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Im Grab gecancelt: Heinz Rühmann – Ehrenmedaille aberkannt
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Im Grab gecancelt: Heinz Rühmann – Ehrenmedaille aberkannt
Die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft SPIO will ein „klares Zeichen gegen Rechtsextremismus“ setzen und entzieht dem großen deutschen Volksschauspieler Heinz Rühmann und 13 weiteren längst verstorbenen Filmkünstlern ihre Ehrenmedaille.
von Thomas Hartung
Es gibt Momente, in denen die Gegenwart sich selbst karikiert. Die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) erklärte jetzt, sie wolle ein „klares Zeichen gegen Rechtsextremismus“ setzen – und entzieht nachträglich 14 längst verstorbenen Filmkünstlern ihre Ehrenmedaille, darunter Schauspielern wie Heinz Rühmann und Olga Tschechowa, Regisseuren wie Leni Riefenstahl, Funktionären wie dem Berlinale-Erfinder Alfred Bauer. Und sogar Technikpionieren wie August Arnold (ARRI) oder Willi Burth, deren Geräte übrigens von allen Regimen genutzt wurden. Ein Preis, den niemand mehr in Händen hält, wird den Preisträgern posthum wieder abgenommen. Der moralische Gestus zielt weniger auf die Toten als auf die eigene Gegenwart: Seht her, wir haben verstanden! Doch je genauer man hinsieht, desto merkwürdiger wird diese nachträgliche Gesinnungsjustiz – gerade aus der Perspektive eines Landes, das seine Nachkriegsidentität einst darauf gründete, zwischen Schuld, Mitläufertum und Neuanfang zu unterscheiden.
Ausgangspunkt der Aktion ist eine Studie des Instituts für Zeitgeschichte, die Führungspersonal und Preisträger der SPIO nach „NS-belastet“ und „NS-konform“ sortiert – die Kategorie ist bewusst weit angelegt. Das Problem beginnt nicht damit, dass man Biographien kritisch beleuchtet, sondern damit, dass man sie, Jahrzehnte nach Entnazifizierung und späteren Ehrungen, in einem einzigen Akt symbolisch „einsackt“. Die Differenzierungen, die man im Strafrecht, in der historischen Forschung, in der öffentlichen Debatte mühsam errungen hat, werden in ein zweifarbiges Schema gepresst: Medaille oder keine Medaille, „NS-konform“ oder nicht. Ausgerechnet eine Branche, die sonst so stolz auf Ambivalenz, Zwischentöne und Grauschattierungen ist, verordnet sich an dieser Stelle die moralische Schwarzweißkamera.
Volksidol im Zwielicht
Heinz Rühmann ist ein idealer Prüfstein für diese neue Einfachheit. Er war der archetypische „kleine Mann“ des deutschen Films, vom Ufa-Tankstellenjungen über die „Feuerzangenbowle“ bis zum „Hauptmann von Köpenick“. Sein Gesicht überbrückte drei Gesellschaftssysteme: NS-Zeit, junge Bundesrepublik, zusammengewachsenes Deutschland. Und er bereitete in seiner bescheidenen Warmherzigkeit Deutschen seit vier Generationen unendlich viel Freude. Ja, es ist wahr: Rühmann war zwar kein Mitglied der NSDAP, arrangierte sich aber erkennbar mit dem Regime, profitierte von der Gleichschaltung der Filmindustrie, spielte heitere Rollen, während andere ausgeschaltet, vertrieben oder ermordet wurden. Zugleich jedoch war seine zweite Frau jüdischer Herkunft, was ihn in Konflikt mit den Rassegesetzen brachte; das gehört ebenso zur Biographie wie die posthume „Goldene Kamera“ 1995 als „Größter deutscher Schauspieler des Jahrhunderts“ und seine 13 Bambis.
Wer aus diesem Gemenge – Opportunismus, Karriere, Konflikt, spätere Integrationsfigur – nun rückwirkend vor allem den Stempel „NS-konform“ herausdestilliert und mit der nachgereichten Aberkennung einer Medaille ahndet, verabschiedet sich von der Tragik, die Rühmann zur emblematischen Figur der deutschen Filmgeschichte macht. Man reduziert die Frage „Wie lebte ein beliebter Schauspieler im Schatten der Diktatur?“ auf „Ist er medaillentauglich im Jahr 2025?“ Ein inquisitorisches Milieu, das so fragt, findet Mittel und Wege, jede Geistesgröße der Geschichte der eigenen Nation zu eliminieren.
Verschmelzung von Ästhetik und Macht
Etwas anders liegt der Fall bei Leni Riefenstahl: Sie bleibt eine der faszinierendsten und zugleich belastendsten Figuren der Filmgeschichte – eine Künstlerin von genialer Bildgewalt, deren Werk sich nicht von der Ideologie trennen lässt, der es diente. Schon in ihrem Regiedebüt „Das blaue Licht“ zeigte sich ihr außergewöhnliches Gespür für Licht, Rhythmus und mythische Körperinszenierung. Die Ästhetik war atemberaubend – und bereits gefährlich verführerisch. 1933 trat sie der NSDAP bei, Hitler ernannte sie persönlich zur „Reichsfilmregisseurin“. „Triumph des Willens“ und „Olympia“ gelten bis heute als Meilensteine der Filmtechnik: innovative Kamerafahrten, Unterwasseraufnahmen, Zeitlupe, rhythmische Montage, ästhetisierte Bildkomposition – Techniken, die das moderne Sport- und Eventfernsehen bis heute prägen. Kein anderer Film hat die Masseninszenierung des Totalitarismus so perfekt in Schönheit übersetzt. Genau darin liegt das Entsetzen: Die gleiche Hand, die Schönheit schuf, machte Grauen verführerisch. Als „Mitläuferin“ eingestuft, aber nie richtig verurteilt, durfte sie nicht mehr filmen und drehte erst in den 1970er Jahren bei den Nuba in Sudan wieder – und mit über 70 als Unterwasserfotografin.
Man kann Riefenstahl nicht würdigen, ohne sie zu verurteilen, und sie nicht verurteilen, ohne ihre Meisterschaft anzuerkennen. Sie war keine bloße Auftragsempfängerin; sie war besessen von der Idee, das „Schöne“ und „Erhabene“ einzufangen – und hat dafür das Böse in nie gesehener Pracht gezeigt. Ihre Filme bleiben Warnung und Verführung zugleich. Eine größere Ambivalenz hat das Kino selten hervorgebracht. Technisch und künstlerisch brillant, aber politisch kalt, gehören ihre späteren Selbstentlastungen zum toxischen Nachspiel der NS-Zeit. Dass sie in einer Reihe mit Rühmann, Burth oder Arnold erscheint, zeigt weniger ihre Unschuld als die Verwischung der Unterschiede; also inszeniert man einen Akt der späten Reinigung – mit kollektivem Großbesen.
Täter statt Tüftler
Besonders ärgerlich ist diese Geste an einer Figur wie Willi Burth: Der 1904 in Saulgau geborene Sohn eines Textilhändlers machte mit zehn Jahren erste Kinovorführungen in der Turnhalle, bastelte an Projektoren, baute eigene Kinos, revolutionierte schließlich mit seinem „No Rewind Filmteller“ die Projektionstechnik – eine Erfindung, ohne die Multiplex-Kinos und Dauerbetrieb so kaum denkbar gewesen wären. 1933 in die NSDAP eingetreten, wurde er nach dem Krieg als Mitläufer eingestuft, baute seine Kinos wieder auf, erhielt Bundesverdienstkreuz und Technik-Oscar, eine Berufsschule in seiner Heimatstadt trägt seinen Namen, ein Museum erinnert im benachbarten Ravensburg an ihn. Hier ist der schwäbische Typus: Der Tüftler, der mit Schraubenzieher und Ingenieursstolz mehr für die praktische Kultur geleistet hat als mancher Kulturpolitiker mit hundert Preisen. Man kann seine Parteimitgliedschaft kritisieren. Aber die nachträgliche Aberkennung einer Branchenmedaille wirkt wie eine späte Ohrfeige in Richtung Oberschwaben – verabreicht von Funktionären, deren eigene Biographien selten die Härte ertragen müssen, die sie an Tote anlegen.
Ähnlich ambivalent sind die Fälle von August Arnold, Alfred Bauer und Olga Tschechowa. Arnold, der Mitbegründer der Weltfirma ARRI, war wie Burth ein Technikpionier: Bastler, Kameramann, Produzent, Erfinder der Arriflex, NSDAP-Mitglied seit 1933 – einerseits Nutznießer, andererseits die Verkörperung jener Ingenieurskultur, ohne die der deutsche Film technisch nie den Anschluss gefunden hätte. Alfred Bauer, erster Berlinale-Direktor, war als Jurist und Referent in der Reichsfilmintendanz in den NS-Apparat verstrickt und hat diese Verstrickung im Entnazifizierungsverfahren zu kaschieren versucht. Zugleich verdankt ihm das Festival seine frühen Strukturen und den Aufstieg zur internationalen Institution. Oder Olga Tschechowa, Emigrantin aus Russland, die die „Grande Dame“ des NS-Kinos, Hitlers Tischnachbarin und Melodramenstar wurde, zugleich eine Figur zwischen Legende, Gerüchten über Spionagekontakte und Nachkriegstheater. Man kann all das kritisch sehen. Aber wer aus dieser Gemengelage im Jahr 2025 einen einzigen moralischen Schlusspunkt macht – Medaille weg, damit die Gegenwart rein ist – verwechselt historische Typenbildung mit einem nachgereichten Gesinnungsabitur.
Die Inflation des Verdachts
Dass dieselbe Logik längst in die Provinz diffundiert ist, zeigt der Fall Erich Ponto. Gegen den baden-württembergischen Staatsschauspieler und Bundesverdienstkreuzträger (gestorben 1957) – unvergessenen als Prof. Crey aus der „Feuerzangenbowle“, nach dem ein Schauspielpreis und eine Stuttgarter Straße benannt sind –, werden heute Nazi-Vorwürfe mobilisiert, weil er auf Hitlers “Gottbegnadeten”-Liste stand und in Filmen wie „Die Rothschilds“ mitspielte. Balzer hatte diese Attacke als absurd zurückgewiesen: „Es ist beschämend, wie in unserem Land inzwischen mit Menschen umgegangen wird, die im NS-System überlebten, ohne als Kommunist im KZ gesessen zu haben.“ Hier tritt offen zutage, worum es geht: nicht mehr um nüchterne Analyse, sondern um eine moralische Reinigung des kulturellen Gedächtnisses. Wer zwischen 1933 und 1945 auf einer Bühne stand, vor einer Kamera agierte, eine Schraube an einem Projektor drehte, wird unter Generalverdacht gestellt – es sei denn, er kann nachweisen, dass er sich aktiv dissident verhalten hat. Das ist die Verkehrung der historischen Beweislast: Nicht mehr der Vorwurf der Täterschaft, sondern der Nachweis der makellosen Gesinnung wird zur Bedingung posthumer Anerkennung.
Umso dubioser mutet der Ausnahmefall an, den die SPIO wortstark feiert: Hilmar Hoffmann, ehemaliger Frankfurter Kulturdezernent und Präsident des Goethe-Instituts, wurde die Medaille nicht aberkannt, obwohl er als Abiturient 1943 in die NSDAP eingetreten war. Er habe sich nach 1945 aber zeitlebens „wirksam für eine kritische Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit eingesetzt und Akzente für eine künstlerische Gegenposition zum nationalsozialistischen Filmerbe gesetzt.“ Das Präsidium habe dies als Beleg dafür gesehen, dass Menschen sich ändern und kritisch-selbstreflektiert aus Verfehlungen lernen können. Rühmann, Burth oder Bauer darf man das dagegen absprechen? Die SPIO kündigt zugleich an, die Ehrenmedaille ganz abzuschaffen und einen neuen Preis zu stiften, der künftig auch „gesellschaftliches Engagement für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“ würdigen soll. Damit ist der Wandel perfekt: Aus einem Branchenpreis für Verdienste um den Film wird eine Auszeichnung für politisch-moralische Korrektheit. Der „gute Mensch“ tritt an die Stelle des großen Kameramanns, die richtige Haltung ersetzt die technische oder künstlerische Leistung. Das passt zur Republik der Leitbilder, in der man vor jeder Entscheidung fragt: „Welches Signal sendet das?“, nicht: „Ist es sinnvoll?“
Der “schwäbische Maßstab”
So entsteht ein merkwürdiger Doppelstandard: In Fragen der Migration, des Klimas, der Energiepolitik wird jede Vereinfachung beklagt, jede schwarzweiße Erzählung als „Populismus“ gebrandmarkt. In der Erinnerungspolitik hingegen erlaubt man sich denselben Populismus, den man andernorts bekämpfen will: Historische Figuren werden in Helden und Schurken sortiert, Preise in moralische Währung verwandelt, Differenzierungen weggebügelt, weil sie „schwer vermittelbar“ sind. Gerade aus schwäbischer Perspektive ist diese Nachträglichkeit irritierend. In Oberschwaben steht Willi Burth nicht als Symbolfigur der „Volksgemeinschaft“, sondern als Inbild des tüchtigen Tüftlers, der in der Turnhalle die ersten Filme vorführt, sich hocharbeitet, mit einem technischen Einfall die Welt der Kinos verändert und dafür erst spät, aber dann mit berechtigtem Stolz geehrt wird. Das schwäbische Gerechtigkeitsgefühl fragt deshalb anders: Hat einer etwas geleistet? Hat er seine Fehler bezahlt, seine Zeit durchlaufen, wurde er entnazifiziert, noch einmal geehrt, in der Nachkriegsgesellschaft integriert? Wenn ja, dann ist es grotesk, ihn Jahrzehnte nach seinem Tod noch einmal symbolisch vorzuführen, nur damit heutige Funktionäre sich gereinigt fühlen.
Der „schwäbische Maßstab“ ist nicht weich, aber konkret. Er kann sagen: Rühmann bleibt Opportunist und Volksidol, Arnold Technikpionier mit braunen Flecken, Bauer Karrierist im Zwielicht, und Burth Mitläufer und Tüftler… Kein Einziger von ihnen ist ein Held. Aber auch keiner wird ehrlicher, wenn man ihm im Jahr 2025 eine Medaille wegnimmt, die ihm zu Lebzeiten niemand verweigert hat.
Unsere Erinnerungskultur muss endlich erwachsen werden!
Eine rechtsintellektuelle Kritik an dieser neuen Praxis richtet sich nicht gegen Aufklärung, sondern gegen ihre Reduktion auf Symbolakte. Die Frage kann nicht lauten: „Wie machen wir uns selbst moralisch unangreifbar?“, sondern: „Was lernen wir aus dieser Geschichte für den Umgang mit Macht, Opportunismus und technischer Brillanz im Dienst fragwürdiger Systeme?“ Eine erwachsene Erinnerungskultur bleibt bei der Zumutung, dass Menschen mehrdeutig sind – auch und gerade in der Diktatur. Sie hält es aus, dass ein Rühmann Millionen Freude machte und zugleich vom System profitierte; dass eine Riefenstahl filmische Maßstäbe setzte und sie in den Dienst des Bösen stellte; dass ein Burth mit seiner Erfindung Multiplex-Kinos möglich machte und trotzdem Parteigenosse war; dass ein Bauer die Berlinale prägte und seine Vergangenheit beschönigte; dass eine Tschechowa zugleich Star und Profiteurin war.
Wer diese Ambivalenzen in ein einziges Wort – „NS-belastet“ – presst und daraus einen nachträglichen Entzug von Ehren ableitet, betreibt nicht Vergangenheitsbewältigung, sondern Vergangenheitskosmetik. Man reinigt die Vitrinen, statt die Geschichte zu erzählen, die zu den Objekten gehört. Wenn heute ausgerechnet ein schwäbischer Landtagsabgeordneter wie AfD-Kultursprecher Rainer Balzer „Finger weg von Erich Ponto!“ ruft und den Tüftler Willi Burth gegen die moralische Abrissbirne verteidigt, dann ist das ein dringend nötiges Angebot zu einem reiferen Umgang mit der eigenen Geschichte. Nicht jede politische Medaille erzählt eine edle Geschichte – aber jede vorschnelle Aberkennung erzählt ideologisch eine sehr dürftige und moralisch sehr armselige.
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Das Leichte-Geschlechtswechsel-Gesetz – eine Bilanz
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Das Leichte-Geschlechtswechsel-Gesetz – eine Bilanz
Vor gut einem Jahr trat das sogenannte Selbstbestimmungsgesetz in Kraft. Im Wahlkampf versprach die CDU sein schnelles Ende, doch dank der SPD will es die Regierung erst einmal bis Juli 2026 „evaluieren“. Warum so lange warten? Es liegt doch alles auf der Hand.
Es war eine der letzten Amtshandlungen der erschöpften, zutiefst unbeliebten Ampelkoalition – nur Tage vor ihrem endgültigen Zusammenbruch: Am 1. November 2024 trat das radikale Selbstbestimmungsgesetz in Kraft. Seither können Menschen, auch Jugendliche, ihr Geschlecht und ihren Namen durch eine einfache Erklärung beim Standesamt ändern – ohne Gerichtsbeschluss oder psychologisches Gutachten.
„Eine große Erleichterung“, ja ein „Befreiungsschlag“ sei das Gesetz für Betroffene, kommentierte die Tagesschau zum Jahrestag. In zahlreichen Mainstreammedien erzählten Transgender-Personen, wie sie nun „freier und besser“ leben könnten – Belege, so hieß es, dass Deutschland offener und humaner geworden sei. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein.
Seit Inkrafttreten des Gesetzes haben etwa 22.000 Menschen ihr Geschlecht geändert. Offiziell gab es keinen nennenswerten Missbrauch – außer natürlich jenem, der tatsächlich vorkam. So etwa im Fall von Hilton J., einem Flüchtling aus Südafrika, der monatelang in Frauenhäusern untergebracht war, Frauen bedrohte, körperlich angriff und schließlich einen Wachmann erstach. Selbst danach saß er zunächst in einem Frauengefängnis, bis er dort erneut auffällig wurde. Ein solcher Fall wäre ohne die durch das Gesetz geschaffene Rechtsverwirrung kaum denkbar.
Doch das sind nur die sichtbarsten Auswüchse. Weitaus gefährlicher ist die ideologische Grundlage, die dieses Gesetz fördert: die Vorstellung, Menschen könnten „im falschen Körper“ geboren werden, Männer, die sich als Frauen fühlen, seien tatsächlich Frauen, und Kinder mit Geschlechtsdysphorie (die zum Teil homosexuell sind) müssten „transitionieren“, um gesund zu werden. Das Gesetz ist ein weiterer Schritt hin zu einem zentralen Ziel der Transgender-Lobby – die junge Generation für ihre Ideologie zu gewinnen.
„Das Recht der Eltern auf Erziehung wird ad absurdum geführt“
Eltern, deren Kinder dem Trans-Hype verfallen, haben viel zu befürchten. Jugendliche ab 14 Jahren dürfen ihr Geschlecht nun per Verwaltungsakt ändern. Wer sich weigert zuzustimmen, riskiert ein Familiengerichtsverfahren. Das Recht der Eltern auf Erziehung wird damit ad absurdum geführt.
Doch selbst dieses weitreichende Gesetz geht Aktivisten nicht weit genug. In der Zeitschrift Schwulissimo hieß es kürzlich: „Echte Selbstbestimmung muss auch für Kinder und Jugendliche gelten, unabhängig von der Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter*innen.“ Ein Satz, der zeigt, wie weit die Lobby zu gehen bereit ist, wenn man sie nicht stoppt. Viele Bürger ahnen bis heute kaum, was das Gesetz tatsächlich bedeutet. Es war nie eine Forderung der Mitte der Gesellschaft, sondern das Prestigeprojekt einer kleinen, urbanen Blase – weit entfernt von den Sorgen normaler Menschen. Dabei sind die Folgen gravierend.
Zwar bleibt die Zahl derer, die sich schmerzvollen und irreversiblen geschlechtsangleichenden Operationen (darunter Mastektomien, Brustvergrößerungen und Genitalveränderungen wie Vaginoplastiken oder Penoplastiken) unterziehen, relativ gering, doch die Tendenz ist alarmierend: Laut Statistischem Bundesamt stieg die Zahl der Eingriffe von rund 400 im Jahr 2007 auf über 3.000 im Jahr 2023. Die meisten Betroffenen sind zwischen 20 und 35 Jahren. Diese Entwicklung sollte uns zwingen zu fragen, was wir jungen Menschen antun, wenn wir ihnen einreden, die chirurgische Veränderung des Körpers sei der Weg zur Erfüllung.
Darüber hinaus hat das Gesetz eine Atmosphäre der Einschüchterung geschaffen. Lehrer, Eltern und Kollegen müssen mit Strafen rechnen, wenn sie den früheren Namen oder das biologische Geschlecht einer Person erwähnen. Das „Deadnaming“ kann mit bis zu 10.000 Euro Geldbuße geahndet werden; wiederholte „Falschbezeichnung“ könnte zudem als Beleidigung gelten und dementsprechend strafrechtlich geahndet werden. Was ist das für ein Gesetz, das Befreiung verspricht, aber mit Zwang und Strafandrohung arbeitet?
„Dieses Gesetz zwingt jeden Bürger zur Anpassung“
Dieses Gesetz zwingt jeden Bürger zur Anpassung. Der Mann in Frauenkleidung gilt offiziell als Frau – und hat Zugang zu Umkleiden, Duschen und Schutzräumen für Frauen. Mit mehr als 20.000 neuen Geschlechtsregistrierungen in nur einem Jahr ist dieses Netz aus Fiktionen und Sprachverboten dicht geknüpft – und viele beugen sich aus Angst vor Repressalien.
Doch es regt sich Widerstand. Vor allem Frauengruppen formieren sich neu. Der Verein Frauenheldinnen e.V. organisierte zum Jahrestag des Gesetzes die Konferenz „Heroica“, an der Feministinnen aus Deutschland und England teilnahmen. Die Organisation unterstützt Frauen, die durch das Gesetz in Konflikte geraten sind – etwa Doris Lange, Betreiberin eines Frauen-Fitnessstudios in Erlangen. Ein Mann, der sich nach dem neuen Gesetz als Frau registriert hatte, verlangte dort Zutritt, obwohl keine getrennten Duschen für Männer existierten. Als das Personal ablehnte, drohte er mit Klage – und bekam Rechtsschutz. Lange musste bislang 28.000 Euro für Anwälte und Gerichtsverfahren aufbringen. Nun soll ein Gericht entscheiden, was höher wiegt: das Recht einer Unternehmerin, Frauenräume zu schützen, oder das Recht eines Mannes, sich selbst zur Frau zu erklären. Dieser Fall widerlegt die Behauptung, das Gesetz sei keine Bedrohung für Frauenräume. Es ist ein direkter Angriff auf Rechte, für die Frauen jahrzehntelang gekämpft haben.
Nach einem Jahr zeigt das Selbstbestimmungsgesetz sein wahres Gesicht: Es wurde von einem Mörder missbraucht, untergräbt Elternrechte, gefährdet Kinder und erschwert die Verteidigung sicherer Frauenräume. Es zwingt die Gesellschaft in ein System aus Ideologie, Sprachkontrolle und Angst. Wer behauptet, es diene dem Schutz einer kleinen Minderheit, irrt. In Wahrheit soll es die Mehrheit disziplinieren – ein Instrument, um gesellschaftliche Zustimmung zu erzwingen.
Eine der größten Enttäuschungen der Regierung unter Kanzler Friedrich Merz ist, dass sie das Gesetz nicht abgeschafft hat, obwohl die CDU das in der Opposition versprochen hatte. Stattdessen will die Regierung es bis Juli 2026 „evaluieren“. Doch was gibt es da zu prüfen? Niemand, dem die Freiheit aller Bürger am Herzen liegt, sollte darauf warten.
Da auch diese Regierung durch interne Streitigkeiten verunsichert ist und unter dem Druck einer rückläufigen Wirtschaft steht, wird sie, wie ihre Vorgängerin, gerne auf moralische Posen und symbolische Maßnahmen wie den angeblichen Schutz von Minderheiten zurückgreifen. Der Kampf für die Abschaffung des Gesetzes muss weitergehen.
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COMPACT-TV: Pädo-Lobby will Rache an AfD-Frau Vanessa Behrendt

Ein Pädophilen-Netzwerk will seine schärfste Widersacherin loswerden – die niedersächsische AfD-Landtagsabgeordnete Vanessa Behrendt. Wegen des Vorwurfs der „Volksverhetzung“ stimmten alle Fraktionen für die Aufhebung ihrer Immunität – die AfD enthielt sich. Welche Pläne haben die Pädophilen und wie hat dieser Rachefeldzug überhaupt begonnen? Marie-Thérèse Kaiser (AfD) und Paul Klemm beleuchten dieses perfide Schauspiel im COMPACT-Brennpunkt des Tages.
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Will er weiter Krieg? Selenskyj hält Teile des US-Friedensplans für nicht umsetzbar

US-Präsident Donald Trump verstärkt nach Informationen der „Washington Post“ den Druck auf den ukrainischen Machthaber Wolodymyr Selenskyj, die US-Pläne zur Beilegung des Konflikts zu akzeptieren. Mehrere mit dem Vorgang vertraute Quellen berichten, dass ein neuer Friedensentwurf der USA noch weitreichendere Zugeständnisse von ukrainischer Seite vorsehen soll, die Kiew aber als politisch und militärisch nicht realisierbar ablehne.
Wie die „Washington Post“ berichtet, sieht der neue US-Vorschlag den Verlust erheblicher Gebiete in den Republiken Donezk und Lugansk sowie strikte Einschränkungen in Bezug auf die ukrainischen Streitkräfte vor. Eine Annahme dieser Punkte käme aus Sicht der Ukraine allerdings einer „vollständigen Kapitulation“ gleich, zitiert die US-Hauptstadtzeitung eine ihrer Quellen. Selenskyj sei „nicht bereit, dem zuzustimmen“.
Die „Washington Post“ verweist zugleich darauf, dass Selenskyj innenpolitisch angeschlagen sei. Der jüngste Korruptions-Skandal, in den mehrere seiner Vertrauten verwickelt sind, setze dem ukrainischen Präsidenten zu. Selenskyj stehe zunehmend unter Druck.
Wörtlich schreibt die „Washington Post“: „In Kombination mit dem zermürbenden Tempo russischer Angriffe könnte dies dem ukrainischen Präsidenten nur wenige gute Optionen lassen, während US-Offizielle den Druck weiter erhöhen.“ Ein Durchbruch erscheine dennoch „unwahrscheinlich“.
Das Regime in Kiew könnte nach Informationen der US-Hauptstadtzeitung allerdings einen wichtigen Fürsprecher in Washington verlieren. Keith Kellogg, der US-Sondergesandte für die Ukraine, wolle im neuen Jahr sein Regierungsamt aufgeben. Informanten zufolge habe Kellogg darüber geklagt, dass er sich von den politischen Entscheidungsprozessen innerhalb der Trump-Administration zunehmend ausgeschlossen fühle. Die Zeitung bezeichnet Kellogg als „einen der effektivsten Unterstützer Kiews“ in Washington.
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Die COP30 fordert 1,3 Billionen Dollar pro Jahr, 3,2 Billionen Dollar bis 2035.

WUWT, 18.11.2025, Essay von Eric Worrall
Wenn die Klimahilfe nicht rechtzeitig eintrifft, den Druck erhöhen?
Der brasilianische Klimagipfel thematisiert die Kluft zwischen Finanzzielen und Realität
Soumya Sarkar, 18. November 2025
- Das ambitionierte Ziel von 1,3 Billionen US-Dollar jährlich bis 2035 für Klimafinanzierung wird dem Bedarf nicht gerecht. Entwicklungsländer benötigen laut einem neuen Bericht bereits 2,4 Billionen US-Dollar bis 2030, und dieser Bedarf steigt bis 2035 auf 3,2 Billionen US-Dollar.
- Der zur Unterstützung gefährdeter Länder eingerichtete Verlust- und Schadensfonds hat bisher nur Zusagen in Höhe von 788 Millionen Dollar erhalten, ein Bruchteil dessen, was Nationen wie Bangladesch und die pazifischen Inselstaaten benötigen. [um was zu erreichen?]
- Derzeit belaufen sich die globalen Klimafinanzierungsströme auf lediglich 190 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Um das Ziel von 1,3 Billionen US-Dollar zu erreichen, wäre innerhalb eines Jahrzehnts eine Steigerung um fast das Siebenfache erforderlich.
Als sich die Staats- und Regierungschefs der Welt am 10. November in Belém zum jährlichen Klimagipfel (COP30) trafen, standen sie vor dem, was Gastgeber Brasilien als „COP der Umsetzung“ bezeichnete. Dieser Ausdruck verdeutlicht sowohl den Anspruch als auch die Dringlichkeit. Nach jahrzehntelangen Klimaverhandlungen und zehn Jahren seit der Unterzeichnung des wegweisenden Pariser Abkommens zur Begrenzung der globalen Erwärmung hat sich der Fokus von Versprechen auf konkrete Maßnahmen verlagert, insbesondere im Bereich der Finanzierung. Im Zentrum der Diskussionen steht eine Zahl, die zwar beeindruckend klingt, aber besorgniserregend weit hinter den Erwartungen zurückbleibt.
Dieses ambitionierte Ziel von 1,3 Billionen US-Dollar pro Jahr stellt einen historischen Meilenstein dar, der auf dem letztjährigen Gipfeltreffen erreicht wurde. Die Industrieländer haben 300 Milliarden US-Dollar pro Jahr bis 2035 zugesagt – das sogenannte Neue Kollektive Quantifizierte Ziel. Der Rest soll aus anderen Quellen stammen, darunter Schwellenländer und private Investoren.
Doch ein zwei Tage nach dem Gipfel veröffentlichter Bericht legte die Kluft zwischen Ambition und Realität schonungslos offen. Entwicklungsländer (ohne China) werden laut Berechnungen der unabhängigen hochrangigen Expertengruppe für Klimafinanzierung (IHLEG) der London School of Economics in ihrem vierten Bericht vom 12. November bis 2030 jährlich 2,4 Billionen US-Dollar benötigen, bis 2035 sogar rund 3,2 Billionen US-Dollar. Der Unterschied zwischen dem vereinbarten Ziel und dem tatsächlichen Bedarf könnte nicht deutlicher sein.
„Das Ziel zu erreichen ist machbar, aber nicht einfach“, sagte Amar Bhattacharya, Senior Fellow der Brookings Institution und Mitautor des IHLEG-Berichts. Diese Untertreibung verschleiert das enorme Ausmaß des Vorhabens. Laut IHLEG-Bericht belaufen sich die aktuellen Klimafinanzierungsströme in Schwellen- und Entwicklungsländer (ohne China) im Jahr 2022 auf rund 190 Milliarden US-Dollar . Selbst um die Marke von 1,3 Billionen US-Dollar zu erreichen, wäre innerhalb eines Jahrzehnts eine Steigerung um fast das Siebenfache erforderlich. Um den tatsächlichen Bedarf zu decken, sind noch weitaus größere Anstrengungen nötig.
…
Seht ihr denn nicht, wie schwer es diese Klimaaktivisten haben?
1,3 Billionen Dollar geteilt durch beispielsweise hunderttausend Aktivisten ergeben lediglich 13 Millionen Dollar pro Jahr und Aktivist. Das reicht kaum aus, um die Flugmeilen zu decken, die Klimaaktivisten bei ihren Kampagnen gegen das Fliegen zurücklegen.
Ich glaube, der erwähnte Bericht ist hier verfügbar , allerdings scheinen die Zahlen in letzter Minute um mehrere hundert Milliarden Dollar korrigiert worden zu sein. Der Rest des zitierten Artikels ist größtenteils eine lange Klage darüber, wie langsam die Gelder fließen.
https://wattsupwiththat.com/2025/11/18/cop30-demands-1-3-trillion-year-3-2-trillion-by-2035/
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Ausnahmsweise ein Leserkommentar auf WUWT
Leon de Boer
Antwort an John Hultquist, November 2025, 03:46 Uhr
Das ist nicht das eigentliche Problem. Ein wichtiger Fakt, der im Artikel unerwähnt bleibt, ist, dass 90 % dieses Geldes aus Schulden in Form von marktgerechten Anleihen und Aktien besteht. Die Ironie dabei ist, dass wir, um den Planeten für unsere Kinder zu retten, ihnen eine Rechnung aufbürden, die sie niemals begleichen können.
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„Achtung, Reichelt!“: Klimaideologie absurder als der Sozialismus!

Der Top-Ökonom Hans-Werner Sinn entlarvt: Die deutsche Wirtschaft taumelt in die Katastrophe, seit sieben Jahren sinkt die Industrieproduktion, getrieben von ruinöser Klimapolitik und Sanktionen, die billige Energie und Rohstoffe blockieren. Das Ergebnis ist Massendeindustrialisierung, Firmen, die ins Ausland fliehen.
Das von der Deutschen Wirtschaft eingesparte CO2 wird von unseren Rivalen doppelt und dreifach ausgestoßen. Sinn nennt das EU-Desaster gescheitert, Energie verteuert sich, ohne das Klima überhaupt zu schützen, während Deutschland zum globalen Warnbeispiel wird.
Es ist utopischer Idealismus wie beim Sozialismus, nur schlimmer: Null-Emissionen bis 2045 sorgen für aktive Verarmung im Land. Die EU-Verbrennerverbote sind wie ein Herzinfarkt für die Wirtschaft.
Merz müsste, wenn er das Wohl des Landes im Sinn hätte, die CO2-Verordnungen kippen, stattdessen täuscht er mit falschen Versprechen wie dem Fünf-Cent-Strompreis, der real 7,25 Cent kostet, und Firmen zu Habecks „Wind-weht-Waschen“-Wahn zwingt.
Das ist Sabotage pur: Die Regierung lügt, während die Industrie kollabiert. Ob radikale Reformen das Land retten können oder unser Untergang besiegelt ist, erfahren Sie in dieser Folge von „Achtung, Reichelt!“.
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Die “unbequeme Studie”: Sind ungeimpfte Kinder gesünder als geimpfte?
Unter dem Titel “An inconvenient study” (Eine unbequeme Studie) beleuchtet ein aktueller Film die Daten einer brisanten Studie aus den USA: Beim Versuch, die wachsende Impfskepsis durch eine Untersuchung der Gesundheitsdaten von knapp 18.500 Kindern zu widerlegen, kam Wissenschaftler Marcus Zervos zu einem unerwarteten Resultat: Seiner Analyse nach haben geimpfte Kinder ein 2,5-fach erhöhtes Risiko, innerhalb von 10 Jahren mindestens eine chronische Krankheit zu entwickeln. Sind ungeimpfte Kinder also gesünder als geimpfte? Die Initiative Gesundheit für Österreich hat die Sachlage analysiert.
Der MWGFD hat den Film “An inconvenient study” mit deutschen Untertiteln auf YouTube veröffentlicht. Der Verein empfiehlt zur leichteren Lesbarkeit eine Abspielgeschwindigkeit von 0,75:
Nachfolgend lesen Sie die Einordnung der Initiative Gesundheit für Österreich:
Eine „unbequeme“ Studie kommt vor den US-Senat
In den letzten 30 Jahren kam es zu einem deutlichen Anstieg chronischer Erkrankungen bei Kindern. Bereits 2011 hatten 43 % der Kinder in den USA zumindest eine chronische Erkrankung. Studien zur Untersuchung der Ursachen gibt es wenige. Da in diesem Zeitraum sowohl die Anzahl der empfohlenen Impfungen im Kindes- und Jugendalter als auch die Impfskepsis bei Eltern stetig anstiegen, war es das Ziel einer Studie aus den USA, den kurz- und langfristigen Gesundheitszustand geimpfter und ungeimpfter Kinder zu vergleichen (Anm: primär mit dem Ziel, die Sicherheit von Kinderimpfungen zu belegen und der Impfskepsis entgegenzuwirken). Studienleiter war Prof. Marcus Zervos (Infektiologe, Wayne State University und Abteilungsleiter der Infektiologie des HFHS [Henry Ford Health System]). Diese Studie wurde bereits 2020 abgeschlossen, jedoch bisher nicht veröffentlicht und erst im September 2025 im Rahmen einer Anhörung des US-Senates vorgestellt.
Was die üblichen Impfstoff-Studien alles NICHT berücksichtigen
Die Autoren nennen eine Reihe an Problemen „herkömmlicher“ Impfstoff-Studien, die sie in ihrer Arbeit vermieden haben:
- Zu kurze Nachbeobachtungszeit für die Erfassung von Spätfolgen (meist um 30 Tage; Anm: danach werden Nebenwirkungen nur mehr über passive Nebenwirkungs-Meldesysteme erfasst, welche laut Studien eine Untererfassungsrate von etwa 94 % aufweisen).
- Meist werden lediglich die Auswirkungen von 1-2 Dosen eines bestimmten Impfstoffes untersucht, aber nicht die kumulative Wirkung der insgesamt empfohlenen bzw. durchgeführten Impfungen.
- Es wird meist kein Vergleich mit komplett ungeimpften Personen durchgeführt, sondern lediglich mit Personen, die den untersuchten Impfstoff nicht erhalten haben.
- Oft wird in Studien zu einzelnen Impfstoffen in der Vergleichsgruppe nicht einmal mit Placebo, sondern mit anderen Impfstoffen (Anm: oder Adjuvantien) verglichen, was wissenschaftlich nicht sauber ist, jedoch mit dem Argument begründet wird, ein Vergleich mit Ungeimpften wäre ethisch nicht vertretbar (Anm: bei Adjuvantien ist die Begründung die bessere Verblindung durch Erzeugung ähnlicher Impfreaktionen).
- Darüber hinaus werden Impfstoff-Studien meist durch die vermarktenden Firmen bzw. Pharma-nahe Institutionen durchgeführt oder finanziert, was einen bedeutenden Interessenskonflikt darstellt.
- Eine gängige Praxis ist auch die starke Aufsplitterung bestimmter Nebenwirkungen. So werden z.B. nicht Thrombosen oder Blutungen allgemein erfasst, sondern auf unzählige Untergruppen verteilt. Damit wird das Sichtbarwerden eventueller Risikosignale verzögert bis verhindert.
Sind also geimpfte Kinder generell gesünder – oder nicht?
In der US-Studie erfolgte eine retrospektive Untersuchung der Gesundheits-Daten von 18.468 Kindern in Michigan (Henry Ford Health System [HFHS] und Impfregister), die zwischen 2000 und 2016 geboren waren. 16.511 dieser Kinder hatten mindestens eine der empfohlenen Impfungen (vor Diagnosestellung) erhalten (mediane Anzahl: 18), 1.957 Kinder waren komplett ungeimpft. Kinder mit angeborenen Erkrankungen wurden ausgeschlossen. Es wurden Diagnosen aus dem ambulanten und stationären Bereich berücksichtigt und das Risiko ab Geburt ermittelt.
Überraschendes Ergebnis
Nach multivariater Anpassung fanden die Autoren „entgegen ihren Erwartungen“ ein 2,5-fach erhöhtes Risiko für die Entwicklung mindestens einer chronischen Erkrankung bei geimpften Kindern (HR 2,53). Besonders deutliche Krankheits-Anstiege gab es bei Asthma (HR 4,29), Autoimmunerkrankungen (HR 5,96), atopischen Erkrankungen (HR 3,03) und neurologischen Entwicklungsstörungen (HR 5,53). Erkrankungen wie Enzephalitis, Diabetes, Verhaltensauffälligkeiten wie ADHS, Tics oder Lernstörungen wurden ausschließlich bei geimpften Kindern gefunden. Bei Erkrankungen wie Krebs, Nahrungsmittel-Allergien, Autismus (bei allerdings insgesamt geringer Fallzahl) und Krämpfen fanden die Autoren kein signifikant erhöhtes Risiko in der geimpften Gruppe (Anm: diese Studie wurde vor Einführung der mod-RNA-Impfstoffe durchgeführt. Aktuell wäre daher eine Neuevaluierung erforderlich). In der ungeimpften Gruppe zeigten sich keine Risikoerhöhungen. Insgesamt traten 6 Todesfälle auf – 5 davon in der geimpften Gruppe (Anm: 3 Fälle müssen ausgeschlossen werden, da sie infolge von Geburtskomplikationen auftraten, darunter ein Fall aus der ungeimpften Kohorte; 1 Fall wurde als „Gehirntrauma“ beschrieben, bei 2 Fällen war die Todesursache unklar).
In ihrer Schlussfolgerung schreiben die Autoren, dass Impfungen bei bestimmten Kindern das Risiko einer chronischen Erkrankung erhöhen könnten (Anm: die Möglichkeitsform ist in Studien gebräuchlich, wenn – noch – keine eindeutigen Beweise vorliegen). Die Studie wurde vom HFHS-Review-Board begutachtet und angenommen. Sie erhielt keine externe Finanzierung.
Faktenchecker suchen nach Erklärungen
In den USA wird diese Studie derzeit öffentlich breit diskutiert – bei uns schweigen Medien und Ärzteverbände dazu. Sucht man im Internet danach, findet man lediglich Faktenchecks in denen erklärt wird, warum diese Studie nicht aussagekräftig wäre. Dabei werden folgende Kritikpunkte genannt:
- Weniger Arztkontakte bei ungeimpften Kindern, wodurch Diagnosen übersehen werden könnten. Dies ist bei der Art der untersuchten Erkrankungen (Diabetes oder andere Autoimmun-Erkrankungen, Asthma, Ekzeme oder neuropsychiatrische Erkrankungen – um nur einige zu nennen) jedoch wenig wahrscheinlich. Darüber hinaus gaben die Autoren die selteneren Arztkontakte ungeimpfter Kinder in ihren Studienlimitationen an (2 Kontakte/Jahr vs. 7/Jahr). Sie führten deshalb eine Subgruppen-Analyse bei Kindern durch, die zumindest einen Arztkontakt hatten. Das erhöhte Risiko in der geimpften Gruppe blieb bestehen. Bei ungeimpften Kindern mit chronischen Erkrankungen stieg die Zahl der Arztkontakte auf durchschnittlich 5/Jahr.
- Mehr Afroamerikaner und Kinder mit geringem Geburtsgewicht bzw. Frühgeburtlichkeit in der geimpften Gruppe (als zusätzliche unabhängige Risikofaktoren). Auch das wird von den Autoren in den Studienlimitationen erwähnt. Das Risiko für chronische Erkrankungen blieb jedoch auch nach Berücksichtigung dieser Einfluss-Faktoren in der geimpften Gruppe signifikant höher als in der ungeimpften.
- Kürzere mittlere Nachbeobachtungszeit in der ungeimpften Gruppe (461 Tage vs. 970 Tage in der geimpften Gruppe). Zum Ausschluss dieses möglichen Verzerrungseffektes führten die Autoren Analysen nach 1, 3 und 5 Jahren durch, welche die Studienergebnisse bestätigten und sogar einen Risikoanstieg mit der Zeit zeigten (HR nach 1 Jahr: 2,84, nach 3 Jahren: 3,48, nach 5 Jahren: 4,05; Anm: das ist ein Hinweis auf ein mit der Anzahl der erhaltenen Impfdosen steigendes Risiko).
- Und last but not least das Argument, dass diese Studie lediglich eine Korrelation aufzeigt und keine Kausalität (interessanterweise wird dieses Argument meist nur gebracht, wenn die Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen). Auch darauf weisen die Autoren selbst hin. Die Ergebnisse zeigen jedoch zumindest deutliche Risikosignale, welche dringend ergebnisoffen, methodisch sauber, frei von finanziellen Interessen und transparent mittels großangelegter Studien überprüft werden müssen. Solche Studien sind längst überfällig und könnten den emotionalisierten Impf-Diskussionen eine wissenschaftliche Basis geben.
Die in diversen Faktenchecks angeführten Studien zur Unbedenklichkeit der Impfungen weisen ebenfalls oft massive Mängel auf (s.o., die von den Faktencheckern jedoch nicht thematisiert werden) oder sind bereits zu alt, um die aktuelle Situation abzubilden.
Ob und wie sicher Impfungen sind, ist noch nicht wissenschaftlich geklärt
Es gibt noch signifikante Wissenslücken zur detaillierten Funktionsweise des menschlichen Immunsystems und vor allem zu den Auswirkungen von wiederholten Impfungen auf dieses hochkomplexe System. In der wissenschaftlichen Literatur werden bereits seit längerer Zeit mögliche unerwartete immunologische Effekte von Impfungen diskutiert – „vor allem bei prädisponierten Personen“. Die Liste dieser möglichen „Prädispositionen“ ist jedoch lang und reicht von genetischen Faktoren über die Beschaffenheit des Mikrobioms bis zu Umwelteinflüssen und diversen intervenierenden Erkrankungen. Generelle Impfempfehlungen für alle widersprechen somit dem medizinischen Grundsatz „Primum nihil nocere“ (vor allem nicht schaden).
Nach den Ergebnissen dieser US-Studie hatten 57 % der geimpften Kinder nach 10 Jahren zumindest eine chronische Erkrankung, bei den ungeimpften Kindern waren es „lediglich“ 17 %. Angesichts der stetig wachsenden Anzahl der empfohlenen Impfungen (bereits im 1. Lebensjahr über 30) zu immer früheren Zeitpunkten (aktuell ab dem 2. Lebenstag), der zunehmenden Impfstoffkombinationen (bis zu 6-fach-Impfungen), der fehlenden belastbaren Studien zu den kumulativen Effekten, der völlig unzureichenden Erfassung eventueller Langzeitnebenwirkungen (und damit fehlerhafter Nutzen-Risiko-Bewertungen) und der oben beschriebenen Wissenslücken dürfen solche Ergebnisse nicht – wie im deutschsprachigen Raum – von irgendwelchen „Faktencheckern“ als „mangelhafte“ und „irreführende“ Machenschaften von „Impfgegnern“ abgetan werden (was die Autoren sicher nicht sind!), sondern müssen wissenschaftlich sauber bestätigt oder widerlegt werden.
Alles andere ist Ideologie oder Lobbyismus und hat mit Wissenschaft nichts zu tun.
Das sind wir unseren Kindern schuldig.
Die Wissenschaftliche Initiative Gesundheit für Österreich
Google zensierte Impfstoffinformationen schon lange vor COVID – könnte das etwas mit den engen Verbindungen der Muttergesellschaft Alphabet zur Pharmaindustrie zu tun haben?
Von Jeremy R. Hammond
Die Muttergesellschaft von Google, Alphabet, gab vor dem Kongress zu, dass die Biden-Regierung YouTube, das zu Google gehört, unter Druck gesetzt hat, Videos zu entfernen, die nicht einmal gegen die Inhaltsrichtlinien verstießen. Alphabet – das enge Verbindungen zur Pharmaindustrie hat – bezeichnete diese Praxis als „inakzeptabel und falsch”. Aber sie findet immer noch statt.
Während der gesamten COVID-19-Pandemie haben sich die großen Tech-Unternehmen mit der Regierung abgesprochen, um abweichende Meinungen und Kritik an den Lockdowns und einer zwanghaften Massenimpfkampagne zum Schweigen zu bringen, indem sie wahrheitsgemäße Informationen zensierten, die nicht mit der politischen Agenda übereinstimmten.
Die Rolle der Biden-Regierung in diesem Zensurregime war Gegenstand eines Kongressberichts vom Mai 2024 mit dem Titel „The Censorship-Industrial Complex” (Der Zensur-Industriekomplex).
Drei Monate nach Veröffentlichung dieses Berichts gab Meta-CEO Mark Zuckerberg in einem Brief an den Kongress zu, dass Facebook unter dem Druck des Weißen Hauses sachliche Informationen zensiert hatte.
Im September reagierte die Muttergesellschaft von Google, Alphabet, auf eine Vorladung des Kongresses mit einem Brief, in dem ebenfalls offenbart wurde, wie die Biden-Regierung YouTube, das zu Google gehört, unter Druck gesetzt hatte, Videos zu entfernen, die nicht einmal gegen die Inhaltsrichtlinien verstießen.
Alphabet bezeichnete diese Praxis als „inakzeptabel und falsch“ und betonte, dass es dem Druck standgehalten und nur seine eigenen Richtlinien gegen „Fehlinformationen“ durchgesetzt habe.
Diese Verteidigung umgeht jedoch die Tatsache, dass diese Inhaltsrichtlinien in Absprache mit denselben „Gesundheitsbehörden“ erstellt wurden, die die autoritäre Regierungsführung vorantreiben – wie die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Das Ergebnis war, dass echte Informationen zensiert wurden, während von der Regierung sanktionierte Desinformation ungehindert verbreitet werden durfte.
Wie ein Vertreter der Vereinten Nationen auf einer Tagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) im September 2022 zugab, half Google den Regierungsbehörden dabei, in seinen Internet-Suchergebnissen „die Wissenschaft zu kontrollieren”.
In seinem Brief an den Kongress wies Alphabet darauf hin, dass sich die Inhaltsrichtlinien von YouTube seitdem weiterentwickelt hätten. Alphabet räumte stillschweigend ein, dass Content-Ersteller für das Verbreiten der Wahrheit zum Schweigen gebracht worden waren, und versprach, YouTube-Kanäle wieder freizuschalten, die wegen Inhalten gesperrt worden waren, die nun nicht mehr als irreführend gelten.
Alphabet räumte also die Zensur ein, versuchte sich jedoch selbst zu entlasten, indem es die Schuld dem Weißen Haus und den Gesundheitsbehörden zuschob.
Tatsächlich zensiert Google gesundheitsbezogene Inhalte, darunter auch unbequeme Fakten über Impfstoffe, schon seit langem, lange vor COVID-19, und tut dies bis heute. Könnte das daran liegen, dass Alphabet selbst enge finanzielle Verbindungen zur Pharma- und Biotech-Industrie hat?
Alphabet unterhält über zahlreiche Tochtergesellschaften, darunter Calico, DeepMind, Isomorphic Labs und Verily Life Sciences, Verbindungen zu den großen Pharmaunternehmen. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf die letztgenannte Schwesterfirma von Google.
Google Ventures investiert massiv in Pharma und Biotechnologie
Im Jahr 2009 gründete Google Google Ventures (jetzt offiziell bekannt als GV), eine Risikokapitalgesellschaft, die sofort begann, in Pharma- und Biotechnologieunternehmen zu investieren.
Ein Beispiel für Googles Vorstöße in die Medizinbranche war die Investition in Flatiron Health, ein Start-up-Unternehmen, das eine Softwareplattform zur Verbesserung der onkologischen Versorgung durch den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) zur Analyse von Patientendaten aufbauen wollte.
Die Gründer von Flatiron waren zuvor Eigentümer von Invite Media, einem Unternehmen für Display-Werbung, das Google 2010 übernommen hatte. Sie hatten keinen Hintergrund im Gesundheitswesen, wurden jedoch von Krishna Yeshwant, einem Arzt und geschäftsführenden Gesellschafter bei Google Ventures, beraten.
Im Jahr 2013 sammelten sie 8 Millionen US-Dollar für Flatiron, wobei GV als Hauptinvestor fungierte, gefolgt von weiteren 130 Millionen US-Dollar im folgenden Jahr, ebenfalls unter der Führung von GV. Als Teil der letztgenannten Vereinbarung wurde Andrew Conrad, Direktor für Technologieforschung und -entwicklung bei Google X, einer Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Technologieriesen, in den Vorstand von Flatiron berufen.
Im Jahr 2016 sammelte Flatiron in einer dritten Finanzierungsrunde weitere 175 Millionen Dollar ein, angeführt vom Schweizer multinationalen Unternehmen Roche Pharmaceuticals.
Zwei Jahre später erwarb Roche Flatiron für 1,9 Milliarden Dollar von seinen Gründern.
Weitere Beispiele für frühe Investitionen von GV in Biotech- und Life-Science-Unternehmen waren eine Beteiligung an DNAnexus, einem Unternehmen für DNA-Sequenzierung, SynapDx, das Labortests zur frühzeitigen Erkennung von Autismus durch Ärzte anbietet, und 23andMe, ein Unternehmen, das vor allem für seine DNA-Testkits für zu Hause bekannt ist, aber auch biomedizinische Forschung mit aggregierten Kundendaten betreibt.
Googles „geheimes Labor” arbeitet mit Pharmaunternehmen zusammen, um genetische Daten zu sammeln
Im Jahr 2010 startete Google sein sogenanntes „geheimes Labor”, eine Abteilung namens Google X (jetzt bekannt als X, The Moonshot Factory). Innerhalb von Google X wurde ein „Life Sciences”-Team gebildet, um medizinische Technologien voranzutreiben.
Zu den „Moonshot”-Projekten dieses Teams gehörte eine „Smart Lens”-Technologie, bei der Mikrochips und andere Elektronik in Kontaktlinsen eingebettet werden. Die Linse konnte den Glukosespiegel in der Augenflüssigkeit messen und mit einer Handy-App drahtlos überwacht werden.
Im Jahr 2014 lizenzierte Google X seine Smart-Lens-Technologie an das Schweizer multinationale Pharmaunternehmen Novartis.
Novartis, ehemals ein bedeutender Impfstoffentwickler, verkaufte 2015 sein Grippeimpfstoffgeschäft an CSL (jetzt CSL Seqirus) und seine verbleibenden Impfstoff-Vermögenswerte an GSK.
Nachdem der mRNA-COVID-19-Impfstoff von Pfizer-BioNTech im Dezember 2020 die „Notfallzulassung” (EUA) von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) erhalten hatte, leistete Novartis Unterstützung bei der Herstellung.
Ebenfalls im Jahr 2014 startete Google X die „Baseline Study”, um genetische und molekulare Daten von Tausenden von Freiwilligen zu sammeln. Die Daten sollten analysiert werden, um Biomarker für Krankheiten zu bestimmen, mit dem finanziellen Ziel, die Entwicklung von Medikamenten zu unterstützen.
Kritiker sahen einen Interessenkonflikt in Bezug auf die Datenschutzrichtlinien von Google und das Geschäftsmodell, Nutzerdaten zu sammeln und gewinnbringend zu verkaufen.
Wie das Wall Street Journal bemerkte, warf „die Vorstellung, dass Google die Struktur der Körper Tausender Menschen kennen würde – bis hin zu den Molekülen in ihren Zellen“ – erhebliche Datenschutzbedenken auf.
Das Google Life Sciences-Team entwickelte auch Operationsroboter. Das Projekt kam im März 2015 zum Tragen, als Google eine Partnerschaft mit dem Medizintechnikunternehmen Ethicon – einem Geschäftsbereich des Pharmariesen Johnson & Johnson (J&J) – einging.
Im Februar 2017 erweiterte Google seine Partnerschaft mit J&J durch die Gründung eines neuen Joint Ventures namens Verb Surgical. Nach einer „erfolgreichen strategischen Zusammenarbeit“ kaufte J&J die Anteile von Google auf und machte Verb Surgical zu einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von J&J.
Google Life Sciences will „Mutter Natur besiegen”
Im August 2015 kündigte Google eine Umstrukturierung des Unternehmens an und stellte eine neue Holdinggesellschaft namens Alphabet vor, unter der Google zu einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft wurde.
Das erste neue Unternehmen, das unter Alphabet gegründet wurde, war eine Abspaltung von Google X und hieß Google Life Sciences.
Wie Business Insider bemerkte, deutete die Umstrukturierung darauf hin, dass „Google verstärkt auf Biotechnologie setzt”. Investor’s Business Daily berichtete: „Google formiert sich neu und stürmt in die Gesundheitstechnologie.”
Einige Monate nach der Unternehmensumstrukturierung wurde Google Life Sciences von der Marke Google getrennt und in Verily Life Sciences umbenannt.
Mitbegründer und CEO von Verily war Conrad, der bereits die technologische Forschung und Entwicklung geleitet hatte, als es noch die „Life Sciences”-Abteilung von Google X war. Verily setzte die Bemühungen von Google fort, neue Wege zur Erfassung biometrischer Daten von Menschen zu entwickeln, um diese innovativ aufzubereiten und an biopharmazeutische Unternehmen zu verkaufen.
In Bezug auf die Namensänderung zu einem Synonym für „wahrhaftig“ erklärte Conrad: „Nur durch die Wahrheit werden wir Mutter Natur besiegen.“
Verily entwickelt gemeinsam mit GSK „bioelektronische Medikamente”
GlaxoSmithKline, heute offiziell bekannt als GSK, gehört zu den Herstellern von Impfstoffen, die von der FDA für die Verwendung in den USA zugelassen sind, darunter der Impfstoff Infanrix gegen Diphtherie, Tetanus und azelluläre Pertussis (DTaP) sowie der bivalente Impfstoff Cervarix gegen das humane Papillomavirus (HPV).
Im August 2016 gaben Verily und GSK die Gründung eines neuen Joint Ventures namens Galvani Bioelectronics bekannt, das „bioelektronische Medikamente“ entwickeln soll – implantierbare Geräte, die die elektrischen Signale des Nervensystems modulieren.
Dem Vorstand von Galvani trat Moncef Slaoui, Vorsitzender von GSK Global Vaccines, bei, der später auch Vorstandsmitglied bei Moderna wurde, das in Zusammenarbeit mit den National Institutes of Health (NIH) seinen mRNA-COVID-19-Impfstoff entwickelte.
Im Mai 2020 verließ Slaoui Moderna, um die „Operation Warp Speed” zu leiten, eine Initiative der ersten Trump-Regierung, die biopharmazeutischen Unternehmen massive Steuerzuschüsse für die schnelle Entwicklung von COVID-19-Impfstoffen gewährte.
Verily gründet Joint Venture mit „Marktführer im Bereich Impfstoffe”
Im September 2016 gründete Verily ein Joint Venture mit dem französischen multinationalen Pharmaunternehmen Sanofi, das sich selbst als „seit über 100 Jahren führend im Bereich Impfstoffe” bezeichnet.
Der Zweck des neuen Unternehmens Onduo bestand in der Entwicklung von Geräten, Analysesoftware und Medikamenten für die Behandlung von Diabetes, wobei der Schwerpunkt auf virtueller Versorgung wie Online-Lifestyle-Coaching, Telefon- oder Video-Konsultationen mit Ärzten und Fernverschreibungen lag.
Onduo verfolgt die Gesundheitsdaten von Patienten über tragbare Geräte, die mit einer mobilen App verbunden sind. Die App ist beispielsweise mit einem kontinuierlichen Glukosemonitor zur Überwachung des Blutzuckerspiegels verbunden.
Ende 2019 beendete Sanofi seine operative Rolle bei Onduo, investierte aber weiterhin in das Unternehmen. Onduo ist seitdem offenbar eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Verily geworden, wobei „Verily Onduo“ nun auf seiner Website als „virtuelle Versorgungsmanagementlösung“ für Diabetes- und Bluthochdruckpatienten beworben wird.
Im Jahr 2021 übernahm Google den Hersteller von tragbaren Datenerfassungsgeräten Fitbit. Verily hat seitdem einen Fitbit-Armband-Tracker und ein abonnementbasiertes Fitnesstrainerprogramm in Onduo integriert.
Und während Sanofi sich aus seinem Joint Venture mit Verily zurückzog, ging es im Juni 2019 eine neue Partnerschaft mit Google ein, die als „neues virtuelles Innovationslabor” bezeichnet wurde.
Das Ziel war es, die Analysefunktionen von Google und die Google Cloud Platform zu nutzen, um aus Patientendaten Erkenntnisse für die Arzneimittelentwicklung zu gewinnen.
Wie Fierce Pharma berichtete, hoffte Sanofi auch, die KI-Technologie von Google nutzen zu können, „um Umsatzprognosen zu erstellen und Marketing- und Lieferkettenaktivitäten zu optimieren”.
Die App „Verily Me” von Google fragt Nutzer: „Wann habe ich meine letzte Grippeimpfung erhalten?”
Unter dem Markennamen Verily wurde auch die Baseline Study durchgeführt, eine Initiative von Google X, bei der Gesundheitsdaten von einer großen Gruppe freiwilliger Teilnehmer gesammelt wurden, um die Arzneimittelentwicklung voranzutreiben.
Im April 2016 wurde Andrew Conrad, CEO von Verily, kritisiert, weil er einen Forschungsauftrag für die Baseline Study an das California Health & Longevity Institute vergab, eine Luxusklinik, die ihm größtenteils gehörte.
STAT erklärte, wie Verily von dem Projekt profitieren könnte, „indem es den Schatz an Gesundheitsdaten verkauft, den es zu sammeln plant“. Die Alphabet-Tochtergesellschaft war „bereits in Gesprächen mit Pharmariesen über den Verkauf des Zugangs zu diesen Daten“.
Ein Jahr später wurde die Datenauswertung als „Project Baseline“ neu gestartet. Verily kündigte an, dass das Projekt mit einer ersten Studie beginnen würde, um über einen Zeitraum von mindestens vier Jahren ein breites Spektrum an Gesundheitsdaten von 10.000 Teilnehmern zu sammeln.
Zu den Partnern des Projekts gehörten Stanford Medicine und die Duke University School of Medicine, die Websites zur Rekrutierung von Freiwilligen hosteten. Die American Heart Association (AHA) war ein weiterer Partner von Project Baseline. Die AHA startete eine Kampagne, um Frauen in den gesamten USA davon zu überzeugen, sich als Versuchspersonen zu melden.
Google stellte Analysefunktionen und die Google Cloud Platform zur Verfügung, wo die anonymisierten Daten Wissenschaftlern zur Unterstützung der Arzneimittelentwicklung zur Verfügung gestellt wurden.
Wie MIT Technology berichtete, „weiß Google alles über Ihre Gewohnheiten und Interessen im Internet. Jetzt bittet Verily, das Gesundheits-Spin-off des Suchmaschinenunternehmens, 10.000 Amerikaner um intime Informationen über ihren Körper.“
Im Mai 2019 gab Verily eine strategische Allianz mit den Pharmaunternehmen Novartis, Otsuka, Pfizer und Sanofi bekannt, um Project Baseline für klinische Forschungsprogramme zu nutzen. Ziel war es, die Zulassung ihrer neuen Produkte durch die FDA zu beschleunigen.
In den letzten Monaten hat Google das Projekt Baseline erneut gestartet, diesmal unter dem Namen „Verily Me“ und begleitet von der „Verily Lifelong Health Study“. Die ehemalige Website projectbaseline.com leitet nun zu verilyme.com weiter, wo Besucher eine kostenlose mobile App herunterladen können, um personalisierte Empfehlungen für Behandlungsoptionen zu erhalten, die mit ihrem Gesundheitsdienstleister besprochen werden können.
Die App verfügt auch über eine Funktion zur Erfassung von Mahlzeiten, die Feedback und Vorschläge liefert, sowie über einen KI-Chatbot namens „Violet”, der darauf trainiert ist, Fragen zu Gesundheitsdaten zu beantworten, darunter „Wann habe ich meine letzte Grippeimpfung erhalten?”.
Die App erfordert die Zustimmung der Nutzer, dass ihre Gesundheitsdaten und medizinischen Unterlagen von Verily erfasst und an seine Drittpartner weitergegeben werden dürfen. Die Nutzer werden außerdem dazu ermutigt, an der Verily Lifelong Health Study teilzunehmen, um „neue Behandlungen und Therapien“ auf den Markt zu bringen.
Die Anmeldung ist einfach, wie die Website verspricht, und die Nutzer können jederzeit aus der Studie aussteigen. Die Daten der Nutzer bleiben jedoch, wie auf der FAQ-Seite klargestellt wird, bei Verily.
Wie Alphabet die Lockdowns unterstützte
Die Manipulation der Suchalgorithmen durch Google und die Unterdrückung abweichender Meinungen durch YouTube waren nicht die einzigen Mittel, mit denen Alphabet das Endziel der Lockdowns, nämlich die erzwungene Massenimpfung, unterstützte.
Schon früh befürworteten die Befürworter der Lockdowns die Entwicklung eines „Impfpass“-Systems, bei dem Menschen für Reisen, Arbeit oder den Besuch einer Hochschule einen Impfnachweis vorlegen müssten.
Das WEF unterstützte beispielsweise die Entwicklung einer mobilen App namens „CommonPass”, die als Nachweis für eine COVID-19-Impfung dienen sollte, eine voraussichtliche Voraussetzung für Flugreisen.
Microsoft schloss sich mit anderen Technologieunternehmen und Gesundheitsorganisationen für die „Vaccine Credential Initiative” zusammen. IBM schloss sich mit der WHO zu einer ähnlichen Initiative zusammen. Die Biden-Regierung arbeitete mit privaten Unternehmen zusammen, um ein nationales Impfpasssystem zu schaffen.
Wie die Washington Post im April 2021 erklärte, würden die „Impfausweise“ in Form von mobilen Apps vorliegen, die „Teile Ihrer Gesundheitsdaten – vor allem Ihren Coronavirus-Impfstatus“ enthalten. Die Post bezeichnete es als bedauerlich, dass die Umsetzung des Systems „ein technisches Problem“ darstelle.
STAT berichtete über Widerstand gegen die Idee unter Geschäftsinhabern, die eine negative Reaktion ihrer Kunden befürchteten, sowie über Befürchtungen unter Gesundheitsexperten, dass eine effektive Impfpflicht das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Impfstoffe untergraben würde.
Um die autoritäre Agenda zu unterstützen, hat sich Google mit Apple zusammengetan, um eine „Kontaktverfolgungs“-Software in Smartphones zu integrieren, mit der der selbst gemeldete Infektionsstatus der Nutzer und die Nähe zu anderen Bluetooth-fähigen Geräten von Nutzern, die sich dafür entschieden haben, verfolgt werden kann. Die Nutzer wurden benachrichtigt, wenn sie in engen Kontakt mit einer infizierten Person gekommen waren.
Die Daten wurden auch an „Gesundheitsbehörden“ weitergegeben.
Nachdem Verily Anfang März 2020 von Regierungsbehörden gebeten worden war, einen Beitrag zur Pandemiebekämpfung zu leisten, unterstützte das Unternehmen auch die Agenda für Impfpässe.
Bis vor kurzem war auf der „Über uns”-Seite von Verily das „Healthy at Work Program” angepriesen worden, dessen Schwerpunkt auf der Entwicklung einer Handy-App lag, mit der Arbeitgeber Zugang zu anonymisierten aggregierten Daten für die tägliche Symptomüberprüfung und PCR-Tests ihrer Mitarbeiter erhielten.
Die App wurde in ähnlicher Weise von Universitäten zur Überwachung von Studenten verwendet.
Nach der Einführung der COVID-19-Impfstoffe unter der Notfallzulassung der FDA wurde die App aktualisiert, um auch den Impfstatus von Arbeitnehmern und Studenten zu verfolgen.
Verily erhielt anschließend einen Auftrag im Wert von 38 Millionen US-Dollar zur Unterstützung des National Wastewater Surveillance System der CDC, das Abwässer auf Viren überwacht, um Ausbrüche von Infektionskrankheiten vorherzusagen.
Verily schließt sich auch einer langen Liste von Pharma- und Biotech-Unternehmen an, die mit den NIH und der FDA zusammenarbeiten, um die Entwicklung und Zulassung von Medikamenten und Therapien zu beschleunigen – die sogenannte „Accelerating Medicines Partnership“ (AMP).
Weitere Partner in diesem von Steuerzahlern subventionierten Programm sind die Impfstoffhersteller GSK, Merck, Pfizer und Sanofi.
Google „besitzt“ immer noch die Wissenschaft
Als Alphabet dem Kongress antwortete und zugab, dass während der COVID-19-Pandemie wahrheitsgemäße Informationen zensiert wurden, schob es die Schuld eindeutig dem Weißen Haus zu und stellte das Problem als ein auf die Amtszeit von Joe Biden beschränktes Problem dar.
Das war eine bequeme Erzählung, um die Öffentlichkeit und den von den Republikanern kontrollierten Kongress während der aktuellen zweiten Amtszeit des Ausführenden der „Operation Warp Speed“, Präsident Donald Trump, zu überzeugen.
Die Realität ist, dass die Zensur durch Google bereits vor der Pandemie begann und bis heute andauert.
Mit der Unterstützung von Google „besitzen“ die Befürworter des globalen Autoritarismus immer noch „die Wissenschaft“.
Die YouTube-Konten vieler Creator, die wegen der Verbreitung der Wahrheit gesperrt wurden, darunter Children’s Health Defense, bleiben weiterhin gesperrt.
Der Druck der Biden-Regierung reicht nicht aus und ist auch nicht notwendig, um die Zensur durch Google zu erklären. Sie lässt sich ausreichend durch die Datenauswertungsaktivitäten und technischen Innovationen von Alphabet erklären, die der Biopharmazeutikindustrie und Regierungsbehörden lukrative Dienste leisten.
Wir haben uns hier auf Verily konzentriert, aber die Tentakel von Alphabet reichen noch tiefer, unter anderem durch die Tochtergesellschaften Calico, Isomorphic Labs und DeepMind.
Colonel Douglas Macgregor: „Krieg steht unmittelbar bevor“
Gestern, am 19. November 2025, war Colonel Douglas Macgregor erneut zu Gast bei Richter Andrew Napolitano in dessen Sendung Judging Freedom. In einem fast eineinhalbstündigen Gespräch legte der ehemalige Berater des Pentagon-Chefs und scharfe Kritiker der US-Außenpolitik eine schonungslose Analyse der aktuellen geopolitischen Lage vor – und kam zu einem ernüchternden Schluss: Die Vereinigten Staaten steuern mit hoher Geschwindigkeit auf mehrere Kriege gleichzeitig zu – vor allem in Venezuela, möglicherweise auch weiterhin in der Ukraine und im Nahen Osten.
1. Venezuela – Der nächste große amerikanische Raubzug
Macgregor hält eine US-Militäroperation gegen Venezuela (intern „Southern Spear“ genannt) nicht nur für wahrscheinlich, sondern für nahezu beschlossene Sache.
17.000 Soldaten in Puerto Rico, 10.000 Marines auf Schiffen vor der Küste, Luftlandedivisionen in Bereitschaft – alles ist bereits in Position.
Seine Einschätzung ist vernichtend:
„Venezuela ist kein Panama. Man kann leicht rein kommen, aber nicht mehr raus. Caracas liegt in einem Talkessel, umgeben von Bergen. Es gibt nur ein paar Tunnel. Will man das Land wirklich kontrollieren, braucht man Hunderttausende Soldaten – und eine neue Regierung, die sofort akzeptiert wird. Das wird nicht passieren.“
Der eigentliche Grund für einen Einmarsch ist laut Macgregor nicht Demokratie oder Menschenrechte, sondern schlicht Plünderung.
„Banker haben mir privat gesagt: Wenn wir Venezuela vollständig kontrollieren, können wir Ressourcen im Wert von geschätzten 19 Billionen Dollar herausziehen – Öl, Gas, Gold, Smaragd, seltene Erden. Das würde unsere Staatsverschuldung praktisch halbieren.“
Macgregor sieht hier dieselben Kreise am Werk, die auch den Krieg gegen Iran und den Proxy-Krieg in der Ukraine vorantreiben:
„Die gleichen zionistischen Milliardäre, die Trump finanzieren und den Greater-Israel-Plan wollen, haben jetzt viel mehr zu verlieren. Der Dollar verliert an Dominanz. Russland und Iran konnten wir nicht brechen. Jetzt wird Venezuela als leichtes Opfer gesehen – low-hanging fruit.“
Besonders brisant: Er hält es für wahrscheinlich, dass Russland im Falle eines US-Einmarsches in Venezuela einen Proxy-Krieg gegen die USA führen würde – mit brasilianischen, kolumbianischen und venezolanischen Paramilitärs, unterstützt durch russische Waffen und Aufklärung.
„Wenn ich Russe wäre, würde ich genau das tun – nach allem, was wir ihnen in der Ukraine angetan haben.“
2. Kuba – Das nächste Ziel nach Maduro?
Ein Nebenziel der Venezuela-Operation wäre, die Ölversorgung Kubas abzuschneiden.
„Rubio weiß genau, dass Sanktionen und Öl-Embargo kein Regime ändern – sie verarmen nur das Volk. Aber Kuba ist heute schwächer denn je. Wenn Maduro fällt, glauben manche in Washington, können sie auch gleich noch das Regime in Havanna wegputschen.“
3. Japan und Südkorea wollen die Amerikaner loshaben
Macgregor enthüllte eine Wahrheit, die in Washington niemand hören will:
Japan und Südkorea warten nur darauf, dass die USA endlich abziehen.
„Die Japaner haben ihre Premierministerin bereits zurückgepfiffen, als sie China drohte. Die kaiserliche Bürokratie – die eigentlich regiert – will keinen Krieg mit China. Sie wollen freie Hand. Sie können über Nacht Atomwaffen bauen und werden es auch tun, sobald wir weg sind. Sie wollen keine amerikanischen Basen mehr, die sie in Konflikte ziehen.“
Dasselbe gelte für Südkorea:
„Die neue nationalistische Regierung will uns raus. Solange wir da sind, gibt es keinen dauerhaften Frieden mit dem Norden. Wir sind nicht mehr Schild – wir sind Konfliktkatalysator.“
Macgregors Prognose:
„Sobald wir gehen, wird Japan die neue Ordnungsmacht in Ostasien. Nicht mit Armeen auf dem Festland, sondern zur See. China akzeptiert das. China dominiert das Festland, Japan das Meer. Das ist der Deal, der kommen wird – ohne uns.“
4. Ukraine – Selenskyj ist erledigt, aber Europa blockiert den Frieden
Macgregor sieht das Ende des Selenskyj-Regimes als besiegelt an.
„Die Korruption ist so grotesk, dass verwundete Soldaten selbst bezahlen müssen, um ins Krankenhaus zu kommen. Witwen bekommen kein Geld – alles wird von Offizieren eingesteckt. Selenskyj hat mindestens eine Milliarde in bar, sagen Leute aus der Schweiz. Die beiden kürzlich verhafteten Minister sind Kleinvieh.“
Er glaubt, dass Putin jederzeit bis zum Dnepr und dann nach Kiew durchmarschieren könnte – aber er will es nicht, weil er keinen totalen Krieg mit dem Westen riskieren will und hofft, endlich wieder Geschäfte mit den USA machen zu können.
Die aktuellen Geheimverhandlungen zwischen Steve Witkoff (Trump-Vertrauter) und Putins Umfeld bewertet Macgregor vorsichtig optimistisch:
„Putin hat gesagt, er sei erfreut, dass endlich russische Interessen berücksichtigt werden. Das ist das erste Mal.“
Allerdings warnt er:
„Selenskyj muss weg. Die Russen wollen eine komplett neue, neutrale Regierung. Sonst ist jeder Frieden nur ein Waffenstillstand bis zum nächsten Krieg. Und die Europäer – vor allem die Globalisten in Brüssel und den Regierungen – werden alles tun, um einen Frieden zu sabotieren, weil sie sonst zugeben müssten, dass sie von Anfang an falsch lagen.“
5. Deutschland wird NATO und EU verlassen
Eine der stärksten Thesen des gesamten Interviews:
Deutschland wird die NATO und die EU verlassen – und das ist unausweichlich.
„Die Globalisten sind ein Relikt des Zweiten Weltkriegs. Das Sprichwort ‚NATO existiert, um die Russen draußen und die Deutschen unten zu halten‘ hat die Deutschen jahrzehntelang gedemütigt. Jetzt ist Schluss. Die nächste Regierung – und es wird eine nationalistische sein, möglicherweise nicht sofort die AfD, aber definitiv Deutschland-zuerst – wird austreten.“
Macgregor weiter:
„Deutschland wurde deindustrialisiert, ausgebeutet, mit Migranten überflutet, kriminalisiert. Die junge Generation will das nicht mehr. Wenn Deutschland geht, wird es seine Beziehungen zu Russland wiederherstellen. Das war über 400 Jahre – außer in den zwei vermeidbaren Weltkriegen – immer gut. Eine deutsch-russische Achse würde Frankreich und Großbritannien strategisch irrelevant machen. Und genau das kommt.“
Fazit von Colonel Macgregor
„Wir befinden uns im Niedergang – wirtschaftlich, militärisch, gesellschaftlich. Russen, Chinesen, Inder sehen uns als gefährlichen, irrationalen Akteur. Sie versuchen, unseren Kollaps zu managen, ohne Krieg zu riskieren. Aber wir machen es ihnen immer schwerer.“
Seine abschließende Warnung:
Venezuela könnte der Auslöser werden.
Wenn die USA dort einmarschieren, riskieren sie einen neuen, langen Guerillakrieg – diesmal gegen eine von Russland unterstützte Front. Und niemand in Washington scheint einen Plan zu haben, wie man jemals wieder herauskommt.
Das Interview vom 19. November 2025 gehört zu den wichtigsten geopolitischen Analysen der letzten Jahre. Colonel Macgregor hat selten so offen gesprochen. Wer die Zeichen liest, erkennt: Die Nachkriegsordnung der USA endet gerade – und zwar nicht friedlich.
Christina Baum (AfD): Impfschäden durch Corona-Vakzine endlich anerkennen!

Das Bundesforschungsministerium will für die Erforschung postinfektiöser Erkrankungen wie Long-Covid und ME/CFS ab 2026 über einen Zeitraum von zehn Jahren insgesamt 500 Millionen Euro bereitstellen. Damit soll eine „Nationale Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen“ auf den Weg gebracht werden. Die AfD-Bundestagsabgeordnete Christina Baum, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages, begrüßt diesen Schritt, fordert aber auch endlich die Anerkennung von Corona-Impfschäden!
Die AfD-Gesundheitspolitikerin betonte: „Viel zu lange wurden vor allem die durch die Corona-Impfung Geschädigten nicht ernst genommen, von Ärzten abgewiesen oder falsch diagnostiziert. Viel wichtiger jedoch ist, dass diese Erkrankung, die durch die Impfung entstanden ist, endlich als solche anerkannt wird. Immer wieder erreichten mich Berichte, wonach Ärzte ihren Patienten sogar raten, den Zusammenhang zur Impfung nicht zu erwähnen und stattdessen alles unter Long-COVID zu subsummieren. Das ist eine Ungeheuerlichkeit, die die Opfer weiter isoliert und ihre Anerkennung verhindert.“
Baum weiter: „Wir fordern daher eine umfassende Aufklärungskampagne durch das Gesundheitsministerium in Zusammenarbeit mit den Ärzteverbänden, um das Post-Vac-Syndrom bekannter zu machen und Fehldiagnosen zu vermeiden. Viele Menschen haben sich im guten Glauben an eine ‚nebenwirkungsfreie‘ Impfung dazu überreden lassen und tragen nun schwere gesundheitliche Folgen.“
Die AfD begrüße die angekündigte Forschung. „Wir mahnen jedoch an, dass finanzielle Mittel für Forschung allein nicht ausreichen“, unterstrich Christina Baum.
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Deutschland: Staatliche Zensurförderung seit 2020 um mehr als 500 % gestiegen
(David Berger) Ein gestern veröffentlichter Bericht der Digitalfreiheits-Organisation Liber-net, der sich der Lage der Meinungsfreiheit in Deutschland widmet, zeigt: Die staatliche Finanzierung zur Regulierung und Zensur von Online-Äußerungen in Deutschland ist zwischen 2020 und 2024 um über 500 % gestiegen. In den Jahren 2020–2021 verdreifachte sich das Budget, 2023 gab es eine weitere Verdopplung. Insgesamt wurden […]
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Katholikenverfolgung in Berlin
Von MEINRAD MÜLLER | In Berlin schließt die katholische Kirche jetzt AfD-Mitglieder aus der ehrenamtlichen Gemeindearbeit aus. Menschen wie du und ich, die seit Jahrzehnten die Gemeinde tragen, dürfen plötzlich nicht mehr kandidieren. Nicht weil sie etwas verbrochen haben, sondern nur weil sie AfD wählen. Von allen Kirchensteuerzahlern kommen eh nur noch fünf Prozent sonntags zur Messe. Und genau die wenigen Treuen will man jetzt auch noch loswerden. Wer zündet dann vor der Messe die 40 Kerzen an? Darf das noch ein AfD-Wähler? Wer besucht die alte Frau im Rollstuhl, die seit Jahren auf ihren Gemeindebesuch wartet? Darf das noch ein AfD-Wähler? Jeder, der eine Pfarrei kennt, spürt: Das ist falsch. Das tut weh.
Jesus erzählt im Gleichnis vom Pharisäer, der betet: „Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die anderen.“ Kaum ein Wort Jesu ist schärfer. Heute klingt es wieder genau so. Die Kirche schaut nicht mehr ins Herz. Sie schaut nur noch auf den Parteiausweis. Viele von uns spüren sofort: Das ist nicht christlich. Das ist Hochmut in Bischofsgewändern.
Abhängigkeit vom Staat
Merkwürdig ist nur eins: Bei der Linkspartei, der Nachfolgerin der SED, hat nie jemand so einen Beschluss gefasst. Keine Warnung, kein Ausschluss, nichts. Rechts wird man sofort stigmatisiert, links durfte man immer. Warum? Weil der Zeitgeist links ein weiches Licht wirft und rechts ein hartes. Und unsere Bischöfe wollen offensichtlich lieber im weichen Licht stehen.
1933 hat der Vatikan mit den Nationalsozialisten das Reichskonkordat geschlossen. Dieser Vertrag gilt immer noch. Er gibt dem Staat bis heute Mitspracherecht bei Bischofsernennungen. Ohne grünes Licht aus der Staatskanzlei wird kein Bischof ernannt. Und die Bischöfe werden nicht aus Kirchensteuern bezahlt, sondern aus staatlichen Mittelzuweisungen. Der Staat hält die Kirche an einer langen Leine.
Jährlich fließen über 650 Millionen Euro Staatsgelder an die Kirchen. Dazu kommen Milliarden über Caritas und kirchliche Einrichtungen für Pflege, Kitas und besonders Flüchtlingshilfe. Dieses „Gewerbe“ ist mehr als lukrativ. Ohne dieses Geld bricht vieles zusammen. Wer so abhängig ist, beißt nicht die Hand, die ihn füttert. Deshalb richtet sich die Kirche heute nach dem Staat und nicht mehr nach dem Evangelium. Wir einfachen Gläubigen bleiben zurück und fühlen uns verraten.
PI-NEWS-Autor Meinrad Müller (71), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen privaten Blog finden Sie hier.
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