Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Abholzung von Wäldern und Urbanisierung verursachen dreimal mehr Erwärmung als CO₂

Abholzung von Wäldern und Urbanisierung verursachen dreimal mehr Erwärmung als CO₂

Abholzung von Wäldern und Urbanisierung verursachen dreimal mehr Erwärmung als CO₂

Robert Girouard

Vergessen Sie Klimamodelle, deren Simulationen sich immer weiter von der Realität entfernen. Es gibt einen weitaus wissenschaftlicheren Weg, das Klima zu verstehen, und der besteht darin, das tatsächliche Klimasystem direkt aus dem Weltraum oder an Ort und Stelle zu beobachten. Eine Vielzahl von Satelliten und ein weltweites Netz von Land-, Luft- und Meeressensoren machen täglich Millionen von Beobachtungen, die detaillierte Bilder von der Erde liefern. Insbesondere übermitteln die Satelliten riesige Datenmengen über die obere Atmosphäre und die Erdoberfläche, die es uns ermöglichen, die Energiebilanz des Systems zu messen und die Infrarotemissionen bestimmten atmosphärischen Komponenten zuzuordnen. Diese hochwertigen Weltraum- und In-situ-Daten sind dank des Kopernikus-Satellitensystems für alle frei verfügbar, aber das Problem ist, dass wir sie nicht nutzen…

Vergessen Sie Proxies und alte Daten, die ständig „bereinigt“ werden. Wir verfügen über nachgewiesene, gemessene Informationen, die es uns ermöglichen, in der Zeit bis 1960 zurückzugehen. Es ist ein glücklicher Zufall, dass der 1. Januar 1960 der Referenzwert 0 für die üblicherweise verwendeten Temperaturreihen ist. Der IPCC hat willkürlich entschieden, dass der Klimawandel mit der Industrialisierung begann, d. h. um 1850 oder 1880, da er davon ausgeht, dass die Treibhausgasemissionen die Ursache sind. Die Daten aus den Weltmeeren, die das Klima bestimmen, zeigen jedoch, dass ihre Temperatur um 1980 von ihrem natürlichen Zyklus abzuweichen begann. Konzentrieren wir uns also auf die letzten sechzig Jahre und nutzen wir die verfügbaren realen Beobachtungen, um die wahren Verursacher der anthropogenen Erwärmung objektiv zu ermitteln.

Diese heterodoxe, aber sehr interessante Sichtweise wird vom Raumfahrtingenieur Michel Vieillefosse unterstützt, einem Pionier der satellitengestützten Beobachtung des Erdklimas. Bei CNES erstellte er die ersten Karten der vom Weltraum aus gemessenen Temperaturschwankungen. Sein kürzlich erschienenes Buch „Réchauffement climatique“ ist eine Fundgrube für Informationen über das Klima, seine Funktionsweise und seine jüngste Entwicklung. Auf der Grundlage von realen Daten und Berechnungen und nicht von Modellprojektionen kommt er zu dem Schluss, dass es keinen Sinn hat, fossile Brennstoffe zu verteufeln, und dass die wirklichen Ursachen der globalen Erwärmung – Abholzung der Tropenwälder, städtische Wärmeinseln und Methanausstoß – zuerst bekämpft werden sollten. Mal sehen, wie er zu dieser erstaunlichen Schlussfolgerung kommt.

Die Erwärmung ist heterogen und multikausal

Seit 1960 ist die globale Durchschnittstemperatur um 0,9°C gestiegen. Dieser Parameter kann jedoch nicht für den Klimawandel verantwortlich gemacht werden, da er die erheblichen zeitlichen und räumlichen Unterschiede zwischen den lokalen Temperaturen verschleiert. Die Durchschnittstemperatur ist bestenfalls ein Indikator für einen Trend.

Entgegen des Eindrucks, den der Begriff „globale Erwärmung“ erweckt, ist der Klimawandel alles andere als gleichmäßig. Das Bild der Erwärmung gleicht eher einem Flickenteppich als einer Decke. Daher ist es für ein wissenschaftliches Verständnis des Klimas unerlässlich, jede Region einzeln zu betrachten und zu sehen, was dort wirklich geschieht. All diese Heterogenitäten, die sich in den Durchschnitt einfügen, haben eine bestimmte Erklärung.

Die Arktis erwärmt sich zwei-, drei- oder sogar viermal stärker als der Rest der Erde. Diese seit 1990 beobachtete Verstärkung ist hauptsächlich auf den Zustrom von wärmerem Wasser aus den Tropen über den großen ozeanischen Wärmeförderer zurückzuführen, der das kalte Wasser ersetzt, welches in Richtung Äquator transportiert wird, sowie auf die praktisch fehlende Verdunstung und die geringere Albedo. Es ist erwähnenswert, dass auf eine anfängliche Erwärmung in den Jahren 1938, 1943 und 1944 eine Abkühlungsphase folgte.

In der Antarktis, die durch eine zirkumpolare Strömung isoliert ist, wird kein solcher Anstieg beobachtet. Sie verändert sich nicht als Ganzes. Die Tatsache, dass sich die Antarktis seit 1960 kaum erwärmt hat, ist ein Kieselstein in den Schuhen der Kohlenstoff-Fetischisten, die alles auf das CO₂ schieben (da es sich um ein gut gemischtes Gas handelt, sollte seine Wirkung überall zu spüren sein).

Die Besessenheit mit Treibhausgasen hat uns vergessen lassen, wie das Klimasystem wirklich funktioniert. Während die Sonne die einzige wirkliche Wärmequelle ist, kühlt sich die Erde nicht nur durch Infrarotstrahlung in den Weltraum ab, sondern auch durch Konvektion, Verdunstung und Transpiration der Pflanzen. Diese Prozesse wirken wie Wärmeaufzüge; sie kühlen die untere Atmosphäre ab; die Infrarotstrahlung übernimmt dann die Aufgabe, die Wärme in den Weltraum abzutransportieren; ironischerweise ist es hauptsächlich CO₂, das diese Aufgabe in Abwesenheit von Wasserdampf in großer Höhe übernimmt. Folglich verursachen menschliche Aktivitäten, die diese Prozesse stören, wie z. B. die Abholzung von Wäldern und die Verstädterung, eine deutliche lokale Erwärmung… aber das wird vom IPCC und den Klimamodellen übersehen.

In dem Buch von M. Vieillefosse werden drei Fallstudien vorgestellt, um die Auswirkungen dieser Eingriffe auf das Klima zu veranschaulichen: Hawaii, Peking und Manaus, mit jeweiligen Temperaturanomalien von 0,4°C, 1,9°C und 1,5°C seit 1960. Solch große Diskrepanzen, die im Widerspruch zur atmosphärischen Durchmischung stehen, müssen uns dazu veranlassen, ihre spezifischen Ursachen zu untersuchen: wenig menschliche Eingriffe für Hawaii, ein riesiger städtischer Fußabdruck für Peking und eine geringere Verdunstung des Amazonas-Regenwaldes für Manaus.

Wir dürfen nicht aus den Augen verlieren, dass die überschüssige lokale Wärme, die nicht in das Vakuum des Weltraums abgeleitet wird, schließlich vom globalen Ozean absorbiert wird, dessen Wärmespeicherkapazität 1000 Mal größer ist als die der Atmosphäre. Die grundlegende Physik besagt, dass die Ozeane die Atmosphäre erwärmen, nicht umgekehrt. Das Rätsel um die Erwärmung der Ozeane ist damit gelöst.

Der Beitrag von CO₂ ist sekundär

Der CO₂-Gehalt ist in den letzten 60 Jahren um etwa 140 ppm auf 418 ppm gestiegen. Nach den ERBE-Satellitendaten hat dieser Anstieg 1,42 W/m² Energie blockiert, was einem Anstieg der Temperatur der unteren Atmosphäre um 0,21°C entspricht. Verglichen mit dem gesamten CO₂-Beitrag von 48 W/m² sind das nur 3 % mehr. Die vom Menschen verursachten CO₂-Emissionen sind also nicht die Hauptursache des Klimawandels. Andererseits sind sie eindeutig für die von den NASA-Satelliten festgestellte Begrünung der Erde verantwortlich, ein enormer Vorteil für den Planeten, der jedoch nicht in seinem wahren Wert erkannt wird.

In ähnlicher Weise ist der Methanausstoß von 1,36 ppm auf 1,86 ppm angestiegen, was einem Antrieb von 0,46 W/m² entspricht; diese Blockierung der Infrarotstrahlung hat zu einem Temperaturanstieg von 0,06°C geführt, der somit minimal ist. Mit der zunehmenden Nutzung von Schiefergas und der Ausbreitung von Mülldeponien steigen die Methanemissionen jedoch.

Sowohl das troposphärische als auch das stratosphärische Ozon spielen ebenfalls eine Rolle bei der Blockierung der in den Weltraum ausgestrahlten Infrarotstrahlung, wobei letzteres auch eine unverzichtbare Rolle bei der Blockierung der schädlichen UV-Strahlen spielt.

Natürlich ist der Wasserdampf in erster Linie für den Treibhauseffekt verantwortlich, aber er ist auch der Hauptvektor der Abkühlung, und zwar in einer Größenordnung, die nicht mit der Infrarotstrahlung vergleichbar ist. Seine Bedeutung für das Klima auf unserem „blauen Planeten“ ist immens, wird aber ignoriert. Die Aktivitäten des Menschen haben die natürliche Verdunstung in den Tropen verringert; die Wärme staut sich in den Ozeanen und wird zum Nordpol transportiert, wo sie nur schwer abgeführt werden kann, daher die Erwärmung der Arktis. Im Gegensatz zu dem, was die Modelle und diejenigen behaupten, deren Lebensunterhalt von ihnen abhängt, haben wir (vor dem Ausbruch der Hunga Tonga) keinen signifikanten Anstieg des Wasserdampfs in der Atmosphäre beobachtet.

Tropische Wälder, der Heizkörper der Erde

Satellitenmessungen zeigen, dass tropische Regenwälder (6,25 Millionen Quadratkilometer, d. h. etwa ein Drittel der weltweiten Wälder) im Vergleich zu bebauten Flächen eine durchschnittliche Abkühlung von -2,4 °C am Boden bewirken. In den mittleren Breitengraden ist der Effekt weit weniger ausgeprägt, wenn nicht gar nicht vorhanden. Im Gegensatz dazu haben die borealen Wälder nördlich des 50. Breitengrades einen lokalen Erwärmungseffekt von +0,8°C.

Die tropischen Wälder, die sich in Südamerika, Asien und Afrika konzentrieren, fungieren als Heizkörper der Erde, indem sie die Sonnenstrahlung absorbieren, durch Verdunstung abkühlen und Wasserdampf für die Wolkenbildung liefern.

Der Amazonas stellt das Herzstück des Transpirationssystems unseres Planeten dar. Aufgrund seiner dunklen Farbe fängt der Wald mehr Sonnenstrahlung ein als andere Böden. Diese Energie wird jedoch durch Verdunstung zurückgeworfen, steigt dann durch Konvektion in die oberen Schichten der Atmosphäre auf und wird schließlich in den Weltraum ausgestrahlt. Die Luft über den Baumkronen trägt zur Kühlung der gesamten Erde bei. Der Amazonas pumpt und entlässt täglich etwa 20 Milliarden Tonnen Wasser in die Atmosphäre und erzeugt damit 75 % seines eigenen Regens.

Die Abholzung von Wäldern verringert den Emissionsgrad um 10 % oder 36 W/m². Für den gesamten Globus liegt der Wert bei 0,17 W/m². Schwerwiegender ist jedoch die Unterdrückung der Verdunstung, wenn keine Bäume vorhanden sind. Der latente Wärmeverlust steigt auf 0,78 W/m², verteilt über den gesamten Globus. Uns fehlen 480 Millionen Hektar Wald, um jährlich etwa 1000 mm Wasser und die für die Verdunstung erforderliche Wärme abzuführen. Dadurch wird der Niederschlagskreislauf gestört.

Zwischen 1990 und 2015 wurden rund 240 Millionen Hektar Wald gerodet. Bis 2030 wird wahrscheinlich etwa die gleiche Menge an Wald verschwinden, was 1/200 der Erdoberfläche entspricht. Wie uns ständig gesagt wird, wird dadurch das in den Bäumen und Waldböden gespeicherte Kohlendioxid freigesetzt. Aber die Alarmisten vergessen, dass die Hauptauswirkung der Abholzung darin besteht, die Erde eines starken kühlenden Prozesses zu berauben.

Insgesamt hat die Abholzung die Hälfte des Temperaturanstiegs seit 1960 verursacht, nämlich 0,46 °C, doppelt so viel wie CO₂. Obwohl sie in den Medien nie erwähnt wird, ist sie die Hauptursache des Klimawandels. Und die Dinge werden nicht besser.

Rasche Urbanisierung: ein wichtiger Faktor

Heute leben 56 % der Weltbevölkerung in Städten, das sind 4,4 Milliarden Menschen. Dieser Trend wird sich fortsetzen: Bis 2050 wird sich die Zahl der Stadtbewohner verdoppeln, so dass dann fast sieben von zehn Menschen auf der Welt in städtischen Gebieten leben werden.   Zwar machen Städte nur einen winzigen Bruchteil der Erdoberfläche aus – 1/1000 -, aber durch die künstliche Bebauung und andere städtische Eingriffe entstehen Wärmeinseln, in denen die Temperaturen bis zu 10°C höher sind als im Umland. Dies sind Konzentrationspunkte des Klimawandels!

In zunehmend mineralisierten städtischen Gebieten werden kompakte Baumaterialien verwendet, welche die Energie der Sonne absorbieren wollen. Da es weniger Vegetation gibt, spenden sie weniger Schatten und tragen wenig zur Kühlung der Räume bei, insbesondere durch Verdunstung. Je nach Morphologie können Gebäude auch verhindern, dass der Wind zirkuliert und die Straßen kühlt. Darüber hinaus trägt die Abwärme von Automotoren, Klimaanlagen und anderen Energie fressenden Geräten zum allgemeinen Anstieg der Lufttemperatur bei.

Die Verstädterung erhöht die Absorption der Sonnenstrahlung, schwächt aber vor allem die von den Oberflächen abgegebene Infrarotstrahlung; der Emissionsgrad kann auf 50 % sinken. Diese Verringerung des Emissionsgrades führt dazu, dass mehr Wärme am Boden gespeichert wird, mehr als 180 Watt pro Quadratmeter, daher die berühmten „Wärmeinseln“. Schwarze Teerstraßen absorbieren noch mehr Sonnenwärme. Die rasche Verstädterung blockiert die Transpiration des Bodens. Die Abkühlung des Planeten ist deutlich geringer; die Undurchlässigkeit der Oberflächen spült den Regen über die Regenwassernetze sofort in die Wasserläufe.

Alles in allem führt die Verstädterung zu einer Erwärmung in der gleichen Größenordnung wie die durch CO₂ verursachte. Sie ist auch für Überschwemmungen verantwortlich.

Maßnahmen zur Bekämpfung der globalen Erwärmung

Nach den Abkommen von Kyoto und Paris konzentriert sich der Kampf gegen den Klimawandel fast ausschließlich auf die Reduzierung der CO₂-Emissionen. Leider haben wir das falsche Ziel. Wenn wir die anthropogenen CO₂-Emissionen auf Null reduzieren, wird die CO₂-Konzentration nur um 2,5 % pro Jahr sinken. Mit anderen Worten: gar nicht. Vergessen wir nicht, dass die drastische Senkung der Kohlendioxid-Emissionen während der 2020er-Frist weder den Anstieg der CO₂-Konzentration noch den der Temperaturen verlangsamt hat, was auf Begleitphänomene zurückzuführen ist. Was nützt es, die CO₂-Emissionen zu enormen Kosten zu reduzieren, wenn die Temperaturen weiter steigen?

Bei Methan hingegen wäre es relativ einfach, die leicht zu identifizieren Hauptlecks zu stopfen. Bei der Bekämpfung von Methan geht es um die Kontrolle von Freilanddeponien und Gasanlagen, die für 40 % bzw. 26 % der Emissionen verantwortlich sind. Molkereien und Kompostieranlagen emittieren 26 %. Der Verzicht auf Milch scheint schwierig. Wir müssen zuerst bei den ersten beiden, weniger natürlichen Ursachen ansetzen. Führen wir also eine Methansteuer ein … anstelle dieser unwirksamen Kohlendioxid-Steuer!

Vor allem aber sollten wir aufhören, uns auf das CO₂ zu konzentrieren, und die menschlichen Aktivitäten angehen, die den größten Teil der Erwärmung verursachen. Vorrangig sollte daher die Erhaltung der Tropenwälder sein, insbesondere des Amazonas. Wenn der gesamte Amazonas-Regenwald mit der Kettensäge abgeholzt würde, wäre das eine globale ökologische Katastrophe, sowohl in Bezug auf das Klima als auch auf die Artenvielfalt. Der Amazonas würde sich in eine Wüste verwandeln, was angesichts seiner Lage in den „richtigen“ Breitengraden umso wahrscheinlicher ist. Ein sofortiger Stopp der Entwaldung würde einen spürbaren Beitrag zur Eindämmung der globalen Erwärmung leisten. Warum nicht einen globalen Fonds für die Erhaltung der Tropenwälder einrichten, anstatt Ölgegner zu finanzieren? Darin liegt die Dringlichkeit von Maßnahmen zur Rettung unseres Planeten.

Wir können die Urbanisierung nicht aufhalten, aber wir können anfangen, anders über Städte und Gebäude zu denken. Hier und da werden interessante Experimente durchgeführt, vor allem zur Bekämpfung der lästigen Wärmeinseln. Es liegt im eigenen Interesse der Städte, Maßnahmen zu ergreifen, denn in erster Linie sind es sie selbst, die die Früchte ihres Handelns ernten werden.

Wir brauchen auch einen rationaleren, nicht ideologischen Ansatz für die Energiewende, insbesondere in Europa. Eile ist auch ein schlechter Ratgeber. Die so genannten erneuerbaren Energien sind in Deutschland an ihre Grenzen gestoßen. Sonne und Wind allein können die fossilen Energieträger nicht ersetzen. Innovation wird der Schlüssel für die Zukunft sein, so wie es in der Geschichte der Menschheit schon immer war.

Das Buch von Vieillefosse schließt: Ist es nicht an der Zeit, das Problem aus einem wissenschaftlichen und nicht aus einem politischen Blickwinkel zu betrachten und rationale, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, anstatt sich einer traurigen Demagogie hinzugeben? Möge dieses Buch den Kampf gegen die globale Erwärmung für eine Vielzahl von möglichen Lösungen öffnen.

Möge sein Wunsch in Erfüllung gehen. Auf jeden Fall lohnt es sich, den Amazonas zu retten und die Hitzeinseln in den Städten zu reduzieren.

Quelle: Vieillefosse, Michel. Réchauffement climatique. Editions L’Harmattan.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/04/16/observation-of-the-earth-shows-that-deforestation-and-urbanization-cause-three-times-more-warming-than-CO₂/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: In diesem Beitrag stehen viele fragwürdige Gedanken und Zahlen, so dass ich schon den Abbruch der Übersetzung erwogen habe. Es sind aber auch einige m. E. gute Ideen dabei, und außerdem ist es wohl soinnvoll, das Ganze hier mal zur Diskussion zu stellen.

 

Kontrafunk-Sonntagsrunde: Wirr für Deutschland

Kontrafunk-Sonntagsrunde: Wirr für Deutschland

Kontrafunk-Sonntagsrunde: Wirr für Deutschland

Die Journalisten Wolfgang Koydl (Weltwoche), Frank Lübberding (u.a. Die Welt) und die Ex-AfD-Abgeordnete Joana Cotar diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die gedankliche Schatzkammer des deutschen Bundespräsidenten Steinmeier, die mit „Wir“ betitelt ist, über die neue demokratische Politik der Einreise-, Auftritts- und Versammlungsverbote; über das Nazi-Motto „Jedem das Seine“, das über dem Wortklauber-Prozess gegen Björn Höcke […]

Wetterextreme durch Klimawandel oder Geo-Engineering?

Wetterextreme durch Klimawandel oder Geo-Engineering?

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Das extreme Regenereignis, das Dubai geflutet hat, hat auch einiges an Diskussionen ausgelöst. War es Geo-Engineering oder hat es etwas mit Klimawandel zu tun? Klar, dass die Klimapaniker es als menschengemacht bezeichnet haben. Und diesmal haben sie sogar recht: Aber es hat noch immer nichts mit CO2 zu tun, sondern in dem Fall mit Geo-Engineering. […]

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Ukraine provoziert bewusst ein neues Tschernobyl

Ukraine provoziert bewusst ein neues Tschernobyl

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Ukraine provoziert bewusst ein neues Tschernobyl

Ukraine provoziert bewusst ein neues Tschernobyl

Kiew plant mit US-amerikanischer Hilfe den Bau von zwei neuen Reaktorblöcken am Kernkraftwerk Chmelnyzkyj in der Westukraine. Bezüglich des Projektes ist vieles unklar, wie etwa die Fragen, woher die Mittel kommen, oder auch wie die nuklearen Abfälle entsorgt werden.

von Sergei Sawtschuk

Die Ukraine zieht stabil die Aufmerksamkeit der Welt auf sich, und zwar gleich in mehreren Bereichen. Während der militärische Fokus auf den Nahen Osten verlagert war, verkündete das ukrainische Energieministerium vor Freude strahlend, dass die Vorbereitungen zum Bau des fünften und des sechsten Reaktorblocks am Kernkraftwerk von Chmelnyzkyj begonnen hätten. Anwesend am Ort der Grundsteinlegung waren laut Angaben der Quelle der zuständige ukrainische Minister, German Galuschtschenko, die Botschafterin der USA, Bridget Brink, und der Vertreter des erst kürzlich gegründeten Betreibers “Energoatom”, Petr Kotin. Die Liste der Teilnehmer ist wichtig, der Grund dafür wird nachfolgend erläutert.

Galuschtschenko bemerkte unter anderem während der Pressegespräche, dass mit dem Bau das US-Unternehmen Westinghouse beauftragt worden sei. Laut dem Vertrag habe es sich verpflichtet, zwei Reaktorblöcke mit Reaktoren des Typs AP1000 zu bauen und an das nationale Stromnetz anzuschließen. Der Minister vergaß nicht, Russland einen Seitenhieb zu verpassen, als er sagte, dass die US-amerikanischen AP1000 gewählt wurden, weil Russlands Streitkräfte massive Angriffe auf Objekte der Stromerzeugung ausführten, hauptsächlich auf Kohle- und Gaskraftwerke. Dabei könne der AP1000 im Gegensatz zu ähnlichen Modellen seine Leistung ändern. Dies würde erlauben, die Folgen eines kaskadenförmigen Zusammenbruchs des ukrainischen Energiesystems abzumildern, denn Russland vermeide Angriffe auf solch gefährliche Objekte.Selbstverständlich unterliegen die Bedingungen der Vereinbarung dem Geschäftsgeheimnis, daher werden nachfolgend lediglich offen zugängliche Informationen angeführt.

Vor genau einem Jahr hatte Kiew auf eine direkte Anordnung des US-Finanzministeriums eine Privatisierung von drei tragenden Säulen des ukrainischen Energiesektors begonnen. In privates Besitz gingen aus dem staatlichen Eigentum der Öl- und Gaskonzern “Naftogas”, der Betreiber des ukrainischen Gastransportsystems “OGTSU” und “Energoatom” über. Dass die ersten beiden Unternehmen, die für den Kauf von Erdgas und dessen Umleiten nach Westen zuständig sind, auf dieser Liste landeten, war zu erwarten.

Die Forderung, den staatlichen Monopolisten und größten Stromerzeuger des Landes zu privatisieren, kam allerdings vergleichsweise überraschend. Freilich kümmerte sich Washington darum gar nicht und stellte ein Ultimatum auf: Die Privatisierung hatte bis spätestens 1. Oktober 2023 zu erfolgen, was Kiew gehorsam tat. Dies war ein Zeugnis eben jener Unabhängigkeit, über die in der Ukraine Lieder und Legenden gedichtet werden.

Nach Angaben des neuen Aufsichtsrats befinden sich weiterhin hundert Prozent der Anteile von “Energoatom” im staatlichen Besitz. Dabei wurde in den Aufsichtsrat des neu gegründeten Unternehmens der professionelle Energietechniker Hartmut Jacob eingeführt, der in der neuen Struktur für Finanzfragen und die Anwerbung von Investitionen verantwortlich ist. Was den eigentlichen Bau des fünften und sechsten Reaktorblocks am Kraftwerk im Städtchen Neteschin angeht, ist dessen Chronologie extrem schleierhaft, verworren und widersprüchlich.

Ursprünglich war das Kernkraftwerk von Chmelnyzkyj entwickelt und gebaut worden, um den Energiebedarf der Zentralukraine, wo sich die Stadt Chmelnyzkyj befindet, sowie des westlichen Landesteils zu decken. Doch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion verschwanden große Industriebetriebe aus diesen Gebieten fast vollständig, wodurch das AKW energetisch redundant wurde. Kiew beschloss logischerweise, Energieüberschüsse zu exportieren. Die leistungsstarke, in das polnische Rzeszów führende Stromleitung von 750 Kilovolt wurde noch parallel zum ersten Kraftwerkblock gebaut, doch die größte Belastung erfuhr sie gerade in den Jahren der Unabhängigkeit.

Zum Zeitpunkt des Zusammenbruchs der UdSSR funktionierte am AKW Chmelnyzkyj nur der erste Kraftwerkblock. Der zweite wurde im Jahr 2005 in Betrieb genommen, wobei der Großteil der Arbeiten von russischen Fachleuten verrichtet wurde. Die Beziehungen zwischen Moskau und Kiew waren damals friedlich, und niemand störte sich daran. Die ukrainische Seite lernte die Vorteile der Reaktoren vom Typ WWER-1000 schnell zu schätzen, und im Jahr 2010 wurde ein bilaterales Abkommen über den Bau des dritten und des vierten Kraftwerkblocks unterzeichnet. Diese Pläne kamen nicht zustande. Nach dem Staatsstreich im Jahr 2014 kühlten die Beziehungen zwischen den beiden Ländern schnell ab, und Präsident Petro Poroschenko verbot per Dekret jegliche Zusammenarbeit mit Russland im Bereich der Kernenergie.

Kiew war bewusst, dass es von der Sowjetunion einen wahren Schatz geerbt hatte. Vier Kernkraftwerke, die es zum damaligen Zeitpunkt kontrollierte, erzeugten über die Hälfte der gesamten Elektroenergie im Land und ermöglichten unter den Bedingungen der schleichenden Deindustrialisierung, den Export zu steigern. Um die Maßstäbe zu verdeutlichen: Im Jahr 2014 verbrauchte die Ukraine für den eigenen Bedarf etwa 320 Milliarden Kilowattstunden, und zum Jahr 2021 fiel dieser Wert auf 150 Milliarden Kilowattstunden. Die Erzeugerkapazitäten blieben dabei gleich.

Nach dem Start der russischen Militäroperation unternahm Wladimir Selenskij große Anstrengungen, um den Bau des dritten und des vierten Blocks am AKW Chmelnyzkyj zu beenden, obwohl das Energiesystem der Ukraine damals zuverlässig funktionierte. Als aussichtsreichste Option galt der Kauf von Reaktormänteln und Ausrüstung, die der russische Konzern Rosatom im Rahmen des Baus von neuen Reaktorblöcken für das AKW Koslodui an Bulgarien geliefert hatte. Sofia war insgesamt nicht dagegen, forderte aber ursprünglich 600 Millionen US-Dollar und erhöhte später den Preis angesichts von Kiews Not zusätzlich. Damals ärgerte sich Selenskij sehr über Bulgarien: Freunde würden so nicht handeln.

Auch mit den USA war nicht alles einfach. Wenn die Rede von Westinghouse ist, kommt vielen zunächst dessen Konkurs in den Sinn, doch man sollte sich hier nicht täuschen. Tatsächlich verkündete das Unternehmen im Jahr 2016, dass es seine Schulden in Höhe von knapp zehn Milliarden US-Dollar nicht begleichen könne. Doch nach dem Ende des Konkursverfahrens existierte und arbeitete Westinghouse nicht nur weiter, sondern ließ sich de facto legal die Schulden abschreiben. Dabei ist es eine Tatsache, dass alle fünf funktionierenden AP1000-Reaktoren vor dem Konkursverfahren gebaut wurden, und kein einziger danach.

Auf der Webseite des Herstellers wird der AP1000 als einzigartig beworben. Er habe eine elektrische Leistung von 1.100 Megawatt und eine Wärmeleistung von 3,4 Megawatt. Seine Startzeit sei angeblich (das ist das Schlüsselwort) von zehn auf fünf Monate reduziert worden, es seien verkürzte Brennstoffzyklen vorgesehen, der Reaktor sei mit passiven Schutzsystemen ausgestattet, die einen Neustart spätestens 72 Stunden nach der Abschaltung garantieren. Der AP1000 soll außerdem in der Lage sein, beim Betrieb der Auslastung zu folgen und seine Leistung um fünf Prozent pro Minute zu reduzieren oder zu erhöhen.

Der US-amerikanische Reaktor verfügt über keinen Kernfänger, weshalb der Großteil von internationalen Spezialisten, darunter französische, ihn gar nicht für einen Reaktor der Generation III+ halten. Seinerzeit hat Frankreich für seine Reaktoren ebenfalls die Option von Leistungsanpassungen vorgesehen, doch später sorgte der praktische Betrieb ständig für Korrekturen, und Paris musste mehrere Gaskraftwerke dazu bauen, um die Verbrauchsspitzen zu bewältigen. Außerdem verfügt die eigentliche Konstruktion von AP1000 über ein bekanntes Problem: Die Entwickler platzierten die Hauptkreislaufpumpe innerhalb des Reaktormantels, was ihre Reparatur unmöglich macht. In einem der chinesischen Kernkraftwerke, die mit AP1000 ausgestattet wurden, musste der Kraftwerkblock nach einem Bruch der Pumpe für ganze zwei Jahre stillgelegt werden.

Vor kurzem wurde das leidgeprüfte US-amerikanische AKW Vogtle in Betrieb genommen, das ebenfalls ursprünglich von Westinghouse gebaut wurde. Wegen zahlreicher Reklamationen stieg das Unternehmen aus dem Projekt aus, und die Inverstoren – Georgia Power, Oglethorpe und MEAG – mussten das Kraftwerk selbstständig fertigstellen. Dabei stiegen die Baukosten auf 30 Milliarden US-Dollar. Woher die mittellose Ukraine solche Gelder hat, bleibt ein Rätsel.

Zum Schluss das Wichtigste: Kein Vertrag mit Westinghouse sieht eine Verpflichtung des Unternehmens vor, den eigenen ausgedienten Kernbrennstoff auszuführen und zu entsorgen. Selbst unter der Annahme, dass die Kraftwerkblöcke am AKW Chmelnyzkyj durch ein Wunder fertiggestellt werden, können radioaktive Abfälle nur im Umland von Tschernobyl entsorgt werden. Angesichts des totalen Verfalls der ukrainischen Wissenschaft und Industrie ist dies keine illusorische Bedrohung für die Umwelt und Menschenleben in den angrenzenden Gebieten. Damit dort eine echte Sperrzone geschaffen wird, werden nicht einmal Raketenschläge notwendig sein.

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Todesfalle Elektroauto – „In wenigen Sekunden in Vollbrand geraten“

Todesfalle Elektroauto – „In wenigen Sekunden in Vollbrand geraten“

Todesfalle Elektroauto – „In wenigen Sekunden in Vollbrand geraten“

Auf der L90 in Bissendorf kollidierte ein Elektroauto mit einem Baum und ging innerhalb weniger Sekunden in Flammen auf. Zwei Menschen starben, ein zehnjähriges Mädchen konnte gerade noch gerettet werden. Wie gefährlich sind solche Stromer-Unfälle? Solche dramatischen Bilder wie bei brennenden Elektrofahrzeugen sieht man bei Verbrennern nicht.

Autos mit Verbrennungsmotoren gehen – entgegen den Bildern, die man aus Hollywood-Filmen kennt – bei Unfällen nur extremst selten in Flammen auf. Anders sieht es bei den Elektrofahrzeugen aus. Die Gefahr von Selbstentzündungen ist schon so groß, dass die Stromer fast überall nicht mehr in Tiefgaragen gelassen werden und entsprechende Vorfälle beim Transport auf Schiffen sind wohlbekannt. Ähnlich gefährlich ist die Lage bei Verkehrsunfällen, in die auch die Fahrzeuge mit Elektromotor involviert sind. Dies zeigt sich bei einem Unfall auf der L90 vor einigen Tagen, wo ein Elektroauto mit einem Baum kollidierte und innerhalb weniger Sekunden in Vollbrand geriet.

Wie solche Unfälle aussehen können, zeigt das Bildmaterial des nächsten Tweets, wo zwei Elektroautos in solch einen Vorfall involviert waren. Das sind Bilder, die man bei Unfällen mit Autos mit Verbrennungsmotor nicht zu sehen bekommt.

Mehr noch sind solche Autos (insbesondere nach Unfällen) offensichtlich geradezu tickende Zeitbomben, da sich die Batterien auch Tage nach einem Unfall infolge von Beschädigungen entzünden können.

Ein ähnlich katastrophaler Unfall wie jener auf der L90 ereignete sich kürzlich auch in der polnischen Hauptstadt Warschau. Dort kollidierte ein Elektroauto mit einem Pfosten und ging daraufhin in Flammen auf.

Solche Bilder von brennenden Stromern nach Unfällen sind nicht selten, stellen jedoch für die Feuerwehr enorme Herausforderungen dar. Denn durch die enorme Hitzeentwicklung und das Problem der Abkühlung der großen Akkupacks ist es schwierig, solche Fahrzeuge zu löschen.

Allerdings stellt sich die Frage, ob sich dieses Sicherheitsrisiko beim derzeitigen Stand der Technologie überhaupt eindämmen lässt. Mehr noch muss man sich fragen, wie sicher das Ganze überhaupt ist, zumal sich das Feuer nach solchen Unfällen auch noch sehr rasch ausbreitet.

Was braucht das Gehirn um Frieden denken zu können?

Was braucht das Gehirn um Frieden denken zu können?

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Am 12. April hielt Dr. Michael Nehls auf Einladung des Schweizer Außenministers Ignazio Cassis beim IC Forum 2024 vor 1700 Delegierten aus über 100 Ländern eine Keynote, in der er die Frage beantwortete, was das Gehirn braucht, um Frieden denken zu können. Nicht nur die Faktenchecker versuchen den Menschen das Gehirn zu vernebeln, Impfungen und […]

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Gerald Hauser: Brüssel ist „Hort des Bösen“ – dort muss Corona-Aufarbeitung beginnen

Gerald Hauser: Brüssel ist „Hort des Bösen“ – dort muss Corona-Aufarbeitung beginnen

Gerald Hauser: Brüssel ist „Hort des Bösen“ – dort muss Corona-Aufarbeitung beginnen

Wir haben den bekannten österreichischen Abgeordneten Mag. Gerald Hauser in Wien anlässlich des Corona-Aufklärungssymposiums der Freiheitlichen Partei zum Interview gebeten. Er erklärt, weshalb das Symposium so wichtig war – und dass die Aufklärung sowohl in der EU als auch in Österreich dringend vorangetrieben werden muss. Spätestens nach den RKI-Protokollen sei klar, dass an höchsten Stellen bekannt war, dass das Virus weit nicht so gefährlich war wie behauptet. Die „Pandemie“ war politisch gewollt.

Sehen Sie hier auf Rumble unser etwa 9 Minuten kurzes Interview mit dem Abgeordneten zum Nationalrat und Kandidat für das EU-Parlament Gerald Hauser – oder lesen Sie in Folge das Transkript des Gesagten.

Nach der Veröffentlichung der RKI-Protokolle, und zwar nur einem kleinen Teil, davon vieles geschwärzt, ist klar, dass die Geschichte rund um Corona neu geschrieben werden muss, weil Corona eine politisch gewollte Pandemie war.

Es ist im RKI-Protokoll ja festgehalten, dass die Experten damals festgestellt haben, dass dieser Virus nur mäßig gefährlich ist. Aber steht eben – erschreckend – in diesen Protokollen auch drinnen, dass aufgrund einer Anweisung eines Politikers oder einer politisch höher gestellten Person die Gefährlichkeit von mäßig auf hoch hochskaliert wird. Vier Tage später, nachdem die weltweite Pandemie ausgerufen wurde. Die fatale und die brutale Konsequenz dieser politisch gewollten Hochskalierung ist und war es, dass aus einem ungefährlichen Virus ein hochgefährlicher Virus politisch gewollt produziert wurde. Daran anknüpfend sämtliche Maßnahmen, Entzug der Bürgerrechte, der Menschenrechte, der Freiheitsrechte.

Kongress, um Aufarbeitung zu beginnen

Das Einsperren – alles, was erfolgt ist – war nur möglich, wenn man gesagt hat, dieser Virus ist hochgefährlich und das war politisch gewollt. Das heißt, dass wir von Anbeginn an, ab 2020, Maßnahmen ertragen mussten, vorgegeben von diesen desaströsen Regierungen, mit Unterstützung der Scheinopposition. Auch im österreichischen Parlament. In Wien war die SPÖ noch fürchterlicher, was die COVID-Maßnahmen anbelangt. Und wir haben diesen Kongress, gestern mit Herbert Kickl, Professor Bhakdi, heute wieder den ganzen Tag, mit hochkarätigen Referenten, deswegen organisiert, weil wir schon vorher der Meinung sind und waren, aufgrund unserer vielen Informationen, die wir bereits hatten, dass die Aufarbeitung dieses Corona-Wahnsinns erfolgen muss, die bisher nicht erfolgt ist.

Und die RKI-Protokolle waren der letzte Schub und geben uns in allem recht. Das heißt, die Geschichte rund um Corona muss neu geschrieben werden, es müssen Verantwortliche festgemacht werden, es müssen strafrechtliche Konsequenzen folgen, weil das, was die eigene Regierung unter Führung der ÖVP-Kanzler, zuerst Kurz, dann Nehammer und so weiter, Schallenberg, schrecklich, gegen die eigene Bevölkerung aufgeführt hat, mit dem Freiheitsentzug in diesen Jahren, das muss aufgearbeitet werden. Und das ist der Grund, wieso wir heute hier sitzen, weil viele hochkarätige Experten einen Blick darauf geben, was alles falsch gelaufen ist.

Warum ist es für die Aufarbeitung so wichtig, die FPÖ zu stärken?

Wir haben momentan 16 Prozent im Nationalrat, wir leisten Widerstand, mit Unterstützung mutiger Bürger, der Bevölkerung, die gemeinsam mit uns und mit Unterstützung der neuen Medien, es geschafft hat, diese vollkommenen faktenwidrige Impfpflicht wegzubekommen.

Wir müssen stärker werden, wir müssen Schritt eins, mindestens 25 Prozent erreichen, was wir, Gott sei Dank, erreichen, um zukünftig selber Untersuchungsausschüsse einzuberufen. Und ich verspreche heute und hier, wenn wir diese 25 Prozent plus haben, dann wird es einen Covid-Untersuchungsausschuss geben, wo wir politische Verantwortliche festmachen, wo wir diese Unzeit mit all ihren unerträglichen Maßnahmen aufarbeiten und vor allem Wiedergutmachung für die Bevölkerung einfordern werden. Das ist ja bis jetzt ja überhaupt nicht passiert, man versucht das ganz unter den Tisch zu kehren. Zweitens sind alle Wahlen, die wir dieses Jahr schlagen, mega notwendig und wichtig.

Sperrminorität gegen Verfassungsänderungen angestrebt

Bei der Nationalratswahl wäre es wünschenswert, wenn wir die Sperrminorität im österreichischen Parlament erreichen, das heißt, wenn wir 32 Prozent Zustimmung erreichen, dann haben wir 34 Prozent der Nationalräte im zukünftigen Parlament. Und mit 34 Prozent der Nationalräte können wir Verfassungsgesetze verhindern, neue Verfassungsgesetze verhindern und auch verhindern, dass alte Verfassungsgesetze aufgeweicht und überhaupt, wie beispielsweise die Neutralität abgeschafft werden.

Deswegen 32 Prozent, weil wahrscheinlich die eine oder andere kleine Partei nicht hineinkommt und aufgrund dessen die Mandate wichtiger werden. Also es geht einmal darum, dass die Freiheitliche Partei, gestärkt nach der nächsten Nationalratswahl, so groß sein wird, dass man an uns nicht vorbeikommt, auch wenn wir in keiner Regierung drinnen sind. Untersuchungsausschüsse und Sperrminorität, ganz wichtig.

Wahl zum EU-Parlament: Dort muss aufgearbeitet werden

Nachdem am 9. Juni auch die Wahl zum Europäischen Parlament ansteht, ist es auch dort wichtig, sie fürchten sich ja jetzt schon vor gestärkten Rechtsparteien in Europa. Wieso fürchten sie sich? Weil das Böse, das Übel von Brüssel ausgeht. Wer hat denn die Impfung zugelassen, die vollkommen faktenwidrig ist und war, weil sie weder wirksam noch sicher ist, das wussten sie, da braucht man nur die Protokolle nachlesen. Zugelassen hat diese Impfung die EMA, die Europäische Arzneimittelbehörde, eine Institution Europas.

Im Europäischen Parlament muss aufgearbeitet werden, dieser ganze Wahnsinn, diese Impfstoffbeschaffungen. Ich sage nur beispielsweise, Von der Leyen hat den größten jemals durchgeführten Beschaffungsvorgang als Einzelperson abgewickelt, sie hat sich erlaubt ohne Einbindung von irgendjemand, weder des Europäischen Parlaments noch sonst irgendjemand, noch der Nationalstaaten, 1,8 Milliarden Impfstoffe von Biontech/Pfizer in einem persönlichen Kontakt zwischen ihr und dem Pfizer-Chef Bourla zu bestellen. Gesamtkosten 35 Milliarden Euro.

Beschaffungsprozesse völlig intransparent abgelaufen

All das ist vollkommen intransparent abgelaufen und wir fragen ja auch im österreichischen Parlament immer wieder nach und sagen, bitteschön, wir wollen Informationen zu diesen Impfstoffbeschaffungsvorgängen. Das ist ja unglaublich viel Geld, Geld, das wir nicht haben, verbraucht worden, um Impfstoffe anzukaufen, die weder wirksam noch sicher sind und unglaublich viele Nebenwirkungen haben. Das hat Professor Bhakdi übrigens gestern und auch heute hervorragend aufgezeigt.

Es müssen diese mRNA-Impfstoffe vom Markt genommen werden, das ist diese nächste Forderung, die es gibt, und die besteht, also in Brüssel müssen wir so stark werden, dass wir im Europäischen Parlament die Stimme erheben, nicht nur heben können, sondern auch Abstimmungsvorgänge so weit beeinflussen können, dass sie uns nicht einfach wegwischen können.

Aktuell wird Von der Leyen von 55 Prozent der Mandataren gedeckt

Nur ein Beispiel: 55 Prozent der europäischen Parlamentarier haben Von der Leyen geschützt, weil sie verhindert haben, dass Einzelheiten zu diesen Impfstoffbeschaffungsvorgängen veröffentlicht werden. Das muss man sich mal vorstellen, das Europäische Parlament, 55 Prozent der Parlamentarier sagen, wir tun die Decke des Schweigens über diesen skandalösen Beschaffungsvorgang drüber. 55 Prozent!

Deswegen, geschätzte Bürgerinnen und Bürger, es ist höchst notwendig, dass europaweit und auch in Österreich Parteien, die auf der Seite der Bürger stehen, die Aufarbeitung wollen, beginnend in Brüssel – Brüssel ist der Hort des Bösen – dass wir dort beginnen aufzuarbeiten und im österreichischen Parlament auch aktiv werden können mit 25 Prozent Plus und idealerweise mit der Sperrminorität. Also geschätzte Bevölkerung, wir machen den Job gerne mit euch, aber bitte, ihr müsst uns, ihr müsst uns stärken, damit wir die Möglichkeit haben, die wir derzeit leider nicht haben.

Video: Sechs Stunden Maximilian Krah bei „Jung & Naiv“

Video: Sechs Stunden Maximilian Krah bei „Jung & Naiv“

Video: Sechs Stunden Maximilian Krah bei „Jung & Naiv“

Maximilian Krah, Spitzenkandidat der AfD für die Europawahl am Juni, hat sich sechs(!) Stunden lang den Fragen des linken Youtube-Kanals „Jung & Naiv“ gestellt. Alleine schon das nötigt großen Respekt ab. In juristischen und wirtschaftspolitischen Themen war er Thilo Jung um Längen überlegen, hatte unzählige Zahlen und Paragraphen parat und machte einen Punkt nach dem […]

ENTWEDER-ODER? – AUTO-INDUSTRIE QUO VADIS?

ENTWEDER-ODER? – AUTO-INDUSTRIE QUO VADIS?

NOCH GIBT ES EINE WAHL

Werner Eisenkopf, EIKE-Gründungsmitglied

Aus den täglichen Nachrichten in 2024:

ZF will offenbar mindestens 12.000 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen (Spiegel hier)

Arbeitsplatzverluste – ZF 12000… +++ FORD, OPEL, BOSCH, CONTINENTAL, MICHELIN, ….. …. … .. 200000? 400000? 600000? Mehr?

DAHER JETZT – ENTWEDER…

ENTWEDER-ODER? – AUTO-INDUSTRIE QUO VADIS?

© 2024 FSWE-WERNER EISENKOPF

..ODER…

© 2024 FSWE-WERNER EISENKOPF

..Dann versinkt Europa und Deutschland unaufhaltsam in Armut…

Nachtrag:

Zu den Arbeitsplatzverlust-Meldungen im April 2024 gehört jetzt auch TESLA…

https://www.achgut.com/artikel/tesla_plant_entlassungswelle

Noch Fragen? Herr Xi lächelt weiter!

Das Lesch-CO2-Klima-Experiment: so dreist werden Schüler und Lehrer hinters Licht geführt

Das Lesch-CO2-Klima-Experiment: so dreist werden Schüler und Lehrer hinters Licht geführt

Das Lesch-CO2-Klima-Experiment: so dreist werden Schüler und Lehrer hinters Licht geführt

Die Wissenschaftlergruppe ICR (Independent Climate Research) hat den Versuch aus dem „Klimakoffer“ für Schulen nachgestellt. In diesem Artikel wird im Detail und auf verifizierbarer Basis belegt, weshalb es sich um eine pseudowissenschaftlichen Täuschung handelt. Schlimm ist, dass der bekannte Fernseh-Professor Lesch am Design beteiligt war – der sich auch als Faktenchecker verdingt und inzwischen auch das Lehrpersonal indoktriniert. Das ICR erklärt genau, wie man die Menschen hinters Licht führt, um das CO2-Narrativ aufrechtzuerhalten. Außerdem wird auf den Beutelsbacher Konsens verwiesen, dessen Prinzipien klar verletzt werden.

Auf der Basis der Versuchsbeschreibung des ICR, DI Dr. Martin Steiner

Die Ludwig Maximilians Universität München (LMU) hat einen sogenannten „Klimakoffer“ entwickelt, welcher als Lehrhilfsmittel von Lehrern angefordert werden kann. Mittels dieses „Klimakoffers“ können verschiedene Schulexperimente durchgeführt werden und den Kindern in der Schule die angebliche „Dramatik des Klimawandels“ gezeigt werden.

Das Experiment A5 aus diesem Klimakoffer zeigt (angeblich) ein Experiment zur Wärmeabsorption durch CO2. Wir verlinken hier die „wissenschaftlichen“ Erläuterungen der LMU dazu.

Die früher sehr angesehene Ludwig Maximilians Universität München stellt einen „Klimakoffer“ für Schulen zur Verfügung.

Die Autoren dieser „Erläuterungen“ sind:

Dr. Cecilia Scorza (Astrophysikerin und Koordinatorin für Öffentlichkeitsarbeit, Fakultät für Physik der LMU), Moritz Strähle (Abgeordneter Physiklehrer an der Fakultät für Physik der LMU), Prof. Dr. Bernhard Mayer (Professor für Atmosphärenphysik, Fakultät für Physik der LMU) und Prof. Dr. Harald Lesch (Professor für Astrophysik, Universitäts-Sternwarte, Fakultät für Physik der LMU).

Die LMU betreibt einen eigenen Youtube Kanal um die Experimente des „Klimakoffers“ zu erklären. Ebenso hat Herr Prof. Lesch dieses „Klima-Katastrophen-Experiment“ auch in der ZDF Serie „Ein Fall für Lesch & Steffens – Die Wahrheit über die Lüge“ vom 18.10.2020 gezeigt (ab min 41). Er spielt dort also wieder einmal „Faktenchecker“.

Verifikation des Experiments durch unabhängige Fachleute

Die Wissenschaftlergruppe ICR (Independent Climate Research) hat sich unter anderen Aktivitäten zur Aufgabe gesetzt – diese sog. Klima-Katastrophen Experimente zu überprüfen. Diese Verifikation/Falsifikation des „Lesch“ Experiments wurde hauptsächlich vom Datenanalysten Axel Jacquin und dem Physiker Ernst Hammel durchgeführt.

Ein Fan der ICR aus Deutschland übermittelte dankenswerter Weise den Original. Ein spannendes Detail daran ist auch, dass dieser von der Caritas in Deutschland gefertigt wird

Sie können die Erkenntnisse der ICR entweder nachfolgend in diesem YouTube-Video sehen – oder sie lesen die Textversion in diesem Artikel.

Vor Beginn der Überprüfung dieses Lesch/LMU Experiments fallen sofort diese Aspekte und Kritikpunkte auf:

  • Die Wärmelampe strahlt bei ca. 300°C, die Erde bei -90 bis + 90°C – dies wird nicht klar kommuniziert
  • Zu kurze Aufheizzeiten werden vorgegeben, daher bildet sich kein stationärer Zustand (kein thermisches Gleichgewicht) aus
  • Verwendung einer Kupfer-Dose (ZDF durch Prof. Lesch) & einer Papp-Dose (LMU) also keine Einheitlichkeit
  • Keine Kontrollversuche mit Vergleichs-Gasen (z.B. Argon) werden vorgenommen
  • Eine unnatürlich hohe Konzentration von CO2 (ca.20% statt 0,08%) ohne klare Darlegung des möglichen Effekts
  • Keine Abschattung des Fleischthermometers
  • Keine Konvektion (Luftumwälzung) in der Dose, daher Schichtung der Gase

Weiters fällt im Besonderen im ZDF Video bereits im Titel auf, dass von Prof. Lesch durch die Verwendung einschlägiger Sprache Framing betrieben wird (Klimaleugner, Verschwörungstheoretiker …) – ideologische Aussagen haben bei einem physikalischen Experiment aber nichts zu suchen. Dies dokumentiert, dass der eigentliche Zweck des Experiments Propaganda für das „CO2 bedingte Klima Katastrophen Narrativ“ ist – und keine objektive Auseinandersetzung mit physikalischen Realitäten bezweckt wird.

Das wissenschaftliche Team der ICR beschreibt ihre Versuche wie folgt:

Vorab haben wir mit einer Infrarot-Kamera die unterschiedlichen thermischen Situationen der beiden Dosen (Kupfer und Pappe) untersucht:

Die Kupferdose (links) schafft eine thermisch deutlich massivere Umgebung für den Gas-raum, sodass noch höhere Gas-Temperaturen zu erwarten sind (Lesch – ZDF). Wir haben in weitere Folge daher – um diesen „Show Effekt nicht zu berücksichtigen“ – die Original LMU Papp-Dose für unsere weiteren Untersuchungen eingesetzt.

Wir haben das LMU Originalexperiment in folgenden Punkten adaptiert, um saubere Messewerte zu erhalten:

  • Anstatt eines Fleischthermometers haben wir einen Elitech Datenlogger verwendet um die Temperaturmessungen im Doseninneren exakt erfassen und auswerten zu können
  • Wir haben die Möglichkeit für die Abschattung des Temperaturmessfühler geschaffen, um die direkte Bestrahlung des Messfühlers zu vermeiden. Versuche mit und ohne Abschattung wurden vorgenommen.
  • Einbau eines Mikro Ventilator in den Gasraum um Konvektion im Gasraum zu ermöglichen, Versuche mit und ohne Konvektion wurden durchgeführt.
  • Viel längere Aufheizzeiten und Beobachtungszeiten des Experiments wurden vorgenommen.
  • Die Messung der Umgebungstemperatur wurde ebenfalls vorgenommen, um diese Außeneinflüsse zu berücksichtigen.

Der Ablauf des Klima-Experiments A5

Die Lampe wird eingeschaltet, der Gasraum in der Dose erwärmt sich daraufhin für ca. 20 min, danach wird das Gas gegen ein Gas aus einer endothermen Reaktion ausgetauscht. Der Gasraum enthält dann neben der Luft ca. 20% CO2 und Wasserdampf. Nach einer kurzen Abkühlung (endotherme Reaktion – Einleitung diese Gases) erfolgt eine weitere Erwärmung des Gasraumes – hier die Original-Messkurve der LMU sowie das Originalfoto der LMU Apparatur:

Hier wird sofort ein Fehler seitens der LMU ersichtlich:

Das Diagramm soll laut LMU die Absorption von IR-Strahlung durch CO2 zeigen – diese Grafik zeigt jedoch KEINE Absorptionskurve, sondern eine AUFHEIZKURVE des Gases.

Ein weiterer Fehler vorab:

Die beim LMU-Experiment verwendete 60W-Lampe hat eine Abstrahltemperatur von ca. 300 °C, strahlt also IR-Strahlung hauptsächlich im Wellenlängenbereich von 5 Mikrometern ab. Dieser Bereich ist auf unserem Planeten für die IR Wirkung von CO2 NICHT relevant.

Jedoch kann bei dieser Lampe und bei dieser Versuchsanordnung die IR-Rückstrahlung von CO2 (kaum) und N2O (sehr wohl) im Wellenlängenbereich von 4-5 Mikrometern gezeigt werden, aber eben NICHT in der – für unsere reale Atmosphäre relevanten – 13 bis 16 Mikrometer CO2 Absorptionsbande.

Wie bereits oben dargelegt, ist ein weiterer schwerer Konzeptfehler dieses experimentellen Aufbaus, dass kein Kontrollgas und kein Kontrollexperiment vorgenommen wird. Wir haben als Kontrollgas Argon verwendet, dieses Gas ist NICHT IR aktiv. Wie man aus beiliegenden IR Bildern ersehen kann findet hier KEINE IR Absorption statt, weder mit – als auch ohne -erzwungener Konvektion.

Sehr wohl ist aber die Absorption und Rückstrahlung vom IR aktiven Gas CO2 in der Wärmebildkamera ersichtlich:

Es ist zu sehen, dass durch das Einleiten von CO2 in die Dose die IR Kamera eine Reduktion der Strahlungstemperatur der Lampe um 8,6°C messen kann, was auf die Absorption und Re-Emission (Rückstrahlung) durch das CO2 zurückzuführen ist. Diese Reduktion der Strahlungstemperatur ist bei Verwendung des Kontrollgases Argon NICHT ersichtlich (siehe oben).

Nun fällt bei den Messungen folgendes auf:

Wird keine erzwungene Konvektion in der Dose geschaffen, entsteht tatsächlich ein Temperaturanstieg bei Verwendung von CO2 + H2O (Gas aus der endothermen Reaktion), von ca. 0,1°C als auch ein Temperaturanstieg bei Verwendung von reinem CO2 (0,4°C) und reinem N2O (0,7°C) gegenüber den Kontrollgasen Luft und Argon.

Somit scheinen auf den ersten Blick Hr. Prof. Lesch und die LMU mit Ihrer Argumentationskette recht zu haben.

Wiederholt man nun alle diese Experimente MIT erzwungener Konvektion in der Dose, zeigt sich:

Die Gase CO2 + H2O (Gas aus der endothermen Reaktion), reines CO2 und Argon erwärmen sich in etwa gleich. Ein die Temperatur erhöhender Effekt aus der Absorption und Re-Emission von Strahlung ist nun hier nicht mehr ersichtlich – nur mehr beim Gas N2O.

Die Gründe dafür sind:

  • wenn keine Konvektion in der Dose erzwungen wird entsteht eine Gasschichtung, was zu erheblichen Temperaturdifferenzen innerhalb der Dose führt. Die Konvektion verhindert dies.
  • Die Absorption von IR Strahlung durch CO2 hat bei dieser Versuchsanordnung keine messbare Auswirkung auf die Temperaturerhöhung der Gase.

Die Erwärmung des NICHT Treibhaugases Argon ist bei dieser Versuchsanordnung genauso hoch (innerhalb der Messtoleranz der Messanordnung) wie die Erwärmung des Treibhaugases CO2.

Dieses Experiment kann also KEINE Temperaturerhöhung trotz hoher CO2 Konzentration in der Messanordnung – gegenüber dem Nicht-Treibhausgas Argon zeigen!

Die Erwärmung des NICHT Treibhaugases Argon ist bei dieser Versuchsanordnung genauso hoch (innerhalb der Messtoleranz der Messanordnung) wie die Erwärmung des Treibhaugases CO2.

Die anderen Eigenschaften der Gase wie Wärmeleitfähigkeit, Wärmekapazität, spezifisches Gewicht spielen die entscheidende Rolle bei der Erwärmung, da die Gasmoleküle Kontakt zur Dosenwand, zur Folie und untereinander haben.

Sehr wohl kann dieses Experiment – wie wir herausgefunden haben – den Treibhauseffekt beim Gas N20 zeigen, was der LMU und dem Hr. Prof. Lesch möglicherweise nicht wichtig war, um gezeigt zu werden.

Dieses Experiment könnte wirklich interessante physikalische Eigenschaften unterschiedlicher Gase zeigen – durch die krampfhafte Fokussierung auf das vermeintlich „schlimme“ CO2 wird diese eigentlich sehr pfiffige Versuchsanordnung für Klima- Katastrophen Propagandazwecke MISBRAUCHT.

Zusammenfassung:

  1. Das Experiment ist geeignet, die Absorption von IR-Strahlung durch CO₂ und durch N2O in der Nähe der Absorptionsbande von 4 -5 Mikrometer Wellenlänge zu zeigen, nicht jedoch im 15 Mikrometer Band , welches für unseren Planeten relevant ist.
  2. Das Experiment zeigt einen zusätzlichen Erwärmungseffekt von CO2 gegenüber LUFT und Argon nur dann, wenn keine Konvektion in der Dose und keine Abschattung des Temperatur-Sensors vorgenommen wird.
    Die Gründe für die Erwärmung sind die folgenden Eigenschaften der Gase CO2, Luft  und Argon:
    * Wärmeleitfähigkeit
    * spez. Gewicht
    * Wärmespeicherkapazität

    Das Experiment zeigt keine messbare Erwärmung durch die IR Absorption bei CO2   (aber bei N2O): Sehr wohl ist eine Absorption bei CO2 aufgrund der hohen CO2 Konzentration (mittels IR Kamera) feststellbar

  3. Dem LMU-Experiment fehlen Kontrollexperimente, z.B. mit dem nicht-infrarot-aktiven Edelgas Argon.
  4. Beim LMU-Experiment wird der Einfluss der Umgebungstemperatur nichtmit berücksichtigt.
  5. Beim LMU-Experiment ist die Aufheizphase zu kurz (keine stationäre Zustände)
  6. Das LMU-Experiment sieht keine Abschattung des Temperatursensors vor.
  7. Das LMU- Experiment sieht keine Konvektion innerhalb der Dose vor (Wärmestau).
  8. Es handelt sich bei diesem von der LMU konzipierten Laborversuch um eine Extrem-konstellation, die in der Natur auf der Erde nicht vorkommt.

Bei diesem Experiment erhöht sich die Temperatur in der Dose (Erdatmosphäre) MIT Konvektion sowohl mit CO2 als auch mit ARGON (Kontrollgas) im gleichen Ausmaß -> somit kann dieses Experiment die Erhöhung der Temperatur der Erdatmosphäre wegen CO2 NICHT zeigen!

Das Lesch-Experiment ist irreführend und indoktrinierend

Das Experiment (Aktivität Nr. 5) aus dem LMU-Klimakoffer ist irreführend und stellt eine Indoktrination der Schülerinnen und Schüler dar.

Es verstößt gegen das „Überwältigungsverbot“ aus dem „Вeutelsbacher Konsens“:

  1. Es ist nicht erlaubt, den Schüler – mit welchen Mitteln auch immer im Sinne erwünschter Meinungen zu überrumpeln und damit an der „Gewinnung eines selbständigen Urteilszu hindern. Hier genau verläuft nämlich die Grenze zwischen Politischer Bildung und Indoktrination. Indoktrination aber ist unvereinbar mit der Rolle des Lehrers in einer demokratischen Gesellschaft und der – rundum akzeptierten – Zielvorstellung von der Mündigkeit des Schülers.
  2. Zweitens, was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, muss auch im Unterricht kontrovers sein. 
  3. Drittens, Schüler müssen in die Lage versetzt werden, eine politische Situation und eigene Interessen zu analysieren.“

Quellen:  https://www.lpb-bw.de/beutelsbacher-konsens
als auch: https://www.parlament.gv.at/fachinfos/rlw/Welche-Bedeutung-hat-politische-Bildung-fuer-eine-Demokratie

Wie durch Lesch nun auch Lehrer indoktriniert werden

Prof Lesch und Dr. Scorza sind nun auch unterwegs, um Lehrer zu indoktrinieren. In diesem Vortrag finden sich reihenweise bereits widerlegte Fälschungen (Hockestick), Täuschungen (das CO2-Observatorium auf einem aktiven Vulkan) und Taschenspieler-Tricks. Am Ende wird Werbung für den LMU-Klimakoffer gemacht, dessen CO2-Experiment oben klar widerlegt werden konnte.

Sterbehilfe: Tod auf Bestellung

Sterbehilfe: Tod auf Bestellung

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Sterbehilfe: Tod auf Bestellung

Sterbehilfe: Tod auf Bestellung

International werden die Vorgaben für Sterbehilfe immer weiter gelockert. Selbst psychisch Kranke dürfen nun den assistierten Tod wählen. Über eine Debatte an der Grenze der Menschlichkeit.

von Elisa David

Sollte es einem Menschen möglich sein, selbstbestimmt und würdevoll zu sterben? Diese Frage ist eine ethische, mit der man sich nicht gerne befassen will. Nicht zuletzt, weil man sich kaum darin hineinversetzten kann, wie hoffnungslos jene Menschen sein müssen, die Sterbehilfe fordern und in Anspruch nehmen wollen. Im deutschen Strafgesetzbuch steht der Paragraph 217, der die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestrafen will. 

Doch er ist kursiv geschrieben und mit dem Hinweis versehen, dass das Bundesverfassungsgericht diesen im Jahr 2020 für nichtig erklärt hat. Der Paragraph ist mit Artikel 2 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 1 Absatz 1 Grundgesetz nicht vereinbar, so das Urteil. Es gibt ein Recht auf Leben, aber keine Pflicht zum Leben.

In der Debatte um die Legalisierung der Sterbehilfe ist eigentlich immer die Rede von leidenden, unheilbar kranken Menschen, die ohnehin am Ende ihres Lebens stehen. Sie haben chronische Schmerzen, werden das Krankenhausbett niemals mehr verlassen und vereinsamen inmitten von Schläuchen und piependen Geräten. Sie wollen nicht weiter verpflichtet sein, zu leben. Der begrenzte Horizont, den man als gesunder Mensch zu so einem Schicksal hat und auch die Überzeugung, dass kein Leben unwert ist, lassen trotzdem die Empathie zu, den Wunsch nach dem Tod doch irgendwie nachvollziehen zu können. 

Doch was ist, wenn die Menschen, die durch Sterbehilfe ihr Leben beenden wollen, keine physischen Schmerzen haben, keine finstere Diagnose, wenn sie noch am Anfang ihres Lebens stehen? Wenn sie einfach nur sterben wollen, weil sie depressiv sind? Wenn es in Deutschland die Möglichkeit der Sterbehilfe geben sollte – wo würden ihre Grenzen liegen? Es gibt noch keinen Ersatz für den Paragraphen 217 StGB, der Gesetzgeber hat diese Frage noch nicht beantwortet. Das heißt aber nicht, dass sich in der Zwischenzeit nicht weiter Menschen umbringen – und dass es nicht Menschen gibt, die bereit sind, ihnen dabei zu helfen. 

Drei Jahre Haft wegen Beihilfe zum Tod

Am vergangenen Montag sprach das Landgericht Berlin ein Urteil, das noch vor Ende des Prozesses als Meilenstein in dieser Debatte antizipiert wurde. Der Berliner Arzt Christoph Turowski stand vor Gericht, weil er seiner Patientin, einer 37-jährigen Frau, die an starken Depressionen litt, bei einem Selbstmordversuch geholfen und bei einem zweiten Versuch ihren Tod verursacht haben soll. Im Prozess stand insbesondere eine Frage im Mittelpunkt: War Isabell R. zurechnungsfähig genug, um in ihren Tod einzuwilligen? 

Die drei Jahre Freiheitsstrafe, zu denen Turowski wegen Totschags in mittelbarer Täterschaft im minder schweren Fall verurteilt wurde, wirken zwar wie eine eindeutige Antwort, doch so wirklich sind sie es nicht. Schlussendlich ausschlaggebend war die Ambivalenz des Todeswunsches des Opfers. Sie soll sich immer mal wieder von diesem Wunsch distanziert haben, in Textnachrichten, die die beiden sich stetig schrieben. Insbesondere soll sie es am Morgen des Tattages als „ewiges Hin und Her“ beschrieben haben, für das sie sich entschuldigte.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, der Arzt kündigte bereits an, sich dagegen wehren zu wollen. Und nach Berichten der Presse soll der vorsitzende Richter die Revision sogar begrüßt haben, damit diese Grundsatzfrage höchstrichterlich geklärt wird. Es gab bereits Fälle in Deutschland, in denen Ärzte für Suizidhilfe freigesprochen wurden – auch Turowski selbst, der 2013 bereits einer anderen langjährigen Patientin mit einer chronischen Darmerkrankung Suizidassistenz geleistet hatte. 

Er wurde freigesprochen, in einem Verfahren, das 2019 sogar beim Bundesgerichtshof landete. Abseits von Einzelfällen stellt sich eins sehr eindeutig dar: Es gibt einen Wertungsunterschied zwischen Suizidhilfe für Patienten mit psychischen und Patienten mit körperlichen Krankheiten. Es ist ja auch klar: Äußert ein depressiver Mensch einen Suizidwunsch, ist die naheliegende Reaktion von jedem – und doch insbesondere von Ärzten -, die Person von diesem Wunsch abbringen zu wollen und nicht ihn zu befürworten und umzusetzen. 

Wenn Depressive sterben wollen

Relativ parallel findet ein sehr ähnlicher Fall gerade in den Niederlanden statt. Eine junge Frau, 28 Jahre alt, ist schwer depressiv, außerdem hat sie eine Autismus- und ADHS-Diagnose. Sie will sterben. Das steht da deshalb im Präsens, weil sie aktuell noch lebt. In den Niederlanden sind die Gesetze anders als in Deutschland. Dort hat man die aktive Sterbehilfe als erstes Land der Welt bereits 2002 eingeführt. In Anspruch nehmen kann sie salopp gesagt jeder – sogar Kinder ab 12 Jahren mit Zustimmung ihrer Erziehungsberechtigten oder Demenzkranke, wenn eine schriftliche Patientenverfügung vorliegt. Der durchführende Arzt muss diagnostizieren, dass der Patient unheilbar krank ist und unerträglich leidet. 

Die junge Zoraya hat keine richtige Arbeit, sie hatte nie die Ambitionen, eine Ausbildung zu beenden. Aber sie lebt mit ihrem Lebensgefährten und ihren Katzen in einem schönen Haus. Sie ist körperlich kerngesund, doch ihr Antrag auf Sterbehilfe wurde genehmigt. Ihr Todestermin ist für den Mai festgelegt. In einem Artikel der Free Press erzählt sie von ihrem Sterbewunsch. Auch davon, dass sie eigentlich Angst hat zu sterben. Doch eine Ärztin soll ihr gesagt haben, dass sie unheilbar depressiv sei. „Es gibt nichts, was wir noch für Sie tun können. Es wird niemals besser werden“, soll sie zu ihr gesagt haben. 

Zoraya beschloss daraufhin, sterben zu wollen. „Mir war immer sehr klar: Wenn es nicht besser wird, halte ich das nicht mehr aus.“ In dem Artikel steht nichts über die Reaktion ihres Freundes zu dieser Entscheidung. Zoraya selbst schildert nur, dass sie mit ihm schon auf einem Waldspaziergang entschieden habe, unter welchem Baum er ihre Asche verschütten soll. Sie will kein Grab, weil sie ihren Angehörigen keine Arbeit machen will. Und sie will keine Beerdigung, weil sie nicht glaubt, dass da irgendeiner ihrer Freunde hinwollen würde. 

„Schlaf schön“ soll die Ärztin sagen

Im Mai wird eine Ärztin zu ihr nach Hause kommen, erzählt Zoraya. Sie wird mit ihr zur Beruhigung erstmal einen Kaffee trinken und sich mit ihr unterhalten. Wenn sie dann bereit ist, legt sie sich auf eine Couch und bekommt nach wiederholter Einwilligung eine Spritze gesetzt. „Schlaf schön“, soll die Ärztin dann zu ihr sagen. Normalerweise sagen Ärzte in dieser Situation wohl „Gute Reise“, doch das will Zoraya nicht: „Schöne Reise? Ich gehe doch nirgendwo hin!“ Alles an diesem Fall ist haarsträubend. Dass ihr Freund das alles so mitträgt, dass sie sich offensichtlich für unwertig hält, dass ihre Ärztin sie so aufgegeben hat. Wenn Zoraya so unbedingt sterben will, wenn das alles so unaufhaltbar ist, warum beging sie keinen Selbstmord? Etwa, weil sie sich nicht traut, weil sie es nicht durchziehen würde? Ist es ein Hilferuf, der Wunsch, dass ihr Freund, ihre Familie, ihre Freunde sie davon abhalten? 

Auch in Kanada spielte sich ein ähnlicher Fall ab. Dort wollte eine 27-Jährige, die keine körperlichen Krankheiten hatte, Suizidhilfe in Anspruch nehmen. Wieder unter anderen Gesetzen. In Kanada gab es zuletzt besonders viele Sterbehilfe-Skandale. Hier wurde die medizinische Sterbehilfe – Medical Assistance in Dying (MAiD) – 2016 eingeführt. Zunächst war diese nur für Patienten erhältlich, die todkrank waren. Der häufigste Grund ist schwerer Krebs im fortgeschrittenen Stadium. 2021 wurde die Zielgruppe jedoch ausgeweitet. Auch unheilbar Kranke, die aber nicht in naher Zukunft sterben müssen, können MAiD in Anspruch nehmen. Es braucht aber Gutachten von zwei Ärzten. 

Kanada wird häufig dafür kritisiert, dass die Sterbehilfe zu leicht erhältlich, teilweise von Ärzten regelrecht angeboten wird. Oftmals werde MAiD von Menschen in Anspruch genommen, die eigentlich nicht sterben wollen, so der Vorworf. Sie wollen aber keine Last sein oder können sich Behandlungen oder eine angemessene Versorgung nicht leisten. Vielleicht haben sie auch nur die Hoffnung verloren, eine gute medizinische Versorgung zu erhalten. 

Zwei Gutachten beenden ein Leben

Der Fall der 27 Jährigen, die nur unter dem Kürzel M.V. bekannt ist, handelt vor allem von ihrem Vater (als W.V. bezeichnet). Eines Tages beschloss seine Tochter, die wie Zoraya autistisch ist und ADHS hat, zu sterben. Ihre Eltern waren geschockt – denn sie wussten nicht, welche Krankheit sie haben soll, sie ist körperlich völlig gesund. Doch nach zwei Durchgängen fand M.V. zwei Ärzte, die ihr die nötigen Gutachten ausstellten. Ihr Vater klagte, argumentierte, seine Tochter sei unerkannt psychisch krank und daher nicht in der Lage, wirksam in die Sterbehilfe einzuwilligen. 

Sie habe außerdem wiederholt versucht, von verschiedenen Ärzten Diagnosen für Krankheiten zu erlangen, die aber immer nicht festgestellt werden konnten. Doch das Gericht war nach Kanadischen Recht dazu gezwungen, gegen ihn zu urteilen. Zwar muss man unheilbar krank sein, doch die Tochter musste vor Gericht nicht offenlegen, welche Krankheit sie habe, auch die Symptome nicht – nur dass sie die Antragsprozedur richtig durchlaufen hatte und die qualifizierte Unheilbarkeit von zwei Ärzten festgestellt wurde. Ihre Eltern wissen bis heute nicht, welche Krankheit ihr Leben so unaushaltbar machen soll. 

Die Frage, ob es psychisch Kranken möglich sein sollte, in ihren Tod einzuwilligen und Sterbehilfe zu beanspruchen, ist kompliziert. Das Bundesverfassungsgericht entschied in seiner Grundsatzentscheidung, die den Paragraph 217 StGB kippte, dass es Menschen in jeder Lage möglich sein sollte, ihr Leben zu beenden und sich dafür Hilfe zu suchen. Auch psychisch Kranken. Egal in welcher Lebenslage. Man könne alles versuchen, sie davon abzubringen, es dürfe aber keine Wertung der Gründe stattfinden und man müsse die Entscheidung schlussendlich akzeptieren. 

Die Frage nach der Zurechnungsfähigkeit

Natürlich hebelt das nicht alles aus. Der Sterbewillige muss in der Lage sein, diesen Wunsch selbstständig und eigenständig zu treffen. Doch damit dreht man sich eigentlich nur im Kreis. Wie kann man „vernünftigerweise“ ganz ohne Mängel der Zurechnungsfähigkeit seinem Tod zustimmen? Eigentlich ist das – besonders bei einer Depression, deren Symptom doch gerade der Selbstmordgedanke sein kann – gar nicht möglich. Wenn man in seinen Tod einwilligt, willigt man in seinen Tod ein. Und das ist nichts, was ein normaler zurechnungsfähiger Mensch tun würde. 

Dieses Paradoxon breitet sich damit aber ganz grundlegend auf die Sterbehilfe auch für körperlich Kranke aus. Sicher gibt es die Extremfälle, wie eingangs beschrieben. Doch wenn man wegen einer Krankheit sterben will, findet das auch im Kopf statt. Denn klar ist doch erst einmal, dass der durchschnittliche Mensch – auch mit leichten Depressionen, Heuschnupfen, Liebeskummer, Behinderung, Kurzsichtigkeit und den Problemen, die man nun mal hat – nicht sterben will. Der Wunsch nach dem Tod ist erstmal nicht normal, sondern in sich krankhaft. 

Und es tut sich eine weitere Debatte auf, die zu Unrecht von der Debatte um die Sterbehilfe überschattet wird. Ist die Sterbehilfe ein Korrektiv von Behandlungsfehlern, mangelhafter Gesundheitsvorsorge und schlechten Ärzten geworden? Ich habe in der Recherche für diesen Artikel unabhängig voneinander mit verschiedenen Psychologen gesprochen. Alle waren sich einig: So etwas wie eine absolut nicht behandelbare Depression gibt es nicht. Die Patienten mögen vielleicht immer eine gewisse Beeinträchtigung haben, doch sie können durch Psychotherapie lernen, ein normales Leben zu leben oder im Ernstfall durch Medikamente behandelt werden. Der Tod aller drei Frauen ist im Grunde unnötig. 

Alles nur Vertuschung?

Ist die Debatte über Sterbehilfe zu spät angesetzt? Sollte man bei der medizinischen Versorgung anfangen? Zuletzt sorgte der besonders anschauliche und tragische Fall des Kanadiers Normand Meunier für Schlagzeilen. Der 66-Jährige starb am 29. März 2024. Meunier war in seinen Armen und Beinen bereits seit 2022 gelähmt. Doch das war nicht der Grund, weshalb er sterben wollte. Infolge mehrer schwerer Viruserkrankungen wurde er ins Krankenhaus zur stationären Behandlung eingeliefert. Auch diese Krankheit war nicht der Grund für seinen Todeswunsch. Der entwickelte sich erst im Laufe und insbesondere in Folge seines Krankenhausaufenthalts. 

Aufgrund seiner Lähmung konnte er sich selbstverständlich nur stark eingeschränkt eigenständig bewegen. Seine Frau hatte das Pflegepersonal darauf hingewiesen, dass Meunier wegen seines Zustandes auf eine spezielle Matratze angewiesen ist, diese hatte das Krankenhaus jedoch nicht vorrätig. Für vier Tage lag Meunier auf einer Trage in der Notaufnahme in der gleichen Position. Durch den Druck des Körpergewichts beim Liegen können auf Dauer besonders belastete Körperteile geschädigt werden, eine Wirkung, die auch als Wundliegen bezeichnet wird. 

Patienten wie Meunier sind dafür anfällig, weshalb diese Patienten im Krankenhaus eigentlich von Pflegepersonal regelmäßig umgelegt werden müssen. Ansonsten können sich sogar tiefe Wunden bilden – wie es bei Meunier der Fall war: An seinem Gesäß entwickelte sich ein Druckgeschwür, durch das Muskel und Knochen in einer offenen Wunde freigelegt und sichtbar wurden, diese offene Wunde hatte einen Durchmesser von mehreren Zentimetern. 

Der Heilungsprozess solcher Wunden ist lang und schmerzhaft. Meunier ließ zunächst mehrere Operationen über sich ergehen, in denen abgestorbenes Gewebe entfernt wurde, um den Heilungsprozess zu fördern. Doch irgendwann wollte er das Leiden nicht mehr aushalten und beschloss, sein Leben durch MAiD zu beenden. „Ich verstehe nicht, wie das passieren kann, denn eine Matratze ist das Grundlegendste., sagte seine Ehefrau gegenüber Radio-Canada. Meunier hatte zuvor schon öfter Wunden infolge von Wundliegen erlitten, jedoch war keine davon so extrem wie seine letzte. 

Flyer, die den Tod bewerben

„Medizinische Sterbehilfe ist einfacher und regelmäßiger verfügbar als einige der grundlegendsten Pflegemaßnahmen“, sagte Trudo Lemmens, Professor für Gesundheitsrecht an der Universität von Toronto, gegenüber CBC Canada. Viele Patienten wollen keine Last sein. „Und dann antwortet das Gesundheitssystem: Nun, Sie haben Zugang zu medizinischer Sterbehilfe.“ 

Im Fall der deutschen Isabell R. war ein Schwerpunkt des Prozesses: Inwieweit hatte sie den Prozess selbst in der Hand und inwieweit hat ihr Arzt sie quasi als willenloses Werkzeug gegen sich selbst genutzt, indem er ihr den Zugang in eine Vene legte, damit sie sich das tödliche Medikament verabreichen konnte? In Deutschland gibt es keine einheitliche gesetzliche Regelung, deshalb hat das Gericht mit einer Palette an Tötungsdelikten zu arbeiten, Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen – wie bei jedem anderen Tötungsdelikt auch. In Deutschland fordern Strafrechtler, dass sich das ändert und endlich für Klarheit gesorgt wird. 

Doch wäre das wirklich besser? Wenn die Entscheidung von Ärztinnen getroffen wird, wie in Zorayas Fall, die ihre Patientinnen aufgegeben haben? Wenn gutachterliche Befunde nicht durch Gerichte hinterfragt werden, wie im Fall von M.V.? Wenn Opfer von medizinischem Versagen durch Ärzte den Freitot durch Ärzte wählen, wie im Fall von Meunier? 

Klar ist jedenfalls: Es geschehen unvermeidbar Fehler – ob mit Regelung wie in Kanada und der Niederlande oder ohne, wie in Deutschland. Doch es wird unweigerlich mehr Fehler geben, wenn es mehr Fälle gibt. Und die werden verursacht durch Fehler im System, Probleme, die nicht behoben werden. Und wenn der Ausweg in den Tod auf Flyern im Krankenhaus bereit steht. 

Der Beitrag Sterbehilfe: Tod auf Bestellung ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.