Kategorie: Nachrichten
Eltern als „Klimaschweine“: MFG prangert Indoktrination von Kindern durch Schülerzeitung an
In der Schülerzeitschrift „Spatzenpost“ wurde in der Januarausgabe ein Auszug aus dem Buch „Die Klimaschweine“ publiziert, das Kindern das Klimawandel-Narrativ einbläut und sie dabei nicht zuletzt gegen die eigenen Eltern aufstachelt, die als „Klimaschweine“ mit Monstertrucks dargestellt werden. In einem offenen Brief prangert die MFG Oberösterreich die Veröffentlichung dieses Auszugs in der Schülerzeitschrift scharf an: Die Indoktrination der Kinder mit dem dogmatischen Klimaglauben und das Aufhetzen gegen die Eltern kritisieren die Abgeordneten als Gefährdung des Kindeswohls.
Nachfolgend lesen Sie den offenen Brief (Hervorhebungen durch Redaktion):
Offener Brief betreffend den kindeswohlgefährdenden Beitrag „Die Klimaschweine“ in der „Spatzenpost“, Ausgabe 5, Jänner 2024
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir, die Abgeordneten des MFG-Klubs im Oö. Landtag, wenden uns an Sie in Bezug auf den Beitrag „Die Klimaschweine“, welcher in der „Spatzenpost“, Ausgabe 5, Jänner 2024 erschienen ist. Dabei handelt es sich um einen Auszug aus dem gleichnamigen Buch, das 2020 erschienen ist.
Die Veröffentlichung dieses Beitrags gibt in Hinblick auf den Schutz des Kindeswohls Anlass zur Besorgnis. Insbesondere möchten wir auf die Verwendung des Begriffs „Klimaschweine“ hinweisen, welcher in unseren Augen inakzeptabel ist. Mit solcher einer Erzählweise wird ein Spalt in die Familien getrieben. Das Narrativ der „Schweineeltern“, welche ihre Kinder in „Monstertrucks“ zur Schule fahren, trägt dazu bei, dass die Eltern gegen die Kinder ausgespielt werden, indem Kinder indoktriniert und manipuliert werden.
Die Bezeichnung „Klimaschweine“ trägt darüber hinaus generell zur weiteren Spaltung in der Gesellschaft bei, indem sie eine Gruppe gegen eine andere ausspielt. Dies führt zu einer erhöhten Polarisierung und beeinträchtigt den sozialen Zusammenhalt.
Klimaüberlegungen sind in letzter Zeit zu einer Art Religion geworden, die keinen Raum für Diskurs lässt. Der Klimaglaube wird dogmatisch festgesetzt und es ist nicht erlaubt, dieses Dogma zu hinterfragen, auch nicht im Rahmen der Wissenschaft. Kinder mit diesem dogmatischen Klimaglauben zu indoktrinieren und sie damit gleichzeitig gegen die Eltern, die als „Klimasünder“ dargestellt werden, aufzuhetzen, stellt eine Gefährdung des Kindeswohls dar.
Der Beitrag trägt dazu bei, dass eine kritische wissenschaftliche Debatte über Klimafragen unterdrückt wird. Die dogmatische Festlegung auf einen bestimmten Glauben verhindert einen offenen Diskurs, der für eine fundierte Meinungsbildung essentiell ist.
Der Beitrag setzt Kinder darüber hinaus unter psychologischen Druck, indem er sie in einen Konflikt zwischen den vermeintlichen „Klimaschwein-Eltern“ und dem propagierten Klimaglauben bringt. Dies könnte zu emotionalen Belastungen und Unsicherheiten bei den Kindern führen.
Des Weiteren stellt die Veröffentlichung dieses Beitrags einen Eingriff in das elterliche Erziehungsrecht dar. Eltern haben das Recht, die Erziehung und den Unterricht ihrer Kinder entsprechend ihren eigenen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen sicherzustellen (Art. 2 1. Zusatzprotokolls zur EMRK von 1952). Damit Eltern ihre Obsorgepflichten erfüllen können, wurden ihnen zugleich korrespondierende Rechte eingeräumt, die absoluten Schutz genießen. Es besteht auch ein Unterlassungsanspruch gegen störende, gegen das ElternKind-Verhältnis gerichtete Handlungen Dritter. Bei Gefährdung des Kindeswohls kommt ein Unterlassungsanspruch in Betracht. Der Artikel missachtet und verletzt dieses Erziehungsrecht der Eltern, indem er Eltern, die (große) Autos fahren und/oder nicht dem Klimanarrativ des Mainstreams folgen, diskreditiert.
Zusätzlich möchten wir betonen, dass es niemandem zusteht, einzelne oder eine Gruppe von Menschen als „Klimaschweine“ zu diffamieren, basierend darauf, welches Fahrzeug sie nutzen oder welche Meinung zum sogenannten „Klimawandel“ sie vertreten. Solche Etikettierungen tragen nicht zu einem konstruktiven Dialog bei, sondern fördern vielmehr Vorurteile und Spaltung.
Als Medium trägt die „Spatzenpost“ eine Verantwortung für ihre Inhalte. Die Verwendung diskriminierender Begriffe kann als mangelnde Sensibilität wahrgenommen werden. Kinder bereits im Volksschulalter damit zu konfrontieren und auf diese Art und Weise zu indoktrinieren und zu manipulieren, ist darüber hinaus höchst verwerflich und stellt eine Gefahr für das kindliche Wohlergehen dar.
Insbesondere ist schließlich darauf hinzuweisen, dass im Impressum der „Spatzenpost“ die Richtung der Zeitschrift folgendermaßen angegeben wird: „Spatzenpost ist eine seit Jahrzehnten bestehende und politisch wie weltanschaulich unabhängige Schülerzeitschrift […].“ Ist es aus Ihrer Sicht mit dieser Blattlinie vereinbar, die politisch vorgegebene Klimadoktrin zu propagieren?
Wir appellieren an Sie, in zukünftigen Veröffentlichungen eine respektvolle und dem Kindeswohl zuträgliche Berichterstattung zu gewährleisten. Eine offene Diskussion zu Themen, welche die Menschen bewegen, ist unerlässlich, aber sie sollte auf einem respektvollen Austausch unterschiedlicher Meinungen basieren.
Mit freundlichen Grüßen
LAbg. Joachim Aigner, MFG-Österreich Bundesparteiobmann
LAbg. Dagmar Häusler, BSc., MFG-Österreich Bundesparteiobmann Stv.
LAbg. Manuel Krautgartner, MFG-OÖ Klubobmann
AUF1: Alice Weidel holt zum Gegenschlag aus – „Ich verachte diesen schmierigen Spitzelstaat!“

Im großen Exklusiv-Interview mit dem österreichischen TV-Sender AUF1 holt AfD-Bundessprecherin Alice Weidel zum vernichtenden Gegenschlag gegen die vom Lügen-Portal „Correctiv“ im Zusammenspiel mit den System-Medien inszenierte Schmutzkampagne aus: „In welcher journalistischen Kotzecke sind wir eigentlich gelandet?“, fragt die AfD-Chefin angewidert und lässt ihren Emotionen freien Lauf: „Ich verachte diesen schmierigen Spitzelstaat!“
Die AfD-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag bezieht klar Stellung zu dem vom politisch-medialen Komplex hochstilisierten vermeintlichen Skandal um das angebliche „Geheimtreffen“ von Potsdam. Im Gespräch mit AUF1-Moderator Martin Müller-Mertens kritisiert Weidel die „widerlichen Stasi-Methoden, mit denen in Deutschland gegen Andersdenkende vorgegangen und die Opposition bekämpft wird“.
Ziel ist die totale Beschädigung der AfD
Über das angebliche „Geheimtreffen“ von Potsdam sei ein Lügenkonstrukt aufgebaut worden. Die Staatmedien hätten es ungeprüft übernommen. „Das Ziel: Die Beschädigung der AfD sollte perfekt sein!“
Die Soros-nahe, mit Steuergeldern finanzierte Fälscherwerkstatt „Correctiv“ könnte eine Tarnorganisation des Verfassungsschutzes sein, vermutet die AfD-Vorsitzende. Es gebe jedenfalls genügend Anzeichen dafür, wie etwa den Informationsfluss „in Echtzeit“. Die Denunziationskampagnen würden mittlerweile jede Grenze überschreiten. „Wenn jetzt auf Deutschlands Straßen offen zum Mord an AfDler aufgerufen werden darf, dann sind wir von Anschlägen aus politischen Motiven nicht mehr weit entfernt“, zeigt sich Weidel besorgt.
Corona war ein Testlauf
Weidel ordnet die aktuelle Kampagne gegen ihre Partei in einen größeren Zusammenhang ein: „Corona war ein Test, wie weit der Staat gehen kann.“ Bürgerrechte wurden ausgehebelt, Ausgangssperren verhängt, Demos verboten, Teilnehmer niedergeprügelt und mit Wasserwerfern bekämpft. In Deutschland sei ein „schmieriger Spitzelstaat“ entstanden, der die Opposition überwache, während „zeitgleich die Funktionäre des Systems im Gleichschritt durch die Straßen marschieren und den Tod von Oppositionellen fordern.“
Regierung hasst Deutschland!
Alice Weidel bekräftigte: „Diese Regierung muss Deutschland hassen!“ Nur so lasse sich die zerstörerische Politik gegen das eigene Volk und die Wirtschaft erklären. Die Mehrheit der Bevölkerung sei mit der Arbeit der Ampel-Regierung nicht zufrieden. Dennoch sei die Regierung überzeugt, fest im Sessel zu sitzen, sonst würde sie anders agieren.
Nur eine Regierung „im Endstadium“ greife zu solchen Mitteln, betonte Weidel und erinnerte: „Andersdenkende und die Opposition werden mit totalitären Mitteln bekämpft. Das hat sich in der Geschichte immer wieder gezeigt.“
Totalitär oder freiheitlich – darum geht es!
Mittlerweile gehe es auch nicht mehr um die Frage, ob „links oder rechts“ – es gehe um die Frage, ob „totalitär oder freiheitlich“. Aber war die Spitzel-Attacke von Potsdam wirklich nur ein Einzelfall?
Alice Weidel hält es für sehr wahrscheinlich, dass bei der beispiellosen Hetzkampagne gegen eine immer stärker werdende demokratische Opposition der Verfassungsschutz seine Finger im Spiel hat. Die AfD-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag geht in Bezug auf sich selbst „fest davon aus, dass es sich der Verfassungsschutz nicht entgehen lässt, auf allen meinen E-Mails und Handys zu sein“.
Im Exklusiv-Interview mit „AUF1“ nimmt die Partei- und Fraktionsvorsitzende der AfD absolut kein Blatt vor den Mund. Niemals hätte sie für möglich gehalten, wie weit es in Deutschland wieder kommen würde.
Alice Weidel ist aber auch optimistisch, dass trotz der vielen gedankenlosen Mitläufer bei Anti-AfD-Demonstrationen die Bürger in Deutschland diese perfide und ekelerregende Kampagne durchschauen. Sie glaube deshalb auch nicht, dass „uns das schaden“ wird. Denn das totalitär anmutende Vorgehen gegen die Opposition, die Überwachung von Andersdenkenden seien „symptomatisch von Regierungen im Endstadium“. Noch in diesem Jahr könnten die ersten Bastionen des Establishments fallen, sagte die AfD-Politikerin mit Blick auf die Landtagswahlen in Ostdeutschland.
Hier geht es direkt zum Interview
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E-Autos ohne Zukunft – Hersteller ziehen sich reihenweise zurück

E-Autos sollten die Rettung für’s Klima sein. EU-Pläne verlangten das Aus für Verbrenner im Jahr 2035. Doch niemand dachte darüber nach, woher das Lithium für die Batterien kommen sollte und woher der Strom um sie zu laden. Es interessierte sich auch niemand über den Energieaufwand in der Produktion und die Fahrtüchtigkeit bei sehr hohen oder […]
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Deutschland in der Rezession und das unvermeidliche Ende des Euro

Die Wirtschafts- und Kriegspolitik der EU und Deutschlands, sowie die komplette Unterwerfung unter die Interessen des digital-finanziellen Komplexes und somit der USA haben zu einem enormen Abschwung von Wohlstand und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit geführt. Erkannt haben das bisher nur die Bauern, die als einzige dagegen aufgestanden sind. Soll ein souveräner Nationalstaat wettbewerbsfähig ssein und mehr Einnahmen […]
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Thüringen: CDU-Landrat führt Bezahlkarte wegen AfD ein

Thomas Fügmann ist scheidender Landrat im Saale-Orla-Kreis, dort, wo unlängst der AfD-Kandidat Uwe Thrum nur knapp den Wahlsieg um das Landratsamt gegen CDU-Mann Christian Herrgott verfehlte. Fügmann hat in seiner Amtszeit noch die Bezahlkarte für „Flüchtlinge“ auf den Weg gebracht. So bekommen diese in seinem Kreis weniger Bargeld und erhalten ihr All-inclusive jetzt in Sachleistungen. […]
„Der Untergang der Eliten ist nicht mehr aufzuhalten“
Zusammenbrechende Eliten
Vor kurzem trafen sich die globalen Eliten in Davos. Jedes Jahr lädt das Weltwirtschaftsforum (WEF) die Spitzen des öffentlichen und privaten Sektors ein, um die Weichen für die Welt zu stellen. Eine große Ehre für die Eingeladenen, könnte man meinen, doch in diesem Jahr haftete der Veranstaltung ein Hauch von Panikmache an. Das lässt sich am besten am gewählten Thema festmachen: „Wiederherstellung des Vertrauens“.
Es scheint, als würden die einst selbstbewussten Eliten doch etwas nass. Zumindest ist man sich bewusst, dass das Vertrauen schwindet, sonst müsste man es nicht „wiederherstellen“. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Top-Bosse ratlos sind, denn es muss einfach eine Lösung gefunden werden. Vertrauen bedeutet ja, dass man an gute Absichten glaubt, und der WEF-Clan und seine Kumpane haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass dies nicht der Fall ist, und diese Erkenntnis hat immer mehr Menschen erreicht.
Vertrauen ist also eine Form des Glaubens (Glaube an gute Absichten), aber dieses Vertrauen aufzukündigen ist das Ergebnis einer Erkenntnis, die sich vom Glauben unterscheidet. Immer mehr Menschen erkennen, dass die Elite, der sie bisher vertraut haben, nicht vertrauenswürdig ist. Und wie kann man eine Erkenntnis „wiederherstellen“? Das ist nicht einfach, und so kommt das WEF nicht weiter, als eine Kampagne gegen „Desinformation“ anzukündigen. Das bedeutet, dass man versucht, die Wiederherstellung des Vertrauens durch Zensur zu erzwingen. Das ist ein Widerspruch in sich, denn Vertrauen kann nicht erzwungen werden.
Ferner wird eine solche Zensurpolitik das wahre Wesen dieser Verwaltungseliten noch weiter enthüllen, was natürlich zu einem weiteren Vertrauensverlust führen wird. Verwalter, die glauben, ein Wahrheitsmonopol durchsetzen und alles, was davon abweicht, autoritär bestrafen zu können, erwecken nicht den Eindruck, es mit ihren Untertanen gut zu meinen. Der Rest des Vertrauens wird daher zwangsläufig weiter bröckeln, und es bleibt nichts anderes übrig, als die (Androhung von) Gewalt zu verstärken, was das Vertrauen weiter untergräbt. Ein sich selbst verstärkender und unumkehrbarer Prozess.
Zusammengefasst bedeutet dies, dass es für diese Eliten keine Hoffnung mehr gibt. Sie haben es sich selbst zuzuschreiben, und ihr Untergang wird durch die Werkzeuge, mit denen sie zu arbeiten gewohnt sind (Lügen und Autoritarismus), nur noch beschleunigt. Er ist nicht mehr aufzuhalten. Die dominante Rolle der alten Eliten hat ihr Verfallsdatum erreicht. Sie werden der gleichen bösen Mentalität verfallen, die sie in ihre Positionen gebracht hat.
Hinzu kommt, dass wir in den vergangenen Jahren die Geburt einer neuen „Elite“ erlebt haben. Eine Gruppe von Pionieren und Initiatoren, die zwar noch in den Kinderschuhen steckt, aber immer mehr Menschen inspiriert und dadurch an Größe und Bedeutung gewinnt. Anders als die alte Elite lässt sich diese neue Elite nicht von Macht- und Profitgier leiten, sondern von ganz anderen Werten wie Menschenwürde, Freiheit und Wahrheit. Ich hatte in den vergangenen Jahren das Privileg, mit vielen von ihnen zusammenzuarbeiten, und bis auf wenige Ausnahmen (die natürlich in den Hintergrund treten) ist keiner von ihnen auf Geld oder Macht aus. In den meisten Fällen haben sie ihr Engagement und ihre Bemühungen nur Geld gekostet. Ihre Motivation ist die Erkenntnis, dass es etwas Sinnvolleres (und einfach Besseres) gibt, als andere Menschen ausnutzen und über sie herrschen zu wollen.
Das bedeutet nicht, dass wir ruhig abwarten können, bis sich die alten Machteliten (zusammen mit ihren Verbänden und Institutionen) selbst zerstören, denn eine in die Enge getriebene Katze kann seltsame Sprünge machen, und in diesem Stadium des Übergangs verfügen sie noch über Gewaltmittel, die sie in verzweifelten Versuchen, ihre Positionen zu retten, skrupellos einsetzen werden. Das ist alles, was sie können.
Angst vor Wahlniederlagen: EU-Führung gibt den protestierenden Bauern nach
Flächendeckende Massenproteste können eine Wirkung haben. Dies zeigt die Reaktion der EU-Führung auf die anhaltenden Protestmaßnahmen der Landwirte in vielen europäischen Ländern gegen die katastrophalen Netto-Null-Maßnahmen. Denn die Landwirtschaft wird bei der Klima-Agenda in Bezug auf die sogenannten „Treibhausgas-Emissionen“ nun ausgespart.
Seit vielen Jahren schon treibt die Europäische Union die Klima-Agenda voran. Basierend auf fehlerhaften Klimamodellen und der Ignoranz von Fakten gegenüber der vergleichsweise geringen Rolle von CO2 im Vergleich zur Sonnenintensität und der Wolkenbildung in Sachen Klima und Wetter, wird ein katastrophaler Feldzug gegen das Kohlendioxid in der Atmosphäre geführt. Auch Dr. Martin Steiner hat bereits starke Argumente gegen das Narrativ der CO2-Klimakatastrophe angeführt. Doch die globalistische Agenda, die schlussendlich zu einer unsicheren und teuren Stromversorgung, sowie einer anhaltenden Deindustrialisierung und Vernichtung der Landwirtschaft (und damit der Unterminierung der Ernährungssicherheit) führt, interessiert das nicht.
Während die Industriearbeiter und jene in der Transportwirtschaft jedoch die Vernichtung ihrer wirtschaftlichen Grundlage im Namen des Klimas scheinbar widerstandslos hinnehmen, lassen sich die Landwirte die Zerstörung ihrer Lebenswerke nicht einfach so gefallen. Quer über den europäischen Kontinent gab es in den vergangenen Wochen und Monaten umfangreiche Protestaktionen. Wo die Niederländer anfingen, haben die Deutschen, Franzosen, Griechen, Iren, Belgier usw. dies fortgeführt. Und sie waren offensichtlich erfolgreich. Wie wir bereits berichteten, ist die französische Führung bereits eingeknickt und hat den Landwirten entsprechende Konzessionen gemacht.
Doch das ist erst der Anfang. Denn nun kündigte auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an, den Landwirten entgegenkommen zu wollen. Man werde den agrikulturellen Bereich weitestgehend aussparen. So wurde laut einem Bericht des britischen „Telegraph“ die Forderung nach einer Reduktion von Stickoxiden, Methan und anderen Emissionen durch die Landwirtschaft vom umfangreichen EU-Klimaplan gestrichen. Auch die Forderung nach einer Reduktion des Fleischkonsums durch die Menschen und einer Halbierung des Einsatzes von Pestiziden ist demnach dort nicht mehr zu finden.
Nun wäre es an der Zeit, dass auch die Arbeiter der energieintensiven Industrien und des Transportgewerbes, die ebenfalls unter den Auswirkungen der desaströsen Klimaagenda – wie z.B. den extrem hohen Energiepreisen – leiden, in Massen auf die Straßen gehen. Öffentlicher Druck wirkt. Denn im Herbst stehen die EU-Parlamentswahlen an und das politische Establishment, bestehend aus Zentristen, Sozialdemokraten, Liberalen und Grünen, sieht sich bereits jetzt einer aufstrebenden Konservativen und Rechten gegenüber. Parteien, die sich zusehends gegen die ganze Klimadiktatur stellen und bei einer Steigerung des Unmutes in vielen Ländern fulminante Wahlsiege einfahren dürften.
Den Eurokraten und Globalisten geht wohl langsam (sprichwörtlich gesagt) „der Arsch auf Grundeis“. Je größer und umfangreicher die Proteste auf den Straßen sind, umso wahrscheinlicher werden auch Wahlniederlagen sein. Wir sehen nun die ersten Versuche des Establishments, sich den Hals aus der Schlinge zu ziehen – um ihre Politik künftig eher durch die Hintertür durchzuziehen. Doch wie geht es weiter?
„Lanz“: Chrupalla, Sie waren einfach klasse!
(David Berger) Selbst AfD-Kritiker müssen zugeben: Tino Chrupalla legte gestern bei “Lanz” seinen bislang überzeugendsten Auftritt hin. Souverän, besonnen und sachlich fundiert konterte er einem tatsächlich überforderten, in der gewohnten Weise fies agierenden Talkmaster und den gegen ihn aufgefahrenen Gegnern, die ratlos mit uralten Kamellen gegen ihn warfen.
Der Beitrag „Lanz“: Chrupalla, Sie waren einfach klasse! erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Belege deuten auf eine Rückkehr des Grand Solar Minimums
Cap Allon
Die Vergangenheit ist unsere Kristallkugel.
Die geringe Sonnenaktivität, insbesondere ihr Einfluss auf Wolken und den Jetstream, stört die Wettermuster auf dem gesamten Planeten. Und obwohl die Abkühlung das allgemeine Thema ist, sind extreme Hitzeperioden zu erwarten, ebenso wie eine Zunahme von Überschwemmungen und Dürren.
Im Gegensatz zur modernen Theorie der globalen Erwärmung, die eine ähnliche „unanfechtbare Absicherung“ behauptet, wird das Große Solare Minimum (GSM) durch eine Fülle von Beweisen gestützt, die mit der heutigen Angstmacherei nicht mithalten können: historische Dokumentation und Proxydaten, zum Beispiel, was bedeutet, dass, wenn sich tatsächlich ein GSM bildet, wiederkehrende Muster identifizierbar sein sollten.
Für Indien gibt es Daten, die darauf hindeuten, dass sich das Land, ja die gesamte südasiatische Region, während der Großen Solaren Minima sowohl abkühlt als auch „austrocknet“. Dürren werden zur Norm, wenn die Sonne schwächelt, was zu Ernteausfällen und Hungersnöten führt.
Laut einer Studie mit dem Titel „Little Ice Age in Mughal India: Solar Minima Linked to Droughts?“, veröffentlicht von der American Geophysical Union:
„Der Vergleich mit den Monsun-Variabilitätskurven, die durch eine detaillierte Analyse verschiedener Proxies wie der biologischen Oberflächenproduktivität und der Messung der Dicke von jährlich erzeugten Schichten in einem fast 1200 Jahre zurückreichenden Sedimentkern aus dem nordöstlichen Arabischen Meer gewonnen wurden, hat gezeigt, dass die Variabilität der Sonnenaktivität mit einer Abnahme der Niederschlagsintensität während des Monsuns im Indischen Ozean während der Kleinen Eiszeit korreliert. Insbesondere nahm die Intensität der Niederschläge erheblich ab“.
Die Studie enthält diese Abbildung (unten) – einen Vergleich der Kurven zwischen der Variabilität der Gesamtsonneneinstrahlung (TSI) (linkes Feld) und dem Gehalt an organischem Kohlenstoff (Corg) (rechtes Feld).
„Corg ist ein Indikator für die Oberflächenproduktivität“, heißt es in der Studie weiter, „und kann daher als Index für die Intensität der Monsunregenfälle verwendet werden.“
„Die akute Hungersnot in den Jahren 1662-1665 … passt gut zu den niedrigen Werten sowohl der TSI als auch des organischen Kohlenstoffs, die durch das Maunder-Minimum verursacht wurden.“
Die Analyse kommt zu dem Schluss:
„Die Korrelationen zwischen dem Spörer- und dem Maunder-Minimum einerseits und schweren, lang anhaltenden Dürren auf dem indischen Subkontinent andererseits sind eindeutig.“
Heute erlebt Indien zwar eine unbestreitbare Abkühlung (siehe die IITM-Studie, die zeigt, dass „Kältewellen“ in den letzten Jahrzehnten zugenommen haben), hat aber auch gerade einen der trockensten Januarmonate erlebt, die seit 1901 verzeichnet wurden.
Im Januar erhielt das Land nur 7,2 mm Niederschlag, eine Zahl, die deutlich unter der Norm liegt und mit anderen rekordverdächtig niedrigen Jahren wie 2007 (Sonnenminimum des Zyklus 23), 2018 (Sonnenminimum des Zyklus 24) und auch 1946 (Sonnenminimum des Zyklus 17) gleichzieht.
Vor allem der Nordwesten Indiens verzeichnete „alarmierend niedrige 3,1 mm Niederschlag, den zweitniedrigsten seit 1901“, berichtet indiatoday.in.
Um auf die oben genannte Studie zurückzukommen, enthält die Analyse auch diesen Leckerbissen, der Europa betrifft:
„Interessant sind auch historische Vergleiche zwischen den Königshöfen und dem bäuerlichen Leben in Europa und dem Mogulreich [Indien] im gleichen Zeitraum. Die Regierungszeit des ‚Sonnenkönigs‘, Ludwig XIV. von Frankreich, überschnitt sich mit den Jahren des Maunder-Minimums. Während der Sonnenkönig die Opulenz von Schloss Versailles ausbaute, erlebte das einfache Volk, das für eine gute Ernte auf die Sonne angewiesen war, schwierige Zeiten. Nahrungsmittelknappheit brachte viel Not und Leid über die Menschen.“
Bleibt man in Europa, so ist das Mittelmeerbecken eine weitere gut dokumentierte Region mit zunehmenden Dürren während der GSMs.
Laut einer Studie von Josep Barriendos, et al. (Dez. 2023):
„… waren Dürre-Episoden während des Dalton-Minimums [1790-1830] häufiger und schwerer als in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts. Darüber hinaus gab es während des gesamten zwanzigsten Jahrhunderts kaum Dürreepisoden von ähnlicher Schwere. [In den letzten beiden Jahrzehnten wurde jedoch ein ähnliches Muster schwerer Dürren festgestellt, das dem während des Dalton Solar Minimum (insbesondere zwischen 1812 und 1825) ähnelt.)
Die Dürren kehren nach Südasien und in den Mittelmeerraum zurück, genau so, wie man es während des Beginns eines GSM erwartet.. A. d. Übers.]
[Dazu passt diese aktuelle Meldung über einen Wassermangel in Spanien. A. d. Übers.]
Das alles ist schon einmal passiert, liebe Klimaalarmisten, und die Beweise dafür deuten auf die Sonne hin.
Die folgende Graphik habe ich seit Längerem nicht gezeigt:
Historische Sonnenfleckenaktivität, mit einem weiteren „Maunder-ähnlichen“ GSM am Ende.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Europa wird weiterhin mit Migranten geflutet – neue Route über Mauretanien und Kanaren
In Mauretanien warten 300.000 Menschen auf die Schiffsreise auf die Kanaren – und damit in die gelobte EU, wo die Rundum-Versorgung wartet, ohne dass man selbst dafür auch nur den Funken einer Leistung erbringen muss. Auch hier handelt es sich um illegale Armutsmigration. Europa steht unter einem militärischen Dauerbeschuss, nur dass keine Artilleriegranaten explodieren, sondern die globalistischen Hintermänner „einfach“ Menschen schicken, um ihre finsteren Ziele zu erreichen.
Ein Kommentar von Willi Huber
Es ist kein Zufall, dass Europa seit Jahrzehnten mit Migranten geflutet wird. Die Pull-Faktoren, die Logistik, die Schiffe, die Abholung vor den Küsten Afrikas – all das ist geplant, wird finanziert und erfüllt einen Zweck. Im Grunde genommen ist es eine Kriegshandlung gegen Europa, welche den Kontinent schwächen und zersetzen soll – und letztendlich zu einem schrecklichen Bürgerkrieg führen kann. Dabei ist jeder Teil dieser Handlungen menschenverachtend.
Die Hintermänner interessieren sich weder für das Schicksal der so genannten „Flüchtlinge“, noch für jenes der Menschen und Völker Europas. Dabei wird mit geschickter Propaganda die Spaltung vorangetrieben, denn während die Europäer extrem negativ auf den kriminellen Anteil der Einwanderer reagiert, werden im Hintergrund Milliarden verdient. Es sind nicht die Reisenden das Poblem, sondern das System dahinter.
Nun wird regelmäßig von tausenden Ankommenden auf den Kanarischen Inseln berichtet. Diese gehöären zu Spanien und für Ankommende gelten dieselben Regeln wie für alle Menschen, die legal oder illegal die Grenzen überschreiten: Wer da ist, bleibt da. Rückführungen sind so gut wie ausgeschlossen.
Bis zu 300.000 Afrikaner warten derzeit auf ihr Boot, um auf die Kanaren überzusetzen. Wer dort Land betritt, hat es geschafft. Kostenlose medizinische Rundumversorgung, Nahrung, Unterkunft. All das wird bezahlt – es ist auch im Westen ein lukratives Geschäftsmodell, mit denen beispielsweise das Rote Kreuz oder die Caritas hunderte Millionen wenn nicht Milliarden Umsatz generieren.
Das afrikanische Land Mauretanien wurde entweder von den Hintermännern dazu aufgefordert – oder man hat es aus Gründen der Erpressung selbst erkannt: Abfahrten von Migrantenbooten werden nicht mehr kontrolliert. Wer von dort aus in Richtung der europäischen Sozialsysteme aufbrechen möchte, der wird nicht daran gehindert.
Die Europäische Union möchte nun pro Forma mit dem Land verhandeln, um die Masseneinreisen zu verhindern. Dazu wird nicht das Militär eingesetzt, welches die europäischen Steuerzahler finanzieren müssen, sondern einmal mehr das Geld der Menschen. Der Erpressung durch Mauretanien soll mit 200 Millionen Euro Steuergeld stattgegeben werden. Vorerst. Denn Erpressung funktioniert weltweit gleich, wenn der Erpresser kann, wird er immer mehr verlangen. Laut teneriffa-news.com habe die EU bereits 600 Millionen an Mauretanien bezahlt – man sieht den „Erfolg“.
Auf den Kanaren rechnet man inzwischen für das Jahr 2024 mit einer Verdoppelung der illegalen Ankünfte. Zwischen dem 1. Januar und dem 15. Oktober kamen nur auf Teneriffa 23.537 Migranten an. Es wurden Rekorde von 1.000 Einreisende an nur einem einzigen Tag bzw. 1.400 an einem Wochenende verzeichnet. Laut Statista wurden im Jahr 2023 insgesamt 162.430 Asylwerber in Spanien registriert.
Es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis die so genannten „NGOs“ das große Geschäft auch in Mauretanien wittern und ihre als „Rettungsschiffe“ getarnten Schlepper-Taxis auch in Nordwest-Afrika einsetzen, um möglichst viele Menschen in die EU zu bringen. Auch hinter ihnen steht nicht nur die Geldgier, sondern globalistische Interessen und Auftraggeber.
Rechtliche Aufarbeitung dringend nötig
Wir sollten nicht darüber sprechen, ob „Remigration“ ein schreckliches Wort ist. Wir sollten darüber sprechen, ob wir als traditionelles Europa der Völker überleben wollen. Und wir sollten mittels parlamentarischer Untersuchungsausschüsse die Hintermänner identifizieren und vor Gericht bringen. Die angeblich überraschende Flüchtlingskrise der Jahre 2014/2015 in peniblen Untersuchungen aufzuarbeiten und die historische Schuld Angela Merkels ans Tageslicht zu bringen wäre eine zentrale Aufgabe zur Lösung des Problems. Und ja, es muss Gerichtsurteile und Haftstrafen geben. Letztendlich ist der Vorwurf fahrlässige Tötung in zigtausenden Fällen – denn jeder im Meer ertrinkende Migrant geht auf das Konto dieser Hintermänner – genauso wie die Todesopfer durch Migrantenkriminalität und islamistischen Terror in Europa.
Studie zeigt: Aktualisierte COVID-Impfstoffe bieten keinen zusätzlichen Schutz für geimpfte Personen mit einer Infektion in der Vorgeschichte
Japanische Studie zeigt, dass aktualisierte Impfstoffe nur bei Personen wirksam sind, die zuvor nicht infiziert waren.
Einer neuen Studie zufolge bieten aktualisierte COVID-19-Impfstoffe keinen Schutz für bereits geimpfte Personen, die eine Infektion durchgemacht haben.
Bei geimpften Personen, die eine der Impfungen erhalten hatten, nahm der Schutz vor einer Infektion sogar leicht ab, fanden japanische Forscher heraus.
Sie verglichen Personen, die mindestens zwei Dosen der Originalimpfstoffe von Pfizer und Moderna erhalten hatten, mit Personen, die zusätzlich zu mindestens zwei Dosen der Originalimpfstoffe einen bivalenten Impfstoff erhalten hatten.
„Wir haben keine ausreichenden Beweise für die Wirksamkeit bivalenter Impfstoffe bei bereits infizierten älteren Erwachsenen gefunden“, so die Forscher vom Department of Health Care Administration and Management der Universität Kyushu und anderen Institutionen.
Die Studie wurde in der Fachzeitschrift BMC Infectious Diseases veröffentlicht.
Der korrespondierende Autor der Studie reagierte nicht auf eine Anfrage für einen Kommentar.
„Ich würde die Studie so interpretieren, dass eine Auffrischungsimpfung bei Personen ohne vorherige Infektion wichtiger und wertvoller ist [als] bei Personen mit einer vorherigen Infektion, bei denen die Auswirkungen geringer oder nicht vorhanden sind“, sagte Dr. Jeffrey Klausner, klinischer Professor für Medizin, Bevölkerungswissenschaft und öffentliche Gesundheit an der Keck School of Medicine der University of Southern California, per E-Mail an The Epoch Times.
Bei geimpften Personen ohne vorherige Infektion ergab die Studie, dass eine bivalente Auffrischungsimpfung einen zusätzlichen Schutz vor einer Infektion von 18,6 Prozent bietet.
Bei einer zeitlichen Stratifizierung der gesamten Studienpopulation schätzten die Forscher, dass eine bivalente Auffrischimpfung zunächst einen zusätzlichen Schutz von 0,6 Prozent bietet. Der zusätzliche Schutz erreichte einen Spitzenwert von 26,5 Prozent und fiel nach 34 Tagen auf 21,7 Prozent ab.
Zu den Einschränkungen der Studie gehört, dass der Langzeitschutz der bivalenten Impfstoffe nicht untersucht wurde. Die Studie wurde von der Japan Agency for Medical Research and Development und der Japan Society for the Promotion of Science finanziert. Die Autoren gaben keine Interessenkonflikte an.
Die bivalenten Impfstoffe waren in den USA, Japan und einigen anderen Ländern von Herbst 2022 bis Herbst 2023 erhältlich. Sie wurden ohne klinische Studiendaten eingeführt, weil die ursprünglichen Impfstoffe nicht mehr so gut gegen neu auftretende Varianten des Virus, das COVID-19 verursacht, wirkten.
Die Impfungen wurden in den USA allgemein empfohlen.
Die bivalenten Impfstoffe wurden inzwischen durch neue monovalente Impfstoffe ersetzt, die auf die Virus-Subvariante XBB.1.5 abzielen, obwohl dieser Stamm inzwischen vielerorts verdrängt wurde.
In Japan stehen die neuen Impfstoffe der Bevölkerung zur Verfügung, die Behörden empfehlen sie jedoch nur älteren Menschen und Personen mit gesundheitlichen Problemen.
In den USA empfehlen die Behörden die neuen Impfstoffe praktisch allen Menschen ab einem Alter von sechs Monaten, unabhängig davon, ob sie bereits einmal infiziert waren oder nicht. Nach Angaben der US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) haben erst 22 Prozent der Erwachsenen und 11 Prozent der Kinder eine der neuen Impfungen erhalten.
„Wir müssen unsere Impfempfehlungen differenzieren – bei jüngeren Menschen, bei allgemein Gesunden und bei Menschen, die sich von einer Infektion erholt haben, ist die Impfung weniger sinnvoll“, sagt Dr. Klausner, der nicht an der Studie beteiligt war. „Die Impfanstrengungen sollten sich auf diejenigen konzentrieren, die am stärksten von Komplikationen und schweren Erkrankungen bedroht sind, wie ältere Menschen, Menschen mit chronischen Erkrankungen oder geschwächtem Immunsystem, oder in diesen beiden Gruppen auf Personen ohne vorherige Infektion.
In Japan wurden zwei Versionen des bivalenten Impfstoffs verwendet, eine für die Subvariante BA.1 und eine für die Subvarianten BA.4/Ba.5, während in den Vereinigten Staaten nur die Version für die Subvariante BA.4/Ba.5 verwendet wurde.
Andere neue Studien
Mehrere andere neue Studien befassen sich mit bivalenten Impfstoffen, darunter eine aus Südkorea.
Dort berichteten Forscher, dass die Empfänger des bivalenten Impfstoffs BA.1 mit einer früheren Infektion tatsächlich schlechter geschützt waren, wobei die bereinigte Wirksamkeit mit minus 77 Prozent angegeben wurde. Bei Geimpften mit einer früheren Infektion, die den anderen bivalenten Impfstoff erhalten hatten, wurde der Schutz auf 59 Prozent geschätzt.
Bei geimpften Personen ohne Vorinfektion wurde der Schutz für beide Versionen auf etwa 35 Prozent geschätzt.
„Der bivalente Impfstoff auf BA.1-Basis war nur bei Personen ohne vorherige Infektion mit SARS-CoV-2 wirksam“, so die Forscher.
Zu den Einschränkungen der Studie gehören das Fehlen einer Stratifizierung nach Impfstoffhersteller, die Finanzierung durch das Korea University College of Medicine und die fehlende Offenlegung der Ergebnisse.
In einer anderen Studie kamen europäische Forscher zu dem Schluss, dass bivalente Impfstoffe anfangs einen starken Schutz gegen schwere Krankheiten bieten, dieser Schutz aber mit der Zeit fast auf Null sinkt.
Die Forscher untersuchten die Krankenakten von Erwachsenen im Alter von 60 Jahren und älter, die zwischen Februar und August 2023 an einer schweren akuten Atemwegsinfektion erkrankt waren. Sie schätzten, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs zu Beginn bei 80 Prozent lag, aber nach 269 Tagen auf 0 Prozent sank.
Die Forscher nahmen keine Anpassung für frühere Infektionen vor, was sie als eine der Einschränkungen der Studie anführten. Die Studie wurde vom Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten finanziert. Zu den gemeldeten Konflikten gehörten das Sponsoring eines Autors durch Pfizer und Zahlungen von Pfizer an einen anderen Autor.
„Ausschwärmen“ der USA in Westasien bis zum Zusammenbruch
Die USA sind so tief in einen aussichtslosen Kampf von der Levante bis zum Persischen Golf verstrickt, dass sie nur noch von ihren Gegnern in China, Russland und Iran gerettet werden können.
Abschreckung in der Verteidigung ist eine militärische Strategie, bei der eine Macht die Androhung von Vergeltung einsetzt, um Angriffe eines Gegners zu verhindern, während sie sich gleichzeitig die Handlungsfreiheit und Flexibilität erhält, um auf das gesamte Spektrum von Herausforderungen zu reagieren. Der libanesische Widerstand, die Hisbollah, ist in dieser Hinsicht ein herausragendes Beispiel.
Das klare Ziel der Hisbollah, Grundregeln zur Abschreckung israelischer Militärschläge aufzustellen und strikt einzuhalten, hat in der Region hohe Maßstäbe gesetzt. Heute verfolgen die westasiatischen Verbündeten ähnliche Strategien, die sich im Zusammenhang mit dem Gaza-Krieg noch vervielfacht haben.
Amerika umzingelt
Während die jemenitische Widerstandsbewegung Ansarallah in mancher Hinsicht mit der Hisbollah vergleichbar ist, ist es die kühne Art der defensiven Abschreckung, die der islamische Widerstand im Irak praktiziert, die bald folgenreich sein wird.
Vergangene Woche schrieb das Magazin Foreign Policy unter Berufung auf Quellen im Außenministerium und im Pentagon, dass das Weiße Haus nicht länger an einer Fortsetzung der US-Militärmission in Syrien interessiert sei. Das Weiße Haus dementierte dies später, aber der Bericht gewinnt an Boden.
Die türkische Tageszeitung Hurriyet schrieb am Freitag, Ankara gehe zwar vorsichtig mit Medienberichten um, sehe aber ein „generelles Bestreben“ Washingtons, sich nicht nur aus Syrien, sondern aus der gesamten westasiatischen Region zurückzuziehen, da es sich von Israel und dem Iran vom Roten Meer bis nach Pakistan in einen Sumpf hineingezogen fühle.
Der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für die Lösung des Syrien-Konflikts, Alexander Lawrentjew, sagte der Agentur Tass am Freitag, alles hänge davon ab, ob die in Syrien stationierten US-Truppen „physisch getroffen werden“. Der schnelle Rückzug der US-Streitkräfte aus Afghanistan sei praktisch ohne Vorwarnung und in Absprache mit den Taliban erfolgt. „Dasselbe könnte aller Wahrscheinlichkeit nach auch im Irak und in Syrien passieren“, so Lawrentjew.
Tatsächlich hat der Islamische Widerstand im Irak seine Angriffe auf US-Militärstützpunkte und -ziele intensiviert. Bei einem Raketenangriff auf den Luftwaffenstützpunkt Ain al-Asad im Westirak vor einer Woche wurde eine unbekannte Zahl von US-Soldaten verletzt, und am Sonntag gab das Weiße Haus die ersten Todesopfer bekannt, als drei US-Soldaten bei Angriffen an der syrisch-jordanischen Grenze getötet wurden.
Peking um Hilfe bitten
Diese Situation ist für Präsident Joe Biden – im Hinblick auf seine Wiederwahl im kommenden November – politisch unhaltbar, was die Dringlichkeit des Treffens des Nationalen Sicherheitsberaters Jake Sullivan mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi am Freitag und Samstag in Thailand erklärt, bei dem es um die Angriffe der Ansarallah im Roten Meer ging.
Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby, erklärte das Drängen Washingtons auf eine chinesische Vermittlung wie folgt:
China hat Einfluss in Teheran, sie haben Einfluss im Iran. Und sie haben die Möglichkeit, Gespräche mit der iranischen Führung zu führen, die wir nicht führen können. Was wir wiederholt gesagt haben, ist: Wir würden es begrüßen, wenn China eine konstruktive Rolle spielen würde, indem es seinen Einfluss und seine Zugänge nutzt, von denen wir wissen, dass es sie hat….
Dies ist eine dramatische Wende. Während die USA seit Langem über Chinas wachsenden Einfluss in Westasien besorgt sind, brauchen sie diesen Einfluss nun, da Washingtons Bemühungen, die Gewalt zu reduzieren, ins Leere laufen. In den USA hieß es, die „strategisch durchdachten Gespräche“ zwischen Sullivan und Wang seien nicht nur „ein wichtiger Weg, um mit der Konkurrenz und den Spannungen [zwischen den USA und China] verantwortungsvoll umzugehen“, sondern auch „ein Wegweiser für die Beziehungen insgesamt“.
In der Zwischenzeit herrschte hektischer diplomatischer Verkehr zwischen Teheran, Ankara und Moskau, da der iranische Präsident Ebrahim Raisi die Türkei besuchte und das festgefahrene Astana-Format zu Syrien letzte Woche wiederbelebt wurde. Kurzum, die drei Länder gehen davon aus, dass in Syrien bald eine „postamerikanische“ Situation entstehen wird.
Ein Rückzug der USA aus Syrien und dem Irak?
Natürlich sind Sicherheitsfragen immer heikel. Am Freitag leitete der syrische Präsident Baschar al-Assad in Damaskus ein Treffen der Kommandeure des Sicherheitsapparates der Armee, um einen Plan für die Zukunft zu formulieren. In einer Erklärung hieß es, bei dem Treffen sei ein umfassender Sicherheitsfahrplan ausgearbeitet worden, der auf strategischen Visionen“ basiere, um internationalen, regionalen und nationalen Herausforderungen und Risiken zu begegnen.
Hintergrund der Überlegungen ist die Ankündigung Washingtons und Bagdads vom Donnerstag, dass sich die USA und der Irak darauf geeinigt hätten, Gespräche über die Zukunft der amerikanischen Militärpräsenz im Irak aufzunehmen, um einen Zeitplan für einen schrittweisen Truppenabzug festzulegen.
In der irakischen Ankündigung heißt es, Bagdad wolle „einen konkreten und klaren Zeitplan formulieren, der die Dauer der Präsenz der internationalen Koalitionsberater im Irak festlegt“ und „die schrittweise und bewusste Reduzierung ihrer Berater auf irakischem Boden einleiten“, die schließlich zum Ende der Koalitionsmission führen soll. Der Irak verpflichtete sich, „die Sicherheit der Berater der internationalen Koalition während der Verhandlungsphase in allen Teilen des Landes zu gewährleisten“ und „die Stabilität zu wahren und eine Eskalation zu verhindern“.
Auf amerikanischer Seite sagte Verteidigungsminister Lloyd Austin in einer Erklärung, dass die Gespräche im Rahmen einer höheren Militärkommission stattfinden würden, die im August 2023 eingerichtet werden soll, um den „Übergang zu einer dauerhaften bilateralen Sicherheitspartnerschaft zwischen dem Irak und den Vereinigten Staaten“ auszuhandeln.
Die Führung des Pentagon rechnet mit langwierigen Verhandlungen. Die USA sind in der Lage, den Irak zu erpressen, der gemäß dem von Washington während der Besatzung 2003 diktierten einseitigen Abkommen verpflichtet ist, alle irakischen Ölexporteinnahmen auf US-Banken zu halten.
Letztlich werden aber die politischen Erwägungen von Präsident Biden im Wahljahr den Ausschlag geben. Und das hängt davon ab, wie die westasiatischen Widerstandsgruppen kalibriert sind und ob sie die USA an mehreren Fronten so lange unter Druck setzen können, bis diese nachgeben. Diese „bekannte Unbekannte“ ist der Grund für das Treffen im Astana-Format zwischen Russland, Iran und der Türkei am 24. und 25. Januar in Kasachstan. Die drei Länder bereiten sich auf das Endspiel in Syrien vor. Es ist kein Zufall, dass Biden in einem Telefongespräch am vergangenen Freitag den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu erneut aufforderte, „die israelische Militäroperation im Gazastreifen zu reduzieren und betonte, dass er nicht für ein Jahr Krieg sei“, berichtet Barak Ravid von Axios in einem „Scoop“.
Ihre gemeinsame Erklärung nach dem Treffen im Astana-Format in Kasachstan ist ein bemerkenswertes Dokument, das sich fast ausschließlich auf das Ende der US-Besatzung in Syrien konzentriert. Sie fordert Washington indirekt dazu auf, seine Unterstützung für terroristische Gruppen und ihre Verbündeten einzustellen, die „unter verschiedenen Namen in verschiedenen Teilen Syriens operieren“ und versuchen, vor Ort neue Realitäten zu schaffen, einschließlich illegitimer Selbstverwaltungsinitiativen unter dem Vorwand des „Kampfes gegen den Terrorismus“. Er forderte ein Ende der illegalen Beschlagnahme und des Transfers von Ölressourcen durch die USA, „die Syrien gehören sollten“, sowie ein Ende der unilateralen US-Sanktionen etc.
Gleichzeitig betonte der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew, bei einem Treffen mit dem Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates Irans, Ali-Akbar Ahmadian, am Mittwoch in Moskau, dass die Zusammenarbeit zwischen Iran und Russland im Kampf gegen den Terrorismus, insbesondere in Syrien, fortgesetzt werden müsse. Es wird erwartet, dass der russische Präsident Wladimir Putin einen trilateralen Gipfel mit seinem türkischen und iranischen Amtskollegen abhalten wird, um ein koordiniertes Vorgehen festzulegen.
Achse des Widerstands: Abschreckung schafft Stabilität
Die Geduld des Iran ist angesichts der amerikanischen Militärpräsenz in Syrien und im Irak nach dem Wiedererstarken von ISIS mit amerikanischer Unterstützung am Ende. Interessanterweise hält sich Israel in Syrien nicht mehr an den „Entflechtungsmechanismus“ mit Russland. Offensichtlich gibt es in Syrien und im Irak eine enge amerikanisch-israelische Zusammenarbeit auf nachrichtendienstlicher und operativer Ebene, die russischen und iranischen Interessen zuwiderläuft. Natürlich ist hier auch der Hintergrund der bevorstehenden Aufwertung der strategischen Partnerschaft zwischen Russland und Iran zu berücksichtigen.
Diese Entwicklungen sind ein Paradebeispiel defensiver Abschreckung. Die Achse des Widerstands erweist sich als das wichtigste Friedensinstrument für die Sicherheitsprobleme, in die die USA und der Iran verwickelt sind. Natürlich gibt es keine Methode und keine begründete Hoffnung auf eine Annäherung in diesem Prozess, aber glücklicherweise trügt der Anschein des Chaos in Westasien.
Jenseits der Ablenkungen durch parteipolitische Auseinandersetzungen und diplomatische Rituale zeichnen sich die Konturen einer praktischen Lösung für die festgefahrene Situation in Syrien ab, die den inhärenten Sicherheitsinteressen der USA und des Iran Rechnung trägt, eingebettet in einen äußeren Ring der Einigkeit zwischen den USA und China über die Lage in Westasien.
Russland mag im Moment wie ein Außenseiter erscheinen, aber es gibt für alle etwas zu gewinnen, denn der Abzug der US-Truppen macht den Weg frei für eine Lösung in Syrien, die für Moskau und für Putin persönlich nach wie vor höchste Priorität hat.



