lauterbach neuer WHO-Chef? Christina Baum (AfD) fordert Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation

Wird Lauterbach neuer WHO-Chef? Christina Baum (AfD) fordert Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation

Wird Lauterbach neuer WHO-Chef? Christina Baum (AfD) fordert Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation

Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wird in Medienberichten als neuer möglicher Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO mit Hauptsitz in Genf gehandelt. Hintergrund: Der Generaldirektor der UN-Sonderorganisation, der Äthiopier Tedros Adhanom Ghebreyesus, will nach seiner zweiten Amtszeit nicht erneut kandidieren. Seine Amtszeit endet Mai 2027.

Laut „Deutschlandfunk“ (DLF) könnte Lauterbach gute Chancen auf die Nachfolge haben. Die AfD-Bundestagsabgeordnete Christina Baum, Mitglied im Gesundheitsausschuss, kann darüber nur den Kopf schütteln.

Schon vergessen? „Karl Lauterbachs Politik während der sogenannten Pandemie umfasste Forderungen nach einer Zwangsimpfung, Isolationsmaßnahmen und die Vermarktung von zweifelhaften Impfstoffen ohne vollständige Transparenz zu Nebenwirkungen, obwohl das Paul-Ehrlich-Institut Tausende Meldungen registrierte“, erinnert Christina Baum. „Steuerzahler zahlten Milliarden für nutzlose Masken und fragwürdige Geninjektionen – und litten unter menschenunwürdigen Lockdowns, die Familien zerstörten und Existenzen vernichteten.“

Damit nicht genug. Baum: „Lauterbach blockierte Aufklärung über Risiken und Protokolle und setzte auf Panikmache. Lauterbach trug Mitverantwortung für gesundheitliche Folgen. Eine globale Entscheidungsmacht für ihn wäre inakzeptabel und könnte zu erweiterten Lockdowns und Impfpflichten führen.“

Die folgenschweren Fehleinschätzungen zeigen nach den Worten der AfD-Gesundheitspolitikerin:  „Deutschland benötigt den Austritt aus der WHO, um Souveränität in Gesundheitspolitik zu wahren, wie es die AfD-Fraktion in ihrem Antrag 21/2554 gefordert hat.“

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Die verzweifelte Bettel-Rede von Merz bei der Münchener Sicherheitskonferenz

Bundeskanzler Merz hat die Münchener Sicherheitskonferenz mit einer Rede eröffnet, die von deutschen Medien gelobt wird. Da ich mir die Rede angehört habe, frage ich mich, ob die Medien die Rede wirklich verstanden haben, denn die Rede war in meinen Augen unterwürfiges Betteln in Richtung USA einerseits und europäischer Größenwahn, basierend auf massiven geopolitischen Fehleinschätzungen […]
Münchner Sicherheitskonferenz: Selenskyj beharrt auf Nato-Beitritt – Will er die Welt in Brand stecken?

Münchner Sicherheitskonferenz: Selenskyj beharrt auf Nato-Beitritt – Will er die Welt in Brand stecken?

Münchner Sicherheitskonferenz: Selenskyj beharrt auf Nato-Beitritt – Will er die Welt in Brand stecken?

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) seine Forderung nach einer Nato-Mitgliedschaft der Ukraine bekräftigt. Er sagte, die ukrainische Armee sei die stärkste Europas. Es wäre „nicht schlau“, ihr den Beitritt zur Nato zu verwehren. Selenskyj sagte dies wohlwissend, dass Russland einen Beitritt der Ukraine zur Nato niemals akzeptieren würde. Zugleich rief Selenskyj die westlichen Verbündeten wie üblich zu mehr und schnelleren Waffenlieferungen auf.

Zum Ausklang der dreitägigen Konferenz widersprach die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas am Sonntag (15.Februar) US-Außenminister Marco Rubio, wonach Europa kurz vor dem „Untergang als Zivilisation“ stehe. Der US-Außenminister hatte zuvor in seiner Rede vor der Selbstzerstörung Europas durch „Klima-Kult“ und Masseneinwanderung gewarnt. Migration sei „keine Randerscheinung von geringer Bedeutung. Es war und ist eine Krise, die die Gesellschaften im gesamten Westen verändert und destabilisiert“, unterstrich Rubio.

Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz demonstrierten am Wochenende in der bayerischen Landeshauptstadt laut Polizei bis zu 250.000 Menschen gegen das brutale Mullah-Regime im Iran. Der Sohn des letzten Schahs, Reza Pahlavi, sagte bei der Kundgebung auf der Theresienwiese, er wolle den Übergang des Iran anführen und demokratische Verhältnisse herstellen. Die Demonstranten waren zum Teil aus Europa und Übersee angereist.

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Indien: Gaskraftwerke sollen Versorgung zu Spitzenzeiten sichern

Indien: Gaskraftwerke sollen Versorgung zu Spitzenzeiten sichern

Indien: Gaskraftwerke sollen Versorgung zu Spitzenzeiten sichern

Auch in Indien spielen Solar- und Windkraftwerke eine wachsende Rolle beim Energiemix. Doch wie auch in Europa sorgt der wetterabhängige Flatterstrom immer wieder für Versorgungsprobleme. Alte Gaskraftwerke sollen das nun richten.

In den letzten Jahren hat Indien seine gasbefeuerte Kraftwerksflotte von 25 auf 20 GW Nennleistung reduziert. Die Hauptversorgung leisten Kohlekraftwerke, da diese die günstigste Form der Stromerzeugung für das energiehungrige Land sicherstellen können. Doch gleichzeitig werden auch die Kapazitäten bei Solar- und Windkraftwerken erhöht. Dies führt jedoch zunehmend zu Problemen.

Denn Wind und Sonne liefern nur wetterabhängig Strom, der Hauptbedarf liegt jedoch in den Nachmittags- und Abendstunden, wenn die Ausbeute beim Solarstrom immer geringer wird. Kohlekraftwerke können nicht einfach so beliebig hoch- und runtergefahren werden und sollten möglichst stets auf maximaler Leistung laufen, so dass hier ein Versorgungsdilemma entsteht.

Indiens Energiestaatssekretär Pankaj Agarwal will deshalb den Fokus verstärkt auf die veraltete Flotte an Gaskraftwerken setzen. Der Gasanteil am Energiemix zur Stromerzeugung soll auf 15 Prozent nahezu verdoppelt werden. “Seit den letzten drei Jahren untersuchen wir, ob Gaskraftwerke abends acht Stunden laufen und während des restlichen Tages abgeschaltet bleiben können”, sagte Agarwal bei einem Treffen mit Kraftwerksmanagern, so ein Bericht.

Allerdings wird damit erneut deutlich, dass ohne flexible und steuerbare Backup-Kapazitäten die Versorgungssicherheit leidet. Gleichzeitig stellt sich hierbei auch die Kostenfrage: Kraftwerke, die nur etwa ein Drittel der Zeit des Tages in Betrieb sind, kosten deutlich mehr als nur ein Drittel dessen, was ein ganztägiger Betrieb kosten würde. Angesichts der derzeit hohen LNG-Preise ist dies für die Inder derzeit jedoch nur eine mögliche Option, da dies die Produktionspreise noch weiter in die Höhe treibt.

Indien ist damit ein weiteres Beispiel dafür, dass der Ausbau der sogenannten “Erneuerbaren” auch mit einer Absicherung durch konventionelle Kraftwerke einher gehen muss. Doppelte Strukturen, die jedoch auch zusätzliche Kosten verursachen. Dafür bezahlen müssen jedoch die Stromkonsumenten.

IWF: Deutschland ist auf dem Weg zur Schuldenkrise

IWF: Deutschland ist auf dem Weg zur Schuldenkrise

IWF: Deutschland ist auf dem Weg zur Schuldenkrise

Der Druck auf den deutschen Staatshaushalt wächst und wächst. Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) könnte die Lage bereits im Jahr 2035 kritisch werden. Doch in Berlin hat man offensichtlich andere Sorgen als die finanzielle Zukunft des Landes.

Die Entwicklung der deutschen Staatsschulden bereitet dem Internationalen Währungsfonds angeblich Sorgen. Denn ohne umfangreiche Anpassungen von rund 220 Milliarden Euro über Einsparungen und/oder zusätzliche Einnahmen, drohe eine Schuldenkrise. Der Druck werde in den nächsten zehn Jahren immer weiter anwachsen.

Wie üblich setzt der IWF dabei auf altbekannte Austeritätsmaßnahmen, die jedoch bereits in der Vergangenheit in vielen anderen Ländern keine substanziellen Verbesserungen mit sich gebracht haben. Dazu gehören eine “Reform” des Rentensystems, der Abbau von Subventionen (natürlich nicht für die Klimawahnprojekte) und gezielte Steuererhöhungen. Denn die Renten und die Gesundheitsversorgung könnten bis 2035 fast 100 Milliarden Euro pro Jahr mehr kosten, die steigenden Rüstungsausgaben haben ebenfalls ihren Preis von bis zu 22 Milliarden Euro jährlich und höhere Zinssätze könnten das Budget um weitere 18 Milliarden Euro belasten.

Was die globalistische Organisation jedoch nicht berücksichtigt, ist die technologische Entwicklung, die in den kommenden Jahren zu erwarten ist. Die permanente Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz, die zunehmende Automatisierung bei Fertigungsprozessen und dergleichen werden zu immer umfangreicheren wirtschaftlichen Umwälzungen führen. Das heißt aber auch, dass der Bedarf an Arbeitskräften sinkt und das derzeit existierende System der Finanzierung der öffentlichen Haushalte in dieser Form nicht mehr aufrechterhalten werden kann.

Ebenfalls kein Thema sind die Kosten für die Asylmigration nach Deutschland, die rund 50 Milliarden Euro jährlich kostet. Effektive Maßnahmen zur Remigration von unrechtmäßig im Land befindlichen Asylforderern und kriminellen Ausländern, sowie restriktive Maßnahmen in Sachen Zuwanderung könnten ebenfalls enorme Einsparungen mit sich bringen.

Weder der IWF noch die deutsche Bundesregierung scheinen einen wirklich umfassenden Zukunftsplan zu haben, obwohl sie es eigentlich besser wissen müssten. Ein Reförmchen hier, ein Reförmchen da – das funktioniert nicht, wenn größere Umwälzungen anstehen. Wenn man dann auch noch gleichzeitig Unsummen für eine Energiewende ausgibt, welche die Energiekosten noch weiter in die Höhe treibt und damit nicht nur die öffentlichen Haushalte, sondern auch die Privatwirtschaft und die privaten Haushalte massiv belastet, wird jede dieser Maßnahmen zur Makulatur.

Deutschland hat eigentlich kein Einnahmen- oder Ausgabenproblem, sondern vielmehr ein Systemproblem. Was vor 25, 50 oder 75 Jahren funktioniert hat, muss nicht zwangsläufig auch heute noch funktionieren – und noch weniger in 25, 50 oder in 75 Jahren.

Kernkraft ist der zuverlässigste Weg zu bezahlbarem Strom

Kernkraft ist der zuverlässigste Weg zu bezahlbarem Strom

Kernkraft ist der zuverlässigste Weg zu bezahlbarem Strom

Ronald Stein, Olivia Vaughan, Steve Curtis

Politische Entscheidungsträger legen zunehmend Wert auf Erschwinglichkeit (ohne Subventionen) als Eckpfeiler der Strompolitik. Sie erkennen nun, dass hohe Kosten die Haushalte belasten, das Wirtschaftswachstum hemmen und die Unzufriedenheit der Bevölkerung in wohlhabenderen Ländern schüren, die mit Steuergeldern unzuverlässigen Strom aus Wind- und Sonnenenergie subventionieren.

Die gleichen politischen Entscheidungsträger in den reicheren Ländern ignorieren die Tatsache, dass „Netto-Null“ für die 6 Milliarden in Armut lebenden Menschen NICHT bezahlbar ist! Erschreckenderweise leben 80 % der 8 Milliarden Menschen auf der Erde, also mehr als 6 Milliarden, von weniger als 10 Dollar pro Tag.

Vor dem Hintergrund dieser „weltweiten“ wirtschaftlichen Realität stellt die Kernenergie eine weit überlegene und erschwingliche Alternative zu unzuverlässigen Stromquellen wie Wind und Sonne dar. Wirtschaftlich gesehen macht es keinen Sinn, funktionierende Produktionsmethoden aufzugeben, solange keine neuen Verfahren verfügbar sind, die den bestehenden und zukünftigen Bedarf decken können. Die Weltbevölkerung sieht sich dieser Realität in Form höherer Strompreise gegenüber.

Die Wahrheit über kontinuierliche Stromversorgung

Man kann Grundlaststrom nicht mit intermittierender Wind- und Solarenergie auf einer vergleichbaren Basis gegenüberstellen. Da Wind- und Solarenergie keine kontinuierliche Stromversorgung gewährleisten können, sind diese Projekte für den privaten Sektor nicht investierbar und existieren nur in den reicheren Ländern, die es sich leisten können, ihre Existenz mit Steuergeldern zu subventionieren.

Strom aus Wind- und Sonnenenergie ist jedoch unvorhersehbar und intermittierend und kann ohne 100-prozentige Reserve nicht als Grundlaststrom genutzt werden. Das bedeutet, dass kontinuierliche Energiequellen wie Kernkraft, Kohle oder Gas gebaut, betrieben und einsatzbereit sein müssen, wenn der Wind aufhört zu wehen oder die Sonne untergeht. Bei Solarenergie können wir die Ausfälle in der Nacht vorhersagen, aber die Unvorhersehbarkeit des Windes verschärft das Problem. Wenn also für jedes Megawatt Wind- oder Solarenergie 1 Megawatt kontinuierliche Reserve erforderlich ist, warum sollte man dann überhaupt intermittierende Wind- und Solarenergieanlagen bauen?

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Länder wie Deutschland und Dänemark, die mit aggressiv subventionierten Wind- und Solarprojekten führend waren, leiden nun unter einigen der höchsten Preise in Europa. Dies dient als warnendes Beispiel für eine selbstverschuldete wirtschaftliche Katastrophe, welche die USA leicht vermeiden können. Staaten mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien, wie Kalifornien, haben aufgrund der vollständigen Systemkosten, einschließlich der 100-prozentigen Reserveanforderung, einen systematischen Anstieg der Strompreise erlebt. Heute hat Kalifornien die höchsten Stromkosten in Amerika (mit Ausnahme von Hawaii).

US-Energieminister Chris Wright hat sich zu solchen Ineffizienzen klar geäußert: „Deutschland hat eine halbe Billion Dollar investiert, die Kapazität seines Stromnetzes mehr als verdoppelt und produziert heute 20 % weniger Strom als vor dieser Investition, wobei es diesen zum dreifachen Preis verkauft.“ Er fügt hinzu: „Wir befinden uns in der größten Fehlinvestition der Menschheitsgeschichte“, und weist darauf hin, dass weltweit 10 Billionen Dollar nur etwa 6 % der Elektrizität aus Wind- und Sonnenenergie erbracht haben, wobei die hohe Marktdurchdringung die Preise in die Höhe treibt und zu einer massiven Abwanderung aus der Branche führt.

Es ist an der Zeit, dass die USA mit einer vernünftigen Strompolitik vorangehen und Investitionen in Kernkraft, Kohle sowie Öl und Gas freisetzen. Dies sind die Industrien, die die moderne Welt, wie wir sie heute kennen, mit Energie versorgen. Insbesondere die Kernkraft liefert kontinuierliche Grundlaststrom ohne schädliche Umweltverschmutzung während des Betriebs und ist damit ein sauberer, zuverlässiger Grundstein für eine prosperierende Zukunft.

Die Kernenergie zeichnet sich durch eine stabile und kostengünstige Stromversorgung aus. Sie arbeitet mit hohen Kapazitätsfaktoren, oft über 90 %, um unabhängig von Wetter und Tageszeit kontinuierlich Strom zu erzeugen. Dies führt zu niedrigeren Langzeitkosten, da Uranbrennstoff im Vergleich zu anderen Energiequellen eine weitaus höhere Leistungsfähigkeit aufweist.

Echte SMR der Generation IV, die bestimmte Kriterien erfüllen, darunter Nachhaltigkeit (effiziente Brennstoffnutzung und Abfallminimierung), Wirtschaftlichkeit (Kostenvorteile und geringes finanzielles Risiko), Sicherheit und Zuverlässigkeit (sehr geringes Risiko einer Kernschädigung und keine Notwendigkeit für Notfallmaßnahmen außerhalb des Standorts) sowie Proliferationsresistenz und physischer Schutz (Abschreckung vor Missbrauch), sind für diese Aufgabe ideal geeignet. Das Energieministerium befürwortet die beschleunigte Einführung dieser Technologien als saubere Lösungen der Zukunft, wobei Systeme wie der hochtemperaturgekühlte Gasreaktor (HTGR), der natriumgekühlte Schnellreaktor (SFR) und der Salzschmelzereaktor (MSR) eine Vorreiterrolle einnehmen.

Im Gegensatz zu den unzuverlässigen Wind- und Solarenergiequellen liefert die Kernenergie stabilen Grundlaststrom, der Zuverlässigkeit und langfristige Kosteneinsparungen gewährleistet. Damit ist sie die optimale Lösung, um den rapide steigenden Strombedarf zu decken, ohne die wirtschaftliche Stabilität zu gefährden. Für Politiker und Wähler gleichermaßen bietet die Nutzung der Kernenergie, insbesondere fortschrittlicher kleiner modularer Reaktoren (SMR), einen langfristigen Weg zu Stromunabhängigkeit, zur Schaffung von Arbeitsplätzen, zu Wohlstand und zu einem Mittel, um die 6 Milliarden Menschen an der industriellen Revolution teilhaben zu lassen, die jetzt noch in Armut leben.

Der Anstieg des Strombedarfs ist beispiellos. Technologieriesen wie Amazon, Google, Microsoft und Meta setzen auf Kernenergie, während sie riesige Rechenzentren bauen, um die Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz voranzutreiben. Diese Einrichtungen benötigen sechs- bis zehnmal mehr Strom als frühere Generationen. Sie benötigen rund um die Uhr eine unterbrechungsfreie Stromversorgung. KI-Workloads vertragen keine Schwankungen oder Ausfallzeiten. Der Stromverbrauch in den USA könnte sich bis 2050 verdoppeln, was eine rund um die Uhr verfügbare Versorgung erforderlich macht.

Was ist mit dem Netz?

Die inhärente Sicherheit von SMRs der Generation IV, wie beispielsweise die passive Kühlung, die eine automatische Abschaltung ohne externe Stromversorgung ermöglicht, dürfte zu einer Verringerung der regulatorischen Auflagen und kürzeren Bauzeiten führen und damit den historischen Verzögerungen bei Großreaktoren entgegenwirken, die von Kostenüberschreitungen und Netzengpässen geplagt sind.

SMRs mit einer Leistung zwischen 10 und 300 Megawatt werden werkseitig montiert und standardisiert, was die Bauzeit und -kosten erheblich reduziert und schnell zu Skaleneffekten führt. Sie lassen sich effizient an den steigenden Bedarf anpassen und ermöglichen modulare Erweiterungen für eine präzise Planung anstelle von massiven, risikoreichen Projekten.

Entscheidend ist, dass SMRs als Lösungen hinter dem Zähler dienen, die aufgrund ihrer Sicherheitsmerkmale vor Ort mit reduzierten Sperrzonen eingesetzt werden. Das bedeutet, dass große Nutzer wie Industrie und Rechenzentren nicht auf Netzanschlüsse warten oder bestehende Systeme belasten müssen, sondern über kurze, dedizierte Leitungen direkt angeschlossen werden können, während die Netzverbindung zur Gewährleistung der Ausfallsicherheit aufrechterhalten bleibt. Als Grundlastgeneratoren liefern SMRs bedarfsgerecht rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr kontinuierlich Strom.

Dezentrale Konstruktionen verfügen über kontinuierliche Brennstoffnachfüllsysteme, wodurch Ausfallzeiten vermieden werden. Der Stratek Global High Temperature Modular Reactor (HTMR) beispielsweise, der auf dem Pebble Bed Modular Reactor (PBMR) basiert, erfordert keine Abschaltungen zur Brennstoffnachfüllung, da seine Multi-Modul-Konfiguration eine rotierende Wartung der nachgeschalteten Anlagen ermöglicht. Dies ermöglicht es Rechenzentren und industriellen Anwendern, die Systemwartung und Redundanz zu koordinieren, von Anfang an eine zukünftige Skalierung einzuplanen und den zukünftigen Bau an den Bedarf anzupassen.

Politik und Stimmungswandel

Das Thema „Atommüll“ wird überbewertet; es wäre besser, von abgebrannten Brennelementen zu sprechen, die noch über 90 % ihres Energiepotenzials besitzen. Unternehmen wie Oklo treiben Recyclingtechnologien voran, die für die Zukunft einer erschwinglichen und reichlich vorhandenen Stromversorgung von entscheidender Bedeutung sind. Länder wie Frankreich, Russland und China bereiten bereits abgebrannte Brennelemente wieder auf, um weiteren Wert zu gewinnen und den langfristigen Lagerbedarf zu minimieren. Fortschrittliche Schnellreaktor-Recyclingverfahren (Reaktoren der Generation V), wie sie von Oklo vorgeschlagen werden, können die Energieausbeute gegenüber der Wiederaufbereitung um mindestens das Zehnfache steigern. Da ständig mehr abgebrannte Brennelemente anfallen, verwandelt das Recycling abgebrannter Brennelemente diese in eine wirklich erneuerbare Ressource.

Die jüngsten politischen Kurswechsel in den USA, darunter Durchführungsverordnungen, die darauf abzielen, die Kernkraftkapazität der USA bis 2050 auf 400 GW zu vervierfachen, sowie Partnerschaften mit Unternehmen wie Cameco, Brookfield und Westinghouse, unterstreichen die Dringlichkeit dieses Potenzials. Die Bemühungen zur Wiederinbetriebnahme stillgelegter Kraftwerke werden den Sektor weiter beleben und die von den Bundesstaaten, ihren Industrien und Bürgern benötigte kontinuierliche Stromversorgung sicherstellen.

Regulierungsbehörden, politische Entscheidungsträger und Finanziers sollten die inhärenten Sicherheitseigenschaften von SMRs der Generation IV berücksichtigen, wenn sie langfristige Entscheidungen über die zukünftige Entwicklung des Landes treffen. Die Verkürzung der Zeit für die Genehmigung und den Bau ist kein Luxus, sondern ein unerlässlicher Schritt, den die politischen Entscheidungsträger umsetzen müssen.

Der Weg zu bezahlbarem Strom

Angesichts des rasanten Anstiegs der Stromnachfrage und der Bedeutung der Bezahlbarkeit für die politische Agenda müssen Politiker und Wähler der Kernenergie Vorrang vor den unbeständigen Energiequellen Wind und Sonne einräumen. Durch den Einsatz von Kernenergie (insbesondere von SMRs der Generation IV mit ihren inhärenten Vorteilen in Bezug auf Sicherheit, Skalierbarkeit und Hinter-dem-Zähler-Nutzung) können die USA eine stabile, kostengünstige Stromversorgung sicherstellen, die Innovationen fördert, Verbraucher vor Preisschwankungen schützt und die Energieunabhängigkeit für kommende Generationen gewährleistet. Werden jetzt keine Investitionen getätigt, besteht die Gefahr von Netzinstabilität und höheren Kosten. Das sind Folgen, die sich kein Politiker und kein Bürger leisten kann. Es ist an der Zeit, dass Amerika die Welt zu einem rationalen, durch Kernkraft angetriebenen Fortschritt führt.

This article originally appeared at America Out Loud

Link: https://www.cfact.org/2026/02/05/nuclear-is-the-most-reliable-path-to-affordable-electricity/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Kernkraft ist der zuverlässigste Weg zu bezahlbarem Strom erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

„Warum macht ihr uns kaputt?“ von Peter Hahne

„Warum macht ihr uns kaputt?“ von Peter Hahne

„Warum macht ihr uns kaputt?“ von Peter Hahne

Wie wir unsere Zukunft verspielen

Peter Hahnes Klartext-Kolumnen sind inzwischen Kult. Millionen Leser warten stets gespannt auf einen neuen Band. Und sie werden wieder nicht enttäuscht. Dreißig Texte zu Kapriolen und Kuriositäten der aktuellen Politik und des Zeitgeschehens, voller Sarkasmus und Humor: Kahlrückige Waldameisen blockieren 2500 Wohnungen, die Krankheit namens Kontaktverbot, das Sitzenbleibverbot der linken Leistungsverweigerer und der Missbrauch unserer Kinder für Krieg und Schulden. Der alltägliche Wahnsinn deutscher Bürokratie wird von Hahne genauso gnadenlos aufgespießt wie das nicht enden wollende nervige Gender Gaga. Und er beschreibt, wie wichtig es ist, lesetüchtige Kinder zu erziehen, die Buchhandlungen statt Internetchats als Lebensraum entdecken. Alles topaktuell, denn der Redaktionsschluss ist erst kurz vor dem Erscheinen.

Über den Autor: Peter Hahne studierte evangelische Theologie, Philosophie und Germanistik. Er schrieb zahlreiche Bestseller darunter Das Maß ist voll (2022) und Ist das euer Ernst?! (2024).

»Er kämpft humorvoll und intelligent als einer der wenigen gegen die Idiotie und Ideologie in diesem Land.« achgut.com

 

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Winter-Lockdown in Bergen: Keine Daten, aber One Health (Teil 2)

Winter-Lockdown in Bergen: Keine Daten, aber One Health (Teil 2)

Winter-Lockdown in Bergen: Keine Daten, aber One Health (Teil 2)

Wie kürzlich berichtet (Teil 1 finden Sie hier) hat die Stadtverwaltung von Bergen eine Rückkehr ins “Home Office” letzte Woche “empfohlen”. Die als Begründung angeführten Probleme mit der Luftverschmutzung sind dabei nicht durch Belegen gestützt, aber das macht ja nichts: Politiker™ werden Sie manipulieren, bis Sie gehorchen, egal was die Daten oder Ihre eigenen, selbstverständlich […]

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Steuergeld-Verschwendung: Millionenkosten für leere Asylunterkünfte in Bayern werden zum Wahlkampfthema!

Steuergeld-Verschwendung: Millionenkosten für leere Asylunterkünfte in Bayern werden zum Wahlkampfthema!

Steuergeld-Verschwendung: Millionenkosten für leere Asylunterkünfte in Bayern werden zum Wahlkampfthema!

Drei Wochen vor den Kommunalwahlen in Bayern (8.März) kocht ein Skandal über ungenutzte Asylunterkünfte hoch. Der Schaden für die Steuerzahler dürfte in die Millionen gehen. Hintergrund: Freistaat und Kommunen zahlen hohe Mieten für leer stehende Gebäude – oft auf Basis langfristiger Verträge ohne Ausstiegsklausel.

In Bayern nimmt der Wahlkampf-Endspurt zu den Kommunalwahlen am 8. März durch eine brisante Debatte um öffentliche Ausgabendisziplin an Tempo auf. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, zahlen mehrere Kommunen im Freistaat Miete für Asylunterkünfte, die ungenutzt leer stehen. In Bad Tölz-Wolfratshausen etwa hofft Landrat Josef Niedermaier (Freie Wähler) nun darauf, dass ein Gebäudeeigentümer die Kündigung akzeptiert.

Holzvertäfelung und Solardach

Eigentlich sollten 96 Geflüchtete in die holzvertäfelte Unterkunft mit Solarpanelen auf dem Dach ziehen. Doch das Asylheim in dem oberbayerischen Kurort steht leer und kostete den Landkreis laut „Bild“ bisher ein Vermögen. 15 Monate lang wurden 56.600 Euro Miete an den Investor des Gebäudes gezahlt – insgesamt rund 850.000 Euro. Zum Jahresende hat der Landrat den Vertrag gekündigt. Doch ob der Besitzer der Immobilie die Kündigung akzeptiert, ist völlig offen.

Verwaltungsgericht stoppte Einzug der Migranten

Ursprünglich war der Vertrag auf zwölf Jahre angelegt. Gesamtvolumen: 8,1 Millionen Euro! Ein Anwohner klagte gegen die neue „Nachbarschaft“ und hatte damit vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof Erfolg. Dieses urteilte: Die 50 Meter lange Anlage füge sich nicht in den Charakter eines Wohngebiets ein. Der Vermieter pocht aber auf Zahlung der vereinbarten Miete.

12.000 Euro Monatsmiete im Landkreis Ebersberg

Bad Tölz ist kein Einzelfall. Eine ähnliche Situation besteht in Markt Schwaben im Landkreis Ebersberg. Dort mietete der Freistaat Bayern 2023 zwei Gebäude mit mehr als 600 Quadratmeter an, um „Geflüchtete“ unterzubringen. Ein Komplex wurde gar nicht erst bezogen. Die Miete für das leer stehende Objekt: Rund 12.000 Euro monatlich! In Markt Schwaben ist der Vertrag bis September 2030 befristet – und auch hier gibt es keine Ausstiegsklausel. Der Vermieter besteht ebenfalls auf Vertragserfüllung. Er kalkuliert mit Einnahmen von rund einer Million Euro bis zum regulären Vertragsende. In Markt Schwaben sucht man nun verzweifelt nach gewerblichen Mietern, um die absehbaren weiteren Belastungen bis 2030 zu minimieren.

Insgesamt waren in Bayern im Jahr 2025 rund 127.000 Migranten in etwa 6.900 Asylunterkünften registriert. Der Gesamtaufwand, den die bayerischen Steuerzahler für Nettomieten leisten müssen, soll sich auf rund 42,5 Millionen Euro summieren.

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Münchner Sicherheitskonferenz 2026: Europas Hybris bleibt ungetrübt

Münchner Sicherheitskonferenz 2026: Europas Hybris bleibt ungetrübt

Münchner Sicherheitskonferenz 2026: Europas Hybris bleibt ungetrübt

In München versammelte sich erneut die selbsternannte Crème de la Crème der transatlantischen Politik. Doch statt realistischer Strategien dominierten auf Seiten der EuDSSR Selbstüberschätzung und Realitätsverlust.

Von Chris Veber

Seit dem 13. Februar findet die Münchner Sicherheitskonferenz statt, jenes jährliche Ritual, bei dem die Eliten des Westens (und die, die sich dafür halten) die Weltlage besprechen. In diesem Jahr standen der Ukraine-Krieg, die transatlantischen Beziehungen und Europas Sicherheitsarchitektur im Mittelpunkt. Friedrich Merz, Emmanuel Macron, Ursula von der Leyen und US-Außenminister Marco Rubio nutzten die Bühne für ihre Botschaften. Während die Europäer von (auch) militärischer Größe phantasierten, erinnerte der Amerikaner sie an die wahren Gefahren im eigenen Haus.

Friedrich Merz eröffnete die Konferenz mit einer Rede, in der er Deutschland und Europa zu neuer Stärke aufrief. Er sprach von einem „Programm der Freiheit“, das massive Investitionen in Rüstung, Ukraine-Hilfe und technologische Souveränität umfasse. In Deutschland solle die größte Armee Europas entstehen, so sein Traum. In einem Land, das seine Wirtschaft durch wahnhafte CO2-Neutralitätsziele deindustrialisiert und seine Kraftwerke sprengt, fehlen aber schlicht die Ressourcen für die Umsetzung des Größenwahns. Deutsche Stahlwerke schließen, die Energiepreise explodieren und gleichzeitig sollen Abhängigkeiten vom Ausland beendet werden? Lustig.

Zudem, in einer Gesellschaft, in der Nationalstolz als verdächtig gilt und der Staatsschutz das Aufhängen der deutschen Fahne verfolgt, wird kaum jemand freiwillig für Buntheit und Diversität in den Krieg ziehen. Die Millionen Neuzugewanderten aus kulturfremden Regionen zu bewaffnen, dürfte mehr Risiken als Vorteile bergen. Merz übersieht diese Widersprüche geflissentlich. Aber sein Bekenntnis zur Zensur durfte nicht fehlen, in Deutschland „ende die Freiheit des Wortes, wenn sich dieses Wort gegen Menschenwürde und Grundgesetz wende“. Was nobel klingt, aber nicht vom Grundgesetz gedeckt ist. Es dürfte wohl eher daran liegen, dass „der Kulturkampf der MAGA-Bewegung“ nicht der Merz’sche ist, in Deutschland sitzen die Wokoharam noch an den Schalthebeln der Macht.

Ähnlich realitätsfern präsentierte sich Emmanuel Macron. Der französische Präsident pries Europa als einzigartige Erfolgsgeschichte und unterschlug die katastrophalen Fehlentwicklungen der letzten 20 Jahre. Bemerkenswert war auch sein absolutes Schweigen zum Iran, das er explizit betonte. Er rede nicht über den den Iran oder andere nah- und mittelöstliche Regionen. Während die Mullahs weiter ihre Bürger massakrieren, Waffen an islamische Terroristen liefern und den Nahen Osten destabilisieren, vermied Macron jede Verurteilung. Offenbar will man in Paris weder die Mullahs noch die eigenen Muslime verärgern.

Ursula von der Leyen skizzierte den „Weg zur Unabhängigkeit“ Europas, mit massiven Investitionen in Verteidigung und Innovation. Der großen Vorsitzenden des obersten Sowjet der EuDSSR schwebt offenbar eine Art Kriegsunion unter Brüsseler Führung vor. Der Kontinent, der durch die Agenda 2030, Green Deal und Net Zero seine Industrie vernichtet, soll unabhängig werden. Die EUdSSR, die zwar Regulierungen für KI‑Unternehmen, aber kein einziges KI‑Unternehmen hat, will Innovationsführer werden. Mit von der Brüsseler Bürokratie verordneten Fünf-Jahres-Plänen. Besser wird’s nicht mehr. Von der Leyen und Merz sind in Hybris und Größenwahn vereint, man ist fast geneigt zu sagen: Gut so. Man stelle sich vor, diese beiden hätten wirklich Zugriff auf militärische Macht. Denn was die Führung der EudSSR übersieht, Investitionen in Rüstung schaffen keine Werte. Sie sind nicht nachhaltig, um ein Lieblingswort der Wokoharam zu verwenden. Ein Panzer rechnet sich nur, wenn man einen Krieg beginnt und auch gewinnt. Eine schlagkräftige Selbstverteidigung (!) ist durchaus wünschenswert, aber als Wirtschaftsmotor ist Rüstung untauglich.

US-Außenminister Marco Rubio holte die „Eliten“ der EUdSSR wieder auf den Boden zurück. Rubio sagte bewusst seine Teilnahme bei einem Treffen im Berlin-Format ab, bei dem europäische „Leader“ mit Wolodymyr Selenskyj über die weitere Ukraine-Hilfe berieten. Ein klarer Hinweis sowohl auf die Wichtigkeit als auch auf den Friedensernst der Europäer. Stattdessen hielt er eine für europäische Verhältnisse schmerzlich klare Rede. Die größte Gefahr für Europa sei nicht Russland, sondern die unkontrollierte Massenmigration, die die europäischen Gesellschaften destabilisiere.

„But we must also gain control of our national borders. Controlling who and how many people enter our countries, this is not an expression of xenophobia. It is not hate. It is a fundamental act of national sovereignty. And the failure to do so is not just an abdication of one of our most basic duties owed to our people. It is an urgent threat to the fabric of our societies and the survival of our civilization itself.“

„Wir müssen die Kontrolle über unsere Grenzen gewinnen. Es ist nicht fremdenfeindlich, zu kontrollieren wer und wie viele Menschen in unsere Länder kommen. Das ist nicht Hass. Es ist ein Akt der nationalen Souveränität. Wenn wir das nicht machen, ist es nicht nur eine Vernachlässigung einer der grundlegendsten Verpflichtungen gegenüber unseren Bürgern. Es ist eine massive Gefahr für unsere Gesellschaften und das Überleben unserer Zivilisation.“

Zudem kritisierte er die europäische Klimapolitik scharf. Während Konkurrenten wie China alle Arten von Energien nutzten, sabotiere Europa weiter seine eigene Versorgungssicherheit um „den Klimakult zu besänftigen“. Beides sehr deutliche Ansagen, die viele in München ungern hörten. Schließlich gehören der Klimakult und die offenen Grenzen zu den Säulen der Politik der EUdSSR.

Die Münchner Sicherheitskonferenz 2026 zeigte wieder einmal: Europas Führung lebt in einer Blase aus großen Worten und kleinen Realitäten. In einer Wohlfühlbubble der selbstgefälligen Moralität, die sich von der Realität nicht stören lassen will. Im Westen nichts Neues. Leider. Die Bürger Europas und auch der Ukraine hätten Besseres verdient.