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Die USA bauen ihr altes Arsenal an Atomwaffen weiter aus
Überholung alternder U-Boote und Interkontinentalraketen vor dem Hintergrund von Modernisierungsrückständen und globaler nuklearer Unsicherheit
Die USA stecken mit ihren alternden ballistischen U-Booten und Interkontinentalraketen inmitten von Großmachtrivalität und nuklearer Unsicherheit in einer nicht gerade idealen nuklearen Position fest.
In diesem Monat berichtete Breaking Defense, dass das Pentagon aufgrund von Verzögerungen bei der Stationierung von Nachfolgern Strategien zur Verlängerung der Lebensdauer seiner Interkontinentalraketen und U-Boote untersucht, die kurz SSBN genannt werden. (SS steht für “submarine”, B für “ballistic missile” und N für “nuclear-powered”).
Laut Breaking Defense erklärte John Plumb, der stellvertretende Verteidigungsminister für Weltraumpolitik, dass das US-Verteidigungsministerium neben der Modernisierung seiner nuklearen Triade auch Strategien in Betracht ziehe, um sicherzustellen, dass die alternden SSBNs der Ohio-Klasse und die Minuteman-III-ICBMs länger als ursprünglich geplant einsatzbereit bleiben.
Der Bericht erwähnt auch, dass das Verteidigungsministerium das Sentinel-Programm der US-Luftwaffe neu bewertet, nachdem die Programmkosten um 37 Prozent gestiegen sind – eine Überschreitung, die im Pentagon-Jargon als Nunn-McCurdy-Verletzung bezeichnet wird. Der Bericht stellt fest, dass Verteidigungsminister Lloyd Austin aufgrund der Bestimmungen des betreffenden Gesetzes handeln muss, um festzustellen, ob das Programm fortgesetzt werden kann, und wenn ja, um seine Durchführbarkeit zu bescheinigen.
Breaking Defense berichtet, dass der Schiffbau der US-Marine mit systemischen Problemen in der industriellen Basis zu kämpfen hat, die zu erheblichen Verzögerungen von 12 bis 16 Monaten beim nächsten SSBN der Columbia-Klasse führen, das von General Dynamics Electric Boat und Huntington Ingalls Industries gebaut wird.
Der Bericht stellt fest, dass der B-21-Bomber der US-Luftwaffe das einzige nukleare Modernisierungsprogramm ist, das genau im Zeitplan liegt. Trotz der Pünktlichkeit stellt der Bericht fest, dass Northrop Grumman einen finanziellen Verlust von 1 Milliarde US-Dollar aufgrund der Inflation während der ersten Produktionsphase erlitten hat, ein Verlust, den das Unternehmen aufgrund der Festpreisbedingungen seines Vertrags mit der Air Force hinnehmen musste.
Breaking Defense berichtet, dass ein Ausschuss des US-Kongresses, der sich mit der nuklearen Situation der USA befasst, davor gewarnt hat, dass das Pentagon bei der Modernisierung seiner nuklearen Fähigkeiten ein “Just-in-Time”-Schema anwendet, bei dem veraltete Systeme gleichzeitig mit der Einführung neuer Plattformen ausgemustert werden.
In der Veröffentlichung wird darauf hingewiesen, dass die Kommission verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen hat, um Kapazitätsengpässe aufgrund von Verzögerungen bei der Modernisierung zu beheben. Eine der vorgeschlagenen Maßnahmen ist die Bereitstellung von Mitteln zur Verbesserung der SSBN der Ohio-Klasse. Eine weitere Maßnahme ist die Verteilung der vorhandenen nuklearen Sprengköpfe auf die verbleibenden einsatzfähigen nuklearen Plattformen.
Die US-Interkontinentalraketen spielen eine komplexe Rolle bei der nuklearen Abschreckung, doch stehen ihren Vorteilen auch Schwächen gegenüber, die zu Debatten über ihre Bedeutung im Vergleich zu luft- und seegestützten Nuklearwaffen geführt haben.
Was die positiven Aspekte betrifft, so stellte die Asia Times im April 2023 fest, dass Interkontinentalraketen wie ein “Raketenschwamm” wirken, der ankommende feindliche Raketen anzieht und einen Gegner bei einem Präventivschlag zwingt, genügend Raketen einzusetzen, um weit verstreute Nuklearsilos zu zerstören.
Interkontinentalraketen bieten auch die Möglichkeit eines Erstschlags, da fast alle in Alarmbereitschaft sind und innerhalb von Minuten starten können.
Darüber hinaus stellen Steve Fetter und Kingston Reif in einem Artikel in War on the Rocks vom Oktober 2019 fest, dass ICBMs als Stolperdraht fungieren, der Gegner dazu zwingt, das Festland der USA direkt anzugreifen, was zu einer gegenseitig garantierten Zerstörung führt. Fetter und Reif argumentieren, dass ICBMs unsichtbare Schwachstellen in der seegestützten nuklearen Abschreckung der Vereinigten Staaten überdecken.
Sie weisen jedoch auf die Schwachstellen des amerikanischen ICBM-Arsenals hin, nämlich dass sie einen großangelegten Nuklearangriff nur überleben können, wenn sie innerhalb der ersten 30 Minuten zwischen der Entdeckung einer ankommenden Rakete und dem Aufprall gestartet werden, während die US-Atomwaffenposition “Start bei Angriff” nur eine Reaktionszeit von 10 Minuten bietet.
Sie argumentieren auch, dass ein ICBM-Arsenal überflüssig sei, da die US-Bomber und SSBN für einen Zweitschlag mehr als ausreichend seien. Fetter und Reif argumentieren auch, dass ICBMs keine einzigartigen Vorteile gegenüber Bombern und SSBNs hätten. Tatsächlich seien ICBMs weniger flexibel als Bomber und SSBNs.
Ferner argumentieren Toby Dalton und andere Autoren eines Papiers der Carnegie Endowment for International Peace vom September 2022 , dass ein nicht-nuklearer Angriff auf US-Interkontinentalraketen mit Hyperschallwaffen die Frage aufwerfen würde, ob man mit einem nuklearen Gegenschlag reagieren sollte. Weiterhin weisen Dalton und andere darauf hin, dass die US-Interkontinentalraketen Russland überfliegen müssten, um Ziele in China zu erreichen, was die Gefahr eines nuklearen Zweifrontenkrieges heraufbeschwören würde.
SSBNs gelten zwar als ultimative nukleare Abschreckung, aber die langfristige Abrüstungspolitik der USA, steigende Kosten und der technologische Fortschritt könnten ihre Bedeutung allmählich infrage stellen.
In einem Artikel für das Australian National Security College vom Februar 2020 verweist James Wirtz auf das amerikanische Engagement für die Aufrechterhaltung einer nuklearen Unterwasserabschreckung aufgrund ihrer Überlebensfähigkeit, ihrer Zweitschlagsfähigkeit und ihrer Fähigkeit, Ziele nach einem nuklearen oder konventionellen Angriff in Gefahr zu halten.
Wirtz weist jedoch darauf hin, dass die Erklärung der Obama-Administration zur nuklearen Abrüstung als langfristiges Ziel der USA bedeutet, dass jede neue Generation von US-SSBNs um 40 Prozent kleiner sein wird als die vorherige, und die nächste Generation von US-SSBNs, die 2060 entwickelt werden soll, nur sieben Einheiten umfassen wird.
Wittz analysiert, dass eine Kombination aus hohen Kosten für die Stationierung einiger Sprengköpfe auf einem teuren System und einem Trend zur nuklearen Abrüstung die Unterstützung für das US-SSBN-Programm untergraben könnte, wobei die Columbia-Klasse das letzte US-SSBN sein könnte. Er weist auch darauf hin, dass es Gerüchte gibt, dass die USA möglicherweise mit nur 10 SSBN der Columbia-Klasse auskommen müssen.
Bezeichnenderweise erwähnt Wirtz die Möglichkeit technologischer “schwarzer Schwäne”, die die Relevanz von SSBNs zunichte machen könnten. Die Asia Times stellte im März 2023 fest, dass Fortschritte in der KI, der Sensortechnologie und der Unterwasserkommunikation die Ozeane bis 2050 transparent machen könnten, was bedeutet, dass alle Arten von U-Booten unabhängig von Fortschritten in der Tarnkappentechnologie auffindbar sein werden.
Die Asia Times berichtete im August 2023, dass China angeblich einen hochempfindlichen U-Boot-Detektor entwickelt hat, der mithilfe des magnetohydrodynamischen Effekts fast unsichtbare Blasen im Rumpf eines Atom-U-Boots aufspüren kann.
Darüber hinaus berichtete die Asia Times im September 2023 , dass China ein Terahertz-Gerät entwickelt hat, das in der Lage ist, Vibrationen von nur 10 Nanometern aufzuspüren, die von einer niederfrequenten Schallquelle im offenen Meer erzeugt werden. Diese Vibrationen könnten dazu verwendet werden, U-Boote aufzuspüren und ihr Modell zu identifizieren.
Diese Probleme in den land- und seegestützten Atomwaffenarsenalen der USA könnten zu einem größeren Problem beitragen, das durch den Wettstreit der Großmächte und die mögliche Weiterverbreitung von Atomwaffen gekennzeichnet ist.
In einem Artikel von diesem Monat stellt The Economist fest, dass die Welt möglicherweise vor einer Periode nuklearer Unsicherheit steht – insbesondere, da die USA und ihre Verbündeten durch den Krieg in der Ukraine und Chinas wachsendes Atomwaffenarsenal verunsichert sind.
Der Economist stellte auch deutliche Unterschiede zwischen der Nuklearpolitik der Trump-Administration und der Biden-Administration fest: Die Trump-Administration plädiere für eine robustere Nuklearpolitik mit dem U-Boot-gestützten Marschflugkörperprogramm (SLCM-N ), während die Biden-Administration versuche, dieses Programm abzuschaffen, da es aufgrund einer zurückhaltenderen Nuklearpolitik der USA nicht notwendig sei.
Der Artikel weist darauf hin, dass eine solche Inkonsistenz Fragen über die Verlässlichkeit des amerikanischen Nuklearschirms und der erweiterten Abschreckungsgarantien aufwerfen könnte.
Laut The Economist kann diese Unsicherheit zu folgenden Problemen führen.
- die Wiederaufnahme von Atomwaffentests durch die USA, China und Russland;
- die Einführung neuer nuklearer Trägersysteme; und
- Bestrebungen von US-Verbündeten wie Japan, Südkorea und europäischen Staaten, eigene Atomwaffen zu erwerben.
WEF fordert Regierungen auf, “Negativität” zu zensieren
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) fordert Regierungen weltweit auf, gegen “negative” Online-Äußerungen von Bürgern vorzugehen.
Das WEF behauptet, dass Mitglieder der Öffentlichkeit zensiert werden müssen, wenn sie sich “negativ” äußern, weil die nicht gewählte globalistische Organisation offenbar besorgt ist, dass ein solches Verhalten die Menschen “unglücklich” machen könnte.
Die in der Schweiz ansässige elitäre Gruppe behauptet, dass “negative” Informationen im Internet das Glücksniveau der Menschen, die sie sehen, “senken” könnten.
Als Antwort darauf fordert das WEF, dass “Negativität”, die es nun mit “Desinformation” gleichsetzt, von den Regierungen zensiert werden müsse.
Das WEF hat diese Forderung in seinem neuen Bericht über das sinkende Glücksniveau unter Jugendlichen erhoben.
Der Bericht wird von Vorschlägen begleitet, wie die Menschen “glücklicher” gemacht werden können.
Zu den Vorschlägen zur Verbesserung des öffentlichen Glücksniveaus gehören die Zensur von Menschen im Internet, wenn ihre Beiträge zu negativ sind, und der Druck auf die Öffentlichkeit, der grünen Agenda des WEF zu folgen, indem Klimaaktivismus gefördert wird.
“Wir leben in einer Welt, in der Teenager mit einem Gefühl der Krise zu kämpfen haben, bevor sie erwachsen sind; in einer Zeit, in der junge Menschen, die historisch gesehen Leuchttürme des Optimismus waren, über ein geringeres Glücksgefühl berichten als ihre älteren Altersgenossen”, argumentiert das WEF in seinem Bericht.
“Strengere Regeln für Inhalte und Richtlinien, die die Verbreitung von Negativität und Fehlinformationen einschränken, sind von entscheidender Bedeutung”, betont das WEF.
Das WEF schlägt außerdem vor, dass alle Regierungen globale Regeln für die Zensur von negativen Äußerungen und “Fehlinformationen” einführen.
“Internationale Zusammenarbeit kann sicherstellen, dass diese Reformen effektiv über Grenzen hinweg umgesetzt werden und eine sicherere und positivere Online-Umgebung für junge Menschen auf der ganzen Welt schaffen”, so das WEF.
Das WEF fügt hinzu, dass die Ermutigung der Öffentlichkeit, sich für die Umwelt zu engagieren, den Menschen ein Gefühl der Sinnhaftigkeit geben wird.
Obwohl der jüngste WEF-Bericht nahelegt, dass die Einhaltung der grünen Agenda gefördert werden sollte, deuten die jüngsten Mitteilungen der Gruppe darauf hin, dass dies nicht ganz so freiwillig ist.
Die Tochter des ehemaligen “Klimazaren” John Kerry, des demokratischen US-Präsidenten Joe Biden, warnte, dass die Zeiten vorbei seien, in denen die Öffentlichkeit selbst entscheiden konnte, ob sie der “Net Zero”-Agenda des WEF folgen wollte oder nicht.
Obwohl ihr jetsettender Vater letzten Monat als erster Sonderbeauftragter des US-Präsidenten für Klimafragen zurücktrat, ist Vanessa Kerry weiterhin als Sonderbeauftragte für Klimawandel und Gesundheit bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) tätig.
Sowohl Vanessa als auch John Kerry gehören zu den wichtigsten “Agendasetter” des nicht gewählten WEF.
Vanessa Kerry warnt nun davor, dass die Globalisten ihre Anstrengungen verstärken müssen, um die steuerzahlende Öffentlichkeit zu zwingen, “Net Zero” zu erreichen.
Für den jungen Kerry ist die Einhaltung der Ziele der grünen Agenda zur “Rettung des Planeten” vor der “Klimakrise” “keine Option mehr”.
Wie Slay News bereits berichtete, müssten alle Mitglieder der Öffentlichkeit, um die “Net Zero”-Ziele des WEF zu erreichen, aufhören, Fleisch und Milchprodukte zu essen, auf Flugreisen und den Besitz von Privatfahrzeugen verzichten, in “bargeldlosen Gesellschaften” leben, digitale IDs benutzen, um an der Gesellschaft teilzunehmen, nur “Lebensmittel” konsumieren, die im Labor oder auf der Basis von Pflanzen und Insekten hergestellt werden, enorme Steuern zahlen, eine Weltregierung akzeptieren und viele andere wichtige Einschränkungen hinnehmen. Digitale IDs verwenden, um an der Gesellschaft teilzunehmen, nur noch im Labor gezüchtete oder auf Pflanzen und Insekten basierende “Lebensmittel” konsumieren, den Kauf von Gegenständen wie Kleidung rationieren, enorme Steuern zahlen, eine globale Regierung akzeptieren und viele andere wichtige Einschränkungen der Freiheit hinnehmen.
In einer Erklärung zur Erreichung der Ziele des WEF sagte Vanessa Kerry
“Wir können und müssen andere Entscheidungen treffen.
“Wir müssen akzeptieren, dass es keinen anderen Weg gibt, als aus der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen auszusteigen.
“Erst vor wenigen Tagen wurde eine Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass jährlich mehr als 8 Millionen Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung sterben – mehr als während der gesamten Vogelgrippe-Pandemie”, erklärte sie.
“Alle vier Sekunden stirbt ein Mensch”.
“Wenn ich diesen Satz beende, wird ein weiterer Mensch gestorben sein, und 61 % dieser Todesfälle sind direkt auf fossile Brennstoffe zurückzuführen”.
Kerry legte jedoch keine Beweise für diese Behauptungen vor.
Vanessa Kerry sagte daraufhin
“Einfaches Eindämmen und Reduzieren von Treibhausgasemissionen ist keine Option mehr”.
Vanessa Kerry—daughter of jet-setting climate con man, John Kerry—speaking at COP28 in December 2023: “The climate crisis is a health crisis, and it’s killing us… We must accept that there is no other way forward than to phase out our reliance on fossil fuels.”
“A study was… pic.twitter.com/f4F0LGOJ8s
— Wide Awake Media (@wideawake_media) February 29, 2024
Natürlich sind die Behauptungen des WEF, dass die Organisation dafür kämpft, die Menschen “glücklicher” zu machen oder “den Planeten zu retten”, nur eine Fassade.
Das WEF wirbt oft mit seiner wahren Absicht, den größten Teil der menschlichen Rasse von der Erde zu entfernen und nur eine Handvoll sogenannter “Eliten” zurückzulassen.
Mehrere WEF-Mitglieder haben offen zu einer massiven Bevölkerungsreduktion aufgerufen.
In einigen dieser Aufrufe wird die Ausrottung von bis zu 90% der menschlichen Bevölkerung gefordert.
Die Zensur der “Negativität” hat nichts damit zu tun, die Menschen “glücklich” zu machen – es geht darum, falsches Denken auszumerzen.
Europaabgeordnete: „Propaganda der EU will die Menschen davon überzeugen, dass diese satanische Politik gut ist“.
Diese Europäische Union steht für die Zerstörung des Lebens in allem. So der Europaabgeordnete Marcel de Graaff im Europäischen Parlament.
Durch Abtreibung, durch Impfungen, durch die Zerstörung von Nahrung und Wasser, von Industrie und Arbeit, durch Steuern, die zur Armut führen, durch die Verherrlichung perverser Sexualität, durch Masseneinwanderung, die alle christlichen Werte und die christliche Kultur angreift, fasste er zusammen.
„Und der schlimmste Schaden für das Leben wird auf dem Schlachtfeld des Krieges angerichtet“, betonte der Europaabgeordnete.
Die Propaganda der EU soll die Menschen davon überzeugen, dass diese satanische Politik gut ist. Und jede Kritik an dieser bösen Politik werde dämonisiert, so De Graaff wütend, der bei den Europawahlen als Spitzenkandidat der FVD in Flandern antritt.
„Aber ich kämpfe jeden Tag weiter für den Sieg des Guten über diesen teuflischen Todeskult der globalistischen Elite, der zu Diktatur und Sklaverei führt“, fügte De Graaff hinzu.
Schauen Sie sich die Verpackungen im Supermarkt genau an: Diese E-Nummern erhöhen das Krebsrisiko
Bestimmte Zusatzstoffe, die Lebensmitteln zugesetzt werden, um ihre Haltbarkeit und Textur zu verbessern, können das Krebsrisiko um 15 Prozent erhöhen. Das geht aus einer neuen französischen Studie hervor, berichtet die Nachrichtenseite The Connexion.
Krebs ist in Frankreich die häufigste Todesursache bei Männern und die zweithäufigste bei Frauen nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die neue Studie, die in der Fachzeitschrift PLOS Medicine veröffentlicht wurde, ist nach Angaben der Forscher die erste Beobachtungsstudie dieser Art.
Die Forschung bringt den Verzehr von Lebensmitteln, die Emulgatoren enthalten, mit einem erhöhten Risiko für Krebserkrankungen wie Brust- und Prostatakrebs in Verbindung.
Viele verarbeitete Lebensmittel enthalten Emulgatoren und andere Zusatzstoffe, darunter Süßigkeiten, Backwaren, Schokoriegel und Fertiggerichte. Konkret nennen die Forscher E471, E407 und E407a. Sie werden zugesetzt, um Haltbarkeit, Geschmack und Textur zu verbessern.
Die Autoren der Studie analysierten die Daten von 92.000 Franzosen, die zwischen 2009 und 2021 einen Fragebogen ausgefüllt hatten.
Alle Teilnehmer mussten zu verschiedenen Zeitpunkten angeben, was sie in den vergangenen 24 Stunden gegessen und getrunken hatten. Anschließend wurden sie durchschnittlich sieben Jahre lang beobachtet. In dieser Zeit wurde bei 2.604 Teilnehmern Krebs diagnostiziert.
Wer am meisten Produkte mit Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren (E471) verzehrte, hatte ein um 15 Prozent erhöhtes Krebsrisiko. Noch deutlicher war der Zusammenhang bei Brustkrebs (24 Prozent) und Prostatakrebs (46 Prozent).
Frauen, die am meisten Carrageene (E407 und E407a) zu sich nahmen, hatten ein um 32 Prozent erhöhtes Brustkrebsrisiko.
Die leitende Forscherin Dr. Mathilde Touvier sagte, es sei besser für die Gesundheit, selbst zu kochen und verarbeitete Lebensmittel zu meiden.
Im vergangenen Jahr hatte eine ähnliche Studie den Verzehr stark verarbeiteter Lebensmittel mit einem erhöhten Risiko für Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und psychische Erkrankungen wie Depressionen in Verbindung gebracht.
Japan will selbstreplizierende srRNA-Impfung für Verwendung ab Herbst zulassen

Der emeritierte Prof Masayasu Inoue der Osaka University Medical School warnt dringend vor der nächsten Generation genetisch modifzierter modRNA-Präparate, die schon ab diesem Herbst und Winter für Impfkampagnen freigegeben werden sollen. „Die Pandemie wurde von der WHO als falscher Vorwand benutzt, um alle Menschen auf der Welt zu impfen.” Er sagt, die betrügerische Anwendung der […]
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Gagausiens Widerstand gegen Moldawiens Kurs Richtung Rumänien und EU
»DEUTSCHLANDS GRÖSSTER SLUM!« – Briten entsetzt über die »ZOMBIE-Stadt« Frankfurt! (VIDEO)
Wer ist der Mann, der Orban herausfordert?
Das neue Mobilmachungsgesetz der Ukraine
Verschärfung der Mobilmachung und Trumps Friedensplan: Die Ereignisse des 11. April
Hunger in Afrika: Russland verschenkt hunderttausende Tonnen Getreide
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Hunger in Afrika: Russland verschenkt hunderttausende Tonnen Getreide
In mehreren afrikanischen Ländern drohen akute Hungersnöte, aber der Westen hilft trotz voller Getreidespeicher nicht. Ganz anders Russland, das hunderttausende Tonnen Getreide an notleidende afrikanische Länder verschenkt hat.
von Thomas Röper
Im Sommer 2022 haben die westlichen Medien wochenlang berichtet, Russland blockiere ukrainische Getreideexporte über das Schwarze Meer und setze so den weltweiten Hunger als Waffe ein, weil das ukrainische Getreide von den ärmsten Ländern der Welt so dringend gebraucht wird. Das ukrainische Getreide sei für die Dritte Welt bestimmt und die EU setzte sich angeblich dafür ein, dass die bösen Russen endlich erlauben, dass das ukrainische Getreide an die ärmsten Länder geliefert werden kann.
In der Folge wurde im Sommer 2022 das Getreideabkommen geschlossen und das ukrainische Getreide konnte über das Schwarze Meer exportiert werden. Die westlichen Medien haben dann schnell aufgehört, darüber zu berichten, denn es stellte sich heraus, dass das ukrainische Getreide gar nicht an die ärmsten Länder der Welt ging, sondern vor allem in die EU. Das konnte man auf der entsprechenden Seite der UNO nachlesen, aber das sollten die Menschen im Westen nicht erfahren.
Russland hat das Abkommen im Sommer 2023 verlassen, was die westlichen Medien nochmal für Desinformation genutzt haben, aber seitdem ist es in den westlichen Medien recht ruhig geworden, was die Frage von Getreidelieferungen an die hungernden Länder der Welt angeht. Der Grund dafür dürfte sein, dass sich am Hunger nichts geändert hat, dass der Westen aber immer noch nicht hilft.
Wer den hungernden Ländern hilft
In der EU wird stattdessen um den Export von ukrainischem Getreide gestritten, weil die Speicher der EU ohnehin voll sind und die europäischen Bauern gegen die Billigimporte aus der Ukraine protestieren, die die Preise in der EU kaputt machen. Auf die Idee, das billige ukrainische Getreide zumindest teilweise aufzukaufen, um es den hungernden Ländern zu schenken, kommt in Brüssel hingegen niemand.
Anders Russland, denn als der Westen die russischen Getreideexporte mit seinen Sanktionen behindert hat, hat der russische Präsident Putin im März 2023 verkündet, den hungernden Ländern hunderttausende Tonnen Getreide zu schenken, wenn die Sanktionen gegen russische Banken es den Ländern unmöglich machen, das Getreide aus Russland zu kaufen. Und Putin hat Wort gehalten und sechs der ärmsten Länder Afrikas (Mali, Burkina Faso, Simbabwe, Eritrea, Somalia und die Zentralafrikanische Republik) 200.000 Tonnen Getreide gratis geliefert. Die letzte für Somalia bestimmte Spende traf dort Ende Januar ein und wurde im Februar gelöscht.
Während die EU Dutzende Milliarden für Waffenlieferungen an Kiew ausgibt und Länder beschimpft, die der anti-russischen Politik nicht folgen wollen, wundert man sich in Brüssel darüber, dass sich die afrikanischen Länder eines nach dem anderen vom Westen ab- und Russland zuwenden. Schuld daran sei die böse „russische Propaganda“ und man wundert sich in Brüssel, warum Russland im globalen Süden so große Sympathien genießt.
Katastrophenzustand in Simbabwe
Nun gibt es ein weiteres Beispiel dafür. So berichtete der Spiegel am 3. April, dass Simbabwe wegen Ernteausfällen den Katastrophenzustand ausgerufen hat. Das Land brauche „finanzielle Hilfsmittel in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar, um Hunger in dem 17-Millionen-Einwohner-Land abzuwenden“, erfährt man im Spiegel. Helfen tut der Westen jedoch nicht.
Was man im Spiegel nicht erfährt, ist, dass Russland Simbabwe bereits 25.000 Tonnen Getreide geschenkt hat und dass Russland im März außerdem auch schon eine humanitäre Charge von 23.000 Tonnen Düngemitteln, darunter Kali- und Mehrnährstoffdünger, nach Simbabwe geliefert hat. Der russische Botschafter sagte bei der Übergabe der Düngemittel, die seien nur Teil eines größeren Projekts, im Zuge dessen Russland etwa 300.000 Tonnen Mineraldünger in Regionen liefern will, in denen die Bevölkerung unter Nahrungsmittelknappheit leide.
Russland bietet den Ländern des globalen Südens eine faire Zusammenarbeit auf Augenhöhe an, anstatt der neokolonialen Ausbeutung, die der Westen dort betreibt. Daher sind die Putsch-Regierungen in Mali oder Niger in ihren Ländern so beliebt, weil sie sich gegen die Ausbeutung ihrer Länder durch den Westen stellen. Und im Senegal hat vor wenigen Tagen ein Kandidat die Präsidentschaftswahl gewonnen, der ebenfalls für diese Politik steht.
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Atemnot fürs Klima
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Atemnot fürs Klima
Bei der Behandlung von chronischen Atemwegserkrankungen soll künftig die Klimafreundlichkeit der Medikamente Einfluss auf die Auswahl der Therapieform haben. Auch Kindern soll die Klimaschädlichkeit bestimmter Asthmasprays nahegelegt werden. Immer mehr Ärzte behandeln den Planeten, statt ihre Patienten.
von Larissa Fußer
Stellen Sie sich ein kleines Mädchen vor. Gerade so fünf Jahre alt. Sagen wir, sie heißt Maja. Die Kleine ist noch nicht lange in der Kita, hat sich dort aber bereits einen Ruf gemacht. Immer wieder kann sie irgendwas nicht mitmachen: Fangen spielen, Schatzsuche, überhaupt gemeinsam toben – all das bricht sie schnell ab, fängt an zu keuchen, zieht sich zurück. In der letzten Zeit ist es manchmal so schlimm geworden, dass Maja von ihrer Mutter abgeholt werden musste. Sie war dann ganz blass und aufgebracht, atmete schnell und panisch. Jetzt hat ihre Mutter die Reißleine gezogen und sie zum Kinderarzt gebracht. Schnell ist klar: Maja hat Asthma.
„Was können wir dagegen tun?“, fragt die Mutter. Die Ärztin beginnt über Inhalatoren zu sprechen. Für einen Moment wird die kleine Maja aus dem Raum herausgeführt und in die Spielecke gesetzt. Die Mutter und die Ärztin unterhalten sich eine Weile allein. Dann öffnet sich die Tür, Maja wird ins Zimmer geholt. Die Mutter setzt sich neben das Kind auf die kleine, dort aufgestellte Sitzbank, beugt sich zu ihr hinunter, greift ihre Hände und sagt mit süßlicher Stimme: „Hör mal, die Ärztin kann dir etwas gegen deinen Husten geben. Dann kannst du wieder besser atmen. Und weißt du, was das Beste ist? Du kannst gleichzeitig auch das Klima schützen. Immer wenn du dein Medikament nimmst, hilfst du den süßen Eisbären am Nordpol. Wollen wir das machen, Maja?“
Was wie eine Dystopie klingt, könnte schon bald Alltag in Kinderarztpraxen sein. Der Grund ist eine neu erschienene Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) und der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM). Unter dem vielsagenden Titel „Klimabewusste Verordnung von Inhalativa“ gibt das Papier Handlungsempfehlungen für Haus- und Lungenärzte, Apotheker, Allergologen und eben auch Kinderärzte, die Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma oder auch chronischer Bronchitis behandeln möchten. Die dafür angewandten Medikamente werden aufgrund der Tatsache, dass sie durch spezielle Apparate eingeatmet werden müssen, Inhalativa genannt.
„Erste Leitlinie mit Fokus Klimaschutz in Deutschland“
Großspurig wird die Leitlinie in Fachblättern wie der „Arzneiverordnung in der Praxis“ von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) als „Erste Leitlinie mit Fokus Klimaschutz in Deutschland“ beworben. Anders als in anderen Leitlinien, in denen meist die beste Therapie für den Patienten im Mittelpunkt steht, hat dieses Papier vor allem zum Ziel, eine möglichst klimafreundliche Behandlung von Atemerkrankungen durchzusetzen. Konkret schreiben die Autoren, dass sie durch ihre Leitlinie eine „Veränderung des Verordnungsverhaltens von inhalativen Arzneimitteln“ ermöglichen möchten, um „dadurch den CO2 Fußabdruck des Gesundheitswesens zu reduzieren“.
Die klimabewussten Ärzte haben es dabei auf die sogenannten Dosieraerosole (Asthma-Sprays) abgesehen. Diese Apparate verteilen das in ihnen enthaltene Medikament durch Treibgase nach einem einfachen Sprühstoß in Mund und Lunge. Die Gase ermöglichen, dass der Patient nicht viel Atemarbeit aufwenden muss, um das vernebelte Medikament zu inhalieren.
Anders ist das bei den sogenannten Pulverinhalatoren, bei denen ein im Apparat erhaltenes Medikamentenpulver durch einen tiefen, schnellen Atemzug allein durch die dadurch erzeugte Sogwirkung in die Atemwege gelangen muss. Derzeit werden in Deutschland überwiegend Dosieraersole an Patienten abgegeben, da diese aus den genannten Gründen in der Regel einfacher zu handhaben sind.
Doch das möchten die Autoren der neuen Leitlinie nun ändern. Ihr Argument: In Bezug auf die Therapiewirkung stünden richtig eingesetzte Pulverinhalatoren den Dosieraerosolen in nichts nach. Die Treibgase in den Sprays hätten aber im Gegensatz zum Pulver ein „vielfach höheres Schädigungspotential für die Atmosphäre“, auch genannt „Global Warming Potential“ (GWP). Die Ärzte erläutern: „Während CO2 ein GWP von 1 hat, hat das in den meisten DA verwendete Norfluran (HFA 134a) ein GWP von 1.530, das ebenfalls eingesetzte Apafluran (HFA-227ea) ein GWP von 3.600.“
Grafiken für das schlechte Gewissen
Also möchte man nun Patienten und Ärzte ermuntern, dem Klima zuliebe häufiger auf die klimaschonenden Pulverinhalatoren auszuweichen. Konkret heißt es in der Leitlinie: „Bei Jugendlichen >12J/Erwachsenen mit einer obstruktiven Lungenerkrankung soll eine klimabewusste inhalative Therapie (vorzugsweise mit einem DPI) erfolgen. In der Regel gilt dies auch für den bedarfsweisen Einsatz.“ DPI ist eine Abkürzung für Pulverinhalatoren.
Zwar betont man, dass sichergestellt werden muss, dass die Patienten auch mit den Pulverinhalatoren umgehen können, bevor man auf diese ausweicht und es generell in der Entscheidung des Patienten liegen soll, welche Therapieform er bevorzugt. Dennoch empfehlen die Ärzte explizit, dass Patienten gezielt auf die klimaschädigende Wirkung der Dosieraerosole hingewiesen werden sollen und man beispielsweise durch spezielle Grafiken verdeutlichen könne, in welchem Ausmaß eine Umstellung der Therapie eine Einsparung von CO2 ermögliche.
Als Beispiel wird unter anderem eine Grafik mit einem „ökologischen Handabdruck“ präsentiert, aus der hervorgeht, dass eine Umstellung der Inhalationstherapie genauso viele Emissionen spare wie Flugverzicht und sogar mehr als die Nutzung von Sparduschköpfen. Menschen, die an chronischen Atemerkrankungen leiden und derzeit ein Dosieraerosol verwenden, könnte also schon bald ein unangenehm moralisches Gespräch mit dem Arzt erwarten.
Wer in seiner Meinung gefestigt ist, kann dieses zwar mit etwas gereizten Nerven gut wegstecken – anders ist das jedoch sicherlich bei einigen älteren Menschen, die dazu neigen, sich vom Hausarzt sagen zu lassen, was sie tun sollen – und dieser Empfehlung dann ohne zweiten Gedanken zu folgen.
Kinder sollen gezielt über Klimaschädlichkeit aufgeklärt werden
„Gemeinsame Entscheidungsfindung“, wie sie in der Leitlinie gefordert wird, ist hier eine Illusion – und so hängt die Umstellung der Inhalationstherapie allein an der Einschätzung des behandelnden Arztes. Auch wenn es seine Pflicht ist, die Eignung des Patienten für die Umstellung der Therapie zu prüfen, fällt es nicht schwer, sich vorzustellen, dass sich besonders klimabewusste Ärzte in Grenzfällen eher für das klimafreundliche Medikament entscheiden werden – ganz nach dem Motto „Wir probieren es einfach mal aus“. Für die Patienten bedeutet dies dann im Zweifel eine kraftaufwendigere Therapie, die möglicherweise durch eine fehlerhafte Anwendung zu einer Verschlechterung des Krankheitsbildes führt.
Doch es gibt noch einen viel unheimlicheren Aspekt der Leitlinie, der die Therapie von Kindern und Jugendlichen betrifft. In einem eigenen Unterpunkt halten die Autoren tatsächlich fest, dass in Zukunft „Kinder und Jugendliche und deren Sorgeberechtigte, bzw. Bezugspersonen über die Hintergründe der klimabewussten Verordnung informiert werden“ sollen. Zudem solle die „Inhalationstechnik und -koordination“ geprüft und bei „entsprechender Kompetenz“ eine Umstellung auf einen Pulverinhalator besprochen werden.
Zwar ist in der Leitlinie nachzulesen, dass die Pulverinhalatoren aufgrund des dafür notwendigen speziellen Atemmanövers für Kinder unter fünf Jahren nicht empfohlen werden. An anderer Stelle heißt es jedoch ebenfalls, dass „die Nennung einer Altersgrenze für den Einsatz spezifischer Inhalativa problematisch“ sei, weil diese von der „individuell sehr unterschiedlich ausgeprägten motorischen und kognitiven Kompetenz“ abhängig wäre. Anstatt strenger Altersgrenzen sollen Ärzte daher vielmehr die „individuellen Fähigkeiten“ der Kinder berücksichtigen.
Das muss man sich mal vorstellen: Bald sitzen kleine Kinder zusammen mit ihren Eltern beim Kinderarzt und werden in pseudo-partizipativer Weise gefragt, ob sie lieber das umweltfreundlichere oder das leichter einzuatmende Medikament nehmen wollen. Welches Kind traut sich, das leichter zu verwendende Spray zu fordern, wenn die Mama doch immer sagt, dass man sich für die Umwelt einsetzen muss? Wie viele Eltern wird es geben, denen es wichtiger ist, dass ihr Kind klimabewusst agiert, als dass es einen möglichst unbeschwerten Umgang mit seiner Atemerkrankung findet?
Der moderne Arzt will nicht mehr Patienten, sondern die Welt heilen
Allein, dass diese Fragen gestellt werden müssen, steht einer Behandlungsethik entgegen, die in der Medizin mal als Konsens galt. Wer bei seiner Therapiewahl den Klimaschutz im Blick hat, kann rein logisch nicht mehr nach dem ärztlichen Grundsatz handeln, dass allein das individuelle Wohl des Patienten im Mittelpunkt der Behandlung steht. Doch dieses Umdenken in der Medizin setzt sich immer weiter durch. Vor nicht allzu langer Zeit wurde unter Ärzten und in den Medien der klimabewusste Einsatz von Narkosegasen diskutiert. Mit dem klimafreundlichen Einsatz von Inhalativa ist nun die Klimafreundlichkeit als Aspekt der Therapiewahl erstmals offiziell in eine Leitlinie aufgenommen worden.
Vermutlich sind diese Schritte jedoch erst der Anfang. Bereits 2021 hat sich der Deutsche Ärztetag dafür ausgesprochen, dass das deutsche Gesundheitswesen bis 2030 klimaneutral werden solle. Damals wurde appelliert, insbesondere die CO2-Emissionen der Krankenhäuser und Arztpraxen zu reduzieren. Außerdem sollten Klimaschutzpläne erstellt und Klimaschutzbeauftragte ernannt werden.
Es ist eine Entwicklung, die vor allem eines zeigt: Immer mehr Ärzte verstehen sich inzwischen als Universalheiler, der weniger die Gesundheit seiner sich ihm anvertrauenden Patienten im Sinn hat, sondern gleich die ganze Menschheit und obendrein die Natur, Atmosphäre und womöglich den Weltraum kurieren will.
Wer so eine riesige Aufgabe hat, kann auch mal das Mitgefühl verlieren, wenn eine kleine Maja keine Lust hat, sich einer anstrengenden Inhalationstherapie zu unterziehen, weil sie auch eine angenehmere Lösung für ihre eh schon nervenaufreibende Erkrankung haben kann. Doch genau diese Entscheidung ist das Recht jedes Patienten. Alles andere ist Sozialismus.
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