Kategorie: Nachrichten
Rezession: Gärtnereien und Obstbauern trifft es besonders*

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Dagmar Jestrzemski*
Nicht nur gestiegene Strompreise, hohe Heizkosten, die CO₂-Abgabe und die Erhöhung des Mindestlohns
setzen den Betrieben zu.
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Die Energiekrise trifft Gärtnereien besonders hart. Stark gestiegene Strompreise, hohe Heizkosten und die CO₂- Abgabe machen einer Branche zu schaffen, die seit Jahren einem Preisdruck von allen Seiten ausgesetzt ist. Außer den gestiegenen Energiepreisen sorgen höhere Lohnkosten in Kombination mit höheren Preisen für Pflanzsubstrate, Dünger und Kulturtöpfe für Kostendruck. Beim Blumenfachhandel kommt die Konkurrenz durch Discounter, Baumärkte und andere Billiganbieter sowie durch den Online- Handel hinzu. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung haben Pflanzbetriebe immer weniger Handlungsspielraum. Betriebsschließungen sind die Folge und damit der Rückgang der Vielfalt zugunsten billiger Importware aus Monokulturen. Da die ersten drei Monate des Jahres besonders heizintensiv sind, kultivieren manche Betriebe mit etwas niedrigeren Temperaturen. Sie stellen ihr Sortiment um auf eher kältebeständiges Gemüse wie Salat und säen später. Andere Gärtnereien haben die Anzahl der Pflanzen reduziert, um einzelne Gewächshäuser nicht heizen zu müssen. Die seit Jahren schwierige Situation wurde durch die massiv gestiegenen Energiekosten für viele Betriebsinhaber untragbar, wie aus Branchenkreisen mitgeteilt wird. Landesweit gaben vermutlich noch nie so viele Pflanzbetriebe ihr Geschäft auf wie 2022 und 2023. Genaue Angaben zu den Betriebsaufgaben liegen nicht vor, wohl aber eine große Zahl von Einzelmeldungen. So schlossen Mitte letzten Jahres die beiden letzten produzierenden Gärtnereien in Bremerhaven. Aufgrund der derzeitigen Kaufzurückhaltung und stetig erhöhter Gaspreise konnten die Inhaber nicht mehr rentabel produzieren.
Preisdruck von allen Seiten
Bei den Obstbauern kommt zu den Energiekosten für die Kühlung der Lagerhäuser noch eine erhebliche Mehrbelastung durch die Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro hinzu. Im Alten Land südlich der Elbe in der Elbmarsch liegt auf Hamburger Gebiet und in Niedersachsen das größte geschlossene Obstanbaugebiet Europas. Von 2012 bis 2017 vergrößerten die Obstbauern im Alten Land aufgrund der guten Geschäftslage ihre Anbaufläche mit Äpfeln, Birnen und anderem Baumobst. Auf neun Zehntel der Anbaufläche im Alten Land werden Äpfel angebaut. Wegen der seit 2021 mit Beginn der Corona- Epidemie stark gestiegenen Lohn- und Energiekosten ist die Stimmung der Obstbauern mittlerweile schlecht. Sie besitzen große Lagerhallen, in denen die Äpfel auf drei Grad gekühlt werden, damit sie sich bis zum nächsten Frühjahr halten. Seit die Gaspreise explodiert sind, lassen sich die Energiekosten kaum noch mit den Erträgen aus Obst und Gemüse decken. Von den Gesamtkosten entfallen sechs Zehntel auf den Energiebedarf, ein Viertel auf das Personal und davon knapp die Hälfte auf den Mindestlohn der Saisonarbeiter. In Deutschland werden die Äpfel per Hand gepflückt. Infolgedessen hat die hiesige Ware keine Chance auf dem Weltmarkt. Die Landwirte können ihre Ware aber nicht zu Weltmarktpreisen verschleudern. Hinzu kommt nach Angaben des Landvolks Niedersachsen eine extreme Kaufzurückhaltung der Verbraucher. 2022 wurde im Alten Land erstmals ein größerer Teil der Äpfel nicht geerntet. „Bei jedem Kilogramm, das ich aufsammle, würde ich Geld verbrennen“, erklärte ein Mann vom Landvolk laut einem Bericht der „taz“. Vor dem Hintergrund der Welternährungssituation sei das ein Frevel. Der Strukturwandel werde sich deutlich beschleunigen. Weitere Betriebe würden sich aus dem Geschäft zurückziehen.
Kaufzurückhaltung der Verbraucher
Einen Großteil der Ware importiert der deutsche Blumengroßhandel aus den Niederlanden. Doch auch im Nachbarland fordert die Energiekrise mit hohen Gasund Strompreisen sowohl auf dem Sektor des Zierpflanzenbaus als auch bei Obst und Gemüse ihren Tribut. Die Niederlande haben sich wie Deutschland der sogenannten Transformation verpflichtet. Beim Gaspreis gehört das Land zu den EU-Spitzenreitern, während es bei den Strompreisen im Mittelfeld liegt. Kleine und mittlere Unternehmen zahlen in der Regel den vollen Preis für ihren Gas- und Stromverbrauch. Trotz energiesparender Anbaumethoden setzte sich 2023 der Rückgang der Erträge beim Gewächshausanbau fort, was auf die hohen Energiepreise zurückgeführt wird. Damit verknappte sich das Angebot für Gemüse, und die Preise bleiben auch für deutsche Verbraucher weiterhin hoch. Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung sowohl des Gemüseanbaus als auch der Blumenzucht für die Niederlande ist enorm. Lobbygruppen fordern gemeinsam von der Politik eine Problemlösung, indem sie einen stabilen Gaspreis garantiert.
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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :
Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung; 1. März 2024, S.7; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie der Autorin Dagmar Jestrzemski für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln : https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.
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Strafanzeige gegen Minister Pistorius wegen Vorbereitung eines Angriffskrieges
Ich unterstütze die Strafanzeige von COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer gegen Bundeswehr-Offiziere und Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius wegen Vorbereitung eines Angriffskrieges («Verbrechen der Aggression», §13 Völkerstrafgesetzbuch VStG) durch die Planungen zum Einsatz deutscher Taurus-Marschflugkörper gegen die sogenannte Krim-Brücke und weitere Ziele im russischen Kernland.
Der Beitrag Strafanzeige gegen Minister Pistorius wegen Vorbereitung eines Angriffskrieges erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Trump triumphiert beim Super Tuesday: „Das ist groß!“

Was für ein MAGA (Make America Great Again)-Erfolg für Donald Trump beim „Super Tuesday“ der US-Vorwahlen: der Ex-Präsident gewann in 14 von 15 Bundesstaaten und baute seinen ohnehin schon großen Vorsprung auf seine parteiinterne Kontrahentin Nikki Haley noch einmal deutlich aus. Trump sprach nach dem fulminanten Wahlsieg vor Anhängern in seinem Privatanwesen Mar-a-Lago im Bundesstaat […]
Weltwoche Daily: Taurus, nein danke! Warum die Deutschen die Bombe nicht liefern dürfen

„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe: Taurus, nein danke: Warum die Deutschen die Bombe nicht liefern dürfen. Hubertus Heil, Deutschlands teuerster Politiker. Söder im Raketenfieber. Entscheidet Taylor Swift […]
Die Netto-Null-Agenda führt zur Zerstörung der Lebensmittelversorgung und der Landwirtschaft

Die Bauern haben in immer mehr Ländern erkannt, da die Politik globaler Institutionen wie UNO, WEF oder EU auf ihre Vernichtung und Enteignung hinausläuft. Ihre Produkte sollen weitgehend durch industriell gezüchtetes Fleisch, Insekten und Pflanzen in Nährlösungen ersetzt werden. Insgesamt ist die “Netto-Null”-Agenda des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Wirklichkeit ein Komplott zur Zerstörung der Nahrungsmittelversorgung und […]
Der Beitrag Die Netto-Null-Agenda führt zur Zerstörung der Lebensmittelversorgung und der Landwirtschaft erschien zuerst unter tkp.at.
TRUE SHOCKING CRIME! – »Killer-Satanskulte & Religiöse Mörder-Sekten« (1)
Der Testlauf unseres neuen Projektes funktionierte nur auf Telegram und TikTok
Kanada: Tod auf Verlangen nun auch für Babys Trudeau-Regierung erweitert Sterbehilfeprogramm (MAiD)
WHO meldet erste Hungertote aufgrund der israelischen Blockade von Gaza
Victoria Nuland enthüllt versehentlich das wahre Ziel des Westens in der Ukraine
So laut wie der personifizierte Regime Change Victoria Nuland neulich den bisher verheimlichten Teil der Ukraine-Narrative des westlichen Establishments ausgeplaudert hat, ist es geradezu ein Wunder, dass sie noch niemand bezichtigt hat, eine Agentin Russlands zu sein.
Von Rachel Marsden
Victoria Nuland, auch bekannt als der personifizierte Regime Change, ist eine feste Größe im US-Außenministerium und ihres Zeichens Unterstaatssekretärin für politische Angelegenheiten. Offenbar wachte sie nun eines Morgens auf, zog die Sicherung aus ihrem geladenen Mundwerk und sprengte versehentlich das Ukraine-Märchen des Westens in die Luft.
Bisher wurde US-Bürgern vorgemacht, ihr gesamtes Steuergeld, das für die ukrainische Hilfe vorgesehen ist, solle dazu dienen, den Ukrainern zu helfen. Aber ist schon einmal jemandem aufgefallen, dass der US-amerikanische Beitrag in Höhe von 75 Milliarden US-Dollar auf dem Schlachtfeld nicht ausreichen wird? Jedenfalls sollte ein Sieg in einem militärischen Konflikt nicht wie eine Niederlage aussehen. Ein Sieg wird jedenfalls gewöhnlich nicht so definiert:
„Nun gut, auf einer genügend langen Zeitachse bis ins Unendliche wird unser Risiko für eine Niederlage gegen Null streben.“
Zudem scheinen auch die 178 Milliarden US-Dollar, die der Westen insgesamt zusammengekratzt hat, nicht wirklich etwas zu nützen. Bis auf den Beginn eines globalen Krieg, der den Ukraine-Konflikt über einen regionalen Krieg hinaus hätte ausdehnen können, ist man vor nichts zurückgeschreckt. Der Westen hat allerdings nun die Bank gesprengt, und zwar allein für einen vagen, zukünftigen ukrainischen „Sieg“, den sie offenbar nicht klar definieren wollen. Wir hören immer wieder, dass die Unterstützung „so lange dauern wird, wie es nötig ist“. Aber wofür genau? Indem sie es nicht klar definieren, können sie die Torpfosten nach Belieben verschieben.
Aber jetzt kommt Miss Regime Change Nuland und zündet auf CNN einige Wahrheits-Granaten über die Ukraine-Hilfen. Sie beginnt mit dem üblichen Slogan, „das zu tun, was wir immer getan haben, nämlich Demokratie und Freiheit auf der ganzen Welt zu verteidigen“. Praktischerweise immer dort, wo die Vereinigten Staaten ohnehin die Interessen in ihrem Sinne kontrollieren und weiter steuern wollen – oder da, wo sie ein Land aus dem Umfeld eines globalen Rivalen zerren wollen, um es zu ihren Vasallen zu drängen. „Im Übrigen müssen wir bedenken, dass der Großteil dieses Geldes direkt in die USA zurückfließt, um diese Waffen zu produzieren“, sagt Nuland stolz, während sie für das jüngste Hilfspaket an die Ukraine plädiert, das den Republikanern im US-Kongress ein Dorn im Auge ist.
Leute, da haben wir es: Die Ukrainer sind ein bequemer Vorwand, um die Steuergelder in Richtung des militärisch-industriellen Komplexes der USA strömen zu lassen. Dies eröffnet eine völlig neue Perspektive auf die These, dass „es so lange dauern wird, wie es nötig ist“. Es ist nur der übliche endlose Krieg um Profite, die als wohlwollende Hilfe verpackt werden. Aber das haben wir schon einmal erlebt. Es erklärt, weshalb der Krieg in Afghanistan kaum mehr als nur der Auftakt zum Krieg im Irak war, warum der globale Krieg gegen den Terrorismus nie enden will, sondern immer nur zu neuen Varianten mutiert.
Das wohl Beste, was sie uns bisher vorenthalten haben, ist die Notwendigkeit einer totalen Überwachung auf militärischem Niveau. Damit der Staat permanent Geister beschwören kann, während die breite Öffentlichkeit mit undurchsichtigen Cyber-Konzepten verwirrt wird, die sie ohnehin nicht verstehen oder begreifen kann. Wenn ein Konflikt oder eine Bedrohung versandet, wird eben ein anderer zugespitzt, verstärkt durch Panik erzeugende Rhetorik eines weißen Ritters. Bei keinem dieser Konflikte gibt es ein Endspiel oder einen Ausweg aus dem Schlamassel. Und auch im Fall der Ukraine soll es offensichtlich keinen geben.
Dennoch gibt es dieses vage Gefühl, die Russland begünstigenden Realitäten in der Ukraine könnten bedeuten, dass der Konflikt sich seinem Ende nähert. Eingeständnisse dessen findet man mittlerweile auch in der westlichen Presse. Das wiederum bedeutet, dass Europa nicht mehr viel Zeit bleibt, um auf den Zug der Geldwäsche aufzuspringen und die Kassen seines eigenen militärisch-industriellen Komplexes zu füllen, wie Washington es von Anfang an getan hatte.
Das würde erklären, warum sich eine Reihe von Ländern nun beeilen, mit der Ukraine bilaterale „Sicherheitsvereinbarungen“ für viele Jahre abzuschließen und noch mehr Waffenlieferungen ankündigen. Frankreich, Deutschland, Kanada und Italien haben bereits solche Garantien verkündet. Auch Dänemark tönte, dass es seine gesamte Artillerie in die Ukraine schicken werde. Wenn Sicherheit für Europa das angebliche Ziel ist, dann klingt das irgendwie nach dem Gegenteil, vor allem, nachdem der ukrainische Außenminister Dmitri Kuleba der EU eröffnete, dass „Russland nach der jüngsten Niederlage in Awdejewka näher an die EU gerückt ist“. Er klang wie einer dieser Typen im Shopping-TV, die versuchen, schnellstmöglich eine Alarmanlage zu verhökern. Es scheint, dass Russland in den Köpfen des Westens heutzutage nur dafür dient, die Entsendung von Waffen in die Ukraine zu rechtfertigen und gleichzeitig die Steuerzahler davon zu überzeugen, die ganze Farce weiterhin zu finanzieren.
Unterdessen scheint der Weg des Westens in Richtung Frieden eine höchst malerische Route zu nehmen: „Während wir vorankommen, unterstützen wir die Ukraine weiterhin bei der Weiterentwicklung der Friedensformel des Präsidenten Selenskij“, sagten die Staats- und Regierungschefs der G7 nach einem Treffen mit Selenskij in Kiew. Schön zu sehen, dass er anscheinend seine ganze Zeit dieser magischen Friedensformel widmet, anstatt herumzureisen und seinen westlichen Kumpels Geld abzupressen, indem er ihnen mit Putin droht.
Es war bereits ein ziemlich deutlicher Hinweis darauf, was wirklich vor sich ging, als die EU beschloss, die aus Steuergeldern finanzierte Europäische Friedensfazilität (EFF) zu nutzen, um ihren Mitgliedsländern den Preis ihrer eingemotteten, gebrauchten Waffen zu erstatten. Schrott, der in die Ukraine geliefert wurde, wo Russland sie dann endgültig entsorgen wird, bevor jemand in Europa beschuldigt werden konnte, zu viel Geld für die alten Klunker verlangt zu haben. Da der Vorrat an militärischem Alteisen jetzt zur Neige geht, muss man eben neue Waffen herstellen. Ist vielleicht das Geld, das sie für sich selbst in Waffen stecken, der magische Schlüssel, der ihre Volkswirtschaften rettet, die sie zuvor „für die Ukraine“ an die Wand gefahren haben?
Dank des losen Mundwerks von Victoria Nuland, das die bisherigen Schwüre, die Hilfen für die Ukraine würden „nicht nach Washington gehen“, der Lächerlichkeit preisgab, ist jetzt klar, dass Ukrainer weiterhin sterben müssen, damit die „arme“ Rüstungsindustrie nicht am Ende an der Straßenecke um Kleingeld betteln muss. Nuland hat zudem jeden Zweifel über das eigentlich getarnte, ultimative Ziel der USA ausgeräumt, indem sie Putins Führung als „nicht das Russland, das wir uns vorstellten“ bezeichnete. Sie hörte sich an, wie jemand, der im Restaurant sein Essen immer wieder in die Küche zurückschickt, weil ihm immer wieder irgendetwas nicht passt.
„Wir wollten einen Partner, der verwestlicht sein würde, der Europäer werden würde. Aber das ist nicht das, was Putin getan hat“, sagte Nuland gegenüber CNN.
Genau das hat Putin aber tatsächlich getan. Es ist der Westen, der sich von sich selbst entfernt hat und für seine eigenen Bürger immer unkenntlicher wird. Es ist ziemlich sicher, dass es gerade weit über den bloßen Wunsch hinausgeht, dass ein Land „europäisch“ werden solle, denn Deutschland zum Beispiel ist europäisch und sogar ein Verbündeter der USA. Aber Nuland konnte auch den Mund nicht halten darüber, wie sehr sie die Nord Stream Pipelines hasste – bis diese auf mysteriöse Weise in die Luft flogen.
Da der personifizierte Regime Change den verheimlichten Teil der Erzählung des westlichen Establishments dermaßen laut ausgeplaudert hat, ist es geradezu ein Wunder, dass noch niemand Nuland mit ihrem explosiven Mundwerk eine Agentin Russlands genannt hat.
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Rachel Marsden ist eine Kolumnistin, politische Strategin und Moderatorin eines unabhängig produzierten französischsprachigen Programms, das auf Sputnik France ausgestrahlt wird. Ihre Website findet man unter rachelmarsden.com
Der Gazastreifen ist von Lebensmittellieferungen umgeben, aber die Aufsicht lässt sie nicht hinein
An das hungernde Mädchen in Gaza: Ich schäme mich im Namen aller guten Menschen dieser Welt.
Mit durchdringendem Blick, einem entschuldigenden Lächeln und Tränen in den schönen schwarzen Augen flüstert das neun- oder zehnjährige Mädchen aus Gaza: „Ich habe Hunger“. In dem Video sieht es so aus, als schäme sie sich für dieses erschütternde Geständnis.
Im Hebräischen ist das Wort für Hunger mit dem Wort für Scham verbunden: herpat ra’av. Ich habe recherchiert, aber in anderen Sprachen kein ähnliches Wort gefunden. Laut dem hebräischen Wörterbuch Even-Shoshan bedeutet das Wort „Hungersnot, die einen Menschen zwingt, sich für ein Stück Brot zu schämen“.
Warum schämt sich jemand, der um ein Stück Brot bittet? Es ist doch das Bedürfnis, am Leben zu bleiben. Man kann diesen Begriff auf der subjektiven Ebene des hungernden Menschen verstehen. Aber auf einer breiteren, objektiven Ebene kann man sagen, dass es das Grundrecht des Einzelnen ist, sein Stück Brot zu bekommen, auf welche Weise auch immer, und die wahre Schande die ist, die den Hunger verursacht. Es scheint, dass die hebräische Sprache sehr sensibel für menschliches Leid ist, aber einige ihrer Sprecher weniger.
Nach dem, was ich gelesen habe, äußern sich die ersten Stadien des Hungers auf psychologischer und Verhaltensebene: Nervosität und Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und zwanghafte Gedanken an das Essen. In der zweiten Phase treten körperliche Anzeichen auf: Schwäche, schneller Puls, schlaffe, langsame Atmung, Verstopfung und eventuell Durchfall.
In manchen Fällen sinken die Augen nach innen und wirken glasig, die Muskeln beginnen zu schrumpfen, die Haut wird blass und der Betroffene fühlt sich müde und schwindlig. Ein weiteres auffälliges Symptom ist ein aufgeblähter Bauch bei Kindern. Wer sagt, dass die Kugel aus der Pistole nicht gnädig ist? Die oben beschriebene Via Dolorosa hätte man sich mit einem einzigen Schuss ersparen können, Peng, und alles war vorbei.
In der Antike war Hunger meist ein Akt der Natur – eine Dürre oder eine andere Naturkatastrophe, vor allem, wenn die guten Menschen nicht in der Lage waren, die Hungernden zu versorgen. Es gibt aber auch eine andere Art von Hunger, die durch das Böse verursacht wird. Diese Art von Hunger heißt „Verhungern“, und Verhungern ist ein vorsätzlicher und böswilliger Akt, der ganz und gar böse ist. Diese Art von Hunger, die von Menschen verursacht wird, kann als „die Schande derer, die den Hunger verursachen“ bezeichnet werden. Der Gazastreifen ist von Nahrungsmitteln umgeben, aber die Wächter lassen sie nicht hinein. Und diejenigen, die die Nahrungsmittel zurückdrängen, öffnen die Tore des Todes für die Menschen in Gaza. Nur ein grausamer Mensch ist zu einer solchen Tat fähig.
Die Welt ist erschüttert über das „Massaker an den Hungernden“ im nördlichen Gazastreifen. Sima Kadmon schrieb in der Tageszeitung Yedioth Ahronoth über die Drohnenaufnahmen: „Hunderte von winzigen Gestalten, wie kleine Ameisen, rannten von einer Seite zur anderen. In einem Moment sah es so aus, als würden sie um ihr Leben rennen, und im nächsten Moment stürzten sie sich auf etwas wie Vögel auf einen Brotkrümel“. Diese Szene ist nicht nur eine Schande für diejenigen, die die Hungersnot verursacht haben, sondern für die gesamte Menschheit.
Aber Israel ist, wie Israel ist, und konzentriert sich auf die kleinen und kleinsten Details, um die Gesamtsituation zu verschleiern – die Tatsache, dass diese Realität absichtlich von den Führern des Landes geschaffen wurde. „Ich habe eine totale Belagerung des Gazastreifens angeordnet. Es wird keinen Strom geben, keine Lebensmittel, keinen Treibstoff, alles ist abgeriegelt. Wir kämpfen gegen menschliche Bestien und handeln dementsprechend“, sagte der israelische Verteidigungsminister Yoav Gallant.
Der Befehl zum Aushungern kam von der Seite, auf der meine Freunde und ich leben; wir, Juden und Araber, Friedenssucher – können wir sagen, dass „unsere Hände dieses Blut nicht vergossen haben“? Haben wir es nicht verurteilt und unsere Stimme erhoben? Das reicht nicht. Wir müssen mehr tun. Es wird noch einige Jahre oder Jahrzehnte dauern, bis das „Kainsmal“ der oben genannten Ordnung verblasst, wenn es überhaupt jemals verblasst.
Kehren wir zu dem Mädchen aus Gaza zurück, das flüsterte, dass es hungrig sei, und dessen Gesicht vor Scham über die Situation, die es zu diesem schwierigen Geständnis zwang, strahlte. Ich möchte ihr und allen Jungen und Mädchen in Gaza sagen, dass ich mich nicht nur in meinem eigenen Namen, sondern auch im Namen aller guten Menschen in der Welt zutiefst schäme. Wie konnten wir eine Blume wie dich verwelken lassen, ohne ihr zu helfen?
Die Nazi-Videos des Herrn Nawalny – er verkörperte alles, was Linke bekämpfen
In der Propagandaschlacht gegen Russland gilt der während seiner Haft an einer Thrombose verstorbene Alexej Nawalny als Heiliger des offiziellen „Westens“. Vor allem unter „Linken“ hat sich eine Mitläuferkultur etabliert, wo man ohne zu hinterfragen im Gleichschritt marschiert, egal wie absurd das von oben vorgegebene Thema auch sein mag. Tatsächlich war Nawalny Rassist, Schwulenfeind und Nazi – mit Gewalttendenzen. Diese Videos zeigt ihnen der Mainstream nicht.
Nawalny war, so die Recherchen einiger wissenshungriger Kollegen, eine Marionette westlicher Geheimdienste. Er hatte den Auftrag, Russland für eine Farbenrevolution vorzubereiten. Dazu ist auch ein Gesprächsmitschnitt aufgetaucht, wo sein engster Vertrauter die Bezahlung dieser Operation mit einem MI6-Agenten aushandelt. Dies bestätigte auch der ehemalige UN Waffeninspektor Scott Ritter mit sehr deutlichen Worten (siehe den nachfolgenden Mitschnitt via X).
Was den Menschen im Westen nicht nähergebracht wird, weil es nicht zur offiziellen Kriegspropaganda passt, ist der Umstand, dass Nawalny ein fremdenfeindlicher, homophober Neonazi war und als solcher auch vielfach öffentlich aufgetreten ist. Er forderte Deportation, er forderte Menschen „wie faulige Zähne zu ziehen“ und er forderte sie wie Kakerlaken zu erschießen und zu erschlagen. All das ist dokumentiert, zu all dem gibt es Videos – und sogar alte Artikel in Mainstream-Medien.
Wir haben das Recht, in Russland Russen zu sein. Und wir werden dieses Recht schützen.
Alexej Nawalny in seinem Werbefilm für die Partei NAROD.
Aus der rechten Partei wurde er übrigens 2007 ausgeschlossen, weil er ihr zu rechtsextrem wurde:
Auch Nawalny war acht Jahre lang Mitglied der Partei, saß sogar im Vorstand, doch 2007 wurde er ausgeschlossen. Wischnewky erklärt in seinem Blog den Schritt mit den nationalistischen Äußerungen Nawalnys: Er verglich Migranten mit Kakerlaken, trat beim „Russischen Marsch“ von Ultra-Nationalisten als Redner auf. Nach seinem Rauswurf verabschiedete er sich mit dem nationalistischen Gruß „Ehre sei Russland“ von der Partei, schreibt Wischnewsky.
Wenn man bei Nawalnys Aussage das Land Deutschland oder Österreich einsetzen würde, könnte dies hierzulande schon zu einer Anklage wegen Verhetzung führen. Nationalismus, Faschismus, Fremdenfeindlichkeit und dergleichen mehr sind im Westen unerwünscht. Zumindest erklären dies anze Legionen so genannter „Linker“, welche maßgeblich für eine globalistische Umerziehung der Gesellschaft und Strafgesetze für Andersdenkende gesorgt haben.
Abgerückt ist Nawalny von seinen Behauptungen freilich nicht. Seine Videos hat er nicht gelöscht, in Interviews mit internationalen Medien erklärte er, noch hinter seinen Aussagen zu stehen – wenn sich der Putin-Rivale heute auch anders ausdrückt: Er erklärt, Russland brauche Einwanderung, allerdings geregelte, weshalb er auch für eine Visapflicht für Zentralasiaten einträte.
Wie geht dies nun zusammen, dass Nawalny unantastbarer Heiliger der Linken geworden ist, für dessen Tod man Putin persönlich verantwortlich macht und weshalb beispielsweise die oberste Führung Österreichs massive diplomatische Verstimmungen mit Russland in Kauf nahm? Wenn man beispielsweise die gesammelten Äußerungen von Alexej Nawalny mit jenen eines vom Mainstream gefürchteten und gehassten Martin Sellner gegenüberstellt, wird man feststellen: Ersterer ist all das, was die Medien fälschlicherweise dem zweiten vorwerfen, mit dem sie jeglichen Dialog ablehnen.
Im nachfolgenden Film, einer Werbeproduktion für eine politische Partei, spielt Nawalny einen Zahnarzt. Menschen, welche der Ansicht sind, dass Nationalismus etwas falsches wäre, vergleicht er mit fauligen Zähnen, die man aus Russlands Körper ziehen müsse. Völlig wirr erscheinen in diesem Kontext die gezeigten Aufnahmen von lebenden und toten Nationalsozialisten. Seine Konklusio: Alles, was uns stört, muss sorgfältig aber bestimmt entfernt werden – durch Deportation. Nationalismus müsse sich nicht durch Gewalt ausdrücken, ist eine der Kernaussagen dieser Produktion. Bei den Menschen, die ihn stören, handelte es sich übrigens um Gastarbeiter.
Wenn man daran denkt, welcher kollektiven Tanz gerade in Deutschland aufgeführt wurde, weil bei einer AfD Konferenz angeblich das Wort Deportation benutzt wurde (auch wenn diese Behauptung sich später als Lüge entpuppte) – muss man schon die Frage stellen, weshalb solche Aussagen bei Nawalny in Ordnung gehen.
Und dann gibt es noch einen weiteren Film, in dem Nawalny den Kammerjäger mimt, der Kakerlaken erschlägt – oder wenn das Problem zu groß wird – einfach erschießt. Die Grenze zwischen Migranten im Generellen und gewalttätigen Islamisten ist in dieser Produktion fließend.
Zudem war Nawalny Organisator und Teilnehmer an rechtsextremen Aufmärschen, auf denen auch der Hitlergruß und NS-Fahnen gezeigt wurden.
Dass gerade ein Mann vom offiziellen Westen gefeiert wird, der eigentlich all jenes verkörpert, das man im eigenen Land unter Strafe gestellt hat und erbittert verfolgt, ist ein Skandal. Speziell in Deutschland und Österreich muss man mit Haft rechnen, wenn man Migranten als Kakerlaken darstellt und ihre Ermordung fordert – zu Recht. Denn eine demokratische Gesellschaft muss den Meinungsaustauch friedlich bewerkstelligen können – auch zu schwierigen, kontroversiellen Themen wie der kulturfremden Massenzuwanderung.
Wer allerdings immer nur blind den Anweisungen aus dem Fernsehgerät folgt, welches solche Details verschweigt, kann sich immer noch als „Kämpfer gegen Rechts“ fühlen und gleichzeitig Nawalny heiligsprechen. Ohne tieferes Wissen, aber auch ohne das Bedürfnis, sich diese Hintergrundinformationen selbständig abzuholen und zu erarbeiten, bleibt einem eben nur das blinde Mitläufertum übrig. Schlimm genug, dass so genannte Linke stets den so genannten Rechten vorwerfen, solche blinden Mitläufer zu sein.

