Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Explodierende Energiepreise in Kalifornien

Explodierende Energiepreise in Kalifornien

Steve Goreham

[In diesem Beitrag kann man die Örtlichkeit „Kalifornien“ wohl ohne Weiteres durch „Deutschland“ ersetzen. A. d. Übers.]

In Kalifornien schießen die Energiepreise in die Höhe. Die Strom-, Benzin- und Erdgaspreise in Kalifornien gehören zu den höchsten des Landes und steigen weiter. Die Hauptursache für die hohen und eskalierenden kalifornischen Energiepreise ist die grüne Energiepolitik.

Strom

Die Strompreise in Kalifornien sind in den letzten 15 Jahren um 98,2 Prozent gestiegen, der höchste Anstieg im ganzen Land. Kein anderer US-Bundesstaat kommt bei den Preissteigerungen heran. Die durchschnittlichen Strompreise in den USA stiegen im gleichen Zeitraum um 30,6 Prozent. Die Strompreise in Kalifornien sind auf den zweithöchsten Stand der Nation gestiegen, nur noch niedriger als auf Hawaii. Im Gegensatz dazu sind die Preise in Texas seit 2008 sogar gesunken, weil man sich auf den Wettbewerb im Einzelhandel konzentriert hat und die Erdgaspreise stark gesunken sind, was den Zubau von Wind- und Solarenergie mehr als ausgeglichen hat. [1]

Explodierende Energiepreise in Kalifornien

Kalifornien ist das Epizentrum der grünen Energie in den Vereinigten Staaten. Der Bundesstaat führte 2002 den ersten Standard für erneuerbare Energien ein und schrieb vor, dass bis 2017 20 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen stammen müssen. Gouverneur Arnold Schwarzenegger führte eine Anforderung von 33 Prozent erneuerbarer Energien bis 2020 ein. Im Jahr 2018 unterzeichnete Gouverneur Jerry Brown einen Erlass, der bis 2045 einen Anteil von 100 Prozent kohlenstofffreier Elektrizität vorschreibt.

Die Umstellung von herkömmlichen Kraftwerken auf erneuerbare Energien hat in Kalifornien seit 20 Jahren höchste Priorität. Anfang 2023 verfügte das kalifornische Stromnetz über mehr als 6 Gigawatt (GW) Windkraft, 17,5 GW Solarenergie im industriellen Maßstab und 14 GW Solarstrom auf Hausdächern.

In den letzten zwei Jahrzehnten hat der Staat 11 Kohlekraftwerke stillgelegt und drei weitere Kohlekraftwerke auf die Verbrennung von Biomasse umgestellt. Das Kernkraftwerk San Onofre wurde 2013 geschlossen, und das Kraftwerk Diablo Canyon, das letzte Kernkraftwerk des Staates, soll ebenfalls stillgelegt werden.

Im Jahr 2022 deckte Erdgas 42 Prozent der Stromerzeugung in Kalifornien ab, während andere Quellen wie Solarenergie (27 %), Kernkraft (8 %), Wasserkraft (8 %), Windkraft (7 %), Erdwärme (6 %) und Biomasse (2 %) hinzukamen. Der Staat importiert etwa ein Fünftel seines Stroms aus den umliegenden Staaten.

Solar- und Windkraftanlagen sind teurer als herkömmliche Kohle-, Gas- und Kernkraftanlagen. Wind- und Solarkraftwerke beanspruchen viel Land, sind in den Wintermonaten schlecht zu betreiben und sind außerdem intermittierend.

Vaclav Smil weist in seinem Buch „Power Density“ darauf hin, dass Wind- und Solarsysteme etwa 100 Mal mehr Landfläche benötigen als herkömmliche Generatoren, um die gleiche Strommenge zu erzeugen. Anlagen für erneuerbare Energien befinden sich in der Regel auch weit entfernt von den Ballungszentren, was einen teuren Ausbau der Übertragungsnetze erfordert. Die Grundstücks- und Übertragungskosten treiben den Preis für Strom aus diesen Anlagen in die Höhe.

Die größten Auswirkungen auf die Kosten hat die Unbeständigkeit der Wind- und Solarstromerzeugung. An bewölkten Tagen und nachts fällt die Solarleistung aus, und an windstillen Tagen stehen die Windturbinen still. Die Solarleistung im Winter sinkt auf etwa die Hälfte der im Sommer verfügbaren Leistung. Etwa 90 Prozent der herkömmlichen Kohle- oder Erdgasgeneratoren müssen als Reserve für die intermittierenden Wind- und Solarsysteme aufrechterhalten werden, was die Strompreise nochmals in die Höhe treibt.

Batterien

Kalifornien ist in den USA führend beim Einsatz von Batterien im Netzbereich. Der Plan sieht vor, Strom in Batterien zu speichern, wenn die Wind- und Solarstromerzeugung hoch ist, und den gespeicherten Strom dann wieder ins Netz einzuspeisen, wenn die Wind- und Solarstromerzeugung niedrig ist. Wind- und Solarenergie plus Batteriesysteme werden als kohlenstoffarme Alternative zu Kohle- und Gaskraftwerken eingesetzt.

Allerdings vervielfachen sich durch den Einsatz von Batterien im Netzmaßstab als Backup für erneuerbare Erzeuger die Stromkosten. Solarsysteme im industriellen Maßstab kosten etwa 1 Million Dollar pro Megawatt (MW) Nennleistung. Netzgebundene Batterien mit einer Entladedauer von vier Stunden kosten etwa 1,5 Millionen Dollar pro Megawatt Leistung. Diese Batterien können die Solarenergie nur etwa vier Stunden lang stützen.

Um ein Gaskraftwerk zu ersetzen, müsste ein Batteriesystem eine Solaranlage einen oder mehrere Tage lang stützen. Eine Batterie, die eine 1-Million-Dollar-Solaranlage mit einer Leistung von einem Megawatt für einen einzigen Tag stützen kann, würde etwa 9 Millionen Dollar kosten. Batterien im Netzmaßstab haben nur eine Lebensdauer von 12 Jahren, was etwa der Hälfte der Lebensdauer einer Solaranlage entspricht. Die Hinzufügung von Batterien zur Unterstützung von Solaranlagen für einen einzigen Tag erhöht die Gesamtkapitalkosten um mehr als das Zehnfache.

Benzin

Am 29. Februar lag der Preis für Normalbenzin in Kalifornien bei 4,74 Dollar pro Gallone [ca. 4 l] und damit auf dem höchsten Stand der Nation. Kalifornische Autofahrer zahlen 40 Prozent mehr als der nationale Durchschnitt. Der Bundesstaat hat seine eigene Benzinmischung und behauptet, dass diese Mischung bei der Verbrennung weniger Treibhausgase ausstößt. Höhere Benzinsteuern und ein Mangel an lokalen Raffinerien tragen ebenfalls zu den hohen Preisen bei.

Erdgas

Auch bei den Erdgaspreisen rangiert Kalifornien stets unter den Top 10. Die Preise sind hoch, weil der Bundesstaat seit langem die einheimische Produktion einschränkt und mehr als 90 Prozent seines Gases aus anderen Bundesstaaten importiert. Außerdem mangelt es an Gasspeicheranlagen.

Ökologische Energiepolitik wirkt sich nicht nur auf die Strom- und Brennstoffpreise aus, sondern auch auf die Kosten für die Versorgung und den Bau von Wohnungen. Viele Vorschriften zielen darauf ab, die Treibhausgasemissionen von Gebäuden zu reduzieren. Das California Air Resources Board hat eine Verordnung erlassen, die neue Gasheizungen für Wohngebäude bis 2030 verbietet. San Francisco, Los Angeles und andere Städte haben beschlossen, Gasgeräte in Neubauten zu verbieten. Es dürfen nur noch elektrische Wärmepumpen, Warmwasserbereiter und Öfen verwendet werden. Diese Maßnahmen treiben die Energiekosten für Hausbesitzer weiter in die Höhe.

Haushaltskosten

Die Immobilienpreise steigen aufgrund von Vorschriften für grüne Energie. Das kalifornische Solarmandat für 2020 schreibt vor, dass neu gebaute Häuser mit Solarzellen und einer Verkabelung für Elektrogeräte ausgestattet sein müssen. Die kalifornische Baubehörde hat Normen erlassen, die Stromleitungen für das Aufladen von E-Fahrzeugen der Stufe zwei in Einfamilienhäusern und Parkmöglichkeiten mit E-Fahrzeug-Ladegeräten für Mehrfamilienhäuser und Hotels vorschreiben. Durch diese zusätzlichen Anforderungen werden die Haushaltskosten für einkommensschwache Bewohner weniger erschwinglich.

Schlussfolgerungen

Southern California Edison, Pacific Gas & Electric und San Diego Gas & Electric, die großen kalifornischen Energieversorger, haben für 2024 Tariferhöhungen beantragt, die zum Teil erforderlich sind, um Hunderte von Kilometern an Übertragungsleitungen zu verlegen, um die Gefahr von Waldbränden zu verringern. Die Einwohner zahlen bereits 300-500 Dollar pro Monat für Energie. Ein Ende der steigenden Energiepreise in Kalifornien scheint nicht in Sicht zu sein.

Die Verantwortlichen in Kalifornien wissen, dass die steigenden Preise ein großes Problem darstellen. Der Bundesstaat erwägt nun, die Stromtarife an das persönliche Einkommen zu koppeln, so dass die Reichen mehr und die einkommensschwachen Einwohner weniger zahlen müssen.

Aber erschwingliche Energie ist eindeutig nicht so wichtig wie die Bemühungen, die globale Erwärmung zu stoppen. Das teure Kalifornien ist ein Beispiel für eine schlechte Energiepolitik.

—————————————–

[1] Der Sturm Uri (Februar 2021) hat die Stromtarife um 10 Milliarden Dollar oder mehr in die Höhe getrieben, was dazu führen würde, dass die texanischen Stromtarife höher wären als bisher.

This article originally appeared at Master Resource

Link: https://www.cfact.org/2024/03/15/44342/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

EIGENTOR! Antonio Rüdiger zeigt Julian Reichelt wg. Diskussion um „IS-Gruß“ an  | Oliver Flesch

EIGENTOR! Antonio Rüdiger zeigt Julian Reichelt wg. Diskussion um „IS-Gruß“ an | Oliver Flesch

EIGENTOR! Antonio Rüdiger zeigt Julian Reichelt wg. Diskussion um „IS-Gruß“ an  | Oliver Flesch

Nur eine religiöse Geste oder doch ein Islamisten-Gruß? Ein Instagram-Posting des Fußballnationalspielers Antonio Rüdiger sorgt derzeit für mächtig Wirbel. Nun haben Rüdiger und der DFB den Publizisten Julian Reichelt (NIUS), der Rüdiger scharf kritisierte, angezeigt.

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Weltwoche Daily: Deutschland – Wurzeln einer Identitätskrise

Weltwoche Daily: Deutschland – Wurzeln einer Identitätskrise

Weltwoche Daily: Deutschland – Wurzeln einer Identitätskrise

„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe: Deutschland: Wurzeln einer Identitätskrise. Fußball, Segen der Zivilisation. Terrorgefahr: Mehr Neutralität wagen. Will Putin ganz Europa erobern? Rechtsextreme Verschwörung: Gelassenheit gefragt. Sheryl […]

Haiti – zwischen Krieg und Kannibalen

Haiti – zwischen Krieg und Kannibalen

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Haiti – zwischen Krieg und Kannibalen

Haiti – zwischen Krieg und Kannibalen

Gangs kontrollieren große Teile von Haiti, die Regierung hat aufgehört zu existieren. Die organisierte Kriminalität besiegt in Mittelamerika Staaten. Im Westen schaut man weg.

von Henry Albrecht

Straßen voller Leichen, brennende Häuser und Autos, immer wieder Schüsse und schreiende Menschen. Was sich nach einem Hollywood-Blockbuster anhört, ist in dem kleinen karibischen Staat Haiti Realität. Das Land steht kurz vor dem endgültigen Kollaps. Staatliche Autorität gibt es kaum noch, stattdessen kontrollieren schwerbewaffnete Gangs das Land. Im Mittelpunkt dieser Krise steht eine ominöse Persönlichkeit: Jimmy Chérizier, besser bekannt unter dem Spitznamen „Barbecue“. Der ehemalige Polizist ist Anführer einer der mächtigsten Banden des Landes.

Seit dem katastrophalen Erdbeben in 2010 kam Haiti nicht mehr auf die Beine. Politische Unruhen prägen das Land. Der Tod des letzten Präsidenten Jovenel Moïse vor knapp drei Jahren sorgte für ein Machtvakuum, welches bis heute nicht gefüllt wurde. Bandenführer Chérizier sieht in der Krise seine Chance, das Land an sich zu reißen. Die letzten regulären Wahlen gab es in 2016. Bis vor wenigen Tagen führte der kommissarische Premierminister Ariel Henry das Land faktisch an. Dieser trat am 12. März zurück. Neben den politischen Unruhen ist das Land von Inflation, Armut und Hunger geprägt.

Gangs haben etwa 80 Prozent der Hauptstadt Port-au-Prince unter ihrer Kontrolle und operieren weitgehend unbehelligt von der Polizei. Sie finanzieren sich durch Erpressung und Entführungen und erzeugen ein Klima von Angst und Unsicherheit. Die von Chérizier angeführte G-9 spielt eine Schlüsselrolle in einem System aus Gewalt und Kontrolle, das Haiti weiterhin in seinem Griff hält. Der Anführer der G-9 steht im Zentrum der Katastrophe. Chérizier sieht sich selbst als Revolutionär und Beschützer der Armen, etwa wie ein haitianischer Robin Hood. Doch die Realität seiner Führung ist weit komplexer und problematischer. Unter seiner Ägide ist die G-9-Bande für zahlreiche Gewaltakte verantwortlich.

Chériziers Bemühungen, die Regierung des Interimspremierministers Ariel Henry zu stürzen, haben das Land in einen Bürgerkrieg geführt. Die Gewalt der Gangs verschärft die Instabilität in Haiti. Immer wieder zeigen Bilder und Videos das Land und insbesondere die Hauptstadt in Flammen. Es brennen Regierungsgebäude und Polizeistationen. Gefängnisse wurden von Gangs erobert und abertausende Schwerverbrecher sind wieder auf freiem Fuß.

Die wenigen Polizisten, die noch zur Arbeit erscheinen, versuchen zu retten, was noch zu retten ist. Zuletzt lieferten sich die verbleibenden Staatskräfte blutige Kämpfe vor der haitianischen Zentralbank. Die Gewalt lässt in dem kleinen Karibikstaat nicht nach. Die Straßen der Hauptstadt Port-au-Prince sind mit Leichen übersät. Berichten zufolge erhielt Chériziers Gruppe jahrelang finanzielle Unterstützung von der letzten Regierung.

Chérizier sieht sich in einer Linie mit Revolutionären wie Che Guevara. Doch er lässt auch immer wieder durchscheinen, dass er sich noch besser mit dem haitianischen Diktator François „Papa Doc“ Duvalier als Vorbild identifizieren kann. Duvalier übernahm im Oktober 1957 das Amt des Präsidenten. Nach einem Putschversuch ein Jahr später errichte „Papa Doc“ eine brutale Diktatur bis zu seinem Tod 1971. Sein damals 19-jähriger Sohn Jean-Claude Duvalier, bekannt als „Baby Doc“, übernahm nach „Papa Docs“ Ableben das Land.

Chériziers Vergangenheit

Trotz seiner Selbstdarstellung als Befreier leidet die haitianische Bevölkerung zunehmend unter der eskalierenden Gewalt und Anarchie. In einem wenig professionell und spontanen Statement legte Chérizier seine brutalen Absichten offen: „Wir wollen Sie nicht belügen. Wir befinden uns nicht in einer friedlichen Revolution. Wir machen eine blutige Revolution im Land, denn dieses System ist ein Apartheidsystem, ein böses System. Wehe jedem, der in seinem Hotel einen Politiker versteckt, der mit Ariel Henry zusammenarbeitet“, so Chérizier.

Aufgrund von Verbindungen zu einer Reihe von schrecklichen Verbrechen, einschließlich des Massakers in den Slums von La Saline, bei dem 71 Menschen getötet, sieben Frauen vergewaltigt und 400 Häuser niedergebrannt wurden, wurde Chérizier 2018 aus dem Polizeidienst entlassen. Chériziers wies alle Vorwürfe von sich und trat aktiv in das Gang-Leben ein. Er übernahm die Führung der „G9 und Familie“, einer Gang, die die Armenviertel und einen Großteil der Straßenzüge der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince beherrscht.

Der Bandenführer selbst erzählt, dass es der Beruf seiner Mutter – gebratenes Huhn zu verkaufen – war, der ihm den Spitznamen ‚Barbecue‘ einbrachte. Mehrere seiner Gegner und Weggefährten erzählen allerdings, der Ursprung des Spitznamens liege in Chériziers Vorliebe, Menschen und Häuser in Brand zu stecken.

Andere führen den Ursprung auf Kannibalismus-Vorwürfe zurück, die immer wieder mit der G-9 Gang in Verbindung gebracht werden. Während „Barbecue“ zunehmend an Bekanntheit gewann, ist ein verstörendes Video aufgetaucht, das ein Mitglied einer Gruppe zeigt, die des Kannibalismus verdächtigt wird – beim Verzehr von menschlichen Überresten.

Auf X (vormals Twitter) ist zu sehen, wie ein Mann aus Haiti Fleisch von dem Bein einer brennenden menschlichen Leiche abtrennt und isst. Einige Videos, die auf X veröffentlicht wurden, sind inzwischen gelöscht worden. Berichten zufolge sind die aufgezeichneten Ereignisse bereits zwei Jahre alt. Dass es allerdings Kannibalismus auf den Straßen Haitis gibt, ist ein Fakt. So berichtete The Daily Express US unter Berufung auf einen örtlichen Journalisten: „Es wurden Aufnahmen von Bandenführern verbreitet, die ihre Opfer verspeisen. Ebenfalls gibt es Aufnahmen von Menschen, die während ihrer Entführung gefoltert werden“, erklärte der haitianische Journalist unter Wahrung seiner Anonymität.

In einer Stellungnahme zum Video und der damit verbundenen Diskussion äußerte sich auch Nayib Bukele, der Präsident von El Salvador, und verwies auf vergleichbare Zustände, die bereits in seinem Land aufgetreten waren. Er betonte die Notwendigkeit, die Banden in Haiti zu beseitigen: „Wir haben ähnliche Bilder in El Salvador vor einigen Jahren gesehen. Banden, die mit den Schädeln ihrer Opfer baden. Alle ‚Experten‘ sagten, sie könnten nicht besiegt werden, weil sie ein ‚intrinsischer Teil unserer Gesellschaft‘ seien. Sie lagen falsch. Wir haben sie ausgelöscht. Dasselbe muss in Haiti geschehen“, schrieb Bukele.

Aussichten auf Besserung gibt es kaum. Haiti lässt sich inzwischen mit Sicherheit als „Failed State“ bezeichnen. Dass Haiti es alleine wieder auf die Beine schafft, ist unwahrscheinlich. Das Nachbarland, die Dominikanische Republik, mit der sich Haiti die Insel Hispaniola teilt, hat bereits angekündigt, keine Hilfe zu leisten und keine Flüchtlinge aufzunehmen.

Die Vereinten Nationen haben bereits Sanktionen gegen Chérizier verhängt, doch die Effektivität solcher Maßnahmen ist eingeschränkt. Kurz vor Ausbruch des Bürgerkriegs schloss Ex-Premier Ariel Henry ein Sicherheitsabkommen mit Kenia. Nun will Kenia eine Polizeimission in die Karibik entsenden, um für Stabilität zu sorgen.

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MEGA Radio Reportage: Westliche Uran-Waffen zerstören Leben

MEGA Radio Reportage: Westliche Uran-Waffen zerstören Leben

MEGA Radio Reportage: Westliche Uran-Waffen zerstören Leben

Am 24. März 1999, also vor 25 Jahren, begann die NATO – ohne UN-Mandat – mit Luftschlägen gegen Ziele im früheren Jugoslawien. Dabei setzten die NATO-Staaten auch Uran-Munition ein. Menschen auf dem Balkan leiden seitdem unter Verstrahlung und den gesundheitlichen Spätfolgen dieser verschossenen Uran-Munition. So schießen dort Krebs-Diagnosen in die Höhe. Der traurige Jahrestag war […]

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Warum die USA den IS als Täter nennen

Nach dem Terroranschlag auf die Crocus City Hall bei Moskau gab es verschiedene Versionen über die Urheber dieses unmenschlichen Verbrechens. Nur wenige Stunden nach der Tragödie präsentierte Washington seine eigene: das Weiße Haus beharrte darauf, dass der IS hinter dem Anschlag steckt. Nichtwestliche Experten glauben, dass es für das US-Establishment von Vorteil ist, radikale islamische […]

UNVERGESSEN: GRÜNEN-Ricarda Lang – »Corona-Impflicht schützt unsere Freiheit!« (VIDEO)

Die „Corona-Lügen“ kommen endlich auf den Tisch! Sogar die Mainstream-Medien, die die unfassbaren Maßnahmen der Regierung während der Corona-Pandemie eifrig mitgetragen haben, schwenken nun um. Stellvertretend dafür die BILD: Das Online-Magazin „multipolar“ veröffentlichte vergangene Woche brisante Sitzungsprotokolle des Corona-Krisenstabs des Robert-Koch-Instituts (RKI) – nachdem es zuvor vor Gericht darum gekämpft hatte. Allerdings sind zahlreiche Passagen […]

Israel (mit den USA?) gegen den Rest der Welt

Der Vernichtungskrieg, den Israel gegen die Palästinenser führt, droht mit dem Sturm auf die Stadt Rafah, in der auf engstem Raum 1,5 Millionen Flüchtlinge zusammengepfercht sind, einen grausamen Höhepunkt zu finden. Die Weltgemeinschaft ist seit Oktober 2023 schockiert über die Grausamkeit, mit der Israel in Gaza vorgeht. Jeden Tag sterben im Schnitt über 190 Zivilisten […]
Moskau-Terror: Verantwortlich ist die Ukraine und nicht ISIS

Moskau-Terror: Verantwortlich ist die Ukraine und nicht ISIS

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Moskau-Terror: Verantwortlich ist die Ukraine und nicht ISIS

Moskau-Terror: Verantwortlich ist die Ukraine und nicht ISIS

Der ukrainische Geheimdienst GUR hat von der CIA alles über Terrorismus gelernt. Aber da er immer noch ein blutiger Anfänger ist, machte er eine Reihe schlampiger Fehler, die dazu führten, dass die Ukraine statt ISIS-K für den Terroranschlag in Moskau verantwortlich gemacht wird.

von Andrew Korybko

Seit dem Terroranschlag am vergangenen Freitag in der Crocus Konzerthalle in Moskau, gibt es Spekulationen darüber, ob ISIS-K (K für Khorasan) tatsächlich dafür verantwortlich war, wie die terroristische Gruppierung behauptet hat, oder ob der ukrainische Militärgeheimdienst GUR den Anschlag inszeniert hat – unter dem Deckmantel, dass sich seine Agenten  als Mitglieder von ISIS-K ausgeben. Die Mainstream-Medien griffen umgehend das erste Szenario auf und verbreiteten es, während sie gleichzeitig ihr Möglichstes tun, um das zweite Szenario zu diskreditieren und als unglaubwürdig darzustellen. Doch ein Blick auf die Geschichte des Terrors des GUR und seine Verbindungen zu radikalen Islamisten zeigt, dass er nicht über jeden Verdacht erhaben ist.

Der GRU war der Drahtzieher bei der Ermordung von Darja Dugina im Sommer 2022, stand hinter dem Bombenanschlag mit einem mit Sprengstoff gefüllten Lastwagen auf die Krimbrücke im Herbst 2022. Er war auch für die Ermordung von Wladlen Tatarski im Frühjahr 2023 und die grenzüberschreitenden Terroranschläge des sogenannten “Russischen Freiwilligenkorps” im vergangenen Jahr verantwortlich. Zudem steht der GUR mit krimtatarischen Terroristen und mit dem IS verbündeten tschetschenischen Terroristen in Verbindung. Auch die CIA ist mit diesen terroristischen Handlungen und Gruppen verbunden, nachdem die Washington Post im vergangenen Herbst berichtet hatte, dass die CIA den GUR nach 2014 von Grund auf neu aufgebaut habe.

Der heutige GUR ist somit ein Produkt der CIA, die mit ihren Schützlingen in Kiew sicherlich alle Erfahrungen teilt, die sie während des anhaltenden Hybriden Krieges gegen Syrien sammeln konnte, ganz zu schweigen von den Kontakten der CIA zu Terroristen. Durch diese akribische Kultivierung erlangte der derzeitige Chef des GUR, Kyrylo Budanow, seinen Blutdurst, den er im vergangenen Frühjahr zur Schau stellte, als er erklärte: “Wir haben Russen getötet und wir werden weiterhin Russen überall auf der Welt töten, bis zum vollständigen Sieg der Ukraine.”

So tödlich der GUR im vergangenen Jahrzehnt auch geworden ist, so sind sie immer noch eine billige Kopie der CIA, weshalb zu erwarten ist, dass er von Zeit zu Zeit schlampige Fehler macht. Dies ist relevant, wenn es um den jüngsten Terroranschlag in Moskau geht, nachdem ISIS-K die Verantwortung übernommen hatte, und dabei eine von ISIS längst nicht mehr benutzte grafische Vorlage verwendete, was darauf hindeutet, dass zunächst jemand anderes im Namen von ISIS die Urheberschaft des Terroranschlags beanspruchte, sich ISIS-K dann aber opportunistisch dazu bekannte, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Angesichts der terroristischen Vergangenheit und der Verbindungen zu radikalen Islamisten war der ursprüngliche mysteriöse Bekenner wohl der GUR.

Was wahrscheinlich passiert ist, ist, dass sich die Agenten des GUR als Mitglieder der Terroristengruppe ISIS-K ausgaben, um alles glaubhaft leugnen zu können, falls der geplante Anschlag vereitelt oder die Terroristen später lebend gefasst werden sollten. Einer der tadschikischen Angreifer, die sich in jenem Auto befanden, das in Richtung ukrainische Grenze flüchtete, behauptete nach seiner Gefangennahme, die Gruppe sei erst vor einem Monat von den Kuratoren eines radikalen Telegram-Kanals angeworben worden, um den Angriff mit bereits in Moskau hinterlegten Waffen und Munition durchzuführen, gegen eine Zahlung auf die Debitkarten der Täter von etwa je 5.000 US-Dollar.

Diese Tadschiken wurden wahrscheinlich von der GUR gezielt ausgewählt, da nicht wenige von ihnen, aufgrund des Erbes des islamistisch inspirierten Bürgerkriegs in Tadschikistan in den 1990er-Jahren, für religiösen Radikalismus empfänglich sind. Zudem grenzt Tadschikistan an Afghanistan, wo sich das Hauptquartier von ISIS-K befindet, und tadschikische Staatsbürger genießen das Privileg einer visumfreien Einreise nach Russland. Dementsprechend wurden sie angeblich über einen radikalen Telegram-Kanal rekrutiert, die Beteiligung von ISIS-K scheint nicht völlig unwahrscheinlich, und sie konnten ohne Probleme und mit minimalen Kontrollen nach Russland einreisen.

Die Angreifer waren allerdings nicht radikal genug, einen Selbstmordanschlag zu verüben, eine Vorgehensweise, für die ISIS-K bekannt ist. Aber sie besaßen immer noch ausreichend Verständnis für die Ideologie dieser Gruppe, um gegen Geld diese terroristische Mission auszuführen. Dies erklärt, warum sie vom Tatort flohen, nachdem sie Dutzende Menschen mit Maschinengewehren umgebracht und die Konzerthalle in Brand gesteckt hatten – was im Gegensatz zu dem steht, was ein Mitglied von ISIS-K jemals tun würde.

Hätten sie die Ukraine erreicht, wo sie, gemäß dem russischen Sicherheitsdienst FSB, einen Kontakt hatten – Präsident Putin sagte, dass “ein Fluchtfenster für sie vorbereitet worden sei, um über die Grenze zu gelangen” –, dann wären sie wahrscheinlich von Agenten des GUR liquidiert worden, um alle Spuren zu vertuschen. Es sollte nicht vergessen werden, dass der GUR von der CIA gelernt hat, wie man Terrorismus betreibt. Die CIA wiederum hat diese Praxis in den vergangenen 13 Jahren in Syrien während des dort geführten Hybriden Krieges perfektioniert. Aber der GUR ist immer noch ein billiger Abklatsch der CIA, und das ist auch der Grund, weshalb er drei schlampige Fehler gemacht hat.

Der erster Fehler bestand darin, Menschen zu rekrutieren, die nicht bereit waren, am Ort des Terroranschlags ihr Leben zu lassen. Dies führte dazu, dass die Angreifer gefasst werden konnten und dadurch ans Licht kam, dass sie im gegen Geld rekrutiert wurden. Dies ist eines der Anzeichen dafür, dass ISIS-K nicht hinter dem Terroranschlag steckte, da dessen fanatischen Mitglieder es immer darauf anlegen, als “Märtyrer” zu sterben. Dementsprechend deutet die Tatsache, dass dieser Fehler gemacht wurde, darauf hin, dass der GUR seine Terrorpläne unter allen Umständen in die Tat umsetzen wollte.

Der zweite Fehler bestand darin, dass der GUR die Angreifer nicht instruierte, nach dem Angriff in eine “sichere Unterkunft” zu fliehen, um dort einen Kontaktmann zu treffen, der ihnen anschließend helfen würde, die russisch-ukrainische Grenze zu erreichen (der sie aber in Wirklichkeit töten würde, sobald sie sich treffen, um alles zu vertuschen). Dies führte dazu, dass die Angreifer in Richtung der ukrainischen Grenze flohen und so jedem deutlich machten, dass sie zumindest das Gefühl hatten, dort Zuflucht zu finden, was Russlands Behauptung einer ukrainischen Beteiligung für viele Skeptiker im Westen wesentlich glaubhafter machte.

Und schließlich bestand der dritte Fehler darin, dass der GUR eine veraltete grafische Vorlage nutzte, um den Anschlag im Namen von ISIS-K zu beanspruchen, von dem sie richtigerweise erwartet hatten, dass dieser opportunistisch die Urheberschaft beanspruchen würde, um an Einfluss zu gewinnen. Damit offenbarte der GUR jedoch, dass die ISIS-K selbst keine Rolle bei der Organisation des Terroranschlags gespielt hatte, andernfalls wäre für das Bekennerschreiben die aktuelle grafische Vorlage zur Anwendung gekommen. Zusammengenommen widersprechen diese drei schlampigen Fehler dem Narrativ der Mainstream-Medien und haben stattdessen die Aufmerksamkeit auf den GUR gelenkt.

Vor dem Hintergrund der terroristischen Vorgeschichte des GUR und seinen Verbindungen zu radikalislamischen Gruppierungen, so zeigt dies, dass Kiew über die Fähigkeiten und die Absicht verfügt, einen terroristischen Anschlag wie jener auf die Crocus Konzerthalle durchzuführen. Es zeigt auch, dass der GUR über das erforderliche Wissen und die Ressourcen verfügt, um sich online als terroristische Gruppierung auszugeben und willens ist online Attentäter zu rekrutieren. Dies alles zusammengenommen setzt den GUR an die Spitze der Gruppe der Verdächtigen, die hinter dem Terroranschlag in Moskau stehen.

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Der hybride Krieg des Westens gegen Russland

Ich habe am 16. März einen Artikel veröffentlicht, in dem ich eine Recherche des russischen NGO „Stiftung zur Bekämpfung der Repression“ übersetzt habe, die im Detail aufgezeigt hat, wie der Westen versucht, die russischen Präsidentschaftswahlen zu stören und Russland zu destabilisieren. Interessant dabei ist, dass genau das, was die Stiftung unter Berufung auf anonyme Quellen […]
AfD-Symposium: NATO-Angriff vor 25 Jahren auf Jugoslawien

AfD-Symposium: NATO-Angriff vor 25 Jahren auf Jugoslawien

AfD-Symposium: NATO-Angriff vor 25 Jahren auf Jugoslawien

Auf Initiative des AfD-Bundestagsabgeordneten Dr. Rainer Rothfuß wurde am Mittwoch im Deutschen Bundestag ein Symposium (Video oben) abgehalten, das dem 25. Jahrestag der NATO-Aggression in Jugoslawien gewidmet war. Das Ereignis beleuchtete verschiedene Aspekte dieses Themas, das in der deutschen Öffentlichkeit heutzutage keine große Rolle mehr zu spielen scheint. Doch es markierte einen geopolitischen Wendepunkt, dessen […]