Kategorie: Nachrichten
Neues und Spannendes aus dem Telegram-Kanal!
Telegram erlaubt es wieder, unsere Beiträge in Webseiten einzubetten. Wie lange das so bleibt, wissen wir nicht. Deshalb nutzen wir die Gelegenheit und teilen heute nach wieder Neues und Spannendes aus unserem Telegram-Kanal mit euch.
Neues und Interessantes vom 𝕏-Kanal!
Aufgrund eingeschränkter Sichtbarkeit unseres Telegram-Kanals veröffentlichen wir Inhalte wie Videos und Artikel zusätzlich auf 𝕏, um die Reichweite unserer Berichterstattung zu erhalten.
Wer unsere Veröffentlichungen vollständig verfolgen möchte, findet uns daher auch dort.
Im Folgenden eine Auswahl zentraler Beiträge der vergangenen Tage, die wir auf 𝕏 veröffentlicht haben:
Die größte Geschichte unserer Zeit – so wird es derzeit in vielen Kanälen dargestellt.
Konkret geht es um Francis Boyle, den renommierten Völkerrechtler und Mitautor der US-Biowaffengesetzgebung.
Faktisch ist belegt:
* Francis Boyle starb am 30. Januar 2025.
* Er sollte als… pic.twitter.com/3Zki482t0s— Don (@Donuncutschweiz) December 31, 2025
X erlaubt es nicht, diesen Post einzubetten. Hier der Link
„Warum mussten die Fragen einen Tag vor der Pressekonferenz schriftlich eingereicht werden?
Sind Sie nicht in der Lage, ungeplante Fragen zu beantworten?“Die Antwort von Ursula von der Leyen bleibt ausweichend. Keine inhaltliche Klärung, kein Eingehen auf den Kern –… pic.twitter.com/DvAUQ49AnL
— Don (@Donuncutschweiz) December 31, 2025
Hört auf, uns über „Völkermord” zu belehren! Somalias Sprecher kritisiert Israels Sprecher wegen Gaza, nachdem Netanjahu die Anerkennung Somalilands in Aussicht gestellt hat.
Dies folgt auf Äußerungen des israelischen Vertreters über den „Isaaq-Genozid” an Zivilisten in… pic.twitter.com/uJbapHqL4Z
— Don (@Donuncutschweiz) December 31, 2025
John Mearsheimer sagt: „Es steht außer Frage, dass ein atomar bewaffneter Iran der Region Stabilität bringen würde. Hätte der Iran eine nukleare Abschreckung, würden die USA oder Israel ihn jetzt niemals mit einem Angriff bedrohen. Ein Naher Osten, in dem neben Israel auch… pic.twitter.com/YxnTJkKUnh
— Don (@Donuncutschweiz) December 30, 2025
Lawrows Vize zu Kiews Drohnenangriff auf Putin-Residenz: “Hier ist der Stil der Briten erkennbar”
Am Montag, dem 29. Dezember, hat Russlands stellvertretender Außenminister, Alexander Gruschko, Stellung zu Kiews Drohnenangriff auf Putins Residenz im Gebiet Nowgorod bezogen.… pic.twitter.com/lURxFjhjVL
— Don (@Donuncutschweiz) December 30, 2025
ELON MUSKS RADIKALE VISION: DAS ENDE DES GELDES
Elon Musk entwirft ein Zukunftsbild, das das heutige System vollständig infrage stellt:
„Langfristig wird Geld als Konzept verschwinden. In einer Welt, in der KI und Robotik alle menschlichen Bedürfnisse decken, wird Arbeit… pic.twitter.com/2LdpjDMdwL
— Don (@Donuncutschweiz) December 30, 2025
Jemen spaltet die Saudi-VAE-Allianz: Was kommt als nächstes?
Ein tödlicher Angriff auf emiratische Schiffe im jemenitischen Hafen von Mukalla in der Provinz Hadramaut hat die Golfmonarchien erschüttert. Saudi-Arabien, das die VAE beschuldigt, seine Sicherheit zu bedrohen,… pic.twitter.com/VQjcWh8t6p
— Don (@Donuncutschweiz) December 30, 2025
WARNUNG VOR DER KI-ZUKUNFT
Der ehemalige Google-Chef Eric Schmidt schlägt Alarm:
> „Innerhalb von fünf Jahren könnte KI unendliche Kontexte verarbeiten, Gedankengänge mit 1.000 Schritten durchführen und Millionen von Agenten gleichzeitig zusammenarbeiten lassen.“
Schmidt… pic.twitter.com/0Zy8Ytuz8J
— Don (@Donuncutschweiz) December 30, 2025
Epsteins schattige Hand im 35 Milliarden Dollar schweren Gasimperium Israels enthüllt
Der investigative Journalist Murtaza Hussain hat enthüllt, wie Jeffrey Epstein heimlich die Fäden in Israels massivem Offshore-Energiegeschäft zog.
Hauptpunkte:
Am 23. März 2011 half… pic.twitter.com/qYpceGGVOE
— Don (@Donuncutschweiz) December 30, 2025
„Es ist im Moment wirklich beängstigend, ein weißes Mädchen zu sein.“
Ein junges Mädchen aus England beschreibt die Angst, die sie täglich empfindet:
> „Ich möchte mich einfach in meiner eigenen Gemeinschaft sicher fühlen.
> Ich möchte die Straßen entlanggehen können, so wie… pic.twitter.com/MwZ7PnZpPu— Don (@Donuncutschweiz) December 30, 2025
Der frühere CDC-Direktor Dr. Robert Redfield reiht sich nun in die MASSIVE Liste von über 81.000 Ärzten, Wissenschaftlern, besorgten Bürgern und 240 Regierungsbeamten ein – dokumentiert in unserer von Experten begutachteten Studie –, die fordern, dass die COVID-19… pic.twitter.com/Kca3YQJokH
— Don (@Donuncutschweiz) December 30, 2025
Israel will seine eigene ‘Mediterrane NATO’ gründen pic.twitter.com/3YHyb2N46F
— Don (@Donuncutschweiz) December 30, 2025
MI6 VERSUCHT, PUTIN ZU TÖTEN, OHNE ES TRUMP ZU SAGEN — Larry Johnson, ehemaliger CIA-Agent pic.twitter.com/w0nagRjyIi
— Don (@Donuncutschweiz) December 30, 2025
Putin: „Europa zerstört seine Industrie – und schweigt.”
Russlands Präsident Wladimir Putin übt scharfe Kritik an Europas Wirtschafts- und Energiepolitik:
Energie sei in den USA drei- bis fünfmal billiger als in Europa, was dramatische Folgen habe: Unternehmen und ganze… pic.twitter.com/usbceMv0mO
— Don (@Donuncutschweiz) December 29, 2025
GEORGE SOROS – EIN GESTÄNDNIS MIT DÉJÀ-VU
Der Milliardär George Soros spricht offen darüber, dass er „sehr stark am Zusammenbruch des Sowjetsystems beteiligt“ gewesen sei – und bezeichnet dies selbst als sein „Debüt als politischer Philanthrop“.
Im Kontext aktueller… pic.twitter.com/vG00iCkUHe
— Don (@Donuncutschweiz) December 29, 2025
PROF. JOHN MEARSHEIMER WARNT
„Die größte Bedrohung für die Meinungsfreiheit in den USA geht von Israels Unterstützern aus.“
Der renommierte US-Politologe John Mearsheimer sagt, Israel habe durch soziale Medien massiv an Ansehen verloren – besonders in den USA. Der… pic.twitter.com/nnQHtTH2sw
— Don (@Donuncutschweiz) December 29, 2025
Victor Gao warnt Washington
Der chinesische Jurist und Politikexperte Victor Gao richtet eine unmissverständliche Botschaft an den Westen.
„Wenn du Krieg willst, wirst du Krieg bekommen.
Wenn du China zerstören willst, wirst du selbst zerstört.
Wenn du China in einen… pic.twitter.com/hIq6c05flA— Don (@Donuncutschweiz) December 29, 2025
Schon gewusst?
„Die Weltgesundheitsorganisation war ein kriminelles Unternehmen – nach dem Sherman Act und dem Clayton Act.“
Dr. David Martin sagt, die WHO sei seit ihrer Gründung keine neutrale Gesundheitsorganisation, sondern habe sich spätestens ab 1953 zu einem reinen… pic.twitter.com/J8Q9K7cvPa
— Don (@Donuncutschweiz) December 29, 2025
Tochter von Lord Rothschild bestätigt: „Kein König und keine Regierung führte Krieg ohne Unterstützung der Rothschilds“
Dame Hannah Rothschild, Tochter des verstorbenen Lord Jacob Rothschild, sprach kürzlich bei CNBC über das Vermächtnis ihrer Familie und unerwartete Fragen… pic.twitter.com/2uvRQkFgrt
— Don (@Donuncutschweiz) December 29, 2025
„Wir geben kein Geld aus“ – Trump, kurz nach 800 Mio. $ für die Ukraine
„Wir geben kein Geld aus“, erklärte Donald Trump – nach der Unterzeichnung des NDAA für das Fiskaljahr 2026, das 800 Millionen Dollar für die Ukraine vorsieht:
400 Millionen Dollar pro Jahr in den… pic.twitter.com/sBUO4Gajw5— Don (@Donuncutschweiz) December 29, 2025
Die Überlebenden des Angriffs auf das Pentagon in Nigeria sehen aus wie IS-Kämpfer?
Filmmaterial von ABC. pic.twitter.com/B8nCo358Li
— Don (@Donuncutschweiz) December 29, 2025
Vučić warnt: “Wir können einen Angriff auf Serbien nicht ausschließen” pic.twitter.com/ZnESdfP05u
— Don (@Donuncutschweiz) December 29, 2025
2025 – Jahr der Wind- und Solaranlagen Flops wegen reduzierter Subventionen

2025 brachte der Energieerzeugung aus Wind- und Solaranlagen herbe Rückschläge. Umfangreiche Streichungen von Steuererleichterungen in den USA, Auslaufen von Subventionen aus Steuergeldern und schwache Auktionen in Europa führten zu zahlreichen Stornierungen von Solar-, Wind- und Speicherprojekten. 2025 hat sich als ein annus horribilis für teure und unzuverlässige, weil wetterabhängige Energie aus Wind- und Solaranlagen erwiesen. […]
Der Beitrag 2025 – Jahr der Wind- und Solaranlagen Flops wegen reduzierter Subventionen erschien zuerst unter tkp.at.
Warum heißt Silvester eigentlich Silvester
Gastbeitrag von Meinrad Müller Geburtstage wurden in unserer Familie im bayerischen Schwaben nicht gefeiert. Auch nicht der meiner Mutter, obwohl er auf den 31. Dezember fiel. Geschenke gab es keine, Kuchen schon, von Mutter selbst gebacken. Wir Kinder durften dann die Teigschüssel leer schlecken. Die Namenstage aber hatten Gewicht. Mein Namenstag, Meinrad, liegt einen Tag […]
Der Beitrag Warum heißt Silvester eigentlich Silvester erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
“Wenn ein Kanzler mit so niedriger Zustimmungsrate…”: So grillte Merz sich selbst
Friedrich Merz wetterte in einem Interview: Wenn ein Bundeskanzler “mit einer derart niedrigen Zustimmungsrate” keinerlei Anzeichen gebe, etwas an seiner Politik zu ändern, dann lasse er die Bevölkerung einfach allein mit ihren Problemen. Das sei “respektlos vor der eigenen Bevölkerung”. Endlich ein Hauch von Selbsterkenntnis?! Weit gefehlt: Tatsächlich hackte Merz damals gegen seinen Vorgänger Olaf Scholz. Dessen Kurs führt er nun wacker fort.
Ein Kommentar von Vanessa Renner
Wer auf Suchmaschinen wie DuckDuckGo nach Friedrich Merz und seinen Zustimmungswerten sucht, bekommt unter anderem den folgenden Vorschlag für weitere Suchen:
Das ist eine Frage, die die Menschen sich eigentlich nicht stellen müssen sollten – doch angesichts des sozialistischen Untergangskurses, der in Deutschland so wacker fortgeführt wird, drängt sie sich wohl auf. War da nicht mal eine Wende versprochen worden?
Friedrich Merz war Anfang des Jahres noch ganz groß darin gewesen, die Ampel-Regierung zu kritisieren. In einem Interview mit Table.Media – übrigens mit dem beunruhigenden Titel “Wer Frieden will, muss zum Krieg bereit sein” – hackte er gegen Olaf Scholz, dessen niedrige Zustimmungswerte und die faktische Weigerung, auf die Probleme der Bürger einzugehen:
Diese Ampel ist sicherlich nicht für alles verantwortlich, was gegenwärtig passiert. Aber wenn ein Bundeskanzler mit einer derart niedrigen Zustimmungsrate keinerlei Anzeichen gibt, vielleicht einmal an seiner Kommunikation, vielleicht sogar an seiner Politik und seinem Führungsstil etwas zu ändern, dann lässt er die Bevölkerung einfach allein mit allen Problemen. Scholz schadet damit der politischen Kultur unseres Landes. Das ist einfach respektlos vor der eigenen Bevölkerung.
Nein, für alles war die Ampel natürlich nicht verantwortlich. Viele Missstände sind ein Erbe der katastrophalen CDU-Regierungen unter Angela Merkel vorher. Sei’s drum. Auch auf X wurde dieses Zitat in verkürzter Form jedenfalls stolz verbreitet:
Gealtert wie Milch, könnte man sagen, denn heute liest sich dieses Zitat, als würde Friedrich Merz von sich selbst sprechen. Die Zustimmungswerte zu ihm und seiner Regierung sind erbärmlich schlecht, dafür, dass zur Wahl so vollmundig eine politische Kurskorrektur versprochen worden ist.
Die Heuchelei reicht sogar noch weiter, denn in eben diesem Interview hatte Merz auch die Schuldenbremse verteidigt, die er dann nach der Wahl umgehend beerdigte – und weswegen er bis heute als Betrüger verschrien ist, denn seine Wähler bekamen das Gegenteil von dem, wofür sie gestimmt hatten.
Also, Herr Merz: Wenn ein Bundeskanzler mit einer derart niedrigen Zustimmungsrate keinerlei Anzeichen gibt, vielleicht einmal an seiner Kommunikation, vielleicht sogar an seiner Politik und seinem Führungsstil etwas zu ändern, dann lässt er die Bevölkerung doch einfach allein mit allen Problemen, oder? Ist das nicht respektlos gegenüber dem Volk? Oder gilt das immer nur für die anderen?
Trump-Regierung: „Das ist keine Demokratie – das ist verkappte Tyrannei“

Zwischen Weihnachten und Silvester schiebt die schwarz-rote Regierung ein Gesetzvorhaben voran, das darauf abzielt, beliebte AfD-Politiker wie Björn Höcke und Alice Weidel nicht mehr wählen zu können. Während dieses Gesetz durchgepeitscht werden soll, eskaliert die Situation zwischen der Trump-Regierung und Deutschlands „Eliten“. Auch über die AfD-Einladung zur Münchner Sicherheitskonferenz berichtet der ehemalige Polizist und Bestsellerautor Stefan Schubert („Vorsicht Diktatur“) in seinem neuen YouTube-Video auf „Schuberts Lagemeldung“.
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2025: Colonel Douglas Macgregor im Gespräch mit Judge Andrew Napolitano – Eine düstere Bilanz und Prognose für 2026
In einer hoch spannenden Sondersendung des Podcasts „Judging Freedom“ hat Judge Andrew Napolitano am 30. Dezember 2025 Colonel Douglas Macgregor, einen renommierten Militärexperten und ehemaligen Berater des US-Verteidigungsministeriums, zu einem ausführlichen Jahresrückblick und Ausblick auf 2026 eingeladen.
Das Gespräch, das als letztes Live-Format des Jahres geplant war, beleuchtete die brisantesten geopolitischen Hotspots: den eskalierenden Konflikt in der Ukraine, die Spannungen im Nahen Osten, den US-Eingriff in Venezuela und die Anzeichen für den Niedergang des amerikanischen Imperiums. Macgregor, bekannt für seine scharfen Analysen, sparte nicht mit Kritik an der US-Außenpolitik unter Präsident Donald Trump und warnte vor einem explosiven Jahr 2026.
Im Folgenden eine detaillierte Zusammenfassung und Analyse des Interviews, das Millionen von Zuschauern erreichte und den Podcast zum zweiten Mal in Folge über die 100-Millionen-Views-Marke katapultierte.
Der Drohnenangriff auf Putins Residenz: Ein Akt der Verzweiflung?
Das Gespräch begann mit der Breaking News: Am 28./29. Dezember 2025 startete die Ukraine einen massiven Drohnenangriff mit 91 Langstrecken-UAVs auf die offizielle Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin in der historischen Region Nowgorod.
Macgregor bestätigte die Faktenlage: Die Drohnen erreichten das Ziel, wurden jedoch entweder abgeschossen oder verfehlten es. Ob es sich um einen gezielten Attentatsversuch handelte, sei unklar – es hänge davon ab, ob die ukrainische Aufklärung Putins Anwesenheit dort vermutete. „Nichts würde mich überraschen“, kommentierte Macgregor trocken.
Er erinnerte an frühere Attentate, darunter die Ermordung der Tochter des Philosophen Alexander Dugin und kürzlich eines hochrangigen russischen Generals in Moskau.
Präsident Trump selbst bestätigte den Vorfall in einer Medienäußerung: Putin habe ihn persönlich informiert und Trump sei „sehr wütend“ gewesen. Er verglich den Angriff mit früheren US-Operationen wie dem Stopp von Tomahawk-Raketenangriffen und betonte, dies sei „nicht der richtige Zeitpunkt“ für Eskalationen.
Dennoch kündigte Russlands Außenminister Sergei Lawrow eine harte Reaktion an: „Solche rücksichtslosen und verantwortungslosen Handlungen werden nicht unbeantwortet bleiben.“ Die Ziele und Zeitpunkte für Vergeltungsschläge seien bereits festgelegt.
Macgregor interpretierte den Vorfall als Teil einer breiteren ukrainischen Strategie der Attentate, die nun auf Putins Residenz abzielte – möglicherweise unter der Annahme eines Kommandobunkers dort. Russland reagierte prompt: Atomwaffen vom Typ Iskander wurden nach Belarus verlegt, was Macgregor als Abschreckung nicht nur gegen Kiew, sondern auch gegen Westeuropa (Berlin, Paris, London) sieht.
„Die Russen sind mit dem gesamten Unterfangen satt“, fasste er zusammen.
Von der „Spezialoperation“ zum Existenzkampf: Russlands Wandel
Ein zentraler Punkt war Putins Auftritt in Militäruniform bei einer Sitzung mit der Generalstabsführung – ein klares Signal, so Macgregor. Er bezog sich auf Carl von Clausewitz und unterschied zwischen „Krieg der Entscheidung“ (existentiell) und „Krieg der Beobachtung“ (wahlweise).
Für Russland sei der Ukraine-Konflikt nun existentiell: „Russlands Leben als Nation ist bedroht.“ Was als begrenzte „spezielle militärische Operation“ begann, um Sicherheitsinteressen zu signalisieren, habe sich zu einem Kampf ums Überleben entwickelt.
Die Ukraine sei lediglich ein „Instrument“ globalistischer Mächte in Washington und Europa, die Russland zerstören wollten.
Putins Geduld mit dem Westen schwindet, trotz seiner Wertschätzung für Trumps Aufrichtigkeit. Macgregor kritisierte, dass Trump trotz Versprechungen keine Kontrolle über Kongress, CIA und einflussreiche Donoren ausübe.
„Trump sagt eines, aber die CIA ist weiterhin tief in der Ukraine verwickelt und liefert Aufklärungsdaten.“ Der britische MI6 sei sogar federführend bei der Zerstörung Russlands, ergänzte er unter Verweis auf Larry Johnson.
Im russischen Parlament (Duma) laufe der Prozess, den Konflikt von „Spezialoperation“ zu „Krieg“ umzubenennen – eine Wortwahl mit tiefer Bedeutung für das russische Volk und Militär.
Russland mobilisiere massiv: 135.000 Wehrpflichtige plus 650–750.000 Reservisten, von denen 300–400.000 dauerhaft aktiviert werden. Insgesamt stünden 750–800.000 Truppen in der Ukraine, ergänzt um weitere, was auf über eine Million Mann hindeute.
„Russland bereitet sich auf Krieg gegen Europa vor“, warnte Macgregor. Russische Soldaten seien hochmotiviert und gut informiert: „Sie sagen alle: Wir bereiten uns auf Krieg mit Europa vor.“
NATO: Rücksichtslos und abhängig vom US-Support
Macgregor kritisierte die NATO scharf: Die Allianz sei rücksichtslos und überlebe nur durch massive US-Unterstützung in Kommando, Aufklärung und Munition. Trotz Trumps Rhetorik ändere sich nichts; die CIA agiere rogue.
Die NATO hätte nach dem Kalten Krieg aufgelöst werden sollen, stattdessen expandiere sie weiter und ignoriere Trumps Forderung nach europäischer Eigenverantwortung.
Ein Skandal sei der EU-Versuch, russische Vermögenswerte in belgischen Banken zu konfiszieren – nur zwei US-Kongressmitglieder (Rand Paul, Thomas Massie) protestierten.
Macgregor dazu: „Der Kongress erkennt kein höheres Gesetz an als sich selbst. Internationale Regeln sind, was wir sagen.“
Nahost: Eskalation in Gaza, Iran und der Türkei
Über 25.000 Gazaner wurden 2025 von der IDF getötet – eine Zahl, die Trump offenbar nicht stört. Macgregor nannte den sogenannten „Gaza-Plan“ einen Fehlschlag, trotz Trumps Beteiligung.
Jonathan Pollard, ein US-israelischer Spion, dessen Strafe Trump begnadigte, forderte offen: „Ein 100% jüdisches Gaza“ durch Annektierung biblischen Landes. Macgregor sah darin eine Wiedergabe Netanyahus Linie: „Es geht um jüdische Suprematie über die Region.“
Israel sei keine „America-First“-Politik, sondern dominiere Washington.
Der Waffenstillstand sei lediglich eine Pause zur Aufrüstung; nun drohe ein Krieg mit Iran. Trump habe irrtümlich behauptet, Irans Nuklearprogramm sei „obliteriert“ – eine Übertreibung.
Macgregor warnte vor einer Kollision zwischen Israel, Iran und dem „wiedererwachenden Osmanischen Reich“ unter Erdogan in Syrien und im Mittelmeer. „Interessen überwiegen Freundschaften“, betonte er. Eine US-Beteiligung nütze nur Eliten, nicht dem Volk.
Venezuela: US-Angriff als Vorbote?
Trump bestätigte einen US-Angriff auf Venezuelas Hafenbereich, wo Drogen verschifft werden: „Wir haben die Boote und nun das Implementierungsgebiet zerstört.“
Macgregor sah darin keine Invasion – dafür fehlten die Truppen –, sondern einen gescheiterten Putschversuch gegen Maduro. Venezuela sei Teil des BRICS-Blocks (Russland, China, Indien, Iran), der eine goldgedeckte Alternative zum kollabierenden westlichen Finanzsystem aufbaue.
„Das ist ein undeclared war gegen BRICS.“
Das Ende des US-Imperiums: Wirtschaftliche und militärische Krise
Macgregor diagnostizierte das Spätstadium des US-Imperiums: Sinkende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit führe zu militärischer Überkompensation – kontraproduktiv.
Trump genieße Bullying, aber es helfe nicht. Die Wirtschaft basiere auf aufgeblähten Vermögenswerten (600 Billionen Dollar global, laut McKinsey), nicht auf Produktivität. Das oberste Prozent – einschließlich Trump, dessen Vermögen sich verdreifacht habe – profitiere, während der Rest verarme.
„2026 wird die Türen des US-Flugzeugs aufreißen – in stürmischem Wetter.“
Ausblick: Kein Frieden in Sicht
Macgregor zeigte sich pessimistisch: Kein Frieden 2026, stattdessen weitere Eskalationen. Er lobte die Zusammenarbeit mit Napolitano, inklusive gemeinsamer Vorträge.
Das Interview endete mit Neujahrswünschen und einer Ankündigung: Acht Stunden Scott Ritter am Silvester.
Dieses Gespräch unterstreicht die Dringlichkeit geopolitischer Risiken. Macgregors Warnungen vor existenziellen Kriegen und dem Zerfall des Imperiums mahnen zur Vorsicht – doch Washington scheint taub.
Ein Jahr, das mit Drohnen endet, könnte mit Explosionen beginnen.
Wie gefährlich sind Smartphones wirklich?

Ist das Smartphone eigentlich das größte Gesundheitsrisiko der Gegenwart und für die steigenden Raten von Krebs, Alzheimer und neuropsychologischen Schäden verantwortlich? Eine Frage, die WHO abwärts sofort als “Verschwörungstheorie” abtun, weshalb sie umso dringender Aufmerksamkeit braucht. Das Smartphone ist allgegenwärtig. Es gehört mittlerweile zum Menschen wie seine Kleidung; wer keines hat, wird gesellschaftlich zunehmend an […]
Der Beitrag Wie gefährlich sind Smartphones wirklich? erschien zuerst unter tkp.at.
Europas Panikökonomie: Eingefrorene Vermögenswerte, leere Arsenale und das stille Eingeständnis der Niederlage
Gerry Nolan
Wenn eine Premierministerin ihren eigenen Mitarbeitern sagt, sie sollen sich ausruhen, weil das nächste Jahr deutlich schlimmer wird, ist das kein Galgenhumor. Es ist keine Erschöpfung, die spricht. Es ist ein Moment, in dem die Maske verrutscht – eine Bemerkung, die Führungskräfte nur dann machen, wenn die internen Prognosen nicht mehr mit dem öffentlichen Drehbuch übereinstimmen.
Giorgia Meloni wandte sich nicht an die Wähler. Sie wandte sich an den Staat selbst – an den bürokratischen Kern, der mit der Umsetzung von Entscheidungen betraut ist, deren Folgen nicht mehr zu verschleiern sind. In ihren Worten ging es nicht um eine banale Zunahme der Arbeitsbelastung. Es ging um Zwänge. Um Grenzen. Um ein Europa, das vom Krisenmanagement in einen kontrollierten Niedergang übergegangen ist und weiß, dass 2026 der Zeitpunkt ist, an dem die angehäuften Kosten endlich zusammenlaufen.
Was Meloni versehentlich preisgab, ist das, was Europas Eliten bereits verstehen: Das westliche Projekt in der Ukraine ist frontal mit der materiellen Realität kollidiert. Nicht mit russischer Propaganda. Nicht mit Desinformation. Nicht mit Populismus. Sondern mit Stahl, Munition, Energie, Arbeitskraft und Zeit. Und sobald sich die materielle Realität durchsetzt, beginnt die Legitimität zu versickern.
Der Krieg, den Europa nicht beliefern kann
Europa kann für den Krieg posieren. Es kann nicht für den Krieg produzieren.
Vier Jahre nach Beginn eines hochintensiven Abnutzungskrieges stehen die Vereinigten Staaten und Europa vor einer Wahrheit, die sie jahrzehntelang verlernt haben: Einen solchen Konflikt trägt man nicht mit theatralischen Reden, Sanktionen oder dem Abbruch der Diplomatie. Man trägt ihn mit Granaten, Raketen, ausgebildeten Besatzungen, Reparaturzyklen und Produktionsraten, die die Verluste übersteigen – Monat für Monat, ohne Unterbrechung.
Bis 2025 ist die Lücke nicht mehr theoretisch.
Russland produziert Artilleriemunition inzwischen in einem Umfang, der – wie westliche Offizielle selbst einräumen – die kombinierte Produktion der NATO übertrifft. Die russische Industrie ist auf eine nahezu durchgehende Produktion im Kriegsmodus umgestellt (ohne überhaupt vollständig mobilisiert zu sein), mit zentralisierter Beschaffung, vereinfachten Lieferketten und staatlich gelenktem Durchsatz. Schätzungen beziffern die jährliche russische Artillerieproduktion auf mehrere Millionen Schuss – Produktion, die bereits fließt, nicht erst versprochen ist.
Europa hingegen verbringt das Jahr 2025 damit, Ziele zu feiern, die es materiell nie erreichen kann. Das Flaggschiff-Versprechen der Europäischen Union bleibt bei zwei Millionen Granaten pro Jahr – ein Ziel, das von neuen Anlagen, neuen Verträgen und neuer Arbeitskraft abhängt, die innerhalb des entscheidenden Zeitfensters dieses Krieges, wenn überhaupt, nicht vollständig realisiert werden. Selbst wenn dieses erträumte Ziel erreicht würde, läge es nicht auf Augenhöhe mit der russischen Produktion. Die Vereinigten Staaten prognostizieren nach einer Notausweitung rund eine Million Granaten jährlich – vorausgesetzt, und das ist ein großes „Wenn“, der volle Hochlauf gelingt. Selbst zusammen auf dem Papier hat die westliche Produktion Mühe, mit der russischen Outputmenge mitzuhalten, die bereits geliefert wird. Ein Papiertiger.
Das ist keine Lücke. Es ist ein massives Tempomissverhältnis. Russland produziert jetzt in großem Maßstab. Europa träumt davon, später wieder in großem Maßstab produzieren zu können.
Und Zeit ist die eine Variable, die sich nicht sanktionieren lässt.
Auch können die Vereinigten Staaten Europas ausgehöhlte Kapazitäten nicht einfach kompensieren. Washington steht vor eigenen industriellen Engpässen. Die Produktion von Patriot-Luftabwehrabfangraketen liegt bei niedrigen dreistelligen Stückzahlen pro Jahr, während die Nachfrage nun gleichzeitig die Ukraine, Israel, Taiwan und die Auffüllung der US-Bestände umfasst – ein Missverhältnis, das ranghohe Pentagon-Beamte selbst als nicht schnell, wenn überhaupt, lösbar eingeräumt haben. Der US-Schiffbau erzählt dieselbe Geschichte: U-Boot- und Überwasserkampfschiffprogramme liegen Jahre hinter dem Zeitplan zurück, gebremst durch Arbeitskräftemangel, alternde Werften und Kostenüberschreitungen, die eine nennenswerte Expansion in die 2030er Jahre verschieben. Die Annahme, Amerika könne Europa industriell absichern, entspricht nicht mehr der Realität. Das ist kein ausschließlich europäisches Problem; es ist ein westliches.
Kriegsbereitschaft ohne Fabriken
Europäische Führungskräfte sprechen von „Kriegsbereitschaft“, als wäre sie eine politische Haltung. In Wirklichkeit ist sie ein industrieller Zustand – und Europa erfüllt ihn nicht.
Neue Artillerieproduktionslinien benötigen Jahre, um einen stabilen Durchsatz zu erreichen. Die Herstellung von Luftabwehrabfangraketen läuft in langen Zyklen, gemessen in Chargen, nicht in Spitzen. Selbst grundlegende Inputs wie Sprengstoffe bleiben Engpässe; Anlagen, die vor Jahrzehnten geschlossen wurden, werden erst jetzt wieder eröffnet, einige sollen ihre Kapazität erst Ende der 2020er Jahre erreichen.
Dieses Datum allein ist ein Eingeständnis.
Russland hingegen operiert bereits im Kriegstempo. Sein Verteidigungssektor liefert jährlich Tausende gepanzerte Fahrzeuge, Hunderte Flugzeuge und Hubschrauber sowie enorme Mengen an Drohnen.
Europas Problem ist nicht konzeptionell, sondern institutionell. Deutschlands viel beschworene Zeitenwende hat dies brutal offengelegt. Zehnermilliarden wurden bewilligt, doch Beschaffungsengpässe, fragmentierte Vergaben und eine verkümmerte Zulieferbasis sorgten dafür, dass Lieferungen der Rhetorik um Jahre hinterherhinkten. Frankreich, oft als Europas leistungsfähigster Rüstungsproduzent genannt, kann anspruchsvollere Systeme herstellen – aber nur in Boutique-Mengen, gemessen in Dutzenden, wo ein Abnutzungskrieg Tausende verlangt. Selbst die EU-eigenen Initiativen zur Beschleunigung der Munitionsproduktion erweiterten Kapazitäten auf dem Papier, während die Front Granaten in wenigen Wochen verbrauchte. Das sind keine ideologischen Versäumnisse. Es sind administrative und industrielle – und sie verstärken sich unter Druck.
Der Unterschied ist strukturell. Die westliche Industrie wurde auf Aktionärseffizienz und Friedenszeitenmargen optimiert. Die russische wurde auf Durchhaltefähigkeit unter Druck reorganisiert. Die NATO kündigt Pakete an. Russland zählt Lieferungen.
Die 210-Milliarden-Euro-Fantasie
Diese industrielle Realität erklärt, warum die Saga um eingefrorene Vermögenswerte so wichtig war – und warum sie scheiterte.
Europas Führung verfolgte die Beschlagnahme russischer Staatsvermögen nicht aus juristischer Kreativität oder moralischer Klarheit. Sie tat es, weil sie Zeit brauchte. Zeit, um nicht eingestehen zu müssen, dass der Krieg unter westlichen industriellen Bedingungen nicht durchzuhalten ist. Zeit, um Finanzierung an die Stelle von Produktion zu setzen.
Als der Versuch, rund 210 Milliarden Euro an russischen Vermögenswerten zu konfiszieren, am 20. Dezember scheiterte – blockiert durch rechtliche Risiken, Marktfolgen und Widerstand unter Führung Belgiens, mit Italien, Malta, der Slowakei und Ungarn gegen eine vollständige Beschlagnahme –, begnügte sich Europa mit einem abgeschwächten Ersatz: einem 90-Milliarden-Euro-Kredit an die Ukraine für 2026–27, bedient durch jährlich 3 Milliarden Euro an Zinsen, der Europas Zukunft weiter verpfändet. Das war keine Strategie. Das war Triage – und es vertiefte die Spaltung einer ohnehin geschwächten Union.
Eine vollständige Konfiszierung hätte Europas Glaubwürdigkeit als Finanzverwahrer detoniert. Die dauerhafte Immobilisierung vermeidet die Explosion – erzeugt aber ein langsames Ausbluten. Die Vermögenswerte bleiben auf unbestimmte Zeit eingefroren, ein permanenter Akt wirtschaftlicher Kriegsführung, der der Welt signalisiert, dass in Europa gehaltene Reserven konditional und das Risiko nicht wert sind. Europa entschied sich für reputative Erosion statt juristischer Zerreißprobe. Diese Entscheidung offenbart Angst, nicht Stärke.
Die Ukraine als Bilanzkrieg
Die tiefere Wahrheit ist, dass die Ukraine nicht mehr primär ein Schlachtfeldproblem ist. Sie ist ein Solvenzproblem. Washington versteht das. Die Vereinigten Staaten können Peinlichkeiten verkraften. Sie können offene, zeitlich unbegrenzte Verpflichtungen nicht unbegrenzt tragen. Ein Ausstieg wird gesucht – leise, ungleichmäßig und mit rhetorischer Tarnung.
Europa kann nicht zugeben, dass es einen braucht. Europa rahmte den Krieg als existenziell, zivilisatorisch, moralisch. Es erklärte Kompromiss zur Beschwichtigung und Verhandlung zur Kapitulation. Damit löschte es seine eigenen Ausstiegsmöglichkeiten.
Nun schlagen die Kosten dort auf, wo keine Erzählung sie ablenken kann: auf europäischen Haushalten, europäischen Energierechnungen, europäischer Industrie und europäischer politischer Kohäsion. Der 90-Milliarden-Euro-Kredit ist keine Solidarität. Er ist die Verbriefung des Niedergangs – das Vorrollen von Verpflichtungen, während die produktive Basis, die sie rechtfertigen müsste, weiter erodiert.
Meloni weiß das. Deshalb war ihr Ton nicht trotzig, sondern müde.
Zensur als Panikmanagement
Während sich materielle Grenzen verhärten, zieht sich die narrative Kontrolle enger. Die aggressive Durchsetzung des EU-Digital-Services-Acts geht nicht um Sicherheit. Es geht um Eindämmung in ihrer orwellschsten Form – den Aufbau eines Informationsperimeters um einen Elitenkonsens, der einer offenen Abrechnung nicht mehr standhält. Wenn Bürger beginnen zu fragen – erst ruhig, dann nicht mehr ruhig –, beharrlich: Wofür war das alles?, kollabiert die Illusion von Legitimität schnell.
Deshalb reicht der regulatorische Druck nun über Europas Grenzen hinaus und provoziert transatlantische Reibungen über Zuständigkeit und Meinungsfreiheit. Selbstsichere Systeme fürchten das Gespräch nicht. Fragile schon. Zensur ist hier keine Ideologie. Sie ist Versicherung.
Deindustrialisierung: Der unausgesprochene Verrat
Europa hat nicht nur Russland sanktioniert. Es hat sein eigenes Industriemodell sanktioniert.
Bis 2025 zahlt die europäische Industrie weiterhin Energiekosten, die weit über denen von Wettbewerbern in den Vereinigten Staaten oder Russland liegen. Deutschland, der Motor, verzeichnet eine anhaltende Schrumpfung energieintensiver Fertigung. Chemie-, Stahl-, Düngemittel- und Glasproduktion wurden entweder eingestellt oder verlagert. Kleine und mittlere Unternehmen in ganz Italien und Mitteleuropa scheitern leise, ohne Schlagzeilen.
Deshalb kann Europa die Munitionsproduktion nicht so hochfahren, wie es müsste. Deshalb bleibt Wiederbewaffnung ein Versprechen statt ein Zustand. Günstige Energie war kein Luxus. Sie war das Fundament. Entfernt man sie durch Selbstsabotage (Nord Stream u. a.), höhlt man die Struktur aus.
China, das all dies beobachtet, hält die andere Hälfte von Europas Albtraum in der Hand. Es verfügt über die tiefste industrielle Basis der Erde, ohne in den Kriegsmodus gewechselt zu sein. Russland braucht nicht Chinas Breite, nur seine strategische Tiefe im Rücken als Reserve. Europa hat weder das eine noch das andere.
Wovor Meloni tatsächlich Angst hat
Nicht vor harter Arbeit. Nicht vor vollen Terminkalendern. Sie fürchtet ein Jahr 2026, in dem Europas Eliten die Kontrolle über drei Dinge zugleich verlieren.
Geld – wenn die Finanzierung der Ukraine zu einem EU-Bilanzproblem wird und die Fantasie ersetzt, „Russland werde zahlen“.
Narrativ – wenn die Zensur sich verschärft und dennoch die Frage nicht unterdrücken kann, die über den Kontinent hallt: Wofür war das alles?
Bündnisdisziplin – wenn Washington den Ausstieg manövriert, während Europa Kosten, Risiko und Demütigung trägt.
Das ist die Panik. Nicht die unmittelbare Niederlage im Krieg, sondern der langsame Verlust der Legitimität, während die Realität durch Energierechnungen, geschlossene Fabriken, leere Arsenale und verpfändete Zukünfte durchsickert.
Menschheit am Abgrund
Dies ist nicht nur Europas Krise. Sie ist zivilisatorisch. Ein System, das nicht produzieren kann, nicht nachliefern kann, nicht die Wahrheit sagen kann und nicht zurückweichen kann, ohne seine Glaubwürdigkeit zum Einsturz zu bringen, hat seine Grenzen erreicht. Wenn Führungskräfte beginnen, ihre eigenen Institutionen auf schlechtere Jahre vorzubereiten, prognostizieren sie keine Unannehmlichkeit. Sie gestehen strukturellen Verfall ein.
Melonis Bemerkung war wichtig, weil sie die Inszenierung durchbrach. Imperien verkünden ihren Triumph laut. Systeme im Niedergang senken die Erwartungen leise – oder, wie im Fall Meloni, ungewöhnlich offen.
Europas Führung senkt jetzt die Erwartungen, weil sie weiß, was in den Lagerhallen liegt, was die Fabriken noch nicht liefern können, wie die Schuldenkurven aussehen – und was die Öffentlichkeit bereits zu begreifen beginnt.
Für die meisten Europäer wird diese Abrechnung nicht als abstrakte Debatte über Strategie oder Lieferketten eintreffen. Sie wird als viel einfachere Erkenntnis ankommen: Das war nie ein Krieg, dem sie zugestimmt haben. Er wurde nicht geführt, um ihre Häuser, ihren Wohlstand oder ihre Zukunft zu verteidigen. Er wurde aus imperialer Gier geführt – und bezahlt mit ihrem Lebensstandard, ihrer Industrie und der Zukunft ihrer Kinder.
Man sagte ihnen, er sei existenziell. Man sagte ihnen, es gebe keine Alternative. Man sagte ihnen, Opfer seien Tugend.
Doch was Europäer wollen, ist keine endlose Mobilisierung oder permanente Austerität. Sie wollen Frieden. Sie wollen Stabilität. Sie wollen die stille Würde des Wohlstands – bezahlbare Energie, funktionierende Industrie und eine Zukunft, die nicht an Konflikte verpfändet ist, denen sie nie zugestimmt haben.
Und wenn sich diese Wahrheit setzt, wenn die Angst nachlässt und der Bann bricht, wird die Frage, die Europäer stellen, nicht technisch, nicht ideologisch, nicht rhetorisch sein.
Sie wird menschlich sein. Warum wurden wir gezwungen, alles für einen Krieg zu opfern, dem wir nie zugestimmt haben und bei dem man uns sagte, es gebe keinen Frieden, der es wert sei, verfolgt zu werden? Und das ist es, was Meloni nachts wach hält.
Inmitten der Wirtschaftskrise ruft ein mit dem Mossad verbundenes X-Konto zu weiteren Protesten im Iran auf
Von Tyler Durden
Verfasst von Dave DeCamp über AntiWar.com
Ein persischsprachiger X-Account, der behauptet, Israels Mossad zu vertreten, rief am Montag zu Protesten im Iran auf und deutete an, dass die israelische Spionageagentur Agenten in die Demonstrationen vor Ort involviert habe.
„Lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen. Die Zeit ist gekommen. Wir sind bei euch. Nicht nur aus der Ferne und verbal. Wir sind auch vor Ort bei euch“, erklärte der Account, der von den israelischen Medien als offizielles Sprachrohr des Mossad angesehen wird, auf Farsi.
Die Proteste im Iran wurden durch die steigende Inflation, den Zusammenbruch der Währung und die sich insgesamt verschlechternde wirtschaftliche Lage des Landes ausgelöst, das unter schweren US-Sanktionen steht.
Inmitten der Demonstrationen akzeptierte der iranische Präsident Masoud Pezeshkian den Rücktritt des Chefs der iranischen Zentralbank.
„Das Wohlergehen der Menschen ist mein tägliches Anliegen.Wir haben grundlegende Maßnahmen auf der Tagesordnung, um das Währungs- und Bankensystem zu reformieren und die Kaufkraft der Menschen zu erhalten“, schrieb Pezeshkian am Montag auf X.
„Ich habe den Innenminister beauftragt, die legitimen Forderungen der Demonstranten im Dialog mit ihren Vertretern anzuhören, damit die Regierung mit aller Kraft handeln kann, um Probleme zu lösen und verantwortungsbewusst zu reagieren“, fügte der iranische Präsident hinzu.
US-amerikanische und israelische Regierungsvertreter haben die Proteste zum Anlass genommen, um ihre Agenda gegen die iranische Regierung voranzutreiben. „Das iranische Volk will Freiheit. Es hat zu lange unter den Ayatollahs gelitten“, sagte der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, auf X.
Videos shared online show students at Tehran University chanting “Death to the dictator” as security forces withdrew while protesters moved toward the campus main gate. pic.twitter.com/lT41B1sfjx
— Faytuks Network (@FaytuksNetwork) December 30, 2025
Übersetzung von „X“: Online geteilte Videos zeigen Studenten der Universität Teheran, die „Tod dem Diktator“ skandieren, während sich die Sicherheitskräfte zurückziehen und die Demonstranten auf das Haupttor des Campus zusteuern.
„Wir stehen den Iranern auf den Straßen von Teheran und im ganzen Land zur Seite, die gegen ein radikales Regime protestieren, das ihnen nichts als wirtschaftlichen Niedergang und Krieg gebracht hat“, fügte Waltz hinzu.
Der ehemalige israelische Premierminister Naftali Bennet veröffentlichte ein Video in den sozialen Medien, in dem er die Iraner dazu aufforderte, „sich zu erheben.“
Maschinell übersetzte Version des Mossad-Beitrags aus dem persischen Original…
Die Unterstützung der Proteste im Iran durch die USA und Israel erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Präsident Trump und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu einen weiteren Krieg gegen das Land planen.
Während seines Besuchs bei Netanjahu in Mar-a-Lago erklärte Trump am Montag, er würde israelische Angriffe auf den Iran unterstützen, sollte Teheran sein Raketenprogramm „fortsetzen“.
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EU-Staats- und Regierungschefs wollen Anonymität in sozialen Medien beenden
Das Jahr 2026 könnte als Wendepunkt in die europäische Geschichte des Internets eingehen. Nicht durch einen technischen Durchbruch, sondern durch einen politischen: Der Zugang zum digitalen Raum soll künftig an Identität geknüpft werden. Wer sich äußern, posten oder diskutieren will, soll dies nur noch nach vorheriger Authentifizierung – perspektivisch über eine digitale ID – machen dürfen.
Im Zentrum dieser Entwicklung steht Irland, das im Juli 2026 den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernimmt. Bereits jetzt ist klar: Dublin will diese Ratspräsidentschaft nutzen, um auf EU-Ebene ID-verifizierte Social-Media-Konten, verpflichtende Altersverifikation und das faktische Ende anonymer Online-Profile politisch voranzutreiben. Quelle
Vom freien Netz zur kontrollierten Öffentlichkeit
Offiziell wird das Projekt mit bekannten Schlagworten verkauft:
Schutz von Kindern, Bekämpfung von Hassrede, Eindämmung von Desinformation, Schutz der Demokratie. Doch hinter dieser Rhetorik verbirgt sich ein weitreichender Umbau des digitalen Raums.
Denn wer Identitätspflicht sagt, sagt auch:
- Ende der anonymen Meinungsäußerung
- Nachvollziehbarkeit politischer Aussagen
- Verknüpfung von Online-Verhalten mit staatlich anerkannten Identitäten
- Potenziell vollständige Überwachung öffentlicher Debatten
Was bislang als Ausnahme galt – etwa bei Bankgeschäften – soll zur Grundbedingung gesellschaftlicher Teilhabe im Netz werden.
Irland als politischer Vorreiter
Der irische Vizepremier Simon Harris positioniert sich offen als Antreiber dieser Agenda. Unter Irlands EU-Präsidentschaft sollen die bestehenden Regelwerke – insbesondere der Digital Services Act (DSA) – verschärft und ausgeweitet werden.
Ziel ist kein einzelnes Gesetz, sondern ein Regulierungs-Komplex, der Plattformen dazu zwingt:
- echte Identitäten zu verlangen,
- Altersprüfungen technisch durchzusetzen,
- anonyme Nutzung strukturell zu unterbinden.
Dass ausgerechnet Irland diesen Kurs anführt, ist kein Zufall: Das Land ist europäischer Hauptsitz vieler Tech-Konzerne – und gleichzeitig Dreh- und Angelpunkt der EU-Digitalpolitik.
Digitale ID: Der stille Schlüssel
Die technische Grundlage dieser Entwicklung ist die EU-weite digitale Identität. Was bislang als freiwilliges Verwaltungsinstrument beworben wird, könnte sich rasch zum universellen Zugangsschlüssel entwickeln – nicht nur für Behörden, sondern für das gesamte Web.
Kritiker warnen:
Wer den Zugang kontrolliert, kontrolliert die Debatte.
Ein Internet, das nur noch mit staatlich anerkannter Identität betreten werden darf, ist kein neutraler Raum mehr, sondern eine verwaltete Öffentlichkeit.
Demokratie oder Disziplinierung?
Besonders brisant: Die geplanten Maßnahmen treffen nicht nur Extremisten oder Straftäter, sondern alle Bürger. Whistleblower, Journalisten, Oppositionelle, Regierungskritiker – sie alle verlieren den Schutz der Anonymität.
Die Geschichte zeigt jedoch:
Anonymität war nie das Problem der Demokratie, sondern oft ihre Voraussetzung.
Ohne sie gäbe es keine mutigen Stimmen gegen Machtmissbrauch, keine frühen Warnungen, keine unbequemen Wahrheiten.
2026 als Testjahr
Noch ist nichts endgültig beschlossen. Doch 2026 wird das Jahr der politischen Weichenstellung. Unter dem Deckmantel von Sicherheit und Ordnung droht eine Transformation des Internets, die tiefer greift als jede Zensurdebatte zuvor.
Die entscheidende Frage lautet daher nicht, ob Regulierung nötig ist – sondern wie viel Freiheit Europa bereit ist, dafür aufzugeben.
Denn was hier entsteht, ist kein technisches Update.
Es ist ein neues Machtverhältnis zwischen Staat, Plattform und Bürger.
Und dieses Verhältnis wird – einmal etabliert – kaum wieder rückgängig zu machen sein.
Prognosekonsens: Was Experten für 2026 erwarten
Von Tyler Durden
Zum siebten Mal in Folge hat Visual Capitalistdie Prognosen gesichtet, um Ihnen den „Prediction Consensus” zu präsentieren, eine Zusammenfassung der Erwartungen von Analysten, Vordenkern und Branchenexperten für das kommende Jahr.
In diesem Jahr hat Nick Routleyüber 2.000 einzelne Prognosen aus einer Vielzahl von Quellen analysiert, darunter Morgan Stanley, Goldman Sachs, der IWF, The Economist, Deloitte, Microsoft, Gartner und Dutzende weitere.
Indem wir die Überschneidungen dieser Prognosen kartiert haben, haben wir die Informationen zu 25 Themen mit hoher Überzeugungskraft zusammengefasst, die in unserem „Bingo Card”-Format dargestellt sind, wobei die Anzahl der Markierungen das Volumen der unterstützenden Prognosen widerspiegelt.
Um die vollständige Analyse des Prognosekonsenses zu erhalten und zu erfahren, was uns 2026 erwartet, werden Sie Mitglied bei VC+ oder erwerben Sie den vollständigen Global Forecast Series-Bericht und das Paket.
Die allgemeine Stimmung im Jahr 2026
War 2025 ein Jahr der Anpassung – mit einer Neukalibrierung der Märkte auf höhere Zinsen, einer geopolitischen Neuordnung rund um eine zweite Trump-Regierung und Zölle sowie dem Übergang der KI vom Hype zur praktischen Anwendung –, dann zeichnet sich 2026 als ein Jahr der Konsolidierung und Konsequenzen ab.
Die allgemeine Stimmung ist vorsichtig optimistisch, aber von Unsicherheit geprägt. Morgan Stanley beschreibt 2026 als „das Jahr des Neustarts für Risiken“, eine Zeit, in der sich der Fokus des Marktes von makroökonomischen Ängsten auf mikroökonomische Fundamentaldaten verlagert und damit einen fruchtbaren Boden für Risikoanlagen schafft. Der politische Hintergrund ist ungewöhnlich günstig: Fiskalische Anreize, eine anhaltende (wenn auch langsamere) geldpolitische Lockerung und Deregulierung bilden das, was Analysten als „politisches Dreigespann“ bezeichnen, das außerhalb von Rezessionen selten zu beobachten ist.
The Economist schlägt jedoch einen nüchterneren Ton an und warnt davor, dass 2026 von Unsicherheit geprägt sein wird, da Trumps Umgestaltung der geopolitischen Normen weiterhin weltweit Wellen schlägt. Die alte, auf Regeln basierende Ordnung driftet weiter auseinander, und die Grenze zwischen Krieg und Frieden wird durch Provokationen in der Grauzone, Cyberangriffe und eine allgegenwärtige Rivalität zwischen den Nationen immer unschärfer.
Kurz gesagt: Risikoanlagen mögen florieren, aber die Welt darunter bleibt turbulent.
KI: Wieder einmal das große Thema
Zum dritten Mal in Folge dominiert künstliche Intelligenz die Prognosen, aber die Erzählung hat sich weiterentwickelt. Während sich die Prognosen für 2024 darauf konzentrierten, ob der KI-Hype gerechtfertigt war, und 2025 den Schwerpunkt auf den großflächigen Einsatz legte, dreht sich die Diskussion für 2026 um Integration und Konsequenzen.
Vom Werkzeug zum Partner
In allen Branchen geht KI mittlerweile über das Beantworten von Fragen hinaus und arbeitet aktiv mit Menschen zusammen, um deren Fachwissen zu erweitern.
Dies ist das Jahr des Ausbaus der agentenbasierten KI. Deloitte prognostiziert, dass bis Ende 2026 bis zu 75 % der Unternehmen in agentenbasierte KI investieren könnten (autonome Systeme, die mit begrenzter menschlicher Aufsicht planen, handeln und sich anpassen können). Diese KI-Agenten sollen zu „digitalen Kollegen” werden, die kleinen Teams helfen, über sich hinauszuwachsen. Microsoft stellt sich eine Zukunft vor, in der ein dreiköpfiges Marketingteam innerhalb weniger Tage eine globale Kampagne starten kann, wobei die KI die Datenverarbeitung und die Erstellung von Inhalten übernimmt, während Menschen die Strategie steuern.
Nach Jahren der Vorfreude sollen die Produktivitätssteigerungen durch KI nun endlich in messbarer Form zum Tragen kommen. Morgan Stanley nennt die KI-getriebene Effizienz als einen von sechs Hauptfaktoren für seine optimistischen Gewinnprognosen. Software- und Internetunternehmen erwarten für die nächsten drei Jahre ein mehr als 20-faches Wachstum der Einnahmen aus generativer KI.
Natürlich wird KI auch auf andere Weise Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben. Berufsgruppen und Wissensarbeiter, die sich bisher sicher fühlten, beginnen nun, sich um ihre Arbeitsplatzsicherheit zu sorgen.
Marktprognosen: Auf der KI-Welle reiten
Praktischerweise dominiert KI auch die Marktentwicklung. Der Konsens ist eindeutig optimistisch, wenn auch gedämpft durch Bewertungsbedenken und das Bewusstsein für Konzentrationsrisiken.
S&P 500: Zweistellige Gewinne erwartet
Die Strategen der Wall Street liegen bei ihren Prognosen für die S&P-500-Ziele zum Jahresende 2026 in einem engen Bereich:
JPMorgan geht davon aus, dass der Index möglicherweise die Marke von 8.000 Punkten überschreiten könnte, wenn die Fed die Geldpolitik stärker als erwartet lockert. Morgan Stanley bezeichnet dies als den optimistischsten Ausblick seit Jahren, der durch die Rückkehr der operativen Hebelwirkung, Effizienzsteigerungen durch KI, eine akkommodierende Steuer- und Regulierungspolitik sowie moderate Zinssätze getrieben wird.
Wichtig ist, dass Analysten davon ausgehen, dass die Gewinne 2026 die Hauptlast tragen werden. Savita Subramanian von der Bank of America prognostiziert ein EPS-Wachstum von 14 %, merkt jedoch an, dass die KGV-Multiplikatoren tatsächlich um 10 Punkte zurückgehen könnten, was bedeutet, dass der Markt eine Mauer der Bewertungsskepsis überwinden muss. Morgan Stanley prognostiziert für 2026 ein EPS des S&P 500 von 317 USD (17 % Wachstum).
Der Superzyklus des Goldes hält an
Gold bleibt ein Favorit. Morgan Stanley strebt einen Preis von 4.500 USD pro Unze an – ein Anstieg von etwa 9 % gegenüber dem aktuellen Niveau. Der World Gold Council stellt fest, dass Gold im Jahr 2025 über 50 Allzeithochs erreicht hat und möglicherweise die viertstärkste Jahresrendite seit 1971 verzeichnen wird.
Die Treiber sind struktureller Natur: Käufe durch die Zentralbanken, geopolitische Absicherungsgeschäfte und Bedenken hinsichtlich der Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen. In einem „Teufelskreis“-Szenario mit sich beschleunigender Verschlechterung der Haushaltslage könnte Gold gegenüber dem aktuellen Niveau um 15 bis 30 % zulegen.
Wirtschaftsprognosen: Sanfte Landung mit Vorbehalten
Der IWF prognostiziert für 2025 ein globales Wachstum von 3,2 % und für 2026 von 3,1 % – unter dem Durchschnitt von 3,7 % vor der Pandemie, aber nicht rezessiv. Morgan Stanley erwartet ähnliche Zahlen: 3,0 % globales Wachstum im Jahr 2025, 3,2 % in den Jahren 2026 und 2027.
Für die Industrieländer wird ein Wachstum von etwa 1,5 bis 1,6 % erwartet, während die Schwellenländer über 4 % liegen dürften. Der Konsens geht von einer sanften Landung aus: Das Wachstum schwächt sich ab, die Inflation sinkt weiter allmählich und die Zentralbanken lockern ihre Politik – jedoch nicht aggressiv.
Das Ende der Ära „Höher für länger”
Es wird erwartet, dass die Geldpolitik der Zentralbanken weiter normalisiert wird. Morgan Stanleys Basisszenario sieht vor, dass die Fed die Zinsen bis Mitte des Jahres auf 3,0–3,25 % senkt und dann für einen längeren Zeitraum eine Pause einlegt. Die BoE wird die Zinsen voraussichtlich auf 2,75 % senken, bevor sie eine Pause einlegt. Die EZB, die mit einer unter dem Ziel liegenden Inflation und einem schleppenden Wachstum konfrontiert ist, könnte die Zinsen stärker senken, als derzeit vom Markt eingepreist.
Japan bleibt der Ausreißer: Es ist die einzige Zentralbank eines großen Industrielandes, die möglicherweise die Zinsen anheben wird. Die BoJ dürfte bis Dezember einen Zinssatz von 0,75 % erreichen, bevor sie eine Pause einlegt.
Geopolitische und handelspolitische Prognosen: Zölle und Spannungen
Zölle werden zur neuen Normalität
Kaum ein Thema stößt auf mehr Konsens als dieses: Das Zollregime wird bestehen bleiben. Trumps Gegenzölle bringen jährlich fast 300 Milliarden US-Dollar an Einnahmen, und obwohl sie möglicherweise rechtlich angefochten werden (Barclays geht davon aus, dass der Oberste Gerichtshof sie für illegal erklären wird), hat der effektive Zollsatz mit 12,1 % seinen Höchststand erreicht – den höchsten seit 1934.
Die wirtschaftlichen Auswirkungen werden besser verkraftet als von vielen befürchtet. Die UBS rechnet Anfang 2026 mit einer „Schwächephase”, da sich die Zölle auf die Preise in den USA auswirken, gefolgt von einer Ausweitung und Stärkung des Wachstums ab dem zweiten Quartal. Der strukturelle Wandel ist jedoch tiefgreifend: Der Handel könnte sich dauerhaft verlagern, die Lieferketten diversifizieren sich und die USA setzen Zölle ausdrücklich als wirtschaftliches Druckmittel ein.
China setzt auf Exporte und Produktion
Angesichts von Deflation, einer Immobilienkrise und einem nachlassenden Binnenwachstum konzentriert sich China zunehmend auf die Produktion und den Export. Das Land positioniert sich als zuverlässigerer Partner, insbesondere im globalen Süden, und schließt Handelsabkommen, während sich die USA aus dem Multilateralismus zurückziehen.
Morgan Stanley erwartet, dass Chinas reales BIP im Jahr 2026 dank vorzeitiger staatlicher Unterstützung um 5 % wachsen wird. Diese Strategie führt jedoch zu globalen Spannungen: Industrielle Überkapazitäten könnten die Weltmärkte überschwemmen und Zollkonflikte könnten sich verschärfen.
Zunahme von Provokationen in der Grauzone
The Economist warnt davor, dass Russland und China das Engagement der USA gegenüber ihren Verbündeten durch Provokationen in der „Grauzone” in Nordeuropa und im Südchinesischen Meer auf die Probe stellen werden. Die Spannungen werden in der Arktis, im Orbit, auf dem Meeresboden und im Cyberspace zunehmen.
Diese „umgebungsbedingte Rivalität”, die zwar keine offene Kriegshandlung darstellt, aber über normale Friedenszeit-Reibungen hinausgeht, dürfte sich beschleunigen. Der Wettbewerb der Großmächte wird zunehmend Weltraumaufklärung, Drohnentechnologie und KI-gestützte Cyberoperationen umfassen.
Bewertung des Konsenses
Die Geschichte lehrt uns Bescheidenheit bei Prognosen. Die vergangenen Jahre haben unvorhergesehene Entwicklungen mit sich gebracht, und es gibt keinen Grund zu erwarten, dass sich 2026 genau so entwickeln wird, wie es der Konsens erwartet.
Wertvoll sind nicht die konkreten Vorhersagen, sondern die Themen, auf die informierte Beobachter ihre Aufmerksamkeit richten. Beispiele hierfür sind der Übergang von KI-Experimenten zum Aufbau einer Infrastruktur, die deren breite Nutzung unterstützt, oder die Etablierung von Stablecoins als gängige Finanzinstrumente.
Einige dieser Themen werden sich als zutreffend erweisen, andere werden durch Ereignisse zunichte gemacht werden. Zusammengenommen skizzieren sie jedoch das Umfeld, in dem sich Institutionen, Investoren und politische Entscheidungsträger bewegen, während sie sich für das kommende Jahr positionieren.
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„Warum mussten die Fragen einen Tag vor der Pressekonferenz schriftlich eingereicht werden?
Hört auf, uns über „Völkermord” zu belehren! Somalias Sprecher kritisiert Israels Sprecher wegen Gaza, nachdem Netanjahu die Anerkennung Somalilands in Aussicht gestellt hat.
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Jemen spaltet die Saudi-VAE-Allianz: Was kommt als nächstes?
Am 23. März 2011 half…
„Es ist im Moment wirklich beängstigend, ein weißes Mädchen zu sein.“
Der frühere CDC-Direktor Dr. Robert Redfield reiht sich nun in die MASSIVE Liste von über 81.000 Ärzten, Wissenschaftlern, besorgten Bürgern und 240 Regierungsbeamten ein – dokumentiert in unserer von Experten begutachteten Studie –, die fordern, dass die COVID-19… 

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GEORGE SOROS – EIN GESTÄNDNIS MIT DÉJÀ-VU
PROF. JOHN MEARSHEIMER WARNT 
„Wir geben kein Geld aus“ – Trump, kurz nach 800 Mio. $ für die Ukraine
„Wir geben kein Geld aus“, erklärte Donald Trump – nach der Unterzeichnung des NDAA für das Fiskaljahr 2026, das 800 Millionen Dollar für die Ukraine vorsieht: